Bezahlbaren Wohnraum in der Eduard-Heis-Straße erhalten, Obdachlosigkeit verhindern !
Antrag auf eine Aktuelle Stunde nach § 5 AN/1437/2025 vom 03.12.2025
Stand: Am 08.12.2025 in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) beraten. Ein Ergebnis ist nicht angegeben.
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Aktuelle Stunde Eduard-Heis-Straße
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Antrag 02.12.2025 Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Herr Oberbürgermeister, die Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke in der Bezirksvertretung Mülheim beantragen gem. § 5 der GO des Rates und der Bezirksvertretungen eine Aktuelle Stunde und bitten um Anwesen- heit der Verwaltung (Wohnungsamt) zum Thema: Bezahlbaren Wohnraum in der Eduard-Heis-Straße erhalten, Obdachlosigkeit verhindern! In Flittard steht in der Eduard-Heis-Straße ein Mehrfamilienhaus mit über 20 bezahlbaren Wohnungen. Der Eigentümer hat vor ein paar Jahren angefangen, das Haus inklusive Dach zu sanieren. Ihm ging hier- bei offenbar das Geld aus. Nachdem es bereits damals in das Haus reinregnete, wurde zügig ein proviso- risches Schutzdach installiert. In der Folge trockneten die Feuchtigkeitsschäden überwiegend von al- leine. Dann kam es zur Insolvenz des Eigentümers. Das Schutzdach wurde in der Folge im Sommer 2025 abgebaut. Seitdem ist ein großer Teil des Hauses völlig ohne Dach. Es regnet rein, die Wände sind klitschnass, in den Wohnungen schimmelt es. Viele Bewohner:innen sind umgezogen (etliche mussten mangels Alternativen den Stadtbezirk verlas- sen), aber noch immer leben Menschen in nassen Wohnungen. Völlig ungewiss ist aber auch, wie es mit dem Haus weitergeht. Es regnet weiterhin rein, die Immobilie verfällt. Handelt niemand, droht der Ver- lust des Gebäudes. Mit jedem Tag ohne Dach wird eine zeitnahe Sanierung immer unwahrscheinlicher – insbesondere angesichts des nahenden Winters mit vielen regnerischen, frierenden Tagen. Die Stadt hat über die Wohnaufsicht Mittel und Wege, im Wege der Ersatzvornahme die verfallenden Wohnungen zu retten. Ordnungsrechtlich erscheint auch eine Beschlagnahme des Gebäudes zum Schutz der noch verbliebenden Bewohnerinnen und Bewohner denkbar. Die Verwaltung scheut aber die recht- lichen und finanziellen Risiken. Der Bezirk braucht dringend bezahlbaren Wohnraum. Während anderswo Häuser oder sogar Hotelzim- mer für diese Zwecke für z.T. millionenschwere Mietverträge angemietet werden, lässt die Stadt in Flittard sehenden Auges bezahlbaren Wohnraum verfallen. Eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht, obwohl die Bezirksvertretung bereits am 8. September 2025 in einem Dringlichkeitsantrag die Verwal- tung mit der Vornahme gebäudeschützender Maßnahmen beauftragte. Ein Austausch insbesondere mit der Verwaltung über die getroffenen und weiterhin zu treffenden Maßnahmen ist deshalb dringend er- forderlich. gez. Jonas Höltig gez. Beate Hane-Knoll BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Fraktion Die Linke - Fraktion in der Bezirksvertretung Köln-Mülheim Wiener Platz 2a 51065 Köln Gleichlautend an: Herrn Bezirksbürgermeister Vincent Morawietz - Stadtbezirk Mülheim- Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester -Rathaus- Bilder aus den betroffenen Wohnungen und dem Treppenhaus:
Beratungsverlauf
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