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1422/2024

Mitteilung zum aktuellen Sachstand des Netzwerkes für Mitarbeitende mit internationaler Familiengeschichte

Mitteilung Ausschuss 10.05.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales, Sitzung am 17.06.2024, TOP 4.1

Anlage 1 - Auswertung der Abstimmungsergbenisse vom 04.03.2024

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Auswertung der Abstimmungsergbenisse vom 04.03.2024

4782 Zeichen

Auswertung der Zielscheiben vom 
04.03.2024
Erstes Netzwerktreffen 
für Mitarbeitende mit 
internationaler 
Familien geschichte

2
Ich wünsche mir die Gründung eines 
Netzwerks für Mitarbeitende mit 
internationaler Familiengeschichte
186
4
0
Ja Unentschieden Nein
Anmerkungen und Wünsche
„Das Ziel des Netzwerks muss klar sein. Es reicht mir 
nicht, zu hören, wie wichtig wir sind und welchen Beitrag 
zum „Buntsein“ wir leisten. “
„Nicht nur mit negativen Themen!“

3
4
36
113
Die Netzwerktreffen sollten so  
häufig stattfinden
Anmerkungen und Wünsche
„Am Anfang häufiger“
„Nach Bedarf auch öfter“
20
alle 3 Monate Einmal im Jahralle 6 MonateMonatlich

4
135
21
Montags – Donnerstags Freitags
84
17
Mittagszeit Nachmittags/Abends
Ich könnte zu folgenden Zeiten an 
Netzwerktreffen teilnehmen

5
Inhaltlich würde mich bei Netzwerk­
treffen Folgendes am meisten 
interessieren
107
63
93
99
80
Berufliche 
Frage- 
stellungen, 
Karriere 
und  
Entwick-
lungspers-
pektiven 
Diskus-
sion von 
Ideen im 
Rahmen 
der Inter-
kulturellen 
Öffnung 
der Ver-
waltung
Empower-
ment
Austausch 
zu Dis-
kriminie-
rungser-
fahrungen 
im Kontext 
von  
Rassismus 
und Anti-
semitismus 
Kollegiales 
Networking 
in unge-
zwungener  
Atmosphäre

6
100
Ja
Ich wünsche mir im Rahmen des 
Netzwerks geschütztere Räume,  
um eigene Diskriminierungs­
erfahrungen zu thematisieren
Anmerkungen und Wünsche
„Nicht nur thematisieren, sondern Möglichkeiten zum 
Umgang damit und potenzielle Lösungen suchen“
„Ich wünsche mir auf der Arbeit einen Raum der Stille“
„Auch intersektional“
„BIPoC-Raum“

7
… zum organisatorischen Rahmen des Netzwerks
„T eilnahme unter Anrechnung von Arbeitszeit“ 
„Lenkungsgruppe einmal monatlich“ 
„Treffen auch als digital“ 
„Finanzielle Unterstützung von Sachmitteln für das 
Netzwerk durch die Stadt“ 
„Projekte und Netzwerke in kleinen Gruppen“ 
„Eine eindeutig und leicht zu findende Rubrik im Intranet“ 
Weitere Ideen, Mitteilungen und Wünsche

8
Weitere Ideen, Mitteilungen und Wünsche
… zu Untergruppen innerhalb des Netzwerks
„Treffen und Austausch mit Menschen aus dem eigenen 
ursprünglichen Heimatland, in meinem Fall Polen“ 
„BIPoC Netzwerk“ 
„Vielleicht auch Sitzungen für Nicht-BIPoC-Menschen, 
um auszutauschen, wie sie sich sensibler und korrekter 
äußern können“ 
„Türkisches Netzwerk“ 
„Europanetzwerk“

9
Weitere Ideen, Mitteilungen und Wünsche
… zu Rassismus und Antisemitismus
„Remigrationsfantasien / AfD aufarbeiten“ 
„Wie begegnet man rassistischen Kommentaren von  
Kolleg*innen im Arbeitsalltag?“
„ Auch die Probleme von Russlanddeutschen ansprechen“ 
„ Ich wünsche mir, dass es Führungskräfte nach 
zwei Jahren endlich schaffen, meinen Namen richtig 
auszusprechen“
„Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus sollten 
gleichermaßen gewertet werden“
„Ich möchte auf der Arbeit keine stigmatisierten Aussagen, 
zum Beipsiel „Bei den Türken ist dies oder das normal“ 
(aufs Negative bezogen)“

10
Weitere Ideen, Mitteilungen und Wünsche
… zur Interkulturellen Öffnung der Verwaltung
„Größere Repräsentanz von BIPoC in 
Führungspositionen“
„Respekt fängt schon beim Namen an. Ich wünsche mir, 
dass unsere Namen richtig ausgesprochen und richtig 
geschrieben werden, auch im ETB. Also zum Beispiel 
Oğlu oder Şahin“
„Interne aufenthaltsrechtliche Unterstützung für 
Kolleg*innen“
„Möglichkeit der anonymen Meldung von rassistischen 
Handlungen und Kommentaren seitens Kolleg*innen“
„Interkulturelle Themen weiterdenken, zum Beispiel 
Mehrsprachigkeit“
„Verpflichtende rassismuskritische Schulungen“ 
„Ansprechpartner*in pro Amt bei 
Diskriminierungsthemen“

11
Weitere Ideen, Mitteilungen und Wünsche
… zu weiteren möglichen Themen im Netzwerk
„Möglichkeiten, andere oder externe Netzwerke kennen-
zulernen, wie beispielsweise Bochum“ 
„Wir haben mehr als über Rassismus beizutragen. Es sollte 
nicht nur darauf begrenzt werden“
„Themenspezifische Kleingruppen“ 
„Karrieretipps geben“ 
„Ich wünsche mir Seminare und ähnliches zum Umgang 
mit zum Beispiel Mikroaggressionen am Arbeitsplatz 
und ebenso Seminare für die weißen Mitarbeitenden für 
mehr Awareness, denn das ist nicht allein Aufgabe der 
Betroffenen“ 
„Ich wünsche mir mehr Sensibilisierung durch 
 Fortbildungen/ Weiterbildungen zu den Themen 
 Rassismus, Diversität und Vielfalt“
„Grundsätzliche Impulse aus verschiedenen Dienst-
stellen: ‚Darin sind wir richtig gut‘ oder ähnliches“

12
Corinna Radermacher
(Anrede: Frau/sie)
16/Amt für Integration und Vielfalt
162/Kommunales Integrationszentrum Köln
Kleine Sandkaul 5, 50667 Köln
R 29928
corinna.radermacher@stadt-koeln.de
Vielen Dank für 
Ihre T eilnahme!
Neslihan Arikan 
(Anrede: Frau/sie)
16/Amt für Integration und Vielfalt
162/Kommunales Integrationszentrum
Kleine Sandkaul 5, 50667 Köln
R 33153
neslihan.arikan@stadt-koeln.de

Mitteilung Ausschuss

5986 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162/1 
 
Vorlagen-Nummer 10.05.2024 
 1422/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 04.06.2024 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In-
ternationales 17.06.2024 
 
Mitteilung zum aktuellen Sachstand des Netzwerkes für Mitarbeitende mit 
internationaler Familiengeschichte 
Zusammenfassung in einfacher Sprache 
 
Auf Initiative des Integrationsrates hat die Verwaltung ein Netzwerk für städtische Mit-
arbeitende mit internationaler Familiengeschichte gegründet. Die Verwaltung unter-
stützt diese Initiative, um Vielfalt und Zusammenhalt zu fördern. Am 04.03.2024 fand 
auf Einladung der Oberbürgermeisterin das erste Treffen für interessierte Mitarbei-
tende mit rund 200 Teilnehmenden statt. Es gab Reden, Erfahrungsberichte und Dis-
kussionen über das Netzwerk. Die Ergebnisse zeigten großes Interesse an der Grün-
dung. Es wurde ein weiteres Treffen organisiert, um das Netzwerk weiter zu planen. 
Themen wie Karriereentwicklung und der Umgang mit Diskriminierung stehen im Mit-
telpunkt. Das Netzwerk hat bereits 265 Mitglieder und wird als wichtiger Schritt für 
mehr Vielfalt in der Verwaltung angesehen. Die Verwaltung wird am Ende des Jahres 
über die Fortschritte des Netzwerks berichten. 
 
Mitteilung 
 
Der Antrag des Integrationsrates zur Einrichtung und Begleitung eines Netzwerkes für 
städtische Mitarbeitende mit internationaler Familiengeschichte wurde in dessen Sit-
zung am 18.04.2023 beschlossen. (AN/0586/2023). 
 
Die Verwaltung hat diesen Antrag aufgegriffen und mit der Mitteilung „Netzwerk für 
Mitarbeitende mit internationaler Familiengeschichte“ (2149/2023) die Gründung eines 
solchen Netzwerkes angekündigt. Aus Sicht der Verwaltung sind stabile Netzwerke 
eine wichtige Grundlage, um Vielfalt und Zusammenhalt zu leben. Die Bildung von 
Netzwerken ist grundsätzlich erfolgsversprechend, wenn diese von Betroffenen aus 
eigener Initiative heraus gegründet werden. Die Rahmenbedingungen sollten dement-
sprechend im Rahmen einer ersten Netzwerkveranstaltung von interessierten Mitar-
beitenden mit internationaler Familiengeschichte diskutiert und festgelegt werden.  
 
Auf Einladung von Frau Oberbürgermeisterin Reker fand am 04.03.2024 in der Zeit 
von 12 bis 14 Uhr das erste Netzwerktreffen für Mitarbeitende mit internationaler Fa-

2 
 
miliengeschichte in der Piazzetta des Historischen Rathauses zu Köln statt. Das Kom-
munale Integrationszentrum im Amt für Integration und Vielfalt übernahm die Feder-
führung und Organisation der Veranstaltung. 
 
Zielgruppe des Netzwerktreffens waren alle städtischen Kolleg*innen, die eine Migrati-
onsbiografie haben und/oder sich als BIPoC (kurz für Black, Indigenous and People of 
Color – Schwarze, Indigene und People of Color) verstehen. Dazu gehören Men-
schen, die 
 
• im Laufe ihres Lebens nach Deutschland zugewandert sind, 
• selbst nicht mit der deutschen Staatsbürgerschaft geboren wurden oder mindestens 
  einen Elternteil haben, auf die das zutrifft, 
• auch unabhängig von Migration, Rassismus und Diskriminierung erfahren. 
 
Rund 200 Mitarbeitende nahmen an dem Netzwerktreffen teil. 
 
Die Moderatorin Eden Araya Gabriel, Sachgebietsleiterin im Kommunalen Integrati-
onszentrum, führte durch das Programm: 
 
 Grußwort der Oberbürgermeisterin Henriette Reker 
 Grußwort von Aslı Sevindim, Leiterin der Abteilung Integration im Ministerium 
des Landes NRW für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und In-
tegration 
 Erfahrungsbericht von Patrick Gashi, Stadt Bochum, zur Gründung eines BI-
PoC Netzwerks 
 Live-Musik von Janet Şahin  
 Interaktiver Austausch und Besprechen des weiteren Vorgehens  
 Ergebnissicherung mit Tayfun Keltek, Vorsitzender des Integrationsrates  
 Ausklang, Möglichkeit zum informellen Netzwerken 
 
Das Programm wurde von einer Awareness-Person sowie zwei Gebärdendolmet-
scher*innen begleitet. Die Teilnahme erfolgte während der Arbeitszeit. 
 
Der Programmpunkt „Interaktiver Austausch“ sollte die Teilnehmenden dazu anregen, 
sich mit Fragen zur Gründung eines Netzwerks zu beschäftigen, um dessen Rahmen-
bedingungen festzulegen. Die Beschäftigung mit den Fragestellungen erfolgte entlang 
von sechs Stellwänden mit Abstimmungsflächen zu den einzelnen Fragen.  
 
Bereits die anschließende Ergebnissicherung zeigte einen großen Bedarf zur Grün-
dung eines Netzwerks. Die weiteren Abstimmungsergebnisse zu den zeitlichen und 
inhaltlichen Rahmenbedingungen des Netzwerks wurden ausgewertet und liegen die-
ser Mitteilung als Anlage bei. Im Nachgang zur Veranstaltung wurden ein kurzer Ver-
anstaltungsbericht und die Ergebniszusammenfassung sowohl an den Emailverteiler 
des Netzwerkes geschickt als auch im Intranet veröffentlicht. Zudem gab es einen 
Aufruf zur aktiven Mitarbeit bei der Organisation des Netzwerkes Ein erstes Arbeits-
treffen fand am 22.04.2024 statt, um das weitere Vorgehen des Netzwerkes zu be-
sprechen.  
 
Themen zu beruflichen Fragestellungen, Karriere und Entwicklungsperspektiven sol-
len nach den Wünschen der Teilnehmenden besonders in den Fokus genommen wer-
den sowie Räume für Empowerment und den Austausch zu Diskriminierungserfahrun-
gen im Kontext von Rassismus und Antisemitismus in der Stadtverwaltung geschaffen 
werden. Darauf aufbauend wird im Juni ein weiterer Termin der Arbeitsgruppe zur 
Konkretisierung stattfinden.

3 
 
 
Der E-Mail-Verteiler des Netzwerkes umfasst aktuell ca. 265 Mitglieder und damit an 
einem Netzwerk 265 interessierte Mitarbeitende. Die erste Veranstaltung, das Feed-
back der Teilnehmenden und das Interesse an weiteren Aktivitäten ist aus Sicht des 
Kommunalen Integrationszentrum somit ein Erfolg. Das Netzwerk wird ein wichtiges 
Element der Interkulturellen Öffnung der Verwaltung. 
 
Die Verwaltung wird zum Ende des Jahres über die weiteren Aktivitäten und Entwick-
lungen des Netzwerks berichten.  
 
Gez. Reker 
 
Anlage: 
Auswertung der Abstimmungsergebnisse vom 04.03.2024

Beratungsverlauf (2)

04.06.2024 Integrationsrat
TOP 5.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.06.2024 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1422/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
10.05.2024
Erstellt
25.04.2024 09:33