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0778/2026

Beantwortung einer Anfrage des Mitglieds Carine Weber

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 23.03.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration, Sitzung am 21.04.2026, TOP 3.3

Anlage 1 - Frage aus der Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration am 13. Januar 2026 zu TOP 5.2

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Anlage 1 - Frage aus der Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration am 13. Januar 2026 zu TOP 5.2

2449 Zeichen

An den          Datum: 02.02.2025 
Vorsitzenden des Ausschusses für 
Chancengerechtigkeit und Integration 
Herrn Tayfun Keltek 
 
An die  
Geschäftsstelle des Ausschusses für  
Chancengerechtigkeit und Integration 
Frau Dr. Gülşen Dikbaş 
 
Anfrage gemäß § 4 der Geschäftsordnung des Integrationsrates der Stadt Köln 
 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 24.02.2026 
 
Thema: Zweites Diskriminierungsmonitoring 2022 (3704/2024) 
Frage aus der Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration am 13. 
Januar 2026 zu TOP 5.2 
5.2 Evaluierung des Sachstandsberichts der Stadt Köln zum 10-Punkte-Aktionsplan 
der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) 
2811/2025 
Nachgereicht zum Protokoll (Seite 10): 
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht . Dieser macht jedoch auch deutlich, dass die 
Auszeichnung als europäische Hauptstadt für Integration und Vielfalt nicht automatisch 
bedeutet, dass Köln eine diskriminierungsfreie Stadt ist. Dem Bericht zufolge ist vielmehr 
von einer deutlich höheren Dunkelziffer bei der Anzahl von Diskriminierungsvorfällen in 
Köln auszugehen. 
Zum zweiten Diskriminierungsmonitoring ergeben sich für mich die folgenden Fragen: 
(vgl. S. 16) Wird derzeit aktiv an der Entwicklung eines einheitlichen Erhebungs- und Be-
richtssystems für Köln gearbeitet? Falls ja, wie ist der aktuelle Stand und welche Akteure 
sind daran beteiligt? 
(vgl. S. 49 und 51) Der Bericht fokussiert sich vor allem auf die quantitative und qualitative 
Analyse von Diskriminierungsvorfällen, enthält jedoch keine konkreten Handlungsemp-
fehlungen zur Bekämpfung von Diskriminierung. Arbeitet die Stadt aktuell an konkreten 
Maßnahmen oder an einem übergeordneten Konzept zur Vermeidung und Eindämmung 
von Diskriminierung?

(vgl. S. 53) Auf Seite 53 wird eine Mitarbeitendenbefragung erwähnt. Hat diese bereits 
stattgefunden? Falls ja, zu welchen Ergebnissen bzw. Erkenntnissen hat sie geführt? 
Falls nein, wann ist die Durchführung der Mitarbeitendenbefragung geplant? 
Für die kommenden Berichte ist laut Bericht vorgesehen, weitere Beratungsstellen in die 
Arbeitsgruppe aufzunehmen. An dieser Stelle möchte ich folgende Beratungsstellen vor-
schlagen – sofern diese noch nicht eingebunden sind: 
Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Regionalgruppe Köln (ISD Köln) 
Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung 
 
Mit freundlichen Grüßen 
Carine Weber

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4730 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/161 
 
Vorlagen-Nummer 23.03.2027 
 0778/2026 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 21.04.2026 
 
Beantwortung einer Anfrage des Mitglieds Carine Weber zu: Evaluierung des 
Sachstandsberichts der Stadt Köln zum 10-Punkte-Aktionsplan der Europäischen 
Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) 
In der Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration am 13. Ja-
nuar 2026 zu TOP 5.2, Evaluierung des Sachstandsberichts der Stadt Köln zum 10-
Punkte-Aktionsplan der Europäischen Städtekoalition gege n Rassismus (ECCAR) 
2811/2025, sind folgende Fragen zum Protokoll nachgereicht worden:  
 
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Dieser macht jedoch auch deutlich, dass die 
Auszeichnung als europäische Hauptstadt für Integration und Vielfalt nicht automatisch 
bedeutet, dass Köln eine diskriminierungsfreie Stadt ist. Dem Bericht zufolge ist viel-
mehr von einer deutlich höheren Dunkelziffer bei der Anzahl von Diskriminierungsvor-
fällen in Köln auszugehen. 
Zum zweiten Diskriminierungsmonitoring ergeben sich für mich die folgenden Fragen: 
(vgl. S. 16) Wird derzeit aktiv an der Entwicklung eines einheitlichen Erhebungs - und 
Berichtssystems für Köln gearbeitet? Falls ja, wie ist der aktuelle Stand und welche 
Akteure sind daran beteiligt? 
(vgl. S. 49 und 51) Der B ericht fokussiert sich vor allem auf die quantitative und quali-
tative Analyse von Diskriminierungsvorfällen, enthält jedoch keine konkreten Hand-
lungsempfehlungen zur Bekämpfung von Diskriminierung. Arbeitet die Stadt aktuell an 
konkreten Maßnahmen oder an einem übergeordneten Konzept zur Vermeidung und 
Eindämmung von Diskriminierung? 
(vgl. S. 53) Auf Seite 53 wird eine Mitarbeitendenbefragung erwähnt. Hat diese bereits 
stattgefunden? Falls ja, zu welchen Ergebnissen bzw. Erkenntnissen hat sie geführt? 
Falls nein, wann ist die Durchführung der Mitarbeitendenbefragung geplant? 
Für die kommenden Berichte ist laut Bericht vorgesehen, weitere Beratungsstellen in 
die Arbeitsgruppe aufzunehmen. An dieser Stelle möchte ich folgende Beratungsstellen 
vorschlagen – sofern diese noch nicht eingebunden sind: 
Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Regionalgruppe Köln (ISD Köln) 
Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung

2 
 
Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung:  
 
Die Fragen von Carine Weber beziehen sich vorwiegend auf die Mitteilung: Zweites 
Kölner Diskriminierungsmonitoring (3704/2024), aus der Sitzung des Integrationsrat 
vom 21.01.2025. 
Das Erhebungs- und Berichtssystem wurde für den aktuellen Bericht einheitlich ge-
staltet, aber es wird auch kontinuierlich mit den beteiligten Akteuren weiterentwickelt. 
Derzeit sind folgende Akteure bzw. Institutionen in das Diskriminierungsmonitoring 
eingebunden: Antidiskriminierungsbüro (ADB) Köln Öffentlichkeit gegen Gewalt e. V. 
(ADB Köln/ÖgG), Antidiskriminierungsbüro & Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit 
im Caritasverband (ADB Caritas), Fachstelle [m2] / Meldestelle für antisemitische Vor-
fälle im NS-Dokumentationszentrum Köln (Fachstelle [m2]), Beratungs- und Fachstelle 
rubicon e.V. (rubicon) und die Ombudsstelle für Flüchtlinge in Köln (Ombudsstelle) 
(Beschwerdestelle zur Flüchtlingsunterbringung). 
Die Verwaltung wird auf die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Regional-
gruppe Köln (ISD Köln) und das Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung 
zu gehen und eruieren, inwieweit die dort erhobenen Daten in das Monitoring einge-
bunden werden können.  
Dabei ist das Monitoring weiterhin offen, weitere Akteure in das Berichtswesen e inzu-
binden.  
Die Vermeidung und Eindämmung von Diskriminierung ist ein Kernanliegen einer Viel-
zahl an Konzepten der Stadt Köln. Hierzu zählen die zielgruppenspezifischen Konzepte 
wie das Konzept Integrative Stadtgesellschaft, das Handlungskonzept Behindert enpo-
litik oder der LSBTI-Aktionsplan, aber auch das Diversity -Konzept: Köln l(i)ebt Vielfalt. 
Aber auch der Prozess zur Aufarbeitung des (Post)kolonialen Erbes der Stadt Köln, zielt 
auf den Abbau von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ab. Des Weiteren enga-
giert sich die Stadt Köln in nationalen und internationalen Netzwerken, wie dem Rain-
bow Cities Network oder der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus. Mit Aus-
zeichnungen wie dem Total-Equality Prädikat oder der Unterzeichnung der Charta der 
Vielfalt macht die Stadt Köln deutlich, dass sie gegen Diskriminierung eintritt.  
Die Mitarbeitendenbefragung wurde zwischen Ende 2024 und Anfang 2025 durchge-
führt. Die Ergebnisse werden derzeit von der Stadt Köln aufbereitet.  
 
 
Gez. Burmester

Beratungsverlauf (1)

21.04.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
TOP 3.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0778/2026
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
23.03.2026
Erstellt
16.03.2026 13:10