1422/2024
Mitteilung zum aktuellen Sachstand des Netzwerkes für Mitarbeitende mit internationaler Familiengeschichte
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Anlage 1 - Auswertung der Abstimmungsergbenisse vom 04.03.2024
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Auswertung der Zielscheiben vom 04.03.2024 Erstes Netzwerktreffen für Mitarbeitende mit internationaler Familien geschichte 2 Ich wünsche mir die Gründung eines Netzwerks für Mitarbeitende mit internationaler Familiengeschichte 186 4 0 Ja Unentschieden Nein Anmerkungen und Wünsche „Das Ziel des Netzwerks muss klar sein. Es reicht mir nicht, zu hören, wie wichtig wir sind und welchen Beitrag zum „Buntsein“ wir leisten. “ „Nicht nur mit negativen Themen!“ 3 4 36 113 Die Netzwerktreffen sollten so häufig stattfinden Anmerkungen und Wünsche „Am Anfang häufiger“ „Nach Bedarf auch öfter“ 20 alle 3 Monate Einmal im Jahralle 6 MonateMonatlich 4 135 21 Montags – Donnerstags Freitags 84 17 Mittagszeit Nachmittags/Abends Ich könnte zu folgenden Zeiten an Netzwerktreffen teilnehmen 5 Inhaltlich würde mich bei Netzwerk treffen Folgendes am meisten interessieren 107 63 93 99 80 Berufliche Frage- stellungen, Karriere und Entwick- lungspers- pektiven Diskus- sion von Ideen im Rahmen der Inter- kulturellen Öffnung der Ver- waltung Empower- ment Austausch zu Dis- kriminie- rungser- fahrungen im Kontext von Rassismus und Anti- semitismus Kollegiales Networking in unge- zwungener Atmosphäre 6 100 Ja Ich wünsche mir im Rahmen des Netzwerks geschütztere Räume, um eigene Diskriminierungs erfahrungen zu thematisieren Anmerkungen und Wünsche „Nicht nur thematisieren, sondern Möglichkeiten zum Umgang damit und potenzielle Lösungen suchen“ „Ich wünsche mir auf der Arbeit einen Raum der Stille“ „Auch intersektional“ „BIPoC-Raum“ 7 … zum organisatorischen Rahmen des Netzwerks „T eilnahme unter Anrechnung von Arbeitszeit“ „Lenkungsgruppe einmal monatlich“ „Treffen auch als digital“ „Finanzielle Unterstützung von Sachmitteln für das Netzwerk durch die Stadt“ „Projekte und Netzwerke in kleinen Gruppen“ „Eine eindeutig und leicht zu findende Rubrik im Intranet“ Weitere Ideen, Mitteilungen und Wünsche 8 Weitere Ideen, Mitteilungen und Wünsche … zu Untergruppen innerhalb des Netzwerks „Treffen und Austausch mit Menschen aus dem eigenen ursprünglichen Heimatland, in meinem Fall Polen“ „BIPoC Netzwerk“ „Vielleicht auch Sitzungen für Nicht-BIPoC-Menschen, um auszutauschen, wie sie sich sensibler und korrekter äußern können“ „Türkisches Netzwerk“ „Europanetzwerk“ 9 Weitere Ideen, Mitteilungen und Wünsche … zu Rassismus und Antisemitismus „Remigrationsfantasien / AfD aufarbeiten“ „Wie begegnet man rassistischen Kommentaren von Kolleg*innen im Arbeitsalltag?“ „ Auch die Probleme von Russlanddeutschen ansprechen“ „ Ich wünsche mir, dass es Führungskräfte nach zwei Jahren endlich schaffen, meinen Namen richtig auszusprechen“ „Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus sollten gleichermaßen gewertet werden“ „Ich möchte auf der Arbeit keine stigmatisierten Aussagen, zum Beipsiel „Bei den Türken ist dies oder das normal“ (aufs Negative bezogen)“ 10 Weitere Ideen, Mitteilungen und Wünsche … zur Interkulturellen Öffnung der Verwaltung „Größere Repräsentanz von BIPoC in Führungspositionen“ „Respekt fängt schon beim Namen an. Ich wünsche mir, dass unsere Namen richtig ausgesprochen und richtig geschrieben werden, auch im ETB. Also zum Beispiel Oğlu oder Şahin“ „Interne aufenthaltsrechtliche Unterstützung für Kolleg*innen“ „Möglichkeit der anonymen Meldung von rassistischen Handlungen und Kommentaren seitens Kolleg*innen“ „Interkulturelle Themen weiterdenken, zum Beispiel Mehrsprachigkeit“ „Verpflichtende rassismuskritische Schulungen“ „Ansprechpartner*in pro Amt bei Diskriminierungsthemen“ 11 Weitere Ideen, Mitteilungen und Wünsche … zu weiteren möglichen Themen im Netzwerk „Möglichkeiten, andere oder externe Netzwerke kennen- zulernen, wie beispielsweise Bochum“ „Wir haben mehr als über Rassismus beizutragen. Es sollte nicht nur darauf begrenzt werden“ „Themenspezifische Kleingruppen“ „Karrieretipps geben“ „Ich wünsche mir Seminare und ähnliches zum Umgang mit zum Beispiel Mikroaggressionen am Arbeitsplatz und ebenso Seminare für die weißen Mitarbeitenden für mehr Awareness, denn das ist nicht allein Aufgabe der Betroffenen“ „Ich wünsche mir mehr Sensibilisierung durch Fortbildungen/ Weiterbildungen zu den Themen Rassismus, Diversität und Vielfalt“ „Grundsätzliche Impulse aus verschiedenen Dienst- stellen: ‚Darin sind wir richtig gut‘ oder ähnliches“ 12 Corinna Radermacher (Anrede: Frau/sie) 16/Amt für Integration und Vielfalt 162/Kommunales Integrationszentrum Köln Kleine Sandkaul 5, 50667 Köln R 29928 corinna.radermacher@stadt-koeln.de Vielen Dank für Ihre T eilnahme! Neslihan Arikan (Anrede: Frau/sie) 16/Amt für Integration und Vielfalt 162/Kommunales Integrationszentrum Kleine Sandkaul 5, 50667 Köln R 33153 neslihan.arikan@stadt-koeln.de
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle OB/16/162/1 Vorlagen-Nummer 10.05.2024 1422/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 04.06.2024 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 17.06.2024 Mitteilung zum aktuellen Sachstand des Netzwerkes für Mitarbeitende mit internationaler Familiengeschichte Zusammenfassung in einfacher Sprache Auf Initiative des Integrationsrates hat die Verwaltung ein Netzwerk für städtische Mit- arbeitende mit internationaler Familiengeschichte gegründet. Die Verwaltung unter- stützt diese Initiative, um Vielfalt und Zusammenhalt zu fördern. Am 04.03.2024 fand auf Einladung der Oberbürgermeisterin das erste Treffen für interessierte Mitarbei- tende mit rund 200 Teilnehmenden statt. Es gab Reden, Erfahrungsberichte und Dis- kussionen über das Netzwerk. Die Ergebnisse zeigten großes Interesse an der Grün- dung. Es wurde ein weiteres Treffen organisiert, um das Netzwerk weiter zu planen. Themen wie Karriereentwicklung und der Umgang mit Diskriminierung stehen im Mit- telpunkt. Das Netzwerk hat bereits 265 Mitglieder und wird als wichtiger Schritt für mehr Vielfalt in der Verwaltung angesehen. Die Verwaltung wird am Ende des Jahres über die Fortschritte des Netzwerks berichten. Mitteilung Der Antrag des Integrationsrates zur Einrichtung und Begleitung eines Netzwerkes für städtische Mitarbeitende mit internationaler Familiengeschichte wurde in dessen Sit- zung am 18.04.2023 beschlossen. (AN/0586/2023). Die Verwaltung hat diesen Antrag aufgegriffen und mit der Mitteilung „Netzwerk für Mitarbeitende mit internationaler Familiengeschichte“ (2149/2023) die Gründung eines solchen Netzwerkes angekündigt. Aus Sicht der Verwaltung sind stabile Netzwerke eine wichtige Grundlage, um Vielfalt und Zusammenhalt zu leben. Die Bildung von Netzwerken ist grundsätzlich erfolgsversprechend, wenn diese von Betroffenen aus eigener Initiative heraus gegründet werden. Die Rahmenbedingungen sollten dement- sprechend im Rahmen einer ersten Netzwerkveranstaltung von interessierten Mitar- beitenden mit internationaler Familiengeschichte diskutiert und festgelegt werden. Auf Einladung von Frau Oberbürgermeisterin Reker fand am 04.03.2024 in der Zeit von 12 bis 14 Uhr das erste Netzwerktreffen für Mitarbeitende mit internationaler Fa- 2 miliengeschichte in der Piazzetta des Historischen Rathauses zu Köln statt. Das Kom- munale Integrationszentrum im Amt für Integration und Vielfalt übernahm die Feder- führung und Organisation der Veranstaltung. Zielgruppe des Netzwerktreffens waren alle städtischen Kolleg*innen, die eine Migrati- onsbiografie haben und/oder sich als BIPoC (kurz für Black, Indigenous and People of Color – Schwarze, Indigene und People of Color) verstehen. Dazu gehören Men- schen, die • im Laufe ihres Lebens nach Deutschland zugewandert sind, • selbst nicht mit der deutschen Staatsbürgerschaft geboren wurden oder mindestens einen Elternteil haben, auf die das zutrifft, • auch unabhängig von Migration, Rassismus und Diskriminierung erfahren. Rund 200 Mitarbeitende nahmen an dem Netzwerktreffen teil. Die Moderatorin Eden Araya Gabriel, Sachgebietsleiterin im Kommunalen Integrati- onszentrum, führte durch das Programm: Grußwort der Oberbürgermeisterin Henriette Reker Grußwort von Aslı Sevindim, Leiterin der Abteilung Integration im Ministerium des Landes NRW für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und In- tegration Erfahrungsbericht von Patrick Gashi, Stadt Bochum, zur Gründung eines BI- PoC Netzwerks Live-Musik von Janet Şahin Interaktiver Austausch und Besprechen des weiteren Vorgehens Ergebnissicherung mit Tayfun Keltek, Vorsitzender des Integrationsrates Ausklang, Möglichkeit zum informellen Netzwerken Das Programm wurde von einer Awareness-Person sowie zwei Gebärdendolmet- scher*innen begleitet. Die Teilnahme erfolgte während der Arbeitszeit. Der Programmpunkt „Interaktiver Austausch“ sollte die Teilnehmenden dazu anregen, sich mit Fragen zur Gründung eines Netzwerks zu beschäftigen, um dessen Rahmen- bedingungen festzulegen. Die Beschäftigung mit den Fragestellungen erfolgte entlang von sechs Stellwänden mit Abstimmungsflächen zu den einzelnen Fragen. Bereits die anschließende Ergebnissicherung zeigte einen großen Bedarf zur Grün- dung eines Netzwerks. Die weiteren Abstimmungsergebnisse zu den zeitlichen und inhaltlichen Rahmenbedingungen des Netzwerks wurden ausgewertet und liegen die- ser Mitteilung als Anlage bei. Im Nachgang zur Veranstaltung wurden ein kurzer Ver- anstaltungsbericht und die Ergebniszusammenfassung sowohl an den Emailverteiler des Netzwerkes geschickt als auch im Intranet veröffentlicht. Zudem gab es einen Aufruf zur aktiven Mitarbeit bei der Organisation des Netzwerkes Ein erstes Arbeits- treffen fand am 22.04.2024 statt, um das weitere Vorgehen des Netzwerkes zu be- sprechen. Themen zu beruflichen Fragestellungen, Karriere und Entwicklungsperspektiven sol- len nach den Wünschen der Teilnehmenden besonders in den Fokus genommen wer- den sowie Räume für Empowerment und den Austausch zu Diskriminierungserfahrun- gen im Kontext von Rassismus und Antisemitismus in der Stadtverwaltung geschaffen werden. Darauf aufbauend wird im Juni ein weiterer Termin der Arbeitsgruppe zur Konkretisierung stattfinden. 3 Der E-Mail-Verteiler des Netzwerkes umfasst aktuell ca. 265 Mitglieder und damit an einem Netzwerk 265 interessierte Mitarbeitende. Die erste Veranstaltung, das Feed- back der Teilnehmenden und das Interesse an weiteren Aktivitäten ist aus Sicht des Kommunalen Integrationszentrum somit ein Erfolg. Das Netzwerk wird ein wichtiges Element der Interkulturellen Öffnung der Verwaltung. Die Verwaltung wird zum Ende des Jahres über die weiteren Aktivitäten und Entwick- lungen des Netzwerks berichten. Gez. Reker Anlage: Auswertung der Abstimmungsergebnisse vom 04.03.2024
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1422/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 10.05.2024
- Erstellt
- 25.04.2024 09:33