2014/0206
Jahresberichte 2013 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals
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GmbH 4004 KlinikumDarmstädt au ‚VERTRAUEN sms oe uam 8 1 ONERTRAUEN == Stellungnahme der Hausdame zum Jahresbericht 2013 der Patientenfürsprecherinnen Reinigung Aufgrund der Beschwerden über mangelnde Sauberkeit der Toilettenanlagen wurden in Teilbereichen die Reinigungsintervalle und Kontrollgänge durch das IGM erhöht. Zusätzlich wurde ein Jour Fixe mit der Leitung des IGM, der Pflegedirektion, den Stationsleitungen und der Hausdame eingerichtet. Die Hausdame kontrolliert bei ihren Rundgängen unter anderem die Reinigungsleistung vor Ort und veranlasst, wenn nötig, Nachbesserungen. Nachttische von Patienten dürfen vom Reinigungspersonal nur abgewischt werden, wenn sie von privaten Gegenständen frei geräumt worden sind. Selbstverständlich können zusätzliche Reinigungsleistungen, die über die Leistungsverzeichnisse hinaus aus aktuellem Anlass nötig sind, immer angefordert werden und es erfolgt kurzfristige Abhilfe. Ausstattung Die Größe der Patientenschränke in den Altgebäuden ist baulich vorgegeben und lässt sich nicht verändern. Mittlerweile sind die Patientenschränke standardmäßig mit einheitlichen Kleiderbügeln ausgestattet. So weit es möglich war, wurden Bäder mit zusätzlichen Haken aufgerüstet. Des Weiteren wurden in vielen Patientenzimmern zusätzliche Kleiderhaken für Bademäntel und Besuchergarderobe montiert. Aktuell wird ein farbiges, mit Nummern versehenes Punktesystem an Schränken in den Patientenzimmern und an Haken in den Patientenbädern angebracht, um den Patienten eine leichtere Zuordnung zu ermöglichen. Um den Wunsch nach Intimsphäre besser gerecht zu werden, werden momentan neue Sichtschutzvorhänge für alle Waschtische, die sich in den Patientenzimmern befinden, angeschafft. Diese sind optisch ansprechender und qualitativ höherwertiger als die bisherigen Sichtschutzvorhänge. Aufgrund der Zimmergrößen ist es nicht möglich, zwischen den Patientenbetten Paravents oder Vorhänge anzubringen, um an dieser Stelle für mehr Intimsphäre zu sorgen. Erstellt v. Fr. Rodehau 16.04.2014
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Jahresbericht 2013 der Patientenfürsprecherinnen Klinikum Darmstadt GmbH - Grafenstraße Entsprechend der Richtlinien des Hessischen Krankenhausgesetzes waren 2013 drei Patientenfürsprecherinnen im Klinikum tätig. Dabei war eine Stelle im Bereich Grafenstraße von Januar bis März unbesetzt, weil hier eine neue Patientenfürsprecherin gesucht wurde. Neu berufen zum 1. April 2013 wurde Petra Diefenbach Klinikum Grafenstraße Weiterhin tätig sind Annekatrin Eilers Klinikum Grafenstraße Ise Marie Willimczik Klinikum Eberstadt Wir waren wieder während unserer Sprechzeiten in unserem Büro persönlich oder telefonisch ansprechbar In Darmstadt montags 15.00 — 17.00 In Eberstadt mittwochs 9.00 — 11.00 Zu anderen Zeiten konnten wir telefonisch unter unseren Privatnummern erreicht werden, die von den Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes weitergegeben wurden, wenn eine zeitnahe Bearbeitung notwendig war. In diesen Fällen verabredeten wir zusätzliche Termine mit den Beschwerdeführern. Wir bearbeiteten in dem Berichtszeitraum wieder die verschiedensten Aufgabenbereiche. Hauptsächlich wurde sich an uns gewandt wegen Kommunikationsproblemen zwischen Patienten oder Angehörigen und Ärzten oder Pflegepersonal, Klagen über unzureichende Reinigung und langen Wartezeiten. Wenn wir zuständige Dienststellen einschalteten, erfuhren wir in den meisten Fällen große Unterstützung und Verständnis für die Probleme seitens des eingebundenen Personals. Einige Patienten, die uns kontaktierten, wünschten ausdrücklich eine anonyme Bearbeitung ihrer Fragen. Sie sagten, sie fürchteten, sonst Repressalien ausgesetzt zu sein. Hier war immer ein besonders einfühlsames Vorgehen zu beachten, damit die Beschwerdeführer zufrieden gestellt werden konnten, ohne dass klar wurde, von wem die Beschwerde ausging. Erwähnt werden muss aber auch in diesem Bericht, dass sich manchmal Patienten an uns wandten, um sich lobend über ihren Aufenthalt hier, die medizinische Versorgung oder die Pflegequalität zu äußern. Dies gaben wir dann an die entsprechenden Personen oder Stationen weiter. Kommunikation Zu uns kamen in diesem Jahr wieder Patienten, die sich von Ärzten oder vom Pflegepersonal zu wenig wahrgenommen oder aufgeklärt fühlten. Dies betraf sowohl Informationen über ihren Krankheitsverlauf, als auch über therapeutische oder zeitliche Abläufe ihrer Behandlung. Patienten oder auch Angehörige berichteten, es sei oft sehr schwierig, einen Gesprächstermin mit einem behandelnden Arzt zu bekommen,. Es sei auch manchmal so, dass Fragen nicht beantwortet würden, da der Befragte sich als nicht zuständig erklärte. Pfiege Im pflegerischen Bereich erhielten wir in diesem Jahr lobende Worte, aber auch viel Kritik. Besonders oft wurde bemängelt, dass Patienten, die auf Hilfe beim Essen, Trinken oder der Körperpflege angewiesen waren, diese häufig gar nicht oder erst nach langem Warten und mehrmaliger Aufforderung bekamen. Mehrere Angehörige dieser Patienten sagten aus, dass sie nach Möglichkeit zu den Essenszeiten ins Klinikum kamen, um hier zu helfen. Immer wieder hörten wir, dass es sehr lange dauerte, bis jemand sich nach dem Klingeln um Patienten kümmerte. Es gab Beschwerden, dass die Betten zu selten frisch bezogen oder aufgeschüttelt wurden. Bei der Aufnahme auf Station beklagten Patienten, dass sich bei ihrer Ankunft niemand um sie kümmerte und sie sehr lange warten mussten, teilweise sogar ohne etwas zu essen oder zu trinken zu bekommen. In einem Fall war die Tochter einer Patientin sehr entrüstet, weil ihre Mutter ohne ihre Zustimmung fixiert worden war. Hier konnten wir in einem Gespräch sehr schnell die Sachlage klären. Nahezu alle Patienten oder Angehörige, die uns kontaktierten, erklärten, dass sie das Gefühl hätten, dass deutlich zu wenig Pflegepersonal vorhanden sei. Dieses sei überlastet und dadurch käme es immer wieder zu Missverständnissen und oft auch Unfreundlichkeit seitens des Personals. Wenn Patienten nicht anonym .bleiben wollten, konnten wir Unstimmigkeiten und Unzufriedenheiten auf den verschiedenen Stationen mit dem Pflegepersonal besprechen und meist zur Patientenzufriedenheit beitragen. Wartezeiten In diesem Bereich bezogen sich die Beschwerden auf lange Wartezeiten vor medizinischen Untersuchungen, die nicht mit den Stationen ausreichend koordiniert worden seien. Einige Patienten berichteten, dass sie trotz eines festen Termins stundenlang auf ein Bett warten mussten, wenn sie auf ihrer Station eintrafen. Immer noch dauert es oft sehr lange, bis Patienten am Entlassungstag ihren Arztbrief erhalten. Besonders hart traf es Patienten, deren Operation verschoben wurde. Hier war es schwer, Verständnis für klinikinterne Abläufe zu erreichen. Reinigung Immer wieder waren Patienten mit der Sauberkeit der Toiletten unzufrieden. Vor allem in den älteren Gebäuden, wo sich mehrere Patienten eine Toilette teilen müssen, waren Beschwerden häufig. Obwohl der Reinigungsdienst sich bemüht, ist es wohl sehr schwierig, zu zufriedenstellenden Ergebnissen zu kommen. Beobachtet wurde von Patientinnen, dass Tische, Nachttische und Fensterbänke zu wenig gesäubert wurden. Einige Patienten störte es, dass benutztes Geschirr oft sehr lange herumsteht Essen Bei der Verpflegung wurde sowohl die Qualität der Mahlzeiten, als auch die Darreichungsform gerügt. Ein weiterer Beschwerdepunkt war, dass die Verpflegung zu wenig auf medizinische Untersuchungen oder Krankheiten eingehe. Mehrere Patienten beklagten, dass sie unverträgliches Essen nach Magen- oder Darmoperationen bekommen hatten. Ausstattung Es wurde bemängelt, dass in den Patientenzimmern die Schränke oft sehr wenig Platz böten. In den Badezimmern fehlten ausreichend Haken für Handtücher und Platz für Kosmetiktaschen. Dies konnten wir der Hausdame übermitteln. Sehr wenig befriedigend ist nach wie vor die Toilettensituation in den Altbaustationen, wenn die Toilette von Männern und Frauen gemeinsam benutzt werden muss.. Hier versuchten wir, Verständnis für die baulichen Gegebenheiten zu wecken. Meldungen über klemmende Schranktüren, lose Toilettensitze oder fehlende Handtücher gaben wir weiter und prüften die Erledigung nach. Immer wieder wünschten sich Patienten, dass die Intimsphäre besser geschützt würde. Es wurde wiederholt der Wunsch nach Paravents oder Vorhängen zwischen den Betten oder vor dem Waschbecken geäußert. (ir Ss Darmstadt, im März 2014 N v ul N \ om HM
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Patientenfürsprecherinnen Darmstadt, 12.05.2014 des ALICE-HOSPITALS in Darmstadt Helga Engler und Isolde Sutor Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt -Dezernat IV- Herrn Stadtkämmerer Andre Schellenberg Postfach 11 10 61 64225 Darmstadt Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital in Darmstadt Jahresbericht 2013 Sehr geehrter Herr Stadtkämmerer Schellenberg, hiermit erhalten Sie unseren Jahresbericht 2013 für den Patientenfürsprecherdienst im Alice- Hospital. Wieder können wir von großer Zufriedenheit der Patienten während ihres Aufenthaltes im Alice-Hospital berichten. Die Bewertung wurde wieder durch den kleinen Fragebogen erzielt, den sie bei der Aufnahme erhielten. Hierbei hat sich wieder das Ankreuzen von „Smilles“ für die einzelnen Kriterien bewährt. Die Bewertung erfolgte wie in den vergangenen Jahren. Die dargestellten Bilder wurden in Punkte umgerechnet. Je höher der Wert, desto schlechter die Bewertung. Null steht für sehr gut, eins für befriedigend und zwei für mangelhaft. Insgesamt lag die Bewertung durch die Patienten auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Was sich im letzten Jahr schon angedeutet hat, konnte erfreulicherweise der Rücklauf an Fragebögen deutlich erhöht werden. So gaben 485 Patienten einen Fragebogen ab. Was nahezu einer Verdoppelung zum Vorjahr entspricht. Diese einfache Form der Patientenbefragung wurde auch in 2013 ergänzt um Patientenbefragungen der Krankenversicherungen AOK, Barmer GEK und TK. In allen Befragungen nimmt das Alice-Hospital wieder einen der vorderen Plätze ein. Auch die erneute Zertifizierung des Patientenservice am Alice-Hospital wurde durch das gute Ergebnis der Patientenbefragungen erreicht. Als einziges Krankenhaus erhielt das Alice- Hospital wie im vergangenen Jahr wieder das Zertifikat für besonders guten Service. Nach wie vor wird das Alice-Hospital bei unseren Besuchen auf den einzelnen Stationen immer sehr gelobt. Ärztlich und pflegerisch fühlt man sich gut versorgt. Viele Patienten waren schon öfter im Alice-Hospital und würden es für einen notwendigen Krankenhausaufenthalt auch jederzeit weiter empfehlen. Mit freundlichen Grüßen My b- (& I. hf Helga Engler Isolde Sutor
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Ise-Marie Willimezik Patientenfürsprecherin Darmstadt-Eberstadt Gebäude 56, Zi. 105 Sprechzeit: Mittwoch 9-11 Uhr Jahresbericht 2013/14 Mit meiner Tätigkeit als Patientenfürsprecherin möchte ich mich für einen guten Ruf innerhalb des Klinikums und in Darmstadt und Umgebung einsetzen. Im letzten Jahr habe ich weniger Lob oder Tadel gehört. Wenn Lob gespendet wurde, betraf es in jedem Fall die Ärzte und ihre professionelle „Kunst“. Besonders hervorgehoben wurde Professor Emmerich in der Augenklinik. Weniger positiv sind einige Beschwerden vorgetragen worden, die die langen Wartezeiten bei der Patientenaufnahme allgemein und die in der Augenklinik betreffen. Die Sauberkeit und die Art-des Putzens, sowie wenig gewechselte Bettwäsche und räumliche Enge (in der Hautklinik) waren Gründe für einige Patienten/Innen, sich an mich zu wenden. Die schriftlichen Beschwerden sind sehr wenige gewesen, Nach Aussagen von Patientinnen, die mich in meinem Büro aufsuchten, wird viel „mit vorgehaltener Hand“ (besonders in der Augenklinik) negativ über die Wartezeiten, die Behandlung durch das Personal am Empfang, ab und zu auch einmal ein Ärger mit einer Schwester gesprochen. Über die Probleme in der Augenklinik habe ich einen Brief an Prof. Emmerich geschrieben und ihm die Beschwerden dargelegt. Ich habe einen sehr freundlichen Brief zurück erhalten, in dem Prof. Emmerich seine Situation darlegt und hofft, dass er die eine oder andere Situation verbessern kann. Um auf mich als Patientenfürsprecherin aufmerksam zu machen, gehe ich ab und zu über die Wartebereiche der Stationen und lege die DinA4-Blätter mit den Patientenfürsprecherinnen- Konterfeis aus. Die Tatsache, dass ich wenige Nachrichten von Patienten erhalte, hat verschiedene Gründe. Zum einen ist mein Büro sehr abgelegen im Haus 56, in dem das Casino ist. Das Zimmer liegt im 1. Stock; die Patienten müssen 1 % Treppen hinauf steigen. Ich bin zwar telefonisch zu erreichen, was aber ganz selten genutzt wird. Die meisten Patienten fürchten schlechter behandelt zu werden wenn sie sich schriftlich oder mündlich - auch wenn anonym - äußern. An den Klinikausgängen hängen „meine“ kleinen grauen Briefkästen mit einem Schild „Patientenfürsprecherin ...... “. Daneben wurden rote Briefkästen mit der Aufschrift „Ihre Meinung ist uns wichtig“ aufgehängt. Diese Kästen fallen mehr ins Auge und werden öfter genutzt. Ich habe keinen Zugang zu diesen Kästen und kann mir daher kein Bild von dem allgemeinen Stand der Zufriedenheit oder Unzufriedenheit der Patienten machen. Die Situation für mich als Patientenfürsprecherin halte ich für verbesserungswürdig. Dass ich etwas auf dem Außenposten sitze zeigt, dass ich im letzten Jahr weder ein „Akut“, ein „News Letter“ etc. bekommen habe; die Hauspost hat in keinem Fall funktioniert. Dass die Geschäftsführung gewechselt hat oder die eine oder andere Assistentin neu ist, dass es eine „Dame als Ansprechpartnerin“ in der Grafenstraße gibt, entnehme ich entweder der Zeitung oder wenn ich mit einem Wunsch in die Grafenstraße telefoniere. Sowohl der Kontakt der Geschäftsleitung zu mir als auch zu den Stationsleitrinnen und Schwestern und auch zu Frau Rodehau sollte so sein, dass ein Informationsfluß bestehen kann. Ich hoffe, dass bei einem Gespräch meine Situation ein wenig verbessert werden kann. Al: / UrLLU l B47 Ilse-Marie Willimczik / ö f Patientenfürsprecherin Klinikum Darmstadt-Eberstadt im März 2014
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
04.07.2014
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2014/0206
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Jahresberichte 2013 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals
Vorlage vom: 15.05.2014
Beschlussvorschlag :
Die Jahresberichte 2013 der Patientenfürsprecherinnen der Klinikum Darmstadt GmbH sowie des
Alice-Hospitals werden zur Kenntnis genommen.
Anlagen: Jahresbericht 2013 Patientenfürsprecherinnen Klinikum Darmstadt
Stellungnahme Pflegedirektion zum Jahresbericht
Stellungnahme Hausdame zum Jahresbericht
Jahresbericht 2013 Patientenfürsprecherinnen Klinikum DA-Eberstadt
Jahresbericht 2013 Patientenfürsprecherinnen Alicehospital
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Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 04.07.2014
Nach § 7 Absatz 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes sind die zu erstellenden
Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung
vorzulegen.
Die Jahresberichte 2013 werden beigefügt als Anlage 1 und 3 zur Kenntnis gegeben.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt liegt der
Geschäftsführung und dem Direktorium vor. Die Kommentierung des Klinikums zum
Jahresbericht ist als Anlage 2 beigefügt. Der Aufsichtsrat der Klinikum Darmstadt GmbH hat
in seiner Sitzung am 03.07.2014 von dem Bericht Kenntnis genommen.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Alice-Hospitals liegt dessen
Geschäftsführung ebenfalls vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen
und verzichtet daher auf eine Stellungnahme.
Darmstadt, 04.07.2014
Dezernat IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Anlagen
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’ & RN GmbH KlinikumbBarmstädt encc . 400% _ .. Akademische: NORERFERSFERESEEIRENEREERNGE ze: VERTRAUEN mmmmssummmuene on Lehrkrankenhaus > Pflegedirektion Klinikum Darmstadt GmbH : 64276 Darmstadt Pflegedirektion Frau . R R Ansprechpartner/in Klaus Tischler Carolin Knippschild BR Telefon 061 51/1 07-5701 Assistentin der Geschäftsführung Telefax 0 61 51/1 07-5724 Klinikum Darmstadt GmbH E-Mail Aktenzeichen y: 09_05 Unser Zeichen Darmstadt, den 22. April 2014 Rückmeldung zum Jahresbericht der Patientenfürsprecher/innen Sehr geehrte Frau Knippschild, vielen Dank für die Überlassung des Jahresberichtes 2013. Zu den im Bericht angesprochen Punkten darf ich kurz eine Rückmeldung über eingeleitete Maßnahmen geben: Zum Thema Kommunikation: Im Jahr 2013 wurde am Klinikum Darmstadt in mittlerweile fast 60% der stationären Einrichtungen das Bezugspflegesystem eingeführt. Damit erhalten Patienten und Angehörige für den Aufenthalt eine eindeutig zugeordnete Pflegeperson die sich direkt um die Belange kümmert. Mit dieser neuen Form der Pflegeorganisation konnten in den veränderten Bereichen die über das zentrale Beschwerde- management erfassten Patientenbeschwerden deutlich reduziert werden. Darüber hinaus wurden im Bereich der stark frequentierten ZNA die pflegerische Leitung geändert. Mit der Veränderung wurde der Dienstleistungscharakter der ZNA mehr in den Fokus gerückt. Zum Thema Pflegerische Versorgung: Die Patientenbeschwerden über zu lange Wartezeiten beim Patientenruf und die als nicht ausreichende Unterstützung bei der Körperpflege oder beim Essen/Trinken, hatten wir gemeinsam im Jahr 2013 erörtert. Neben der personellen Verstärkung in diesem Bereich hatten wir die Organisation im Pflegedienst und die Führungspositionen im Pflegedienst neu besetzt in den „Problemebereichen“ Neurologie, Onkologie und Urologie/Chirurgie. Mittlerweile zeigen diese Veränderungen erste positive Auswirkungen auf die empfundene Versorgungssituation. Die beobachte Belastung des Pflegepersonals ist sicherlich gegeben. Seit dem Jahr 2013 richtet sich die im Klinikum eingesetzte Anzahl der Mitarbeiter im Pflegedienst streng nach den dafür zur Verfügung gestellten Einnahmen (Erlösanteile aus den Fallpauschalen). Eine zusätzliche Belastung liegt nach meiner Einschätzung an den derzeit noch gegebenen ineffizienten organisatorischen Abläufen. An diesen Abläufen wird im Rahmen der Umsetzung des Sanierungsplanes bis 2018 gearbeitet. Im Pflegebereich werden wir versuchen die Phasen maximaler Arbeitsbelastung mit Teilzeitkräften und dem Einsatz in verkürzten Schichten abzumildern. Weiterhin werden aktuell mehrere Personalausfallkonzepte erprobt um auf kurzfristig nicht planbare Ausfälle reagieren zu können. Geschäftsführer: Prof. Dr. med. Steffen Gramminger, Clemens Maurer Sparkasse Darmstadt Landesbank Hessen-Thüringen Aufsichtsratsvoreiizenger: Andre Schelienberg Kin: 579300 Kin: 5093945003 Rechtsform: GmbH . . Sitz der Gesellschaft: Darmstadt rer BLZ: BOB 500 19 ‚Amtsgericht Darmstadt HRB Nr. 88278 IBAN: DEI8 5085 0150 0000 5793 00 IBAN: DE38 5005 0000 5093 9450 03 havanum men: 007 550 2284 SWIFT-BIC: HELADEFIDAS SWIFT-BIC; HELADEFF uskläte DE 260841914 Zum Thema Wartezeiten: Über das Projekt-Management-Office wurde das Problem bereits aufgegriffen und in den chirurgischen Bereichen geändert. Patienten werden jetzt nicht mehr alle um 07:00-08:00 Uhr für die stationäre Aufnahme einbestellt, sondern gestaffelt. Weiterhin wird im Moment ein einheitlicher Patiententerminkalender implementiert, bei dem alle am Patienten geplanten Untersuchungen in einer zentralen Übersicht zusammengefasst sind. Das verhindert künftig zum einen die Doppelbelegungen am Untersuchungsbereich und kann zum anderen für den Patienten quasi als „Fahrplan“ für den Aufenthalt dienen. Der weitere Beschwerdepunkt „Entlassungszeit und Arztbrief“ ist ebenfalls erkannt. An den Möglichkeiten einer frühzeitigen Entlassung mit Arztbrieferstellung am Vortag wird derzeit gearbeitet. Bereich Reinigung und Ausstattung: Gemeinsam mit unserer Hausdame kontrollieren wir seit Januar 2014 - 1x Woche die Reinigungsdienstleistung und bewerten diese. 1x Monat finden Abstimmungsgespräche zwischen der Reinigung und den Stationsleitungen statt. Damit konnte das Ergebnis bereits verbessert werden. Die Zimmerausstattung mit Wandhaken wurde ergänzt. Aktuell wird jeder Bettplatz, der dazugehörige Waschplatz und der zugehörige Patientenschrank mit einem Farbpunkt + Nummer ausgestattet. Damit kann der Reinigungsdienstleister auch bei herausgeschobenem Bett die dazugehörigen Flächen und den Schrank gezielt reinigen. Das war bis dato nur mit aufwändigen Rückfragen möglich. Mit dem Umzug der neurologischen Station 7.F in den Neubau auf die Station 6.F dürften sich darüber hinaus die Beschwerden über die fehlenden Ausstattung deutlich reduzieren. Bereich Essensversorgung: Nach meiner Einschätzung haben wir sowohl in der Art der Speiseversorgung, wie auch mit der direkten Erfassung der Essenswünsche vor Ort, eine gute Versorgungsqualität. Besonders nach großen chirurgischen Eingriffen im der Bauchhöhle (in Verbindung mit Antibiotika) dauert es leider oft mehrere Monate bis sich die Verdauung der betroffenen Patienten wieder auf das bekannte Niveau einspielt. Hier wird vom Patienten leider häufig das „Essen“ als Ursache definiert - eine Abhilfe ist hier nur schwer umsetzbar. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Klaus Tischler Pflegedirektor
Beratungsverlauf (4)
Orte (1)
- Grafenstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2014/0206
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 15.05.2014
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00