Aktionsplan Klimaschutz
Mitteilung BV 4000/2023 vom 05.12.2023
Stand: Am 01.02.2024 in der Bezirksvertretung 7 (Porz) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Anlage 5: Anlage 4 der Beschlussvorlage Aktionsplan Klimaschutz (2243/2023)
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Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Beteiligungen 10 Operationalisier- ung der Klima- strategie der GAG Immobilien AG 2023 - 2035 • Operationalisierung der Klimastrategie durch Umsetzung von Maßnahmen für einen gebäudebezogenen Sanierungsfahrplan • Nachhaltige Gestaltung von Wohnumfeld und Außenanlagen in den Quartieren unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit und sozialer Gesichtspunkte • Abkehr von fossilen Brennstoffen • Senkung des Energieverbrauchs durch energetische Modernisierungen im Bestand, effiziente Gebäudestandards, Anlagenoptimierung und Sensibilisierung des Nutzers • Zugang zu bezahlbarem, nachhaltigem Strom für die Mieter*innen sichern •Ausbau regenerativen Energien (Potenzial für PV- Anlagen auf Bestandsdächern ca. 15 MWp) 2025ff 1,5 Mio. € derzeit nicht quanti- fizierbar 11 Modernisierung der Gebäude- infrastruktur der AWB Abfallwirtschafts- betriebe Köln GmbH 2023 - 2028 • Sukzessive Modernisierung bestehender Immobilieninfrastruktur und Realisierung neuer Standorte nach dem neuesten Stand der Technik und unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte 1) Ausbau der Photovoltaikanlagen auf allen Standorten. 2) Ausblick: Vollständiger Ausbau der Gebäudeleittechnik 3) Fertigstellung Neubau eines Logistikstandortes unter Beachtung der neuesten ökologischen und technischen Standards 1) 2024 2) 2025- 2026 3) 2028 500.000 € 60,8 Mio. € 12 KlimaVeedel der RheinEnergie AG 2023 - 2028 • Innovative Lösungen und Wege zur Erreichung der Klimaneutralität im Quartier. Mit dem KlimaVeedel werden auf Quartiersebene entsprechende Reallabore bzw. Lern- und Experimentierräume geschaffen. • Initiierung einer Kommunikationskampagne auf verschiedenen Kanälen: Online und in Form von gezielten Bürgerinformationen und Bürgerveranstaltungen • Veedels-Wärmelandkarte: Durchführung von Kfz- gestützten Thermografieaufnahmen von Köln- Neubrück • Neues, digitales Verfahren zur Erstellung von Sanierungsfahrplänen testen bei mindestens zehn Pionier-Haushalten • Bereitstellung einer Online- Bürgerbeteiligungsplattform • Durchführung großflächiger Umfragen, um Bürgerbedürfnisse zu erfassen und damit weitere klimafreundliche Umsetzungsaufträge anzustoßen 2023/24 2,5 Mio € 5 Mio. € **) 10 11 12 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Klimaneutrale Energieversorgung erreichen Beteiligungen 10 Klimaneutrale Stadt- entwässerungs- betriebe Köln, AöR (StEB Köln) 2023 - 2030 • Reduzierung THG-Emissionen • Zentrale Maßnahmen sind die Steigerung der Energieeffizienz der Anlagentechnik und der Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien 1) Inbetriebnahme der Biogasaufbereitungsanlage GKW und weiterer PV-Anlagen auf den Klärwerken -- > geplante Leistung rd. 2,6 MWp 2) Klimaneutralität der betrieblichen Emissionen (außer Prozessemissionen wie Lachgas und Methan) 3) Verbesserung der Bilanzierung für Prozesse, Bau und Einkauf 4) Inbetriebnahme der Druckleitung zur Klärschlammverbrennung 5) Die StEB Köln arbeiten klimaneutral (Strategisches Ziel) 1) 2024 2), 3) 2027 4) 2029 5) 2030 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar ***) 11 Klimaschutz und Nachhaltigkeits- maßnahmen am Flughafen Köln/Bonn 2023 - 2045 • Installation weiterer PV-Anlagen auf den Gebäuden • Betrieb der Fahrzeuge auf dem Flughafen- Vorfeld vollständig mit alternativen Kraftstoffen. Perspektivisch ist die Umstellung des Energiesektors auf 100% erneuerbare Energien vorgesehen. 1) Reduzierung der CO2-Emissionen um 65% gegenüber 2010 2) CO2 –neutraler Betrieb auf dem Vorfeld 3) Klimaneutralität bis spätestens 2045 1) 2030 2) 2035 3) 2045 3 Mio. € 50 Mio. € ****) 12 Planungen der RheinEnergie AG zu PV Freiflächen an Infrastruktur- wegen 2023 - 2025 • Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien an eigener Versorgung und höhere Ausnutzung der Soarpotenziale • Identifizierung von Potenzialflächen 1) Einreichung des Bauantrages für das PV-Projekt in Köln-Dünnwald 2) Umsetzung bzw. Errichtung erster PV-Anlagen 1) 2024 2) 2025 300.000 € 100 Mio. € Beteiligungen 13 Planungen der RheinEnergie AG zum Ausbau der Windenergie im Kölner Norden und Süden 2023 - 2027 • Nutzung von Potenzialflächen auf dem Kölner Stadtgebiet, auf denen die Errichtung von Windkraftanlagen grundsätzlich möglich ist • Untersuchungen und Klärungen zur Vorbereitung der Genehmigung. • Neuaufstellung LEP NRW und Regionalplan ermögilchen die Ausweisung von Windenergiegebieten. • Flächensicherung in Form von Nutzungsverträgen 1) Abschluss der Flächensicherung mittels Nutzungsvertrag mit der RheinEnergie AG für die städtischen Flächen innerhalb der Potentialflächen im Kölner Norden) 2) Ausweisung der Flächen im Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien oder alternativ (falls notwendig): Beginn der Änderung des FNP-Köln mit dem Ziel der Ausweisung der Flächen als Positivplanung. 3) Antragstellung nach BImSchG durch die RheinEnergie AG und Prüfung des Genehmigungsantrags durch die untere Immissionsschutzbehörde 1) 2024 2) 2024- 2025 3) 2024- 2027 500.000 € 110 Mio. € 10 11 12 13 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 14 Treffpunkt Solar – Das Beratungs- zentrum von RheinEnergie AG, Stadt Köln und Handwerks- kammer zu Köln 2023 - 2024 • Individuelle Beratungen von Eigenheimbesitzer*innen, Gewerbetreibenden, Vermieter*innen und Mieter*innen zur Solarenergie und den damit verbundenen Technologien und weitere Unterstützungsangebote. • Vereinfachung der Prozesse für Mieterstromprojekte. 1) Gemeinsame Vereinbarung zum Weiterbetrieb des Treffpunkt-Solar, sowie zur dauerhaften Finanzierung des Projektes. Entscheidung zum eventuellen Ausbau der Leistungen im Treffpunkt. 2) Entwicklung Lösungsoptionen zur Begegnung der Handwerkerengpässe. 1) 2023 2) 2024 2 Mio. € derzeit nicht quanti- fizierbar *****) 15 Transformations- pläne der RheinEnergie AG für die Kölner Fernwärmenetze 2023 - 2035 • Verdichtung und Ausbau des bestehenden Fernwärmenetzes, insbesondere in der Innenstadt, und Dekarbonisieurng der Wärmeerzeugung (für Fern- und Nahwärmenetze) 1) Fertigstellung Transformationsplan FW-Netz Innenstadt und Beantragung erster Fördermittel für Wärmenetze nach BEW-Richtlinie 2) Offizieller Projektbeginn Großwärmepumpe Niehl 3) Inbetriebnahme Fernwärmespeicher in Köln- Merheim 4) Installation schnellstartfähiger Kessel in Köln- Niehl 5) Installation Solarthermieanlage in Köln-Merheim 6) Modernisierung GuD-Anlage in Köln-Merkenich 7) Erstellung der weiteren Transformationspläne für FW-Netze Nord und Merheim 1), 2), 3) 2023 4) 2024 5), 6) 2025 7) ab 2025 130 Mio. € 750 Mio. € 16 PV-Dachanlagen auf Gebäuden der AVG Köln mbH 2023 - 2026 • Prüfung und Nutzung aller bestehenden und zukünftigen Dachflächen • Prüfung und Nutzung aller bestehenden und zukünftigen Dachflächen auf PV-Eignung 2026 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Beteiligungen 17 Umstellung der Energie- versorgung der Koelnmesse 2023 - 2035 • PV-Anlagen und alternative Wärmeversorgungslösungen zur Reduktion des Energieverbrauchs • Neues Wärmeversorgungskonzept 1) Installation der PV-Anlage mit 500 Modulen auf dem Confex 2) Planungen und Umsetzungsstart der PV-Anlage Halle 11 und Eingang Süd (geplante Leistung 2000kwp) 3) Inbetriebnahme der PV-Anlagen auf den Dächern des Confex, Halle 11 und Eingang Süd als eine der größten Anlagen Köln (geplante Leistung 2000kwp) 4) CO2-Neutralität 1), 2) 2023 3) 2024 4) 2025- 2035 2,83 Mio. € Derzeit nicht quantifizie rbar 15 16 14 17 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 18 Reduzierung der Treibhausgas- emissionen der AG Zoologischer Garten Köln 2023 - 2032 • Reduktion von über 40% der CO² Treibhausgase bis 2032. Prüfung von alternativen Systemen mit Fernwärme und Wärmepumpen • Prüfung der Möglichkeit den Strombezug auf Ökostrom mit Herkunftsnachweis (ppa Power purchase Agreement) umzustellen •Errichtung von Grün-Dach-PV-Kombinationen bei Neubau und Sanierung wo immer möglich •sukzessive Umstellung des Fuhr- und Maschinenparks auf alternative Technologien 1) Beginn der Umsetzung des Transformationskonzeptes, Einbau von PV-Anlage Tropenhaus, Start Einbau der Messinfrastruktur inkl. Ausbau der Gebäudeleittechnik 2) Ausbau der PV-Anlagen auf ca. 200kWp. Ersetyung der noch vorhandenen ca. 18 Gaskessel durch energetisch bessere Alternativen und Prüfung von Wärmepumpen oder Fernwärme. Ausbau der Messinfrastruktur inkl. Gebäudeleittechnik, um den Bedarf besser steuern und regulieren zu können. 3) Evtl. Strom umstellen auf Ökostrombeschaffung mit Herkunftsnachweis / Power Purchase Agreement (PPA) 1)2027 2) 2032 3) ab 2025 3,6 Mio. € derzeit nicht quanti- fizierbar Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Beteiligungen 3 Biomasse- brennstoffe der AVG-Gruppe zur Substitution fossiler Brenn- und Kraftstoffe 2024 • Produktion und Vermarktung verschiedenster Biomasse-Brennstoffe • Prüfung zukünftiger Erweiterung mit der RheinEnergie • Anschluss weiterer Haushalte an die Biotonne 2024 60.000 € 60.000 € 4 Müllverbrennung: CO2-Emissions- minderung durch CO2- Abscheidung bei der AVG Köln mbH 2023 - 2024 • Klimaneutrale/ klimapositive Müllverbrennung •Machbarkeitsstudie zur technischen und räumlichen Umsetzung einer CO2-Abscheidung aus dem Abgasstrom • Umsetzung der Machbarkeitsstudie mit Schwerpunkten CO2-Verbleib, CO2-Logistik und energetische Optimierungen der CO2- Abscheidung • Investitionsentscheidung 2024 500.000 € 150 Mio. € 5 Müllverbrennung: CO2-Emissions- minderung durch Sortierung und Verwertung bei der AVG Köln mbH 2023 - 2025 • Umbau und Modernisierung der integrierten Vorsortieranlage vor der Verbrennung 1) Umbau/Modernisierung der Sortieranlage 2) Inbetriebnahme der Sortieranlage 1) 2024 2) 2025 12 Mio. € 12 Mio. € 18 3 4 5 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Deponie: Vermeidung von Methan- Emissionen durch verstärkte Deponiegas- fassung bei der AVG Köln mbH 2023 - 2025 • Reduzierung der Methanemissionen der ehemaligen Hausmülldeponie: Ertüchtigung der Einrichtungen zur Gasfassung sowie Umrüstung auf Belüftungsbetrieb • Abschluss der Investitionsmaßnahme 2025 1,2 Mio. € 8 Mio. € Beteiligungen 7 Optimierte Rückgewinnung von Metallen aus den Rostaschen der Restmüll- verbrennungs- anlage der AVG Köln mbH 2023 - 2027 • Neue Anlage "mephistorec" zur Rückgewinnung von zusätzlichen Metallen aus den Rostaschen Rückbringung in den Wirtschaftskreislauf zum Ersatz der Primärmetalle 1) Ausschreibung der Leistungen 2) Baubeginn der neuen „mephistorec“- Rostascheaufbereitung 3) Regelbetrieb der Anlage 1) 2024 2) 2025 3) 2027 150.000 € 25 Mio. € 8 Förderung von nachhaltigen Gründungen durch die KölnBusiness Wirtschafts- förderungs-GmbH 2023 - 2024 Förderung von nachhaltigen Gründungen durch spezielle Beratungs-, Informations- und Vernetzungsangebote 1) Kürung Kölns KlimaStar 2023 und 2024 2) Festlegung des Veranstaltungsprogramms von Impact.Cologne für das Jahr 2024 1) 2023/24 2) 2024 10.000 € 10.000 € 9 Beratungen der KölnBusiness Wirtschafts- förderungs- GmbH: Nachhaltigkeits- vorhaben inkl. Finanzierungs- möglichkeiten im Unternehmen fördern 2023 - 2024 • Darstellung der wirtschaftlichen Chancen durch nachhaltige Lösungen für Kölner Unternehmen 1) Erreichen von 100 Unternehmen mit geeigneten Kommunikationsmaßnahmen 2) Unternehmen haben das Förderprogramm „Photovoltaik- klimafreundliches Arbeiten“ in Anspruch genommen und tragen damit aktiv zur CO2-Reduktion bei 3) Unternehmen nehmen öffentliche Finanzierungsmöglichkeiten zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Anspruch und tragen so zur CO2-Reduktion bei 1) 2023 2), 3) ab 2024 50.000 € 50.000 € 6 7 8 9 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 10 Informations- veranstaltungen der KölnBusiness Wirtschafts- förderungs-GmbH zur Vernetzung relevanter Branchenakteure im Zusammenhang mit gewerblichen Klimaschutz- maßnahmen 2023 - 2024 • Begleitung und Unterstützung der Kölner Unternehmen, insbesondere KMU • Aktivierungskampagne: Steigerung der Nachfrage nach und Inanspruchnahme von Beratungsangeboten zum Thema Nachhaltigkeit 1) Erreichen von 100 Unternehmen mit geeigneten Formaten und Kommunikationsmaßnahmen 2) Durchführung von Informationsveranstaltungen zu den Themen Energie, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft für lokale Wirtschaftsakteure 3) Vernetzung von Kölner Wirtschaftsakteuren im Themenfeld gewerblicher Klimaschutz durch Veranstaltungen und die Initiative Impact.Cologne 4) Durch die Umstellung auf nachhaltige Energieversorgung tragen lokale Wirtschaftsakteure aktiv zur CO2-Reduktion bei 5) Durch die Umstellung auf Kreislaufwirtschaft tragen lokale Wirtschaftsakteure aktiv zur Einsparung von Ressourcen und zur CO2-Reduktion bei 1) 2023 2), 3) 2024 4), 5) ab 2024 53.500 € 53.500 € Beteiligungen 11 Kooperation und Förderung von Klimaschutz in der Wirtschaft: Gemeinwohl- bilanzierung der Gastro- und Clubszene koordiniert durch die KölnBusiness Wirtschafts- förderungs-GmbH 2023 - 2024 • Die Bilanzierung von Unternehmen neben wirtschaftlichen Aspekten nach ökologischen und sozialen Aspekten • Chance für Unternehmen aus der Gastro- und Clubszene aus Köln nachhaltiges und gemeinnütziges Wirtschaften voranzutreiben • Begleitung von extern beauftragten spezialisierten Berater*in(nen) •hohe Multiplikatorwirkung zu erwarten • 13 Unternehmen aus der Kölner Gastro- und Clubszene sind im Bilanzierungsprozess begleitet worden 2024 100.000 € 100.000 € Mobilität und Logistik werden klimaneutral Beteiligungen 14 Klimaneutralität der Kölner Verkehrs- Betriebe AG 2023 - 2035 • Reduktion der THG-Emissionen auf unter 1.000 Tonnen pro Jahr bis 2035 •Aufstockung der E-Bus-Flotte bis Ende 2025 auf 164 Fahrzeuge, vollständige Umrüstung zwischen 2030 und 2035 •Klimaneutrale Umrüstung der Wärmeversorgungsanlagen an den Betriebsstandorten der KVB •Umstellung der PKW-/LKW-/Nutzfahrzeugflotte auf emissionsfreie Antriebe •Austausch der Kälteanlagen an ortsfesten Einrichtungen der KVB (Gebäudetechnik) bis 2035 1) Inbetriebnahme weiterer 56 E-Busse 2) Betriebshof Ost: Fertigstellung 1. Bauabschnitt für die E-Busse 3) Betriebshof Nord: Beauftragung Generalplaner und Planungsbeginn für den 2. Bauabschnitt für die E-Busse 4) Folgebeschaffungen E-Busse 5) Start Neubau Betriebshof Ost 2. Bauabschnitt 6) Start Umbau Betriebshof Nord 2. Bauabschnitt 7) Planung erster Maßnahmen zur Umstellung der Wärmeversorgung 1), 2), 3) 2023 - 2024 4), 5), 6), 7) 2025 - 2035 86 Mio. € 800 Mio. € ******) 10 11 14 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 15 Mobilitäts- strategie 2035 der AWB Abfallwirtschafts- betriebe Köln GmbH 2023 - 2035 • Umstellung des bestehenden Fuhrparks auf alternative Antriebe und Ausbau der E-Lade- Infrastruktur 1) Konzeptionierung und erste Umsetzung des Ausbaus der E-Ladeinfrastruktur auf den 3 Logistikstandorten (zehnmal 11 kW und einmal 450 kW)) 2) Endausbau der E-Ladeinfrastruktur auf den Standorten 3) Kontinuierliche Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe 1) 2024 2) 2025 3) 2025- 2035 200.000 € 15,2 Mio. € 16 Klimaschutz- maßnahmen der HGK-Gruppe 2023 - 2035 • Klimaneutralität bis 2035 in den Sektoren Strom- und Wärmeversorgung wie auch in einem überwiegenden Teil der Mobilität (Kraft- und Nutzfahrzeuge). Ausgenommen ist die Binnenschifffahrt, hier gilt 2050 als Ziel (Kraft- und Nutzfahrzeuge, Binnenschiffe), bei Binnenschifffahrt bis 2050. • Überregionale Tätigkeit • Gebietsentwicklung "Fusion Cologne" mit hohem Gewicht von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzaspekten von Beginn der Planungen an 1) Vollständiger Ökostrombezug (in Köln, 7 GWh) 2) PV-Module auf der Fläche der Fusion Cologne (ca. 25.000m2) 3) Umstellung 80 % des Fuhrparks (Fuhrpark in Köln ca. 100 Stück in 2030) auf emissionsfreie Antriebe 4) Fast vollständige Substition fossiler Energiequellen 5) Umstellung der Reachstacker im Niehler Hafen auf alternative Antriebe (ca. 800 Tonnen THG- Minderungspotential) 6) Weitgehende Beseitigung der Emissionen von Treibhausgasen bei der Binnenschifffahrtflotte 1) 2025 2), 3), 4) 2030 5) 2035 6) 2050 100.000 € 100.000 € Summe 100.000 € 100.000 € 247.053.500 € 2.086.273. 500 € 15 16 Legende *) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen **) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen ***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) ****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen *****) rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten ******) Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) Rahmenbedingungen: aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung (Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) *******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das Kölner Stadtgebiet. -
Anlage 3: Anlage 2 der Beschlussvorlage Aktionsplan Klimaschutz (2243/2023)
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Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Direkter Einflussbereich 1 Entwicklung einer Sanierungs- strategie für Bestands- gebäude 2023 - 2027 systematische Gebäudeportfolioanalyse Strategie für Klimaneutralität der Bestandsgebäude Berücksichtigung der Energieleitlinien Steigerung der jährlichen energetischen Sanierungsrate 1) Gebäudeportfolioanalyse für 20 städtische Gebäude im Eigentum verschiedener Ämter und spätere Erweiterung auf weitere Gebäude 2) eine (1) Sanierungsstrategie ist erstellt 3) kontinuierliche Umsetzung, derzeit 1,2% des Widerbeschaffungswerts des Bestands im Sondervermögen der Gebäudewirtschaft 4) Umsetzung der Schulbaumaßnahmen „GU/TU 2-Projekt“ 1) 2023/24 2) 2024- 2025 3) 2024- 2027 4) bis 2027 95 Mio. € *) 2,1 Mrd. € *) 2 Stadtweite Standards für städtische Gebäude (klimaneutraler Betrieb) - Energieleitlinien aktualisieren 2023 - 2035 Aktualisierung der Standards für Wärmenutzung für Heizen und Warmwasser Aktualisierung der Standards für elektrotechnische Bereiche effiziente und nachhaltige Energienutzung bei Neubauten und Sanierungsvorhaben 1) eine (1) aktualisierte Fassung der Energieleitlinien ist veröffentlicht. 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 3 Zukunft Bürgerhäuser/ - zentren 2023 - 2025 Gebäudeportfolioanalyse zu 14 Bürgerhäuser/Bürgerzentren Erarbeitung eines Umsetzungsfahrplans konzentrierte Betrachtung der Gebäude ermöglicht gebäudeübergreifende Ausschreibungen 1) Bestandsaufnahme von 14 Bürgerhäusern und der Anlagentechnik für eine Gebäudeanalyse ist erfolgt 2) ein (1) Stufenplan für die Umsetzung ist erstellt und dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt 1) 2023 - 2025 2) 2025 - 2035 4,4 Mio. € 380 Mio. € 4 Energetische Sanierung der Zentralbibliothek und der 11 Stadtbibliotheken 2023 - 2027 Energetische Maßnahmen bei Generalsanierung der Zentralbibliothek Reduktion des jährlichen Energieverbrauchs um 80 % Erstellung eins Strategiekonzepts zur Verpflichtung auf die Nachhaltigkeitsziele Entwicklung mit dem Ziel „NetZero“ 1) Fertigstellung der Sanierung (einschl. energetischen Sanierung) Zentralbibliothek 2023 - 2027 derzeit nicht quanti- fizierbar 139,8 Mio. € 5 Zirkuläres Bauen – Bezirksrathaus Innenstadt 2023 - 2024 Wiederverwertung von Baumaterialien und Einbauten Zusammenarbeit mit Start-Up Concular 1) Abbruch ist geplant. 2) Pilotprojekt zur Verwertung der dabei anfallenden Baustoffe/Bauschutt ist gestartet. 3) Materialproben werden aktuell analysiert. Danach erst ist die Verwertbarkeit geklärt. derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 1 2 3 4 5 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 6 Sportstätten- management- system (SMS) 2023 - 2028 Erfassung von 440 Liegenschaften Prioritätenliste zur Modernisierung und Weiterentwicklung Datenbasierte Umsetzung energetischer Sanierungen 1) 100% der Prioritätenliste Sanierung Vereinsheime/Umkleidehäuser ist abgearbeitet 2023 - 2028 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Indirekter Einflussbereich 7 KfW 432 energetische Quartiers- entwicklung 2023 - 2026 Förderprogramm um die Dekarbonisierung der Energieversorgung sowie die energetische Sanierung und Ertüchtigung des Bestandes anzuschieben. Kooperation mit Kölner Wohnungswirtschaft Erstellung energetischer, integrierte3 Quartierskonzepte Begleitung der Sanierung durch ein*e Sanierungsmanager*in 1) Vier (4) Quartiere sind mit der Wohnungswirtschaft in der Förderung KfW 432 in Bearbeitung 2) Zwei (2) kommunal geführte Quartiere sind in der Förderung von KfW 432 in Bearbeitung 1) 2023 - 2024 2) 2025 - 2026 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 8 Konzeptvergaben als Steuerungs- instrument für nachhaltige Planungs- und Entwicklungs- konzepte am Beispiel Petershof 2024 Klimaschutzgerechte Sanierung des denkmalgeschützten Vierkanthofs „Petershof“ Konzeptansätze: Bauen im Bestand (im Denkmal) Wärme und Strom über erneuerbare Energien (u.a. Solar) Autofreier Hof und autoarme Umgebung Freiflächennutzung unter Beachtung von Artenschutz und Biodiversität Regeneratives (Ab-) Wasserkonzept Nutzungsänderung und -mischung 1) ein (1) Stufenplan mit quantifizierbaren Zielen ist erstellt 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 9 Energetische Ertüchtigung des denkmal- geschützten Gebäude- bestandes 2023 - 2024 Erarbeitung von Leitlinien für denkmalgeschützter Gebäude zur energetischen Ertüchtigung Studie zur „Systematisierung der Energieeffizienzpotentiale im denkmalgeschützten Gebäudebestand 1) eine (1) Studie zu energetischen Sanierungspotentialen des denkmalgeschützten Gebäudebestands in Köln ist beauftragt 2023 - 2024 60.000 € 120.000 € 6 7 8 9 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Beteiligungen 10 Operationalisier- ung der Klima- strategie der GAG Immobilien AG 2023 - 2035 Operationalisierung der Klimastrategie durch Umsetzung von Maßnahmen für einen gebäudebezogenen Sanierungsfahrplan Nachhaltige Gestaltung von Wohnumfeld und Außenanlagen in den Quartieren unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit und sozialer Gesichtspunkte 1) Abkehr von fossilen Brennstoffen 2) Senkung des Energieverbrauchs durch energetische Modernisierungen im Bestand, effiziente Gebäudestandards, Anlagenoptimierung und Sensibilisierung des Nutzers 3) Zugang zu bezahlbarem, nachhaltigem Strom für die Mieter*innen sichern 4) Ausbau regenerativen Energien (Potenzial für PV-Anlagen auf Bestandsdächern ca. 15 MWp) 2025ff 1,5 Mio. € derzeit nicht quanti- fizierbar 11 Modernisierung der Gebäude- infrastruktur der AWB Abfallwirtschafts- betriebe Köln GmbH 2023 - 2028 Sukzessive Modernisierung bestehender Immobilieninfrastruktur und Realisierung neuer Standorte nach dem neuesten Stand der Technik und unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte 1) Ausbau der Photovoltaikanlagen auf allen Standorten. 2) Ausblick: Vollständiger Ausbau der Gebäudeleittechnik 3) Fertigstellung Neubau eines Logistikstandortes unter Beachtung der neuesten ökologischen und technischen Standards 1) 2024 2) 2025 - 2026 3) 2028 500.000 € 60,8 Mio. € 12 KlimaVeedel der RheinEnergie AG 2023 - 2028 Innovative Lösungen und Wege zur Erreichung der Klimaneutralität im Quartier. Mit dem KlimaVeedel werden auf Quartiersebene entsprechende Reallabore bzw. Lern- und Experimentierräume geschaffen. 1) Initiierung einer Kommunikationskampagne auf verschiedenen Kanälen: Online und in Form von gezielten Bürgerinformationen und Bürgerveranstaltungen 2) Veedels-Wärmelandkarte: Durchführung von Kfz-gestützten Thermografieaufnahmen von Köln-Neubrück 3) Neues, digitales Verfahren zur Erstellung von Sanierungsfahrplänen testen bei mindestens zehn Pionier-Haushalten 4) Bereitstellung einer Online- Bürgerbeteiligungsplattform 5) Durchführung großflächiger Umfragen, um Bürgerbedürfnisse zu erfassen und damit weitere klimafreundliche Umsetzungsaufträge anzustoßen 2023/24 2,5 Mio € 5 Mio. € **) 10 11 12 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Klimaneutrale Energieversorgung erreichen Direkter Einflussbereich 1 Photovoltaik– Ausbaustrategie auf allen kommunalen Gebäuden 2023 - 2035 PV-Potentialanalysen mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen Ziel: große Anlagen mit möglichst großen Erträgen Erörterung der sinnvollsten und passendsten PV-Betreibermodelle für die Dienststellen Erarbeitung von einfachen Umsetzungsmodellen (z.B. durch vereinfachte Rahmenvergabe) Ermöglichung von Bürgersolaranlagen (mit Dachverpachtung) 1) eine (1) Ausbaustrategie inkl. eines quantifizierten Stufenplans ist erstellt. 2) 100 % der geeigneten Dachflächen sind mit PV nachgerüstet 1) 2024 2) 2025 - 2035 derzeit nicht quanti- fizierbar 1 Mio. € 2 Rahmenvergabe zur Beschleunigung des Photovoltaik Ausbaus auf kommunalen Liegenschaften 2023 - 2024 Entwicklung einer Rahmenvergabe für die Nachrüstung aller städtischen Gebäude mit PV-Anlagen 1) ein (1) Rahmenauftrag für den Ausbau eines quantifizierten Pakets städtischer Dachflächen ist erteilt. 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Indirekter Einflussbereich 3 Städtebauliche Potentialanalyse zu Photovoltaik auf Freiflächen 2024 Fertigstellung der Flächenpotenzialanalyse PV-FFA Klärung der rechtlichen Fragestellungen zur Realisierung von PV-FFA Erarbeitung eines Aktivierungs- und Umsetzungskonzeptes zu PV-FFA im Rahmen einer gesamtstädtischen Strategie zu erneuerbaren Energien PV- Freiflächenstrategie (und Ratsbeschluss) 1) eine (1) Vorlage zum Aktivierungs- und Umsetzungskonzept zu PV-FFA ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt. 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 4 Modellvorhaben Photovoltaik auf Freiflächen 2024 Es wird ein Standardprozess entwickelt der alle zuständigen Dienststellen zur Genehmigung beteiligt. Durch drei Pilotanlagen kann der Prozess entwickelt werden. Dünnwald (rund 30 Hektar) Rondorf (rund 6,5 Hektar) Worringen (rund 11,5 Hektar) 1) drei (3) Pilotflächen für PV-FFA/Agri- PV sind genehmigt. 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 1 2 3 4 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 5 Windenergie- potenziale nutzen 2025 Bereitstellung der notwendigen Flächen auf dem Gebiet der Stadt Köln, insbesondere im Kölner Norden, um einen signifikanten Anteil des Strombedarfs mittels lokaler Windenergie decken zu können. 1) 8-13 Windenergieanlagen sind im Vorgriff auf den Regionalplan entsprechend des rechtlich vorgesehenen Verfahrens genehmigt 2025 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Indirekter Einflussbereich 6 Förderprogramme „Gebäude-sanierung – klimafreundliches Wohnen“ und „Photovoltaik und Erneuerbare Energien – klimafreundliches Köln“ 2023 - 2027 Beschluss der drei neuen Förderprogramme: „Gebäudesanierung - klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik – klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik klimafreundliches Arbeiten“ Die Förderprogramme werden aus dem Investitionsprogramm Klimaschutz finanziert, über das bis 2027 jährlich 20 Mio.€/a zur Verfügung stehen. 1) drei neue Förderprogramme: „Gebäudesanierung- klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik-klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik klimafreundliches Arbeiten“ sind durch den Rat beschlossen. 2023 40 Mio. € 100 Mio. € 7 Förderprogramm erneuerbarer Strom als Bestandteil der Sportförder- richtlinie 2024 Sportförderrichtlinie Bündelung der Förderzugänge des Sportamtes Fördersumme von bis zu 87,5% der Gesamtkosten, für klimarelevante Maßnahmen wie bspw. Photovoltaik, und eine Aufhebung der Nachrangigkeit in Bezug auf Mittelzuwendungen von EU, Bund und Ländern 1) Ziele für die Ausschöpfung des Förderprogramms erneuerbarer Strom der Sportförderrichtlinie sind definiert 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 8 Kommunale Wärmeplanung 2024 - 2026 Erarbeitung der fachlichen Grundlagen zu der kommunalen Wärmeplanung Schaffung einer leistungsfähigen Projektstruktur Ausarbeitung erster Maßnahmen zur Wärmewendestrategie Start der Beteiligungsprozesse mit relevanten Akteur*innen Herstellung der erforderlichen Beschlusslage für die Aufstellung des kommunalen Wärmeplans Durchführung, Veröffentlichung und Weiterentwicklung der kommunalen Wärmeplanung auf Basis des Beschlusses und entsprechend der gesetzlichen Anforderungen 1) eine (1) Vorlage zur Durchführung der Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt. 2) eine (1) Vorlage für den Beschluss der Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt. 1) 2024 2) 2026 165.000 € 300.000 € 5 6 7 8 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 9 Geothermie 2023 - 2024 Ausschöpfung der Möglichkeiten der Wärmeversorgung durch oberflächennahe Geothermie Bereitstellung einer digitalen Kartenanwendung für die oberflächennahe Geothermie-Nutzung für das Standortpotenzial von Geothermie-Anlagen als Planungsgrundlage für private und gewerbliche Interessent*innen Geothermieanlage im Großprojekt Rondorf Nord-West 1) Digitale Karte inkl. Webanwendung zur Klärung des sinnvollen Einsatzes von Geothermie- Anlagen ist verfügbar. 2) Fertigstellung der Geothermie-anlage im Großprojekt Rondorf Nord-West. 1) 2023 2) 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Beteiligungen 10 Klimaneutrale Stadt- entwässerungs- betriebe Köln, AöR (StEB Köln) 2023 - 2030 Reduzierung THG-Emissionen Zentrale Maßnahmen sind die Steigerung der Energieeffizienz der Anlagentechnik und der Ausbau von Kraft-Wärme- Kopplung und erneuerbaren Energien 1) Inbetriebnahme der Biogasaufbereitungsanlage GKW und weiterer PV-Anlagen auf den Klärwerken --> geplante Leistung rd. 2,6 MWp 2) Klimaneutralität der betrieblichen Emissionen (außer Prozessemissionen wie Lachgas und Methan) 3) Verbesserung der Bilanzierung für Prozesse, Bau und Einkauf 4) Inbetriebnahme der Druckleitung zur Klärschlammverbrennung 5) Die StEB Köln arbeiten klimaneutral (Strategisches Ziel) 1) 2024 2) 2027 3) 2027 4) 2029 5) 2030 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar ***) 11 Klimaschutz und Nachhaltigkeits- maßnahmen am Flughafen Köln/Bonn 2023 - 2045 Installation weiterer PV-Anlagen auf den Gebäuden Betrieb der Fahrzeuge auf dem Flughafen- Vorfeld vollständig mit alternativen Kraftstoffen. Perspektivisch ist die Umstellung des Energiesektors auf 100% erneuerbare Energien vorgesehen. 1) Reduzierung der CO2-Emissionen um 65% gegenüber 2010 2) CO2 –neutraler Betrieb auf dem Vorfeld 3) Klimaneutralität bis spätestens 2045 1) 2030 2) 2035 3) 2045 3 Mio. € 50 Mio. € ****) 12 Planungen der RheinEnergie AG zu PV Freiflächen an Infrastruktur- wegen 2023 - 2025 Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien an eigener Versorgung und höhere Ausnutzung der Solarpotenziale Identifizierung von Potenzialflächen 1) Bauantrage für das PV-Projekt in Köln- Dünnwald durch die RheinEnergie 2) Umsetzung bzw. Errichtung erster PV- Anlagen 1) 2024 2) 2025 300.000 € 100 Mio. € 9 10 11 12 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Beteiligungen 13 Planungen der RheinEnergie AG zum Ausbau der Windenergie im Kölner Norden und Süden 2023 - 2027 Nutzung von Potenzialflächen auf dem Kölner Stadtgebiet, auf denen die Errichtung von Windkraftanlagen grundsätzlich möglich ist Untersuchungen und Klärungen zur Vorbereitung der Genehmigung. Neuaufstellung LEP NRW und Regionalplan ermöglichen die Ausweisung von Windenergiegebieten. Flächensicherung in Form von Nutzungsverträgen 1) Abschluss der Flächensicherung mittels Nutzungsvertrag mit der RheinEnergie AG für die städtischen Flächen innerhalb der Potentialflächen im Kölner Norden) 2) Ausweisung der Flächen im Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien oder alternativ (falls notwendig): Beginn der Änderung des FNP-Köln mit dem Ziel der Ausweisung der Flächen als Positivplanung. 3) Antragstellung nach BImSchG durch die RheinEnergie AG und Prüfung des Genehmigungsantrags durch die untere Immissionsschutzbehörde 1) 2024 2) 2024 - 2025 3) 2024 - 2027 500.000 € 110 Mio. € 14 Treffpunkt Solar – Das Beratungs- zentrum von RheinEnergie AG, Stadt Köln und Handwerks- kammer zu Köln 2023 - 2024 Individuelle Beratungen von Eigenheimbesitzer*innen, Gewerbetreibenden, Vermieter*innen und Mieter*innen zur Solarenergie und den damit verbundenen Technologien und weitere Unterstützungsangebote. Vereinfachung der Prozesse für Mieterstromprojekte. 1) Gemeinsame Vereinbarung zum Weiterbetrieb des Treffpunkt-Solar, sowie zur dauerhaften Finanzierung des Projektes. Entscheidung zum eventuellen Ausbau der Leistungen im Treffpunkt. 2) Entwicklung Lösungsoptionen zur Begegnung der Handwerkerengpässe. 1) 2023 2) 2024 2 Mio. € derzeit nicht quanti- fizierbar *****) 15 Transformations- pläne der RheinEnergie AG für die Kölner Fernwärmenetze 2023 - 2035 Verdichtung und Ausbau des bestehenden Fernwärmenetzes, insbesondere in der Innenstadt, und Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung (für Fern- und Nahwärmenetze) 1) Fertigstellung Transformationsplan FW-Netz Innenstadt und Beantragung erster Fördermittel für Wärmenetze nach BEW- Richtlinie 2) Offizieller Projektbeginn Großwärmepumpe Niehl 3) Inbetriebnahme Fernwärmespeicher in Köln- Merheim 4) Installation schnellstartfähiger Kessel in Köln- Niehl 5) Installation Solarthermieanlage in Köln- Merheim 6) Modernisierung GuD-Anlage in Köln-Merkenich 7) Erstellung der weiteren Transformationspläne für FW-Netze Nord und Merheim 1) 2023 2) 2023 3) 2023 4) 2024 5) 2025 6) 2025 7) ab 2025 130 Mio. € 750 Mio. € 15 13 14 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 16 PV-Dachanlagen auf Gebäuden der AVG Köln mbH 2023 - 2026 Prüfung und Nutzung aller bestehenden und zukünftigen Dachflächen 1) Prüfung und Nutzung aller bestehenden und zukünftigen Dachflächen auf PV-Eignung 2026 derzeit nicht quantifizie rbare derzeit nicht quanti- fizierbar Beteiligungen 17 Umstellung der Energie- versorgung der Koelnmesse 2023 - 2035 PV-Anlagen und alternative Wärmeversorgungslösungen zur Reduktion des Energieverbrauchs Neues Wärmeversorgungskonzept 1) Installation der PV-Anlage mit 500 Modulen auf dem Confex 2) Planungen und Umsetzungsstart der PV-Anlage Halle 11 und Eingang Süd (geplante Leistung 2000kwp) 3) Inbetriebnahme der PV-Anlagen auf den Dächern des Confex, Halle 11 und Eingang Süd als eine der größten Anlagen Köln (geplante Leistung 2000kwp) 4) CO2-Neutralität 1) 2023 2) 2023 3) 2024 4) 2025 - 2035 2,83 Mio. € derzeit nicht quanti- fizierbar 18 Reduzierung der Treibhausgas- emissionen der AG Zoologischer Garten Köln 2023 - 2032 • Reduktion von über 40% der CO² Treibhausgase bis 2032. Prüfung von alternativen Systemen mit Fernwärme und Wärmepumpen • Prüfung der Möglichkeit den Strombezug auf Ökostrom mit Herkunftsnachweis (ppa Power Purchase Agreement) umzustellen •Errichtung von Grün-Dach-PV-Kombinationen bei Neubau und Sanierung wo immer möglich •sukzessive Umstellung des Fuhr- und Maschinenparks auf alternative Technologien 1) Beginn der Umsetzung des Transformationskonzeptes, Einbau von PV- Anlage Tropenhaus, Start Einbau der Messinfrastruktur inkl. Ausbau der Gebäudeleittechnik 2) Ausbau der PV-Anlagen auf ca. 200kWp. Ersetzung der noch vorhandenen ca. 18 Gaskessel durch energetisch bessere Alternativen und Prüfung von Wärmepumpen oder Fernwärme. Ausbau der Messinfrastruktur inkl. Gebäudeleittechnik, um den Bedarf besser steuern und regulieren zu können. 3) Evtl. Strom umstellen auf Ökostrombeschaffung 4) mit Herkunftsnachweis / Power Purchase Agreement (PPA) 1) 2027 2) 2032 3) ab 2025 3,6 Mio. € derzeit nicht quanti- fizierbar 16 17 18 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Direkter Einflussb. 1 Verankerung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei Beschaffung und Vergabe 2023 2024 nachhaltige Ausrichtung des städtischen Einkaufs und der Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen im Sinne des Klimaschutzes gemäß des Beschlusses des Ausschusses für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales (AN/0473/2023) Weiterführung von GoGreen- Zertifizierung für Pakete- und Briefsendungen 1) Nachhaltige Produkte sind in der Einkaufsplattform besser erkennbar 2) Ein (1) GoGreen Zusatzvertrag Teilleistungen für Briefsendungen 1) 2024 2) ab 2025 10.000 € 10.000 € Indirekter Einflussbereich 2 Vergabe städtischer Grundstücke in großflächigen Gewerbegebieten 2023 - 2024 Verkauf städtischer Gewerbegrundstücke mit schlankem Auswahlverfahren und klimaschutzrelevanten Kriterien in 3 Prüfungsphasen Bereits in der 1. Prüfungsphase als Mindestanforderung Einhaltung Effizienzgebäude 40 EE und Photovoltaik (1 kWp je errichtetem Gebäude) In den Prüfungsphasen 2 und 3 Positiv- Bewertungen für weitere Flächeneffizienzen und dekarbonisierte Mobilität 1) eine (1) Beschlussvorlage ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Beteiligungen 3 Biomasse- brennstoffe der AVG-Gruppe zur Substitution fossiler Brenn- und Kraftstoffe 2024 Produktion und Vermarktung verschiedenster Biomasse-Brennstoffe Prüfung zukünftiger Erweiterung mit der RheinEnergie 1) Anschluss weiterer Haushalte an die Biotonne 2024 60.000 € 60.000 € 4 Müllverbrennung: CO2-Emissions- minderung durch CO2- Abscheidung bei der AVG Köln mbH 2023 - 2024 Klimaneutrale/ klimapositive Müllverbrennung Machbarkeitsstudie zur technischen und räumlichen Umsetzung einer CO2- Abscheidung aus dem Abgasstrom 1) Umsetzung der Machbarkeitsstudie mit Schwerpunkten CO2-Verbleib, CO2-Logistik und energetische Optimierungen der CO2- Abscheidung 2) Investitionsentscheidung 2024 500.000 € 150 Mio. € 1 2 3 4 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 5 Müllverbrennung: CO2-Emissions- minderung durch Sortierung und Verwertung bei der AVG Köln mbH 2023 - 2025 Umbau und Modernisierung der integrierten Vorsortieranlage vor der Verbrennung 1) Umbau/Modernisierung der Sortieranlage 2) Inbetriebnahme der Sortieranlage 1) 2024 2) 2025 12 Mio. € 12 Mio. € Deponie: Vermeidung von Methan- Emissionen durch verstärkte Deponiegas- fassung bei der AVG Köln mbH 2023 - 2025 Reduzierung der Methanemissionen der ehemaligen Hausmülldeponie: Ertüchtigung der Einrichtungen zur Gasfassung sowie Umrüstung auf Belüftungsbetrieb 1) Abschluss der Investitionsmaßnahme 2025 1,2 Mio. € 8 Mio. € Beteiligungen 7 Optimierte Rückgewinnung von Metallen aus den Rostaschen der Restmüll- verbrennungs- anlage der AVG Köln mbH 2023 - 2027 Neue Anlage "mephistorec" zur Rückgewinnung von zusätzlichen Metallen aus den Rostaschen Rückbringung in den Wirtschaftskreislauf zum Ersatz der Primärmetalle 1) Ausschreibung der Leistungen 2) Baubeginn der neuen „mephistorec“- Rostascheaufbereitung 3) Regelbetrieb der Anlage 1) 2024 2) 2025 3) 2027 150.000 € 25 Mio. € 8 Förderung von nachhaltigen Gründungen durch die KölnBusiness Wirtschafts- förderungs-GmbH 2023 - 2024 Förderung von nachhaltigen Gründungen durch spezielle Beratungs-, Informations- und Vernetzungsangebote 1) Kürung Kölns KlimaStar 2023 und 2024 2) Festlegung des Veranstaltungsprogramms von Impact.Cologne für das Jahr 2024 1)2023/24 2) 2024 10.000 € 10.000 € 9 Beratungen der KölnBusiness Wirtschafts- förderungs- GmbH: Nachhaltigkeits- vorhaben inkl. Finanzierungs- möglichkeiten im Unternehmen fördern 2023 - 2024 Darstellung der wirtschaftlichen Chancen durch nachhaltige Lösungen für Kölner Unternehmen 1) Erreichen von 100 Unternehmen mit geeigneten Kommunikationsmaßnahmen 2) Unternehmen haben das Förderprogramm „Photovoltaik- klimafreundliches Arbeiten“ in Anspruch genommen und tragen damit aktiv zur CO2-Reduktion bei 3) Unternehmen nehmen öffentliche Finanzierungsmöglichkeiten zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Anspruch und tragen so zur CO2-Reduktion bei 1) 2023 2), 3) ab 2024 50.000 € 50.000 € 5 6 7 8 9 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 10 Informations- veranstaltungen der KölnBusiness Wirtschafts- förderungs-GmbH zur Vernetzung relevanter Branchenakteure im Zusammenhang mit gewerblichen Klimaschutz- maßnahmen 2023 - 2024 Begleitung und Unterstützung der Kölner Unternehmen, insbesondere KMU Aktivierungskampagne: Steigerung der Nachfrage nach und Inanspruchnahme von Beratungsangeboten zum Thema Nachhaltigkeit 1) Erreichen von 100 Unternehmen mit geeigneten Formaten und Kommunikationsmaßnahmen 2) Durchführung von Informationsveranstaltungen zu den Themen Energie, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft für lokale Wirtschaftsakteure 3) Vernetzung von Kölner Wirtschaftsakteuren im Themenfeld gewerblicher Klimaschutz durch Veranstaltungen und die Initiative Impact.Cologne 4) Durch die Umstellung auf nachhaltige Energieversorgung tragen lokale Wirtschaftsakteure aktiv zur CO2-Reduktion bei 5) Durch die Umstellung auf Kreislaufwirtschaft tragen lokale Wirtschaftsakteure aktiv zur Einsparung von Ressourcen und zur CO2- Reduktion bei 1) 2023 2) 2024 3) 2024 4) ab 2024 5) ab 2024 53.500 € 53.500 € Beteiligungen 11 Kooperation und Förderung von Klimaschutz in der Wirtschaft: Gemeinwohl- bilanzierung der Gastro- und Clubszene koordiniert durch die KölnBusiness Wirtschafts- förderungs-GmbH 2023 - 2024 Die Bilanzierung von Unternehmen neben wirtschaftlichen Aspekten nach ökologischen und sozialen Aspekten Chance für Unternehmen aus der Gastro- und Clubszene aus Köln nachhaltiges und gemeinnütziges Wirtschaften voranzutreiben Begleitung von extern beauftragten spezialisierten Berater*innen hohe Multiplikatorwirkung zu erwarten 1) 13 Unternehmen aus der Kölner Gastro- und Clubszene sind im Bilanzierungsprozess begleitet worden 2024 100.000 € 100.000 € Mobilität und Logistik werden klimaneutral Direkter Einfl. Einflussbereich 1 Ausbau Ladeinfrastruktur 2022 - 2027 Errichtung von Ladesäulen für städtische Fahrzeuge auf nicht öffentlich zugänglichen städtischen Liegenschaften Prüfung der stadteigenen Parkhäuser/ Tiefgaragen auf Tauglichkeit zur Umrüstung auf Elektro-Mobilität städtischer Fahrzeuge Erprobung neuer Ladetechniken 1) Ausbaustufe des der Ladeinfrastruktur mit zusätzlichen Ladepunkten im öffentlichen Raum ist erreicht 2027 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 10 11 1 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 2 Transformation städtischer Fuhrpark 2023 Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektroantriebe Maschinenpark bereichsübergreifend klimafreundlich ausstatten Dienstfahrzeuge durch Zugang zu Car- Sharing deutlich reduzieren Beschaffung von Dienstfahrrädern Ausbau Ladesäulen 1) eine (1) Konzeption für die Transformation des Fuhrparks und Umsetzbarkeit auf Betriebshöfen ist entwickelt 2) Meilensteine für die stufenweise Transformation des Fuhrparks im Umfang von aktuell 1553 Fahrzeugen sind definiert 1) 2024 2) ab 2024 18,5 Mio. € 18,5 Mio. € 3 Klimaneutraler Bauhof 2024-2035 Der Bauhof der Stadtverwaltung wird bis 2035 klimaneutral Entwicklung eines Aktionsplans mit einzelmaßnahmen in den Bereichen: 1. Status Quo Analyse 2. Fuhrpark- und Gerätemanagement 3. Lade- und Tankinfrastruktur 4. Lademanagement 5. Digitalisierung von Betriebs- und Arbeitsabläufen 6. Digitales Flottenmanagement 7. Mobilitätsmanagement für Mitarbeitende 1) ein (1) Gutachten ist fertiggestellt 2024 238.000 € 238.000 € Direkter Einflussbereich 4 Transformation des Fahrzeug- und Maschinen- bestands des Amtes für Landschafts- pflege und Grünflächen 2023 - 2035 Neuanschaffungen von handgeführten Maschinen grundsätzlich nur noch mit Elektroantrieb Umbau von dieselbetriebenen Kolonnenfahrzeuge auf Elektroantrieb Neuanschaffungen großer Maschinen und Fahrzeuge nur noch mit Elektromotor Steigerung von handgeführten Elektromaschinen von 13% (2020) auf mehr als 40% Anteil E-Fahrzeuge knapp 20% (viele Sonderfahrzeuge sind noch nicht am Markt verfügbar) 1) elektrischer Anteil der handgeführten Maschinen liegt bei 60% und Anteil der großen Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 30 % 2) elektrischer Anteil der handgeführten Maschinen liegt bei 90% und Anteil der großen Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 70% 3) elektrischer Anteil der handgeführten Maschinen liegt bei 95% und Anteil der großen Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 85% 1) 2025 2) 2030 3) 2035 16,32 Mio. € 16,32 Mio. € 2 3 4 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 5 Probebetrieb eines elektrischen Rettungswagens und eines elektrischen Notarzt- einsatzfahrzeugs im Rettungsdienst der Feuerwehr 2023 - 2024 Erprobung elektrischer RTW (eRTW) und NEF (eNEF) Umsetzung passender Ladeinfrastruktur 1) ein (1) elektrisch betriebener Rettungswagen (eRTW) ist beschafft und in Betrieb genommen 2) zwei (2) elektrisch betriebene Notarzteinsatzfahrzeuge (eNEF) sind beschafft und in Betrieb genommen 1) 2023 2) 2024 670.000 € 670.000 € 6 Entwicklungs- projekt für elektrisch angetriebene Löschfahrzeuge bei der Feuerwehr 2023 - 2025 Beschaffung und Erprobung von elektrisch angetriebenen Löschfahrzeugen 1) drei (3) elektrisch betriebene Löschfahrzeuge (eHLF) sind beschafft und in Betrieb genommen 2025 5,4 Mio. € 5,4 Mio. € 7 Biogas- betriebener Bibliotheksbus 2023 - 2024 Erster europaweiter Bibliotheksbus, der mit Biomethan betrieben wird Reduktion des Benzinverbrauchs auf Null 1) ein (1) Bibliotheksbusses und neue Haltestellen sind in Betrieb genommen; nachhaltige Programmangebote sind gestartet 2) Anschaffung eines (1) E-Transporters und von Lastenrädern (in Planung) 2023- 2024 980.000 € 980.000 € Indirekter Einflussbereich 8 Besser durch Köln 2025 - 2027 Erarbeitung eines nachhaltigen Mobilitätsplans Das Ziel des Mobilitätsplans ist es, Maßnahmen und Handlungsschwerpunkte zu definieren, die es ermöglichen, das kommunale Ziel der Klimaneutralität bis 2035 auch im Mobilitätssektor zu erreichen. Grundlagenanalyse Strategieentwicklung mit konkreten Maßnahmen und Verschränkung mit bestehenden gesamtstädtischen Strategien (bspw. Kölner Perspektiven 2030+, Gutachten "Köln klimaneutral 2035"/Aktionsplan Klimaschutz) Erarbeitung eines Evaluierungskonzepts 1) eine (1) politische Beschlussfassung zu Stufe 1, Leitbild und Strategie des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ 2) eine (1) politische Beschlussfassung zu Stufe 2 des nachhaltigen Mobilitätsplans "Besser durch Köln" 1) 2025 2) 2027 1,8 Mio. € 1,9 Mio. € 5 6 7 8 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 9 Antriebs- technologien 2024 - 2026 Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität im öffentlichen Straßenraum 1) 251 Ladesäulen 2) 409 Ladesäule 3) 500 Ladesäule 1) 2024 2) 2025 3) 2026 39,5 Mio. € 39,5 Mio. € 10 Stadtbahnausbau 2023 - 2035 ÖPNV-Netzentwicklung Ausbau Stadtbahn 1) Umsetzung der Projekte die im Rahmen der ÖPNV-Netzentwicklung bis 2032 umgesetzt sein sollen 2) Umsetzung der Projekte die im Rahmen der ÖPNV-Netzentwicklung nach 2032 umgesetzt sein sollen 1) 2023 - 2032 2) ab 2032 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 11 Anpassungen im Motorisierten Individualverkehr (MIV) 2023 - 2024 Definition eines MIV-Grundnetzes Einrichtung Bewohnerparkgebiete Parkraumbewirtschaftung Fertigstellung des Carsharingskonzeptes Vergabe von Carsharingstationen stärkere Gewichtung von Aspekten der Aufenthaltsqualität und der Verkehrssicherheit in der Planung 1) Optimierung des Bewohnerparkgebietes Deutz I mit Ausweitung Bewohnerparkreservierung 2) Fertigstellung des Carsharingkonzeptes 3) Vergabe von bis zu 70 weiteren Carsharingstationen im öffentlichen Straßenland 4) Anpassung der Parkgebührenordnung 5) Überplanung weiterer Bewohnerparkgebiete 6) Fortschreibung des Carsharingkonzeptes 7) Anpassung der Gebühren für das Bewohnerparken 1) 2023 - 2024 2) ab 2024 10,9236 Mio. € 10,9236 Mio. € Indirekter Einflussbereich 8 Vernetzte Mobilität 2024 Erstellung von Mobilstationen in jedem Stadtbezirk und an allen Bahnhaltepunkten 1) Jeder Kölner Stadtbezirk soll mit mindestens einer Mobilstation ausgestattet und alle Bahnhaltepunkte im Stadtgebiet zu Mobilstationen mit ergänzenden Angeboten weiterzuentwickeln sein ab 2024 1,28 Mio. € 1,28 Mio. € 13 Förderung Nahmobilität: Fuß- und Radverkehrs- förderung 2023 - 2025 Befahrbares Rad(haupt-)routennetz Schaffung von neuen Fuß-und Radwegebrücken Ausbau von Fahrradabstellanlagen und Fahrradreparatursäulen 1) 1500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) 2) 20 Abschnitte Fahrradstraßen 3) 30 geöffnete Einbahnstraßen 4) Erweiterter Planungsbeschluss Neue Fuß- und Radwegebrücke südlich der Hohenzollernbrücke 5) 1500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) 1) 2023 - 2024 2) ab 2025 85,87514 Mio. € 85,87514 Mio. € 9 10 11 8 13 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Beteiligungen 14 Klimaneutralität der Kölner Verkehrs- Betriebe AG 2023 - 2035 Reduktion der THG-Emissionen auf unter 1.000 Tonnen pro Jahr bis 2035 Aufstockung der E-Bus-Flotte bis Ende 2025 auf 164 Fahrzeuge, vollständige Umrüstung zwischen 2030 und 2035 Klimaneutrale Umrüstung der Wärmeversorgungsanlagen an den Betriebsstandorten der KVB Umstellung der PKW-/LKW- /Nutzfahrzeugflotte auf emissionsfreie Antriebe Austausch der Kälteanlagen an ortsfesten Einrichtungen der KVB (Gebäudetechnik) bis 2035 1) Inbetriebnahme weiterer 56 E-Busse 2) Betriebshof Ost: Fertigstellung 1. Bauabschnitt für die E-Busse 3) Betriebshof Nord: Beauftragung Generalplaner und Planungsbeginn für den 2. Bauabschnitt für die E-Busse 4) Folgebeschaffungen E-Busse 5) Start Neubau Betriebshof Ost 2. Bauabschnitt 6) Start Umbau Betriebshof Nord 2. Bauabschnitt 7) Planung erster Maßnahmen zur Umstellung der Wärmeversorgung 1), 2), 3) 2023 - 2024 4), 5), 6), 7) 2025 - 2035 86 Mio. € 800 Mio. € ******) 15 Mobilitäts- strategie 2035 der AWB Abfallwirtschafts- betriebe Köln GmbH 2023 - 2035 Umstellung des bestehenden Fuhrparks auf alternative Antriebe und Ausbau der E- Lade-Infrastruktur 1) Konzeptionierung und erste Umsetzung des Ausbaus der E-Ladeinfrastruktur auf den 3 Logistikstandorten (zehnmal 11 kW und einmal 450 kW) 2) Endausbau der E-Ladeinfrastruktur auf den Standorten 3) Kontinuierliche Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe 1) 2024 2) 2025 3) 2025- 2035 200.000 € 15,2 Mio. € *******) 16 Klimaschutz- maßnahmen der HGK-Gruppe 2023 - 2035 Klimaneutralität bis 2035 in den Sektoren Strom- und Wärmeversorgung wie auch in einem überwiegenden Teil der Mobilität (Kraft- und Nutzfahrzeuge). Ausgenommen ist die Binnenschifffahrt, hier gilt 2050 als Ziel Überregionale Tätigkeit Gebietsentwicklung "Fusion Cologne" mit hohem Gewicht von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzaspekten von Beginn der Planungen an 1) Vollständiger Ökostrombezug (in Köln, 7 GWh) 2) PV-Module auf der Fläche der Fusion Cologne (ca. 25.000m2) 3) Umstellung 80 % des Fuhrparks (Fuhrpark in Köln ca. 100 Stück in 2030) auf emissionsfreie Antriebe 4) Fast vollständige Substitution fossiler Energiequellen 5) Umstellung der Reachstacker im Niehler Hafen auf alternative Antriebe (ca. 800 Tonnen THG- Minderungspotential) 6) Weitgehende Beseitigung der Emissionen von Treibhausgasen bei der Binnenschifffahrtflotte 1) 2025 2), 3), 4) 2030 5) 2035 6) 2050 100.000 € 100.000 € ********) 14 15 16 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Indirekter Einflussbereich 1 Zero Waste Konzept 2023 - 2035 Konzept mit entwickelten Maßnahmen und Handlungsansätzen zur Vermeidung unnötiger Abfälle Aufbau eines Zero Waste-Teams bzw. einer Zero Waste-Fachstelle als zentrale Anlaufstelle auf Seiten der Stadt Köln und der AWB GmbH Einrichtung eines Zero Waste-Beirates Umsetzung des Maßnahmenkatalogs 1) politische Beschlussfassung des Zero Waste Konzepts ist erfolgt 2) Siedlungsabfälle sind auf 15 % (403 kg pro Kopf und Jahr) reduziert und Restmüllmenge ist um 30 % (160 kg pro Kopf und Jahr) reduziert 3) Siedlungsabfälle sind auf weniger als 380 kg/(E*a) reduziert und Restmüllmenge ist auf weniger als 140 kg/(E*a) reduziert 1) 2023 2) 2035 3) ab 2035 200.000 € 200.000 € 2 Klimaschutzpreis 2024 Preis zur Förderung von Innovationen im Klimaschutz 10.000 € Preisgeld 1) Auszeichnung von drei (3) Preisträger*innen alle zwei Jahre 2024 10.000 € 60.000 € 3 Schulische Nachhaltigkeits- bildung zu Ernährung, Konsum und klima- schonendem Verhalten 2023 - 2035 Systematische Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung sowie Information zu Angeboten, Programmen und Projekten von regionalen und überregionalen Akteur*innen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung Vereinbarung von Nachhaltigkeitskriterien für Schulen im Sekundarstufe I mit gebundenen Ganztag zur Vergabe von Verpflegungsdienstleistung Verankerung von Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und Nachhaltigkeitsbildung durch verschiedene Bildungsmaßnahmen im schulischen Handeln 1) Veröffentlichung eines Verpflegungskonzeptes 2) Durchführung von Workshops 3) Die Quote biologisch erzeugter Lebensmittel in der schulischen Verpflegung ist von 20% auf 100% gesteigert 1) 2023 2) 2026 3) 2035 2.500 € 2.500 € 1 2 3 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Indirekter Einflussbereich 4 Außerschulische Nachhaltigkeits- bildung zu Ernährung, Konsum und klima- schonendem Verhalten 2023 - 2025 Qualifizierung und Aktivierung von Kinder und Jugendliche zum klimaschonenden Handeln Projekt „klimagerechte / klimasensible Ernährung“ Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte im Bereich Ökologische Bildung Aufnahme des Themas Klimawandelanpassung in die Spielplatz- Bedarfsplanung 1) die etablierten Nachhaltigkeitskriterien in allen Belieferungssystemen der Mittagsverpflegung zu 100% implementiert 2) Qualitätskriterien und Nachhaltigkeitsaspekte sind für zukünftige Vergabeverfahren quantifiziert 3) Bedarfsorientierte Erweiterung um 2 bis 4 weitere Fortbildungsangebote im Bereich Ökologische Bildung 4) Erhalt und Weiterentwicklung der Außerschulischen Lernorte und der Angebotsvielfalt entlang der Bildungskette (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren) 1) 2024 2), 3) 2025 4) 2035ff 11,42948 Mio. € 11,42948 Mio. € 5 Außerschulischer Lernort Gartenlabor Museum Schnütgen 2024 - 2026 Garten und Gartenzimmer zu einem außerschulischen Lernort zur Nachhaltigkeits- und Umweltbildung sowohl für Schülerinnen und Schüler 1) ein (1) außerschulischer Lernort ist in Betrieb genommen 2024 - 2026 11.000 € 20.000 € Direkter Einflussbereich Einflussbereich 6 Aufstellung von Klimabilanzen und Weiterbildung zu Transformations- managern in der Kulturszene - Programm „Köln hoch3“ 2024 Ausbildung von Transformationsmanager*innen mit dem Ziel: Handlungswissen vermitteln, wie Kulturstätten und Medienproduktionen den Weg zu mehr Nachhaltigkeit beschreiten können. Vernetzung von Akteur*innen untereinander und mit Expert*innen. Erstellung einer Treibhausgasbilanz der teilnehmenden Einrichtungen Entwicklung von Umsetzungsmaßnahmen 1) Mitarbeiter*innen von 13 städtischen und städtisch geförderten Kulturinstitutionen haben die Weiterbildung zur Transformationsmanager*in absolviert 2) Für sechs (6) städtische Kulturinstitutionen ist je eine Klimabilanz erstellt 2024 170.000 € 170.000 € 6 4 5 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Direkter Einflussbereich 1 Digitales Monitoring und Controlling 2024 - 2025 Fortführung der Treibhausgasbilanzierung (BISKO-konform) Inbetriebnahme einer webbasierten Klimaschutz Monitoring/Controlling Plattform Multiprojektmanagement und Überwachung des Ziels der Treibhausgasneutralität bis 2035 Transparente Darstellung der Erfolgsmessung einzelner Projekte sowie übergeordneter Ebenen anhand spezifischer Indikatoren Organisation und Abbildung der Gesamtergebnisse einer Vielzahl an Projekten Datensammlung / Bereitstellung mit dem Ziel der automatisierten Datenübertragung 1) eine (1) Monitoring/Controlling-Plattform ist in Betrieb mit Anbindung von cProject und weiterer städtischer Datenquellen 2) Die Plattform ist erweitert und für das Klimaschutzmonitoring relevante SWK-weite Daten sind integriert 1) 2024 2) 2025 114.000 € 250.000 € 2 Klimaschutz- wirksame Digitalisierungs- potentiale nutzen 2024 - 2027 Erarbeitung nachhaltiger IT-Infrastruktur und Prozessen für digitale, leistungsfähige Lösungen für den Klimaschutz Ressourcenschonendes und nachhaltiges Arbeiten durch digitale Lösungen ermöglichen IT-Beschaffung hinsichtlich Aspekten der Suffizienz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit umsetzen Ennergieeffizienz der Rechenzentrenerhöhen 1) Einsparpotentiale sind quantifiziert 2027 derzeit nicht quanti- fizierbar 7,7844 Mio. € 3 Einrichtung dezentraler Klimaschutz- manager*innen über die Kommunal- richtlinie 2023 - 2025 Beantragung von Klimaschutzmanager*innen zur (Weiter)Entwicklung von Entscheidungs- und Arbeitsprozessen sowie der verwaltungsinternen Vernetzung und Querschnittsarbeit im Bereich Klimaschutz 2) Förderantrag für Klimaschutzmanager*innen- Stellen ist gestellt 2024 757.800 € 2,2734 Mio. € 1 2 3 4 Internes Change- Agent-Netzwerk für Klimaschutz 2023 - 2035 Etablierung eines Change-Agent-Netzwerk für den Klimaschutz mit den Zielen Wünsche und Anforderungen in Bezug auf klimaschutzrelevante Themen der Verwaltung regelmäßig erfassen Verwaltungsinterne Kommunikation und Vernetzung fördern Verständnis interner Abhängigkeiten fördern Entscheidungsabläufe beschleunigen 3) Aufbau eines (1) Netzwerks 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Klimaschutz in der Rechtsberatung 2024-2035 Rechtsberatung zu Themen des Klimaschutzes mit dem Ziel: ämterübergreifende Beratung Veränderungsprozesse anstoßen und begleiten. Chancen-Risiken-Analysen Unterstützen bei der Problemlösungen bei der Umsetzung verschiedener Maßnahmen 1) Ziele der Rechtsberatung sind quantifiziert 2024 60.000 € 60.000 € Indirekter Einflussbereich 6 Kommunikations- kampagne Klimaneutralität 2023 - 2035 Entwicklung und Etablierung einer Wort- Bild-Marke zur Klimaneutralität Kölns Kommunikationskampagne um die Kölner Stadtgesellschaft zum klimafreundlichen Handeln aktivieren und inspirieren. Das positive Ergebnis des Transformationsprozesses begreifbar machen, um die Akzeptanz zu erhöhen. Die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Köln sichtbar machen und die Stadt als Akteurin im Bereich Klimaschutz etablieren. Konstruktive Stadtgespräche zum Klimaschutz erzeugen. Schaufenster sein für die Förderangebote, Aktivitäten und Akteur*innen im Kölner Klimaschutz. Themen und Inhalte mit praxisnahem Köln-Bezug vermitteln und so einen Mehrwert schaffen. 1) Kampagnenstart 2) 30 Stakeholder, die die Wort-Bild-Marke in ihre Medien aufnehmen oder Inhalte im Rahmen der Kampagne gemeinsam ausgestalten 3) 500.000 erzeugte Kontakte durch Owned, Earned und Paid Content (OoH, PR, Social Media, Website, Event) 2023- 2024 275.000 € 457.686 € Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 6 5 4 7 Vernetzung mit zentralen Wissensträgern 2024 - 2035 Steigerung des verwaltungsinternen Bekanntheitsgrads der Kooperationsmöglichkeiten über Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Universität zu Köln Weiterentwicklung des Raumnutzungskonzepts von Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) für die temporäre oder dauerhafte Zusammenarbeit mit zentralen Wissens- und Umsetzungsakteuren 1) Kooperationsvereinbarungen sind mit mindestens zwei (2) Wissensträgern (bspw. Universität zu Köln und TH-Köln) geschlossen und quantifizierbare Zielsetzungen sind vereinbart 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Summe 334.251.520 € 2.925.866. 206 € 247.053.500 € 2.089.273. 500 € Legende *) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen **) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen ***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) ****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen *****) rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten ******) Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) Rahmenbedingungen: aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung (Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) *******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das Kölner Stadtgebiet. 7 -
Anlage 4: Anlage 3 der Beschlussvorlage Aktionsplan Klimaschutz (2243/2023)
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Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Direkter Einflussbereich 1 Entwicklung einer Sanierungs- strategie für Bestands- gebäude 2023 - 2027 systematische Gebäudeportfolioanalyse Strategie für Klimaneutralität der Bestandsgebäude Berücksichtigung der Energieleitlinien Steigerung der jährlichen energetischen Sanierungsrate 1) Gebäudeportfolioanalyse für 20 städtische Gebäude im Eigentum verschiedener Ämter und spätere Erweiterung auf weitere Gebäude 2) eine (1) Sanierungsstrategie ist erstellt 3) kontinuierliche Umsetzung, derzeit 1,2% des Widerbeschaffungswerts des Bestands im Sondervermögen der Gebäudewirtschaft 4) Umsetzung der Schulbaumaßnahmen „GU/TU 2-Projekt“ 1) 2023/24 2) 2024- 2025 3) 2024- 2027 4) bis 2027 95 Mio. € *) 2,1 Mrd. € *) 2 Stadtweite Standards für städtische Gebäude (klimaneutraler Betrieb) - Energieleitlinien aktualisieren 2023 - 2035 Aktualisierung der Standards für Wärmenutzung für Heizen und Warmwasser Aktualisierung der Standards für elektrotechnische Bereiche effiziente und nachhaltige Energienutzung bei Neubauten und Sanierungsvorhaben 1) eine (1) aktualisierte Fassung der Energieleitlinien ist veröffentlicht. 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 3 Zukunft Bürgerhäuser/ - zentren 2023 - 2025 Gebäudeportfolioanalyse zu 14 Bürgerhäuser/Bürgerzentren Erarbeitung eines Umsetzungsfahrplans konzentrierte Betrachtung der Gebäude ermöglicht gebäudeübergreifende Ausschreibungen 1) Bestandsaufnahme von 14 Bürgerhäusern und der Anlagentechnik für eine Gebäudeanalyse ist erfolgt 2) ein (1) Stufenplan für die Umsetzung ist erstellt und dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt 1) 2023 - 2025 2) 2025 - 2035 4,4 Mio. € 380 Mio. € 4 Energetische Sanierung der Zentralbibliothek und der 11 Stadtbibliotheken 2023 - 2027 Energetische Maßnahmen bei Generalsanierung der Zentralbibliothek Reduktion des jährlichen Energieverbrauchs um 80 % Erstellung eins Strategiekonzepts zur Verpflichtung auf die Nachhaltigkeitsziele Entwicklung mit dem Ziel „NetZero“ 1) Fertigstellung der Sanierung (einschl. energetischen Sanierung) Zentralbibliothek 2023 - 2027 derzeit nicht quanti- fizierbar 139,8 Mio. € 5 Zirkuläres Bauen – Bezirksrathaus Innenstadt 2023 - 2024 Wiederverwertung von Baumaterialien und Einbauten Zusammenarbeit mit Start-Up Concular 1) Abbruch ist geplant. 2) Pilotprojekt zur Verwertung der dabei anfallenden Baustoffe/Bauschutt ist gestartet. 3) Materialproben werden aktuell analysiert. Danach erst ist die Verwertbarkeit geklärt. derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 1 2 3 4 5 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 6 Sportstätten- management- system (SMS) 2023 - 2028 Erfassung von 440 Liegenschaften Prioritätenliste zur Modernisierung und Weiterentwicklung Datenbasierte Umsetzung energetischer Sanierungen 1) 100% der Prioritätenliste Sanierung Vereinsheime/Umkleidehäuser ist abgearbeitet 2023 - 2028 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Indirekter Einflussbereich 7 KfW 432 energetische Quartiers- entwicklung 2023 - 2026 Förderprogramm um die Dekarbonisierung der Energieversorgung sowie die energetische Sanierung und Ertüchtigung des Bestandes anzuschieben. Kooperation mit Kölner Wohnungswirtschaft Erstellung energetischer, integrierte3 Quartierskonzepte Begleitung der Sanierung durch ein*e Sanierungsmanager*in 1) Vier (4) Quartiere sind mit der Wohnungswirtschaft in der Förderung KfW 432 in Bearbeitung 2) Zwei (2) kommunal geführte Quartiere sind in der Förderung von KfW 432 in Bearbeitung 1) 2023 - 2024 2) 2025 - 2026 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 8 Konzeptvergaben als Steuerungs- instrument für nachhaltige Planungs- und Entwicklungs- konzepte am Beispiel Petershof 2024 Klimaschutzgerechte Sanierung des denkmalgeschützten Vierkanthofs „Petershof“ Konzeptansätze: Bauen im Bestand (im Denkmal) Wärme und Strom über erneuerbare Energien (u.a. Solar) Autofreier Hof und autoarme Umgebung Freiflächennutzung unter Beachtung von Artenschutz und Biodiversität Regeneratives (Ab-) Wasserkonzept Nutzungsänderung und -mischung 1) ein (1) Stufenplan mit quantifizierbaren Zielen ist erstellt 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 9 Energetische Ertüchtigung des denkmal- geschützten Gebäude- bestandes 2023 - 2024 Erarbeitung von Leitlinien für denkmalgeschützter Gebäude zur energetischen Ertüchtigung Studie zur „Systematisierung der Energieeffizienzpotentiale im denkmalgeschützten Gebäudebestand 1) eine (1) Studie zu energetischen Sanierungspotentialen des denkmalgeschützten Gebäudebestands in Köln ist beauftragt 2023 - 2024 60.000 € 120.000 € 6 7 8 9 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Klimaneutrale Energieversorgung erreichen Direkter Einflussbereich 1 Photovoltaik– Ausbaustrategie auf allen kommunalen Gebäuden 2023 - 2035 PV-Potentialanalysen mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen Ziel: große Anlagen mit möglichst großen Erträgen Erörterung der sinnvollsten und passendsten PV-Betreibermodelle für die Dienststellen Erarbeitung von einfachen Umsetzungsmodellen (z.B. durch vereinfachte Rahmenvergabe) Ermöglichung von Bürgersolaranlagen (mit Dachverpachtung) 1) eine (1) Ausbaustrategie inkl. eines quantifizierten Stufenplans ist erstellt. 2) 100 % der geeigneten Dachflächen sind mit PV nachgerüstet 1) 2024 2) 2025 - 2035 derzeit nicht quanti- fizierbar 1 Mio. € 2 Rahmenvergabe zur Beschleunigung des Photovoltaik Ausbaus auf kommunalen Liegenschaften 2023 - 2024 Entwicklung einer Rahmenvergabe für die Nachrüstung aller städtischen Gebäude mit PV-Anlagen 1) ein (1) Rahmenauftrag für den Ausbau eines quantifizierten Pakets städtischer Dachflächen ist erteilt. 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Indirekter Einflussbereich 3 Städtebauliche Potentialanalyse zu Photovoltaik auf Freiflächen 2024 Fertigstellung der Flächenpotenzialanalyse PV-FFA Klärung der rechtlichen Fragestellungen zur Realisierung von PV-FFA Erarbeitung eines Aktivierungs- und Umsetzungskonzeptes zu PV-FFA im Rahmen einer gesamtstädtischen Strategie zu erneuerbaren Energien PV- Freiflächenstrategie (und Ratsbeschluss) 1) eine (1) Vorlage zum Aktivierungs- und Umsetzungskonzept zu PV-FFA ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt. 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 4 Modellvorhaben Photovoltaik auf Freiflächen 2024 Es wird ein Standardprozess entwickelt der alle zuständigen Dienststellen zur Genehmigung beteiligt. Durch drei Pilotanlagen kann der Prozess entwickelt werden. Dünnwald (rund 30 Hektar) Rondorf (rund 6,5 Hektar) Worringen (rund 11,5 Hektar) 1) drei (3) Pilotflächen für PV-FFA/Agri- PV sind genehmigt. 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 1 2 3 4 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 5 Windenergie- potenziale nutzen 2025 Bereitstellung der notwendigen Flächen auf dem Gebiet der Stadt Köln, insbesondere im Kölner Norden, um einen signifikanten Anteil des Strombedarfs mittels lokaler Windenergie decken zu können. 1) 8-13 Windenergieanlagen sind im Vorgriff auf den Regionalplan entsprechend des rechtlich vorgesehenen Verfahrens genehmigt 2025 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Indirekter Einflussbereich 6 Förderprogramme „Gebäude-sanierung – klimafreundliches Wohnen“ und „Photovoltaik und Erneuerbare Energien – klimafreundliches Köln“ 2023 - 2027 Beschluss der drei neuen Förderprogramme: „Gebäudesanierung - klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik – klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik klimafreundliches Arbeiten“ Die Förderprogramme werden aus dem Investitionsprogramm Klimaschutz finanziert, über das bis 2027 jährlich 20 Mio.€/a zur Verfügung stehen. 1) drei neue Förderprogramme: „Gebäudesanierung- klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik-klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik klimafreundliches Arbeiten“ sind durch den Rat beschlossen. 2023 40 Mio. € 100 Mio. € 7 Förderprogramm erneuerbarer Strom als Bestandteil der Sportförder- richtlinie 2024 Sportförderrichtlinie Bündelung der Förderzugänge des Sportamtes Fördersumme von bis zu 87,5% der Gesamtkosten, für klimarelevante Maßnahmen wie bspw. Photovoltaik, und eine Aufhebung der Nachrangigkeit in Bezug auf Mittelzuwendungen von EU, Bund und Ländern 1) Ziele für die Ausschöpfung des Förderprogramms erneuerbarer Strom der Sportförderrichtlinie sind definiert 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 8 Kommunale Wärmeplanung 2024 - 2026 Erarbeitung der fachlichen Grundlagen zu der kommunalen Wärmeplanung Schaffung einer leistungsfähigen Projektstruktur Ausarbeitung erster Maßnahmen zur Wärmewendestrategie Start der Beteiligungsprozesse mit relevanten Akteur*innen Herstellung der erforderlichen Beschlusslage für die Aufstellung des kommunalen Wärmeplans Durchführung, Veröffentlichung und Weiterentwicklung der kommunalen Wärmeplanung auf Basis des Beschlusses und entsprechend der gesetzlichen Anforderungen 1) eine (1) Vorlage zur Durchführung der Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt. 2) eine (1) Vorlage für den Beschluss der Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt. 1) 2024 2) 2026 165.000 € 300.000 € 5 6 7 8 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 9 Geothermie 2023 - 2024 Ausschöpfung der Möglichkeiten der Wärmeversorgung durch oberflächennahe Geothermie Bereitstellung einer digitalen Kartenanwendung für die oberflächennahe Geothermie-Nutzung für das Standortpotenzial von Geothermie-Anlagen als Planungsgrundlage für private und gewerbliche Interessent*innen Geothermieanlage im Großprojekt Rondorf Nord-West 1) Digitale Karte inkl. Webanwendung zur Klärung des sinnvollen Einsatzes von Geothermie- Anlagen ist verfügbar. 2) Fertigstellung der Geothermie-anlage im Großprojekt Rondorf Nord-West. 1) 2023 2) 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Direkter Einflussb. 1 Verankerung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei Beschaffung und Vergabe 2023 2024 nachhaltige Ausrichtung des städtischen Einkaufs und der Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen im Sinne des Klimaschutzes gemäß des Beschlusses des Ausschusses für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales (AN/0473/2023) Weiterführung von GoGreen- Zertifizierung für Pakete- und Briefsendungen 1) Nachhaltige Produkte sind in der Einkaufsplattform besser erkennbar 2) Ein (1) GoGreen Zusatzvertrag Teilleistungen für Briefsendungen 1) 2024 2) ab 2025 10.000 € 10.000 € Indirekter Einflussbereich 2 Vergabe städtischer Grundstücke in großflächigen Gewerbegebieten 2023 - 2024 Verkauf städtischer Gewerbegrundstücke mit schlankem Auswahlverfahren und klimaschutzrelevanten Kriterien in 3 Prüfungsphasen Bereits in der 1. Prüfungsphase als Mindestanforderung Einhaltung Effizienzgebäude 40 EE und Photovoltaik (1 kWp je errichtetem Gebäude) In den Prüfungsphasen 2 und 3 Positiv- Bewertungen für weitere Flächeneffizienzen und dekarbonisierte Mobilität 1) eine (1) Beschlussvorlage ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 9 1 2 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Mobilität und Logistik werden klimaneutral Direkter Einfl. Einflussbereich 1 Ausbau Ladeinfrastruktur 2022 - 2027 Errichtung von Ladesäulen für städtische Fahrzeuge auf nicht öffentlich zugänglichen städtischen Liegenschaften Prüfung der stadteigenen Parkhäuser/ Tiefgaragen auf Tauglichkeit zur Umrüstung auf Elektro-Mobilität städtischer Fahrzeuge Erprobung neuer Ladetechniken 1) Ausbaustufe des der Ladeinfrastruktur mit zusätzlichen Ladepunkten im öffentlichen Raum ist erreicht 2027 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 2 Transformation städtischer Fuhrpark 2023 Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektroantriebe Maschinenpark bereichsübergreifend klimafreundlich ausstatten Dienstfahrzeuge durch Zugang zu Car- Sharing deutlich reduzieren Beschaffung von Dienstfahrrädern Ausbau Ladesäulen 1) eine (1) Konzeption für die Transformation des Fuhrparks und Umsetzbarkeit auf Betriebshöfen ist entwickelt 2) Meilensteine für die stufenweise Transformation des Fuhrparks im Umfang von aktuell 1553 Fahrzeugen sind definiert 1) 2024 2) ab 2024 18,5 Mio. € 18,5 Mio. € 3 Klimaneutraler Bauhof 2024-2035 Der Bauhof der Stadtverwaltung wird bis 2035 klimaneutral Entwicklung eines Aktionsplans mit einzelmaßnahmen in den Bereichen: 1. Status Quo Analyse 2. Fuhrpark- und Gerätemanagement 3. Lade- und Tankinfrastruktur 4. Lademanagement 5. Digitalisierung von Betriebs- und Arbeitsabläufen 6. Digitales Flottenmanagement 7. Mobilitätsmanagement für Mitarbeitende 1) ein (1) Gutachten ist fertiggestellt 2024 238.000 € 238.000 € 1 2 3 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Direkter Einflussbereich 4 Transformation des Fahrzeug- und Maschinen- bestands des Amtes für Landschafts- pflege und Grünflächen 2023 - 2035 Neuanschaffungen von handgeführten Maschinen grundsätzlich nur noch mit Elektroantrieb Umbau von dieselbetriebenen Kolonnenfahrzeuge auf Elektroantrieb Neuanschaffungen großer Maschinen und Fahrzeuge nur noch mit Elektromotor Steigerung von handgeführten Elektromaschinen von 13% (2020) auf mehr als 40% Anteil E-Fahrzeuge knapp 20% (viele Sonderfahrzeuge sind noch nicht am Markt verfügbar) 1) elektrischer Anteil der handgeführten Maschinen liegt bei 60% und Anteil der großen Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 30 % 2) elektrischer Anteil der handgeführten Maschinen liegt bei 90% und Anteil der großen Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 70% 3) elektrischer Anteil der handgeführten Maschinen liegt bei 95% und Anteil der großen Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 85% 1) 2025 2) 2030 3) 2035 16,32 Mio. € 16,32 Mio. € 5 Probebetrieb eines elektrischen Rettungswagens und eines elektrischen Notarzt- einsatzfahrzeugs im Rettungsdienst der Feuerwehr 2023 - 2024 Erprobung elektrischer RTW (eRTW) und NEF (eNEF) Umsetzung passender Ladeinfrastruktur 1) ein (1) elektrisch betriebener Rettungswagen (eRTW) ist beschafft und in Betrieb genommen 2) zwei (2) elektrisch betriebene Notarzteinsatzfahrzeuge (eNEF) sind beschafft und in Betrieb genommen 1) 2023 2) 2024 670.000 € 670.000 € 6 Entwicklungs- projekt für elektrisch angetriebene Löschfahrzeuge bei der Feuerwehr 2023 - 2025 Beschaffung und Erprobung von elektrisch angetriebenen Löschfahrzeugen 1) drei (3) elektrisch betriebene Löschfahrzeuge (eHLF) sind beschafft und in Betrieb genommen 2025 5,4 Mio. € 5,4 Mio. € 7 Biogas- betriebener Bibliotheksbus 2023 - 2024 Erster europaweiter Bibliotheksbus, der mit Biomethan betrieben wird Reduktion des Benzinverbrauchs auf Null 1) ein (1) Bibliotheksbusses und neue Haltestellen sind in Betrieb genommen; nachhaltige Programmangebote sind gestartet 2) Anschaffung eines (1) E-Transporters und von Lastenrädern (in Planung) 2023- 2024 980.000 € 980.000 € 4 5 6 7 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Indirekter Einflussbereich 8 Besser durch Köln 2025 - 2027 Erarbeitung eines nachhaltigen Mobilitätsplans Das Ziel des Mobilitätsplans ist es, Maßnahmen und Handlungsschwerpunkte zu definieren, die es ermöglichen, das kommunale Ziel der Klimaneutralität bis 2035 auch im Mobilitätssektor zu erreichen. Grundlagenanalyse Strategieentwicklung mit konkreten Maßnahmen und Verschränkung mit bestehenden gesamtstädtischen Strategien (bspw. Kölner Perspektiven 2030+, Gutachten "Köln klimaneutral 2035"/Aktionsplan Klimaschutz) Erarbeitung eines Evaluierungskonzepts 1) eine (1) politische Beschlussfassung zu Stufe 1, Leitbild und Strategie des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ 2) eine (1) politische Beschlussfassung zu Stufe 2 des nachhaltigen Mobilitätsplans "Besser durch Köln" 1) 2025 2) 2027 1,8 Mio. € 1,9 Mio. € 9 Antriebs- technologien 2024 - 2026 Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität im öffentlichen Straßenraum 1) 251 Ladesäulen 2) 409 Ladesäule 3) 500 Ladesäule 1) 2024 2) 2025 3) 2026 39,5 Mio. € 39,5 Mio. € 10 Stadtbahnausbau 2023 - 2035 ÖPNV-Netzentwicklung Ausbau Stadtbahn 1) Umsetzung der Projekte die im Rahmen der ÖPNV-Netzentwicklung bis 2032 umgesetzt sein sollen 2) Umsetzung der Projekte die im Rahmen der ÖPNV-Netzentwicklung nach 2032 umgesetzt sein sollen 1) 2023 - 2032 2) ab 2032 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 11 Anpassungen im Motorisierten Individualverkehr (MIV) 2023 - 2024 Definition eines MIV-Grundnetzes Einrichtung Bewohnerparkgebiete Parkraumbewirtschaftung Fertigstellung des Carsharingskonzeptes Vergabe von Carsharingstationen stärkere Gewichtung von Aspekten der Aufenthaltsqualität und der Verkehrssicherheit in der Planung 1) Optimierung des Bewohnerparkgebietes Deutz I mit Ausweitung Bewohnerparkreservierung 2) Fertigstellung des Carsharingkonzeptes 3) Vergabe von bis zu 70 weiteren Carsharingstationen im öffentlichen Straßenland 4) Anpassung der Parkgebührenordnung 5) Überplanung weiterer Bewohnerparkgebiete 6) Fortschreibung des Carsharingkonzeptes 7) Anpassung der Gebühren für das Bewohnerparken 1) 2023 - 2024 2) ab 2024 10,9236 Mio. € 10,9236 Mio. € 8 9 10 11 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Indirekter Einflussbereich 8 Vernetzte Mobilität 2024 Erstellung von Mobilstationen in jedem Stadtbezirk und an allen Bahnhaltepunkten 1) Jeder Kölner Stadtbezirk soll mit mindestens einer Mobilstation ausgestattet und alle Bahnhaltepunkte im Stadtgebiet zu Mobilstationen mit ergänzenden Angeboten weiterzuentwickeln sein ab 2024 1,28 Mio. € 1,28 Mio. € 13 Förderung Nahmobilität: Fuß- und Radverkehrs- förderung 2023 - 2025 Befahrbares Rad(haupt-)routennetz Schaffung von neuen Fuß-und Radwegebrücken Ausbau von Fahrradabstellanlagen und Fahrradreparatursäulen 1) 1500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) 2) 20 Abschnitte Fahrradstraßen 3) 30 geöffnete Einbahnstraßen 4) Erweiterter Planungsbeschluss Neue Fuß- und Radwegebrücke südlich der Hohenzollernbrücke 5) 1500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) 1) 2023 - 2024 2) ab 2025 85,87514 Mio. € 85,87514 Mio. € Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Indirekter Einflussbereich 1 Zero Waste Konzept 2023 - 2035 Konzept mit entwickelten Maßnahmen und Handlungsansätzen zur Vermeidung unnötiger Abfälle Aufbau eines Zero Waste-Teams bzw. einer Zero Waste-Fachstelle als zentrale Anlaufstelle auf Seiten der Stadt Köln und der AWB GmbH Einrichtung eines Zero Waste-Beirates Umsetzung des Maßnahmenkatalogs 1) politische Beschlussfassung des Zero Waste Konzepts ist erfolgt 2) Siedlungsabfälle sind auf 15 % (403 kg pro Kopf und Jahr) reduziert und Restmüllmenge ist um 30 % (160 kg pro Kopf und Jahr) reduziert 3) Siedlungsabfälle sind auf weniger als 380 kg/(E*a) reduziert und Restmüllmenge ist auf weniger als 140 kg/(E*a) reduziert 1) 2023 2) 2035 3) ab 2035 200.000 € 200.000 € 2 Klimaschutzpreis 2024 Preis zur Förderung von Innovationen im Klimaschutz 10.000 € Preisgeld 1) Auszeichnung von drei (3) Preisträger*innen alle zwei Jahre 2024 10.000 € 60.000 € 13 1 2 12 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 3 Schulische Nachhaltigkeits- bildung zu Ernährung, Konsum und klima- schonendem Verhalten 2023 - 2035 Systematische Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung sowie Information zu Angeboten, Programmen und Projekten von regionalen und überregionalen Akteur*innen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung Vereinbarung von Nachhaltigkeitskriterien für Schulen im Sekundarstufe I mit gebundenen Ganztag zur Vergabe von Verpflegungsdienstleistung Verankerung von Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und Nachhaltigkeitsbildung durch verschiedene Bildungsmaßnahmen im schulischen Handeln 1) Veröffentlichung eines Verpflegungskonzeptes 2) Durchführung von Workshops 3) Die Quote biologisch erzeugter Lebensmittel in der schulischen Verpflegung ist von 20% auf 100% gesteigert 1) 2023 2) 2026 3) 2035 2.500 € 2.500 € Indirekter Einflussbereich 4 Außerschulische Nachhaltigkeits- bildung zu Ernährung, Konsum und klima- schonendem Verhalten 2023 - 2025 Qualifizierung und Aktivierung von Kinder und Jugendliche zum klimaschonenden Handeln Projekt „klimagerechte / klimasensible Ernährung“ Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte im Bereich Ökologische Bildung Aufnahme des Themas Klimawandelanpassung in die Spielplatz- Bedarfsplanung 1) die etablierten Nachhaltigkeitskriterien in allen Belieferungssystemen der Mittagsverpflegung zu 100% implementiert 2) Qualitätskriterien und Nachhaltigkeitsaspekte sind für zukünftige Vergabeverfahren quantifiziert 3) Bedarfsorientierte Erweiterung um 2 bis 4 weitere Fortbildungsangebote im Bereich Ökologische Bildung 4) Erhalt und Weiterentwicklung der Außerschulischen Lernorte und der Angebotsvielfalt entlang der Bildungskette (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren) 1) 2024 2), 3) 2025 4) 2035ff 11,42948 Mio. € 11,42948 Mio. € 5 Außerschulischer Lernort Gartenlabor Museum Schnütgen 2024 - 2026 Garten und Gartenzimmer zu einem außerschulischen Lernort zur Nachhaltigkeits- und Umweltbildung sowohl für Schülerinnen und Schüler 1) ein (1) außerschulischer Lernort ist in Betrieb genommen 2024 - 2026 11.000 € 20.000 € 3 4 5 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Direkter Einflussbereich Einflussbereich 6 Aufstellung von Klimabilanzen und Weiterbildung zu Transformations- managern in der Kulturszene - Programm „Köln hoch3“ 2024 Ausbildung von Transformationsmanager*innen mit dem Ziel: Handlungswissen vermitteln, wie Kulturstätten und Medienproduktionen den Weg zu mehr Nachhaltigkeit beschreiten können. Vernetzung von Akteur*innen untereinander und mit Expert*innen. Erstellung einer Treibhausgasbilanz der teilnehmenden Einrichtungen Entwicklung von Umsetzungsmaßnahmen 1) Mitarbeiter*innen von 13 städtischen und städtisch geförderten Kulturinstitutionen haben die Weiterbildung zur Transformationsmanager*in absolviert 2) Für sechs (6) städtische Kulturinstitutionen ist je eine Klimabilanz erstellt 2024 170.000 € 170.000 € Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Direkter Einflussbereich 1 Digitales Monitoring und Controlling 2024 - 2025 Fortführung der Treibhausgasbilanzierung (BISKO-konform) Inbetriebnahme einer webbasierten Klimaschutz Monitoring/Controlling Plattform Multiprojektmanagement und Überwachung des Ziels der Treibhausgasneutralität bis 2035 Transparente Darstellung der Erfolgsmessung einzelner Projekte sowie übergeordneter Ebenen anhand spezifischer Indikatoren Organisation und Abbildung der Gesamtergebnisse einer Vielzahl an Projekten Datensammlung / Bereitstellung mit dem Ziel der automatisierten Datenübertragung 1) eine (1) Monitoring/Controlling-Plattform ist in Betrieb mit Anbindung von cProject und weiterer städtischer Datenquellen 2) Die Plattform ist erweitert und für das Klimaschutzmonitoring relevante SWK-weite Daten sind integriert 1) 2024 2) 2025 114.000 € 250.000 € 6 1 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 2 Klimaschutz- wirksame Digitalisierungs- potentiale nutzen 2024 - 2027 Erarbeitung nachhaltiger IT-Infrastruktur und Prozessen für digitale, leistungsfähige Lösungen für den Klimaschutz Ressourcenschonendes und nachhaltiges Arbeiten durch digitale Lösungen ermöglichen IT-Beschaffung hinsichtlich Aspekten der Suffizienz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit umsetzen Ennergieeffizienz der Rechenzentrenerhöhen 1) Einsparpotentiale sind quantifiziert 2027 derzeit nicht quanti- fizierbar 7,7844 Mio. € 3 Einrichtung dezentraler Klimaschutz- manager*innen über die Kommunal- richtlinie 2023 - 2025 Beantragung von Klimaschutzmanager*innen zur (Weiter)Entwicklung von Entscheidungs- und Arbeitsprozessen sowie der verwaltungsinternen Vernetzung und Querschnittsarbeit im Bereich Klimaschutz 2) Förderantrag für Klimaschutzmanager*innen- Stellen ist gestellt 2024 757.800 € 2,2734 Mio. € 4 Internes Change- Agent-Netzwerk für Klimaschutz 2023 - 2035 Etablierung eines Change-Agent-Netzwerk für den Klimaschutz mit den Zielen Wünsche und Anforderungen in Bezug auf klimaschutzrelevante Themen der Verwaltung regelmäßig erfassen Verwaltungsinterne Kommunikation und Vernetzung fördern Verständnis interner Abhängigkeiten fördern Entscheidungsabläufe beschleunigen 3) Aufbau eines (1) Netzwerks 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Klimaschutz in der Rechtsberatung 2024-2035 Rechtsberatung zu Themen des Klimaschutzes mit dem Ziel: ämterübergreifende Beratung Veränderungsprozesse anstoßen und begleiten. Chancen-Risiken-Analysen Unterstützen bei der Problemlösungen bei der Umsetzung verschiedener Maßnahmen 1) Ziele der Rechtsberatung sind quantifiziert 2024 60.000 € 60.000 € 5 4 2 3 Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Indirekter Einflussbereich 6 Kommunikations- kampagne Klimaneutralität 2023 - 2035 Entwicklung und Etablierung einer Wort- Bild-Marke zur Klimaneutralität Kölns Kommunikationskampagne um die Kölner Stadtgesellschaft zum klimafreundlichen Handeln aktivieren und inspirieren. Das positive Ergebnis des Transformationsprozesses begreifbar machen, um die Akzeptanz zu erhöhen. Die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Köln sichtbar machen und die Stadt als Akteurin im Bereich Klimaschutz etablieren. Konstruktive Stadtgespräche zum Klimaschutz erzeugen. Schaufenster sein für die Förderangebote, Aktivitäten und Akteur*innen im Kölner Klimaschutz. Themen und Inhalte mit praxisnahem Köln-Bezug vermitteln und so einen Mehrwert schaffen. 1) Kampagnenstart 2) 30 Stakeholder, die die Wort-Bild-Marke in ihre Medien aufnehmen oder Inhalte im Rahmen der Kampagne gemeinsam ausgestalten 3) 500.000 erzeugte Kontakte durch Owned, Earned und Paid Content (OoH, PR, Social Media, Website, Event) 2023- 2024 275.000 € 457.686 € 7 Vernetzung mit zentralen Wissensträgern 2024 - 2035 Steigerung des verwaltungsinternen Bekanntheitsgrads der Kooperationsmöglichkeiten über Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Universität zu Köln Weiterentwicklung des Raumnutzungskonzepts von Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) für die temporäre oder dauerhafte Zusammenarbeit mit zentralen Wissens- und Umsetzungsakteuren 1) Kooperationsvereinbarungen sind mit mindestens zwei (2) Wissensträgern (bspw. Universität zu Köln und TH-Köln) geschlossen und quantifizierbare Zielsetzungen sind vereinbart 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Summe 334.151.520 € 2.925.766. 206 € 6 7 2 Klimaschutz- wirksame Digitalisierungs- potentiale nutzen 2024 - 2027 Erarbeitung nachhaltiger IT-Infrastruktur und Prozessen für digitale, leistungsfähige Lösungen für den Klimaschutz Ressourcenschonendes und nachhaltiges Arbeiten durch digitale Lösungen ermöglichen IT-Beschaffung hinsichtlich Aspekten der Suffizienz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit umsetzen Ennergieeffizienz der Rechenzentrenerhöhen 1) Einsparpotentiale sind quantifiziert 2027 derzeit nicht quanti- fizierbar 7,7844 Mio. € 3 Einrichtung dezentraler Klimaschutz- manager*innen über die Kommunal- richtlinie 2023 - 2025 Beantragung von Klimaschutzmanager*innen zur (Weiter)Entwicklung von Entscheidungs- und Arbeitsprozessen sowie der verwaltungsinternen Vernetzung und Querschnittsarbeit im Bereich Klimaschutz 2) Förderantrag für Klimaschutzmanager*innen- Stellen ist gestellt 2024 757.800 € 2,2734 Mio. € 4 Internes Change- Agent-Netzwerk für Klimaschutz 2023 - 2035 Etablierung eines Change-Agent-Netzwerk für den Klimaschutz mit den Zielen Wünsche und Anforderungen in Bezug auf klimaschutzrelevante Themen der Verwaltung regelmäßig erfassen Verwaltungsinterne Kommunikation und Vernetzung fördern Verständnis interner Abhängigkeiten fördern Entscheidungsabläufe beschleunigen 3) Aufbau eines (1) Netzwerks 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Klimaschutz in der Rechtsberatung 2024-2035 Rechtsberatung zu Themen des Klimaschutzes mit dem Ziel: ämterübergreifende Beratung Veränderungsprozesse anstoßen und begleiten. Chancen-Risiken-Analysen Unterstützen bei der Problemlösungen bei der Umsetzung verschiedener Maßnahmen 1) Ziele der Rechtsberatung sind quantifiziert 2024 60.000 € 60.000 € Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 5 4 2 3 Indirekter Einflussbereich 6 Kommunikations- kampagne Klimaneutralität 2023 - 2035 Entwicklung und Etablierung einer Wort- Bild-Marke zur Klimaneutralität Kölns Kommunikationskampagne um die Kölner Stadtgesellschaft zum klimafreundlichen Handeln aktivieren und inspirieren. Das positive Ergebnis des Transformationsprozesses begreifbar machen, um die Akzeptanz zu erhöhen. Die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Köln sichtbar machen und die Stadt als Akteurin im Bereich Klimaschutz etablieren. Konstruktive Stadtgespräche zum Klimaschutz erzeugen. Schaufenster sein für die Förderangebote, Aktivitäten und Akteur*innen im Kölner Klimaschutz. Themen und Inhalte mit praxisnahem Köln-Bezug vermitteln und so einen Mehrwert schaffen. 1) Kampagnenstart 2) 30 Stakeholder, die die Wort-Bild-Marke in ihre Medien aufnehmen oder Inhalte im Rahmen der Kampagne gemeinsam ausgestalten 3) 500.000 erzeugte Kontakte durch Owned, Earned und Paid Content (OoH, PR, Social Media, Website, Event) 2023- 2024 275.000 € 457.686 € 7 Vernetzung mit zentralen Wissensträgern 2024 - 2035 Steigerung des verwaltungsinternen Bekanntheitsgrads der Kooperationsmöglichkeiten über Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Universität zu Köln Weiterentwicklung des Raumnutzungskonzepts von Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) für die temporäre oder dauerhafte Zusammenarbeit mit zentralen Wissens- und Umsetzungsakteuren 1) Kooperationsvereinbarungen sind mit mindestens zwei (2) Wissensträgern (bspw. Universität zu Köln und TH-Köln) geschlossen und quantifizierbare Zielsetzungen sind vereinbart 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Summe 334.151.520 € 2.925.766. 206 € 6 7 Legende *) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen **) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen ***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) ****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen *****) rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten ******) Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) Rahmenbedingungen: aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung (Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) *******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das Kölner Stadtgebiet. -
Mitteilung BV
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Dezernat, Dienststelle VIII/VIII/2 Vorlagen-Nummer 4000/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 22.01.2024 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 25.01.2024 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 25.01.2024 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 25.01.2024 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 29.01.2024 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 29.01.2024 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 29.01.2024 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 01.02.2024 Bezirksvertretung 7 (Porz) 01.02.2024 Aktionsplan Klimaschutz Der Rat hat die Verwaltung mit Beschluss vom 08.12.2022 (2547/2022) beauftragt, auf Basis des Gutachtens zur Klimaneutralität (Band 1 bis 3) konkretisierende Maßnahmenpakete (aus Band 2) für einen Aktionsplan abzuleiten und diese dem Rat zur Beschlussfassung vorzule- gen. Mit dem „Aktionsplan Klimaschutz Köln“ wird erstmals verwaltungsübergreifend dargestellt, welche klimaschutzwirksamen Aktivitäten die Stadt Köln sowie städtische Beteiligungen um- setzen oder planen fortzuführen, zu intensivieren und weiterzuentwickeln. Ziel ist, eine fortlau- fende, dauerhafte und skalierende Wirkung zu erzielen. Prozess zur Erstellung des Aktionsplans Zur Aufstellung des Aktionsplans Klimaschutz hat die Koordinationsstelle Klimaschutz einen strukturierten Multi-Akteurs-Prozess gesteuert und knapp 50 Organisationseinheiten im ersten Halbjahr 2023 dabei begleitet, klimawirksame Maßnahmenpakete im direkten und indirekten Einflussbereich der Stadtverwaltung sowie städtischer Beteiligungsgesellschaften mit großem Einflusspotential auf die THG-Emissionen herauszuarbeiten. Der Aktionsplan beschreibt im Steckbriefformat sowohl Vorhaben, die sich bereits in Umset- zung befinden und unmittelbar zu Treibhausgasminderung führen, als auch solche, die die nächsten Umsetzungsschritte vorbereiten. Der hohen Konkretisierungsebene geschuldet, rich- tet sich der Fokus eines Großteiles der Steckbriefe auf einen Zeithorizont bis zu den nächsten drei bis maximal fünf Jahren und impliziert eine Fortschreibung und Schärfung im zeitlichen Verlauf in Bezug auf spätere Umsetzungsphasen. 2 Beteiligung der Bezirksvertretungen Der Aktionsplan stellt damit die Bündelung von stadtweiten Maßnahmen dar, die im Haushalt 2023/24 finanziert sind und zu denen eine entsprechende Beschlusslage durch die erforderli- chen Gremien bereits besteht. Im Zuge neu beginnender Maßnahmen durch die Stadtverwal- tung (im Rahmen des Haushalts 2023/24 oder zukünftiger Haushalte) werden diese, sofern erforderlich, den politischen Gremien zur Einzelbeschlussfassung vorgelegt. Die Bezirksver- tretungen werden hier, entsprechend ihrer Betroffenheit und ihrer Zuständigkeiten, mit der Entscheidung über die Maßnahmen befasst. Weiteres Vorgehen Die Aktivitäten aus dem Aktionsplan Klimaschutz bilden die Grundlage für das Klimaschutz- Monitoring. Ziel ist die Fortführung der Treibhausgasbilanzierung (BISKO-konform) sowie die Inbetriebnahme einer webbasierten Klimaschutz Monitoring/Controlling Plattform, mit folgen- den Funktionalitäten: (1) Multiprojektmanagement zur Überwachung und Steuerung des Ziels der Treibhausgasneutralität bis 2035, (2) Transparente Darstellung der Erfolgsmessung ein- zelner Projekte sowie übergeordneter Ebenen anhand spezifischer Indikatoren sowie (3) Da- tensammlung / Bereitstellung mit dem Ziel der automatisierten Datenübertragung. Die Darstellung erfolgt innerhalb einer Web-Benutzeroberfläche, sodass Aktivitäten ergänzt, Indikatoren freigegeben oder projektmanagementrelevante Informationen abgebildet werden können. Darüber hinaus werden Darstellungsformen entwickelt, die öffentliche Teilhabe er- möglichen, sodass die Stadtgesellschaft Einblick in die Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie erhalten kann. Eine Inbetriebnahme ist für Anfang des zweiten Quartals 2024 anvisiert. Anlagen Beschlussvorlage Aktionsplan Klimaschutz (2243/2023) Anlagen 1-5 der Beschlussvorlage Aktionsplan Klimaschutz (2243/2023) -
Anlage 1: Beschlussvorlage Aktionsplan Klimaschutz (2243/2023)
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Dezernat, Dienststelle VIII/VIII/2 Vorlagen-Nummer 2243/2023 Freigabedatum 07.11.2023 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Aktionsplan Klimaschutz Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat der Stadt Köln nimmt den „Aktionsplan Klimaschutz“ der Verwaltung und städtischer Beteiligungen (Anlagen 1 bis 5) zustimmend zur Kenntnis. 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die die Stadtverwaltung betreffenden Maßnahmen ge- mäß Anlage 3 mit Priorität umzusetzen und, sofern erforderlich, diese den politischen Gre- mien zur Einzelbeschlussfassung vorzulegen. 3. Der Rat begrüßt das von den städtischen Beteiligungen vorgelegte Maßnahmenpaket (An- lage 4) und befürwortet deren Anstrengungen, in Eigenverantwortung substantielle Beiträge zur Treibhausgasminderung zu leisten. 4. Der Rat beauftragt die Verwaltung im Rahmen des Monitorings über den Umsetzungsfort- schritt zu berichten und bei Bedarf eine Fortschreibung des Aktionsplans abzuleiten. 5. Mit diesem Aktionsplan selbst sind unmittelbar keine haushaltsmäßigen Auswirkungen ver- bunden. Die Finanzierung der Maßnahmen gemäß Anlage 3 erfolgt aus veranschlagten Mit- teln im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnis- bzw. -finanzplan des jeweils angegebe- nen Amtes. Wirtschaftsausschuss 16.11.2023 Liegenschaftsausschuss 20.11.2023 Verkehrsausschuss 21.11.2023 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 23.11.2023 Bauausschuss 27.11.2023 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 27.11.2023 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 27.11.2023 Stadtentwicklungsausschuss 30.11.2023 Finanzausschuss 04.12.2023 Rat 07.12.2023 2 Ab dem Haushaltsjahr 2025 sind die zuständigen Dezernate, vorbehaltlich zur Verfügung stehender Mittel, für die Finanzierung der Maßnahmen im Rahmen des Haushaltsplanauf- stellungsprozesses 2025ff innerhalb des dann zugewiesenen Budgets ggf. durch Umschich- tung verantwortlich. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Der Rat hat die Verwaltung mit Beschluss vom 08.12.2022 (2547/2022) beauftragt, auf Basis des Gutachtens zur Klimaneutralität (Band 1 bis 3) konkretisierende Maßnahmenpakete (aus Band 2) für einen Aktionsplan abzuleiten und diese zur Beschlussfassung vorzulegen. Mit dem vorliegenden „Aktionsplan Klimaschutz“ werden die gutachterlichen Empfehlungen durch ein umfangreiches, konkretes Maßnahmenpaket in Form von Steckbriefen der Verwal- tung und städtischer Beteiligungen mit hohem Einfluss auf das gesamtstädtische Treibhaus- gasminderungsziel (THG-Minderungsziel) operationalisiert. Damit wird erstmals verwaltungs- übergreifend dargestellt, welche klimaschutzwirksamen Aktivitäten die Stadt Köln sowie städti- sche Beteiligungen umsetzen oder planen fortzuführen, zu intensivieren und weiterzuentwi- ckeln. Ziel ist, eine fortlaufende, dauerhafte und skalierende Wirkung zu erzielen. Operationalisierung eines gesamtstädtischen Fachgutachtens als Prozessinnovation Mit dem Aktionsplan Klimaschutz verfolgt die Stadt Köln das Ziel, das Handeln der Verwaltung und das Wirtschaften städtischer Beteiligungen systematisch im Hinblick auf Klimaschutz auf- zubereiten und damit transparent und strategisch steuerbar zu machen. Statt einer Beschrei- bung neuer, zukünftig erforderlicher Vorhaben, wie Klimaschutzpläne sie üblicherweise bein- halten, stellt der Aktionsplan Klimaschutz das Verwaltungshandeln und das städtischer Beteili- gungen in den Kontext des Zielbildes der gutachterlichen Empfehlungen aus „Köln klimaneut- ral 2035“. Damit liegt zum einen eine Standortbestimmung vor, welchen gutachterlichen Emp- fehlungen bereits entsprochen wird. Zum anderen bildet er die Grundlage um festzustellen, in welchen Bereichen Anstrengungen intensiviert werden müssen und welche (Re)Priorisierun- gen und Neugewichtungen von Aufgaben und Ressourcen in den kommenden Jahren damit werden einhergehen müssen. Der Aktionsplan Klimaschutz versteht sich als mehrjähriges, handlungsleitendes Arbeitspro- gramm und bietet Orientierung für die Gewichtung klimaschutzwirksamer Vorhaben in den Ar- beits- und Ressourcenplanungen der Entscheider*innen im Konzern Stadt Köln für die nächs- ten Jahre. Mit dem Aktionsplan wird erstmals aufgezeigt, wie die wichtige Zukunftsaufgabe ei- ner klimaneutralen Stadt im Handeln der verschiedenen Organisationseinheiten in Verwaltung und städtischen Beteiligungen verankert und zwischen den Einheiten verschränkt ist. Im Ergebnis legt der Aktionsplan als Instrument die Basis für ein gesamtstädtisches Klima- schutz-Multiprojektmanagement, macht erstmals im Querschnitt der Verwaltung nutzbare Wis- sensbestände und Expertisen sichtbar und birgt somit maßgebliche Potentiale für effizientere Abstimmungsstrukturen und mehr beschleunigten Klimaschutz. Zur Aufstellung des Aktionsplans Klimaschutz hat die Koordinationsstelle Klimaschutz einen strukturierten Multi-Akteurs-Prozess gesteuert und knapp 50 Organisationseinheiten (Ämter, Dienststellen, eigenbetriebliche Einrichtungen und Beteiligungsgesellschaften) im ersten Halb- jahr 2023 dabei begleitet, klimawirksame Maßnahmenpakete im direkten und indirekten Ein- flussbereich der Stadtverwaltung sowie städtischer Beteiligungsgesellschaften mit großem Einflusspotential auf die THG-Emissionen herauszuarbeiten. Sodann folgte in einem zweiten Schritt die Quantifizierung von (Zwischen-)Zielen, THG-Einsparungen und Kosten. Um eine einheitliche Systematik und Konsistenz sicherzustellen, wurde der Prozess durch das extern beauftragte Büro Gertec Ingenieursgesellschaft mbH aus Essen begleitet. 4 Struktur des Aktionsplans Der Aktionsplan Klimaschutz der Stadtverwaltung und städtischer Beteiligungen wird in vier Teilen vorgelegt: Anlage 1: Der Aktionsplan Klimaschutz An die Einleitung (Kapitel 1) anschließend, beschreibt Kapitel 2 den Weg zum Aktionsplan Kli- maschutz: In Abschnitt 2.1 werden zunächst die Ergebnisse des Fachgutachtens „Köln Klima- neutral 2035“ aus 2022 im Überblick aufbereitet, um die Basis der gesamtstädtischen THG- Minderungsstrategie darzustellen. Abschnitt 2.2 grenzt das Einflusspotential der Stadtverwal- tung und der Beteiligungen gegenüber den gesamtstädtischen Zielen ab und skizziert die Lo- gik des Aktionsplans Klimaschutz als Ergebnis eines umfassenden Operationalisierungspro- zesses. Sodann folgt mit Kapitel 3 der eigentliche Aktionsplan, jeweils pro Handlungsfeld als Portfolio der Vorhaben der Verwaltung und der städtischen Beteiligungen. Die Abschnitte für jedes Handlungsfeld beginnen mit einer kurzen Synopse, einer Übersichtsgrafik über die Lauf- zeiten der Vorhaben sowie einer tabellarischen Darstellung der Kernpunkte, der quantifizier- baren Ziele, der THG-Minderungspotentiale und Kosten. Anschließend folgen Steckbriefe mit detaillierten Darstellungen der einzelnen Vorhaben, jeweils gruppiert nach Handlungsfeld und direktem bzw. indirektem Einflussbereich der Stadtverwaltung, gefolgt von den städtischen Beteiligungen. Anlage 2: Gesamtübersicht des Maßnahmenpakets von Stadtverwaltung und städtischer Be- teiligungen Die tabellarische Form gibt eine Gesamtübersicht der Maßnahmenpakete der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen über alle Handlungsfelder inklusive quantifizierter Ziele und Zwischenziele, THG-Minderungspotentiale und Kosten. Anlagen 3 und 4: Teilübersichten der Maßnahmenpakete der Stadtverwaltung und der städti- schen Beteiligungen Die Übersichtstabellen bilden separate Darstellungen jeweils für die Maßnahmenpakete der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen inklusive der Quantifizierungen analog zur Anlage 2. Anlage 5: Übersichtsgrafik Aktivitätenportfolio Zuordnung der Vorhaben des Aktionsplans von Verwaltung und städtischen Beteiligungen an- hand der Systematik des Fachgutachtens. Inhalte des Aktionsplans im Überblick Der Aktionsplan beschreibt im Steckbriefformat sowohl Vorhaben, die sich bereits in Umset- zung befinden und unmittelbar zu Treibhausgasminderung führen, als auch solche, die die nächsten Umsetzungsschritte vorbereiten. Der hohen Konkretisierungsebene geschuldet rich- tet sich der Fokus eines Großteiles der Steckbriefe auf einen Zeithorizont bis zu den nächsten drei bis maximal fünf Jahren und impliziert eine Fortschreibung und Schärfung im zeitlichen Verlauf in Bezug auf spätere Umsetzungsphasen. Ein Rahmenplan mit strategischen Maß- nahmenvorschlägen bis 2035 liegt mit der Gesamtstrategie „Köln klimaneutral 2035“ bereits vor. In der Gesamtstrategie wurden die THG-Einsparpotenziale der Aktivitätenempfehlungen dem direkten und indirekten Einflussbereich der Stadtverwaltung zugeordnet und ins Verhältnis zum Gesamtreduktionspotenzial gesetzt. Die Aktivitätenempfehlungen des direkten Einfluss- bereichs machen ca. 3% und die des indirekten Einflussbereichs weitere 12% am Gesamtre- duktionspotenzial aus. Der vorliegende Aktionsplan betrachtet hingegen den Einflussbereich der Stadtverwaltung sowie zusätzlich der städtischen Beteiligungen und beschränkt sich dabei nicht auf die Aktivitätenempfehlungen des Gutachtens (vgl. Abbildung 1) 5 Direkte Einflussmöglichkeiten bezeichnen den unmittelbaren Einfluss der Stadt Köln als Orga- nisation auf ihre eigenen Emissionen. Eine zentrale Rolle spielen hier die Sanierung der eige- nen Liegenschaften, die Transformation des Fuhrparks, die Beschaffung sowie die Potentiale zur Energieeinsparung und zur Erzeugung erneuerbarer Energien, sowohl Photovoltaik auf den Dächern als auch die klimaneutrale Wärmeversorgung der eigenen Liegenschaften ge- mäß kommunaler Wärmeplanung. Indirekte Einflussmöglichkeiten bezeichnen den mittelbaren Einfluss der Stadt Köln auf die Umsetzung von Maßnahmen (vor allem von Dritten). Zum indirekten Einflussbereich zählen zum Beispiel regulative Maßnahmen wie verbindliche energetische Standards, Festsetzungen in Bebauungsplänen, spezifische Förderprogramme mit einer direkten Kopplung an nachge- wiesene Emissionsminderungen oder die Unterstützung von Maßnahmen von Marktakteur*in- nen (Unternehmen, Bürger*innen, Zivilgesellschaft). Sie bergen eine begründete Wahrschein- lichkeit zur Reduktion der THG-Emissionen, sind jedoch insgesamt von der Umsetzung Dritter abhängig. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Gesamtstadt Köln in ihrem stadtgesell- schaftlichen Transformationsprozess in einem Spannungsfeld zwischen lokalen, nationalen und internationalen Prozessen und Rahmenbedingungen befindet. Beiträge der städtischen Beteiligungen: Städtische Beteiligungen sind im Rahmen ihres Auf- trags der Bereitstellung von Dienstleistungen der kommunalen Daseinsvorsorge ganz wesent- liche Umsetzungspartner*innen der Kommune. Die Dekarbonisierung dieser Unternehmen so- wie ihrer Produkte spielen eine besonders gewichtige Rolle bei der Adressierung der gesamt- städtischen Klimaneutralitätsziele. Abbildung 1: Rahmen und Reichweite des Aktionsplans Klimaschutz (Quelle: eigene Darstellung) Einschätzung der Potentiale zur Reduktion der Treibhausgasemissionen Für eine differenziertere Betrachtung wurde eine Abschätzung des Einflussbereichs der Stadt- verwaltung und der hier berücksichtigten städtischen Beteiligungen ermittelt. Dabei wird eine ambitioniert-realistische Variante und eine maximale Variante unterschieden. Für beide Vari- anten bilden die Reduktionspotenziale je Handlungsfeld aus dem Fachgutachten die zentrale Grundlage. Der Einflussbereich wurde basierend auf den Ergebnissen des Projektes des Um- weltbundesamtes (UBA) unter Beteiligung des Instituts für Energie und Umweltforschung (ifeu), Heidelberg sowie weiteren gutachterlichen Einschätzungen definiert. In diese gutachter- liche Einschätzung sind unter anderem die Ergebnisse der umfangreichen Gespräche mit den Dezernaten, Ämtern und Dienststellen der Stadtverwaltung sowie mit den städtischen Beteili- gungen eingeflossen. Teilweise werden Aktivitätenempfehlungen aus dem Gutachten mit diesem Aktionsplan noch 6 nicht aufgegriffen. Entweder handelt es sich um im Kosten-Nutzen-Wirkungsverhältnis gerin- ger priorisierte Bereiche, Maßnahmen, die längere Vorlaufzeiten erfordern oder solche, denen aufgrund laufender Prozesse nicht vorgegriffen werden kann und soll (bspw. Nachhaltiger Mo- bilitätsplan „Besser durch Köln“). Aus der ambitioniert-realistischen Betrachtung ergibt sich ein kommunaler Einflussbereich von ca. 30 % (=2,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr (t CO2 eq/a)) und bei Maximalbe- trachtung von ca. 39 % (=3,5 Millionen t CO2 eq/a) auf das THG-Minderungspotential im ge- samten Stadtgebiet (vgl. linker Bereich der Abbildung 2). Die mit dem vorliegenden Aktions- plan dargestellten Vorhaben führen zu einem Beitrag von ca. 1,14 Millionen t CO2 eq/a, von denen 63 % auf die Stadtverwaltung und 37 % auf die städtischen Beteiligungen entfallen. Der Beitrag von 1,14 Millionen t CO2 eq/a muss dabei zunächst als Annäherungswert verstan- den werden. Aufgrund mangelnder oder lückenhafter Datenverfügbarkeit konnten nicht alle Vorhaben individuell bilanziert werden. Vielmehr musste im Rahmen der Erfassung der THG- Minderungspotentiale auf aktuelle Studien zurückgegriffen und entsprechende Annahmen ge- troffen werden, um eine Einordnung der Vorhaben im Verhältnis zueinander darstellen zu kön- nen. Teilweise sind wesentliche Bereiche, wie die Einsparpotentiale der Sanierung der städti- schen Gebäude oder im Bereich der Mobilität nicht oder nicht vollumfänglich hinsichtlich der THG-Einsparpotentiale quantifiziert. Im Rahmen der Entwicklung der Sanierungsstrategie (vgl. Steckbrief 1 der Verwaltung im Handlungsfeld 1: „Gebäude und Quartiere werden klimaneutral“) erfolgen weiterführende Be- trachtungen der konkreten THG-Einsparpotentiale im Gebäudebestand der Stadt Köln. Hin- sichtlich der städtischen Beteiligungen sind die Sanierungsstrategien im vorliegenden Aktions- plan nur sehr punktuell quantifiziert. Es ist zu erwarten, dass die tatsächlichen THG-Minde- rungspotentiale erheblich größer sind, als auf Basis der vorläufigen Datenlage ermittelt wer- den konnte. In Bezug auf den Mobilitätssektor wurde mit der Gesamtstrategie „Köln klimaneutral 2035“ ein Anteil des Mobilitätssektors am THG-Einsparpotential auf dem gesamten Stadtgebiet von ca. 2,2 Millionen t CO2 eq/a berechnet. Im vorliegenden Aktionsplan konnte die Darstellung von Beiträgen, die auf das Minderungsziel bei der Mobilität einzahlen, nur unterproportional be- rücksichtigt werden: Mit der Entwicklung des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ (Steckbrief 8 der Verwaltung im Handlungsfeld 4: „Mobilität und Logistik werden klimaneutral“) koordiniert die Verwaltung derzeit einen Strategieprozess mit breit angelegter Akteursbeteiligung, um die Mo- bilität der Zukunft in Köln zu definieren. Die Beiträge und die Rolle des Konzerns Stadt Köln (Verwaltung und städtische Beteiligungen) bei der Transformation des Mobilitätssektors in Köln wird nach Abschluss dieses Strategieprozesses, der noch bis 2025 läuft, konkret vorlie- gen. Diesem Prozess konnte hier noch nicht vorgegriffen werden. Für eine ganzheitliche Betrachtung des Fuhrparks der Stadtverwaltung sieht der Steckbrief 2 der Verwaltung im Handlungsfeld 4 die Herstellung einer Datengrundlage vor, auf deren Basis anschließend eine Bewertung des Umfangs der Einsparpotentiale vorgenommen werden kann. Um das THG-Minderungspotential auf Ebene des Konzerns Stadt Köln bewerten zu können, werden Daten zu den Transformationsstrategien der Fuhrparks der städtischen Beteiligungen benötigt. Insofern ist speziell im Handlungsfeld 4 eine deutlich höhere Einsparung zu erwarten, als bis- her ermittelt werden kann. In den einführenden Abschnitten des Kapitels 3 wird die Einordnung der THG-Minderungspo- tentiale für jedes Handlungsfeld nochmals separat transparent macht. 7 Abbildung 2: Gesamtübersicht zum Aktionsplan Klimaschutz (Quelle: Jung Stadtkonzepte, Gertec Ingenieurgesell- schaft) Zusammenfassung des Aktionsplans nach Handlungsfeldern Im Folgenden werden die Inhalte des insgesamt 70 klimaschutzwirksame Vorhaben umfas- senden Aktionsplans Klimaschutz zusammenfassend dargestellt: Handlungsfeld 1: „Gebäude und Quartiere werden klimaneutral“ Im Handlungsfeld „Gebäude und Quartiere werden klimaneutral“ werden durch die Vorhaben der Verwaltung, der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB), der GAG Immobilien AG (GAG) und der RheinEnergie AG insgesamt 480.000 t CO2 eq/a Einsparpotential adressiert. Bisher konnten noch nicht alle Einsparpotentiale (vollumfänglich) quantifiziert werden, da der Planungsstand der beschriebenen Aktivitäten in einem frühen Stadium noch keine hinreichen- den Schlüsse auf die tatsächliche Umsetzungsintensität und -wirkung erlaubt. Das höchste Einsparpotential in diesem Handlungsfeld liegt in der Sanierung der öffentlichen Gebäude und Anlagen sowie des Gebäudebestands. Die oben genannten Akteure erstellen entsprechende Sanierungsfahrpläne mit dem Ziel der Modernisierung der Immobilieninfra- struktur, der strategischen Investitionsplanung sowie der systematischen Nutzung der Förder- kulisse (Steckbriefe 1, 2, 3, 8 der Verwaltung und 10, 11 der städtischen Beteiligungen). Die parallele Umsetzung von (Pilot-)Vorhaben zur seriellen Sanierung, zum zirkulären Bauen oder der Aufbau eines Managementsystems für die Umsetzungsplanung (Steckbriefe 4, 5, 6 der Verwaltung) generieren Erfahrungswissen um die zukünftigen Strategien konsequent in die Umsetzung bringen zu können. Mit dem Förderprogramm „Gebäudesanierung – klimafreundli- ches Wohnen“ (Schnittmenge zum Steckbrief 6 der Verwaltung aus dem Handlungsfeld 2: „Klimaneutrale Energieversorgung erreichen“) steht ein Instrument zur Verfügung, private Ei- gentümer*innen zur Sanierung ihres Bestandes zu aktivieren und sie dabei zu unterstützen. Eine hohe strukturelle Wirkung in diesem Handlungsfeld hat die integrierte nachhaltige Stadt- entwicklung und Stadtplanung: Dieser Handlungsschwerpunkt fokussiert sich auf die objektun- abhängige Betrachtung der Gebäude und der Quartiersentwicklung im Hinblick auf Klima- schutz. Dies erlaubt eine integrierte Betrachtung von Quartieren und somit auch die Berück- sichtigung weiterer relevanter Aspekte innerhalb eines Quartiers, wie beispielsweise das Woh- numfeld. Mit quartiersbezogenen Vorhaben wie der Aktivierung des Programms 432 „Energe- tische Quartiersentwicklung“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der Erstellung einer Entscheidungshilfe bei der energetischen Ertüchtigung des denkmalgeschützten Gebäudebe- stands oder der Initiative „KlimaVeedel“ der RheinEnergie (Steckbriefe 7, 9 der Verwaltung und 12 der Beteiligungen), nehmen Stadt und städtische Beteiligungen ihre indirekten Aktivie- 8 rungsmöglichkeiten wahr, um die Beschleunigung des Stadtumbaus mit verschiedenen An- satzpunkten anzuschieben und bestehende Hemmnisse abzubauen. Aufgrund des erheblich geringeren wärmeversorgungsbedingten Emissionszuwachses durch Neubau im Vergleich zu den Emissionseinsparpotentialen im Bestand, wird mit dem Aktions- plan eine Priorität auf die Befassung mit dem Bestand auf Gebäude- sowie auf Quartiers- ebene gelegt. Wenngleich die Gesamtkosten für die Sanierung des Gebäudebestands des Konzerns Stadt Köln (Verwaltung und Beteiligungen) zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend benannt werden können, zeichnet sich mit einer vorläufigen Summe von 2,6 Milliarden Euro (Verwal- tung) ab, dass ganz erhebliche Investitionssummen auf den Konzern zukommen, die frühzei- tig eingeplant und bestmöglich mit der Nutzung von Fördermitteln komplementiert werden müssen. Im Rahmen der Entwicklung der Sanierungsstrategie (vgl. Steckbrief 1 der Verwal- tung) sind weiterführende Kostenbetrachtungen unter Berücksichtigung der Amortisationszei- ten durch eingesparte Energiekosten und vermiedene CO2-Abgaben geplant. In Bezug auf die städtischen Beteiligungen sind die Sanierungsstrategien der Bestandsgebäude noch nicht Ge- genstand dieses Aktionsplans und sind damit nur sehr punktuell quantifiziert. Es ist zu erwar- ten, dass die Investitionssummen ungleich höher liegen als die vorläufige Schätzung in Bezug auf den Gebäudebestand der Verwaltung. Handlungsfeld 2: „Klimaneutrale Energieversorgung erreichen“ Im Handlungsfeld „Klimaneutrale Energieversorgung erreichen“ werden durch die Vorhaben der Verwaltung, der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG), der AG Zoologischer Garten Köln, der Flughafen Köln/Bonn GmbH, der Kölner Verkehrsbetriebe AG (KVB), der Koelnmesse GmbH, der RheinEnergie AG und der Stadtentwässerungsbe- triebe Köln AöR (StEB Köln) insgesamt 450.000 t CO2 eq/a Einsparpotential adressiert. Derzeit können insgesamt zehn der 18 Aktivitäten bilanziert werden. Einige Aktivitäten im Handlungsfeld der Energieversorgung haben ein großes, theoretisch quantifiziertes Potenzial, woraus zu einem solch frühen Planungsstand jedoch noch keine konkreten Einsparungen bi- lanziert werden können. Das höchste direkt beeinflussbare Einsparpotential in diesem Handlungsfeld liegt im konse- quenten Ausbau der Photovoltaik sowohl im Bestand als auch im Neubau. Die oben genann- ten Akteure erstellen entsprechende Ausbaustrategien mit dem Ziel, aus der Kombination ver- schiedener Betreibermodelle optimierte Stufenpläne zwischen Potentialmaximierung, Finan- zierbarkeit und Ausbaugeschwindigkeit zu definieren (Steckbriefe 1, 2 der Verwaltung, 10, 11, 14, 16, 17, 18 der Beteiligungen). Hohe, durch die Verwaltung indirekt beeinflussbare, Potentiale im Rahmen des lokal und er- neuerbar erzeugten Stroms ergeben sich aus der Neuaufstellung des Landesentwicklungs- plans (LEP), insbesondere der Aufstellung des sachlichen Teilplans erneuerbare Energien. Im Zuge der Neuaufstellung des LEP in Verbindung mit der sich äußerst dynamisch entwickeln- den Gesetzgebung, insbesondere den Änderungen im Baugesetzbuch im Hinblick auf Freiflä- chenphotovoltaik und Windenergieanlagen, entsteht ein klarer Möglichkeitsraum für die Ver- waltung, die auf dem Stadtgebiet vorhandenen Potentiale auszuschöpfen. Die Verwaltung stellt sich mit einer PV-Freiflächenanalyse (Steckbrief 3 der Verwaltung) und konkreten Pilot- vorhaben mit der RheinEnergie (Steckbriefe 4 der Verwaltung und 12 der Beteiligungen) so- wie einem abgestimmten Vorgehen im Bereich der Windenergie (Steckbriefe 5 der Verwaltung und 13 der Beteiligungen) auf, um die beschleunigte Umsetzung von Projekten zu ermögli- chen. Mit dem Förderprogramm „Photovoltaik und erneuerbare Energien – klimafreundliches Köln“ (Steckbrief 6 der Verwaltung) sowie dem Förderprogramm „Erneuerbarer Strom“ als Be- standteil der Sportförderrichtlinie (Steckbrief 7 der Verwaltung) stehen Instrumente zur Verfü- gung, private Eigentümer*innen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Sportvereine zum Ausbau der Photovoltaik zu aktivieren und bei der Finanzierung der Anlagen zu unterstüt- zen. Im Kontext der Wärmeversorgung nimmt die kommunale Wärmeplanung (KWP) eine zentrale steuernde Funktion ein, deren Grundlagen sich derzeit für Köln in Form der Datenerhebung 9 und Analyse der Wärmebedarfe, der Potentiale für erneuerbare Wärme (Geothermie) und un- vermeidbare Abwärme sowie Potentiale für Energiespeicher in der Erstellung befinden. Im Zu- sammenhang mit neu entstehenden rechtlichen Rahmenbedingungen, wie beispielsweise dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) in Verbindung mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG), besteht auch im Bereich der Wärmeversorgung eine hohe gesetzgeberische Dynamik. Über das WPG und seine Übersetzung in Landesrecht, wird die Stadt Köln als Kommune mit über 100.000 Einwohner*innen verpflichtet, bis 30.06.2026 eine Wärmeplanung aufzulegen, die die Möglichkeiten einer vollständigen Wärmeversorgung aus erneuerbaren Quellen sowie unver- meidbarer Abwärme bis spätestens Ende 2044 aufzeigt. Das Inkrafttreten des Bundesgeset- zes wird zum 01.01.2024 erwartet (Steckbriefe 8, 9 der Verwaltung). In Bezug auf ihre eigenen Netze, insbesondere die Fernwärme, legt die RheinEnergie aktuell ihre Transformationspläne auf. Bedingt durch die Einigung im Mediationsverfahren mit der Kli- mawende Köln (3762/2021) strebt die RheinEnergie eine vollständige Transformation der er- neuerbaren Wärmeversorgung bereits bis 2035 an, zehn Jahre vor der zu erwartenden bun- desgesetzlichen Verpflichtung (Steckbrief 15 der Beteiligungen). Wenngleich die Gesamtkosten für das Handlungsfeld der klimaneutralen Energieversorgung für den Konzern Stadt Köln (Verwaltung und Beteiligungen) zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend benannt werden können, zeichnet sich mit einer vorläufigen Summe von bis zu 101 Millionen Euro (Verwaltung) und 1,01 Milliarden Euro (Beteiligungen) ab, dass ganz er- hebliche Investitionssummen auf den Konzern zukommen, die frühzeitig eingeplant und best- möglich mit der Nutzung von Fördermitteln komplementiert werden müssen. Handlungsfeld 3: „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ Das Handlungsfeld „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ wird aktuell schwer- punktmäßig durch die städtischen Beteiligungen, allen voran von der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG) und der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs- GmbH bespielt. Die Verwaltung setzt Impulse mit der Umsetzung der politischen Aufträge zur nachhaltigen Beschaffung (0473/2023) sowie der Einführung von Klimaschutzkriterien beim Verkauf von Gewerbegrundstücken (Steckbriefe 1, 2 der Verwaltung). Zusammengenommen wird mit den Vorhaben ein Einsparpotential von 110.000 t CO2 eq/a Einsparpotential adres- siert. Die Einsparung ist auf fünf quantifizierbare Aktivitäten der insgesamt elf Aktivitäten zurückzu- führen. Da viele der Aktivitäten im indirekten Einflussbereich des Konzerns Stadt Köln liegen und zu große Unsicherheiten hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen bestehen, kann derzeit keine belastbare Quantifizierung der übrigen Aktivitäten vorgenommen werden. Hohe direkte THG-Einsparpotentiale werden im Einflussbereich der AVG, durch den Einsatz von Biomassebrennstoffen zur Substitution fossiler Kraft- und Brennstoffe, der verstärkten De- poniegasfassung sowie der CO2-Minderung in der Müllverbrennung durch CO2-Abscheidung, Sortierung und Verwertung sowie Rückgewinnung von Metallen aus den Rostaschen, reali- siert (Steckbriefe 3, 4, 5, 6, 7 der Beteiligungen). Eine hohe strukturelle Wirkung geht von der Kooperation und Förderung von Klimaschutz in der Wirtschaft aus. Die KölnBusiness nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, über Netzwerke und Kooperationen wichtige Strukturen für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes zu schaffen, zu stärken und die Wirtschaftsakteure bei Fragestellungen der Unternehmens- transformation und Innovation zu begleiten. Zum Leistungsportfolio gehören die Begleitung von Unternehmen bei der Gemeinwohlbilanzierung (AN/1875/2021), die Förderung von Grün- dungen, Beratungen zu nachhaltigkeitsbezogenen Vorhaben inkl. Finanzierungsmöglichkeiten im Unternehmen oder themenspezifische Veranstaltungen zur Vernetzung relevanter Bran- chenakteure im Zusammenhang mit gewerblichen Klimaschutzmaßnahmen (Steckbriefe 8, 9, 10, 11 der Beteiligungen). Insbesondere für das Handlungsfeld „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ sind die Beiträge der Wirtschaftsakteure sowie ausstehende gesetzliche Regelungen ganz maß- geblich, um die THG-Minderung in gewerblich geprägten Gebieten, in der Agrar- und Ernäh- rungswirtschaft sowie den Ausbau der Kreislaufwirtschaft auf den Weg zu bringen. Aktuell kann für dieses Handlungsfeld nur ein Ausschnitt der zu erwartenden Gesamtkosten 10 für den Konzern Stadt Köln (Verwaltung und Beteiligungen) quantifiziert werden. Erst mit einer sukzessiven Betrachtung weiterer Beteiligungsgesellschaften und der erforderlichen Maßnah- men im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens wird sich abzeichnen, welche Kosten zu er- warten sind. Die derzeit im Aktionsplan enthaltenen Vorhaben belaufen sich auf eine vorläu- fige Summe von 110.000 Euro (Verwaltung) und 195 Millionen Euro (Beteiligungen). Handlungsfeld 4: „Mobilität und Logistik werden klimaneutral“ Im Handlungsfeld „Mobilität und Logistik werden klimaneutral“ werden durch die Vorhaben der Verwaltung, der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG), der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) sowie der Kölner Verkehrs-Betriebs AG (KVB) insgesamt 33.000 t CO2 eq/a Einsparpotential adressiert. In diesem Handlungsfeld können aktuell vier der 16 Aktivitäten quantifiziert werden. Vor allem der Steckbrief zum nachhaltigen Mobilitätsplan „Besser durch Köln“ bildet die Mobilitätsmaß- nahmen nur schlaglichtartig ab, sodass die kumulierte Wirkung noch nicht abgeschätzt wer- den kann. Insofern ist in diesem Handlungsfeld eine deutlich größere Einsparung zu erwarten, als bisher ermittelt werden kann. Das höchste Einsparpotential liegt in den Planungen von Verwaltung und städtischen Beteili- gungen zu Mobilitätsstrategien mit dem Fokus auf Ausbau und Umrüstung von Betriebshöfen für Elektromobilität, dem Ausbau der Ladeinfrastrukturen und der stufenweisen Transforma- tion der Fuhr- und Maschinenparks (Steckbriefe 1, 2, 3, 4, 7 der Verwaltung). Insbesondere für Spezialfahrzeuge, wie beispielsweise der Feuerwehr (Steckbriefe 5, 6 der Verwaltung), be- darf es technischer Entwicklungsleistungen sowie des Pilotbetriebs mit Fahrzeugen alternati- ver Antriebstechnologien, da diese die Umstellung der Arbeitsabläufe und entsprechende An- passungen bei den Umfeldschnittstellen zur Folge haben (Steckbriefe 5 der Verwaltung, 15, 16 der Beteiligungen). Im indirekten Einflussbereich hat die Ausgestaltung des Personenverkehrs (Steckbrief 14 der Beteiligungen) sowie des Wirtschafts- und Güterverkehrs bezogen auf die THG-Minderungs- wirkung einen großen Einfluss auf die Erreichung der Klimaneutralität. Mit der Entwicklung des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ (Steckbrief 8 der Verwaltung) koordiniert die Verwaltung derzeit einen Strategieprozess mit breit angelegter Akteursbeteiligung, um die Mobilität der Zukunft in Köln zu definieren. Der Prozess läuft noch bis 2025. Darüber hinaus koordiniert die Verwaltung aktuell eine Vielzahl von Maßnahmen ganz unter- schiedlicher Größenordnungen und Laufzeiten mit der Ausrichtung auf ein nachhaltiges Mobi- litätssystem in Köln, die in diesem Aktionsplan exemplarisch und in aggregierter Form darge- stellt werden. Zu nennen sind hier der Ausbau öffentlicher Ladesäulen, der Stadtbahnausbau, Anpassungen in Bezug auf den motorisierten Individualverkehr (beispielsweise Bewohnerpar- ken, CarSharing, Parkgebühren), die Weiterentwicklung von Mobilstationen mit ergänzenden Angeboten oder die Fuß- und Radverkehrsförderung im Bereich der Nahmobilität (Steckbriefe 9, 10, 11, 12, 13 der Verwaltung). Die Beiträge und die Rolle des Konzerns Stadt Köln (Ver- waltung und städtische Beteiligungen) bei der Transformation des Mobilitätssektors in Köln wird nach Abschluss des Strategieprozesses „Besser durch Köln“ konkret vorliegen. Die aktuell quantifizierbaren Gesamtkosten belaufen sich auf 181 Millionen Euro (Verwaltung) und 815 Millionen Euro (Beteiligungen). Dabei muss klar herausgestellt werden, dass wesent- liche Kostentreiber erst mit zunehmender Konkretisierung des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ beziffert werden können. Ähnlich wie im Handlungsfeld „Arbeiten und Wirtschaften“ wird erst durch eine sukzessive Betrachtung weiterer städtischen Beteiligungen und der mit der Transformation der betrieblichen Mobilität zu erwartenden Kosten ein umfas- senderer Eindruck von den zu erwartenden Gesamtkosten hergestellt werden können. Diese müssen dann frühzeitig in der Haushaltsplanung und der Aufstellung der Wirtschaftspläne be- rücksichtigt und bestmöglich mit der Nutzung von Fördermitteln komplementiert werden. Handlungsfeld 5: „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ Das Handlungsfeld „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ wird derzeit ausschließ- lich durch die Verwaltung adressiert, mit einem quantifizierbaren THG-Einsparpotential im in- direkten Einflussbereich der Verwaltung von 67.000 t CO2 eq/a. 11 Zwei der sechs Aktivitäten in dem Handlungsfeld können quantifiziert werden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass vor allem im Bereich Lebensstil und Bildung viele Aktivitäten stark auf eine Verhaltensänderung abzielen und die tatsächliche Umsetzung maßgeblich vom Umfang und von der Ausgestaltung der Maßnahme sowie der Resonanz aus der jeweiligen Zielgruppe abhängt. Der Handlungsspielraum der Verwaltung erstreckt sich in diesem Handlungsfeld auf Vorhaben mit struktureller Wirkung: Mit dem Zero Waste Konzept liegt ein konkreter Fahrplan für die Reduzierung der Siedlungs- abfälle, der Restmüllmengen und der Rückführung von Wertstoffen in den Kreislauf vor (Steckbrief 1 der Verwaltung), mit dessen Erstellung bereits konkrete Akteurskooperationen zur Umsetzung der Ziele aktiviert wurden. Darüber hinaus steht vorwiegend die schulische und außerschulische Nachhaltigkeitsbildung gemeinsam mit Trägern und Akteuren im Fokus (Steckbriefe 3, 4, 5 der Verwaltung), da die Grundlagen für klimaschonende Verhaltensentscheidungen bereits in jungen Jahren gelegt werden. Zudem ist davon auszugehen, dass Verhaltensänderungen innerhalb der Zielgruppen auch zu einer Beeinflussung des jeweiligen Umfelds führen. In Bezug auf Klimaschutz in Kultur und Freizeit hat die Verwaltung das Programm „Köln hoch3“ aufgesetzt, in dessen Rahmen zunächst Mitarbeiter*innen von 13 städtischen und städtisch geförderten Kulturinstitutionen eine Weiterbildung zur Transformationsmanager*in absolvieren. Darüber hinaus werden für sechs städtische Kultureinrichtungen Klimabilanzen mit Maßnahmenkatalogen erstellt, die es maßgeblich gilt, durch das weitergebildete Personal in die Umsetzung zu bringen (Steckbrief 6 der Verwaltung). Der große Hebel „Klimaschutz im Alltag“ mit der Zielgruppe privater Haushalte wird im Rah- men der Dachkommunikation zur Klimaneutralität Kölns (Steckbrief 6 der Verwaltung im Handlungsfeld 6: „Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation“) in Kooperation mit Multiplikator*innen bespielt. Die Logik der Multiakteurskooperation gilt analog für die Auswei- tung der in diesem Aktionsplan dargestellten Ansätze zur schulischen und außerschulischen Klima- und Nachhaltigkeitsbildung auf die Gesamtstadt. Die aktuell quantifizierbaren Gesamtkosten in Höhe von bis zu 12,1 Millionen Euro (Verwal- tung) sind im Vergleich zu den anderen Handlungsfeldern gering, wenngleich diese Zahl nicht abschließend für die Gesamtheit der zukünftig umzusetzenden Maßnahmen steht. Grundsätz- lich gilt jedoch, dass Studien auf eine im Verhältnis zu den vergleichsweise geringen Kosten relativ hohe indirekte Wirkung hindeuten. Dies ist insbesondere auf die zu erwartende, hohe Multiplikationswirkung zurückzuführen. Handlungsfeld 6: „Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität er- reichen“ Das Handlungsfeld „Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen“ wird derzeit ausschließlich durch die Verwaltung adressiert mit einem quantifizier- baren THG Einsparpotential von 2.600 t CO2 eq/a Einsparpotential. Wie schon im Handlungsfeld 5: „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ beschrieben, können auch im Bereich der Transformation, nur schwer Abschätzungen der THG-Einsparung vorgenommen werden. Viele Aktivitäten zielen ebenfalls stark auf eine Verhaltensänderung ab und der derzeitige Detaillierungsgrad lässt keine gesicherte Prognose über tatsächlich einge- sparte Emissionen zu. Das THG-Minderungspotential kann für eine der sieben Aktivitäten be- ziffert werden. Das gesamte, vorläufig quantifizierte Einsparpotenzial aus diesem Handlungs- feld ist demnach auf den Steckbrief 3 der Verwaltung zurückzuführen. Der Handlungsspielraum der Verwaltung erstreckt sich auch in diesem Handlungsfeld auf Vor- haben mit struktureller Wirkung. Die Transformation als kommunale Managementaufgabe zu begreifen bildet eine elementare Grundlage, um den Transformationsprozess innerhalb der Stadtverwaltung strukturiert zu gestalten. Er setzt dafür beispielsweise auf die notwendigen organisatorischen Veränderungen: 12 Der Aufbau eines digitalen Klimaschutz Monitorings und Controllings sowie die Nutzung klima- schutzwirksamer Digitalisierungspotenziale macht Klimaschutz anhand von Daten und Kenn- zahlen auf Entscheider*innenebene steuerbar (Steckbriefe 1, 2 der Verwaltung). Mit der An- tragstellung zur Einrichtung dezentraler Klimaschutzmanager*innen über die Kommunalrichtli- nie sowie deren Vernetzung über ein internes Change-Agent-Netzwerk, wird den Steuerungs-, Abstimmungs- und Koordinationsbedarfen im Verwaltungsalltag Rechnung getragen (Steck- briefe 3, 4 der Verwaltung). Hemmnisabbauend wirkt die Umsetzung von Klimaschutz in der verwaltungsinternen Rechtsberatung, die inmitten der sich dynamisch verändernden Geset- zeslage die Einordnung des rechtlichen Rahmens im Blick behält und die Planung und Umset- zung von Vorhaben lösungsorientiert begleitet (Steckbrief 5 der Verwaltung). Der Aufbau und die Etablierung einer Kommunikationskampagne zur Klimaneutraliät in Köln gemeinsam mit einer Vielzahl von Multiplikator*innen, stellt das zentrale Instrument zur Akti- vierung möglichst vieler Milieus und Branchen der Akteurslandschaft in Köln dar. Ziel ist unter anderem, ein Schaufenster für Klimaschutzaktivitäten unterschiedlichster Stakeholder zu bie- ten und damit andere zu inspirieren, eigene Beiträge zum Klimaschutz zu leisten. Im Rahmen der Vorbereitung des Kampagnenlaunches unterstützen bereits 30 Stakeholder die Marke, werden diese in ihre Medien aufnehmen und die Kampagne zukünftig gemeinsam ausgestal- ten (Steckbriefe 6, 7 der Verwaltung). Die derzeit quantifizierbaren Gesamtkosten in Höhe von 10,8 Millionen Euro (Verwaltung) sind gemessen an den anderen Handlungsfeldern vergleichsweise gering, wenngleich ebenfalls (wie im Handlungsfeld 5) nicht abschließend für die Gesamtheit der zukünftig zu unterneh- menden Maßnahmen zu verstehen. Grundsätzlich gilt jedoch insbesondere in Bezug auf die Kommunikationskampagne, dass die eingesetzten Ressourcen durch den strategischen An- satz der Aktivierung gemeinsam mit anderen Multiplikator*innen, eine weitaus höhere Wirkung zu erwarten ist als bei einer rein städtischen Kampagne. Ressourcenbedarfe Quantifizierung der finanziellen Ressourcen Die Vorhaben werden in Bezug auf die finanziellen Ressourcen jeweils so dargestellt, dass transparent wird, inwieweit sie in der laufenden Haushaltsperiode 2023/24 (Stadtverwaltung) und in den aktuellen Wirtschaftsplänen (städtische Beteiligungen) bereits finanziert sind. Wo es möglich ist, werden darüber hinaus Gesamtkosten oder Kosten zur Fortsetzung der Vorha- ben in den nächsten Jahren quantifiziert. Diese dienen der Einordnung zukünftiger Mittelbe- darfe, sind aber keinesfalls als Vorgriff auf zukünftige Haushaltsperioden zu verstehen. Das ermittelte erforderliche Finanzvolumen bildet in seiner Gesamtheit eine erste Tendenz der zu erwartenden Kosten ab und ist nicht als abschießend zu betrachten. Hinter in ihrem Planungsfortschritt sehr reifen Projekten liegen Kostenprognosen mit höherem Konkretisierungsgrad als bei Vorhaben, die die Entwicklung einer konkreten Umsetzungspla- nung zum Gegenstand haben und im Rahmen derer eine Kostenermittlung erst durch Daten- aufbau stattfinden kann. Teilweise sind erhebliche Kostentreiber - beispielsweise Kosten der Umsetzung im Bereich der Mobilität - nicht aufgenommen, da aktuell laufenden Prozessen mit dem Aktionsplan Klimaschutz nicht vorgegriffen werden soll und kann (zum Beispiel „Besser durch Köln“, geplante Schlüsselprojekte der Stadtstrategie oder kommunale Wärmeplanung). Zur vollständigen Einordnung der Kosten ist erforderlich, die finanziellen Einsparungen durch Energieeffizienz oder erneuerbare Energien sowie die Entlastungsmöglichkeiten durch die Förderkulisse auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene mit in den Blick zu nehmen. Es ist abzuse- hen, dass mit dem am 09.08.2023 von der Bundesregierung beschlossenen Wirtschaftsplan für einen Klima- und Transformationsfonds (KTF) zur Förderung der Energiewende und des Klimaschutzes kurzfristig über aktuell bestehende Förderprogramme hinaus Mittel für Kommu- nen zu Verfügung stehen und/oder einwerbbar sein werden. Ziel ist, durch systematische Prü- fung der Förderkulisse und durch das Einwerben der entsprechenden Mittel verstärkt Anstren- gungen zur Entlastung des städtischen Haushalts zu unternehmen und die Umsetzung des Aktionsplans gleichzeitig zu beschleunigen. 13 Umgang mit den Ressourcenbedarfen Die in den Steckbriefen bis 2024 beschriebenen Meilensteine sind im Haushalt 2023/24 finan- ziert und werden, sofern erforderlich, durch Einzelbeschlussfassungen auf den Weg gebracht. Die Einholung der entsprechenden Beschlüsse erfolgt durch die beteiligten Ämter in eigener Zuständigkeit. Die Finanzierung der Maßnahmen sind von den beteiligten Ämtern in eigener Zuständigkeit im Rahmen der Haushaltsplanung einzubringen. Um dem erhöhten Personalbedarf Rechnung zu tragen prüft die Verwaltung, in welchem Um- fang die Stadt Köln bestmöglich von geförderten Klimaschutzmanager*innen-Stellen gemäß Kommunalrichtlinie profitieren kann. Ab dem Haushaltsjahr 2025 sind die zuständigen Dezernate, vorbehaltlich zur Verfügung ste- hender Mittel, für die Finanzierung der Maßnahmen im Rahmen des Haushaltsplanaufstel- lungsprozesses 2025ff innerhalb des dann zugewiesenen Budgets ggf. durch Umschichtung verantwortlich. Beteiligung der Bezirksvertretungen Die Bezirksvertretungen werden entsprechend der Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln bei Betroffenheit der einzelnen Maßnahmen beteiligt. Weiteres Vorgehen Die Auswirkungen des anthropogen verursachten Klimawandels sind inzwischen auch in Deutschland deutlich spürbar. Dem kann nur mit dem Selbstverständnis begegnet werden, Klimaschutz als zentrales Querschnittsthema der Daseinsvorsorge zu betrachten. Folglich gilt es, die Verzahnung und Integration von Klimaschutzaspekten in bestehenden Querschnitts- strukturen weiter zu intensivieren. Die Aktivitäten aus dem Aktionsplan Klimaschutz bilden die Grundlage für das Klimaschutz- Monitoring. Derzeit wird ein europaweites Vergabeverfahren für die Beauftragung einer digita- len Anwendung durchgeführt. Ziel ist die Fortführung der Treibhausgasbilanzierung (BISKO-konform) sowie die Inbetrieb- nahme einer webbasierten Klimaschutz Monitoring/Controlling Plattform, mit folgenden Funkti- onalitäten: (1) Multiprojektmanagement zur Überwachung und Steuerung des Ziels der Treib- hausgasneutralität bis 2035, (2) Transparente Darstellung der Erfolgsmessung einzelner Pro- jekte sowie übergeordneter Ebenen anhand spezifischer Indikatoren sowie (3) Datensamm- lung / Bereitstellung mit dem Ziel der automatisierten Datenübertragung. Ziel der ersten Ausbaustufe ist, dass festgelegte Informationen zu Vorhaben des Aktionsplans Klimaschutz manuell hinzugefügt und Indikatoren manuell als auch automatisiert abgerufen werden können. Die Darstellung erfolgt innerhalb einer Web-Benutzeroberfläche, sodass Akti- vitäten ergänzt, Indikatoren freigegeben oder projektmanagementrelevante Informationen ab- gebildet werden können. Darüber hinaus werden Darstellungsformen entwickelt, die öffentli- che Teilhabe ermöglichen, sodass die Stadtgesellschaft Einblick in die Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie erhalten kann. Im Rahmen der mittel- und längerfristigen Weiterentwicklung der Plattform soll die Anzahl der über einen Data Hub bereitgestellten Indikatordaten und damit die zuzuordnenden Indikatoren sukzessive erweitert werden. Dadurch soll mittelfristig eine automatisierte Berichterstattung und eine bottom-up Ergänzung der THG-Bilanz ermöglicht werden. Im Ergebnis wird eine laufende Übersicht über den Umsetzungsfortschritt möglich sein sowie insbesondere eine Ableitung erforderlicher Prioritätensetzungen in Abhängigkeit von der Per- formance der Handlungsfelder und/oder einzelner Projektbereiche. Der Abschluss des Vergabeverfahrens ist für Ende 2023 geplant. Eine Inbetriebnahme kann etwa drei Monate nach Auftragserteilung in Aussicht gestellt werden und ist folglich für Anfang des zweiten Quartals 2024 anzunehmen. 14 Anlage 1: Aktionsplan Klimaschutz Anlage 2: Gesamtübersicht Aktionsplan Klimaschutz Anlage 3: Übersicht Aktionsplan der Verwaltung Anlage 4: Übersicht Aktionsplan der städtischen Beteiligungen Anlage 5: Übersichtsgrafik Aktivitätenportfolio -
Anlage 6: Anlage 5 der Beschlussvorlage Aktionsplan Klimaschutz (2243/2023)
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Aktivitätenportfolio - Köln Klimaneutral 2035 mit Bezug zum Aktionsplan 2023 1. Gebäude und Quartiere werden klimaneutral 1.1. Öffentliche Gebäude und Anlagen 1.1.1. Maßnahme: Klimaneutraler Gebäudebestand Konzern Stadt Köln 1.1.1.1. Entwicklung und Umsetzung einer Strategie zum klimaneutralen Gebäudebestand 1.1.1.1.1 Entwicklung einer Sanierungsstrategie für Bestandsgebäude 1.1.1.1.2 Stadtweite Standards für städtische Gebäude (klimaneutraler Betrieb) - Energieleitlinien aktualisieren 1.1.1.1.3 Zukunft Bürgerhäuser/ -zentren 1.1.1.1.4EnergeƟsche Sanierung der Zentralbibliothek und der 11 Stadtbibliotheken 1.1.1.1.5Zirkuläres Bauen – Bezirksrathaus Innenstadt 1.1.1.1.6SportstäƩenmanagementsystem (SMS) 1.1.1.2. Sonderinitiativen zu nachhaltigem und energieeffizientem Bauen 1.1.1.3. Fortführung LED-Austauschprogramm Straßenbeleuchtung 1.1.1.4. Operationalisierung der Klimastrategie der GAG Immobilien AG 1.1.1.5. Modernisierung der Gebäudeinfrastruktur der AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH 1.1.2. Maßnahme klimaneutraler sonstiger öffentlicher Gebäudebestand 1.1.2.1. Klimaneutralitätspartnerschaft mit Trägern anderer öffentlicher nicht-städtischer Gebäude 1.2. Integrierte nachhaltige Stadtentwicklung und Stadtplanung 1.2.1. Maßnahme: Stadtentwicklung und Stadtplanung klimaneutral gestalten 1.2.1.1. Fortschreibung von Klimaschutz-Leitlinien 1.2.1.2. Sanierungsquote erhöhen durch Integrierte Quartierslösungen im Bestand 1.2.1.2.1KfW 432 energeƟsche Quartiersentwicklung 1.2.1.3. Fachliche Begleitung von Großprojekten 1.2.1.4. Erprobung flächenschonender ökologischer und energieeffizienter Wohnmodelle 1.2.1.5. Nachverdichtung klimaneutral gestalten 1.2.1.6. Energetische Ertüchtigung des denkmalgeschützten Gebäudebestands 1.2.1.6.1Konzeptvergaben als Steuerungsinstrument für nachhalƟge Planungs- und Entwicklungskonzepte am Beispiel Petershof 1.2.1.6.2 EnergeƟsche ErtüchƟgung des denkmalgeschützten Gebäudebestandes 1.2.1.7. KlimaVeedel der RheinEnergie AG 1.3. Klimafreundliche Bestandssanierung 1.3.1. Maßnahme: Modernisierung selbstgenutzter oder privat vermieteter Wohngebäude 1.3.1.1. Köln Paket für die klimafreundliche Bestandssanierung 1.3.1.2. Förderprogramm für die energetische Sanierung privater Wohngebäude 1.3.1.3. Etablierung zielgruppenspezifischer Beratungs- und Unterstützungsangebote 1.3.1.4. Qualitätsnetzwerk Klimaneutrale Wohngebäudemodernisierung 1.3.1.5. Sonderinitiative Nachhaltiges Bauen in der energetischen Gebäudemodernisierung 1.3.2. Maßnahme: Modernisierung gewerblich vermieteter Wohngebäude 1.3.2.1. Initiative zur Erhöhung der Sanierungsquote für die Kölner Wohnungswirtschaft 1.3.2.2. „Allianz klimaneutrales Wohnen im Bestand“ – Kooperationsvereinbarung mit der gewerblichen Wohnungswirtschaft 1.3.2.3. Modellprojekt Serielles Sanieren ("Energiesprong") 1.3.2.4. Klimabonus-Modell (Anreiz zur energetischen Modernisierung von Wohnraum für einkommensschwache Haushalte) 1.4. Klimaneutraler Neubau 1.4.1. Maßnahme: Nachhaltigen Neubau nicht-städtischer Wohngebäude fördern 1.4.1.1. Klimaneutraler Neubau - Unterstützungsangebote für private Baufamilien 1.4.1.2. Mietwohnungsneubau zukunftsfähig gestalten – Kooperationsvereinbarung und Erfahrungsaustausch mit der Wohnungswirtschaft 2. Klimaneutrale Energieversorgung erreichen 2.1. Energieversorgung im kommunalen Einflussbereich 2.1.1. Maßnahme: Dekarbonisierung der Wärmeversorgung des Konzerns Stadt Köln 2.1.1.1. Identifizierung EE-Wärme und Abwärmepotenziale für Gebäude des Konzerns Stadt Köln 2.1.1.2. Reduzierung der Treibhausgasemissionen der AG Zoologischer Garten Köln 2.1.2. Maßnahme: Ausbau der Erneuerbaren Stromerzeugung des Konzerns Stadt Köln 2.1.2.1. PV-Initiative Konzern Stadt Köln 2.1.2.1.1 Photovoltaik– Ausbaustrategie auf allen kommunalen Gebäuden 2.1.2.1.2 Rahmenvergabe zur Beschleunigung des Photovoltaik Ausbaus auf kommunalen Liegenschaften 2.1.2.2. PV-Dachanlagen auf Gebäuden der AVG Köln mbH 2.1.2.3. Planungen der RheinEnergie AG zu PV Freiflächen an Infrastrukturwegen 2.1.2.4. Planungen der RheinEnergie AG zum Ausbau der Windenergie im Kölner Norden und Süden 2.1.2.5. Klimaschutz und Nachhaltigkeitsmaßnahmen am Flughafen Köln/Bonn 2.1.2.6. Umstellung der Energieversorgung der Koelnmesse 2.1.2.7. Klimaneutrale Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB) 2.2. Steigerung des lokal und erneuerbar erzeugten Stroms 2.2.1. Maßnahme: Ausbau der Photovoltaik auf Wohn- und Nichtwohngebäuden 2.2.1.1. Solarkoordinierungsstelle (SoKo) Stadt Köln 2.2.1.2. Aktivierungsoffensive PV (Stadtverwaltung Köln mit Partner*innen aus Unternehmen, Finanzinstitutionen etc.) 2.2.1.3. Solartreff, Ausbildungsoffensive, Solarfonds – Unterstützungsinstrumente für den PV-Ausbau 2.2.1.4. Photovoltaik-Förderprogramm mit Breitenwirkung 2.2.1.5. Fokusthema: Ausbau von Mieterstrom 2.2.1.6.Förderprogramme „Gebäudesanierung – klimafreundliches Wohnen“ und „Photovoltaik und Erneuerbare Energien – klimafreundliches Köln“ 2.2.1.7. Förderprogramm erneuerbarer Strom als Bestandteil der Sportförderrichtlinie 2.2.1.8. Treffpunkt Solar – Das Beratungszentrum von RheinEnergie AG, Stadt Köln und Handwerkskammer zu Köln 2.2.2. Maßnahme: Nutzung der PV-Freiflächenpotenziale 2.2.2.1. Fokusinitiative PV auf Freiflächen ausbauen 2.2.2.1.1Städtebauliche Potenzialanalyse zu Photovoltaik auf Freiflächen 2.2.2.1.2Modellvorhaben Photovoltaik auf Freiflächen 2.2.3. Maßnahme: Ausbau der Windenergie 2.2.3.1. Aufhebung der Wind-Konzentrationsfläche 2.2.3.1.1 Windenergiepotenziale nutzen 2.2.3.2. Fokusinitiative Windenergiepotenziale nutzen 2.2.4. Maßnahme: Import erneuerbarer Strom 2.3. Steigerung der lokal und erneuerbar erzeugten Wärme 2.3.1. Maßnahme: Entwicklung und Umsetzung einer kommunalen Wärmeplanung / Energienutzungsplanung 2.3.1.1. Unterstützung der Transformation der Wärmeversorgung 2.3.1.1.1 Kommunale Wärmeplanung 2.3.2. Maßnahme: Dekarbonisierung der zentralen Wärmeversorgung 2.3.2.1. Erhöhung der Ausnutzung des Bioenergie-Potentials aus kompostierbaren Abfällen 2.3.2.2. Transformationspläne der RheinEnergie AG für die Kölner Fernwärmenetze 2.3.3. Maßnahme: Dekarbonisierung der dezentralen Wärmeversorgung 2.3.3.1. Netzwerk Transformation Erdgasversorgung/Power to Gas entwickeln 2.3.3.2. Kampagnen zum Ersatz fossiler Heizungen 2.3.3.3. Informations- und Beratungsangebote zur Unterstützung des Solarthermie-Ausbaus 2.3.3.4. Geothermie 2.4. Ausbau der Energiespeicherung 2.4.1. Maßnahme: Ausbau von Stromspeichern 2.4.1.1. Strategie: „Batteriespeicher zur Flexibilisierung der Energieversorgung“ 2.4.2. Maßnahme: Ausbau von Wärmespeichern 2.4.2.1. Strategie: „Wärmespeicher zur Flexibilisierung der Energieversorgung“ 3. Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral 3.1. Klimaschonendes Arbeiten und Wirtschaften durch und im Konzern Stadt Köln 3.1.1. Maßnahme: Nachhaltige städtische Unternehmenskultur entwickeln 3.1.1.1. Klimafreundliche Stadtverwaltung Köln bis 2030 3.1.1.2. Kommunale Wirtschaftsförderung 4.0 - Förderung regionaler Wertschöpfung 3.1.1.3. Biomassebrennstoffe zur Substitution fossiler Brenn- und Kraftstoffe der AVG Köln mbH 3.1.1.4. Müllverbrennung: CO2-Emissionsminderung durch CO2-Abscheidung bei der AVG Köln mbH 3.1.1.5. Müllverbrennung: CO2-Emissionsminderung durch Sortierung und Verwertung bei der AVG Köln mbH 3.1.1.6. Deponie: Vermeidung von Methan-Emissionen durch verstärkte Deponiegasfassung bei der AVG Köln mbH 3.1.2. Maßnahme: Klimaschonende Beschaffung im Konzern Stadt Köln 3.1.2.1. Verankerung von Nachhaltigkeitskriterien für die Beschaffung in städtischen Einrichtungen 3.1.2.1.1 Verankerung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei Beschaffung und Vergabe 3.1.2.2. Nachhaltigkeitskriterien verbindlich umsetzen 3.2. Klimaschutz in Agrar- und Ernährungswirtschaft 3.2.1. Maßnahme: Erzeugung, Produktion und Vermarktung im Bereich nachhaltiger Ernährung fördern 3.2.1.1. Ausbau des Anteils nachhaltig bewirtschafteter Landwirtschafts-Flächen 3.2.1.2. Zentrale Handelsorte (Food Hub) und Märkte mit regionalen Angeboten 3.2.1.3. Urban Gardening in allen Stadtteilen 3.2.1.4. Verleihung eines Kölner Siegels im Bereich "Ernährung und Konsum" 3.3. Klimaschutz in gewerblich geprägten Gebieten 3.3.1. Maßnahme: Klimaschutz als Quartiersansatz 3.3.1.1. Einführung eines Gebietsmanagements für Klimaschutz in bestehenden und neuen Gewerbegebieten 3.3.1.2. Klimaschutz als Quartiersansatz in gewerblich geprägten Gebieten - "Whole District Approaches" 3.3.1.3. "Servicestelle vor Ort" für Klimaschutz in Unternehmen 3.3.1.4. Vergabe städtischer Grundstücke in großflächigen Gewerbegebieten 3.3.2. Maßnahme: Klimaschutz in energieintensiven Unternehmen 3.3.2.1. Strategieentwicklung klimaneutrale Energieversorgung für energieintensive Industrieunternehmen 3.3.2.2. Strategie: Smart sustainable industry - Integration der Aspekte Digitalisierung und Nachhaltigkeit 3.3.2.3. Förderung der Wasserstoffnutzung 3.3.2.4. Nutzung industrieller Abwärme 3.3.3. Maßnahme: Förderung von Klimaschutz in Unternehmen 3.3.3.1. Förderprogramm Klimaschutz und Klimaanpassung bei Nichtwohn-Gebäuden 3.3.3.2. Klimaschonende Beschaffung und energiesparendes Verhalten in Betrieben 3.3.3.3.Kooperation und Förderung von Klimaschutz in der Wirtschaft: Gemeinwohlbilanzierung der Gastro- und Clubszene koordiniert durch die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH 3.4. Kreislaufwirtschaft 3.4.1. Maßnahme: Kreislaufwirtschaft auf- und ausbauen 3.4.1.1. Second Use & Second Life – Studie und Pilotprojekte zur Entwicklung zirkulärer Märkte in Köln 3.4.1.2. Branchenspezifische Aufbereitung von Ansätzen und Beratung zur Kreislaufwirtschaft 3.4.1.3. Optimierte Rückgewinnung von Metallen aus den Rostaschen der Restmüllverbrennungsanlage der AVG Köln mbH 3.4.2. Maßnahme: Kreislaufwirtschaft im Baugewerbe ausbauen 3.4.2.1. Recycling von Baustoffen fördern 3.4.2.2. Nachwachsende Rohstoffeals Baustoffe in die Verbreitung bringen 3.4.3. Maßnahme: Bioabfallsammlung für das gesamte Stadtgebiet erhöhen 3.4.3.1. Ausweitung der braunen Tonne bis 2030 3.5. Kooperation und Förderung von Klimaschutz in der Wirtschaft 3.5.1. Maßnahme: Klimaschutz-Kooperation zwischen Stadt Köln und Unternehmen 3.5.1.1. Sonderinitiative “Begleitung von Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität“ 3.5.1.2. Klimapartnerschaften zwischen der Stadt Köln und Kölner Industrieunternehmen 3.5.2. Maßnahme: Klimaschutz-Netzwerke in der Wirtschaft 3.5.2.1. Netzwerkarbeit der Wirtschaftsförderung zur Umsetzung von Pilotprojekten in der Kreislaufwirtschaft 3.5.2.2. Identifikation von Qualifizierungs-Bedarfen und Aufbau eines Qualifizierungs-Netzwerks 3.5.2.3. Unternehmernetzwerk mit Informations- und Beratungsangeboten unterschiedlicher Intensität 3.5.2.4. Förderung von nachhaltigen Gründungen durch die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH 3.5.2.5. Beratungen der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH: Nachhaltigkeitsvorhaben inkl. Finanzierungsmöglichkeiten im Unternehmen fördern 3.5.2.6. Informationsveranstaltungen der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH zur Vernetzung relevanter Branchenakteure im Zusammenhang mit gewerblichen Klimaschutzmaßnahmen 4. Mobilität und Logistik werden klimaneutral 4.1. Mobilität im kommunalen Einflussbereich 4.1.1. Maßnahme: Konzern Stadt Köln als Vorbild 4.1.1.1. Mobilität in Verwaltung, kommunalen Unternehmen und kommunalen Einrichtungen 4.1.1.1.1 Ausbau Ladeinfrastruktur 4.1.1.1.2 Transformation städtischer Fuhrpark 4.1.1.1.3 Klimaneutraler Bauhof 4.1.1.1.4Probebetrieb eines elektrischen ReƩungswagens und eines elektrischen Notarzteinsatzfahrzeugs im Rettungsdienst der Feuerwehr 4.1.1.1.5 Entwicklungsprojekt für elektrisch angetriebene Löschfahrzeuge bei der Feuerwehr 4.1.1.1.6 Biogasbetriebener Bibliotheksbus 4.1.1.1.7 TransformaƟon des Fahrzeug- und Maschinenbestands des Amtes für LandschaŌspflege und Grünflächen 4.1.1.2. Mobilität in Schulen und Kitas 4.1.1.3. Mobilitätsstrategie 2035 der AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH 4.2. Personenverkehr 4.2.1. Maßnahme: Förderung ÖPNV 4.2.1.1. Quantitativer Ausbau des bestehenden ÖPNV- und SPNV-Angebotes 4.2.1.1.1 Stadtbahnausbau 4.2.1.2. Attraktivierung des ÖPNV-Angebots 4.2.1.3. Klimaneutralität der Kölner Verkehrs-Betriebe AG 4.2.2. Maßnahme: Förderung Nahmobilität 4.2.2.1. Förderung Fußverkehr 4.2.2.2. Förderung Radverkehr 4.2.2.2.1 Förderung Nahmobilität: Fuß- und Radverkehrsförderung 4.2.2.3. Umgestaltung MIV 4.2.2.3.1 Anpassungen im Motorisierten Individualverkehr (MIV) 4.3. Wirtschafts- und Güterverkehr 4.3.1. Maßnahme: Wirtschaftsverkehr und betriebliche Mobilität 4.3.1.1. Förderung betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) 4.3.1.2. Optimierung urbaner Wirtschaftsverkehre 4.3.1.3. Klimaschutzmaßnahmen der HGK-Gruppe 4.4. Übergreifende Maßnahmen 4.4.1. Maßnahme: Verbesserung von Effizienz und Antrieben 4.4.1.1. Förderung Elektromobilität 4.4.1.2. Antriebstechnologien 4.4.2. Maßnahme: Verkehrsintegration und übergreifende Maßnahmen 4.4.2.1. Ausbau von Sharing-Angeboten und Multimodale Integration 4.4.2.2. Stadt der 15 Minuten – schnelle, sichere und komfortable Wege ohne Auto 4.4.2.3. Integrierte Verkehrsplanung und Planungsbeschleunigung 4.4.2.4. Vernetzte Mobilität 4.5. Besser durch Köln 5. Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern 5.1. Klimaschutz im Alltag - Zielgruppe privater Haushalte 5.1.1. Maßnahme: Mitmachkampagne zur Aktivierung und Qualifizierung Kölner Bürger*innen durchführen 5.1.1.1. Mitmachkampagne klimaneutrales Köln 5.1.2. Maßnahme: Innovations- und Erfahrungsräume mit Unternehmen und der Zivilgesellschaft fördern und erweitern 5.1.2.1. Neue Ideen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Köln fördern 5.1.2.2. Innovations- und Erfahrungsräume für Klimaschutz und Nachhaltigkeit schaffen 5.1.3. Maßnahme: Klimaschonendes und nachhaltiges Verhalten in die breite Anwendung bringen 5.1.3.1. Wünsche und Anforderungen der Bürger*innen in Bezug auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit systematisch erfragen (z.B. Panel-Befragungen) 5.1.3.2. Lebensmittelverschwendung in der Außer-Haus-Verpflegung reduzieren 5.1.3.3. Klimaschutzpreis 5.1.3.4. Zero Waste Konzept 5.2. Klimaschutz in Bildungseinrichtungen - Zielgruppe Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Lehrende 5.2.1. Maßnahme: Erfahrungs- und prozessbasierte Ernährungs- und Umweltbildung für Klimaschutz und Nachhaltigleit 5.2.1.1. Schulische Nachhaltigkeitsbildung zu Ernährung, Konsum und klimaschonendem Verhalten 5.2.1.1.1 Schulische NachhalƟgkeitsbildung zu Ernährung, Konsum und klimaschonendem Verhalten 5.2.1.2. Aufbau eines Monitorings im Bildungsbereich: Ernährung, Energie und Mobilität 5.2.1.3. Außerschulische NachhalƟgkeitsbildung zu Ernährung, Konsum und klimaschonendem Verhalten 5.2.1.4. Außerschulischer Lernort Gartenlabor Museum Schnütgen 5.3. Klimaschutz in Kultur und Freizeit - Zielgruppe Kulturschaffende und Anbieter von Freizeiteinrichtungen als Multiplikatoren 5.3.1. Maßnahme: Kulturschaffende und Anbieter von Freizeiteinrichtungen als Multiplikatoren für Klimaschutz und Nachhaltigkeit fördern 5.3.1.1. Leitlinien für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement 5.3.1.2.Aufstellung von Klimabilanzen und Weiterbildung zu TransformaƟonsmanagern in der Kulturszene - Programm "Köln hoch3" 6. Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen 6.1. Transformation als kommunale Managementaufgabe 6.1.1. Maßnahme: Transformationsstrategie für ein klimaneutrales Köln 6.1.1.1. Entwicklung und Umsetzung der Transformationsstrategie 6.1.1.2. Kommunikation des Transformationsprozesses 6.1.1.3. Kommunikationsstrategie für Klimaschutz und Nachhaltigkeit entwickeln und umsetzen 6.1.1.3.1 Kommunikationskampagne Klimaneutralität 6.1.2. Maßnahme: Monitoring und Controlling mit Multiprojektmanagement im Klimaschutzprozess einrichten 6.1.2.1. Das Multiprojektmanagement verankern und vernetzen 6.1.2.2. Das digitale Monitoring und Controlling entwickeln, dauerhaft anwenden und begleiten 6.1.2.2.1 Digitales Monitoring und Controlling 6.1.2.3. Instrumente zur Steuerung des Klimaschutzprozesses implementieren und im Prozess anpassen 6.1.2.3.1Vernetzung mit zentralen Wissensträgern 6.1.3. Maßnahme: Querschnittsthemen der Klimaschutzarbeit in Köln verankern 6.1.3.1. Soziale Gerechtigkeit als Zentrale Anforderung verankern - Grundlagenstudie "Armutsrisiko und Klimaschutz" 6.1.3.2. Digitalisierung und Klimaschutz als Querschnittsthema integrieren 6.1.3.2.1 Klimaschutzwirksame Digitalisierungspotentiale nutzen 6.1.4. Maßnahme: Integration des Ziels der Klimaneutralität in die Struktur des Konzerns Stadt Köln 6.1.4.1. Klimaschutz als Transformationsthema in der Organisationsstruktur verankern 6.1.4.1.1 Einrichtung dezentraler Klimaschutzmanager*innen über die Kommunalrichtlinie 6.1.4.1.2 Internes Change-Agent-Netzwerk für Klimaschutz 6.1.4.2. Klimaschutz in der Rechtsberatung 6.2. Klimaschutz, Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung integriert betrachten 6.2.1. Maßnahme: Nachhaltigkeitstransformation der Wirtschaft und Neuansiedlung klimaneutraler Unternehmen fördern 6.2.1.1.Inkubator Energie- und Klimaschutz: Angebote und Instrumente zur Förderung der Transformation bestehender Unternehmen und Neuansiedlung 6.2.1.2. Unterstützung des Handwerks: Imagekampagne und Weiterbildungsoffensive 6.2.2. Maßnahme: Stadt - Region Beziehungen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit entwickeln 6.2.2.1. Klimaneutralitätsregion Köln: Kooperation zwischen Stadt und Region bei Umsetzung gemeinsamer Klimaneutralitätsstrategien 6.2.2.2. Netzwerk Regionale Vermarktung 6.2.3. Maßnahme: Politische Einflussnahme für Klimaschutz und Nachhaltigkeit 6.2.3.1. "Think Tank" Energiewende (bundepolitische Rahmenbedingungen beeinflussen) Legende Aktivitäten des Aktivitätenportfolios Aktivitäten des Aktionsplans: Verwaltung Aktivitäten des Aktionsplans: Beteiligung -
Anlage 2: Anlage 1 der Beschlussvorlage Aktionsplan Klimaschutz (2243/2023)
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Stadt Köln Aktionsplan Klimaschutz Köln Quelle: Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), eigene Berechnungen Zeit Online 2 Inhaltsverzeichnis Vorwort zum “ Aktionsplan Klimaschutz” Herr Beigeordneter William Wolfgramm 7 1 Einleitung 8 2 Der Weg zum Aktionsplan 9 2.1 Die Basis: Gutachten „Köln klimaneutral 2035“ 9 2.2 Ergebnis der Operationalisierung: Was ist der Aktionsplan Klimaschutz? 13 3 Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen 19 3.1 Handlungsfeld 1: „Gebäude und Quartiere werden klimaneutral“ 20 3.2 Handlungsfeld 2: „Klimaneutrale Energieversorgung erreichen“ 52 3.3 Handlungsfeld 3: „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ 102 3.4 Handlungsfeld 4: „Mobilität und Logistik werden klimaneutral“ 128 3.5 Handlungsfeld 5: „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ 171 3.6 Handlungsfeld 6: „Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Kli - maneutralität erreichen“ 191 Aktionsplan Klimaschutz Köln 3 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1 Einflussbereich der unterschiedlichen Akteur*innen 10 Abbildung 2 Die Zielbeiträge je Handlungsfeld 11 Abbildung 3 Zusammenhang der Portfolios mit dem Aktionsplan 12 Abbildung 4 Die Handlungsschwerpunkte eingeordnet nach Wirtschaftlichkeit und Wirkungszeitraum im Aktivitätenportfolio. Die Kreisgröße entspricht der Einsparung in Tonnen CO2 13 Abbildung 5 Komponenten des Aktionsplans Klimaschutz 15 Abbildung 6 Übersicht des kommunal beeinflussbaren Einsparpotenzials im Verhältnis zum Reduktionspotenzial je Handlungsfeld 16 Abbildung 7 Übersicht zum Aktionsplan Klimaschutz 17 Abbildung 8 Zuordnung der Handlungsschwerpunkte nach Wirkung 18 Abbildung 9 Aktivitätenportfolio - Köln klimaneutral 2035: Zuordnung der Vorhaben des Aktionsplans von Verwaltung und städtischen Beteiligungen anhand der Systematik des Fachgutachtens 19 Abbildung 10 Darstellung der Potenzialfläche “Köln-Worringen” 89 Abbildung 11 Darstellung der Potenzialfläche “Köln-A57” 89 Abbildung 12 Dekarbonisierung der Wärmenetze Köln 94 Abbildung 13 Unterstützungsbedarf bei der Wärmewende 95 Abbildung 14 Qualitative Entwicklung der THG-Emissionen der KVB (Scope 1 +2) 165 Aktionsplan Klimaschutz Köln 4 Tabellenverzeichnis Tabelle 1 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Gebäude und Quartiere werden klimaneutral 26 Tabelle 2 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Klimaneutrale Energieversorgung erreichen 62 Tabelle 3 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral 108 Tabelle 4 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Mobilität und Logistik werden klimaneutral 136 Tabelle 5 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern 176 Tabelle 6 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen 196 Aktionsplan Klimaschutz Köln 5 Aktionsplan Klimaschutz Köln Abkürzungsverzeichnis AKW Außenklärwerken AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH AVR Arbeitsvertragsrichtlinien AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH BAB Bundesautobahn BAFA Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BEW Bundesförderung für effiziente Wärmenetze BHKW Blockheizkraftwerk BMDV Bundesministerium für Digitales und Verkehr BNE Bildung für nachhaltige Entwicklung DGE Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V . Difu Deutsches Institut für Urbanistik EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz 2023 FNP Flächennutzungsplan FW Fernwärme GAG GAG Immobilien AG GEG Gebäudeenergiegesetz GWK Großklärwerk HGK Häfen- und Güterverkehrsbetriebe AG HLF Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug KBW KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau KMU kleine und mittlere Unternehmen KsNI Klimaschonende Nutzfahrzeuge und Infrastruktur Koelnmesse Koelnmesse GmbH KVB Kölner Verkehrsbetriebe AG kWh Kilowattstunde KWP Kommunale Wärmeplanung kWp Kilowatt-Peak LEP NRW Landesentwicklungsplan NRW LOI Letter of Intent 6 Aktionsplan Klimaschutz Köln MIV motorisierter Individualverkehr MWp Megawatt-Peak NKI Nationale Klimaschutzinitiative NEF Notarzteinsatzfahrzeug PPA Power Purchase Agreement PV-FFA Photovoltaik-Freiflächenanlagen RE RheinEnergie AG RNG Rheinische NETZGesellschaft mbH RTW Rettungswagen StEB Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR SWK Stadtwerke Köln t CO2 eq/a Tonnen CO 2-Äquivalent pro Jahr THG Treibhausgas UVPG Gesetz übder die Umweltverträglichkeitsprüfung WEA Windenergieanlagen WindBG Windenergieflächenbedarfgesetz WPG Wärmeplanungsgesetz 7 Vorwort zum “ Aktionsplan Klimaschutz” Herr Beigeordneter William Wolfgramm Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserin, lieber Leser, Köln hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu werden. Und die gute Nachricht ist: es ist möglich. Aber es erfordert enorme Anstren- gungen aller Akteur*innen. Der Rat der Stadt Köln hat im Dezember 2022 das Gutachten „Klimaneutrales Köln 2035“ als Handlungsrah - men für die Gesamtstadt beschlossen. Doch welchen Beitrag kann die Stadtverwaltung selbst mit ihren Beteiligungsgesellschaften leisten? Welche klimaschutzwirksamen Aktivitäten können wir umsetzen oder fortführen, welche intensivieren und weiterentwickeln? Der vorliegende „Aktionsplan Klimaschutz“ beantwortet diese Fragen im Hinblick auf die nähere Zukunft und gibt Einblick in weitere Schritte, die bereits jetzt auf den Weg ge - bracht werden, um mittel- und langfristige Umsetzungserfolge zu erzielen. Damit stellt sich die Stadt Köln der Herausforderung, das Handeln der Verwaltung und das Wirtschaften städtischer Beteiligungen systema- tisch im Hinblick auf Klimaschutz aufzubereiten und damit transparent und strategisch steuerbar zu machen. Der „Aktionsplan Klimaschutz“ ist damit Ergebnis eines intensiven Prozesses, an dem alle Dezernate sowie große Beteiligungsgesellschaften mitgewirkt haben, um die klimaschutzwirksamen Vorhaben zu systemati - sieren und auf die Zielsetzung gesamtstädtischer Klimaneutralität auszurichten. Er bietet Orientierung bei der Gewichtung klimaschutzwirksamer Vorhaben in den Arbeits- und Ressourcenplanungen von Verwaltung und Beteiligungen für die nächsten Jahre. Auch stellt er nicht nur den Status quo fest, sondern setzt klare Impulse für mehr und konsequenten Klima - schutz. Er ist dazu angelegt, kontinuierlich fortgeschrieben und stets weiterentwickelt zu werden, sobald die Umsetzungserfolge messbar sind, um weitergehende konkrete Ziele und Meilensteine zu definieren. Das Monitoring bauen wir nun auf, um regelmäßig feststellen zu können, wo wir uns schon höhere Ziele stecken können, als sie heute im Aktionsplan Klimaschutz formuliert sind, und wo wir unsere Anstrengungen noch intensivieren müssen. Das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität im gesamten Stadtgebiet erfordert das Handeln, die Beteiligung und die Veränderungsbereitschaft der gesamten Stadtgesellschaft. Nur gemeinsam lässt sich eine zukunfts- fähige und lebensfähige Stadt schaffen. Dafür benötigen wir den Austausch und die Zusammenarbeit mit weiteren großen Akteur*innen in Köln zu ihren Aktionsplänen, damit wir gemeinsam als Verantwortungsträ - ger*innen weitere Schritte im Transformationsprozess zu einer klimaneutralen Stadt Köln einleiten. William Wolfgramm Beigeordneter für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln Aktionsplan Klimaschutz Köln Quelle: Martina Goyert 8 8Einleitung 1 Einleitung Mit Beschluss des Rates der Stadt Köln vom 08.12.2022 wurde die Verwaltung beauftragt, aus den gutachter- lichen Empfehlungen und den vorgeschlagenen Instrumenten (Band 2 des Fachgutachtens „Köln Klimaneut- ral 2035“) konkretisierende Maßnahmenpakete für einen Aktionsplan Klimaschutz abzuleiten und diesen dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen. Mit dem vorliegenden Aktionsplan Klimaschutz werden die gutachterlichen Empfehlungen in ein umfangrei - ches, konkretes Maßnahmenpaket in Form von Steckbriefen der Verwaltung und städtischer Beteiligungen mit großem Einfluss auf die gesamtstädtischen Treibhausgaseinsparziele übersetzt. Damit wird erstmals ver- waltungsübergreifend dargestellt, welche klimaschutzwirksamen Beiträge die Stadt Köln sowie städtische Beteiligungen aktuell bereits leisten oder planen fortzuführen, die auf die gesamtstädtischen Klimaziele ein - zahlen. Der Aktionsplan Klimaschutz beleuchtet das Handeln von Verwaltung und Beteiligungen systematisch im Hinblick auf die Transformation zur Klimaneutralität. Dabei folgt der Aktionsplan den drei strategischen Haupt- zielen Effizienz - der Reduktion von Energie- und Ressourcenbedarfen durch Technik, Konsistenz - einem planvollen, langfristig orientierten Vorgehen und Suffizienz - der Reduktion von Energie- und Ressourcenbe - darfen durch Einsparung. Durch SMARTe Ziel- und Zwischenzieldefinitionen (spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch, terminiert) werden klimaschutzwirksame Beiträge transparent und strategisch steuerbar. Die Dar- stellung der Vorhaben orientiert sich an den Handlungsfeldern des Fachgutachtens und umfasst sowohl die aktuellen und geplanten Aktivitäten der Stadtverwaltung, als auch die städtischer Beteiligungen, welche ein großes Einflusspotenzial auf die Minderung der Treibhausgasemissionen haben. Kapitel 2 beschreibt den Weg zum Aktionsplan Klimaschutz: In Abschnitt 2.1 werden zunächst die Ergebnisse des Fachgutachtens „Köln Klimaneutral 2035“ aus 2022 im Überblick aufbereitet, um die Basis der gesamt - städtischen Treibhausgasminderungsstrategie darzustellen. Abschnitt 2.2 grenzt das Einflusspotenzial der Stadtverwaltung und der Beteiligungen gegenüber den gesamtstädtischen Zielen ab und skizziert die Logik des Aktionsplans Klimaschutz als Ergebnis eines umfassenden Operationalisierungsprozesses. Sodann folgt mit Kapitel 3 der eigentliche Aktionsplan Klimaschutz, jeweils pro Handlungsfeld als Synop - se der Vorhaben der Verwaltung und der städtischen Beteiligungen. Die Abschnitte für jedes Handlungsfeld beginnen mit einer kurzen Lesehilfe, einer Übersichtsgrafik über die Laufzeiten der Vorhaben sowie einer tabellarischen Darstellung der zentralen Eckdaten wie Zielkennzahlen, Treibhausgasminderungspotenziale und Kosten. Anschließend folgen Steckbriefe mit detaillierten Darstellungen der einzelnen Vorhaben wobei erst die Steckbriefe aufgelistet sind, die den direkten Einflussbereich betreffen und dann die den indirekte Einflussbereich betreffen. Als Anlagen sind eine Gesamtübersicht über alle Handlungsfelder sowie jeweils separate Übersichtstabellen je für die Vorhaben der Stadtverwaltung und die der städtischen Beteiligungen zu finden. In Summe führt das Portfolio des Aktionsplans Klimaschutz zu einem jährlichen Einsparziel in Höhe von 1,14 Millionen Tonnen CO2eq. Wie ist diese Zahl nun zu bewerten? Laut gutachterlicher Berechnungen können die Verwaltung gemeinsam mit den städtischen Beteiligungen einen Beitrag von 2,7 bis maximal 3,5 Millio - nen Tonnen CO2eq pro Jahr zum gesamtstädtischen Emissionsminderungsziel leisten. Mit dem als Wirkung dieses Aktionsplans Klimaschutz berechneten Beitrag wird eine Zielerreichungsquote von ca. 42 % bezogen auf den unteren Rand des Zielkorridors realisiert. Es lässt sich nicht bestreiten, dass dieses Ergebnis ein In - dikator dafür ist, dass Klimaschutz noch konsequenter in das Handeln der Verwaltung und das Wirtschaften der städtischen Beteiligungen integriert werden muss. Gleichwohl ist dieser Wert jedoch als sehr konserva - tiv einzuordnen: zum einen war es trotz aller Anstrengungen noch nicht abschließend möglich, belastbare 9 9Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz 2 Der Weg zum Aktionsplan Dieses Kapitel beschreibt kurz die wesentlichen Inhalte des Gutachtens „Köln klimaneutral 2035“ aus dem Jahr 2022 (2547/2022), dessen Band 2 die zentrale Grundlage für den hier vorliegenden Aktionsplan Klima - schutz bildet. Darauf aufbauend werden die Inhalte und die Struktur des Aktionsplans Klimaschutz erläutert. 2.1 Die Basis: Gutachten „Köln klimaneutral 2035“ Das Gutachten für ein klimaneutrales Köln beschreibt Maßnahmen, Aktivitäten sowie Entscheidungs- und Handlungsparameter zum Erreichen der Klimaneutralität bis 2035. Die Verwaltung hatte in 2021 die Erstellung des Gutachtens für ein klimaneutrales Köln beauftragt und einen breit angelegten Beteiligungsprozess des Kölner Klimarats und seiner Projektgruppen koordiniert. Das Gutachten des fachlich-wissenschaftlichen Konsortiums bildet einen, alle Akteursebenen umfassenden, integrierenden Wegweiser für die Transformation der Stadt Köln (Band 1 des Gutachtens). Dabei zeigt die Strategie einen möglichen Weg für eine gesamtstädtische, bilanzielle Klimaneutralität aus heutiger Perspekti- ve auf und ist daher als lebendiger Prozess zu verstehen, der einer dynamischen Entwicklung unterliegt. Das Maßnahmenportfolio (Band 1 des Gutachtens) und das Aktivitätenportfolio bestehend aus konkreten Hand - lungsempfehlungen für die Stadtverwaltung (Band 2 des Gutachtens) bilden den Einstieg für die Operationa- lisierung des Beitrags der Verwaltung der Stadt Köln und der städtischen Beteiligungen. Kommunaler Einflussbereich Das Gutachten benennt drei Entscheidungsebenen mit deren jeweiligen Einflussbereichen zum Erreichen der Klimaneutralität (vgl. Abbildung 1): 1. Auf der übergeordneten Entscheidungsebene Bund, Land und EU werden wichtige Rahmenbedingungen gesetzt. 2. Die Bürger*innen und Unternehmen (Marktakteur*innen) gestalten aktiv z.B. durch Investitionsentschei - dungen, Beteiligung und Konsum- und Entscheidungsverhalten. Treibhausgasminderungspotenziale auf Ebene jedes einzelnen Vorhabens abzubilden. Teilweise ist dies auf mangelnde Datenverfügbarkeit zurückzuführen, teilweise sind Potenziale noch gar nicht erfasst, da Strategie- prozesse laufen (beispielsweise „Besser durch Köln“ oder die Erstellung einer Sanierungsstrategie für den städtischen Gebäudebestand) und Vorhaben daher nur exemplarisch erfasst wurden. Mit der parallel geplan- ten Einführung eines Klimaschutz-Monitorings wird eine detailliertere Erfassung erfolgen. Aus dem Monito - ring werden zukünftig auch die Bedarfe für die Fortschreibung des Aktionsplans Klimaschutz abzuleiten sein. Bei der Darstellung der Kosten bildet der Aktionsplan Klimaschutz jeweils ab, in welcher Höhe bereits eine Finanzierung in der aktuellen Haushaltsperiode (Verwaltung) oder in aktuellen Wirtschaftsplänen (städtische Beteiligungen) gegeben ist. Darüber hinaus konnte in vielen Fällen bereits eine Prognose zu den zukünfti - gen Finanzierungsbedarfen getroffen werden, die als Einordnung zukünftig zu erwartender Finanzbedarfe, auch zur Einordnung der Vorhaben im Verhältnis zueinander, zu betrachten sind. Nicht in diesem Aktionsplan Klimaschutz dargestellt sind die Kosteneinsparungen durch Effizienz- und auch Suffizienzmaßnahmen wie energetische Sanierung oder die Umstellung auf erneuerbare Energien wie Eigenverbrauch von Photovol - taik-Strom und erneuerbarer Wärme und damit einhergehend langfristige Vermeidung von CO 2-Abgaben auf fossile Brennstoffe. Ebenso ist die strategische Nutzung der Förderlandschaft zur Entlastung des Haushalts und der Budgets noch nicht gegengerechnet. Beides (Kosteneffizienzen, Förderung), sind bei der weiteren Bearbeitung und Weiterentwicklung, bspw. bei der Vorbereitung von Einzelbeschlüssen zu beachten. 10 10Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz 3. Der Konzern Stadt Köln handelt direkt und indirekt mit seiner Verwaltung und den städtischen Beteiligun- gen. Wichtig ist: Klimaneutralität kann nur erreicht werden, wenn alle Entscheidungsebenen ihren Beitrag leisten. Weder die Verwaltung noch die städtischen Beteiligungen können durch eigenes direktes und indirektes Han- deln das Ziel einer gesamtstädtischen Klimaneutralität erreichen. Dennoch verfügt die Stadtverwaltung Köln mit ihren städtischen Beteiligungen über einen erheblichen Ein - flussbereich zur Zielerreichung der Klimaneutralität. Der Begriff „Konzern Stadt Köln“ umfasst die Stadtver - waltung, stadteigene Betriebe und städtische Beteiligungen. Er wird auf Maßnahmenebene verwendet, wenn direkt gehandelt werden kann. Die nachfolgende Abbildung visualisiert die unterschiedlichen Einflussbereiche und beziffert zudem den Ein- flussbereich der Aktivitätenempfehlungen (siehe hierzu Band 2: Köln Klimaneutral 2035 - Aktivitätenportfolio der Stadt Köln). Abbildung 1 Einflussbereich der unterschiedlichen Akteur*innen (Quelle: Gutachten „Köln klimaneutral 2035“) Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Erreichung der Klimaneutralität mit einer umfassenden Transformation der Stadtgesellschaft einhergehen muss, welche sowohl als systemische Aufgabe als auch als agiler Prozess verstanden werden muss. In dieser Transformation spielen der Konzern Stadt, Bürger*innen sowie Unter - nehmen gleichermaßen eine wesentliche Rollen für ihre jeweiligen Einfluss- und Verantwortungsbereiche. 11 11Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz THG-Einsparziele in den Handlungsfeldern im Überblick Basierend auf dem Szenario wurden im Rahmen des Fachgutachtens THG-Reduktionsziele für die Handlungs- felder • Gebäude und Quartiere werden klimaneutral • Klimaneutrale Energieversorgung und -erzeugung erreichen • Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral • Mobilität und Logistik werden klimaneutral • Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern abgeleitet. Für das sechste Handlungsfeld „Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klima - neutralität erreichen“ wurde kein Reduktionsziel berechnet, da dieses Handlungsfeld den stadtgesellschaftli- chen Transformationsprozess betrachtet. Durch diesen sind keine direkten Einsparungen zu erwarten, jedoch tragen die Maßnahmen indirekt, beispielsweise durch die Schaffung der erforderlichen Strukturen und Rah - menbedingungen, zu den THG-Einsparungen der anderen Handlungsfelder bei. Die Logik der Handlungsfelder wird im Aktionsplan Klimaschutz erneut aufgegriffen. Abbildung 2 Die Zielbeiträge je Handlungsfeld (Quelle: Gutachten „Köln klimaneutral 2035“) 12 12Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz Abbildung 3 Zusammenhang der Portfolios mit dem Aktionsplan (Quelle: Gertec Ingenieurgesellschaft) Portfolioplan im Überblick Im Rahmen des Fachgutachtens wurde das Instrument des Maßnahmenportfolios eingeführt, das durch 100 konkrete, in Zusammenarbeit mit den Projektgruppen des Kölner Klimarats erarbeitete, Aktivitätenempfehlun- gen ergänzt und auf das Ziel Klimaneutralität bis 2035 ausgerichtet wurde. Für den Aktionsplan Klimaschutz bildet dieses Portfolio ein Strukturierungsinstrument. Abbildung 3 zeigt die Logik der Übersetzung vom ge - samtstädtischem Maßnahmenportfolio über das Aktivitätenportfolio für die Stadtverwaltung hin zum Aktions- plan Klimaschutz. Die Struktur ermöglicht die laufende Erweiterung und Aktualisierung im Prozess sowie den Einsatz im Rahmen des Monitorings, um den Umsetzungsstatus auf verschiedenen Aggregationsebenen zu dokumentieren. Kosten-Nutzen-Analyse Im Rahmen der Kosten-Nutzen-Analyse des Fachgutachtens wurden – sofern möglich – THG-Einsparungen für die Handlungsschwerpunkte berechnet. Abbildung 4 stellt die zentralen Ergebnisse aus der Analyse der CO2-Vermeidungskosten auf der einen Seite und vermiedenen Umweltkosten sowie regionalen Wertschöp - fungseffekten (Mehrgewinne bei Unternehmen, Kommunale Mehreinnahmen, Steigerung Nettoeinkommen) auf der anderen Seite dar. Die Betrachtung der Nutzenaspekte der CO 2-Reduktion gilt es gleichermaßen in einem Abwägungsprozess zu berücksichtigen, da die vereinfachte Priorisierung der Aktivitäten anhand des Kriteriums „€ pro eingesparte Tonne CO2“ der Komplexität der Aufgabenstellung im Zusammenhang mit einer Klimaneutralität nicht gerecht wird. Auf Ebene der Handlungsschwerpunkte wird auf Grundlage, der im Rahmen der Kosten-Nutzen-Analyse ermittelten Kriterien, eine Priorisierung erstellt, indem die CO 2-Einspa- rung, der Wirkungszeitraum und die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Schwerpunkte in Beziehung zueinander gesetzt werden. Anmerkungen zu Abbildung 2: Abbildung 2 visualisiert den Anteil jedes Handlungsfelds am gesamtstädtischen THG-Minderungsziel. Bei den THG-Reduktionszielen sind die nachfolgenden Aspekte zu berücksichtigen: Das Handlungsfeld „Gebäude und Quartiere werden klimaneutral“ beinhaltet nur die Effizienzgewinne für energetische Modernisierun - gen der Gebäudehülle. Die Umstellung der Wärmeversorgung, die daraus resultierenden Reduktionsbeiträge sowie die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien werden im Handlungsfeld „Klimaneutrale Energie - versorgung und -erzeugung erreichen“ berücksichtigt. Durch die Transformation des Mobilitätssektors zur Elektromobilität ist die klimaneutrale Stromerzeugung eng mit dem Mobilitätssektor verknüpft. Das Hand - lungsfeld „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ betrachtet nur die nach der Territorialbilanz an - setzbaren Reduktionsbeiträge in den Bereichen Energie, Wohnen und Mobilität. Der Bereich Ernährung und Konsum wird somit nicht berücksichtigt. Damit ist der Beitrag mit lediglich 0,4 Million Tonnen pro Jahr sehr konservativ angesetzt. Von dem Handlungsfeld „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ geht zusätz- lich eine hohe Querschnittswirkung aus und trägt zur Akzeptanzsteigerung bei. 13 13Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz Abbildung 4 Die Handlungsschwerpunkte eingeordnet nach Wirtschaftlichkeit und Wirkungszeitraum im Aktivitätenportfolio. Die Kreisgröße entspricht der Einsparung in Tonnen CO 2 (Quelle: Gutach- ten „Köln klimaneutral 2035“) Hinweise zur Interpretation der Abbildung 4: • Die Handlungsschwerpunkte werden als Kreise dargestellt. • Die Y -Achse (vertikale Ebene) gibt die Wirtschaftlichkeit des Handlungsschwerpunktes an. Je niedriger ein Handlungsschwerpunkt vertikal verortet ist, desto höher ist die Wirtschaftlichkeit. • Die X-Achse (horizontale Ebene) gibt den Wirkungszeitraum an und setzt diesen mit den 1,5 Grad und 1,75 Grad-Zielen in Verbindung. Je weiter links ein Handlungsschwerpunkt verortet ist, desto kurzfristiger entfaltet dieser seine Wirkung. Auch die rechts angesiedelten Schwerpunkte entfalten schon früher ihre Wirkung, jedoch benötigen diese zumeist längere Vorlaufzeiten sowie ein größeres politisches und ge - sellschaftliches Engagement. • Die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens können nur mit der Hebung der Potenziale aller Handlungs- schwerpunkte erreicht werden. 2.2 Ergebnis der Operationalisierung: Was ist der Aktionsplan Klimaschutz? Basierend auf dem Fachgutachten „Köln Klimaneutral 2035“ und den darin enthaltenen Maßnahmen und Aktivitätenempfehlungen wurde der hier vorliegende Aktionsplan Klimaschutz aufgestellt. Dieser umfasst laufende und geplante Aktivitäten der Stadtverwaltung Köln sowie städtischer Beteiligungen mit großem Einfluss auf die gesamtstädtischen Treibhausgasminderungspotenziale. Die Darstellung erfolgt in Form von Steckbriefen, die die Vorhaben jeweils inhaltlich skizzieren, einen Überblick über konkrete Zielsetzungen der kommenden Jahre geben sowie die notwendigen finanziellen Ressourcen einordnen. 14 14Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz Im Fachgutachten wurden die Treibhausgaseinsparpotenziale der Aktivitätenempfehlungen dem direkten und indirekten Einflussbereich der Stadtverwaltung zugeordnet und ins Verhältnis zum Gesamtreduktionspotenzial gesetzt. Die Aktivitätenempfehlungen des direkten Einflussbereichs machen ca. 3 % und die des indirekten Einflussbereichs weitere 12 % am Gesamtreduktionspotenzial aus. Der vorliegende Aktionsplan Klimaschutz betrachtet hingegen den Einflussbereich der Stadtverwaltung sowie der städtischen Beteiligungen und be - schränkt sich dabei nicht auf die Aktivitätenempfehlungen des Gutachtens (vgl. Abbildung 5). Direkte Einflussmöglichkeiten bezeichnen den unmittelbaren Einfluss der Stadt Köln als Organisation auf ihre eigenen Emissionen. Eine zentrale Rolle spielen hier die Sanierung der eigenen Liegenschaften, die Trans - formation des Fuhrparks, die Beschaffung sowie die Potenziale zur Energieeinsparung und zur Erzeugung erneuerbarer Energien, sowohl Photovoltaik auf den Dächern als auch die klimaneutrale Wärmeversorgung der eigenen Liegenschaften gemäß kommunaler Wärmeplanung. Indirekte Einflussmöglichkeiten bezeichnen den mittelbaren Einfluss der Stadt Köln auf die Umsetzung von Maßnahmen (vor allem von Dritten). Zum indirekten Einflussbereich zählen zum Beispiel regulative Maß - nahmen wie verbindliche energetische Standards, Festsetzungen in Bebauungsplänen, spezifische Förder - programme mit einer direkten Kopplung an nachgewiesene Emissionsminderungen, die Aufstellung einer kommunalen Wärmeplanung oder die Unterstützung von Maßnahmen von Marktakteur*innen (Unterneh - men, Bürger*innen, Zivilgesellschaft). Sie bergen eine begründete Wahrscheinlichkeit zur Reduktion der THG- Emissionen, sind jedoch insgesamt von der Umsetzung Dritter abhängig. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Gesamtstadt Köln in ihrem stadtgesellschaftlichen Transformationsprozess in einem Spannungsfeld zwischen lokalen, nationalen und internationalen Prozessen und Rahmenbedingungen befindet. Beiträge der städtischen Beteiligungen: Städtische Beteiligungen sind im Rahmen ihres Auftrags der Bereit- stellung von Dienstleistungen der kommunalen Daseinsvorsorge ganz wesentliche Umsetzungspartner*in - nen der Kommune. Die Dekarbonisierung dieser Unternehmen sowie ihrer Produkte spielen eine besonders gewichtige Rolle bei der Adressierung der gesamtstädtischen Klimaneutralitätsziele. Quantifizierung der finanziellen Ressourcen: Die Vorhaben werden in Bezug auf die finanziellen Ressourcen jeweils so dargestellt, dass transparent wird, inwieweit sie in der laufenden Haushaltsperiode 2023/24 (Stadt- verwaltung) und in den aktuellen Wirtschaftsplänen (städtische Beteiligungen) bereits geplant sind. Wo es möglich ist, werden darüber hinaus Gesamtkosten oder Kosten zur Fortsetzung der Vorhaben in den nächsten Jahren quantifiziert. Diese dienen der Einordnung zukünftiger Mittelbedarfe, sind aber keinesfalls als Vorgriff auf zukünftige Haushaltsperioden zu verstehen. Das ermittelte erforderliche Finanzvolumen bildet in seiner Gesamtheit eine erste Tendenz der zu erwartenden Kosten ab und ist nicht als abschießend zu betrachten. Hinter in ihrem Planungsfortschritt sehr reifen Projekten liegen Kostenprognosen mit höherem Konkretisie - rungsgrad als bei Vorhaben, die die Entwicklung einer konkreten Umsetzungsplanung zum Gegenstand haben und im Rahmen derer eine Kostenermittlung erst durch Datenaufbau stattfinden kann. Teilweise sind erheb- liche Kostentreiber – beispielsweise Kosten der Umsetzung im Bereich der Mobilität – nicht aufgenommen, da aktuell laufenden Prozessen mit dem Aktionsplan Klimaschutz nicht vorgegriffen werden soll und kann (zum Beispiel „Besser durch Köln“ , geplante Schlüsselprojekten der Stadtstrategie oder Kommunale Wärme- planung). Zur vollständigen Einordnung der Kosten ist erforderlich, die finanziellen Einsparungen durch Energieeffizienz oder erneuerbare Energien sowie die Entlastungsmöglichkeiten durch die Förderkulisse auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene mit in den Blick zu nehmen. Es ist abzusehen, dass mit dem am 09.08.2023 von der Bundes- regierung beschlossenen Wirtschaftsplan für einen Klima- und Transformationsfonds (KTF) zur Förderung der Energiewende und des Klimaschutzes kurzfristig über aktuell bestehende Förderprogramme hinaus Mittel für Kommunen zu Verfügung stehen und/oder einwerbbar sein werden. 15 15Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz 1 Paar, Angelika et al. 2022: Klimaschutzpotenziale in Kommunen, Umweltbundesamt Abbildung 5 Komponenten des Aktionsplans Klimaschutz (Quelle: Stadt Köln) Ziel ist, durch systematische Prüfung der Förderkulisse und durch das Einwerben der entsprechenden Mittel verstärkt Anstrengungen zur Entlastung des städtischen Haushalts zu unternehmen und die Umsetzung des Aktionsplans gleichzeitig zu beschleunigen. Einschätzung der Potenziale zur Reduktion der Treibhausgasemissionen Für eine differenziertere Betrachtung wurde eine Abschätzung des Einflussbereichs der Stadtverwaltung und der hier berücksichtigten städtischen Beteiligungen ermittelt. Dabei wird eine ambitioniert-realistische Variante und eine maximale Variante unterschieden. Für beide Varianten bilden die Reduktionspotenziale je Handlungsfeld aus dem Fachgutachten die zentrale Grundlage. Der Einflussbereich wurde basierend auf den Ergebnissen des Projektes des Umweltbundesamtes (UBA) unter Beteiligung des Instituts für Energie und Umweltforschung (ifeu), Heidelberg1 sowie weiteren gutachterlichen Einschätzungen definiert. In diese gut - achterliche Einschätzung sind unter anderem die Ergebnisse der umfangreichen Gespräche mit den Dezerna- ten, Ämtern und Dienststellen der Stadtverwaltung sowie den städtischen Beteiligungen eingeflossen. Teilweise werden Aktivitätenempfehlungen aus dem Gutachten mit diesem Aktionsplan noch nicht aufge - griffen. Entweder handelt es sich um im Kosten-Nutzen-Wirkungsverhältnis geringer priorisierte Bereiche, Maßnahmen, die längere Vorlaufzeiten erfordern oder solche, denen aufgrund laufender Prozesse, nicht vor- gegriffen werden kann und soll (bspw. Nachhaltiger Mobili-tätsplan „Besser durch Köln“). Diese zwei Varianten unterscheiden sich durch die angenommene Umsetzungswahrscheinlichkeit der Stadt Köln. 16 16Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz Abbildung 6 Übersicht des kommunal beeinflussbaren Einsparpotenzials im Verhältnis zum Reduktions - potenzial je Handlungsfeld (Quelle: Gertec Ingenieurgesellschaft) Abbildung 6 zeigt das gesamte Reduktionspotenzial pro Handlungsfeld in Millionen Tonnen CO2eq (blaue Säu- len) und stellt das maximale (gelbe Säulen) sowie das ambitioniert-realistische (orange Säulen) Einsparpoten- zial der Stadt Köln mit den städtischen Beteiligungen vergleichend daneben. Bei der Maximalbetrachtung wird unterstellt, dass die notwendigen Rahmenbedingungen für eine effiziente und erfolgreiche Umsetzung der laufenden und zukünftigen Projekte gegeben sind. Zentrale Veränderungen der Rahmenbedingungen des Umfelds sind beispielsweise gesetzliche Regulierung auf übergeordneter Ebene (Land, Bund, EU), Grundsatz- beschlüsse sowie weitere Beschlüsse zur Umsetzung von Projekten, personelle und finanzielle Ressourcen, zentrale Koordinierung inkl. transparentes Vorgehen und ämterübergreifender Wissensaustausch bei Quer - schnittsaufgaben, Datenverfügbarkeit im Hinblick auf Bereitstellung und Weitergabe sowie der Ausbau der Kooperation aller Dienststellen und städtischen Beteiligungen. Einschätzung der Quantifizierung der Treibhausreduktionspotenziale Aus der ambitioniert-realistischen Betrachtung ergibt sich ein kommunaler Einflussbereich von ca. 30 Prozent (=2,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr) und bei Maximalbetrachtung von ca. 39 Prozent (=3,5 Mil - lionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr) am auf das gesamtstädtischen Treibhausgasminderungspotential im gesamten Stadtgebiet (vgl. linker Bereich der Abbildung 2). Die mit dem vorliegenden Aktionsplan vorgeleg - ten dargestellten Vorhaben führen zu einem Beitrag von ca. 1,14 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr, von denen 63 Prozent auf die Stadtverwaltung und 37 Prozent auf die städtischen Beteiligungen entfallen. Der Beitrag von 1,14 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr muss dabei zunächst als Annäherungswert verstanden werden. Aufgrund mangelnder oder lückenhafter Datenverfügbarkeit konnten nicht alle Vorhaben individuell bilanziert werden. Vielmehr musste im Rahmen der Erfassung der Treibhausgasminderungspoten- tiale auf aktuelle Studien zurückgegriffen und entsprechende Annahmen getroffen werden, um eine Einord - nung der Vorhaben im Verhältnis zueinander darstellen zu können. Teilweise sind wesentliche Bereiche, wie die Einsparpotentiale der Sanierung der städtischen Gebäude oder der Bereich der Mobilität nicht oder nicht vollumfänglich hinsichtlich der THG-Einsparpotentiale quantifiziert, da dies Gegenstand laufender Strategie - entwicklungen, wie des Prozesses zum nachhaltigen Mobilitätsplan „Besser durch Köln“ , ist. 17 17Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz Abbildung 7 Übersicht zum Aktionsplan Klimaschutz (Quelle: Jung Stadtkonzepte, Gertec Ingenieurgesell - schaft) Im Rahmen der Entwicklung der Sanierungsstrategie (vgl. ) erfolgen weiterführende Betrachtungen der konkreten THG-Einsparpotentiale im Gebäudebestand der Stadt Köln. Hinsichtlich der städtischen Beteiligun- gen sind die Sanierungsstrategien im vorliegenden Aktionsplan nur sehr punktuell quantifiziert. Es ist zu er - warten, dass die tatsächlichen THG-Minderungspotentiale erheblich größer sind, als auf Basis der vorläufigen Datenlage ermittelt werden konnte. In Bezug auf den Mobilitätssektor wurde mit der Gesamtstrategie „Köln klimaneutral 2035“ ein Anteil des Mobilitätssektors am THG-Einsparpotential auf dem gesamten Stadtgebiet von ca. 2,2 Millionen t CO2 eq/a berechnet. Im vorliegenden Aktionsplan konnte die Darstellung von Beiträgen, die auf das Minderungsziel bei der Mobilität einzahlen, unterproportional berücksichtigt werden. Mit der Entwicklung des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ (vgl. ) koordiniert die Verwal - tung derzeit einen Strategieprozess mit breit angelegter Akteursbeteiligung, um die Mobilität der Zukunft in Köln zu definieren. Die Beiträge und die Rolle des Konzerns Stadt Köln (Verwaltung und städtische Beteiligun- gen) bei der Transformation des Mobilitätssektors in Köln wird nach Abschluss dieses Strategieprozesses, der noch bis 2025 läuft, konkret vorliegen. Diesem Prozess konnte hier noch nicht vorgegriffen werden. Für eine ganzheitliche Betrachtung des Fuhrparks der Stadtverwaltung sieht der Steckbrief 2 im Handlungs - feld Mobilität (vgl. ) die Herstellung einer Datengrundlage vor, auf deren Basis anschließend eine Bewer - tung des Umfangs der Einsparpotentiale vorgenommen werden kann. Um das THG-Minderungspotential auf Ebene des Konzerns Stadt Köln bewerten zu können, werden Daten zu den Transformationsstrategien der Fuhrparks der städtischen Beteiligungen benötigt. Insofern ist im Hand- lungsfeld Mobilität eine deutlich höhere Einsparung zu erwarten, als bisher ermittelt werden kann. In den einführenden Abschnitten des Kapitels 3 wird die Einordnung der Treibhausgasminderungspotentiale für jedes Handlungsfeld nochmals separat transparent gemacht. 18 18Der Weg zum Aktionsplan Klimaschutz Abbildung 8 Zuordnung der Handlungsschwerpunkte nach Wirkung (Quelle: Gertec Ingenieurgesellschaft) Große Hebel: Gegenüberstellung der Potenziale und Quantifizierung des Einflusspotenzials Durch die Gegenüberstellung der zuvor identifizierten Potenziale durch THG-Einsparung sowie der Einfluss - möglichkeiten, lassen sich Handlungsschwerpunkte identifizieren, die sich einerseits durch eine hohe THG- Einsparung, eine strukturelle Wirkung andererseits und ein hohes Handlungspotenzial in der Verwaltung und der städtischen Beteiligungen auszeichnen. In der nachfolgenden Abbildung 8 werden die Handlungsschwer- punkte entsprechend ihrer Wirkung differenziert dargestellt: • Direkter Einflussbereich Konzern Stadt Köln: Handlungsschwerpunkte mit direktem Einflussbereich der Stadtverwaltung Köln und ihrer städtischen Beteiligungen sind wichtig, da dort Klimaneutralität mit Vor - bildcharakter umgesetzt werden kann – auch wenn die damit erzielten THG-Einsparungen bezogen auf die erforderliche Gesamtreduktion gering sind. • THG-Reduktionspotenzial sehr hoch oder hoch: Hier werden die Handlungsschwerpunkte benannt, die ein sehr hohes oder hohes Reduktionspotenzial aufweisen. • THG-Reduktionspotenzial mittel: Hier werden die Handlungsschwerpunkte benannt, die ein mittleres Re- duktionspotenzial aufweisen. • Hohe strukturelle Wirkung: Es handelt sich um Handlungsschwerpunkte, die keinen direkten Beitrag zur THG-Reduktion leisten, jedoch die strukturelle Veränderung in Richtung Klimaneutralität begünstigen. Im nachfolgenden Kapitel wird der Aktionsplan Klimaschutz der Stadtverwaltung Köln sowie städtischer Be - teiligungen mit hohem Einfluss auf das gesamtstädtische Treibhausgasminderungspotenzial differenziert nach Handlungsfeldern in Form von Steckbriefen dargestellt. Dabei werden zu Beginn jedes Handlungsfelds die großen Hebel anhand der zuvor beschriebenen Logik herausgestellt und die Quantifizierung von Treib - hausgasminderungspotenzialen sowie der finanziellen Ressourcen eingeordnet. 19 19Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen 3 Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteili- gungen Nachfolgend wird der Aktionsplan der Stadtverwaltung Köln differenziert nach Handlungsfeldern dargestellt. Abbildung 9 zeigt die Einordnung der Aktivitäten des Aktionsplans anhand der Systematik des Fachgutach - tens. Die hellgelben Felder stellen die Aktivitäten der Verwaltung dar und die hellroten Felder zeigen die Ak - tivitäten der ausgewählten Beteiligungsunternehmen im Konzern Stadt Köln. Die nachfolgenden Abschnitte dieses Kapitels beinhalten jeweils pro Handlungsfeld eine kurzen Synopse, eine Übersichtsgrafik über die Laufzeiten der Vorhaben sowie eine tabellarischen Darstellung der Kernpunkte, der quantifizierbaren Ziele, der THG-Minderungspotentiale und Kosten. Die Vorhaben und Steckbriefe sind dabei gruppiert nach direktem bzw. indirektem Einflussbereich der Stadtverwaltung, gefolgt von den städtischen Beteiligungen. Aktivitätenportfolio - Köln Klimaneutral 2035 mit Bezug zum Aktionsplan 2023 1. Gebäude und Quartiere werden klimaneutral 1.1. Öffentliche Gebäude und Anlagen 1.1.1. Maßnahme: Klimaneutraler Gebäudebestand Konzern Stadt Köln 1.1.1.1. Entwicklung und Umsetzung einer Strategie zum klimaneutralen Gebäudebestand 1.1.1.1.1 Entwicklung einer Sanierungsstrategie für Bestandsgebäude 1.1.1.1.2 Stadtweite Standards für städtische Gebäude (klimaneutraler Betrieb) - Energieleitlinien aktualisieren 1.1.1.1.3 Zukunft Bürgerhäuser/ -zentren 1.1.1.1.4 Energe�sche Sanierung der Zentralbibliothek und der 11 Stadtbibliotheken 1.1.1.1.5 Zirkuläres Bauen – Bezirksrathaus Innenstadt 1.1.1.1.6 Sportstä �enmanagementsystem (SMS) 1.1.1.2. Sonderinitiativen zu nachhaltigem und energieeffizientem Bauen 1.1.1.3. Fortführung LED-Austauschprogramm Straßenbeleuchtung 1.1.1.4. Operationalisierung der Klimastrategie der GAG Immobilien AG 1.1.1.5. Modernisierung der Gebäudeinfrastruktur der AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH 1.1.2. Maßnahme klimaneutraler sonstiger öffentlicher Gebäudebestand 1.1.2.1. Klimaneutralitätspartnerschaft mit Trägern anderer öffentlicher nicht-städtischer Gebäude 1.2. Integrierte nachhaltige Stadtentwicklung und Stadtplanung 1.2.1. Maßnahme: Stadtentwicklung und Stadtplanung klimaneutral gestalten 1.2.1.1. Fortschreibung von Klimaschutz-Leitlinien 1.2.1.2. Sanierungsquote erhöhen durch Integrierte Quartierslösungen im Bestand 1.2.1.2.1 KfW 432 energe�sche Quartiersentwicklung 1.2.1.3. Fachliche Begleitung von Großprojekten 1.2.1.4. Erprobung flächenschonender ökologischer und energieeffizienter Wohnmodelle 1.2.1.5. Nachverdichtung klimaneutral gestalten 1.2.1.6. Energetische Ertüchtigung des denkmalgeschützten Gebäudebestands 1.2.1.6.1 Konzeptvergaben als Steuerungsinstrument für nachhal �ge Planungs- und Entwicklungskonzepte am Beispiel Petershof 1.2.1.6.2 Energe�sche Ertüch �gung des denkmalgeschützten Gebäudebestandes 1.2.1.7. KlimaVeedel der RheinEnergie AG 1.3. Klimafreundliche Bestandssanierung 1.3.1. Maßnahme: Modernisierung selbstgenutzter oder privat vermieteter Wohngebäude 1.3.1.1. Köln Paket für die klimafreundliche Bestandssanierung 1.3.1.2. Förderprogramm für die energetische Sanierung privater Wohngebäude 1.3.1.3. Etablierung zielgruppenspezifischer Beratungs- und Unterstützungsangebote 1.3.1.4. Qualitätsnetzwerk Klimaneutrale Wohngebäudemodernisierung 1.3.1.5. Sonderinitiative Nachhaltiges Bauen in der energetischen Gebäudemodernisierung 1.3.2. Maßnahme: Modernisierung gewerblich vermieteter Wohngebäude 1.3.2.1. Initiative zur Erhöhung der Sanierungsquote für die Kölner Wohnungswirtschaft 1.3.2.2. „Allianz klimaneutrales Wohnen im Bestand“ – Kooperationsvereinbarung mit der gewerblichen Wohnungswirtschaft 1.3.2.3. Modellprojekt Serielles Sanieren ("Energiesprong") 1.3.2.4. Klimabonus-Modell (Anreiz zur energetischen Modernisierung von Wohnraum für einkommensschwache Haushalte) 1.4. Klimaneutraler Neubau 1.4.1. Maßnahme: Nachhaltigen Neubau nicht-städtischer Wohngebäude fördern 1.4.1.1. Klimaneutraler Neubau - Unterstützungsangebote für private Baufamilien 1.4.1.2. Mietwohnungsneubau zukunftsfähig gestalten – Kooperationsvereinbarung und Erfahrungsaustausch mit der Wohnungswirtschaft 2. Klimaneutrale Energieversorgung erreichen 2.1. Energieversorgung im kommunalen Einflussbereich 2.1.1. Maßnahme: Dekarbonisierung der Wärmeversorgung des Konzerns Stadt Köln 2.1.1.1. Identifizierung EE-Wärme und Abwärmepotenziale für Gebäude des Konzerns Stadt Köln 2.1.1.2. Reduzierung der Treibhausgasemissionen der AG Zoologischer Garten Köln 2.1.2. Maßnahme: Ausbau der Erneuerbaren Stromerzeugung des Konzerns Stadt Köln 2.1.2.1. PV-Initiative Konzern Stadt Köln 2.1.2.1.1 Photovoltaik– Ausbaustrategie auf allen kommunalen Gebäuden 2.1.2.1.2 Rahmenvergabe zur Beschleunigung des Photovoltaik Ausbaus auf kommunalen Liegenschaften 2.1.2.2. PV-Dachanlagen auf Gebäuden der AVG Köln mbH 2.1.2.3. Planungen der RheinEnergie AG zu PV Freiflächen an Infrastrukturwegen 2.1.2.4. Planungen der RheinEnergie AG zum Ausbau der Windenergie im Kölner Norden und Süden 2.1.2.5. Klimaschutz und Nachhaltigkeitsmaßnahmen am Flughafen Köln/Bonn 2.1.2.6. Umstellung der Energieversorgung der Koelnmesse 2.1.2.7. Klimaneutrale Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB) 2.2. Steigerung des lokal und erneuerbar erzeugten Stroms 2.2.1. Maßnahme: Ausbau der Photovoltaik auf Wohn- und Nichtwohngebäuden 2.2.1.1. Solarkoordinierungsstelle (SoKo) Stadt Köln 2.2.1.2. Aktivierungsoffensive PV (Stadtverwaltung Köln mit Partner*innen aus Unternehmen, Finanzinstitutionen etc.) 2.2.1.3. Solartreff, Ausbildungsoffensive, Solarfonds – Unterstützungsinstrumente für den PV-Ausbau 2.2.1.4. Photovoltaik-Förderprogramm mit Breitenwirkung 2.2.1.5. Fokusthema: Ausbau von Mieterstrom 2.2.1.6. Förde rprogramme „Gebäudesanierung – klimafreundliches Wohnen“ und „Photovoltaik und Erneuerbare Energien – klimafreundliches Köln“ 2.2.1.7. Förderprogramm erneuerbarer Strom als Bestandteil der Sportförderrichtlinie 2.2.1.8. Treffpunkt Solar – Das Beratungszentrum von RheinEnergie AG, Stadt Köln und Handwerkskammer zu Köln 2.2.2. Maßnahme: Nutzung der PV-Freiflächenpotenziale 2.2.2.1. Fokusinitiative PV auf Freiflächen ausbauen 2.2.2.1.1 Städtebauliche Potenzialanalyse zu Photovoltaik auf Freiflächen 2.2.2.1.2 Modellvorhaben Photovoltaik auf Freiflächen 2.2.3. Maßnahme: Ausbau der Windenergie 2.2.3.1. Aufhebung der Wind-Konzentrationsfläche 2.2.3.1.1 Windenergiepotenziale nutzen 2.2.3.2. Fokusinitiative Windenergiepotenziale nutzen 2.2.4. Maßnahme: Import erneuerbarer Strom 2.3. Steigerung der lokal und erneuerbar erzeugten Wärme 2.3.1. Maßnahme: Entwicklung und Umsetzung einer kommunalen Wärmeplanung / Energienutzungsplanung 2.3.1.1. Unterstützung der Transformation der Wärmeversorgung 2.3.1.1.1 Kommunale Wärmeplanung 2.3.2. Maßnahme: Dekarbonisierung der zentralen Wärmeversorgung 2.3.2.1. Erhöhung der Ausnutzung des Bioenergie-Potentials aus kompostierbaren Abfällen 2.3.2.2. Transformationspläne der RheinEnergie AG für die Kölner Fernwärmenetze 2.3.3. Maßnahme: Dekarbonisierung der dezentralen Wärmeversorgung 2.3.3.1. Netzwerk Transformation Erdgasversorgung/Power to Gas entwickeln 2.3.3.2. Kampagnen zum Ersatz fossiler Heizungen 2.3.3.3. Informations- und Beratungsangebote zur Unterstützung des Solarthermie-Ausbaus 2.3.3.4. Geothermie 2.4. Ausbau der Energiespeicherung 2.4.1. Maßnahme: Ausbau von Stromspeichern 2.4.1.1. Strategie: „Batteriespeicher zur Flexibilisierung der Energieversorgung“ 2.4.2. Maßnahme: Ausbau von Wärmespeichern 2.4.2.1. Strategie: „Wärmespeicher zur Flexibilisierung der Energieversorgung“ 3. Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral 3.1. Klimaschonendes Arbeiten und Wirtschaften durch und im Konzern Stadt Köln 3.1.1. Maßnahme: Nachhaltige städtische Unternehmenskultur entwickeln 3.1.1.1. Klimafreundliche Stadtverwaltung Köln bis 2030 3.1.1.2. Kommunale Wirtschaftsförderung 4.0 - Förderung regionaler Wertschöpfung 3.1.1.3. Biomassebrennstoffe zur Substitution fossiler Brenn- und Kraftstoffe der AVG Köln mbH 3.1.1.4. Müllverbrennung: CO2-Emissionsminderung durch CO2-Abscheidung bei der AVG Köln mbH 3.1.1.5. Müllverbrennung: CO2-Emissionsminderung durch Sortierung und Verwertung bei der AVG Köln mbH 3.1.1.6. Deponie: Vermeidung von Methan-Emissionen durch verstärkte Deponiegasfassung bei der AVG Köln mbH 3.1.2. Maßnahme: Klimaschonende Beschaffung im Konzern Stadt Köln 3.1.2.1. Verankerung von Nachhaltigkeitskriterien für die Beschaffung in städtischen Einrichtungen 3.1.2.1.1 Verankerung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei Beschaffung und Vergabe 3.1.2.2. Nachhaltigkeitskriterien verbindlich umsetzen 3.2. Klimaschutz in Agrar- und Ernährungswirtschaft 3.2.1. Maßnahme: Erzeugung, Produktion und Vermarktung im Bereich nachhaltiger Ernährung fördern 3.2.1.1. Ausbau des Anteils nachhaltig bewirtschafteter Landwirtschafts-Flächen 3.2.1.2. Zentrale Handelsorte (Food Hub) und Märkte mit regionalen Angeboten 3.2.1.3. Urban Gardening in allen Stadtteilen 3.2.1.4. Verleihung eines Kölner Siegels im Bereich "Ernährung und Konsum" 3.3. Klimaschutz in gewerblich geprägten Gebieten 3.3.1. Maßnahme: Klimaschutz als Quartiersansatz 3.3.1.1. Einführung eines Gebietsmanagements für Klimaschutz in bestehenden und neuen Gewerbegebieten 3.3.1.2. Klimaschutz als Quartiersansatz in gewerblich geprägten Gebieten - "Whole District Approaches" 3.3.1.3. "Servicestelle vor Ort" für Klimaschutz in Unternehmen 3.3.1.4. Vergabe städtischer Grundstücke in großflächigen Gewerbegebieten3.3.2. Maßnahme: Klimaschutz in energieintensiven Unternehmen 3.3.2.1. Strategieentwicklung klimaneutrale Energieversorgung für energieintensive Industrieunternehmen 3.3.2.2. Strategie: Smart sustainable industry - Integration der Aspekte Digitalisierung und Nachhaltigkeit 3.3.2.3. Förderung der Wasserstoffnutzung 3.3.2.4. Nutzung industrieller Abwärme 3.3.3. Maßnahme: Förderung von Klimaschutz in Unternehmen 3.3.3.1. Förderprogramm Klimaschutz und Klimaanpassung bei Nichtwohn-Gebäuden 3.3.3.2. Klimaschonende Beschaffung und energiesparendes Verhalten in Betrieben 3.3.3.3. Kooperation und Förderung von Klimaschutz in der Wirtschaft: Gemeinwohlbilanzierung der Gastro- und Clubszene koordiniert durch die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH 3.4. Kreislaufwirtschaft 3.4.1. Maßnahme: Kreislaufwirtschaft auf- und ausbauen 3.4.1.1. Second Use & Second Life – Studie und Pilotprojekte zur Entwicklung zirkulärer Märkte in Köln 3.4.1.2. Branchenspezifische Aufbereitung von Ansätzen und Beratung zur Kreislaufwirtschaft 3.4.1.3. Optimierte Rückgewinnung von Metallen aus den Rostaschen der Restmüllverbrennungsanlage der AVG Köln mbH3.4.2. Maßnahme: Kreislaufwirtschaft im Baugewerbe ausbauen 3.4.2.1. Recycling von Baustoffen fördern 3.4.2.2. Nachwachsende Rohstoffeals Baustoffe in die Verbreitung bringen 3.4.3. Maßnahme: Bioabfallsammlung für das gesamte Stadtgebiet erhöhen 3.4.3.1. Ausweitung der braunen Tonne bis 2030 3.5. Kooperation und Förderung von Klimaschutz in der Wirtschaft 3.5.1. Maßnahme: Klimaschutz-Kooperation zwischen Stadt Köln und Unternehmen 3.5.1.1. Sonderinitiative “Begleitung von Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität“ 3.5.1.2. Klimapartnerschaften zwischen der Stadt Köln und Kölner Industrieunternehmen 3.5.2. Maßnahme: Klimaschutz-Netzwerke in der Wirtschaft 3.5.2.1. Netzwerkarbeit der Wirtschaftsförderung zur Umsetzung von Pilotprojekten in der Kreislaufwirtschaft 3.5.2.2. Identifikation von Qualifizierungs-Bedarfen und Aufbau eines Qualifizierungs-Netzwerks 3.5.2.3. Unternehmernetzwerk mit Informations- und Beratungsangeboten unterschiedlicher Intensität 3.5.2.4. Förderung von nachhaltigen Gründungen durch die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH 3.5.2.5. Beratungen der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH: Nachhaltigkeitsvorhaben inkl. Finanzierungsmöglichkeiten im Unternehmen fördern 3.5.2.6. Informationsveranstaltungen der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH zur Vernetzung relevanter Branchenakteure im Zusammenhang mit gewerblichen Klimaschutzmaßnahmen 4. Mobilität und Logistik werden klimaneutral 4.1. Mobilität im kommunalen Einflussbereich 4.1.1. Maßnahme: Konzern Stadt Köln als Vorbild 4.1.1.1. Mobilität in Verwaltung, kommunalen Unternehmen und kommunalen Einrichtungen 4.1.1.1.1 Ausbau Ladeinfrastruktur 4.1.1.1.2 Transformation städtischer Fuhrpark 4.1.1.1.3 Klimaneutraler Bauhof 4.1.1.1.4 Probebetrieb eines elektrischen Re�ungswagens und eines elektrischen Notarzteinsatzfahrzeugs im Rettungsdienst der Feuerwehr 4.1.1.1.5 Entwicklungsprojekt für elektrisch angetriebene Löschfahrzeuge bei der Feuerwehr 4.1.1.1.6 Biogasbetriebener Bibliotheksbus 4.1.1.1.7 Transforma�on des Fahrzeug- und Maschinenbestands des Amtes für Landscha �spflege und Grünflächen 4.1.1.2. Mobilität in Schulen und Kitas 4.1.1.3. Mobilitätsstrategie 2035 der AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH 4.2. Personenverkehr 4.2.1. Maßnahme: Förderung ÖPNV 4.2.1.1. Quantitativer Ausbau des bestehenden ÖPNV- und SPNV-Angebotes 4.2.1.1.1 Stadtbahnausbau 4.2.1.2. Attraktivierung des ÖPNV-Angebots 4.2.1.3. Klimaneutralität der Kölner Verkehrs-Betriebe AG 4.2.2. Maßnahme: Förderung Nahmobilität 4.2.2.1. Förderung Fußverkehr 4.2.2.2. Förderung Radverkehr 4.2.2.2.1 Förderung Nahmobilität: Fuß- und Radverkehrsförderung 4.2.2.3. Umgestaltung MIV 4.2.2.3.1 Anpassungen im Motorisierten Individualverkehr (MIV) 4.3. Wirtschafts- und Güterverkehr 4.3.1. Maßnahme: Wirtschaftsverkehr und betriebliche Mobilität 4.3.1.1. Förderung betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) 4.3.1.2. Optimierung urbaner Wirtschaftsverkehre 4.3.1.3. Klimaschutzmaßnahmen der HGK-Gruppe 4.4. Übergreifende Maßnahmen 4.4.1. Maßnahme: Verbesserung von Effizienz und Antrieben 4.4.1.1. Förderung Elektromobilität 4.4.1.2. Antriebstechnologien 4.4.2. Maßnahme: Verkehrsintegration und übergreifende Maßnahmen 4.4.2.1. Ausbau von Sharing-Angeboten und Multimodale Integration 4.4.2.2. Stadt der 15 Minuten – schnelle, sichere und komfortable Wege ohne Auto 4.4.2.3. Integrierte Verkehrsplanung und Planungsbeschleunigung 4.4.2.4. Vernetzte Mobilität 4.5. Besser durch Köln 5. Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern 5.1. Klimaschutz im Alltag - Zielgruppe privater Haushalte 5.1.1. Maßnahme: Mitmachkampagne zur Aktivierung und Qualifizierung Kölner Bürger*innen durchführen 5.1.1.1. Mitmachkampagne klimaneutrales Köln 5.1.2. Maßnahme: Innovations- und Erfahrungsräume mit Unternehmen und der Zivilgesellschaft fördern und erweitern 5.1.2.1. Neue Ideen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Köln fördern 5.1.2.2. Innovations- und Erfahrungsräume für Klimaschutz und Nachhaltigkeit schaffen 5.1.3. Maßnahme: Klimaschonendes und nachhaltiges Verhalten in die breite Anwendung bringen 5.1.3.1. Wünsche und Anforderungen der Bürger*innen in Bezug auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit systematisch erfragen (z.B. Panel-Befragungen) 5.1.3.2. Lebensmittelverschwendung in der Außer-Haus-Verpflegung reduzieren 5.1.3.3. Klimaschutzpreis 5.1.3.4. Zero Waste Konzept5.2. Klimaschutz in Bildungseinrichtungen - Zielgruppe Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Lehrende 5.2.1. Maßnahme: Erfahrungs- und prozessbasierte Ernährungs- und Umweltbildung für Klimaschutz und Nachhaltigleit 5.2.1.1. Schulische Nachhaltigkeitsbildung zu Ernährung, Konsum und klimaschonendem Verhalten 5.2.1.1.1 Schulische Nachhal �gkeitsbildung zu Ernährung, Konsum und klimaschonendem Verhalten 5.2.1.2. Aufbau eines Monitorings im Bildungsbereich: Ernährung, Energie und Mobilität 5.2.1.3. Außerschulische Nachhal�gkeitsbildung zu Ernährung, Konsum und klimaschonendem Verhalten 5.2.1.4. Außerschulischer Lernort Gartenlabor Museum Schnütgen 5.3. Klimaschutz in Kultur und Freizeit - Zielgruppe Kulturschaffende und Anbieter von Freizeiteinrichtungen als Multiplikatoren 5.3.1. Maßnahme: Kulturschaffende und Anbieter von Freizeiteinrichtungen als Multiplikatoren für Klimaschutz und Nachhaltigkeit fördern 5.3.1.1. Leitlinien für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement 5.3.1.2. Aufstellung von Klimabilanzen und Weiterbildung zu Transforma�onsmanagern in der Kulturszene - Programm "Köln hoch3" 6. Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen 6.1. Transformation als kommunale Managementaufgabe 6.1.1. Maßnahme: Transformationsstrategie für ein klimaneutrales Köln 6.1.1.1. Entwicklung und Umsetzung der Transformationsstrategie 6.1.1.2. Kommunikation des Transformationsprozesses 6.1.1.3. Kommunikationsstrategie für Klimaschutz und Nachhaltigkeit entwickeln und umsetzen 6.1.1.3.1 Kommunikationskampagne Klimaneutralität 6.1.2. Maßnahme: Monitoring und Controlling mit Multiprojektmanagement im Klimaschutzprozess einrichten 6.1.2.1. Das Multiprojektmanagement verankern und vernetzen 6.1.2.2. Das digitale Monitoring und Controlling entwickeln, dauerhaft anwenden und begleiten 6.1.2.2.1 Digitales Monitoring und Controlling 6.1.2.3. Instrumente zur Steuerung des Klimaschutzprozesses implementieren und im Prozess anpassen 6.1.2.3.1 Vernetzung mit zentralen Wissensträgern6.1.3. Maßnahme: Querschnittsthemen der Klimaschutzarbeit in Köln verankern 6.1.3.1. Soziale Gerechtigkeit als Zentrale Anforderung verankern - G rundlagenstudie "Armutsrisiko und Klimaschutz" 6.1.3.2. Digitalisierung und Klimaschutz als Querschnittsthema integrieren 6.1.3.2.1 Klimaschutzwirksame Digitalisierungspotentiale nutzen 6.1.4. Maßnahme: Integration des Ziels der Klimaneutralität in die Struktur des Konzerns Stadt Köln 6.1.4.1. Klimaschutz als Transformationsthema in der Organisationsstruktur verankern 6.1.4.1.1 Einrichtung dezentraler Klimaschutzmanager*innen über die Kommunalrichtlinie 6.1.4.1.2 Internes Change-Agent-Netzwerk für Klimaschutz 6.1.4.2. Klimaschutz in der Rechtsberatung 6.2. Klimaschutz, Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung integriert betrachten 6.2.1. Maßnahme: Nachhaltigkeitstransformation der Wirtschaft und Neuansiedlung klimaneutraler Unternehmen fördern 6.2.1.1. Inkubator Energie- und Klimaschutz: Angebote und Instrumente zur Förderung der Transformation bestehender Unternehmen und Neuansiedlung 6.2.1.2. Unterstützung des Handwerks: Imagekampagne und Weiterbildungso ffensive 6.2.2. Maßnahme: Stadt - Region Beziehungen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit entwickeln 6.2.2.1. Klimaneutralitätsregion Köln: Kooperation zwischen Stadt und Region bei Umsetzung gemeinsamer Klimaneutralitätsstrategien 6.2.2.2. Netzwerk Regionale Vermarktung 6.2.3. Maßnahme: Politische Einflussnahme für Klimaschutz und Nachhaltigkeit 6.2.3.1. "Think Tank" Energiewende (bundepolitische Rahmenbedingungen beeinflussen) Legende Aktivitäte Aktivitäte Aktivitäte Abbildung 9 Aktivitätenportfolio - Köln klimaneutral 2035: Zuordnung der Vorhaben des Aktionsplans von Verwaltung und städtischen Beteiligungen anhand der Systematik des Fachgutachtens (Quelle: Gertec Ingenieurgesellschaft, vergrößerte Abbildung im Anhang als separate Datei) � � energieeffizientem Bauen � � � � � � �spflege und � � � 6.2.1.2. Unterstützung des Handwerks: Imagekampagne und Weiterbildungso ffensive Legende Aktivitäten des Aktivitätenportfolios Aktivitäten des Aktionsplans: Verwaltung Aktivitäten des Aktionsplans: Beteiligung 20 20Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen 3.1 Handlungsfeld 1: „Gebäude und Quartiere werden klimaneutral“ 21Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral 22 22Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Im Handlungsfeld „Gebäude und Quartiere werden klimaneutral“ werden durch die Vorhaben der Verwaltung, der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB), der GAG Immobilien AG (GAG) und der RheinEnergie AG insgesamt 480.000 Tonnen CO2-Äquivalente Einsparpotential pro Jahr adressiert. Bisher konnten noch nicht alle Einsparpotentiale (vollumfänglich) quantifiziert werden, da der Planungsstand der beschriebenen Aktivi - täten in einem frühen Stadium noch keine hinreichenden Schlüsse auf die tatsächliche Umsetzungsintensität und -wirkung erlaubt. Das höchste Einsparpotential in diesem Handlungsfeld liegt in der Sanierung der öffentlichen Ge - bäude und Anlagen sowie des Gebäudebestands. Die oben genannten Akteure erstellen entspre - chende Sanierungsfahrpläne mit dem Ziel der Modernisierung der Immobilieninfrastruktur, der strategischen Investitionsplanung sowie der systematischen Nutzung der Förderkulisse. Die par - allele Umsetzung von (Pilot-)Vorhaben zur seriellen Sanierung, zum zirkulären Bauen oder der Auf - bau eines Managementsystems für die Umsetzungsplanung generieren Erfahrungswissen um die zukünftigen Strategien konsequent in die Umsetzung bringen zu können. Mit dem Förderprogramm „Gebäudesanierung – klimafreundliches Wohnen“ steht ein Instrument zur Verfügung, privaten Eigentümer*innen zur Sanierung ihres Bestandes zu aktivieren und sie dabei zu unterstützen. Eine hohe strukturelle Wirkung in diesem Handlungsfeld hat die integrierte nachhaltige Stadtent - wicklung und Stadtplanung: Dieser Handlungsschwerpunkt fokussiert sich auf die objektunabhän - gige Betrachtung der Gebäude und der Quartiersentwicklung im Hinblick auf Klimaschutz. Dies erlaubt eine integrierte Betrachtung von Quartieren und somit auch die Berücksichtigung weiterer relevanter Aspekte innerhalb eines Quartiers, wie beispielsweise das Wohnumfeld. Mit quartiersbe- zogenen Vorhaben wie der Aktivierung des Programms 432 „Energetische Quartiersentwicklung“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der Erstellung einer Entscheidungshilfe bei der energeti - schen Ertüchtigung des denkmalgeschützten Gebäudebestands oder der Initiative „KlimaVeedel“ der RheinEnergie, nehmen Stadt und städtische Beteiligungen ihre indirekten Aktivierungsmöglich- keiten wahr, um die Beschleunigung des Stadtumbaus mit verschiedenen Ansatzpunkten anzuschie- ben und bestehende Hemmnisse abzubauen. Aufgrund des erheblich geringeren wärmeversorgungsbedingten Emissionszuwachses durch Neu - bau im Vergleich zu den Emissionseinsparpotenzialen im Bestand, wird mit dem Aktionsplan eine Priorität auf die Befassung mit dem Bestand auf Gebäude- sowie auf Quartiersebene gelegt. Wenngleich die Gesamtkosten für die Sanierung des Gebäudebestands des Konzerns Stadt Köln (Verwaltung und Beteiligungen) zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend benannt werden kann, zeichnet sich mit einer vorläufigen Summe von 2,6 Milliarden Euro (Verwaltung) ab, dass ganz erhebliche Investitionssummen auf den Konzern zukommen, die frühzeitig eingeplant und bestmög- lich mit der Nutzung von Fördermitteln komplementiert werden müssen. Im Rahmen der Entwick - lung der Sanierungsstrategie sind weiterführende Kostenbetrachtungen unter Berücksichtigung der Amortisationszeiten durch eingesparte Energiekosten und vermiedene CO2-Abgaben geplant. In Bezug auf die städtischen Beteiligungen sind die Sanierungsstrategien der Bestandsgebäude noch nicht Gegenstand dieses Aktionsplans und sind damit nur sehr punktuell quantifiziert. Es ist zu er - warten, dass die Investitionssummen ungleich höher liegen als die vorläufige Schätzung in Bezug auf den Gebäudebestand der Verwaltung. 23Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Aktionsplan Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Direkter Einflussbereich 1 Entwicklung einer Sanierungs- strategie für Bestands- gebäude 2023 - 2027 • systematische Gebäudeportfolioanalyse • Strategie für Klimaneutralität der Bestandsgebäude • Berücksichtigung der Energieleitlinien • Steigerung der jährlichen energetischen Sanierungsrate 1) Gebäudeportfolioanalyse für 20 städtische Gebäude im Eigentum verschiedener Ämter und spätere Erweiterung auf weitere Gebäude 2) eine (1) Sanierungsstrategie ist erstellt 3) kontinuierliche Umsetzung, derzeit 1,2% des Widerbeschaffungswerts des Bestands im Sondervermögen der Gebäudewirtschaft 4) Umsetzung der Schulbaumaßnahmen „GU/TU 2-Projekt“ 1) 2023/24 2) 2024- 2025 3) 2024- 2027 4) bis 2027 95 Mio. € *) 2,1 Mrd. € *) 2 Stadtweite Standards für städtische Gebäude (klimaneutraler Betrieb) - Energieleitlinien aktualisieren 2023 - 2035 • Aktualisierung der Standards für Wärmenutzung für Heizen und Warmwasser • Aktualisierung der Standards für elektrotechnische Bereiche • effiziente und nachhaltige Energienutzung bei Neubauten und Sanierungsvorhaben 1) eine (1) aktualisierte Fassung der Energieleitlinien ist veröffentlicht. 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 3 Zukunft Bürgerhäuser/ - zentren 2023 - 2025 • Gebäudeportfolioanalyse zu 14 Bürgerhäuser/Bürgerzentren • Erarbeit ung eines Umsetzungsfahrplans • konzentrierte Betrachtung der Gebäude ermöglicht gebäudeübergreifende Ausschreibungen 1) Bestandsaufnahme von 14 Bürgerhäusern und der Anlagentechnik für eine Gebäudeanalyse ist erfolgt 2) ein (1) Stufenplan für die Umsetzung ist erstellt und dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt 1) 2023 - 2025 2) 2025 - 2035 4,4 Mio. € 380 Mio. € 4 Energetische Sanierung der Zentralbibliothek und der 11 Stadtbibliotheken 2023 - 2027 • Energetische Maßnahmen bei Generalsanierung der Zentralbibliothek • Reduktion des jährlic hen Energieverbrauchs um 80 % • Erstellung eins Strategiekonzepts zur Verpflichtung auf die Nachhaltigkeitsziele • Entwicklung mit dem Ziel „NetZero“ 1) Fertigstellung der Sanierung (einschl. energetischen Sanierung) Zentralbibliothek 2023 - 2027 derzeit nicht quanti- fizierbar 139,8 Mio. € 5 Zirkuläres Bauen – Bezirksrathaus Innenstadt 2023 - 2024 • Wiederverwertung von Baumaterialien und Einbauten • Zusammenarbeit mit Start-Up Concular 1) Abbruch ist geplant. 2) Pilotprojekt zur Verwertung der dabei anfallenden Baustoffe/Bauschutt ist gestartet. 3) Materialproben werden aktuell analysiert. Danach erst ist die Verwertbarkeit geklärt. derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 1 2 3 4 5 24Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Aktionsplan Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 6 Sportstätten- management- system (SMS) 2023 - 2028 • Erfassung von 440 Liegenschaften • Prioritätenliste zur Moderni sierung und Weiterentwicklung • Datenbasierte Umsetzung energetischer Sanierungen 1) 100% der Prioritätenliste Sanierung Vereinsheime/Umkleidehäuser ist abgearbeitet 2023 - 2028 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Indirekter Einflussbereich 7 KfW 432 energetische Quartiers- entwicklung 2023 - 2026 • Förderprogramm um die Dekarbonisierung der Energieversorgung sowie die energetische Sanierung und Ertüchtigung des Bestandes anzuschieben. • Kooperation mit Kölner Wohnungswirtschaft • Erstellung energetischer, integrierte3 Quartierskonzepte • Begleitung der Sanierung durch ein*e Sanierungsmanager*in 1) Vier (4) Quartiere sind mit der Wohnungswirtschaft in der Förderung KfW 432 in Bearbeitung 2) Zwei (2) kommunal geführte Quartiere sind in der Förderung von KfW 432 in Bearbeitung 1) 2023 - 2024 2) 2025 - 2026 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 8 Konzeptvergaben als Steuerungs- instrument für nachhaltige Planungs- und Entwicklungs- konzepte am Beispiel Petershof 2024 • Klimaschutzgerechte Sanierung des denkmalgeschützten Vierkanthofs „Petershof“ Konzeptansätze: • Bauen im Bestand (im Denkmal) • Wärme und Strom über erneuerbare Energien (u.a. Solar) • Autofr eier Hof und autoarme Umgebung • Freiflächennutzung unter Beachtung von Artenschutz und Biodiversität • R egeneratives (Ab-) Wasserkonzept • Nutzungsänderung und -mischung 1) ein (1) Stufenplan mit quantifizierbaren Zielen ist erstellt 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 9 Energetische Ertüchtigung des denkmal- geschützten Gebäude- bestandes 2023 - 2024 • Erarbeitung von Leitlinien für denkmalgeschützter Gebäude zur energetischen Ertüchtigung • Studie zur „Systematisierung der Energieeffizienzpotentiale im denkmalgeschützten Gebäudebestand 1) eine (1) Studie zu energetischen Sanierungspotentialen des denkmalgeschützten Gebäudebestands in Köln ist beauftragt 2023 - 2024 60.000 € 120.000 € 6 7 8 9 25Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Aktionsplan Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Beteiligungen 10 Operationalisier- ung der Klima- strategie der GAG Immobilien AG 2023 - 2035 • Operationalisierung der Klimastrategie durch Umsetzung von Maßnahmen für einen gebäudebezogenen Sanierungsfahrplan • Nachhaltige Gestaltung von Wohnumfeld und Außenanlagen in den Quartieren unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit und sozialer Gesichtspunkte 1) Abkehr von fossilen Brennstoffen 2) Senkung des Energieverbrauchs durch energetische Modernisierungen im Bestand, effiziente Gebäudestandards, Anlagenoptimierung und Sensibilisierung des Nutzers 3) Zugang zu bezahlbarem, nachhaltigem Strom für die Mieter*innen sichern 4) Ausbau regenerativen Energien (Potenzial für PV-Anlagen auf Bestandsdächern ca. 15 MWp) 2025ff 1,5 Mio. € derzeit nicht quanti- fizierbar 11 Modernisierung der Gebäude- infrastruktur der AWB Abfallwirtschafts- betriebe Köln GmbH 2023 - 2028 • Sukzessive Modernisierung bestehender Immobilieninfrastruktur und Realisierung neuer Standorte nach dem neuesten Stand der Technik und unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte 1) Ausbau der Photovoltaik anlagen auf allen Standorten. 2) Ausblick: Vollständiger Ausbau der Gebäudeleittechnik 3) Fertigstellung Neubau eines Logistikstandortes unter Beachtung der neuesten ökologischen und technischen Standards 1) 2024 2) 2025 - 2026 3) 2028 500.000 € 60,8 Mio. € 12 KlimaVeedel der RheinEnergie AG 2023 - 2028 • Innovative Lösungen und Wege zur Erreichung der Klimaneutralität im Quartier. Mit dem KlimaVeedel werden auf Quartiersebene entsprechende Reallabore bzw. Lern- und Experimentierräume geschaffen. 1) Initiierung einer Kommunikationskampagne auf verschiedenen Kanälen: Online und in Form von gezielten Bürgerinformationen und Bürgerveranstaltungen 2) Veedels-Wärmelandkarte: Durchführung von Kfz-gestützten Thermografieaufnahmen von Köln-Neubrück 3) Neues, digitales Verfahren zur Erstellung von Sanierungsfahrplänen testen bei mindestens zehn Pionier-Haushalten 4) Bereitstellung einer Online- Bürgerbeteiligungsplattform 5) Durchführung großflächiger Umfragen, um Bürgerbedürfnisse zu erfassen und damit weitere klimafreundliche Umsetzungsaufträge anzustoßen 2023/24 2,5 Mio € 5 Mio. € **) Summe 99.460.000 € 2.619.920. 000 € 4.500.000 € 65.800.000 € 10 11 12 26Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Aktionsplan Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Legende *) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen **) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen ***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) ****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen *****) • rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten ******) • Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) Rahmenbedingungen: • aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung (Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) *******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das Kölner Stadtgebiet. Tabelle 1 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Gebäude und Quartiere werden klimaneutral 27Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Kernpunkte • systematische Gebäudeportfolioana - lyse • Strategie für Klimaneutralität der Be - standsgebäude • Berücksichtigung der Energieleitlinien • Steigerung der jährlichen energeti - schen Sanierungsrate Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quantifizierbar. Quantifizier - bar nach Erstellung der Gebäudeportfolio- analyse und des Umsetzungsfahrplans. Kosten zum Erreichen des Ziels • Honorarkosten über ca. 230.000 € brutto zur Entwicklung der Sanierungs- strategie • Erwartete Honorarkosten zur Skalie- rung der Sanierungsstrategie in Form von Vergaben an Externe, Personal- stellen und Rahmenverträge über den gesamten Ablauf der Maßnahme lie- gen im unteren einstelligen Millionen- bereich • Personalstellen / Klimaschutzmana- ger*innen • Erwartete investive Gesamtkosten, brutto, als grober Kostenrahmen lie - gen im unteren einstelligen Milliarden- bereich (summiert über den gesamten Betrachtungszeitraum bis 2035 und fol- Entwicklung einer Sanierungs- strategie für Bestandsgebäude Da wollen wir hin Ziel der Sanierungsstrategie ist die Klimaneutrali - tät der Bestandsgebäude der Stadt Köln. Definiert wird die Klimaneutralität der Gebäude mit der Treib- hausgasneutralität im Betrieb. Die jährliche ener - getische Sanierungsrate soll deutlich gesteigert werden und somit die kontinuierliche Reduzierung der CO 2-Emissionen. Die Sanierungsstrategie ist auf einer systematischen Gebäudeportfolioanalyse aufgebaut. Über Konzepte zum Einsatz erneuerba- rer Energien und Konzepte zur Energieeffizienz in Kombination mit erneuerbaren Energien werden die Gebäude sukzessive optimiert bzw. saniert. Dabei werden die Energieleitlinien berücksich - tigt sowie Nachhaltigkeit, Klimafolgeanpassung, die Herstellungsenergie der energetischen Maß - nahmen und Rezyklierbarkeit. Am Ende steht ein Umsetzungsfahrplan als zukunftsfähiges Gesamt - konzept zur Fördermittel- und Haushaltsplanung mit Darstellung der Amortisation der investiven Mittel über die jährliche Einsparung von Energie - verbrauchskosten. Das setzen wir bereits um Grundlage für die Sanierungsstrategie sind die Energieverbrauchswerte der Gebäude. Das Ener- giemanagement der Stadt Köln umfasst bisher ca. 1 .100 Gebäude. Die jährlichen Energieberichte werten die Verbrauchswerte/ -kosten und Energie- träger des Vorjahres aus. Quelle: Ivan Smuk/Shutterstock.com 28Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Das Energiemanagement wird um die Gebäude im Eigentum einzelner Ämter erweitert. Für die Ge - bäudeportfolioanalyse ist eine fachliche Begleitung für die Erstellung eines Excel-Tools sowie Gebäu - deanalysen für zunächst 20 städtische Gebäude im Eigentum verschiedener Ämter auf den Weg gebracht. Ausgewählt werden für den Bestand der Stadt Köln repräsentative Gebäudetypen, anhand derer bereits erste Strategieansätze für große Teile des Gesamtbestands formuliert werden können, um ein rollierendes Vorgehen von Strategieerstel - lung, Umsetzungsplanung, Umsetzung und Rück - lauf der Erfahrungen aus umgesetzten Vorhaben in die Weiterentwicklung der Strategie zu ermögli- chen. In dem Zuge werden Modelle konzipiert, wie die Kommune den Sanierungsaufwand der nächs - ten Jahre umsetzen kann, auch mit innovativen An- sätzen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Es ist vorgesehen die ersten Analysen im ersten Halbjahr 2024 abgeschlossen zu haben. Die Bürger- häuser/ -zentren der Stadt Köln sind als gesonder - tes Modellvorhaben für energetische Sanierungen gewählt. Zum Monitoring der Arbeits- und Sanie - rungsfortschritte sind Darstellungen nach CO 2- Emissionen im Betrieb in Vorbereitung. Als eine der ersten Kommunen bereitet die Stadt Köln vor, den Prozess wirkungsvoll mit einer einfachen Grad Cel- sius Zahl entsprechend des Pariser Klimaschutz - abkommens über eine science-based-targets Methodik abzubilden. Fördermittelbeantragungen (EU, Bund, Land) für die einzelnen Bausteine der Strategie werden derzeit und fortlaufend geprüft. Im Rahmen der Strategieerstellung soll aufgestellt werden, bis wann eine Treibhausgasneutralität er - reichbar ist. Das brauchen wir Für die Planung und Umsetzung der energetischen Sanierung des Gebäudebestandes bedarf es eines Grundsatzbeschlusses und weiterer Beschlüsse zu kommenden Umsetzungspaketen für den ers - ten Zeitraum 2025-2029. Der klimaneutrale Ge- bäudebestand ist eine städtische Gesamtaufgabe und als Querschnittsaufgabe ist langfristig eine Zu- sammenarbeit der Fachämter notwendig. Zur per- sonellen Entlastung der kommunalen Verwaltung werden externe Vergaben an Dienstleiter*innen und Ingenieurbüros benötigt. Mittelfristig sind Per- sonalstellen / Klimaschutzmanager*innen in den einzelnen Ämtern als Ansprechpartner*innen und zur Umsetzung der Maßnahmen notwendig. Vor- aussetzung für den Prozess ist ein transparentes Vorgehen mit ämterübergreifendem Wissensaus- tausch zu Erkenntnissen, Erfahrungen, baulichen Maßnahmen, Fördermöglichkeiten, Finanzierun- gen und vorbildlich realisierten Projekten. Zur Be- schleunigung des Prozesses ist perspektivisch eine zentrale Koordination der Gebäudedaten mit Nutzung einer einheitlichen Software und Daten- bank erforderlich. genden Jahren, Fördermittelzuschüs - se, eingesparte Energieverbrauchs - kosten und Personalbedarf sind nicht berücksichtigt. Der bestehende Sa - nierungsstau ist berücksichtigt. Die genannten Gesamtkosten werden im Zuge der Gebäudeportfolioanalyse ge- prüft und können erst nach Vorlage der Sanierungsstrategie konkreter aufge - stellt werden • Sachkosten für Datenhaltung, ggf. pro- grammbasierte Bearbeitung langfristig und Auswertungsdarstellungen wer - den geschätzt auf ca. 200.000 € netto • Kontinuierliche Umsetzung: 440 Mio. € bis 2027; die Kosten beziehen sich auf Instandhaltungskosten im Umfang von 1,2 % des Wiederbeschaffungs - werts des Bestands im Sondervermö - gen laut Wirtschaftsplan Entwurf 2024 der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln und enthält einen Zuschuss der Käm - merei ohne Personalkostenanteil in Höhe von ca. 14,5 Mio. € pro Jahr • Umsetzung der Schulbaumaßnahmen „GU/TU 2-Projekt“: 1,6-1,7 Mrd. € bis 2027 (Generalsanierung und/oder Neu- bau) 29Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Ausblick ab 2025 • Skalierung der Strategie unter Einbin - dung externer fachlicher Begleitung • Berücksichtigung der Energieleitlinien • Erweiterung auf weitere Gebäude im städtischen Eigentum • Aufschaltung auf Energiemanage- mentsoftware • Umsetzungsfahrplan als Grundlage für die Umsetzung der Ergebnisse aus der Gebäudeportfolioanalyse • Erhöhung der jährlichen Sanierungs- rate • bis 2027: kontinuierliche Umsetzung, derzeit 1,2 % des Widerbeschaffungs- werts des Bestands im Sondervermö - gen der Gebäudewirtschaft • bis 2027: Umsetzung der Schulbau - maßnahmen „GU/TU 2-Projekt“ (Ge - neralsanierung und/oder Neubau) Bezug zum Fachgutachten Aktivität 1 .1 .1 .1 Entwicklung und Umset- zung einer Strategie zum klimaneutralen Gebäudebestand Zielsetzung 2023/24 • Gebäudeportfolioanalyse für 20 städti- sche Gebäude im Eigentum verschie- dener Ämter • ab 2024: Entwicklung der Sanierungs - strategie 30Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Kernpunkte • Aktualisierung der Standards für Wär - menutzung für Heizen und Warmwas- ser • Aktualisierung der Standards für elekt- rotechnische Bereiche • effiziente und nachhaltige Energie- nutzung bei Neubauten und Sanie - rungsvorhaben Erwartetes Einsparpotenzial Keine direkte Einsparung Kosten zum Erreichen des Ziels --- Da wollen wir hin Die Energieleitlinien werden aktualisiert und mit den Klimazielen und Vorgaben der Stadt Köln har - monisiert. Besonderen Fokus haben hierbei nachfolgende Themen: • Aktualisierung der Standards für Wärmenutzung für Heizen und Warmwasser • Aktualisierung der Standards für elektrotechni - sche Bereiche Des Weiteren ist eine Koordinierung der Aussagen in der Energieleitlinie mit den parallel in Arbeit be - findlichen Standards und Vorgaben wichtig: • Kommunale Wärmeplanung inkl. Geothermie - potenziale • Trinkwasser und Umwelthygiene (Thema: Warmwasser) Das setzen wir bereits um Die Energieleitlinien der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln gibt es seit 2004. Ziel der Energieleit - linien ist eine effiziente und nachhaltige Energie - nutzung bei Neubauten und Sanierungsvorhaben. Seit 2004 sind die Energieleitlinien der Stadt Köln kontinuierlich weiterentwickelt und an den aktuel - len Stand der Gesetzgebung und der Technik an - gepasst worden. Durch die dynamische Entwicklung der Gesetzge - bung und der Technik ist eine weitere Aktualisie - rung der Energieleitlinien der Stadt Köln seit Q2 2023 durch das Energiemanagement in Arbeit. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Es wurden von anderen Städten kürzlich aktuali - sierte Energieleitlinien bewertet, um auch hier Sy - nergieeffekte zu nutzen. Es wurden die technische Gebäudeausrüstungs - planungen aktueller Projekte bewertet, um Ideen externer Planungsbüros zu berücksichtigen. Stadtweite Standards für städtische Gebäude (klimaneutraler Betrieb) - Energieleitlinien aktualisieren Quelle: Naresuan261/Shutterstock.com 31Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen Zielsetzung 2023/24 • Fachliche Abstimmung der Energie - leitlinien mit anderen Standards und Vorgaben der Stadt Köln • Veröffentlichung aktualisierter Ener - gieleitlinien Ausblick ab 2025 • 2025-2035: Konsequente Anwendung der Energieleitlinien bei städtischen Gebäude Projekten Bezug zum Fachgutachten Aktivität 1 .1 .1 .1 . Entwicklung und Umset- zung einer Strategie zum klimaneutralen Gebäudebestand Diverse verwaltungsinterne Abstimmungen laufen. Das brauchen wir --- 32Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Kernpunkte • Gebäudeportfolioanalyse zu 14 Bürger- häuser/Bürgerzentren • Erarbeitung eines Umsetzungsfahr - plans • konzentrierte Betrachtung der Gebäu - de ermöglicht gebäudeübergreifende Ausschreibungen Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quanitfizierbar, Quantifizie - rung nach Ermittlung der Einsparpoten - ziale basierend auf der Bestandsaufnah - me möglich (2023/2024) Kosten zum Erreichen des Ziels • Bestandsaufnahme, Gebäudeportfo - lioanalyse 200.000 € netto • Bestandsaufnahme Gebäudetechnik 135.000 € netto • Umsetzungsfahrplan/ bauliches Zu - kunftskonzept 110.000 € netto • Investive Kosten: Erwartete investi - ve Gesamtkosten, brutto , als grober Kostenrahmen liegen bei ca. 220 – 380 Mio. € (Fördermittelzuschüsse und Personalbedarf ist nicht berück - sichtigt; die genannten Gesamtkosten werden im Zuge der Bestandsaufnah - men geprüft) Da wollen wir hin Die Stadt Köln unterhält Bürgerhäuser und Bürger- zentren verteilt über das Kölner Stadtgebiet. Sie sind zentral in verschiedenen Veedeln gelegen. Es handelt sich um 14 Bürgerhäuser/Bürgerzentren mit insgesamt 16 Standorten: Alte Feuerwache, Al- tenberger Hof, Vereinshaus Worringen, Bürgerhaus Stollwerk, Bürgerzentrum Ehrenfeld, Quäker Nach- barschaftsheim, Bürgerhaus Kalk, Bürgerzentrum Deutz, Bürgerschaftshaus Bocklemünd / Menge - nich, Bürgerhaus Müze, Kulturbunker, Bürgerzent- rum Engelshof, Ahl Poller Schull sowie das Bürger- zentrum Chorweiler einschließlich Handwerkerhof und Kulturbrücke. Die Gebäude stehen in Nutzung verschiedener Träger, Vereine und Gruppen, sind Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger und bie - ten Veranstaltungen, Gastronomie und weitere so- ziale Angebote. Besucht werden die Häuser meist aus direkter Nachbarschaft, sind aber auch über die Veedelsgrenzen hinaus bekannt. Die Gebäude stehen teilweise unter Denkmalschutz, woraus ein erhöhter Abstimmungsbedarf mit eventuellen Ein- schränkungen resultiert (siehe hierzu Steckbrief ). Sie weisen aufgrund des jeweiligen Gebäu - dealters und fortgeschrittenen Sanierungsstaus sowie schlechten energetischen Standards einen erhöhten Energieverbrauch auf. Somit entstehen erhöhte Unterhaltungskosten. Zukunft Bürgerhäuser/ -zentren Quelle: Stadt Köln 33Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Bestandsaufnahme von 14 Bürger - häusern und der Anlagentechnik für eine Gebäudeanalyse ist erfolgt Ausblick ab 2025 • Kontinuierliche Planung und Umset - zung der energetischen Gebäudesa - nierungen über den betrachteten Zeit - raum bis 2035 • bis 2025: ein Stufenplan für die Um - setzung ist erstellt und dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 1 .1 .1 Klimaneutraler Gebäu- debestand Konzern Stadt Köln Im Zuge der Gebäudeportfolioanalyse 1 besteht die Aufgabenstellung, alle Bürgerhäuser/ -zentren als Bundle konzentriert zu begutachten, Poten - ziale zu erkennen und über einen Umsetzungs - fahrplan kurz-, mittel- und langfristig notwendige energetische Maßnahmen zusammenzustellen. Die Maßnahmen zielen auf eine CO 2-Emissions- Minimierung, gleichzeitig aber auch Senkung der Unterhaltskosten ab. Damit einhergehend ergibt sich eine Modernisierung, vielleicht auch eine neue räumliche Vernetzung. Mitbetrachtet werden soll der aktuelle Sanierungsstau. Ausgelegt werden die Maßnahmen unter Berücksichtigung nachhaltiger Ansätze. Die konzentrierte Betrachtung der Gebäu- de eröffnet die Möglichkeiten gebäudeübergreifen- der Ausschreibungen mit dem Ziel einer zeitnahen Umsetzung und einer direkten Sichtbarkeit im Stadtgebiet, unter Einbeziehung und Beteiligung der Träger- und Nutzer*innen der Gebäude und lo- kaler Kooperationen. Das Ergebnis ist ein Umset - zungsfahrplan als Gesamtüberblick kurz-, mittel-, langfristig mit Fördermittel- und Haushaltsplanung. Das setzen wir bereits um Die Verwaltung des Gebäudebestandes und laufen- de Instandhaltungen, Wartungen und Prüfungen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Strategieplanungen zur Bestandserfassung und Planungen, um einen Gesamtüberblick des Zu - standes und Potenzials des Gebäudebestands her- zustellen. Fördermittelanträge sind in Bearbeitung. Generalsanierungen zweier Objekte sind in ver - schiedenen Planungsphasen. Bei den Planungen wird die Energieversorgung in Form von Strom (Photovoltaik; vgl. Steckbrief ) und Wärme (vgl. Steckbrief ) mit berücksichtigt. Das brauchen wir Benötigt wird eine externe Begleitung zur Be - standsaufnahme und Erstellung der Gebäudeport - folioanalyse. Die Bestandsaufnahme umfasst auch die Aufnahme der technischen Gebäudeausrüs - tung und Brandschutzanlagen. Ziel ist die Erarbei - tung eines baulichen Zukunftskonzeptes inklusive mindestens einer Alternative. Die zukunftsorien - tierte Planung der Nutzung sowie notwendiger Sanierungs- und Umbaumaßnahmen ermöglicht. einen nachhaltigen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen und gibt eine Übersicht über mögliche energetische Aufwertungen. 34Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Kernpunkte • Energetische Maßnahmen bei Gene - ralsanierung der Zentralbibliothek • Reduktion des jährlichen Energiever - brauchs um 80 % • Erstellung eins Strategiekonzepts zur Verpflichtung auf die Nachhaltigkeits - ziele • Entwicklung mit dem Ziel „NetZero“ Erwartetes Einsparpotenzial ca. 490 t CO2eq/a Kosten zum Erreichen des Ziels Zentralbibliothek: Kostenfortschreibungs- beschluss aufgrund prognostizierter Kostenentwicklung (Vorlagennummer: 4173/2022): • Gesamtkosten 139,8 Mio. € brutto (in- klusive Ausstattungskosten 18,8 Mio. € brutto) • enthalten sind rund 8,9 Mio. € Risiko - zuschlag und rund 24,13 Mio. € GU-Zu- schlag Da wollen wir hin Die Zentralbibliothek wird generalsaniert. Diese Komplettsanierung wird verschiedene energe - tische Maßnahmen beinhalten. Hierzu zählen: Photovoltaik-Anlage (Stromerzeugung) zur Eigen - stromnutzung, extensive Dachbegrünung, 3-fach verglaste Fenster, Fassadendämmung, Einsatz von Fernwärme, C2C-zertififierter Bodenbelag, welcher 100 % recycelbar ist. Jährlich wird nach Abschluss der Sanierung der Energieverbrauch um ca. 80 % sinken. Das setzen wir bereits um Die Stadtbibliothek hat 2023 ein Nachhaltigkeits - konzept für ihr Gesamtsystem entwickelt. Dieses wird nun sukzessive umgesetzt. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Derzeit erfolgt die Fortschreibung des Basiskon - zepts mit Ziel eines Strategiekonzepts der Stadt - bibliothek. Erstellung des Strategiekonzeptes der Stadtbibliothek, in welchem die Verpflichtung den Nachhaltigkeitszielen gegenüber festgeschrieben ist. In fünf Handlungsfeldern wird die Entwicklung der Zentralbibliothek und den 11 Stadtteilbibliotheken mit dem Ziel „NetZero“ vorangetrieben (1 . Gebäu- de, 2. Energie und Abfallvermeidung, 3. Mobilität, 4. Interne Organisation und Kommunikation, 5. An- gebote, Programme und Kommunikation). Ein Ratsbeschluss zur Erhaltung und Sanierung der Zentralbibliothek wurde am 16.5.2023 erwirkt (Vor- lagennummer 0968/2023). Energetische Sanierung der Zentralbibliothek und der 11 Stadtbibliotheken Quelle: MARS Interieurarchitecten ROTTERDAM und PELL Architekten KÖLN 35Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Beginn der Sanierung Ausblick ab 2025 • Sanierung der Zentralbibliothek • Sanierung der Stadtteilbibliotheken • bis 2027: Fertigstellung der Generalsa- nierung Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 1 .1 .1 Klimaneutraler Gebäu- debestand Konzern Stadt Köln Die Verwaltung plant Energierundgänge und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen (Photovoltaik- Anlagen mit Speicher, Luft-Luft- Wärmepumpen, Dach-, Fassaden- und Innen - raumbegrünung, Brauch wasserwärmepumpe und Erweiterung des intelligenten Gebäudemanage - ments in allen Stadtteilbibliotheken). Das brauchen wir --- 36Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Kernpunkte • Wiederverwertung von Baumaterialien und Einbauten • Zusammenarbeit mit Start-Up Concu - lar Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quanitfizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • Kostenaufwand für die Beauftragung des externen Dienstleisters, Mehr - kosten im Abfall- und Verwertungs - konzept, Personalkosten Gebäudewirt- schaft der Stadt Köln (e. E.) (26) Da wollen wir hin Das Bezirksrathaus Innenstadt soll mittelfristig ab- gerissen werden. Baumaterialien und Einbauten sollen möglichst umfangreich ausgebaut und einer Wiederverwertung und 1-zu-1 Wiedereinbau zuge- führt werden. Folgende Handlungsschritte/Vorgehensweisen sind vorgesehen: • Aufbereitung und Vermarktung • Vertrieb der Materialien über die Plattform des Start-Ups Concular • Realitätscheck/Evaluation im Hinblick auf Ver - wertungsquote, Vermarktung und Wirtschaft - lichkeit/Aufwand Ziele sind die Reduktion der Siedlungsabfälle, die Reduktion der Deponierung sowie die erfolgreiche Vermarktung möglichst vieler Materialien aus dem Gebäude als kostenmindernder Faktor. Insgesamt werden die in den Baumaterialien in Form von grauer Energie enthaltenen CO2-Emissionen durch die Einführung der Baumaterialien in einen Kreis - lauf an anderer Stelle eingespart. Das setzen wir bereits um • Beauftragung des Start-Ups Concular mit dem Projekt • Bestandsaufnahme, Dokumentation und Be - wertung der vorhandenen Materialien/Objekte im Hinblick auf Vermarktungspotenzial Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die Förderung von nachhaltigem und ressourcen - schonendem Bauen wird im Rahmen des Zero Waste Konzepts (vgl. Steckbrief ) konkretisiert und Schritte in Richtung Umsetzung auf den Weg gebracht. Das brauchen wir Plattform des Start-Ups, Realitätscheck/Evaluation im Hinblick auf Verwertungsquote, Vermarktung und Wirtschaftlichkeit/Aufwand. Zirkuläres Bauen – Bezirksrathaus Innenstadt Quelle: Bartussek,Ingo AdobeStock 37Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Abbruch ist geplant. • Pilotprojekt zur Verwertung der dabei anfallenden Baustoffe/Bauschutt ist gestartet • Materialproben werden aktuell analy - siert. Danach erst ist die Verwertbar - keit geklärt. • Die Planungen für den Abbruch inkl. Schadstoff-, Abfall- und Verwertungs - konzept werden fertiggestellt. Der Ab- bruch ist erst nach kompletten Freizug des Gebäudes möglich. • Auf Basis der Ergebnisse aus dem Schadstoffkonzept wird die Liste zur Verwertbarkeit der Materialien finali - siert. Ausblick ab 2025 --- Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 1 .1 .1 Klimaneutraler Gebäu- debestand Konzern Stadt Köln 38Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Kernpunkte • Erfassung von 440 Liegenschaften • Prioritätenliste zur Modernisierung und Weiterentwicklung • Datenbasierte Umsetzung energeti - scher Sanierungen Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quanitfizierbar, Quantifizie - rung nach Ermittlung der Einsparpoten - ziale basierend auf der Bestandsaufnah - me möglich (2024) Kosten zum Erreichen des Ziels Derzeit nicht quantifizierbar Da wollen wir hin Die gesamte Sportinfrastruktur in den Bereichen Entwicklung, Neubau, Facility Management und Belegung wird vom Sportamt über ein einheitli - ches System mit allen Daten an einem Ort über das Sportstättenmanagementsystem betrieben werden. Das setzen wir bereits um Anhand einer Vorschlagsliste wurden Entwick - lungsmöglichkeiten der Sportinfrastruktur aufge - zeigt und Modernisierungen und Weiterentwicklun- gen an ersten Sportanlagen bereits angewendet. Anhand der aktuellen Datenlage können zudem klimaschutzrelevante energetische Sanierungen identifiziert und mittels Berücksichtigung des Pas - sivhausstandards, von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen, sortenreiner Trennung von Bau - teilen, Fassadenbegrünung, Verwendung von Holz und Wiederverwendung von Baumaterialien Rech- nung getragen werden. Damit gehen dauerhaft eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs und eine finanzielle Entlastung der Sportvereine einher. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die Datengrundlage der gesamten Sportinfra - struktur mit insgesamt 440 Liegenschaften wurde erfasst und in einem Sportanlagenkataster aufge - nommen. Auf Basis der erfassten Mängel (Stufen 1-4/ brauchbar bis unbrauchbar) wurde eine Mat - rix und daraus resultierend eine Prioritätenliste zur Modernisierung und Weiterentwicklung erstellt. Darin enthalten sind auch die einzelnen im Zuge der energetischen Sanierung zum Klimaschutz zu bearbeitenden Gewerke, die für den Energiever - brauch entscheidend sind, d.h. Heizung, Fenster, Dach und Fassade, zum anderen das Potenzial zur Installation von Photovoltaikanlagen. Hierbei wird auf ein Solarkataster zurückgegriffen, das die Ver - waltung derzeit erarbeitet und weiterentwickelt und eine Bewertung des theoretischen sowie tech- Sportstättenmanagementsystem (SMS) Quelle: Stadt Köln 39Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Stetige Datenpflege des Sportanla - genkatasters • Aufzeigen von Entwicklungsmöglich - keiten sowie Grundlagenermittlung für energetische Sanierung und Errich- tung von PV-Anlagen Ausblick ab 2025 • Vervollständigung der Datengrundlage • Sanierung/Neubau erster Vereinshei - me/Umkleidehäuser, die gemäß Prio - ritätenliste in besonders schlechtem Zustand sind • bis 2028: Vollständige Abarbeitung der Prioritätenliste Sanierung Vereinshei - me/Umkleidehäuser Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 1 .1 .1 Klimaneutraler Gebäu- debestand Konzern Stadt Köln nischen Photovoltaik-Potenzials ermöglichen wird. Damit soll vor allem der Solaroffensive der Stadt Köln und damit dem in der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ genannten Ziel der Klimaneu- tralität Rechnung getragen werden. Ferner fließen u.a. Synergieeffekte mit anderen Baumaßnahmen, die Verbindung zu einem Sozialraumgebiet sowie die Bevölkerungsentwicklung im Stadtteil mit ein, sodass die Matrix sowohl ökonomische als auch soziale und stadtentwicklungspolitische Elemente enthält. Das brauchen wir Vervollständigung der Datengrundlage, ämterüber- greifende Zusammenarbeit und finale Akzeptanz des Programms inklusive routinierter Anwendung. 40Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Kernpunkte • Förderprogramm, um die Dekarboni - sierung der Energieversorgung sowie die energetische Sanierung und Er - tüchtigung des Bestandes anzuschie - ben • Kooperation mit Kölner Wohnungs - wirtschaft • Erstellung integrierter, energetischer Quartierskonzepte • Begleitung der Sanierung durch ein*e Sanierungsmanager*in Erwartetes Einsparpotenzial ca. 478.000 t CO2eq/a Kosten zum Erreichen des Ziels • Abhängig von der Quartiersdefinition liegen die anteiligen Kosten bei bis zu 25 % der förderfähigen Kosten • Für das energetische Quartierskonzept gibt es keine Fördergrenze. Für Sanie - rungsmanager*innen sind die förder - fähigen Kosten begrenzt auf: 210.000 € für drei Jahre und weitere 140.000 € bei einer Verlängerung auf fünf Jahre. KfW 432 energetische Quartiersentwicklung Da wollen wir hin Das Förderprogramm soll gezielt, gemeinsam mit der Kölner Wohnungswirtschaft ausgerollt wer - den, um damit die Dekarbonisierung der Energie - versorgung sowie die energetische Sanierung und Ertüchtigung des Bestandes anzuschieben. Das Programm bietet kommunal zu beantragende Zu - schüsse für zwei Komponenten, zum einen die Erstellung eines energetischen, integrierten Quar - tierskonzeptes und zum anderen die Begleitung der Sanierung durch ein*e Sanierungsmanager*in. Das setzen wir bereits um Die Verwaltung nimmt in einer ersten Phase Quar- tiere in den Fokus, in denen mit einer hohen Um - setzungsquote von im Gutachten „Klimaneutrales Köln 2035“ erfassten Maßnahmen zu rechnen ist. In einer zweiten Phase folgen zudem Quartiere, die eine aufwendigere Ansprache und Umset - zungswahrscheinlichkeit erwarten lassen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Gemeinsam mit verschiedenen Wohnungsgenos - senschaften identifiziert die Verwaltung Pilot-Pro - jekt-Quartiere, welche sich jedoch nicht in Sozialen Erhaltungssatzungsgebieten (gem. § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB) befinden sollten. Diese die - nen als Vorlage für ein „Best Practice“ bzw. als Korrektiv für weitere Projekte. Zwei Förderanträge konnten erfolgreich gestellt und Zuschusszusagen für ein Quartier in Weidenpesch und ein Quartier in Zollstock erreicht werden. Quelle: RikoBest/Shutterstock.com 41Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Vier Quartiere u.a. mit der Wohnungs- wirtschaft in der Förderung KfW 432 • Identifizierung von weiteren Eignungs- quartieren Ausblick ab 2025 • Digitale Antragstellung • Stadtweite Übersicht der potenziellen KfW-432-Quartiere • Quartiers-gebundene Fördermittel • 2025-2026: Zwei kommunal geführte Quartiere in der Förderung von KfW 432 • 2027-2030: Stadtweite qualitative Ein - ordnung von KfW 432-Quartieren mit Startoptionen Bezug zum Fachgutachten Aktivität 1 .2.1 .2 Sanierungsquote erhö - hen durch integrierte Quartierslösungen im Bestand Zur Bestimmung der Quartiere und zur struktu - rierten Erfassung des gesamten Stadtgebiets im Hinblick auf den Einsatz des Förderprogramms, arbeitet die Verwaltung in engem Austausch ämter- übergreifend. Die aktuell entstehende kommunale Wärmeplanung wird dabei zudem berücksichtigt. Das brauchen wir Eine wichtige Voraussetzung für ein breites Ausrol- len des Förderprogramms ist die Digitalisierung der kommunal zu beantragenden Zuschüsse, im Zuge einer Zuschussweiterleitung. Zudem ist bei großen Quartieren die Definition von Sanierungsgebieten ein wichtiger Erfolgsfaktor. 42Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Kernpunkte Klimaschutzgerechte Sanierung des denkmalgeschützten Vierkanthofs „Pe - tershof“ Konzeptansätze: • Bauen im Bestand (im Denkmal) • Wärme und Strom über erneuerbare Energien (u.a. Solar) • autofreier Hof und autoarme Umge - bung • Freiflächennutzung unter Beachtung von Artenschutz und Biodiversität • Regeneratives (Ab-) Wasserkonzept • Nutzungsänderung und -mischung Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quanitfizierbar, Quantifizie - rung nach Konzepterstellung möglich (ab 2024) Kosten zum Erreichen des Ziels --- Da wollen wir hin Am 14.12.2021 hat der Rat der Stadt Köln der Machbarschaft Köln eG (vormals e.V .) das Erbbau- recht am Petershof in Köln-Müngersdorf als Er - gebnis des zuvor durchgeführten Verfahrens erteilt (Top 23.8 nicht-öffentlicher Teil). Das Ziel ist, den 1896 erbauten, denkmalgeschützten Vierkanthof „Petershof“ , klimaschutzgerecht zu sanieren. Die Genossenschaft möchte mit dem Quartiersprojekt aufzeigen, dass es möglich ist, in einem Denkmal, einen sozialen, ökologischen und solidarischen Ort zu erschaffen und dabei angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Krisen – samt der Klimakrise – Verantwortung zu übernehmen. Das setzen wir bereits um Die Verwaltung hat mit der Entscheidung der Durchführung einer Konzeptvergabe Möglichkeiten eröffnet, qualitativen Aspekten der Entwicklung der Immobilie ein höheres Gewicht zu verleihen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die Verwaltung wird das Projekt koordiniert beglei- ten und hierzu ein Format für die Koordination der beteiligten Dienststellen einrichten. Dabei werden alle Konzeptansätze betrachtet: Bauen im Bestand (im Denkmal), Wärme und Strom über erneuerbare Energien (u.a. Solar), autofreier Hof und autoarme Umgebung, Freiflächennutzung unter Beachtung von Artenschutz und Biodiversität, Regeneratives (Ab-) Wasserkonzept ebenso wie Nutzungsände - rung und -mischung. Dabei sind denkmalrechtliche Einschränkungen zur Bestimmung der Einspa - rungspotenziale zu berücksichtigen. Konzeptvergaben als Steuerungsinstrument für nachhaltige Planungs- und Entwicklungskonzepte am Beispiel Petershof Quelle: Stadt Köln 43Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Zudem erfolgt eine Prüfung auf Machbarkeit aller Konzeptansätze und der potenziell möglichen fi - nanziellen Entlastungen ergänzt um eine Zusam - menstellung von Fördermöglichkeiten. Das brauchen wir Unterstützung aller zu beteiligenden Dienststellen. Klärung der finanziellen Unterstützungsmöglichkei- ten. Zielsetzung 2023/24 • Finanzielle Absicherung der Genos - senschaft • ein Stufenplan mit quantifizierbaren Zielen ist erstellt Ausblick ab 2025 • Entwicklung aller realisierbaren Kon - zeptansätze • Bauantragstellung • bis 2025: Baugenehmigung Bezug zum Fachgutachten Aktivität 1 .2.1 .6 Energetische Ertüchti - gung des denkmalgeschützten Gebäude- bestands 44Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Kernpunkte • Erarbeitung von Leitlinien für denk - malgeschützte Gebäude zur energeti - schen Ertüchtigung • Grundlagenerstellung anhand einer Studie zur „Systematisierung der Energieeffizienzpotenziale im denk - malgeschützten Gebäudebestand“ Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quanitfizierbar, Quantifizie - rung nach Fertigstellung der Studie mög- lich (ab 2024) Kosten zum Erreichen des Ziels • Finanzmittel für universitären For - schungsauftrag ca. 120.000 € finan - ziert aus politischem Verwendungs - nachweis zum Klimaschutz • Externe Dienstleistung für inhaltliche und redaktionelle Arbeit Da wollen wir hin Zur Prozessoptimierung energetischer Sanie - rungen im Denkmal hat die Verwaltung das Ziel, fachliche Grundlagen in Form von Leitlinien zur Verfügung zu stellen. Diese Leitlinien sind eine Unterstützung, um Entscheidungen transparent fällen und darstellen zu können. Sie richten sich an Eigentümer*innen denkmalgeschützter Gebäude und Planer*innen, aber auch Entscheidungsträ - ger*innen, mit dem Ziel einer effizienteren Be - arbeitung. Energetische Ertüchtigungen werden dadurch perspektivisch gesteigert. Die fachlichen Grundlagen werden anhand einer Studie zur „Sys- tematisierung der Energieeffizienzpotenziale im denkmalgeschützten Gebäudebestand“ konkret erarbeitet werden. Das Ergebnis ist die Erwei - terung und Ergänzung des bestehenden Merk - blattes, das neben dem Thema der Solaranlagen systematisch auch alle anderen Maßnahmen der energetischen Ertüchtigung erfasst, wie z. B. die Gebäudehülle, die Heiztechnik, etc. Das setzen wir bereits um Die Verwaltung veröffentlichte im November 2022 ein erstes Merkblatt. Das Merkblatt nennt die Möglichkeiten der energetischen Ertüchtigung, Einschränkungen und zeigt den Ablauf der An - tragsstellung. Neben Hinweisen zu Steuerbeschei- nigungen und Brandschutz gibt es ein Kapitel zum Einsatz von Solaranlagen auf Dächern denkmalge - schützter Gebäude. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die Verwaltung stellt allen Eigentümer*innen, Pla- ner*innen und Entscheidungsträger*innen das Merkblatt zur energetischen Sanierung zur Ver - fügung. https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/ content/pdf480/sk_452_22_merkblatt_energeti - sche_ert%C3%BCchtigung_-_barrierefrei.pdf Energetische Ertüchtigung des denkmalgeschützten Gebäudebestandes Quelle: Stadt Köln – Stadtkonservator 45Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Strategieentwicklung und Aufstellung der universitären Kooperation • universitären Forschungsauftrag an - stoßen • eine Studie zu energetischen Sanie - rungspotenzialen des denkmalge - schützten Gebäudebestands in Köln ist beauftragt Ausblick ab 2025 • Die Veröffentlichung eines systema - tisierten Katalogs soll eine effizien - tere Praxis zur Aufstellung von Um - setzungsszenarien zu energetischen Sanierungen ermöglichen. Konflikte sollten schneller lösbar sein und Mo - dellvorhaben werden zur Verfügung stehen, an denen sich Eigentümer*in - nen orientieren können, sodass die Sa- nierungsrate zukünftig steigend sein sollte. • bis 2025: Entscheidungsleitlinien ver - öffentlichen • 2025-2035: Fortlaufend energetische Sanierungen fördern und begleiten Bezug zum Fachgutachten Aktivität 1 .2.1 .6 (gleichnamig) Das brauchen wir Forschung: Die systematische Sammlung von Ent- scheidungsleitlinien ist als Grundlagenforschung einzustufen, da die Denkmalpflege von der Spezifik von Einzelobjekten geprägt ist. Die RWTH Aachen hat im Rahmen des Forschungsförderungspro - grammes Zukunft Bau des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) über Prof. Dr.-Ing. Raabe mit seinem Lehr- und Forschungs - gebiet für Denkmalpflege und Historische Baufor - schung unter dem Titel „Beitrag zur Sanierung von Siedlungsbauten der 20er Jahre. Lösungsszenarien für eine Verbindung ökologischer, ökonomischer und denkmalpflegerischer Belange“ ein entspre - chendes Projekt vorgelegt. Es werden Finanzmittel benötigt, um eine Erweiterung des Projektes mit einer Kölner Siedlung der 50er Jahre zu ergänzen (z.B. mit einer Volksparksiedlung in Köln-Raderthal). In der Kombination beider Zeitschichten, wird es möglich sein, in großer Breite Aussagen über Er - tüchtigungspotenziale zu treffen und Handlungs - optionen systematisch aufzuzeigen. Dienstleistung: Für die folgende Erweiterung und Ergänzung des jetzigen Merkblatts anhand der Forschungsergebnisse müssen die komplexen Zu- sammenhänge didaktisch aufbereitet und anhand von Beispielbildern erläutert werden. Inhaltlich übersteigt diese Redaktionsarbeit die personellen Kapazitäten der Verwaltung bei weitem, weshalb eine externe Vergabe vonnöten ist. 46Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Kernpunkte • Operationalisierung der Klimastrategie durch Umsetzung von Maßnahmen für einen gebäudebezogenen Sanie - rungsfahrplan • Nachhaltige Gestaltung von Wohn - umfeld und Außenanlagen in unseren Quartieren unter Beachtung der Wirt - schaftlichkeit und sozialer Gesichts - punkte Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • Budget 2023/24: 1,5 Mio. € • ca. 1 .500 €/kWp netto, aktuell Null - steuersatz für PV auf Wohngebäuden Operationalisierung der Klimastrategie der GAG Immobilien AG Da wollen wir hin Der Gebäudesektor in Deutschland ist direkt und indirekt für rund ein Drittel der CO 2-Emissionen verantwortlich. Ein großer Hebel, der, richtig be - wegt, eine Menge bewegen kann auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die GAG Immobilien AG unter - stützt das angestrebte Ziel der Klimaneutralität und hat die Dekarbonisierung ihres Gebäudebestandes strategisch verankert. Das setzen wir bereits um Die GAG Immobilien AG hat anhand verschiede - ner Szenarien untersucht, wie die Klimaschutzziele unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit, aber auch unter sozialen Gesichtspunkten erreicht werden können. Dabei wurden Potenziale auf allen Hand - lungsfeldern analysiert und bewertet. Zusammen - gefasst geht es zum einen um eine zunehmende Abkehr von fossilen Brennstoffen, was durch einen stärkeren Fokus auf Fernwärme und Wärmepum - pen erreicht werden soll. Zum anderen streben wir eine Senkung des Energieverbrauchs durch ener - getische Modernisierungen im Bestand, effiziente Gebäudestandards, Anlagenoptimierung und Sen - sibilisierung des Nutzers an. Darüber hinaus setzen wir Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas (z.B. Dachbegrünung, Freiflächengestaltung, Zis- ternen, Mobilität) um. Hier ist die GAG Immobilien AG aktiv Die Operationalisierung der Klimastrategie umfasst die Umsetzung der definierten Maßnahmen, für die ein gebäudebezogener Sanierungsfahrplan er - stellt wird. Es gilt das Motto: die Schlechtesten zu- erst! Diese Vorgehensweise verspricht die größten Effizienzgewinne – auch mit Blick auf den Mittelab- fluss durch die bereits beschlossene CO 2 -Abgabe und die Novellierung der EU-Gebäuderichtlinie. Neben der Verbesserung des Effizienzstandards Quelle: GAG Immobilien AG 47Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral und der Wärmewende stehen folgende Hand - lungsfelder im Fokus: Erneuerbare Energien: Mit unserem Mieterstrom Veedel Energie tragen wir dazu bei, den Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moder- ner Energie für unsere Mieter*innen zu sichern. Durch unsere anhaltenden Neubau- und Moder - nisierungsprojekte sowie den Ausbau von Photo - voltaikanlagen auf Bestandsdächern erweitern wir das Mieterstrom-Angebot regelmäßig. Nachhaltige Städte und Gemeinden: Moderni - sierungen und Neubauprojekte der GAG werden unter energetischen Gesichtspunkten durchge - führt, damit der Energieverbrauch von Heizungs- und Warmwasseranlagen sinkt. Dabei wurden die jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen meistens sogar übertroffen. So leisten wir auch einen Beitrag dazu, dass der Gebäudesektor weni- ger Emissionen freisetzt. Verantwortungsvolle Konsum- und Produktions - muster: Bei Modernisierungen und Neubaumaß - nahmen reduzieren wir Bauabfälle und versuchen die Rohstoffe zu recyceln. Weiterhin sensibilisieren wir unsere Mieter*innen dafür, weniger Müll zu produzieren und angefallenen Müll richtig zu tren - nen. Maßnahmen zum Klimaschutz: Zur Bekämpfung des Klimawandels und dessen Auswirkungen prü - fen wir Möglichkeiten, den CO 2-Ausstoß unserer Bestände zu reduzieren. Neben der Optimierung der Wärmeerzeugung durch den Ausbau von rege- nerativen Energien spielen Maßnahmen zur Förde- rung der Elektromobilität sowie Möglichkeiten der klimafreundlichen Optimierung unserer Außenan - lagen eine wichtige Rolle. Leben an Land: Wir gestalten das Wohnumfeld und die Außenanlagen in unseren Quartieren nachhal- tig. Unsere Veedels-Biotope fördern die biologi - sche Vielfalt und den Artenschutz in der Stadt. Bei Neubauprojekten und Instandhaltungsmaßnah - men setzen wir verstärkt auf Dachbegrünung und bodengebundene Fassadenbegrünung, um zusätz- lich Treibhausgase zu binden und das Stadtklima zu verbessern. Das brauchen wir Zur Transformation bedarf es einer praxis- und reali- tätsnahen Herangehensweise – mit kalkulierbaren, wirtschaftlich umsetzbaren Vorschlägen auf der Basis langfristig gültiger und wirksamer gesetz - licher Rahmenbedingungen. Eine auf lange Sicht verlässliche Fördersystematik mit der Situation angemessenen Zuschüssen ist essentiell. Die Fi - nanzierung ist maßgeblich von der Zins- und Bau - kostenentwicklung abhängig. Selbst bei optimiertem Mitteleinsatz ist das Be - arbeiten des gesamten Bestandes innerhalb weni- ger Jahre in den seltensten Fällen möglich. Dies ist der Hauptgrund, warum die meisten Wohnungs- unternehmen bis 2035/2045 Restemissionen in ihren Klimapfaden aufweisen. Eine weitere Skalie - rung ist nur mit erhöhter Zuschussförderung und der Lösung der Kapazitätsprobleme bei Marktpart - nern (Mitarbeitende und Material) und in den eige- nen Reihen möglich. Zielsetzung 2023/24 --- Ausblick ab 2025 • Abkehr von fossilen Brennstoffen • Senkung des Energieverbrauchs durch energetische Modernisierungen im Bestand, effiziente Gebäudestan - dards, Anlagenoptimierung und Sensi- bilisierung des Nutzers • Zugang zu bezahlbarem, nachhaltigem Strom für die Mieter*innen sichern • Weiterer Ausbau von regenerativen Energien (PV-Anlagen von ca. 1 .500 €/ kWp netto) Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 1 .1 .1 Klimaneutraler Gebäu- debestand Konzern Stadt Köln 48Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Kernpunkte • Sukzessive Modernisierung bestehen- der Immobilieninfrastruktur und Rea - lisierung neuer Standorte nach dem neuesten Stand der Technik und unter Berücksichtigung ökologischer Ge - sichtspunkte Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • bis 2024: 150.000 € • bis 2025/2026: ca. 650.000 € • bis 2028: ca. 60.000.000 € Modernisierung der Gebäudeinfrastruktur der AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH Da wollen wir hin Um das Klimaziel der Stadt Köln, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu sein, zu unterstützen, will die AWB die bestehende Immobilieninfrastruktur nach und nach modernisieren und neue Standorte nach dem neuesten Stand der Technik und unter Berücksich- tigung ökologischer Gesichtspunkte realisieren. Langfristiges Ziel ist der CO 2-neutrale Betrieb aller Standorte der AWB. Das setzen wir bereits um An verschiedenen Standorten der AWB sind bereits Photovoltaikanlagen installiert bzw. werden gerade umgesetzt. Darüber hinaus ist an den zwei größ - ten Standorten eine moderne Gebäudeleittechnik installiert, die eine optimale Steuerung der Medien (Strom, Wärme, Wasser) ermöglicht. Des Weite - ren ist der Bau eines weiteren Logistikstandortes bereits von den Gremien genehmigt und befindet sich in der Vorbereitungsphase. Bei der Umsetzung sollen die neusten ökologischen und technischen Standards berücksichtigt werden. Ziel ist der CO 2- neutrale Betrieb des Standortes ab dem Jahr 2028. Das brauchen wir Eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung der geplanten Maßnahmen in dem angestrebten Zeitraum ist eine schnelle Bearbeitung der geneh - migungsrechtlich relevanten Sachverhalte durch Quelle: Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH Zielsetzung 2023/24 • bis 2024: Ausbau der Photovoltaikanla- gen auf allen Standorten, beispielswei- se Anlage auf der Liegenschaft Wikin - ger Straße (Halle des Hauptgebäudes); geplante Leistung 82 kWp die jeweiligen Genehmigungsbehörden der Stadt Köln und eine entsprechende Unterstützung zur Umsetzung durch die jeweiligen Stellen der Stadt Köln. 49Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Ausblick ab 2025 • Ausblick: Vollständiger Ausbau der Gebäudeleittechnik, Bau eines neuen Logistikstandortes unter Beachtung der neuesten ökologischen und tech - nischen Standards • bis 2028: Fertigstellung Neubau eines Logistikstandortes Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 1 .1 .1 Klimaneutraler Gebäu- debestand Konzern Stadt Köln 50Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Kernpunkte • Innovative Lösungen und Wege zur Er- reichung der Klimaneutralität im Quar - tier • Reallabore bzw. Lern- und Experimen- tierräume Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quanitfizierbar, Abhängig von Bürgerpartizipation Kosten zum Erreichen des Ziels • Rund 5 Mio. € + variablen Anteil, ab - hängig von Bürgerbeteiligung und Be - auftragungen Da wollen wir hin Um Lösungen für ein klimaneutrales Köln 2035 zu finden, hat die RheinEnergie unter dem Motto #machen-lernen-wachsen die Initiative „RheinE - nergie KlimaVeedel“ ins Leben gerufen. Konkret sollen zunächst in zwei Veedeln 250 Experimente bis 2025 umgesetzt werden, um innovative Lösun- gen und Wege zur Erreichung der Klimaneutralität im Quartier zu finden und auszuprobieren. Mit dem Klima-Veedel werden auf Quartiersebene entspre- chende Reallabore bzw. Lern- und Experimentier - räume geschaffen. Neubrück soll Kölns erstes Kli - maVeedel sein und Vorreiter werden. Ein wichtiges Ziel ist es, die Bevölkerung bei der Energie- und Wärmewende aktiv einzubinden. Ein wesentlicher Fokus liegt daher darauf, die Potenziale für eine energetische Gebäudesanierung zu heben. Klima - Veedel soll sich mittel- bis langfristig zur Marke für umsetzungsstarke Klimastrategien entwickeln. Das setzen wir bereits um Bereits angestoßene Maßnahmen seitens der RheinEnergie: • Förderantrag zur Optimierung der Fernwärme • Förderantrag zur Entwicklung von bürgernahen Geschäftsmodellen • Beschleunigung bei der Erstellung von Sanie - rungsfahrplänen • Wärmelandkarte von Köln-Neubrück • Förderantrag zur Finanzierung eines Sanie - rungsmanagers für 3-5 Jahre • Photovoltaik-Welle (PV-Welle) Die RheinEnergie und die Stadt Köln – unter dem Dach von SmartCity Cologne – werden diesen Weg mit individuellen Kommunikationsmaßnahmen begleiten. Weitere mögliche Aktivitäten wie bei - spielsweise Hochschulkooperationen und Vernet - zungsformate sind derzeit in Diskussion. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die Verwaltung begleitet das Vorhaben in der Start- phase unter dem Dach von SmartCity Cologne (SCC). SCC unterstützt, als Kommunikationskanal KlimaVeedel der RheinEnergie AG Quelle: pixabay/ hamlinjandrew 51Aktionsplan - Handlungsfeld 1: Gebäude und Quartiere werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Projekt KlimaVeedel anstoßen • Initiierung einer Kommunikationskam - pagne auf verschiedenen Kanälen: Online und in Form von gezielten Bür - gerinformationen und Bürgerveranstal- tungen • Veedels-Wärmelandkarte: Durchfüh - rung von Kfz-gestützten Thermografie- aufnahmen von Köln-Neubrück • Neues, digitales Verfahren zur Erstel - lung von Sanierungsfahrplänen testen bei mindestens zehn Pionier-Haushal - ten • Bereitstellung einer Online-Bürgerbe - teiligungsplattform • Durchführung großflächiger Umfra - gen, um Bürgerbedürfnisse zu erfas - sen und damit weitere klimafreundli - che Umsetzungsaufträge anzustoßen Ausblick ab 2025 • Durchführung der PV-Welle: breitflä - chige PV-Kampagne, um PV-Anfragen in Neubrück zu sammeln und gebün - delt umzusetzen Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 1 .2.1 Stadtentwicklung und Stadtplanung klimaneutral gestalten und lokales Netzwerk an der Schnittstelle Innova - tion - Energie - Klimaneutralität, mit den bestehen- den Partner*innen und Formaten. SCC präsen - tiert, bündelt, vernetzt und initiiert Projekte und ist Schnittstelle in die Verwaltung. Aus kommunaler Sicht ist das Ziel in dieser Initialphase, das Projekt- vorhaben 2023/2024 mit anzustoßen. Dazu gehört: • im konkreten Quartier Aufmerksamkeit zu ge - nerieren, • Eigentümer*innen zur Umsetzung zu animie - ren, • Prozesse zu erproben, • über SCC Ideen zur Projektreife zu verhelfen, • über das Förderprogramm KfW432 zu unter - stützen, • das Start-up-Ökosystem, die Verwaltung und weitere Akteure als Multiplikator*innen mitein - ander zu vernetzen und • die Anschlussfähigkeit bestehender/geplanter Aktivitäten wie die kommunale Wärmeplanung zu prüfen. Das brauchen wir Bis zum Erreichen der Klimaziele verbleiben zwölf Jahre (2023-2035). Um dieses Ziel erreichen zu können, braucht es insbesondere einen hohen In - novationsgrad im Handeln. 52 52Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen 3.2 Handlungsfeld 2: „Klimaneutrale Energieversorgung erreichen“ 53Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen 54Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen 55 55Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Im Handlungsfeld „Klimaneutrale Energieversorgung erreichen“ werden durch die Vorhaben der Verwaltung, der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG Köln mbH), der AG Zoologischer Garten Köln, der Flughafen Köln/Bonn GmbH, der Kölner Verkehrsbetriebe AG (KVB), der Koelnmesse GmbH, der RheinEnergie AG und der Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR (StEB Köln) insgesamt 450.000 Tonnen CO2- Äquivalente Einsparpotential pro Jahr adressiert. Derzeit können insgesamt zehn der achtzehn Aktivitäten bilanziert werden. Einige Aktivitäten im Handlungs- feld der Energieversorgung haben bisher allerdings ein großes theoretisches Potenzial, woraus zu einem solch frühen Planungsstand noch keine konkreten Einsparungen bilanziert werden können. Das höchste direkt beeinflussbare Einsparpotential in diesem Handlungsfeld liegt im konsequen - ten Ausbau der Photovoltaik sowohl im Bestand als auch im Neubau. Die oben genannten Akteure erstellen entsprechende Ausbaustrategien mit dem Ziel, aus der Kombination verschiedener Be - treibermodelle optimierte Stufenpläne zwischen Potentialmaximierung, Finanzierbarkeit und Aus - baugeschwindigkeit zu definieren. Hohe, durch die Verwaltung indirekt beeinflussbare, Potentiale im Rahmen des lokal und erneuerbar erzeugten Stroms ergeben sich aus der Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans (LEP), insbe- sondere der Aufstellung des sachlichen Teilplans erneuerbare Energien. Im Zuge der Neuaufstellung des LEP in Verbindung mit der sich äußerst dynamisch entwickelnden Gesetzgebung, insbesondere den Änderungen im Baugesetzbuch im Hinblick auf Freiflächenphotovoltaik und Windenergieanla - gen, entsteht ein klarer Möglichkeitsraum für die Verwaltung, die auf dem Stadtgebiet vorhandenen Potentiale auszuschöpfen. Die Verwaltung stellt sich mit einer PV-Freiflächenanalyse und konkreten Pilotvorhaben mit der RheinEnergie sowie einem abgestimmten Vorgehen im Bereich der Windener- gie auf, um die beschleunigte Umsetzung von Projekten zu ermöglichen. Mit dem Förderprogramm „Photovoltaik und erneuerbare Energien – klimafreundliches Köln“ sowie dem Förderprogramm „Er- neuerbarer Strom“ als Bestandteil der Sport-förderrichtlinie stehen Instrumente zur Verfügung, pri - vate Eigentümer*innen, kleine und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Sportvereine zum Ausbau der Photovoltaik zu aktivieren und bei der Finanzierung der Anlagen zu unterstützen. Im Kontext der Wärmeversorgung nimmt die kommunale Wärmeplanung (KWP) eine zentrale steu- ernde Funktion ein, deren Grundlagen sich derzeit für Köln in Form der Datenerhebung und Ana - lyse der Wärmebedarfe, der Potentiale für erneuerbare Wärme (Geothermie) und unvermeidbare Abwärme sowie Potentiale für Energiespeicher in der Erstellung befinden. Im Zusammenhang mit neu entstehenden rechtlichen Rahmenbedingungen, wie beispielsweise dem Wärmeplanungs - gesetz (WPG) in Verbindung mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG), besteht auch im Bereich der Wärmeversorgung eine hohe gesetzgeberische Dynamik. Über das WPG und seine Übersetzung in Landesrecht, wird die Stadt Köln als Kommune mit über 100.000 Einwohner*innen verpflichtet, bis 30.06.2026 eine Wärmeplanung aufzulegen, die die Möglichkeiten einer 100%igen Wärmever - sorgung aus erneuerbaren Quellen sowie unvermeidbarer Abwärme bis spätestens Ende 2044 auf- zeigt. Das Inkrafttreten des Bundesgesetzes wird zum 1 .1 .2024 erwartet. In Bezug auf ihre eigenen Netze, insbesondere die Fernwärme, legt die RheinEnergie aktuell ihre Transformationspläne auf. Bedingt durch die Einigung im Mediationsverfahren mit der Klimawende Köln (3762/2021) strebt die RheinEnergie eine vollständige Transformation der erneuerbaren Wärme- versorgung bereits bis 2035 an, zehn Jahre vor der zu erwartenden bundesgesetzlichen Verpflich - tung. 56 56Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Wenngleich die Gesamtkosten für das Handlungsfeld der klimaneutralen Energieversorgung für den Konzern Stadt Köln (Verwaltung und Beteiligungen) zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend benannt werden können, zeichnet sich mit einer vorläufigen Summe von bis zu 101 Millionen Euro (Verwaltung) und 1,01 Mil- liarden Euro (Beteiligungen) ab, dass ganz erhebliche Investitionssummen auf den Konzern zukommen, die frühzeitig eingeplant und bestmöglich mit der Nutzung von Fördermitteln komplementiert werden müssen. 57Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Aktionsplan Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Klimaneutrale Energieversorgung erreichen Direkter Einflussbereich 1 Photovoltaik– Ausbaustrategie auf allen kommunalen Gebäuden 2023 - 2035 • PV-Potentialanalysen mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen • Ziel: große Anlagen mit möglichst großen Erträgen • Erörterung der sinnvollsten und passendsten PV-Betreibermodelle für die Dienststellen • Erarbeitung von einfachen Umsetzungsmodellen (z.B. durch vereinfachte Rahmenvergabe) • Ermöglichung von Bürgersolaranlagen (mit Dachverpachtung) 1) eine (1) Ausbaustrategie inkl. eines quantifizierten Stufenplans ist erstellt. 2) 100 % der geeigneten Dachflächen sind mit PV nachgerüstet 1) 2024 2) 2025 - 2035 derzeit nicht quanti- fizierbar 1 Mio. € 2 Rahmenvergabe zur Beschleunigung des Photovoltaik Ausbaus auf kommunalen Liegenschaften 2023 - 2024 • Entwicklung einer Rahmenvergabe für die Nachrüstung aller städtischen Gebäude mit PV-Anlagen 1) ein (1) Rahmenauftrag für den Ausbau eines quantifizierten Pakets städtischer Dachflächen ist erteilt. 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Indirekter Einflussbereich 3 Städtebauliche Potentialanalyse zu Photovoltaik auf Freiflächen 2024 • Fertigstellung der Flächenpotenzialanalyse PV-FFA • Klärung der rechtlichen Fragestellung en zur Realisierung von PV-FFA • Erarbeitung eines Aktivierungs- und Umsetzungskonzeptes zu PV-FFA im Rahmen einer gesamtstädtischen Strategie zu erneuerbaren Energien PV- Freiflächenstrategie (und Ratsbeschluss) 1) eine (1) Vorlage zum Aktivierungs- und Umsetzungskonzept zu PV-FFA ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt. 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 4 Modellvorhaben Photovoltaik auf Freiflächen 2024 • Es wird ein Standardprozess entwickelt der alle zuständigen Dienststellen zur Genehmigung beteiligt. Durch drei Pilotanlagen kann der Prozess entwickelt werden. • Dünnwald (rund 30 Hektar) • Rondorf (rund 6,5 Hektar) • Worringen (rund 11,5 Hektar) 1) drei (3) Pilotflächen für PV-FFA/Agri- PV sind genehmigt. 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 1 2 3 4 58Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Aktionsplan Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 5 Windenergie- potenziale nutzen 2025 • Bereitstellung der notwendigen Flächen auf dem Gebiet der Stadt Köln, insbesondere im Kölner Norden, um einen signifikanten Anteil des Strombedarfs mittels lokaler Windenergie decken zu können. 1) 8- 13 Windenergieanlagen sind im Vorgriff auf den Regionalplan entsprechend des rechtlich vorgesehenen Verfahrens genehmigt 2025 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Indirekter Einflussbereich 6 Förderprogramme „Gebäude-sanierung – klimafreundliches Wohnen“ und „Photovoltaik und Erneuerbare Energien – klimafreundliches Köln“ 2023 - 2027 • Beschluss der drei neuen Förderprogramme: „Gebäudesanierung - klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik – klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik klimafreundliches Arbeiten“ • Die Förderprogramme werden aus dem Investitionsprogramm Klimaschutz finanziert, über das bis 2027 jährlich 20 Mio.€/a zur Verfügung stehen. 1) drei neue Förderprogramme: „Gebäudesanierung- klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik-klimafreundliches Wohnen“, „Photovoltaik klimafreundliches Arbeiten“ sind durch den Rat beschlossen. 2023 40 Mio. € 100 Mio. € 7 Förderprogramm erneuerbarer Strom als Bestandteil der Sportförder- richtlinie 2024 • Sportförderrichtlinie • Bündelung der Förderzugänge des Sportamtes • Fördersumme von bis zu 87,5% der Gesamtkosten, für klimarelevante Maßnahmen wie bspw. Photovoltaik, und eine Aufhebung der Nachrangigkeit in Bezug auf Mittelzuwendungen von EU, Bund und Ländern 1) Ziele für die Aus schöpfung des Förderprogramms erneuerbarer Strom der Sportförderrichtlinie sind definiert 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 5 6 7 59Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Aktionsplan Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 8 Kommunale Wärmeplanung 2024 - 2026 • Erarbeitung der fachlichen Grundlagen zu der kommunalen Wärmeplanung • Schaffung einer leistungsfähigen Projektstruktur • Ausarbeitung erster Maß nahmen zur Wärmewendestrategie • Start der Beteiligungsprozess e mit relevanten Akteur*innen • Herstellung der erforderlichen Beschlusslage für die Aufstellung des kommunalen Wärmeplans • Durchführung, Veröffentlichung und Weiterentwicklung der kommunalen Wärmeplanung auf Basis des Beschlusses und entsprechend der gesetzlichen Anforderungen 1) eine (1) Vorlage zur Durch führung der Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt. 2) eine (1) Vorlage für den Beschluss der Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt. 1) 2024 2) 2026 165.000 € 300.000 € 9 Geothermie 2023 - 2024 • Ausschöpfung der Möglichkeiten der Wärmeversorgung durch oberflächennahe Geothermie • Bereitstellung einer digitalen Kartenanwendung für die oberflächennahe Geothermie-Nutzung für das Standortpotenzial von Geothermie-Anlagen als Planungsgrundlage für private und gewerbliche Interessent*innen • Geothermieanlage im Großprojekt Rondorf Nord-West 1) Digitale Karte inkl. Webanwendung zur Klärung des sinnvollen Einsatzes von Geothermie- Anlagen ist verfügbar. 2) Fertigstellung der Geothermie-anlage im Großprojekt Rondorf Nord-West. 1) 2023 2) 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Beteiligungen 10 Klimaneutrale Stadt- entwässerungs- betriebe Köln, AöR (StEB Köln) 2023 - 2030 • Reduzierung THG-Emissionen • Zentrale Maßnahmen sind die Steigerung der Energieeffizienz der Anlagentechnik und der Ausbau von Kraft-Wärme- Kopplung und erneuerbaren Energien 1) Inbetriebnahme der Biogasaufbereitungsanlage GKW und weiterer PV-Anlagen auf den Klärwerken --> geplante Leistung rd. 2,6 MWp 2) Klimaneutralität der betrieblichen Emissionen (außer Prozessemissionen wie Lachgas und Methan) 3) Verbesserung der Bilanzierung für Prozesse, Bau und Einkauf 4) Inbetriebnahme der Druckleitung zur Klärschlammverbrennung 5) Die StEB Köln arbeiten klimaneutral (Strategisches Ziel) 1) 2024 2) 2027 3) 2027 4) 2029 5) 2030 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar ***) 9 8 10 60Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Aktionsplan Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 11 Klimaschutz und Nachhaltigkeits- maßnahmen am Flughafen Köln/Bonn 2023 - 2045 • Installation weiterer PV- Anlagen auf den Gebäuden • Betrieb der Fahrzeuge auf dem Flughafen- Vorfeld vollständig mit alternativen Kraftstoffen. Perspektivisch ist die Umstellung des Energiesektors auf 100% erneuerbare Energien vorgesehen. 1) Reduzierung der CO2-Emissionen um 65% gegenüber 2010 2) CO2 –neutraler Betrieb auf dem Vorfeld 3) Klimaneutralität bis spätestens 2045 1) 2030 2) 2035 3) 2045 3 Mio. € 50 Mio. € ****) 12 Planungen der RheinEnergie AG zu PV Freiflächen an Infrastruktur- wegen 2023 - 2025 • Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien an eigener Versorgung und höhere Ausnutzung der Solarpotenziale • Identifizierung von Potenzialflächen 1) Bauantrage für das PV-Projekt in Köln- Dünnwald durch die RheinEnergie 2) Umsetzung bzw. Errichtung erster PV- Anlagen 1) 2024 2) 2025 300.000 € 100 Mio. € Beteiligungen 13 Planungen der RheinEnergie AG zum Ausbau der Windenergie im Kölner Norden und Süden 2023 - 2027 • Nutzung von Potenzialflächen auf dem Kölner Stadtgebiet, auf denen die Errichtung von Windkraftanlagen grundsätzlich möglich ist • Untersuchungen und Klärungen zur Vorbereitung der Genehmigung. • Neuaufstellung LEP NRW und Regionalplan ermöglichen die Ausweisung von Windenergiegebieten. • Flächensicherung in Form von Nutzungsverträgen 1) Abschluss der Flächensicherung mittels Nutzungsvertrag mit der RheinEnergie AG für die städtischen Flächen innerhalb der Potentialflächen im Kölner Norden) 2) Ausweisung der Flächen im Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien oder alternativ (falls notwendig): Beginn der Änderung des FNP-Köln mit dem Ziel der Ausweisung der Flächen als Positivplanung. 3) Antragstellung nach BImSchG durch die RheinEnergie AG und Prüfung des Genehmigungsantrags durch die untere Immissionsschutzbehörde 1) 2024 2) 2024 - 2025 3) 2024 - 2027 500.000 € 110 Mio. € 14 Treffpunkt Solar – Das Beratungs- zentrum von RheinEnergie AG, Stadt Köln und Handwerks- kammer zu Köln 2023 - 2024 • Individuelle Beratungen von Eigenheimbesitzer*innen, Gewerbetreibenden, Vermieter*innen und Mieter*innen zur Solarenergie und den damit verbundenen Technologien und weitere Unterstützungsangebote. • Vereinfachung der Prozesse für Mieterstromprojekte. 1) Gemeinsame Vereinbarung zum Weiterbetrieb des Treffpunkt-Solar, sowie zur dauerhaften Finanzierung des Projektes. Entscheidung zum eventuellen Ausbau der Leistungen im Treffpunkt. 2) Entwicklung Lösungsoptionen zur Begegnung der Handwerkerengpässe. 1) 2023 2) 2024 2 Mio. € derzeit nicht quanti- fizierbar *****) 13 14 11 12 61Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Aktionsplan Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 15 Transformations- pläne der RheinEnergie AG für die Kölner Fernwärmenetze 2023 - 2035 • Verdichtung und Ausbau des bestehenden Fernwärmenetzes, insbesondere in der Innenstadt, und Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung (für Fern- und Nahwärmenetze) 1) Fertigstellung Transformationsplan FW-Netz Innenstadt und Beantragung erster Fördermittel für Wärmenetze nach BEW- Richtlinie 2) Offizieller Projek tbeginn Großwärmepumpe Niehl 3) Inbetriebnahme Fernwärmespeicher in Köln- Merheim 4) Installation schnellstartfähiger Kessel in Köln- Niehl 5) Installation Solarthermieanlage in Köln- Merheim 6) Modernisierung GuD-Anlage in Köln-Merkenich 7) Erstellung der weiteren Transformationspläne für FW-Netze Nord und Merheim 1) 2023 2) 2023 3) 2023 4) 2024 5) 2025 6) 2025 7) ab 2025 130 Mio. € 750 Mio. € 16 PV-Dachanlagen auf Gebäuden der AVG Köln mbH 2023 - 2026 • Prüfung und Nutzung aller bestehenden und zukünftigen Dachflächen 1) Prüfung und Nutzung aller bestehenden und zukünftigen Dachflächen auf PV-Eignung 2026 derzeit nicht quantifizie rbare derzeit nicht quanti- fizierbar Beteiligungen 17 Umstellung der Energie- versorgung der Koelnmesse 2023 - 2035 • PV-Anlagen und alternative Wärmeversorgungslösungen zur Reduktion des Energieverbrauchs • Neues Wärmeversorgungskonzept 1) Installation der PV-Anlage mit 500 Modulen auf dem Confex 2) Planungen und Umsetzungsstart der PV-Anlage Halle 11 und Eingang Süd (geplante Leistung 2000kwp) 3) Inbetriebnahme der PV-Anlagen auf den Dächern des Confex, Halle 11 und Eingang Süd als eine der größten Anlagen Köln (geplante Leistung 2000kwp) 4) CO2-Neutralität 1) 2023 2) 2023 3) 2024 4) 2025 - 2035 2,83 Mio. € derzeit nicht quanti- fizierbar 15 16 17 62Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Aktionsplan Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 18 Reduzierung der Treibhausgas- emissionen der AG Zoologischer Garten Köln 2023 - 2032 • Reduktion von über 40% der CO² Treibhausgase bis 2032. Prüfung von alternativen Systemen mit Fernwärme und Wärmepumpen • Prüfung der Möglichkeit den Strombezug auf Ökostrom mit Herkunftsnachweis (ppa Power Purchase Agreement) umzustellen •Errichtung von Grün-Dach-PV-Kombinationen bei Neubau und Sanierung wo immer möglich •sukzessive Umstellung des Fuhr- und Maschinenparks auf alternative Technologien 1) Beginn der Umsetzung des Transformationskonzeptes, Einbau von PV- Anlage Tropenhaus, Start Einbau der Messinfrastruktur inkl. Ausbau der Gebäudeleittechnik 2) Ausbau der PV-Anlagen auf ca. 200kWp. Ersetzung der noch vorhandenen ca. 18 Gaskessel durch energetisch bessere Alternativen und Prüfung von Wärmepumpen oder Fernwärme. Ausbau der Messinfrastruktur inkl. Gebäudeleittechnik, um den Bedarf besser steuern und regulieren zu können. 3) Evtl. Strom umstellen auf Ökostrombeschaffung 4) mit Herkunftsnachweis / Power Purchase Agreement (PPA) 1) 2027 2) 2032 3) ab 2025 3,6 Mio. € derzeit nicht quanti- fizierbar Summe 40.165.000 € 101.300.000 € 142.230.000 € 1.010.000. 000 € 18 Aktionsplan Handlungsfeld 2: Klimaneutral Energieversorgung erreichen Legende *) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen **) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen ***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) ****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen *****) • rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten ******) • Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) Rahmenbedingungen: • aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung (Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) *******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das Kölner Stadtgebiet. Tabelle 2 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Klimaneutrale Energieversorgung erreichen 63Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • PV-Potenzialanalysen mit Wirtschaft - lichkeitsberechnungen • Ziel: große Anlagen mit möglichst gro- ßen Erträgen • Erörterung der sinnvollsten und pas - sendsten PV-Betreibermodelle für die Diensstellen • Erarbeitung von einfachen Umset - zungsmodellen (z.B. durch vereinfach- te Rahmenvergabe) • Ermöglichung von Bürgersolaranlagen (mit Dachverpachtung) Erwartetes Einsparpotenzial Gesamtes PV-Potenzial der städtischen Dächer ca. 150 MW, daraus resultieren ca. 60.000 t CO2eq/a Kosten zum Erreichen des Ziels • Bisher 20.000 € für erste Potenzialana- lyse 20 PV-Dächer • 1 .000.000 € für PV-Potenzialanalysen mit Begehungen aller potenziell geeig- neten Dachflächen • Externe Rechtsberatungskosten Da wollen wir hin Für die Stadt Köln soll eine Photovoltaik (PV)-Aus - baustrategie für alle kommunalen Gebäude entwi - ckelt werden. Über das wirtschaftliche Optimum hinaus ist das Ziel der Realisierung, möglichst gro- ße Anlagen zu installieren. Das setzen wir bereits um Im Neubau werden gemäß Energieleitlinien der Stadt Köln grundsätzlich PV-Anlagen installiert. Ei - nige PV-Anlagen wurden bereits installiert, weitere befinden sich in der Umsetzung. Modelle für die Ausbaustrategie befinden sich im Aufbau. Im Rah- men der Ausbaustrategie sollen auch Bürgersolar - anlagen möglich sein. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die Verwaltung prüft derzeit die Möglichkeiten einer Rahmenvergabe für die Nachrüstung städti - scher Gebäude mit PV-Anlagen, um den PV-Aus - bau zu beschleunigen. Davon unabhängig werden die für städtische Gebäude in Frage kommenden unterschiedlichen Betreibermodelle untersucht. Des Weiteren wurde eine detaillierte PV-Poten - zialanalyse gestartet mit dem Ziel, gebäudescharf PV-Anlagen, deren Stromerträge und Wirtschaft - lichkeit abzuschätzen. In diesem Rahmen wurden bisher 20 städtische Gebäude aus dem Eigentum Photovoltaik– Ausbaustrategie auf allen kommunalen Gebäuden Quelle: Pixabay/ Solarimo unterschiedlicher Dienststellen/Ämter auf ihr PV- Potenzial untersucht. Unter Berücksichtigung der konkreten Gegebenheiten vor Ort (Dachgeomet - rie, Ausrichtung, Verschattung) konnten mögliche 64Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Zielsetzung 2023/24 • Erarbeitung der Ausbaustrategie • Rahmenvergabe, Realisierung priori - sierter PV-Anlagen Ausblick ab 2025 • Skalierung der Strategie • Erweiterung der PV-Potenzialanalyse auf weitere konkrete Gebäude • bis 2035: Ausbauziel 100 % der geeig- neten Dachflächen sind mit PV nach - gerüstet Bezug zum Fachgutachten Aktivität 2.1 .2.1 PV-Initiative Konzern Stadt Köln PV-Stromerträge, Eigenverbräuche und die Wirt - schaftlichkeit simuliert werden. Die ermittelten Daten dienen als Grundlage für die Planung und Errichtung von PV-Anlagen und auch der Priorisie - rung sowie der Einschätzung der grundsätzlichen Eignung. Das brauchen wir Aufgrund der diversen Eigentümer*innen – Nut- zer*innen Struktur im Gebäudebestand der Stadt Köln bedarf es einer genauen Bewertung der recht- lichen Umsetzungsmöglichkeiten. Dies erfolgt derzeit verwaltungsintern unter Begleitung einer spezialisierten externen Rechtsberatung. Die ge - prüften Modelle sollen im Zuge der oben beschrie- benen Rahmenvergabe zur Anwendung kommen. Ein Vorgehen für die Ausweisung von Dachflächen für Bürger*innensolaranlagen wird geprüft. 65Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Entwicklung einer Rahmenvergabe für die Nachrüstung aller städtischen Ge - bäude mit PV-Anlagen Erwartetes Einsparpotenzial Keine direkte Einsparung Kosten zum Erreichen des Ziels ---- Da wollen wir hin Laut aktuellen Daten des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-West- falen (LANUV) beträgt das theoretische Potenzial für Photovoltaik auf kommunalen Liegenschaften 150 Megawattpeak (MWp). Mit der geplanten Ausschreibung soll die Umsetzung von Anlagen mit einer Leistung im Umfang eines Teils des Ge- samtpotenzials, voraussichtlich 3 MWp pauschal in Form eines Rahmenvertrags, vorzugsweise an ein Konsortium aus Ingenieur*innen, Solarteur*in - nen und Architekt*innen, vergeben werden, um Effizienzgewinne und Skaleneffekte zu erzielen. Auf welchen Dachflächen im Rahmen des Auftrags Module installiert werden, ist noch festzulegen. Da nicht alle Gebäude in gleichermaßen gutem Zustand sind, ist ein stufenweises Vorgehen über einen noch zu definierenden Zeitraum vorgese - hen. Gebäudeverwaltende Dienststellen sollen die Möglichkeit bekommen, auf die mit dem auszu - schreibenden Rahmenvertrag beauftragte Dienst - leistung zuzugreifen. Das setzen wir bereits um s. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Durch die interkommunale europäische Zusam - menarbeit im Netzwerk Eurocities besteht die Möglichkeit, an der Big Buyers Initiative der Euro - päischen Kommission teilzunehmen, in deren Rah- men eine spezielle community of practice zum Thema PV aufgebaut werden soll. Ziel ist, dass Kommunen ihre Einkaufsposition bündeln und ge - meinsam mit Hersteller*innen der verschiedenen Komponenten die kommunalspezifischen Bedarfe, Mengen und Preise aushandeln. Das brauchen wir --- Rahmenvergabe zur Beschleunigung des Photovoltaik Ausbaus auf kommunalen Liegenschaften Quelle: energieagentur. NRW 66Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Zielsetzung 2023/24 • ein Rahmenauftrag für den Ausbau eines quantifizierten Pakets städti - scher Dachflächen ist erteilt • Systematisierung des Portfolios geeig- neter Dachflächen • Erarbeitung eines Stufenplans mit den betreffenden Ämtern Ausblick ab 2025 • Beauftragung des Dienstleisters • Roll-out Bezug zum Fachgutachten Aktivität 2.1 .2.1 PV-Initiative Konzern Stadt Köln 67Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Fertigstellung der Flächenpotenzial - analyse PV-FFA • Klärung der rechtlichen Fragestellun - gen zur Realisierung von PV-FFA • Erarbeitung eines Aktivierungs- und Umsetzungskonzeptes zu PV-FFA im Rahmen einer gesamtstädtischen Strategie zu erneuerbaren Energien PV-Freiflächenstrategie (und Ratsbe - schluss) Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • Personalkosten • Externe Rechtsberatungskosten Städtebauliche Potenzialanalyse zu Photovoltaik auf Freiflächen Da wollen wir hin Im Hinblick auf eine schnellstmögliche wirksame Transformation der Energieversorgung leisten Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA) einen substantiellen Beitrag und ergänzen PV-Dachflä - chenanlagen. Das setzen wir bereits um Mit dem In-Kraft-Treten des Erneuerbare-Energien- Gesetzes (EEG 2023). am 1 . Januar 2023 wird der Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent auf das Erreichen des 1,5-Grad-Pfades nach dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgerichtet. Es legt die neuen, höheren Ausbauziele für Wind- und Solarenergie fest und gibt erneuerbaren Energie gesetzlichen Vorrang, indem es unter anderem die Solarenergie als „überragendes öffentliches Inte - resse“ einstuft. In Verbindung mit der Aufnahme der „Nutzung solarer Strahlenenergie“ in den Kata- log der in § 35 Abs. 1 Bau GB im Außenbereich pri- vilegierten Nutzungen ist sie in Planungsprozessen grundsätzlich als vorrangiger Belang zu behandeln. Genehmigungen sollen dadurch schneller erteilt werden. Für den Bau von PP-FFA im privilegierten Raum entlang von Infrastrukturwegen (im Abstand von 200m zu Autobahnen und Schienenwegen des übergeordneten Netzes) ist für Anlagen, die der Nutzung solarer Strahlungsenergie dienen, gem. § 35 Abs. 1 Nr. 8b BauGB keine aktive Bauleitpla - nung, also keine Aufstellung oder Änderung von Bebauungsplänen bzw. Flächennutzungsplänen, notwendig. Dies ermöglicht eine vergleichsweise zügige Umsetzung von Projekten. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Eine Standortanalyse zu den Potenzialstandorten entlang von Infrastrukturwegen sowie innerhalb von Gewerbe- und Industriegebieten. Die beteilig - ten Ämter stehen miteinander im Austausch. Die Analyse dient der verwaltungsinternen Abwägung von Flächenkonkurrenzen. Quelle: Pixabay/ andreas160578 68Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Auf dieser Grundlage kann die Verwaltung in einem nächsten Schritt eine Aktivierungs- und Umset - zungsstrategie herausarbeiten. Das übergeordne - te Ziel ist der Ausbau von PV-FFA als Baustein zur Versorgung der Stadt mit Strom aus erneuerbarer Energien. Das brauchen wir Aufgrund der derzeitigen Überarbeitung des LEPs in NRW ergeben sich maßgebliche Änderungen für die Flächenkulisse von PV-FFA. Im Entwurf des LEPs (Stand Juni 2023) werden konkrete Anfor - derungen für PV-FFA formuliert, welche es zu be - achten gilt. Dabei sind Belange der Landwirtschaft ausreichend zu berücksichtigen. Des Weiteren be- sagt der Entwurf des LEPs, dass eine Kombination zwischen Windenergie und PV-FFA möglich sei, den Belangen der Windenergie aber Vorrang einzu- räumen ist. Die Regionalplanungsbehörde der Bezirksregie - rung Köln bereitet, in Abstimmung mit dem Re - gionalrat Köln, die Aufstellung eines Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien zum Regionalplan Köln vor. Ein erster Entwurf ist für Ende 2024 an - gekündigt, welcher ggf. räumliche Festlegungen zum Thema PV-FFA machen wird. Die Verwaltung nutzt die Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen des Aufstellungsprozesses, damit die lokalen Ge - gebenheiten in den Festlegungen ausreichend Be- rücksichtigung finden. Zielsetzung 2023/24 • Fertigstellung der Flächenpotenzial - analyse Photovoltaik-Freiflächenanla - gen (PV-FFA) • Klärung der rechtlichen Fragestellun - gen zur Realisierung von PV-FFA Ausblick ab 2025 • Erarbeitung eines Aktivierungs- und Umsetzungskonzeptes zu PV-FFA im Rahmen einer gesamtstädtischen Strategie zu erneuerbaren Energien PV-Freiflächenstrategie (und Ratsbe - schluss) Bezug zum Fachgutachten Aktivität 2.2.2.1 Fokusinitiative PV auf Freiflächen ausbauen 69Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Es wird ein Standardprozess entwi - ckelt der alle zuständigen Dienststel - len zur Genehmigung beteiligt. • Durch drei Pilotanlagen kann der Pro - zess entwickelt werden. • Dünnwald • Rondorf • Worringen Erwartetes Einsparpotenzial ca. 20 t CO2 eq/a Kosten zum Erreichen des Ziels • Personalkosten • Externe Rechtsberatungskosten Modellvorhaben Photovoltaik auf Freiflächen Da wollen wir hin Ziel ist, einen Genehmigungsprozess von PV-FFA zu erarbeiten und den Prozess anhand ausgewähl- ter Flächen zu pilotieren und zu standardisieren. Das setzen wir bereits um Vor dem Hintergrund aktueller Beschlüsse und ge- änderter gesetzlicher Rahmenbedingungen (u. a. Mediationsverfahren Klimawende Köln – Rhein- Energie (3762/2021), Gutachten „Klimaneutrales Köln 2035“ (2547/2922), Photovoltaik-Strategie Bund, laufende Änderung des Landesentwick - lungsplan NRW (LEP), LEP-Erlass Erneuerbare Energien NRW, Regionalplanung – Sachlicher Teil- plan Erneuerbare Energien [angekündigt], EEG 2023) und dem vermehrten Auftreten von Anfra - gen von Investor*innen bei den verschiedenen Dienststellen, werden derzeit drei Pilotflächen unterschiedlicher Größe geprüft: • Dünnwald • Rondorf • Worringen Zu berücksichtigen bleibt, dass gemäß Landesent- wicklungsplan (LEP)-Erlass Erneuerbare Energien vom 22.12.2022 bei Anlagen ab einer Größe von 10 ha und mehr von einer Raumbedeutsamkeit der Anlage auszugehen ist, für die im Regionalplan entsprechende Festlegungen vorzunehmen sind. Auch das Gesetz über die Umweltverträglichkeit (UVPG) sieht für Anlagen dieser Größe eine Ver - pflichtung zu einer Umweltverträglichkeitsprüfung vor. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die Verwaltung steht im Austausch mit den Nut - zer*innen und Eigentümer*innen. Das brauchen wir Parallel zur Abstimmung des erforderlichen Prozes- ses ist die Erörterung rechtlicher Fragestellungen in Bezug auf die Harmonisierung der verschiede - nen Interessen und Umsetzungsoptionen zentral. Quelle: pixabay/ fabersam 70Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Zielsetzung 2023/24 • Erarbeitung eines Standardprozesses zur Prüfung von Anfragen zu PV-FFA mit beteiligten Dienststellen • In Angriffnahme der Genehmigung von drei Pilotflächen für PV-FFA/Agri- PV und Erprobung eines Standardpro - zesses anhand der Vorhaben • Dünnwald • Rondorf • Worringen • bis 2023: Genehmigungsprozess ist dienststellenübergreifend erarbeitet und rechtliche Fragestellungen sind erörtert Ausblick ab 2025 • bis 2025: Umsetzung bzw. Errichtung erster PV-Anlagen ausgewählter Pilot - projekte zu PV-FFA/Agri-PV Bezug zum Fachgutachten Aktivität 2.2.2.1 Fokusinitiative PV auf Freiflächen ausbauen 71Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte Bereitstellung der notwendigen Flächen auf dem Gebiet der Stadt Köln, insbeson- dere im Kölner Norden, um einen signi - fikanten Anteil des Strombedarfs mittels lokaler Windenergie decken zu können. Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quantifizierbar, Quantifizie - rung nach Veröffentlichung der Potenzial- studie möglich (2023) Kosten zum Erreichen des Ziels • Personalkosten für die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen Windenergiepotenziale nutzen Da wollen wir hin Der Ausbau von Windenergie reduziert Treibhaus - gasemissionen, trägt zur Erreichung der Klima - neutralität und zur Versorgungssicherheit bei. Die Höhe der Treibhausgaseinsparung ist abhängig von der Schaffung der Rahmenbedingungen (d.h. ins - besondere der Flächenbereitstellung) für den Aus- bau von Windenergie in Köln. Um den Ausbau von Windkraftanlagen zu unterstützen, nutzt die Ver - waltung den durch die gesetzlichen Änderungen geschaffenen Rahmen für die Raumverschaffung für Windenergieanlagen (WEA). Langfristiges Ziel ist die Bereitstellung der notwendigen Flächen auf dem Gebiet der Stadt Köln, insbesondere im Kölner Norden, um einen signifikanten Anteil des Strombedarfs mittels lokaler Windenergie decken zu können. Das setzen wir bereits um Die derzeit laufenden Verfahren zur Änderung des Landesentwicklungsplans NRW (LEP NRW) und zur Neuaufstellung des Regionalplans für den Regie - rungsbezirk Köln haben einen zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien zum Ziel. In einem ergän - zenden Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien zum Regionalplan Köln sollen nach den Vorgaben der Landesplanung Vorranggebiete für die Wind - energie (Windenergiebereiche) definiert werden. Windenergiebereiche wirken ähnlich wie die bis - herigen Konzentrationszonen räumlich steuernd. Anders als die bisherigen Konzentrationszonen, die in negativer Hinsicht eine Ausschlusswirkung für raumbedeutsame WEA (die keine Nebenanla - gen sind) im übrigen planungsrechtlichen Außen - bereich bewirken, sind nach den neuen Regelun - gen WEA innerhalb der Windenergiegebiete positiv zulässig. Die Änderungen in den Raumordnungs - plänen (Landesentwicklungsplan und sachlicher Teilplan Erneuerbare Energien) bilden somit die rechtliche Grundlage für die Ausweisung von Wind- energiebereichen entsprechend dem WindBG. Die Stadtverwaltung Köln ist in diese Prozesse einge - bunden und hat daher die im Folgenden beschrie - Quelle: fuyu liu/Shutterstock.com 72Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen benen Projekte angestoßen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Der Rat der Stadt Köln hat die Verwaltung u. a. im Mai 2019 beauftragt, eine neue Potenzialana - lyse zur Nutzung von Windenergie in Köln zu er - stellen, um den Flächennutzungsplan (FNP) mit der Darstellung neuer bzw. ergänzender Konzen - trationszonen für Windenergieanlagen (WEA) zu aktualisieren (AN/0670/2019). Die „Städtebauliche Potenzialanalyse zur Nutzung von Windenergie in Köln“ (vgl. Ds. Nr. 1169/2022,) wird als fachliche Grundlage für die Stellungnahme der Stadtver - waltung Köln in der Beteiligung zur Änderung des Landesentwicklungsplans genutzt. Der Vorlage zur städtebaulichen Potenzialanalyse zur Windenergie liegt eine umfangreiche Abstimmung innerhalb der Verwaltung und mit externen Akteur*innen zu Grunde, die auf Grund der sich dynamisch ändern- den gesetzlichen Rahmenbedingungen laufend Anpassungen zur Folge hatte. Dieser Prozess wird sich fortsetzen und soll von der Verwaltung proaktiv für die Nutzung der Windenergie begleitet werden. Darüber hinaus ist die Verwaltung eng in den Pro - zess zur Neuaufstellung des Regionalplans und des sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien ein- gebunden. Dabei wird die Stadtverwaltung unter anderem ihre Entwicklungsvorstellungen einbrin - gen. Darüber hinaus ermöglicht die Gesetzgebung die Ausweisung weiterer Flächen, über die Erfül - lung der Flächenvorgaben des WindBG hinaus. Durch diese Arbeitsschritte schafft die Verwal - tung alle notwendigen Rahmenbedingungen, um direkt nach der Bekanntmachung des Regional - plans bzw. zu einem fortgeschrittenen Stand des Regionalplanänderungsverfahrens / des sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien bzw. des Entwurfs des sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien (vgl. § 245e Abs. 4 BauGB bzgl. vorzeitiger WEA-Zulas- sungen) mit dem Ausbau zu beginnen. Auf diese Weise wird ein Beitrag zur Beschleunigung des Umsetzungsprozesses geleistet. Gemäß dem fachlichen Gutachten „Strategie für ein Klimaneutrales Köln“ Band 2: „Köln Klimaneu - tral 2035 – Aktivitätenportfolio der Stadt Köln“ Ak - tivitätensteckbrief 2.2.3.1 „Aufhebung der Wind- Konzentrationszone“ wird unter der Annahme der Errichtung von Windenergieanlagen der 3,5-MW- Klasse eine Einsparung von 15.700 t CO 2eq/a an- gegeben. Entsprechend der Flächenbereitstellung kann diese Einsparung skaliert werden. Insgesamt zeigt das Gutachten „Strategie Klimaneutrales Köln“ auf, dass für eine klimaneutrale Stromversor- gung ein Teil des erneuerbaren Stroms mithilfe von Windenergieanlagen auf dem Stadtgebiet Kölns erzeugt werden muss. Insbesondere, da durch die Sektorenkopplung (z.B. Strom im Wärmesek - tor) ein steigender Strombedarf in Köln um den Faktor 2,5 angenommen wird. Die Stadt Köln ist somit eine wichtige Akteurin, um die geeigneten Rahmenbedingungen für den Windenergieausbau zu schaffen. Die zu erwartende Höhe der CO2-Min- derung hängt somit direkt von der Flächenbereit - stellung ab. Das brauchen wir Eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung der Anlagen ist die Schaffung der übergeordneten Rechtsgrundlagen durch die Landesbehörden. Der Abschluss des Verfahrens zur Änderung des Lan- desentwicklungsplans ist für Frühjahr 2024 ange- kündigt worden. Gemäß §245e Absatz 4 BauGB können ab diesem Zeitpunkt bereits Windenergie- projekte auf Flächen in die Entwicklung gehen von denen anzunehmen ist, dass sie den künftigen Flächenausweisungen entsprechen. Geplant sind zwei Vorhaben im Kölner Norden mit insgesamt neun bis dreizehn Windenergieanlagen der Leis - tungsklasse 5-6 MW. Derzeit liegen der Stadt Köln jedoch noch keine Anträge zur Genehmigung vor. Die Verfahren zu konkreten räumlichen Festlegung der Windenergiebereiche in den Regionalplänen der sechs Planungsregionen sollen bereits 2025 abgeschlossen werden. 73Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Zielsetzung 2023/24 • Beteiligung in den Prozessen zum Lan- desentwicklungsplan NRW und Regio- nalplan Köln / sachlicher Teilplan Erneu- erbare Energien • Änderung Landesentwick lungsplan NRW, Start der Genehmigung von Windenergieanlagen im Vorfeld zur Neuaufstellung des LEP gemäß §245e BauGB Ausblick ab 2025 • Fortführen der Beteiligung in den Pro - zessen zum Landesentwicklungsplan NRW und Regionalplan Köln inkl. dem sachlichen Teilplan EE • bis 2025: 8-13 Windenergieanlagen befinden sich im Vorgriff auf den Re - gionalplan und den sachlichen Teilplan EE entsprechend des rechtlich vor - gesehenen Verfahrens im Genehmi - gungsverfahren • bis 2025: Neuaufstellung Regionalplan Köln inkl. sachlicher Teilplan EE • 2025-2028: Entwicklung von Eignungs- gebieten • 2026-2030: Ausweisung weiterer Flä - chen im FNP • 2027-2030: Realisierung der Projekte Bezug zum Fachgutachten Aktivität 2.2.3.1 Aufhebung der Wind- Konzentrationsfläche 74Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Beschluss der drei neuen Förderpro - gramme: „Gebäudesanierung - klima - freundliches Wohnen“ , „Photovoltaik – klimafreundliches Wohnen“ , „Photo- voltaik klimafreundliches Arbeiten“ • Die Förderprogramme werden aus dem Investitionsprogramm Klima- schutz finanziert, über das bis 2027 jährlich 20 Mio.€/a zur Verfügung ste - hen. Erwartetes Einsparpotenzial ca. 74.500 t CO2eq/a Kosten zum Erreichen des Ziels • Die Förderprogramme werden zu - nächst bis Ende 2025 aus dem Investi- tionsprogramm Klimaschutz finanziert. Da wollen wir hin Der Rat der Stadt Köln hat beschlossen, dass Köln bis 2035 klimaneutral werden soll. Zentrale Voraus- setzungen für Klimaneutralität ist unter anderem die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung (z. B. Substitution fossiler Energieträger durch Erneuer - bare Energien) in Bestandsgebäuden. Die Sektorkopplung (z. B. Strom im Wärmesektor für Wärmepumpen) wird in Köln zu einem Anstieg des Strombedarfs um den Faktor 2,5 führen, wes- halb auf dem Kölner Stadtgebiet ein erheblicher Ausbau der Photovoltaik erforderlich ist. Die geförderten Maßnahmen haben eine direk - te Wirkung auf die Erreichung der ambitionierten Ziele auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2035. Die vorbereiteten Veränderungen sollen eine nach- haltige Transformation fördern und insbesondere private Haushalte sowie Gewerbe und Vereine bei ihren Klimaschutzvorhaben unterstützen. Folgende Förderprogramme werden angeboten: Förderung für Wohngebäude im Bestand: Förderprogramm „Gebäudesanierung – klima- freundliches Wohnen“ • Zielgruppe: natürliche und juristische Personen des privaten Rechts, Wohnungseigentümer - gemeinschaften, Personengesellschaften, ge - meinnützige Organisationsformen, Contracto - ren Förderprogramm „Photovoltaik- klimafreundliches Wohnen“ • Zielgruppe: natürliche und juristische Personen des privaten Rechts, Wohnungseigentümerge - meinschaften, Personengesellschaften, gemein- nützige Organisationsformen, Contractoren Förderung von Gewerbegebäude im Bestand: Förderprogramm „Photovoltaik- klimafreundliches Arbeiten“ • Zielgruppe: Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der europäischen Union Förderprogramme „Gebäudesanierung – klimafreundliches Wohnen“ und „Photovoltaik und Erneuerbare Energien – klimafreundliches Köln“ Quelle: Chinnapong/Shutterstock.com 75Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Zielsetzung 2023/24 • Beschluss der drei neuen Förderpro - gramme: „Gebäudesanierung - klima - freundliches Wohnen“ , „Photovoltaik - klimafreundliches Wohnen“ , „Photo- voltaik klimafreundliches - Arbeiten“ wurde vom Rat am 07.09.2023 gefasst • Finanzielle Planungssicherheit herstel- len • Antragsbearbeitung vereinfachen und beschleunigen Ausblick ab 2025 • stetige Optimierung des Fördermittel - management-Systems Grantor • Zusätzlichen Personalbedarf bereitstel- len • Aufbau eines Reportings Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 2.2.1 . Ausbau der Photovol - taikauf Wohn- und Nichtwohngebäuden Das setzen wir bereits um Die Förderprogramme leisten einen Beitrag zur CO2- Minderung und zur Erfüllung der Klimaschutzziele der Stadt Köln. Im Rahmen der Beschlussfassung des Rates zum Mediationsverfahren Klimawende Köln - RheinEnergie (3762/2021) am 14.12.2021 wurde bereits die Einrichtung eines Förderpro - gramms angekündigt und zum 01 .04.2022 ist das Förderprogramm „Gebäudesanierung und Erneu - erbare Energien - Klimafreundliches Wohnen“ in Kraft getreten (4342/2021). Seit dem 04.04.2022 sind insgesamt über 6.800 Förderanträge gestellt worden. Über das Förder - mittelmanagementsystem GRANTOR konnte bis - her eine Fördersumme in Höhe von rund 8.000.000 € bewilligt werden. Zum 02.10.2023 wurde das Förderprogramm „Ge- bäudesanierung und Erneuerbare Energien –kli - mafreundliches Wohnen“ durch die drei neuen Förderprogramme „Gebäudesanierung – klima - freundliches Wohnen“ , „Photovoltaik – klimafreund- liches Wohnen“ und „Photovoltaik – klimafreundli- ches Arbeiten“ abgelöst. In der Gebäudesanierung werden neue Heizungs - systeme (z. B. Brennstoffzellenheizungen, Luft- Wasser-Wärmepumpen usw.) aufgenommen. Die Photovoltaik-Förderung wird von Wohngebäuden auf Gewerbegebäude von KMU ausgeweitet. Das brauchen wir Um einen stärkeren Anreiz zu schaffen, müssen die erforderlichen Finanzmittel langfristig und verläss - lich gesichert werden. Auf diese Weise soll eine Planungssicherheit für die Antragssteller*innen geschaffen werden. Aufgrund der hohen Antrags - zahlen sind auch ausreichend personelle Ressour - cen für die operative Abwicklung der Förderanträ - ge sicherzustellen. Darüber hinaus ist eine stetige Optimierung des Fördermittelmanagementsys - tems GRANTOR erforderlich. 76Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Sportförderrichtline • Bündelung der Förderzugänge des Sportamtes • Fördersumme von bis zu 87 ,5 % der Gesamtkosten, für klimarelevante Maßnahmen wie bspw. Photovoltaik, und eine Aufhebung der Nachrangig - keit in Bezug auf Mittelzuwendungen von EU, Bund und Ländern Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quanitfizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels Derzeit nicht quanitfizierbar Da wollen wir hin Heute wird Sport mehr denn je Teil des Alltags. Man trifft sich in Vereinen, Fitness-Zentren oder in der freien Natur, sei es auf dem Rhein, am Füh - linger See oder im Kölner Grüngürtel. Der expan - dierende Sportsektor ist seitens der Verwaltung als wesentliche Größe heutiger und zukünftiger Frei - zeitbetätigung zu stärken und zu entwickeln und mit den Klimaschutzzielen in Einklang zu bringen. Dabei ist es besonders wichtig, klimarelevante Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz, wie beispielsweise Photovoltaik-Anlagen für Vereins - heime, über die Sportförderrichtline der Stadt Köln im Besonderen zu fördern. Das setzen wir bereits um Im Februar 2023 hat der Rat der Stadt Köln die neue Sportförderrichtline beschlossen, womit nun alle Förderzugänge des Sportamtes gebündelt und übersichtlich zusammenstehen. Diese Sportför - derrichtline ist in insgesamt drei Förderprogramme für Sportinfrastruktur, Sport für Köln und Sport - veranstaltungen gegliedert. Für den Umwelt- und Klimaschutz ist besonders die Fördersumme von bis zu 87 ,5 % der Gesamtkosten, für klimarelevan- te Maßnahmen wie bspw. Photovoltaik, und eine Aufhebung der Nachrangigkeit in Bezug auf Mittel- zuwendungen von EU, Bund und Ländern relevant. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die Verwaltung ist nach der Erneuerung und Ver - öffentlichung der Sportförderrichtlinie bei der Kom- munikation mit den Vereinen aktiv und hilft bei der Beantragung. Damit übernimmt die Verwaltung ak- tuell die Kommunikation und Koordination der För - dermöglichkeiten. Förderprogramm erneuerbarer Strom als Bestandteil der Sportförderrichtlinie Quelle: Romolo Tavani/Shutterstock.com 77Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Zielsetzung 2023/24 • Kommunikation und Koordination so - wie Bewilligung erster Fördermittel • 2023ff: Bewilligung von Förderanträ - gen • Ziele für die Ausschöpfung des Förder- programms erneuerbarer Strom der Sportförderrichtlinie sind definiert • 2024ff: Umsetzung von Projekten Ausblick ab 2025 • Bewilligung von Fördermitteln sowie Umsetzungskontrolle erster Maßnah - men Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 2.2.1 . Ausbau der Photovol - taik auf Wohn- und Nichtwohngebäuden Das brauchen wir Um eine erfolgreiche Unterstützung des Sportsek- tors in Köln sicherzustellen, bedarf es langfristig gesicherter und ausreichend dimensionierter fi - nanzieller und personeller Ressourcen. Dies liefert Planungssicherheit für die Antragssteller*innen und ermöglicht eine kurze Bearbeitungsdauer der Förderanträge. 78Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Erarbeitung der fachlichen Grundlagen zu der kommunalen Wärmeplanung • Schaffung einer leistungsfähigen Pro - jektstruktur • Ausarbeitung erster Maßnahmen zur Wärmewendestrategie • Start der Beteiligungsprozesse mit re - levanten Akteur*innen • Herstellung der erforderlichen Be - schlusslage für die Aufstellung des kommunalen Wärmeplans • Durchführung, Veröffentlichung und Weiterentwicklung der kommuna - len Wärmeplanung auf Basis des Be - schlusses und entsprechend der ge - setzlichen Anforderungen Erwartetes Einsparpotenzial Es handelt sich um einen strategischen Prozess, der Basis für Maßnahmen mit erhöhtem Einsparpotenzial ist. Der Pro - zess selbst ist im Einsparpozential nicht zu beziffern. Kosten zum Erreichen des Ziels • ~150.000 € (Beteiligungsprozesse und sich daraus ergebende Änderungen) • ~200.000 € für externe Beratungsauf- träge bis 2028 • Personalkosten Kommunale Wärmeplanung Da wollen wir hin Ziel ist es – wie im Gesetzesentwurf der Bundesre- gierung vorgesehen – einen kommunalen Wärme- plan aufzustellen. Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist der zentrale strategische Prozess, um Klimaneutralität im Wärmebereich zu erreichen. Es zeichnet sich ab, dass die Kommunen über die Gesetzgebung des Landes NRW als planungsver - antwortliche Stellen für die Aufstellung der KWP benannt werden und damit die sich abzeichnen - de gesetzliche Verpflichtung zur Aufstellung einer KWP bis 30.06.2026 auf diese übergeht. Der KWP kommt eine Schlüsselrolle im Aktionsplan zu, da sie einer der zentralsten Hebel für eine zielgerich - tete, kosteneffiziente, nachhaltige, bezahlbare und treibhausgasneutrale Wärmewende darstellt. Die Wärmeplanung folgt vier definierten Phasen: Potenzialanalyse, Aufstellung von Zielszenarien und Maßnahmenentwicklung. Wichtig ist die Ein - bindung aller betroffenen Akteur*innen sowie Trä- ger*innen öffentlicher Belange. Das setzen wir bereits um Die Stadt Köln ist derzeit bereits dabei, die fach - lichen Grundlagen für die Bestands- und Poten - zialanalyse zu erstellen. Es ist geplant, als Zwi - schenschritt voraussichtlich Ende 2023 eine erste Kartenversion zur Information zu veröffentlichen, die die Ergebnisse der bereits durchgeführten Ana- lysen aufzeigt. Quelle: Gertec 79Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Zielsetzung 2023/24 • Erarbeitung der fachlichen Grundlagen zu den ersten Phasen der kommunalen Wärmeplanung • Schaffung einer leistungsfähigen Pro - jektstruktur • Veröffentlichung fachlicher Grundlagen für die Bestands- und Potenzialanalyse • Start der Beteiligungsprozesse • Herstellung der erforderlichen Be - schlusslage für die Aufstellung des kommunalen Wärmeplans Ausblick ab 2025 • Ausarbeitung erster Maßnahmen zur Wärmewendestrategie • Durchführung und Weiterentwicklung der kommunalen Wärmeplanung auf Basis des Beschlusses und entspre - chend der gesetzlichen Anforderungen • bis 2026: Vorlage für den Beschluss der Kommunalen Wärmeplanung ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt • Umsetzung der ersten Maßnahmen der kommunalen Wärmeplanung • bis ca. 2031, 2036 und 2041: Fort - schreibung der kommunalen Wärme - planung Bezug zum Fachgutachten Aktivität 2.3.1 .1 . Unterstützung der Trans- formation der Wärmeversorgung Die RheinEnergie AG arbeitet parallel an einem Transformationsplan des innerstädtischen Wärme- netzes, welcher mit den Planungen abgestimmt und in diese integriert werden soll. Zur Unterstüt - zung der genannten Phasen der Wärmeplanung wurde durch die Verwaltung bereits 2022 ein Auf - trag an ein externes Forschungsinstitut vergeben. Der Auftrag umfasst die Erbringung von zwei Leis- tungen, die für Wärmeplanung relevant sind: die Erarbeitung eines wärmefokussierten Energienut - zungsplans und die darauf aufbauende Ableitung von Maßnahmen. Als Grundlage hierfür stehen u.a. anonymisierte Daten zu Gebäudeverbräuchen auf Baublock-Ebene (wie gesetzlich gefordert) von der RheinEnergie AG und der Rheinischen Netzge- sellschaft mbH zur Verfügung. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Bisher wurden die betroffenen Ämter in einer Ver- anstaltung zur kommunalen Wärmeplanung, den bisherigen Aktivitäten sowie über die potenzielle Betroffenheit einzelner Ämter informiert. Im bishe- rigen Prozess sind im Rahmen der Potenzialanaly - se die RheinEnergie AG und die Rheinische NETZ- Gesellschaft mbH aktiv mit eingebunden. Das brauchen wir Die zur Wahrnehmung der Pflichtaufgabe KWP er- forderlichen Strukturen im Querschnitt der Verwal- tung werden derzeit geprüft und deren Einrichtung vorbereitet. Ziel ist, die erforderlichen Prozesse zu koordinieren und relevante Entscheidungen früh - zeitig vorzubereiten. Zudem wird eine breite Öffentlichkeitsarbeit/Kom- munikationskampagne benötigt, um die Bevölke - rung und Akteur*innen kontinuierlich zu informie - ren. 80Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Ausschöpfung der Möglichkeiten der Wärmeversorgung durch oberflächen - nahe Geothermie • Bereitstellung einer digitalen Karten - anwendung für die oberflächennahe Geothermie-Nutzung für das Stand - ortpotenzial von Geothermie-Anlagen als Planungsgrundlage für private und gewerbliche Interessent*innen • Geothermienanlage im Großprojekt Rondorf Nord-West Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels Derzeit nicht quantifizierbar Geothermie Da wollen wir hin Oberflächennahe Geothermie stellt eine noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeit zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung dar. Eine Übersichtskarte soll das Standortpotenzial für zukünftige oberflä- chennahe geothermische Anlagen auf dem Kölner Stadtgebiet darstellen. Das Potenzial für die Standorteignung geothermi - scher Anlagen ist die Summe • umweltbelastender Aspekte (Altlasten/Grund - wasserschäden), • umweltrechtlicher Aspekte (bestehende Was - serrechte/Wasserschutzzonen) und • umwelttechnischer Aspekte (hydrogeologi - scher Aufbau/geothermische Ergiebigkeit des Untergrundes). Die Potenzialkarte wird über die innerbehördlicher Verwendung hinaus für Interessent*innen verfüg - bar gemacht. Das setzen wir bereits um Neben der einzelfallbezogenen Prüfung von Geo - thermie-Anlagen-Anfragen wird die Potenzialkarte für die Veröffentlichung vorbereitet. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Seit etlichen Jahren prüft und genehmigt die Ver - waltung Vorhaben zur Geothermienutzung zur Wär- mebereitstellung. Es konnten bisher über 1 .500 Geothermie-Anlagen auf dem Kölner Stadtgebiet realisiert werden: Ca. 900 Erdwärmesonden (das sind meist kleinere Anlagen für z.B. Einfamilienhäu- ser mit 10-15-20 KW/h) und ca. 580 Wasser-Was - ser-Wärmepumpen (das sind meist größere Projek- te mit bis zu 1 .000 KW/h). Aktuell hat die Verwaltung die Genehmigung für das große Projekt Rondorf NordWest mit einer Geothermie-Anlage mit einer Leistung von ca. 12 Mio. KW/h erteilt. Quelle: pixabay/ hameg 81Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Das brauchen wir Vernetzung und Koordination mit externen und stadtinternen Stellen, die einen aktiven Beitrag zur CO2-Minderung und zur Erfüllung der Klimaschutz- verpflichtungen der Stadt Köln leisten. Auf diese Weise soll eine Planungssicherheit für die Antrags- steller*innen geschaffen werden. Im Hinblick auf die zu erwartende hohe Anzahl an Anfragen und Anträgen sind ausreichend personelle Ressourcen in der Verwaltung, die das fachtechnische Know- How mitbringen, für die operative Abwicklung die- ser Anfragen und Anträge sicherzustellen. Zielsetzung 2023/24 • Bereitstellung einer digitalen Karten - anwendung für die oberflächen-nahe Geothermie-Nutzung für das Stand - ortpotenzial von Geothermie-Anlagen als Planungsgrundlage für private und gewerbliche Interessenten • Fertigstellung der Geothermieanlage im Großprojekt Rondorf Nord-West Ausblick ab 2025 • Beantwortung und Bearbeitung einer deutlich steigenden Anzahl von An - fragen und Anträgen sowohl für Quar - tierslösungen wie auch zu Einzelvor - haben Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 2.3.3 Dekarbonisierung der dezentralen Wärmeversorgung 82Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Reduzierung THG-Emissionen • Zentrale Maßnahmen sind die Stei - gerung der Energieeffizienz der Anla - gentechnik und der Ausbau von Kraft- Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien Erwartetes Einsparpotenzial Reduktion der THG-Emissionen(CO 2eq- Fußabdruck) von 26.000 t CO2eq in 2021 auf 14.000 t CO 2eq bis 2030 und Kom - pensation der Restmenge Kosten zum Erreichen des Ziels • Abhängig von den realisierten Maß - nahmen und Projekten Klimaneutrale Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB Köln) Da wollen wir hin Strategisches Ziel der Stadtentwässerungsbetrie - be Köln, AöR (StEB Köln) ist es, bis 2030 klimaneut- ral im Sinne eines Netto-Null der THG-Emissionen zu arbeiten. Der Fokus der StEB Köln liegt dabei auf dem Ausbau der erneuerbaren Energieerzeu - gung, der Reduzierung der Emissionen, insbeson - dere Prozessemissionen, und auf Nachhaltigkeit beim Bau und Einkauf. Das Netto-Null-Ziel bei den betrieblichen Emissionen (außer Prozessemissio - nen wie Lachgas und Methan) soll bereits bis 2027 erreicht werden. Das setzen wir bereits um Die StEB Köln reduzieren bereits seit vielen Jah - ren kontinuierlich ihre THG-Emissionen. Im Strom- sektor konnten diese seit 1990 um mehr als 85 % gesenkt werden. Zentrale Maßnahmen sind die Steigerung der Energieeffizienz der Anlagentech - nik und der Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien. In 2022 wurden 99 % des Strombedarfs der fünf Kölner Klärwerke durch er - neuerbare Eigenerzeugung gedeckt. In 2022 wur - de ein Zeit-Maßnahmen-Katalog (Roadmap) zur ge- samten Klimaneutralität der StEB Köln aufgestellt. Handlungsfelder und Maßnahmen wurden identi - fiziert. Die StEB Köln bilanzieren wie andere Unterneh - men nach Greenhouse Gas (GHG) Protokoll. Hier ist die StEB Köln aktiv Zur Erreichung der Klimaneutralität verfolgen die StEB Köln eine hierarchische Emissionsstrategie (Netto-Null-Ziel, Ausgleich verbleibender Emission durch vorzugsweise lokale Maßnahmen): Schritt 1: Reduktion der lokal entstandenen Emis - sionen durch optimierte Betriebsführung, Energie - effizienzmaßnahmen, Einsatz neuer Technologien etc. Schritt 2: Erschließung (weiterer) lokaler Potenziale für erneuerbare Energien zur Minimierung des ex - ternen Energiebezugs. Quelle: Stadtentwässerungsbetriebe Köln 83Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Schritt 3: Kompensation unvermeidbarer Reste - missionen (Lachgas, Methan) aus der Abwasser - reinigung durch Lieferung lokaler regenerativer Energien an Dritte oder durch Investitionen in ex - terne Projekte. Im Rahmen der Roadmap wurden prioritäre Hand - lungsfelder definiert, zu denen hier ausgewählte Maßnahmen mit mittlerem bis hohem Klima - schutzbeitrag aufgeführt werden: Energie: Inbetriebnahme der Biogasaufbereitungs- anlage Großklärwerk (GKW) Köln-Stammheim (2024) zur Einspeisung von überschüssigem Faul - gas aus der Abwasserreinigung in das Erdgasnetz und Lieferung an die Stadt Köln (Gebäudema - nagement) (Substitution von Erdgas), Prüfung der technischen Realisierbarkeit auf den vier Außen - klärwerken (AKW). Erschließung ungenutzter Abwärmepotentiale (Kläranlagen, Kanalisation), Untersuchung der Genehmigungsfähigkeit der Er - richtung von Windenergieanlagen. Zubau von PV- Anlagen auf allen Klärwerksstandorten. Steigerung der Faulgasproduktion aus Co-Fermentation nach Inbetriebnahme der zweiten Annahmeschiene. Er- richtung einer Klärschlammverbrennungsanlage über die KLAR GmbH zur Realisierung eines um - weltfreundlichen Klärschlammtransportes über eine Druckleitung und Nutzung von Wärmepoten - zialen (2029). Prozesse: Entwicklung und Durchführung einer Messkampagne zur Minderung der Lachgasemis - sionen (2022-2027). Umsetzung geeigneter tech - nischer Maßnahmen an der bestehenden Anla - gentechnik zur Minderung der prozessbedingten Lachgasemissionen (2028-2030). Durchführung einer Messkampagne zur Bestimmung der rea - len Methanemissionen im Kanal (2024-2027) und Umsetzung von Maßnahmen zu deren Minderung (2028-2030). Methanemissionen auf Kläranlagen messen (2023) und mindern (2024-2027). Erarbei - tung einer Potenzialanalyse geeigneter Techno - logien und Konzepte zur stofflichen CO 2-Nutzung (2023), anschließend ggf. Realisierung von Umset- zungsprojekten (2024-2027). Mobilität: Umstellung der Flotte der StEB auf Elek- tromobilität/alternative Antriebe (fortlaufend). At- traktiveren der ÖPNV- und Fahrradnutzung auf dem Weg zum Arbeitsplatz (fortlaufend). Andere, z.B. Bau: Entwicklung einer Methodik zur Erfassung aller THG-Emissionen, die mit Bau-, Er - neuerungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen verbun - den sind. Das brauchen wir Mitwirkung der beteiligten Stadtgesellschaften (RheinEnergie, SWK, RNG, HGK) und städtischen Ämter im Rahmen der Planungs- und Genehmi - gungsprozesse. Die grundsätzlich vorhandene positive Haltung der Beteiligten soll in zügiges Han- deln münden. Berücksichtigung von CO 2-Preisen in Unterneh - mensentscheidungen, insbesondere zu Investi - tionsentscheidungen. StEB Köln bereiten hierzu einen Beschlussvorschlag vor. Zielsetzung 2023/24 • Umsetzung erster Maßnahmen in al - len Handlungsfeldern gemäß Road - map • Inbetriebnahme der Biogasaufberei - tungsanlage GKW und weiterer PV-An- lagen auf den Klärwerken Ausblick ab 2025 • Weitere Umsetzung der Maßnahmen zur Klimaneutralität gemäß Roadmap • bis 2027: Klimaneutralität der betriebli- chen Emissionen (außer Prozessemis- sionen wie Lachgas und Methan) • bis 2027: Verbesserung der Bilanzie - rung für Prozesse, Bau und Einkauf • bis 2029: Inbetriebnahme der Drucklei- tung zur Klärschlammverbrennung • bis 2030: Die StEB Köln arbeiten klima- neutral (Strategisches Ziel) Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 2.1 .2 Ausbau der Erneuerba- ren Stromerzeugung des Konzerns Stadt Köln 84Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Installation weiterer PV-Anlagen auf den Gebäuden • Betrieb der Fahrzeuge auf dem Flug - hafen-Vorfeld vollständig mit alterna - tiven Kraftstoffen. Perspektivisch ist die Umstellung des Energiesektors auf 100 % erneuerbare Energien vor - gesehen. Erwartetes Einsparpotenzial Ca. 4.050 t CO 2eq/a durch die PV-Anla - gen (2,6 MWp) und die Umstellung des Kraftstoffs Kosten zum Erreichen des Ziels • Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. € auszugehen, die Kos - ten bis zur Klimaneutralität sind der - zeit noch nicht valide abzuschätzen. Klimaschutz und Nachhaltigkeitsmaßnahmen am Flughafen Köln/Bonn Da wollen wir hin Der Flughafen Köln/Bonn strebt die Reduzierung seiner CO2-Emissionen um 65 % bis zum Jahr 2030 an. Bis 2035 soll die Installation großer PV-Anlagen auf den Gebäuden fortgeführt werden und die voll- ständige Umstellung der Fahrzeuge auf dem Flug - hafen-Vorfeld auf alternative Antriebstechnologien erfolgen. Perspektivisch ist die Umstellung des Energiesektors auf 100 % erneuerbare Energien vorgesehen. Die Klimaneutralität soll spätestens im Jahr 2045 erreicht werden. Der Flughafen Köln/Bonn beteiligt sich an dem Masterplan Klimaschutz, welcher von den Unter - nehmen der deutschen Luftverkehrswirtschaft verabschiedet wurde. Gleichzeitig strebt der Flug - hafen weitere Verbesserungen im Bereich der Nachhaltigkeit an, die in diesem Steckbrief nicht weiter betrachtet werden. Das setzen wir bereits um In seinem ersten Handlungsfeld der Klimaschutz - bestrebungen, dem Energiesektor, ist der Flugha - fen Köln/Bonn bereits seit Jahren aktiv tätig. Zu - sätzlich zu den bereits bestehenden PV-Anlagen mit rund 3 MWp auf den Frachthallen, welche seit 2009 sukzessive installiert wurden, ist die Installa - tion weiterer Anlagen auf insgesamt vier Frachthal- len und Verwaltungsgebäuden mit einer Leistung von zusammen ca. 2,6 MWp in den kommenden Quelle: Flughafen Köln/Bonn Monaten vorgesehen. Der Wirkungsgrad des flughafeneigenen Blockheiz- kraftwerks aus dem Jahr 1999 wurde im Jahr 2021 durch den Ersatz von 4 Modulen weiter gesteigert. Darüber hinaus ist eine Entlastung und damit Redu- zierung des Erdgasverbrauchs des BHKWs durch die Errichtung eines Holzhackschnitzel-Kraftwerks vorgesehen. Dieses soll im Jahr 2025 in Betrieb 85Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Diesel können auf diese Weise rund 90 Prozent an CO 2-Emissionen eingespart werden, was fast 3.000 Tonnen CO2 im Jahr entspricht. Neben der Elektromobilität setzt der Flughafen auch auf Wasserstoff. Im Jahr 2017 wurde auf dem Flughafengelände die erste Wasserstofftankstelle der Stadt Köln in Betrieb genommen, nachdem bereits im Jahr 2016 ein Brennstoffzellenfahrzeug angeschafft wurde. Die Strecke zwischen dem Flughafen und Bergisch Gladbach-Bensberg wird seit 2020 mit Brennstoffzellenbussen durch die Regionalverkehr Köln GmbH betrieben. Die Busse werden auf dem Flughafengelände betankt. Um das Thema Wasserstoff-Mobilität auch in der ge - samten Region zu unterstützten, ist der Flughafen einer der Projektpartner der Initiative „H2R Was - serstoff Rheinland“ . Im Hinblick auf den Flugverkehr stellt der Flugha - fen seit 2021 nachhaltigen Kraftstoff (Sustainable Aviation Fuel) zur Verfügung. Das brauchen wir Zügige Genehmigungsverfahren (z.B. Wasser - recht, Landschaftsrecht, Baurecht) beim weiteren Ausbau der regenerativen Energiegewinnung z.B. PV in der Freifläche und dem Errichten neuer ener- gieeffizienter Gebäude. genommen werden und wurde u.a. mit Fördermit- teln finanziert. Bei Neubauten auf dem Gelände soll ein Fokus auf der Energieeffizienz liegen. Das neue Logistikzent- rum aus dem Jahr 2019 verfügt daher bspw. über einen unterirdischen Eisspeicher sowie ein Kraft- dach mit PV-Dachanlage und Wärmeabsorbern. Ein weiterer Schwerpunkt in der Strategie des Flug- hafens Köln/Bonn liegt auf dem konsequenten Ein- satz von LEDs. Diese werden sowohl in Gebäuden als auch im Außenbereich und für die Start- und Landebahnen eingesetzt. Seit Herbst 2022 wird im Parkhaus 3 ein nachhaltiges Beleuchtungssystem installiert. Neben LED-Beleuchtung verfügt dieses über eine Präsenzsteuerung zur Dimmung der Hel- ligkeit. Derzeit wird auch die Deckenbeleuchtung auf der Abflugebene des Terminals 2 auf LED um- gestellt. Die dadurch entstehenden Kosten werden zum Teil über Fördermittel der Nationalen Klima- schutzinitiative gedeckt. Das zweite Handlungsfeld im Klimaschutz, in dem der Flughafen Köln/Bonn bereits aktiv tätig ist, ist die Mobilität auf dem Flughafengelände. Der Fuhr- park besteht bereits aus ca. 100 teilweise bzw. vollständig elektrisch betriebenen Fahrzeugen und Abfertigungsgeräten. Zuletzt wurden drei neue Elektrobusse für die Beförderung von Fluggästen auf dem Vorfeld sowie Schlepper für den Gepäck- dienst angeschafft. Im Jahr 2023 ist die Anschaf - fung weiterer E-Fahrzeuge als Ersatz für fossil be - triebene Fahrzeuge vorgesehen. In Bezug auf die Ladeinfrastruktur wurden zwei neue Lademöglich- keiten realisiert, einerseits am Betriebshof und an- dererseits auf dem Vorfeld. Neben dem Ausbau der E-Mobilität kommt auch nachhaltiger Kraftstoff für die Fahrzeugflotte zum Einsatz: Am Köln Bonn Airport tankt der dieselbe - triebene Teil des Fuhrparks seit August 2023 erneu- erbaren HVO-Diesel. HVO sind Hydrotreated Vege- table Oils, also ursprünglich hydrierte Pflanzenöle, bei deren Herstellung nur noch Rest- und Abfall - stoffe zum Einsatz kommen und kein Rohstoff ex - tra angebaut wird. Im Vergleich zu herkömmlichem Zielsetzung 2023/24 --- Ausblick ab 2025 • Reduzierung der CO 2-Emissionen um 65 % gegenüber 2010 bis 2030 • CO2–neutraler Betrieb auf dem Vorfeld bis 2035 • Errichtung weiterer PV-Anlagen • Klimaneutralität bis spätestens 2045 Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 2.1 .2 Ausbau der Erneuerba- ren Stromerzeugung des Konzerns Stadt Köln 86Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien an eigener Versorgung und höhere Ausnutzung der Solarpotenzia- le • Identifizierung von Potenzialflächen Erwartetes Einsparpotenzial abhängig von aufgestellten Modulen: Schätzung zwischen ca. 53.000 t CO 2 bis ca. 72.000 t CO 2 für die ersten zwei Pro - jekte Kosten zum Erreichen des Ziels • Stark abhängig von Größe und Modul- preisen: ca. 100 Mio. € für die ersten zwei Projekte Planungen der RheinEnergie AG zu PV Freiflächen an Infrastrukturwegen Da wollen wir hin Ziel ist eine deutlich höhere Ausnutzung der Solar- potenziale in Köln und der Region. Insgesamt soll damit der Anteil der erneuerbaren Energien an der eigenen Versorgung gesteigert sowie die Ziele der bundesweiten Energiewende unterstützt werden. Das setzen wir bereits um Im Zuge der laufenden Erarbeitung des Photovolta- ik-Freiflächenkatasters sind bereits zwei Potenzial- flächen identifiziert worden, welche sich im Eigen- tum der Stadt Köln befinden. Diese Flächen haben eine erwartete Leistung von über 36 MWp. Eine Projektentwicklung zu einer Fläche mit der Größe von 6 bis 13 Hektar an der Bundesautobahn (BAB) 555 in Köln-Rondorf wurde dabei bereits initiiert, sodass 2023 die Vorbereitung des Bauantrages ge- plant ist. Auf einer weiteren, deutlich größeren Flä- che an der BAB 3 in Köln-Dünnwald zwischen der Autobahn und der Bahnlinie Richtung Leverkusen möchte die RheinEnergie eine weitere Photovolta- ik-Freiflächenanlage realisieren. Die Größe des Ge- bietes in Dünnwald wird bisher auf bis zu 120 Hek- tar Potenzialfläche geschätzt, sofern die Teilflächen östlich der Bahnlinie und westlich der A3 ebenfalls als umsetzbar angesetzt werden. Die Größe bei- der Gebiete ist dabei aber noch nicht final festge - legt, da die Flächen im Eigentum der Stadt Köln dafür noch um Flächen privater Eigentümer*innen erweitert werden könnten. Aus diesem Grund ist Quelle: Simon Kraus AdobeStock auch die Höhe der erwarteten Leistung nur eine grobe Schätzung. Nach der Flächensicherung/Klä - rung der Verfügbarkeit übernimmt die RheinEner - gie bei den Realisierungen für Photovoltaik-Frei - flächenanlagen die Projektentwicklung und wird in diesem Zuge die Bauanträge einreichen bzw. Bau- genehmigungen erwirken. Das brauchen wir Die Verfügbarkeit von Freiflächen für PV im Eigen - tum der Stadt muss seitens der Stadt geklärt und geeignete Flächen an die RheinEnergie verpach - 87Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Zielsetzung 2023/24 • Klärung der Flächenverfügbarkeit städ - tischer Flächen für die PV-Freiflächen - nutzung und Abschluss eines LOI zwi - schen Stadt Köln und der RheinEnergie zur Umsetzung der verfügbaren Poten- zialflächen • Vorbereitung zur Einreichung des Bau - antrages für Projekt entlang der A555 • Bauantrag für das PV-Projekt in Köln- Dünnwald durch die RheinEnergie Ausblick ab 2025 • Fertigstellung des Freiflächenkatasters • bis 2025: Umsetzung bzw. Errichtung erster PV-Anlagen Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 2.1 .2 Ausbau der erneuerba- ren Stromerzeugung des Konzerns Stadt Köln tet werden. Unter Federführung der RheinEner - gie müssen Bauanträge erstellt, eingereicht und Baugenehmigungen erwirkt werden. Zudem ist eine konkrete Entwicklung von kommunalen An - forderungen an das ökologische Flächenkonzept von Photovoltaik-Parks zu erarbeiten. Für die Um - setzung bzw. die Errichtung der Anlagen müssen frühzeitig Aufträge erstellt werden, um die durch den bestehenden Fachkräfte- und Rohstoffmangel in der Branche herrschenden Verzögerungen bei den Arbeitsschritten zu berücksichtigen. Des Weiteren ist seitens der Stadt zu klären, ob über die erhöhten Pachterträge für die PV-Freiflä - chennutzung Kompensationsleistungen (z.B. im Rahmen einer Stiftung) für die bisherigen land- wirtschaftlichen Pächter (z.B. über spezielle För - derprogramme zur Umstellung auf die digitalisierte Landwirtschaft, intelligente Bewässerung, Förde - rung von Tierwohl, regenerative Landwirtschaft, Modernisierung der LW-Technik, landwirtschaft - liche Direktvermarktung, o.ä.) umgesetzt werden können. 88Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Nutzung von Potenzialflächen auf dem Kölner Stadtgebiet, auf denen die Er - richtung von Windkraftanlagen grund - sätzlich möglich ist • Untersuchungen und Klärungen zur Vorbereitung der Genehmigung • Neuaufstellung LEP NRW und Regio - nalplan / Sachlicher Teilplan EE ermö - gilchen die Ausweisung von Windener- giegebieten • Flächensicherung in Form von Nut - zungsverträgen Erwartetes Einsparpotenzial Abhängig von der Anzahl und Leistung der Windenergieanlagen Kosten zum Erreichen des Ziels • Abhängig von der installierten Leistung (bei 13 WEA mit 5 bis 6 MW aktuell ca. 110 Mio. €) • Kosten entstehen durch die Realisie - rung von Anlagen Planungen der RheinEnergie AG zum Ausbau der Windenergie im Kölner Norden und Süden Da wollen wir hin Die Energieversorgung der Stadt Köln muss bis zum Jahr 2035 klimaneutral sein. Neben der Nut - zung von Solarenergie stellt die Windenergie eine weitere zu berücksichtigende erneuerbare Ener - giequelle dar. Teile des Kölner Stadtgebietes sind als Standorte für Windenergieanlagen zu nutzen, um einen signifikanten Anteil des Strombedarfs mittels lokaler Windenergie decken und so die Energieversorgung Kölns klimaneutral gestalten zu können. Das setzen wir bereits um Die RheinEnergie hat im Rahmen einer Weißflä - chenanalyse elf Potenzialflächen auf dem Kölner Stadtgebiet ermitteln können, auf denen die Er - richtung von Windkraftanlagen grundsätzlich mög- lich ist. Allein im Kölner Norden sind zwei Flächen (Nord I und Nord II) identifiziert worden, auf denen insgesamt bis zu 13 Windenergieanlagen der Leis- tungsklasse 5-6 MW errichtet werden könnten. Diese Flächen weisen das größte Potenzial auf und haben gute Chancen auf eine Genehmigung. Dafür sind jedoch weitere Untersuchungen und Klärun - gen erforderlich, bspw. im Hinblick auf benach - barte Naturschutzgebiete, Wasserschutzzonen und Retentionsflächen für Hochwasser sowie eine Erdbebenmessstation. Ende März wurde eine Bürger*inneninformationsveranstaltung in Chor - weiler bezüglich des gesamten Themenkomplexes Quelle: Rheinenergie AG Windkraft und dieser zwei Potenzialflächen durch - geführt. Der aktuell gültige Flächennutzungsplan (FNP) der Stadt Köln sieht keine Windnutzungen auf den von der RheinEnergie identifizierten Poten- zialflächen vor. 89Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Derzeit befinden sich der Landesentwicklungsplan und der Regionalplan / Sachlicher Teilplan EE für den Regierungsbezirk Köln in der Neuaufstellung. Diese bilden zukünftig die Grundlage für die Aus - weisung von Windenergiegebieten entsprechend des WindBG. Die Entscheidung der Landesregie - rung, den Landesentwicklungsplan NRW bereits jetzt zu überarbeiten und parallel die sechs Regio - nalpläne anzupassen, ermöglicht schon ab dem Jahr 2025 einen geregelten Zubau von Windener - gieanlagen. Die Gesetzgebung ermöglicht zudem die kommu - nale Ausweisung weiterer Flächen für die Wind - energie, über die Flächenvorgaben des WindBG hinaus, als sogenannte „Positivplanung” . Diese zusätzlichen Flächen sind im FNP planerisch als Sonderbauflächen oder Sondergebiete für Wind - energie auszuweisen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Für das Vorhaben der RheinEnergie AG ist Pla - nungsrecht zu schaffen; aktuell bereitet die Be - zirksregierung Köln die Aufstellung des „Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien zum Regionalplan für den Regierungsbezirk Köln“ vor, in dem Flä - chen für die Windenergie ausgewiesen werden. In diesem Prozess wird die Stadtverwaltung Köln sich einbringen und insbesondere die Ausweisung der beiden Potenzialflächen im Kölner Norden als Windenergiegebiete gegenüber der Bezirksregie - rung vorschlagen bzw. für diese Gebiete werben. Sofern die Gebiete, entgegen der derzeitigen Er - wartungshaltung, von der Bezirksregierung Köln nicht ausgewiesen werden sollten, wird die Stadt Köln prüfen, inwiefern die Flächen mittels Ände - rung des Flächennutzungsplans als sogenannte Positivplanung die planungsrechtliche Zulässigkeit erlangen können. Gleiches gilt für ggf. weitere, jedoch flächenmäßig kleinere Windenergie-Poten - zialflächen im Kölner Stadtgebiet. Das brauchen wir Eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung der Anlagen ist die Schaffung der übergeordneten Rechtsgrundlagen durch die Landesbehörden. Die- se Prozesse kann die städtische Verwaltung nicht aktiv steuern, wird jedoch indirekt gegenüber der Bezirksregierung Köln insbesondere für die Flächen im Kölner Norden werben. Um ergänzend weitere Flächen, welche über die des Regionalplans / Sach- licher Teilplan EE hinausgehen, im FNP auszuwei - sen, bedarf es einer Beauftragung durch den Rat der Stadt Köln. Dieser muss die Vorbereitung eines FNP-Einleitungsbeschlusses beantragen. Die weitere Projektentwicklung erfordert eine Flä - chensicherung in Form von Nutzungsverträgen zwischen der RheinEnergie AG und der Stadt Köln als Flächeneigentümerin für einen signifikanten Anteil der Flurstücke in den identifizierten Poten - zialgebieten. Um zeitnah mit der Realisierung von Anlagen beginnen zu können, gilt es seitens der Abbildung 10 Darstellung der Potenzialfläche “Köln-Worringen” (Quelle: Rhein- energie AG) Abbildung 11 Darstellung der Potenzialfläche “Köln-A57” (Quelle: Rheinenergie AG) 90Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Zielsetzung 2023/24 • Planung und Genehmigung der Vorha- ben • 2023ff: Fortsetzung der Projektent - wicklung durch die RheinEnergie AG • Abschluss der Flächensicherung mit - tels Nutzungsvertrag mit der Rhein- Energie AG für die städtischen Flä - chen innerhalb der Potenzialflächen im Kölner Norden • Flächensicherung (Nutzungsvertrag RheinEnergie AG – Stadt Köln) Ausblick ab 2025 • bis 2025: Ausweisung der Flächen im Sachlichen Teilplan Erneuerbare Ener - gien (oder alternativ, als Positivplanung im FNP der Stadt Köln) • Flächensicherung (Nutzungsvertrag RheinEnergie AG – Stadt Köln) • bis 2027: Antragstellung nach BImSchG durch die RheinEnergie AG und Prüfung des Genehmigungsan - trags durch die untere Immissions - schutzbehörde (sofern positiv: Rea - lisierung des Vorhabens durch die RheinEnergie AG) Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 2.1 .2 Ausbau der erneuerba- ren Stromerzeugung des Konzerns Stadt Köln Genehmigungsbehörden die Anträge kurzfristig und zielgerichtet zu bearbeiten. 91Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Individuelle Beratungen von Eigen - heimbesitzer*innen, Gewerbetreiben - den, Vermieter*innen und Mieter*in - nen zur Solarenergie und den damit verbundenen Technologien und weite- re Unterstützungsangebote • Vereinfachung der Prozesse für Mie - terstromprojekte Erwartetes Einsparpotenzial Bei einer CO2-Vermeidung von 684 g/kWh können bei einem Zubau von 1840 MWp insgesamt ca. 1,26 Mio. Tonnen CO2 ein- gespart werden, wenn das gesteckte Ziel, 50 % des noch nicht gehobenen PV-Potentials bis 2030 zu heben, erreicht wird. Die Zielerreichung hängt neben der Beratung von weiteren Faktoren ab. Kosten zum Erreichen des Ziels • 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar • Bei Erweiterung der Leistungen stei - gen die Kosten entsprechend der noch zu wählenden Personalkapazitäten Treffpunkt Solar – Das Beratungszentrum von RheinEnergie AG, Stadt Köln und Handwerkskammer zu Köln Da wollen wir hin Ein Ausbau von 50 % des PV-Potenzials würde eine Leistung von ca. 1 .840 MWp entsprechen. Dies geht mit einem hohen Beratungs- und Unter- stützungsbedarf einher. Das setzen wir bereits um Um diesem Bedarf zu begegnen und den Ausbau zusätzlich zu unterstützten, wurde der Treffpunkt Solar als zentrale Anlaufstelle für Beratungen ge - gründet und Anfang September 2022 eröffnet. Da- bei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt von der RheinEnergie, der Stadt Köln sowie der Hand- werkskammer zu Köln. Der Treffpunkt Solar über - nimmt eine Vielzahl von Aufgaben und richtet sich an Eigenheimbesitzer*innen, Gewerbetreibende, Vermieter*innen und Mieter*innen. Zu den Aufga- ben zählen: • Grundlagenberatung zu Solarenergie und den damit verbundenen Technologien (z.B. Photo - voltaik, elektrische Wärmepumpen oder Elekt - romobilität) • Präsentation von Ausstellungsstücken am CO2- Energiehaus • Führungen und Veranstaltungen • Individuelle technische und wirtschaftliche Be - ratung des Kundenprojektes auf Basis des So- larkataster NRW (neutrale Beratung) • Vermittlung von Handwerksbetrieben aus der Quelle: Treffpunkt Solar Region zur Erstellung eines Kaufangebotes • Bereitstellung von Onlinetools zur eigenständi - gen Erstinformation der Kunden (Solarrechner, Solarkataster NRW, …) • Fördermittelinformationen (BAFA, KfW, Landes- mittel) und Ausgabe von Infomaterial 92Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen • Spielerisches Kennenlernen der Erneuerbaren Energien für Familien und Kinder • Ganzheitliches ökologisches Projekt (Echsen Habitat, Blühstreifen für Bienen, Insektenhotel, Wandbegrünung, Rasengitterstreifen) Die individuellen Beratungen werden telefonisch, digital oder persönlich im Treffpunkt Solar durch 4 Mitarbeiter*innen der RheinEnergie von Montag bis Freitag angeboten. Diese Beratungen wurden von September 2022 bis Mai 2023 bereits über 1 .000-mal in Anspruch genommen. Ergänzend dazu „wurden in 2023 weitere 149 Interessenten an Kooperationspartner der RheinEnergie vermit - telt, um ein Angebot zum Kauf einer PV-Anlange zu erhalten. Hiervon sind aktuell 116 Projekte in der Angebotsstellung“ . 2 Der PV-Ausbau erlebt in Köln bereits einen Auf - schwung. Die Anzahl neu angemeldeter PV-Anla - gen stieg in den vergangenen Jahren deutlich an. Auch im Vergleich zum Jahr 2022, dessen Neu - anmeldungen bei der Bundesnetzagentur bereits deutlich über den Vorjahren lag, ist eine weitere Steigerung erkennbar. So wurden in den ersten vier Monaten des Jahres 2023 bereits fast so viele PV-Anlagen neu angemeldet, wie im ganzen Jahr 2022 (zum Vergleich: 1 .567 Anlagen in 2022, 1 .232 Anlagen im Zeitraum vom 01 .01 .2023-02.05.2023) Das brauchen wir Um das Ziel zu erreichen, müssen die Bürger*in - nen langfristig bei der Planung und Realisierung unterstützt werden. Daher sollte der Treffpunkt Solar langfristig weitergeführt werden und bei Be - darf das Leistungsspektrum um weitere Angebote erweitert werden (z.B. Begleitung der Kund*innen bei der Projektumsetzung). Der Treffpunkt-Solar kann so die grundlegende Interessentenberatung bis zum Handwerkerkontakt durchführen und so die Hürden für den PV-Ausbau reduzieren. Um die gewünschte Menge (1840 MWp) an Photovoltaik Anlagen realisieren zu können, müssen jedoch weit mehr Maßnahmen angestoßen werden. Unter an - derem sollten auch Veranstaltungen und Aktionen bei den jeweiligen Immobilien vor Ort stattfinden. Um die Beratungen weiter auszubauen, benötigt der Treffpunkt bei einer dauerhaften Weiterführung weitere personelle Unterstützung, im Idealfall auch Energieberater*innen und Solarplaner*innen, da sich der Beratungsumfang bereits zu einem ganz - heitlichen Blick auf die Immobilie verändert hat. So wird aktuell auch zur Kombination der PV mit einer Wärmepumpe und Elektromobilität beraten. Neben der aktiven Beratung gilt es weiterhin ak - tiv an der Vereinfachung der Prozesse für Mieters- tromprojekte in der Politik zu arbeiten, um so die erheblichen Potenziale bei Mehrfamilienhäusern zu nutzen und Wege zu finden, um einen wesent - lichen limitierenden Faktor zur Zielerreichung, die geringen Kapazitäten beim umsetzenden Hand - werk, zu minimieren. Zielsetzung 2023/24 • Gemeinsame Vereinbarung zum Wei - terbetrieb des Treffpunkt-Solar, sowie zur dauerhaften Finanzierung des Pro- jektes • Entscheidung zum eventuellen Aus - bau der Leistungen im Treffpunkt • Entwicklung Lösungsoptionen zur Be - gegnung der Handwerkerengpässe Ausblick ab 2025 • 2025-2035: Aktive Beratung von PV- Anlagen und weiteren energetischen Optimierungen Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 2.2.1 Ausbau der Photovolta- ik auf Wohn- und Nichtwohngebäuden 2 RheinEnergie AG 2023: Beitrag der RheinEnergie zur Dekarbonisierung Kölns – Sondersitzung des AKUG 93Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Verdichtung und Ausbau des be - stehenden Fernwärmenetzes, insbe - sondere in der Innenstadt, und Dekar - bonisieurng der Wärmeerzeugung (für Fern- und Nahwärmenetze) Erwartetes Einsparpotenzial Schwer quantifizierbar, da von Höhe der Neuanschlüsse abhängig Kosten zum Erreichen des Ziels • nach bisherigen Planungen werden In- vestitionen von > 750 Mio. € erforder- lich sein (Dekarb. der Erzeugung und FW-Netz) Transformationspläne der RheinEnergie AG für die Kölner Fernwärmenetze Da wollen wir hin Gemäß dem Ratsbeschluss der Stadt Köln vom Juni 2021 strebt die RheinEnergie die vollumfäng - liche Dekarbonisierung der Wärmeversorgung bis zum Jahr 2035 an. Zusätzlich hat die RheinEner - gie u.a. die dekarbonisierte Wärmeversorgung bis 2035 im Eckpunktepapier „Klimaneutralität für Köln - Eckpunkte einer nachhaltigen und dekarbo - nisierten Energieversorgung bis 2035“ unter der Voraussetzung im Juni 2021 vereinbart, dass die erforderlichen und im Eckpunktepapier beschrie - benen Prämissen eintreten. Das Eckpunktepapier ist dabei das Ergebnis eines Vermittlungsprozes - ses zwischen der Bürgerinitiative „Klimawende Köln“ , der Stadt Köln und der RheinEnergie unter Vermittlung von Prof. Fischedick. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die Fernwär - me, welche insbesondere in innerstädtischen, dichtbesiedelten Gebieten das zentrale Instrument der Wärmewende darstellt. Verglichen mit anderen deutschen Großstädten ist der Anteil der Wärme - versorgung über das Kölner Fernwärmenetz an der Gesamtwärmeversorgung unterdurchschnittlich. Daher gilt es das bestehende Fernwärmenetz, ins- besondere in der Innenstadt zu verdichten, aus - zubauen und die Wärmeerzeugung (für Fern- und Nahwärmenetze) zu dekarbonisieren Quelle: Ivankurakevich/shutterstock.com Das setzen wir bereits um Die Umstellung des Fernwärmenetzes kann mit Fördermitteln der Bundesförderung für effizien - te Wärmenetze (BEW) mitfinanziert werden. Die BEW setzt hierfür die Erstellung eines Transforma- tionsplanes voraus. Darüber hinaus stellt der Trans- formationsplan die Grundlage dar, um im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und des Wär- meplanungsgesetzes (WPG) einen weiteren Netz - ausbau und den Weiterbetrieb des Wärmenetzes zu gewährleisten und wird zukünftig verpflichtend zu erstellen sein. Die RheinEnergie hat bereits einen entsprechenden umfangreichen Transformations - 94Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen plan für das größte FW-Netz „Innenstadt“ erstellt und bereitet aktuell die weiteren Transformations - pläne für die FW-Netze „Nord“ und „Merheim“ vor. Diese bilden die strategische Grundlage für die Transformation und zeigen auf, wie der zeitliche, technische und wirtschaftliche Um- und Ausbau der bestehenden Wärmenetzsysteme bis 2045 er- folgen soll. Ein Zwischenziel stellt die vollständig dekarbonisierte Wärmeerzeugung ab 2035 durch erneuerbare Wärmequellen dar. Sowohl für den kostspieligen Umbau der Erzeugung als auch für die intensiven Netzmaßnahmen werden umfang - reiche Fördermittel benötigt und über die BEW be- antragt werden. Für die Gesamtstadt Köln soll der Transformations- prozess der Wärmewende über eine kommunale Wärmeplanung dargestellt werden, welche sowohl Raum- und Prozesswärme sowie Warmwasser be- rücksichtig. Daher ist es zwingend notwendig, die Transformationspläne der RheinEnergie mit der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Köln in Ein- klang zu bringen. Dies erfordert einen engen und intensiven Abstimmungsprozess, welcher durch - geführt wurde und weiterhin läuft. Teilnehmer*in - nen sind Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung Köln, deren Gutachter*innen, Vertreter*innen der RheinEnergie, der GVG RheinErft und der Rheini - schen NETZGesellschaft. Der Transformationsplan für das Fernwärmenetz „Innenstadt“ wurde vor der RheinEnergie fertiggestellt, bzw. ist kurz vor der Finalisierung. In diesem Fall setzt die BEW- Richtlinie intensive Abstimmungen voraus, welche auch durchgeführt werden. Die Stadt Köln wurde als Pilotkommune für kommu- nale Wärmeplanung des Landes Nordrhein-West - falen ernannt. Daraus resultiert eine Begleitung des Erarbeitungsprozesses durch die Landesge- sellschaft NRW.Energy4climate. Die RheinEnergie war an einem ersten Auftakttermin beteiligt. Für die Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes hat die RheinEnergie einen Fahrplan entwickelt (s. hierzu Abbildung 12) und setzt insbesondere auf folgende Techniken: • Großwärmepumpen: Die RheinEnergie wird eine entsprechend leistungsfähige erste Anlage zur Nutzung von Rheinwasser als Wärmequel - le am Kraftwerksstandort Niehl realisieren. Die Detailauslegung wird momentan von der Rhei - nEnergie in Zusammenarbeit mit einem Gene - ralplaner ausgearbeitet. Die Inbetriebnahme wird ab 2026 angestrebt. Weiterhin wird aktuell die Nutzung weiterer Wärmequellen, wie Ab - wasser oder Brunnenwasser bewertet. Abbildung 12 Dekarbonisierung der Wärmenetze Köln (Quelle: RheinEnergie AG) 95Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen • Freiflächen-Solarthermie: In Köln Merheim konnte eine Fläche für Freiflächen-Solarthermie- Anlagen identifiziert werden, um auch das FW- Netz Merheim mit erneuerbarer Wärme mitzu - versorgen. Gespräche mit der Bezirksregierung sowie der Stadt Köln ergaben, dass ein entspre- chender Bauantrag gestellt werden kann. Eine wettbewerbliche Ausschreibung wird aktuell von der RheinEnergie durchgeführt. • Mitteltiefengeothermie: Auf Basis der Unter - suchungen des Geologischen Dienstes NRW (GD-NRW) werden für Teilbereiche der Stadt Köln Temperaturen von etwa 27° C in einer Tiefe von 500 m vermutet. Dieses Ergebnis stammt aus der Geothermalen Charakterisierung der Teilräume Rheinland und Nordrand des Rheini - schen Schiefergebirges des GD-NRW aus dem Jahr 2023. Darauf aufbauend wird die RheinE - nergie weitere Untersuchungen (Vorstudie und ggf. nachfolgend Machbarkeitsstudie) durch - führen und ein Aufsuchungsfeld bei der Bezirks- regierung beantragen. • Abwärme: Im Rahmen einer Potenzialstudie konnte ein theoretisches Abwärmepotenzial von ca. 2 TWh/a ermittelt werden. Nach Ab - stimmung mit den jeweiligen Unternehmen zeigt sich jedoch, dass eine wirtschaftliche Nutzung der Potenziale aus diversen Gründen derzeit nicht möglich ist. Einerseits würde dies Auswirkungen auf die Produktionsprozesse sowie eine entsprechend zukunftsfähige und gesicherte Wärme-Belieferung durch die Unter- nehmen voraussetzen, andererseits liegen die jeweiligen Standorte nicht in direkter Nähe der FW-Netze, was deren Anbindung aufwändig ge- staltet. Darüber hinaus liegen die Temperatur - niveaus der Abwärme zumeist unter 100°C und / oder stehen nur diskontinuierlich zur Verfügung. Bedingt durch die aktuellen Entwicklungen ist eine Überprüfung der Ergebnisse vorgesehen. Das brauchen wir Die Pläne der RheinEnergie sehen einen deutlichen Ausbau und eine kontinuierliche Verdichtung der Fernwärmeversorgung in Köln vor. Letzteres gilt insbesondere für das Fernwärmenetz der Innen - stadt. Konkret bedarf es folgender Unterstützung durch alle Stakeholder (s. Abbildung 13): Abbildung 13 Unterstützungsbedarf bei der Wärmewende (Quelle: RheinEnergie AG) 96Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Zielsetzung 2023/24 • Fertigstellung Transformationsplan FW-Netz Innenstadt • Beantragung erster Fördermittel für Wärmenetze nach BEW-Richtlinie • Offizieller Projektbeginn Großwärme - pumpe Niehl • Inbetriebnahme Fernwärmespeicher in Köln-Merheim • Vorantreiben der weiteren Projekte zum Ausbau und der Dekarbonisierung der Fernwärme: u.a. durch weitere Großwärmepumpen, Fernwärmespei - cher, Solarthermie, Geothermie-Unter- suchungen sowie umfangreicher Netz- ausbau-Maßnahmen • Abgleich und Harmonisierung mit kom- munaler Wärmeplanung der Stadt Köln • Installation schnellstartfähiger Kessel in Köln-Niehl Ausblick ab 2025 • Erhöhung Anschlussdichte an Fern - wärmenetz • Ausbau erneuerbarer Wärmeerzeuger • bis 2025: Installation Solarthermieanla- ge in Köln-Merheim • bis 2025: Modernisierung GuD-Anlage in Köln-Merkenich • ab 2025: Erstellung der weiteren Trans- formationspläne für FW-Netze Nord und Merheim Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 2.3.2 Dekarbonisierung der zentralen Wärmeversorgung 97Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Prüfung und Nutzung aller bestehen - den und zukünftigen Dachflächen Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quantifizierbar, da laufende Prüfung Kosten zum Erreichen des Ziels Derzeit nicht quantifizierbar PV-Dachanlagen auf Gebäuden der AVG Köln mbH Da wollen wir hin Nutzung aller bestehenden und zukünftigen Dach - flächen, die für einen sinnvollen PV-Betrieb geeig - net sind. Das setzen wir bereits um • Prüfung aller potenziellen Dachflächen hinsicht- lich einer PV-Nutzung durch die RheinEnergie • Eine erste Anlage wurde im Jahr 2010 errichtet: Dach der Kompostierungsanlage, 520 kWp • Eine zweite Anlage wurde im Jahr 2015 errich - tet: Dach der Rostascheverladehalle, 270 kWp • Bei der Planung von Neubauten wird die Eig - nung als PV-Standort geprüft Das brauchen wir Alle erforderlichen Vorraussetzungen liegen bereits vor. Quelle: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH Zielsetzung 2023/24 --- Ausblick ab 2025 • bis 2026: Prüfung der PV-Eignung für weitere Neubauprojekte Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 2.1 .2 Ausbau der Erneuerba- ren Stromerzeugung des Konzerns Stadt Köln 98Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • PV-Anlagen und alternative Wärme - voersorgungslösungen zur Reduktion des Energieverbrauchs • Neues Wärmeversorgungskonzept Erwartetes Einsparpotenzial Ca. 4.100 t CO 2eq/a durch das BHKW und die PV-Anlagen Kosten zum Erreichen des Ziels • Derzeit nicht quantifizierbar Umstellung der Energieversorgung der Koelnmesse Da wollen wir hin Die Koelnmesse GmbH strebt bis zum Jahr 2035 eine CO2-Neutralität an, bei der die Energieversor- gung eine entscheidende Rolle spielt. Der Fokus liegt dabei auf PV-Anlagen sowie alternativen Wär- meversorgungslösungen. Das setzen wir bereits um Bereits seit 2015 beschäftigt sich die Koelnmesse im Rahmen ihrer Modernisierungs- und Bauprojek- te mit dem Thema Nachhaltigkeit und hat seitdem unterschiedliche Projekte und Themenfelder um- gesetzt bzw. bearbeitet. Dazu gehören das dyna - mische Logistikmanagement eSlot, das weltweit größte Messe-Verkehrsleitsystem zur Reduzierung von Staus und Kfz-Emissionen und die vollständi- ge Umstellung auf Ökostrom. Dabei gliedert die Koelnmesse ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten in die drei strategischen Säulen Nature, Events und Com- munity und bündelt ihre einzelnen Maßnahmen unter dem neu entwickelten Label „ Tradefairer“ . Im Bereich Nature liegt ein wichtiger Schwerpunkt auf der Energieversorgung. Oberstes Ziel ist die Reduktion des Energiever - brauchs. Aktuell erfolgt eine schrittweise Um - stellung auf LED-Beleuchtung im Bestand, die im Vergleich zur alten Technik eine Energieeinsparung von etwa 50 % ermöglicht. Der Austausch der Lüf- tungsanlagen im Rahmen der Bestandssanierung führt ebenfalls zu einer Energieeinsparung von über 50 %. Diese Maßnahmen werden langfristig zu einer signifikanten Verringerung des Energiever- brauchs beitragen. Zusätzlich optimiert die Koeln - messe die Nutzung der Lüftungsanlagen basierend auf Hallenbelegung und Nutzungszeiten und passt die Innentemperaturen der Hallen an, um diese Be- mühungen weiter zu unterstützen. Neben der Reduktion des Energieverbrauchs und dem Ökostrombezug setzt die Koelnmesse auf den verstärkten Ausbau von PV-Anlagen auf dem Messegelände. Derzeit befinden sich mehrere Pro- jekte in der Umsetzung und Planung. Auf dem sich in Bau befindenden Confex wird eine Anlage mit einer Leistung von 200 kWp installiert, welche vo - raussichtlich im Mai 2024 in Betrieb gehen wird. Quelle: Koelnmesse 99Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Darüber hinaus beginnt im Herbst 2023 der Bau einer PV-Anlage auf den Dächern der Halle 11 und dem Südeingang. Sie wird mit circa 5.000 Modu - len und einer Leistung von 2.000 kWp eine der größten PV-Anlagen in Köln sein. Der erzeugte Strom der PV-Anlagen wird direkt vor Ort auf dem eigenen Grundstück genutzt. Ob und in welcher Form weitere Dächer der Mes - sehallen für den Einsatz von Photovoltaik Anlagen genutzt werden können, wird derzeit in einer um - fangreichen Potenzialanalyse untersucht. Zu be - rücksichtigen ist hierbei auch, dass die Dächer der Südhallen als Parkdecks genutzt werden. Die Untersuchung wird im Rahmen des Landespro - gramms progres.nrw – Klimaschutztechnik geför - dert. Zusätzlich zu diesen Vorhaben erarbeitet die Ko - elnmesse derzeit ein neues Konzept der Wärme - versorgung. Ziel ist es, vollständig auf die Verbren- nung von fossilen Energieträgern zu verzichten. In diesem Rahmen könnte auch das 2016 errichtete Blockheizkraftwerk (BHKW) wieder abgeschaltet werden, das derzeit bereits den jährlichen CO2-Aus- stoß um 3.200 Tonnen reduziert. Dennoch versteht die Koelnmesse das BHKW als Übergangstechno - logie auf dem Weg zur vollständigen Wärmeversor- gung aus erneuerbaren Energien. So wird aktuell beispielsweise die Nutzung von Abwasser als Wär- mequelle untersucht - ein Projekt, das noch in den Anfängen steckt. Die aufgeführten Maßnahmen zur Energieeffizienz und Energieversorgung sind nur einige Bausteine einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie der Koelnmesse. Diese Strategie befindet sich derzeit in der finalen Ausarbeitung und deckt eine Vielzahl weiterer wichtiger Aspekte ab. Dazu gehören ein effizientes Abfall- und Wertstoffmanagement, eine nachhaltige Beschaffung und verantwortungsbe- wusstes Lieferkettenmanagement, ebenso wie umweltfreundlicher Standbau und Catering-Ser - vices. Darüber hinaus erarbeitet die Koelnmesse ein Konzept zur Begrünung des Messegeländes, um den ökologischen Fußabdruck weiter zu redu - zieren. Das brauchen wir --- Zielsetzung 2023/24 • Installation der PV-Anlage mit 500 Mo- dulen auf dem Confex • Planungen und Umsetzungsstart der PV-Anlage Halle 11 und Eingang Süd • Inbetriebnahme der PV-Anlagen auf den Dächern des Confex, Halle 11 und Eingang Süd als eine der größten An - lagen Köln Ausblick ab 2025 • CO2-Neutralität im Jahr 2035 • Dekarbonisierung der Wärmeversor - gung • Hebung aller technisch und wirtschaft- lich sinnvollen PV-Potenziale Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 2.1 .2 Ausbau der Erneuerba- ren Stromerzeugung des Konzerns Stadt Köln 100Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Kernpunkte • Reduktion von über 40 % der CO 2- Treibhausgase bis 2032. Prüfung von alternativen Systemen mit Fernwärme und Wärmepumpen • Prüfung der Möglichkeit den Strombe- zug auf Ökostrom mit Herkunftsnach - weis (ppa Power purchase Agreement) umzustellen • Errichtung von Grün-Dach-PV-Kombi - nationen bei Neubau und Sanierung wo immer möglich • sukzessive Umstellung des Fuhr- und Maschinenparks auf alternative Tech - nologien Erwartetes Einsparpotenzial ca. 1 .200 t/a CO2eq Kosten zum Erreichen des Ziels • Ca. 3,6 Mio € ohne Fahrzeuge und ohne Kosten für die Schaffung der not- wendigen Rahmenbedingungen, z.B. im Bereich Personal. D.h. es sind nur die Kosten für den Einbau der PV und dem Umbau der Heizungsanlagen inkl. Planungskosten enthalten Reduzierung der Treibhausgasemissionen der AG Zoologischer Garten Köln Da wollen wir hin Die AG Zoologischer Garten Köln ist bereits seit langer Zeit ein bedeutendes Artenschutz- und Bil - dungszentrum für die Region und darüber hinaus. Durch die umfangreiche Nachhaltigkeitsstrategie, die wir uns bereits seit letztem Jahr als Leitfaden selbst auferlegt haben, wollen wir auch klima - neutraler werden. Wir sehen uns hier in einer Vor - bildfunktion und wollen unseren Bildungsauftrag nutzen, um auf die Einsparpotenziale und klima - freundliche Energienutzung hinzuweisen. Wir wollen über 40 % der Treibhausgase bis 2032 reduzieren. Wir wollen weg von fossilen Brenn - stoffen und prüfen derzeit alternative Systeme mit Fernwärme und Wärmepumpen. Auch prüfen wir die Möglichkeit den Strombezug auf Ökostrom mit Herkunftsnachweis (PPA Power purchase Agreement) umzustellen. Das setzen wir bereits um Wir haben in diesem Jahr ein Transformationskon- zept beauftragt, dass uns unterstützt die fossilen Brennstoffe zu reduzieren und Alternativen auf - zubauen. Wir werden bei Um- und Neubauprojek - ten, immer prüfen, ob ein Grün-Dach und / oder eine Photovoltaikanlage sinnvoll und machbar ist. So werden wir z.B. bei dem anstehenden Umbau der Giraffenanlage und des Tropenhauses jeweils ein Grün-Dach kombiniert mit einer PV-Anlage er - richten. Auch werden die neuen Heizungsanlagen so ausgelegt, dass der Einsatz von Wärmepumpen möglich ist. Quelle: Stadt Köln 101Aktionsplan - Handlungsfeld 2: klimaneutrale Energieversorgung erreichen Schon seit Jahrzehnten setzt der Zoo Elektrofahr - zeuge ein, z.B. im Futterhof für den Transport von Futter zu den Tieren oder in der Abteilung Technik für die Techniker und deren Werkzeuge sowie Ma- terialtransport. 2022 haben wir den Radlader vom Futterhof von Diesel auf einen Elektroantrieb um - gestellt und haben zwei elektrische Hoftrucks im Elefantenpark im Einsatz. 2023 wurden zwei Wall- boxen am Futterhof installiert und darauf geachtet, dass die neuen Fahrzeuge umweltschonender sind z.B. durch Hybridantrieb oder voll elektrisch. Die gesamte Beleuchtungstechnik wurde bereits fast vollständig auf LED-Technik umgebaut. Ebenso werden derzeit Laubbläser und andere gärtnerische Hilfsmaschinen auf elektrisch betrie - bene Akkugeräte umgestellt. Derzeit wird geprüft wie die Lüftungstechnik ef - fizienter und ressourcenschonender eingesetzt werden kann (z. B. weniger Luftschichtungen und bessere Zirkulation). Bei Baumaßnahmen werden energetisch sinnvolle Baustoffe (wie z. B. gedämmte Luftkissendächer statt Doppelstegplatten) geprüft und gebaut (AuER Haus). Hier ist die AG Zoologischer Garten Köln aktiv Die AG Zoologischer Garten Köln hat ein Transfor - mationskonzept zur Reduzierung der Treibhausga - se beauftragt. Die Ergebnisse werden Endes des Jahres 2023 erwartet und mit der Umsetzung soll an schnellstmöglich angefangen und bis spätes - tens 2032 umgesetzt werden. Bereits jetzt hat die Abteilung Technik aktiv mit dem Einbau von PV-An- lagen begonnen. Das brauchen wir Um sämtliche Potenziale der Energiewende und der Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu schöpfen, sowie zu realisieren, wird ein höherer Bedarf an Personalressourcen und finanzieller Mit- tel zwingend erforderlich sein. Zielsetzung 2023/24 • Beginn der Umsetzung des Transfor - mationskonzeptes, Einbau von PV- Anlage Tropenhaus, Start Einbau der Messinfrastruktur inkl. Ausbau der Ge- bäudeleittechnik Ausblick ab 2025 • bis 2032: Ausbau der PV-Anlagen auf ca. 200 kWp, Ersetzung der noch vor - handenen ca. 18 Gaskessel durch energetisch bessere Alternativen und Prüfung von Wärmepumpen oder Fern- wärme, Ausbau der Messinfrastruktur inkl. Gebäudeleittechnik, um den Be - darf besser steuern und regulieren zu können • ab 2025: Evtl. Strom umstellen auf Ökostrombeschaffung mit Herkunfts - nachweis / Power Purchase Agree - ment (PPA) Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 2.1 .1 Dekarbonisierung der Wärmeversorgung des Konzerns Stadt Köln 102 102Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen 3.3 Handlungsfeld 3: „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ 103Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral 104 104Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Die Maßnahmen im Handlungsfeld „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ werden aktu- ell durch die städtischen Beteiligungen, exemplarisch durch Steckbriefe der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG) und der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH, be- spielt. Die Verwaltung setzt Impulse mit der Umsetzung der politischen Aufträge zur nachhaltigen Beschaffung (0473/2023) sowie der Einführung von Klimaschutzkriterien beim Verkauf von Gewer - begrundstücken. Zusammengenommen wird mit den Vorhaben ein Einsparpotential von 110.000 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr adressiert. Die Einsparung wird durch die fünf quantifizierbaren Aktivitäten der insgesamt elf Aktivitäten erzielt. Da viele der Aktivitäten im indirekten Einflussbereich des Konzerns Stadt Köln liegen und zu große Unsicherheiten hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen liegen, kann derzeit keine belastbare Quanti- fizierung der übrigen Aktivitäten vorgenommen werden. Hohe direkte THG-Einsparpotentiale werden im Einflussbereich der AVG, durch den Einsatz von Bio- massebrennstoffen zur Substitution fossiler Kraft- und Brennstoffe, der verstärkten Deponiegasfas- sung sowie der CO2-Minderung in der Müllverbrennung durch CO2-Abscheidung, Sortierung und Verwertung sowie Rückgewinnung von Metallen aus den Rostaschen, realisiert. Eine hohe strukturelle Wirkung geht von der Kooperation und Förderung von Klimaschutz in der Wirtschaft aus. Die KölnBusiness nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, über Netzwerke und Ko- operationen wichtige Strukturen für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes zu schaffen, zu stärken und die Wirtschaftsakteure bei Fragestellungen der Unternehmenstransformation und Innovation zu begleiten. Zum Leistungsportfolio gehören die Begleitung von Unternehmen bei der Gemeinwohlbilanzierung (AN/1875/2021), die Förderung von Gründungen, Beratungen zu nach - haltigkeitsbezogenen Vorhaben inkl. Finanzierungsmöglichkeiten im Unternehmen oder themen - spezifische Veranstaltungen zur Vernetzung relevanter Branchenakteure im Zusammenhang mit gewerblichen Klimaschutzmaßnahmen. Insbesondere für das Handlungsfeld „Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral“ sind die Bei- träge der Wirtschaftsakteure sowie ausstehende gesetzliche Regelungen ganz maßgeblich, um die Treibhausgasminderung in gewerblich geprägten Gebieten, in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie den Ausbau der Kreislaufwirtschaft auf den Weg zu bringen. Aktuell kann für dieses Handlungsfeld nur ein Ausschnitt der zu erwartenden Gesamtkosten für den Konzern Stadt Köln (Verwaltung und Beteiligungen) quantifiziert werden. Erst mit einer sukzessiven Betrachtung weiterer Beteiligungsgesellschaften und der erforderlichen Maßnahmen im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens wird sich abzeichnen, welche Kosten zu erwarten sind. Die derzeit im Aktionsplan enthaltenen Vorhaben belaufen sich auf eine vorläufige Summe von 110.000 Euro (Verwaltung) und 195 Millionen Euro (Beteiligungen). 105Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Direkter Einflussb. 1 Verankerung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei Beschaffung und Vergabe 2023 2024 • nachhaltige Ausrichtung des städtischen Einkaufs und der Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen im Sinne des Klimaschutzes gemäß des Beschlusses des Ausschusses für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales (AN/0473/2023) • Weiterführung von GoGreen- Zertifizierung für Pakete- und Briefsendungen 1) Nachhaltige Produkte sind in der Einkaufsplattform besser erkennbar 2) Ein (1) GoGreen Zusatzvertrag Teilleistungen für Briefsendungen 1) 2024 2) ab 2025 10.000 € 10.000 € Indirekter Einflussbereich 2 Vergabe städtischer Grundstücke in großflächigen Gewerbegebieten 2023 - 2024 • Verkauf städtischer Gewerbegrundstücke mit schlankem Auswahlverfahren und klimaschutzrelevanten Kriterien in 3 Prüfungsphasen • Bereits in der 1. Prüfungsphase als Mindestanforderung Einhaltung Effizienzgebäude 40 EE und Photovoltaik (1 kWp je errichtetem Gebäude) • In den Prüfungsphasen 2 und 3 Positiv- Bewertungen für weitere Flächeneffizienzen und dekarbonisierte Mobilität 1) eine (1) Beschlussvorlage ist dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Beteiligungen 3 Biomasse- brennstoffe der AVG-Gruppe zur Substitution fossiler Brenn- und Kraftstoffe 2024 • Produktion und Vermarktung verschiedenster Biomasse-Brennstoffe • Prüfung zukünftiger Erweiterung mit der RheinEnergie 1) Anschluss weiterer Haushalte an die Biotonne 2024 60.000 € 60.000 € 4 Müllverbrennung: CO2-Emissions- minderung durch CO2- Abscheidung bei der AVG Köln mbH 2023 - 2024 • Klimaneutrale/ klimapositive Müllverbrennung • Machbarkeitsstudie zur technischen und räumlichen Umsetzung einer CO2- Abscheidung aus dem Abgasstrom 1) Umsetzung der Machbarkeitsstudie mit Schwerpunkten CO2-Verbleib, CO2-Logistik und energetische Optimierungen der CO2- Abscheidung 2) Investitionsentscheidung 2024 500.000 € 150 Mio. € 1 2 3 4 106Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 5 Müllverbrennung: CO2-Emissions- minderung durch Sortierung und Verwertung bei der AVG Köln mbH 2023 - 2025 • Umbau und Modernisierung der integrierten Vorsortieranlage vor der Verbrennung 1) Umbau/Modernisierung der Sortieranlage 2) Inbetriebnahme der Sortieranlage 1) 2024 2) 2025 12 Mio. € 12 Mio. € Deponie: Vermeidung von Methan- Emissionen durch verstärkte Deponiegas- fassung bei der AVG Köln mbH 2023 - 2025 • Reduzierung der Methanemissionen der ehemaligen Hausmülldeponie: Ertüchtigung der Einrichtungen zur Gasfassung sowie Umrüstung auf Belüftungsbetrieb 1) Abschluss der Investitionsmaßnahme 2025 1,2 Mio. € 8 Mio. € Beteiligungen 7 Optimierte Rückgewinnung von Metallen aus den Rostaschen der Restmüll- verbrennungs- anlage der AVG Köln mbH 2023 - 2027 • Neue Anlage "mephistorec" zur Rückgewinnung von zusätzlichen Metallen aus den Rostaschen • Rückbringung in den Wirtschaftskreislauf zum Ersatz der Primärmetalle 1) Ausschreibung der Leistungen 2) Baubeginn der neuen „mephistorec“- Rostascheaufbereitung 3) Regelbetrieb der Anlage 1) 2024 2) 2025 3) 2027 150.000 € 25 Mio. € 8 Förderung von nachhaltigen Gründungen durch die KölnBusiness Wirtschafts- förderungs-GmbH 2023 - 2024 • Förderung von nachhaltigen Gründungen durch spezielle Beratungs-, Informations- und Vernetzungsangebote 1) Kürung K ölns KlimaStar 2023 und 2024 2) Festlegung des Veranstaltungsprogramms von Impact.Cologne für das Jahr 2024 1)2023/24 2) 2024 10.000 € 10.000 € 9 Beratungen der KölnBusiness Wirtschafts- förderungs- GmbH: Nachhaltigkeits- vorhaben inkl. Finanzierungs- möglichkeiten im Unternehmen fördern 2023 - 2024 • Darstellung der wirtschaftlichen Chancen durch nachhaltige Lösungen für Kölner Unternehmen 1) Erreichen von 100 Unternehmen mit geeigneten Kommunikationsmaßnahmen 2) Unternehmen haben das Förderprogramm „Photovoltaik- klimafreundliches Arbeiten“ in Anspruch genommen und tragen damit aktiv zur CO2-Reduktion bei 3) Unternehmen nehmen öffentliche Finanzierungsmöglichkeiten zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Anspruch und tragen so zur CO2-Reduktion bei 1) 2023 2), 3) ab 2024 50.000 € 50.000 € 5 6 7 8 9 107Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 10 Informations- veranstaltungen der KölnBusiness Wirtschafts- förderungs-GmbH zur Vernetzung relevanter Branchenakteure im Zusammenhang mit gewerblichen Klimaschutz- maßnahmen 2023 - 2024 • Begleitung und Unterstützung der Kölne r Unternehmen, insbesondere KMU • Aktivierungskampagne: Steigerung der Nachfrage nach und Inanspruchnahme von Beratungsangeboten zum Thema Nachhaltigkeit 1) Erreichen von 100 Unternehmen mit geeigneten Formaten und Kommunikationsmaßnahmen 2) Durchführung von Informationsveranstaltungen zu den Themen Energie, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft für lokale Wirtschaftsakteure 3) Vernetzung von Kölner Wirtschaftsakteuren im Themenfeld gewerblicher Klimaschutz durch Veranstaltungen und die Initiative Impact.Cologne 4) Durch die Umstellung auf nachhaltige Energieversorgung tragen lokale Wirtschaftsakteure aktiv zur CO2-Reduktion bei 5) Durch die Umstellung auf Kreislaufwirtschaft tragen lokale Wirtschaftsakteure aktiv zur Einsparung von Ressourcen und zur CO2- Reduktion bei 1) 2023 2) 2024 3) 2024 4) ab 2024 5) ab 2024 53.500 € 53.500 € Beteiligungen 11 Kooperation und Förderung von Klimaschutz in der Wirtschaft: Gemeinwohl- bilanzierung der Gastro- und Clubszene koordiniert durch die KölnBusiness Wirtschafts- förderungs-GmbH 2023 - 2024 • Die Bilanzierung von Unternehmen neben wirtschaftlichen Aspekten nach ökologischen und sozialen Aspekten • Chance für Unternehmen aus der Gastro- und Clubszene aus Köln nachhaltiges und gemeinnütziges Wirtschaften voranzutreiben • Begleitung von extern beauftragten spezialisierten Berater*innen • hohe Multiplikatorwirkung zu erwarten 1) 13 Unternehmen aus der Kölner Gastro- und Clubszene sind im Bilanzierungsprozess begleitet worden 2024 100.000 € 100.000 € Summe 110.000 € 110.000 € 14.023.500 € 195.173.500 € 10 11 108Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Legende *) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen **) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen ***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) ****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen *****) • rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten ******) • Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) Rahmenbedingungen: • aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung (Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) *******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das Kölner Stadtgebiet. Tabelle 3 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral 109Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen Kernpunkte • nachhaltige Ausrichtung des städti - schen Einkaufs und der Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen im Sin - ne des Klimaschutzes gemäß des Beschlusses des Ausschusses für Allgemeine Verwaltung und Rechts - fragen / Vergabe / Internationales (AN/0473/2023)Weiterführung von • GoGreen-Zertifizierung für Pakete- und Briefsendungen Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quanitfizierbar Abhängig von Produkten, Waren und Dienstleistungen Go Green inkl. Zusatzvertrag (umfasst Paket- und Briefsendungen): ca. 56 t CO2eq/a Kosten zum Erreichen des Ziels • GoGreen Zusatzvertrag Teilleistungen: 10.000 €/Jahr • Weitere Kosten in Abhängigkeit der Kostendifferenz nachhaltiger Produkte gegenüber konventionellen Produkten • Personalkosten für die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen Da wollen wir hin Nachhaltige öffentliche Beschaffung gewinnt im - mer mehr an Relevanz, denn durch das große Be - schaffungsvolumen der Stadt Köln hat diese einen maßgeblichen Anteil an der Nachfrage nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen, und damit auch einen entscheidenden Einfluss für die För derung von Märkten, die nachhaltiges Wirtschaften stei - gern. Aufgrund der kommunalen Nachfragemacht kann die Stadt Köln Anreize schaffen, dass Anbie - tende Nachhaltigkeitsziele, insbesondere ökologi - scher und sozialer Natur, verfolgen. Zudem kommt der kommunalen Beschaffung durch die Stadt Köln eine Vorbildrolle zu, wobei die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten, also von sozialen und umweltbezogenen Aspekten, in allen Vergabe- verfahren eine Selbstverständlichkeit ist. Der Beschluss vom 08. Mai 2023 des Ausschus - ses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Ver- gabe/Internationales wird in allen Aspekten und mit größtmöglicher Effizienz umgesetzt, um den städtischen Einkauf und die Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen im Sinne des Klimaschutzes nachhaltig auszurichten. Der Anteil an Produkten, die aus Rahmenverträgen beschafft werden, wird kontinuierlich gesteigert. Bei der Ausschreibung dieser Rahmenverträge sollen soziale und umwelt- bezogene Aspekte besonders berücksichtigt wer - den. Verankerung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei Beschaffung und Vergabe Quelle: Pixabay/ Catkin 110Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen Die verstärkte Beschaffung aus Rahmenverträgen wird durch den Aufbau und die Weiterentwicklung des gesamtstädtischen Beschaffungscontrollings unterstützt. Durch die Implementierung eines strategischen Beschaffungsmanagements werden Vergabever - antwortliche und Einkäufer*innen intensiv für das Thema Nachhaltigkeit im Beschaffungswesen sen- sibilisiert. Das setzen wir bereits um In seinen Vergabeverfahren berücksichtigt der Einkauf bei den Zentralen Diensten bereits heute regelmäßig die vielfältigen Möglichkeiten des Ver - gaberechts, nachhaltige Aspekte (Ökologie und Soziales) in Ausschreibungsverfahren zu veran - kern. In der Leistungsbeschreibung bzw. den Eig - nungs- und Zuschlagskriterien werden oftmals Gü- tezeichen (= Produktsiegel) gefordert (z. B. Blauer Engel, EU-Bio-Siegel), Regelungen zur Vermeidung von Verpackungsmüll vorgegeben, Produkte des fairen Handels sowie Lebenszykluskosten berück - sichtigt, der Schutz der Menschenrechte (Einhal - tung von menschrechtlichen Sorgfaltspflichten) gefordert, sowie stets die ILO-Kernarbeitsnormen verankert. Auch andere Dienststellen berücksichtigen bereits im Rahmen vereinzelter Projekte Nachhaltigkeits - aspekte in der Vergabe und Beschaffung. Projekte mit Anforderungen des fairen Handels werden be- reits seit 2018 erfolgreich umgesetzt. Durch die Einführung eines Controllings im Be - schaffungswesens Anfang 2023 bei den Zentralen Diensten konnten bereits erste Handlungsansätze identifiziert werden. So werden gesamtstädtische Bedarfe analysiert und in Rahmenverträgen und -vereinbarungen gebündelt, die dann unter Nach - haltigkeitsaspekten ausgeschrieben werden. Die Verwaltung kauft jährlich für den Versand von Paketen ein GoGreen Zertifikat. Hiermit berück - sichtigt die Deutsche Post AG Nachhaltigkeitsziele durch umweltfreundliche Lösungen bei Zustellung und Transport im Bereich der Briefkommunikation. Für den Bereich der Briefsendungen wird künftig einen Zusatzvertrag für GoGreen Plus abgeschlos - sen, um weiter aktiv CO 2 im Sendungstransport auszugleichen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Der Aufbau eines gesamtstädtischen Beschaf - fungsmanagements ist von besonderer Bedeutung bei der Stärkung von Klimaschutz und Nachhaltig - keit in der Beschaffung. Strategien und Handlungs- anweisungen werden gemeinsam mit dezentralen Beschaffungsstellen entwickelt, um die unter - schiedlichen Bedürfnisse der Verantwortlichen in einheitliche, nachhaltig ausgerichtete Regelungen zu integrieren. Die vorrangige Beschaffung aus Rahmenverträgen und Rahmenvereinbarungen, welche unter Berücksichtigung von Nachhaltig - keitsaspekten ausgeschrieben wurden, ist eine Strategie, die es verbindlich umzusetzen gilt. Die technischen Möglichkeiten und Voraussetzungen der Einkaufsplattform cMarket werden geprüft und weiterentwickelt, um die Sichtbarkeit von Produk - ten, welche Nachhaltigkeitsaspekten entsprechen, zu verbessern. Das brauchen wir Die Pilotprojekte zur fairen Beschaffung sind rich - tungsweisend, allerdings ist die faire Beschaffung nur ein Aspekt der nachhaltigen Beschaffung. Auch die ökologische Nachhaltigkeit und das Thema Kli - maschutz sind systematisch zu integrieren. Hierfür ist die Geschäftsanweisung Vergabe anzupassen, damit künftig die Berücksichtigung von Nachhaltig- keitskriterien in Vergabeverfahren als Soll-Vorschrift verankert wird. Die Nichtberücksichtigung dieser Kriterien ist zu begründen. Die vorrangige Beschaffung aus Rahmenverträgen und Rahmenvereinbarungen ist verbindlich. 111Aktionsplan der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungen Zielsetzung 2023/24 • Konsequente Umsetzung des AVR Be- schlusses Einkaufsplattform • Änderung Handbuch Köln • Bessere Sichtbarkeit von nachhaltigen Produkten in der Einkaufsplattform • GoGreen Zusatzvertrag Teilleistungen für Briefsendungen Ausblick ab 2025 • Verstärkte Bündelung von Bedarfen in Rahmenverträgen, die unter nachhalti- gen Gesichtspunkten ausgeschrieben werden • Sensibilisierung und Bewusstseinsbil - dung in Form von Beschaffungskonfe- renzen, Informationsveranstaltungen, Workshops Bezug zum Fachgutachten Aktivität 3.1 .2.1 Verankerung von Nach - haltigkeitskriterien für die Beschaffung in städtischen Einrichtungen 112Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Kernpunkte • Vergabe städtischer Gewerbegrund - stücke mit schlankem Auswahlverfah- ren und klimaschutz-relevanten Krite - rien in 3 Prüfungsphasen • Bereits in der 1 . Prüfungsphase als Mindestanforderung Einhaltung Effi - zienzgebäude 40 EE und Photovoltaik (1 kWp je errichtetem Gebäude) • In den Prüfungsphasen 2 und 3 Positiv- Bewertungen für weitere Flächeneffi - zienzen und dekarbonisierte Mobilität Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels derzeit nicht quantifizierbar Vergabe städtischer Grundstücke in großflächigen Gewerbegebieten Da wollen wir hin Eine entbürokratisierte Abwicklung der Auswahl - verfahren bei der Vergabe städtischer Gewerbe - grundstücke. Das Ganze auf der Basis eines unter anderem an die Klimaschutzziele der Stadt Köln angepassten Kriterienkatalogs als Mindestanforde- rung an kaufinteressierte Unternehmen. Das setzen wir bereits um Der Rat der Stadt Köln hat am 17. März 2022 die Leitlinien zum Klimaschutz in der Umsetzung nicht- städtischer Neubauvorhaben beschlossen. Die Ein- haltung dieser Klimaschutzleitlinien wird seitdem in allen aktuellen und zukünftigen Vergabefällen von Baugrundstücken zur gewerblichen Nutzung vollumfänglich angewendet. Das „Merkblatt Kli - maschutzleitlinien Stadt Köln zu Nichtwohnge - bäuden“ wird jedem Kaufinteressierten zu Beginn der Gespräche ausgehändigt und Bestandteil des Kaufvertrages. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Als Ergebnis eines Workshops, unter Beteiligung der IHK Köln, der HWK Köln, der Kommunalpolitik, der KölnBusiness und der Stadtverwaltung, wur - den zeitgemäße Auswahlkriterien, ein dreistufiges Prüfschema und eine entsprechende Bewertungs- matrix entwickelt. Jedes kaufinteressierte Unternehmen durchläuft auf der Grundlage seiner Bewerbung drei Prüfpha- sen. In Prüfphase 1 wird die generelle Eignung des Unternehmens hinsichtlich bestimmter Mindest - anforderungen geprüft. Neben den Bereichen Fi - nanzierung und Arbeitsplätze zudem auch im Hin - blick auf klimaschutzrelevante Kriterien: Einhalt Effizienzbauweise 40 EE, Flächeneffizienz sowie Photovoltaik (1 kWp je errichtetem Gebäude). Quelle: pixabay/ PhotoMIX-Company 113Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Diese Kriterien sind festgelegt, tragen dem Ziel der Stadt Köln bei, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu sein und müssen vom Unternehmen zwingend eingehalten werden. In der Prüfphase 2 werden als weitere Auswahl - kriterien neben der Anzahl der Arbeitsplätze, dem Ausbildungsangebot und den zu erwartenden Ge - werbesteuereinnahmen aus Klimaschutzaspekten die bauliche Ausnutzung des Grundstücks (Flä - cheneffizienz) bewertet. In der Prüfphase 3 werden ergänzende soziale, wirt- schaftliche und klimaschutzrelevante Unterneh - menseigenschaften und Maßnahmen betrachtet, die – soweit vorhanden – positiv in die Bewertung einfließen. Die auf den Klimaschutz einzahlenden Kriterien sind: Flächeneffizienz durch Untervermie- tung, E-Ladesäulen, Jobticket ÖPNV , Dienstrad- Leasing, mindestens ein Nachhaltigkeitszertifikat liegt vor, min. 20 % der Unternehmensflotte be - steht aus Elektro/Wasserstoffahrzeugen, Dach- und Fassadenbegrünung, die über das im B-Plan vorgeschriebene Ausmaß hinausgeht, keine Ver - siegelung von Nicht-Gebäudeflächen. Das brauchen wir Ratsbeschluss zum Anwendung des neuen Verfah- ren unter Anwendung der angepassten Kriterien. Zielsetzung 2023/24 • Ratsbeschluss für die geplante Umset- zung und die Auswahlkriterien für den Vergabe städtischer Gewerbegrund - stücke in Köln Ausblick ab 2025 • Vergabe von Gewerbegrundstücken gemäß beschlossener Auswahlkrite - rien Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 3.3.1 Klimaschutz als Quar - tiersansatz 114Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Kernpunkte • Produktion und Vermarktung verschie- denster Biomasse-Brennstoffe • Prüfung zukünftiger Erweiterung mit der RheinEnergie AG Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels 60.000 € Biomassebrennstoffe zur Substitution fossiler Brenn- und Kraftstoffe der AVG Köln mbH Da wollen wir hin Die AVG-Gruppe produziert und vermarktet seit Jahren verschiedenste Biomasse-Brennstoffe. Pro- duktion und Vermarktung sollen nach Möglichkeit auch zukünftig erweitert werden. Das setzen wir bereits um Altholzhackschnitzel, Hackgut aus Grünschnitt, Bio- methan aus der Bioabfall-Vergärung und Deponie- gas werden in BHKW’s, Biomassekraftwerken, Bio- masse-Kleinfeuerungsanlagen, Biogas-LKW sowie einem eigenen kleinen Nahwärmenetz eingesetzt. Weitere Projekte für Biomasse-Öfen werden der- zeit mit unserer Schwestergesellschaft RheinEner- gie geprüft. Der Einsatz von Biogas in LKW wird durch unsere Gesellschafter weiter hochgefahren. Das brauchen wir Ausweitung der Bioabfall-Sammlung durch die AWB. Geplanter Start für den Anschluss weiterer Kölner Stadtteile in 2024. Quelle: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH Zielsetzung 2023/24 • 2024: Anschluss weiterer Haushalte an die Biotonne Ausblick ab 2025 --- Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 3.1 .1 Nachhaltige Städtische Unternehmenskultur entwickeln 115Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Kernpunkte • Klimaneutrale/ klimapositive Müllver - brennung • Machbarkeitsstudie zur technischen und räumlichen Umsetzung einer CO2- Abscheidung aus dem Abgasstrom Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • Investitionsvolumen: rund 150 Mio. € (zwei Verbrennungslinien) Müllverbrennung: CO2- Emissionsminderung durch CO2- Abscheidung bei der AVG Köln mbH Da wollen wir hin Ziel ist eine klimaneutrale oder sogar klimapositi - ve Müllverbrennung in Köln. Als große CO 2-Punkt- quelle emittiert die Restmüllverbrennungsanlage in Köln jährlich rund 330.000 t fossiles CO 2 und rund die gleiche Menge biogenes CO 2. Es wird perspektivisch eine CO 2-Reduktion in der Größen - ordnung von 300.000 t/a angestrebt. Das setzen wir bereits um Anfang 2022 hat die AVG Köln mbH eine Machbar- keitsstudie zur technischen und räumlichen Um - setzung einer CO 2-Abscheidung aus dem Abgas - strom der Restmüllverbrennungsanlage in Auftrag gegeben. Im Dezember 2022 wurden die wesent - lichen Ergebnisse im Aufsichtsrat der AVG Köln mbH vorgestellt. Eine Abscheidung der fossilen CO2-Emissionen (zwei Verbrennungslinien) oder der fossilen und biogenen CO2-Emisionen (vier Ver- brennungslinien) der Restmüllverbrennungsanlage Köln ist grundsätzlich möglich. Weitere Fragestel - lungen zum Verbleib des CO 2 (dauerhafte Ablage - rung oder Nutzung in der benachbarten Chemie - industrie) sind aktuell in der Bearbeitung. Das brauchen wir Rechtliche Rahmenbedingungen auf nationaler und europäischer Ebene sowie Standards für CO 2- Qualitäten fehlen noch, wurden aber für 2024 an - Quelle: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH Zielsetzung 2023/24 • bis 2024: Umsetzung der Mach - barkeitsstudie mit Schwerpunkten CO2-Verbleib, CO 2-Logistik und ener - getische Optimierungen der CO 2-Ab- scheidung • bis 2024: Investitionsentscheidung Ausblick ab 2025 --- Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 3.1 .1 Nachhaltige Städtische Unternehmenskultur entwickeln gekündigt (z. B. nationale CO 2-Strategie und diver- se Normen). 116Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Kernpunkte • Umbau und Modernisierung der inte - grierten Vorsortieranlage vor der Ver - brennung Erwartetes Einsparpotenzial Ca. 22.000 t/a CO2 Kosten zum Erreichen des Ziels • Investitionsvolumen: rund 12 Mio. € Müllverbrennung: CO2- Emissionsminderung durch Sortierung und Verwertung bei der AVG Köln mbH Da wollen wir hin Ziel ist eine klimaneutrale oder sogar klimapositi - ve Müllverbrennung in Köln. Als große CO 2-Punkt- quelle emittiert die Restmüllverbrennungsanlage in Köln jährlich rund 330.000 t fossiles CO 2 und rund die gleiche Menge biogenes CO2. Das setzen wir bereits um Eine Besonderheit der Restmüllverbrennungsan - lage Köln ist die integrierte Vorsortieranlage vor der Verbrennung. Die Anlage soll grundlegend um- gebaut und modernisiert werden. Aus Teilen des Hausmülls sollen insbesondere Kunststoffe aus - sortiert werden. In einer Machbarkeitsstudie und Sortieranalysen wurde ein nutzbares Potenzial von bis zu 11 .000 t/a Kunststoffe festgestellt. Bei einem CO2eq von rund 2 t je t Kunststoff können so bis zu 22.000 t/a CO 2-Emissionen vermieden werden und Wertstoffe im Kreislauf geführt werden. Die Genehmigung liegt bereits vor und der Anlagenbau wurde vergeben – mit der Modifizierung der Sor - tieranlage wurde im Oktober 2023 begonnen. Das brauchen wir Alle erforderlichen Voraussetzungen sind bereits umgesetzt. Quelle: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH Zielsetzung 2023/24 • konkrete Umsetzung • bis 2024: Umbau/Modernisierung der Sortieranlage Ausblick ab 2025 • bis 2025: Inbetriebnahme der Sortier - anlage Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 3.1 .1 Nachhaltige Städtische Unternehmenskultur entwickeln 117Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Kernpunkte • Reduzierung der Methanemissionen der ehemaligen Hausmülldeponie: Er - tüchtigung der Einrichtungen zur Gas - fassung sowie Umrüstung auf Belüf - tungsbetrieb Erwartetes Einsparpotenzial über einen Zeitraum von 15 Jahren ca. 420.000 t CO2eq Kosten zum Erreichen des Ziels • Investitionsvolumen: rund 8 Mio. € Deponie: Vermeidung von Methan- Emissionen durch verstärkte Deponiegasfassung bei der AVG Köln mbH Da wollen wir hin Weitere Reduzierung der Methanemissionen der ehemaligen Hausmülldeponie der Stadt Köln. Das setzen wir bereits um Im Rahmen einer Ertüchtigung der Einrichtungen zur Gasfassung sowie einer Umrüstung auf einen Belüftungsbetrieb können über einen Zeitraum von 15 Jahren ca. 420.000 t THG-Emissionen vermie- den werden. Die Maßnahme wird im Rahmen der Nationalen-Klimaschutz-Initiative (NKI) gefördert. Die Genehmigung und der Fördermittelbescheid sind erteilt. Das brauchen wir Aktuell werden über eine öffentliche Ausschrei - bung die ausführenden Baufirmen gesucht. Die Maßnahme soll im Herbst 2023 beginnen. Quelle: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH Zielsetzung 2023/24 • Durchführung der Investitionsmaß - nahme Ausblick ab 2025 • Optimierter Betrieb der Deponiegas - fassungsanlage • bis 2025: Abschluss der Investitions - maßnahme Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 3.1 .1 Nachhaltige Städtische Unternehmenskultur entwickeln 118Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Kernpunkte • Neue Anlage „mephistorec“ zur Rück- gewinnung von zusätzlichen Metallen aus den Rostaschen • Rückbringung in den Wirtschaftskreis - lauf zum Ersatz der Primärmetalle Erwartetes Einsparpotenzial 55.000 t/a CO2eq/a Kosten zum Erreichen des Ziels • Investitionsvolumen: rund 20-25 Mio. € Optimierte Rückgewinnung von Metallen aus den Rostaschen der Restmüllverbrennungsanlage der AVG Köln mbH Da wollen wir hin Rückgewinnung von zusätzlichen Metallen aus den Rostaschen der Restmüllverbrennungsanlage Köln durch den Einsatz modernster und innovati - ver Aufbereitungstechnik (Projekt „mephistorec“). Sekundärmetalle aus der Aufbereitung von Rost - aschen werden zurück in den Wirtschaftskreislauf gebracht und ersetzen Primärmetalle. Dadurch können Emissionen in einer Größenordnung von 55.000 t/a CO2eq vermieden werden. Das setzen wir bereits um Die Planungsleistungen für die neue Anlage wur - den bereits vergeben und bis zur Entwurfsplanung umgesetzt. Der Genehmigungsantrag und alle erforderlichen Gutachten sind aktuell in der Be - arbeitung. Außerdem hat die AVG Köln mbH einen Förderantrag im Programm „kommunale Klima - schutzprojekte“ beim Projektträger ZUG einge - reicht. Bei einer Bewilligung kann ein innovatives Verfahren mit dem Ziel einer verbesserten Metall- Rückgewinnung zum Einsatz kommen, dass auch durch andere Kommunen genutzt werden kann. Das brauchen wir Genehmigungsantrag wird voraussichtlich im Sep- tember 2023 eingereicht – zügige Bearbeitung des Antrages wäre hilfreich. Außerdem wäre die Bewil- ligung des eingereichten Genehmigungsantrages im September 2023 für den weiteren Projektpla - nungsprozess willkommen. Quelle: pixabay/ Alexas_Fotos Zielsetzung 2023/24 • Genehmigung der neuen Anlage • bis 2024: Ausschreibung der Leistun - gen Ausblick ab 2025 • bis 2025: Baubeginn der neuen „me - phistorec“-Rostascheaufbereitung • bis 2027: Regelbetrieb der Anlage Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 3.4.1 Kreislaufwirtschaft auf- und ausbauen 119Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Kernpunkte • Förderung von nachhaltigen Gründun - gen durch spezielle Beratungs-, Infor - mations- und Vernetzungsangebote Erwartetes Einsparpotenzial nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • 10.000 € Förderung von nachhaltigen Gründungen durch die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH Da wollen wir hin Die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH (KölnBusiness) verfolgt das Ziel, die Stadt Köln weiterhin als attraktiven Wirtschaftsstandort für Unternehmen und Startups zu gestalten. Nach - haltige Gründer*innen werden durch vielfältige Vernetzungs- und Veranstaltungsformate gezielt unterstützt. Das setzen wir bereits um Die KölnBusiness ist seit 2020 ein zertifiziertes Startcenter NRW und dient damit als kompetenter Ansprechpartner für Fragen rund um die Unterneh- mensgründung in Köln. Ein unverbindliches Erstge- spräch, unterstützt durch einen Fragebogen, dient der Ermittlung des Status quo und der Heraus - arbeitung von individuellen Handlungsempfehlun - gen. Anschließend profitieren die Gründer*innen von einem breiten Portfolio an Beratungs- und Coa- chingangeboten. Im Fokus steht zunächst die Ver- mittlung von Informationen, beispielsweise durch Broschüren und Merkblätter sowie digitale Tools und Plattformen, um Wissenslücken zu schließen. Durch individuelle Beratungen werden Gründer*in- nen bei den ersten Schritten in die Selbstständig - keit begleiten. Dabei kann es beispielsweis um die Darstellung unterschiedlicher Unternehmens - formen und Finanzierungsmöglichkeiten gehen, inklusive der Ausarbeitung eines Finanzierungs - konzepts, der Vorbereitungen auf bevorstehende Bankgespräche oder eine zielführende Fördermit - telberatung. Zudem werden im Rahmen der Bera - tungen Geschäftsideen geprüft und mögliche Pro - bleme des Geschäftskonzeptes ausfindig gemacht sowie Tipps zur Businessplanerstellung dargelegt. Die KölnBusiness unterstützt zudem beim Aufbau eines Netzwerkes und liefert Informationen zu ver- schiedenen Veranstaltungs- und Netzwerkformaten sowie Gründungsevents und Netzwerkveranstal- tungen. In diesem Rahmen besteht eine Förder - mitgliedschaft bei SEND e.V ., welche die Mitarbeit in der Regionalgruppe SEND NRW mit einschließt, sowie explizite Seminare (einmal im Quartal) zum Thema Social Entrepreneurship. Quelle: pixabay/ athree23 120Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Im Rahmen der SmartCity Cologne Konferenz veranstaltet die KölnBusiness in Kooperation mit SmartCity Cologne jährlich den Startup-Pitch-Wett- bewerb „Kölns KlimaStar“ , bei dem Existenzgrün- der*innen die Möglichkeit bekommen, das Publi - kum in Kurzvorträgen von ihren Geschäftsideen zu überzeugen. Jedes Jahr werden die ersten drei Plätze mit verschiedenen attraktiven Preisen und dem Titel „Kölns KlimaStar“ ausgezeichnet. Darüber hinaus gibt es auf der von KölnBusiness ins Leben gerufenen Plattform Impact.Cologne (siehe hierzu Steckbrief ) vielfältige Informations- und Vernetzungsangebote für nachhaltige Startups. So findet beispielsweise vier Mal jährlich der Impact Stammtisch Köln in Kooperation mit Impact.Colo - gne statt, bei dem sich Startups im Bereich Nach - haltigkeit vernetzen und austauschen können. Das brauchen wir Die oben aufgeführten Aktivitäten können wir mit den uns aktuell zur Verfügung stehenden Ressour- cen abbilden. Für einige der Projekte sind wir auf die Zusammenarbeit mit den beteiligten städti - schen Ämtern und Tochterunternehmen angewie- sen. Wenn darüber hinaus zukünftig weitere Maßnah - men aus dem vom Rat der Stadt Köln verabschie - deten „Band 2: Köln Klimaneutral 2035 – Aktivi - tätenplan der Stadt Köln“ mit unserer Beteiligung umgesetzt werden sollen, benötigen wir dafür zu - sätzliche Ressourcen. Zielsetzung 2023/24 • Angebot von Beratungs- und Vernet - zungsdienstleistungen für nachhaltige Gründungen • 2023: Kölns KlimaStar 2023 ist gekürt • 2024: Kölns KlimaStar 2024 ist gekürt • 2024: Das Veranstaltungsprogramm von Impact.Cologne für das Jahr 2024 steht fest Ausblick ab 2025 • Erhöhungen des Anteils der Kölner Gründungen mit Nachhaltigkeitsbezug Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 3.5.2 Klimaschutz-Netzwer - ke in der Wirtschaft 121Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Kernpunkte • Erstberatung zu Nachhaltigkeitsvorha - ben von Kölner Unternehmen • Finanzierungsberatung für gewerbli - che Nachhaltigkeitsprojekte • Darstellung der wirtschaftlichen Chan- cen durch nachhaltige Lösungen für Kölner Unternehmen Erwartetes Einsparpotenzial nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • 50.000 € Beratungen der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH: Nachhaltigkeitsvorhaben inkl. Finanzierungsmöglichkeiten im Unternehmen fördern Da wollen wir hin Die Stadt Köln soll weiterhin einen attraktiven Wirt- schaftsstandort bieten, und zwar unter Berück- sichtigung klimaschutzrelevanter Gesichtspunkte. Daher wurde als eines der strategischen Ziele fest- gelegt, dass die Entwicklung zu einer digitalen und nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung konsequent fortgesetzt werden soll. Das setzen wir bereits um Mithilfe unterschiedlicher Angebote und dem um - fangreichen Kompetenznetzwerk wird die Beglei - tung und Unterstützung der Kölner Unternehmen im Sinne dieses strategischen Ziels verfolgt. Die KölnBusiness fördert die Unternehmen durch indi- viduelle und kostenlose Erstberatungen zu Nach - haltigkeitsvorhaben sowie deren Finanzierungs - möglichkeiten. Dazu plant die Stadt Köln unter anderem die Auf - legung eines Förderprogramms zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), wel - ches die Themenfelder Klimaschutz und Klimaan - passung bei Nichtwohngebäuden adressieren soll (siehe Steckbrief ). Die KölnBusiness fungiert dabei durch ihre Netzwerke und weiterführenden Angebote als Schnittstelle zu den KMU. Zusätzlich ist ab 2024 im Rahmen einer Aktivierungskampa - gne (siehe hierzu Steckbrief ) eine zusätzliche Bewerbung des Förderprogramms seitens Köln - Business vorgesehen, um dieses Förderprogramm bei den Kölner Unternehmen bekannt zu machen und eine hohe Inanspruchnahme zu erreichen. Der KölnBusiness-Förderkompass bietet den Unternehmen zudem eine Übersicht ausgewählter öffentlichen Fördermaßnahmen und -programme für Digitalisierungs-, Innovations- und Nachhaltig - keitsprojekte. Zudem unterstützen Fördermittelex- pert*innen, im Rahmen des Angebotes einer kos - tenlosen Fördermittelberatung bei der Suche nach geeigneten Fördermitteln. Sie analysieren indivi - duell, welche Fördermittel in Frage kommen und liefern Informationen zu allgemeinen öffentlichen Quelle: pixabay/ fotoblend 122Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Fördermöglichkeiten sowie speziellen Program - men, insbesondere in den Bereichen Innovation, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Gründung. An - schließend unterstützen sie bei der Vernetzung mit den jeweiligen Förderinstitutionen. Mit der Förderline „Kölner Rahmen [ ]“ unterstützt die KölnBusiness nachhaltige und innovative Vor- haben direkt und sorgt somit für ein gründungs- und wachstumsfreundliches Innovationsklima in einem einheitlich gestalteten, transparenten und jährlichen Verfahren. Im Jahr 2023 besteht diese aus den drei Programmen Sustainable Innovations, Köln XR und Digital Health Innovations mit einer Fördersumme von jeweils 50.000 €. Mit jedem die- ser drei Förderprogramme werden bis zu 5 Projek- te mit je maximal 10.000 € bezuschusst. Das brauchen wir Die oben aufgeführten Aktivitäten können wir mit den uns aktuell zur Verfügung stehenden Ressour- cen abbilden. Für einige der Projekte sind wir auf die Zusammenarbeit mit den beteiligten städti - schen Ämtern und Tochterunternehmen angewie- sen. Wenn darüber hinaus zukünftig weitere Maßnah - men aus dem vom Rat der Stadt Köln verabschie - deten „Band 2: Köln Klimaneutral 2035 – Aktivi - tätenplan der Stadt Köln“ mit unserer Beteiligung umgesetzt werden sollen, benötigen wir dafür zu - sätzliche Ressourcen. Zielsetzung 2023/24 • Unterstützung der lokalen Wirtschafts- akteure bei der Umsetzung von Nach - haltigkeitsvorhaben durch das Aufzei - gen von Finanzierungsmöglichkeiten und wirtschaftlichen Chancen • 2023: Darstellung der wirtschaftlichen Chancen durch nachhaltige Lösungen für Kölner Unternehmen. Mit geeigne- ten Formaten und Kommunikations - maßnahmen sollen 100 Unternehmen erreicht werden • 2024: Durchführung von Erstberatun - gen zu Vorhaben und Finanzierungs - möglichkeiten in den Themenfeldern Energie, Nachhaltigkeit und Kreislauf - wirtschaft für lokale Wirtschaftsakteu- re • 2024: Bewerbung des Förderpro - gramms „Photovoltaik- klimafreund - liches Arbeiten“ über die Kanäle der KölnBusiness • 2024: Förderung von nachhaltigen und innovativen Vorhaben von Kölner Unternehmen durch die Förderlinie „Kölner Rahmen [Sustainable Innova - tions]“ Ausblick ab 2025 • Unternehmen haben das Förderpro - gramm „Photovoltaik- klimafreund - liches Arbeiten“ in Anspruch ge - nommen und tragen damit aktiv zur CO2-Reduktion bei • Unternehmen nehmen öffentliche Fi - nanzierungsmöglichkeiten zur Umset - zung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Anspruch und tragen so zur CO2-Re- duktion bei Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 3.5.2 Klimaschutz-Netzwer - ke in der Wirtschaft 123Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Kernpunkte • Sensibilisierung, Information und Ver - netzung der Kölner Wirtschaftsakteure zu gewerblichen Klimaschutzmaßnah- men • Begleitung und Unterstützung der Köl- ner Unternehmen, insbesondere KMU • Aktivierungskampagne: Steigerung der Nachfrage nach und Inanspruch - nahme von Beratungsangeboten zum Thema Nachhaltigkeit Erwartetes Einsparpotenzial nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • 53.500 € Informationsveranstaltungen der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs- GmbH zur Vernetzung relevanter Branchenakteure im Zusammenhang mit gewerblichen Klimaschutzmaßnahmen Da wollen wir hin Im Rahmen des festgelegten strategischen Ziels, eine digitale und nachhaltige Wirtschaftsentwick- lung konsequent fortzusetzen ist es entscheidend, umfangreich über gewerbliche Klimaschutzmaß- nahmen aufzuklären. Dies soll durch Informations- veranstaltungen geschehen, um die relevanten Akteur*innen zu sensibilisieren und zusammenzu - bringen und so den Klimaschutz im gewerblichen Rahmen eilends voranzutreiben. Das setzen wir bereits um Die KölnBusiness bietet ab 2024 unterschiedliche Formate zum Thema Nachhaltigkeit an. Dazu zählt bspw. auch die Unterstützung der lokalen Wirt - schaftsakteur*innen bei der Umstellung der Ener - gieversorgung auf erneuerbare Energien. Dazu führt sie Informationsveranstaltungen und Erstbe - ratungen zu den Einsatzmöglichkeiten von erneu - erbaren Energien und grünem Wasserstoff durch, um die Unternehmen für das Thema zu sensibilisie- ren und zur Umsetzung zu animieren. Im Zuge des- sen werden geeignete Best-Practice-Beispiele vor- gestellt. Auf diese Weise sollen die Unternehmen bei der Energietransformation unterstützt werden. Um den verschiedenen Formaten rund um das The- ma nachhaltiges Wirtschaften mehr Sichtbarkeit zu geben und die Vernetzung zu fördern, hat Köln - Business gemeinsam mit 12 weiteren Partnern aus der Kölner Wirtschaft und Wissenschaft im Jahr 2023 die Initiative Impact.Cologne gegründet. Die initiative bündelt bestehende Angebote und treibt auch im Jahr 2024 die nachhaltige Entwicklung der Kölner Wirtschaft mit eigenen Formaten voran. Mithilfe einer Aktivierungskampagne (siehe hier - zu Steckbrief ) für örtliche Unternehmen ab 2024 soll die Nachfrage und Inanspruchnahme von Beratungsangeboten zum Thema Nachhaltig - keit gesteigert werden. Dafür sind regelmäßige Veranstaltungen vorgesehen, welche sich jeweils Quelle: pixabay/ claude_star 124Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral an Unternehmen eines bestimmten Gebietes der Stadt Köln richten. In diesen Veranstaltungen sollen bestehende Informations- und Beratungsangebote bezüglich der Nachhaltigkeit im Wirtschaftssektor durch interne und externe Referenten vorgestellt und beworben werden. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Köln hat KölnBusiness ein Pilotprojekt zur Gemeinwohbilan- zierung gestartet (siehe hierzu Steckbrief ). Ins - gesamt elf Kölner Unternehmen erhielten dabei in 2021/2022 die Chance, mit der Unterstützung von externen Berater*innen Ansätze nachhaltigen und gemeinnützigen Wirtschaftens voranzutreiben und wurden anschließend für ihr Engagement und den erfolgreichen Abschluss des Projekts Mitte 2023 mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Aufgrund der sehr erfolgreichen Pilotphase wird die Initiative fortgesetzt. Im kommenden Projektzyklus liegt der Fokus auf Kölner Unternehmen aus dem Club- und Gastrogewerbe. Somit unterstützen KölnBusiness und die Stadt Köln Unternehmen dabei, sich im Sinne der Gemeinwohlökonomie bilanzieren zu lassen. Das Thema Kreislaufwirtschaft gewinnt in den letz- ten Jahren immer mehr an Bedeutung. Insbeson- dere im Wirtschaftssektor gibt es diverse Anknüp- fungspunkte. Daher unterstützt und sensibilisiert die KölnBusiness ab 2024 die Unternehmen der Stadt gezielt durch Informationsveranstaltungen und Erstberatungen in Bezug auf das Thema Kreis- laufwirtschaft. Zusätzlich unterstützt die KölnBusi - ness die Stadtverwaltung Köln bei dem Projekt „Kreislaufstadt – Chancen für lokale und regionale Resilienz & Wertschöpfung: Beitrag und Rolle der kommunalen Wirtschaftsförderungen“ . Das Difu führt das Projekt mit einem Verbund aus 23 Städ - ten, einer Region und der Bertelsmann Stiftung durch. Das im Jahr 2023 gestartete Projekt zielt darauf ab, bis zum Ende der Projektlaufzeit im Jahr 2025 einen Modellansatz für die Entwicklung von ganzheitlichen, kommunalen Kreislaufwirtschafts - strategien zu erarbeiten. Im Zuge dessen sollen bspw. auch Indikatoren zur Erfolgs- und Wirkungs- messung entwickelt und Schnittstellen zwischen kommunalen Nachhaltigkeitszielen und den Kreis - laufwirtschaftsstrategien dargelegt werden. Wasserstoff soll in der Region Rheinland vorange - trieben werden. Dies betrifft die Erzeugung, Ver - teilung und Nutzung im Bereich der Energie- und Verkehrswende. Aus diesem Grund unterstützt KölnBusiness das regionale Branchennetzwerk HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland e.V . mit Informations- und Vernetzungsangeboten für Unternehmen. Das brauchen wir Die oben aufgeführten Aktivitäten können wir mit den uns aktuell zur Verfügung stehenden Ressour- cen abbilden. Für einige der Projekte sind wir auf die Zusammenarbeit mit den beteiligten städti - schen Ämtern und Tochterunternehmen angewie - sen. Wenn darüber hinaus zukünftig weitere Maßnah - men aus dem vom Rat der Stadt Köln verabschie - deten „Band 2: Köln Klimaneutral 2035 – Aktivi - tätenplan der Stadt Köln“ mit unserer Beteiligung umgesetzt werden sollen, benötigen wir dafür zu - sätzliche Ressourcen. Zielsetzung 2023/24 • Unterstützung der lokalen Wirtschafts- akteure bei der Umstellung auf nach - haltige Energieversorgung und Steige- rung der betrieblichen Klimaresilienz • Unterstützung der lokalen Wirtschafts- akteure bei der effizienten Nutzung von Ressourcen und Umstellung auf Kreislaufwirtschaft • 2023: Darstellung der wirtschaftlichen Chancen durch nachhaltige Lösungen für Kölner Unternehmen. Mit geeigne- ten Formaten und Kommunikations - maßnahmen sollen 100 Unternehmen erreicht werden • 2024: Durchführung von Informations- veranstaltungen zu den Themen Ener- gie, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirt - schaft für lokale Wirtschaftsakteure • 2024: Vernetzung von Kölner Wirt - schaftsakteuren im Themenfeld ge - werblicher Klimaschutz durch Veran - staltungen und die Initiative Impact. Cologne 125Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Ausblick ab 2025 • Durch die Umstellung auf den Einsatz nachhaltiger Energieformen tragen lo - kale Wirtschaftsakteure aktiv zur CO 2- Reduktion bei. • Durch die Umstellung auf Kreislauf - wirtschaft tragen lokale Wirtschafts - akteure aktiv zur Einsparung von Res - sourcen und zur CO2-Reduktion bei. Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 3.5.2 Klimaschutz-Netzwer - ke in der Wirtschaft 126Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Kernpunkte • Die Bilanzierung von Unternehmen neben wirtschaftlichen Aspekten nach ökologischen und sozialen Aspekten • Chance für Unternehmen aus der Gas- tro- und Clubszene aus Köln nachhalti- ges und gemeinnütziges Wirtschaften voranzutreiben • Begleitung von extern beauftragten spezialisierten Berater*in(nen) • hohe Multiplikatorwirkung zu erwarten Erwartetes Einsparpotenzial abhängig von Größe der Unternehmen und Art der Umsetzung Kosten zum Erreichen des Ziels • 100.000 € netto (2023/24) Da wollen wir hin Die Stadt Köln hat zusammen mit der KölnBusi - ness Wirtschaftförderung 2022 ein Pilotprojekt zur Gemeinwohlbilanzierung initiiert. Eine Gemein - wohlökonomie bezeichnet dabei ein Wirtschafts - system, das auf gemeinwohlfördernden Werten aufgebaut ist und damit einen Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaft - licher Ebene darstellt. Die Bilanzierung bietet die Möglichkeit, Unternehmen nicht nur nach rein wirt- schaftlichen Kriterien zu bewerten, sondern auch festzustellen, inwieweit sie ökologische und sozia- le Aspekte in ihrem Wirtschaften berücksichtigen und dem Gemeinwohl dienen. Die Kooperation wird in einer neuen Bilanzierungs- runde mit Schwerpunkt auf Unternehmen der Gastro- und Clubszene fortgesetzt. Dabei erhalten Unternehmen aus der Gastro- und Clubszene aus Köln die Chance, mit Hilfe von externen Berater*in- nen nachhaltige und gemeinnützige Initiativen vo - ranzutreiben. Die große Kölner Gastro- und Club - szene ist ein relevanter Teil des Stadtlebens und kann einen wichtigen Beitrag zum Erreichen des Klimaneutralitätsziels in Köln leisten. Durch eine Gemeinwohlbilanzierung wird dies unterstützt. Bei dem von der Stadt Köln und der Köln Business Wirtschaftsförderung angebotenen Prozess wer - den die Unternehmen von extern beauftragten spezialisierten Berater*in(nen) begleitet. Es finden verschiedene Informations- und Vernetzungsver - anstaltungen statt, etwa Workshops zur gerechten und nachhaltigen Gestaltung von Lieferketten so - wie zur Transparenz gegenüber Kund*innen. Das setzen wir bereits um Als erste Kommune deutschlandweit hat die Stadt Köln in 2023 gemeinsam mit der KölnBusiness Wirtschaftsförderung ein Pilotprojekt zur Gemein - wohlbilanzierung erfolgreich durchgeführt. 11 Unternehmen aus Köln und der Region beteiligten sich an der Bilanzierung. Kooperation und Förderung von Klimaschutz in der Wirtschaft: Gemeinwohlbilanzierung der Gastro- und Clubszene koordiniert durch die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs- GmbH Quelle: Pixabay/ mosiunterwegs 127Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die Verwaltung der Stadt Köln fördert das Pro - gramm gemäß Ratsauftrag. Durchgeführt und Ko - ordiniert wird das Konzept durch die KölnBusiness Wirtschaftsförderung. Das brauchen wir --- Zielsetzung 2023/24 • Neue Bilanzierungsrunde mit Schwer - punkt Gastro- und Clubszene • Umsetzung der zweiten Bilanzierungs- runde • Begleitung von 13 Unternehmen aus der Kölner Gastro- und Clubszene Ausblick ab 2025 • Bilanz der zweiten Bilanzierungsrunde mit Bewertung der Potenziale des Pro- jektes Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 3.3.3. Förderung von Klima - schutz in Unternehmen 128Aktionsplan - Handlungsfeld 3: Arbeiten und Wirtschaften erfolgen klimaneutral 3.4 Handlungsfeld 4: „Mobilität und Logistik werden klimaneutral“ 129Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral 130Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral 131 131Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Im Handlungsfeld „Mobilität und Logistik werden klimaneutral“ werden durch die Vorhaben der Verwaltung, der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB), der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) sowie der Kölner Verkehrs-Betriebs AG (KVB) insgesamt 33.000 t CO2-Äquivalente Einsparpotential pro Jahr adressiert. In diesem Handlungsfeld können aktuell vier der sechzehn Aktivitäten quantifiziert werden. Vor allem der Steckbrief zum nachhaltigen Mobilitätsplan „Besser durch Köln“ bildet die Mobilitätsmaßnahmen nur schlag- lichtartig ab, sodass die kumulierte Wirkung noch nicht abgeschätzt werden kann. Insofern ist in diesem Handlungsfeld eine deutlich größere Einsparung zu erwarten, als bisher ermittelt werden kann. Das höchste Einsparpotential liegt in den Planungen von Verwaltung und städtischen Beteiligungen zu Mobilitätsstrategien mit dem Fokus auf Ausbau und Umrüstung von Betriebshöfen für Elektro - mobilität, dem Ausbau der Ladeinfrastrukturen und der stufenweisen Transformation der Fuhr- und Maschinenparks. Insbesondere für Spezialfahrzeuge wie beispielsweise der Feuerwehr braucht es technische Entwicklungsleistungen sowie den Pilotbetrieb mit Fahrzeugen alternativer Antriebs- technologien, da diese die Umstellung der Arbeitsabläufe und entsprechende Anpassungen bei den Umfeldschnittstellen zur Folge haben. Im indirekten Einflussbereich hat die Ausgestaltung des Personenverkehrs sowie des Wirtschafts- und Güterverkehrs bezogen auf die THG-Minderungswirkung einen großen Einfluss auf die Er - reichung der städtischen Klimaneutralität. Mit der Entwicklung des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ koordiniert die Verwaltung derzeit einen Strategieprozess mit breit angelegter Akteursbeteili-gung, um die Mobilität der Zukunft in Köln zu definieren. Der Prozess läuft noch bis 2025. Darüber hinaus koordiniert die Verwaltung aktuell eine Vielzahl von Maßnahmen ganz unterschied - licher Größenordnungen und Laufzeiten mit der Ausrichtung auf ein nachhaltiges Mobilitätssystem in Köln, die in diesem Aktionsplan exemplarisch und in aggregierter Form dargestellt werden. Zu nennen sind hier der Ausbau öffentlicher Ladesäulen, der Stadtbahnausbau, Anpassungen in Bezug auf den motorisierten Individualverkehr (beispielsweise Bewohnerparken, CarSharing, Parkgebüh - ren), die Weiterentwicklung von Mobilstationen mit ergänzenden Angeboten oder die Fuß- und Rad- verkehrsförderung im Bereich der Nahmobilität. Die Beiträge und die Rolle des Konzerns Stadt Köln (Verwaltung und städtische Beteiligungen) bei der Transformation des Mobilitätssektors in Köln wird nach Abschluss des Strategieprozesses „Besser durch Köln“ konkret vorliegen. Die aktuell quantifizierbaren Gesamtkosten belaufen sich auf 181 Millionen € (Verwaltung) und 815 € Euro (Beteiligungen). Dabei muss klar herausgestellt werden, dass wesentliche Kostentreiber erst mit zunehmender Konkretisierung des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ beziffert werden können. Ähnlich wie im Handlungsfeld „Arbeiten und Wirtschaften“ wird erst durch eine sukzessive Betrachtung weiterer städtischer Beteiligungen und der mit der Transformation der be - trieblichen Mobilität zu erwartenden Kosten ein umfassenderer Eindruck von den zu erwartenden Gesamtkosten hergestellt werden können. Diese müssen dann frühzeitig in der Haushaltsplanung und der Aufstellung der Wirtschaftspläne berücksichtigt und bestmöglich mit der Nutzung von För - dermitteln komplementiert werden. 132Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Mobilität und Logistik werden klimaneutral Direkter Einfl. Einflussbereich 1 Ausbau Ladeinfrastruktur 2022 - 2027 • Errichtung von Ladesäulen für städtische Fahrzeuge auf nicht öffentlich zugänglichen städtischen Liegenschaften • Prüfung der stadteigenen Parkhäuser/ Tiefgaragen auf Tauglichkeit zur Umrüstung auf Elektro-Mobilität städtischer Fahrzeuge • Erprobung neuer Ladetechniken 1) Ausbaustufe des der Ladeinfrastruktur mit zusätzlichen Ladepunkten im öffentlichen Raum ist erreicht 2027 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 2 Transformation städtischer Fuhrpark 2023 • Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektroantriebe • Maschinenpark bereichsübergreifend klimafreundlich ausstatten • Dienstfahrzeuge durch Zugang zu Car- Sharing deutlich reduzieren • Beschaffung von Dienstfahrrädern • Ausbau Ladesäulen 1) eine (1) Konzeption für die Transformation des Fuhrparks und Umsetzbarkeit auf Betriebshöfen ist entwickelt 2) Meilensteine für die stufenweise Transformation des Fuhrparks im Umfang von aktuell 1553 Fahrzeugen sind definiert 1) 2024 2) ab 2024 18,5 Mio. € 18,5 Mio. € 3 Klimaneutraler Bauhof 2024-2035 • Der Bauhof der Stadtverwaltung wird bis 2035 klimaneutral • Entwicklung eines Aktionsplans mit einzelmaßnahmen in den Bereichen: 1. Status Quo Analyse 2. Fuhrpark- und Gerätemanagement 3. Lade- und Tankinfrastruktur 4. Lademanagement 5. Digitalisierung von Betriebs- und Arbeitsabläufen 6. Digitales Flottenmanagement 7. Mobilitätsmanagement für Mitarbeitende 1) ein (1) Gutachten ist fertiggestellt 2024 238.000 € 238.000 € 1 2 3 133Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Direkter Einflussbereich 4 Transformation des Fahrzeug- und Maschinen- bestands des Amtes für Landschafts- pflege und Grünflächen 2023 - 2035 • Neuanschaffungen von handgeführten Maschinen grundsätzlich nur noch mit Elektroantrieb • Umbau von dieselbetriebenen Kolonnenfahrzeuge auf Elektroantrieb • Neuanschaffungen großer Maschinen und Fahrzeuge nur noch mit Elektromotor • Steigerung von handgeführten Elektromaschinen von 13% (2020) auf mehr als 40% • Anteil E-Fahrzeuge knapp 20% (viele Sonderfahrzeuge sind noch nicht am Markt verfügbar) 1) elektrischer Anteil der handgeführten Maschinen liegt bei 60% und Anteil der großen Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 30 % 2) elektrischer Anteil der handgeführten Maschinen liegt bei 90% und Anteil der großen Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 70% 3) elektrischer Anteil der handgeführten Maschinen liegt bei 95% und Anteil der großen Maschinen und Fahrzeuge liegt bei 85% 1) 2025 2) 2030 3) 2035 16,32 Mio. € 16,32 Mio. € 5 Probebetrieb eines elektrischen Rettungswagens und eines elektrischen Notarzt- einsatzfahrzeugs im Rettungsdienst der Feuerwehr 2023 - 2024 • Erprobung elektrischer RTW (eRTW) und NEF (eNEF) • Umsetzung passender Ladeinfrastruktur 1) ein (1) elektrisch betriebener Rettungswagen (eRTW) ist beschafft und in Betrieb genommen 2) zwei (2) elektrisch betriebene Notarzteinsatzfahrzeuge (eNEF) sind beschafft und in Betrieb genommen 1) 2023 2) 2024 670.000 € 670.000 € 6 Entwicklungs- projekt für elektrisch angetriebene Löschfahrzeuge bei der Feuerwehr 2023 - 2025 • Beschaffung und Erprobung von elektrisch angetriebenen Löschfahrzeugen 1) drei (3) elektrisch betriebene Löschfahrzeuge (eHLF) sind beschafft und in Betrieb genommen 2025 5,4 Mio. € 5,4 Mio. € 7 Biogas- betriebener Bibliotheksbus 2023 - 2024 • Erster europaweiter Bibliotheksbus, der mit Biomethan betrieben wird • Reduktion des Benzinverbrauchs auf Null 1) ein (1) Bibliotheksbusses und neue Haltestellen sind in Betrieb genommen; nachhaltige Programmangebote sind gestartet 2) Anschaffung eines (1) E-Transporters und von Lastenrädern (in Planung) 2023- 2024 980.000 € 980.000 € 4 5 6 7 134Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Indirekter Einflussbereich 8 Besser durch Köln 2025 - 2027 • Erarbeitung eines nachhaltigen Mobilitätsplans • Das Ziel des Mobilitätsplans ist es, Maßnahmen und Handlungsschwerpunkte zu definieren, die es ermöglichen, das kommunale Ziel der Klimaneutralität bis 2035 auch im Mobilitätssektor zu erreichen. • Grundlagenanalyse • Strategieentwicklung mit konkreten Maßnahmen und Verschränkung mit bestehenden gesamtstädtischen Strategien (bspw. Kölner Perspektiven 2030+, Gutachten "Köln klimaneutral 2035"/Aktionsplan Klimaschutz) • Erarbeitung eines Evaluierungskonzepts 1) eine (1) politische Beschlussfassung zu Stufe 1, Leitbild und Strategie des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ 2) eine (1) politische Beschlussfassung zu Stufe 2 des nachhaltigen Mobilitätsplans "Besser durch Köln" 1) 2025 2) 2027 1,8 Mio. € 1,9 Mio. € 9 Antriebs- technologien 2024 - 2026 • Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität im öffentlichen Straßenraum 1) 251 Ladesäulen 2) 409 Ladesäule 3) 500 Ladesäule 1) 2024 2) 2025 3) 2026 39.5 Mio. € 39.5 Mio. € 10 Stadtbahnausbau 2023 - 2035 • ÖPNV-Netzentwicklung • Ausbau Stadtbahn 1) Umsetzung der Projekte die im Rahmen der ÖPNV-Netzentwicklung bis 2032 umgesetzt sein sollen 2) Umsetzung der Projekte die im Rahmen der ÖPNV-Netzentwicklung nach 2032 umgesetzt sein sollen 1) 2023 - 2032 2) ab 2032 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar 11 Anpassungen im Motorisierten Individualverkehr (MIV) 2023 - 2024 • Def inition eines MIV-Grundnetzes • Einrichtung Bewohnerparkgebiete • Parkraumbewirtschaftung • Fertigstellung des Carsharingskonzeptes • Vergabe von Carsharingstationen • stärkere Gewichtung von Aspekten der Aufenthaltsqualität und der Verkehrssicherheit in der Planung 1) Optimierung des Bewohnerparkgebietes Deutz I mit Ausweitung Bewohnerparkreservierung 2) Fertigste llung des Carsharingkonzeptes 3) Vergabe von bis zu 70 weiteren Carsharingstationen im öffentlichen Straßenland 4) Anpassung der Parkgebührenordnung 5) Überplanun g weiterer Bewohnerparkgebiete 6) Fortschre ibung des Carsharingkonzeptes 7) Anpassung der Gebühren für das Bewohnerparken 1) 2023 - 2024 2) ab 2024 10,9236 Mio. € 10,9236 Mio. € 8 9 10 11 135Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Indirekter Einflussbereich 8 Vernetzte Mobilität 2024 • Erstellung von Mobilstationen in jedem Stadtbezirk und an allen Bahnhaltepunkten 1) Jeder Kölner Stadtbezirk soll mit mindestens einer Mobilstation ausgestattet und alle Bahnhaltepunkte im Stadtgebiet zu Mobilstationen mit ergänzenden Angeboten weiterzuentwickeln sein ab 2024 1,28 Mio. € 1,28 Mio. € 13 Förderung Nahmobilität: Fuß- und Radverkehrs- förderung 2023 - 2025 • Befa hrbares Rad(haupt-)routennetz • Schaffung von neuen Fuß-und Radwegebrücken • Ausbau von Fahrradabstellanlagen und Fahrradreparatursäulen 1) 1500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) 2) 20 Abschnitte Fahrradstraßen 3) 30 geöffnete Einbahnstraßen 4) Erweiterter Planungsbeschluss Neue Fuß- und Radwegebrücke südlich der Hohenzollernbrücke 5) 1500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) 1) 2023 - 2024 2) ab 2025 85,87514 Mio. € 85,87514 Mio. € Beteiligungen 14 Klimaneutralität der Kölner Verkehrs- Betriebe AG 2023 - 2035 • Reduktion der THG- Emissionen auf unter 1.000 Tonnen pro Jahr bis 2035 • Aufstockung der E-Bus-Flotte bis Ende 2025 auf 164 Fahrzeuge, vollständige Umrüstung zwischen 2030 und 2035 • Klimaneutrale Umrüstung der Wärmeversorgungsanlagen an den Betriebsstandorten der KVB • Umstellung der PKW- /LKW- /Nutzfahrzeugflotte auf emissionsfreie Antriebe • Austausch der Kälteanlagen an ortsfesten Einrichtungen der KVB (Gebäudetechnik) bis 2035 1) Inbetriebnahme weiterer 56 E-Busse 2) Betriebshof Ost: Fertigstellung 1. Bauabschnitt für die E-Busse 3) Betriebshof Nord: Beauftragung Generalplaner und Planungsbeginn für den 2. Bauabschnitt für die E-Busse 4) Folgebeschaffungen E-Busse 5) Start Neub au Betriebshof Ost 2. Bauabschnitt 6) Start Umbau Bet riebshof Nord 2. Bauabschnitt 7) Planung erster Maßnahmen zur Umstellung der Wärmeversorgung 1), 2), 3) 2023 - 2024 4), 5), 6), 7) 2025 - 2035 86 Mio. € 800 Mio. € ******) 15 Mobilitäts- strategie 2035 der AWB Abfallwirtschafts- betriebe Köln GmbH 2023 - 2035 • Umstellung des bestehenden Fuhrparks auf alternative Antriebe und Ausbau der E- Lade-Infrastruktur 1) Konzeptionierung und erste Umsetzung des Ausbaus der E-Ladeinfrastruktur auf den 3 Logistikstandorten (zehnmal 11 kW und einmal 450 kW) 2) Endausbau der E-Ladeinfrastruktur auf den Standorten 3) Kontinuierliche Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe 1) 2024 2) 2025 3) 2025- 2035 200.000 € 15,2 Mio. € *******) 13 14 15 12 136Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 16 Klimaschutz- maßnahmen der HGK-Gruppe 2023 - 2035 • Klimaneutralität bis 2035 in den Sektoren Strom- und Wärmeversorgung wie auch in einem überwiegenden Teil der Mobilität (Kraft- und Nutzfahrzeuge). Ausgenommen ist die Binnenschifffahrt, hier gilt 2050 als Ziel. • Überregionale Tätigkeit • Gebietsentwicklung "Fusion Cologne" mit hohem Gewicht von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzaspekten von Beginn der Planungen an 1) Vollständiger Ök ostrombezug (in Köln, 7 GWh) 2) PV-Module auf der Fläche der Fusion Cologne (ca. 25.000m2) 3) Umstellung 80 % des Fuhrparks (Fuhrpark in Köln ca. 100 Stück in 2030) auf emissionsfreie Antriebe 4) Fast vollständige Substit ution fossiler Energiequellen 5) Umstellung der Reachstacker im Niehler Haf en auf alternative Antriebe (ca. 800 Tonnen THG- Minderungspotential) 6) Weitgehende Beseitigung der Emissionen von Treibhausgasen bei der Binnenschifffahrtflotte 1) 2025 2), 3), 4) 2030 5) 2035 6) 2050 100.000 € 100.000 € Summe 181.486.740 € 181.586.740 € 86.300.000 € 815.300.000 € *****) • ******) • • ********) 16 Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) • • • • Legende *) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen **) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen ***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) ****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen *****) • rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten ******) • Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) Rahmenbedingungen: • aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung (Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das Kölner Stadtgebiet. 16 Tabelle 4 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Mobilität und Logistik werden klimaneutral 137Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Errichtung von Ladesäulen für städti - sche Fahrzeuge auf nicht öffentlich zu- gänglichen städtischen Liegenschaf - ten • Prüfung der stadteigenen Parkhäuser/ Tiefgaragen auf Tauglichkeit zur Um - rüstung auf Elektro-Mobilität städti - scher Fahrzeuge • Erprobung neuer Ladetechniken Erwartetes Einsparpotenzial Keine direkte Einsparung Kosten zum Erreichen des Ziels • Die Finanzierung über die verfügbaren Förderprogramme (Billigkeitsrichtlinie NRW und progres.nrw) ermöglicht eine kostenneutrale Durchführung des Vorhabens (exklusive Personalkosten zur Begleitung der Auftragnehmer). Ausbau Ladeinfrastruktur Da wollen wir hin Für die Verkehrswende ist die Verfügbarkeit von La- deinfrastruktur für Elektromobilität im Kölner Stadt- gebiet ein zentrales Ziel. Der zügige Ausbau der Ladeinfrastruktur für städti- sche Dienstfahrzeuge sowie die Erprobung innova- tiver Ladetechniken für Taxis und weitere Fahrzeu- ge werden durch die Stadt Köln forciert. Der Stadt Köln wurden Kompensationsleistungen für kommunale Klimaschutzinvestitionen gemäß des Erlasses zur Kompensation von Schäden in Folge ausgebliebener Investitionen in den Klima - schutz in den Kommunen durch die Corona-Pan - demie gewährt, welche für den Ausbau der städti- schen Ladeinfratsruktur genutzt werden. Durch die Landesregierung wurden als Kompen - sationsleistung für kommunale Klimaschutzin - vestitionen (Programm progress.nrw) im Bereich Emissionsarme Mobilität u.a. folgende Maßnahme bewilligt: • Errichtung von Ladesäulen / AC Ladesäulen für städtische Fahrzeuge auf nicht öffentlich zugänglichen städtischen Liegenschaften (300.000 €). Darüber hinaus wurde im Bereich Investitionsbe - gleitende Maßnahmen für mehr Klimaschutz u.a. folgende Maßnahme bewilligt: • Beauftragung einer Machbarkeitsstudie: Prü - fung der stadteigenen Parkhäuser/ Tiefgaragen auf Tauglichkeit zur Umrüstung auf Elektro-Mo- bilität städtischer Fahrzeuge/ Prüfung auf Errich- tung von Ladestationen für stadteigene Fahr - zeuge (Bestandsaufnahme, Konzepterstellung) (24.000 €). • Ebenso erprobt die Stadt neue Ladetechniken, wie das induktive Laden für Taxis gegenüber Quelle: Stadtwerke Köln GmbH 138Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Beauftragung der externen Beratungs- dienstleistung Ausblick ab 2025 • Umsetzungsplanung Bezug zum Fachgutachten Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, kommunalen Unternehmen und kommu- nalen Einrichtungen dem Hauptbahnhof oder den Ladebordstein an zwei Standorten im Stadtgebiet. Die Stadt Köln als Antragstellerin, ist an die Be- dingungen und Verfahrensweisen des Auszah- lungsbescheides der Bezirksregierung verbindlich gebunden. Um die Voraussetzungen für die Errich- tung von Ladesäulen auf nicht öffentlich zugäng - lichen städtischen Liegenschaften zu schaffen, werden die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH beauftragt, mindestens drei Angebote von stadt - externen Anbietern einzuholen, die im Kern die Analyse des gesamtstädtischen Fuhrparks vor dem Hintergrund der Umstellung auf klimaneutrale Elektrofahrzeuge einschließlich einer bedarfsge - rechten Ladeinfrastrukturplanung beinhalten (Um - setzungsberatung Elektromobilität). Das setzen wir bereits um Zwischen der Stadtverwaltung und der eigenbe - triebsähnlichen Einrichtung Abfallwirtschaftsbe - triebe (AWB) wurden die Möglichkeiten erörtert, wie Ladeinfrastruktur für städtische Fahrzeuge auf nicht öffentlich zugänglichen Liegenschaften reali - sierbar sein könnte. Im Ergebnis wird eine durch progres.nrw geförder- te Umsetzungsberatung für Elektromobilität durch einen stadtexternen Anbieter angestrebt. Dabei sollen folgende Leistungsaspekte berücksichtigt werden: • Analyse des gesamtstädtischen Fuhrparks • Bedarfsermittlung zukünftig benötigter Elektro- fahrzeuge • Ladeinfrastrukturplanung (Standorte, Platzbe- darf, Lastmanagement, Netzanbindung) Mit der externen Umsetzungsberatung für Elektro- mobilität wird die Zielsetzung verfolgt, mit den je - weiligen Dienststellen eine konkrete Umsetzungs- planung zur Umrüstung der Fahrzeugflotte inkl. Ladeinfrastruktur zu entwickeln und den Realisie - rungsprozess unterstützend zu begleiten. Vor diesem Hintergrund würde die Verwaltung die AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH im Rah- men der gültigen Dienstleistungsvereinbarung für die gesamtstädtische Fahrzeugbeschaffung formal beauftragen, mindestens drei Angebote von stadt- externen Anbietern (wie beschrieben) im Namen der Stadt Köln einzuholen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die Finanzierung über die verfügbaren Förderpro- gramme (Billigkeitsrichtlinie NRW und progres. nrw) ermöglicht eine kostenneutrale Durchführung des Vorhabens (exklusive Personalkosten zur Be- gleitung der Auftragnehmer). Das brauchen wir Es wird gemäß Ratsbeschluss eine Bedarfsana- lyse sowie die weitere Ausbauplanung bis 2035 erstellt. Darin wird es auch darum gehen, welche Rolle die Kommune beim Markthochlauf der Elek - tromobilität einnimmt und wie sie bspw. den Aus - bau im privaten Raum (Arbeitgebende, Gewerbe, P+R-Anlagen, Liegenschaften der Stadt Köln und Stadttöchter) fördern kann, ohne den öffentlichen Raum zu belasten. 139Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektroantriebe • Maschinenpark bereichsübergreifend klimafreundlich ausstatten • Dienstfahrzeuge durch Zugang zu Car- Sharing deutlich reduzieren • Beschaffung von Dienstfahrrädern • Ausbau Ladesäulen Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quanitfizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • Bereichsübergreifend ca. 18,5 Mio. € bis 2025 Da wollen wir hin Um die Verkehrswende und den Klimaschutz im Bereich Mobilität zu unterstützen wird der städti- sche Fuhrpark auf Elektroantriebe umgestellt. Mit diesem Schritt geht die Stadtverwaltung zudem als Vorbild voran. Ziel ist es, langfristig den gesamten städtischen Fuhrpark klimaneutral aufzustellen. Darüber hinaus soll auch der Maschinenpark be - reichsübergreifend klimafreundlich ausgestattet werden. Zu erwähnen ist, dass nicht sämtliche Fahrzeuge elektrisch fahren, sondern lediglich ef - fizienter betrieben werden, da es in manchen Be - reichen bislang keine rein elektrischen Lösungen gibt. Daraus ergibt sich insgesamt eine deutlich reduzierte Nutzung fossiler Brennstoffe und damit eine bessere Umweltbilanz durch weniger Treib - hausgasemissionen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Zur Umrüstung des städtischen Fuhrparks sowie städtischer Gesellschaften gibt es quartalsweise Gespräche zwischen Stadt, AWB, RheinEnergie und KVB zur Um-/Nachrüstung der kommunalen Fahrzeugflotten auf verschiedenen Ebenen. Von 1 .553 kommunalen Fahrzeugen gibt es 63 E-Fahr- zeuge, 3 Gasfahrzeuge und 33 Hybrid- fahrzeuge. Wesentliches Hemmnis bei der weiteren Umstel - lung ist die Verfügbarkeit geeigneter Fahr- zeuge auf dem Markt. Was die Umrüstung der Fuhrparks städtischer Ge- sellschaften angeht, werden die Fahrzeugflotten sukzessive modernisiert. Eine Beteiligung an För- dermitteln des Landes und Bundes findet statt. Eine kontinuierliche Umstellung der kommunalen Pkw- und Nutzfahrzeug-Flotte erfolgt bereits. Bei Verbrennungsmotoren wird Euro VI als Standard verwendet. Die Stadt Köln wird unter Berück- sichtigung von wirtschaftlichen und technischen Transformation städtischer Fuhrpark Quelle: Stadt Köln 140Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Ausbau Ladeinfrastruktur mit Fertig - stellung und Umsetzungs konzep tion • Erste Anschaffungen von Fahrzeugen und Maschinen • Konzeption für die Transformation des Fuhrparks und Umsetzbarkeit auf Be - triebshöfen • Meilensteine für die stufenweise Transformation des Fuhrparks im Um - fang von aktuell 1553 Fahrzeugen sind definiert Ausblick ab 2025 • Konzeption für die Transformation des Fuhrparks und Anschaffung von E- Dienstfahrzeugen und E-Geräten Bezug zum Fachgutachten Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, kommunalen Unternehmen und kommu- nalen Einrichtungen Gründen alle kommunalen Fahrzeuge unverzüglich nachrüsten, die förderfähig sind. Die Stadtverwaltung Köln bietet Zugang zum Car- Sharing für notwendige Fahrten zu dienstlichen Zwecken an, wodurch die Anzahl von bereitzustel- lenden Dienstfahrzeugen deutlich reduziert wird. Zudem ist durch die beschleunigte Flottenerneue- rung von CarSharing-Dienstleistern eine beschleu- nigte Minderung von klimaschädlichen Emissionen zu erwarten. Darüber hinaus bestehen Angebote zur Bereitstellung und Beschaffung von Dienstfahr- rädern und/oder Leasingangebote für dienstliche genutzte Privatfahrräder. Der Einsatz einer Mitfahrplattform im Bereich des Betrieblichen Mobilitätsmanagements der Stadt- verwaltung, SWK und KVB ist angestrebt. Darüber hinaus ist eine übergreifende Koordination durch die Verwaltung, begleitet durch die AWB und extern beauftragte Berater für die Planung und Be- schaffung in Vorbereitung. Diese umfasst folgende dreiteilige Vorgehensweise: 1: Antragstellung bei progres.nrw zum Ausbau der Ladesäulen (vgl. Steckbrief ) 2: Umsetzungskonzeption 2a) Konzeption für Transformation des Fuhrparks 2b) Konzeption der Umsetzbarkeit auf den Be- triebshöfen Zur Skalierung der Umsetzung ist, über die kon- krete Planung der Beschaffung hinaus, die weitere Harmonisierung der Fördermittelbeschaffung, die Erörterung und ggf. Anpassung von Rahmenverträ- gen sowie die Darlegung der vergaberechtlichen Rahmenbedingungen dezernatsübergreifend er - forderlich. Aktuell ist eine städtische Richtlinie in Vorbereitung, mit dem Ziel, bereits bestehende Regelungen aufzugreifen, Regelungslücken zu schließen und einen Rahmen für die dezentrale Be- schaffung zu schaffen. Das brauchen wir Um den Umstieg auf Elektromobilität zu bewäl- tigen, muss zunächst der Ausbau der Ladeinfra- struktur forciert werden. Für die Transformation des Fuhrparks ist es wichtig anzumerken, dass sich die Lieferzeiten und -kosten aktuell nicht kal - kulieren lassen. Es ist oft sogar von mehrjährigen Lieferzeiten (z.B. für Hubsteger) auszugehen und darüber hinaus ist ein Ende der akuten Preissteige- rungen bei Nutzfahrzeugen aktuell nicht absehbar. Eine stetige Beobachtung der Marktsituation und strategische Priorisierung der Neubeschaffungen muss vorliegen und aktuell gehalten werden. Zu - dem bedarf es der Unterstützung durch eigenes Fachpersonal, um die Integration der Fahrzeuge in bestehende Prozesse der städtischen Dienst - leistung zu integrieren. Die reine Fremdvergabe für diesen Prozess ist unzureichend und bedarf des kontinuierlichen Austauschs der betroffenen ver - waltungsnahen Akteure. 141Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Der Bauhof der Stadtverwaltung wird bis 2035 klimaneutral • Entwicklung eines Aktionsplans mit Einzelmaßnahmen in den Bereichen: 1. Status Quo Analyse 2. Fuhrpark- und Gerätemanagement 3. Lade- und Tankinfrastruktur 4. Lademanagement 5. Digitalisierung von Betriebs- und Arbeitsabläufen 6. Digitales Flottenmanagement 7. Mobilitätsmanagement für Mitarbei - tende Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quanitfizierbar. Quantifizie - rung nach Erstellung des Aktionsplans möglich (2024) Kosten zum Erreichen des Ziels • 238.000 € für die Erarbeitung des Gut- achtens. Diese gliedern sich in 35.700 € für die externe Verfahrensbeglei - tung (sofern notwendig) und weitere 202.300 € für die Erstellung des Gut - achtens. Klimaneutraler Bauhof Da wollen wir hin Der Bauhof der Stadtverwaltung Köln wird bis 2035 klimaneutral. Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein separater Aktionsplan mit konkreten Ein - zelmaßnahmen entwickelt, welcher folgende The- menbereiche abdeckt: 1 . Status Quo Analyse, 2. Fuhrpark- und Gerätemanagement, 3. Lade- und Tankinfrastruktur, 4. Lademanagement, 5. Digitali - sierung von Betriebs- und Arbeitsabläufen, 6. Di - gitales Flottenmanagement, 7. Mobilitätsmanage - ment für Mitarbeitende. Das setzen wir bereits um Im Rahmen eines ersten Workshops mit dem Fach- bereich konnten bereits Themen herausgearbeitet werden, die zwingend im Aktionsplan Berücksich - tigung finden sollen (siehe oben 1-7). Schließlich wurde der Bedarfsfeststellungsbeschluss in den entsprechenden Gremien (Verkehrsausschuss 23.5.23 und Finanzausschuss 12.6.23) erwirkt. Erste organisatorische Erkenntnisse fließen schon jetzt in bereits vorhandene Projekte ein (z.B. Neu - bau Bauhof Zusestraße). Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Vorbereitung der Ausschreibung und Vergabe für die Erstellung des Aktionsplanes für einen klima - neutralen Bauhof. Quelle: Pixabay/moritz320 142Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • bis 2023: Vergabe der Gutachterleis - tungen • bis 2024: Fertigstellung des Gutach - tens und möglichst Beginn der Umset- zung erster Maßnahmen Ausblick ab 2025 • Beginn der Umsetzung der Einzelmaß- nahmen aus dem Aktionsplan • bis 2035: der Bauhof ist klimaneutral Bezug zum Fachgutachten Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, kommunalen Unternehmen und kommu- nalen Einrichtungen Innerhalb des Konzerns Stadt Köln sowie darüber hinausgehend auf nationaler und internationaler Ebene finden fachliche Austausche statt (z. B. AWB, NOW GmbH). Das brauchen wir Für die Erstellung des Aktionsplans benötigt der Bauhof fachliche Unterstützung. Aus diesem Grund soll in einem ersten Schritt des Projektes „Klimaneutraler Bauhof 2035“ externe Dienstleis - tende mit der Erstellung des Aktionsplans beauf - tragt werden. 143Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Neuanschaffungen von handgeführten Maschinen grundsätzlich nur noch mit Elektroantrieb • Umbau von dieselbetriebenen Kolon - nenfahrzeugen auf Elektroantrieb • Neuanschaffungen großer Maschinen und Fahrzeuge nur noch mit Elektro - motor • Steigerung von handgeführten Elektro- maschinen von 13 % (2020) auf mehr als 40 % • Anteil E-Fahrzeuge knapp 20 % (viele Sonderfahrzeuge sind noch nicht am Markt verfügbar) Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quanitfizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • Das Fahrzeug- und Maschinenkonzept des Amtes für den Zeitraum 2017-2025 sieht folgende Investitionskosten vor: 9,4 Mio € in 2023 / 6,92 Mio € in 2024 • Die Beschaffungskosten für elektro - betriebene Fahrzeuge und Maschinen- sind zum Teil noch erheblich höher als für fossilbetriebene, aber dank gerin - gerer Unterhaltungskosten, weniger Ausfallzeiten und längerer Lebensdau- er ist die Umstellung in den meisten Fällen schon heute wirtschaftlich dar - stellbar. • Außerdem kann der Markt in vielen Da wollen wir hin Ziel ist die Umstellung aller Fahrzeuge und Ma - schinen, mit denen das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen für städtische Bäume, Parks und Friedhöfe arbeitet, auf Elektrobetrieb mit der Aus - richtung neben der CO 2-Reduzierung auch andere Emissionen wie Gerüche der Abgase der Verbren- nungsmotoren und den störenden Lärm zu elimi - nieren. Das setzen wir bereits um Neuanschaffungen von handgeführten Maschinen grundsätzlich nur noch mit Elektroantrieb, wenn der Markt ein entsprechend leistungsfähiges Gerät anbietet. Umbau von dieselbetriebenen Kolonnen- fahrzeugen auf Elektroantrieb. Neuanschaffungen großer Maschinen und Fahrzeuge grundsätzlich nur noch mit Elektromotor, sofern verfügbar. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Das Grünflächenamt hat den Anteil seiner hand - geführten Elektromaschinen von 13 % (2020) auf inzwischen mehr als 40 % gesteigert. Da viele der benötigten Sonderfahrzeuge noch nicht als E-Mo - delle am Markt verfügbar sind, liegt die Quote für E-Fahrzeuge bei knapp 20 %. Es wird neben dem Neuerwerb daher verstärkt auch auf Umrüstung gesetzt. Konkretes Pilotprojekt ist der Umbau von zwei vorhandenen Kolonnenfahrzeugen von Die - sel- auf Elektroantrieb mit der Firma NAEXT aus Hamburg. Transformation des Fahrzeug- und Maschinenbestands des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen Quelle: Stadt Köln 144Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Anschaffung von 8 Fahrzeugen HEE - RO. Umgerüstete Mercedes Sprinter (Jahreswagen) mit Pritsche Ausblick ab 2025 • Mit erfolgreichem Abschluss des Pilot- projekts „Umbau von Kolonnenfahr - zeugen“: Umrüstung von zehn weite - ren vorhandenen Pritschenwagen • bis 2025: Erhöhung des Anteils der handgeführten Maschinen auf 60 % sowie der großen Maschinen und Fahrzeuge auf 30 % • bis 2030: Erhöhung des Anteils der handgeführten Maschinen auf 90 % sowie der großen Maschinen und Fahrzeuge auf 70 % • bis 2035: Erhöhung des Anteils der handgeführten Maschinen auf 95 % sowie der großen Maschinen und Fahrzeuge auf 85 % Bezug zum Fachgutachten Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, kommunalen Unternehmen und kommu- nalen Einrichtungen Das brauchen wir Eine mitwachsende Lade-Infrastruktur. Innovative Lösungen für benötigte Produkte, die am Markt noch nicht angeboten werden. Prozessoptimie - rung im Bereich der Beschaffung. Segmenten noch nicht die aktuel - le Nachfrage umfänglich erfüllen, so dass zum Teil lange Lieferzeiten die Beschaffung limitieren. Im Ergebnis werden für die Beschaffung bis 2025 keine zusätzlichen Finanzmittel erfor - derlich sein. 145Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Erprobung elektrischer RTW (eRTW) und NEF (eNEF) • Umsetzung passender Ladeinfrastruk- tur Erwartetes Einsparpotenzial 34 t/a CO2eq Kosten zum Erreichen des Ziels • 670.000 € Da wollen wir hin Ziel ist die Erprobung von elektrisch angetriebe - nen RTW (eRTW) und von elektrisch angetriebe - nen NEF (eNEF). Hierbei soll erprobt werden, ob und inwieweit elektrisch angetriebene Fahrzeuge in den Fuhrpark des Rettungsdienstes der Feuer - wehr Köln integriert werden können. Dabei werden neben Bewirtschaftungsaspekten insbesondere auch die Ausfallsicherheit erprobt. Für diese Fahr - zeuge wird eine Ladeinfrastruktur auf einer Pilot - wache umgesetzt. Das setzen wir bereits um Mit Bestellung eines elektrisch angetriebenen RTW (eRTW) am 08. März 2023 wurde die E-Mo - bilitätsstrategie auf Einsatzdienstfahrzeuge erwei - tert. Innerhalb des Beschaffungsprojektes wurde zusätzlich ein Förderantrag für klimaschonende Nutzfahrzeuge (KsNI) beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr gestellt. Mit erteiltem wur - den bereits Fördermittel in Höhe von 95.200 € be - willigt. Diese Förderung des Kölner E-RTWs wurde vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr als besonderes Projekt bei der feierlichen Überga - be am 07.06.2022 in Berlin vorgestellt. Aktuell wird an der Vorbereitung zur Ausschreibung eines Rahmenliefervertrages für Notarzteinsatz - fahrzeuge (NEF) gearbeitet. Ziel ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung, welche auch die Liefe- rung von zwei elektrisch betriebenen NEF (eNEF) beinhaltet. Aufgrund der aktuell weiterhin gestörten Marktsi - tuation im Sonderfahrzeugbau wird ein möglicher Förderantrag erst gestellt, wenn die Auftragsverga- be und die damit verbundenen Lieferzeiten zeitlich abzusehen sind. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Im Rahmen des von der Bundesregierung auf - gelegten Sofortprogramms „Saubere Luft 2017 – 2020“ wurde bereits 2018 ein Förderantrag zur Förderung von sieben E-Fahrzeugen und der zu - gehörigen Ladeinfrastruktur gestellt. Nach dem positiven Förderbescheid vom 01 . Oktober 2018 Probebetrieb eines elektrischen Rettungswagens und eines elektrischen Notarzteinsatzfahrzeugs im Rettungsdienst der Feuerwehr Quelle: Stadt Köln 146Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral wurden Fördermittel in Höhe von 96.221 € bewil - ligt. Die Fördermittel wurden für die Beschaffung von drei E-Fahrzeugen des Typs Renault Zoe, vier Fahrzeuge von E-Fahrzeugtyp Nissan Leaf und dem Aufbau von vier (Doppel-)Schnellladesäulen eingesetzt. Das brauchen wir --- Zielsetzung 2023/24 • ein elektrisch betriebener Rettungs - wagen (eRTW) ist beschafft und in Be- trieb genommen • zwei elektrisch betriebene Notarztein - satzfahrzeuge (eNEF) sind beschafft und in Betrieb genommen Ausblick ab 2025 --- Bezug zum Fachgutachten Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, kommunalen Unternehmen und kommu- nalen Einrichtungen 147Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Beschaffung und Erprobung von elek - trisch angetriebenen Löschfahrzeugen Erwartetes Einsparpotenzial 40 t/a CO2eq Kosten zum Erreichen des Ziels • 5,4 Mio. € Zielsetzung 2023/24 • Projektinitialisierung Ausblick ab 2025 • Projektumsetzung • bis 2025: drei elektrisch betriebene Löschfahrzeuge (eHLF) sind beschafft und in Betrieb genommen Bezug zum Fachgutachten Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, kommunalen Unternehmen und kommu- nalen Einrichtungen Da wollen wir hin: Ziel ist die Beschaffung und Erprobung von elekt - risch angetriebenen Löschfahrzeugen für die Zwe- cke der Gefahrenabwehr in der Stadt Köln. Das setzen wir bereits um: Planung von notwendiger Infrastruktur zum Betrieb von elektrisch angetriebenen Großfahrzeugen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Im Rahmen des von der Bundesregierung auf - gelegten Sofortprogramms „Saubere Luft 2017 – 2020“ wurde bereits 2018 ein Förderantrag zur Förderung von sieben E-Fahrzeugen und der zu - gehörigen Ladeinfrastruktur gestellt. Nach dem positiven Förderbescheid vom 01 . Oktober 2018 wurden Fördermittel in Höhe von 96.221 € bewil - ligt. Die Fördermittel wurden für die Beschaffung von drei E-Fahrzeugen des Typs Renault Zoe, vier E-Fahrzeuge von Fahrzeugtyp Nissan Leaf und dem Aufbau von vier (Doppel-)Schnellladesäulen eingesetzt. Das brauchen wir: --- Entwicklungsprojekt für elektrisch angetriebene Löschfahrzeuge bei der Feuerwehr Quelle: Stadt Köln 148Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Biogasbetriebener Bibliotheksbus Das setzen wir bereits um Der Bibliotheksbus ist europaweit der erste, der mit Biomethan betrieben wird. Er versorgt die Menschen an 18 Orten im Kölner Stadtgebiet mit Medien und bietet Raum für kleinere Aktivitäten im Kontext Nachhaltigkeit, Klima und MINT . Mit ihm wurde der Benzinverbrauch auf Null gesetzt – und gleichzeitig bildet er den perfekten Kreislauf einer Großstadt ab: Der Bus fährt mit dem aus Bioabfäl- len der Kölner*innen in der Vergärungsanlage der AVG Köln gewonnenen Biogas. Die Einweihung hat am 17. Oktober 2023 stattgefunden. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Bibliotheksbus: Biogas aus der Vergärungsanlage der AVG Kompostierung. Das brauchen wir --- Quelle: Pixabay/Mimzy Kernpunkte • Erster europaweiter Bibliotheksbus, der mit Biomethan betrieben wird • Reduktion des Benzinverbrauchs auf Null Erwartetes Einsparpotenzial Bibliotheksbus: 97 %; der CO ²-Ausstoss wird von 18 auf 0,5 Tonnen reduziert. Kosten zum Erreichen des Ziels • 980.000 € Beschaffungskosten; Re - duktion der Verbrauchskosten (noch nicht vorliegend) Zielsetzung 2023/24 • 2023: ein Bibliotheksbus und neue Haltestellen sind in Betrieb genom - men; nachhaltige Programmangebote sind gestartet • 2024: Anschaffung eines E-Transpor - ters und von Lastenrädern (in Planung) Ausblick ab 2025 • Etablierung der Programme und aktu - elle Fortschreibung • Umstellung weiterer Fahrzeuge der Bibliothek wie Transporter auf E-Mobi- lität • Anschaffung von Lastenrädern nach Bedarf Bezug zum Fachgutachten Aktivität 4.1 .1 .1 Mobilität in Verwaltung, kommunalen Unternehmen und kommu- nalen Einrichtungen 149Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Besser durch Köln Da wollen wir hin Die Mobilität in Köln soll klimaneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es tiefgreifende Veränderungen in der Art, wie wir uns im Alltag fortbewegen. Konkret bedeutet dies, die Nutzung des motorisierten Verkehrs, die in den vergange - nen Jahren in Köln bereits deutlich rückläufig ist, weiter zu reduzieren und dabei auch verstärkt die Verkehre aus dem Umland in den Blick zu nehmen. Um diesen Wandel systematisch voranzutreiben, braucht es eine kohärente und auf die Ausgangs - lage in Köln ausgerichtete Strategie, die darauf abzielt, den Menschen verlässliche und attraktive Alternativen zum privaten Pkw-Besitz und dessen Nutzung bereitzustellen. Die Stadt erarbeitet derzeit einen solchen nachhal- tigen Mobilitätsplan, der den Titel „Besser durch Köln“ trägt. Das Ziel des Mobilitätsplans ist es, Maßnahmen und Handlungsschwerpunkte zu de - finieren, die es ermöglichen, das kommunale Ziel der Klimaneutralität bis 2035 auch im Mobilitäts - sektor zu erreichen. Das setzen wir bereits um Die Erarbeitung des nachhaltigen Mobilitätsplans erfolgt unter einer kontinuierlichen Beteiligung der breiten Öffentlichkeit sowie von Initiativen, Verbän- den, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Quelle: Jan Buckard/Tippingpoints Kernpunkte • Erarbeitung eines nachhaltigen Mobili- tätsplans • Das Ziel des Mobilitätsplans ist es, Maßnahmen und Handlungsschwer - punkte zu definieren, die es ermög - lichen, das kommunale Ziel der Klimaneutralität bis 2035 auch im Mo - bilitätssektor zu erreichen. • Grundlagenanalyse • Strategieentwicklung mit konkreten Maßnahmen und Verschränkung mit bestehenden gesamtstädtischen Stra- tegien (bspw. Kölner Perspektiven 2030+, Gutachten „Köln klimaneutral 2035“/Aktionsplan Klimaschutz) • Erarbeitung eines Evaluierungskon - zepts Erwartetes Einsparpotenzial Nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • Für die Erarbeitung des gesamten nachhaltigen Mobilitätsplans wurden mit Beschluss vom 06.02.2020 (vgl. Vorlagen-Nr. 2609/2019) 1 Mio. € be - reitgestellt. • Für die konkrete Erarbeitung von Stu - fe 1 wurden im Rahmen des Bedarfs- feststellungsbeschlusses (vgl. Vorla - 150Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • bis 2024: Erarbeitung und bis 2025 Ab- schluss der Stufe 1 des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ und politische Beschlussfassung zu Leitbild und Strategie. Ausblick ab 2025 • Erarbeitung und politische Beschluss - fassung von Stufe 2 des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ • bis 2027: Beschluss der darin enthalte- nen Maßnahmen • Umsetzung der beschlossenen Maß - nahmen • kontinuierliche Evaluation und darauf basierend eine stetige Nachsteuerung bzw. Fortschreibung des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ diese beschlossen sind, mit dem Aktionsplan Kli - maschutz verzahnt. Das brauchen wir Um die angestrebte Mobilitätswende hin zu einer klimaneutralen Mobilität im Jahr 2035 wirklich um- gesetzt zu bekommen, bedarf es einer auskömmli- chen Ausstattung mit den benötigten Ressourcen. Dies betrifft neben den finanziellen Mitteln in ers - ter Linie die Personalausstattung. Schon heute sind allerdings viele vorhandene Planstellen in den Bereichen Planung und Ausbau sowohl in der Verwaltung aber auch bei den Ver - kehrsunternehmen (hier zusätzlich das Fahrper - sonal) unbesetzt, da der Fachkräftemangel eine Nachbesetzung schon heute deutlich erschwert. Dieses Problem wird sich in Zukunft voraussicht - lich noch verschärfen, weshalb der Personalgewin- nung eine enorme Bedeutung zukommt. Ohne die notwendigen personellen Kapazitäten werden die angestrebten Ziele der Mobilitätswende und damit die Klimaneutralität bis 2035 nur schwerlich zu er - reichen sein. Dabei unterteilt sich der Erstellungsprozess in zwei Stufen. In der aktuell laufenden ersten Stufe erfolgt eine Grundlagenanalyse, auf welche die Erarbeitung eines Leitbilds und einer Chancen- und Mängel - analyse sowie die Strategieentwicklung folgen. Die erste Stufe soll Ende 2024 abgeschlossen werden. Daran wird sich eine zweite Stufe anschließen, in der es darum geht, die Strategie mit konkreten Maßnahmen zu hinterlegen. Hierzu zählen sowohl die Definition von Zuständigkeiten, notwendigen Ressourcen, Prioritäten und Zeithorizonten als auch die Erarbeitung eines Evaluierungskonzepts zur regelmäßigen Fortschrittskontrolle. Der Fokus des nachhaltigen Mobilitätsplans „Bes - ser durch Köln“ liegt auf der Mobilität von Men - schen. Gleichwohl spielen dabei z.B. innerstäd - tische Lieferverkehre und insbesondere deren Auswirkungen auf die Personenmobilität eine Rolle und finden daher eine entsprechende Beachtung. Die strategische Weiterentwicklung der städti - schen Waren- und Güterverkehre wird hingegen ge- sondert konzeptioniert. Hierzu soll das bestehende Stadtentwicklungskonzept Logistik fortgeschrie - ben und um ein Handlungsprogramm mit konkret umzusetzenden Maßnahmen ergänzt werden. Da- bei wird eine enge Abstimmung und Verzahnung der Maßnahmen des Logistikkonzepts mit dem nachhaltigen Mobilitätsplan „Besser durch Köln“ angestrebt. Alle perspektivisch über „Besser durch Köln“ ver - ankerten Strategien und Maßnahmen, die zur Errei- chung der kommunalen Klimaneutralität im Mobili- tätssektor beitragen, können und werden, sobald gen-Nr. 0313/2021) am 20.04.2021 ca. 800.000 € bereitgestellt. • Stufe 1 des nachhaltigen Mobilitäts - plans wird mit Mitteln des Bundesmi- nisteriums für Digitales und Verkehr (BMDV) i.H.v. knapp 100.000 € geför- dert. Bezug zum Fachgutachten Handlungsfeld 4. Mobilität und Logistik werden klimaneutral 151Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elek - tromobilität im offentlichen Straßen - raum Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels 2023: • Investition: 6.200.000 € • (Aufwand: 280.130 €) 2024: • Investition: 6.200.000 € • (Aufwand: 280.173 €) Antriebstechnologien Da wollen wir hin Eine der zentralen Maßnahmen für ein klimaneut - rales Verkehrssystem ist die Antriebswende. Fahr- zeuge mit konventionellen Verbrennungsmotoren werden dabei durch Fahrzeuge mit kohlenstoff- freien Antrieben ersetzt. Der Ausbau der Ladeinf - rastruktur für Elektromobilität ist ein wesentliches Element, um die Energie- und Antriebswende zu befördern. Das setzen wir bereits um Bereits 2016 hat der Rat der Stadt den Ausbau der Ladeinfrastruktur im öffentlichen Straßenraum be- schlossen. Gemeinsam mit der Stadtwerke Köln GmbH (SWK), die für Aufstellung, Instandhaltung und Betrieb der Ladestationen beauftragt ist, wur - den seither 220 Ladesäulen errichtet (440 Lade - punkte). Insgesamt gibt es in Köln derzeit (Stand September 2023) 1005 öffentlich zugängliche La - depunkte. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv In mehreren Ratsbeschlüssen hat die Stadt die Antriebswende vorangebracht. Fokus ist die För - derung des Ausbaus von Elektromobilität im Stadt- gebiet. Zusätzlich zu den bereits errichteten 220 Ladesäulen werden seit 2023 weitere 1 .000 öffent- lich zugängliche Ladepunkte über alle Kölner Stadt- bezirke verteilt. Im Rahmen der 1 . Bauphase in der zweiten Bau - stufe werden ab 01 .10.2023 89 weiteren Ladesäu- len in den Bezirken Innenstadt, Rodenkirchen und Lindenthal gebaut. Die zweite Ausbaustufe endet am 30.06.2026. Es ist eine hohe Dynamik beim Ausbau im privaten und auch im öffentlich zugänglichen Raum erkenn- bar. Die Stadt Köln wird den Markt weiter beob - achten. Quelle: 152Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Das brauchen wir Durch die abgestimmte und optimierte Planung und Genehmigung von Ladesäulenstandorten konnte der Ausbau und die Standortgenehmigung erheblich beschleunigt werden, sodass das Aus - bauziel 2026 erreicht werden kann. Zielsetzung 2023/24 • 231 zusätzliche Ladesäulen bis Ende 2024 Ausblick ab 2025 • bis 2025: 391 Ladesäulen • Im Jahr 2026 sind insgesamt alle 500 Ladesäulen in Betrieb Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 4.4.1 Verbesserung von Effi- zienz und Antrieben 153Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • ÖPNV-Netzentwicklung • Ausbau Stadtbahn Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels Gesamtumfang aller Maßnahmen kann derzeit nicht beziffert werden. Stadtbahnausbau Da wollen wir hin Köln wächst. Deshalb müssen wir den öffentlichen Personennahverkehr ausbauen. Mit einem leis - tungsstarken Angebot bewegen wir die Menschen dazu, auf Busse und Bahnen umzusteigen. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur angestrebten Klima - neutralität. Dafür baut die Stadt Köln gemeinsam mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG die vorhande- nen Kapazitäten aus. Denn schon heute bieten die Bahnen auf einigen Strecken nicht genügend Platz für mehr Fahrgäste. Bei allen Maßnahmen denken wir auch den restlichen Verkehrsraum mit, um die- sen dem sich ändernden Mobilitätsverhalten anzu- passen. Das setzen wir bereits um Bereits in der baulichen Umsetzung befindet sich das Projekt „Nord-Süd Stadtbahn“ und erste Bau - abschnitte des Projektes zur Bahnsteigverlänge - rung auf den Linien 4, 13 und 18 zum Betrieb von 70 m langen Zügen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Weitere wichtige Projekte werden planerisch vo - rangebracht bzw. befinden sich in der Phase der Projektvorbereitung darunter: • Ertüchtigung der Ost-West-Achse für den Be - trieb mit Langzügen • Vertiefende Planung und anschließende Ein - leitung des Planfeststellungsverfahrens für die StadtBahn Süd für Rondorf und Meschenich • restliche Bauabschnitte des Projektes zur Bahn- steigverlängerung auf den Linien 4, 13 und 18 zum Betrieb von 70 m langen Zügen • Neubau der beiden Haltestellen „Niehler Gür - tel“ und „Boltensternstraße“ auf der Gürtel - strecke (Linie 13) • neue Haltestelle auf der Linie 18 am Bahnhof Köln-Süd • Stadtbahnlinie 17 Bonn-Niederkassel-Köln (ge - meinsam mit dem Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Bonn) und Verlängerung der Linie 7 bis Langel • Neubau der Haltestelle Sürth-Süd (Linie 16) Quelle: Kölner Verkehrsbetriebe AG 154Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral • Stadtbahnanbindung Mülheimer Süden und Stammheim/Flittard • Bahnsteiganhebungen Linie 13 • Machbarkeitsstudien für weitere Stadtbahner - weiterungen (z. B. Köln-Niederaußem, Stadt - bahnanschluss Neubrück, Verlängerung der Gürtelstrecke der Linie 13) Das brauchen wir Um die ambitionierten Ausbauvorhaben umzuset - zen, ist ausreichend qualifiziertes Personal bei der Stadtverwaltung und der KVB erforderlich. Außer - dem brauchen wir langfristige Finanzierungssi - cherheit sowohl in Bezug auf die Förderprogram - me von Bund und Land als auch für die städtischen Eigenanteile. Zielsetzung 2023/24 • Einreichung der Beschlussvorlagen Stadtbahn Süd • Erweiterte Planungsbeschlüsse Ost- West-Ache, Haltestellen im Bereich zwischen Weiden-West und Eisen - bahnring • Einreichung Variantenentscheid Ost- West-Achse • Durchführung Umweltverträglichkeits- studie Linie 17 • Baubeschlüsse Bauabschnitte Bahn - steigverlängerung auf den Linien 4, 13, und 18 • Fortschreibung des Planungsbeschlus- ses für den Mülheimer Süden Ausblick ab 2025 • Umsetzung der Projekte die im Rah - men der ÖPNV-Netzentwicklung nach 2032 umgesetzt sein sollen Bezug zum Fachgutachten Aktivität 4.2.1 .1 Quantitativer Ausbau des bestehenden ÖPNV- und SPNV-An - gebotes 155Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Definition eines MIV-Grundnetzes • Einrichtung Bewohnerparkgebiete • Parkraumbewirtschaftung • Fertigstellung des Carsharingskonzep- tes • Vergabe von Carsharingstationen • stärkere Gewichtung von Aspekten der Aufenthaltsqualität und der Ver - kehrssicherheit in der Planung Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels Bewohnerparken: • Haushalt 2023: 1 .673.600 € Parkraumbewirtschaftung/Masterplan: • Haushalt 2023: 4.775.000 € • Haushalt 2024: 4.475.000 € Anpassungen im Motorisierten Individualverkehr (MIV) Da wollen wir hin Um das Ziel Klimaneutralität zu erreichen, braucht es tiefgreifende Veränderungen in der Art, wie wir uns im Alltag fortbewegen. Konkret bedeutet dies, die Nutzung des motorisierten Verkehrs, die in den vergangenen Jahren in Köln bereits deutlich rück - läufig ist, weiter zu reduzieren und dabei auch ver- stärkt die Verkehre aus dem Umland in den Blick zu nehmen. Das setzen wir bereits um Die Autonutzung bei den Kölnerinnen und Köl - nern ist stark rückläufig. Wurden 2008 noch 43 % aller Wege mit dem Auto zurückgelegt, sind dies im Jahr 2022 nur noch 25 %. Aufgrund der stark autozentrierten Verkehrsplanung insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind die Verkehrsflächen stark überproportional zu Gunsten des Autos verteilt. Dies betrifft sowohl die Dimen- sionierung der Straßen als auch die durch parken - de Autos in Anspruch genommenen Flächen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Derzeit wird ein sogenanntes MIV-Grundnetz defi- niert. Das sind Korridore, in denen eine leistungsfä- hige Abwicklung des Kfz-Verkehrs auch in Zukunft sichergestellt werden soll. Alle Straßen, die nicht Teil des MIV-Grundnetzes sind, können perspekti - visch so umgestaltet werden, dass dort das Auto nicht mehr das maßgebliche Verkehrsmittel ist, sondern auch die Bedarfe der Nahmobilität und des ÖPNV und damit auch Aspekte der Aufenthaltsqua- lität und Verkehrssicherheit die Planung maßgeb - lich bestimmen. Quelle: pixabay/ niekverlaan 156Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Der politische Beschluss zum „Masterplan Par - ken“ wird sukzessive abgearbeitet. Kernelemente sind eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaf - tung, eine Neuaufteilung des öffentlichen und pri - vaten Parkraums, das Freihalten von Gehwegen und die Digitalisierung des Parkens. Der ruhende Autoverkehr im öffentlichen Raum soll deutlich reduziert werden. 10 % aller Stellflächen sollen ausschließlich für Autos mit alternativen Antrie - ben oder mit Sondergenehmigung freigegeben werden. Stationsbasierte Carsharing-Angebote werden ausgebaut und in jeder Straße Parkplätze in Abstellmöglichkeiten für (Lasten-) Fahrräder um- gewandelt werden. Mit der Erarbeitung und Umsetzung des Carsha - ring-Konzepts soll die geteilte Automobilität geför - dert und somit ein weiterer Beitrag zur Senkung der privaten Pkw-Besitzquote geleistet werden. Direkt am Hauptbahnhof befinden sich – bundes - weit einmalig – sechs induktive Ladeplätze im öf - fentlichen Raum für elektrisch betriebene Taxis. Mit unterirdisch verbauten Ladesäulen („Lade - bordsteinen“) wird zudem in 2023 eine stadtver - trägliche neue Ladetechnik erprobt. Mit dem Land Nordrhein-Westfalen wird in einem Pilotprojekt das 24/7-Laden auf Supermarktparkplätzen erprobt und evaluiert. Einrichtung Bewohnerparkgebiete: Durch die Umsetzung von Parkraumkonzepten sol- len die Parkmöglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner verbessert werden. Durch das Be - wohnerparkkonzept kann der Parkdruck verringert werden. Gleichzeitig wird der Anreiz geschaffen, vom Motorisierten Individualverkehr (MIV) auf Ver- kehrsmittel des Umweltverbundes (ÖPNV , Fahrrad, zu Fuß gehen) umzusteigen. Durch den sinkenden Anteil an Fremdparkenden steigt die Chance für Bewohner*innen einen wohnungsnahen Parkplatz zu finden. Die Planungen in den Parkraumkonzepten um - fassen auch die Bewirtschaftung der Stellplätze in den überlasteten Bereichen unter Berücksich - tigung des Bewohnerparkens. Vorhandene Park - möglichkeiten werden bereitgestellt, die sowohl von Kund*innen, Besucher*innen und auch von Anwohnenden genutzt werden können. Daneben sollen verschiedene Bewirtschaftungsformen an - geboten werden, damit weitgehend alle Parkbe - dürfnisse entsprechender Parkraum vorgehalten werden können. Die Bewohnerparkgebiete werden sukzessive überprüft und überarbeitet. Dabei spielt die Her - stellung der Barrierefreiheit eine entscheidende Rolle (faires Parken). Durch individuelle Konzepte soll die Barrierefreiheit auf jeder Straße sukzessive umgesetzt werden, dazu gehört auch das Queren zwischen parkenden Fahrzeugen, so dass die Stra- ßen des Kölner Stadtgebietes barrierefrei werden. Zukünftig ist das Parken auf dem Gehweg nur noch dann erlaubt, wenn dem Fußverkehr auf dem Geh- weg mindestens 2,00 Meter Platz zur Verfügung stehen. Damit soll erreicht werden, dass die Bar - rierefreiheit auf Gehwegen erhöht und der Fuß - verkehr gestärkt wird. In der Folge wird die Zahl der Stellplätze in den Wohnquartieren deutlich re - duziert. Um auf diese Veränderungen zu reagieren, wird in zahlreichen Straßen das reservierte Bewoh- nerparken eingeführt, das bedeutet, dass auf die - sen Stellplätzen ausschließlich Bewohnende mit gültigem Bewohnerparkausweis parken dürfen. Dadurch wird sich die Zahl der Parkvorgänge von externen im öffentlichen Straßenland reduziert und ein starker Anreiz geschaffen, auf den Umweltver- bund umzusteigen. Parkraumbewirtschaftung Die Stadt wird in Parkzonen mit unterschiedlichen Parkpreisen und einer maximalen Parkdauer zwi - schen zwei und vier Stunden eingeteilt. Der Preis der Parkraumbewirtschaftung wird angehoben und überall dahin ausgeweitet, wo der Parkdruck es er- forderlich macht. Dadurch sollen Anwohner*innen und der fließende Verkehr spürbar entlastet wer - den. Dabei ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur zu be - rücksichtigen. 157Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Optimierung des Bewohnerparkgebie- tes Deutz I mit Ausweitung Bewohner- parkreservierung • Fertigstellung des Carsharingkonzep - tes • Vergabe von bis zu 70 weiteren Cars - haringstationen im öffentlichen Stra - ßenland • Anpassung der Parkgebührenordnung • Überplanung weiterer Bewohnerpark - gebiete • Fortschreibung des Carsharingkonzep- tes • Anpassung der Gebühren für das Be - wohnerparken Ausblick ab 2025 --- Bezug zum Fachgutachten Aktivität 4.2.2.3 Umgestaltung MIV In bestimmten Zonen/Bereichen/Straßen mit ho - her Aufenthaltsqualität entfällt das Parken kom - plett. Ladezonen bleiben erhalten und sollen – wo benötigt – ausgebaut werden. Das brauchen wir Um die angestrebte Mobilitätswende hin zu einer klimaneutralen Mobilität im Jahr 2035 wirklich um- gesetzt zu bekommen, bedarf es einer auskömmli- chen Ausstattung mit den benötigten Ressourcen. Dies betrifft neben den finanziellen Mitteln in ers - ter Linie die Personalausstattung. 158Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Erstellung von Mobilstationen in je - dem Stadtbezirk und an allen Bahnhal- tepunkten Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • 640.000,00 € in 2023 • 640.000,00 € in 2024 Vernetzte Mobilität Da wollen wir hin Als Ergänzung zum ÖPNV und zur Bereitstellung von Alternativen zum Privat-Pkw werden Mobili - tätsangebote an Mobilstationen gezielt gebündelt – sowohl an Verknüpfungspunkten des ÖPNV als auch direkt in Wohnquartieren. Es wird ein Raum - buch Mobilstationen entwickelt, dass Ausbaustan- dards definiert und festlegt, welche Angebote ein flächendeckendes Netz an Mobilstationen je nach Lage im Stadtgebiet vorhalten soll. Die Stadtwerke Köln GmbH sollen mit Bau und Betrieb der Statio - nen betraut werden. Jeder Kölner Stadtbezirk soll mit mindestens einer Mobilstation ausgestattet und alle Bahnhaltepunkte im Stadtgebiet zu Mobil- stationen mit ergänzenden Angeboten weiterent - wickelt sein. Das setzen wir bereits um Aktuell gibt es 18 Mobilstationen an Haltestellen des ÖPNV sowie zwei Quartiersstationen in der Kölner Südstadt. Acht der im ersten Schritt mon - tierten Stelen befinden sich an Bahnhöfen. Dies ist Teil der SmartCity-Partnerschaft zwischen der Deutsche Bahn AG, der Nahverkehr Rheinland GmbH und der Stadt Köln. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv In Köln gibt es bereits seit 2016 erste Mobilstatio - nen am Bahnhof Mülheim, in der Stegerwaldsied - lung und am Charles-de-Gaulle-Platz. Sie wurden im Rahmen des „Horizon 2020“-EU-Förderprojek - tes „GrowSmarter“ gemeinsam mit Akteuren der Stadtgesellschaft sowie in Abstimmung mit dem Landesministerium umgesetzt und rückten Köln in Fachkreisen auch international in den Fokus. Zwei weitere Stationen im Severinsviertel wurden 2019 im Rahmen eines mit Bundesmitteln geförderten Forschungsprojekts des experimentellen Woh - nungsbaus und Städtebaus (ExWoSt) eingerichtet. In 2020 folgte ein Ratsbeschluss zur Einrichtung eines flächendeckenden Netzes an Mobilstationen im Stadtgebiet. Bereits jetzt sind in Köln und der Stadtregion ein - zelne Mobilstationen als physische Verknüpfungs - punkte der Verkehrsmittel des Umweltverbundes Quelle: mobil.nrw 159Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral und neuer innovativer Mobilitätsangeboten reali - siert. Zudem bestehen Pläne zur Ausweitung des bestehenden Angebotes. Das brauchen wir Neben der Fertigstellung des Raumbuchs als Rah- menvorgabe für die Ausgestaltung und räumliche Verteilung von Mobilstationen ist die langfristige Finanzierungssicherheit maßgeblich für das Betrei- ben der Anlagen sowie der gewünschten Mobili - tätsdienstleistungen. Zielsetzung 2023/24 • Jeder Kölner Stadtbezirk soll mit min - destens einer Mobilstation ausge - stattet und alle Bahnhaltepunkte im Stadtgebiet zu Mobilstationen mit er - gänzenden Angeboten weiterzuentwi- ckeln sein Ausblick ab 2025 --- Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 4.4.2 Verkehrsintegration und übergreifende Maßnahmen 160Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Befahrbares Rad(haupt-)routennetz • Schaffung von neuen Fuß-und Radwe- gebrücken • Ausbau von Fahrradabstellanlagen und Fahrradreparatursäulen Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels Rad(haupt-)routennetz: Haushalt 2023: • Investition: 9.821 .000 €, (Aufwand: 750.000 €) • Radwegesanierungs- programm: 2.000.000 € Haushalt 2024: • Investition: 23.691 .000 € (Aufwand: 500.000 €) • Radwegesanierungs- programm: 2.000.000 € Fahrradabstellplätze (im Haushalt 2023/24): • Haushalt 2023: 1 .105.760 € • Haushalt 2024: 1 .025.380 € Rheinquerung (neue Fuß- und Radwege- brücken) Förderung Nahmobilität: Fuß- und Radverkehrsförderung Da wollen wir hin Durch die Verbesserung der infrastrukturellen, rechtlichen, organisatorischen und administrati - ven Rahmenbedingungen für den Radverkehr sol - len Wege, deren Distanz und Wegezweck das er - lauben, vom Pkw auf das Fahrrad, Pedelecs und E-Bikes verlagert werden. Rad- und Fußverkehr sollten bis 2035 zusammen einen Anteil von min - destens 50 % am Modal Split erreichen. Die Bedingungen für die Nutzung des Fahrrads in Köln sollen weiter verbessert werden, so dass zu - künftig mehr Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Hierzu wird ein durchgängiges, ausrei - chend dimensioniertes, barrierefreies und sicheres Rad-Netz in Köln geschaffen, das die einfache und komfortable Nutzung durch alle Altersgruppen von Kindern bis zu Senioren ermöglicht. Zudem soll das Radfahren in Köln sicherer werden. Die Anzahl der Unfälle mit Beteiligung von Radfahrenden soll ganz erheblich reduziert werden, ebenso die Schwere der Unfälle. Der Anteil der zu Fuß zurückgelegten Wege hat seit der Corona-Pandemie stark zuge - nommen. Ein Drittel (33 %) aller Wege der Köl - nerinnen und Kölner waren 2022 reine Fußwege. 2008 waren dies weniger als ein Viertel (24 %). Die Stadt Köln hat 2022 einen „Fußverkehrsbeauftrag- ten“ benannt, um die Förderung des Fußverkehrs innerhalb der Verwaltung fest zu verankern und zu systematisieren. Quelle: pixabay/ JillWellington 161Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral In den vergangenen Jahren wurden viele zentra - le Zonen und Geschäftsstraßen - u.a. Kölner Alt - stadt, Severinstraße, Friesenstraße, Eigelstein, Eh- renstraße und Venloer Straße – umgestaltet oder durch Verkehrsversuche in ihrer Nutzung so ver - ändert, dass insbesondere zu Fuß Gehende davon profitieren und die Aufenthaltsqualität verbessert wurde. Durch verschiedene Beteiligungsformate wurde versucht, die Anliegerinnen und Anlieger sowie die Bevölkerung aktiv in die jeweiligen Pro - zesse einzubeziehen. Befahrbares Rad(haupt-)routennetz: Das Radverkehrshauptnetz ist ein Zielkonzept. Es bildet die zukünftigen Radhauptrouten ab. Hier soll der Radverkehr gebündelt werden. Die Radhaupt - routen sind maßgeblich für die Berücksichtigung des Radverkehrs bei zukünftigen Planungen. Ziel ist es, ein zusammenhängendes, durchgehend befahrbares Radverkehrsnetz für jeden Bezirk zu schaffen. Dieses Netz soll darüber hinaus die Be - zirke miteinander verbinden. Erweiterungen sowie Schaffung von neuen Fuß- und Radwegebrücken (Rheinquerung) sowie Rad - wegerampen: Sieben Brücken ermöglichen heute die Verbindung zwischen den westlichen und den östlichen Stadt- teilen über den Rhein, sei es zu Fuß, mit dem Fahr- rad, der Bahn oder mit dem Kraftfahrzeug. Um dem stetig wachsenden Fuß- und Radverkehr zukunfts- weisend zu begegnen, sind Erweiterungen an den Fuß- und Radwegen und auch an vorhandenen Brücken, wie die der Hohenzollernbrücke, geplant. Zusätzlich soll der Bau weiterer Brücken die Attrak- tivität von Fuß- und Radwegverbindungen verbes - sern. Im städtebaulichen Masterplan Innenstadt aus dem Jahre 2009 sind die neuen Rheinbrücken zur langfristigen Sicherung attraktiver Fuß- und Radverkehrsverbindungen vorgesehen. Ebenso im Verkehrsnetzplan des Radverkehrskonzepts. Im Gegensatz zu den bestehenden Rheinbrücken sol- len die neuen Brücken dem reinen Fuß- und Rad - verkehr dienen. Ausbau von Fahrradabstellanlagen und Fahrradre - paratursäulen: Das Fahrradparken im öffentlichen Raum und auf Privatgrundstücken soll durch bauliche und organi- satorische Maßnahmen wie der Aufbau von Fahr - radabstellanlagen und Fahrradreparatursäulen ver - bessert werden. Gehwegparken wird vermieden durch ausreichende Stellflächen abseits der Geh - wege; hierfür werden insbesondere Pkw-Parkflä - chen reduziert. Das setzen wir bereits um In den vergangenen Jahren wurden sukzessive Radverkehrskonzepte für die einzelnen Stadtbezir - ke entwickelt und mit deren Umsetzung begonnen. In 2024 und 2025 werden unter anderem folgende Projekte umgesetzt oder planerisch vorangebracht, die eine wesentliche Klimaschutzwirkung entfalten werden und den Fuß- und Radverkehr stärken: • Maßnahmenumsetzung Radverkehrsinfrastruk- tur (Unter anderem Tel-Aviv Straße, Houdainer- straße, Turiner Straße Richtung Süden, Han - saring Richtung Ebertplatz, Querung Niehler Kirchweg, Querung Neusser Straße, Bauliche Trennung Mauenheimer Gürtel, Neusser Land - straße, Barbarossaplatz, Roonstraße) • Haushalt 2023: 200.000 € • Haushalt 2024: 6.630.000 € Radwegerampen: • Haushalt 2023: 80.000 € • Haushalt 2024: 50.000 € Erweiterung Hohenzollernbrücke und linksr. Rampe: Im Haushalt 2023/24: • Haushalt 2023: 1 .480.000 € • Haushalt 2024: 630.000 € Radwegesanierung und Umgestaltun - gen: • Haushalt 2023: 12.171 .000 € • Haushalt 2024: 24.991 .000 € 162Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • 1 .500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) • 20 Abschnitte Fahrradstraßen • 30 geöffnete Einbahnstraßen • Erweiterter Planungsbeschluss Neue Fuß- und Radwegebrücke südlich der Hohenzollernbrücke Ausblick ab 2025 • 1 .500 Fahrradabstellplätze pro Jahr (Zielwert) Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 4.2.2 Förderung Nahmobilität • Ausbau Fahrradparken (ca. 1 .500/Jahr) und Öff- nung von Einbahnstraße (ca. 20-30/Jahr) • Umsetzung von weiteren Fahrradstraßen (20 Abschnitte/Jahr) • Verbesserungen Fußverkehrsinfrastruktur Neu- markt • Umgestaltung Ehrenstraße (Baubeschluss) • Trankgasse (Auswertung Zwischenlösung und Planungsbeschluss für Umgestaltung) Rad - schnellweg Köln-Frechen (Erweiterter Pla - nungsbeschluss) • Berrenrather Straße (Baumaßnahme) • Fußverkehrschecks Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die beschlossenen Radhauptnetze haben eine Länge von 1 .800 Kilometern. Davon sind rund 500 Kilometer Teil des gelben Netzes, das heißt der Radverkehr wird getrennt geführt. Rund 1 .300 Kilo- meter sind Teil des grünen Netzes, das heißt der Radverkehr wird im Mischverkehr mit anderen Ver- kehrsarten geführt. Im grünen Netz werden rund 400 Kilometer straßenunabhängig geführt, bei - spielsweise durch Parks oder Grünanlagen. Rund 100 Kilometer grünes Netz sind zudem noch in Planung. Damit umfasst das straßengeführte Rad- haupt-routennetz eine Länge von rund 1 .300 Kilo - metern und insgesamt rund 46 Prozent des Kölner Straßennetzes. Derzeit werden für alle Bezirke Fahrradstraßennet- ze erarbeitet. Seit 2017 wurde die Gesamtstecke der aktuell 48 Fahrradstraßen Kölns vervierfacht (Stand Mai 2023). Nach Erstellung einer Machbarkeitsstudie wurde mit den Planungen zur Erweiterung der Nord- und Südseite der Hohenzollernbrücke begonnen. Das brauchen wir Um die angestrebte Mobilitätswende hin zu einer klimaneutralen Mobilität im Jahr 2035 wirklich um- gesetzt zu bekommen, bedarf es einer auskömmli- chen Ausstattung mit den benötigten Ressourcen. 163Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Reduktion der THG-Emissionen auf unter 1 .000 Tonnen pro Jahr bis 2035 • Aufstockung der E-Bus-Flotte bis Ende 2025 auf 164 Fahrzeuge, voll - ständige Umrüstung zwischen 2030 und 2035 • Klimaneutrale Umrüstung der Wär - meversorgungsanlagen an den Be - triebsstandorten der KVB • Umstellung der PKW-/LKW-/Nutz - fahrzeugflotte auf emissionsfreie Antriebe • Austausch der Kälteanlagen an orts - festen Einrichtungen der KVB (Ge - bäudetechnik) bis 2035 Erwartetes Einsparpotenzial ca. 33.000 t CO2eq pro Jahr bis Ende 2035 (Abhängig von: der Definition der Emis - sionsfaktoren für die einzelnen Energie - träger (z.B. Ökostrom Rhein-Energie), der Umrüstung der Fernwärmeversorgung der RheinEnergie auf Klimaneutralität bis 2035 Kosten zum Erreichen des Ziels • ca. 500 - 800 Mio. € • reine Kosten für die Klimaneutralitäts - maßnahmen • aktuelle Hochschätzung, abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Liefer - Klimaneutralität der Kölner Verkehrs- Betriebe AG Da wollen wir hin Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) hat seit 2015 u.a. durch den Umstieg auf Ökostrom und den Beginn der Umrüstung von dieselbetriebenen auf batterieelektrische Busse in 2019 seine THG- relevanten Emissionen schon um ca. 65 % auf ca. 33 Tausend Tonnen pro Jahr in 2022 reduzieren können (Scope 1+2-Emissionen). Bis 2035 plant die KVB, diese THG-Emissionen auf unter 1 .000 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Es sollen dann möglichst nur noch technisch nicht vermeidbare Emissionen entstehen, z.B. aus Not- strom-Aggregaten und bis dahin technisch nicht er- setzbaren Fahrzeugen und Einrichtungen. Das setzen wir bereits um 1 . Umstellung Busse auf emissionsfreien An - trieb Derzeit läuft die Umrüstung der noch dieselbetrie - benen Busflotte der KVB auf Hochtouren: • Bis Ende 2022 konnten schon 62 E-Busse in Betrieb genommen werden. • 2024 werden weitere 56, im Folgejahr 46 bat - terieelektrische Busse in Betrieb gehen. Die E- Bus-Flotte der KVB wird damit Ende 2025 auf 164 Fahrzeuge angewachsen sein. Quelle: Kölner Verkehrsbetriebe AG 164Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral • Im Zuge dessen wurden und werden bereits infrastrukturelle Maßnahmen ergriffen, wie bspw. die Ladeinfrastruktur auf der Buslinie. Derzeit werden die Bus-Standorte der KVB für die spätere vollständige Umstellung der Bus - flotte auf Batteriebetrieb umgerüstet bzw. neu errichtet (Betriebshöfe Nord und Ost). 2. Umstellung Kälteanlagen Bahn + Bus Im Zuge der Fahrzeugneubeschaffungen im Bus - bereich aber auch bei den Stadtbahnen werden de- ren Kälteanlagen auf klimafreundliche Kältemittel umgestellt. Klimaschädliche Effekte durch Lecka - geverluste an den Anlagen werden dadurch deut - lich reduziert. 3. Beleuchtung Ein letzter Schwerpunkt betrifft die Umrüstung der Beleuchtungseinrichtungen der Betriebsstätten der KVB auf LED-Technik. Die Planungen hierzu ha- ben begonnen und ein Standort wurde zwischen - zeitlich umgerüstet. Die weiteren Standorte wer - den folgen. (Hinweis: Diese Maßnahme zahlt im Wesentlichen auf den Energieverbrauch der KVB ein und weni - ger auf die THG-Emissionen, da die KVB schon jetzt vollumfänglich klimaneutralen Strom über die RheinEnergie bezieht). Hier ist die Kölner Verkehrs-Betriebe AG aktiv 1 . Weitere Umstellung der Busflotte auf emissions- freie Antriebe Geplant sind im weiteren Verlauf die Umrüstung der restlichen Diesel-Busse der KVB und auch der ca. 120 Busse der SOV (Tochterunternehmen der KVB). Die KVB plant die vollständige Umstellung beider Unternehmen auf klimaneutrale Antriebe inklusive der Umrüstung der Standorte mit der entsprechen- den Infrastruktur zwischen 2030 und 2035. 2. Umstellung der PKW-/LKW-/Nutzfahrzeugflotte auf emissionsfreie Antriebe Die KVB betreibt neben den Bussen und Bahnen einen größeren Fahrzeugpark an PKW und LKW zur Aufrechterhaltung ihres Betriebes. Auch hier ist bis 2035 bei den Neubeschaffungen die Umrüs- tung auf alternative Antriebe vorgesehen. Im Zuge dessen wird die KVB auch ein zentrales Fuhrpark-/ Flottenmanagement einführen. 3. Wärmeversorgungsanlagen Neben den Maßnahmen im Bus-Bereich laufen derzeit die Planungen zur Umrüstung der noch fos- sil betriebenen Wärmeversorgungsanlagen an den Betriebsstandorten der KVB. Die Anlagen sollen bis 2035 durch Umrüstungen auf andere Technologien (insbesondere Wärmepumpen und Fernwärme der RheinEnergie) klimaneutral gestellt werden. 4. Kälteanlagen Ein weiterer letzter Punkt betrifft die Kälteanlagen an ortsfesten Einrichtungen der KVB (Gebäude- technik). Während die Kälteanlagen in den Fahr - zeugen insbesondere im Zuge von Neubeschaffun- gen der Bahnen und Busse auf klimafreundliche Kältemittel umgestellt werden, wird bei den orts- festen Einrichtungen ein sukzessiver Austausch bis voraussichtlich 2035 erfolgen. fähigkeiten der Zulieferindustrie, et - waigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung (Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur • nicht enthalten: Grundlegende strate - gische Maßnahmen zur Zukunftsfähig- keit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, Streckenneu- und Um - bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) 165Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Inbetriebnahme weiterer 56 E-Busse bis Ende 2024 • Betriebshof Ost: Fertigstellung 1 . Bau- abschnitt für die E-Busse • Betriebshof Nord: Beauftragung Gene- ralplaner und Planungsbeginn für den 2. Bauabschnitt für die E-Busse Ausblick ab 2025 • Folgebeschaffungen E-Busse • Start Neubau Betriebshof Ost 2. Bau - abschnitt • Start Umbau Betriebshof Nord 2. Bau- abschnitt • Planung erster Maßnahmen zur Um - stellung der Wärmeversorgung Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 4.2.1 Förderung ÖPNV Das brauchen wir 1 . Finanzierbarkeit Die Gesamtkosten der KVB allein für die oben ge - nannten klimarelevanten Maßnahmen werden sich nach ersten Hochschätzungen auf ca. 500 - 800 Mio. € belaufen (geplante und schon umgesetzte Maßnahmen). Der größte Anteil entfällt dabei auf die Umrüstung der Busflotte und die damit einher- gehende Umstellung der Infrastruktur, insbeson - dere der Busbetriebshöfe. Diese Kosten beinhalten dabei nicht die sonsti - gen dringend erforderlichen Zukunftsprojekte der KVB, die zur Sicherstellung und Weiterentwicklung des ÖPNV in der Stadt Köln erforderlich sind. Als Beispiele seien hier die Fahrzeugerneuerungen im Straßenbahnbereich, Streckenum-/Neubauten – ggf. auch in kommerziell für die KVB nicht wirt - schaftlichen Bediengebieten - und Neugestaltun - gen der Betriebshöfe abseits der Ladeinfrastruktur der Elektro-Busse genannt. Die Kosten für diese Maßnahmen übersteigen die reinen Klimaneutrali- tätskosten der KVB nochmals deutlich, sind aber im Gegenzug ein wesentlicher Bestandteil zu Stär- kung des ÖPNV und damit zur Verkehrswende der Stadt Köln. Die Finanzierbarkeit der klimarelevanten Maßnah - men – neben den weiteren dringend erforderli- chen Investitionen – stellt eine enorme Herausfor- derung für die Stadt Köln, den SWK und die KVB dar, ist aber ein wesentlicher Eckpfeiler für deren Umsetzung. Ebenfalls müssen die Rahmenbe - Abbildung 14 Qualitative Entwicklung der THG- Emissionen der KVB (Scope 1 +2) dingen auf Seiten des regulierenden Bundes und des Landes (z.B. Ausgleich für Erlösverluste und Kosten durch das Deutschlandticket, Betriebskos - tenzuschüsse, Fördergelder, Drittnutzerfinanzie - rungen wie z.B. Parkraumbewirtschaftungen usw.) gegeben sein. 2. Lieferfähigkeit Ein weiterer wesentlicher Aspekt betrifft die Lie - ferfähigkeit für die erforderlichen Fahrzeuge und Anlagen. Schon bei den laufenden Umstellungen der Fahrzeugflotte der KVB haben Lieferengpässe der Hersteller zu Verschiebungen in den Projektpla- nungen der KVB geführt. 3. Arbeits- bzw. Fachkräftemangel Auch die KVB bleibt von dem aktuellen Arbeitskräf- temangel nicht verschont und konkurriert hier mit anderen Wirtschaftszweigen. Gerade aber für die Herausforderungen der klimaneutralen Umstellung wird eine Vielzahl hoch qualifizierter Beschäftigter (z.B. Ingenieure und Techniker) benötigt, um eine Umsetzung im Zeit- und Kostenrahmen und in der gebotenen Qualität gewährleisten zu können. 166Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Umstellung des bestehenden Fuhr - parks auf alternative Antriebe und Aus- bau der E-Ladeinfrastruktur Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • 15,2 Mio. € (für Ladeinfrastruktur) in Abhängigkeit von den Planungen bei der Umsetzung der Infrastruktur und den vorhandenen Fördermitteln, für die Umstellung des Fuhrparks sind die Kosten derzeit nicht quantifizierbar. Mobilitätsstrategie 2035 der AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH Da wollen wir hin Um das Klimaziel der Stadt Köln, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu sein, zu unterstützen, will die AWB den bestehenden Fuhrpark von über 600 Fahrzeu - gen auf alternative Antriebe umstellen. Hierfür ist gleichfalls auf den Standorten der AWB die not - wendige Ladeinfrastruktur zu schaffen. Das setzen wir bereits um Die AWB hat in den Fahrzeugsegmenten Kehrma - schinen und Abfallsammelfahrzeuge bereits ver- schiedene Fahrzeuge, die mit alternativen elektri - schen, gas- und wasserstoffbetriebenen Antrieben ausgestattet sind, beschafft. Diese befinden sich derzeit in Tests bezüglich eines möglichen zukünf- tigen Ausbaus. Darüber hinaus werden im PKW- Segment nur noch elektrobetriebene Fahrzeuge angeschafft. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobi - lität hat an den Logistikstandorten bereits begon - nen und derzeit wird ein Konzept zur Umsetzung des Endausbaus erarbeitet. Das brauchen wir Eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung der geplanten Maßnahmen im angestrebten Zeit- raum ist die technische Weiterentwicklung der alternativen Antriebe durch die Hersteller, der Ausbau der Betankungsinfrastruktur (z.B. für Elek - tromobilität und Wasserstoff) sowie die Bereitstel- lung von Fördergeldern durch die Stadt Köln, das Land NRW und den Bund. Quelle: Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH 167Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 • Konzeptionierung und erste Umset - zung des Ausbaus der E-Ladeinfra - struktur auf den 3 Logistikstandorten Ausblick ab 2025 • Weiterer Ausbau der E-Ladeinfrastruk- tur • bis 2025: Endausbau der E-Ladeinfra - struktur auf den Standorten • 2025-2035: Kontinuierliche Ersatzbe - schaffung der Fahrzeuge mit alterna- tiven Antrieben Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 4.1 .1 Konzern Stadt Köln als Vorbild 168Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Kernpunkte • Klimaneutralität bis 2035 in den Sekto- ren Strom- und Wärmeversorgung wie auch in einem überwiegenden Teil der Mobilität (Kraft- und Nutzfahrzeuge). Ausgenommen ist die Binnenschiff - fahrt, hier gilt 2050 als Ziel • Überregionale Tätigkeit • Gebietsentwicklung „Fusion Cologne“ mit hohem Gewicht von Nachhaltig - keits- und Klimaschutzaspekten von Beginn der Planungen an Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • 100.000 € (aktuell quantifizierbar) bis 2025 bezogen ausschließlich auf das Kölner Stadtgebiet. Klimaschutzmaßnahmen der HGK- Gruppe Da wollen wir hin Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK-Gruppe) hat sich, wie auch die Stadt Köln, das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 die Klimaneutralität zu errei - chen. Ausgenommen von diesem Ziel ist, gleich- lautend mit dem europäischen Rahmen (Mannhei- mer Erklärung datierend aus dem Jahr 2018), die Binnenschifffahrtsflotte, welche die weitgehende Beseitigung der Emissionen von Treibhausgasen bis zum Jahr 2050 umsetzt. Das setzen wir bereits um Die Klimaschutzbestrebungen der HGK-Gruppe lassen sich in die Sektoren Strom- und Wärmever- sorgung sowie Mobilität gliedern. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die HGK-Gruppe über die Gren - zen der Stadt Köln hinaus tätig ist und somit nicht alle Projekte der Stadt Köln bilanziell angerechnet werden können. Im Folgenden werden dennoch die übergreifenden Ziele und Projekte der HGK-Gruppe beschrieben: Stromversorgung: Die HGK-Gruppe bezieht bereits seit einigen Jahren zu einem Teil Ökostrom. Bis zum Jahr 2025 soll der Strombezug der gesamten Grup- pe vollständig auf Ökostrom umgestellt werden. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Jah - ren PV-Anlagen auf unterschiedlichen Gebäuden installiert sowie Potenzialanalysen durchgeführt. Dabei wurden sowohl eigene als auch gemietete bzw. gepachtete Liegenschaften in die Analysen einbezogen. Bis zum Jahr 2030 sollen insgesamt 70.000 m² mit PV-Modulen belegt werden. Wärmeversorgung: Die benötigte Wärme soll be - reits 2030 fast vollständig ohne fossile Energieträ - ger erzeugt werden. Neben elektrischem Strom wird die Nutzung von Nah- und Fernwärme ange - strebt. Quelle: pixabay/ Didgeman 169Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Mobilität: Im Bereich der Mobilität muss zwischen Kraft- und Nutzfahrzeugen sowie Binnenschiffen unterschieden werden. Hinsichtlich der eigenen Binnenschifffahrtsflotte forciert die HGK Shipping den Ausbau von Maßnahmen und Messtechniken zur Überwachung und Reduzierung von Verbräu - chen und daraus resultierenden (CO2-)Emissionen. Zudem setzt das Unternehmen seit dem Jahr 2021 bei allen Neubauten eine sogenannte „Future-Fu - el-Ready“ Konzeption um, d.h. die Schiffe können aufgrund ihrer innovativen Bauweise auf neuartige Antriebe, wie z.B. Wasserstoff, umgerüstet wer - den. Die vollständige Umstellung ist bis zum Jahr 2050 seitens der HGK-Gruppe vorgesehen. Im Hinblick auf die Kraft- und Nutzfahrzeuge wer - den die nachfolgenden Ziele angestrebt: • Umstellung LKWs: ab dem Jahr 2024 werden bei der HGK Logistics and Intermodal emis - sionsfreie LKWs eingeplant • Umstellung des PKW-Fuhrparks: bis zum Jahr 2030 verfügen 80 % der PKWs über emissions- freie Antriebe • Umstellung der Reachstacker: Bis zum Jahr 2035 sind alle Reachstacker in Niehl auf emis - sionsfreie Antriebe umgestellt Übergreifend – Gebietsentwicklung Fusion Colog - ne Die HGK-Gruppe entwickelt derzeit im Kölner Nor- den das Gebiet Fusion Cologne, Kölns größte zu- sammenhängende Industrieentwicklungsfläche. Diese Planungen orientieren sich dabei an der Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+ und de - ren Ziele. Damit sind Themen der Klimaneutralität sowie weitere Nachhaltigkeitsaspekte bereits von Beginn an in die Planungen eingeflossen. In die - sem Gebiet wird auch die Zielsetzung der Klima - neutralität bis zum Jahr 2035 angestrebt und es wurden daher insbesondere folgende Eckpunkte definiert: • Energieversorgung: Die Wärmeversorgung wird durch Anbindung an das städtische Nahwär- menetz erfolgen, geplant ist diese Anbindung direkt aus der nahegelegenen Müllverbren - nungsanlage zu realisieren. Der Strombedarf soll einerseits über eigene PV-Anlagen mit Spei- chern und anderseits über Ökostrom gedeckt werden. • Mobilität: Die Mobilitätsangebote werden in Abstimmung mit den Kölner Verkehrsbetrieben entwickelt und sollen eine gute Anbindung si - cherstellen bei gleichzeitiger Reduzierung des MIV . Dies soll z.B. durch eine gute Anbindung an den ÖPNV , Sharing-Angebote sowie Rad- und Ladeinfrastruktur gelingen. In Bezug auf die betriebliche Mobilität zeichnet sich der Standort durch seine gute Anbindung an das Autobahn- und Schienennetz, den Flughafen Köln/Bonn sowie den Hafen Niehl aus. Zum Niehler Hafen besteht beispielsweise eine direkte Eisenbahn- verbindung. • Gebäude und Flächennutzung: Bei den Gebäu - den wird neben dem Klimaschutz auch weitere Themen der Nachhaltigkeit in den Fokus ge - rückt. Zu den Eckpunkten zählen zukunftssi - chere Gebäudeeffizienzstandards, nachhaltige Gebäudetechnik und Energiemanagement. Zu - sätzlich wird derzeit das DGNB Gold Zertifikat als Standard angestrebt. Darüber hinaus ist eine flächeneffiziente Entwicklung vorgesehen. Dies zeigt sich insbesondere in der Entwicklung der Bauhöhen. Statt wie üblich Industriegebäude mit großen Grundflächen zu errichten, sollen die Gebäude in die Höhe gebaut werden. Je nach Nutzung sind Gebäude mit zwei bis sechs Geschossen denkbar. Das brauchen wir Finanzieller Rahmen und Fördermittel: Für die For - mulierung, Planung und zielgenaue Erreichung der Klimaschutzziele sind geeignete Rahmenbe - dingungen die maßgebliche Voraussetzung: Diese beinhalten neben den Vorgaben der Politik zu den ökologischen Zielen, vor allem auch eine Ausge - staltung von finanziellen Leitplanken sowie einem klaren Bekenntnis der Stakeholder in Politik und Gesellschaft für einen engagierten Klimaschutz. 170Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral Zielsetzung 2023/24 --- Ausblick ab 2025 • bis 2025: Vollständiger Ökostrombe - zug (in Köln, 7 GWh) • Bis 2030: PV-Module auf der Fläche der Fusion Cologne (ca. 25.000m2) • bis 2030: Umstellung 80 % des Fuhr - parks (Fuhrpark in Köln ca. 100 Stück in 2030) auf emissionsfreie Antriebe • bis 2030: Fast vollständige Substition fossiler Energiequellen • bis 2035: Umstellung der Reachsta - cker im Niehler Hafen auf alternative Antriebe (ca. 800 Tonnen THG-Minde - rungspotential) • bis 2050: Weitgehende Beseitigung der Emissionen von Treibhausgasen bei der Binnenschifffahrtflotte Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 4.3.1 Wirtschaftsverkehr und betriebliche Mobilität Konkret werden unter anderem für den Aufbau einer Tankinfrastruktur für (grünen) Wasserstoff, einer elektrischen Ladeinfrastruktur sowie den Umbau der Lkw-Flotte und Flurförderfahrzeuge (sogenannte Reachstackern) ausreichende Förder- mittel für die Erreichung dieser sehr ambitionierten Ziele zwingend erforderlich sein. Auch die Markt - verfügbarkeit von wirtschaftlich zu betreibenden Fahrzeugen (elektrisch wie auch Wasserstoff) ist eine notwendige Voraussetzung. Speziell im Binnenschifffahrtbereich sind zudem geeignete Förder- und Finanzierungsinstrumente auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene zu schaffen, z.B. die Subventionierung des Einkaufs von alterna- tiven Kraftstoffen zur Aufrechterhaltung der Wett - bewerbsfähigkeit des Verkehrsträger Binnenschiff- fahrt. Gesetzlicher Rahmen: Für die Wärmeplanung der nächsten Jahre wird unter anderem die Verab- schiedung des Gebäudeenergiegesetzes die erfor- derliche Klarheit über die politischen Vorgaben und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schaffen. Außerdem benötigt die Binnenschifffahrt die Schaf- fung eines geeigneten Rechtsrahmens für die Nut- zung alternativer Kraftstoffe und die Anwendung alternativer Technologien in Bezug auf z.B. Schiffs- betrieb, Gefahrgutvorschriften, Speicherung der Kraftstoffe und Besatzungsvorschriften. Zudem bedarf es im Großraum Köln der Genehmigung und Realisierung einer Infrastruktur für den Umschlag von alternativen Kraftstoffen. Fachkräftemangel: Eine weitere Bedingung zur Umsetzung der von uns beschriebenen Ziele und Maßnahmen ist die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte. Insbesondere hinsichtlich vieler tech - nischer Berufsfelder ist dieser Mangel schon heu - te in vielen Wirtschaftssektoren offenkundig und dürfte sich in Zukunft weiter verschärfen, was im Ergebnis die kosten- und zeitgerechte Erreichung einzelner Vorhaben deutlich erschwert. 171Aktionsplan - Handlungsfeld 4: Mobilität und Logistik werden klimaneutral 3.5 Handlungsfeld 5: „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ 172Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern 173 173Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Das Handlungsfeld „Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern“ wird derzeit ausschließlich durch die Verwaltung adressiert, mit einem quantifizierbaren THG Einsparpotenzial im indirekten Einflussbereich der Verwaltung von 67.000 Tonnen CO2-Äquivalente Einsparpotential pro Jahr. Zwei der sechs Aktivitäten in dem Handlungsfeld können quantifiziert werden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass vor allem im Bereich Lebensstil und Bildung viele Aktivitäten stark auf eine Verhaltensänderung abzielen und die tatsächliche Umsetzung maßgeblich vom Umfang und der Ausgestaltung der Maßnahme sowie der Resonanz aus der jeweiligen Zielgruppe abhängt. Der Handlungsspielraum der Verwaltung erstreckt sich in diesem Handlungsfeld auf Vorhaben mit struktureller Wirkung: Mit dem Zero Waste Konzept liegt ein konkreter Fahrplan für die Reduzierung der Siedlungsabfälle, der Restmüllmengen und der Rückführung von Wertstoffen in den Kreislauf vor, mit dessen Erstel- lung bereits konkrete Akteurskooperationen zur Umsetzung der Ziele aktiviert wurden. Darüber hinaus steht vorwiegend die schulische und außerschulische Nachhaltigkeitsbildung ge - meinsam mit Trägern und Akteuren im Fokus, da die Grundlagen für klimaschonende Verhaltens - entscheidungen bereits in jungen Jahren gelegt werden. Zudem ist davon auszugehen, dass Verhaltensänderungen innerhalb der Zielgruppen auch zu einer Beeinflussung des jeweiligen Um - felds führen. In Bezug auf Klimaschutz in Kultur und Freizeit hat die Verwaltung das Programm „Köln hoch3“ aufgesetzt, in dessen Rahmen zunächst Mitarbeiter*innen von 13 städtischen und städtisch geför - derten Kulturinstitutionen eine Weiterbildung zur Transformationsmanager*in absolvieren. Darüber hinaus werden für sechs städtische Kultureinrichtungen Klimabilanzen mit Maßnahmenkatalogen erstellt, die es maßgeblich gilt, durch das weitergebildete Personal in die Umsetzung zu bringen. Der große Hebel „Klimaschutz im Alltag“ mit der Zielgruppe privater Haushalte wird im Rahmen der Dachkommunikation zur Klimaneutralität Kölns in Kooperation mit Multiplikator*innen bespielt. Die Logik der Multiakteurskooperation gilt analog für die Ausweitung der in diesem Aktionsplan dar- gestellten Ansätze zur schulischen und außerschulischen Klima- und Nachhaltigkeitsbildung auf die Gesamtstadt. Die aktuell quantifizierbaren Gesamtkosten in Höhe von bis zu 12,1 Millionen Euro (Verwaltung) sind im Vergleich zu den anderen Handlungsfeldern gering, wenngleich diese Zahl nicht abschließend für die Gesamtheit der zukünftig umzusetzenden Maßnahmen steht. Grundsätzlich gilt jedoch, dass Studien auf eine im Verhältnis zu den vergleichsweise geringen Kosten relativ hohe indirekte Wir - kung hindeuten. Dies ist insbesondere auf die zu erwartende, hohe Multiplikationswirkung zurück - zuführen. 174Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Indirekter Einflussbereich 1 Zero Waste Konzept 2023 - 2035 • Konzept mit entwickelten Maßnahmen und Handlungsansätzen zur Vermeidung unnötiger Abfälle • Aufbau eines Zero Waste-Teams bzw. einer Zero Waste-Fachstelle als zentrale Anlaufstelle auf Seiten der Stadt Köln und der AWB GmbH • Einrichtung eines Zero Waste- Beirates Umsetzung des Maßnahmenkatalogs 1) politische Beschlussfassung des Zero Waste Konzepts ist erfolgt 2) Siedlungsabfälle sind auf 15 % (403 kg pro Kopf und Jahr) reduziert und Restmüllmenge ist um 30 % (160 kg pro Kopf und Jahr) reduziert 3) Siedlungsabfälle sind auf weniger als 380 kg/(E*a) reduziert und Restmüllmenge ist auf weniger als 140 kg/(E*a) reduziert 1) 2023 2) 2035 3) ab 2035 200.000 € 200.000 € 2 Klimaschutzpreis 2024 • Preis zur Förderung von Innovationen im Klimaschutz 10.000 € Preisgeld 1) Auszeichnung von drei (3) Preisträger*innen alle zwei Jahre 2024 10.000 € 60.000 € 3 Schulische Nachhaltigkeits- bildung zu Ernährung, Konsum und klima- schonendem Verhalten 2023 - 2035 • Systematische Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung sowie Information zu Angeboten, Programmen und Projekten von regionalen und überregionalen Akteur*innen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung • Vereinbarung von Nachhaltigkeitskriterien für Schulen im Sekundarstufe I mit gebundenen Ganztag zur Vergabe von Verpflegungsdienstleistung • Verankerung von Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und Nachhaltigkeitsbildung durch verschiedene Bildungsmaßnahmen im schulischen Handeln 1) Veröffentlichu ng eines Verpflegungskonzeptes 2) Durchführung von Workshops 3) Die Quote biologisch erzeugter Lebensmittel in der schulischen Verpflegung ist von 20% auf 100% gesteigert 1) 2023 2) 2026 3) 2035 2.500 € 2.500 € 1 2 3 175Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Indirekter Einflussbereich 4 Außerschulische Nachhaltigkeits- bildung zu Ernährung, Konsum und klima- schonendem Verhalten 2023 - 2025 • Qualifizierung und Aktivierung von Kinder und Jugendliche zum klimaschonenden Handeln • Projekt „klimagerechte / klimasensible Ernährung“ • Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte im Bereich Ökologische Bildung • Aufnahme des Themas Klimawandelanpassung in die Spielplatz- Bedarfsplanung 1) die etablierten Nachhaltigkeitsk riterien in allen Belieferungssystemen der Mittagsverpflegung zu 100% implementiert 2) Qualitätskriterien und Nachhaltigkeitsaspekte sind für zukünftige Vergabeverfahren quantifiziert 3) Bedarfsorientierte Erweiterung um 2 bis 4 weitere Fortbildungsangebote im Bereich Ökologische Bildung 4) Erhalt und Weiterentwicklung der Außerschulischen Lernorte und der Angebotsvielfalt entlang der Bildungskette (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren) 1) 2024 2), 3) 2025 4) 2035ff 11,42948 Mio. € 11,42948 Mio. € 5 Außerschulischer Lernort Gartenlabor Museum Schnütgen 2024 - 2026 • Garten und Gartenzimmer zu einem außerschulischen Lernort zur Nachhaltigkeits- und Umweltbildung sowohl für Schülerinnen und Schüler 1) ein (1) außerschulischer Lernort ist in Betrieb genommen 2024 - 2026 11.000 € 20.000 € Direkter Einflussbereich Einflussbereich 6 Aufstellung von Klimabilanzen und Weiterbildung zu Transformations- managern in der Kulturszene - Programm „Köln hoch3“ 2024 • Ausbildung von Transformationsmanager*innen mit dem Ziel: ▪ Handlungswissen vermitteln, wie Kulturstätten und Medienproduktionen den Weg zu mehr Nachhaltigkeit beschreiten können. ▪ Vernetzung von Akteur*innen untereinander und mit Expert*innen. • Erstellung einer Treibhausgasbilanz der teilnehmenden Einrichtungen • Entwicklung von Umsetzungsmaßnahmen 1) Mitarbeiter*innen von 13 städtischen und städtisch geförderten Kulturinstitutionen haben die Weiterbildung zur Transformationsmanager*in absolviert 2) Für sechs (6) städtische Kulturinstitutionen ist je eine Klimabilanz erstellt 2024 170.000 € 170.000 € 6 4 5 176Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Summe 11.822.980 € 12.123.980 € 0 € 0 € Tabelle 5 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Legende *) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen **) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen ***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) ****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen *****) • rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten ******) • Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) Rahmenbedingungen: • aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung (Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) *******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das Kölner Stadtgebiet. Tabelle 5 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern 177Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Kernpunkte • Konzept mit entwickelten Maßnah - men und Handlungsansätzen zur Ver - meidung unnötiger Abfälle • Aufbau eines Zero Waste-Teams bzw. einer Zero Waste-Fachstelle als zent- rale Anlaufstelle auf Seiten der Stadt Köln und der AWB GmbH • Einrichtung eines Zero Waste-Beirates • Umsetzung des Maßnahmenkatalogs Erwartetes Einsparpotenzial 64.000 t/a CO2eq Kosten zum Erreichen des Ziels • 200.000 € Zero Waste Konzept Da wollen wir hin Zero Waste bedeutet nicht „kein Abfall“ , sondern die Vermeidung unnötiger Abfälle. Es geht um eine Handlungsweise, durch die in sämtlichen Berei - chen des Lebens spürbar weniger Abfälle anfallen sollen und durch die das Recycling gestärkt wer - den soll. Abfallvermeidung und Recycling tragen zum Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschutz bei. Das Zero Waste Konzept soll eine Bewegung für mehr Abfallvermeidung in der Stadtgesellschaft auslösen und den Auftakt für einen dauerhaft an - gelegten Prozess und Dialog sein. Das setzen wir bereits um Die entwickelten Maßnahmen und Handlungsan - sätze des Konzepts verstehen sich als Rahmen und Kontur für ein erstes Handlungsprogramm von und für Köln, das laufend weiterentwickelt und konkretisiert wird. Es besteht aus sofort um - setzbaren sowie mittel- und langfristig angelegten Handlungsansätzen. Die Umsetzung bzw. weitere Konkretisierung und Ausgestaltung der Maßnah - men bildet die Grundlage, die Ziele des Konzepts zu erreichen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Dem Zero Waste Konzept der Stadt Köln ist im An- hang 2 eine Tabelle mit bestehenden Zero Waste- Aktivitäten in Köln, unter anderem auch von der Stadtverwaltung Köln, beigefügt. Diese Tabelle be- inhaltet bereits bestehende Zero Waste-Aktivitäten in Köln, welche von unterschiedlichen Initiator*in - nen angestoßen und umgesetzt werden. Diese Tabelle ist nicht als vollständige, sondern lebende Übersicht zu verstehen, welche stetig weiterent - wickelt wird. Die Verwaltung der Stadt Köln ist mit mehreren Maßnahmen vertreten und bereits aktiv. Quelle: Pixabay/RikaC 178Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Zielsetzung 2023/24 • Beschlussfassung des Rates der Stadt Köln • Aufbau eines Zero Waste-Teams bzw. einer Zero Waste-Fachstelle als zent - rale Anlaufstelle auf Seiten der Stadt Köln und der AWB GmbH • Einrichtung eines Zero Waste-Beirates • Umsetzung erster Maßnahmen • Sensibilisierung der Kölner*innen durch Zero Waste-Veranstaltungen und Aktionen Ausblick ab 2025 • Umsetzung des Maßnahmenkatalogs • jährlicher Bericht über den Umset - zungsstand des Konzepts • regelmäßige Beteiligung der Öffent - lichkeit • bis 2035: Siedlungsabfälle um 15 % (403 kg pro Kopf und Jahr) reduzieren und Restmüllmenge um 30 % (160 kg pro Kopf und Jahr) reduzieren • nach 2035: Siedlungsabfälle sollen langfristig auf weniger als 380 kg/(E*a) und Restmüllmenge soll langfristig auf weniger als 140 kg/(E*a) reduziert wer- den Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 5.1 .3. Klimaschonendes und nachhaltiges Verhalten in die breite An - wendung bringen Das brauchen wir Das Handlungsprogramm des Zero Waste Kon - zepts setzt auf verbindliche Handlungsbeiträge der Verwaltung, der kommunalen Beteiligungsunter - nehmen sowie auf die verantwortliche Mitwirkung von Akteuren aus der weiteren Stadtgesellschaft. 179Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Kernpunkte • Preis zur Förderung von Innovationen im Klimaschutz • 10.000 € Preisgeld Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifzierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • 10.000 € Preisgeld, über politischen Verwendungsnachweis bereitgestellt • Ggf. Kosten für begleitende Kommuni- kationsmaßnahmen Da wollen wir hin Mit dem Klimaschutzpreis wird im zweijährlichen Turnus eine Auszeichnung für Kölner Projekte, In - itiativen und Ideen von Schulen/Kindergärten und gemeinnützigen Unternehmen, Genossenschaf - ten, Vereinen und Initiativen etabliert, die zur Ver - meidung/Reduktion von Treibhausgasen beitragen und damit auf die Kölner Klimaschutzziele einzah - len. Der Preis will Innovationen im Klimaschutz för- dern. Das setzen wir bereits um Der Klimaschutzpreis soll in Anlehnung an den eta- blierten Umweltschutzpreis realisiert werden. Die den Klimaschutz betreffenden Themen sollen aus dem Umweltschutzpreis herausgelöst werden. Dazu wird beim 2024 regulär stattfindenden Um - weltschutzpreis zunächst eine Sonderprämierung Klimaschutz ergänzt. Im Folgejahr wird der Klima - schutzpreis als eigenständige Verleihung etabliert. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Mit der Integration in den Umweltschutzpreis wer- den dessen Mechanismen auch für die Sonderprä- mierung Klimaschutz genutzt und Erfahrungswerte für die eigenständige Umsetzung im Folgejahr ge - sammelt. Die Jury besteht aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft. Insgesamt sollen 10.000 € an die Preisträger*innen des Sonderpreises Klima- schutz vergeben werden. Das brauchen wir Für die Realisation stimmen sich die Organisa - tor*innen des Umweltschutzpreises und des Son - derpreises Klimaschutz verwaltungsintern eng ab. Darüber hinaus sind begleitende Kommunikations- maßnahmen entlang aller Realisationsschritte nö - tig, um den Sonderpreis Klimaschutz bekannt zu machen. Klimaschutzpreis Quelle: Pixabay/ TeroVesakainen 180Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Zielsetzung 2023/24 • Erstmalige Umsetzung des Klima- schutzpreises integriert in den Um - weltschutzpreis Ausblick ab 2025 • Regelmäßige Durchführung des Klima- schutzpreises im zweijährlichen Turnus im Wechsel zum Umweltschutzpreis Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 5.1 .3. Klimaschonendes und nachhaltiges Verhalten in die breite An - wendung bringen 181Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Kernpunkte • Systematische Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung sowie Information zu Angeboten, Program - men und Projekten von regionalen und überregionalen Akteur*innen zur Bil - dung für Nachhaltige Entwicklung • Vereinbarung von Nachhaltigkeitskri - terien für Schulen im Sekundarstufe I mit gebundenen Ganztag zur Vergabe von Verpflegungsdienstleistung • Verankerung von Vermeidung von Le - bensmittelverschwendung und Nach - haltigkeitsbildung durch verschiedene Bildungsmaßnahmen im schulischen Handeln Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifzierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • Referenten 500 €, Raummiete 2.000 € Da wollen wir hin Die Anlagen für individuelle klimaschonende Kon - sum- und Verhaltensentscheidungen werden be - reits in jungen Jahren gelegt. Mit der schulischen Nachhaltigkeitsbildung werden Aspekte der Nach - haltigkeitsbildung im schulischen Handeln veran - kert. Das setzen wir bereits um Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: „Modellkommune BiNaKom - Köln bil - det nachhaltig“ Das Projekt fördert systematisch die Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) als verbindliches Bildungskonzept in den Institutionen entlang der Bildungskette. Die ersten Maßnahmen waren die Bildungskonferenz am 14.03.2023 sowie die Aktu- alisierung des städtischen Internetauftritts. In der Bildungskonferenz kamen unter der Überschrift „Köln bildet nachhaltig – Nachhaltigkeit gemein - sam gestalten!“ die verantwortlichen Bildungsak - teur*innen aus Köln zusammen, um gemeinsam Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von BNE in den herausgeforderten Sozialräumen zu entwickeln. Durch die Aktualisierung des städtischen Inter - netauftritts werden fortlaufend aktuelle Informa - tionen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung zusammengefasst: Grundsätzliche Hintergrund - informationen werden für Bürger*innen und für Multiplikator*innen aufbereitet und die Angebote, Programme und Projekte der regionalen und über - regionalen BNE Akteur*innen werden zusammen - gestellt. So werden z.B. nähere Informationen zum Landesprogramm „Schule der Zukunft“ zur Ver - fügung gestellt. Dies unterstützt Schulen dabei, Schulische Nachhaltigkeitsbildung zu Ernährung, Konsum und klimaschonendem Verhalten Quelle: marekuliasz/Shutterstock.com 182Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Bildung für nachhaltige Entwicklung zum Bestand- teil ihrer Unterrichts- und Schulentwicklung zu ma- chen. Weitere Informationen: www.stadt-koeln.de/ bne Förderprogramm Umweltbildung: Finanzielle Unterstützung von Kölner Umweltbild - ner*innen für die Umsetzung vielfältiger Maßnah- men, Aktionen, Veranstaltungen und Programmen zur Steigerung der Sensibilisierung für Umwelt, Nachhaltigkeit, Natur, Ernährung, Ressourcen - schutz und der Weiterentwicklung von BNE in Köln. Siehe hierzu https://www.stadt-koeln.de/ leben-in-koeln/klima-umwelt-tiere/umweltbildung/ foerderprogramm-umweltbildung Netzwerk zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung Köln: Das Netzwerk verbindet alle aktiven Umweltbild - ner*innen in Köln, schafft Wissenstransfer sowie Synergien und stärkt den gemeinsamen Auftritt für mehr BNE entlang der Bildungskette in Köln. Dazu gehören regelmäßige Netzwerktreffen, gemein - same Veranstaltungen und Aktionen. Siehe hierzu https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/klima- umwelt-tiere/umweltbildung/bildung-fuer-nachhal - tige-entwicklung-bne Verankerung von Nachhaltigkeitskriterien für die Beschaffung, Nachhaltigkeitskriterien verbindlich umsetzen In der Dienstleistungskonzession für Schulen mit Sekundarstufe I mit gebundenem Ganztag zur Vergabe von Verpflegungsdienstleistung sind die „DGE-Empfehlungen für die Verpflegung in Schu - len“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V . (DGE) verbindlich vereinbart sowie 20 % biolo- gisch erzeugte Lebensmittel. Die Schulen können individuell eine höhere Bio-Quote in den Unterla - gen fordern. Zudem sollen saisonale Lebensmittel berücksichtigt werden. Dies erhöht beispielsweise die Wahrscheinlichkeit, dass frische Nahrungsmit - tel verarbeitet werden und kann die CO2-Bilanz des Transports der Nahrungsmittel verbessern. Zudem kann die Saisonalität die Wahrscheinlichkeit erhö - hen, dass regionale Lebensmittel verwendet wer - den. Darüber hinaus darf grundsätzlich kein Ein - weggeschirr, Einweggläser, oder Einwegbesteck verwendet werden. Auf überflüssige Verpackung und Getränkeeinwegverpackung ist zu verzichten. Das Standardangebot von Lebensmitteln (z. B. Senf, Ketchup, Salatmarinade usw.) wird zur Ab - fallvermeidung nicht in Portionsverpackungen an - geboten. Sofern Kunststoffmehrweggeschirr zum Einsatz kommt, muss dieses aus hochwertigem umweltfreundlichem Kunststoff, z. B. Polypropy - len, Polycarbonat gefertigt sein. Zur Abfallverwer - tung werden Speiseabfälle, Fette und Öle, Altglas, Pappe, Papier und Leichtverpackungen getrennt gesammelt und entsorgt. Die Erhöhung der Bio-Quote und die Einführung von weiteren Nachhaltigkeitskriterien wird regel - mäßig geprüft. In der Kooperationsvereinbarung für den Primar - bereich mit offenem Ganztag sind die „DGE-Emp - fehlungen für die Verpflegung in Schulen“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V . (DGE) ebenso verbindlich vereinbart. Durch diese Emp - fehlungen wird das Angebot von Fleisch auf ein - mal die Woche reduziert. Für weitere Nachhaltig - keitskriterien in der Kooperationsvereinbarung für den Primarbereich mit offenem Ganztag sowie der Kooperationsvereinbarung an den Schulen mit Se - kundarstufe I werden die Erfahrungswerte aus der Dienstleistungskonzession evaluiert und geprüft. Zudem wird das System zur Qualitätssicherung weiterentwickelt. Dies überprüft die Einhaltung der Vertragsunterlagen der Dienstleistungskonzession. Nach erfolgreicher Umsetzung wird die Umset - zung auf die Kooperationsvereinbarung geprüft. Lebensmittelverschwendung, Nachhaltigkeitsbil - dung Die Themen Lebensmittelverschwendung und Nachhaltigkeitsbildung werden durch verschie - dene Bildungsmaßnahmen verankert. Zum einen steht den Schulen zum Thema Ernährung und Nachhaltigkeit eine „Sammlung von Projekten und Aktivitäten zum Thema Ernährung“ zur Verfügung. Einschlägige Bildungsangebote vom Bundeszen - 183Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Zielsetzung 2023/24 • Veröffentlichung eines Verpflegungs - konzeptes Ausblick ab 2025 • 2026: Durchführung von Workshops • 2035: Die Quote biologisch erzeugter Lebensmittel in der schulischen Ver - pflegung ist von 20 % auf 100 % ge - steigert Bezug zum Fachgutachten 5.2.1 .1 . Schulische Nachhaltigkeitsbil - dung zu Ernährung, Konsum und klima - schonendem Verhalten trum für Ernährung und der Verbraucherzentrale NRW wurden dort aufgelistet sowie durch weitere Materialien der didacta 2022 ergänzt. Zum anderen sind Infoveranstaltungen und ein Leitfaden Schul - verpflegung in Planung. Dort werden Strategien zur Reduzierung der Mehrkosten von Nachhaltigkeits - kriterien thematisiert. An vielen Schulen wird die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung be- rücksichtigt und im pädagogischen Verpflegungs - konzept thematisiert. Die Schüler*innen werden durch eine Probierportion zum Probieren ermutigt und können sich einen Nachschlag nehmen. Durch ein Muster für ein Verpflegungskonzept sollen wei- tere Schulen angeregt werden, diesem Beispiel zu folgen. Weitere Maßnahmen und Unterstützungsbedarfe werden analysiert. Die bestehenden Maßnahmen werden stetig überprüft, evaluiert und weiterent - wickelt. Förderprogramm Umweltbildung Finanzielle Unterstützung von Kölner Umweltbild - ner*innen für die Umsetzung vielfältiger Maßnah - men, Aktionen, Veranstaltungen und Programmen zur Steigerung der Sensibilisierung für Umwelt, Nachhaltigkeit, Natur, Ernährung, Ressourcen - schutz und der Weiterentwicklung von BNE in Köln. https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/klima- umwelt-tiere/umweltbildung/foerderprogramm- umweltbildung Netzwerk zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung Köln Das Netzwerk verbindet alle aktiven Umweltbild - ner*innen in Köln, schafft Wissenstransfer sowie Synergien und stärkt den gemeinsamen Auftritt für mehr BNE entlang der Bildungskette in Köln. Dazu gehören regelmäßige Netzwerktreffen, gemeinsa- me Veranstaltungen und Aktionen. https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/klima- umwelt-tiere/umweltbildung/bildung-fuer-nachhal - tige-entwicklung-bne Das brauchen wir Die Handlungsempfehlungen der Bildungskonfe - renz werden im Lenkungskreis des Regionalen Bil- dungsnetzwerks konkretisiert. Erste Maßnahmen werden in 2024 umgesetzt. Eine Erhöhung der Bio-Quote und weitere Nach - haltigkeitskriterien steigern den Essenspreis. Eine finanzielle Entlastung der Eltern beim Essens - preis ist somit dringend erforderlich. Während bei 20 % biologisch erzeugten Lebensmitteln mit einer Preissteigerung von 4-8 % zu rechnen ist, ist eine 100%ige Bio-Quote mit einer Steigerung von 82-85 % verbunden (Quelle: KUPS Studie, https:// www.dge.de/dge/projekte/studie-zu-kosten-preis - strukturen-in-schulverpflegung/). Auch die Stadt Köln muss dementsprechend entlastet werden. Die Kosten für das Mittagessen von Kindern, deren Eltern Sozialleistungen beziehen, übernimmt über „Bildung und Teilhabe“ das Sozialamt. 184Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Kernpunkte • Qualifizierung und Aktivierung von Kindern und Jugendlichen zum klima - schonenden Handeln • Projekt „klimagerechte / klimasensible Ernährung“ • Fortbildungen für pädagogische Fach - kräfte im Bereich Ökologische Bildung • Aufnahme des Themas Klimawandel - anpassung in die Spielplatz-Bedarfs - planung Erwartetes Einsparpotenzial derzeit nicht quantifizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels bis 2024: ca. 11 .429.480 € (Schätzung) bis 2025: > 11 .429.480 € Durch das neue Vergabeverfahren (Start 2024) werden aufgrund kontinuierlicher Preissteigerungen höhere Kosten aufge - zeigt werden. bis 2025: 6.000 € bis 12.000 € Für 2 bis 4 weitere Fortbildungsangebote im Bereich Ökologische Bildung fortlaufend: Ansatz Umweltbildungskon - zept gesamt 215.000 €; Umweltbildung gesamt 15.000 € Da wollen wir hin Das Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zum klima- schonenden Handeln zu aktivieren und zu qualifi - zieren. Ein Grundprinzip der Projekte besteht dar - in, den Kindern und Jugendlichen eine Raum zum Testen und Ausprobieren von klimaschonenden Verhaltensweisen zu verschaffen, um so klima - schonende Verhaltensroutinen im Alltag dauerhaft zu verankern. Die Projekte zielen darauf ab, die Selbstwirksamkeit bei der Realisierung klimascho- nender Verhaltensweisen zu fördern. Das Projekt „klimagerechte / klimasensible Er - nährung“ zielt darauf ab, die Lebensmittelver - schwendung in der Außer-Haus-Verpflegung, ins - besondere in den Einrichtungen der städtischen Gemeinschaftsverpflegung, zu reduzieren. Ziel ist es, die Quote der Ausgabe- und Tellerreste in den städtischen Gemeinschaftsverpflegungen bis 2030 signifikant zu reduzieren. Im Rahmen des Projektes werden für Kinder und Jugendliche ge - zielte Angebote entwickelt und umgesetzt, die zu einem klimafreundlichen Verhalten im Bereich Er - nährung aktivieren. Das setzen wir bereits um 1 . Nachhaltigkeit beim Kita-Mittagessen: a. Reduktion des Wegschmisses von übrigen Lebensmitteln Außerschulische Nachhaltigkeitsbildung zu Ernährung, Konsum und klimaschonendem Verhalten Quelle: Pixabay/uroburos 185Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern b. Reduktion des Angebots von Fleisch auf ein - mal die Woche c. Kein Palmöl in den Speisen d. Nachhaltigkeit in der Ausschreibung beach - ten: i. Fair Trade ii. Nachhaltiger Transport (zum Teil durch Liefe- rung per E-Auto) iii. Saisonale Angebote 2. Klimaschutzaufklärung a. Ökologisches-Fortbildungsangebot b. Für Mitarbeitende c. Angebote für Kinder: i. Ökologische Angebote ii. Haus der kleinen Forscher iii. Waldtage iv. Hochbeete / Kräuterbete v. Urban Gardening d. Aufklärung in benachteiligten Stadtteilen i. Aktionen wie Brotdosen-Geschenk für Kin - der Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte im Bereich Ökologische Bildung: Umweltpädagogik, nachhaltige Entwicklung. Diese Fortbildungen werden im Fortbildungspro - gramm des Amtes für Kinder, Jugend und Familie für pädagogische Fachkräfte in städtischen Kitas angeboten. Die Fortbildungsinhalte werden in der Kita mit Kindern thematisiert und können so indi - rekt zu einem veränderten Verhalten in den Fami - lien zum Klimaschutz führen. klimagerechte / klimasensible Ernährung Kinder und Jugendliche sollen sensibilisiert wer - den, dass Lebensmittel eine nicht unerhebliche Auswirkung auf das Klima haben. Aufnahme des Themas Klimawandelanpassung in die Spielplatz-Bedarfsplanung Die Spielplatz-Bedarfsplanung wird alle 5 Jahre fortgeschrieben und thematisch an neue Heraus - forderungen angepasst, ein Element zur Berück - sichtigung der Aspekte des Klimawandels wird in der Neufassung ergänzt. Betrieb und Weiterentwicklung der städtischen Freiluft- und Gartenschule (Freiluga) Neben der Freiluga gibt es in Köln weitere Außer - schulische Lernorte zur Nachhaltigkeits- und Um - weltbildung für Schulen, Kindergärten und weitere pädagogische Einrichtungen: • Grüne Schule Flora im Botanischen Garten • Modularer Modellgarten der Universität zu Köln, MoMo • Naturerlebnisgarten Köln-Klettenberg • Nischenwelt e. V . • Querwaldein e. V . • RheinEnergie zum Anfassen - Heizkraftwerk Merkenich • Rundgang mit Besichtigung der Restmüllver - brennungsanlage • Sauberkeit in Köln - Angebote für Tageseinrich - tungen und Schulen • Tante Olga - Kölns 1 . Unverpackt Laden • Umweltbildungszentrum Heideportal Gut Lei - denhausen e. V . • UnserWaldKlima - MINT -Bildungsprojekt der Universität zu Köln • VHS-Biogarten Thurner Hof • Waldschule Köln • Wasserschule Köln - mit den Außerschulischen Lernorten Villa Öki und Wasserwerke Köln • Wissensgarten • WissenschaftsScheune • Zooschule Siehe auch hierzu: https://www.stadt-koeln.de/ leben-in-koeln/klima-umwelt-tiere/umweltbildung/ umweltpaedagogische-lernorte-und-einrichtungen- koeln 186Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Die Stadt Köln liefert mit seinen vielfältigen Außer- schulischen Lernorten diverse Möglichkeiten, den Umgang mit Umwelt- und Klimaschutz, Ernährung, Natur- und Artenschutz und Ressourcenschutz zu erfahren und zu erleben. Neben vielen dezentralen Orten ist darüber hinaus das Umweltbildungszen - trum der Stadt Köln auf dem Gut Leidenhausen angesiedelt. Es ist wichtiger Ansprechpartner in allen Fragen zu BNE und Nachhaltigkeit und bietet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Es bildet einen zentralen Ort inmitten der Natur, umgeben vom Königsforst und der angrenzenden Wahner Heide, dem zweitgrößten und artenreichsten Na - turschutzgebiet Nordrhein-Westfalens. https://www.gut-leidenhausen.de/vereine/umwelt- bildungszentrum-heideportal-gut-leidenhausen-e-v/ Das brauchen wir Zum Ausbau der beschriebenen Angebote und Maßnahmen im Bereich Fortbildung benötigen wir eine Erhöhung der finanziellen Mittel. Um das Kli - maziel 2030 im Bereich der kindlichen Außer-Haus- Verpflegung zu erreichen, ist eine Erhöhung des Mittagessensentgelts sowie eine Erhöhung des Lebensmitteletats der Kindertageseinrichtungen notwendig. Zielsetzung 2023/24 • Umsetzung der geforderten Nachhal - tigkeitskriterien in allen Belieferungs - systemen der Mittagsverpflegung • Fortführung der Fortbildungsveran - staltungen im Bereich Ökologische Bildung: Umweltpädagogik, naturwis - senschaftlich-technische Bildung und ökologische/nachhaltige Ernährungs - bildung • die etablierten Nachhaltigkeitskriterien in allen Belieferungssystemen der Mit- tagsverpflegung zu 100 % implemen - tiert Ausblick ab 2025 • Einfordern einer anteiligen Erhöhung bestehender Nachhaltigkeitskriterien (beispielsweise prozentualer Bio-An - teil) und ökologischer Aspekte (bei - spielsweise vermehrter Einsatz von E-Autos) in zukünftigen Vergabever - fahren • Kontinuierliche Erweiterung des Fort - bildungsangebotes Bereich Ökolo - gische Bildung: Umweltpädagogik, naturwissenschaftlich-technische Bil - dung und ökologische/nachhaltige Er - nährungsbildung • bis 2025: Qualitätskriterien und Nach - haltigkeitsaspekte sind für zukünftige Vergabeverfahren quantifiziert • bis 2025: Bedarfsorientierte Erweite - rung um 2 bis 4 weitere Fortbildungs - angebote im Bereich Ökologische Bil - dung • fortlaufend: Erhalt und Weiterentwick- lung der Außerschulischen Lernorte und der Angebotsvielfalt entlang der Bildungskette (Kinder, Jugendliche, Er- wachsene, Senioren) Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 5.2.1 . Erfahrungs- und pro - zessbasierte Ernährungs- und Umweltbil- dung für Klimaschutz und Nachhaltigleit 187Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Kernpunkte • Garten und Gartenzimmer zu einem außerschulischen Lernort zur Nachhal- tigkeits- und Umweltbildung sowohl für Schülerinnen und Schüler Erwartetes Einsparpotenzial Keine direkte Einsparung Kosten zum Erreichen des Ziels • 20.000 € Da wollen wir hin Das in der Nähe des Neumarkts gelegene Mu - seum Schnütgen verfügt über einen sicheren, ab - geschlossenen Garten und einen stimmungsvollen Bibliotheksraum, das Gartenzimmer, der sich zwi - schen dem Garten und der Sammlungsausstellung des Museums befindet. 2024/2025 sollen Garten und Gartenzimmer zu einem außerschulischen Lernort zur Nachhaltigkeits- und Umweltbildung sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch in Orte mit besonderer Aufenthaltsqualität für ein interessiertes Publikum und besondere Veranstal - tungen verwandelt werden, um sich in das Port - folio bestehender außerschulischer Lernorte und -angebote einzureihen (vgl. Steckbrief ). Das Besondere an diesem Projekt besteht in der Kombination von aktueller schulischer und kulturel- ler Bildung zu Themen von Ökologie und Nachhal - tigkeit mit der nur im Kontext des Museums mög- lichen Erfahrung, wie diese Themen in Kunst und Kultur des Mittelalters behandelt wurden (z.B. in Landwirtschaft, Weinbau Klostergärten, Nah- und Fernhandel – gespiegelt in alten Handschriften, Buchmalerei, Glasmalerei, Skulptur und Textil - kunst). Das setzen wir bereits um Die Anlage des Gartens enthält Ideen eines mittel- alterlichen Klostergartens, ist aber inhaltlich nicht erschlossen. Das Gartenzimmer eignet sich für Kurse und Vorträge und enthält in den Bibliotheks- schränken auch eine Sammlung von hochwertigen Nachdrucken mittelalterlicher Bücher, auch zu The- men wie der Natur im Lauf der Jahreszeiten und der Symbolik von Pflanzen und Tieren. Am Museum Schnütgen wurde für 2023/24 ein mit Drittmitteln des Landes NRW finanziertes wissenschaftliches Forschungsvolontariat „Bildung und Vermittlung“ eingerichtet. Dabei spielen Garten und Gartenzim - mer eine besondere Rolle. Erste Konzeptideen lie- gen schon vor. Außerschulischer Lernort Gartenlabor Museum Schnütgen Quelle: Pixabay/Counselling 188Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Zielsetzung 2023/24 • Schaffung eines außerschulischen Lernortes Ausblick ab 2025 --- Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 5.2.1 . Erfahrungs- und pro - zessbasierte Ernährungs- und Umweltbil- dung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit Das brauchen wir Kooperationsprojekte müssen in Zusammenarbeit von Schulen, Museum und Museumsdienst aus - gehend von den schulischen Lehrplänen und der Einmaligkeit des Museumsgartens mit Museums - sammlung aufgebaut und in eine kontinuierliche Struktur gebracht werden. Der Garten bedarf einer gärtnerischen und bau - lichen Überarbeitung, um schulische und außer - schulische Angebote (u.a. eigenes Anlegen von Beeten/Hochbeeten, Umgang mit Heilkräutern und Pflege der Pflanzen) über einen artgerechten und ressourcensparenden Umgang mit Natur, Gar- ten- und Landwirtschaft zu ermöglichen. Das Gartenzimmer bedarf einer kindgerechten Überarbeitung in Gestaltung und Ausstattung, ba - sierend auf den inhaltlichen Vermittlungskonzep - ten. Die Vermittlungskonzepte zu den ökologischen Themen sollen mit dem Vermittlungskonzept der Museumssammlung verzahnt werden. Nötig sind projektgebundene finanzielle Mittel und personelle Ressourcen – in der Kombination städti- scher Haushaltsmittel mit Fördermitteln. 189Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern Kernpunkte • Ausbildung von Transformationsmana- ger*innen mit dem Ziel: • Handlungswissen vermitteln, wie Kulturstätten und Medienproduktio - nen den Weg zu mehr Nachhaltigkeit beschreiten können • Vernetzung von Akteur*innen unter- einander und mit Expert*innen • Erstellung einer Treibhausgasbilanz der teilnehmenden Einrichtungen • Entwicklung von Umsetzungsmaßnah- men Erwartetes Einsparpotenzial 2.595 t/a CO2eq Kosten zum Erreichen des Ziels • 170.000 € Da wollen wir hin Bei der notwendigen Transformation zu einer kli - magerechten Gesellschaft spielt der Kultur- und Mediensektor eine entscheidende Rolle. Um je - doch diese Rolle auszufüllen, gibt es den Bedarf nach Expert*innen, die beratend bei Kultur- und Medienproduktionen mitwirken. Das Aktionsnetz - werk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien hat ein Weiterbildungsangebot geschaffen, um motivierte Akteur*innen dabei zu unterstützen, diese trans - formative Rolle anzunehmen und auszufüllen. Ziel des Angebots ist es, Handlungswissen zu vermit - teln, wie Kulturstätten und Medienproduktionen den Weg zu mehr Nachhaltigkeit beschreiten kön - nen. Neben der Wissensvermittlung dient das An - gebot der weiteren Vernetzung von Akteur*innen untereinander und mit Expert*innen. Absolvent*innen werden dadurch in die Lage ver - setzt, mit ihrem Wissen als Transformationsmana- ger*innen und Nachhaltigkeitsbotschafter*innen Prozesse und Projekte in Institutionen anzustoßen und durchzuführen, die Vorbildcharakter für die Branche und darüber hinaus für eine klimagerechte Gesellschaft haben. Das Vorhaben umfasst darüber hinaus auch die Aufstellung einer Treibhausgasbilanz der teilneh - menden Einrichtungen sowie die Entwicklung von Umsetzungsmaßnahmen, die sodann maßgeblich durch das weitergebildete Personal in die Umset - zung gebracht werden soll: Das Sammeln und Verstehen von Kernindikato - ren und Emissionsquellendaten für eine CO 2-Bi- lanz sind wichtige erste Schritte in Richtung einer strategischen Auseinandersetzung mit der großen Herausforderung der Nachhaltigkeit. Die dringend benötigten Reduktionsanstrengungen werden nur in dem Umfang zum Erfolg führen können, in dem die Kulturinstitutionen beginnen zu verstehen, wo ihre größten Emissionsquellen aber auch Möglich - Aufstellung von Klimabilanzen und Weiterbildung zu Transformationsmanagern in der Kulturszene - Programm „Köln hoch3“ Quelle: Stadt Köln 190Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern keiten zur Umsetzung von Reduktionsmaßnahmen liegen. Wichtig hierbei ist auch der Austausch untereinander. Der deutsche CO2-Rechner Der CO 2-Rechner basiert auf dem Creative Green Tool von Julie’s Bicycle und wurde vom Aktions - netzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien mit Hilfe der EON-Stiftung und der EnergieAgentur. NRW adaptiert und übersetzt. In Deutschland ent - standen mit dem Tool mehr als 260 Klimabilanzen für alle Teilbereiche der Kultur von groß bis klein, von kommerziell bis gefördert, von Hochkultur bis Pop, immer in enger Zusammenarbeit mit den Ak- teur*innen. Das setzen wir bereits um Die Vergabe des extern begleitenden Dienstleis - ters, der die Weiterbildung durchführen sowie die Treibhausgasbilanzierung und Maßnahmenent - wicklung der teilnehmenden Kulturinstitutionen aufstellen wird, ist abgeschlossen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die Verwaltung hat das Projekt bereits gestartet. Mitarbeiter*innen folgender Institutionen werden an dem Weiterbildungsangebot teilnehmen: 1 . Museum Ludwig 2. Philharmonie 3. Kunst und Museumsbibliothek 4. Historisches Archiv 5. Museumsdienst 6. Wallraf Richartz Museum 7. Museum Schnütgen 8. Stadtbibliothek 9. Bühnen 10. Römisch Germanisches Museum 11 . Museum für Ostasiatische Kunst 12. NS Dokumentationszentrum 13. Stadtmuseum Eine Klimabilanz wird erstellt für nachfolgende In - stitutionen: 1 . Philharmonie 2. Historisches Archiv 3. Wallraf Richartz Museum 4. Museum Schnütgen 5. Stadtbibliothek (Haus Balchem) 6. Bühnen (Opernproduktion) Darüber hinaus wird zum 01 .09.2023 eine Koordi - nationsstelle Nachhaltigkeit in der Kultur, zunächst bis zum 31 .12.2024 befristet, in der Verwaltung ein- gerichtet. Diese Stelle wird das Wissen im Bereich Nachhaltigkeit vertiefen und die diesbezüglichen Initiativen aus dem Kölner Kultursektor stärken und vernetzen. Sie wird eine Schnittstelle sein, die zwischen den involvierten Ämtern, städtischen Institutionen und der Freien Szene agiert. So wird ein Forum geschaffen, in dem die Institutionen und Akteur*innen des Kultursektors professionelle Beratungsangebote wahrnehmen können. Damit soll der gesamtstädtische Transformationsprozess professionell, koordiniert und zielorientiert für die Kulturszene unterstützt werden. Das brauchen wir Nach der Klimabilanzierung bedarf es der Ermitt - lung möglicher Einsparmöglichkeiten und ggf. auch der finanziellen Unterstützung bei der Umsetzung der anfallenden Maßnahmen. Zielsetzung 2023/24 • Mitarbeiter*innen von 13 städtischen und städtisch geförderten Kulturinsti - tutionen haben die Weiterbildung zur Transformationsmanager*in absolviert • Für sechs städtische Kulturinstitutio - nen ist je eine Klimabilanz erstellt Ausblick ab 2025 • Anstoß und Umsetzung der ersten Einsparmöglichkeiten. Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 5.3.1 Kulturschaffende und Anbieter von Freizeiteinrichtungen als Multiplikatoren für Klimaschutz und Nachhaltigkeit fördern 191Aktionsplan - Handlungsfeld 5: Klimaneutralen Lebensstil und Bildung fördern 3.6 Handlungsfeld 6: „Kommunale und zivil- gesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen“ 192Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen 193 193Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Das Handlungsfeld „Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen“ wird derzeit ausschließlich durch die Verwaltung adressiert mit einem quantifizierbaren THG Einsparpotential von 2.600 Tonnen CO2-Äquivalente Einsparpotential pro Jahr. Wie schon im Handlungsfeld 5 beschrieben, können auch im Bereich der Transformation, nur schwer Ab - schätzungen der Treibhausgaseinsparung vorgenommen werden. Viele Aktivitäten zielen ebenfalls stark auf eine Verhaltensänderung ab und der derzeitige Detaillierungsgrad lässt keine gesicherte Prognose über tat - sächlich eingesparte Emissionen zu. Das THG-Minderungspotential kann nur für eine der sieben Aktivitäten beziffert werden. Das gesamte, vorläufig quantifizierte Einsparpotenzial aus diesem Handlungsfeld ist dem - nach auf den Steckbrief der Verwaltung zurückzuführen. Der Handlungsspielraum der Verwaltung erstreckt sich auch in diesem Handlungsfeld auf Vorha - ben mit struktureller Wirkung. Die Transformation als kommunale Managementaufgabe zu begreifen bildet eine elementare Grundlage, um den Transformationsprozess innerhalb der Stadtverwaltung strukturiert zu gestalten. Er setzt dafür beispielsweise auf die notwendigen organisatorischen Ver - änderungen: Der Aufbau eines digitalen Klimaschutz Monitorings und Controllings sowie die Nutzung klima- schutzwirksamer Digitalisierungspotenziale macht Klimaschutz anhand von Daten und Kennzahlen auf Entscheider*innenebene steuerbar. Mit der Antragstellung zur Einrichtung dezentraler Klima - schutzmanager*innen über die Kommunalrichtlinie sowie deren Vernetzung über ein internes Change-Agent-Netzwerk, wird den Steuerungs-, Abstimmungs- und Koordinationsbedarfen im Ver - waltungsalltag Rechnung getragen. Hemmnisabbauend wirkt die Umsetzung von Klimaschutz in der verwaltungsinternen Rechtsberatung, die inmitten der sich dynamisch verändernden Gesetzeslage die Einordnung des rechtlichen Rahmens im Blick behält und die Planung und Umsetzung von Vor- haben lösungsorientiert begleitet. Der Aufbau und die Etablierung einer Kommunikationskampagne zur Klimaneutraliät in Köln ge - meinsam mit einer Vielzahl von Multiplikator*innen, stellt das zentrale Instrument zur Aktivierung möglichst vieler Milieus und Branchen der Akteurslandschaft in Köln dar. Ziel ist unter anderem, ein Schaufenster für Klimaschutzaktivitäten unterschiedlichster Stakeholder zu bieten und damit andere zu inspirieren, eigene Beiträge zum Klimaschutz zu leisten. Im Rahmen der Vorbereitung des Kampagnenlaunches unterstützen bereits 30 Stakeholder die Marke, werden diese in ihre Medien aufnehmen und die Kommunikationskampagne zukünftig gemeinsam ausgestalten. Die derzeit quantifizierbaren Gesamtkosten in Höhe von 10,8 Millionen Euro (Verwaltung) sind ge - messen an den anderen Handlungsfeldern vergleichsweise gering, wenngleich ebenfalls (wie im Handlungsfeld 5) nicht abschließend für die Gesamtheit der zukünftig zu unternehmenden Maßnah- men zu verstehen. Grundsätzlich gilt jedoch insbesondere in Bezug auf die Kommunikationskampa- gne, dass die eingesetzten Ressourcen durch den strategischen Ansatz der Aktivierung gemeinsam mit anderen Multiplikator*innen, eine weitaus höhere Wirkung zu erwarten ist als bei einer rein städtischen Kampagne. 194Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Direkter Einflussbereich 1 Digitales Monitoring und Controlling 2024 - 2025 • Fortführung der Treibhausgasbilanzierung (BISKO-konform) • Inbetriebnahme einer webbasierten Klimaschutz Monitoring/Controlling Plattform ▪ Multiprojektmanagement und Überwachung des Ziels der Treibhausgasneutralität bis 2035 ▪ Transparente Darstellung der Erfolgsmessung einzelner Projekte sowie übergeordneter Ebenen anhand spezifischer Indikatoren ▪ Organisation und Abbildung der Gesamtergebnisse einer Vielzahl an Projekten ▪ Datensammlung / Bereitstellung mit dem Ziel der automatisierten Datenübertragung 1) eine (1) Monitoring/Controlling-Plattform ist in Betrieb mit Anbindung von cProject und weiterer städtischer Datenquellen 2) Die Plattform ist erweitert und für das Klimaschutzmonitoring relevante SWK-weite Daten sind integriert 1) 2024 2) 2025 114.000 € 250.000 € 2 Klimaschutz- wirksame Digitalisierungs- potentiale nutzen 2024 - 2027 • Erarbeitung nachhaltiger IT-Infrastruktur und Prozessen für digitale, leistungsfähige Lösungen für den Klimaschutz • R essourcenschonendes und nachhaltiges Arbeiten durch digitale Lösungen ermöglichen • IT-Beschaffung hinsichtlich Aspekten der Suffizienz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit umsetzen • Ennergieeffizienz der Rechenzentrenerhöhen 1) Einsparpotentiale sind quantifiziert 2027 derzeit nicht quanti- fizierbar 7,7844 Mio. € 3 Einrichtung dezentraler Klimaschutz- manager*innen über die Kommunal- richtlinie 2023 - 2025 • Beantragung von Klimaschutzmanager*innen zur (Weiter)Entwicklung von Entscheidungs- und Arbeitsprozessen sowie der verwaltungsinternen Vernetzung und Querschnittsarbeit im Bereich Klimaschutz 2) Förderantrag für Klimaschutzmanager*innen- Stellen ist gestellt 2024 757.800 € 2,2734 Mio. € 1 2 3 195Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen 4 Internes Change- Agent-Netzwerk für Klimaschutz 2023 - 2035 • Etablierung eines Change-Agent-Netzwerk für den Klimaschutz mit den Zielen • Wünsche und Anforderungen in Bezug auf klimaschutzrelevante Themen der Verwaltung regelmäßig erfassen • Verwaltungsinterne Kommunikation und Vernetzung fördern • Verständnis interner Abhängigkeiten fördern • Entscheidungsabläufe beschleunigen 3) Aufbau eines (1) Netzwerks 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Klimaschutz in der Rechtsberatung 2024-2035 • Rechtsberatung zu Themen des Klimaschutzes mit dem Ziel: • ämterübergreifende Beratung • Veränderungsprozesse anstoßen und begleiten. Chancen-Risiken-Analysen • Unterstützen bei der Problemlösungen bei der Umsetzung verschiedener Maßnahmen 1) Ziele der Rechtsberatung sind quantifiziert 2024 60.000 € 60.000 € Indirekter Einflussbereich 6 Kommunikations- kampagne Klimaneutralität 2023 - 2035 • Entwicklung und Etablierung einer Wort- Bild-Marke zur Klimaneutralität Kölns • Kommunikationskampagne um die Kölner Stadtgesellschaft zum klimafreundlichen Handeln aktivieren und inspirieren. • Das positive Ergebnis des Transformationsprozesses begreifbar machen, um die Akzeptanz zu erhöhen. • Die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Köln sichtbar machen und die Stadt als Akteurin im Bereich Klimaschutz etablieren. • Konstrukt ive Stadtgespräche zum Klimaschutz erzeugen. • Schaufenster sein für die Förderangebote, Aktivitäten und Akteur*innen im Kölner Klimaschutz. • Themen und Inhalte mit praxisnahem Köln-Bezug vermitteln und so einen Mehrwert schaffen. 1) Kampagnenstart 2) 30 Stakeholder, die die Wort-Bild-Marke in ihre Medien aufnehmen oder Inhalte im Rahmen der Kampagne gemeinsam ausgestalten 3) 500.000 erzeugte Kontakte durch Owned, Earned und Paid Content (OoH, PR, Social Media, Website, Event) 2023- 2024 275.000 € 457.686 € Einflussbereich Nr. Steckbrief Quantifizierbare Ziele und Zielzeiträume Kosten der Verwaltung (brutto) Kosten der städtischen Beteiligungen (netto) Titel Umsetzungs -zeitraum Kernpunkte Quantifizierbare Ziele Ziel- zeitraum Kosten bereits im Haushalt 2023/24 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Haushalt 2023/24 Kosten bereits im Budget 2023/2024 finanziert Angenom mene Gesamt- kosten inkl. Budget 2023/24 6 5 4 196Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen 7 Vernetzung mit zentralen Wissensträgern 2024 - 2035 • Steigerung des verwaltungsinternen Bekanntheitsgrads der Kooperationsmöglichkeiten über Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) • Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Universität zu Köln • Weiterentwicklung des Raumnutzungskonzepts von Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2) für die temporäre oder dauerhafte Zusammenarbeit mit zentralen Wissens- und Umsetzungsakteuren 1) Kooperationsvereinbarungen sind mit mindestens zwei (2) Wissensträgern (bspw. Universität zu Köln und TH-Köln) geschlossen und quantifizierbare Zielsetzungen sind vereinbart 2024 derzeit nicht quanti- fizierbar derzeit nicht quanti- fizierbar Summe 1.206.800 € 10.825.486 € 0 € 0 € Tabelle 6 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Legende *) aktuell quantifizierbare Kosten auf Basis der jährlichen Instandhaltungen der Gebäude im Sondervermögen **) plus variablen Anteil, abhängig von Bürgerbeteiligung und Beauftragungen ***) Finanzierung aller Maßnahmen durch StEB Köln (Abwassergebühren) ****) Bis 2030 ist von Kosten in Höhe von rund 50 Mio. auszugehen, die Kosten bis zur Klimaneutralität sind derzeit noch nicht valide abzuschätzen *****) • rund 640.000 €/a für den Weiterbetrieb des Treffpunkt Solar Bei Erweiterung der Leistungen steigen die Kosten entsprechende der noch zu wählenden Personalkapazitäten ******) • Kosten der Gesamtstrategie zu Erreichung der Klimaneutralität der KVB bis 2035 (Scope 1 und 2) Rahmenbedingungen: • aktuelle Hochschätzung; tatsächliche Kosten abhängig von weiteren Preisentwicklungen, Lieferfähigkeiten der Zulieferindustrie, etwaigen Verzögerungen in Planung und Umsetzung (Fachkräftemangel) und Fördermittelstruktur reine Kosten für die Klimaneutralitätsmaßnahmen der KVB; nicht enthalten sind: Grundlegende strategische Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des ÖPNV in der Stadt Köln (z.B. Ersatzbeschaffungen Stadtbahnen, Beschaffung Langzüge, Anpassung Betriebshöfe, Streckenneu- und Um-bau, Maßnahmen zur Erhöhung des ÖPNV-Angebotes) *******) Nur Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Kosten der Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe können derzeit nicht beziffert werden. ********) Finanzierung bezogen ausschließlich auf das Kölner Stadtgebiet. 7 Tabelle 6 Eckdaten der Steckbriefe im Handlungsfeld Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen 197Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Kernpunkte • Fortführung der Treibhausgasbilanzie - rung (BISKO-konform) • Inbetriebnahme einer webbasierten Klimaschutz Monitoring/Controlling Plattform: • Multiprojektmanagement zur Über - wachung und Steuerung des Ziels der Treibhausgasneutralität bis 2035 • Transparente Darstellung der Er - folgsmessung einzelner Projekte so- wie übergeordneter Ebenen anhand spezifischer Indikatoren • Organisation und Abbildung der Ge - samtergebnisse einer Vielzahl an Projekten • Datensammlung / Bereitstellung mit dem Ziel der automatisierten Daten - übertragung Erwartetes Einsparpotenzial Keine direkte Einsparung Kosten zum Erreichen des Ziels • Betrieb von Plattform ca. 250.000 € Digitales Monitoring und Controlling Da wollen wir hin Um die Fortschritte bei der Erreichung der Klima - neutralität Kölns zu dokumentieren, anhand von In- dikatoren zu messen und die Umsetzungserfolge transparent darzustellen sowie zur zielgerichteten Organisation und Abbildung des Gesamtergebnis - ses einer großen Anzahl an Projekten, werden ent- sprechende Daten automatisiert gesammelte und innerhalb einer Klimaschutz Monitoring Plattform bereitgestellt. Das setzen wir bereits um An unterschiedlichen Stellen werden bereits emis- sionsrelevante Daten erhoben und für die Stadt Köln wurden in der Vergangenheit bereits mehrere Treibhausgasbilanzen erstellt. Ebenso ist ein Pro - jektmanagementsystem verwaltungsweit verfüg - bar. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die Verwaltung hat eine Klimaschutz Plattform aus- geschrieben, über welche künftig Informationen über die Fortschritte der Aktivitäten zur Erreichung der Klimaneutralität online verfügbar gemacht werden. Gleichzeitig werden Indikatoren für diese Aktivitäten ermittelt und mit den verantwortlichen Akteur*innen abgestimmt. Es ist geplant, dass ent- sprechende Daten über die im Aufbau befindliche Datenplattform von Seiten der Verwaltung und der Beteiligungen übertragen und verarbeitet werden. Aus diesem Grunde ist das Klimaschutzmonitoring auch als Projekt im Handlungsfeld Umwelt inner - halb des Kooperationsprojektes Digitale Zukunfts - stadt verankert. Quelle: Pixabay/Goumbik 198Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Zielsetzung 2023/24 • Monitoring/Controlling-Plattform ist in Betrieb mit Anblndung von cProject und weiterer städtischer Datenquellen Ausblick ab 2025 • 2025: Die Plattform ist erweitert und für das Klimaschutzmonitoring rele - vante SWK-weite Daten sind integriert • Sektorübergreifende Datensätze er - möglichen strategische Steuerung von Maßnahmen, sowie validierte und transparente Umsetzung • bis 2027: Erhöhung der Granularität und der Abdeckung der Daten zu Ak - tivitäten; Erhebung von THG-Emissio - nen in allen Sektoren • bis 2030: Hohe Validität und Granu- larität der Daten sowie Vollständig keit und Aktualität THG-Emissions daten er- möglichen strategische Steu er ung von Klimaschutz maßnahmen Bezug zum Fachgutachten Aktivität 6.1 .2.2 Das digitale Monitoring und Controlling entwickeln, dauerhaft an- wenden und begleiten Daneben wird an der Organisation des Multipro - jektmanagements sowie an der Inbetriebnahme einer Schnittstelle für cProject zur automatisierten Übertragung von Projektmanagement Informatio - nen gearbeitet. Schließlich wird die Methodik der Treibhausgasbi - lanzierung analysiert, sodass künftig jährlich eine BISKO-kompatible Treibhausgasbilanz erstellt wer- den kann. Als zentrale Bezugsquelle für Treibhausgase von städtischen Gebäuden soll künftig das etablierte Energiemanagement System dienen. Die Verwal - tung ist intern zu Möglichkeiten der Weiterentwick- lung und der Anbindung weiterer Dienststellen eng im Austausch. Im Amt für Verkehrsmanagement erfolgt zudem die Implementierung des MobilitätsCockpits Köln (MoCKiii) als Förder- und Innovationsvorhaben des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) in Zusammenarbeit mit der DLR Verkehrs- forschung. Mit dem Instrument erfolgt anhand der Zusammenführung von Sensorik aus unterschied - lichsten Bereichen (u.a. auch Mobilfunk) ein Abbild der aktuellen, täglichen, wöchentlichen, monat - lichen und jährlichen Verkehrsleistung und Auftei - lung dieser auf die unterschiedlichen Verkehrsmodi (Modal Split). Mit einem Erweiterungsantrag unter Förderung des BMDV sollen die Ergebnisse hin - sichtlich gesamtstädtischer Verkehrsemissionen (Straßenverkehr) berechnet und zur Verfeinerung der Analyse nach BISKO bereitgestellt werden. Hierdurch werden Veränderungen schneller sicht - bar, sodass Maßnahmen hierauf weiter konkre - tisiert oder veranlasst werden können. Die Fern - verkehre auf den auf dem Gebiet der Stadt Köln befindlichen Bundesautobahnen werden geson - dert dargestellt. Das brauchen wir Für eine valide, vollständige und transparente Dar - stellung der Fortschritte ist die Kooperation aller Dienststellen und innerhalb der Beteiligungen not - wendig, insbesondere bei der Bereitstellung und Weitergabe von bereits verfügbaren Daten. Dane - ben sind gegebenenfalls neue Daten zu erheben und Schnittstellen zu entwickeln. 199Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Kernpunkte • Erarbeitung nachhaltiger IT -Infrastruk- tur und Prozessen für digitale, leis - tungsfähige Lösungen für den Klima - schutz • Ressourcenschonendes und nachhal - tiges Arbeiten durch digitale Lösungen ermöglichen • IT -Beschaffung hinsichtlich Aspekten der Suffizienz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit umsetzen • Ennergieeffizienz der Rechenzentren erhöhen Erwartetes Einsparpotenzial Derzeit nicht quanitfizierbar Kosten zum Erreichen des Ziels • geschätzte Kosten: 7.784.400 € • Kosten der Zielerreichung fallen zu - meist in konkreten Projektkontexten an und lassen sich nur mittelbar der Wirksamkeit für den Klimaschutz zu - ordnen, daher sind zusätzlich die Kos - ten einer Stelle eine*r Klimaschutzma- nager*in anzunehmen (vgl. Steckbrief 3). Für das Klimaschutzmanagement und -monitoring ist vorerst von einem Bedarf analog einer EG11/A11 VZÄ auszugehen. Da wollen wir hin Digitalisierung und Klimaschutz sind zwei zentrale Megatrends, die die Zukunft der Stadt Köln um - fassend beeinflussen werden und Auslöser sowie Motor für umfassende Transformationen in der Stadtgesellschaft sind. Die Aktivität bündelt Digi - talisierung und Klimaschutz mit dem Ziel, auf Basis nachhaltiger IT -Infrastruktur und Prozessen, digita- le, leistungsfähige Lösungen für den Klimaschutz in Köln zu erarbeiten. Ausgehend von den hierbei gewonnen Lerneffekten soll die Nachhaltigkeit be- stehender IT -Infrastruktur iterativ verbessert/ge - steigert werden. Die laufenden Projekte sollen verstärkt mit den Zielen der Klimaneutralitätsstrategie der Stadt Köln abgeglichen und synchronisiert werden. Die Chancen der Digitalisierung werden integriert im Hinblick auf das Maßnahmenportfolio geprüft und soweit möglich bei der Umsetzung auf dem Weg zur Klimaneutralität genutzt. Das setzen wir bereits um Innerhalb der Stadtverwaltung werden verschiede- ne IT -Projekte umgesetzt um mittels digitaler Lö - sungen ressourcenschonender und nachhaltig zu Arbeiten. Klimaschutzwirksame Digitalisierungspotenziale nutzen Quelle: voiletkaipa/Shutterstock.com 200Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Zielsetzung 2023/24 • Akquise von Fördermitteln, Einrichtung Klimaschutzmanagement (externe Ex - pertise oder Personal erforderlich) • Sensibilisierung der Mitarbeitenden • Inbetriebnahme der Voraus setzungen für Desksharing (dDHCP) Ausblick ab 2025 • Umsetzung von Maßnahmen die auf Digitalisierung und Klimaschutz ein - zahlen • bis 2025: Ersatz der Netzkom ponenten durch energie sparende effizi entere Kom ponenten (Netz V6) • bis 2027: Identifizierung weiterer Ein - sparpotenziale. Sen sibilisierung Fach - bereiche, Verankerung von Einspar- potenzialen in Prozessen Bezug zum Fachgutachten Aktivität 6.1 .3.2 Digitalisierung und Klima- schutz als Querschnittsthema integrieren Durch das Ausschöpfen von Digitalisierungspoten- zialen wird Mitarbeitenden der Stadt Köln die Mög- lichkeit geboten, ihre Tätigkeiten digital und damit ressourcenschonend umzusetzen. Hierzu zählen etwa das Ausrollen zum Beispiel von SAP-Lösun - gen und weiteren Fachanwendungen zur Digita - lisierung von Prozessen oder die Bereitstellung der technischen Werkzeuge für klimaschonende Arbeitsplatzmodelle und die Konsolidierung von Druckern zur Einsparung von Hardware. Dies setzt jedoch voraus, dass die digitale Infrastruktur res - sourcenschonend konzipiert ist. Die durch die Digitalisierungsstrategie getriebene IT -Kompatibilität und Konsolidierung verringert IT - Proliferation und fördern dadurch eine homogene - re, zentralisiertere und damit ressourcenschonen - dere und energieeffizientere IT -Infrastruktur. Hinsichtlich der Hardwarebeschaffung durch das Amt für Informationsverarbeitung gehören Aspek - te der Suffizienz, Energieeffizienz und Nachhaltig - keit zum Anforderungskatalog. Des Weiteren wer- den in Ausschreibungsunterlagen bedarfsgerechte Forderungen zur Berücksichtigung der Energieeffi- zienz und weiterer klimabezogener Aspekte imple- mentiert. Die Energieeffizienz der Rechenzentren wird u.a. durch Virtualisierung, permanentes Monitoring und die Optimierung der technischen Gebäudeausrüs - tung, konsequente Kaltgangeinhausung und die Erhöhung der Effizienz/Auslastung durch Koopera- tionen kontinuierlich gesteigert. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die positiven Einflusspozentiale von Digitalisie - rungsmaßnahmen werden anlassbezogen im Rah- men sowohl der kontinuierlichen Aufgaben der Verwaltung als auch im Kontext konkreter Projekte erschlossen. So werden beispielsweise IT -Supportaufgaben im Bereich der Innenstadt mit einem E-Lastenfahrrad erledigt (Tagesgeschäft) und Energieeffizienzmerk- male bei Netzinfrastrukturmaßnahmen (Projektge - schäft) berücksichtigt. Das brauchen wir Benötigt wird ein effizientes Klimaschutzmanage - ment und -monitoring für Digitalisierung und IT bei der Stadt Köln und ihren eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen. Dafür muss mit zusätzlicher ex - terner Expertise das Grundgerüst und Know-How ausgebaut werden, sowie bereits existierende Maßnahmen implementiert werden, damit die Steuerung einer klimaschutzwirksamen Digitalisie- rung und IT nachhaltig in die Prozesse und Struktu- ren eingebracht werden kann. 201Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Kernpunkte • Beantragung von Klimaschutzmana - ger*innen zur (Weiter-)Entwicklung von Entscheidungs- und Arbeitspro - zessen sowie der verwaltungsinternen Vernetzung und Querschnittsarbeit im Bereich Klimaschutz Erwartetes Einsparpotenzial ca. 2.595 t/a CO2eq Kosten zum Erreichen des Ziels • Abhängig von der Anzahl der beantrag- ten Stellen und der Bewertung • Abschätzung: Unter der Annahme von 15 beantragten Stellen, abhängig von der Bewertung der Stellen ca. 757.800 € pro Jahr: für 3 Jahre ca. 2.273.400 €, bei Verlängerung auf ca. 5 Jahre 3.789.000 € Da wollen wir hin Mit der Zunahme des Gewichts von Klimaschutz - belangen in allen Bereichen der Verwaltung, dem damit einhergehenden Bedarf der (Weiter-)Ent - wicklung von Entscheidungs- und Arbeitsprozes - sen sowie der zunehmenden Notwendigkeit der verwaltungsinternen Vernetzung und Querschnitts- arbeit, entstehen vorübergehend oder dauerhaft zusätzliche Aufgaben in einer Reihe von Dienststel- len. Der Bund trägt diesem Umstand Rechnung, indem Kommunen über die Kommunalrichtlinie Mittel zur Verfügung gestellt werden, Stellen für Klimaschutzmanager*innen einzurichten. Um dem erhöhten Personalbedarf Rechnung zu tragen prüft die Verwaltung, in welchem Umfang die Stadt Köln bestmöglich von geförderten Klimaschutzmana - ger*innen-Stellen gemäß Kommunalrichtlinie pro - fitieren kann. Die Förderquote für die Stadt Köln beträgt 40 % der förderfähigen Kosten über drei Jahre, verlängerbar auf fünf Jahre. Die Tätigkeitsfelder von Klimaschutzmanager*in - nen sind an den Bedarfen der Dienststellen und deren klimaschutzwirksamen Vorhaben orientiert, wie das Beispiel der Stadt München zeigt, die seit 2013 insgesamt zwölf Klimaschutzmanager*in - nen beschäftigt: https://stadt.muenchen.de/dam/ jcr:0526e24e-5dfb-4b6f-8cb1-d605752027c7/bro - schuere_ks_management.pdf Das setzen wir bereits um Die Koordinationsstelle Klimaschutz fungiert als zentrale strategische Steuerungs- und Control - lingeinheit, um die Klimaneutralität Kölns bis zum Jahr 2035 zu erreichen. Hier wird die Umsetzung der Gesamtstrategie zur Klimaneutralität federfüh - rend koordiniert. Der Koordinationsstelle kommt neben der Rolle als Moderatorin im gesamten Pro- Einrichtung dezentraler Klimaschutzmanager*innen über die Kommunalrichtlinie Quelle: Diana Bahrin03/Shutterstock.com 202Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Zielsetzung 2023/24 • Politische Beschlussfassung und ge - sammelte Antragsstellung • Förderantrag ist gestellt Ausblick ab 2025 • Stellenausschreibung und -besetzung Bezug zum Fachgutachten Aktivität 6.1 .4.1 Klimaschutz als Transfor- mationsthema in der Organisationsstruk- tur verankern zess auch die Rolle der fachlichen Impulsgeberin in klimarelevanten Themen sowie die Funktion der beratenden Einheit für andere Ämter und Dienst - stellen sowie externen Akteur*innen zu. Sie ver - steht sich als Bindeglied für den Themenkomplex „Klima“ und hält gebündelte Kompetenzen und Unterstützungsleistungen für die mit den damit in Verbindung stehenden Fachämtern vor. Zur Unterstützung der Dienststellen bei der Or - ganisation der Umsetzungsaktivitäten in ihrem Einflussbereich, bündelt die Koordinationsstelle Klimaschutz die Antragstellung für Klimaschutz - manager*innen gemäß Kommunalrichtlinie für die Gesamtverwaltung. Der Antrag kann pro Kommu - ne nur einmalig gestellt werden, weshalb dieser mit Weitsicht auf die mittelfristige strategische Ausrichtung und Aufgabenwahrnehmung der Dienststellen und deren Einflussbereich auf klima- schutzwirksame Vorhaben vorzubereiten ist. Die Antragstellung wird unter Hinzunahme der Bera - tung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), das vom Bund für die Beratung zur Kommunalricht- linie eingesetzt wurde, vorbereitet, um die För - derfähigkeit des Gesamtantrags sicherzustellen. Die Klimaschutzmanager*innen bringen konkrete Vorhaben, die auf die Umsetzung des vom Rat beschlossenen Gutachtens „Klimaneutrales Köln 2035“ einzahlen, in die Umsetzung und sollen die Nutzung wertvoller Synergieeffekte innerhalb der Stadtverwaltung Kölns zu gewährleisten. Das brauchen wir Koordiniertes Antragsverfahren. 203Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Kernpunkte • Etablierung eines Change-Agent-Netz- werk für den Klimaschutz mit den Zie - len: • Wünsche und Anforderungen in Be - zug auf klimaschutzrelevante The - men der Verwaltung regelmäßig er - fassen • Verwaltungsinterne Kommunikation und Vernetzung fördern • Verständnis interner Abhängigkeiten fördern • Entscheidungsabläufe beschleuni - gen Erwartetes Einsparpotenzial Keine direkte Einsparung Kosten zum Erreichen des Ziels • Aktuell nicht quantifizierbar, da abhän - gig von Konzeption Da wollen wir hin Das Fachgutachten „Strategie Klimaneutrales Köln 2035“ hebt die Förderung der verwaltungsinternen Kommunikation und Vernetzung als eine Aktivität zur kommunalen Transformation hervor. Der fach- und projektbezogene Austausch soll verwaltungs - intern gefördert werden, um eine gemeinsame, zielgerichtete Klimaschutzarbeit zu ermöglichen. Das Fachgutachten empfiehlt verwaltungsinterne Informations- und Kommunikationsformate, mit - hilfe derer in den Organisationseinheiten Verbün - dete für Klimaschutzthemen, sogenannte Change Agents, identifiziert werden sollen. Darüber hinaus hat sich die Stadtverwaltung im Zuge der Verwal - tungsreform zum Ziel gesetzt, sich zur lernenden Organisation zu entwickeln (siehe Transparenz - bericht 2017. Verwaltungsreform der Stadt Köln, S. 9). Diese beiden Vorhaben lassen sich in einem internen Change-Agent-Netzwerk für Klimaschutz verschränken. Auf Basis von etablierten Konzepten und Theorien zu organisationalem Lernen soll die Gruppenebene als Bindeglied zwischen dem Ler - nen auf der Ebene des Individuums und der Ebene der Organisation in Form eines Netzwerks gezielt ausgestaltet werden. Das Netzwerk hat folgende Ziele: • Wünsche und Anforderungen in Bezug auf kli - maschutzrelevante Themen der Verwaltung re- gelmäßig erfassen • Verwaltungsinterne Kommunikation und Vernet- zung fördern • Verständnis interner Abhängigkeiten fördern • Entscheidungsabläufe beschleunigen Das Netzwerk wird Mitarbeiter*innen aller Dienst - stellen der Kölner Stadtverwaltung mit unterschied- lichen Informations- und Kommunikationsformaten Internes Change-Agent-Netzwerk für Klimaschutz Quelle: Pixabay 204Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Zielsetzung 2023/24 • Ein aktives und etabliertes Change- Agent-Netzwerk für Klimaschutz ist etabliert • Erarbeitung der wissen schaftlichen Grundlagen und der Konzeption unter Durchführung der steuer ungs- und anwender seitigen Workshops Ausblick ab 2025 • bis 2035: Überführung in die Praxis und sukzessiver Ausbau des Netzwerks Bezug zum Fachgutachten Aktivität 6.1 .4.1 Klimaschutz als Transfor- mationsthema in der Organisationsstruk- tur verankern eine bessere gegenseitige Vernetzung und einen verbesserten Austausch ermöglichen, regelmäßig über Neuigkeiten und Entwicklungen zum Klima - schutz und Best Practices informieren und Anre - gungen für Klimaschutzmaßnahmen innerhalb der Stadtverwaltung aufnehmen. Das setzen wir bereits um Die konzeptionellen Grundlagen werden im Rah - men einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit erarbeitet. In Dienststellen-übergreifenden Work - shops soll sowohl die Steuerungs- als auch die An- wenderseite betrachtet werden. Die Konzeption interner Kommunikationsformate wird zudem von einer vor der Verwaltung bereits extern beauftrag - ten Kommunikationsagentur begleitet. Auf Grund - lage dieser Bedarfsanalyse und Konzeption der konkreten Formate wird das Netzwerk sukzessive ausgebaut. Das brauchen wir Recherche und Grundlagenarbeit, Koordination und Durchführung der Workshops, Steuerung der Dienstleister, Erstellung der Konzeption und an - schließenden praktischen Überführung sind die nächsten notwendigen Schritte. 205Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Kernpunkte • Rechtsberatung zu Themen des Klima- schutzes mit dem Ziel: • ämterübergreifende Beratung • Veränderungsprozesse anstoßen und begleiten; Chancen-Risiken-Ana- lysen • Unterstützen bei der Problemlösun - gen bei der Umsetzung verschiede - ner Maßnahmen Erwartetes Einsparpotenzial Keine direkte Einsparung Kosten zum Erreichen des Ziels • Beratungsaufwand für externe Rechts- beratung bis zum Jahr 2035 abhängig vom jeweiligen Beratungsaufwand, in jedem Fall ca. 60.000 € Klimaschutz in der Rechtsberatung Da wollen wir hin Um das Ziel, im Rahmen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ , die Klimaneutralität Kölns bis zum Jahr 2035 zu erreichen, und die Etablierung von Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe der Verwaltung voranzubringen, unterstützt das Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen alle Kol - leg*innen, die die Kompetenzfelder Klimaschutz auf- und ausbauen. Im Detail schaffen wir rechtliche Möglichkeiten, eine klimaneutrale und an die Folgen des Klima - wandels angepasste ressourcenschonende Stadt zu gewährleisten, die natürlichen Lebensgrundla - gen für Mensch, Flora und Fauna zu erhalten und zu entwickeln und die Flächennutzung und -ent - wicklung nachhaltig und generationengerecht zu gestalten. Des Weiteren möchten wir durch rechtliche Mög - lichkeiten einen Beitrag zur Gestaltung der Ver - kehrswende und damit einen aktiven Beitrag für ein CO 2- und klimaneutrales Köln leisten. Zudem sollen leistungsfähige, innovative und umweltver - trägliche Mobilitätsangebote geschaffen und mehr Räume für den Rad- und Fußverkehr entwickelt werden. Dabei steht die ämterübergreifende Beratung im Vordergrund. Wir wollen nicht nur Anfragen beant- worten, sondern Veränderungsprozesse anstoßen und begleiten. Ziel ist es, vor rechtlichen Risiken nicht zurückzuschrecken, sondern diese in einem angemessenen Ausgleich mit den zu erreichenden Zielen zu setzen. Wir möchten Lösungen für kleine und große Probleme bei der Umsetzung verschie - dener Maßnahmen zu finden. Das setzen wir bereits um Die Rechtsberatung ist bereits heute so ausge - Quelle: Pixabay 206Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Zielsetzung 2023/24 • Durchführung Kickoff-Veranstaltung mit der externen Rechtsberatung und allen wesentlichen Akteur*innen • Entscheidung, welcher Weg bei der Umsetzung von PV auf Dächern und Freiflächen gewählt werden soll • Ziele der Rechtsberatung sind quanti - fiziert Ausblick ab 2025 • Weitere Spezialisierung in den sich stellenden neuen Rechtsgebieten • Erarbeitung von gesamtstädtischen Lösungen bei der Umsetzung der be - schlossenen Klimaschutzmaßnahmen • Anpassung an sich ergebende neue Rechtsbereiche Bezug zum Fachgutachten Maßnahme 6.1 .4. Integration des Ziels der Klimaneutralität in die Struktur des Konzerns Stadt Köln richtet, dass sie mit den Kompetenzteams „Green Building“ und „ Verkehrswende & Mobilität“ fach- übergreifende Teams aus Spezialist*innen gebildet hat, um die bestmögliche Rechtsberatung zu ge - währleisten. Ebenso wurde zum 01 .06.2023 die neue Praxisgruppe „Öffentliches Bau- und Klima - recht“ gegründet, welche sich – wie aus dem Na - men ersichtlich – vor allem auch der Unterstützung bei der Erreichung der Klimaziele verschrieben hat. Im Jahr 2022 hat ein Vergabeverfahren zur Aus - schreibung der rechtlichen Beratung rund um Fra - gen zur Umsetzung der Klimaneutralitätsstrategien stattgefunden. Hierbei hat eine externe Rechts - dienstleisterin den Zuschlag erhalten, welche die Stadt bei allen sich diesbezüglich stellenden recht- lichen Fragen bis zum Jahr 2035 unterstützen wird. So ist gewährleistet, dass kurzfristig auf fachliche Expertise zurückgegriffen werden kann. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Die rechtliche Beratung ist ein wesentlicher As - pekt, für den Erfolg der Umsetzung von Klima - schutzmaßnahmen. Durch die Überhöhung recht - licher Risiken, den unterschiedlichen Zielkonflikten in der Verwaltung und wenig lösungsorientiertem rechtlichen Beraten, kann es zu Verzögerungen bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen kommen. Insofern ist es wichtig, dass die rechtliche Bera - tung stets im gesamtstädtischen Sinne erfolgt und der Fokus auf den zu erreichenden Zielen und der Lösungsfindung liegt. Die Rechtsberatung muss insofern neutral und er - gebnisorientiert erfolgen. Das brauchen wir Zur Unterstützung der städtischen Jurist*innen wurde bereits eine Kanzlei mandatiert, welche die Rechtsberatung bis zum Jahr 2035 begleiten wird. Die Koordination erfolgt über das Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen. 207Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Kernpunkte • Entwicklung und Etablierung einer Wort-Bild-Marke zur Klimaneutralität kölns • Umfassende Kommunikationskampa - gne, um die Kölner Stadtgesellschaft zum klimafreundlichen Handeln zu ak - tivieren und inspirieren • Das positive Ergebnis des Transforma- tionsprozesses begreifbar machen, um die Akzeptanz zu erhöhen • Die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Köln sichtbar machen und die Stadt als Akteurin im Bereich Klimaschutz etab- lieren • Konstruktive Stadtgespräche zum Kli - maschutz erzeugen • Schaufenster sein für die Förderange - bote, Aktivitäten und Akteur*innen im Kölner Klimaschutz • Themen und Inhalte mit praxisnahem Köln-Bezug vermitteln und so einen Mehrwert schaffen Erwartetes Einsparpotenzial Keine direkte Einsparung Kosten zum Erreichen des Ziels • 457.686 € brutto Da wollen wir hin Durch die Entwicklung einer Wort-Bild-Marke zur Klimaneutralität Kölns sowie einer umfassenden Kommunikationskampagne sollen verschiedene Bereiche der Stadtgesellschaft und der Akteurs - landschaft erreicht werden und ein tiefgreifender Transformationsprozess in Gang gesetzt werden. Die Kommunikationskampagne muss langfristig angelegt sein, um möglichst viele Zielgruppen zu erreichen. Die Kommunikationskampagne will: • Die Kölner Stadtgesellschaft zum klimafreund - lichen Handeln aktivieren und inspirieren • Das positive Ergebnis des Transformationspro - zesses begreifbar machen, um die Akzeptanz zu erhöhen • Die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Köln sicht- bar machen und die Stadt als Akteur im Bereich Klimaschutz etablieren • Konstruktive Stadtgespräche zum Klimaschutz erzeugen • Schaufenster sein für die Förderangebote, Akti- vitäten und Akteur*innen im Kölner Klimaschutz • Zeigen, dass Klimaschutz Spaß machen kann • Themen und Inhalte mit praxisnahem Köln-Be - zug vermitteln und so einen Mehrwert schaffen Kommunikationskampagne Klimaneutralität Quelle: Shutterstock/FrankHH 208Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Das setzen wir bereits um Eine Kommunikationsagentur wurde beauftragt, die ein Kommunikationskonzept erstellt und eine Wort-Bild-Marke entwickelt hat. Dadurch erhält der Klimaschutz in Köln ein gemeinsames und identitätsstiftendes Label. Durch die Nutzung in der eigenen öffentlichen Kommunikation können Akteur*innen zum Ausdruck bringen, dass sie sich als Mitstreiter*innen auf dem Weg zur Klimaneut - ralität verstehen. Somit wird eine einheitliche Kom- munikation ermöglicht, die zu einer großen Reich - weite und starken visuellen Präsenz führt. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Es finden zahlreiche Aktionen, Förderungen, Maß- nahmen rund um das Thema Klimaschutz in und durch die Stadt Köln statt. Diese sollen verstärkt gezeigt und hervorgehoben werden. Das brauchen wir Um möglichst viele Menschen in Köln zu erreichen und über die verschiedenen Themen, Möglich - keiten und Aktionen rund um den Klimaschutz zu informieren, braucht es verschiedene zielgruppen- spezifische Maßnahmen. Dazu zählen beispielsweise: Website Die Webpräsenz ist der zentrale Informations- und Ankerpunkt rund um das Thema Klimaneutralität in Köln. Hier werden alle relevanten Informationen zusammengetragen, Aktuelles und Aktivitäten ge - zeigt. Social Media Durch gezielte Interaktion mit Akteur*innen und Stakeholdern wird ein digitales Netzwerk aufge - baut und eine Community für den Klimaschutz in Köln geschaffen. Auf diese Weise können die Akteur*innen im Kölner Klimaschutz zusammen - gebracht werden und in Dialog treten und auch Zielgruppen angesprochen werden, die sonst eher schwer zu erreichen sind. Werbung • Außenwerbung bringt die Kampagne und Infor- mationen ins Stadtbild und verankert sie visuell. Neben klassischer Out-of-Home-Werbung (Pla - kate, Screens, Big Banner etc.) werden auch weitere Präsentationsformen (u.a. Projektio - nen, Verkehrsmittelwerbung) eingesetzt. • Flyer: Zielgruppenorientierte Flyer zu unter - schiedlichen Themen (etwa allgemeine Infor - mationen und Fördermöglichkeiten, Schwer - punktthemen, Informationen/Leitfäden für Stakeholder/Unternehmen) • Postkarten • Online Media-Kit für Stakeholder-Ansprache (mit Sharepics, Online-Bannern, Text-Bild-Ele - mente für Signaturen) • Trailer Stakeholder Für die Unterstützung der Kampagne sollen Schlüs- selakteur*innen gewonnen werden, die wiederum das Thema in ihre Communities tragen. Auf diese Weise können Reichweite und zusätzliche Media- Fläche generiert und neue Zielgruppen erschlos - sen werden. Events Um Präsenz zu zeigen und mit Menschen direkt in Kontakt zu treten, werden verschiedene Events ge- plant und umgesetzt bzw. der Klimaschutz in Köln in bereits etablierten Veranstaltungsformate integ- riert. Klassische Pressearbeit Eine kontinuierliche und klassische Pressearbeit schafft zusätzliche Reichweite und generiert neue Zielgruppen. Themen und Anlässe für Pressemel - dungen und Pressetermine (Pressegespräch, Pres- sekonferenz, PR-Aktion) werden in einem Redak - tionsplan festgehalten. Newsletter Newsletter bieten die Möglichkeit verschiedene In- halte vertiefend zu behandeln und eine zusätzliche Reichweite zu generieren. 209Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Zielsetzung 2023/24 • Kampagnenstart • 30 Stakeholder, die die Wort-Bild-Mar- ke (Logo) in ihre Medien aufnehmen oder Inhalte im Rahmen der Kampag - ne gemeinsam ausgestalten • 500.000 erzeugte Kontakte durch Ow- ned, Earned und Paid Content (OoH, PR, Social Media, Website, Event) Ausblick ab 2025 • bis 2035: Kontinuierliche Kommuni - kation und regelmäßige Anpassung sowie Aktualisierung des Kommunika- tionskonzeptes. In regelmäßigen Ab - ständen lenken zielgruppenspezifische Einzelkampagnen die Aufmerksamkeit auf das Thema Klimaschutz. Dazu zäh- len: Einzelne Kampagnen zu Photovol- taik und Kommunaler Wärmeplanung, Events, Aktionen von Stakeholdern, etc. Bezug zum Fachgutachten Aktivität 6.1 .1 .3. Kommunikationsstrate- gie für Klimaschutz und Nachhaltigkeit entwickeln und umsetzen Neben einem Newsletter für interessierte Bür - ger*innen wird es auch einen weiteren Newsletter für Stakeholder geben. Das brauchen wir --- 210Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Kernpunkte • Steigerung des verwaltungsinternen Bekanntheitsgrads der Kooperations- möglichkeiten über Koordinationsstel- le Klimaschutz (VIII/2) • Abschluss einer Kooperationsverein- barung mit der Universität zu Köln • Weiterentwicklung des Raumnut- zungskonzepts von Koordinationsstel- le Klimaschutz (VIII/2) für die tempo- räre oder dauerhafte Zusammenarbeit mit zentralen Wissens- und Umset- zungsakteuren Erwartetes Einsparpotenzial Keine direkte Einsparung Kosten zum Erreichen des Ziels • Personalkosten Da wollen wir hin Zur Umsetzung der Klimaneutralität im Einflussbe- reich der Verwaltung der Stadt Köln ist es unabding- bar, sich eng mit zentralen Wissensträger*innen zu vernetzen sowie Potenziale der Kooperation zum Schließen von Wissenslücken und zur lösungs - orientierten Verschränkung von Wissensbestän - den auszuschöpfen. Das setzen wir bereits um Durch die Zunahme flexibler Raumnutzungskon - zepte in der Verwaltung konnte das Büro der Lan - desgesellschaft NRW.Energy4Climate im Stadt - haus Deutz angesiedelt werden. Die Gesellschaft wurde vom Land Nordrhein-Westfalen neu ge - gründet um Akteure und insbesondere Kommu - nen verstärkt bei der Umsetzung von Maßnahmen für Klimaschutz und Energiewende zu unterstüt - zen. Die Möglichkeit der direkten Vernetzung mit NRW.Energy4Climate steht allen Dienststellen of - fen. Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aktiv Aktuell steht die Verwaltung mit der im Büro des Kanzlers der Universität zu Köln neu angesiedelten „AG Nachhaltiger Campusbetrieb“ der Universi - tätsverwaltung im Kontakt hinsichtlich des Ent - wicklungspfads der Universität zur Klimaneutrali - tät. In diesem Zusammenhang wird der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung angestrebt, die unter anderem die Formate des Wissenschafts- Praxis-Transfers so aufsetzt, dass die Verwaltung niederschwelligen Zugang zu den fachlichen Ex - pertisen und Wissensbeständen der für den Klima- schutz einschlägigen Fachbereiche erhält. Vergleichbare Kooperationen werden mit anderen Hochschulen in Köln und darüber hinaus ange - strebt. Vernetzung mit zentralen Wissensträgern Quelle: Pixabay/geralt 211Aktionsplan - Handlungsfeld 6: Kommunale und zivilgesellschaftliche Transformation zur Klimaneutralität erreichen Das brauchen wir Rechtsberatung bei der Erarbeitung, Verhandlung und Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Universität zu Köln und ggf. weiteren For - schungs- und Bildungseinrichtungen. Zielsetzung 2023/24 • Steigerung des verwaltungsinternen Bekanntheitsgrads der Kooperations - möglichkeiten • (Weiter-)Entwicklung der Koopera - tionsstrategie für die temporäre oder dauerhafte Zusammenarbeit mit zent - ralen Wissens- und Umsetzungsakteu- ren • Kooperationsvereinbarungen sind mit mindestens zwei Wissensträgern (bspw. Universität zu Köln und TH- Köln) geschlossen und quantifizierbare Zielsetzungen sind vereinbart Ausblick ab 2025 • Systematische Kanalisierung von umsetzungsbefördernden Fragestel - lungen an die entsprechenden Part - nereinrichtungen/-universitäten/-hoch - schulen Bezug zum Fachgutachten Aktivität 6.1 .2.3. Instrumente zur Steue - rung des Klimaschutzprozesses imple - mentieren und im Prozess anpassen
Beratungsverlauf
-
22.01.2024
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.6, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
25.01.2024
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
25.01.2024
TOP 10.2.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
25.01.2024
TOP 10.2.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
29.01.2024
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
29.01.2024
TOP 10.2.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
29.01.2024
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
01.02.2024
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.5, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
01.02.2024 zuletzt
TOP 10.2.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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