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2177/2017

Handlungsbedarf zur Schaffung von Jugendeinrichtungen und Jugendtreffs 2017-2021

Mitteilung Ausschuss 08.08.2017

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Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 2 Karte Bedarfsanalyse

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Ansehen

Anlage 1 Abschluss 2011 Bedarfsanalyse

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Ansehen

Anlage 3 Bedarfsanalyse 2017-2021

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

16258 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/IV/2 
 
Vorlagen-Nummer  08.08.2017 
 2177/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 05.09.2017 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 07.09.2017 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.09.2017 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 11.09.2017 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 11.09.2017 
Integrationsrat 11.09.2017 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 14.09.2017 
Sportausschuss 14.09.2017 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 18.09.2017 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 18.09.2017 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 21.09.2017 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 26.09.2017 
 
Handlungsbedarf zur Schaffung von Jugendeinrichtungen und Jugendtreffs 2017-2021 
Die vorgelegte Bedarfsanalyse zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit versteht sich als Ergänzung 
zum Kinder– und Jugendförderplan und wurde im aktuellen KJFP als Maßnahme M1 „Aktualisierung 
der Bedarfsanalyse von Jugendeinrichtungen und Jugendtreffs“ hinterlegt.  
 
Erstmalig hatte der Jugendhilfeausschuss am 22.2.2011 die Verwaltung beauftragt, den Handlungs-
bedarf hinsichtlich der Schaffung von Kinder- und Jugendeinrichtungen für das gesamte Stadtgebiet 
darzustellen und hinsichtlich der Dringlichkeit mit einem Ranking zu hinterlegen (Vorlage-
Nr.:3027/2011). 
 
Diese Analyse soll in regelmäßigen Zeiträumen aktualisiert werden. So ist es möglich, inhaltlich-
konzeptionelle Weiterentwicklungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Bedarfsanalysen zu 
berücksichtigen. Gleichzeitig kann mit einer Fortschreibung auf die stark steigenden Zahlen von Kin-
dern und Jugendlichen und möglichen Veränderungen der sozialen Belastung in den Stadtteilen rea-
giert werden. 
 
Sie bildet die Grundlage für fachliche Stellungnahmen der Jugendverwaltung bei der Ämterbeteiligung 
zu Bebauungsplanverfahren und hat sich hier als wichtiges Planungsinstrument erwiesen.

2 
 
 
Grundlage für die „Bedarfsanalyse“ bildet ein indikatorengestütztes Analysemodell, welches 2011 in 
einem intensiven Prozess mit dem AK 80 entwickelt wurde. Sie wird durch eine qualitative Bewertung 
durch das Fachamt komplettiert. 
 
1. Bewertungsgrundlagen 
 
1.1. Quantitative Einschätzung 
 
Zielsetzung der quantitativen Berechnung ist, auf der Grundlage verschiedener Indikatoren einen 
möglichen Bedarf an Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aufzuzeigen: 
 
 
Indikatoren Gewichtung Ergänzende Informationen 
Größere Bauvorhaben können die Bewohnerstruktur 
in einem Stadtteil stark verändern und unter Umstän-
den auch Bedarfe oder Problemlagen verschärfen. In 
der Berechnung wurde die Anzahl der 6 bis unter 
18jährigen Kinder und Jugendlichen auf Grundlage 
der Zahlen aus der kleinräumigen Kölner Bevölke-
rungsprognose bis zum Jahr 2025 berücksichtigt. 
 
30% Der prozentuale Bevölkerungsan-
stieg eines Stadtteils bis 2025 gibt 
Hinweis auf einen möglichen stei-
genden Bedarf hinsichtlich quantitativ 
und qualitativ auskömmlicher Ju-
gendinfrastruktur. 
Die Angebote sollen benachteiligte Kinder besonders 
fördern. Der Jugendhilfeindex in der „Sozialraum-
analyse in der Jugendhilfe- und Schulentwick-
lungsplanung“ stellt einen Indikator für soziale Be-
nachteiligung und Bildungsbenachteiligung dar. In die 
Indexberechnung gehen insgesamt 10 Teilindikatoren 
ein, insbesondere auch der Anteil der unter 15-
Jährigen, die in SGB II-Bedarfsgemeinschaften leben 
(vgl. Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungs-
planung Köln 2011, S. 21 ff.). 
30% Der Jugendhilfeindex wird „fassba-
rer“ indem der Anteil der unter 
15jährigen Kinder und Jugendlichen 
im SGB II abgebildet wird.  
 
 
Grundsätzlich sind die in Köln zuge-
wiesenen Flüchtlinge über die Zahl 
der Kinder und Jugendliche unter 21 
Jahren mit Migrationshintergrund in 
% der altersgleichen 
Bevölkerung eingerechnet. Gleich-
zeitig bedeutet die Integration von 
Flucht betroffener Kinder und Ju-
gendlicher eine besondere Heraus-
forderung für den Stadtteil und be-
gründet eine gesonderte Darstellung. 
Zugrunde gelegt wurden die Stellen, die über kom-
munale Mittel und Landesmittel gefördert werden. 
Die Stellen in den spezialisierten Jugendeinrichtungen 
wurden aufgrund ihres überregionalen Charakters nur 
teilweise oder gar nicht berücksichtigt. 
30%  
Durch die Berücksichtigung der Anzahl der Jugend-
angebote wird der Bestand an Angeboten (auch ohne 
finanzierte Stellen) entsprechend 
berücksichtigt. 
10% Nicht alle Bürgerzentren erhalten 
eine Finanzierung für die Offene 
Kinder- und Jugendarbeit. Durch ihre 
stadtteilbezogene Angebotspalette 
wurden sie als ergänzende Res-
source gewertet und in die Bedarfsa-
nalyse als ergänzende Information 
aufgenommen.  
 
 
1.2. Qualitative Einschätzung 
 
Nach der quantitativen Berechnung wurden bei den auf den ersten 30 Rangplätzen ausgewiesenen 
Stadtteilen die bezirklichen und sozialräumlichen Belange berücksichtigt und durch das Fachamt ab-
schließend qualitativ bewertet, um den Handlungsbedarf weiter zu strukturieren. 
 
Die Situation vor Ort stellt sich zum Teil anders dar, als es die Ergebnisse der

3 
 
quantitativen Einschätzung und des daraus resultierenden Rankings zunächst 
vermuten lassen. So können der Gebäudezustand einer Jugendeinrichtung, 
besondere Problemlagen oder das Vorhandensein von nicht kommunal 
finanzierten Jugendangeboten die Bedarfssituation entscheidend beeinflussen. 
Dies kann dazu führen, dass die qualitative Einschätzung abweichend von der 
quantitativen Bewertung zu einem anderen Ergebnis kommt. 
 
In die qualitative Bewertung fließen insbesondere folgende Aspekte ein: 
 
- Wie ist die soziale Lage der Jugendlichen im Stadtteil 
- Gibt es Auffälligkeiten oder besondere Problemlagen, die nicht über 
  berücksichtigte Strukturdaten erfasst werden? 
- Sind Räume für außerschulische Angebote ausreichend vorhanden, um soziale Defizite und 
  Bildungsdefizite aufzufangen? 
- Sind die Jugendlichen auf außerhäusliche Treffpunkte angewiesen, z. B. 
  wegen knapper Wohnressourcen, die verhindern, dass sie sich zu Hause 
  treffen können? 
- Wie ist die Verkehrslage / Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel – haben die 
  Jugendlichen die Möglichkeit, sich aus dem Stadtteil weg zu bewegen – 
  Insellage des Stadtteils? 
- Gibt es andere (preisgünstige) Freizeitangebote (kommerziell oder nicht 
  kommerziell) im Stadtteil? 
- Können Jugendliche durch räumliche Nähe problemlos Angebote der OKJA in 
  angrenzenden Stadtteilen wahrnehmen? 
- Halten sich Jugendliche im öffentlichen Raum auf, sind gelangweilt, 
  konsumieren Alkohol, Drogen, gibt es Bewohnerbeschwerden wegen Treffpunkten? 
- Lässt das Verhalten der Jugendlichen darauf schließen, dass sie sich weit von 
  integrativen Ansätzen z. B. bezüglich sozialer Situation und verschiedener 
  Ethnien entfernen, gibt es dahingehende Auffälligkeiten? 
- Wenn Räume vorhanden sind: wie ist es um die Qualität bezüglich Größe, 
  baulichem Zustand und Lage bestellt? 
 
 
2. Rückblick und Abschluss der Bedarfsanalyse 2011  
 
In der Anlage 1 findet sich eine abschließende Übersicht der in 2011 festgestellten Handlungsbedar-
fe und deren Umsetzung: 
 
- 2011 wurden 28 Handlungsbedarfe in 27 Stadtteilen festgestellt 
- Es erfolgten 11 Umsetzungen 
- 3 benannte Bedarfe befinden sich in Umsetzungsprozessen.  
- 1 von der Verwaltung benannter Bedarf wurde hinsichtlich der Umsetzung vom Rat der Stadt 
Köln geändert beschlossen. 
 
Darüber hinaus erfolgten weitere Umsetzungen, welche nicht im Rahmen der Bedarfsanalyse abge-
bildet wurden/ sind: 
 
In 2 Jugendeinrichtungen (Rondorf und Longerich) konnte im Rahmen der Standarderhöhung/ Neue 
Richtlinien jeweils eine ½ Personalstelle finanziert und zugesetzt werden. 
Eine Jugendeinrichtung (Mülheim) mit langem Planungsvorlauf konnte in Betrieb gehen. 
Eine weitere Jugendeinrichtung (Lindweiler) befindet sich, im Rahmen der Planungen zum „Integrier-
ten Handlungskonzept Lindweiler“, in der Umwandlung zu einem Mehrgenerationenhaus.  
Im Planungszeitraum wurden 2 Jugendeinrichtungen (Bilderstöckchen und Deutz) geschlossen, 
ebenfalls musste ein Jugendtreff im Bilderstöckchen schließen.

4 
 
 
3. Bedarfsanalyse 2017 bis 2021 
 
3.1. Übersichtskarte 
 
Eine zusammenfassende Übersicht der priorisierten Stadtteile aus der aktualisierten Bedarfsanalyse 
2017-2021, ist der als Anlage 2 beigefügten Karte zu entnehmen. 
 
Im Ergebnis werden die Stadtteile in Köln dargestellt, welche in Hinblick auf die Entwicklung der Ju-
gendbevölkerung, auf Benachteiligungslagen und bestehende Angebote für einen weiteren Ausbau 
der Jugendinfrastruktur besonders relevant sind.  
 
Farblich markiert wurden: 
 
 Stadtteile mit erhöhtem Handlungsbedarf auf der Grundlage eines quantitativen Analysemo-
dells und qualitativer Bewertung durch das Fachamt 
 
Durch das quantitative Analysemodell konnten 30 Stadtteile mit besonderen Bedarfslagen 
herausgearbeitet werden. Daraufhin erfolgte eine qualitative Bewertung durch das Fachamt.  
 
In der Gesamtbetrachtung wurden 24 Stadtteile mit Handlungsbedarfen identifiziert. 
 
 Stadtteile mit offenem Handlungsbedarf aus der Bedarfsanalyse 2011-2016  
 
Darüber hinaus wurden auch offene Handlungsbedarfe aus der Bedarfsanalyse 2011 in die 
aktualisierte Bedarfsanalyse einbezogen. 
Dies betrifft 7 Stadtteile, welche mit Aktualisierung der Bedarfsanalyse aus den ersten 30 
Rangplätzen herausgefallen sind, der Handlungsbedarf aber weiterhin besteht. Bei 5 Stadttei-
len wurden in den letzten Jahren vorbereitende Planungen zur Umsetzung eingeleitet. 
 
3.2. Handlungsbedarf zur Schaffung von Jugendeinrichtungen und Jugendtreffs 
 
In der Anlage 3 ist das Ergebnis der quantitativen und qualitativen Einschätzung für die ersten 30 
Stadtteile in Tabellenform dargestellt. Dabei werden die quantitative Bewertung mit Ranking 
und die qualitative Bewertung in Kurzform nebeneinander gesetzt. Die Sortierung 
richtet sich nach dem Rangplatz der quantitativen Bewertung. 
 
Der Handlungsbedarfen wird in folgende Kategorien unterschieden: 
 
1. Stadtteile, für die der Bedarf einer Jugendeinrichtung (Gebäude und Betriebskosten) 
ausgewiesen wird. 
2. Stadtteile, in denen Gebäudeinvestitionen oder der Umzug in ein geeigneteres Gebäude 
notwendig erscheinen. 
3. Stadtteile, für die eine Stellenzusetzung (z.B. für mobile Arbeit) in einer Jugendeinrichtung 
im Stadtteil oder einem benachbarten Stadtteil als sinnvoll erachtet wird. 
4. Stadtteile, in denen der Bedarf für ein Jugendtreff gesehen wird.  
Der noch in der letzten Bedarfsanalyse verwendete Begriff „Jugendprojekt“ wurde ausdifferenziert, da 
ein „Jugendprojekt“ nicht in allen Fällen die tatsächliche Angebotsstruktur beschrieb. In Absprache mit 
dem AK § 80 Richtlinien wurde „Jugendprojekt“ durch „Jugendtreff (steht für kleine Einrichtung) und -
angebot (für tatsächliche Projekte)“ersetzt.  
 
Die ersten 30 Rankingplätze wurden dabei näher betrachtet.  
 
Es bestehen aktuell folgende Handlungsbedarfe für: 
 
- 8 Jugendeinrichtungen (Gebäude plus Betriebskosten) 
- 10 Jugendtreffs 
- 2 investive Bedarfe

5 
 
- 3 Stellenzusätze 
-  1 mobiles Angebot 
 
 
Ergänzend wurden 7 Stadtteile aus der Bedarfsanalyse 2011-2016 in laufenden Planungsprozessen 
mit in die aktualisierte Bedarfsanalyse aufgenommen. 
 
Es handelt sich hierbei um die Stadtteile: 
 
202 Marienburg 
 
Der Stadtteil Marienburg nahm im letzten Planungszeitraum den Rangplatz 18 ein.  
Im Rahmen des städtebaulichen Planungskonzept „Mertener Strasse“ im Stadtviertel Arnoldshöhe 
wurden Räumlichkeiten für Jugendarbeit angemeldet. Das genannte Gebiet weist einen erhöhten 
Jugendhilfebedarf auf. 
 
205 Zollstock 
 
Der Stadtteil Zollstock nahm in der letzten Bedarfsanalyse den Rangplatz 29 ein. Es wurde Bedarf an 
der Umsetzung eines Jugendprojektes benannt. Im StEK Wohnen wurde für das Plangebiet „Hönnin-
ger Weg/Gottesweg“ ein Jugendprojekt angemeldet. 
 
208 Rodenkirchen 
 
Der Stadtteil Rodenkirchen nahm bei der Bedarfsberechnung zur Schaffung von Jugendeinrichtungen 
in den letzten Jahren den Rangplatz 20 ein. Die Planungen sahen den Bedarf für eine Jugendeinrich-
tung. In der aktualisierten Bedarfsanalyse belegt Rodenkirchen Rangplatz 31. 
 
Im Stadtteil Rodenkirchen (Sürther Feld) wurde das Signet für eine Jugendeinrichtung in den seit 
2009 rechtskräftigen Bebauungsplan aufgenommen.  
 
211 Godorf 
 
Der Stadtteil Godorf nahm in der letzten Bedarfsanalyse den Ranglatz 24 ein und sah die Umsetzung 
eines Jugendtreffs vor. In den letzten Jahren war die Verwaltung sehr bestrebt im Bereich der abseits 
gelegenen Stadtteile Godorf/Immendorf einen mobilen Jugendtreff einzurichten. Leider konnten keine 
dauerhaft nutzbaren Flächen gefunden werden auf denen ein mobiles Angebot installiert werden 
konnte.  
 
Im Rahmen vom StEK (Stadtentwicklungskonzept) Wohnen 2016 wurde für das Plangebiet „Berzdor-
fer Strasse“ eine befestigte Fläche unmittelbar am geplanten Spiel-, Bolzplatz für ein mobiles Angebot 
angemeldet. 
 
213 Meschenich 
 
Meschenich lag bei der letzten Bedarfsberechnung auf Rangplatz 33. Aufgrund der hohen sozialen 
Belastung wurde der Bedarf für die Förderung des bestehenden Jugendtreffs gesehen. Dieser Bedarf 
hat weiterhin Bestand. 
 
505 Weidenpesch 
 
Der Stadtteil Weidenpesch nahm in der letzten Bedarfsanalyse den Rangplatz 25 ein. 
Im Plangebiet „Simonskaul“ des StEK Wohnen wurde Bedarf für eine befestigte Fläche für ein mobi-
les Angebot in angrenzenden Freiflächen in/an das Planungsgebiet oder im Rahmen der angemelde-
ten Spiel- und Bolzplätze angemeldet. 
 
703 Ensen

6 
 
Ensen lag bei der letzten Bedarfsfeststellung auf Rangplatz 28. Es wurde Bedarf für einen Stellenzu-
satz für mobile Angebote gesehen. Dieser Bedarf hat weiterhin Bestand. 
 
 
3.3. Rangplätze 31 bis 86  
 
Die Stadtteile außerhalb der ersten 30 Rangplätze werden hier in tabellarischer Form aufgeführt: 
 
Stadtteil Rangplatz 
2017-
2021 
Stadtteil Rangplatz 
2017-
2021 
Stadtteil Rangplatz 
2017-2021 
208 Rodenkirchen 31 908 Stammheim 50 708 Elsdorf 69 
703 Ensen 32 201 Bayenthal 51 406 Ossendorf 70 
205 Zollstock 33 709 Grengel 52 203 Raderberg 71 
402 Neuehrenfeld 34 612 Worringen 53 607 Esch/Auweiler 72 
712 Lind 35 307 Weiden 54 206 Rondorf 73 
213 Meschenich 36 507 Bilderstöckchen 55 602 Fühlingen 74 
202 Marienburg 37 601 Merkenich 56 103 Altstadt-Nord 75 
907 Dünnwald 38 204 Raderthal 57 610 Blumenberg 76 
306 Junkersdorf 39 702 Westhoven 58 210 Sürth 77 
505 Weidenpesch 40 706 Porz 59 901 Mülheim 78 
211 Godorf 41 603 Seeberg 60 713 Libur 79 
303 Lindenthal 42 606 Pesch 61 604 Heimersdorf 80 
608 Volkhoven/Weiler 43 308 Lövenich 62 605 Lindweiler 81 
909 Flittard 44 212 Immendorf 63 305 Müngersdorf 82 
808 Rath/Heumar 45 301 Klettenberg 64 102 Neustadt-Süd 83 
309 Widdersdorf 46 304 Braunsfeld 65 209 Weiß 84 
503 Riehl 47 104 Neustadt-Nord 66 906 Höhenhaus 85 
502 Mauenheim 48 715 Langel 67 506 Longerich 86 
404 Vogelsang 49 207 Hahnwald 68     
 
4. Ausblick und Ergänzungen 
 
Es ist nicht geplant und auch nicht möglich, die aufgezeigten Prioritäten in genauer Reihenfolge des 
Rankings und zeitnah „abzuarbeiten“ – weder die finanzielle Situation der Kommune noch die Bedürf-
nisse z.B. möglicher Investoren oder Stiftungen lassen dies zu. Zudem ist die Umsetzung neuer An-
gebote stark von wenig beeinflussbaren Faktoren wie dem Vorhandensein von Investoren, Gebäu-
den, Besitz- und Mietverhältnissen abhängig. Die vorgelegte Planung ermöglicht vielmehr, im Rah-
men der hier festgelegten Bedarfe flexibel auf Umsetzungsmöglichkeiten einzugehen. 
 
Ergänzend zur vorgelegten Bedarfsanalyse, verfolgt die  Verwaltung das Ziel, auf Grundlage von 
Prüfkriterien bezogen auf Gebäudezustand und Sicherheit, für die investiven Bedarfe eine eigene 
Planungsgrundlage zu erarbeiten.  
Es bestehen Investitionsbedarfe in diversen Jugendeinrichtungen, welche in ihrer Dringlichkeit nicht 
über ein Ranking abzubilden sind.  
 
Eine weitere ergänzende Planungsgrundlage soll eine Anpassung der Standards im Rahmen der 
Richtlinien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zum Ziel haben. 
Dies betrifft insbesondere Jugendeinrichtungen, die mit weniger als 2 hauptamtlich pädagogisch Mit-
arbeitenden ihren Betrieb aufrechterhalten und die bedarfsgerechte Umwandlung von Jugendtreffs in 
Jugendeinrichtungen. 
 
gez. Dr. Klein

Anlage 2 Karte Bedarfsanalyse

1646 Zeichen

Stadtteile mit erhöhtem
Handlungsbedarf auf der
Grundlage eines quantitativen
Analysemodells und
qualitativer Bewertung durch
das Fachamt
Stadtteile mit offenen
Handlungsbedarfen aus der
Bedarfsanalyse 2011-2016
Lövenich
Weiden
Marienburg
Bayenthal
Weiß
Hahnwald
Meschenich Immendorf
Godorf
Wahnheide
Wahn
Libur
Junkersdorf
Widdersdorf
Vogelsang
Weidenpesch
Mauenheim
Raderberg
Rondorf Urbach
Bocklemünd/
Mengenich
Dünnwald
Höhenhaus
Buchforst
Höhenberg
Eil
Raderthal
Vingst
Holweide
Buchheim
Westhoven
GrengelElsdorf
Langel
Zollstock
Merheim
Neubrück
Ostheim
Niehl
Porz
Altstadt/
Nord
Altstadt/
Süd
Neustadt/Nord
Kalk
Poll
Humboldt/
Gremberg
Lind
Neustadt/Süd
Ensen
Rath/Heumar
Brück
Zündorf
Worringen
RiehlNippes
Deutz
Bickendorf
Sürth
Rodenkirchen
Braunsfeld
Müngersdorf
Ossendorf
Roggendorf/
Thenhoven
Esch/Auweiler
Pesch
Volkhoven/
Weiler
Heimersdorf
Ehrenfeld
Lindenthal
Sülz
Klettenberg
Bilderstöckchen
Longerich
Gremberghoven
Finkenberg
Flittard
Dellbrück
Chorweiler
Seeberg
Lindweiler
MerkenichFühlingen
Blumenberg
Neuehrenfeld
Stammheim
Mülheim
Stadtteile mit erhöhtem
Handlungsbedarf auf der
Grundlage eines quantitativen
Analysemodells und
qualitativer Bewertung durch
das Fachamt
Stadtteile mit offenen
Handlungsbedarfen aus der
Bedarfsanalyse 2011-2016
Quelle: Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung, Juli 2017
Handlungsbedarf zur Schaffung 
von Jugendeinrichtungen und
Jugendtreffs 2017 - 2021
 Indikatoren des Analysemodells:
- Prognosezahlen 2025 der 6 bis unter 18-jährigen EW (30%)
- Jugendhilfeindex (30%)
- Anzahl der Stellen in Jugendeinrichtungen (30%)
- Anzahl der Jugendeinrichtungen und Jugendtreffs (10%)

Anlage 1 Abschluss 2011 Bedarfsanalyse

6576 Zeichen

Anlage 1: Abschlussübersicht zur Bedarfsanalyse 2011-2016
Rang Bedarfsanalyse 
2011
Neue Jugend-
einrichtung 
(Gebäude plus 
Betriebskosten)
Investitionsbedarf Stellenzusatz 
sinnvoll
Jugendtreff 
(ehemals 
Jugendprojekt)
802 Kalk 1
x
Im Stadtteil Kalk/ Kalk konnte 2016 eine Jugendeinrichtung in 
Betrieb gehen. In einem Neubau der GAG wurden Räumlichkeiten 
für den Betrieb einer Jugendeinrichtung ausgebaut. 
Jugendhilfeträger ist der langjährige Betreiber des Jugendprojektes 
in Kalk, der Pavillion e.V.
804 Höhenberg 2
x
Aufgrund der Größe des Stadtteils, der Anzahl der dort lebenden 
Kinder und Jugendlichen und der sozialen Indikatoren ist der 
Bedarf für einen weiteren Jugendtreff gegeben.
903 Buchheim 3
Die Jugendeinrichtung konnte ihr Raumangebot erweitern. Das 
vorhandene Angebot wird damit als ausreichend erachtet.
905 Dellbrück 4
x
In Dellbrück leben viele Kinder und Jugendliche, welche kein festes 
Jugendangebot nutzen können.Zum  1.1.2018 wird der geplante  
Jugendtreff an den Start gehen . Die mobile Jugendarbeit wird 
weiterhin Bestand haben.
707 Urbach 5
x
In Urbach gibt es, obwohl die Anzahl der Kinder und Jugendlichen 
sehr hoch ist, kein Angebot. Ein Jugendtreff soll hier perspektivisch 
den Bedarf decken. 
904 Holweide 6
x
Im Wohngebiet rund um die Heinz-Kühn-Straße befindet sich seit 
2013 der zweite Jugendtreff in Holweide. Die vorhandene 
Angebotsstruktur wird als ausreichend erachtet, insbesondere da 
dieser Jugendtreff auch mobil und aufsuchend in enger 
Kooperation mit dem Jugendtreff in Dellbrück arbeitet und sich 
somit Synergieeffekte ergeben.
803 Vingst 7
x Der Jugendtreff soll ausgebaut werden.
806 Merheim 8 x
In Merheim wurde  in 2014 ein Jugendtreff  in Betrieb genommen. 
801 
Humboldt/Gremb. 9
x
Aufgrund der Planung zum Ausbau der TH Deutz wurde die 
Jugendeinrichtung Gießener Straße ( auf der Grenze zu 
Humboldt/Gremberg) geschlossen. Trotz des Neubaus der 
Jugendeinrichtung Pavillon im Stadtteil Kalk ist der hohe Bedarf 
insbesondere an der Schnittstelle zum Stadtteil Humboldt/ 
Gremberg nicht gedeckt.
504 Niehl 10
x x
Der Stadtteil Niehl wird im Norden durch die Amsterdamer Str./ 
Industriestrasse geteilt. Das südliche Niehl verfügt über eine 
Jugendeinrichtung in Randlage. Hier besteht dringender 
Investitionsbedarf und Unterstützung für die Bestandserhaltung. 
Es gibt konkrete Planungen für den Umzug in ein anderes Gebäude. 
Im nördlichen „Alt-Niehl“ gibt es kein Jugendangebot. Gleichzeitig 
findet in „Alt-Niehl“ ein reger Wohnungsbau statt. Aufgrund des 
hohen Zuwachses ist ein Jugendtreff im nördlichen Niehl 
notwendig.
403 Bickendorf 11
x Der Bedarf besteht weiterhin.
501 Nippes 12 x
Die Beschlussvorlage 1969/2016 "Einrichtung einer 
Jugendeinrichtung im Clouth-Quartier in Köln-Nippes in 
Trägerschaft der Jugendzentren gGmbH sowie Zusetzung von 
Mitteln zur Förderung 1 zusätzlichen Personalstelle für den Kölner 
Spielewerkstatt e.V. ab 2018" wurde am 20.12.2016 unter TOP 
10.23 vom Rat der Stadt Köln geändert beschlossen. Der Bedarf an 
einer Jugendeinrichtung besteht weiterhin.
405 Bockl./Mengenich 13
2011 wurde die vorhandenen Angebotsstruktur  als ausreichend 
erachtet
705 Eil 14
x
Die Kinder und Jugendlichen in Eil nutzen die Jugendeinrichtung OT 
Ohmstraße. Benötigt wird im Stadtteil ein attraktives 
Außengelände für Jugendliche.
704 Gremberghoven 15
x
Der Stadtteil Gremberghoven verfügte über kein Jugendangebot. 
Der Jugendtreff wurde mittlerweile umgesetzt.
101 Altstadt-Süd 16
x
Der Bedarf besteht weiterhin.
805 Ostheim 17 x
Eine Investition in den Gebäudebestand der Jugendeinrichtung in 
der Gernsheimer Strasse ist dringend erforderlich. Das Stadtviertel 
„Gernsheimer Strasse“ gehört zu den am meisten belasteten 
Stadtvierteln in Köln. Der Bedarf besteht weiterhin.
aufgeführt sind die ersten 30 Rangplätze der Bedarfsanalyse 2011 und die priorisierten Bedarfe ausserhalb der ersten 30 Rangplätze
Qualitative Bewertung
durch Fachamt - Jugendpflege - und Sozialraumkoordinatoren
Umsetzungen und Planungen der Handlungsbedarfe aus dem 
Planungszeitraum 2011-2016
Stadtteil
Gewichtung:
EW (30%), JHI (30%), 
ST (30%),
JE (10%)
Einschätzungen zur Planungsrelevanz:
1

Anlage 1: Abschlussübersicht zur Bedarfsanalyse 2011-2016
Rang Bedarfsanalyse 
2011
Neue Jugend-
einrichtung 
(Gebäude plus 
Betriebskosten)
Investitionsbedarf Stellenzusatz 
sinnvoll
Jugendtreff 
(ehemals 
Jugendprojekt)
202 Marienburg 18
x
Es besteht der Bedarf eines Jugendtreffs für unversorgte, 
segregierte Gebiete (Arnoldshöhe).
701 Poll 19
x
Seit 2013 wird ein Jugendtreff in Poll/ Porz finanziert. Der 
Trägerverein "Der Runde Tisch e.V." hat Räumlichkeiten des 
„Bürgerzentrum Ahl-Poller-Schull e. V." angemietet.
208 Rodenkirchen 20
x
Der Gemeinbedarf wurde 2009 in den rechtskräftigen 
Bebauungsplan mit aufgenommen.
714 Zündorf 21
2011 wurde die vorhandenen Angebotsstruktur  als ausreichend 
erachtet
902 Buchforst 22
2011 wurde die vorhandenen Angebotsstruktur  als ausreichend 
erachtet
907 Dünnwald 23 2011 wurde die vorhandenen Angebotsstruktur  als ausreichend 
erachtet
211 Godorf 24
x
Der  Bedarf besteht weiterhin.
505 Weidenpesch 25 x
Der bestehende Jugendtreff des Zurück in die Zukunft e.V. ist 2014 
in ein größeres Ladenlokal umgezogen. Es fehlt ein Außengelände.
716 Finkenberg 26
x
Ende 2014 konnte der Träger „Haus der offenen Tür Porz e.V.“ 
seine neuen Räumlichkeiten in Form einer neuen, modernen 
Jugendeinrichtung in Finkenberg/ Porz in Betrieb nehmen.
406 Ossendorf 27
x
Der Jugendtreff im Ossendorfpark wurde in eine kleine 
Jugendeinrichtung umgewandelt.
703 Ensen 28
x Der Bedarf besteht weiterhin.
205 Zollstock 29 x
Der Bedarf besteht weiterhin.
710 Wahnheide 30 x
Für das Angebot wird inzwischen die Stelle einer halben Fachkraft 
finanziert. Es besteht eine enge Kooperation mit der 
Jugendeinrichtung in Grengel, was zu positiven Synergieeffekten 
führt.
302 Sülz 32
x
Der Träger „Jugend- und Kulturzentrumsinitiative im Stadtbezirk 3“ 
konnte in 2014 seine renovierten Räumlichkeiten für die Offene 
Kinder- und Jugendarbeit in Betrieb nehmen.
213 Meschenich 33
x Der Bedarf besteht weiterhin.
307 Weiden 50 x
Der Bedarf wurde durch einen Neubau umgesetzt.
aufgeführt sind die ersten 30 Rangplätze der Bedarfsanalyse 2011 und die priorisierten Bedarfe ausserhalb der ersten 30 Rangplätze
Qualitative Bewertung
durch Fachamt - Jugendpflege - und Sozialraumkoordinatoren
Umsetzungen und Planungen der Handlungsbedarfe aus dem 
Planungszeitraum 2011-2016
Stadtteil
Gewichtung:
EW (30%), JHI (30%), 
ST (30%),
JE (10%)
Einschätzungen zur Planungsrelevanz:
2

Anlage 3 Bedarfsanalyse 2017-2021

12874 Zeichen

Anlage 3: HANDLUNGSBEDARF ZUR SCHAFFUNG VON JUGENDEINRICHTUNGEN + JUGENDTREFFS 2017 bis 2021
Stadtteilranking 
2016
Vorbereitende Planungen
Anstieg in % bis 
2025
 Hauptindikator 
u 15 SGB II 
Bezug in %
Mittelwert / 86 
Stadtteile
1774 19% 0,0 22% 1,7 1,1
804 Höhenberg 1 1698 3% 4,3 38,9% 0 1 Jugendtreff 47 2,9% 63 4,8% SteK Wohnen 2016: Plangebiet 
"Frankfurter Strasse" - 
Jugendeinrichtung angemeldet
707 Urbach 2 1904 2% 1,9 30,9% 0 0 70 4,6% 505 23,8%
705 Eil 3 1529 2% 2,3 32,4% 0 0 246 16,3% 446 21%
716 Finkenberg 4 1788 6% 6,2 57,2% 3 1 1 Jugendeinrichtung X 0 0,0% 0 0,0%
704 Gremberghoven 5 620 13% 5,1 46,2% 0 1 Jugendtreff 96 6,4% 96 4,5%
611 Roggend./Thenh. 6 849 28% 4,5 40,4% 0 1 Jugendtreff 0 0,0% 240 22% SteK Wohnen 2016: Plangebiet 
"Quettinghofstrasse" , 
Jugendeinrichtung angemeldet. B-Plan 
2015: Straberger Weg Jugendtreff 
angemeldet.
802 Kalk 7 3718 11% 5,5 38,9% 5,5 3 2 Jugendeinrichtungen, 1 
spezialisierte 
Jugendeinrichtung mit 
Wirkung auf Sozialraum
X 499 31,1% 490 37% B-Plan 2016: Aktuell Plangebiet 
Maltesergrundstück - Planung einer 
Jugendeinrichtung. 
504 Niehl 8 3083 15% 0,9 21,4% 2 1 1 Jugendeinrichtung 329 17,3% 338 21,8% SteK Wohnen 2016 und B-Plan 2011: 
Plangebiet "Pastor-Wolff- Strasse" , 
Jugendprojekt (Gebäude) angemeldet. 
Darüber hinaus Fläche laut FNP mit 
Signet Jugendeinrichtung in Alt Niehl. 
904 Holweide 9 3165 1% 1,9 29,9% 2 3 1 Jugendeinrichtung, 2 
Jugendtreffs
305 13,6% 505 20,8% SteK Wohnen 2016: Plangebiet 
"Schlagbaumsweg" und "Neufelder 
Strasse" - Mobile Angebotsfläche 
angemeldet. Aktuell Landesprogramm 
2017: Temporäre Gestaltung 
Platzfläche/ Jugendgerechte 
Angebotsfläche wird eingerichtet (-61/ 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik-
)
101 Altstadt-Süd 10 2225 13% -0,8 13,2% 0 0 X 462 21,1% 715 35,6%
501 Nippes 11 4915 31% -2,9 8,3% 2,5 2 1 Jugendeinrichtung, 1 
spezialisierte 
Jugendeinrichtung
X 491 25,9% 264 17%
801 Humboldt/Gremb. 12 2158 9% 4,0 41,4% 2 1 1 Jugendeinrichtung 200 12,5% 54 4% Stek Wohnen 2016: Plangebiet 
"Burgenlandstrasse" und "Camberger 
Strasse" Jugendangebot angemeldet. B-
Plan: Aktuell Plangebiet 
Maltesergrundstück Planung einer 
Jugendeinrichtung. 
Quantitative Bewertung
4 Indikatoren gehen in eine Indexberechnung ein:
Stadtteil Gewichtung:
EW (30%), 
JHI (30%), 
ST (30%),
JE (10%)
Flüchtlinge in 
% STT-Anteil 
je Stadtbezirk 
Stand 
11/2016
ergänzende 
Information
ergänzende 
Information
kommunal finanzierte 
Jugendeinrichtung
Bürgerzentrum 
(BZ)
(mit JE = mit 
geförderter 
Jugendeinrich-
tung)
Anzahl 
Einwohner 
(EW) 6 bis u 
18 / 
Prognose 
bis 2025
Jugendhil
fe-index 
(JHI) 
2015
Anzahl 
Stellen (ST) 
in Jugendein-
richtungen
Anzahl JE (incl. 
spez. mit Sozial-
raumbezug) 
und 
Jugendtreff 
(ohne spez.)
Ergänzende Information
Flüchtlinge 
Absolut Stand 
11/2016
Flüchtlinge 
Absolut Stand 
06/2018
Flüchtlinge in 
% STT-Anteil 
je Stadtbezirk 
Stand 
06/2018
Neue Jugendeinrichtung 
(Gebäude plus 
Betriebskosten)
Kalk und Humboldt/Gremberg: Beide Stadtteile liegen in der 
Bedarfsanalyse weit oben. Rund um das Gebiet der Taunusstrasse 
und an der Schnittstelle beider Stadtteile wird eine 
Jugendeinrichtung benötig. (vgl. oben unter Nr. 7 - Kalk)
Einschätzungen zur Planungsrelevanz:
Stellenzusatz Das Bürgerhaus Stollwerck bietet im eingeschränkten Umfang 
Offene Kinder- und Jugendarbeit an. Um den wachsenden 
Jugendhilfebedarf abzudecken, müssen die Angebote der Offenen 
Kinder- und Jugendarbeit im Stollwerck erweitert werden. Für diese 
Umsetzung ist ein Stellenzusatz nötig.
Qualitative Bewertung
durch Fachamt
Neue Jugendeinrichtung 
(Gebäude plus 
Betriebskosten)
Der Stadtteil Nippes hat mit seiner Anzahl von fast 5000 bereits 
heute sehr viele Kinder und Jugendliche, die meisten aller in dieser 
Liste aufgeführten Stadtteile. Auch beim Ranking des Anstiegs der 
Zahlen bis 2025 liegt Nippes mit 31% Steigerung an Platz 1. Daher 
besteht der Bedarf für eine Einrichtung der Offenen Kinder- und 
Jugendarbeit. 
Die Bedarfslage hat sich gegenüber 2011 nicht geändert. In Urbach 
gibt es, obwohl die Anzahl der Kinder und Jugendlichen sehr hoch 
ist, kein Angebot. Ein Jugendtreff soll hier den Bedarf decken. 
Neue Jugendeinrichtung Der Stadtteil Gremberghoven hat sich in den letzten Jahren 
hinsichtlich seiner sozialen Lage verschlechtert. Daher wurde der 
vorhandene Jugendtreff durch kommunale Mittel und 
Stiftungsmittel ausgebaut. Perspektivisch soll der Jugendtreff in eine 
Jugendeinrichtung umgewandelt werden.
Neue Jugendeinrichtung 
(Gebäude plus 
Betriebskosten)
Die Jugendeinrichtung in Finkenberg kann den hohen Bedarf an 
Jugendfreizeitangeboten im Stadtteil nicht decken.Ein zusätzlicher 
Jugendtreff soll installiert werden.
Flächenanmeldungen STEK (aufgeführt 
sind die verbliebenen Flächen) 
Wohnen und Anmeldungen bei 
aktuellen B-Planungen
In Roggendorf/Thenhoven haben sich die sozialen Indikatoren in den 
letzten fünf Jahren deutlich verschlechtert. Im Bewertungsranking 
zur Schaffung von Jugendeinrichtungen ist der Stadtteil von 
Rangplatz 34 auf Rangplatz 6 gestiegen. Es besteht der Bedarf nach 
einer Jugendeinrichtung.
Neue Jugendeinrichtung 
(Gebäude plus 
Betriebskosten)
Rund um das Gebiet der Taunusstrasse und an der Schnittstelle der 
Stadtteile Kalk und Humboldt/Gremberg wird eine 
Jugendeinrichtung benötigt.  
Investitionsbedarf, 
Jugendtreff
Der Stadtteil Niehl wird im Norden durch die Amsterdamer Str./ 
Industriestrasse  geteilt. Im nördlichen „Alt-Niehl“ gibt es kein 
Jugendangebot. Gleichzeitig findet in „Alt-Niehl“ ein reger 
Wohnungsbau statt. Aufgrund des hohen Zuwachses ist ein 
Jugendtreff im nördlichen Niehl notwendig. Das südliche Niehl 
verfügt über eine Jugendeinrichtung in Randlage. Hier besteht schon 
seit der Bedarfsanalyse 2011 dringender Investitionsbedarf und 
Unterstützung für die Bestandserhaltung. Es gibt konkrete 
Planungen für den Umzug in ein anderes Gebäude. 
Die vorhandenen Angebotsstruktur wird als ausreichend erachtet, 
insbesondere da einer der Jugendtreffs auch mobil und aufsuchend 
in enger Kooperation mit dem Jugendtreff in Dellbrück arbeitet und 
sich somit Synergieeffekte ergeben (siehe auch unter Nr. 13 - 
Dellbrück)
Die Kinder und Jugendlichen in Eil nutzen die Jugendeinrichtung OT 
Ohmstraße. Benötigt wird im Stadtteil ein attraktives Außengelände 
für Jugendliche.
Jugendtreff
Neue Jugendeinrichtung 
(Gebäude plus 
Betriebskosten)
Der Jugendtreff im Stadtteil reicht nicht aus, um die wachsenden 
Jugendhilfebedarfe im Stadtteil abzudecken. Es soll eine 
Jugendeinrichtung geschaffen werden.
Jugendtreff
1

Anlage 3: HANDLUNGSBEDARF ZUR SCHAFFUNG VON JUGENDEINRICHTUNGEN + JUGENDTREFFS 2017 bis 2021
Rang 
Stadtteilranking 
2016
Vorbereitende Planungen
Anstieg in % bis 
2025
 Hauptindikator 
u 15 SGB II 
Bezug in %
Mittelwert / 86 
Stadtteile
1774 19% 0,0 22% 1,7 1,1
905 Dellbrück 13 2928 1% -2,1 12,5% 0 1 1 mobiler Jugendtreff 220 9,8% 252 10,4%
903 Buchheim 14 2144 12% 2,6 36,5% 2 1 1 Jugendeinrichtung 200 8,9% 0 0,0% B-Plan 2016: Plangebiet Herler Strasse 
Fläche für mobiles Angebot 
angemeldet
803 Vingst 15 2983 21% 4,6 44,4% 4 3 2 Jugendeinrichtungen, 1 
Jugendtreff
X (mit JE) 9 0,6% 0 0,0%
809 Neubrück 16 1849 19% 4,3 44,4% 3 1 1 Jugendeinrichtung 0 0,0% 0 0,0%
806 Merheim 17 2083 13% -0,5 16,9% 0 1 1 Jugendtreff 228 14,2% 228 17,2% B-Plan 2016: Plangebiet Ostmerheimer 
Strasse Jugendeinrichtung und Fläche 
für mobiles Angebot angemeldet
403 Bickendorf 18 2804 11% 1,7 32,8% 3 1 1 Jugendeinrichtung 97 8,4% 25 1,3% B-Plan 2016: Plangebiet Häuschensweg 
Jugendtreff angemeldet.
701 Poll 19 1744 10% -0,1 17,7% 0 1 1 Jugendtreff 271 18,0% 271 12,8%
609 Chorweiler 20 2685 8% 6,3 56,7% 5 4 2 Jugendeinrichtungen, 2 
Jugendtreff ( 1 mobil)
X (mit JE) 0 0,0% 0 0,0%
902 Buchforst 21 1023 4% 4,1 41,6% 2 1 1 Jugendeinrichtung 130 5,8% 0 0,0%
714 Zündorf 22 1791 4% -0,6 19,3% 0 1 1 Jugendtreff 86 5,7% 86 4%
805 Ostheim 23 2967 29% 5,3 49,9% 5 4 2 Jugendeinrichtungen, 1 
Jugendtreff
364 22,7% 372 28%
807 Brück 24 1554 7% -0,8 10,6% 0 0 259 16,1% 117 8,8%
105 Deutz 25 1657 20% -1,1 15,2% 0 0 X 597 27,2% 426 21,2% Stek Wohnen 2016: Plangebiet 
"Deutzer Hafen" , Jugendeinrichtung 
angemeldet. 
302 Sülz 26 4136 20% -4,0 4,3% 2 1 1 Jugendeinrichtung 80 5,6% 82 7%
405 Bockl./Mengenich 27 1638 -4% 4,9 46,7% 3 3 1 Jugendeinrichtung, 2 
Jugendtreffs
X (mit JE) 0 0,0% 0 0,0%
401 Ehrenfeld 28 3813 18% -0,5 17,7% 3 3 1 Jugendeinrichtung, 1 
spezialisierte 
Jugendeinrichtung, 1 
Jugendtreff
X (mit JP) 100 8,6% 200 10%
710 Wahnheide 29 943 -7% 1,2 26,1% 0 1 1 Jugendtreff 73 4,8% 138 6,5%
711 Wahn 30 1336 19% -0,6 20,9% 0 0 269 17,8% 201 9,5%
SteK Wohnen 2016: Plangebiet "Wahn-
West", Jugendtreff (Gebäude) 
angemeldet. B-Plan 2015: Nachtigallen 
Strasse Fläche für mobiles Angebot 
angemeldet
Um das Angebot weiter auszubauen und zu stabilisieren ist die 
Finanzierung einer hauptamtlichen Fachkraft sinnvoll.
Neue Jugendeinrichtung 
(Gebäude plus 
Betriebskosten)
Die vorhandenen Angebotsstruktur wird als ausreichend erachtet. 
Grundsätzlich besteht am Standort der Einrichtung ein Mehrbedarf 
an Räumlichkeiten.
Nach Schliessung der Jugendeinrichtung in Deutzer Randlage 
(Grenze Humboldt/Gremberg) gibt es kein offenes Angebot für 
Kinder- und Jugendliche im Stadtteil. Das Bürgerzentrum hält 
Gruppenangebote für Kinder- und Jugendliche vor. Mit Bebauung 
des Deutzer Hafen Geländes wird der Bedarf an offenen Angeboten 
weiter steigen. Es wird eine Jugendeinrichtung benötigt.
Jugendtreff
Die vorhandenen Angebotsstruktur wird als ausreichend erachtet. 
Das Bürgerzentrum sowie die Arche bieten ebenfalls Angebote für 
Kinder und Jugendliche an. Die finanzielle Ausstattung für das 
Jugendangebot im BÜZE wird als nicht ausreichend erachtet.
Jugendtreff Der in Vingst und Zündorf tätige Träger benötigt aufgrund des hohen 
Bedarfs in den beiden Stadtteilen dringend eine Stabilisierung seiner 
Projektförderung, vgl. unter Nr. 15 - Vingst
Investitionsbedarf Eine Investition in den Gebäudebestand der Jugendeinrichtung in 
der Gernsheimer Strasse ist dringend erforderlich. Das Stadtviertel 
„Gernsheimer Strasse“ gehört zu den am meisten belasteten 
Stadtvierteln in Köln. Erste Planungsgespräche fanden statt. 
mobiles Angebot Es besteht Bedarf an einem mobilen Angebot.
Jugendtreff Ein mobiler Jugendtreff  in Wahn soll  auch die südlichen kleinen 
Porzer Stadtteile Lind, Libur, Elsdorf und Langel abdecken.
Jugendtreff Die vorhandene Angebotsstruktur wird  grundsätzlich als 
ausreichend erachtet. Speziell für schwer erreichbare Jugendliche 
besteht der Bedarf nach einem Jugendtreff. Für Alt-Bocklemünd wird 
der Bedarf eines überdachten Treffpunkt gesehen. 
Die Jugendeinrichtung konnte in 2016 / 2017  ihr Raumangebot 
erweitern. Das vorhandene Angebot wird damit  als ausreichend 
erachtet.
In Köln-Sülz besteht der Bedarf eines Jugendtreffs zusätzlich zur 
bestehenden Jugendeinrichtung. Der Jugendtreff sollte an der 
Schnittstelle zu Klettenberg umgesetzt werden. 
Neue Jugendeinrichtung 
(Gebäude plus 
Betriebskosten)
In Merheim wurde  in 2014 ein Jugendtreff  in Betrieb genommen. 
Der Bedarf für eine Jugendeinrichtung ist gegeben.Jugendtreff Im südlichen Bickendorf besteht Bedarf an einem Jugendtreff.
Die vorhandenen Angebotsstruktur wird beinahe als ausreichend 
erachtet. Die Stabilisierung des Projektes wird vorgesehen. Die Poller 
Jugendlichen orientieren sich in ihrem Freizeitverhalten Richtung 
Deutz. Perspektivisch würde daher eine neue Jugendeinrichtung im 
Deutzer Hafen genutzt (vgl. unter Nr. 25 - Deutz).
Die vorhandenen Angebotsstruktur wird als ausreichend erachtet.
Stellenzusatz
Jugendtreff Der Jugendtreff soll ausgebaut werden.
Stellenzusatz Ein Stellenzusatz für das mobile Angebot auf dem Marktplatz 
Neubrück ist erforderlich.
Jugendtreff In Dellbrück leben viele Kinder und Jugendliche, welche kein festes 
Jugendangebot nutzen können. 2018 wird voraussichtlich ein 
Jugendtreff an den Start gehen (siehe auch unter Nr. 9 - Holweide).
ergänzende 
Information
Anzahl 
Stellen (ST) 
in Jugendein-
richtungen
Anzahl JE (incl. 
spez. mit Sozial-
raumbezug) 
und 
Jugendtreff 
(ohne spez.)
Quantitative Bewertung
4 Indikatoren gehen in eine Indexberechnung ein:
kommunal finanzierte 
Jugendeinrichtung
Stadtteil Gewichtung:
EW (30%), 
JHI (30%), 
ST (30%),
JE (10%)
Anzahl 
Einwohner 
(EW) 6 bis u 
18 / 
Prognose 
bis 2025
ergänzende 
Information
Jugendhil
fe-index 
(JHI) 
2015
Flüchtlinge in 
% STT-Anteil 
je Stadtbezirk 
Stand 
11/2016
Ergänzende Information
Bürgerzentrum 
(BZ)
(mit JE = mit 
geförderter 
Jugendeinrich-
tung)
Flüchtlinge 
Absolut Stand 
11/2016
Flüchtlinge 
Absolut Stand 
06/2018
Flüchtlinge in 
% STT-Anteil 
je Stadtbezirk 
Stand 
06/2018
Einschätzungen zur Planungsrelevanz: Flächenanmeldungen STEK (aufgeführt 
sind die verbliebenen Flächen) 
Wohnen und Anmeldungen bei 
aktuellen B-Planungen
Qualitative Bewertung
durch Fachamt
2

Beratungsverlauf (12)

05.09.2017 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.09.2017 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.09.2017 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
11.09.2017 Integrationsrat
TOP 5.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
11.09.2017 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
11.09.2017 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.09.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 11.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.09.2017 Sportausschuss
TOP 3.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.09.2017 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.09.2017 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
21.09.2017 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.09.2017 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 9.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2177/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
08.08.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27