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2015/0219

EDW - Genehmigung des Jahresabschlusses 2013 - Übertragung des Gewinns 2013 auf das Folgejahr 2014 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Magistratsvorlage 05.06.2015

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2015/0219

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Deloitte- Deloifte & Touche GmbH
Wirts{haftsprüfu ngsgesellschafi
Reichbkanzler-Milller-Straße 25
oateC Mannheim
Postfach 10 08 64
68008 Mannheim
Deutschland
Tel +4g62115901-0
Fax +49 621 152958
www.deloitte.com/de
t.,
Eigenbetrieb ?
Darmstädter Werkstätten und
Wohneinrichtungen
Darmstadt 
-Ö'
Bericht über die Prüfung
des Jahresabschlusses
nrm 31. Dezember 2013

Dsforlüüe-
hhaltstibersieht
Dcloltte &Touche GmbH
Wiftrchaftrprtifu ngogcrclllcheft
Seite
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I
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2.1
212
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4.1,2
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4.2.2
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PRÜFI.JNGSAUFTRAG
GRUND sATzt,TCHE FE S TSTELLUNGEN
Stellungnahme zrx Lagebeurteilung der Betriebsleitung
Beachtung von Gesetz und Satzung
GEGENST+ND, ARJT LTND UMFA}.IG DERPRÜFUNG
FESTSTELLUNGEN UND ERLÄUTERUN.GEN ZURRECHMINGSLEGUNG
OrdnungsmZißigkeit der Rechnungslegung
Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen
Jahresabschluss und Erfolgsübersicht
Lagebericht
Gesamtaussage des Jahresabschlusses
Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses
Erläuterungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses
' Angabe n zlrVermögens-, Finan z- undErtragslage
FESTSTELLUNGEN AUS ERWPITERT'NGEN DES PRUFUNGSAUFTRAGS
WTPNTNCEBE DES BESTATIGIJNGSVERMERKS
SCHLUSSBEMERKUNG
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084649, -,Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohne,inrichtungen

Deloitte. Deloitte & Touche GmbH
Wirtsch afts prüfu ngsgesellschaft
Anlagen
1 LAGEBERICHT, JAHRESABSCHLUSS, ERFOLGSÜBERSICHT UND BESTATI-
GUNGSVERMERK
L I Lagebericht
1.2 Bilanz
1.3 Gewinn- und Verlustrechnung
1.4 Anhang
1.5 ErfolgsübersichtnachGeschäftsbereichen
1.6 BestätigungsvennerkdesAbschlussprüfers
2 FESTSTELLUNGEN IM RAHMEN DER PRÜFUNG NACH $ 53 HAUSIIALTS.
GRUNDSATZEGESETZ
ALLGEMEINE AUFTRAGSBEDINGUNGEN FÜR WIRTSCHAFTSPRÜFER UND
WIRTSCHAFTSPRÜFI'NGSGESELLSCTIAFTEN
Wir wöiien dariuf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beftägen und Prozentangaben aufgrund kaufinän-
nischer Rundung Differenzen auftreten können.
ii
084649 - Eigenbetrieb Dannstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Deloitte- Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprilfu ngsgesellschaft
PRT]FT]NGSAUFTRAG
Durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 6. November20l4 der Wissenschaftsstadt
Darmstadt wurden wir zum Abschlussprüfer des
Eigen betrieb Darmstädter Werlistätten und \iloh neinrichtungen,
Darmstadt
- nachfolgend auch kurz,,Eigenbefrieb" genannt -
für das Geschäftsjahr 2013 gewählt. Die Betriebsleitung hat uns aufgrund dieses Beschlusses den Auf-
trag zur Durchftihrung der Abschlussprüfung gemäß $ 317 HGB für das Geschäftsjahr 2013 erteilt.
Wir bestätigen gemäß $ 321 Abs.4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren
Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.
Bei der Erstellung des Prüfungsberichts haben wir die deutschen Grundsätz.e ordnungsmäßiger Be-
richterstattung bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard des Instituts der Wirtschaftsprüfer - IDW
PS 450) beachtet.
Für die Durchführung des Auflrags und unsere Verantwortlichkeit, auch im Verhältnis zu Dritten,
gelten die unter dem 24. Novemb erl3. Dezember 2014 getroffenen Vereinbarungen sowie ergänzend
die als Anlage beigefügten ,,Allgemeine Auftragsbedingungen fi.ir Wirtschaftsprüfer und Wirtschafts-
prüfungsgesellschafteno' in der Fassung vom 1. Januar 2002.
Dieser Prüfungsbericht wurde nur zur Dokumentation der durchgeführten Prüfung gegenüber dem
Eigenbetrieb und nicht für Zwecke Dritter erstellt, denen gegenüber wir nach dor im Regelungsbereich
des $ 323 HGB geltenden Rechtslage keine Haftung übernehmen.
GRTII\D SATZLICHE FESTSTELLT]NGEN
Stell u n gna hme zur Lagebeu rteil ung d e r Betriebsleitu n g
Aus dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Betriebsleitung sowie den sonstigen geprüften
Unterlagen heben wir folgende Aspekte hervor, die ftir die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des
Eigenbetriebs von besonderer Bedeutung sind:
2
2.\
084649 - Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Deloitte" Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaft sprtrfu ngsgesellschaft
Entwicklung des Geschäftsbereichs Wgrkstätten
Die Erlöse aus Kostensätzen bewegten sich mit TEUR5.184 auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Kostensätze der Hauptwerkstatt wurden leicht angehoben. Die Kostensätze der Reha-
Werkstatt wurden mit den Kostensätzen der Hauptwerkstatt vereinheitlicht, was zu einem
Rückgang der Kostensätze in der Reha-Werkstatt geführt hal. Gleichzeitig wurden separate
Kostensätze für die Betriebsintegrierten Beschäftigungsplätze eingeführt. Die Umsatzerlöse sind
von TEUR 770 im Vorjahr auf TEUR 803 angestiegen, was auf eine positive Entwicklung der
Auflragslage mit Großkunden zurückzuführen ist. Der Geschäftsbereich Werkstäffen hat das
Iahr 2013 mit einem negativen Jahresergebnis von TEUR 36 abgeschlossen, das um TEUR 254
unter dem Jahresergebnis des Vorjahres lag.
Entwicklung des Geschäftsbereichs Wohneinrichtungen
Aufgrund der Kostensatzsteigerung erhöhten sich die Erlöse aus Kostensätzen von TEUR 2.441
um TEUR 82 auf TEUR 2,523. Der Geschäftsbereich hat das Berichtsjahr mit einem Jahres-
überschuss von TEUR 43 abgeschlossen, der auf dem Niveau des Vorjahres liegt.
Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufinendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufivendungen sind um TEUR 315 auf TEUR 1.666 angestiegen.
Dies wurde in erster Linie durch Aufivendungen von TEUR 167 fur in 2013 durchgeftihrten
Sanierungs- und Reparaturmaßnahmen nach dem Brand in der Reha-Werkstatt im Jahr 2012
verursacht. Des Weiteren sind die Verwaltungskostenbeiträge an die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt angestiegen, da ab dem Geschäftsjahr 2013 eine zuvor gewährte 60Yoige Rückerstattung
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt entfiillt.
Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 172 aufTEUR4ll resultiert größ-
tenteils aus der Entschädigung der Versicherung ftir die Aufivendungen aufgrund der Brandes in
der Reha-Werkstatt (TEUR 16l).
Vermögen s- und F inanzlage
Die Bilanzsumme ging um TEUR 277'auf TEUR 20.582 zurück. Auf der Aktivseite verringerte
sich das Anlagevermögen bedingt durch planmäßige Abschreibungen um TEUR 173 auf
TEUR 11.343. Ferner war ein Rückgang der Liquiden Mittel um TEUR 200 zu verzeichnen.
Der Rückgang hängt teilweise mit um TEUR 105 höheren Forderungen und sonstigen Vermö-
gensgegensttinden zusammen. Die ftir die Jahre 2007 - zUn zurückgestellten I eistungsentgelt
in Höhe von TEUR 145 wurden im Dezember 2013 ausbezahlt. Auf der Passivseite verringerten
sich die sonstigen Rückstellungen um insgesamt TEUR 334 auf TEUR 356. Dies ist insbeson-
dere auf durch den Verbrauch der Rückstellungen für Leistungsentgelte und Altersteilzeit
zurückzuführen.
084649 - Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Deloitte. Deloltte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Wesentliche Chancen und Risiken
Aufgrund der zunehmend schwierigeren finanziellen Lage der öffentlichen Kassen (Landes-
wohlfahrtsverband, Agentur fiir Arbeit) wird zukünftig mit langsamer steigenden oder stagnie-
renden Kostensatzerlösen gerechnet. Daher wird es als wichtig angesehen, neben der kontinuier-
lichen Anwerbung weiterer Beschäftigter mit Behinderung, die winschaftliche Betätigung der
Werkstätt en zu stabi I i sieren und au szuweiten.
Ausblick
Für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 rechnet die Betriebsleitung im Geschäftsbereich Werk-
stätten unter der Annahme der konstanten Belegungszahl mit leicht steigenden Erlösen aus den
Kostensätzen verglichen mit dem Berichtsjahr aufgrund einer pauschalen Basiskorrektur. Auf-
grund von Kostensteigerungen erwartet die Betriebsleitung weiterhin einen leichten Rückgang
des Jahresergebnisses im Vergleich m 2013. Für den Geschäftsbereich Wohneinrichtungen wird
ein leichter Anstieg der Erlöse aus den Kostensätzen verglichen zum Berichtsjahr und das Jah-
resergebnis auf dem Niveau des Berichtsjahres prognostiziert.
Zusammenfassend stellen wir gemäß $ 321 Abs. I Satz2 HGB fest, dass wir die Lagebeurteilung
durch die Betriebsleitung, insbesondere die Annahme der Forfführung der Unternehmenstätigkeit und
die Beurteilung der künftigen Entwicklung des Unternehmens, wie sie im Jahresabschluss und im
Lagebericht ihren Ausdruck gefunden haben, als realistisch ansehen.
Ergänzend verweisen wir nn Lagebeurteilung auf unsere Ausführungen zur Gesamtaussage des
Jahresabschlusses der Gesel I schaft in Absch nitt 4 .2 unseres Berichts.
2.2 Beachtung von Gesetz und Satzung
Sonstige Unregelmä ßigkeiten
Gemäß Betriebss atanng ($ 17 Absatz
schluss innerhalb von sechs Monaten
schluss 2013 wurde unter dem Datum
l) sowie Eigenbetriebsgesetz ($27 Absatz 1) ist der Jahresab-
nach dem Ende des Geschäftsjahres zu erstellen. Der Jahresab-
17 . Dezember 2014 erstellt.
084649 - Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Deloitte. Deloitte & Touche GmbH
Wirtschafr sprüfu ngsgesellschaft
3 cEcENsrAND, ART nND IIMFANG DERPntirunc
Prüfungsgegenstand
Gegenstand unserer Abschlussprüfung waren
o die Buchführung
o der Jahr-esabschluss (bestehend aus Bilana Gewinn- und Verlustrechnmg sowie Anhang)
o die Erfolgsübersicht
o der l,agebericht
des Eigenbetriebs
Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss, Erfolgsilbersicht und Lagebericht nach den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den Voischriften des Hessischen Eigenbetriebsgesetzes
@igBces) und, dgr hienu erlassenen Verordnung zur Bestimmung der Formblätter sowie den ergän-
zenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der Vorantwortung der Betiebsleitung des
Eigenbetiebs; dies gilt auch ftir die Angaben, die wir zu diesen Unterlagen erhalten haben. Unsere
Aufgabe ist es, diese Unterlagen und Angaben irr Ralimen unserer pflichtgemlißen Prtlfimg zu beur-
teilen.
' Die Prtlfung der Einhaltung anderer Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben der Abschluss-
prtifirng, als sich aus ihnen liblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss oder den Lage-
. bericht ergeben.
Daneben wurden wir beauflrag! im Rahmen unserer Abschlussprüfung ergänzend die in $ 53 Abs. I i'
Nrn. I und 2 Hffi aufgeführten Prüfirngs- und Darstellungsvorgaben zu beachten und dartlber in be-
rufsüblichem Umfang zu berichten. Wir verweisen hierzu auf unsere Ausführungen in Abschnitt 5 die-
ses Berichts sowie auf die in Anlpge 2 zu diesom Berioht zusammengestetften Angaben'
Art und Umfang der Prüfung
Ausgangspunld unserer Prüfung war der von uns geprüfte und unter dem 13. November 2013
mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvennerk versehene Vorjahresabschluss; er wurde am
6. November 2014 von der Stadtverordnetenversammlung genehmigt.
Die Prüfung wurde von uns in den Monaten Dezember 2014 und Januar 2015 durchgeftihrt.
084649 - Eigenbetrieb Darrnstädter Werkstätten und Wohneinrichtungon

Deloitte= Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Wir haben die Abschlussprüfung gemäß $ 3 17 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirt-
schaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsm?ißiger Abschlussprüfung vorgenommen.
Die Abschlussprüfung ist nach $ 3 I 7 HGB problemb ezogen so anzulegen, dass wesentliche Unrichtig-
keiten und Verstöße gegen Rechnungslegungsvorschriften mit hinreichender Sicherheit erkannt wer-
den. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wenden wir unseren risiko- und prozessorientierten
Prüfungs ansatz an; zu dessen Umsetzung bedienen wir uns unserer Prüfungssoftware Engagement
Management System (EMS). Sie unterstützt die Planung, Durchführung und Dokumentation der Ab-
schlussprüfung.
Im Rahmen der Prüfungsplanung haben wir uns einen Überblick über die Geschäftstätigkeit und das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs sowie dessen Rechnungswesen verschaffi,
eine analytische Durchsicht des Jahresabschlusses vorgenommen sowie die Betriebssatzung,
Beschlüsse der Betriebskommission und der Stadtverordnetenversammlung und die Prüfberichte des
Revisionsamts der Wissenschaftsstadt Darmstadt eingesehen. Die Prüfungsstrategie wurde von uns
nach den hierbei gewonnenen Erkenntnissen und den Erwartungen über mögliche Fehler festgelegt.
Das interne Kontrollsystem des Eigenbetriebs haben wir untersucht, soweit es fiir eine ordnungsgemä-
ße Rechnungslegung von Bedeutung ist; das interne Kontrollsystem in seiner Gesamtheit war nicht
Gegenstand unserer Abschlussprüfung
Die Durchführung unserer Prüfung erfolgte unserem Prüfungsplan entsprechend grundsätzlich nicht
kontrollorientiert. Daher haben wir unter Berücksichtigung unserer Risikoeinschätzung unsere analy-
tischen Prüfungshandlungen und stichprobenweisen Einzelfallprüfungen von Geschäftsvorfüllen und
Beständen in nicht reduziertem Umfang durchgeft,ihrt. Bei Einzelfallprüfungen haben wir Stichproben
in bewusster Auswahl gezogen.
Folgende Prüfu ngs schwerpunkte wurden ge setzt :
. Forderungen an Kostenträger/ Erlöse aus Kostensätzen
. Personalaufivand/ personalbezogene Rückstellungen
o Grundstücke und Bauten/ Sonderposten
. LiquideMittel/Bankverbindlichkeiten
o Forderungen an die Wissenschaftsstadt DarmstadV andere Eigenbefiebe
. Beschaffung (Verbindlichkeiten/ Materialaufivand/ Sonstige betriebliche Aufivendungen)
Im Rahmen der Prüfung der Verbindlichkeiten sowie der Guthaben bei Kreditinstituten haben wir in
Stichproben von Lieferanten Saldenbestätigungen sowie von allen Kreditinstituten des Eigenbetriebs
Bestätigungen über Guthaben, Ansprüche und Verpflichtungen des Eigenbetriebs eingeholt.
084649 - Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Deloitte- Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaft sprüfu ngsgese llschaft
Saldenbestätigungen für die am Abschlussstichtag in Saldenlisten erfassten Forderungen haben wir
nicht eingeholt, weil nach Art der Erfassung Verwaltung und Abwicklung der Forderungen ihr Nach-
weis auf andere Weise zuverlässig erbracht werden konnte.
Bei der Prüfung der Rückstellungen liir Pensionen, Beihilfen und Altepteilzeit haben wir die Ergeb-
nisse d€r versicherungsmathematischen Gutachten der Schüllermann Consulting GrnbII, Dreieich,
einer kritischen Wtlrdigung unterzogen
Zukunftsbezogeno Angaben im Lagebericht haben wir vor dem Hintergrund der Jahresabschluss'
angaben auf Plausibilitfft und Übereinstimmung mit den während der Abschlussprtifung gewonnenen
Erkenntnissen beurteilt.
Die Behiebsleitung hat alle gewünschten Aulkllirungen und Nachweise erbracht und unter dem
9. Januar 2015 die berußübliche Vollständigkeitserklärung in schriftlicher Fonn abgegeben. Darin
wird insbesondere versichert, dass in der Buchfflhrung alle buchungspflichtigen Vorgänge und in dem
vorliegenden Jahresabschluss alle bilanzierungspflichtigen V€tmögenswerte, Verpflichtungen und
Abgrarzungen, außerdem sämtliche Aufirvendungen und Erträge enthalten, femer alle Wagnisse
berlicksichtigt sowie alle erforderlichen Angaben gemacht sind.
4 FESTSTELLT'NGENT]NDERLAUTERUNGENZURRECHN{'NGSLEGUNG
4.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungrlegung
4.1.1 , Buchführung und weiterc geprüfte Unterlagen
Die Buchführung entspricht den gesetzliohen Vorschriften einsohließlich der Grundslitze ordnlngs- r
mäßiger Buohftihrung und den ergänzenden Bestimmungen der Betiebssatarng. Die aus den weiteren
geprüff:en Unterlagen zu entnehmenden Infonnationen führen zu einor ordnungsgem?ißen Abbildung in .
Buchfflhrung Jabresabschluss, Erfolgstibersicht und Lageberioht.
4.1.2 Jahr'esabschlussundErfolgsübercicht
Der Jahresabschluss und die Erfolgstibersicht zum 31. Dezember 2013 sind diesem Bericht als
Anlagen 1.2 bis L5 beigefügt.
Der Jahresabschluss und die Erfolgstibersicht wurden ordnungsmäßig aus der Buchf0hrung und den
weiter€n geprtlften Unterlagen abgeleitet. Die gesetzliohen Vorschriften zur Gliedenmg Bilanzierung
ui,rd Bewertung sowie zum Anhang wurden eingehalten. Die ergünzenden Bestimmungen der
Betriebsstarzung zur Rechnungslegung wurden befolgt,
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Deloitte- Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaft s p rtifu n gsgese llschaft
4.1.3 Lagebericht
Der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 ist diesem Bericht als Anlage 1.1 beigeftigt.
Nach dem Ergebnis unserer Prüfung steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss und
den bei der Prüfung gewoirnenen Erkenntnissen und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage des Eigenbetriebs. Die wesentlichen Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung werden
zutreffend dargestellt. Die Angaben nach $ 289 Abs. 2 HGB sind vollständig und zutreffend. Der
Lagebericht entspricht somit den gesetzlichen Vorschriften.
4.2
4.2.1
Gesamtaussage des Jahresabschlusses
Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses
Wir nehmen auf unsere nachfolgenden Erläuterungen rff Gesamtaussage des Jahresabschlusses
Bezug. Der Jahresabschluss insgesamt, d.h. das Zusammenwirken von Bilanz, Gewinn- und Verlust-
rechnung und Anhang, vennittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Eigenbetriebs.
4.2.2 Erläuterungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses
Im Folgenden werden wesentliche Bewertungsgrundlagen sowie sonstige Faktoren, deren Kenntnis
zum Verständnis der Gesamtaussage des Jahresabschlusses erforderlich ist, dargestellt.
Wesentliche Bewertu ngsgrundlagen
Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und Beihilfen erfolgte nach dem Anwartschaftsbar-
wertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2005G von Prof. Heubeck. Dabei wurden Entgelt-
steigerungen mit 2 Yo p.a. sowie künftige Rentensteigerungen mit 2 oÄ p.a. berücksichtigt. Der Diskon-
tierungssatz von 4,88yo entspricht dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen
Marktzinssatz der letrten sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren
ergibt.
084649 - Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Deloitte- Deloitte & Touche GmbH
Wirtsch aft s prüfungsgesellschaft
Sonstige F'aktoren
Nach $ 12 der Werkstättenverordnung ist der Eigenbetrieb verpflichtet, das Arbeitsergebnis nur ftir die
Zweckeder Werkstatt zu verwenden. In der Regel sind 70% des Arbeitsergebnisses als Arbeitsent-
gelte nach $ l3S Abs. 2 SGB D( an die Werkstättenbeschäftigten auszuzahlen.
In den letzteniJahren wurden weniger als 70 % des Arbeitsergebnisses ausbezahlt. Zum 3I.Dezember
2013 ergibt sich ein zurückbehaltener Betrag von TEUR 346.
Gleichzeitig wurden in den Vorjahren notwendige Instandhaltungsmaßnahmen nicht vorgenommen,
die das Arbeitsergebnis gemindert hätten.
Die nstwendigen Kosten konnten ab2010 buchhalterisch nicht erfasst werden, da die Möglichkeit der
Bildung einer Rückstellung für Großreparaturen ab dem 1. Januar z01r} durch BilMoG entfallen ist.
Als eine wesentliche Maßnahme ist eine Dachsanierung für die Hauptwerkstatt erforderlich. Die
voraussichtlichen Kosten betragen TEUR 633. Diese Maßnahme wurde abweichend zum lnvestitions-
plan noch nicht durchgeftihrt. Aufgrund der Sanierungs-und Reparaturarbeiten in der Reha-Werkstatt
wurde die Dachsanierung verschoben und in den Investitionsplan für das Jahr2015 aufgenommen,
084649 - Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Deloitte-
4.3 Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Mehrjahresübersicht
2013 20t2 20tr 2010
ErlöseausKostensätzen TEUR 7.707 F 3, m
Umsatzerlöse TEUR 803 770 880 764
Sonstige betriebliche Ertrtige TEUR 4ll 239 503 216
Materialaufivand TEUR 2.945 2.943 2.998 2.991
Personalaufivand TEUR 4.626 4.416 4.221 4.125
Mitarbeiterzatrl ($ 267 Abs.5 HGB) lu:zahl 95 94 93 92
Personalaufivand je Mitarbeiter TEUR 49 47 45 45
Jalnesergebnis TEUR 7 261 486 313
Bestand liquider Mittel TEUR 7.868 8.068 8.171 7.448
Bilanzsumme TEUR 20.582 20.860 20.786 20.213
Eigenkapital TEUR 16.571 16.564 16.304 15.817
Eigenkapitalquote o/o 80,5 79,4 78,4 78,3
r) Zahlenwurden aus dem Prüfungsbericht des vorherigen Abschlussprttfers enürommen
Deloitte & Touche GmbH
Wrtschafi sprüfungsgesellschafr
zoogtt 2oo8 t)
7.420 7.420
682 762
243 246
2.984 2.973
4.219 4.088
92 93
46 44
378 880
7.210 6.992
19.753 19.4t5
15.504 t5.t26
78,5 77,9
084649 - Eigenbetrieb Darmstädter WerkstJitten und Wohneinrichtungen

Deloitte E 1or66c.,Gmbf?1, .,,
Wirtsch afr sprüf un gsgecellgchaft
FESTSTELLT'NGEN AUS ERWEITERUNGEN DES PRÜTUNGSATIFTRAGS
Feststetlungen gemäß $ 53 HGrG
Prüfung auffragsgemäß die Vorschriften des $ 53 Abs. 1 Nrn. t und 2Wir haben im Rahmen unserer I chriften des $ 5.
HCre' soryie,dän Prüfungsstandard IDW PS 720 (Berichterstattung über die Erweiterung der'Ab'
schlusspr,tifung.nach $ 53 HGrG),beachtet. Dernentsprechend haben wir auch geprüft, ob die Geschäf-
Ite ordnungsgemaßo d,h. mit der erforderlichen Sorgfalt und in Übereinstimmung mit den einschlägigen
gesetzlifun Vorschriften sowie den Bestimmungen der Beüiebssatzung geführt worden sind.
Dib,im Gos'etz und in den dantvorliegenden Prüfungsgrundsätzen geforderten Angaben haben wir in
Anlage 2 an diesem Bericht zusammengestellt.
Unsere Prüfung,hat keine Feststellungen ergeben, die nach unsener Auffassung für die Beurteilung der
Ordnungsm$iäkeit der Betriebsleitung toii'n"a"gto1tg sind. :
084649 - Eigenbetieb Dafmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen--e 
.
lt
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Deloitte. Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
WTEDERGABE DES BESTATIGT]NGSVERMERKS
Wir haben dem Jahresabschluss, der Erfolgsübersicht und dem Lagebericht ft,ir das Geschäftsjahr 2013
des Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt, in der Fassung der
Anlage I den folgenden, unter dem 9. Januar 2015 unterzeichneten, uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt:
,,Bestätigungsvermerk des Abschlussprüferc
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An-
hang - unter Einbeziehung der Buchftihtrng, die Erfolgsübersicht und den Lagebericht des
Eigenbefrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom
1. Januar bis 3 l. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss,
Erfolgsübersicht und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergän-
zenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des
Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Be-
urteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchftihrung, über die Erfolgsübersicht
und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß g 3 17 HGB und g 27 tri€Bces Hessen unter Beach-
tung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab-
schlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuftihren, dass Unrich-
tigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss sowie die Erfolgs-
übersicht unter Beachlung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht
vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über
die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buch-
führung, Jahresabschluss, Erfolgsübersicht und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichpro-
ben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrund sätz.e und der
wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusses, der Erfolgsübersicht und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage ftir unsere Beurteilung bildet.
ll084649 - Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

D lolü',te. Deloitte & Touche Grnbll,
Wirtschaft eprOf u n gegeee llrchat
Unsere Prüfirng hatzu keinon Einweldq4gen geflihrt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen der
Jahresabschluss und die Erfolgstibersicht zum 3l.Deznmber 2Ol3 des Eigenbetrieb Darmsttidter
W.brksUitten ünd,:Wohneinrichtungen, Darmstadt, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzeden
Bestimmungen der Betriebssatzung und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze oidnungsmtißiger
: nu"n ein den tatsächlichen Verhälfirissel entsprechendes Bild der Vermögens', Finanz- und
Ertragslage des Eigenbetriebs. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt
inrg"rr-i "in ^t "ffendes Bild ron d., Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chancen und Risiken
der zuktinftigen Entwicklung zutreffend dar."
084649 - Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und: Wohneinrichtungen
{_-,
t2

Deloitte- Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaft sprüfu ngsgesellschaft
SCHLUSSBEMERI(UNG
Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses, der Erfolgsübersicht und des
Lageberichts für das Geschäftsjahi 2013 des Eigenbetrieb Darmstädüer Werkstätten und Wohneinrich-
tungen, Darmstadt, erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard des
Instituts der Wirtschaftsprüfer - IDW PS 450).
Zu dem von uns erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvennerk verweisen wir auf Abschnitt 6
,,Wiedergabe des Bestätigungsvermerks".
Mannheim, den 9. Januar 2015
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaft sprüfungsgesellschaft
f)fr* ßf"^LbS
Müller
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Für Veröffentlichungen oder die Weitergabe des Jahresabschlusses, der Erfolgsttbersicht und/oder des Lageberichts in einer
von der testierten Fassung abweichenden Form sowie ftir den Fall der Übersetzung in andere Sprachen bedarf es zuvor unse-
rer erneuten Stellungnatrme, falls dabei der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis auf unsere
Jatrresabschlussprüfung erfolgt; wir weisen hierzu auf die Bestimmungen des $ 328 HGB hin.
t3
thä
084649 - Eigenbetrieb Darmstädter Werkstlitten und Wohneinrichtungen

Deloitte- Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
ANLAGBN

Deloitte- Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaft sprüfu ngsgesellschaft
I
Eigenbetrieb
Darmstädter Werkstätten und
Wohneinrichtungen
Darmstadt
Lagebericht, Jahresabschluss, Erfolgsübersicht
und Bestätigungsvermerk
für das Geschliftsjahr vom
l. Januar bis 31. Dezember 2013
Anlage I

EIGENBETRIEB DARMSTADTER WERKSTATTEN UND
WOHNEIN RICHTU NG EN. DARMSTADT
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHAFTSJAHR 2013
Gründung des Eigenbetriebs
Mit Wirkung vom 01.01 .2005 wurden die bisherigen Betriebszweige Unterabschnitt 4330,,Darmstädter
Werkstätten für Behinderte" und Unterabschnitt 4335 Wohneinrichtung ,,Kurt-Jahn-Anlage" zu einem
neu gegründeten Eigenbetrieb als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammenge-
führt.
Zweck und Aufgabe
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit den Behindertenein richtungen
Hauptwerkstatt im Schreberweg 2
Zweigstelle im Heimstättenweg 99
Wohneinrichtung ,,Kurt-Jahn-Anlage" mit den Außenwohngruppen und dem Betreuten Wohnen
ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke gemäß der AO.
Es existieren 2 Geschäftsbereiche Werkstätten (Hauptwerkstatt und Zweigwerkstatt) und Wohnein-
richtungen.
Die Werkstätten, sowohl die Hauptwerkstatt im Schreberweg 2 als auch die Zweigstelle, die Reha-
Werkstatt im Heimstäftenweg 99, sind nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.
Geschäftsverla uf des Geschäfts be reic hs Werkstätte n
Die Werkstätten sind nach S 136 Abs. 1 SGB lX Einrichtungen zur Teilhabe und zur Eingliederung in
das Arbeitsleben, um den behinderten Menschen eine angemessene berufliche Bildung und eine
Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Arbeitsentgelt anzubieten.
Der Geschäftsbereich Werkstätten hat im Berichtsjahr ein negatives Jahreseroebnis von TEUR 36
erwirtschaftet, was um TEUR 254 unter dem Ergebnis des Vorjahres liegt. In der Berichterstattung des
Vorjahres wurde ein Rilckgang des Jahresergebnisses prognostiziert.
Der Rückgang des Jahresergebnisses wurde im Wesentlichen durch die um TEUR 302 auf TEUR 840
höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen beeinflusst. Der Anstieg resultierte aus Aufuendun-
gen fttr die Sanierung der Reha-Werkstatt nach dem Brand im Jahr 2012. Des Weiteren sind die Ver-
waltungskostenbeiträge angestiegen, da eine Rückerstattung in Höhe von 60% seit 2013 nicht mehr
gewährt wird.
Zum anderen war ein Anstieg des Personalaufirands um TEUR 137 auf TEUR 2.770 zu verzeichnen,
was in erster Linie auf Tariferhöhungen zurückzuftrhren ist.
Diese Effekte wurden teilweise durch den Anstieg der sonstiqen betrieblichen Erträqe um TEUR 155
auf TEUR 374 kompensiert, was im vor allem mit Entschädigungszahlungen der Versicherung filr die
Sanierung der Reha-Werkstatt zusammenhängt.
Anlage l.l /l

Positiv war dagegen die Entwicklung der Umsatzerlöse im Arbeitsbereich, die sich um TEUR 33 auf
TEUR 803 erhöht haben.
Die Umsatzerlöse im Arbeitsbereich entwickelten sich wie folgt:
2011: TEUR 880 2012: TEUR 770 2013: TEUR 803
Die Umsatzerlöse werden vor allem durch die Aufträge mit den Großkunden bestimmt, die sich 2013
positiv entwickelt haben.
Erlöse aus Kostensätzen blieben mit TEUR 5.184 in etwa auf dem Niveau des Jahres 2012
(TEUR 5.142). Diese Entwicklung wurde im Vorjahr prognostiziert. Positiv wirkten sich die leicht ge-
stiegenen Kostensätze der Hauptwerkstatt aus. Die Anpassung der Kostensätze im Reha-Bereich an
die der Hauptwerkstatt führte zu einen Rückgang der Kostensätze in diesem Bereich.
fn den Jahren 2012 und 2013 waren in den Werkstätten folgende Plätze belegt:
Die Einrichtungen finanzieren sich hauptsächlich durch die Kostensätze der überörtlichen Sozialhilfe-
träger. Die Leistungen der Eingliederung der Menschen mit Behinderungen und die Aufwendungen
sind in verschiedenen Leistungsgesetzen geregelt und im Rahmenvertrag vereinbart.
f m Dezember 2012 wurde eine Vergütungsvereinbarung für den Leistungszeitraum 2013 abgeschlos-
sen. Die Leistungs- bzw. Kostensätze der Hauptwerkstatt wurden erhöht. Die Vergütungen der Reha-
Werkstatt wurden an die Vergütungen der Hauptwerkstatt angepasst, was zu einem Rückgang der
Kostensätze in dem Bereich geführt hat. Gleichzeitig wurde eine separate Vergütungsvereinbarung für
die Betriebsintegrierten Beschäftigungsplätze (BlB) abgeschlossen. Ftlr die behinderten Beschäftig-
ten, die solche Außenarbeitsplätze haben, werden separate Kostensätze gezahlt.
Die Leistungs- oder Kostensätze werden prospektiv gezahtt und betrugen für die Jahre 2012 und
2013:
Die Unterschiede bei den beiden Werkstätten erklären sich aufgrund der verschiedenen Stellenanteile
der Fachkräfte für berufliche Integration.
2013 2012
35 30 Plätze im Einqanos- und Berufsbildunqsbereich
227 235 Plätze im Arbeitsbereich
11 13 Plätze in der Tagesförderstätte
6 5 Außenarbeitsplätze
279 283 Werkstattbeschäftigte insgesamt
I
Hauptwerkstatt
Tagesförderstätte
kalendertäqlich
Hauptwerkstatt
Arbeitsbereich
kalendertäqlich
Reha-Werkstatt Arbeitsbe-
reich
kalendertäqlich
Hilfebed.
oruDpe
Betrag € Betrag € Betrag €
2012 2013 2012 2013 2012 2013
HBG 1 27.06 27.67 22.22 22.27 23,05 22.27
HBG 2 32,10 32.83 25.58 25.67 26.47 25.67
HBG 3 48.76 49.86 36.75 37,00 37.87 37.00
HBG 4 65.45 66.93 47,93 48,33 49.26 48.33
HBG 5 77.11 78.85 55.76 56,26 57,25 56.26
Anlage l.l /2

BILANZ
Ei genbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohnei nrichtungen, Darmstadt
zum 31. Dezember 2013
31.12.2013
Euro Euro
31.12.2012
Euro Euro
AKTIVA
A. Anlagevermögen
l. lmmaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich enroöene Konzessionen,
geweöliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
ll. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstäcks-
gleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten 10.753.364,96
2. Maschinen und maschinelle
Anlagen
3. Betriebs- und Geschäfts-
ausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
193.2U,95
215.991,01
180.463,25
125.946,18
473.192,18
322.895,75
7.U3,24
11.343.1U,07
44.750,63
1.100.877,O7
210.729,78
7.867.U7,63
7.530,43
10.906.285,11
238.080,29
231.701,42
140.749,95
10.396.24
11.516.816,77
B. Umlaufvermögen
L Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 40.262,35
2. Fertige Erzeugnisse 4.488,28
ll. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
2. Forderungen an die Kosten-
träger nach SGB
3. Forderungen an die Wissen-
schaftsstadt DarmstadU
andere Eigenbetriebe
- davon mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr
Euro 321.133,54 (!. Euro 307.148,50)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 178.U2,96
lll: Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere
lV. Kassenbestand und Guthaben
bei Kreditinstituten
C. Rechnungsabgrenzungsposten
43.348,56
13.087,94
109.U1,73
488.735,20
312.730,63
u.363,24
56.436,50
995.670,80
207.245,86
8.068.008,79
5.052,74
20.582.382,85 20.859.627,70
Anlage l.2l I

BILANZ
Ei genbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohnei nrichtungen, Darmstadt
zum 31. Dezember 2013
PASSIVA
A. Eigenkapital
l. Stammkapital
ll. Rücklagen
Allgemeine Rücklage
lll. Gewinn / Verlust
1. Gewinnvortrag
2. Jahresgewinn
B. Sonderposten aus Zuweisungen und
Zuschüssen zur Finanzierung des
,, Anlagevermögens
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpfl ichtungen
2. Sonstige Rückstellungen
D. Verbindlichkeiten
1 . Verbindlichkeiten gegenilber
Kreditinstituten
- davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
. Euro 46.458,30
ff. Euro 58.913,07)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
31.12.2013
Euro Euro
1.000.000,00
1 1.893.253,16
3.671.038,96
7.114,86
1.026.725,00
355.838,03
31.12.2012
Euro Euro
1.000.000,00
11.893.253,16
3.410.185,96
260.853,00
3.671.038,96
616.798,06
185.963,04
- davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 185.963,04
({. Euro 98.153,19)
3. Verbindlichkeiten gegenüber
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 25.982,20
- davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 25.982,20
ff. Euro 82.128,27\
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2U.204.,61
- davon mit einer Restlaufzeit 
-
bis zu einem Jahr Euro 204.204,61
($. Euro 125.068,07)
- davon aus Steuern: EUR 75.199,32
(\{. Euro 37.860,22)
- davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit Euro 3.592,58
ftli. Euro 729,101
3.678.153,82
1.595.464,93 1.662.627,20
962.320,00
689.327,72
1.382.563,03 1.651.U7,72
675.711,13
98.153,19
82j28,27
125.068,07
1.032.947,91 981.060,66
20.582.382,85 20.859.627,70
Anlage 1.2l2

GEWINN. UND VERLUSTRECHNUNG
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt
vom 01.01.2013 bis 31.12.2013
1.
2.
3.
5.
6.
4.
Erlöse aus Kostensätzen
Umsatzerlöse
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an
fertigen Erzeugnissen
Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens
aus Zuweisungen und Zuschüssen zur
Finanzierung des Anlagevermögens
Sonstige betriebliche Erträge
Materialaufuvand
a) Aufirendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs-
stoffe und fär bezogene Waren
b) Aufirendungen für bezogene Leistungen
{avon für behinderte Werkstattbeschäftigte
Euro 2.915.923,09
i.{. Euro 2.928.769,56
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) soziale Abgaben und Aufirendungen für
Altersversorgung und fär Unterstützung
-davon für Altersversorgu ng
Euro224.245,93
i.Vj. Euro 161.8il,17
Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
Sonstige betriebliche Aufovend ungen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon aus der Abzinsung
Euro 18.004,81
i.
Zinsen und ähnliche Aufirendungen
- davon aus der Aufzinsung
Euro 65.475,30
i. $. Euro 74.086,55
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Sonstige Steuern
2013
Geschäftsjahr
Euro Euro
7.707.271,17
803.395,08
-8.599,66
67.162,27
410.489,35
2012
Voriahr
Euro
7.583.160,40
769.944,03
2.852,03
74.162,27
238.741,65
4.923,U
2.938.534,55
2.943.458,39
3.565.800,80
850.008,52
4.415.84932
267.090,41
851.927,55
161.801,06
89.737,58
262.638,19
1.785,19
16.568,24
2.928.633,57
2.945.201,81
7.
3.706.680,79
919.665,67
9.
10.
4.626.3r',6,46
264.388,95
1.166.454,47
111.706,61
80.133,08
9.900,05
1.785,19
11.
12.
13.
7.114,86 260.853,0014. Jahresgewinn
Anlage 1.3

EIGENBETRIEB DARMSTADTER WERKSTATTEN UND
WOHNEINRICHTUNGEN. DARMSTADT
RNHRT{c rün ons cescHArrs.leHn zorg
A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der vorliegende Jahresabschluss des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) und des
Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25. Mai
2009 erstellt.
Die Erstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes erfolgte nach den Vorschriften für große
Kapitalgesellschaften gemäß S 22 EigBGes i.V.m. S 267 Abs. 3 HGB.
Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft wurden nach den Vorschriften der
SS 264 ff. HGB aufgestellt. Bei der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
wurden Formblätter für den Jahresabschluss der Eigenbetriebe beachtet, die durch eine Verordnung
zum EigBGes Hessen bestimmt wurden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert nach
dem Gesamtkostenverfahren erstellt und nach.S 275 Abs.2 HGB gegliedert. Die Vorjahreszahlen sind
als Vergleich beigefügt.
Der Eigenbetrieb dient ausschließlich und unmittelbar mildtätigen Zwecken im Sinne der SS 51 ff. AO
und ist daher steuerbefreit. Einer Bilanzierung von latenten Steuern kommt daher keine Bedeutung zu.
B. BILANZIERUNGS. UND BEWERTUNGSMETHODEN
Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:
1. Sachanlaoen sind mit Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen,
bewertet. Die abnutzbaren Anlagegtlter werden iiber die voraussichtliche Nutzungsdauer linear
abgeschrieben. Gerinqwertiqe Wirtschaftsoüter von € 150,00 bis € 1.000,00 werden in einem
Sammelposten in ftrnf Jahren linear abgeschrieben.
2. Die Forderungen und sonstioe Vermöqensoeqenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem
am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren
Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge
vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.
3. Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert
bilanziert.
4. Die Bewertung der Kassenbestände sowie der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zLl
Nominalwerten.
5. Als Rechnunqsaborenzunqsposten werden nur Ausgaben ausgewiesen soweit sie
Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag betreffen.
Anlage 1.4 / |

Horst Weber
Personalrat
Prof. Dr. Gabriele Kleiner
Dipl. Sozialgerontolog in
Dr. med. Ernst-Ullrich Vorbach
Psychiater
Gerd Wieber
Betriebswirt
Die Betriebskommission hat im Berichtsjahr keine Beztrge erhalten.
Nach S 12 Werkstättenverordnung ist der Eigenbetrieb verpflichtet für den Geschäftsbereich
Werkstätten das Arbeitsergebnis zlt ermitteln und die Verwendung des Arbeitöergebnisses
festzulegen (vgl. Anlage zum Anhang).
Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 10.
Es entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.
Darmstadt, 17. Dezember 2AM
Da rmstädter Werkstätte n u n d Woh nei n richtu n g en
er, 1. Betriebsleiterin
Anlage 1.4l6

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Eigenbetrieb
Darmstädter Werkstätte n und Woh neinrichtu ngen, Da rmstadt
Jahresabschluss zum 3{. Dezember 2013
Erfolgsübersicht nach Geschäftsbereichen
Aufintendungen nach Bereicheqr/
nach Aufwandsarten
Eigenbetrieb
EUR
Werkstätten
EUR
Wohneinrichtung
EUR
1. Erlöse aus Kostensätzen
2. UmsaEerlöse
3. Bestandsveränderungen
4. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens
aus Zuweisungen und Zuschüssen zur
Finanzierung des Anlagevermögens
5. Sonstige betriebliche Erträge
6. Materialaufiruand
7. Personalaufuvand
8. Abschreibungen
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
11. Zinsen und ähnliche Aufinrendungen
12. Sonstige Steuern
{ 3. Unternehmensergebnis
7.707.271,17
803.395,09
-8.599,66
67.162,27
410.489,35
2.945.201,81
4.626.346,46
264.388,95
1166.454,47
111.706,61
80,133,09
1.795,19
5.184.104,26
803.395,08
-8.599,66
67.162,27
373.589,99
2.666.658,89
2.769.708,88
221.581,71
839.537,75
99.514,29
56.323,14
1.455,11
2.523.166,91
0,00
0,00
0,00
36.899,36
279.542,92
1.856.637,59
42.807,24
326.916,72
12.192,32
23.809,94
330,09
7.114,86 -36.099,25 43.214,11
Anlage 1.5

Deloitte- Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaft sprüfungsgesellschaft
Bestätigungsvermerk d es Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An-
hang - unter Einbeziehung der Buchftihrung, die Erfolgsübersicht und den Lagebericht des
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom
1 . Januar bis 3 1. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Außtellung von Jahresabschluss,
Erfolgsübersicht und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergän-
zenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der Verantwortung d,er Betriebsleitung des
Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Be-
urteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung, über die Erfiolgsübersicht
und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß $ 3 17 HGB und g 27 EigBGes Hessen unter Beach-
tung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab-
schlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrich-
tigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss sowie die Erfolgs-
übersicht unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht
vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über
die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbezogenen internen Konfiollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buch-
führung, Jahresabschluss, Erfolgsübersicht und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichpro-
ben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusses, der Erfolgsübersicht und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Anlage 1.6 | l

Deloitte- Deloitte & Touche GmbH
Wi rtschaft sprüfu ngsgesellschaft
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen der
Jahresabschluss und die Erfolgsübersicht zum 3l.Dezprnber 2013 des Eigenbetrieb Darmstädter
Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden
Bestimmungen der Betriebssatzung und vermiffeln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-o Finanz- und
Ertragslage des Eigenbetriebs. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chancen und Risiken
der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheimo den 9. Januar 2015
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaft sprüfu n gs ge sel I schaft
UlNI
liIk
t/tt Ictt\l
-t lt -
R I%IIITI
Wirtschaftsprüfer
fPa
Müller
Wirtschaftsprüfer
Anlage 1.6 l2
sNR20l5lll166

anlage 1

814 Zeichen

Eigenbetrieb Darmstadt, 26. März 2015
Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

VORLAGE

an die Betriebskommission des Eigenbetriebes
„Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen“

Vorlage 1/2015

Betreff: Genehmigung des Jahresabschlusses 2013,
Übertragung des Gewinns 2013 auf das Folgejahr 2014

Vorlage vom 26. März 2015 zu beschließen:

1.) Die Betriebskommission genehmigt den Jahresabschluss 2013 und beschließt die
Übertragung des Gewinns 2013 auf das Folgejahr 2014.

2.) Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31.12.2013 werden offen gelegt.

3.) Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum 01.Januar bis 31.Dezember 2013 entlastet.

Die Betriebskommission beschließt, auf ihrer Sitzung am 26. März 2015, die Vorlage einstim-
mig.

ZIEL, 27. März 2015
/

/

Martina Preisher

\ Betriebsleiterin

2015/0219

1828 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
01.07.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Darmstädter Werkstätten   OBW bei absc hl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0219 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: EDW - Genehmigung des Jahresabschlusses 2013  
        - Übertragung des Gewinns 2013 auf das Folge jahr 2014 
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen  
 
Vorlage vom: 05.06.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den Beschluss der Betriebskommission des EDW vom 26. März 2015, 
bezüglich der Vorlage vom 26. März 2015 (EDW Vorlage 01/2015), zur Kenntnis und leitet die 
Vorlage zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung weiter.  
 
 
 
Anlagen: EDW - BK Vorlage 2015 01 Jahresabschluss 2013  
Jahresabschlussbericht_2013_Deloitte_EDW.compressed  
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 2 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage  2015/0219 vom 05.06.2015 
 
Der Magistrat nimmt den Beschluss der Betriebskommission  des EDW vom 26. März 2015, 
bezüglich der Vorlage vom 26. März 2015 (EDW Vorlage 01/2015), zur Kenntnis und leitet 
die Vorlage zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung weiter.  
 
Darmstadt, 05.06.2015  
 
Dezernat V 
 
 
 
Barbara Akdeniz  
Stadträtin

Beratungsverlauf (4)

TOP 10
TOP 7
TOP 296
TOP 23

Orte (2)

  • Schreberweg 2
  • Heimstättenweg 99

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0219
Typ
Magistratsvorlage
Datum
05.06.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00