V/0725/2012
Ergebnisse zum Expertenworkshops "Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität" und weiteres Vorgehen
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Beschlussvorlage
16105 Zeichen
V/0725/2012
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Betrifft
Ergebnisse des Expertenworkshops "Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität" und
weiteres Vorgehen
Beratungsfolge
25.10.2012 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Vorberatung
20.11.2012 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung
12.12.2012 Hauptausschuss Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1. Die Werbeagentur M4 media wird damit beauftragt, ihr Grundkonzept zur „Öffentlichkeit s-
arbeit umweltfreundliche Mobilität“, das dem ASS VW mit der nichtöffentlichen Vergabevo r-
lage V/0600/2011 vorgestellt wurde, unter Berücksichtigung der Workshopergebnisse und
im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel weiterzuentwickeln, soweit auch ang e-
sichts des Handlungsprogramms 2012 – 2017 – Nachhaltige Kommunale Haushaltspolitik
noch opportun erscheint.
2. Die Verwaltung wird im Frühjahr 2013 eine Informationsveranstaltung organisieren und
durchführen, in der die Werbeagentur M4 media den Workshopteilnehmern das weiteren t-
wickelte Konzept zur „Öffentl ichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität“ auf Grundlage der
Workshopergebnisse vorstellen wird.
II. Finanzielle Auswirkungen:
Teilergebnisplan
Nr. Bezeichnung Haush.-
jahr
Betrag
€
Bemerkungen
Produktgruppe 1401 Übergreifender Umweltschutz, Klima, I m-
missionsschutz, Boden, Abfall
Zeile 13 Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen
2013
2014
2015
40.000
20.000
20.000
Insgesamt: 80.000
Vorlagen-Nr.:
V/0725/2012
Auskunft erteilt:
Herr Renkhoff
Ruf:
492 61 52
E-Mail:
Renkhoff@stadt-muenster.de
Datum:
14.09.2012
Öffentliche Beschlussvorlage
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Die zur Finanzierung erforderlic hen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2012 bei der Produk t-
gruppe 1401 gemäß Ratsbeschluss vom 08.12.2010 (V/0592/2010 + V/0592/2010/1. Erg.) vera n-
schlagt. Es müssen keine zusätzlichen Haushaltsmittel eingestellt werden.
Es wird zur Kenntnis genommen, d ass die Beschlussausführung und die Mittelbereitstellungen für
die Haushaltsjahre 2013 – 2015 unter dem Vorbehalt stehen, dass der Rat im Rahmen der jeweil i-
gen Haushaltspläne entsprechende Haushaltsermächtigungen bereitstellt.
Begründung:
1. Vorbemerkung
Mit Beschluss des Hauptausschusses vom 19.06.2012 wurde die Verwaltung beauftragt, zu den
Haushaltsplanberatungen eine aktualisierte Kostenübersicht, unter Berücksichtigung der
Beschlussempfehlung des Ausschusses für Umweltschutz und Bauwesen, vorzulegen.
Im Folgenden kommt die Verwaltung diesem Auftrag nach, indem Möglichkeiten, Grenzen und
erwartbare Kosten, basierend auf einer durchgeführten Preisabfrage, aufgezeigt werden. Dabei
liegt das Augenmerk auf der Umsetzung der im Expertenworkshop entwickelten
Maßnahmenvorschläge.
2. Zielgruppen
Insgesamt konnten durch den Expertenworkshop vier Kernzielgruppen für die Kommunikation
identifiziert werden. Diese lassen sich wie folgt bewerten:
a) Berufspendler
sind die wichtigste Zielgruppe, da sich durch deren Anza hl und werktägliche Fahrten ein
geändertes Verkehrsverhalten besonders nachhaltig auswirkt. Die Einbindung auch der
Unternehmensebene als Mentoren und Multiplikatoren ist dafür unerlässlich.
b) Jugend/Schüler
sind nur dann effizient erreichbar, wenn es gelin gt, die Schulen/Lehrer und Eltern als
Multiplikatoren einzubinden.
c) Freizeitbesucher aus dem Umland
sind z.B. über „Windschutzscheibenkommunikatio n“ relativ einfach zu erreichen. A llerdings wird
hier das Aufzeigen konkreter Alt ernativen sehr schwierig, da weder über Besuchsfrequenz noch
über alternative Verkehrsangebote in deren Herkunftsorten ausreichend Informationen vorliegen.
Hinzu kommt, dass insbesondere für Abendbesucher (z. B. Kulturveranstaltungen, Gastronomie)
aus dem Umland z.T. gar keine Ö PNV-Angebote vorhanden sind und die Entscheidung für bzw.
gegen die Autonutzung von weiteren, auch persönlichen Faktoren abhängt. Die Einbindung von
Veranstaltern, wie die Halle Münsterland ist dann ggf. zielführender.
d) „Bestimmte“ Zielgruppen
Senioren und Schwerbehinderte lassen sich über deren Einrichtungen erreichen. Eltern als „Schul-
und Freizeittaxis“ sind hingegen eine nur schwer erreichbare Zielgruppe, zumal deren
Bringedienste oft vor allem durch Sorge um die Kinder motiviert sind – ein emotionaler Faktor, der
schwer zu entkräften ist.
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3. Umsetzungsfokus
Im Experten Workshop wurde vorgeschlagen, den Schwerpunkt auf direkte , dialogorientierte,
Ansprache zu legen. Diese Kontaktform ist zweifellos sehr nachhaltig, erfordert aber auch einen
hohen Aufwand an Personal und entsprechende Kosten:
Die Aktivierung von Multiplikatoren wie Schulen, Veranstalter, Senioren - und
Behinderteneinrichtungen bedarf umfassender Koordination und vieler persönlicher Gespräche.
Dies und idealerweise auch das Projektmanage ment sollten in einer Hand zusammengeführt
werden, um Reibungsverluste zu vermeiden.
Zugleich muss auch diese Form der Direktansprache durch gedruckte Informationsmaterialien
gestützt werden, so dass auch hier nicht unerhebliche Aufwände einzukalkulieren sind.
Weiterhin müssen auf einer zentralen, elektronischen Plattform sämtliche relevanten Informationen
zu diesem Thema sowie Materialien für einzelne Zielgruppen und das geforderte Forum für den
Dialog mit den Bürgern zur Verfügung gestellt werden.
4. Maßnahmenauswahl
Angesichts der Forderung, die Maßnahmen hinsichtlich ihrer Effektivität zu konzentrieren,
empfiehlt die Verwaltung , von den im Expertenworkshop erarbeiteten Ans ätzen die folgenden
umzusetzen:
4.1 Umweltpreis
Die Auslobung eines „Kilome tersparer-Awards“ (Arbeitstitel) ist eine sehr öffentlichkeitswirksame
und auch langfristig tragfähige Idee. Dabei sollte es für Einzelne wie für Gruppen darum gehen,
über einen definierten Aktionszeitraum möglichst viele Autokilometer durch alternative
Fortbewegungsarten (oder Fahrgemeinschaften) zu ersetzen – und jede dieser Strecken in einer
Art Fahrtenbuch zu dokumentieren.
Unter allen Teilnehmern werden Sachpreise mit Bezug zum Thema verlost: Von Münster-Helmen
über Bustickets bis hin zu Fahrrädern. Weit erhin werden auf institutioneller Ebene (Firmen,
Schulen, Wohneinrichtungen, Umland -Kommunen etc.) die Teilnehmer ausgezeichnet, die
besonders viele Mitmacher aktivieren bzw. besonders hohe „Kilometersparer“ sind.
Die Vorteile dieser Aktion lassen sich wie folgt zusammenfassen:
• für alle fokussierten Zielgruppen anwendbar und attraktiv
• ganz konkrete, unmittelbare Erfahrung
• hoher Aktivierungsgrad, da direkt ans Mitmachen gekoppelt
• Wettbewerbscharakter motiviert und macht Spaß
• Gruppeneffekte stärken zusätzlich die Motivation
• über mehrere Jahre durchführbar bzw. wiederholbar
• Werbeeffekt für beteiligte Institutionen
• guter Anlass für regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit
• „Wir“-Gefühl eines Bündnisses für Klimaschutz wird gestärkt
4.2 Aktivierung von institutionellen Multiplikatoren
Die systematische Einbindung von Unternehmen, Schulen, Senioren - und
Behinderteneinrichtungen sollte ebenfalls ein zentraler Punkt im Gesamtkonzept sein. Auch wenn
der „Anschub“ der Beteiligten in der Anfangsphase sehr viele Kräfte und Finanzmittel erfordern
wird, kann nur über deren Einbindung
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• darauf hingewirkt werden , dass umweltfreundliche Mobilität auf Dauer einen
„Selbstläufercharakter“ bekommt und somit nachhaltig wirken kann
• eine zweite Multiplikatorenebene außerhalb städtischer Akteure aufgebaut wird
• umweltfreundliche Mobilität schon von Klein auf zum Thema gemacht wird
• ein hoher Personenanteil der Zielgruppen erreicht wird
Wichtig ist dabei, allen Institutionen dem Bedarf ihrer Zielgruppen entsprechende Angebote zu
machen. So müssen:
• auf Schulebene Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt werden
• auf Unternehmensebene individuelle Mobilitätspakete geschnürt werden
• sichergestellt sein, dass alle Interessierten einfach und unkompliziert Zugang zu den für ihr
alternatives Verkehrskonzept nötigen Informationen erhalten
• regelmäßige Treffen mit den Multiplikatoren organisiert und inhaltlich gefüllt werden, um die
Motivation aufrechtzuerhalten.
4.3 Aufbau einer zentralen elektronischen Informations- und Dialogplattform
Die Vielschichtigkeit der Maßnahmen, der Motive und des Informationsbedarfs von Bü rgern und
Institutionen macht eine zentrale (elektronische) Plattform unerlässlich, die alle Quellen
zusammenführt und niedrigschwellig zur Verfügung stellt. Dabei sollten auch alle
Printkommunikationsmittel, etwa für Unterrichtseinheiten etc., aber z.B. auch „Spielregeln“ und
Materialien des Umw eltpreises, zum Download bereit gestellt werden. Weiterhin sind interaktive
Tools wünschenswert, wie z.B. die im Expertenworkshop erwähnten App s, Modellrechner oder
elektronische Busfahrpläne, Fahrradroutenplaner etc. Zusätzlich soll diese Plattform die
Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen beim Verkehrsmittelwechsel zu schildern und sich darüber
auszutauschen, Mitfahrer für Fahrgemeinschaften zu finden etc.
4.4 Unterstützende, klassische Maßnahmen: Außenwerbung, Promotion
Überall dort, wo sich in der Stadt klassisch erweise Autos sammeln, gibt es einen relativ einfachen
Zugang zu den Fahrern. Dies sollte genutzt werden , um das Thema umweltfreund liche Mobilität
sowie den „Kilometersparer-Preis“ in die Öffentlichkeit zu bringen. Denkbar sind hier:
• Großflächen-Plakatierung an den Haupteinfallstraßen
• „Windschutzscheibenflyer“ auf städtischen Parkplätzen
• Flyern durch Promotionteams in der Fußgängerzone, insbesondere an Samstagen
5. Überschlägige Kostenvorschau
5.1 Projektmanagement, Koordination, Aktivierung institutioneller Zielgruppen
Die Aktivierung von Multiplikatoren wie Schulen, Veranstalter, Senioren - und
Behinderteneinrichtungen, öffentlichen Akteuren (wie Stadtwerke, Halle Münsterland, ADFC etc.)
bedarf umfassender Koordination und vieler persönlicher Gespräche. Dies und idealerweise auch
das Projektmanagement sollten in einer Hand zusammengeführt werden, um Reibungsverluste zu
vermeiden.
In den beteiligten Ämtern sind keine freien Kapazitäten für eine so umfassende Aufgabe
vorhanden. Im Sinne der Effektivität und des zügigen P rojektfortschritts empfiehlt die Verwaltung
die Einrichtung einer halben Stelle im gehobenen Dienst , die mit entspre chenden Zielvorgaben
verknüpft ist und sich evtl. auf den Zeitraum der geplanten Kampagne befristen lässt.
Personalkosten pro Jahr ca. 30.000 EUR
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5.2 Kreatives Leitkonzept
Da weder das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung noch das Amt für
Grünflächen und Umweltschutz über „Werbe-Profis“ verfügen, wird insbesondere in der Startphase
professionelle Unterstützung bei der Entwicklung eines kreativen Leitkonzept es, das die gesamte
Kommunikation unter ein gemeinsames, positives „Dach“ stellt, benötigt. Nur hierdurch können die
größtmöglichen Synergien und eine maximale Aufmerksamkeit erreicht werden.
Konzeption, Ausarbeitung
und mehrjährige Nutzung ca. 6.000 bis 8.000 EUR
5.3 Umweltpreis
Auch der Umweltpreis erfordert zunächst eine profe ssionelle Konzeption. So muss sichergestellt
sein, dass alle Nutzungsmöglichkeiten abgedeckt sind, dass die Kilometererfassung zuverlässig
funktioniert und dass ggf. Umrechnungsschlüssel eine proportionale Vergleichbarkeit der
eingesparten Kilometer erlaub en (sonst wären z.B. Einpendler, die weite Strecken zurücklegen,
gegenüber Bürgern der Stadt, die auf Kurzstrecken das Auto stehenlassen, immer im Vorteil).
Sämtliche Kommunikationsmaterialien rund um den Preis müssen entwickelt und produziert
werden, zudem muss die Distribution sichergestellt sein.
Weiterhin müssen Preise, Lieferanten und eventuelle Sponsoren recherchiert und aquiriert werden.
Inhaltliche und „technische“ Konzeption ca. 4.000 EUR
Preis(gelder), Sponsorensuche 8.000 bis 10.000 EUR
Entwicklung der Kommunikationsmaterialien ca. 5.000 EUR
Produktion und Distribution ca. 10.0000 EUR
5.4 Einbindung institutioneller Akteure
Personell wird diese Position in erster Linie durch 5.1 abgedeckt. Die Erarbeitung der individuellen
Begleitmaterialien ist zum aktuellen Zeitpunkt kaum seriös abzuschätzen, da sie von der Anzahl
unterschiedlicher Akteure und deren spezifischen Anforderungen abhängt. Es muss jedoch davon
ausgegangen werden, dass für diese Position
mindestens 10.000 EUR
zu veranschlagen sind.
5.5 Aufbau einer zentralen elektronischen Informations- und Dialogplattform
Idealerweise wird diese Plattform über ein Redaktionssystem (z. B. TYPO3) entwickelt und in die
Auftritte der Stadt, der Stadtwerke, öffentlicher Akteure sowie g gf. das Intranet größerer F irmen
eingebunden. Das Einstellen von Inhalten kann zum Teil über PDF der bereits oben bezifferten
Kommunikationsmedien erfolgen. Der Internetauftritt muss barrierefrei sein. Dennoch werden auch
hier Konzeption, Entwurf, Text und die Programmierung benötigt. Hinzu kom men laufende
Aufwände für die Pflege und Aktualisierung der Seiten.
Website-Entwicklung und Programmierung,
mittlerer Komplexitätsgrad mit
interaktiven Funktionen, Pflege ab 10.000 EUR
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Die Entwicklung interaktiver Tools oder Apps scheint zwar sinnvoll, verursacht aber auch weitere
Kosten:
App-Entwicklung ab 3.000 EUR
5.6 Unterstützende, klassische Maßnahmen
Die Großflächenplakatierung sollte ggf. über eigene Medienwände auf städtischem Grund realisiert
werden – zwar stellt auch die WALL AG in nutzungsschwachen Perioden der Stadt Flächen zum
Sonderpreis zur Verfügung, allerdings ist dies schwer zu kalkulieren.
18/1-Plakate (25 Stück, Herstellungskosten) ca. 1.500 EUR
Für die innerstädtische Promotion und die Ver teilung von „Wind schutzscheibenmedien“ kann auf
externe Promotionteams zurückgegriffen werden, denen entsprechende Materialien zur Verfügung
gestellt werden. Von diesen Promotioneinsätzen werden mindestens zehn bis 12 benötigt, um eine
nachhaltige Verbreitung der Botschaft zu erreichen:
Promotionteam à 2 Personen
à 3 Stunden (ca. 300 EUR) 3.000 bis 4.000 EUR
zzgl. Schulungs- und Einweisungzeiten
6. Vorläufiges Fazit
Der Expertenworkshop hat zweifellos sehr kreative und weitreichende Ergebnisse geliefert.
Allerdings wurden sie sämtlich ohne Bezug zum budgetierten Kostenrahmen von 20.000 Euro pro
Jahr entwickelt. Wie ausgeführt, sind in der Verwaltung weder die personellen n och fachlichen
Kapazitäten und Kompetenzen hinreichend verfügbar , dieses Projekt profes sionell und effizient
umzusetzen und zu begleiten . Insofern ist eine Unterstützung durch zusätzliche fachspezifische
Personalressourcen unerlässlich , was den Kostenaufwand weiter erhöht. Nach vorläufigen
Recherchen der Fachverwaltung ergä ben sich insbesond ere im ersten Jahr Kosten in Höhe von
mindestens 90.500,00 € (siehe Punkte 5.1 bis 5.6), die dieses Maß weit übersteigen.
Vor dem Hintergrund, dass es bereits eine gute Wettbewerbspräsentation für eine professionelle
Konzeption zum Thema „Öffentlichkeitsa rbeit umweltfreundliche Mobilität“ (siehe nichtöffentliche
Vorlage V/0600/2011) gegeben hat, empfiehlt die Verwaltung daher , weiterhin dessen Umsetzung
unter Berücksichtigung der Workshop -Ergebnisse sowie im Dialog mit den Teilnehmern. Hi erfür
stehen jährlich Mittel in Höhe von 20.000,00 € zur Verfügung. Eine darüber hinausgehende
Mittelbereitstellung für die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen des
Maßnahmenkataloges kommt angesichts der besonders schwierigen Haushaltslage zum
gegenwärtigen Zeitpunkt nicht in Frage. Hierüber kann nur im Rahmen der
Haushaltsplanberatungen der kommenden Jahre unter Berücksichtigung der dann verfügbaren
Mittel entschieden werden.
In Vertretung
gez.
Schultheiß
Stadtdirektor
Ergänzungsvorlage V/0725/2012/1
3088 Zeichen
DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Vorlagen-Nr.: V/0725/2012/1 Öffentliche Beschlussvorlage Auskunft erteilt: Herr Renkhoff Ruf: Betrifft Ergebnisse des Expertenworkshops "Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität" und weiteres Vorgehen Beratungsfolge 12.12.2012 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Die Werbeagentur M4 media wird damit beauftragt, ihr Grundkonzept zur „Öffentlichkeits- arbeit umweltfreundliche Mobilität“, das dem ASSVW mit der nichtöffentlichen Vergabevor- lage V/0600/2011 vorgestellt wurde, unter Berücksichtigung der Workshopergebnisse und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel weiterzuentwickeln, soweit auch ange- sichts des Handlungsprogramms 2012 – 2017 – Nachhaltige Kommunale Haushaltspolitik noch opportun erscheint. 2. Die Verwaltung wird im Frühjahr 2013 eine Informationsveranstaltung organisieren und durchführen, in der die Werbeagentur M4 media den Workshopteilnehmern das weiterent- wickelte Konzept zur „Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität“ auf Grundlage der Workshopergebnisse vorstellen wird. II. Finanzielle Auswirkungen: Teilergebnisplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1401 Übergreifender Umweltschutz, Klima, Im- missionsschutz, Boden, Abfall Zeile 13 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 2013 2014 2015 40.000 0 20.000 80.000 20.000 0 492 61 52 E-Mail: Renkhoff@stadt-muenster.de Datum: 04.12.2012 V/0725/2012/1 - 2 - V/0725/2012/1 Insgesamt: 80.000 Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2012 bei der Produkt- gruppe 1401 gemäß Ratsbeschluss vom 08.12.2010 (V/0592/2010 + V/0592/2010/1. Erg.) veran- schlagt. Es müssen keine zusätzlichen Haushaltsmittel eingestellt werden. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Beschlussausführung und die Mittelbereitstellungen für die Haushaltsjahre 2013 – 2015 unter dem Vorbehalt stehen, dass der Rat im Rahmen der jeweili- gen Haushaltspläne entsprechende Haushaltsermächtigungen bereitstellt. Die vorgesehenen Haushaltsmittel in Höhe von 80.000 € werden nicht über mehrere Jahre verteilt, sondern im Jahr 2014 gebündelt zur Verfügung gestellt. Begründung: Mit dem veränderten Beschluss können wesentliche Ergebnisse des Expertenworkshops „Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität“ in das Rahmenkonzept der Werbeagen- tur M4 media integriert werden. Somit ist für das Jahr 2014 eine gebündelte und intensive Öffentlichkeitsarbeit möglich. Diese Arbeiten werden von der Verwaltung im Jahr 2013 vor- bereitet. Unter Berücksichtigung der erforderlichen Vorarbeiten wird im dritten Quartal 2013 im Rahmen einer Informationsveranstaltung den Workshopteilnehmern das weiterentwi- ckelte Konzept zur „Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität“ mit der Zielsetzung vorgestellt, dieses Anfang 2014 beginnend umzusetzen. In Vertretung gez. Schultheiß Stadtdirektor
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0725/2012
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 14.09.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37