Mandari Insight

1763/2026

RheinEnergie AG: Erzeugungsbericht 2023 bis 2025

Mitteilung Ausschuss 15.06.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Finanzausschuss, Sitzung am 29.06.2026, TOP 2.6

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - RheinEnergie AG: Energieerzeugungsbericht 2023 - 2025

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

1130 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer 15.06.2026 
 1763/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 18.06.2026 
Finanzausschuss 29.06.2026 
 
RheinEnergie AG: Erzeugungsbericht 2023 bis 2025 
Mit Beschluss des Rates der Stadt Köln v. 04.04.2017 unter der Vorlage-Nr. 
AN/0511/2017, AN/0545/2017 sowie unter der Vorlage-Nr. AN/0235/2021 wurde die 
RheinEnergie AG um regelmäßige Berichterstattung über den Fortschritt bei der Um-
stellung auf erneuerbare Energien im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün und im Fi-
nanzausschuss gebeten. 
 
Mit dieser Mitteilung wird der von der RheinEnergie AG erstellte Erzeugungsbericht 
2023 bis 2025 den o.g. Ausschüssen des Rates der Stadt Köln zur Kenntnis gegeben 
(Anlage).  
 
Darüber hinaus stehen die jeweils aktuellen Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichte der 
Stadtwerke Köln GmbH über deren Website unter folgendem Link der Öffentlichkeit 
zur Verfügung: https://www.stadtwerkekoeln.de/download-kategorien/umwelt-und-
nachhaltigkeitsberichte 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert 
 
Anlage: 
RheinEnergie AG: Energieerzeugungsbericht 2023 - 2025

Anlage 1 - RheinEnergie AG: Energieerzeugungsbericht 2023 - 2025

19098 Zeichen

Erzeugungsbericht
2023–2025

Vorwort Seit dem Jahr 2017 berichtet die RheinEnergie regelmäßig über die Entwicklung ihrer Strom- und Wärmeerzeugung und stellt diesen Bericht den zuständigen Gremien der Stadt Köln zur Verfügung. Der Erzeugungsbericht bietet einen Gesamtüberblick über die Erzeugungsstruktur einschließlich der CO₂-Emissionen und macht die Entwicklung des Erzeugungsportfolios transparent. Die CO₂-Emissionen haben sich im Berichtszeitraum nicht durchgängig rückläufig entwickelt. Dies verdeutlicht, dass der Erzeugungsbericht stets eine Momentaufnahme unter spezifischen Markt- und Betriebsbedingungen darstellt. Einzelne Jahre können durch Sondereffekte wie die Verfügbarkeit der Kraftwerke geprägt sein. Dennoch markiert das Jahr 2025 einen wichtigen Meilenstein in der Transformation der RheinEnergie: Mit der Stilllegung der Braunkohleanlage am Standort Köln-Merkenich wurde die Energieerzeugung auf Basis heimischer Braunkohle im Portfolio der RheinEnergie beendet. Beim Ausbau der erneuerbaren Energien wurden vor allem im Bereich Photovoltaik Fortschritte erzielt. Nach der Inbetriebnahme der Freiflächenanlage Lärz-Rechlin (32 MWp) im Jahr 2024 ist die bislang größte Photovoltaikanlage des Unternehmens im Jahr 2025 vollständig wirksam geworden. Daneben werden auch weitere umzusetzende Projekte, wie die Flusswasser-Wärmepumpe am Standort Niehl (150 MWel), deren Grundsteinlegung im Jahr 2026 geplant ist, zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung beitragen. Im Jahr 2026 liegt der Fokus auf der weiteren Umsetzung konkreter Projekte. Der Ausbau der Photovoltaik wird fortgesetzt und durch zusätzliche Flächenentwicklungen ergänzt. Im Bereich der Windenergie werden Projekte weiterverfolgt, deren Umsetzung jedoch stark von regulatorischen Rahmenbedingungen abhängt. Parallel gewinnen Speicherlösungen an Bedeutung. Mit dem Batteriegroßspeicherprojekt in Einbeck (Niedersachsen) wird im Jahr 2026 zudem erstmals ein Kooperationsprojekt mit SMA Altenso in Betrieb gehen. Als kommunales Unternehmen arbeitet die RheinEnergie weiterhin daran, die zentrale Energieerzeugung in Köln sicher und bezahlbar zu halten und schrittweise zu dekarbonisieren. Köln, Juni 2026

Erzeugungsbericht der RheinEnergie AG für die Jahre 2023 - 2025  1) Kurzübersicht 2023 – 2025 Entwicklung der elektrischen und thermischen Leistung 
   Entwicklung der elektrischen und thermischen Arbeit / Energie 
   Entwicklung der CO2-Emissionen

2) Erläuterung der Entwicklung 2023 -2025 2.1. Heizkraftwerke / Heizwerke Steinkohle Im Jahr 2024 war die Verfügbarkeit des Kraftwerks Rostock aufgrund einer geplanten Großrevision sowie eines Kühlturmschadens (mehrmonatiger Stillstand) stark einge-schränkt.  Die im Jahr 2025 verbesserten energiewirtschaftlichen Marktbedingungen im Ver-gleich zu 2023, insbesondere auf der Kostenseite (Kohle und Emissionsrechte) für Steinkohleanlagen, sowie die hohe Verfügbarkeit des Kraftwerks Rostock führten wieder zu deutlich gestiegenen Erzeugungsmengen. Braunkohle Die Stilllegung von Block 6 im Heizkraftwerk Merkenich im April 2025 markiert das Ende der Braunkohleverstromung im Portfolio der RheinEnergie und stellt einen be-deutenden Beitrag zur Dekarbonisierung der Erzeugungsstruktur dar. Der Anlagen-betrieb verlief bis zur Stilllegung durchgängig störungsfrei. Erdgas Das Marktumfeld blieb 2025 trotz leichter Stabilisierung weiterhin volatil und wurde zunehmend durch die Einspeisung erneuerbare Energien geprägt. Die flexible, kurz-fristige Optimierung der Erzeugung gewann weiter an Bedeutung und ermöglichte bei insgesamt leicht steigender Stromerzeugung sowie Wärmeabgabe einen markt-orientierten Anlagenbetrieb in enger Abstimmung mit der Einsatzplanung und dem Handel. Am Standort Niehl war die Anlage Niehl 2 deutlich häufiger in Betrieb. Gründe hierfür waren zum einen die marktlichen Bedingungen und zum anderen Einschränkungen in der Verfügbarkeit der Anlage Niehl 3. Damit zeigten sich die Vorteile des Erzeu-gungsparks: Auf Einschränkungen und Chancen konnte flexibel und schnell reagiert werden.  2.2. Dezentrale BHKW BHKW Die Marktentwicklung im Bereich dezentraler BHKW war weiterhin durch eine verhal-tene Nachfrage geprägt. Insbesondere im Immobiliensektor wirkte sich die anhaltend geringe Bautätigkeit dämpfend auf das Neugeschäft aus. Im industriellen Umfeld bremsten konjunkturelle Unsicherheiten sowie ungünstige Preisrelationen zwischen Erdgasbezug und erzielbaren Stromerlösen die Investitionsbereitschaft.  Regulatorisch blieb das Umfeld durch die bestehenden Rahmenbedingungen des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes geprägt. Die fehlende langfristige Planungssicher-heit hinsichtlich der Förderkulisse wirkte sich hemmend auf die Investitionsentschei-dungen aus. Im Bestand lag der Fokus im Jahr 2025 weiterhin auf der Stabilisierung und Optimie-rung bestehender Anlagen. Im Vergleich zum Vorjahr war bei den Erdgas-BHKW ein leichter Rückgang der Anlagenanzahl sowie der installierten Leistung zu verzeich-nen.

2.3. Erneuerbare Energien Wind Onshore Die RheinEnergie betreibt insgesamt 26 Windparks mit 103 Windenergieanlagen in ganz Deutschland. Aufgrund der bundesweit schlechten Windbedingungen konnte im Jahr 2025 der Planwert für die Stromproduktion des Anlagenportfolios jedoch nicht erreicht werden und lag ca. 14% unter den Erwartungen. Photovoltaik Die RheinEnergie betreibt insgesamt 75 Photovoltaik-Freiflächen- und Aufdachanla-gen in Deutschland. Die Einspeisemenge konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden, was hauptsächlich auf den erstmalig ganzjährigen Betrieb der Freiflächenanlage Lärz-Rechlin (32 MWp) zurückzuführen ist.  Die Entwicklung im Bereich der Photovoltaik-Aufdachanlagen war im Jahr 2025 durch eine differenzierte Dynamik geprägt. Für die Photovoltaik-Aufdachanlage auf dem Betriebsgelände der RheinEnergie am Parkgürtel (0,8 MWp) war es das erste vollständige Betriebsjahr. Darüber hinaus wurden im Jahr 2025 insgesamt vier neue Photovoltaik-Aufdachanlagen realisiert und die Anlage „Ford“ an den Namensgeber veräußert. Im Saldo erhöhte sich die installierte Gesamtleistung dabei um rund 6,5 MWp. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die Umsetzung weniger, jedoch groß-volumiger, Projekte im industriellen Umfeld zurückzuführen, insbesondere auf Ge-werbe- und Produktionsgebäuden an einem Logistikstandort in Voerde. Die tatsäch-liche Stromerzeugung aus den neu errichteten Photovoltaik-Aufdachanlagen blieb im Jahr 2025 noch unterproportional zur installierten Leistung, da ein Großteil der Anla-gen erst im späteren Jahresverlauf in Betrieb genommen wurde. Biomethan-BHKW / Dezentrale Versorgungslösungen Die Entwicklung im Bereich Biomethan-BHKW und dezentraler Versorgungslösun-gen war im Jahr 2025 zunehmend durch den Wandel hin zu erneuerbaren und elektri-fizierten Technologien geprägt. Während Biomethan-BHKW im Neugeschäft weiter an Bedeutung verloren, gewannen alternative Versorgungslösungen deutlich an Re-levanz. Infolgedessen war bei Biomethan-BHKW im Vergleich zu den Vorjahren ein leichter Rückgang der Anlagenanzahl sowie der installierten Leistung zu verzeich-nen. Demgegenüber entwickelte sich der Bereich der Wärmepumpen dynamisch. Die Anzahl der eingesetzten Anlagen konnte deutlich von 25 auf 44 gesteigert wer-den. Parallel dazu erhöhte sich die installierte thermische Leistung von rund 4,7 MW auf 5,6 MW. Der Aufwuchs ist im Wesentlichen auf ein Kölner Wohnungswirt-schaftsprojekt in Bilderstöckchen zurückzuführen, in dessen Rahmen eine Vielzahl kleinerer Wärmepumpen zur dezentralen Versorgung einzelner Wohnobjekte reali-siert wurde. Trotz dieses Zubaus ging die thermische Erzeugung aus Wärmepumpen deutlich zurück. Hintergrund ist die Außerbetriebnahme einer industriellen Großwär-mepumpe mit Wärmerückgewinnung am Standort des Forschungszentrums von Ford. Die Anlage hatte aufgrund ihres hohen Nutzungsgrads bislang überproportio-nal zur Erzeugungsmenge beigetragen. Im Bereich der Wärmeerzeugung aus Biomasse wurden wichtige Investitionsent-scheidungen getroffen. Von der Planung bis zur Inbetriebnahme vergehen hier je-doch in der Regel 1-2 Jahre.  Biogas-BHKW (Randkanal Nord) Die Biogasanlage wurde verkauft. Der Übergang mit allen Rechten und Pflichten auf den neuen Eigentümer erfolgte zum 01.01.2025.

3. Ausblick 2026 3.1. Heizkraftwerke / Heizwerke Steinkohle Für das Jahr 2026 wird marktbedingt mit einem gegenüber dem Vorjahr geringeren Einsatz von Steinkohle gerechnet. Die geplante Entwicklung ist im Wesentlichen auf energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen (v. a. Preisentwicklungen bei Kohle, Strom und Emissionsrechten) zurückzuführen. Hinzu kommen Einflüsse aus geopo-litischen Ereignissen, die Preissignale am Markt auslösen und in den Handelsaktivi-täten berücksichtigt werden. Deren Ausprägung hängt von der Marktvolatilität ab. Entsprechend werden Handels- und Einsatzentscheidungen tagesaktuell nachge-schärft. Größere, einsatzrelevante Einzelmaßnahmen, die sich auf die Anlagenver-fügbarkeit auswirken, sind derzeit nicht vorgesehen. Erdgas Für das Jahr 2026 ist gemäß der aktuellen Planung ein erhöhter Einsatz erdgasba-sierter Anlagen vorgesehen. Die Haupteinflussgrößen für den höheren Einsatz dieser Anlagen sind Preisentwicklungen (v. a. Erdgas, Strom und Emissionsrechte) sowie Veränderungen der Wärmeerzeugung, z. B. durch Verlagerungen der Wärmebereit-stellung aus Braunkohle hin zu Erdgas. Analog zum Ausblick bei Steinkohle schlagen sich geopolitische Ereignisse in den Handelsaktivitäten nieder und damit auch in den tatsächlichen Betriebsweisen der Anlagen. Die operative Fahrweise wird tagesaktuell nach Marktpreissignalen optimiert.  3.2. Dezentrale BHKW BHKW Für das Jahr 2026 wird weiterhin von einer verhaltenen Marktentwicklung im Bereich konventioneller BHKW ausgegangen. Die Nachfrage im Neugeschäft dürfte insbe-sondere im Immobiliensektor weiterhin begrenzt bleiben und sich verstärkt auf elektri-fizierte Versorgungslösungen konzentrieren. Im industriellen Umfeld bleibt die Entwicklung stark von der gesamtwirtschaftlichen Lage sowie den energiepolitischen Rahmenbedingungen abhängig. Die zukünftige Ausgestaltung der KWK-Förderung wird dabei eine zentrale Rolle für die Wirtschaft-lichkeit und damit für Investitionsentscheidungen spielen.

3.3. Erneuerbare Energien Die RheinEnergie prüft fortlaufend bundesweit mögliche Projektengagements in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik-Freiflächen- und -Aufdachanlagen, BESS (Batte-rieEnergieSpeicherSysteme) sowie Biomethan-BHKW / Dezentrale Versorgungslö-sungen. Hierzu findet auf regionaler Ebene zwischen der RheinEnergie und der Stadt Köln ein regelmäßiger Austausch im Hinblick auf Möglichkeiten zur Umsetzung von Projektengagements auf dem Stadtgebiet, insbesondere in den Bereichen Windkraft und Photovoltaik, statt. Wind Onshore Im Bereich der Windenergie liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung eigener Pro-jekte. Neben eigenen, bundesweiten sog. „Greenfield“-Windenergie-Entwicklungen von Neuprojekten ist die RheinEnergie auch bei potenziellen Repowering-Aktivitäten an den Standorten der Bestandswindparks aktiv. Im Kölner Norden sieht die RheinEnergie Möglichkeiten für die Umsetzung zweier Windparks mit insgesamt bis zu 13 modernen Windenergieanlagen. Diese Flächen sind die bestgeeigneten Gebiete im Kölner Stadtgebiet. Hier können an einem Stand-ort gleich mehrere Windenergieanlagen errichtet und somit ein substanzieller Beitrag zur Klimaneutralität Kölns geleistet werden. Für die Realisierung der Vorhaben ist zunächst die Schaffung der planungsrechtlichen Zulässigkeit notwendig. Per Be-schluss vom 27.05.2025 wurden die hierfür notwendigen Schritte durch den Rat der Stadt Köln angestoßen. Photovoltaik Im Bereich der Photovoltaik-Freiflächenanlagen liegt der Schwerpunkt auf der Ent-wicklung eigener Projekte. Hier gibt es konkrete Ansätze für Flächensicherungen in der Region und im gesamten Bundesgebiet, auf denen die Projektierung von Photo-voltaik-Freiflächenanlagen in Frage kommt. Dabei handelt es sich sowohl um Flä-chen, die eine EEG-Vergütung erhalten (z. B. auf baulichen Anlagen oder entlang von Autobahnen oder Schienenwegen), als auch um Flächen, die außerhalb der EEG-Flächenkulisse (Raumplanung: abgegrenztes Gebiet, das aus einzelnen Teil-gebieten besteht) liegen und somit keine feste EEG-Vergütung erhalten. In diesem Jahr soll mit dem Bau der beiden Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Kell am See (Rheinland-Pfalz) und Köln-Rondorf an der A555 begonnen werden. Die An-lage in Kell am See wird das erste Agri-Photovoltaik-Projekt der RheinEnergie mit einer zu installierenden Leistung von ca. 4,2 MWp sein, dass die gleichzeitige Nut-zung des Bodens für die Landwirtschaft und die Stromerzeugung ermöglicht. Die zu installierende Leistung in Köln-Rondorf beträgt ca. 10,5 MWp. Darüber hinaus konn-ten im Jahr 2026 Planungen für eine der größten städtischen Photovoltaik-Freiflä-chenanlagen in Deutschland bei dem Industriekunden Deutsche Infineum in Köln ab-geschlossen werden (16-18 MWp). Des Weiteren sind die Planungen für die Photo-voltaik-Freiflächenanlagen am Wasserwerk Weiler so weit fortgeschritten, dass die Vergabe aller Gewerke im zweiten Quartal 2026 erfolgen und die Anlage voraussicht-lich Ende 2026 bzw. Anfang 2027 in Betrieb genommen werden kann (ca. 2,5 MWp). Im Segment Photovoltaik-Aufdachanlagen wird für 2026 ein moderater Zubau erwar-tet, der vor allem durch industrielle Eigenverbrauchskonzepte getragen wird. Im Woh-nungswirtschafts- und Gewerbeumfeld bleibt die Entwicklung von der Bautätigkeit abhängig. Vor dem Hintergrund regulatorischer Unsicherheiten, insbesondere bei größeren Anlagen, wird insgesamt mit einem Niveau in Höhe des Vorjahres gerech-net.

Hervorzuheben ist eine aktuell im Bau befindliche Photovoltaik-Aufdachanlage mit 1,2 MWp auf den Dächern des RheinEnergieStadions. Die Inbetriebnahme ist für den Sommer 2026 geplant. Darüber hinaus konnte im Februar 2026 die Erweiterung der Photovoltaik-Aufdachanlage auf dem Betriebsgelände des Parkgürtels in Betrieb ge-nommen werden. Es stehen nunmehr insgesamt 1,1 MWp installierte Leistung zur Verfügung. Ein weiterer Ausbau auf den Bestandsgebäuden ist aktuell nicht geplant, da u.a. die Lastreserven der übrigen Dachflächen nicht ausreichend sind. Batteriegroßspeicher Als erstes Kooperationsprojekt mit SMA Altenso soll der Batteriegroßspeicher in Ein-beck (Niedersachsen) im zweiten Quartal 2026 in Betrieb gehen. Die Anlage wird eine Leistung von 24,5 MW und eine nutzbare Kapazität von 64 MWh haben. Biomethan-BHKW / Dezentrale Versorgungslösungen Für das Jahr 2026 wird erwartet, dass sich der Wandel hin zu erneuerbaren und elektrifizierten Versorgungslösungen weiter fortsetzt. Insbesondere Wärmepumpen sowie biomassebasierte Lösungen werden sowohl im Neubau als auch im Bestand an Bedeutung gewinnen. Einige innovative Versorgungskonzepte befinden sich zur-zeit in der Planung bzw. Umsetzung: So wird mit einem Gewerbekunden in Dorsten ein Konzept aus 20 Erdsonden in Kombination mit Wärmepumpen umgesetzt, um den Standort besonders effizient mit Kälte - und Wärme zu versorgen. Außerdem wird ein Wärmepumpenkonzept mit Wärmerückgewinnung aus Anlagen zur thermi-schen Nachverbrennung im Jahr 2026 bei einem Industriekunden zur Umsetzung kommen. Damit einher geht eine Einsparung von ca. 7.000 MWh Erdgas pro Jahr.  Gleichzeitig rückt im industriellen Umfeld zunehmend die Absicherung gegen Ener-giepreisrisiken und Versorgungsunsicherheiten in den Fokus. Vor dem Hintergrund volatiler Energiepreise und geopolitischer Unsicherheiten kann die Nachfrage nach dezentralen und flexiblen Versorgungslösungen zusätzliche Impulse erhalten. Insbe-sondere individuell zugeschnittene Energiekonzepte bieten Unternehmen die Mög-lichkeit, ihre Energieversorgung resilienter und planbarer zu gestalten. Auch im Bereich der Biomasse konnten Impulse gesetzt werden. Zwei große Bio-masseheizwerke, unter anderem am Flughafen Köln Bonn, befinden sich in der weit fortgeschrittenen Umsetzung und unterstreichen die zunehmende Bedeutung rege-nerativer Wärmeerzeugung im industriellen Umfeld. Eine Inbetriebnahme ist aktuell für Ende 2026 geplant.

4. Detailübersicht 2023 – 2025 
  
!"# ABC!"CAD(")G H(C
,-(KK/M)G BH(C )G HKB )G BHKBNO34HKH5ST !"# ABC!"CAD(")G H(C
,-(KK/M)G BH(C )G HKB )G BHKBNO34HKH5ST !"# ABC!"CAD(")G H(C
,-(KK/M)G BH(C )G HKB )G BHKBNO34HKH5ST
>"#AB&DE)AGHD,A-K-BK/EB)EKABGMNGOGP4A)R >"S7>89S"W;S"<>7>"SSZ8Z>"WO>"9;>>"ZSS8S >"S;S8ZS"7O;"W>>>"O;Z8Z>"W7W"O<>>">Z>8> >"S798>W"S>7">7>>"O7O8;>";7W"><SO"S;S8<
>">"?&A@BABC)AGMaB/&BbAR T889W88;4<=8>?9??@4=<W?<W9> T889WAT?4T>;>?9?A>4;<=T<W9@ T889W;4WW84?A=>?9?;=?48@==<@9@
>"O"cDE-BABC)AGMPADAAB@bCGdGc)BbAG7R>89A;=?4=@=;?<9WT<A4;;>T>T9? >89ATW?4@A@;?<9WT?<4;?AT==9< >89A@=4<?T;?<9W;<W48A8;889?
>"S"HDeKE/ ;4WA;9<T4>;<4?AA;4;;=9?;4;W=4@=W;4;WW9T ;4WTA98A4W@<4T<>;4WA=9?;4;=W4=@W;4TA=9; ;4WA=9=A4T>T4<=>;4W?T9;;4T;=4@>W;4AT>9>) (BC("abBHcHdC/bCH? ;898;4W8?@W9W;84?=A?9W ;898T4WW@@W9WT?4TTT<9T ;898 >@@W9W;84<@<A9>) (BC("abBHcHeIg ;W;9@ W >;9A W W9W ;W;9@ W >;9A W W9W ;;>9TA84>>=>89WA@48;;T;9=) (BC("abBHcHh(OO(C i i =W9W;A4>AWA9A i i =W9W;84WTWA9> i i =W9W<48=;;89@d/bCC(Mk"3HcHlG i i A89W;@; W9; i i A89WA48AA;9W i i A89W;4>@WW9?-a(BCHcHeIgH-a(BCHT ?;89A8@;4><=T?W9W;T?4=;ATA?9< ?;89A@TW4=@=T?W9W;@W4@<>A8@9T ?;89A;4T?@4T?=T?W9WT<>48?8?==9>-a(BCHcHeIgH-a(BCHA ?<W9WT4WA>4WW<T<89W>AW4<8A>==9; ?<W9WT4W>>4>T;T<89W>;W4@=;>@T9@ ?<W9W;4==;4TA>T<89W<?<4W;@>;=9>-a(BCHcHeAOKIBma"( =9; A<@=W9WT4??<W9> i i i i i i i i i i) (BB(aMHcHdlhG AW9==<4TA<T@9T==4>8WA@9@ AW9=@84<?WT@9T@<4T><?A9< AW9=;W<4A?8T@9T;W<4;WA?=9;) (BB(aMHcHh(OO(C i i A>9@T@4<A<<9? i i A>9@T84T?T89< i i A>9@;=4?=A?9Tnk3OKA3KHcHlG i i;@W9W;WA4T>=TA9; i i;@W9W;;?4<?@T89@ i i;@W9W;;>4T?TT<9A
O"IA,AB&DE)AGHD,A-K-BK/EB)EKABGM!GOGP4A)R W87O>"<;7S7Z8>S;O"WZ7Z;87 W8WO<"O9>S7S8OSZS"ZZ>9S8S W8S>>";O>S7W8<S><">>S>O8Z
O">"HDeKE/Gcgh4 ?; ?9<T;4W8<;89<?T4?==;A9@ ?W ?9?TW4T@;;89A?W4<;@;?9A A@ ?9A;>48T;;89;A<4>W@;T9<
O"O"HDeKE/GgA@,iADAAGdGMAA//A)TA= i iAT89TT=>4;WT<<9> TA= i iAT89TAT<4>@T>?9= TA= i iAT89TT884WWT889T
O"S"gA@,k)GgA@,iADAAGdGMAA//A)TT i i TT9<;84T=;?9? ;= i i ;=9;;;4T8AA9= ;= i i ;=9;;848>8?9>
O"W"?&DBlG4mDlAn-lnABT8 i i ?9>>4<;<W98 T8 i i ?9>84TT?W9? ?? i i 89<T4=T=W9A
S"HDBA-ADoEDAGHBADK@AB OW;8<S7W">S>><8SS>">SZ OZS8>S;9"7OW><8SW<"<S7 OZ>8>S7S">7<>89S<"7<O
S">"4@BeGpB/CBDA T<;>;9<T<T4WW@i i i T<;>?9WT?;4<T8i i i T<;>?9WTA;48?@i i i
S"O"c@BKE/Gcgh4GMaEBeAEBE)GTBDeRT T9?84==;T9?84W8> i T T9?<4;W>T9?84W?T i i i i i i i
S"S"c@BlA&CEBGcgh4 T; ?9<;=4T<A89;T;4=?>i T; ?9<T?4A<<89;T=4>>Ai TW ?9<T;4W=T89;T84><Wi
S"W"rA))A&GgA@,iADAAGdGMAA//A)< i i T9=?4TA8 i < i i T9=<4TT; i < i i T9=?4=?T i
S";"rCB&BsB)&E@A <A<W9T8@4A>;i i i >T@89@<@4<8;i i i >8;WT9?@?4@ATi i i
S"7"?B)ED&CADl@AGMtBeE/B)R; <9;;=4<W=i i i ; <9;;>4=>8i i i ; <9;;848@=i i i
W"uA/El& >"7>>8;S"ZSZ"O<W>">>>8O>"Z<;";Z>>"9>Z89 >"7W>8SW"<<;"S9O>"7SO8W>"ZZZ">O;>"ZZ>8< >"77<8;W">;>"WWZ>"7SW8W>"9<W"Z>>O"WO;8>
O<OW O<O;O<OS

RheinEnergie AG
Parkgürtel 24, 50823 Köln  
Telefon 0221 178-0
Fax 0221 178-3322 
service@rheinenergie.com
rheinenergie.com 
Herausgeber: RheinEnergie AG • Konzept, Kreation: Unternehmenskommunikation • 06.2026

Beratungsverlauf (2)

18.06.2026 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung
29.06.2026 Finanzausschuss
TOP 2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1763/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
15.06.2026
Erstellt
11.06.2026 15:25