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1078/2021

Gesamtschule am Standort Zusestraße in Köln-Lövenich - zur Anfrage der SPD-Fraktion AN/0404/2021

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 20.04.2021

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Nächste Beratung: Ausschuss Schule und Weiterbildung, Sitzung am 07.06.2021, TOP 3.1.2

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

3260 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 
 1078/2021 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 07.06.2021 
 
Gesamtschule am Standort Zusestraße in Köln-Lövenich - zur Anfrage der SPD-Fraktion 
AN/0404/2021 
Text der Anfrage 
 
Wie die Verwaltung aktuell berichtet, wird in Köln-Lövenich an der Zusestraße derzeit ein neues 
Schulgebäude für ein 3/5-zügiges Gymnasium errichtet. Es soll Platz bieten für rd. 800 Schülerinnen 
und Schüler. Im Jahr 2016 wurde der Standort Zusestraße als Interim für das städtische Gymnasium 
am Standort Neue Sandkaul in Widdersdorf geplant, bis die Internationale Friedensschule diesen 
Standort verlässt und nach Ossendorf umzieht. Inzwischen wird die Schule im Gewerbegebiet von 
der Verwaltung dauerhaft als zusätzliches Gymnasium geplant.  
Durch den Kauf und die Erweiterung der Schulgebäude am Standort Neue Sandkaul in Widdersdorf 
stehen in der zweiten Jahreshälfte 2022 rund 780 zusätzliche Gymnasialplätze zur Verfügung.  
Weiterhin ist aber ein anhaltend großer Bedarf an Gesamtschulplätzen in Köln zu verzeichnen. Die 
aktuellen Anmeldezahlen zeigen beispielsweise, dass erneut rd. 700 Kinder zum nächsten Schuljahr 
keinen Platz an einer Gesamtschule ergattern können.  
Vor diesem Hintergrund bittet die SPD-Fraktion um Information zu folgender Frage: 
 
Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, das Schulgebäude im Gewerbegebiet Zusestraße ohne 
zeitraubende Neuplanungen zukünftig als Gesamtschule zu nutzen?   
 
Antwort der Verwaltung  
 
Die Maßnahme ist Teil des Beschleunigten Schulbaupakets mit General-und Totalunternehmern 
(GU/TU) auf der Grundlage der Ratsbeschlüsse 0864/2017 und 1503/2019. Die Umsetzung des 
Schulneubaus in der Zusestraße erfolgt mit einem Totalunternehmer, welcher bereits im August 2019 
mit den Planungs- und Bauleistungen beauftragt wurde. Baubeginn war dann im Sommer 2020. Der-
zeit befindet sich die Maßnahme im Rohbau und soll im Sommer 2022 zu Beginn des Schuljahres 
2022/23 termingerecht fertiggestellt werden. 
 
Das beschleunigte Verfahren mit TU ist zwingend mit einer frühen Projektverbindlichkeit hinsichtlich 
des Bausolls verbunden, auf dessen Grundlage die europaweite Ausschreibung erstellt wird. Die 
Festlegung der Schulform mit seiner Bedarfsplanung ist wesentlicher Bestandteil des Bausolls. Für 
eine Gesamtschule wird ein deutlich umfassenderes Raumprogramm benötigt. Es sind zusätzliche 
Fachräume erforderlich, die bei einem Gymnasium nicht erforderlich sind. Somit ergibt sich sehr klar, 
dass eine Änderung der Schulform zum jetzigen Zeitpunkt einen unmittelbaren Baustopp zur Folge 
hätte. Die dafür erforderlichen Umplanungen würden einen Wegfall der Genehmigungsgrundlage be-
deuten und einen neuen Genehmigungsprozess in Gang setzen. Die vertragliche Grundlage mit dem 
TU würde ebenfalls wegfallen mit allen juristischen Konsequenzen. Dies bedeutet neben einem er-
heblichen Zeitverzug auch erhebliche Mehrkosten, voraussichtlich im zweistelligen Millionenbereich. 
Insofern gibt es  keine Möglichkeit zum jetzigen Zeitpunkt die Schulform in der Zusestraße zu ändern, 
ohne die beschriebenen Konsequenzen in Kauf zu nehmen.

Beratungsverlauf (1)

07.06.2021 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 3.1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Zusestraße
  • Neue Sandkaul

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Details

Aktenzeichen
1078/2021
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
20.04.2021
Erstellt
19.03.2021 09:02