0778/2026
Beantwortung einer Anfrage des Mitglieds Carine Weber
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Anlage 1 - Frage aus der Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration am 13. Januar 2026 zu TOP 5.2
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An den Datum: 02.02.2025 Vorsitzenden des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration Herrn Tayfun Keltek An die Geschäftsstelle des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration Frau Dr. Gülşen Dikbaş Anfrage gemäß § 4 der Geschäftsordnung des Integrationsrates der Stadt Köln Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 24.02.2026 Thema: Zweites Diskriminierungsmonitoring 2022 (3704/2024) Frage aus der Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration am 13. Januar 2026 zu TOP 5.2 5.2 Evaluierung des Sachstandsberichts der Stadt Köln zum 10-Punkte-Aktionsplan der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) 2811/2025 Nachgereicht zum Protokoll (Seite 10): Vielen Dank für den ausführlichen Bericht . Dieser macht jedoch auch deutlich, dass die Auszeichnung als europäische Hauptstadt für Integration und Vielfalt nicht automatisch bedeutet, dass Köln eine diskriminierungsfreie Stadt ist. Dem Bericht zufolge ist vielmehr von einer deutlich höheren Dunkelziffer bei der Anzahl von Diskriminierungsvorfällen in Köln auszugehen. Zum zweiten Diskriminierungsmonitoring ergeben sich für mich die folgenden Fragen: (vgl. S. 16) Wird derzeit aktiv an der Entwicklung eines einheitlichen Erhebungs- und Be- richtssystems für Köln gearbeitet? Falls ja, wie ist der aktuelle Stand und welche Akteure sind daran beteiligt? (vgl. S. 49 und 51) Der Bericht fokussiert sich vor allem auf die quantitative und qualitative Analyse von Diskriminierungsvorfällen, enthält jedoch keine konkreten Handlungsemp- fehlungen zur Bekämpfung von Diskriminierung. Arbeitet die Stadt aktuell an konkreten Maßnahmen oder an einem übergeordneten Konzept zur Vermeidung und Eindämmung von Diskriminierung? (vgl. S. 53) Auf Seite 53 wird eine Mitarbeitendenbefragung erwähnt. Hat diese bereits stattgefunden? Falls ja, zu welchen Ergebnissen bzw. Erkenntnissen hat sie geführt? Falls nein, wann ist die Durchführung der Mitarbeitendenbefragung geplant? Für die kommenden Berichte ist laut Bericht vorgesehen, weitere Beratungsstellen in die Arbeitsgruppe aufzunehmen. An dieser Stelle möchte ich folgende Beratungsstellen vor- schlagen – sofern diese noch nicht eingebunden sind: Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Regionalgruppe Köln (ISD Köln) Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung Mit freundlichen Grüßen Carine Weber
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Dezernat, Dienststelle OB/16/161 Vorlagen-Nummer 23.03.2027 0778/2026 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 21.04.2026 Beantwortung einer Anfrage des Mitglieds Carine Weber zu: Evaluierung des Sachstandsberichts der Stadt Köln zum 10-Punkte-Aktionsplan der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) In der Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration am 13. Ja- nuar 2026 zu TOP 5.2, Evaluierung des Sachstandsberichts der Stadt Köln zum 10- Punkte-Aktionsplan der Europäischen Städtekoalition gege n Rassismus (ECCAR) 2811/2025, sind folgende Fragen zum Protokoll nachgereicht worden: Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Dieser macht jedoch auch deutlich, dass die Auszeichnung als europäische Hauptstadt für Integration und Vielfalt nicht automatisch bedeutet, dass Köln eine diskriminierungsfreie Stadt ist. Dem Bericht zufolge ist viel- mehr von einer deutlich höheren Dunkelziffer bei der Anzahl von Diskriminierungsvor- fällen in Köln auszugehen. Zum zweiten Diskriminierungsmonitoring ergeben sich für mich die folgenden Fragen: (vgl. S. 16) Wird derzeit aktiv an der Entwicklung eines einheitlichen Erhebungs - und Berichtssystems für Köln gearbeitet? Falls ja, wie ist der aktuelle Stand und welche Akteure sind daran beteiligt? (vgl. S. 49 und 51) Der B ericht fokussiert sich vor allem auf die quantitative und quali- tative Analyse von Diskriminierungsvorfällen, enthält jedoch keine konkreten Hand- lungsempfehlungen zur Bekämpfung von Diskriminierung. Arbeitet die Stadt aktuell an konkreten Maßnahmen oder an einem übergeordneten Konzept zur Vermeidung und Eindämmung von Diskriminierung? (vgl. S. 53) Auf Seite 53 wird eine Mitarbeitendenbefragung erwähnt. Hat diese bereits stattgefunden? Falls ja, zu welchen Ergebnissen bzw. Erkenntnissen hat sie geführt? Falls nein, wann ist die Durchführung der Mitarbeitendenbefragung geplant? Für die kommenden Berichte ist laut Bericht vorgesehen, weitere Beratungsstellen in die Arbeitsgruppe aufzunehmen. An dieser Stelle möchte ich folgende Beratungsstellen vorschlagen – sofern diese noch nicht eingebunden sind: Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Regionalgruppe Köln (ISD Köln) Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung 2 Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung: Die Fragen von Carine Weber beziehen sich vorwiegend auf die Mitteilung: Zweites Kölner Diskriminierungsmonitoring (3704/2024), aus der Sitzung des Integrationsrat vom 21.01.2025. Das Erhebungs- und Berichtssystem wurde für den aktuellen Bericht einheitlich ge- staltet, aber es wird auch kontinuierlich mit den beteiligten Akteuren weiterentwickelt. Derzeit sind folgende Akteure bzw. Institutionen in das Diskriminierungsmonitoring eingebunden: Antidiskriminierungsbüro (ADB) Köln Öffentlichkeit gegen Gewalt e. V. (ADB Köln/ÖgG), Antidiskriminierungsbüro & Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit im Caritasverband (ADB Caritas), Fachstelle [m2] / Meldestelle für antisemitische Vor- fälle im NS-Dokumentationszentrum Köln (Fachstelle [m2]), Beratungs- und Fachstelle rubicon e.V. (rubicon) und die Ombudsstelle für Flüchtlinge in Köln (Ombudsstelle) (Beschwerdestelle zur Flüchtlingsunterbringung). Die Verwaltung wird auf die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Regional- gruppe Köln (ISD Köln) und das Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung zu gehen und eruieren, inwieweit die dort erhobenen Daten in das Monitoring einge- bunden werden können. Dabei ist das Monitoring weiterhin offen, weitere Akteure in das Berichtswesen e inzu- binden. Die Vermeidung und Eindämmung von Diskriminierung ist ein Kernanliegen einer Viel- zahl an Konzepten der Stadt Köln. Hierzu zählen die zielgruppenspezifischen Konzepte wie das Konzept Integrative Stadtgesellschaft, das Handlungskonzept Behindert enpo- litik oder der LSBTI-Aktionsplan, aber auch das Diversity -Konzept: Köln l(i)ebt Vielfalt. Aber auch der Prozess zur Aufarbeitung des (Post)kolonialen Erbes der Stadt Köln, zielt auf den Abbau von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ab. Des Weiteren enga- giert sich die Stadt Köln in nationalen und internationalen Netzwerken, wie dem Rain- bow Cities Network oder der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus. Mit Aus- zeichnungen wie dem Total-Equality Prädikat oder der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt macht die Stadt Köln deutlich, dass sie gegen Diskriminierung eintritt. Die Mitarbeitendenbefragung wurde zwischen Ende 2024 und Anfang 2025 durchge- führt. Die Ergebnisse werden derzeit von der Stadt Köln aufbereitet. Gez. Burmester
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0778/2026
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 23.03.2026
- Erstellt
- 16.03.2026 13:10