A-R/0049/2017
Sicherheit am Arbeitsplatz: Die Stadt Münster schützt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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a-r-0049-2017-Sicherheit am Arbeitsplatz
3330 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0049/2017
SPD -Fraktion
im Rat der Stadt Münster
Bahnhofstraße 9
48143 Münster
Tel. (0251) 45 314
Fax (0251) 511 750
www.spd-muenster.de
„Sicherheit am Arbeitsplatz: Die Stadt
Münster schützt ihre Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter“
Antrag an den Rat der Stadt Münster zur Verweisung
an den APOSOE
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen:
1. Die Stadt Münster stellt sich vor ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schützt diese
durch einen Maßnahmenkatalog zur Gewaltprävention.
2. In diesem Maßnahmenkatalog sollen u. a. Maßnahmen w ie ein Kommunikations- und
Deeskalationstraining für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigt werden. Ei-
ne gefahrenbewusste Raum- und Arbeitsplatzgestaltung sowie technische Systeme wie z.
B. die Installation von Alarmknöpfen in den Büroräumen sollten auch Bestandteile des
Sicherheitskonzeptes sein. Die Zusammenarbeit und Vern etzung mit externen Partnern
wie der Polizei, anderen Kommunen oder der Unfallkass e können ebenfalls zum Gelin-
gen einer erfolgreichen Präventionsarbeit beitragen.
3. Die Verwaltung stellt in einem Bericht die aktuelle S ituation der Gewaltvorfälle und ggf.
Bedrohungssituationen gegen Mitarbeiterinnen und Mitarb eiter der Stadt Münster dar
und zeigt auf, welche präventiven und reaktiven Maßna hmen mit dem Ziel gewaltfreier
Arbeitsplätze ergriffen wurden.
4. Zukünftig berichtet die Verwaltung jährlich im APOSOE über die Entwicklung der Gewalt-
vorfälle gegenüber städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Begründung:
Laut Darstellung in den Medien werden auch bei der Sta dt Münster immer häufiger Mitarbeite-
rinnen und Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen mit körpe rlicher Gewalt und respektlosem Han-
deln konfrontiert: Beschimpfungen, Beleidigungen und Bedrohungen bis hin zu körperlichen
Übergriffen nehmen zu und rufen nach Gegenmaßnahmen. S elbst Einsatzkräfte der Feuerwehr
werden bei Rettungsmaßnahmen vor Ort angegriffen.
Vor diesem Hintergrund einer zunehmenden Bedrohung und Aggressionsbereitschaft werden in
Teilbereichen der Stadtverwaltung inzwischen private S icherheitsdienste zum Schutz der Be-
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schäftigten, aber auch der Kundinnen und Kunden eingesetzt.
Um der - deutschlandweit zu beobachtenden - Tendenz zu Gewaltbereitschaft und Respektlo-
sigkeit gegenüber Angehörigen des öffentlichen Dienst es entgegen zu treten, sollte die Stadt
Münster öffentlich sichtbar Signale zum Schutz ihrer M itarbeiterinnen und Mitarbeiter geben
und zugleich mit einem konkreten Maßnahmenkatalog Sc hutz, Unterstützung und Beratung
anbieten. Zugleich sollte eine regelmäßige Berichterst attung im Fachausschuss für Personal, Or-
ganisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government erfol gen, um auch auf diesem Wege Unter-
stützung für die Beschäftigten sicherzustellen.
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Fraktion im Rat der Stadt Münster
Dr. Michael Jung Thomas Fastermann Doris Feldmann
Philipp Hagemann Marius Herwig Dr. Cornelia Jäger
Mathias Kersting Michael Kleyboldt Marianne Koch
Katharina Köhnke Thomas Kollmann Gaby Kubig-Stel tig
Hedwig Liekefedt Anne Schulze Wintzler Petra Seyf ferth
Ludger Steinmann Beate Vilhjalmsson Robert von Ol berg
Maria Winkel
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Bahnhofstraße 9
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Details
- Aktenzeichen
- A-R/0049/2017
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 04.07.2017
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37