2177/2017
Handlungsbedarf zur Schaffung von Jugendeinrichtungen und Jugendtreffs 2017-2021
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/IV/2 Vorlagen-Nummer 08.08.2017 2177/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 05.09.2017 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 07.09.2017 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.09.2017 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 11.09.2017 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 11.09.2017 Integrationsrat 11.09.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 14.09.2017 Sportausschuss 14.09.2017 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 18.09.2017 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 18.09.2017 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 21.09.2017 Bezirksvertretung 7 (Porz) 26.09.2017 Handlungsbedarf zur Schaffung von Jugendeinrichtungen und Jugendtreffs 2017-2021 Die vorgelegte Bedarfsanalyse zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit versteht sich als Ergänzung zum Kinder– und Jugendförderplan und wurde im aktuellen KJFP als Maßnahme M1 „Aktualisierung der Bedarfsanalyse von Jugendeinrichtungen und Jugendtreffs“ hinterlegt. Erstmalig hatte der Jugendhilfeausschuss am 22.2.2011 die Verwaltung beauftragt, den Handlungs- bedarf hinsichtlich der Schaffung von Kinder- und Jugendeinrichtungen für das gesamte Stadtgebiet darzustellen und hinsichtlich der Dringlichkeit mit einem Ranking zu hinterlegen (Vorlage- Nr.:3027/2011). Diese Analyse soll in regelmäßigen Zeiträumen aktualisiert werden. So ist es möglich, inhaltlich- konzeptionelle Weiterentwicklungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Bedarfsanalysen zu berücksichtigen. Gleichzeitig kann mit einer Fortschreibung auf die stark steigenden Zahlen von Kin- dern und Jugendlichen und möglichen Veränderungen der sozialen Belastung in den Stadtteilen rea- giert werden. Sie bildet die Grundlage für fachliche Stellungnahmen der Jugendverwaltung bei der Ämterbeteiligung zu Bebauungsplanverfahren und hat sich hier als wichtiges Planungsinstrument erwiesen. 2 Grundlage für die „Bedarfsanalyse“ bildet ein indikatorengestütztes Analysemodell, welches 2011 in einem intensiven Prozess mit dem AK 80 entwickelt wurde. Sie wird durch eine qualitative Bewertung durch das Fachamt komplettiert. 1. Bewertungsgrundlagen 1.1. Quantitative Einschätzung Zielsetzung der quantitativen Berechnung ist, auf der Grundlage verschiedener Indikatoren einen möglichen Bedarf an Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aufzuzeigen: Indikatoren Gewichtung Ergänzende Informationen Größere Bauvorhaben können die Bewohnerstruktur in einem Stadtteil stark verändern und unter Umstän- den auch Bedarfe oder Problemlagen verschärfen. In der Berechnung wurde die Anzahl der 6 bis unter 18jährigen Kinder und Jugendlichen auf Grundlage der Zahlen aus der kleinräumigen Kölner Bevölke- rungsprognose bis zum Jahr 2025 berücksichtigt. 30% Der prozentuale Bevölkerungsan- stieg eines Stadtteils bis 2025 gibt Hinweis auf einen möglichen stei- genden Bedarf hinsichtlich quantitativ und qualitativ auskömmlicher Ju- gendinfrastruktur. Die Angebote sollen benachteiligte Kinder besonders fördern. Der Jugendhilfeindex in der „Sozialraum- analyse in der Jugendhilfe- und Schulentwick- lungsplanung“ stellt einen Indikator für soziale Be- nachteiligung und Bildungsbenachteiligung dar. In die Indexberechnung gehen insgesamt 10 Teilindikatoren ein, insbesondere auch der Anteil der unter 15- Jährigen, die in SGB II-Bedarfsgemeinschaften leben (vgl. Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungs- planung Köln 2011, S. 21 ff.). 30% Der Jugendhilfeindex wird „fassba- rer“ indem der Anteil der unter 15jährigen Kinder und Jugendlichen im SGB II abgebildet wird. Grundsätzlich sind die in Köln zuge- wiesenen Flüchtlinge über die Zahl der Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren mit Migrationshintergrund in % der altersgleichen Bevölkerung eingerechnet. Gleich- zeitig bedeutet die Integration von Flucht betroffener Kinder und Ju- gendlicher eine besondere Heraus- forderung für den Stadtteil und be- gründet eine gesonderte Darstellung. Zugrunde gelegt wurden die Stellen, die über kom- munale Mittel und Landesmittel gefördert werden. Die Stellen in den spezialisierten Jugendeinrichtungen wurden aufgrund ihres überregionalen Charakters nur teilweise oder gar nicht berücksichtigt. 30% Durch die Berücksichtigung der Anzahl der Jugend- angebote wird der Bestand an Angeboten (auch ohne finanzierte Stellen) entsprechend berücksichtigt. 10% Nicht alle Bürgerzentren erhalten eine Finanzierung für die Offene Kinder- und Jugendarbeit. Durch ihre stadtteilbezogene Angebotspalette wurden sie als ergänzende Res- source gewertet und in die Bedarfsa- nalyse als ergänzende Information aufgenommen. 1.2. Qualitative Einschätzung Nach der quantitativen Berechnung wurden bei den auf den ersten 30 Rangplätzen ausgewiesenen Stadtteilen die bezirklichen und sozialräumlichen Belange berücksichtigt und durch das Fachamt ab- schließend qualitativ bewertet, um den Handlungsbedarf weiter zu strukturieren. Die Situation vor Ort stellt sich zum Teil anders dar, als es die Ergebnisse der 3 quantitativen Einschätzung und des daraus resultierenden Rankings zunächst vermuten lassen. So können der Gebäudezustand einer Jugendeinrichtung, besondere Problemlagen oder das Vorhandensein von nicht kommunal finanzierten Jugendangeboten die Bedarfssituation entscheidend beeinflussen. Dies kann dazu führen, dass die qualitative Einschätzung abweichend von der quantitativen Bewertung zu einem anderen Ergebnis kommt. In die qualitative Bewertung fließen insbesondere folgende Aspekte ein: - Wie ist die soziale Lage der Jugendlichen im Stadtteil - Gibt es Auffälligkeiten oder besondere Problemlagen, die nicht über berücksichtigte Strukturdaten erfasst werden? - Sind Räume für außerschulische Angebote ausreichend vorhanden, um soziale Defizite und Bildungsdefizite aufzufangen? - Sind die Jugendlichen auf außerhäusliche Treffpunkte angewiesen, z. B. wegen knapper Wohnressourcen, die verhindern, dass sie sich zu Hause treffen können? - Wie ist die Verkehrslage / Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel – haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich aus dem Stadtteil weg zu bewegen – Insellage des Stadtteils? - Gibt es andere (preisgünstige) Freizeitangebote (kommerziell oder nicht kommerziell) im Stadtteil? - Können Jugendliche durch räumliche Nähe problemlos Angebote der OKJA in angrenzenden Stadtteilen wahrnehmen? - Halten sich Jugendliche im öffentlichen Raum auf, sind gelangweilt, konsumieren Alkohol, Drogen, gibt es Bewohnerbeschwerden wegen Treffpunkten? - Lässt das Verhalten der Jugendlichen darauf schließen, dass sie sich weit von integrativen Ansätzen z. B. bezüglich sozialer Situation und verschiedener Ethnien entfernen, gibt es dahingehende Auffälligkeiten? - Wenn Räume vorhanden sind: wie ist es um die Qualität bezüglich Größe, baulichem Zustand und Lage bestellt? 2. Rückblick und Abschluss der Bedarfsanalyse 2011 In der Anlage 1 findet sich eine abschließende Übersicht der in 2011 festgestellten Handlungsbedar- fe und deren Umsetzung: - 2011 wurden 28 Handlungsbedarfe in 27 Stadtteilen festgestellt - Es erfolgten 11 Umsetzungen - 3 benannte Bedarfe befinden sich in Umsetzungsprozessen. - 1 von der Verwaltung benannter Bedarf wurde hinsichtlich der Umsetzung vom Rat der Stadt Köln geändert beschlossen. Darüber hinaus erfolgten weitere Umsetzungen, welche nicht im Rahmen der Bedarfsanalyse abge- bildet wurden/ sind: In 2 Jugendeinrichtungen (Rondorf und Longerich) konnte im Rahmen der Standarderhöhung/ Neue Richtlinien jeweils eine ½ Personalstelle finanziert und zugesetzt werden. Eine Jugendeinrichtung (Mülheim) mit langem Planungsvorlauf konnte in Betrieb gehen. Eine weitere Jugendeinrichtung (Lindweiler) befindet sich, im Rahmen der Planungen zum „Integrier- ten Handlungskonzept Lindweiler“, in der Umwandlung zu einem Mehrgenerationenhaus. Im Planungszeitraum wurden 2 Jugendeinrichtungen (Bilderstöckchen und Deutz) geschlossen, ebenfalls musste ein Jugendtreff im Bilderstöckchen schließen. 4 3. Bedarfsanalyse 2017 bis 2021 3.1. Übersichtskarte Eine zusammenfassende Übersicht der priorisierten Stadtteile aus der aktualisierten Bedarfsanalyse 2017-2021, ist der als Anlage 2 beigefügten Karte zu entnehmen. Im Ergebnis werden die Stadtteile in Köln dargestellt, welche in Hinblick auf die Entwicklung der Ju- gendbevölkerung, auf Benachteiligungslagen und bestehende Angebote für einen weiteren Ausbau der Jugendinfrastruktur besonders relevant sind. Farblich markiert wurden: Stadtteile mit erhöhtem Handlungsbedarf auf der Grundlage eines quantitativen Analysemo- dells und qualitativer Bewertung durch das Fachamt Durch das quantitative Analysemodell konnten 30 Stadtteile mit besonderen Bedarfslagen herausgearbeitet werden. Daraufhin erfolgte eine qualitative Bewertung durch das Fachamt. In der Gesamtbetrachtung wurden 24 Stadtteile mit Handlungsbedarfen identifiziert. Stadtteile mit offenem Handlungsbedarf aus der Bedarfsanalyse 2011-2016 Darüber hinaus wurden auch offene Handlungsbedarfe aus der Bedarfsanalyse 2011 in die aktualisierte Bedarfsanalyse einbezogen. Dies betrifft 7 Stadtteile, welche mit Aktualisierung der Bedarfsanalyse aus den ersten 30 Rangplätzen herausgefallen sind, der Handlungsbedarf aber weiterhin besteht. Bei 5 Stadttei- len wurden in den letzten Jahren vorbereitende Planungen zur Umsetzung eingeleitet. 3.2. Handlungsbedarf zur Schaffung von Jugendeinrichtungen und Jugendtreffs In der Anlage 3 ist das Ergebnis der quantitativen und qualitativen Einschätzung für die ersten 30 Stadtteile in Tabellenform dargestellt. Dabei werden die quantitative Bewertung mit Ranking und die qualitative Bewertung in Kurzform nebeneinander gesetzt. Die Sortierung richtet sich nach dem Rangplatz der quantitativen Bewertung. Der Handlungsbedarfen wird in folgende Kategorien unterschieden: 1. Stadtteile, für die der Bedarf einer Jugendeinrichtung (Gebäude und Betriebskosten) ausgewiesen wird. 2. Stadtteile, in denen Gebäudeinvestitionen oder der Umzug in ein geeigneteres Gebäude notwendig erscheinen. 3. Stadtteile, für die eine Stellenzusetzung (z.B. für mobile Arbeit) in einer Jugendeinrichtung im Stadtteil oder einem benachbarten Stadtteil als sinnvoll erachtet wird. 4. Stadtteile, in denen der Bedarf für ein Jugendtreff gesehen wird. Der noch in der letzten Bedarfsanalyse verwendete Begriff „Jugendprojekt“ wurde ausdifferenziert, da ein „Jugendprojekt“ nicht in allen Fällen die tatsächliche Angebotsstruktur beschrieb. In Absprache mit dem AK § 80 Richtlinien wurde „Jugendprojekt“ durch „Jugendtreff (steht für kleine Einrichtung) und - angebot (für tatsächliche Projekte)“ersetzt. Die ersten 30 Rankingplätze wurden dabei näher betrachtet. Es bestehen aktuell folgende Handlungsbedarfe für: - 8 Jugendeinrichtungen (Gebäude plus Betriebskosten) - 10 Jugendtreffs - 2 investive Bedarfe 5 - 3 Stellenzusätze - 1 mobiles Angebot Ergänzend wurden 7 Stadtteile aus der Bedarfsanalyse 2011-2016 in laufenden Planungsprozessen mit in die aktualisierte Bedarfsanalyse aufgenommen. Es handelt sich hierbei um die Stadtteile: 202 Marienburg Der Stadtteil Marienburg nahm im letzten Planungszeitraum den Rangplatz 18 ein. Im Rahmen des städtebaulichen Planungskonzept „Mertener Strasse“ im Stadtviertel Arnoldshöhe wurden Räumlichkeiten für Jugendarbeit angemeldet. Das genannte Gebiet weist einen erhöhten Jugendhilfebedarf auf. 205 Zollstock Der Stadtteil Zollstock nahm in der letzten Bedarfsanalyse den Rangplatz 29 ein. Es wurde Bedarf an der Umsetzung eines Jugendprojektes benannt. Im StEK Wohnen wurde für das Plangebiet „Hönnin- ger Weg/Gottesweg“ ein Jugendprojekt angemeldet. 208 Rodenkirchen Der Stadtteil Rodenkirchen nahm bei der Bedarfsberechnung zur Schaffung von Jugendeinrichtungen in den letzten Jahren den Rangplatz 20 ein. Die Planungen sahen den Bedarf für eine Jugendeinrich- tung. In der aktualisierten Bedarfsanalyse belegt Rodenkirchen Rangplatz 31. Im Stadtteil Rodenkirchen (Sürther Feld) wurde das Signet für eine Jugendeinrichtung in den seit 2009 rechtskräftigen Bebauungsplan aufgenommen. 211 Godorf Der Stadtteil Godorf nahm in der letzten Bedarfsanalyse den Ranglatz 24 ein und sah die Umsetzung eines Jugendtreffs vor. In den letzten Jahren war die Verwaltung sehr bestrebt im Bereich der abseits gelegenen Stadtteile Godorf/Immendorf einen mobilen Jugendtreff einzurichten. Leider konnten keine dauerhaft nutzbaren Flächen gefunden werden auf denen ein mobiles Angebot installiert werden konnte. Im Rahmen vom StEK (Stadtentwicklungskonzept) Wohnen 2016 wurde für das Plangebiet „Berzdor- fer Strasse“ eine befestigte Fläche unmittelbar am geplanten Spiel-, Bolzplatz für ein mobiles Angebot angemeldet. 213 Meschenich Meschenich lag bei der letzten Bedarfsberechnung auf Rangplatz 33. Aufgrund der hohen sozialen Belastung wurde der Bedarf für die Förderung des bestehenden Jugendtreffs gesehen. Dieser Bedarf hat weiterhin Bestand. 505 Weidenpesch Der Stadtteil Weidenpesch nahm in der letzten Bedarfsanalyse den Rangplatz 25 ein. Im Plangebiet „Simonskaul“ des StEK Wohnen wurde Bedarf für eine befestigte Fläche für ein mobi- les Angebot in angrenzenden Freiflächen in/an das Planungsgebiet oder im Rahmen der angemelde- ten Spiel- und Bolzplätze angemeldet. 703 Ensen 6 Ensen lag bei der letzten Bedarfsfeststellung auf Rangplatz 28. Es wurde Bedarf für einen Stellenzu- satz für mobile Angebote gesehen. Dieser Bedarf hat weiterhin Bestand. 3.3. Rangplätze 31 bis 86 Die Stadtteile außerhalb der ersten 30 Rangplätze werden hier in tabellarischer Form aufgeführt: Stadtteil Rangplatz 2017- 2021 Stadtteil Rangplatz 2017- 2021 Stadtteil Rangplatz 2017-2021 208 Rodenkirchen 31 908 Stammheim 50 708 Elsdorf 69 703 Ensen 32 201 Bayenthal 51 406 Ossendorf 70 205 Zollstock 33 709 Grengel 52 203 Raderberg 71 402 Neuehrenfeld 34 612 Worringen 53 607 Esch/Auweiler 72 712 Lind 35 307 Weiden 54 206 Rondorf 73 213 Meschenich 36 507 Bilderstöckchen 55 602 Fühlingen 74 202 Marienburg 37 601 Merkenich 56 103 Altstadt-Nord 75 907 Dünnwald 38 204 Raderthal 57 610 Blumenberg 76 306 Junkersdorf 39 702 Westhoven 58 210 Sürth 77 505 Weidenpesch 40 706 Porz 59 901 Mülheim 78 211 Godorf 41 603 Seeberg 60 713 Libur 79 303 Lindenthal 42 606 Pesch 61 604 Heimersdorf 80 608 Volkhoven/Weiler 43 308 Lövenich 62 605 Lindweiler 81 909 Flittard 44 212 Immendorf 63 305 Müngersdorf 82 808 Rath/Heumar 45 301 Klettenberg 64 102 Neustadt-Süd 83 309 Widdersdorf 46 304 Braunsfeld 65 209 Weiß 84 503 Riehl 47 104 Neustadt-Nord 66 906 Höhenhaus 85 502 Mauenheim 48 715 Langel 67 506 Longerich 86 404 Vogelsang 49 207 Hahnwald 68 4. Ausblick und Ergänzungen Es ist nicht geplant und auch nicht möglich, die aufgezeigten Prioritäten in genauer Reihenfolge des Rankings und zeitnah „abzuarbeiten“ – weder die finanzielle Situation der Kommune noch die Bedürf- nisse z.B. möglicher Investoren oder Stiftungen lassen dies zu. Zudem ist die Umsetzung neuer An- gebote stark von wenig beeinflussbaren Faktoren wie dem Vorhandensein von Investoren, Gebäu- den, Besitz- und Mietverhältnissen abhängig. Die vorgelegte Planung ermöglicht vielmehr, im Rah- men der hier festgelegten Bedarfe flexibel auf Umsetzungsmöglichkeiten einzugehen. Ergänzend zur vorgelegten Bedarfsanalyse, verfolgt die Verwaltung das Ziel, auf Grundlage von Prüfkriterien bezogen auf Gebäudezustand und Sicherheit, für die investiven Bedarfe eine eigene Planungsgrundlage zu erarbeiten. Es bestehen Investitionsbedarfe in diversen Jugendeinrichtungen, welche in ihrer Dringlichkeit nicht über ein Ranking abzubilden sind. Eine weitere ergänzende Planungsgrundlage soll eine Anpassung der Standards im Rahmen der Richtlinien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zum Ziel haben. Dies betrifft insbesondere Jugendeinrichtungen, die mit weniger als 2 hauptamtlich pädagogisch Mit- arbeitenden ihren Betrieb aufrechterhalten und die bedarfsgerechte Umwandlung von Jugendtreffs in Jugendeinrichtungen. gez. Dr. Klein
Anlage 2 Karte Bedarfsanalyse
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Stadtteile mit erhöhtem Handlungsbedarf auf der Grundlage eines quantitativen Analysemodells und qualitativer Bewertung durch das Fachamt Stadtteile mit offenen Handlungsbedarfen aus der Bedarfsanalyse 2011-2016 Lövenich Weiden Marienburg Bayenthal Weiß Hahnwald Meschenich Immendorf Godorf Wahnheide Wahn Libur Junkersdorf Widdersdorf Vogelsang Weidenpesch Mauenheim Raderberg Rondorf Urbach Bocklemünd/ Mengenich Dünnwald Höhenhaus Buchforst Höhenberg Eil Raderthal Vingst Holweide Buchheim Westhoven GrengelElsdorf Langel Zollstock Merheim Neubrück Ostheim Niehl Porz Altstadt/ Nord Altstadt/ Süd Neustadt/Nord Kalk Poll Humboldt/ Gremberg Lind Neustadt/Süd Ensen Rath/Heumar Brück Zündorf Worringen RiehlNippes Deutz Bickendorf Sürth Rodenkirchen Braunsfeld Müngersdorf Ossendorf Roggendorf/ Thenhoven Esch/Auweiler Pesch Volkhoven/ Weiler Heimersdorf Ehrenfeld Lindenthal Sülz Klettenberg Bilderstöckchen Longerich Gremberghoven Finkenberg Flittard Dellbrück Chorweiler Seeberg Lindweiler MerkenichFühlingen Blumenberg Neuehrenfeld Stammheim Mülheim Stadtteile mit erhöhtem Handlungsbedarf auf der Grundlage eines quantitativen Analysemodells und qualitativer Bewertung durch das Fachamt Stadtteile mit offenen Handlungsbedarfen aus der Bedarfsanalyse 2011-2016 Quelle: Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung, Juli 2017 Handlungsbedarf zur Schaffung von Jugendeinrichtungen und Jugendtreffs 2017 - 2021 Indikatoren des Analysemodells: - Prognosezahlen 2025 der 6 bis unter 18-jährigen EW (30%) - Jugendhilfeindex (30%) - Anzahl der Stellen in Jugendeinrichtungen (30%) - Anzahl der Jugendeinrichtungen und Jugendtreffs (10%)
Anlage 1 Abschluss 2011 Bedarfsanalyse
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Anlage 1: Abschlussübersicht zur Bedarfsanalyse 2011-2016 Rang Bedarfsanalyse 2011 Neue Jugend- einrichtung (Gebäude plus Betriebskosten) Investitionsbedarf Stellenzusatz sinnvoll Jugendtreff (ehemals Jugendprojekt) 802 Kalk 1 x Im Stadtteil Kalk/ Kalk konnte 2016 eine Jugendeinrichtung in Betrieb gehen. In einem Neubau der GAG wurden Räumlichkeiten für den Betrieb einer Jugendeinrichtung ausgebaut. Jugendhilfeträger ist der langjährige Betreiber des Jugendprojektes in Kalk, der Pavillion e.V. 804 Höhenberg 2 x Aufgrund der Größe des Stadtteils, der Anzahl der dort lebenden Kinder und Jugendlichen und der sozialen Indikatoren ist der Bedarf für einen weiteren Jugendtreff gegeben. 903 Buchheim 3 Die Jugendeinrichtung konnte ihr Raumangebot erweitern. Das vorhandene Angebot wird damit als ausreichend erachtet. 905 Dellbrück 4 x In Dellbrück leben viele Kinder und Jugendliche, welche kein festes Jugendangebot nutzen können.Zum 1.1.2018 wird der geplante Jugendtreff an den Start gehen . Die mobile Jugendarbeit wird weiterhin Bestand haben. 707 Urbach 5 x In Urbach gibt es, obwohl die Anzahl der Kinder und Jugendlichen sehr hoch ist, kein Angebot. Ein Jugendtreff soll hier perspektivisch den Bedarf decken. 904 Holweide 6 x Im Wohngebiet rund um die Heinz-Kühn-Straße befindet sich seit 2013 der zweite Jugendtreff in Holweide. Die vorhandene Angebotsstruktur wird als ausreichend erachtet, insbesondere da dieser Jugendtreff auch mobil und aufsuchend in enger Kooperation mit dem Jugendtreff in Dellbrück arbeitet und sich somit Synergieeffekte ergeben. 803 Vingst 7 x Der Jugendtreff soll ausgebaut werden. 806 Merheim 8 x In Merheim wurde in 2014 ein Jugendtreff in Betrieb genommen. 801 Humboldt/Gremb. 9 x Aufgrund der Planung zum Ausbau der TH Deutz wurde die Jugendeinrichtung Gießener Straße ( auf der Grenze zu Humboldt/Gremberg) geschlossen. Trotz des Neubaus der Jugendeinrichtung Pavillon im Stadtteil Kalk ist der hohe Bedarf insbesondere an der Schnittstelle zum Stadtteil Humboldt/ Gremberg nicht gedeckt. 504 Niehl 10 x x Der Stadtteil Niehl wird im Norden durch die Amsterdamer Str./ Industriestrasse geteilt. Das südliche Niehl verfügt über eine Jugendeinrichtung in Randlage. Hier besteht dringender Investitionsbedarf und Unterstützung für die Bestandserhaltung. Es gibt konkrete Planungen für den Umzug in ein anderes Gebäude. Im nördlichen „Alt-Niehl“ gibt es kein Jugendangebot. Gleichzeitig findet in „Alt-Niehl“ ein reger Wohnungsbau statt. Aufgrund des hohen Zuwachses ist ein Jugendtreff im nördlichen Niehl notwendig. 403 Bickendorf 11 x Der Bedarf besteht weiterhin. 501 Nippes 12 x Die Beschlussvorlage 1969/2016 "Einrichtung einer Jugendeinrichtung im Clouth-Quartier in Köln-Nippes in Trägerschaft der Jugendzentren gGmbH sowie Zusetzung von Mitteln zur Förderung 1 zusätzlichen Personalstelle für den Kölner Spielewerkstatt e.V. ab 2018" wurde am 20.12.2016 unter TOP 10.23 vom Rat der Stadt Köln geändert beschlossen. Der Bedarf an einer Jugendeinrichtung besteht weiterhin. 405 Bockl./Mengenich 13 2011 wurde die vorhandenen Angebotsstruktur als ausreichend erachtet 705 Eil 14 x Die Kinder und Jugendlichen in Eil nutzen die Jugendeinrichtung OT Ohmstraße. Benötigt wird im Stadtteil ein attraktives Außengelände für Jugendliche. 704 Gremberghoven 15 x Der Stadtteil Gremberghoven verfügte über kein Jugendangebot. Der Jugendtreff wurde mittlerweile umgesetzt. 101 Altstadt-Süd 16 x Der Bedarf besteht weiterhin. 805 Ostheim 17 x Eine Investition in den Gebäudebestand der Jugendeinrichtung in der Gernsheimer Strasse ist dringend erforderlich. Das Stadtviertel „Gernsheimer Strasse“ gehört zu den am meisten belasteten Stadtvierteln in Köln. Der Bedarf besteht weiterhin. aufgeführt sind die ersten 30 Rangplätze der Bedarfsanalyse 2011 und die priorisierten Bedarfe ausserhalb der ersten 30 Rangplätze Qualitative Bewertung durch Fachamt - Jugendpflege - und Sozialraumkoordinatoren Umsetzungen und Planungen der Handlungsbedarfe aus dem Planungszeitraum 2011-2016 Stadtteil Gewichtung: EW (30%), JHI (30%), ST (30%), JE (10%) Einschätzungen zur Planungsrelevanz: 1 Anlage 1: Abschlussübersicht zur Bedarfsanalyse 2011-2016 Rang Bedarfsanalyse 2011 Neue Jugend- einrichtung (Gebäude plus Betriebskosten) Investitionsbedarf Stellenzusatz sinnvoll Jugendtreff (ehemals Jugendprojekt) 202 Marienburg 18 x Es besteht der Bedarf eines Jugendtreffs für unversorgte, segregierte Gebiete (Arnoldshöhe). 701 Poll 19 x Seit 2013 wird ein Jugendtreff in Poll/ Porz finanziert. Der Trägerverein "Der Runde Tisch e.V." hat Räumlichkeiten des „Bürgerzentrum Ahl-Poller-Schull e. V." angemietet. 208 Rodenkirchen 20 x Der Gemeinbedarf wurde 2009 in den rechtskräftigen Bebauungsplan mit aufgenommen. 714 Zündorf 21 2011 wurde die vorhandenen Angebotsstruktur als ausreichend erachtet 902 Buchforst 22 2011 wurde die vorhandenen Angebotsstruktur als ausreichend erachtet 907 Dünnwald 23 2011 wurde die vorhandenen Angebotsstruktur als ausreichend erachtet 211 Godorf 24 x Der Bedarf besteht weiterhin. 505 Weidenpesch 25 x Der bestehende Jugendtreff des Zurück in die Zukunft e.V. ist 2014 in ein größeres Ladenlokal umgezogen. Es fehlt ein Außengelände. 716 Finkenberg 26 x Ende 2014 konnte der Träger „Haus der offenen Tür Porz e.V.“ seine neuen Räumlichkeiten in Form einer neuen, modernen Jugendeinrichtung in Finkenberg/ Porz in Betrieb nehmen. 406 Ossendorf 27 x Der Jugendtreff im Ossendorfpark wurde in eine kleine Jugendeinrichtung umgewandelt. 703 Ensen 28 x Der Bedarf besteht weiterhin. 205 Zollstock 29 x Der Bedarf besteht weiterhin. 710 Wahnheide 30 x Für das Angebot wird inzwischen die Stelle einer halben Fachkraft finanziert. Es besteht eine enge Kooperation mit der Jugendeinrichtung in Grengel, was zu positiven Synergieeffekten führt. 302 Sülz 32 x Der Träger „Jugend- und Kulturzentrumsinitiative im Stadtbezirk 3“ konnte in 2014 seine renovierten Räumlichkeiten für die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Betrieb nehmen. 213 Meschenich 33 x Der Bedarf besteht weiterhin. 307 Weiden 50 x Der Bedarf wurde durch einen Neubau umgesetzt. aufgeführt sind die ersten 30 Rangplätze der Bedarfsanalyse 2011 und die priorisierten Bedarfe ausserhalb der ersten 30 Rangplätze Qualitative Bewertung durch Fachamt - Jugendpflege - und Sozialraumkoordinatoren Umsetzungen und Planungen der Handlungsbedarfe aus dem Planungszeitraum 2011-2016 Stadtteil Gewichtung: EW (30%), JHI (30%), ST (30%), JE (10%) Einschätzungen zur Planungsrelevanz: 2
Anlage 3 Bedarfsanalyse 2017-2021
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Anlage 3: HANDLUNGSBEDARF ZUR SCHAFFUNG VON JUGENDEINRICHTUNGEN + JUGENDTREFFS 2017 bis 2021 Stadtteilranking 2016 Vorbereitende Planungen Anstieg in % bis 2025 Hauptindikator u 15 SGB II Bezug in % Mittelwert / 86 Stadtteile 1774 19% 0,0 22% 1,7 1,1 804 Höhenberg 1 1698 3% 4,3 38,9% 0 1 Jugendtreff 47 2,9% 63 4,8% SteK Wohnen 2016: Plangebiet "Frankfurter Strasse" - Jugendeinrichtung angemeldet 707 Urbach 2 1904 2% 1,9 30,9% 0 0 70 4,6% 505 23,8% 705 Eil 3 1529 2% 2,3 32,4% 0 0 246 16,3% 446 21% 716 Finkenberg 4 1788 6% 6,2 57,2% 3 1 1 Jugendeinrichtung X 0 0,0% 0 0,0% 704 Gremberghoven 5 620 13% 5,1 46,2% 0 1 Jugendtreff 96 6,4% 96 4,5% 611 Roggend./Thenh. 6 849 28% 4,5 40,4% 0 1 Jugendtreff 0 0,0% 240 22% SteK Wohnen 2016: Plangebiet "Quettinghofstrasse" , Jugendeinrichtung angemeldet. B-Plan 2015: Straberger Weg Jugendtreff angemeldet. 802 Kalk 7 3718 11% 5,5 38,9% 5,5 3 2 Jugendeinrichtungen, 1 spezialisierte Jugendeinrichtung mit Wirkung auf Sozialraum X 499 31,1% 490 37% B-Plan 2016: Aktuell Plangebiet Maltesergrundstück - Planung einer Jugendeinrichtung. 504 Niehl 8 3083 15% 0,9 21,4% 2 1 1 Jugendeinrichtung 329 17,3% 338 21,8% SteK Wohnen 2016 und B-Plan 2011: Plangebiet "Pastor-Wolff- Strasse" , Jugendprojekt (Gebäude) angemeldet. Darüber hinaus Fläche laut FNP mit Signet Jugendeinrichtung in Alt Niehl. 904 Holweide 9 3165 1% 1,9 29,9% 2 3 1 Jugendeinrichtung, 2 Jugendtreffs 305 13,6% 505 20,8% SteK Wohnen 2016: Plangebiet "Schlagbaumsweg" und "Neufelder Strasse" - Mobile Angebotsfläche angemeldet. Aktuell Landesprogramm 2017: Temporäre Gestaltung Platzfläche/ Jugendgerechte Angebotsfläche wird eingerichtet (-61/ Amt für Stadtentwicklung und Statistik- ) 101 Altstadt-Süd 10 2225 13% -0,8 13,2% 0 0 X 462 21,1% 715 35,6% 501 Nippes 11 4915 31% -2,9 8,3% 2,5 2 1 Jugendeinrichtung, 1 spezialisierte Jugendeinrichtung X 491 25,9% 264 17% 801 Humboldt/Gremb. 12 2158 9% 4,0 41,4% 2 1 1 Jugendeinrichtung 200 12,5% 54 4% Stek Wohnen 2016: Plangebiet "Burgenlandstrasse" und "Camberger Strasse" Jugendangebot angemeldet. B- Plan: Aktuell Plangebiet Maltesergrundstück Planung einer Jugendeinrichtung. Quantitative Bewertung 4 Indikatoren gehen in eine Indexberechnung ein: Stadtteil Gewichtung: EW (30%), JHI (30%), ST (30%), JE (10%) Flüchtlinge in % STT-Anteil je Stadtbezirk Stand 11/2016 ergänzende Information ergänzende Information kommunal finanzierte Jugendeinrichtung Bürgerzentrum (BZ) (mit JE = mit geförderter Jugendeinrich- tung) Anzahl Einwohner (EW) 6 bis u 18 / Prognose bis 2025 Jugendhil fe-index (JHI) 2015 Anzahl Stellen (ST) in Jugendein- richtungen Anzahl JE (incl. spez. mit Sozial- raumbezug) und Jugendtreff (ohne spez.) Ergänzende Information Flüchtlinge Absolut Stand 11/2016 Flüchtlinge Absolut Stand 06/2018 Flüchtlinge in % STT-Anteil je Stadtbezirk Stand 06/2018 Neue Jugendeinrichtung (Gebäude plus Betriebskosten) Kalk und Humboldt/Gremberg: Beide Stadtteile liegen in der Bedarfsanalyse weit oben. Rund um das Gebiet der Taunusstrasse und an der Schnittstelle beider Stadtteile wird eine Jugendeinrichtung benötig. (vgl. oben unter Nr. 7 - Kalk) Einschätzungen zur Planungsrelevanz: Stellenzusatz Das Bürgerhaus Stollwerck bietet im eingeschränkten Umfang Offene Kinder- und Jugendarbeit an. Um den wachsenden Jugendhilfebedarf abzudecken, müssen die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Stollwerck erweitert werden. Für diese Umsetzung ist ein Stellenzusatz nötig. Qualitative Bewertung durch Fachamt Neue Jugendeinrichtung (Gebäude plus Betriebskosten) Der Stadtteil Nippes hat mit seiner Anzahl von fast 5000 bereits heute sehr viele Kinder und Jugendliche, die meisten aller in dieser Liste aufgeführten Stadtteile. Auch beim Ranking des Anstiegs der Zahlen bis 2025 liegt Nippes mit 31% Steigerung an Platz 1. Daher besteht der Bedarf für eine Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Bedarfslage hat sich gegenüber 2011 nicht geändert. In Urbach gibt es, obwohl die Anzahl der Kinder und Jugendlichen sehr hoch ist, kein Angebot. Ein Jugendtreff soll hier den Bedarf decken. Neue Jugendeinrichtung Der Stadtteil Gremberghoven hat sich in den letzten Jahren hinsichtlich seiner sozialen Lage verschlechtert. Daher wurde der vorhandene Jugendtreff durch kommunale Mittel und Stiftungsmittel ausgebaut. Perspektivisch soll der Jugendtreff in eine Jugendeinrichtung umgewandelt werden. Neue Jugendeinrichtung (Gebäude plus Betriebskosten) Die Jugendeinrichtung in Finkenberg kann den hohen Bedarf an Jugendfreizeitangeboten im Stadtteil nicht decken.Ein zusätzlicher Jugendtreff soll installiert werden. Flächenanmeldungen STEK (aufgeführt sind die verbliebenen Flächen) Wohnen und Anmeldungen bei aktuellen B-Planungen In Roggendorf/Thenhoven haben sich die sozialen Indikatoren in den letzten fünf Jahren deutlich verschlechtert. Im Bewertungsranking zur Schaffung von Jugendeinrichtungen ist der Stadtteil von Rangplatz 34 auf Rangplatz 6 gestiegen. Es besteht der Bedarf nach einer Jugendeinrichtung. Neue Jugendeinrichtung (Gebäude plus Betriebskosten) Rund um das Gebiet der Taunusstrasse und an der Schnittstelle der Stadtteile Kalk und Humboldt/Gremberg wird eine Jugendeinrichtung benötigt. Investitionsbedarf, Jugendtreff Der Stadtteil Niehl wird im Norden durch die Amsterdamer Str./ Industriestrasse geteilt. Im nördlichen „Alt-Niehl“ gibt es kein Jugendangebot. Gleichzeitig findet in „Alt-Niehl“ ein reger Wohnungsbau statt. Aufgrund des hohen Zuwachses ist ein Jugendtreff im nördlichen Niehl notwendig. Das südliche Niehl verfügt über eine Jugendeinrichtung in Randlage. Hier besteht schon seit der Bedarfsanalyse 2011 dringender Investitionsbedarf und Unterstützung für die Bestandserhaltung. Es gibt konkrete Planungen für den Umzug in ein anderes Gebäude. Die vorhandenen Angebotsstruktur wird als ausreichend erachtet, insbesondere da einer der Jugendtreffs auch mobil und aufsuchend in enger Kooperation mit dem Jugendtreff in Dellbrück arbeitet und sich somit Synergieeffekte ergeben (siehe auch unter Nr. 13 - Dellbrück) Die Kinder und Jugendlichen in Eil nutzen die Jugendeinrichtung OT Ohmstraße. Benötigt wird im Stadtteil ein attraktives Außengelände für Jugendliche. Jugendtreff Neue Jugendeinrichtung (Gebäude plus Betriebskosten) Der Jugendtreff im Stadtteil reicht nicht aus, um die wachsenden Jugendhilfebedarfe im Stadtteil abzudecken. Es soll eine Jugendeinrichtung geschaffen werden. Jugendtreff 1 Anlage 3: HANDLUNGSBEDARF ZUR SCHAFFUNG VON JUGENDEINRICHTUNGEN + JUGENDTREFFS 2017 bis 2021 Rang Stadtteilranking 2016 Vorbereitende Planungen Anstieg in % bis 2025 Hauptindikator u 15 SGB II Bezug in % Mittelwert / 86 Stadtteile 1774 19% 0,0 22% 1,7 1,1 905 Dellbrück 13 2928 1% -2,1 12,5% 0 1 1 mobiler Jugendtreff 220 9,8% 252 10,4% 903 Buchheim 14 2144 12% 2,6 36,5% 2 1 1 Jugendeinrichtung 200 8,9% 0 0,0% B-Plan 2016: Plangebiet Herler Strasse Fläche für mobiles Angebot angemeldet 803 Vingst 15 2983 21% 4,6 44,4% 4 3 2 Jugendeinrichtungen, 1 Jugendtreff X (mit JE) 9 0,6% 0 0,0% 809 Neubrück 16 1849 19% 4,3 44,4% 3 1 1 Jugendeinrichtung 0 0,0% 0 0,0% 806 Merheim 17 2083 13% -0,5 16,9% 0 1 1 Jugendtreff 228 14,2% 228 17,2% B-Plan 2016: Plangebiet Ostmerheimer Strasse Jugendeinrichtung und Fläche für mobiles Angebot angemeldet 403 Bickendorf 18 2804 11% 1,7 32,8% 3 1 1 Jugendeinrichtung 97 8,4% 25 1,3% B-Plan 2016: Plangebiet Häuschensweg Jugendtreff angemeldet. 701 Poll 19 1744 10% -0,1 17,7% 0 1 1 Jugendtreff 271 18,0% 271 12,8% 609 Chorweiler 20 2685 8% 6,3 56,7% 5 4 2 Jugendeinrichtungen, 2 Jugendtreff ( 1 mobil) X (mit JE) 0 0,0% 0 0,0% 902 Buchforst 21 1023 4% 4,1 41,6% 2 1 1 Jugendeinrichtung 130 5,8% 0 0,0% 714 Zündorf 22 1791 4% -0,6 19,3% 0 1 1 Jugendtreff 86 5,7% 86 4% 805 Ostheim 23 2967 29% 5,3 49,9% 5 4 2 Jugendeinrichtungen, 1 Jugendtreff 364 22,7% 372 28% 807 Brück 24 1554 7% -0,8 10,6% 0 0 259 16,1% 117 8,8% 105 Deutz 25 1657 20% -1,1 15,2% 0 0 X 597 27,2% 426 21,2% Stek Wohnen 2016: Plangebiet "Deutzer Hafen" , Jugendeinrichtung angemeldet. 302 Sülz 26 4136 20% -4,0 4,3% 2 1 1 Jugendeinrichtung 80 5,6% 82 7% 405 Bockl./Mengenich 27 1638 -4% 4,9 46,7% 3 3 1 Jugendeinrichtung, 2 Jugendtreffs X (mit JE) 0 0,0% 0 0,0% 401 Ehrenfeld 28 3813 18% -0,5 17,7% 3 3 1 Jugendeinrichtung, 1 spezialisierte Jugendeinrichtung, 1 Jugendtreff X (mit JP) 100 8,6% 200 10% 710 Wahnheide 29 943 -7% 1,2 26,1% 0 1 1 Jugendtreff 73 4,8% 138 6,5% 711 Wahn 30 1336 19% -0,6 20,9% 0 0 269 17,8% 201 9,5% SteK Wohnen 2016: Plangebiet "Wahn- West", Jugendtreff (Gebäude) angemeldet. B-Plan 2015: Nachtigallen Strasse Fläche für mobiles Angebot angemeldet Um das Angebot weiter auszubauen und zu stabilisieren ist die Finanzierung einer hauptamtlichen Fachkraft sinnvoll. Neue Jugendeinrichtung (Gebäude plus Betriebskosten) Die vorhandenen Angebotsstruktur wird als ausreichend erachtet. Grundsätzlich besteht am Standort der Einrichtung ein Mehrbedarf an Räumlichkeiten. Nach Schliessung der Jugendeinrichtung in Deutzer Randlage (Grenze Humboldt/Gremberg) gibt es kein offenes Angebot für Kinder- und Jugendliche im Stadtteil. Das Bürgerzentrum hält Gruppenangebote für Kinder- und Jugendliche vor. Mit Bebauung des Deutzer Hafen Geländes wird der Bedarf an offenen Angeboten weiter steigen. Es wird eine Jugendeinrichtung benötigt. Jugendtreff Die vorhandenen Angebotsstruktur wird als ausreichend erachtet. Das Bürgerzentrum sowie die Arche bieten ebenfalls Angebote für Kinder und Jugendliche an. Die finanzielle Ausstattung für das Jugendangebot im BÜZE wird als nicht ausreichend erachtet. Jugendtreff Der in Vingst und Zündorf tätige Träger benötigt aufgrund des hohen Bedarfs in den beiden Stadtteilen dringend eine Stabilisierung seiner Projektförderung, vgl. unter Nr. 15 - Vingst Investitionsbedarf Eine Investition in den Gebäudebestand der Jugendeinrichtung in der Gernsheimer Strasse ist dringend erforderlich. Das Stadtviertel „Gernsheimer Strasse“ gehört zu den am meisten belasteten Stadtvierteln in Köln. Erste Planungsgespräche fanden statt. mobiles Angebot Es besteht Bedarf an einem mobilen Angebot. Jugendtreff Ein mobiler Jugendtreff in Wahn soll auch die südlichen kleinen Porzer Stadtteile Lind, Libur, Elsdorf und Langel abdecken. Jugendtreff Die vorhandene Angebotsstruktur wird grundsätzlich als ausreichend erachtet. Speziell für schwer erreichbare Jugendliche besteht der Bedarf nach einem Jugendtreff. Für Alt-Bocklemünd wird der Bedarf eines überdachten Treffpunkt gesehen. Die Jugendeinrichtung konnte in 2016 / 2017 ihr Raumangebot erweitern. Das vorhandene Angebot wird damit als ausreichend erachtet. In Köln-Sülz besteht der Bedarf eines Jugendtreffs zusätzlich zur bestehenden Jugendeinrichtung. Der Jugendtreff sollte an der Schnittstelle zu Klettenberg umgesetzt werden. Neue Jugendeinrichtung (Gebäude plus Betriebskosten) In Merheim wurde in 2014 ein Jugendtreff in Betrieb genommen. Der Bedarf für eine Jugendeinrichtung ist gegeben.Jugendtreff Im südlichen Bickendorf besteht Bedarf an einem Jugendtreff. Die vorhandenen Angebotsstruktur wird beinahe als ausreichend erachtet. Die Stabilisierung des Projektes wird vorgesehen. Die Poller Jugendlichen orientieren sich in ihrem Freizeitverhalten Richtung Deutz. Perspektivisch würde daher eine neue Jugendeinrichtung im Deutzer Hafen genutzt (vgl. unter Nr. 25 - Deutz). Die vorhandenen Angebotsstruktur wird als ausreichend erachtet. Stellenzusatz Jugendtreff Der Jugendtreff soll ausgebaut werden. Stellenzusatz Ein Stellenzusatz für das mobile Angebot auf dem Marktplatz Neubrück ist erforderlich. Jugendtreff In Dellbrück leben viele Kinder und Jugendliche, welche kein festes Jugendangebot nutzen können. 2018 wird voraussichtlich ein Jugendtreff an den Start gehen (siehe auch unter Nr. 9 - Holweide). ergänzende Information Anzahl Stellen (ST) in Jugendein- richtungen Anzahl JE (incl. spez. mit Sozial- raumbezug) und Jugendtreff (ohne spez.) Quantitative Bewertung 4 Indikatoren gehen in eine Indexberechnung ein: kommunal finanzierte Jugendeinrichtung Stadtteil Gewichtung: EW (30%), JHI (30%), ST (30%), JE (10%) Anzahl Einwohner (EW) 6 bis u 18 / Prognose bis 2025 ergänzende Information Jugendhil fe-index (JHI) 2015 Flüchtlinge in % STT-Anteil je Stadtbezirk Stand 11/2016 Ergänzende Information Bürgerzentrum (BZ) (mit JE = mit geförderter Jugendeinrich- tung) Flüchtlinge Absolut Stand 11/2016 Flüchtlinge Absolut Stand 06/2018 Flüchtlinge in % STT-Anteil je Stadtbezirk Stand 06/2018 Einschätzungen zur Planungsrelevanz: Flächenanmeldungen STEK (aufgeführt sind die verbliebenen Flächen) Wohnen und Anmeldungen bei aktuellen B-Planungen Qualitative Bewertung durch Fachamt 2
Beratungsverlauf (12)
Beschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2177/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 08.08.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27