V/0755/2012
Neubau einer Zweifachsporthalle für das Ostviertel
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Anlage2b
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Halle 2 968,0m? +58,45m U, NN Klasse B Klasse A Geräteraum Geräteraum 48,7m? Sanltätsr, 9,4m? Umklelde Mäd, B Dusche Umklelde Mäd, A 24,9? | Se | 24,9m? Umklelde Jun, B Dusche Umklelde Jun, A 24,9m? | 14,4m? | 24,9m? Flur 68,5m? Zugang ‚Technik OG 1] Lü,Technik 20,6m® vers 11 Technik 1. 0OG 1.200 Gebäude und Freiraum Der grundlegende Entwurfsansatz wird in der klaren städtebaulichen Aussage und der harmonischen Einbindung des Neubaus in die vorhandene Struktur gesehen. Aus dieser Idee entwickelt der Entwurf seine individuelle und spannungsreiche Reaktion auf die vorhandene Situation. Der Baukörper der neuen Sporthalle wird so weit wie möglich zum Straßenraum geschoben. Dadurch entsteht in der Flucht des Mauritz-Lindenwegs ein zweiseitig gefasster Vorplatz für beide Sporthallen, der durch den geschwungenen Verlauf der Manfred-von- Richthofen-Straße und der hohen Giebelfläche der Halle auch aus der Bewegung von der Kanalbrücke, markant in Erscheinung tritt. Aus der Gegenrichtung wird die Halle als Endpunkt der Allee wahrgenommen. Die Verglasung der Nordfassade der Sporthalle weckt Erinnerungen an das große Fenster der eingestürzten Halle an dieser Stelle. Der großzügige Vorplatz ist Treffpunkt und Verweilzone vor und nach dem Sport. Der Durchblick durch die gemeinsame Eingangs- halle lässt die Sicht auf den Sportplatz des SC Münster 08 zu. Funktion und Nutzung Das zentrale Foyer ist großzügiger Verteiler für die Sporthallen. Hier sammeln sich die Sportler, werden die Besucher empfangen und Informationen ausgetauscht. Der ehemalige Eingangsbereich wird zur Loungeebene auf dem Weg zur Tribüne. An dieser Stelle wird die Brüstung des Oberlichts abgebrochen, um einen Durchblick über den Vorplatz in den Mauritz-Lindenweg zu ermöglichen. Zwischen Eingangsfassade und Bestand wird das Fußbodenniveau bis zu den vorhandenen Umkleiden durchgezogen und damit alle Halleteile barrierefrei miteinander verbunden. Der vorhandene Eingangbaukörper wird zum eingestellten „Möbel“, dass ohne wesentliche bauliche Eingriffe diese Nahtstelle zu einem spannenden Raumgefüge werden lässt. Der Weg zu den neuen Umkleiden folgt wie selbstverständlich der vorhandenen Struktur und erlaubt einen Ausblick auf das benach- barte Sportfeld. Auf einen Turnschuhgang wird zur Minderung des Bauvolumens verzichtet. Eine Klassenzuordnung außerhalb der Halle, zur Vermeidung von Störungen im Unterricht ist, trotz der geschlechtlich getrennten Umkleiden, dennoch möglich. Material und Gestaltung Die Fassaden werden spannungsreich in offene und geschlossene Flächen gegliedert. Großzügige Fensterflächen verbinden erleb- nisreich Innen- und Außenraum. Die Materialwahl für die Sporthalle ist durch Natürlichkeit und Reduktion geprägt. Glas, Betonfer- tigteile und Ziegelstein werden entsprechend der Nutzung, als Fassadenmaterial verwendet. Als Hauptträger für die Konstruktion des Hallendachs sind unterspannte Stahlträger vorgesehen. Der handwerkliche Mehraufwand gegenüber einem Vollwandträger wird dabei durch Materialersparnis ausgeglichen. Zudem ist der Raumeindruck im Unterschied zu den „Schotten“ eines massiven Trag- werks großzügiger. Technik und Umwelt Die Belüftung der Halle wird im Winter mit einer kontrollierten Lüftungsanlage gewährleistet. Die Auslegung der Anlage orientiert sich an der Personenzahl (1.500 m3/h). Die Hallenluft wird durch Überströmöffnungen in den Umkleide- und Duschbereich geführt und dort nach dieser „Zweitnutzung“ in die Lüftungsanlage mit WRG abgesaugt. Im Sommerbetrieb können zur weiteren Unterstüt- zung Fensterflächen geöffnet werden. Blend- und Sonnenschutzeinrichtungen sind durch die Ausrichtung der Fenster nicht erfor- derlich. Die Nutzung von Solarthermie ist aufgrund des hohen Wasserbedarfs sinnvoll. _ L j j j I | | j j x u a 3 u 4 = a I vw | | ! a j | +58,45m ü. NN Foyer 154,4m? 7 Ansicht Süd 1.200 een GGG 7% UHR: b RER HREEREEEEEEG zur Tel un | | | I | I j | j | I IRRÜÜÜÜÜRÜÜ—Ü—«—Ü—Ü—ÜQÜQıQıQ—Q—Q—« SEN ISSN Blick— III IITKIKRRIRIIIIÄIISS zZ VEREEEEEEEZEZEIEREEEEELOGEEEEZEE SEITCIIIIIIIUISTUNIUSUUUU I S III Lounge +59,50m ü. NN N A VEERERERIZRIERZEZE ISIN] ORHREEEEEEEEREEREEEEEGE VOREEEEIEREZEZELEEIEREEEE. IIÜÜÜÜUU —___ >> 5 SIR N THE _ | EEE re we -- er [B Pr Er Be [MEERE jl _ Pe e nn Pr ERDE W- 4, F- | L- Halle 1 +58,45m ü, NN 7) Ina N A N | , 7 AN I a v 7 ni v ), N / RR: \ ı J- ee Ksıımıu, N Ansicht Nord 1.200 Zweifachsporthalle am Standort SC Münster 08
Anlage1-Niederschrift_Preisgericht
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1 Begrenzter Wettbewerb nach RAW 2004 Anlage 1 WBW Stadt Münster Neubau einer Zweifachsporthalle am Standort der ehemaligen Sporthalle des SC Münster 08 Ausloberin: Stadt Münster -vertreten durch das Amt für Immobilienmanagement -Architektur und Projektsteuerung- Albersloherweg 33 48155 Münster Niederschrift über die Sitzung des Preisgerichts (16.08.2012 im Stadthaus III, Rotunde 6. OG) Das Preisgericht tritt um 9:30 Uhr zusammen. Für die Ausloberin begrüßt Herr Reinkemeier das Preisgericht. Frau Carl stellt die Anwesenheit wie folgt fest: Preisrichter Helga Bennink Vertreterin Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Prof. Herbert Bühler Architekt, München Edgar Drüge Vertreter CDU-Fraktion Christoph Ellermann Architekt, Münster Norbert Hoppermann Architekt, Amt für Immobilienmanagement Münster Christian Kuckert Architekt, Münster Jörg A. Michel Architekt, Technischer Leiter Am t für Immobilienmanagement Münster Kurt Pölling Vertreter SPD-Fraktion Alfons Reinkemeier Stadtkämmerer, Dezernent für Finanzen, Beteiligungs- und Vermögensmanagement Jürgen Reuter Vertreter FDP-Fraktion und Architekt Bernd Schirwitz Leiter des Sportamtes Michael Willnath für Raimund Köhn Verwaltungsleiter des Sportamtes Münster Stellv. Preisrichter Eberhard Kleffner Architekt, Münster Georg Mümken Architekt, Amt für Immobilienmanagement Münster Sachverständige Beobachter Thomas Werner (ohne Stimmrecht) Amt für Immobilienm anagement, Infrastrukturelles Gebäudemanagement Vorprüfer Rudolf Koolwaay Amt für Grünflächen und Umweltschutz Münster Ingrid Kremer Amt für Immobilienmanagement Münster / Projektleitung 2 Rabea Schwienheer Sportamt Münster Claudia Carl Architektin Büro Schopmeyer Von den wahlberechtigten Preisrichtern wird Herr E llermann zum Vorsitzenden des Preisgerichts gewählt. Er nimmt die Wahl an und bedankt sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Der Vorsitzende bittet Frau Carl, als Vorprüferin auch das Protokoll zu führen. Er weißt anschließend alle an der Sitzung des Preis gerichts beteiligten Personen nachdrücklich auf die Ver- traulichkeit der Sitzung hin. Der Vorsitzende lässt sich darüber hinaus versichern, dass keiner der Anwesenden mit einem der teilnehmenden Architektinnen oder Architekt en in dieser Angelegenheit während der Laufzeit des Wettbewerbs in irgendeinem Kontakt stand, der das Projekt betraf. Darüber hinaus fordert er die Preisgerichtsmitglieder auf, während der Sitzung der Jury Spekulationen bzw. Äußerungen über vermutliche Verfasser zu unterlassen. Er weißt in diesem Zusammenhang alle Anwesenden darauf hin, das Verfahren mit großer Sorgfalt und Objekt ivität zu führen. In dies em Zusammenhang wird von dem Vorsitzenden nochmals auf die rechtlichen Verpflic htungen aufmerksam gemacht, die die Ausloberin nach Anerkennung der RAW 2004 mit allen am Wettbewerb Beteiligten eingegangen ist. Frau Carl erläutert den Vorprüfbericht. Sie berichtet, dass alle 11 Arbeiten fristgerecht eingegangen seien und die Anonymität gewahrt wurde; die Arbeiten waren prüfbar. Sie weißt darauf hin, dass alle Arbeiten die Gr enzen des B-Plans nach Norden überschritten haben, darüber hinaus verlassen drei Arbeiten das Baufeld nach We sten und eine Arbeit stockt den bestehenden Umkleidetrakt auf. Das Preisgericht lässt sich von der Vorprüfung die ei ngereichten Arbeiten in einem informativen Rundgang wertfrei erläutern. Im Anschluss diskutiert das Preisgericht die Beurteil ungskriterien der Auslobung. Es wird noch einmal nach- drücklich auf die Wichtigkeit der Wirtschaftlichkeit bei der Erstellung und Unterhaltung der Sporthalle hingewiesen. Im ersten wertenden Rundgang scheiden die Arbeiten 1008 und 1011 einstimmig aufgrund von städtebaulichen, funktionalen und gestalterischen Mängeln aus dem weiteren Verfahren aus. Gegen 12.45 wird die Sitzung für eine Mittagspause unterbrochen. Anschließend beginnt der zweite wertende Rundgang, in dem di e Arbeiten intensiv diskutiert werden. Die Arbeiten 1003 (einstimmig), 1006 (9:3), 1007 (einstimmig) und 1009 (11:1) scheiden aus dem weiteren Verfahren aus. 1003 Durch die orthogonale Stellung der neuen Zweifachhalle zur bestehenden Dreifachhalle rückt die projektierte Halle unangenehm nahe an die Manfred-von-Richthofen-Straße, so wie an das benachbarte Großspielfeld heran. Das erklärte Ziel eines gemeinsamen Einganges/Foyers wird durch die zwei Eingänge verunklart. 1006 Die Arbeit zeigt eine Vielfalt an architektonischen Ansätzen. Das extravagante Vordach bestätigt sich nicht in einer entsprechenden Foyergestaltung. Die bodengleiche Vergla sung an der Nordseite sowie die asymmetrische Anordnung der Dachoberlichter lassen Beeinträchtigungen im Spielbetrieb erwarten. 1007 Trotz der Eingriffe in das Bestandsfoyer bleibt die Er schließung beider Hallen kompliziert und unübersichtlich. Die komplette Verglasung der Nordseite der Sporthalle und der zweithöchste Kubaturansatz lassen eine wirtschaftliche Erstellung der Baumaßnahme nicht erwarten. 1009 Die Arbeit fällt zunächst durch eine sympathische Ausst rahlung auf. Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch die Erschließung der Hallen unübersichtlich und über zwei Hubbühnen auch kompliziert. Die nördliche, ebenerdige Belichtungssituation wird sich im Spielbetrieb negativ auswirken. Die Arbeiten 1001 (10:2), 1002 (11:1), 1004 (7:5), 1005 (7:5) und 1010 (11:1) verbleiben in der engeren Wahl. 3 1001 Der Entwurf überzeugt in seiner städtebaulichen Zuor dnung. Die Höhenentwicklung in Bezug zum Bestand ergibt ein sympathisches Ensemble. Dies wird allerdings durch das im Verhältnis zum Gelände tieferliegende Hallen- niveau erkauft. Die barrierefreie Außenerschließung der Halle ist nicht dargestellt, jedoch möglich. Durch geringfügigen Umbau des alten Eingangs bereiches entsteht ein großes Foye r mit guter Orientierbarkeit als sinnvoll nutzbares Gelenk zwischen den Hallen, gut geeignet für Verpflegung etc. bei Sportveranstaltungen. Die Halle ist funktional gut organisiert. Besonders qualit ätvoll ist die Galerie, die einerseits die Umkleiden übersichtlich erschließt, andererseits aber einen hohen Gebrauchs wert für wartende Sportler, Eltern etc. darstellt. Sie wird durch ihre Übersichtlichkeit zum Element einer 'sozialen Kontrolle'. Die Lichtverhältnisse in der Halle sind durch den gleich mäßig verteilten Lichteinfall günstig, müssen jedoch bei geteilter Halle durch einen entsprechenden Blendschutz (trotz Nordseite) reguliert werden, um Gegenlicht beim Spiel gegen die Stirnseite zu vermeiden. Die nichtunterkellerten Bereiche (Untergeschoss) sind unwirtschaftlich und zu überplanen. Trotz Absenkung und o. g. Problem ist die Gesamtkonzeption als wirtschaftlich zu bezeichnen. 1002 Die Arbeit ist insgesamt klar und einfach gegliedert und städtebaulich richtig gesetzt. Durch das gewählte Niveau der neuen Eingangshalle auf dem Niveau der bestehenden Dreifachsporthalle wird eine barrierefreie Verbindung zwischen Alt und Neu erreic ht; der hierfür erforderliche komplette Abriss des Bestands-foyers ist jedoch kostenint ensiv. Dem gegenüber steht ein neuer, klar formulierter Eingangsbereich für beide Hallen als gemeinsamer, gut ablesbarer Eingang. Das Raumprogramm ist insgesamt gut erfüllt. Kleinere Mängel sind mit geringem Aufwand zu beheben. Die architektonische Gestaltung wird überwiegend positiv gesehen. Kritisch wird der voll verglaste Zugang zu den Umkleiden diskutiert. Hier wird auf den sommerlichen Wärmeschutz hingewiesen. Die Fassaden erscheinen der Aufgabe angemessen und ermöglichen eine sehr gute Belichtung der Sportfläche. Die Arbeit erscheint insgesamt in einem guten wirtschaftlichen Verhältnis. 1004 Städtebaulich überzeugt die Arbeit mit dem Vorschlag ei ner insgesamt neu zu gestaltenden Zugangssituation im Außenbereich mit einer Absenkung des Eingangsniveaus auf das Hallenniveau beider Sporthallen. Die Anordnung des Hallenbaukörpers und des Umkleidetrakt es erfolgt in Analogie zur bestehenden Halle und ermöglicht eine überzeugende Staffelung der Baukörper von der Manfred-von-Richthofen-Straße. Mit dem neu, um die vorhandene Eingangssituation angeordneten Zugangs- und Foye rbereich gelingt es, eine für beide Hallen optimale Zugangssituation zu schaff en, die auch eine barrierefreie Erschließung der vorhandenen Sporthalle ermöglicht. Die innere Erschließung der Sporthalle ist funktions- und praxisgerecht. Durch den positiv zu bewertenden Vorschlag der neuen Eingang ssituation wird das zu realisierende Bauvolumen erhöht, was den Entwurf unwirtschaftlich werden lässt. Die zurückhaltende Fassaden- und Detailgestaltung lässt eine wirtschaftliche Erstellung und Betrieb des Gebäudes erwarten. Die vorgeschlagene Fassadengestalt ung des Umkleidetraktes und der Vorschlag der unregelmäßig angeordneten Belichtungsmöglichkeiten der Halle, sowie die asymmetrische Teilung der Sportfläche können jedoch nicht überzeugen. 1005 Die Teilnehmer der Tarnzahl 1005 haben die Wettbew erbsaufgabe mit einem eigenständigen Solitärgebäude mit Verbindungsgang gut gelöst. Der Umkleidetrakt ist funkti onal gut strukturiert. Die vorhandene Eingangshalle mit den WC-Anlagen bleibt weiterhin als Haupteingang bestehen und wird um weitere Nebenräume ergänzt. Das vorgegebene Raumprogramm wurde in allen Teilen umgesetzt. Kritisch wird die Erschließung aus der Eingangshalle für den Besucher bewertet, die Orientierung müsste verbessert werden. Ebenfalls bemängelt das Preisgeric ht die fehlende Adressbildung der Eingangssituation. Ob das Atrium zwischen dem Bestands- und dem Neubau so beibehalten werden sollte, müsste näher untersucht werden. Der Entwurf stellt eine absolut wirtschaftliche Lösung dar , indem sowohl die BGF als auch der BRI im unteren Bereich liegen. 1010 Der Verfasser stellt die neue Halle parallel zur alten S porthalle an die Manfred-von- Richthofen-Straße. Dadurch entsteht ein gefasster Vorplatz als Eingangsbereich für beide Hallen. Um das Eingangsniveau der vorhandenen Sporthalle zu erreichen wird der Freiraum im Z ugangsbereich neu modelliert. Das vorhandene Foyer bleibt im Bestand erhalten. Der zentrale Eingang rückt zwisc hen Neu- und Altbau. Vom neuen zentralen Eingangsfoyer werden beide Hallen wie selbstverständlich und übersichtlich barrierefrei erschlossen. Außerdem ermöglicht der neue Eingangsbereich den Durchblick zu den Freiflächen auf der Südseite. Das vorhandene Foyer wird zu einem spannungsreichen Ort mit Aufenthaltsqualität und dient als 'Lounge'; die Vielzahl der Treppenanlagen wird jedoch kritisch bewertet. 4 Die Funktionalität der neuen Halle entspricht dem vor gegebenen Raumprogramm. Allerdings fehlt ein direkter Zugang vom 'Stiefelgang' in die Halle. In diesem Zusammenhang sollte die Funktion Sanitätsraum und Übungsleiter getauscht werden. So sind bei einer Hallenteilung beide Teilflächen einzusehen. Die Fassade zeigt eine klare Klinkerstruktur und glieder t sich eindeutig in offene und geschlossene Wandflächen. Die Architektursprache zeigt eine hohe Qualität im Ansi chtsbild der funktionalen Fassaden. Die natürliche Belich- tung der Halle erfolgt allein über das große Fensterelement in der Nordfassade. Die Verfasser zeigen mit ihrem Entwurf eine klare und wirtschaftliche Lösung von hoher architektonischer Qualität. Ein Mangel ist aber in der einseitigen natürlichen Belicht ung in der Nordfassade zu sehen. Dieser Mangel könnte aber durch Anordnung eines Belichtungselementes auf der Südseite 'geheilt' werden. Die verbliebenen Beiträge werden anschließend intensiv unter Zuhilfenahme der Beurteilungskriterien der Auslobung diskutiert. Auf Grundlage der im Wertungsrundgang gewonnenen Erkenntnisse be schließt das Preisgericht nach sorgfältiger Abwägung der Vorzüge bzw. Nachteile der einzelnen Arbeiten folgende Rangfolge: 1. Preis: 1010 10:2 2. Preis: 1002 7:5 3. Preis: 1001 10:2 Anerkennung 1004 einstimmig Anerkennung 1005 einstimmig Empfehlung des Preisgerichtes Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit der weiteren Planung und Realisierung unter Beacht ung der Kritikpunkte der Beurteilung zugrunde zu legen, sofern die Maßnahme realisiert wird. Nach der Öffnung der Umschläge durch den Vorsitzenden werden die Namen der Verfasser festgestellt: 1001 3. Preis Rudolf Recker Dipl.-Ing. Architekt Frauenstr. 21 48282 Emsdetten Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Mi chael Böhme; Nicolas Drath 1002 2. Preis H2 Architekten + Städtebauer Spatzenweg 21 48282 Emsdetten Mitarbeiter: Ralf Haverkamp, Ar chitekt, Josef Holthaus, Architekt, Jana Dünow, M.A. (Arch.), Sandra Bruning, Michaela Rymer Evelyn Kölking Fachberater: Brandschutz: Ik er Ingenieure, Emsdetten Haustechnik: IGP Plummer Ing., Münster 1003 2. Rundgang Dipl.-Ing. Architekt Uwe Landheer Drensteinfurtweg 32 48163 Münster Mitarbeiter: Kathrin Make M.A.; Tanja Koch B.A. Fachberater: Dipl.-Ing. Landsc haftsarchitekt Gordon Brandenfels 1004 Anerkennung bw - architektur belha I wienken architekten Friedrichstr. 3 48145 Münster Fachberater: architekt waldmann, Münster 5 1005 Anerkennung Rainer Düllmann Dipl.-Ing. Architekt Harzstr. 27 58093 Hagen 1006 2. Rundgang Schnoklake Betz Architekten Bernd Schnoklake M.A. (Arch.); Dirk Betz M.A. (Arch.) Hafenstr. 64 48153 Münster Fachberater: ahw Ingenieure GmbH, M ünster: Herr Helter, Herr Zellerröhr 1007 2. Rundgang Hilger Architekten Nünningfeld 12a 48161 Münster Mitarbeiter: Stefan Christ; Monika Zessin Fachberater: Statik: Otten, Beratende Ingenieure, Münster Gebäudetechnik: Kraft + Pohlmann, Münster Freiraumplanung: Morbach + Wermeyer, Sassenberg 1008 1. Rundgang Dipl.-Ing. Ulrich Ahlert, Architekt Kommunale Sporthallen GmbH Burgstr. 21 50354 Hürth Mitarbeiter: Kathrin Löscher, Jens Bong 1009 2. Rundgang GSF Planungsgesellschaft GmbH, Hamm Architekt Dipl.-Ing. Christoph und Philip Keinemann Fangstr. 22 - 24 59077 Hamm Mitarbeiter: Arch. Dipl.-Ing. Andre Lammers 1010 1. Preis hartig I wömpner architekten BDA Ralf Wömpner Bült 13 48143 Münster Mitarbeiter: Andreas Ramsel , Tina Schütte, Dorit Niemeyer Fachberater: gwi Ingenieurplanung Münster, Herr Wiemeler Wbp Ingenieure für Haustechnik, Münster, Herr Winkels 1011 1. Rundgang modulorbeat Jan Kampshoff und Marc Günnewig, Architekten Hüfferstr. 20 48149 Münster Herr Ellermann bedankt sich abschließend für die konstrukti ve und gastliche Atmosphäre. Er stellt den Antrag auf Entlastung der Vorprüfung (Die Entlastung wird per Akklamation erteilt.) und gibt den Vorsitz an Herrn Reinkemeier zurück. Herr Reinkemeier bedankt sich seinerseits bei dem Vorsitzenden und den weiteren Jurymitgliedern und schließt die Sitzung gegen 16:30 Uhr. 6 Die Daten der Ausstellung werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Unterschriften des Preisgerichts Protokoll Jurysitzung
Anlage2a
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Stadtbad-Ost Mauritz-Lindenweg Dreifach- Sporthalle —_ Bestand Lageplan 1.500 \ ' | | | | | ! ! | | j \ | | | | | | ! | | | | | | ” Se EEE es SSSSI Y SS T } 4 S 61,60 _ A ı 4 i | ' 59,50m ü.NN w „’ ı Halle 1 1 5 - 7 8.45m ü. . 1 , j CT TÜTE rn SISSS 2 ” a 4 Z . = - 2 z tg nn u ZZ Z —_ T 1 Schnitt 2-2 1.200 = 22 ZZ, NN 58.45m ü.NN Schnitt. 1=1.1:-.2:00 Ansicht West |] Zweifachsporthalle am Standort SC Münster 08
Beschlussvorlage
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V/0755/2012 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Immobilienmanagement Betrifft Neubau einer Zweifachsporthalle für das Ostviertel - Zustimmung zum Wettbewerbsergebnis - Beauftragung der Architektenleistungen Beratungsfolge 30.10.2012 Bezirksvertretung Münster-Mitte Vorberatung 20.11.2012 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung 21.11.2012 Sportausschuss Vorberatung 12.12.2012 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Das Ergebnis des Architektenwettbewerbes für den Neubau einer Zweifachsporthalle wird einschließlich der Empfehlung des Bewertungsgremi ums zur Kenntnis genommen (Anlage 1 Protokoll der Sitzung des Bewertungsgremiums, Anlage 2 - Planverkleinerungen des Entwurfes der Architekten Hartig Wömpner). 2. Das Architekturbüro Hartig Wömpner, Münster, wird entsprechend der Empfehlung des Bewertungsgremiums mit den Architektenleistungen gemäß HOAI beauftragt. 3. Die Verwaltung wird beauftragt, für die Zweifachsporthalle die Entwurfsplanung einschlie ß- lich Kostenberechnung auf der Grundlage der Planung des Architekturbüros Hartig Wöm p- ner zu erstellen und den Baubeschluss herbeizuführen. 4. Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die Maßnahme (Baukosten und Beschaffung) auf der Grundlage des Raumprogramms für den Neubau der Zweifachsporthalle Finanzmit- tel in Höhe von 3.500.000,00 € zur Verfügung stehen. Eine Folgekostenberechnung wird im Rahmen des Baubeschlusses erstellt. Möglichkeiten der Kostenreduzierung werden im wei- teren Verfahren geprüft. 5. Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan wie folgt veran- schlagt: II. Finanzielle Auswirkungen: Vorlagen-Nr.: V/0755/2012 Auskunft erteilt: Frau Kremer Ruf: 492-2415 E-Mail: KremerIngrid@stadt-muenster.de Datum: 12.10.2012 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0755/2012 Teilfinanzplan Nr. Bezeichnung Haush.- Jahr Betrag € Bemer- kungen Produktgruppe 0801 Sportentwicklung, Sportanlagen und Sportstätten Investitions- maßnahme 4270 Neubau ehem. Sporthalle 08 Müns- ter Auszahlungen 08 Auszahlung für Baumaßnahmen 2012 3.500.000 Summe aller Auszahlungen / Saldo 3.500.000 Teilergebnisplan Nr. Bezeichnung Haush.- Jahr Betrag € Bemer- kungen Produktgruppe 0111 Immobilienmanagement Zeile 08 Bilanzielle Abschreibungen Jährlich (ab 2013) 58.330 (gerundet) Nutzungs zungs- dauer 60 Jahre Begründung: Vorbemerkungen: Der Rat der Stadt Münster hat in seiner Sitzung am 14.12.2011 mit d er Vorlage V/0831/2011 und V/0729/2011/1 der Errichtung einer Zweifachsporthalle ohne T ribüne mit Verbindungsbaukörper zur bestehenden Dreifachsporthalle am Standort der ehemaligen 08 Sporthalle zugestimmt. Die Verwaltung wurde beauftragt, auf der Grundlage des Raumprogramms in Abstimmung mit a l- len Beteiligten die Planung bis zur Baureife zu entwickeln und den Baubeschluss herbeizuführen. Die Durchführung eines begrenzten Wettbewerbes zur Erlangung eines Vorplanungskonzeptes für den Neubau einer Zweifachsporthalle wurde am 09.05.2012 im Hauptausschuss mit der Vorl a- ge V/0231/2012 beschlossen . Der Teilnehmerkreis wurde ebenfalls am 09.05.2012 im Hauptau s- schuss mit der Vorlage V/0231/2012 festgelegt. Zu 1 - 3: Ergebnis des Wettbewerbes / Beauftragung der Architektenleistungen: Am 16.08.12 tagte das Bewertungsgremium zur Beurteilung der einger eichten Lösungskonzepte. Das Bewertungsgremium schlägt mit 10:2 Stimmen für die weitere Bearbe itung den Entwurf des Architekturbüros Hartig Wömpner aus Münster (s. Planverkleinerungen - Anlage 2) vor. Das E r- gebnis der Sitzung einschließlich der Empfehlung des Bewertungsgremiums ist dem ang efügten Protokoll zu entnehmen. Zu 4 und 5: Kosten und Finanzierung Die Baukosten wurden entwurfsunabhängig in einer groben Schätzung auf der Grundlage des Raumprogramms für den Neubau der Zweifachsporthalle auf ca. 3.500.00,00 € kalkuliert. Im Rahmen der Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten wurden die 11 Be iträge auch im Hinblick auf die zu erwartenden Kosten geprüft. Hiernach lässt der vorgeschlagene Entwurf eine wirtschaftliche Lösung erwarten. Von einem Einhalten des o. g. Kostenrahmens kann deshalb ausgegangen wer- den. Eine verbindliche Kostenaussage kann mit der Kostenberechnung zur Entwurfsplanung zum Baubeschluss aufgestellt werden. - 3 - V/0755/2012 Im Rahmen der weiteren Bearbeitung des Projektes bis zum Baubeschluss werden in Zusa mmen- arbeit mit den zu beauftragenden Architekten und der Verwaltung - Amt für Immobilienmanag e- ment und Sportamt – Möglichkeiten der Kostenreduzierung geprüft, die zum Ziel haben, 20 Pr o- zent der Kosten gegenüber der „Normalvariante“ zu verringern. Bei Gebäuden werden neben der „Normalvariante“ und der „Reduktionsvariante“ die Baukosten ausgewiesen, die für die Errichtung des Gebäudes laut der Datenbanken des Baukosteninformationszentrums Deutscher Architekten- kammern (BKI) bei Zugrundelegung vergleichbarer Standards entstehen. I. V. gez. Reinkemeier Stadtkämmerer Anlagen: Anlage 1 – Protokoll der Sitzung des Bewertungsgremiums Anlage 2 – Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros Hartig Wömpner
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (10)
- Frauenstraße 21
- Friedrichstraße 3
- Hafenstraße 64
- Burgstraße 21
- Hüfferstraße 20
- Drensteinfurtweg 32
- Mauritz-Lindenweg
- Manfred-von-Richthofen-Straße
- Nünningfeld 12a
- Bült 13
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0755/2012
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 26.09.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37