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Ausstellung Toleranzräume auf den Neumarkt, gem. Antrag B90/Die Grünen, SPD, CDU, Die Linke, FDP, KlimaFreunde und Die Partei

Gem. Antrag nach § 3 BV1 (Grüne) AN/1946/2023 vom 09.11.2023

Stand: Am 23.11.2023 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) ungeändert beschlossen.

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  • Gem. Antrag nach § 3 (Grüne BV1)

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    B90/Die Grünen SPD CDU Die Linke FDP KlimaFreunde Die Partei Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/1946/2023 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 23.11.2023 Ausstellung Toleranzräume auf den Neumarkt Sehr geehrte Frau Reker, sehr geehrte Herren, bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt am 23. November 2023. Die Verwaltung wird beauftragt, die temporäre Ausstellung „Toleranzräume“ des Vereins To- leranz Tunnel e.V. möglichst in der ersten Jahreshälfte 2024 auf den Neumarkt zu holen und mit lokalen Akteuren, insb. der Kreativwerkstatt NEUMarkt, ein Begleitprogramm zu entwi- ckeln und durchzuführen. Begründung: Ziel der kostenlosen Ausstellung „Toleranzräume“, als temporäres Projekt für den öffentli- chen Raum konzipiert, ist es, im Herzen Deutscher Kommunen dem Publikum neue Per- spektiven auf das Thema Toleranz zu bieten. Das u.a. vom Bund geforderte Projekt wurde bereits in zahlreichen deutschen Städten durchgeführt. In Köln eignet sich der Neumarkt in besonderem Maße für die Aufstellung der farbenfrohen Ausstellungscontainern, die den Mittelpunkt der interaktiven Ausstellung bilden. Das Ausstellungskonzept entspricht thematisch der 2023 auf dem Neumarkt gezeigten Foto- ausstellung „Die Deutschen des 21. Jahrhunderts“ und generell den im Mai 2023 von der Verwaltung vorgestellten kulturellen Projektmaßnahmen zur Aufwertung des Neumarkts. - 2 - https://www.toleranzraeume.org/ Julie Cazier Tim Cremer Günter Leitner Michael Scheffer B90/Die Grünen SPD CDU Die Linke Christian Nüsser Dr. Verena Holzer-Henker Sabine Kader FDP KlimaFreunde Die Partei
  • Sachstandsbericht BV

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    Dezernat, Dienststelle OB/16 Vorlagen-Nummer AN/1946/2023 Stand: 28.05.2024 Sachstandsbericht Ausstellung Toleranzräume auf den Neumarkt, gem. Antrag B90/Die Grünen, SPD, CDU, Die Linke, FDP, KlimaFreunde und Die Partei Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, die temporäre Ausstellung „Toleranzräume“ des Vereins Tole- ranz Tunnel e.V. möglichst in der ersten Jahreshälfte 2024 auf den Neumarkt zu holen und mit lokalen Akteuren, insb. der Kreativwerkstatt NEUMarkt, ein Begleitprogramm zu entwickeln und durchzuführen. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Zusammenfassung in Einfacher Sprache: Durch die Ausstellung „ToleranzRäume“ können sich Menschen in Städten mit den Themen Toleranz und Respekt beschäftigen. Die Verwaltung hat geprüft, ob die Ausstellung in diesem Jahr auch auf dem Neumarkt in Köln gezeigt werden kann. Der Neumarkt ist aber durch ei- nige weitere Veranstaltungen schon belegt. Die Kosten, die entstehen, stehen nicht im Haus- halt zur Verfügung. Auch steht nicht genug Personal zur Verfügung, um die Ausstellung und ein Rahmenprogramm gut zu machen, dass es für die Menschen interessant ist. Die Verwal- tung stellt daher fest, dass die Ausstellung nicht in Köln realisiert werden kann. Mitteilung Die Verwaltung hat sich intensiv mit dem Projekt beschäftigt und die Rahmenbedingungen für eine qualitative und inhaltlich zielgerichtete Durchführung in Köln geprüft. Der ideale Durch- führungszeitraum für eine Freiluftausstellung auf dem Neumarkt liegt grundsätzlich zwischen Mai und September, um interessierte Besucher*innen anzusprechen. Eine Durchführung der Ausstellung „ToleranzRäume“ noch in der ersten Jahreshälfte 2024 ist aufgrund anderweitiger Belegungen des Neumarkts nicht möglich. Mit Stand Januar 2024 gab es lediglich noch zwei potenziell verfügbare Zeiträume zur Nutzung des Neumarkts im laufenden Kalenderjahr. Wäh- rend die Ausstellung im ersten verfügbaren Zeitraum im September 2024 bereits durch eine andere Kommune reserviert ist, liegt der zweite verfügbare Zeitraum mit Ende Oktober/Anfang November 2024 aufgrund der Jahreszeit sehr ungünstig. Über die Kapazitäten des Neumarktes in 2024 hinaus hat die Verwaltung weitere benötigte Ressourcen für die Umsetzung der Ausstellung geprüft. Der vom Initiator im Konzept empfoh- 2 lenen Vorlauf- und Planungszeit von mindestens sechs Monaten würde sich ein Durchfüh- rungszeitraum sowie ein Abrechnungs- und wissenschaftlicher Evaluationszeitraum anschlie- ßen. Darüber hinaus sind für eine erfolgreiche Umsetzung entsprechend der Vorgaben von Toleranz-Tunnel e.V. folgende Aufgaben erforderlich: Vorbereitung und Konzepterstellung, Recherche und fachliche Einbindung lokaler externer Partner*innen, Veranstaltungsplanung und Durchführung des Begleitprogramms, Auf- und Ab- bau des Ausstellungscontainers, Einsatz von Sicherheitspersonal am Ausstellungcontainer, begleitende Öffentlichkeitsarbeit sowie Unterstützung bei der Evaluation. Diese Aufgaben er- fordern einen Personalbedarf von VZÄ (Vollzeitäquivalent) 1,5 Stellen über ca. sechs Monate. Diese Ressourcen stehen im Amt für Integration und Vielfalt jedoch nicht zur Verfügung. Der finanzielle Sachkostenaufwand ist im Vorfeld nicht genau bezifferbar, würde aber mindes- tens die Kosten für ein Toilettenkonzept, abgeschlossene Parkplätze, Sicherheitspersonal 24/7, Werbemaßnahmen, eine Eröffnungsveranstaltung, Führungen durch die Ausstellung, begleitende Veranstaltungen sowie den technischen Support umfassen. Das Gelingen der Ausstellung ist aus Sicht der Verwaltung stark abhängig von einem fachlich interessanten und ansprechenden Begleitprogramm. Der Ausstellungscontainer selbst ist we- nig einladend und bietet nur ein begrenztes Informationsangebot. Die Barrierefreiheit und gute Zugänglichkeit des Containers sind zudem nicht optimal. Fazit: Die Ausstellung „ToleranzRäume“ soll Menschen zu einer Auseinandersetzung mit Respekt und Toleranz in der Stadtgesellschaft anregen. Dies unterstützt die Verwaltung ausdrücklich. Sowohl das städtische Diversity-Konzept, das Integrationskonzept, Förderprogramme und Un- terstützung der vielfältigen Trägerlandschaft durch die Stadt Köln zahlen allesamt auf dieses Ziel ein. Unter Beachtung der notwendigen Ressourcen kommt die Verwaltung zu dem Schluss, dass die Ausstellung „ToleranzRäume“ aufgrund ihrer begrenzten Größe und Strahlkraft für eine Millionenstadt wie Köln und thematischen Einschränkungen (bspw. auch hinsichtlich Barriere- freiheit) grundsätzlich nicht ausreichend Mehrwert bietet, um den erforderlichen Aufwand zu rechtfertigen. Nächste Schritte: keine Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: Kein weiterer Sachstandsbericht

Beratungsverlauf

  1. 23.11.2023

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 5.2.7, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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