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2014/0206

Jahresberichte 2013 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals

Magistratsvorlage 15.05.2014

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2036 Zeichen

GmbH

4004 KlinikumDarmstädt
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Stellungnahme der Hausdame zum Jahresbericht 2013 der
Patientenfürsprecherinnen

Reinigung

Aufgrund der Beschwerden über mangelnde Sauberkeit der Toilettenanlagen wurden in
Teilbereichen die Reinigungsintervalle und Kontrollgänge durch das IGM erhöht.

Zusätzlich wurde ein Jour Fixe mit der Leitung des IGM, der Pflegedirektion, den
Stationsleitungen und der Hausdame eingerichtet.

Die Hausdame kontrolliert bei ihren Rundgängen unter anderem die Reinigungsleistung
vor Ort und veranlasst, wenn nötig, Nachbesserungen.

Nachttische von Patienten dürfen vom Reinigungspersonal nur abgewischt werden,
wenn sie von privaten Gegenständen frei geräumt worden sind.

Selbstverständlich können zusätzliche Reinigungsleistungen, die über die
Leistungsverzeichnisse hinaus aus aktuellem Anlass nötig sind, immer angefordert
werden und es erfolgt kurzfristige Abhilfe.

Ausstattung

Die Größe der Patientenschränke in den Altgebäuden ist baulich vorgegeben und lässt
sich nicht verändern. Mittlerweile sind die Patientenschränke standardmäßig mit
einheitlichen Kleiderbügeln ausgestattet. So weit es möglich war, wurden Bäder mit
zusätzlichen Haken aufgerüstet. Des Weiteren wurden in vielen Patientenzimmern
zusätzliche Kleiderhaken für Bademäntel und Besuchergarderobe montiert.

Aktuell wird ein farbiges, mit Nummern versehenes Punktesystem an Schränken in den
Patientenzimmern und an Haken in den Patientenbädern angebracht, um den
Patienten eine leichtere Zuordnung zu ermöglichen.

Um den Wunsch nach Intimsphäre besser gerecht zu werden, werden momentan neue
Sichtschutzvorhänge für alle Waschtische, die sich in den Patientenzimmern befinden,
angeschafft. Diese sind optisch ansprechender und qualitativ höherwertiger als die
bisherigen Sichtschutzvorhänge.

Aufgrund der Zimmergrößen ist es nicht möglich, zwischen den Patientenbetten

Paravents oder Vorhänge anzubringen, um an dieser Stelle für mehr Intimsphäre zu
sorgen.

Erstellt v. Fr. Rodehau 16.04.2014

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6419 Zeichen

Jahresbericht 2013 der Patientenfürsprecherinnen

Klinikum Darmstadt GmbH - Grafenstraße

Entsprechend der Richtlinien des Hessischen Krankenhausgesetzes waren 2013 drei
Patientenfürsprecherinnen im Klinikum tätig. Dabei war eine Stelle im Bereich Grafenstraße
von Januar bis März unbesetzt, weil hier eine neue Patientenfürsprecherin gesucht wurde.

Neu berufen zum 1. April 2013 wurde

Petra Diefenbach Klinikum Grafenstraße
Weiterhin tätig sind

Annekatrin Eilers Klinikum Grafenstraße

Ise Marie Willimczik Klinikum Eberstadt

Wir waren wieder während unserer Sprechzeiten in unserem Büro persönlich oder telefonisch
ansprechbar

In Darmstadt montags 15.00 — 17.00
In Eberstadt mittwochs 9.00 — 11.00

Zu anderen Zeiten konnten wir telefonisch unter unseren Privatnummern erreicht werden, die

von den Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes weitergegeben wurden, wenn eine zeitnahe
Bearbeitung notwendig war. In diesen Fällen verabredeten wir zusätzliche Termine mit den
Beschwerdeführern.

Wir bearbeiteten in dem Berichtszeitraum wieder die verschiedensten Aufgabenbereiche.
Hauptsächlich wurde sich an uns gewandt wegen Kommunikationsproblemen zwischen
Patienten oder Angehörigen und Ärzten oder Pflegepersonal, Klagen über unzureichende
Reinigung und langen Wartezeiten.

Wenn wir zuständige Dienststellen einschalteten, erfuhren wir in den meisten Fällen große
Unterstützung und Verständnis für die Probleme seitens des eingebundenen Personals.

Einige Patienten, die uns kontaktierten, wünschten ausdrücklich eine anonyme Bearbeitung
ihrer Fragen. Sie sagten, sie fürchteten, sonst Repressalien ausgesetzt zu sein. Hier war
immer ein besonders einfühlsames Vorgehen zu beachten, damit die Beschwerdeführer
zufrieden gestellt werden konnten, ohne dass klar wurde, von wem die Beschwerde ausging.

Erwähnt werden muss aber auch in diesem Bericht, dass sich manchmal Patienten an uns
wandten, um sich lobend über ihren Aufenthalt hier, die medizinische Versorgung oder die
Pflegequalität zu äußern. Dies gaben wir dann an die entsprechenden Personen oder Stationen
weiter.

Kommunikation

Zu uns kamen in diesem Jahr wieder Patienten, die sich von Ärzten oder vom Pflegepersonal
zu wenig wahrgenommen oder aufgeklärt fühlten. Dies betraf sowohl Informationen über
ihren Krankheitsverlauf, als auch über therapeutische oder zeitliche Abläufe ihrer
Behandlung.

Patienten oder auch Angehörige berichteten, es sei oft sehr schwierig, einen Gesprächstermin
mit einem behandelnden Arzt zu bekommen,. Es sei auch manchmal so, dass Fragen nicht
beantwortet würden, da der Befragte sich als nicht zuständig erklärte.

Pfiege

Im pflegerischen Bereich erhielten wir in diesem Jahr lobende Worte, aber auch viel Kritik.
Besonders oft wurde bemängelt, dass Patienten, die auf Hilfe beim Essen, Trinken oder der
Körperpflege angewiesen waren, diese häufig gar nicht oder erst nach langem Warten und
mehrmaliger Aufforderung bekamen.

Mehrere Angehörige dieser Patienten sagten aus, dass sie nach Möglichkeit zu den
Essenszeiten ins Klinikum kamen, um hier zu helfen.

Immer wieder hörten wir, dass es sehr lange dauerte, bis jemand sich nach dem Klingeln um
Patienten kümmerte.

Es gab Beschwerden, dass die Betten zu selten frisch bezogen oder aufgeschüttelt wurden.

Bei der Aufnahme auf Station beklagten Patienten, dass sich bei ihrer Ankunft niemand um
sie kümmerte und sie sehr lange warten mussten, teilweise sogar ohne etwas zu essen oder zu
trinken zu bekommen.

In einem Fall war die Tochter einer Patientin sehr entrüstet, weil ihre Mutter ohne ihre
Zustimmung fixiert worden war. Hier konnten wir in einem Gespräch sehr schnell die
Sachlage klären.

Nahezu alle Patienten oder Angehörige, die uns kontaktierten, erklärten, dass sie das Gefühl
hätten, dass deutlich zu wenig Pflegepersonal vorhanden sei. Dieses sei überlastet und
dadurch käme es immer wieder zu Missverständnissen und oft auch Unfreundlichkeit seitens
des Personals.

Wenn Patienten nicht anonym .bleiben wollten, konnten wir Unstimmigkeiten und
Unzufriedenheiten auf den verschiedenen Stationen mit dem Pflegepersonal besprechen und
meist zur Patientenzufriedenheit beitragen.

Wartezeiten

In diesem Bereich bezogen sich die Beschwerden auf lange Wartezeiten vor medizinischen
Untersuchungen, die nicht mit den Stationen ausreichend koordiniert worden seien.

Einige Patienten berichteten, dass sie trotz eines festen Termins stundenlang auf ein Bett
warten mussten, wenn sie auf ihrer Station eintrafen.

Immer noch dauert es oft sehr lange, bis Patienten am Entlassungstag ihren Arztbrief erhalten.
Besonders hart traf es Patienten, deren Operation verschoben wurde. Hier war es schwer,
Verständnis für klinikinterne Abläufe zu erreichen.

Reinigung

Immer wieder waren Patienten mit der Sauberkeit der Toiletten unzufrieden. Vor allem in
den älteren Gebäuden, wo sich mehrere Patienten eine Toilette teilen müssen, waren
Beschwerden häufig.

Obwohl der Reinigungsdienst sich bemüht, ist es wohl sehr schwierig, zu zufriedenstellenden
Ergebnissen zu kommen.

Beobachtet wurde von Patientinnen, dass Tische, Nachttische und Fensterbänke zu wenig
gesäubert wurden.

Einige Patienten störte es, dass benutztes Geschirr oft sehr lange herumsteht

Essen

Bei der Verpflegung wurde sowohl die Qualität der Mahlzeiten, als auch die
Darreichungsform gerügt.

Ein weiterer Beschwerdepunkt war, dass die Verpflegung zu wenig auf medizinische
Untersuchungen oder Krankheiten eingehe.

Mehrere Patienten beklagten, dass sie unverträgliches Essen nach Magen- oder
Darmoperationen bekommen hatten.

Ausstattung

Es wurde bemängelt, dass in den Patientenzimmern die Schränke oft sehr wenig Platz böten.
In den Badezimmern fehlten ausreichend Haken für Handtücher und Platz für
Kosmetiktaschen. Dies konnten wir der Hausdame übermitteln.

Sehr wenig befriedigend ist nach wie vor die Toilettensituation in den Altbaustationen, wenn
die Toilette von Männern und Frauen gemeinsam benutzt werden muss.. Hier versuchten wir,
Verständnis für die baulichen Gegebenheiten zu wecken.

Meldungen über klemmende Schranktüren, lose Toilettensitze oder fehlende Handtücher
gaben wir weiter und prüften die Erledigung nach.

Immer wieder wünschten sich Patienten, dass die Intimsphäre besser geschützt würde. Es
wurde wiederholt der Wunsch nach Paravents oder Vorhängen zwischen den Betten oder vor
dem Waschbecken geäußert.

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Darmstadt, im März 2014 N v ul N \ om HM

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Patientenfürsprecherinnen Darmstadt, 12.05.2014
des ALICE-HOSPITALS in Darmstadt
Helga Engler und Isolde Sutor

Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
-Dezernat IV-

Herrn Stadtkämmerer

Andre Schellenberg

Postfach 11 10 61

64225 Darmstadt

Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital in Darmstadt
Jahresbericht 2013

Sehr geehrter Herr Stadtkämmerer Schellenberg,

hiermit erhalten Sie unseren Jahresbericht 2013 für den Patientenfürsprecherdienst im Alice-
Hospital.

Wieder können wir von großer Zufriedenheit der Patienten während ihres Aufenthaltes im
Alice-Hospital berichten.

Die Bewertung wurde wieder durch den kleinen Fragebogen erzielt, den sie bei der Aufnahme
erhielten. Hierbei hat sich wieder das Ankreuzen von „Smilles“ für die einzelnen Kriterien
bewährt. Die Bewertung erfolgte wie in den vergangenen Jahren. Die dargestellten Bilder
wurden in Punkte umgerechnet. Je höher der Wert, desto schlechter die Bewertung. Null steht
für sehr gut, eins für befriedigend und zwei für mangelhaft.

Insgesamt lag die Bewertung durch die Patienten auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.
Was sich im letzten Jahr schon angedeutet hat, konnte erfreulicherweise der Rücklauf an
Fragebögen deutlich erhöht werden. So gaben 485 Patienten einen Fragebogen ab. Was
nahezu einer Verdoppelung zum Vorjahr entspricht.

Diese einfache Form der Patientenbefragung wurde auch in 2013 ergänzt um
Patientenbefragungen der Krankenversicherungen AOK, Barmer GEK und TK. In allen
Befragungen nimmt das Alice-Hospital wieder einen der vorderen Plätze ein.

Auch die erneute Zertifizierung des Patientenservice am Alice-Hospital wurde durch das gute
Ergebnis der Patientenbefragungen erreicht. Als einziges Krankenhaus erhielt das Alice-
Hospital wie im vergangenen Jahr wieder das Zertifikat für besonders guten Service.

Nach wie vor wird das Alice-Hospital bei unseren Besuchen auf den einzelnen Stationen immer
sehr gelobt. Ärztlich und pflegerisch fühlt man sich gut versorgt. Viele Patienten waren schon
öfter im Alice-Hospital und würden es für einen notwendigen Krankenhausaufenthalt auch
jederzeit weiter empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

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Helga Engler Isolde Sutor

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Ise-Marie Willimezik
Patientenfürsprecherin Darmstadt-Eberstadt
Gebäude 56, Zi. 105

Sprechzeit: Mittwoch 9-11 Uhr

Jahresbericht 2013/14

Mit meiner Tätigkeit als Patientenfürsprecherin möchte ich mich für einen guten Ruf innerhalb
des Klinikums und in Darmstadt und Umgebung einsetzen.

Im letzten Jahr habe ich weniger Lob oder Tadel gehört.

Wenn Lob gespendet wurde, betraf es in jedem Fall die Ärzte und ihre professionelle „Kunst“.
Besonders hervorgehoben wurde Professor Emmerich in der Augenklinik.

Weniger positiv sind einige Beschwerden vorgetragen worden, die die langen Wartezeiten bei
der Patientenaufnahme allgemein und die in der Augenklinik betreffen. Die Sauberkeit und die
Art-des Putzens, sowie wenig gewechselte Bettwäsche und räumliche Enge (in der Hautklinik)
waren Gründe für einige Patienten/Innen, sich an mich zu wenden.

Die schriftlichen Beschwerden sind sehr wenige gewesen, Nach Aussagen von Patientinnen,
die mich in meinem Büro aufsuchten, wird viel „mit vorgehaltener Hand“ (besonders in der
Augenklinik) negativ über die Wartezeiten, die Behandlung durch das Personal am Empfang,
ab und zu auch einmal ein Ärger mit einer Schwester gesprochen.

Über die Probleme in der Augenklinik habe ich einen Brief an Prof. Emmerich geschrieben
und ihm die Beschwerden dargelegt. Ich habe einen sehr freundlichen Brief zurück erhalten, in
dem Prof. Emmerich seine Situation darlegt und hofft, dass er die eine oder andere Situation
verbessern kann.

Um auf mich als Patientenfürsprecherin aufmerksam zu machen, gehe ich ab und zu über die
Wartebereiche der Stationen und lege die DinA4-Blätter mit den Patientenfürsprecherinnen-
Konterfeis aus.

Die Tatsache, dass ich wenige Nachrichten von Patienten erhalte, hat verschiedene Gründe.
Zum einen ist mein Büro sehr abgelegen im Haus 56, in dem das Casino ist. Das Zimmer liegt
im 1. Stock; die Patienten müssen 1 % Treppen hinauf steigen. Ich bin zwar telefonisch zu
erreichen, was aber ganz selten genutzt wird.

Die meisten Patienten fürchten schlechter behandelt zu werden wenn sie sich schriftlich oder
mündlich - auch wenn anonym - äußern.

An den Klinikausgängen hängen „meine“ kleinen grauen Briefkästen mit einem Schild
„Patientenfürsprecherin ...... “. Daneben wurden rote Briefkästen mit der Aufschrift „Ihre
Meinung ist uns wichtig“ aufgehängt. Diese Kästen fallen mehr ins Auge und werden öfter
genutzt. Ich habe keinen Zugang zu diesen Kästen und kann mir daher kein Bild von dem
allgemeinen Stand der Zufriedenheit oder Unzufriedenheit der Patienten machen.

Die Situation für mich als Patientenfürsprecherin halte ich für verbesserungswürdig.

Dass ich etwas auf dem Außenposten sitze zeigt, dass ich im letzten Jahr weder ein „Akut“,
ein „News Letter“ etc. bekommen habe; die Hauspost hat in keinem Fall funktioniert.

Dass die Geschäftsführung gewechselt hat oder die eine oder andere Assistentin neu ist, dass
es eine „Dame als Ansprechpartnerin“ in der Grafenstraße gibt, entnehme ich entweder der
Zeitung oder wenn ich mit einem Wunsch in die Grafenstraße telefoniere.

Sowohl der Kontakt der Geschäftsleitung zu mir als auch zu den Stationsleitrinnen und
Schwestern und auch zu Frau Rodehau sollte so sein, dass ein Informationsfluß bestehen kann.

Ich hoffe, dass bei einem Gespräch meine Situation ein wenig verbessert werden kann.

Al: / UrLLU l B47
Ilse-Marie Willimczik / ö f
Patientenfürsprecherin Klinikum Darmstadt-Eberstadt
im März 2014

2014/0206

2458 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
04.07.2014 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV  an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Dezernat IV 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0206 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:        
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:        
 
Betreff: Jahresberichte 2013 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie 
des Alice-Hospitals 
 
Vorlage vom: 15.05.2014 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Die Jahresberichte 2013 der Patientenfürsprecherinnen der Klinikum Darmstadt GmbH sowie des 
Alice-Hospitals werden zur Kenntnis genommen. 
 
 
 
Anlagen: Jahresbericht 2013 Patientenfürsprecherinnen Klinikum Darmstadt  
Stellungnahme Pflegedirektion zum Jahresbericht  
Stellungnahme Hausdame zum Jahresbericht  
Jahresbericht 2013 Patientenfürsprecherinnen Klinikum DA-Eberstadt  
Jahresbericht 2013 Patientenfürsprecherinnen Alicehospital

- 2 - 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 04.07.2014 
 
 
 
Nach § 7 Absatz 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes sind die zu erstellenden 
Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie 
des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung 
vorzulegen. 
 
Die Jahresberichte 2013 werden beigefügt als Anlage 1 und 3 zur Kenntnis gegeben. 
 
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt liegt der 
Geschäftsführung und dem Direktorium vor. Die Kommentierung des Klinikums zum  
Jahresbericht ist als Anlage 2 beigefügt. Der Aufsichtsrat der Klinikum Darmstadt GmbH hat 
in seiner Sitzung am 03.07.2014 von dem Bericht Kenntnis genommen. 
 
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Alice-Hospitals liegt dessen 
Geschäftsführung ebenfalls vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen 
und verzichtet daher auf eine Stellungnahme. 
 
Darmstadt, 04.07.2014 
 
 
 
Dezernat IV 
 
 
 
 
André Schellenberg 
Stadtkämmerer 
 
 
Anlagen

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5544 Zeichen

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KlinikumbBarmstädt

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Pflegedirektion

Klinikum Darmstadt GmbH : 64276 Darmstadt

Pflegedirektion

Frau . R R Ansprechpartner/in Klaus Tischler
Carolin Knippschild BR Telefon 061 51/1 07-5701
Assistentin der Geschäftsführung Telefax 0 61 51/1 07-5724
Klinikum Darmstadt GmbH E-Mail

Aktenzeichen y: 09_05
Unser Zeichen
Darmstadt, den 22. April 2014

Rückmeldung zum Jahresbericht der Patientenfürsprecher/innen

Sehr geehrte Frau Knippschild,

vielen Dank für die Überlassung des Jahresberichtes 2013. Zu den im Bericht angesprochen Punkten
darf ich kurz eine Rückmeldung über eingeleitete Maßnahmen geben:

Zum Thema Kommunikation:

Im Jahr 2013 wurde am Klinikum Darmstadt in mittlerweile fast 60% der stationären Einrichtungen
das Bezugspflegesystem eingeführt. Damit erhalten Patienten und Angehörige für den Aufenthalt eine
eindeutig zugeordnete Pflegeperson die sich direkt um die Belange kümmert. Mit dieser neuen Form
der Pflegeorganisation konnten in den veränderten Bereichen die über das zentrale Beschwerde-
management erfassten Patientenbeschwerden deutlich reduziert werden.

Darüber hinaus wurden im Bereich der stark frequentierten ZNA die pflegerische Leitung geändert.
Mit der Veränderung wurde der Dienstleistungscharakter der ZNA mehr in den Fokus gerückt.

Zum Thema Pflegerische Versorgung:

Die Patientenbeschwerden über zu lange Wartezeiten beim Patientenruf und die als nicht
ausreichende Unterstützung bei der Körperpflege oder beim Essen/Trinken, hatten wir gemeinsam im
Jahr 2013 erörtert. Neben der personellen Verstärkung in diesem Bereich hatten wir die Organisation
im Pflegedienst und die Führungspositionen im Pflegedienst neu besetzt in den „Problemebereichen“
Neurologie, Onkologie und Urologie/Chirurgie. Mittlerweile zeigen diese Veränderungen erste positive
Auswirkungen auf die empfundene Versorgungssituation.

Die beobachte Belastung des Pflegepersonals ist sicherlich gegeben. Seit dem Jahr 2013 richtet sich
die im Klinikum eingesetzte Anzahl der Mitarbeiter im Pflegedienst streng nach den dafür zur
Verfügung gestellten Einnahmen (Erlösanteile aus den Fallpauschalen). Eine zusätzliche Belastung
liegt nach meiner Einschätzung an den derzeit noch gegebenen ineffizienten organisatorischen
Abläufen. An diesen Abläufen wird im Rahmen der Umsetzung des Sanierungsplanes bis 2018
gearbeitet. Im Pflegebereich werden wir versuchen die Phasen maximaler Arbeitsbelastung mit
Teilzeitkräften und dem Einsatz in verkürzten Schichten abzumildern. Weiterhin werden aktuell
mehrere Personalausfallkonzepte erprobt um auf kurzfristig nicht planbare Ausfälle reagieren zu
können.

Geschäftsführer:
Prof. Dr. med. Steffen Gramminger, Clemens Maurer
Sparkasse Darmstadt Landesbank Hessen-Thüringen Aufsichtsratsvoreiizenger: Andre Schelienberg
Kin: 579300 Kin: 5093945003 Rechtsform: GmbH
. . Sitz der Gesellschaft: Darmstadt
rer BLZ: BOB 500 19 ‚Amtsgericht Darmstadt HRB Nr. 88278
IBAN: DEI8 5085 0150 0000 5793 00 IBAN: DE38 5005 0000 5093 9450 03 havanum men: 007 550 2284
SWIFT-BIC: HELADEFIDAS SWIFT-BIC; HELADEFF uskläte DE 260841914

Zum Thema Wartezeiten:

Über das Projekt-Management-Office wurde das Problem bereits aufgegriffen und in den
chirurgischen Bereichen geändert. Patienten werden jetzt nicht mehr alle um 07:00-08:00 Uhr für die
stationäre Aufnahme einbestellt, sondern gestaffelt.

Weiterhin wird im Moment ein einheitlicher Patiententerminkalender implementiert, bei dem alle am
Patienten geplanten Untersuchungen in einer zentralen Übersicht zusammengefasst sind. Das
verhindert künftig zum einen die Doppelbelegungen am Untersuchungsbereich und kann zum
anderen für den Patienten quasi als „Fahrplan“ für den Aufenthalt dienen.

Der weitere Beschwerdepunkt „Entlassungszeit und Arztbrief“ ist ebenfalls erkannt. An den
Möglichkeiten einer frühzeitigen Entlassung mit Arztbrieferstellung am Vortag wird derzeit gearbeitet.

Bereich Reinigung und Ausstattung:

Gemeinsam mit unserer Hausdame kontrollieren wir seit Januar 2014 - 1x Woche die
Reinigungsdienstleistung und bewerten diese. 1x Monat finden Abstimmungsgespräche zwischen der
Reinigung und den Stationsleitungen statt. Damit konnte das Ergebnis bereits verbessert werden.

Die Zimmerausstattung mit Wandhaken wurde ergänzt. Aktuell wird jeder Bettplatz, der dazugehörige
Waschplatz und der zugehörige Patientenschrank mit einem Farbpunkt + Nummer ausgestattet.
Damit kann der Reinigungsdienstleister auch bei herausgeschobenem Bett die dazugehörigen
Flächen und den Schrank gezielt reinigen. Das war bis dato nur mit aufwändigen Rückfragen möglich.
Mit dem Umzug der neurologischen Station 7.F in den Neubau auf die Station 6.F dürften sich
darüber hinaus die Beschwerden über die fehlenden Ausstattung deutlich reduzieren.

Bereich Essensversorgung:
Nach meiner Einschätzung haben wir sowohl in der Art der Speiseversorgung, wie auch mit der

direkten Erfassung der Essenswünsche vor Ort, eine gute Versorgungsqualität. Besonders nach
großen chirurgischen Eingriffen im der Bauchhöhle (in Verbindung mit Antibiotika) dauert es leider
oft mehrere Monate bis sich die Verdauung der betroffenen Patienten wieder auf das bekannte
Niveau einspielt. Hier wird vom Patienten leider häufig das „Essen“ als Ursache definiert - eine
Abhilfe ist hier nur schwer umsetzbar.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen

Klaus Tischler
Pflegedirektor

Beratungsverlauf (4)

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TOP 296 zur Kenntnis
TOP 4

Orte (1)

  • Grafenstraße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2014/0206
Typ
Magistratsvorlage
Datum
15.05.2014
Erstellt
29.09.2026 00:00