A-R/0042/2020
Integraler Taktfahrplan für den ÖPNV in Münster
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a-r-0042-2020-Integraler Taktfahrplan für den ÖPNV in Münster
3703 Zeichen
Antrag an den Rat A-R/0042/2020 AfD-Ratsgruppe Münster Mitglieder Leostraße 16 B 48153 Münster Marrtin Schiller (Sprecher) Richard Frederik Mol +49(251) 60688623 martin.schiller@afd-muenster.de www.afd-muenster.de Integraler Taktfahrplan für den ÖPNV in Münster AfD-Ratsgruppe im Rat der Stadt Münster Leostr. 16-B 48153 Münster Tel. (0251) 60688623 martin.schiller@afd- muenster.de Antrag an den Rat der Stadt Münster Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 1. Die Verwaltung wird aufgefordert einen Integralen Taktfahrplan (ITF) für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr in Münster zu entwickeln. 2. Der ITF soll alle Beförderungsmittel des öffentlichen Nahverkehrs sowie PKW und das Fahrrad als Transportmittel zum Gegenstand haben. 3. Ziel ist es einen zweistufigen ITF für Münster zu entwickeln. In einem ersten Schritt werden die Taktfahrpläne einzelner Linien über eine systematische Koordinierung in Knotenpunkten zu einem netzweiten, vertakteten System verknüpft. In einen zweiten Schritt werden Knotenpunkte für ein modulares System festgelegt, an denen Verkehrsteilnehmer von einem Transportmittel auf ein anderes umsteigen können. 4. Der Rat stellt fest, dass eine zweistufiger integraler Taktfahrplan ein neues und innovatives Konzept zur Steuerung der Verkehrsströme in Großstädten ist. Die Verwaltung wird deshalb aufgefordert für dieses innovative Projekte beim Land, Bund und der EU Fördermittel zu beantragen. 5. Zur Umsetzung des ITF strebt die Stadt Münster eine Kooperation mit der Westfälischen- Wilhelms-Universität in Münster an. Begründung: Seit langem ist es in Münster der erklärte politische Wille, den öffentlichen Personennahverkehr zu fördern. Und mehr Menschen dazu zu bewegen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, ist es sinnvoll und nötig den ÖPNV in der Nutzung für die Kunden attraktiver zu machen. Und vorhandene Schwachstellen zu beseitigen. Eine solche Schwachstelle ist, dass es zwar eine Taktung für einzelne Buslinien gibt. Aber die Taktung der einzelnen Linien in Münster nur in einem einzigen Punkt am Hauptbahnhof zusammenläuft. Nur an diesem einen Punkt im gesamten Netz ist es möglich von einer Buslinie ohne größere zeitliche Verluste auf eine andere Linie umzusteigen. Dies ist zu wenig. Das gesamte Verkehrsnetz der Buslinien soll deshalb so umgebaut werden, dass es mehrere Knotenpunkte im System gibt, wo ein Umstieg innerhalb des bestehenden Systems ohne Zeitverlust möglich ist. Hierzu ist es erforderlich die Taktfahrpläne der Linien aufeinander abzustimmen. In Münster existiert bereits eine Reihe von P+R-Anlagen. Dennoch fehlt es bislang an einem Konzept, um alle Verkehrsträger miteinander zu verbinden. Indem der Verkehr ganzheitlich betrachtet wird, ist es möglich relevante Knotenpunkte im Straßennetz zu identifizieren. Und diese als Umsteigepunkte zwischen den Verkehrsträgern auszubauen. Und so die innerstädtischen Verkehrsströme im Sinne der Stadtplanung zu lenken. Ein solches zweistufiges ITF ist eine neue und innovative Lösung zur Steuerung der Verkehrsströme in einer Großstadt. Um dieses Projekt politisch umzusetzen soll deshalb auch eine finanzielle Förderung von anderen staatlichen Ebenen ins Auge gefasst werden. Die Entwicklung einer Knotenarchitektur für ein ITF stellt ein hoch komplexes mathematisches Problem dar. Die Stadt Münster spricht sich deshalb für eine Kooperation zwischen der Stadt Münster und den mathematisch- naturwissenschaftlichen Instituten der WWU-Münster zur Implementierung einer entsprechenden Logistik und Software aus. gez. Martin Schiller Richard Mol
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Orte (1)
- Leostraße 16B
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Details
- Aktenzeichen
- A-R/0042/2020
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 18.08.2020
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37