2022/0231
Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2021 und Entlastung der Betriebsleitung
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anlage 3
161327 Zeichen
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Darmstadt
Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021
und des Lageberichtes für das Wirtschaftsjahr 2021
Auftrag
:
DEE00021210.1.1
PwC
3
DEE00021210.1.1
I
n
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a
l
t
s
v
e
r
z
e
i
c
h
n
i
s
S
e
i
t
e
Abkürzungsverzeichnis
................................
................................
................................
................
4
A.
Prüfungsauftrag
................................
................................
................................
...................
7
I.
Prüfungsauftrag
................................
................................
................................
..........
7
II.
Bestätigung der Unabhängigkeit
................................
................................
.................
7
B.
Grundsätzlic
he Feststellungen
................................
................................
..............................
8
I.
Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter
................................
....
8
II.
Wesentliche Geschäftsvorfälle
................................
................................
...................
11
III.
Wiedergabe des Bestätigungsvermerks
................................
................................
......
11
C.
Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung
................................
................................
..........
16
D.
Feststellungen zur Rechnungslegung
................................
................................
..................
20
I.
Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
................................
................................
20
1.
Buchführung und we
itere geprüfte Unterlagen
................................
..................
20
2.
Jahresabschluss
................................
................................
................................
20
3.
Lagebericht
................................
................................
................................
......
21
II.
Gesamtaussage des Jahresabschlusses
................................
................................
.......
21
III.
Weitere Erläuterungen zur Vermögens
-
, Finanz
-
und Ertragslage
...............................
23
E.
Feststellungen gemäß §
53 HGrG
................................
................................
.......................
29
F.
Feststellungen aus der Prüfung der Erfolgsübersicht
................................
...........................
30
G.
Schlussbemerku
ng
................................
................................
................................
.............
31
A
n
l
a
g
e
n
(siehe gesondertes Verzeichnis)
Aus rechent
echnischen
Gründen
können in den Tabellen
Rundungsdifferenzen in Höhe von
PwC
4
DEE00021210.1.1
A
b
k
ü
r
z
u
n
g
s
v
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r
z
e
i
c
h
n
i
s
Abs.
Absatz
BgA
Betrieb gewerblicher Art
BFH
Bundesfinanzhof
BMF
Bundesfinanzministerium
BMUB
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsi-
cherheit
DGE
Deutsche Gesellschaft für Ernährung
D&O
Directors & Officers
DSD
Der Grüne Punkt
-
Duales System Deutschland GmbH, Köln
EAD
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und
Dienstleistungen
(EAD), Darmstadt
EAR
Elektro
-
Altgeräte
-
Register
EGHGB
Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch
EigBGes Hess
Eigenbetriebsgesetz des Landes Hessen
EStG
Einkommensteuergesetz
ES
tR
Einkommenssteuerrichtlinie
GmbH
Gesellschaft mit
beschränkter Haftung
GuV
Gewinn
-
und Verlustrechnung
HGB
Handelsgesetzbuch
HGrG
Haushaltsgrundsätzegesetz
H
EAG
HEAG Holding AG
-
Beteiligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt
ILV
Interne Leistungsverrechnung
i.S.d.
im
Sinne des
i.V.m.
in Verbindung mit
IDW
Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf
KAG
Gesetz über kommunale Abgaben
KrWG
Kreislaufwirtschaftsgesetz
MHKW
Müllheizkraftwerk
n.F.
neue Fassung
Nr.
Nummer
PS
Prüfungsstandard des IDW
PV
Photovoltaik
SAVAG
Südhessische Abfall
-
Verwertungs
-
GmbH, Büttelborn
PwC
5
DEE00021210.1.1
TZ
Teilzeit
VJ
Vorjahr
ZAS
Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
PwC
7
DEE00021210.1.1
A
.
I
.
P
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ü
f
u
n
g
s
a
u
f
t
r
a
g
1.
Aufgrund unserer
Wahl zum Abschlussprüfer durch die Stadtverordnetenversammlung der
S
tadt
Darmstadt
am
28
.
Juni
20
2
2
e
rteilte uns die Betriebsleitung des
E
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g
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b
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D
i
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s
t
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g
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n
(
E
A
D
)
,
D
a
r
m
s
t
a
d
t
,
(im Folgenden kurz "EAD
"
oder "Eigenbetrieb"
genannt)
den Auftrag, den
J
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h
r
e
s
a
b
s
c
h
l
u
s
s
des Eigenbetriebs
für das
Wirtschafts
jahr vom
1.
Januar bis
31.
Dezember
202
1
unter Einbeziehung der Buchführung und den
L
a
g
e
b
e
r
i
c
h
t
für dieses Wirt-
schaftsjahr
gemäß §§
316
ff.
HGB
i.V.m. § 27 EigBGes Hess
zu prüfen.
2.
Gemäß §
22 und §
26 EigBGes Hess finden die Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften bei
der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht der Eigenbetri
ebe sinngemäß Anwendung.
Der Eigenbetrieb hat den
Jahresabschluss und
den
Lagebericht nach §§
316
ff. HGB i.V.m. §
27
EigBGes Hess prüfen zu lassen und nach den Bestimmungen des §
27 Abs.
4 EigBGes Hess bekannt
zu ma
chen.
3.
Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß auch die Vorschriften des
§
5
3
A
b
s
.
1
N
r
.
1
u
n
d
2
H
G
r
G
beachtet. Wir verweisen auf unsere Berichterstattung in Abschnitt
E.
4.
Des Weiteren haben wir gemäß
§
2
7
A
b
s
.
2
E
i
g
B
G
e
s
H
e
s
s
die Erfolgsübersicht auf ihre Able
itung aus
der Gewinn
-
und Verlustrechnung und die sachgerechte Zuordnung gemeinsamer Aufwendungen
und Erträge auf die einzelnen Betriebszweige untersucht.
Wir verweisen auf unsere
Berichterstat-
tung in Abschnitt
F.
5.
Für die
D
u
r
c
h
f
ü
h
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u
n
g
d
e
s
A
u
f
t
r
a
g
s
und unse
re Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Drit-
ten, die diesem Bericht beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1.
Januar
20
17
vereinbart.
6.
Über Art und Umfang so
wie über das
E
r
g
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b
n
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s
u
n
s
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r
e
r
P
r
ü
f
u
n
g
erstatten wir diesen Bericht nach
den Grundsätzen des IDW
PS
450
n.F.
(10.2021)
, dem der von uns geprüfte Jahresabschluss sowie
der geprüfte Lagebericht als Anlagen beigefügt sind.
Dieser Bericht ist an den
geprüfte
n
Eigenbe-
trieb
gerichtet
.
I
I
.
B
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g
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g
k
e
i
t
7.
Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren
Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.
PwC
8
DEE00021210.1.1
B
.
I
.
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V
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t
e
r
8.
Nachfolgend stellen wir zusammengefasst die Beurteilung der Lag
e des Eigenbetriebs durch die
ge-
setzlichen Vertreter
(siehe Anlage
I) dar:
9.
Über den
G
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s
c
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ä
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t
s
v
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r
l
a
u
f
des Jahres
20
21
bzw. die
L
a
g
e
des Eigenbetriebes zum 31.
Dezember
20
21
äußert sich
die Betriebsleiterin wie folgt:
Die Aufgaben des EAD umfassen unverändert zum Vorjahr Abfallwirtschaft, Straßenreinigung
und Winterdienst, Kanalbetrieb,
Kompostierungsanlage,
Straßenunterhaltung, Gebäudereini-
gung
,
Haus
wirtschaft
und Gemeinschaftsverpflegu
ng
sowie den Betrieb der Schulbusse,
des
Krematoriums, des Zoos Vivarium und der Werkstatt
.
Darüber hinaus nimmt der EAD
die Koor-
dination der
dienstlichen
Mobilität der städtischen
Bediensteten
wahr.
Die Ertragslage
zeigt eine Verbesserung zum Vorjahr
.
Di
4.98
3
6
6
.
886
gesteigert
werden.
D
ie sonstigen betrieblichen Erträge
befinden sich mit
561
rund
10 % über
Vorjahresniveau.
Der Materialaufwand hat sich
im Wesentlichen aufgrund des
Anstiegs der bezogenen Leistungen im Bereich der Gebäudereinigung sowie gestiegenen
Ein-
kaufspreisen
bei Treibstoffen und anderen Roh
-
, Hilfs
-
.
Der
Personalaufwand
80 auf Vorjahresniveau. Während die Tariferhö-
hung zum 1. April 2021 um durchschnittlich 1,4 % zu einem Anstieg führte, wirkte sich die Kurz-
arbeit in den Bereichen Gebäudereinigung, Schulbusbetrieb, Hauswirtschaft und Gemein-
schaftsverpflegung sowie im Zoo g
egenläufig aus.
Unter Berücksichtigung des Verlustausgleichs
im Bereich Vivarium
7
89
(Vor-
794
)
hat
sich ein Jahresgewinn
von T
1.690
(Vorjahr:
592
) ergeben, der
über
dem
Planergebnis
vor Steuern vom Einkommen und Ertrag
5
44
liegt.
Die
E
r
t
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g
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l
a
g
e
der einzelnen Sparten hat sich unterschiedlich entwickelt.
Der Jahresverlust
im Bereich Straßenreinigung und Winterdienst
fiel
22
im Berichts-
jahr
etwas
niedriger
aus
61
).
Im Kanalbetrieb wurde ein
Jahres
gewinn
73
(Vorjahr
:
Jahres
verlust
von
T
35
)
erzielt,
was
auf
gesunkene Erlöse
zurückzuführen ist
, die durch gesunkene Aufwen-
dungen für bezogene Leistungen sowie gesunkene Personalaufwendungen überkompen-
siert wurde
n
.
Der Bereich der hoheitl
ichen Abfallentsorgung s
chließt das Wirtschaftsjahr
202
1
nach
Zu-
führung zu
de
n
Verbindlichkeiten gegenüber den Gebührenpflichtigen
von
1.
519
mit e
i-
n
em ausgeglichenen Ergebnis
)
ab
.
D
ie Kompostierungsanlage
weist
wie im Vorjahr
ebenfalls
ein ausgeglichenes Ergebnis
aus.
Im Bereich
Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik
wird
ein Ve
rlust von T
46
205
)
ausgewiesen
.
PwC
9
DEE00021210.1.1
Im
Bereich Schulbusbetrieb
ist das Jahresergebnis
236
auf
T
385
ges
tiegen
.
Im
Bereich BgA gewerbliche Abfallentsorgung/Reinigung
wird
für das abgelaufene
Berichts-
jahr ein
Jahresgewinn
28
7
ausgewiesen
1
3
7
).
Der Bereich Straßenunterhaltung
schließt mit einem Jahres
gewinn
78
(Vorjahr
4
)
ab.
Das
Jahresergebnis des Bereichs Zentraler Gebäudedienst
534
deutlich
auf
868
334
)
erhöht
.
Dies ist insbesondere auf pandemiebedingte Einmal
-
und
Sondereffekte bei der Gebäudereinigung wie das Reinigen der Impfzentren sowie zusätzl
i-
chen Reinigungen bei den Objekten der Stadtverwaltung zurückzuführen.
Die Gemeinschaftsverpflegung wird im Berichtsjahr erstmalig als eigener Bereich geführt
Im BgA Krematori
81
154 vermindert.
Der
Verlu
stausgleich der Stadt
für den Zoo Vivarium
befindet sich mit
7
8
9
auf Vorjahres-
niveau
.
8
ab.
Die
I
n
v
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t
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t
i
o
n
e
n
beliefen sich im Wirtschaftsjahr
202
1
8
,
9
Mio. Sie entfielen
unverändert
zum Vorjahr
vorrangig auf die
Investitionen in den Fuhrpark
(PKW, LKW, sowie
Kommunal
-
und Spezialfahrzeuge
)
sowie die Anlage im Bau
der
Karbonisierungs
anlage
.
Die stichtagsbezogene
B
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g
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n
z
a
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l
erhöhte
sich im Vergle
i
ch zum Vorjahr von
72
0
auf
7
54
.
Im Bereich des
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i
g
k
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i
t
werden
,
analog zum Vorjahr
,
verschie-
dene Maßnahmen dargestellt,
die
die
Themenbereiche Biodiversität
und Kli
maanpassung
, Mo-
bilität, Energieversorgung und Energieeinsparung, Wassereinsparung, Abfallvermeidung, De-
karbonisierung, Wasserstoffstrategie sowie
die Verwendung von Lebensmitteln aus biologi-
schem Anbau in den Schulmensen
beinhalten
.
Zur
Entwicklung der
V
e
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m
ö
g
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n
s
l
a
g
e
wird ausgeführt, dass
sich
d
as Anlagevermögen
im Zuge
3
.
507
erhöhte
. D
ie Anlagendeckung durch das Eigenkapital
ist nahezu
unverändert bei
40
,
4
%
(Vorjahr:
39,9
%)
. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vor-
jahr
um
1
,
1
Prozentpunkte auf
2
5
,
9
%
vermindert
(Vorjahr
27
,
0
%).
D
ie Eigenkapitalrentabili-
tät
hat sich
von
3,4
% i
m Jahr
20
20
auf
8,9
% i
m Jahr
202
1
erhöht
.
Hinsichtlich der
F
i
n
a
n
z
l
a
g
e
zeigt sich ein
Anstieg
der Liquidität
I
. Grades um
49
Prozentpunkte
auf
1
79
% (Vorjahr
1
30
%)
.
Bei der Liquidität II. Grades
von
302
% (Vorjahr:
2
77
%)
besteht
1
7
.
037
12
.
659
).
10.
Die
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c
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g
sowie die
P
r
o
g
n
o
s
e
des Eigenbetriebs erläutert
die
Betriebsleiterin wie folgt:
Der EAD nutzt ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur systematischen Erfassung von
Risiken mit einer Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenshöhen. Ergeb-
nisse der durchgeführten Risikoinventuren werden i
m Risikobericht erfasst und der Betriebs-
kommission im Rahmen der Quartalsberichte vorgelegt.
PwC
10
DEE00021210.1.1
Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf den Eigenbe-
trieb haben könnten, sind nicht bekannt.
Risiken werden insbesondere in d
er Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen im Ent-
sorgungsmarkt gesehen. Der EAD hat jedoch durch langfristige Verträge die Entsorgung we-
sentlicher Abfallarten gesichert.
Als Mitglied des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU)
ist der EAD über Entwick
lungen gut informiert, so dass eine rechtzeitige Reaktion erfolgen
kann.
Im Zuge der zunehmenden Bedeutung auf das Thema Klimawandel wurde als neues Risiko das
Klimaschutzanpassungsdefizit aufgenommen. Des Weiteren wird für den EAD, der zur kriti-
schen Infr
astruktur zählt, eine neue IT
-
Sicherheitsleitlinie erstellt.
Zum Risikomanagement bezüglich der Beteiligungsgesellschaften gehören regelmäßig
e
Sit-
zungen
und weitergehende
Kontrollmechanismen
.
Anfang 2022 wurde der Vertrag mit dem Verhandlungsführer des Dua
len Systems, welcher ur-
sprünglich Ende 2021 ausgelaufen wäre, um ein Jahr verlängert.
Zur Prognose wird von der Betriebsleitung insbesondere
auf die Wachstumsprognose der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt eingegangen, welche aufgrund der Bebauung weiterer Flächen
Chancen für die Bereiche Hauswirtschaft und Schulmensen eröffnet.
Durch die Umsetzung der IT
-
Strategie wird die Chance gesehen, um sich
auch im digitalen Be-
reich als Dienstleister für die Stadt Darmstadt zu etablieren.
Da der Genehmigungsbescheid zum Bau der Karbonisierungsanlage nun vorliegt, konnte mit
dem Bau begonnen werden.
Die
Inbetriebnahme
ist für die zweite Jahreshälfte 2022 vorge
se-
hen.
Das im Zuge des Ukraine
-
Krieges ansteigende Preisniveau stellt insbesondere im Bereich der
Treibstoffe ein Risiko für den Eigenbetrieb dar. Der Eigenbetrieb versucht diesem Risiko durch
den Einsatz neuer Technologien und abgestimmterem Verbrauchsver
halten zu begegnen.
Auf
dem Lebensmittelmarkt zeichnen sich derzeit ebenfalls steigende Preise ab. Demgegenüber ist
der Altpapierindex gestiegen, was zu mehr Erlösen als geplant führt.
Für
202
2
wird
laut Wirtschaftsplan
72
.
507
379
erwartet.
Die Beurteilung der Lage des Betriebes, insbesondere die Beurteilung des Fortbestandes und der
wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Betriebes, ist plausibel und fol-
gerichtig abgeleitet. Nach d
em Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen
ist die Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter dem Umfang nach angemessen und inhaltlich zu-
treffend.
PwC
11
DEE00021210.1.1
I
I
.
W
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G
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b
ü
h
r
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n
a
u
s
g
l
e
i
c
h
11.
Die
handels
rechtlichen Verbindlichkeiten für Gebührenausgleich haben sich in den einzelnen
Sparten wie folgt entwickelt:
Durch
Kostenunterdeckungen
des Wirtschaftsjahres
202
1
i
m
hoheitlichen Gebührenbereich Stra-
ßenreinigung
sanken
die Verb
297
.
Kosten
über
deckungen
des Wirtschaftsjahres
202
1
in de
m hoheitlichen Gebührenbereich
Ab-
fallentsorgung
wurden im Jahresabschluss
202
1
1.
519
ergebnis
mindernd
gebucht.
Die
Kostenüberdeckung
87
wurde im Rah-
men der Erstellung des Jahresabschlusses
erlösmindernd gebucht.
V
e
r
l
u
s
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u
s
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B
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A
Z
o
o
V
i
v
a
r
i
u
m
12.
F
ür das
Berichtsjahr
wurde
der
nahezu
vollständige
Verlustausgleic
h
seitens der Stadt
zugesagt
.
Auf den
Verlust
des laufenden Jahres
7
89
hat die Stadt Darmstadt unterjährig Absch
lags-
zahlungen in Höhe von
3
94,5
geleistet. Der Restsaldo wurde zum Bilanzstichtag als Forderung
gegen den Haushalt der Stadt Darmstadt
394,5
ausgewiesen.
I
I
I
.
W
i
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d
e
r
g
a
b
e
d
e
s
B
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s
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t
i
g
u
n
g
s
v
e
r
m
e
r
k
s
13.
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung habe
n wir mit
Datum
vom
4
.
Ju
li
202
2
d
en
folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
B
E
S
T
Ä
T
I
G
U
N
G
S
V
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M
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K
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A
B
S
C
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L
U
S
S
P
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Ü
F
E
R
S
An d
en Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen
(EAD)
, Darmstadt
Wir haben den
Jahres
abschluss de
s Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen
(EAD)
, Darms
t
adt
,
bestehend
aus der Bilanz zum
31. Dezember
2021
und der Gewinn
-
und Ver-
lu
strechnung für das Wirtschaftsjahr
vom
1.
Januar
bis zum
31.
Dezember
2021
sowie dem An-
PwC
12
DEE00021210.1.1
hang, einschließlich der Darstellung der Bilanz
ierungs
-
und Bewertungsmethoden
geprüft.
Dar-
über hinaus haben wir
den
L
agebericht de
s E
AD
für das
Wirtschaftsjahr
vom
1.
Januar
bis zum
31.
Dezember
2021
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entspricht
der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen
den deutsche
n
han-
delsrechtlichen Vorschriften
und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften
und
vermit-
telt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungs
mäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens
-
und F
inanzlage d
e
s
Eigenbe-
triebs
zum 31. Dezember
2021
sowie
seiner
Ertragslage für das Wirtschaft
sjahr vom
1.
Januar
bis zum
31.
Dezember
2021
und
vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage de
s
Eigen-
betriebs
. In allen wesentlichen
Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahres-
abschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risi-
ken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar
.
Gemäß §
322 Abs.
3 Satz
1 HGB erklären wir, dass unsere
Prüfung zu keinen Einwendungen gegen
die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts
geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§
317 HGB
und §
27 Abs. 2 EigBGes (Hessen)
unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschafts-
prüfer (IDW) festge
stellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschl
ussprüfung
durchge-
führt. Unsere Verantwortung nach d
iesen Vorschriften und Grundsät
nt-
wortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des
Jahres
abschlusses und des
L
agebe
res Bestätigungsver
merks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem
Eigenbetrieb
unabhängig
in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrec
htlichen Vorschriften
und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforde-
rungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausrei-
chend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahres
abschlusses, der den
deuts
chen
handelsrechtlichen
Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften
in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächliche
n Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens
-
, Finanz
-
und Ertragslage de
s Eigenbetriebs
vermittelt. Ferner
PwC
13
DEE00021210.1.1
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstim-
mung mit den deutschen Grundsätzen ordn
ungsmäßiger Buchführung als not
wendig bestimmt
haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglich
en, der frei von wesentlichen
be-
abs
ichtigten oder unbeabsichtigten
falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind d
ie gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit
des Eigenbetriebs
zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weite-
ren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte
in Zusammenhang mit der Fortfüh
rung der Unter-
nehmenstätigkeit, s
ofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich,
auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
zu bilanzieren, sofern dem nicht ta
tsächliche oder rechtliche Gege
benheiten entgegensteh
en.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
des Eigenbetriebs
vermittelt sowie in allen wesentli-
chen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklan
g steht,
den deutschen gesetzli
chen Vorschrif-
ten entspricht und die Chancen und Risiken
der zukünftigen Entwicklung zu
treffend darstellt. Fer-
ner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Sys-
teme), die sie als notwendig erach
tet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstim-
mung mit den anzuwende
nden deutschen gesetzlichen Vor
schriften zu ermöglichen, und um aus-
reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere
Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als
Ganzes frei von wesentlichen
beabsichtigten oder unbeabs
ichtigten
falschen Darstell
un
gen ist,
und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffend
es Bild von der Lage
des Eigenbetriebs
vermittelt
sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung ge-
wonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht
und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestä-
tigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sic
herheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Insti
tut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutsche
n Grundsätze ordnungsmäßiger Ab
schlussprüfung
durchgeführte P
rüfung
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.
Falsche Darstellungen können aus Verstößen
oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könn
te, dass sie einzeln oder insge
samt die
auf der Grundlage dieses Jahresab-
schlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflus-
sen.
PwC
14
DEE00021210.1.1
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus
identifiz
ieren
und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher
beabsichtig
ter oder unbeabsichtig-
ter
fal
scher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lageberich
t, planen und führen Prü-
fungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachwe
ise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das
Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen hö-
her als bei Unrichtigkeiten
, da Verstöße betrügerisches Zu
sammenw
irken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollstän
digkeiten, irreführende Darstel
lungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
gewinnen
wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jah
resabschlusses relevanten inter-
nen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange-
messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
de
s
Eigenbetriebs
abzugeben.
beurteilen
wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und
damit zusammenhängenden
Angaben
.
ziehen
wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentli
che Unsicherheit im
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit de
s Eigenbetriebs
zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsich
erheit besteht, sind wir ver-
pflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser je-
weiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grund-
lage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünf-
tige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
der Eigenbetrieb
seine
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortfüh
ren kann.
beurteilen
wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob d
er Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvor-
fälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Bea
chtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-
des Bild der Vermögens
-
, Fin
anz
-
und Ertragslage
des Eigenbetriebs
vermittelt.
beurteilen
wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss,
seine Gesetzesentspre-
chung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage
des Eigenbetriebs
.
führen
wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlic
hen Vertretern dargestellten zu-
kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeign
eter Prü-
fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen
PwC
15
DEE00021210.1.1
die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen
Annahmen. Ein ei-
genständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorient
ierten An
gaben sowie zu den zugrunde lie-
genden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass
künftige E
reignisse wesentlich von den zu
kunftsorientierten
Angaben abweichen
.
Wir
erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeuts
ame Prüfungsfeststellungen, ein
schließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir währ
end unserer Prüfung feststellen
.
PwC
16
DEE00021210.1.1
C
.
14.
Gegenstand unserer Prüfung waren der nach den für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften (§§
242 bis 256
a
HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes
Hessen (§§ 22 bis 27) aufgestellte
J
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s
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b
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s
s
unter Einbeziehung der Buchführung
für das
Wirtschaftsjahr vom 1.
Januar bis 31.
Dezember
20
21
, bestehend aus
der
Bilanz,
der
Gewinn
-
und
Verlustrechnung
sowie dem
Anhang
,
und der
L
a
g
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b
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c
h
t
für
dieses
Wirtschaftsjahr. Die Verantwor-
tung für die Ordnungsmäßigkeit von Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
tragen die ge-
setzlichen Vertreter
des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe war es, dies
e
Unterlagen einer Prüfung da-
hin
gehend zu unterziehen, ob die gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung und die sie ergän-
zenden Bestimmungen des EigBGes Hess beachtet worden sind. Den Lagebericht haben wir darauf-
hin geprüft, ob er mit dem Jahresabschlu
ss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen
in E
inklang steht und insgesamt ein
zutreffende
s
Bild
von der Lage des Eigenbetriebes vermittelt.
Dabei haben wir auch geprüft, ob die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend
dargeste
llt sind.
Die Prüfung des Lageberichts hat sich auch darauf erstreckt, ob die gesetzlichen
Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts beachtet worden sind.
15.
Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß die Vorschriften des
§
5
3
A
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s
.
1
N
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.
1
u
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d
2
H
G
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G
und
den hierzu vom IDW nach Abstimmung mit dem Bundesministerium der Finanzen veröffent-
lichten Prüfungsstandard "Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach
§
53
HGrG" (IDW PS
720) beachtet.
16.
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir gemäß § 27
Abs. 2 EigBGesHess die
E
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s
i
c
h
t
(An-
lage
V) auf ihre Ableitung aus der Gewinn
-
und Verlustrechnung und die sachgerechte Zuordnung
gemeinsamer Aufwendungen und Erträge auf die einzelnen Betriebszweige untersucht.
17.
Die Beurteilung der Angemessenheit de
s
V
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n
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s
des Eigenbetriebs, insbesondere ob
alle Wagnisse bedacht und ausreichend versichert sind, war nicht Gegenstand des uns erteilten Auf-
trags zur Jahresabschlussprüfung.
18.
A
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k
t
unserer Prüfung
war der von uns geprüfte und mit ein
em uneingeschränkten Bestä-
tigungsvermerk versehene
Jahresabschluss für das
Wirtschaftsjahr
vom 1.
Januar bis 31.
Dezember
20
20
.
19.
Bei Durchführung der Prüfung haben wir die Vorschriften der §§
316
ff.
HGB und die in den Prü-
fungsstandards des IDW niedergelegten
G
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g
beachtet.
Danach haben wir unsere Prüfung so angelegt, dass wir Unrichtigkeiten u
nd Verstöße gegen die
gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen Verhältnissen entspre-
chenden Bildes der Vermögens
-
, Finanz
-
und Ertragslage des Jahresabschlusses wesentlich auswir-
ken, erkennen konnten.
Gegenstand unseres
Auftrages waren
nicht
die Aufdeckung und Aufklärung
PwC
17
DEE00021210.1.1
strafrechtlicher Tatbestände, wie z.B. Unterschlagungen oder sonstige Untreuehandlungen, und au-
ßerhalb der Rechnungslegung begangener Ordnungswidrigkeiten. Prüfungsplanung und Prüfungs-
durchführung haben
wir jedoch so angelegt, dass diejenigen Unregelmäßigkeiten, die für die Rech-
nungslegung wesentlich sind, mit hinreichender Sicherheit aufgedeckt werden. Die
gesetzlichen
Vertreter
des Eigenbetriebes
sind
für die Einrichtung und Durchsetzung geeigneter Maßn
ahmen zur
Verhinderung bzw. Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten verantwortlich; die Überwachung obliegt
der Betriebskommission, die dabei auch das Risiko der Umgehung von Kontrollmaßnahmen berück-
sichtigt.
20.
Im Rahmen unseres
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s
haben wir uns zunächst einen aktuellen
Überblick über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs verschafft. Darauf auf-
bauend haben wir uns
,
ausgehend von der Organisation des Eigenbetriebes
,
mit den
Betriebs
zielen
und
-
strategien beschä
ftigt, um die Geschäftsrisiken zu bestimmen, die zu wesentlichen Fehlern in
der Rechnungslegung führen können. Durch Gespräche mit der Betriebsleitung und durch Einsicht-
nahme in Organisationsunterlagen des Eigenbetriebes haben wir anschließend untersucht,
welche
Maßnahmen der Eigenbetrieb ergriffen hat, um diese Geschäftsrisiken zu bewältigen. In diesem Zu-
sammenhang haben wir eine Prüfung der Angemessenheit des rechnungslegungsbezogenen inter-
nen Kontrollsystems des Eigenbetriebes durchgeführt
(Aufbauprüfung
)
.
Die Prüfung des internen
Kontrollsystems erstreckte sich vor allem auf folgende Bereiche, die einen engen Bezug zur Rech-
nungslegung haben:
Kontrollumfeld des Eigenbetriebs
Regelungen, die auf die Feststellung und Analyse von für die Rechnungslegung rele
vanten Risi-
ken gerichtet sind
Einrichtung von Kontrollak
tivitäten durch die Betriebs
leitung als Reaktion auf die festgestellten
Risiken
Buchführungssystem und Management
-
Informationssystem sowie unternehmensinterne Kom-
munikationsprozesse
Überwachung des in
ternen Kontrollsystems durch die Betriebsleitung.
21.
Im Zusammenhang mit den vorstehend beschriebenen Prüfungshandlungen haben wir die Risiken
festgestellt, die zu wesentlichen Fehlern in der Rechnungslegung führen können.
Diese Kenntnisse
haben wir bei der B
estimmung unseres weiteren Prüfungsvorgehens berücksichtigt. In den Berei-
chen, in denen die Betriebsleitung angemessene interne Kontrollen zur Begrenzung dieser Risiken
eingerichtet hat, haben wir
F
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n
durchgeführt, um uns von der kontinuierl
ichen
Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen.
Die Durchführung von Funktionsprüfungen er-
folgte schwerpunktmäßig in folgenden Prozessen:
Anlagenbuchhaltung
PwC
18
DEE00021210.1.1
Personal
Beschaffung
Vertrieb bzw. Gebührenabrechnung
.
Der Grad der Wirksamkeit dieser internen
Kontrollen bestimmte anschließend Art und Umfang un-
serer Prüfung einzelner Geschäftsvorfälle und Bestände sowie der von uns durchgeführten analyti-
schen Prüfungshandlungen
(aussagebezogene Prüfungshandlungen)
. Insbesondere bei Geschäfts-
vorfällen, die nach i
hrer Art in größerer Zahl nach identischen Verfahren erfasst und
-
nach unseren
bisherigen Feststellungen im Rahmen eines wirksamen internen Kontrollsystems
-
abgewickelt wur-
den, trat die Prüfung der stetigen Anwendung der maßgeblichen internen Kontrollen
des Eigenbe-
triebs in den Vordergrund.
Soweit wir aufg
rund der Wirksamkeit der bei dem
Eigenbetrieb
eingerichteten internen Kontrollen
von der Richtigkeit des zu überprüfenden Zahlenmaterials ausgehen konnten, haben wir anschlie-
ßend analytische Prüfungshan
dlungen, Einzelfallprüfungen oder eine Kombination von beidem
vorgenommen. Einzelfallprüfungen wurden bei wirksamen Kontrollen auf ein nach prüferischem
Ermessen notwendiges Maß reduziert.
Der überwiegende Teil der Abschlussposten wurde mit einer Kombinat
ion aus Funktionsprüfungen
und aussagebezogenen Prüfungshandlungen geprüft. Soweit wir keine Funktionsprüfungen vorge-
sehen haben oder nicht von wirksamen Kontrollen ausgehen konnten, haben wir im Wesentlichen
aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt
.
22.
Im Rahmen der Einzelfallprüfungen von Abschlussposten
des Eigenbetriebes haben wir u.a. Liefer
-
und Leistungsverträge, Darlehensverträge, sonstige wesentliche Verträge sowie sonstige Geschäfts-
unterlagen eingesehen. An der
körperlichen Bestandsaufnahme
de
r Vorräte haben wir aufgrund der
untergeordneten Bedeutung des Postens nicht teilgenommen.
Z
ur Prüfung der Forderungen und
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wir Saldenbestätigungen zum 31.
Dezem-
ber
20
21
eingeholt. Zur Prüfung der gesch
äftlichen Beziehungen mit Kredit
-
und Finanzdienstleis-
tungsinstituten haben wir uns zum 31.
Dezember
20
21
Bankbestätigungen zukommen lassen.
Bei der Prüfung der Pensions
-
und Beihilfe
rückstellungen und der Rückstellungen für Altersteil-
zeitverpflichtungen h
aben uns versicherungsmathematische Gutachten von unabhängigen Sach-
verständigen vorgelegen, deren Ergebnisse wir verwerten konnten.
23.
Aufgrund der Auslagerung wesentlicher Bereiche der Rechnungslegung auf ein Dienstleistungsun-
ternehmen wurden die erforderlic
hen Prüfungshandlungen teilweise durch uns selbst und teilweise
durch andere Abschlussprüfer durchgeführt. Als Ergebnis der Prüfungshandlungen bei dem Dienst-
leistungsunternehmen wurde uns eine Bescheinigung nach IDW PS 951 n.F. Typ 2 vorgelegt. Die
PwC
19
DEE00021210.1.1
Ergebni
sse der anderen Abschlussprüfer wurden von uns zur eigenverantwortlichen Beurteilung des
Jahresabschlusses und des Lageberichtes
genutzt
.
24.
Nachfolgend geben wir einen Überblick zu den von uns bei der Jahresabschlussprüfung gesetzten
P
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:
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ückstellungen und
Umsatzerlöse.
25.
Von den gesetzlichen Vertretern und den von ihnen
beauftragten Mitarbeitern sind uns alle verlang-
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erbracht worden.
Die
gesetzlichen Vertreter
haben
uns die berufsübliche schriftliche Vollständigkeitserklärung zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht erteilt.
PwC
20
DEE00021210.1.1
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26.
Die
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und das
B
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sind nach unseren Feststellungen
in allen wesentlichen Be-
langen
ordnungsgemäß und entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Die aus den weiteren ge-
prüften Unterlagen zu entnehmenden Informationen führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung
in Buc
hführung
,
Jahresabschluss
und Lagebericht
.
2
.
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27.
Im Jah
resabschluss
bestehend aus
der
Bilanz,
der
Gewinn
-
und Verlustrechnung
sowie dem
Anhang
für das Wirtschaftsjahr vom
1.
Januar bis 31.
Dezember
20
21
des EAD wurden die gesetzlichen Vor-
schrifte
n einschließlich
der rechtsform
spezifischen Vorschriften für Eigenbetriebe
sowie
die
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung in allen wesentlichen Belangen beachtet.
Ergänzende
Bestimmungen
de
r
Satzung
waren nicht zu beachten.
28.
Die Bilanz und die Gewinn
-
und Verlustrechnung wurden ordnungsgemäß aus der Buchführung und
den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Dabei wurden die handelsrechtlichen
und die ergän-
zenden landesrechtlichen
Ansatz
-
, Ausweis
-
und Bewertungsvorschriften
in allen wesentlichen Be-
langen
eingehalten.
29.
Der Anhang entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Angaben im Anhang sind
in allen wesent-
lichen Belangen
vollständig und zutreffend.
30.
Bei der Berichterstattung im Anhang wurde von der Schutzklausel des §
28
6 HGB Gebrauch ge-
macht und Angaben zu den Bezügen der
gesetzlichen Vertreter
unterlassen. Die Inanspruchnahme
der Schutzklausel ist nach dem Ergebnis unserer Prüfung nicht zu beanstanden.
PwC
21
DEE00021210.1.1
3
.
L
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h
t
31.
Der Lagebericht entspricht
in allen wesentlichen Belange
n
den
deutschen
gesetzlichen Vorschriften
(
§
289 HGB
und §
26 EigBGes)
.
I
I
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s
32.
Der Jahresabschluss entspricht
in allen wesentlichen Belangen
den gesetzlichen Vorschriften und
vermittelt insgesamt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens
-
, Finanz
-
und Ertragslage des Eigen-
betriebes.
33.
Zum besseren Verständnis der Gesamtaussage des Jahresabschlusses gehen wir nachfolgend pflicht-
gemäß auf die wese
ntlichen Bewertungsgrundlagen ein (§
321
Abs.
2
Satz
4 HGB).
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n
34.
Die Darstellung der Vermögens
-
, Finanz
-
und Ertragslage im Jahresabschluss ist
durch
eine gegen-
über dem Vorjahr
grundsätzlich
unverände
rte
n
Bilanzierung gekennzeichnet.
Zur Darstellung der
B
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im Einzelnen verweisen wir auf
die Angaben im Anhang.
Die Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr gemäß § 249 Abs. 1 in Verbindung mit
§
253 Abs. 1 HGB ermittel
t und mit einem Zinssatz zum 31.
Dezember
202
1
in Höhe von
1,87
% (Vorjahr:
2
,
30
%) errechnet.
Die Beihilferückstellungen wurden mit 1,
35
% (Vorjahr:
1
,
60
%) abgezinst.
Gehaltstrend:
2
,0 % p.a.
Rententrend:
2,0 % p.a.
Fluktuationsrate:
0,0 % p.a.
Pensions
-
und Beihilferückstellungen wurden unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertver-
fahrens ermittelt. Der laufende Zinsaufwand sowie der Effekt aus der Änderung des Zinssatzes
sind im Zinsergebnis des laufenden Jahres ausgewiesen.
Darüber hinaus wurden
für die mittelbare Verpflichtung aus der Zusage von Rentenansprü-
chen durch die Zusatzversorgungskasse (ZVK
-
Renten) für den Mitarbeiterkreis der aktiven Be-
schäftigten des Vivariums weitere Beträge in die Position Pensionsrückstellung eingestellt. Die
Ermit
tlung dieses Teils der Pensionsrückstellung erfolgte unter Verwendung der gleichen
Zinssätze und übrigen Parameter wie bei den Pensionsrückstellungen.
Für die Versorgungsverpflichtungen der übrigen Mitarbeiter aus der Zusatzversorgung wurde
vom Passivierun
gswahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht und keine Rück-
stellung gebildet. Durch seine Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungskasse erfüllt der Betrieb
PwC
22
DEE00021210.1.1
die tarif
-
und arbeitsvertragliche Verpflichtung zur zusätzlichen Versicherung seiner Besch
äf-
tigten. Im Wirtschaftsjahr
202
1
erhob die Zusatzversorgungskasse eine Umlage in Höhe von
5,7 % (Vorjahr 5,7 %) des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts.
Die Rückstellungen für die Altersteilzeitverpflichtungen sind gemäß der Stellungnahme des
Hauptfacha
usschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 19.
Juni 2013
-
IDW RS HFA 3
Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wird nach dem versicherungsmathemati-
schen Berechnungsverfahren (Anwartschaftsbarwertverfahren) sowie unter Zugrundelegung
der
Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Dabei wurde zum 31. Dezember
2021
ein Zinssatz von 1,
35
% p.a. (Vorjahr:
1,
60
% p.a.) verwendet. Die Rückstellung für Al-
tersteilzeit betrifft die zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossenen Alterstei
lzeitverträge. Sie
enthält Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtun-
gen des Eigenbetriebes.
PwC
23
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I
I
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z
-
u
n
d
E
r
t
r
a
g
s
l
a
g
e
V
e
r
m
ö
g
e
n
s
-
u
n
d
K
a
p
i
t
a
l
s
t
r
u
k
t
u
r
35.
Nachfolgend haben wir zum Einblick in die
Vermögens
-
und Kapitalstruktur
die Zahlen
der Bilanz
zum 31.
Dezember
20
21
(siehe Anlage
II) aufbereitet und dem Vorjahr gegenübergestellt.
36.
Die
B
i
l
a
n
z
s
u
m
m
e
hat sich
im V
ergleich zum Vorja
9.050
bzw.
14,1
%
erhöht
.
37.
Auf der
A
k
t
i
v
s
e
i
t
e
hat sich
das langfristig gebundene Vermögen
bei
Nettoz
8.752
,
5.194
und Nettoabgängen von
51
46.999
erhöht
.
PwC
24
DEE00021210.1.1
38.
Das kurzfristig gebundene Vermö
gen
hat sich
5.543
erhöht
.
Dies ist
im Wesentli-
chen
bedingt durch
d
i
5.877
höheren
flüssigen Mittel.
Gegenläufig wirk
en
sich
im Wesent-
lichen
der
Rückgang der
Forderungen gegen den Haushalt und verbundene Unternehmen der Stadt
Darmstadt
69
2
aus.
39.
Auf der
P
a
s
s
i
v
s
e
i
t
e
ist b
ei den lang
-
und mittel
fristig verfügbaren
M
itteln
insgesamt
ein
Anstieg
um
5.399
zu verzeichnen.
Dies ist im Wesentlichen auf
den
Anstieg
der
langfristigen
Verbindlichkei-
2.450
zurückz
uführen,
welche
durch
die
Darlehensaufnah-
men bei der
Deutschen Kreditbank
5
.
000
)
bedingt ist. Gegenläufig wirken die planmäßigen Til-
gungen des Geschäftsjahres von
insgesamt
2.385
sowie die
Einstellung
in die
Verbindlichkeiten
309
.
40.
Die
ü
b
r
i
g
e
n
k
u
r
z
f
r
i
s
t
i
g
e
n
P
a
s
s
i
v
a
sind
in Summe
um T
2.238
ges
tiegen
.
D
ies
ist
im Wesentlichen
bedingt durch den
Anstieg
de
s
2.000
auf die Abgrenzung der Investitionszuschüsse zum Umbau von Fahrzeug
en
auf Elektroan-
trieb entfallen
.
41.
In der
V
e
r
m
ö
g
e
n
s
s
t
r
u
k
t
u
r
hat sich der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanz
s
umme zum Bi-
lanzstichtag auf
6
4
,
1
%
vermindert
(Vorjahr
6
7
,
7
%).
42.
Die
K
a
p
i
t
a
l
s
t
r
u
k
t
u
r
zeigt, da
ss
d
er Anteil der lang
-
bis mittelfristig verfügba
ren Mittel
mit
8
2
,
4
%
(Vorjahr
85
,
6
%)
leicht
unter
Vorjahresniveau
liegt
. Die Eigenkapitalquote hat sich
von
27
,
0
% auf
2
5
,
9
%
vermindert
.
43.
Die Eigenkapitaldeckung des
Anlagevermögen
s
liegt
durch den Anstieg des Eigenkapitals
und des
Anlagevermögen
s
nahezu unverändert
bei
40,3
% (Vorjahr
39,9
%)
. Die eigenen Mittel und das
langfristig verfügbare Fremdkapital von zusammen
60
.
342
(Vo
5
4
.
943
) decken das An-
lagevermögen vollständig.
PwC
25
DEE00021210.1.1
F
i
n
a
n
z
l
a
g
e
44.
Die
F
i
n
a
n
z
-
u
n
d
L
i
q
u
i
d
i
t
ä
t
s
l
a
g
e
lässt sich anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung darstel-
len:
45.
Der
9
.
4
82
überstieg den
Saldo
aus den
Mitte
labflüsse
n
der
Investitionstätigkeit
8.654
und
d
e
n
Zuflüsse
n
aus
der Finanzierungstä-
5
.
0
49
und führte zu einem
Anstieg
des
F
i
n
a
n
z
m
i
t
t
e
l
f
o
n
d
s
5.877
15.144
.
Der Finanzmittelfonds umfasst den Bestand an Kassen
-
und Bankguthaben zum
Bilanzstichtag.
PwC
26
DEE00021210.1.1
E
r
t
r
a
g
s
l
a
g
e
46.
Nachfolgend haben wir zum Einblick in die Ertragslage die Zahlen der Gewinn
-
und Verlustrech-
nung (siehe Anlage
II) nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliedert und den Ver-
gleichszahlen des Vorjahres gegenübergestell
t:
47.
Die
U
m
s
a
t
z
e
r
l
ö
s
e
des Eigenbetriebs gliedern sich wie folgt auf:
PwC
27
DEE00021210.1.1
48.
Die
U
m
s
a
t
z
e
r
l
ö
s
e
4.983
(
8,0
%)
angestiegen.
Im Berichtsjahr bestand im Bereich der hoheitlichen Abfallentsorgung
eine
Kosten
überde-
ckung
,
welche durch die Erhöhung
der Verbindlichkeiten aus Gebührenausgleich in Höhe von
1.
519
ausgeglichen
wurde
(
im Vorjahr Kostenunterdeckung von
1.269
).
Im BgA
957
im
Wesentlichen
auf eine Erhöhung der Erlöse
für Papier, Pappe
, K
artonage
und
Metallschrott
sowie
auf
das
neue Produkt Kompotoi
zurückzuführen.
Die Gemeinschaftsverpflegung wird im Berichtsjahr erstmalig als eigener Bereich geführt.
Während der Bereich
insbesondere im ersten Halbjahr noch stark von der Corona
-
Pandemie
geprägt war, wurde i
m
vierte
n
Quartal
die Produktionsstätte Berufsschulzentrum Nord in Be-
trieb genommen
.
49.
Der
Anstieg
des
M
a
t
e
r
i
a
l
a
u
f
w
a
n
d
s
um
2.353
ist auf eine Vielzahl von
Effekten der verschiedenen
Geschäftsbereiche zurückzuführen.
Während
sich
die Aufwendungen für Roh
-
, Hilfs
-
und Betriebs-
stoffe
insbesondere aufgrund der
gestiegenen
Aufwendungen für Treibstoffe und Ersatzteile
um
T
577
erhöhten
,
sind
die Aufwendungen für
bezogene Leistungen
im Wesentlichen aufgrund des
Anstiegs
dieser Aufwendungen im Bereich der
Gebäudereinigung
gestiegen
.
50.
Der
P
e
r
s
o
n
a
l
a
u
f
w
a
n
d
s
rend im Vorjahr signifikante
Zuführungen zu den personalbezogenen Rückstellungen notwendig
waren, sind diese im Berichtsjahr leicht rückläufig, sodass kein entsprechender Aufwand angefallen
ist. Gegenläufig wirkte sich eine Tariferhöhung von durchschnittlich 1,4 % zum 1. April 2021 au
s.
51.
Der
Anstieg
der
ü
b
r
i
g
e
n
b
e
t
r
i
e
b
l
i
c
h
e
n
A
u
f
w
e
n
d
u
n
g
e
n
886
resultiert
im Wesentlichen
aus
ge-
stiegenen periodenfremden Aufwendungen sowie
gestiegenen Aufwendungen
für IT und EDV
.
52.
Das
negative
F
i
n
a
n
z
-
u
n
d
B
e
t
e
i
l
i
g
u
n
g
s
e
r
g
e
b
n
i
s
110
niedriger
au
sgefallen
. Den
im Wirt-
schaftsjahr erzielten
79
) sowie
7
)
stehen
Zinsauf-
85
0
gegenüber.
53.
Im Berichtsjahr wurden
E
r
t
r
ä
g
e
a
u
s
d
e
m
V
e
r
l
u
s
t
a
u
s
g
l
e
i
c
h
aus dem Bereich Vivarium
in Höhe v
on
7
89
794
).
PwC
28
DEE00021210.1.1
54.
D
a
s
J
a
h
r
e
s
e
r
g
e
b
n
i
s
verteilt sich auf die einzelnen Betriebszweige wie folgt:
PwC
29
DEE00021210.1.1
E
.
55.
Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß die Vorschriften des §
53 Abs.
1 Nr.
1 und 2
HGrG
s
owie IDW PS 720 (Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach §
53
HGrG)
beachtet. Dementsprechend haben wir auch geprüft, ob die Geschäfte ordnungsgemäß, d.h. mit der
erforderlichen Sorgfalt und in Übereinstimmung mit den einschlägigen
handelsrechtlichen Vor-
schriften und den Satzungsbestimmungen, geführt worden sind.
56.
Die erforderlichen Feststellungen haben wir in diesem Bericht und in Anlage
III (Fragenkatalog zur
Prüfung nach §
53
HGrG) dargestellt. Über diese Feststellungen hinaus hat
unsere Prüfung keine
Besonderheiten ergeben, die nach unserer Auffassung für die Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit
der Betriebsleitung von Bedeutung sind.
PwC
30
DEE00021210.1.1
F
.
57.
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir gemäß § 27 A
bs. 2 EigBGesHess die Erfolgsübersicht (An-
lage
V) auf ihre Ableitung aus der Gewinn
-
und Verlustrechnung und die sachgerechte Zuordnung
gemeinsamer Aufwendungen und Erträge auf die einzelnen Betriebszweige untersucht.
58.
Die Aufwendungen und Erträge werden v
erursachungsgerecht in der für den jeweiligen Betriebs-
zweig getrennt geführten Buchhaltung erfasst. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich ist, er-
folgt die Zurechnung aufgrund von Verteilungsschlüsseln. Die Vorgehensweise ist auskunftsgemäß
unveränder
t zum Vorjahr. Die in der Erfolgsübersicht getroffene Zurechnung der Aufwendungen
und Erträge zu den Betriebszweigen ist nach den im Rahmen der Prüfung getroffenen Feststellun-
gen nicht zu beanstanden.
ÓìÙ»²ÐÜÚ Êîòîð
Lagebericht 20
21
1
Übersicht
1.
Rahmenbedingungen
2.
Geschäftsverlauf mit Ertragslage
3.
Investitionen
4.
Personal
5.
Umwelt
und Nachhaltigkeit
6.
Vermögens
-
und Kapital
l
age
7.
Finanzlage
8.
Chancen und Risiken
,
Prognosebericht
Anlage I
Lagebericht 20
21
2
1. Rahmenbedingungen
Ausgehend von der Hessischen Gemeindeordnung und in Verbindung mit dem
Hessischen Eigenbetriebsgesetz wird der Betrieb ohne eigene Rechtspersön-
lichkeit als Sondervermögen der Stadt gemäß den Bestimmungen der Betriebs-
satzung geführt.
Der Zweck des Eigenbetriebes ist di
e Vermeidung, Verwertung und Beseitigung
von Abfällen für die Darmstädter Bürger
schaft
, die Darmstädter Betriebe / Insti-
tutionen / Dienstleistungsbereiche, die Reinigung öffentlicher Straßen und
Wege und die Durchführung der Verkehrssicherungspflicht im Winter nach dem
Hessischen Straßengesetz. Weitere Aufgaben sind der Betrieb der öffentlichen
Kanäle mit Ausnahme d
es Kanalneubaus, die Straßenunterhaltung, die
Zent-
rale Gebäudedienste einschließlich der öffentlichen Toiletten, der Betrieb
von
Werkstätten,
die
Kremierung
von Verstorbenen
, der Schulbusbetrieb
und der
Betrieb des Zoos Vivarium.
Der Zoo Vivarium
,
das Krematorium Waldfrieden
und die
gewerb
liche
Abfallentsorgung und Reinigung
werden jeweils als ge-
trennte Betriebe gewerblicher Art geführt
.
Seit M
itte 2015 ist der EAD mit dem
Betrieb mehrerer Schulmensen beauftragt.
Die Bereiche werden jeweils als eigene Betriebszweige abgerechnet.
Seit
Beginn
2019 koordiniert der EAD die Mobilität der
städtischen Belegschaft
für dienstliche Angelegenheiten
, d.h. d
ie Auswahl des Antriebs (Elektro, Benzin,
Diesel) bei der Beschaffung, die Anschaffung selbst und
die zur Verfügungstel-
lung des Fuhrparks
–
digital über eine Buchungsplattform
- a
n die
anfordernde
Stelle.
Seit Ende
2019
vermietet der EAD Komposttoiletten intern
an
städtische
Betriebe wie auch
an
externe Kunden zu Festen, Events etc.
Der Betrieb kann sich zur Erfüllung der Aufgaben im gesetzlich zulässigen Um-
fang der Hilfe geeigneter Dritter bedienen sowie im Rahmen der rechtlichen
Möglichkeiten die Aufgabenerfüllung auch über das Gebiet der Stadt Darmstadt
hinaus erweitern.
Anlage I
Lagebericht 20
21
3
Die Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat Einfluss auf die Kosten
und Leistungs
struktur des Eigenbetriebes. Die strukturellen
Veränderungen in
Bevölkerung und Bebauung wirken sich
in erhöhten Leistungen aus.
Gemäß den statistischen Berichten
, herausgegeben vom Amt für Wirtschaft und
Stadtentwicklung
-
Statistik und Stadtforschung
,
hat sich die Wissenschafts-
stadt Darmstadt wie folgt entwi
ckelt:
Jahr
2019
2020
2021
Bevölkerung
162.428
161.620
162.287
Wohngebäude
22.803
22.851
22.851
1
Wohnungen
80.521
81.509
81.509
1
1 Angaben aus dem Vorjahr
Aufgrund der Aufgabenstruktur ist der EAD in
große
m
Maße abhängig von der
allgemeinen Konjunkturentwicklung
,
vor allem in Deutschland
, den Tendenzen
am Arbeitsmarkt und der finanziellen Lage der öffentlichen Haushalte.
Für den EAD wichtige von der
allgemeinen Wirtschaftslage bestimmte Einfluss-
faktoren sind die Preisentwicklungen bei Kraftstoffen und der Altpapierindex.
Der durchschnittliche Preis pro Liter Dieselkraftstoff, mit dem der Fuhrpark be-
lastet wird, betrug 20
21
1,
39
€/
Liter
(Vorjahr 1,
11
€/Liter)
und
führte zu einer
Er-
höh
ung d
er Treibstoffkosten.
Die für die Stabilität des Abfallgebührenhaushalts und die Ergebnislage des Be-
triebs gewerblicher Art „Gewerbliche Abfallentsorgung/Reinigung“ wichtige
n
Alt-
papierpreis
e
weisen
nach einem
deutlichen Rückgang in 2019 und 2020 wieder
einen starken Aufwärtstrend
trend au
f
.
Anlage I
Lagebericht 20
21
4
Nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung im Durchschnitt
im Mehrj
ahresver-
gleich:
Jahr
Jahresduchschnitt
Jahresduchschnitt
Mittelwert in €/Mg
Mittelwert in €/Mg
Gemischte Ballen
Kaufhausaltpapier
2019
0,77
6,53
2020
-
8,22
5,45
2021
93,03
121,64
A
bsolut
zu Vorjahr
101,25
116,19
Anlage I
Lagebericht 20
21
5
2. Geschäftsverlauf mit Ertragslage
in T€
Ist 2021
Ist 2020
Abw.
GJ
-
VJ
·
Umsatzerlöse
-
66.886
-
61.903
-
4.983
·
Sonstige betriebliche Erträge
-
561
-
512
-
49
·
Aktivierte Eigenleistungen
-
34
-
4
4
2
8
Umsatz + so. betr. Erträge + aktiv. Eigenleistung
-
67.481
-
62.457
-
5.024
Materialaufwand
25.407
23.054
2353
Personalaufwand
30.780
30.776
4
Abschreibungen bilanziell
5.194
4.424
770
sonstige betriebliche Aufwendungen
4.213
3.327
886
Betriebsergebnis
-
1.887
-
876
-
1.011
Erträge aus Beteiligungen
0
0
0
Erträge aus Ausleihungen
-
7
-
13
6
Zinsertrag
-
79
-
75
-
4
Zinsaufwand
851
962
-
111
Finanzergebnis
76
5
874
-
110
Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag
161
145
16
Sonstige Steuern
61
59
2
Ergebnis nach Steuern
-
901
20
3
-
1.103
Erträge aus Verlustübernahme
-
789
-
794
5
Jahresergebnis
-
1.
690
-
592
-
1.
098
In
dieser und den folgenden Tabellen sind Erträge bzw. Gewinne mit negativem Vorzeichen und Aufwendungen bzw.
Verluste mit positivem Vorzeichen dargestellt.
Gemäß den IT
-
technischen Konventionen für Erträge, die buchhalterisch
Haben
-
Buchungen sind.
Das Geschäftsjahr schließt mit einem
Jahres
gewinn
von
T€
1.6
90
(im VJ Jah-
res
gewinn
von
T€
592
)
, jeweils nach Steuern
.
Der geplante Jahres
gewinn
vor
Steuern lag bei T€
544
.
Gewinne bzw. Kostenüberdeckungen fallen in den Bereichen Zentrale
Gebäu-
dedienste,
BgA Krematorium Waldfrieden,
Schulbusbetrieb,
BgA
Abfall und Rei-
nigung
,
Straßenunterhaltung
sowie im
Kanalbetrieb
an.
Verluste bzw. Kostenunterdeckungen fallen in den Bereichen
Straßenreini-
gung/Winterdien
st
(nicht Gebührenhaushalt)
,
Fuhrparkmanagement/Mobili-
tät/Gebäudetechnik
,
Bereich Gemeinschaftsverpflegung
sowie Zoo Vivarium
an
.
Anlage I
Lagebericht 20
21
6
Die
Gebührenhaushalte
Abfallentsorgung
und
Straßenreinigung werden durch
Zuführung zu bzw.
Entnahme
aus
den Verbindlichkeiten gegenüber den Gebüh-
renzahlern ausgeglichen.
Die Umsa
tzerlöse im Wirtschaftsj
ahr 202
1
betrugen T€
6
6
.
886
(im VJ
T€
61.903
). Die
prozentuale
Umsatzsteigerung
zum Vorjahr
beträgt somit
rd.
+
8
,
0
%
.
Im Wesentlichen war die Umsatzsteigerung bedingt
durch
höhere Ab-
fallg
ebühren
, aufgrund der erstmaligen Gebührenerhöhung seit 13 Jahren
,
Ab-
rechnungen mit dem
Hausha
lt
der Stadt (
Bereiche Zentrale Gebäudedienste
und Mobilität
)
, die durch
Leistungserweiterung bedingt waren
,
und
den Er-
lössteigerungen im
Bereich
Duale Systeme im
BgA
Abfall und Reinigung
.
Die
sonstigen betrieblichen Erträge
sind um
rd.
9,
6
% gestiegen
.
Im
Bereich
Zoo
Vivarium
trugen
Erträge aus Verlustausgleich
in Höhe von
T€
7
89
wie auch
Umsatzerlöse
in Höhe von T€
534
für die Leistungen des Zoos
im Rahmen der Maßnahmen zur
Biodiversität
zu
m
Ergebnis
bei
.
Beides wird
aus dem Haushalt der Stadt Darmstadt gezahlt.
Der
Materialaufwand hat sich um T€ 2.353 erhöht. Dies basiert hauptsächlich
auf
umfangreicheren
bezogene
n
Gebäudereinigung
leistungen
und
gestiegene
n
Verwertungskosten.
Zudem gab es eine Preiserhöhung
bei
Treibstoff
en
und
Roh
-
, Hilfs
-
und
Betriebsstoffen
.
Die Personalaufwendungen
(in
k
l. d
er Veränderungen aus Rückstellungen
ATZ,
Urlaub und geringere Zuführung zu den Pensionsrückstellungen
)
sind um rd.
T
€
4
gestiegen
.
Übergreifend über alle Geschäftsbereiche wirkten sich
d
ie ab
1.
April
2021 vereinbarten Tariferhöhungen der Entgelte im öffentlichen Dienst
im Durchschnitt von 1,4% aus dem TVÖD im Oktober aus.
Gegenläufig wirkte
sich die Kurzarbeit in den Bereichen Hauswi
rtschaft/Gemeinschaftsverpflegung,
Gebäudereinigung und Schulbusbetrieb sowie Zoo Vivarium aus.
Die Abschreibungen
sind
zum Vorjahr um T€
770
gestiegen
.
Anlage I
Lagebericht 20
21
7
Das Jahresergebnis verteilt sich auf die einzelnen Betriebszweige wie folgt:
2021
2020
Verän-
derung
T€
T€
T€
Straßenreinigung/Winterdienst
-
22
-
61
39
Kanalbetrieb
7
3
-
35
108
Abfallbeseitigung (hoheitlich)
0
0
0
Kompostierungsanlage
0
0
0
Schulbusbetrieb
38
5
236
149
Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik
-
46
-
205
159
BgA
Abfall und Reinigung
287
137
15
0
Straßenunterhaltung
78
4
7
4
Zentraler Gebäudedienst
868
334
534
Gemeinschaftsverpflegung
-
79
-
53
-
26
BgA Krematorium
154
235
-
81
BgA Zoo Vivarium
-
8
0
-
8
1
.
69
0
592
1.
098
Positives Vorzeichen ist ein Gewinn; negatives Vorzeichen ist ein Verlust.
Im Einzelnen stellen sich der Geschäftsverlauf und die Ertragslage wie folgt dar:
Straßenreinigung / Winterdienst
Das Geschäftsjahr
schließt mit einem Jahres
verlust von
T€
22
(im Vorjahr
Jah-
resverlust
von
T€
60
).
In der hoheitlichen Straßenreinigung sind die Gebührenerlöse gegenüber dem
Vorjahr aufgrund der erschlossenen Neubaugebiete
um T€
19
leicht gestiegen.
Die Verwertungskosten sind weiterhin auf einem hohen Niveau aufgrund der
Engpässe der Entsorgungsanlag
en.
Der
Materialaufwand
ist
durch gestiegene
Entsorgungs
-
wie auch Verwertungskosten
leicht angewachsen
.
Die Abschrei-
bungen und die Personalaufwendungen sind verglichen zum Vorjahr
um
jeweils
T€ 53
bzw.
T€ 64 gesunken.
Das
negative
Ergebnis der hoheitlichen Straßen-
reinigung wurde
durch eine Entnahme aus
den Verbindlichkeiten
gegenüber
den Gebührenzahlern von T€
297
ausgeglichen
.
Weitere Neubeauftragungen
insbesondere im Bereich Radwegekonzept und eine Erhöhung der Erstattungen
für den Winterdienst ließen die Erlöse ggü.
dem Haushalt der Stadt steigen.
Anlage I
Lagebericht 20
21
8
Kanalbetrieb
Das Geschäftsjahr schließt
mit einem Jahresgewinn von T€ 7
3
(im Vorjahr Jah-
resverlust in Höhe von T€ 35).
Die Erlöse sind gegenüber dem Vorjahr gesunken, aber durch die V
erminde-
rung von den bezogenen Leistungen ergibt sich ein Jahresgewinn. Die Perso-
nalkosten sind
u.a. wegen nicht besetzter Stellen
ebenfalls gesunken.
Hoheitliche Abfallentsorgung
Das Geschäftsjahr schließt mit einem
ausgeglichenen
Ergebnis
.
Im Gebührenbereich
Abfallentsorgung
bestand eine
Kostenüberdeckung
von
T€
1.
519
(im V
o
r
jahr
eine Kosten
unterdeckung
T€
1.269
)
, die
durch die Zufüh-
rung zu den
Verbindlichkeit
en
gegen
über den
Gebührenpflichtigen
ausgegli-
chen
wurde.
Die
Gebühreneinnahmen in der hoheitlichen Abfallentsorgung
sind bedingt
durch die Gebührenerhöhung zum Jahresbeginn gestiegen. Im Bereich Erlöse
aus Abrechnung mit Dritten hat sich bei den Altpapierpreisen der zum Vorjah-
resende abgezeichnete positive Trend for
tgesetzt. In diesem Bereich konnten
die Erlöse gegenüber dem Vorjahr
mehr als verdoppelt
werden. Die verstärkten
Investitionen in den Fuhrpark schlagen sich in deutlich gestiegenen
Abschrei-
bungen nieder.
Kompostierungsanlage
Das Geschäftsjahr s
chließt mi
t einem
ausgeglichen Jahresergebnis
von T€
0
(im V
orjahr
Jahres
ergebnis
von T€
0
), da der
Gewinn
in Höhe von T€
87
durch
Zuführung in die
Verbindlichkeit
en
gegenüber de
n
Gebührenpflichtigen ausge-
glichen worden ist.
Anlage I
Lagebericht 20
21
9
Die Kompostierungsanlage war pandemiebedingt für die Bürger im zweiten
Lockdown bis zum 7.
März
2021 geschlossen.
Alternativ
konnten die Grün-
schnittabfälle
auf
dem Recyclinghof im Sensfelderweg abgegeben werde
n.
Hohe Anliefermengen aus der hoheitlichen Bioabfallsammlung führten zu einer
Steigerung der internen Erlöse der Kompostierungsanlage. Gleichzeitig konnten
durch Optimierungen die Verwertungskosten gesenkt werden.
Fuhrparkmanagement, Mobilität und
Gebäudetechnik
Das Gesch
äftsjahr schließt mit einem
Jahresverlust
von T€
46
(im V
orjahr
Jah-
res
verlust
von T€
205
)
.
Im Bereich Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik konnten die
Erlöse a
us dem Fuhrpark der Stadt
deutlich gesteigert
werden, auch durch Zu-
satzaufträge, wie die Unterstützungsleistungen bei der Kommunal
-
und Bundes-
tagswahl
. Die Zunahme der Materialkosten
, hier insbesondere die Preissteige-
rung der Treibstoffkosten
und der bezogenen Leistungen spiegelt sich in den
höheren W
erkstattverrechnungen wider.
Verschiedene Vorlaufkosten in die
Lade
-
Infrastruktur der Stadt Darmstadt wurden geleistet.
Die kontinuierliche Er-
neuerung des Fahrzeugpools zieht gestiegene Abschreibungen nach sich.
Schulbusbetrieb
Das Geschäftsjahr
schließ
t mit einem Jahresgewinn
von
T€
38
5
(im Vorjahr
Jahres
gewinn
von T€
236
)
.
Gesteigerte Erlöse aus den Schulbusfahrtleistungen für das Schulamt spiegeln
sich nahezu eins zu eins in dem gestiegenen
Materialaufwand wider, d
er
ge-
genüber dem Vorjahr
um T€ 304
gestiegen
ist
. In den bezogenen Leistungen ist
die neue Organisation der Sch
ülerbegleitung abgebildet
.
Die Abschreibungen
sind durch die Anschaffung der Kleinbusse
um T€ 46
höher als im Vorjahr.
Mit den Gewinnen müssen Verluste aus Vorjahren ausgeglichen werden.
Anlage I
Lagebericht 20
21
10
Betrieb gewerblicher Art
Gewerbliche
Abfallentsorgung
/
Reinigung
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahres
gewinn
von T€
287
(im Vorjahr
Jahresgewinn
von T€
137
)
.
Die Geschäftsfelder tragen im Einzelnen zum Ergebnis wie folgt bei:
Geschäftsfeld
Ergebnis 2021
in T€
Ergebnis 2020
in T€
Duale Systeme
2
-
3
Containerdienst
48
-
62
Winterdienst gew.
35
19
Straßenreinigung gew.
-
4
22
Kanalreinigung gew.
2
-
7
Werkstattleistungen gew.
-
11
-
4
Sonstige Leistungen
(WKD, Alttextilien, Service für
Woh-
nungsbaugesellschaften, Graffiti Entfer-
nung)
356
232
Administration
(z.B. Zinsertrag aus Ausleihungen, Buch-
haltung für Beteiligungsgesellschaften)
-
141
-
60
Jahresergebnis
287
137
Positives Vorzeichen ist ein Gewinn; negatives Vorzeichen ist ein
Verlust.
Im Bereich Duale Systeme konnten die Erlöse
bei Papier/Pappe/Kartonage
(PPK),
durch die Änderung des Verpackungsgesetzes und der damit verbunde-
nen Verpflichtung zur anteiligen Kostenübernahme der PPK
-
Sammlungskosten
gesteigert werden
.
Die
gestiegenen Papierpreise spiegeln sich sowohl in den höheren Verwer-
tungserlösen als auch in den Verwertungskosten durch höhere Rückvergütun-
Anlage I
Lagebericht 20
21
11
gen/Gutschriften
wi
der
.
Im Bereich Containerdienst/gewerbliches Umleer
v
erfah-
ren
konnten insbesondere die Metalle
rlöse
verbessert werden.
Die Dienstlei
s-
tungen des Vollservice (Umsatzplus von
rd.
12 %) und das Produkt Kompotoi
(
Umsatzplus von rd.
160 %) entwickeln sich mehr als zufriedenstellend.
Straßenunterhaltung
Das Geschäftsjahr
schließt mit einem Jahres
gewinn
von T€
78
(im VJ
Jahres-
g
e
winn
von T€
4
)
.
Die Erlöse liegen
zwar leicht dem
über
Vorjahr
jedoch noch unter dem geplan-
ten Wert
.
Da d
er Materialaufwand
nur leicht
um T€ 24 gestiegen und die
Perso-
nalaufwendungen um rd. T€ 67 gesunken
sind, konnte das Betriebsergebnis
gesteigert werden
.
Zentrale Gebäudedienste
-
Gebäudereinigung/Hauswirtschaft
Das Geschäftsjahr schließt mit einem
Jahres
gewinn
von T€
868
(im V
orjahr
Jahresgewinn
von
T€
334
).
Die Erlöse im Bereich Zentrale Gebäudedienst
e konnten
2021
um T€
1.
314
ge-
steigert werden.
Das Ergebnis der zentralen Gebäudedienste P6 1 besteht aus
der Gebäudereinigung (
Jahresgewinn
7
76
T€) und der Hauswirtschaft (
Jahres-
gewinn
92
T€). Das hohe Ergebnis
der Gebäudereinigung enthält Sonder
-
und
Einmaleffekte.
Diese
Sonder
-
und Einmaleffekte wurden durch die Reinigung
der Impfzentren, Sonderreinigungen in den Objekten der Stadtverwaltung,
Grundreinigungen im Zusammenhang mit Umzügen der Stadtverwaltung und
Bauendreinigungen in den Schulen erzielt. Die zusätzlichen Reinigungen in den
Verwaltungsgebäuden der Stadt sind zum 31.
Oktober 20
21 ausgelaufen.
Im
Laufe des Jahres sind verschiedene Objekte hinzugekommen. So zuletzt der
Luise
-
Büchner
-
Campus, der Mensa Bau des Berufsschulzentrums Nord, das
Nordbad und die Hilpertstraße mit der Finanzverwaltung/VHS.
Anlage I
Lagebericht 20
21
12
Die Summe der
bezogene Leistungen für die Fremdre
inigung
ist um
T€ 74
4
ge-
stiegen
.
Zentrale Gebäudedienste
-
Gemeinschaftsverpflegung
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 79 (im Vorjahr Jah-
res
verl
u
s
t von T€ 53).
Bei der Gemeinschaftsverpflegung wurde im vierten Quartal die Produktions-
stätte Berufsschulzentrum Nord in Betrieb genommen. Die Vorlaufkosten waren
durch die verzögerte Öffnung hoch. Zusammenfassend war das erste Halbjahr
in der Gemeinschaftsverpflegung v
on der Pandemie sehr geprägt. Es wurde
Kurzarbeit in Anspruch genommen. Im Bereich des Biokonzeptes hat der EAD
in 2021 bereits einen Anteil von 25%
an Bio
-
, Fair
-
Trade
-
und regionalen Pro-
dukten
erreicht.
B
etrieb
g
ewerblicher Art
Krematorium
Waldfrieden
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von
T€
154
(im V
orjahr
Jahresgewinn
T€
235
)
.
Die Erlöse im Jahr 2021 hatten einen Zuwachs von 15
6
TEUR,
nach wie vor
auch infolge der
Sterbefälle durch Covid 19.
Außerdem hat im vierten Quartal
die Ausfallabdeckung mit dem Krematorium Heidelberg begonnen, die zusätzli-
che Kremierungen mit sich bringen.
In Summe wurden im Jahr 2021
3.900
Kre-
mierungen (+
228
zu 202
0
) vorgenommen.
Die bezogenen Leistungen sind
um T€ 60
gestiegen
, was die gestiegenen An-
zahl der Kremierungen (u.a. zweite Leichenschau) mit sich bringt
.
Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr bereits um T€ 68 gestiegen.
Da die Umbauphase des Krematoriums im 2. Halbjahr 2021 abgeschlossen
wurde, werde
n die Abschreibungen 2022 nochmals höher ausfallen.
In den Steuern
vom
Einkommen und
vom
Ertrag sind T€
2
6
Gewerbesteuer für
den Haushalt
der Stadt
enthalten.
Anlage I
Lagebericht 20
21
13
Betrieb gewerblicher Art
Zoo Vivarium
Das Geschäftsjahr schließt mit einem
leicht negativen
Jahres
ergebnis
(
-
8
T€).
I
m
Ergebnis
sind
Erträge aus Verlustausgleich
durch die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt
in Höhe von T€
7
89
enthalten
, wodurch der Verlust in 2021
wie im Vorjahr
na-
hezu
vollständig ausgeglichen wurde.
Zusätzlich wurden die kostenfreien Eintritte
der Kinder während der Sommerferien vom Haushalt der Stadt übernommen.
Der Zoo war im Jahr 2021 pandemiebedingt im zweiten Lockdown von
Januar bis
Anfang März
geschlossen.
Die Er
löse der Biodiversität
sind stabil. Hier werden die
Kosten der Haltung der nach EEP
-
Liste artengeschützer
Tierarten
erstattet
. In den
sonstigen betrieblichen Erträgen sind die Spenden und zusätzlichen Tierpatenschaf-
ten der Bürgerinnen und Bürger enthalten
,
die sich auf dem gleichen hohen Niveau
des Vorjahres bewegen.
Das Vorjahr war jedoch durch eine große Spendenaktion
geprägt. Ende 2021 wurden durch digitale Tierpatenschaftsangebote das Weih-
nachtsgeschäft durch Kleinbeträge gesteigert. Daher befinden sich
die Einnahmen in
diesem Bereich auf dem gleichen Niveau, wie im Vorjahr.
Die Eintrittserlöse sind im Jahr 2021 um T€ 72 gestiegen, auch weil die Besu-
cher die Möglichkeit der Onlineticket
-
Buchung nutzten. Die Erlöse der Vor
-
Pan-
demie
-
Zeit von 812 T€ konnt
en jedoch noch nicht erreicht werden.
Auch d
ie Be-
sucherzahlen
haben sich
mit
155.137
Besuchern
in 2021
wieder deutlich gestei-
gert
:
Jahr
2018
2019
2020
2021
Besucher
166.791
169.708
128.680
155.137
Gezählte Kaupiana Eintritte
17.207
19.132
17.863
7.361
Mit der Mitgliedschaft im Förderverein Kaupiana e.V. geht ein kostenloser Ein-
tritt einher. Der Ve
rein hat rd. 12.000 Mitglieder.
Anlage I
Lagebericht 20
21
14
3. Investitionen
Bilanz
-
Anlagen
-
Zugang 2021
Zugang 2020
position
klasse
in €
in €
I.
1000
Immaterielle VG
27.370,00
5.000,00
1100
Software
207.580,71
208.235,47
Summe I
234.950,71
213.235,47
II.
2000
Grund und Boden
0,0
0
0,0
0
2100
Geschäfts
-
, Betriebsbauten
0,0
0
6.729,59
2300
Außenanlagen
15.582,61
43.344,43
3000
Betriebsanlagen
557.993,76
620.283,41
3100
Maschinen und Anlagen
58.201,76
91.493,50
5100
PKW/Kombi
116.920,92
522.030,88
5200
LKW
860.619,99
204.254,55
5400
Kommunal
-
und Spezialfzge.
3.271.223,07
2.715.094,19
5500
Schulbusse
361.447,71
638.122,12
6000
Depotcontainer
490.432,43
407.991,54
6100
Müllgefäße GWG
194.116,56
78.359,33
7200
DV
-
Anlagen
127.228,60
264.045,59
7300
Übrige B. G. A.
314.116,70
126.624,10
7350
GWG
75.339,43
41.744,70
8100
Anlagen im Bau
2.161.984,88
416.897,77
8190
Fahrzeug
-
Teillieferungen
17.395,32
0,0
0
Summe II.
8.622.603,74
6.177.015,70
Summe I u. II
8.857.554,45
6.390.251,17
Die Werte sind grundsätzlich Nettoansätze. D.h. die erhaltenen Fördermittel sind von den
Anschaffungs
-
und Herstellungskos-
ten abgezogen.
Die
Investitionsquote
2021
betrug
20
,
37
%
Die
Wachstums
-
bzw. Reinvestitions
quote
(Summe der Investitionen geteilt durch die
Summe der Abschreibungen)
betrug 1,
71
. S
omit liegt ein Substanz
anreicherung
(Wachstumsquote>
1) vor.
D
ie berücksichtigten Fördermittel
betrugen im Berichtsjahr
315.308,62
€
Anlage I
Lagebericht 20
21
15
4. Personal
Die
Entwicklung des Personals zeigt folgende Tabelle:
Stichtag
Auszu
-
Beamte
Beschäftigte
Summe
Summe
Abw.
bildende
2021
2020
01.01.2021
22
1
696
719
723
-
4
31.03.2021
19
1
697
717
727
-
10
30.06.2021
19
1
704
724
718
6
30.09.2021
23
1
721
745
715
30
31.12.2021
23
1
730
754
720
34
Arithm. Mittel
21
1
713
735
720
15
Die
stichtagsbezogene
Summe aller im EAD beschäftigten Personen
vermehrte
sich
zum 31.
Dezember
2021
im Jahresvergleich absolut um
34
Personen oder
prozentual um
4,72
%.
Die
Entwicklung der Personalkosten zeigt folgende Tabelle:
Personalkosten (in T€)
2021
2020
Abw.abs.
Abw.rel
Löhne und Gehälter (Entgelte)
23.567
23.795
-
228
-
1,0
%
Sozialabgaben
5.027
4.846
181
3,7%
Aufwand Altersvorsorge
2.072
2.039
33
1,6%
Aufwand Unterstützung
114
96
18
19,
1
%
Gesamt
30.780
30.776
4
0,0%
Die Tarifrunde 2021 begründete eine weitere Tariferhöhung über durchschnitt
-
liche +1,4% zum 1.
April
2021.
Das Leistungsentgelt im Rahmen der leistungs-
orientierten Vergütung
beträgt
seit
dem 1.
Januar
2013 unverändert
2,0
%
des
ständigen Jahresentgelts aller unter den Geltungsbereich des TVöD fallenden
Beschäftigten des EAD
.
Gegenläufig wirkte sich die Kurzarbeit in den Bereichen
Hauswirtschaft/Gemeinschaftsverpflegung, Gebäudereinigung und Schulbusbe-
trieb sowie Zoo Vivarium
aus.
Dort konnte aufgrund des 2020 geschlossenen
Tarifvertrag TV Covid Kurzarbeit in Anspruch genommen werden.
Anlage I
Lagebericht 20
21
16
Die Unfallstatistik (Arbeitsunfälle ab 1 Tag Arbeitsausfall) aus dem Bereich der
Arbeitssicherheit ermittelte für den Gesamtbetrieb bezogen auf
Vollzeitäquiva-
lente VZÄ folgende Kennzahlen:
2017
2018
2019
2020
2021
AU pro 100 VZÄ
9,1
6,2
5,1
10,5
10,8
Ausfalltage pro 100 VZÄ
93,8
104,3
73,4
162,6
62,3
Die Unfallzahlen
im Jahr
20
21
pro 100 VZÄ
bleib
en
nahezu
unverändert zum
Vorjahr
.
Nur
44%
(im Vorjahr 50%)
der Unfälle
waren meldepflichtig mit mehr
als drei A
usfall
tagen.
5. Umwelt und Nachhaltigkeit
Im Bereich des
Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit
sind folgende Pro-
jekte umgesetzt:
Allgemeines
Der EAD informiert die Öffentlichkeit mit der Online
-
Nachhaltigkeitsvisitenkarte
über den Sachstand. Mit dieser Veröffentlichung macht er die Klimaschutzmaß-
nahmen des EAD transparent. Dabei sind insbesondere die Themen nachhal-
tige Energieversorgung und Elektromobilität von Bedeutung. Das Dokument ist
unter
https://ead.darmstadt.de/ueber
-
den
-
ead/wir
-
ueber
-
uns/nachhaltigkeit/
ein-
sehbar.
Berichterstattung:
Im Rahmen der Berichtspflichten (Lagebericht und Corporate Sustainability Re-
porting Directive CSRD) ist der EAD derzeit im Abstimmungen. Angestrebt wird
eine
einheitliche Berichterstattung innerhalb der Stadtverwaltung und Stadtwirt-
schaft. Zusammen mit Beratern
Innen
werden die Besonderheiten aufgrund der
Rechtsform des Eigenbetriebes noch ermittelt.
Biodiversität/Klimaanpassung
Anlage I
Lagebericht 20
21
17
Im Projekt der naturnahen Umg
estaltung des Betriebsgeländes Sensfelderweg
wurden Pläne zur Fassadenbegrünung weiterentwickelt. Die Begrünung soll der
Beschattung von Gebäuden, aber auch von Hofflächen dienen. Neben dem In-
sektenschutz stehen die Überlegungen der Kühlung im Mittelpunkt.
Darüber
hinaus wurde mittlerweile auch die Förderung für die Dachbegrünung des
Zentralgebäudes
und die Verschattung der Treppenhäuser und Teile des Werk-
stattgebäudes
bewilligt. Somit kann auch dieses Projekt in 2022 umgesetzt wer-
den.
Die Mittel, die im Z
oo Vivarium im Bereich Biodiversität zum Schutz
für
vom
Aussterben
bedrohter Tierarten eingesetzt werden,
sind weiterhin auf einem ho-
hen Niveau
. Im Berichtsjahr wurden T€ 534 (im Vorjahr: T€ 531) eingesetzt.
Mobilität
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bie
tet ihrem Personal seit 201
4
die Möglich-
keit eines Job Tickets zur Stärkung des ÖPNV an, das ab dem 01.01.2020 kos-
tenfrei jedem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt wird.
Seit nunmehr drei Jahren ist die Mobilitätsordnung der Wissenschaftsstadt
Darmstadt (M
obO) in Kraft, die dem EAD die Aufgabe zuteilt,
u.a.
den städti-
schen Fuhrpark nachhaltig umzugestalten. Ziel ist eine moderne Mobilitätsbe-
reitstellung u.a. durch das Ersetzen von Pkw und Transportern mit Verbren-
nungsmotoren durch moderne Elektrofahrzeuge,
der Umbau vorhandener Fahr-
zeuge zu Elektrofahrzeugen, der Aufbau einer adäquaten Ladeinfrastruktur und
das Schaffen eines innerstädtischen Fahrzeugpools. Weitere Investitionen in
die Ladeinfrastruktur wurden vorgenommen und hierbei auch Förderungmittel
ein
gesetzt. Der Ladestrom ist Ökostrom.
Die MobO zielt darauf ab, einen maßgeblichen Beitrag zur Reduzierung des
Verkehrslärms und des Schadstoffausstoßes in Darmstadt zu leisten. Neben
Anlage I
Lagebericht 20
21
18
dem Einsatz möglichst umweltverträglicher oder emissionsfreier Dienstfah
r-
zeuge gilt es, die Nutzung anderer umweltfreundlicher Mobilitätsformen (Fahrrä-
der, Pedelecs, Lastenräder und ÖPNV) umzusetzen. Ein wesentliches Element
ist zudem, das sogenannte Pooling von Fahrzeugen voranzutreiben, d.h. die
gemeinsame Nutzung von Fahrze
ugen über Ämtergrenzen hinweg. Jedes Amt
und jeder Eigenbetrieb ist daher aufgerufen, Alternativen zu prüfen, wie Be-
schäftigte unter Zuhilfenahme der oben genannten Möglichkeiten ihren Dienst
versehen können, ohne ein Verbrennerfahrzeug einzusetzen. Es ist
zu prüfen,
ob im eigenen Amt oder im Fahrzeugpool geeignete Mobilität zur Verfügung
steht.
Der Mobilitätsdienstleister EAD steht hier den Ämtern und Eigenbetrieben
beratend zur Seite.
Für den Aufbau eines innerstädtischen Fahrzeugpools wird
in 2022 mit Pa
rtnern eine professionelle Buchungsplattform in Betrieb genom-
men.
Vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erhält der EAD für
die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Förderzeitraum weitere Mittel aus der För-
derrichtlinie Elektromobilität i
m Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft
2017
-
2020“.
Dieses Förderprogramm wurde mehrfach verlängert.
I
n
2021
wur-
den
erste
Mittel aus dem Zuwendungsbescheid über 4,9 Mio € abgerufen wer-
den.
Zum Jahresende wurde das erste elektrisch betriebene Abfallsammelfahr-
zeug in Betrieb genommen.
Die Investitionen zu dem Förderprojekt „Saubere
Luft II“ wird auch in 2022 fortgesetzt.
Akt
uell gibt es im EAD
-
Fuhrpark
60
Elektrofahrzeuge, darunter 5
5
Pkw, vier
Lkw bis 3,5 Tonnen und eine Großkehrmaschine. Dies entspricht in diesen
Fahrzeugsegmenten einem Anteil von rund 3
7
Prozent, wobei dieser kontinuier-
lich ausgebaut wird, indem Altfahrzeu
ge entweder durch neue Elektrofahrzeuge
ersetzt oder aber auf Elektroantrieb umge
rüstet
werden.
Mittels der Fördersumme soll der städtische Fuhrpark um weitere 45 Elektro-
fahrzeuge, darunter eine zusätzliche Kehrmaschine mit Elektroantrieb, erweitert
werd
en.
Anlage I
Lagebericht 20
21
19
Die Umsetzung der EU Green
-
Vehicle
-
Richtlinie ist damit auf gutem Weg.
Energieversorgung / Energieeinsparung
Das Betriebsgebäude des EAD ist ab dem 1. OG als Passivhaus ausgestaltet
worden.
Die Dächer der Fahrzeug
-
und der
Werkstatthallen am EAD
-
Betriebsstandort im
Sensfelderweg, der Kompostierungsanlage in der Eckhardwiesenstraße und
des Krematoriums Waldfrieden sind mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Der
Anteil der erneuerbaren Energien am jährlichen Energieverbrauch be
trägt auf
dieser Basis an den Standorten Krematorium, EAD
-
Betriebsgelände und Kom-
postierungsanlage etwa
23
,
45
und
61
Prozent. Weitere Photovolta
ikanlagen für
den Sensfelderweg,
die Kompostierungsanlage
und die Afrikaanlage im Zoo Vi-
varium
sind in
fortgesc
hrittener
Planung. Erste Arbeiten für eine Photovoltaikan-
lage auf dem Dach des Café Eulenpick im Zoo Vivarium haben stattgefunden
und werden in 2022 vollendet werden. Auch die Dächer des Darmstädter Re-
cyclingzentrums, an dem der EAD beteiligt ist, verfügen
über Photovoltaikanla-
gen. Diese erzeugen rund 70 Prozent mehr Strom als vor Ort verbraucht wird.
Der mehr erzeugte Strom wird in das Stromnetz eingespeist.
Mit der Umrüstung der Innenbeleuchtung in den Werkstatt
-
und Lagerhallen auf
dem EAD
-
Betriebsgelän
de sowie der Hallenbeleuchtung auf dem Gelände der
Kompostierungsanlage auf LED
-
Technik wurde der Energieverbrauch an bei-
den Standorten jeweils um etwa 65 Prozent gesenkt.
Im Zoo Vivarium sorgt
seit 2011
das Blockheizkraftwerk für eine klimascho-
nende und
effiziente Energieerzeugung. Mit einem Wirkungsgrad von rund 85
Prozent wird nur wenig Abwärme ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Die vor
Ort erzeugte Abwärme wird zur Beheizung der Tierhäuser
verwendet
.
Anlage I
Lagebericht 20
21
20
Weiterhin handelt es sich bei dem im Zoo Vivarium u
nd im Krematorium Wald-
frieden genutzten Erdgas um sogenanntes „Ökogas“, das heißt über Kompen-
sationsprojekte klimaneutral gestelltes Erdgas. Die Nutzung von Fernwärme am
EAD
-
Betriebsstandort weist ebenfalls eine günstige CO2
-
Bilanz auf.
Wassereinsparung
Der Wasserkreislauf im Gebäude Sensfelderweg ist durch eine Grauwasseran-
lage zum Einsparen von Frischwasser konzipiert worden. Eine Zisterne sam-
melt Wasser zum Reinigen von Fahrzeugen bzw. zum Befüllen der Straßen-
kehrmaschinen zum Reinigen der Straßen.
De
r EAD hat den Auftrag erhalten, die Baumbewässerung durchzuführen. Mit
Hilfe der Digitalisierung (Feuchtigkeitssensoren) und/oder anderer Maßnahmen
(Einsatz von feuchtigkeitsbindender Zusätzen in der Erde, wie z.B. Pflanzen-
kohle) soll die Bewässerung bedar
fsgerechter und damit wassersparender
durchgeführt werden.
Erste Pilotprojekte sind auf dem Standort Sensfelderweg
gestartet.
Das Geschäft mit der Vermietung und Verkauf von Trockentoiletten eines
Schweizer Herstellers auf privaten und/oder öffentlichen V
eranstaltungen, die
sog. Kompotoi, was auch einen Beitrag zur Wassereinsparung leistet, konnte in
2021
deutlich
ausgeweitet werden. U.a. kamen diese Kompotois auf der Bun-
desgartenschau in Erfurt, durch V
ermietung
des EAD zum Einsatz.
Abfallvermeidung
Nac
h der Abfallhierarchie ist der Reusegedanke umzusetzen
. Hierzu wurde im
November eine neue Gesellschaft, die KA
-
GEL gG
mbH (Kaufhaus der Gele-
genheiten
) gegründet. Das ist das Ergebnis
,
der schon zuvor engen Zusam-
menarbeit mit der Vorgängergesellschaft
KA
-
GEL gUG
. Mit der neuen
gGmbH
Anlage I
Lagebericht 20
21
21
bietet sich die
gesellschaftsrechtliche Möglichkeit den Reusegedanke im Kauf-
haus zu priorisieren. Dazu werden Prozesse bei der
schonende
n
Sperrmüllein-
sammlu
ng und der Haushaltsauflösung miteinander verbunden
.
Dekarbonisierung
Die Kompostierungsanlage wird um eine Karbonisierungsanlage ergänzt. Der
Inputstrom wird aufgrund der Beschaffenheit der angelieferten Menge zukünftig
in zwei Outputströme
transformiert: in Kompost und Pflanzenkohle.
Obwohl das Verfahren als Karbonisierung beschrieben wird, ist die Wirkung
eher Dekarbonisierung. Die auf dieser Methode produzierte Pflanzenkohle kann
der Klimaerhitzung entgegenwirken, indem sie der Atmosphäre
Kohlenstoff ent-
zieht. Das Produkt ist vielfältig einsetzbar. Es macht Böden fruchtbar, reinigt
Wasser, kann Kunststoff in der Produktion bestimmter Waren ersetzen oder als
Zuschlagstoff die Eigenschaften anderer Güter verbessern. Die Möglichkeiten
sind nic
ht abschließend. Zum Einsatz gekommen ist die Pflanzenkohle bei-
spielsweise schon beim Projekt „Tiny Forest“ oder a
nderen privaten Kleinpro-
jekten.
Der Bau der Karbonisierungsanlage konnte in 2021 weiter voran getrieben wer-
den und soll Ende 2022 in Betrieb g
enommen werden.
Da
s Projekt
–
„Auswahl
zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ vom Bundesministerium
des Innern, für Bau und Heimat konnte gewonnen werden. Für das Projekt "De-
karbonisierung und Resili
enzsteigerung der Wissenschafts
stadt Darmstadt
d
urch ein Pflanzenkohle basiertes urbanes Pflanzkonzept“ hat
das
Bundesmi-
nisterium eine Fördersumme von bis zu 1.000.000,00 € in Aussicht gestellt.
Des Weiteren
liegt der EAD bei einem Förderwettbewerb
, bei der sich weltweit
Städte bewerben konnten
, in auss
ichtsreicher Position
.
Es handelt sich um ei-
nen Wettbewerb
der
US
-
Amerikanischen Bloomberg Stiftung
.
Nach Inbetriebnahme ist die Stadt Darmstadt somit in der Lage eigene Zertifi-
kate auszustellen.
Anlage I
Lagebericht 20
21
22
Wasserstoffstrategie
Der EAD ist eingebunden in die Wass
erstoffstrategie der Wissenschaftsstadt
Darmstadt. Zusammen mit dem ZAS wird die schrittweise Umstellung von Ab-
fallsammelfahrzeugen des EAD auf Wasserstoffantrieb geprüft.
Die für die Fahrzeuge zukünftig notwendige Wasserstoffmenge wurde mittels
einer
interkommunalen Vereinbarung mit dem Zweckverband Abfallverwertung
Südhessen (ZAS) und der ENTEGA AG bereits vorab gesichert. Im Rahmen ei-
nes Forschungsprojektes (DELTA) soll am Müllheizkraftwerk (MHKW) in Darm-
stadt die Infrastruktur für Produktion und Nut
zung von Wasserstoff aufgebaut
werden. Die Genehmigung für das Projekt DELTA unter Konsortialführerschaft
der TU Darmstadt wird für das Frühjahr 2022 erwartet.
Bio
-
Lebensmittel
Der Anteil von Bio
-
Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung soll weiter
ausgebaut werden. Ebenso der Anteil an regional bezogenen Lebensmitteln.
Der
EAD
konnte
in 2021 bereits einen Anteil von 25% an
Bio
-
, Fair
-
Trade
-
und
regionalen Produkten erreichen
.
Anlage I
Lagebericht 20
21
23
6
. Vermögens
-
und Kapitallage
Über die Vermögenslage wird anhand ausgewählter Kennzahlen
zum Ende des
jeweiligen Wirtschaftsjahres
berichtet.
a)
Anlagevermögen
2021
2020
2019
2018
Summe des Anlagevermögens in T€
46.999
43.493
41.545
40.873
Veränderung in T€
3.507
1.948
672
-
6
Veränderung in %
8,0%
4,7%
1,6%
0,00%
Anlagenquote in %
64,
2
%
67,7%
68,
1
%
65,
9
%
Anlagendeckung durch Eigenkapital in %
40
,
4
%
39,9%
40,3%
40,2%
Das Anlagevermögen
erhöhte
sich
um T€
3.50
7
im Wesentlichen aufgrund
der
Investitionen in die
Kommunal
-
und Spezialfahrzeuge
.
Die Anlagenquote
ver-
minderte
sich
auf
6
4,
2 %
(V
orjahr
67,7
%
). Das Anlagevermögen ist zu
40,4
%
(V
orjahr
39
,9
%) durch Eigenkapital
abgedeckt.
b)
Eigenkapital
2021
2020
2019
2018
Summe des Eigenkapitals in T€
18.957
17.336
16.744
16.423
Veränderung in T€
1.6
21
592
321
300
Veränderung in %
9
,
4
%
3,5%
2,0%
1,9%
Eigenkapitalquote in %
2
5
,
9
%
27,0%
27,4%
26,5%
Eigenkapitalrentabilität in %
8
,
9
%
3,4%
1,9%
1,2%
Aufgrund des
Jahres
gewin
ns
hat sich
die E
i
gen
k
apitalrentabilität (
Jahresergeb-
nis
* 100 / Eigenkapital
zum Bilanzstichtag
) von
3,4
%
im Vorjahr
auf
8,9
%
er-
höht
.
Die Eigenkapitalquote
verminderte
sich
auf
25,9
% (
V
orjahr
2
7,0
%).
Anlage I
Lagebericht 20
21
24
Das Eigenkapital entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:
Stand
01.01.2021
Entnahme/
Verbrauch
Zuführung
Stand
31.12.2021
T€
T€
T€
T€
I.
Stammkapital
6.200,0
0
,0
0
,0
6.200,0
II.
Rücklagen
1.
Kapitalrücklage
8.690,
3
0
,0
0
,0
8.690,
3
2.
Allgemeine Rücklage
286,8
0
,0
0
,0
286,8
3.
Zweckgebundene
Rücklagen
418,1
0
,0
0
,0
418,1
III.
Gewinnvortrag
1.148,
5
-
3
55
,
3
8
79
,
1
1.672,3
IV.
Jahres
gewinn/
-
verlust
592,4
-
592,4
1.689,5
1.6
89,5
17.336,1
-
947
,7
2.
5
68
,
6
18.9
57,0
Die Entnahme
bzw. der Verbrauch
aus dem Gewinnvortrag
setz
t
sich zusam-
men aus den Verlusten 20
20
des Betriebszweigs
Straßenreinigung/
Winterdienst (sonstiger Bereich) in Höhe von T€
61
, des Hilfsbetriebs Werkstatt
in Höhe von T€
205
,
des
Kanalbetriebs
in Höhe von T€
35
und
der
Verlust
2020
im Bereich Vivarium in Höhe von T€
794
,
9
wurde
von der Wissenschafts-
stadt Darmstadt übernommen.
Die Zuführung zum Gewinnvortrag setzt sich z
usammen aus dem Jahresge-
winn 2020
des Schulbusbetriebs in Höhe von T€
236
,
Zentrale Gebäude-
dienste von T€
280
,
des BgA Gewerbliche Abfallentsorgung und Reinigung
in
Höhe von T€ 69
,
des BgA Krematoriums in Höhe von T€
235
und
der Straßen-
unterhaltung in Höhe von T
€
5
.
Anlage I
Lagebericht 20
21
25
c) Rückstellungen
2021
2020
2019
2018
2017
Summe des
Rückstellungen in T€
6.999
6.799
6.121
5.829
5.649
Veränderung in T€
200
678
292
180
171
Veränderung in %
2,9
11,1
5,0
3,2
3,1
Stand
Verbrauch
Auflösung
Auf
-
/Abzins.
Zuführung
Stand
31.12.2020
in T€
in T€
in T€
in T€
31.12.21
in T€
in T€
Rückstellung für Pen-
sionen u. ähnl. Ver-
pflichtungen
3.943,0
31,1
17,8
73,2
42,9
4.010,2
Rückstellung für Ge-
werbesteuer
59,8
59,8
0,0
0,0
118,2
118,2
Rückstellung für Kör-
perschaftsteuer
99,3
99,3
0,0
0,0
157,1
157,1
Rückstellung für
Ur-
laubsverpflichtungen
643,5
643,5
0,0
0,0
617,0
617,0
Rückstellung für Jah-
resabschluss und
Prüfung
50,3
50,3
0,0
0,0
50,3
50,3
Rückstellung. für Kos-
ten zur Aufbewahrung
von Unterlagen
15,
6
15,
6
0,0
0,0
15,5
15,5
Rückstellung für
Al-
tersteilzeit
483,2
129,6
0,0
6,5
71,
7
431,8
Rückstellung für Bei-
hilfen
331,1
1,9
0,0
4,5
0,0
333,7
Rückstellung für
Sonstiges
0,0
0,0
0,0
0,0
66,6
66,6
Rückstellung für Leis-
tungsorientierte Ver-
gütung
508,1
508,1
0,0
0,0
526,2
526,2
Rückstellung für
Überstunden
665,5
665,5
0,0
0,0
672,0
672,0
6.799,4
2
.
2
04
,
7
17,8
84
,
2
2.
337
,
5
6.998,6
Anlage I
Lagebericht 20
21
26
7
. Finanzlage
Die
L
iquidität des EAD war zu jedem Zeitpunkt gegeben.
Den finanziellen Ver-
pflichtungen wurde jederzeit nachgekommen.
Die
liquiden
Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um T€
5.87
7 stichtagsbezogen
gestiegen
.
Es bes
tand
20
21
eine
mehr als ausreichende
Liquidität
II
.
Grades
(Flüssige Mit-
tel
+
Forderungen / kurzfristige Verbindlichkeiten)
von
rd.
30
2
%
(V
or-
jahr
277
%)
. Sie
weist damit eine
absolute Überdeckung von
T
€ 17.037
(V
orjahr
T€
12.659
)
aus.
Die Liquidität I. Grades (Flüssige Mittel / kurzfristige Verbindlichkeit) beträgt rd.
1
79
% (V
orjahr
130
%).
Im Wirtschaftsjahr wurde
ein Darlehen
in Höhe von 5 Mio.
€
aufgenommen
.
Durch diese
s
Darlehen war die Finanzierung der Investitionen sichergestellt.
8. Chancen und Risiken, Prognosebericht
Der EAD nutzt ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur systematischen
Erfassung von Risiken mit einer Einschätzung von
Eintrittswahrscheinlichkeiten
und Schadenshöhen. Zu diesem Zweck werden regelmäßige Risikoinventuren
durchgeführt. Die Ergebnisse werden jeweils in einem Risikobericht zusammen-
gefasst, im Führungs
-
Meeting besprochen und der Betriebskommission als Be-
standte
il des Quartalsberichts vorgelegt.
Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf
den Eigenbetrieb haben könnten, sind nicht bekannt. Im Pandemie Jahr wurde
das Risiko „Ausfall von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen“ erhöht.
Anlage I
Lagebericht 20
21
27
Im Zuge des
verstärkten
Augenmerks auf das Thema Klimaveränderung wurde
das Risiko Klimaschutzanpassungsdefizit aufgenommen.
Im Bereich der IT
-
Si-
cherheit erstellt der EAD derzeit eine Sicherheitsleitlinie (kritische Infrastruktur)
.
Es wird geprüft, ob eine Zertifizierung nach IT Grundschutz vorgenommen wird.
Derzeit ist noch offen, ob der EAD die Schwellenwerte erreicht, die sich derzeit
noch zum IT
-
Sicherheitsgesetz 2.0 in Abstimmung
befinden
. Unabhängig da-
von, ist der EAD mit For
tentwicklungsmaßnahmen beschäftigt. Der verstärkte
Einsatz von mobilen Endgeräten ist z.B. mit dem Fraunhofer Institut (Sicherheit
in der IT) abgestimmt.
Der Entsorgungsmarkt unterliegt einer Vielzahl von rechtlichen Regelungen.
Der Betrieb ist damit grun
dsätzlich stets Risiken aus der Veränderung dieser
Rahmenbedingungen ausgesetzt. Durch die Mitgliedschaft im Verband kommu-
naler Unternehmen (VKU) ist der EAD über die aktuellen auch rechtlichen Ent-
wicklungen
gut
informiert. Außerdem wurden durch langfristi
ge Verträge die
Entsorgung wesentlicher Abfallarten gesichert.
Der EAD setzt im Rahmen der Finanzierung seiner Geschäftstätigkeit keinerlei
Finanzinstrumente, z.B. zur Absicherung gegen Zinssatz
-
und andere Markt-
schwankungen, ein. Er unterliegt daher nur
den üblichen Finanzierungsrisiken
bei Zahlungsausfällen, kurzfristigen Liquiditätsengpässen und möglichen Bank
-
insolvenzen. Bei der Aufnahme von Darlehen setzt der EAD auf eine sehr enge
Zusammenarbeit mit der Kämmerei. Ein funktionierendes Forderungsmana
ge-
ment und eine regelmäßige Überprüfung des Liquiditätsplans begrenzen eine
möglichen Engpass.
Die Abstimmungsvereinbarung mit dem für das Sammelgebiet Darmstadt zu-
ständigen Verhandlungsführer seitens des Dualen Systems, der Firma Interse-
roh, wurde urspr
ünglich bis Ende 2021 geschlossen. Anfang des Jahres 2022
wurde dieser Vertrag bis Ende 2022 verlängert.
In 2022 erfolgt eine Neuaus-
schreibung.
Zum Risikomanagement bezüglich der Beteiligungsgesellschaften gehören
Anlage I
Lagebericht 20
21
28
regelmäßig abgehaltene Sitzungen mit den
Geschäftsführern. Es existieren
Kontrollmechanismen dahingehend, dass Protokolle und „to do
-
Listen“ erstellt
sowie regelmäßige Ergebniskontrollen (Bilanz, G&V, Profit Center Berichte)
durchgeführt werden. In den Gesellschafterversammlungen wird regelmäß
ig
über die Lage der Gesellschaften berichtet und beraten.
Der EAD hat in 2021 begonnen auf das Umweltzertifikat nach Din ISO 14001
umzusteigen.
In gemeinsamen Schulungen wurden alle Beauftragten aus den
Abteilungen mit den Grundsätzen des Umweltmanagemen
tsystems vertraut ge-
macht. In verschiedenen Workshops wurden die Ziele, Umweltaspekte und
Maßnahmen besprochen und abgestimmt. Die erste Stufe des Audits fand im
November 2021 statt und wurde mit der 2. Stufe des Audits im März 2022 fort-
geführt. Die Unterl
agen werden aktuell von der Zertifizierungsstelle geprüft
.
Die Wachstumsprognosen der Wissenschaftsstadt Darmstadt durch Bebauung
weiterer Flächen und Konversionsflächen bergen die Chance, auch den Ge-
schäftsbereich Hauswirtschaft (durch den Bau neuer Kita
s) und Gemeinschafts-
verpflegung weiter auszubauen. So kommen im Jahr 2022 allein zwei neue Au-
gabestellen für die Essenbetreuung
und eine neue Produktionsstätte
hinzu. Der
EAD sieht darin die Chance, im direkten Kontakt mit den Endkunden die Pro-
zesse zu ges
talten.
Die Umsetzung der IT Strategie (digitale Transformation) wird im EAD organisa-
torisch über fünf Produktportfolios abgebildet.
Diese sind:
Digitale Kanäle zur Kundschaft
–
mit den Schwerpunkten Homepages
und Webservices bzw. OGZ (Onlinezugangsgese
tz)
Digitales Backoffice
–
mit den Schwerpunkten Intranet Vibe; DMS (Doku-
mentenmanagementsystem; Digitale Transformation und Collaboration
IoT/Industrie4.0/KI/Smart City
SAP
IT
-
Infrastruktur / Netzwerk
Anlage I
Lagebericht 20
21
29
Für die einzelnen Handlungsfelder sind Bereichs
-
und IT Leads benannt, die in
den Themenfeldern regelmäßige Statusbesprechungen abhalten.
Die Gesamt
-
Strategie bedeutet für den EAD die Chance, seine Funktion als
Dienstleister der Wissenschaftsstadt Darmst
adt auch digital zu etablieren.
Die Gebührenerhöhung
im Bereich Abfallentsorgung
in
202
1
verlief problemlos.
Es sind keine Widersprüche seitens der
23.600
Gebührenpflichtigen zum Be-
richterstellungszeitpunkt offen.
Es erging ein Widerspruch, dem abgeholfen
werden konnte.
Der Genehmigungsbescheid zum Bau einer Karbonisierungsanlage liegt vor.
Die Anlage wird derzeit errichtet und geht in der 2. Hälfte des Jahres 2022 in
Betrieb. Der Antrag zu Umbau und Erneuerung der Kompostierungsanlage ist
momentan in der
Abstimmung mit dem RP.
Die Auswirkungen der Corona
-
Krise betrafen auch 2021 durch die Schließung
der Schulen und Kindertagesstätten insbesondere die Bereiche Hauswirt-
schaft/Gemeinschaftsverpflegung, Gebäudereinigung und Schulbusbetrieb so-
wie Zoo Vivarium
. Durch die Möglichkeiten der Kurzarbeit aus dem Tarifvertrag
TV Covid konnten die finanz
iellen
Auswirkungen begrenzt werden.
Als systemkritischer Betrieb konnten die Leistungen
, wie im Vorjahr,
für die Be-
völkerung zu jeder Zeit erbracht werden.
Die im Zuge des Ukraine
-
Kriegs stetig steigenden Rohstoff
-
und Treibstoff-
preise, treffen naturgemäß auch den EAD.
Die Vertriebsstrategie liegt darin, mit Hilfe der Digitalisierung (Füllstandsenso-
ren in Abfallcontainern) Transporte zu verringern.
Auf dem L
ebensmittelmarkt zeichnen sich derzeit ebenfalls steigende Preise
ab. Demgegenüber ist der Altpapierindex gestiegen, was zu mehr Erlösen als
geplant führt.
Anlage I
Anlage I
ÓìÐÜÚˬ·´·¬·» Êïòïð
Anlage II
7
Anlage I
II
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Jahr
e
sabschluss zum 31. Dezember 2021
Anhang
I.
Allgemeine Vorschriften
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember
20
21
des Eigenbetriebes für kommunale Auf-
gaben und Dienstleistungen (EAD) wurde nach den Vorschriften des §§ 20 ff. EigBGes
Hess i.d.F. vom 9. Juni 1989, zuletzt geändert durch Artikel
6
des Gesetzes vom
14.
Juli
201
6
, i. V. m. den Bestimmungen des Dritten Buches des Handelsgesetzbu-
ches für große Kapitalgesellschaften in der derzeit gültigen Fassung aufgestellt.
Die Bi-
lanz und die Gewinn
-
und Verlustrechnung sind gemäß den Formblättern 1 (Bilanz) und
2 (Gewinn
-
und Verlustrechnung) der Verordnung zur Bestimmung
der Formblätter für
den Jahresabschluss der Eigenbetriebe gegliedert.
II.
Bilanzierungs
-
und Bewertungsmethoden
Die Gliederungen der Bilanz sowie der Gewinn
-
und Verlustrechnung entsprechen
den
gesetzlichen Vorschriften.
Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs
-
und
Bewertungsmethoden wurden beibe-
halten.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs-
kosten, vermindert um planmäßige
lineare
Abschreibungen, bewertet.
Der Abschrei-
bung werden betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren zugrunde ge-
legt.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs
-
bzw. Herstellungskosten angesetzt
und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibun-
gen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände
linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der Betriebsanlagen beträgt zwischen 7 und
25 Jahren, 19 bis 33 Jahren für Betriebsgebäude und Außenanlagen, sowie 5 bis 10
Jahren bei Fahrzeugen und Containern. Bei dauerhafter Wertminderung werden außer-
planmäßige Abschreibungen vorgenommen, um Vermögensgegenstände mit dem nied-
rigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Im Jahr 20
21
war dies nicht notwendig.
G
eringwertige Wirtschaftsgüter bis € 80
0,00
werden
im Jahr
der Anschaffung komplett abgeschrieben.
8
Anlage I
II
Die geleisteten A
nzahlungen wurden
mit dem
Nennbetrag angesetzt.
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen
auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei einer voraussichtlich dauerhaften
Wertminderung vorgenommen.
Die verzinslichen Ausleihungen werden mit dem
Nennwert
bilanziert.
Die Vorratsbestände wurden zu Anschaffungs
-
bzw. Herstellungskosten bewertet bzw.
mit dem
niedrigeren
Wert, der den Vorräten am Bilanzstichtag beizulegen war.
Die Forderungen und
sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter
Abzug von Wertberichtigungen angesetzt. Das hier angewandte Verfahren ist zweige-
teilt: Einmal handelt es sich hier um Einzelwertberichtigungen, bei denen die Debitoren
in voller Höhe bereinigt werd
en. Danach werden die restlichen Kunden je nach Mahn-
stufe mit einem pauschalierten Wert berichtigt.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Stadt Darmstadt betreffen Forderun-
gen an die Unternehmen, die
den
Konsolidierungskreis für den Gesamtabschluss
der
Wissenschaftsstadt Darmstad
t
bilden
.
Die Bewertung der flüssigen Mittel
(Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten)
er-
folgt zu Nennwerten.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag
aufgeführt, die Aufwand für
einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstel-
len.
Das Stammkapital ist zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbind-
lichkeiten. Sie sind
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
i
n Höhe des
erwarte-
ten
Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr gemäß § 249 Abs. 1 in Verbindung
mit § 253 Abs
.
1
HGB ermittelt und gemäß §
1 RückAbzinsV mit dem von der deut-
schen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz
zum 31.
Dezember 20
21
in Höhe von
1,87
% (Vorjahr
2,
30
%)
abgezinst
. Dies ist der durchschnittliche Marktzinssatz der letz-
ten zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
Der
sich
nach §
253 Abs.
6 HGB
zu ermittelnde
Unterschiedsbetrag, der sich aus der
9
Anlage I
II
Änderung des maßgeblichen durchschnittlichen Marktzinssatzes von 7 auf 10 der ver-
gangenen Jahre ergibt, beträgt T€
191
(Vorjahr T€
245
)
. Für
den
Betrag besteht eine
Ausschüttungssperre
.
Die Beihilferückst
ellungen wurden mit
1,
35
%
(Vorjahr
1,
60
%)
abgezinst. Dies ist der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre, der
sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
Der Berechnung wur-
den die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heube
ck
2018
G zugrunde gelegt. Des Weiteren
wurden unverändert zum Vorjahr folgende Parameter verwendet:
Gehaltstrend:
2
,0 % p.a.
Rententrend:
2,0 % p.a.
Fluktuationsrate:
0,0 % p.a.
Pensions
-
und Beihilferückstellungen wurden unter Anwendung des
Anwartschaftsbar-
wertverfahrens ermittelt. Der laufende Zinsaufwand sowie der Effekt aus der Änderung
des Zinssatzes sind im Zinsergebnis des laufenden Jahres ausgewiesen.
Darüber hinaus wurden für die mittelbare Verpflichtung aus der Zusage von Rentenan-
sp
rüchen durch die Zusatzversorgungskasse (ZVK
-
Renten) für den Mitarbeiterkreis der
aktiven Beschäftigten des Vivariums weitere Beträge in die Position Pensionsrückstel-
lung eingestellt. Die Ermittlung dieses Teils der Pensionsrückstellung erfolgte unter Ver-
w
endung der gleichen Zinssätze
und übrigen Parameter
wie
bei den
Pensionsrückstel-
lungen.
Für die Versorgungsverpflichtungen der übrigen Mitarbeiter aus der Zusatzversorgung
wurde vom Passivierungswahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht
und kei
ne Rückstellung gebildet. Durch seine Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungs-
kasse erfüllt der Betrieb die tarif
-
und arbeitsvertragliche Verpflichtung zur zusätzlichen
Versicherung seiner Beschäftigten. Im Wirtschaftsjahr 20
2
1
erhob die Zusatzversor-
gungsk
asse eine Umlage in Höhe von 5,7 % (Vorjahr 5,7 %) des zusatzversorgungs-
pflichtigen Entgelts.
Steuerrückstellungen enthalten Steuerverpflichtungen
aus laufenden Ertragssteuern
der Betriebe gewerblicher Art Abfall und
Krematorium.
Die
Rückstellungen für die Altersteilzeitverpflichtungen sind gemäß der Stellungnahme
des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 19.
Juni 2013
-
IDW
R
S HFA 3 zur „handelsrechtlichen Bilanzierung von Verpflichtungen aus Alterszeitrege-
lunge
n“ gebildet worden. Der Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen lag ein versi-
cherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Rückstellung für Altersteilzeitver-
10
Anlage I
II
pflichtungen w
ird
nach dem versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren (An-
wartschaftsbarw
ertverfahren) sowie unter Zugrundelegung der Richttafeln 2
018
G von
Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Dabei wurde zum 31. Dezember 20
2
1
ein Zinssatz
von
1,
35
% p.a. (Vorjahr
1,
60
% p.a.) verwendet. Die Rückstellung für Altersteilzeit be-
tr
ifft
die zum Bilan
zstichtag bereits abgeschlossenen Altersteilzeitverträge. Sie enth
ält
Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtun-
gen de
s Eigenbetriebes
.
Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Stadt Darmstadt betreffen
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, die
den
Konsolidierungskreis für den Ge-
samtabschluss der Wissenschaftsstadt Darmstadt bilden.
Auf der Passivseite sind als Rechnungs
abgrenzungsposten Einnahmen vor dem Ab-
schlußstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag
darstellen.
11
Anlage I
II
III.
Erläuterungen zur Bilanz
Die Aufgliederung des
Anlagevermögens
i
st als Anlage zum Anhang beigefügt.
Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) hält folgende
Beteiligungen
mit einer Beteiligungshöhe von mindestens 20 %
:
Name
Darmstädter
Recycling Zentrum
GmbH
(DRZ GmbH)
Darmstädter
Entsorgungs- und
Dienstleistungs
GmbH
(DED GmbH)
Kaufhaus der
Gelegenheiten
gGmbH
(KA-Gel gGmbH)
Sitz der Gesellschaft
Darmstadt
Darmstadt Darmstadt
Höhe am Anteil des
Kapitals am 31.12.2021
50%
100%
96%
Eigenkapital 31.12.2021 575.044,70 € 326.757,86 € 5.487,32 €
Jahresergebnis 2021
353.333,63 € 43.837,05 € -19.512,68 €
Bei dem
Jahresergebnis 2021
der KA
-
Gel gGmbH
und der DRZ GmbH
handelt es sich
um das vorläufige Jahresergebnis 2021.
Die
KA
-
Gel gGmbH wurde im
November 2021
errichtet.
Die
Forderungen gegen
den Haushalt der Stadt und verbundene Unternehmen
der Stadt Darmstadt
beinhalten mit T€
3.905
(
Vorjahr
T€
4.515
) Lieferungen und Leis-
tungen. Darüber hinaus bestehen Forderungen
aus
Pensionen und Beihilfen für Be-
amte, welche früher bei der Stadtverwaltung beschäftigt waren und vom EAD in den
Ruhestand wechselten oder noch wechseln werden, Forderungen aus Jahresab-
sch
lussverrechnungen sowie Forderungen aus einem Verrechnungskonto des Vivari-
ums aus der Zeit bis 31.12.2009
über insgesamt T€
2.
0
49
(
Vorjahr
T€
2.132
).
Bei den
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht,
in Höhe von T€
370
(
Vorjahr
T€
2
22
) handelt es sich um Forderungen aus Lie-
ferungen und Leistungen, die in Höhe von T€
21
2
gegenüber
der
Arge Meinhardt Städ-
tereinigung GmbH
& Co. KG/DED GmbH,
die in Höhe von T€
63
gegenüber der
awaTech GmbH,
die
in
Höhe
von T€
72
gegen die die Darmstädter Recycling Zentrum
GmbH
und in Höhe von T€ 23 gegen KA
-
Gel gGmbH
bestehen.
12
Anlage I
II
Bei den
sonstigen Vermögensgegenständen
handelt es sich im Wesentlichen um
Steuerforderungen für Umsatz
-
, Gewerbe
-
und Körperschaft
steuer
in Höhe von T€
430
(Vorjahr T€
523
)
sowie um debitorische Kreditoren in Höhe von T€
79
4
(Vorjahr
T€
487
)
.
Sämtliche
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr voll-
ständig innerhalb eines Jahres fällig.
Gem
. §
274
Abs.
1 S.
2
HGB wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die aktiven
latenten Steuern
nicht in der Bilanz auszuweisen.
Eine
Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
wurde in der Bilanz
in Höhe von T€
4
.
010
(Vorjahr T€
3.
943
)
gebildet. Diese beinhaltet einerseits die Ver-
pflichtung gegenüber derzeit oder in der Vergangenheit beim EAD besch
äftigten Beam-
ten in Höhe von T€
3.
283
(Vorjahr T€
3.
198
)
als auch eine Rückstellu
ng für Verpflich-
tungen gegenüber der ZVK für den Bereich
des Vivariums in Höhe von T€
7
27
(Vor
jahr
T€
7
45
)
. Die mittelbaren Verpflichtungen
des EAD aus Pensionszusagen der
ZVK be-
laufen sich handelsbilanziell auf T€
3
7
.
303
(Vorjahr T€
3
4
.
650
)
. Daneben bestehen
noch Pensionsaltzusagen, für die keine Rückstellungen gebildet wurden. Der versiche-
rungsmathematische Teilwert dieser Altzusagen beträgt T€
8
(Vorjahr T€
9
)
.
Die
sons
tigen Rückstellungen
in Höhe von T€
2
.
713
(Vorjahr T€
2.
697
)
beinhalten
Rückstellungen für
angefallene Überstunden
von
T€
672
(Vorjahr T€
666
)
,
T€
526
für
Verpflichtungen
aus der leistungsorientierten Vergütung
(Vorjahr T€
508
)
,
T€
617
für
Urlaubsrückstellungen
(Vorjahr T€
644
)
,
T€
334
für Beihilfen
(Vorjahr T€
3
31
)
,
Ver-
pflichtungen aus Altersteilzeit von T€
432
(Vorjahr T€
483
)
, T€ 67 für die Sanierung der
Wasserleitungen im Vivarium
und T€
66
für Jahresabschlussprüfung,
Rechtsangele-
ge
nheiten
sowie Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen
(Vorjahr T€
66
)
.
13
Anlage I
II
Die Restlaufzeit der bilanzierten Verbindlichkeiten ist dem untenstehenden Verbindlich-
keitsspiegel zu entnehmen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber
dem Haushalt der Stadt und verbundenen Unter-
nehmen der Stadt
Darmstadt
in Höhe von T€
2.485
(Vorjahr T€
1.
481
)
resultieren in
Höhe von T
€
1.469
(Vorjahr T€
522
)
aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von
T€
1.016
(Vorjahr T€
959
)
aus Verbindlichkeiten aus Rückstellungen für Pensionen und
Beihilfen für Beamte, welche in der Vergangenheit beim EAD beschäftigt waren und
zwischenzeitlich zur Stadtverwaltung gewechse
lt
sind
.
Bei den
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-
verhältnis besteht
, handelt es sich wie im Vorjahr vollständig um Lieferungen und
Leistungen, die in Höhe von T€
237
(Vorjahr T€
187
)
gegenüber der awaT
ech GmbH
bestehen.
14
Anlage I
II
In den
sonstigen Verbindlichkeiten
sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von
T€
1
94
(V
orjahr
T€
180
) enthalten. Außerdem werden hierunter Verbindlichkeiten aus
den Gebührenüberschüssen in den Bereichen Abfall (T€
2.343
,
Vorjahr
T€
824
), Stra-
ßenreinigung (T€
592
Vorjahr
T€
889
) sowie Kompostentgelte (T€
157
,
Vorjahr
T€
70
)
ausgewiesen.
Die Verbindlichke
iten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.
Zum 31.
Dezember
20
2
1
bestanden
sonstige
finanzielle Verpflichtungen
für
202
2
aus Bestellungen in Höhe von T€
13.458
, davon
für den Umbau auf Elektro
-
Nutzfahr-
zeuge in Höhe von T€
2.598
, für den Umbau auf Elektro PKW und kleinere Nutzfahr-
zeug
e
in Höhe von T€ 268,
für
Fremdleistung
en
im Bereich für Gebäudereinigung in
Höhe von T€
1.070
, für Fremdleistung
en
im Bereich Abfallentso
rgung in Höhe von
T
€
2.
211
, für
die Anschaffung
von
2
Mü
l
lfahrzeuge
n
und einem Abfall
-
Zerkleinerer
in
Gesamth
ö
he von T€
920 und für die
Planung
des
Umbau
s
der Kompostanlage
in Höhe
von T€
421
.
Darin enthalten sind auch
Verpflichtungen aus
Mietverträgen für das Jahr
20
2
2
in Höhe von T€
537
.
15
Anlage I
II
IV.
Erläuterungen zur Gewinn
-
und Verlustrechnung
Die vollständig im Inland erzielten Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die Betriebs-
zweige:
In den
sonstigen
betrieblichen Erträgen
von T€
561
(Vorjahr T€
512
)
sind
im We-
sentlichen Gewinne
aus Anlagenverk
äufen
in Höhe von T€
326
(Vorjahr T€
149
)
,
sons-
tige Erträge aus Fördermitteln in Höhe von T€ 36 (Vorjahr T€ 139), sonstige Erlöse Vi-
varium (Spenden,
Tierpatenschaften etc.) in
Höhe von T€
84
(Vorjahr T€
82)
und
Skon-
toerträge von T€
32
(Vorjahr T€
45
)
enthalten
.
Von diesen Erträgen sind T€ 364 (Vor-
jahr T€ 153) periodenfremd.
Der
Materialaufwand
von
T
€ 25
.
407
(
Vorjahr
T
€ 23.054
) resultiert im Wesentlichen
aus
den Kosten für Verwertung und Beseitigung in Höhe von T€
10
.
523
(Vorjahr
T€
9.975
), sowie den Kosten für bezogene Fremdleistungen
im Bereich Gebäudereini-
gung und Kanalbetrieb von T€
7.001
(Vorjahr T€
6.295
).
Der
Personalaufwand
von T€
30.
780 (Vorjahr T€ 30
.
776
) ist begründet durch
die
Tarif-
erhöhung
ab 1.
April
20
21
im
Durchschnitt von
1,
40 %
aus dem TVÖD
und Kurzarbeit
in den Bereichen Hauswirtschaft, Gemeinschaftsverpflegung, Schulbusbetrieb und dem
BgA Vivarium
.
In den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen
von T€
4.
213
(Vorjahr T€
3.327
)
sind
IT
-
Kosten in Höhe von T€
1.347
(Vorjahr T€
953
),
Mietkosten
in Höhe von T€
537
16
Anlage I
II
(Vor
jahr T€
425
)
sowie periodenfremde Aufwendungen von Höhe von T€
140
(Vorjahr
T€
8
)
enthalten.
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Kon-
ditionen liegen nicht vor.
Erträge aus de
m
Verlustausgleich
in Höhe von T€
7
89
(Vorjahr T€
794
)
für den Be-
reich Vivarium
wurde
n
vor dem Jahres
gewinn
ausgewiesen.
Die Betriebsleitung schlä
gt
vor,
vom Gewinn
€
1.5
45
.
871,52
auf neue Rechnung vorzu-
tragen
und €
143.674,10
an den Haushalt der Stadt Darmstadt abzuführen
.
V.
Sonstige Angaben
Der EAD wird ausgehend von der Hessischen Gemeindeordnung und in Verbindung mit
dem Hessischen Eigenbetriebsgesetz als Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit als
hundertprozentiges Sondervermögen in
den
Gesamtkonzernabschluss der Stadt
Darm-
stadt einbezogen
, der sowohl den kleinsten als auch den größten Konsolidierungskreis
darstellt.
Der Eigenbetrieb nimmt den Befreiungstatbestand des § 290 Abs. 5 HGB i.V.m.
§ 296 Abs. 2 HGB in Anspruch und verzichtet auf die Aufstellung eines Konzernabschlus-
ses aufgrund der untergeordneten Bedeutung der DED GmbH und der KA
-
Gel gGmbH.
Das in
202
1
aufgewendete Honorar für den Abschlussprüfer im Sinne
des
§ 319 Abs. 1
S.1, 2 HGB
für Prüfungsleistungen
betrug T€
30
. D
as Honorar für die steuerliche Bera-
tung betrug im
Geschäftsjahr
20
21
T€
19.
Im Geschäftsjahr
20
21
waren gem. § 267 Abs. 5 HGB
durchschnittlich
beim Eigenbe-
trieb beschäftigt:
Anzahl
Vorjahr
Beamte
1
1
Auszubildende
2
1
20
Beschäftigte
713
699
735
7
20
17
Anlage I
II
De
r
Betriebsleitung gehörte in 2021
an:
Frau Sabine Kleindiek, 1. Betriebsleiterin
Auf die Angabe der Bezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Der Betriebskommission gehörten in 20
21
an:
a)
Mitglieder des Magistrats
:
Herr Stadtkämmerer André S
chellenberg (Vorsitzende
r)
Frau Stadträtin Iris Behr
Herr Stadtrat Dr. Wolfgang Gehrke
b)
Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung
:
Herr Stadtverordneter Dr. Jürgen Deicke
(bis
Mai
2021)
Herr Stadtverordneter Peter Franz
Frau
Stadtverordnete Yasemin Aslan
(bis Mai 2021)
Herr Stadtverordneter Günter Zabel
(bis Mai 2021)
Frau
Stadtverordnete
Martina Hübscher
-
Paul
(bis Mai 2021)
Frau Stadtverordnete Susanne Rihm (ab
Juni
2021)
Frau Stadtverordnete Ana Lena Herrling
(ab Juni 2021)
Herr Stadtverordneter Philipp Lehmann
(ab Juni 2021)
Herr Stadtverordneter Leif Blum
(ab Juni 2021)
c)
Mitglieder des Personalrats
:
Frau
Personalr
ät
in
Inge Egner
Herr Personalrat Ralf
Keller
d)
Wirtschaftlich oder technisch besonders erfahrene Personen
:
Herr Prof. Dr. Klaus
-
Michael Ahrend
Frau Prof. Dr. Liselotte Schebek
Herr Thomas Heldmann
An die Mitglieder der Betriebskommission wurden keine Aufwandsentschädigungen ge-
zahlt.
ÓìÐÜÚˬ·´·¬·» Êïòïð
Anlage II
Anlage II
PwC
Anlage
III
1
DEE00021210.1.1
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Derzeit verfügt der Eigenbetrieb über keinen eigenständigen Geschäftsverteilungsplan. Die
Betriebslei
tung
leitet den Eigenbetrieb ge
mäß
§ 4 Abs. 3
der Betriebssatzung in eigener Zu-
ständigkeit und Verantwortung, soweit das Eigenbetriebsgesetz oder die Betriebsordnung
nichts anderes bestimmen.
Die durch die Betriebskommission zustimmungsp
flichtigen Geschäfte sind in § 7
A
bs. 2
der
Betriebss
atzung geregelt. Die zustimmungspflichtigen Maßnahmen entsprechen nach unse-
rer Auffassung den Erfordernissen einer sachgerechten Betriebsführung.
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Im Berichtsjahr fanden
vier
Sitzungen der Betriebskommission statt,
deren
Niederschriften
uns vorlagen
.
Ausschüsse wurden nicht gebildet.
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Nach den
uns erteilten Auskünften war die
Betriebsleiter
in
in keinen Aufsichtsräten oder an-
deren Kontrollgremien vertreten.
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Die Angaben über die Bezüge der Betrieb
sleitung sind in zulässiger Anwendung des §
286
Abs. 4 HGB unterblieben.
PwC
Anlage
III
2
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Es existiert ein schriftlicher Organisationsplan, aus dem sich Organisationsaufbau, Arbeits-
bereiche und Zuständigkeiten/Weisungsbefugnisse erkennen lassen.
Der Or
ganisationsplan wird ergänzt durch Dienstanweisungen, die die ordnungsmäßige Ver-
tretung der Gesellschaft bei allen Geschäftsvorfällen im Innen
-
und Außenverhältnis gewähr-
leisten.
Aufbau
-
und Ablauforganisation entsprechen den Bedürfnissen des Unternehmens.
Der Or-
ganisationsplan wird regelmäßig überprüft und ggf.
angep
asst.
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Im Rahmen unserer Prüfung haben sich keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass von den
bestehenden Re
gelungen des Organisationsplans abgewichen wurde.
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Der Eigenbetrieb wendet
e im Berichtsjahr
eine von der Stadt Darmstadt erlassene Rundver-
fügung zur Korruptionsbek
ämpfung an.
Alle
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
haben die
Kenntnis dieser
Vorschrift
bestätigt
.
D
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rüber hinaus
wurde von der Stadt Darmstadt ein
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ichtlinie
zur Verbesserung der Unternehmensleitung und
Steuerung unter dem Titel
Darmstädter
Compliance
-
Leitlinien
(Fassung
vom
3.
Juli
2014)
verfasst
,
die von allen Be-
teiligungen
der Stadt Darmstadt
anzuwenden ist
.
Mit Beschluss vom
18.
September
2015
hat
die Betriebskommission der Anwendung der Darmstädter Compliance
-
Leitlinien im EAD zu-
gestimm
t.
Zusätzlich wurde ein gemeinsamer Compliance
-
Officer für die Stadtwirtschaft be-
stellt.
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Der Eigenbetrieb
verfügt
seiner Größe
entsprechend über umfassende
Verfahrensanweisun-
gen
, die in Richtlinien
für jeden einzelnen Geschäftsbereich insbesondere z
ur Auftrags-
PwC
Anlage
III
3
DEE00021210.1.1
vergabe und Auftragsabwicklung
dokumentiert sind.
Nach
unserer stichprobenweisen Über-
prüfung
wird
danach verfahren. In der Betriebssatzung sind zusätzliche Regelungen für zu-
stimmungspflichtige Rechtsgeschäfte und Maßnahmen durch die Kontrollorga
ne getroffen.
Kreditaufnahmen werden im Rahmen des Wirtschaftsplans
geplant
und durch die Kämmerei
der Stadt Darmstadt nach eingehender Abstimmung abgeschlossen.
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Verträge werden
zentral im Finanz
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und Rechnungswesen
mit Software
-
Unterstützung
verwaltet und aufbewahrt.
Eine ordnungsmäßige Dokumentation von Verträgen ist gegeben.
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Der Eigenbetrieb erstellt
in jedem
Jahr einen
Wirtschaftsplan
für das dar
auffolgende Wirt-
schafts
jahr
, der durch die Betriebskommission
und letztlich durch die Stadtverordnetenver-
sammlung
beschlossen
wird.
Das Planungswesen entspricht nach unseren Feststellungen den Bedürfnissen des
Eigenbe-
triebs.
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Die Abteilung Finanz
-
und Rechnungswesen
erarbeitet
im laufenden Wirtschaftsjahr die Ist-
zahlen für die Quartalsabschlüsse. Abweichungen zu den aus dem Wirtschaftsplan abgeleite-
ten Sollzahlen werden zusammen mit den betroffenen Profit
-
Cent
er
-
Verantwortlichen ana-
lysiert.
Quartalsweise erstattet die Betriebsleitung Bericht an die Betriebskommission. Hier-
bei werden Planabweichungen regelmäßig in Form eines schriftlichen Berichts mit Soll
-
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Ist
-
Vergleich und einem Erläuterungstext zur Geschäftse
ntwicklung dargestellt. In diesem Be-
richt wird jeder einzelne Betriebszweig des EAD aufgeführt.
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Die Geschäftsvorfälle des
Eigenbetr
iebs
werden nach den Grundsätzen kaufmännischer
Buchführung aufgezeichnet. Das bei
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EAD
bestehende Rechnungswesen entspricht der Un-
ternehmensgröße und den besonderen Anf
orderungen des
Eigenbetriebs
. Dem
Eigenbetrieb
PwC
Anlage
III
4
DEE00021210.1.1
steht ein für eine wirtschaftliche Betri
ebsführung geeignetes Instrument zur Verfügung
(SAP). Abstimmungskontrollen innerhalb des Rechnungswesens werden in ausreichendem
Umfang durchgeführt.
Der
Eigenbetrieb
verfügt außerdem über eine Kostenarten
-
, eine Kostenstellen
-
und eine
Kostenträ
gerrechn
ung (
Bereichs
rechnung). Die Kostenrechnung entspricht der Größe und
den Anforderungen des Unternehmens.
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Die Stadt
Darmstadt ist Inhaberin der Bankkonten. Zeichnungsberechtigt für den gesamten
Zahlungsverkehr sowie die Darlehensverwaltung sind Mitarbeiter der Finanzverwaltung der
Stadt Darmstadt
sowie ausgewählte Mitarbeiter des EAD.
Die Darlehensverwaltung obliegt
led
iglich
Mitarbeitern der Finanzverwaltung der Stadt Darmstadt
. Mitarbeiter des EAD füh-
ren den Zahlungsverkehr bis zur Erstellung des Datenmediums durch. Ausgewählte Mitar-
beiter der Abteilung Finanz
-
und Rechnungswesen des EAD sind per Onlineabfrage berech-
ti
gt
,
sich über aktuelle Bestände der Finanzkonten zu informieren und in Zusammenarbeit
mit der Stadtkasse kurzfristig auf Liquiditätsschwankungen zu reagieren.
Über die Anlage überschüssiger Liquidität entscheidet die Abteilung Finanz
-
und Rechnungs-
wesen d
es EAD
. Mit den Fälligkeitslisten der ein
-
und ausgehenden Zahlungen aus der Fi-
nanzbuchhaltung und dem Mittelbindungsprozess im investiven Bereich wird die Liquidität
geplant.
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Die Finanzverwaltung der Stadt Darmstadt übernimmt für den EAD das zentrale Cash
-
Ma-
nagement. Es ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Nichteinhaltung der
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afür beste-
henden
Regelungen.
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Entgelte werden voll
ständig und zeitnah in R
echnung gestellt und eingezogen
. Der Eigenbe-
trieb verfügt über ein Mahnwesen, das gewährleistet, dass Forderungen unter Ausnutzung
aller rechtlichen Möglichkeiten zeitnah und effektiv verfolgt und eingezogen werden.
Ge-
werbliche Rech
nungen werden nach
Ausschöpfung aller Mahnstufen
an ein externes Inkas-
sobüro abgegeben.
PwC
Anlage
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Der Eigenbetrieb verfügt über e
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Controlling
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die
bei der Betriebsleitung an-
gesiedelt ist.
Diese umfasst alle Bereiche des Unternehmens.
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Das Rechnungs
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und Berichtswesen ermöglicht eine effektive Überwachung der Beteili-
gungsunternehmen. Gesellschafterversammlungen und teilweise Geschäftsführersitzungen
der Beteiligungen
finden mit Teilnahme der Stabsstel
le Controlling und des Abteilungslei-
ters Fi
nanz
-
und Rechnungswesen statt.
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Im Rahmen
des Risikocontrollings wurden
bis November elf und ab Dezember
2021
zwölf
Einzelrisiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe
ermittelt und
quantifiziert. Risikosteuerungsmaßnahmen und Risikokontrollstr
ategien sind für jedes Ein-
zelrisiko festgelegt.
Q
uartalsweise
findet
eine Risikoinventur durch die
Stabsstelle Controlling in Zusammenar-
beit mit
einzelnen Bereichsverantwortlichen statt, um bestandsgefährdende oder anderwei-
tige Risiken
frühzeitig
zu erken
nen.
Die Ergebnisse der Risikoinventuren werden in einem
Risikobericht erfasst und im Rahmen der Führungs
-
Meetings besprochen. Risikoberichte
werden als Bestandteile der Quartalsberichte der Betriebskommission im Rahmen der Sit-
zungen vorgelegt.
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Nach unserer Prüfung sind d
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haltspunkte dafür, dass die Maßnahmen nicht durchgeführt werden, haben sich im Rahmen
unserer Prüfung nicht ergeben.
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Eine kontinuierliche und systematische Abstimmung und Anpassung an die aktuellen Ge-
schäftsprozesse und
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olgt.
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t die Beantwortung
dieses Fragenkreises.
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Die Aufgaben der internen Revision werden von der Stabsstelle Controlling und den Abtei-
lungsverantwortlichen wahrgenommen. Die Kassenprüfung wird vom Revisionsamt der
Stadt Darmstadt
jährlich durchgeführt.
Die
Abwicklung
der Bankge
schäfte erfolgt durch die
Finanzverwaltung der Stadt Darmstadt.
Prüfungsergebnisse und Maßnahmen zur Verbesserung von Geschäftsvorgängen werden di-
rekt an die
Betriebsleiter
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nterne Revision erfolgt durch
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Bis auf die Kassenprüfung
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Bericht
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r keine Prüfungen durchgeführt.
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Das Investitionsvolumen des g
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wurde nicht überschritten.
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Es liegen uns keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Leasing
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Ausschöpfung der Kreditlinien ab
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Im Rahmen unserer Jahresabschl
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Es wurden Konkurrenzangebote eingeholt und berücksichtigt.
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Die Betriebsleitung informiert die Betriebskommission
gemäß §
21 EigBGes
i.V.m der Be-
triebssatzung
quartalsweise über die Entwicklung der Geschäfte. Daneben
berichtet die Be-
triebsleitung
in
den Sitzungen der Betriebskommission mündlich.
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Die uns vorgelegten Vorlagen und Berichte zur wi
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haftlichen Lage des Eigenbetriebs
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halten Angaben über den bisherigen Geschäftsverlauf, die Ergebnisse und Planfortschreibun-
gen sowie detaillierte Erläuterungen hierzu. Sie vermitteln nach unserer Auffassung einen
zutreffenden Einblick in die wirts
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aftliche Lage des Eigenbetriebs
und die wichtigsten Un-
ternehmensbereiche.
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Nach den uns vorliegenden Protokollen erfolgte grundsätzlich eine Unterrichtung über we-
sentliche Vorgänge. Wir haben keine Anhaltspunkte
für nicht ordnungsgemäß abgewickelte
Geschäftsvorfälle im Rahmen unserer Prüfung festgestellt.
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Im Rahmen unserer Abschlussprüfung haben wir keine Anhaltspunkte für eine nicht ausrei-
chende Berichterstattung festgestellt.
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Auskunftsgemäß wurden keine Interessenskonflikte gemeldet.
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Es haben sich keine Anhaltspunkte für wesentliche Abweichungen zwischen den Bilanz
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Die Eigenkapitalquo
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des Eigenbetriebs beträgt
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% (Vorjahr:
2
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Die eigenen Mit-
tel und das langfristi
g verfügbare Fremdkapital
60
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Vorjahr
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Mio) decken das Anlagevermögen
vollständig
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Die Finanzlage des Eigenbetriebes ist als ausreichend anzusehen.
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Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft
Finanz
-
bzw. Fördermittel der öffentlichen Hand
von
insgesamt
2.330.308,62
für den Fuhrpark
erhalten
.
Darübe
r hinaus hat der EAD im Jahr 202
1
auf Grundlage des am 30. März 2020 geschlosse-
nen Tarifvertrags zur Regelung der Kurzarbeit im Bereich der Vereinigung der kommunalen
Arbeitgeberverbände (TV COVID) einen Antrag für Kurzarbeit bei der Bundesagentur für Ar-
be
it gestellt. Die von der Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmer haben bei Vorliegen der Vo-
raussetzungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld (§§ 95 ff. SGB III, § 1 KugV) gegenüber der
Bundesagentur für Arbeit (BA) einen Anspruch auf Kurzarbeitergeld, welches vom E
AD als
Zahlstelle ausgezahlt wird. Bei den Erstattungen der vom Arbeitgeber zu tragenden Beiträge
zur Sozialversicherung handelt es sich um nicht rückzahlbare öffentliche Zuwendungen.
Das von der Arbeitsagentur erstattete Kurzarbeitergeld (inkl. gestellter
und noch nicht aus-
gezahlter Anträge) betrug
72.547,07
, die das Jahr 202
1
betreffenden Zuwendungen für
Beiträge zur Sozialversicherung
58.404,09
(inkl. gestellter und noch nicht ausgezahlter
Anträge).
Anhaltspunkte, dass die mit den Förderungen verbund
enen wesentlichen Verpflichtungen
und Auflagen nicht beachtet wurden, haben sich im Rahmen unserer Prüfung nicht ergeben.
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Die Eigenkapitalquote des Eigenbetriebes beträgt
25,9
% (Vorjahr:
27
,
0
%)
. Es bestehen
keine Finanzierungsprobleme aufgrund der Eigenkapitalausstattung.
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Der Eigenbetrieb weist im Berichtsjahr e
inen
Gewinn
aus, der
auf neue Rechnung vorgetra-
gen werden
soll. Dies ist mit der wirtschaftlichen Lage des Eigenbetriebs vereinbar
.
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Das
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verteilt sich auf die einzelnen Betriebszweige wie folgt
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PwC
Anlage
III
12
DEE00021210.1.1
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Im Berichtsjahr
wurde d
er Jahr
es
gewinn
erneut
um die Erträge aus dem Verlustausgleich
für
das Vivarium
(
789
; Vorjahr
:
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erhöht
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Es haben sich keine entsprechenden Anhaltspunkte ergeben.
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D
er Eigenbetrieb
ist nicht konzessionsabgabepflicht
ig.
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Im Bereich Straßenreinigung und Winterdienst konnte der Verlust im
Vergleich zum Vorjahr
Im Bereich
Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik sind die Umsatzerlöse aus
dem operativen Geschäft deutlich gestiegen. Der Verlust konnte in diesem Bereich um
zu ste
igenden Umsatzerlösen in diesem Bereich, bringt aber auch durch den Ausbau der
PwC
Anlage
III
13
DEE00021210.1.1
Fahrzeugflotte einen Anstieg der Abschreibungen
und
des Instandhaltungsaufwands sowie
einen Anstieg
der Aufwendungen für Treibstoffe mit sich. Eine vollständige Kostende-
ckung
wi
rd weiter angestrebt.
Im Bereich Gemeinschaftsverpflegung sind durch die Neueröffnung hohe Vorlaufkosten ent-
standen, die durch die verzögerte Eröffnung noch nicht erwirtschaftet werden konnten.
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Im Bereich Straßenreinigung/Winterdienst wird
an einer verbesserten Strategie zur Fahr-
zeugdisposition gearbeitet
.
Es wird weiter an einer verbesserten Auslastung im Bereich der Mobilität gearbeitet, um die
Produ
ktivität weiter zu erhöhen.
Die Ausweitung des Dienstleistungsangebots an die Stadt
(z.B. Eventmanagement)
soll wieder aufgenommen werden
.
Außerdem wird in 2022 die Ab-
rechnung nach Ticketsystem im Bereich Gebäudetechnik weiter ausgebaut.
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Siehe Antwort zu Fragenkreis 15
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Siehe Antwort zu Fragenkreis 15
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er Eigenbetrieb wird gemäß §
2 der Betriebssatzung unter der Be-
zeichnung "Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleis-
tungen (EAD)" geführt. Maßgebend sind gemäß §
1 Abs.
1 der Be-
triebssatzung das Eigenbetriebsgesetz und die Bestimmungen der
Betriebs
satzung.
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Darmstadt
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Die derzeit gültige Fassung der Betriebssatzung datiert vom
29.
September 1994, zuletzt geändert durch Satzung vom
16
.
Feb-
ruar
20
21
.
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Kalenderjahr
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Gemäß §
3 der Betriebssatzung beträgt das
Stammkapital des Ei-
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Nach §
1 Abs.
2 der Betriebssatzung ist der Zweck des Eigenbetrie-
bes
die Tätigkeit in allen Angelegenheiten der Vermeidung,
Ver-
wertung und Beseitigung von Abfällen für di
e Darmstädter Bürger-
schaft, die Darmstädter
Betriebe/Institutionen/Dienstleistungsbe-
reiche sowie auf öffentlichen Flächen und bei
Einrichtungen der
Stadt, die Reinigung öffentlicher Straßen und Wege nach Maßgabe
der
Straßenreinigungssatzung in ihrer jeweil
s gültigen Fassung, die
Durchführung der
Straßenverkehrssicherungspflicht im Winter
nach dem Hessischen Straßengesetz, der Betrieb
der Werkstätten
und des Betriebshofes der Stadt Darmstadt.
Der Betrieb des Betriebshofes
umfasst auch die Unterhaltung,
War-
tung, Neuanschaffung und Einsatzsteuerung der
Schulbusse. Wei-
tere Aufgaben des Eigenbetriebes im Stadtgebiet sind der Betrieb
der
öffentlichen Kanäle mit Ausnahme des Kanalneubaus, die Rei-
nigung der öffentlichen
Toilettenanlagen sowie die Straßenerhal-
tu
ng.
Die Aufgaben und der Zweck des
Eigenbetriebes Verpackungsver-
ordnung der Stadt Darmstadt (EVD)
-
Betriebssatzung vom
12. Feb-
ruar
1993
-
werden in diese Betriebssatzung integriert, jedoch mit
eigenem Betriebszweig
als Betrieb gewerblicher Art geführt. D
ie
Sammlung, der Transport und die Weiterleitung von
verwertbaren
Stoffen an Dritte zur stofflichen Verwertung unterliegen dabei den
Bestimmungen der Verordnung über die Vermeidung und Verwer-
tung von
Verpackungsabfällen (Verpackungsverordnung
-
Ver-
packV) v
om
21. August
1998 (BGBl. I S.
2379), in der jeweils gülti-
gen Fassung. Der Betriebszweig nach Satz 4 umfasst auch sonstige
Tätigkeiten, die der Eigenbetrieb im Rahmen des Abs. 2 privaten
Dritten gegenüber erbringt.
PwC
Anlage
V
2
DEE00021210.1.1
Zu den Aufgaben zählt auch der Betri
eb d
es Krematoriums Wald-
frieden und des Vivariums, die jeweils in einem eigenen Betriebs-
zweig als Betrieb gewerblicher Art geführt werden.
Die Bereiche Abfallentsorgung, Kompostierungsanlage, Straßen-
reinigung/Winterdienst, Kanalbetrieb, Zentrale Gebäudedienste
nebst öffentlichen Toilettenanlagen sowie Straßenunterhaltung
sind jeweils als eigene Betriebszweige zu führen,
das Fuhrparkma-
nagement, Mobilität und Gebäudetechnik
sowie
der
Schulbus
be-
trieb
als Hilfsbetrieb
e
.
D
er Eigenbetrieb
kann
alle seinen Betriebszwe
ck fördernden und
ihn wirtschaftlich berührenden Hilfs
-
und Nebengeschäfte betrei-
ben.
Der Eigenbetrieb kann sich bei Erfüllung der ihm obliegenden Auf-
gaben der Ämter der Stadt Darmstadt gegen angemessene Vergü-
tung und im gesetzlich zulässigen Umfang der
Hilfe geeigneter Drit-
ter bedienen sowie im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten die
Aufgabenerfüllung über § 1 Abs. 2 ausdehnen und auch über das
Gebiet der Stadt Darmstadt hinaus erweitern.
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Der Eigenbetrieb hat einen oder mehrere B
etriebsleiter, die der Ma-
gistrat bestellt.
Die Betriebsleitung leitet den Betrieb in eigener Zuständigkeit und
Verantwortung, soweit das Eigenbetriebsgesetz oder die Betriebs-
satzung nichts anderes bestimmen. Ihr obliegt insbesondere die
laufende Betriebsf
ührung nach §
4 Abs.
1 Eigenbetriebsgesetz.
Die Betriebsleiterin war im Wirtschaftsjahr Frau Sabine Kleindiek.
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Die Betriebskommission ist für die in §
7 Eigenbetriebsgesetz be-
zeichneten Angelegenheiten zuständig. Weitere Zuständigkeite
n
ergeben sich aus §
7 der Betriebssatzung.
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Die Aufgaben und Befugnisse des Magistrats gegenüber dem Eigen-
betrieb ergeben sich aus dem Eigenbetriebsgesetz und der Betriebs-
satzung. Der Magistrat hat nach § 8 der Betriebssatzung die Auf-
gabe, dafür
zu sorgen, dass die Verwaltung und Wirtschaftsführung
des Eigenbetriebs mit den Planungen und Zielen der Stadtverwal-
tung in Einklang steht.
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Die Stadtverordnetenversammlung entscheidet unter Beachtung
der §§
127 und 127a Hessis
che Gemeindeordnung über die
Grundsätze, nach denen der Eigenbetrieb gestaltet und wirtschaft-
lich geleitet werden soll, bspw. über die Festlegung der Gebühren.
Ihr obliegen im Übrigen die sich aus den §
9 Ziffer
1 bis 12 Eigenbe-
triebsgesetz ergebenden Aufg
abenzuständigkeiten.
PwC
Anlage
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3
DEE00021210.1.1
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Als Hoheitsbetrieb ist der Eigenbetrieb nicht ertrags
-
und umsatz-
steuerpflichtig.
Bereich
e
,
die keine h
oheitlichen Aufgaben erfüllen
, bilden
Betriebe
gewerblicher Art (BgA)
des Eigenbetriebes und gehören zum steu-
erpflichtigen Bereich der Stadt
Darmstadt
.
Sie unterliegen der Ge-
werbe
-
und der Körperschaftsteuer.
ÓìÐÜÚóÛ²¹·²» Êîðòèð
anlage 5
298 Zeichen
Punkt 15: Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2021 und Entlastung der Betriebsleitung (V-Nr. 2022/0231) Der Vorlage wird zugestimmt. Stimmenthaltung: SPD und 1 Stimme aus UWIGA/WGD
anlage 2
1403 Zeichen
1. Betriebsleiterin des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) Vorlagen-Nr.: EAD-2022/0011 Vorlage für die Betriebskommission des EAD zur Sitzung am 14. Juli 2022 Tagesordnungspunkt: 7 Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2021 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD); Verwendung des Jahresergebnisses 2021 und Entlastung der Betriebsleitung Vorlage vom 29.06.2022 zu beschließen: Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung, folgende Beschlüsse zu fassen: I; Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) wird nach erfolgter Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer mit einem Jahresgewinn in Höhe von 1.689.545,62 € (im BgA Gewerbliche Abfallentsorgung und Reinigung, im BgA Krematorium sowie im BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festgestellt. . Das Jahresergebnis wird wie folgt verwendet: a) 1.545.871,52 € Vortrag auf neue Rechnung b) 143.674,10€ Abführung an den Haushalt der Stadt _1.689.545,62 € . Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2021 werden offengelegt. . Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 entlastet. Beschluss der Betriebskommission des EAD vom 14.07.2022 Die Betriebskommission beschließt die Vorlage einstimmig. Darmstadt, 20.07.2022
anlage 4
341 Zeichen
Punkt 12: Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2021 und Entlastung der Betriebsleitung (V-Nr. 2022/0231) Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Stimmenthaltung: SPD
2022/0231
3802 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
22.08.2022
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: EAD
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2022/0231
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes für kommunale
Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2021 und
Entlastung der Betriebsleitung
Vorlage vom: 28.07.2022
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat beschließt die Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung , folgende
Beschlüsse zu fassen:
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben
und Dienstleistungen (EAD) wird nach erfolgter Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer mit
einem Jahresgewinn in Höhe von 1.689.545,62 € (im Bg A Gewerbliche Abfallentsorgung und
Reinigung, im BgA Krematorium sowie im BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festgestellt.
1. Das Jahresergebnis wird wie folgt verwendet:
a) 1.545.871,52 € Vortrag auf neue Rechnung
b) 143.674,10 € Abführung an den Haushalt der Stadt
1.689.545,62 €
- 2 -
2. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2021 werden offengelegt.
Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 202 1
entlastet.
Anlagen: Beschluss der Betriebskommission inkl. Begründung zur Ergebnisverwendung
Auszug aus dem Prüfbericht von PricewaterhouseCoopers
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.07.2022
Der Abschlussprüfer hat in der Betriebskommissionssitzung am 14. Juli 2022 den
Jahresabschluss erläutert. Die Betriebskommission hat einstimmig beschlossen, dem
Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den Jahresgewinn in Höhe von
1.689.545,62 € (im BZ 7201 BgA Abfallentsorgung und Reinigung, im BZ 7502 BgA
Krematorium sowie BZ 7603 BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festzustellen, sowie die
Verwendung des Jahresergebnisses zu billigen.
Der Jahresgewinn wird in Höhe von 1.545.871,52 € auf neue Rechnung vorgetragen.
143.674,10 € werden an den Haushalt der Stadt Darmstadt abgeführt.
Der Ausgleich der Kostenüberdeckung im Gebührenbereich des Betriebszweiges
Abfallentsorgung sowie die Kostenunterdeckung im Gebührenbereich des Betriebszweiges
Straßenreinigung/Winterdienst erfolgte bereits im Jahresabschluss. Eine Ergebnisverwendung
hierzu ist nicht mehr erforderlich. Die Unterdeckung im Bereich öffentliche Straßenreinigung
wird durch den Abbau der Verbindlichkeit gegenüber den Gebührenpflichtigen ausgeglichen.
Der Ausgleich der Überdeckung im Bereich Abfallentsorgung erfolgt durch die Zuführung zu
den Verbindlichkeiten gegenüber den Gebührenpflichtigen.
Es wird auf den komplett beigefügten Beschluss der Betriebskommission vom 14.07.2022
einschließlich der Darstellung der Zusammensetzung des Jahresgewinns 2021 sowie auf die
Auszüge aus dem Prüfbericht der PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hingewiesen.
Darmstadt, 25.07.2022
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Anlage: Beschluss der Betriebskommission inkl. Begründung zur Ergebnisverwendung
Auszug aus Prüfbericht von PricewaterhouseCoopers
Beratungsverlauf (3)
Orte (3)
- Hilpertstraße
- Eckhardwiesenstraße
- Sensfelderweg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2022/0231
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 28.07.2022
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00