Mandari Insight

2022/0231

Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2021 und Entlastung der Betriebsleitung

Magistratsvorlage 28.07.2022

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161327 Zeichen

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
 
Darmstadt
 
Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021
 
und des Lageberichtes für das Wirtschaftsjahr 2021
 
Auftrag
:
 
DEE00021210.1.1

PwC
 
3
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
I
n
h
a
l
t
s
v
e
r
z
e
i
c
h
n
i
s
 
S
e
i
t
e
 
Abkürzungsverzeichnis
 
................................
................................
................................
................
 
4
 
A.
 
Prüfungsauftrag
 
................................
................................
................................
...................
 
7
 
I.
 
Prüfungsauftrag
 
................................
................................
................................
..........
 
7
 
II.
 
Bestätigung der Unabhängigkeit
 
................................
................................
.................
 
7
 
B.
 
Grundsätzlic
he Feststellungen
................................
................................
..............................
 
8
 
I.
 
Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter
 
................................
....
 
8
 
II.
 
Wesentliche Geschäftsvorfälle
 
................................
................................
...................
 
11
 
III.
 
Wiedergabe des Bestätigungsvermerks
 
................................
................................
......
 
11
 
C.
 
Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung
 
................................
................................
..........
 
16
 
D.
 
Feststellungen zur Rechnungslegung
 
................................
................................
..................
 
20
 
I.
 
Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
 
................................
................................
 
20
 
1.
 
Buchführung und we
itere geprüfte Unterlagen
 
................................
..................
 
20
 
2.
 
Jahresabschluss
 
................................
................................
................................
 
20
 
3.
 
Lagebericht
 
................................
................................
................................
......
 
21
 
II.
 
Gesamtaussage des Jahresabschlusses
 
................................
................................
.......
 
21
 
III.
 
Weitere Erläuterungen zur Vermögens
-
, Finanz
-
 
und Ertragslage
 
...............................
 
23
 
E.
 
Feststellungen gemäß §
 
53 HGrG
 
................................
................................
.......................
 
29
 
F.
 
Feststellungen aus der Prüfung der Erfolgsübersicht
 
................................
...........................
 
30
 
G.
 
Schlussbemerku
ng
 
................................
................................
................................
.............
 
31
 
 
A
n
l
a
g
e
n
 
(siehe gesondertes Verzeichnis)
 
Aus rechent
echnischen 
Gründen
 
können in den Tabellen
 
Rundungsdifferenzen in Höhe von

PwC
 
4
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
A
b
k
ü
r
z
u
n
g
s
v
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r
z
e
i
c
h
n
i
s
 
Abs.
 
Absatz
 
BgA
 
Betrieb gewerblicher Art
 
BFH
 
Bundesfinanzhof
 
BMF
 
Bundesfinanzministerium
 
BMUB
 
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsi-
cherheit
 
DGE
 
Deutsche Gesellschaft für Ernährung
 
D&O
 
Directors & Officers
 
DSD
 
Der Grüne Punkt 
-
 
Duales System Deutschland GmbH, Köln
 
EAD
 
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen 
(EAD), Darmstadt
 
EAR
 
Elektro
-
Altgeräte
-
Register
 
EGHGB
 
Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch
 
EigBGes Hess
 
Eigenbetriebsgesetz des Landes Hessen
 
EStG
 
Einkommensteuergesetz
 
ES
tR
 
Einkommenssteuerrichtlinie
 
GmbH
 
Gesellschaft mit 
beschränkter Haftung
 
GuV
 
Gewinn
-
 
und Verlustrechnung
 
HGB
 
Handelsgesetzbuch
 
HGrG
 
Haushaltsgrundsätzegesetz
 
H
EAG
 
HEAG Holding AG 
-
 
Beteiligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt
 
ILV
 
Interne Leistungsverrechnung
 
i.S.d.
 
im 
Sinne des
 
i.V.m.
 
in Verbindung mit
 
IDW
 
Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf
 
KAG
 
Gesetz über kommunale Abgaben
 
KrWG
 
Kreislaufwirtschaftsgesetz
 
MHKW
 
Müllheizkraftwerk
 
n.F.
 
neue Fassung
 
Nr.
 
Nummer
 
PS
 
Prüfungsstandard des IDW
 
PV
 
Photovoltaik
 
SAVAG
 
Südhessische Abfall
-
Verwertungs
-
GmbH, Büttelborn

PwC
 
5
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
TZ
 
Teilzeit
 
VJ
 
Vorjahr
 
ZAS
 
Zweckverband Abfallverwertung Südhessen

PwC
 
7
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
A
.
 
 
I
.
 
P
r
ü
f
u
n
g
s
a
u
f
t
r
a
g
 
1.
 
Aufgrund unserer 
Wahl zum Abschlussprüfer durch die Stadtverordnetenversammlung der 
S
tadt
 
Darmstadt
 
am 
28
.
 
Juni
 
20
2
2
 
e
rteilte uns die Betriebsleitung des
 
E
i
g
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n
b
e
t
r
i
e
b
 
f
ü
r
 
k
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m
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A
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D
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s
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l
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i
s
t
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n
g
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n
 
(
E
A
D
)
,
 
D
a
r
m
s
t
a
d
t
,
 
 
(im Folgenden kurz "EAD
"
 
oder "Eigenbetrieb"
 
genannt)
 
den Auftrag, den 
J
a
h
r
e
s
a
b
s
c
h
l
u
s
s
 
des Eigenbetriebs
 
für das 
Wirtschafts
jahr vom
 
1.
 
Januar bis 
31.
 
Dezember 
202
1
 
unter Einbeziehung der Buchführung und den
 
L
a
g
e
b
e
r
i
c
h
t
 
für dieses Wirt-
schaftsjahr
 
gemäß §§
 
316
 
ff.
 
HGB 
i.V.m. § 27 EigBGes Hess 
zu prüfen.
 
2.
 
Gemäß §
 
22 und §
 
26 EigBGes Hess finden die Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften bei 
der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht der Eigenbetri
ebe sinngemäß Anwendung. 
Der Eigenbetrieb hat den 
Jahresabschluss und 
den 
Lagebericht nach §§
 
316
 
ff. HGB i.V.m. §
 
27 
EigBGes Hess prüfen zu lassen und nach den Bestimmungen des §
 
27 Abs.
 
4 EigBGes Hess bekannt 
zu ma
chen.
 
3.
 
Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß auch die Vorschriften des 
§
 
5
3
 
A
b
s
.
 
1
 
N
r
.
 
1
 
u
n
d
 
2
 
H
G
r
G
 
beachtet. Wir verweisen auf unsere Berichterstattung in Abschnitt
 
E.
 
4.
 
Des Weiteren haben wir gemäß 
§
 
2
7
 
A
b
s
.
 
2
 
E
i
g
B
G
e
s
 
H
e
s
s
 
die Erfolgsübersicht auf ihre Able
itung aus 
der Gewinn
-
 
und Verlustrechnung und die sachgerechte Zuordnung gemeinsamer Aufwendungen 
und Erträge auf die einzelnen Betriebszweige untersucht. 
Wir verweisen auf unsere 
Berichterstat-
tung in Abschnitt
 
F.
 
5.
 
Für die 
D
u
r
c
h
f
ü
h
r
u
n
g
 
d
e
s
 
A
u
f
t
r
a
g
s
 
und unse
re Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Drit-
ten, die diesem Bericht beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1.
 
Januar 
20
17
 
vereinbart.
 
6.
 
Über Art und Umfang so
wie über das 
E
r
g
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b
n
i
s
 
u
n
s
e
r
e
r
 
P
r
ü
f
u
n
g
 
erstatten wir diesen Bericht nach 
den Grundsätzen des IDW
 
PS
 
450
 
n.F.
 
(10.2021)
, dem der von uns geprüfte Jahresabschluss sowie 
der geprüfte Lagebericht als Anlagen beigefügt sind.
 
Dieser Bericht ist an den
 
geprüfte
n
 
Eigenbe-
trieb
 
gerichtet
.
 
I
I
.
 
B
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s
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g
 
d
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r
 
U
n
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b
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n
g
i
g
k
e
i
t
 
7.
 
Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren 
Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

PwC
 
8
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
B
.
 
 
I
.
 
S
t
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l
l
u
n
g
n
a
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m
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L
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z
l
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c
h
e
n
 
V
e
r
t
r
e
t
e
r
 
8.
 
Nachfolgend stellen wir zusammengefasst die Beurteilung der Lag
e des Eigenbetriebs durch die
 
ge-
setzlichen Vertreter
 
(siehe Anlage
 
I) dar:
 
9.
 
Über den 
G
e
s
c
h
ä
f
t
s
v
e
r
l
a
u
f
 
des Jahres 
20
21
 
bzw. die 
L
a
g
e
 
des Eigenbetriebes zum 31.
 
Dezember 
20
21
 
äußert sich
 
die Betriebsleiterin wie folgt:
 
 
Die Aufgaben des EAD umfassen unverändert zum Vorjahr Abfallwirtschaft, Straßenreinigung 
und Winterdienst, Kanalbetrieb, 
Kompostierungsanlage, 
Straßenunterhaltung, Gebäudereini-
gung
, 
Haus
wirtschaft 
und Gemeinschaftsverpflegu
ng 
sowie den Betrieb der Schulbusse, 
des 
Krematoriums, des Zoos Vivarium und der Werkstatt
.
 
Darüber hinaus nimmt der EAD 
die Koor-
dination der 
dienstlichen 
Mobilität der städtischen 
Bediensteten
 
wahr.
 
 
 
Die Ertragslage 
zeigt eine Verbesserung zum Vorjahr
. 
Di
4.98
3
 
6
6
.
886
 
gesteigert
 
werden. 
D
ie sonstigen betrieblichen Erträge 
befinden sich mit
 
561 
rund
 
10 % über
 
Vorjahresniveau.
 
Der Materialaufwand hat sich 
im Wesentlichen aufgrund des 
Anstiegs der bezogenen Leistungen im Bereich der Gebäudereinigung sowie gestiegenen 
Ein-
kaufspreisen
 
bei Treibstoffen und anderen Roh
-
, Hilfs
-
 
.
 
Der 
Personalaufwand
 
80 auf Vorjahresniveau. Während die Tariferhö-
hung zum 1. April 2021 um durchschnittlich 1,4 % zu einem Anstieg führte, wirkte sich die Kurz-
arbeit in den Bereichen Gebäudereinigung, Schulbusbetrieb, Hauswirtschaft und Gemein-
schaftsverpflegung sowie im Zoo g
egenläufig aus.
 
 
Unter Berücksichtigung des Verlustausgleichs
 
im Bereich Vivarium
 
7
89
 
(Vor-
794
) 
hat
 
sich ein Jahresgewinn
 
von T
1.690
 
(Vorjahr:
 
 
592
) ergeben, der 
über
 
dem 
Planergebnis 
vor Steuern vom Einkommen und Ertrag 
5
44
 
liegt.
 
 
Die 
E
r
t
r
a
g
s
l
a
g
e
 
der einzelnen Sparten hat sich unterschiedlich entwickelt. 
 
 
Der Jahresverlust
 
im Bereich Straßenreinigung und Winterdienst 
fiel
 
22
 
im Berichts-
jahr 
etwas 
niedriger 
aus
 
61
). 
 
 
Im Kanalbetrieb wurde ein 
Jahres
gewinn
 
73
 
(Vorjahr
: 
Jahres
verlust
 
von 
T
 
35
)
 
erzielt, 
was 
auf
 
gesunkene Erlöse
 
zurückzuführen ist
, die durch gesunkene Aufwen-
dungen für bezogene Leistungen sowie gesunkene Personalaufwendungen überkompen-
siert wurde
n
.
 
 
 
Der Bereich der hoheitl
ichen Abfallentsorgung s
chließt das Wirtschaftsjahr 
202
1
 
nach 
Zu-
führung zu
 
de
n
 
Verbindlichkeiten gegenüber den Gebührenpflichtigen
 
von
 
1.
519
 
mit e
i-
n
em ausgeglichenen Ergebnis
 
) 
ab
. 
 
 
D
ie Kompostierungsanlage 
weist
 
wie im Vorjahr 
ebenfalls 
ein ausgeglichenes Ergebnis 
aus.
 
 
 
Im Bereich
 
Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik 
wird
 
ein Ve
rlust von T
 
46
 
205
) 
ausgewiesen
.

PwC
 
9
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
 
Im 
Bereich Schulbusbetrieb
 
ist das Jahresergebnis 
236
 
auf 
T
 
385
 
ges
tiegen
.
 
 
 
Im
 
Bereich BgA gewerbliche Abfallentsorgung/Reinigung 
wird
 
für das abgelaufene
 
Berichts-
jahr ein 
Jahresgewinn 
28
7 
ausgewiesen
 
1
3
7
). 
 
 
Der Bereich Straßenunterhaltung
 
schließt mit einem Jahres
gewinn
 
 
78
 
(Vorjahr 
 
4
) 
ab. 
 
 
Das 
Jahresergebnis des Bereichs Zentraler Gebäudedienst
 
 
534
 
deutlich
 
auf 
 
868
 
334
) 
erhöht
. 
Dies ist insbesondere auf pandemiebedingte Einmal
-
 
und 
Sondereffekte bei der Gebäudereinigung wie das Reinigen der Impfzentren sowie zusätzl
i-
chen Reinigungen bei den Objekten der Stadtverwaltung zurückzuführen.
 
 
Die Gemeinschaftsverpflegung wird im Berichtsjahr erstmalig als eigener Bereich geführt 
 
 
Im BgA Krematori
 
81
 
 
154 vermindert.
 
 
Der
 
Verlu
stausgleich der Stadt 
für den Zoo Vivarium 
befindet sich mit
 
7
8
9
 
auf Vorjahres-
niveau
.
 
8
 
ab.
 
 
Die 
I
n
v
e
s
t
i
t
i
o
n
e
n
 
beliefen sich im Wirtschaftsjahr 
202
1
 
 
8
,
9
 
Mio. Sie entfielen 
unverändert
 
zum Vorjahr
 
vorrangig auf die 
Investitionen in den Fuhrpark
 
(PKW, LKW, sowie 
Kommunal
-
 
und Spezialfahrzeuge
)
 
sowie die Anlage im Bau 
der
 
Karbonisierungs
anlage
.
 
 
Die stichtagsbezogene 
B
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s
c
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ä
f
t
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g
t
e
n
z
a
h
l
 
erhöhte
 
sich im Vergle
i
ch zum Vorjahr von 
72
0
 
auf 
7
54
.
 
 
Im Bereich des 
U
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s
 
u
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d
 
d
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r
 
N
a
c
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a
l
t
i
g
k
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i
t
 
werden
, 
analog zum Vorjahr
,
 
verschie-
dene Maßnahmen dargestellt, 
die 
die 
Themenbereiche Biodiversität
 
und Kli
maanpassung
, Mo-
bilität, Energieversorgung und Energieeinsparung, Wassereinsparung, Abfallvermeidung, De-
karbonisierung, Wasserstoffstrategie sowie 
die Verwendung von Lebensmitteln aus biologi-
schem Anbau in den Schulmensen
 
beinhalten
.
 
 
Zur
 
Entwicklung der 
V
e
r
m
ö
g
e
n
s
l
a
g
e
 
wird ausgeführt, dass 
sich 
d
as Anlagevermögen 
im Zuge 
3
.
507
 
erhöhte
. D
ie Anlagendeckung durch das Eigenkapital 
ist nahezu 
unverändert bei
 
40
,
4
 
% 
(Vorjahr: 
39,9
 
%)
. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vor-
jahr
 
um 
1
,
1
 
Prozentpunkte auf 
2
5
,
9
 
% 
vermindert 
(Vorjahr 
27
,
0
 
%). 
D
ie Eigenkapitalrentabili-
tät
 
hat sich
 
von 
3,4
 
% i
m Jahr
 
20
20
 
auf 
8,9
 
% i
m Jahr
 
202
1
 
erhöht
.
 
 
Hinsichtlich der 
F
i
n
a
n
z
l
a
g
e
 
zeigt sich ein 
Anstieg 
der Liquidität 
I
. Grades um 
49
 
Prozentpunkte 
auf 
1
79
 
% (Vorjahr 
1
30
 
%)
. 
Bei der Liquidität II. Grades 
von 
302
 
% (Vorjahr: 
2
77
 
%) 
besteht 
 
1
7
.
037
 
 
12
.
659
).
 
10.
 
Die 
C
h
a
n
c
e
n
 
u
n
d
 
R
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s
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k
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n
 
d
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E
n
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w
i
c
k
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u
n
g
 
sowie die
 
P
r
o
g
n
o
s
e
 
des Eigenbetriebs erläutert 
die 
Betriebsleiterin wie folgt:
 
 
Der EAD nutzt ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur systematischen Erfassung von 
Risiken mit einer Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenshöhen. Ergeb-
nisse der durchgeführten Risikoinventuren werden i
m Risikobericht erfasst und der Betriebs-
kommission im Rahmen der Quartalsberichte vorgelegt.

PwC
 
10
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
 
Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf den Eigenbe-
trieb haben könnten, sind nicht bekannt. 
 
 
Risiken werden insbesondere in d
er Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen im Ent-
sorgungsmarkt gesehen. Der EAD hat jedoch durch langfristige Verträge die Entsorgung we-
sentlicher Abfallarten gesichert.
 
Als Mitglied des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) 
ist der EAD über Entwick
lungen gut informiert, so dass eine rechtzeitige Reaktion erfolgen 
kann.
 
 
Im Zuge der zunehmenden Bedeutung auf das Thema Klimawandel wurde als neues Risiko das 
Klimaschutzanpassungsdefizit aufgenommen. Des Weiteren wird für den EAD, der zur kriti-
schen Infr
astruktur zählt, eine neue IT
-
Sicherheitsleitlinie erstellt.
 
 
Zum Risikomanagement bezüglich der Beteiligungsgesellschaften gehören regelmäßig
e
 
Sit-
zungen 
und weitergehende
 
Kontrollmechanismen
.
 
 
Anfang 2022 wurde der Vertrag mit dem Verhandlungsführer des Dua
len Systems, welcher ur-
sprünglich Ende 2021 ausgelaufen wäre, um ein Jahr verlängert.
 
 
Zur Prognose wird von der Betriebsleitung insbesondere 
auf die Wachstumsprognose der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt eingegangen, welche aufgrund der Bebauung weiterer Flächen 
Chancen für die Bereiche Hauswirtschaft und Schulmensen eröffnet. 
 
 
Durch die Umsetzung der IT
-
Strategie wird die Chance gesehen, um sich 
auch im digitalen Be-
reich als Dienstleister für die Stadt Darmstadt zu etablieren.
 
 
Da der Genehmigungsbescheid zum Bau der Karbonisierungsanlage nun vorliegt, konnte mit 
dem Bau begonnen werden. 
Die 
Inbetriebnahme 
ist für die zweite Jahreshälfte 2022 vorge
se-
hen.
 
 
Das im Zuge des Ukraine
-
Krieges ansteigende Preisniveau stellt insbesondere im Bereich der 
Treibstoffe ein Risiko für den Eigenbetrieb dar. Der Eigenbetrieb versucht diesem Risiko durch 
den Einsatz neuer Technologien und abgestimmterem Verbrauchsver
halten zu begegnen.
 
Auf 
dem Lebensmittelmarkt zeichnen sich derzeit ebenfalls steigende Preise ab. Demgegenüber ist 
der Altpapierindex gestiegen, was zu mehr Erlösen als geplant führt.
 
 
Für 
202
2
 
wird 
laut Wirtschaftsplan 
72
.
507
 
379
 
erwartet.
 
Die Beurteilung der Lage des Betriebes, insbesondere die Beurteilung des Fortbestandes und der 
wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Betriebes, ist plausibel und fol-
gerichtig abgeleitet. Nach d
em Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen 
ist die Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter dem Umfang nach angemessen und inhaltlich zu-
treffend.

PwC
 
11
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
I
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11.
 
Die 
handels
rechtlichen Verbindlichkeiten für Gebührenausgleich haben sich in den einzelnen 
Sparten wie folgt entwickelt: 
 
 
Durch 
Kostenunterdeckungen 
des Wirtschaftsjahres 
202
1
 
i
m
 
hoheitlichen Gebührenbereich Stra-
ßenreinigung 
sanken 
die Verb
 
297
. 
Kosten
über
deckungen 
des Wirtschaftsjahres 
202
1
 
in de
m hoheitlichen Gebührenbereich
 
Ab-
fallentsorgung
 
wurden im Jahresabschluss 
202
1
 
 
1.
519
 
ergebnis
mindernd
 
gebucht.
 
Die 
Kostenüberdeckung 
87
 
wurde im Rah-
men der Erstellung des Jahresabschlusses 
erlösmindernd gebucht.
 
V
e
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s
t
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u
s
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c
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B
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A
 
Z
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V
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v
a
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u
m
 
12.
 
F
ür das 
Berichtsjahr
 
wurde 
der
 
nahezu 
vollständige 
Verlustausgleic
h
 
seitens der Stadt 
zugesagt
.
 
Auf den 
Verlust 
des laufenden Jahres 
7
89
 
hat die Stadt Darmstadt unterjährig Absch
lags-
zahlungen in Höhe von 
 
3
94,5
 
geleistet. Der Restsaldo wurde zum Bilanzstichtag als Forderung 
gegen den Haushalt der Stadt Darmstadt
 
 
394,5
 
ausgewiesen.
 
I
I
I
.
 
W
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b
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g
s
v
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m
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r
k
s
 
13.
 
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung habe
n wir mit 
Datum 
vom
 
4
.
 
Ju
li
 
202
2
 
d
en 
folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
 
B
E
S
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T
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G
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M
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A
B
S
C
H
L
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S
P
R
Ü
F
E
R
S
 
An d
en Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen
 
(EAD)
, Darmstadt
 
Wir haben den 
Jahres
abschluss de
s Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen
 
(EAD)
, Darms
t
adt
,
 
 
bestehend
 
aus der Bilanz zum 
31. Dezember 
2021
 
und der Gewinn
-
 
und Ver-
lu
strechnung für das Wirtschaftsjahr
 
vom 
1.
 
Januar 
bis zum 
31.
 
Dezember 
2021
 
sowie dem An-

PwC
 
12
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
hang, einschließlich der Darstellung der Bilanz
ierungs
-
 
und Bewertungsmethoden
 
 
geprüft.
 
Dar-
über hinaus haben wir 
den 
L
agebericht de
s E
AD
 
für das 
Wirtschaftsjahr
 
vom 
1.
 
Januar 
bis zum 
31.
 
Dezember
 
2021
 
geprüft. 
 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
 
 
entspricht 
der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen
 
den deutsche
n 
han-
delsrechtlichen Vorschriften 
und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften 
und 
vermit-
telt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungs
mäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens
-
 
und F
inanzlage d
e
s
 
Eigenbe-
triebs
 
zum 31. Dezember 
2021
 
sowie 
seiner
 
Ertragslage für das Wirtschaft
sjahr vom 
1.
 
Januar
 
bis zum 
31.
 
Dezember 
2021
 
und
 
 
vermittelt der beigefügte Lagebericht
 
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage de
s
 
Eigen-
betriebs
. In allen wesentlichen 
Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahres-
abschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risi-
ken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar
.
 
Gemäß §
 
322 Abs.
 
3 Satz
 
1 HGB erklären wir, dass unsere
 
Prüfung zu keinen Einwendungen gegen 
die Ordnungsmäßigkeit des 
Jahresabschlusses und des Lageberichts 
geführt hat.
 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 
§
 
317 HGB 
und §
 
27 Abs. 2 EigBGes (Hessen) 
unter Beachtung der vom Institut der
 
Wirtschafts-
prüfer (IDW) festge
stellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschl
ussprüfung 
durchge-
führt. Unsere Verantwortung nach d
iesen Vorschriften und Grundsät
nt-
wortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des 
Jahres
abschlusses und des 
L
agebe
res Bestätigungsver
merks weitergehend beschrieben. 
Wir sind von dem 
Eigenbetrieb
 
unabhängig 
in
 
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrec
htlichen Vorschriften 
und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforde-
rungen erfüllt. 
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausrei-
chend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere
 
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und 
zum Lagebericht zu dienen.
 
 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahres
abschlusses, der den 
deuts
chen 
handelsrechtlichen 
Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften 
in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung 
der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächliche
n Verhältnissen 
entsprechendes Bild der Vermögens
-
, Finanz
-
 
und Ertragslage de
s Eigenbetriebs
 
vermittelt. Ferner

PwC
 
13
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstim-
mung mit den deutschen Grundsätzen ordn
ungsmäßiger Buchführung als not
wendig bestimmt 
haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglich
en, der frei von wesentlichen 
 
be-
abs
ichtigten oder unbeabsichtigten
 
 
falschen Darstellungen ist.
 
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind d
ie gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die 
Fähigkeit 
des Eigenbetriebs
 
zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weite-
ren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte 
in Zusammenhang mit der Fortfüh
rung der Unter-
nehmenstätigkeit, s
ofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, 
auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit 
zu bilanzieren, sofern dem nicht ta
tsächliche oder rechtliche Gege
benheiten entgegensteh
en.
 
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der 
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage 
des Eigenbetriebs
 
vermittelt sowie in allen wesentli-
chen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklan
g steht, 
den deutschen gesetzli
chen Vorschrif-
ten entspricht und die Chancen und Risiken
 
der zukünftigen Entwicklung zu
treffend darstellt. Fer-
ner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und 
Maßnahmen (Sys-
teme), die sie als notwendig erach
tet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
 
Übereinstim-
mung mit den anzuwende
nden deutschen gesetzlichen Vor
schriften zu ermöglichen, und um aus-
reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
 
Unsere 
Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als
 
Ganzes frei von wesentlichen 
 
beabsichtigten oder unbeabs
ichtigten
 
 
falschen Darstell
un
gen ist, 
und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffend
es Bild von der Lage 
des Eigenbetriebs
 
vermittelt 
sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung ge-
wonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
 
gesetzlichen Vorschriften entspricht 
und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestä-
tigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht 
beinhaltet.
 
Hinreichende Sic
herheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB 
unter Beachtung der vom Insti
tut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutsche
n Grundsätze ordnungsmäßiger Ab
schlussprüfung
 
durchgeführte P
rüfung 
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. 
Falsche Darstellungen können aus Verstößen 
oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise 
erwartet werden könn
te, dass sie einzeln oder insge
samt die 
auf der Grundlage dieses Jahresab-
schlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflus-
sen.

PwC
 
14
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus
 
 
identifiz
ieren 
und beurteilen
 
wir die Risiken wesentlicher 
 
beabsichtig
ter oder unbeabsichtig-
ter
 
 
fal
scher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lageberich
t, planen und führen Prü-
fungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachwe
ise, die 
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das 
Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen hö-
her als bei Unrichtigkeiten
, da Verstöße betrügerisches Zu
sammenw
irken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollstän
digkeiten, irreführende Darstel
lungen bzw. das Außerkraftsetzen interner 
Kontrollen beinhalten können.
 
 
 
gewinnen 
wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jah
resabschlusses relevanten inter-
nen 
Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und 
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange-
messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme 
de
s 
Eigenbetriebs
 
abzugeben.
 
 
beurteilen 
wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und 
damit zusammenhängenden
 
Angaben
.
 
 
ziehen 
wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentli
che Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit de
s Eigenbetriebs
 
zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. 
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsich
erheit besteht, sind wir ver-
pflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im 
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser je-
weiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen 
unsere Schlussfolgerungen auf der Grund-
lage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünf-
tige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass 
der Eigenbetrieb
 
seine
 
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortfüh
ren kann.
 
 
beurteilen 
wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob d
er Jahresabschluss die zugrunde 
liegenden Geschäftsvor-
fälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Bea
chtung der deutschen 
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-
des Bild der Vermögens
-
, Fin
anz
-
 
und Ertragslage 
des Eigenbetriebs
 
vermittelt.
 
 
beurteilen 
wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, 
seine Gesetzesentspre-
chung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage 
des Eigenbetriebs
.
 
 
führen
 
wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlic
hen Vertretern dargestellten zu-
kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeign
eter Prü-
fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von 
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen

PwC
 
15
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen 
Annahmen. Ein ei-
genständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorient
ierten An
gaben sowie zu den zugrunde lie-
genden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass 
künftige E
reignisse wesentlich von den zu
kunftsorientierten 
Angaben abweichen
.
 
Wir
 
erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang 
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeuts
ame Prüfungsfeststellungen, ein
schließlich etwaiger 
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir währ
end unserer Prüfung feststellen
.

PwC
 
16
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
C
.
 
 
14.
 
Gegenstand unserer Prüfung waren der nach den für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen 
Vorschriften (§§
 
242 bis 256
 
a
 
HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes 
Hessen (§§ 22 bis 27) aufgestellte 
J
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b
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c
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s
s
 
unter Einbeziehung der Buchführung
 
für das 
Wirtschaftsjahr vom 1.
 
Januar bis 31.
 
Dezember 
20
21
, bestehend aus 
der 
Bilanz, 
der 
Gewinn
-
 
und 
Verlustrechnung
 
sowie dem
 
Anhang
,
 
und der 
L
a
g
e
b
e
r
i
c
h
t
 
für 
dieses
 
Wirtschaftsjahr. Die Verantwor-
tung für die Ordnungsmäßigkeit von Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
 
tragen die ge-
setzlichen Vertreter
 
des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe war es, dies
e
 
Unterlagen einer Prüfung da-
hin
gehend zu unterziehen, ob die gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung und die sie ergän-
zenden Bestimmungen des EigBGes Hess beachtet worden sind. Den Lagebericht haben wir darauf-
hin geprüft, ob er mit dem Jahresabschlu
ss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen 
in E
inklang steht und insgesamt ein
 
zutreffende
s
 
Bild
 
von der Lage des Eigenbetriebes vermittelt. 
Dabei haben wir auch geprüft, ob die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend 
dargeste
llt sind.
 
Die Prüfung des Lageberichts hat sich auch darauf erstreckt, ob die gesetzlichen 
Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts beachtet worden sind.
 
15.
 
Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß die Vorschriften des 
§
 
5
3
 
A
b
s
.
 
1
 
N
r
.
 
1
 
u
n
d
 
2
 
H
G
r
G
 
und
 
den hierzu vom IDW nach Abstimmung mit dem Bundesministerium der Finanzen veröffent-
lichten Prüfungsstandard "Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach 
§
 
53
 
HGrG" (IDW PS
 
720) beachtet.
 
16.
 
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir gemäß § 27 
Abs. 2 EigBGesHess die 
E
r
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s
ü
b
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r
s
i
c
h
t
 
(An-
lage
 
V) auf ihre Ableitung aus der Gewinn
-
 
und Verlustrechnung und die sachgerechte Zuordnung 
gemeinsamer Aufwendungen und Erträge auf die einzelnen Betriebszweige untersucht.
 
17.
 
Die Beurteilung der Angemessenheit de
s 
V
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c
h
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r
u
n
g
s
s
c
h
u
t
z
e
s
 
des Eigenbetriebs, insbesondere ob 
alle Wagnisse bedacht und ausreichend versichert sind, war nicht Gegenstand des uns erteilten Auf-
trags zur Jahresabschlussprüfung.
 
18.
 
A
u
s
g
a
n
g
s
p
u
n
k
t
 
unserer Prüfung
 
war der von uns geprüfte und mit ein
em uneingeschränkten Bestä-
tigungsvermerk versehene 
Jahresabschluss für das 
Wirtschaftsjahr 
vom 1.
 
Januar bis 31.
 
Dezember 
20
20
.
 
19.
 
Bei Durchführung der Prüfung haben wir die Vorschriften der §§
 
316
 
ff.
 
HGB und die in den Prü-
fungsstandards des IDW niedergelegten 
G
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A
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p
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ü
f
u
n
g
 
beachtet. 
Danach haben wir unsere Prüfung so angelegt, dass wir Unrichtigkeiten u
nd Verstöße gegen die 
gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen Verhältnissen entspre-
chenden Bildes der Vermögens
-
, Finanz
-
 
und Ertragslage des Jahresabschlusses wesentlich auswir-
ken, erkennen konnten. 
Gegenstand unseres
 
Auftrages waren 
nicht 
die Aufdeckung und Aufklärung

PwC
 
17
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
strafrechtlicher Tatbestände, wie z.B. Unterschlagungen oder sonstige Untreuehandlungen, und au-
ßerhalb der Rechnungslegung begangener Ordnungswidrigkeiten. Prüfungsplanung und Prüfungs-
durchführung haben 
wir jedoch so angelegt, dass diejenigen Unregelmäßigkeiten, die für die Rech-
nungslegung wesentlich sind, mit hinreichender Sicherheit aufgedeckt werden. Die 
gesetzlichen 
Vertreter
 
des Eigenbetriebes 
sind
 
für die Einrichtung und Durchsetzung geeigneter Maßn
ahmen zur 
Verhinderung bzw. Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten verantwortlich; die Überwachung obliegt 
der Betriebskommission, die dabei auch das Risiko der Umgehung von Kontrollmaßnahmen berück-
sichtigt. 
 
20.
 
Im Rahmen unseres 
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s
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k
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t
e
n
 
P
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n
g
s
a
n
s
a
t
z
e
s
 
haben wir uns zunächst einen aktuellen 
Überblick über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs verschafft. Darauf auf-
bauend haben wir uns
,
 
ausgehend von der Organisation des Eigenbetriebes
,
 
mit den 
Betriebs
zielen 
und 
-
strategien beschä
ftigt, um die Geschäftsrisiken zu bestimmen, die zu wesentlichen Fehlern in 
der Rechnungslegung führen können. Durch Gespräche mit der Betriebsleitung und durch Einsicht-
nahme in Organisationsunterlagen des Eigenbetriebes haben wir anschließend untersucht, 
welche 
Maßnahmen der Eigenbetrieb ergriffen hat, um diese Geschäftsrisiken zu bewältigen. In diesem Zu-
sammenhang haben wir eine Prüfung der Angemessenheit des rechnungslegungsbezogenen inter-
nen Kontrollsystems des Eigenbetriebes durchgeführt
 
(Aufbauprüfung
)
.
 
Die Prüfung des internen 
Kontrollsystems erstreckte sich vor allem auf folgende Bereiche, die einen engen Bezug zur Rech-
nungslegung haben:
 
 
Kontrollumfeld des Eigenbetriebs
 
 
Regelungen, die auf die Feststellung und Analyse von für die Rechnungslegung rele
vanten Risi-
ken gerichtet sind
 
 
Einrichtung von Kontrollak
tivitäten durch die Betriebs
leitung als Reaktion auf die festgestellten 
Risiken
 
 
Buchführungssystem und Management
-
Informationssystem sowie unternehmensinterne Kom-
munikationsprozesse
 
 
Überwachung des in
ternen Kontrollsystems durch die Betriebsleitung.
 
21.
 
Im Zusammenhang mit den vorstehend beschriebenen Prüfungshandlungen haben wir die Risiken 
festgestellt, die zu wesentlichen Fehlern in der Rechnungslegung führen können. 
Diese Kenntnisse 
haben wir bei der B
estimmung unseres weiteren Prüfungsvorgehens berücksichtigt. In den Berei-
chen, in denen die Betriebsleitung angemessene interne Kontrollen zur Begrenzung dieser Risiken 
eingerichtet hat, haben wir 
F
u
n
k
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s
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ü
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u
n
g
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n
 
durchgeführt, um uns von der kontinuierl
ichen 
Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen. 
Die Durchführung von Funktionsprüfungen er-
folgte schwerpunktmäßig in folgenden Prozessen:
 
 
Anlagenbuchhaltung

PwC
 
18
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
 
Personal
 
 
Beschaffung
 
 
Vertrieb bzw. Gebührenabrechnung
.
 
Der Grad der Wirksamkeit dieser internen 
Kontrollen bestimmte anschließend Art und Umfang un-
serer Prüfung einzelner Geschäftsvorfälle und Bestände sowie der von uns durchgeführten analyti-
schen Prüfungshandlungen
 
(aussagebezogene Prüfungshandlungen)
. Insbesondere bei Geschäfts-
vorfällen, die nach i
hrer Art in größerer Zahl nach identischen Verfahren erfasst und 
-
 
nach unseren 
bisherigen Feststellungen im Rahmen eines wirksamen internen Kontrollsystems 
-
 
abgewickelt wur-
den, trat die Prüfung der stetigen Anwendung der maßgeblichen internen Kontrollen 
des Eigenbe-
triebs in den Vordergrund. 
 
Soweit wir aufg
rund der Wirksamkeit der bei dem
 
Eigenbetrieb
 
eingerichteten internen Kontrollen 
von der Richtigkeit des zu überprüfenden Zahlenmaterials ausgehen konnten, haben wir anschlie-
ßend analytische Prüfungshan
dlungen, Einzelfallprüfungen oder eine Kombination von beidem 
vorgenommen. Einzelfallprüfungen wurden bei wirksamen Kontrollen auf ein nach prüferischem 
Ermessen notwendiges Maß reduziert.
 
 
Der überwiegende Teil der Abschlussposten wurde mit einer Kombinat
ion aus Funktionsprüfungen 
und aussagebezogenen Prüfungshandlungen geprüft. Soweit wir keine Funktionsprüfungen vorge-
sehen haben oder nicht von wirksamen Kontrollen ausgehen konnten, haben wir im Wesentlichen 
aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt
.
 
22.
 
Im Rahmen der Einzelfallprüfungen von Abschlussposten 
des Eigenbetriebes haben wir u.a. Liefer
-
 
und Leistungsverträge, Darlehensverträge, sonstige wesentliche Verträge sowie sonstige Geschäfts-
unterlagen eingesehen. An der 
körperlichen Bestandsaufnahme
 
de
r Vorräte haben wir aufgrund der 
untergeordneten Bedeutung des Postens nicht teilgenommen. 
Z
ur Prüfung der Forderungen und 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wir Saldenbestätigungen zum 31.
 
Dezem-
ber 
20
21
 
eingeholt. Zur Prüfung der gesch
äftlichen Beziehungen mit Kredit
-
 
und Finanzdienstleis-
tungsinstituten haben wir uns zum 31.
 
Dezember 
20
21
 
Bankbestätigungen zukommen lassen.
 
Bei der Prüfung der Pensions
-
 
und Beihilfe
rückstellungen und der Rückstellungen für Altersteil-
zeitverpflichtungen h
aben uns versicherungsmathematische Gutachten von unabhängigen Sach-
verständigen vorgelegen, deren Ergebnisse wir verwerten konnten.
 
23.
 
Aufgrund der Auslagerung wesentlicher Bereiche der Rechnungslegung auf ein Dienstleistungsun-
ternehmen wurden die erforderlic
hen Prüfungshandlungen teilweise durch uns selbst und teilweise 
durch andere Abschlussprüfer durchgeführt. Als Ergebnis der Prüfungshandlungen bei dem Dienst-
leistungsunternehmen wurde uns eine Bescheinigung nach IDW PS 951 n.F. Typ 2 vorgelegt. Die

PwC
 
19
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
Ergebni
sse der anderen Abschlussprüfer wurden von uns zur eigenverantwortlichen Beurteilung des 
Jahresabschlusses und des Lageberichtes 
genutzt
.
 
24.
 
Nachfolgend geben wir einen Überblick zu den von uns bei der Jahresabschlussprüfung gesetzten 
P
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:
 
 
R
ückstellungen und
 
 
Umsatzerlöse.
 
25.
 
Von den gesetzlichen Vertretern und den von ihnen
beauftragten Mitarbeitern sind uns alle verlang-
ten 
A
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N
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s
e
 
erbracht worden.
 
Die 
gesetzlichen Vertreter
 
haben
 
uns die berufsübliche schriftliche Vollständigkeitserklärung zum 
Jahresabschluss und zum Lagebericht erteilt.

PwC
 
20
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
D
.
 
 
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e
 
U
n
t
e
r
l
a
g
e
n
 
26.
 
Die 
B
u
c
h
f
ü
h
r
u
n
g
 
und das 
B
e
l
e
g
w
e
s
e
n
 
sind nach unseren Feststellungen 
in allen wesentlichen Be-
langen 
ordnungsgemäß und entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Die aus den weiteren ge-
prüften Unterlagen zu entnehmenden Informationen führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung 
in Buc
hführung
, 
Jahresabschluss
 
und Lagebericht
.
 
2
.
 
J
a
h
r
e
s
a
b
s
c
h
l
u
s
s
 
27.
 
Im Jah
resabschluss 
bestehend aus 
der 
Bilanz, 
der 
Gewinn
-
 
und Verlustrechnung
 
sowie dem
 
Anhang 
für das Wirtschaftsjahr vom 
1.
 
Januar bis 31.
 
Dezember 
20
21
 
des EAD wurden die gesetzlichen Vor-
schrifte
n einschließlich 
der rechtsform
spezifischen Vorschriften für Eigenbetriebe
 
sowie
 
die 
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung in allen wesentlichen Belangen beachtet. 
Ergänzende 
Bestimmungen 
de
r
 
Satzung
waren nicht zu beachten.
 
28.
 
Die Bilanz und die Gewinn
-
 
und Verlustrechnung wurden ordnungsgemäß aus der Buchführung und 
den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Dabei wurden die handelsrechtlichen 
und die ergän-
zenden landesrechtlichen 
Ansatz
-
, Ausweis
-
 
und Bewertungsvorschriften
 
in allen wesentlichen Be-
langen 
eingehalten.
 
29.
 
Der Anhang entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Angaben im Anhang sind 
in allen wesent-
lichen Belangen 
vollständig und zutreffend.
 
30.
 
Bei der Berichterstattung im Anhang wurde von der Schutzklausel des §
 
28
6 HGB Gebrauch ge-
macht und Angaben zu den Bezügen der 
gesetzlichen Vertreter
 
unterlassen. Die Inanspruchnahme 
der Schutzklausel ist nach dem Ergebnis unserer Prüfung nicht zu beanstanden.

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DEE00021210.1.1
 
 
 
3
.
 
L
a
g
e
b
e
r
i
c
h
t
 
31.
 
Der Lagebericht entspricht 
in allen wesentlichen Belange
n
 
den 
deutschen 
gesetzlichen Vorschriften 
(
§
 
289 HGB
 
und §
 
26 EigBGes)
.
 
I
I
.
 
G
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m
t
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d
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s
 
J
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s
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b
s
c
h
l
u
s
s
e
s
 
32.
 
Der Jahresabschluss entspricht 
in allen wesentlichen Belangen 
den gesetzlichen Vorschriften und 
vermittelt insgesamt unter Beachtung der Grundsätze 
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens
-
, Finanz
-
 
und Ertragslage des Eigen-
betriebes.
 
33.
 
Zum besseren Verständnis der Gesamtaussage des Jahresabschlusses gehen wir nachfolgend pflicht-
gemäß auf die wese
ntlichen Bewertungsgrundlagen ein (§
 
321
 
Abs.
 
2
 
Satz
 
4 HGB).
 
W
e
s
e
n
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l
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c
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e
 
B
e
w
e
r
t
u
n
g
s
g
r
u
n
d
l
a
g
e
n
 
34.
 
Die Darstellung der Vermögens
-
, Finanz
-
 
und Ertragslage im Jahresabschluss ist 
durch 
eine gegen-
über dem Vorjahr 
grundsätzlich 
unverände
rte
n
 
Bilanzierung gekennzeichnet. 
 
 
Zur Darstellung der 
B
i
l
a
n
z
i
e
r
u
n
g
s
-
 
u
n
d
 
B
e
w
e
r
t
u
n
g
s
m
e
t
h
o
d
e
n
 
im Einzelnen verweisen wir auf 
die Angaben im Anhang. 
 
 
Die Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr gemäß § 249 Abs. 1 in Verbindung mit 
§
 
253 Abs. 1 HGB ermittel
t und mit einem Zinssatz zum 31.
 
Dezember 
202
1
 
in Höhe von 
1,87
 
% (Vorjahr: 
2
,
30 
%) errechnet. 
 
 
Die Beihilferückstellungen wurden mit 1,
35 
% (Vorjahr: 
1
,
60 
%) abgezinst. 
 
 
Gehaltstrend:
 
 
2
,0 % p.a.
 
 
Rententrend:
 
 
2,0 % p.a.
 
 
Fluktuationsrate:
 
0,0 % p.a.
 
 
Pensions
-
 
und Beihilferückstellungen wurden unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertver-
fahrens ermittelt. Der laufende Zinsaufwand sowie der Effekt aus der Änderung des Zinssatzes 
sind im Zinsergebnis des laufenden Jahres ausgewiesen.
 
 
Darüber hinaus wurden
 
für die mittelbare Verpflichtung aus der Zusage von Rentenansprü-
chen durch die Zusatzversorgungskasse (ZVK
-
Renten) für den Mitarbeiterkreis der aktiven Be-
schäftigten des Vivariums weitere Beträge in die Position Pensionsrückstellung eingestellt. Die 
Ermit
tlung dieses Teils der Pensionsrückstellung erfolgte unter Verwendung der gleichen 
Zinssätze und übrigen Parameter wie bei den Pensionsrückstellungen.
 
 
Für die Versorgungsverpflichtungen der übrigen Mitarbeiter aus der Zusatzversorgung wurde 
vom Passivierun
gswahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht und keine Rück-
stellung gebildet. Durch seine Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungskasse erfüllt der Betrieb

PwC
 
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DEE00021210.1.1
 
 
 
die tarif
-
 
und arbeitsvertragliche Verpflichtung zur zusätzlichen Versicherung seiner Besch
äf-
tigten. Im Wirtschaftsjahr 
202
1
 
erhob die Zusatzversorgungskasse eine Umlage in Höhe von 
5,7 % (Vorjahr 5,7 %) des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts.
 
 
Die Rückstellungen für die Altersteilzeitverpflichtungen sind gemäß der Stellungnahme des 
Hauptfacha
usschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 19.
 
Juni 2013 
-
 
IDW RS HFA 3 
Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wird nach dem versicherungsmathemati-
schen Berechnungsverfahren (Anwartschaftsbarwertverfahren) sowie unter Zugrundelegung 
der
 
Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Dabei wurde zum 31. Dezember 
2021 
ein Zinssatz von 1,
35 
% p.a. (Vorjahr: 
1,
60 
% p.a.) verwendet. Die Rückstellung für Al-
tersteilzeit betrifft die zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossenen Alterstei
lzeitverträge. Sie 
enthält Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtun-
gen des Eigenbetriebes.

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u
n
d
 
K
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p
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a
l
s
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u
k
t
u
r
 
35.
 
Nachfolgend haben wir zum Einblick in die 
Vermögens
-
 
und Kapitalstruktur
 
die Zahlen 
der Bilanz 
zum 31.
 
Dezember 
20
21
 
(siehe Anlage
 
II) aufbereitet und dem Vorjahr gegenübergestellt.
 
 
36.
 
Die 
B
i
l
a
n
z
s
u
m
m
e
 
hat sich
 
im V
ergleich zum Vorja
 
9.050
 
bzw. 
14,1
 
% 
erhöht
.
 
 
37.
 
Auf der 
A
k
t
i
v
s
e
i
t
e
 
hat sich
 
das langfristig gebundene Vermögen 
bei 
Nettoz
8.752
, 
5.194
 
und Nettoabgängen von 
51
 
 
46.999
 
erhöht
.

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38.
 
Das kurzfristig gebundene Vermö
gen 
hat sich
 
 
5.543
 
erhöht
.
 
Dies ist
 
im Wesentli-
chen
 
bedingt durch 
d
i
5.877
 
höheren 
flüssigen Mittel. 
Gegenläufig wirk
en
 
sich 
im Wesent-
lichen 
der 
Rückgang der 
Forderungen gegen den Haushalt und verbundene Unternehmen der Stadt 
Darmstadt
 
69
2
 
aus.
 
39.
 
Auf der 
P
a
s
s
i
v
s
e
i
t
e
 
ist b
ei den lang
-
 
und mittel
fristig verfügbaren 
M
itteln 
insgesamt 
ein
 
Anstieg
 
um
 
 
5.399
 
zu verzeichnen. 
Dies ist im Wesentlichen auf 
den 
Anstieg 
der 
langfristigen 
Verbindlichkei-
 
2.450
 
zurückz
uführen, 
welche
 
durch 
die 
Darlehensaufnah-
men bei der 
Deutschen Kreditbank 
5
.
000
) 
bedingt ist. Gegenläufig wirken die planmäßigen Til-
gungen des Geschäftsjahres von 
insgesamt 
2.385
 
sowie die 
Einstellung
 
in die
 
Verbindlichkeiten 
309
.
 
40.
 
Die 
ü
b
r
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g
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n
 
k
u
r
z
f
r
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s
t
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g
e
n
 
P
a
s
s
i
v
a
 
sind 
in Summe 
um T
2.238
 
ges
tiegen
.
 
D
ies
 
ist
 
im Wesentlichen 
bedingt durch den
 
Anstieg 
de
s
 
 
2.000 
auf die Abgrenzung der Investitionszuschüsse zum Umbau von Fahrzeug
en
 
auf Elektroan-
trieb entfallen
.
 
41.
 
In der
 
V
e
r
m
ö
g
e
n
s
s
t
r
u
k
t
u
r
 
hat sich der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanz
s
umme zum Bi-
lanzstichtag auf 
6
4
,
1
 
% 
vermindert 
(Vorjahr 
6
7
,
7
 
%).
 
42.
 
Die 
K
a
p
i
t
a
l
s
t
r
u
k
t
u
r
 
zeigt, da
ss 
d
er Anteil der lang
-
 
bis mittelfristig verfügba
ren Mittel 
mit 
8
2
,
4
 
% 
(Vorjahr 
85
,
6
 
%)
 
leicht 
unter 
Vorjahresniveau 
liegt
. Die Eigenkapitalquote hat sich 
von 
27
,
0
 
% auf 
2
5
,
9 
%
 
vermindert
.
 
43.
 
Die Eigenkapitaldeckung des
 
Anlagevermögen
s 
liegt
 
durch den Anstieg des Eigenkapitals 
und des
 
Anlagevermögen
s
 
nahezu unverändert
 
bei
 
40,3
 
% (Vorjahr 
39,9
 
%)
. Die eigenen Mittel und das 
langfristig verfügbare Fremdkapital von zusammen 
60
.
342
 
(Vo
 
5
4
.
943
) decken das An-
lagevermögen vollständig.

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F
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n
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n
z
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g
e
 
44.
 
Die 
F
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-
 
u
n
d
 
L
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q
u
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i
t
ä
t
s
l
a
g
e
 
lässt sich anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung darstel-
len:
 
 
45.
 
Der 
9
.
4
82
 
überstieg den 
Saldo 
aus den
 
Mitte
labflüsse
n
 
der 
Investitionstätigkeit
 
8.654
 
und 
d
e
n 
Zuflüsse
n
 
aus 
der Finanzierungstä-
5
.
0
49
 
und führte zu einem 
Anstieg
 
des 
F
i
n
a
n
z
m
i
t
t
e
l
f
o
n
d
s
 
5.877
 
15.144
.
 
Der Finanzmittelfonds umfasst den Bestand an Kassen
-
 
und Bankguthaben zum
 
Bilanzstichtag.

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DEE00021210.1.1
 
 
 
E
r
t
r
a
g
s
l
a
g
e
 
46.
 
Nachfolgend haben wir zum Einblick in die Ertragslage die Zahlen der Gewinn
-
 
und Verlustrech-
nung (siehe Anlage
 
II) nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliedert und den Ver-
gleichszahlen des Vorjahres gegenübergestell
t:
 
 
47.
 
Die 
U
m
s
a
t
z
e
r
l
ö
s
e
 
des Eigenbetriebs gliedern sich wie folgt auf:

PwC
 
27
 
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48.
 
Die 
U
m
s
a
t
z
e
r
l
ö
s
e
 
4.983
 
(
8,0
 
%) 
angestiegen.
 
 
Im Berichtsjahr bestand im Bereich der hoheitlichen Abfallentsorgung 
eine
 
Kosten
überde-
ckung
, 
welche durch die Erhöhung 
der Verbindlichkeiten aus Gebührenausgleich in Höhe von 
1.
519
 
ausgeglichen 
wurde 
(
im Vorjahr Kostenunterdeckung von
 
 
1.269
).
 
 
Im BgA
 
957
 
im 
Wesentlichen
 
auf eine Erhöhung der Erlöse 
für Papier, Pappe
, K
artonage 
und
 
Metallschrott
 
sowie 
auf 
das 
neue Produkt Kompotoi 
zurückzuführen.
 
 
Die Gemeinschaftsverpflegung wird im Berichtsjahr erstmalig als eigener Bereich geführt. 
Während der Bereich 
insbesondere im ersten Halbjahr noch stark von der Corona
-
Pandemie 
geprägt war, wurde i
m 
vierte
n
 
Quartal
 
die Produktionsstätte Berufsschulzentrum Nord in Be-
trieb genommen
.
 
49.
 
Der 
Anstieg
 
des 
M
a
t
e
r
i
a
l
a
u
f
w
a
n
d
s
 
um 
 
2.353
 
ist auf eine Vielzahl von 
Effekten der verschiedenen 
Geschäftsbereiche zurückzuführen.
 
Während 
sich 
die Aufwendungen für Roh
-
, Hilfs
-
 
und Betriebs-
stoffe 
insbesondere aufgrund der 
gestiegenen 
Aufwendungen für Treibstoffe und Ersatzteile 
um 
T
 
577
 
erhöhten
, 
sind
 
die Aufwendungen für 
bezogene Leistungen 
im Wesentlichen aufgrund des 
Anstiegs 
dieser Aufwendungen im Bereich der
 
Gebäudereinigung 
 
gestiegen
.
 
50.
 
Der 
P
e
r
s
o
n
a
l
a
u
f
w
a
n
d
s
 
rend im Vorjahr signifikante 
Zuführungen zu den personalbezogenen Rückstellungen notwendig 
waren, sind diese im Berichtsjahr leicht rückläufig, sodass kein entsprechender Aufwand angefallen 
ist. Gegenläufig wirkte sich eine Tariferhöhung von durchschnittlich 1,4 % zum 1. April 2021 au
s.
 
51.
 
Der 
Anstieg 
der 
ü
b
r
i
g
e
n
 
b
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r
i
e
b
l
i
c
h
e
n
 
A
u
f
w
e
n
d
u
n
g
e
n
 
 
886
 
resultiert 
im Wesentlichen 
aus 
ge-
stiegenen periodenfremden Aufwendungen sowie 
gestiegenen Aufwendungen 
für IT und EDV
.
 
 
52.
 
Das
 
negative
 
F
i
n
a
n
z
-
 
u
n
d
 
B
e
t
e
i
l
i
g
u
n
g
s
e
r
g
e
b
n
i
s
 
110
 
niedriger
 
au
sgefallen
. Den 
im Wirt-
schaftsjahr erzielten 
79
) sowie
 
 
7
) 
stehen 
Zinsauf-
85
0
 
gegenüber.
 
53.
 
Im Berichtsjahr wurden 
E
r
t
r
ä
g
e
 
a
u
s
 
d
e
m
 
V
e
r
l
u
s
t
a
u
s
g
l
e
i
c
h
 
aus dem Bereich Vivarium
 
in Höhe v
on 
 
7
89
 
794
).

PwC
 
28
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
54.
 
D
a
s
 
J
a
h
r
e
s
e
r
g
e
b
n
i
s
 
verteilt sich auf die einzelnen Betriebszweige wie folgt:

PwC
 
29
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
E
.
 
 
 
55.
 
Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß die Vorschriften des §
 
53 Abs.
 
1 Nr.
 
1 und 2
 
HGrG 
s
owie IDW PS 720 (Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach §
 
53
 
HGrG) 
beachtet. Dementsprechend haben wir auch geprüft, ob die Geschäfte ordnungsgemäß, d.h. mit der 
erforderlichen Sorgfalt und in Übereinstimmung mit den einschlägigen
 
handelsrechtlichen Vor-
schriften und den Satzungsbestimmungen, geführt worden sind.
 
56.
 
Die erforderlichen Feststellungen haben wir in diesem Bericht und in Anlage
 
III (Fragenkatalog zur 
Prüfung nach §
 
53
 
HGrG) dargestellt. Über diese Feststellungen hinaus hat
 
unsere Prüfung keine 
Besonderheiten ergeben, die nach unserer Auffassung für die Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit 
der Betriebsleitung von Bedeutung sind.

PwC
 
30
 
DEE00021210.1.1
 
 
 
F
.
 
 
57.
 
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir gemäß § 27 A
bs. 2 EigBGesHess die Erfolgsübersicht (An-
lage
 
V) auf ihre Ableitung aus der Gewinn
-
 
und Verlustrechnung und die sachgerechte Zuordnung 
gemeinsamer Aufwendungen und Erträge auf die einzelnen Betriebszweige untersucht. 
 
58.
 
Die Aufwendungen und Erträge werden v
erursachungsgerecht in der für den jeweiligen Betriebs-
zweig getrennt geführten Buchhaltung erfasst. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich ist, er-
folgt die Zurechnung aufgrund von Verteilungsschlüsseln. Die Vorgehensweise ist auskunftsgemäß 
unveränder
t zum Vorjahr. Die in der Erfolgsübersicht getroffene Zurechnung der Aufwendungen 
und Erträge zu den Betriebszweigen ist nach den im Rahmen der Prüfung getroffenen Feststellun-
gen nicht zu beanstanden.

ÓìÙ»²ÐÜÚ Êîòîð

Lagebericht 20
21
 
 
 
 1 
 
   
 
 
 
Übersicht
 
 
 
1.
 
Rahmenbedingungen
 
 
2.
 
Geschäftsverlauf mit Ertragslage
 
 
3.
 
Investitionen
 
 
4.
 
Personal
 
 
 
5.
 
Umwelt
 
und Nachhaltigkeit
 
 
6.
 
Vermögens
- 
und Kapital
l
age
 
 
7.
 
Finanzlage
 
 
8.
 
Chancen und Risiken
, 
Prognosebericht
 
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 2 
 
   
 
 
1. Rahmenbedingungen
 
 
Ausgehend von der Hessischen Gemeindeordnung und in Verbindung mit dem 
Hessischen Eigenbetriebsgesetz wird der Betrieb ohne eigene Rechtspersön-
lichkeit als Sondervermögen der Stadt gemäß den Bestimmungen der Betriebs-
satzung geführt.
  
 
Der Zweck des Eigenbetriebes ist di
e Vermeidung, Verwertung und Beseitigung 
von Abfällen für die Darmstädter Bürger
schaft
, die Darmstädter Betriebe / Insti-
tutionen / Dienstleistungsbereiche, die Reinigung öffentlicher Straßen und 
Wege und die Durchführung der Verkehrssicherungspflicht im Winter nach dem 
Hessischen Straßengesetz. Weitere Aufgaben sind der Betrieb der öffentlichen 
Kanäle mit Ausnahme d
es Kanalneubaus, die Straßenunterhaltung, die 
Zent-
rale Gebäudedienste einschließlich der öffentlichen Toiletten, der Betrieb 
von 
Werkstätten,
 
die 
Kremierung 
von Verstorbenen
, der Schulbusbetrieb
 
und der 
Betrieb des Zoos Vivarium.
 
Der Zoo Vivarium
, 
das Krematorium Waldfrieden
 
und die
 
gewerb
liche
 
Abfallentsorgung und Reinigung
 
werden jeweils als ge-
trennte Betriebe gewerblicher Art geführt
. 
Seit M
itte 2015 ist der EAD mit dem 
Betrieb mehrerer Schulmensen beauftragt.
 
Die Bereiche werden jeweils als eigene Betriebszweige abgerechnet.
 
Seit
 
Beginn
 
2019 koordiniert der EAD die Mobilität der 
städtischen Belegschaft 
für dienstliche Angelegenheiten
, d.h. d
ie Auswahl des Antriebs (Elektro, Benzin, 
Diesel) bei der Beschaffung, die Anschaffung selbst und 
die zur Verfügungstel-
lung des Fuhrparks 
– 
digital über eine Buchungsplattform 
-  a
n die 
anfordernde
 
Stelle. 
Seit Ende
 
2019 
vermietet der EAD Komposttoiletten intern 
an 
städtische 
Betriebe wie auch
 
an
 
externe Kunden zu Festen, Events etc.
 
  
Der Betrieb kann sich zur Erfüllung der Aufgaben im gesetzlich zulässigen Um-
fang der Hilfe geeigneter Dritter bedienen sowie im Rahmen der rechtlichen 
Möglichkeiten die Aufgabenerfüllung auch über das Gebiet der Stadt Darmstadt 
hinaus erweitern.
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
3
 
 
 
 
 
 
 
Die Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat Einfluss auf die Kosten
 
und Leistungs
struktur des Eigenbetriebes. Die strukturellen 
Veränderungen in 
Bevölkerung und Bebauung wirken sich 
in erhöhten Leistungen aus.
 
 
Gemäß den statistischen Berichten
, herausgegeben vom Amt für Wirtschaft und 
Stadtentwicklung 
-
 
Statistik und Stadtforschung
, 
 
hat sich die Wissenschafts-
stadt Darmstadt wie folgt entwi
ckelt:
 
 
Jahr
 
2019
 
2020
 
2021
 
Bevölkerung
 
162.428
 
161.620
 
162.287
 
Wohngebäude
 
22.803
 
22.851
 
22.851
1
 
Wohnungen
 
80.521
 
81.509
 
81.509
1
 
1 Angaben aus dem Vorjahr
 
 
Aufgrund der Aufgabenstruktur ist der EAD in 
große
m
 
Maße abhängig von der 
allgemeinen Konjunkturentwicklung
,
 
vor allem in Deutschland
, den Tendenzen 
am Arbeitsmarkt und der finanziellen Lage der öffentlichen Haushalte.
 
 
 
Für den EAD wichtige von der 
allgemeinen Wirtschaftslage bestimmte Einfluss-
faktoren sind die Preisentwicklungen bei Kraftstoffen und der Altpapierindex.
 
 
Der durchschnittliche Preis pro Liter Dieselkraftstoff, mit dem der Fuhrpark be-
lastet wird, betrug 20
21
 
1,
39
 
€/
Liter
 
(Vorjahr 1,
11
 
€/Liter) 
und 
führte zu einer 
Er-
höh
ung d
er Treibstoffkosten.
 
 
Die für die Stabilität des Abfallgebührenhaushalts und die Ergebnislage des Be-
triebs gewerblicher Art „Gewerbliche Abfallentsorgung/Reinigung“ wichtige
n
 
Alt-
papierpreis
e 
weisen
 
nach einem 
deutlichen Rückgang in 2019 und 2020 wieder 
einen starken Aufwärtstrend
trend au
f
. 
 
 
 
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 4 
 
   
 
 
Nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung im Durchschnitt 
im Mehrj
ahresver-
gleich:
 
 
Jahr
 
Jahresduchschnitt
 
Jahresduchschnitt
 
 
 
Mittelwert in €/Mg
 
Mittelwert in €/Mg
 
 
 
Gemischte Ballen
 
Kaufhausaltpapier
 
2019
 
0,77
 
6,53
 
2020
 
-
8,22
 
5,45
 
2021
 
 
93,03
 
 
121,64
 
A
bsolut
 
zu Vorjahr
 
101,25
 
116,19
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 5 
 
   
 
 
 
2. Geschäftsverlauf mit Ertragslage
 
in T€
 
Ist 2021
 
Ist 2020
 
Abw.
 
GJ
-
VJ
 
·
        
 
Umsatzerlöse
 
-
66.886
 
-
61.903
 
-
4.983
 
·
        
 
Sonstige betriebliche Erträge
 
-
561
 
-
512
 
-
49
 
·
        
 
Aktivierte Eigenleistungen
 
-
34
 
-
4
4
2
 
8
 
Umsatz + so. betr. Erträge + aktiv. Eigenleistung
 
-
67.481
 
-
62.457
 
-
5.024
 
Materialaufwand
 
25.407
 
23.054
 
2353
 
Personalaufwand
 
30.780
 
30.776
 
4
 
Abschreibungen bilanziell
 
5.194
 
4.424
 
770
 
sonstige betriebliche Aufwendungen
 
4.213
 
3.327
 
886
 
Betriebsergebnis
 
-
1.887
 
-
876
 
-
1.011
 
Erträge aus Beteiligungen
 
0
 
0
 
0
 
Erträge aus Ausleihungen
 
-
7
 
-
13
 
6
 
Zinsertrag
 
-
79
 
-
75
 
-
4
 
Zinsaufwand
 
851
 
962
 
-
111
 
Finanzergebnis
 
76
5
 
874
 
-
110
 
Steuern vom Einkommen und vom
 
Ertrag
 
161
 
145
 
16
 
Sonstige Steuern
 
61
 
59
 
2
 
Ergebnis nach Steuern
 
-
901
 
20
3
 
-
1.103
 
Erträge aus Verlustübernahme
 
-
789
 
-
794
 
5
 
Jahresergebnis
 
-
1.
690
 
-
592
 
-
1.
098
 
In 
dieser und den folgenden Tabellen sind Erträge bzw. Gewinne mit negativem Vorzeichen und Aufwendungen bzw. 
Verluste mit positivem Vorzeichen dargestellt.
 
Gemäß den IT
-
technischen Konventionen für Erträge, die buchhalterisch 
Haben
-
Buchungen sind.
 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem 
Jahres
gewinn
 
von 
T€ 
1.6
90
 
(im VJ Jah-
res
gewinn
 
von 
T€ 
592
)
, jeweils nach Steuern
. 
Der geplante Jahres
gewinn
 
vor 
Steuern lag bei T€ 
544
. 
 
 
Gewinne bzw. Kostenüberdeckungen fallen in den Bereichen Zentrale 
Gebäu-
dedienste,
 
BgA Krematorium Waldfrieden,
 
Schulbusbetrieb, 
BgA 
Abfall und Rei-
nigung
, 
Straßenunterhaltung
 
sowie im
 
Kanalbetrieb
 
an.
 
 
Verluste bzw. Kostenunterdeckungen fallen in den Bereichen 
Straßenreini-
gung/Winterdien
st 
(nicht Gebührenhaushalt)
, 
Fuhrparkmanagement/Mobili-
tät/Gebäudetechnik
, 
Bereich Gemeinschaftsverpflegung 
sowie Zoo Vivarium 
an
. 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
6
 
 
 
 
 
 
 
 
Die 
Gebührenhaushalte
 
Abfallentsorgung 
und 
Straßenreinigung werden durch 
Zuführung zu bzw. 
Entnahme 
aus
 
den Verbindlichkeiten gegenüber den Gebüh-
renzahlern ausgeglichen.
 
 
Die Umsa
tzerlöse im Wirtschaftsj
ahr 202
1
 
betrugen T€
 
6
6
.
886
 
(im VJ 
 
T€ 
61.903
). Die 
prozentuale 
Umsatzsteigerung
 
zum Vorjahr 
beträgt somit 
rd. 
 
+
 
8
,
0
 
%
.
 
Im Wesentlichen war die Umsatzsteigerung bedingt 
durch 
höhere Ab-
fallg
ebühren
, aufgrund der erstmaligen Gebührenerhöhung seit 13 Jahren
, 
Ab-
rechnungen mit dem 
Hausha
lt
 
der Stadt (
Bereiche Zentrale Gebäudedienste 
und Mobilität
)
, die durch 
Leistungserweiterung bedingt waren
,
 
und 
den Er-
lössteigerungen im 
Bereich 
Duale Systeme im
 
BgA 
Abfall und Reinigung
.
 
Die 
sonstigen betrieblichen Erträge 
sind um 
rd. 
9,
6
 
% gestiegen
.
 
 
Im
 
Bereich 
Zoo 
Vivarium 
trugen 
Erträge aus Verlustausgleich 
in Höhe von 
 
T€ 
7
89
 
wie auch
 
Umsatzerlöse 
in Höhe von T€ 
534
 
für die Leistungen des Zoos 
im Rahmen der Maßnahmen zur
 
Biodiversität
 
zu
m 
Ergebnis
 
bei
. 
Beides wird 
aus dem Haushalt der Stadt Darmstadt gezahlt.
 
 
Der 
Materialaufwand hat sich um T€ 2.353 erhöht. Dies basiert hauptsächlich 
auf
 
umfangreicheren 
bezogene
n
 
Gebäudereinigung
leistungen
 
und
 
gestiegene
n
 
Verwertungskosten. 
Zudem gab es eine Preiserhöhung 
bei 
Treibstoff
en
 
und 
Roh
-
, Hilfs
-
 
und 
Betriebsstoffen
.
 
 
Die Personalaufwendungen 
(in
k
l. d
er Veränderungen aus Rückstellungen
 
ATZ, 
Urlaub und geringere Zuführung zu den Pensionsrückstellungen
) 
sind um rd. 
T
€
 
4
 
gestiegen
. 
Übergreifend über alle Geschäftsbereiche wirkten sich 
d
ie ab 
1.
 
April 
2021 vereinbarten Tariferhöhungen der Entgelte im öffentlichen Dienst 
im Durchschnitt von 1,4% aus dem TVÖD im Oktober aus.
 
Gegenläufig wirkte 
sich die Kurzarbeit in den Bereichen Hauswi
rtschaft/Gemeinschaftsverpflegung, 
Gebäudereinigung und Schulbusbetrieb sowie Zoo Vivarium aus.
 
 
Die Abschreibungen
 
sind 
zum Vorjahr um T€ 
770
 
gestiegen
.
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 7 
 
   
 
 
 
Das Jahresergebnis verteilt sich auf die einzelnen Betriebszweige wie folgt:
 
 
 
 
2021
 
2020
 
Verän-
derung
 
 
 
T€
 
T€
 
T€
 
Straßenreinigung/Winterdienst
 
-
22
 
-
61
 
39
 
Kanalbetrieb
 
7
3
 
-
35
 
108
 
Abfallbeseitigung (hoheitlich)
 
0
 
0
 
0
 
Kompostierungsanlage
 
0
 
0
 
0
 
Schulbusbetrieb
 
38
5
 
236
 
149
 
Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik
 
-
46
 
-
205
 
159
 
BgA 
Abfall und Reinigung
 
287
 
137
 
15
0
 
Straßenunterhaltung
 
78
 
4
 
7
4
 
Zentraler Gebäudedienst
 
868
 
334
 
534
 
Gemeinschaftsverpflegung
 
-
79
 
-
53
 
-
26
 
BgA Krematorium
 
154
 
235
 
-
81
 
BgA Zoo Vivarium
 
-
8
 
0
 
-
8
 
 
 
1
.
69
0
 
592
 
1.
098
 
Positives Vorzeichen ist ein Gewinn; negatives Vorzeichen ist ein Verlust.
 
 
Im Einzelnen stellen sich der Geschäftsverlauf und die Ertragslage wie folgt dar:
 
 
Straßenreinigung / Winterdienst 
 
 
Das Geschäftsjahr 
schließt mit einem Jahres
verlust von
 
T€ 
22 
(im Vorjahr 
Jah-
resverlust 
von 
T€ 
60
).
 
 
In der hoheitlichen Straßenreinigung sind die Gebührenerlöse gegenüber dem 
Vorjahr aufgrund der erschlossenen Neubaugebiete
 
um T€ 
19
  
leicht gestiegen. 
 
Die Verwertungskosten sind weiterhin auf einem hohen Niveau aufgrund der 
Engpässe der Entsorgungsanlag
en. 
Der
 
Materialaufwand
 
ist 
durch gestiegene 
Entsorgungs
- 
wie auch Verwertungskosten 
leicht angewachsen
. 
Die Abschrei-
bungen und die Personalaufwendungen sind verglichen zum Vorjahr
 
um 
jeweils 
T€ 53 
bzw. 
T€ 64 gesunken.
 
Das 
negative 
Ergebnis der hoheitlichen Straßen-
reinigung wurde 
durch eine Entnahme aus 
den Verbindlichkeiten
 
gegenüber 
den Gebührenzahlern von T€ 
297
 
ausgeglichen
. 
Weitere Neubeauftragungen 
insbesondere im Bereich Radwegekonzept und eine Erhöhung der Erstattungen 
für den Winterdienst ließen die Erlöse ggü.
 
dem Haushalt der Stadt steigen.
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
8
 
 
 
 
 
 
 
Kanalbetrieb
 
 
Das Geschäftsjahr schließt 
mit einem Jahresgewinn von T€ 7
3
 
(im Vorjahr Jah-
resverlust in Höhe von T€ 35).
 
 
Die Erlöse sind gegenüber dem Vorjahr gesunken, aber durch die V
erminde-
rung von den bezogenen Leistungen ergibt sich ein Jahresgewinn. Die Perso-
nalkosten sind 
u.a. wegen nicht besetzter Stellen 
ebenfalls gesunken.
 
 
Hoheitliche Abfallentsorgung
 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem 
ausgeglichenen 
Ergebnis
.
 
 
 
Im Gebührenbereich 
Abfallentsorgung
 
bestand eine 
Kostenüberdeckung 
von 
 
T€ 
1.
519
 
(im V
o
r
jahr
 
eine Kosten
unterdeckung
 
T€ 
1.269
)
, die 
durch die Zufüh-
rung zu den 
Verbindlichkeit
en
 
gegen
über den
 
Gebührenpflichtigen 
ausgegli-
chen
 
wurde.
 
Die 
Gebühreneinnahmen in der hoheitlichen Abfallentsorgung
 
sind bedingt 
durch die Gebührenerhöhung zum Jahresbeginn gestiegen. Im Bereich Erlöse 
aus Abrechnung mit Dritten hat sich bei den Altpapierpreisen der zum Vorjah-
resende abgezeichnete positive Trend for
tgesetzt. In diesem Bereich konnten 
die Erlöse gegenüber dem Vorjahr 
mehr als verdoppelt
 
werden. Die verstärkten 
Investitionen in den Fuhrpark schlagen sich in deutlich gestiegenen
 
Abschrei-
bungen nieder.
 
 
Kompostierungsanlage
 
 
Das Geschäftsjahr s
chließt mi
t einem 
ausgeglichen Jahresergebnis
 
von T€ 
0 
(im V
orjahr
 
Jahres
ergebnis
 
von T€ 
0
), da der 
Gewinn
 
in Höhe von T€ 
87
 
durch 
Zuführung in die 
Verbindlichkeit
en
 
gegenüber de
n
 
Gebührenpflichtigen ausge-
glichen worden ist.
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
9
 
 
 
 
 
 
 
Die Kompostierungsanlage war pandemiebedingt für die Bürger im zweiten 
Lockdown bis zum 7.
 
März 
2021 geschlossen.
 
Alternativ
 
konnten die Grün-
schnittabfälle 
auf
 
dem Recyclinghof im Sensfelderweg abgegeben werde
n. 
 
Hohe Anliefermengen aus der hoheitlichen Bioabfallsammlung führten zu einer 
Steigerung der internen Erlöse der Kompostierungsanlage. Gleichzeitig konnten 
durch Optimierungen die Verwertungskosten gesenkt werden.
 
 
 
Fuhrparkmanagement, Mobilität und 
Gebäudetechnik
 
 
Das Gesch
äftsjahr schließt mit einem 
Jahresverlust 
von T€
 
46
 
(im V
orjahr
 
Jah-
res
verlust
 
von T€ 
205
)
. 
 
 
Im Bereich Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik konnten die
 
Erlöse a
us dem Fuhrpark der Stadt 
deutlich gesteigert 
werden, auch durch Zu-
satzaufträge, wie die Unterstützungsleistungen bei der Kommunal
-
 
und Bundes-
tagswahl
. Die Zunahme der Materialkosten
, hier insbesondere die Preissteige-
rung der Treibstoffkosten 
und der bezogenen Leistungen spiegelt sich in den 
höheren W
erkstattverrechnungen wider. 
Verschiedene Vorlaufkosten in die 
Lade
-
Infrastruktur der Stadt Darmstadt wurden geleistet. 
Die kontinuierliche Er-
neuerung des Fahrzeugpools zieht gestiegene Abschreibungen nach sich.
 
 
Schulbusbetrieb 
 
 
Das Geschäftsjahr 
schließ
t mit einem Jahresgewinn
 
von 
T€ 
38
5
 
(im Vorjahr 
Jahres
gewinn
 
von T€ 
236
)
.
 
 
Gesteigerte Erlöse aus den Schulbusfahrtleistungen für das Schulamt spiegeln 
sich nahezu eins zu eins in dem gestiegenen 
Materialaufwand wider, d
er 
ge-
genüber dem Vorjahr 
um T€ 304 
gestiegen
 
ist
. In den bezogenen Leistungen ist 
die neue Organisation der Sch
ülerbegleitung abgebildet
.
 
Die Abschreibungen 
sind durch die Anschaffung der Kleinbusse 
um T€ 46 
höher als im Vorjahr.
 
Mit den Gewinnen müssen Verluste aus Vorjahren ausgeglichen werden.
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
10
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrieb gewerblicher Art 
Gewerbliche 
Abfallentsorgung
 
/
 
Reinigung
 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahres
gewinn
 
von T€ 
287
 
(im Vorjahr 
Jahresgewinn 
von T€ 
137
)
.
 
 
 
Die Geschäftsfelder tragen im Einzelnen zum Ergebnis wie folgt bei:
 
Geschäftsfeld
 
Ergebnis 2021
 
in T€
 
Ergebnis 2020
 
in T€
 
Duale Systeme
 
2
 
-
3
 
Containerdienst
 
48
 
-
62
 
Winterdienst gew.
 
35
 
19
 
Straßenreinigung gew.
 
-
4
 
22
 
Kanalreinigung gew.
 
2
 
-
7
 
Werkstattleistungen gew.
 
-
11
 
-
4
 
Sonstige Leistungen
 
(WKD, Alttextilien, Service für 
Woh-
nungsbaugesellschaften, Graffiti Entfer-
nung)
 
356
 
232
 
Administration
 
(z.B. Zinsertrag aus Ausleihungen, Buch-
haltung für Beteiligungsgesellschaften)
 
-
141
 
-
60
 
Jahresergebnis
 
287
 
137
 
Positives Vorzeichen ist ein Gewinn; negatives Vorzeichen ist ein 
Verlust.
 
 
 
Im Bereich Duale Systeme konnten die Erlöse 
bei Papier/Pappe/Kartonage 
(PPK),
 
durch die Änderung des Verpackungsgesetzes und der damit verbunde-
nen Verpflichtung zur anteiligen Kostenübernahme der PPK
-
Sammlungskosten
 
gesteigert werden
. 
 
 
Die 
gestiegenen Papierpreise spiegeln sich sowohl in den höheren Verwer-
tungserlösen als auch in den Verwertungskosten durch höhere Rückvergütun-
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
11
 
 
 
 
 
 
 
gen/Gutschriften
 
wi
der
. 
Im Bereich Containerdienst/gewerbliches Umleer
v
erfah-
ren 
konnten insbesondere die Metalle
rlöse
 
verbessert werden. 
Die Dienstlei
s-
tungen des Vollservice (Umsatzplus von 
rd. 
12 %) und das Produkt Kompotoi 
(
Umsatzplus von rd.
 
160 %) entwickeln sich mehr als zufriedenstellend.
 
 
 
Straßenunterhaltung
 
 
Das Geschäftsjahr
 
schließt mit einem Jahres
gewinn
 
von T€ 
78
 
(im VJ 
Jahres-
g
e
winn
 
von T€ 
4
)
.
 
 
 
Die Erlöse liegen 
zwar leicht dem 
über 
Vorjahr
 
jedoch noch unter dem geplan-
ten Wert
. 
Da d
er Materialaufwand 
nur leicht
 
um T€ 24 gestiegen und die
 
Perso-
nalaufwendungen um rd. T€ 67 gesunken
 
sind, konnte das Betriebsergebnis 
gesteigert werden
.
 
 
Zentrale Gebäudedienste 
-
 
Gebäudereinigung/Hauswirtschaft
 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem 
Jahres
gewinn
 
von T€ 
868
 
(im V
orjahr
 
Jahresgewinn 
von 
T€ 
334
).
 
 
Die Erlöse im Bereich Zentrale Gebäudedienst
e konnten
 
2021
 
um T€ 
1.
314
 
ge-
steigert werden. 
Das Ergebnis der zentralen Gebäudedienste P6 1 besteht aus 
der Gebäudereinigung (
Jahresgewinn 
7
76
 
T€) und der Hauswirtschaft (
Jahres-
gewinn 
92 
T€). Das hohe Ergebnis 
der Gebäudereinigung enthält Sonder
-
 
und 
Einmaleffekte. 
Diese 
Sonder
-
 
und Einmaleffekte wurden durch die Reinigung 
der Impfzentren, Sonderreinigungen in den Objekten der Stadtverwaltung, 
Grundreinigungen im Zusammenhang mit Umzügen der Stadtverwaltung und 
Bauendreinigungen in den Schulen erzielt. Die zusätzlichen Reinigungen in den 
Verwaltungsgebäuden der Stadt sind zum 31.
 
Oktober 20
21 ausgelaufen.
 
Im 
Laufe des Jahres sind verschiedene Objekte hinzugekommen. So zuletzt der 
Luise
-
Büchner
-
Campus, der Mensa Bau des Berufsschulzentrums Nord, das 
Nordbad und die Hilpertstraße mit der Finanzverwaltung/VHS.
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
12
 
 
 
 
 
 
 
Die Summe der
 
bezogene Leistungen für die Fremdre
inigung 
ist um 
T€ 74
4
 
ge-
stiegen
.
 
 
Zentrale Gebäudedienste 
-
 
Gemeinschaftsverpflegung
 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 79 (im Vorjahr Jah-
res
verl
u
s
t von T€ 53).
 
Bei der Gemeinschaftsverpflegung wurde im vierten Quartal die Produktions-
stätte Berufsschulzentrum Nord in Betrieb genommen. Die Vorlaufkosten waren 
durch die verzögerte Öffnung hoch. Zusammenfassend war das erste Halbjahr 
in der Gemeinschaftsverpflegung v
on der Pandemie sehr geprägt. Es wurde 
Kurzarbeit in Anspruch genommen. Im Bereich des Biokonzeptes hat der EAD 
in 2021 bereits einen Anteil von 25% 
an Bio
-
, Fair
-
Trade
-
 
und regionalen Pro-
dukten
 
erreicht.
 
 
 
B
etrieb 
g
ewerblicher Art 
Krematorium 
Waldfrieden
 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von 
T€ 
154
 
(im V
orjahr
 
Jahresgewinn 
T€ 
235
)
.
 
 
Die Erlöse im Jahr 2021 hatten einen Zuwachs von 15
6
 
TEUR, 
nach wie vor 
auch infolge der
 
Sterbefälle durch Covid 19. 
Außerdem hat im vierten Quartal 
die Ausfallabdeckung mit dem Krematorium Heidelberg begonnen, die zusätzli-
che Kremierungen mit sich bringen. 
In Summe wurden im Jahr 2021
 
3.900
 
Kre-
mierungen (+
228
 
zu 202
0
) vorgenommen. 
 
Die bezogenen Leistungen sind 
um T€ 60
 
gestiegen
, was die gestiegenen An-
zahl der Kremierungen (u.a. zweite Leichenschau) mit sich bringt
. 
 
Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr bereits um T€ 68 gestiegen. 
Da die Umbauphase des Krematoriums im 2. Halbjahr 2021 abgeschlossen 
wurde, werde
n die Abschreibungen 2022 nochmals höher ausfallen.
 
 
In den Steuern 
vom 
Einkommen und 
vom 
Ertrag sind T€ 
2
6
 
Gewerbesteuer für 
den Haushalt 
der Stadt 
enthalten. 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
13
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrieb gewerblicher Art 
Zoo Vivarium
 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem 
leicht negativen 
Jahres
ergebnis
 
(
-
 
8
 
T€).
 
 
 
I
m 
Ergebnis
 
sind 
Erträge aus Verlustausgleich
 
durch die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt
 
in Höhe von T€ 
7
89
 
enthalten
, wodurch der Verlust in 2021
 
wie im Vorjahr 
na-
hezu 
vollständig ausgeglichen wurde.
 
Zusätzlich wurden die kostenfreien Eintritte 
der Kinder während der Sommerferien vom Haushalt der Stadt übernommen.
 
 
Der Zoo war im Jahr 2021 pandemiebedingt im zweiten Lockdown von
 
Januar bis 
Anfang März 
geschlossen.
 
Die Er
löse der Biodiversität 
sind stabil. Hier werden die 
Kosten der Haltung der nach EEP
-
Liste artengeschützer 
Tierarten 
erstattet
. In den 
sonstigen betrieblichen Erträgen sind die Spenden und zusätzlichen Tierpatenschaf-
ten der Bürgerinnen und Bürger enthalten
,
 
die sich auf dem gleichen hohen Niveau 
des Vorjahres bewegen.
 
Das Vorjahr war jedoch durch eine große Spendenaktion 
geprägt. Ende 2021 wurden durch digitale Tierpatenschaftsangebote das Weih-
nachtsgeschäft durch Kleinbeträge gesteigert. Daher befinden sich
 
die Einnahmen in 
diesem Bereich auf dem gleichen Niveau, wie im Vorjahr.
 
 
 
Die Eintrittserlöse sind im Jahr 2021 um T€ 72 gestiegen, auch weil die Besu-
cher die Möglichkeit der Onlineticket
-
Buchung nutzten. Die Erlöse der Vor
-
Pan-
demie
-
Zeit von 812 T€ konnt
en jedoch noch nicht erreicht werden. 
Auch d
ie Be-
sucherzahlen 
haben sich 
mit 
155.137
 
Besuchern
 
in 2021
 
wieder deutlich gestei-
gert
:
 
 
 
Jahr
 
2018
 
2019
 
2020
 
2021
 
Besucher
 
166.791
 
169.708
 
128.680
 
155.137
 
 
Gezählte Kaupiana Eintritte
 
17.207
 
19.132
 
17.863
 
7.361
 
 
 
Mit der Mitgliedschaft im Förderverein Kaupiana e.V. geht ein kostenloser Ein-
tritt einher. Der Ve
rein hat rd. 12.000 Mitglieder.
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
14
 
 
   
 
 
  
3. Investitionen
 
 
Bilanz
-
 
Anlagen
-
 
  
Zugang 2021
 
Zugang 2020
 
position
 
klasse
 
in €
 
in €
 
I.
 
1000
 
Immaterielle VG
 
27.370,00
 
5.000,00
 
 
 
1100
 
Software
 
207.580,71
 
208.235,47
 
Summe I
 
 
 
 
 
234.950,71
 
213.235,47
 
II.
 
2000
 
Grund und Boden
 
0,0
0 
 
0,0
0
 
 
 
2100
 
Geschäfts
-
, Betriebsbauten
 
0,0
0 
 
6.729,59
 
 
 
2300
 
Außenanlagen
 
15.582,61
 
43.344,43
 
 
 
3000
 
Betriebsanlagen
 
557.993,76
 
620.283,41
 
 
 
3100
 
Maschinen und Anlagen
 
58.201,76
 
91.493,50
 
 
 
5100
 
PKW/Kombi
 
116.920,92
 
522.030,88
 
 
 
5200
 
LKW
 
860.619,99
 
204.254,55
 
 
 
5400
 
Kommunal
-
 
und Spezialfzge.
 
3.271.223,07
 
2.715.094,19
 
 
 
5500
 
Schulbusse
 
361.447,71
 
638.122,12
 
 
 
6000
 
Depotcontainer
 
490.432,43
 
407.991,54
 
 
 
6100
 
Müllgefäße GWG
 
194.116,56
 
78.359,33
 
 
 
7200
 
DV
-
Anlagen
 
127.228,60
 
264.045,59
 
 
 
7300
 
Übrige B. G. A.
 
314.116,70
 
126.624,10
 
 
 
7350
 
GWG
 
75.339,43
 
41.744,70
 
 
 
8100
 
Anlagen im Bau
 
2.161.984,88
 
416.897,77
 
 
 
8190
 
Fahrzeug
-
Teillieferungen
 
17.395,32
 
0,0
0
 
Summe II.
 
 
 
 
 
8.622.603,74
 
6.177.015,70
 
Summe I u. II
 
 
 
 
 
8.857.554,45
 
6.390.251,17
 
Die Werte sind grundsätzlich Nettoansätze. D.h. die erhaltenen Fördermittel sind von den 
Anschaffungs
- 
und Herstellungskos-
ten abgezogen.
 
 
Die 
Investitionsquote
 
2021
 
betrug 
20
,
37
 % 
 
Die 
Wachstums
- 
bzw. Reinvestitions
quote
 
(Summe der Investitionen geteilt durch die 
Summe der Abschreibungen) 
betrug 1,
71
. S
omit liegt ein Substanz
anreicherung 
(Wachstumsquote>
1) vor.
  
 
D
ie berücksichtigten Fördermittel
 
betrugen im Berichtsjahr 
315.308,62
 € 
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
15
 
 
   
 
 
4. Personal
 
 
 
Die 
Entwicklung des Personals zeigt folgende Tabelle:
 
Stichtag
 
Auszu
-
 
Beamte
 
Beschäftigte
 
Summe
 
Summe
 
Abw.
 
bildende
 
2021
 
2020
 
01.01.2021
 
22
 
1
 
696
 
719
 
723
 
-
4
 
31.03.2021
 
19
 
1
 
697
 
717
 
727
 
-
10
 
30.06.2021
 
19
 
1
 
704
 
724
 
718
 
6
 
30.09.2021
 
23
 
1
 
721
 
745
 
715
 
30
 
31.12.2021
 
23
 
1
 
730
 
754
 
720
 
34
 
Arithm. Mittel
 
21
 
1
 
713
 
735
 
720
 
15
 
 
Die 
stichtagsbezogene 
Summe aller im EAD beschäftigten Personen 
vermehrte 
sich 
zum 31.
 
Dezember 
2021
 
im Jahresvergleich absolut um
 
34
 
Personen oder 
prozentual um 
4,72
 %. 
 
Die 
Entwicklung der Personalkosten zeigt folgende Tabelle:
 
  
  
Personalkosten (in T€)
 
2021
 
2020
 
Abw.abs.
 
Abw.rel
 
Löhne und Gehälter (Entgelte)
 
23.567
 
23.795
 
-
228
 
-
1,0
%
 
Sozialabgaben
 
5.027
 
4.846
 
181
 
3,7%
 
Aufwand Altersvorsorge
 
2.072
 
2.039
 
33
 
1,6%
 
Aufwand Unterstützung
 
114
 
96
 
18
 
19,
1
%
 
Gesamt
 
30.780
 
30.776
 
4
 
0,0%
 
 
 
Die Tarifrunde 2021 begründete eine weitere Tariferhöhung über durchschnitt
-
liche +1,4% zum 1.
 
April 
2021. 
Das Leistungsentgelt im Rahmen der leistungs-
orientierten Vergütung 
beträgt 
seit 
dem 1.
 
Januar 
2013 unverändert
 
2,0
 % 
des 
ständigen Jahresentgelts aller unter den Geltungsbereich des TVöD fallenden 
Beschäftigten des EAD
. 
Gegenläufig wirkte sich die Kurzarbeit in den Bereichen 
Hauswirtschaft/Gemeinschaftsverpflegung, Gebäudereinigung und Schulbusbe-
trieb sowie Zoo Vivarium
 
aus.
 
Dort konnte aufgrund des 2020 geschlossenen 
Tarifvertrag TV Covid Kurzarbeit in Anspruch genommen werden.
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
16
 
 
   
 
 
Die Unfallstatistik (Arbeitsunfälle ab 1 Tag Arbeitsausfall) aus dem Bereich der 
Arbeitssicherheit ermittelte für den Gesamtbetrieb bezogen auf
 
Vollzeitäquiva-
lente VZÄ folgende Kennzahlen:
 
 
 
2017
 
2018
 
2019
 
2020
 
2021
 
AU pro 100 VZÄ
 
9,1
 
6,2
 
5,1
 
10,5
 
10,8
 
Ausfalltage pro 100 VZÄ
 
93,8
 
104,3
 
73,4
 
162,6
 
62,3
 
 
Die Unfallzahlen 
im Jahr 
20
21
 
pro 100 VZÄ 
bleib
en
 
nahezu 
unverändert zum 
Vorjahr
. 
Nur 
44% 
(im Vorjahr 50%) 
der Unfälle
 
waren meldepflichtig mit mehr 
als drei A
usfall
tagen.
 
 
 
5. Umwelt und Nachhaltigkeit
 
 
Im Bereich des 
Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit
 
sind folgende Pro-
jekte umgesetzt: 
 
 
Allgemeines
 
 
Der EAD informiert die Öffentlichkeit mit der Online
-
Nachhaltigkeitsvisitenkarte 
über den Sachstand. Mit dieser Veröffentlichung macht er die Klimaschutzmaß-
nahmen des EAD transparent. Dabei sind  insbesondere die Themen nachhal-
tige Energieversorgung und Elektromobilität von Bedeutung. Das Dokument ist 
unter 
https://ead.darmstadt.de/ueber
-
den
-
ead/wir
-
ueber
-
uns/nachhaltigkeit/
 
ein-
sehbar.
 
Berichterstattung:
 
Im Rahmen der Berichtspflichten (Lagebericht und Corporate Sustainability Re-
porting Directive CSRD) ist der EAD derzeit im Abstimmungen. Angestrebt wird 
eine
 
einheitliche Berichterstattung innerhalb der Stadtverwaltung und Stadtwirt-
schaft. Zusammen mit Beratern
Innen
 
werden die Besonderheiten aufgrund der 
Rechtsform des Eigenbetriebes noch ermittelt.
 
 
 
Biodiversität/Klimaanpassung
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
17
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Projekt der naturnahen Umg
estaltung des Betriebsgeländes Sensfelderweg 
wurden Pläne zur Fassadenbegrünung weiterentwickelt. Die Begrünung soll der 
Beschattung von Gebäuden, aber auch von Hofflächen dienen. Neben dem In-
sektenschutz stehen die Überlegungen der Kühlung im Mittelpunkt.
 
Darüber 
hinaus wurde mittlerweile auch die Förderung für die Dachbegrünung des 
Zentralgebäudes 
und die Verschattung der Treppenhäuser und Teile des Werk-
stattgebäudes 
bewilligt. Somit kann auch dieses Projekt in 2022 umgesetzt wer-
den.
 
 
Die Mittel, die im Z
oo Vivarium im Bereich Biodiversität zum Schutz 
für 
vom 
Aussterben
 
bedrohter Tierarten eingesetzt werden, 
sind weiterhin auf einem ho-
hen Niveau
. Im Berichtsjahr wurden T€ 534 (im Vorjahr: T€ 531) eingesetzt.
 
 
Mobilität
 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bie
tet ihrem Personal seit 201
4 
die Möglich-
keit eines Job Tickets zur Stärkung des ÖPNV an, das ab dem 01.01.2020 kos-
tenfrei jedem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt wird.
 
 
Seit nunmehr drei Jahren ist die Mobilitätsordnung der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (M
obO) in Kraft, die dem EAD die Aufgabe zuteilt, 
u.a. 
den städti-
schen Fuhrpark nachhaltig umzugestalten. Ziel ist eine moderne Mobilitätsbe-
reitstellung u.a. durch das Ersetzen von Pkw und Transportern mit Verbren-
nungsmotoren durch moderne Elektrofahrzeuge, 
der Umbau vorhandener Fahr-
zeuge zu Elektrofahrzeugen, der Aufbau einer adäquaten Ladeinfrastruktur und 
das Schaffen eines innerstädtischen Fahrzeugpools. Weitere Investitionen in 
die Ladeinfrastruktur wurden vorgenommen und hierbei auch Förderungmittel 
ein
gesetzt. Der Ladestrom ist Ökostrom.
 
 
Die MobO zielt darauf ab, einen maßgeblichen Beitrag zur Reduzierung des 
Verkehrslärms und des Schadstoffausstoßes in Darmstadt zu leisten. Neben 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
18
 
 
 
 
 
 
 
dem Einsatz möglichst umweltverträglicher oder emissionsfreier Dienstfah
r-
zeuge gilt es, die Nutzung anderer umweltfreundlicher Mobilitätsformen (Fahrrä-
der, Pedelecs, Lastenräder und ÖPNV) umzusetzen. Ein wesentliches Element 
ist zudem, das sogenannte Pooling von Fahrzeugen voranzutreiben, d.h. die 
gemeinsame Nutzung von Fahrze
ugen über Ämtergrenzen hinweg. Jedes Amt 
und jeder Eigenbetrieb ist daher aufgerufen, Alternativen zu prüfen, wie Be-
schäftigte unter Zuhilfenahme der oben genannten Möglichkeiten ihren Dienst 
versehen können, ohne ein Verbrennerfahrzeug einzusetzen. Es ist
 
zu prüfen, 
ob im eigenen Amt oder im Fahrzeugpool geeignete Mobilität zur Verfügung 
steht.
 
Der Mobilitätsdienstleister EAD steht hier den Ämtern und Eigenbetrieben 
beratend zur Seite. 
Für den Aufbau eines innerstädtischen Fahrzeugpools wird 
in 2022 mit Pa
rtnern eine professionelle Buchungsplattform in Betrieb genom-
men.
 
 
Vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erhält der EAD für 
die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Förderzeitraum weitere Mittel aus der För-
derrichtlinie Elektromobilität i
m Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft 
2017
-
2020“.
 
Dieses Förderprogramm wurde mehrfach verlängert.
 
I
n
 
2021 
wur-
den 
erste
 
Mittel aus dem Zuwendungsbescheid über 4,9 Mio € abgerufen wer-
den. 
Zum Jahresende wurde das erste elektrisch betriebene Abfallsammelfahr-
zeug in Betrieb genommen. 
Die Investitionen zu dem Förderprojekt „Saubere 
Luft II“ wird auch in 2022 fortgesetzt. 
 
 
Akt
uell gibt es im EAD
-
Fuhrpark 
60
 
Elektrofahrzeuge, darunter 5
5
 
Pkw, vier 
Lkw bis 3,5 Tonnen und eine Großkehrmaschine. Dies entspricht in diesen 
Fahrzeugsegmenten einem Anteil von rund 3
7
 
Prozent, wobei dieser kontinuier-
lich ausgebaut wird, indem Altfahrzeu
ge entweder durch neue Elektrofahrzeuge 
ersetzt oder aber auf Elektroantrieb umge
rüstet
 
werden. 
 
 
Mittels der Fördersumme soll der städtische Fuhrpark um weitere 45 Elektro-
fahrzeuge, darunter eine zusätzliche Kehrmaschine mit Elektroantrieb, erweitert 
werd
en.
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
19
 
 
 
 
 
 
 
Die Umsetzung der EU Green
-
Vehicle
-
Richtlinie ist damit auf gutem Weg.
 
 
Energieversorgung / Energieeinsparung
 
 
Das Betriebsgebäude des EAD ist ab dem 1. OG als Passivhaus ausgestaltet 
worden.
 
 
Die Dächer der Fahrzeug
-
 
und der 
Werkstatthallen am EAD
-
Betriebsstandort im 
Sensfelderweg, der Kompostierungsanlage in der Eckhardwiesenstraße und 
des Krematoriums Waldfrieden sind mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Der 
Anteil der erneuerbaren Energien am jährlichen Energieverbrauch be
trägt auf 
dieser Basis an den Standorten Krematorium, EAD
-
Betriebsgelände und Kom-
postierungsanlage etwa
 
23
, 
45
 
und 
61
 
Prozent. Weitere Photovolta
ikanlagen für 
den Sensfelderweg,
 
die Kompostierungsanlage
 
und die Afrikaanlage im Zoo Vi-
varium
 
sind in 
fortgesc
hrittener 
Planung. Erste Arbeiten für eine Photovoltaikan-
lage auf dem Dach des Café Eulenpick im Zoo Vivarium haben stattgefunden 
und werden in 2022 vollendet werden. Auch die Dächer des Darmstädter Re-
cyclingzentrums, an dem der EAD beteiligt ist, verfügen
 
über Photovoltaikanla-
gen. Diese erzeugen rund 70 Prozent mehr Strom als vor Ort verbraucht wird. 
Der mehr erzeugte Strom wird in das Stromnetz eingespeist.
 
 
Mit der Umrüstung der Innenbeleuchtung in den Werkstatt
-
 
und Lagerhallen auf 
dem EAD
-
Betriebsgelän
de sowie der Hallenbeleuchtung auf dem Gelände der 
Kompostierungsanlage auf LED
-
Technik wurde der Energieverbrauch an bei-
den Standorten jeweils um etwa 65 Prozent gesenkt.
 
 
Im Zoo Vivarium sorgt 
seit 2011 
das Blockheizkraftwerk für eine klimascho-
nende und 
effiziente Energieerzeugung. Mit einem Wirkungsgrad von rund 85 
Prozent wird nur wenig Abwärme ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Die vor 
Ort erzeugte Abwärme wird zur Beheizung der Tierhäuser 
verwendet
.
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
20
 
 
 
 
 
 
 
Weiterhin handelt es sich bei dem im Zoo Vivarium u
nd im Krematorium Wald-
frieden genutzten Erdgas um sogenanntes „Ökogas“, das heißt über Kompen-
sationsprojekte klimaneutral gestelltes Erdgas. Die Nutzung von Fernwärme am 
EAD
-
Betriebsstandort weist ebenfalls eine günstige CO2
-
Bilanz auf.
 
 
Wassereinsparung
 
 
Der Wasserkreislauf im Gebäude Sensfelderweg ist durch eine Grauwasseran-
lage zum Einsparen von Frischwasser konzipiert worden. Eine Zisterne sam-
melt Wasser zum Reinigen von Fahrzeugen bzw. zum Befüllen der Straßen-
kehrmaschinen zum Reinigen der Straßen.
 
 
De
r EAD hat den Auftrag erhalten, die Baumbewässerung durchzuführen. Mit 
Hilfe der Digitalisierung (Feuchtigkeitssensoren) und/oder anderer Maßnahmen 
(Einsatz von feuchtigkeitsbindender Zusätzen in der Erde, wie z.B. Pflanzen-
kohle) soll die Bewässerung bedar
fsgerechter und damit wassersparender 
durchgeführt werden.
 
Erste Pilotprojekte sind auf dem Standort Sensfelderweg 
gestartet.
 
 
Das Geschäft mit der Vermietung und Verkauf von Trockentoiletten eines 
Schweizer Herstellers auf privaten und/oder öffentlichen V
eranstaltungen, die 
sog. Kompotoi, was auch einen Beitrag zur Wassereinsparung leistet, konnte in 
2021 
deutlich
 
ausgeweitet werden. U.a. kamen diese Kompotois auf der Bun-
desgartenschau in Erfurt, durch V
ermietung
 
des EAD zum Einsatz.
 
 
Abfallvermeidung
 
 
Nac
h der Abfallhierarchie ist der Reusegedanke umzusetzen
. Hierzu wurde im 
November eine neue Gesellschaft, die KA
-
GEL gG
mbH (Kaufhaus der Gele-
genheiten
) gegründet. Das ist das Ergebnis
,
 
der schon zuvor engen Zusam-
menarbeit mit der Vorgängergesellschaft
 
KA
-
GEL gUG
. Mit der neuen 
gGmbH 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
21
 
 
 
 
 
 
 
bietet sich die 
gesellschaftsrechtliche Möglichkeit den Reusegedanke im Kauf-
haus zu priorisieren. Dazu werden Prozesse bei der 
schonende
n
 
Sperrmüllein-
sammlu
ng und der Haushaltsauflösung miteinander verbunden
.
 
 
Dekarbonisierung
 
 
Die Kompostierungsanlage wird um eine Karbonisierungsanlage ergänzt. Der 
Inputstrom wird aufgrund der Beschaffenheit der angelieferten Menge zukünftig 
in zwei Outputströme 
transformiert: in Kompost und Pflanzenkohle.
 
Obwohl das Verfahren als Karbonisierung beschrieben wird, ist die Wirkung 
eher Dekarbonisierung. Die auf dieser Methode produzierte Pflanzenkohle kann 
der Klimaerhitzung entgegenwirken, indem sie der Atmosphäre 
Kohlenstoff ent-
zieht. Das Produkt ist vielfältig einsetzbar. Es macht Böden fruchtbar, reinigt 
Wasser, kann Kunststoff in der Produktion bestimmter Waren ersetzen oder als 
Zuschlagstoff die Eigenschaften anderer Güter verbessern. Die Möglichkeiten 
sind nic
ht abschließend. Zum Einsatz gekommen ist die Pflanzenkohle bei-
spielsweise schon beim Projekt „Tiny Forest“ oder a
nderen privaten Kleinpro-
jekten.
 
Der Bau der Karbonisierungsanlage konnte in 2021 weiter voran getrieben wer-
den und soll Ende 2022 in Betrieb g
enommen werden. 
Da
s Projekt 
–
 
„Auswahl 
zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ vom Bundesministerium 
des Innern, für Bau und Heimat konnte gewonnen werden. Für das Projekt "De-
karbonisierung und Resili
enzsteigerung der Wissenschafts
stadt Darmstadt 
d
urch ein Pflanzenkohle basiertes urbanes Pflanzkonzept“ hat 
das 
Bundesmi-
nisterium eine Fördersumme von bis zu 1.000.000,00 € in Aussicht gestellt.
 
Des Weiteren 
liegt der EAD bei einem Förderwettbewerb
, bei der sich weltweit 
Städte bewerben konnten
, in auss
ichtsreicher Position
. 
Es handelt sich um ei-
nen Wettbewerb 
der 
US
-
Amerikanischen Bloomberg Stiftung
.
 
Nach Inbetriebnahme ist die Stadt Darmstadt somit in der Lage eigene Zertifi-
kate auszustellen.
 
 
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
22
 
 
 
 
 
 
 
Wasserstoffstrategie
 
 
Der EAD ist eingebunden in die Wass
erstoffstrategie der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. Zusammen mit dem ZAS wird die schrittweise Umstellung von Ab-
fallsammelfahrzeugen des EAD auf Wasserstoffantrieb geprüft.
 
Die für die Fahrzeuge zukünftig notwendige Wasserstoffmenge wurde mittels 
einer 
interkommunalen Vereinbarung mit dem Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen (ZAS) und der ENTEGA AG bereits vorab gesichert. Im Rahmen ei-
nes Forschungsprojektes (DELTA) soll am Müllheizkraftwerk (MHKW) in Darm-
stadt die Infrastruktur für Produktion und Nut
zung von Wasserstoff aufgebaut 
werden. Die Genehmigung für das Projekt DELTA unter Konsortialführerschaft 
der TU Darmstadt wird für das Frühjahr 2022 erwartet.
 
 
Bio
-
Lebensmittel
 
 
Der Anteil von Bio
-
Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung soll weiter 
 
ausgebaut werden. Ebenso der Anteil an regional bezogenen Lebensmitteln. 
Der
 
EAD 
konnte 
in 2021 bereits einen Anteil von 25% an 
Bio
-
, Fair
-
Trade
-
 
und 
regionalen Produkten erreichen
.
 
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
23
 
 
   
 
 
6
. Vermögens
- 
und Kapitallage
 
 
Über die Vermögenslage wird anhand ausgewählter Kennzahlen
 
zum Ende des 
jeweiligen Wirtschaftsjahres
 
berichtet.
 
 
a)
 
Anlagevermögen
 
 
2021
 
2020
 
2019
 
2018
 
Summe des Anlagevermögens in T€
 
46.999
 
43.493
 
41.545
 
40.873
 
Veränderung in T€
 
3.507
 
1.948
 
672
 
-
6
 
Veränderung in %
 
8,0%
 
4,7%
 
1,6%
 
0,00%
 
Anlagenquote in %
 
64,
2
%
 
67,7%
 
68,
1
%
 
65,
9
%
 
Anlagendeckung durch Eigenkapital in %
 
40
,
4
%
 
39,9%
 
40,3%
 
40,2%
 
 
Das Anlagevermögen 
erhöhte
 sich 
um T€ 
3.50
7 
im Wesentlichen aufgrund 
der 
Investitionen in die 
Kommunal
- 
und Spezialfahrzeuge
. 
Die Anlagenquote 
ver-
minderte
 sich 
auf 
6
4,
2 % 
(V
orjahr
 
67,7
 %
). Das Anlagevermögen ist zu 
40,4 
% 
(V
orjahr
 
39
,9 
%) durch Eigenkapital 
abgedeckt. 
 
 
b)
 
Eigenkapital
 
 
2021
 
2020
 
2019
 
2018
 
Summe des Eigenkapitals in T€
 
18.957
 
17.336
 
16.744
 
16.423
 
Veränderung in T€
 
1.6
21
 
592
 
321
 
300
 
Veränderung in %
 
9
,
4
%
 
3,5%
 
2,0%
 
1,9%
 
Eigenkapitalquote in %
 
2
5
,
9
%
 
27,0%
 
27,4%
 
26,5%
 
Eigenkapitalrentabilität in %
 
8
,
9
%
 
3,4%
 
1,9%
 
1,2%
 
 
Aufgrund des 
Jahres
gewin
ns 
hat sich
 
die E
i
gen
k
apitalrentabilität (
Jahresergeb-
nis
 
* 100 / Eigenkapital
 
zum Bilanzstichtag
) von 
3,4
 
% 
im Vorjahr 
auf
 8,9 
% 
er-
höht
. 
Die Eigenkapitalquote 
verminderte
 sich 
auf
 25,9 
% (
V
orjahr
 2
7,0
 
%).
 
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
24
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Eigenkapital entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:
 
 
 
 
 
 
Stand 
01.01.2021
 
Entnahme/ 
Verbrauch
 
Zuführung
 
Stand 
31.12.2021
 
 
 
 
 
 
 
T€
 
T€
 
T€
 
T€
 
I.
 
 
Stammkapital
 
6.200,0
 
0
,0
 
0
,0
 
6.200,0
 
II.
 
 
 
Rücklagen
 
 
 
 
 
 
 
1.
 
Kapitalrücklage
 
8.690,
3
 
0
,0
 
0
,0
 
8.690,
3
 
 
 
2.
 
Allgemeine Rücklage
 
286,8
 
0
,0
 
0
,0
 
286,8
 
 
 
3.
 
Zweckgebundene 
Rücklagen
 
418,1
 
0
,0
 
0
,0
 
418,1
 
III.
 
 
 
Gewinnvortrag
 
1.148,
5
 
-
3
55
,
3
 
8
79
,
1
 
1.672,3
 
IV.
 
 
 
Jahres
gewinn/ 
-
verlust
 
 
592,4
 
 
-
592,4
 
 
1.689,5
 
 
 
1.6
89,5
  
 
 
 
 
 
 
 
17.336,1
 
-
947
,7
 
2.
5
68
,
6
 
18.9
57,0
 
 
Die Entnahme 
bzw. der Verbrauch 
aus dem Gewinnvortrag 
setz
t
 
sich zusam-
men aus den Verlusten 20
20
 
des Betriebszweigs 
Straßenreinigung/
 
Winterdienst (sonstiger Bereich) in Höhe von T€ 
61
, des Hilfsbetriebs Werkstatt 
in Höhe von T€ 
205
, 
des 
Kanalbetriebs 
in Höhe von T€ 
35
 
und 
 
der 
Verlust
 
2020
 
im Bereich Vivarium in Höhe von T€ 
794
,
9
 
wurde 
von der Wissenschafts-
stadt Darmstadt übernommen.
 
 
Die Zuführung zum Gewinnvortrag setzt sich z
usammen aus dem Jahresge-
winn 2020
 
des Schulbusbetriebs in Höhe von T€ 
236
 
, 
Zentrale Gebäude-
dienste von T€ 
280
, 
des BgA Gewerbliche Abfallentsorgung und Reinigung
 
in 
Höhe von T€ 69
, 
des BgA Krematoriums in Höhe von T€ 
235
 
und
 
der Straßen-
unterhaltung in Höhe von T
€
 
5
.
 
 
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
25
 
 
   
 
 
c) Rückstellungen
 
 
2021
 
2020
 
2019
 
2018
 
2017
 
Summe des 
Rückstellungen in T€
 
6.999
 
6.799
 
6.121
 
5.829
 
5.649
 
Veränderung in T€
 
200
 
678
 
292
 
180
 
171
 
Veränderung in %
 
2,9
 
11,1
 
5,0
 
3,2
 
3,1
 
 
 
 
 
Stand
 
Verbrauch
 
Auflösung
 
Auf
-
/Abzins.
 
Zuführung
 
Stand
 
31.12.2020
 
in T€
 
in T€
 
in T€
 
 
in T€
 
 
31.12.21
 
 
in T€
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
in T€
 
Rückstellung für Pen-
sionen u. ähnl. Ver-
pflichtungen
 
3.943,0
 
31,1
 
17,8
 
73,2
 
42,9
 
4.010,2
 
Rückstellung für Ge-
werbesteuer
 
59,8
 
59,8
 
0,0
 
0,0
 
118,2
 
118,2
 
Rückstellung für Kör-
perschaftsteuer
 
99,3
 
99,3
 
0,0
 
0,0
 
157,1
 
157,1
 
Rückstellung für 
Ur-
laubsverpflichtungen
 
643,5
 
643,5
 
0,0
 
0,0
 
617,0
 
617,0
 
Rückstellung für Jah-
resabschluss und 
Prüfung
 
50,3
 
50,3
 
0,0
 
0,0
 
50,3
 
50,3
 
Rückstellung. für Kos-
ten zur Aufbewahrung 
von Unterlagen
 
15,
6
 
15,
6
 
0,0
 
0,0
 
15,5
 
15,5
 
Rückstellung für 
Al-
tersteilzeit
 
483,2
 
129,6
 
0,0
 
6,5
 
71,
7
 
431,8
 
Rückstellung für Bei-
hilfen
 
331,1
 
1,9
 
0,0
 
4,5
 
0,0
 
333,7
 
Rückstellung für 
Sonstiges
 
0,0
 
0,0
 
0,0
 
0,0
 
66,6
 
66,6
 
Rückstellung für Leis-
tungsorientierte Ver-
gütung
 
508,1
 
508,1
 
0,0
 
0,0
 
526,2
 
526,2
 
Rückstellung für 
Überstunden
 
665,5
 
665,5
 
0,0
 
0,0
 
672,0
 
672,0
 
 
6.799,4
 
2
.
2
04
,
7
 
17,8
 
84
,
2
 
2.
337
,
5
 
6.998,6
 
 
 
 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
26
 
 
   
 
 
7
. Finanzlage
  
 
Die 
L
iquidität des EAD war zu jedem Zeitpunkt gegeben.
 
Den finanziellen Ver-
pflichtungen wurde jederzeit nachgekommen.
 
 
Die 
liquiden
 
Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 
5.87
7 stichtagsbezogen 
gestiegen
.
 
 
 
Es bes
tand
 
20
21
 
eine 
mehr als ausreichende 
Liquidität 
II
. 
Grades
 
(Flüssige Mit-
tel
 + 
Forderungen / kurzfristige Verbindlichkeiten) 
von 
rd. 
30
2 
% 
(V
or-
jahr
 
277
 
%)
. Sie 
weist damit eine 
absolute Überdeckung von 
T
€ 17.037
 
(V
orjahr
 
T€ 
12.659
) 
aus.
  
 
Die Liquidität I. Grades (Flüssige Mittel / kurzfristige Verbindlichkeit) beträgt rd. 
1
79
 
% (V
orjahr
 
130
 
%).
 
 
Im Wirtschaftsjahr wurde
 
ein Darlehen 
in Höhe von 5 Mio.
 € 
aufgenommen
. 
Durch diese
s 
Darlehen war die Finanzierung der Investitionen sichergestellt.
 
 
 
8. Chancen und Risiken, Prognosebericht
 
 
 
Der EAD nutzt ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur systematischen 
Erfassung von Risiken mit einer Einschätzung von 
Eintrittswahrscheinlichkeiten 
und Schadenshöhen. Zu diesem Zweck werden regelmäßige Risikoinventuren 
durchgeführt. Die Ergebnisse werden jeweils in einem Risikobericht zusammen-
gefasst, im Führungs
-
Meeting besprochen und der Betriebskommission als Be-
standte
il des Quartalsberichts vorgelegt.
 
 
Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf 
den Eigenbetrieb haben könnten, sind nicht bekannt. Im Pandemie Jahr wurde 
das Risiko „Ausfall von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen“ erhöht.
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
27
 
 
 
 
 
 
 
Im Zuge des 
verstärkten
 
Augenmerks auf das Thema Klimaveränderung wurde 
das Risiko Klimaschutzanpassungsdefizit aufgenommen.
 
Im Bereich der IT
-
Si-
cherheit erstellt der EAD derzeit eine Sicherheitsleitlinie (kritische Infrastruktur)
. 
Es wird geprüft, ob eine Zertifizierung nach IT Grundschutz vorgenommen wird. 
Derzeit ist noch offen, ob der EAD die Schwellenwerte erreicht, die sich derzeit 
noch zum IT
-
Sicherheitsgesetz 2.0 in Abstimmung 
befinden
. Unabhängig da-
von, ist der EAD mit For
tentwicklungsmaßnahmen beschäftigt. Der verstärkte 
Einsatz von mobilen Endgeräten ist z.B. mit dem Fraunhofer Institut (Sicherheit 
in der IT) abgestimmt.
 
 
Der Entsorgungsmarkt unterliegt einer Vielzahl von rechtlichen Regelungen. 
Der Betrieb ist damit grun
dsätzlich stets Risiken aus der Veränderung dieser 
Rahmenbedingungen ausgesetzt. Durch die Mitgliedschaft im Verband kommu-
naler Unternehmen (VKU) ist der EAD über die aktuellen auch rechtlichen Ent-
wicklungen 
gut
 
informiert. Außerdem wurden durch langfristi
ge Verträge  die 
Entsorgung wesentlicher Abfallarten gesichert.
 
 
Der EAD setzt im Rahmen der Finanzierung seiner Geschäftstätigkeit keinerlei 
Finanzinstrumente, z.B. zur Absicherung gegen Zinssatz
-
 
und andere Markt-
schwankungen, ein. Er unterliegt daher nur
 
den üblichen Finanzierungsrisiken 
bei Zahlungsausfällen, kurzfristigen Liquiditätsengpässen und möglichen Bank
-
insolvenzen. Bei der Aufnahme von Darlehen setzt der EAD auf eine sehr enge 
Zusammenarbeit mit der Kämmerei. Ein funktionierendes Forderungsmana
ge-
ment und eine regelmäßige Überprüfung des Liquiditätsplans begrenzen eine 
möglichen Engpass. 
 
 
Die Abstimmungsvereinbarung mit dem für das Sammelgebiet Darmstadt zu-
ständigen Verhandlungsführer seitens des Dualen Systems, der Firma Interse-
roh, wurde urspr
ünglich bis Ende 2021 geschlossen. Anfang des Jahres 2022 
wurde dieser Vertrag bis Ende 2022 verlängert.
 
In 2022 erfolgt eine Neuaus-
schreibung.
 
 
Zum Risikomanagement bezüglich der Beteiligungsgesellschaften gehören 
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
28
 
 
 
 
 
 
 
regelmäßig abgehaltene Sitzungen mit den
 
Geschäftsführern. Es existieren 
Kontrollmechanismen dahingehend, dass Protokolle und „to do 
-
 
Listen“ erstellt 
sowie regelmäßige Ergebniskontrollen (Bilanz, G&V, Profit Center Berichte) 
durchgeführt werden. In den Gesellschafterversammlungen wird regelmäß
ig 
über die Lage der Gesellschaften berichtet und beraten.
 
 
Der EAD hat in 2021 begonnen auf das Umweltzertifikat nach Din ISO 14001 
umzusteigen. 
In gemeinsamen Schulungen wurden alle Beauftragten aus den 
Abteilungen mit den Grundsätzen des Umweltmanagemen
tsystems vertraut ge-
macht. In verschiedenen Workshops wurden die Ziele, Umweltaspekte und 
Maßnahmen besprochen und abgestimmt. Die erste Stufe des Audits fand im 
November 2021 statt und wurde mit der 2. Stufe des Audits im März 2022 fort-
geführt. Die Unterl
agen werden aktuell von der Zertifizierungsstelle geprüft
.
 
 
Die Wachstumsprognosen der Wissenschaftsstadt Darmstadt durch Bebauung 
weiterer Flächen und Konversionsflächen bergen die Chance, auch den Ge-
schäftsbereich Hauswirtschaft (durch den Bau neuer Kita
s) und Gemeinschafts-
verpflegung weiter auszubauen. So kommen im Jahr 2022 allein zwei neue Au-
gabestellen für die Essenbetreuung
 
und eine neue Produktionsstätte 
hinzu. Der 
EAD sieht darin die Chance, im direkten Kontakt mit den Endkunden die Pro-
zesse zu ges
talten. 
 
 
Die Umsetzung der IT Strategie (digitale Transformation) wird im EAD organisa-
torisch über fünf Produktportfolios abgebildet.
 
Diese sind:
 
 
 
Digitale Kanäle zur Kundschaft 
–
 
mit den Schwerpunkten Homepages 
und Webservices bzw. OGZ (Onlinezugangsgese
tz)
 
 
Digitales Backoffice 
–
 
mit den Schwerpunkten Intranet Vibe; DMS (Doku-
mentenmanagementsystem; Digitale Transformation und Collaboration
 
 
IoT/Industrie4.0/KI/Smart City
 
 
SAP
 
 
IT
-
Infrastruktur / Netzwerk
 
Anlage I

Lagebericht 20
21
 
 
 
 
29
 
 
 
 
 
 
 
Für die einzelnen Handlungsfelder sind Bereichs
-
 
und IT Leads benannt, die in 
den Themenfeldern regelmäßige Statusbesprechungen abhalten. 
 
 
Die Gesamt
-
Strategie bedeutet für den EAD die Chance, seine Funktion als 
Dienstleister der Wissenschaftsstadt Darmst
adt auch digital zu etablieren.
 
 
Die Gebührenerhöhung 
im Bereich Abfallentsorgung 
in 
202
1
 
verlief problemlos. 
Es sind keine Widersprüche seitens der 
23.600 
Gebührenpflichtigen zum Be-
richterstellungszeitpunkt offen.
 
Es erging ein Widerspruch, dem abgeholfen
 
werden konnte.
 
 
Der Genehmigungsbescheid zum Bau einer Karbonisierungsanlage liegt vor. 
Die Anlage wird derzeit errichtet und geht in der 2. Hälfte des Jahres 2022 in 
Betrieb. Der Antrag zu Umbau und Erneuerung der Kompostierungsanlage ist 
momentan in der
 
Abstimmung mit dem RP.
 
 
Die Auswirkungen der Corona
-
Krise betrafen auch 2021 durch die Schließung 
der Schulen und Kindertagesstätten insbesondere die Bereiche Hauswirt-
schaft/Gemeinschaftsverpflegung, Gebäudereinigung und Schulbusbetrieb so-
wie Zoo Vivarium
. Durch die Möglichkeiten der Kurzarbeit aus dem Tarifvertrag 
TV Covid konnten die finanz
iellen
 
Auswirkungen begrenzt werden.
 
 
Als systemkritischer Betrieb konnten die Leistungen
, wie im Vorjahr,
 
für die Be-
völkerung zu jeder Zeit erbracht werden.
 
 
Die im Zuge des Ukraine
-
Kriegs stetig steigenden Rohstoff
-
 
und Treibstoff-
preise, treffen naturgemäß auch den EAD. 
 
Die Vertriebsstrategie liegt darin, mit Hilfe der Digitalisierung (Füllstandsenso-
ren in Abfallcontainern) Transporte zu verringern.
 
Auf dem L
ebensmittelmarkt zeichnen sich derzeit ebenfalls steigende Preise 
ab. Demgegenüber ist der Altpapierindex gestiegen, was zu mehr Erlösen als 
geplant führt.
 
Anlage I

Anlage I

ÓìÐÜÚˬ·´·¬·»­ Êïòïð
Anlage II

7 
 
 
Anlage I
II
 
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
 
Jahr
e
sabschluss zum 31. Dezember 2021
 
 
Anhang
 
 
 
I.
 
Allgemeine Vorschriften
 
 
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 
20
21 
des Eigenbetriebes für kommunale Auf-
gaben und Dienstleistungen (EAD) wurde nach den Vorschriften des §§ 20 ff. EigBGes 
Hess i.d.F. vom 9. Juni 1989, zuletzt geändert durch Artikel 
6 
des Gesetzes vom 
14. 
Juli
 
201
6
, i. V. m. den Bestimmungen des Dritten Buches des Handelsgesetzbu-
ches für große Kapitalgesellschaften in der derzeit gültigen Fassung aufgestellt. 
Die Bi-
lanz und die Gewinn
- 
und Verlustrechnung sind gemäß den Formblättern 1 (Bilanz) und 
2 (Gewinn
- 
und Verlustrechnung) der Verordnung zur Bestimmung
 
der Formblätter für 
den Jahresabschluss der Eigenbetriebe gegliedert.
 
 
 
II.
 
Bilanzierungs
- 
und Bewertungsmethoden
 
 
Die Gliederungen der Bilanz sowie der Gewinn
- 
und Verlustrechnung entsprechen 
den 
gesetzlichen Vorschriften.
 
 
Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs
- 
und 
Bewertungsmethoden wurden beibe-
halten.
 
 
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs-
kosten, vermindert um planmäßige 
lineare 
Abschreibungen, bewertet. 
Der Abschrei-
bung werden betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren zugrunde ge-
legt.
 
 
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs
- 
bzw. Herstellungskosten angesetzt 
und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibun-
gen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände
  
linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der Betriebsanlagen beträgt zwischen 7 und 
25 Jahren, 19 bis 33 Jahren für Betriebsgebäude und Außenanlagen, sowie 5 bis 10 
Jahren bei Fahrzeugen und Containern. Bei dauerhafter Wertminderung werden außer-
planmäßige Abschreibungen vorgenommen, um Vermögensgegenstände mit dem nied-
rigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Im Jahr 20
21
 
war dies nicht notwendig. 
G
eringwertige Wirtschaftsgüter bis € 80
0,00
 
werden
 
im Jahr 
der Anschaffung komplett abgeschrieben.

8
 
 
 
Anlage I
II
 
Die geleisteten A
nzahlungen wurden 
mit dem
 
Nennbetrag angesetzt.
 
 
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen 
auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei einer voraussichtlich dauerhaften 
Wertminderung vorgenommen.
 
 
 
Die verzinslichen Ausleihungen werden mit dem 
Nennwert
 
bilanziert.
 
 
Die Vorratsbestände wurden zu Anschaffungs
-
 
bzw. Herstellungskosten bewertet bzw. 
mit dem 
niedrigeren 
Wert, der den Vorräten am Bilanzstichtag beizulegen war.
 
 
Die Forderungen und 
sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter 
Abzug von Wertberichtigungen angesetzt. Das hier angewandte Verfahren ist zweige-
teilt: Einmal handelt es sich hier um Einzelwertberichtigungen, bei denen die Debitoren 
in voller Höhe bereinigt werd
en. Danach werden die restlichen Kunden je nach Mahn-
stufe mit einem pauschalierten Wert berichtigt.
 
 
Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Stadt Darmstadt betreffen Forderun-
gen an die Unternehmen, die 
den 
Konsolidierungskreis für den Gesamtabschluss
 
der 
Wissenschaftsstadt Darmstad
t 
bilden
. 
 
 
Die Bewertung der flüssigen Mittel 
(Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) 
er-
folgt zu Nennwerten.
 
 
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag 
aufgeführt, die Aufwand für
 
einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstel-
len.
 
 
Das Stammkapital ist zum Nennwert angesetzt.
 
 
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbind-
lichkeiten. Sie sind 
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung 
i
n Höhe des 
erwarte-
ten 
Erfüllungsbetrages angesetzt.
 
 
Die Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr gemäß § 249 Abs. 1 in Verbindung 
mit § 253 Abs
.
 
1
 
HGB ermittelt und gemäß §
 
1 RückAbzinsV mit dem von der deut-
schen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz 
zum 31.
 
Dezember 20
21
 
in Höhe von 
 
1,87
 
% (Vorjahr 
2,
30
 
%)
 
abgezinst
. Dies ist der durchschnittliche Marktzinssatz der letz-
ten zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
 
Der
 
sich
 
nach §
 
253 Abs.
 
6 HGB 
zu ermittelnde 
Unterschiedsbetrag, der sich aus der

9
 
 
 
Anlage I
II
 
Änderung des maßgeblichen durchschnittlichen Marktzinssatzes von 7 auf 10 der ver-
gangenen Jahre ergibt, beträgt T€ 
191
 
(Vorjahr T€ 
245
)
. Für 
den
 
Betrag besteht eine 
Ausschüttungssperre
.
 
Die Beihilferückst
ellungen wurden mit 
1,
35
 
%
 
(Vorjahr 
1,
60
 
%) 
abgezinst. Dies ist der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre, der 
sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. 
Der Berechnung wur-
den die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heube
ck 
2018
 
G zugrunde gelegt. Des Weiteren 
wurden unverändert zum Vorjahr folgende Parameter verwendet:
 
 
Gehaltstrend:
 
2
,0 % p.a.
 
Rententrend:
 
2,0 % p.a.
 
Fluktuationsrate:
 
0,0 % p.a.
 
 
Pensions
-
 
und Beihilferückstellungen wurden unter Anwendung des 
Anwartschaftsbar-
wertverfahrens ermittelt. Der laufende Zinsaufwand sowie der Effekt aus der Änderung 
des Zinssatzes sind im Zinsergebnis des laufenden Jahres ausgewiesen.
 
 
Darüber hinaus wurden für die mittelbare Verpflichtung aus der Zusage von Rentenan-
sp
rüchen durch die Zusatzversorgungskasse (ZVK
-
Renten) für den Mitarbeiterkreis der 
aktiven Beschäftigten des Vivariums weitere Beträge in die Position Pensionsrückstel-
lung eingestellt. Die Ermittlung dieses Teils der Pensionsrückstellung erfolgte unter Ver-
w
endung der gleichen Zinssätze 
und übrigen Parameter 
wie 
bei den
 
Pensionsrückstel-
lungen.
 
 
Für die Versorgungsverpflichtungen der übrigen Mitarbeiter aus der Zusatzversorgung 
wurde vom Passivierungswahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht 
und kei
ne Rückstellung gebildet. Durch seine Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungs-
kasse erfüllt der Betrieb die tarif
-
 
und arbeitsvertragliche Verpflichtung zur zusätzlichen 
Versicherung seiner Beschäftigten. Im Wirtschaftsjahr 20
2
1
 
erhob die Zusatzversor-
gungsk
asse eine Umlage in Höhe von 5,7 % (Vorjahr 5,7 %) des zusatzversorgungs-
pflichtigen Entgelts.
 
 
Steuerrückstellungen enthalten Steuerverpflichtungen 
aus laufenden Ertragssteuern 
der Betriebe gewerblicher Art Abfall und
 
Krematorium.
 
 
Die 
Rückstellungen für die Altersteilzeitverpflichtungen sind gemäß der Stellungnahme 
des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 19.
 
Juni 2013 
-
 
IDW 
R
S HFA 3 zur „handelsrechtlichen Bilanzierung von Verpflichtungen aus Alterszeitrege-
lunge
n“ gebildet worden. Der Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen lag ein versi-
cherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Rückstellung für Altersteilzeitver-

10
 
 
 
Anlage I
II
 
pflichtungen w
ird
 
nach dem versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren (An-
wartschaftsbarw
ertverfahren) sowie unter Zugrundelegung der Richttafeln 2
018
 
G von 
Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Dabei wurde zum 31. Dezember 20
2
1
 
ein Zinssatz 
von 
1,
35
 
% p.a. (Vorjahr 
1,
60
 
% p.a.) verwendet. Die Rückstellung für Altersteilzeit be-
tr
ifft
 
die zum Bilan
zstichtag bereits abgeschlossenen Altersteilzeitverträge. Sie enth
ält
 
Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtun-
gen de
s Eigenbetriebes
.
 
 
Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.
 
 
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Stadt Darmstadt betreffen 
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, die 
den 
Konsolidierungskreis für den Ge-
samtabschluss der Wissenschaftsstadt Darmstadt bilden.
 
 
Auf der Passivseite sind als Rechnungs
abgrenzungsposten Einnahmen vor dem Ab-
schlußstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag 
darstellen.

11
 
 
 
Anlage I
II
 
III.
 
Erläuterungen zur Bilanz
 
 
Die Aufgliederung des 
Anlagevermögens
 
i
st als Anlage zum Anhang beigefügt.
 
 
Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) hält folgende 
Beteiligungen
 
mit einer Beteiligungshöhe von mindestens 20 %
: 
 
Name
Darmstädter 
Recycling Zentrum 
GmbH
(DRZ GmbH)
Darmstädter 
Entsorgungs- und 
Dienstleistungs 
GmbH
(DED GmbH)
Kaufhaus der 
Gelegenheiten 
gGmbH
(KA-Gel gGmbH)
Sitz der Gesellschaft
Darmstadt
Darmstadt Darmstadt
Höhe am Anteil des 
Kapitals am 31.12.2021
50%
100%
96%
Eigenkapital 31.12.2021 575.044,70 € 326.757,86 € 5.487,32 €
Jahresergebnis 2021
353.333,63 € 43.837,05 € -19.512,68 €
Bei dem
 
Jahresergebnis 2021 
der KA
-
Gel gGmbH 
und der DRZ GmbH 
handelt es sich 
um das vorläufige Jahresergebnis 2021.
 
Die 
KA
-
Gel gGmbH wurde im 
November 2021 
errichtet.
 
 
Die 
Forderungen gegen 
den Haushalt der Stadt und verbundene Unternehmen 
der Stadt Darmstadt
 
beinhalten mit T€ 
3.905
 (
Vorjahr
 
T€ 
4.515
) Lieferungen und Leis-
tungen. Darüber hinaus bestehen Forderungen 
aus 
Pensionen und Beihilfen für Be-
amte, welche früher bei der Stadtverwaltung beschäftigt waren und vom EAD in den 
Ruhestand wechselten oder noch wechseln werden, Forderungen aus Jahresab-
sch
lussverrechnungen sowie Forderungen aus einem Verrechnungskonto des Vivari-
ums aus der Zeit bis 31.12.2009 
über insgesamt T€ 
2.
0
49
 (
Vorjahr
 
T€ 
2.132
).
 
 
Bei den 
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
 
besteht, 
in Höhe von T€ 
370
 (
Vorjahr
 
T€
 2
22
) handelt es sich um Forderungen aus Lie-
ferungen und Leistungen, die in Höhe von T€ 
21
2 
gegenüber
 
der 
Arge Meinhardt Städ-
tereinigung GmbH
 
& Co. KG/DED GmbH,
 
die in Höhe von T€ 
63
 
gegenüber der 
 
awaTech GmbH,
 
die 
in 
Höhe
 
von T€ 
72 
gegen die die Darmstädter Recycling Zentrum 
GmbH 
und in Höhe von T€ 23 gegen KA
-
Gel gGmbH 
bestehen.

12
 
 
 
Anlage I
II
 
Bei den 
sonstigen Vermögensgegenständen
 
handelt es sich im Wesentlichen um 
 
Steuerforderungen für Umsatz
-
, Gewerbe
-
 
und Körperschaft
steuer 
in Höhe von T€
 
430
 
(Vorjahr T€
 
523
)
 
sowie um debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 
79
4
 
(Vorjahr 
 
T€
 
487
)
.
 
 
Sämtliche
 
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr voll-
ständig innerhalb eines Jahres fällig.
 
 
Gem
. § 
274
 
Abs.
 
1 S.
 
2
 
HGB wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die aktiven 
latenten Steuern
 
nicht in der Bilanz auszuweisen.
 
 
Eine 
Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
 
wurde in der Bilanz 
in Höhe von T€
 
4
.
010
 
(Vorjahr T€ 
3.
943
) 
gebildet. Diese beinhaltet einerseits die Ver-
pflichtung gegenüber derzeit oder in der Vergangenheit beim EAD besch
äftigten Beam-
ten in Höhe von T€ 
3.
283
 
(Vorjahr T€
 
3.
198
) 
als auch eine Rückstellu
ng für Verpflich-
tungen gegenüber der ZVK für den Bereich 
des Vivariums in Höhe von T€ 
7
27
 
(Vor
jahr 
T€
 
7
45
)
. Die mittelbaren Verpflichtungen 
des EAD aus Pensionszusagen der
 
ZVK be-
laufen sich handelsbilanziell auf T€ 
3
7
.
303
 
(Vorjahr T€
 
3
4
.
650
)
. Daneben bestehen 
noch Pensionsaltzusagen, für die keine Rückstellungen gebildet wurden. Der versiche-
rungsmathematische Teilwert dieser Altzusagen beträgt T€ 
8 
(Vorjahr T€ 
9
)
.
 
 
Die 
sons
tigen Rückstellungen
 
in Höhe von T€ 
2
.
713
 
(Vorjahr T€
 
2.
697
) 
beinhalten 
Rückstellungen für 
angefallene Überstunden 
von 
T€ 
672
 
(Vorjahr T€
 
666
)
,
 
T€ 
526
 
für 
Verpflichtungen
 
aus der leistungsorientierten Vergütung
 
(Vorjahr T€
 
508
)
,
 
T€ 
617
 
für 
Urlaubsrückstellungen
 
(Vorjahr T€
 
644
)
,
 
T€ 
334
 
für Beihilfen
 
(Vorjahr T€
 
3
31
)
, 
Ver-
pflichtungen aus Altersteilzeit von T€ 
432
 
(Vorjahr T€
 
483
)
, T€ 67 für die Sanierung der 
Wasserleitungen im Vivarium
 
und T€ 
66
 
für Jahresabschlussprüfung, 
Rechtsangele-
ge
nheiten 
sowie Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen
 
(Vorjahr T€
 
66
)
.

13
 
 
 
Anlage I
II
 
Die Restlaufzeit der bilanzierten Verbindlichkeiten ist dem untenstehenden Verbindlich-
keitsspiegel zu entnehmen.
 
 
 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber 
dem Haushalt der Stadt und verbundenen Unter-
nehmen der Stadt
 
Darmstadt
 
in Höhe von T€
 
2.485
 
(Vorjahr T€
 
1.
481
) 
resultieren in 
Höhe von T
€ 
1.469
 
(Vorjahr T€ 
522
) 
aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von 
 
T€ 
1.016
 
(Vorjahr T€
 
959
) 
aus Verbindlichkeiten aus Rückstellungen für Pensionen und 
Beihilfen für Beamte, welche in der Vergangenheit beim EAD beschäftigt waren und 
zwischenzeitlich zur Stadtverwaltung gewechse
lt
 
sind
.
 
 
Bei den 
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-
verhältnis besteht
, handelt es sich wie im Vorjahr vollständig um Lieferungen und 
Leistungen, die in Höhe von T€ 
237
 
(Vorjahr T€ 
187
)
 
gegenüber der awaT
ech GmbH 
bestehen.

14
 
 
 
Anlage I
II
 
In den 
sonstigen Verbindlichkeiten
 
sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 
T€ 
1
94
 
(V
orjahr
 
T€ 
180
) enthalten. Außerdem werden hierunter Verbindlichkeiten aus 
den Gebührenüberschüssen in den Bereichen Abfall (T€ 
2.343
, 
Vorjahr
 
T€ 
824
), Stra-
ßenreinigung (T€ 
592
 
Vorjahr
 
T€ 
889
) sowie Kompostentgelte (T€ 
157
, 
Vorjahr
 
T€ 
70
) 
ausgewiesen.
 
 
Die Verbindlichke
iten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.
 
 
 
Zum 31.
 
Dezember 
20
2
1
 
bestanden 
sonstige
 
finanzielle Verpflichtungen
 
für 
202
2
 
aus Bestellungen in Höhe von T€
 
13.458
, davon
 
für den Umbau auf Elektro
-
Nutzfahr-
zeuge in Höhe von T€ 
2.598
, für den Umbau auf Elektro PKW und kleinere Nutzfahr-
zeug
e
 
in Höhe von T€ 268,
 
für 
Fremdleistung
en
 
im Bereich für Gebäudereinigung in 
Höhe von T€ 
1.070
, für Fremdleistung
en
 
im Bereich Abfallentso
rgung in Höhe von 
T
€
 
2.
211
, für 
die Anschaffung
 
von 
2
 
Mü
l
lfahrzeuge
n
 
und einem Abfall
-
Zerkleinerer 
in 
Gesamth
ö
he von T€ 
920 und für die
 
Planung 
des 
Umbau
s
 
der Kompostanlage 
in Höhe 
von T€ 
421
.
 
Darin enthalten sind auch 
Verpflichtungen aus 
Mietverträgen für das Jahr 
20
2
2
 
in Höhe von T€ 
537
.

15
 
 
 
Anlage I
II
 
IV.
 
Erläuterungen zur Gewinn
- 
und Verlustrechnung
 
 
Die vollständig im Inland erzielten Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die Betriebs-
zweige:
 
 
 
 
In den 
sonstigen 
betrieblichen Erträgen
 
von T€ 
561
 
(Vorjahr T€ 
512
) 
sind 
im We-
sentlichen Gewinne 
aus Anlagenverk
äufen
 
in Höhe von T€ 
326
 
(Vorjahr T€ 
149
)
, 
sons-
tige Erträge aus Fördermitteln in Höhe von T€ 36 (Vorjahr T€ 139), sonstige Erlöse Vi-
varium (Spenden, 
Tierpatenschaften etc.) in
 
Höhe von T€ 
84
 
(Vorjahr T€ 
82) 
und
 
Skon-
toerträge von T€ 
32
 
(Vorjahr T€ 
45
) 
enthalten
. 
Von diesen Erträgen sind T€ 364 (Vor-
jahr T€ 153) periodenfremd.
 
 
Der 
Materialaufwand
 
von 
T
€ 25
.
407
 (
Vorjahr 
T
€ 23.054
) resultiert im Wesentlichen 
aus 
den Kosten für Verwertung und Beseitigung in Höhe von T€ 
10
.
523
 
(Vorjahr 
 
T€
 
9.975
), sowie den Kosten für bezogene Fremdleistungen
 
im Bereich Gebäudereini-
gung und Kanalbetrieb von T€ 
7.001
 
(Vorjahr T€ 
6.295
).
 
 
Der 
Personalaufwand
 
von T€ 
30.
780 (Vorjahr T€ 30
.
776
) ist begründet durch 
die 
Tarif-
erhöhung 
ab 1.
 
April
 
20
21 
im
 
Durchschnitt von 
1,
40 % 
aus dem TVÖD
 
und Kurzarbeit 
in den Bereichen Hauswirtschaft, Gemeinschaftsverpflegung, Schulbusbetrieb und dem 
BgA Vivarium
. 
 
In den 
sonstigen betrieblichen Aufwendungen
 
von T€ 
4.
213
 
(Vorjahr T€ 
3.327
) 
sind 
IT
-
Kosten in Höhe von T€ 
1.347
 
(Vorjahr T€ 
953
), 
Mietkosten
 
in Höhe von T€ 
537

16
 
 
 
Anlage I
II
 
(Vor
jahr T€ 
425
) 
sowie periodenfremde Aufwendungen von Höhe von T€
 
140
 
(Vorjahr 
T€
 8
) 
enthalten.
 
 
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Kon-
ditionen liegen nicht vor.
 
 
Erträge aus de
m 
Verlustausgleich
 
in Höhe von T€ 
7
89
 
(Vorjahr T€ 
794
) 
für den Be-
reich Vivarium 
wurde
n 
vor dem Jahres
gewinn
 
ausgewiesen.
  
 
Die Betriebsleitung schlä
gt
 
vor, 
vom Gewinn
 
€ 
1.5
45
.
871,52
 
auf neue Rechnung vorzu-
tragen
 
und € 
143.674,10
 
an den Haushalt der Stadt Darmstadt abzuführen
. 
 
V.
 
Sonstige Angaben
 
 
Der EAD wird ausgehend von der Hessischen Gemeindeordnung und in Verbindung mit 
dem Hessischen Eigenbetriebsgesetz als Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit als 
hundertprozentiges Sondervermögen in 
den 
Gesamtkonzernabschluss der Stadt 
Darm-
stadt einbezogen
, der sowohl den kleinsten als auch den größten Konsolidierungskreis 
darstellt.
 
Der Eigenbetrieb nimmt den Befreiungstatbestand des § 290 Abs. 5 HGB i.V.m. 
§ 296 Abs. 2 HGB in Anspruch und verzichtet auf die Aufstellung eines Konzernabschlus-
ses aufgrund der untergeordneten Bedeutung der DED GmbH und der KA
-
Gel gGmbH.
 
 
Das in 
202
1 
aufgewendete Honorar für den Abschlussprüfer im Sinne 
des 
§ 319 Abs. 1 
S.1, 2 HGB 
für Prüfungsleistungen 
betrug T€ 
30
. D
as Honorar für die steuerliche Bera-
tung betrug im 
Geschäftsjahr
 
20
21 
T€ 
19. 
 
Im Geschäftsjahr 
20
21 
waren gem. § 267 Abs. 5 HGB 
durchschnittlich
 
beim Eigenbe-
trieb beschäftigt:
 
 
 
Anzahl
 
Vorjahr
 
Beamte
 
1
 
1
 
Auszubildende 
 
2
1
 
20
 
Beschäftigte
 
713
 
699
 
 
735
 
7
20

17
 
 
 
Anlage I
II
 
  
De
r 
Betriebsleitung gehörte in 2021
 
an:
 
 
 
Frau Sabine Kleindiek, 1. Betriebsleiterin
 
 
Auf die Angabe der Bezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
 
 
Der Betriebskommission gehörten in 20
21 
an:
 
 
a)
 
Mitglieder des Magistrats
: 
 
 
Herr Stadtkämmerer André S
chellenberg (Vorsitzende
r) 
 
Frau Stadträtin Iris Behr
 
 
Herr Stadtrat Dr. Wolfgang Gehrke
 
 
 
b)
 
Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung
: 
 
 
Herr Stadtverordneter Dr. Jürgen Deicke
 
(bis 
Mai
 
2021)
 
 
Herr Stadtverordneter Peter Franz
 
 
Frau 
Stadtverordnete Yasemin Aslan
 
(bis Mai 2021)
 
 
Herr Stadtverordneter Günter Zabel
 
(bis Mai 2021)
 
 
Frau
 
Stadtverordnete 
Martina Hübscher
-
Paul
 
(bis Mai 2021)
 
 
Frau Stadtverordnete Susanne Rihm (ab 
Juni
 
2021)
 
 
Frau Stadtverordnete Ana Lena Herrling 
(ab Juni 2021)
 
 
Herr Stadtverordneter Philipp Lehmann 
(ab Juni 2021)
 
 
Herr Stadtverordneter Leif Blum 
(ab Juni 2021)
 
 
 
c) 
Mitglieder des Personalrats
: 
 
 
Frau
 
Personalr
ät
in
 
Inge Egner
 
 
Herr Personalrat Ralf 
Keller
 
 
d)
 
Wirtschaftlich oder technisch besonders erfahrene Personen
: 
 
 
Herr Prof. Dr. Klaus
-
Michael Ahrend
 
 
Frau Prof. Dr. Liselotte Schebek
 
 
Herr Thomas Heldmann
 
   
An die Mitglieder der Betriebskommission wurden keine Aufwandsentschädigungen ge-
zahlt.

ÓìÐÜÚˬ·´·¬·»­ Êïòïð
Anlage II

Anlage II

PwC
 
Anlage
 
III
 
1
 
DEE00021210.1.1
 
 
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Derzeit verfügt der Eigenbetrieb über keinen eigenständigen Geschäftsverteilungsplan. Die
 
Betriebslei
tung
 
leitet den Eigenbetrieb ge
mäß 
§ 4 Abs. 3
 
der Betriebssatzung in eigener Zu-
ständigkeit und Verantwortung, soweit das Eigenbetriebsgesetz oder die Betriebsordnung 
nichts anderes bestimmen. 
 
Die durch die Betriebskommission zustimmungsp
flichtigen Geschäfte sind in § 7
 
A
bs. 2 
der 
Betriebss
atzung geregelt. Die zustimmungspflichtigen Maßnahmen entsprechen nach unse-
rer Auffassung den Erfordernissen einer sachgerechten Betriebsführung. 
 
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Im Berichtsjahr fanden 
vier 
Sitzungen der Betriebskommission statt, 
deren
 
Niederschriften 
uns vorlagen
.
 
Ausschüsse wurden nicht gebildet.
 
 
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Nach den 
uns erteilten Auskünften war die
 
Betriebsleiter
in
 
in keinen Aufsichtsräten oder an-
deren Kontrollgremien vertreten. 
 
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Die Angaben über die Bezüge der Betrieb
sleitung sind in zulässiger Anwendung des §
 
286 
Abs. 4 HGB unterblieben.

PwC
 
Anlage
 
III
 
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DEE00021210.1.1
 
 
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Es existiert ein schriftlicher Organisationsplan, aus dem sich Organisationsaufbau, Arbeits-
bereiche und Zuständigkeiten/Weisungsbefugnisse erkennen lassen. 
 
Der Or
ganisationsplan wird ergänzt durch Dienstanweisungen, die die ordnungsmäßige Ver-
tretung der Gesellschaft bei allen Geschäftsvorfällen im Innen
-
 
und Außenverhältnis gewähr-
leisten.
 
Aufbau
-
 
und Ablauforganisation entsprechen den Bedürfnissen des Unternehmens.
 
Der Or-
ganisationsplan wird regelmäßig überprüft und ggf. 
angep
asst.
 
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Im Rahmen unserer Prüfung haben sich keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass von den 
bestehenden Re
gelungen des Organisationsplans abgewichen wurde.
 
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Der Eigenbetrieb wendet
e im Berichtsjahr
 
eine von der Stadt Darmstadt erlassene Rundver-
fügung zur Korruptionsbek
ämpfung an. 
Alle
 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 
haben die 
Kenntnis dieser 
Vorschrift 
bestätigt
.
 
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rüber hinaus 
wurde von der Stadt Darmstadt ein
e
 
R
ichtlinie
 
zur Verbesserung der Unternehmensleitung und 
Steuerung unter dem Titel 
Darmstädter 
Compliance
-
Leitlinien
 
(Fassung 
vom 
3.
 
Juli 
2014)
 
verfasst
, 
die von allen Be-
teiligungen 
der Stadt Darmstadt 
anzuwenden ist
. 
Mit Beschluss vom 
18.
 
September
 
2015
 
hat 
die Betriebskommission der Anwendung der Darmstädter Compliance
-
Leitlinien im EAD zu-
gestimm
t.
 
Zusätzlich wurde ein gemeinsamer Compliance
-
Officer für die Stadtwirtschaft be-
stellt.
 
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Der Eigenbetrieb 
verfügt 
seiner Größe
 
entsprechend über umfassende
 
Verfahrensanweisun-
gen
, die in Richtlinien
 
für jeden einzelnen Geschäftsbereich insbesondere z
ur Auftrags-

PwC
 
Anlage
 
III
 
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DEE00021210.1.1
 
 
vergabe und Auftragsabwicklung
 
dokumentiert sind. 
Nach 
unserer stichprobenweisen Über-
prüfung 
wird 
danach verfahren. In der Betriebssatzung sind zusätzliche Regelungen für zu-
stimmungspflichtige Rechtsgeschäfte und Maßnahmen durch die Kontrollorga
ne getroffen. 
 
Kreditaufnahmen werden im Rahmen des Wirtschaftsplans 
geplant 
und durch die Kämmerei 
der Stadt Darmstadt nach eingehender Abstimmung abgeschlossen.
 
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Verträge werden 
zentral im Finanz
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und Rechnungswesen 
mit Software
-
Unterstützung 
verwaltet und aufbewahrt.
 
Eine ordnungsmäßige Dokumentation von Verträgen ist gegeben.
 
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Der Eigenbetrieb erstellt 
in jedem
 
Jahr einen 
Wirtschaftsplan 
für das dar
auffolgende Wirt-
schafts
jahr
, der durch die Betriebskommission
 
und letztlich durch die Stadtverordnetenver-
sammlung
 
beschlossen
 
wird.
 
Das Planungswesen entspricht nach unseren Feststellungen den Bedürfnissen des 
Eigenbe-
triebs.
 
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Die Abteilung Finanz
-
 
und Rechnungswesen 
erarbeitet
 
im laufenden Wirtschaftsjahr die Ist-
zahlen für die Quartalsabschlüsse. Abweichungen zu den aus dem Wirtschaftsplan abgeleite-
ten Sollzahlen werden zusammen mit den betroffenen Profit
-
Cent
er
-
Verantwortlichen ana-
lysiert. 
Quartalsweise erstattet die Betriebsleitung Bericht an die Betriebskommission. Hier-
bei werden Planabweichungen regelmäßig in Form eines schriftlichen Berichts mit Soll
-
/
Ist
-
Vergleich und einem Erläuterungstext zur Geschäftse
ntwicklung dargestellt. In diesem Be-
richt wird jeder einzelne Betriebszweig des EAD aufgeführt.
 
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Die Geschäftsvorfälle des
 
Eigenbetr
iebs
 
werden nach den Grundsätzen kaufmännischer 
Buchführung aufgezeichnet. Das bei
m
 
EAD
 
bestehende Rechnungswesen entspricht der Un-
ternehmensgröße und den besonderen Anf
orderungen des 
Eigenbetriebs
. Dem
 
Eigenbetrieb

PwC
 
Anlage
 
III
 
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DEE00021210.1.1
 
 
steht ein für eine wirtschaftliche Betri
ebsführung geeignetes Instrument zur Verfügung 
(SAP). Abstimmungskontrollen innerhalb des Rechnungswesens werden in ausreichendem 
Umfang durchgeführt.
 
Der
 
Eigenbetrieb
 
verfügt außerdem über eine Kostenarten
-
, eine Kostenstellen
-
 
und eine 
Kostenträ
gerrechn
ung (
Bereichs
rechnung). Die Kostenrechnung entspricht der Größe und 
den Anforderungen des Unternehmens.
 
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Die Stadt 
Darmstadt ist Inhaberin der Bankkonten. Zeichnungsberechtigt für den gesamten 
Zahlungsverkehr sowie die Darlehensverwaltung sind Mitarbeiter der Finanzverwaltung der 
Stadt Darmstadt
 
sowie ausgewählte Mitarbeiter des EAD.
 
Die Darlehensverwaltung obliegt 
led
iglich
 
Mitarbeitern der Finanzverwaltung der Stadt Darmstadt
. Mitarbeiter des EAD füh-
ren den Zahlungsverkehr bis zur Erstellung des Datenmediums durch. Ausgewählte Mitar-
beiter der Abteilung Finanz
-
 
und Rechnungswesen des EAD sind per Onlineabfrage berech-
ti
gt
,
 
sich über aktuelle Bestände der Finanzkonten zu informieren und in Zusammenarbeit 
mit der Stadtkasse kurzfristig auf Liquiditätsschwankungen zu reagieren. 
 
Über die Anlage überschüssiger Liquidität entscheidet die Abteilung Finanz
-
 
und Rechnungs-
wesen d
es EAD
. Mit den Fälligkeitslisten der ein
-
 
und ausgehenden Zahlungen aus der Fi-
nanzbuchhaltung und dem Mittelbindungsprozess im investiven Bereich wird die Liquidität 
geplant.
 
 
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Die Finanzverwaltung der Stadt Darmstadt übernimmt für den EAD das zentrale Cash
-
Ma-
nagement. Es ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Nichteinhaltung der 
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afür beste-
henden 
Regelungen.
 
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Entgelte werden voll
ständig und zeitnah in R
echnung gestellt und eingezogen
. Der Eigenbe-
trieb verfügt über ein Mahnwesen, das gewährleistet, dass Forderungen unter Ausnutzung 
aller rechtlichen Möglichkeiten zeitnah und effektiv verfolgt und eingezogen werden. 
Ge-
werbliche Rech
nungen werden nach 
Ausschöpfung aller Mahnstufen
 
an ein externes Inkas-
sobüro abgegeben.

PwC
 
Anlage
 
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Der Eigenbetrieb verfügt über e
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Controlling
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die 
bei der Betriebsleitung an-
gesiedelt ist.
 
Diese umfasst alle Bereiche des Unternehmens.
 
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Das Rechnungs
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und Berichtswesen ermöglicht eine effektive Überwachung der Beteili-
gungsunternehmen. Gesellschafterversammlungen und teilweise Geschäftsführersitzungen
 
der Beteiligungen
 
finden mit Teilnahme der Stabsstel
le Controlling und des Abteilungslei-
ters Fi
nanz
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und Rechnungswesen statt.
 
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Im Rahmen 
des Risikocontrollings wurden 
bis November elf und ab Dezember 
2021 
zwölf
 
Einzelrisiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe
 
ermittelt und 
quantifiziert. Risikosteuerungsmaßnahmen und Risikokontrollstr
ategien sind für jedes Ein-
zelrisiko festgelegt. 
 
Q
uartalsweise
 
findet
 
eine Risikoinventur durch die 
Stabsstelle Controlling in Zusammenar-
beit mit 
einzelnen Bereichsverantwortlichen statt, um bestandsgefährdende oder anderwei-
tige Risiken
 
frühzeitig
 
zu erken
nen.
 
Die Ergebnisse der Risikoinventuren werden in einem 
Risikobericht erfasst und im Rahmen der Führungs
-
Meetings besprochen. Risikoberichte 
werden als Bestandteile der Quartalsberichte der Betriebskommission im Rahmen der Sit-
zungen vorgelegt.
 
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Nach unserer Prüfung sind d
ie eingeleiteten Maßnahmen grundsätzlich
 
geeignet, die defi-
nierten Risiken recht
zeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. An-
haltspunkte dafür, dass die Maßnahmen nicht durchgeführt werden, haben sich im Rahmen 
unserer Prüfung nicht ergeben.
 
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Alle Maßnahmen sind
 
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Eine kontinuierliche und systematische Abstimmung und Anpassung an die aktuellen Ge-
schäftsprozesse und 
Funktionen erf
olgt.
 
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Derartige
 
Geschäfte werden vom EAD nicht durchgeführt. Daher entfäll
t die Beantwortung 
dieses Fragenkreises.
 
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Die Aufgaben der internen Revision werden von der Stabsstelle Controlling und den Abtei-
lungsverantwortlichen wahrgenommen. Die Kassenprüfung wird vom Revisionsamt der 
Stadt Darmstadt 
jährlich durchgeführt. 
Die
 
Abwicklung
 
der Bankge
schäfte erfolgt durch die 
Finanzverwaltung der Stadt Darmstadt. 
 
Prüfungsergebnisse und Maßnahmen zur Verbesserung von Geschäftsvorgängen werden di-
rekt an die
 
Betriebsleiter
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berichtet. 
 
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nterne Revision erfolgt durch 
die Stabsstelle Controlling
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ie direkt der
 
Betriebsleiter
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berichtet. Die Gefahr von Interessenkonflikten besteht nicht
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Bis auf die Kassenprüfung
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r keine Prüfungen durchgeführt.
 
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hwerpunkte wurden nicht abgestimmt.

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Bemerkenswerte Mängel wurden nicht aufgedeckt.
 
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Wir verweisen hierzu auf Antwort
 
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Es wurden auskunftsgemäß keine Kredite an die Betriebsleitung gewährt.
 
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durchge-
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itionen des Geschäftsjahres 
20
2
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stellten wir 
fest, dass diese 
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soweit erforderlich 
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rtschaftlichkeit und Risiken ge
prüft sowie mit 
den Finanzierungsmöglichkeiten abg
estimmt wurden
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Durchführung, Budgetierung und Veränderungen von Investitionen werden fortlaufend 
überwacht, Abweichungen werden untersucht. 
 
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Es liegen uns keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Leasing
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oder vergleichbare Verträge nach 
Ausschöpfung der Kreditlinien ab
geschlossen wurden.
 
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Im Rahmen unserer Jahresabschl
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ergaben sich keine Anhaltspunkte 
für
 
Verstöße 
gegen Ver
gaberegelungen.

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Es wurden Konkurrenzangebote eingeholt und berücksichtigt. 
 
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Die Betriebsleitung informiert die Betriebskommission
 
gemäß §
 
21 EigBGes
 
i.V.m der Be-
triebssatzung
 
quartalsweise über die Entwicklung der Geschäfte. Daneben 
berichtet die Be-
triebsleitung 
in 
den Sitzungen der Betriebskommission mündlich. 
 
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Die uns vorgelegten Vorlagen und Berichte zur wi
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haftlichen Lage des Eigenbetriebs
 
ent-
halten Angaben über den bisherigen Geschäftsverlauf, die Ergebnisse und Planfortschreibun-
gen sowie detaillierte Erläuterungen hierzu. Sie vermitteln nach unserer Auffassung einen 
zutreffenden Einblick in die wirts
ch
aftliche Lage des Eigenbetriebs
 
und die wichtigsten Un-
ternehmensbereiche.
 
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Nach den uns vorliegenden Protokollen erfolgte grundsätzlich eine Unterrichtung über we-
sentliche Vorgänge. Wir haben keine Anhaltspunkte 
für nicht ordnungsgemäß abgewickelte 
Geschäftsvorfälle im Rahmen unserer Prüfung festgestellt. 
 
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unseren Feststellungen und den 
uns erteilten Auskünften gab es keinen besonderen 
Wunsch des Überwachungsorgans hinsichtlich der Berichterstattung. 
 
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Im Rahmen unserer Abschlussprüfung haben wir keine Anhaltspunkte für eine nicht ausrei-
chende Berichterstattung festgestellt.

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dem Eigenbetrieb
 
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Auskunftsgemäß wurden keine Interessenskonflikte gemeldet.
 
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Offenkundig nicht betriebsnotwendiges 
Vermögen besteht nicht.
 
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Im Rahmen unserer Prüfung ergaben sich keine Anhaltspunkte für auffallend hohe oder 
niedrige Bestände.
 
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Es haben sich keine Anhaltspunkte für wesentliche Abweichungen zwischen den Bilanz
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und 
Verkehrswerten ergeben. 
 
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Die Eigenkapitalquo
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des Eigenbetriebs beträgt 
25,9
 
% (Vorjahr: 
2
7
,
0
 
%). 
Die eigenen Mit-
tel und das langfristi
g verfügbare Fremdkapital 
 
60
,
3
 
Mio (
Vorjahr
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54
,
9
 
Mio) decken das Anlagevermögen 
vollständig
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Die Finanzlage des Eigenbetriebes ist als ausreichend anzusehen.

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Anlage
 
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Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft 
Finanz
-
 
bzw. Fördermittel der öffentlichen Hand 
von 
insgesamt 
2.330.308,62
 
für den Fuhrpark 
erhalten
.
 
Darübe
r hinaus hat der EAD im Jahr 202
1
 
auf Grundlage des am 30. März 2020 geschlosse-
nen Tarifvertrags zur Regelung der Kurzarbeit im Bereich der Vereinigung der kommunalen 
Arbeitgeberverbände (TV COVID) einen Antrag für Kurzarbeit bei der Bundesagentur für Ar-
be
it gestellt. Die von der Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmer haben bei Vorliegen der Vo-
raussetzungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld (§§ 95 ff. SGB III, § 1 KugV) gegenüber der 
Bundesagentur für Arbeit (BA) einen Anspruch auf Kurzarbeitergeld, welches vom E
AD als 
Zahlstelle ausgezahlt wird. Bei den Erstattungen der vom Arbeitgeber zu tragenden Beiträge 
zur Sozialversicherung handelt es sich um nicht rückzahlbare öffentliche Zuwendungen.
 
Das von der Arbeitsagentur erstattete Kurzarbeitergeld (inkl. gestellter
 
und noch nicht aus-
gezahlter Anträge) betrug
 
 
72.547,07
, die das Jahr 202
1
 
betreffenden Zuwendungen für 
Beiträge zur Sozialversicherung 
58.404,09
 
(inkl. gestellter und noch nicht ausgezahlter 
Anträge).
 
Anhaltspunkte, dass die mit den Förderungen verbund
enen wesentlichen Verpflichtungen 
und Auflagen nicht beachtet wurden, haben sich im Rahmen unserer Prüfung nicht ergeben.
 
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Die Eigenkapitalquote des Eigenbetriebes beträgt 
25,9
 
% (Vorjahr: 
27
,
0
 
%)
. Es bestehen 
keine Finanzierungsprobleme aufgrund der Eigenkapitalausstattung.
 
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Der Eigenbetrieb weist im Berichtsjahr e
inen 
Gewinn
 
aus, der
 
auf neue Rechnung vorgetra-
gen werden
 
soll. Dies ist mit der wirtschaftlichen Lage des Eigenbetriebs vereinbar
. 
 
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Das 
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verteilt sich auf die einzelnen Betriebszweige wie folgt
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Im Berichtsjahr
 
wurde d
er Jahr
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gewinn
 
erneut 
um die Erträge aus dem Verlustausgleich
 
für 
das Vivarium 
(
 
789
; Vorjahr
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erhöht
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Es haben sich keine entsprechenden Anhaltspunkte ergeben.
 
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ist nicht konzessionsabgabepflicht
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Im Bereich Straßenreinigung und Winterdienst konnte der Verlust im 
Vergleich zum Vorjahr 
 
Im Bereich
 
Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik sind die Umsatzerlöse aus 
dem operativen Geschäft deutlich gestiegen. Der Verlust konnte in diesem Bereich um 
 
zu ste
igenden Umsatzerlösen in diesem Bereich, bringt aber auch durch den Ausbau der

PwC
 
Anlage
 
III
 
13
 
DEE00021210.1.1
 
 
Fahrzeugflotte einen Anstieg der Abschreibungen 
und
 
des Instandhaltungsaufwands sowie 
einen Anstieg 
der Aufwendungen für Treibstoffe mit sich. Eine vollständige Kostende-
ckung
 
wi
rd weiter angestrebt.
 
Im Bereich Gemeinschaftsverpflegung sind durch die Neueröffnung hohe Vorlaufkosten ent-
standen, die durch die verzögerte Eröffnung noch nicht erwirtschaftet werden konnten.
 
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Im Bereich Straßenreinigung/Winterdienst wird 
an einer verbesserten Strategie zur Fahr-
zeugdisposition gearbeitet
.
 
Es wird weiter an einer verbesserten Auslastung im Bereich der Mobilität gearbeitet, um die 
Produ
ktivität weiter zu erhöhen.
 
Die Ausweitung des Dienstleistungsangebots an die Stadt 
(z.B. Eventmanagement) 
soll wieder aufgenommen werden
.
 
Außerdem wird in 2022 die Ab-
rechnung nach Ticketsystem im Bereich Gebäudetechnik weiter ausgebaut.
 
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Siehe Antwort zu Fragenkreis 15
 
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Siehe Antwort zu Fragenkreis 15
 
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er Eigenbetrieb wird gemäß §
 
2 der Betriebssatzung unter der Be-
zeichnung "Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleis-
tungen (EAD)" geführt. Maßgebend sind gemäß §
 
1 Abs.
 
1 der Be-
triebssatzung das Eigenbetriebsgesetz und die Bestimmungen der 
Betriebs
satzung. 
 
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Darmstadt
.
 
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Die derzeit gültige Fassung der Betriebssatzung datiert vom 
29.
 
September 1994, zuletzt geändert durch Satzung vom 
16
. 
Feb-
ruar
 
20
21
. 
 
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Kalenderjahr
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Gemäß §
 
3 der Betriebssatzung beträgt das
 
Stammkapital des Ei-
 
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Nach §
 
1 Abs.
 
2 der Betriebssatzung ist der Zweck des Eigenbetrie-
bes 
die Tätigkeit in allen Angelegenheiten der Vermeidung,
 
Ver-
wertung und Beseitigung von Abfällen für di
e Darmstädter Bürger-
schaft, die Darmstädter
 
Betriebe/Institutionen/Dienstleistungsbe-
reiche sowie auf öffentlichen Flächen und bei
 
Einrichtungen der 
Stadt, die Reinigung öffentlicher Straßen und Wege nach Maßgabe 
der
 
Straßenreinigungssatzung in ihrer jeweil
s gültigen Fassung, die 
Durchführung der
 
Straßenverkehrssicherungspflicht im Winter 
nach dem Hessischen Straßengesetz, der Betrieb
 
der Werkstätten 
und des Betriebshofes der Stadt Darmstadt. 
 
Der Betrieb des Betriebshofes
 
umfasst auch die Unterhaltung, 
War-
tung, Neuanschaffung und Einsatzsteuerung der
 
Schulbusse. Wei-
tere Aufgaben des Eigenbetriebes im Stadtgebiet sind der Betrieb 
der
 
öffentlichen Kanäle mit Ausnahme des Kanalneubaus, die Rei-
nigung der öffentlichen
 
Toilettenanlagen sowie die Straßenerhal-
tu
ng. 
 
Die Aufgaben und der Zweck des
 
Eigenbetriebes Verpackungsver-
ordnung der Stadt Darmstadt (EVD) 
-
 
Betriebssatzung vom
 
12. Feb-
ruar 
1993 
-
 
werden in diese Betriebssatzung integriert, jedoch mit 
eigenem Betriebszweig
 
als Betrieb gewerblicher Art geführt. D
ie 
Sammlung, der Transport und die Weiterleitung von
 
verwertbaren 
Stoffen an Dritte zur stofflichen Verwertung unterliegen dabei den
 
Bestimmungen der Verordnung über die Vermeidung und Verwer-
tung von
 
Verpackungsabfällen (Verpackungsverordnung 
-
 
Ver-
packV) v
om 
21. August 
1998 (BGBl. I S.
 
2379), in der jeweils gülti-
gen Fassung. Der Betriebszweig nach Satz 4 umfasst auch sonstige
 
Tätigkeiten, die der Eigenbetrieb im Rahmen des Abs. 2 privaten 
Dritten gegenüber erbringt.

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Zu den Aufgaben zählt auch der Betri
eb d
es Krematoriums Wald-
frieden und des Vivariums, die jeweils in einem eigenen Betriebs-
zweig als Betrieb gewerblicher Art geführt werden.
 
Die Bereiche Abfallentsorgung, Kompostierungsanlage, Straßen-
reinigung/Winterdienst, Kanalbetrieb, Zentrale Gebäudedienste
 
nebst öffentlichen Toilettenanlagen sowie Straßenunterhaltung 
sind jeweils als eigene Betriebszweige zu führen, 
das Fuhrparkma-
nagement, Mobilität und Gebäudetechnik
 
sowie
 
der 
Schulbus
be-
trieb
 
als Hilfsbetrieb
e
.
 
D
er Eigenbetrieb 
kann 
alle seinen Betriebszwe
ck fördernden und 
ihn wirtschaftlich berührenden Hilfs
-
 
und Nebengeschäfte betrei-
ben. 
 
Der Eigenbetrieb kann sich bei Erfüllung der ihm obliegenden Auf-
gaben der Ämter der Stadt Darmstadt gegen angemessene Vergü-
tung und im gesetzlich zulässigen Umfang der 
Hilfe geeigneter Drit-
ter bedienen sowie im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten die 
Aufgabenerfüllung über § 1 Abs. 2 ausdehnen und auch über das 
Gebiet der Stadt Darmstadt hinaus erweitern.
 
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Der Eigenbetrieb hat einen oder mehrere B
etriebsleiter, die der Ma-
gistrat bestellt. 
 
Die Betriebsleitung leitet den Betrieb in eigener Zuständigkeit und 
Verantwortung, soweit das Eigenbetriebsgesetz oder die Betriebs-
satzung nichts anderes bestimmen. Ihr obliegt insbesondere die 
laufende Betriebsf
ührung nach §
 
4 Abs.
 
1 Eigenbetriebsgesetz. 
 
Die Betriebsleiterin war im Wirtschaftsjahr Frau Sabine Kleindiek. 
 
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Die Betriebskommission ist für die in §
 
7 Eigenbetriebsgesetz be-
zeichneten Angelegenheiten zuständig. Weitere Zuständigkeite
n 
ergeben sich aus §
 
7 der Betriebssatzung. 
 
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Die Aufgaben und Befugnisse des Magistrats gegenüber dem Eigen-
betrieb ergeben sich aus dem Eigenbetriebsgesetz und der Betriebs-
satzung. Der Magistrat hat nach § 8 der Betriebssatzung die Auf-
gabe, dafür
 
zu sorgen, dass die Verwaltung und Wirtschaftsführung 
des Eigenbetriebs mit den Planungen und Zielen der Stadtverwal-
tung in Einklang steht. 
 
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Die Stadtverordnetenversammlung entscheidet unter Beachtung 
der §§
 
127 und 127a Hessis
che Gemeindeordnung über die 
Grundsätze, nach denen der Eigenbetrieb gestaltet und wirtschaft-
lich geleitet werden soll, bspw. über die Festlegung der Gebühren. 
Ihr obliegen im Übrigen die sich aus den §
 
9 Ziffer
 
1 bis 12 Eigenbe-
triebsgesetz ergebenden Aufg
abenzuständigkeiten.

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Als Hoheitsbetrieb ist der Eigenbetrieb nicht ertrags
-
 
und umsatz-
steuerpflichtig.
 
Bereich
e
,
 
die keine h
oheitlichen Aufgaben erfüllen
, bilden 
Betriebe 
gewerblicher Art (BgA) 
des Eigenbetriebes und gehören zum steu-
erpflichtigen Bereich der Stadt 
Darmstadt
.
 
Sie unterliegen der Ge-
werbe
-
 
und der Körperschaftsteuer.

ÓìÐÜÚóÛ²¹·²» Êîðòèð

anlage 5

298 Zeichen

Punkt 15: Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes für kommunale 
Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2021 
und Entlastung der Betriebsleitung 
 (V-Nr. 2022/0231) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: SPD und 1 Stimme aus UWIGA/WGD

anlage 2

1403 Zeichen

1. Betriebsleiterin des Eigenbetriebes
für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)

Vorlagen-Nr.: EAD-2022/0011

Vorlage für die Betriebskommission des EAD
zur Sitzung am 14. Juli 2022

Tagesordnungspunkt: 7

Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2021 des Eigenbetriebes

für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD);
Verwendung des Jahresergebnisses 2021 und Entlastung der
Betriebsleitung

Vorlage vom 29.06.2022 zu beschließen:

Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat und der
Stadtverordnetenversammlung, folgende Beschlüsse zu fassen:

I;

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 des Eigenbetriebes für kommunale
Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) wird nach erfolgter Prüfung durch den
Wirtschaftsprüfer mit einem Jahresgewinn in Höhe von 1.689.545,62 € (im BgA
Gewerbliche Abfallentsorgung und Reinigung, im BgA Krematorium sowie im BgA
Zoo Vivarium nach Steuern) festgestellt.

. Das Jahresergebnis wird wie folgt verwendet:

a) 1.545.871,52 € Vortrag auf neue Rechnung
b) 143.674,10€ Abführung an den Haushalt der Stadt
_1.689.545,62 €

. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2021 werden

offengelegt.

. Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember

2021 entlastet.

Beschluss der Betriebskommission des EAD vom 14.07.2022

Die Betriebskommission beschließt die Vorlage einstimmig.

Darmstadt, 20.07.2022

anlage 4

341 Zeichen

Punkt 12: Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes für kommunale 
Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2021 
und Entlastung der Betriebsleitung 
 (V-Nr. 2022/0231) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, 
der Vorlage zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltung: SPD

2022/0231

3802 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
22.08.2022 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: EAD 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2022/0231 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes für kommunale 
Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2021 und 
Entlastung der Betriebsleitung  
 
Vorlage vom: 28.07.2022  
 
Beschlussvorschlag : 
Der Magistrat beschließt die Empfehlung an die  Stadtverordnetenversammlung , folgende 
Beschlüsse zu fassen:  
 
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben 
und Dienstleistungen (EAD) wird nach erfolgter Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer mit 
einem Jahresgewinn in Höhe von 1.689.545,62 € (im Bg A Gewerbliche Abfallentsorgung und 
Reinigung, im BgA Krematorium sowie im BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festgestellt.  
1. Das Jahresergebnis wird wie folgt verwendet: 
a)  1.545.871,52 € Vortrag auf neue Rechnung 
b)     143.674,10 € Abführung an den Haushalt der Stadt 
 
              1.689.545,62 €

- 2 - 
 
2. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2021 werden offengelegt. 
 
Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 202 1 
entlastet. 
 
 
Anlagen: Beschluss der Betriebskommission inkl. Begründung zur Ergebnisverwendung  
Auszug aus dem Prüfbericht von PricewaterhouseCoopers  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  25.07.2022 
 
Der Abschlussprüfer hat in der Betriebskommissionssitzung am 14. Juli 2022 den 
Jahresabschluss erläutert. Die Betriebskommission hat einstimmig beschlossen, dem 
Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den Jahresgewinn in Höhe von 
1.689.545,62 € (im BZ 7201 BgA Abfallentsorgung und Reinigung, im BZ 7502 BgA 
Krematorium sowie BZ 7603 BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festzustellen, sowie die 
Verwendung des Jahresergebnisses zu billigen. 
 
Der Jahresgewinn wird in Höhe von 1.545.871,52 € auf neue Rechnung vorgetragen. 
143.674,10 € werden an den Haushalt der Stadt Darmstadt abgeführt. 
 
Der Ausgleich der Kostenüberdeckung im Gebührenbereich des Betriebszweiges 
Abfallentsorgung sowie die Kostenunterdeckung im Gebührenbereich des Betriebszweiges 
Straßenreinigung/Winterdienst erfolgte bereits im Jahresabschluss. Eine Ergebnisverwendung 
hierzu ist nicht mehr erforderlich. Die Unterdeckung im Bereich öffentliche Straßenreinigung 
wird durch den Abbau der Verbindlichkeit gegenüber den Gebührenpflichtigen ausgeglichen. 
Der Ausgleich der Überdeckung im Bereich Abfallentsorgung erfolgt durch die Zuführung zu 
den Verbindlichkeiten gegenüber den Gebührenpflichtigen. 
 
Es wird auf den komplett beigefügten Beschluss der Betriebskommission vom 14.07.2022 
einschließlich der Darstellung der Zusammensetzung des Jahresgewinns 2021 sowie auf die 
Auszüge aus dem Prüfbericht der PricewaterhouseCoopers GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hingewiesen. 
 
 
 
Darmstadt, 25.07.2022  
 
 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer  
 
Anlage: Beschluss der Betriebskommission  inkl. Begründung zur Ergebnisverwendung  
  Auszug aus Prüfbericht von PricewaterhouseCoopers

Beratungsverlauf (3)

TOP 15
TOP 295 beschließend
TOP 12

Orte (3)

  • Hilpertstraße
  • Eckhardwiesenstraße
  • Sensfelderweg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2022/0231
Typ
Magistratsvorlage
Datum
28.07.2022
Erstellt
29.09.2026 00:00