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V/0320/2016

Jahresabschluss 2015 der Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH (WPM)

Vorlagen 18.04.2016

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Nächste Beratung: Haupt- und Finanzausschuss, Sitzung am 11.05.2016, TOP 3

Beschlussvorlage

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JA2015_Bil_GuV_LB_Anlage_zu_320aus2016

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Beschlussvorlage

3446 Zeichen

V/0320/2016 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Finanzen und Beteiligungen 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Jahresabschluss 2015 der Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH (WPM) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
11.05.2016 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Bilanz, die Gewinn - und Verlustrechnung sowie der Lagebericht der Geschäfts füh-
rung der WPM für das Geschäftsjahr 2015 (Anlagen 1 – 3) werden zur Kenntnis g e-
nommen. 
 
2. Weiter wird zur Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss 2015 der WPM durch 
den beauftragten Wirtschaftsprüfer am 17.03.2016  der uneingeschränkte Bestätigung s-
vermerk erteilt wurde. 
 
3. Die Stadt Münster ermächtigt ihren Vertreter in der Gesellschafterversammlung der WPM 
für das Geschäftsjahr 2015 folgende Entscheidungen zu treffen: 
 
a) Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss der WPM für das G e-
schäftsjahr 2015, abschließend 
 
in der Bilanz bei Aktiva und Passiva mit   2.393.352,25 € 
 
sowie einem in der Gewinn- und Verlustrechnung 
ausgewiesenem Jahresfehlbetrag von          7.553,31 € 
 
wird festgestellt. 
 
b) Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2015 Entlastung erteilt. 
 
c) Den Gewinnrücklagen wird ein Betrag in Höhe von 75.000 € zugeführt. 
 
d) Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von 4.032,81 € wird auf neue Rechnung vo r-
getragen. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0320/2016 
Auskunft erteilt: 
Herr Scholz 
Ruf: 
492 20 43 
E-Mail: 
ScholzT@stadt-muenster.de  
Datum: 
18.04.2016 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0320/2016 
e) Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 wird der Wirtschaftsprüfer M artin 
Kossen in Wildeshausen bestellt.  
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Keine 
 
 
 
Begründung: 
 
 
Die Stadt Münster ist mit 1 % (500 €) am Stammkapital der WPM beteiligt. Nach Ziffer 13.2 des G e-
sellschaftsvertrages der WPM i.V.m. § 45 GmbHG fällt die Beschlu ssfassung über den Jahresa b-
schluss in den Entscheidungsbereich der Gesellschafterversammlung, die gem. Ziffer 13.1 des G e-
sellschaftsvertrages auch den Abschlussprüfer bestimmt. 
 
 
Kurzanalyse des Jahresabschlusses 2015 der WPM 
 
 
Mit einem Jahresfehlbetrag i n Höhe von 8 T€ hat sich das Ergebnis der WPM im Vorjahresve rgleich 
um rd. 58 T€ verschlechtert. Die Bilanz weist zum 31.12.2015 – bei einer Bilanzsumme von 2.393 T€ 
- ein Eigenkapital in Höhe von 229 T€ (Vorjahr: 237 T€) aus. 
 
Die von der WPM im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten Umsatzerlöse beliefen sich auf 808 T€ 
und haben damit gegenüber dem Vorjahr um 17 T€ (2,1 %) abgenommen. Die Erlöse setzen sich 
hauptsächlich aus den anteiligen Zooeintrittsgeldern (724 T€) sowie den Einnahmen aus dem Muse-
umsshop und den Kaffee- und Eisautomaten (69 T€) zusammen. Das Spendenaufkommen (20 T€) ist 
im Vergleich zu 2014 (49 T€) deutlich gesunken. Sowohl die Personalaufwendungen (+ 2 T€ auf 327 
T€) als auch die „Sonstigen betrieblichen Aufw endungen“ (- 3 T€ auf 325 T€) bewegten sich auf Vo r-
jahresniveau. 
 
Aus dem zum 31.12.2014 ausgewiesenen Gewinnvortrag sollen den Gewinnrücklagen 75 T€ zug e-
führt werden. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von 4 T€ soll auf neue Rechnung vorgetragen 
werden. 
 
 
 
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
 
Anlagen: 
 Bilanz zum 31.12.2015 
 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. – 31.12.2015 
 Lagebericht zum Jahresabschluss 2015

- 3 - 
V/0320/2016

JA2015_Bil_GuV_LB_Anlage_zu_320aus2016

15283 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage V/0320/2016

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Anlage 2 zur Vorlage V/0320/2016

Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH

Münster
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Vorjahr
€ € TE
1. Spendeneinnahmen 19.969,45 . 48,9
2. Umsatzerlöse 807.582,92 824,9
3. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 4,7
« 4, Sonstige betriebliche Erträge . 107.752,79 935.305,16 113,8
- davon Erträge aus der Auflösung von Sonderposten
für Investitionszuschüsse: € 101.314,45 (i. Vj. TE 101,3)
5. Materialaufwand j 40.004,40 35,8
6. Personalaufwand j
a).Löhne und Gehälter 262.273,13 260,6
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 65.080,29 \ 64,0
- davon für Altersversorgung: € 1.982,64 (i. Vj. TE 2,5)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenstände und Sachanlagen 206.627,55 205,8
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raum-, Gebäude- und Bewachungskosten 127.494,38 127,9
. b) Betriebskosten 93.829,52 34,5
c) Verwaltungskosten 30.931,78 29,2
d) Vertriebskosten 11.397,15 17,9
e) Sonstige Kosten 61.574,32 899.212,52 . 118,5
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11 ‚9 0,
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.657,84 48,3
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Jahresfehlbetrag/ Vorjahr Jahresüberschuss -7.553,31 49,9
12. Gewinnvortrag 86.586,12 136,7
13. Einstellung in Rücklagen 75.000,00 100,0

14. Bilanzgewinn j 4.032,81 86,6

Anlage 3 zur Vorlage V/0320/2016

Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH

Lagebericht zum Jahresabschluss 2015

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs
1. Allgemeine Geschäftstätigkeit

Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich im Laufe des Jahres 2015 verbessern. In einem
schwierigen internationalen Umfeld hat die deutsche Wirtschaft zu einem moderaten Wachstums-
kurs zurückgefunden. Das Bruttoinlandsprodukt ist gegenüber dem Vorjahr um1,7 % gestiegen.
Gestützt durch die Binnenwirtschaft dürfte das Bruttoinlandsprodukt in 2016 um 2,2 % zulegen,

Die "Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH!" mit Sitz in Münster wurde durch notariellen
Vertrag vom 17. Oktober 2000 gegründet.

Unterrehmensgegenstand der Gesellschaft ist die Rörderung, die Einrichtung und der Betrieb
des Westfälischen Pferdemuseums in Münster.

Nachdem im Jahr 2002 die Fertigstellung des Museums und der Einrichtung erfolgte, wurde die
operative Tätigkeit des Museumsbetriebes im Rahmen einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung

am 27.10.2002 aufgenommen.

Das Museum wird auf einer Teilfläche des Geländes des Westfälischen Zoologischen Gartens in
Münster (Zoo) betrieben. Zu diesem Zweck wurde mit der Westfälischer Zoologischer Garten
Münster gGmbH im Jahr 2000 ein Erbbaurechtsbestellungsvertrag geschlossen.

Der laufende Museumsbetrieb wird vor allem durch die anteilige Weiterleitung von durch den Zoo
‚vereinnahmten Eintrittsgeldern der Zoobesucher an die Gesellschaft gesichert. Der Zoo in
Münster und die Gesellschaft erwarten durch einen aufeinander abgestimmten Betrieb ein
steigendes Besucherinteresse und damit steigende Besucherzahlen. Das Westfälische Pferde-
museum ist dazu an dem Projekt "Pferdepark" des Zoos beteiligt. Voraussetzung für den
gemeinsamen Erfolg ist eine enge Zusammenarbeit der Partner, die in einem Kooperations- und
Zusammenarbeitsvertrag im Jahre 2000 geregelt wurde.

Das Projekt Pferdemuseum umfasste in der ersten Baustufe ein Ausstellungsgebäude mit Foyer,
Museumsshop und Magazin/Versorgung sowie einen Verwaltungsteil. In einer. anschließenden

zweiten Baustufe ist eine Manegenhalle zunächst ohne vollständigen Innenausbau mit zugehörigen
Ställen errichtet worden. Sie ist zumindest im Sommer für Aktionsveranstaltungen nutzbar. Im Jahr
2012 wurde die Arena mit Medientechnik (Beamer, Projektionsleinwand) und 150 Stühlen ausgestattet.

Die erste Baustufe wurde im Wesentlichen durch Zuschüsse des Landes Nordrhein Westfalen,
der Nordrhein-Westfalen-Stiftung und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe finanziert.

Die Restbeträge der Zuwendungen wurden im ersten Quartal 2004 ausbezahlt, so dass gegenüber
den Zuwendenden keine Forderungen mehr bestehen. Der Ausbau der Manegenhalle in 2006
wurde durch Zuwendungen der NRW-Stiftung in Höhe von 90 TE finanziert.

Des Weiteren wurden Teilbeträge über langfristige Darlehn finanziert. Die vorgezogenen Bau-
tätigkeiten der Managenhalle wurden ebenfalls über ein langfristiges Darlehn finanziert. Restbe-
träge wurden durch Spenden von Wirtschaftsunternehmen und anderen Förderern erbracht.

Nach dem zuletzt vorliegenden Körperschaftsteuerbescheid fördert die Gesellschaft besonders
förderungswürdig anerkannte gemeinnützige Zwecke und ist daher grundsätzlich von der Körper-
schaft- und Gewerbesteuer befreit. Die Steuerbefreiung gilt nicht für wirtschaftliche Geschäftsbe-
triebe. Damit ist die Gesellschaft berechtigt für Spenden, die ihr zur Verwendung für diese Zwecke
zugewendet werden, förmliche Zuwendungsbestätigungen auszustellen.

2. Umsatzentwicklung

Der Umsatz 2015 hat im Vergleich zum Vorjahr leicht abgenommen. Die Abnahme resultiert aus den
Museumseintrittsgeldern, Die Erlöse des Museumsshops und des Kaffee- und Eisautomaten konnten

dagegen gesteigert werden.
3, Investitionen

im Geschäftsjahr 2015 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 12 T€ getätigt,
die auf Betriebsausstattung, Ausstellungsobjekte, Geschäftsausstattung Shop, geringwertige Wirt-
schaftsgüter und geleistete Anzahlungen entfallen. ;

4. Personal- und Sozialbereich ®

Die Gesellschaft beschäftigte in 2015 im Durchschnitt 19 Angestellte (hiervon durchschnittlich
5 Vollzeitkräfte, 2 Teilzeitkräfte sowie 12 geringfügig Beschäftigte).

Der Personalbestand zum Stichtag des Geschäftsjahres umgerechnet auf Vollzeitkräfte hat sich im
Vergleich zum Vorjahr um 1 Angestellten verändert. Eine Tarifbindung besteht nicht.

. Darstellung der Lage

Die Lage der Gesellschaft stellt sich zu Ende des Geschäftsjahres 2015 grundsätzlich zufrieden-
stellend dar.

Aufgrund von Rundungen können sich geringfügige Differenzen in Höhe von 1 TE ergeben.
1. Vermögenslage
a) Bilanzvergleich

Die Aktivseite der Bilanz (2.393 TE) besteht aus larıg- und mittelfristig gebundenem Vermögen
(Anlagevermögen 2.169 TE) sowie kurzfristig gebundenem Vermögen (Vorräte 20 TE, Ford-
erungen und RAP 73 T€ und liquide Mittel 131 TE).

Auf der Passivseite stehen den eigenen Mitteln (1.378 TE), die sich aus dem Eigenkapital und
den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen zusammensetzen, mittel-
bis langfristige Fremdmittel (810 TE) und kurzfristige Fremdmittel (205 TE) gegenüber.

Die Bilanzsumme ist im Wesentlichen wegen der Minderung des Anlagevermögens durch Ab-
schreibungen sowie der Minderung des Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlage-
vermögen und der Tilgung von Bankverbindlichkeiten um 216 TE von 2.609 TE auf 2.393 TE ge-

sunken.

Zum 31.12.2015 wird ein Eigenkapital von 229 T€ (237 TE) ausgewiesen. Zu beachten ist, dass die
im gesonderten Posten passivierten Zuschüsse zum Anlagevermögen (1.149 TE) ebenfalls
zum überwiegenden Teil Eigenkapitalcharakter haben, da aufgrund der vorliegenden Steuerbe-
freiung die Auflösung des Postens in Folgejahren grundsätzlich keine Steuerbelastung her-

vorruft.

b) Bilanzkennziffern
Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Berichtsjahr von 9,1 % auf 9,6 %.
Der Anteil der eigenen Mittel an der Bilanzsumme beträgt 57,6 % gegenüber 57,0 % im Vorjahr.
Die Deckungsverhältnisse bezüglich des Anlagevermögens betragen:
(1) Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital: 10,6 % (Vorjahr: 10,0 %)

(2) Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital und passivierte Sonderposten (Zu-
schüsse): 63,5 % (Vorjahr: 62,9 %)

(3} Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital, passive Sonderposten (Zuschüsse)
sowie mittel- bis langfristig Fremdmittel: 100,9 % (Vorjahr: 101,7 %).

Der Liquiditätsgrad ist definiert als Differenz zwischen den kurzfristig realisierbaren Vermögens-
werten und den kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten. '

2015 2014 2013 2012 2011
Kurzfristig
realisierbare
Vermögenswerte 204 231 197° 166 205
Kurzfristig fällige
Schuldposten 205 -204 -184 «180 180
Liquidität I. Grades -1 27 13 -14 25
Vorräte 20 14 10 12 8

Liquidität I}. Grades 19 4 23 __ 2 —h

Die Liquidität I. Grades zum Stichtag 31.12.2015 hat sich gegenüber dem Vorjahr von 27 TE
um 28 TE verschlechtert. \

Die Liquidität Il. Grades beträgt nach Hinzurechnung der Vorräte zum 31.12.2015 19 TE (41 TE).

2. Finanzlage

Der cash-flow der. Gesellschaft, der sich aus dem Jahresfehlbetrag (-7 TE), erhöht um die Ab-
schreibungen (207 TE), gemindert um die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten (101 TE),
und erhöht um die Zinsaufwendungen (44 TE )

ermittelt, beträgt im Geschäftsjahr 142 TE gegenüber 155 TE im Vorjahr. Die Minderung ist im
Wesentlichen auf das schlechtere Jahresergebnis zurückzuführen.

Das Darlehn bei der Sparkasse Münsterland Ost wurde im Geschäftsjahr planmäßig getilgt.

Unter Berücksichtigung des unverändert zur Verfügung stehenden Kontokorrentrahmen wird die Ge-
sellschaft auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Zahlungsausfallrisiken aus der anteiligen Weiterleitung von durch den Zoo vereinnahmten Eintritts-
geldern an die Gesellschaft werden im Wesentlichen durch monatliche Abschlagszahlungen ver-
mieden. \

3, Ertragsiage

Im Berichtsjahr wurde ein im Vergleich-zum Vorjahr um 57 TE schlechteres Jahresergebnis in Höhe
eines Fehlbetrages von -7 TE erwirtschaftet.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 18 TE gesunken. Hierzu wird auf die Angaben
zur Umsatzentwicklung hingewiesen.

Die geringfügige Zunahme des Personalaufwandes um 2 TE ist auf regelmäßige
Lohrierhöhungen zurückzuführen.

Die Abnahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 3 T€ resultiert hauptsächlich aus ge-
sunkenen Kosten für Sonderausstellungen (33 TE gegenüber 97 T€ im Vorjahr).

Dem gegenüber stehen aber die erhöhten Aufwendungen für Instandhaltungen und Reparaturen
(94 TE gegenüber 34 TE im Vorjahr ).

Das Betriebsergebnis hat sich um -33 TE auf 16 T€ (Vorjahr: 49 Te) verschlechtert.
2015 2014

Umsatzerlöse ‘ 807 825
Sonstige betriebliche Erträge ® 7 12
i 814 837
Materialeinsatz/Bestandsveränderung -40 -31
Personalaufwand -327 -325
Nettoabschreibungen -106 -104
Sonstige betriebliche Aufwendungen -325 -328
0 16 Tag

Gen Een

Das Finanzergebnis hat sich um 5 T€ auf -43 TE (Vorjahr: -48 TE) verbessert. Es ergibt sich
ausschließlich aus den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen”.

C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Durch monatlich erstellte betriebswirtschaftliche Auswertungen können insbesondere Preisänderungs-,
Ausfall- und Liquiditätsrisiken frühzeitig erkannt sowie ggfs. geeignete Maßnahmen ergriffen werden.

Da im laufenden Betrieb die Einnahmen wesentlich von der jährlichen Gesamtbesucherzahl des
Zoos in Münster abhängen, liegt ein grundsätzliches Risiko in abnehmenden Besucherzahlen.
Es ist derzeit aber nicht abzusehen, dass die den Kalkulationen zu Grunde liegenden Besucher-
zahlen unterschritten werden. Steigende Besucherzahlen würden entsprechend zu höheren Ein-
nahmen führen.

Die Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH unterhält seit Eröffnung am 27.10.2002 einen
steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (Museumsshop / Kaffee- und Eisautomat), In der Anlauf—
phase mußten dort Verluste hingenommen werden. Diese Verluste können gemeinnützigkeits-

schädlich sein, soweit sie nicht ausgeglichen werden. Zum Ausgleich der Anlaufverluste aus den

Jahren 2002 bis 2004 hat die Finanzverwaltung in einer verbindlichen Auskunft eine Frist bis zum
31.12.2007 gesetzt. Der Umfang der auszugleichenden Verluste 2002 bis 2004 beträgt aus gemein-
nützigkeitsrechtlicher Sicht rund 53 TE. In dieser Höhe erfolgte Ende Dezember 2006 ein vorsorglicher
Verlustausgleich durch Darlehnsgewährung.

Danach entstehende Verluste im steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb sind bis zum
31.12. des Folgejahres auszugleichen.

Die Gesellschaft hat in absehbarer Zeit erhebliche Ersatzinvestitionen zu tätigen. Für das 2. Halbjahr
2016 ist die Sanierung des Dachs der Manegenhalle geplant. Der Reparaturaufwand wird ausweislich
der Kostenaufstellung durch den Architekten rund 415 TE betragen.

Innerhalb der nächsten Jahre muss die: Lüftungsanlage im gesamten Pferdemuseum ausgetauscht werden,
Der Investitionsrahmen wird ausweislich eines vorliegenden Angebots rund 250 TE betragen.

D. Sonstige Angaben

1. Vorraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird grundsätzlich positiv gesehen.
Nach derzeitiger Planung für die nächsten Jahre wird davon ausgegangen, dass in der Regel
leicht positive Jahresergebnisse erzielt werden können. Endgültige Ergebnisprognosen sind
schwierig, da sowohl die Besucherzahlen als auch die Spendeneinnahmen schwer vorhersehbar
sind.
Weiterhin wird versucht, gewisse Kosten durch evtl. Umgestaltungen zu minimieren.

2. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres,
Forschung und Entwicklung sowie bestehende Zweigniederlassungen
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.

Auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung fü nden keine Aktivitäten statt, Zweignieder-
lassungen werden nicht unterhalten.

Münster, den S. 2. ol

ek ee "
schäftsführerin r Geschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

11.05.2016 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0320/2016
Typ
Vorlagen
Datum
18.04.2016
Erstellt
06.10.2020 14:37