Mandari Insight

V/0755/2012

Neubau einer Zweifachsporthalle für das Ostviertel

Vorlagen 26.09.2012

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 12.12.2012, TOP 5

Anlage2b

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Ansehen

Anlage1-Niederschrift_Preisgericht

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Ansehen

Anlage2a

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage2b

4504 Zeichen

Halle 2
968,0m?

+58,45m U, NN

Klasse B Klasse A

Geräteraum Geräteraum

48,7m?

Sanltätsr,
9,4m?

Umklelde Mäd, B Dusche Umklelde Mäd, A
24,9? | Se | 24,9m?

Umklelde Jun, B Dusche Umklelde Jun, A
24,9m? | 14,4m? | 24,9m?

Flur 68,5m?

Zugang

‚Technik OG

1]

Lü,Technik 20,6m®

vers 11

Technik 1. 0OG 1.200

Gebäude und Freiraum

Der grundlegende Entwurfsansatz wird in der klaren städtebaulichen Aussage und der harmonischen Einbindung des Neubaus in
die vorhandene Struktur gesehen. Aus dieser Idee entwickelt der Entwurf seine individuelle und spannungsreiche Reaktion auf die
vorhandene Situation.

Der Baukörper der neuen Sporthalle wird so weit wie möglich zum Straßenraum geschoben. Dadurch entsteht in der Flucht des
Mauritz-Lindenwegs ein zweiseitig gefasster Vorplatz für beide Sporthallen, der durch den geschwungenen Verlauf der Manfred-von-
Richthofen-Straße und der hohen Giebelfläche der Halle auch aus der Bewegung von der Kanalbrücke, markant in Erscheinung tritt.
Aus der Gegenrichtung wird die Halle als Endpunkt der Allee wahrgenommen. Die Verglasung der Nordfassade der Sporthalle weckt
Erinnerungen an das große Fenster der eingestürzten Halle an dieser Stelle.

Der großzügige Vorplatz ist Treffpunkt und Verweilzone vor und nach dem Sport. Der Durchblick durch die gemeinsame Eingangs-
halle lässt die Sicht auf den Sportplatz des SC Münster 08 zu.

Funktion und Nutzung

Das zentrale Foyer ist großzügiger Verteiler für die Sporthallen. Hier sammeln sich die Sportler, werden die Besucher empfangen
und Informationen ausgetauscht. Der ehemalige Eingangsbereich wird zur Loungeebene auf dem Weg zur Tribüne. An dieser Stelle
wird die Brüstung des Oberlichts abgebrochen, um einen Durchblick über den Vorplatz in den Mauritz-Lindenweg zu ermöglichen.
Zwischen Eingangsfassade und Bestand wird das Fußbodenniveau bis zu den vorhandenen Umkleiden durchgezogen und damit
alle Halleteile barrierefrei miteinander verbunden. Der vorhandene Eingangbaukörper wird zum eingestellten „Möbel“, dass ohne
wesentliche bauliche Eingriffe diese Nahtstelle zu einem spannenden Raumgefüge werden lässt.

Der Weg zu den neuen Umkleiden folgt wie selbstverständlich der vorhandenen Struktur und erlaubt einen Ausblick auf das benach-
barte Sportfeld. Auf einen Turnschuhgang wird zur Minderung des Bauvolumens verzichtet. Eine Klassenzuordnung außerhalb der
Halle, zur Vermeidung von Störungen im Unterricht ist, trotz der geschlechtlich getrennten Umkleiden, dennoch möglich.

Material und Gestaltung

Die Fassaden werden spannungsreich in offene und geschlossene Flächen gegliedert. Großzügige Fensterflächen verbinden erleb-
nisreich Innen- und Außenraum. Die Materialwahl für die Sporthalle ist durch Natürlichkeit und Reduktion geprägt. Glas, Betonfer-
tigteile und Ziegelstein werden entsprechend der Nutzung, als Fassadenmaterial verwendet. Als Hauptträger für die Konstruktion
des Hallendachs sind unterspannte Stahlträger vorgesehen. Der handwerkliche Mehraufwand gegenüber einem Vollwandträger wird
dabei durch Materialersparnis ausgeglichen. Zudem ist der Raumeindruck im Unterschied zu den „Schotten“ eines massiven Trag-
werks großzügiger.

Technik und Umwelt

Die Belüftung der Halle wird im Winter mit einer kontrollierten Lüftungsanlage gewährleistet. Die Auslegung der Anlage orientiert
sich an der Personenzahl (1.500 m3/h). Die Hallenluft wird durch Überströmöffnungen in den Umkleide- und Duschbereich geführt
und dort nach dieser „Zweitnutzung“ in die Lüftungsanlage mit WRG abgesaugt. Im Sommerbetrieb können zur weiteren Unterstüt-
zung Fensterflächen geöffnet werden. Blend- und Sonnenschutzeinrichtungen sind durch die Ausrichtung der Fenster nicht erfor-
derlich. Die Nutzung von Solarthermie ist aufgrund des hohen Wasserbedarfs sinnvoll.

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Ansicht Süd 1.200

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Ansicht Nord 1.200

Zweifachsporthalle am Standort SC Münster 08

Anlage1-Niederschrift_Preisgericht

15193 Zeichen

1 
Begrenzter Wettbewerb nach RAW 2004       Anlage 1 
WBW Stadt Münster 
Neubau einer Zweifachsporthalle am Standort der ehemaligen Sporthalle des SC Münster 08 
 
Ausloberin: 
 
Stadt Münster 
-vertreten durch das Amt für Immobilienmanagement -Architektur und Projektsteuerung- 
 
Albersloherweg 33 
48155 Münster 
 
Niederschrift über die Sitzung des Preisgerichts 
(16.08.2012 im Stadthaus III, Rotunde 6. OG) 
 
Das Preisgericht tritt um 9:30 Uhr zusammen. 
 
Für die Ausloberin begrüßt Herr Reinkemeier das Preisgericht.  
 
 
Frau Carl stellt die Anwesenheit wie folgt fest: 
 
Preisrichter Helga Bennink 
 Vertreterin Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen  
  
 Prof. Herbert Bühler 
 Architekt, München 
  
 Edgar Drüge 
 Vertreter CDU-Fraktion 
 
 Christoph Ellermann 
 Architekt, Münster 
 
 Norbert Hoppermann 
 Architekt, Amt für Immobilienmanagement Münster 
 
 
Christian Kuckert 
 Architekt, Münster 
 
 Jörg A. Michel 
 Architekt, Technischer Leiter Am t für Immobilienmanagement Münster 
 
 Kurt Pölling 
 Vertreter SPD-Fraktion 
 
 Alfons Reinkemeier 
 Stadtkämmerer, Dezernent für Finanzen, Beteiligungs- und Vermögensmanagement 
  
 Jürgen Reuter 
 Vertreter FDP-Fraktion und Architekt 
  
 Bernd Schirwitz 
 Leiter des Sportamtes  
 
 Michael Willnath für Raimund Köhn 
 Verwaltungsleiter des Sportamtes Münster 
 
Stellv. Preisrichter Eberhard Kleffner 
 Architekt, Münster 
 
 Georg Mümken 
 Architekt, Amt für Immobilienmanagement Münster 
 
Sachverständige Beobachter Thomas Werner 
(ohne Stimmrecht) Amt für Immobilienm anagement, Infrastrukturelles Gebäudemanagement 
 
Vorprüfer Rudolf Koolwaay 
 Amt für Grünflächen und Umweltschutz Münster 
 
 Ingrid Kremer 
 Amt für Immobilienmanagement Münster / Projektleitung

2 
 Rabea Schwienheer 
 Sportamt Münster 
  
 Claudia Carl 
 Architektin Büro Schopmeyer 
 
Von den wahlberechtigten Preisrichtern wird Herr E llermann zum Vorsitzenden des Preisgerichts gewählt. Er 
nimmt die Wahl an und bedankt sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. 
 
Der Vorsitzende bittet Frau Carl, als Vorprüferin auch das Protokoll zu führen. 
Er weißt anschließend alle an der Sitzung des Preis gerichts beteiligten Personen nachdrücklich auf die Ver-
traulichkeit der Sitzung hin. Der Vorsitzende lässt sich darüber hinaus versichern, dass keiner der Anwesenden mit 
einem der teilnehmenden Architektinnen oder Architekt en in dieser Angelegenheit während der Laufzeit des 
Wettbewerbs in irgendeinem Kontakt stand, der das Projekt betraf. 
Darüber hinaus fordert er die Preisgerichtsmitglieder  auf, während der Sitzung der Jury Spekulationen bzw. 
Äußerungen über vermutliche Verfasser zu unterlassen.  Er weißt in diesem Zusammenhang alle Anwesenden 
darauf hin, das Verfahren mit großer Sorgfalt und Objekt ivität zu führen. In dies em Zusammenhang wird von dem 
Vorsitzenden nochmals auf die rechtlichen Verpflic htungen aufmerksam gemacht, die die Ausloberin nach 
Anerkennung der RAW 2004 mit allen am Wettbewerb Beteiligten eingegangen ist. 
 
Frau Carl erläutert den Vorprüfbericht. 
 
Sie berichtet, dass alle 11 Arbeiten fristgerecht  eingegangen seien und die Anonymität gewahrt wurde; die 
Arbeiten waren prüfbar. 
 
Sie weißt darauf hin, dass alle Arbeiten die Gr enzen des B-Plans nach Norden überschritten haben, darüber 
hinaus verlassen drei Arbeiten das Baufeld nach We sten und eine Arbeit stockt den bestehenden Umkleidetrakt 
auf. 
 
Das Preisgericht lässt sich von der Vorprüfung die ei ngereichten Arbeiten in einem informativen Rundgang wertfrei 
erläutern. 
 
Im Anschluss diskutiert das Preisgericht die Beurteil ungskriterien der Auslobung. Es wird noch einmal nach-
drücklich auf die Wichtigkeit der Wirtschaftlichkeit bei der Erstellung und Unterhaltung der Sporthalle hingewiesen. 
 
Im ersten wertenden Rundgang scheiden die Arbeiten 1008 und 1011 einstimmig aufgrund von städtebaulichen, 
funktionalen und gestalterischen Mängeln aus dem weiteren Verfahren aus. 
 
 
Gegen 12.45 wird die Sitzung für eine Mittagspause unterbrochen. 
 
 
Anschließend beginnt der zweite wertende Rundgang, in dem di e Arbeiten intensiv diskutiert werden. Die Arbeiten 
1003 (einstimmig), 1006 (9:3), 1007 (einstimmig) und 1009 (11:1) scheiden aus dem weiteren Verfahren aus. 
 
1003 
Durch die orthogonale Stellung der neuen Zweifachhalle zur bestehenden Dreifachhalle rückt die projektierte Halle 
unangenehm nahe an die Manfred-von-Richthofen-Straße, so wie an das benachbarte Großspielfeld heran. Das 
erklärte Ziel eines gemeinsamen Einganges/Foyers wird durch die zwei Eingänge verunklart. 
 
1006 
Die Arbeit zeigt eine Vielfalt an architektonischen Ansätzen.  Das extravagante Vordach bestätigt sich nicht in einer 
entsprechenden Foyergestaltung. Die bodengleiche Vergla sung an der Nordseite sowie die asymmetrische 
Anordnung der Dachoberlichter lassen Beeinträchtigungen im Spielbetrieb erwarten. 
 
1007 
Trotz der Eingriffe in das Bestandsfoyer bleibt die Er schließung beider Hallen kompliziert und unübersichtlich. Die 
komplette Verglasung der Nordseite der Sporthalle und der zweithöchste Kubaturansatz lassen eine wirtschaftliche 
Erstellung der Baumaßnahme nicht erwarten. 
 
1009 
Die Arbeit fällt zunächst durch eine sympathische Ausst rahlung auf. Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch die 
Erschließung der Hallen unübersichtlich und über zwei  Hubbühnen auch kompliziert. Die nördliche, ebenerdige 
Belichtungssituation wird sich im Spielbetrieb negativ auswirken. 
 
 
Die Arbeiten 1001 (10:2), 1002 (11:1), 1004 (7:5), 1005 (7:5) und 1010 (11:1) verbleiben in der engeren Wahl.

3 
 
1001 
Der Entwurf überzeugt in seiner städtebaulichen Zuor dnung. Die Höhenentwicklung in Bezug zum Bestand ergibt 
ein sympathisches Ensemble. Dies wird allerdings durch das im Verhältnis zum Gelände tieferliegende Hallen-
niveau erkauft. 
Die barrierefreie Außenerschließung der Halle ist nicht dargestellt, jedoch möglich. 
Durch geringfügigen Umbau des alten Eingangs bereiches entsteht ein großes Foye r mit guter Orientierbarkeit als 
sinnvoll nutzbares Gelenk zwischen den Hallen, gut geeignet für Verpflegung etc. bei Sportveranstaltungen. 
Die Halle ist funktional gut organisiert. Besonders qualit ätvoll ist die Galerie, die einerseits die Umkleiden 
übersichtlich erschließt, andererseits aber einen hohen Gebrauchs wert für wartende Sportler, Eltern etc. darstellt. 
Sie wird durch ihre Übersichtlichkeit zum Element einer 'sozialen Kontrolle'. 
Die Lichtverhältnisse in der Halle sind durch den gleich mäßig verteilten Lichteinfall günstig, müssen jedoch bei 
geteilter Halle durch einen entsprechenden Blendschutz (trotz  Nordseite) reguliert werden, um Gegenlicht beim 
Spiel gegen die Stirnseite zu vermeiden. 
Die nichtunterkellerten Bereiche (Untergeschoss) sind unwirtschaftlich und zu überplanen. 
Trotz Absenkung und o. g. Problem ist die Gesamtkonzeption als wirtschaftlich zu bezeichnen. 
 
1002 
Die Arbeit ist insgesamt klar und einfach gegliedert und städtebaulich richtig gesetzt. 
Durch das gewählte Niveau der neuen Eingangshalle auf dem  Niveau der bestehenden Dreifachsporthalle wird 
eine barrierefreie Verbindung zwischen Alt und Neu erreic ht; der hierfür erforderliche komplette Abriss des 
Bestands-foyers ist jedoch kostenint ensiv. Dem gegenüber steht ein neuer, klar formulierter Eingangsbereich für 
beide Hallen als gemeinsamer, gut ablesbarer Eingang. 
Das Raumprogramm ist insgesamt gut erfüllt. Kleinere Mängel sind mit geringem Aufwand zu beheben. 
Die architektonische Gestaltung wird  überwiegend positiv gesehen. Kritisch wird der voll verglaste Zugang zu den 
Umkleiden diskutiert. Hier wird auf den sommerlichen Wärmeschutz hingewiesen. 
Die Fassaden erscheinen der Aufgabe angemessen und ermöglichen eine sehr gute Belichtung der Sportfläche. 
Die Arbeit erscheint insgesamt in einem guten wirtschaftlichen Verhältnis. 
 
1004 
Städtebaulich überzeugt die Arbeit mit dem Vorschlag ei ner insgesamt neu zu gestaltenden Zugangssituation im 
Außenbereich mit einer Absenkung des Eingangsniveaus auf das Hallenniveau beider Sporthallen. 
Die Anordnung des Hallenbaukörpers und des Umkleidetrakt es erfolgt in Analogie zur bestehenden Halle und 
ermöglicht eine überzeugende Staffelung der Baukörper von der Manfred-von-Richthofen-Straße. Mit dem neu, um 
die vorhandene Eingangssituation angeordneten Zugangs- und Foye rbereich gelingt es, eine für beide Hallen 
optimale Zugangssituation zu schaff en, die auch eine barrierefreie Erschließung der vorhandenen Sporthalle 
ermöglicht. 
Die innere Erschließung der Sporthalle ist funktions- und praxisgerecht. 
Durch den positiv zu bewertenden Vorschlag der neuen Eingang ssituation wird das zu realisierende Bauvolumen 
erhöht, was den Entwurf unwirtschaftlich werden lässt.  
Die zurückhaltende Fassaden- und Detailgestaltung lässt  eine wirtschaftliche Erstellung und Betrieb des 
Gebäudes erwarten. Die vorgeschlagene Fassadengestalt ung des Umkleidetraktes und der Vorschlag der 
unregelmäßig angeordneten Belichtungsmöglichkeiten der Halle, sowie die asymmetrische Teilung der Sportfläche 
können jedoch nicht überzeugen. 
 
1005 
Die Teilnehmer der Tarnzahl 1005 haben die Wettbew erbsaufgabe mit einem eigenständigen Solitärgebäude mit 
Verbindungsgang gut gelöst. Der Umkleidetrakt ist funkti onal gut strukturiert. Die vorhandene Eingangshalle mit 
den WC-Anlagen bleibt weiterhin als Haupteingang bestehen und wird um weitere Nebenräume ergänzt.  
Das vorgegebene Raumprogramm wurde in allen Teilen umgesetzt.  
Kritisch wird die Erschließung aus der Eingangshalle für den Besucher bewertet, die Orientierung müsste 
verbessert werden. Ebenfalls bemängelt das Preisgeric ht die fehlende Adressbildung der Eingangssituation. Ob 
das Atrium zwischen dem Bestands- und dem Neubau so  beibehalten werden sollte, müsste näher untersucht 
werden. 
Der Entwurf stellt eine absolut wirtschaftliche Lösung dar , indem sowohl die BGF als auch der BRI im unteren 
Bereich liegen. 
 
1010 
Der Verfasser stellt die neue Halle parallel zur alten S porthalle an die Manfred-von- Richthofen-Straße. Dadurch 
entsteht ein gefasster Vorplatz als Eingangsbereich  für beide Hallen. Um das Eingangsniveau der vorhandenen 
Sporthalle zu erreichen wird der Freiraum im Z ugangsbereich neu modelliert. Das vorhandene Foyer bleibt im 
Bestand erhalten. Der zentrale Eingang rückt zwisc hen Neu- und Altbau. Vom neuen zentralen Eingangsfoyer 
werden beide Hallen wie selbstverständlich und übersichtlich barrierefrei erschlossen. Außerdem ermöglicht der 
neue Eingangsbereich den Durchblick zu den Freiflächen auf der Südseite. Das vorhandene Foyer wird zu einem 
spannungsreichen Ort mit Aufenthaltsqualität und dient als 'Lounge'; die Vielzahl der Treppenanlagen wird jedoch 
kritisch bewertet.

4 
Die Funktionalität der neuen Halle entspricht dem vor gegebenen Raumprogramm. Allerdings fehlt ein direkter 
Zugang vom 'Stiefelgang' in die Halle. In diesem Zusammenhang sollte die Funktion Sanitätsraum und 
Übungsleiter getauscht werden. So sind bei einer Hallenteilung beide Teilflächen einzusehen. 
Die Fassade zeigt eine klare Klinkerstruktur und glieder t sich eindeutig in offene und geschlossene Wandflächen. 
Die Architektursprache zeigt eine hohe Qualität im Ansi chtsbild der funktionalen Fassaden. Die natürliche Belich-
tung der Halle erfolgt allein über das große Fensterelement in der Nordfassade. 
Die Verfasser zeigen mit ihrem Entwurf eine klare und wirtschaftliche Lösung von hoher architektonischer Qualität. 
Ein Mangel ist aber in der einseitigen natürlichen Belicht ung in der Nordfassade zu sehen. Dieser Mangel könnte 
aber durch Anordnung eines Belichtungselementes auf der Südseite 'geheilt' werden. 
 
Die verbliebenen Beiträge werden anschließend intensiv unter Zuhilfenahme der Beurteilungskriterien der 
Auslobung diskutiert. 
 
Auf Grundlage der im Wertungsrundgang gewonnenen Erkenntnisse be schließt das Preisgericht nach sorgfältiger 
Abwägung der Vorzüge bzw. Nachteile der einzelnen Arbeiten folgende Rangfolge: 
 
1. Preis: 1010 10:2 
2. Preis: 1002 7:5 
3. Preis: 1001 10:2 
Anerkennung 1004 einstimmig 
Anerkennung 1005 einstimmig 
 
Empfehlung des Preisgerichtes 
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit der weiteren 
Planung und Realisierung unter Beacht ung der Kritikpunkte der Beurteilung zugrunde zu legen, sofern die 
Maßnahme realisiert wird.  
 
Nach der Öffnung der Umschläge durch den Vorsitzenden werden die Namen der Verfasser festgestellt: 
 
1001 3. Preis 
Rudolf Recker 
Dipl.-Ing. Architekt 
Frauenstr. 21 
48282 Emsdetten 
 
Mitarbeiter:  Dipl.-Ing. Mi chael Böhme; Nicolas Drath 
 
 
 
1002 2. Preis  
H2 Architekten + Städtebauer 
Spatzenweg 21 
48282 Emsdetten 
 
Mitarbeiter:  Ralf Haverkamp, Ar chitekt, Josef Holthaus, Architekt,  
 Jana Dünow, M.A. (Arch.), Sandra Bruning, Michaela Rymer 
 Evelyn Kölking 
Fachberater: Brandschutz: Ik er Ingenieure, Emsdetten 
 Haustechnik: IGP Plummer Ing., Münster 
 
 
 
1003 2. Rundgang 
Dipl.-Ing. Architekt Uwe Landheer 
Drensteinfurtweg 32 
48163 Münster 
 
Mitarbeiter:  Kathrin Make M.A.; Tanja Koch B.A. 
Fachberater:  Dipl.-Ing. Landsc haftsarchitekt Gordon Brandenfels 
 
 
 
1004 Anerkennung 
bw - architektur 
belha I wienken architekten 
Friedrichstr. 3 
48145 Münster 
 
Fachberater:  architekt waldmann, Münster

5 
 
 
1005 Anerkennung 
Rainer Düllmann 
Dipl.-Ing. Architekt 
Harzstr. 27 
58093 Hagen 
 
 
1006 2. Rundgang 
Schnoklake Betz Architekten 
Bernd Schnoklake M.A. (Arch.); Dirk Betz M.A. (Arch.) 
Hafenstr. 64 
48153 Münster 
 
Fachberater:  ahw Ingenieure GmbH, M ünster: Herr Helter, Herr Zellerröhr 
 
 
1007 2. Rundgang 
Hilger Architekten 
Nünningfeld 12a 
48161 Münster 
 
Mitarbeiter:  Stefan Christ; Monika Zessin 
Fachberater: Statik: Otten, Beratende Ingenieure, Münster 
 Gebäudetechnik: Kraft + Pohlmann, Münster 
 Freiraumplanung: Morbach + Wermeyer, Sassenberg 
 
 
1008 1. Rundgang 
Dipl.-Ing. Ulrich Ahlert, Architekt 
Kommunale Sporthallen GmbH 
Burgstr. 21 
50354 Hürth 
 
Mitarbeiter:  Kathrin Löscher, Jens Bong 
 
 
1009 2. Rundgang 
GSF Planungsgesellschaft GmbH, Hamm 
Architekt Dipl.-Ing. Christoph und Philip Keinemann 
Fangstr. 22 - 24 
59077 Hamm 
 
Mitarbeiter:  Arch. Dipl.-Ing. Andre Lammers 
 
 
1010 1. Preis 
hartig I wömpner architekten BDA 
Ralf Wömpner 
Bült 13 
48143 Münster 
 
Mitarbeiter:  Andreas Ramsel , Tina Schütte, Dorit Niemeyer 
Fachberater:  gwi Ingenieurplanung Münster, Herr Wiemeler 
 Wbp Ingenieure für Haustechnik, Münster, Herr Winkels 
 
 
1011 1. Rundgang 
modulorbeat 
Jan Kampshoff und Marc Günnewig, Architekten 
Hüfferstr. 20 
48149 Münster 
 
Herr Ellermann bedankt sich abschließend für die konstrukti ve und gastliche Atmosphäre. Er stellt den Antrag auf 
Entlastung der Vorprüfung (Die Entlastung wird per Akklamation erteilt.) und gibt den Vorsitz an Herrn Reinkemeier 
zurück.  
 
Herr Reinkemeier bedankt sich seinerseits bei dem Vorsitzenden und den weiteren Jurymitgliedern und schließt 
die Sitzung gegen 16:30 Uhr.

6 
Die Daten der Ausstellung werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. 
 
Unterschriften des Preisgerichts 
 
 
Protokoll Jurysitzung

Anlage2a

440 Zeichen

Stadtbad-Ost

Mauritz-Lindenweg

Dreifach-
Sporthalle

—_ Bestand

Lageplan 1.500

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Zweifachsporthalle am Standort SC Münster 08

Beschlussvorlage

5268 Zeichen

V/0755/2012 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Immobilienmanagement 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Neubau einer Zweifachsporthalle für das Ostviertel  
- Zustimmung zum Wettbewerbsergebnis  
- Beauftragung der Architektenleistungen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
30.10.2012 Bezirksvertretung Münster-Mitte Vorberatung 
20.11.2012 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung 
21.11.2012 Sportausschuss Vorberatung 
12.12.2012 Hauptausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Das Ergebnis des Architektenwettbewerbes für den Neubau einer Zweifachsporthalle 
wird einschließlich der Empfehlung des Bewertungsgremi ums zur Kenntnis genommen 
(Anlage 1 Protokoll der Sitzung des Bewertungsgremiums, Anlage 2 - Planverkleinerungen 
des Entwurfes der Architekten Hartig Wömpner). 
 
2. Das Architekturbüro Hartig Wömpner, Münster, wird entsprechend der Empfehlung des 
Bewertungsgremiums mit den Architektenleistungen gemäß HOAI beauftragt. 
 
3. Die Verwaltung wird beauftragt, für die Zweifachsporthalle die Entwurfsplanung einschlie ß-
lich Kostenberechnung auf der Grundlage der Planung des Architekturbüros Hartig Wöm p-
ner zu erstellen und den Baubeschluss herbeizuführen. 
 
4. Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die Maßnahme (Baukosten und Beschaffung) 
auf der Grundlage des Raumprogramms für den Neubau der Zweifachsporthalle Finanzmit-
tel in Höhe von 3.500.000,00 € zur Verfügung stehen. Eine Folgekostenberechnung wird im 
Rahmen des Baubeschlusses erstellt. Möglichkeiten der Kostenreduzierung werden im wei-
teren Verfahren geprüft. 
 
5. Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan wie folgt veran-
schlagt: 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0755/2012 
Auskunft erteilt: 
Frau Kremer 
Ruf: 
492-2415 
E-Mail: 
KremerIngrid@stadt-muenster.de  
Datum: 
12.10.2012 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0755/2012 
Teilfinanzplan 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
Jahr 
Betrag 
€ 
Bemer-
kungen 
Produktgruppe 0801 Sportentwicklung, Sportanlagen 
und Sportstätten 
   
Investitions-
maßnahme 
4270 Neubau ehem. Sporthalle 08 Müns-
ter 
   
Auszahlungen 08 Auszahlung für Baumaßnahmen 2012 3.500.000  
Summe aller Auszahlungen / Saldo  3.500.000  
 
 
Teilergebnisplan 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
Jahr 
Betrag 
€ 
Bemer-
kungen 
Produktgruppe 0111 Immobilienmanagement    
Zeile 08 Bilanzielle Abschreibungen Jährlich 
(ab 2013) 
58.330 
(gerundet) 
Nutzungs
zungs-
dauer 60 
Jahre 
 
 
 
Begründung: 
 
Vorbemerkungen: 
 
Der Rat der Stadt Münster hat in seiner Sitzung am 14.12.2011 mit d er Vorlage V/0831/2011 und 
V/0729/2011/1 der Errichtung einer Zweifachsporthalle ohne T ribüne mit Verbindungsbaukörper 
zur bestehenden Dreifachsporthalle am Standort der ehemaligen 08 Sporthalle zugestimmt. 
Die Verwaltung wurde beauftragt, auf der Grundlage des Raumprogramms in Abstimmung mit a l-
len Beteiligten die Planung bis zur Baureife zu entwickeln und den Baubeschluss herbeizuführen. 
 
Die Durchführung eines begrenzten Wettbewerbes zur Erlangung eines Vorplanungskonzeptes  
für den Neubau einer Zweifachsporthalle wurde am 09.05.2012 im Hauptausschuss mit der Vorl a-
ge V/0231/2012 beschlossen . Der Teilnehmerkreis wurde ebenfalls am 09.05.2012 im Hauptau s-
schuss mit der Vorlage V/0231/2012 festgelegt. 
 
Zu 1 - 3: Ergebnis des Wettbewerbes / Beauftragung der Architektenleistungen: 
 
Am 16.08.12 tagte das Bewertungsgremium zur Beurteilung der einger eichten Lösungskonzepte. 
Das Bewertungsgremium schlägt mit 10:2 Stimmen für die weitere Bearbe itung den Entwurf des 
Architekturbüros Hartig Wömpner aus Münster (s. Planverkleinerungen - Anlage 2) vor. Das E r-
gebnis der Sitzung einschließlich der Empfehlung des Bewertungsgremiums ist dem ang efügten 
Protokoll zu entnehmen. 
 
Zu 4 und 5: Kosten und Finanzierung 
 
Die Baukosten wurden entwurfsunabhängig in einer groben Schätzung auf der Grundlage des 
Raumprogramms für den Neubau der Zweifachsporthalle auf ca. 3.500.00,00 € kalkuliert.  
 
Im Rahmen der Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten wurden die 11 Be iträge auch im Hinblick auf 
die zu erwartenden Kosten geprüft. Hiernach lässt der vorgeschlagene Entwurf eine wirtschaftliche 
Lösung erwarten. Von einem Einhalten des o. g. Kostenrahmens kann deshalb ausgegangen wer-
den. Eine verbindliche Kostenaussage kann mit der Kostenberechnung zur Entwurfsplanung zum 
Baubeschluss aufgestellt werden.

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V/0755/2012 
Im Rahmen der weiteren Bearbeitung des Projektes bis zum Baubeschluss werden in Zusa mmen-
arbeit mit den zu beauftragenden Architekten und der Verwaltung - Amt für Immobilienmanag e-
ment und Sportamt – Möglichkeiten der Kostenreduzierung geprüft, die zum Ziel haben, 20 Pr o-
zent der Kosten gegenüber der „Normalvariante“ zu verringern. Bei Gebäuden werden neben der 
„Normalvariante“ und der „Reduktionsvariante“ die Baukosten ausgewiesen, die für die Errichtung 
des Gebäudes laut der Datenbanken des Baukosteninformationszentrums Deutscher Architekten-
kammern (BKI) bei Zugrundelegung vergleichbarer Standards entstehen. 
 
 
 
I. V.  
 
gez. 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
 
Anlagen: 
Anlage 1 – Protokoll der Sitzung des Bewertungsgremiums 
Anlage 2 – Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros Hartig Wömpner

Beratungsverlauf (4)

30.10.2012 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 6.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
20.11.2012 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 4.7 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
28.11.2012 Sportausschuss
TOP 7.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
12.12.2012 Hauptausschuss
TOP 5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (10)

  • Frauenstraße 21
  • Friedrichstraße 3
  • Hafenstraße 64
  • Burgstraße 21
  • Hüfferstraße 20
  • Drensteinfurtweg 32
  • Mauritz-Lindenweg
  • Manfred-von-Richthofen-Straße
  • Nünningfeld 12a
  • Bült 13

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0755/2012
Typ
Vorlagen
Datum
26.09.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37