Mandari Insight

2021/0080

Protokoll 27. Sitzung Gestaltungsbeirat

Magistratsvorlage 06.04.2021

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

2021/0080

131.3 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 2

132.1 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 1

446.1 KB · application/pdf

Ansehen

2021/0080

3563 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
22.04.2021 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2021/0080 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Protokoll 27. Sitzung Gestaltungsbeirat  
 
Vorlage vom: 06.04.2021  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Das Protokoll der 27. Sitzung des Gestaltungsbeirates der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird 
zur Kenntnis genommen.  
 
 
 
 
Anlagen: Protokoll 27. Sitzung  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.04.2021 
 
Im Dezember 2011 hat der Magistrat bzw. die Stadtverordnetenversammlung die Einrichtung 
eines Gestaltungsbeirates beschlossen (Vorl. -Nr. 2011/ 0491). Mit der MV Nr. 2019/ 0076 
vom 28.02.2019 wurde die Neubesetzung des Gestaltungsbeirates von der 
Stadtverordnetenversammlung bestimmt.  
 
Die 27. Sitzung des Gestaltungsbeirats fand am 05.03.2021 wieder als digitale Sitzung statt. 
Hierzu war für den öffentlichen Teil für interessierte Bürgerinnen und Bürger eine Anmeldung 
erforderlich; diese war bis zum 03.03.2021 möglich. Aufgrund der späten Veröffentlichung 
im Darmstädter Echo wurden Anmeldungen bis zum Beginn der Sitzung am 05.03.2021 
berücksichtigt. Die Sitzung wurde über das Tool „WebEx“ durchgeführt. Die Zugangsdaten 
und Zugangslinks wurden an die Mitglieder des Gestaltungsbeirates, die eingeladenen 
Bauherr*innen bzw. Architekt*innen sowie an die Bürgerinnen und Bürger in der Woche der 
Sitzung des Gestaltungsbeirates per Mail versendet.  
 
An der digitalen Sitzung nahmen die Mitglieder des Beirates, Vertreterinnen und Vertreter 
der politischen Parteien, Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung sowie die 
Geschäftsstelle teil.  
Im öffentlichen T eil waren interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter*innen der 
Presse digital anwesend; ebenso waren Interessengruppen und Verbände eingeladen.  
 
Zu Beginn des öffentlichen Teils der Sitzung begrüßte die Planungsdezernentin Frau Dr. 
Barbara Bocze k und die Vorsitzende des Gestaltungsbeirates, Frau Prof. Christa Reicher die 
Mitglieder des Gestaltungsbeirates sowie die Gäste im digitalen Plenum.  
 
Im Anschluss wurden die Vorhaben der Tagesordnung Kranichsteiner Straße 33 - 37 
(Rückbau/ Neubau und Sani erung Wohngebäude), Neuplanung eines Quartiers auf dem 
Messplatz und die Erweiterung der Firmenzentrale der Entega AG in der Frankfurter Straße 
100 (Neubau Bürogebäude) durch die jeweiligen Architekt*innen bzw. der Bauherrschaft 
vorgestellt; es folgten Rüc kfragen und Verständnisfragen durch die Beiratsmitglieder sowie 
die zugeschalteten Gäste.  
 
Im darauf folgenden nicht -öffentlichen Sitzungsteil wurden die Projekte mit den jeweiligen 
Bauherr*innen und den Architekt*innen intensiv diskutiert und besprochen.  
 
Der Stellungnahmen des Beirates zu den Projekten sind im anliegenden Protokoll ersichtlich.  
Das Protokoll wird im Internet veröffentlicht.  
 
 
Dezernat III 
 
 
 
 
Dr. Barbara Boczek  
Stadträtin

anlage 2

3620 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
22.04.2021 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
 
Amt: Stadtplanungsamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
III 61 
 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2021/0080 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
99 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Protokoll 27. Sitzung Gestaltungsbeirat  
 
Vorlage vom: 06.04.2021 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Das Protokoll der 27. Sitzung des Gestaltungsbeirates der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird 
zur Kenntnis genommen. 
 
 
Anlagen: Protokoll 27. Sitzung 
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 3 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 28.04.2021 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.04.2021 
 
Im Dezember 2011 hat der Magistrat bzw. die Stadtverordnetenversammlung die Einrichtung 
eines Gestaltungsbeirates beschlossen (Vorl. -Nr. 2011/ 0491). Mit der MV Nr. 2019/ 0076 
vom 28.02.2019 wurde die Neubes etzung des Gestaltungsbeirates von der 
Stadtverordnetenversammlung bestimmt.  
 
Die 27. Sitzung des Gestaltungsbeirats fand am 05.03.2021 wieder als digitale Sitzung statt. 
Hierzu war für den öffentlichen Teil für interessierte Bürgerinnen und Bürger eine An meldung 
erforderlich; diese war bis zum 03.03.2021 möglich. Aufgrund der späten Veröffentlichung 
im Darmstädter Echo wurden Anmeldungen bis zum Beginn der Sitzung am 05.03.2021 
berücksichtigt. Die Sitzung wurde über das Tool „WebEx“ durchgeführt. Die Zugan gsdaten 
und Zugangslinks wurden an die Mitglieder des Gestaltungsbeirates, die eingeladenen 
Bauherr*innen bzw. Architekt*innen sowie an die Bürgerinnen und Bürger in der Woche der 
Sitzung des Gestaltungsbeirates per Mail versendet.  
 
An der digitalen Sitzung nahmen die Mitglieder des Beirates, Vertreterinnen und Vertreter 
der politischen Parteien, Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung sowie die 
Geschäftsstelle teil. 
Im öffentlichen Teil waren interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter*innen d er 
Presse digital anwesend; ebenso waren Interessengruppen und Verbände eingeladen.  
 
Zu Beginn des öffentlichen Teils der Sitzung begrüßte die Planungsdezernentin Frau Dr. 
Barbara Boczek und die Vorsitzende des Gestaltungsbeirates, Frau Prof. Christa Reic her die 
Mitglieder des Gestaltungsbeirates sowie die Gäste im digitalen Plenum.  
 
Im Anschluss wurden die Vorhaben der Tagesordnung Kranichsteiner Straße 33 - 37 
(Rückbau/ Neubau und Sanierung Wohngebäude), Neuplanung eines Quartiers auf dem 
Messplatz und die Erweiterung der Firmenzentrale der Entega AG in der Frankfurter Straße 
100 (Neubau Bürogebäude) durch die jeweiligen Architekt*innen bzw. der Bauherrschaft 
vorgestellt; es folgten Rückfragen und Verständnisfragen durch die Beiratsmitglieder sowie 
die zugeschalteten Gäste. 
 
Im darauf folgenden nicht-öffentlichen Sitzungsteil wurden die Projekte mit den jeweiligen 
Bauherr*innen und den Architekt*innen intensiv diskutiert und besprochen.  
 
Der Stellungnahmen des Beirates zu den Projekten sind im anliegenden Protokoll ersichtlich.  
Das Protokoll wird im Internet veröffentlicht.  
 
 
Dezernat III 
 
 
 
 
Dr. Barbara Boczek  
Stadträtin

anlage 1

18572 Zeichen

P R O T O K O L L 
 
GESTALTUNGSBEIRAT DER STADT DARMSTADT  
 
1 
Sitzungstag:   05.03.2021 
 
Beginn:   11.30 Uhr 
Ende:    16.45 Uhr 
 
Ort:    digital 
 
 
Teilnehmende: 
 
Mitglieder des   Prof. Christa Reicher (Vors.) 
Gestaltungsbeirates  Prof. Martina Baum 
    Dipl. Ing. Rebekka Junge 
    Prof. Thomas Knerer 
Prof. Alexander Reichel 
 
Verwaltung   Dr. Barbara Boczek, Dezernentin 
Jochen Krehbiehl, Amtsleiterin Stadtplanungsamt 
    Andrea Milosic, stellv. Amtsleiterin Bauaufsichtsamt 
    Christoph Auksutat, Stadtplanungsamt 
    Hava Bingert, Stadtplanungsamt 
    Andrea Haas, Stadtplanungsamt 
    Stefanie Michels, Geschäftsführung Gestaltungsbeirat 
 
Politik    Oliver Stienen, Bündnis 90/ Die Grünen 
    Roland Desch, CDU  
    Michael Siebel, SPD  
    Martina Hübscher-Paul, Die Linke 
Georg Hang, Uffbasse  
Dr. Ursula Blaum, FDP  
 
 
 
Projekte 
Abriss/ Neubau/  Kranichsteiner Straße 33 – 37, planungsgruppe DREI  
Sanierung Wohngebäude Mühltal, Bauverein AG Darmstadt 
 
Neuplanung Quartier Messplatz, Architekturbüro planquadrat Elfers Geskes 
Krämer PartG mbH, Darmstadt, Bauverein AG, Darmstadt 
  
Abriss Bürogebäude  Erweiterung Firmenzentrale Frankfurter Straße 100 
SHP Architekten, Darmstadt, Entega AG, Darmstadt

P R O T O K O L L 
 
GESTALTUNGSBEIRAT DER STADT DARMSTADT  
 
2 
Am 05.03.2021 findet die 2. digitale Sitzung des Gestaltungsbeirates Darmstadt statt. 
Hierzu war für den öffentlichen Teil für interessierte Bürgerinnen und Bürger eine An-
meldung erforderlich; die Anmeldung war bis zum 03.03.2021 möglich. Aufgrund der 
späten Veröffentlichung im Darmstädter Echo wurden Anmeldungen bis zum Morgen 
des 05.03.2021 berücksichtigt. Die Sitzung wird über das Tool „WebEx“ durchgeführt. 
Die Zugangsdaten und Zugangslinks sind an die Bürgerinnen und Bürger in der Woche 
der Sitzung des Gestaltungsbeirates per E-Mail versendet worden. 
 
Nicht-öffentlicher Teil (11.00 Uhr – 12.30 Uhr) 
 
Aufgrund der digitalen Durchführung des Gestaltungsbeirates können keine Ortsbe-
sichtigungen durchgeführt werden. Dem Gestaltungsbeirat sind im Vorfeld in Form von 
Lageplan und Fotos Informationen zum Umfeld zur Verfügung gestellt worden. Auch 
die Projektpräsentationen konnten dem Beirat vorab zur Verfügung gestellt werden. 
 
Im nicht-öffentlichen Teil erfolgt die Erläuterung zur Situation im Bestand, den Ansatz 
des Entwurfs sowie die stadträumliche Einbindung des jeweiligen Standortes durch die 
zuständigen Sachbearbeiterinnen Frau Haas, Herr Auksutat und Frau Bingert. 
 
Öffentlicher Teil (13.00 Uhr – ca. 14.45 Uhr) : 
Diskussion der Projekte im nicht-öffentlichen Teil (15.00 Uhr – 16.45 Uhr) 
 
Die Begrüßung der Teilnehmer*innen und der Besucher*innen des Gestaltungsbeirates 
sowie der Presse erfolgt durch Dr. Barbara Boczek, Stadträtin sowie die Vorsitzende 
des Gestaltungsbeirates Prof. Christa Reicher. 
 
Daran anschließend werden die Projekte der Tagesordnung durch die jeweiligen Archi-
tekt*innen bzw. der Bauherrschaft/ Investor vorgestellt. Rückfragen und Verständnis-
fragen durch die Teilnehmer, das Publikum und die Presse werden beantwortet. Die 
Fragen werden teilweise mündlich oder per Chat gestellt. Zeitweilig sind der Sitzung 
63 Personen zugeschaltet. 
 
Eine intensive Diskussion mit den Architekt*innen und den Bauherrschaften/ Investo-
ren erfolgt im Anschluss im Rahmen des nicht-öffentlichen Teils der Sitzung.  
 
Als weitere Termine für die nachfolgenden Sitzungen des Gestaltungsbeirats im Jahr 
2021 sind festgelegt worden: (Freitags, Zeitfenster jw. ca. 10.00 – 17.00 Uhr) 
 
28.05.2021                   10.09.2021                   26.11.2021 
Endgültige Zeiten können der Einladung zur Sitzung entnommen werden bzw. werden 
unter http://gestaltungsbeirat.darmstadt.de veröffentlicht. 
 
…………………………………………………………. 
gez. S. Michels, Geschäftsstelle Gestaltungsbeirat Darmstadt 
Stadtplanungsamt, Darmstadt, 26.03.2021 
 
…………………………………………………………. 
gez. Prof. Christa Reicher 
Vorsitz Gestaltungsbeirat, Aachen, 26.03.2021 
 
Anlage: Empfehlungen des Gestaltungsbeirates

Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gemeinsame Empfehlung 
 
 
Projekt Kranichsteiner 33-37 
 
Neubau eines Mehrfamilienhauses einschließ-
lich Sanierung, Umbau und Aufstockung des 
Bestandes 
 
 
 
 
  
Gestaltungsbeirat  
Darmstadt 
27. Sitzung – 05.03.2021

Gemeinsame Empfehlung des Gestaltungsbeirats Darmstadt  05.03.2021 
 
 
Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
Entwurfsverfassende 
Planungsgruppe DREI, Mühltal 
 
 
Bauherrschaft 
Bauverein AG, Darmstadt 
 
 
Beschreibung 
In der Kranichsteiner Straße 33-37, in Nachbarschaft zum Kopernikusplatz im sog. 
Martinsviertel in Darmstadt, sollen bestehende Gebäude aus den fünfziger Jahren so-
wie die dazugehörigen Grundstücksflächen mit zusätzlichem Wohnraum qualifiziert 
werden. Das vorhandene Areal besteht aus einer straßenbegleitenden und einer rück-
wärtigen Bebauung mit insgesamt 21 Wohneinheiten (2 und 3 Zimmer-Wohnungen). 
 
Die Sanierung erfolgt im bewohnten Zustand, so dass die bisherigen Mietverhältnisse 
beibehalten werden können. Analog zu der Art und Ausnutzung der benachbarten Be-
bauungen des Martinviertels sollen bei den vorhandenen Gebäuden jeweils ein Dach-
geschoss aufgestockt, bzw. ausgebaut werden. Die Baulücke wird mit einem neuen 
viergeschossigen Gebäude mit einem Satteldach geschlossen. Dazu wird das beste-
hende eingeschossige Gebäude Nr. 33 (1 WE) abgebrochen. 
Es entstehen damit weitere 21 Wohneinheiten, hauptsächlich mit 1 Zimmer-
Wohnungen sowie einem Anteil von 4- und 5 Zimmer-Wohnungen. Dieser Bedarf ergibt 
sich aus dem Wohnungsbestand des Bauherrn, bezogen auf das gesamte Martinsvier-
tel. Insgesamt sind dann 41 WE vorhanden. Im Hof entstehen zusätzliche, mit Grün-
dächern überdeckte Stellplätze; weitere Stellplätze werden in der Nachbarschaft 
nachgewiesen. 
Die Dächer werden begrünt und erhalten PV-Anlagen zur Energieversorgung. 
Die Fassaden nehmen teilweise die Struktur der Nachbargebäude, sogenannte Loch-
fassaden mit auf; teilweise entstehen flächige Glasfassaden. 
 
 
Empfehlung 
Der Gestaltungsbeirat begrüßt die angemessene Schließung der Baulücke und Arron-
dierung des Areals mit zusätzlichen Wohnungen, besonders da die bestehenden Ge-
bäude erhalten werden und die jetzigen Mieter somit die Möglichkeit haben, im Quar-
tier zu bleiben. Da die neuen Wohnungen hauptsächlich als Kleinwohnungen vorgese-
hen sind, bittet der Beirat um Prüfung des Wohnungsmix, da eventuell durch das Zu-
sammenlegen von Wohneinheiten auch Freiheiten für die Gestaltung der Fassaden und 
den Freiraum gewonnen werden könnten, bis hin zu einer möglichen Optimierung der 
Erschließung.  
 
Um den Qualitäten der Freiflächen im Hof mehr Optionen zu eröffnen, sollte geprüft 
werden, inwieweit weitere Stellplätze im Umfeld des Gebäudes nachgewiesen werden 
könnten, so dass hier eine Entlastung stattfinden kann. Dabei sollte u.a. auch die Be-
sonnung im Erdgeschoss des rückwärtigen Gebäudes aufgrund des davor platzierten 
Volumenkörpers der Abstellplätze geprüft werden. Der vorgesehene hohe Anteil an 
Grünflächen, aufgrund der begrünten Flachdächer, wird dabei gewürdigt.

Gemeinsame Empfehlung des Gestaltungsbeirats Darmstadt  05.03.2021 
 
 
Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
Die Einbindung der geplanten Maßnahmen in den Kontext ist aufgrund der Volumina, 
Ausnutzung und Aufnahme der Trauf- und Firsthöhen der Nachbarbebauung ange-
messen und gelungen. Die Dreiteilung der Fassade trägt ebenfalls dazu bei sich in die 
Art der Bebauung des Martinviertels einzubinden. Der Gestaltungsbeirat bittet dabei 
zu prüfen, inwieweit die einzelnen Abschnitte dieser dreigeteilten Straßenfront das 
vorhandene Thema der umgebenden massiven Lochfassaden stärker aufnehmen soll-
ten, um so zu starke Brüche in der Fassade zu vermeiden. 
 
 
Zusammenfassung der Rückmeldung 
Die Schaffung von innerstädtischem Wohnraum und die Einbindung in den städte-
baulichen Kontext werden ausdrücklich gewürdigt. Der Gestaltungsbeirat empfiehlt 
dabei den vorhandenen Wohnungsmix zu prüfen und sowohl die Fassadengestaltung 
zur Kranichsteiner Straße als auch die Freiraumgestaltung des inneren Hofes weiter 
zu entwickeln, um den gestalterischen Anspruch und Ausdruck der Bebauung zu stär-
ken. 
 
Der Beirat freut sich über diesen Anspruch des Architekten und Bauherrn und emp-
fiehlt das Vorhaben, unter Aufnahme der Anmerkungen, mit den städtischen Gremien 
abzustimmen. 
 
Votum 
gez.  Alexander Reichel

Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gemeinsame Empfehlung 
 
 
Projekt Bebauung Messplatz 
 
Neuplanung eines Quartiers 
 
 
 
 
 
 
  
Gestaltungsbeirat  
Darmstadt 
27. Sitzung – 05.03.2021

Gemeinsame Empfehlung des Gestaltungsbeirats Darmstadt  05.03.2021 
 
 
Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
Entwurfsverfassende 
Planquadrat Elfers Geskes Krämer PartG mbB, Darmstadt 
 
 
Bauherrschaft 
Bauverein AG, Darmstadt 
 
 
Beschreibung 
Der ehemalige Messplatz liegt in einer stark gewerblich geprägten Umgebung, die 
sich nach Süden zu einem Mischgebiet entwickelt. Im Osten schließt sich unmittelbar 
der Bürgerpark an. Das Areal ist sehr gut durch den öffentlichen Verkehr angebunden 
und auch die soziale Infrastruktur wie ein entsprechendes Angebot an schulischen 
Einrichtungen ist im Umfeld gegeben. Als markantes und unbedingt zu erhaltendes 
räumliches Element wird das gesamte Areal von einer Baumreihe umkränzt. Zu der 
Kreuzung Alsfelder und Arheilger Straße ergibt sich durch die Lage und die Öffnung 
der bestehenden Baureihe eine prägnante Situation, die als Auftakt in das Areal sehr 
prägnant ist. 
 
Aus der räumlichen Nähe zur Firma Merck resultiert für die Nord-West Ecke des 
Grundstücks ein erhöhter Anforderungskatalog entsprechend der Seveso-Richtlinie. 
Durch das Areal verläuft zudem ein Abwasserhauptsammler von Süden nach Norden, 
der in seiner Lage nicht veränderbar ist und nicht überbaut werden kann. Des Weite-
ren befindet sich an der Arheilger Straße im südlichen Bereich eine Trafostation. Ein 
träger Kaltluftstrom, der von Osten ankommend auf das Areal trifft und in einer Höhe 
von ca. 1m verläuft, ermöglicht bei einer entsprechenden Nutzung ein verbessertes 
Stadtklima. 
 
Die Transformation zu einem Quartier mit Wohnschwerpunkt scheint aufgrund der 
Gegebenheiten und der Bedarfe schlüssig und nachvollziehbar. Als Ziele werden von 
den Entwurfsverfassenden leistbares Wohnen für niedrige und mittlere Einkommen, 
eine hohe urbane Dichte sowie der Klimaschutz definiert. Die ca. 560 Wohneinheiten 
werden durch Gewerbeeinheiten, eine KITA sowie eine Quartiersgarage ergänzt.  
 
In einem interdisziplinären Planungsteam wurden Alternativen erarbeitet, um die ge-
steckten Ziele zu erreichen und um mit den Herausforderungen des Grundstücks kon-
struktiv umzugehen.  
 
 
Empfehlung 
Der Gestaltungsbeirat begrüßt die Transformation des ehemaligen Messplatzes zu 
einem urbanen dichten Quartier mit einem hohen Anspruch an die Lebensqualität und 
den Klimaschutz. Dringend benötigter Wohnraum - insbesondere für mittlere und 
niedrigere Einkommensgruppen - kann so in attraktiver Lage und städtebaulich ver-
träglich realisiert werden. Durch die Ergänzung mit gewerblichen und sozialen Ange-
boten und einer guten Ausstattung an öffentlichen wie privaten Freiräumen kann hier 
die Basis für ein zukunftsfähiges Quartier gelegt werden.  
Insbesondere die Überlegungen zur Erzielung eines guten Stadtklimas, der Nutzung 
erneuerbarer Energien und die Angebote für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mo-
bilitätskultur werden sehr gewürdigt.

Gemeinsame Empfehlung des Gestaltungsbeirats Darmstadt  05.03.2021 
 
 
Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
Im vorliegenden Entwurf werden einige Aspekte im Gestaltungsbeirat diskutiert und 
für eine Überprüfung bzw. Weiterentwicklung durch das Planungsteam empfohlen. Die 
Anmerkungen zielen dabei auf eine Weiterentwicklung des Städtebaus sowie auf Hin-
weise für die architektonische Vertiefung ab. 
 
Der städtebauliche und freiraumplanerische Entwurf für das Quartier wurde durch die 
beiden Büros Planquadrat Elfers Geskes Krämer und Geskes Hack entwickelt. Durch 
die Größe des Areals und die angestrebte BGF von 70.000 qm zuzüglich Quartiersga-
rage wäre es wünschenswert, bei der architektonischen und freiraumplanerischen 
Realisierung weitere Büros zu involvieren und damit eine größere Vielfalt innerhalb 
des gesteckten städtebaulichen Rahmens zu ermöglichen.  
 
Die gewählte versetzt angeordnete Blockbebauung mit wenigen Öffnungen in den ers-
ten beiden Geschossen wirft Fragen hinsichtlich der ausreichenden Durchlüftung und 
eines gutes Stadtklimas in allen Bereichen des Areals auf. Laut Klimagutachten wird 
der von Osten ankommende Kaltluftstrom durch alle Blöcke geleitet und innerhalb der 
Blöcke ein „Kamineffekt“ erzielt. Der Gestaltungsbeirat sieht dies trotz vorliegendem 
Gutachten kritisch und regt an, über eine stärkere Öffnung der Blöcke, eventuell auch 
über eine Modifikation der städtebaulichen Anordnung und eine differenzierte Höhen-
entwicklung nachzudenken.  
 
Der Solitär als Typologie an der Süd-Ost Ecke ist als prägnanter Ankommenspunkt 
nachvollziehbar und richtig. Die städtebauliche Setzung, die architektonische Ausfor-
mulierung und auch die Höhenentwicklung sollten im weiteren Prozess weiterentwi-
ckelt werden. Zur Nutzung der Erdgeschosszone des Solitärs gibt es in den Planungs-
unterlagen widersprüchliche Angaben. Durch die Lagegunst und Prägnanz des Bau-
körpers wäre hier von einer Nicht-Wohnnutzung auszugehen. Dies betrifft auch die 
Erdgeschosse um den zentralen Quartiersplatz. 
 
Die Überlegungen zu attraktiven und zentral zu den Eingängen gelegenen Fahrradab-
stellplätzen in den Blöcken werden sehr begrüßt. Der Beirat regt an, diese aus den 
offenen Durchgängen in die geschlossenen Erdgeschossbereiche zu verlegen, um da-
mit eine bessere Durchlüftung und ein attraktiveres Entree zu gewährleisten. Aus den 
Rückfragen wird zudem angeregt, die Sharing-Angebote auch für Bewohner*innen au-
ßerhalb des Quartiers zugänglich zu machen.  
 
 
Zusammenfassung der Rückmeldung   
Insgesamt würdigt und begrüßt der Gestaltungsbeirat den Vorschlag zur Entwicklung 
eines Quartiers mit dem Schwerpunkt einer Wohnnutzung auf dem ehemaligen Mess-
platz und die intensive Auseinandersetzung mit den Fragen der Nachhaltigkeit, der 
Lebensqualität und des Stadtklimas sowie deren räumliche Umsetzung.  
Der Beirat empfiehlt den vorliegenden Entwurf auf die Anmerkungen hin zu prüfen und 
weiterzuentwickeln. Der Gestaltungsbeirat würde eine weitere Einbindung in späteren 
Planungsphasen sehr begrüßen. 
 
 
Votum  
gez.  Martina Baum

Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gemeinsame Empfehlung 
 
 
Projekt  
 
Neubau eines Verwaltungsgebäudes der  
ENTEGA AG 
 
 
 
  
Gestaltungsbeirat  
Darmstadt 
27. Sitzung – 05.03.2021

Gemeinsame Empfehlung des Gestaltungsbeirats Darmstadt  05.03.2021 
 
 
Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
Entwurfsverfassende 
SHP Architekten BDA, Darmstadt 
 
Bauherrschaft 
Entega AG, Darmstadt 
 
 
Beschreibung 
Das Projekt umfasst den Neubau eines Verwaltungsgebäudes an der Kasinostraße und 
eine Freiflächengestaltung im Bereich zwischen dem Gebäude und der Straße. 
 
Herr Sprenger von der Entega und Architekt Stefan Opitz stellen die geplante Maß-
nahme vor. 
 
Das Projekt soll auf einem südwestlich gelegenen Teil des Entega-Werksgeländes rea-
lisiert werden und ergänzt das Raumangebot des Unternehmens an der Frankfurter 
Straße 100. Zufahrt und Zugang zum Neubau sollen über die bestehende Pforte an 
der Frankfurter Straße 100 realisiert werden. 
 
Typologisch stellt das Haus einen Solitärbau auf einer Grundfläche dar, die in der 
Form an einen Boomerang erinnert. Die Winkelinnenseite ist dabei der im Süden ge-
genüberliegenden Einmündung der Viktoriastraße zugewandt. Städtebaulich wird so 
der Ansatz fortgesetzt, der bereits mit dem bestehenden Verwaltungsgebäude aufge-
nommen wurde. , Dieses positioniert das sich ebenfalls als einzelner Baukörper ge-
genüber der geschlossenen Blockrandbebauung des Johannisviertels positioniert. 
 
Der Neubau ist als dreibündiges Bürohaus konzipiert und weist in der Mitte eine sehr 
hohe Gebäudetiefe auf. Das Innere des Gebäudes erhält deshalb zusätzlichen Lichtein-
trag über einen Lichthof, der alle Geschosse räumlich miteinander verbindet.  
 
Ein offenes Treppenhaus mit Innenraumbepflanzung soll die Erschießung der Büro-
etagen zum „Spaziergang im Grünen“ werden lassen. Zu den Büroräumen nimmt der 
Neubau im Erdgeschoss Konferenzräume und einen Fitnessbereich, sowie im Ostflügel 
eine Kindertagesstätte auf, die einen separaten Zugang von der Kasinostraße aus er-
hält. 
 
Eine aufwendige Lamellenfassade soll neben der Verschattung der Büros auch über 
Photovoltaikelemente Strom produzieren und durch unterseitige Schallschutztafeln 
den Straßenlärm teilweise absorbieren. 
 
Zaun und Mauer zur Kasinostraße sollen stark begrünt werden. 
 
 
Empfehlung 
Der Gestaltungsbeirat diskutiert das Vorhaben ausführlich mit Bauherren und Archi-
tekten. Wesentliche Diskussionspunkte sind hierbei die Lage des Gebäudes auf dem 
Grundstück im Baufeld und die offenbar beabsichtigte Absetzung des Hauses gegen-
über der Kasinostraße.

Gemeinsame Empfehlung des Gestaltungsbeirats Darmstadt  05.03.2021 
 
 
Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
Der Bauherr begründet die fehlende Zugänglichkeit des neuen Verwaltungsbaus mit 
dem Sicherheitsbedürfnis des Unternehmens und der Notwendigkeit von Zugangskon-
trollen. Ein Zugang in der Mitte des Gebäudes ist zwar städtebaulich naheliegend, 
momentan jedoch nicht vorgesehen. Im Falle einer Nachnutzung durch Dritte soll die-
ser Zugang aber herstellbar sein. 
 
Die zahlreichen innovativen Merkmale des Entwurfes werden positiv gewürdigt. Hierzu 
ist der Einsatz von Grün, aber auch innovative Energiesparmaßnahmen zu rechnen. 
 
Es wird empfohlen, den Bereich der Freianlagen planerisch nochmals zu überprüfen. 
Ein „grüner Übergang“ zwischen öffentlicher Erschließung und dem Baugrundstück 
soll durch den Erhalt der jetzt bestehenden straßenbegleitenden Baumreihe bestehen 
bleiben.  
 
 
Zusammenfassung der Rückmeldung 
Insgesamt wird das Projekt als positiver Beitrag zum Stadtbild und als Ausdruck einer 
ökologisch ausgerichteten Unternehmenskultur gesehen. Die stärkere Integration in 
den öffentlichen Straßenraum über den grünen Vorbereich ist wünschenswert, um den 
positiven Eindruck weiter abzurunden. 
 
 
Votum  
gez. Thomas Knerer

Beratungsverlauf (1)

TOP 99

Orte (5)

  • Kranichsteiner Straße 33
  • Arheilger Straße
  • Kasinostraße
  • Frankfurter Straße 100
  • Viktoriastraße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2021/0080
Typ
Magistratsvorlage
Datum
06.04.2021
Erstellt
29.09.2026 00:00