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AN/1077/2025

Köln bleibt Queer

Parteilos Antrag nach § 3 14.11.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 27.11.2025, TOP 7.1

Anlage 1, Auszug aus der Niederschrift StadtAG Queerpolitik 23.05.2025 I

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Anlage 2, Auszug aus der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren

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Parteilos Antrag nach § 3

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Anlage 1, Auszug aus der Niederschrift StadtAG Queerpolitik 23.05.2025 I

2932 Zeichen

Geschäftsführung  
Stadtarbeitsgemeinschaft 
Queerpolitik 
Jesse Hilverling 
Telefon:  (0221) 221 21087 
E-Mail: jesse.hilverling@stadt-koeln.de 
Datum: 17.06.2025 
Auszug 
aus der Niederschrift der 18. Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft 
Queerpolitik vom 23.05.2025 
öffentlich 
3.2 Beschlussempfehlung: Köln bleibt Queer  
hier: Antrag von Mike Nienhaus (rubicon e.V.), Oliver Schubert (Aids-
hilfe Köln e.V.) und Jürgen Piger (anyway e. V.) 
 
Mike Nienhaus  beschreibt die wichtigen queerpolitischen Entwicklungen der letzten 
Jahre in Köln. Außerdem führt Mike Nienhaus die Diversität des Gremiums der StadtAG 
Queerpolitik auf. Bei den steigenden Zahlen queerfeindlicher Gewalt und den Entwick-
lungen der Weltpolitik soll der Appell die weitere queerpolitische Arbeit sicherstellen.  
 
OB Henriette Reker beschreibt, dass sie ihren Einsatz für und mit queeren Menschen 
als selbstverständlich angesehen habe und in große Fußstapfen von Marlis Bredehorst, 
ihrer Vorgängerin als ehemalige Sozialdezernentin, getreten sei. Sie danke für die Ak-
zeptanz und die gute Zusammenarbeit. 
 
Oliver Schubert nutzt das Wort nach der Abstimmung über den Antrag für den Dank im 
Namen aller Mitglieder der StadtAG an die Vorsitzende OB Henriette Reker. Er danke 
ihr für die Zugewandtheit zu queeren Themen und den dahinterstehenden Menschen. 
Durch sie habe die StadtAG die Bedeutung bekommen, die sie verdiene und benötige, 
um weiter für queere Rechte einzustehen. Bei Unstimmigkeiten habe es stets ein  Zu-
hören gegeben und einen offenen, demokratischen Austausch. Die StadtAG sehe in 
OB Henriette Reker eine Ally, die die Botschaft, dass gleiche Rechte für queere Men-
schen andere Menschen nicht einschränkten, weitertrage. Er wünsche sich, dass OB 
Henriette Reker an der Seite der StadtAG bleibe. Die aktuellen politischen Zeiten wür-
den zeigen, dass Minderheiten wieder in die Schusslinie gerieten.  
 
Oliver Schubert übergibt zum Abschied aus der Funktion der Vorsitzenden der StadtAG 
Queerpolitik OB Henriette Reker einen Blumenstrauß. 
 
OB Henriette Reker  bedankt sich und betont, sie sei 2025 auch gern wieder Teil des 
ColognePrides und des Dyke* Marchs. 
 
  
Anlage 1 zu AN/1077/2025/

Beschluss 
 
Die StadtAG Queerpolitik empfiehlt dem Rat der Stadt Köln, folgenden Beschluss zu 
fassen: 
Um eine vielfältige und inklusive Stadtgesellschaft zu fördern, verpflichtet sich der Rat 
der 
Stadt Köln, sich auch in den kommenden Jahrzehnten kontinuierlich und nachhaltig für 
die 
Unterstützung der Arbeit für queere Menschen einzusetzen. Diese Unterstützung soll 
durch 
finanzielle Mittel, personelle und räumliche Ressourcen und strategische Partnerschaf-
ten 
erfolgen, um weiterhin sichere Räume für LSBTIQ+-Menschen zu schaffen, Akzeptanz 
und 
Selbstbestimmung zu fördern sowie Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung aktiv 
entgegenzuwirken. Köln bleibt Queer! 
 
Abstimmungsergebnis: einstimmig zugestimmt

Anlage 2, Auszug aus der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren

604 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Soziales, Gesundheit, 
Seniorinnen und Senioren 
Herr Krämer 
Telefon:  (0221) 221-27467 
Fax:   (0221) 221-27447 
E-Mail:  sozialamt.ausschuss@stadt-
koeln.de 
Datum: 04.12.2025 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 1. Sitzung des Ausschusses 
Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren vom 27.11.2025 
öffentlich 
7.1 Köln bleibt Queer  
Antrag der sachkundigen Einwohnerin Inge Linne vom 14.07.2025 
AN/1077/2025 
Beschluss (vor Eintritt in die Tagesordnung): 
Der Antrag in die Haushaltsberatungen verwiesen. 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt.

Parteilos Antrag nach § 3

7132 Zeichen

Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin  
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren  
z.Hd. Thomas Krämer  
Geschäftsführung Ausschuss für Soziales, Senio-
rinnen und Senioren  
Geschäftsführung Unterausschuss Wohnen  
Kalk Karree  
Ottmar-Pohl-Platz 1  
51013 Köln 
 
 
 
Inge Linne 
  
Sachkundige Einwohner*in, Stadt AG Queerpolitik  
Sachkundige Einwohner*in im Ausschuss für Soziales, 
Seniorinnen und Senioren  
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 16.07.2025 
 
AN/1077/2025 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 28.08.2025 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 27.11.2025 
 
Köln bleibt Queer 
Die Stadt AG Queerpolitik hat sich 23. Mai 2025 mit dem Themenbereich Finanzierung Unterstüt-
zung von queeren Strukturen befasst. Als Sachkundige Einwohner*in der Stadt AG Queerpolitik 
übernehme ich den Antrag von rubicon e.v., anyway e.V. und Aidshilfe Köln e.V. und bean-
trage im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren der Stadt Köln, folgenden Be-
schluss zu fassen: 
 
Beschluss: 
 
Um eine vielfältige und inklusive Stadtgesellschaft zu fördern, verpflichtet sich der Rat der Stadt 
Köln, sich auch in den kommenden Jahrzehnten kontinuierlich und nachhaltig für die Unterstützung 
der Arbeit für queere Menschen einzusetzen. Diese Unterstützung soll durch finanzielle Mittel, per-
sonelle und räumliche Ressourcen und strategische Partnerschaften erfolgen, um weiterhin sichere 
Räume für LSBTIQ+-Menschen zu schaffen, Akzeptanz und Selbstbestimmung zu fördern sowie 
Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung aktiv entgegenzuwirken. Köln bleibt Queer! 
 
Begründung  
 
Unter Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich die Stadt Köln in den letzten Jahren erheblich 
für LSBTIQ+-Menschen eingesetzt. Dabei wurde deutlich, wie sehr sich die Stadt von ihrer diskrimi-
nierenden Vergangenheit distanziert und aktiv an einer inklusiven Gesellschaft arbeitet. Damit positi-
oniert sich Köln als eine inklusive Stadt, in der sich alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen 
Orientierung, Geschlechtsidentität und familiären Lebensform wohlfühlen können.  
 
In der Amtszeit von Henriette Reker hat die Stadt Köln zahlreiche Initiativen unterstützt, die das Le-
ben queerer Bürger*innen verbessert hat, weil sie ernst genommen wurden und Unterstützungs-
strukturen auf- und ausgebaut wurden. Diese Strukturen haben immense Bedeutung gerade in die-
sen Tagen der Veröffentlichung der Zahlen zum Anstieg queerfeindlicher Gewalt. Angesichts des 
bundesweiten Rechtsrucks wenden sich queere Menschen, die trans* und älter oder von Rassismus 
und Behinderung betroffen sind mit ihren Erfahrungen an queere Einrichtungen als safer spaces.

- 2 - 
 
 
Insbesondere die queere Altersarbeit im Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, die die Arbeit der 
lesbischen und schwulen ALTERnativen im rubicon unterstützt, wurde um Angebote für trans Men-
schen erweitert. Geschlechtliche Vielfalt in der Beratung von Fachkräften, beim Comingout, in der 
Familie und insbesondere für geflüchtete Queers sind im Amt für Integration und Vielfalt verankert.  
 
Die Kooperation zwischen dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien und dem rubicon e.V. hat 
sich in den Bereichen Erziehungs- und Familienberatung, ASD, Vormundschaften, städtische Kitas 
sowie Pflege- und Adoptivfamilien geradezu vorbildlich entwickelt. Auch in der Begleitung und Ge-
sundheitsversorgung von (werdenden) queeren Eltern, etwa bei der Geburtsvorbereitung und den 
Frühen Hilfen, wurden erste gute Fortschritte erzielt. Es konnten gemeinsame Arbeitskreise instituti-
onalisiert und feste Kooperationsstrukturen etabliert werden. Die Stärkung und Weiterentwicklung 
dieser konstruktiven Zusammenarbeit ist seitens des Rates der Stadt Köln nicht nur gewollt, son-
dern durch den Kölner Rat verpflichtend.  
 
Mit geduldiger und zugewandter Unterstützung konnte der neue barrierefreie Standort der Aidshilfe 
Köln nicht nur angegangen, sondern auch auf den letzten Metern trotz Herausforderungen durch die 
Corona-Pandemie und dem Wegbrechen von Fördergeldern finalisiert und eröffnet werden. Die För-
derung des Gesundheitsamtes und des Amtes für Integration und Vielfalt für Menschen mit HIV, 
Aids oder Menschen mit Behinderung, von Wohnprojekten und neuen Projekten wie Beratungs- und 
Testtagen für TIN* Personen, Angeboten für queere Geflüchtete oder die Unterstützung von Men-
schen mit HIV aus der Ukraine waren Frau Reker stets ein inhaltliches und persönliches Anliegen. 
An dieser Situation der Prävention und gesundheitlichen Versorgung von queeren Menschen mit 
und ohne HIV darf sich nichts verändern, im Gegenteil: Zugänge müssen ausgebaut werden.  
 
Auch die Angebote für queere Jugendliche wurden während der Amtszeit von Henriette Reker maß-
geblich gestärkt. So konnten die Strukturen des anyway e.V. ausgebaut und durch die Förderung 
einer Geschäftsstelle professionalisiert und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus wurde eine 
LSBTIQ*-Jugendberatungsstelle etabliert, die insbesondere Jugendliche unterstützt, die sich nicht 
mit dem ihnen bei Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren. Zusätzlich wurde beim anyway 
eine Fachberatungsstelle für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt eingerichtet, die Träger und Ein-
richtungen der Jugendförderung in Köln fachlich begleitet.  
 
Frau Reker hat die Anliegen queerer Jugendlicher konsequent ernst genommen und die zuneh-
mende Queerfeindlichkeit als gesellschaftliche Herausforderung klar benannt. Umso unverständli-
cher ist es, dass zentrale Unterstützungsangebote – wie etwa die Fachberatungsstelle – künftig zur 
Disposition stehen. Gerade angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen ist es dringend er-
forderlich, bestehende Strukturen nicht nur zu sichern, sondern insbesondere auch den Bereich der 
schulischen Aufklärungsarbeit gezielt auszubauen.  
 
Neben den drei Trägern und ihren beschriebenen Strukturen sowie Teilangeboten unterstützt die 
Stadt AG auch kleinere und andere queere Strukturen und Initiativen. Die seit einigen Jahren bereit-
gestellten Projektgelder sind ein erster Schritt, reichen jedoch für eine effektivere und nachhaltige 
Arbeit nicht aus. Daher sollten die Fördermittel erhöht und das Antragsverfahren vereinfacht wer-
den.  
 
Die Vertretung einzelner Mitglieder der Stadt AG Queerpolitik in den aktuellen Ausschüssen und 
weiteren Gremien der Stadt muss ein fester Bestandteil der Partizipation und Mitgestaltung im Sinne 
einer aktiven Minderheitenpolitik bleiben.

- 3 - 
 
Der Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren und die Verwaltung fühlen sich verpflichtet, 
diese exzellenten queeren Standards weiterhin zu pflegen und zu fördern. Diese positive Entwick-
lung zeigt, wie wichtig kontinuierliches Engagement und eine politisch gewollte und von der Verwal-
tung geförderte offene Stadtpolitik sind, um Diskriminierung abzubauen und Vielfalt zu fördern.  
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
Inge Linne 
Sachkundige Einwohner*in in der Stadt AG Queerpolitik und im Ausschuss für Soziales, Seniorin-
nen und Senioren

Beratungsverlauf (3)

28.08.2025 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 2.4 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung
27.11.2025 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 7.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: verwiesen in nachfolgende Gremien (ohne Rücklauf)

Zur Sitzung
Antrag / Anfrage

Details

Aktenzeichen
AN/1077/2025
Typ
Parteilos Antrag nach § 3
Datum
14.11.2025
Erstellt
16.07.2025 10:35