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V/0652/2013

Auslobung und Mittelbereitstellung zum städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb York- Kaserne

Vorlagen 13.09.2013

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 13.11.2013, TOP 15.1

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 3_Kostenberechnung York-Kaserne

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Ansehen

Anlage 2_CDU-Antrag Nr. 40 2013

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Ansehen

Anlage 4_Dokumentation Perspektivplanung

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Ansehen

Anlage 1_Wettbewerbsauslobung York-Kaserne

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Ansehen

Beschlussvorlage

9207 Zeichen

V/0652/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Auslobung und Mittelbereitstellung zum städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb 
York- Kaserne  
- Konversion York-Kaserne - 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
15.10.2013 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 
17.10.2013 Sportausschuss Vorberatung 
07.11.2013 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Vorberatung 
13.11.2013 Hauptausschuss Vorberatung 
13.11.2013 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Ra t nimmt die Ausschreibung des „Städtebaulich -freiraumplanerischen Wettbewerbs York-
kaserne in Münster -Gremmendorf“ (Anlage 1) zustimmend zur Kenntnis.  Mit dem Beschluss der 
Auslobung sind die Pkt. 1+2 des Antrages der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster Nr. 40/2013 
vom 8.7.2013 (Anlage 2) insoweit erledigt. 
 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, den Sportflächenbedarf für Gremmendorf genau zu ermitteln 
und ein Sportentwicklungskonzept zu erstellen. Hiermit ist Pkt. 3 des Antrages der CDU -Fraktion 
im Rat der Stadt Münster Nr. 40/2013 vom 08.07.2013 (Anlage 2) erledigt. 
 
3. Die für die Durchführung des Wettbewerbs erforderlichen Aufwendungen gemäß beiliegender 
Kostenübersicht (Anlage 3) in Höhe von 145 .000,00 € stehen in der PG 0901 „Stadt - und Regio-
nalentwicklung, Stadtplanung“ mit einem Teilbetrag in Höhe von 118.000,00 € zur Verfügung. Die 
noch fehlenden Mittel in Höhe von 27.000,00 € sind überplanmäßig gem. § 83 GO NRW bereitz u-
stellen. 
 
4. Der Rat n immt zustimmend zur Kenntnis, dass die Finanzierung des Wettbewerbes mit einem 
Teilbetrag in Höhe von 118.000,00 € aus den mit Landesmitteln geplanten und vorgehaltenen Mi t-
teln für die städtebaulichen Planungen im Zusammenhang mit dem „Stadtumbau-West“ erfolgt. 
 
5. Der Rat beauftragt die Verwaltung, zur Refinanzierung der unter Punkt 3. genannten Kosten für 
den Wettbewerb mit der BImA und der Wohn+Stadtbau GmbH (W+S) auf Grundlage der vom Rat 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0652/2013 
Auskunft erteilt: 
Herr Schowe, Herr Winter, Frau 
Schulte  
Ruf: 
492 61 00/ - 61 30 / -61 77 
E-Mail: 
Schowe@stadt-muenster.de  
Datum: 
23.08.2013 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0652/2013 
am 21.3.2012 beschlossenen Konversionsvereinbarung zwischen Stadt  und BImA sowie vor dem 
Hintergrund des beabsichtigten Ankaufs der York-Kaserne durch die W+S über eine angemessene 
Kostenbeteiligung zu verhandeln. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Teilergebnisplan 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 0901 Stadt- und Regional-
entwicklung, Stadtplanung 
   
Zeile 16 Sonstige ordentliche Aufwen-
dungen 
2013 145.000 Davon überplanmä-
ßige Mittelbereitstel-
lung i. H. von 
27.000€  gem. § 83 
GO NRW 
 
Den zur Finanzierung erforderlichen überplanmäßigen Aufwendungen wird nach § 83 GO NRW in 
Höhe von 27.000,00 € zugestimmt.  
 
Deckung:  
 
Minderaufwendungen, Produktgruppe 1601 „Allgemeine Finanzwirtschaft, Zeile 20 „Zinsen und 
sonstige Finanzaufwendungen“ 
 
 
 
 
 
Begründung: 
 
Zu 1. und 2.: 
 
Mit Vorlage Nr. 111/2012 wurde  die Verwaltung am 21.3.2012 u.a. beauftragt, zur Konversion der 
im Nov. 2012 von den Briten freigezogenen York -Kaserne zur Erlangung eines „städtebaulichen 
Strukturkonzeptes“ mit den Bürgerinnen und Bürgern in einen dialogorien tierten Planungsprozess 
einzutreten. 
Auf dieser Grundlage wurde im Rahmen eines intensiven und erfolgreichen, mehrstufigen Partiz i-
pationsprozesses der „Perspektivplan York -Kaserne“ entwickelt, der der Bürgerschaft im Rahmen 
des Abschlussforums am 22.05.2013 sowie dem ASSVW in seiner Sitzung am 6.6.2013 vorgestellt 
wurde (Anlage 4). 
Bereits anlässlich der Vorstellung im ASSVW wurde von der Verwaltung für die zweite Jahreshälfte 
2013 die Vorbereitung eines städtebaulich -freiraumplanerischen Wettbewerbs auf Gr undlage des 
vorgestellten Perspektivplans und  unter besonderer Berücksichtigung des Aspektes der Bürgerbe-
teiligung angekündigt. 
Der Wettbewerb dient der weiteren Qualifizierung und Konkretisierung der generellen planerischen 
und städtebaulichen Zielaussagen des Perspektivplans unter Berücksichtigung der ergänzenden 
Hinweise der den „Perspektivplanprozess“ begleitenden Empfehlungskommission. 
Der ASSVW  bekundete am 6.6.2013 sein grundsätzliches Einvernehmen mit dem v.g. Vorgehen. 
 
Die auf dem Kasernengeländ e vorhandene Sporthalle ist aufgrund ihres guten baulichen Zusta n-
des im Grundsatz weiterhin nutzbar und soll gemäß den Vo rgaben des Perspektivplans mit dem 
Ziel einer Nutzung für vereinssportliche Zwecke erhalten werden.

- 3 - 
V/0652/2013 
Eine weitere Flächenvorhaltung für  vereinssportliche Zwecke ist demgege nüber aus folgenden 
Gründen nicht vorgesehen bzw. nicht möglich: 
 
Die früher genutzten Sportflächen und Sportplätze am Kasernenstandort sind, soweit in der Ör t-
lichkeit überhaupt noch erken nbar, in einem sehr schlechten Zustand. Nebenanlagen wie z. B. 
Beleuchtung und funktionale Einrichtungen sind a bgebaut worden oder veraltert. Die ehemaligen 
Sportflächen stellen somit keine hinreichende Grundlage für eine bauliche und funktionale Erneue-
rung am Standort York-Kaserne dar. 
  
Unabhängig vom Status der ehemaligen Sporteinrichtungen besteht ein Zielkonflikt zu der dri n-
genden Notwendigkeit, im Stadtgebiet das Wohnraumangebot quantitativ und qualitativ breit zu 
erweitern. Die Konversion der York-Kaserne steht seit Monaten explizit unter diesem Zielanspruch. 
Auf dieser Basis wurde der dialogorientierte Planungs - und Beteiligungsprozess durchg eführt, 
dessen Ergebnisse sich in dem Perspektivplan (Anlage 4) niederschlagen. Die im Perspektivplan 
entwickelten Wohnflächenpotenziale ermö glichen die Schaffung von voraussichtlich rund 1.400 
neuen Wohnungen durch Umbau der Bestandsgebäude und durch Neubau. Ohne eine deutliche 
Einschränkung dieser Wohnbaupotenziale und unter Beachtung der bei einer Neuplanung gebot e-
nen Immissionsschutzerfordernisse sind für Vereinssport nutzbare Sportflächen in die Perspekti v-
planung nicht konfliktfrei zu integrieren. 
 
Insofern wird in Anerkennung sowohl eines grundsätzlichen Bedarfs an Sportflächen im Stadtteil 
Gremmendorf einerseits und des erheblichen Wohnfl ächenbedarfs andererseits, zu dessen D e-
ckung die Konversion einen großen Beitrag leisten kann, vorgeschlagen, bestehende und künftige 
Bedarfe für den Sport im Rahmen einer stadtteilbezogenen Gesamtbetrachtung zu ermitteln und 
die Voraussetzungen für Ergänzungen der Sportausstattung auf Stadtteilebene Gremmendorfs zu 
schaffen.  
 
Auf den Zielkonflikt und den möglichen Lösungsansatz wurde anlässlich der öffentlichen Veranstal-
tungen  bzw. in den Workshops und Foren zur Konversion der York-Kaserne deutlich hingewiesen. 

Der Antrag der CDU -Fraktion im Rat der Stadt Münster Nr. 40/2013 vom 8.7.2013 (Anlage 2) ist 
insoweit erledigt. 
 
 
zu 3 und 4.: 
 
Die für die Durchführung des Wettbewerbes erforderlichen Aufwendungen gemäß beiliegender 
Kostenübersicht (Anlage 3) in Höhe von 145.000,00 € stehen in der PG 0901 „Stadt - und Regio-
nalentwicklung, Stadtplanung mit einem Teilbetrag in Höhe von 118.000,00 € zur Verfügung. Die 
Finanzierung des Wettbewerbes soll dabei aus Mitteln für die in 2013 mit Landesmitteln geplanten 
und vorgehaltene n Mittel für die städtebaulichen Planungen im Zusammenhang mit dem „Sta d-
tumbau-West“ erfolgen. Die Förderanträge auf Landesmittel für diesen Bereich wurden, wie bereits 
in der Sitzung des Hauptausschusses/Ausschusses für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Ver kehr 
und Wirtschaft am 04.07. bzw. 10.07. 2013 (s. hierzu V/0447/2013, Anlage 1) berichtet, zurückg e-
zogen, weil Förderanträge für Planungs - und Vorbereitungsleistungen derzeit nur im Rahmen 
nachfolgender investiver Maßnahmen – jedoch nicht als eigenständiger Fördertatbestand - förder-
fähig sind. Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine abschließenden Inhalte und Konzepte der 
Konversionsprojekte vorliegen, muss die Antragstellung für nachfolgende invest ive Baumaßnah-
men (z. B. Umbau, Modernisierung) bis zu diesem Zeitpunkt zurückgestellt werden. Eine nachträg-
liche Anrechnung der bereits durchgeführten Planungs- und Vorbereitungsleistungen ist grundsätz-
lich möglich. Daher wird die Verwaltung zu gegebener Zeit erneut einen Förderantrag stellen.   
Die darüber hinaus fehlenden Mittel in Höhe von 27.000 € sind überplanmäßig gem. § 83  GO 
NRW bereitzustellen.

- 4 - 
V/0652/2013 
zu 5.: 
 
Da die Planungen zur Konversion der York -Kaserne als „Gemeinschaftsaufgabe von Stadt, BImA 
und W+S“ zu betrachten sind, ist eine angemessene Kostenbeteiligung der genannten Partner 
sachgerecht. Die BImA hat bereits angekündigt, 50% der Wettbewerbskosten zu übernehmen. 
Vorbehaltlich des erforderlichen Aufsichtsratsbeschlusses (10.10.2013) hat die Woh n+Stadtbau 
GmbH ebenfalls angekündigt, 50% der Wettbewerbskosten zu übernehmen.  
 
 
 
I.V. 
Gez. 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
Unterschrift 
 
 
 
Anlagen: 
 
- Wettbewerbsausschreibung (Anlage 1) 
- Antrag Nr. 40/2013 vom 8.7.13 (Anlage 2) 
- Kostenberechnung (Anlage 3) 
- Dokumentation Perspektivplan (Anlage 4)

Anlage 3_Kostenberechnung York-Kaserne

2672 Zeichen

Städtebaulicher/freiraumplanerischer WettbewerbStand: 01.10.2013"York-Kaserne in Münster-Gremmendorf"erstellt durch: Wolters Partner, CoesfeldKostenberechnungPreissumme (brutto)1. Stufe12 x Bearbeitungshonorar á 5.000 €60.000,00        2. Stufe1. Preis 20.000,00        2. Preis15.000,00        3. Preis10.000,00        4. Preis5.000,00          110.000,00      Zusätzliche Kosten (brutto)AnmerkungenEinführungskolloquiumHonorare Fachpreisrichter / Stellvertreter Einführungskolloquium          6.400,00   5 Fachpreisrichter / 2 Stellvertreter / 1 externer Berater: 800 € TagessatzFahrtkosten Einführungskolloquium          1.000,00   0,30€ / km (netto)Hotelkosten             300,00   Catering Westfalenfleiß              500,00   GetränkeRaummiete Westfalenfleiß             500,00   
1. StufeHonorare Fachpreisrichter / Stellvertreter Preisgerichtssitzung Stufe 1          6.600,00   5 Fachpreisrichter / 1 ständiger Stellvertreter / 1 externer Berater: 800 € Tagessatz; 1 Vorsitz: 1.000 € TagessatzPreisgerichtssitzungFahrtkosten Preisgerichtssitzung Stufe 1          1.000,00   0,30€ / km (netto)Hotelkosten             300,00   Catering Westfalenfleiß           1.000,00   Frühstück, Mittagessen, Kuchen, ganztägig Heiß- und Kaltgetränke Raummiete Westfalenfleiß             500,00   BürgerversammlungRaummiete Bürgerbüro Gremmendorf             500,00   1 wöchige AusstellungHonorare Fachpreisrichter Bürgerversammlung          1.200,00   Fahrtkosten              100,00   0,30€ / km (netto)Hotelkosten             100,00   Catering  Westfalenfleiß              500,00   Getränke + SnacksRaummiete Westfalenfleiß             500,00   
2. StufeHonorare Fachpreisrichter / Stellvertreter Preisgerichtssitzung Stufe 2          6.600,00   5 Fachpreisrichter / 1 ständiger Stellvertreter / 1 externer Berater:   800 € Tagessatz; 1 Vorsitz: 1.000 € TagessatzPreisgerichtssitzungFahrtkosten Preisgerichtssitzung Stufe 2          1.000,00   0,30€ / km (netto)Hotelkosten             300,00   Catering Westfalenfleiß           1.000,00   Frühstück, Mittagessen, Kuchen, ganztägig Heiß- und Kaltgetränke Raummiete Westfalenfleiß             500,00   DruckkostenDruckkosten - Auslobung             500,00   50 Exemplare Druckkosten -  Vorprüfung 1. Stufe (30 Exemplare, á 25 Seiten)              100,00   30 Exemplare Druckkosten -  Vorprüfung 2. Stufe        (30 Exemplare, á 15 Seiten)               100,00   30 Exemplare Druckkosten - Dokumentation          1.800,00   500 ExemplareEinladungsflyer Bürgerversammmlung (evtl.)          1.000,00   Summe        33.900,00   Preissumme110.000,00      Zusätzliche Kosten33.900,00        143.900,00      Gerundete Kosten145.000,00

Anlage 2_CDU-Antrag Nr. 40 2013

2420 Zeichen

Anlage 2

Stadt Münster
Amt für Stal entwickleng,

Stadtplanung,X ee

24, 208°

. [Antrag an den Rat Nr. A-R/004072013
co,

08.07.2013

Antrag ©

Sportentwicklung in Gremmendorf - Standort York-Kaserne erhal-
ten“ -

Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: . IN

Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, -
j L. WW &

1. ob in Verabredung mit der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (BIMA) die
Sportflächen bzw.- hallen auf dem Gelände der Yorkkaserne in Gremmendorf kurz-
fristig für eine Nutzung durch Sportvereine .bzw. Sportler zumindest vorübergehend
freigegeben werden können;

2. ob möglichst alle Sportflächen, auf, auf jeden Fall.aber.die vorhandene Turnhalle, in nr
der York-Kaserne erhalten werden können. . \ \

3. Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt, in diesem Zusammenhang gemein-
sam mit den Sportvereinen, dem Stadtsportbund sowie der Politik ein Gesamtkonzept {2
für die Entwicklung des Sportangebotes in Gremmendorf zu entwickeln und zeitnah
umzusetzen.

Begründung:
"Gremmendorf wird in den kommenden Jahren wachsen. Dadurch entstehen auch gestiege-

. ne Anforderungen gegenüber den Einrichtungen im Stadtteil, so.auch den Sportanlagen und
-hallen. Daher sollten die vorhandenen Flächen auf der ehemaligen York-Kaserne erhalten
‚werden und dem Vereins- bzw. Breitensport zur Verfügung gestellt werden. Da schon jetzt
Engpässe im Sportangebot bestehen, soll dies.auch schon sehr kurzfristig erfolgen. Für den
wachsenden Stadtteil Gremmendorf soll eine Sportentwicklungsplanung erfolgen, damit un-
ter Beteiligung aller Akteure ein Angebot vorgehalten werden kann, das auch in den kom-
menden Jahren die Bedarfe der Sporttreibenden abdecken kann.

gez. : :

Stefan Weber Dr. Dietmar Erber Christian Moll
Gilbert Aldejohann Georg Fehlauer Andreas Nicklas
Frank Baumann Walter von Göwels . Jürgen Ohm
Sybille Benning Richard Halberstadt Robert Otte
Georg Berding Gilbert Hartmann Karin Reismann’
Dieter von den Berg Ludger Janning H.-Dieter Sellenriek
Heinz-Georg Buddenbäumer Brüno Kleine Borgmann Barbara Stober
Olaf Dreßen Karl Kleine-Wilke Helga Welker
Edgar Drüge Marliese Kosmider Simone Wendland
Wolfhard Ediger Teresa Küppers ° Peter Wolfgarten

Franz-Pius Graf von Merveldt :

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster
. Fraktionsgeschäftsstelle
Mauritzstraße 7-8 ° 48143 Münster
Telefon (0251) 4 18 43-0 "Telefax (0251) 4 31 36
e-mail fraktion@cdu-ms.de  hitp://www.cdu-ms.de.

Anlage 4_Dokumentation Perspektivplanung

55338 Zeichen

Ne
ubau
Kantine
Neubau
Wohnen Exerzierplatz
rer Ring
Baumhain
Zufahrt 1Bau trum
Wäldchen
Impulsareal 
Casino
Mauer
e
STADTPLANUNG IM DIALOG 
UMNUTZUNG DER YORK-KASERNE
ERGEBNISSE EINES BESONDEREN
BÜRGERDIALOGS

IMPRESSUM
AUFTRAGGEBER
Stadt Münster
Der Oberbürgermeister
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Albersloher Weg 33, 48127 Münster
mit Unterstützung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
ANSPRECHPARTNER STADT MÜNSTER
Team York im Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Verkehrsplanung:
Christian Schowe (Leitung)
Ahmad Najjar
Stefanie Schulte
Ulrich Winter
Eberhard Wilsmann
york@stadt-muenster.de
STÄDTEBAULICHE PLANUNG UND MODERATION
FALTIN+SATTLER I FSW Düsseldorf GmbH
Rathausufer 14
D-40213 Düsseldorf
T. +49(0)211.83.68.980
F. +49(0)211.83.68.981
www.fsw-info.de
STÄDTEBAU-SKIZZEN 
Jörg Faltin, Düsseldorf
LAYOUT, GRAFIKEN, FOTOS
Andreas M. Sattler, Jörg Faltin, Düsseldorf
mit Claudia Dick
LUFTBILDER UND KATASTERGRUNDLAGEN
Stadt Münster
Hans Blossey (S. 7/S. 29)
REDAKTION
Jörg Faltin/Claudia Dick
Meike Janssen (Stadtplanungsamt Münster)
© Stadt Münster/FSW 2013

1  ENGAGEMENT  [ VORBILDLICHES INTERESSE AN STÄDTEBAULICHER QUALITÄT ]
2  PROFIL [ BESONDERES AREAL MIT CHARAKTER ]
3  DIALOG  [ AUFEINANDER AUFBAUENDE VORGEHENSWEISE ]
4  IMPULSE [ ANNÄHERUNGEN UND VORBILDPROJEKTE ]
5  ORIENTIERUNG [ STÄRKEN UND SCHWÄCHEN IM ÜBERBLICK ]
6  IDEEN [ ERSTES STRUKTURKONZEPT ZUR DISKUSSION ]
7  KONKRETISIERUNG  [ FOKUSSIERUNG AUF DIE ZUKÜNFTIGE VISITENKARTE ]
8  PERSPEKTIVE [ STRUKTURELLER RAHMEN FÜR WEITERE QUALIFIZIERUNGEN ]
9  TEAM [ VIER ARBEITSTEAMS IM FOKUS DER ÖFFENTLICHKEIT ]
004
006
010
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016
018
022
024
036
INHALT

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
nur ein paar Tage nach der Übergabe der
Kaserne von den Briten an die Bundesan-
stalt für Immobilienaufgaben wurde die
städtebauliche Perspektivplanung im Dia-
log mit Ihnen auf den Weg gebracht. Ganz
bewusst sind wir direkt und unmittelbar
in die gemeinsame Planung eingestiegen,
um die Grundlagen für die bestmögliche
Entwicklung eines neuen Stadtquartiers
in nur 5000 Metern Entfernung zur Innen-
stadt Münster zu legen. Die Ergebnisof-
fenheit und Transparenz war sicher das
wichtigste Merkmal des Planungsprozes-
ses. Ihre Ortskenntnisse und die daraus er-
wachsenden Ideen wurden zur wichtigen
Basis der Zusammenarbeit.
Unter Federführung der Planungsverwal-
tung der Stadt Münster kam ein besonde-
res Dialogverfahren mit Integration städte-
baulicher Entwurfsarbeit zur Anwendung,
das durch das Büro FALTIN+SATTLER ent-
wickelt und begleitet wurde. Die aus zwei
Workshop-Tagen hervorgegangen Vor-
schläge wurden direkt weitergetragen 
und rückgekoppelt – sei es durch das enga-
gierte Publikum oder die Fachleute aus
der Verwaltung, die alle vier Workshop-
gruppen begleiteten, und die Empfeh-
lungskommission, die jeweils im Rahmen
der Forumsveranstaltungen wichtige Hin-
weise lieferten. 
Eine hoch motivierte und äußerst qualifi-
zierte Zusammenarbeit war in jeder Ver-
anstaltung spürbar. Das können alle be-
stätigen, die bei den Workshops und Fo-
rumsveranstaltungen dabei waren. Die
Workshops liefen über zwei ganze Tage –
da wurden gleich mehrere Rollen Zeichen-
papier verbraucht für viele hundert Skiz-
zen. Es wurden Meinungen ausgetauscht
und Ideen entwickelt, Pro- und Contra-Ar-
gumente ausgewertet, Vorschläge wieder
verworfen oder verfestigt. 
Dieser zeitliche und inhaltliche Einsatz
von den rund 100 Workshop-Teilnehme-
rinnen und Teilnehmern verdient unseren
Respekt. Und mich als Oberbürgermeister
macht so ein vorbildliches freiwilliges En-
gagement so vieler Bürgerinnen und Bür-
ger unserer Stadt natürlich auch stolz.
Münster avanciert zum Vorbild bei ver-
gleichbaren städtebaulichen Aufgaben, es
funktioniert unkompliziert und versiert
mit den Bürgerinnen und Bürgern. Zudem
ist diese besondere Form der Zusammen-
arbeit überaus fruchtbar mit einem unge-
mein vielschichtigen Wissen rund um den
Standort verbunden.
Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, haben
Ihr Wissen, Ihre Wünsche und Ihre Kreati-
vität in die Prozesse zur Gestaltung unse-
rer Stadt eingebracht und zeitgleich alle
Ideen mit der Ihnen eigenen Kompetenz
auf „Gremmendorfer Alltagstauglichkeit“
und „Gremmendorfer Bedürfnisse“ getes-
tet. 
Die Präsentation der Abschlussergebnisse
in Form des Perspektivplans York als struk-
tureller Rahmen für die weiteren Pla-
nungsschritte hat eines deutlich gezeigt:
Es hat sich gelohnt, diesen besonderen
Dialog York ins Leben zu rufen. Das Ziel,
ein von Anfang an umsetzungsorientier-
tes städtebauliches Strukturkonzept zu
entwickeln, wurde erreicht. Auch von au-
ßen werden der Prozess und seine Zwi-
schenergebnisse als konstruktiv und rea-
listisch bewertet. In Gremmendorf wurde
kein Phantasiestadtteil geplant, sondern
ein belastbares und nachhaltiges Struk-
turkonzept als Rahmen weiterer Pla-
nungsschritte erarbeitet.
Viele Mitwirkende des Planungsprozesses
haben die Gelegenheit genutzt, über die
beiden Ortserkundungen am 29.11.2012
und am 22.5.2013 die bisher „verbotene
Stadt“ des York-Areals näher zu erfahren.
An dieser Stelle gilt mein Dank auch der
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben,
die u.a. die Besichtigungen als wichtigen
Teil der Zusammenarbeit möglich ge-
macht hat. 
Wenn Sie durch die Straßen der ehemali-
gen Kaserne spaziert sind, haben Sie sich
vielleicht schon vor Ihrem geistigen Auge
vorgestellt, wie es in einigen Jahren hier
aussehen könnte: Ein von vielen Freiräu-
men und einer Waldatmosphäre gepräg-
tes Stadtquartier York zum Wohlfühlen. 
Im Workshop hat eine Teilnehmerin den
Wunsch vom belebten Stadtplatz formu-
liert, der in der Abendsonne zum Kaffee-
trinken einlädt. Ich finde: Dies ist nicht
nur ein schönes, sondern auch sehr greif-
bares und realistisches Bild. Wir sind auf
dem Weg, das York-Areal zur Adresse für
einen attraktiven und modernen Stadtteil
werden zu lassen.
Ihr städtebaulicher Perspektivplan ist nun
das wichtige Gerüst für notwendige wei-
tere Qualifizierungs- und Ausarbeitungs-
schritte. Bei der Dimension dieses Vorha-
bens konnte selbstverständlich noch nicht
jedes Detail gelöst werden. Was vor uns
liegt, ist noch ein langer Weg mit vielen
weiteren Planungs- und Realisierungs-
schritten. 
Wir haben allerdings durch Ihre Arbeit
und die qualifizierte Moderation und
städtebauliche Zusammenfassung des
Büros FALTIN+SATTLER jetzt die Basis, um
in ein paar Jahren erste Teilquartiere reali-
sieren zu können, mit denen Sie sich in ho-
hem Maße identifizieren können und an
deren Entstehung Sie zu einem sehr frü-
hen Zeitpunkt entscheidend mitgewirkt
haben. Denn der Perspektivplan gibt uns
für alle weiteren Planungsschritte klare
Rahmenbedingungen mit auf den Weg.
Für einen städtebaulich-freiraumplaneri-
schen Wettbewerb zum Beispiel, der die
Planung weiter konkretisieren soll. 
1  ENGAGEMENT
[ VORBILDLICHES INTERESSE AN STÄDTEBAULICHER QUALITÄT ]

005
Eines ist heute ebenfalls bereits sicher: Ihr
Engagement ist im fortschreitenden Pla-
nungsprozess auch weiterhin gefragt. Ihre
Stimmen werden weiterhin gehört wer-
den. Münster lebt von der Identifikation
der Bürgerinnen und Bürger mit Ihrer
Stadt. Es ist für uns nur selbstverständlich,
dass im Dialog weiter geplant und entwi-
ckelt wird. Die Konversion der York-Kaser-
ne ist und bleibt ein gemeinsames Projekt
von Verwaltung, Politik und Bürgerschaft. 
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel
Spaß bei der Durchsicht dieser Ergebnis-
broschüre als Zusammenfassung eines
besonderen Planungsweges für Münster,
der uns mit Rückenwind in die weiteren
Entwicklungsschritte schickt.
Herzlichen Dank für Ihr Engagement!
Markus Lewe, 
Oberbürgermeister der Stadt Münster
004

Im Zuge des ab dem Jahr 1934 erfolgten
Ausbaus des zivilen Flugplatzes auf der
Loddenheide zu einem militärischem Flie-
gerhorst wurde in den Jahren 1935 bis
1937 im Stadtteil Gremmendorf am Al-
bersloher Weg die rund 50 ha große Ka-
serne als Luftwaffennachrichtenkaserne
errichtet. Die entlang des Albersloher We-
ges errichteten militärischen Anlagen
reichten seinerzeit vom Dortmund-Ems-
Kanal bis zur heutigen York-Kaserne. Die
York-Kaserne ist rund 5 km von der Innen-
stadt und vom Bahnhof entfernt.
Die mit rotem Klinker versehenen Unter-
kunfts- und Verwaltungsgebäude der
York-Kaserne sind auf dem Gelände prä-
gend. Acht Mannschaftsgebäude und
zwei Schulungsgebäude orientieren sich
als Zeilen giebelständig zum Exerzierplatz.
Zwei Wachposten-Gebäude flankieren das
ehemalige Haupttor bzw. den Eingangs-
bereich am Albersloher Weg.
In den Randbereichen der stark mit altem
Baumbestand durchgrünten Kaserne be-
finden sich die Fahrzeug- und Panzergara-
gen, Werkstätten und sonstige Gebäude
mit dazugehörigen, versiegelten Bewe-
gungsflächen. 
Nach Übernahme der Kaserne durch die
britischen Streitkräfte wurden weitere Ge-
bäude, wie z.B. eine zentrale Versorgungs-
möglichkeit für die britischen Soldaten im
Stadtgebiet Münster (Kindertagesstätte,
NAAFI-Shop) am Albersloher Weg, sowie
zwei weitere Mannschaftsunterkünfte er-
richtet. Im Süden und Westen der Kaserne
befinden sich verschiedene Wiesenflä-
chen und in Teilen von den Briten bereits
zurück gebaute Sportanlagen.
Von der Kasernenfläche entfallen ca. 24 ha
auf die historische Anlage, 9 ha auf Gara-
gen, Werkstätten etc. im nördlichen Be-
reich, 1,4 ha auf den Versorgungsbereich
mit dem NAAFI-Shop und ca. 15 ha auf die
Freiflächen im Westen und Süden.
Die britischen Streitkräfte haben die York-
Kaserne am 13.11.2012 an die Bundesan-
stalt für Immobilienaufgaben zurückgege-
ben.
2  PROFIL
[ BESONDERES AREAL MIT CHARAKTER ]
Münster 
Zentrum
Stadthafen
Dortmund-Ems-Kanal
Albersloher W
eg
Alt-Gremmendorf
Waldgebiet
Große Lodden
York
Kaserne
York-Kaserne
Alt Gremmendorf
Albersloher 
Weg
Gewerbegebiet
Kesslerweg
Friedenspark
Heeremansweg
Letterhausweg
Gremmendorfer 
Weg
Angelsachsenweg
Wiegandweg
Waldgebiet 
Große Lodden
Paul-Engelhard-Weg
FriedenFriede
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park
Heer
Heerem
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Albersloher
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Albersloher
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Alt Gremmend
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Alt Gremmend
Paul-EngePaul-Enge
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Gewerbegebiet
Wiegandweg
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Große Lodden
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al eta
roG
W gWW
Angelsachs
elsAngelsach

007006

009008

Liebe Akteure der Perspektivplanung,
als wir von der Stadt Münster im Herbst
2012 gefragt wurden, ob wir die Perspek-
tivplanung im Stadtteil Gremmendorf
moderieren möchten, stand eine unbe-
kannte und spannende Aufgabe vor uns.
50 ha freiwerdende Fläche, die auf Grund
reger Abzugsaktivitäten der britischen
Streitkräfte nur vom Luftbild und ersten
Annäherungen durch das Kennenlernen
der umgebenden Stadträume diesseits
der Sicherheitsmauer erstmalig in Augen-
schein genommen werden konnte. Diese
große Fläche, über den Albersloher Weg
gut an die nur wenige Kilometer entfernt
liegende Innenstadt Münsters angebun-
den, wartet auf eine städtebauliche Neu-
strukturierung und ein Zurückholen ins
städtische Geschehen. 
Es gab bereits erste starke Initiativen vor
Ort und damit auch Ideengeber für die
Entwicklung einer besonderen Vorgehens-
weise zur Perspektivplanung. Das Woh-
nen sollte im Fokus stehen, nicht nur die 
vorhandenen Haltestationen der Buslinien 
am Albersloher Weg mit schneller Erreich-
barkeit der Innenstadt waren dafür der
Grund. 
Eine besondere Atmosphäre, ausgeprägte
Waldareale im Westen zum Kanal hin ori-
entiert und ein unglaublich wertvoller, 
alter Baumbestand auf dem Areal selbst
waren die Wegbereiter einer klaren Posi-
tionierung für das neue Stadtquartier
York. 
Hier kann der wachsende Bedarf Müns-
ters nach vielfältigem Wohnen in der
Stadt realisiert werden – aber welche Prä-
gungen des Standortes bilden dafür den
Rahmen? 
Weitere Impulse wurden durch die enga-
gierte Bürgerschaft gegeben: Ein neues
Stadtteilzentrum könnte entstehen und
würde Gremmendorf endlich ein Herz und
eine gelebte Mitte bieten. Es wurden auch
erste Probleme augenscheinlich und vehe-
ment artikuliert: Der Albersloher Weg ist
durch die starke Verkehrsbelastung und
seine Vierspurigkeit eine enorme Barriere
in der Stadtstruktur, die es zu überwinden
gilt. 
Schnell wurde im FORUM 1 allen Beteilig-
ten klar, dass dies nicht ausschließlich
eine verkehrsplanerische oder gar inge-
nieurtechnische Aufgabenstellung ist.
Rund um Münster existieren viele dieser
Stadt-Radialen als wichtige Straßenach-
sen in die Innenstadt bzw. ins Umland –
es muss eine Lösung geben.
Ein Zusammenwachsen des gewachsenen
Ortsteils samt der bestehenden, kleinen 
linearen Handelslage auf der östlichen
Straßenseite mit dem neuen, noch unbe-
kannten Stadtquartier York auf der West-
seite wurde zu einer der erklärten Zielset-
zungen für die Zusammenarbeit unter
dem Motto „Bürger und Experten tau-
schen sich aus“ . Wie kann dies räumlich
und funktional gelingen?
3  DIALOG 
[ AUFEINANDER AUFBAUENDE VORGEHENSWEISE ]

011010

Gut, dass Jan H. Eitel im FORUM 1 von den
Erfahrungen der Kasernenumnutzungen
in Trier berichtete und allen Beteiligten vor
Augen führte, welche komplexen Planun-
gen ineinandergreifen, aber auch, wie
wichtig die ersten Impulse und Keimzellen
vor Ort sein können, bis es zu konkreten
und gebauten Projekten kommt. Die Er-
kundung der „verbotenen Stadt“ symboli-
sierte am gleichen Tag und trotz schlech-
ten Wetters die Rückeroberung durch die
Bürgerinnen und Bürger. Im ganztägigen
WORKSHOP 1 wurden sämtliche Stärken
und Schwächen in vier moderierten Grup-
pen erstmals zusammengetragen. 
Das 50 ha große Areal wurde erfahrbarer
und verständlicher, bereits vorhandene,
das Stadtbild prägende Strukturen wur-
den erfasst. Es kristallisierte sich u.a. he-
raus, dass die bestehenden Gebäude aus
rotem Backstein vor der Kulisse einer
„Wald“-Atmosphäre eine besondere Faszi-
nation für alle Beteiligten ausüben. Das
Wohnen in diesen Häusern könnte vielfäl-
tiger kaum sein, generationsübergreifend,
altersgerecht, barrierefrei und kosten-
günstig.
Am Ende des WORKSHOP 1 gab es eine
Versachlichung aller ineinander greifen-
den Themen, erste strukturelle Ideen,
durchaus auch schon konkret räumlich. 
Der Erstentwurf zum Perspektivplan von
FALTIN+SATTLER konnte als Zusammen-
führung und städtebauliche Protokoll-
zeichnung entstehen. Die Plenumsdiskus-
sion zu diesem Plan im FORUM 2 gab wei-
tere Impulse auf dem Weg zur Perspektiv-
planung. 
Offen und transparent wurde auch über
„Unantastbares“ wie zum Beispiel die aus-
geprägten Freiraumstrukturen, über „nöti-
ge Flexibilitäten“ rund um noch näher auf
Zukunftsfähigkeit zu untersuchende Bau-
substanz und auch über schier „Unmögli-
ches“ wie das Zusammenführen beider
Seiten des Albersloher Weges beraten. Die
Empfehlungskommission gab weitere
Richtungskorrekturen bzw. fachliche Hin-
weise.
Folgerichtig mussten die Weichen für das
neue Herz Gremmendorfs mit einem neu-
en und für Münster vorbildlichen Stadteil-
zentrum im WORKSHOP 2 gestellt werden. 
Die Ideen der Bürger, die daraus erwachse-
nen intensiven und vehement geführten
Diskussionen mit den städtischen und ex-
ternen Experten gaben den Ausschlag für
das städtebauliche Strukturkonzept mit
einer Fokussierung nach Osten. Die „ Visi-
tenkarte“ am Albersloher Weg stand im
Mittelpunkt. Und sie wurde aus vielen
Blickwinkeln reflektiert: 
Stadträumlich– in einem schwierigen 
Nebeneinander von Neuem und Altem in
Form der eingeschossigen Entreegebäude
des alten Haupttores samt Adresse eines
Baumhofes mit Alleinstellungsmerkmal. 
Handelsverträglich– für Gremmendorf
und für ganz Münster im Sinne des ge-
samtstädtischen Einzelhandelskonzeptes
sowie der ersten Funktionsstudien zu den
wichtigen Handelspartnern und nicht zu-
letzt in der nötigen Verbindung mit der
bestehenden Geschäftszeile auf der Ost-
seite des Albersloher Weges. 
Verkehrsfunktional– mit Reduzierung der
Barrierewirkung unter Beibehaltung der
Vierspurigkeit und dennoch mit Möglich-
keiten der Geschwindigkeitsreduzierung 
über ein neues Profil und anderen Material-
gebungen, Klärung von Zu- und Abfahrten
von etwa 2.000 neuen Gremmendorfern
und Beibehaltung der Beziehung zum 
alten Gremmendorfer Weg.
Die überarbeitete Perspektivplanung mit
dazugehöriger Vertiefung der neuen
Stadtsilhouette „ York“ nach Osten wurde
zum FORUM 3 präsentiert und auch er-
neut diskutiert. Das Abschlussprodukt 
überzeugte die Ideengeber aus der Bürger-
schaft und die Experten gleichermaßen.
Wichtige Rahmenbedingungen für die
weiteren Planungsschritte und Eckpfeiler
zukünftiger Planungen stehen – es kann
weitergehen. Und nicht nur das: Es hat
Spaß gemacht, an dieser Planung mitzu-
wirken!
Danke Münster und danke Ihr lieben
Gremmendorfer! Das Moderations- und 
Städtebauteam aus Düsseldorf wird „ York“ 
in besonderer Erinnerung behalten, es 
hat Spaß gemacht, für Sie und mit Ihnen
arbeiten zu dürfen. Das Ergebnis kann sich
sehen lassen.
Jörg Faltin,
Städtebau-Moderator 
FALTIN+SATTLER Düsseldorf

013012
WORKSHOP 1 ORIENTIERUNG
02. FEBRUAR 2013
FORUM 1 IMPULSE
29. NOVEMBER 2012
+ Ortsbesichtigung 
+ Impulsvortrag 
+ Empfehlungskommission  
   Sitzung 1
WORKSHOP 2 
KONKRETISIERUNG
16. MÄRZ 2013
FORUM 2 IDEEN
14. MÄRZ 2013
+ Empfehlungskommission 
   Sitzung 2
FORUM 3 PERSPEKTIVE
22. MAI 2013
+ Ortsbesichtigung 
+ Empfehlungskommission 
   Sitzung 3
PERSPEKTIVPLAN
YORK-KASERNE
HINTERGRUND
Der Prozess für die Erarbeitung des Perspektivplans war mehrstufig aufgebaut und
setzte sich aus einem Mix aus Workshoparbeit, Foren und Plenumsdiskussionen zu-
sammen. Herzstück im Planungsprozess waren vier Arbeitsgruppen,  in denen Bürge-
rinnen und Bürger – begleitet von Fachleuten – während zweier Workshop-Tage ihre
Ideen entwickelten. 
So entstanden Visionen und Vorstellungen vom Wohnen, Arbeiten, Leben und Ver-
kehr für das neue Stadtquartier York. Eine Empfehlungskommission tagte im An-
schluss an die öffentlichen Foren und gab Hinweise.
Nach der öffentlichen Auftaktveranstaltung FORUM 1 am 29. November 2012, un-
mittelbar nach Rückgabe der Kaserne an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
(BImA) im November 2012, stand am 2. Februar 2013 der WORKSHOP 1 für die rund
100 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitsgruppen auf dem
Programm. 
Im ganztägigen Arbeitsprogramm (mit Ortsbesichtigung) wurden Chancen und Ziele
diskutiert und erste Ideen in Begleitung von Fachleuten erarbeitet.
Im FORUM 2 am 14. März 2013 informierten die Workshop-Teilnehmer und 
-Moderatoren in einer öffentlichen Abendveranstaltung über ihre ersten Arbeitser-
gebnisse und traten mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog.
Es folgte der WORKSHOP 2 für die Arbeitsgruppen am 16. März 2013 und die weitere
Ausarbeitung der ersten Ziele und Ideen unter Berücksichtigung und Einarbeitung
der Hinweise aus dem FORUM 2.
Die gemeinsam erarbeitete konkrete städtebauliche Zukunftsperspektive wurde 
wiederum im FORUM 3 am 22. Mai 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt und zum 
„Perspektivplan York-Kaserne“ zusammengestellt.

Die Stadt Münster legt großen Wert auf
die Bürgerbeteiligung im Konversionspro-
zess. Alle Bürgerinnen und Bürger in
Münster wurden eingeladen, sich aktiv an
den städtebaulichen Planungen für das
Areal der York-Kaserne zu beteiligen.
Zum Auftakt des Beteiligungsprozesses
begrüßte Oberbürgermeister Markus
Lewe Bürger und Fachleute im FORUM 1
„Impulse" am Abend des 29. November
2012 zum ersten Informationsaustausch
in den Räumen der Westfalenfleiß GmbH. 
Den etwa 300 Gästen wurden die Beteili-
gungsmöglichkeiten in vier Arbeitsgrup-
pen ausführlich vorgestellt – dazu zählte
auch die thematische Einführung und das
Kennenlernen von Arbeitsgruppen-Mode-
ratoren sowie ein externer Gastvortrag
von Jan H. Eitel, geschäftsführender Ge-
sellschafter der EGP GmbH Trier, zu einem
vergleichbar komplexen Konversionspro-
zess aus Rheinland-Pfalz.
Vor dieser Gesprächsrunde hatten sich 
am Nachmittag erstmals die Kasernen-
Tore für die Öffentlichkeit geöffnet. Dank
der Kooperation mit der Bundesanstalt 
für Immobilienaufgaben (BImA) als Eigen-
tümerin des Areals konnte die Stadt so 
ihren städtebaulichen Planungsprozess
für die York-Kaserne mit der Besichtigung
vor Ort starten. 
Zwei Gebäude und weite Teile des Gelän-
des waren zugänglich und vermittelten 
einen Eindruck von der Atmosphäre der
ehemaligen Kaserne. Die Resonanz auf
dieses Angebot war groß: Mehr als 700
Bürgerinnen und Bürger nutzten die Ge-
legenheit für einen Rundgang auf dem
Kasernengelände.
4  IMPULSE 
[ ANNÄHERUNGEN UND VORBILDPROJEKTE ]

015014

Auf einen arbeitsintensiven Tag mit kon-
struktiven Diskussionen blicken alle Bür-
gerinnen und Bürger zurück, die am Sams-
tag, 2. Februar 2013 am WORKSHOP 1 im
Bürgerbeteiligungsprozess für die York-
Kaserne mitgewirkt haben.
Am Morgen trafen sich die ca. 100 Teilneh-
merinnen und Teilnehmer vor den Toren
der York-Kaserne zu gemeinsamen Rund-
gängen über das Gelände. Um 10.30 Uhr
begann die Arbeit der vier Teams Stadtge-
stalt & Wohnen, Freiraum & Naherho-
lung, Zentrum & Vielfalt und Mobilität &
Vernetzung in den Räumlichkeiten der
Westfalenfleiß GmbH im benachbarten
Gewerbegebiet.
Der Beteiligungsprozess sah für den
WORKSHOP 1 u.a. vor, sich mit der Einbin-
dung des Kasernengeländes in das Stadt-
teilgefüge zu befassen – je nach Arbeits-
gruppe aus städtebaulicher, landschafts-
planerischer und verkehrlicher Sicht sowie
aus der Perspektive des Handels. Begleitet
von Fachakteuren der unterschiedlichen
Bereiche und Vertretern der Stadt Müns-
ter arbeiteten die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer Chancen, Potenziale und erste
Ideen und Ziele für die York-Kaserne he-
raus. 
Wie soll der Exerzierplatz im Zentrum der
historischen Kasernenanlage künftig ge-
nutzt werden? Wie kann eine sinnvolle
Planung für den Einzelhandel auf dem Ge-
lände aussehen? Nur zwei von vielen Fra-
gen, die an diesem Tag mit viel Engage-
ment diskutiert wurden. Nach zwei inten-
siven Arbeitsphasen in den Teams stand
zum Tagesabschluss ein gemeinsamer Er-
gebnisaustausch auf dem Programm. Die
Workshop-Moderatoren stellten, mit Un-
terstützung von gewählten Sprechern ih-
rer jeweiligen Teams, die ersten Analysen,
formulierten Ziele sowie erstellten Zeich-
nungen und Skizzen vor.
Wichtiges Thema in allen Gruppen: Die
Entwicklung eines neuen Identifikations-
punktes für den Stadtteil Gremmendorf
mit einem ergänzenden Handels- und
Dienstleistungsangebot, aber vor allem
auch mit attraktiven Platzräumen und
Freiflächen als Aufenthalts- und Treff-
punkt für alte und neue Bewohner des
Stadtteils. Städtebauexperte Jörg Faltin
zeigte sich als Moderator der Plenumsdis-
kussion sehr zufrieden mit den Zwischen -
ergebnissen und stellte heraus, dass
schon jetzt viele verbindende und sich 
ergänzende Vorstellungen in den vier
Teams erarbeitet wurden. 
In den kommenden Wochen wurden die
Ergebnisse des WORKSHOP 1 intern zu-
sammengefasst und ausgewertet.
5  ORIENTIERUNG 
[ STÄRKEN UND SCHWÄCHEN IM ÜBERBLICK ]
WORKSHOP-TEAMS IM ÜBERBLICK
TEAM 1: STADTGESTALT & WOHNEN
Moderator Workshop: 
Jörg Faltin, Städtebauexperte (Faltin+Sattler, Düsseldorf)
Fachlicher Begleiter: 
Ulrich Winter (Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung)
TEAM 2: FREIRAUM & NAHERHOLUNG
Moderator Workshop: 
Thomas Fenner, Freiraumexperte (FSWLA Landschaftsarchitekten, Düsseldorf)
Fachlicher Begleiter: 
Reimer Stoldt (Amt für Grünflächen und Umweltschutz)
TEAM 3: ZENTRUM & VIELFALT
Moderator Workshop: 
Dr. Wolfgang Haensch, Einzelhandelsexperte (CIMA GmbH, Köln)
Fachliche Begleiter: 
Thomas Schulze Aufm Hofe (Sozialamt) und 
Reinhard Hopp (Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung)
TEAM 4: MOBILITÄT & VERNETZUNG
Moderator Workshop: 
Dr. Uwe Kloppe, Verkehrsexperte (Lindschulte & Kloppe Ingenieurgesellschaft, 
Düsseldorf)
Fachlicher Begleiter: 
Stephan Böhme (Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung)

017016

Nächste Station auf dem Weg zum Per-
spektivplan für das Gelände der ehemali-
gen York-Kaserne in Gremmendorf: 
Beim FORUM 2 am 14. März 2013 konn-
ten sich alle Bürgerinnen und Bürger über
die Zwischenergebnisse aus dem WORK-
SHOP 1 informieren.
Bei der von Jörg Faltin moderierten 
Plenumsveranstaltung FORUM 2 am 
14. März 2013 stellten die Workshop-
Teilnehmer und -Moderatoren ihre Zwi-
schenergebnisse vor und diskutierten 
diese mit dem Publikum. Auch die Mit -
glieder der Empfehlungskommission 
gaben hier eine Rückmeldung zum er-
reichten Planungsstand und Hinweise für
die weitere Bearbeitung. Alle Anregungen, 
Ergänzungen und Hinweise wurden zur
Grundlage für die weitere Ausarbeitung.
Freiraumsicherung und neue Baufelder 
ergeben das Quartier „ York“
Ideen und Ziele für den Perspektivplan
aus dem WORKSHOP 1
1 Das ehemalige Entree mit dem Baum
bestandenen Hof bewahren
2 Das Casino im „Wald“ erhalten und als
Initialbaustein nutzen
3 Ein neues Nahversorgungszentrum
mit Supermarkt, Discounter, Drogerie-
markt und ergänzenden kleineren Ge-
schäften, sowie Gastronomie und
Dienstleistungen schaffen
4 Einen lebendigen neuen Stadtplatz im
Zentrum mit vielfältigen Nutzungen
(auch für Veranstaltungen) herausbil-
den und als Visitenkarte und Gelenk-
punkt verstehen
5 Die Barriere des Albersloher Weges in
Höhe des Gremmendorfer Weges
überwinden
6 Dienstleistungen entlang des östlichen
Albersloher Weges stärken
17 Den südlichen West-Ost-Grünzug 
(Kanal bis Alte Ziegelei) ausprägen
18 Die „Waldwiese“ schützen und für 
viele Bewohner erlebbar machen
19 Den Exerzier-Platz als Mitte mit 
Bebauungs-Potential verstehen
10 Die Sporthalle erhalten, das Umfeld
für neue Wohnnachbarschaft nutzen
11 Die Silhouette Albersloher Weg durch
urbane Nutzungen thematisieren
12 Den nördlichen Ost-West-Grünzug
(Gewerbegebiet) ins neue Quartier 
hineinführen und vervollständigen
13 Die Kantine nachnutzen und schnell
als Adresse etablieren
14 Den Erhalt der Kasernenmauern mit
punktuellen Öffnungen prüfen
15 Die nördlichen Hallen abreißen und
mit Wohnen neu bebauen
16 Den Heeremansweg als zentrale Nord-
Süd-Verbindung stärken
17 Den hochwertigen Baumbestand im
Zeilenensemble schützen
18 Gebäudebestand „im inneren Ring“ 
umnutzen, Flexibilität für Ersatzbauten 
und Spielregeln für Privatisierungen
aufzeigen
19 Die äußeren, langen Gebäude durch
attraktive Neubauten für das Wohnen
ersetzen (Umbauchance dennoch 
prüfen)
6  IDEEN
[ ERSTES STRUKTURKONZEPT ZUR DISKUSSION ]

019018
16
8
9
13
10
2
5
4
14
15
19
17
18
14
7
12
1
3
11

HINWEISE AUS DEM PLENUM UND AUS DER 
EMPFEHLUNGSKOMMISSION
- Die Mauer in Teilen erhalten
- Den Raum am inneren Nord-Süd-Grünzug zur Entlas-
tung des Albersloher Weges z.B. zur Stellplatzunter-
bringung nutzen
- Flächen für Sportnutzung freihalten
- Die Ergebnisse des Arbeitskreises Gremmendorf 
berücksichtigen
- Die Option für eine Ost-West-Bustrasse für die 
Zukunft offenhalten
- Die Wegevernetzungen in die stadträumliche Nach-
barschaft schaffen
- Das bestehende Ortszentrum gestalterisch aufwer-
ten, mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer schaf-
fen und eine Verknüpfung zum neuen Zentrum über
den Albersloher Weg hinweg herstellen
- Das Strukturkonzept weiter qualifizieren, insbeson-
dere die Themen Baufelder, grobes Erschließungs -
gerüst sowie Freiräume
- Das bestehende Erschließungsgrundgerüst als Grund-
lage für die Verkehrsabwicklung nutzen und folgende
Anschlüsse an den Albersloher Weg festlegen:
1. Untergeordnete Nordzufahrt (rechts rein, rechts
raus), Bestand
2. Zufahrt Achse Gremmendorfer Weg (zukünftig
alle Abbiegebeziehungen)
3. Zufahrt Altes Haupttor (zukünftig alle Abbiegebe-
ziehungen)
4. Untergeordnete Südzufahrt Wiegandweg (rechts
rein, rechts raus)
- Keine weiteren Zu- oder Durchfahrtmöglichkeiten für
den Individualverkehr vorsehen
- Herausbildung einer neuen Quartiers- und Zentrums-
adresse entlang des Albersloher Weges durch Verän-
derungen des Straßenprofils und Gestaltungen des
öffentlichen Raumes sowie Stärkung der Randnut-
zungen
- Städtebauliche Grundprinzipien für das Stadtteilzen-
trum auf Basis der Ergebnisse des Teams „Zentrum
und Vielfalt“ und entsprechend des kommunalen Ein-
zelhandelskonzepts der Stadt Münster herausarbei-
ten. Stellplätze oberirdisch unterbringen
- Die detaillierte Ausarbeitung u.a. der Wohnungsbau-
typologien, Geschossigkeiten und Wohnformen so-
wie die Unterbringung sozialer Infrastruktur etc. als
Aufgabe für die nächsten Planungsschritte offen 
lassen
- Stellenweise Auslichtung des dichten, waldartigen
Baumbestandes im Innern zur Vermeidung von Ver-
schattung der Wohnbereiche vornehmen
- Die Waldwiese als herausragendes Potential und von
gesamtstädtischer Bedeutung erhalten. Ein Wohnan-
gebot am östlichen Rand der Wiese als Option anse-
hen
- Auf das weniger wertvolle nordwestliche „Wäldchen“
zugunsten von Wohnbaufeldern zur Nachbarschafts-
Arrondierung verzichten
- Ergänzung des Vereinssportangebotes u.a. durch Er-
halt der Sporthalle und Integration von Sportflächen
in die Waldwiese prüfen. Eine eigenständige Erschlie-
ßung über den Wiegandweg sicherstellen. Lärm-
schutz im Übergang zur  Nachbarschaft bedenken

021020

Nach dem Zwischenstopp beim FORUM 2
ging es direkt weiter auf die nächste Etap-
pe in Richtung Perspektivplan York-Kaser-
ne. Vor dem Hintergrund der Rückmeldun-
gen aus dem Bürgerforum und der Hin-
weise aus der Empfehlungskommission
trafen sich am Samstag, 16. März 2013,
die rund 100 Teilnehmerinnen und Teil-
nehmer zum WORKSHOP 2.
Bei der Konkretisierung der Ergebnisse
rückten die vier Arbeitsgruppen die zen-
tralen Fragen in den Fokus, unter anderem
die Gestaltung eines an den Albersloher
Weg angebundenen Nahversorgungszen-
trums mit Stadtplatz, die Vernetzung in
die Nachbarschaft und die verkehrliche Er-
schließung des Areals.
7  KONKRETISIERUNG
[ FOKUSSIERUNG AUF DIE ZUKÜNFTIGE VISITENKARTE ]

023022

Im Dialog zwischen Bürgerschaft und
Fachakteuren ist ein erstes Struktur-Kon-
zept für die Nachnutzung der Kasernen-
anlage in Gremmendorf entstanden. Der
„Perspektivplan York-Kaserne“ fasst zu-
sammen, was in den WORKSHOPS 1+2
mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbei-
tet wurde und gibt die Leitlinien für die
zukünftige Entwicklung der 50 ha großen
Fläche vor. 
Zum FORUM 3 stand am 22. Mai 2013 die
Vorstellung und Diskussion des „Perspek-
tivplans York-Kaserne“ auf dem Pro-
gramm. Nach der Begrüßungsrede von
Oberbürgermeister Markus Lewe stellte
Jörg Faltin, FALTIN+SATTLER, der die Bür-
ger-Workshops im Auftrag der Stadt
Münster moderierte, den Perspektivplan
vor. In Gesprächen mit dem Publikum und
der Empfehlungskommission wurden im
Anschluss Hinweise für die abschließende
Ausarbeitung gesammelt.
Zuvor konnten sich interessierte Bürgerin-
nen und Bürger am Nachmittag noch ein-
mal selbst ein Bild von der Ausgangssitua-
tion machen: Dank der Unterstützung der
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
öffneten die Kasernentore erneut. Über
250 Münsteranerinnen und Münsteraner
nutzten diese Gelegenheit. Neben einem
Spaziergang auf dem Gelände war auch
die Besichtigung des neu entstandenen
York-Modells möglich. Das drei mal drei
Meter große Modell zeigt den aktuellen
baulichen Stand des Areals im Maßstab
1:500.
IDEEN UND ZIELE FÜR DEN PERSPEKTIVPLAN
AUS DEM WORKSHOP 2
ZUM THEMA FREIRAUM UND VERNETZUNG
1 Das Regenwasser sammeln
zum Beispiel auf dem neuen Exerzier-
platz mit Einleitung über ein offenes
System entlang der alten südlichen
Mauer Richtung Albersloher Weg. 
2 Möglichst viele Fußgänger- und Rad-
fahrerverbindungen herstellen
für einen durchquerbaren Stadtraum
und einen Austausch zwischen Alt
und Neu, u.a. durch punktuelles Auf-
brechen der Mauer nach Norden zum
„Letterhausweg“ und nach Süden zum
Angelsachsen- und Wiegandweg.
3 Ost-West-Querungen ermöglichen
unter anderem durch eine Verlänge-
rung des Wiegandweges, an der Sport-
halle vorbei, über die „Waldwiese“ hin-
weg nach Westen zum Waldweg in
Richtung Schmitz-Kühlken.
4 Chancen für Wohn-Arrondierung im
Bereich des „Wäldchens“ nutzen 
aufgrund einer gegenüber anderen
Vegetationsbereichen geringer einge-
schätzten ökologischen Wertigkeit.
5 Das dichte Kronendach der Baumbe-
stände in Teilen auslichten
um rund um das neue Wohnen im „in-
neren Ring“ und im Wald am Casino
zu starke Verschattung zu vermeiden. 
6 Gemeinschaftsgärten ermöglichen
zum Beispiel zwischen den Zeilen-
Mannschaftsgebäuden, aber auch bei
neuen Wohnangeboten.
7 Durch eine Bebauung der „Waldwie-
se“ von Osten optional Wohnangebo-
te sicherstellen
unter Freihaltung eines ausreichenden
Korridors für die neue „Wiese“ mit
Spiel- und Sportangeboten. 
8 Die „Waldwiese“ abwechslungsreich
zonieren
von einem extensiven Wald/Biotopbe-
reich im Norden über eine münster-
ländische Parklandschaft mit spürba-
rer Weite in der Mitte hin zu einem für
Sport und Spielangebote intensiv ge-
stalteten Abschnitt im Süden.
ZUM THEMA ERSCHLIESSUNG UND 
PROFIL ALBERSLOHER WEG
9 Die vier herausgearbeiteten Anbin-
dungen für den zukünftigen Indivi-
dualverkehr berücksichtigen
a. Untergeordnete Nordzufahrt
(rechts rein, rechts raus), Bestand
b. Zufahrt Achse Gremmendorfer
Weg (zukünftig alle Abbiegebezie-
hungen), mit Anbindung des
Stadtplatzes und der Nahversor-
gungsangebote
c. Zufahrt Altes Haupttor (zukünftig
alle Abbiegebeziehungen)
d. Untergeordnete Südzufahrt Wie-
gandweg (rechts rein, rechts raus),
mit möglicher Anbindung der
Sporthalle, jedoch ohne weitere
Verbindung mit dem inneren Er-
schließungsnetz des Stadtquar-
tiers York
10 Option für eine Ost-West-Bus-Trasse
zum Gewerbe- und Industriegebiet
„Kesslerweg“ offenlassen
auch wenn dies einen gestalterisch
gut zu lösenden starken Einschnitt in
Bereich der Wiese erfordert.
11 Vorbildlich fahrradfreundlich planen
sowohl die Wegevernetzungen durch
das Quartier als auch die Fuß- und
Fahrradwege beidseitig des Alberslo-
her Weges, mit Fahrradstellplätzen im
Quartier und am neuen Stadtplatz.
12 Die Ost- und Westseite des Alberslo-
her Weges durch Neugestaltung des
öffentlichen Raumes näher zusam-
menbringen
trotz notwendiger Beibehaltung der
Vierspurigkeit, durch Gestaltung eines
durchgehenden Raumes für Fußgän-
ger mit einheitlicher Oberfläche und
verkehrsleitende Maßnahmen wie 
Geschwindigkeitsreduzierung und 
Signalanlagen-Anpassung. Die Que-
rung auf Höhe des Gremmendorfer
Weges als zentralen Verbindungsraum
gestalten, ergänzt durch eine weitere
Querung auf Höhe des alten Haupt -
tores. 
13 Eine bessere Übersichtlichkeit „auf
Augenhöhe“ zwischen den beiden
Straßenseiten schaffen
durch Beseitigung von „Sträuchern
und Büschen“ bei gleichzeitiger Inte-
gration möglichst vieler Bestands-
Solitärbäume in das Straßenprofil.
14 Mehr Fußgänger-Promenade entlang
des Albersloher Weges ermöglichen
im Westen (Neues Zentrum) sowie im
Osten (Altes Zentrum) mit einherge-
hender Neuorganisation der hier vor-
handenen Stellplätze.
8  PERSPEKTIVE
[ STRUKTURELLER RAHMEN FÜR WEITERE QUALIFIZIERUNGEN ]

025
15 Stadtraum und Profil des Albersloher
Weges mit dem Ziel einer unverwech-
selbaren Ortserkennbarkeit „Grem-
mendorf“ gestalten
mit der Schwierigkeit der Überwin-
dung eines sehr breiten Straßenrau-
mes von bis zu 75 m, z.B. durch den
historisch abgeleiteten „Grünen An-
ger“ als vermittelnden Freiraum.
ZUM THEMA NUTZUNGEN UND PROGRAMM
16 Einen neuen urbanen Stadtplatz
schaffen
auf Höhe Gremmendorfer Weg mit
Handel, Dienstleistungen und Woh-
nen (im Obergeschoss mit Lärm-
schutz); in Gremmendorfer Maßstäb-
lichkeit bei gleichzeitiger Adressbil-
dung am Albersloher Weg.
17 Das neue kommerzielle Angebot rund
um den neuen Stadtplatz anordnen
mit dem größeren Nahversorger/Voll-
sortimenter als Magnet in Richtung
Norden und Anschluss eines Discoun-
ters und Drogeriemarktes sowie der
kleinteiligeren Zusatzangebote in
Richtung Süden.
18 Die informellen/stadtteilbezogenen
Nutzungen im südlichen Abschnitt
„um das Alte Haupttor“ anordnen
vor allem in Bestandsgebäuden, kom-
biniert mit besonderen Wohnangebo-
ten und sozialer Infrastruktur.
SONSTIGES 
• „Relikte“ der militärischen Nutzungen
erhalten bzw. in das neue Freiraum-
und Spielplatzkonzept integrieren
um sie so Teil der neuen Identität des
„Stadtquartiers York“ werden zu 
lassen. 
024
4
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2
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11

ERSCHLIESSUNGSSTRUKTUR
Die Erschließung des neuen York-Quartiers
baut auf dem vorhandenen Straßennetz
mit dem „Inneren Ring“ als Basis für die
innere Erschließung der Wohnbereiche
auf. Zwei leistungsfähige Vollknoten auf
Höhe des Gremmendorfer Weges und am
alten Haupttor stellen die Anknüpfungs-
punkte an den Albersloher Weg als über-
geordnete Erschließungsstraße dar. 
Eine weitere, untergeordnete Erschlie-
ßungsfunktion besteht im Bereich der
nördlichen Baufelder. Die Sportnutzungen
können autark über eine Verlängerung
des Wiegandweges erreicht werden.
Die Option zur Einrichtung einer Que-
rungsmöglichkeit für eine Buslinie in Ost-
West-Richtung mit Anschluss an das Ge-
werbegebiet Kesslerweg soll für die Zu-
kunft offengehalten werden.
Trotz Beibehaltung der Vierspurigkeit des
Albersloher Weges wird dessen Querbar-
keit für Fußgänger im Sinne einer Ver-
knüpfung des York-Quartiers mit dem ge-
genüberliegenden bestehenden Alt-
Gremmendorf durch Maßnahmen zur Ver-
kehrsberuhigung und neuen Oberflächen-
gestaltung deutlich verbessert. 
Hierzu gehört auch eine Neuordnung der
Vorzone vor der bestehenden Geschäfts-
zeile auf der Ost-Seite,  gegebenenfalls
unter Verzicht auf die vorgelagerte vor-
handene Parallelerschließung mit Stell-
platzanbindung.

027
NUTZUNGSSTRUKTUR
Die Vorstrukturierung des ca. 50 Hektar
umfassenden Geländes in Baufelder stellt
das Grundgerüst für die weiteren Pla-
nungsschritte dar, lässt jedoch bewusst
eine größtmögliche Flexibilität für die Ent-
wicklung der einzelnen Teilbereiche offen.
Folgende Module, hier mit beispielhaften
Bebauungsvorschlägen dargestellt, wur-
den im Konzept verankert:
- Die bestehenden Zeilen der Mann-
schaftsgebäude im „Inneren Ring“ mit
durchmischtem Wohnen, durch Um-
bau oder auch Neubau als Bestandser-
satz, sowie Möglichkeiten zur stellen-
weisen Nachverdichtung
- Der „Baumhof“ am heutigen Entree
mit erhaltenswertem Gebäudebe-
stand, der unter anderem mit sozialer
Infrastrukturbesetzt werden kann
- Das „Casino im Wald“ als Impulsareal,
mit Möglichkeiten zur Nachnutzung
des Bestandes z.B. für Gastronomie/
Bürgerhaus und zur punktuellen
Nachverdichtung für Wohnen
- Das Zentrum mit Handel und Dienst-
leistungen, sowie Wohnangebotenin
den Obergeschossen, unter Berück-
sichtigung der Lärmsituation.
- Die Baufelder für gemischte Dienst-
leistungen, Büro- und Wohnnutzun-
gen im Nord-Osten
-  Die Baufelder Wohnen im Norden, 
Süden und Westen mit vielfältigen
Wohntypenund sensiblem Umgang
mit der jeweiligen „Nachbarschaft“ ,
z.B. auch als Kontur im Übergang
Stadt – Landschaft östlich der Wiese
- Der Exerzierplatz mit Möglichkeiten
zur Ergänzung von neuem Familien-
wohnen
026

HINWEISE AUS DEM PLENUM UND AUS DER 
EMPFEHLUNGSKOMMISSION
Zum Thema Erschließung und Profil Albersloher Weg 
- Die im Perspektivplan dargestellten Anschlusspunkte
in das Kasernengelände als Vorgabe für die weiteren
Planungen festlegen
- Die Vierspurigkeit des Albersloher Weges zwingend
erhalten, die zusätzliche Parallelfahrbahn an der Ost-
seite jedoch zu Gunsten einer entsprechenden Auf-
wertung des Straßenraumes freigeben 
- Alternative Querschnitte zur besseren Querbarkeit
des Albersloher Weges für Fußgänger entwickeln 
- Eine Tunnellösung aufgrund der Kostenintensität und
der negativen Auswirkungen der langen Rampenan-
lagen auf den Stadtraum ausschließen
- Die Fragestellung zur städtebaulichen Fassung des
breiten Straßenraumes entlang des Albersloher We-
ges – als Freiraum, in Anlehnung an den im Perspek-
tivplan dargestellten historisch hergeleiteten „grü-
nen Anger“ oder alternativ als straßenbegleitende
Bebauung – für die weitere Bearbeitung offen lassen
- Die im Perspektivplan dargestellte Busverbindung als
Option für die Zukunft ansehen
- Eine verträgliche Zuordnung von Anlieferung und
Parkplätzen für das neue Zentrum zu angrenzenden
Wohnnutzungen beachten, keine Rückseiten bilden
Zum Thema Nutzungen und Programm
- Die Sporthalle als einzig intakte und nachnutzbare
vorhandene Sportanlage erhalten und durch einen
qualitätvollen großen Freiraum für freies Spiel und
freien Sport (z.B. Bolzen) im Bereich der Wiese im
Westen ergänzen 
- Den Bedarf an weiteren Sportanlagen für die Vereins-
nutzung auf Ebene des gesamten Stadtteils lösen 
- Die Unterbringung eines Bürgerhauses/Stadtteilbe-
gegnungszentrums für den Bereich Münster Südost
auf dem Gelände anstreben
- Nachfragen für spezifische Wohnbedarfsgruppen
ausdrücklich berücksichtigen (z.B. Wohngruppe, Bau-
gemeinschaften)
- Flächen für Mieter- und Nutzergärten (Urban Garde-
ning) vorsehen
Zum Thema Freiraum und Vernetzung
- Zusätzliche Vernetzungen des Geländes nach Westen
schaffen
- Einbindung des Haltepunktes „Pängelantonmu-
seum“ im Wegenetz berücksichtigen, da die östlich
des Albersloher Weges durch Gremmendorf verlau-
fende Bahnlinie zukünftig eventuell reaktiviert wer-
den soll 
- Für ausreichende Sicherheit und soziale Kontrolle im
öffentlichen Raum sorgen
- Auf eine positive Versiegelungsbilanz u.a. durch Er-
halt von gewachsenen Grünflächen und Entsiegelung
von heute versiegelten Bereichen achten
- Die ökologische Wertigkeit des Wäldchens im Norden
überprüfen und gegebenenfalls prägende Bäume er-
halten  
- Die besondere Lage der möglichen Baufelder am öst-
lichen Rand der Wiese, insbesondere bezüglich des
Überganges zwischen Freiraum und Siedlung sensibel
betrachten

029028

DIE ZUKÜNFTIGE VISITENKARTE 
GREMMENDORFS
EXEMPLARISCHE BEBAUUNGSSTUDIE 
Alle Arbeitsgruppen haben die östlichen
Wohngebiete entlang des Albersloher We-
ges als Schwerpunktthemen für das neue
York-Quartier erkannt. Denn dieser Ab-
schnitt wird mit vielen Angeboten vom
neuen Einzelhandelszentrum bis hin zu
sozialen Angeboten für den gesamten
Stadtteil die zukünftige Visitenkarte und
neue Adresse Gremmendorfs an einer
wichtigen Ein- und Ausfallstraße zum
Stadtzentrum Münster formulieren. Eine
detailliertere Auseinandersetzung mit die-
ser Schlüsselzone im Rahmen der internen
Ausarbeitungsphase zur Erstellung des 
finalen Perspektivplans war demnach ge-
fordert. 
In die exemplarische Bebauungsstudie
sind unter anderem die Arbeitsergebnisse
zu folgenden Fragestellungen eingeflos-
sen:
• In welcher Form und an welcher Stelle
kann ein neues urbanes und dennoch
maßstäblich  angemessenes Zentrum
entstehen?
• Wo und wie sind die funktionalen An-
schlüsse an den bestehenden Einzel-
handel und die östlichen Wohngebiete
Alt-Gremmendorfs herzustellen?
• Können die gesetzten Anforderungen
an ein neues Zentrum mit wichtiger
Versorgungsfunktion und in Überein-
stimmung mit dem gesamtstädti-
schen Einzelhandelskonzept der Stadt
Münster an geeigneter Stelle funktio-
nal untergebracht werden?
• Wo kann der Wunsch der Gremmen-
dorfer nach einem Stadtplatz als Treff-
punkt und Veranstaltungsbereich für
Stadtteilfeste in angemessener „erleb-
barer“ Dimension erfüllt werden?
• Wie können die östlichen und westli-
chen Raumkanten entlang des Albers-
loher Weges über die vorhandene
räumliche Distanz von 75 – 90 Metern
städtebaulich zusammengebunden
werden?
• Wie können die erhaltenswerten Bau-
ten und Vegetationsbereiche mit Nut-
zungen belegt werden und wie gelingt
das funktionale und gestalterische Zu-
sammenspiel mit den benachbarten
neuen Bausteinen des York-Quartiers?
1
2
3
5
7
6
8
4

031030
1 DAS NÖRDLICHE BAUFELD
2 DER PLATZ FÜR GREMMENDORF
3 DAS NEUE ORTSZENTRUM GREMMENDORF
4 DIE LINEARE GESCHÄFTSZEILE
5 DER INNERE NORD-SÜD-GRÜNZUG
6 DER GRÜNE ANGER 
7 DER BAUMHOF 
8 DAS IMPULSAREAL

1 Das nördliche Baufeld
geprägt durch gemischte Nutzungen
(auch Büro/Dienstleistungen etc.) inkl.
Wohnen und einer abgestuften Höhen-
entwicklung zur nördlichen Nachbar-
schaft.
2 Der Platz für Gremmendorf
erlebbar und mit einer angemessenen 
Dimensionierung von ca. drei Geschossen
in der Randkontur – Trennung in einen 
Bereich mit Stellplätzen (nach Westen)
und einen repräsentativen Teil mit Über-
gabefunktion nach Osten (Geschäftszeile),
welcher zugleich multifunktional für Fes-
te/Markt u.ä. gestaltet ist. Der Erhalt der
Bestandsbäume (Eichen) ist denkbar, eine
städtebauliche Pointierung zur markanten
Betonung des Ortszentrums „Gremmen-
dorf“ ist möglich. Auch die heutigen und
zukünftigen Verkehrsbeziehungen für
PKWs am Knoten Albersloher Weg/Grem-
mendorfer Weg sind Teil des urbanen
Platzgeschehens.
3 Das neue Ortszentrum Gremmendorf
mit verschiedenen größeren Handelsan-
geboten (z.B. Vollsortimenter, Discounter,
Drogeriemarkt) und kleinteiligem Handel
mit Eingängen zum Platz und nach Osten
zur Geschäftszeile – mit der Integration ei-
ner gestaltverträglichen Unterbringung
der Stellplätze (auch oberirdisch auf dem
Platz) und des Anlieferverkehrs. Die Kon-
zentration von Stellplätzen in kompakten
baulichen Anlagen (z.B. Parkdeck) ist denk-
bar. Vielfältiges Wohnen in den Oberge-
schossen mit Westausrichtung (Lärm ab-
gewandt) ist Teil des belebten Ortszen-
trums und sinnvoll, der sensible Anschluss
an den Bestand rund um den alten
„Baumhof“ im Süden ist nötig.
4 Die „lineare“ Geschäftszeile
umgestaltet und ertüchtigt als Teil der
neuen „alten Ortsmitte“ Gremmendorf –
Handel, Dienstleistungen und Ärzte kön-
nen hier die Chance der Entwicklung sein.
Vor allem dann, wenn auf der Westseite
des Albersloher Weges neue Handelsan-
gebote für den Süden Münsters – entlang
einer der wichtigsten Ein- und Ausfallstra-
ßen – entstehen.

033
5 Der Innere Nord-Süd Grünzug
entwickelt sich aus dem Ensemble des
„Baumhofes“ nach Norden als „Puffer“
und Verknüpfung zugleich – dieser bietet
neben Freiraumqualitäten auch die Opti-
on zur ergänzenden Stellplatzunterbrin-
gung.
6 Der Grüne Anger
ergibt sich aus der geschichtlichen Ent-
wicklung einer Kaserne vor den Toren der
Stadt – dieser ist mit seinen Baumbestän-
den heute wie damals erlebbar. Hier sollte
nicht der Versuch gemacht werden, die
beiden Seiten des Albersloher Weges bau-
lich zusammenzuführen, denn die Dimen-
sionen von bis zu 70 m Raumprofil wür-
den keine zufriedenstellende städtebauli-
che Lösung erbringen. Vielmehr ist diese
grüne „ Vorzone“ eine der Chancen des
Areals. Der „Baumhain“ am ehemaligen
Haupttor, direkt am Albersloher Weg ist
Teil dieses „Grünen Angers“ .
7 Der Baumhof
mit seinem einzigartigen Baumbestand
bildet ein Entree/eine Visitenkarte mit be-
sonderem Charme – hier können u.a. die
ortsteilbezogenen Nutzungen, wie zum
Beispiel Kinder- und Jugendeinrichtungen
sowie auch ergänzende Service- und
Dienstleistungsangebote, einen Platz fin-
den. Sensible bauliche Ergänzungen – z.B.
im Übergang zum nördlich direkt angren-
zenden neuen, kommerziellen Zentrum
sind nicht ausgeschlossen, vielmehr funk-
tional sinnvoll. Die Raumdimension mit
dem „Filter“ der Großbäume bietet auch
die Möglichkeit, Verkehre für das Gesamt-
quartier abzuwickeln. Ein neuer bzw. ge-
stärkter Übergang zur „alten“ Geschäfts-
zeile ist notwendig.
8 Das Impulsareal „Casino im Wald“
wird zum Motor für das schnelle Wieder-
aufleben des York-Quartiers – es ist ein
schützenswertes Ensemble mit der Mög-
lichkeit zur Wahrung eines einzigartigen
Charakters, sowohl ortsteilbezogene Nut-
zungen (zum Beispiel ein Bürgertreff im
Casino-Gebäude) als auch Privatisierun-
gen (Gastronomie und Dienstleistungen
in Bestandsgebäuden) sind möglich.
Höchst sensible Nachverdichtungen mit
Gebäuden im Wald an Stellen ohne Alt-
bäume oder Ergänzungen von Bestands-
häusern sind nicht kategorisch ausge-
schlossen. Die Mauer könnte in Teilen er-
halten werden, weil sie den „secret gar-
den“ mit ihrer Lärmschutzfunktion ab-
grenzt. Eine zentrale, verzögerte Quar-
tiers-Regenwassersammlung könnte zum
Einleitepunkt am Albersloher Weg führen.
032

NAHVERSORGUNGSZENTRUM 
GREMMENDORF
Das Workshop-Team „Zentrum und Viel-
falt“ hat Vorgaben für die Entwicklung des
neuen Nahversorgungszentrums heraus-
gearbeitet, die als Grundlage für die wei-
teren Planungsschritte dienen soll. 
Im Rahmen der internen Ausarbeitung
des Perspektivplans wurde die Umsetz-
barkeit des erarbeiteten Programms in
dem hierfür präferierten Bereich am Al-
bersloher Weg untersucht. 
Studien zur Anordnung der Bausteine auf
dem Gelände ergaben, dass die größeren
Nahversorgungseinrichtungen eher in
Richtung Norden, um einen neuen Stadt-
platz auf Höhe des Gremmendorfer We-
ges herum, angesiedelt werden sollen,
während sich ergänzender, kleinteiliger
Einzelhandel sowie Dienstleistungen eher
in Richtung Süden zum bestehenden
Baumhof angliedern können. 
In den anschließenden Bestandsgebäu-
den um den nördlichen Teil des Baumho-
fes werden Nutzungen im Bereich Dienst-
leistung/Service und Gastronomie, soziale
Einrichtungen gesehen. 
Eine neue Erschließungsstraße auf Höhe
des Gremmendorfer Weges dient als Zu-
fahrt für Bewohner, Kunden und Anliefe-
rer und führt direkt zu den Stellplätzen im
Zentrum.
Ein zentraler Stadtplatz soll einen neuen
Anlaufpunkt für ganz Gremmendorf bil-
den und neben Angeboten für Aufenthalt
und Gastronomie im Alltag auch die Mög-
lichkeiten zur Veranstaltung von Märkten
und Stadtteilfesten bieten. Zudem bildet
der Platz den Gelenkpunkt zur Verknüp-
fung des neuen und des bestehenden
Gremmendorfer Zentrums am neu gestal-
teten Übergang  zur besseren Querbarkeit
des Albersloher Weges.
ZIELVORSTELLUNGEN FÜR DAS NAHVERSORGUNGSZENTRUM GREMMENDORF
• Lebensmittelsupermarkt/Vollsortimenter 
ca. 1.600 – 2.000 qm Verkaufsfläche (VKF)
• Lebensmitteldiscounter ca. 800 – 1.200 qm VKF
• Drog eriemarkt 600 – 800 qm VKF
• Ergänzende nahversorgungsrelevante Geschäfte (Metzgerei, Kiosk, etc.)
• Weitere kleine Fachgeschäfte (Fahrrad, Geschenke, Textilien)
• Gastronomie und Dienstleister (Bankfiliale, Friseur, etc.)
• ca. 200 – 250 Stellplätze

035
DER GRÜNE ANGER
Die Diskussion um das Zusammenbinden 
von „Alt“ und „Neu“ , um die „Überwindung“ 
und das „Profil“ des Albersloher Weges
haben den Bürgerdialog in allen Veran-
staltungen und Arbeitsschritten begleitet.
Die vierspurige Straße mit breiten Rand -
zonen und Kreuzungsbereichen scheint
heute eine unüberwindbare Trennung
zwischen dem bestehenden Stadtteil Alt-
Gremmendorf und der bisher „verbotenen
Stadt“ des Kasernengeländes York zu sein.
Tatsächlich stellt die vorhandene Weite
des zwischen den Gebäudekanten aufge-
spannten Raumes von 75 Metern im nörd-
lichen und bis zu 90 Metern im südlichen 
Abschnitt auf Höhe des heutigen Eingangs-
tores zur Kaserne eine große Herausforde-
rung für das zukünftige „Gemeinsame
Gremmendorf über den Albersloher Weg
hinweg“ dar, die es städtebaulich zu lösen
gilt.
Im nördlichen Abschnitt rund um den
Gremmendorfer Weg kann ein neues
Stadtteilzentrum mit kommerziellen Nut-
zungen zukünftig ein repräsentatives Ge-
sicht und eine neue attraktive Adresse in
baulicher Form am Albersloher Weg zei-
gen. Die im südlichen Abschnitt als erhal-
tenswert erkannten Gebäude und Grün-
bestände, die meist nur zweigeschossig
und deutlich von der Straßenflucht zu-
rückgesetzt sind, erfordern jedoch eine
andere Antwort im Straßenbild am Al-
bersloher Weg.
Ein Rückblick auf die Geschichte des Ortes
zeigt von Anfang an diesen bewussten
baulichen Rücksprung als freigehaltene
Vorzone vor dem Kasernengelände in
Form eines sich nach Süden aufweitenden
Dreiecks mit Zuführung und Blickachse
zum südlichen Casino im „Wald“ . 
Der Rückgriff auf dieses städtebauliche
Motiv in Form eines „Grünen Angers“ als
gestalteten und vermittelnden Freiraum
könnte eine Lösung für die spannende
und schwierige Aufgabe der räumlichen
Zusammenbindung von „Alt“ und „Neu“
darstellen.
034
19
 1961

TEAM ZENTRUM & VIELFALT
Dr. Wolfgang Haensch, Einzelhandelsexperte (CIMA GmbH, Köln)
mit Manfred Gnegel, Workshopgruppen-Sprecher
Workshop-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen u.a. :
Frank T. Achterholt I Wiebke Borgers I Silja Berthold-Kopietz I Manfred Gnegel I Carmen
Emde I Marco Hartmann I Anna Heuck I Frank Hackenholt I Siham Jaber I Benjamin 
Kemper I Stefan Kleine I Jochen Kriegeskorte I Claudia Kroos I Bernadette Lütke 
Hockenbeck I Sascha Medricky I Harald Nölle I Ernst Platiel I Cathrin Schimmel I Peter 
Tyler I Inga Wegener I Martina Wille I Christian Zeidler
Fachlicher Begleiter Stadt Münster: 
Thomas Schulze Aufm Hofe, Sozialamt
Reinhard Hopp, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
TEAM FREIRAUM & NAHERHOLUNG
Thomas Fenner, Freiraumexperte (FSWLA Landschaftsarchitekten, Düsseldorf)
mit Thorsten Schlicker, Workshopgruppen-Sprecher
Workshop-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen u.a.:
Simone Bergendahl I Clara Blanke Hampf I Norbert Broda I Frank Dekker I Karl-Georg
Dorst I Melanie Günther I Hermann-Josef Höper I Maria Keuter I Gudrun Königs I Monika
Lüpke I Monika Reilmann I Thorsten Schlicker I Melinda Schönefeld I Edeltraud Segger I
Barbara Sillmann-Grosse I Günter Stegemann I Hildegard Stegemann I Anja Tepe I Elke
Trögler
Fachlicher Begleiter Stadt Münster:
Reimer Stoldt, Amt für Grünflächen und Umweltschutz 
9  TEAM
[ VIER ARBEITSTEAMS IM FOKUS DER ÖFFENTLICHKEIT ]

037
TEAM MOBILITÄT & VERNETZUNG
Dr. Uwe Kloppe, Verkehrsexperte 
(Lindschulte & Kloppe Ingenieurgesellschaft, Düsseldorf)
mit Ingo Kuna, Workshopgruppen-Sprecher
Workshop-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen u.a.:
Martin Berg I Dirk Bock I Bernhard Emmerich I Dorothea Geyer I Robert Hönke I Robert
Alexander Hönke I Gerald Konert I Klaus Kornmann I Hans-Jörg Krampe I Michael Kreter I
Ingo Kuna I Klaus Lammers I Sabine Metzler I Uschi Sander I Angelika Schick I Sabine
Schönlau I Hubert Weber I Beate Zeise I Christiane Zens
Fachlicher Begleiter Stadt Münster: 
Stephan Böhme, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
TEAM STADTGESTALT & WOHNEN
Jörg Faltin, Städtebauexperte (FALTIN+SATTLER, Düsseldorf)
mit Sascha Damaschunund Lutz Selig, Workshopgruppen-Sprecher
Workshop-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen u.a.:
Sascha Damaschun I Werner Dzudzek I Bernhard Elvert I Johanna Fincke I Katharina 
Gengenbach I Rosemarie Heinrichs I Barbara Horwarth I Maria Keuter I Harald Koops I 
Richard Kretschmann I Claus-Peter Kühn I Jutta MacDonald I Georg Christoph Macholz I
Olaf Ostermann I Hugo W. Pettendrup I Christa Poppenborg-Schulz I Frank Schrapper I 
Johannes Schrief I Lutz Selig I Heinrich Skutta I Roman Stewing I Valentin Vilskyi I Danae
Votteler I Lisa Wiedeck 
Fachlicher Begleiter Stadt Münster: 
Ulrich Winter, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
036

EMPFEHLUNGSKOMMISSION
• Prof. Christl Drey, Externe Städtebauexpertin, Kassel
• Siegfried Thielen, Dezernent für Planungs- und Baukoordination der Stadt Münster
• Christian Schowe, Leitung Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrspla-
nung der Stadt Münster
• Dr. Michael Klenner, Bezirksbürgermeister Münster-Südost 
• Thomas Fastermann, Vorsitzender des Planungsausschusses der Stadt Münster
GESAMTMODERATION
Jörg Faltin, FALTIN+SATTLER, Düsseldorf

© Stadt Münster/FSW 2013

(Gewerbegebiet Kesslerweg)
NWaldwiese
e Mauer
Baufelder für n
e
Spielplatz
Grünzug 
„Ketteler“
Krögerweg Baumallee
Ma
HERAUSGEBER: STADT MÜNSTER, AMT FÜR STADTENTWICKLUNG, STADTPLANUNG, VERKEHRSPLANUNG
KONTAKT-E-MAIL: YORK@STADT-MUENSTER.DE
KOORDINATION: FALTIN+SATTLER FSW DÜSSELDORF GMBH, RATHAUSUFER 14, 40213 DÜSSELDORF
WEITERE INFORMATIONEN: HTTP://WWW.MUENSTER.DE/STADT/STADTPLANUNG/KONVERSION.HTML
QR-CODE ZUR WEBSITE EINFACH 
MIT DEM HANDY SCANNEN!

Anlage 1_Wettbewerbsauslobung York-Kaserne

43596 Zeichen

Städtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb 
„Entwicklung der York-Kaserne 
in Münster-Gremmendorf“ 
Auslobung 
Stand: 01.10.2013

Luftbildaufnahme des ehemaligen Kasernengeländes am Albersloher Weg

1
Vorbemerkung 
Teil I Wettbewerbsaufgabe 4
1. Ausgangssituation 7
2. Rahmenbedingungen- Bürgerdialog „Perspektivplan“ 11 
3. Die Wettbewerbsaufgabe 13 
Teil II Wettbewerbsverfahren 28 
1. Wettbewerbsart 30 
2. Ausloberin und Wettbewerbsbetreuung 30 
3. Teilnahmeberechtigung 31 
4. Wettbewerbsunterlagen 33 
5. Wettbewerbsleistungen 1. Stufe 34 
6. Wettbewerbsleistungen 2. Stufe 35 
7. Beurteilungskriterien 1.Stufe und 2. Stufe 37 
8. Rückfragen und Einführungskolloquium 37 
9. Abgabe und Kennzeichnung 1. Stufe 37 
10. Abgabe und Kennzeichnung 2. Stufe 39 
11. Preisgericht 40 
12. Preisgeld 41 
13. Bürgerversammlung zwischen der 1. und 2. Stufe 42 
14. Bekanntgabe der Ergebnisse und Ausstellung 42 
15. Einsprüche 42 
16. Weitere Bearbeitung 42 
17. Eigentum und Urheberrecht 43 
18. Termine 43 
Inhalt

Blick auf das ehemaligen Kasernengeländes am Albersloher Weg

3
Die Stadt Münster lobt einen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb aus mit dem Ziel, ein 
Nutzungs- und Gestaltungskonzept für die ehemalige York-Kaserne in Münster-Gremmendorf zu er -
halten. 
Der ehemalige militärische Standort liegt ca. fünf Kilometer südöstlich der Münsteraner Innenstadt, 
am westlichen Rand des Stadtteils Gremmendorf, standortgünstig am Albersloher Weg. 
Das ca. 50 ha große Kasernengelände ist durch eine markante Baustruktur - als Zeilenbebauung 
um den Exerzierplatz angeordnet - geprägt. Ein dichter und hoher Baumbestand bestimmt das städte -
bauliche Erscheinungsbild des Kasernengeländes. Nach Abzug der britischen Streitkräfte im Novem -
ber 2012 wurde die in den 30er Jahren erbaute Kaserne der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben 
[BImA] übergeben. 
Aufgabe des Wettbewerbes ist es, die mit dem „Perspektivplan“ durch das Büro FSW Faltin + Sattler 
Düsseldorf 2012 / 2013 in Bürgerwerkstätten erarbeiteten Baufelder „Wohnen, Handel und Dienst -
leistung“ unter Berücksichtigung der Gesamtkonzeption des „Perspektivplanes“ zu konkretisieren. 
Zukünftig sollen in dem neuen Quartier mindestens 1.400 Wohneinheiten entstehen. Die Ergebnisse 
des durchgeführten Bürgerbeteiligungsprozesses sind besonders zu berücksichtigen. 
Vorbemerkung

Teil I Wettbewerbsaufgabe

Abgrenzung des Wettbewerbsgebietes

1. Ausgangssituation 
1.1 Münster und der Stadtteil Gremmendorf 
Die Stadt Münster (ca. 297.000 Einwohner) gilt auf Grund ihrer hohen Lebensqualität im Zusammen -
hang mit ihrer historischen Bedeutung als äußerst attraktiver Wohnort. 
Mit der weiter steigenden Bevölkerungszahl besteht in Münster ein Bedarf an adäquatem und be -
zahlbarem Wohnraum. Die Stadt ist daher vorrangig bemüht, neuen Wohnraum für verschiedene 
Nutzergruppen zu schaffen. Seit den 1990er Jahren wurden bereits zahlreiche Konversionsprojekte 
mit unterschiedlichen Nutzungszwecken realisiert. An mehreren Standorten im Stadtgebiet konnten 
freigewordene Kasernen genutzt werden, beispielsweise wurden die Lincoln- und die Portsmouth- 
Kaserne zu Wohnquartieren, die Hindenburg-Kaserne zu einer autofreien Wohnsiedlung und die 
Winterbourne-Kaserne zu einem Dienstleistungsstandort umgenutzt. 
Mit der Oxford-Kaserne in Gievenbeck und der York-Kaserne in Gremmendorf haben die britischen 
Stationierungskräfte nun ihre beiden letzten Kasernenstandorte in Münster aufgegeben. Die Über -
gabe der York-Kaserne an die BImA erfolgte im November 2012. Im Rahmen dieses Wettbewerbes 
soll die ehemalige York-Kaserne städtebaulich-freiraumplanerisch weiterentwickelt werden. 
Der Stadtteil Gremmendorf im Süd-Osten der Innenstadt - in ca. fünf Kilometer Entfernung - gehört 
zu den jüngeren Ortschaften in Münster und ist vor rund 200 Jahren als Siedlung entstanden. Heute 
leben in dem Stadtteil südlich des Dortmund-Ems-Kanals, der von dem Gewerbepark Loddenheide 
- einem ehemaligen Militärstandort - und der ehemaligen York-Kaserne geprägt ist, ca. 11.000 Men -
schen. 
In den 30er Jahren wurde Gremmendorf als Kasernenstandort entwickelt. Die Umnutzung der Lod -
denheide in einen Militärstützpunkt und der Bau der Luftnachrichtenkaserne 1935 am Albersloher 
Weg brachte eine umfangreiche Wohnbebauung mit sich. 
Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich Gremmendorf von einem Villenvorort und Kasernen -
standort zu einem Wohnstadtteil. Auch als Gewerbestandort erhielt Gremmendorf mit dem Gewer -
begebiet am Höltenweg aus den 1970er Jahren und dem Gewerbepark Loddenheide zunehmend 
Bedeutung. 
7
Teil I Wettbewerbsaufgabe

9
Teil I Wettbewerbsaufgabe 
1.2 Das Wettbewerbsgebiet „York-Kaserne” 
Die Anbindung des ca. 50 ha großen Kasernengeländes erfolgt über den Albersloher Weg - eine 
wichtige südöstliche Einfallstraße aus Richtung Beckum.  
Ein geräumiger Vorplatz und ein Eingangstor, das durch zwei Wachpostengebäude flankiert wird, 
kündigt das Kasernengelände an. Im Zentrum liegt der von einer Ringstraße umschlossene Exer -
zierplatz. 
Um den Exerzierplatz ordnen sich symmetrisch zehn giebelständige, dreigeschossige, ehemalige 
Unterkunftsgebäude an. Zwei dominante Kopfbauten, die ehemals für Verwaltungszwecke genutzt 
wurden, rahmen den Platz an den Stirnseiten. Zwischen den Unterkunftsgebäuden liegen Rasenflä -
chen mit alten hoch gewachsenen Bäumen, die das Erscheinungsbild des Ortes wesentlich prägen. 
Im Norden des Geländes liegen Garagenhallen und Werkstätten. Im Süden befindet sich ein neues 
langgestrecktes Garagengebäude. Das gesamte Gelände ist mit einer ca. 2,50 m hohen Backstein -
mauer eingefasst. 
Im Norden grenzt die Wohnsiedlung am Letterhausweg an das Kasernengelände. Im Süden liegen 
- bisher militärisch genutzte - Sportflächen sowie die Wohnsiedlungen am Wiegandweg und am An -
gelsachsenweg, die durch die Familien der britischen Soldarten genutzt wurden. Im Westen bilden 
weitläufige Grünflächen den Übergang zwischen dem Wettbewerbsgebiet und den angrenzenden 
Waldstrukturen und Gewerbegebieten.

2. Rahmenbedingung - Bürgerdialog „Perspektivplan“ 
Im Jahr 2012 startete die Stadt Münster einen mehrstufigen Bürgerbeteiligungsprozess zur Erarbei -
tung von Ideen für die zukünftige Entwicklung des Geländes der York-Kaserne. 
In zwei Workshops zu den Themen Stadtgestalt und Wohnen, Freiraum und Naherholung, Zentrum 
und Vielfalt, Mobilität und Vernetzung sowie drei begleitenden Foren wurden unter der Moderation 
des Planungsbüros FSW Faltin + Sattler Ideen und Vorschläge für die Entwicklung mit Bürgern, Fach -
leuten und der Stadtverwaltung diskutiert und erarbeitet. Der Prozess wurde durch eine Empfeh -
lungskommission aus Experten begleitet, die wichtige Hinweise zu den Ergebnissen des Workshops 
lieferte. 
Als Ergebnis dieses Prozesses hat das Planungsbüro FSW die Anregungen und Hinweise in einem 
„Perspektivplan“ und in der Dokumentation „Stadtplanung im Dialog - Umnutzung der York-Kaserne, 
Ergebnisse eines besonderen Bürgerdialogs“ aufgearbeitet und zusammengestellt. Im Rahmen die -
ses Wettbewerbes sind der „Perspektivplan“ und die Dokumentation Grundlage für die städtebauliche 
Entwicklung der York-Kaserne [Anlage 1 und Anlage 2]. 
Es ist davon auszugehen, dass die York-Kaserne in absehbarer Zeit unter Denkmalschutz gestellt 
wird. Der genaue Denkmalumfang und einzelne Restriktionen können zum jetzigen Zeitpunkt noch 
nicht benannt werden. Für die Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes ist maßgeblich, dass 
die historische Substanz und Struktur der Kasernenanlage ablesbar bleiben. Dazu gehören auch die 
Freiflächen und der Baumbestand. 
11 
Teil I Wettbewerbsaufgabe

13 
Teil I Wettbewerbsaufgabe 
3. Die Wettbewerbsaufgabe 
Im Rahmen dieses Wettbewerbes soll ein städtebauliches-freiraumplanerisches  Gesamtkonzept für 
die Entwicklung der York-Kaserne erarbeitet werden. Im Kontext mit dem Städtebau ist dem Freiraum 
besondere Beachtung zu schenken. Der maßgebende „Perspektivplan“ sieht in großen Teilen des 
Geländes eine Wohnnutzung vor. Ein Stadtteilzentrum mit nahversorgungsrelevantem Einzelhandel, 
einer quartiers- und stadtteilbezogenen und ergänzenden Nutzungen am Albersloher Weg soll das 
neue Wohnquartier vervollständigen. 
Der in dem beschriebenen Bürgerbeteiligungsprozess erarbeitete „Perspektivplan“ und die doku -
mentierende Broschüre ist - mit den im Folgenden genannten Konkretisierungen - die maßgebliche 
Grundlage dieser Wettbewerbsaufgabe. 
In den folgend genannten Einzelaufgaben des Wettbewerbes wird jeweils auf die aufzunehmenden 
Ergebnisse des „Perspektivplanes“ verwiesen. 
3.1 Städtebauliche Entwicklung und Nutzungen 
Die städtebauliche Entwicklung des Wettbewerbsgebietes sieht laut „Perspektivplan“ eine gemischte 
Nutzungsstruktur bestehend aus Nahversorgung, Dienstleistung und Wohnen entlang des Alberloher 
Weges, vor. Im Weiteren ist Wohnen im Westen vorgesehen. 
Parallel zum Albersloher Weg sind unter anderem öffentliche Nutzungen (z.B. ein Stadtteilbüro / 
-treff) geplant, die in Teilbereichen mit Wohnen kombiniert werden. Einzelhandel mit nahversorgungs -
relevantem Sortiment, sowie Dienstleistungsnutzungen, Wohnen und stadtteil- / quartiersbezogene 
Nutzungen bilden den Übergang zwischen dem stark befahrenen Albersloher Weg (24.700 Kfz/24h) 
und der zukünftigen Wohnbebauung im Zentrum der ehemaligen Kaserne. Die Baufelder „Wohnen“ 
werden entsprechend dem Ziel, unterschiedliche Nutzergruppen anzusprechen, detailliert im Weite -
ren beschrieben. 
Teil I Wettbewerbsaufgabe

Stadtteilbezogene Nutzung 
Wohnen + Dienstleistung 
Stadtplatz als Eingangssituation ausbilden 
Oberirdische Kundenparkplätze 
Quartierseingang ausbilden 
Stadtteilzentrum „Handel + Wohnen“ kombinieren 
Baumpolster erhalten 
Wohnen mit sadtteil- / bezogenen Nutzungen kombinieren 
Stadtteilzentrum 
Wettbewerbsaufgaben 
14

15 
Teil I Wettbewerbsaufgabe 
3.1.1 Stadtteilzentrum am Albersloher Weg 
Baufeld „Mischnutzung“ 
Am nordöstlichen Rand des Wettbewerbsgebietes, parallel zum Albersloher Weg, ist eine gemischte 
Nutzung mit Wohnen, Büros und Dienstleistung vorgesehen. 
Baufeld „Handel + Wohnen“ 
Zur Sicherung der Nahversorgung des Ortsteils Gremmendorf und des zukünftigen Quartiers für bis 
zu 1.400 Wohneinheiten soll südlich an das Baufeld „Mischnutzung“ - mit Anbindung an den Grem -
mendorfer Weg im Nord-Osten - ein Stadtteilzentrum entwickelt werden. Am zentralen „Stadtplatz“ 
sollen Einzelhandelsnutzungen mit Drogeriemarkt, Lebensmitteldiscounter und Lebensmittelvollsor -
timenter entstehen. In den Erdgeschosszonen soll sich Handel und Dienstleistung etablieren und in 
den Obergeschossen Wohnen entstehen. Die in der Dokumentation zum „Perspektivplan“ vorgege -
benen Verkaufsflächen für das Stadtteilzentrum (Vollsortimenter 1.600 - 2.000 qm VK, Lebensmittel -
discounter 800 - 1.200 qm VK, Drogeriemarkt 600 - 800 qm VK, ergänzende nahversorgungs- 
relevante Geschäfte, kleine Fachgeschäfte, Gastronomie und Dienstleister)  sind maßgebend (siehe 
Seite 34 der Dokumentation). Kleine Fachgeschäfte sollen dabei im Stadtteilzentrum nur unterge -
ordnet angeboten werden. Zudem müssen ausreichend oberirdische Kundenparkplätze angeboten 
werden. 
Das neue Stadtteilzentrum darf sich nicht in Konkurrenz zu den bestehenden kleinteiligen Einzel -
handelsstrukturen auf der gegenüberliegenden Straßenseite am Albersloher Weg entwickeln. Die 
geplanten Einzelhandelsstrukturen sollen die bestehenden Angebote am Alberloher Weg ergänzen 
und stärken. 
3.1.2 Stadtteilbezogene Nutzungen 
Ehemaliges Eingangstor und Impulsareal „Casino“ 
Die beiden Kopfbauten am Eingangstor der Kaserne und das sich anschließende Baumpolster mit 
seiner einrahmenden Bebauung sollen einen zweiten Eingang in das Quartier bilden. Öffentliche und 
stadtteilbezogene Nutzungen (z.B. Stadtteilbüro, Gastronomie, Kita) in Kombination mit Wohnnut -

Geschhosswohnungsbau 
mit 3 - 4 Geschossen 
Einfamilienhausbebauung 
Sporthalle erhalten 
Rad- und Fußwegeverbindungen 
Baufeld “Wohnen“ 
Wettbewerbsaufgaben 
Baufeld „Wohnen Norden“ 
Baufeld „Wohnen südlich der Sporthalle“ 
16

17 
Teil I Wettbewerbsaufgabe 
zungen können hier entstehen. Das vorhandene Baumpolster soll erhalten und freiraumplanerisch 
in die Eingangssituation integriert werden. 
Südlich angrenzend an diese Eingangssituation befindet sich im Umfeld des ehemaligen „Casinos“ 
das sogenannte „Impulsareal“. Die hier bestehenden baulichen Strukturen bieten sich für stadtteil -
bezogene Nutzungen in einer baumüberstandenen Umgebung an. Eine ergänzende Neubebauung, 
die mit den Bestandsgebäuden verträglich ist und sich in die Grünstrukturen einfügt, ist hier nicht 
ausgeschlossen. 
3.1.3 Wohnen am ehemaligen Standort „York-Kaserne“ 
Insgesamt sollen im Wettbewerbsgebiet künftig mindestens 1.400 Wohneinheiten in Bestands- und 
Neubauten entstehen. Es soll Geschosswohnungsbau mit verschiedenen Wohntypen mit drei bis 
vier Geschossen, in städtebaulich begründeten Einzelfällen auch höher, realisiert werden.  Von den 
geplanten Geschosswohnungsbauten sollen ca. 30 % die Anforderungen an den öffentlich geförder -
ten Wohnungsbau erfüllen. Einfamilienhäuser sind nur im südlichen Wettbewerbsgebiet, im Übergang 
zur bestehenden Einfamilienhausbebauung am Angelsachsenweg, vorzusehen. 
Schwerpunkt der künftigen Wohnformen wird entsprechend der örtlichen Nachfrage auf das famili -
engerechte Wohnen gelegt. Zudem soll Mehrgenerationenwohnen und seniorengerechtes und be -
treutes Wohnen im Gebiet ermöglicht werden. Alle Wohnformen sollen barrierefrei und im Sinne des 
Klimaschutzes energetisch optimiert geplant werden. 
Baufeld „Wohnen Norden“ 
Im nördlichen Baufeld soll ein hoher Anteil an Geschosswohnungsbau mit einer entsprechend hohen 
Dichte, zur Schaffung urbaner Strukturen, realisiert werden. Zum Baugebiet Letterhausweg soll eine 
Dichteabstufung entwickelt werden, die einfamilienhausähnliche Bauformen am nördlichen Gebiets -
rand zulassen.

Unterschiedliche Nutzergruppen ansprechen: 
• Familiengerechtes Wohnen 
• Singlehaushalte 
• Seniorengerechtes und betreutes Wohnen 
• Mehrgenerationenwohnen 
• Barrierfreies Wohnen 
• 80% Geschosswohnungsbau, davon 30% öffentlich geförderter Wohnungsbau 
• mindestens 1.4000 Wohneinheiten im gesamten Gebiet 
• verschiedenen Wohntypen mit 3 - 4 Geschossen 
• Erhaltung des städtebaulichen Ensembles 
• Entwicklung von Nachbarschaften 
Vorschläge für Wohnen 
Vorschläge zur Wiedernutzung der Garagen 
Bebauung Exerzierplatz 
Entwässerungskonzept erstellen 
Baufeld „Wohnen auf und um den Exerzierplatz“ 
Wettbewerbsaufgaben 
Umnutzung zu Wohnen - Sanierung 
Baumbestand weitestgehend erhalten 
18

19 
Teil I Wettbewerbsaufgabe 
Baufeld „Wohnen südlich der Sporthalle“ 
Im Süden des Wettbewerbsgebietes - südlich der Sporthalle, im Übergang zum Angelsachsenweg - 
soll ein Quartier mit einer niedrigeren Dichte und vorwiegend zweigeschossigen Reihen-, Doppel- 
und freistehenden Einfamilienhäusern entwickelt werden. Aus der Zeit der militärischen Nutzung exis -
tiert im Baufeld „Wohnen südlich der Sporthalle“ eine Sporthalle, die für Sportangebote  erhalten wer -
den soll. Die erforderlichen Infrastruktureinrichtungen (Stellplätze) sind westlich der Sporthalle 
nachzuweisen. 
Baufelder „Wohnen auf und um den Exerzierplatz“ 
Die symmetrisch angeordneten, zeilenartigen Backsteingebäude um den Exerzierplatz herum, sollen 
für eine Wohnnutzung unterschiedlicher Nutzungsansprüche genutzt werden. Städtebaulich erhal -
tenswert im Sinne des Perspektivplans sind neben der Eingangssituation und dem Offizierscasino, 
die originalen Gebäudezeilen beidseitig des Exerzierplatzes. Ergänzende Anbauten und Neubauten 
sind in diesem Zusammenhang nicht ausgeschlossen, müssen jedoch besondere Rücksicht auf die 
städtebauliche Struktur nehmen. Ebenso ist ein überlegter und sensibler Umgang mit den Freiflächen 
notwendig, hier sollte der das Ensemble prägende Baumbestand weitestgehend erhalten bleiben. 
Auch die grüne Eingangssituation mit ihrem Baumbestand sollte von zusätzlicher Bebauung weitest -
gehend freigehalten werden. 
Baufeld „Wohnen“ - südlich des Exerzierplatzes 
Südlich der Unterkunftsgebäude am Exerzierplatz befindet sich ein lang gezogenes Garagenge -
bäude. Der Umbau, Ausbau, Neubau dieser Anlage ist freigestellt. Der „Perspektivplan“ stellt für die -
sen Bereich ein Baufeld für Wohnen mit Geschosswohnungsbau dar. 
Baufeld „Wohnen“ - westlich des Exerzierplatzes 
Westlich des Gebäudeensembles am Exerzierplatz, angrenzend an die das Gelände umgebende 
Backsteinmauer mit Anbindung an die für Sport und Spiel reservierten Flächen, erstreckt sich ein 
von Norden nach Süden ausgerichtetes Baufeld „Wohnen“. Dieses Baufeld soll für besondere Wohn -
formen offen gehalten werden. Die besondere Lage des Baufeldes erfordert eine Gestaltung des 
Überganges vom Freiraum zur Siedlung und umgekehrt.

Grün- und Freiraumstrukturen 
Wettbewerbsaufgaben 
Baumbestand 
und  Rasenflächen 
weitestgehend erhalten 
Baumbestand 
weitestgehend erhalten 
„Baumpolster“ erhalten 
Kritischer Umgang mit der 
Idee des „Grünen Anger“ 
„Grüne“ Wegeverbindungen im 
Quartier entwickeln 
„Waldwiese“ 
Freizeitbezogene Sport- 
und Spielflächen für die 
Quartiersbewohner 
20

21 
Teil I Wettbewerbsaufgabe 
3.1.4 Grün- und Freiraumstrukturen 
Die ehemalige York-Kaserne grenzt im Süden und Westen an Waldgebiete an, die wichtige Naher -
holungsgebiete im Umfeld des neuen Quartiers bieten und die Verbindung zum Dortmund-Ems-Kanal 
herstellen. Ausgehend von dem Wohnquartier sollen neue und vorhandene „grüne“ Verbindungen 
entwickelt und gestärkt werden. Die im „Perspektivplan“ dargestellten lang gestreckten, die Baufelder 
begleitenden, Grünflächen dienen den Wegeverbindungen innerhalb des Quartiers und der Anbin -
dung an angrenzende Wege zu Freiraumstrukturen und sollen in ihrer Struktur übernommen werden.  
Ortsprägender Baumbestand 
Die Grün- und Freiraumstrukturen im Wettbewerbsgebiet bestehen aus großzügigen Rasenflächen 
mit ortsprägendem Baumbestand. Die beiden Baumpolster hinter dem Eingangstor sollen weiterhin 
ein Entrée in das neue Quartier bilden. Auch der Baumbestand im Umfeld des ehemaligen Casinos 
ist weitestgehend zu berücksichtigen. Die baumüberstandenen Rasenflächen zwischen den ehema -
ligen Unterkunftsgebäuden sollen weitestgehend als wohnungsnahe Aufenthaltsbereiche erhalten 
werden. 
Spielplätze 
Die Bedarfe für öffentliche Kinderspielplätze für das Gelände der York-Kaserne liegen bei 4.000 - 
5.000 qm Spielfläche. Es sollte ein Spielplatz der Kategorie A im süd-westlichen Bereich der Fläche 
in räumlicher Nähe zu der bestehenden Sporthalle und der Sport- und Spielfläche entstehen. Ein 
weiterer Spielplatz der Kategorien B / C (ohne Bolzplatz) ist sinnvoll in das Gebiet zu integrieren.  
„Grüner Anger“ am Albersloher Weg 
Die im Rahmen des Beteiligungsprozesses historisch hergeleitete Idee des “Grünen Angers“ parallel 
zum Albersloher Weg, der eine grüne Zone zwischen dem Albersloher Weg und dem Stadtteilzentrum 
herstellen soll, kann weiterentwickelt werden – muss aber nach Auffassung der Ausloberin nicht zwin -
gend umgesetzt werden, wenn eine überzeugende Straßenrandbebauung bzw. -gestaltung entlang 
des Albersloher Weges vorgeschlagen wird.

23 
Teil I Wettbewerbsaufgabe 
Freiflächen im Westen 
Im Westen des Wettbewerbsgebietes liegt die „Waldwiese“ am Heeremansweg, die für das Militär 
als Sportfläche genutzt wurde. Der nicht durch die Wohnbebauung genutzte Bereich soll als freizeit -
bezogene Sport- und Spielfläche mit unterschiedlichen Angeboten für die Quartiersbewohner entwi -
ckelt werden. 
3.1.5 Reminiszenz an die militärische Nutzung 
Alte Backsteinmauer 
Das ehemalige Kasernengelände wird von einer ca. 2,50 m hohen Backsteinmauer umschlossen. 
Als Reminiszenz an die ehemalige Nutzung soll diese Backsteinmauer in Teilen erhalten bleiben und 
Öffnungen und Verbindungen zu den jeweils angrenzenden Quartieren ermöglichen. 
„Relikte ehemaliger Nutzungen“ 
Verteilt über das gesamte Kasernengelände befinden sich Relikte der ehemaligen militärischen Nut -
zung, z.B. „Anprellbolzen“. Um eine Identität für das neue Quartier zu schaffen und als Erinnerung 
an die ehemalige Nutzung, sollen ausgewählte Relikte in die zukünftige Freiraumgestaltung der York- 
Kaserne übernommen werden. 
3.1.6 Verkehr 
Motorisierter Individualverkehr 
Der Albersloher Weg bietet die direkte Anbindung des neuen Quartiers an die Innenstadt Münster. 
Die Dimensionierung der heute vierspuriegen Ausfallstraße wird auf Grund ihres Verkehrsaufkom -
mens von 24.700 Kfz/Tag auch zukünftig beibehalten. Der hochgewachsene Baumbestand aus drei 
Baumreihen verleiht der Straße eine tunnelartige Wirkung und behindert den Überblick über die 
Straße, lässt den Straßenraum jedoch sehr „grün“ und ansprechend erscheinen. 
Zur Anbindung des Quartiers an den Albersloher Weg sind zwei signalisierte Vollknotenpunkte vor -
gesehen: im Kreuzungsbereich Albersloher Weg / Gremmendorfer Weg am Eingang zum Stadtteil -

Signalisierter Vollknoten 
Verkehr 
Wettbewerbsaufgaben 
Quartierserschließung: Orientierung 
am vorhandenes Straßennetz 
Optinale Weiterführung Linie 17 
Anbinudngen 
• Zwei signalisierte Vollknoten binden das künftige 
Quartier an den Albersloher Weg an. 
• Eine weitere untergeordnete optinale Anbindung 
an das Quartier soll entwurfsabhängig 
entwickelt werden. 
Rad- und Fußwegeverbindungen 
entwickeln 
Fahrradstellplätze am „Stadtplatz“ und 
im gesamten Quartier 
24 
Signalisierter Vollknoten 
besonderer Querungsbereich 
für Fußgänger (signalisiert) 
Signalisierte Querung 
Stellplatzregelung: 
• ein Stellplatz pro WE 
• bezogen auf die WE im Quartier müssen 
25% Besucherparkplätze im öffentlichen Straßenraum 
nachgewiesen werden. 
Ortsfahrbahn 
entwickeln / verändern

25 
Teil I Wettbewerbsaufgabe 
zentrum und im Bereich des  ehemaligen Haupteinganges des Kasernengeländes. Das südliche 
Baufeld einschließlich der Sporthalle wird über den Wiegandweg / Angelsachsenweg erschlossen. 
Eine weitere untergeordnete Anbindung des Quartiers an den Alberloher Weg soll im Rahmen dieses 
Wettbewerbes aufbauend auf die Konzeption des städtebaulichen Entwurfes und in Abhängigkeit 
der Dichteverteilung im Gebiet durch die Teilnehmer vorgeschlagen werden. Es kann auch an eine 
perspektivische, in Abhängigkeit zum Entwicklungshorizont des Quartiers, zu verwirklichende Zufahrt 
gedacht werden. Die Planung von Kreisverkehren am Alberloher Weg ist ausgeschlossen. 
Die große Barrierewirkung des Albersloher Wegs entsteht vor allem durch das hohe Geschwindig -
keitsniveau (Tempo 50). Durch verkehrsdämpfende Maßnahmen soll der Albersloher Weg entschleu -
nigt und das Zusammenwachsen der beiden Straßenseiten gefördert werden. Die Vierspurigkeit 
(Zweispurigkeit in beiden Richtungen) der Straße muss erhalten bleiben und die nötigen Abbiege -
spuren integriert werden. Die Bäume im Mittelstreifen des Albersloher Wegs sind nicht geschützt, 
können aus verkehrstechnischer Sicht aber stehen bleiben, müssen aber nicht. Die Fußgängerque -
rung auf Höhe des Gremmendorfer Wegs und am Haupteingang der Kaserne wird signalisiert und 
ist durch optische Maßnahmen als besonderer Raum für Fußgänger zu kennzeichnen. Die Neuor -
ganisation des Verkehrs und die Veränderung des Querschnitts des Albersloher Wegs sind Aufgabe 
der Wettbewerbsteilnehmer unter Beachtung des funktionalen Aufwertungszieles für Passanten und 
der gestalterischen Aufwertungsziele. Die im „Perspektivplan“ gelb-gestrichelten Flächen in den Que -
rungsbereichen sind nicht als Zebrastreifen zu deuten! 
Der Umgang mit der Ortsfahrbahn (die Parallelfahrbahn am östlichen Rand des Alberloher Weges) 
wird den Teilnehmern freigestellt. Konzeptabhängig kann diese durch die Teilnehmer aufgegeben 
oder erhalten werden. Eine detaillierte verkehrstechnische Ausarbeitung wird nicht erwartet. Im Falle 
der Aufhebung der Ortsfahrbahn müssen die für den Einzelhandel sehr wichtigen Parkplätze (zur 
Zeit 80 Parkplätze) in gleicher Anzahl ersetzt werden. Zudem muss eine Anlieferungszone eingeplant 
werden.

Die interne Quartierserschließung sollte sich weitgehend an dem vorhandenen Straßennetz orien -
tieren. Die Dimensionierung der internen Erschließung ist der Anlage 3 zu entnehmen. 
Für die Wettbewerbsleistung „Parkraumkonzept“ (Stufe 1) bzw. „Stellplatznachweis“ (Stufe 2) sind 
die „Richtzahlen für Kraftfahrzeug (Kfz)-Stellplätze“ (vgl. Anlage 4) maßgeblich. Bezogen auf die 
Wohneinheiten im Quartier müssen 25% der erforderlichen Stellplätze zusätzlich als Besucherpark -
plätze im öffentlichen Straßenraum nachgewiesen werden. 
Öffentlicher Personennahverkehr 
Das ehemalige Kasernengelände ist fußläufig im Nord-Osten an die Haltestelle „Gremmendorfer 
Weg“ der Buslinie 6 und 8 und damit an das gesamtstädtische ÖPNV-Netz angebunden. Zudem er -
schließt die Linie 17 das Gewerbegebiet Loddenheide mit seiner Endhaltestelle „Krögerweg“ im Wes -
ten des Wettbewerbsgebietes. 
Optional soll die Linie 17 ausgebaut und ihre Endhaltestelle in das Wettbewerbsgebiet verlagert wer -
den. Die Querung der optionalen Buslinie der Sport- und Spielflächen im Westen muss im Rahmen 
dieses Wettbewerbes in das Konzept integriert werden. 
Radverkehr 
Eine fahrradfreundliche Erschließung des Quartiers ist von großer Bedeutung. Radwegeverbindun -
gen müssen eindeutig gestaltet und angemessen dimensioniert werden. Die Anbindung der umlie -
gend Wald- und Naherholungsgebiete muss für den Rad- und Fußverkehr gewährleistet werden. 
Fahrradstellplätze am zentralen „Stadtplatz“ und im Quartier müssen in die Planung integriert wer -
den. 
3.1.7 Entwässerungsplanung 
Im Wettbewerbsgebiet werden grundsätzlich im Rahmen der Entwicklungsmaßnahmen alle Leitun -
gen und Kanäle zur Ver- und Entsorgung des Geländes erneuert. Somit ist auf ihren derzeitigen Ver -
lauf keine Rücksicht zu nehmen. 
Das im Gebiet anfallende Niederschlagswasser wird von Nord-Westen nach Süd-Osten geführt, um 
Teil I Wettbewerbsaufgabe 
26

27 
Teil I Wettbewerbsaufgabe 
hier in das Kanalnetz am Albersloher Weg, auf der Höhe Paul-Engelhard-Weg, eingeleitet zu werden. 
Auf Grundlage dieser Informationen ist für das neue Quartier ein Entwässerungskonzept zu erarbei -
ten. Die Vorbemessung ergibt ein erforderliches Rückhaltevolumen von ca. 5.000 m³. Der Rückhal -
teraum kann zentral an einer Stelle - mit Ausnahme der Sport- und Spielflächen im Westen - errichtet 
werden oder beispielsweise in Kaskadenform auf mehrere kleinere Bauwerke verteilt werden. Pum -
penanlagen sind ausgeschlossen. 
Beim Bau eines zentralen Beckens in offener Erdbauweise ergibt sich ein Flächenbedarf von 
ca. 1,0 - 1,2 ha. Mit einer dezentralen Lösung würde sich der Flächenbedarf entsprechend erhöhen. 
Die Anlagen für die Regenrückhaltung sollen landschaftsgerecht gestaltet werden. 
3.1.8 Soziale Einrichtungen 
Es sind zwei Kitastandorte in Neubebauung oder Bestandsgebäuden auf der Fläche der York-Ka -
serne zu schaffen. Dabei sollen eine 5-gruppige und eine 6-gruppige Kita als Standortsicherung für 
die Kitabedarfe entstehen. Der Flächenbedarf für eine Einrichtung liegt bei einer Brutto-Grundstücks -
fläche von ca. 2.000 qm - 2.500 qm. 
Sofern der grundsätzlich absehbare zusätzliche 2-zügige Bedarf an Grundschulversorgung (Ganz -
tagesbetrieb) auf dem Gelände der ehemaligen York-Kaserne gedeckt werden muss, wird eine De -
pendance-Lösung zur vorhandenen Grundschullandschaft in Gremmendorf in einem geeigneten 
Bestandsgebäude angestrebt. Der Flächenbedarf gesamt beträgt ca. 6.000m² inkl. Schulhof (min -
destens 1.200m²). 
3.1.9. Energieversorgung 
Der gesamte Standort wird auch weiterhin an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen bleiben. 
Die Versorgung erfolgt über ein (geplantes) Blockheizkraftwerk außerhalb des Wettbewerbsgebietes 
bzw. am Standort Gewerbepark Loddenheide.

Teil II Wettbewerbsverfahren Teil II Wettbewerbsverfahren

1. Wettbewerbsart 
Der Wettbewerb wird als zweistufiger städtebaulich- freiraumplanerischer Wettbewerb ausgelobt, um 
für den in Teil I der Auslobung genannten Bereich der ehemaligen York-Kaserne in Münster-Grem -
mendorf alternative Entwicklungs- und Gestaltungsvorschläge zu erhalten. 
Die Wettbewerbssprache ist deutsch; das Verfahren ist in der 1. Stufe anonym. Die Teilnehmerzahl 
bzw. Anzahl der Arbeitsgemeinschaften ist auf 12 begrenzt. Das Wettbewerbsverfahren wird nach 
den Regeln zur Auslobung von Wettbewerben – RAW 2004 – durchgeführt. Das Verfahren wurde 
mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen abgestimmt. Der Übereinstimmungsvermerk gem. 
RAW 2004 wurde am 00.00.2013 unter der Registriernummer W 00/00 erteilt. Die Ausloberin und 
die Teilnehmer erkennen die Auslobung als verbindlich an. 
2. Ausloberin und Wettbewerbsbetreuung 
Der Wettbewerb wird durch die Stadt Münster ausgelobt: 
Stadt Münster 
Der Oberbürgermeister 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
Stadthaus 3 
Albersloher Weg 33 
D-48155 Münster 
Die Wettbewerbsbetreuung und Vorprüfung erfolgt durch: 
Wolters Partner, Architekten BDA · Stadtplaner DASL 
Daruper Straße 15, D-48653 Coesfeld 
Tel +49 [0] 2541 9408-0 
Fax +49 [0] 2541 6088 
info@wolterspartner.de 
www.wolterspartner.de 
Ansprechpartner: Carsten Lang, Lena Schüttken 
Teil II Wettbewerbsverfahren 
30

31 
Teil II Wettbewerbsverfahren 
3. Teilnahmeberechtigung 
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die nach den Vorschriften ihres Landes 
zur Führung der Berufsbezeichnung „Stadtplaner[in]“ berechtigt sind. 
Die Ausloberin empfiehlt Landschaftsarchitekten / -innen bei der Bearbeitung der Wettbewerbsauf -
gabe beratend hinzuzuziehen. 
Die Teilnehmerzahl wird auf 12 eingeladene Büros für die 1. Stufe beschränkt. Für die 2. Stufe werden 
ca. 4 Büros ausgewählt. 
Folgende 12 Teilnehmer wurden durch die Ausloberin ausgewählt: 
1. Astoc Architects and Planners, Köln 
2. Bolles+Wilson, Münster 
3. 3pass Architekten, Köln 
4. KCAP Architects & Planners, NL-Rotterdam 
5. kister scheithauer gross, Köln 
6. Prof. Carsten Lorenzen, Kopenhagen 
7. Ortner und Ortner Baukunst, Wien/Köln 
8. Pesch + Partner Architekten Stadtplaner, Herdecke/Stuttgart 
9. Post & Welters Architekten Stadtplaner, Dortmund 
10. Steidle Architekten, München 
11. rheinflügel severin, Düsseldorf 
12. Trojan Trojan + Partner, Darmstadt

Teil II Wettbewerbsverfahren 
32 
Kommunikation mit den Teilnehmern 
Die Kommunikation mit den Teilnehmern wird ausschließlich über die Internetseite www.wolterspart -
ner.de - „Aktuelles“ unter „York-Kaserne in Münster-Gremmendorf“ geführt. Die Teilnehmer sind auf -
gefordert, sich während der gesamten Projektlaufzeit über den aktuellen Stand des Verfahrens 
eigenständig zu informieren. Im Teilnehmerbereich werden alle Informationen zum Wettbewerbsver -
fahren fortlaufend bereitgestellt und aktualisiert. 
Zugang zum Teilnehmerbereich 
Ab dem ... 2013 steht für alle ausgewählten Teilnehmer im Internet unter www.wolterspartner.de - 
„Aktuelles“ unter „York-Kaserne in Münster-Gremmendorf“ ein Teilnehmerbereich zur Verfügung. Zu -
gang zum Teilnehmerbereich hat bei Arbeitsgemeinschaften nur das federführende Büro. Der Zugang 
erfolgt über eine Login-Eingabemaske [Passwort], in die die Zugangsdaten einzutragen sind. Die Zu -
gangsdaten werden den Teilnehmern bzw. Arbeitsgemeinschaften zuvor per Mail mitgeteilt. 
Im Teilnehmerbereich werden sämtliche Wettbewerbsunterlagen zum Download zur Verfügung ge -
stellt. Wettbewerbsunterlagen können ausschließlich auf diesem Weg abgerufen werden. 
E-Mail Verteiler während des Wettbewerbs 
Die Teilnehmer werden während des Wettbewerbes fortlaufend per E-Mail-Verteiler durch Wolters 
Partner über das Wettbewerbsgeschehen informiert.

4. Wettbewerbsunterlagen 
Den Teilnehmenden bzw. Arbeitsgemeinschaften werden folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt: 
Anlage 1 Dokumentation „Bürgerdialog“ 
Anlage 2 Perspektivplan 
Anlage 3 Dimensionierung der öffentlichen Erschließung 
Anlage 4 Richtzahlen Kraftfahrzeuge (Kfz-) Stellplätze 
Anlage 5 Berechnung der Wohneinheiten 
Anlage 6 Gebäudeplan mit Nutzungslegende 
Anlage 7 Historische Fotos 
Anlage 8 Auszug aus dem Flächennutzungsplan 
Anlage 9 Fotodokumentation 
Anlage 10 Abgrenzung des Wettbewerbsgebietes 
Anlage 11 Auszug aus der Deutschen Grundkarte im Maßstab 1:5.000 
Anlage 12 Luftbild / Schrägluftbilder des Wettbewerbsgebietes 
Anlage 13 Katasterplan 
Anlage 14 Auslobungstext 
Anlage 15 Verfassererklärung 
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Teil II Wettbewerbsverfahren

5. Wettbewerbsleistungen 1. Stufe 
Folgende Wettbewerbsleistungen werden von den Teilnehmern verlangt: 
• Städtebaulich-freiraumplanerischer Entwurf M 1:2.000 
• 3 Vertiefungsbereiche M 1:1.000 
Baufeld „Wohnen Exerzierplatz“ 
Baufeld „Handel + Wohnen“ 
Verkehr „Albersloher Weg“ 
• Piktogramme: Nutzungsstruktur 
Bebauungsstruktur 
Erschließungsstruktur 
Grünstrukturen 
• Parkraumkonzept 
• Berechnung der Anzahl der Wohneinheiten 
• Erläuternde Skizzen / Perspektiven 
• Erläuterungsbericht [max. 2 Seiten DIN A4] 
• 1 Satz Pläne [gerollt] sowie CD mit digitalen Daten aller Pläne / Abbildungen 
[JPEG- oder TIFF-Format] in der Auflösung 300 dpi [Wettbewerbspläne in DIN A3-Format, 
Abbildungen / Skizzen in Originalgröße] sowie dem Erläuterungsbericht als Word-Dokument. 
• 1 Satz Pläne [gefaltet] zur Vorprüfung 
• Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 
• Verfassererklärung in einem verschlossenen Umschlag 
Insgesamt dürfen maximal 2 Pläne in der Größe DIN A0 – Querformat [gerollt] abgegeben werden. 
Unverlangte Leistungen werden nicht gewertet. Alternativen sind nicht zugelassen. 
Teil II Wettbewerbsverfahren 
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Teil II Wettbewerbsverfahren 
6. Wettbewerbsleistungen 2. Stufe 
Folgende Wettbewerbsleistungen werden von den Teilnehmern verlangt: 
• Fortgeführter städtebaulich-freiraumplanerischer Entwurf M 1:1.000 
[über 2 DIN A0 Hochformat] mit Angaben der: 
- Geschossigkeit 
- Dachformen 
- Gebäudetypologien 
• 3 Detaillösungen M 1:500 
Die Vertiefungsbereiche werden im Rahmen der Preisgerichtssitzung 1. Stufe festgelegt und 
den Teilnehmern mit dem Protokoll mitgeteilt. 
• Querschnitt Albersloher Weg an beliebiger, aber signifikanter Stelle. 
• Stellplatznachweis 
• Berechnung der Anzahl der Wohneinheiten 
• Erläuternde Skizzen / Perspektiven 
• Erläuterungsbericht [max. 2 Seiten DIN A4] 
• 1 Satz Pläne [gerollt] sowie CD mit digitalen Daten aller Pläne / Abbildungen 
[JPEG- oder TIFF-Format] in der Auflösung 300 dpi [Wettbewerbspläne in DIN A3-Format, 
Abbildungen / Skizzen in Originalgröße] sowie dem Erläuterungsbericht als Word-Dokument.  
• 1 Satz Pläne [gefaltet] zur Vorprüfung 
• Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 
• Verfassererklärung 
Insgesamt dürfen maximal 3 Pläne in der Größe DIN A0 – Hochformat [gerollt] abgegeben werden. 
Unverlangte Leistungen werden nicht gewertet. Alternativen sind nicht zugelassen.

37 
Teil II Wettbewerbsverfahren 
7. Beurteilungskriterien 1.Stufe und 2. Stufe 
Die folgenden Beurteilungskriterien sollen der Jury als Leitlinie dienen: 
• Leitbild und entwurfsbestimmende Grundidee, 
• Erhaltung des städtebaulichen Ensembles, 
• Umgang mit den Grün- und Freiraumstrukturen, 
• Wohntypologien für unterschiedliche Nutzer, 
• Räumliche Gestalt- und Nutzungsqualität, 
• Nachhaltigkeit sowie 
• Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit 
8. Rückfragen und Einführungskolloquium 
Rückfragen können bis zum ... 2013 per Mail an info@wolterspartner.de gestellt werden. Die Rück -
fragen werden im gemeinsamen Kolloquium beantwortet und anschließend den Teilnehmern zur Ver -
fügung gestellt. 
Am Montag, den ... 2013 findet das Einführungskolloquium mit den Wettbewerbsteilnehmern, dem 
Preisgericht und der Ausloberin statt, um die Aufgabenstellung zu erläutern sowie die schriftlichen 
und mündlichen Rückfragen zu beantworten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einer gemein -
samen Ortsbesichtigung des Wettbewerbsgebietes. Die Teilnahme am Einführungskolloquium ist für 
alle Teilnehmer verpflichtend. Die Teilnehmer erhalten rechtzeitig eine gesonderte Einladung per E- 
Mail. 
9. Abgabe und Kennzeichnung 1. Stufe 
Die geforderten Unterlagen der 1. Stufe [siehe Punkt 5.] sind bis zum ... 2014 [18.00 Uhr] einzureichen 
bei: 
Wolters Partner, Architekten BDA · Stadtplaner DASL 
Daruper Straße 15, D - 48653 Coesfeld

39 
Teil I Wettbewerbsaufgabe 
Als Zeitpunkt der Abgabe gilt im Falle der Einlieferung per Post, Bahn oder anderen Transportunter -
nehmen der Tagesstempel, unabhängig von der Uhrzeit. Die Teilnehmer haben im Zweifelsfall den 
Nachweis der fristgerechten Einlieferung zu erbringen. 
Rechtzeitig eingelieferte Arbeiten, die später als 10 Tage nach Abgabetermin dem Wettbewerbsbe -
treuer zugestellt werden, sind zur Beurteilung zunächst nicht zugelassen. Das Preisgericht hat hie -
rüber endgültig zu entscheiden. Zur Wahrung der Anonymität in der 1. Stufe ist als Absender die 
Anschrift des Empfängers mit der Kennzeichnung „York-Kaserne in Münster-Gremmendorf" zu ver -
wenden. 
Auf jeder der eingereichten Wettbewerbsleistungen zur 1. Stufe ist in der rechten oberen Ecke eine 
sechsstellige Kennzahl von 1 cm Höhe und 6 cm Breite anzubringen. Die Kennzahl darf in keiner Art 
und Weise Rückschlüsse auf die Wettbewerbsteilnehmer ermöglichen. Die Verfassererklärung ist in 
einem mit der gleichen Kennzahl versehenen, verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag ein -
zureichen. Verstöße gegen die Anonymität führen zum Ausschluss der Arbeiten. 
10. Abgabe und Kennzeichnung 2. Stufe 
Die geforderten Unterlagen der 2. Stufe sind bis zum ... 2014 [18.00 Uhr] einzureichen bei: 
Wolters Partner, Architekten BDA · Stadtplaner DASL 
Daruper Straße 15, D - 48653 Coesfeld 
Als Zeitpunkt der Abgabe gilt im Falle der Einlieferung per Post, Bahn oder anderen Transportunter -
nehmen der Tagesstempel, unabhängig von der Uhrzeit. Die Teilnehmer haben im Zweifelsfall den 
Nachweis der fristgerechten Einlieferung zu erbringen. 
Rechtzeitig eingelieferte Arbeiten, die später als 10 Tage nach Abgabetermin dem Wettbewerbsbe -
treuer zugestellt werden, sind zur Beurteilung zunächst nicht zugelassen. Das Preisgericht hat hie -
rüber endgültig zu entscheiden. 
Nach Aufgabe der Anonymität nach der 1. Stufe ist auf jeder der eingereichten Wettbewerbsleistun -
gen in der 2. Stufe der Büroname anzubringen.

11. Preisgericht 
Das Preisgericht setzt sich aus folgenden Juroren zusammen: 
Preisrichterinnen und Preisrichter: 
• Harry Abels, Stadtplaner, NL-Enschede / Amsterdam 
• Prof. Christel Drey, Stadtplanerin, Kassel 
• Thomas Fastermann, Vorsitzender des Planungsausschusses der Stadt Münster 
• Dr. Michael Klenner, Bezirksbürgermeister Münster-Südost 
• Hiltrud Lintel, Landschaftsarchitektin, Düsseldorf 
• Klemens Nottenkemper, Wohn + Stadtbau GmbH, Münster 
• Prof. Günter Pfeifer, Architekt, Freiburg 
• Helmut Riemann, Architekt, Lübeck 
• Christian Schowe, Leitung Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
der Stadt Münster 
• Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor der Stadt Münster 
Stellvertretende Preisrichterinnen und Preisrichter: 
• Ina Bimberg, Landschaftsarchitektin, Iserlohn 
• Reinhard Drees, Stadtplaner, Bielefeld 
• Jürgen Reuter, Stellvertretender Vorsitzender des Planungsausschusses der Stadt Münster 
• Dieter Riepe, Wohn + Stadtbau GmbH, Münster 
• Rolf-Dieter Schönlau, Stellvertretender Bezirksbürgermeister Münster-Südost 
• Siegfried Thielen, Dezernent für Planungs- und Baukoordination der Stadt Münster 
• Ulrich Winter, Stadt Münster 
40 
Teil II Wettbewerbsverfahren

Berater [ohne Stimmrecht]: 
• Stephan Böhme, Verkehrsplanung, Stadt Münster 
• Jörg Faltin, Architekt, Düsseldorf 
• Bernd Grotefeld, BImA 
• Frank Jaskowiak, Tiefbauamt, Stadt Münster 
• Dr. Barbara Seifen, LWL Münster 
• N.N., Klimabeirat, Stadt Münster 
12. Preisgeld 
Insgesamt steht eine Wettbewerbssumme in Höhe von 110.000 EUR [inklusive Mehrwertsteuer] zur 
Verfügung, die sich wie folgt aufteilt: 
Bearbeitungshonorar 1. Stufe 
Die Wettbewerbsleistung der 12 eingeladenen Teilnehmer wird mit einem Bearbeitungshonorar in 
Höhe von jeweils 5.000 Euro honoriert. 
Preisgeld 2. Stufe 
1. Preis: 20.000 Euro 
2. Preis: 15.000 Euro 
3. Preis: 10.000 Euro 
4. Preis: 5.000 Euro 
Das Preisgericht kann einstimmig unter Beibehaltung der Gesamtsumme eine andere Verteilung der 
Preisgelder beschließen. 
41 
Teil II Wettbewerbsverfahren

13. Bürgerversammlung zwischen der 1. und 2. Stufe 
Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung 1. Stufe folgt eine einwöchige Ausstellung der vier ausge -
wählten Wettbewerbsarbeiten. Darauf folgend werden die vier ausgewählten Wettbewerbsarbeiten 
durch die Teilnehmer im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt. Anmerkungen und Anregun -
gen der Bürger werden den Teilnehmern im Anschluss an die Versammlung in Form eines Protokolls 
für die Bearbeitung der 2. Stufe zur Verfügung gestellt. 
14. Bekanntgabe der Ergebnisse und Ausstellung 
Die Ergebnisse der 1. Stufe und der 2. Stufe sowie die Namen der Wettbewerbsverfasser, die mit 
Preisen in der 2. Stufe ausgezeichnet wurden, werden nach den Entscheidungen per E-Mail benach -
richtigt. Sobald die vollständigen Ergebnisprotokolle der 1. Stufe und der 2. Stufe vorliegen, werden 
diese im Internet zum Herunterladen unter www.wolterspartner.de veröffentlicht. Die Wettbewerbs -
arbeiten der 1. Stufe und der 2. Stufe werden im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren öffentlich 
ausgestellt. 
15. Einsprüche 
Gegen Regelverstöße bei der Durchführung des Verfahrens können Wettbewerbsbeteiligte innerhalb 
von 10 Tagen nach Zugang des Protokolls der Preisgerichtssitzung bei der Ausloberin Beschwerde 
einlegen. Diese trifft ihre Entscheidung im Einvernehmen mit dem Wettbewerbsausschuss der Ar -
chitektenkammer NRW. 
16. Weitere Bearbeitung 
Die Stadt Münster beabsichtigt nach Abschluss dieses Verfahrens, einen der Preisträger in die weitere 
Bearbeitung begleitend einzubinden (z.B. städtebauliche Beratung, Bauleitplanung, Vorbereitung 
weiterer Verfahren zur Umsetzung). 
42 
Teil II Wettbewerbsverfahren

43 
Teil II Wettbewerbsverfahren 
17. Eigentum und Urheberrecht 
Die abgegebenen Arbeiten werden Eigentum der Ausloberin. Die Urheberrechte und das Recht der 
Veröffentlichung liegen bei den Verfasserinnen und Verfassern. 
Der Ausloberin steht das Recht der Erstveröffentlichung zu. Sie ist berechtigt, die abgegebenen Wett -
bewerbsbeiträge nach Abschluss des Verfahrens unter Angabe der jeweiligen Verfasserin bzw. des 
Verfassers ohne weitere Vergütung zu veröffentlichen. 
18. Termine 
Versand der Auslobung Ende Nov. 2013 
Schriftliche Rückfragen bis Ende Nov. 2013 
Einführungskolloquium Anfang Dez. 2013 
1. Stufe Abgabe der Arbeiten Ende Jan. 2014 
1. Stufe Preisgericht Mitte Feb. 2014 
Ausstellung Bürgerbüro Ende Feb. 2014 
Bürgerversammlung Ende Feb. 2014 
2. Stufe Abgabe der Arbeiten Mitte April 2014 
2. Stufe Preisgericht Ende April 2014 
Ausstellung Mai - Juni 2014

Ausloberin 
Stadt Münster 
Der Oberbürgermeister 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, 
Verkehrsplanung 
Stadthaus 3 
Albersloher Weg 33 
D-48155 Münster 
Bearbeitung im Auftrag 
der Stadt Münster 
Wolters Partner 
Architekten BDA · Stadtplaner DASL 
Friedrich Wolters 
Leonore Wolters-Krebs 
Michael Ahn 
Bearbeiter 
Carsten Lang 
Lena Schüttken 
Daruper Straße 15 
D-48653 Coesfeld 
Tel +49 [0] 2541 94080 
Fax +49 [0] 2541 6088 
www.wolterspartner.de 
Bildnachweis 
Stadt Münster: S. 2, 3, 8 
Wolters Partner: alle weiteren Fotos 
Coesfeld, Oktober 2013 
Impressum

Termine 
Einführungskolloquium Anfang Dez. 2013 
1. Stufe Abgabe der Arbeiten Ende Jan. 2014 
2. Stufe Abgabe der Arbeiten Mitte April 2014

Beratungsverlauf (5)

15.10.2013 Bezirksvertretung Münster-Südost
TOP 3.3 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
17.10.2013 Sportausschuss
TOP 3.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
07.11.2013 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 6.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
13.11.2013 Hauptausschuss
TOP 9.1 Vorberatung
Zur Sitzung
13.11.2013 Rat
TOP 15.1 Entscheidung
Zur Sitzung

Orte (16)

  • Albersloher Weg 1
  • Höltenweg
  • Letterhausweg
  • Wiegandweg
  • Angelsachsenweg
  • Heeremansweg
  • Gremmendorfer Weg
  • Krögerweg
  • Kesslerweg
  • Paul-Engelhard-Weg
  • Mauritzstraße 7
  • Schmitz-Kühlken
  • Loddenheide
  • Ringstraße
  • Promenade
  • Waldweg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0652/2013
Typ
Vorlagen
Datum
13.09.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37