2021/0301
Teilnahme am Förderprogramm BioDiv-Kultur
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anlage 2
22328 Zeichen
Antrag auf Gewährung einer Bundeszuwendung auf Ausgabenbasis (AZA)
An das Bundesministerium für Bildung und Forschung
zur Fördermaßnahme: Wertschätzung und Sicherung von Biodiversität Ref. 617
im Förderbereich: Wertschätzung und Sicherung von Biodiversität Ref. 617 (Anträge)
Wissenschafisstadt Darmstadt - Der Magistrat, Luisenplatz 5 a. 64225 Darmstadt
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH Online-Kennung: 100517608
Akronym: BioDivKultur
Steinplatz 1 j Antrags-Art: Erstzuwendung
10623 Berlin
Eingerahmte Felder bitte freilassen
Antragsteller(in): Wissenschaftsstadt Darmstadt - Der Magistrat
Luisenplatz 5 a, 64225, Darmstadt
Vorhabenthema: BiodiWert Il: Biodiversitätskulturen in Stadt undLand - BiodivKultur — aussagekräftiger Titel für Ihr
Teilvorhaben
Planlaufzeit: 15.09.2021 bis 14.09.2024
Gesamtmittel: 289.387,61 €
Eigenmittel: 0,00€
Mittel Dritter/Einnahmen: 0,00€
Beantragte Bundesmittel: 289.387,61 €
Beantragte Förderquote: 100,00 %
Bevollmächtigte(r): Frau Barbara Akdeniz, (Tel.: +49 6151 13-2855), dezernatV@darmstadt.de
Projektleitung: Frau Karin Lübbe, (Tel.: +49 6151 13-3280), umweltamt@darmstadt.de
Wichtige Angaben:
Mit dem Vorhaben ist noch nicht begonnen worden.
e Die Datenschutzhinweise wurden zur Kenntnis genommen und bestätigt.
M Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben im Antrag wird versichert; die „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf
Ausgabenbasis (AZA)" sind beachtet worden. Das Einverständnis zur Prüfung des Antrags durch Sachverständige/
Gutachter/innen wird erklärt.
Liste der beigefügten Antragsunterlagen:
M Beteiligte Institutionen (Antragsteller/(in)/Ausführende Stelle/evtl. Zusammenarbeit mit Dritten)
EI Angaben zu den Ansprechpersonen
BE] Angaben und Erläuterungen zum Finanzierungsplan
MI Vorhabenbeschreibung (Kurzfassung der Vorhabenbeschreibung/evtl. Angaben zur Ergebnisverwertung)
BY Erklärungen des/der Antragsteller(s)/(in) (Unterlagen zum Antrag)
Darmstadt, 16.03.2021
Ort und Datum Rechtsverbindliche Unterschfift(en) Bevollmächtigte(r)
( Barbara Akdeniz)
Barbara Akdeniz
Stadträtin
AZA Vorhabenbeteiligte (1)
A00 Antragsteller/in
Rechtsverbindlicher Name des/der Antragstellers/in <0110>
A01 | Wissenschaftsstadt Darmstadt - Der Magistrat
Straße <0120>
A02 |Luisenplatz 5 a
Postleitzahl <0150a> Ort <0160a>
A03 |64225 A04 | Darmstadt
Land <0130>
A05 | Deutschland
Postfach <0130> Postleitzahl (zu Postfach) Ort (zu Postfach) <0160b>
A06 | 11 10 61 ] Ao7| 64225 A08 | Darmstadt
Großkundenanschrift
Postleitzahl (zu Großkunde) <0150c> Ort (zu Großkunde) <0160c>
A09 A10
Telefon-Nr.: <0270> Fax-Nr.: <0281>
A11 | +49 6151 13-1 A12 [+48 6151 2209
Mailadresse Web-Adresse
A13 | magistrat@darmstadt.de A14 |www.darmstadt.de
Rechtsform (genaue Bezeichnung)
A20 | Gebietskörperschaft
Amtsgericht oder Handwerkskammer Register-Nr.
A21 ] A22
A23 Der/die Antragsteller/in wird überwiegend aus Zuwendungen der [I ja M nein
öffentlichen Hand finanziert.
A24 Art der Buchführung DI kameralistisch
[I] kaufmännisch (doppelt)
A25 [VI Der/die Antragsteller/in unterhält eine eigene Prüfungseinrichtung
A26 Revisionsamt
A50 Anzahl Auszubildende 41
AS1 Ausbildungsbetrieb gemäß BBiG/HwO M ja U nein
A55 Bezugsjahr . 2017
Bezugsjahr zu den Feldern A50 bis A54
A65 Hinsichtlich Lieferungen und Leistungen Dritter ist der Antragsteller:
MI nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt.
[] teilweise zum Vorsteuerabzug berechtigt. Umsatzsteuer ist in den Einzelpositionen des
Gesamtfinanzierungsplans nur anteilig veranschlagt.
[] zum Vorsteuerabzug berechtigt. Umsatzsteuer ist in den Einzelpositionen des
Gesamtfinanzierungsplans nicht veranschlagt.
FKZ: 2 Online-Kennung: 100517608
AZA Vorhabenbeteiligte (2)
S00 Ausführende Stelle
Name <0210>
S01 | Wissenschaftsstadt Darmstadt - Dezernat V - Umweltamt, Grünflächenamt
Straße <0225>
$02 |Bessunger Straße 125
Postleitzahl <0230a> Ort <0240a>
so3 [64295 | 504 [Darmstadt
Land <0220>
s05 | Deutschland |]
Postfach <0230b> Postleitzahl (zu Postfach) Ort <0240b>
sos |11 1061 | sor [64225 | sos [Darmstadt
Postleitzahl (zu Großkunde) <0230c> Ort (zu Großkunde) <0240c>
sog | sıo|
Telefon-Nr.: Fax-Nr.:
S11 |+49 6151 13-3280 $12 [+49 6151 13-3287
Mailadresse Web-Adresse
$13 | umweltamt@darmstadt.de $14 [www.darmstadt.de
G00 Zahlungsempfänger
Zahlungsempfänger/in (Kontoinhaber) <0355>
G01 | Wissenschaftsstadt Darmstadt - Der Magistrat
Geldinstitut <0361>
602 | Stu Kr Spk Darmstadt
Sitz des Geldinstituts Verbuchungsstelle <0364>
G03 | Deutschland 606 | BiodiWert II: Biodiversitätskulturen in Stadt undLand -
BIC <0362> IBAN <0363>
604 [HELADEF1DAS G05 [DE93508501500000544000
K00 Korrespondenzadresse
Adressat der Korrespondenz
K01 |Wissenschaftsstadt Darmstadt - Dezernat V - Umweltamt, Grünflächenamt
Straße
K02 [Bessunger Straße 125
Postleitzahl Ort
K03 164295 K04 | Darmstadt
Land
K05 | Deutschland J
Postfach Postleitzahl (zu Postfach) Ort (zu Postfach)
K06 [1 10 61 K07 [64225 ] K08 [Darmstadt
Postleitzahl (zu Großkunde) Ort (zu Großkunde)
Kos | Kio|
Geschäftszeichen des/der Antragstellers/in
K11 |
FKZ: 3 Online-Kennung: 100517608
AZA Kooperationspartner
Z00 Kooperationspartner
Partner(innen) <os21if>
Nr. Name (rechtsverbindlich) Ort Rolle FKZ
201 Z04 Z05 Z06
| TU Darmstadt
64287 Darmstadt Deutschland 1
Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND)
Darmstadt 64289 Darmstadt Deutschland | 1
bioversum Jagdschloss Kranichstein 64289 Darmstadt Deutschland | 1
Landschaftspflegeverband Landkreis Göttingen POFR
e.V. (LPV Göttingen) 37073 Göttingen Deutschland 1
Legende
FKZ: Förderkennzeichen - nur erforderlich wenn Mittelvergabe durch das Ressort und Feld 205 (Rolle) =
'Zusammenarbeit ohne gesellschaftlichen Zusammenschluss’
Rolle:
1. Zusammenarbeit ohne gesellschaftlichen Zusammenschluss
2. Geschäftsführung / Federführung der Arbeitsgemeinschaft
3. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft
4 Online-Kennung: 100517608
AZA Personenbezogene Daten
P00 Personen
Projektleitung
Anrede Vorname Name <0294> akad. Grad
PO1 | Frau PO2| Karin P03|Lubbe PO4
Telefon-Nr.: <0295> Fax-Nr.: <0297>
P05 [+49 6151 13-3280 P06 | +49 6151 13-3287
Mailadresse <0296>
P07 | umweltamt@darmstadt.de
1. Administrative Ansprechperson (im Falle einer Bewilligung)
Anrede Vorname Name <0294> akad. Grad
P08 | Frau Pos [Karin P10 | Lübbe | P11
Telefon-Nr.: <0270> Fax-Nr.: <0281>
P12 |+49 6151 13-3280 P13| +49 6151 13-3287
Mailadresse <0280> =
P14 | umweltamt@darmstadt.de
2. Administrative Ansprechperson (nur während der Antragsphase)
Anrede Vorname Name <0294> akad. Grad
P38 | Pss| P40 | paı
Telefon-Nr.: <0270> Fax-Nr.: <0281>
P42 P43
Mailadresse <0280>
P44
Bevollmächtigtelr / Unterzeichner/in
Anrede Vorname Name <0294> akad. Grad
P15 |Frau | P16 | Barbara P17 | Akdeniz P18
Telefon-Nr.: <0291> Fax-Nr.: <0293>
P19 |+49 6151 13-2855 P20 | +49 6151 13-2309
Mailadresse <0292>
P21 [dezernatV@darmstadt.de
FKZ: 5 Online-Kennung: 100517608
2. Bevollmächtigte/r/Unterzeichnerl/in
Anrede Vorname Name <0294> akad. Grad
P45 | Pa6| P47 P48
Telefon-Nr.: <0291> Fax-Nr.: <0293>
P49 P50
Mailadresse <0292>
P51
D00 Datenschutzhinweis:
D01 Bitte entnehmen Sie diesem Hinweisblatt (Link) nähere Informationen dazu, welche Daten zu welchem
Zweck und auf welcher Grundlage erhoben werden, wie Sie die verantwortliche Stelle und die/den
Datenschutzbeauftragte/n kontaktieren können und welche Rechte Sie in Bezug auf die Verarbeitung der
personenbezogenen Daten haben.
Soweit im Antrag personenbezogene Daten von Beschäftigten des/der Antragstellers/in
oder sonstigen natürlichen Personen enthalten sind, wurden diese entsprechend den
Datenschutzhinweisen informiert und deren Einverständnis eingeholt. M Ja
FKZ: 6 Online-Kennung: 100517608
AZA Vorhabenbezogene Daten (1)
V00 Vorhabenbeschreibung
vo1
V05
Erstzuwendung
Kurzwort (Akronym) des Vorhabens
BioDivKultur
Thema
V06
V06a
v07
Vorhabenthema
BiodiWert Il: Biodiversitätskulturen in Stadt undLand - BiodivKultur — aussagekräftiger Titel für Ihr
Teilvorhaben
Vorhabenthema in Fremdsprache
Kurzfassung der Vorhabenbeschreibung
Vorhabenbeschreibung (kann veröffentlicht werden) <0900>
Übergeordnetes Ziel des Arbeitspaketes der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dem Umweltamt und
Grünflächenamt ist die praktische Umsetzung sowie die nachhaltig wirksame Vermittlung der
Studienergebnisse an relevante Akteure des Grünflächenpflege und -planung im städtischen Raum. Dabei
ist Darmstadt insbesondere auf Grund seiner Struktur geeignet um sowohl sehr „naturferne“ als auch
naturnahe Flächen in die Untersuchungen einbeziehen zu können. Artenarmes Straßenbegleitgrün bis hin
zu artenreichen, geschützte Arten enthaltende Säume und Flächen in Parks und Schutzgebieten bilden die
Spanne
Mit seiner Teilnahme am Label-Prozess der Kommunen für Biologische Vielfalt wurde eine umfangreiche
Erhebung des Bestands an Flächen aber auch eine Lokale Arbeitsgruppe für das Grünflächenmanagement
relevanter Akteure (u.a. Vereine, Verbände, kommunale Eigenbetriebe, Gewerbe,
Wohnungsbaugesellschaften) gegründet. Weiterhin ist eine Grünflächenstrategie erstellt worden.
Diese Ansätze werden in das Projekt eingebracht, sollen aber auch mittels der Erkenntnisse des
Gesamtprojektes gefördert werden. Die Stadtverwaltung ist ein wichtiger Motor für eine Veränderung des
Grünflächenmanagements und damit zur Förderung der Biologischen Vielfalt auf zwei Ebenen: 1.
Umsetzung auf Grünflächen in eigener Verantwortung (Grünflächenamt) und 2. entlang des
Straßenbegleitgrüns und als Katalysator für die Umsetzung auf nicht städtischen Flächen (Umweltamt).
Dafür sind beide Ämter wichtige Ansprechpartner und entwickeln neue Arbeitsstrukturen wofür neue
Kommunikations-strukturen sowohl intern als auch nach außen von zunehmender Bedeutung werden.
FKZ:
7 Online-Kennung: 100517608
v07a
vo8
Arbeitsplan
1) Ermittlung des Bedarfs von Kommunikations—und Organisationskonzepten für die Verwaltung
intern aber auch extern zum Zweck des Wissenstransfers bei allen Akteuren der Grünflächenpflege.
2) Qualifizierung Mitarbeiter*innen der Verwaltung im lenkenden als auch operativen Bereich mittels
einer workshop-Relhe In Absprache/Austausch/gemeinsamer Entwicklung mit dem LPV Landkreis
Göttingen e.V.
3) Entwicklung von universellen Schulungs-Materialien (aus Ergebnissen der workshop-Reihe) zur
kontinuierlichen Weitergabe an neues Personal in der Verwaltung aber auch neue externe Akteure. Diese
enthalten sowohl theoretische Grundlagen als auch Anleitungen zur praktischen Umsetzung inkl. eines
Pools von universellen Werkzeugen). Dabei ist ein Flächenmanagement-Tool von Bedeutung, auf das auch
verschiedene Akteure zur Abstimmung eigener Aktivitäten zugreifen können.
4) Kontinuierliche Anpassung der Grünflächenpflege mittels neuer Mähgeräte auf kommunalen
Flächen aus Ergebnissen des Wissentransfers mit der Wissenschaft heraus.
5) Info-Veranstaltungen zur Vermittlung praktischer Erfahrungen der Verwaltung zu Mahdregimes und
-techniken für externe Dienstleister der Verwaltung aber auch von Wohnungsbauunternehmen, städtischen
Beteiligungen und Gewerbeunternehmen mit großen Firmengeländen.
6) Fertigstellung von Schulungsunterlagen sowie Kommunikationskonzepten inkl. Materialien zur
Information aller Akteure des Grünflächenmanagements (intern und extern auf Grundlage der Evaluation
vorausgegangener Aktivitäten mit dem Ziel der Weitergabe an andere Kommunen, Dienstleistende und
Entscheidungsträger*innen in Gewerbeunternehmen.
7) Erfassung der erfolgten Veränderungen und Vermittlung mit zu entwickelnden
Kommunikationsmitteln/-formaten als Anreiz für alle Akteure zur Weiterführung aber auch Fortentwicklung
des eingeschlagenen Weges.
Ergebnisverwertung
Ziel 1 ist die Wertschätzung von Grünflächen nicht nur in der Bevölkerung sondern bei allen für
Grünflächenmanagement verantwortlichen Akteuren zu stärken.
Ziel 2 ist es ein städtisches Grünflächenmanagement zu optimieren, dessen Strahlkraft zu fördern und
damit zur Nachahmung bei anderen für Grünflächenmanagement verantwortlichen Akteuren beiträgt.
8 Online-Kennung: 100517608
v09
V09a
Vorhabenbeschreibung in anderer Sprache
Arbeitsplan in anderer Sprache
FKZ:
Online-Kennung:
100517608
AZA Finanzierung (1)
F0000 Gesamtfinanzierung
Planlaufzeit
von
bis
F0801 15.09.2021 F0802|
14.09.2024
Gesamtfinanzierungsplan
A) Personalausgaben
Personenmonate
F0811 0.0)
F0816
F0819 0,00] Sonstige
Beschäftigte TVöd/TV-L E12-E15
35,19] Beschäftigte TVöd/TV-L E1-E11
Beschäftigungsentgelte
B) Sächliche Verwaltungsausgaben
F0831 Gegenstände bis 800 € im Einzelfall
F0832 Ausgaben für Mieten
F0833 Ausgaben für Rechner
F0835 Vergabe von Aufträgen
F08338 Verbrauchsmaterial
F0839 Geschäftsbedarf
F0840 Literatur
Weitere
1
FoB4 Sachausgaben 1
Weitere
F0842 Sachausgaben 2
F0844 Dienstreisen Inland
F0845 Dienstreisen Ausland
C) Gegenstände und andere Investitionen > 800
€
20.000,00)
0,00
0,00)
0,00
0,00)
1.415,00
0,00
D) Gesamtausgaben des Vorhabens
E) Übersicht über die Finanzierung
Eigenmittel €
Mitte! Dritter / Einnahmen €
Zuwendung €
Förderquote %
FKZ:
10
0,00] F0812
237.972,61) F0817
0,00] F0820
0,00) F0822
Summe A
237.972,61] F0824 |
=
0,00] F0831
0,00) F0834
_
0,00] F0835
20.000,00] F0843
1.415,00) F0846
Summe B 21.415,00] F0847 HE]
Summe C |
30.000,00] Fosso
Summe A-C
289.387,61| F0861
0,00) F0862
|
0,00] F0863 L
289.387,61| F0864
100,00 [
Online-Kennung:
100517608
AZA Erklärungen
E00 Erklärungen
Unterlagen zum Antrag
E01 Vorhabenbeschreibung*
DM Eine Vorhabenbeschreibung (mit Verwertungsplan) gemäß der Gliederung in den "Richtlinien für
Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis AZA" liegt bei.
E10 Balkenplan (Zeitplan) M Ein Balkenplan (Zeitplan) ist im Anhang beigefügt.
E11 Strukturplan [] Ein Strukturplan liegt bei. (ggf. bei umfangreichen Vorhaben)
E12 Netzplan 2) Ein Netzplan liegt bei. (ggf. bei umfangreichen Vorhaben)
Sonstige Unterlagen
E20 Erläuterung des Finanzierungsplans*
M Erläuterungen zu den einzelnen Positionen des Finanzierungsplans gemäß den Richtlinien (vgl. Nr. 1)
liegen bei.
E21 Geräteliste M Eine Liste der Gegenstände und anderer Investitionen ist
beigefügt.
E22 Bonität -
[] Die in den Richtlinien für Antragsteller angegebenen Unterlagen zur Bonität sind in einfacher Ausfertigung
beigefügt.
E23 Zeichnungen U Es sind Zeichnungen, Skizzen und dergleichen beigefügt.
E24 Mitfinanzierung m Mitfinanzierungszusage(n) sind beigefügt.
Maßnahmebeginn
E30 Vorhabenbeginn
VI Mit dem Vorhaben bzw. den Arbeiten der beantragten Aufstockung ist noch nicht begonnen worden.
Finanzierungsplan
E32 Eigenmittel
U] Die im Gesamtfinanzierungsplan veranschlagten Eigenmittel können selbst aufgebracht werden, auch
unter Berücksichtigung aller sonstigen finanziellen Verpflichtungen während der Laufzeit des Vorhabens
(z.B. Eigenmittel, die für alle anderen aus öffentlichen Haushalten geförderten Vorhaben aufzubringen
sind.)
E33 Personalausgaben
M Der Gesamtfinanzierungsplan enthält keine Personalausgaben, die durch öffentliche Haushalte gedeckt
sind und unter den Positionen F0831, F0850 keine Investitionsausgaben, die primär der Grundausstattung
dienen.
E33a Gegenstände und Investitionen
MI Die im Gesamtfinanzierungsplan veranschlagten Ausgaben für Gegenstände bis 800 € im Einzelfall
(0831) und Gegenstände und andere Investitionen > 800 € im Einzelfall (0850) sind primär nicht der
Grundausstattung zuzurechnen bzw. vorhandene Gegenstände können nicht genutzt werden (Vorhaben
nach NABF und ANBest-GK).
Öffentliche Förderung
E34 Erklärung:
MI Das Vorhaben ist oder wird nicht anderweitig mit Zuwendung oder Auftrag öffentlich finanziert.
[] Das Vorhaben ist oder wird anderweitig mit Zuwendung oder Auftrag öffentlich finanziert.
Werden durch das Vorhaben D
E40 weitere Ausgaben entstehen?
ja M nein
FKZ: 11 Online-Kennung: 100517608
Forschungseinrichtungen und Hochschulen
E50 Antragstellung erfolgt: M (trifft nicht auf den Antragsteller zu)
ED] für den nicht-wirtschaftlichen Bereich
DI] für den wirtschaftlichen Bereich
Gilt nur für staatliche Hochschulen:
E51 Grundfinanzierung [] Das Land beteiligt sich an den vorhabenbezogenen
Gesamtausgaben durch die Finanzierung der
Grundausstattung.
Gilt nur für staatl. Hochschulen, wenn nach Landesrecht eine ausdrückliche schriftliche Ressortbestätigung nicht
erforderlich ist: . .
E52 Einvernehmen mit Landesressort |[_] Überden Antrag besteht Einvernehmen mit dem
zuständigen Landesressort.
FKZ: .12 Online-Kennung: 100517608
Jahresfinanzierungspläne
Planlaufzeit von | 15.09.2021 | bis | 14.09.2024
I 1 | 2022 | 2022 2023 | 2024 Gesamt
F0812 Entyellyiuppe E12-18 0,0 0,00] v,uu) 0,0 0,00]
0817 |Entgeltgruppe E1-E11 23136,2) 79324200) 79.324.% 56.187,98 237.972,61
0820 |Sonstige 0,0 0,00 0,00 0,0 0,00
F0822 |Beschäftigungsentgelte 0,00 0,00 0,00] 0,0 0,00
F0824 summe Personalausgaben 23.136,23) 79.324,21 79.324,20 56.187,98 237.972,61
0831 (Gegenstände bis 800 € im Einzelfall 0,00 0,0 0,00 0,0% 0,00)
IF0832 Ausgaben für Mieten 0,00 0.0 0,00 0,00 0,00
0833 |usgaben für Rechner 0,0 0,0 0,0 0,00 0,00
F0835 Vergabe von Aufträgen 0,00) 0,01 0,00) 0,00 0,01
F0838 Verbrauchsmaterial 2.000,0 5.000,0 5.000,00] 8.000,0 20.000,00)
te
70839 Keschäftsbedarf 0,0 0,0 0,00 0,00 0,00
[F0840 |Literatur 0,0 0,0 0,00 0,00 0,00]
0841 eitere Sachausgaben 1 0,00) 0,00) 0,01 0,00) 0,00)
IF0842 Weitere Sachausgaben 2 0,00) 0,00 0,00 0.0 0
IF0844 |Dienstreisen Inland 420,0 0.0 305,00] 680,0 1.415.0
"0845 [Dienstreisen Ausland 0,00] 0,0 0,01 0,00 0,00)
Fo en 2.420,00 5.000,0 5.305000 8.690,0 21.415,0
0eso [Pegeneiände und andere Investitionen! 30.000,00 0,0 0,0 0,00 30.000,0
F0861 Isesamtausgaben des Vorhabens 55.556,2 84.324,21 84.629,20] 64.877,98 289.387,61
FKZ: | 13 Online-Kennung: 100517608
Gesamtfinanzierungsplan
Planlaufzeit von | 15.09.2021 bis | 14.09.2024 ]
LT 2021 | z022 | 202 2024 | | | @osamt
84.324,20) 84.629,20)
0861 Ibesamtausgaben €
|F0864 [Zuwendung €
FKZ: ] 14 Online-Kennung: 100517608
Entgeltgruppe E1-E11_2021
Entgeltgruppe E1-E11 (F0817)
Lfd. Funktionsbezeichnung n . Monatssatz mtl.
Nr. {Fachrichtung Eingruppierung Dauer | Std. € Zuschl. € Betrag €
1 | Projektmanager*in TVöD-E 11 | 3,50 | 39,00 4.777,50 1.832,85 23.136,23
L 23.136,23
Entgeltgruppe E1-E11 2022
Lfd. Funktionsbezeichnung . . Monatssatz mtl.
Nr. {Fachrichtung Eingruppierung Dauer | Std. € Zuschl. € Betrag €
1 Projektmanager”in TVöD -E 11 12,00 | 39,00 4.777,50 1.832,85 79.324,20
y 79.324,20 |
Entgeltgruppe E1-E11 2023
Lfd. Funktionsbezeichnung Mi . Monatssatz mtl.
Nr. }Fachrichtung | Eingruppierung Dauer Std. € | Zuschl. € | Betrag €
1 | Projektmanager*in | TVöD-E 11 | 12,00 39,00 4.777,50 | 1.832,85 79.324,20
»2 79.324,20
Entgeltgruppe E1-E11_2024
Lfd. Funktionsbezeichnung ji . Monatssatz mtl.
Nr. /Fachrichtung | Eingruppierung | Dauer | Std. € Zuschi.e | Betrag
1 | Projektmanager*in | TVöD -E 11 8,50 39,00 4.777,50 | 1.832,85 56.187,98
I 56.187,98
Gesamt _Entgeltgruppe E1-E11
Lfd. f . F ME f Vollzeit-
Nr. Funktionsbezeichnung /Fachrichtung N.N. Eingruppierung PM Dauer Betrag €
1 |Projektmanager*in Ja TVöD -E 11 35,19| 3600| 237.972,61]
| 35,19] 237.972,61|
Legende
Dauer: Beschäftigungsdauer in Monaten
N.N.: Person nicht namentlich bekannt.
Std.: Wochenarbeitsstunden
Vollzeit-PM: Beschäftigungsäquivalent
mtl. Zuschl. €: Monatliche Zuschläge in €
Erläuterungen / Begründungen
Projektmanager*in wird zur Umsetzung des Projekts benötigt.
FKZ: 15 Online-Kennung: 100517608
Verbrauchsmaterial (F0838)
Jahr ] Betrag €
| 2021 2.000,00
2022 5.000,00
2023 5.000,00
2024 8.000,00
| Gesamt 20.000,00
Begründung
Sachmittel (Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, Infomaterialien)
FKZ: 16 Online-Kennung: 100517608
Dienstreisen Inland (F0844)
Dienstreisen Inland 2021
Fi Reiseziel | Reisezweck | Dauer Betrag € |
1 | Berlin | Kick-off Veranstaltung FEdA | 3 | 420,00
> | 420,00
Dienstreisen Inland 2022
Dienstreisen Inland 2023
Fr Reiseziel Reisezweck Dauer Betrag €
2 | Göttingen Projekttreffen 3 305,00
2 305,00
Dienstreisen Inland 2024
Fi Reiseziel Reisezweck | Dauer Betrag €
3 | Bamberg Projekttreffen 5 (Lernen an Praktiken) | 3 270,00
E Berlin Abschlussveranstaltung FEdA | 3 420,00
2 690,00
Dienstreisen Inland Gesamt
Fi Reiseziel Betrag €
1 | Berlin 420,00
2 | Göttingen 305,00
3 | Bamberg 270,00
4 | Berlin 420,00
»2 1.415,00
Legende
Dauer: Reisedauer in Tagen
Begründung
Die Teilnahme an den Treffen der Begleitmaßnahme wird durch die Projektkoordination organisiert und finanziert. Eine
Teilnahme an mindestens einem Treffen der Begleitmaßnahme (je nach Themader Veranstaltung) ist für jeden Verbundpartner
vorgesehen und eingeplant.
FKZ: ] 17 Online-Kennung: 100517608
Gegenstände und andere Investitionen > 800 € im Einzelfall 2021
Gegenstände und andere Investitionen > 800 € im Einzelfall (F0850)
Lfd. . Preis € /
Nr. Bezeichnung Stück | Anzahl Betrag €
1 j Test und Anschaffung Mähgerät inkl. Zubehör 10.000,00 1,00 10.000,00
2 Entwicklungs-/Adaptionskosten Flächenmanag.-Tool 20.000,00 1,00 20.000,00
>2 30.000,00
Gegenstände und andere Investitionen > 800 € im Einzelfall 2022
Lfd. . Preis € /
Nr. Bezeichnung Stück Anzahl Betrag €
1 Test und Anschaffung Mähgerät inkl. Zubehör 0,00 | 0,00 0,00
2 Entwicklungs-/Adaptionskosten Flächenmanag.-Tool 0,00 | 0,00 0,00
r2 0,00
Gegenstände und andere Investitionen > 800 € im Einzelfall 2023
Lfd. . Preis € /
Nr. Bezeichnung Stück Anzahl Betrag € |
1 Test und Anschaffung Mähgerät inkl. Zubehör 0,00 0,00 0,00
2 Entwicklungs-/Adaptionskosten Flächenmanag.-Tool 0,00 0,00 0,00
>2 0,00
Gegenstände und andere Investitionen > 800 € im Einzelfall 2024
Lfd. . Preis € /
Nr. Bezeichnung Stück Anzahl Betrag €
1 Test und Anschaffung Mähgerät inkl. Zubehör 0,00 0,00 0,00
BE Entwicklungs-/Adaptionskosten Flächenmanag.-Tool 0,00 | 0,00 0,00
»2 0,00
Gegenstände und andere Investitionen > 800 € im Einzelfall Gesamt
ri Bezeichnung Anzahl Betrag €
1 Test und Anschaffung Mähgerät inkl. Zubehör | 1,00 10.000,00 |
2 | Entwicklungs-/Adaptionskosten Flächenmanag.-Tool | 1,00 20.000,00 |
b2 30.000,00 |
Erläuterungen / Begründungen
Das Mähgerät inkl. Zubehör wird zur Durchführung des Projekts benötigt.
FKZ: 18 Online-Kennung: 100517608
Anlagen
:
Dokumenttyp | Dateiname Beschreibung
rgänzende Anhänge Projektskizze_-_BioDivKultur_- Arbeitspaket
Darmstadt.pdf
FKZ:
19
- Online-Kennung:
100517608
anlage 1
11510 Zeichen
Anlage zu Magistratsvorlage 2021/0301: Beschreibung der Inhalte des Verbundprojektes Bio- diWertII: Biodiversitätskulturen in Stadt und Land -„BiodivKultur― 1. Zusammenfassung der Inhalte des Gesamt-Förderantrags: Die drastische Zunahme des Insektensterbens erfordert dringend nachhaltige Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt (vgl. BMU 2019). Rein technische und administrative Ma ß- nahmenkataloge werden jedoch das Problem nicht lösen, sondern es bedarf darüber hinaus einer effektiven Integration von Wissensbeständen, Handlungsressourcen und Kommunikat i- onsstrategien, um auf der Ebene der relevanten Akteure nachhaltige „Biodiversitätskulturen― in einem umfassenderen Sinn etablieren bzw. stärken zu können. Der Fokus des Projekts BioDi v- Kultur liegt auf Grünflächen im öffentlichen, städtischen Raum (Parks, Grünstreifen, Straßen- begleitgrün, Grünflächen des Gewerbes und Ackerrandstreifen) und auf landwirtschaftlich g e- nutzten Grünflächen (Wiesen und Weiden). Grünflächen sind als Lebensraum für Insekten hochrelevant, aber oft unterschätzt, werden von weiten Teilen der Bevölkerung genutzt und unterliegen konträren, aber auch dynamischen Zwecken, Gestaltungsvorstellungen und Bewe r- tungen (z.B. Zierrasen vs. „Unkraut―, Freizeit- vs. Ertragswert), die oft in Konflikt zur Förderung der Artenvielfalt stehen. Das Projektziel ist demnach, am Beispiel der Grünflächen Praktiken der Förderung und Wertschätzung der Artenvielfalt von Insekten zu würdigen, zu verbessern, wo möglich und notwendig zu initiieren, testweise selbst durchzuführen und anschließend zu bewerten. Dies erfolgt aus einer integrativen Perspektive, welche neben der biologischen Be- standsaufnahme der Biodiversität auf den verschiedenen Grünflächen auch die wert - und wis- sensbasierten, diskursiv-kommunikativen und politisch-administrativen Kontexte dieser Prakti- ken – eben „Biodiversitätskulturen― – in den Blick nimmt und dabei etablierte und innovative Praktiken gemeinsam mit Akteuren aus der Praxis auslotet und befördert. Dabei berücksicht i- gen alle beteiligten Fächer (Biologie, Philosophie, Linguistik, Politikwissenschaft) u.a. den bis- lang weitgehend vernachlässigten Vergleich von Stadt und Land. In Phase 1 wurden in der Modellstadt Darmstadt Praktiken des Erhalts und der Förderung von Insektenvielfalt für verschiedene Grünflächentypen gesichtet, eingeordnet und (nicht-)bewährte Umgangsformen sowie divergierende Werthaltungen und Nutzungserwartungen intensiv mit Behördenvertreter*innen und Verbänden diskutiert. Zudem fand ein problembezogener Aus- tausch mit Akteuren und Initiativen deutschlandweit statt, der zu ersten tragfähigen Vernet- zungen für die Phase 2 geführt hat – für die geistes- und sozialwissenschaftlichen Untersu- chungen stellen diese ein wichtiges Potenzial von zu analysierenden Best Practices dar. Von biologischer Seite wurden Vorbereitungen getroffen, um im Stadtgebiet Darmstadt unter- schiedliche Praktiken mit einem Fokus auf die Mahd (Zeitpunkt, Häufigkeit, Gerätewahl, Mahdweise) konkret messen und bewerten zu können. Auf dieser Basis sollen in Phase 2 gemeinsam mögliche Ansätze und ihr Wertbezug auf Bi o- diversität auch in weiteren Modellstädten (Göttingen, Bamberg) untersucht werden, um Bi o- diversitätskulturen zu stärken und gesellschaftlich breiter und tiefer zu verankern. Ziel sind niedrigschwellige Handreichungen z.B. zu Mindeststandards, Anreizsystemen und Kommunika- tionsstrategien, um Bürger*innen, zivilgesellschaftliche Initiativen, Handelskammern und Ver- waltungseinrichtungen zur Förderung von Artenvielfalt und insbesondere zum Insektenschutz in Stadt und Land zu befähigen. 2. Inhalt des Arbeitspaket der Projektpartnerin Wissenschaftsstadt Darmstadt: „Theorien des Mahdmanagements in der Praxis von städtischen Akteuren des Grünflächen- managements“ Übergeordnetes Ziel des Arbeitspaketes der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dem Umwel t- amt und Grünflächenamt ist die praktische Umsetzung sowie die nachhaltig wirksame Vermitt- lung der Studienergebnisse an relevante Akteure des Grünflächenpflege und –planung im städ- tischen Raum. Dabei ist Darmstadt insbesondere auf Grund seiner Struktur geeignet , um so- wohl sehr „naturferne― als auch naturnahe Flächen in die Untersuchungen einbeziehen zu kön- nen. Artenarmes Straßenbegleitgrün bis hin zu artenreichen, geschützte Arten enthaltende Säume und Flächen in Parks und Schutzgebieten bilden die Spanne Mit seiner Teilnahme am Label-Prozess der Kommunen für Biologische Vielfalt wurde eine um- fangreiche Erhebung des Bestands an Flächen aber auch eine Lokale Arbeitsgruppe für das Grünflächenmanagement relevanter Akteure (u.a. Vereine, Verbände, kommunale Eigenbetri e- be, Gewerbe, Wohnungsbaugesellschaften) gegründet. Weiterhin ist eine Grünflächenstrategie erstellt worden. Diese Ansätze werden in das Projekt eingebracht, sollen aber auch mittels der Erkenntnisse des Gesamtprojektes gefördert werden. Die Stadtverwaltung ist ein wichtiger Motor für eine Veränderung des Grünflächenmanagements und damit zur Förderung der Biologischen Vielfalt auf zwei Ebenen: 1. Umsetzung auf Grünflächen in eigener Verantwortung (Grünflächenamt) und 2. entlang des Straßenbegleitgrüns und als Katalysator für die Umsetzung auf nicht städti- schen Flächen (Umweltamt). Dafür sind beide Ämter wichtige Ansprechpartner und entwickeln neue Arbeitsstrukturen wofür neue Kommunikations-strukturen sowohl intern als auch nach außen von zunehmender Bedeutung werden. Ziel 1 ist die Wertschätzung von Grünflächen nicht nur in der Bevölkerung sondern bei allen für Grünflächenmanagement verantwortlichen Akteuren zu stärken. Seit einigen Jahren befindet sich die Grünflächenpflege des Grünflächenamts der Wisse n- schaftsstadt Darmstadt in der Umstellung. Raus aus dem „Schema F― und hin zu mehr Nach- haltigkeit unter Berücksichtigung der Biodiversitätsförderung. Auch bei Neuanlagen wird z u- nehmend Wert auf Ressourcenschonung und Vielfältigkeit gesetzt. Dabei wurde schnell deutlich, dass der Schritt von der Identifizierung der bisherigen Schwach- stellen hin zu konkreten Maßnahmen in der Praxis mitunter sehr schwierig ist. Es ist relativ einfach, Studien zu lesen und zu beschließen, dass Mahdregime geändert werden müssen. Doch konkrete – und für die Entwicklung der Insekten günstigere – Mahdzeitpunkte festzulegen ist mit vielen Unsicherheiten verbunden. Auch beim Einsatz von insektenschonenden Mähve r- fahren und –geräten gibt es mehr Fragen als Antworten. Diverse wissenschaftliche Unters u- chungen beschäftigen sich mit gestaffelten Mähzeitpunkten und auch Refugien. Doch wie we r- den solche Vorschläge konkret in die Praxis umgesetzt? Wie kann der Insektenschutz in Au s- schreibungstexten integriert werden und wie können die Ausführenden auf den Bauhö fen der Kommunen und der Gartenbaufirmen befähigt werden, auf jahreszeitliche Schwankungen zu reagieren und den „optimalen― Mähzeitpunkt zu bestimmen. Im Gegensatz zur Landwirtschaft sind die Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften bei der Festlegung der Mahdzeitpunkte flexibel: Es kann relativ spät im Jahr gemäht werden, da das Heu nicht zur Viehfütterung verwendet wird. Es kann also gewartet werden bis Entwicklung s- zyklen von Bienen, Faltern, Käfern etc abgeschlossen sind und eine neue Generation das Lich t der Welt erblickt. Wird allerdings zu spät im Jahr gemäht, so wird der Wiederaufwuchs der Wiese gehemmt. Damit verliert die Wiese u.U. ihren zweiten Blühhöhepunkt und es entsteht eine Trachtlücke für Hummeln, spätfliegenden Bienen und Falter. Dieser Vorgang wird durch die zunehmend trockenen Sommer noch verstärkt. Daraus ergeben sich folgende Fragestellungen, deren Beantwortung Ziel 2 ist: 1. Wenn Wiesen nicht komplett sondern abschnittsweise gemäht werden ergibt sich die Frage, wie die Flächen aufgeteilt werden und in welchen Abständen Refugien eingeplant werden sollen (und wie groß die Refugien sein sollten). Wie können auf den verschiedenen Wiesenabschnitten die Mahdzeitpunkte und –häufigkeiten variiert werden, um eine optimale Entwicklung der Wiese aus floristischer sowie auch aus faunistischer Sicht zu ermöglichen? 2. Soll eine Wiese abschnittsweite gemäht werden, so müsste die Aufteilung dem Aus - führenden mitgeteilt werden. Wie können Flächen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten ge- mäht werden sollen und Refugien graphisch so festgehalten werden, dass die Ausführenden die Pläne gut lesen und die Mahd-Empfehlungen umsetzen können? 3. Wie können Ausschreibungsunterlagen so vorbereitet werden, dass sie sowohl für Auftragg e- bende als auch für Auftragnehmende eindeutig und nachvollziehbar sind? 4. Wie werden Mahdzeitpunkte festgelegt? Gibt es dafür Zeigerpflanzen oder Insekten -gruppen, deren Schlupf auschlaggebend sind? 5. Welche Maschinen und Ernteverfahren sollen eingesetzt werden? 6. Was ist beim Mähen zu beachten (Witterung, Tageszeit, Mährichtung?)? 7. Wie können die Ausführenden dazu befähigt werden im Spannungsfeld zwischen In -sekten- und Florenschutz sowie betriebswirtschaftlichen und –organisatorischen Zwängen zu agieren? 8. Wie kann das geerntete Heu kostengünstig und sinnvoll verwertet werden? 9. Wie können die Ausführenden erkennen, dass die von ihnen ergriffenen Maßnahmen den gewünschten Effekt haben? Ziel 2 ist es ein städtisches Grünflächenmanagement zu optimieren, dessen Strah lkraft zu för- dern und damit zur Nachahmung bei anderen für Grünflächenmanagement verantwortlichen Akteuren beiträgt. Aufgaben im Rahmen des Teilprojektes sind: 1) Ermittlung des Bedarfs von Kommunikations—und Organisationskonzepten für die Verwal- tung intern aber auch extern zum Zweck des Wissenstransfers bei allen Akteuren der Grünflä- chenpflege. 2) Qualifizierung Mitarbeiter*innen der Verwaltung im lenkenden als auch operativen Bereich mittels einer workshop-Reihe in Absprache/Austausch/gemeinsamer Entwicklung mit dem LPV Landkreis Göttingen e.V. 3) Entwicklung von universellen Schulungs-Materialien (aus Ergebnissen der workshop-Reihe) zur kontinuierlichen Weitergabe an neues Personal in der Verwaltung aber auch neue externe Akteure. Diese enthalten sowohl theoretische Grundlagen als auch Anleitungen zur praktischen Umsetzung inkl. eines Pools von universellen Werkzeugen). Dabei ist ein Flächenmanagement - Tool von Bedeutung, auf das auch verschiedene Akteure zur Abstimmung eigener Aktivitäten zugreifen können. 4) Kontinuierliche Anpassung der Grünflächenpflege mittels neuer Mähgeräte auf kommunalen Flächen aus Ergebnissen des Wissentransfers mit der Wissenschaft heraus. 5) Info-Veranstaltungen zur Vermittlung praktischer Erfahrungen der Verwaltung zu Mahd re- gimes und –techniken für externe Dienstleister der Verwaltung aber auch von Wohnungsbauu n- ternehmen, städtischen Beteiligungen und Gewerbeunternehmen mit großen Firmengeländen. 6) Fertigstellung von Schulungsunterlagen sowie Kommunikationskonzepten inkl. Materialien zur Information aller Akteure des Grünflächenmanagements (intern und extern auf Grundlage der Evaluation vorausgegangener Aktivitäten mit dem Ziel der Weitergabe an andere Komm u- nen, Dienstleistende und Entscheidungsträger*innen in Gewerbeunternehmen. 7) Erfassung der erfolgten Veränderungen und Vermittlung mit zu entwickelnden Kommunik a- tionsmitteln/-formaten als Anreiz für alle Akteure zur Weiterführung aber auch Fortentwicklung des eingeschlagenen Weges. .
anlage 3
175 Zeichen
Punkt 8: Teilnahme am Förderprogramm BioDiv-Kultur (V-Nr. 2021/0301) - Kenntnisnahme - Der Ausschuss für Umweltschutz und Nachhaltigkeit nimmt von der Vorlage Kenntnis.
2021/0301
6305 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
27.10.2021
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Dezernat IV
Amt: Umweltamt
OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2021/0301
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 554010
Kostenstelle: 056-010-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5540-11 Sachkonto: diverse
Betreff: Teilnahme am Förderprogramm BioDiv -Kultur
Vorlage vom: 18.10.2021
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat stimmt der Teilnahme am Förderprogramm BioDiv -Kultur des Bundes -
ministeriums für Bildung und Forschung zu. Der Förderzeitraum erstreckt sich gemäß
Vorgaben des Fördergebers voraussichtlich vom 01.01.2022 bis 31.12.2024.
2. Die durch die Umsetzung des Bundesprogrammes entstehenden Personalaufwendungen,
sowie Sachaufwendungen und Arbeitsplatzkosten in Höhe von ca. 289.388 Euro für den
Gesamtförderzeitraum sind aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Fo r-
schung zu 100 % finanziert. Die benötigten Mittel werden zu je einem Drittel für die Fö r-
derjahre 2022 – 2024 im Zuge der Haushaltsberatungen 2022 über die Schwebeliste z u-
sätzlich bereitgestellt. Die Finanzierung erfolgt vorbehaltlich einer Förderzusage durch
den Fördergeber.
- 2 -
Anlagen: Anlage 1: Beschreibung der Inhalte des Verbundprojektes „BioDiv -Kultur“
Anlage 2: Förderantrag
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 18.10.2021
Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 06.06.2019 die Richtl i-
nie zur Förderung von Projekten zum Thema Wertschätzung und Sicherung von Biodiversität
in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - ein Beitrag zur FONA „Forschungsinitiative zum Erhalt
der Artenvielfalt“ im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Mit dem Beschluss 2014/0014 hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt die „25 Schritte zur
Förderung der biologischen Vielfalt“ beschlossen. Seitdem wird kontinuierlich an deren U m-
setzung gearbe itet.
Als Mitglied der Kommunen für Biologische Vielfalt nahm Darmstadt 2019 und 2020 am
Labeling-Wettbewerb „Stadtgrün -Naturnah“ mit der Verleihung des Labels in „Silber“ erfol g-
reich teil. Im Zuge des Labeling -Prozesses wurde mit Beschluss 2020/0131 vom 16.7.2020
eine Grünflächenstrategie vorgelegt.
Die Grünflächenstrategie umfasst ein breites Spektrum an Zielen, die sich u.a. auf die Scha f-
fung zusätzlicher und die Aufwertung vorhandener Grün - und Freiflächen bezieht. In die Ar-
beit des Grünflächenamtes fließen die Ziele der Strategie kontinuierlich ein und werden tei l-
weise bereits umgesetzt. Weitere Akteure wie z.B. Wohnungsbaugesellschaften engagieren
sich bereits ebenfalls.
Vor diesem Hintergrund bietet die Wissenschaftsstadt Darmstadt bereits sehr g ute Voraus-
setzungen um sich am Verbundprojekt des BMBF zu beteiligen.
Diese Richtlinie sieht ein 2 -stufiges Bewerbungsverfahren vor. Für die erste Phase (Konzept i-
onsphase) wurden dem Projektträger ein begutachtungsfähiger Förderantrag durch die das
Projekt federführende Technische Universität Darmstadt vorlegt. Dieser Antrag wurde positiv
beschieden und ein für Stufe 2 vorgesehener Antrag „Planung, Erprobung und Umsetzung
von Ansätzen zur Wertschätzung und Sicherung von Biodiversität“ im März 2021 gestellt
(vgl. Anlage) . Seitdem erfolgt die Prüfung des Antrages. Im Laufe des Oktobers 2021 wird
voraussichtlich der Bewilligungsbescheid erteilt. Der Start des Projektes soll am 01.01.2022
erfolgen.
1. Projektbeschreibung
Die Aufgabe der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Verbundprojekt besteht in der Unters u-
chung von „Theorien des Mah dmanagement in der Praxis von städtischen Akteuren des Grü n-
flächenmanagements“ . Eine ausführliche Beschreibung des Gesamtprojektes sowie des für
die Wissenschaftsstadt Darmstadt vorgesehenen Arbeitspaketes ist der Anlage zu entne h-
men.
2. Zeitplan
Der Förderzeitraum erstreckt sich gemäß Vorgaben des Fördergebers über den Zeitraum von
3 Jahren voraussichtlich vom 01.01.2022 bis 31.12.2024 .
Um gemeinsam mit den anderen Verbundpartner*innen (Technische Universität Darmstadt,
Bund für Umwelt und Naturs chutz Deutschland (BUND), Bioversum -Jagdschloss Kranic h-
stein, Landschaftspflegeverband Göttingen einen guten Projektstart zu gewährleisten, ist
vorgesehen, eine zeitlich befristete Stelle im Umfang von 1,00 VZÄ, EG 11 TVöD (vorbehal t-
lich Bewertung und vorb ehaltlich der Beschlüsse der städtischen Gremien sowie der Gene h-
- 4 -
migung des Stellenplans durch die Aufsichtsbehörde) im Stellenplan 2022 aufzunehmen
(StNr. 3618 GVPl. |Loga Nr. 10360).
3. Kosten
Die Kosten für die Umsetzung des Projektes betragen inkl. Arbeitsplatz - und Sachkosten ca.
289.388 Euro für den Gesamtförderzeitraum. Diese werden nach positiver Bescheiderteilung
zu 100% aus Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung f inanziert.
Kosten für die im Rahmen des Projektes erstellten Arbeitshilfen und Materialien für die Ö f-
fentlichkeitsarbeit, sind im Projektumfang enthalten.
Die vorab benannten Gesamtkosten werden zu je einem Drittel in den Haushaltsjahren
2022 – 2024 eingeplant. Diese werden im Zuge der Haushaltsberatungen 2022 über die
Schwebeliste zusätzlich bereitgestellt. Sind nach Projektende im Jahr 2024 weitere Materi a-
lien zu finanzieren, wird dazu mit gesonderter Beschlussvorlage informiert.
Die Wissenschaftssta dt Darmstadt rechnet in Kürze mit der Erteilung des Bewilligungsb e-
scheides. Der Start des Projektes soll am 01.01.2022 erfolgen. Das Fachamt wird erst dann
mit der Organisation des Projektes, inkl usive Stellenausschreibung beginnen, wenn die Bewi l-
ligung vorliegt.
Dezernat I Dezernat III Dezernat IV
Jochen Partsch Michael Kolmer André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadtrat Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (2)
Orte (2)
- Bessunger Straße 125
- Luisenplatz 5a
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2021/0301
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 18.10.2021
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00