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2025/0026

Prüfung einer Radnebenroute "Herdwegroute" parallel zur Heinrichstraße

Magistratsvorlage 10.01.2025

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2025/0026

5638 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
10.01.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Mobilitäts- und 
Tiefbauamt   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0026 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Prüfung einer Radnebenroute "Herdwegroute" parallel zur Heinrichstraße  
 
Vorlage vom: 10.01.2025 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Die Verwaltung wird mit der Prüfung einer Radnebenroute im Streckenbereich 
Hermannstraße/Herdweg/Theodor-Heuss-Straße/Inselstraße beauftragt. 
  
 
Anlagen: Anlage 1 Übersichtsplan  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 10.01.2025 
 
Allgemeines 
Die Heinrichstraße ist gemäß Magistratsbeschluss Vorlage-Nr. 2020/0184 als Maßnahme Nr. 
27 „Radführung Heinrichstraße“ Bestandteil des Maßnahmenplans der Radstrategie Vorlage -
Nr. 2018/0179 und gehört zum Radhauptroutennetz. Die Diskussion um eine 
Radverkehrsanlage in der Heinrichstraße läuft seit vielen Jahren und konnte nicht 
zufriedenstellend abgeschlossen werden. Die Heinrichstraße ist aufgrund der starken 
Verkehrsbelastung ohne eine Radverkehrsanlage unattraktiv für den Radverkehr. Sie ist jedoch 
ohne Frage eine wichtige Hauptstraße für den motorisierten Verkehr und wird diese Funktion 
auch in Zukunft haben. Anpassungen in den Knotenpunkten würden die Leistungsfähigkeit der 
Straße für den motorisierten Verkehr noch weiter verschlechtern. Hinzu kommt, das s sich 
größtenteils keine zufriedenstellende Radverkehrsanlage aufgrund der beengten 
Fahrbahnbreite realisieren lässt. So wäre je nach Abschnitt nur ein einseitiger Radweg und 
teilweise auch gar kein Radweg oder Schutzstreifen möglich. 
 
In der politischen Diskussion wird regelmäßig gefordert, den Radverkehr über Nebenrouten zu 
führen. Grundsätzlich muss hierzu gesagt werden, dass für eine solche Radverkehrsführung 
zunächst überhaupt erst eine durchgängige Nebenstrecke vorhanden sein muss. Das bezieht 
ausdrücklich auch die Möglichkeit des sicheren Querens von kreuzenden Hauptstraßen ein. Die 
Magistratsvorlage dient daher auch dazu die Ernsthaftigkeit der politischen Forderung nach 
Nebenstreckenführung zu belegen. Die „Herdwegroute“ soll daher als mögliche alternative 
Strecke für den Radverkehr geprüft werden.  
 
Die Führung des Radverkehrs auf Nebenstraßen darf nicht nur als reine politisches Vehikel 
genutzt werden um eine Führung an Hauptstraßen abzulehnen. Auch Radverkehrsrouten auf 
Nebenstrecken benötigen Maßnahmen um diese als ernst zu nehmende Alternative im 
Gesamtsystem bezeichnen zu können. Auch hier kann es zu Flächenkonflikten kommen und es 
gilt der Grundsatz, dass der fließende Verkehr Vorrang vor dem ruhenden Verkehr hat. 
Mobilitätsfrieden entsteht nur dann, wenn eine solche Route konsequent im Sinne von 
Durchgängigkeit und Sicherheit geplant wird und keine Lücken lässt. 
 
Prüfung Radnebenroute Herdweg  
Es soll geprüft werden, wie die Radverkehrsführung auf der Nebenroute über die 
Hermannstraße, den Herdweg, die Theodor-Heuss-Straße und die Inselstraße verbessert 
werden kann. Diese Prüfung soll alle angemessenen verkehrsplanerischen Optionen 
umfassen, die zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen und die Strecke für den 
Radverkehr attraktiv machen . Maßgeblich ist hierbei die Untersuchung von 
Kreuzungsbereichen, verkehrsrechtlichen Beschränkungen, Fahrbahnquerschnitten, 
Sichtverhältnissen, Parkständen inklusive zugehörige r Sicherheitsräume sowie eine 
Minimierung von Halten für den Ra dverkehr. In geeigneten Abschnitten wird auch geprüft, ob 
Fahrradstraßen realisiert werden können. 
 
Eine attraktivere Radroute durch die Quartiere ist jedoch möglichst so zu gestalten, dass die 
Route für potenziellen Kfz -Durchgangs- bzw. Schleichverkehr nicht gleichermaßen attraktiver 
wird. Hierbei ist auf eine möglichst konsistente verkehrsplanerische Gestaltung sowie den 
effektiven Einsatz von möglichen verkehrsrechtlichen Beschränkungen zu achten.  
Anschlüsse ans Hauptroutennetz sind zu überprüfen und ggf. Lösungsvorschläge zu 
unterbreiten, die die Nebenroute besser erreichbar und für den Radverkehr und 
motorisierten Verkehr sichtbarer machen.

- 4 - 
Kosten entstehen hierdurch nicht, da die Untersuchung nicht extern vergeben wird.  Eine 
Umsetzung erfolgt nur durch gesonderten Gremienbeschluss. Aufgrund der voraussichtlichen 
Auswirkung auf den ruhenden Verkehr entlang der Strecke wird die Umsetzung mit der 
Parkraumbewirtschaftung im Paulusviertel verknüpft werden müssen.  
 
 
Dezernat VI 
 
 
 
 
Paul Georg Wandrey 
Stadtrat

anlage 1

23 Zeichen

Anlage 1 Übersichtsplan

anlage 4

234 Zeichen

Punkt 18: Prüfung einer Radnebenroute "Herdwegroute" parallel zur Heinrichstraße 
 (V-Nr. 2025/0026) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, 
der Vorlage zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltung: Die Linke.

anlage 3

287 Zeichen

Punkt 3: Prüfung einer Radnebenroute "Herdwegroute" parallel zur Heinrichstraße 
 (V-Nr. 2025/0026) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Mobilität, Bürgerservice, 
Ordnungswesen, Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen der 
Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.

anlage 2

5700 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
10.01.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Mobilitäts- und 
Tiefbauamt   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
VI 66 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0026 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
28 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Prüfung einer Radnebenroute "Herdwegroute" parallel zur Heinrichstraße  
 
Vorlage vom: 10.01.2025 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Die Verwaltung wird mit der Prüfung einer Radnebenroute im Streckenbereich 
Hermannstraße/Herdweg/Theodor-Heuss-Straße/Inselstraße beauftragt. 
  
 
Anlagen: Anlage 1 Übersichtsplan  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 22.01.2025 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 10.01.2025 
 
Allgemeines 
Die Heinrichstraße ist gemäß Magistratsbeschluss Vorlage-Nr. 2020/0184 als Maßnahme Nr. 
27 „Radführung Heinrichstraße“ Bestandteil des Maßnahmenplans der Radstrategie Vorlage -
Nr. 2018/0179 und gehört zum Radhauptroutennetz. Die Diskussion um eine 
Radverkehrsanlage in der Heinrichstraße läuft seit vielen Jahren und konnte nicht 
zufriedenstellend abgeschlossen werden. Die Heinrichstraße ist aufgrund der starken 
Verkehrsbelastung ohne eine Radverkehrsanlage unattraktiv für den Radverkehr. Sie ist jedoch 
ohne Frage eine wichtige Hauptstraße für den motorisierten Verkehr und wird diese Funktion 
auch in Zukunft haben. Anpassungen in den Knotenpunkten würden die Leistungsfähigkeit der 
Straße für den motorisierten Verkehr noch weiter verschlechtern. Hinzu kommt, das s sich 
größtenteils keine zufriedenstellende Radverkehrsanlage aufgrund der beengten 
Fahrbahnbreite realisieren lässt. So wäre je nach Abschnitt nur ein einseitiger Radweg und 
teilweise auch gar kein Radweg oder Schutzstreifen möglich. 
 
In der politischen Diskussion wird regelmäßig gefordert, den Radverkehr über Nebenrouten zu 
führen. Grundsätzlich muss hierzu gesagt werden, dass für eine solche Radverkehrsführung 
zunächst überhaupt erst eine durchgängige Nebenstrecke vorhanden sein muss. Das bezieht 
ausdrücklich auch die Möglichkeit des sicheren Querens von kreuzenden Hauptstraßen ein. Die 
Magistratsvorlage dient daher auch dazu die Ernsthaftigkeit der politischen Forderung nach 
Nebenstreckenführung zu belegen. Die „Herdwegroute“ soll daher als mögliche alternative 
Strecke für den Radverkehr geprüft werden.  
 
Die Führung des Radverkehrs auf Nebenstraßen darf nicht nur als reine politisches Vehikel 
genutzt werden um eine Führung an Hauptstraßen abzulehnen. Auch Radverkehrsrouten auf 
Nebenstrecken benötigen Maßnahmen um diese als ernst zu nehmende Alternative im 
Gesamtsystem bezeichnen zu können. Auch hier kann es zu Flächenkonflikten kommen und es 
gilt der Grundsatz, dass der fließende Verkehr Vorrang vor dem ruhenden Verkehr hat. 
Mobilitätsfrieden entsteht nur dann, wenn eine solche Route konsequent im Sinne von 
Durchgängigkeit und Sicherheit geplant wird und keine Lücken lässt. 
 
Prüfung Radnebenroute Herdweg  
Es soll geprüft werden, wie die Radverkehrsführung auf der Nebenroute über die 
Hermannstraße, den Herdweg, die Theodor-Heuss-Straße und die Inselstraße verbessert 
werden kann. Diese Prüfung soll alle angemessenen verkehrsplanerischen Optionen 
umfassen, die zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen und die Strecke für den 
Radverkehr attraktiv machen . Maßgeblich ist hierbei die Untersuchung von 
Kreuzungsbereichen, verkehrsrechtlichen Beschränkungen, Fahrbahnquerschnitten, 
Sichtverhältnissen, Parkständen inklusive zugehörige r Sicherheitsräume sowie eine 
Minimierung von Halten für den Ra dverkehr. In geeigneten Abschnitten wird auch geprüft, ob 
Fahrradstraßen realisiert werden können. 
 
Eine attraktivere Radroute durch die Quartiere ist jedoch möglichst so zu gestalten, dass die 
Route für potenziellen Kfz -Durchgangs- bzw. Schleichverkehr nicht gleichermaßen attraktiver 
wird. Hierbei ist auf eine möglichst konsistente verkehrsplanerische Gestaltung sowie den 
effektiven Einsatz von möglichen verkehrsrechtlichen Beschränkungen zu achten.  
Anschlüsse ans Hauptroutennetz sind zu überprüfen und ggf. Lösungsvorschläge zu 
unterbreiten, die die Nebenroute besser erreichbar und für den Radverkehr und motorisierten 
Verkehr sichtbarer machen.

Kosten entstehen hierdurch nicht, da die Untersuchung nicht extern vergeben wird.  Eine 
Umsetzung erfolgt nur durch gesonderten Gremienbeschluss. Aufgrund der voraussichtlichen 
Auswirkung auf den ruhenden Verkehr entlang der Strecke wird die Umsetzung mit der 
Parkraumbewirtschaftung im Paulusviertel verknüpft werden müssen.  
 
 
Dezernat VI 
 
 
 
 
Paul Georg Wandrey 
Stadtrat

Beratungsverlauf (4)

TOP 3
TOP 15
TOP 18
TOP 28

Orte (5)

  • Heinrichstraße
  • Hermannstraße
  • Theodor-Heuss-Straße
  • Inselstraße
  • Herdweg

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Details

Vorlagen-Nr.
2025/0026
Typ
Magistratsvorlage
Datum
10.01.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00