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A-M/0011/2026

Entfernung aufgegebener Fahrräder und konsequente Umsetzung des Integrierten Parkraumkonzepts

Antrag an die BV Mitte 08.09.2026

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Mitte, Sitzung am 15.09.2026, TOP 9.3

Antrag A-M-0011-2026

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Antrag A-M-0011-2026

2798 Zeichen

Münster, 07.09.2026 
Antrag  
Entfernung aufgegebener Fahrräder und konsequente Umsetzung 
des Integrierten Parkraumkonzepts 
Die Bezirksvertretung Münster-Mitte möge beschließen: 
Die Verwaltung wird beauftragt, die Maßnahme 2.11 „Beseitigung von aufgegebenen 
Fahrrädern / Schrotträdern“ im Jahr 2024 beschlossenen Integrierten Parkraumkonzept 
zunächst im Bezirk Mitte vollständig und zeitnah umzusetzen.  
• Den zuständigen Gremien wird bis Jahresfrist 2026 ein entsprechendes Verfahren zur 
Entfernung aufgegebener Fahrräder im öffentlichen Raum vorgestellt, das ergänzend 
zur 2026 bereits begonnenen Entfernung von Schrotträdern ab 2027 umgesetzt wird.  
• Insbesondere geht es dabei um ein Verfahren, das Markierung, Fristen, digitale 
Erfassung, Aufbewahrungsorte, Möglichkeiten der Weiterverwendung und rechtliche 
Aspekte berücksichtigt.  
Die Verwaltung soll sich dabei u.a. an einem Arbeitspapier der Hochschule Mainz zum 
„Umgang mit Schrotträdern und zurückgelassenen Fahrrädern“ orientieren, an dem 
auch das Ordnungsamt und das Fahrradbüro der Stadt Münster mitgearbeitet haben. 
 
Begründung: 
Seit einigen Monaten werden vom Fahrradkontrolldienst in Zusammenarbeit mit der AWM 
eindeutige Schrotträder, die die Gehwege, Baumscheiben und Fahrradbügel blockieren, 
entfernt. Dies wird ausdrücklich begrüßt. 
Leider werden dabei aber die sogenannten aufgegebenen Fahrräder, deren Zahl weitaus 
größer ist, außer Acht gelassen.  
Da vor allem im Innenstadtbereich die Gehwege trotz zunehmender Zahl von Fahrradbügeln 
mit vielen abgestellten Fahrrädern belegt sind, werden Menschen mit Rollatoren, 
Rollstühlen und Kinderwagen teilweise gezwungen, auf die Fahrbahn auszuweichen. Die 
aufgegebenen und nicht entfernten Räder blockieren die Fahrradbügel und Abstellanlagen 
und reduzieren den begrenzten Raum für das ordnungsgemäße Abstellen von Fahrrädern 
weiter.   
Das Ordnungsamt verweist lt. einer aktuellen Anregung der Zukunftswerkstatt im 
Kreuzviertel e.V. auf fehlende politische Beschlüsse. Diese liegen jedoch mit dem Beschluss 
des Integrierten Parkraumkonzepts seit 2024 auch für die aufgegebenen Räder bereits vor.  
Es gibt bereits Verordnungen in anderen Städten, die sich überwiegend an dem 
Arbeitspapier der Hochschule Mainz zum „Umgang mit Schrotträdern und zurückgelassenen 
Antrag A-M/0011/2026

Fahrrädern“ orientieren. (z.B. Amt für Stadtplanung und Mobilität Regensburg 
VO/25/22597/61 vom April 2026)  
Hierzu hat die Initiative Verkehrswende der Zukunftswerkstatt im Kreuzviertel e.V. allen 
Ratsfraktionen im Sommer 2026 ein umfangreiches Hintergrundpapier mit konkreten und 
konstruktiven Vorschlägen vorgelegt. 
 
Dr. Ulrich Kathöfer 
Dr. Didem Ozan 
und Fraktion 
Marvin Seidemann 
Dr. Ulrike Heidecke 
Annika Robohm Linda Belau 
 
Antrag A-M/0011/2026

Beratungsverlauf (1)

15.09.2026 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 9.3 Antrag Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
A-M/0011/2026
Typ
Antrag an die BV Mitte
Datum
08.09.2026
Erstellt
08.09.2026 08:13