2016/0306
Feststellung der Jahresabschlüsse 2013 der Eigenbetriebe a) Bäder b) Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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anlage 2
222 Zeichen
Anlage 2 zur Magistratsvorlage 2016/0306 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt Auszüge aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013
2016/0306
3341 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Finanzverwaltung
OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2016/0306
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Feststellung der Jahresabschlüsse 2013 der Eigenbetriebe
a) Bäder
b) Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 25.07.2016
Beschlussvorschlag :
1. Die Jahresabschlüsse 2013 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt werden wie folgt festgestellt:
Eigenbetrieb Bäder Jahresverlust 2.893.429,36 Euro
Eigenbetrieb Bürgerh äuser und Märkte Jahresverlust 1.054.467,86 Euro
2. Die Jahresverluste 2013 der Eigenbetriebe werden auf neue Rechnung vorgetragen.
3. Zur Abdeckung des Verlustvortrages aus 2009 des Eigenbetriebs Bürgerhäuser und Mär k-
te wird eine Verre chnung mit der allgemeinen Rücklage in Höhe von 690.599,46 Euro vo r-
genommen.
- 2 -
Die Verluste des Eigenbetriebes Bäder der Jahre 2009 (EUR 3.608.079,819 und 2010
(EUR 2.905.550,84) sollen mit der Allgemeinen Rücklage (EUR 48.381.127,40) gemäß
§ 11 Abs. 6 Eig BGes verrechnet we rden.
4. Die Jahresabschlüsse 2013 und die Lageberichte der Eigenbetrieb e werden mit den Test a-
ten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte und Touche GmbH öffentlich bekannt
gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt.
5. Die Betriebsleitunge n werden für das Wirtschaftsjahr 2013 entlastet.
Anlagen: Eigenbetrieb Bäder - Auszüge Prüfungsbericht zum 31.12.2013
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte - Auszüge Prüfungsbericht zum
31.12.2013
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.07.2016
Die Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und
„Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ haben in ihren Sitzungen am
02.06.2016 bzw. am 19.07.2016 die Berichte der Betriebsleitungen zur Kenntnis genomm en
und die Jahresabschlüsse 2013 festgestellt.
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung
die Entlastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaf tsjahr 2013.
Beide Eigenbetriebe schlossen das Jahr 2013 mit einem Jahresverlust ab, obwohl Divide n-
denausschüttungen aus der Beteiligung an der HEAG Holding AG verzeichnet werden kon n-
ten. Die Jahresverluste wurden lediglich hierdurch reduziert.
Wie in den Vorjahren ist und wird das ope rative Geschäft aber defizitär sein.
Auf die beigefügten Auszüge aus den Berichten über die Prüfung der Jahresabschlüsse zum
31.12.2013 der Deloitte und Touche GmbH – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hinge-
wiesen.
Darmstadt, 25.07.2016
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 1
39746 Zeichen
Anlage 1 zur Magistratsvorlage 2016/0306
Eigenbetrieb Bäder
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Auszüge aus dem
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses
zum 31. Dezember 2013
Eif¡enb.tr'Ëb Bå(þr dcr WisFh¡ltsst¡<tt Damstadt
JahÉbschlß rum 31. Dê2êñbêr ãt13
Blltüam 3l- È¿.ñb.rãX3
Pes3iv3a¡ta
EUR
31.12.201 3
EUR
31.12.m12
ErJR
q, Eigenkrpitål
l. Stâmmkåpilel
ll. Rücklagen
Allgeme¡ne Rûckl€ge
lll. Vcrlust
Vefî¡st der Vorjahre
JâhÞsvedusf
't7.000.(xt0,00 17.(xþ.000,00
44.ß1.127,10 45.115272,40
.15.007.389.23
-2.893.4æ,36 n7.900.8rE.59 ¡5.007.389,23
47.¿t80.3O8,81 17.137.æ3,17
1.31,+.571.00 1239.051,0oB. SonderDolen fl¡fzq$hl¡sæ qnd Zuhgrn
C. RockstÊllungên
L RûckslellungmfùrPensioren und
åhnliche Verpf, ¡c¡¡tungen
2. Ssfü¡ckstellungên
3. Sonl(¡e Rûckstellungen
¡lr¡.55¡1.00
560.678,¡14
¡r30.702,00
492.175.63
_q99 __w_1.638.633.6¡t 1.650.318.13
D. Verblndlþñle¡ten
1. Verb¡ndlichkeiten gegenúbêr Kredit¡nlíúen r2.040.91 1,52
1(b.18í'.05
42. r87.69
f.178.662,34
120.924,14
12.411.92.76
169.903.92
0,00
'1.187-827,19
12.890,04
EUR 796.91 1,86 (Vodehr EUR 325.202,3E)
2. VerÞind¡chkelten aus L¡elerungen und Leistungcn
EUR 106.'83.05 (voriahr EUR 169,903,94
3. Vefbindl¡chkeitsn gag€nüberwrbundeærunlæhmen
devon mit eirer Restlaufze¡t wn b¡s n einem Jahr
EUR 42.187,ô9 (Vorþhr EUR 0,00)
¿1. Verb¡ndlichkeitff Eeg$übs andsGn E¡g?nbdrirben
dêr Wissenscheissled Demstedt
ÊUR 165.783,95 (Vqþhr EUR 179.537.02)
5. SonligeVeô¡ndnchkeiten
daw mit e¡ner R$llsuf¿eit bb a e¡nem Jahr
ÉUR 120.924.,1,{ (Vorjehr EUR 12.890,04 )
davon aus $eum EUR 51.971.93
(Vofjahr EUR 12.527.45)
dflm im Rahmen der sgzialen Sicherñeit
EUR 11.38 (Vor¡ahr EUR 261.æ)
13.,4a8.869.04 1¡1.182.5¡13.91
63.92..æ2,19 æ.2@.7*,21
31.12.2013
EUR
31.12.20't2
EUR
À Alrlågevemttgen
l. lmmaterÈlþ Vemðgensgegenstànde
entgeltlhh eNorbeft Kwssioæn, g4erbÍche SchùÞrætde
und åhnl¡che Ræhte und Werte søie LizenzÐ an solchen
548,00
54a,ü)
ll. Srchanlågen
1. Grundll¡cke und grundlücksgle¡chs Ræhte mit Gescliáñs-,
21.3,13.734,34
1.516.370,00
1.357.816,00
21.367.E55.E6
1.677.336.00
'L498.964,423. Betriebe und Geschåñssstattung
4. Gelêistete Anahlungen und Anlagen ¡m Båu 15.81¡1.60 15.814,60
21233.7U.91 25.159.970,88
lll. Fim@nlaom
Bste¡l¡gungsn 23.225.880.38 23.25.W.æ
¿iZses-ìEÞ .Æ]@
B- Uml¡r¡fvemðgÊn
l. Voråte
Rotts. Hiís- ùnd Eetriobcstotfô ___3.æ-
C52.æ2,97 329.911,,11
1.358.50 0.00
r5.0E5.,t3t.00 14.6¡4.52.59
6.370,95 8.078.25
261.167,2. .11.509.16
]5æõF r4se1"o-ãTF
ll. Ffdængen und sonlige Vemögeßgegeßtånde
1. Folderung$ au! L¡eferungd und Lc¡lungen
davon mit e¡ær Rellaut¿eit wn rehr als e¡nem Jahr
EUR 0,m (vqjahr EUR 0,0o)
2. Forderung$ gegÊn wrbundene Unterehren
E(JR o,(xt (VorÞhr EUR 0,æ)
3. Fordwngen gegen dþ Wissenschaf,sstsdt Oemstadt
daM mit einer Relhuf¿eit wn mehr åls e¡rem Jahr
Et,R 0,00 (Vorjahr EUR 0.00)
4. Forderungen gegen andere Eigenbetdebe def Vúisser
schaisladt Damstadt
dewn mit einer Restlauf¿eit rcn mêh. als einem Jahr
EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00)
5. Soîst¡gevenntrgensgegenlände
(Vqþhr EUR 0,00)
lll. lGsseobestandund
Guthaben bei KGditinslil|Jten 738.18726 818.656.6,1
ææø r53-168s6--
12:110p5 6.510,29
63.922.382.¡19 6¡1.209.796.21
Anlagc 1.2
Eigenbetrieb Bäder der Wisisenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2013
2013
EUR
4.034.123,97 1. UmsatzerlÖse
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
3. Sonstige betriebliche Erträge
davon Auflösungen von Sonderposten für
Zuschüsse und Zulagen EUR 24.77 1,87
(Vorjahr EUR 25.41 0,00)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen ft¡r Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und flir Untersttjtzung
davon filr Altersversorgung EUR 60.081,33
(Vorjahr EUR 78.1 1 5,75)
4.120.534,51 3.780,422,95
763.273,81
3.150.757,49
761.871,29
3.010.313.86
3.914.031.30._-_-_1,7J?,1__8_-5-,_1þ-.
0,00
86.410,54
2012
EUR
3.722.822,27
0,00
57.600,68
1.8',11.627,23
416.566,33
1.755.222,96
416.460,09
. . . _."?,ægl" 9-3-,"_5.p-2.171.68305
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des AnlagevermÖgens und Sachanlagen960.100,87 947.217,70
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen588.469,75 1.133.510,74
L Ertråige aus Beteiligungen989.827,620,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge306.177,67 290.271,54
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen595.637,03581.266,02
11. Ergebnis der gewöhntichen Geschäftstätigkeit -2.869.892,71 '4.535.168,17
1 2. Außerordentliche Erträge0,000,00
1 3. Außerordentliche Aufwendungen0.000,00
1 4. Außerordentliches Ergebnis0,00
15. Sonstige Steuern23.536,6523.646,s3
0,00
16. Jahresverlust-2.893.429,36-4.558.814,70
Anlage 1.3
Eigenbetrieb Bäder der Wissenscharftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
l. Vorbemerkungen
Nach g 26 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) ist milldem Jahresabschluss ein Lagebericht
aufzustellen, der nach $ 27 EigBGes der Betriebskommission vorzulegen ist'
2. Geschäftsverlauf
2.'l GeschäftstätigkeitundRahmenbedingungen
Die Stärken des Bäderangebotes liegen im hohen Leistungsangebot an Bahnen und Lehrbecken
fi.ir Schulen, Vereine und Offentlichkeit sowie an einem überdurchschnittlichen
Wasserflächenangebot von Frei- und Naturbadeseen. Der Eigenbetrieb betreibt drei Hallenbäder
(Nordbad, Bezirksbad Bessungen und das Schul- und Trainingsbad), zwêi Freibäder (DSW-
Freibad und Eberstädter Mühltalbad) sowie zwei Naturfreibäder (Arheilger Mühlchen und Großer
Woog). Mit dem 5Om-Wettkampfbecken im Nordbad und DSW-Freibad wird ein sportorientiertes
Angebot vorgehalten, das in der Region nur noclr von wenigen Kommunen vorgehalten wird.
Das Jugendstilbad zählt ebenfalls zum Eigenbetrieb Bäder, wird jedoch von der Firma Aquapark
betrieben.
Kommunen mit einer Einwohnerzahl zwischen 1100.000 und 150.000 Einwohnern bieten im Schnitt
2,44 Hallenbäder an. Das Angebot der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dem Nordbad, dem
Bezirksbad Bessungen und dem Schul- und Trainingsbad (nur Schul- und Vereinsschwimmen)
bewegt sich hier im Schnitt.
2.2 GeschäftsergebnisundErtragslage
Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt im Gr¡schäftsjahr 2013 mit einem Verlust von
TEUR 2.gg3 ab (Vorjahr TEUR 4.559). Hauptgrund fi.lr das verbesserte Jahresergebnis liegt in der
Ausschüttung der Beteiligungserträge von der HEAG Holding AG (TEUR 990), die im Vorjahr nicht
erfolgte.
Der Eigenbetrieb erzielt im Jahr 2013 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 4.034 (Vorjahr
TEUR 3.723). Davon entfallen auf Benutzungsgrebühren TEUR 3.999 (Vorjahr TEUR 3.666), auf
Miet- und Pachterträge TEUR 34 (Vorjahr TEUtì 35).
Die Besucherzahlen in den Freibädern liegen im Berichtsjahr mit rund 429.000 gegen über dem
Vorjahr um 24.000 Besucher (+ S,S %) über denr des Vorjahresergebnis (405.000). Die
Hallenbäderwurden 2013 von rund 297.000 Ba<iegästen (Offentlichkeit, Schulen und Vereine)
besucht, das ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert (plus rund 500 Besucher.)
Eine leicht positive Besucher-Entwicklung gibt es im Jugendstilbad Darmstadt: GegenÜber 2012
konnte ein Plus von rund 2.500 auf nunmehr 23(i.500 Besucher erreicht werden.
,Anlagc l.l / I
Eigenbetrieb Bäder der Wissenscharftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Die Benutzungsgebühren - ohne Jugendstilbad - sowie die wichtigsten hierzu gehörenden
Kennzahlen haben sich in den letzten fünf Jahrern wie folgt entwickelt:
Auf die sonstigen betrieblichen Erträge entfielen in 2013 Erträge in Höhe von TEUR 86 (Vorjahr
TEUR 58), die sich im Wesentlichen aus Kostenerstattungen (TEUR 24) und Auflösung von
Sonderposten, aus lnvestitionszuweisungen (TEUR 17 für Bezirksbad Bessungen) und aus
außerordentlichen Erträgen (TEUR 29 davon Spenden TEUR 8, Provisionsabrechnung
J ugendstilbad Vorjah r TEU R 2 1 ) zusammensetz,en.
Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2013i haben sich wie folgt entwickelt:
ln TEUR20'1320122011
Materialaufwand3.9143.7723.376
Löhne und Gehälter1.8121.7551.626
Soziale Abgaben und
Aufwendungen für
Altersversorgung/
Unterstützung
417416413
Abschreibungen960947959
Sonstige betriebliche
Aufwendungen5831.134520
Der Materialaufwand ist bei gleichbleibenden En,ergiekosten durch die gestiegenen Betriebskosten
des Jugendstilbades erhöht. Auch hier machen s¡ich die Tariferhöhungen beim Betreiber des
Bades bemerkbar.
Die Personalaufwendungen (Löhne und Gehälter) erhöhten sich wegen Tarifsteigerungen
(+ 2,65 o/o).
20'132012201120102009
Benutzungsgebühren T€902815678693642
Besucher
- Hallenbäder297.6922,,97.433308.856256.264241.973
- Freibäder428.6384105.188329.624419.905537.1 35
Gesamt726.3307t02.158638.480676.169779.108
Durchschnittliche
Benutzungsgebühr je
Besucher €
1,241,'161,061,020,82
Anlage l.l / 2
Eigenbetrieb Bäder der Wissensch¿rftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr geringer, da der Sondereffekt im
Vorjahr höher ausfiel (Ausbuchung Planungskosten Nordbad, Sonderrückstellung Steuern 2006-
2OO9). Sie enthalten in den großen Positionen die Verwaltungskostenerstattungen(TEUR 290), die
Rückstellung der Vorsteuer des laufenden Jahres mit der Verzinsung derVorjahre (TEUR 69)
sowie die Miete an IDA (TEUR 28),
2.3 Finanzlage
Der Kostendeckungsgrad städtischer Freibäder lceträgt im Berichtsjahr 37,5 % und der der
Hallenbäder 27,6%. Die Freibäder liegen im Vergleich zu überörtlichen Bädervergleichen
geringfügig im Durchschnitt, üblich sind Werte zwischen 30 und 40o/o, beiden Hallenbädern sind
Kostendeckungsgrade ab 25 o/o die Regel. Ahnlir:h wie bei den Freibädern steht der sportliche,
gesundheitliche und freizeitorientierte und auch soziale Aspekt bei der Preisbildung im
Vordergrund, sodass eine etwas unterdurchschnrittliche Kostendeckung zu verzeichnen ist.
Es gibt keine ausreichende, kostendeckende Er:¡tattung durch Schulnutzung an den Eigenbetrieb
lm Rahmen der wirkungsorientierten Haushaltskonsolidierung wurde mit Wirkung fÜr 2013 eine
Erhöhung auf 1 € pro Schüler beschlossen und umgesetzt. Die Benutzungsgebühren sind weiter
angestiegen.
Die Struktur der Eintrittspreise in den städtischen Bädern ist generell nicht darauf ausgelegt, dass
eine Kostendeckung zu erwarten ist. Dennoch wird seitens der Stadt eine strukturelle
Unterdeckung in Kauf genommen, um das breit gefächerte Schul-, Sport-, Freizeit- und
Gesundheitsangebot mit überregionaler Bedeut¡rng anbieten zu können.
Der Eigenbetrieb Bäder wird trotz der regelmäßi¡gen Anpassungen von Entgelten für die Nutzung
der Bäder voraussichtlich auch in Zukunft Verluste erzielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse durch
die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen siein, wenn Dividendenausschüttungen durch die
HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern nur zur Ergebnis-
verbesserung führen.
2.4. Vermögenslage /Anlagen im Bau und ¡¡eplante lnvestitionen
Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 287, wobei allein die
Abschreibungen TEUR 965 betragen. Die getätigten lnvestitionen haben dies nicht ausgeglichen
lm Bereich der lnvestitionen wurden 23 Anschafllungen unter TEUR 5 getåtigt. Nur eine
Maßnahme lagen darüber (Spinde für das Nordt¡ad ca. TEUR 15).
lm Bereich der Anlagen im Bau gab es keine Veränderungen zum Vorjahr. Geplante lnvestitionen
sind:
Anlage l.l / 3
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Nordbad
Ein intern erstelltes Raum- und Funktionsprogramm wurde in mehreren Varianten erstellt. Ende
2013 wurde das Beratungsteam CBRE/Dr. Luther mit der Erstellung eines Beratungskonzeptes mit
potenzialanalyse sowie einer konkreten Handlungsempfehlung und -konzeption einschließlich
Bürgerbeteiligung beauftragt. Die weiteren Vorplanungen zur Erstellung einer Magistratsvorlage
zur Finanzierung und Festlegung weiterer Planungsschritte wurden vorangetrieben.
Mühltalbad
Aufgrund der weiterhin kritischen finanziellen Situation wurde das Projekt baulich{echnische
Sanierung des Eberstädter Mühltalbades verschoben. Die internen Vorplanungen für die
Erstellung einer Magistratsvorlage zur Finanzierung und Festlegung weiterer Planungsschritte für
201 4 wurden vorangetrieben.
Die Forderungen gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind im Berichtsjahr um TEUR 441
angestiegen. Diese resultierten überuriegend aus der Verzinsung des Verrechnungskontos
(TEUR 240) der Pensionsrückstellungen durch Personalwechsel (TEUR 65) und TEUR 1 17 durch
die Umgliederung auf das Verrechnungskonto der Verbindlichkeiten und der Forderungen.
Einen spürbaren Rückgang dieser Forderungen wird es in naher Zukunft nicht geben, da die
pensionen durch den Personalwechsel nicht finanziell ausgeglichen werden und die Verzinsung
des Verrechnungskontos weiterhin bestehen bleibt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind zum Vorjahr durch die Tilgung der
laufenden Darlehen um 771 TEUR gesunken.
Die Entwicklung dieser Verbindlichkeit wird sich in Zukunft durch zwei anstehende Projekte
Gewässersanierung Woog und Neubau des Nordbads verändern. Die beiden Projekte werden
überwiegend durch Darlehen finanziert, so dass in Zukunft die Verbindlichkeiten in diesem Bereich
ansteigen werden.
Die Erträge aus der Beteiligung der HEAG Holding AG werden im Jahr 2014 fehlen und im
nächsten Jahr TEUR 658 betragen.
2.5 Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2014
Aufgrund der ausgesetzten Beschlusslage zum Ersatzneubau Nordbad wurden in2012 und 2013
planungsgrundlagen erhoben, die der finanziellen Leistungsfähigkeit entsprechend eine
funktionale Neuausrichtung beinhalten soll auf der Basis des seither vorgehaltenen Angebotes.
lm Dezemb er 2013 wurden die weiteren Weichenstellungen unter Einschaltung des
Beratungsteams CBRE/Dr. Luther durch einen Workshop mit Vertretern städtischer Amter
(Eigenbetrieb lmmobilienmanagement, Stadtplanungsamt, Grünflächenamt, Eigenbetrieb Bäder)
und Vertretern der Vereine (lG Nordbad) auf den Weg gebracht. lm März 2014 schloss sich ein
Bürgerbeteiligungsverfahren an.
Anlage l.l / 4
Eigenbetrieb Bäder der Wissensch¿tftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Unter der Voraussetzung, dass das Nordbad bis zur Fertigstellung des Ersatzneubaus
betriebsfähig bleibt, besteht die Hoffnung, dass die im Bäderkonzept geforderte Nutzung ohne
Einschränkung für Vereine, Schulen und Öffentlichkeit weiterhin gewährleistet werden kann. Eine
verbindliche Entscheidung wurde im Sommer 2014 mit einem Finanzvolumen von 16,55 Mio. €
durch die städtischen Gremien beschlossen. Basierend auf den Handlungsempfehlungen wurde
ein nichtoffener Architektenwettbewerb im Jahr Í1015 vom Eigenbetrieb lmmobilienmanagement
vorbereitet und ausgelobt. Aufgrund dessen erfolgte die Auswahl eines Architektenbüros incl.
Planungsteams. Die Beauftragung soll Anfang 2016 erfolgen.
2.6 Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens (Chancen und Risiken)
Nach $ 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungs-
fähigkeit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen
Einrichtungen bereitzustellen. Dieser Aufgabe kommt die Stadt Darmstadt durch den Betrieb der
Hallen- und Freibäder nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die von den Benutzern der Hallen- und Freibäder zu
entrichten sind. Aufgrund der privatrechtlichen Form des Bäderbetriebes sind die Eintrittspreise in
einer gesonderten Preisliste festgeschrieben, dit¡ jeweils von der Betriebskommission beschlossen
wird. Eine endgültige Beschlussfassung erfolgt nach den Vorschriften der HGO durch die
Stadtverordnetenversammlung. Das Angebot, der Betrieb und die Organisation im Bereich Bäder
richtet sich vorwiegend an Öffentlichkeit, Schulen und Technische Universität sowie Vereine und
umfasst Ausbildung, Breiten- und Leistungsspoñt. Die Bereitstellung dieser lnfrastruktur genießt in
Darmstadt enormen Zuspruch und hoherWertsc;hätzung, sie hat eine seit Jahrzehnten
gewachsene Tradition mit regionalem, nationalem und teilweise internationalem Renommee.
Trotz der beschlossenen Maßnahme zum Ersaü:neubau Nordbad als Sportbad unter Beibehaltung
des derzeitigen Leistungsspektrums bleibt das Fiisiko, dass das derzeitige Angebot durch einen
Ausfall des technisch veralteten Nordbades für clie Nutzergruppen Schulen, Vereine und
Offentlichkeit nicht unterbrech ungsfrei aufrechte rhalten zu kön nen.
Es ist von einem deutlichen Mehrbedarf bei Matr¡rialaufwand und -instandhaltung aufgrund
veralteter Badtechnik im Nordbad, Eberstädter fi4ühltalbad und auch teilweise im Schul- und
Trainingsbad auszugehen. Die steigenden Preise für Energien führen unter dem
Haushaltskonsolidierungsdruck zu überdurchschnittlichen Steigerungen und können im
Gesamtbudget des Eigenbetriebes zur Vermeidung von Leistungseinschränkungen nur unter der
Prämisse der Darstellung des absolut notwendigen aufrecht erhalten werden.
Nach Sicherung der Finanzierung und anschließender Beauftragung der Entwurfs- und
Genehmigungsplanung und Beauftragung der Biaumaßnahme (Bauzeit ca. 15 bis 20 Monate) wird
das Risiko eines Ausfalls von Badezeiten für Schulen, Vereine und Otfentlichkeit reduziert.
Nach der lnbetriebnahme ist von einer Steigerung der Attraktivität, erhöhten Besucherzahlen und
einem verbesserten Kosten-Nutzen-Verhältnis (ohne Berücksichtigung von Abschreibungen und
Zinsbelastung) auszugehen.
Anlage l.l / 5
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
3. Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung
über die weitere Umsetzung der Vorschläge zur wirkungsorientierten Haushaltskonsolidierung ist
durch die Betriebskommission zu entscheiden:
Mittelfristig ist anzustreben, die Zeitspannen eines Parallelbetriebes für die Sommersaison,
z.B. durch kürzere Sommeröffnungszeiten oder durch Schließen der Hallenbäder nach dem
Beginn der Sommersaison (in der Regel Mitt,e Maijeden Jahres) auch für Schulen und Vereine
auf ein Minimum zu reduzieren. Die Konsequenzen daraus führen allerdings zu
Leistungsreduzierungen für Schulen, Vereinei und Öffentlichkeit. Die Umsetzung der
Maßnahme wird mit dem Regelbetrieb nach Neubau des Nordbades empfohlen.
Der Pachtvertrag zur längerfristigen Nutzung des Arheilger Mühlchens konnte im Frühjahr
2013 abgeschlossen werden. Dadurch besteht Planungssicherheit zum Erhalt des
Naturfreibades. Mit dem gegründeten Förderverein wurden Verhandlungen geführt, in welcher
Form Unterstützung durch Verein geleistet werden kann (Arbeitseinsätze, finanzielle
Unterstützung. Seit 2013 wird das Freibadangebot im Arheilger Mühlchen weiterhin kostenfrei
angeboten. Der Förderverein hat zur Verbesrserung des Betriebsergebnisses Arbeitsstunden
und Materialkostenzuschüsse beigesteuert. lSeit 2014wird durch die Erhebung eines
freiwilligen Eintritts (Spendenbox) das Ziel wreiterverfolgt, das Betriebsergebnis zu verbessern.
Nach lnbetriebnahme des Neubaus Nordbad könnte eventuell durch Aufgabe des Schul- und
Trainingsbades ab dem Zeitpunkt der lnbetriebnahme ein Konsolidierungsbeitrag in Höhe von
EUR 225.000 jährlich erreicht werden. Eine \/ermarktung des Areals ist weiter zu prüfen.
Die Anpassung der Eintrittspreise wurde zur Wintersaison 2014l15 umgesetzt. Die erwarteten
Mehreinnahmen betragen ca. TEUR 72 iährlich.
Anlage l.l / 6
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
4. Risikoberichterstattung
Zur Risikobewertung führen wir aus, dass unsere Bäder sehr gut besucht werden und bei dem von
der Betriebsleitung en¡rarteten Fortbestand kein Marktrisiko und dadurch auch kein unternehmens-
strategisches Risiko zu befürchten ist.
Der seit Jahren unveränderte Personalbestand mit wenig Fluktuation und eigener Ausbildung
garantiert die notwendige Betriebsqualität und verhindert ein leistungswirtschaftliches Risiko. Ein
Personalrisiko wird absehbar nicht erwartet.
lm Rahmen der Finanzwirtschaft und lnvestition werden absehbar nur die im folgenden aufgeführten
Finanzrisiken en¡rartet.
4.1 Wesentliche Risiken bei den Hallenbädern
Die wesen¡ichen Risiken im laufenden Betrieb liegen bei den technisch veralteten Hallenbädern
Nordbad und Schul- und Trainingsbad im hohen Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
(Energie) und für bezogene Leistungen (lnstandhaltung und -setzung technischer Anlagen)'
Nordbad
Die Tragfähigkeit des Daches im Nordbad wird weiterhin gutachterlich überwacht und durch
lnstandsetzung gesichert. Die Problematik der Tragfähigkeit des Daches unter einer Schneelast ab
40 cm wird in jeder Wintersaison ständig übenruacht, um Gefährdungen auszuschließen. Darüber
hinaus erfüllt das Nordbad nicht mehr die heute üblichen brandschutzrechtlichen, baulich-
technischen und energetischen Standards.
Aufgrund einer schlechten energetischen Bauweise liegen die Kosten für die Wärmeenergie zum
Beispiel beim Nordbad um ein Fünffaches höher als die Durchschnittswerte eines vergleichbaren
Bades.
Durch die in 2013 konkretisierten Vorstellungen unter Einschaltung eines externen
Beratungsbüros, der Durchführung eines Workshops im Dezember 2013 sowie einer
Bürgerbeteiligung im März 2014 wurden die Voraussetzungen für das weitere Vorgehen
geschaffen. Die städtischen Gremien haben der Magistratsvorlage über Nutzungskonzept,
Grobkostenschätzung und Etatisierung der erforderlichen Mittel im Sommer 2014 zugestimmt. Die
Durchfüh rung eines Architektenwettbewerbes wurde du rch den Eigenbetrieb
lmmobilienmanagement unter Einschaltung eines externen Architekten und bäderfachlichen
Beraters im Herbst auf den Weg gebracht. Die Ergebnisse haben aufgrund der Komplexität des
projektes keine optimale Lösung gebracht, sodass die Preisträger zur Nachbearbeitung,
einschließlich Kostenschätzung, aufgefordert wurden. lnzwischen konnte die Entscheidung für ein
Architekten- und Planungsteam getroffen werden. Die Beauftragung zur baulichen Umsetzung
erfolgt Anfang 2016. Anschließend ist die Erstellung einer Bauvorlage vorgesehen. Es ist mit einer
Bauzeit von 15 bis 20 Monaten zu rechnen.
Durch den Neubau verringert sich das beschriebene Risiko eines betrieblichen Ausfalls aufgrund
veralteter Technik. Ein Baukostencontrolling soll dem unternehmensstrategischen Risiko von
Mehrkosten in der Bauphase entgegen wirken.
Anlage Ll /7
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Mühltalbad Eberstadt
Die Baumaßnahme Sanierung Eberstädter Mühltalbad wurde laut lnvestitions-Priorisierungsliste
des Magistrats nach 2017 verschoben.
Aufgrund baulich-technischer Mängel (Undichtigkeiten und großflächige Fliesenschäden) bis zur
Durchführung der Sanierungsmaßnahme kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Freibad für
die Bevölkerung nur eingeschränkt zur Verfügung steht.
Nach dem angepassten Zeitplan ist der Beginn der Sanierungsmaßnahme für September 2016
und die Fertigstellung für Mai/Juni2017 vorgesehen. Dadurch bleibt das beschriebene Risiko
eines betrieblichen Ausfalls aufgrund veralteter Technik sowie und großflächig schadhaften
Fliesenbelages weiter bestehen.
Durch Einrichtung eines Baukostencontrollings soll auch hier dem unternehmensstrategischen
Risiko von Mehrkosten in der Bauphase entgegen getreten werden.
Sicheruno der Wasserqualität Wooq
Für den Woog besteht das Risiko, dass aufgrund des hohen Phosphor-Gehaltes im Zulauf des
Darmbachs, geringen Zulaufs im Sommer und hoher Sonnenstrahlung gegen Ende der
Badesaison die Wasserqualität einen Badebetrieb gefährdet oder ausschließt. Um die
Wasserqualität am Woog zu sichern, sind Maßnahmen erforderlich, die nach Abstimmung mit
Maßnahme des Straßenverkehrs- und Tiefbauamt (Erneuerung des Hauptablassschieber Richtung
Landgraf-Georg-Straße) bis 2017 umgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Abtrennung des
Darmbaches vom Kanalnetz vorgesehen.
Darüber hinaus muss der Hauptablassschieber erneuert werden. Voraussetzung hierftir ist die
großflächige Absenkung des Woogs im Herbst 2016.
über die gutachterlich empfohlenen Maßnahmen Vorsperre Großer Woog (TEUR 390) und
Entschlammung Großer Woog (TEUR 1.120) wurde 2014 eine Magistratsvorlage mit Aufnahme
der voraussichtlichen Kosten in das Mittelfristige lnvestitionsprogramm beschlossen.
Die Vorplanungen eines Fachbüros für die Maßnahmen liegen vor. Eine Bürgerinformation über
alle Maßnahmen wurde durchgeführt. Die Vorbereitung der weiteren Genehmigungs- und
Ausführungsplanung schließt sich an, sodass für die Umsetzung einschließlich Ablass des
Gewässers ein Zeitfenster von Ende der Badesaison September 2016 bis zum Beginn der
Freibadsaison 2017 im Mai zur Verfügung steht.
Dadurch verringert sich das Risiko, dass der Woog als Naturbadesee aufgrund schlechter
Wasserqualität temporär geschlossen werden muss'
4.2 Allgemeine Risiken
Besucherentwickluno
Zu den überwachungsbedürftigen Risiken zählen Einnahmeausfälle durch Schlechtwetterperioden
im Sommer. Die Betriebsleitung begegnet dem durch die Einstellung von konservativen
Umsatzzahlen (5-Jahresschnitt). Grundsätzlich sind Marketingmaßnahmen zu empfehlen, um trotz
des spezifischen Angebotes für Schulen, Vereine und sport-orientierte Freizeitschwimmer
nachwachsende und neue Kunden (eigene Kurse, Zusammenarbeit mit gesundheitsrelevanten
Organisationen) zu gewinnen und die Attraktivität des Bäderangebotes zu steigern'
Anlage l.l /8
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Steiqende Enero iekosten
Unter dem Stichwort Energiewende werden die Kosten für Energie in den Frei- und Hallenbädern
perspektivisch bis zum Jahr 2020 um bis 50% steigen. Pro Freibad wird von einem Mittelwert von
plus TEUR 30 und pro Hallenbad mit plus TEUR 70 zu rechnen sein. Unter der Prämisse weiterer
Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen wird sich der Druck auf das operative Geschäfi im
Eigenbetrieb Bäder weiter verschärfen. Die beabsichtigten lnvestitionen Neubau Nordbad und
baulich-technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades werden sich zwar perspektivisch
energetisch rentieren, in der Gesamtbilanz sind aber Abschreibungen und Zinskosten gegenüber
zu stellen und werden somit zu einem höherem Zuschussbedarf führen.
Zinsrisiko
Das Zinsrisiko ist gering, da die Kredite langfristige Laufzeiten haben
4.3 Rechtliche Risiken
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt. Es gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen
Versicherungsverträge. Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig
getragen. Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des
Eigenbetriebes abgesch lossen :
Versicherung
Versicherungssumme ¡n
EURO
1 . Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht
(Personen-, Sach- und Vermögens-unbegrenzt
Drittschäden
2. Eiqenschadenversicherunqs0.000,00
3. Strafrechtsschutzversicherung
(inkl. Dienstreise- Rechtssch utz und Verkehrs-
2.000.000,00
für Verkehrsrechtsschutz:
500.000,00 rechtsschutz
4. Sachversicherung,,KRlSTALL"
(Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl
Gebäude und lnhalt)
ohne
(eweils aktueller Neuwert)
5. Kfz-FeuerversicherunoFahrzeuqe zum Neuwert
Eine Anderung der rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen ist nicht vorgesehen und
somit ist auch ein rechtliches Risiko nicht erkennbar.
Anlage l.l / 9
Eigenbetrieb Bäder der Wissensch¿tftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
4.4 Sonstige Risikovorsorge
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wurde im Bereich des
Eigenbetriebes Bäder der Stadt Darmstadt im J¿rhr 2013 begonnen und wird fortgeführt'
5.Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31. Dezember2013
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben
6. Voraussichtliche Entwicklung des lBetriebes in der Zukunft
Der Eigenbetrieb Bäder wird trotz der regelmäßigen Anpassung von Entgelten für die Nutzung der
Schwimmbäder voraussichtlich auch zukünftig V'erluste erzielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch
die HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern nur zu
Ergebnisverbesserungen führen.
lm Geschäftsjahr 2014 belrägt der Verlustausgleich durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt
TEUR 4.564, im Geschäftsjahr 2015 vorausr;ichtlich TEUR3.853, die in die Kapitalrücklage
fließen.
Grund für die Ergebnisentwicklung im Jahr 2014 sind zum einen die fehlenden Beteiligungserträge,
da die HEAG Holding AG keine Ausschüttung \forgenommen hat. So sind die Erträge in 2014 um
TEUR 990 geringer als im Berichtsjahr. Zum i¡nderen sind die Eintrittsgelder im Jahr 2014 um
TEUR 300 gesunken. Die Gründe dafür waren Teilsperrungen vereinzelter Schwimmbecken und
das schlechte Wetter in den Sommermonaten.
Die Aufwendungen sind im Jahr 2Ol4leicht ang,estiegen. Ein Grund dafür sind die Erhöhung des
Betreiberentgelts im Jahr um TEUR 156, Fliesertarbeiten des Jugendstilbads von TEUR 77 und
Umbau der Behinderten Umkleidekabinen von TEUR 8.
Ende 2014 wurden die Eintrittspreise erhöht, die,sich allerdings erst im Jahr 2015 auswirken
werden.
Anlage l.l/ l0
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschiaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
7. Entwicklung von Vermögen und Schulden
Der Eigenbetrieb schloss in 2013 mit einem Jahresverlust in Höhe von TEUR 2.893 (Vorjahr:
Jahresverlust von TEUR 4.559) ab.
lm Jahr 2013 wurden wieder Beteiligungserträge gezahlt (ca. TEUR 990)
7.1 EntwicklungdesAnlagevermögens
Die Sachanlagen entwickelten sich wie folgt (Angaben in EURO):
Bei den Zugängen handelt es sich überuriegend um Arbeiten im Bessunger Bezirksbad. Die
Abgänge resultieren alle aus den Abschreibungen.
Grundstücke, qrundstücksoleiche Rechte und Bauten:
Stand 01.01.2013
Zugang
Abgang incl. Abschreibungen
Stand 31.12,2013
Maschinen und maschinelle Anlaoen:
Stand 01.01.2013
Zugang
Abgang incl. Abschreibungen
Stand 31.12.2013
Betriebs- und Geschäftsausstattu no :
Stand 01.01.2013
Zugang
Abgang incl. Abschreibungen
Stand 31.12.2013
Geleistete Anzahlunqen und Anlaqen im Bau betrifft:
Stand 1.01.2013
Zugang /Abgang
Stand 31.12.2013
21.967.855,86
3.702,28
-627.823.80
21.343.734,34
1.677.336,00
0,00
-160.966.00
1.516.370,00
1.498.964,42
29.614,65
-170.763.07
1.357.816,00
15.814,60
0.00
15.814,60
Die Veränderung resultiert aus der linearen Absohreibung dieses Wirtschaftsjahres.
Die Zugänge setzen sich größtenteils aus Anschraffungen für das Nordbad (ca. 19.400 EUR) und
dem Jugendstilbad (ca. 5.800 EUR) zusammen. Die Abgänge betreffen die lineare Abschreibung.
Anlagel.l/ll
E i gen betrie b Bäder der Wissensc h¡aftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Es handelt sich hierbei um eine erste Untersuchung der Wasserqualität des Woog aus dem Jahr
2009. lm Rahmen der lnventur erfolgt eine Aust¡uchung zum 31 .12,2014, da diese Untersuchung
nicht mehr Grundlage weiterer lnvestitionen ist.
Die Beteiliqunoen der Finanzanlagen betreffen unverändert:
2013
HEAG Holding AG 23.255.880,38
7.2 Entwicklung des Eigenkapitals (TEUR):
Vorjahr
23.255.880,38
Stand
01.01.2013ZugangJahres-
eryebnisAbgangStand
31.12.2013
Stammkapital
Allgemeine
Rücklage
Verlustvortrag
Verlust 2013
17.0000
45.145 3.236
-15.007
0
0
0
0 17,000
48.381
-15.007
-2.893
0
0
0 -2.893 0
0
0
Summe47.138 3.236 -2.893o 47.481
Der Jahresverlust in Höhe von TEUR 2.893 soll auf neue Rechnung vorgetragen und die Verluste
der Jahre 2009 (3.608.079,81 €) und 2010 (2.905.550,84 €) mit der allgemeinen Rücklage
verrechnet Werden ($ 11 Abs.6 EigBGes).
7.3 Entwicklung der Rückstellungen (TEUR):
lm Jahr 2013 wurden weiterhin die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten im Bereich
der Pensions- und Beihilferückstellungen abgebildet, die durch den Wechselvon Beamten vonlzur
Stadt oder einem anderen Eigenbetrieb entstehen.
Aufgrund der Mitgliedschaft in der ZVK besteht gemäß der Ermittlung aus dem Jahr 2003 eine
mittelbare Pensionsverpflichtung in Höhe von TIIUR 2.163, die nicht in der Bilanz
ausgewiesen íst.
Anlage l.l / 12
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen ist aus folgender Tabelle
ersichtlich (TEUR):
Rückstellungen fürStand
01.01.13
Summe
Umbuchung
Beamten-
wechsel
lnan-
spruch-
nahme
Ver-
zinsung
Zu-
führung
Stand
31.12.13
Pensionen430,702125,8477,5
Beihilfen32,6001,612,947,1
Altersteilzeit436,40148,521,30309,2
Urlaubsrückstellung207020,701 1,5115
Überstunden17,4017,4019,419,4
Abschlusserstellung
und Prüfung4602103055
Prozesskosten6550003B5104
Leistungsentgelt661066,1025I25,8
Lebensarbeits-
zeitkonto2I00,5002,4
Grundbesitz-abgaben000000
Archivierung und
andere Aufwendungen13,900012,126
Venrualtungskosten-
erstattungen26026000
Steuerrückstellung492,200068,55607
Summe:1.650,400300,243,9244,51638,6
Anlage l.l / 13
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
7.A Vergleich des Jahresabschlusses 2013 mit den Werten des Wirtschaftsplanes
Der Eigenbetrieb hat gemäß $ 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen
Wirtschaftsplan erstellt. Zudem musste für 2013 ein Nachtragswirtschaftsplan aufgestellt werden
lm Vergleich mit dem fortgeschriebenen Wirtschaftsplan 2013 ergeben sich sowohl bei den
Erträgen als auch bei den Aufwendungen Abweichungen gegenüber der Gewinn- und
Verlustrechnung.
7.4.1 SollJlst-Vergleich Erfolgsplan 2013
GUVWirtschaftsplanAbweichung
EUROEUROEURO
1Umsatzerlöse4.034.123,973.084.370,00949.753,97
2Sonstige betriebliche Erträge86.410,544.220.140,00-4.133.729,46
3Aufwendungen für RHB und für
bezooene Waren763.273,8181 1,370,00-48.096,19
4Auflruendungen für bezogene
Leistungen3.150.757,49301.800,002.848.957,49
5Personalaufwand2.228.193,562.422.960,00-194.766,44
6Abschreibungen960.100,87915.630,0044.470,87
7Sonstige betriebliche
Aufwendungen588.469,753.345.480,00-2.757.010,25
IErträge aus Beteiligungen989.827,62989.820,00762
ISonstige Zinsen und ähnliche
Erträge306.177,6710.000,00296.177,67
10Zinsen und ähnliche
Aufwendungen595.637,03507.090,0088.547,03
11Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit-2.869.892,710,00-2.869.892,71
12au ßerordentliche Erträge000,00
13au ßerordentliche Aufwendu ngen000,00
14au ßerordentliches E rgebnis000
15Sonstige Steuern23.536,65023.536,65
16Jahresverlust-2.893.429,360,00-2.893.429,36
Anlage l.l / 14
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Erläuterung der Differenzen zwischen Ansatz: und Rechnungsergebnis:
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen wird dire Verlustzuweisung geplant (TEUR 3'236)' Die
tatsächlichen Zahlungen richten sich nach dem l-iquiditätsbedarf im Laufe des Jahres. Die
notwendigen Zahlungen in Höhe von (TEUR 3.236) wurden in die Kapitalrücklage umgebucht.
Die Betriebskostenzahlung an Aquapark für das Jugendstilbad wird unter den ,,sonstigen
betrieblichen Aufwendungen" geplant, aber unter,,Aufiruendungen für bezogene Leistungen" im
Rahmen des Jahresabschlusses zugeordnet.
Die Zinserträge (TEUR 306) beinhalten in Höhe von TEUR 24Q die Verzinsung des
Verrechnungskontos und mit TEUR 33 die Verzinsung der Forderungen aus Pensions-
rückstellungen gegenüber der Stadt Darmstadt, die so nicht geplant waren,
Eintrittspreise für Hallen- und Freibäder
Personal- und Sozialbereich
lm Geschäftsjahr 2013 waren durchschnittlich beim Eigenbetrieb beschäftigt
Vorjahr
Anzahl"
1
57
Anzahl" Männlich
11
57'. 31
Weiblich
Beamte/Beamtinnen
Tarifbeschäftigte
nachrichtlich:
Auszubildende33
*Auswertung gem. S 267 Ab.5 HGB, tatsächlich Beschäftigte ohne Altersteilzeit und keine
Vollzeitäquivalente
26
Freibad
Gültig seit
Sept. 2010
Hallenbad
Gültig seit
Sept.2010
Jugendstilbad
Gültig seit Juli 2012
(2 Stunden bis Tageskarte)
Einzelkarte
Enru.
3,00350Bad5,80 - 10,00
Spa incl. Bad
8,90 - 13,70
Sauna incl13,10 - 18,90
Einzelkarte
Ermäßigte
I502,04Bad4,00 -7,70
Spa incl. Bad6,80 - 10,50
Sauna incl13,10 - 18,90
Anlage l.l / 15
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Die Personalaufwendungen betrugen (in TEUR)
Löhne und Gehälter
- davon Beamtenbezüge
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
1.811,6
59,9
416,6
Nicht berücksichtigt sind weiterhin die anteiligen Tätigkeiten der Betriebsleitung. Hierfür wird
Kostenersatz gezahlt.
7.4.2 Soll-/lst-Vergleich Vermögensplan 2013
AnsatzISTAbweichunq
1. lnvestitionen
2. Tilgung von Krediten
Rasch
(1. Betriebsleiter)
EURO
160.000
763.000,00
EURO
33.316,93
778.137,56
EURO
126.683,07 €
-15.137,56 €
lm Nachtrag wurde die Neubaumaßnahme Nordbad und die Sanierung Mühltalbad abgeplant. Für
die restlichen kleinen lnvestitionen wurde kein Kredit aufgenommen. Umschuldungen blieben bei
der Betrachtung der Kredittilgung außen vor.
Zur Finanzierung von Mehrkosten beim Bau des Jugendstilbades wurde dem Eigenbetrieb Bäder
ein inneres Darlehen in Höhe von 837 T€ durch den BgA Vivarium im Jahr 2009 gewährt.
Darmstadt, 23. Oktober 2015
Konradt
(kaufmännische Betriebsleiterin)
Anlage l.l / 16
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An-
hang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetriebs Bäder der
Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt, fiir das Ge,schäftsjahr vom L Januar bis 3l . Dezember 2013
geprüft. Die Buchfìihrung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht der gemäß
$ 22 EigBGes Hessen sinngemäß anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in
der Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage
der von uns durchgefìihrten Prüfung eine Beurteilurng über den Jahresabschluss unter Einbeziehung
der Buchftihrung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß $ 317 HGB und $ 27 EigBGes Hessen unter Beach-
tung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab'
schlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrich-
tigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung, des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Crundsätze ordnungsmäßiger Buchfìihrung undl durch den Lagebericht vermittelten Bildes der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungert werden die Kenntnisse über die Geschäftstätig-
keit únd tjber das wirtschaftliche und rechtliche Umfr:ld des Eigenbetriebs sowie die Erwartungen über
mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prrüfung werden die Wirksamkeit des rechnungsle-
gungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nalhweise fìir die Angaben in Buchführung' Jahres-
abschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basiis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst
die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der
Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtda,rstellung des Jahresabschlusses und des Lagebe-
richts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfunrg eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Anlage 1.5 / I
Unsere Prüfung hatzu keinen Einwendungen geftihrt,
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüftrng gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jah-
resabschluss des Eigenbetriebs Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt, den gemäß
$ 22 EigBGes Hessen sinngemäß anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Ver-
hältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbehiebs. Der
Lagebericht steht in Einklang mit dem Jah¡esabschlus;s, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von
der Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-
treffend dar.
Mannheim, I 8. Dezember 2015
Deloitte & Touche GmbH
-"'Ktungsgeselrschaft
(
Wirtschaftsprüfer
fç;,,í
Wirtschaftsprüfer
$ññrscltAFr$
PRÛFUNGÊ.
æsEIJ.gCHAFT
g TOU6çf6
* *
Ltûxctt9$
Anlage 1.5 / 2
sNR 20r 5 ¡ 1505 I
Beratungsverlauf (3)
Orte (1)
- Landgraf-Georg-Straße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2016/0306
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 25.07.2016
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00