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2243/2023

Aktionsplan Klimaschutz

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 07.11.2023

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 07.12.2023, TOP 10.25

Anlage 4: Übersicht Aktionsplan der städtischen Beteiligungen

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Ansehen

Anlage 5: Übersichtsgrafik Aktivitätenportfolio

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage 3: Übersicht Aktionsplan der Verwaltung

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Ansehen

Anlage 1: Aktionsplan Klimaschutz

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Ansehen

Anlage 2: Gesamtübersicht Aktionsplan Klimaschutz

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Ansehen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Ansehen

Anlage 6, Auszug Ausschuss Klima, Umwelt u. Grün 23.11.2023

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Ansehen

Anlage 4: Übersicht Aktionsplan der städtischen Beteiligungen

21145 Zeichen

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Gebäude und Quartiere werden klimaneutral 
Beteiligungen 
10 
Operationalisier-
ung der Klima-
strategie der 
GAG Immobilien 
AG 
2023 - 2035 
• Operationalisierung der Klimastrategie durch 
Umsetzung von Maßnahmen für einen 
gebäudebezogenen Sanierungsfahrplan 
• Nachhaltige Gestaltung von Wohnumfeld und 
Außenanlagen in den Quartieren unter 
Beachtung der Wirtschaftlichkeit und sozialer 
Gesichtspunkte 
 
• Abkehr von fossilen Brennstoffen 
• Senkung des Energieverbrauchs durch 
energetische Modernisierungen im Bestand, 
effiziente Gebäudestandards, Anlagenoptimierung 
und Sensibilisierung des Nutzers 
• Zugang zu bezahlbarem, nachhaltigem Strom für  
 
 
die Mieter*innen sichern 
•Ausbau regenerativen Energien (Potenzial für PV-
Anlagen auf Bestandsdächern ca. 15 MWp)  
2025ff   1,5 Mio. € 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
11 
Modernisierung 
der Gebäude-
infrastruktur der 
AWB 
Abfallwirtschafts-
betriebe Köln 
GmbH 
2023 - 2028 
• Sukzessive Modernisierung bestehender 
Immobilieninfrastruktur und Realisierung neuer 
Standorte nach dem neuesten Stand der 
Technik und unter Berücksichtigung 
ökologischer Gesichtspunkte 
1) Ausbau der Photovoltaikanlagen auf allen 
Standorten. 
2) Ausblick: Vollständiger Ausbau der 
Gebäudeleittechnik  
3) Fertigstellung Neubau eines Logistikstandortes 
unter Beachtung der neuesten ökologischen und 
technischen Standards 
1) 2024 
2) 2025-
2026 
3) 2028 
 
 
  500.000 € 60,8 Mio. 
€ 
12 KlimaVeedel der 
RheinEnergie AG 2023 - 2028 
• Innovative Lösungen und Wege zur 
Erreichung der Klimaneutralität im Quartier. Mit 
dem KlimaVeedel werden auf Quartiersebene 
entsprechende Reallabore bzw. Lern- und 
Experimentierräume geschaffen.  
• Initiierung einer Kommunikationskampagne auf 
verschiedenen Kanälen: Online und in Form von 
gezielten Bürgerinformationen und 
Bürgerveranstaltungen 
• Veedels-Wärmelandkarte: Durchführung von Kfz-
gestützten Thermografieaufnahmen von Köln-
Neubrück 
• Neues, digitales Verfahren zur Erstellung von 
Sanierungsfahrplänen testen bei mindestens zehn 
Pionier-Haushalten 
• Bereitstellung einer Online-
Bürgerbeteiligungsplattform 
• Durchführung großflächiger Umfragen, um 
Bürgerbedürfnisse zu erfassen und damit weitere 
klimafreundliche Umsetzungsaufträge anzustoßen 
2023/24   2,5 Mio € 5 Mio. € 
**) 
 
10 
11 
12

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Klimaneutrale Energieversorgung erreichen 
Beteiligungen 
10 
Klimaneutrale 
Stadt-
entwässerungs-
betriebe Köln, 
AöR (StEB Köln) 
2023 - 2030 
• Reduzierung THG-Emissionen 
• Zentrale Maßnahmen sind die Steigerung der 
Energieeffizienz der Anlagentechnik und der 
Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplung und 
erneuerbaren Energien 
1) Inbetriebnahme der Biogasaufbereitungsanlage 
GKW und weiterer PV-Anlagen auf den Klärwerken --
> geplante Leistung rd. 2,6 MWp 
2) Klimaneutralität der betrieblichen Emissionen 
(außer Prozessemissionen wie Lachgas und Methan) 
3) Verbesserung der Bilanzierung für Prozesse, Bau 
und Einkauf 
4) Inbetriebnahme der Druckleitung zur 
Klärschlammverbrennung 
5) Die StEB Köln arbeiten klimaneutral 
(Strategisches Ziel) 
1) 2024 
 
2), 3) 
2027 
 
4) 2029 
 
5) 2030 
  
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
***) 
11 
Klimaschutz und 
Nachhaltigkeits-
maßnahmen am 
Flughafen 
Köln/Bonn 
2023 - 2045 
• Installation weiterer  PV-Anlagen auf den 
Gebäuden 
• Betrieb der Fahrzeuge auf dem Flughafen-
Vorfeld vollständig mit alternativen Kraftstoffen. 
Perspektivisch ist die Umstellung des 
Energiesektors auf 100% erneuerbare Energien 
vorgesehen. 
1) Reduzierung der CO2-Emissionen um 65% 
gegenüber 2010 
2) CO2 –neutraler Betrieb auf dem Vorfeld 
3) Klimaneutralität bis spätestens 2045 
1) 2030 
2) 2035 
3) 2045 
  3 Mio. € 50 Mio. € 
****) 
12 
Planungen der 
RheinEnergie AG 
zu PV Freiflächen 
an Infrastruktur-
wegen 
2023 - 2025 
• Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien 
an eigener Versorgung und höhere Ausnutzung 
der Soarpotenziale 
• Identifizierung von Potenzialflächen  
1) Einreichung des Bauantrages für das PV-Projekt 
in Köln-Dünnwald 
2) Umsetzung bzw. Errichtung erster PV-Anlagen 
1) 2024 
2) 2025 
  300.000 € 100 Mio. € 
Beteiligungen 
13 
Planungen der 
RheinEnergie AG 
zum Ausbau der 
Windenergie im 
Kölner Norden 
und Süden 
2023 - 2027 
• Nutzung von Potenzialflächen auf dem Kölner 
Stadtgebiet, auf denen die Errichtung von 
Windkraftanlagen grundsätzlich möglich ist 
• Untersuchungen und Klärungen zur 
Vorbereitung der Genehmigung. 
• Neuaufstellung LEP NRW und Regionalplan 
ermögilchen die Ausweisung von 
Windenergiegebieten. 
• Flächensicherung in Form von 
Nutzungsverträgen 
1) Abschluss der Flächensicherung mittels 
Nutzungsvertrag mit der RheinEnergie AG für die 
städtischen Flächen innerhalb der Potentialflächen 
im Kölner Norden)  
2) Ausweisung der Flächen im Sachlichen Teilplan 
Erneuerbare Energien oder alternativ (falls 
notwendig): Beginn der Änderung des FNP-Köln 
mit dem Ziel der Ausweisung der Flächen als 
Positivplanung.  
3) Antragstellung nach BImSchG durch die 
RheinEnergie AG und Prüfung des 
Genehmigungsantrags durch die untere 
Immissionsschutzbehörde 
1) 2024 
 
2) 2024-
2025 
 
3) 2024-
2027 
  500.000 € 110 Mio. € 
10 
11 
12 
13

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
14 
Treffpunkt Solar – 
Das Beratungs-
zentrum von 
RheinEnergie 
AG, Stadt Köln 
und Handwerks-
kammer zu Köln 
2023 - 2024 
• Individuelle Beratungen von 
Eigenheimbesitzer*innen, Gewerbetreibenden, 
Vermieter*innen und Mieter*innen zur 
Solarenergie und den damit verbundenen 
Technologien und weitere 
Unterstützungsangebote. 
• Vereinfachung der Prozesse für 
Mieterstromprojekte. 
1) Gemeinsame Vereinbarung zum Weiterbetrieb 
des Treffpunkt-Solar, sowie zur dauerhaften 
Finanzierung des Projektes. Entscheidung zum 
eventuellen Ausbau der Leistungen im Treffpunkt. 
2) Entwicklung Lösungsoptionen zur Begegnung 
der Handwerkerengpässe. 
1) 2023 
 
2) 2024 
  2 Mio. € 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
*****) 
15 
Transformations-
pläne der 
RheinEnergie AG 
für die Kölner 
Fernwärmenetze 
2023 - 2035 
• Verdichtung und Ausbau des bestehenden 
Fernwärmenetzes, insbesondere in der 
Innenstadt, und Dekarbonisieurng der 
Wärmeerzeugung (für Fern- und 
Nahwärmenetze) 
1) Fertigstellung Transformationsplan FW-Netz 
Innenstadt und Beantragung erster Fördermittel für 
Wärmenetze nach BEW-Richtlinie  
2) Offizieller Projektbeginn Großwärmepumpe 
Niehl 
3) Inbetriebnahme Fernwärmespeicher in Köln-
Merheim 
4) Installation schnellstartfähiger Kessel in Köln-
Niehl 
5) Installation Solarthermieanlage in Köln-Merheim 
6) Modernisierung GuD-Anlage in Köln-Merkenich 
7) Erstellung der weiteren Transformationspläne 
für FW-Netze Nord und Merheim 
1), 2), 3) 
2023 
 
 
 
4) 2024 
5), 6) 
2025 
 
7) ab 
2025 
  130 Mio. € 750 Mio. € 
16 
PV-Dachanlagen 
auf Gebäuden 
der AVG Köln 
mbH 
2023 - 2026 • Prüfung und Nutzung aller bestehenden und 
zukünftigen Dachflächen 
• Prüfung und Nutzung aller bestehenden und 
zukünftigen Dachflächen auf  PV-Eignung 2026   
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
Beteiligungen 
17 
Umstellung der 
Energie-
versorgung der 
Koelnmesse 
2023 - 2035 
• PV-Anlagen und alternative 
Wärmeversorgungslösungen zur Reduktion des 
Energieverbrauchs 
• Neues Wärmeversorgungskonzept 
1) Installation der PV-Anlage mit 500 Modulen auf 
dem Confex 
2) Planungen und Umsetzungsstart der PV-Anlage 
Halle 11 und Eingang Süd (geplante Leistung 
2000kwp) 
3) Inbetriebnahme der PV-Anlagen auf den Dächern 
des Confex, Halle 11 und Eingang Süd als eine der 
größten Anlagen Köln (geplante Leistung 2000kwp) 
4) CO2-Neutralität 
1), 2) 
2023 
 
3) 2024 
 
4) 2025-
2035 
  2,83 Mio. 
€ 
Derzeit 
nicht 
quantifizie
rbar 
15 
16 
14 
17

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
18 
Reduzierung der 
Treibhausgas-
emissionen der 
AG Zoologischer 
Garten Köln 
2023 - 2032 
• Reduktion von über 40% der CO² 
Treibhausgase bis 2032. Prüfung von 
alternativen Systemen mit Fernwärme und 
Wärmepumpen 
• Prüfung der Möglichkeit den Strombezug auf 
Ökostrom mit Herkunftsnachweis (ppa Power 
purchase Agreement) umzustellen 
•Errichtung von Grün-Dach-PV-Kombinationen 
bei Neubau und Sanierung wo immer möglich 
•sukzessive Umstellung des Fuhr- und 
Maschinenparks auf alternative Technologien 
1) Beginn der Umsetzung des 
Transformationskonzeptes, Einbau von PV-Anlage 
Tropenhaus, Start Einbau der Messinfrastruktur inkl. 
Ausbau der Gebäudeleittechnik 
2) Ausbau der PV-Anlagen auf ca. 200kWp. 
Ersetyung der noch vorhandenen ca. 18 Gaskessel 
durch energetisch bessere Alternativen und Prüfung 
von Wärmepumpen oder Fernwärme. Ausbau der 
Messinfrastruktur inkl. Gebäudeleittechnik, um  den 
Bedarf besser steuern und regulieren zu können. 
3) Evtl. Strom umstellen auf Ökostrombeschaffung 
mit Herkunftsnachweis / Power Purchase Agreement 
(PPA) 
 
1)2027 
 
 
2) 2032 
 
 
 
 
 
 
3) ab 
2025 
  3,6 Mio. € 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral 
 
Beteiligungen 
3 
Biomasse-
brennstoffe der 
AVG-Gruppe zur 
Substitution 
fossiler Brenn- 
und Kraftstoffe 
2024 
• Produktion und Vermarktung verschiedenster 
Biomasse-Brennstoffe 
• Prüfung zukünftiger Erweiterung mit der 
RheinEnergie 
• Anschluss weiterer Haushalte an die Biotonne 2024   60.000 € 60.000 € 
4 
Müllverbrennung: 
CO2-Emissions-
minderung durch 
CO2-
Abscheidung bei 
der AVG Köln 
mbH 
2023 - 2024 
• Klimaneutrale/ klimapositive Müllverbrennung  
•Machbarkeitsstudie zur technischen und 
räumlichen Umsetzung einer CO2-Abscheidung 
aus dem Abgasstrom 
• Umsetzung der Machbarkeitsstudie mit 
Schwerpunkten CO2-Verbleib, CO2-Logistik und 
energetische Optimierungen der CO2-
Abscheidung 
• Investitionsentscheidung 
2024   500.000 € 150 Mio. € 
5 
Müllverbrennung: 
CO2-Emissions-
minderung durch 
Sortierung und 
Verwertung bei 
der AVG Köln 
mbH 
2023 - 2025 • Umbau und Modernisierung der integrierten 
Vorsortieranlage vor der Verbrennung 
1) Umbau/Modernisierung der Sortieranlage 
2) Inbetriebnahme der Sortieranlage 
1) 2024 
2) 2025 
  12 Mio. € 12 Mio. € 
          
18 
3 
4 
5

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 
Deponie: 
Vermeidung von 
Methan-
Emissionen durch 
verstärkte 
Deponiegas-
fassung bei der  
AVG Köln mbH 
2023 - 2025 
• Reduzierung der Methanemissionen der 
ehemaligen Hausmülldeponie: Ertüchtigung der 
Einrichtungen zur Gasfassung sowie 
Umrüstung auf Belüftungsbetrieb  
• Abschluss der Investitionsmaßnahme 2025   1,2 Mio. € 8 Mio. € 
Beteiligungen 
7 
Optimierte 
Rückgewinnung 
von Metallen aus 
den Rostaschen 
der Restmüll-
verbrennungs-
anlage der AVG 
Köln mbH 
2023 - 2027 
• Neue Anlage "mephistorec" zur 
Rückgewinnung von zusätzlichen Metallen aus 
den Rostaschen  
Rückbringung in den Wirtschaftskreislauf zum 
Ersatz der Primärmetalle 
1) Ausschreibung der Leistungen 
2) Baubeginn der neuen „mephistorec“-
Rostascheaufbereitung 
3) Regelbetrieb der Anlage 
1) 2024 
2) 2025 
3) 2027 
  150.000 € 25 Mio. € 
8 
Förderung von 
nachhaltigen 
Gründungen 
durch die 
KölnBusiness 
Wirtschafts-
förderungs-GmbH 
2023 - 2024 
Förderung von nachhaltigen Gründungen 
durch spezielle Beratungs-, Informations- 
und Vernetzungsangebote 
1) Kürung Kölns KlimaStar 2023 und 2024 
2) Festlegung des Veranstaltungsprogramms von 
Impact.Cologne für das Jahr 2024 
1) 
2023/24 
2) 2024 
  10.000 € 10.000 € 
9 
Beratungen der 
KölnBusiness 
Wirtschafts-
förderungs-
GmbH: 
Nachhaltigkeits-
vorhaben inkl. 
Finanzierungs-
möglichkeiten im 
Unternehmen 
fördern 
2023 - 2024 
• Darstellung der wirtschaftlichen Chancen 
durch nachhaltige Lösungen für Kölner 
Unternehmen 
1) Erreichen von 100 Unternehmen mit geeigneten 
Kommunikationsmaßnahmen 
2) Unternehmen haben das Förderprogramm 
„Photovoltaik- klimafreundliches Arbeiten“ in 
Anspruch genommen und tragen damit aktiv zur 
CO2-Reduktion bei 
3) Unternehmen nehmen öffentliche 
Finanzierungsmöglichkeiten zur Umsetzung von 
Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Anspruch und 
tragen so zur CO2-Reduktion bei 
1) 2023 
2), 3) ab 
2024 
  50.000 € 50.000 € 
6 
7 
8 
9

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
10 
Informations-
veranstaltungen 
der KölnBusiness 
Wirtschafts-
förderungs-GmbH 
zur Vernetzung 
relevanter 
Branchenakteure 
im 
Zusammenhang 
mit gewerblichen 
Klimaschutz-
maßnahmen 
2023 - 2024 
• Begleitung und Unterstützung der Kölner 
Unternehmen, insbesondere KMU 
• Aktivierungskampagne: Steigerung der 
Nachfrage nach und Inanspruchnahme von 
Beratungsangeboten zum Thema 
Nachhaltigkeit  
1) Erreichen von 100 Unternehmen mit geeigneten 
Formaten und Kommunikationsmaßnahmen 
2) Durchführung von Informationsveranstaltungen zu 
den Themen Energie, Nachhaltigkeit und 
Kreislaufwirtschaft für lokale Wirtschaftsakteure 
3) Vernetzung von Kölner Wirtschaftsakteuren im 
Themenfeld gewerblicher Klimaschutz durch 
Veranstaltungen und die Initiative Impact.Cologne 
4) Durch die Umstellung auf nachhaltige 
Energieversorgung tragen lokale Wirtschaftsakteure 
aktiv zur CO2-Reduktion bei  
5) Durch die Umstellung auf Kreislaufwirtschaft 
tragen lokale Wirtschaftsakteure aktiv zur Einsparung 
von Ressourcen und zur CO2-Reduktion bei 
1) 2023 
2), 3) 
2024 
 
 
 
4), 5) ab 
2024 
  53.500 € 53.500 € 
Beteiligungen 
11 
Kooperation und 
Förderung von 
Klimaschutz in 
der Wirtschaft: 
Gemeinwohl-
bilanzierung der 
Gastro- und 
Clubszene 
koordiniert durch 
die KölnBusiness 
Wirtschafts-
förderungs-GmbH 
2023 - 2024 
• Die Bilanzierung von Unternehmen neben 
wirtschaftlichen Aspekten nach ökologischen 
und sozialen Aspekten 
• Chance für Unternehmen aus der Gastro- und 
Clubszene aus Köln nachhaltiges und 
gemeinnütziges Wirtschaften voranzutreiben 
• Begleitung von extern beauftragten 
spezialisierten Berater*in(nen) 
•hohe Multiplikatorwirkung zu erwarten 
• 13 Unternehmen aus der Kölner Gastro- und 
Clubszene sind im Bilanzierungsprozess begleitet 
worden 
2024 100.000 € 100.000 €   
Mobilität und Logistik werden klimaneutral 
 
Beteiligungen 
14 
Klimaneutralität 
der Kölner 
Verkehrs-
Betriebe AG 
2023 - 2035 
• Reduktion der THG-Emissionen auf unter 
1.000 Tonnen pro Jahr bis 2035 
•Aufstockung der E-Bus-Flotte bis Ende 2025 
auf 164 Fahrzeuge, vollständige Umrüstung 
zwischen 2030 und 2035 
•Klimaneutrale Umrüstung der 
Wärmeversorgungsanlagen an den 
Betriebsstandorten der KVB 
•Umstellung der PKW-/LKW-/Nutzfahrzeugflotte 
auf emissionsfreie Antriebe 
•Austausch der Kälteanlagen an ortsfesten 
Einrichtungen der KVB (Gebäudetechnik) bis 
2035 
1) Inbetriebnahme weiterer 56 E-Busse 
2) Betriebshof Ost: Fertigstellung 1. Bauabschnitt 
für die E-Busse 
3) Betriebshof Nord: Beauftragung Generalplaner 
und Planungsbeginn für den 2. Bauabschnitt für 
die E-Busse 
4) Folgebeschaffungen E-Busse 
5) Start Neubau Betriebshof Ost 2. Bauabschnitt 
6) Start Umbau Betriebshof Nord 2. Bauabschnitt 
7) Planung erster Maßnahmen zur Umstellung der 
Wärmeversorgung 
1), 2), 3) 
2023 - 
2024 
 
 
 
4), 5), 6), 
7) 2025 - 
2035 
  86 Mio. € 800 Mio. € 
******) 
10 
11 
14

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
15 
Mobilitäts-
strategie 2035 
der AWB 
Abfallwirtschafts-
betriebe Köln 
GmbH 
2023 - 2035 
• Umstellung des bestehenden Fuhrparks auf 
alternative Antriebe und Ausbau der E-Lade-
Infrastruktur 
1) Konzeptionierung und erste Umsetzung des 
Ausbaus der E-Ladeinfrastruktur auf den 3 
Logistikstandorten (zehnmal 11 kW und einmal 
450 kW)) 
2) Endausbau der E-Ladeinfrastruktur auf den 
Standorten 
3) Kontinuierliche Umstellung des Fuhrparks auf 
alternative Antriebe 
1) 2024 
 
 
2) 2025 
3) 2025-
2035 
  200.000 € 15,2 Mio. 
€ 
 
16 Klimaschutz-
maßnahmen der 
HGK-Gruppe 
2023 - 2035 
• Klimaneutralität bis 2035 in den Sektoren 
Strom- und Wärmeversorgung wie auch in 
einem überwiegenden Teil der Mobilität (Kraft- 
und Nutzfahrzeuge). Ausgenommen ist die 
Binnenschifffahrt, hier gilt 2050 als Ziel 
(Kraft- und Nutzfahrzeuge, Binnenschiffe), bei 
Binnenschifffahrt bis 2050. 
• Überregionale Tätigkeit 
• Gebietsentwicklung "Fusion Cologne" mit 
hohem Gewicht von Nachhaltigkeits- und 
Klimaschutzaspekten von Beginn der 
Planungen an  
1) Vollständiger Ökostrombezug (in Köln, 7 GWh) 
2) PV-Module auf der Fläche der Fusion Cologne 
(ca. 25.000m2) 
3) Umstellung 80 % des Fuhrparks  (Fuhrpark in 
Köln ca. 100 Stück in 2030) auf emissionsfreie 
Antriebe  
4) Fast vollständige Substition fossiler 
Energiequellen 
5) Umstellung der Reachstacker im Niehler Hafen 
auf alternative Antriebe (ca. 800 Tonnen THG-
Minderungspotential) 
6) Weitgehende Beseitigung der Emissionen von 
Treibhausgasen bei der Binnenschifffahrtflotte  
1) 2025 
2), 3), 4) 
2030 
 
 
 
5) 2035 
 
6) 2050 
  100.000 € 100.000 € 
Summe 100.000 € 100.000 € 247.053.500 
€ 
2.086.273. 
500 € 
 
  
15 
16

Legende 
*) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen 
**) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen 
***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) 
****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen 
*****)  rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar  
Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten 
******)  Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) 
Rahmenbedingungen: 
 aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung 
(Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur 
reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: 
Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, 
Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) 
*******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. 
 ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das  Kölner Stadtgebiet.

Anlage 5: Übersichtsgrafik Aktivitätenportfolio

17811 Zeichen

Aktivitätenportfolio - Köln Klimaneutral 2035
mit Bezug zum Aktionsplan 2023
1. Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
1.1. Öffentliche Gebäude und Anlagen
1.1.1. Maßnahme:  Klimaneutraler Gebäudebestand Konzern Stadt Köln
1.1.1.1. Entwicklung und Umsetzung einer Strategie
zum klimaneutralen Gebäudebestand
1.1.1.1.1 Entwicklung einer Sanierungsstrategie für
Bestandsgebäude
1.1.1.1.2 Stadtweite Standards für städtische Gebäude
(klimaneutraler Betrieb) - Energieleitlinien
aktualisieren
1.1.1.1.3 Zukunft Bürgerhäuser/ -zentren
1.1.1.1.4EnergeƟsche Sanierung 
der Zentralbibliothek  und der 11 
Stadtbibliotheken
1.1.1.1.5Zirkuläres Bauen –
Bezirksrathaus Innenstadt
1.1.1.1.6SportstäƩenmanagementsystem 
(SMS)
1.1.1.2. Sonderinitiativen zu nachhaltigem und
energieeffizientem Bauen
1.1.1.3. Fortführung LED-Austauschprogramm
Straßenbeleuchtung
1.1.1.4. Operationalisierung der Klimastrategie
der GAG Immobilien AG
1.1.1.5. Modernisierung der
Gebäudeinfrastruktur der AWB
Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
1.1.2. Maßnahme klimaneutraler sonstiger öffentlicher
Gebäudebestand
1.1.2.1. Klimaneutralitätspartnerschaft mit Trägern
anderer öffentlicher nicht-städtischer
Gebäude
1.2. Integrierte nachhaltige
Stadtentwicklung und Stadtplanung
1.2.1. Maßnahme: Stadtentwicklung und Stadtplanung klimaneutral gestalten
1.2.1.1. Fortschreibung von Klimaschutz-Leitlinien
1.2.1.2. Sanierungsquote erhöhen durch Integrierte
Quartierslösungen im Bestand
1.2.1.2.1KfW 432 energeƟsche 
Quartiersentwicklung
1.2.1.3. Fachliche Begleitung von Großprojekten
1.2.1.4. Erprobung flächenschonender ökologischer
und energieeffizienter Wohnmodelle
1.2.1.5. Nachverdichtung klimaneutral gestalten
1.2.1.6. Energetische Ertüchtigung des
denkmalgeschützten Gebäudebestands
1.2.1.6.1Konzeptvergaben als 
Steuerungsinstrument für nachhalƟge 
Planungs- und Entwicklungskonzepte 
am Beispiel Petershof
1.2.1.6.2 EnergeƟsche ErtüchƟgung 
des denkmalgeschützten 
Gebäudebestandes
1.2.1.7. KlimaVeedel der RheinEnergie AG
1.3. Klimafreundliche Bestandssanierung
1.3.1. Maßnahme: Modernisierung selbstgenutzter oder privat
vermieteter Wohngebäude
1.3.1.1. Köln Paket für die klimafreundliche
Bestandssanierung
1.3.1.2. Förderprogramm für die energetische
Sanierung privater Wohngebäude
1.3.1.3. Etablierung zielgruppenspezifischer
Beratungs- und Unterstützungsangebote
1.3.1.4. Qualitätsnetzwerk Klimaneutrale
Wohngebäudemodernisierung
1.3.1.5. Sonderinitiative Nachhaltiges Bauen in der
energetischen Gebäudemodernisierung
1.3.2. Maßnahme: Modernisierung gewerblich vermieteter Wohngebäude
1.3.2.1. Initiative zur Erhöhung der Sanierungsquote
für die Kölner Wohnungswirtschaft
1.3.2.2. „Allianz klimaneutrales Wohnen im Bestand“
– Kooperationsvereinbarung mit der
gewerblichen Wohnungswirtschaft
1.3.2.3. Modellprojekt Serielles Sanieren
("Energiesprong")
1.3.2.4. Klimabonus-Modell (Anreiz zur energetischen
Modernisierung von Wohnraum für
einkommensschwache Haushalte)
1.4. Klimaneutraler Neubau
1.4.1. Maßnahme: Nachhaltigen Neubau nicht-städtischer
Wohngebäude fördern
1.4.1.1. Klimaneutraler Neubau -
Unterstützungsangebote für private
Baufamilien
1.4.1.2. Mietwohnungsneubau zukunftsfähig
gestalten – Kooperationsvereinbarung und
Erfahrungsaustausch mit der
Wohnungswirtschaft
2. Klimaneutrale Energieversorgung erreichen
2.1. Energieversorgung im kommunalen Einflussbereich
2.1.1. Maßnahme: Dekarbonisierung der
Wärmeversorgung des Konzerns Stadt
Köln
2.1.1.1. Identifizierung EE-Wärme und
Abwärmepotenziale für Gebäude des
Konzerns Stadt Köln
2.1.1.2. Reduzierung der
Treibhausgasemissionen der AG
Zoologischer Garten Köln
2.1.2. Maßnahme:  Ausbau der
Erneuerbaren Stromerzeugung des
Konzerns Stadt Köln
2.1.2.1. PV-Initiative Konzern  Stadt Köln
2.1.2.1.1 Photovoltaik– Ausbaustrategie auf 
allen kommunalen Gebäuden
2.1.2.1.2 Rahmenvergabe zur Beschleunigung 
des Photovoltaik Ausbaus auf 
kommunalen Liegenschaften
2.1.2.2. PV-Dachanlagen auf Gebäuden der AVG Köln mbH
2.1.2.3. Planungen der RheinEnergie AG zu PV
Freiflächen an Infrastrukturwegen
2.1.2.4. Planungen der RheinEnergie AG zum
Ausbau der Windenergie im Kölner
Norden und Süden
2.1.2.5. Klimaschutz und
Nachhaltigkeitsmaßnahmen am
Flughafen Köln/Bonn
2.1.2.6. Umstellung der Energieversorgung der Koelnmesse
2.1.2.7. Klimaneutrale
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
(StEB)
2.2. Steigerung des lokal und erneuerbar erzeugten Stroms
2.2.1. Maßnahme: Ausbau der Photovoltaik
auf Wohn- und Nichtwohngebäuden
2.2.1.1. Solarkoordinierungsstelle (SoKo) Stadt Köln
2.2.1.2. Aktivierungsoffensive PV (Stadtverwaltung Köln mit
Partner*innen aus Unternehmen,
Finanzinstitutionen etc.)
2.2.1.3. Solartreff, Ausbildungsoffensive, Solarfonds –
Unterstützungsinstrumente für den
PV-Ausbau
2.2.1.4. Photovoltaik-Förderprogramm mit
Breitenwirkung
2.2.1.5. Fokusthema: Ausbau von Mieterstrom
2.2.1.6.Förderprogramme 
„Gebäudesanierung –
klimafreundliches Wohnen“ und 
„Photovoltaik und Erneuerbare 
Energien – klimafreundliches Köln“
2.2.1.7. Förderprogramm erneuerbarer 
Strom als Bestandteil der 
Sportförderrichtlinie
2.2.1.8. Treffpunkt Solar – Das
Beratungszentrum von RheinEnergie AG,
Stadt Köln und Handwerkskammer zu
Köln
2.2.2. Maßnahme: Nutzung der
PV-Freiflächenpotenziale
2.2.2.1. Fokusinitiative PV auf Freiflächen ausbauen
2.2.2.1.1Städtebauliche Potenzialanalyse zu 
Photovoltaik auf Freiflächen
2.2.2.1.2Modellvorhaben Photovoltaik auf 
Freiflächen
2.2.3. Maßnahme: Ausbau der Windenergie
2.2.3.1. Aufhebung der Wind-Konzentrationsfläche
2.2.3.1.1 Windenergiepotenziale nutzen
2.2.3.2. Fokusinitiative Windenergiepotenziale nutzen
2.2.4. Maßnahme: Import erneuerbarer Strom
2.3. Steigerung der lokal und erneuerbar erzeugten Wärme
2.3.1. Maßnahme: Entwicklung und
Umsetzung einer kommunalen
Wärmeplanung / 
Energienutzungsplanung
2.3.1.1. Unterstützung der Transformation der
Wärmeversorgung
2.3.1.1.1 Kommunale Wärmeplanung
2.3.2. Maßnahme: Dekarbonisierung der
zentralen  Wärmeversorgung
2.3.2.1. Erhöhung der Ausnutzung des
Bioenergie-Potentials aus kompostierbaren
Abfällen
2.3.2.2. Transformationspläne der RheinEnergie
AG für die Kölner Fernwärmenetze
2.3.3. Maßnahme: Dekarbonisierung der
dezentralen  Wärmeversorgung
2.3.3.1. Netzwerk Transformation
Erdgasversorgung/Power to Gas entwickeln
2.3.3.2. Kampagnen zum Ersatz fossiler Heizungen
2.3.3.3. Informations- und Beratungsangebote zur
Unterstützung des Solarthermie-Ausbaus
2.3.3.4. Geothermie
2.4. Ausbau der Energiespeicherung
2.4.1. Maßnahme: Ausbau von
Stromspeichern
2.4.1.1. Strategie: „Batteriespeicher zur
Flexibilisierung der Energieversorgung“
2.4.2. Maßnahme: Ausbau von
Wärmespeichern
2.4.2.1. Strategie: „Wärmespeicher zur Flexibilisierung
der Energieversorgung“
3. Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
3.1. Klimaschonendes Arbeiten und
Wirtschaften durch und im Konzern Stadt
Köln
3.1.1. Maßnahme: Nachhaltige städtische
Unternehmenskultur entwickeln
3.1.1.1. Klimafreundliche Stadtverwaltung Köln bis 2030
3.1.1.2. Kommunale Wirtschaftsförderung 4.0 -
Förderung regionaler Wertschöpfung
3.1.1.3. Biomassebrennstoffe zur Substitution
fossiler Brenn- und Kraftstoffe der AVG
Köln mbH
3.1.1.4. Müllverbrennung:
CO2-Emissionsminderung durch
CO2-Abscheidung bei der AVG Köln mbH
3.1.1.5. Müllverbrennung:
CO2-Emissionsminderung durch
Sortierung und Verwertung bei der AVG
Köln mbH
3.1.1.6. Deponie: Vermeidung von
Methan-Emissionen durch verstärkte
Deponiegasfassung bei der AVG Köln
mbH
3.1.2. Maßnahme: Klimaschonende
Beschaffung im Konzern Stadt Köln
3.1.2.1. Verankerung von Nachhaltigkeitskriterien für
die Beschaffung in städtischen Einrichtungen
3.1.2.1.1 Verankerung von Klimaschutz und
Nachhaltigkeit bei Beschaffung und
Vergabe
3.1.2.2. Nachhaltigkeitskriterien verbindlich umsetzen
3.2. Klimaschutz in Agrar- und
Ernährungswirtschaft
3.2.1. Maßnahme: Erzeugung, Produktion und
Vermarktung im Bereich nachhaltiger
Ernährung fördern
3.2.1.1. Ausbau des Anteils nachhaltig
bewirtschafteter Landwirtschafts-Flächen
3.2.1.2. Zentrale Handelsorte (Food Hub) und Märkte
mit regionalen Angeboten
3.2.1.3. Urban Gardening in allen Stadtteilen
3.2.1.4. Verleihung eines Kölner Siegels im Bereich
"Ernährung und Konsum"
3.3. Klimaschutz in gewerblich geprägten Gebieten
3.3.1. Maßnahme: Klimaschutz als Quartiersansatz
3.3.1.1. Einführung eines Gebietsmanagements für
Klimaschutz in bestehenden und neuen
Gewerbegebieten
3.3.1.2. Klimaschutz als Quartiersansatz in gewerblich
geprägten Gebieten - "Whole District
Approaches"
3.3.1.3. "Servicestelle vor Ort" für Klimaschutz in Unternehmen
3.3.1.4. Vergabe städtischer Grundstücke in
großflächigen Gewerbegebieten
3.3.2. Maßnahme: Klimaschutz in energieintensiven Unternehmen
3.3.2.1. Strategieentwicklung klimaneutrale
Energieversorgung für energieintensive
Industrieunternehmen
3.3.2.2. Strategie: Smart sustainable industry -
Integration der Aspekte Digitalisierung und
Nachhaltigkeit
3.3.2.3. Förderung der Wasserstoffnutzung
3.3.2.4. Nutzung industrieller Abwärme
3.3.3. Maßnahme: Förderung von Klimaschutz in Unternehmen
3.3.3.1. Förderprogramm Klimaschutz und
Klimaanpassung bei Nichtwohn-Gebäuden
3.3.3.2. Klimaschonende Beschaffung und
energiesparendes Verhalten in Betrieben
3.3.3.3.Kooperation und Förderung von 
Klimaschutz in der Wirtschaft: 
Gemeinwohlbilanzierung der Gastro- 
und Clubszene koordiniert durch die
KölnBusiness
Wirtschaftsförderungs-GmbH
3.4. Kreislaufwirtschaft
3.4.1. Maßnahme: Kreislaufwirtschaft auf- und ausbauen
3.4.1.1. Second Use & Second Life – Studie und
Pilotprojekte zur Entwicklung zirkulärer
Märkte in Köln
3.4.1.2. Branchenspezifische Aufbereitung von
Ansätzen und Beratung zur
Kreislaufwirtschaft
3.4.1.3. Optimierte Rückgewinnung von Metallen
aus den Rostaschen der
Restmüllverbrennungsanlage der AVG
Köln mbH
3.4.2. Maßnahme: Kreislaufwirtschaft im
Baugewerbe ausbauen
3.4.2.1. Recycling von Baustoffen fördern
3.4.2.2. Nachwachsende Rohstoffeals Baustoffe in die
Verbreitung bringen
3.4.3. Maßnahme: Bioabfallsammlung für
das gesamte Stadtgebiet erhöhen
3.4.3.1. Ausweitung der braunen Tonne bis 2030
3.5. Kooperation und Förderung von
Klimaschutz in der Wirtschaft
3.5.1. Maßnahme: Klimaschutz-Kooperation
zwischen Stadt Köln und
Unternehmen
3.5.1.1. Sonderinitiative “Begleitung von
Unternehmen auf dem Weg zur
Klimaneutralität“
3.5.1.2. Klimapartnerschaften zwischen der Stadt Köln
und Kölner Industrieunternehmen
3.5.2. Maßnahme: Klimaschutz-Netzwerke
in der Wirtschaft
3.5.2.1. Netzwerkarbeit der Wirtschaftsförderung zur
Umsetzung von Pilotprojekten in der
Kreislaufwirtschaft
3.5.2.2. Identifikation von Qualifizierungs-Bedarfen
und Aufbau eines Qualifizierungs-Netzwerks
3.5.2.3. Unternehmernetzwerk mit Informations- und
Beratungsangeboten unterschiedlicher
Intensität
3.5.2.4. Förderung von nachhaltigen Gründungen
durch die KölnBusiness
Wirtschaftsförderungs-GmbH
3.5.2.5. Beratungen der KölnBusiness
Wirtschaftsförderungs-GmbH:
Nachhaltigkeitsvorhaben inkl.
Finanzierungsmöglichkeiten im
Unternehmen fördern
3.5.2.6. Informationsveranstaltungen der
KölnBusiness
Wirtschaftsförderungs-GmbH zur
Vernetzung relevanter Branchenakteure
im Zusammenhang mit gewerblichen
Klimaschutzmaßnahmen
4. Mobilität und Logistik werden klimaneutral
4.1. Mobilität im kommunalen
Einflussbereich
4.1.1. Maßnahme: Konzern Stadt Köln als Vorbild
4.1.1.1. Mobilität in Verwaltung, kommunalen
Unternehmen und kommunalen
Einrichtungen
4.1.1.1.1 Ausbau Ladeinfrastruktur
4.1.1.1.2 Transformation städtischer Fuhrpark
4.1.1.1.3 Klimaneutraler Bauhof
4.1.1.1.4Probebetrieb eines 
elektrischen ReƩungswagens 
und eines elektrischen 
Notarzteinsatzfahrzeugs im 
Rettungsdienst der Feuerwehr
4.1.1.1.5 Entwicklungsprojekt 
für elektrisch angetriebene 
Löschfahrzeuge bei der Feuerwehr
4.1.1.1.6 Biogasbetriebener 
Bibliotheksbus
4.1.1.1.7 TransformaƟon des 
Fahrzeug- und Maschinenbestands 
des Amtes für LandschaŌspflege und 
Grünflächen
4.1.1.2. Mobilität in Schulen und Kitas
4.1.1.3. Mobilitätsstrategie 2035 der AWB
Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
4.2. Personenverkehr
4.2.1. Maßnahme: Förderung ÖPNV
4.2.1.1. Quantitativer Ausbau des bestehenden
ÖPNV- und SPNV-Angebotes
4.2.1.1.1 Stadtbahnausbau
4.2.1.2. Attraktivierung des ÖPNV-Angebots
4.2.1.3. Klimaneutralität der Kölner
Verkehrs-Betriebe AG
4.2.2. Maßnahme: Förderung Nahmobilität
4.2.2.1. Förderung Fußverkehr
4.2.2.2. Förderung Radverkehr
4.2.2.2.1 Förderung Nahmobilität: Fuß- und
Radverkehrsförderung
4.2.2.3. Umgestaltung MIV
4.2.2.3.1 Anpassungen im Motorisierten
Individualverkehr (MIV)
4.3. Wirtschafts- und
Güterverkehr
4.3.1. Maßnahme: Wirtschaftsverkehr und
betriebliche Mobilität
4.3.1.1. Förderung betrieblichen
Mobilitätsmanagements (BMM)
4.3.1.2. Optimierung urbaner Wirtschaftsverkehre
4.3.1.3. Klimaschutzmaßnahmen der
HGK-Gruppe
4.4. Übergreifende Maßnahmen
4.4.1. Maßnahme: Verbesserung von
Effizienz und Antrieben
4.4.1.1. Förderung Elektromobilität
4.4.1.2. Antriebstechnologien
4.4.2. Maßnahme: Verkehrsintegration und
übergreifende Maßnahmen
4.4.2.1. Ausbau von Sharing-Angeboten und
Multimodale Integration
4.4.2.2. Stadt der 15 Minuten – schnelle, sichere und
komfortable Wege ohne Auto
4.4.2.3. Integrierte Verkehrsplanung und
Planungsbeschleunigung
4.4.2.4. Vernetzte Mobilität
4.5. Besser durch Köln
5. Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
5.1. Klimaschutz im Alltag - Zielgruppe privater Haushalte
5.1.1. Maßnahme: Mitmachkampagne zur Aktivierung und
Qualifizierung Kölner Bürger*innen durchführen
5.1.1.1. Mitmachkampagne klimaneutrales Köln
5.1.2. Maßnahme: Innovations- und Erfahrungsräume mit
Unternehmen und der Zivilgesellschaft fördern und
erweitern
5.1.2.1. Neue Ideen für Klimaschutz und
Nachhaltigkeit in Köln fördern
5.1.2.2. Innovations- und Erfahrungsräume für
Klimaschutz und Nachhaltigkeit schaffen
5.1.3. Maßnahme: Klimaschonendes und nachhaltiges
Verhalten in die breite Anwendung bringen
5.1.3.1. Wünsche und Anforderungen der Bürger*innen in Bezug auf
Klimaschutz und Nachhaltigkeit systematisch erfragen (z.B.
Panel-Befragungen)
5.1.3.2. Lebensmittelverschwendung in der Außer-Haus-Verpflegung reduzieren
5.1.3.3. Klimaschutzpreis
5.1.3.4. Zero Waste Konzept
5.2. Klimaschutz in Bildungseinrichtungen - Zielgruppe Kinder,
Jugendliche, junge Erwachsene, Lehrende
5.2.1. Maßnahme: Erfahrungs- und prozessbasierte
Ernährungs- und Umweltbildung für Klimaschutz
und Nachhaltigleit
5.2.1.1. Schulische Nachhaltigkeitsbildung zu Ernährung, Konsum und
klimaschonendem Verhalten
5.2.1.1.1 Schulische NachhalƟgkeitsbildung 
zu Ernährung, Konsum und 
klimaschonendem Verhalten
5.2.1.2. Aufbau eines Monitorings im Bildungsbereich: Ernährung, Energie und Mobilität
5.2.1.3. Außerschulische 
NachhalƟgkeitsbildung zu Ernährung, 
Konsum und klimaschonendem 
Verhalten
5.2.1.4. Außerschulischer Lernort Gartenlabor 
Museum Schnütgen
5.3. Klimaschutz in Kultur und Freizeit - Zielgruppe
Kulturschaffende und Anbieter von Freizeiteinrichtungen als
Multiplikatoren
5.3.1. Maßnahme: Kulturschaffende und Anbieter von
Freizeiteinrichtungen als Multiplikatoren für Klimaschutz und
Nachhaltigkeit fördern
5.3.1.1. Leitlinien für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement
5.3.1.2.Aufstellung von 
Klimabilanzen und Weiterbildung zu 
TransformaƟonsmanagern in der 
Kulturszene - Programm "Köln hoch3"
6. Kommunale und zivilgesellschaftliche
Transformation zur Klimaneutralität erreichen
6.1. Transformation als kommunale
Managementaufgabe
6.1.1. Maßnahme: Transformationsstrategie  für ein
klimaneutrales Köln
6.1.1.1. Entwicklung und Umsetzung der
Transformationsstrategie
6.1.1.2. Kommunikation des Transformationsprozesses
6.1.1.3. Kommunikationsstrategie für Klimaschutz und
Nachhaltigkeit entwickeln und umsetzen
6.1.1.3.1 Kommunikationskampagne Klimaneutralität
6.1.2. Maßnahme: Monitoring und Controlling mit
Multiprojektmanagement im
Klimaschutzprozess einrichten
6.1.2.1. Das Multiprojektmanagement verankern und vernetzen
6.1.2.2. Das digitale Monitoring und Controlling entwickeln, dauerhaft anwenden und begleiten
6.1.2.2.1 Digitales Monitoring und Controlling
6.1.2.3. Instrumente zur Steuerung des Klimaschutzprozesses implementieren und im Prozess anpassen
6.1.2.3.1Vernetzung mit zentralen 
Wissensträgern
6.1.3. Maßnahme: Querschnittsthemen der
Klimaschutzarbeit in Köln verankern
6.1.3.1. Soziale Gerechtigkeit als Zentrale Anforderung verankern - Grundlagenstudie
"Armutsrisiko und Klimaschutz"
6.1.3.2. Digitalisierung und Klimaschutz als Querschnittsthema integrieren
6.1.3.2.1 Klimaschutzwirksame 
Digitalisierungspotentiale nutzen
6.1.4. Maßnahme: Integration des Ziels der
Klimaneutralität in die Struktur des Konzerns
Stadt Köln
6.1.4.1. Klimaschutz als Transformationsthema in der Organisationsstruktur verankern
6.1.4.1.1 Einrichtung dezentraler 
Klimaschutzmanager*innen über die 
Kommunalrichtlinie
6.1.4.1.2 Internes Change-Agent-Netzwerk für 
Klimaschutz
6.1.4.2. Klimaschutz in der 
Rechtsberatung
6.2. Klimaschutz, Wirtschaftsförderung und
Regionalentwicklung integriert betrachten
6.2.1. Maßnahme: Nachhaltigkeitstransformation der Wirtschaft  und
Neuansiedlung klimaneutraler Unternehmen fördern
6.2.1.1.Inkubator Energie- und Klimaschutz: Angebote und Instrumente zur Förderung der
Transformation bestehender Unternehmen und Neuansiedlung
6.2.1.2. Unterstützung des Handwerks: Imagekampagne und Weiterbildungsoffensive
6.2.2. Maßnahme: Stadt - Region Beziehungen für Klimaschutz und
Nachhaltigkeit entwickeln
6.2.2.1. Klimaneutralitätsregion Köln: Kooperation zwischen Stadt und Region  bei Umsetzung
gemeinsamer Klimaneutralitätsstrategien
6.2.2.2. Netzwerk Regionale Vermarktung
6.2.3. Maßnahme: Politische Einflussnahme für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
6.2.3.1. "Think Tank" Energiewende (bundepolitische Rahmenbedingungen beeinflussen)
Legende
Aktivitäten des Aktivitätenportfolios
Aktivitäten des Aktionsplans: Verwaltung
Aktivitäten des Aktionsplans: Beteiligung

Beschlussvorlage Rat

45043 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/VIII/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 2243/2023 
Freigabedatum 
07.11.2023  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Aktionsplan Klimaschutz  
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat der Stadt Köln nimmt den „Aktionsplan Klimaschutz“ der Verwaltung und städtischer 
Beteiligungen (Anlagen 1 bis 5) zustimmend zur Kenntnis. 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die die Stadtverwaltung betreffenden Maßnahmen ge-
mäß Anlage 3 mit Priorität umzusetzen und, sofern erforderlich, diese den politischen Gre-
mien zur Einzelbeschlussfassung vorzulegen. 
3. Der Rat begrüßt das von den städtischen Beteiligungen vorgelegte Maßnahmenpaket (An-
lage 4) und befürwortet deren Anstrengungen, in Eigenverantwortung substantielle Beiträge 
zur Treibhausgasminderung zu leisten. 
4. Der Rat beauftragt die Verwaltung im Rahmen des Monitorings über den Umsetzungsfort-
schritt zu berichten und bei Bedarf eine Fortschreibung des Aktionsplans abzuleiten. 
5. Mit diesem Aktionsplan selbst sind unmittelbar keine haushaltsmäßigen Auswirkungen ver-
bunden. Die Finanzierung der Maßnahmen gemäß Anlage 3 erfolgt aus veranschlagten Mit-
teln im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnis- bzw. -finanzplan des jeweils angegebe-
nen Amtes.  
Wirtschaftsausschuss 16.11.2023 
Liegenschaftsausschuss 20.11.2023 
Verkehrsausschuss 21.11.2023 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 23.11.2023 
Bauausschuss 27.11.2023 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 27.11.2023 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In-
ternationales 27.11.2023 
Stadtentwicklungsausschuss 30.11.2023 
Finanzausschuss 04.12.2023 
Rat 07.12.2023

2 
Ab dem Haushaltsjahr 2025 sind die zuständigen Dezernate, vorbehaltlich zur Verfügung 
stehender Mittel, für die Finanzierung der Maßnahmen im Rahmen des Haushaltsplanauf-
stellungsprozesses 2025ff innerhalb des dann zugewiesenen Budgets ggf. durch Umschich-
tung verantwortlich.

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Der Rat hat die Verwaltung mit Beschluss vom 08.12.2022 (2547/2022) beauftragt, auf Basis 
des Gutachtens zur Klimaneutralität (Band 1 bis 3) konkretisierende Maßnahmenpakete (aus 
Band 2) für einen Aktionsplan abzuleiten und diese zur Beschlussfassung vorzulegen. 
Mit dem vorliegenden „Aktionsplan Klimaschutz“ werden die gutachterlichen Empfehlungen 
durch ein umfangreiches, konkretes Maßnahmenpaket in Form von Steckbriefen der Verwal-
tung und städtischer Beteiligungen mit hohem Einfluss auf das gesamtstädtische Treibhaus-
gasminderungsziel (THG-Minderungsziel) operationalisiert. Damit wird erstmals verwaltungs-
übergreifend dargestellt, welche klimaschutzwirksamen Aktivitäten die Stadt Köln sowie städti-
sche Beteiligungen umsetzen oder planen fortzuführen, zu intensivieren und weiterzuentwi-
ckeln. Ziel ist, eine fortlaufende, dauerhafte und skalierende Wirkung zu erzielen. 
 
Operationalisierung eines gesamtstädtischen Fachgutachtens als Prozessinnovation 
Mit dem Aktionsplan Klimaschutz verfolgt die Stadt Köln das Ziel, das Handeln der Verwaltung 
und das Wirtschaften städtischer Beteiligungen systematisch im Hinblick auf Klimaschutz auf-
zubereiten und damit transparent und strategisch steuerbar zu machen. Statt einer Beschrei-
bung neuer, zukünftig erforderlicher Vorhaben, wie Klimaschutzpläne sie üblicherweise bein-
halten, stellt der Aktionsplan Klimaschutz das Verwaltungshandeln und das städtischer Beteili-
gungen in den Kontext des Zielbildes der gutachterlichen Empfehlungen aus „Köln klimaneut-
ral 2035“. Damit liegt zum einen eine Standortbestimmung vor, welchen gutachterlichen Emp-
fehlungen bereits entsprochen wird. Zum anderen bildet er die Grundlage um festzustellen, in 
welchen Bereichen Anstrengungen intensiviert werden müssen und welche (Re)Priorisierun-
gen und Neugewichtungen von Aufgaben und Ressourcen in den kommenden Jahren damit 
werden einhergehen müssen.  
 
Der Aktionsplan Klimaschutz versteht sich als mehrjähriges, handlungsleitendes Arbeitspro-
gramm und bietet Orientierung für die Gewichtung klimaschutzwirksamer Vorhaben in den Ar-
beits- und Ressourcenplanungen der Entscheider*innen im Konzern Stadt Köln für die nächs-
ten Jahre. Mit dem Aktionsplan wird erstmals aufgezeigt, wie die wichtige Zukunftsaufgabe ei-
ner klimaneutralen Stadt im Handeln der verschiedenen Organisationseinheiten in Verwaltung 
und städtischen Beteiligungen verankert und zwischen den Einheiten verschränkt ist. 
Im Ergebnis legt der Aktionsplan als Instrument die Basis für ein gesamtstädtisches Klima-
schutz-Multiprojektmanagement, macht erstmals im Querschnitt der Verwaltung nutzbare Wis-
sensbestände und Expertisen sichtbar und birgt somit maßgebliche Potentiale für effizientere 
Abstimmungsstrukturen und mehr beschleunigten Klimaschutz. 
 
Zur Aufstellung des Aktionsplans Klimaschutz hat die Koordinationsstelle Klimaschutz einen 
strukturierten Multi-Akteurs-Prozess gesteuert und knapp 50 Organisationseinheiten (Ämter, 
Dienststellen, eigenbetriebliche Einrichtungen und Beteiligungsgesellschaften) im ersten Halb-
jahr 2023 dabei begleitet, klimawirksame Maßnahmenpakete im direkten und indirekten Ein-
flussbereich der Stadtverwaltung sowie städtischer Beteiligungsgesellschaften mit großem 
Einflusspotential auf die THG-Emissionen herauszuarbeiten. Sodann folgte in einem zweiten 
Schritt die Quantifizierung von (Zwischen-)Zielen, THG-Einsparungen und Kosten. Um eine 
einheitliche Systematik und Konsistenz sicherzustellen, wurde der Prozess durch das extern 
beauftragte Büro Gertec Ingenieursgesellschaft mbH aus Essen begleitet.

4 
 
Struktur des Aktionsplans 
Der Aktionsplan Klimaschutz der Stadtverwaltung und städtischer Beteiligungen wird in vier 
Teilen vorgelegt:  
 
Anlage 1: Der Aktionsplan Klimaschutz 
An die Einleitung (Kapitel 1) anschließend, beschreibt Kapitel 2 den Weg zum Aktionsplan Kli-
maschutz: In Abschnitt 2.1 werden zunächst die Ergebnisse des Fachgutachtens „Köln Klima-
neutral 2035“ aus 2022 im Überblick aufbereitet, um die Basis der gesamtstädtischen THG-
Minderungsstrategie darzustellen. Abschnitt 2.2 grenzt das Einflusspotential der Stadtverwal-
tung und der Beteiligungen gegenüber den gesamtstädtischen Zielen ab und skizziert die Lo-
gik des Aktionsplans Klimaschutz als Ergebnis eines umfassenden Operationalisierungspro-
zesses. Sodann folgt mit Kapitel 3 der eigentliche Aktionsplan, jeweils pro Handlungsfeld als 
Portfolio der Vorhaben der Verwaltung und der städtischen Beteiligungen. Die Abschnitte für 
jedes Handlungsfeld beginnen mit einer kurzen Synopse, einer Übersichtsgrafik über die Lauf-
zeiten der Vorhaben sowie einer tabellarischen Darstellung der Kernpunkte, der quantifizier-
baren Ziele, der THG-Minderungspotentiale und Kosten. Anschließend folgen Steckbriefe mit 
detaillierten Darstellungen der einzelnen Vorhaben, jeweils gruppiert nach Handlungsfeld und 
direktem bzw. indirektem Einflussbereich der Stadtverwaltung, gefolgt von den städtischen 
Beteiligungen. 
 
Anlage 2: Gesamtübersicht des Maßnahmenpakets von Stadtverwaltung und städtischer Be-
teiligungen 
Die tabellarische Form gibt eine Gesamtübersicht der Maßnahmenpakete der Stadtverwaltung 
und der städtischen Beteiligungen über alle Handlungsfelder inklusive quantifizierter Ziele und 
Zwischenziele, THG-Minderungspotentiale und Kosten. 
 
Anlagen 3 und 4: Teilübersichten der Maßnahmenpakete der Stadtverwaltung und der städti-
schen Beteiligungen 
Die Übersichtstabellen bilden separate Darstellungen jeweils für die Maßnahmenpakete der 
Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen inklusive der Quantifizierungen analog zur 
Anlage 2. 
 
Anlage 5: Übersichtsgrafik Aktivitätenportfolio 
Zuordnung der Vorhaben des Aktionsplans von Verwaltung und städtischen Beteiligungen an-
hand der Systematik des Fachgutachtens. 
 
Inhalte des Aktionsplans im Überblick 
Der Aktionsplan beschreibt im Steckbriefformat sowohl Vorhaben, die sich bereits in Umset-
zung befinden und unmittelbar zu Treibhausgasminderung führen, als auch solche, die die 
nächsten Umsetzungsschritte vorbereiten. Der hohen Konkretisierungsebene geschuldet rich-
tet sich der Fokus eines Großteiles der Steckbriefe auf einen Zeithorizont bis zu den nächsten 
drei bis maximal fünf Jahren und impliziert eine Fortschreibung und Schärfung im zeitlichen 
Verlauf in Bezug auf spätere Umsetzungsphasen. Ein Rahmenplan mit strategischen Maß-
nahmenvorschlägen bis 2035 liegt mit der Gesamtstrategie „Köln klimaneutral 2035“ bereits 
vor.  
 
In der Gesamtstrategie wurden die THG-Einsparpotenziale der Aktivitätenempfehlungen dem 
direkten und indirekten Einflussbereich der Stadtverwaltung zugeordnet und ins Verhältnis 
zum Gesamtreduktionspotenzial gesetzt. Die Aktivitätenempfehlungen des direkten Einfluss-
bereichs machen ca. 3% und die des indirekten Einflussbereichs weitere 12% am Gesamtre-
duktionspotenzial aus. Der vorliegende Aktionsplan betrachtet hingegen den Einflussbereich 
der Stadtverwaltung sowie zusätzlich der städtischen Beteiligungen und beschränkt sich dabei 
nicht auf die Aktivitätenempfehlungen des Gutachtens (vgl. Abbildung 1)

5 
Direkte Einflussmöglichkeiten bezeichnen den unmittelbaren Einfluss der Stadt Köln als Orga-
nisation auf ihre eigenen Emissionen. Eine zentrale Rolle spielen hier die Sanierung der eige-
nen Liegenschaften, die Transformation des Fuhrparks, die Beschaffung sowie die Potentiale 
zur Energieeinsparung und zur Erzeugung erneuerbarer Energien, sowohl Photovoltaik auf 
den Dächern als auch die klimaneutrale Wärmeversorgung der eigenen Liegenschaften ge-
mäß kommunaler Wärmeplanung.  
 
Indirekte Einflussmöglichkeiten bezeichnen den mittelbaren Einfluss der Stadt Köln auf die 
Umsetzung von Maßnahmen (vor allem von Dritten). Zum indirekten Einflussbereich zählen 
zum Beispiel regulative Maßnahmen wie verbindliche energetische Standards, Festsetzungen 
in Bebauungsplänen, spezifische Förderprogramme mit einer direkten Kopplung an nachge-
wiesene Emissionsminderungen oder die Unterstützung von Maßnahmen von Marktakteur*in-
nen (Unternehmen, Bürger*innen, Zivilgesellschaft). Sie bergen eine begründete Wahrschein-
lichkeit zur Reduktion der THG-Emissionen, sind jedoch insgesamt von der Umsetzung Dritter 
abhängig. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Gesamtstadt Köln in ihrem stadtgesell-
schaftlichen Transformationsprozess in einem Spannungsfeld zwischen lokalen, nationalen 
und internationalen Prozessen und Rahmenbedingungen befindet.  
 
Beiträge der städtischen Beteiligungen: Städtische Beteiligungen sind im Rahmen ihres Auf-
trags der Bereitstellung von Dienstleistungen der kommunalen Daseinsvorsorge ganz wesent-
liche Umsetzungspartner*innen der Kommune. Die Dekarbonisierung dieser Unternehmen so-
wie ihrer Produkte spielen eine besonders gewichtige Rolle bei der Adressierung der gesamt-
städtischen Klimaneutralitätsziele. 
 
 
Abbildung 1: Rahmen und Reichweite des Aktionsplans Klimaschutz (Quelle: eigene Darstellung)  
Einschätzung der Potentiale zur Reduktion der Treibhausgasemissionen 
Für eine differenziertere Betrachtung wurde eine Abschätzung des Einflussbereichs der Stadt-
verwaltung und der hier berücksichtigten städtischen Beteiligungen ermittelt. Dabei wird eine 
ambitioniert-realistische Variante und eine maximale Variante unterschieden. Für beide Vari-
anten bilden die Reduktionspotenziale je Handlungsfeld aus dem Fachgutachten die zentrale 
Grundlage. Der Einflussbereich wurde basierend auf den Ergebnissen des Projektes des Um-
weltbundesamtes (UBA) unter Beteiligung des Instituts für Energie und Umweltforschung 
(ifeu), Heidelberg sowie weiteren gutachterlichen Einschätzungen definiert. In diese gutachter-
liche Einschätzung sind unter anderem die Ergebnisse der umfangreichen Gespräche mit den 
Dezernaten, Ämtern und Dienststellen der Stadtverwaltung sowie mit den städtischen Beteili-
gungen eingeflossen. 
 
Teilweise werden Aktivitätenempfehlungen aus dem Gutachten mit diesem Aktionsplan noch

6 
nicht aufgegriffen. Entweder handelt es sich um im Kosten-Nutzen-Wirkungsverhältnis gerin-
ger priorisierte Bereiche, Maßnahmen, die längere Vorlaufzeiten erfordern oder solche, denen 
aufgrund laufender Prozesse nicht vorgegriffen werden kann und soll (bspw. Nachhaltiger Mo-
bilitätsplan „Besser durch Köln“).  
 
Aus der ambitioniert-realistischen Betrachtung ergibt sich ein kommunaler Einflussbereich von 
ca. 30 % (=2,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr (t CO2 eq/a)) und bei Maximalbe-
trachtung von ca. 39 % (=3,5 Millionen t CO2 eq/a) auf das THG-Minderungspotential im ge-
samten Stadtgebiet (vgl. linker Bereich der Abbildung 2). Die mit dem vorliegenden Aktions-
plan dargestellten Vorhaben führen zu einem Beitrag von ca. 1,14 Millionen t CO2 eq/a, von 
denen 63 % auf die Stadtverwaltung und 37 % auf die städtischen Beteiligungen entfallen. 
Der Beitrag von 1,14 Millionen t CO2 eq/a muss dabei zunächst als Annäherungswert verstan-
den werden. Aufgrund mangelnder oder lückenhafter Datenverfügbarkeit konnten nicht alle 
Vorhaben individuell bilanziert werden. Vielmehr musste im Rahmen der Erfassung der THG-
Minderungspotentiale auf aktuelle Studien zurückgegriffen und entsprechende Annahmen ge-
troffen werden, um eine Einordnung der Vorhaben im Verhältnis zueinander darstellen zu kön-
nen. Teilweise sind wesentliche Bereiche, wie die Einsparpotentiale der Sanierung der städti-
schen Gebäude oder im Bereich der Mobilität nicht oder nicht vollumfänglich hinsichtlich der 
THG-Einsparpotentiale quantifiziert.  
 
Im Rahmen der Entwicklung der Sanierungsstrategie (vgl. Steckbrief 1 der Verwaltung im 
Handlungsfeld 1: „Gebäude und Quartiere werden klimaneutral“) erfolgen weiterführende Be-
trachtungen der konkreten THG-Einsparpotentiale im Gebäudebestand der Stadt Köln. Hin-
sichtlich der städtischen Beteiligungen sind die Sanierungsstrategien im vorliegenden Aktions-
plan nur sehr punktuell quantifiziert. Es ist zu erwarten, dass die tatsächlichen THG-Minde-
rungspotentiale erheblich größer sind, als auf Basis der vorläufigen Datenlage ermittelt wer-
den konnte. 
 
In Bezug auf den Mobilitätssektor wurde mit der Gesamtstrategie „Köln klimaneutral 2035“ ein 
Anteil des Mobilitätssektors am THG-Einsparpotential auf dem gesamten Stadtgebiet von ca. 
2,2 Millionen t CO2 eq/a berechnet. Im vorliegenden Aktionsplan konnte die Darstellung von 
Beiträgen, die auf das Minderungsziel bei der Mobilität einzahlen, nur unterproportional be-
rücksichtigt werden:  
Mit der Entwicklung des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ (Steckbrief 8 der 
Verwaltung im Handlungsfeld 4: „Mobilität und Logistik werden klimaneutral“) koordiniert die 
Verwaltung derzeit einen Strategieprozess mit breit angelegter Akteursbeteiligung, um die Mo-
bilität der Zukunft in Köln zu definieren. Die Beiträge und die Rolle des Konzerns Stadt Köln 
(Verwaltung und städtische Beteiligungen) bei der Transformation des Mobilitätssektors in 
Köln wird nach Abschluss dieses Strategieprozesses, der noch bis 2025 läuft, konkret vorlie-
gen. Diesem Prozess konnte hier noch nicht vorgegriffen werden. 
Für eine ganzheitliche Betrachtung des Fuhrparks der Stadtverwaltung sieht der Steckbrief 2 
der Verwaltung im Handlungsfeld 4 die Herstellung einer Datengrundlage vor, auf deren Basis 
anschließend eine Bewertung des Umfangs der Einsparpotentiale vorgenommen werden 
kann.  
Um das THG-Minderungspotential auf Ebene des Konzerns Stadt Köln bewerten zu können, 
werden Daten zu den Transformationsstrategien der Fuhrparks der städtischen Beteiligungen 
benötigt.  
Insofern ist speziell im Handlungsfeld 4 eine deutlich höhere Einsparung zu erwarten, als bis-
her ermittelt werden kann.  
 
In den einführenden Abschnitten des Kapitels 3 wird die Einordnung der THG-Minderungspo-
tentiale für jedes Handlungsfeld nochmals separat transparent macht.

7 
 
Abbildung 2: Gesamtübersicht zum Aktionsplan Klimaschutz (Quelle: Jung Stadtkonzepte, Gertec Ingenieurgesell-
schaft) 
Zusammenfassung des Aktionsplans nach Handlungsfeldern 
Im Folgenden werden die Inhalte des insgesamt 70 klimaschutzwirksame Vorhaben umfas-
senden Aktionsplans Klimaschutz zusammenfassend dargestellt:  
 
Handlungsfeld 1: „Gebäude und Quartiere werden klimaneutral“ 
Im Handlungsfeld „Gebäude und Quartiere werden klimaneutral“ werden durch die Vorhaben 
der Verwaltung, der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB), der GAG Immobilien AG 
(GAG) und der RheinEnergie AG insgesamt 480.000 t CO2 eq/a Einsparpotential adressiert. 
Bisher konnten noch nicht alle Einsparpotentiale (vollumfänglich) quantifiziert werden, da der 
Planungsstand der beschriebenen Aktivitäten in einem frühen Stadium noch keine hinreichen-
den Schlüsse auf die tatsächliche Umsetzungsintensität und -wirkung erlaubt.  
 
Das höchste Einsparpotential in diesem Handlungsfeld liegt in der Sanierung der öffentlichen 
Gebäude und Anlagen sowie des Gebäudebestands. Die oben genannten Akteure erstellen 
entsprechende Sanierungsfahrpläne mit dem Ziel der Modernisierung der Immobilieninfra-
struktur, der strategischen Investitionsplanung sowie der systematischen Nutzung der Förder-
kulisse (Steckbriefe 1, 2, 3, 8 der Verwaltung und 10, 11 der städtischen Beteiligungen). Die 
parallele Umsetzung von (Pilot-)Vorhaben zur seriellen Sanierung, zum zirkulären Bauen oder 
der Aufbau eines Managementsystems für die Umsetzungsplanung (Steckbriefe 4, 5, 6 der 
Verwaltung) generieren Erfahrungswissen um die zukünftigen Strategien konsequent in die 
Umsetzung bringen zu können. Mit dem Förderprogramm „Gebäudesanierung – klimafreundli-
ches Wohnen“ (Schnittmenge zum Steckbrief 6 der Verwaltung aus dem Handlungsfeld 2: 
„Klimaneutrale Energieversorgung erreichen“) steht ein Instrument zur Verfügung, private Ei-
gentümer*innen zur Sanierung ihres Bestandes zu aktivieren und sie dabei zu unterstützen.  
 
Eine hohe strukturelle Wirkung in diesem Handlungsfeld hat die integrierte nachhaltige Stadt-
entwicklung und Stadtplanung: Dieser Handlungsschwerpunkt fokussiert sich auf die objektun-
abhängige Betrachtung der Gebäude und der Quartiersentwicklung im Hinblick auf Klima-
schutz. Dies erlaubt eine integrierte Betrachtung von Quartieren und somit auch die Berück-
sichtigung weiterer relevanter Aspekte innerhalb eines Quartiers, wie beispielsweise das Woh-
numfeld. Mit quartiersbezogenen Vorhaben wie der Aktivierung des Programms 432 „Energe-
tische Quartiersentwicklung“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der Erstellung einer 
Entscheidungshilfe bei der energetischen Ertüchtigung des denkmalgeschützten Gebäudebe-
stands oder der Initiative „KlimaVeedel“ der RheinEnergie (Steckbriefe 7, 9 der Verwaltung 
und 12 der Beteiligungen), nehmen Stadt und städtische Beteiligungen ihre indirekten Aktivie-

8 
rungsmöglichkeiten wahr, um die Beschleunigung des Stadtumbaus mit verschiedenen An-
satzpunkten anzuschieben und bestehende Hemmnisse abzubauen. 
 
Aufgrund des erheblich geringeren wärmeversorgungsbedingten Emissionszuwachses durch 
Neubau im Vergleich zu den Emissionseinsparpotentialen im Bestand, wird mit dem Aktions-
plan eine Priorität auf die Befassung mit dem Bestand auf Gebäude- sowie auf Quartiers-
ebene gelegt. 
 
Wenngleich die Gesamtkosten für die Sanierung des Gebäudebestands des Konzerns Stadt 
Köln (Verwaltung und Beteiligungen) zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend benannt 
werden können, zeichnet sich mit einer vorläufigen Summe von 2,6 Milliarden Euro (Verwal-
tung) ab, dass ganz erhebliche Investitionssummen auf den Konzern zukommen, die frühzei-
tig eingeplant und bestmöglich mit der Nutzung von Fördermitteln komplementiert werden 
müssen. Im Rahmen der Entwicklung der Sanierungsstrategie (vgl. Steckbrief 1 der Verwal-
tung) sind weiterführende Kostenbetrachtungen unter Berücksichtigung der Amortisationszei-
ten durch eingesparte Energiekosten und vermiedene CO2-Abgaben geplant. In Bezug auf die 
städtischen Beteiligungen sind die Sanierungsstrategien der Bestandsgebäude noch nicht Ge-
genstand dieses Aktionsplans und sind damit nur sehr punktuell quantifiziert. Es ist zu erwar-
ten, dass die Investitionssummen ungleich höher liegen als die vorläufige Schätzung in Bezug 
auf den Gebäudebestand der Verwaltung. 
 
Handlungsfeld 2: „Klimaneutrale Energieversorgung erreichen“ 
Im Handlungsfeld „Klimaneutrale Energieversorgung erreichen“ werden durch die Vorhaben 
der Verwaltung, der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG), der 
AG Zoologischer Garten Köln, der Flughafen Köln/Bonn GmbH, der Kölner Verkehrsbetriebe 
AG (KVB), der Koelnmesse GmbH, der RheinEnergie AG und der Stadtentwässerungsbe-
triebe Köln AöR (StEB Köln) insgesamt 450.000 t CO2 eq/a Einsparpotential adressiert.  
Derzeit können insgesamt zehn der 18 Aktivitäten bilanziert werden. Einige Aktivitäten im 
Handlungsfeld der Energieversorgung haben ein großes, theoretisch quantifiziertes Potenzial, 
woraus zu einem solch frühen Planungsstand jedoch noch keine konkreten Einsparungen bi-
lanziert werden können.  
 
Das höchste direkt beeinflussbare Einsparpotential in diesem Handlungsfeld liegt im konse-
quenten Ausbau der Photovoltaik sowohl im Bestand als auch im Neubau. Die oben genann-
ten Akteure erstellen entsprechende Ausbaustrategien mit dem Ziel, aus der Kombination ver-
schiedener Betreibermodelle optimierte Stufenpläne zwischen Potentialmaximierung, Finan-
zierbarkeit und Ausbaugeschwindigkeit zu definieren (Steckbriefe 1, 2 der Verwaltung, 10, 11, 
14, 16, 17, 18 der Beteiligungen).  
 
Hohe, durch die Verwaltung indirekt beeinflussbare, Potentiale im Rahmen des lokal und er-
neuerbar erzeugten Stroms ergeben sich aus der Neuaufstellung des Landesentwicklungs-
plans (LEP), insbesondere der Aufstellung des sachlichen Teilplans erneuerbare Energien. Im 
Zuge der Neuaufstellung des LEP in Verbindung mit der sich äußerst dynamisch entwickeln-
den Gesetzgebung, insbesondere den Änderungen im Baugesetzbuch im Hinblick auf Freiflä-
chenphotovoltaik und Windenergieanlagen, entsteht ein klarer Möglichkeitsraum für die Ver-
waltung, die auf dem Stadtgebiet vorhandenen Potentiale auszuschöpfen. Die Verwaltung 
stellt sich mit einer PV-Freiflächenanalyse (Steckbrief 3 der Verwaltung) und konkreten Pilot-
vorhaben mit der RheinEnergie (Steckbriefe 4 der Verwaltung und 12 der Beteiligungen) so-
wie einem abgestimmten Vorgehen im Bereich der Windenergie (Steckbriefe 5 der Verwaltung 
und 13 der Beteiligungen) auf, um die beschleunigte Umsetzung von Projekten zu ermögli-
chen. Mit dem Förderprogramm „Photovoltaik und erneuerbare Energien – klimafreundliches 
Köln“ (Steckbrief 6 der Verwaltung) sowie dem Förderprogramm „Erneuerbarer Strom“ als Be-
standteil der Sportförderrichtlinie (Steckbrief 7 der Verwaltung) stehen Instrumente zur Verfü-
gung, private Eigentümer*innen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Sportvereine 
zum Ausbau der Photovoltaik zu aktivieren und bei der Finanzierung der Anlagen zu unterstüt-
zen.  
 
Im Kontext der Wärmeversorgung nimmt die kommunale Wärmeplanung (KWP) eine zentrale 
steuernde Funktion ein, deren Grundlagen sich derzeit für Köln in Form der Datenerhebung

9 
und Analyse der Wärmebedarfe, der Potentiale für erneuerbare Wärme (Geothermie) und un-
vermeidbare Abwärme sowie Potentiale für Energiespeicher in der Erstellung befinden. Im Zu-
sammenhang mit neu entstehenden rechtlichen Rahmenbedingungen, wie beispielsweise 
dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) in Verbindung mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG), 
besteht auch im Bereich der Wärmeversorgung eine hohe gesetzgeberische Dynamik. Über 
das WPG und seine Übersetzung in Landesrecht, wird die Stadt Köln als Kommune mit über 
100.000 Einwohner*innen verpflichtet, bis 30.06.2026 eine Wärmeplanung aufzulegen, die die 
Möglichkeiten einer vollständigen Wärmeversorgung aus erneuerbaren Quellen sowie unver-
meidbarer Abwärme bis spätestens Ende 2044 aufzeigt. Das Inkrafttreten des Bundesgeset-
zes wird zum 01.01.2024 erwartet (Steckbriefe 8, 9 der Verwaltung). 
In Bezug auf ihre eigenen Netze, insbesondere die Fernwärme, legt die RheinEnergie aktuell 
ihre Transformationspläne auf. Bedingt durch die Einigung im Mediationsverfahren mit der Kli-
mawende Köln (3762/2021) strebt die RheinEnergie eine vollständige Transformation der er-
neuerbaren Wärmeversorgung bereits bis 2035 an, zehn Jahre vor der zu erwartenden bun-
desgesetzlichen Verpflichtung (Steckbrief 15 der Beteiligungen). 
 
Wenngleich die Gesamtkosten für das Handlungsfeld der klimaneutralen Energieversorgung 
für den Konzern Stadt Köln (Verwaltung und Beteiligungen) zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht 
abschließend benannt werden können, zeichnet sich mit einer vorläufigen Summe von bis zu 
101 Millionen Euro (Verwaltung) und 1,01 Milliarden Euro (Beteiligungen) ab, dass ganz er-
hebliche Investitionssummen auf den Konzern zukommen, die frühzeitig eingeplant und best-
möglich mit der Nutzung von Fördermitteln komplementiert werden müssen. 
 
Handlungsfeld 3: „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ 
Das Handlungsfeld „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ wird aktuell schwer-
punktmäßig durch die städtischen Beteiligungen, allen voran von der Abfallentsorgungs- und 
Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG) und der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-
GmbH bespielt. Die Verwaltung setzt Impulse mit der Umsetzung der politischen Aufträge zur 
nachhaltigen Beschaffung (0473/2023) sowie der Einführung von Klimaschutzkriterien beim 
Verkauf von Gewerbegrundstücken (Steckbriefe 1, 2 der Verwaltung). Zusammengenommen 
wird mit den Vorhaben ein Einsparpotential von 110.000 t CO2 eq/a Einsparpotential adres-
siert.  
Die Einsparung ist auf fünf quantifizierbare Aktivitäten der insgesamt elf Aktivitäten zurückzu-
führen. Da viele der Aktivitäten im indirekten Einflussbereich des Konzerns Stadt Köln liegen 
und zu große Unsicherheiten hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen bestehen, kann derzeit 
keine belastbare Quantifizierung der übrigen Aktivitäten vorgenommen werden. 
 
Hohe direkte THG-Einsparpotentiale werden im Einflussbereich der AVG, durch den Einsatz 
von Biomassebrennstoffen zur Substitution fossiler Kraft- und Brennstoffe, der verstärkten De-
poniegasfassung sowie der CO2-Minderung in der Müllverbrennung durch CO2-Abscheidung, 
Sortierung und Verwertung sowie Rückgewinnung von Metallen aus den Rostaschen, reali-
siert (Steckbriefe 3, 4, 5, 6, 7 der Beteiligungen). 
 
Eine hohe strukturelle Wirkung geht von der Kooperation und Förderung von Klimaschutz in 
der Wirtschaft aus. Die KölnBusiness nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, über Netzwerke 
und Kooperationen wichtige Strukturen für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes 
zu schaffen, zu stärken und die Wirtschaftsakteure bei Fragestellungen der Unternehmens-
transformation und Innovation zu begleiten. Zum Leistungsportfolio gehören die Begleitung 
von Unternehmen bei der Gemeinwohlbilanzierung (AN/1875/2021), die Förderung von Grün-
dungen, Beratungen zu nachhaltigkeitsbezogenen Vorhaben inkl. Finanzierungsmöglichkeiten 
im Unternehmen oder themenspezifische Veranstaltungen zur Vernetzung relevanter Bran-
chenakteure im Zusammenhang mit gewerblichen Klimaschutzmaßnahmen (Steckbriefe 8, 9, 
10, 11 der Beteiligungen).  
 
Insbesondere für das Handlungsfeld „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ sind 
die Beiträge der Wirtschaftsakteure sowie ausstehende gesetzliche Regelungen ganz maß-
geblich, um die THG-Minderung in gewerblich geprägten Gebieten, in der Agrar- und Ernäh-
rungswirtschaft sowie den Ausbau der Kreislaufwirtschaft auf den Weg zu bringen. 
Aktuell kann für dieses Handlungsfeld nur ein Ausschnitt der zu erwartenden Gesamtkosten

10 
für den Konzern Stadt Köln (Verwaltung und Beteiligungen) quantifiziert werden. Erst mit einer 
sukzessiven Betrachtung weiterer Beteiligungsgesellschaften und der erforderlichen Maßnah-
men im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens wird sich abzeichnen, welche Kosten zu er-
warten sind. Die derzeit im Aktionsplan enthaltenen Vorhaben belaufen sich auf eine vorläu-
fige Summe von 110.000 Euro (Verwaltung) und 195 Millionen Euro (Beteiligungen). 
 
Handlungsfeld 4: „Mobilität und Logistik werden klimaneutral“ 
Im Handlungsfeld „Mobilität und Logistik werden klimaneutral“ werden durch die Vorhaben der 
Verwaltung, der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG), der Häfen 
und Güterverkehr Köln AG (HGK) sowie der Kölner Verkehrs-Betriebs AG (KVB) insgesamt 
33.000 t CO2 eq/a Einsparpotential adressiert.  
In diesem Handlungsfeld können aktuell vier der 16 Aktivitäten quantifiziert werden. Vor allem 
der Steckbrief zum nachhaltigen Mobilitätsplan „Besser durch Köln“ bildet die Mobilitätsmaß-
nahmen nur schlaglichtartig ab, sodass die kumulierte Wirkung noch nicht abgeschätzt wer-
den kann. Insofern ist in diesem Handlungsfeld eine deutlich größere Einsparung zu erwarten, 
als bisher ermittelt werden kann.  
 
Das höchste Einsparpotential liegt in den Planungen von Verwaltung und städtischen Beteili-
gungen zu Mobilitätsstrategien mit dem Fokus auf Ausbau und Umrüstung von Betriebshöfen 
für Elektromobilität, dem Ausbau der Ladeinfrastrukturen und der stufenweisen Transforma-
tion der Fuhr- und Maschinenparks (Steckbriefe 1, 2, 3, 4, 7 der Verwaltung). Insbesondere 
für Spezialfahrzeuge, wie beispielsweise der Feuerwehr (Steckbriefe 5, 6 der Verwaltung), be-
darf es technischer Entwicklungsleistungen sowie des Pilotbetriebs mit Fahrzeugen alternati-
ver Antriebstechnologien, da diese die Umstellung der Arbeitsabläufe und entsprechende An-
passungen bei den Umfeldschnittstellen zur Folge haben (Steckbriefe 5 der Verwaltung, 15, 
16 der Beteiligungen).  
 
Im indirekten Einflussbereich hat die Ausgestaltung des Personenverkehrs (Steckbrief 14 der 
Beteiligungen) sowie des Wirtschafts- und Güterverkehrs bezogen auf die THG-Minderungs-
wirkung einen großen Einfluss auf die Erreichung der Klimaneutralität. Mit der Entwicklung 
des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ (Steckbrief 8 der Verwaltung) koordiniert 
die Verwaltung derzeit einen Strategieprozess mit breit angelegter Akteursbeteiligung, um die 
Mobilität der Zukunft in Köln zu definieren. Der Prozess läuft noch bis 2025.  
 
Darüber hinaus koordiniert die Verwaltung aktuell eine Vielzahl von Maßnahmen ganz unter-
schiedlicher Größenordnungen und Laufzeiten mit der Ausrichtung auf ein nachhaltiges Mobi-
litätssystem in Köln, die in diesem Aktionsplan exemplarisch und in aggregierter Form darge-
stellt werden. Zu nennen sind hier der Ausbau öffentlicher Ladesäulen, der Stadtbahnausbau, 
Anpassungen in Bezug auf den motorisierten Individualverkehr (beispielsweise Bewohnerpar-
ken, CarSharing, Parkgebühren), die Weiterentwicklung von Mobilstationen mit ergänzenden 
Angeboten oder die Fuß- und Radverkehrsförderung im Bereich der Nahmobilität (Steckbriefe 
9, 10, 11, 12, 13 der Verwaltung). Die Beiträge und die Rolle des Konzerns Stadt Köln (Ver-
waltung und städtische Beteiligungen) bei der Transformation des Mobilitätssektors in Köln 
wird nach Abschluss des Strategieprozesses „Besser durch Köln“ konkret vorliegen. 
 
Die aktuell quantifizierbaren Gesamtkosten belaufen sich auf 181 Millionen Euro (Verwaltung) 
und 815 Millionen Euro (Beteiligungen). Dabei muss klar herausgestellt werden, dass wesent-
liche Kostentreiber erst mit zunehmender Konkretisierung des nachhaltigen Mobilitätsplans 
„Besser durch Köln“ beziffert werden können. Ähnlich wie im Handlungsfeld „Arbeiten und 
Wirtschaften“ wird erst durch eine sukzessive Betrachtung weiterer städtischen Beteiligungen 
und der mit der Transformation der betrieblichen Mobilität zu erwartenden Kosten ein umfas-
senderer Eindruck von den zu erwartenden Gesamtkosten hergestellt werden können. Diese 
müssen dann frühzeitig in der Haushaltsplanung und der Aufstellung der Wirtschaftspläne be-
rücksichtigt und bestmöglich mit der Nutzung von Fördermitteln komplementiert werden. 
 
Handlungsfeld 5: „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ 
Das Handlungsfeld „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ wird derzeit ausschließ-
lich durch die Verwaltung adressiert, mit einem quantifizierbaren THG-Einsparpotential im in-
direkten Einflussbereich der Verwaltung von 67.000 t CO2 eq/a.

11 
Zwei der sechs Aktivitäten in dem Handlungsfeld können quantifiziert werden. Dies ist darauf 
zurückzuführen, dass vor allem im Bereich Lebensstil und Bildung viele Aktivitäten stark auf 
eine Verhaltensänderung abzielen und die tatsächliche Umsetzung maßgeblich vom Umfang 
und von der Ausgestaltung der Maßnahme sowie der Resonanz aus der jeweiligen Zielgruppe 
abhängt.  
 
Der Handlungsspielraum der Verwaltung erstreckt sich in diesem Handlungsfeld auf Vorhaben 
mit struktureller Wirkung:  
 
Mit dem Zero Waste Konzept liegt ein konkreter Fahrplan für die Reduzierung der Siedlungs-
abfälle, der Restmüllmengen und der Rückführung von Wertstoffen in den Kreislauf vor 
(Steckbrief 1 der Verwaltung), mit dessen Erstellung bereits konkrete Akteurskooperationen 
zur Umsetzung der Ziele aktiviert wurden. 
Darüber hinaus steht vorwiegend die schulische und außerschulische Nachhaltigkeitsbildung 
gemeinsam mit Trägern und Akteuren im Fokus (Steckbriefe 3, 4, 5 der Verwaltung), da die 
Grundlagen für klimaschonende Verhaltensentscheidungen bereits in jungen Jahren gelegt 
werden. Zudem ist davon auszugehen, dass Verhaltensänderungen innerhalb der Zielgruppen 
auch zu einer Beeinflussung des jeweiligen Umfelds führen. 
In Bezug auf Klimaschutz in Kultur und Freizeit hat die Verwaltung das Programm „Köln 
hoch3“ aufgesetzt, in dessen Rahmen zunächst Mitarbeiter*innen von 13 städtischen und 
städtisch geförderten Kulturinstitutionen eine Weiterbildung zur Transformationsmanager*in 
absolvieren. Darüber hinaus werden für sechs städtische Kultureinrichtungen Klimabilanzen 
mit Maßnahmenkatalogen erstellt, die es maßgeblich gilt, durch das weitergebildete Personal 
in die Umsetzung zu bringen (Steckbrief 6 der Verwaltung). 
 
Der große Hebel „Klimaschutz im Alltag“ mit der Zielgruppe privater Haushalte wird im Rah-
men der Dachkommunikation zur Klimaneutralität Kölns (Steckbrief 6 der Verwaltung im 
Handlungsfeld 6: „Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation“) in Kooperation mit 
Multiplikator*innen bespielt. Die Logik der Multiakteurskooperation gilt analog für die Auswei-
tung der in diesem Aktionsplan dargestellten Ansätze zur schulischen und außerschulischen 
Klima- und Nachhaltigkeitsbildung auf die Gesamtstadt.  
 
Die aktuell quantifizierbaren Gesamtkosten in Höhe von bis zu 12,1 Millionen Euro (Verwal-
tung) sind im Vergleich zu den anderen Handlungsfeldern gering, wenngleich diese Zahl nicht 
abschließend für die Gesamtheit der zukünftig umzusetzenden Maßnahmen steht. Grundsätz-
lich gilt jedoch, dass Studien auf eine im Verhältnis zu den vergleichsweise geringen Kosten 
relativ hohe indirekte Wirkung hindeuten. Dies ist insbesondere auf die zu erwartende, hohe 
Multiplikationswirkung zurückzuführen. 
 
Handlungsfeld 6: „Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität er-
reichen“ 
Das Handlungsfeld „Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität 
erreichen“ wird derzeit ausschließlich durch die Verwaltung adressiert mit einem quantifizier-
baren THG Einsparpotential von 2.600 t CO2 eq/a Einsparpotential. 
Wie schon im Handlungsfeld 5: „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ beschrieben, 
können auch im Bereich der Transformation, nur schwer Abschätzungen der THG-Einsparung 
vorgenommen werden. Viele Aktivitäten zielen ebenfalls stark auf eine Verhaltensänderung ab 
und der derzeitige Detaillierungsgrad lässt keine gesicherte Prognose über tatsächlich einge-
sparte Emissionen zu. Das THG-Minderungspotential kann für eine der sieben Aktivitäten be-
ziffert werden. Das gesamte, vorläufig quantifizierte Einsparpotenzial aus diesem Handlungs-
feld ist demnach auf den Steckbrief 3 der Verwaltung zurückzuführen. 
 
Der Handlungsspielraum der Verwaltung erstreckt sich auch in diesem Handlungsfeld auf Vor-
haben mit struktureller Wirkung. Die Transformation als kommunale Managementaufgabe zu 
begreifen bildet eine elementare Grundlage, um den Transformationsprozess innerhalb der 
Stadtverwaltung strukturiert zu gestalten. Er setzt dafür beispielsweise auf die notwendigen 
organisatorischen Veränderungen:

12 
Der Aufbau eines digitalen Klimaschutz Monitorings und Controllings sowie die Nutzung klima-
schutzwirksamer Digitalisierungspotenziale macht Klimaschutz anhand von Daten und Kenn-
zahlen auf Entscheider*innenebene steuerbar (Steckbriefe 1, 2 der Verwaltung). Mit der An-
tragstellung zur Einrichtung dezentraler Klimaschutzmanager*innen über die Kommunalrichtli-
nie sowie deren Vernetzung über ein internes Change-Agent-Netzwerk, wird den Steuerungs-, 
Abstimmungs- und Koordinationsbedarfen im Verwaltungsalltag Rechnung getragen (Steck-
briefe 3, 4 der Verwaltung). Hemmnisabbauend wirkt die Umsetzung von Klimaschutz in der 
verwaltungsinternen Rechtsberatung, die inmitten der sich dynamisch verändernden Geset-
zeslage die Einordnung des rechtlichen Rahmens im Blick behält und die Planung und Umset-
zung von Vorhaben lösungsorientiert begleitet (Steckbrief 5 der Verwaltung). 
 
Der Aufbau und die Etablierung einer Kommunikationskampagne zur Klimaneutraliät in Köln 
gemeinsam mit einer Vielzahl von Multiplikator*innen, stellt das zentrale Instrument zur Akti-
vierung möglichst vieler Milieus und Branchen der Akteurslandschaft in Köln dar. Ziel ist unter 
anderem, ein Schaufenster für Klimaschutzaktivitäten unterschiedlichster Stakeholder zu bie-
ten und damit andere zu inspirieren, eigene Beiträge zum Klimaschutz zu leisten. Im Rahmen 
der Vorbereitung des Kampagnenlaunches unterstützen bereits 30 Stakeholder die Marke, 
werden diese in ihre Medien aufnehmen und die Kampagne zukünftig gemeinsam ausgestal-
ten (Steckbriefe 6, 7 der Verwaltung). 
 
Die derzeit quantifizierbaren Gesamtkosten in Höhe von 10,8 Millionen Euro (Verwaltung) sind 
gemessen an den anderen Handlungsfeldern vergleichsweise gering, wenngleich ebenfalls 
(wie im Handlungsfeld 5) nicht abschließend für die Gesamtheit der zukünftig zu unterneh-
menden Maßnahmen zu verstehen. Grundsätzlich gilt jedoch insbesondere in Bezug auf die 
Kommunikationskampagne, dass die eingesetzten Ressourcen durch den strategischen An-
satz der Aktivierung gemeinsam mit anderen Multiplikator*innen, eine weitaus höhere Wirkung 
zu erwarten ist als bei einer rein städtischen Kampagne. 
 
Ressourcenbedarfe 
Quantifizierung der finanziellen Ressourcen 
Die Vorhaben werden in Bezug auf die finanziellen Ressourcen jeweils so dargestellt, dass 
transparent wird, inwieweit sie in der laufenden Haushaltsperiode 2023/24 (Stadtverwaltung) 
und in den aktuellen Wirtschaftsplänen (städtische Beteiligungen) bereits finanziert sind. Wo 
es möglich ist, werden darüber hinaus Gesamtkosten oder Kosten zur Fortsetzung der Vorha-
ben in den nächsten Jahren quantifiziert. Diese dienen der Einordnung zukünftiger Mittelbe-
darfe, sind aber keinesfalls als Vorgriff auf zukünftige Haushaltsperioden zu verstehen. Das 
ermittelte erforderliche Finanzvolumen bildet in seiner Gesamtheit eine erste Tendenz der zu 
erwartenden Kosten ab und ist nicht als abschießend zu betrachten.  
Hinter in ihrem Planungsfortschritt sehr reifen Projekten liegen Kostenprognosen mit höherem 
Konkretisierungsgrad als bei Vorhaben, die die Entwicklung einer konkreten Umsetzungspla-
nung zum Gegenstand haben und im Rahmen derer eine Kostenermittlung erst durch Daten-
aufbau stattfinden kann. Teilweise sind erhebliche Kostentreiber - beispielsweise Kosten der 
Umsetzung im Bereich der Mobilität - nicht aufgenommen, da aktuell laufenden Prozessen mit 
dem Aktionsplan Klimaschutz nicht vorgegriffen werden soll und kann (zum Beispiel „Besser 
durch Köln“, geplante Schlüsselprojekte der Stadtstrategie oder kommunale Wärmeplanung). 
 
Zur vollständigen Einordnung der Kosten ist erforderlich, die finanziellen Einsparungen durch 
Energieeffizienz oder erneuerbare Energien sowie die Entlastungsmöglichkeiten durch die 
Förderkulisse auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene mit in den Blick zu nehmen. Es ist abzuse-
hen, dass mit dem am 09.08.2023 von der Bundesregierung beschlossenen Wirtschaftsplan 
für einen Klima- und Transformationsfonds (KTF) zur Förderung der Energiewende und des 
Klimaschutzes kurzfristig über aktuell bestehende Förderprogramme hinaus Mittel für Kommu-
nen zu Verfügung stehen und/oder einwerbbar sein werden. Ziel ist, durch systematische Prü-
fung der Förderkulisse und durch das Einwerben der entsprechenden Mittel verstärkt Anstren-
gungen zur Entlastung des städtischen Haushalts zu unternehmen und die Umsetzung des 
Aktionsplans gleichzeitig zu beschleunigen.

13 
Umgang mit den Ressourcenbedarfen 
Die in den Steckbriefen bis 2024 beschriebenen Meilensteine sind im Haushalt 2023/24 finan-
ziert und werden, sofern erforderlich, durch Einzelbeschlussfassungen auf den Weg gebracht. 
Die Einholung der entsprechenden Beschlüsse erfolgt durch die beteiligten Ämter in eigener 
Zuständigkeit. Die Finanzierung der Maßnahmen sind von den beteiligten Ämtern in eigener 
Zuständigkeit im Rahmen der Haushaltsplanung einzubringen.  
Um dem erhöhten Personalbedarf Rechnung zu tragen prüft die Verwaltung, in welchem Um-
fang die Stadt Köln bestmöglich von geförderten Klimaschutzmanager*innen-Stellen gemäß 
Kommunalrichtlinie profitieren kann. 
Ab dem Haushaltsjahr 2025 sind die zuständigen Dezernate, vorbehaltlich zur Verfügung ste-
hender Mittel, für die Finanzierung der Maßnahmen im Rahmen des Haushaltsplanaufstel-
lungsprozesses 2025ff innerhalb des dann zugewiesenen Budgets ggf. durch Umschichtung 
verantwortlich. 
Beteiligung der Bezirksvertretungen 
Die Bezirksvertretungen werden entsprechend der Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln bei 
Betroffenheit der einzelnen Maßnahmen beteiligt. 
Weiteres Vorgehen 
Die Auswirkungen des anthropogen verursachten Klimawandels sind inzwischen auch in 
Deutschland deutlich spürbar. Dem kann nur mit dem Selbstverständnis begegnet werden, 
Klimaschutz als zentrales Querschnittsthema der Daseinsvorsorge zu betrachten. Folglich gilt 
es, die Verzahnung und Integration von Klimaschutzaspekten in bestehenden Querschnitts-
strukturen weiter zu intensivieren. 
 
Die Aktivitäten aus dem Aktionsplan Klimaschutz bilden die Grundlage für das Klimaschutz-
Monitoring. Derzeit wird ein europaweites Vergabeverfahren für die Beauftragung einer digita-
len Anwendung durchgeführt. 
Ziel ist die Fortführung der Treibhausgasbilanzierung (BISKO-konform) sowie die Inbetrieb-
nahme einer webbasierten Klimaschutz Monitoring/Controlling Plattform, mit folgenden Funkti-
onalitäten: (1) Multiprojektmanagement zur Überwachung und Steuerung des Ziels der Treib-
hausgasneutralität bis 2035, (2) Transparente Darstellung der Erfolgsmessung einzelner Pro-
jekte sowie übergeordneter Ebenen anhand spezifischer Indikatoren sowie (3) Datensamm-
lung / Bereitstellung mit dem Ziel der automatisierten Datenübertragung. 
 
Ziel der ersten Ausbaustufe ist, dass festgelegte Informationen zu Vorhaben des Aktionsplans 
Klimaschutz manuell hinzugefügt und Indikatoren manuell als auch automatisiert abgerufen 
werden können. Die Darstellung erfolgt innerhalb einer Web-Benutzeroberfläche, sodass Akti-
vitäten ergänzt, Indikatoren freigegeben oder projektmanagementrelevante Informationen ab-
gebildet werden können. Darüber hinaus werden Darstellungsformen entwickelt, die öffentli-
che Teilhabe ermöglichen, sodass die Stadtgesellschaft Einblick in die Fortschritte bei der 
Umsetzung der Strategie erhalten kann.  
 
Im Rahmen der mittel- und längerfristigen Weiterentwicklung der Plattform soll die Anzahl der 
über einen Data Hub bereitgestellten Indikatordaten und damit die zuzuordnenden Indikatoren 
sukzessive erweitert werden. Dadurch soll mittelfristig eine automatisierte Berichterstattung 
und eine bottom-up Ergänzung der THG-Bilanz ermöglicht werden.  
 
Im Ergebnis wird eine laufende Übersicht über den Umsetzungsfortschritt möglich sein sowie 
insbesondere eine Ableitung erforderlicher Prioritätensetzungen in Abhängigkeit von der Per-
formance der Handlungsfelder und/oder einzelner Projektbereiche.  
 
Der Abschluss des Vergabeverfahrens ist für Ende 2023 geplant. Eine Inbetriebnahme kann 
etwa drei Monate nach Auftragserteilung in Aussicht gestellt werden und ist folglich für Anfang 
des zweiten Quartals 2024 anzunehmen.

14 
Anlage 1: Aktionsplan Klimaschutz 
Anlage 2: Gesamtübersicht Aktionsplan Klimaschutz 
Anlage 3: Übersicht Aktionsplan der Verwaltung 
Anlage 4: Übersicht Aktionsplan der städtischen Beteiligungen 
Anlage 5: Übersichtsgrafik Aktivitätenportfolio

Anlage 3: Übersicht Aktionsplan der Verwaltung

39218 Zeichen

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Gebäude und Quartiere werden klimaneutral 
Direkter Einflussbereich 
1 
Entwicklung einer 
Sanierungs-
strategie für 
Bestands-
gebäude 
2023 - 2027 
 systematische Gebäudeportfolioanalyse 
 Strategie für Klimaneutralität der 
Bestandsgebäude 
 Berücksichtigung der Energieleitlinien  
 Steigerung der jährlichen energetischen 
Sanierungsrate 
1) Gebäudeportfolioanalyse für 20 städtische 
Gebäude im Eigentum verschiedener Ämter 
und spätere Erweiterung auf weitere Gebäude  
2)  eine (1) Sanierungsstrategie ist erstellt 
3) kontinuierliche Umsetzung, derzeit 1,2% des 
Widerbeschaffungswerts des Bestands im 
Sondervermögen der Gebäudewirtschaft  
4) Umsetzung der Schulbaumaßnahmen „GU/TU 
2-Projekt“ 
1) 2023/24 
 
2) 2024-
2025 
3) 2024-
2027 
 
4) bis 
2027 
95 Mio. € 
*) 
2,1 Mrd. € 
*) 
  
2 
Stadtweite 
Standards für 
städtische 
Gebäude 
(klimaneutraler 
Betrieb) - 
Energieleitlinien 
aktualisieren 
2023 - 2035 
 Aktualisierung der Standards für 
Wärmenutzung für Heizen und 
Warmwasser 
 Aktualisierung der Standards für 
elektrotechnische Bereiche 
 effiziente und nachhaltige Energienutzung 
bei Neubauten und Sanierungsvorhaben 
1) eine (1) aktualisierte Fassung der 
Energieleitlinien ist veröffentlicht. 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
3 
Zukunft 
Bürgerhäuser/ -
zentren 
2023 - 2025 
 Gebäudeportfolioanalyse zu 14 
Bürgerhäuser/Bürgerzentren 
 Erarbeitung eines Umsetzungsfahrplans 
 konzentrierte Betrachtung der Gebäude 
ermöglicht gebäudeübergreifende 
Ausschreibungen 
1) Bestandsaufnahme von 14 Bürgerhäusern und 
der Anlagentechnik für eine Gebäudeanalyse 
ist erfolgt 
2) ein (1) Stufenplan für die Umsetzung ist erstellt 
und dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt 
1) 2023 - 
2025 
 
2) 2025 -
2035 
4,4 Mio. € 380 Mio. € 
  
4 
Energetische 
Sanierung  
der 
Zentralbibliothek 
und der 11  
Stadtbibliotheken 
2023 - 2027 
 Energetische Maßnahmen bei 
Generalsanierung der Zentralbibliothek 
 Reduktion des jährlichen 
Energieverbrauchs um 80 % 
 Erstellung eins Strategiekonzepts zur 
Verpflichtung auf die Nachhaltigkeitsziele 
 Entwicklung mit dem Ziel „NetZero“ 
1) Fertigstellung der Sanierung (einschl. 
energetischen Sanierung) Zentralbibliothek 
2023 - 
2027 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
139,8 Mio. 
€ 
  
5 
Zirkuläres Bauen 
–  
Bezirksrathaus 
Innenstadt 
2023 - 2024 
 Wiederverwertung von Baumaterialien und 
Einbauten  
  Zusammenarbeit mit Start-Up Concular 
1) Abbruch ist geplant. 
2) Pilotprojekt zur Verwertung der dabei 
anfallenden Baustoffe/Bauschutt ist gestartet.  
3) Materialproben werden aktuell analysiert. 
Danach erst ist die Verwertbarkeit geklärt. 
  
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
1 
2 
3 
4 
5

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 
6 
Sportstätten-
management-
system  
(SMS) 
2023 - 2028 
 Erfassung von 440 Liegenschaften 
 Prioritätenliste zur Modernisierung und 
Weiterentwicklung  
 Datenbasierte Umsetzung energetischer 
Sanierungen 
1) 100% der Prioritätenliste Sanierung 
Vereinsheime/Umkleidehäuser ist abgearbeitet 
2023 - 
2028 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Indirekter Einflussbereich 
7 
KfW 432 
energetische 
Quartiers-
entwicklung 
2023 - 2026 
 Förderprogramm um die Dekarbonisierung 
der Energieversorgung sowie die 
energetische Sanierung und Ertüchtigung 
des Bestandes anzuschieben. 
 Kooperation mit Kölner 
Wohnungswirtschaft 
 Erstellung energetischer, integrierte3 
Quartierskonzepte 
 Begleitung der Sanierung durch ein*e 
Sanierungsmanager*in 
1) Vier (4) Quartiere sind mit der 
Wohnungswirtschaft in der Förderung KfW 432 
in Bearbeitung 
 
2)  Zwei (2) kommunal geführte Quartiere sind in 
der Förderung von KfW 432 in Bearbeitung 
1) 2023 - 
2024 
 
2) 2025 - 
2026 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
8 
Konzeptvergaben 
als Steuerungs-
instrument für 
nachhaltige 
Planungs- und 
Entwicklungs-
konzepte am 
Beispiel 
Petershof 
2024 
 Klimaschutzgerechte Sanierung des 
denkmalgeschützten Vierkanthofs 
„Petershof“ 
Konzeptansätze:  
 Bauen im Bestand (im Denkmal) 
 Wärme und Strom über erneuerbare 
Energien (u.a. Solar) 
 Autofreier Hof und autoarme Umgebung 
 Freiflächennutzung unter Beachtung von 
Artenschutz und Biodiversität 
 Regeneratives (Ab-) Wasserkonzept 
 Nutzungsänderung und -mischung 
1) ein (1) Stufenplan mit quantifizierbaren Zielen 
ist erstellt 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
9 
Energetische 
Ertüchtigung  
des denkmal-
geschützten  
Gebäude-
bestandes 
2023 - 2024 
 Erarbeitung von Leitlinien für 
denkmalgeschützter Gebäude zur 
energetischen Ertüchtigung 
 Studie zur „Systematisierung der 
Energieeffizienzpotentiale im 
denkmalgeschützten Gebäudebestand 
1)  eine (1) Studie zu energetischen 
Sanierungspotentialen des 
denkmalgeschützten Gebäudebestands in Köln 
ist beauftragt 
2023 - 
2024 60.000 € 120.000 € 
  
 
6 
7 
8 
9

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Klimaneutrale Energieversorgung erreichen 
Direkter Einflussbereich 
1 
Photovoltaik– 
Ausbaustrategie 
auf  
allen 
kommunalen 
Gebäuden 
2023 - 2035 
 PV-Potentialanalysen mit 
Wirtschaftlichkeitsberechnungen 
 Ziel: große Anlagen mit möglichst großen 
Erträgen 
 Erörterung der sinnvollsten und 
passendsten PV-Betreibermodelle für die 
Dienststellen 
 Erarbeitung von einfachen 
Umsetzungsmodellen (z.B. durch 
vereinfachte Rahmenvergabe) 
 Ermöglichung von Bürgersolaranlagen (mit 
Dachverpachtung) 
1)  eine (1) Ausbaustrategie inkl. eines 
quantifizierten Stufenplans ist erstellt. 
2) 100 % der geeigneten Dachflächen sind mit PV 
nachgerüstet 
1) 2024 
 
2) 2025 -
2035 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
1 Mio. €   
2 
Rahmenvergabe 
zur 
Beschleunigung  
des Photovoltaik 
Ausbaus auf  
kommunalen 
Liegenschaften 
2023 - 2024 
 Entwicklung einer Rahmenvergabe für die 
Nachrüstung aller städtischen Gebäude mit 
PV-Anlagen 
1) ein (1) Rahmenauftrag für den Ausbau eines 
quantifizierten Pakets städtischer Dachflächen 
ist erteilt. 
2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Indirekter Einflussbereich 3 
Städtebauliche 
Potentialanalyse 
zu  
Photovoltaik auf 
Freiflächen 
2024 
 Fertigstellung der Flächenpotenzialanalyse 
PV-FFA 
  Klärung der rechtlichen Fragestellungen 
zur Realisierung von PV-FFA 
 Erarbeitung eines Aktivierungs- und 
Umsetzungskonzeptes zu PV-FFA im 
Rahmen einer gesamtstädtischen Strategie 
zu erneuerbaren Energien PV-
Freiflächenstrategie (und Ratsbeschluss) 
1) eine (1) Vorlage zum Aktivierungs- und 
Umsetzungskonzept zu PV-FFA ist dem Rat 
zur Beschlussfassung vorgelegt. 
 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
4 
Modellvorhaben 
Photovoltaik auf  
Freiflächen 
2024 
 Es wird ein Standardprozess entwickelt der 
alle zuständigen Dienststellen zur 
Genehmigung beteiligt. Durch drei 
Pilotanlagen kann der Prozess entwickelt 
werden. 
 Dünnwald (rund 30 Hektar) 
 Rondorf (rund 6,5 Hektar) 
 Worringen (rund 11,5 Hektar) 
1)  drei (3) Pilotflächen für PV-FFA/Agri- PV sind 
genehmigt. 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
1 
2 
3 
4

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 
5 Windenergie-
potenziale nutzen 2025 
 Bereitstellung der notwendigen Flächen auf 
dem Gebiet der Stadt Köln, insbesondere 
im Kölner Norden, um einen signifikanten 
Anteil des Strombedarfs mittels lokaler 
Windenergie decken zu können. 
1) 8-13 Windenergieanlagen sind im Vorgriff auf 
den Regionalplan entsprechend des rechtlich 
vorgesehenen Verfahrens genehmigt  
2025 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Indirekter Einflussbereich 
6 
Förderprogramme 
„Gebäude-sanierung 
– klimafreundliches 
Wohnen“ und 
„Photovoltaik und 
Erneuerbare 
Energien – 
klimafreundliches 
Köln“ 
2023 - 2027 
 Beschluss der drei neuen 
Förderprogramme: „Gebäudesanierung - 
klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik – 
klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik 
klimafreundliches Arbeiten“ 
 Die Förderprogramme werden aus dem 
Investitionsprogramm Klimaschutz 
finanziert, über das bis 2027 jährlich 20 
Mio.€/a zur Verfügung stehen. 
1) drei neue Förderprogramme:  
„Gebäudesanierung- klimafreundliches 
Wohnen“, 
„Photovoltaik-klimafreundliches Wohnen“, 
„Photovoltaik klimafreundliches Arbeiten“ 
sind durch den Rat beschlossen. 
2023 40 Mio. € 100 Mio. €   
7 
Förderprogramm 
erneuerbarer  
Strom als 
Bestandteil der  
Sportförder-
richtlinie 
2024 
 Sportförderrichtlinie 
 Bündelung der Förderzugänge des 
Sportamtes  
 Fördersumme von bis zu 87,5% der 
Gesamtkosten, für klimarelevante 
Maßnahmen wie bspw. Photovoltaik, und 
eine Aufhebung der Nachrangigkeit in 
Bezug auf Mittelzuwendungen von EU, 
Bund und Ländern  
1) Ziele für die Ausschöpfung des 
Förderprogramms erneuerbarer Strom der 
Sportförderrichtlinie sind definiert 
2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
8 Kommunale 
Wärmeplanung 2024 - 2026 
 Erarbeitung der fachlichen Grundlagen zu 
der kommunalen Wärmeplanung 
 Schaffung einer leistungsfähigen 
Projektstruktur 
 Ausarbeitung erster Maßnahmen zur 
Wärmewendestrategie 
 Start der Beteiligungsprozesse mit 
relevanten Akteur*innen 
 Herstellung der erforderlichen 
Beschlusslage für die Aufstellung des 
kommunalen Wärmeplans 
 Durchführung, Veröffentlichung und 
Weiterentwicklung der kommunalen 
Wärmeplanung auf Basis des Beschlusses 
und entsprechend der gesetzlichen 
Anforderungen 
1) eine (1) Vorlage zur Durchführung der 
Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur 
Beschlussfassung vorgelegt. 
2) eine (1) Vorlage für den Beschluss der 
Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur 
Beschlussfassung vorgelegt. 
1) 2024 
 
2) 2026 
165.000 € 300.000 €   
5 
6 
7 
8

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 9 Geothermie 2023 - 2024 
 Ausschöpfung der Möglichkeiten der 
Wärmeversorgung durch oberflächennahe 
Geothermie 
 Bereitstellung einer digitalen 
Kartenanwendung für die oberflächennahe 
Geothermie-Nutzung für das 
Standortpotenzial von Geothermie-Anlagen 
als Planungsgrundlage für private und 
gewerbliche Interessent*innen 
 Geothermieanlage im Großprojekt Rondorf 
Nord-West  
1) Digitale Karte inkl. Webanwendung zur Klärung 
des sinnvollen Einsatzes von Geothermie-
Anlagen ist verfügbar. 
2) Fertigstellung der Geothermie-anlage im 
Großprojekt Rondorf Nord-West. 
1) 2023 
 
2) 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral 
Direkter Einflussb. 
1 
Verankerung von 
Klimaschutz und  
Nachhaltigkeit bei 
Beschaffung und  
Vergabe 
2023  2024 
 nachhaltige Ausrichtung des städtischen 
Einkaufs und der Vergabe von Liefer- 
und Dienstleistungen im Sinne des 
Klimaschutzes gemäß des Beschlusses 
des Ausschusses für Allgemeine 
Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe 
/ Internationales (AN/0473/2023) 
 Weiterführung von GoGreen-
Zertifizierung für Pakete- und 
Briefsendungen 
1) Nachhaltige Produkte sind in der 
Einkaufsplattform besser erkennbar 
2) Ein (1) GoGreen Zusatzvertrag Teilleistungen 
für Briefsendungen 
1) 2024 
 
2) ab 
2025 
10.000 € 10.000 €   
Indirekter Einflussbereich 
2 
Vergabe 
städtischer 
Grundstücke in 
großflächigen 
Gewerbegebieten 
2023 - 2024 
 Verkauf städtischer Gewerbegrundstücke 
mit schlankem Auswahlverfahren und 
klimaschutzrelevanten Kriterien in 3 
Prüfungsphasen 
 Bereits in der 1. Prüfungsphase als 
Mindestanforderung Einhaltung 
Effizienzgebäude 40 EE und Photovoltaik 
(1 kWp je errichtetem Gebäude) 
 In den Prüfungsphasen 2 und 3 Positiv-
Bewertungen für weitere 
Flächeneffizienzen und dekarbonisierte 
Mobilität 
1) eine (1) Beschlussvorlage ist dem Rat zur 
Beschlussfassung vorgelegt 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
 
 
 
 
 
9 
1 
2

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 
Mobilität und Logistik werden klimaneutral 
 
Direkter Einfl. Einflussbereich 
1 Ausbau 
Ladeinfrastruktur 2022 - 2027 
 Errichtung von Ladesäulen für städtische 
Fahrzeuge auf nicht öffentlich 
zugänglichen städtischen Liegenschaften 
 Prüfung der stadteigenen Parkhäuser/ 
Tiefgaragen auf Tauglichkeit zur 
Umrüstung auf Elektro-Mobilität städtischer 
Fahrzeuge 
 Erprobung neuer Ladetechniken 
1) Ausbaustufe des der Ladeinfrastruktur mit 
zusätzlichen Ladepunkten im öffentlichen 
Raum ist erreicht 
2027 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
2 Transformation 
städtischer 
Fuhrpark 
2023 
 Umstellung des städtischen Fuhrparks auf 
Elektroantriebe 
 Maschinenpark bereichsübergreifend 
klimafreundlich ausstatten 
 Dienstfahrzeuge durch Zugang zu Car-
Sharing deutlich reduzieren 
 Beschaffung von Dienstfahrrädern 
 Ausbau Ladesäulen 
1)  eine (1) Konzeption für die Transformation des 
Fuhrparks und Umsetzbarkeit auf 
Betriebshöfen ist entwickelt 
2)  Meilensteine für die stufenweise 
Transformation des Fuhrparks im Umfang von 
aktuell 1553 Fahrzeugen sind definiert 
1) 2024 
 
2) ab 
2024 
18,5 Mio. 
€ 
18,5 Mio. 
€ 
  
3 Klimaneutraler 
Bauhof 2024-2035 
 Der Bauhof der Stadtverwaltung wird bis 
2035 klimaneutral 
 Entwicklung eines Aktionsplans mit 
einzelmaßnahmen in den Bereichen: 
1. Status Quo Analyse 
2. Fuhrpark- und Gerätemanagement 
3. Lade- und Tankinfrastruktur 
4. Lademanagement 
5. Digitalisierung von Betriebs- und 
Arbeitsabläufen 
6. Digitales Flottenmanagement 
7. Mobilitätsmanagement für Mitarbeitende 
1) ein (1) Gutachten ist fertiggestellt 2024 238.000 € 238.000 €   
1 
2 
3

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Direkter Einflussbereich 
4 
Transformation 
des  
Fahrzeug- und 
Maschinen-
bestands  
des Amtes für 
Landschafts-
pflege und  
Grünflächen 
2023 - 2035 
 Neuanschaffungen von handgeführten 
Maschinen grundsätzlich nur noch mit 
Elektroantrieb 
 Umbau von dieselbetriebenen 
Kolonnenfahrzeuge auf Elektroantrieb 
 Neuanschaffungen großer Maschinen und 
Fahrzeuge nur noch mit Elektromotor 
 Steigerung von handgeführten 
Elektromaschinen von 13% (2020) auf 
mehr als 40% 
 Anteil E-Fahrzeuge knapp 20% (viele 
Sonderfahrzeuge sind noch nicht am Markt 
verfügbar) 
1)  elektrischer Anteil der handgeführten 
Maschinen liegt bei 60% und Anteil der großen 
Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 30 % 
2)  elektrischer Anteil der handgeführten 
Maschinen liegt bei 90% und Anteil der großen 
Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 70% 
3) elektrischer Anteil der handgeführten 
Maschinen liegt bei 95% und Anteil der großen 
Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 85% 
1) 2025 
 
 
2) 2030 
 
3) 2035 
 
16,32 Mio. 
€ 
16,32 Mio. 
€ 
  
5 
Probebetrieb 
eines  
elektrischen 
Rettungswagens  
und eines 
elektrischen  
Notarzt-
einsatzfahrzeugs 
im  
Rettungsdienst 
der Feuerwehr 
2023 - 2024 
 Erprobung elektrischer RTW (eRTW) und 
NEF (eNEF) 
 Umsetzung passender Ladeinfrastruktur 
1)  ein (1) elektrisch betriebener Rettungswagen 
(eRTW) ist beschafft und in Betrieb genommen 
2) zwei (2) elektrisch betriebene 
Notarzteinsatzfahrzeuge (eNEF) sind beschafft 
und in Betrieb genommen 
1) 2023 
 
2) 2024 
670.000 € 670.000 €   
6 
Entwicklungs-
projekt  
für elektrisch 
angetriebene  
Löschfahrzeuge 
bei der 
Feuerwehr 
2023 - 2025  Beschaffung und Erprobung von elektrisch 
angetriebenen Löschfahrzeugen 
1) drei (3) elektrisch betriebene Löschfahrzeuge 
(eHLF) sind beschafft und in Betrieb 
genommen 
2025 5,4 Mio. € 5,4 Mio. €   
7 Biogas-
betriebener  
Bibliotheksbus 
2023 - 2024 
 Erster europaweiter Bibliotheksbus, der mit 
Biomethan betrieben wird 
  Reduktion des Benzinverbrauchs auf Null 
1) ein (1) Bibliotheksbusses und neue 
Haltestellen sind in Betrieb genommen; 
nachhaltige Programmangebote sind gestartet 
2) Anschaffung eines (1) E-Transporters und von 
Lastenrädern (in Planung)  
2023-
2024 980.000 € 980.000 €   
4 
5 
6 
7

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Indirekter Einflussbereich 
8 Besser durch 
Köln 2025 - 2027 
 Erarbeitung eines nachhaltigen 
Mobilitätsplans 
 Das Ziel des Mobilitätsplans ist es, 
Maßnahmen und Handlungsschwerpunkte 
zu definieren, die es ermöglichen, das 
kommunale Ziel der Klimaneutralität bis 
2035 auch im Mobilitätssektor zu 
erreichen. 
 Grundlagenanalyse 
 Strategieentwicklung mit konkreten 
Maßnahmen und Verschränkung mit 
bestehenden gesamtstädtischen Strategien 
(bspw. Kölner Perspektiven 2030+, 
Gutachten "Köln klimaneutral 
2035"/Aktionsplan Klimaschutz) 
 Erarbeitung eines Evaluierungskonzepts 
1) eine (1) politische Beschlussfassung zu Stufe 
1, Leitbild und Strategie des nachhaltigen 
Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ 
2) eine (1) politische Beschlussfassung zu Stufe 2 
des nachhaltigen Mobilitätsplans "Besser durch 
Köln" 
1) 2025 
 
2) 2027 
1,8 Mio. € 1,9 Mio. €   
9 Antriebs-
technologien 2024 - 2026 
 Ausbau der Ladeinfrastruktur für 
Elektromobilität im öffentlichen 
Straßenraum 
1) 251 Ladesäulen 
2) 409 Ladesäule 
3) 500 Ladesäule 
1) 2024 
2) 2025 
3) 2026 
39,5 Mio. 
€ 
39,5 Mio. 
€ 
  
10 Stadtbahnausbau 2023 - 2035  ÖPNV-Netzentwicklung 
 Ausbau Stadtbahn 
1) Umsetzung der Projekte die im Rahmen der 
ÖPNV-Netzentwicklung bis 2032 umgesetzt 
sein sollen 
2) Umsetzung der Projekte die im Rahmen der 
ÖPNV-Netzentwicklung nach 2032 umgesetzt 
sein sollen 
1) 2023 - 
2032 
 
2) ab 
2032 
 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
11 
Anpassungen im 
Motorisierten 
Individualverkehr 
(MIV) 
2023 - 2024 
 Definition eines MIV-Grundnetzes 
 Einrichtung Bewohnerparkgebiete 
 Parkraumbewirtschaftung 
  Fertigstellung des Carsharingskonzeptes 
 Vergabe von Carsharingstationen 
 stärkere Gewichtung von Aspekten der 
Aufenthaltsqualität und der 
Verkehrssicherheit in der Planung 
1) Optimierung des Bewohnerparkgebietes Deutz 
I mit Ausweitung Bewohnerparkreservierung 
2) Fertigstellung des Carsharingkonzeptes 
3) Vergabe von bis zu 70 weiteren 
Carsharingstationen im öffentlichen 
Straßenland  
4) Anpassung der Parkgebührenordnung 
5) Überplanung weiterer Bewohnerparkgebiete 
6) Fortschreibung des Carsharingkonzeptes 
7) Anpassung der Gebühren für das 
Bewohnerparken 
1) 2023 - 
2024 
2) ab 
2024 
 
 
 
 
 
 
10,9236 
Mio. € 
10,9236 
Mio. € 
  
8 
9 
10 
11

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Indirekter Einflussbereich 
8 Vernetzte 
Mobilität 2024  Erstellung von Mobilstationen in jedem 
Stadtbezirk und an allen Bahnhaltepunkten 
1) Jeder Kölner Stadtbezirk soll mit mindestens 
einer Mobilstation ausgestattet und alle 
Bahnhaltepunkte im Stadtgebiet zu 
Mobilstationen mit ergänzenden Angeboten 
weiterzuentwickeln sein 
ab 2024 1,28 Mio. 
€ 
1,28 Mio. 
€ 
  
13 
Förderung 
Nahmobilität: 
Fuß- und 
Radverkehrs-
förderung 
2023 - 2025 
 Befahrbares Rad(haupt-)routennetz 
 Schaffung von neuen Fuß-und 
Radwegebrücken  
 Ausbau von Fahrradabstellanlagen und 
Fahrradreparatursäulen 
1) 1500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) 
2) 20 Abschnitte Fahrradstraßen  
3) 30 geöffnete Einbahnstraßen  
4) Erweiterter Planungsbeschluss Neue Fuß- und 
Radwegebrücke südlich der 
Hohenzollernbrücke 
5) 1500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) 
1) 2023 - 
2024 
2) ab 
2025 
 
 
 
85,87514 
Mio.  € 
85,87514 
Mio.  € 
  
  
Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern  
Indirekter Einflussbereich 
1 Zero Waste 
Konzept 2023 - 2035 
 Konzept mit entwickelten Maßnahmen und 
Handlungsansätzen zur Vermeidung 
unnötiger Abfälle 
 Aufbau eines Zero Waste-Teams bzw. 
einer Zero Waste-Fachstelle als zentrale 
Anlaufstelle auf Seiten der Stadt Köln und 
der AWB GmbH 
 Einrichtung eines Zero Waste-Beirates 
Umsetzung des Maßnahmenkatalogs 
1) politische Beschlussfassung des Zero Waste 
Konzepts ist erfolgt 
2)  Siedlungsabfälle sind auf 15 % (403 kg pro 
Kopf und Jahr) reduziert und Restmüllmenge 
ist um 30 % (160 kg pro Kopf und Jahr) 
reduziert 
3) Siedlungsabfälle sind auf weniger als 380 
kg/(E*a) reduziert und Restmüllmenge ist auf 
weniger als 140 kg/(E*a) reduziert 
1) 2023 
 
2) 2035 
 
 
 
3) ab 
2035 
 
 
200.000 € 200.000 €   
2 Klimaschutzpreis 2024 
 Preis zur Förderung von Innovationen im 
Klimaschutz 
10.000 € Preisgeld 
1) Auszeichnung von drei (3) Preisträger*innen 
alle zwei Jahre 2024 10.000 € 60.000 €   
13 
1 
2 
12

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
3 
Schulische 
Nachhaltigkeits-
bildung zu 
Ernährung, 
Konsum und 
klima-
schonendem 
Verhalten 
2023 - 2035 
 Systematische Förderung der Bildung für 
Nachhaltige Entwicklung sowie Information 
zu Angeboten, Programmen und Projekten 
von regionalen und überregionalen 
Akteur*innen zur Bildung für Nachhaltige 
Entwicklung 
 Vereinbarung von Nachhaltigkeitskriterien 
für Schulen im Sekundarstufe I mit 
gebundenen Ganztag zur Vergabe von 
Verpflegungsdienstleistung 
  Verankerung von Vermeidung von 
Lebensmittelverschwendung und 
Nachhaltigkeitsbildung durch verschiedene 
Bildungsmaßnahmen im schulischen 
Handeln 
1) Veröffentlichung eines Verpflegungskonzeptes 
2)  Durchführung von Workshops 
3) Die Quote biologisch erzeugter Lebensmittel in 
der schulischen Verpflegung ist von 20% auf 
100% gesteigert 
1) 2023 
2) 2026 
3) 2035 
 
 
2.500 € 2.500 €   
Indirekter Einflussbereich 
4 
Außerschulische 
Nachhaltigkeits-
bildung zu 
Ernährung, 
Konsum und 
klima-
schonendem 
Verhalten 
2023 - 2025 
 Qualifizierung und Aktivierung von Kinder 
und Jugendliche zum klimaschonenden 
Handeln 
  Projekt „klimagerechte / klimasensible 
Ernährung“  
 Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte 
im Bereich Ökologische Bildung 
 Aufnahme des Themas 
Klimawandelanpassung in die Spielplatz-
Bedarfsplanung 
1)  die etablierten Nachhaltigkeitskriterien in allen 
Belieferungssystemen der Mittagsverpflegung 
zu 100% implementiert 
2)  Qualitätskriterien und Nachhaltigkeitsaspekte 
sind für zukünftige Vergabeverfahren 
quantifiziert 
3) Bedarfsorientierte Erweiterung um 2 bis 4 
weitere Fortbildungsangebote im Bereich 
Ökologische Bildung 
4) Erhalt und Weiterentwicklung der 
Außerschulischen Lernorte und der 
Angebotsvielfalt entlang der Bildungskette 
(Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren) 
1) 2024 
 
 
2), 3)  
    2025 
 
 
 
 
4) 2035ff 
 
 
 
11,42948 
Mio. € 
11,42948 
Mio. € 
  
5 
Außerschulischer 
Lernort 
Gartenlabor 
Museum 
Schnütgen 
2024 - 2026 
 Garten und Gartenzimmer zu einem 
außerschulischen Lernort zur 
Nachhaltigkeits- und Umweltbildung sowohl 
für Schülerinnen und Schüler 
1) ein (1) außerschulischer Lernort ist in Betrieb 
genommen 
2024 - 
2026 11.000 € 20.000 €   
3 
4 
5

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Direkter Einflussbereich 
Einflussbereich 6 
Aufstellung von 
Klimabilanzen 
und 
Weiterbildung zu 
Transformations-
managern in der 
Kulturszene - 
Programm  
„Köln hoch3“ 
2024 
 Ausbildung von 
Transformationsmanager*innen mit dem 
Ziel: 
 Handlungswissen vermitteln, wie 
Kulturstätten und Medienproduktionen 
den Weg zu mehr Nachhaltigkeit 
beschreiten können.  
 Vernetzung von Akteur*innen 
untereinander und mit Expert*innen. 
 Erstellung einer Treibhausgasbilanz der 
teilnehmenden Einrichtungen 
 Entwicklung von Umsetzungsmaßnahmen 
1) Mitarbeiter*innen von 13 städtischen und 
städtisch geförderten Kulturinstitutionen haben 
die Weiterbildung zur 
Transformationsmanager*in absolviert 
2) Für sechs (6) städtische Kulturinstitutionen ist 
je eine Klimabilanz erstellt 
2024 170.000 € 170.000 €   
 
Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen  
Direkter Einflussbereich 
1 
Digitales 
Monitoring und 
Controlling 
2024 - 2025 
 Fortführung der Treibhausgasbilanzierung 
(BISKO-konform)  
 Inbetriebnahme einer webbasierten 
Klimaschutz Monitoring/Controlling 
Plattform 
 Multiprojektmanagement und 
Überwachung des Ziels der 
Treibhausgasneutralität bis 2035 
 Transparente Darstellung der 
Erfolgsmessung einzelner Projekte 
sowie übergeordneter Ebenen anhand 
spezifischer Indikatoren  
 Organisation und Abbildung der 
Gesamtergebnisse einer Vielzahl an 
Projekten 
 Datensammlung / Bereitstellung mit 
dem Ziel der automatisierten 
Datenübertragung 
1) eine (1) Monitoring/Controlling-Plattform ist in 
Betrieb mit Anbindung von cProject und 
weiterer städtischer Datenquellen 
2) Die Plattform ist erweitert und   für das 
Klimaschutzmonitoring relevante SWK-weite 
Daten sind integriert 
1) 2024 
 
 
2) 2025 
 
 
114.000 € 250.000 €   
      
      
      
6 
1

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
  
2 
Klimaschutz-
wirksame  
Digitalisierungs-
potentiale nutzen 
2024 - 2027 
 Erarbeitung nachhaltiger IT-Infrastruktur 
und Prozessen für digitale, leistungsfähige 
Lösungen für den Klimaschutz 
 Ressourcenschonendes und nachhaltiges 
Arbeiten durch digitale Lösungen 
ermöglichen 
 IT-Beschaffung hinsichtlich Aspekten der 
Suffizienz, Energieeffizienz und 
Nachhaltigkeit umsetzen 
 Ennergieeffizienz der 
Rechenzentrenerhöhen 
1) Einsparpotentiale sind quantifiziert 2027 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
7,7844 
Mio. € 
  
3 
Einrichtung 
dezentraler  
Klimaschutz-
manager*innen 
über die  
Kommunal-
richtlinie 
2023 - 2025 
 Beantragung von 
Klimaschutzmanager*innen zur 
(Weiter)Entwicklung von Entscheidungs- und 
Arbeitsprozessen sowie der 
verwaltungsinternen Vernetzung und 
Querschnittsarbeit im Bereich Klimaschutz 
2) Förderantrag für Klimaschutzmanager*innen-
Stellen ist gestellt 2024 757.800 € 2,2734 
Mio. € 
  
 
4 
Internes Change-
Agent-Netzwerk 
für  
Klimaschutz 
2023 - 2035 
 Etablierung eines Change-Agent-Netzwerk 
für den Klimaschutz mit den Zielen 
 Wünsche und Anforderungen in Bezug auf 
klimaschutzrelevante Themen der 
Verwaltung regelmäßig erfassen 
 Verwaltungsinterne Kommunikation und 
Vernetzung fördern 
 Verständnis interner Abhängigkeiten 
fördern 
 Entscheidungsabläufe beschleunigen 
3) Aufbau eines (1) Netzwerks 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
 
 
Klimaschutz in 
der  
Rechtsberatung 
2024-2035 
 Rechtsberatung zu Themen des 
Klimaschutzes mit dem Ziel: 
 ämterübergreifende Beratung 
 Veränderungsprozesse anstoßen und 
begleiten. Chancen-Risiken-Analysen 
 Unterstützen bei der Problemlösungen bei 
der Umsetzung verschiedener Maßnahmen 
1) Ziele der Rechtsberatung sind quantifiziert 2024 60.000 € 60.000 €   
 
          
5 
4 
2 
3

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Indirekter Einflussbereich 
6 
Kommunikations-
kampagne 
Klimaneutralität 
2023 - 2035 
 Entwicklung und Etablierung einer Wort-
Bild-Marke zur Klimaneutralität Kölns  
 Kommunikationskampagne um die 
Kölner Stadtgesellschaft zum 
klimafreundlichen Handeln aktivieren 
und inspirieren. 
 Das positive Ergebnis des 
Transformationsprozesses begreifbar 
machen, um die Akzeptanz zu erhöhen. 
 Die Klimaschutzaktivitäten der Stadt 
Köln sichtbar machen und die Stadt als 
Akteurin im Bereich Klimaschutz 
etablieren. 
 Konstruktive Stadtgespräche zum 
Klimaschutz erzeugen. 
 Schaufenster sein für die 
Förderangebote, Aktivitäten und 
Akteur*innen im Kölner Klimaschutz. 
 Themen und Inhalte mit praxisnahem 
Köln-Bezug vermitteln und so einen 
Mehrwert schaffen. 
1) Kampagnenstart 
2) 30 Stakeholder, die die Wort-Bild-Marke in ihre 
Medien aufnehmen oder Inhalte im Rahmen 
der Kampagne gemeinsam ausgestalten 
3) 500.000 erzeugte Kontakte durch Owned, 
Earned und Paid Content (OoH, PR, Social 
Media, Website, Event)  
2023-
2024 275.000 € 457.686 €   
7 
Vernetzung mit 
zentralen  
Wissensträgern 
2024 - 2035 
 Steigerung des verwaltungsinternen 
Bekanntheitsgrads der 
Kooperationsmöglichkeiten über 
Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) 
 Abschluss einer Kooperationsvereinbarung 
mit der Universität zu Köln 
 Weiterentwicklung des 
Raumnutzungskonzepts von 
Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) für 
die temporäre oder dauerhafte 
Zusammenarbeit mit zentralen Wissens- 
und Umsetzungsakteuren 
1) Kooperationsvereinbarungen sind mit 
mindestens zwei (2) Wissensträgern (bspw. 
Universität zu Köln und TH-Köln) geschlossen 
und quantifizierbare Zielsetzungen sind 
vereinbart 
2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Summe 334.151.520 
€ 
2.925.766. 
206 €   
6 
7

2 
Klimaschutz-
wirksame  
Digitalisierungs-
potentiale nutzen 
2024 - 2027 
 Erarbeitung nachhaltiger IT-Infrastruktur 
und Prozessen für digitale, leistungsfähige 
Lösungen für den Klimaschutz 
 Ressourcenschonendes und nachhaltiges 
Arbeiten durch digitale Lösungen 
ermöglichen 
 IT-Beschaffung hinsichtlich Aspekten der 
Suffizienz, Energieeffizienz und 
Nachhaltigkeit umsetzen 
 Ennergieeffizienz der 
Rechenzentrenerhöhen 
1) Einsparpotentiale sind quantifiziert 2027 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
7,7844 
Mio. € 
  
3 
Einrichtung 
dezentraler  
Klimaschutz-
manager*innen 
über die  
Kommunal-
richtlinie 
2023 - 2025 
 Beantragung von 
Klimaschutzmanager*innen zur 
(Weiter)Entwicklung von Entscheidungs- und 
Arbeitsprozessen sowie der 
verwaltungsinternen Vernetzung und 
Querschnittsarbeit im Bereich Klimaschutz 
2) Förderantrag für Klimaschutzmanager*innen-
Stellen ist gestellt 2024 757.800 € 2,2734 
Mio. € 
  
 
4 
Internes Change-
Agent-Netzwerk 
für  
Klimaschutz 
2023 - 2035 
 Etablierung eines Change-Agent-Netzwerk 
für den Klimaschutz mit den Zielen 
 Wünsche und Anforderungen in Bezug auf 
klimaschutzrelevante Themen der 
Verwaltung regelmäßig erfassen 
 Verwaltungsinterne Kommunikation und 
Vernetzung fördern 
 Verständnis interner Abhängigkeiten 
fördern 
 Entscheidungsabläufe beschleunigen 
3) Aufbau eines (1) Netzwerks 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
 
 
Klimaschutz in 
der  
Rechtsberatung 
2024-2035 
 Rechtsberatung zu Themen des 
Klimaschutzes mit dem Ziel: 
 ämterübergreifende Beratung 
 Veränderungsprozesse anstoßen und 
begleiten. Chancen-Risiken-Analysen 
 Unterstützen bei der Problemlösungen bei 
der Umsetzung verschiedener Maßnahmen 
1) Ziele der Rechtsberatung sind quantifiziert 2024 60.000 € 60.000 €   
 
          
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
5 
4 
2 
3

Indirekter Einflussbereich 
6 
Kommunikations-
kampagne 
Klimaneutralität 
2023 - 2035 
 Entwicklung und Etablierung einer Wort-
Bild-Marke zur Klimaneutralität Kölns  
 Kommunikationskampagne um die 
Kölner Stadtgesellschaft zum 
klimafreundlichen Handeln aktivieren 
und inspirieren. 
 Das positive Ergebnis des 
Transformationsprozesses begreifbar 
machen, um die Akzeptanz zu erhöhen. 
 Die Klimaschutzaktivitäten der Stadt 
Köln sichtbar machen und die Stadt als 
Akteurin im Bereich Klimaschutz 
etablieren. 
 Konstruktive Stadtgespräche zum 
Klimaschutz erzeugen. 
 Schaufenster sein für die 
Förderangebote, Aktivitäten und 
Akteur*innen im Kölner Klimaschutz. 
 Themen und Inhalte mit praxisnahem 
Köln-Bezug vermitteln und so einen 
Mehrwert schaffen. 
1) Kampagnenstart 
2) 30 Stakeholder, die die Wort-Bild-Marke in ihre 
Medien aufnehmen oder Inhalte im Rahmen 
der Kampagne gemeinsam ausgestalten 
3) 500.000 erzeugte Kontakte durch Owned, 
Earned und Paid Content (OoH, PR, Social 
Media, Website, Event)  
2023-
2024 275.000 € 457.686 €   
7 
Vernetzung mit 
zentralen  
Wissensträgern 
2024 - 2035 
 Steigerung des verwaltungsinternen 
Bekanntheitsgrads der 
Kooperationsmöglichkeiten über 
Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) 
 Abschluss einer Kooperationsvereinbarung 
mit der Universität zu Köln 
 Weiterentwicklung des 
Raumnutzungskonzepts von 
Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) für 
die temporäre oder dauerhafte 
Zusammenarbeit mit zentralen Wissens- 
und Umsetzungsakteuren 
1) Kooperationsvereinbarungen sind mit 
mindestens zwei (2) Wissensträgern (bspw. 
Universität zu Köln und TH-Köln) geschlossen 
und quantifizierbare Zielsetzungen sind 
vereinbart 
2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Summe 334.151.520 
€ 
2.925.766. 
206 €   
 
  
  
6 
7

Legende 
*) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen 
**) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen 
***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) 
****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen 
*****)  rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar  
Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten 
******)  Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) 
Rahmenbedingungen: 
 aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung 
(Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur 
reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: 
Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, 
Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) 
*******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. 
 ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das  Kölner Stadtgebiet.

Anlage 1: Aktionsplan Klimaschutz

456716 Zeichen

Stadt Köln
Aktionsplan Klimaschutz Köln
Quelle: Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), eigene Berechnungen Zeit Online

2
Inhaltsverzeichnis
 Vorwort zum “ Aktionsplan Klimaschutz” 
Herr Beigeordneter William Wolfgramm
 7
1 Einleitung 8
2 Der Weg zum Aktionsplan 9
2.1 Die Basis: Gutachten „Köln klimaneutral 2035“ 9
2.2 Ergebnis der Operationalisierung: Was ist der Aktionsplan Klimaschutz? 13
3 Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen 19
3.1  Handlungsfeld 1: „Gebäude und Quartiere werden klimaneutral“ 20
3.2  Handlungsfeld 2: „Klimaneutrale Energieversorgung erreichen“ 52
3.3  Handlungsfeld 3: „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ 102
3.4  Handlungsfeld 4: „Mobilität und Logistik werden klimaneutral“ 128
3.5  Handlungsfeld 5: „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ 171
3.6  Handlungsfeld 6: „Kommunale und zivilgesellschaftliche  Transformation zur Kli -
maneutralität erreichen“ 191
Aktionsplan Klimaschutz Köln

3
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1  Einflussbereich der unterschiedlichen Akteur*innen   10
Abbildung 2  Die Zielbeiträge je Handlungsfeld 11
Abbildung 3  Zusammenhang der Portfolios mit dem Aktionsplan 12
Abbildung 4  Die Handlungsschwerpunkte eingeordnet nach Wirtschaftlichkeit und Wirkungszeitraum  
im Aktivitätenportfolio. Die Kreisgröße entspricht der Einsparung in Tonnen CO2 13
Abbildung 5  Komponenten des Aktionsplans Klimaschutz 15
Abbildung 6  Übersicht des kommunal beeinflussbaren Einsparpotenzials im Verhältnis zum  
Reduktionspotenzial je Handlungsfeld 16
Abbildung 7  Übersicht zum Aktionsplan Klimaschutz 17
Abbildung 8  Zuordnung der Handlungsschwerpunkte nach Wirkung 18
Abbildung 9  Aktivitätenportfolio - Köln klimaneutral 2035: Zuordnung der Vorhaben des Aktionsplans  
von Verwaltung und städtischen Beteiligungen anhand der Systematik des  
Fachgutachtens  
19
Abbildung 10 Darstellung der Potenzialfläche “Köln-Worringen” 89
Abbildung 11 Darstellung der Potenzialfläche “Köln-A57”  89
Abbildung 12 Dekarbonisierung der Wärmenetze Köln 94
Abbildung 13 Unterstützungsbedarf bei der Wärmewende 95
Abbildung 14 Qualitative Entwicklung der THG-Emissionen der KVB (Scope 1 +2) 165
Aktionsplan Klimaschutz Köln

4
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1  Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Gebäude und Quartiere werden klimaneutral 26
Tabelle 2  Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Klimaneutrale Energieversorgung erreichen  62
Tabelle 3  Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Arbeiten und Wirtschaften erfolgen  
klimaneutral  108
Tabelle 4  Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Mobilität und Logistik werden klimaneutral  136
Tabelle 5  Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Klimaneutralen Lebensstil und Bildung  
fördern  176
Tabelle 6  Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Kommunale und zivilgesellschaftliche  
Transformation zur Klimaneutralität erreichen 196
Aktionsplan Klimaschutz Köln

5
Aktionsplan Klimaschutz  Köln
Abkürzungsverzeichnis
AKW  Außenklärwerken
AVG  Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH
AVR  Arbeitsvertragsrichtlinien
AWB  Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
BAB  Bundesautobahn
BAFA  Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
BEW  Bundesförderung für effiziente Wärmenetze
BHKW  Blockheizkraftwerk
BMDV  Bundesministerium für Digitales und Verkehr
BNE  Bildung für nachhaltige Entwicklung
DGE  Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V .
Difu  Deutsches Institut für Urbanistik
EEG  Erneuerbare-Energien-Gesetz 2023
FNP  Flächennutzungsplan
FW  Fernwärme
GAG  GAG Immobilien AG
GEG  Gebäudeenergiegesetz
GWK  Großklärwerk
HGK  Häfen- und Güterverkehrsbetriebe  AG
HLF  Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
KBW  KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH
KfW  Kreditanstalt für Wiederaufbau
KMU  kleine und mittlere Unternehmen
KsNI  Klimaschonende Nutzfahrzeuge und Infrastruktur
Koelnmesse Koelnmesse GmbH
KVB  Kölner Verkehrsbetriebe AG
kWh  Kilowattstunde
KWP  Kommunale Wärmeplanung
kWp  Kilowatt-Peak
LEP NRW  Landesentwicklungsplan NRW
LOI  Letter of Intent

6
Aktionsplan Klimaschutz Köln
MIV  motorisierter Individualverkehr
MWp  Megawatt-Peak
NKI  Nationale Klimaschutzinitiative
NEF  Notarzteinsatzfahrzeug
PPA  Power Purchase Agreement
PV-FFA  Photovoltaik-Freiflächenanlagen
RE  RheinEnergie AG
RNG  Rheinische NETZGesellschaft mbH
RTW  Rettungswagen
StEB  Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
SWK  Stadtwerke Köln
t CO2 eq/a Tonnen CO 2-Äquivalent pro Jahr
THG  Treibhausgas
UVPG  Gesetz übder die Umweltverträglichkeitsprüfung
WEA  Windenergieanlagen
WindBG  Windenergieflächenbedarfgesetz
WPG  Wärmeplanungsgesetz

7
Vorwort zum “ Aktionsplan Klimaschutz” 
Herr Beigeordneter William Wolfgramm
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserin, lieber Leser,
Köln hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu werden. Und 
die gute Nachricht ist: es ist möglich. Aber es erfordert enorme Anstren-
gungen aller Akteur*innen. Der Rat der Stadt Köln hat im Dezember 
2022 das Gutachten „Klimaneutrales Köln 2035“ als Handlungsrah -
men für die Gesamtstadt beschlossen. Doch welchen Beitrag kann die 
Stadtverwaltung selbst mit ihren Beteiligungsgesellschaften leisten? 
Welche klimaschutzwirksamen Aktivitäten können wir umsetzen oder 
fortführen, welche intensivieren und weiterentwickeln?
Der vorliegende „Aktionsplan Klimaschutz“ beantwortet diese Fragen 
im Hinblick auf die nähere Zukunft und gibt Einblick in weitere Schritte, die bereits jetzt auf den Weg ge -
bracht werden, um mittel- und langfristige Umsetzungserfolge zu erzielen. Damit stellt sich die Stadt Köln 
der Herausforderung, das Handeln der Verwaltung und das Wirtschaften städtischer Beteiligungen systema-
tisch im Hinblick auf Klimaschutz aufzubereiten und damit transparent und strategisch steuerbar zu machen. 
Der „Aktionsplan Klimaschutz“ ist damit Ergebnis eines intensiven Prozesses, an dem alle Dezernate sowie 
große Beteiligungsgesellschaften mitgewirkt haben, um die klimaschutzwirksamen Vorhaben zu systemati -
sieren und auf die Zielsetzung gesamtstädtischer Klimaneutralität auszurichten. Er bietet Orientierung bei der 
Gewichtung klimaschutzwirksamer Vorhaben in den Arbeits- und Ressourcenplanungen von Verwaltung und 
Beteiligungen für die nächsten Jahre.
Auch stellt er nicht nur den Status quo fest, sondern setzt klare Impulse für mehr und konsequenten Klima -
schutz. Er ist dazu angelegt, kontinuierlich fortgeschrieben und stets weiterentwickelt zu werden, sobald die 
Umsetzungserfolge messbar sind, um weitergehende konkrete Ziele und Meilensteine zu definieren.
Das Monitoring bauen wir nun auf, um regelmäßig feststellen zu können, wo wir uns schon höhere Ziele 
stecken können, als sie heute im Aktionsplan Klimaschutz formuliert sind, und wo wir unsere Anstrengungen 
noch intensivieren müssen.
Das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität im gesamten Stadtgebiet erfordert das Handeln, die Beteiligung 
und die Veränderungsbereitschaft der gesamten Stadtgesellschaft. Nur gemeinsam lässt sich eine zukunfts-
fähige und lebensfähige Stadt schaffen. Dafür benötigen wir den Austausch und die Zusammenarbeit mit 
weiteren großen Akteur*innen in Köln zu ihren Aktionsplänen, damit wir gemeinsam als Verantwortungsträ -
ger*innen weitere Schritte im Transformationsprozess zu einer klimaneutralen Stadt Köln einleiten.
William Wolfgramm 
Beigeordneter für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln 
Aktionsplan Klimaschutz Köln
Quelle: Martina Goyert

8
8Einleitung
1 Einleitung
Mit Beschluss des Rates der Stadt Köln vom 08.12.2022 wurde die Verwaltung beauftragt, aus den gutachter-
lichen Empfehlungen und den vorgeschlagenen Instrumenten (Band 2 des Fachgutachtens „Köln Klimaneut-
ral 2035“) konkretisierende Maßnahmenpakete für einen Aktionsplan Klimaschutz abzuleiten und diesen dem 
Rat zur Beschlussfassung vorzulegen.
Mit dem vorliegenden Aktionsplan Klimaschutz werden die gutachterlichen Empfehlungen in ein umfangrei -
ches, konkretes Maßnahmenpaket in Form von Steckbriefen der Verwaltung und städtischer Beteiligungen 
mit großem Einfluss auf die gesamtstädtischen Treibhausgaseinsparziele übersetzt. Damit wird erstmals ver-
waltungsübergreifend dargestellt, welche klimaschutzwirksamen Beiträge die Stadt Köln sowie städtische 
Beteiligungen aktuell bereits leisten oder planen fortzuführen, die auf die gesamtstädtischen Klimaziele ein -
zahlen.
Der Aktionsplan Klimaschutz beleuchtet das Handeln von Verwaltung und Beteiligungen systematisch im 
Hinblick auf die Transformation zur Klimaneutralität. Dabei folgt der Aktionsplan den drei strategischen Haupt-
zielen Effizienz - der Reduktion von Energie- und Ressourcenbedarfen durch Technik, Konsistenz - einem 
planvollen, langfristig orientierten Vorgehen und Suffizienz - der Reduktion von Energie- und Ressourcenbe -
darfen durch Einsparung. Durch SMARTe Ziel- und Zwischenzieldefinitionen (spezifisch, messbar, akzeptiert, 
realistisch, terminiert) werden klimaschutzwirksame Beiträge transparent und strategisch steuerbar. Die Dar-
stellung der Vorhaben orientiert sich an den Handlungsfeldern des Fachgutachtens und umfasst sowohl die 
aktuellen und geplanten Aktivitäten der Stadtverwaltung, als auch die städtischer Beteiligungen, welche ein 
großes Einflusspotenzial auf die Minderung der Treibhausgasemissionen haben. 
Kapitel 2 beschreibt den Weg zum Aktionsplan Klimaschutz: In Abschnitt 2.1 werden zunächst die Ergebnisse 
des Fachgutachtens „Köln Klimaneutral 2035“ aus 2022 im Überblick aufbereitet, um die Basis der gesamt -
städtischen Treibhausgasminderungsstrategie darzustellen. Abschnitt 2.2 grenzt das Einflusspotenzial der 
Stadtverwaltung und der Beteiligungen gegenüber den gesamtstädtischen Zielen ab und skizziert die Logik 
des Aktionsplans Klimaschutz als Ergebnis eines umfassenden Operationalisierungsprozesses. 
Sodann folgt mit Kapitel 3 der eigentliche Aktionsplan Klimaschutz, jeweils pro Handlungsfeld als Synop -
se der Vorhaben der Verwaltung und der städtischen Beteiligungen. Die Abschnitte für jedes Handlungsfeld 
beginnen mit einer kurzen Lesehilfe, einer Übersichtsgrafik über die Laufzeiten der Vorhaben sowie einer 
tabellarischen Darstellung der zentralen Eckdaten wie Zielkennzahlen, Treibhausgasminderungspotenziale 
und Kosten. Anschließend folgen Steckbriefe mit detaillierten Darstellungen der einzelnen Vorhaben wobei 
erst die Steckbriefe aufgelistet sind, die den direkten Einflussbereich betreffen und dann die den indirekte 
Einflussbereich betreffen. Als Anlagen sind eine Gesamtübersicht über alle Handlungsfelder sowie jeweils 
separate Übersichtstabellen je für die Vorhaben der Stadtverwaltung und die der städtischen Beteiligungen 
zu finden.
In Summe führt das Portfolio des Aktionsplans Klimaschutz zu einem jährlichen Einsparziel in Höhe von 1,14 
Millionen Tonnen CO2eq. Wie ist diese Zahl nun zu bewerten? Laut gutachterlicher Berechnungen können 
die Verwaltung gemeinsam mit den städtischen Beteiligungen einen Beitrag von 2,7 bis maximal 3,5 Millio -
nen Tonnen CO2eq pro Jahr zum gesamtstädtischen Emissionsminderungsziel leisten. Mit dem als Wirkung 
dieses Aktionsplans Klimaschutz berechneten Beitrag wird eine Zielerreichungsquote von ca. 42 % bezogen 
auf den unteren Rand des Zielkorridors realisiert. Es lässt sich nicht bestreiten, dass dieses Ergebnis ein In -
dikator dafür ist, dass Klimaschutz noch konsequenter in das Handeln der Verwaltung und das Wirtschaften 
der städtischen Beteiligungen integriert werden muss. Gleichwohl ist dieser Wert jedoch als sehr konserva -
tiv einzuordnen: zum einen war es trotz aller Anstrengungen noch nicht abschließend möglich, belastbare

9
9Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz
2   Der Weg zum Aktionsplan
Dieses Kapitel beschreibt kurz die wesentlichen Inhalte des Gutachtens „Köln klimaneutral 2035“ aus dem 
Jahr 2022 (2547/2022), dessen Band 2 die zentrale Grundlage für den hier vorliegenden Aktionsplan Klima -
schutz bildet. Darauf aufbauend werden die Inhalte und die Struktur des Aktionsplans Klimaschutz erläutert.
2.1 Die Basis: Gutachten „Köln klimaneutral 2035“
Das Gutachten für ein klimaneutrales Köln beschreibt Maßnahmen, Aktivitäten sowie Entscheidungs- und 
Handlungsparameter zum Erreichen der Klimaneutralität bis 2035. Die Verwaltung hatte in 2021 die Erstellung 
des Gutachtens für ein klimaneutrales Köln beauftragt und einen breit angelegten Beteiligungsprozess des 
Kölner Klimarats und seiner Projektgruppen koordiniert.
Das Gutachten des fachlich-wissenschaftlichen Konsortiums bildet einen, alle Akteursebenen umfassenden, 
integrierenden Wegweiser für die Transformation der Stadt Köln (Band 1 des Gutachtens). Dabei zeigt die 
Strategie einen möglichen Weg für eine gesamtstädtische, bilanzielle Klimaneutralität aus heutiger Perspekti-
ve auf und ist daher als lebendiger Prozess zu verstehen, der einer dynamischen Entwicklung unterliegt. Das 
Maßnahmenportfolio (Band 1 des Gutachtens) und das Aktivitätenportfolio bestehend aus konkreten Hand -
lungsempfehlungen für die Stadtverwaltung (Band 2 des Gutachtens) bilden den Einstieg für die Operationa-
lisierung des Beitrags der Verwaltung der Stadt Köln und der städtischen Beteiligungen.  
Kommunaler Einflussbereich
Das Gutachten benennt drei Entscheidungsebenen mit deren jeweiligen Einflussbereichen zum Erreichen der 
Klimaneutralität (vgl. Abbildung 1): 
1.  Auf der übergeordneten Entscheidungsebene Bund, Land und EU werden wichtige Rahmenbedingungen 
gesetzt. 
2. Die Bürger*innen und Unternehmen (Marktakteur*innen) gestalten aktiv z.B. durch Investitionsentschei -
dungen, Beteiligung und Konsum- und Entscheidungsverhalten. 
Treibhausgasminderungspotenziale auf Ebene jedes einzelnen Vorhabens abzubilden. Teilweise ist dies auf 
mangelnde Datenverfügbarkeit zurückzuführen, teilweise sind Potenziale noch gar nicht erfasst, da Strategie-
prozesse laufen (beispielsweise „Besser durch Köln“ oder die Erstellung einer Sanierungsstrategie für den 
städtischen Gebäudebestand) und Vorhaben daher nur exemplarisch erfasst wurden. Mit der parallel geplan-
ten Einführung eines Klimaschutz-Monitorings wird eine detailliertere Erfassung erfolgen. Aus dem Monito -
ring werden zukünftig auch die Bedarfe für die Fortschreibung des Aktionsplans Klimaschutz abzuleiten sein.
Bei der Darstellung der Kosten bildet der Aktionsplan Klimaschutz jeweils ab, in welcher Höhe bereits eine 
Finanzierung in der aktuellen Haushaltsperiode (Verwaltung) oder in aktuellen Wirtschaftsplänen (städtische 
Beteiligungen) gegeben ist. Darüber hinaus konnte in vielen Fällen bereits eine Prognose zu den zukünfti -
gen Finanzierungsbedarfen getroffen werden, die als Einordnung zukünftig zu erwartender Finanzbedarfe, 
auch zur Einordnung der Vorhaben im Verhältnis zueinander, zu betrachten sind. Nicht in diesem Aktionsplan 
Klimaschutz dargestellt sind die Kosteneinsparungen durch Effizienz- und auch Suffizienzmaßnahmen wie 
energetische Sanierung oder die Umstellung auf erneuerbare Energien wie Eigenverbrauch von Photovol -
taik-Strom und erneuerbarer Wärme und damit einhergehend langfristige Vermeidung von CO 2-Abgaben auf 
fossile Brennstoffe. Ebenso ist die strategische Nutzung der Förderlandschaft zur Entlastung des Haushalts 
und der Budgets noch nicht gegengerechnet. Beides (Kosteneffizienzen, Förderung), sind bei der weiteren 
Bearbeitung und Weiterentwicklung, bspw. bei der Vorbereitung von Einzelbeschlüssen zu beachten.

10
10Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz
3. Der Konzern Stadt Köln handelt direkt und indirekt mit seiner Verwaltung und den städtischen Beteiligun-
gen. 
Wichtig ist: Klimaneutralität kann nur erreicht werden, wenn alle Entscheidungsebenen ihren Beitrag leisten. 
Weder die Verwaltung noch die städtischen Beteiligungen können durch eigenes direktes und indirektes Han-
deln das Ziel einer gesamtstädtischen Klimaneutralität erreichen.
Dennoch verfügt die Stadtverwaltung Köln mit ihren städtischen Beteiligungen über einen erheblichen Ein -
flussbereich zur Zielerreichung der Klimaneutralität. Der Begriff „Konzern Stadt Köln“ umfasst die Stadtver -
waltung, stadteigene Betriebe und städtische Beteiligungen. Er wird auf Maßnahmenebene verwendet, 
wenn direkt gehandelt werden kann.
Die nachfolgende Abbildung visualisiert die unterschiedlichen Einflussbereiche und beziffert zudem den Ein-
flussbereich der Aktivitätenempfehlungen (siehe hierzu Band 2: Köln Klimaneutral 2035 - Aktivitätenportfolio 
der Stadt Köln). 
Abbildung 1  Einflussbereich der unterschiedlichen Akteur*innen  (Quelle: Gutachten „Köln klimaneutral 
2035“)
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Erreichung der Klimaneutralität mit einer umfassenden Transformation 
der Stadtgesellschaft einhergehen muss, welche sowohl als systemische Aufgabe als auch als agiler Prozess 
verstanden werden muss. In dieser Transformation spielen der Konzern Stadt, Bürger*innen sowie Unter -
nehmen gleichermaßen eine wesentliche Rollen für ihre jeweiligen Einfluss- und Verantwortungsbereiche.

11
11Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz
THG-Einsparziele in den Handlungsfeldern im Überblick
Basierend auf dem Szenario wurden im Rahmen des Fachgutachtens THG-Reduktionsziele für die Handlungs-
felder
• Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
• Klimaneutrale Energieversorgung und -erzeugung erreichen
• Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
• Mobilität und Logistik werden klimaneutral
• Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
abgeleitet. Für das sechste Handlungsfeld „Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klima -
neutralität erreichen“ wurde kein Reduktionsziel berechnet, da dieses Handlungsfeld den stadtgesellschaftli-
chen Transformationsprozess betrachtet. Durch diesen sind keine direkten Einsparungen zu erwarten, jedoch 
tragen die Maßnahmen indirekt, beispielsweise durch die Schaffung der erforderlichen Strukturen und Rah -
menbedingungen, zu den THG-Einsparungen der anderen Handlungsfelder bei. Die Logik der Handlungsfelder 
wird im Aktionsplan Klimaschutz erneut aufgegriffen.
Abbildung 2 Die Zielbeiträge je Handlungsfeld (Quelle: Gutachten „Köln klimaneutral 2035“)

12
12Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz
Abbildung 3 Zusammenhang der Portfolios mit dem Aktionsplan (Quelle: Gertec Ingenieurgesellschaft)
Portfolioplan im Überblick
Im Rahmen des Fachgutachtens wurde das Instrument des Maßnahmenportfolios eingeführt, das durch 100 
konkrete, in Zusammenarbeit mit den Projektgruppen des Kölner Klimarats erarbeitete, Aktivitätenempfehlun-
gen ergänzt und auf das Ziel Klimaneutralität bis 2035 ausgerichtet wurde. Für den Aktionsplan Klimaschutz 
bildet dieses Portfolio ein Strukturierungsinstrument. Abbildung 3 zeigt die Logik der Übersetzung vom ge -
samtstädtischem Maßnahmenportfolio über das Aktivitätenportfolio für die Stadtverwaltung hin zum Aktions-
plan Klimaschutz. Die Struktur ermöglicht die laufende Erweiterung und Aktualisierung im Prozess sowie den 
Einsatz im Rahmen des Monitorings, um den Umsetzungsstatus auf verschiedenen Aggregationsebenen zu 
dokumentieren.
Kosten-Nutzen-Analyse
Im Rahmen der Kosten-Nutzen-Analyse des Fachgutachtens wurden – sofern möglich – THG-Einsparungen 
für die Handlungsschwerpunkte berechnet. Abbildung 4 stellt die zentralen Ergebnisse aus der Analyse der 
CO2-Vermeidungskosten auf der einen Seite und vermiedenen Umweltkosten sowie regionalen Wertschöp -
fungseffekten (Mehrgewinne bei Unternehmen, Kommunale Mehreinnahmen, Steigerung Nettoeinkommen) 
auf der anderen Seite dar. Die Betrachtung der Nutzenaspekte der CO 2-Reduktion gilt es gleichermaßen 
in einem Abwägungsprozess zu berücksichtigen, da die vereinfachte Priorisierung der Aktivitäten anhand 
des Kriteriums „€ pro eingesparte Tonne CO2“ der Komplexität der Aufgabenstellung im Zusammenhang mit 
einer Klimaneutralität nicht gerecht wird. Auf Ebene der Handlungsschwerpunkte wird auf Grundlage, der im 
Rahmen der Kosten-Nutzen-Analyse ermittelten Kriterien, eine Priorisierung erstellt, indem die CO 2-Einspa-
rung, der Wirkungszeitraum und die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Schwerpunkte in Beziehung zueinander 
gesetzt werden.
Anmerkungen zu Abbildung 2:
Abbildung  2 visualisiert den Anteil jedes Handlungsfelds am gesamtstädtischen THG-Minderungsziel. Bei den 
THG-Reduktionszielen sind die nachfolgenden Aspekte zu berücksichtigen: Das Handlungsfeld „Gebäude 
und Quartiere werden klimaneutral“ beinhaltet nur die Effizienzgewinne für energetische Modernisierun -
gen der Gebäudehülle. Die Umstellung der Wärmeversorgung, die daraus resultierenden Reduktionsbeiträge 
sowie die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien werden im Handlungsfeld „Klimaneutrale Energie -
versorgung und -erzeugung erreichen“ berücksichtigt. Durch die Transformation des Mobilitätssektors zur 
Elektromobilität ist die klimaneutrale Stromerzeugung eng mit dem Mobilitätssektor verknüpft. Das Hand -
lungsfeld „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ betrachtet nur die nach der Territorialbilanz an -
setzbaren Reduktionsbeiträge in den Bereichen Energie, Wohnen und Mobilität. Der Bereich Ernährung und 
Konsum wird somit nicht berücksichtigt. Damit ist der Beitrag mit lediglich 0,4 Million Tonnen pro Jahr sehr 
konservativ angesetzt. Von dem Handlungsfeld „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ geht zusätz-
lich eine hohe Querschnittswirkung aus und trägt zur Akzeptanzsteigerung bei.

13
13Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz
Abbildung 4 Die Handlungsschwerpunkte eingeordnet nach Wirtschaftlichkeit und Wirkungszeitraum im 
Aktivitätenportfolio. Die Kreisgröße entspricht der Einsparung in Tonnen CO 2 (Quelle: Gutach-
ten „Köln klimaneutral 2035“)
Hinweise zur Interpretation der Abbildung 4:
• Die Handlungsschwerpunkte werden als Kreise dargestellt.
• Die Y -Achse (vertikale Ebene) gibt die Wirtschaftlichkeit des Handlungsschwerpunktes an. Je niedriger ein 
Handlungsschwerpunkt vertikal verortet ist, desto höher ist die Wirtschaftlichkeit.
• Die X-Achse (horizontale Ebene) gibt den Wirkungszeitraum an und setzt diesen mit den 1,5 Grad und 
1,75 Grad-Zielen in Verbindung. Je weiter links ein Handlungsschwerpunkt verortet ist, desto kurzfristiger 
entfaltet dieser seine Wirkung. Auch die rechts angesiedelten Schwerpunkte entfalten schon früher ihre 
Wirkung, jedoch benötigen diese zumeist längere Vorlaufzeiten sowie ein größeres politisches und ge -
sellschaftliches Engagement.
• Die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens können nur mit der Hebung der Potenziale aller Handlungs-
schwerpunkte erreicht werden.
2.2 Ergebnis der Operationalisierung: Was ist der Aktionsplan 
Klimaschutz?
Basierend auf dem Fachgutachten „Köln Klimaneutral 2035“ und den darin enthaltenen Maßnahmen und 
Aktivitätenempfehlungen wurde der hier vorliegende Aktionsplan Klimaschutz aufgestellt. Dieser umfasst 
laufende und geplante Aktivitäten der Stadtverwaltung Köln sowie städtischer Beteiligungen mit großem 
Einfluss auf die gesamtstädtischen Treibhausgasminderungspotenziale. Die Darstellung erfolgt in Form von 
Steckbriefen, die die Vorhaben jeweils inhaltlich skizzieren, einen Überblick über konkrete Zielsetzungen der 
kommenden Jahre geben sowie die notwendigen finanziellen Ressourcen einordnen.

14
14Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz
Im Fachgutachten wurden die Treibhausgaseinsparpotenziale der Aktivitätenempfehlungen dem direkten und 
indirekten Einflussbereich der Stadtverwaltung zugeordnet und ins Verhältnis zum Gesamtreduktionspotenzial 
gesetzt. Die Aktivitätenempfehlungen des direkten Einflussbereichs machen ca. 3 % und die des indirekten 
Einflussbereichs weitere 12 % am Gesamtreduktionspotenzial aus. Der vorliegende Aktionsplan Klimaschutz 
betrachtet hingegen den Einflussbereich der Stadtverwaltung sowie der städtischen Beteiligungen und be -
schränkt sich dabei nicht auf die Aktivitätenempfehlungen des Gutachtens (vgl. Abbildung 5). 
Direkte Einflussmöglichkeiten bezeichnen den unmittelbaren Einfluss der Stadt Köln als Organisation auf ihre 
eigenen Emissionen. Eine zentrale Rolle spielen hier die Sanierung der eigenen Liegenschaften, die Trans -
formation des Fuhrparks, die Beschaffung sowie die Potenziale zur Energieeinsparung und zur Erzeugung 
erneuerbarer Energien, sowohl Photovoltaik auf den Dächern als auch die klimaneutrale Wärmeversorgung 
der eigenen Liegenschaften gemäß kommunaler Wärmeplanung. 
Indirekte Einflussmöglichkeiten bezeichnen den mittelbaren Einfluss der Stadt Köln auf die Umsetzung von 
Maßnahmen (vor allem von Dritten). Zum indirekten Einflussbereich zählen zum Beispiel regulative Maß -
nahmen wie verbindliche energetische Standards, Festsetzungen in Bebauungsplänen, spezifische Förder -
programme mit einer direkten Kopplung an nachgewiesene Emissionsminderungen, die Aufstellung einer 
kommunalen Wärmeplanung oder die Unterstützung von Maßnahmen von Marktakteur*innen (Unterneh -
men, Bürger*innen, Zivilgesellschaft). Sie bergen eine begründete Wahrscheinlichkeit zur Reduktion der THG-
Emissionen, sind jedoch insgesamt von der Umsetzung Dritter abhängig. Dabei ist zu berücksichtigen, dass 
sich die Gesamtstadt Köln in ihrem stadtgesellschaftlichen Transformationsprozess in einem Spannungsfeld 
zwischen lokalen, nationalen und internationalen Prozessen und Rahmenbedingungen befindet. 
Beiträge der städtischen Beteiligungen: Städtische Beteiligungen sind im Rahmen ihres Auftrags der Bereit-
stellung von Dienstleistungen der kommunalen Daseinsvorsorge ganz wesentliche Umsetzungspartner*in -
nen der Kommune. Die Dekarbonisierung dieser Unternehmen sowie ihrer Produkte spielen eine besonders 
gewichtige Rolle bei der Adressierung der gesamtstädtischen Klimaneutralitätsziele.
Quantifizierung der finanziellen Ressourcen:  Die Vorhaben werden in Bezug auf die finanziellen Ressourcen 
jeweils so dargestellt, dass transparent wird, inwieweit sie in der laufenden Haushaltsperiode 2023/24 (Stadt-
verwaltung) und in den aktuellen Wirtschaftsplänen (städtische Beteiligungen) bereits geplant sind. Wo es 
möglich ist, werden darüber hinaus Gesamtkosten oder Kosten zur Fortsetzung der Vorhaben in den nächsten 
Jahren quantifiziert. Diese dienen der Einordnung zukünftiger Mittelbedarfe, sind aber keinesfalls als Vorgriff 
auf zukünftige Haushaltsperioden zu verstehen. Das ermittelte erforderliche Finanzvolumen bildet in seiner 
Gesamtheit eine erste Tendenz der zu erwartenden Kosten ab und ist nicht als abschießend zu betrachten. 
Hinter in ihrem Planungsfortschritt sehr reifen Projekten liegen Kostenprognosen mit höherem Konkretisie -
rungsgrad als bei Vorhaben, die die Entwicklung einer konkreten Umsetzungsplanung zum Gegenstand haben 
und im Rahmen derer eine Kostenermittlung erst durch Datenaufbau stattfinden kann. Teilweise sind erheb-
liche Kostentreiber – beispielsweise Kosten der Umsetzung im Bereich der Mobilität – nicht aufgenommen, 
da aktuell laufenden Prozessen mit dem Aktionsplan Klimaschutz nicht vorgegriffen werden soll und kann 
(zum Beispiel „Besser durch Köln“ , geplante Schlüsselprojekten der Stadtstrategie oder Kommunale Wärme-
planung).
Zur vollständigen Einordnung der Kosten ist erforderlich, die finanziellen Einsparungen durch Energieeffizienz 
oder erneuerbare Energien sowie die Entlastungsmöglichkeiten durch die Förderkulisse auf Landes-, Bundes- 
und EU-Ebene mit in den Blick zu nehmen. Es ist abzusehen, dass mit dem am 09.08.2023 von der Bundes-
regierung beschlossenen Wirtschaftsplan für einen Klima- und Transformationsfonds (KTF) zur Förderung der 
Energiewende und des Klimaschutzes kurzfristig über aktuell bestehende Förderprogramme hinaus Mittel für 
Kommunen zu Verfügung stehen und/oder einwerbbar sein werden.

15
15Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz
1 Paar, Angelika et al. 2022: Klimaschutzpotenziale in Kommunen, Umweltbundesamt
Abbildung 5 Komponenten des Aktionsplans Klimaschutz (Quelle: Stadt Köln)
Ziel ist, durch systematische Prüfung der Förderkulisse und durch das Einwerben der entsprechenden Mittel 
verstärkt Anstrengungen zur Entlastung des städtischen Haushalts zu unternehmen und die Umsetzung des 
Aktionsplans gleichzeitig zu beschleunigen.
Einschätzung der Potenziale zur Reduktion der Treibhausgasemissionen
Für eine differenziertere Betrachtung wurde eine Abschätzung des Einflussbereichs der Stadtverwaltung 
und der hier berücksichtigten städtischen Beteiligungen ermittelt. Dabei wird eine ambitioniert-realistische 
Variante und eine maximale Variante unterschieden. Für beide Varianten bilden die Reduktionspotenziale je 
Handlungsfeld aus dem Fachgutachten die zentrale Grundlage. Der Einflussbereich wurde basierend auf den 
Ergebnissen des Projektes des Umweltbundesamtes (UBA) unter Beteiligung des Instituts für Energie und 
Umweltforschung (ifeu), Heidelberg1 sowie weiteren gutachterlichen Einschätzungen definiert. In diese gut -
achterliche Einschätzung sind unter anderem die Ergebnisse der umfangreichen Gespräche mit den Dezerna-
ten, Ämtern und Dienststellen der Stadtverwaltung sowie den städtischen Beteiligungen eingeflossen.
Teilweise werden Aktivitätenempfehlungen aus dem Gutachten mit diesem Aktionsplan noch nicht aufge -
griffen. Entweder handelt es sich um im Kosten-Nutzen-Wirkungsverhältnis geringer priorisierte Bereiche, 
Maßnahmen, die längere Vorlaufzeiten erfordern oder solche, denen aufgrund laufender Prozesse, nicht vor-
gegriffen werden kann und soll (bspw. Nachhaltiger Mobili-tätsplan „Besser durch Köln“). 
Diese zwei Varianten unterscheiden sich durch die angenommene Umsetzungswahrscheinlichkeit der Stadt 
Köln.

16
16Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz
Abbildung 6 Übersicht des kommunal beeinflussbaren Einsparpotenzials im Verhältnis zum Reduktions -
potenzial je Handlungsfeld (Quelle: Gertec Ingenieurgesellschaft)
Abbildung 6 zeigt das gesamte Reduktionspotenzial pro Handlungsfeld in Millionen Tonnen CO2eq (blaue Säu-
len) und stellt das maximale (gelbe Säulen) sowie das ambitioniert-realistische (orange Säulen) Einsparpoten-
zial der Stadt Köln mit den städtischen Beteiligungen vergleichend daneben. Bei der Maximalbetrachtung 
wird unterstellt, dass die notwendigen Rahmenbedingungen für eine effiziente und erfolgreiche Umsetzung 
der laufenden und zukünftigen Projekte gegeben sind. Zentrale Veränderungen der Rahmenbedingungen des 
Umfelds sind beispielsweise gesetzliche Regulierung auf übergeordneter Ebene (Land, Bund, EU), Grundsatz-
beschlüsse sowie weitere Beschlüsse zur Umsetzung von Projekten, personelle und finanzielle Ressourcen, 
zentrale Koordinierung inkl. transparentes Vorgehen und ämterübergreifender Wissensaustausch bei Quer -
schnittsaufgaben, Datenverfügbarkeit im Hinblick auf Bereitstellung und Weitergabe sowie der Ausbau der 
Kooperation aller Dienststellen und städtischen Beteiligungen.
Einschätzung der Quantifizierung der Treibhausreduktionspotenziale
Aus der ambitioniert-realistischen Betrachtung ergibt sich ein kommunaler Einflussbereich von ca. 30 Prozent 
(=2,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr) und bei Maximalbetrachtung von ca. 39 Prozent (=3,5 Mil -
lionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr) am auf das gesamtstädtischen Treibhausgasminderungspotential im 
gesamten Stadtgebiet (vgl. linker Bereich der Abbildung 2). Die mit dem vorliegenden Aktionsplan vorgeleg -
ten dargestellten Vorhaben führen zu einem Beitrag von ca. 1,14 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr, 
von denen 63 Prozent auf die Stadtverwaltung und 37 Prozent auf die städtischen Beteiligungen entfallen. 
Der Beitrag von 1,14 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr muss dabei zunächst als Annäherungswert 
verstanden werden. Aufgrund mangelnder oder lückenhafter Datenverfügbarkeit konnten nicht alle Vorhaben 
individuell bilanziert werden. Vielmehr musste im Rahmen der Erfassung der Treibhausgasminderungspoten-
tiale auf aktuelle Studien zurückgegriffen und entsprechende Annahmen getroffen werden, um eine Einord -
nung der Vorhaben im Verhältnis zueinander darstellen zu können. Teilweise sind wesentliche Bereiche, wie 
die Einsparpotentiale der Sanierung der städtischen Gebäude oder der Bereich der Mobilität nicht oder nicht 
vollumfänglich hinsichtlich der THG-Einsparpotentiale quantifiziert, da dies Gegenstand laufender Strategie -
entwicklungen, wie des Prozesses zum nachhaltigen Mobilitätsplan „Besser durch Köln“ , ist.

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17Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz
Abbildung 7 Übersicht zum Aktionsplan Klimaschutz (Quelle: Jung Stadtkonzepte, Gertec Ingenieurgesell -
schaft)
Im Rahmen der Entwicklung der Sanierungsstrategie (vgl. ) erfolgen weiterführende Betrachtungen der 
konkreten THG-Einsparpotentiale im Gebäudebestand der Stadt Köln. Hinsichtlich der städtischen Beteiligun-
gen sind die Sanierungsstrategien im vorliegenden Aktionsplan nur sehr punktuell quantifiziert. Es ist zu er -
warten, dass die tatsächlichen THG-Minderungspotentiale erheblich größer sind, als auf Basis der vorläufigen 
Datenlage ermittelt werden konnte.
In Bezug auf den Mobilitätssektor wurde mit der Gesamtstrategie „Köln klimaneutral 2035“ ein Anteil des 
Mobilitätssektors am THG-Einsparpotential auf dem gesamten Stadtgebiet von ca. 2,2 Millionen t CO2 eq/a 
berechnet. Im vorliegenden Aktionsplan konnte die Darstellung von Beiträgen, die auf das Minderungsziel bei 
der Mobilität einzahlen, unterproportional berücksichtigt werden.
Mit der Entwicklung des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ (vgl. ) koordiniert die Verwal -
tung derzeit einen Strategieprozess mit breit angelegter Akteursbeteiligung, um die Mobilität der Zukunft in 
Köln zu definieren. Die Beiträge und die Rolle des Konzerns Stadt Köln (Verwaltung und städtische Beteiligun-
gen) bei der Transformation des Mobilitätssektors in Köln wird nach Abschluss dieses Strategieprozesses, der 
noch bis 2025 läuft, konkret vorliegen. Diesem Prozess konnte hier noch nicht vorgegriffen werden.
Für eine ganzheitliche Betrachtung des Fuhrparks der Stadtverwaltung sieht der Steckbrief 2 im Handlungs -
feld Mobilität (vgl. ) die Herstellung einer Datengrundlage vor, auf deren Basis anschließend eine Bewer -
tung des Umfangs der Einsparpotentiale vorgenommen werden kann. 
Um das THG-Minderungspotential auf Ebene des Konzerns Stadt Köln bewerten zu können, werden Daten 
zu den Transformationsstrategien der Fuhrparks der städtischen Beteiligungen benötigt. Insofern ist im Hand-
lungsfeld Mobilität eine deutlich höhere Einsparung zu erwarten, als bisher ermittelt werden kann.
In den einführenden Abschnitten des Kapitels 3 wird die Einordnung der Treibhausgasminderungspotentiale 
für jedes Handlungsfeld nochmals separat transparent gemacht.

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18Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz
Abbildung 8 Zuordnung der Handlungsschwerpunkte nach Wirkung (Quelle: Gertec Ingenieurgesellschaft)
Große Hebel: Gegenüberstellung der Potenziale und Quantifizierung des Einflusspotenzials
Durch die Gegenüberstellung der zuvor identifizierten Potenziale durch THG-Einsparung sowie der Einfluss -
möglichkeiten, lassen sich Handlungsschwerpunkte identifizieren, die sich einerseits durch eine hohe THG-
Einsparung, eine strukturelle Wirkung andererseits und ein hohes Handlungspotenzial in der Verwaltung und 
der städtischen Beteiligungen auszeichnen. In der nachfolgenden Abbildung 8 werden die Handlungsschwer-
punkte entsprechend ihrer Wirkung differenziert dargestellt:
• Direkter Einflussbereich Konzern Stadt Köln:  Handlungsschwerpunkte mit direktem Einflussbereich der 
Stadtverwaltung Köln und ihrer städtischen Beteiligungen sind wichtig, da dort Klimaneutralität mit Vor -
bildcharakter umgesetzt werden kann – auch wenn die damit erzielten THG-Einsparungen bezogen auf die 
erforderliche Gesamtreduktion gering sind.
• THG-Reduktionspotenzial sehr hoch oder hoch: Hier werden die Handlungsschwerpunkte benannt, die ein 
sehr hohes oder hohes Reduktionspotenzial aufweisen.
• THG-Reduktionspotenzial mittel: Hier werden die Handlungsschwerpunkte benannt, die ein mittleres Re-
duktionspotenzial aufweisen.
• Hohe strukturelle Wirkung: Es handelt sich um Handlungsschwerpunkte, die keinen direkten Beitrag zur 
THG-Reduktion leisten, jedoch die strukturelle Veränderung in Richtung Klimaneutralität begünstigen.
Im nachfolgenden Kapitel wird der Aktionsplan Klimaschutz der Stadtverwaltung Köln sowie städtischer Be -
teiligungen mit hohem Einfluss auf das gesamtstädtische Treibhausgasminderungspotenzial differenziert 
nach Handlungsfeldern in Form von Steckbriefen dargestellt. Dabei werden zu Beginn jedes Handlungsfelds 
die großen Hebel anhand der zuvor beschriebenen Logik herausgestellt und die Quantifizierung von Treib -
hausgasminderungspotenzialen sowie der finanziellen Ressourcen eingeordnet.

19
19Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen
3 Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteili-
gungen
Nachfolgend wird der Aktionsplan der Stadtverwaltung Köln differenziert nach Handlungsfeldern dargestellt. 
Abbildung 9 zeigt die Einordnung der Aktivitäten des Aktionsplans anhand der Systematik des Fachgutach -
tens. Die hellgelben Felder stellen die Aktivitäten der Verwaltung dar und die hellroten Felder zeigen die Ak -
tivitäten der ausgewählten Beteiligungsunternehmen im Konzern Stadt Köln. Die nachfolgenden Abschnitte 
dieses Kapitels beinhalten jeweils pro Handlungsfeld eine kurzen Synopse, eine Übersichtsgrafik über die 
Laufzeiten der Vorhaben sowie eine tabellarischen Darstellung der Kernpunkte, der quantifizierbaren Ziele, 
der THG-Minderungspotentiale und Kosten. Die Vorhaben und Steckbriefe sind dabei gruppiert nach direktem 
bzw. indirektem Einflussbereich der Stadtverwaltung, gefolgt von den städtischen Beteiligungen.
Aktivitätenportfolio - Köln Klimaneutral 2035
mit Bezug zum Aktionsplan 2023
1. Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
1.1. Öffentliche Gebäude und Anlagen
1.1.1. Maßnahme:  Klimaneutraler Gebäudebestand Konzern Stadt Köln
1.1.1.1. Entwicklung und Umsetzung einer Strategie
zum klimaneutralen Gebäudebestand
1.1.1.1.1 Entwicklung einer Sanierungsstrategie für
Bestandsgebäude
1.1.1.1.2 Stadtweite Standards für städtische Gebäude
(klimaneutraler Betrieb) - Energieleitlinien
aktualisieren
1.1.1.1.3 Zukunft Bürgerhäuser/ -zentren
1.1.1.1.4 Energe�sche Sanierung 
der Zentralbibliothek  und der 11 
Stadtbibliotheken
1.1.1.1.5 Zirkuläres Bauen –
Bezirksrathaus Innenstadt
1.1.1.1.6 Sportstä �enmanagementsystem 
(SMS)
1.1.1.2. Sonderinitiativen zu nachhaltigem und
energieeffizientem Bauen
1.1.1.3. Fortführung LED-Austauschprogramm
Straßenbeleuchtung
1.1.1.4. Operationalisierung der Klimastrategie
der GAG Immobilien AG
1.1.1.5. Modernisierung der
Gebäudeinfrastruktur der AWB
Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
1.1.2. Maßnahme klimaneutraler sonstiger öffentlicher
Gebäudebestand
1.1.2.1. Klimaneutralitätspartnerschaft mit Trägern
anderer öffentlicher nicht-städtischer
Gebäude
1.2. Integrierte nachhaltige
Stadtentwicklung und Stadtplanung
1.2.1. Maßnahme: Stadtentwicklung und Stadtplanung klimaneutral gestalten
1.2.1.1. Fortschreibung von Klimaschutz-Leitlinien
1.2.1.2. Sanierungsquote erhöhen durch Integrierte
Quartierslösungen im Bestand
1.2.1.2.1 KfW 432 energe�sche 
Quartiersentwicklung
1.2.1.3. Fachliche Begleitung von Großprojekten
1.2.1.4. Erprobung flächenschonender ökologischer
und energieeffizienter Wohnmodelle
1.2.1.5. Nachverdichtung klimaneutral gestalten
1.2.1.6. Energetische Ertüchtigung des
denkmalgeschützten Gebäudebestands
1.2.1.6.1 Konzeptvergaben als 
Steuerungsinstrument für nachhal �ge 
Planungs- und Entwicklungskonzepte 
am Beispiel Petershof
1.2.1.6.2 Energe�sche Ertüch �gung 
des denkmalgeschützten 
Gebäudebestandes
1.2.1.7. KlimaVeedel der RheinEnergie AG
1.3. Klimafreundliche Bestandssanierung
1.3.1. Maßnahme: Modernisierung selbstgenutzter oder privat
vermieteter Wohngebäude
1.3.1.1. Köln Paket für die klimafreundliche
Bestandssanierung
1.3.1.2. Förderprogramm für die energetische
Sanierung privater Wohngebäude
1.3.1.3. Etablierung zielgruppenspezifischer
Beratungs- und Unterstützungsangebote
1.3.1.4. Qualitätsnetzwerk Klimaneutrale
Wohngebäudemodernisierung
1.3.1.5. Sonderinitiative Nachhaltiges Bauen in der
energetischen Gebäudemodernisierung
1.3.2. Maßnahme: Modernisierung gewerblich vermieteter Wohngebäude
1.3.2.1. Initiative zur Erhöhung der Sanierungsquote
für die Kölner Wohnungswirtschaft
1.3.2.2. „Allianz klimaneutrales Wohnen im Bestand“
– Kooperationsvereinbarung mit der
gewerblichen Wohnungswirtschaft
1.3.2.3. Modellprojekt Serielles Sanieren
("Energiesprong")
1.3.2.4. Klimabonus-Modell (Anreiz zur energetischen
Modernisierung von Wohnraum für
einkommensschwache Haushalte)
1.4. Klimaneutraler Neubau
1.4.1. Maßnahme: Nachhaltigen Neubau nicht-städtischer
Wohngebäude fördern
1.4.1.1. Klimaneutraler Neubau -
Unterstützungsangebote für private
Baufamilien
1.4.1.2. Mietwohnungsneubau zukunftsfähig
gestalten – Kooperationsvereinbarung und
Erfahrungsaustausch mit der
Wohnungswirtschaft
2. Klimaneutrale Energieversorgung erreichen
2.1. Energieversorgung im kommunalen Einflussbereich
2.1.1. Maßnahme: Dekarbonisierung der
Wärmeversorgung des Konzerns Stadt
Köln
2.1.1.1. Identifizierung EE-Wärme und
Abwärmepotenziale für Gebäude des
Konzerns Stadt Köln
2.1.1.2. Reduzierung der
Treibhausgasemissionen der AG
Zoologischer Garten Köln
2.1.2. Maßnahme:  Ausbau der
Erneuerbaren Stromerzeugung des
Konzerns Stadt Köln
2.1.2.1. PV-Initiative Konzern  Stadt Köln
2.1.2.1.1 Photovoltaik–  Ausbaustrategie auf 
allen kommunalen Gebäuden
2.1.2.1.2 Rahmenvergabe zur Beschleunigung 
des Photovoltaik Ausbaus auf 
kommunalen Liegenschaften
2.1.2.2. PV-Dachanlagen auf Gebäuden der AVG Köln mbH
2.1.2.3. Planungen der RheinEnergie AG zu PV
Freiflächen an Infrastrukturwegen
2.1.2.4. Planungen der RheinEnergie AG zum
Ausbau der Windenergie im Kölner
Norden und Süden
2.1.2.5. Klimaschutz und
Nachhaltigkeitsmaßnahmen am
Flughafen Köln/Bonn
2.1.2.6. Umstellung der Energieversorgung der Koelnmesse
2.1.2.7. Klimaneutrale
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
(StEB)
2.2. Steigerung des lokal und erneuerbar erzeugten Stroms
2.2.1. Maßnahme: Ausbau der Photovoltaik
auf Wohn- und Nichtwohngebäuden
2.2.1.1. Solarkoordinierungsstelle (SoKo) Stadt Köln
2.2.1.2. Aktivierungsoffensive PV (Stadtverwaltung Köln mit
Partner*innen aus Unternehmen,
Finanzinstitutionen etc.)
2.2.1.3. Solartreff, Ausbildungsoffensive, Solarfonds –
Unterstützungsinstrumente für den
PV-Ausbau
2.2.1.4. Photovoltaik-Förderprogramm mit
Breitenwirkung
2.2.1.5. Fokusthema: Ausbau von Mieterstrom
2.2.1.6. Förde rprogramme 
„Gebäudesanierung –
klimafreundliches Wohnen“ und 
„Photovoltaik und Erneuerbare 
Energien – klimafreundliches Köln“
2.2.1.7. Förderprogramm erneuerbarer 
Strom als Bestandteil der 
Sportförderrichtlinie
2.2.1.8. Treffpunkt Solar – Das
Beratungszentrum von RheinEnergie AG,
Stadt Köln und Handwerkskammer zu
Köln
2.2.2. Maßnahme: Nutzung der
PV-Freiflächenpotenziale
2.2.2.1. Fokusinitiative PV auf Freiflächen ausbauen
2.2.2.1.1 Städtebauliche Potenzialanalyse zu 
Photovoltaik auf Freiflächen
2.2.2.1.2 Modellvorhaben Photovoltaik auf 
Freiflächen
2.2.3. Maßnahme: Ausbau der Windenergie
2.2.3.1. Aufhebung der Wind-Konzentrationsfläche
2.2.3.1.1 Windenergiepotenziale nutzen
2.2.3.2. Fokusinitiative Windenergiepotenziale nutzen
2.2.4. Maßnahme: Import erneuerbarer Strom
2.3. Steigerung der lokal und erneuerbar erzeugten Wärme
2.3.1. Maßnahme: Entwicklung und
Umsetzung einer kommunalen
Wärmeplanung / 
Energienutzungsplanung
2.3.1.1. Unterstützung der Transformation der
Wärmeversorgung
2.3.1.1.1 Kommunale Wärmeplanung
2.3.2. Maßnahme: Dekarbonisierung der
zentralen  Wärmeversorgung
2.3.2.1. Erhöhung der Ausnutzung des
Bioenergie-Potentials aus kompostierbaren
Abfällen
2.3.2.2. Transformationspläne der RheinEnergie
AG für die Kölner Fernwärmenetze
2.3.3. Maßnahme: Dekarbonisierung der
dezentralen  Wärmeversorgung
2.3.3.1. Netzwerk Transformation
Erdgasversorgung/Power to Gas entwickeln
2.3.3.2. Kampagnen zum Ersatz fossiler Heizungen
2.3.3.3. Informations- und Beratungsangebote zur
Unterstützung des Solarthermie-Ausbaus
2.3.3.4. Geothermie
2.4. Ausbau der Energiespeicherung
2.4.1. Maßnahme: Ausbau von
Stromspeichern
2.4.1.1. Strategie: „Batteriespeicher zur
Flexibilisierung der Energieversorgung“
2.4.2. Maßnahme: Ausbau von
Wärmespeichern
2.4.2.1. Strategie: „Wärmespeicher zur Flexibilisierung
der Energieversorgung“
3. Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
3.1. Klimaschonendes Arbeiten und
Wirtschaften durch und im Konzern Stadt
Köln
3.1.1. Maßnahme: Nachhaltige städtische
Unternehmenskultur entwickeln
3.1.1.1. Klimafreundliche Stadtverwaltung Köln bis 2030
3.1.1.2. Kommunale Wirtschaftsförderung 4.0 -
Förderung regionaler Wertschöpfung
3.1.1.3. Biomassebrennstoffe zur Substitution
fossiler Brenn- und Kraftstoffe der AVG
Köln mbH
3.1.1.4. Müllverbrennung:
CO2-Emissionsminderung durch
CO2-Abscheidung bei der AVG Köln mbH
3.1.1.5. Müllverbrennung:
CO2-Emissionsminderung durch
Sortierung und Verwertung bei der AVG
Köln mbH
3.1.1.6. Deponie: Vermeidung von
Methan-Emissionen durch verstärkte
Deponiegasfassung bei der AVG Köln
mbH
3.1.2. Maßnahme: Klimaschonende
Beschaffung im Konzern Stadt Köln
3.1.2.1. Verankerung von Nachhaltigkeitskriterien für
die Beschaffung in städtischen Einrichtungen
3.1.2.1.1 Verankerung von Klimaschutz und
Nachhaltigkeit bei Beschaffung und
Vergabe
3.1.2.2. Nachhaltigkeitskriterien verbindlich umsetzen
3.2. Klimaschutz in Agrar- und
Ernährungswirtschaft
3.2.1. Maßnahme: Erzeugung, Produktion und
Vermarktung im Bereich nachhaltiger
Ernährung fördern
3.2.1.1. Ausbau des Anteils nachhaltig
bewirtschafteter Landwirtschafts-Flächen
3.2.1.2. Zentrale Handelsorte (Food Hub) und Märkte
mit regionalen Angeboten
3.2.1.3. Urban Gardening in allen Stadtteilen
3.2.1.4. Verleihung eines Kölner Siegels im Bereich
"Ernährung und Konsum"
3.3. Klimaschutz in gewerblich geprägten Gebieten
3.3.1. Maßnahme: Klimaschutz als Quartiersansatz
3.3.1.1. Einführung eines Gebietsmanagements für
Klimaschutz in bestehenden und neuen
Gewerbegebieten
3.3.1.2. Klimaschutz als Quartiersansatz in gewerblich
geprägten Gebieten - "Whole District
Approaches"
3.3.1.3. "Servicestelle vor Ort" für Klimaschutz in Unternehmen
3.3.1.4. Vergabe städtischer Grundstücke in
großflächigen Gewerbegebieten3.3.2. Maßnahme: Klimaschutz in energieintensiven Unternehmen
3.3.2.1. Strategieentwicklung klimaneutrale
Energieversorgung für energieintensive
Industrieunternehmen
3.3.2.2. Strategie: Smart sustainable industry -
Integration der Aspekte Digitalisierung und
Nachhaltigkeit
3.3.2.3. Förderung der Wasserstoffnutzung
3.3.2.4. Nutzung industrieller Abwärme
3.3.3. Maßnahme: Förderung von Klimaschutz in Unternehmen
3.3.3.1. Förderprogramm Klimaschutz und
Klimaanpassung bei Nichtwohn-Gebäuden
3.3.3.2. Klimaschonende Beschaffung und
energiesparendes Verhalten in Betrieben
3.3.3.3. Kooperation und Förderung von 
Klimaschutz in der Wirtschaft: 
Gemeinwohlbilanzierung der Gastro- 
und Clubszene koordiniert durch die
KölnBusiness
Wirtschaftsförderungs-GmbH
3.4. Kreislaufwirtschaft
3.4.1. Maßnahme: Kreislaufwirtschaft auf- und ausbauen
3.4.1.1. Second Use & Second Life – Studie und
Pilotprojekte zur Entwicklung zirkulärer
Märkte in Köln
3.4.1.2. Branchenspezifische Aufbereitung von
Ansätzen und Beratung zur
Kreislaufwirtschaft
3.4.1.3. Optimierte Rückgewinnung von Metallen
aus den Rostaschen der
Restmüllverbrennungsanlage der AVG
Köln mbH3.4.2. Maßnahme: Kreislaufwirtschaft im
Baugewerbe ausbauen
3.4.2.1. Recycling von Baustoffen fördern
3.4.2.2. Nachwachsende Rohstoffeals Baustoffe in die
Verbreitung bringen
3.4.3. Maßnahme: Bioabfallsammlung für
das gesamte Stadtgebiet erhöhen
3.4.3.1. Ausweitung der braunen Tonne bis 2030
3.5. Kooperation und Förderung von
Klimaschutz in der Wirtschaft
3.5.1. Maßnahme: Klimaschutz-Kooperation
zwischen Stadt Köln und
Unternehmen
3.5.1.1. Sonderinitiative “Begleitung von
Unternehmen auf dem Weg zur
Klimaneutralität“
3.5.1.2. Klimapartnerschaften zwischen der Stadt Köln
und Kölner Industrieunternehmen
3.5.2. Maßnahme: Klimaschutz-Netzwerke
in der Wirtschaft
3.5.2.1. Netzwerkarbeit der Wirtschaftsförderung zur
Umsetzung von Pilotprojekten in der
Kreislaufwirtschaft
3.5.2.2. Identifikation von Qualifizierungs-Bedarfen
und Aufbau eines Qualifizierungs-Netzwerks
3.5.2.3. Unternehmernetzwerk mit Informations- und
Beratungsangeboten unterschiedlicher
Intensität
3.5.2.4. Förderung von nachhaltigen Gründungen
durch die KölnBusiness
Wirtschaftsförderungs-GmbH
3.5.2.5. Beratungen der KölnBusiness
Wirtschaftsförderungs-GmbH:
Nachhaltigkeitsvorhaben inkl.
Finanzierungsmöglichkeiten im
Unternehmen fördern
3.5.2.6. Informationsveranstaltungen der
KölnBusiness
Wirtschaftsförderungs-GmbH zur
Vernetzung relevanter Branchenakteure
im Zusammenhang mit gewerblichen
Klimaschutzmaßnahmen
4. Mobilität und Logistik werden klimaneutral
4.1. Mobilität im kommunalen
Einflussbereich
4.1.1. Maßnahme: Konzern Stadt Köln als Vorbild
4.1.1.1. Mobilität in Verwaltung, kommunalen
Unternehmen und kommunalen
Einrichtungen
4.1.1.1.1 Ausbau Ladeinfrastruktur
4.1.1.1.2 Transformation städtischer Fuhrpark
4.1.1.1.3 Klimaneutraler Bauhof
4.1.1.1.4 Probebetrieb eines 
elektrischen Re�ungswagens 
und eines elektrischen 
Notarzteinsatzfahrzeugs im 
Rettungsdienst der Feuerwehr
4.1.1.1.5 Entwicklungsprojekt 
für elektrisch angetriebene 
Löschfahrzeuge bei der Feuerwehr
4.1.1.1.6 Biogasbetriebener 
Bibliotheksbus
4.1.1.1.7 Transforma�on des 
Fahrzeug- und Maschinenbestands 
des Amtes für Landscha �spflege und 
Grünflächen
4.1.1.2. Mobilität in Schulen und Kitas
4.1.1.3. Mobilitätsstrategie 2035 der AWB
Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
4.2. Personenverkehr
4.2.1. Maßnahme: Förderung ÖPNV
4.2.1.1. Quantitativer Ausbau des bestehenden
ÖPNV- und SPNV-Angebotes
4.2.1.1.1 Stadtbahnausbau
4.2.1.2. Attraktivierung des ÖPNV-Angebots
4.2.1.3. Klimaneutralität der Kölner
Verkehrs-Betriebe AG
4.2.2. Maßnahme: Förderung Nahmobilität
4.2.2.1. Förderung Fußverkehr
4.2.2.2. Förderung Radverkehr
4.2.2.2.1 Förderung Nahmobilität: Fuß- und
Radverkehrsförderung
4.2.2.3. Umgestaltung MIV
4.2.2.3.1 Anpassungen im Motorisierten
Individualverkehr (MIV)
4.3. Wirtschafts- und
Güterverkehr
4.3.1. Maßnahme: Wirtschaftsverkehr und
betriebliche Mobilität
4.3.1.1. Förderung betrieblichen
Mobilitätsmanagements (BMM)
4.3.1.2. Optimierung urbaner Wirtschaftsverkehre
4.3.1.3. Klimaschutzmaßnahmen der
HGK-Gruppe
4.4. Übergreifende Maßnahmen
4.4.1. Maßnahme: Verbesserung von
Effizienz und Antrieben
4.4.1.1. Förderung Elektromobilität
4.4.1.2. Antriebstechnologien
4.4.2. Maßnahme: Verkehrsintegration und
übergreifende Maßnahmen
4.4.2.1. Ausbau von Sharing-Angeboten und
Multimodale Integration
4.4.2.2. Stadt der 15 Minuten – schnelle, sichere und
komfortable Wege ohne Auto
4.4.2.3. Integrierte Verkehrsplanung und
Planungsbeschleunigung
4.4.2.4. Vernetzte Mobilität
4.5. Besser durch Köln
5. Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
5.1. Klimaschutz im Alltag - Zielgruppe privater Haushalte
5.1.1. Maßnahme: Mitmachkampagne zur Aktivierung und
Qualifizierung Kölner Bürger*innen durchführen
5.1.1.1. Mitmachkampagne klimaneutrales Köln
5.1.2. Maßnahme: Innovations- und Erfahrungsräume mit
Unternehmen und der Zivilgesellschaft fördern und
erweitern
5.1.2.1. Neue Ideen für Klimaschutz und
Nachhaltigkeit in Köln fördern
5.1.2.2. Innovations- und Erfahrungsräume für
Klimaschutz und Nachhaltigkeit schaffen
5.1.3. Maßnahme: Klimaschonendes und nachhaltiges
Verhalten in die breite Anwendung bringen
5.1.3.1. Wünsche und Anforderungen der Bürger*innen in Bezug auf
Klimaschutz und Nachhaltigkeit systematisch erfragen (z.B.
Panel-Befragungen)
5.1.3.2. Lebensmittelverschwendung in der Außer-Haus-Verpflegung reduzieren
5.1.3.3. Klimaschutzpreis
5.1.3.4. Zero Waste Konzept5.2. Klimaschutz in Bildungseinrichtungen - Zielgruppe Kinder,
Jugendliche, junge Erwachsene, Lehrende
5.2.1. Maßnahme: Erfahrungs- und prozessbasierte
Ernährungs- und Umweltbildung für Klimaschutz
und Nachhaltigleit
5.2.1.1. Schulische Nachhaltigkeitsbildung zu Ernährung, Konsum und
klimaschonendem Verhalten
5.2.1.1.1 Schulische Nachhal �gkeitsbildung 
zu Ernährung, Konsum und 
klimaschonendem Verhalten
5.2.1.2. Aufbau eines Monitorings im Bildungsbereich: Ernährung, Energie und Mobilität
5.2.1.3. Außerschulische 
Nachhal�gkeitsbildung zu Ernährung, 
Konsum und klimaschonendem 
Verhalten
5.2.1.4. Außerschulischer Lernort Gartenlabor 
Museum Schnütgen
5.3. Klimaschutz in Kultur und Freizeit - Zielgruppe
Kulturschaffende und Anbieter von Freizeiteinrichtungen als
Multiplikatoren
5.3.1. Maßnahme: Kulturschaffende und Anbieter von
Freizeiteinrichtungen als Multiplikatoren für Klimaschutz und
Nachhaltigkeit fördern
5.3.1.1. Leitlinien für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement
5.3.1.2. Aufstellung von 
Klimabilanzen und Weiterbildung zu 
Transforma�onsmanagern in der 
Kulturszene - Programm "Köln hoch3"
6. Kommunale und zivilgesellschaftliche
Transformation zur Klimaneutralität erreichen
6.1. Transformation als kommunale
Managementaufgabe
6.1.1. Maßnahme: Transformationsstrategie  für ein
klimaneutrales Köln
6.1.1.1. Entwicklung und Umsetzung der
Transformationsstrategie
6.1.1.2. Kommunikation des Transformationsprozesses
6.1.1.3. Kommunikationsstrategie für Klimaschutz und
Nachhaltigkeit entwickeln und umsetzen
6.1.1.3.1 Kommunikationskampagne Klimaneutralität
6.1.2. Maßnahme: Monitoring und Controlling mit
Multiprojektmanagement im
Klimaschutzprozess einrichten
6.1.2.1. Das Multiprojektmanagement verankern und vernetzen
6.1.2.2. Das digitale Monitoring und Controlling entwickeln, dauerhaft anwenden und begleiten
6.1.2.2.1 Digitales Monitoring und Controlling
6.1.2.3. Instrumente zur Steuerung des Klimaschutzprozesses implementieren und im Prozess anpassen
6.1.2.3.1 Vernetzung mit zentralen 
Wissensträgern6.1.3. Maßnahme: Querschnittsthemen der
Klimaschutzarbeit in Köln verankern
6.1.3.1. Soziale Gerechtigkeit als Zentrale Anforderung verankern - G rundlagenstudie
"Armutsrisiko und Klimaschutz"
6.1.3.2. Digitalisierung und Klimaschutz als Querschnittsthema integrieren
6.1.3.2.1 Klimaschutzwirksame 
Digitalisierungspotentiale nutzen
6.1.4. Maßnahme: Integration des Ziels der
Klimaneutralität in die Struktur des Konzerns
Stadt Köln
6.1.4.1. Klimaschutz als Transformationsthema in der Organisationsstruktur verankern
6.1.4.1.1 Einrichtung dezentraler 
Klimaschutzmanager*innen über die 
Kommunalrichtlinie
6.1.4.1.2 Internes Change-Agent-Netzwerk für 
Klimaschutz
6.1.4.2. Klimaschutz in der 
Rechtsberatung
6.2. Klimaschutz, Wirtschaftsförderung und
Regionalentwicklung integriert betrachten
6.2.1. Maßnahme: Nachhaltigkeitstransformation der Wirtschaft  und
Neuansiedlung klimaneutraler Unternehmen fördern
6.2.1.1. Inkubator Energie- und Klimaschutz: Angebote und Instrumente zur Förderung der
Transformation bestehender Unternehmen und Neuansiedlung
6.2.1.2. Unterstützung des Handwerks: Imagekampagne und Weiterbildungso ffensive
6.2.2. Maßnahme: Stadt - Region Beziehungen für Klimaschutz und
Nachhaltigkeit entwickeln
6.2.2.1. Klimaneutralitätsregion Köln: Kooperation zwischen Stadt und Region  bei Umsetzung
gemeinsamer Klimaneutralitätsstrategien
6.2.2.2. Netzwerk Regionale Vermarktung
6.2.3. Maßnahme: Politische Einflussnahme für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
6.2.3.1. "Think Tank" Energiewende (bundepolitische Rahmenbedingungen beeinflussen)
Legende
Aktivitäte 
Aktivitäte 
Aktivitäte 
Abbildung 9  Aktivitätenportfolio - Köln klimaneutral 2035: Zuordnung der Vorhaben des Aktionsplans 
von Verwaltung und städtischen Beteiligungen anhand der Systematik des Fachgutachtens 
(Quelle: Gertec Ingenieurgesellschaft, vergrößerte Abbildung im Anhang als separate Datei) 
�
�
energieeffizientem Bauen
�
�
� �
�
�
�spflege und 
�
�
�
6.2.1.2. Unterstützung des Handwerks: Imagekampagne und Weiterbildungso ffensive
Legende
Aktivitäten des Aktivitätenportfolios
Aktivitäten des Aktionsplans: Verwaltung
Aktivitäten des Aktionsplans: Beteiligung

20
20Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen
3.1 Handlungsfeld 1: 
„Gebäude und Quartiere
werden klimaneutral“

21Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral

22
22Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Im Handlungsfeld „Gebäude und Quartiere werden klimaneutral“ werden durch die Vorhaben der Verwaltung, 
der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB), der GAG Immobilien AG (GAG) und der RheinEnergie AG 
insgesamt 480.000 Tonnen CO2-Äquivalente Einsparpotential pro Jahr adressiert. Bisher konnten noch nicht 
alle Einsparpotentiale (vollumfänglich) quantifiziert werden, da der Planungsstand der beschriebenen Aktivi -
täten in einem frühen Stadium noch keine hinreichenden Schlüsse auf die tatsächliche Umsetzungsintensität 
und -wirkung erlaubt. 
Das höchste Einsparpotential in diesem Handlungsfeld liegt in der Sanierung der öffentlichen Ge -
bäude und Anlagen sowie des Gebäudebestands. Die oben genannten Akteure erstellen entspre -
chende Sanierungsfahrpläne mit dem Ziel der Modernisierung der Immobilieninfrastruktur, der 
strategischen Investitionsplanung sowie der systematischen Nutzung der Förderkulisse. Die par -
allele Umsetzung von (Pilot-)Vorhaben zur seriellen Sanierung, zum zirkulären Bauen oder der Auf -
bau eines Managementsystems für die Umsetzungsplanung generieren Erfahrungswissen um die 
zukünftigen Strategien konsequent in die Umsetzung bringen zu können. Mit dem Förderprogramm 
„Gebäudesanierung – klimafreundliches Wohnen“ steht ein Instrument zur Verfügung, privaten 
Eigentümer*innen zur Sanierung ihres Bestandes zu aktivieren und sie dabei zu unterstützen. 
Eine hohe strukturelle Wirkung in diesem Handlungsfeld hat die integrierte nachhaltige Stadtent -
wicklung und Stadtplanung: Dieser Handlungsschwerpunkt fokussiert sich auf die objektunabhän -
gige Betrachtung der Gebäude und der Quartiersentwicklung im Hinblick auf Klimaschutz. Dies 
erlaubt eine integrierte Betrachtung von Quartieren und somit auch die Berücksichtigung weiterer 
relevanter Aspekte innerhalb eines Quartiers, wie beispielsweise das Wohnumfeld. Mit quartiersbe-
zogenen Vorhaben wie der Aktivierung des Programms 432 „Energetische Quartiersentwicklung“ 
der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der Erstellung einer Entscheidungshilfe bei der energeti -
schen Ertüchtigung des denkmalgeschützten Gebäudebestands oder der Initiative „KlimaVeedel“ 
der RheinEnergie, nehmen Stadt und städtische Beteiligungen ihre indirekten Aktivierungsmöglich-
keiten wahr, um die Beschleunigung des Stadtumbaus mit verschiedenen Ansatzpunkten anzuschie-
ben und bestehende Hemmnisse abzubauen.
Aufgrund des erheblich geringeren wärmeversorgungsbedingten Emissionszuwachses durch Neu -
bau im Vergleich zu den Emissionseinsparpotenzialen im Bestand, wird mit dem Aktionsplan eine 
Priorität auf die Befassung mit dem Bestand auf Gebäude- sowie auf Quartiersebene gelegt.
Wenngleich die Gesamtkosten für die Sanierung des Gebäudebestands des Konzerns Stadt Köln 
(Verwaltung und Beteiligungen) zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend benannt werden 
kann, zeichnet sich mit einer vorläufigen Summe von 2,6 Milliarden Euro (Verwaltung) ab, dass ganz 
erhebliche Investitionssummen auf den Konzern zukommen, die frühzeitig eingeplant und bestmög-
lich mit der Nutzung von Fördermitteln komplementiert werden müssen. Im Rahmen der Entwick -
lung der Sanierungsstrategie sind weiterführende Kostenbetrachtungen unter Berücksichtigung der 
Amortisationszeiten durch eingesparte Energiekosten und vermiedene CO2-Abgaben geplant. In 
Bezug auf die städtischen Beteiligungen sind die Sanierungsstrategien der Bestandsgebäude noch 
nicht Gegenstand dieses Aktionsplans und sind damit nur sehr punktuell quantifiziert. Es ist zu er -
warten, dass die Investitionssummen ungleich höher liegen als die vorläufige Schätzung in Bezug 
auf den Gebäudebestand der Verwaltung.

23Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Aktionsplan  Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
 
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Gebäude und Quartiere werden klimaneutral 
Direkter Einflussbereich 
1 
Entwicklung einer 
Sanierungs-
strategie für 
Bestands-
gebäude 
2023 - 2027 
• systematische Gebäudeportfolioanalyse 
• Strategie für Klimaneutralität der 
Bestandsgebäude 
• Berücksichtigung der Energieleitlinien  
• Steigerung der jährlichen energetischen 
Sanierungsrate 
1) Gebäudeportfolioanalyse für 20 städtische 
Gebäude im Eigentum verschiedener Ämter 
und spätere Erweiterung auf weitere Gebäude  
2)  eine (1) Sanierungsstrategie ist erstellt 
3) kontinuierliche Umsetzung, derzeit 1,2% des 
Widerbeschaffungswerts des Bestands im 
Sondervermögen der Gebäudewirtschaft  
4) Umsetzung der Schulbaumaßnahmen „GU/TU 
2-Projekt“ 
1) 2023/24 
 
2) 2024-
2025 
3) 2024-
2027 
 
4) bis 
2027 
95 Mio. € 
*) 
2,1 Mrd. € 
*) 
  
2 
Stadtweite 
Standards für 
städtische 
Gebäude 
(klimaneutraler 
Betrieb) - 
Energieleitlinien 
aktualisieren 
2023 - 2035 
• Aktualisierung der Standards für 
Wärmenutzung für Heizen und 
Warmwasser 
• Aktualisierung der Standards für 
elektrotechnische Bereiche 
• effiziente und nachhaltige Energienutzung 
bei Neubauten und Sanierungsvorhaben 
1) eine (1) aktualisierte Fassung der 
Energieleitlinien ist veröffentlicht. 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
3 
Zukunft 
Bürgerhäuser/ -
zentren 
2023 - 2025 
• Gebäudeportfolioanalyse zu 14 
Bürgerhäuser/Bürgerzentren 
• Erarbeit ung eines Umsetzungsfahrplans 
• konzentrierte Betrachtung der Gebäude 
ermöglicht gebäudeübergreifende 
Ausschreibungen 
1) Bestandsaufnahme von 14 Bürgerhäusern und 
der Anlagentechnik für eine Gebäudeanalyse 
ist erfolgt 
2) ein (1) Stufenplan für die Umsetzung ist erstellt 
und dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt 
1) 2023 - 
2025 
 
2) 2025 -
2035 
4,4 Mio. € 380 Mio. € 
  
4 
Energetische 
Sanierung  
der 
Zentralbibliothek 
und der 11  
Stadtbibliotheken 
2023 - 2027 
• Energetische Maßnahmen bei 
Generalsanierung der Zentralbibliothek 
• Reduktion des jährlic hen 
Energieverbrauchs um 80 % 
• Erstellung eins Strategiekonzepts zur 
Verpflichtung auf die Nachhaltigkeitsziele 
• Entwicklung mit dem Ziel „NetZero“ 
1) Fertigstellung der Sanierung (einschl. 
energetischen Sanierung) Zentralbibliothek 
2023 - 
2027 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
139,8 Mio. 
€ 
  
5 
Zirkuläres Bauen 
–  
Bezirksrathaus 
Innenstadt 
2023 - 2024 
• Wiederverwertung von Baumaterialien und 
Einbauten  
•  Zusammenarbeit mit Start-Up Concular 
1) Abbruch ist geplant. 
2) Pilotprojekt zur Verwertung der dabei 
anfallenden Baustoffe/Bauschutt ist gestartet.  
3) Materialproben werden aktuell analysiert. 
Danach erst ist die Verwertbarkeit geklärt. 
  
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
1 
2 
3 
4 
5

24Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Aktionsplan  Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
 
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 
6 
Sportstätten-
management-
system  
(SMS) 
2023 - 2028 
• Erfassung von 440 Liegenschaften 
• Prioritätenliste zur Moderni sierung und 
Weiterentwicklung  
• Datenbasierte Umsetzung energetischer 
Sanierungen 
1) 100% der Prioritätenliste Sanierung 
Vereinsheime/Umkleidehäuser ist abgearbeitet 
2023 - 
2028 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Indirekter Einflussbereich 
7 
KfW 432 
energetische 
Quartiers-
entwicklung 
2023 - 2026 
• Förderprogramm um die Dekarbonisierung 
der Energieversorgung sowie die 
energetische Sanierung und Ertüchtigung 
des Bestandes anzuschieben. 
• Kooperation mit Kölner 
Wohnungswirtschaft 
• Erstellung energetischer, integrierte3 
Quartierskonzepte 
• Begleitung der Sanierung durch ein*e 
Sanierungsmanager*in 
1) Vier (4) Quartiere sind mit der 
Wohnungswirtschaft in der Förderung KfW 432 
in Bearbeitung 
 
2)  Zwei (2) kommunal geführte Quartiere sind in 
der Förderung von KfW 432 in Bearbeitung 
1) 2023 - 
2024 
 
2) 2025 - 
2026 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
8 
Konzeptvergaben 
als Steuerungs-
instrument für 
nachhaltige 
Planungs- und 
Entwicklungs-
konzepte am 
Beispiel 
Petershof 
2024 
• Klimaschutzgerechte Sanierung des 
denkmalgeschützten Vierkanthofs 
„Petershof“ 
Konzeptansätze:  
• Bauen im Bestand (im Denkmal) 
• Wärme und Strom über erneuerbare 
Energien (u.a. Solar) 
• Autofr eier Hof und autoarme Umgebung 
• Freiflächennutzung unter Beachtung von 
Artenschutz und Biodiversität 
• R egeneratives (Ab-) Wasserkonzept 
• Nutzungsänderung und -mischung 
1) ein (1) Stufenplan mit quantifizierbaren Zielen 
ist erstellt 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
9 
Energetische 
Ertüchtigung  
des denkmal-
geschützten  
Gebäude-
bestandes 
2023 - 2024 
• Erarbeitung von Leitlinien für 
denkmalgeschützter Gebäude zur 
energetischen Ertüchtigung 
• Studie zur „Systematisierung der 
Energieeffizienzpotentiale im 
denkmalgeschützten Gebäudebestand 
1)  eine (1) Studie zu energetischen 
Sanierungspotentialen des 
denkmalgeschützten Gebäudebestands in Köln 
ist beauftragt 
2023 - 
2024 60.000 € 120.000 € 
  
6 
7 
8 
9

25Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Aktionsplan  Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
 
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Beteiligungen 
10 
Operationalisier-
ung der Klima-
strategie der 
GAG Immobilien 
AG 
2023 - 2035 
• Operationalisierung der Klimastrategie 
durch Umsetzung von Maßnahmen für 
einen gebäudebezogenen 
Sanierungsfahrplan 
• Nachhaltige Gestaltung von Wohnumfeld 
und Außenanlagen in den Quartieren unter 
Beachtung der Wirtschaftlichkeit und 
sozialer Gesichtspunkte 
1) Abkehr von fossilen Brennstoffen 
2) Senkung des Energieverbrauchs durch 
energetische Modernisierungen im Bestand, 
effiziente Gebäudestandards, 
Anlagenoptimierung und Sensibilisierung des 
Nutzers 
3) Zugang zu bezahlbarem, nachhaltigem Strom 
für die Mieter*innen sichern 
4) Ausbau regenerativen Energien (Potenzial für 
PV-Anlagen auf Bestandsdächern ca. 15 MWp)  
2025ff   1,5 Mio. € 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
11 
Modernisierung 
der Gebäude-
infrastruktur der 
AWB 
Abfallwirtschafts-
betriebe Köln 
GmbH 
2023 - 2028 
• Sukzessive Modernisierung bestehender 
Immobilieninfrastruktur und Realisierung 
neuer Standorte nach dem neuesten Stand 
der Technik und unter Berücksichtigung 
ökologischer Gesichtspunkte 
1) Ausbau der Photovoltaik anlagen auf allen 
Standorten. 
2)  Ausblick: Vollständiger Ausbau der 
Gebäudeleittechnik  
3) Fertigstellung Neubau eines Logistikstandortes 
unter Beachtung der neuesten ökologischen 
und technischen Standards 
1) 2024 
 
2) 2025 -
2026 
 
3) 2028  
  500.000 € 60,8 Mio. 
€ 
12 KlimaVeedel der 
RheinEnergie AG 2023 - 2028 
• Innovative Lösungen und Wege zur 
Erreichung der Klimaneutralität im Quartier. 
Mit dem KlimaVeedel werden auf 
Quartiersebene entsprechende Reallabore 
bzw. Lern- und Experimentierräume 
geschaffen.  
1) Initiierung einer Kommunikationskampagne auf 
verschiedenen Kanälen: Online und in Form 
von gezielten Bürgerinformationen und 
Bürgerveranstaltungen 
2) Veedels-Wärmelandkarte: Durchführung von 
Kfz-gestützten Thermografieaufnahmen von 
Köln-Neubrück 
3) Neues, digitales Verfahren zur Erstellung von 
Sanierungsfahrplänen testen bei mindestens 
zehn Pionier-Haushalten 
4) Bereitstellung einer Online-
Bürgerbeteiligungsplattform 
5) Durchführung großflächiger Umfragen, um 
Bürgerbedürfnisse zu erfassen und damit 
weitere klimafreundliche Umsetzungsaufträge 
anzustoßen 
2023/24   2,5 Mio € 5 Mio. € 
**) 
Summe 99.460.000 
€ 
2.619.920. 
000 € 4.500.000 € 65.800.000 
€ 
 
10 
11 
12

26Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Aktionsplan  Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
  
Legende 
*) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen 
**) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen 
***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) 
****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen 
*****) • rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar  
Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten 
******) • Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) 
Rahmenbedingungen: 
• aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung 
(Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur 
reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: 
Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, 
Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) 
*******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. 
 ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das  Kölner Stadtgebiet. 
 
Tabelle 1 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Gebäude und Quartiere werden klimaneutral

27Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Kernpunkte
• systematische Gebäudeportfolioana -
lyse
• Strategie für Klimaneutralität der Be -
standsgebäude
• Berücksichtigung der Energieleitlinien 
• Steigerung der jährlichen energeti -
schen Sanierungsrate
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quantifizierbar. Quantifizier -
bar nach Erstellung der Gebäudeportfolio-
analyse und des Umsetzungsfahrplans.
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Honorarkosten über ca. 230.000 € 
brutto zur Entwicklung der Sanierungs-
strategie
• Erwartete Honorarkosten zur Skalie- 
rung der Sanierungsstrategie in Form 
von Vergaben an Externe, Personal- 
stellen und Rahmenverträge über den 
gesamten Ablauf der Maßnahme lie- 
gen im unteren einstelligen Millionen- 
bereich
• Personalstellen  /  Klimaschutzmana-
ger*innen
• Erwartete investive Gesamtkosten, 
brutto, als grober Kostenrahmen lie -
gen im unteren einstelligen Milliarden-
bereich (summiert über den gesamten 
Betrachtungszeitraum bis 2035 und fol-
Entwicklung einer Sanierungs-
strategie für Bestandsgebäude
Da wollen wir hin
Ziel der Sanierungsstrategie ist die Klimaneutrali -
tät der Bestandsgebäude der Stadt Köln. Definiert 
wird die Klimaneutralität der Gebäude mit der Treib-
hausgasneutralität im Betrieb. Die jährliche ener -
getische Sanierungsrate soll deutlich gesteigert 
werden und somit die kontinuierliche Reduzierung 
der CO 2-Emissionen. Die Sanierungsstrategie ist 
auf einer systematischen Gebäudeportfolioanalyse 
aufgebaut. Über Konzepte zum Einsatz erneuerba-
rer Energien und Konzepte zur Energieeffizienz in 
Kombination mit erneuerbaren Energien werden 
die Gebäude sukzessive optimiert bzw. saniert. 
Dabei werden die Energieleitlinien berücksich -
tigt sowie Nachhaltigkeit, Klimafolgeanpassung, 
die Herstellungsenergie der energetischen Maß -
nahmen und Rezyklierbarkeit. Am Ende steht ein 
Umsetzungsfahrplan als zukunftsfähiges Gesamt -
konzept zur Fördermittel- und Haushaltsplanung 
mit Darstellung der Amortisation der investiven 
Mittel über die jährliche Einsparung von Energie -
verbrauchskosten.
Das setzen wir bereits um
Grundlage für die Sanierungsstrategie sind die 
Energieverbrauchswerte der Gebäude. Das Ener- 
giemanagement der Stadt Köln umfasst bisher 
ca. 1 .100 Gebäude. Die jährlichen Energieberichte 
werten die Verbrauchswerte/ -kosten und Energie- 
träger des Vorjahres aus. 
Quelle: Ivan Smuk/Shutterstock.com

28Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Das Energiemanagement wird um die Gebäude im 
Eigentum einzelner Ämter erweitert. Für die Ge -
bäudeportfolioanalyse ist eine fachliche Begleitung 
für die Erstellung eines Excel-Tools sowie Gebäu -
deanalysen für zunächst 20 städtische Gebäude 
im Eigentum verschiedener Ämter auf den Weg 
gebracht. Ausgewählt werden für den Bestand der 
Stadt Köln repräsentative Gebäudetypen, anhand 
derer bereits erste Strategieansätze für große Teile 
des Gesamtbestands formuliert werden können, 
um ein rollierendes Vorgehen von Strategieerstel -
lung, Umsetzungsplanung, Umsetzung und Rück -
lauf der Erfahrungen aus umgesetzten Vorhaben 
in die Weiterentwicklung der Strategie zu ermögli-
chen. In dem Zuge werden Modelle konzipiert, wie 
die Kommune den Sanierungsaufwand der nächs -
ten Jahre umsetzen kann, auch mit innovativen An-
sätzen.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Es ist vorgesehen die ersten Analysen im ersten 
Halbjahr 2024 abgeschlossen zu haben. Die Bürger-
häuser/ -zentren der Stadt Köln sind als gesonder -
tes Modellvorhaben für energetische Sanierungen 
gewählt. Zum Monitoring der Arbeits- und Sanie -
rungsfortschritte sind Darstellungen nach CO 2-
Emissionen im Betrieb in Vorbereitung. Als eine der 
ersten Kommunen bereitet die Stadt Köln vor, den 
Prozess wirkungsvoll mit einer einfachen Grad Cel-
sius Zahl entsprechend des Pariser Klimaschutz -
abkommens über eine science-based-targets 
Methodik abzubilden. Fördermittelbeantragungen 
(EU, Bund, Land) für die einzelnen Bausteine der 
Strategie werden derzeit und fortlaufend geprüft. 
Im Rahmen der Strategieerstellung soll aufgestellt 
werden, bis wann eine Treibhausgasneutralität er -
reichbar ist.
Das brauchen wir
Für die Planung und Umsetzung der energetischen 
Sanierung des Gebäudebestandes bedarf es eines 
Grundsatzbeschlusses und weiterer Beschlüsse 
zu kommenden Umsetzungspaketen für den ers -
ten Zeitraum 2025-2029. Der klimaneutrale Ge- 
bäudebestand ist eine städtische Gesamtaufgabe 
und als Querschnittsaufgabe ist langfristig eine Zu- 
sammenarbeit der Fachämter notwendig. Zur per- 
sonellen Entlastung der kommunalen Verwaltung 
werden externe Vergaben an Dienstleiter*innen 
und Ingenieurbüros benötigt. Mittelfristig sind Per- 
sonalstellen / Klimaschutzmanager*innen in den 
einzelnen Ämtern als Ansprechpartner*innen und 
zur Umsetzung der Maßnahmen notwendig. Vor- 
aussetzung für den Prozess ist ein transparentes 
Vorgehen mit ämterübergreifendem Wissensaus- 
tausch zu Erkenntnissen, Erfahrungen, baulichen 
Maßnahmen, Fördermöglichkeiten, Finanzierun- 
gen und vorbildlich realisierten Projekten. Zur Be- 
schleunigung des Prozesses ist perspektivisch 
eine zentrale Koordination der Gebäudedaten mit 
Nutzung einer einheitlichen Software und Daten- 
bank erforderlich.
genden Jahren, Fördermittelzuschüs -
se, eingesparte Energieverbrauchs -
kosten und Personalbedarf sind nicht 
berücksichtigt. Der bestehende Sa -
nierungsstau ist berücksichtigt. Die 
genannten Gesamtkosten werden im 
Zuge der Gebäudeportfolioanalyse ge-
prüft und können erst nach Vorlage der 
Sanierungsstrategie konkreter aufge -
stellt werden
• Sachkosten für Datenhaltung, ggf. pro- 
grammbasierte Bearbeitung langfristig 
und Auswertungsdarstellungen wer -
den geschätzt auf ca. 200.000 € netto
• Kontinuierliche Umsetzung: 440 Mio. 
€ bis 2027; die Kosten beziehen sich 
auf Instandhaltungskosten im Umfang 
von 1,2 % des Wiederbeschaffungs -
werts des Bestands im Sondervermö -
gen laut Wirtschaftsplan Entwurf 2024 
der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
und enthält einen Zuschuss der Käm -
merei ohne Personalkostenanteil in 
Höhe von ca. 14,5 Mio. € pro Jahr
• Umsetzung der Schulbaumaßnahmen 
„GU/TU 2-Projekt“: 1,6-1,7 Mrd. € bis 
2027 (Generalsanierung und/oder Neu-
bau)

29Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Ausblick ab 2025
• Skalierung der Strategie unter Einbin -
dung externer fachlicher Begleitung
• Berücksichtigung der Energieleitlinien
• Erweiterung auf weitere Gebäude im 
städtischen Eigentum
• Aufschaltung auf Energiemanage- 
mentsoftware
• Umsetzungsfahrplan als Grundlage für 
die Umsetzung der Ergebnisse aus der 
Gebäudeportfolioanalyse
• Erhöhung der jährlichen Sanierungs- 
rate
• bis 2027: kontinuierliche  Umsetzung, 
derzeit 1,2 % des Widerbeschaffungs-
werts des Bestands im Sondervermö -
gen der Gebäudewirtschaft 
• bis 2027: Umsetzung der Schulbau -
maßnahmen „GU/TU 2-Projekt“ (Ge -
neralsanierung und/oder Neubau)
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 1 .1 .1 .1 Entwicklung und Umset-
zung einer Strategie zum klimaneutralen 
Gebäudebestand
Zielsetzung 2023/24
• Gebäudeportfolioanalyse für 20 städti- 
sche Gebäude im Eigentum verschie- 
dener Ämter
• ab 2024: Entwicklung der Sanierungs -
strategie

30Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Kernpunkte
• Aktualisierung der Standards für Wär -
menutzung für Heizen und Warmwas-
ser
• Aktualisierung der Standards für elekt-
rotechnische Bereiche
• effiziente und nachhaltige Energie- 
nutzung bei Neubauten und Sanie -
rungsvorhaben
Erwartetes Einsparpotenzial
Keine direkte Einsparung
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
---
Da wollen wir hin
Die Energieleitlinien werden aktualisiert und mit 
den Klimazielen und Vorgaben der Stadt Köln har -
monisiert.
Besonderen Fokus haben hierbei nachfolgende 
Themen:
• Aktualisierung der Standards für Wärmenutzung 
für Heizen und Warmwasser
• Aktualisierung der Standards für elektrotechni -
sche Bereiche
Des Weiteren ist eine Koordinierung der Aussagen 
in der Energieleitlinie mit den parallel in Arbeit be -
findlichen Standards und Vorgaben wichtig:
• Kommunale Wärmeplanung inkl. Geothermie -
potenziale
• Trinkwasser und Umwelthygiene (Thema: 
Warmwasser)
Das setzen wir bereits um
Die Energieleitlinien der Gebäudewirtschaft der 
Stadt Köln gibt es seit 2004. Ziel der Energieleit -
linien ist eine effiziente und nachhaltige Energie -
nutzung bei Neubauten und Sanierungsvorhaben.
Seit 2004 sind die Energieleitlinien der Stadt Köln 
kontinuierlich weiterentwickelt und an den aktuel -
len Stand der Gesetzgebung und der Technik an -
gepasst worden.
Durch die dynamische Entwicklung der Gesetzge -
bung und der Technik ist eine weitere Aktualisie -
rung der Energieleitlinien der Stadt Köln seit Q2 
2023 durch das Energiemanagement in Arbeit.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Es wurden von anderen Städten kürzlich aktuali -
sierte Energieleitlinien bewertet, um auch hier Sy -
nergieeffekte zu nutzen.
Es wurden die technische Gebäudeausrüstungs -
planungen aktueller Projekte bewertet, um Ideen 
externer Planungsbüros zu berücksichtigen.
Stadtweite Standards für städtische 
Gebäude (klimaneutraler Betrieb) - 
Energieleitlinien aktualisieren
Quelle: Naresuan261/Shutterstock.com

31Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen
Zielsetzung 2023/24
• Fachliche Abstimmung der Energie -
leitlinien mit anderen Standards und 
Vorgaben der Stadt Köln
• Veröffentlichung aktualisierter Ener -
gieleitlinien
Ausblick ab 2025
• 2025-2035: Konsequente Anwendung 
der Energieleitlinien bei städtischen 
Gebäude Projekten
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 1 .1 .1 .1 . Entwicklung und Umset-
zung einer Strategie zum klimaneutralen 
Gebäudebestand
Diverse verwaltungsinterne Abstimmungen laufen.
Das brauchen wir
 ---

32Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Kernpunkte
• Gebäudeportfolioanalyse zu 14 Bürger-
häuser/Bürgerzentren
• Erarbeitung eines Umsetzungsfahr -
plans
• konzentrierte Betrachtung der Gebäu -
de ermöglicht gebäudeübergreifende 
Ausschreibungen
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quanitfizierbar, Quantifizie -
rung nach Ermittlung der Einsparpoten -
ziale basierend auf der Bestandsaufnah -
me möglich (2023/2024)
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
 Bestandsaufnahme, Gebäudeportfo -
lioanalyse 200.000 € netto 
•  Bestandsaufnahme Gebäudetechnik 
135.000 € netto
•  Umsetzungsfahrplan/ bauliches Zu -
kunftskonzept 110.000 € netto
• Investive Kosten: Erwartete investi -
ve Gesamtkosten, brutto , als grober 
Kostenrahmen liegen bei ca. 220 – 
380 Mio. € (Fördermittelzuschüsse 
und Personalbedarf ist nicht berück -
sichtigt; die genannten Gesamtkosten 
werden im Zuge der Bestandsaufnah -
men geprüft)
Da wollen wir hin
Die Stadt Köln unterhält Bürgerhäuser und Bürger-
zentren verteilt über das Kölner Stadtgebiet. Sie 
sind zentral in verschiedenen Veedeln gelegen. Es 
handelt sich um 14 Bürgerhäuser/Bürgerzentren 
mit insgesamt 16 Standorten: Alte Feuerwache, Al-
tenberger Hof, Vereinshaus Worringen, Bürgerhaus 
Stollwerk, Bürgerzentrum Ehrenfeld, Quäker Nach-
barschaftsheim, Bürgerhaus Kalk, Bürgerzentrum 
Deutz, Bürgerschaftshaus Bocklemünd / Menge -
nich, Bürgerhaus Müze, Kulturbunker, Bürgerzent-
rum Engelshof, Ahl Poller Schull sowie das Bürger-
zentrum Chorweiler einschließlich Handwerkerhof 
und Kulturbrücke. Die Gebäude stehen in Nutzung 
verschiedener Träger, Vereine und Gruppen, sind 
Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger und bie -
ten Veranstaltungen, Gastronomie und weitere so-
ziale Angebote. Besucht werden die Häuser meist 
aus direkter Nachbarschaft, sind aber auch über 
die Veedelsgrenzen hinaus bekannt. Die Gebäude 
stehen teilweise unter Denkmalschutz, woraus ein 
erhöhter Abstimmungsbedarf mit eventuellen Ein-
schränkungen resultiert (siehe hierzu Steckbrief
). Sie weisen aufgrund des jeweiligen Gebäu -
dealters und fortgeschrittenen Sanierungsstaus 
sowie schlechten energetischen Standards einen 
erhöhten Energieverbrauch auf. Somit entstehen 
erhöhte Unterhaltungskosten. 
Zukunft Bürgerhäuser/ -zentren
Quelle: Stadt Köln

33Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Bestandsaufnahme von 14 Bürger -
häusern und der Anlagentechnik für 
eine Gebäudeanalyse ist erfolgt
Ausblick ab 2025
• Kontinuierliche Planung und Umset -
zung der energetischen Gebäudesa -
nierungen über den betrachteten Zeit -
raum bis 2035
• bis 2025: ein Stufenplan für die Um -
setzung ist erstellt und dem Rat zur 
Beschlussfassung vorgelegt
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 1 .1 .1 Klimaneutraler Gebäu-
debestand Konzern Stadt Köln
Im Zuge der Gebäudeportfolioanalyse 1 besteht 
die Aufgabenstellung, alle Bürgerhäuser/ -zentren 
als Bundle konzentriert zu begutachten, Poten -
ziale zu erkennen und über einen Umsetzungs -
fahrplan kurz-, mittel- und langfristig notwendige 
energetische Maßnahmen zusammenzustellen. 
Die Maßnahmen zielen auf eine CO 2-Emissions-
Minimierung, gleichzeitig aber auch Senkung der 
Unterhaltskosten ab. Damit einhergehend ergibt 
sich eine Modernisierung, vielleicht auch eine neue 
räumliche Vernetzung. Mitbetrachtet werden soll 
der aktuelle Sanierungsstau. Ausgelegt werden die 
Maßnahmen unter Berücksichtigung nachhaltiger 
Ansätze. Die konzentrierte Betrachtung der Gebäu-
de eröffnet die Möglichkeiten gebäudeübergreifen-
der Ausschreibungen mit dem Ziel einer zeitnahen 
Umsetzung und einer direkten Sichtbarkeit im 
Stadtgebiet, unter Einbeziehung und Beteiligung 
der Träger- und Nutzer*innen der Gebäude und lo-
kaler Kooperationen. Das Ergebnis ist ein Umset -
zungsfahrplan als Gesamtüberblick kurz-, mittel-, 
langfristig mit Fördermittel- und Haushaltsplanung.
Das setzen wir bereits um
Die Verwaltung des Gebäudebestandes und laufen-
de Instandhaltungen, Wartungen und Prüfungen.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Strategieplanungen zur Bestandserfassung und 
Planungen, um einen Gesamtüberblick des Zu -
standes und Potenzials des Gebäudebestands her-
zustellen. Fördermittelanträge sind in Bearbeitung. 
Generalsanierungen zweier Objekte sind in ver -
schiedenen Planungsphasen.
Bei den Planungen wird die Energieversorgung in 
Form von Strom (Photovoltaik; vgl. Steckbrief  ) 
und Wärme (vgl. Steckbrief ) mit berücksichtigt.
Das brauchen wir
Benötigt wird eine externe Begleitung zur Be -
standsaufnahme und Erstellung der Gebäudeport -
folioanalyse. Die Bestandsaufnahme umfasst auch 
die Aufnahme der technischen Gebäudeausrüs -
tung und Brandschutzanlagen. Ziel ist die Erarbei -
tung eines baulichen Zukunftskonzeptes inklusive 
mindestens einer Alternative. Die zukunftsorien -
tierte Planung der Nutzung sowie notwendiger 
Sanierungs- und Umbaumaßnahmen ermöglicht. 
einen nachhaltigen Umgang mit den vorhandenen 
Ressourcen und gibt eine Übersicht über mögliche 
energetische Aufwertungen.

34Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Kernpunkte
• Energetische Maßnahmen bei Gene -
ralsanierung der Zentralbibliothek
• Reduktion des jährlichen Energiever -
brauchs um 80 %
• Erstellung eins Strategiekonzepts zur 
Verpflichtung auf die Nachhaltigkeits -
ziele
• Entwicklung mit dem Ziel „NetZero“
Erwartetes Einsparpotenzial
ca. 490 t CO2eq/a
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
Zentralbibliothek: Kostenfortschreibungs-
beschluss aufgrund prognostizierter 
Kostenentwicklung (Vorlagennummer: 
4173/2022):
• Gesamtkosten 139,8 Mio. € brutto (in-
klusive Ausstattungskosten 18,8 Mio. 
€ brutto)
• enthalten sind rund 8,9 Mio. € Risiko -
zuschlag und rund 24,13 Mio. € GU-Zu-
schlag
Da wollen wir hin
Die Zentralbibliothek wird generalsaniert. Diese 
Komplettsanierung wird verschiedene energe -
tische Maßnahmen beinhalten. Hierzu zählen: 
Photovoltaik-Anlage (Stromerzeugung) zur Eigen -
stromnutzung, extensive Dachbegrünung, 3-fach 
verglaste Fenster, Fassadendämmung, Einsatz 
von Fernwärme, C2C-zertififierter Bodenbelag, 
welcher 100 % recycelbar ist. Jährlich wird nach 
Abschluss der Sanierung der Energieverbrauch um 
ca. 80 % sinken.
Das setzen wir bereits um
Die Stadtbibliothek hat 2023 ein Nachhaltigkeits -
konzept für ihr Gesamtsystem entwickelt. Dieses 
wird nun sukzessive umgesetzt.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Derzeit erfolgt die Fortschreibung des Basiskon -
zepts mit Ziel eines Strategiekonzepts der Stadt -
bibliothek. Erstellung des Strategiekonzeptes der 
Stadtbibliothek, in welchem die Verpflichtung den 
Nachhaltigkeitszielen gegenüber festgeschrieben 
ist. 
In fünf Handlungsfeldern wird die Entwicklung der 
Zentralbibliothek und den 11 Stadtteilbibliotheken 
mit dem Ziel „NetZero“ vorangetrieben (1 . Gebäu-
de, 2. Energie und Abfallvermeidung, 3. Mobilität, 
4. Interne Organisation und Kommunikation, 5. An-
gebote, Programme und Kommunikation). 
Ein Ratsbeschluss zur Erhaltung und Sanierung der 
Zentralbibliothek wurde am 16.5.2023 erwirkt (Vor-
lagennummer 0968/2023).
Energetische Sanierung der 
Zentralbibliothek und der 11 
Stadtbibliotheken
Quelle: MARS Interieurarchitecten ROTTERDAM und PELL Architekten KÖLN

35Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Beginn der Sanierung
Ausblick ab 2025
• Sanierung der Zentralbibliothek
• Sanierung der Stadtteilbibliotheken
• bis 2027: Fertigstellung der Generalsa-
nierung
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 1 .1 .1 Klimaneutraler Gebäu-
debestand Konzern Stadt Köln
Die Verwaltung plant Energierundgänge und 
die Umsetzung entsprechender Maßnahmen 
(Photovoltaik- Anlagen mit Speicher, Luft-Luft- 
Wärmepumpen, Dach-, Fassaden- und Innen -
raumbegrünung, Brauch wasserwärmepumpe und 
Erweiterung des intelligenten Gebäudemanage -
ments in allen Stadtteilbibliotheken).
Das brauchen wir
 ---

36Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Kernpunkte
• Wiederverwertung von Baumaterialien 
und Einbauten 
• Zusammenarbeit mit Start-Up Concu -
lar
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quanitfizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Kostenaufwand für die Beauftragung 
des externen Dienstleisters, Mehr -
kosten im Abfall- und Verwertungs -
konzept, Personalkosten Gebäudewirt-
schaft der Stadt Köln (e. E.) (26)
Da wollen wir hin
Das Bezirksrathaus Innenstadt soll mittelfristig ab-
gerissen werden. Baumaterialien und Einbauten 
sollen möglichst umfangreich ausgebaut und einer 
Wiederverwertung und 1-zu-1 Wiedereinbau zuge-
führt werden. 
Folgende Handlungsschritte/Vorgehensweisen 
sind vorgesehen:
• Aufbereitung und Vermarktung
• Vertrieb der Materialien über die Plattform des 
Start-Ups Concular
• Realitätscheck/Evaluation im Hinblick auf Ver -
wertungsquote, Vermarktung und Wirtschaft -
lichkeit/Aufwand
Ziele sind die Reduktion der Siedlungsabfälle, die 
Reduktion der Deponierung sowie die erfolgreiche 
Vermarktung möglichst vieler Materialien aus dem 
Gebäude als kostenmindernder Faktor. Insgesamt 
werden die in den Baumaterialien in Form von 
grauer Energie enthaltenen CO2-Emissionen durch 
die Einführung der Baumaterialien in einen Kreis -
lauf an anderer Stelle eingespart.
Das setzen wir bereits um
• Beauftragung des Start-Ups Concular mit dem 
Projekt
• Bestandsaufnahme, Dokumentation und Be -
wertung der vorhandenen Materialien/Objekte 
im Hinblick auf Vermarktungspotenzial 
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die Förderung von nachhaltigem und ressourcen -
schonendem Bauen wird im Rahmen des Zero 
Waste Konzepts (vgl. Steckbrief ) konkretisiert 
und Schritte in Richtung Umsetzung auf den Weg 
gebracht.
Das brauchen wir
Plattform des Start-Ups, Realitätscheck/Evaluation 
im Hinblick auf Verwertungsquote, Vermarktung 
und Wirtschaftlichkeit/Aufwand.
Zirkuläres Bauen – Bezirksrathaus 
Innenstadt
Quelle: Bartussek,Ingo AdobeStock

37Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Abbruch ist geplant.
• Pilotprojekt zur Verwertung der dabei 
anfallenden Baustoffe/Bauschutt ist 
gestartet 
• Materialproben werden aktuell analy -
siert. Danach erst ist die Verwertbar -
keit geklärt.
• Die Planungen für den Abbruch inkl. 
Schadstoff-, Abfall- und Verwertungs -
konzept werden fertiggestellt. Der Ab-
bruch ist erst nach kompletten Freizug 
des Gebäudes möglich.
• Auf Basis der Ergebnisse aus dem 
Schadstoffkonzept wird die Liste zur 
Verwertbarkeit der Materialien finali -
siert.
Ausblick ab 2025
 ---
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 1 .1 .1 Klimaneutraler Gebäu-
debestand Konzern Stadt Köln

38Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Kernpunkte
• Erfassung von 440 Liegenschaften
• Prioritätenliste zur Modernisierung 
und Weiterentwicklung 
• Datenbasierte Umsetzung energeti -
scher Sanierungen
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quanitfizierbar, Quantifizie -
rung nach Ermittlung der Einsparpoten -
ziale basierend auf der Bestandsaufnah -
me möglich (2024)
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
Derzeit nicht quantifizierbar
Da wollen wir hin
Die gesamte Sportinfrastruktur in den Bereichen 
Entwicklung, Neubau, Facility Management und 
Belegung wird vom Sportamt über ein einheitli -
ches System mit allen Daten an einem Ort über 
das Sportstättenmanagementsystem betrieben 
werden.
Das setzen wir bereits um
Anhand einer Vorschlagsliste wurden Entwick -
lungsmöglichkeiten der Sportinfrastruktur aufge -
zeigt und Modernisierungen und Weiterentwicklun-
gen an ersten Sportanlagen bereits angewendet. 
Anhand der aktuellen Datenlage können zudem 
klimaschutzrelevante energetische Sanierungen 
identifiziert und mittels Berücksichtigung des Pas -
sivhausstandards, von Photovoltaikanlagen und 
Wärmepumpen, sortenreiner Trennung von Bau -
teilen, Fassadenbegrünung, Verwendung von Holz 
und Wiederverwendung von Baumaterialien Rech-
nung getragen werden. Damit gehen dauerhaft 
eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs 
und eine finanzielle Entlastung der Sportvereine 
einher.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die Datengrundlage der gesamten Sportinfra -
struktur mit insgesamt 440 Liegenschaften wurde 
erfasst und in einem Sportanlagenkataster aufge -
nommen. Auf Basis der erfassten Mängel (Stufen 
1-4/ brauchbar bis unbrauchbar) wurde eine Mat -
rix und daraus resultierend eine Prioritätenliste zur 
Modernisierung und Weiterentwicklung erstellt. 
Darin enthalten sind auch die einzelnen im Zuge 
der energetischen Sanierung zum Klimaschutz zu 
bearbeitenden Gewerke, die für den Energiever -
brauch entscheidend sind, d.h. Heizung, Fenster, 
Dach und Fassade, zum anderen das Potenzial zur 
Installation von Photovoltaikanlagen. Hierbei wird 
auf ein Solarkataster zurückgegriffen, das die Ver -
waltung derzeit erarbeitet und weiterentwickelt 
und eine Bewertung des theoretischen sowie tech-
Sportstättenmanagementsystem 
(SMS)
Quelle: Stadt Köln

39Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Stetige Datenpflege des Sportanla -
genkatasters 
• Aufzeigen von Entwicklungsmöglich -
keiten sowie Grundlagenermittlung 
für energetische Sanierung und Errich-
tung von PV-Anlagen
Ausblick ab 2025
• Vervollständigung der Datengrundlage
• Sanierung/Neubau erster Vereinshei -
me/Umkleidehäuser, die gemäß Prio -
ritätenliste in besonders schlechtem 
Zustand sind
• bis 2028: Vollständige Abarbeitung der 
Prioritätenliste Sanierung Vereinshei -
me/Umkleidehäuser
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 1 .1 .1 Klimaneutraler Gebäu-
debestand Konzern Stadt Köln
nischen Photovoltaik-Potenzials ermöglichen wird. 
Damit soll vor allem der Solaroffensive der Stadt 
Köln und damit dem in der Stadtstrategie „Kölner 
Perspektiven 2030+“ genannten Ziel der Klimaneu-
tralität Rechnung getragen werden. Ferner fließen 
u.a. Synergieeffekte mit anderen Baumaßnahmen, 
die Verbindung zu einem Sozialraumgebiet sowie 
die Bevölkerungsentwicklung im Stadtteil mit ein, 
sodass die Matrix sowohl ökonomische als auch 
soziale und stadtentwicklungspolitische Elemente 
enthält.
Das brauchen wir
Vervollständigung der Datengrundlage, ämterüber-
greifende Zusammenarbeit und finale Akzeptanz 
des Programms inklusive routinierter Anwendung.

40Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Kernpunkte
• Förderprogramm, um die Dekarboni -
sierung der Energieversorgung sowie 
die energetische Sanierung und Er -
tüchtigung des Bestandes anzuschie -
ben
• Kooperation mit Kölner Wohnungs -
wirtschaft
• Erstellung integrierter, energetischer 
Quartierskonzepte
• Begleitung der Sanierung durch ein*e 
Sanierungsmanager*in
Erwartetes Einsparpotenzial
ca. 478.000 t CO2eq/a
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Abhängig von der Quartiersdefinition 
liegen die anteiligen Kosten bei bis zu 
25 % der förderfähigen Kosten 
• Für das energetische Quartierskonzept 
gibt es keine Fördergrenze. Für Sanie -
rungsmanager*innen sind die förder -
fähigen Kosten begrenzt auf: 210.000 
€ für drei Jahre und weitere 140.000 € 
bei einer Verlängerung auf fünf Jahre.
KfW 432 energetische 
Quartiersentwicklung
Da wollen wir hin
Das Förderprogramm soll gezielt, gemeinsam mit 
der Kölner Wohnungswirtschaft ausgerollt wer -
den, um damit die Dekarbonisierung der Energie -
versorgung sowie die energetische Sanierung und 
Ertüchtigung des Bestandes anzuschieben. Das 
Programm bietet kommunal zu beantragende Zu -
schüsse für zwei Komponenten, zum einen die 
Erstellung eines energetischen, integrierten Quar -
tierskonzeptes und zum anderen die Begleitung 
der Sanierung durch ein*e Sanierungsmanager*in.
Das setzen wir bereits um
Die Verwaltung nimmt in einer ersten Phase Quar-
tiere in den Fokus, in denen mit einer hohen Um -
setzungsquote von im Gutachten „Klimaneutrales 
Köln 2035“ erfassten Maßnahmen zu rechnen ist. 
In einer zweiten Phase folgen zudem Quartiere, 
die eine aufwendigere Ansprache und Umset -
zungswahrscheinlichkeit erwarten lassen.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Gemeinsam mit verschiedenen Wohnungsgenos -
senschaften identifiziert die Verwaltung Pilot-Pro -
jekt-Quartiere, welche sich jedoch nicht in Sozialen 
Erhaltungssatzungsgebieten (gem. § 172 Abs. 1 
Satz 1 Nr. 2 BauGB) befinden sollten. Diese die -
nen als Vorlage für ein „Best Practice“ bzw. als 
Korrektiv für weitere Projekte. Zwei Förderanträge 
konnten erfolgreich gestellt und Zuschusszusagen 
für ein Quartier in Weidenpesch und ein Quartier in 
Zollstock erreicht werden.
Quelle: RikoBest/Shutterstock.com

41Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Vier Quartiere u.a. mit der Wohnungs-
wirtschaft in der Förderung KfW 432
• Identifizierung von weiteren Eignungs-
quartieren
Ausblick ab 2025
• Digitale Antragstellung
• Stadtweite Übersicht der potenziellen 
KfW-432-Quartiere
• Quartiers-gebundene Fördermittel 
• 2025-2026: Zwei kommunal geführte 
Quartiere in der Förderung von KfW 
432
• 2027-2030: Stadtweite qualitative Ein -
ordnung von KfW 432-Quartieren mit 
Startoptionen
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 1 .2.1 .2 Sanierungsquote erhö -
hen durch integrierte Quartierslösungen 
im Bestand
Zur Bestimmung der Quartiere und zur struktu -
rierten Erfassung des gesamten Stadtgebiets im 
Hinblick auf den Einsatz des Förderprogramms, 
arbeitet die Verwaltung in engem Austausch ämter-
übergreifend. Die aktuell entstehende kommunale 
Wärmeplanung wird dabei zudem berücksichtigt.
Das brauchen wir
Eine wichtige Voraussetzung für ein breites Ausrol-
len des Förderprogramms ist die Digitalisierung der 
kommunal zu beantragenden Zuschüsse, im Zuge 
einer Zuschussweiterleitung. Zudem ist bei großen 
Quartieren die Definition von Sanierungsgebieten 
ein wichtiger Erfolgsfaktor.

42Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Kernpunkte
Klimaschutzgerechte Sanierung des 
denkmalgeschützten Vierkanthofs „Pe -
tershof“
Konzeptansätze: 
• Bauen im Bestand (im Denkmal)
• Wärme und Strom über erneuerbare 
Energien (u.a. Solar)
• autofreier Hof und autoarme Umge -
bung
• Freiflächennutzung unter Beachtung 
von Artenschutz und Biodiversität
• Regeneratives (Ab-) Wasserkonzept
• Nutzungsänderung und -mischung
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quanitfizierbar, Quantifizie -
rung nach Konzepterstellung möglich (ab 
2024)
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
---
Da wollen wir hin
Am 14.12.2021 hat der Rat der Stadt Köln der 
Machbarschaft Köln eG (vormals e.V .) das Erbbau-
recht am Petershof in Köln-Müngersdorf als Er -
gebnis des zuvor durchgeführten Verfahrens erteilt 
(Top 23.8 nicht-öffentlicher Teil). Das Ziel ist, den 
1896 erbauten, denkmalgeschützten Vierkanthof 
„Petershof“ , klimaschutzgerecht zu sanieren. Die 
Genossenschaft möchte mit dem Quartiersprojekt 
aufzeigen, dass es möglich ist, in einem Denkmal, 
einen sozialen, ökologischen und solidarischen Ort 
zu erschaffen und dabei angesichts gegenwärtiger 
gesellschaftlicher Krisen – samt der Klimakrise – 
Verantwortung zu übernehmen. 
Das setzen wir bereits um
Die Verwaltung hat mit der Entscheidung der 
Durchführung einer Konzeptvergabe Möglichkeiten 
eröffnet, qualitativen Aspekten der Entwicklung 
der Immobilie ein höheres Gewicht zu verleihen. 
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die Verwaltung wird das Projekt koordiniert beglei-
ten und hierzu ein Format für die Koordination der 
beteiligten Dienststellen einrichten. Dabei werden 
alle Konzeptansätze betrachtet: Bauen im Bestand 
(im Denkmal), Wärme und Strom über erneuerbare 
Energien (u.a. Solar), autofreier Hof und autoarme 
Umgebung, Freiflächennutzung unter Beachtung 
von Artenschutz und Biodiversität, Regeneratives 
(Ab-) Wasserkonzept ebenso wie Nutzungsände -
rung und -mischung. Dabei sind denkmalrechtliche 
Einschränkungen zur Bestimmung der Einspa -
rungspotenziale zu berücksichtigen.
Konzeptvergaben als 
Steuerungsinstrument für nachhaltige 
Planungs- und Entwicklungskonzepte 
am Beispiel Petershof
Quelle: Stadt Köln

43Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Zudem erfolgt eine Prüfung auf Machbarkeit aller 
Konzeptansätze und der potenziell möglichen fi -
nanziellen Entlastungen ergänzt um eine Zusam -
menstellung von Fördermöglichkeiten.
Das brauchen wir
Unterstützung aller zu beteiligenden Dienststellen. 
Klärung der finanziellen Unterstützungsmöglichkei-
ten.
Zielsetzung 2023/24
• Finanzielle Absicherung der Genos -
senschaft
• ein Stufenplan mit quantifizierbaren 
Zielen ist erstellt
Ausblick ab 2025
• Entwicklung aller realisierbaren Kon -
zeptansätze
• Bauantragstellung
• bis 2025: Baugenehmigung
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 1 .2.1 .6 Energetische Ertüchti -
gung des denkmalgeschützten Gebäude-
bestands

44Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Kernpunkte
• Erarbeitung von Leitlinien für denk -
malgeschützte Gebäude zur energeti -
schen Ertüchtigung
• Grundlagenerstellung anhand einer 
Studie zur „Systematisierung der 
Energieeffizienzpotenziale im denk -
malgeschützten Gebäudebestand“
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quanitfizierbar, Quantifizie -
rung nach Fertigstellung der Studie mög-
lich (ab 2024)
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Finanzmittel für universitären For -
schungsauftrag ca. 120.000 € finan -
ziert aus politischem Verwendungs -
nachweis zum Klimaschutz
• Externe Dienstleistung für inhaltliche 
und redaktionelle Arbeit
Da wollen wir hin
Zur Prozessoptimierung energetischer Sanie -
rungen im Denkmal hat die Verwaltung das Ziel, 
fachliche Grundlagen in Form von Leitlinien zur 
Verfügung zu stellen. Diese Leitlinien sind eine 
Unterstützung, um Entscheidungen transparent 
fällen und darstellen zu können. Sie richten sich an 
Eigentümer*innen denkmalgeschützter Gebäude 
und Planer*innen, aber auch Entscheidungsträ -
ger*innen, mit dem Ziel einer effizienteren Be -
arbeitung. Energetische Ertüchtigungen werden 
dadurch perspektivisch gesteigert. Die fachlichen 
Grundlagen werden anhand einer Studie zur „Sys-
tematisierung der Energieeffizienzpotenziale im 
denkmalgeschützten Gebäudebestand“ konkret 
erarbeitet werden. Das Ergebnis ist die Erwei -
terung und Ergänzung des bestehenden Merk -
blattes, das neben dem Thema der Solaranlagen 
systematisch auch alle anderen Maßnahmen der 
energetischen Ertüchtigung erfasst, wie z. B. die 
Gebäudehülle, die Heiztechnik, etc.
Das setzen wir bereits um
Die Verwaltung veröffentlichte im November 2022 
ein erstes Merkblatt. Das Merkblatt nennt die 
Möglichkeiten der energetischen Ertüchtigung, 
Einschränkungen und zeigt den Ablauf der An -
tragsstellung. Neben Hinweisen zu Steuerbeschei-
nigungen und Brandschutz gibt es ein Kapitel zum 
Einsatz von Solaranlagen auf Dächern denkmalge -
schützter Gebäude.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die Verwaltung stellt allen Eigentümer*innen, Pla-
ner*innen und Entscheidungsträger*innen das 
Merkblatt zur energetischen Sanierung zur Ver -
fügung. 
https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/
content/pdf480/sk_452_22_merkblatt_energeti -
sche_ert%C3%BCchtigung_-_barrierefrei.pdf 
Energetische Ertüchtigung 
des denkmalgeschützten 
Gebäudebestandes
Quelle: Stadt Köln – Stadtkonservator

45Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Strategieentwicklung und Aufstellung 
der universitären Kooperation
• universitären Forschungsauftrag an -
stoßen
• eine Studie zu energetischen Sanie -
rungspotenzialen des denkmalge -
schützten Gebäudebestands in Köln 
ist beauftragt
Ausblick ab 2025
• Die Veröffentlichung eines systema -
tisierten Katalogs soll eine effizien -
tere Praxis zur Aufstellung von Um -
setzungsszenarien zu energetischen 
Sanierungen ermöglichen. Konflikte 
sollten schneller lösbar sein und Mo -
dellvorhaben werden zur Verfügung 
stehen, an denen sich Eigentümer*in -
nen orientieren können, sodass die Sa-
nierungsrate zukünftig steigend sein 
sollte. 
• bis 2025: Entscheidungsleitlinien ver -
öffentlichen
• 2025-2035: Fortlaufend energetische 
Sanierungen fördern und begleiten
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 1 .2.1 .6 (gleichnamig)
Das brauchen wir
Forschung: Die systematische Sammlung von Ent-
scheidungsleitlinien ist als Grundlagenforschung 
einzustufen, da die Denkmalpflege von der Spezifik 
von Einzelobjekten geprägt ist. Die RWTH Aachen 
hat im Rahmen des Forschungsförderungspro -
grammes Zukunft Bau des Bundesinstituts für 
Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) über Prof. 
Dr.-Ing. Raabe mit seinem Lehr- und Forschungs -
gebiet für Denkmalpflege und Historische Baufor -
schung unter dem Titel „Beitrag zur Sanierung von 
Siedlungsbauten der 20er Jahre. Lösungsszenarien 
für eine Verbindung ökologischer, ökonomischer 
und denkmalpflegerischer Belange“ ein entspre -
chendes Projekt vorgelegt. Es werden Finanzmittel 
benötigt, um eine Erweiterung des Projektes mit 
einer Kölner Siedlung der 50er Jahre zu ergänzen 
(z.B. mit einer Volksparksiedlung in Köln-Raderthal). 
In der Kombination beider Zeitschichten, wird es 
möglich sein, in großer Breite Aussagen über Er -
tüchtigungspotenziale zu treffen und Handlungs -
optionen systematisch aufzuzeigen.  
Dienstleistung: Für die folgende Erweiterung und 
Ergänzung des jetzigen Merkblatts anhand der 
Forschungsergebnisse müssen die komplexen Zu-
sammenhänge didaktisch aufbereitet und anhand 
von Beispielbildern erläutert werden. Inhaltlich 
übersteigt diese Redaktionsarbeit die personellen 
Kapazitäten der Verwaltung bei weitem, weshalb 
eine externe Vergabe vonnöten ist.

46Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Kernpunkte
• Operationalisierung der Klimastrategie 
durch  Umsetzung von Maßnahmen 
für einen gebäudebezogenen Sanie -
rungsfahrplan
• Nachhaltige Gestaltung von Wohn -
umfeld und Außenanlagen in unseren 
Quartieren unter Beachtung der Wirt -
schaftlichkeit und sozialer Gesichts -
punkte
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Budget 2023/24: 1,5 Mio. €
• ca. 1 .500 €/kWp netto, aktuell Null -
steuersatz für PV auf Wohngebäuden
Operationalisierung 
der Klimastrategie der 
GAG Immobilien AG
Da wollen wir hin
Der Gebäudesektor in Deutschland ist direkt und 
indirekt für rund ein Drittel der CO 2-Emissionen 
verantwortlich. Ein großer Hebel, der, richtig be -
wegt, eine Menge bewegen kann auf dem Weg zur 
Klimaneutralität. Die GAG Immobilien AG unter -
stützt das angestrebte Ziel der Klimaneutralität und 
hat die Dekarbonisierung ihres Gebäudebestandes 
strategisch verankert.
Das setzen wir bereits um
Die GAG Immobilien AG hat anhand verschiede -
ner Szenarien untersucht, wie die Klimaschutzziele 
unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit, aber auch 
unter sozialen Gesichtspunkten erreicht werden 
können. Dabei wurden Potenziale auf allen Hand -
lungsfeldern analysiert und bewertet. Zusammen -
gefasst geht es zum einen um eine zunehmende 
Abkehr von fossilen Brennstoffen, was durch einen 
stärkeren Fokus auf Fernwärme und Wärmepum -
pen erreicht werden soll. Zum anderen streben wir 
eine Senkung des Energieverbrauchs durch ener -
getische Modernisierungen im Bestand, effiziente 
Gebäudestandards, Anlagenoptimierung und Sen -
sibilisierung des Nutzers an. Darüber hinaus setzen 
wir Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas 
(z.B. Dachbegrünung, Freiflächengestaltung, Zis-
ternen, Mobilität) um.
Hier ist die GAG Immobilien AG aktiv
Die Operationalisierung der Klimastrategie umfasst 
die Umsetzung der definierten Maßnahmen, für 
die ein gebäudebezogener Sanierungsfahrplan er -
stellt wird. Es gilt das Motto: die Schlechtesten zu-
erst! Diese Vorgehensweise verspricht die größten 
Effizienzgewinne – auch mit Blick auf den Mittelab-
fluss durch die bereits beschlossene CO 2 -Abgabe 
und die Novellierung der EU-Gebäuderichtlinie. 
Neben der Verbesserung des Effizienzstandards 
Quelle: GAG Immobilien AG

47Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
und der Wärmewende stehen folgende Hand -
lungsfelder im Fokus:
Erneuerbare Energien: Mit unserem Mieterstrom 
Veedel Energie tragen wir dazu bei, den Zugang zu 
bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moder-
ner Energie für unsere Mieter*innen zu sichern. 
Durch unsere anhaltenden Neubau- und Moder -
nisierungsprojekte sowie den Ausbau von Photo -
voltaikanlagen auf Bestandsdächern erweitern wir 
das Mieterstrom-Angebot regelmäßig.
Nachhaltige Städte und Gemeinden: Moderni -
sierungen und Neubauprojekte der GAG werden 
unter energetischen Gesichtspunkten durchge -
führt, damit der Energieverbrauch von Heizungs- 
und Warmwasseranlagen sinkt. Dabei wurden 
die jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen 
meistens sogar übertroffen. So leisten wir auch 
einen Beitrag dazu, dass der Gebäudesektor weni-
ger Emissionen freisetzt. 
Verantwortungsvolle Konsum- und Produktions -
muster: Bei Modernisierungen und Neubaumaß -
nahmen reduzieren wir Bauabfälle und versuchen 
die Rohstoffe zu recyceln. Weiterhin sensibilisieren 
wir unsere Mieter*innen dafür, weniger Müll zu 
produzieren und angefallenen Müll richtig zu tren -
nen.
Maßnahmen zum Klimaschutz: Zur Bekämpfung 
des Klimawandels und dessen Auswirkungen prü -
fen wir Möglichkeiten, den CO 2-Ausstoß unserer 
Bestände zu reduzieren. Neben der Optimierung 
der Wärmeerzeugung durch den Ausbau von rege-
nerativen Energien spielen Maßnahmen zur Förde-
rung der Elektromobilität sowie Möglichkeiten der 
klimafreundlichen Optimierung unserer Außenan -
lagen eine wichtige Rolle.
Leben an Land: Wir gestalten das Wohnumfeld und 
die Außenanlagen in unseren Quartieren nachhal-
tig. Unsere Veedels-Biotope fördern die biologi -
sche Vielfalt und den Artenschutz in der Stadt. Bei 
Neubauprojekten und Instandhaltungsmaßnah -
men setzen wir verstärkt auf Dachbegrünung und 
bodengebundene Fassadenbegrünung, um zusätz-
lich Treibhausgase zu binden und das Stadtklima zu 
verbessern.
Das brauchen wir
Zur Transformation bedarf es einer praxis- und reali-
tätsnahen Herangehensweise – mit kalkulierbaren, 
wirtschaftlich umsetzbaren Vorschlägen auf der 
Basis langfristig gültiger und wirksamer gesetz -
licher Rahmenbedingungen. Eine auf lange Sicht 
verlässliche Fördersystematik mit der Situation 
angemessenen Zuschüssen ist essentiell. Die Fi -
nanzierung ist maßgeblich von der Zins- und Bau -
kostenentwicklung abhängig.
Selbst bei optimiertem Mitteleinsatz ist das Be -
arbeiten des gesamten Bestandes innerhalb weni-
ger Jahre in den seltensten Fällen möglich. Dies 
ist der Hauptgrund, warum die meisten Wohnungs-
unternehmen bis 2035/2045 Restemissionen in 
ihren Klimapfaden aufweisen. Eine weitere Skalie -
rung ist nur mit erhöhter Zuschussförderung und 
der Lösung der Kapazitätsprobleme bei Marktpart -
nern (Mitarbeitende und Material) und in den eige-
nen Reihen möglich. 
Zielsetzung 2023/24
---
Ausblick ab 2025
• Abkehr von fossilen Brennstoffen
• Senkung des Energieverbrauchs durch 
energetische Modernisierungen im 
Bestand, effiziente Gebäudestan -
dards, Anlagenoptimierung und Sensi-
bilisierung des Nutzers
• Zugang zu bezahlbarem, nachhaltigem 
Strom für die Mieter*innen sichern
• Weiterer Ausbau von regenerativen 
Energien (PV-Anlagen von ca. 1 .500 €/
kWp netto)
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 1 .1 .1 Klimaneutraler Gebäu-
debestand Konzern Stadt Köln

48Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Kernpunkte
• Sukzessive Modernisierung bestehen-
der Immobilieninfrastruktur und Rea -
lisierung neuer Standorte nach dem 
neuesten Stand der Technik und unter 
Berücksichtigung ökologischer Ge -
sichtspunkte
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
bis 2024: 150.000 €
• bis 2025/2026: ca. 650.000 €
• bis 2028: ca. 60.000.000 €
Modernisierung der 
Gebäudeinfrastruktur der AWB 
Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
Da wollen wir hin
Um das Klimaziel der Stadt Köln, bis zum Jahr 2035 
klimaneutral zu sein, zu unterstützen, will die AWB 
die bestehende Immobilieninfrastruktur nach und 
nach modernisieren und neue Standorte nach dem 
neuesten Stand der Technik und unter Berücksich-
tigung ökologischer Gesichtspunkte realisieren. 
Langfristiges Ziel ist der CO 2-neutrale Betrieb aller 
Standorte der AWB.
Das setzen wir bereits um
An verschiedenen Standorten der AWB sind bereits 
Photovoltaikanlagen installiert bzw. werden gerade 
umgesetzt. Darüber hinaus ist an den zwei größ -
ten Standorten eine moderne Gebäudeleittechnik 
installiert, die eine optimale Steuerung der Medien 
(Strom, Wärme, Wasser) ermöglicht. Des Weite -
ren ist der Bau eines weiteren Logistikstandortes 
bereits von den Gremien genehmigt und befindet 
sich in der Vorbereitungsphase. Bei der Umsetzung 
sollen die neusten ökologischen und technischen 
Standards berücksichtigt werden. Ziel ist der CO 2-
neutrale Betrieb des Standortes ab dem Jahr 2028.
Das brauchen wir
Eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung 
der geplanten Maßnahmen in dem angestrebten 
Zeitraum ist eine schnelle Bearbeitung der geneh -
migungsrechtlich relevanten Sachverhalte durch 
Quelle: Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
Zielsetzung 2023/24
• bis 2024: Ausbau der Photovoltaikanla-
gen auf allen Standorten, beispielswei-
se Anlage auf der Liegenschaft Wikin -
ger Straße (Halle des Hauptgebäudes); 
geplante Leistung 82 kWp
die jeweiligen Genehmigungsbehörden der Stadt 
Köln und eine entsprechende Unterstützung zur 
Umsetzung durch die jeweiligen Stellen der Stadt 
Köln.

49Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Ausblick ab 2025
• Ausblick: Vollständiger Ausbau der 
Gebäudeleittechnik, Bau eines neuen 
Logistikstandortes unter Beachtung 
der neuesten ökologischen und tech -
nischen Standards
• bis 2028: Fertigstellung Neubau eines 
Logistikstandortes 
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 1 .1 .1 Klimaneutraler Gebäu-
debestand Konzern Stadt Köln

50Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Kernpunkte
• Innovative Lösungen und Wege zur Er-
reichung der Klimaneutralität im Quar -
tier 
• Reallabore bzw. Lern- und Experimen-
tierräume
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quanitfizierbar, Abhängig 
von Bürgerpartizipation
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Rund 5 Mio. € + variablen Anteil, ab -
hängig von Bürgerbeteiligung und Be -
auftragungen
Da wollen wir hin
Um Lösungen für ein klimaneutrales Köln 2035 
zu finden, hat die RheinEnergie unter dem Motto 
#machen-lernen-wachsen die Initiative „RheinE -
nergie KlimaVeedel“ ins Leben gerufen. Konkret 
sollen zunächst in zwei Veedeln 250 Experimente 
bis 2025 umgesetzt werden, um innovative Lösun-
gen und Wege zur Erreichung der Klimaneutralität 
im Quartier zu finden und auszuprobieren. Mit dem 
Klima-Veedel werden auf Quartiersebene entspre-
chende Reallabore bzw. Lern- und Experimentier -
räume geschaffen. Neubrück soll Kölns erstes Kli -
maVeedel sein und Vorreiter werden. Ein wichtiges 
Ziel ist es, die Bevölkerung bei der Energie- und 
Wärmewende aktiv einzubinden. Ein wesentlicher 
Fokus liegt daher darauf, die Potenziale für eine 
energetische Gebäudesanierung zu heben. Klima -
Veedel soll sich mittel- bis langfristig zur Marke für 
umsetzungsstarke Klimastrategien entwickeln.
Das setzen wir bereits um
Bereits angestoßene Maßnahmen seitens der 
RheinEnergie:
• Förderantrag zur Optimierung der Fernwärme
• Förderantrag zur Entwicklung von bürgernahen 
Geschäftsmodellen
• Beschleunigung bei der Erstellung von Sanie -
rungsfahrplänen
• Wärmelandkarte von Köln-Neubrück
• Förderantrag zur Finanzierung eines Sanie -
rungsmanagers für 3-5 Jahre
• Photovoltaik-Welle (PV-Welle)
Die RheinEnergie und die Stadt Köln – unter dem 
Dach von SmartCity Cologne – werden diesen Weg 
mit individuellen Kommunikationsmaßnahmen 
begleiten. Weitere mögliche Aktivitäten wie bei -
spielsweise Hochschulkooperationen und Vernet -
zungsformate sind derzeit in Diskussion.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die Verwaltung begleitet das Vorhaben in der Start-
phase unter dem Dach von SmartCity Cologne 
(SCC). SCC unterstützt, als Kommunikationskanal 
KlimaVeedel der RheinEnergie AG
Quelle: pixabay/ hamlinjandrew

51Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Projekt KlimaVeedel anstoßen
• Initiierung einer Kommunikationskam -
pagne auf verschiedenen Kanälen: 
Online und in Form von gezielten Bür -
gerinformationen und Bürgerveranstal-
tungen
• Veedels-Wärmelandkarte: Durchfüh -
rung von Kfz-gestützten Thermografie-
aufnahmen von Köln-Neubrück
• Neues, digitales Verfahren zur Erstel -
lung von Sanierungsfahrplänen testen 
bei mindestens zehn Pionier-Haushal -
ten
• Bereitstellung einer Online-Bürgerbe -
teiligungsplattform
• Durchführung großflächiger Umfra -
gen, um Bürgerbedürfnisse zu erfas -
sen und damit weitere klimafreundli -
che Umsetzungsaufträge anzustoßen
Ausblick ab 2025
• Durchführung der PV-Welle: breitflä -
chige PV-Kampagne, um PV-Anfragen 
in Neubrück zu sammeln und gebün -
delt umzusetzen
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 1 .2.1 Stadtentwicklung und 
Stadtplanung klimaneutral gestalten
und lokales Netzwerk an der Schnittstelle Innova -
tion - Energie - Klimaneutralität, mit den bestehen-
den Partner*innen und Formaten. SCC präsen -
tiert, bündelt, vernetzt und initiiert Projekte und ist 
Schnittstelle in die Verwaltung. Aus kommunaler 
Sicht ist das Ziel in dieser Initialphase, das Projekt-
vorhaben 2023/2024 mit anzustoßen. Dazu gehört: 
• im konkreten Quartier Aufmerksamkeit zu ge -
nerieren,
• Eigentümer*innen zur Umsetzung zu animie -
ren,
• Prozesse zu erproben,
• über SCC Ideen zur Projektreife zu verhelfen,
• über das Förderprogramm KfW432 zu unter -
stützen,
• das Start-up-Ökosystem, die Verwaltung und 
weitere Akteure als Multiplikator*innen mitein -
ander zu vernetzen und 
• die Anschlussfähigkeit bestehender/geplanter 
Aktivitäten wie die kommunale Wärmeplanung 
zu prüfen.
Das brauchen wir
Bis zum Erreichen der Klimaziele verbleiben zwölf 
Jahre (2023-2035). Um dieses Ziel erreichen zu 
können, braucht es insbesondere einen hohen In -
novationsgrad im Handeln.

52
52Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen
3.2 Handlungsfeld 2: 
„Klimaneutrale Energieversorgung
erreichen“

53Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen

54Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen

55
55Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Im Handlungsfeld „Klimaneutrale Energieversorgung erreichen“ werden durch die Vorhaben der Verwaltung, 
der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG Köln mbH), der AG Zoologischer Garten 
Köln, der Flughafen Köln/Bonn GmbH, der Kölner Verkehrsbetriebe AG (KVB), der Koelnmesse GmbH, der 
RheinEnergie AG und der Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR (StEB Köln) insgesamt 450.000 Tonnen CO2-
Äquivalente Einsparpotential pro Jahr adressiert. 
Derzeit können insgesamt zehn der achtzehn Aktivitäten bilanziert werden. Einige Aktivitäten im Handlungs-
feld der Energieversorgung haben bisher allerdings ein großes theoretisches Potenzial, woraus zu einem 
solch frühen Planungsstand noch keine konkreten Einsparungen bilanziert werden können. 
Das höchste direkt beeinflussbare Einsparpotential in diesem Handlungsfeld liegt im konsequen -
ten Ausbau der Photovoltaik sowohl im Bestand als auch im Neubau. Die oben genannten Akteure 
erstellen entsprechende Ausbaustrategien mit dem Ziel, aus der Kombination verschiedener Be -
treibermodelle optimierte Stufenpläne zwischen Potentialmaximierung, Finanzierbarkeit und Aus -
baugeschwindigkeit zu definieren. 
Hohe, durch die Verwaltung indirekt beeinflussbare, Potentiale im Rahmen des lokal und erneuerbar 
erzeugten Stroms ergeben sich aus der Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans (LEP), insbe-
sondere der Aufstellung des sachlichen Teilplans erneuerbare Energien. Im Zuge der Neuaufstellung 
des LEP in Verbindung mit der sich äußerst dynamisch entwickelnden Gesetzgebung, insbesondere 
den Änderungen im Baugesetzbuch im Hinblick auf Freiflächenphotovoltaik und Windenergieanla -
gen, entsteht ein klarer Möglichkeitsraum für die Verwaltung, die auf dem Stadtgebiet vorhandenen 
Potentiale auszuschöpfen. Die Verwaltung stellt sich mit einer PV-Freiflächenanalyse und konkreten 
Pilotvorhaben mit der RheinEnergie sowie einem abgestimmten Vorgehen im Bereich der Windener-
gie auf, um die beschleunigte Umsetzung von Projekten zu ermöglichen. Mit dem Förderprogramm 
„Photovoltaik und erneuerbare Energien – klimafreundliches Köln“ sowie dem Förderprogramm „Er-
neuerbarer Strom“ als Bestandteil der Sport-förderrichtlinie stehen Instrumente zur Verfügung, pri -
vate Eigentümer*innen, kleine und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Sportvereine zum Ausbau 
der Photovoltaik zu aktivieren und bei der Finanzierung der Anlagen zu unterstützen. 
Im Kontext der Wärmeversorgung nimmt die kommunale Wärmeplanung (KWP) eine zentrale steu-
ernde Funktion ein, deren Grundlagen sich derzeit für Köln in Form der Datenerhebung und Ana -
lyse der Wärmebedarfe, der Potentiale für erneuerbare Wärme (Geothermie) und unvermeidbare 
Abwärme sowie Potentiale für Energiespeicher in der Erstellung befinden. Im Zusammenhang mit 
neu entstehenden rechtlichen Rahmenbedingungen, wie beispielsweise dem Wärmeplanungs -
gesetz (WPG) in Verbindung mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG), besteht auch im Bereich der 
Wärmeversorgung eine hohe gesetzgeberische Dynamik. Über das WPG und seine Übersetzung 
in Landesrecht, wird die Stadt Köln als Kommune mit über 100.000 Einwohner*innen verpflichtet, 
bis 30.06.2026 eine Wärmeplanung aufzulegen, die die Möglichkeiten einer 100%igen Wärmever -
sorgung aus erneuerbaren Quellen sowie unvermeidbarer Abwärme bis spätestens Ende 2044 auf-
zeigt. Das Inkrafttreten des Bundesgesetzes wird zum 1 .1 .2024 erwartet.
In Bezug auf ihre eigenen Netze, insbesondere die Fernwärme, legt die RheinEnergie aktuell ihre 
Transformationspläne auf. Bedingt durch die Einigung im Mediationsverfahren mit der Klimawende 
Köln (3762/2021) strebt die RheinEnergie eine vollständige Transformation der erneuerbaren Wärme-
versorgung bereits bis 2035 an, zehn Jahre vor der zu erwartenden bundesgesetzlichen Verpflich -
tung.

56
56Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Wenngleich die Gesamtkosten für das Handlungsfeld der klimaneutralen Energieversorgung für den Konzern 
Stadt Köln (Verwaltung und Beteiligungen) zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend benannt werden 
können, zeichnet sich mit einer vorläufigen Summe von bis zu 101 Millionen Euro (Verwaltung) und 1,01 Mil-
liarden Euro (Beteiligungen) ab, dass ganz erhebliche Investitionssummen auf den Konzern zukommen, die 
frühzeitig eingeplant und bestmöglich mit der Nutzung von Fördermitteln komplementiert werden müssen.

57Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Aktionsplan  Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen
 
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Klimaneutrale Energieversorgung erreichen 
Direkter Einflussbereich 
1 
Photovoltaik– 
Ausbaustrategie 
auf  
allen 
kommunalen 
Gebäuden 
2023 - 2035 
• PV-Potentialanalysen mit 
Wirtschaftlichkeitsberechnungen 
• Ziel: große Anlagen mit möglichst großen 
Erträgen 
• Erörterung der sinnvollsten und 
passendsten PV-Betreibermodelle für die 
Dienststellen 
• Erarbeitung von einfachen 
Umsetzungsmodellen (z.B. durch 
vereinfachte Rahmenvergabe) 
• Ermöglichung von Bürgersolaranlagen (mit 
Dachverpachtung) 
1)  eine (1) Ausbaustrategie inkl. eines 
quantifizierten Stufenplans ist erstellt. 
2) 100 % der geeigneten Dachflächen sind mit PV 
nachgerüstet 
1) 2024 
 
2) 2025 -
2035 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
1 Mio. € 
  
2 
Rahmenvergabe 
zur 
Beschleunigung  
des Photovoltaik 
Ausbaus auf  
kommunalen 
Liegenschaften 
2023 - 2024 
• Entwicklung einer Rahmenvergabe für die 
Nachrüstung aller städtischen Gebäude mit 
PV-Anlagen 
1) ein (1) Rahmenauftrag für den Ausbau eines 
quantifizierten Pakets städtischer Dachflächen 
ist erteilt. 
2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Indirekter Einflussbereich 
3 
Städtebauliche 
Potentialanalyse 
zu  
Photovoltaik auf 
Freiflächen 
2024 
• Fertigstellung der Flächenpotenzialanalyse 
PV-FFA 
•  Klärung der rechtlichen Fragestellung en 
zur Realisierung von PV-FFA 
• Erarbeitung eines Aktivierungs- und 
Umsetzungskonzeptes zu PV-FFA im 
Rahmen einer gesamtstädtischen Strategie 
zu erneuerbaren Energien PV-
Freiflächenstrategie (und Ratsbeschluss) 
1) eine (1) Vorlage zum Aktivierungs- und 
Umsetzungskonzept zu PV-FFA ist dem Rat 
zur Beschlussfassung vorgelegt. 
 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
4 
Modellvorhaben 
Photovoltaik auf  
Freiflächen 
2024 
• Es wird ein Standardprozess entwickelt der 
alle zuständigen Dienststellen zur 
Genehmigung beteiligt. Durch drei 
Pilotanlagen kann der Prozess entwickelt 
werden. 
• Dünnwald (rund 30 Hektar) 
• Rondorf (rund 6,5 Hektar) 
• Worringen (rund 11,5 Hektar) 
1)  drei (3) Pilotflächen für PV-FFA/Agri- PV sind 
genehmigt. 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
1 
2 
3 
4

58Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Aktionsplan  Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen
 
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 
5 Windenergie-
potenziale nutzen 2025 
• Bereitstellung der notwendigen Flächen auf 
dem Gebiet der Stadt Köln, insbesondere 
im Kölner Norden, um einen signifikanten 
Anteil des Strombedarfs mittels lokaler 
Windenergie decken zu können. 
1) 8- 13 Windenergieanlagen sind im Vorgriff auf 
den Regionalplan entsprechend des rechtlich 
vorgesehenen Verfahrens genehmigt  
2025 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Indirekter Einflussbereich 
6 
Förderprogramme 
„Gebäude-sanierung 
– klimafreundliches 
Wohnen“ und 
„Photovoltaik und 
Erneuerbare 
Energien – 
klimafreundliches 
Köln“ 
2023 - 2027 
• Beschluss der drei neuen 
Förderprogramme: „Gebäudesanierung - 
klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik – 
klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik 
klimafreundliches Arbeiten“ 
• Die Förderprogramme werden aus dem 
Investitionsprogramm Klimaschutz 
finanziert, über das bis 2027 jährlich 20 
Mio.€/a zur Verfügung stehen. 
1) drei neue Förderprogramme:  
„Gebäudesanierung- klimafreundliches 
Wohnen“, 
„Photovoltaik-klimafreundliches Wohnen“, 
„Photovoltaik klimafreundliches Arbeiten“ 
sind durch den Rat beschlossen. 
2023 40 Mio. € 100 Mio. €   
7 
Förderprogramm 
erneuerbarer  
Strom als 
Bestandteil der  
Sportförder-
richtlinie 
2024 
• Sportförderrichtlinie 
• Bündelung der Förderzugänge des 
Sportamtes  
• Fördersumme von bis zu 87,5% der 
Gesamtkosten, für klimarelevante 
Maßnahmen wie bspw. Photovoltaik, und 
eine Aufhebung der Nachrangigkeit in 
Bezug auf Mittelzuwendungen von EU, 
Bund und Ländern  
1) Ziele für die Aus schöpfung des 
Förderprogramms erneuerbarer Strom der 
Sportförderrichtlinie sind definiert 
2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
          
5 
6 
7

59Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Aktionsplan  Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen
 
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
8 Kommunale 
Wärmeplanung 2024 - 2026 
• Erarbeitung der fachlichen Grundlagen zu 
der kommunalen Wärmeplanung 
• Schaffung einer leistungsfähigen 
Projektstruktur 
• Ausarbeitung erster Maß nahmen zur 
Wärmewendestrategie 
• Start der Beteiligungsprozess e mit 
relevanten Akteur*innen 
• Herstellung der erforderlichen 
Beschlusslage für die Aufstellung des 
kommunalen Wärmeplans 
• Durchführung, Veröffentlichung und 
Weiterentwicklung der kommunalen 
Wärmeplanung auf Basis des Beschlusses 
und entsprechend der gesetzlichen 
Anforderungen 
1) eine (1) Vorlage zur Durch führung der 
Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur 
Beschlussfassung vorgelegt. 
2) eine (1) Vorlage für den Beschluss der 
Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur 
Beschlussfassung vorgelegt. 
1) 2024 
 
2) 2026 
165.000 € 300.000 € 
  
 9 Geothermie 2023 - 2024 
• Ausschöpfung der Möglichkeiten der 
Wärmeversorgung durch oberflächennahe 
Geothermie 
• Bereitstellung einer digitalen 
Kartenanwendung für die oberflächennahe 
Geothermie-Nutzung für das 
Standortpotenzial von Geothermie-Anlagen 
als Planungsgrundlage für private und 
gewerbliche Interessent*innen 
• Geothermieanlage im Großprojekt Rondorf 
Nord-West  
1) Digitale Karte inkl. Webanwendung zur Klärung 
des sinnvollen Einsatzes von Geothermie-
Anlagen ist verfügbar. 
2) Fertigstellung der Geothermie-anlage im 
Großprojekt Rondorf Nord-West. 
1) 2023 
 
2) 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Beteiligungen 
10 
Klimaneutrale 
Stadt-
entwässerungs-
betriebe Köln, 
AöR (StEB Köln) 
2023 - 2030 
• Reduzierung THG-Emissionen 
• Zentrale Maßnahmen sind die Steigerung 
der Energieeffizienz der Anlagentechnik 
und der Ausbau von Kraft-Wärme-
Kopplung und erneuerbaren Energien 
1) Inbetriebnahme der Biogasaufbereitungsanlage 
GKW und weiterer PV-Anlagen auf den 
Klärwerken --> geplante Leistung rd. 2,6 MWp 
2) Klimaneutralität der betrieblichen Emissionen 
(außer Prozessemissionen wie Lachgas und 
Methan) 
3) Verbesserung der Bilanzierung für Prozesse, 
Bau und Einkauf 
4) Inbetriebnahme der Druckleitung zur 
Klärschlammverbrennung 
5)  Die StEB Köln arbeiten klimaneutral 
(Strategisches Ziel) 
1) 2024 
 
2) 2027 
 
 
3) 2027 
 
4) 2029 
 
5) 2030 
  
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
***) 
9 
8 
10

60Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Aktionsplan  Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen
 
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 
11 
Klimaschutz und 
Nachhaltigkeits-
maßnahmen am 
Flughafen 
Köln/Bonn 
2023 - 2045 
• Installation weiterer PV- Anlagen auf den 
Gebäuden 
• Betrieb der Fahrzeuge auf dem Flughafen-
Vorfeld vollständig mit alternativen 
Kraftstoffen. Perspektivisch ist die 
Umstellung des Energiesektors auf 100% 
erneuerbare Energien vorgesehen. 
1) Reduzierung der CO2-Emissionen um 65% 
gegenüber 2010 
2)  CO2 –neutraler Betrieb auf dem Vorfeld 
3) Klimaneutralität bis spätestens 2045 
1) 2030 
 
2) 2035 
3) 2045 
  3 Mio. € 50 Mio. € 
****) 
12 
Planungen der 
RheinEnergie AG 
zu PV Freiflächen 
an Infrastruktur-
wegen 
2023 - 2025 
• Steigerung des Anteils erneuerbarer 
Energien an eigener Versorgung und 
höhere Ausnutzung der Solarpotenziale 
• Identifizierung von Potenzialflächen  
1) Bauantrage für das PV-Projekt in Köln-
Dünnwald durch die RheinEnergie 
2) Umsetzung bzw. Errichtung erster PV-
Anlagen 
1) 2024 
 
2) 2025 
  300.000 € 100 Mio. € 
Beteiligungen 
13 
Planungen der 
RheinEnergie AG 
zum Ausbau der 
Windenergie im 
Kölner Norden 
und Süden 
2023 - 2027 
• Nutzung von Potenzialflächen auf dem 
Kölner Stadtgebiet, auf denen die 
Errichtung von Windkraftanlagen 
grundsätzlich möglich ist 
• Untersuchungen und Klärungen zur 
Vorbereitung der Genehmigung. 
• Neuaufstellung LEP NRW und 
Regionalplan ermöglichen die Ausweisung 
von Windenergiegebieten. 
• Flächensicherung in Form von 
Nutzungsverträgen 
1) Abschluss der Flächensicherung mittels 
Nutzungsvertrag mit der RheinEnergie AG für 
die städtischen Flächen innerhalb der 
Potentialflächen im Kölner Norden) 
2) Ausweisung der Flächen im Sachlichen 
Teilplan Erneuerbare Energien oder alternativ 
(falls notwendig): Beginn der Änderung des 
FNP-Köln mit dem Ziel der Ausweisung der 
Flächen als Positivplanung.  
3) Antragstellung nach BImSchG durch die 
RheinEnergie AG und Prüfung des 
Genehmigungsantrags durch die untere 
Immissionsschutzbehörde 
1) 2024 
 
 
2) 2024 -
2025 
 
 
3) 2024 -
2027 
  500.000 € 110 Mio. € 
14 
Treffpunkt Solar – 
Das Beratungs-
zentrum von 
RheinEnergie 
AG, Stadt Köln 
und Handwerks-
kammer zu Köln 
2023 - 2024 
• Individuelle Beratungen von 
Eigenheimbesitzer*innen, 
Gewerbetreibenden, Vermieter*innen und 
Mieter*innen zur Solarenergie und den 
damit verbundenen Technologien und 
weitere Unterstützungsangebote. 
• Vereinfachung der Prozesse für 
Mieterstromprojekte. 
1) Gemeinsame Vereinbarung zum Weiterbetrieb 
des Treffpunkt-Solar, sowie zur dauerhaften 
Finanzierung des Projektes. Entscheidung zum 
eventuellen Ausbau der Leistungen im 
Treffpunkt. 
2) Entwicklung Lösungsoptionen zur Begegnung 
der Handwerkerengpässe. 
1) 2023 
 
 
 
2) 2024 
  2 Mio. € 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
*****) 
13 
14 
11 
12

61Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Aktionsplan  Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen
 
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
15 
Transformations-
pläne der 
RheinEnergie AG 
für die Kölner 
Fernwärmenetze 
2023 - 2035 
• Verdichtung und Ausbau des bestehenden 
Fernwärmenetzes, insbesondere in der 
Innenstadt, und Dekarbonisierung der 
Wärmeerzeugung (für Fern- und 
Nahwärmenetze) 
1) Fertigstellung Transformationsplan FW-Netz 
Innenstadt und Beantragung erster 
Fördermittel für Wärmenetze nach BEW-
Richtlinie  
2) Offizieller Projek tbeginn Großwärmepumpe 
Niehl 
3) Inbetriebnahme Fernwärmespeicher in Köln-
Merheim 
4) Installation schnellstartfähiger Kessel in Köln-
Niehl 
5)  Installation Solarthermieanlage in Köln-
Merheim 
6) Modernisierung GuD-Anlage in Köln-Merkenich 
7) Erstellung der weiteren Transformationspläne 
für FW-Netze Nord und Merheim 
1) 2023 
 
 
2) 2023 
 
3) 2023  
 
4) 2024 
 
5) 2025 
6) 2025 
7) ab 2025 
  130 Mio. € 750 Mio. € 
16 
PV-Dachanlagen 
auf Gebäuden 
der AVG Köln 
mbH 
2023 - 2026 • Prüfung und Nutzung aller bestehenden 
und zukünftigen Dachflächen 
1) Prüfung und Nutzung aller bestehenden und 
zukünftigen Dachflächen auf  PV-Eignung 
2026   
derzeit 
nicht 
quantifizie
rbare 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
Beteiligungen 
17 
Umstellung der 
Energie-
versorgung der 
Koelnmesse 
2023 - 2035 
• PV-Anlagen und alternative 
Wärmeversorgungslösungen zur Reduktion 
des Energieverbrauchs 
• Neues Wärmeversorgungskonzept 
1) Installation der PV-Anlage mit 500 Modulen auf 
dem Confex 
2) Planungen und Umsetzungsstart der PV-Anlage 
Halle 11 und Eingang Süd (geplante Leistung 
2000kwp) 
3) Inbetriebnahme der PV-Anlagen auf den 
Dächern des Confex, Halle 11 und Eingang Süd 
als eine der größten Anlagen Köln (geplante 
Leistung 2000kwp) 
4)  CO2-Neutralität 
1) 2023 
 
2) 2023 
 
3) 2024 
 
 
4) 2025 -
2035 
  2,83 Mio. 
€ 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
15 
16 
17

62Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Aktionsplan  Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen
 
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
18 
Reduzierung der 
Treibhausgas-
emissionen der 
AG Zoologischer 
Garten Köln 
2023 - 2032 
• Reduktion von über 40% der CO² 
Treibhausgase bis 2032. Prüfung von 
alternativen Systemen mit Fernwärme und 
Wärmepumpen 
• Prüfung der Möglichkeit den Strombezug auf 
Ökostrom mit Herkunftsnachweis (ppa Power 
Purchase Agreement) umzustellen 
•Errichtung von Grün-Dach-PV-Kombinationen 
bei Neubau und Sanierung wo immer möglich 
•sukzessive Umstellung des Fuhr- und 
Maschinenparks auf alternative Technologien 
1) Beginn der Umsetzung des 
Transformationskonzeptes, Einbau von PV-
Anlage Tropenhaus, Start Einbau der 
Messinfrastruktur inkl. Ausbau der 
Gebäudeleittechnik 
2) Ausbau der PV-Anlagen auf ca. 200kWp. 
Ersetzung der noch vorhandenen ca. 18 
Gaskessel durch energetisch bessere 
Alternativen und Prüfung von Wärmepumpen 
oder Fernwärme. Ausbau der Messinfrastruktur 
inkl. Gebäudeleittechnik, um den Bedarf besser 
steuern und regulieren zu können. 
3) Evtl. Strom umstellen auf Ökostrombeschaffung 
4) mit Herkunftsnachweis / Power Purchase 
Agreement (PPA)  
1) 2027 
 
 
2) 2032 
 
 
 
 
 
3) ab 
2025 
  3,6 Mio. € 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
Summe 40.165.000 
€ 
101.300.000 
€ 
142.230.000 
€ 
1.010.000. 
000 € 
 
18 
Aktionsplan  Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen
 
Legende 
*) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen 
**) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen 
***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) 
****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen 
*****) • rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar  
Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten 
******) • Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) 
Rahmenbedingungen: 
• aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung 
(Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur 
reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: 
Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, 
Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) 
*******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. 
 ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das  Kölner Stadtgebiet. 
 Tabelle 2 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Klimaneutrale Energieversorgung erreichen

63Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• PV-Potenzialanalysen mit Wirtschaft -
lichkeitsberechnungen
• Ziel: große Anlagen mit möglichst gro-
ßen Erträgen
• Erörterung der sinnvollsten und pas -
sendsten PV-Betreibermodelle für die 
Diensstellen
• Erarbeitung von einfachen Umset -
zungsmodellen (z.B. durch vereinfach-
te Rahmenvergabe)
• Ermöglichung von Bürgersolaranlagen 
(mit Dachverpachtung)
Erwartetes Einsparpotenzial
Gesamtes PV-Potenzial der städtischen 
Dächer ca. 150 MW, daraus resultieren 
ca. 60.000 t CO2eq/a
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Bisher 20.000 € für erste Potenzialana-
lyse 20 PV-Dächer
• 1 .000.000 € für PV-Potenzialanalysen 
mit Begehungen aller potenziell geeig-
neten Dachflächen
• Externe Rechtsberatungskosten
Da wollen wir hin
Für die Stadt Köln soll eine Photovoltaik (PV)-Aus -
baustrategie für alle kommunalen Gebäude entwi -
ckelt werden. Über das wirtschaftliche Optimum 
hinaus ist das Ziel der Realisierung, möglichst gro-
ße Anlagen zu installieren. 
Das setzen wir bereits um
Im Neubau werden gemäß Energieleitlinien der 
Stadt Köln grundsätzlich PV-Anlagen installiert. Ei -
nige PV-Anlagen wurden bereits installiert, weitere 
befinden sich in der Umsetzung. Modelle für die 
Ausbaustrategie befinden sich im Aufbau. Im Rah-
men der Ausbaustrategie sollen auch Bürgersolar -
anlagen möglich sein. 
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die Verwaltung prüft derzeit die Möglichkeiten 
einer Rahmenvergabe für die Nachrüstung städti -
scher Gebäude mit PV-Anlagen, um den PV-Aus -
bau zu beschleunigen. Davon unabhängig werden 
die für städtische Gebäude in Frage kommenden 
unterschiedlichen Betreibermodelle untersucht.
Des Weiteren wurde eine detaillierte PV-Poten -
zialanalyse gestartet mit dem Ziel, gebäudescharf 
PV-Anlagen, deren Stromerträge und Wirtschaft -
lichkeit abzuschätzen. In diesem Rahmen wurden 
bisher 20 städtische Gebäude aus dem Eigentum 
Photovoltaik– Ausbaustrategie auf 
allen kommunalen Gebäuden
Quelle: Pixabay/ Solarimo
unterschiedlicher Dienststellen/Ämter auf ihr PV-
Potenzial untersucht. Unter Berücksichtigung der 
konkreten Gegebenheiten vor Ort (Dachgeomet -
rie, Ausrichtung, Verschattung) konnten mögliche

64Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Zielsetzung 2023/24
• Erarbeitung der Ausbaustrategie
• Rahmenvergabe, Realisierung priori -
sierter PV-Anlagen
Ausblick ab 2025
• Skalierung der Strategie
• Erweiterung der PV-Potenzialanalyse 
auf weitere konkrete Gebäude
• bis 2035: Ausbauziel 100 % der geeig-
neten Dachflächen sind mit PV nach -
gerüstet
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 2.1 .2.1 PV-Initiative Konzern 
Stadt Köln
PV-Stromerträge, Eigenverbräuche und die Wirt -
schaftlichkeit simuliert werden. Die ermittelten 
Daten dienen als Grundlage für die Planung und 
Errichtung von PV-Anlagen und auch der Priorisie -
rung sowie der Einschätzung der grundsätzlichen 
Eignung.
Das brauchen wir
Aufgrund der diversen Eigentümer*innen – Nut- 
zer*innen Struktur im Gebäudebestand der Stadt 
Köln bedarf es einer genauen Bewertung der recht-
lichen Umsetzungsmöglichkeiten. Dies erfolgt 
derzeit verwaltungsintern unter Begleitung einer 
spezialisierten externen Rechtsberatung. Die ge -
prüften Modelle sollen im Zuge der oben beschrie-
benen Rahmenvergabe zur Anwendung kommen. 
Ein Vorgehen für die Ausweisung von Dachflächen 
für Bürger*innensolaranlagen wird geprüft.

65Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Entwicklung einer Rahmenvergabe für 
die Nachrüstung aller städtischen Ge -
bäude mit PV-Anlagen
Erwartetes Einsparpotenzial
Keine direkte Einsparung
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
----
Da wollen wir hin
Laut aktuellen Daten des Landesamtes für Natur, 
Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-West- 
falen (LANUV) beträgt das theoretische Potenzial 
für Photovoltaik auf kommunalen Liegenschaften 
150 Megawattpeak (MWp). Mit der geplanten 
Ausschreibung soll die Umsetzung von Anlagen 
mit einer Leistung im Umfang eines Teils des Ge- 
samtpotenzials, voraussichtlich 3 MWp pauschal 
in Form eines Rahmenvertrags, vorzugsweise an 
ein Konsortium aus Ingenieur*innen, Solarteur*in -
nen und Architekt*innen, vergeben werden, um 
Effizienzgewinne und Skaleneffekte zu erzielen. 
Auf welchen Dachflächen im Rahmen des Auftrags 
Module installiert werden, ist noch festzulegen. 
Da nicht alle Gebäude in gleichermaßen gutem 
Zustand sind, ist ein stufenweises Vorgehen über 
einen noch zu definierenden Zeitraum vorgese -
hen. Gebäudeverwaltende Dienststellen sollen die 
Möglichkeit bekommen, auf die mit dem auszu -
schreibenden Rahmenvertrag beauftragte Dienst -
leistung zuzugreifen.
Das setzen wir bereits um
s. 
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Durch die interkommunale europäische Zusam -
menarbeit im Netzwerk Eurocities besteht die 
Möglichkeit, an der Big Buyers Initiative der Euro -
päischen Kommission teilzunehmen, in deren Rah-
men eine spezielle community of practice  zum 
Thema PV aufgebaut werden soll. Ziel ist, dass 
Kommunen ihre Einkaufsposition bündeln und ge -
meinsam mit Hersteller*innen der verschiedenen 
Komponenten die kommunalspezifischen Bedarfe, 
Mengen und Preise aushandeln. 
Das brauchen wir
---
Rahmenvergabe zur Beschleunigung 
des Photovoltaik Ausbaus auf 
kommunalen Liegenschaften
Quelle: energieagentur. NRW

66Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Zielsetzung 2023/24
• ein Rahmenauftrag für den Ausbau 
eines quantifizierten Pakets städti -
scher Dachflächen ist erteilt
• Systematisierung des Portfolios geeig-
neter Dachflächen
• Erarbeitung eines Stufenplans mit den 
betreffenden Ämtern
Ausblick ab 2025
• Beauftragung des Dienstleisters
• Roll-out
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 2.1 .2.1 PV-Initiative Konzern 
Stadt Köln

67Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Fertigstellung der Flächenpotenzial -
analyse PV-FFA
• Klärung der rechtlichen Fragestellun -
gen zur Realisierung von PV-FFA
• Erarbeitung eines Aktivierungs- und 
Umsetzungskonzeptes zu PV-FFA im 
Rahmen einer gesamtstädtischen 
Strategie zu erneuerbaren Energien 
PV-Freiflächenstrategie (und Ratsbe -
schluss)
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Personalkosten
• Externe Rechtsberatungskosten
Städtebauliche Potenzialanalyse zu 
Photovoltaik auf Freiflächen
Da wollen wir hin
Im Hinblick auf eine schnellstmögliche wirksame 
Transformation der Energieversorgung leisten 
Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA) einen 
substantiellen Beitrag und ergänzen PV-Dachflä -
chenanlagen.
Das setzen wir bereits um
Mit dem In-Kraft-Treten des Erneuerbare-Energien-
Gesetzes (EEG 2023). am 1 . Januar 2023 wird der 
Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent 
auf das Erreichen des 1,5-Grad-Pfades nach dem 
Pariser Klimaschutzabkommen ausgerichtet. Es 
legt die neuen, höheren Ausbauziele für Wind- und 
Solarenergie fest und gibt erneuerbaren Energie 
gesetzlichen Vorrang, indem es unter anderem die 
Solarenergie als „überragendes öffentliches Inte -
resse“ einstuft. In Verbindung mit der Aufnahme 
der „Nutzung solarer Strahlenenergie“ in den Kata-
log der in § 35 Abs. 1 Bau GB im Außenbereich pri-
vilegierten Nutzungen ist sie in Planungsprozessen 
grundsätzlich als vorrangiger Belang zu behandeln. 
Genehmigungen sollen dadurch schneller erteilt 
werden. Für den Bau von PP-FFA im privilegierten 
Raum entlang von Infrastrukturwegen (im Abstand 
von 200m zu Autobahnen und Schienenwegen des 
übergeordneten Netzes) ist für Anlagen, die der 
Nutzung solarer Strahlungsenergie dienen, gem. 
§ 35 Abs. 1 Nr. 8b BauGB keine aktive Bauleitpla -
nung, also keine Aufstellung oder Änderung von 
Bebauungsplänen bzw. Flächennutzungsplänen, 
notwendig. Dies ermöglicht eine vergleichsweise 
zügige Umsetzung von Projekten. 
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Eine Standortanalyse zu den Potenzialstandorten 
entlang von Infrastrukturwegen sowie innerhalb 
von Gewerbe- und Industriegebieten. Die beteilig -
ten Ämter stehen miteinander im Austausch. Die 
Analyse dient der verwaltungsinternen Abwägung 
von Flächenkonkurrenzen.
Quelle: Pixabay/ andreas160578

68Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Auf dieser Grundlage kann die Verwaltung in einem 
nächsten Schritt eine Aktivierungs- und Umset -
zungsstrategie herausarbeiten. Das übergeordne -
te Ziel ist der Ausbau von PV-FFA als Baustein zur 
Versorgung der Stadt mit Strom aus erneuerbarer 
Energien.
Das brauchen wir
Aufgrund der derzeitigen Überarbeitung des LEPs 
in NRW ergeben sich maßgebliche Änderungen 
für die Flächenkulisse von PV-FFA. Im Entwurf des 
LEPs (Stand Juni 2023) werden konkrete Anfor -
derungen für PV-FFA formuliert, welche es zu be -
achten gilt. Dabei sind Belange der Landwirtschaft 
ausreichend zu berücksichtigen. Des Weiteren be-
sagt der Entwurf des LEPs, dass eine Kombination 
zwischen Windenergie und PV-FFA möglich sei, 
den Belangen der Windenergie aber Vorrang einzu-
räumen ist. 
Die Regionalplanungsbehörde der Bezirksregie -
rung Köln bereitet, in Abstimmung mit dem Re -
gionalrat Köln, die Aufstellung eines Sachlichen 
Teilplans Erneuerbare Energien zum Regionalplan 
Köln vor. Ein erster Entwurf ist für Ende 2024 an -
gekündigt, welcher ggf. räumliche Festlegungen 
zum Thema PV-FFA machen wird. Die Verwaltung 
nutzt die Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen 
des Aufstellungsprozesses, damit die lokalen Ge -
gebenheiten in den Festlegungen ausreichend Be-
rücksichtigung finden.
Zielsetzung 2023/24
• Fertigstellung der Flächenpotenzial -
analyse Photovoltaik-Freiflächenanla -
gen (PV-FFA)
• Klärung der rechtlichen Fragestellun -
gen zur Realisierung von PV-FFA
Ausblick ab 2025
• Erarbeitung eines Aktivierungs- und 
Umsetzungskonzeptes zu PV-FFA im 
Rahmen einer gesamtstädtischen 
Strategie zu erneuerbaren Energien 
PV-Freiflächenstrategie (und Ratsbe -
schluss)
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 2.2.2.1 Fokusinitiative PV auf 
Freiflächen ausbauen

69Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Es wird ein Standardprozess entwi -
ckelt der alle zuständigen Dienststel -
len zur Genehmigung beteiligt.
• Durch drei Pilotanlagen kann der Pro -
zess entwickelt werden.
• Dünnwald
• Rondorf
• Worringen
Erwartetes Einsparpotenzial
ca. 20 t CO2 eq/a
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Personalkosten
• Externe Rechtsberatungskosten
Modellvorhaben Photovoltaik auf 
Freiflächen
Da wollen wir hin
Ziel ist, einen Genehmigungsprozess von PV-FFA 
zu erarbeiten und den Prozess anhand ausgewähl-
ter Flächen zu pilotieren und zu standardisieren. 
Das setzen wir bereits um
Vor dem Hintergrund aktueller Beschlüsse und ge-
änderter gesetzlicher Rahmenbedingungen (u. a. 
Mediationsverfahren Klimawende Köln – Rhein-
Energie (3762/2021), Gutachten „Klimaneutrales 
Köln 2035“ (2547/2922), Photovoltaik-Strategie 
Bund, laufende Änderung des Landesentwick -
lungsplan NRW (LEP), LEP-Erlass Erneuerbare 
Energien NRW, Regionalplanung – Sachlicher Teil-
plan Erneuerbare Energien [angekündigt], EEG 
2023) und dem vermehrten Auftreten von Anfra -
gen von Investor*innen bei den verschiedenen 
Dienststellen, werden derzeit drei Pilotflächen 
unterschiedlicher Größe geprüft: 
• Dünnwald
• Rondorf
• Worringen
Zu berücksichtigen bleibt, dass gemäß Landesent-
wicklungsplan (LEP)-Erlass Erneuerbare Energien 
vom 22.12.2022 bei Anlagen ab einer Größe von 
10 ha und mehr von einer Raumbedeutsamkeit 
der Anlage auszugehen ist, für die im Regionalplan 
entsprechende Festlegungen vorzunehmen sind. 
Auch das Gesetz über die Umweltverträglichkeit 
(UVPG) sieht für Anlagen dieser Größe eine Ver -
pflichtung zu einer Umweltverträglichkeitsprüfung 
vor.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die Verwaltung steht im Austausch mit den Nut -
zer*innen und Eigentümer*innen.
Das brauchen wir
Parallel zur Abstimmung des erforderlichen Prozes-
ses ist die Erörterung rechtlicher Fragestellungen 
in Bezug auf die Harmonisierung der verschiede -
nen Interessen und Umsetzungsoptionen zentral.
Quelle: pixabay/ fabersam

70Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Zielsetzung 2023/24
• Erarbeitung eines Standardprozesses 
zur Prüfung von Anfragen zu PV-FFA 
mit beteiligten Dienststellen
• In Angriffnahme der Genehmigung 
von drei Pilotflächen für PV-FFA/Agri-
PV und Erprobung eines Standardpro -
zesses anhand der Vorhaben
• Dünnwald
• Rondorf
• Worringen
• bis 2023: Genehmigungsprozess ist 
dienststellenübergreifend erarbeitet 
und rechtliche Fragestellungen sind 
erörtert 
Ausblick ab 2025
• bis 2025: Umsetzung bzw. Errichtung 
erster PV-Anlagen ausgewählter Pilot -
projekte zu PV-FFA/Agri-PV
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 2.2.2.1 Fokusinitiative PV auf 
Freiflächen ausbauen

71Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
Bereitstellung der notwendigen Flächen 
auf dem Gebiet der Stadt Köln, insbeson-
dere im Kölner Norden, um einen signi -
fikanten Anteil des Strombedarfs mittels 
lokaler Windenergie decken zu können.
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quantifizierbar, Quantifizie -
rung nach Veröffentlichung der Potenzial-
studie möglich (2023)
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Personalkosten für die Schaffung der 
notwendigen Rahmenbedingungen
Windenergiepotenziale nutzen
Da wollen wir hin
Der Ausbau von Windenergie reduziert Treibhaus -
gasemissionen, trägt zur Erreichung der Klima -
neutralität und zur Versorgungssicherheit bei. Die 
Höhe der Treibhausgaseinsparung ist abhängig von 
der Schaffung der Rahmenbedingungen (d.h. ins -
besondere der Flächenbereitstellung) für den Aus-
bau von Windenergie in Köln. Um den Ausbau von 
Windkraftanlagen zu unterstützen, nutzt die Ver -
waltung den durch die gesetzlichen Änderungen 
geschaffenen Rahmen für die Raumverschaffung 
für Windenergieanlagen (WEA). Langfristiges Ziel 
ist die Bereitstellung der notwendigen Flächen 
auf dem Gebiet der Stadt Köln, insbesondere im 
Kölner Norden, um einen signifikanten Anteil des 
Strombedarfs mittels lokaler Windenergie decken 
zu können. 
Das setzen wir bereits um
Die derzeit laufenden Verfahren zur Änderung des 
Landesentwicklungsplans NRW (LEP NRW) und zur 
Neuaufstellung des Regionalplans für den Regie -
rungsbezirk Köln haben einen zügigen Ausbau der 
Erneuerbaren Energien zum Ziel. In einem ergän -
zenden Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien 
zum Regionalplan Köln sollen nach den Vorgaben 
der Landesplanung Vorranggebiete für die Wind -
energie (Windenergiebereiche) definiert werden. 
Windenergiebereiche wirken ähnlich wie die bis -
herigen Konzentrationszonen räumlich steuernd. 
Anders als die bisherigen Konzentrationszonen, 
die in negativer Hinsicht eine Ausschlusswirkung 
für raumbedeutsame WEA (die keine Nebenanla -
gen sind) im übrigen planungsrechtlichen Außen -
bereich bewirken, sind nach den neuen Regelun -
gen WEA innerhalb der Windenergiegebiete positiv 
zulässig. Die Änderungen in den Raumordnungs -
plänen (Landesentwicklungsplan und sachlicher 
Teilplan Erneuerbare Energien) bilden somit die 
rechtliche Grundlage für die Ausweisung von Wind-
energiebereichen entsprechend dem WindBG. Die 
Stadtverwaltung Köln ist in diese Prozesse einge -
bunden und hat daher die im Folgenden beschrie -
Quelle: fuyu liu/Shutterstock.com

72Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
benen Projekte angestoßen.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Der Rat der Stadt Köln hat die Verwaltung u. a. 
im Mai 2019 beauftragt, eine neue Potenzialana -
lyse zur Nutzung von Windenergie in Köln zu er -
stellen, um den Flächennutzungsplan (FNP) mit 
der Darstellung neuer bzw. ergänzender Konzen -
trationszonen für Windenergieanlagen (WEA) zu 
aktualisieren (AN/0670/2019). Die „Städtebauliche 
Potenzialanalyse zur Nutzung von Windenergie in 
Köln“ (vgl. Ds. Nr. 1169/2022,) wird als fachliche 
Grundlage für die Stellungnahme der Stadtver -
waltung Köln in der Beteiligung zur Änderung des 
Landesentwicklungsplans genutzt. Der Vorlage zur 
städtebaulichen Potenzialanalyse zur Windenergie 
liegt eine umfangreiche Abstimmung innerhalb 
der Verwaltung und mit externen Akteur*innen zu 
Grunde, die auf Grund der sich dynamisch ändern-
den gesetzlichen Rahmenbedingungen laufend 
Anpassungen zur Folge hatte. Dieser Prozess wird 
sich fortsetzen und soll von der Verwaltung proaktiv 
für die Nutzung der Windenergie begleitet werden. 
Darüber hinaus ist die Verwaltung eng in den Pro -
zess zur Neuaufstellung des Regionalplans und 
des sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien ein-
gebunden. Dabei wird die Stadtverwaltung unter 
anderem ihre Entwicklungsvorstellungen einbrin -
gen. Darüber hinaus ermöglicht die Gesetzgebung 
die Ausweisung weiterer Flächen, über die Erfül -
lung der Flächenvorgaben des WindBG hinaus. 
Durch diese Arbeitsschritte schafft die Verwal -
tung alle notwendigen Rahmenbedingungen, um 
direkt nach der Bekanntmachung des Regional -
plans bzw. zu einem fortgeschrittenen Stand des 
Regionalplanänderungsverfahrens / des sachlichen 
Teilplans Erneuerbare Energien bzw. des Entwurfs 
des sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien (vgl. 
§ 245e Abs. 4 BauGB bzgl. vorzeitiger WEA-Zulas-
sungen) mit dem Ausbau zu beginnen. Auf diese 
Weise wird ein Beitrag zur Beschleunigung des 
Umsetzungsprozesses geleistet.
Gemäß dem fachlichen Gutachten „Strategie für 
ein Klimaneutrales Köln“ Band 2: „Köln Klimaneu -
tral 2035 – Aktivitätenportfolio der Stadt Köln“ Ak -
tivitätensteckbrief 2.2.3.1 „Aufhebung der Wind-
Konzentrationszone“ wird unter der Annahme der 
Errichtung von Windenergieanlagen der 3,5-MW-
Klasse eine Einsparung von 15.700 t CO 2eq/a an-
gegeben. Entsprechend der Flächenbereitstellung 
kann diese Einsparung skaliert werden. Insgesamt 
zeigt das Gutachten „Strategie Klimaneutrales 
Köln“ auf, dass für eine klimaneutrale Stromversor-
gung ein Teil des erneuerbaren Stroms mithilfe von 
Windenergieanlagen auf dem Stadtgebiet Kölns 
erzeugt werden muss. Insbesondere, da durch 
die Sektorenkopplung (z.B. Strom im Wärmesek -
tor) ein steigender Strombedarf in Köln um den 
Faktor 2,5 angenommen wird. Die Stadt Köln ist 
somit eine wichtige Akteurin, um die geeigneten 
Rahmenbedingungen für den Windenergieausbau 
zu schaffen. Die zu erwartende Höhe der CO2-Min-
derung hängt somit direkt von der Flächenbereit -
stellung ab.
Das brauchen wir
Eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung 
der Anlagen ist die Schaffung der übergeordneten 
Rechtsgrundlagen durch die Landesbehörden. Der 
Abschluss des Verfahrens zur Änderung des Lan- 
desentwicklungsplans ist für Frühjahr 2024 ange- 
kündigt worden. Gemäß §245e Absatz 4 BauGB 
können ab diesem Zeitpunkt bereits Windenergie- 
projekte auf Flächen in die Entwicklung gehen von 
denen anzunehmen ist, dass sie den künftigen 
Flächenausweisungen entsprechen. Geplant sind 
zwei Vorhaben im Kölner Norden mit insgesamt 
neun bis dreizehn Windenergieanlagen der Leis -
tungsklasse 5-6 MW. Derzeit liegen der Stadt Köln 
jedoch noch keine Anträge zur Genehmigung vor. 
Die Verfahren zu konkreten räumlichen Festlegung 
der Windenergiebereiche in den Regionalplänen 
der sechs Planungsregionen sollen bereits 2025 
abgeschlossen werden.

73Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Zielsetzung 2023/24
• Beteiligung in den Prozessen zum Lan-
desentwicklungsplan NRW und Regio-
nalplan Köln / sachlicher Teilplan Erneu-
erbare Energien
• Änderung Landesentwick lungsplan 
NRW, Start der Genehmigung von 
Windenergieanlagen im Vorfeld zur 
Neuaufstellung des LEP gemäß §245e 
BauGB
Ausblick ab 2025
• Fortführen der Beteiligung in den Pro -
zessen zum Landesentwicklungsplan 
NRW und Regionalplan Köln inkl. dem 
sachlichen Teilplan EE
• bis 2025: 8-13 Windenergieanlagen 
befinden sich im Vorgriff auf den Re -
gionalplan und den sachlichen Teilplan 
EE entsprechend des rechtlich vor -
gesehenen Verfahrens im Genehmi -
gungsverfahren
• bis 2025: Neuaufstellung Regionalplan 
Köln inkl. sachlicher Teilplan EE
• 2025-2028: Entwicklung von Eignungs-
gebieten
• 2026-2030: Ausweisung weiterer Flä -
chen im FNP
• 2027-2030: Realisierung der Projekte
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 2.2.3.1 Aufhebung der Wind-
Konzentrationsfläche

74Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Beschluss der drei neuen Förderpro -
gramme: „Gebäudesanierung - klima -
freundliches Wohnen“ , „Photovoltaik 
– klimafreundliches Wohnen“ , „Photo-
voltaik klimafreundliches Arbeiten“
• Die Förderprogramme werden aus 
dem Investitionsprogramm Klima-
schutz finanziert, über das bis 2027 
jährlich 20 Mio.€/a zur Verfügung ste -
hen.
Erwartetes Einsparpotenzial
ca. 74.500 t CO2eq/a
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Die Förderprogramme werden zu -
nächst bis Ende 2025 aus dem Investi-
tionsprogramm Klimaschutz finanziert.
Da wollen wir hin
Der Rat der Stadt Köln hat beschlossen, dass Köln 
bis 2035 klimaneutral werden soll. Zentrale Voraus-
setzungen für Klimaneutralität ist unter anderem 
die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung (z. B. 
Substitution fossiler Energieträger durch Erneuer -
bare Energien) in Bestandsgebäuden. 
Die Sektorkopplung (z. B. Strom im Wärmesektor 
für Wärmepumpen) wird in Köln zu einem Anstieg 
des Strombedarfs um den Faktor 2,5 führen, wes-
halb auf dem Kölner Stadtgebiet ein erheblicher 
Ausbau der Photovoltaik erforderlich ist.
Die geförderten Maßnahmen haben eine direk -
te Wirkung auf die Erreichung der ambitionierten 
Ziele auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2035. 
Die vorbereiteten Veränderungen sollen eine nach-
haltige Transformation fördern und insbesondere 
private Haushalte sowie Gewerbe und Vereine bei 
ihren Klimaschutzvorhaben unterstützen. Folgende 
Förderprogramme werden angeboten:
Förderung für Wohngebäude im Bestand:  
Förderprogramm „Gebäudesanierung – klima-
freundliches Wohnen“
• Zielgruppe: natürliche und juristische Personen 
des privaten Rechts, Wohnungseigentümer -
gemeinschaften, Personengesellschaften, ge -
meinnützige Organisationsformen, Contracto -
ren 
Förderprogramm „Photovoltaik- klimafreundliches 
Wohnen“
• Zielgruppe: natürliche und juristische Personen 
des privaten Rechts, Wohnungseigentümerge -
meinschaften, Personengesellschaften, gemein-
nützige Organisationsformen, Contractoren
Förderung von Gewerbegebäude im Bestand: 
Förderprogramm „Photovoltaik- klimafreundliches 
Arbeiten“
• Zielgruppe: Kleinstunternehmen sowie kleine 
und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der 
Definition der europäischen Union 
Förderprogramme 
„Gebäudesanierung – 
klimafreundliches Wohnen“ und 
„Photovoltaik und Erneuerbare 
Energien – klimafreundliches Köln“  
Quelle: Chinnapong/Shutterstock.com

75Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Zielsetzung 2023/24
• Beschluss der drei neuen Förderpro -
gramme: „Gebäudesanierung - klima -
freundliches Wohnen“ , „Photovoltaik 
- klimafreundliches Wohnen“ , „Photo-
voltaik klimafreundliches - Arbeiten“ 
wurde vom Rat am 07.09.2023 gefasst
• Finanzielle Planungssicherheit herstel-
len
• Antragsbearbeitung vereinfachen und 
beschleunigen
Ausblick ab 2025
• stetige Optimierung des Fördermittel -
management-Systems Grantor
• Zusätzlichen Personalbedarf bereitstel-
len
• Aufbau eines Reportings
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 2.2.1 . Ausbau der Photovol -
taikauf Wohn- und Nichtwohngebäuden
Das setzen wir bereits um
Die Förderprogramme leisten einen Beitrag zur CO2-
Minderung und zur Erfüllung der Klimaschutzziele 
der Stadt Köln. Im Rahmen der Beschlussfassung 
des Rates zum Mediationsverfahren Klimawende 
Köln - RheinEnergie (3762/2021) am 14.12.2021 
wurde bereits die Einrichtung eines Förderpro -
gramms angekündigt und zum 01 .04.2022 ist das 
Förderprogramm „Gebäudesanierung und Erneu -
erbare Energien - Klimafreundliches Wohnen“ in 
Kraft getreten (4342/2021).
Seit dem 04.04.2022 sind insgesamt über 6.800 
Förderanträge gestellt worden. Über das Förder -
mittelmanagementsystem GRANTOR konnte bis -
her eine Fördersumme in Höhe von rund 8.000.000 
€ bewilligt werden. 
Zum 02.10.2023 wurde das Förderprogramm „Ge-
bäudesanierung und Erneuerbare Energien –kli -
mafreundliches Wohnen“ durch die drei neuen 
Förderprogramme „Gebäudesanierung – klima -
freundliches Wohnen“ , „Photovoltaik – klimafreund-
liches Wohnen“ und „Photovoltaik – klimafreundli-
ches Arbeiten“ abgelöst. 
In der Gebäudesanierung werden neue Heizungs -
systeme (z. B. Brennstoffzellenheizungen, Luft-
Wasser-Wärmepumpen usw.) aufgenommen. Die 
Photovoltaik-Förderung wird von Wohngebäuden 
auf Gewerbegebäude von KMU ausgeweitet. 
Das brauchen wir
Um einen stärkeren Anreiz zu schaffen, müssen die 
erforderlichen Finanzmittel langfristig und verläss -
lich gesichert werden. Auf diese Weise soll eine 
Planungssicherheit für die Antragssteller*innen 
geschaffen werden. Aufgrund der hohen Antrags -
zahlen sind auch ausreichend personelle Ressour -
cen für die operative Abwicklung der Förderanträ -
ge sicherzustellen. Darüber hinaus ist eine stetige 
Optimierung des Fördermittelmanagementsys -
tems GRANTOR erforderlich.

76Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Sportförderrichtline
• Bündelung der Förderzugänge des 
Sportamtes 
• Fördersumme von bis zu 87 ,5 % der 
Gesamtkosten, für klimarelevante 
Maßnahmen wie bspw. Photovoltaik, 
und eine Aufhebung der Nachrangig -
keit in Bezug auf Mittelzuwendungen 
von EU, Bund und Ländern 
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quanitfizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
Derzeit nicht quanitfizierbar
Da wollen wir hin
Heute wird Sport mehr denn je Teil des Alltags. 
Man trifft sich in Vereinen, Fitness-Zentren oder in 
der freien Natur, sei es auf dem Rhein, am Füh -
linger See oder im Kölner Grüngürtel. Der expan -
dierende Sportsektor ist seitens der Verwaltung als 
wesentliche Größe heutiger und zukünftiger Frei -
zeitbetätigung zu stärken und zu entwickeln und 
mit den Klimaschutzzielen in Einklang zu bringen. 
Dabei ist es besonders wichtig, klimarelevante 
Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz, wie 
beispielsweise Photovoltaik-Anlagen für Vereins -
heime, über die Sportförderrichtline der Stadt Köln 
im Besonderen zu fördern. 
Das setzen wir bereits um
Im Februar 2023 hat der Rat der Stadt Köln die 
neue Sportförderrichtline beschlossen, womit nun 
alle Förderzugänge des Sportamtes gebündelt und 
übersichtlich zusammenstehen. Diese Sportför -
derrichtline ist in insgesamt drei Förderprogramme 
für Sportinfrastruktur, Sport für Köln und Sport -
veranstaltungen gegliedert. Für den Umwelt- und 
Klimaschutz ist besonders die Fördersumme von 
bis zu 87 ,5 % der Gesamtkosten, für klimarelevan-
te Maßnahmen wie bspw. Photovoltaik, und eine 
Aufhebung der Nachrangigkeit in Bezug auf Mittel-
zuwendungen von EU, Bund und Ländern relevant.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die Verwaltung ist nach der Erneuerung und Ver -
öffentlichung der Sportförderrichtlinie bei der Kom-
munikation mit den Vereinen aktiv und hilft bei der 
Beantragung. Damit übernimmt die Verwaltung ak-
tuell die Kommunikation und Koordination der För -
dermöglichkeiten.
Förderprogramm erneuerbarer 
Strom als Bestandteil der 
Sportförderrichtlinie
Quelle: Romolo Tavani/Shutterstock.com

77Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Zielsetzung 2023/24
• Kommunikation und Koordination so -
wie Bewilligung erster Fördermittel
• 2023ff: Bewilligung von Förderanträ -
gen
• Ziele für die Ausschöpfung des Förder-
programms erneuerbarer Strom der 
Sportförderrichtlinie sind definiert
• 2024ff: Umsetzung von Projekten
Ausblick ab 2025
• Bewilligung von Fördermitteln sowie 
Umsetzungskontrolle erster Maßnah -
men
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 2.2.1 . Ausbau der Photovol -
taik auf Wohn- und Nichtwohngebäuden
Das brauchen wir
Um eine erfolgreiche Unterstützung des Sportsek-
tors in Köln sicherzustellen, bedarf es langfristig 
gesicherter und ausreichend dimensionierter fi -
nanzieller und personeller Ressourcen. Dies liefert 
Planungssicherheit für die Antragssteller*innen 
und ermöglicht eine kurze Bearbeitungsdauer der 
Förderanträge.

78Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Erarbeitung der fachlichen Grundlagen 
zu der kommunalen Wärmeplanung
• Schaffung einer leistungsfähigen Pro -
jektstruktur
• Ausarbeitung erster Maßnahmen zur 
Wärmewendestrategie
• Start der Beteiligungsprozesse mit re -
levanten Akteur*innen
• Herstellung der erforderlichen Be -
schlusslage für die Aufstellung des 
kommunalen Wärmeplans
• Durchführung, Veröffentlichung und 
Weiterentwicklung der kommuna -
len Wärmeplanung auf Basis des Be -
schlusses und entsprechend der ge -
setzlichen Anforderungen
Erwartetes Einsparpotenzial
Es handelt sich um einen strategischen 
Prozess, der Basis für Maßnahmen mit 
erhöhtem Einsparpotenzial ist. Der Pro -
zess selbst ist im Einsparpozential nicht 
zu beziffern.
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
 ~150.000 € (Beteiligungsprozesse und 
sich daraus ergebende Änderungen)
•  ~200.000 € für externe Beratungsauf-
träge bis 2028
• Personalkosten
Kommunale Wärmeplanung
Da wollen wir hin
Ziel ist es – wie im Gesetzesentwurf der Bundesre-
gierung vorgesehen – einen kommunalen Wärme-
plan aufzustellen. Die Kommunale Wärmeplanung 
(KWP) ist der zentrale strategische Prozess, um 
Klimaneutralität im Wärmebereich zu erreichen. 
Es zeichnet sich ab, dass die Kommunen über die 
Gesetzgebung des Landes NRW als planungsver -
antwortliche Stellen für die Aufstellung der KWP 
benannt werden und damit die sich abzeichnen -
de gesetzliche Verpflichtung zur Aufstellung einer 
KWP bis 30.06.2026 auf diese übergeht. Der KWP 
kommt eine Schlüsselrolle im Aktionsplan zu, da 
sie einer der zentralsten Hebel für eine zielgerich -
tete, kosteneffiziente, nachhaltige, bezahlbare 
und treibhausgasneutrale Wärmewende darstellt. 
Die Wärmeplanung folgt vier definierten Phasen: 
Potenzialanalyse, Aufstellung von Zielszenarien 
und Maßnahmenentwicklung. Wichtig ist die Ein -
bindung aller betroffenen Akteur*innen sowie Trä-
ger*innen öffentlicher Belange.
Das setzen wir bereits um
Die Stadt Köln ist derzeit bereits dabei, die fach -
lichen Grundlagen für die Bestands- und Poten -
zialanalyse zu erstellen. Es ist geplant, als Zwi -
schenschritt voraussichtlich Ende 2023 eine erste 
Kartenversion zur Information zu veröffentlichen, 
die die Ergebnisse der bereits durchgeführten Ana-
lysen aufzeigt. 
Quelle: Gertec

79Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Zielsetzung 2023/24
• 
 Erarbeitung der fachlichen Grundlagen 
zu den ersten Phasen der kommunalen 
Wärmeplanung
•  Schaffung einer leistungsfähigen Pro -
jektstruktur
• Veröffentlichung fachlicher Grundlagen 
für die Bestands- und Potenzialanalyse
• Start der Beteiligungsprozesse
• Herstellung der erforderlichen Be -
schlusslage für die Aufstellung des 
kommunalen Wärmeplans
Ausblick ab 2025
• 
Ausarbeitung erster Maßnahmen zur 
Wärmewendestrategie
• Durchführung und Weiterentwicklung 
der kommunalen Wärmeplanung auf 
Basis des Beschlusses und entspre -
chend der gesetzlichen Anforderungen
• bis 2026: Vorlage für den Beschluss der 
Kommunalen Wärmeplanung ist dem 
Rat zur Beschlussfassung vorgelegt
• Umsetzung der ersten Maßnahmen 
der kommunalen Wärmeplanung
• bis ca. 2031, 2036 und 2041: Fort -
schreibung der kommunalen Wärme -
planung
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 2.3.1 .1 . Unterstützung der Trans-
formation der Wärmeversorgung
Die RheinEnergie AG arbeitet parallel an einem 
Transformationsplan des innerstädtischen Wärme-
netzes, welcher mit den Planungen abgestimmt 
und in diese integriert werden soll. Zur Unterstüt -
zung der genannten Phasen der Wärmeplanung 
wurde durch die Verwaltung bereits 2022 ein Auf -
trag an ein externes Forschungsinstitut vergeben. 
Der Auftrag umfasst die Erbringung von zwei Leis-
tungen, die für Wärmeplanung relevant sind: die 
Erarbeitung eines wärmefokussierten Energienut -
zungsplans und die darauf aufbauende Ableitung 
von Maßnahmen. Als Grundlage hierfür stehen 
u.a. anonymisierte Daten zu Gebäudeverbräuchen 
auf Baublock-Ebene (wie gesetzlich gefordert) von 
der RheinEnergie AG und der Rheinischen Netzge-
sellschaft mbH zur Verfügung.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln 
aktiv 
Bisher wurden die betroffenen Ämter in einer Ver-
anstaltung zur kommunalen Wärmeplanung, den 
bisherigen Aktivitäten sowie über die potenzielle 
Betroffenheit einzelner Ämter informiert. Im bishe-
rigen Prozess sind im Rahmen der Potenzialanaly -
se die RheinEnergie AG und die Rheinische NETZ-
Gesellschaft mbH aktiv mit eingebunden. 
Das brauchen wir
Die zur Wahrnehmung der Pflichtaufgabe KWP er-
forderlichen Strukturen im Querschnitt der Verwal-
tung werden derzeit geprüft und deren Einrichtung 
vorbereitet. Ziel ist, die erforderlichen Prozesse zu 
koordinieren und relevante Entscheidungen früh -
zeitig vorzubereiten.
Zudem wird eine breite Öffentlichkeitsarbeit/Kom-
munikationskampagne benötigt, um die Bevölke -
rung und Akteur*innen kontinuierlich zu informie -
ren.

80Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Ausschöpfung der Möglichkeiten der 
Wärmeversorgung durch oberflächen -
nahe Geothermie
• Bereitstellung einer digitalen Karten -
anwendung für die oberflächennahe 
Geothermie-Nutzung für das Stand -
ortpotenzial von Geothermie-Anlagen 
als Planungsgrundlage für private und 
gewerbliche Interessent*innen
• Geothermienanlage im Großprojekt 
Rondorf Nord-West 
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
Derzeit nicht quantifizierbar
Geothermie
Da wollen wir hin
Oberflächennahe Geothermie stellt eine noch nicht 
ausgeschöpfte Möglichkeit zur Dekarbonisierung 
der Wärmeversorgung dar. Eine Übersichtskarte 
soll das Standortpotenzial für zukünftige oberflä-
chennahe geothermische Anlagen auf dem Kölner 
Stadtgebiet darstellen. 
Das Potenzial für die Standorteignung geothermi -
scher Anlagen ist die Summe
• umweltbelastender Aspekte (Altlasten/Grund -
wasserschäden), 
• umweltrechtlicher Aspekte (bestehende Was -
serrechte/Wasserschutzzonen) und 
• umwelttechnischer Aspekte (hydrogeologi -
scher Aufbau/geothermische Ergiebigkeit des 
Untergrundes).
Die Potenzialkarte wird über die innerbehördlicher 
Verwendung hinaus für Interessent*innen verfüg -
bar gemacht.
Das setzen wir bereits um
Neben der einzelfallbezogenen Prüfung von Geo -
thermie-Anlagen-Anfragen wird die Potenzialkarte 
für die Veröffentlichung vorbereitet.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Seit etlichen Jahren prüft und genehmigt die Ver -
waltung Vorhaben zur Geothermienutzung zur Wär-
mebereitstellung. Es konnten bisher über  1 .500 
Geothermie-Anlagen auf dem Kölner Stadtgebiet 
realisiert werden: Ca.  900 Erdwärmesonden (das 
sind meist kleinere Anlagen für z.B. Einfamilienhäu-
ser mit 10-15-20 KW/h) und ca.  580 Wasser-Was -
ser-Wärmepumpen (das sind meist größere Projek-
te mit bis zu 1 .000 KW/h).
Aktuell hat die Verwaltung die Genehmigung für 
das große Projekt Rondorf NordWest mit einer 
Geothermie-Anlage  mit einer Leistung von ca. 12 
Mio. KW/h erteilt.
Quelle: pixabay/ hameg

81Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Das brauchen wir
Vernetzung und Koordination mit externen und 
stadtinternen Stellen, die  einen aktiven Beitrag zur 
CO2-Minderung und zur Erfüllung der Klimaschutz-
verpflichtungen der Stadt Köln leisten. Auf diese 
Weise soll eine Planungssicherheit für die Antrags-
steller*innen geschaffen werden. Im Hinblick auf 
die zu erwartende hohe Anzahl an Anfragen und 
Anträgen sind ausreichend personelle Ressourcen 
in der Verwaltung, die das fachtechnische Know-
How mitbringen, für die operative Abwicklung die-
ser Anfragen und Anträge sicherzustellen.
Zielsetzung 2023/24
• Bereitstellung einer digitalen Karten -
anwendung für die oberflächen-nahe 
Geothermie-Nutzung für das Stand -
ortpotenzial von Geothermie-Anlagen 
als Planungsgrundlage für private und 
gewerbliche Interessenten
• Fertigstellung der Geothermieanlage 
im Großprojekt Rondorf Nord-West
Ausblick ab 2025
• Beantwortung und Bearbeitung einer 
deutlich steigenden Anzahl von An -
fragen und Anträgen sowohl für Quar -
tierslösungen wie auch zu Einzelvor -
haben
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 2.3.3 Dekarbonisierung der 
dezentralen Wärmeversorgung

82Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Reduzierung THG-Emissionen
• Zentrale Maßnahmen sind die Stei -
gerung der Energieeffizienz der Anla -
gentechnik und der Ausbau von Kraft-
Wärme-Kopplung und erneuerbaren 
Energien
Erwartetes Einsparpotenzial
Reduktion der THG-Emissionen(CO 2eq-
Fußabdruck) von 26.000 t CO2eq in 2021 
auf 14.000 t CO 2eq bis 2030 und Kom -
pensation der Restmenge
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Abhängig von den realisierten Maß -
nahmen und Projekten
Klimaneutrale 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, 
AöR (StEB Köln)
Da wollen wir hin
Strategisches Ziel der Stadtentwässerungsbetrie -
be Köln, AöR (StEB Köln) ist es, bis 2030 klimaneut-
ral im Sinne eines Netto-Null der THG-Emissionen 
zu arbeiten. Der Fokus der StEB Köln liegt dabei 
auf dem Ausbau der erneuerbaren Energieerzeu -
gung, der Reduzierung der Emissionen, insbeson -
dere Prozessemissionen, und auf Nachhaltigkeit 
beim Bau und Einkauf. Das Netto-Null-Ziel bei den 
betrieblichen Emissionen (außer Prozessemissio -
nen wie Lachgas und Methan) soll bereits bis 2027 
erreicht werden.
Das setzen wir bereits um
Die StEB Köln reduzieren bereits seit vielen Jah -
ren kontinuierlich ihre THG-Emissionen. Im Strom-
sektor konnten diese seit 1990 um mehr als 85 % 
gesenkt werden. Zentrale Maßnahmen sind die 
Steigerung der Energieeffizienz der Anlagentech -
nik und der Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplung und 
erneuerbaren Energien. In 2022 wurden 99 % des 
Strombedarfs der fünf Kölner Klärwerke durch er -
neuerbare Eigenerzeugung gedeckt. In 2022 wur -
de ein Zeit-Maßnahmen-Katalog (Roadmap) zur ge-
samten Klimaneutralität der StEB Köln aufgestellt. 
Handlungsfelder und Maßnahmen wurden identi -
fiziert. 
Die StEB Köln bilanzieren wie andere Unterneh -
men nach Greenhouse Gas (GHG) Protokoll.
Hier ist die StEB Köln aktiv
Zur Erreichung der Klimaneutralität verfolgen die 
StEB Köln eine hierarchische Emissionsstrategie 
(Netto-Null-Ziel, Ausgleich verbleibender Emission 
durch vorzugsweise lokale Maßnahmen):
Schritt 1:  Reduktion der lokal entstandenen Emis -
sionen durch optimierte Betriebsführung, Energie -
effizienzmaßnahmen, Einsatz neuer Technologien 
etc.
Schritt 2: Erschließung (weiterer) lokaler Potenziale 
für erneuerbare Energien zur Minimierung des ex -
ternen Energiebezugs. 
Quelle: Stadtentwässerungsbetriebe Köln

83Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Schritt 3: Kompensation unvermeidbarer Reste -
missionen (Lachgas, Methan) aus der Abwasser -
reinigung durch Lieferung lokaler regenerativer 
Energien an Dritte oder durch Investitionen in ex -
terne Projekte. 
Im Rahmen der Roadmap wurden prioritäre Hand -
lungsfelder definiert, zu denen hier ausgewählte 
Maßnahmen mit mittlerem bis hohem Klima -
schutzbeitrag aufgeführt werden:
Energie: Inbetriebnahme der Biogasaufbereitungs-
anlage Großklärwerk (GKW) Köln-Stammheim 
(2024) zur Einspeisung von überschüssigem Faul -
gas aus der Abwasserreinigung in das Erdgasnetz 
und Lieferung an die Stadt Köln (Gebäudema -
nagement) (Substitution von Erdgas), Prüfung der 
technischen Realisierbarkeit auf den vier Außen -
klärwerken (AKW). Erschließung ungenutzter 
Abwärmepotentiale (Kläranlagen, Kanalisation), 
Untersuchung der Genehmigungsfähigkeit der Er -
richtung von Windenergieanlagen. Zubau von PV-
Anlagen auf allen Klärwerksstandorten. Steigerung 
der Faulgasproduktion aus Co-Fermentation nach 
Inbetriebnahme der zweiten Annahmeschiene. Er-
richtung einer Klärschlammverbrennungsanlage 
über die KLAR GmbH zur Realisierung eines um -
weltfreundlichen Klärschlammtransportes über 
eine Druckleitung und Nutzung von Wärmepoten -
zialen (2029).
Prozesse: Entwicklung und Durchführung einer 
Messkampagne zur Minderung der Lachgasemis -
sionen (2022-2027). Umsetzung geeigneter tech -
nischer Maßnahmen an der bestehenden Anla -
gentechnik zur Minderung der prozessbedingten 
Lachgasemissionen (2028-2030). Durchführung 
einer Messkampagne zur Bestimmung der rea -
len Methanemissionen im Kanal (2024-2027) und 
Umsetzung von Maßnahmen zu deren Minderung 
(2028-2030). Methanemissionen auf Kläranlagen 
messen (2023) und mindern (2024-2027). Erarbei -
tung einer Potenzialanalyse geeigneter Techno -
logien und Konzepte zur stofflichen CO 2-Nutzung 
(2023), anschließend ggf. Realisierung von Umset-
zungsprojekten (2024-2027).
Mobilität: Umstellung der Flotte der StEB auf Elek-
tromobilität/alternative Antriebe (fortlaufend). At-
traktiveren der ÖPNV- und Fahrradnutzung auf dem 
Weg zum Arbeitsplatz (fortlaufend).
Andere, z.B. Bau: Entwicklung einer Methodik zur 
Erfassung aller THG-Emissionen, die mit Bau-, Er -
neuerungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen verbun -
den sind.
Das brauchen wir
Mitwirkung der beteiligten Stadtgesellschaften 
(RheinEnergie, SWK, RNG, HGK) und städtischen 
Ämter im Rahmen der Planungs- und Genehmi -
gungsprozesse. Die grundsätzlich vorhandene 
positive Haltung der Beteiligten soll in zügiges Han-
deln münden.
Berücksichtigung von CO 2-Preisen in Unterneh -
mensentscheidungen, insbesondere zu Investi -
tionsentscheidungen. StEB Köln bereiten hierzu 
einen Beschlussvorschlag vor.
Zielsetzung 2023/24
• Umsetzung erster Maßnahmen in al -
len Handlungsfeldern gemäß Road -
map
• Inbetriebnahme der Biogasaufberei -
tungsanlage GKW und weiterer PV-An-
lagen auf den Klärwerken
Ausblick ab 2025
• Weitere Umsetzung der Maßnahmen 
zur Klimaneutralität gemäß Roadmap
• bis 2027: Klimaneutralität der betriebli-
chen Emissionen (außer Prozessemis-
sionen wie Lachgas und Methan)
• bis 2027: Verbesserung der Bilanzie -
rung für Prozesse, Bau und Einkauf
• bis 2029: Inbetriebnahme der Drucklei-
tung zur Klärschlammverbrennung
• bis 2030: Die StEB Köln arbeiten klima-
neutral (Strategisches Ziel)
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 2.1 .2 Ausbau der Erneuerba-
ren Stromerzeugung des Konzerns Stadt 
Köln

84Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Installation weiterer  PV-Anlagen auf 
den Gebäuden
• Betrieb der Fahrzeuge auf dem Flug -
hafen-Vorfeld vollständig mit alterna -
tiven Kraftstoffen. Perspektivisch ist 
die Umstellung des Energiesektors 
auf 100 % erneuerbare Energien vor -
gesehen.
Erwartetes Einsparpotenzial
Ca. 4.050 t CO 2eq/a durch die PV-Anla -
gen (2,6 MWp) und die Umstellung des 
Kraftstoffs
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von 
rund 50 Mio. € auszugehen, die Kos -
ten bis zur Klimaneutralität sind der -
zeit noch nicht valide abzuschätzen.
Klimaschutz und 
Nachhaltigkeitsmaßnahmen am 
Flughafen Köln/Bonn
Da wollen wir hin 
Der Flughafen Köln/Bonn strebt die Reduzierung 
seiner CO2-Emissionen um 65 % bis zum Jahr 2030 
an. Bis 2035 soll die Installation großer PV-Anlagen 
auf den Gebäuden fortgeführt werden und die voll-
ständige Umstellung der Fahrzeuge auf dem Flug -
hafen-Vorfeld auf alternative Antriebstechnologien 
erfolgen. Perspektivisch ist die Umstellung des 
Energiesektors auf 100 % erneuerbare Energien 
vorgesehen. Die Klimaneutralität soll spätestens 
im Jahr 2045 erreicht werden. 
Der Flughafen Köln/Bonn beteiligt sich an dem 
Masterplan Klimaschutz, welcher von den Unter -
nehmen der deutschen Luftverkehrswirtschaft 
verabschiedet wurde. Gleichzeitig strebt der Flug -
hafen weitere Verbesserungen im Bereich der 
Nachhaltigkeit an, die in diesem Steckbrief nicht 
weiter betrachtet werden.
Das setzen wir bereits um 
In seinem ersten Handlungsfeld der Klimaschutz -
bestrebungen, dem Energiesektor, ist der Flugha -
fen Köln/Bonn bereits seit Jahren aktiv tätig. Zu -
sätzlich zu den bereits bestehenden PV-Anlagen 
mit rund 3 MWp auf den Frachthallen, welche seit 
2009 sukzessive installiert wurden, ist die Installa -
tion weiterer Anlagen auf insgesamt vier Frachthal-
len und Verwaltungsgebäuden mit einer Leistung 
von zusammen ca. 2,6 MWp in den kommenden 
Quelle: Flughafen Köln/Bonn
Monaten vorgesehen. 
Der Wirkungsgrad des flughafeneigenen Blockheiz-
kraftwerks aus dem Jahr 1999 wurde im Jahr 2021 
durch den Ersatz von 4 Modulen weiter gesteigert. 
Darüber hinaus ist eine Entlastung und damit Redu-
zierung des Erdgasverbrauchs des BHKWs durch 
die Errichtung eines Holzhackschnitzel-Kraftwerks 
vorgesehen. Dieses soll im Jahr 2025 in Betrieb

85Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Diesel können auf diese Weise rund 90 Prozent 
an CO 2-Emissionen eingespart werden, was fast 
3.000 Tonnen CO2 im Jahr entspricht.
Neben der Elektromobilität setzt der Flughafen 
auch auf Wasserstoff. Im Jahr 2017 wurde auf dem 
Flughafengelände die erste Wasserstofftankstelle 
der Stadt Köln in Betrieb genommen, nachdem 
bereits im Jahr 2016 ein Brennstoffzellenfahrzeug 
angeschafft wurde. Die Strecke zwischen dem 
Flughafen und Bergisch Gladbach-Bensberg wird 
seit 2020 mit Brennstoffzellenbussen durch die 
Regionalverkehr Köln GmbH betrieben. Die Busse 
werden auf dem Flughafengelände betankt. Um 
das Thema Wasserstoff-Mobilität auch in der ge -
samten Region zu unterstützten, ist der Flughafen 
einer der Projektpartner der Initiative „H2R Was -
serstoff Rheinland“ .
Im Hinblick auf den Flugverkehr stellt der Flugha -
fen seit 2021 nachhaltigen Kraftstoff (Sustainable 
Aviation Fuel) zur Verfügung.
Das brauchen wir
Zügige Genehmigungsverfahren (z.B. Wasser -
recht, Landschaftsrecht, Baurecht) beim weiteren 
Ausbau der regenerativen Energiegewinnung z.B. 
PV in der Freifläche und dem Errichten neuer ener-
gieeffizienter Gebäude.
genommen werden und wurde u.a. mit Fördermit-
teln finanziert. 
Bei Neubauten auf dem Gelände soll ein Fokus auf 
der Energieeffizienz liegen. Das neue Logistikzent-
rum aus dem Jahr 2019 verfügt daher bspw. über 
einen unterirdischen Eisspeicher sowie ein Kraft-
dach mit PV-Dachanlage und Wärmeabsorbern. 
Ein weiterer Schwerpunkt in der Strategie des Flug-
hafens Köln/Bonn liegt auf dem konsequenten Ein-
satz von LEDs. Diese werden sowohl in Gebäuden 
als auch im Außenbereich und für die Start- und 
Landebahnen eingesetzt. Seit Herbst 2022 wird im 
Parkhaus 3 ein nachhaltiges Beleuchtungssystem 
installiert. Neben LED-Beleuchtung verfügt dieses 
über eine Präsenzsteuerung zur Dimmung der Hel-
ligkeit. Derzeit wird auch die Deckenbeleuchtung 
auf der Abflugebene des Terminals 2 auf LED um-
gestellt. Die dadurch entstehenden Kosten werden 
zum Teil über Fördermittel der Nationalen Klima-
schutzinitiative gedeckt. 
Das zweite Handlungsfeld im Klimaschutz, in dem 
der Flughafen Köln/Bonn bereits aktiv tätig ist, ist 
die Mobilität auf dem Flughafengelände. Der Fuhr-
park besteht bereits aus ca. 100 teilweise bzw. 
vollständig elektrisch betriebenen Fahrzeugen und 
Abfertigungsgeräten. Zuletzt wurden drei neue 
Elektrobusse für die Beförderung von Fluggästen 
auf dem Vorfeld sowie Schlepper für den Gepäck-
dienst angeschafft. Im Jahr 2023 ist die Anschaf -
fung weiterer E-Fahrzeuge als Ersatz für fossil be -
triebene Fahrzeuge vorgesehen. In Bezug auf die 
Ladeinfrastruktur wurden zwei neue Lademöglich-
keiten realisiert, einerseits am Betriebshof und an-
dererseits auf dem Vorfeld. 
Neben dem Ausbau der E-Mobilität kommt auch 
nachhaltiger Kraftstoff für die Fahrzeugflotte zum 
Einsatz: Am Köln Bonn Airport tankt der dieselbe -
triebene Teil des Fuhrparks seit August 2023 erneu-
erbaren HVO-Diesel. HVO sind Hydrotreated Vege-
table Oils, also ursprünglich hydrierte Pflanzenöle, 
bei deren Herstellung nur noch Rest- und Abfall -
stoffe zum Einsatz kommen und kein Rohstoff ex -
tra angebaut wird. Im Vergleich zu herkömmlichem 
Zielsetzung 2023/24
---
Ausblick ab 2025
• Reduzierung der CO 2-Emissionen um 
65 % gegenüber 2010 bis 2030
• CO2–neutraler Betrieb auf dem Vorfeld 
bis 2035
• Errichtung weiterer PV-Anlagen
• Klimaneutralität bis spätestens 2045
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 2.1 .2 Ausbau der Erneuerba-
ren Stromerzeugung des Konzerns Stadt 
Köln

86Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Steigerung des Anteils erneuerbarer 
Energien an eigener Versorgung und 
höhere Ausnutzung der Solarpotenzia-
le
• Identifizierung von Potenzialflächen
Erwartetes Einsparpotenzial
abhängig von aufgestellten Modulen: 
Schätzung zwischen ca. 53.000 t CO 2 bis 
ca. 72.000 t CO 2 für die ersten zwei Pro -
jekte
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
 Stark abhängig von Größe und Modul-
preisen: ca. 100 Mio. € für die ersten 
zwei Projekte
Planungen der RheinEnergie AG zu 
PV Freiflächen an Infrastrukturwegen
Da wollen wir hin
Ziel ist eine deutlich höhere Ausnutzung der Solar-
potenziale in Köln und der Region. Insgesamt soll 
damit der Anteil der erneuerbaren Energien an der 
eigenen Versorgung gesteigert sowie die Ziele der 
bundesweiten Energiewende unterstützt werden.
Das setzen wir bereits um
Im Zuge der laufenden Erarbeitung des Photovolta-
ik-Freiflächenkatasters sind bereits zwei Potenzial-
flächen identifiziert worden, welche sich im Eigen-
tum der Stadt Köln befinden. Diese Flächen haben 
eine erwartete Leistung von über 36 MWp. Eine 
Projektentwicklung zu einer Fläche mit der Größe 
von 6 bis 13 Hektar an der Bundesautobahn (BAB) 
555 in Köln-Rondorf wurde dabei bereits initiiert, 
sodass 2023 die Vorbereitung des Bauantrages ge-
plant ist. Auf einer weiteren, deutlich größeren Flä-
che an der BAB 3 in Köln-Dünnwald zwischen der 
Autobahn und der Bahnlinie Richtung Leverkusen 
möchte die RheinEnergie eine weitere Photovolta-
ik-Freiflächenanlage realisieren. Die Größe des Ge-
bietes in Dünnwald wird bisher auf bis zu 120 Hek-
tar Potenzialfläche geschätzt, sofern die Teilflächen 
östlich der Bahnlinie und westlich der A3 ebenfalls 
als umsetzbar angesetzt werden. Die Größe bei-
der Gebiete ist dabei aber noch nicht final festge -
legt, da die Flächen im Eigentum der Stadt Köln 
dafür noch um Flächen privater Eigentümer*innen 
erweitert werden könnten. Aus diesem Grund ist 
Quelle: Simon Kraus AdobeStock
auch die Höhe der erwarteten Leistung nur eine 
grobe Schätzung. Nach der Flächensicherung/Klä -
rung der Verfügbarkeit übernimmt die RheinEner -
gie bei den Realisierungen für Photovoltaik-Frei -
flächenanlagen die Projektentwicklung und wird in 
diesem Zuge die Bauanträge einreichen bzw. Bau-
genehmigungen erwirken.
Das brauchen wir
Die Verfügbarkeit von Freiflächen für PV im Eigen -
tum der Stadt muss seitens der Stadt geklärt und 
geeignete Flächen an die RheinEnergie verpach -

87Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Zielsetzung 2023/24
• 
Klärung der Flächenverfügbarkeit städ -
tischer Flächen für die PV-Freiflächen -
nutzung und Abschluss eines LOI zwi -
schen Stadt Köln und der RheinEnergie 
zur Umsetzung der verfügbaren Poten-
zialflächen
• Vorbereitung zur Einreichung des Bau -
antrages für Projekt entlang der A555
• Bauantrag für das PV-Projekt in Köln-
Dünnwald durch die RheinEnergie
Ausblick ab 2025
•  Fertigstellung des Freiflächenkatasters
• bis 2025: Umsetzung bzw. Errichtung 
erster PV-Anlagen
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 2.1 .2 Ausbau der erneuerba-
ren Stromerzeugung des Konzerns Stadt 
Köln
tet werden. Unter Federführung der RheinEner -
gie müssen Bauanträge erstellt, eingereicht und 
Baugenehmigungen erwirkt werden. Zudem ist 
eine konkrete Entwicklung von kommunalen An -
forderungen an das ökologische Flächenkonzept 
von Photovoltaik-Parks zu erarbeiten. Für die Um -
setzung bzw. die Errichtung der Anlagen müssen 
frühzeitig Aufträge erstellt werden, um die durch 
den bestehenden Fachkräfte- und Rohstoffmangel 
in der Branche herrschenden Verzögerungen bei 
den Arbeitsschritten zu berücksichtigen.
Des Weiteren ist seitens der Stadt zu klären, ob 
über die erhöhten Pachterträge für die PV-Freiflä -
chennutzung Kompensationsleistungen (z.B. im 
Rahmen einer Stiftung) für die bisherigen land-
wirtschaftlichen Pächter (z.B. über spezielle För -
derprogramme zur Umstellung auf die digitalisierte 
Landwirtschaft, intelligente Bewässerung, Förde -
rung von Tierwohl, regenerative Landwirtschaft, 
Modernisierung der LW-Technik, landwirtschaft -
liche Direktvermarktung, o.ä.) umgesetzt werden 
können.

88Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Nutzung von Potenzialflächen auf dem 
Kölner Stadtgebiet, auf denen die Er -
richtung von Windkraftanlagen grund -
sätzlich möglich ist
• Untersuchungen und Klärungen zur 
Vorbereitung der Genehmigung
• Neuaufstellung LEP NRW und Regio -
nalplan / Sachlicher Teilplan EE ermö -
gilchen die Ausweisung von Windener-
giegebieten
• Flächensicherung in Form von Nut -
zungsverträgen
Erwartetes Einsparpotenzial
Abhängig von der Anzahl und Leistung 
der Windenergieanlagen
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
 Abhängig von der installierten Leistung 
(bei 13  WEA mit 5 bis 6 MW aktuell 
ca. 110 Mio. €)
• Kosten entstehen durch die Realisie -
rung von Anlagen 
Planungen der RheinEnergie AG zum 
Ausbau der Windenergie im Kölner 
Norden und Süden 
Da wollen wir hin
Die Energieversorgung der Stadt Köln muss bis 
zum Jahr 2035 klimaneutral sein. Neben der Nut -
zung von Solarenergie stellt die Windenergie eine 
weitere zu berücksichtigende erneuerbare Ener -
giequelle dar. Teile des Kölner Stadtgebietes sind 
als Standorte für Windenergieanlagen zu nutzen, 
um einen signifikanten Anteil des Strombedarfs 
mittels lokaler Windenergie decken und so die 
Energieversorgung Kölns klimaneutral gestalten zu 
können. 
Das setzen wir bereits um
Die RheinEnergie hat im Rahmen einer Weißflä -
chenanalyse elf Potenzialflächen auf dem Kölner 
Stadtgebiet ermitteln können, auf denen die Er -
richtung von Windkraftanlagen grundsätzlich mög-
lich ist. Allein im Kölner Norden sind zwei Flächen 
(Nord I und Nord II) identifiziert worden, auf denen 
insgesamt bis zu 13 Windenergieanlagen der Leis-
tungsklasse 5-6 MW errichtet werden könnten. 
Diese Flächen weisen das größte Potenzial auf und 
haben gute Chancen auf eine Genehmigung. Dafür 
sind jedoch weitere Untersuchungen und Klärun -
gen erforderlich, bspw. im Hinblick auf benach -
barte Naturschutzgebiete, Wasserschutzzonen 
und Retentionsflächen für Hochwasser sowie eine 
Erdbebenmessstation. Ende März wurde eine 
Bürger*inneninformationsveranstaltung in Chor -
weiler bezüglich des gesamten Themenkomplexes 
Quelle: Rheinenergie AG
Windkraft und dieser zwei Potenzialflächen durch -
geführt. Der aktuell gültige Flächennutzungsplan 
(FNP) der Stadt Köln sieht keine Windnutzungen 
auf den von der RheinEnergie identifizierten Poten-
zialflächen vor.

89Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Derzeit befinden sich der Landesentwicklungsplan 
und der Regionalplan / Sachlicher Teilplan EE für 
den Regierungsbezirk Köln in der Neuaufstellung. 
Diese bilden zukünftig die Grundlage für die Aus -
weisung von Windenergiegebieten entsprechend 
des WindBG. Die Entscheidung der Landesregie -
rung, den Landesentwicklungsplan NRW bereits 
jetzt zu überarbeiten und parallel die sechs Regio -
nalpläne anzupassen, ermöglicht schon ab dem 
Jahr 2025 einen geregelten Zubau von Windener -
gieanlagen. 
Die Gesetzgebung ermöglicht zudem die kommu -
nale Ausweisung weiterer Flächen für die Wind -
energie, über die Flächenvorgaben des WindBG 
hinaus, als sogenannte „Positivplanung” . Diese 
zusätzlichen Flächen sind im FNP planerisch als 
Sonderbauflächen oder Sondergebiete für Wind -
energie auszuweisen. 
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Für das Vorhaben der RheinEnergie AG ist Pla -
nungsrecht zu schaffen; aktuell bereitet die Be -
zirksregierung Köln die Aufstellung des „Sachlichen 
Teilplans Erneuerbare Energien zum Regionalplan 
für den Regierungsbezirk Köln“ vor, in dem Flä -
chen für die Windenergie ausgewiesen werden. 
In diesem Prozess wird die Stadtverwaltung Köln 
sich einbringen und insbesondere die Ausweisung 
der beiden Potenzialflächen im Kölner Norden als 
Windenergiegebiete gegenüber der Bezirksregie -
rung vorschlagen bzw. für diese Gebiete werben. 
Sofern die Gebiete, entgegen der derzeitigen Er -
wartungshaltung, von der Bezirksregierung Köln 
nicht ausgewiesen werden sollten, wird die Stadt 
Köln prüfen, inwiefern die Flächen mittels Ände -
rung des Flächennutzungsplans als sogenannte 
Positivplanung die planungsrechtliche Zulässigkeit 
erlangen können. Gleiches gilt für ggf. weitere, 
jedoch flächenmäßig kleinere Windenergie-Poten -
zialflächen im Kölner Stadtgebiet.
Das brauchen wir
Eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung 
der Anlagen ist die Schaffung der übergeordneten 
Rechtsgrundlagen durch die Landesbehörden. Die-
se Prozesse kann die städtische Verwaltung nicht 
aktiv steuern, wird jedoch indirekt gegenüber der 
Bezirksregierung Köln insbesondere für die Flächen 
im Kölner Norden werben. Um ergänzend weitere 
Flächen, welche über die des Regionalplans / Sach-
licher Teilplan EE hinausgehen, im FNP auszuwei -
sen, bedarf es einer Beauftragung durch den Rat 
der Stadt Köln. Dieser muss die Vorbereitung eines 
FNP-Einleitungsbeschlusses beantragen.
Die weitere Projektentwicklung erfordert eine Flä -
chensicherung in Form von Nutzungsverträgen 
zwischen der RheinEnergie AG und der Stadt Köln 
als Flächeneigentümerin für einen signifikanten 
Anteil der Flurstücke in den identifizierten Poten -
zialgebieten. Um zeitnah mit der Realisierung von 
Anlagen beginnen zu können, gilt es seitens der 
Abbildung 10 Darstellung der Potenzialfläche 
“Köln-Worringen” (Quelle: Rhein-
energie AG)
Abbildung 11 Darstellung der Potenzialfläche 
“Köln-A57” (Quelle: Rheinenergie 
AG)

90Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Zielsetzung 2023/24
•  Planung und Genehmigung der Vorha-
ben
• 2023ff: Fortsetzung der Projektent -
wicklung durch die RheinEnergie AG
• Abschluss der Flächensicherung mit -
tels Nutzungsvertrag mit der Rhein-
Energie AG für die städtischen Flä -
chen innerhalb der Potenzialflächen im 
Kölner Norden
• Flächensicherung (Nutzungsvertrag 
RheinEnergie AG – Stadt Köln)
Ausblick ab 2025
•  bis 2025: Ausweisung der Flächen im  
Sachlichen Teilplan Erneuerbare Ener -
gien (oder alternativ, als Positivplanung 
im FNP der Stadt Köln)
• Flächensicherung (Nutzungsvertrag 
RheinEnergie AG – Stadt Köln)
• bis 2027: Antragstellung nach 
BImSchG durch die RheinEnergie AG 
und Prüfung des Genehmigungsan -
trags durch die untere Immissions -
schutzbehörde (sofern positiv: Rea -
lisierung des Vorhabens durch die 
RheinEnergie AG)
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 2.1 .2 Ausbau der erneuerba-
ren Stromerzeugung des Konzerns Stadt 
Köln
Genehmigungsbehörden die Anträge kurzfristig 
und zielgerichtet zu bearbeiten.

91Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Individuelle Beratungen von Eigen -
heimbesitzer*innen, Gewerbetreiben -
den, Vermieter*innen und Mieter*in -
nen zur Solarenergie und den damit 
verbundenen Technologien und weite-
re Unterstützungsangebote
• Vereinfachung der Prozesse für Mie -
terstromprojekte
Erwartetes Einsparpotenzial
Bei einer CO2-Vermeidung von 684 g/kWh 
können bei einem Zubau von 1840 MWp 
insgesamt ca. 1,26 Mio. Tonnen CO2 ein-
gespart werden, wenn das gesteckte 
Ziel, 50 % des noch nicht gehobenen 
PV-Potentials bis 2030 zu heben, erreicht 
wird. Die Zielerreichung hängt neben der 
Beratung von weiteren Faktoren ab.
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des 
Treffpunkt Solar 
• Bei Erweiterung der Leistungen stei -
gen die Kosten entsprechend der noch 
zu wählenden Personalkapazitäten
Treffpunkt Solar – Das 
Beratungszentrum von 
RheinEnergie AG, Stadt Köln und 
Handwerkskammer zu Köln 
Da wollen wir hin
Ein Ausbau von 50 % des PV-Potenzials würde 
eine Leistung von ca. 1 .840 MWp entsprechen. 
Dies geht mit einem hohen Beratungs- und Unter-
stützungsbedarf einher. 
Das setzen wir bereits um
Um diesem Bedarf zu begegnen und den Ausbau 
zusätzlich zu unterstützten, wurde der Treffpunkt 
Solar als zentrale Anlaufstelle für Beratungen ge -
gründet und Anfang September 2022 eröffnet. Da-
bei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt von 
der RheinEnergie, der Stadt Köln sowie der Hand-
werkskammer zu Köln. Der Treffpunkt Solar über -
nimmt eine Vielzahl von Aufgaben und richtet sich 
an Eigenheimbesitzer*innen, Gewerbetreibende, 
Vermieter*innen und Mieter*innen. Zu den Aufga-
ben zählen:
• Grundlagenberatung zu Solarenergie und den 
damit verbundenen Technologien (z.B. Photo -
voltaik, elektrische Wärmepumpen oder Elekt -
romobilität)
• Präsentation von Ausstellungsstücken am CO2-
Energiehaus
• Führungen und Veranstaltungen
• Individuelle technische und wirtschaftliche Be -
ratung des Kundenprojektes auf Basis des So-
larkataster NRW (neutrale Beratung) 
• Vermittlung von Handwerksbetrieben aus der 
Quelle: Treffpunkt Solar
Region zur Erstellung eines Kaufangebotes
• Bereitstellung von Onlinetools zur eigenständi -
gen Erstinformation der Kunden (Solarrechner, 
Solarkataster NRW, …)
• Fördermittelinformationen (BAFA, KfW, Landes-
mittel) und Ausgabe von Infomaterial

92Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
• Spielerisches Kennenlernen der Erneuerbaren 
Energien für Familien und Kinder
• Ganzheitliches ökologisches Projekt (Echsen 
Habitat, Blühstreifen für Bienen, Insektenhotel, 
Wandbegrünung, Rasengitterstreifen)
Die individuellen Beratungen werden telefonisch, 
digital oder persönlich im Treffpunkt Solar durch 4 
Mitarbeiter*innen der RheinEnergie von Montag 
bis Freitag angeboten. Diese Beratungen wurden 
von September 2022 bis Mai 2023 bereits über 
1 .000-mal in Anspruch genommen. Ergänzend 
dazu „wurden in 2023 weitere 149 Interessenten 
an Kooperationspartner der RheinEnergie vermit -
telt, um ein Angebot zum Kauf einer PV-Anlange 
zu erhalten. Hiervon sind aktuell 116 Projekte in der 
Angebotsstellung“ . 2
Der PV-Ausbau erlebt in Köln bereits einen Auf -
schwung. Die Anzahl neu angemeldeter PV-Anla -
gen stieg in den vergangenen Jahren deutlich an. 
Auch im Vergleich zum Jahr 2022, dessen Neu -
anmeldungen bei der Bundesnetzagentur bereits 
deutlich über den Vorjahren lag, ist eine weitere 
Steigerung erkennbar. So wurden in den ersten 
vier Monaten des Jahres 2023 bereits fast so viele 
PV-Anlagen neu angemeldet, wie im ganzen Jahr 
2022 (zum Vergleich: 1 .567 Anlagen in 2022, 1 .232 
Anlagen im Zeitraum vom 01 .01 .2023-02.05.2023) 
Das brauchen wir
Um das Ziel zu erreichen, müssen die Bürger*in -
nen langfristig bei der Planung und Realisierung 
unterstützt werden. Daher sollte der Treffpunkt 
Solar langfristig weitergeführt werden und bei Be -
darf das Leistungsspektrum um weitere Angebote 
erweitert werden (z.B. Begleitung der Kund*innen 
bei der Projektumsetzung). Der Treffpunkt-Solar 
kann so die grundlegende Interessentenberatung 
bis zum Handwerkerkontakt durchführen und so 
die Hürden für den PV-Ausbau reduzieren.  Um die 
gewünschte Menge (1840 MWp) an Photovoltaik 
Anlagen realisieren zu können, müssen jedoch weit 
mehr Maßnahmen angestoßen werden. Unter an -
derem sollten auch Veranstaltungen und Aktionen 
bei den jeweiligen Immobilien vor Ort stattfinden. 
Um die Beratungen weiter auszubauen, benötigt 
der Treffpunkt bei einer dauerhaften Weiterführung 
weitere personelle Unterstützung, im Idealfall auch 
Energieberater*innen und Solarplaner*innen, da 
sich der Beratungsumfang bereits zu einem ganz -
heitlichen Blick auf die Immobilie verändert hat. So 
wird aktuell auch zur Kombination der PV mit einer 
Wärmepumpe und Elektromobilität beraten. 
Neben der aktiven Beratung gilt es weiterhin ak -
tiv an der Vereinfachung der Prozesse für Mieters-
tromprojekte in der Politik zu arbeiten, um so die 
erheblichen Potenziale bei Mehrfamilienhäusern 
zu nutzen und Wege zu finden, um einen wesent -
lichen limitierenden Faktor zur Zielerreichung, die 
geringen Kapazitäten beim umsetzenden Hand -
werk, zu minimieren. 
Zielsetzung 2023/24
• Gemeinsame Vereinbarung zum Wei -
terbetrieb des Treffpunkt-Solar, sowie 
zur  dauerhaften Finanzierung des Pro-
jektes 
• Entscheidung zum eventuellen Aus -
bau der Leistungen im Treffpunkt
• Entwicklung Lösungsoptionen zur Be -
gegnung der Handwerkerengpässe
Ausblick ab 2025
• 2025-2035: Aktive Beratung von PV-
Anlagen und weiteren energetischen 
Optimierungen
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 2.2.1 Ausbau der Photovolta-
ik auf Wohn- und Nichtwohngebäuden
2 RheinEnergie AG 2023: Beitrag der RheinEnergie zur Dekarbonisierung Kölns – Sondersitzung des AKUG

93Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Verdichtung und Ausbau des be -
stehenden Fernwärmenetzes, insbe -
sondere in der Innenstadt, und Dekar -
bonisieurng der Wärmeerzeugung (für 
Fern- und Nahwärmenetze)
Erwartetes Einsparpotenzial
Schwer quantifizierbar, da von Höhe der 
Neuanschlüsse abhängig
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
nach bisherigen Planungen werden In-
vestitionen von > 750 Mio. € erforder-
lich sein (Dekarb. der Erzeugung und 
FW-Netz)
Transformationspläne der 
RheinEnergie AG für die Kölner 
Fernwärmenetze 
Da wollen wir hin
Gemäß dem Ratsbeschluss der Stadt Köln vom 
Juni 2021 strebt die RheinEnergie die vollumfäng -
liche Dekarbonisierung der Wärmeversorgung bis 
zum Jahr 2035 an. Zusätzlich hat die RheinEner -
gie u.a. die dekarbonisierte Wärmeversorgung bis 
2035 im Eckpunktepapier „Klimaneutralität für 
Köln - Eckpunkte einer nachhaltigen und dekarbo -
nisierten Energieversorgung bis 2035“ unter der 
Voraussetzung im Juni 2021 vereinbart, dass die 
erforderlichen und im Eckpunktepapier beschrie -
benen Prämissen eintreten. Das Eckpunktepapier 
ist dabei das Ergebnis eines Vermittlungsprozes -
ses zwischen der Bürgerinitiative „Klimawende 
Köln“ , der Stadt Köln und der RheinEnergie unter 
Vermittlung von Prof. Fischedick.
Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die Fernwär -
me, welche insbesondere in innerstädtischen, 
dichtbesiedelten Gebieten das zentrale Instrument 
der Wärmewende darstellt. Verglichen mit anderen 
deutschen Großstädten ist der Anteil der Wärme -
versorgung über das Kölner Fernwärmenetz an der 
Gesamtwärmeversorgung unterdurchschnittlich. 
Daher gilt es das bestehende Fernwärmenetz, ins-
besondere in der Innenstadt zu verdichten, aus -
zubauen und die Wärmeerzeugung (für Fern- und 
Nahwärmenetze) zu dekarbonisieren
Quelle: Ivankurakevich/shutterstock.com
Das setzen wir bereits um
Die Umstellung des Fernwärmenetzes kann mit 
Fördermitteln der Bundesförderung für effizien -
te Wärmenetze (BEW) mitfinanziert werden. Die 
BEW setzt hierfür die Erstellung eines Transforma-
tionsplanes voraus. Darüber hinaus stellt der Trans-
formationsplan die Grundlage dar, um im Rahmen 
des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und des Wär-
meplanungsgesetzes (WPG) einen weiteren Netz -
ausbau und den Weiterbetrieb des Wärmenetzes zu 
gewährleisten und wird zukünftig verpflichtend zu 
erstellen sein. Die RheinEnergie hat bereits einen 
entsprechenden umfangreichen Transformations -

94Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
plan für das größte FW-Netz „Innenstadt“ erstellt 
und bereitet aktuell die weiteren Transformations -
pläne für die FW-Netze „Nord“ und „Merheim“ 
vor. Diese bilden die strategische Grundlage für die 
Transformation und zeigen auf, wie der zeitliche, 
technische und wirtschaftliche Um- und Ausbau 
der bestehenden Wärmenetzsysteme bis 2045 er-
folgen soll. Ein Zwischenziel stellt die vollständig 
dekarbonisierte Wärmeerzeugung ab 2035 durch 
erneuerbare Wärmequellen dar. Sowohl für den 
kostspieligen Umbau der Erzeugung als auch für 
die intensiven Netzmaßnahmen werden umfang -
reiche Fördermittel benötigt und über die BEW be-
antragt werden. 
Für die Gesamtstadt Köln soll der Transformations-
prozess der Wärmewende über eine kommunale 
Wärmeplanung dargestellt werden, welche sowohl 
Raum- und Prozesswärme sowie Warmwasser be-
rücksichtig. Daher ist es zwingend notwendig, die 
Transformationspläne der RheinEnergie mit der 
kommunalen Wärmeplanung der Stadt Köln in Ein-
klang zu bringen. Dies erfordert einen engen und 
intensiven Abstimmungsprozess, welcher durch -
geführt wurde und weiterhin läuft. Teilnehmer*in -
nen sind Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung 
Köln, deren Gutachter*innen, Vertreter*innen der 
RheinEnergie, der GVG RheinErft und der Rheini -
schen NETZGesellschaft. Der Transformationsplan 
für das Fernwärmenetz „Innenstadt“ wurde vor 
der RheinEnergie fertiggestellt, bzw. ist kurz vor 
der Finalisierung. In diesem Fall setzt die BEW-
Richtlinie intensive Abstimmungen voraus, welche 
auch durchgeführt werden. 
Die Stadt Köln wurde als Pilotkommune für kommu-
nale Wärmeplanung des Landes Nordrhein-West -
falen ernannt. Daraus resultiert eine Begleitung 
des Erarbeitungsprozesses durch die Landesge-
sellschaft NRW.Energy4climate. Die RheinEnergie 
war an einem ersten Auftakttermin beteiligt.
Für die Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes 
hat die RheinEnergie einen Fahrplan entwickelt (s. 
hierzu Abbildung 12) und setzt insbesondere auf 
folgende Techniken:
• Großwärmepumpen: Die RheinEnergie wird 
eine entsprechend leistungsfähige erste Anlage 
zur Nutzung von Rheinwasser als Wärmequel -
le am Kraftwerksstandort Niehl realisieren. Die 
Detailauslegung wird momentan von der Rhei -
nEnergie in Zusammenarbeit mit einem Gene -
ralplaner ausgearbeitet. Die Inbetriebnahme 
wird ab 2026 angestrebt. Weiterhin wird aktuell 
die Nutzung weiterer Wärmequellen, wie Ab -
wasser oder Brunnenwasser bewertet.
Abbildung 12 Dekarbonisierung der Wärmenetze Köln (Quelle: RheinEnergie AG)

95Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
• Freiflächen-Solarthermie: In Köln Merheim 
konnte eine Fläche für Freiflächen-Solarthermie-
Anlagen identifiziert werden, um auch das FW-
Netz Merheim mit erneuerbarer Wärme mitzu -
versorgen. Gespräche mit der Bezirksregierung 
sowie der Stadt Köln ergaben, dass ein entspre-
chender Bauantrag gestellt werden kann. Eine 
wettbewerbliche Ausschreibung wird aktuell 
von der RheinEnergie durchgeführt.
• Mitteltiefengeothermie: Auf Basis der Unter -
suchungen des Geologischen Dienstes NRW 
(GD-NRW) werden für Teilbereiche der Stadt 
Köln Temperaturen von etwa 27° C in einer Tiefe 
von 500 m vermutet. Dieses Ergebnis stammt 
aus der Geothermalen Charakterisierung der 
Teilräume Rheinland und Nordrand des Rheini -
schen Schiefergebirges des GD-NRW aus dem 
Jahr 2023. Darauf aufbauend wird die RheinE -
nergie weitere Untersuchungen (Vorstudie und 
ggf. nachfolgend Machbarkeitsstudie) durch -
führen und ein Aufsuchungsfeld bei der Bezirks-
regierung beantragen. 
• Abwärme: Im Rahmen einer Potenzialstudie 
konnte ein theoretisches Abwärmepotenzial 
von ca. 2 TWh/a ermittelt werden. Nach Ab -
stimmung mit den jeweiligen Unternehmen 
zeigt sich jedoch, dass eine wirtschaftliche 
Nutzung der Potenziale aus diversen Gründen 
derzeit nicht möglich ist. Einerseits würde dies 
Auswirkungen auf die Produktionsprozesse 
sowie eine entsprechend zukunftsfähige und 
gesicherte Wärme-Belieferung durch die Unter-
nehmen voraussetzen, andererseits liegen die 
jeweiligen Standorte nicht in direkter Nähe der 
FW-Netze, was deren Anbindung aufwändig ge-
staltet. Darüber hinaus liegen die Temperatur -
niveaus der Abwärme zumeist unter 100°C und / 
oder stehen nur diskontinuierlich zur Verfügung. 
Bedingt durch die aktuellen Entwicklungen ist 
eine Überprüfung der Ergebnisse vorgesehen.
Das brauchen wir
Die Pläne der RheinEnergie sehen einen deutlichen 
Ausbau und eine kontinuierliche Verdichtung der 
Fernwärmeversorgung in Köln vor. Letzteres gilt 
insbesondere für das Fernwärmenetz der Innen -
stadt. Konkret bedarf es folgender Unterstützung 
durch alle Stakeholder (s. Abbildung 13): 
Abbildung 13 Unterstützungsbedarf bei der Wärmewende (Quelle: RheinEnergie AG)

96Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Zielsetzung 2023/24
•  Fertigstellung Transformationsplan 
FW-Netz Innenstadt 
• Beantragung erster Fördermittel für 
Wärmenetze nach BEW-Richtlinie
• Offizieller Projektbeginn Großwärme -
pumpe Niehl
• Inbetriebnahme Fernwärmespeicher 
in Köln-Merheim
• Vorantreiben der weiteren Projekte 
zum Ausbau und der Dekarbonisierung 
der Fernwärme: u.a. durch weitere 
Großwärmepumpen, Fernwärmespei -
cher, Solarthermie, Geothermie-Unter-
suchungen sowie umfangreicher Netz-
ausbau-Maßnahmen
• Abgleich und Harmonisierung mit kom-
munaler Wärmeplanung der Stadt Köln
• Installation schnellstartfähiger Kessel 
in Köln-Niehl
Ausblick ab 2025
•  Erhöhung Anschlussdichte an Fern -
wärmenetz
• Ausbau erneuerbarer Wärmeerzeuger
• bis 2025: Installation Solarthermieanla-
ge in Köln-Merheim
• bis 2025: Modernisierung GuD-Anlage 
in Köln-Merkenich
• ab 2025: Erstellung der weiteren Trans-
formationspläne für FW-Netze Nord 
und Merheim
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 2.3.2 Dekarbonisierung der 
zentralen Wärmeversorgung

97Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Prüfung und Nutzung aller bestehen -
den und zukünftigen Dachflächen
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quantifizierbar, da laufende 
Prüfung
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
Derzeit nicht quantifizierbar
PV-Dachanlagen auf Gebäuden der 
AVG Köln mbH
Da wollen wir hin
Nutzung aller bestehenden und zukünftigen Dach -
flächen, die für einen sinnvollen PV-Betrieb geeig -
net sind.
Das setzen wir bereits um
• Prüfung aller potenziellen Dachflächen hinsicht-
lich einer PV-Nutzung durch die RheinEnergie
• Eine erste Anlage wurde im Jahr 2010 errichtet: 
Dach der Kompostierungsanlage, 520 kWp
• Eine zweite Anlage wurde im Jahr 2015 errich -
tet: Dach der Rostascheverladehalle, 270 kWp
• Bei der Planung von Neubauten wird die Eig -
nung als PV-Standort geprüft 
Das brauchen wir
Alle erforderlichen Vorraussetzungen liegen bereits 
vor.
Quelle: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH
Zielsetzung 2023/24
---
Ausblick ab 2025
• bis 2026: Prüfung der PV-Eignung für 
weitere Neubauprojekte
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 2.1 .2 Ausbau der Erneuerba-
ren Stromerzeugung des Konzerns Stadt 
Köln

98Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• PV-Anlagen und alternative Wärme -
voersorgungslösungen zur Reduktion 
des Energieverbrauchs
• Neues Wärmeversorgungskonzept
Erwartetes Einsparpotenzial
Ca. 4.100 t CO 2eq/a durch das BHKW 
und die PV-Anlagen
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Derzeit nicht quantifizierbar
Umstellung der Energieversorgung 
der Koelnmesse
Da wollen wir hin
Die Koelnmesse GmbH strebt bis zum Jahr 2035 
eine CO2-Neutralität an, bei der die Energieversor-
gung eine entscheidende Rolle spielt. Der Fokus 
liegt dabei auf PV-Anlagen sowie alternativen Wär-
meversorgungslösungen.
Das setzen wir bereits um
Bereits seit 2015 beschäftigt sich die Koelnmesse 
im Rahmen ihrer Modernisierungs- und Bauprojek-
te mit dem Thema Nachhaltigkeit und hat seitdem 
unterschiedliche Projekte und Themenfelder um-
gesetzt bzw. bearbeitet. Dazu gehören das dyna -
mische Logistikmanagement eSlot, das weltweit 
größte Messe-Verkehrsleitsystem zur Reduzierung 
von Staus und Kfz-Emissionen und die vollständi-
ge Umstellung auf Ökostrom. Dabei gliedert die 
Koelnmesse ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten in die 
drei strategischen Säulen Nature, Events und Com-
munity und bündelt ihre einzelnen Maßnahmen 
unter dem neu entwickelten Label „ Tradefairer“ . Im 
Bereich Nature liegt ein wichtiger Schwerpunkt auf 
der Energieversorgung.
Oberstes Ziel ist die Reduktion des Energiever -
brauchs. Aktuell erfolgt eine schrittweise Um -
stellung auf LED-Beleuchtung im Bestand, die im 
Vergleich zur alten Technik eine Energieeinsparung 
von etwa 50 % ermöglicht. Der Austausch der Lüf-
tungsanlagen im Rahmen der Bestandssanierung 
führt ebenfalls zu einer Energieeinsparung von 
über 50 %. Diese Maßnahmen werden langfristig 
zu einer signifikanten Verringerung des Energiever-
brauchs beitragen. Zusätzlich optimiert die Koeln -
messe die Nutzung der Lüftungsanlagen basierend 
auf Hallenbelegung und Nutzungszeiten und passt 
die Innentemperaturen der Hallen an, um diese Be-
mühungen weiter zu unterstützen. 
Neben der Reduktion des Energieverbrauchs und 
dem Ökostrombezug setzt die Koelnmesse auf 
den verstärkten Ausbau von PV-Anlagen auf dem 
Messegelände. Derzeit befinden sich mehrere Pro-
jekte in der Umsetzung und Planung. Auf dem sich 
in Bau befindenden Confex wird eine Anlage mit 
einer Leistung von 200 kWp installiert, welche vo -
raussichtlich im Mai 2024 in Betrieb gehen wird. 
Quelle: Koelnmesse

99Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Darüber hinaus beginnt im Herbst 2023 der Bau 
einer PV-Anlage auf den Dächern der Halle 11 und 
dem Südeingang. Sie wird mit circa 5.000 Modu -
len und einer Leistung von 2.000 kWp eine der 
größten PV-Anlagen in Köln sein.  Der erzeugte 
Strom der PV-Anlagen wird direkt vor Ort auf dem 
eigenen Grundstück genutzt.
Ob und in welcher Form weitere Dächer der Mes -
sehallen für den Einsatz von Photovoltaik Anlagen 
genutzt werden können, wird derzeit in einer um -
fangreichen Potenzialanalyse untersucht. Zu be -
rücksichtigen ist hierbei auch, dass die Dächer 
der Südhallen als Parkdecks genutzt werden. Die 
Untersuchung wird im Rahmen des Landespro -
gramms progres.nrw – Klimaschutztechnik geför -
dert. 
Zusätzlich zu diesen Vorhaben erarbeitet die Ko -
elnmesse derzeit ein neues Konzept der Wärme -
versorgung. Ziel ist es, vollständig auf die Verbren-
nung von fossilen Energieträgern zu verzichten. In 
diesem Rahmen könnte auch das 2016 errichtete 
Blockheizkraftwerk (BHKW) wieder abgeschaltet 
werden, das derzeit bereits den jährlichen CO2-Aus-
stoß um 3.200 Tonnen reduziert. Dennoch versteht 
die Koelnmesse das BHKW als Übergangstechno -
logie auf dem Weg zur vollständigen Wärmeversor-
gung aus erneuerbaren Energien. So wird aktuell 
beispielsweise die Nutzung von Abwasser als Wär-
mequelle untersucht - ein Projekt, das noch in den 
Anfängen steckt. 
Die aufgeführten Maßnahmen zur Energieeffizienz 
und Energieversorgung sind nur einige Bausteine 
einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie der 
Koelnmesse. Diese Strategie befindet sich derzeit 
in der finalen Ausarbeitung und deckt eine Vielzahl 
weiterer wichtiger Aspekte ab. Dazu gehören ein 
effizientes Abfall- und Wertstoffmanagement, eine 
nachhaltige Beschaffung und verantwortungsbe-
wusstes Lieferkettenmanagement, ebenso wie 
umweltfreundlicher Standbau und Catering-Ser -
vices. Darüber hinaus erarbeitet die Koelnmesse 
ein Konzept zur Begrünung des Messegeländes, 
um den ökologischen Fußabdruck weiter zu redu -
zieren.
Das brauchen wir
---
Zielsetzung 2023/24
• Installation der PV-Anlage mit 500 Mo-
dulen auf dem Confex
• Planungen und Umsetzungsstart der 
PV-Anlage Halle 11 und Eingang Süd 
• Inbetriebnahme der PV-Anlagen auf 
den Dächern des Confex, Halle 11 und 
Eingang Süd als eine der größten An -
lagen Köln
Ausblick ab 2025
• CO2-Neutralität im Jahr 2035
• Dekarbonisierung der Wärmeversor -
gung
• Hebung aller technisch und wirtschaft-
lich sinnvollen PV-Potenziale
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 2.1 .2 Ausbau der Erneuerba-
ren Stromerzeugung des Konzerns Stadt 
Köln

100Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Kernpunkte
• Reduktion von über 40 % der CO 2-
Treibhausgase bis 2032. Prüfung von 
alternativen Systemen mit Fernwärme 
und Wärmepumpen
• Prüfung der Möglichkeit den Strombe-
zug auf Ökostrom mit Herkunftsnach -
weis (ppa Power purchase Agreement) 
umzustellen
• Errichtung von Grün-Dach-PV-Kombi -
nationen bei Neubau und Sanierung 
wo immer möglich
• sukzessive Umstellung des Fuhr- und 
Maschinenparks auf alternative Tech -
nologien
Erwartetes Einsparpotenzial
ca. 1 .200 t/a CO2eq
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Ca. 3,6 Mio € ohne Fahrzeuge und 
ohne Kosten für die Schaffung der not-
wendigen Rahmenbedingungen, z.B. 
im Bereich Personal. D.h. es sind nur 
die Kosten für den Einbau der PV und 
dem Umbau der Heizungsanlagen inkl. 
Planungskosten enthalten
Reduzierung der 
Treibhausgasemissionen der AG 
Zoologischer Garten Köln
Da wollen wir hin
Die AG Zoologischer Garten Köln ist bereits seit 
langer Zeit ein bedeutendes Artenschutz- und Bil -
dungszentrum für die Region und darüber hinaus. 
Durch die umfangreiche Nachhaltigkeitsstrategie, 
die wir uns bereits seit letztem Jahr als Leitfaden 
selbst auferlegt haben, wollen wir auch klima -
neutraler werden. Wir sehen uns hier in einer Vor -
bildfunktion und wollen unseren Bildungsauftrag 
nutzen, um auf die Einsparpotenziale und klima -
freundliche Energienutzung hinzuweisen.
Wir wollen über 40 % der Treibhausgase bis 2032 
reduzieren. Wir wollen weg von fossilen Brenn -
stoffen und prüfen derzeit alternative Systeme mit 
Fernwärme und Wärmepumpen.
Auch prüfen wir die Möglichkeit den Strombezug 
auf Ökostrom mit Herkunftsnachweis (PPA Power 
purchase Agreement) umzustellen.
Das setzen wir bereits um
Wir haben in diesem Jahr ein Transformationskon-
zept beauftragt, dass uns unterstützt die fossilen 
Brennstoffe zu reduzieren und Alternativen auf -
zubauen. Wir werden bei Um- und Neubauprojek -
ten, immer prüfen, ob ein Grün-Dach und / oder 
eine Photovoltaikanlage sinnvoll und machbar ist. 
So werden wir z.B. bei dem anstehenden Umbau 
der Giraffenanlage und des Tropenhauses jeweils 
ein Grün-Dach kombiniert mit einer PV-Anlage er -
richten. Auch werden die neuen Heizungsanlagen 
so ausgelegt, dass der Einsatz von Wärmepumpen 
möglich ist.
Quelle: Stadt Köln

101Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen
Schon seit Jahrzehnten setzt der Zoo Elektrofahr -
zeuge ein, z.B. im Futterhof für den Transport von 
Futter zu den Tieren oder in der Abteilung Technik 
für die Techniker und deren Werkzeuge sowie Ma-
terialtransport. 2022 haben wir den Radlader vom 
Futterhof von Diesel auf einen Elektroantrieb um -
gestellt und haben zwei elektrische Hoftrucks im 
Elefantenpark im Einsatz. 2023 wurden zwei Wall-
boxen am Futterhof installiert und darauf geachtet, 
dass die neuen Fahrzeuge umweltschonender sind 
z.B. durch Hybridantrieb oder voll elektrisch.
Die gesamte Beleuchtungstechnik wurde bereits 
fast vollständig auf LED-Technik umgebaut.
Ebenso werden derzeit Laubbläser und andere 
gärtnerische Hilfsmaschinen auf elektrisch betrie -
bene Akkugeräte umgestellt.
Derzeit wird geprüft wie die Lüftungstechnik ef -
fizienter und ressourcenschonender eingesetzt 
werden kann (z. B. weniger Luftschichtungen und 
bessere Zirkulation).
Bei Baumaßnahmen werden energetisch sinnvolle 
Baustoffe (wie z. B. gedämmte Luftkissendächer 
statt Doppelstegplatten) geprüft und gebaut (AuER 
Haus).
Hier ist die AG Zoologischer Garten Köln 
aktiv
Die AG Zoologischer Garten Köln hat ein Transfor -
mationskonzept zur Reduzierung der Treibhausga -
se beauftragt. Die Ergebnisse werden Endes des 
Jahres 2023 erwartet und mit der Umsetzung soll 
an schnellstmöglich angefangen und bis spätes -
tens 2032 umgesetzt werden. Bereits jetzt hat die 
Abteilung Technik aktiv mit dem Einbau von PV-An-
lagen begonnen.
Das brauchen wir
Um sämtliche Potenziale der Energiewende und 
der Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu 
schöpfen, sowie zu realisieren, wird ein höherer 
Bedarf an Personalressourcen und finanzieller Mit-
tel zwingend erforderlich sein.
Zielsetzung 2023/24
• Beginn der Umsetzung des Transfor -
mationskonzeptes, Einbau von PV-
Anlage Tropenhaus, Start Einbau der 
Messinfrastruktur inkl. Ausbau der Ge-
bäudeleittechnik
Ausblick ab 2025
• bis 2032: Ausbau der PV-Anlagen auf 
ca. 200 kWp, Ersetzung der noch vor -
handenen ca. 18 Gaskessel durch 
energetisch bessere Alternativen und 
Prüfung von Wärmepumpen oder Fern-
wärme, Ausbau der Messinfrastruktur 
inkl. Gebäudeleittechnik, um  den Be -
darf besser steuern und regulieren zu 
können
• ab 2025: Evtl. Strom umstellen auf 
Ökostrombeschaffung mit Herkunfts -
nachweis / Power Purchase Agree -
ment (PPA)
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 2.1 .1 Dekarbonisierung der 
Wärmeversorgung des Konzerns Stadt 
Köln

102
102Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen
3.3 Handlungsfeld 3: 
„Arbeiten und Wirtschaften 
erfolgen klimaneutral“

103Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral

104
104Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Die Maßnahmen im Handlungsfeld „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ werden aktu-
ell durch die städtischen Beteiligungen, exemplarisch durch Steckbriefe der Abfallentsorgungs- und 
Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG) und der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH, be-
spielt. Die Verwaltung setzt Impulse mit der Umsetzung der politischen Aufträge zur nachhaltigen 
Beschaffung (0473/2023) sowie der Einführung von Klimaschutzkriterien beim Verkauf von Gewer -
begrundstücken. Zusammengenommen wird mit den Vorhaben ein Einsparpotential von 110.000 
Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr adressiert. 
Die Einsparung wird durch die fünf quantifizierbaren Aktivitäten der insgesamt elf Aktivitäten erzielt. 
Da viele der Aktivitäten im indirekten Einflussbereich des Konzerns Stadt Köln liegen und zu große 
Unsicherheiten hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen liegen, kann derzeit keine belastbare Quanti-
fizierung der übrigen Aktivitäten vorgenommen werden.
Hohe direkte THG-Einsparpotentiale werden im Einflussbereich der AVG, durch den Einsatz von Bio-
massebrennstoffen zur Substitution fossiler Kraft- und Brennstoffe, der verstärkten Deponiegasfas-
sung sowie der CO2-Minderung in der Müllverbrennung durch CO2-Abscheidung, Sortierung und 
Verwertung sowie Rückgewinnung von Metallen aus den Rostaschen, realisiert.
Eine hohe strukturelle Wirkung geht von der Kooperation und Förderung von Klimaschutz in der 
Wirtschaft aus. Die KölnBusiness nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, über Netzwerke und Ko-
operationen wichtige Strukturen für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes zu schaffen, 
zu stärken und die Wirtschaftsakteure bei Fragestellungen der Unternehmenstransformation und 
Innovation zu begleiten. Zum Leistungsportfolio gehören die Begleitung von Unternehmen bei der 
Gemeinwohlbilanzierung (AN/1875/2021), die Förderung von Gründungen, Beratungen zu nach -
haltigkeitsbezogenen Vorhaben inkl. Finanzierungsmöglichkeiten im Unternehmen oder themen -
spezifische Veranstaltungen zur Vernetzung relevanter Branchenakteure im Zusammenhang mit 
gewerblichen Klimaschutzmaßnahmen. 
Insbesondere für das Handlungsfeld „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ sind die Bei-
träge der Wirtschaftsakteure sowie ausstehende gesetzliche Regelungen ganz maßgeblich, um die 
Treibhausgasminderung in gewerblich geprägten Gebieten, in der Agrar- und Ernährungswirtschaft 
sowie den Ausbau der Kreislaufwirtschaft auf den Weg zu bringen.
Aktuell kann für dieses Handlungsfeld nur ein Ausschnitt der zu erwartenden Gesamtkosten für den 
Konzern Stadt Köln (Verwaltung und Beteiligungen) quantifiziert werden. Erst mit einer sukzessiven 
Betrachtung weiterer Beteiligungsgesellschaften und der erforderlichen Maßnahmen im Bereich 
des nachhaltigen Wirtschaftens wird sich abzeichnen, welche Kosten zu erwarten sind. Die derzeit 
im Aktionsplan enthaltenen Vorhaben belaufen sich auf eine vorläufige Summe von 110.000 Euro 
(Verwaltung) und 195 Millionen Euro (Beteiligungen).

105Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral 
Direkter Einflussb. 
1 
Verankerung von 
Klimaschutz und  
Nachhaltigkeit bei 
Beschaffung und  
Vergabe 
2023  2024 
• nachhaltige Ausrichtung des städtischen 
Einkaufs und der Vergabe von Liefer- 
und Dienstleistungen im Sinne des 
Klimaschutzes gemäß des Beschlusses 
des Ausschusses für Allgemeine 
Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe 
/ Internationales (AN/0473/2023) 
• Weiterführung von GoGreen-
Zertifizierung für Pakete- und 
Briefsendungen 
1) Nachhaltige Produkte sind in der 
Einkaufsplattform besser erkennbar 
2) Ein (1) GoGreen Zusatzvertrag Teilleistungen 
für Briefsendungen 
1) 2024 
 
2) ab 
2025 
10.000 € 10.000 €   
Indirekter Einflussbereich 
2 
Vergabe 
städtischer 
Grundstücke in 
großflächigen 
Gewerbegebieten 
2023 - 2024 
• Verkauf städtischer Gewerbegrundstücke 
mit schlankem Auswahlverfahren und 
klimaschutzrelevanten Kriterien in 3 
Prüfungsphasen 
• Bereits in der 1. Prüfungsphase als 
Mindestanforderung Einhaltung 
Effizienzgebäude 40 EE und Photovoltaik 
(1 kWp je errichtetem Gebäude) 
• In den Prüfungsphasen 2 und 3 Positiv-
Bewertungen für weitere 
Flächeneffizienzen und dekarbonisierte 
Mobilität 
1) eine (1) Beschlussvorlage ist dem Rat zur 
Beschlussfassung vorgelegt 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Beteiligungen 
3 
Biomasse-
brennstoffe der 
AVG-Gruppe zur 
Substitution 
fossiler Brenn- 
und Kraftstoffe 
2024 
• Produktion und Vermarktung 
verschiedenster Biomasse-Brennstoffe 
• Prüfung zukünftiger Erweiterung mit der 
RheinEnergie 
1) Anschluss weiterer Haushalte an die Biotonne 2024   60.000 € 60.000 € 
4 
Müllverbrennung: 
CO2-Emissions-
minderung durch 
CO2-
Abscheidung bei 
der AVG Köln 
mbH 
2023 - 2024 
• Klimaneutrale/ klimapositive 
Müllverbrennung  
• Machbarkeitsstudie zur technischen und 
räumlichen Umsetzung einer CO2-
Abscheidung aus dem Abgasstrom 
1) Umsetzung der Machbarkeitsstudie mit 
Schwerpunkten CO2-Verbleib, CO2-Logistik 
und energetische Optimierungen der CO2-
Abscheidung 
2) Investitionsentscheidung 
2024   500.000 € 150 Mio. € 
1 
2 
3 
4

106Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
5 
Müllverbrennung: 
CO2-Emissions-
minderung durch 
Sortierung und 
Verwertung bei 
der AVG Köln 
mbH 
2023 - 2025 
• Umbau und Modernisierung der 
integrierten Vorsortieranlage vor der 
Verbrennung 
1) Umbau/Modernisierung der Sortieranlage 
2) Inbetriebnahme der Sortieranlage 
1) 2024 
2) 2025 
  12 Mio. € 12 Mio. € 
 
Deponie: 
Vermeidung von 
Methan-
Emissionen durch 
verstärkte 
Deponiegas-
fassung bei der  
AVG Köln mbH 
2023 - 2025 
• Reduzierung der Methanemissionen der 
ehemaligen Hausmülldeponie: 
Ertüchtigung der Einrichtungen zur 
Gasfassung sowie Umrüstung auf 
Belüftungsbetrieb  
1) Abschluss der Investitionsmaßnahme 2025   1,2 Mio. € 8 Mio. € 
Beteiligungen 
7 
Optimierte 
Rückgewinnung 
von Metallen aus 
den Rostaschen 
der Restmüll-
verbrennungs-
anlage der AVG 
Köln mbH 
2023 - 2027 
• Neue Anlage "mephistorec" zur 
Rückgewinnung von zusätzlichen Metallen 
aus den Rostaschen  
• Rückbringung in den Wirtschaftskreislauf 
zum Ersatz der Primärmetalle 
1) Ausschreibung der Leistungen 
2) Baubeginn der neuen „mephistorec“-
Rostascheaufbereitung 
3) Regelbetrieb der Anlage 
1) 2024 
2) 2025 
 
3) 2027 
  150.000 € 25 Mio. € 
8 
Förderung von 
nachhaltigen 
Gründungen 
durch die 
KölnBusiness 
Wirtschafts-
förderungs-GmbH 
2023 - 2024 
• Förderung von nachhaltigen Gründungen 
durch spezielle Beratungs-, Informations- 
und Vernetzungsangebote 
1) Kürung K ölns KlimaStar 2023 und 2024 
2) Festlegung des Veranstaltungsprogramms von 
Impact.Cologne für das Jahr 2024 
1)2023/24 
2) 2024 
  10.000 € 10.000 € 
9 
Beratungen der 
KölnBusiness 
Wirtschafts-
förderungs-
GmbH: 
Nachhaltigkeits-
vorhaben inkl. 
Finanzierungs-
möglichkeiten im 
Unternehmen 
fördern 
2023 - 2024 
• Darstellung der wirtschaftlichen Chancen 
durch nachhaltige Lösungen für Kölner 
Unternehmen 
1) Erreichen von 100 Unternehmen mit 
geeigneten Kommunikationsmaßnahmen 
2) Unternehmen haben das Förderprogramm 
„Photovoltaik- klimafreundliches Arbeiten“ in 
Anspruch genommen und tragen damit aktiv 
zur CO2-Reduktion bei 
3) Unternehmen nehmen öffentliche 
Finanzierungsmöglichkeiten zur Umsetzung 
von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Anspruch 
und tragen so zur CO2-Reduktion bei 
1) 2023 
 
2), 3) ab 
2024 
 
 
 
 
 
 
  50.000 € 50.000 € 
5 
6 
7 
8 
9

107Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
10 
Informations-
veranstaltungen 
der KölnBusiness 
Wirtschafts-
förderungs-GmbH 
zur Vernetzung 
relevanter 
Branchenakteure 
im 
Zusammenhang 
mit gewerblichen 
Klimaschutz-
maßnahmen 
2023 - 2024 
• Begleitung und Unterstützung der Kölne r 
Unternehmen, insbesondere KMU 
• Aktivierungskampagne: Steigerung der 
Nachfrage nach und Inanspruchnahme von 
Beratungsangeboten zum Thema 
Nachhaltigkeit  
1) Erreichen von 100 Unternehmen mit geeigneten 
Formaten und Kommunikationsmaßnahmen 
2) Durchführung von Informationsveranstaltungen 
zu den Themen Energie, Nachhaltigkeit und 
Kreislaufwirtschaft für lokale Wirtschaftsakteure 
3) Vernetzung von Kölner Wirtschaftsakteuren im 
Themenfeld gewerblicher Klimaschutz durch 
Veranstaltungen und die Initiative 
Impact.Cologne 
4) Durch die Umstellung auf nachhaltige 
Energieversorgung tragen lokale 
Wirtschaftsakteure aktiv zur CO2-Reduktion bei  
5) Durch die Umstellung auf Kreislaufwirtschaft 
tragen lokale Wirtschaftsakteure aktiv zur 
Einsparung von Ressourcen und zur CO2-
Reduktion bei 
1) 2023 
 
2) 2024 
 
 
3) 2024 
 
 
4) ab 2024 
 
 
5) ab 2024 
 
 
 
  53.500 € 53.500 € 
Beteiligungen 
11 
Kooperation und 
Förderung von 
Klimaschutz in 
der Wirtschaft: 
Gemeinwohl-
bilanzierung der 
Gastro- und 
Clubszene 
koordiniert durch 
die KölnBusiness 
Wirtschafts-
förderungs-GmbH 
2023 - 2024 
• Die Bilanzierung von Unternehmen neben 
wirtschaftlichen Aspekten nach 
ökologischen und sozialen Aspekten 
• Chance für Unternehmen aus der Gastro- 
und Clubszene aus Köln nachhaltiges und 
gemeinnütziges Wirtschaften 
voranzutreiben 
• Begleitung von extern beauftragten 
spezialisierten Berater*innen 
• hohe Multiplikatorwirkung zu erwarten 
1) 13 Unternehmen aus der Kölner Gastro- und 
Clubszene sind im Bilanzierungsprozess 
begleitet worden 
2024 100.000 € 100.000 € 
  
 
Summe 110.000 € 110.000 € 14.023.500 
€ 
195.173.500 
€ 
 
10 
11

108Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
 
Legende 
*) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen 
**) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen 
***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) 
****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen 
*****) • rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar  
Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten 
******) • Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) 
Rahmenbedingungen: 
• aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung 
(Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur 
reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: 
Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, 
Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) 
*******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. 
 ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das  Kölner Stadtgebiet. 
 Tabelle 3 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral

109Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen
Kernpunkte
• nachhaltige Ausrichtung des städti -
schen Einkaufs und der Vergabe von 
Liefer- und Dienstleistungen im Sin -
ne des Klimaschutzes gemäß des 
Beschlusses des Ausschusses für 
Allgemeine Verwaltung und Rechts -
fragen / Vergabe / Internationales 
(AN/0473/2023)Weiterführung von
• GoGreen-Zertifizierung für Pakete- und 
Briefsendungen
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quanitfizierbar Abhängig von 
Produkten, Waren und Dienstleistungen 
Go Green inkl. Zusatzvertrag (umfasst 
Paket- und Briefsendungen): ca. 56 t 
CO2eq/a
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
GoGreen Zusatzvertrag Teilleistungen: 
10.000 €/Jahr
• Weitere Kosten in Abhängigkeit der 
Kostendifferenz nachhaltiger Produkte 
gegenüber konventionellen Produkten
•  Personalkosten für die Schaffung der 
notwendigen Rahmenbedingungen
Da wollen wir hin
Nachhaltige öffentliche Beschaffung gewinnt im -
mer mehr an Relevanz, denn durch das große Be -
schaffungsvolumen der Stadt Köln hat diese einen 
maßgeblichen Anteil an der Nachfrage nachhaltiger 
Produkte und Dienstleistungen, und damit auch 
einen entscheidenden Einfluss für die För derung 
von Märkten, die nachhaltiges Wirtschaften stei -
gern. Aufgrund der kommunalen Nachfragemacht 
kann die Stadt Köln Anreize schaffen, dass Anbie -
tende Nachhaltigkeitsziele, insbesondere ökologi -
scher und sozialer Natur, verfolgen. Zudem kommt 
der kommunalen Beschaffung durch die Stadt Köln 
eine Vorbildrolle zu, wobei die Berücksichtigung 
von Nachhaltigkeitsaspekten, also von sozialen 
und umweltbezogenen Aspekten, in allen Vergabe-
verfahren eine Selbstverständlichkeit ist.
Der Beschluss vom 08. Mai 2023 des Ausschus -
ses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Ver-
gabe/Internationales wird in allen Aspekten und 
mit größtmöglicher Effizienz umgesetzt, um den 
städtischen Einkauf und die Vergabe von Liefer- 
und Dienstleistungen im Sinne des Klimaschutzes 
nachhaltig auszurichten. Der Anteil an Produkten, 
die aus Rahmenverträgen beschafft werden, wird 
kontinuierlich gesteigert. Bei der Ausschreibung 
dieser Rahmenverträge sollen soziale und umwelt-
bezogene Aspekte besonders berücksichtigt wer -
den. 
Verankerung von Klimaschutz und 
Nachhaltigkeit bei Beschaffung und 
Vergabe
Quelle: Pixabay/ Catkin

110Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen
Die verstärkte Beschaffung aus Rahmenverträgen 
wird durch den Aufbau und die Weiterentwicklung 
des gesamtstädtischen Beschaffungscontrollings 
unterstützt.
Durch die Implementierung eines strategischen 
Beschaffungsmanagements werden Vergabever -
antwortliche und Einkäufer*innen intensiv für das 
Thema Nachhaltigkeit im Beschaffungswesen sen-
sibilisiert.
Das setzen wir bereits um
In seinen Vergabeverfahren berücksichtigt der 
Einkauf bei den Zentralen Diensten bereits heute 
regelmäßig die vielfältigen Möglichkeiten des Ver -
gaberechts, nachhaltige Aspekte (Ökologie und 
Soziales) in Ausschreibungsverfahren zu veran -
kern. In der Leistungsbeschreibung bzw. den Eig -
nungs- und Zuschlagskriterien werden oftmals Gü-
tezeichen (= Produktsiegel) gefordert (z. B. Blauer 
Engel, EU-Bio-Siegel), Regelungen zur Vermeidung 
von Verpackungsmüll vorgegeben, Produkte des 
fairen Handels sowie Lebenszykluskosten berück -
sichtigt, der Schutz der Menschenrechte (Einhal -
tung von menschrechtlichen Sorgfaltspflichten) 
gefordert, sowie stets die ILO-Kernarbeitsnormen 
verankert. 
Auch andere Dienststellen berücksichtigen bereits 
im Rahmen vereinzelter Projekte Nachhaltigkeits -
aspekte in der Vergabe und Beschaffung. Projekte 
mit Anforderungen des fairen Handels werden be-
reits seit 2018 erfolgreich umgesetzt.
Durch die Einführung eines Controllings im Be -
schaffungswesens Anfang 2023 bei den Zentralen 
Diensten konnten bereits erste Handlungsansätze 
identifiziert werden. So werden gesamtstädtische 
Bedarfe analysiert und in Rahmenverträgen und 
-vereinbarungen gebündelt, die dann unter Nach -
haltigkeitsaspekten ausgeschrieben werden. 
Die Verwaltung kauft jährlich für den Versand von 
Paketen ein GoGreen Zertifikat. Hiermit berück -
sichtigt die Deutsche Post AG Nachhaltigkeitsziele 
durch umweltfreundliche Lösungen bei Zustellung 
und Transport im Bereich der Briefkommunikation. 
Für den Bereich der Briefsendungen wird künftig 
einen Zusatzvertrag für GoGreen Plus abgeschlos -
sen, um weiter aktiv CO 2 im Sendungstransport 
auszugleichen. 
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Der Aufbau eines gesamtstädtischen Beschaf -
fungsmanagements ist von besonderer Bedeutung 
bei der Stärkung von Klimaschutz und Nachhaltig -
keit in der Beschaffung. Strategien und Handlungs-
anweisungen werden gemeinsam mit dezentralen 
Beschaffungsstellen entwickelt, um die unter -
schiedlichen Bedürfnisse der Verantwortlichen in 
einheitliche, nachhaltig ausgerichtete Regelungen 
zu integrieren. Die vorrangige Beschaffung aus 
Rahmenverträgen und Rahmenvereinbarungen, 
welche unter Berücksichtigung von Nachhaltig -
keitsaspekten ausgeschrieben wurden, ist eine 
Strategie, die es verbindlich umzusetzen gilt. Die 
technischen Möglichkeiten und Voraussetzungen 
der Einkaufsplattform cMarket werden geprüft und 
weiterentwickelt, um die Sichtbarkeit von Produk -
ten, welche Nachhaltigkeitsaspekten entsprechen, 
zu verbessern.
Das brauchen wir
Die Pilotprojekte zur fairen Beschaffung sind rich -
tungsweisend, allerdings ist die faire Beschaffung 
nur ein Aspekt der nachhaltigen Beschaffung. Auch 
die ökologische Nachhaltigkeit und das Thema Kli -
maschutz sind systematisch zu integrieren. Hierfür 
ist die Geschäftsanweisung Vergabe anzupassen, 
damit künftig die Berücksichtigung von Nachhaltig-
keitskriterien in Vergabeverfahren als Soll-Vorschrift 
verankert wird. Die Nichtberücksichtigung dieser 
Kriterien ist zu begründen.
Die vorrangige Beschaffung aus Rahmenverträgen 
und Rahmenvereinbarungen ist verbindlich.

111Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen
Zielsetzung 2023/24
• Konsequente Umsetzung des AVR Be-
schlusses Einkaufsplattform
• Änderung Handbuch Köln
• Bessere Sichtbarkeit von nachhaltigen 
Produkten in der Einkaufsplattform
• GoGreen Zusatzvertrag Teilleistungen 
für Briefsendungen
Ausblick ab 2025
• Verstärkte Bündelung von Bedarfen in 
Rahmenverträgen, die unter nachhalti-
gen Gesichtspunkten ausgeschrieben 
werden
• Sensibilisierung und Bewusstseinsbil -
dung in Form von Beschaffungskonfe-
renzen, Informationsveranstaltungen, 
Workshops
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 3.1 .2.1 Verankerung von Nach -
haltigkeitskriterien für die Beschaffung in 
städtischen Einrichtungen

112Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Kernpunkte
• Vergabe städtischer Gewerbegrund -
stücke mit schlankem Auswahlverfah-
ren und klimaschutz-relevanten Krite -
rien in 3 Prüfungsphasen
• Bereits in der 1 . Prüfungsphase als 
Mindestanforderung Einhaltung Effi -
zienzgebäude 40 EE und Photovoltaik  
(1 kWp je errichtetem Gebäude)
• In den Prüfungsphasen 2 und 3 Positiv-
Bewertungen für weitere Flächeneffi -
zienzen und dekarbonisierte Mobilität
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
derzeit nicht quantifizierbar
Vergabe städtischer Grundstücke in 
großflächigen Gewerbegebieten
Da wollen wir hin
Eine entbürokratisierte Abwicklung der Auswahl -
verfahren bei der Vergabe städtischer Gewerbe -
grundstücke. Das Ganze auf der Basis eines unter 
anderem an die Klimaschutzziele der Stadt Köln 
angepassten Kriterienkatalogs als Mindestanforde-
rung an kaufinteressierte Unternehmen.
Das setzen wir bereits um
Der Rat der Stadt Köln hat am 17. März 2022 die 
Leitlinien zum Klimaschutz in der Umsetzung nicht-
städtischer Neubauvorhaben beschlossen. Die Ein-
haltung dieser Klimaschutzleitlinien wird seitdem 
in allen aktuellen und zukünftigen Vergabefällen 
von Baugrundstücken zur gewerblichen Nutzung 
vollumfänglich angewendet. Das „Merkblatt Kli -
maschutzleitlinien Stadt Köln zu Nichtwohnge -
bäuden“ wird jedem Kaufinteressierten zu Beginn 
der Gespräche ausgehändigt und Bestandteil des 
Kaufvertrages.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Als Ergebnis eines Workshops, unter Beteiligung 
der IHK Köln, der HWK Köln, der Kommunalpolitik, 
der KölnBusiness und der Stadtverwaltung, wur -
den zeitgemäße Auswahlkriterien, ein dreistufiges 
Prüfschema und eine entsprechende Bewertungs-
matrix entwickelt.
Jedes kaufinteressierte Unternehmen durchläuft 
auf der Grundlage seiner Bewerbung drei Prüfpha-
sen.
In Prüfphase 1 wird die generelle Eignung des 
Unternehmens hinsichtlich bestimmter Mindest -
anforderungen geprüft. Neben den Bereichen Fi -
nanzierung und Arbeitsplätze zudem auch im Hin -
blick auf klimaschutzrelevante Kriterien: Einhalt 
Effizienzbauweise 40 EE, Flächeneffizienz sowie 
Photovoltaik (1 kWp je errichtetem Gebäude). 
Quelle: pixabay/ PhotoMIX-Company

113Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Diese Kriterien sind festgelegt, tragen dem Ziel 
der Stadt Köln bei, bis zum Jahr 2035 klimaneutral 
zu sein und müssen vom Unternehmen zwingend 
eingehalten werden. 
In der Prüfphase 2 werden als weitere Auswahl -
kriterien neben der Anzahl der Arbeitsplätze, dem 
Ausbildungsangebot und den zu erwartenden Ge -
werbesteuereinnahmen aus Klimaschutzaspekten 
die bauliche Ausnutzung des Grundstücks (Flä -
cheneffizienz) bewertet. 
In der Prüfphase 3 werden ergänzende soziale, wirt-
schaftliche und klimaschutzrelevante Unterneh -
menseigenschaften und Maßnahmen betrachtet, 
die – soweit vorhanden – positiv in die Bewertung 
einfließen. Die auf den Klimaschutz einzahlenden 
Kriterien sind: Flächeneffizienz durch Untervermie-
tung, E-Ladesäulen, Jobticket ÖPNV , Dienstrad-
Leasing, mindestens ein Nachhaltigkeitszertifikat 
liegt vor, min. 20 % der Unternehmensflotte be -
steht aus Elektro/Wasserstoffahrzeugen, Dach- 
und Fassadenbegrünung, die über das im B-Plan 
vorgeschriebene Ausmaß hinausgeht, keine Ver -
siegelung von Nicht-Gebäudeflächen.
Das brauchen wir
Ratsbeschluss zum Anwendung des neuen Verfah-
ren unter Anwendung der angepassten Kriterien.
Zielsetzung 2023/24
• Ratsbeschluss für die geplante Umset-
zung und die Auswahlkriterien für den 
Vergabe städtischer Gewerbegrund -
stücke in Köln
Ausblick ab 2025
• Vergabe von Gewerbegrundstücken  
gemäß beschlossener Auswahlkrite -
rien
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 3.3.1 Klimaschutz als Quar -
tiersansatz

114Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Kernpunkte
• Produktion und Vermarktung verschie-
denster Biomasse-Brennstoffe
• Prüfung zukünftiger Erweiterung mit 
der RheinEnergie AG
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
60.000 €
Biomassebrennstoffe zur Substitution 
fossiler Brenn- und Kraftstoffe der 
AVG Köln mbH
Da wollen wir hin
Die AVG-Gruppe produziert und vermarktet seit 
Jahren verschiedenste Biomasse-Brennstoffe. Pro-
duktion und Vermarktung sollen nach Möglichkeit 
auch zukünftig erweitert werden.
Das setzen wir bereits um
Altholzhackschnitzel, Hackgut aus Grünschnitt, Bio-
methan aus der Bioabfall-Vergärung und Deponie-
gas werden in BHKW’s, Biomassekraftwerken, Bio-
masse-Kleinfeuerungsanlagen, Biogas-LKW sowie 
einem eigenen kleinen Nahwärmenetz eingesetzt. 
Weitere Projekte für Biomasse-Öfen werden der-
zeit mit unserer Schwestergesellschaft RheinEner-
gie geprüft. Der Einsatz von Biogas in LKW wird 
durch unsere Gesellschafter weiter hochgefahren.
Das brauchen wir
Ausweitung der Bioabfall-Sammlung durch die 
AWB. Geplanter Start für den Anschluss weiterer 
Kölner Stadtteile in 2024.
Quelle: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH
Zielsetzung 2023/24
• 2024: Anschluss weiterer Haushalte 
an die Biotonne
Ausblick ab 2025
---
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 3.1 .1 Nachhaltige Städtische 
Unternehmenskultur entwickeln

115Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Kernpunkte
• Klimaneutrale/ klimapositive Müllver -
brennung 
• Machbarkeitsstudie zur technischen 
und räumlichen Umsetzung einer CO2-
Abscheidung aus dem Abgasstrom
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Investitionsvolumen: rund 150 Mio. € 
(zwei Verbrennungslinien)
Müllverbrennung: CO2-
Emissionsminderung durch CO2-
Abscheidung bei der AVG Köln mbH
Da wollen wir hin
Ziel ist eine klimaneutrale oder sogar klimapositi -
ve Müllverbrennung in Köln. Als große CO 2-Punkt-
quelle emittiert die Restmüllverbrennungsanlage 
in Köln jährlich rund 330.000 t fossiles CO 2 und 
rund die gleiche Menge biogenes CO 2. Es wird 
perspektivisch eine CO 2-Reduktion in der Größen -
ordnung von 300.000 t/a angestrebt.
Das setzen wir bereits um
Anfang 2022 hat die AVG Köln mbH eine Machbar-
keitsstudie zur technischen und räumlichen Um -
setzung einer CO 2-Abscheidung aus dem Abgas -
strom der Restmüllverbrennungsanlage in Auftrag 
gegeben. Im Dezember 2022 wurden die wesent -
lichen Ergebnisse im Aufsichtsrat der AVG Köln 
mbH vorgestellt. Eine Abscheidung der fossilen 
CO2-Emissionen (zwei Verbrennungslinien) oder 
der fossilen und biogenen CO2-Emisionen (vier Ver-
brennungslinien) der Restmüllverbrennungsanlage 
Köln ist grundsätzlich möglich. Weitere Fragestel -
lungen zum Verbleib des CO 2 (dauerhafte Ablage -
rung oder Nutzung in der benachbarten Chemie -
industrie) sind aktuell in der Bearbeitung.
Das brauchen wir
Rechtliche Rahmenbedingungen auf nationaler 
und europäischer Ebene sowie Standards für CO 2-
Qualitäten fehlen noch, wurden aber für 2024 an -
Quelle: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH
Zielsetzung 2023/24
• bis 2024: Umsetzung der Mach -
barkeitsstudie mit Schwerpunkten 
CO2-Verbleib, CO 2-Logistik und ener -
getische Optimierungen der CO 2-Ab-
scheidung
• bis 2024: Investitionsentscheidung
Ausblick ab 2025
---
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 3.1 .1 Nachhaltige Städtische 
Unternehmenskultur entwickeln
gekündigt (z. B. nationale CO 2-Strategie und diver-
se Normen).

116Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Kernpunkte
• Umbau und Modernisierung der inte -
grierten Vorsortieranlage vor der Ver -
brennung
Erwartetes Einsparpotenzial
Ca. 22.000 t/a CO2
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Investitionsvolumen: rund 12 Mio. €
Müllverbrennung: CO2-
Emissionsminderung durch 
Sortierung und Verwertung bei der 
AVG Köln mbH
Da wollen wir hin
Ziel ist eine klimaneutrale oder sogar klimapositi -
ve Müllverbrennung in Köln. Als große CO 2-Punkt-
quelle emittiert die Restmüllverbrennungsanlage 
in Köln jährlich rund 330.000 t fossiles CO 2 und 
rund die gleiche Menge biogenes CO2.
Das setzen wir bereits um
Eine Besonderheit der Restmüllverbrennungsan -
lage Köln ist die integrierte Vorsortieranlage vor 
der Verbrennung. Die Anlage soll grundlegend um-
gebaut und modernisiert werden. Aus Teilen des 
Hausmülls sollen insbesondere Kunststoffe aus -
sortiert werden. In einer Machbarkeitsstudie und 
Sortieranalysen wurde ein nutzbares Potenzial von 
bis zu 11 .000 t/a Kunststoffe festgestellt. Bei einem 
CO2eq von rund 2 t je t Kunststoff können so bis 
zu 22.000 t/a CO 2-Emissionen vermieden werden 
und Wertstoffe im Kreislauf geführt werden. Die 
Genehmigung liegt bereits vor und der Anlagenbau 
wurde vergeben – mit der Modifizierung der Sor -
tieranlage wurde im Oktober 2023 begonnen.
Das brauchen wir
Alle erforderlichen Voraussetzungen sind bereits 
umgesetzt.
Quelle: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH
Zielsetzung 2023/24
• konkrete Umsetzung
• bis 2024: Umbau/Modernisierung der 
Sortieranlage
Ausblick ab 2025
• bis 2025: Inbetriebnahme der Sortier -
anlage
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 3.1 .1 Nachhaltige Städtische 
Unternehmenskultur entwickeln

117Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Kernpunkte
• Reduzierung der Methanemissionen 
der ehemaligen Hausmülldeponie: Er -
tüchtigung der Einrichtungen zur Gas -
fassung sowie Umrüstung auf Belüf -
tungsbetrieb
Erwartetes Einsparpotenzial
über einen Zeitraum von 15 Jahren ca. 
420.000 t CO2eq
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Investitionsvolumen: rund 8 Mio. €
Deponie: Vermeidung von Methan-
Emissionen durch verstärkte 
Deponiegasfassung bei der  
AVG Köln mbH
Da wollen wir hin
Weitere Reduzierung der Methanemissionen der 
ehemaligen Hausmülldeponie der Stadt Köln.
Das setzen wir bereits um
Im Rahmen einer Ertüchtigung der Einrichtungen 
zur Gasfassung sowie einer Umrüstung auf einen 
Belüftungsbetrieb können über einen Zeitraum von 
15 Jahren ca. 420.000 t THG-Emissionen vermie-
den werden. Die Maßnahme wird im Rahmen der 
Nationalen-Klimaschutz-Initiative (NKI) gefördert. 
Die Genehmigung und der Fördermittelbescheid 
sind erteilt.
Das brauchen wir
Aktuell werden über eine öffentliche Ausschrei -
bung die ausführenden Baufirmen gesucht. Die 
Maßnahme soll im Herbst 2023 beginnen.
Quelle: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH
Zielsetzung 2023/24
• Durchführung der Investitionsmaß -
nahme
Ausblick ab 2025
• Optimierter Betrieb der Deponiegas -
fassungsanlage
• bis 2025: Abschluss der Investitions -
maßnahme
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 3.1 .1 Nachhaltige Städtische 
Unternehmenskultur entwickeln

118Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Kernpunkte
• Neue Anlage „mephistorec“ zur Rück-
gewinnung von zusätzlichen Metallen 
aus den Rostaschen 
• Rückbringung in den Wirtschaftskreis -
lauf zum Ersatz der Primärmetalle
Erwartetes Einsparpotenzial
55.000 t/a CO2eq/a
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Investitionsvolumen: rund 20-25 Mio. €
Optimierte Rückgewinnung von 
Metallen aus den Rostaschen der 
Restmüllverbrennungsanlage der AVG 
Köln mbH
Da wollen wir hin
Rückgewinnung von zusätzlichen Metallen aus 
den Rostaschen der Restmüllverbrennungsanlage 
Köln durch den Einsatz modernster und innovati -
ver Aufbereitungstechnik (Projekt „mephistorec“). 
Sekundärmetalle aus der Aufbereitung von Rost -
aschen werden zurück in den Wirtschaftskreislauf 
gebracht und ersetzen Primärmetalle. Dadurch 
können Emissionen in einer Größenordnung von 
55.000 t/a CO2eq vermieden werden.
Das setzen wir bereits um
Die Planungsleistungen für die neue Anlage wur -
den bereits vergeben und bis zur Entwurfsplanung 
umgesetzt. Der Genehmigungsantrag und alle 
erforderlichen Gutachten sind aktuell in der Be -
arbeitung. Außerdem hat die AVG Köln mbH einen 
Förderantrag im Programm „kommunale Klima -
schutzprojekte“ beim Projektträger ZUG einge -
reicht. Bei einer Bewilligung kann ein innovatives 
Verfahren mit dem Ziel einer verbesserten Metall-
Rückgewinnung zum Einsatz kommen, dass auch 
durch andere Kommunen genutzt werden kann. 
Das brauchen wir
Genehmigungsantrag wird voraussichtlich im Sep-
tember 2023 eingereicht – zügige Bearbeitung des 
Antrages wäre hilfreich. Außerdem wäre die Bewil-
ligung des eingereichten Genehmigungsantrages 
im September 2023 für den weiteren Projektpla -
nungsprozess willkommen.
Quelle: pixabay/ Alexas_Fotos
Zielsetzung 2023/24
• Genehmigung der neuen Anlage
• bis 2024: Ausschreibung der Leistun -
gen
Ausblick ab 2025
• bis 2025: Baubeginn der neuen „me -
phistorec“-Rostascheaufbereitung
• bis 2027: Regelbetrieb der Anlage
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 3.4.1 Kreislaufwirtschaft auf- 
und ausbauen

119Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Kernpunkte
• Förderung von nachhaltigen Gründun -
gen durch spezielle Beratungs-, Infor -
mations- und Vernetzungsangebote
Erwartetes Einsparpotenzial
nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
10.000 €
Förderung von nachhaltigen 
Gründungen durch die KölnBusiness 
Wirtschaftsförderungs-GmbH
Da wollen wir hin
Die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH 
(KölnBusiness) verfolgt das Ziel, die Stadt Köln 
weiterhin als attraktiven Wirtschaftsstandort für 
Unternehmen und Startups zu gestalten. Nach -
haltige Gründer*innen werden durch vielfältige 
Vernetzungs- und Veranstaltungsformate gezielt 
unterstützt.
Das setzen wir bereits um
Die KölnBusiness ist seit 2020 ein zertifiziertes 
Startcenter NRW und dient damit als kompetenter 
Ansprechpartner für Fragen rund um die Unterneh-
mensgründung in Köln. Ein unverbindliches Erstge-
spräch, unterstützt durch einen Fragebogen, dient 
der Ermittlung des Status quo und der Heraus -
arbeitung von individuellen Handlungsempfehlun -
gen. Anschließend profitieren die Gründer*innen 
von einem breiten Portfolio an Beratungs- und Coa-
chingangeboten. Im Fokus steht zunächst die Ver-
mittlung von Informationen, beispielsweise durch 
Broschüren und Merkblätter sowie digitale Tools 
und Plattformen, um Wissenslücken zu schließen. 
Durch individuelle Beratungen werden Gründer*in-
nen bei den ersten Schritten in die Selbstständig -
keit begleiten. Dabei kann es beispielsweis um 
die Darstellung unterschiedlicher Unternehmens -
formen und Finanzierungsmöglichkeiten gehen, 
inklusive der Ausarbeitung eines Finanzierungs -
konzepts, der Vorbereitungen auf bevorstehende 
Bankgespräche oder eine zielführende Fördermit -
telberatung. Zudem werden im Rahmen der Bera -
tungen Geschäftsideen geprüft und mögliche Pro -
bleme des Geschäftskonzeptes ausfindig gemacht 
sowie Tipps zur Businessplanerstellung dargelegt. 
Die KölnBusiness unterstützt zudem beim Aufbau 
eines Netzwerkes und liefert Informationen zu ver-
schiedenen Veranstaltungs- und Netzwerkformaten 
sowie Gründungsevents und Netzwerkveranstal-
tungen. In diesem Rahmen besteht eine Förder -
mitgliedschaft bei SEND e.V ., welche die Mitarbeit 
in der Regionalgruppe SEND NRW mit einschließt, 
sowie explizite Seminare (einmal im Quartal) zum 
Thema Social Entrepreneurship. 
Quelle: pixabay/ athree23

120Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Im Rahmen der SmartCity Cologne Konferenz 
veranstaltet die KölnBusiness in Kooperation mit 
SmartCity Cologne jährlich den Startup-Pitch-Wett-
bewerb „Kölns KlimaStar“ , bei dem Existenzgrün-
der*innen die Möglichkeit bekommen, das Publi -
kum in Kurzvorträgen von ihren Geschäftsideen 
zu überzeugen. Jedes Jahr werden die ersten drei 
Plätze mit verschiedenen attraktiven Preisen und 
dem Titel „Kölns KlimaStar“ ausgezeichnet. 
Darüber hinaus gibt es auf der von KölnBusiness ins 
Leben gerufenen Plattform Impact.Cologne (siehe 
hierzu Steckbrief ) vielfältige Informations- und 
Vernetzungsangebote für nachhaltige Startups. So 
findet beispielsweise vier Mal jährlich der Impact 
Stammtisch Köln in Kooperation mit Impact.Colo -
gne statt, bei dem sich Startups im Bereich Nach -
haltigkeit vernetzen und austauschen können.
Das brauchen wir
Die oben aufgeführten Aktivitäten können wir mit 
den uns aktuell zur Verfügung stehenden Ressour-
cen abbilden. Für einige der Projekte sind wir auf 
die Zusammenarbeit mit den beteiligten städti -
schen Ämtern und Tochterunternehmen angewie-
sen. 
Wenn darüber hinaus zukünftig weitere Maßnah -
men aus dem vom Rat der Stadt Köln verabschie -
deten „Band 2: Köln Klimaneutral 2035 – Aktivi -
tätenplan der Stadt Köln“ mit unserer Beteiligung 
umgesetzt werden sollen, benötigen wir dafür zu -
sätzliche Ressourcen. 
Zielsetzung 2023/24
• Angebot von Beratungs- und Vernet -
zungsdienstleistungen für nachhaltige 
Gründungen
• 2023: Kölns KlimaStar 2023 ist gekürt
• 2024: Kölns KlimaStar 2024 ist gekürt
• 2024: Das Veranstaltungsprogramm 
von Impact.Cologne für das Jahr 2024 
steht fest
Ausblick ab 2025
• Erhöhungen des Anteils der Kölner 
Gründungen mit Nachhaltigkeitsbezug
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 3.5.2 Klimaschutz-Netzwer -
ke in der Wirtschaft

121Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Kernpunkte
• Erstberatung zu Nachhaltigkeitsvorha -
ben von Kölner Unternehmen
• Finanzierungsberatung für gewerbli -
che Nachhaltigkeitsprojekte
• Darstellung der wirtschaftlichen Chan-
cen durch nachhaltige Lösungen für 
Kölner Unternehmen
Erwartetes Einsparpotenzial
nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
50.000 €
Beratungen der KölnBusiness 
Wirtschaftsförderungs-GmbH: 
Nachhaltigkeitsvorhaben inkl. 
Finanzierungsmöglichkeiten im 
Unternehmen fördern  
Da wollen wir hin
Die Stadt Köln soll weiterhin einen attraktiven Wirt-
schaftsstandort bieten, und zwar unter Berück-
sichtigung klimaschutzrelevanter Gesichtspunkte. 
Daher wurde als eines der strategischen Ziele fest-
gelegt, dass die Entwicklung zu einer digitalen und 
nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung konsequent 
fortgesetzt werden soll.
Das setzen wir bereits um
Mithilfe unterschiedlicher Angebote und dem um -
fangreichen Kompetenznetzwerk wird die Beglei -
tung und Unterstützung der Kölner Unternehmen 
im Sinne dieses strategischen Ziels verfolgt. Die 
KölnBusiness fördert die Unternehmen durch indi-
viduelle und kostenlose Erstberatungen zu Nach -
haltigkeitsvorhaben sowie deren Finanzierungs -
möglichkeiten.
Dazu plant die Stadt Köln unter anderem die Auf -
legung eines Förderprogramms zur Unterstützung 
kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), wel -
ches die Themenfelder Klimaschutz und Klimaan -
passung bei Nichtwohngebäuden adressieren soll 
(siehe Steckbrief ). Die KölnBusiness fungiert 
dabei durch ihre Netzwerke und weiterführenden 
Angebote als Schnittstelle zu den KMU. Zusätzlich 
ist ab 2024 im Rahmen einer Aktivierungskampa -
gne (siehe hierzu Steckbrief
  ) eine zusätzliche 
Bewerbung des Förderprogramms seitens Köln -
Business vorgesehen, um dieses Förderprogramm 
bei den Kölner Unternehmen bekannt zu machen 
und eine hohe Inanspruchnahme zu erreichen.
Der KölnBusiness-Förderkompass bietet den 
Unternehmen zudem eine Übersicht ausgewählter 
öffentlichen Fördermaßnahmen und -programme 
für Digitalisierungs-, Innovations- und Nachhaltig -
keitsprojekte. Zudem unterstützen Fördermittelex-
pert*innen, im Rahmen des Angebotes einer kos -
tenlosen Fördermittelberatung bei der Suche nach 
geeigneten Fördermitteln. Sie analysieren indivi -
duell, welche Fördermittel in Frage kommen und 
liefern Informationen zu allgemeinen öffentlichen 
Quelle: pixabay/ fotoblend

122Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Fördermöglichkeiten sowie speziellen Program -
men, insbesondere in den Bereichen Innovation, 
Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Gründung. An -
schließend unterstützen sie bei der Vernetzung mit 
den jeweiligen Förderinstitutionen. 
Mit der Förderline „Kölner Rahmen [ ]“ unterstützt 
die KölnBusiness nachhaltige und innovative Vor-
haben direkt und sorgt somit für ein gründungs- 
und wachstumsfreundliches Innovationsklima in 
einem einheitlich gestalteten, transparenten und 
jährlichen Verfahren. Im Jahr 2023 besteht diese 
aus den drei Programmen Sustainable Innovations, 
Köln XR und Digital Health Innovations mit einer 
Fördersumme von jeweils 50.000 €. Mit jedem die-
ser drei Förderprogramme werden bis zu 5 Projek-
te mit je maximal 10.000 € bezuschusst.
Das brauchen wir
Die oben aufgeführten Aktivitäten können wir mit 
den uns aktuell zur Verfügung stehenden Ressour-
cen abbilden. Für einige der Projekte sind wir auf 
die Zusammenarbeit mit den beteiligten städti -
schen Ämtern und Tochterunternehmen angewie-
sen. 
Wenn darüber hinaus zukünftig weitere Maßnah -
men aus dem vom Rat der Stadt Köln verabschie -
deten „Band 2: Köln Klimaneutral 2035 – Aktivi -
tätenplan der Stadt Köln“ mit unserer Beteiligung 
umgesetzt werden sollen, benötigen wir dafür zu -
sätzliche Ressourcen. 
Zielsetzung 2023/24
• Unterstützung der lokalen Wirtschafts-
akteure bei der Umsetzung von Nach -
haltigkeitsvorhaben durch das Aufzei -
gen von Finanzierungsmöglichkeiten 
und wirtschaftlichen Chancen
• 2023: Darstellung der wirtschaftlichen 
Chancen durch nachhaltige Lösungen 
für Kölner Unternehmen. Mit geeigne-
ten Formaten und Kommunikations -
maßnahmen sollen 100 Unternehmen 
erreicht werden
• 2024: Durchführung von Erstberatun -
gen zu Vorhaben und Finanzierungs -
möglichkeiten in den Themenfeldern 
Energie, Nachhaltigkeit und Kreislauf -
wirtschaft für lokale Wirtschaftsakteu-
re
• 2024: Bewerbung des Förderpro -
gramms „Photovoltaik- klimafreund -
liches Arbeiten“ über die Kanäle der 
KölnBusiness
• 2024: Förderung von nachhaltigen 
und innovativen Vorhaben von Kölner 
Unternehmen durch die Förderlinie 
„Kölner Rahmen [Sustainable Innova -
tions]“ 
Ausblick ab 2025
• Unternehmen haben das Förderpro -
gramm „Photovoltaik- klimafreund -
liches Arbeiten“ in Anspruch ge -
nommen und tragen damit aktiv zur 
CO2-Reduktion bei
• Unternehmen nehmen öffentliche Fi -
nanzierungsmöglichkeiten zur Umset -
zung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen 
in Anspruch und tragen so zur CO2-Re-
duktion bei
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 3.5.2 Klimaschutz-Netzwer -
ke in der Wirtschaft

123Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Kernpunkte
• Sensibilisierung, Information und Ver -
netzung der Kölner Wirtschaftsakteure 
zu gewerblichen Klimaschutzmaßnah-
men
• Begleitung und Unterstützung der Köl-
ner Unternehmen, insbesondere KMU
• Aktivierungskampagne: Steigerung 
der Nachfrage nach und Inanspruch -
nahme von Beratungsangeboten zum 
Thema Nachhaltigkeit
Erwartetes Einsparpotenzial
nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
53.500 €
Informationsveranstaltungen der 
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-
GmbH zur Vernetzung relevanter 
Branchenakteure im Zusammenhang mit 
gewerblichen Klimaschutzmaßnahmen
Da wollen wir hin
Im Rahmen des festgelegten strategischen Ziels, 
eine digitale und nachhaltige Wirtschaftsentwick-
lung konsequent fortzusetzen ist es entscheidend, 
umfangreich über gewerbliche Klimaschutzmaß-
nahmen aufzuklären. Dies soll durch Informations-
veranstaltungen geschehen, um die relevanten 
Akteur*innen zu sensibilisieren und zusammenzu -
bringen und so den Klimaschutz im gewerblichen 
Rahmen eilends voranzutreiben.
Das setzen wir bereits um
Die KölnBusiness bietet ab 2024 unterschiedliche 
Formate zum Thema Nachhaltigkeit an. Dazu zählt 
bspw. auch die Unterstützung der lokalen Wirt -
schaftsakteur*innen bei der Umstellung der Ener -
gieversorgung auf erneuerbare Energien. Dazu 
führt sie Informationsveranstaltungen und Erstbe -
ratungen zu den Einsatzmöglichkeiten von erneu -
erbaren Energien und grünem Wasserstoff durch, 
um die Unternehmen für das Thema zu sensibilisie-
ren und zur Umsetzung zu animieren. Im Zuge des-
sen werden geeignete Best-Practice-Beispiele vor-
gestellt. Auf diese Weise sollen die Unternehmen 
bei der Energietransformation unterstützt werden. 
Um den verschiedenen Formaten rund um das The-
ma nachhaltiges Wirtschaften mehr Sichtbarkeit 
zu geben und die Vernetzung zu fördern, hat Köln -
Business gemeinsam mit 12 weiteren Partnern aus 
der Kölner Wirtschaft und Wissenschaft im Jahr 
2023 die Initiative Impact.Cologne gegründet. Die 
initiative bündelt bestehende Angebote und treibt 
auch im Jahr 2024 die nachhaltige Entwicklung der 
Kölner Wirtschaft mit eigenen Formaten voran. 
Mithilfe einer Aktivierungskampagne (siehe hier -
zu Steckbrief ) für örtliche Unternehmen ab 
2024 soll die Nachfrage und Inanspruchnahme 
von Beratungsangeboten zum Thema Nachhaltig -
keit gesteigert werden. Dafür sind regelmäßige 
Veranstaltungen vorgesehen, welche sich jeweils 
Quelle: pixabay/ claude_star

124Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
an Unternehmen eines bestimmten Gebietes der 
Stadt Köln richten. In diesen Veranstaltungen sollen 
bestehende Informations- und Beratungsangebote 
bezüglich der Nachhaltigkeit im Wirtschaftssektor 
durch interne und externe Referenten vorgestellt 
und beworben werden.
Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Köln hat 
KölnBusiness ein Pilotprojekt zur Gemeinwohbilan-
zierung gestartet (siehe hierzu Steckbrief ). Ins -
gesamt elf Kölner Unternehmen erhielten dabei in 
2021/2022 die Chance, mit der Unterstützung von 
externen Berater*innen Ansätze nachhaltigen und 
gemeinnützigen Wirtschaftens voranzutreiben und 
wurden anschließend für ihr Engagement und den 
erfolgreichen Abschluss des Projekts Mitte 2023 
mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Aufgrund der 
sehr erfolgreichen Pilotphase wird die Initiative 
fortgesetzt. Im kommenden Projektzyklus liegt der 
Fokus auf Kölner Unternehmen aus dem Club- und 
Gastrogewerbe. Somit unterstützen KölnBusiness 
und die Stadt Köln Unternehmen dabei, sich im 
Sinne der Gemeinwohlökonomie bilanzieren zu 
lassen.
Das Thema Kreislaufwirtschaft gewinnt in den letz-
ten Jahren immer mehr an Bedeutung. Insbeson-
dere im Wirtschaftssektor gibt es diverse Anknüp-
fungspunkte. Daher unterstützt und sensibilisiert 
die KölnBusiness ab 2024 die Unternehmen der 
Stadt gezielt durch Informationsveranstaltungen 
und Erstberatungen in Bezug auf das Thema Kreis-
laufwirtschaft. Zusätzlich unterstützt die KölnBusi -
ness die Stadtverwaltung Köln bei dem Projekt 
„Kreislaufstadt – Chancen für lokale und regionale 
Resilienz & Wertschöpfung: Beitrag und Rolle der 
kommunalen Wirtschaftsförderungen“ . Das Difu 
führt das Projekt mit einem Verbund aus 23 Städ -
ten, einer Region und der Bertelsmann Stiftung 
durch. Das im Jahr 2023 gestartete Projekt zielt 
darauf ab, bis zum Ende der Projektlaufzeit im Jahr 
2025 einen Modellansatz für die Entwicklung von 
ganzheitlichen, kommunalen Kreislaufwirtschafts -
strategien zu erarbeiten. Im Zuge dessen sollen 
bspw. auch Indikatoren zur Erfolgs- und Wirkungs-
messung entwickelt und Schnittstellen zwischen 
kommunalen Nachhaltigkeitszielen und den Kreis -
laufwirtschaftsstrategien dargelegt werden.
Wasserstoff soll in der Region Rheinland vorange -
trieben werden. Dies betrifft die Erzeugung, Ver -
teilung und Nutzung im Bereich der Energie- und 
Verkehrswende. Aus diesem Grund unterstützt 
KölnBusiness das regionale Branchennetzwerk 
HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland e.V . 
mit Informations- und Vernetzungsangeboten für 
Unternehmen. 
Das brauchen wir
Die oben aufgeführten Aktivitäten können wir mit 
den uns aktuell zur Verfügung stehenden Ressour-
cen abbilden. Für einige der Projekte sind wir auf 
die Zusammenarbeit mit den beteiligten städti -
schen Ämtern und Tochterunternehmen angewie -
sen. 
Wenn darüber hinaus zukünftig weitere Maßnah -
men aus dem vom Rat der Stadt Köln verabschie -
deten „Band 2: Köln Klimaneutral 2035 – Aktivi -
tätenplan der Stadt Köln“ mit unserer Beteiligung 
umgesetzt werden sollen, benötigen wir dafür zu -
sätzliche Ressourcen. 
Zielsetzung 2023/24
• Unterstützung der lokalen Wirtschafts-
akteure bei der Umstellung auf nach -
haltige Energieversorgung und Steige-
rung der betrieblichen Klimaresilienz
• Unterstützung der lokalen Wirtschafts-
akteure bei der effizienten Nutzung 
von Ressourcen und Umstellung auf 
Kreislaufwirtschaft
• 2023: Darstellung der wirtschaftlichen 
Chancen durch nachhaltige Lösungen 
für Kölner Unternehmen. Mit geeigne-
ten Formaten und Kommunikations -
maßnahmen sollen 100 Unternehmen 
erreicht werden
• 2024: Durchführung von Informations-
veranstaltungen zu den Themen Ener-
gie, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirt -
schaft für lokale Wirtschaftsakteure
• 2024: Vernetzung von Kölner Wirt -
schaftsakteuren im Themenfeld ge -
werblicher Klimaschutz durch Veran -
staltungen und die Initiative Impact.
Cologne

125Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Ausblick ab 2025
• Durch die Umstellung auf den Einsatz 
nachhaltiger Energieformen tragen lo -
kale Wirtschaftsakteure aktiv zur CO 2-
Reduktion bei. 
• Durch die Umstellung auf Kreislauf -
wirtschaft tragen lokale Wirtschafts -
akteure aktiv zur Einsparung von Res -
sourcen und zur CO2-Reduktion bei.
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 3.5.2 Klimaschutz-Netzwer -
ke in der Wirtschaft

126Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Kernpunkte
• Die Bilanzierung von Unternehmen 
neben wirtschaftlichen Aspekten nach 
ökologischen und sozialen Aspekten
• Chance für Unternehmen aus der Gas-
tro- und Clubszene aus Köln nachhalti-
ges und gemeinnütziges Wirtschaften 
voranzutreiben
• Begleitung von extern beauftragten 
spezialisierten Berater*in(nen)
• hohe Multiplikatorwirkung zu erwarten
Erwartetes Einsparpotenzial
abhängig von Größe der Unternehmen 
und Art der Umsetzung
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
100.000 € netto (2023/24)
Da wollen wir hin
Die Stadt Köln hat zusammen mit der KölnBusi -
ness Wirtschaftförderung 2022 ein Pilotprojekt zur 
Gemeinwohlbilanzierung initiiert. Eine Gemein -
wohlökonomie bezeichnet dabei ein Wirtschafts -
system, das auf gemeinwohlfördernden Werten 
aufgebaut ist und damit einen Veränderungshebel 
auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaft -
licher Ebene darstellt. Die Bilanzierung bietet die 
Möglichkeit, Unternehmen nicht nur nach rein wirt-
schaftlichen Kriterien zu bewerten, sondern auch 
festzustellen, inwieweit sie ökologische und sozia-
le Aspekte in ihrem Wirtschaften berücksichtigen 
und dem Gemeinwohl dienen.
Die Kooperation wird in einer neuen Bilanzierungs-
runde mit Schwerpunkt auf Unternehmen der 
Gastro- und Clubszene fortgesetzt. Dabei erhalten 
Unternehmen aus der Gastro- und Clubszene aus 
Köln die Chance, mit Hilfe von externen Berater*in-
nen nachhaltige und gemeinnützige Initiativen vo -
ranzutreiben. Die große Kölner Gastro- und Club -
szene ist ein relevanter Teil des Stadtlebens und 
kann einen wichtigen Beitrag zum Erreichen des 
Klimaneutralitätsziels in Köln leisten. Durch eine 
Gemeinwohlbilanzierung wird dies unterstützt. 
Bei dem von der Stadt Köln und der Köln Business 
Wirtschaftsförderung angebotenen Prozess wer -
den die Unternehmen von extern beauftragten 
spezialisierten Berater*in(nen) begleitet. Es finden 
verschiedene Informations- und Vernetzungsver -
anstaltungen statt, etwa Workshops zur gerechten 
und nachhaltigen Gestaltung von Lieferketten so -
wie zur Transparenz gegenüber Kund*innen. 
Das setzen wir bereits um
Als erste Kommune deutschlandweit hat die Stadt 
Köln in 2023 gemeinsam mit der KölnBusiness 
Wirtschaftsförderung ein Pilotprojekt zur Gemein -
wohlbilanzierung erfolgreich durchgeführt. 11 
Unternehmen aus Köln und der Region beteiligten 
sich an der Bilanzierung. 
Kooperation und Förderung von 
Klimaschutz in der Wirtschaft: 
Gemeinwohlbilanzierung der Gastro- 
und Clubszene koordiniert durch die 
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-
GmbH
Quelle: Pixabay/ mosiunterwegs

127Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die Verwaltung der Stadt Köln fördert das Pro -
gramm gemäß Ratsauftrag. Durchgeführt und Ko -
ordiniert wird das Konzept durch die KölnBusiness 
Wirtschaftsförderung. 
Das brauchen wir
 ---
Zielsetzung 2023/24
• Neue Bilanzierungsrunde mit Schwer -
punkt Gastro- und Clubszene
• Umsetzung der zweiten Bilanzierungs-
runde
• Begleitung von 13 Unternehmen aus 
der Kölner Gastro- und Clubszene
Ausblick ab 2025
• Bilanz der zweiten Bilanzierungsrunde 
mit Bewertung der Potenziale des Pro-
jektes
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 3.3.3. Förderung von Klima -
schutz in Unternehmen

128Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral
3.4 Handlungsfeld 4: 
„Mobilität und Logistik 
werden klimaneutral“

129Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral

130Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral

131
131Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Im Handlungsfeld „Mobilität und Logistik werden klimaneutral“ werden durch die Vorhaben der Verwaltung, 
der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB), der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) sowie der Kölner 
Verkehrs-Betriebs AG (KVB) insgesamt 33.000 t CO2-Äquivalente Einsparpotential pro Jahr adressiert. 
In diesem Handlungsfeld können aktuell vier der sechzehn Aktivitäten quantifiziert werden. Vor allem der 
Steckbrief zum nachhaltigen Mobilitätsplan „Besser durch Köln“ bildet die Mobilitätsmaßnahmen nur schlag-
lichtartig ab, sodass die kumulierte Wirkung noch nicht abgeschätzt werden kann. Insofern ist in diesem 
Handlungsfeld eine deutlich größere Einsparung zu erwarten, als bisher ermittelt werden kann.
Das höchste Einsparpotential liegt in den Planungen von Verwaltung und städtischen Beteiligungen 
zu Mobilitätsstrategien mit dem Fokus auf Ausbau und Umrüstung von Betriebshöfen für Elektro -
mobilität, dem Ausbau der Ladeinfrastrukturen und der stufenweisen Transformation der Fuhr- und 
Maschinenparks. Insbesondere für Spezialfahrzeuge wie beispielsweise der Feuerwehr braucht es 
technische Entwicklungsleistungen sowie den Pilotbetrieb mit Fahrzeugen alternativer Antriebs-
technologien, da diese die Umstellung der Arbeitsabläufe und entsprechende Anpassungen bei den 
Umfeldschnittstellen zur Folge haben. 
Im indirekten Einflussbereich hat die Ausgestaltung des Personenverkehrs sowie des Wirtschafts- 
und Güterverkehrs bezogen auf die THG-Minderungswirkung einen großen Einfluss auf die Er -
reichung der städtischen Klimaneutralität. Mit der Entwicklung des nachhaltigen Mobilitätsplans 
„Besser durch Köln“ koordiniert die Verwaltung derzeit einen Strategieprozess mit breit angelegter 
Akteursbeteili-gung, um die Mobilität der Zukunft in Köln zu definieren. Der Prozess läuft noch bis 
2025. 
Darüber hinaus koordiniert die Verwaltung aktuell eine Vielzahl von Maßnahmen ganz unterschied -
licher Größenordnungen und Laufzeiten mit der Ausrichtung auf ein nachhaltiges Mobilitätssystem 
in Köln, die in diesem Aktionsplan exemplarisch und in aggregierter Form dargestellt werden. Zu 
nennen sind hier der Ausbau öffentlicher Ladesäulen, der Stadtbahnausbau, Anpassungen in Bezug 
auf den motorisierten Individualverkehr (beispielsweise Bewohnerparken, CarSharing, Parkgebüh -
ren), die Weiterentwicklung von Mobilstationen mit ergänzenden Angeboten oder die Fuß- und Rad-
verkehrsförderung im Bereich der Nahmobilität. Die Beiträge und die Rolle des Konzerns Stadt Köln 
(Verwaltung und städtische Beteiligungen) bei der Transformation des Mobilitätssektors in Köln wird 
nach Abschluss des Strategieprozesses „Besser durch Köln“ konkret vorliegen.
Die aktuell quantifizierbaren Gesamtkosten belaufen sich auf 181 Millionen € (Verwaltung) und 815 
€ Euro (Beteiligungen). Dabei muss klar herausgestellt werden, dass wesentliche Kostentreiber erst 
mit zunehmender Konkretisierung des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ beziffert 
werden können. Ähnlich wie im Handlungsfeld „Arbeiten und Wirtschaften“ wird erst durch eine 
sukzessive Betrachtung weiterer städtischer Beteiligungen und der mit der Transformation der be -
trieblichen Mobilität zu erwartenden Kosten ein umfassenderer Eindruck von den zu erwartenden 
Gesamtkosten hergestellt werden können. Diese müssen dann frühzeitig in der Haushaltsplanung 
und der Aufstellung der Wirtschaftspläne berücksichtigt und bestmöglich mit der Nutzung von För -
dermitteln komplementiert werden.

132Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Mobilität und Logistik werden klimaneutral  
Direkter Einfl. Einflussbereich 
1 Ausbau 
Ladeinfrastruktur 2022 - 2027 
• Errichtung von Ladesäulen für städtische 
Fahrzeuge auf nicht öffentlich 
zugänglichen städtischen Liegenschaften 
• Prüfung der stadteigenen Parkhäuser/ 
Tiefgaragen auf Tauglichkeit zur 
Umrüstung auf Elektro-Mobilität städtischer 
Fahrzeuge 
• Erprobung neuer Ladetechniken 
1) Ausbaustufe des der Ladeinfrastruktur mit 
zusätzlichen Ladepunkten im öffentlichen 
Raum ist erreicht 
2027 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
2 Transformation 
städtischer 
Fuhrpark 
2023 
• Umstellung des städtischen Fuhrparks auf 
Elektroantriebe 
• Maschinenpark bereichsübergreifend 
klimafreundlich ausstatten 
• Dienstfahrzeuge durch Zugang zu Car-
Sharing deutlich reduzieren 
• Beschaffung von Dienstfahrrädern 
• Ausbau Ladesäulen 
1)  eine (1) Konzeption für die Transformation des 
Fuhrparks und Umsetzbarkeit auf 
Betriebshöfen ist entwickelt 
2)  Meilensteine für die stufenweise 
Transformation des Fuhrparks im Umfang von 
aktuell 1553 Fahrzeugen sind definiert 
1) 2024 
 
2) ab 
2024 
18,5 Mio. 
€ 
18,5 Mio. 
€ 
  
3 Klimaneutraler 
Bauhof 2024-2035 
• Der Bauhof der Stadtverwaltung wird bis 
2035 klimaneutral 
• Entwicklung eines Aktionsplans mit 
einzelmaßnahmen in den Bereichen: 
1. Status Quo Analyse 
2. Fuhrpark- und Gerätemanagement 
3. Lade- und Tankinfrastruktur 
4. Lademanagement 
5. Digitalisierung von Betriebs- und 
Arbeitsabläufen 
6. Digitales Flottenmanagement 
7. Mobilitätsmanagement für Mitarbeitende 
1) ein (1) Gutachten ist fertiggestellt 2024 238.000 € 238.000 € 
  
1 
2 
3

133Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Direkter Einflussbereich 
4 
Transformation 
des  
Fahrzeug- und 
Maschinen-
bestands  
des Amtes für 
Landschafts-
pflege und  
Grünflächen 
2023 - 2035 
• Neuanschaffungen von handgeführten 
Maschinen grundsätzlich nur noch mit 
Elektroantrieb 
• Umbau von dieselbetriebenen 
Kolonnenfahrzeuge auf Elektroantrieb 
• Neuanschaffungen großer Maschinen und 
Fahrzeuge nur noch mit Elektromotor 
• Steigerung von handgeführten 
Elektromaschinen von 13% (2020) auf 
mehr als 40% 
• Anteil E-Fahrzeuge knapp 20% (viele 
Sonderfahrzeuge sind noch nicht am Markt 
verfügbar) 
1)  elektrischer Anteil der handgeführten 
Maschinen liegt bei 60% und Anteil der großen 
Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 30 % 
2)  elektrischer Anteil der handgeführten 
Maschinen liegt bei 90% und Anteil der großen 
Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 70% 
3) elektrischer Anteil der handgeführten 
Maschinen liegt bei 95% und Anteil der großen 
Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 85% 
1) 2025 
 
 
2) 2030 
 
3) 2035  
16,32 Mio. 
€ 
16,32 Mio. 
€ 
  
5 
Probebetrieb 
eines  
elektrischen 
Rettungswagens  
und eines 
elektrischen  
Notarzt-
einsatzfahrzeugs 
im  
Rettungsdienst 
der Feuerwehr 
2023 - 2024 
• Erprobung elektrischer RTW (eRTW) und 
NEF (eNEF) 
• Umsetzung passender Ladeinfrastruktur 
1)  ein (1) elektrisch betriebener Rettungswagen 
(eRTW) ist beschafft und in Betrieb genommen 
2) zwei (2) elektrisch betriebene 
Notarzteinsatzfahrzeuge (eNEF) sind beschafft 
und in Betrieb genommen 
1) 2023 
 
2) 2024 
670.000 € 670.000 €   
6 
Entwicklungs-
projekt  
für elektrisch 
angetriebene  
Löschfahrzeuge 
bei der 
Feuerwehr 
2023 - 2025 • Beschaffung und Erprobung von elektrisch 
angetriebenen Löschfahrzeugen 
1) drei (3) elektrisch betriebene Löschfahrzeuge 
(eHLF) sind beschafft und in Betrieb 
genommen 
2025 5,4 Mio. € 5,4 Mio. €   
7 Biogas-
betriebener  
Bibliotheksbus 
2023 - 2024 
• Erster europaweiter Bibliotheksbus, der mit 
Biomethan betrieben wird 
•  Reduktion des Benzinverbrauchs auf Null 
1) ein (1) Bibliotheksbusses und neue 
Haltestellen sind in Betrieb genommen; 
nachhaltige Programmangebote sind gestartet 
2) Anschaffung eines (1) E-Transporters und von 
Lastenrädern (in Planung)  
2023-
2024 980.000 € 980.000 €   
4 
5 
6 
7

134Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Indirekter Einflussbereich 
8 Besser durch 
Köln 2025 - 2027 
• Erarbeitung eines nachhaltigen 
Mobilitätsplans 
• Das Ziel des Mobilitätsplans ist es, 
Maßnahmen und Handlungsschwerpunkte 
zu definieren, die es ermöglichen, das 
kommunale Ziel der Klimaneutralität bis 
2035 auch im Mobilitätssektor zu 
erreichen. 
• Grundlagenanalyse 
• Strategieentwicklung mit konkreten 
Maßnahmen und Verschränkung mit 
bestehenden gesamtstädtischen Strategien 
(bspw. Kölner Perspektiven 2030+, 
Gutachten "Köln klimaneutral 
2035"/Aktionsplan Klimaschutz) 
• Erarbeitung eines Evaluierungskonzepts 
1) eine (1) politische Beschlussfassung zu Stufe 
1, Leitbild und Strategie des nachhaltigen 
Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ 
2) eine (1) politische Beschlussfassung zu Stufe 2 
des nachhaltigen Mobilitätsplans "Besser durch 
Köln" 
1) 2025 
 
2) 2027 
1,8 Mio. € 1,9 Mio. €   
9 Antriebs-
technologien 2024 - 2026 
• Ausbau der Ladeinfrastruktur für 
Elektromobilität im öffentlichen 
Straßenraum 
1) 251 Ladesäulen 
2) 409 Ladesäule 
3) 500 Ladesäule 
1) 2024 
2) 2025 
3) 2026 
39.5 Mio. 
€ 
39.5 Mio. 
€ 
  
10 Stadtbahnausbau 2023 - 2035 • ÖPNV-Netzentwicklung 
• Ausbau Stadtbahn 
1) Umsetzung der Projekte die im Rahmen der 
ÖPNV-Netzentwicklung bis 2032 umgesetzt 
sein sollen 
2) Umsetzung der Projekte die im Rahmen der 
ÖPNV-Netzentwicklung nach 2032 umgesetzt 
sein sollen 
1) 2023 - 
2032 
 
2) ab 
2032  
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
11 
Anpassungen im 
Motorisierten 
Individualverkehr 
(MIV) 
2023 - 2024 
• Def inition eines MIV-Grundnetzes 
• Einrichtung Bewohnerparkgebiete 
• Parkraumbewirtschaftung 
•  Fertigstellung des Carsharingskonzeptes 
• Vergabe von Carsharingstationen 
• stärkere Gewichtung von Aspekten der 
Aufenthaltsqualität und der 
Verkehrssicherheit in der Planung 
1) Optimierung des Bewohnerparkgebietes Deutz 
I mit Ausweitung Bewohnerparkreservierung 
2) Fertigste llung des Carsharingkonzeptes 
3) Vergabe von bis zu 70 weiteren 
Carsharingstationen im öffentlichen 
Straßenland  
4) Anpassung der Parkgebührenordnung 
5) Überplanun g weiterer Bewohnerparkgebiete 
6) Fortschre ibung des Carsharingkonzeptes 
7) Anpassung der Gebühren für das 
Bewohnerparken 
1) 2023 - 
2024 
2) ab 
2024 
 
 
 
 
 
 
10,9236 
Mio. € 
10,9236 
Mio. € 
  
8 
9 
10 
11

135Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Indirekter Einflussbereich 
8 Vernetzte 
Mobilität 2024 • Erstellung von Mobilstationen in jedem 
Stadtbezirk und an allen Bahnhaltepunkten 
1) Jeder Kölner Stadtbezirk soll mit mindestens 
einer Mobilstation ausgestattet und alle 
Bahnhaltepunkte im Stadtgebiet zu 
Mobilstationen mit ergänzenden Angeboten 
weiterzuentwickeln sein 
ab 2024 1,28 Mio. 
€ 
1,28 Mio. 
€ 
  
13 
Förderung 
Nahmobilität: 
Fuß- und 
Radverkehrs-
förderung 
2023 - 2025 
• Befa hrbares Rad(haupt-)routennetz 
• Schaffung von neuen Fuß-und 
Radwegebrücken  
• Ausbau von Fahrradabstellanlagen und 
Fahrradreparatursäulen 
1) 1500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) 
2) 20 Abschnitte Fahrradstraßen  
3) 30 geöffnete Einbahnstraßen  
4) Erweiterter Planungsbeschluss Neue Fuß- und 
Radwegebrücke südlich der 
Hohenzollernbrücke 
5) 1500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) 
1) 2023 - 
2024 
2) ab 
2025 
 
 
 
85,87514 
Mio.  € 
85,87514 
Mio.  € 
  
Beteiligungen 
14 
Klimaneutralität 
der Kölner 
Verkehrs-
Betriebe AG 
2023 - 2035 
• Reduktion der THG- Emissionen auf unter 
1.000 Tonnen pro Jahr bis 2035 
• Aufstockung der E-Bus-Flotte bis Ende 
2025 auf 164 Fahrzeuge, vollständige 
Umrüstung zwischen 2030 und 2035 
• Klimaneutrale Umrüstung der 
Wärmeversorgungsanlagen an den 
Betriebsstandorten der KVB 
• Umstellung der PKW- /LKW-
/Nutzfahrzeugflotte auf emissionsfreie 
Antriebe 
• Austausch der Kälteanlagen an ortsfesten 
Einrichtungen der KVB (Gebäudetechnik) 
bis 2035 
1)  Inbetriebnahme weiterer 56 E-Busse 
2) Betriebshof Ost: Fertigstellung 1. Bauabschnitt 
für die E-Busse 
3) Betriebshof Nord: Beauftragung Generalplaner 
und Planungsbeginn für den 2. Bauabschnitt 
für die E-Busse 
4) Folgebeschaffungen E-Busse 
5)  Start Neub au Betriebshof Ost 2. Bauabschnitt 
6) Start Umbau Bet riebshof Nord 2. Bauabschnitt 
7)  Planung erster Maßnahmen zur Umstellung 
der Wärmeversorgung 
1), 2), 3)  
    2023 -  
    2024 
 
 
4), 5), 6), 
7) 2025 -  
    2035   
  86 Mio. € 800 Mio. € 
******) 
15 
Mobilitäts-
strategie 2035 
der AWB 
Abfallwirtschafts-
betriebe Köln 
GmbH 
2023 - 2035 
• Umstellung des bestehenden Fuhrparks 
auf alternative Antriebe und Ausbau der E-
Lade-Infrastruktur 
1) Konzeptionierung und erste Umsetzung des 
Ausbaus der E-Ladeinfrastruktur auf den 3 
Logistikstandorten (zehnmal 11 kW und einmal 
450 kW) 
2) Endausbau der E-Ladeinfrastruktur auf den 
Standorten 
3) Kontinuierliche Umstellung des Fuhrparks auf 
alternative Antriebe 
1) 2024 
 
 
2) 2025 
 
3) 2025-
2035 
  200.000 € 
15,2 Mio. 
€ 
*******) 
13 
14 
15 
12

136Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 
16 Klimaschutz-
maßnahmen der 
HGK-Gruppe 
2023 - 2035 
• Klimaneutralität bis 2035 in den 
Sektoren Strom- und Wärmeversorgung 
wie auch in einem überwiegenden Teil 
der Mobilität (Kraft- und Nutzfahrzeuge). 
Ausgenommen ist die Binnenschifffahrt, 
hier gilt 2050 als Ziel. 
• Überregionale Tätigkeit 
• Gebietsentwicklung "Fusion Cologne" 
mit hohem Gewicht von Nachhaltigkeits- 
und Klimaschutzaspekten von Beginn 
der Planungen an 
1) Vollständiger Ök ostrombezug (in Köln, 7 GWh) 
2) PV-Module auf der Fläche der Fusion Cologne 
(ca. 25.000m2) 
3) Umstellung 80 % des Fuhrparks (Fuhrpark in 
Köln ca. 100 Stück in 2030) auf emissionsfreie 
Antriebe  
4) Fast vollständige Substit ution fossiler 
Energiequellen 
5) Umstellung der Reachstacker im Niehler Haf en 
auf alternative Antriebe (ca. 800 Tonnen THG-
Minderungspotential) 
6) Weitgehende Beseitigung der Emissionen von 
Treibhausgasen bei der Binnenschifffahrtflotte  
1) 2025 
2), 3), 4)   
    2030 
 
 
 
 
 
5) 2035 
 
 
6) 2050  
  100.000 € 100.000 € 
 
Summe 181.486.740 
€ 
181.586.740 
€ 
86.300.000 
€ 
815.300.000 
€ 
 
 
*****) •
******) •
•
********) 
16 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
   
•
•
•
•
 
 
Legende 
*) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen 
**) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen 
***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) 
****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen 
*****) • rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar  
Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten 
******) • Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) 
Rahmenbedingungen: 
• aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung 
(Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur 
reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: 
Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, 
Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) 
********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das  Kölner Stadtgebiet. 
 
16
Tabelle 4 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Mobilität und Logistik werden klimaneutral

137Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Errichtung von Ladesäulen für städti -
sche Fahrzeuge auf nicht öffentlich zu-
gänglichen städtischen Liegenschaf -
ten
• Prüfung der stadteigenen Parkhäuser/ 
Tiefgaragen auf Tauglichkeit zur Um -
rüstung auf Elektro-Mobilität städti -
scher Fahrzeuge
• Erprobung neuer Ladetechniken
Erwartetes Einsparpotenzial
Keine direkte Einsparung
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Die Finanzierung über die verfügbaren 
Förderprogramme (Billigkeitsrichtlinie 
NRW und progres.nrw) ermöglicht 
eine kostenneutrale Durchführung des 
Vorhabens (exklusive Personalkosten 
zur Begleitung der Auftragnehmer).
Ausbau Ladeinfrastruktur
Da wollen wir hin
Für die Verkehrswende ist die Verfügbarkeit von La-
deinfrastruktur für Elektromobilität im Kölner Stadt-
gebiet ein zentrales Ziel. 
Der zügige Ausbau der Ladeinfrastruktur für städti-
sche Dienstfahrzeuge sowie die Erprobung innova-
tiver Ladetechniken für Taxis und weitere Fahrzeu-
ge werden durch die Stadt Köln forciert.
Der Stadt Köln wurden Kompensationsleistungen 
für kommunale Klimaschutzinvestitionen gemäß 
des Erlasses zur Kompensation von Schäden in 
Folge ausgebliebener Investitionen in den Klima -
schutz in den Kommunen durch die Corona-Pan -
demie gewährt, welche für den Ausbau der städti-
schen Ladeinfratsruktur genutzt werden.
Durch die Landesregierung wurden als Kompen -
sationsleistung für kommunale Klimaschutzin -
vestitionen (Programm progress.nrw) im Bereich 
Emissionsarme Mobilität u.a. folgende Maßnahme 
bewilligt:
• Errichtung von Ladesäulen / AC Ladesäulen 
für städtische Fahrzeuge auf nicht öffentlich 
zugänglichen städtischen Liegenschaften 
(300.000 €).
Darüber hinaus wurde im Bereich Investitionsbe -
gleitende Maßnahmen für mehr Klimaschutz u.a. 
folgende Maßnahme bewilligt:
• Beauftragung einer Machbarkeitsstudie: Prü -
fung der stadteigenen Parkhäuser/ Tiefgaragen 
auf Tauglichkeit zur Umrüstung auf Elektro-Mo-
bilität städtischer Fahrzeuge/ Prüfung auf Errich-
tung von Ladestationen für stadteigene Fahr -
zeuge (Bestandsaufnahme, Konzepterstellung) 
(24.000 €).
• Ebenso erprobt die Stadt neue Ladetechniken, 
wie das induktive Laden für Taxis gegenüber 
Quelle: Stadtwerke Köln GmbH

138Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Beauftragung der externen Beratungs-
dienstleistung
Ausblick ab 2025
• Umsetzungsplanung
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, 
kommunalen Unternehmen und kommu-
nalen Einrichtungen
dem Hauptbahnhof oder den Ladebordstein an 
zwei Standorten im Stadtgebiet.
Die Stadt Köln als Antragstellerin, ist an die Be- 
dingungen und Verfahrensweisen des Auszah- 
lungsbescheides der Bezirksregierung verbindlich 
gebunden. Um die Voraussetzungen für die Errich-
tung von Ladesäulen auf nicht öffentlich zugäng -
lichen städtischen Liegenschaften zu schaffen, 
werden die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH 
beauftragt, mindestens drei Angebote von stadt -
externen Anbietern einzuholen, die im Kern die 
Analyse des gesamtstädtischen Fuhrparks vor 
dem Hintergrund der Umstellung auf klimaneutrale 
Elektrofahrzeuge einschließlich einer bedarfsge -
rechten Ladeinfrastrukturplanung beinhalten (Um -
setzungsberatung Elektromobilität).
Das setzen wir bereits um
Zwischen der Stadtverwaltung und der eigenbe -
triebsähnlichen Einrichtung Abfallwirtschaftsbe -
triebe (AWB) wurden die Möglichkeiten erörtert, 
wie Ladeinfrastruktur für städtische Fahrzeuge auf 
nicht öffentlich zugänglichen Liegenschaften reali -
sierbar sein könnte.
Im Ergebnis wird eine durch progres.nrw geförder-
te Umsetzungsberatung für Elektromobilität durch 
einen stadtexternen Anbieter angestrebt. Dabei 
sollen folgende Leistungsaspekte berücksichtigt 
werden:
• Analyse des gesamtstädtischen Fuhrparks
• Bedarfsermittlung zukünftig benötigter Elektro- 
fahrzeuge
• Ladeinfrastrukturplanung (Standorte, Platzbe- 
darf, Lastmanagement, Netzanbindung)
Mit der externen Umsetzungsberatung für Elektro-
mobilität wird die Zielsetzung verfolgt, mit den je -
weiligen Dienststellen eine konkrete Umsetzungs-
planung zur Umrüstung der Fahrzeugflotte inkl. 
Ladeinfrastruktur zu entwickeln und den Realisie -
rungsprozess unterstützend zu begleiten.
Vor diesem Hintergrund würde die Verwaltung die 
AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH im Rah-
men der gültigen Dienstleistungsvereinbarung für 
die gesamtstädtische Fahrzeugbeschaffung formal 
beauftragen, mindestens drei Angebote von stadt- 
externen Anbietern (wie beschrieben) im Namen 
der Stadt Köln einzuholen.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die Finanzierung über die verfügbaren Förderpro- 
gramme (Billigkeitsrichtlinie NRW und progres.
nrw) ermöglicht eine kostenneutrale Durchführung 
des Vorhabens (exklusive Personalkosten zur Be- 
gleitung der Auftragnehmer).
Das brauchen wir
Es wird gemäß Ratsbeschluss eine Bedarfsana- 
lyse sowie die weitere Ausbauplanung bis 2035 
erstellt. Darin wird es auch darum gehen, welche 
Rolle die Kommune beim Markthochlauf der Elek -
tromobilität einnimmt und wie sie bspw. den Aus -
bau im privaten Raum (Arbeitgebende, Gewerbe, 
P+R-Anlagen, Liegenschaften der Stadt Köln und 
Stadttöchter) fördern kann, ohne den öffentlichen 
Raum zu belasten.

139Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Umstellung des städtischen Fuhrparks 
auf Elektroantriebe
• Maschinenpark bereichsübergreifend 
klimafreundlich ausstatten
• Dienstfahrzeuge durch Zugang zu Car-
Sharing deutlich reduzieren
• Beschaffung von Dienstfahrrädern
• Ausbau Ladesäulen
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quanitfizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Bereichsübergreifend ca. 18,5 Mio. € 
bis 2025
Da wollen wir hin
Um die Verkehrswende und den Klimaschutz im 
Bereich Mobilität zu unterstützen wird der städti- 
sche Fuhrpark auf Elektroantriebe umgestellt. Mit 
diesem Schritt geht die Stadtverwaltung zudem als 
Vorbild voran. Ziel ist es, langfristig den gesamten 
städtischen Fuhrpark klimaneutral aufzustellen. 
Darüber hinaus soll auch der Maschinenpark be -
reichsübergreifend klimafreundlich ausgestattet 
werden. Zu erwähnen ist, dass nicht sämtliche 
Fahrzeuge elektrisch fahren, sondern lediglich ef -
fizienter betrieben werden, da es in manchen Be -
reichen bislang keine rein elektrischen Lösungen 
gibt. Daraus ergibt sich insgesamt eine deutlich 
reduzierte Nutzung fossiler Brennstoffe und damit 
eine bessere Umweltbilanz durch weniger Treib -
hausgasemissionen.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Zur Umrüstung des städtischen Fuhrparks sowie 
städtischer Gesellschaften gibt es quartalsweise 
Gespräche zwischen Stadt, AWB, RheinEnergie 
und KVB zur Um-/Nachrüstung der kommunalen 
Fahrzeugflotten auf verschiedenen Ebenen. Von 
1 .553 kommunalen Fahrzeugen gibt es 63 E-Fahr-
zeuge, 3 Gasfahrzeuge und 33 Hybrid- fahrzeuge. 
Wesentliches Hemmnis bei der weiteren Umstel -
lung ist die Verfügbarkeit geeigneter Fahr- zeuge 
auf dem Markt.
Was die Umrüstung der Fuhrparks städtischer Ge- 
sellschaften angeht, werden die Fahrzeugflotten 
sukzessive modernisiert. Eine Beteiligung an För- 
dermitteln des Landes und Bundes findet statt.
Eine kontinuierliche Umstellung der kommunalen 
Pkw- und Nutzfahrzeug-Flotte erfolgt bereits. Bei 
Verbrennungsmotoren wird Euro VI als Standard 
verwendet. Die Stadt Köln wird unter Berück- 
sichtigung von wirtschaftlichen und technischen 
Transformation städtischer Fuhrpark
Quelle: Stadt Köln

140Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Ausbau Ladeinfrastruktur mit Fertig -
stellung und Umsetzungs konzep tion
• Erste Anschaffungen von Fahrzeugen 
und Maschinen
• Konzeption für die Transformation des 
Fuhrparks und Umsetzbarkeit auf Be -
triebshöfen
• Meilensteine für die stufenweise 
Transformation des Fuhrparks im Um -
fang von aktuell 1553 Fahrzeugen sind 
definiert
Ausblick ab 2025
• Konzeption für die Transformation des 
Fuhrparks und Anschaffung von E-
Dienstfahrzeugen und E-Geräten
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, 
kommunalen Unternehmen und kommu-
nalen Einrichtungen
Gründen alle kommunalen Fahrzeuge unverzüglich 
nachrüsten, die förderfähig sind.
Die Stadtverwaltung Köln bietet Zugang zum Car-
Sharing für notwendige Fahrten zu dienstlichen 
Zwecken an, wodurch die Anzahl von bereitzustel- 
lenden Dienstfahrzeugen deutlich reduziert wird. 
Zudem ist durch die beschleunigte Flottenerneue- 
rung von CarSharing-Dienstleistern eine beschleu- 
nigte Minderung von klimaschädlichen Emissionen 
zu erwarten. Darüber hinaus bestehen Angebote 
zur Bereitstellung und Beschaffung von Dienstfahr- 
rädern und/oder Leasingangebote für dienstliche 
genutzte Privatfahrräder.
Der Einsatz einer Mitfahrplattform im Bereich des 
Betrieblichen Mobilitätsmanagements der Stadt- 
verwaltung, SWK und KVB ist angestrebt.
Darüber hinaus ist eine übergreifende Koordination 
durch die Verwaltung, begleitet durch die AWB und 
extern beauftragte Berater für die Planung und Be- 
schaffung in Vorbereitung. Diese umfasst folgende 
dreiteilige Vorgehensweise:
1: Antragstellung bei progres.nrw zum Ausbau der 
Ladesäulen (vgl. Steckbrief )
2: Umsetzungskonzeption
2a) Konzeption für Transformation des Fuhrparks
2b) Konzeption der Umsetzbarkeit auf den Be- 
triebshöfen
Zur Skalierung der Umsetzung ist, über die kon- 
krete Planung der Beschaffung hinaus, die weitere 
Harmonisierung der Fördermittelbeschaffung, die 
Erörterung und ggf. Anpassung von Rahmenverträ-
gen sowie die Darlegung der vergaberechtlichen 
Rahmenbedingungen dezernatsübergreifend er -
forderlich. Aktuell ist eine städtische Richtlinie in 
Vorbereitung, mit dem Ziel, bereits bestehende 
Regelungen aufzugreifen, Regelungslücken zu 
schließen und einen Rahmen für die dezentrale Be-
schaffung zu schaffen.
Das brauchen wir
Um den Umstieg auf Elektromobilität zu bewäl- 
tigen, muss zunächst der Ausbau der Ladeinfra- 
struktur forciert werden. Für die Transformation 
des Fuhrparks ist es wichtig anzumerken, dass 
sich die Lieferzeiten und -kosten aktuell nicht kal -
kulieren lassen. Es ist oft sogar von mehrjährigen 
Lieferzeiten (z.B. für Hubsteger) auszugehen und 
darüber hinaus ist ein Ende der akuten Preissteige-
rungen bei Nutzfahrzeugen aktuell nicht absehbar. 
Eine stetige Beobachtung der Marktsituation und 
strategische Priorisierung der Neubeschaffungen 
muss vorliegen und aktuell gehalten werden. Zu -
dem bedarf es der Unterstützung durch eigenes 
Fachpersonal, um die Integration der Fahrzeuge 
in bestehende Prozesse der städtischen Dienst -
leistung zu integrieren. Die reine Fremdvergabe für 
diesen Prozess ist unzureichend und bedarf des 
kontinuierlichen Austauschs der betroffenen ver -
waltungsnahen Akteure.

141Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Der Bauhof der Stadtverwaltung wird 
bis 2035 klimaneutral
• Entwicklung eines Aktionsplans mit 
Einzelmaßnahmen in den Bereichen:
1.  Status Quo Analyse
2. Fuhrpark- und Gerätemanagement
3. Lade- und Tankinfrastruktur
4. Lademanagement
5. Digitalisierung von Betriebs- und 
Arbeitsabläufen
6. Digitales Flottenmanagement
7. Mobilitätsmanagement für Mitarbei -
tende
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quanitfizierbar. Quantifizie -
rung nach Erstellung des Aktionsplans 
möglich (2024)
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
238.000 € für die Erarbeitung des Gut-
achtens. Diese gliedern sich in 35.700 
€ für die externe Verfahrensbeglei -
tung (sofern notwendig) und weitere 
202.300 € für die Erstellung des Gut -
achtens.
Klimaneutraler Bauhof
Da wollen wir hin
Der Bauhof der Stadtverwaltung Köln wird bis 
2035 klimaneutral. Um dieses Ziel zu erreichen, 
wird ein separater Aktionsplan mit konkreten Ein -
zelmaßnahmen entwickelt, welcher folgende The-
menbereiche abdeckt: 1 . Status Quo Analyse, 2. 
Fuhrpark- und Gerätemanagement, 3. Lade- und 
Tankinfrastruktur, 4. Lademanagement, 5. Digitali -
sierung von Betriebs- und Arbeitsabläufen, 6. Di -
gitales Flottenmanagement, 7. Mobilitätsmanage -
ment für Mitarbeitende. 
Das setzen wir bereits um
Im Rahmen eines ersten Workshops mit dem Fach-
bereich konnten bereits Themen herausgearbeitet 
werden, die zwingend im Aktionsplan Berücksich -
tigung finden sollen (siehe oben 1-7). Schließlich 
wurde der Bedarfsfeststellungsbeschluss in den 
entsprechenden Gremien (Verkehrsausschuss 
23.5.23 und Finanzausschuss 12.6.23) erwirkt. 
Erste organisatorische Erkenntnisse fließen schon 
jetzt in bereits vorhandene Projekte ein (z.B. Neu -
bau Bauhof Zusestraße).
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Vorbereitung der Ausschreibung und Vergabe für 
die Erstellung des Aktionsplanes für einen klima -
neutralen Bauhof. 
Quelle: Pixabay/moritz320

142Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• bis 2023: Vergabe der Gutachterleis -
tungen
• bis 2024: Fertigstellung des Gutach -
tens und möglichst Beginn der Umset-
zung erster Maßnahmen
Ausblick ab 2025
• Beginn der Umsetzung der Einzelmaß-
nahmen aus dem Aktionsplan
• bis 2035: der Bauhof ist klimaneutral
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, 
kommunalen Unternehmen und kommu-
nalen Einrichtungen
Innerhalb des Konzerns Stadt Köln sowie darüber 
hinausgehend auf nationaler und internationaler 
Ebene finden fachliche Austausche statt (z. B. 
AWB, NOW GmbH).
Das brauchen wir
Für die Erstellung des Aktionsplans benötigt der 
Bauhof fachliche Unterstützung. Aus diesem 
Grund soll in einem ersten Schritt des Projektes 
„Klimaneutraler Bauhof 2035“ externe Dienstleis -
tende mit der Erstellung des Aktionsplans beauf -
tragt werden.

143Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Neuanschaffungen von handgeführten 
Maschinen grundsätzlich nur noch mit 
Elektroantrieb
• Umbau von dieselbetriebenen Kolon -
nenfahrzeugen auf Elektroantrieb
• Neuanschaffungen großer Maschinen 
und Fahrzeuge nur noch mit Elektro -
motor
• Steigerung von handgeführten Elektro-
maschinen von 13 % (2020) auf mehr 
als 40 %
• Anteil E-Fahrzeuge knapp 20 % (viele 
Sonderfahrzeuge sind noch nicht am 
Markt verfügbar)
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quanitfizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Das Fahrzeug- und Maschinenkonzept 
des Amtes für den Zeitraum 2017-2025 
sieht folgende Investitionskosten vor: 
9,4 Mio € in 2023 / 6,92 Mio € in 2024
• Die Beschaffungskosten für elektro -
betriebene Fahrzeuge und Maschinen-
sind zum Teil noch erheblich höher als 
für fossilbetriebene, aber dank gerin -
gerer Unterhaltungskosten, weniger 
Ausfallzeiten und längerer Lebensdau-
er ist die Umstellung in den meisten 
Fällen schon heute wirtschaftlich dar -
stellbar.
• Außerdem kann der Markt in vielen 
Da wollen wir hin
Ziel ist die Umstellung aller Fahrzeuge und Ma -
schinen, mit denen das Amt für Landschaftspflege 
und Grünflächen für städtische Bäume, Parks und 
Friedhöfe arbeitet, auf Elektrobetrieb mit der Aus -
richtung neben der CO 2-Reduzierung auch andere 
Emissionen wie Gerüche der Abgase der Verbren-
nungsmotoren und den störenden Lärm zu elimi -
nieren.
Das setzen wir bereits um
Neuanschaffungen von handgeführten Maschinen 
grundsätzlich nur noch mit Elektroantrieb, wenn 
der Markt ein entsprechend leistungsfähiges Gerät 
anbietet. Umbau von dieselbetriebenen Kolonnen-
fahrzeugen auf Elektroantrieb. Neuanschaffungen 
großer Maschinen und Fahrzeuge grundsätzlich 
nur noch mit Elektromotor, sofern verfügbar.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Das Grünflächenamt hat den Anteil seiner hand -
geführten Elektromaschinen von 13 % (2020) auf 
inzwischen mehr als 40 % gesteigert. Da viele der 
benötigten Sonderfahrzeuge noch nicht als E-Mo -
delle am Markt verfügbar sind, liegt die Quote für 
E-Fahrzeuge bei knapp 20 %. Es wird neben dem 
Neuerwerb daher verstärkt auch auf Umrüstung 
gesetzt. Konkretes Pilotprojekt ist der Umbau von 
zwei vorhandenen Kolonnenfahrzeugen von Die -
sel- auf Elektroantrieb mit der Firma NAEXT aus 
Hamburg. 
Transformation des Fahrzeug- und 
Maschinenbestands des Amtes für 
Landschaftspflege und Grünflächen
Quelle: Stadt Köln

144Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Anschaffung von 8 Fahrzeugen HEE -
RO. Umgerüstete Mercedes Sprinter 
(Jahreswagen) mit Pritsche
Ausblick ab 2025
• Mit erfolgreichem Abschluss des Pilot-
projekts „Umbau von Kolonnenfahr -
zeugen“: Umrüstung von zehn weite -
ren vorhandenen Pritschenwagen
• bis 2025: Erhöhung des Anteils der 
handgeführten Maschinen auf 60 % 
sowie der großen Maschinen und 
Fahrzeuge auf 30 %
• bis 2030: Erhöhung des Anteils der 
handgeführten Maschinen auf 90 % 
sowie der großen Maschinen und 
Fahrzeuge auf 70 %
• bis 2035: Erhöhung des Anteils der 
handgeführten Maschinen auf 95 % 
sowie der großen Maschinen und 
Fahrzeuge auf 85 %
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, 
kommunalen Unternehmen und kommu-
nalen Einrichtungen
Das brauchen wir
Eine mitwachsende Lade-Infrastruktur. Innovative 
Lösungen für benötigte Produkte, die am Markt 
noch nicht angeboten werden. Prozessoptimie -
rung im Bereich der Beschaffung.
Segmenten noch nicht die aktuel -
le Nachfrage umfänglich erfüllen, so 
dass zum Teil lange Lieferzeiten die 
Beschaffung limitieren. Im Ergebnis 
werden für die Beschaffung bis 2025 
keine zusätzlichen Finanzmittel erfor -
derlich sein.

145Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Erprobung elektrischer RTW (eRTW) 
und NEF (eNEF)
• Umsetzung passender Ladeinfrastruk-
tur
Erwartetes Einsparpotenzial
34 t/a CO2eq
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
670.000 €
Da wollen wir hin
Ziel ist die Erprobung von elektrisch angetriebe -
nen RTW (eRTW) und von elektrisch angetriebe -
nen NEF (eNEF). Hierbei soll erprobt werden, ob 
und inwieweit elektrisch angetriebene Fahrzeuge 
in den Fuhrpark des Rettungsdienstes der Feuer -
wehr Köln integriert werden können. Dabei werden 
neben Bewirtschaftungsaspekten insbesondere 
auch die Ausfallsicherheit erprobt. Für diese Fahr -
zeuge wird eine Ladeinfrastruktur auf einer Pilot -
wache umgesetzt.
Das setzen wir bereits um
Mit Bestellung eines elektrisch angetriebenen 
RTW (eRTW) am 08. März 2023 wurde die E-Mo -
bilitätsstrategie auf Einsatzdienstfahrzeuge erwei -
tert. Innerhalb des Beschaffungsprojektes wurde 
zusätzlich ein Förderantrag für klimaschonende 
Nutzfahrzeuge (KsNI) beim Bundesministerium für 
Digitales und Verkehr gestellt. Mit erteiltem wur -
den bereits Fördermittel in Höhe von 95.200 € be -
willigt. Diese Förderung des Kölner E-RTWs wurde 
vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr 
als besonderes Projekt bei der feierlichen Überga -
be am 07.06.2022 in Berlin vorgestellt.
Aktuell wird an der Vorbereitung zur Ausschreibung 
eines Rahmenliefervertrages für Notarzteinsatz -
fahrzeuge (NEF) gearbeitet. Ziel ist der Abschluss 
einer Rahmenvereinbarung, welche auch die Liefe-
rung von zwei elektrisch betriebenen NEF (eNEF) 
beinhaltet.
Aufgrund der aktuell weiterhin gestörten Marktsi -
tuation im Sonderfahrzeugbau wird ein möglicher 
Förderantrag erst gestellt, wenn die Auftragsverga-
be und die damit verbundenen Lieferzeiten zeitlich 
abzusehen sind.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Im Rahmen des von der Bundesregierung auf -
gelegten Sofortprogramms „Saubere Luft 2017 
– 2020“ wurde bereits 2018 ein Förderantrag zur 
Förderung von sieben E-Fahrzeugen und der zu -
gehörigen Ladeinfrastruktur gestellt. Nach dem 
positiven Förderbescheid vom 01 . Oktober 2018 
Probebetrieb eines elektrischen 
Rettungswagens und eines 
elektrischen Notarzteinsatzfahrzeugs 
im Rettungsdienst der Feuerwehr
Quelle: Stadt Köln

146Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
wurden Fördermittel in Höhe von 96.221 € bewil -
ligt. Die Fördermittel wurden für die Beschaffung 
von drei E-Fahrzeugen des Typs Renault Zoe, vier 
Fahrzeuge von E-Fahrzeugtyp Nissan Leaf und 
dem Aufbau von vier (Doppel-)Schnellladesäulen 
eingesetzt.
Das brauchen wir
 ---
Zielsetzung 2023/24
• ein elektrisch betriebener Rettungs -
wagen (eRTW) ist beschafft und in Be-
trieb genommen
• zwei elektrisch betriebene Notarztein -
satzfahrzeuge (eNEF) sind beschafft 
und in Betrieb genommen
Ausblick ab 2025
---
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, 
kommunalen Unternehmen und kommu-
nalen Einrichtungen

147Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Beschaffung und Erprobung von elek -
trisch angetriebenen Löschfahrzeugen
Erwartetes Einsparpotenzial
40 t/a CO2eq
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
5,4 Mio. €
Zielsetzung 2023/24
• Projektinitialisierung
Ausblick ab 2025
• Projektumsetzung
• bis 2025: drei elektrisch betriebene 
Löschfahrzeuge (eHLF) sind beschafft 
und in Betrieb genommen
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, 
kommunalen Unternehmen und kommu-
nalen Einrichtungen
Da wollen wir hin:
Ziel ist die Beschaffung und Erprobung von elekt -
risch angetriebenen Löschfahrzeugen für die Zwe-
cke der Gefahrenabwehr in der Stadt Köln.
Das setzen wir bereits um:
Planung von notwendiger Infrastruktur zum Betrieb 
von elektrisch angetriebenen Großfahrzeugen.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Im Rahmen des von der Bundesregierung auf -
gelegten Sofortprogramms „Saubere Luft 2017 
– 2020“ wurde bereits 2018 ein Förderantrag zur 
Förderung von sieben E-Fahrzeugen und der zu -
gehörigen Ladeinfrastruktur gestellt. Nach dem 
positiven Förderbescheid vom 01 . Oktober 2018 
wurden Fördermittel in Höhe von 96.221 € bewil -
ligt. Die Fördermittel wurden für die Beschaffung 
von drei E-Fahrzeugen des Typs Renault Zoe, vier 
E-Fahrzeuge von Fahrzeugtyp Nissan Leaf und 
dem Aufbau von vier (Doppel-)Schnellladesäulen 
eingesetzt.
Das brauchen wir:
 ---
Entwicklungsprojekt für elektrisch 
angetriebene Löschfahrzeuge bei der 
Feuerwehr
Quelle: Stadt Köln

148Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Biogasbetriebener Bibliotheksbus 
Das setzen wir bereits um
Der Bibliotheksbus ist europaweit der erste, der 
mit Biomethan betrieben wird. Er versorgt die 
Menschen an 18 Orten im Kölner Stadtgebiet mit 
Medien und bietet Raum für kleinere Aktivitäten im 
Kontext Nachhaltigkeit, Klima und MINT . Mit ihm 
wurde der Benzinverbrauch auf Null gesetzt – und 
gleichzeitig bildet er den perfekten Kreislauf einer 
Großstadt ab: Der Bus fährt mit dem aus Bioabfäl-
len der Kölner*innen in der Vergärungsanlage der 
AVG Köln gewonnenen Biogas. Die Einweihung hat 
am 17. Oktober 2023 stattgefunden. 
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Bibliotheksbus: Biogas aus der Vergärungsanlage 
der AVG Kompostierung.
Das brauchen wir 
 ---
Quelle: Pixabay/Mimzy
Kernpunkte
• Erster europaweiter Bibliotheksbus, 
der mit Biomethan betrieben wird
• Reduktion des Benzinverbrauchs auf 
Null
Erwartetes Einsparpotenzial
Bibliotheksbus: 97 %; der CO ²-Ausstoss 
wird von 18 auf 0,5 Tonnen reduziert.
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
980.000 € Beschaffungskosten; Re -
duktion der Verbrauchskosten (noch 
nicht vorliegend)
Zielsetzung 2023/24
• 2023: ein Bibliotheksbus und neue 
Haltestellen sind in Betrieb genom -
men; nachhaltige Programmangebote 
sind gestartet
• 2024: Anschaffung eines E-Transpor -
ters und von Lastenrädern (in Planung)
Ausblick ab 2025
• Etablierung der Programme und aktu -
elle Fortschreibung
• Umstellung weiterer Fahrzeuge der 
Bibliothek wie Transporter auf E-Mobi-
lität
• Anschaffung von Lastenrädern nach 
Bedarf
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, 
kommunalen Unternehmen und kommu-
nalen Einrichtungen

149Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Besser durch Köln
Da wollen wir hin 
Die Mobilität in Köln soll klimaneutral werden. Um 
dieses Ziel zu erreichen, braucht es tiefgreifende 
Veränderungen in der Art, wie wir uns im Alltag 
fortbewegen. Konkret bedeutet dies, die Nutzung 
des motorisierten Verkehrs, die in den vergange -
nen Jahren in Köln bereits deutlich rückläufig ist, 
weiter zu reduzieren und dabei auch verstärkt die 
Verkehre aus dem Umland in den Blick zu nehmen.
Um diesen Wandel systematisch voranzutreiben, 
braucht es eine kohärente und auf die Ausgangs -
lage in Köln ausgerichtete Strategie, die darauf 
abzielt, den Menschen verlässliche und attraktive 
Alternativen zum privaten Pkw-Besitz und dessen 
Nutzung bereitzustellen.
Die Stadt erarbeitet derzeit einen solchen nachhal-
tigen Mobilitätsplan, der den Titel „Besser durch 
Köln“ trägt. Das Ziel des Mobilitätsplans ist es, 
Maßnahmen und Handlungsschwerpunkte zu de -
finieren, die es ermöglichen, das kommunale Ziel 
der Klimaneutralität bis 2035 auch im Mobilitäts -
sektor zu erreichen.
Das setzen wir bereits um 
Die Erarbeitung des nachhaltigen Mobilitätsplans 
erfolgt unter einer kontinuierlichen Beteiligung der 
breiten Öffentlichkeit sowie von Initiativen, Verbän-
den, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. 
Quelle: Jan Buckard/Tippingpoints
Kernpunkte
• Erarbeitung eines nachhaltigen Mobili-
tätsplans
• Das Ziel des Mobilitätsplans ist es, 
Maßnahmen und Handlungsschwer -
punkte zu definieren, die es ermög -
lichen, das kommunale Ziel der 
Klimaneutralität bis 2035 auch im Mo -
bilitätssektor zu erreichen.
• Grundlagenanalyse
• Strategieentwicklung mit konkreten 
Maßnahmen und Verschränkung mit 
bestehenden gesamtstädtischen Stra-
tegien (bspw. Kölner Perspektiven 
2030+, Gutachten „Köln klimaneutral 
2035“/Aktionsplan Klimaschutz)
• Erarbeitung eines Evaluierungskon -
zepts
Erwartetes Einsparpotenzial
Nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Für die Erarbeitung des gesamten 
nachhaltigen Mobilitätsplans wurden 
mit Beschluss vom 06.02.2020 (vgl. 
Vorlagen-Nr. 2609/2019) 1 Mio. € be -
reitgestellt. 
• Für die konkrete Erarbeitung von Stu -
fe 1 wurden im Rahmen des Bedarfs-
feststellungsbeschlusses (vgl. Vorla -

150Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• bis 2024: Erarbeitung und bis 2025 Ab-
schluss der Stufe 1 des nachhaltigen 
Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ 
und politische Beschlussfassung zu 
Leitbild und Strategie.
Ausblick ab 2025
• Erarbeitung und politische Beschluss -
fassung von Stufe 2 des nachhaltigen 
Mobilitätsplans „Besser durch Köln“
• bis 2027: Beschluss der darin enthalte-
nen Maßnahmen
• Umsetzung der beschlossenen Maß -
nahmen
• kontinuierliche Evaluation und darauf 
basierend eine stetige Nachsteuerung 
bzw. Fortschreibung des nachhaltigen 
Mobilitätsplans „Besser durch Köln“
diese beschlossen sind, mit dem Aktionsplan Kli -
maschutz verzahnt. 
Das brauchen wir
Um die angestrebte Mobilitätswende hin zu einer 
klimaneutralen Mobilität im Jahr 2035 wirklich um-
gesetzt zu bekommen, bedarf es einer auskömmli-
chen Ausstattung mit den benötigten Ressourcen. 
Dies betrifft neben den finanziellen Mitteln in ers -
ter Linie die Personalausstattung.
Schon heute sind allerdings viele vorhandene 
Planstellen in den Bereichen Planung und Ausbau 
sowohl in der Verwaltung aber auch bei den Ver -
kehrsunternehmen (hier zusätzlich das Fahrper -
sonal) unbesetzt, da der Fachkräftemangel eine 
Nachbesetzung schon heute deutlich erschwert. 
Dieses Problem wird sich in Zukunft voraussicht -
lich noch verschärfen, weshalb der Personalgewin-
nung eine enorme Bedeutung zukommt. Ohne die 
notwendigen personellen Kapazitäten werden die 
angestrebten Ziele der Mobilitätswende und damit 
die Klimaneutralität bis 2035 nur schwerlich zu er -
reichen sein.
Dabei unterteilt sich der Erstellungsprozess in zwei 
Stufen. 
In der aktuell laufenden ersten Stufe erfolgt eine 
Grundlagenanalyse, auf welche die Erarbeitung 
eines Leitbilds und einer Chancen- und Mängel -
analyse sowie die Strategieentwicklung folgen. Die 
erste Stufe soll Ende 2024 abgeschlossen werden.
Daran wird sich eine zweite Stufe anschließen, 
in der es darum geht, die Strategie mit konkreten 
Maßnahmen zu hinterlegen. Hierzu zählen sowohl 
die Definition von Zuständigkeiten, notwendigen 
Ressourcen, Prioritäten und Zeithorizonten als 
auch die Erarbeitung eines Evaluierungskonzepts 
zur regelmäßigen Fortschrittskontrolle.
Der Fokus des nachhaltigen Mobilitätsplans „Bes -
ser durch Köln“ liegt auf der Mobilität von Men -
schen. Gleichwohl spielen dabei z.B. innerstäd -
tische Lieferverkehre und insbesondere deren 
Auswirkungen auf die Personenmobilität eine Rolle 
und finden daher eine entsprechende Beachtung.
Die strategische Weiterentwicklung der städti -
schen Waren- und Güterverkehre wird hingegen ge-
sondert konzeptioniert. Hierzu soll das bestehende 
Stadtentwicklungskonzept Logistik fortgeschrie -
ben und um ein Handlungsprogramm mit konkret 
umzusetzenden Maßnahmen ergänzt werden. Da-
bei wird eine enge Abstimmung und Verzahnung 
der Maßnahmen des Logistikkonzepts mit dem 
nachhaltigen Mobilitätsplan „Besser durch Köln“ 
angestrebt.
Alle perspektivisch über „Besser durch Köln“ ver -
ankerten Strategien und Maßnahmen, die zur Errei-
chung der kommunalen Klimaneutralität im Mobili-
tätssektor beitragen, können und werden, sobald 
gen-Nr. 0313/2021) am 20.04.2021 ca. 
800.000 € bereitgestellt. 
• Stufe 1 des nachhaltigen Mobilitäts -
plans wird mit Mitteln des Bundesmi-
nisteriums für Digitales und Verkehr 
(BMDV) i.H.v. knapp 100.000 € geför-
dert. 
Bezug zum Fachgutachten
Handlungsfeld 4. Mobilität und Logistik 
werden klimaneutral

151Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elek -
tromobilität im offentlichen Straßen -
raum
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
2023:
• Investition: 6.200.000 €
• (Aufwand: 280.130 €)
2024:
• Investition: 6.200.000 €
• (Aufwand: 280.173 €)
Antriebstechnologien
Da wollen wir hin
Eine der zentralen Maßnahmen für ein klimaneut -
rales Verkehrssystem ist die Antriebswende. Fahr-
zeuge mit konventionellen Verbrennungsmotoren 
werden dabei durch Fahrzeuge mit kohlenstoff-
freien Antrieben ersetzt. Der Ausbau der Ladeinf -
rastruktur für Elektromobilität ist ein wesentliches 
Element, um die Energie- und Antriebswende zu 
befördern.
Das setzen wir bereits um
Bereits 2016 hat der Rat der Stadt den Ausbau der 
Ladeinfrastruktur im öffentlichen Straßenraum be-
schlossen. Gemeinsam mit der Stadtwerke Köln 
GmbH (SWK), die für Aufstellung, Instandhaltung 
und Betrieb der Ladestationen beauftragt ist, wur -
den seither 220 Ladesäulen errichtet (440 Lade -
punkte). Insgesamt gibt es in Köln derzeit (Stand 
September 2023) 1005 öffentlich zugängliche La -
depunkte.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
In mehreren Ratsbeschlüssen hat die Stadt die 
Antriebswende vorangebracht. Fokus ist die För -
derung des Ausbaus von Elektromobilität im Stadt-
gebiet. Zusätzlich zu den bereits errichteten 220 
Ladesäulen werden seit 2023 weitere 1 .000 öffent-
lich zugängliche Ladepunkte über alle Kölner Stadt-
bezirke verteilt.
Im Rahmen der 1 . Bauphase in der zweiten Bau -
stufe werden ab 01 .10.2023 89 weiteren Ladesäu-
len in den Bezirken Innenstadt, Rodenkirchen und 
Lindenthal gebaut. Die zweite Ausbaustufe endet 
am 30.06.2026. 
Es ist eine hohe Dynamik beim Ausbau im privaten 
und auch im öffentlich zugänglichen Raum erkenn-
bar. Die Stadt Köln wird den Markt weiter beob -
achten.
Quelle:

152Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Das brauchen wir
Durch die abgestimmte und optimierte Planung 
und Genehmigung von Ladesäulenstandorten 
konnte der Ausbau und die Standortgenehmigung 
erheblich beschleunigt werden, sodass das Aus -
bauziel 2026 erreicht werden kann.
Zielsetzung 2023/24
• 231 zusätzliche Ladesäulen bis Ende 
2024
Ausblick ab 2025
• bis 2025: 391 Ladesäulen
• Im Jahr 2026 sind insgesamt alle 500 
Ladesäulen in Betrieb
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 4.4.1 Verbesserung von Effi-
zienz und Antrieben

153Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• ÖPNV-Netzentwicklung
• Ausbau Stadtbahn
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
Gesamtumfang aller Maßnahmen kann 
derzeit nicht beziffert werden.
Stadtbahnausbau
Da wollen wir hin
Köln wächst. Deshalb müssen wir den öffentlichen 
Personennahverkehr ausbauen. Mit einem leis -
tungsstarken Angebot bewegen wir die Menschen 
dazu, auf Busse und Bahnen umzusteigen. Dies ist 
ein wesentlicher Beitrag zur angestrebten Klima -
neutralität. Dafür baut die Stadt Köln gemeinsam 
mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG die vorhande-
nen Kapazitäten aus. Denn schon heute bieten die 
Bahnen auf einigen Strecken nicht genügend Platz 
für mehr Fahrgäste. Bei allen Maßnahmen denken 
wir auch den restlichen Verkehrsraum mit, um die-
sen dem sich ändernden Mobilitätsverhalten anzu-
passen.
Das setzen wir bereits um
Bereits in der baulichen Umsetzung befindet sich 
das Projekt „Nord-Süd Stadtbahn“ und erste Bau -
abschnitte des Projektes zur Bahnsteigverlänge -
rung auf den Linien 4, 13 und 18 zum Betrieb von 
70 m langen Zügen.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Weitere wichtige Projekte werden planerisch vo -
rangebracht bzw. befinden sich in der Phase der 
Projektvorbereitung darunter: 
• Ertüchtigung der Ost-West-Achse für den Be -
trieb mit Langzügen
• Vertiefende Planung und anschließende Ein -
leitung des Planfeststellungsverfahrens für die 
StadtBahn Süd für Rondorf und Meschenich
• restliche Bauabschnitte des Projektes zur Bahn-
steigverlängerung auf den Linien 4, 13 und 18 
zum Betrieb von 70 m langen Zügen
• Neubau der beiden Haltestellen „Niehler Gür -
tel“ und „Boltensternstraße“ auf der Gürtel -
strecke (Linie 13)
• neue Haltestelle auf der Linie 18 am Bahnhof 
Köln-Süd 
• Stadtbahnlinie 17 Bonn-Niederkassel-Köln (ge -
meinsam mit dem Rhein-Sieg-Kreis und der 
Stadt Bonn) und Verlängerung der Linie 7 bis 
Langel
• Neubau der Haltestelle Sürth-Süd (Linie 16)
Quelle: Kölner Verkehrsbetriebe AG

154Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
• Stadtbahnanbindung Mülheimer Süden und 
Stammheim/Flittard 
• Bahnsteiganhebungen Linie 13
• Machbarkeitsstudien für weitere Stadtbahner -
weiterungen (z. B. Köln-Niederaußem, Stadt -
bahnanschluss Neubrück, Verlängerung der 
Gürtelstrecke der Linie 13) 
Das brauchen wir
Um die ambitionierten Ausbauvorhaben umzuset -
zen, ist ausreichend qualifiziertes Personal bei der 
Stadtverwaltung und der KVB erforderlich. Außer -
dem brauchen wir langfristige Finanzierungssi -
cherheit sowohl in Bezug auf die Förderprogram -
me von Bund und Land als auch für die städtischen 
Eigenanteile.
Zielsetzung 2023/24
• Einreichung der Beschlussvorlagen 
Stadtbahn Süd 
• Erweiterte Planungsbeschlüsse Ost-
West-Ache, Haltestellen im Bereich 
zwischen Weiden-West und Eisen -
bahnring
• Einreichung Variantenentscheid Ost-
West-Achse 
• Durchführung Umweltverträglichkeits-
studie Linie 17
• Baubeschlüsse Bauabschnitte Bahn -
steigverlängerung auf den Linien 4, 13, 
und 18
• Fortschreibung des Planungsbeschlus-
ses für den Mülheimer Süden
Ausblick ab 2025
• Umsetzung der Projekte die im Rah -
men der ÖPNV-Netzentwicklung nach 
2032 umgesetzt sein sollen
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 4.2.1 .1 Quantitativer Ausbau 
des bestehenden ÖPNV- und SPNV-An -
gebotes

155Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Definition eines MIV-Grundnetzes
• Einrichtung Bewohnerparkgebiete
• Parkraumbewirtschaftung
• Fertigstellung des Carsharingskonzep-
tes
• Vergabe von Carsharingstationen
• stärkere Gewichtung von Aspekten 
der Aufenthaltsqualität und der Ver -
kehrssicherheit in der Planung
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
 
Bewohnerparken:
• Haushalt 2023:  1 .673.600 €
Parkraumbewirtschaftung/Masterplan:
• Haushalt 2023: 4.775.000 €
• Haushalt 2024: 4.475.000 €
Anpassungen im Motorisierten 
Individualverkehr (MIV)
Da wollen wir hin
Um das Ziel Klimaneutralität zu erreichen, braucht 
es tiefgreifende Veränderungen in der Art, wie wir 
uns im Alltag fortbewegen. Konkret bedeutet dies, 
die Nutzung des motorisierten Verkehrs, die in den 
vergangenen Jahren in Köln bereits deutlich rück -
läufig ist, weiter zu reduzieren und dabei auch ver-
stärkt die Verkehre aus dem Umland in den Blick 
zu nehmen.
Das setzen wir bereits um
Die Autonutzung bei den Kölnerinnen und Köl -
nern ist stark rückläufig. Wurden 2008 noch 43 % 
aller Wege mit dem Auto zurückgelegt, sind dies 
im Jahr 2022 nur noch 25 %. Aufgrund der stark 
autozentrierten Verkehrsplanung insbesondere in 
der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind die 
Verkehrsflächen stark überproportional zu Gunsten 
des Autos verteilt. Dies betrifft sowohl die Dimen-
sionierung der Straßen als auch die durch parken -
de Autos in Anspruch genommenen Flächen.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Derzeit wird ein sogenanntes MIV-Grundnetz defi-
niert. Das sind Korridore, in denen eine leistungsfä-
hige Abwicklung des Kfz-Verkehrs auch in Zukunft 
sichergestellt werden soll. Alle Straßen, die nicht 
Teil des MIV-Grundnetzes sind, können perspekti -
visch so umgestaltet werden, dass dort das Auto 
nicht mehr das maßgebliche Verkehrsmittel ist, 
sondern auch die Bedarfe der Nahmobilität und des 
ÖPNV und damit auch Aspekte der Aufenthaltsqua-
lität und Verkehrssicherheit die Planung maßgeb -
lich bestimmen.
Quelle: pixabay/ niekverlaan

156Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Der politische Beschluss zum „Masterplan Par -
ken“ wird sukzessive abgearbeitet. Kernelemente 
sind eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaf -
tung, eine Neuaufteilung des öffentlichen und pri -
vaten Parkraums, das Freihalten von Gehwegen 
und die Digitalisierung des Parkens. Der ruhende 
Autoverkehr im öffentlichen Raum soll deutlich 
reduziert werden. 10 % aller Stellflächen sollen 
ausschließlich für Autos mit alternativen Antrie -
ben oder mit Sondergenehmigung freigegeben 
werden. Stationsbasierte Carsharing-Angebote 
werden ausgebaut und in jeder Straße Parkplätze 
in Abstellmöglichkeiten für (Lasten-) Fahrräder um-
gewandelt werden.
Mit der Erarbeitung und Umsetzung des Carsha -
ring-Konzepts soll die geteilte Automobilität geför -
dert und somit ein weiterer Beitrag zur Senkung 
der privaten Pkw-Besitzquote geleistet werden. 
Direkt am Hauptbahnhof befinden sich – bundes -
weit einmalig – sechs induktive Ladeplätze im öf -
fentlichen Raum für elektrisch betriebene Taxis. 
Mit unterirdisch verbauten Ladesäulen („Lade -
bordsteinen“) wird zudem in 2023 eine stadtver -
trägliche neue Ladetechnik erprobt. Mit dem Land 
Nordrhein-Westfalen wird in einem Pilotprojekt das 
24/7-Laden auf Supermarktparkplätzen erprobt und 
evaluiert.
Einrichtung Bewohnerparkgebiete:
Durch die Umsetzung von Parkraumkonzepten sol-
len die Parkmöglichkeiten für die Bewohnerinnen 
und Bewohner verbessert werden. Durch das Be -
wohnerparkkonzept kann der Parkdruck verringert 
werden. Gleichzeitig wird der Anreiz geschaffen, 
vom Motorisierten Individualverkehr (MIV) auf Ver-
kehrsmittel des Umweltverbundes (ÖPNV , Fahrrad, 
zu Fuß gehen) umzusteigen. Durch den sinkenden 
Anteil an Fremdparkenden steigt die Chance für 
Bewohner*innen einen wohnungsnahen Parkplatz 
zu finden.
Die Planungen in den Parkraumkonzepten um -
fassen auch die Bewirtschaftung der Stellplätze 
in den überlasteten Bereichen unter Berücksich -
tigung des Bewohnerparkens. Vorhandene Park -
möglichkeiten werden bereitgestellt, die sowohl 
von Kund*innen, Besucher*innen und auch von 
Anwohnenden genutzt werden können. Daneben 
sollen verschiedene Bewirtschaftungsformen an -
geboten werden, damit weitgehend alle Parkbe -
dürfnisse entsprechender Parkraum vorgehalten 
werden können. 
Die Bewohnerparkgebiete werden sukzessive 
überprüft und überarbeitet. Dabei spielt die Her -
stellung der Barrierefreiheit eine entscheidende 
Rolle (faires Parken). Durch individuelle Konzepte 
soll die Barrierefreiheit auf jeder Straße sukzessive 
umgesetzt werden, dazu gehört auch das Queren 
zwischen parkenden Fahrzeugen, so dass die Stra-
ßen des Kölner Stadtgebietes barrierefrei werden. 
Zukünftig ist das Parken auf dem Gehweg nur noch 
dann erlaubt, wenn dem Fußverkehr auf dem Geh-
weg mindestens 2,00 Meter Platz zur Verfügung 
stehen. Damit soll erreicht werden, dass die Bar -
rierefreiheit auf Gehwegen erhöht und der Fuß -
verkehr gestärkt wird. In der Folge wird die Zahl 
der Stellplätze in den Wohnquartieren deutlich re -
duziert. Um auf diese Veränderungen zu reagieren, 
wird in zahlreichen Straßen das reservierte Bewoh-
nerparken eingeführt, das bedeutet, dass auf die -
sen Stellplätzen ausschließlich Bewohnende mit 
gültigem Bewohnerparkausweis parken dürfen. 
Dadurch wird sich die Zahl der Parkvorgänge von 
externen im öffentlichen Straßenland reduziert und 
ein starker Anreiz geschaffen, auf den Umweltver-
bund umzusteigen.
Parkraumbewirtschaftung
Die Stadt wird in Parkzonen mit unterschiedlichen 
Parkpreisen und einer maximalen Parkdauer zwi -
schen zwei und vier Stunden eingeteilt. Der Preis 
der Parkraumbewirtschaftung wird angehoben und 
überall dahin ausgeweitet, wo der Parkdruck es er-
forderlich macht. Dadurch sollen Anwohner*innen 
und der fließende Verkehr spürbar entlastet wer -
den. 
Dabei ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur zu be -
rücksichtigen.

157Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Optimierung des Bewohnerparkgebie-
tes Deutz I mit Ausweitung Bewohner-
parkreservierung
• Fertigstellung des Carsharingkonzep -
tes
• Vergabe von bis zu 70 weiteren Cars -
haringstationen im öffentlichen Stra -
ßenland
• Anpassung der Parkgebührenordnung
• Überplanung weiterer Bewohnerpark -
gebiete
• Fortschreibung des Carsharingkonzep-
tes
• Anpassung der Gebühren für das Be -
wohnerparken
Ausblick ab 2025
---
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 4.2.2.3 Umgestaltung MIV
In bestimmten Zonen/Bereichen/Straßen mit ho -
her Aufenthaltsqualität entfällt das Parken kom -
plett. Ladezonen bleiben erhalten und sollen – wo 
benötigt – ausgebaut werden. 
Das brauchen wir
Um die angestrebte Mobilitätswende hin zu einer 
klimaneutralen Mobilität im Jahr 2035 wirklich um-
gesetzt zu bekommen, bedarf es einer auskömmli-
chen Ausstattung mit den benötigten Ressourcen.
Dies betrifft neben den finanziellen Mitteln in ers -
ter Linie die Personalausstattung.

158Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Erstellung von Mobilstationen in je -
dem Stadtbezirk und an allen Bahnhal-
tepunkten
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
640.000,00 € in 2023
• 640.000,00 € in 2024
Vernetzte Mobilität
Da wollen wir hin
Als Ergänzung zum ÖPNV und zur Bereitstellung 
von Alternativen zum Privat-Pkw werden Mobili -
tätsangebote an Mobilstationen gezielt gebündelt 
– sowohl an Verknüpfungspunkten des ÖPNV als 
auch direkt in Wohnquartieren. Es wird ein Raum -
buch Mobilstationen entwickelt, dass Ausbaustan-
dards definiert und festlegt, welche Angebote ein 
flächendeckendes Netz an Mobilstationen je nach 
Lage im Stadtgebiet vorhalten soll. Die Stadtwerke 
Köln GmbH sollen mit Bau und Betrieb der Statio -
nen betraut werden. Jeder Kölner Stadtbezirk soll 
mit mindestens einer Mobilstation ausgestattet 
und alle Bahnhaltepunkte im Stadtgebiet zu Mobil-
stationen mit ergänzenden Angeboten weiterent -
wickelt sein.
Das setzen wir bereits um
Aktuell gibt es 18 Mobilstationen an Haltestellen 
des ÖPNV sowie zwei Quartiersstationen in der 
Kölner Südstadt. Acht der im ersten Schritt mon -
tierten Stelen befinden sich an Bahnhöfen. Dies 
ist Teil der SmartCity-Partnerschaft zwischen der 
Deutsche Bahn AG, der Nahverkehr Rheinland 
GmbH und der Stadt Köln.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
In Köln gibt es bereits seit 2016 erste Mobilstatio -
nen am Bahnhof Mülheim, in der Stegerwaldsied -
lung und am Charles-de-Gaulle-Platz. Sie wurden 
im Rahmen des „Horizon 2020“-EU-Förderprojek -
tes „GrowSmarter“ gemeinsam mit Akteuren der 
Stadtgesellschaft sowie in Abstimmung mit dem 
Landesministerium umgesetzt und rückten Köln in 
Fachkreisen auch international in den Fokus. Zwei 
weitere Stationen im Severinsviertel wurden 2019 
im Rahmen eines mit Bundesmitteln geförderten 
Forschungsprojekts des experimentellen Woh -
nungsbaus und Städtebaus (ExWoSt) eingerichtet. 
In 2020 folgte ein Ratsbeschluss zur Einrichtung 
eines flächendeckenden Netzes an Mobilstationen 
im Stadtgebiet.
Bereits jetzt sind in Köln und der Stadtregion ein -
zelne Mobilstationen als physische Verknüpfungs -
punkte der Verkehrsmittel des Umweltverbundes 
Quelle: mobil.nrw

159Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
und neuer innovativer Mobilitätsangeboten reali -
siert. Zudem bestehen Pläne zur Ausweitung des 
bestehenden Angebotes. 
Das brauchen wir
Neben der Fertigstellung des Raumbuchs als Rah-
menvorgabe für die Ausgestaltung und räumliche 
Verteilung von Mobilstationen ist die langfristige 
Finanzierungssicherheit maßgeblich für das Betrei-
ben der Anlagen sowie der gewünschten Mobili -
tätsdienstleistungen.
Zielsetzung 2023/24
• Jeder Kölner Stadtbezirk soll mit min -
destens einer Mobilstation ausge -
stattet und alle Bahnhaltepunkte im 
Stadtgebiet zu Mobilstationen mit er -
gänzenden Angeboten weiterzuentwi-
ckeln sein
Ausblick ab 2025
---
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 4.4.2 Verkehrsintegration 
und übergreifende Maßnahmen

160Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Befahrbares Rad(haupt-)routennetz
• Schaffung von neuen Fuß-und Radwe-
gebrücken 
• Ausbau von Fahrradabstellanlagen und 
Fahrradreparatursäulen
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
Rad(haupt-)routennetz:
Haushalt 2023:
• Investition: 9.821 .000 €, (Aufwand: 
750.000 €)
• Radwegesanierungs- 
programm: 2.000.000 € 
Haushalt 2024:
• Investition: 23.691 .000 € (Aufwand: 
500.000 €)
• Radwegesanierungs- 
programm: 2.000.000 € 
Fahrradabstellplätze (im Haushalt 
2023/24): 
• Haushalt 2023:   1 .105.760 €
• Haushalt 2024:   1 .025.380 €
Rheinquerung (neue Fuß- und Radwege-
brücken)
Förderung Nahmobilität: Fuß- und 
Radverkehrsförderung
Da wollen wir hin
Durch die Verbesserung der infrastrukturellen, 
rechtlichen, organisatorischen und administrati -
ven Rahmenbedingungen für den Radverkehr sol -
len Wege, deren Distanz und Wegezweck das er -
lauben, vom Pkw auf das Fahrrad, Pedelecs und 
E-Bikes verlagert werden. Rad- und Fußverkehr 
sollten bis 2035 zusammen einen Anteil von min -
destens 50 % am Modal Split erreichen. 
Die Bedingungen für die Nutzung des Fahrrads in 
Köln sollen weiter verbessert werden, so dass zu -
künftig mehr Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt 
werden. Hierzu wird ein durchgängiges, ausrei -
chend dimensioniertes, barrierefreies und sicheres 
Rad-Netz in Köln geschaffen, das die einfache und 
komfortable Nutzung durch alle Altersgruppen von 
Kindern bis zu Senioren ermöglicht. Zudem soll das 
Radfahren in Köln sicherer werden. Die Anzahl der 
Unfälle mit Beteiligung von Radfahrenden soll ganz 
erheblich reduziert werden, ebenso die Schwere 
der Unfälle. Der Anteil der zu Fuß zurückgelegten 
Wege hat seit der Corona-Pandemie stark zuge -
nommen. Ein Drittel (33 %) aller Wege der Köl -
nerinnen und Kölner waren 2022 reine Fußwege. 
2008 waren dies weniger als ein Viertel (24 %). Die 
Stadt Köln hat 2022 einen „Fußverkehrsbeauftrag-
ten“ benannt, um die Förderung des Fußverkehrs 
innerhalb der Verwaltung fest zu verankern und zu 
systematisieren.
Quelle: pixabay/ JillWellington

161Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
In den vergangenen Jahren wurden viele zentra -
le Zonen und Geschäftsstraßen - u.a. Kölner Alt -
stadt, Severinstraße, Friesenstraße, Eigelstein, Eh-
renstraße und Venloer Straße – umgestaltet oder 
durch Verkehrsversuche in ihrer Nutzung so ver -
ändert, dass insbesondere zu Fuß Gehende davon 
profitieren und die Aufenthaltsqualität verbessert 
wurde. Durch verschiedene Beteiligungsformate 
wurde versucht, die Anliegerinnen und Anlieger 
sowie die Bevölkerung aktiv in die jeweiligen Pro -
zesse einzubeziehen.
Befahrbares Rad(haupt-)routennetz:
Das Radverkehrshauptnetz ist ein Zielkonzept. Es 
bildet die zukünftigen Radhauptrouten ab. Hier soll 
der Radverkehr gebündelt werden. Die Radhaupt -
routen sind maßgeblich für die Berücksichtigung 
des Radverkehrs bei zukünftigen Planungen. Ziel 
ist es, ein zusammenhängendes, durchgehend 
befahrbares Radverkehrsnetz für jeden Bezirk zu 
schaffen. Dieses Netz soll darüber hinaus die Be -
zirke miteinander verbinden.
Erweiterungen sowie Schaffung von neuen Fuß-
und Radwegebrücken (Rheinquerung) sowie Rad -
wegerampen:
Sieben Brücken ermöglichen heute die Verbindung 
zwischen den westlichen und den östlichen Stadt-
teilen über den Rhein, sei es zu Fuß, mit dem Fahr-
rad, der Bahn oder mit dem Kraftfahrzeug. Um dem 
stetig wachsenden Fuß- und Radverkehr zukunfts-
weisend zu begegnen, sind Erweiterungen an den 
Fuß- und Radwegen und auch an vorhandenen 
Brücken, wie die der Hohenzollernbrücke, geplant. 
Zusätzlich soll der Bau weiterer Brücken die Attrak-
tivität von Fuß- und Radwegverbindungen verbes -
sern. Im städtebaulichen Masterplan Innenstadt 
aus dem Jahre 2009 sind die neuen Rheinbrücken 
zur langfristigen Sicherung attraktiver Fuß- und 
Radverkehrsverbindungen vorgesehen. Ebenso 
im Verkehrsnetzplan des Radverkehrskonzepts. Im 
Gegensatz zu den bestehenden Rheinbrücken sol-
len die neuen Brücken dem reinen Fuß- und Rad -
verkehr dienen.
Ausbau von Fahrradabstellanlagen und Fahrradre -
paratursäulen:
Das Fahrradparken im öffentlichen Raum und auf 
Privatgrundstücken soll durch bauliche und organi-
satorische Maßnahmen wie der Aufbau von Fahr -
radabstellanlagen und Fahrradreparatursäulen ver -
bessert werden. Gehwegparken wird vermieden 
durch ausreichende Stellflächen abseits der Geh -
wege; hierfür werden insbesondere Pkw-Parkflä -
chen reduziert.
Das setzen wir bereits um
In den vergangenen Jahren wurden sukzessive 
Radverkehrskonzepte für die einzelnen Stadtbezir -
ke entwickelt und mit deren Umsetzung begonnen.
In 2024 und 2025 werden unter anderem folgende 
Projekte umgesetzt oder planerisch vorangebracht, 
die eine wesentliche Klimaschutzwirkung entfalten 
werden und den Fuß- und Radverkehr stärken:  
• Maßnahmenumsetzung Radverkehrsinfrastruk-
tur (Unter anderem Tel-Aviv Straße, Houdainer-
straße, Turiner Straße Richtung Süden, Han -
saring Richtung Ebertplatz, Querung Niehler 
Kirchweg, Querung Neusser Straße, Bauliche 
Trennung Mauenheimer Gürtel, Neusser Land -
straße, Barbarossaplatz, Roonstraße) 
• Haushalt 2023: 200.000 €
• Haushalt 2024: 6.630.000 € 
Radwegerampen:
• Haushalt 2023: 80.000 €
• Haushalt 2024: 50.000 €
Erweiterung Hohenzollernbrücke und 
linksr. Rampe:
Im Haushalt 2023/24: 
• Haushalt 2023: 1 .480.000 €
• Haushalt 2024: 630.000 €
Radwegesanierung und Umgestaltun -
gen:
• Haushalt 2023: 12.171 .000 €
• Haushalt 2024: 24.991 .000 €

162Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• 1 .500 Fahrradabstellplätze pro Jahr 
(Zielwert)
• 20 Abschnitte Fahrradstraßen 
• 30 geöffnete Einbahnstraßen 
• Erweiterter Planungsbeschluss Neue 
Fuß- und Radwegebrücke südlich der 
Hohenzollernbrücke
Ausblick ab 2025
• 1 .500 Fahrradabstellplätze pro Jahr 
(Zielwert)
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 4.2.2 Förderung Nahmobilität
• Ausbau Fahrradparken (ca. 1 .500/Jahr) und Öff-
nung von Einbahnstraße (ca. 20-30/Jahr) 
• Umsetzung von weiteren Fahrradstraßen (20 
Abschnitte/Jahr)
• Verbesserungen Fußverkehrsinfrastruktur Neu-
markt 
• Umgestaltung Ehrenstraße (Baubeschluss)
• Trankgasse (Auswertung Zwischenlösung und 
Planungsbeschluss für Umgestaltung) Rad -
schnellweg Köln-Frechen (Erweiterter Pla -
nungsbeschluss) 
• Berrenrather Straße (Baumaßnahme)
• Fußverkehrschecks 
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die beschlossenen Radhauptnetze haben eine 
Länge von 1 .800 Kilometern. Davon sind rund 500 
Kilometer Teil des gelben Netzes, das heißt der 
Radverkehr wird getrennt geführt. Rund 1 .300 Kilo-
meter sind Teil des grünen Netzes, das heißt der 
Radverkehr wird im Mischverkehr mit anderen Ver-
kehrsarten geführt. Im grünen Netz werden rund 
400 Kilometer straßenunabhängig geführt, bei -
spielsweise durch Parks oder Grünanlagen. Rund 
100 Kilometer grünes Netz sind zudem noch in 
Planung. Damit umfasst das straßengeführte Rad-
haupt-routennetz eine Länge von rund 1 .300 Kilo -
metern und insgesamt rund 46 Prozent des Kölner 
Straßennetzes.
Derzeit werden für alle Bezirke Fahrradstraßennet-
ze erarbeitet. Seit 2017 wurde die Gesamtstecke 
der aktuell 48 Fahrradstraßen Kölns vervierfacht 
(Stand Mai 2023).
Nach Erstellung einer Machbarkeitsstudie wurde 
mit den Planungen zur Erweiterung der Nord- und 
Südseite der Hohenzollernbrücke begonnen.
Das brauchen wir
Um die angestrebte Mobilitätswende hin zu einer 
klimaneutralen Mobilität im Jahr 2035 wirklich um-
gesetzt zu bekommen, bedarf es einer auskömmli-
chen Ausstattung mit den benötigten Ressourcen.

163Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Reduktion der THG-Emissionen auf 
unter 1 .000 Tonnen pro Jahr bis 2035
• Aufstockung der E-Bus-Flotte bis 
Ende 2025 auf 164 Fahrzeuge, voll -
ständige Umrüstung zwischen 2030 
und 2035
• Klimaneutrale Umrüstung der Wär -
meversorgungsanlagen an den Be -
triebsstandorten der KVB
• Umstellung der PKW-/LKW-/Nutz -
fahrzeugflotte auf emissionsfreie 
Antriebe
• Austausch der Kälteanlagen an orts -
festen Einrichtungen der KVB (Ge -
bäudetechnik) bis 2035
Erwartetes Einsparpotenzial
ca. 33.000 t CO2eq pro Jahr bis Ende 2035 
(Abhängig von: der Definition der Emis -
sionsfaktoren für die einzelnen Energie -
träger (z.B. Ökostrom Rhein-Energie), der 
Umrüstung der Fernwärmeversorgung 
der RheinEnergie auf Klimaneutralität bis 
2035
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
ca. 500 - 800 Mio. €
• reine Kosten für die Klimaneutralitäts -
maßnahmen
•  aktuelle Hochschätzung, abhängig von 
weiteren Preisentwicklungen, Liefer -
Klimaneutralität der Kölner Verkehrs-
Betriebe AG
Da wollen wir hin
Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) hat seit 
2015 u.a. durch den Umstieg auf Ökostrom und 
den Beginn der Umrüstung von dieselbetriebenen 
auf batterieelektrische Busse in 2019 seine THG-
relevanten Emissionen schon um ca. 65 % auf ca. 
33 Tausend Tonnen pro Jahr in 2022 reduzieren 
können (Scope 1+2-Emissionen).
Bis 2035 plant die KVB, diese THG-Emissionen 
auf unter 1 .000 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Es 
sollen dann möglichst nur noch technisch nicht 
vermeidbare Emissionen entstehen, z.B. aus Not-
strom-Aggregaten und bis dahin technisch nicht er-
setzbaren Fahrzeugen und Einrichtungen.
Das setzen wir bereits um
1 . Umstellung Busse auf emissionsfreien An -
trieb 
Derzeit läuft die Umrüstung der noch dieselbetrie -
benen Busflotte der KVB auf Hochtouren:
• Bis Ende 2022 konnten schon 62 E-Busse in 
Betrieb genommen werden.
• 2024 werden weitere 56, im Folgejahr 46 bat -
terieelektrische Busse in Betrieb gehen. Die E-
Bus-Flotte der KVB wird damit Ende 2025 auf 
164 Fahrzeuge angewachsen sein.
Quelle: Kölner Verkehrsbetriebe AG

164Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
• Im Zuge dessen wurden und werden bereits 
infrastrukturelle Maßnahmen ergriffen, wie 
bspw. die Ladeinfrastruktur auf der Buslinie. 
Derzeit werden die Bus-Standorte der KVB für 
die spätere vollständige Umstellung der Bus -
flotte auf Batteriebetrieb umgerüstet bzw. neu 
errichtet (Betriebshöfe Nord und Ost).
2. Umstellung Kälteanlagen Bahn + Bus 
Im Zuge der Fahrzeugneubeschaffungen im Bus -
bereich aber auch bei den Stadtbahnen werden de-
ren Kälteanlagen auf klimafreundliche Kältemittel 
umgestellt. Klimaschädliche Effekte durch Lecka -
geverluste an den Anlagen werden dadurch deut -
lich reduziert.
3. Beleuchtung
Ein letzter Schwerpunkt betrifft die Umrüstung der 
Beleuchtungseinrichtungen der Betriebsstätten 
der KVB auf LED-Technik. Die Planungen hierzu ha-
ben begonnen und ein Standort wurde zwischen -
zeitlich umgerüstet. Die weiteren Standorte wer -
den folgen. 
(Hinweis: Diese Maßnahme zahlt im Wesentlichen 
auf den Energieverbrauch der KVB ein und weni -
ger auf die THG-Emissionen, da die KVB schon 
jetzt vollumfänglich klimaneutralen Strom über die 
RheinEnergie bezieht).
Hier ist die Kölner Verkehrs-Betriebe AG 
aktiv
1 . Weitere Umstellung der Busflotte auf emissions-
freie Antriebe 
Geplant sind im weiteren Verlauf die Umrüstung 
der restlichen Diesel-Busse der KVB und auch der 
ca. 120 Busse der SOV (Tochterunternehmen der 
KVB). 
Die KVB plant die vollständige Umstellung beider 
Unternehmen auf klimaneutrale Antriebe inklusive 
der Umrüstung der Standorte mit der entsprechen-
den Infrastruktur zwischen 2030 und 2035.
2. Umstellung der PKW-/LKW-/Nutzfahrzeugflotte 
auf emissionsfreie Antriebe 
Die KVB betreibt neben den Bussen und Bahnen 
einen größeren Fahrzeugpark an PKW und LKW 
zur Aufrechterhaltung ihres Betriebes. Auch hier 
ist bis 2035 bei den Neubeschaffungen die Umrüs-
tung auf alternative Antriebe vorgesehen. Im Zuge 
dessen wird die KVB auch ein zentrales Fuhrpark-/
Flottenmanagement einführen. 
3. Wärmeversorgungsanlagen 
Neben den Maßnahmen im Bus-Bereich laufen 
derzeit die Planungen zur Umrüstung der noch fos-
sil betriebenen Wärmeversorgungsanlagen an den 
Betriebsstandorten der KVB. Die Anlagen sollen bis 
2035 durch Umrüstungen auf andere Technologien 
(insbesondere Wärmepumpen und Fernwärme der 
RheinEnergie) klimaneutral gestellt werden.
4. Kälteanlagen 
Ein weiterer letzter Punkt betrifft die Kälteanlagen 
an ortsfesten Einrichtungen der KVB (Gebäude-
technik). Während die Kälteanlagen in den Fahr -
zeugen insbesondere im Zuge von Neubeschaffun-
gen der Bahnen und Busse auf klimafreundliche 
Kältemittel umgestellt werden, wird bei den orts-
festen Einrichtungen ein sukzessiver Austausch bis 
voraussichtlich 2035 erfolgen.
fähigkeiten der Zulieferindustrie, et -
waigen Verzögerungen in Planung und 
Umsetzung (Fachkräftemangel) und 
Fördermittelstruktur
•  nicht enthalten: Grundlegende strate -
gische Maßnahmen zur Zukunftsfähig-
keit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. 
Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, 
Beschaffung Langzüge, Anpassung 
Betriebshöfe, Streckenneu- und Um -
bau, Maßnahmen zur Erhöhung des 
ÖPNV-Angebotes)

165Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Inbetriebnahme weiterer 56 E-Busse 
bis Ende 2024
• Betriebshof Ost: Fertigstellung 1 . Bau-
abschnitt für die E-Busse
• Betriebshof Nord: Beauftragung Gene-
ralplaner und Planungsbeginn für den 
2. Bauabschnitt für die E-Busse
Ausblick ab 2025
• Folgebeschaffungen E-Busse
• Start Neubau Betriebshof Ost 2. Bau -
abschnitt
• Start Umbau Betriebshof Nord 2. Bau-
abschnitt
• Planung erster Maßnahmen zur Um -
stellung der Wärmeversorgung
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 4.2.1 Förderung ÖPNV
Das brauchen wir
1 . Finanzierbarkeit
Die Gesamtkosten der KVB allein für die oben ge -
nannten klimarelevanten Maßnahmen werden sich 
nach ersten Hochschätzungen auf ca. 500 - 800 
Mio. € belaufen (geplante und schon umgesetzte 
Maßnahmen). Der größte Anteil entfällt dabei auf 
die Umrüstung der Busflotte und die damit einher-
gehende Umstellung der Infrastruktur, insbeson -
dere der Busbetriebshöfe. 
Diese Kosten beinhalten dabei nicht die sonsti -
gen dringend erforderlichen Zukunftsprojekte der 
KVB, die zur Sicherstellung und Weiterentwicklung 
des ÖPNV in der Stadt Köln erforderlich sind. Als 
Beispiele seien hier die Fahrzeugerneuerungen 
im Straßenbahnbereich, Streckenum-/Neubauten 
– ggf. auch in kommerziell für die KVB nicht wirt -
schaftlichen Bediengebieten - und Neugestaltun -
gen der Betriebshöfe abseits der Ladeinfrastruktur 
der Elektro-Busse genannt. Die Kosten für diese 
Maßnahmen übersteigen die reinen Klimaneutrali-
tätskosten der KVB nochmals deutlich, sind aber 
im Gegenzug ein wesentlicher Bestandteil zu Stär-
kung des ÖPNV und damit zur Verkehrswende der 
Stadt Köln. 
Die Finanzierbarkeit der klimarelevanten Maßnah -
men – neben den weiteren dringend erforderli-
chen Investitionen – stellt eine enorme Herausfor-
derung für die Stadt Köln, den SWK und die KVB 
dar, ist aber ein wesentlicher Eckpfeiler für deren 
Umsetzung. Ebenfalls müssen die Rahmenbe -
Abbildung 14 Qualitative Entwicklung der THG-
Emissionen der KVB (Scope 1 +2)
dingen auf Seiten des regulierenden Bundes und 
des Landes (z.B. Ausgleich für Erlösverluste und 
Kosten durch das Deutschlandticket, Betriebskos -
tenzuschüsse, Fördergelder, Drittnutzerfinanzie -
rungen wie z.B. Parkraumbewirtschaftungen usw.) 
gegeben sein.
2. Lieferfähigkeit
Ein weiterer wesentlicher Aspekt betrifft die Lie -
ferfähigkeit für die erforderlichen Fahrzeuge und 
Anlagen. Schon bei den laufenden Umstellungen 
der Fahrzeugflotte der KVB haben Lieferengpässe 
der Hersteller zu Verschiebungen in den Projektpla-
nungen der KVB geführt.
3. Arbeits- bzw. Fachkräftemangel 
Auch die KVB bleibt von dem aktuellen Arbeitskräf-
temangel nicht verschont und konkurriert hier mit 
anderen Wirtschaftszweigen. Gerade aber für die 
Herausforderungen der klimaneutralen Umstellung 
wird eine Vielzahl hoch qualifizierter Beschäftigter 
(z.B. Ingenieure und Techniker) benötigt, um eine 
Umsetzung im Zeit- und Kostenrahmen und in der 
gebotenen Qualität gewährleisten zu können.

166Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Umstellung des bestehenden Fuhr -
parks auf alternative Antriebe und Aus-
bau der E-Ladeinfrastruktur
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
15,2 Mio. € (für Ladeinfrastruktur) in 
Abhängigkeit von den Planungen bei 
der Umsetzung der Infrastruktur und 
den vorhandenen Fördermitteln, für 
die Umstellung des Fuhrparks sind die 
Kosten derzeit nicht quantifizierbar.
Mobilitätsstrategie 2035 der AWB 
Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
Da wollen wir hin
Um das Klimaziel der Stadt Köln, bis zum Jahr 2035 
klimaneutral zu sein, zu unterstützen, will die AWB 
den bestehenden Fuhrpark von über 600 Fahrzeu -
gen auf alternative Antriebe umstellen. Hierfür ist 
gleichfalls auf den Standorten der AWB die not -
wendige Ladeinfrastruktur zu schaffen.
Das setzen wir bereits um
Die AWB hat in den Fahrzeugsegmenten Kehrma -
schinen und Abfallsammelfahrzeuge bereits ver-
schiedene Fahrzeuge, die mit alternativen elektri -
schen, gas- und wasserstoffbetriebenen Antrieben 
ausgestattet sind, beschafft. Diese befinden sich 
derzeit in Tests bezüglich eines möglichen zukünf-
tigen Ausbaus. Darüber hinaus werden im PKW-
Segment nur noch elektrobetriebene Fahrzeuge 
angeschafft. 
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobi -
lität hat an den Logistikstandorten bereits begon -
nen und derzeit wird ein Konzept zur Umsetzung 
des Endausbaus erarbeitet.
Das brauchen wir
Eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung 
der geplanten Maßnahmen im angestrebten Zeit-
raum ist die technische Weiterentwicklung der 
alternativen Antriebe durch die Hersteller, der 
Ausbau der Betankungsinfrastruktur (z.B. für Elek -
tromobilität und Wasserstoff) sowie die Bereitstel-
lung von Fördergeldern durch die Stadt Köln, das 
Land NRW und den Bund.
Quelle: Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH

167Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
• Konzeptionierung und erste Umset -
zung des Ausbaus der E-Ladeinfra -
struktur auf den 3 Logistikstandorten
Ausblick ab 2025
• Weiterer Ausbau der E-Ladeinfrastruk-
tur
• bis 2025: Endausbau der E-Ladeinfra -
struktur auf den Standorten
• 2025-2035: Kontinuierliche Ersatzbe -
schaffung der Fahrzeuge mit alterna-
tiven Antrieben
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 4.1 .1 Konzern Stadt Köln als 
Vorbild

168Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Kernpunkte
• Klimaneutralität bis 2035 in den Sekto-
ren Strom- und Wärmeversorgung wie 
auch in einem überwiegenden Teil der 
Mobilität (Kraft- und Nutzfahrzeuge). 
Ausgenommen ist die Binnenschiff -
fahrt, hier gilt 2050 als Ziel
• Überregionale Tätigkeit
• Gebietsentwicklung „Fusion Cologne“ 
mit hohem Gewicht von Nachhaltig -
keits- und Klimaschutzaspekten von 
Beginn der Planungen an
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
100.000 € (aktuell quantifizierbar) bis 
2025 bezogen ausschließlich auf das 
Kölner Stadtgebiet.
Klimaschutzmaßnahmen der HGK-
Gruppe
Da wollen wir hin
Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK-Gruppe) 
hat sich, wie auch die Stadt Köln, das Ziel gesetzt, 
bis zum Jahr 2035 die Klimaneutralität zu errei -
chen. Ausgenommen von diesem Ziel ist, gleich-
lautend mit dem europäischen Rahmen (Mannhei-
mer Erklärung datierend aus dem Jahr 2018), die 
Binnenschifffahrtsflotte, welche die weitgehende 
Beseitigung der Emissionen von Treibhausgasen 
bis zum Jahr 2050 umsetzt.
Das setzen wir bereits um
Die Klimaschutzbestrebungen der HGK-Gruppe 
lassen sich in die Sektoren Strom- und Wärmever-
sorgung sowie Mobilität gliedern. Dabei ist jedoch 
zu beachten, dass die HGK-Gruppe über die Gren -
zen der Stadt Köln hinaus tätig ist und somit nicht 
alle Projekte der Stadt Köln bilanziell angerechnet 
werden können. 
Im Folgenden werden dennoch die übergreifenden 
Ziele und Projekte der HGK-Gruppe beschrieben: 
Stromversorgung: Die HGK-Gruppe bezieht bereits 
seit einigen Jahren zu einem Teil Ökostrom. Bis zum 
Jahr 2025 soll der Strombezug der gesamten Grup-
pe vollständig auf Ökostrom umgestellt werden. 
Darüber hinaus wurden in den vergangenen Jah -
ren PV-Anlagen auf unterschiedlichen Gebäuden 
installiert sowie Potenzialanalysen durchgeführt. 
Dabei wurden sowohl eigene als auch gemietete 
bzw. gepachtete Liegenschaften in die Analysen 
einbezogen. Bis zum Jahr 2030 sollen insgesamt 
70.000 m² mit PV-Modulen belegt werden. 
Wärmeversorgung: Die benötigte Wärme soll be -
reits 2030 fast vollständig ohne fossile Energieträ -
ger erzeugt werden. Neben elektrischem Strom 
wird die Nutzung von Nah- und Fernwärme ange -
strebt.
Quelle: pixabay/ Didgeman

169Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Mobilität: Im Bereich der Mobilität muss zwischen 
Kraft- und Nutzfahrzeugen sowie Binnenschiffen 
unterschieden werden. Hinsichtlich der eigenen 
Binnenschifffahrtsflotte forciert die HGK Shipping 
den Ausbau von Maßnahmen und Messtechniken 
zur Überwachung und Reduzierung von Verbräu -
chen und daraus resultierenden (CO2-)Emissionen. 
Zudem setzt das Unternehmen seit dem Jahr 2021 
bei allen Neubauten eine sogenannte „Future-Fu -
el-Ready“ Konzeption um, d.h. die Schiffe können 
aufgrund ihrer innovativen Bauweise auf neuartige 
Antriebe, wie z.B. Wasserstoff, umgerüstet wer -
den. Die vollständige Umstellung ist bis zum Jahr 
2050 seitens der HGK-Gruppe vorgesehen. 
Im Hinblick auf die Kraft- und Nutzfahrzeuge wer -
den die nachfolgenden Ziele angestrebt:
• Umstellung LKWs: ab dem Jahr 2024 werden 
bei der HGK Logistics and Intermodal emis -
sionsfreie LKWs eingeplant
• Umstellung des PKW-Fuhrparks: bis zum Jahr 
2030 verfügen 80 % der PKWs über emissions-
freie Antriebe
• Umstellung der Reachstacker: Bis zum Jahr 
2035 sind alle Reachstacker in Niehl auf emis -
sionsfreie Antriebe umgestellt
Übergreifend – Gebietsentwicklung Fusion Colog -
ne 
Die HGK-Gruppe entwickelt derzeit im Kölner Nor-
den das Gebiet Fusion Cologne, Kölns größte zu-
sammenhängende Industrieentwicklungsfläche. 
Diese Planungen orientieren sich dabei an der 
Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+ und de -
ren Ziele. Damit sind Themen der Klimaneutralität 
sowie weitere Nachhaltigkeitsaspekte bereits von 
Beginn an in die Planungen eingeflossen. In die -
sem Gebiet wird auch die Zielsetzung der Klima -
neutralität bis zum Jahr 2035 angestrebt und es 
wurden daher insbesondere folgende Eckpunkte 
definiert:
• Energieversorgung: Die Wärmeversorgung wird 
durch Anbindung an das städtische Nahwär-
menetz erfolgen, geplant ist diese Anbindung 
direkt aus der nahegelegenen Müllverbren -
nungsanlage zu realisieren. Der Strombedarf 
soll einerseits über eigene PV-Anlagen mit Spei-
chern und anderseits über Ökostrom gedeckt 
werden.
• Mobilität: Die Mobilitätsangebote werden in 
Abstimmung mit den Kölner Verkehrsbetrieben 
entwickelt und sollen eine gute Anbindung si -
cherstellen bei gleichzeitiger Reduzierung des 
MIV . Dies soll z.B. durch eine gute Anbindung 
an den ÖPNV , Sharing-Angebote sowie Rad- 
und Ladeinfrastruktur gelingen. In Bezug auf die 
betriebliche Mobilität zeichnet sich der Standort 
durch seine gute Anbindung an das Autobahn- 
und Schienennetz, den Flughafen Köln/Bonn 
sowie den Hafen Niehl aus. Zum Niehler Hafen 
besteht beispielsweise eine direkte Eisenbahn-
verbindung. 
• Gebäude und Flächennutzung: Bei den Gebäu -
den wird neben dem Klimaschutz auch weitere 
Themen der Nachhaltigkeit in den Fokus ge -
rückt. Zu den Eckpunkten zählen zukunftssi -
chere Gebäudeeffizienzstandards, nachhaltige 
Gebäudetechnik und Energiemanagement. Zu -
sätzlich wird derzeit das DGNB Gold Zertifikat 
als Standard angestrebt. Darüber hinaus ist eine 
flächeneffiziente Entwicklung vorgesehen. Dies 
zeigt sich insbesondere in der Entwicklung der 
Bauhöhen. Statt wie üblich Industriegebäude 
mit großen Grundflächen zu errichten, sollen 
die Gebäude in die Höhe gebaut werden. Je 
nach Nutzung sind Gebäude mit zwei bis sechs 
Geschossen denkbar.
Das brauchen wir
Finanzieller Rahmen und Fördermittel: Für die For -
mulierung, Planung und zielgenaue Erreichung 
der Klimaschutzziele sind geeignete Rahmenbe -
dingungen die maßgebliche Voraussetzung: Diese 
beinhalten neben den Vorgaben der Politik zu den 
ökologischen Zielen, vor allem auch eine Ausge -
staltung von finanziellen Leitplanken sowie einem 
klaren Bekenntnis der Stakeholder in Politik und 
Gesellschaft für einen engagierten Klimaschutz.

170Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
Zielsetzung 2023/24
---
Ausblick ab 2025
• bis 2025: Vollständiger Ökostrombe -
zug (in Köln, 7 GWh)
• Bis 2030: PV-Module auf der Fläche 
der Fusion Cologne (ca. 25.000m2)
• bis 2030: Umstellung 80 % des Fuhr -
parks  (Fuhrpark in Köln ca. 100 Stück 
in 2030) auf emissionsfreie Antriebe 
• bis 2030: Fast vollständige Substition 
fossiler Energiequellen
• bis 2035: Umstellung der Reachsta -
cker im Niehler Hafen auf alternative 
Antriebe (ca. 800 Tonnen THG-Minde -
rungspotential)
• bis 2050: Weitgehende Beseitigung 
der Emissionen von Treibhausgasen 
bei der Binnenschifffahrtflotte 
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 4.3.1 Wirtschaftsverkehr und 
betriebliche Mobilität
Konkret werden unter anderem für den Aufbau 
einer Tankinfrastruktur für (grünen) Wasserstoff, 
einer elektrischen Ladeinfrastruktur sowie den 
Umbau der Lkw-Flotte und Flurförderfahrzeuge 
(sogenannte Reachstackern) ausreichende Förder-
mittel für die Erreichung dieser sehr ambitionierten 
Ziele zwingend erforderlich sein. Auch die Markt -
verfügbarkeit von wirtschaftlich zu betreibenden 
Fahrzeugen (elektrisch wie auch Wasserstoff) ist 
eine notwendige Voraussetzung.
Speziell im Binnenschifffahrtbereich sind zudem 
geeignete Förder- und Finanzierungsinstrumente 
auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene zu schaffen, 
z.B. die Subventionierung des Einkaufs von alterna-
tiven Kraftstoffen zur Aufrechterhaltung der Wett -
bewerbsfähigkeit des Verkehrsträger Binnenschiff-
fahrt.
Gesetzlicher Rahmen: Für die Wärmeplanung der 
nächsten Jahre wird unter anderem die Verab-
schiedung des Gebäudeenergiegesetzes die erfor-
derliche Klarheit über die politischen Vorgaben und 
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schaffen. 
Außerdem benötigt die Binnenschifffahrt die Schaf-
fung eines geeigneten Rechtsrahmens für die Nut-
zung alternativer Kraftstoffe und die Anwendung 
alternativer Technologien in Bezug auf z.B. Schiffs-
betrieb, Gefahrgutvorschriften, Speicherung der 
Kraftstoffe und Besatzungsvorschriften. Zudem 
bedarf es im Großraum Köln der Genehmigung und 
Realisierung einer Infrastruktur für den Umschlag 
von alternativen Kraftstoffen. 
Fachkräftemangel: Eine weitere Bedingung zur 
Umsetzung der von uns beschriebenen Ziele und 
Maßnahmen ist die Verfügbarkeit qualifizierter 
Fachkräfte. Insbesondere hinsichtlich vieler tech -
nischer Berufsfelder ist dieser Mangel schon heu -
te in vielen Wirtschaftssektoren offenkundig und 
dürfte sich in Zukunft weiter verschärfen, was im 
Ergebnis die kosten- und zeitgerechte Erreichung 
einzelner Vorhaben deutlich erschwert.

171Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral
3.5 Handlungsfeld 5: 
„Klimaneutralen Lebensstil 
und Bildung fördern“

172Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern

173
173Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Das Handlungsfeld „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ wird derzeit ausschließlich durch die 
Verwaltung adressiert, mit einem quantifizierbaren THG Einsparpotenzial im indirekten Einflussbereich der 
Verwaltung von 67.000 Tonnen CO2-Äquivalente Einsparpotential pro Jahr.
Zwei der sechs Aktivitäten in dem Handlungsfeld können quantifiziert werden. Dies ist darauf zurückzuführen, 
dass vor allem im Bereich Lebensstil und Bildung viele Aktivitäten stark auf eine Verhaltensänderung abzielen 
und die tatsächliche Umsetzung maßgeblich vom Umfang und der Ausgestaltung der Maßnahme sowie der 
Resonanz aus der jeweiligen Zielgruppe abhängt.
Der Handlungsspielraum der Verwaltung erstreckt sich in diesem Handlungsfeld auf Vorhaben mit 
struktureller Wirkung: 
Mit dem Zero Waste Konzept liegt ein konkreter Fahrplan für die Reduzierung der Siedlungsabfälle, 
der Restmüllmengen und der Rückführung von Wertstoffen in den Kreislauf vor, mit dessen Erstel-
lung bereits konkrete Akteurskooperationen zur Umsetzung der Ziele aktiviert wurden.
Darüber hinaus steht vorwiegend die schulische und außerschulische Nachhaltigkeitsbildung ge -
meinsam mit Trägern und Akteuren im Fokus, da die Grundlagen für klimaschonende Verhaltens -
entscheidungen bereits in jungen Jahren gelegt werden. Zudem ist davon auszugehen, dass 
Verhaltensänderungen innerhalb der Zielgruppen auch zu einer Beeinflussung des jeweiligen Um -
felds führen.
In Bezug auf Klimaschutz in Kultur und Freizeit hat die Verwaltung das Programm „Köln hoch3“ 
aufgesetzt, in dessen Rahmen zunächst Mitarbeiter*innen von 13 städtischen und städtisch geför -
derten Kulturinstitutionen eine Weiterbildung zur Transformationsmanager*in absolvieren. Darüber 
hinaus werden für sechs städtische Kultureinrichtungen Klimabilanzen mit Maßnahmenkatalogen 
erstellt, die es maßgeblich gilt, durch das weitergebildete Personal in die Umsetzung zu bringen.
Der große Hebel „Klimaschutz im Alltag“ mit der Zielgruppe privater Haushalte wird im Rahmen 
der Dachkommunikation zur Klimaneutralität Kölns in Kooperation mit Multiplikator*innen bespielt. 
Die Logik der Multiakteurskooperation gilt analog für die Ausweitung der in diesem Aktionsplan dar-
gestellten Ansätze zur schulischen und außerschulischen Klima- und Nachhaltigkeitsbildung auf die 
Gesamtstadt. 
Die aktuell quantifizierbaren Gesamtkosten in Höhe von bis zu 12,1 Millionen Euro (Verwaltung) sind 
im Vergleich zu den anderen Handlungsfeldern gering, wenngleich diese Zahl nicht abschließend für 
die Gesamtheit der zukünftig umzusetzenden Maßnahmen steht. Grundsätzlich gilt jedoch, dass 
Studien auf eine im Verhältnis zu den vergleichsweise geringen Kosten relativ hohe indirekte Wir -
kung hindeuten. Dies ist insbesondere auf die zu erwartende, hohe Multiplikationswirkung zurück -
zuführen.

174Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
  
Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern  
Indirekter Einflussbereich 
1 Zero Waste 
Konzept 2023 - 2035 
• Konzept mit entwickelten Maßnahmen und 
Handlungsansätzen zur Vermeidung 
unnötiger Abfälle 
• Aufbau eines Zero Waste-Teams bzw. 
einer Zero Waste-Fachstelle als zentrale 
Anlaufstelle auf Seiten der Stadt Köln und 
der AWB GmbH 
• Einrichtung eines Zero Waste- Beirates 
Umsetzung des Maßnahmenkatalogs 
1) politische Beschlussfassung des Zero Waste 
Konzepts ist erfolgt 
2)  Siedlungsabfälle sind auf 15 % (403 kg pro 
Kopf und Jahr) reduziert und Restmüllmenge 
ist um 30 % (160 kg pro Kopf und Jahr) 
reduziert 
3) Siedlungsabfälle sind auf weniger als 380 
kg/(E*a) reduziert und Restmüllmenge ist auf 
weniger als 140 kg/(E*a) reduziert 
1) 2023 
 
2) 2035 
 
 
 
3) ab 
2035 
 
 
200.000 € 200.000 € 
  
2 Klimaschutzpreis 2024 
• Preis zur Förderung von Innovationen im 
Klimaschutz 
10.000 € Preisgeld 
1) Auszeichnung von drei (3) Preisträger*innen 
alle zwei Jahre 2024 10.000 € 60.000 €   
3 
Schulische 
Nachhaltigkeits-
bildung zu 
Ernährung, 
Konsum und 
klima-
schonendem 
Verhalten 
2023 - 2035 
• Systematische Förderung der Bildung für 
Nachhaltige Entwicklung sowie Information 
zu Angeboten, Programmen und Projekten 
von regionalen und überregionalen 
Akteur*innen zur Bildung für Nachhaltige 
Entwicklung 
• Vereinbarung von Nachhaltigkeitskriterien 
für Schulen im Sekundarstufe I mit 
gebundenen Ganztag zur Vergabe von 
Verpflegungsdienstleistung 
•  Verankerung von Vermeidung von 
Lebensmittelverschwendung und 
Nachhaltigkeitsbildung durch verschiedene 
Bildungsmaßnahmen im schulischen 
Handeln 
1) Veröffentlichu ng eines Verpflegungskonzeptes 
2)  Durchführung von Workshops 
3) Die Quote biologisch erzeugter Lebensmittel in 
der schulischen Verpflegung ist von 20% auf 
100% gesteigert 
1) 2023 
2) 2026 
3) 2035 
 
 
2.500 € 2.500 € 
  
1 
2 
3

175Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Indirekter Einflussbereich 
4 
Außerschulische 
Nachhaltigkeits-
bildung zu 
Ernährung, 
Konsum und 
klima-
schonendem 
Verhalten 
2023 - 2025 
• Qualifizierung und Aktivierung von Kinder 
und Jugendliche zum klimaschonenden 
Handeln 
•  Projekt „klimagerechte / klimasensible 
Ernährung“  
• Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte 
im Bereich Ökologische Bildung 
• Aufnahme des Themas 
Klimawandelanpassung in die Spielplatz-
Bedarfsplanung 
1)  die etablierten Nachhaltigkeitsk riterien in allen 
Belieferungssystemen der Mittagsverpflegung 
zu 100% implementiert 
2)  Qualitätskriterien und Nachhaltigkeitsaspekte 
sind für zukünftige Vergabeverfahren 
quantifiziert 
3) Bedarfsorientierte Erweiterung um 2 bis 4 
weitere Fortbildungsangebote im Bereich 
Ökologische Bildung 
4) Erhalt und Weiterentwicklung der 
Außerschulischen Lernorte und der 
Angebotsvielfalt entlang der Bildungskette 
(Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren) 
1) 2024 
 
 
2), 3)  
    2025 
 
 
 
 
4) 2035ff 
 
 
 
11,42948 
Mio. € 
11,42948 
Mio. € 
  
5 
Außerschulischer 
Lernort 
Gartenlabor 
Museum 
Schnütgen 
2024 - 2026 
• Garten und Gartenzimmer zu einem 
außerschulischen Lernort zur 
Nachhaltigkeits- und Umweltbildung sowohl 
für Schülerinnen und Schüler 
1) ein (1) außerschulischer Lernort ist in Betrieb 
genommen 
2024 - 
2026 11.000 € 20.000 € 
  
Direkter Einflussbereich 
Einflussbereich 6 
Aufstellung von 
Klimabilanzen 
und 
Weiterbildung zu 
Transformations-
managern in der 
Kulturszene - 
Programm  
„Köln hoch3“ 
2024 
• Ausbildung von 
Transformationsmanager*innen mit dem 
Ziel: 
▪ Handlungswissen vermitteln, wie 
Kulturstätten und Medienproduktionen 
den Weg zu mehr Nachhaltigkeit 
beschreiten können.  
▪ Vernetzung von Akteur*innen 
untereinander und mit Expert*innen. 
• Erstellung einer Treibhausgasbilanz der 
teilnehmenden Einrichtungen 
• Entwicklung von Umsetzungsmaßnahmen 
1) Mitarbeiter*innen von 13 städtischen und 
städtisch geförderten Kulturinstitutionen haben 
die Weiterbildung zur 
Transformationsmanager*in absolviert 
2) Für sechs (6) städtische Kulturinstitutionen ist 
je eine Klimabilanz erstellt 
2024 170.000 € 170.000 €   
        
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6 
4 
5

176Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Summe 11.822.980 
€ 
12.123.980 
€ 0 € 0 € 
 
Tabelle 5 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern  
 Legende 
*) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen 
**) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen 
***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) 
****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen 
*****) • rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar  
Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten 
******) • Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) 
Rahmenbedingungen: 
• aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung 
(Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur 
reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: 
Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, 
Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) 
*******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. 
 ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das  Kölner Stadtgebiet. 
 Tabelle 5 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern

177Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Kernpunkte
• Konzept mit entwickelten Maßnah -
men und Handlungsansätzen zur Ver -
meidung unnötiger Abfälle
• Aufbau eines Zero Waste-Teams bzw. 
einer Zero Waste-Fachstelle als zent- 
rale Anlaufstelle auf Seiten der Stadt 
Köln und der AWB GmbH
• Einrichtung eines Zero Waste-Beirates
• Umsetzung des Maßnahmenkatalogs
Erwartetes Einsparpotenzial
64.000 t/a CO2eq
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
200.000 €
Zero Waste Konzept
Da wollen wir hin
Zero Waste bedeutet nicht „kein Abfall“ , sondern 
die Vermeidung unnötiger Abfälle. Es geht um eine 
Handlungsweise, durch die in sämtlichen Berei -
chen des Lebens spürbar weniger Abfälle anfallen 
sollen und durch die das Recycling gestärkt wer -
den soll. Abfallvermeidung und Recycling tragen 
zum Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschutz bei. 
Das Zero Waste Konzept soll eine Bewegung für 
mehr Abfallvermeidung in der Stadtgesellschaft 
auslösen und den Auftakt für einen dauerhaft an -
gelegten Prozess und Dialog sein.
Das setzen wir bereits um
Die entwickelten Maßnahmen und Handlungsan -
sätze des Konzepts verstehen sich als Rahmen 
und Kontur für ein erstes Handlungsprogramm 
von und für Köln, das laufend weiterentwickelt 
und konkretisiert wird. Es besteht aus sofort um -
setzbaren sowie mittel- und langfristig angelegten 
Handlungsansätzen. Die Umsetzung bzw. weitere 
Konkretisierung und Ausgestaltung der Maßnah -
men bildet die Grundlage, die Ziele des Konzepts 
zu erreichen. 
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Dem Zero Waste Konzept der Stadt Köln ist im An-
hang 2 eine Tabelle mit bestehenden Zero Waste-
Aktivitäten in Köln, unter anderem auch von der 
Stadtverwaltung Köln, beigefügt. Diese Tabelle be-
inhaltet bereits bestehende Zero Waste-Aktivitäten 
in Köln, welche von unterschiedlichen Initiator*in -
nen angestoßen und umgesetzt werden. Diese 
Tabelle ist nicht als vollständige, sondern lebende 
Übersicht zu verstehen, welche stetig weiterent -
wickelt wird. Die Verwaltung der Stadt Köln ist mit 
mehreren Maßnahmen vertreten und bereits aktiv.
Quelle: Pixabay/RikaC

178Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Zielsetzung 2023/24
• Beschlussfassung des Rates der Stadt 
Köln
• Aufbau eines Zero Waste-Teams bzw. 
einer Zero Waste-Fachstelle als zent -
rale Anlaufstelle auf Seiten der Stadt 
Köln und der AWB GmbH
• Einrichtung eines Zero Waste-Beirates
• Umsetzung erster Maßnahmen
• Sensibilisierung der Kölner*innen 
durch Zero Waste-Veranstaltungen 
und Aktionen
Ausblick ab 2025
• Umsetzung des Maßnahmenkatalogs
• jährlicher Bericht über den Umset -
zungsstand des Konzepts
• regelmäßige Beteiligung der Öffent -
lichkeit
• bis 2035: Siedlungsabfälle um 15  % 
(403 kg pro Kopf und Jahr) reduzieren 
und Restmüllmenge um 30 % (160 kg 
pro Kopf und Jahr) reduzieren
• nach 2035: Siedlungsabfälle sollen 
langfristig auf weniger als 380 kg/(E*a) 
und Restmüllmenge soll langfristig auf 
weniger als 140 kg/(E*a) reduziert wer-
den
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 5.1 .3. Klimaschonendes und 
nachhaltiges Verhalten in die breite An -
wendung bringen
Das brauchen wir
Das Handlungsprogramm des Zero Waste Kon -
zepts setzt auf verbindliche Handlungsbeiträge der 
Verwaltung, der kommunalen Beteiligungsunter -
nehmen sowie auf die verantwortliche Mitwirkung 
von Akteuren aus der weiteren Stadtgesellschaft.

179Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Kernpunkte
• Preis zur Förderung von Innovationen 
im Klimaschutz
• 10.000 € Preisgeld
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifzierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
10.000 € Preisgeld, über politischen 
Verwendungsnachweis bereitgestellt
• Ggf. Kosten für begleitende Kommuni-
kationsmaßnahmen
Da wollen wir hin
Mit dem Klimaschutzpreis wird im zweijährlichen 
Turnus eine Auszeichnung für Kölner Projekte, In -
itiativen und Ideen von Schulen/Kindergärten und 
gemeinnützigen Unternehmen, Genossenschaf -
ten, Vereinen und Initiativen etabliert, die zur Ver -
meidung/Reduktion von Treibhausgasen beitragen 
und damit auf die Kölner Klimaschutzziele einzah -
len. Der Preis will Innovationen im Klimaschutz för-
dern.
Das setzen wir bereits um
Der Klimaschutzpreis soll in Anlehnung an den eta-
blierten Umweltschutzpreis realisiert werden. Die 
den Klimaschutz betreffenden Themen sollen aus 
dem Umweltschutzpreis herausgelöst werden. 
Dazu wird beim 2024 regulär stattfindenden Um -
weltschutzpreis zunächst eine Sonderprämierung 
Klimaschutz ergänzt. Im Folgejahr wird der Klima -
schutzpreis als eigenständige Verleihung etabliert.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Mit der Integration in den Umweltschutzpreis wer-
den dessen Mechanismen auch für die Sonderprä-
mierung Klimaschutz genutzt und Erfahrungswerte 
für die eigenständige Umsetzung im Folgejahr ge -
sammelt. Die Jury besteht aus Verwaltung, Politik 
und Zivilgesellschaft. Insgesamt sollen 10.000 € 
an die Preisträger*innen des Sonderpreises Klima-
schutz vergeben werden.
Das brauchen wir
Für die Realisation stimmen sich die Organisa -
tor*innen des Umweltschutzpreises und des Son -
derpreises Klimaschutz verwaltungsintern eng ab. 
Darüber hinaus sind begleitende Kommunikations-
maßnahmen entlang aller Realisationsschritte nö -
tig, um den Sonderpreis Klimaschutz bekannt zu 
machen.
Klimaschutzpreis 
Quelle: Pixabay/ TeroVesakainen

180Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Zielsetzung 2023/24
• Erstmalige Umsetzung des Klima- 
schutzpreises integriert in den Um -
weltschutzpreis
Ausblick ab 2025
• Regelmäßige Durchführung des Klima-
schutzpreises im zweijährlichen Turnus 
im Wechsel zum Umweltschutzpreis
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 5.1 .3. Klimaschonendes und 
nachhaltiges Verhalten in die breite An -
wendung bringen

181Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Kernpunkte
• Systematische Förderung der Bildung 
für Nachhaltige Entwicklung sowie 
Information zu Angeboten, Program -
men und Projekten von regionalen und 
überregionalen Akteur*innen zur Bil -
dung für Nachhaltige Entwicklung
• Vereinbarung von Nachhaltigkeitskri -
terien für Schulen im Sekundarstufe I 
mit gebundenen Ganztag zur Vergabe 
von Verpflegungsdienstleistung
• Verankerung von Vermeidung von Le -
bensmittelverschwendung und Nach -
haltigkeitsbildung durch verschiedene 
Bildungsmaßnahmen im schulischen 
Handeln
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifzierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Referenten 500 €, Raummiete 2.000 €
Da wollen wir hin
Die Anlagen für individuelle klimaschonende Kon -
sum- und Verhaltensentscheidungen werden be -
reits in jungen Jahren gelegt. Mit der schulischen 
Nachhaltigkeitsbildung werden Aspekte der Nach -
haltigkeitsbildung im schulischen Handeln veran -
kert.
Das setzen wir bereits um
Projekt des Bundesministeriums für Bildung und 
Forschung: „Modellkommune BiNaKom - Köln bil -
det nachhaltig“ 
Das Projekt fördert systematisch die Bildung für 
Nachhaltige Entwicklung (BNE) als verbindliches 
Bildungskonzept in den Institutionen entlang der 
Bildungskette. Die ersten Maßnahmen waren die 
Bildungskonferenz am 14.03.2023 sowie die Aktu-
alisierung des städtischen Internetauftritts. In der 
Bildungskonferenz kamen unter der Überschrift 
„Köln bildet nachhaltig – Nachhaltigkeit gemein -
sam gestalten!“ die verantwortlichen Bildungsak -
teur*innen aus Köln zusammen, um gemeinsam 
Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von 
BNE in den herausgeforderten Sozialräumen zu 
entwickeln.
Durch die Aktualisierung des städtischen Inter -
netauftritts werden fortlaufend aktuelle Informa -
tionen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung 
zusammengefasst: Grundsätzliche Hintergrund -
informationen werden für Bürger*innen und für 
Multiplikator*innen aufbereitet und die Angebote, 
Programme und Projekte der regionalen und über -
regionalen BNE Akteur*innen werden zusammen -
gestellt. So werden z.B. nähere Informationen zum 
Landesprogramm „Schule der Zukunft“ zur Ver -
fügung gestellt. Dies unterstützt Schulen dabei, 
Schulische Nachhaltigkeitsbildung 
zu Ernährung, Konsum und 
klimaschonendem Verhalten 
Quelle: marekuliasz/Shutterstock.com

182Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Bildung für nachhaltige Entwicklung zum Bestand-
teil ihrer Unterrichts- und Schulentwicklung zu ma-
chen. Weitere Informationen: www.stadt-koeln.de/
bne
Förderprogramm Umweltbildung:
Finanzielle Unterstützung von Kölner Umweltbild -
ner*innen für die Umsetzung vielfältiger Maßnah-
men, Aktionen, Veranstaltungen und Programmen 
zur Steigerung der Sensibilisierung für Umwelt, 
Nachhaltigkeit, Natur, Ernährung, Ressourcen -
schutz und der Weiterentwicklung von BNE in 
Köln. Siehe hierzu 
https://www.stadt-koeln.de/
leben-in-koeln/klima-umwelt-tiere/umweltbildung/
foerderprogramm-umweltbildung
Netzwerk zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung 
Köln:
Das Netzwerk verbindet alle aktiven Umweltbild -
ner*innen in Köln, schafft Wissenstransfer sowie 
Synergien und stärkt den gemeinsamen Auftritt für 
mehr BNE entlang der Bildungskette in Köln. Dazu 
gehören regelmäßige Netzwerktreffen, gemein -
same Veranstaltungen und Aktionen. Siehe hierzu  
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/klima-
umwelt-tiere/umweltbildung/bildung-fuer-nachhal -
tige-entwicklung-bne
Verankerung von Nachhaltigkeitskriterien für die 
Beschaffung, Nachhaltigkeitskriterien verbindlich 
umsetzen
In der Dienstleistungskonzession für Schulen mit 
Sekundarstufe I mit gebundenem Ganztag zur 
Vergabe von Verpflegungsdienstleistung sind die 
„DGE-Empfehlungen für die Verpflegung in Schu -
len“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung 
e.V . (DGE) verbindlich vereinbart sowie 20 % biolo-
gisch erzeugte Lebensmittel. Die Schulen können 
individuell eine höhere Bio-Quote in den Unterla -
gen fordern. Zudem sollen saisonale Lebensmittel 
berücksichtigt werden. Dies erhöht beispielsweise 
die Wahrscheinlichkeit, dass frische Nahrungsmit -
tel verarbeitet werden und kann die CO2-Bilanz des 
Transports der Nahrungsmittel verbessern. Zudem 
kann die Saisonalität die Wahrscheinlichkeit erhö -
hen, dass regionale Lebensmittel verwendet wer -
den. Darüber hinaus darf grundsätzlich kein Ein -
weggeschirr, Einweggläser, oder Einwegbesteck 
verwendet werden. Auf überflüssige Verpackung 
und Getränkeeinwegverpackung ist zu verzichten. 
Das Standardangebot von Lebensmitteln (z. B. 
Senf, Ketchup, Salatmarinade usw.) wird zur Ab -
fallvermeidung nicht in Portionsverpackungen an -
geboten. Sofern Kunststoffmehrweggeschirr zum 
Einsatz kommt, muss dieses aus hochwertigem 
umweltfreundlichem Kunststoff, z. B. Polypropy -
len, Polycarbonat gefertigt sein. Zur Abfallverwer -
tung werden Speiseabfälle, Fette und Öle, Altglas, 
Pappe, Papier und Leichtverpackungen getrennt 
gesammelt und entsorgt.
Die Erhöhung der Bio-Quote und die Einführung 
von weiteren Nachhaltigkeitskriterien wird regel -
mäßig geprüft. 
In der Kooperationsvereinbarung für den Primar -
bereich mit offenem Ganztag sind die „DGE-Emp -
fehlungen für die Verpflegung in Schulen“ der 
Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V . (DGE) 
ebenso verbindlich vereinbart. Durch diese Emp -
fehlungen wird das Angebot von Fleisch auf ein -
mal die Woche reduziert. Für weitere Nachhaltig -
keitskriterien in der Kooperationsvereinbarung für 
den Primarbereich mit offenem Ganztag sowie der 
Kooperationsvereinbarung an den Schulen mit Se -
kundarstufe I werden die Erfahrungswerte aus der 
Dienstleistungskonzession evaluiert und geprüft.
Zudem wird das System zur Qualitätssicherung 
weiterentwickelt. Dies überprüft die Einhaltung der 
Vertragsunterlagen der Dienstleistungskonzession. 
Nach erfolgreicher Umsetzung wird die Umset -
zung auf die Kooperationsvereinbarung geprüft.
Lebensmittelverschwendung, Nachhaltigkeitsbil -
dung
Die Themen Lebensmittelverschwendung und 
Nachhaltigkeitsbildung werden durch verschie -
dene Bildungsmaßnahmen verankert. Zum einen 
steht den Schulen zum Thema Ernährung und 
Nachhaltigkeit eine „Sammlung von Projekten und 
Aktivitäten zum Thema Ernährung“ zur Verfügung. 
Einschlägige Bildungsangebote vom Bundeszen -

183Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Zielsetzung 2023/24
• Veröffentlichung eines Verpflegungs -
konzeptes
Ausblick ab 2025
• 2026: Durchführung von Workshops
• 2035: Die Quote biologisch erzeugter 
Lebensmittel in der schulischen Ver -
pflegung ist von 20 % auf 100 % ge -
steigert
Bezug zum Fachgutachten
5.2.1 .1 . Schulische Nachhaltigkeitsbil -
dung zu Ernährung, Konsum und klima -
schonendem Verhalten
trum für Ernährung und der Verbraucherzentrale 
NRW wurden dort aufgelistet sowie durch weitere 
Materialien der didacta 2022 ergänzt. Zum anderen 
sind Infoveranstaltungen und ein Leitfaden Schul -
verpflegung in Planung. Dort werden Strategien zur 
Reduzierung der Mehrkosten von Nachhaltigkeits -
kriterien thematisiert. An vielen Schulen wird die 
Reduzierung von Lebensmittelverschwendung be-
rücksichtigt und im pädagogischen Verpflegungs -
konzept thematisiert. Die Schüler*innen werden 
durch eine Probierportion zum Probieren ermutigt 
und können sich einen Nachschlag nehmen. Durch 
ein Muster für ein Verpflegungskonzept sollen wei-
tere Schulen angeregt werden, diesem Beispiel zu 
folgen. 
Weitere Maßnahmen und Unterstützungsbedarfe 
werden analysiert. Die bestehenden Maßnahmen 
werden stetig überprüft, evaluiert und weiterent -
wickelt. 
Förderprogramm Umweltbildung
Finanzielle Unterstützung von Kölner Umweltbild -
ner*innen für die Umsetzung vielfältiger Maßnah -
men, Aktionen, Veranstaltungen und Programmen 
zur Steigerung der Sensibilisierung für Umwelt, 
Nachhaltigkeit, Natur, Ernährung, Ressourcen -
schutz und der Weiterentwicklung von BNE in Köln.
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/klima-
umwelt-tiere/umweltbildung/foerderprogramm-
umweltbildung
Netzwerk zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung 
Köln
Das Netzwerk verbindet alle aktiven Umweltbild -
ner*innen in Köln, schafft Wissenstransfer sowie 
Synergien und stärkt den gemeinsamen Auftritt für 
mehr BNE entlang der Bildungskette in Köln. Dazu 
gehören regelmäßige Netzwerktreffen, gemeinsa-
me Veranstaltungen und Aktionen.
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/klima-
umwelt-tiere/umweltbildung/bildung-fuer-nachhal -
tige-entwicklung-bne 
Das brauchen wir
Die Handlungsempfehlungen der Bildungskonfe -
renz werden im Lenkungskreis des Regionalen Bil-
dungsnetzwerks konkretisiert. Erste Maßnahmen 
werden in 2024 umgesetzt.
Eine Erhöhung der Bio-Quote und weitere Nach -
haltigkeitskriterien steigern den Essenspreis. Eine 
finanzielle Entlastung der Eltern beim Essens -
preis ist somit dringend erforderlich. Während 
bei 20 % biologisch erzeugten Lebensmitteln mit 
einer Preissteigerung von 4-8 % zu rechnen ist, ist 
eine 100%ige Bio-Quote mit einer Steigerung von 
82-85 % verbunden (Quelle: KUPS Studie, 
https://
www.dge.de/dge/projekte/studie-zu-kosten-preis -
strukturen-in-schulverpflegung/). Auch die Stadt 
Köln muss dementsprechend entlastet werden. 
Die Kosten für das Mittagessen von Kindern, deren 
Eltern Sozialleistungen beziehen, übernimmt über 
„Bildung und Teilhabe“ das Sozialamt.

184Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Kernpunkte
• Qualifizierung und Aktivierung von 
Kindern und Jugendlichen zum klima -
schonenden Handeln
• Projekt „klimagerechte / klimasensible 
Ernährung“ 
• Fortbildungen für pädagogische Fach -
kräfte im Bereich Ökologische Bildung
• Aufnahme des Themas Klimawandel -
anpassung in die Spielplatz-Bedarfs -
planung
Erwartetes Einsparpotenzial
derzeit nicht quantifizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
bis 2024: ca. 11 .429.480 € (Schätzung)
bis 2025: > 11 .429.480 €
Durch das neue Vergabeverfahren (Start 
2024) werden aufgrund kontinuierlicher 
Preissteigerungen höhere Kosten aufge -
zeigt werden.
bis 2025: 6.000 € bis 12.000 € 
Für 2 bis 4 weitere Fortbildungsangebote 
im Bereich Ökologische Bildung
fortlaufend: Ansatz Umweltbildungskon -
zept gesamt 215.000  €; Umweltbildung 
gesamt 15.000 €
Da wollen wir hin
Das Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zum klima-
schonenden Handeln zu aktivieren und zu qualifi -
zieren. Ein Grundprinzip der Projekte besteht dar -
in, den Kindern und Jugendlichen eine Raum zum 
Testen und Ausprobieren von klimaschonenden 
Verhaltensweisen zu verschaffen, um so klima -
schonende Verhaltensroutinen im Alltag dauerhaft 
zu verankern. Die Projekte zielen darauf ab, die 
Selbstwirksamkeit bei der Realisierung klimascho-
nender Verhaltensweisen zu fördern. 
Das Projekt „klimagerechte / klimasensible Er -
nährung“ zielt darauf ab, die Lebensmittelver -
schwendung in der Außer-Haus-Verpflegung, ins -
besondere in den Einrichtungen der städtischen 
Gemeinschaftsverpflegung, zu reduzieren. Ziel 
ist es, die Quote der Ausgabe- und Tellerreste in 
den städtischen Gemeinschaftsverpflegungen bis 
2030 signifikant zu reduzieren. Im Rahmen des 
Projektes werden für Kinder und Jugendliche ge -
zielte Angebote entwickelt und umgesetzt, die zu 
einem klimafreundlichen Verhalten im Bereich Er -
nährung aktivieren.
Das setzen wir bereits um
1 . Nachhaltigkeit beim Kita-Mittagessen:
a. Reduktion des Wegschmisses von übrigen 
Lebensmitteln
Außerschulische 
Nachhaltigkeitsbildung zu Ernährung, 
Konsum und klimaschonendem 
Verhalten 
Quelle: Pixabay/uroburos

185Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
b. Reduktion des Angebots von Fleisch auf ein -
mal die Woche
c. Kein Palmöl in den Speisen
d. Nachhaltigkeit in der Ausschreibung beach -
ten:
i. Fair Trade
ii. Nachhaltiger Transport (zum Teil durch Liefe-
rung per E-Auto)
iii. Saisonale Angebote
2. Klimaschutzaufklärung
a. Ökologisches-Fortbildungsangebot
b. Für Mitarbeitende
c. Angebote für Kinder:
i. Ökologische Angebote
ii. Haus der kleinen Forscher
iii. Waldtage
iv. Hochbeete / Kräuterbete
v. Urban Gardening
d. Aufklärung in benachteiligten Stadtteilen
i. Aktionen wie Brotdosen-Geschenk für Kin -
der
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte im 
Bereich Ökologische Bildung: Umweltpädagogik, 
nachhaltige Entwicklung.
Diese Fortbildungen werden im Fortbildungspro -
gramm des Amtes für Kinder, Jugend und Familie 
für pädagogische Fachkräfte in städtischen Kitas 
angeboten. Die Fortbildungsinhalte werden in der 
Kita mit Kindern thematisiert und können so indi -
rekt zu einem veränderten Verhalten in den Fami -
lien zum Klimaschutz führen.
klimagerechte / klimasensible Ernährung
Kinder und Jugendliche sollen sensibilisiert wer -
den, dass Lebensmittel eine nicht unerhebliche 
Auswirkung auf das Klima haben.
Aufnahme des Themas Klimawandelanpassung in 
die Spielplatz-Bedarfsplanung
Die Spielplatz-Bedarfsplanung wird alle 5 Jahre 
fortgeschrieben und thematisch an neue Heraus -
forderungen angepasst, ein Element zur Berück -
sichtigung der Aspekte des Klimawandels wird in 
der Neufassung ergänzt. 
Betrieb und Weiterentwicklung der städtischen 
Freiluft- und Gartenschule (Freiluga)
Neben der Freiluga gibt es in Köln weitere Außer -
schulische Lernorte zur Nachhaltigkeits- und Um -
weltbildung für Schulen, Kindergärten und weitere 
pädagogische Einrichtungen:
• Grüne Schule Flora im Botanischen Garten
• Modularer Modellgarten der Universität zu Köln, 
MoMo
• Naturerlebnisgarten Köln-Klettenberg
• Nischenwelt e. V .
• Querwaldein e. V .
• RheinEnergie zum Anfassen - Heizkraftwerk 
Merkenich
• Rundgang mit Besichtigung der Restmüllver -
brennungsanlage
• Sauberkeit in Köln - Angebote für Tageseinrich -
tungen und Schulen
• Tante Olga - Kölns 1 . Unverpackt Laden
• Umweltbildungszentrum Heideportal Gut Lei -
denhausen e. V .
• UnserWaldKlima - MINT -Bildungsprojekt der 
Universität zu Köln
• VHS-Biogarten Thurner Hof
• Waldschule Köln
• Wasserschule Köln - mit den Außerschulischen 
Lernorten Villa Öki und Wasserwerke Köln
• Wissensgarten
• WissenschaftsScheune
• Zooschule
Siehe auch hierzu: https://www.stadt-koeln.de/
leben-in-koeln/klima-umwelt-tiere/umweltbildung/
umweltpaedagogische-lernorte-und-einrichtungen-
koeln

186Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Die Stadt Köln liefert mit seinen vielfältigen Außer-
schulischen Lernorten diverse Möglichkeiten, den 
Umgang mit Umwelt- und Klimaschutz, Ernährung, 
Natur- und Artenschutz und Ressourcenschutz zu 
erfahren und zu erleben. Neben vielen dezentralen 
Orten ist darüber hinaus das Umweltbildungszen -
trum der Stadt Köln auf dem Gut Leidenhausen 
angesiedelt. Es ist wichtiger Ansprechpartner in 
allen Fragen zu BNE und Nachhaltigkeit und bietet 
ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Es bildet 
einen zentralen Ort inmitten der Natur, umgeben 
vom Königsforst und der angrenzenden Wahner 
Heide, dem zweitgrößten und artenreichsten Na -
turschutzgebiet Nordrhein-Westfalens.
https://www.gut-leidenhausen.de/vereine/umwelt-
bildungszentrum-heideportal-gut-leidenhausen-e-v/ 
Das brauchen wir
Zum Ausbau der beschriebenen Angebote und 
Maßnahmen im Bereich Fortbildung benötigen wir 
eine Erhöhung der finanziellen Mittel. Um das Kli -
maziel 2030 im Bereich der kindlichen Außer-Haus-
Verpflegung zu erreichen, ist eine Erhöhung des 
Mittagessensentgelts sowie eine Erhöhung des 
Lebensmitteletats der Kindertageseinrichtungen 
notwendig.
Zielsetzung 2023/24
• Umsetzung der geforderten Nachhal -
tigkeitskriterien in allen Belieferungs -
systemen der Mittagsverpflegung
• Fortführung der Fortbildungsveran -
staltungen im Bereich Ökologische 
Bildung: Umweltpädagogik, naturwis -
senschaftlich-technische Bildung und 
ökologische/nachhaltige Ernährungs -
bildung
• die etablierten Nachhaltigkeitskriterien 
in allen Belieferungssystemen der Mit-
tagsverpflegung zu 100 % implemen -
tiert
Ausblick ab 2025
• Einfordern einer anteiligen Erhöhung 
bestehender Nachhaltigkeitskriterien 
(beispielsweise prozentualer Bio-An -
teil) und ökologischer Aspekte (bei -
spielsweise vermehrter Einsatz von 
E-Autos) in zukünftigen Vergabever -
fahren
• Kontinuierliche Erweiterung des Fort -
bildungsangebotes Bereich Ökolo -
gische Bildung: Umweltpädagogik, 
naturwissenschaftlich-technische Bil -
dung und ökologische/nachhaltige Er -
nährungsbildung
• bis 2025: Qualitätskriterien und Nach -
haltigkeitsaspekte sind für zukünftige 
Vergabeverfahren quantifiziert
• bis 2025: Bedarfsorientierte Erweite -
rung um 2 bis 4 weitere Fortbildungs -
angebote im Bereich Ökologische Bil -
dung
• fortlaufend: Erhalt und Weiterentwick-
lung der Außerschulischen Lernorte 
und der Angebotsvielfalt entlang der 
Bildungskette (Kinder, Jugendliche, Er-
wachsene, Senioren)
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 5.2.1 . Erfahrungs- und pro -
zessbasierte Ernährungs- und Umweltbil-
dung für Klimaschutz und Nachhaltigleit

187Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Kernpunkte
• Garten und Gartenzimmer zu einem 
außerschulischen Lernort zur Nachhal-
tigkeits- und Umweltbildung sowohl 
für Schülerinnen und Schüler
Erwartetes Einsparpotenzial
Keine direkte Einsparung
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
20.000 €
Da wollen wir hin
Das in der Nähe des Neumarkts gelegene Mu -
seum Schnütgen verfügt über einen sicheren, ab -
geschlossenen Garten und einen stimmungsvollen 
Bibliotheksraum, das Gartenzimmer, der sich zwi -
schen dem Garten und der Sammlungsausstellung 
des Museums befindet. 2024/2025 sollen Garten 
und Gartenzimmer zu einem außerschulischen 
Lernort zur Nachhaltigkeits- und Umweltbildung 
sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch in 
Orte mit besonderer Aufenthaltsqualität für ein 
interessiertes Publikum und besondere Veranstal -
tungen verwandelt werden, um sich in das Port -
folio bestehender außerschulischer Lernorte und 
-angebote einzureihen (vgl. Steckbrief ). 
Das Besondere an diesem Projekt besteht in der 
Kombination von aktueller schulischer und kulturel-
ler Bildung zu Themen von Ökologie und Nachhal -
tigkeit mit der nur im Kontext des Museums mög-
lichen Erfahrung, wie diese Themen in Kunst und 
Kultur des Mittelalters behandelt wurden (z.B. in 
Landwirtschaft, Weinbau Klostergärten, Nah- und 
Fernhandel – gespiegelt in alten Handschriften, 
Buchmalerei, Glasmalerei, Skulptur und Textil -
kunst).
Das setzen wir bereits um
Die Anlage des Gartens enthält Ideen eines mittel-
alterlichen Klostergartens, ist aber inhaltlich nicht 
erschlossen. Das Gartenzimmer eignet sich für 
Kurse und Vorträge und enthält in den Bibliotheks-
schränken auch eine Sammlung von hochwertigen 
Nachdrucken mittelalterlicher Bücher, auch zu The-
men wie der Natur im Lauf der Jahreszeiten und 
der Symbolik von Pflanzen und Tieren. Am Museum 
Schnütgen wurde für 2023/24 ein mit Drittmitteln 
des Landes NRW finanziertes wissenschaftliches 
Forschungsvolontariat „Bildung und Vermittlung“ 
eingerichtet. Dabei spielen Garten und Gartenzim -
mer eine besondere Rolle. Erste Konzeptideen lie-
gen schon vor.
Außerschulischer Lernort Gartenlabor 
Museum Schnütgen
Quelle: Pixabay/Counselling

188Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Zielsetzung 2023/24
• Schaffung eines außerschulischen 
Lernortes
Ausblick ab 2025
---
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 5.2.1 . Erfahrungs- und pro -
zessbasierte Ernährungs- und Umweltbil-
dung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Das brauchen wir
Kooperationsprojekte müssen in Zusammenarbeit 
von Schulen, Museum und Museumsdienst aus -
gehend von den schulischen Lehrplänen und der 
Einmaligkeit des Museumsgartens mit Museums -
sammlung aufgebaut und in eine kontinuierliche 
Struktur gebracht werden.
Der Garten bedarf einer gärtnerischen und bau -
lichen Überarbeitung, um schulische und außer -
schulische Angebote (u.a. eigenes Anlegen von 
Beeten/Hochbeeten, Umgang mit Heilkräutern 
und Pflege der Pflanzen) über einen artgerechten 
und ressourcensparenden Umgang mit Natur, Gar-
ten- und Landwirtschaft zu ermöglichen.
Das Gartenzimmer bedarf einer kindgerechten 
Überarbeitung in Gestaltung und Ausstattung, ba -
sierend auf den inhaltlichen Vermittlungskonzep -
ten.
Die Vermittlungskonzepte zu den ökologischen 
Themen sollen mit dem Vermittlungskonzept der 
Museumssammlung verzahnt werden.
Nötig sind projektgebundene finanzielle Mittel und 
personelle Ressourcen – in der Kombination städti-
scher Haushaltsmittel mit Fördermitteln.

189Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
Kernpunkte
• Ausbildung von Transformationsmana-
ger*innen mit dem Ziel:
• Handlungswissen vermitteln, wie 
Kulturstätten und Medienproduktio -
nen den Weg zu mehr Nachhaltigkeit 
beschreiten können 
• Vernetzung von Akteur*innen unter-
einander und mit Expert*innen
• Erstellung einer Treibhausgasbilanz der 
teilnehmenden Einrichtungen
• Entwicklung von Umsetzungsmaßnah-
men
Erwartetes Einsparpotenzial
2.595 t/a CO2eq
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
170.000 €
Da wollen wir hin
Bei der notwendigen Transformation zu einer kli -
magerechten Gesellschaft spielt der Kultur- und 
Mediensektor eine entscheidende Rolle. Um je -
doch diese Rolle auszufüllen, gibt es den Bedarf 
nach Expert*innen, die beratend bei Kultur- und 
Medienproduktionen mitwirken. Das Aktionsnetz -
werk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien hat ein 
Weiterbildungsangebot geschaffen, um motivierte 
Akteur*innen dabei zu unterstützen, diese trans -
formative Rolle anzunehmen und auszufüllen. Ziel 
des Angebots ist es, Handlungswissen zu vermit -
teln, wie Kulturstätten und Medienproduktionen 
den Weg zu mehr Nachhaltigkeit beschreiten kön -
nen. Neben der Wissensvermittlung dient das An -
gebot der weiteren Vernetzung von Akteur*innen 
untereinander und mit Expert*innen. 
Absolvent*innen werden dadurch in die Lage ver -
setzt, mit ihrem Wissen als Transformationsmana-
ger*innen und Nachhaltigkeitsbotschafter*innen 
Prozesse und Projekte in Institutionen anzustoßen 
und durchzuführen, die Vorbildcharakter für die 
Branche und darüber hinaus für eine klimagerechte 
Gesellschaft haben.
Das Vorhaben umfasst darüber hinaus auch die 
Aufstellung einer Treibhausgasbilanz der teilneh -
menden Einrichtungen sowie die Entwicklung von 
Umsetzungsmaßnahmen, die sodann maßgeblich 
durch das weitergebildete Personal in die Umset -
zung gebracht werden soll:
Das Sammeln und Verstehen von Kernindikato -
ren und Emissionsquellendaten für eine CO 2-Bi-
lanz sind wichtige erste Schritte in Richtung einer 
strategischen Auseinandersetzung mit der großen 
Herausforderung der Nachhaltigkeit. Die dringend 
benötigten Reduktionsanstrengungen werden nur 
in dem Umfang zum Erfolg führen können, in dem 
die Kulturinstitutionen beginnen zu verstehen, wo 
ihre größten Emissionsquellen aber auch Möglich -
Aufstellung von Klimabilanzen 
und Weiterbildung zu 
Transformationsmanagern in der 
Kulturszene - Programm 
„Köln hoch3“ 
Quelle: Stadt Köln

190Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
keiten zur Umsetzung von Reduktionsmaßnahmen 
liegen. Wichtig hierbei ist auch der Austausch 
untereinander. 
Der deutsche CO2-Rechner 
Der CO 2-Rechner basiert auf dem Creative Green 
Tool von Julie’s Bicycle und wurde vom Aktions -
netzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien mit 
Hilfe der EON-Stiftung und der EnergieAgentur.
NRW adaptiert und übersetzt. In Deutschland ent -
standen mit dem Tool mehr als 260 Klimabilanzen 
für alle Teilbereiche der Kultur von groß bis klein, 
von kommerziell bis gefördert, von Hochkultur bis 
Pop, immer in enger Zusammenarbeit mit den Ak-
teur*innen.
Das setzen wir bereits um
Die Vergabe des extern begleitenden Dienstleis -
ters, der die Weiterbildung durchführen sowie die 
Treibhausgasbilanzierung und Maßnahmenent -
wicklung der teilnehmenden Kulturinstitutionen 
aufstellen wird, ist abgeschlossen.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die Verwaltung hat das Projekt bereits gestartet. 
Mitarbeiter*innen folgender Institutionen werden 
an dem Weiterbildungsangebot teilnehmen: 
1 .   Museum Ludwig
2.   Philharmonie
3.   Kunst und Museumsbibliothek
4.   Historisches Archiv
5.   Museumsdienst
6.   Wallraf Richartz Museum
7.   Museum Schnütgen
8.   Stadtbibliothek
9.   Bühnen 
10. Römisch Germanisches Museum
11 .  Museum für Ostasiatische Kunst
12. NS Dokumentationszentrum
13. Stadtmuseum
Eine Klimabilanz wird erstellt für nachfolgende In -
stitutionen: 
1 .   Philharmonie
2.   Historisches Archiv
3.   Wallraf Richartz Museum
4.   Museum Schnütgen
5.   Stadtbibliothek (Haus Balchem)
6.   Bühnen (Opernproduktion)
Darüber hinaus wird zum 01 .09.2023 eine Koordi -
nationsstelle Nachhaltigkeit in der Kultur, zunächst 
bis zum 31 .12.2024 befristet, in der Verwaltung ein-
gerichtet. Diese Stelle wird das Wissen im Bereich 
Nachhaltigkeit vertiefen und die diesbezüglichen 
Initiativen aus dem Kölner Kultursektor stärken 
und vernetzen. Sie wird eine Schnittstelle sein, 
die zwischen den involvierten Ämtern, städtischen 
Institutionen und der Freien Szene agiert. So wird 
ein Forum geschaffen, in dem die Institutionen 
und Akteur*innen des Kultursektors professionelle 
Beratungsangebote wahrnehmen können. Damit 
soll der gesamtstädtische Transformationsprozess 
professionell, koordiniert und zielorientiert für die 
Kulturszene unterstützt werden.
Das brauchen wir
Nach der Klimabilanzierung bedarf es der Ermitt -
lung möglicher Einsparmöglichkeiten und ggf. auch 
der finanziellen Unterstützung bei der Umsetzung 
der anfallenden Maßnahmen.
Zielsetzung 2023/24
• Mitarbeiter*innen von 13 städtischen 
und städtisch geförderten Kulturinsti -
tutionen haben die Weiterbildung zur 
Transformationsmanager*in absolviert
• Für sechs städtische Kulturinstitutio -
nen ist je eine Klimabilanz erstellt
Ausblick ab 2025
• Anstoß und Umsetzung der ersten 
Einsparmöglichkeiten.
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 5.3.1 Kulturschaffende und 
Anbieter von Freizeiteinrichtungen als 
Multiplikatoren für Klimaschutz und 
Nachhaltigkeit fördern

191Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern
3.6 Handlungsfeld 6: 
„Kommunale und zivil-
gesellschaftliche  Transformation 
zur Klimaneutralität erreichen“

192Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen

193
193Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Das Handlungsfeld „Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen“ 
wird derzeit ausschließlich durch die Verwaltung adressiert mit einem quantifizierbaren THG Einsparpotential 
von 2.600 Tonnen CO2-Äquivalente Einsparpotential pro Jahr.
Wie schon im Handlungsfeld 5 beschrieben, können auch im Bereich der Transformation, nur schwer Ab -
schätzungen der Treibhausgaseinsparung vorgenommen werden. Viele Aktivitäten zielen ebenfalls stark auf 
eine Verhaltensänderung ab und der derzeitige Detaillierungsgrad lässt keine gesicherte Prognose über tat -
sächlich eingesparte Emissionen zu. Das THG-Minderungspotential kann nur für eine der sieben Aktivitäten 
beziffert werden. Das gesamte, vorläufig quantifizierte Einsparpotenzial aus diesem Handlungsfeld ist dem -
nach auf den Steckbrief        der Verwaltung zurückzuführen.
Der Handlungsspielraum der Verwaltung erstreckt sich auch in diesem Handlungsfeld auf Vorha -
ben mit struktureller Wirkung. Die Transformation als kommunale Managementaufgabe zu begreifen 
bildet eine elementare Grundlage, um den Transformationsprozess innerhalb der Stadtverwaltung 
strukturiert zu gestalten. Er setzt dafür beispielsweise auf die notwendigen organisatorischen Ver -
änderungen:
Der Aufbau eines digitalen Klimaschutz Monitorings und Controllings sowie die Nutzung klima-
schutzwirksamer Digitalisierungspotenziale macht Klimaschutz anhand von Daten und Kennzahlen 
auf Entscheider*innenebene steuerbar. Mit der Antragstellung zur Einrichtung dezentraler Klima -
schutzmanager*innen über die Kommunalrichtlinie sowie deren Vernetzung über ein internes 
Change-Agent-Netzwerk, wird den Steuerungs-, Abstimmungs- und Koordinationsbedarfen im Ver -
waltungsalltag Rechnung getragen. Hemmnisabbauend wirkt die Umsetzung von Klimaschutz in der 
verwaltungsinternen Rechtsberatung, die inmitten der sich dynamisch verändernden Gesetzeslage 
die Einordnung des rechtlichen Rahmens im Blick behält und die Planung und Umsetzung von Vor-
haben lösungsorientiert begleitet.
Der Aufbau und die Etablierung einer Kommunikationskampagne zur Klimaneutraliät in Köln ge -
meinsam mit einer Vielzahl von Multiplikator*innen, stellt das zentrale Instrument zur Aktivierung 
möglichst vieler Milieus und Branchen der Akteurslandschaft in Köln dar. Ziel ist unter anderem, 
ein Schaufenster für Klimaschutzaktivitäten unterschiedlichster Stakeholder zu bieten und damit 
andere zu inspirieren, eigene Beiträge zum Klimaschutz zu leisten. Im Rahmen der Vorbereitung des 
Kampagnenlaunches unterstützen bereits 30 Stakeholder die Marke, werden diese in ihre Medien 
aufnehmen und die Kommunikationskampagne zukünftig gemeinsam ausgestalten.
Die derzeit quantifizierbaren Gesamtkosten in Höhe von 10,8 Millionen Euro (Verwaltung) sind ge -
messen an den anderen Handlungsfeldern vergleichsweise gering, wenngleich ebenfalls (wie im 
Handlungsfeld 5) nicht abschließend für die Gesamtheit der zukünftig zu unternehmenden Maßnah-
men zu verstehen. Grundsätzlich gilt jedoch insbesondere in Bezug auf die Kommunikationskampa-
gne, dass die eingesetzten Ressourcen durch den strategischen Ansatz der Aktivierung gemeinsam 
mit anderen Multiplikator*innen, eine weitaus höhere Wirkung zu erwarten ist als bei einer rein 
städtischen Kampagne.

194Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 
          
 
Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen  
Direkter Einflussbereich 
1 
Digitales 
Monitoring und 
Controlling 
2024 - 2025 
• Fortführung der Treibhausgasbilanzierung 
(BISKO-konform)  
• Inbetriebnahme einer webbasierten 
Klimaschutz Monitoring/Controlling 
Plattform 
▪ Multiprojektmanagement und 
Überwachung des Ziels der 
Treibhausgasneutralität bis 2035 
▪ Transparente Darstellung der 
Erfolgsmessung einzelner Projekte 
sowie übergeordneter Ebenen anhand 
spezifischer Indikatoren  
▪ Organisation und Abbildung der 
Gesamtergebnisse einer Vielzahl an 
Projekten 
▪ Datensammlung / Bereitstellung mit 
dem Ziel der automatisierten 
Datenübertragung 
1) eine (1) Monitoring/Controlling-Plattform ist in 
Betrieb mit Anbindung von cProject und 
weiterer städtischer Datenquellen 
2) Die Plattform ist erweitert und   für das 
Klimaschutzmonitoring relevante SWK-weite 
Daten sind integriert 
1) 2024 
 
 
2) 2025 
 
 
114.000 € 250.000 €   
2 
Klimaschutz-
wirksame  
Digitalisierungs-
potentiale nutzen 
2024 - 2027 
• Erarbeitung nachhaltiger IT-Infrastruktur 
und Prozessen für digitale, leistungsfähige 
Lösungen für den Klimaschutz 
• R essourcenschonendes und nachhaltiges 
Arbeiten durch digitale Lösungen 
ermöglichen 
• IT-Beschaffung hinsichtlich Aspekten der 
Suffizienz, Energieeffizienz und 
Nachhaltigkeit umsetzen 
• Ennergieeffizienz der 
Rechenzentrenerhöhen 
1) Einsparpotentiale sind quantifiziert 2027 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
7,7844 
Mio. € 
  
3 
Einrichtung 
dezentraler  
Klimaschutz-
manager*innen 
über die  
Kommunal-
richtlinie 
2023 - 2025 
• Beantragung von 
Klimaschutzmanager*innen zur 
(Weiter)Entwicklung von Entscheidungs- und 
Arbeitsprozessen sowie der 
verwaltungsinternen Vernetzung und 
Querschnittsarbeit im Bereich Klimaschutz 
2) Förderantrag für Klimaschutzmanager*innen-
Stellen ist gestellt 2024 757.800 € 2,2734 
Mio. € 
  
1 
2 
3

195Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
  
4 
Internes Change-
Agent-Netzwerk 
für  
Klimaschutz 
2023 - 2035 
• Etablierung eines Change-Agent-Netzwerk 
für den Klimaschutz mit den Zielen 
• Wünsche und Anforderungen in Bezug auf 
klimaschutzrelevante Themen der 
Verwaltung regelmäßig erfassen 
• Verwaltungsinterne Kommunikation und 
Vernetzung fördern 
• Verständnis interner Abhängigkeiten 
fördern 
• Entscheidungsabläufe beschleunigen 
3) Aufbau eines (1) Netzwerks 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
 
 
Klimaschutz in 
der  
Rechtsberatung 
2024-2035 
• Rechtsberatung zu Themen des 
Klimaschutzes mit dem Ziel: 
• ämterübergreifende Beratung 
• Veränderungsprozesse anstoßen und 
begleiten. Chancen-Risiken-Analysen 
• Unterstützen bei der Problemlösungen bei 
der Umsetzung verschiedener Maßnahmen 
1) Ziele der Rechtsberatung sind quantifiziert 2024 60.000 € 60.000 €   
Indirekter Einflussbereich 
6 
Kommunikations-
kampagne 
Klimaneutralität 
2023 - 2035 
• Entwicklung und Etablierung einer Wort-
Bild-Marke zur Klimaneutralität Kölns  
• Kommunikationskampagne um die 
Kölner Stadtgesellschaft zum 
klimafreundlichen Handeln aktivieren 
und inspirieren. 
• Das positive Ergebnis des 
Transformationsprozesses begreifbar 
machen, um die Akzeptanz zu erhöhen. 
• Die Klimaschutzaktivitäten der Stadt 
Köln sichtbar machen und die Stadt als 
Akteurin im Bereich Klimaschutz 
etablieren. 
• Konstrukt ive Stadtgespräche zum 
Klimaschutz erzeugen. 
• Schaufenster sein für die 
Förderangebote, Aktivitäten und 
Akteur*innen im Kölner Klimaschutz. 
• Themen und Inhalte mit praxisnahem 
Köln-Bezug vermitteln und so einen 
Mehrwert schaffen. 
1) Kampagnenstart 
2) 30 Stakeholder, die die Wort-Bild-Marke in ihre 
Medien aufnehmen oder Inhalte im Rahmen 
der Kampagne gemeinsam ausgestalten 
3) 500.000 erzeugte Kontakte durch Owned, 
Earned und Paid Content (OoH, PR, Social 
Media, Website, Event)  
2023-
2024 275.000 € 457.686 €   
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
6 
5 
4

196Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
7 
Vernetzung mit 
zentralen  
Wissensträgern 
2024 - 2035 
• Steigerung des verwaltungsinternen 
Bekanntheitsgrads der 
Kooperationsmöglichkeiten über 
Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) 
• Abschluss einer Kooperationsvereinbarung 
mit der Universität zu Köln 
• Weiterentwicklung des 
Raumnutzungskonzepts von 
Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) für 
die temporäre oder dauerhafte 
Zusammenarbeit mit zentralen Wissens- 
und Umsetzungsakteuren 
1) Kooperationsvereinbarungen sind mit 
mindestens zwei (2) Wissensträgern (bspw. 
Universität zu Köln und TH-Köln) geschlossen 
und quantifizierbare Zielsetzungen sind 
vereinbart 
2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Summe 1.206.800 € 10.825.486 
€ 0 € 0 € 
 
Tabelle 6 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen  
 Legende 
*) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen 
**) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen 
***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) 
****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen 
*****) • rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar  
Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten 
******) • Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) 
Rahmenbedingungen: 
• aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung 
(Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur 
reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: 
Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, 
Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) 
*******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. 
 ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das  Kölner Stadtgebiet. 
 
7 
Tabelle 6 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen

197Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Kernpunkte
• Fortführung der Treibhausgasbilanzie -
rung (BISKO-konform) 
• Inbetriebnahme einer webbasierten 
Klimaschutz Monitoring/Controlling 
Plattform:
• Multiprojektmanagement zur Über -
wachung und Steuerung des Ziels 
der Treibhausgasneutralität bis 2035
• Transparente Darstellung der Er -
folgsmessung einzelner Projekte so-
wie übergeordneter Ebenen anhand 
spezifischer Indikatoren 
• Organisation und Abbildung der Ge -
samtergebnisse einer Vielzahl an 
Projekten
• Datensammlung / Bereitstellung mit 
dem Ziel der automatisierten Daten -
übertragung
Erwartetes Einsparpotenzial
Keine direkte Einsparung
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Betrieb von Plattform ca. 250.000 €
Digitales Monitoring und Controlling
Da wollen wir hin
Um die Fortschritte bei der Erreichung der Klima -
neutralität Kölns zu dokumentieren, anhand von In-
dikatoren zu messen und die Umsetzungserfolge 
transparent darzustellen sowie zur zielgerichteten 
Organisation und Abbildung des Gesamtergebnis -
ses einer großen Anzahl an Projekten, werden ent-
sprechende Daten automatisiert gesammelte und 
innerhalb einer Klimaschutz Monitoring Plattform 
bereitgestellt.
Das setzen wir bereits um
An unterschiedlichen Stellen werden bereits emis-
sionsrelevante Daten erhoben und für die Stadt 
Köln wurden in der Vergangenheit bereits mehrere 
Treibhausgasbilanzen erstellt. Ebenso ist ein Pro -
jektmanagementsystem verwaltungsweit verfüg -
bar.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die Verwaltung hat eine Klimaschutz Plattform aus-
geschrieben, über welche künftig Informationen 
über die Fortschritte der Aktivitäten zur Erreichung 
der Klimaneutralität online verfügbar gemacht 
werden. Gleichzeitig werden Indikatoren für diese 
Aktivitäten ermittelt und mit den verantwortlichen 
Akteur*innen abgestimmt. Es ist geplant, dass ent-
sprechende Daten über die im Aufbau befindliche 
Datenplattform von Seiten der Verwaltung und der 
Beteiligungen übertragen und verarbeitet werden. 
Aus diesem Grunde ist das Klimaschutzmonitoring 
auch als Projekt im Handlungsfeld Umwelt inner -
halb des Kooperationsprojektes Digitale Zukunfts -
stadt verankert.
Quelle: Pixabay/Goumbik

198Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Zielsetzung 2023/24
• Monitoring/Controlling-Plattform ist in 
Betrieb mit Anblndung von cProject 
und weiterer städtischer Datenquellen
Ausblick ab 2025
• 2025: Die Plattform ist erweitert und   
für das Klimaschutzmonitoring rele -
vante SWK-weite Daten sind integriert
• Sektorübergreifende Datensätze er -
möglichen strategische Steuerung 
von Maßnahmen, sowie validierte und 
transparente Umsetzung
• bis 2027: Erhöhung der Granularität 
und der Abdeckung der Daten zu Ak -
tivitäten; Erhebung von THG-Emissio -
nen in allen Sektoren
• bis 2030: Hohe Validität und Granu-
larität der Daten sowie Vollständig  keit 
und Aktualität THG-Emissions  daten er-
möglichen strategische Steu er ung von 
Klimaschutz maßnahmen
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 6.1 .2.2 Das digitale Monitoring 
und Controlling entwickeln, dauerhaft an-
wenden und begleiten
Daneben wird an der Organisation des Multipro -
jektmanagements sowie an der Inbetriebnahme 
einer Schnittstelle für cProject zur automatisierten 
Übertragung von Projektmanagement Informatio -
nen gearbeitet.
Schließlich wird die Methodik der Treibhausgasbi -
lanzierung analysiert, sodass künftig jährlich eine 
BISKO-kompatible Treibhausgasbilanz erstellt wer-
den kann. 
Als zentrale Bezugsquelle für Treibhausgase von 
städtischen Gebäuden soll künftig das etablierte 
Energiemanagement System dienen. Die Verwal -
tung ist intern zu Möglichkeiten der Weiterentwick-
lung und der Anbindung weiterer Dienststellen eng 
im Austausch.
Im Amt für Verkehrsmanagement erfolgt zudem 
die Implementierung des MobilitätsCockpits Köln 
(MoCKiii) als Förder- und Innovationsvorhaben des 
Bundesministeriums für Digitales und Verkehr 
(BMDV) in Zusammenarbeit mit der DLR Verkehrs-
forschung. Mit dem Instrument erfolgt anhand der 
Zusammenführung von Sensorik aus unterschied -
lichsten Bereichen (u.a. auch Mobilfunk) ein Abbild 
der aktuellen, täglichen, wöchentlichen, monat -
lichen und jährlichen Verkehrsleistung und Auftei -
lung dieser auf die unterschiedlichen Verkehrsmodi 
(Modal Split). Mit einem Erweiterungsantrag unter 
Förderung des BMDV sollen die Ergebnisse hin -
sichtlich gesamtstädtischer Verkehrsemissionen 
(Straßenverkehr) berechnet und zur Verfeinerung 
der Analyse nach BISKO bereitgestellt werden. 
Hierdurch werden Veränderungen schneller sicht -
bar, sodass Maßnahmen hierauf weiter konkre -
tisiert oder veranlasst werden können. Die Fern -
verkehre auf den auf dem Gebiet der Stadt Köln 
befindlichen Bundesautobahnen werden geson -
dert dargestellt.
Das brauchen wir
Für eine valide, vollständige und transparente Dar -
stellung der Fortschritte ist die Kooperation aller 
Dienststellen und innerhalb der Beteiligungen not -
wendig, insbesondere bei der Bereitstellung und 
Weitergabe von bereits verfügbaren Daten. Dane -
ben sind gegebenenfalls neue Daten zu erheben 
und Schnittstellen zu entwickeln.

199Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Kernpunkte
• Erarbeitung nachhaltiger IT -Infrastruk-
tur und Prozessen für digitale, leis -
tungsfähige Lösungen für den Klima -
schutz
• Ressourcenschonendes und nachhal -
tiges Arbeiten durch digitale Lösungen 
ermöglichen
• IT -Beschaffung hinsichtlich Aspekten 
der Suffizienz, Energieeffizienz und 
Nachhaltigkeit umsetzen
• Ennergieeffizienz der Rechenzentren 
erhöhen
Erwartetes Einsparpotenzial
Derzeit nicht quanitfizierbar
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
geschätzte Kosten: 7.784.400 €
• Kosten der Zielerreichung fallen zu -
meist in konkreten Projektkontexten 
an und lassen sich nur mittelbar der 
Wirksamkeit für den Klimaschutz zu -
ordnen, daher sind zusätzlich die Kos -
ten einer Stelle eine*r Klimaschutzma-
nager*in anzunehmen (vgl. Steckbrief 
3). Für das Klimaschutzmanagement 
und -monitoring ist vorerst von einem 
Bedarf analog einer EG11/A11 VZÄ 
auszugehen.
Da wollen wir hin
Digitalisierung und Klimaschutz sind zwei zentrale 
Megatrends, die die Zukunft der Stadt Köln um -
fassend beeinflussen werden und Auslöser sowie 
Motor für umfassende Transformationen in der 
Stadtgesellschaft sind. Die Aktivität bündelt Digi -
talisierung und Klimaschutz mit dem Ziel, auf Basis 
nachhaltiger IT -Infrastruktur und Prozessen, digita-
le, leistungsfähige Lösungen für den Klimaschutz 
in Köln zu erarbeiten. Ausgehend von den hierbei 
gewonnen Lerneffekten soll die Nachhaltigkeit be-
stehender IT -Infrastruktur iterativ verbessert/ge -
steigert werden.
Die laufenden Projekte sollen verstärkt mit den 
Zielen der Klimaneutralitätsstrategie der Stadt 
Köln abgeglichen und synchronisiert werden. Die 
Chancen der Digitalisierung werden integriert im 
Hinblick auf das Maßnahmenportfolio geprüft und 
soweit möglich bei der Umsetzung auf dem Weg 
zur Klimaneutralität genutzt.
Das setzen wir bereits um 
Innerhalb der Stadtverwaltung werden verschiede-
ne IT -Projekte umgesetzt um mittels digitaler Lö -
sungen ressourcenschonender und nachhaltig zu 
Arbeiten.
Klimaschutzwirksame 
Digitalisierungspotenziale nutzen
Quelle: voiletkaipa/Shutterstock.com

200Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Zielsetzung 2023/24
• Akquise von Fördermitteln, Einrichtung 
Klimaschutzmanagement (externe Ex -
pertise oder Personal erforderlich)
• Sensibilisierung der Mitarbeitenden
• Inbetriebnahme der Voraus setzungen 
für Desksharing (dDHCP)
Ausblick ab 2025
• Umsetzung von Maßnahmen die auf 
Digitalisierung und Klimaschutz ein -
zahlen
• bis 2025: Ersatz der Netzkom ponenten 
durch energie sparende effizi entere 
Kom ponenten (Netz V6)
• bis 2027: Identifizierung weiterer Ein -
sparpotenziale. Sen sibilisierung Fach -
bereiche, Verankerung von Einspar-
potenzialen in Prozessen
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 6.1 .3.2 Digitalisierung und Klima-
schutz als Querschnittsthema integrieren
Durch das Ausschöpfen von Digitalisierungspoten-
zialen wird Mitarbeitenden der Stadt Köln die Mög-
lichkeit geboten, ihre Tätigkeiten digital und damit 
ressourcenschonend umzusetzen. Hierzu zählen 
etwa das Ausrollen zum Beispiel von SAP-Lösun -
gen und weiteren Fachanwendungen zur Digita -
lisierung von Prozessen oder die Bereitstellung 
der technischen Werkzeuge für klimaschonende 
Arbeitsplatzmodelle und die Konsolidierung von 
Druckern zur Einsparung von Hardware. Dies setzt 
jedoch voraus, dass die digitale Infrastruktur res -
sourcenschonend konzipiert ist.
Die durch die Digitalisierungsstrategie getriebene 
IT -Kompatibilität und Konsolidierung verringert IT - 
Proliferation und fördern dadurch eine homogene -
re, zentralisiertere und damit ressourcenschonen -
dere und energieeffizientere IT -Infrastruktur.
Hinsichtlich der Hardwarebeschaffung durch das 
Amt für Informationsverarbeitung gehören Aspek -
te der Suffizienz, Energieeffizienz und Nachhaltig -
keit zum Anforderungskatalog. Des Weiteren wer-
den in Ausschreibungsunterlagen bedarfsgerechte 
Forderungen zur Berücksichtigung der Energieeffi-
zienz und weiterer klimabezogener Aspekte imple-
mentiert.
Die Energieeffizienz der Rechenzentren wird u.a. 
durch Virtualisierung, permanentes Monitoring und 
die Optimierung der technischen Gebäudeausrüs -
tung, konsequente Kaltgangeinhausung und die 
Erhöhung der Effizienz/Auslastung durch Koopera-
tionen kontinuierlich gesteigert.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die positiven Einflusspozentiale von Digitalisie -
rungsmaßnahmen werden anlassbezogen im Rah-
men sowohl der kontinuierlichen Aufgaben der 
Verwaltung als auch im Kontext konkreter Projekte 
erschlossen.
So werden beispielsweise IT -Supportaufgaben im 
Bereich der Innenstadt mit einem E-Lastenfahrrad 
erledigt (Tagesgeschäft) und Energieeffizienzmerk-
male bei Netzinfrastrukturmaßnahmen (Projektge -
schäft) berücksichtigt.
Das brauchen wir
Benötigt wird ein effizientes Klimaschutzmanage -
ment und -monitoring für Digitalisierung und IT bei 
der Stadt Köln und ihren eigenbetriebsähnlichen 
Einrichtungen. Dafür muss mit zusätzlicher ex -
terner Expertise das Grundgerüst und Know-How 
ausgebaut werden, sowie bereits existierende 
Maßnahmen implementiert werden, damit die 
Steuerung einer klimaschutzwirksamen Digitalisie-
rung und IT nachhaltig in die Prozesse und Struktu-
ren eingebracht werden kann.

201Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Kernpunkte
• Beantragung von Klimaschutzmana -
ger*innen zur (Weiter-)Entwicklung 
von Entscheidungs- und Arbeitspro -
zessen sowie der verwaltungsinternen 
Vernetzung und Querschnittsarbeit im 
Bereich Klimaschutz
Erwartetes Einsparpotenzial
ca. 2.595 t/a CO2eq
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Abhängig von der Anzahl der beantrag-
ten Stellen und der Bewertung
• Abschätzung: Unter der Annahme 
von 15 beantragten Stellen, abhängig 
von der Bewertung der Stellen ca. 
757.800  € pro Jahr: für 3 Jahre ca. 
2.273.400 €, bei Verlängerung auf ca. 
5 Jahre 3.789.000 €
Da wollen wir hin
Mit der Zunahme des Gewichts von Klimaschutz -
belangen in allen Bereichen der Verwaltung, dem 
damit einhergehenden Bedarf der (Weiter-)Ent -
wicklung von Entscheidungs- und Arbeitsprozes -
sen sowie der zunehmenden Notwendigkeit der 
verwaltungsinternen Vernetzung und Querschnitts-
arbeit, entstehen vorübergehend oder dauerhaft 
zusätzliche Aufgaben in einer Reihe von Dienststel-
len. Der Bund trägt diesem Umstand Rechnung, 
indem Kommunen über die Kommunalrichtlinie 
Mittel zur Verfügung gestellt werden, Stellen für 
Klimaschutzmanager*innen einzurichten. Um dem 
erhöhten Personalbedarf Rechnung zu tragen prüft 
die Verwaltung, in welchem Umfang die Stadt Köln 
bestmöglich von geförderten Klimaschutzmana -
ger*innen-Stellen gemäß Kommunalrichtlinie pro -
fitieren kann. Die Förderquote für die Stadt Köln 
beträgt 40  % der förderfähigen Kosten über drei 
Jahre, verlängerbar auf fünf Jahre. 
Die Tätigkeitsfelder von Klimaschutzmanager*in -
nen sind an den Bedarfen der Dienststellen und 
deren klimaschutzwirksamen Vorhaben orientiert, 
wie das Beispiel der Stadt München zeigt, die seit 
2013 insgesamt zwölf Klimaschutzmanager*in -
nen beschäftigt: 
https://stadt.muenchen.de/dam/
jcr:0526e24e-5dfb-4b6f-8cb1-d605752027c7/bro -
schuere_ks_management.pdf
Das setzen wir bereits um
Die Koordinationsstelle Klimaschutz fungiert als 
zentrale strategische Steuerungs- und Control -
lingeinheit, um die Klimaneutralität Kölns bis zum 
Jahr 2035 zu erreichen. Hier wird die Umsetzung 
der Gesamtstrategie zur Klimaneutralität federfüh -
rend koordiniert. Der Koordinationsstelle kommt 
neben der Rolle als Moderatorin im gesamten Pro-
Einrichtung dezentraler 
Klimaschutzmanager*innen über die 
Kommunalrichtlinie 
Quelle: Diana Bahrin03/Shutterstock.com

202Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Zielsetzung 2023/24
• Politische Beschlussfassung und ge -
sammelte Antragsstellung 
• Förderantrag ist gestellt
Ausblick ab 2025
• Stellenausschreibung und -besetzung
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 6.1 .4.1 Klimaschutz als Transfor-
mationsthema in der Organisationsstruk-
tur verankern
zess auch die Rolle der fachlichen Impulsgeberin 
in klimarelevanten Themen sowie die Funktion der 
beratenden Einheit für andere Ämter und Dienst -
stellen sowie externen Akteur*innen zu. Sie ver -
steht sich als Bindeglied für den Themenkomplex 
„Klima“ und hält gebündelte Kompetenzen und 
Unterstützungsleistungen für die mit den damit in 
Verbindung stehenden Fachämtern vor. 
Zur Unterstützung der Dienststellen bei der Or -
ganisation der Umsetzungsaktivitäten in ihrem 
Einflussbereich, bündelt die Koordinationsstelle 
Klimaschutz die Antragstellung für Klimaschutz -
manager*innen gemäß Kommunalrichtlinie für die 
Gesamtverwaltung. Der Antrag kann pro Kommu -
ne nur einmalig gestellt werden, weshalb dieser 
mit Weitsicht auf die mittelfristige strategische 
Ausrichtung und Aufgabenwahrnehmung der 
Dienststellen und deren Einflussbereich auf klima-
schutzwirksame Vorhaben vorzubereiten ist. Die 
Antragstellung wird unter Hinzunahme der Bera -
tung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), 
das vom Bund für die Beratung zur Kommunalricht-
linie eingesetzt wurde, vorbereitet, um die För -
derfähigkeit des Gesamtantrags sicherzustellen. 
Die Klimaschutzmanager*innen bringen konkrete 
Vorhaben, die auf die Umsetzung des vom Rat 
beschlossenen Gutachtens „Klimaneutrales Köln 
2035“ einzahlen, in die Umsetzung und sollen die 
Nutzung wertvoller Synergieeffekte innerhalb der 
Stadtverwaltung Kölns zu gewährleisten. 
Das brauchen wir
Koordiniertes Antragsverfahren.

203Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Kernpunkte
• Etablierung eines Change-Agent-Netz-
werk für den Klimaschutz mit den Zie -
len:
• Wünsche und Anforderungen in Be -
zug auf klimaschutzrelevante The -
men der Verwaltung regelmäßig er -
fassen
• Verwaltungsinterne Kommunikation 
und Vernetzung fördern
• Verständnis interner Abhängigkeiten 
fördern
• Entscheidungsabläufe beschleuni -
gen
Erwartetes Einsparpotenzial
Keine direkte Einsparung
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Aktuell nicht quantifizierbar, da abhän -
gig von Konzeption
Da wollen wir hin
Das Fachgutachten „Strategie Klimaneutrales Köln 
2035“ hebt die Förderung der verwaltungsinternen 
Kommunikation und Vernetzung als eine Aktivität 
zur kommunalen Transformation hervor. Der fach- 
und projektbezogene Austausch soll verwaltungs -
intern gefördert werden, um eine gemeinsame, 
zielgerichtete Klimaschutzarbeit zu ermöglichen. 
Das Fachgutachten empfiehlt verwaltungsinterne 
Informations- und Kommunikationsformate, mit -
hilfe derer in den Organisationseinheiten Verbün -
dete für Klimaschutzthemen, sogenannte Change 
Agents, identifiziert werden sollen. Darüber hinaus 
hat sich die Stadtverwaltung im Zuge der Verwal -
tungsreform zum Ziel gesetzt, sich zur lernenden 
Organisation zu entwickeln (siehe Transparenz -
bericht 2017. Verwaltungsreform der Stadt Köln, 
S. 9). Diese beiden Vorhaben lassen sich in einem 
internen Change-Agent-Netzwerk für Klimaschutz 
verschränken. Auf Basis von etablierten Konzepten 
und Theorien zu organisationalem Lernen soll die 
Gruppenebene als Bindeglied zwischen dem Ler -
nen auf der Ebene des Individuums und der Ebene 
der Organisation in Form eines Netzwerks gezielt 
ausgestaltet werden. 
Das Netzwerk hat folgende Ziele:
• Wünsche und Anforderungen in Bezug auf kli -
maschutzrelevante Themen der Verwaltung re-
gelmäßig erfassen 
• Verwaltungsinterne Kommunikation und Vernet-
zung fördern
• Verständnis interner Abhängigkeiten fördern
• Entscheidungsabläufe beschleunigen
Das Netzwerk wird Mitarbeiter*innen aller Dienst -
stellen der Kölner Stadtverwaltung mit unterschied-
lichen Informations- und Kommunikationsformaten 
Internes Change-Agent-Netzwerk für 
Klimaschutz
Quelle: Pixabay

204Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Zielsetzung 2023/24
• Ein aktives und etabliertes Change-
Agent-Netzwerk für Klimaschutz ist 
etabliert
• Erarbeitung der wissen schaftlichen 
Grundlagen und der Konzeption unter 
Durchführung der steuer ungs- und 
anwender seitigen Workshops
Ausblick ab 2025
• bis 2035: Überführung in die Praxis und 
sukzessiver Ausbau des Netzwerks
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 6.1 .4.1 Klimaschutz als Transfor-
mationsthema in der Organisationsstruk-
tur verankern
eine bessere gegenseitige Vernetzung und einen 
verbesserten Austausch ermöglichen, regelmäßig 
über Neuigkeiten und Entwicklungen zum Klima -
schutz und Best Practices informieren und Anre -
gungen für Klimaschutzmaßnahmen innerhalb der 
Stadtverwaltung aufnehmen. 
Das setzen wir bereits um
Die konzeptionellen Grundlagen werden im Rah -
men einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit 
erarbeitet. In Dienststellen-übergreifenden Work -
shops soll sowohl die Steuerungs- als auch die An-
wenderseite betrachtet werden. Die Konzeption 
interner Kommunikationsformate wird zudem von 
einer vor der Verwaltung bereits extern beauftrag -
ten Kommunikationsagentur begleitet. Auf Grund -
lage dieser Bedarfsanalyse und Konzeption der 
konkreten Formate wird das Netzwerk sukzessive 
ausgebaut.
Das brauchen wir
Recherche und Grundlagenarbeit, Koordination 
und Durchführung der Workshops, Steuerung der 
Dienstleister, Erstellung der Konzeption und an -
schließenden praktischen Überführung sind die 
nächsten notwendigen Schritte.

205Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Kernpunkte
• Rechtsberatung zu Themen des Klima-
schutzes mit dem Ziel:
• ämterübergreifende Beratung
• Veränderungsprozesse anstoßen 
und begleiten; Chancen-Risiken-Ana-
lysen
• Unterstützen bei der Problemlösun -
gen bei der Umsetzung verschiede -
ner Maßnahmen
Erwartetes Einsparpotenzial
Keine direkte Einsparung
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Beratungsaufwand für externe Rechts-
beratung bis zum Jahr 2035 abhängig 
vom jeweiligen Beratungsaufwand, in 
jedem Fall ca. 60.000 €
Klimaschutz in der Rechtsberatung
Da wollen wir hin
Um das Ziel, im Rahmen der Stadtstrategie „Kölner 
Perspektiven 2030+“ , die Klimaneutralität Kölns bis 
zum Jahr 2035 zu erreichen, und die Etablierung 
von Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe der 
Verwaltung voranzubringen, unterstützt das Amt 
für Recht, Vergabe und Versicherungen alle Kol -
leg*innen, die die Kompetenzfelder Klimaschutz 
auf- und ausbauen. 
Im Detail schaffen wir rechtliche Möglichkeiten, 
eine klimaneutrale und an die Folgen des Klima -
wandels angepasste ressourcenschonende Stadt 
zu gewährleisten, die natürlichen Lebensgrundla -
gen für Mensch, Flora und Fauna zu erhalten und 
zu entwickeln und die Flächennutzung und -ent -
wicklung nachhaltig und generationengerecht zu 
gestalten. 
Des Weiteren möchten wir durch rechtliche Mög -
lichkeiten einen Beitrag zur Gestaltung der Ver -
kehrswende und damit einen aktiven Beitrag für 
ein CO 2- und klimaneutrales Köln leisten. Zudem 
sollen leistungsfähige, innovative und umweltver -
trägliche Mobilitätsangebote geschaffen und mehr 
Räume für den Rad- und Fußverkehr entwickelt 
werden.
Dabei steht die ämterübergreifende Beratung im 
Vordergrund. Wir wollen nicht nur Anfragen beant-
worten, sondern Veränderungsprozesse anstoßen 
und begleiten. Ziel ist es, vor rechtlichen Risiken 
nicht zurückzuschrecken, sondern diese in einem 
angemessenen Ausgleich mit den zu erreichenden 
Zielen zu setzen. Wir möchten Lösungen für kleine 
und große Probleme bei der Umsetzung verschie -
dener Maßnahmen zu finden.
Das setzen wir bereits um
Die Rechtsberatung ist bereits heute so ausge -
Quelle: Pixabay

206Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Zielsetzung 2023/24
• Durchführung Kickoff-Veranstaltung 
mit der externen Rechtsberatung und 
allen wesentlichen Akteur*innen
• Entscheidung, welcher Weg bei der 
Umsetzung von PV auf Dächern und 
Freiflächen gewählt werden soll
• Ziele der Rechtsberatung sind quanti -
fiziert
Ausblick ab 2025
• Weitere Spezialisierung in den sich 
stellenden neuen Rechtsgebieten
• Erarbeitung von gesamtstädtischen 
Lösungen bei der Umsetzung der be -
schlossenen Klimaschutzmaßnahmen
• Anpassung an sich ergebende neue 
Rechtsbereiche
Bezug zum Fachgutachten
Maßnahme 6.1 .4. Integration des Ziels 
der Klimaneutralität in die Struktur des 
Konzerns Stadt Köln
richtet, dass sie mit den Kompetenzteams „Green 
Building“ und „ Verkehrswende & Mobilität“ fach-
übergreifende Teams aus Spezialist*innen gebildet 
hat, um die bestmögliche Rechtsberatung zu ge -
währleisten. Ebenso wurde zum 01 .06.2023 die 
neue Praxisgruppe „Öffentliches Bau- und Klima -
recht“ gegründet, welche sich – wie aus dem Na -
men ersichtlich – vor allem auch der Unterstützung 
bei der Erreichung der Klimaziele verschrieben hat. 
Im Jahr 2022 hat ein Vergabeverfahren zur Aus -
schreibung der rechtlichen Beratung rund um Fra -
gen zur Umsetzung der Klimaneutralitätsstrategien 
stattgefunden. Hierbei hat eine externe Rechts -
dienstleisterin den Zuschlag erhalten, welche die 
Stadt bei allen sich diesbezüglich stellenden recht-
lichen Fragen bis zum Jahr 2035 unterstützen wird. 
So ist gewährleistet, dass kurzfristig auf fachliche 
Expertise zurückgegriffen werden kann.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Die rechtliche Beratung ist ein wesentlicher As -
pekt, für den Erfolg der Umsetzung von Klima -
schutzmaßnahmen. Durch die Überhöhung recht -
licher Risiken, den unterschiedlichen Zielkonflikten 
in der Verwaltung und wenig lösungsorientiertem 
rechtlichen Beraten, kann es zu Verzögerungen bei 
der Umsetzung einzelner Maßnahmen kommen. 
Insofern ist es wichtig, dass die rechtliche Bera -
tung stets im gesamtstädtischen Sinne erfolgt und 
der Fokus auf den zu erreichenden Zielen und der 
Lösungsfindung liegt. 
Die Rechtsberatung muss insofern neutral und er -
gebnisorientiert erfolgen. 
Das brauchen wir
Zur Unterstützung der städtischen Jurist*innen 
wurde bereits eine Kanzlei mandatiert, welche die 
Rechtsberatung bis zum Jahr 2035 begleiten wird. 
Die Koordination erfolgt über das Amt für Recht, 
Vergabe und Versicherungen.

207Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Kernpunkte
• Entwicklung und Etablierung einer 
Wort-Bild-Marke zur Klimaneutralität 
kölns
• Umfassende Kommunikationskampa -
gne, um die Kölner Stadtgesellschaft 
zum klimafreundlichen Handeln zu ak -
tivieren und inspirieren
• Das positive Ergebnis des Transforma-
tionsprozesses begreifbar machen, 
um die Akzeptanz zu erhöhen
• Die Klimaschutzaktivitäten der Stadt 
Köln sichtbar machen und die Stadt als 
Akteurin im Bereich Klimaschutz etab-
lieren
• Konstruktive Stadtgespräche zum Kli -
maschutz erzeugen
• Schaufenster sein für die Förderange -
bote, Aktivitäten und Akteur*innen im 
Kölner Klimaschutz
• Themen und Inhalte mit praxisnahem 
Köln-Bezug vermitteln und so einen 
Mehrwert schaffen
Erwartetes Einsparpotenzial
Keine direkte Einsparung
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
457.686 € brutto
Da wollen wir hin
Durch die Entwicklung einer Wort-Bild-Marke zur 
Klimaneutralität Kölns sowie einer umfassenden 
Kommunikationskampagne sollen verschiedene 
Bereiche der Stadtgesellschaft und der Akteurs -
landschaft erreicht werden und ein tiefgreifender 
Transformationsprozess in Gang gesetzt werden. 
Die Kommunikationskampagne muss langfristig 
angelegt sein, um möglichst viele Zielgruppen zu 
erreichen.
Die Kommunikationskampagne will: 
• Die Kölner Stadtgesellschaft zum klimafreund -
lichen Handeln aktivieren und inspirieren
• Das positive Ergebnis des Transformationspro -
zesses begreifbar machen, um die Akzeptanz 
zu erhöhen
• Die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Köln sicht-
bar machen und die Stadt als Akteur im Bereich 
Klimaschutz etablieren
• Konstruktive Stadtgespräche zum Klimaschutz 
erzeugen
• Schaufenster sein für die Förderangebote, Akti-
vitäten und Akteur*innen im Kölner Klimaschutz
• Zeigen, dass Klimaschutz Spaß machen kann
• Themen und Inhalte mit praxisnahem Köln-Be -
zug vermitteln und so einen Mehrwert schaffen
Kommunikationskampagne 
Klimaneutralität
Quelle: Shutterstock/FrankHH

208Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Das setzen wir bereits um
Eine Kommunikationsagentur wurde beauftragt, 
die ein Kommunikationskonzept erstellt und eine 
Wort-Bild-Marke entwickelt hat. Dadurch erhält 
der Klimaschutz in Köln ein gemeinsames und 
identitätsstiftendes Label. Durch die Nutzung in 
der eigenen öffentlichen Kommunikation können 
Akteur*innen zum Ausdruck bringen, dass sie sich 
als Mitstreiter*innen auf dem Weg zur Klimaneut -
ralität verstehen. Somit wird eine einheitliche Kom-
munikation ermöglicht, die zu einer großen Reich -
weite und starken visuellen Präsenz führt. 
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Es finden zahlreiche Aktionen, Förderungen, Maß-
nahmen rund um das Thema Klimaschutz in und 
durch die Stadt Köln statt. Diese sollen verstärkt 
gezeigt und hervorgehoben werden. 
Das brauchen wir
Um möglichst viele Menschen in Köln zu erreichen 
und über die verschiedenen Themen, Möglich -
keiten und Aktionen rund um den Klimaschutz zu 
informieren, braucht es verschiedene zielgruppen-
spezifische Maßnahmen. 
Dazu zählen beispielsweise: 
Website
Die Webpräsenz ist der zentrale Informations- und 
Ankerpunkt rund um das Thema Klimaneutralität in 
Köln. Hier werden alle relevanten Informationen 
zusammengetragen, Aktuelles und Aktivitäten ge -
zeigt. 
Social Media
Durch gezielte Interaktion mit Akteur*innen und 
Stakeholdern wird ein digitales Netzwerk aufge -
baut und eine Community für den Klimaschutz 
in Köln geschaffen. Auf diese Weise können die 
Akteur*innen im Kölner Klimaschutz zusammen -
gebracht werden und in Dialog treten und auch 
Zielgruppen angesprochen werden, die sonst eher 
schwer zu erreichen sind. 
Werbung
• Außenwerbung bringt die Kampagne und Infor-
mationen ins Stadtbild und verankert sie visuell. 
Neben klassischer Out-of-Home-Werbung (Pla -
kate, Screens, Big Banner etc.) werden auch 
weitere Präsentationsformen (u.a. Projektio -
nen, Verkehrsmittelwerbung) eingesetzt.
• Flyer: Zielgruppenorientierte Flyer zu unter -
schiedlichen Themen (etwa allgemeine Infor -
mationen und Fördermöglichkeiten, Schwer -
punktthemen, Informationen/Leitfäden für 
Stakeholder/Unternehmen) 
• Postkarten
• Online Media-Kit für Stakeholder-Ansprache 
(mit Sharepics, Online-Bannern, Text-Bild-Ele -
mente für Signaturen) 
• Trailer
Stakeholder
Für die Unterstützung der Kampagne sollen Schlüs-
selakteur*innen gewonnen werden, die wiederum 
das Thema in ihre Communities tragen. Auf diese 
Weise können Reichweite und zusätzliche Media-
Fläche generiert und neue Zielgruppen erschlos -
sen werden. 
Events
Um Präsenz zu zeigen und mit Menschen direkt in 
Kontakt zu treten, werden verschiedene Events ge-
plant und umgesetzt bzw. der Klimaschutz in Köln 
in bereits etablierten Veranstaltungsformate integ-
riert. 
Klassische Pressearbeit
Eine kontinuierliche und klassische Pressearbeit 
schafft zusätzliche Reichweite und generiert neue 
Zielgruppen. Themen und Anlässe für Pressemel -
dungen und Pressetermine (Pressegespräch, Pres-
sekonferenz, PR-Aktion) werden in einem Redak -
tionsplan festgehalten.
Newsletter
Newsletter bieten die Möglichkeit verschiedene In-
halte vertiefend zu behandeln und eine zusätzliche 
Reichweite zu generieren.

209Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Zielsetzung 2023/24
• Kampagnenstart
• 30 Stakeholder, die die Wort-Bild-Mar-
ke (Logo) in ihre Medien aufnehmen 
oder Inhalte im Rahmen der Kampag -
ne gemeinsam ausgestalten
• 500.000 erzeugte Kontakte durch Ow-
ned, Earned und Paid Content (OoH, 
PR, Social Media, Website, Event)
Ausblick ab 2025
• bis 2035: Kontinuierliche Kommuni -
kation und regelmäßige Anpassung 
sowie Aktualisierung des Kommunika-
tionskonzeptes. In regelmäßigen Ab -
ständen lenken zielgruppenspezifische 
Einzelkampagnen die Aufmerksamkeit 
auf das Thema Klimaschutz. Dazu zäh-
len: Einzelne Kampagnen zu Photovol-
taik und Kommunaler Wärmeplanung, 
Events, Aktionen von Stakeholdern, 
etc.
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 6.1 .1 .3. Kommunikationsstrate-
gie für Klimaschutz und Nachhaltigkeit 
entwickeln und umsetzen
Neben einem Newsletter für interessierte Bür -
ger*innen wird es auch einen weiteren Newsletter 
für Stakeholder geben. 
Das brauchen wir 
 ---

210Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Kernpunkte
• Steigerung des verwaltungsinternen 
Bekanntheitsgrads der Kooperations- 
möglichkeiten über Koordinationsstel- 
le Klimaschutz (VIII/2)
• Abschluss einer Kooperationsverein- 
barung mit der Universität zu Köln
• Weiterentwicklung des Raumnut- 
zungskonzepts von Koordinationsstel- 
le Klimaschutz (VIII/2) für die tempo- 
räre oder dauerhafte Zusammenarbeit 
mit zentralen Wissens- und Umset- 
zungsakteuren
Erwartetes Einsparpotenzial
Keine direkte Einsparung
Kosten zum Erreichen des 
Ziels
• 
Personalkosten
Da wollen wir hin
Zur Umsetzung der Klimaneutralität im Einflussbe-
reich der Verwaltung der Stadt Köln ist es unabding-
bar, sich eng mit zentralen Wissensträger*innen zu 
vernetzen sowie Potenziale der Kooperation zum 
Schließen von Wissenslücken und zur lösungs -
orientierten Verschränkung von Wissensbestän -
den auszuschöpfen.
Das setzen wir bereits um
Durch die Zunahme flexibler Raumnutzungskon -
zepte in der Verwaltung konnte das Büro der Lan -
desgesellschaft NRW.Energy4Climate im Stadt -
haus Deutz angesiedelt werden. Die Gesellschaft 
wurde vom Land Nordrhein-Westfalen neu ge -
gründet um Akteure und insbesondere Kommu -
nen verstärkt bei der Umsetzung von Maßnahmen 
für Klimaschutz und Energiewende zu unterstüt -
zen. Die Möglichkeit der direkten Vernetzung mit  
NRW.Energy4Climate steht allen Dienststellen of -
fen.
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv
Aktuell steht die Verwaltung mit der im Büro des 
Kanzlers der Universität zu Köln neu angesiedelten 
„AG Nachhaltiger Campusbetrieb“ der Universi -
tätsverwaltung im Kontakt hinsichtlich des Ent -
wicklungspfads der Universität zur Klimaneutrali -
tät. In diesem Zusammenhang wird der Abschluss 
einer Kooperationsvereinbarung angestrebt, die 
unter anderem die Formate des Wissenschafts-
Praxis-Transfers so aufsetzt, dass die Verwaltung 
niederschwelligen Zugang zu den fachlichen Ex -
pertisen und Wissensbeständen der für den Klima-
schutz einschlägigen Fachbereiche erhält.
Vergleichbare Kooperationen werden mit anderen 
Hochschulen in Köln und darüber hinaus ange -
strebt.
Vernetzung mit zentralen 
Wissensträgern
Quelle: Pixabay/geralt

211Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen
Das brauchen wir
Rechtsberatung bei der Erarbeitung, Verhandlung 
und Abschluss einer Kooperationsvereinbarung 
mit der Universität zu Köln und ggf. weiteren For -
schungs- und Bildungseinrichtungen.
Zielsetzung 2023/24
• Steigerung des verwaltungsinternen 
Bekanntheitsgrads der Kooperations -
möglichkeiten
• (Weiter-)Entwicklung der Koopera -
tionsstrategie für die temporäre oder 
dauerhafte Zusammenarbeit mit zent -
ralen Wissens- und Umsetzungsakteu-
ren
• Kooperationsvereinbarungen sind 
mit mindestens zwei Wissensträgern 
(bspw. Universität zu Köln und TH-
Köln) geschlossen und quantifizierbare 
Zielsetzungen sind vereinbart
Ausblick ab 2025
• Systematische Kanalisierung von 
umsetzungsbefördernden Fragestel -
lungen an die entsprechenden Part -
nereinrichtungen/-universitäten/-hoch -
schulen
Bezug zum Fachgutachten
Aktivität 6.1 .2.3. Instrumente zur Steue -
rung des Klimaschutzprozesses imple -
mentieren und im Prozess anpassen

Anlage 2: Gesamtübersicht Aktionsplan Klimaschutz

54208 Zeichen

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Gebäude und Quartiere werden klimaneutral 
Direkter Einflussbereich 
1 
Entwicklung einer 
Sanierungs-
strategie für 
Bestands-
gebäude 
2023 - 2027 
 systematische Gebäudeportfolioanalyse 
 Strategie für Klimaneutralität der 
Bestandsgebäude 
 Berücksichtigung der Energieleitlinien  
 Steigerung der jährlichen energetischen 
Sanierungsrate 
1) Gebäudeportfolioanalyse für 20 städtische 
Gebäude im Eigentum verschiedener Ämter 
und spätere Erweiterung auf weitere Gebäude  
2)  eine (1) Sanierungsstrategie ist erstellt 
3) kontinuierliche Umsetzung, derzeit 1,2% des 
Widerbeschaffungswerts des Bestands im 
Sondervermögen der Gebäudewirtschaft  
4) Umsetzung der Schulbaumaßnahmen „GU/TU 
2-Projekt“ 
1) 2023/24 
 
2) 2024-
2025 
3) 2024-
2027 
 
4) bis 
2027 
95 Mio. € 
*) 
2,1 Mrd. € 
*) 
  
2 
Stadtweite 
Standards für 
städtische 
Gebäude 
(klimaneutraler 
Betrieb) - 
Energieleitlinien 
aktualisieren 
2023 - 2035 
 Aktualisierung der Standards für 
Wärmenutzung für Heizen und 
Warmwasser 
 Aktualisierung der Standards für 
elektrotechnische Bereiche 
 effiziente und nachhaltige Energienutzung 
bei Neubauten und Sanierungsvorhaben 
1) eine (1) aktualisierte Fassung der 
Energieleitlinien ist veröffentlicht. 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
3 
Zukunft 
Bürgerhäuser/ -
zentren 
2023 - 2025 
 Gebäudeportfolioanalyse zu 14 
Bürgerhäuser/Bürgerzentren 
 Erarbeitung eines Umsetzungsfahrplans 
 konzentrierte Betrachtung der Gebäude 
ermöglicht gebäudeübergreifende 
Ausschreibungen 
1) Bestandsaufnahme von 14 Bürgerhäusern und 
der Anlagentechnik für eine Gebäudeanalyse 
ist erfolgt 
2) ein (1) Stufenplan für die Umsetzung ist erstellt 
und dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt 
1) 2023 - 
2025 
 
2) 2025 -
2035 
4,4 Mio. € 380 Mio. € 
  
4 
Energetische 
Sanierung  
der 
Zentralbibliothek 
und der 11  
Stadtbibliotheken 
2023 - 2027 
 Energetische Maßnahmen bei 
Generalsanierung der Zentralbibliothek 
 Reduktion des jährlichen 
Energieverbrauchs um 80 % 
 Erstellung eins Strategiekonzepts zur 
Verpflichtung auf die Nachhaltigkeitsziele 
 Entwicklung mit dem Ziel „NetZero“ 
1) Fertigstellung der Sanierung (einschl. 
energetischen Sanierung) Zentralbibliothek 
2023 - 
2027 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
139,8 Mio. 
€ 
  
5 
Zirkuläres Bauen 
–  
Bezirksrathaus 
Innenstadt 
2023 - 2024 
 Wiederverwertung von Baumaterialien und 
Einbauten  
  Zusammenarbeit mit Start-Up Concular 
1) Abbruch ist geplant. 
2) Pilotprojekt zur Verwertung der dabei 
anfallenden Baustoffe/Bauschutt ist gestartet.  
3) Materialproben werden aktuell analysiert. 
Danach erst ist die Verwertbarkeit geklärt. 
  
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
1 
2 
3 
4 
5

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 
6 
Sportstätten-
management-
system  
(SMS) 
2023 - 2028 
 Erfassung von 440 Liegenschaften 
 Prioritätenliste zur Modernisierung und 
Weiterentwicklung  
 Datenbasierte Umsetzung energetischer 
Sanierungen 
1) 100% der Prioritätenliste Sanierung 
Vereinsheime/Umkleidehäuser ist abgearbeitet 
2023 - 
2028 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Indirekter Einflussbereich 
7 
KfW 432 
energetische 
Quartiers-
entwicklung 
2023 - 2026 
 Förderprogramm um die Dekarbonisierung 
der Energieversorgung sowie die 
energetische Sanierung und Ertüchtigung 
des Bestandes anzuschieben. 
 Kooperation mit Kölner 
Wohnungswirtschaft 
 Erstellung energetischer, integrierte3 
Quartierskonzepte 
 Begleitung der Sanierung durch ein*e 
Sanierungsmanager*in 
1) Vier (4) Quartiere sind mit der 
Wohnungswirtschaft in der Förderung KfW 432 
in Bearbeitung 
 
2)  Zwei (2) kommunal geführte Quartiere sind in 
der Förderung von KfW 432 in Bearbeitung 
1) 2023 - 
2024 
 
2) 2025 - 
2026 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
8 
Konzeptvergaben 
als Steuerungs-
instrument für 
nachhaltige 
Planungs- und 
Entwicklungs-
konzepte am 
Beispiel 
Petershof 
2024 
 Klimaschutzgerechte Sanierung des 
denkmalgeschützten Vierkanthofs 
„Petershof“ 
Konzeptansätze:  
 Bauen im Bestand (im Denkmal) 
 Wärme und Strom über erneuerbare 
Energien (u.a. Solar) 
 Autofreier Hof und autoarme Umgebung 
 Freiflächennutzung unter Beachtung von 
Artenschutz und Biodiversität 
 Regeneratives (Ab-) Wasserkonzept 
 Nutzungsänderung und -mischung 
1) ein (1) Stufenplan mit quantifizierbaren Zielen 
ist erstellt 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
9 
Energetische 
Ertüchtigung  
des denkmal-
geschützten  
Gebäude-
bestandes 
2023 - 2024 
 Erarbeitung von Leitlinien für 
denkmalgeschützter Gebäude zur 
energetischen Ertüchtigung 
 Studie zur „Systematisierung der 
Energieeffizienzpotentiale im 
denkmalgeschützten Gebäudebestand 
1)  eine (1) Studie zu energetischen 
Sanierungspotentialen des 
denkmalgeschützten Gebäudebestands in Köln 
ist beauftragt 
2023 - 
2024 60.000 € 120.000 € 
  
6 
7 
8 
9

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Beteiligungen 
10 
Operationalisier-
ung der Klima-
strategie der 
GAG Immobilien 
AG 
2023 - 2035 
 Operationalisierung der Klimastrategie 
durch Umsetzung von Maßnahmen für 
einen gebäudebezogenen 
Sanierungsfahrplan 
 Nachhaltige Gestaltung von Wohnumfeld 
und Außenanlagen in den Quartieren unter 
Beachtung der Wirtschaftlichkeit und 
sozialer Gesichtspunkte 
1) Abkehr von fossilen Brennstoffen 
2) Senkung des Energieverbrauchs durch 
energetische Modernisierungen im Bestand, 
effiziente Gebäudestandards, 
Anlagenoptimierung und Sensibilisierung des 
Nutzers 
3) Zugang zu bezahlbarem, nachhaltigem Strom 
für die Mieter*innen sichern 
4) Ausbau regenerativen Energien (Potenzial für 
PV-Anlagen auf Bestandsdächern ca. 15 MWp)  
2025ff   1,5 Mio. € 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
11 
Modernisierung 
der Gebäude-
infrastruktur der 
AWB 
Abfallwirtschafts-
betriebe Köln 
GmbH 
2023 - 2028 
 Sukzessive Modernisierung bestehender 
Immobilieninfrastruktur und Realisierung 
neuer Standorte nach dem neuesten Stand 
der Technik und unter Berücksichtigung 
ökologischer Gesichtspunkte 
1) Ausbau der Photovoltaikanlagen auf allen 
Standorten. 
2)  Ausblick: Vollständiger Ausbau der 
Gebäudeleittechnik  
3) Fertigstellung Neubau eines Logistikstandortes 
unter Beachtung der neuesten ökologischen 
und technischen Standards 
1) 2024 
 
2) 2025 -
2026 
 
3) 2028 
 
  500.000 € 60,8 Mio. 
€ 
12 KlimaVeedel der 
RheinEnergie AG 2023 - 2028 
 Innovative Lösungen und Wege zur 
Erreichung der Klimaneutralität im Quartier. 
Mit dem KlimaVeedel werden auf 
Quartiersebene entsprechende Reallabore 
bzw. Lern- und Experimentierräume 
geschaffen.  
1) Initiierung einer Kommunikationskampagne auf 
verschiedenen Kanälen: Online und in Form 
von gezielten Bürgerinformationen und 
Bürgerveranstaltungen 
2) Veedels-Wärmelandkarte: Durchführung von 
Kfz-gestützten Thermografieaufnahmen von 
Köln-Neubrück 
3) Neues, digitales Verfahren zur Erstellung von 
Sanierungsfahrplänen testen bei mindestens 
zehn Pionier-Haushalten 
4) Bereitstellung einer Online-
Bürgerbeteiligungsplattform 
5) Durchführung großflächiger Umfragen, um 
Bürgerbedürfnisse zu erfassen und damit 
weitere klimafreundliche Umsetzungsaufträge 
anzustoßen 
2023/24   2,5 Mio € 5 Mio. € 
**) 
 
10 
11 
12

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Klimaneutrale Energieversorgung erreichen 
Direkter Einflussbereich 
1 
Photovoltaik– 
Ausbaustrategie 
auf  
allen 
kommunalen 
Gebäuden 
2023 - 2035 
 PV-Potentialanalysen mit 
Wirtschaftlichkeitsberechnungen 
 Ziel: große Anlagen mit möglichst großen 
Erträgen 
 Erörterung der sinnvollsten und 
passendsten PV-Betreibermodelle für die 
Dienststellen 
 Erarbeitung von einfachen 
Umsetzungsmodellen (z.B. durch 
vereinfachte Rahmenvergabe) 
 Ermöglichung von Bürgersolaranlagen (mit 
Dachverpachtung) 
1)  eine (1) Ausbaustrategie inkl. eines 
quantifizierten Stufenplans ist erstellt. 
2) 100 % der geeigneten Dachflächen sind mit PV 
nachgerüstet 
1) 2024 
 
2) 2025 -
2035 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
1 Mio. €   
2 
Rahmenvergabe 
zur 
Beschleunigung  
des Photovoltaik 
Ausbaus auf  
kommunalen 
Liegenschaften 
2023 - 2024 
 Entwicklung einer Rahmenvergabe für die 
Nachrüstung aller städtischen Gebäude mit 
PV-Anlagen 
1) ein (1) Rahmenauftrag für den Ausbau eines 
quantifizierten Pakets städtischer Dachflächen 
ist erteilt. 
2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Indirekter Einflussbereich 3 
Städtebauliche 
Potentialanalyse 
zu  
Photovoltaik auf 
Freiflächen 
2024 
 Fertigstellung der Flächenpotenzialanalyse 
PV-FFA 
  Klärung der rechtlichen Fragestellungen 
zur Realisierung von PV-FFA 
 Erarbeitung eines Aktivierungs- und 
Umsetzungskonzeptes zu PV-FFA im 
Rahmen einer gesamtstädtischen Strategie 
zu erneuerbaren Energien PV-
Freiflächenstrategie (und Ratsbeschluss) 
1) eine (1) Vorlage zum Aktivierungs- und 
Umsetzungskonzept zu PV-FFA ist dem Rat 
zur Beschlussfassung vorgelegt. 
 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
4 
Modellvorhaben 
Photovoltaik auf  
Freiflächen 
2024 
 Es wird ein Standardprozess entwickelt der 
alle zuständigen Dienststellen zur 
Genehmigung beteiligt. Durch drei 
Pilotanlagen kann der Prozess entwickelt 
werden. 
 Dünnwald (rund 30 Hektar) 
 Rondorf (rund 6,5 Hektar) 
 Worringen (rund 11,5 Hektar) 
1)  drei (3) Pilotflächen für PV-FFA/Agri- PV sind 
genehmigt. 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
1 
2 
3 
4

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 
5 Windenergie-
potenziale nutzen 2025 
 Bereitstellung der notwendigen Flächen auf 
dem Gebiet der Stadt Köln, insbesondere 
im Kölner Norden, um einen signifikanten 
Anteil des Strombedarfs mittels lokaler 
Windenergie decken zu können. 
1) 8-13 Windenergieanlagen sind im Vorgriff auf 
den Regionalplan entsprechend des rechtlich 
vorgesehenen Verfahrens genehmigt  
2025 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Indirekter Einflussbereich 
6 
Förderprogramme 
„Gebäude-sanierung 
– klimafreundliches 
Wohnen“ und 
„Photovoltaik und 
Erneuerbare 
Energien – 
klimafreundliches 
Köln“ 
2023 - 2027 
 Beschluss der drei neuen 
Förderprogramme: „Gebäudesanierung - 
klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik – 
klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik 
klimafreundliches Arbeiten“ 
 Die Förderprogramme werden aus dem 
Investitionsprogramm Klimaschutz 
finanziert, über das bis 2027 jährlich 20 
Mio.€/a zur Verfügung stehen. 
1) drei neue Förderprogramme:  
„Gebäudesanierung- klimafreundliches 
Wohnen“, 
„Photovoltaik-klimafreundliches Wohnen“, 
„Photovoltaik klimafreundliches Arbeiten“ 
sind durch den Rat beschlossen. 
2023 40 Mio. € 100 Mio. €   
7 
Förderprogramm 
erneuerbarer  
Strom als 
Bestandteil der  
Sportförder-
richtlinie 
2024 
 Sportförderrichtlinie 
 Bündelung der Förderzugänge des 
Sportamtes  
 Fördersumme von bis zu 87,5% der 
Gesamtkosten, für klimarelevante 
Maßnahmen wie bspw. Photovoltaik, und 
eine Aufhebung der Nachrangigkeit in 
Bezug auf Mittelzuwendungen von EU, 
Bund und Ländern  
1) Ziele für die Ausschöpfung des 
Förderprogramms erneuerbarer Strom der 
Sportförderrichtlinie sind definiert 
2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
8 Kommunale 
Wärmeplanung 2024 - 2026 
 Erarbeitung der fachlichen Grundlagen zu 
der kommunalen Wärmeplanung 
 Schaffung einer leistungsfähigen 
Projektstruktur 
 Ausarbeitung erster Maßnahmen zur 
Wärmewendestrategie 
 Start der Beteiligungsprozesse mit 
relevanten Akteur*innen 
 Herstellung der erforderlichen 
Beschlusslage für die Aufstellung des 
kommunalen Wärmeplans 
 Durchführung, Veröffentlichung und 
Weiterentwicklung der kommunalen 
Wärmeplanung auf Basis des Beschlusses 
und entsprechend der gesetzlichen 
Anforderungen 
1) eine (1) Vorlage zur Durchführung der 
Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur 
Beschlussfassung vorgelegt. 
2) eine (1) Vorlage für den Beschluss der 
Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur 
Beschlussfassung vorgelegt. 
1) 2024 
 
2) 2026 
165.000 € 300.000 €   
5 
6 
7 
8

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 9 Geothermie 2023 - 2024 
 Ausschöpfung der Möglichkeiten der 
Wärmeversorgung durch oberflächennahe 
Geothermie 
 Bereitstellung einer digitalen 
Kartenanwendung für die oberflächennahe 
Geothermie-Nutzung für das 
Standortpotenzial von Geothermie-Anlagen 
als Planungsgrundlage für private und 
gewerbliche Interessent*innen 
 Geothermieanlage im Großprojekt Rondorf 
Nord-West  
1) Digitale Karte inkl. Webanwendung zur Klärung 
des sinnvollen Einsatzes von Geothermie-
Anlagen ist verfügbar. 
2) Fertigstellung der Geothermie-anlage im 
Großprojekt Rondorf Nord-West. 
1) 2023 
 
2) 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Beteiligungen 
10 
Klimaneutrale 
Stadt-
entwässerungs-
betriebe Köln, 
AöR (StEB Köln) 
2023 - 2030 
 Reduzierung THG-Emissionen 
 Zentrale Maßnahmen sind die Steigerung 
der Energieeffizienz der Anlagentechnik 
und der Ausbau von Kraft-Wärme-
Kopplung und erneuerbaren Energien 
1) Inbetriebnahme der Biogasaufbereitungsanlage 
GKW und weiterer PV-Anlagen auf den 
Klärwerken --> geplante Leistung rd. 2,6 MWp 
2) Klimaneutralität der betrieblichen Emissionen 
(außer Prozessemissionen wie Lachgas und 
Methan) 
3) Verbesserung der Bilanzierung für Prozesse, 
Bau und Einkauf 
4) Inbetriebnahme der Druckleitung zur 
Klärschlammverbrennung 
5)  Die StEB Köln arbeiten klimaneutral 
(Strategisches Ziel) 
1) 2024 
 
2) 2027 
 
 
3) 2027 
 
4) 2029 
 
5) 2030 
  
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
***) 
11 
Klimaschutz und 
Nachhaltigkeits-
maßnahmen am 
Flughafen 
Köln/Bonn 
2023 - 2045 
 Installation weiterer PV-Anlagen auf den 
Gebäuden 
 Betrieb der Fahrzeuge auf dem Flughafen-
Vorfeld vollständig mit alternativen 
Kraftstoffen. Perspektivisch ist die 
Umstellung des Energiesektors auf 100% 
erneuerbare Energien vorgesehen. 
1) Reduzierung der CO2-Emissionen um 65% 
gegenüber 2010 
2)  CO2 –neutraler Betrieb auf dem Vorfeld 
3) Klimaneutralität bis spätestens 2045 
1) 2030 
 
2) 2035 
3) 2045 
  3 Mio. € 50 Mio. € 
****) 
12 
Planungen der 
RheinEnergie AG 
zu PV Freiflächen 
an Infrastruktur-
wegen 
2023 - 2025 
 Steigerung des Anteils erneuerbarer 
Energien an eigener Versorgung und 
höhere Ausnutzung der Solarpotenziale 
 Identifizierung von Potenzialflächen  
1) Bauantrage für das PV-Projekt in Köln-
Dünnwald durch die RheinEnergie 
2) Umsetzung bzw. Errichtung erster PV-
Anlagen 
1) 2024 
 
2) 2025 
  300.000 € 100 Mio. € 
9 
10 
11 
12

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Beteiligungen 
13 
Planungen der 
RheinEnergie AG 
zum Ausbau der 
Windenergie im 
Kölner Norden 
und Süden 
2023 - 2027 
 Nutzung von Potenzialflächen auf dem 
Kölner Stadtgebiet, auf denen die 
Errichtung von Windkraftanlagen 
grundsätzlich möglich ist 
 Untersuchungen und Klärungen zur 
Vorbereitung der Genehmigung. 
 Neuaufstellung LEP NRW und 
Regionalplan ermöglichen die Ausweisung 
von Windenergiegebieten. 
 Flächensicherung in Form von 
Nutzungsverträgen 
1) Abschluss der Flächensicherung mittels 
Nutzungsvertrag mit der RheinEnergie AG für 
die städtischen Flächen innerhalb der 
Potentialflächen im Kölner Norden) 
2) Ausweisung der Flächen im Sachlichen 
Teilplan Erneuerbare Energien oder alternativ 
(falls notwendig): Beginn der Änderung des 
FNP-Köln mit dem Ziel der Ausweisung der 
Flächen als Positivplanung.  
3) Antragstellung nach BImSchG durch die 
RheinEnergie AG und Prüfung des 
Genehmigungsantrags durch die untere 
Immissionsschutzbehörde 
1) 2024 
 
 
2) 2024 -
2025 
 
 
3) 2024 -
2027 
  500.000 € 110 Mio. € 
14 
Treffpunkt Solar – 
Das Beratungs-
zentrum von 
RheinEnergie 
AG, Stadt Köln 
und Handwerks-
kammer zu Köln 
2023 - 2024 
 Individuelle Beratungen von 
Eigenheimbesitzer*innen, 
Gewerbetreibenden, Vermieter*innen und 
Mieter*innen zur Solarenergie und den 
damit verbundenen Technologien und 
weitere Unterstützungsangebote. 
 Vereinfachung der Prozesse für 
Mieterstromprojekte. 
1) Gemeinsame Vereinbarung zum Weiterbetrieb 
des Treffpunkt-Solar, sowie zur dauerhaften 
Finanzierung des Projektes. Entscheidung zum 
eventuellen Ausbau der Leistungen im 
Treffpunkt. 
2) Entwicklung Lösungsoptionen zur Begegnung 
der Handwerkerengpässe. 
1) 2023 
 
 
 
2) 2024 
  2 Mio. € 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
*****) 
15 
Transformations-
pläne der 
RheinEnergie AG 
für die Kölner 
Fernwärmenetze 
2023 - 2035 
 Verdichtung und Ausbau des bestehenden 
Fernwärmenetzes, insbesondere in der 
Innenstadt, und Dekarbonisierung der 
Wärmeerzeugung (für Fern- und 
Nahwärmenetze) 
1) Fertigstellung Transformationsplan FW-Netz 
Innenstadt und Beantragung erster 
Fördermittel für Wärmenetze nach BEW-
Richtlinie  
2) Offizieller Projektbeginn Großwärmepumpe 
Niehl 
3) Inbetriebnahme Fernwärmespeicher in Köln-
Merheim 
4) Installation schnellstartfähiger Kessel in Köln-
Niehl 
5)  Installation Solarthermieanlage in Köln-
Merheim 
6) Modernisierung GuD-Anlage in Köln-Merkenich 
7) Erstellung der weiteren Transformationspläne 
für FW-Netze Nord und Merheim 
1) 2023 
 
 
2) 2023 
 
3) 2023  
 
4) 2024 
 
5) 2025 
6) 2025 
7) ab 2025 
  130 Mio. € 750 Mio. € 15 
13 
14

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
16 
PV-Dachanlagen 
auf Gebäuden 
der AVG Köln 
mbH 
2023 - 2026  Prüfung und Nutzung aller bestehenden 
und zukünftigen Dachflächen 
1) Prüfung und Nutzung aller bestehenden und 
zukünftigen Dachflächen auf  PV-Eignung 2026   
derzeit 
nicht 
quantifizie
rbare 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
Beteiligungen 
17 
Umstellung der 
Energie-
versorgung der 
Koelnmesse 
2023 - 2035 
 PV-Anlagen und alternative 
Wärmeversorgungslösungen zur Reduktion 
des Energieverbrauchs 
 Neues Wärmeversorgungskonzept 
1) Installation der PV-Anlage mit 500 Modulen auf 
dem Confex 
2) Planungen und Umsetzungsstart der PV-Anlage 
Halle 11 und Eingang Süd (geplante Leistung 
2000kwp) 
3) Inbetriebnahme der PV-Anlagen auf den 
Dächern des Confex, Halle 11 und Eingang Süd 
als eine der größten Anlagen Köln (geplante 
Leistung 2000kwp) 
4)  CO2-Neutralität 
1) 2023 
 
2) 2023 
 
3) 2024 
 
 
4) 2025 -
2035 
  2,83 Mio. 
€ 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
18 
Reduzierung der 
Treibhausgas-
emissionen der 
AG Zoologischer 
Garten Köln 
2023 - 2032 
• Reduktion von über 40% der CO² 
Treibhausgase bis 2032. Prüfung von 
alternativen Systemen mit Fernwärme und 
Wärmepumpen 
• Prüfung der Möglichkeit den Strombezug auf 
Ökostrom mit Herkunftsnachweis (ppa Power 
Purchase Agreement) umzustellen 
•Errichtung von Grün-Dach-PV-Kombinationen 
bei Neubau und Sanierung wo immer möglich 
•sukzessive Umstellung des Fuhr- und 
Maschinenparks auf alternative Technologien 
1) Beginn der Umsetzung des 
Transformationskonzeptes, Einbau von PV-
Anlage Tropenhaus, Start Einbau der 
Messinfrastruktur inkl. Ausbau der 
Gebäudeleittechnik 
2) Ausbau der PV-Anlagen auf ca. 200kWp. 
Ersetzung der noch vorhandenen ca. 18 
Gaskessel durch energetisch bessere 
Alternativen und Prüfung von Wärmepumpen 
oder Fernwärme. Ausbau der Messinfrastruktur 
inkl. Gebäudeleittechnik, um den Bedarf besser 
steuern und regulieren zu können. 
3) Evtl. Strom umstellen auf Ökostrombeschaffung 
4) mit Herkunftsnachweis / Power Purchase 
Agreement (PPA) 
 
1) 2027 
 
 
2) 2032 
 
 
 
 
 
3) ab 
2025 
  3,6 Mio. € 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
 
 
    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
16 
17 
18

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral 
Direkter Einflussb. 
1 
Verankerung von 
Klimaschutz und  
Nachhaltigkeit bei 
Beschaffung und  
Vergabe 
2023  2024 
 nachhaltige Ausrichtung des städtischen 
Einkaufs und der Vergabe von Liefer- 
und Dienstleistungen im Sinne des 
Klimaschutzes gemäß des Beschlusses 
des Ausschusses für Allgemeine 
Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe 
/ Internationales (AN/0473/2023) 
 Weiterführung von GoGreen-
Zertifizierung für Pakete- und 
Briefsendungen 
1) Nachhaltige Produkte sind in der 
Einkaufsplattform besser erkennbar 
2) Ein (1) GoGreen Zusatzvertrag Teilleistungen 
für Briefsendungen 
1) 2024 
 
2) ab 
2025 
10.000 € 10.000 €   
Indirekter Einflussbereich 
2 
Vergabe 
städtischer 
Grundstücke in 
großflächigen 
Gewerbegebieten 
2023 - 2024 
 Verkauf städtischer Gewerbegrundstücke 
mit schlankem Auswahlverfahren und 
klimaschutzrelevanten Kriterien in 3 
Prüfungsphasen 
 Bereits in der 1. Prüfungsphase als 
Mindestanforderung Einhaltung 
Effizienzgebäude 40 EE und Photovoltaik 
(1 kWp je errichtetem Gebäude) 
 In den Prüfungsphasen 2 und 3 Positiv-
Bewertungen für weitere 
Flächeneffizienzen und dekarbonisierte 
Mobilität 
1) eine (1) Beschlussvorlage ist dem Rat zur 
Beschlussfassung vorgelegt 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Beteiligungen 
3 
Biomasse-
brennstoffe der 
AVG-Gruppe zur 
Substitution 
fossiler Brenn- 
und Kraftstoffe 
2024 
 Produktion und Vermarktung 
verschiedenster Biomasse-Brennstoffe 
 Prüfung zukünftiger Erweiterung mit der 
RheinEnergie 
1) Anschluss weiterer Haushalte an die Biotonne 2024   60.000 € 60.000 € 
4 
Müllverbrennung: 
CO2-Emissions-
minderung durch 
CO2-
Abscheidung bei 
der AVG Köln 
mbH 
2023 - 2024 
 Klimaneutrale/ klimapositive 
Müllverbrennung  
 Machbarkeitsstudie zur technischen und 
räumlichen Umsetzung einer CO2-
Abscheidung aus dem Abgasstrom 
1) Umsetzung der Machbarkeitsstudie mit 
Schwerpunkten CO2-Verbleib, CO2-Logistik 
und energetische Optimierungen der CO2-
Abscheidung 
2) Investitionsentscheidung 
2024   500.000 € 150 Mio. € 
1 
2 
3 
4

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
5 
Müllverbrennung: 
CO2-Emissions-
minderung durch 
Sortierung und 
Verwertung bei 
der AVG Köln 
mbH 
2023 - 2025 
 Umbau und Modernisierung der 
integrierten Vorsortieranlage vor der 
Verbrennung 
1) Umbau/Modernisierung der Sortieranlage 
2) Inbetriebnahme der Sortieranlage 
1) 2024 
2) 2025 
  12 Mio. € 12 Mio. € 
 
Deponie: 
Vermeidung von 
Methan-
Emissionen durch 
verstärkte 
Deponiegas-
fassung bei der  
AVG Köln mbH 
2023 - 2025 
 Reduzierung der Methanemissionen der 
ehemaligen Hausmülldeponie: 
Ertüchtigung der Einrichtungen zur 
Gasfassung sowie Umrüstung auf 
Belüftungsbetrieb  
1) Abschluss der Investitionsmaßnahme 2025   1,2 Mio. € 8 Mio. € 
Beteiligungen 
7 
Optimierte 
Rückgewinnung 
von Metallen aus 
den Rostaschen 
der Restmüll-
verbrennungs-
anlage der AVG 
Köln mbH 
2023 - 2027 
 Neue Anlage "mephistorec" zur 
Rückgewinnung von zusätzlichen Metallen 
aus den Rostaschen  
 Rückbringung in den Wirtschaftskreislauf 
zum Ersatz der Primärmetalle 
1) Ausschreibung der Leistungen 
2) Baubeginn der neuen „mephistorec“-
Rostascheaufbereitung 
3) Regelbetrieb der Anlage 
1) 2024 
2) 2025 
 
3) 2027 
  150.000 € 25 Mio. € 
8 
Förderung von 
nachhaltigen 
Gründungen 
durch die 
KölnBusiness 
Wirtschafts-
förderungs-GmbH 
2023 - 2024 
 Förderung von nachhaltigen Gründungen 
durch spezielle Beratungs-, Informations- 
und Vernetzungsangebote 
1) Kürung Kölns KlimaStar 2023 und 2024 
2) Festlegung des Veranstaltungsprogramms von 
Impact.Cologne für das Jahr 2024 
1)2023/24 
2) 2024 
  10.000 € 10.000 € 
9 
Beratungen der 
KölnBusiness 
Wirtschafts-
förderungs-
GmbH: 
Nachhaltigkeits-
vorhaben inkl. 
Finanzierungs-
möglichkeiten im 
Unternehmen 
fördern 
2023 - 2024 
 Darstellung der wirtschaftlichen Chancen 
durch nachhaltige Lösungen für Kölner 
Unternehmen 
1) Erreichen von 100 Unternehmen mit 
geeigneten Kommunikationsmaßnahmen 
2) Unternehmen haben das Förderprogramm 
„Photovoltaik- klimafreundliches Arbeiten“ in 
Anspruch genommen und tragen damit aktiv 
zur CO2-Reduktion bei 
3) Unternehmen nehmen öffentliche 
Finanzierungsmöglichkeiten zur Umsetzung 
von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Anspruch 
und tragen so zur CO2-Reduktion bei 
1) 2023 
 
2), 3) ab 
2024 
 
 
 
 
 
 
  50.000 € 50.000 € 
5 
6 
7 
8 
9

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
10 
Informations-
veranstaltungen 
der KölnBusiness 
Wirtschafts-
förderungs-GmbH 
zur Vernetzung 
relevanter 
Branchenakteure 
im 
Zusammenhang 
mit gewerblichen 
Klimaschutz-
maßnahmen 
2023 - 2024 
 Begleitung und Unterstützung der Kölner 
Unternehmen, insbesondere KMU 
 Aktivierungskampagne: Steigerung der 
Nachfrage nach und Inanspruchnahme von 
Beratungsangeboten zum Thema 
Nachhaltigkeit  
1) Erreichen von 100 Unternehmen mit geeigneten 
Formaten und Kommunikationsmaßnahmen 
2) Durchführung von Informationsveranstaltungen 
zu den Themen Energie, Nachhaltigkeit und 
Kreislaufwirtschaft für lokale Wirtschaftsakteure 
3) Vernetzung von Kölner Wirtschaftsakteuren im 
Themenfeld gewerblicher Klimaschutz durch 
Veranstaltungen und die Initiative 
Impact.Cologne 
4) Durch die Umstellung auf nachhaltige 
Energieversorgung tragen lokale 
Wirtschaftsakteure aktiv zur CO2-Reduktion bei  
5) Durch die Umstellung auf Kreislaufwirtschaft 
tragen lokale Wirtschaftsakteure aktiv zur 
Einsparung von Ressourcen und zur CO2-
Reduktion bei 
1) 2023 
 
2) 2024 
 
 
3) 2024 
 
 
4) ab 2024 
 
 
5) ab 2024 
 
 
 
  53.500 € 53.500 € 
Beteiligungen 
11 
Kooperation und 
Förderung von 
Klimaschutz in 
der Wirtschaft: 
Gemeinwohl-
bilanzierung der 
Gastro- und 
Clubszene 
koordiniert durch 
die KölnBusiness 
Wirtschafts-
förderungs-GmbH 
2023 - 2024 
 Die Bilanzierung von Unternehmen neben 
wirtschaftlichen Aspekten nach 
ökologischen und sozialen Aspekten 
 Chance für Unternehmen aus der Gastro- 
und Clubszene aus Köln nachhaltiges und 
gemeinnütziges Wirtschaften 
voranzutreiben 
 Begleitung von extern beauftragten 
spezialisierten Berater*innen 
 hohe Multiplikatorwirkung zu erwarten 
1) 13 Unternehmen aus der Kölner Gastro- und 
Clubszene sind im Bilanzierungsprozess 
begleitet worden 
2024 100.000 € 100.000 €   
Mobilität und Logistik werden klimaneutral 
 
Direkter Einfl. 
Einflussbereich 
1 Ausbau 
Ladeinfrastruktur 2022 - 2027 
 Errichtung von Ladesäulen für städtische 
Fahrzeuge auf nicht öffentlich 
zugänglichen städtischen Liegenschaften 
 Prüfung der stadteigenen Parkhäuser/ 
Tiefgaragen auf Tauglichkeit zur 
Umrüstung auf Elektro-Mobilität städtischer 
Fahrzeuge 
 Erprobung neuer Ladetechniken 
1) Ausbaustufe des der Ladeinfrastruktur mit 
zusätzlichen Ladepunkten im öffentlichen 
Raum ist erreicht 
2027 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
10 
11 
1

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
2 Transformation 
städtischer 
Fuhrpark 
2023 
 Umstellung des städtischen Fuhrparks auf 
Elektroantriebe 
 Maschinenpark bereichsübergreifend 
klimafreundlich ausstatten 
 Dienstfahrzeuge durch Zugang zu Car-
Sharing deutlich reduzieren 
 Beschaffung von Dienstfahrrädern 
 Ausbau Ladesäulen 
1)  eine (1) Konzeption für die Transformation des 
Fuhrparks und Umsetzbarkeit auf 
Betriebshöfen ist entwickelt 
2)  Meilensteine für die stufenweise 
Transformation des Fuhrparks im Umfang von 
aktuell 1553 Fahrzeugen sind definiert 
1) 2024 
 
2) ab 
2024 
18,5 Mio. 
€ 
18,5 Mio. 
€ 
  
3 Klimaneutraler 
Bauhof 2024-2035 
 Der Bauhof der Stadtverwaltung wird bis 
2035 klimaneutral 
 Entwicklung eines Aktionsplans mit 
einzelmaßnahmen in den Bereichen: 
1. Status Quo Analyse 
2. Fuhrpark- und Gerätemanagement 
3. Lade- und Tankinfrastruktur 
4. Lademanagement 
5. Digitalisierung von Betriebs- und 
Arbeitsabläufen 
6. Digitales Flottenmanagement 
7. Mobilitätsmanagement für Mitarbeitende 
1) ein (1) Gutachten ist fertiggestellt 2024 238.000 € 238.000 €   
Direkter Einflussbereich 
4 
Transformation 
des  
Fahrzeug- und 
Maschinen-
bestands  
des Amtes für 
Landschafts-
pflege und  
Grünflächen 
2023 - 2035 
 Neuanschaffungen von handgeführten 
Maschinen grundsätzlich nur noch mit 
Elektroantrieb 
 Umbau von dieselbetriebenen 
Kolonnenfahrzeuge auf Elektroantrieb 
 Neuanschaffungen großer Maschinen und 
Fahrzeuge nur noch mit Elektromotor 
 Steigerung von handgeführten 
Elektromaschinen von 13% (2020) auf 
mehr als 40% 
 Anteil E-Fahrzeuge knapp 20% (viele 
Sonderfahrzeuge sind noch nicht am Markt 
verfügbar) 
1)  elektrischer Anteil der handgeführten 
Maschinen liegt bei 60% und Anteil der großen 
Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 30 % 
2)  elektrischer Anteil der handgeführten 
Maschinen liegt bei 90% und Anteil der großen 
Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 70% 
3) elektrischer Anteil der handgeführten 
Maschinen liegt bei 95% und Anteil der großen 
Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 85% 
1) 2025 
 
 
2) 2030 
 
3) 2035 
 
16,32 Mio. 
€ 
16,32 Mio. 
€ 
  
2 
3 
4

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
5 
Probebetrieb 
eines  
elektrischen 
Rettungswagens  
und eines 
elektrischen  
Notarzt-
einsatzfahrzeugs 
im  
Rettungsdienst 
der Feuerwehr 
2023 - 2024 
 Erprobung elektrischer RTW (eRTW) und 
NEF (eNEF) 
 Umsetzung passender Ladeinfrastruktur 
1)  ein (1) elektrisch betriebener Rettungswagen 
(eRTW) ist beschafft und in Betrieb genommen 
2) zwei (2) elektrisch betriebene 
Notarzteinsatzfahrzeuge (eNEF) sind beschafft 
und in Betrieb genommen 
1) 2023 
 
2) 2024 
670.000 € 670.000 €   
6 
Entwicklungs-
projekt  
für elektrisch 
angetriebene  
Löschfahrzeuge 
bei der 
Feuerwehr 
2023 - 2025  Beschaffung und Erprobung von elektrisch 
angetriebenen Löschfahrzeugen 
1) drei (3) elektrisch betriebene Löschfahrzeuge 
(eHLF) sind beschafft und in Betrieb 
genommen 
2025 5,4 Mio. € 5,4 Mio. €   
7 
Biogas-
betriebener  
Bibliotheksbus 
2023 - 2024 
 Erster europaweiter Bibliotheksbus, der mit 
Biomethan betrieben wird 
  Reduktion des Benzinverbrauchs auf Null 
1) ein (1) Bibliotheksbusses und neue 
Haltestellen sind in Betrieb genommen; 
nachhaltige Programmangebote sind gestartet 
2) Anschaffung eines (1) E-Transporters und von 
Lastenrädern (in Planung)  
2023-
2024 980.000 € 980.000 €   
Indirekter Einflussbereich 
8 Besser durch 
Köln 2025 - 2027 
 Erarbeitung eines nachhaltigen 
Mobilitätsplans 
 Das Ziel des Mobilitätsplans ist es, 
Maßnahmen und Handlungsschwerpunkte 
zu definieren, die es ermöglichen, das 
kommunale Ziel der Klimaneutralität bis 
2035 auch im Mobilitätssektor zu 
erreichen. 
 Grundlagenanalyse 
 Strategieentwicklung mit konkreten 
Maßnahmen und Verschränkung mit 
bestehenden gesamtstädtischen Strategien 
(bspw. Kölner Perspektiven 2030+, 
Gutachten "Köln klimaneutral 
2035"/Aktionsplan Klimaschutz) 
 Erarbeitung eines Evaluierungskonzepts 
1) eine (1) politische Beschlussfassung zu Stufe 
1, Leitbild und Strategie des nachhaltigen 
Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ 
2) eine (1) politische Beschlussfassung zu Stufe 2 
des nachhaltigen Mobilitätsplans "Besser durch 
Köln" 
1) 2025 
 
2) 2027 
1,8 Mio. € 1,9 Mio. €   
5 
6 
7 
8

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
9 Antriebs-
technologien 2024 - 2026 
 Ausbau der Ladeinfrastruktur für 
Elektromobilität im öffentlichen 
Straßenraum 
1) 251 Ladesäulen 
2) 409 Ladesäule 
3) 500 Ladesäule 
1) 2024 
2) 2025 
3) 2026 
39,5 Mio. 
€ 
39,5 Mio. 
€ 
  
10 Stadtbahnausbau 2023 - 2035  ÖPNV-Netzentwicklung 
 Ausbau Stadtbahn 
1) Umsetzung der Projekte die im Rahmen der 
ÖPNV-Netzentwicklung bis 2032 umgesetzt 
sein sollen 
2) Umsetzung der Projekte die im Rahmen der 
ÖPNV-Netzentwicklung nach 2032 umgesetzt 
sein sollen 
1) 2023 - 
2032 
 
2) ab 
2032 
 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
11 
Anpassungen im 
Motorisierten 
Individualverkehr 
(MIV) 
2023 - 2024 
 Definition eines MIV-Grundnetzes 
 Einrichtung Bewohnerparkgebiete 
 Parkraumbewirtschaftung 
  Fertigstellung des Carsharingskonzeptes 
 Vergabe von Carsharingstationen 
 stärkere Gewichtung von Aspekten der 
Aufenthaltsqualität und der 
Verkehrssicherheit in der Planung 
1) Optimierung des Bewohnerparkgebietes Deutz 
I mit Ausweitung Bewohnerparkreservierung 
2) Fertigstellung des Carsharingkonzeptes 
3) Vergabe von bis zu 70 weiteren 
Carsharingstationen im öffentlichen 
Straßenland  
4) Anpassung der Parkgebührenordnung 
5) Überplanung weiterer Bewohnerparkgebiete 
6) Fortschreibung des Carsharingkonzeptes 
7) Anpassung der Gebühren für das 
Bewohnerparken 
1) 2023 - 
2024 
2) ab 
2024 
 
 
 
 
 
 
10,9236 
Mio. € 
10,9236 
Mio. € 
  
Indirekter Einflussbereich 
8 Vernetzte 
Mobilität 2024  Erstellung von Mobilstationen in jedem 
Stadtbezirk und an allen Bahnhaltepunkten 
1) Jeder Kölner Stadtbezirk soll mit mindestens 
einer Mobilstation ausgestattet und alle 
Bahnhaltepunkte im Stadtgebiet zu 
Mobilstationen mit ergänzenden Angeboten 
weiterzuentwickeln sein 
ab 2024 1,28 Mio. 
€ 
1,28 Mio. 
€ 
  
13 
Förderung 
Nahmobilität: 
Fuß- und 
Radverkehrs-
förderung 
2023 - 2025 
 Befahrbares Rad(haupt-)routennetz 
 Schaffung von neuen Fuß-und 
Radwegebrücken  
 Ausbau von Fahrradabstellanlagen und 
Fahrradreparatursäulen 
1) 1500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) 
2) 20 Abschnitte Fahrradstraßen  
3) 30 geöffnete Einbahnstraßen  
4) Erweiterter Planungsbeschluss Neue Fuß- und 
Radwegebrücke südlich der 
Hohenzollernbrücke 
5) 1500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) 
1) 2023 - 
2024 
2) ab 
2025 
 
 
 
85,87514 
Mio.  € 
85,87514 
Mio.  € 
  
9 
10 
11 
8 
13

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Beteiligungen 
14 
Klimaneutralität 
der Kölner 
Verkehrs-
Betriebe AG 
2023 - 2035 
 Reduktion der THG-Emissionen auf unter 
1.000 Tonnen pro Jahr bis 2035 
 Aufstockung der E-Bus-Flotte bis Ende 
2025 auf 164 Fahrzeuge, vollständige 
Umrüstung zwischen 2030 und 2035 
 Klimaneutrale Umrüstung der 
Wärmeversorgungsanlagen an den 
Betriebsstandorten der KVB 
 Umstellung der PKW-/LKW-
/Nutzfahrzeugflotte auf emissionsfreie 
Antriebe 
 Austausch der Kälteanlagen an ortsfesten 
Einrichtungen der KVB (Gebäudetechnik) 
bis 2035 
1)  Inbetriebnahme weiterer 56 E-Busse 
2) Betriebshof Ost: Fertigstellung 1. Bauabschnitt 
für die E-Busse 
3) Betriebshof Nord: Beauftragung Generalplaner 
und Planungsbeginn für den 2. Bauabschnitt 
für die E-Busse 
4) Folgebeschaffungen E-Busse 
5)  Start Neubau Betriebshof Ost 2. Bauabschnitt 
6) Start Umbau Betriebshof Nord 2. Bauabschnitt 
7)  Planung erster Maßnahmen zur Umstellung 
der Wärmeversorgung 
1), 2), 3)  
    2023 -  
    2024 
 
 
4), 5), 6), 
7) 2025 -  
    2035  
 
  86 Mio. € 800 Mio. € 
******) 
15 
Mobilitäts-
strategie 2035 
der AWB 
Abfallwirtschafts-
betriebe Köln 
GmbH 
2023 - 2035 
 Umstellung des bestehenden Fuhrparks 
auf alternative Antriebe und Ausbau der E-
Lade-Infrastruktur 
1) Konzeptionierung und erste Umsetzung des 
Ausbaus der E-Ladeinfrastruktur auf den 3 
Logistikstandorten (zehnmal 11 kW und einmal 
450 kW) 
2) Endausbau der E-Ladeinfrastruktur auf den 
Standorten 
3) Kontinuierliche Umstellung des Fuhrparks auf 
alternative Antriebe 
1) 2024 
 
 
2) 2025 
 
3) 2025-
2035 
  200.000 € 
15,2 Mio. 
€ 
*******) 
 
16 Klimaschutz-
maßnahmen der 
HGK-Gruppe 
2023 - 2035 
 Klimaneutralität bis 2035 in den 
Sektoren Strom- und Wärmeversorgung 
wie auch in einem überwiegenden Teil 
der Mobilität (Kraft- und Nutzfahrzeuge). 
Ausgenommen ist die Binnenschifffahrt, 
hier gilt 2050 als Ziel 
 Überregionale Tätigkeit 
 Gebietsentwicklung "Fusion Cologne" 
mit hohem Gewicht von Nachhaltigkeits- 
und Klimaschutzaspekten von Beginn 
der Planungen an 
1) Vollständiger Ökostrombezug (in Köln, 7 GWh) 
2) PV-Module auf der Fläche der Fusion Cologne 
(ca. 25.000m2) 
3) Umstellung 80 % des Fuhrparks (Fuhrpark in 
Köln ca. 100 Stück in 2030) auf emissionsfreie 
Antriebe  
4) Fast vollständige Substitution fossiler 
Energiequellen 
5) Umstellung der Reachstacker im Niehler Hafen 
auf alternative Antriebe (ca. 800 Tonnen THG-
Minderungspotential) 
6) Weitgehende Beseitigung der Emissionen von 
Treibhausgasen bei der Binnenschifffahrtflotte  
1) 2025 
2), 3), 4)   
    2030 
 
 
 
 
 
5) 2035 
 
 
6) 2050 
 
  100.000 € 100.000 € 
********) 
 
          
14 
15 
16

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
  
Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern  
Indirekter Einflussbereich 
1 Zero Waste 
Konzept 2023 - 2035 
 Konzept mit entwickelten Maßnahmen und 
Handlungsansätzen zur Vermeidung 
unnötiger Abfälle 
 Aufbau eines Zero Waste-Teams bzw. 
einer Zero Waste-Fachstelle als zentrale 
Anlaufstelle auf Seiten der Stadt Köln und 
der AWB GmbH 
 Einrichtung eines Zero Waste-Beirates 
Umsetzung des Maßnahmenkatalogs 
1) politische Beschlussfassung des Zero Waste 
Konzepts ist erfolgt 
2)  Siedlungsabfälle sind auf 15 % (403 kg pro 
Kopf und Jahr) reduziert und Restmüllmenge 
ist um 30 % (160 kg pro Kopf und Jahr) 
reduziert 
3) Siedlungsabfälle sind auf weniger als 380 
kg/(E*a) reduziert und Restmüllmenge ist auf 
weniger als 140 kg/(E*a) reduziert 
1) 2023 
 
2) 2035 
 
 
 
3) ab 
2035 
 
 
200.000 € 200.000 €   
2 Klimaschutzpreis 2024 
 Preis zur Förderung von Innovationen im 
Klimaschutz 
10.000 € Preisgeld 
1) Auszeichnung von drei (3) Preisträger*innen 
alle zwei Jahre 2024 10.000 € 60.000 €   
3 
Schulische 
Nachhaltigkeits-
bildung zu 
Ernährung, 
Konsum und 
klima-
schonendem 
Verhalten 
2023 - 2035 
 Systematische Förderung der Bildung für 
Nachhaltige Entwicklung sowie Information 
zu Angeboten, Programmen und Projekten 
von regionalen und überregionalen 
Akteur*innen zur Bildung für Nachhaltige 
Entwicklung 
 Vereinbarung von Nachhaltigkeitskriterien 
für Schulen im Sekundarstufe I mit 
gebundenen Ganztag zur Vergabe von 
Verpflegungsdienstleistung 
  Verankerung von Vermeidung von 
Lebensmittelverschwendung und 
Nachhaltigkeitsbildung durch verschiedene 
Bildungsmaßnahmen im schulischen 
Handeln 
1) Veröffentlichung eines Verpflegungskonzeptes 
2)  Durchführung von Workshops 
3) Die Quote biologisch erzeugter Lebensmittel in 
der schulischen Verpflegung ist von 20% auf 
100% gesteigert 
1) 2023 
2) 2026 
3) 2035 
 
 
2.500 € 2.500 €   
1 
2 
3

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
Indirekter Einflussbereich 
4 
Außerschulische 
Nachhaltigkeits-
bildung zu 
Ernährung, 
Konsum und 
klima-
schonendem 
Verhalten 
2023 - 2025 
 Qualifizierung und Aktivierung von Kinder 
und Jugendliche zum klimaschonenden 
Handeln 
  Projekt „klimagerechte / klimasensible 
Ernährung“  
 Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte 
im Bereich Ökologische Bildung 
 Aufnahme des Themas 
Klimawandelanpassung in die Spielplatz-
Bedarfsplanung 
1)  die etablierten Nachhaltigkeitskriterien in allen 
Belieferungssystemen der Mittagsverpflegung 
zu 100% implementiert 
2)  Qualitätskriterien und Nachhaltigkeitsaspekte 
sind für zukünftige Vergabeverfahren 
quantifiziert 
3) Bedarfsorientierte Erweiterung um 2 bis 4 
weitere Fortbildungsangebote im Bereich 
Ökologische Bildung 
4) Erhalt und Weiterentwicklung der 
Außerschulischen Lernorte und der 
Angebotsvielfalt entlang der Bildungskette 
(Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren) 
1) 2024 
 
 
2), 3)  
    2025 
 
 
 
 
4) 2035ff 
 
 
 
11,42948 
Mio. € 
11,42948 
Mio. € 
  
5 
Außerschulischer 
Lernort 
Gartenlabor 
Museum 
Schnütgen 
2024 - 2026 
 Garten und Gartenzimmer zu einem 
außerschulischen Lernort zur 
Nachhaltigkeits- und Umweltbildung sowohl 
für Schülerinnen und Schüler 
1) ein (1) außerschulischer Lernort ist in Betrieb 
genommen 
2024 - 
2026 11.000 € 20.000 €   
Direkter Einflussbereich 
Einflussbereich 6 
Aufstellung von 
Klimabilanzen 
und 
Weiterbildung zu 
Transformations-
managern in der 
Kulturszene - 
Programm  
„Köln hoch3“ 
2024 
 Ausbildung von 
Transformationsmanager*innen mit dem 
Ziel: 
 Handlungswissen vermitteln, wie 
Kulturstätten und Medienproduktionen 
den Weg zu mehr Nachhaltigkeit 
beschreiten können.  
 Vernetzung von Akteur*innen 
untereinander und mit Expert*innen. 
 Erstellung einer Treibhausgasbilanz der 
teilnehmenden Einrichtungen 
 Entwicklung von Umsetzungsmaßnahmen 
1) Mitarbeiter*innen von 13 städtischen und 
städtisch geförderten Kulturinstitutionen haben 
die Weiterbildung zur 
Transformationsmanager*in absolviert 
2) Für sechs (6) städtische Kulturinstitutionen ist 
je eine Klimabilanz erstellt 
2024 170.000 € 170.000 €   
 
        
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6 
4 
5

Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
 
Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen  
Direkter Einflussbereich 
1 
Digitales 
Monitoring und 
Controlling 
2024 - 2025 
 Fortführung der Treibhausgasbilanzierung 
(BISKO-konform)  
 Inbetriebnahme einer webbasierten 
Klimaschutz Monitoring/Controlling 
Plattform 
 Multiprojektmanagement und 
Überwachung des Ziels der 
Treibhausgasneutralität bis 2035 
 Transparente Darstellung der 
Erfolgsmessung einzelner Projekte 
sowie übergeordneter Ebenen anhand 
spezifischer Indikatoren  
 Organisation und Abbildung der 
Gesamtergebnisse einer Vielzahl an 
Projekten 
 Datensammlung / Bereitstellung mit 
dem Ziel der automatisierten 
Datenübertragung 
1) eine (1) Monitoring/Controlling-Plattform ist in 
Betrieb mit Anbindung von cProject und 
weiterer städtischer Datenquellen 
2) Die Plattform ist erweitert und   für das 
Klimaschutzmonitoring relevante SWK-weite 
Daten sind integriert 
1) 2024 
 
 
2) 2025 
 
 
114.000 € 250.000 €   
2 
Klimaschutz-
wirksame  
Digitalisierungs-
potentiale nutzen 
2024 - 2027 
 Erarbeitung nachhaltiger IT-Infrastruktur 
und Prozessen für digitale, leistungsfähige 
Lösungen für den Klimaschutz 
 Ressourcenschonendes und nachhaltiges 
Arbeiten durch digitale Lösungen 
ermöglichen 
 IT-Beschaffung hinsichtlich Aspekten der 
Suffizienz, Energieeffizienz und 
Nachhaltigkeit umsetzen 
 Ennergieeffizienz der 
Rechenzentrenerhöhen 
1) Einsparpotentiale sind quantifiziert 2027 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
7,7844 
Mio. € 
  
3 
Einrichtung 
dezentraler  
Klimaschutz-
manager*innen 
über die  
Kommunal-
richtlinie 
2023 - 2025 
 Beantragung von 
Klimaschutzmanager*innen zur 
(Weiter)Entwicklung von Entscheidungs- und 
Arbeitsprozessen sowie der 
verwaltungsinternen Vernetzung und 
Querschnittsarbeit im Bereich Klimaschutz 
2) Förderantrag für Klimaschutzmanager*innen-
Stellen ist gestellt 2024 757.800 € 2,2734 
Mio. € 
  
1 
2 
3

4 
Internes Change-
Agent-Netzwerk 
für  
Klimaschutz 
2023 - 2035 
 Etablierung eines Change-Agent-Netzwerk 
für den Klimaschutz mit den Zielen 
 Wünsche und Anforderungen in Bezug auf 
klimaschutzrelevante Themen der 
Verwaltung regelmäßig erfassen 
 Verwaltungsinterne Kommunikation und 
Vernetzung fördern 
 Verständnis interner Abhängigkeiten 
fördern 
 Entscheidungsabläufe beschleunigen 
3) Aufbau eines (1) Netzwerks 2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
 
 
Klimaschutz in 
der  
Rechtsberatung 
2024-2035 
 Rechtsberatung zu Themen des 
Klimaschutzes mit dem Ziel: 
 ämterübergreifende Beratung 
 Veränderungsprozesse anstoßen und 
begleiten. Chancen-Risiken-Analysen 
 Unterstützen bei der Problemlösungen bei 
der Umsetzung verschiedener Maßnahmen 
1) Ziele der Rechtsberatung sind quantifiziert 2024 60.000 € 60.000 €   
Indirekter Einflussbereich 
6 Kommunikations-
kampagne 
Klimaneutralität 
2023 - 2035 
 Entwicklung und Etablierung einer Wort-
Bild-Marke zur Klimaneutralität Kölns  
 Kommunikationskampagne um die 
Kölner Stadtgesellschaft zum 
klimafreundlichen Handeln aktivieren 
und inspirieren. 
 Das positive Ergebnis des 
Transformationsprozesses begreifbar 
machen, um die Akzeptanz zu erhöhen. 
 Die Klimaschutzaktivitäten der Stadt 
Köln sichtbar machen und die Stadt als 
Akteurin im Bereich Klimaschutz 
etablieren. 
 Konstruktive Stadtgespräche zum 
Klimaschutz erzeugen. 
 Schaufenster sein für die 
Förderangebote, Aktivitäten und 
Akteur*innen im Kölner Klimaschutz. 
 Themen und Inhalte mit praxisnahem 
Köln-Bezug vermitteln und so einen 
Mehrwert schaffen. 
1) Kampagnenstart 
2) 30 Stakeholder, die die Wort-Bild-Marke in ihre 
Medien aufnehmen oder Inhalte im Rahmen 
der Kampagne gemeinsam ausgestalten 
3) 500.000 erzeugte Kontakte durch Owned, 
Earned und Paid Content (OoH, PR, Social 
Media, Website, Event)  
2023-
2024 275.000 € 457.686 €   
Einflussbereich 
Nr. 
Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume 
Kosten der 
Verwaltung 
(brutto) 
Kosten der 
städtischen 
Beteiligungen 
(netto) 
Titel Umsetzungs
-zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel-
zeitraum 
Kosten 
bereits im 
Haushalt 
2023/24 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Haushalt 
2023/24 
Kosten 
bereits im 
Budget 
2023/2024 
finanziert 
Angenom
mene 
Gesamt-
kosten 
inkl. 
Budget 
2023/24 
6 
5 
4

7 
Vernetzung mit 
zentralen  
Wissensträgern 
2024 - 2035 
 Steigerung des verwaltungsinternen 
Bekanntheitsgrads der 
Kooperationsmöglichkeiten über 
Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) 
 Abschluss einer Kooperationsvereinbarung 
mit der Universität zu Köln 
 Weiterentwicklung des 
Raumnutzungskonzepts von 
Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) für 
die temporäre oder dauerhafte 
Zusammenarbeit mit zentralen Wissens- 
und Umsetzungsakteuren 
1) Kooperationsvereinbarungen sind mit 
mindestens zwei (2) Wissensträgern (bspw. 
Universität zu Köln und TH-Köln) geschlossen 
und quantifizierbare Zielsetzungen sind 
vereinbart 
2024 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
derzeit 
nicht 
quanti-
fizierbar 
  
Summe 334.251.520 
€ 
2.925.866. 
206 € 
247.053.500 
€ 
2.089.273. 
500 € 
 
  
Legende 
*) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen 
**) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen 
***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) 
****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen 
*****)  rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar  
Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten 
******)  Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) 
Rahmenbedingungen: 
 aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung 
(Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur 
reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: 
Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, 
Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) 
*******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. 
 ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das  Kölner Stadtgebiet. 
 
7

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

3007 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/VIII/2 
 
 
Vorlagen-Nummer 
2243/2023
Stand: 09.09.2025 
Sachstandsbericht  
Aktionsplan Klimaschutz 
Geänderter Beschluss: 
 
1. Der Rat der Stadt Köln nimmt den „Aktionsplan Klimaschutz“ der Verwaltung und städti-
scher Beteiligungen (Anlagen 1 bis 5) zustimmend zur Kenntnis. 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die die Stadtverwaltung betreffenden Maßnahmen ge-
mäß Anlage 3 mit Priorität umzusetzen und, sofern erforderlich, diese den politischen Gre-
mien zur Einzelbeschlussfassung vorzulegen. 
3. Der Rat begrüßt das von den städtischen Beteiligungen vorgelegte Maßnahmenpaket (An-
lage 4) und befürwortet deren Anstrengungen, in Eigenverantwortung substantielle Bei-
träge zur Treibhausgasminderung zu leisten. 
4. Der Rat beauftragt die Verwaltung im Rahmen des Monitorings über den Umsetzungsfort-
schritt zu berichten und bei Bedarf eine Fortschreibung des Aktionsplans abzuleiten. 
5. Mit diesem Aktionsplan selbst sind unmittelbar keine haushaltsmäßigen Auswirkungen 
verbunden. Die Finanzierung der Maßnahmen gemäß Anlage 3 erfolgt aus veranschlagten 
Mitteln im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnis- bzw. -finanzplan des jeweils angege-
benen Amtes.  
Ab dem Haushaltsjahr 2025 sind die zuständigen Dezernate, vorbehaltlich zur Verfügung 
stehender Mittel, für die Finanzierung der Maßnahmen im Rahmen des Haushaltsplanauf-
stellungsprozesses 2025ff innerhalb des dann zugewiesenen Budgets ggf. durch Um-
schichtung verantwortlich. 
6. Bei der strategischen Steuerung und Priorisierung der Maßnahmen ist als Kriterium insbe-
sondere heranzuziehen, welche Maßnahmen die volkswirtschaftlich effizientesten zur 
CO2-Minderung (€/Tonne CO2) sind. 
7. Die Verwaltung wird beauftragt die Treibhausgasbilanzierung nach BISKO 
(Bilanzierungssystematik kommunal) so fortzuführen und das Steuerungs / Controllingtool 
(s. Maßnahme 1 im Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transforma-
tion zur Klimaneutralität erreichen) so voranzutreiben, dass bereits Ende 2025 die Daten-
basis vorliegt, die eine strategische Steuerung der Maßnahme ermöglicht. Dazu muss bis 
zu diesem Zeitpunkt die Vollständigkeit und Aktualität der Treibhausgasemissionsdaten 
gesichert sein sowie die Kostenplanung der Maßnahmen detailliert vorliegen. 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Alle Vorhaben aus dem Maßnahmenkatalog sind im Klimaschutz-Monitoring aufgeführt und 
hierüber kann der aktuelle Stand des Aktionsplans sowie die Fortschritte bei der Erreichung

2 
 
des Ziels der Klimaneutralität eingesehen werden. Die Überarbeitung der Treibhausgasbilan-
zierung ist derzeit in Arbeit und soll Ende des Jahres über das Klimaschutz-Monitoring veröf-
fentlicht werden. 
Nächste Schritte: 
Ende 2025 wird der Fortschritt der Maßnahmen im Monitoring auf den neuesten Stand ge-
bracht und die aktualisierte Treibhausgasbilanzierung soll veröffentlicht werden. 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
1. Quartal 2026

Anlage 6, Auszug Ausschuss Klima, Umwelt u. Grün 23.11.2023

4092 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Klima, Umwelt und 
Grün 
Frau Kleindienst 
Telefon:     (0221) 221-23702 
 
E-Mail:       ulrike.kleindienst@stadt-koeln.de 
Datum: 28.11.2023 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses 
Klima, Umwelt und Grün vom 23.11.2023  
öffentlich 
3 Kommunaler Klimaschutz 
3.1 Aktionsplan Klimaschutz 
2243/2023 
Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün empfiehlt dem Rat wie folgt zu beschließen: 
I. Änderungsantrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt 
zu TOP 3.1 - Aktionsplan Klimaschutz (2243/2023) 
AN/2006/2023 
Beschluss: 
Der Beschlusstext der Vorlage wird wie folgt ergänzt: 
6.  Bei der strategischen Steuerung und Priorisierung der Maßnahmen ist als Kriterium  
     insbesondere heranzuziehen, welche Maßnahmen die volkswirtschaftlich effizien- 
     testen zur CO2-Minderung (€/Tonne CO2) sind. 
7.  Die Verwaltung wird beauftragt die Treibhausgasbilanzierung nach BISKO (Bilan- 
     zier- ungssystematik kommunal) so fortzuführen und das Steuerungs-/Controlling- 
     tool (s. Maßnahme 1 im Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche  
    Transformation zur Klimaneutralität erreichen) so voranzutreiben, dass bereits Ende  
     2025 die Datenbasis vorliegt, die eine strategische Steuerung der Maßnahmen er 
     möglicht. Dazu muss bis zu diesem Zeitpunkt die Vollständigkeit und Aktualität der  
     Treibhausgasemissionsdaten gesichert sein sowie die Kostenplanung der Maßnah- 
     men detailliert vorliegen. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
(Hinweis: Die Fraktionen SPD, Die Linke. und FDP haben an der Abstimmung nicht teilgenommen.)

II. Geänderter Beschluss gem. Änderungsantrag der Fraktionen Bündnis 
90/Die Grünen, CDU und Volt (fett/kursiv): 
 
1. Der Rat der Stadt Köln nimmt den „ Aktionsplan Klimaschutz“ der Verwaltung und 
städtischer Beteiligungen (Anlagen 1 bis 5) zustimmend zur Kenntnis. 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die die Stadtverwaltung betreffenden Maßnah-
men gemäß Anlage 3 mit Priorität umzusetzen und, sofern erforderl ich, diese den 
politischen Gremien zur Einzelbeschlussfassung vorzulegen. 
3. Der Rat begrüßt das von den städtischen Beteiligungen vorgelegte Maßnahmenpa-
ket (Anlage 4) und befürwortet deren Anstrengungen, in Eigenverantwortung sub-
stantielle Beiträge zur Treibhausgasminderung zu leisten. 
4. Der Rat beauftragt die Verwaltung im Rahmen des Monitorings über den Umset-
zungsfortschritt zu berichten und bei Bedarf eine Fortschreibung des Aktionsplans 
abzuleiten. 
5. Mit diesem Aktionsplan selbst sind unmittelbar keine haushaltsmäßigen Auswirkun-
gen verbunden. Die Finanzierung der Maßnahmen gemäß Anlage 3 erfolgt aus ver-
anschlagten Mitteln im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnis - bzw. -finanzplan 
des jeweils angegebenen Amtes.  
Ab dem Haushaltsjahr 2025 sind die zuständigen Dezernate, vorbehaltlich zur Ver-
fügung stehender Mittel, für die Finanzierung der Maßnahmen im Rahmen des 
Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2025ff innerhalb des dann zugewiesenen Bud-
gets ggf. durch Umschichtung verantwortlich. 
6.  Bei der strategischen Steuerung und Priorisierung der Maßnahmen ist als  
     Kriterium insbesondere heranzuziehen, welche Maßnahmen die volks- 
     wirtschaftlich effizientesten zur CO2-Minderung (€/Tonne CO2) sind. 
7.  Die Verwaltung wird beauftragt die Treibhausgasbilanzierung nach BISKO  
     (Bilanzierungssystematik kommunal) so fortzuführen und das Steuerungs- 
     /Controllingtool (s. Maßnahme 1 im Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilge- 
     sellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen) so voranzutrei- 
     ben, dass bereits Ende 2025 die Datenbasis vorliegt, die eine strategische  
     Steuerung der Maßnahme ermöglicht. Dazu muss bis zu diesem Zeitpunkt die  
     Vollständigkeit und Aktualität der Treibhausgasemissionsdaten gesichert  
     sein sowie die Kostenplanung der Maßnahmen detailliert vorliegen. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
(Hinweis: Die Fraktionen SPD, Die Linke. und FDP haben an der Abstimmung nicht teilgenommen.)

Beratungsverlauf (10)

16.11.2023 Wirtschaftsausschuss
TOP 16.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
20.11.2023 Liegenschaftsausschuss
TOP 2.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
21.11.2023 Verkehrsausschuss
TOP 4.8 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
23.11.2023 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 3.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
27.11.2023 Bauausschuss
TOP 7.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
27.11.2023 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 7.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
27.11.2023 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 10.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
30.11.2023 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
04.12.2023 Finanzausschuss
TOP 10.12 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
07.12.2023 Rat
TOP 10.25 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2243/2023
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
07.11.2023
Erstellt
11.07.2023 17:29