Beantwortung einer mündlichen Anfrage der FDP-Fraktion aus der Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün vom 07.03.2024 betreffend Sachstand Frechener Bach
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 1230/2024 vom 16.04.2024
Stand: Am 25.04.2024 im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VIII/57/572 Vorlagen-Nummer 16.04.2024 1230/2024 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 25.04.2024 Beantwortung einer mündlichen Anfrage der FDP-Fraktion aus der Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün vom 07.03.2024 betreffend Sachstand Frechener Bach Herr Dr. Albach fragt die Verwaltung, wann mit der Fertigstellung des Frechener Bachs zu rechnen sei. Antwort der Verwaltung: Der Frechener Bach wurde zwischen 1954 und 1959 in den Kölner Randkanal umgeleitet, so dass nur eine kleine Wassermenge in Richtung des natürlichen Verlaufs bis zum Stüttgenhof strömen konnte. Der Frechener Bach entspringt zudem nicht mehr seiner natürlichen Quelle. Dieses kann größtenteils auf die Sümpfungsmaßnahmen für den im 19. Jahrhundert be- schlossenen Braunkohleabbau zurückgeführt werden. So wird der Bach nun fast ausschließ- lich vom Frechener Klärwerk gespeist. Oberflächennahe Abflüsse von Niederschlagswasser spielen eine deutlich untergeordnete Rolle. Im Zuge der Regionale 2010 wurde beschlossen, den Frechener Bach auf Teilabschnitten zu revitalisieren. So wurde in Marsdorf ein Abschlag aus dem Kölner Randkanal in Richtung des natürlichen Verlaufs realisiert, um die Wassermengen im Bach zu erhöhen. Hierzu wurde sei- tens der Bezirksregierung Köln eine maximale Entnahmemenge von 6 Litern pro Sekunde er- laubt. Die Revitalisierung des Abschnitts vom Stüttgenhofweg bis auf Höhe des Decksteiner Weihers wurde 2018 abgeschlossen. Im Bereich der Fundstätte der Steinzeitlichen Siedlung im äußeren Grüngürtel verdunstet der Frechener Bach. Weitere Maßnahmen zum Gewässer- ausbau sind nicht geplant. Das im Rahmen der Revitalisierung hergestellte Bachbett muss sich noch auf natürlichem Weg abdichten, so dass derzeit noch ein großer Teil des Wassers versickern kann. Eine dau- erhafte Wasserführung bis nach Lindenthal ist allerdings aufgrund der klimatischen Verände- rungen (häufigere Phasen ohne Niederschläge im Sommer) nicht zu erwarten. Da der Freche- ner Bach ursprünglich auch im Bereich der Kitschburger Straße natürlicherweise in einer alten Rheinnebenrinne versickerte und somit nicht bis zum Rhein verlief, bestehen auch keine was- serwirtschaftlichen und naturschutzrechtlichen Gründe, das Gewässer über den jetzigen Stand hinaus auszubauen. Die Maßnahmen zur Revitalisierung sind daher im Rahmen des wasserwirtschaftlich Mögli- chen abgeschlossen. Gez. Wolfgramm
Beratungsverlauf
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25.04.2024
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 8.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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