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V/0732/2007

Jahresbericht 2006 der Feuerwehr Münster

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Jahresbericht 2006 der Feuerwehr Münster

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Jahresbericht 2006 der Feuerwehr Münster

66049 Zeichen

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 1 von 36  
 
 
Einführung: 
Der vorliegende Jahresbericht 2006 der Feuerwehr Mü nster ist keine Chronik der 
Ereignisse, sondern eine kurze Information über die  Entwicklung der Aufgaben und 
Tätigkeiten der Stadt Münster in den Bereichen Bran dschutz, Hilfeleistung, 
Rettungsdienst und Katastrophenschutz. 
Der Bericht ist zweigeteilt: 
• In Teil I werden die wesentlichen Kenndaten des Jahres 2006 z ur Tätigkeit sowie zur 
Entwicklung der Feuerwehr in einem Zahlenspiegel (S eiten 18 und 19) den 
Vergleichszahlen der vorherigen vier Jahre gegenübe rgestellt und interpretiert (Seiten 
10 und 11). Dieser Teil des Jahresberichtes informi ert über Trends und ist Datenbasis 
für zukünftige Planungen der Feuerwehr Münster. 
• In Teil II - ab Seite 19 - sind die Daten des Jahres 2006 deta illierter aufgeschlüsselt. 
Die Darstellung entspricht einer bundesweiten Empfe hlung der Arbeitsgemeinschaft 
der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF). Dieser Dat ensatz wird in fast allen Städten 
mit einer Berufsfeuerwehr nahezu identisch erhoben und ermöglicht so einen 
interkommunalen Vergleich der Feuerwehren. Teile dieses Datensatzes fließen in eine 
Bundesstatistik ein. 
 
Teil I: 
• Desinfektion von Einsatztrupps zur Bekämpfung der Vogelgrippe: 
• Organisation eines Behandlungsplatzes bei einem Massenanfall  
von Verletzten: 
• Führung von Verbänden im überregionalen Katastropheneinsatz: 
• Transportorganisation für einen Patienten mit Lassa-Fieber: 
Sind das klassische Aufgaben der Feuerwehr? 
Ja – natürlich, denn „Feuerwehr“ ist weit mehr als Brandbekämpfung: 
 
 Anfang 2006 war die Feuerwehr eingebunden in die P lanungen und 
Einsatzmaßnahmen der Stadt Münster zur Abwehr der Vogelgrippe. 
 Während der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer 20 06 leisteten Einsatzkräfte von 
Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern 
der Hilfsorganisationen über 6.500 Stunden Bereitsc haftsdienst an den Spielorten in 
NRW, um im Auftrag des Innenministeriums bei einem Massenanfall von Verletzten 
oder einer Kontamination mit Giftstoffen sofort Hilfe leisten zu können. 
 Die Bezirksregierung Münster hat der Feuerwehr Mün ster die Bildung einer 
Führungsgruppe zur Leitung der aus 750 Einsatzkräft en bestehenden 
Feuerwehrabteilung des Regierungsbezirks Münster üb ertragen. Im Herbst rückte die 
gesamte Abteilung zu einem Übungseinsatz nach Osnabrück aus.  
 Als Träges des Rettungsdienstes hatte die Feuerweh r Münster im Juli des Jahres 
2006 die Verantwortung für die Verlegung eines mit dem Lassa-Virus infizierten 
Patienten aus der Uniklinik Münster in ein Behandlu ngszentrum für hochinfektiöse 
Patienten in Frankfurt. 
 
Es wird deutlich, dass „Feuerwehr“ heute als Synonym für Gefahrenabwehrmanagement 
verstanden werden muss. Die meisten Einsätze haben mit dem klassischen Auftrag der 
Brandbekämpfung nichts mehr zu tun.

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 2 von 36  
 
 
Und doch waren es Brände, die im Jahr 2006 auch in Münster wegen ihrer Dramatik oder 
Größe die Schlagzeilen beherrschten: 
 
Feuer bei den Stadtwerken:  Am 24.08.2006 bricht gegen 12:15 Uhr bei Abbrucharbeiten 
in der ehemaligen Rauchgasentschwefelungsanlage des  alten Kohlekraftwerks der 
Stadtwerke ein Feuer aus. Über dem fast 30 Meter ho hen Gebäude stehen meterhohe 
Flammen. Die Rauchsäule ist kilometerweit zu sehen. 
Innerhalb von wenigen Minuten erhöht die Feuerwehr auf Alarmstufe 4. In der heißen 
Phase der Brandbekämpfung sind 126 Einsatzkräfte de r Berufs- und der Freiwilligen 
Feuerwehr Münster im Einsatz, die das Feuer nach vi er Stunden unter Kontrolle bringen 
können. Um in 30 Meter Höhe die notwendigen Löschwa ssermengen in das Gebäude 
eintragen zu können, fordert die Feuerwehr Münster zur Unterstützung die 
Werkfeuerwehr der BASF-Coatings AG aus Münster-Hilt rup sowie die Berufsfeuerwehr 
Dortmund mit Teleskopmastbühnen an. 
Siehe auch FOTO in der Heftmitte 
Die Nachlöscharbeiten ziehen sich über drei Tage hi n, da das Gebäude weitgehend 
abgerissen werden muss, um die letzten Glutnester e rreichen zu können. 
Glücklicherweise kommen bei diesem Einsatz keine Me nschen zu Schaden. Auch ein 
Trupp der Berufsfeuerwehr, welcher in der ersten Ei nsatzphase einen Innenangriff 
gewagt hat, übersteht eine Rauchgasdurchzündung dan k guter Ausrüstung und 
Ausbildung unbeschadet. Im Verlauf des Einsatzes kommen 442 Feuerwehrmänner und -
frauen zum Einsatz. Ein Übergreifen der Flammen auf  das neue, erst im Jahr 2005 mit 
einem Aufwand von 95 Mio. Euro errichtete Kraftwerk  kann verhindert werden. Die 
Geschäftsleitung der Stadtwerke bedankt sich bei de n zahlreichen Einsatzkräften wenige 
Wochen später mit einer Einladung zu einem Kabarettabend.   
 
 
Foto: WN, Jürgen Peperhowe  
 
 
Der folgenschwerste Brand des zurückliegenden Jahre s  ereignet sich am 
14.09.2006. Als die Feuerwehr gegen 03.35 Uhr an de m dreigeschossigen 
Mehrfamilienhaus in der Kolpingstraße eintrifft, st eht eine Wohnung in Vollbrand. Das 
Feuer hat über hölzerne Zwischendecken bereits auf weitere Wohnungen in den 
Obergeschossen übergegriffen. Mit 5 Trupps dringen die durch die Löschzüge Altstadt 
und Gievenbeck verstärkten Einsatzkräfte der Berufs feuerwehr in das Gebäude ein. 
Schnell treffen sie in der brennenden Wohnung auf d ie leblos am Boden liegende 86-
jährige Bewohnerin und können sie ins Freie ziehen.  Die sofort einsetzende Reanimation 
durch den Notarzt bleibt jedoch leider erfolglos. D as Feuer kann gestoppt werden, bevor 
es das ganze Haus erfasst. Dennoch liegt der Sachschaden bei ca. 500.000 €.

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 3 von 36  
 
Die beiden vorstehend beschrieben Einsätze sind nur  zwei von insgesamt 34.909 
Einsätzen des vergangenen Jahres. Das Anforderungsp rofil der Feuerwehr spiegelt sich 
in der Einsatzbilanz des Jahres 2006 :  
•      983 Brandmeldungen, 
•   1.298 Technischen Hilfeleistungen, 
• 20.216 Einsätze in der Notfallrettung und 
• 12.412 Krankentransporte , welche gemeinsam mit den Sanitätsorganisationen 
durchgeführt wurden. 
 
Rettung und Hilfe alle 30 Minuten: 
Allein die zeitkritischen Einsätze von 
 20.216  Notfallrettungen, 
      983  Alarmierungen zu Bränden und 
   1.298  Technischen Hilfeleistungen 
summieren sich in 2006 zu 22.497 Notfällen, bei den en Menschen, Tiere oder die Umwelt 
gefährdet waren. Durchschnittlich mehr als 60 Mal am Tag oder alle 23 Minuten rückten 
Einsatzkräfte aus , um schnelle Hilfe zu leisten. 
Die Frequenz der Einsätze steigert sich nochmals um  50%, wenn die 12.412 
Krankentransporte hinzugerechnet werden, welche die Feuerwehr Münster im Jahr 2006 in 
Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem Arbe iter-Samariter-Bund und der 
Johanniter Unfall-Hilfe durchgeführt hat. 
 
 Insgesamt wurde die Dienstleistung “Feuerwehr / Re ttungsdienst” im Jahr 2006 in 
34.909 Fällen abgerufen. Rein statistisch hat im ve rgangenen Jahr jeder 8. Bürger 
der Stadt Münster den Notruf 112 oder die Rufnummer  19 222 für den 
Krankentransport gewählt.  
 
 
Nahezu jeder Einsatz der Feuerwehr oder des Rettung sdienstes bedeutet für die 
betroffenen Bürgerinnen und Bürger eine Ausnahmesit uation, häufig ein traumatisches 
Erlebnis mit gravierenden Folgen. 
Für die Einsatzkräfte ist die Einsatzbewältigung oft Routine. Gleichwohl gibt es Szenarien, 
die auch den Einsatzkräften wegen ihrer Dramatik oder Tragik in Erinnerung bleiben. 
Der nachfolgende Rückblick auf die markanten Einsätze des Jahres 200 6  ruft die 
Erinnerung wieder hervor und verdeutlicht zugleich das weite Anforderungsspektrum, auf 
welches sich die Feuerwehr durch Planung, Ausstattu ng und Ausbildung vorbereiten 
muss: 
 
12.01.2006  Schwerer Verkehrsunfall auf dem Autobahnzubringer. Auf der A 43 / B 
51 fährt der Fahrer eines Klein-LKW gegen 03:40 Uhr  mit hoher Geschwindigkeit fast 
ungebremst auf einen wegen eines Reifenschadens seh r langsam fahrenden anderen 
LKW auf. Der Fahrer des Klein-LKW wird in seinem Fü hrerhaus so unglücklich 
eingeklemmt, dass die Feuerwehr zu seiner Befreiung  die Trennwand zum Laderaum 
ausbauen muss. Während der gesamten, 90 Minuten dau ernden Aktion ist der Fahrer 
ansprechbar und wird durch den Notarzt sowie Rettun gsassistenten der Berufsfeuerwehr 
betreut. 
Siehe auch FOTO in der Heftmitte.

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 4 von 36  
 
17.01.2006  Plötzliche Glatteisbildung in den frühe n Morgenstunden führt zu 18 
Verkehrsunfällen mit insgesamt 12 Verletzten . Alle Rettungswagen der Feuerwehr 
sind im Einsatz. Durch Umdisponierung des Personals  der Berufsfeuerwehr können auch 
alle Reserve-Fahrzeuge unverzüglich aktiviert werde n, so dass es keine Verzögerung bei 
der Entsendung von Einheiten des Rettungsdienstes gibt. 
Der folgenschwerste Unfall ereignet sich im Panzerü bungsgelände an der Lützowstraße 
in Handorf-Dorbaum. Auf einer Brücke geraten ein Pa nzerspähwagen und ein Landrover 
der britischen Armee ins Schleudern und kippen um. Sechs Soldaten werden zum Teil 
schwer verletzt. Die Feuerwehr Münster entsendet ei nen Notarzt und vier 
Rettungswagen. Unterstützung kommt auch von den Sanitätskräften der Lützow-Kaserne.  
 
20.01.2006  Kurz nach 03:00 Uhr in der Frühe bricht  in einer Mühle an der Dülmener 
Straße in Albachten ein Feuer aus. Durch den schnel len und besonnenen Einsatz der 
Feuerwehr kann größerer Schaden, insbesondere eine Staubexplosion, verhindert 
werden. 
 
03.02.2006 Gegen 08:00 Uhr bricht auf einem landwir tschaftlichen Anwesen in Wolbeck 
Feuer im Dachstuhl eines Wohnhauses  aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr haben sich 
die Flammen bereits von der Küche im ersten Oberges choss auf den Spitzboden 
ausgebreitet. Der Löschzug 2 der Berufsfeuerwehr so wie die Löschzüge Wolbeck und 
Angelmodde der Freiwilligen Feuerwehr gehen im Inne n- und Außenangriff zur 
Brandbekämpfung vor und können die weitere Brandaus breitung auf das von neun 
Mietparteien genutzte Gebäude verhindern.  
 
11.02.2006 Mehrere parallele Feuer  an der Osthuesheide halten Anwohner und 
Feuerwehr in Atem. Gegen 22:00 Uhr wird ein Kellerb rand in einem Mehrfamilienhaus 
gemeldet. Aufgrund zahlreicher Anrufe, in denen auc h auf vom Feuer eingeschlossene 
Personen hingewiesen wird, löst die Leitstelle der Feuerwehr „Alarmstufe 2“ aus. Neben 
beiden Löschzügen der Berufsfeuerwehr werden die Lö schzüge Angelmodde und 
Gremmendorf der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. E inem Vater und seiner Tochter ist 
durch Brandrauch der Fluchtweg über den Treppenraum  abgeschnitten. Die Feuerwehr 
kann beide Personen über tragbare Leitern retten un d an den Notarzt übergeben. Die 
Bekämpfung des Kellerbrandes und die Entrauchung de s Gebäudes gestalten sich sehr 
zeit- und kräfteraubend. 
Noch während der Löschmaßnahmen wird bereits das nä chste Feuer gemeldet: Nur 
wenige Straßenzüge entfernt steht eine Gartenlaube in Flammen. Zur Brandbekämpfung 
werden die Löschzüge Wolbeck und Hiltrup der Freiwi lligen Feuerwehr alarmiert, welche 
das Feuer schnell unter Kontrolle bringen können. 
Noch in der gleichen Nacht nimmt die Polizei einen Mann fest, als dieser versucht,  einen 
PKW anzuzünden. 
 
09.04.2006 Tragischer Verkehrsunfall  auf der BAB A 1: In Höhe Sprakel verliert eine 
Autofahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug und ko llidiert mit einem LKW. Beim Aufprall 
wird ein zwölfjähriger Junge, der nicht angeschnall t war, aus dem Fahrzeug geschleudert 
und von zwei nachfolgen Fahrzeugen überrollt. Die F ahrerin und drei weitere Insassen 
des PKW werden zum Teil schwer verletzt. Die Feuerw ehr rückt mit Notarzt, 3 
Rettungswagen um dem Rüstzug aus. Für den Jungen ko mmt jede Hilfe zu spät. Die 
übrigen Verletzten werden noch an der Unfallstelle umfassend rettungsdienstlich versorgt. 
Zur Betreuung der zahlreichen geschockten Unfallzeu gen werden mehrere Seelsorger 
und Notfallbegleiter angefordert. 
 
25.04.2006  Bei Tiefbauarbeiten am Prozessionsweg s ichtet ein Baggerfahrer gegen 
11:00 Uhr in seiner Baggerschaufel eine 50 kg-Bombe . Da es sich somit um eine

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 5 von 36  
 
„bewegte Bombe“  handelt, rückt die Feuerwehr mit einem großen Aufg ebot an, um die 
Einsatzstelle weiträumig abzusperren. Im Umkreis vo n 100 Metern werden alle Häuser 
sofort evakuiert. Nach einer Risikoabschätzung des Kampfmittelräumdienstes wird der 
Radius später auf 200 Meter erweitert. Jetzt müssen  auch 65 Bewohner aus dem Haus 
vom Guten Hirten sowie 100 Kinder des Kinderheimes St. Mauritz ihre Gebäude 
verlassen. Die Einsatzleitung fordert die Hilfsorga nisationen zur Unterstützung an. Mit 
vereinten Kräften werden zahlreiche bettlägerige Pa tienten aus ihren Häusern geholt und 
in Krankenhäuser eingeliefert. Im Klarastift wird e ine Betreuungsstelle eingerichtet. 
Gegen 15:00 Uhr kann die Entschärfung beginnen. Sch on 30 Minuten später ist die 
Gefahr gebannt und alle Anwohner können in ihre Häuser zurückkehren. 
Wie brisant Bomben auch fast 60 Jahre nach Kriegsen de noch sein können und wie 
richtig die Sicherheitsmaßnahmen bei einer bewegten  Bombe sind, beweist die 
Detonation einer Bombe am 23.10.2006 auf der BAB A 3 bei Aschaffenburg. Durch 
Kontakt mit einer Fräsmaschine explodierte eine Fli egerbombe und tötet einen 
Bauarbeiter. 
 
15.05.2006 Wie ein Schlachtfeld sieht die Unfallstelle aus, zu der die Feuerwehr ge gen 
14:00 Uhr auf die BAB A 1 gerufen wird. Kurz vor dem Autobahnkreuz Münster-Süd ist an 
einem Stauende ein LKW auf einen Klein-Transporter aufgefahren und hat diesen 
wiederum auf einen davor stehenden LKW geschoben. I n dem völlig zerquetschten 
Führerhaus des Transporters werden Fahrer und Beifa hrer eingeklemmt. Die Leitstelle 
der Feuerwehr entsendet zwei Notärzte, drei Rettung swagen sowie den Rüstzug der 
Berufsfeuerwehr und den Löschzug Loevelingloh der F reiwilligen Feuerwehr. Für den 
Beifahrer kommt jede Hilfe zu spät. Der Fahrer wird  noch in seinem Fahrzeug notärztlich 
versorgt und unter Einsatz von hydraulischen Rettun gsgeräten befreit. 
 Siehe auch FOTO in der 
Heftmitte.  
 
08.06.2006  Durch einen technischen Defekt entsteht  gegen 14:00 Uhr ein Feuer im 
Maschinenhaus einer Aufbereitungsanlage für Speisereste auf dem G elände der 
Zentraldeponie in Coerde. Es entsteht ein Sachschad en von ca. 500.000 €. Durch den 
raschen Einsatz der Feuerwehr kann ein Totalverlust  des Betriebes vermieden werden. 
Die Produktion kann bereits am folgenden Tag wieder anlaufen.  
 
05.06.2006 Der bis dahin heißeste Tag des Jahres en det kurz nach 17:00 Uhr mit einem 
Unwetter , welches insbesondere im Süden der Stadt zu überfl uteten Straßen und 
umgeknickten Bäumen führt. Alle 20 Löschzüge der Fr eiwilligen Feuerwehr werden 
alarmiert. Zeitweise ist die Feuerwehr an über 50 E insatzstellen gleichzeitig tätig. Auch 
ein in der heißen Phase des Geschehens vermutlich d urch Blitzschlag ausgelöster 
Dachstuhlbrand kann mit den in Bereitschaft gehalte nen Kräften der Berufsfeuerwehr 
unverzüglich unter Kontrolle gebracht werden. 
 
21.07.2006  Bei einem Patienten der Uniklinik Münst er wird das hochinfektiöse Lassa-
Fieber  festgestellt. Zur weiteren Behandlung ist die Verl egung in eine Spezialabteilung 
der Frankfurter Universitätsklinik erforderlich. Di e Leitstelle der Feuerwehr Münster 
koordiniert in enger Abstimmung mit dem Uniklinikum  Münster den Transport mit einem 
Spezialfahrzeug der Berufsfeuerwehr Frankfurt, über  welches der Rettungsdienst in 
Münster zu diesem Zeitpunkt noch nicht verfügt. 
Siehe auch FOTO in der Heftmitte. 
 
20.07.2006  In der Mittagszeit werden der Leitstell e der Feuerwehr aus dem Stadtteil 
Amelsbüren gleich mehrere Feuer im Wald  gemeldet. Aufgrund der anhaltenden 
Trockenheit gilt in weiten Teilen Deutschlands eine  erhöhte Waldbrandgefahrenstufe. Die 
drei Feuer, welche vermutlich vorsätzlich gelegt wu rden, können gelöscht werden, bevor 
größerer Schaden eintritt.

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 6 von 36  
 
Jedoch beschert die Trockenheit der Feuerwehr Münst er weitere Arbeit: Aufgrund der 
anhaltenden Waldbrandgefahr im gesamten Bundesgebie t ordnet die Bezirksregierung 
Münster Überwachungsflüge an, welche im nördlichen Münsterland durch die Feuerwehr 
Münster zu koordinieren sind. Bis zum 01.08.2006 st eigen die Luftbeobachter der 
Feuerwehr  60 Mal auf, um gemeinsam mit Forstbeamten die 130. 000 Hektar großen 
Waldgebiete aus der Luft zu beobachten und bei Beda rf die Einsatzkräfte am Boden zu 
koordinieren. 
 
24.07.2006  Gegen 23:00 Uhr bricht im Clubhaus eine s Tennisclubs an der Hühnenburg 
in Hiltrup Feuer aus. Als die Feuerwehr kurz nach d er Alarmierung eintrifft, stehen weite 
Teile des Gebäudes in Flammen . Mit 4 C-Rohren und einem über die Drehleiter 
vorgenommenen Wenderohr nimmt die Feuerwehr die Bra ndbekämpfung auf und kann 
das Feuer innerhalb von einer Stunde löschen. 
 Siehe auch FOTO in der Heftmitte.  
  
27.07.2006  Brandserie an der Uni : Zwischen 12:58 Uhr und 14:16 Uhr gehen in der 
Leitstelle der Feuerwehr Münster fünf Brandmeldunge n aus Gebäuden der Westfälischen 
Wilhelms Universität ein. Die Serie beginnt mit ein em Brand im Keller des Schlosses, der 
durch den Löschzug 1 der Berufsfeuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden kann. 
Noch während der Löscharbeiten wird aus dem Laborge bäude des Instituts für 
pharmazeutische und medizinische Chemie an der Hitt orfstraße bereits der nächste 
Brand gemeldet. Hierhin rücken der Löschzug 2 der B erufsfeuerwehr sowie die 
Löschzüge Altstadt und Kemper der Freiwilligen Feue rwehr aus. Da in den Laboren 
dieses Instituts mit radioaktiven Stoffen gearbeite t wird, müssen die Einsatzkräfte unter 
besonderer Schutzkleidung vorgehen. Messungen ergeb en jedoch, dass keine 
gefährlichen Substanzen von dem Brand erfasst wurden. Auch dieses Feuer kann schnell 
gelöscht werden. 
 Siehe auch FOTO in der Heftmitte. 
 
Kaum haben die Einsatzkräfte an der ersten Brandste lle im Schloss ihre Arbeit beendet, 
wird die Feuerwehr zwischen 13:42 Uhr und 14:16 Uhr  über automatische 
Brandmeldeanlagen zu drei weiteren Einsatzstellen i m Bereich der Universität gerufen. 
Wie sich nach der Erkundung herausstellt, wurden in  allen Fällen Druckknopfmelder 
böswillig betätigt.  
Da der Lagedienst in der Leitstelle der Berufsfeuer wehr ein Ende der Brandserie nicht 
absehen kann, werden weitere Löschzüge der Freiwill igen Feuerwehr in 
Alarmbereitschaft versetzt und auf die Wachen der Berufsfeuerwehr geholt.  
Die Serie ist jedoch – an diesem Tag – zum Glück be endet. Lange währt die Ruhe jedoch 
nicht. 
 
 
                                 Foto: WN, Matthias Ahlke

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 7 von 36  
 
 
31.07.2006  Wieder brennt es in der Universität.  G egen 15:00 Uhr dringt Rauch aus 
dem Keller des Hauptgebäudes am Schloßplatz. Ab 16: 00 Uhr folgen dann 
Brandmeldungen im 5-Minuten-Takt  über automatische Brandmeldeanlagen aus 
anderen Gebäuden der Universität. Die Einsatzleitung der Feuerwehr richtet sich auf eine 
anhaltende Alarmierungsserie ein und alarmiert erne ut mehrere Löschzüge der 
Freiwilligen Feuerwehr um auf jede weitere Brandmeldung sofort reagieren zu können.  
 
01.08.2006  Bei einer Fettexplosion in der Küche einer Gaststätte an der Warendorfer 
Straße erleiden gegen 22:15 Uhr zwei Angestellte sc hwere Brandverletzungen. Nach der 
Erstversorgung vor Ort durch Notärzte der Feuerwehr werden die Opfer in Spezialkliniken 
für Brandverletzte nach Gelsenkirchen und Bochum transportiert. 
 
16.08.2006  Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus  am Twenteweg in 
Gievenbeck kann sich eine Mutter mit ihren beiden K indern ins Schlafzimmer retten. An 
dem brennenden Wohnzimmer vorbei ist ihr eine Fluch t in den Treppenraum nicht mehr 
möglich. Die nach wenigen Minuten eintreffende Feue rwehr leitet die Rettung der 
Personen auf zwei Wegen gleichzeitig ein: Während v on außen  eine Steckleiter zum 
Fenster im zweiten Stockwerk vorgenommen wird, drin gt ein Trupp unter Atemschutz 
über den Treppenraum in die brennende Wohnung vor. Diesem Trupp gelingt es, das 
Feuer sofort zu löschen. Unmittelbar danach retten die Beamten die Mutter mit ihren 
Kindern aus dem Schlafzimmer und übergeben sie dem Rettungsdienst. Mit leichten 
Rauchgasvergiftungen werden sie in ein Krankenhaus eingeliefert. 
 
19.08.2006  Bei einer zu übermütig ausgeführten Gel ändefahrt in einem Neubaugebiet in 
Wolbeck kippt ein Jeep um und begräbt den jungen Fahrer unter sich. Ein Freund, der die 
Fahrt filmen wollte, kann das Fahrzeug allein nicht  anheben und alarmiert die Feuerwehr. 
Als die ersten Einsatzkräfte des Löschzuges Wolbeck  der Freiwilligen Feuerwehr am 
Notfallort eintreffen, hat bei dem jungen Mann bere its die Atmung ausgesetzt. Mit der 
Muskelkraft von 6 Feuerwehrmännern wird der Gelände wagen aufgerichtet und die 
Person befreit. Die Besatzung des zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungswagens und 
der Notarzt beginnen sofort mit der Reanimation. De r junge Mann kann wiederbelebt 
werden . Nach wenigen Tagen kann er das Krankenhaus ohne b leibende Schäden 
verlassen. 
 
24.08.2006   Feuer in der ehemaligen Rauchgasentsch wefelungsanlage der Stadtwerke: 
Siehe Bericht zu Beginn des Rückblicks. 
 
14.09.2006  Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus  an der Kolpingstraße. Eine 
Bewohnerin erleidet tödliche Brandverletzungen. Siehe Bericht zu Beginn des Rückblicks. 
 
05.10.2006  Ende einer Brandserie : Nach einem nächtlichen Müllcontainerbrand in 
Nienberge erhält die Polizei den entscheidenden Hin weis auf zwei jugendliche Täter. Der 
Festnahme noch in der gleichen Nacht folgt ein umfa ssendes Geständnis. Es scheint, als 
habe die Serie von 24 Brandstiftungen, die seit Beg inn des Jahres 2006 die Bevölkerung 
in Nienberge beunruhigte, ein Ende gefunden. 
   
05.11.2006  Auf dem Dortmund-Ems-Kanal stoßen gegen  13:00 Uhr ein Ruderboot und 
ein Frachtschiff zusammen. Das mit zwei Frauen bese tzte Ruderboot eines 
ortsansässigen Ruderclubs wird unter Wasser gedrück t und komplett überfahren. 
Augenzeugen alarmieren die Feuerwehr, die sofort mi t der Taucherstaffel,  zwei 
Notärzten, drei Rettungswagen und einem Mehrzweckbo ot anrückt. Trotz des sofortigen 
Einsatzes der Taucher kommt jede Hilfe zu spät. Bei de Frauen haben schwerste

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 8 von 36  
 
Verletzungen erlitten. Eine Frau wird an der Spundw and aus dem Wasser gezogen, die 
zweite Frau sitzt noch in dem Kiel oben treibenden Boot und muss von einem 
Feuerwehrtaucher befreit werden. Um die zahlreichen , geschockten Angehörigen, 
Clubkameraden und Augenzeugen kümmern sich vier Seelsorger und Notfallbegleiter.   
 
09.11.2006 Die Ereignisse des 25.04.2006 wiederhole n sich: Bei Bauarbeiten am 
Albersloher Weg hat ein Bagger gegen 10:00 Uhr eine  Bombe aus dem zweiten 
Weltkrieg  erfasst. Wieder muss weiträumig abgesperrt werden.  Dieses Mal sind die 
Großmärkte RATIO und PRAKTIKER betroffen. Nachdem a lle Absperrungen eingerichtet 
und überwacht sind, kann gegen Mittag die Entschärf ung beginnen. Nur wenige Minuten 
später ist die Gefahr gebannt. Gegen 13:00 Uhr könn en alle Absperrungen aufgehoben 
werden. 
 
08.12.2006  In den Abendstunden zieht ein heftiger Sturm  mit Windgeschwindigkeiten 
über 100 km/h über das Stadtgebiet hinweg. Die Feue rwehr rückt etwa 30 Mal aus, um 
umgestürzte Baume zu beseitigen oder umgewehte Bauz äune wieder aufzurichten. Am 
Prinzipalmarkt lösen sich an einem Haus Teile des D achgiebels. Die herabstürzenden 
Trümmer verletzen einen Passanten schwer. Die Feuer wehr versorgt den Verletzten und 
sichert die Schadensstelle. 
 
22.12.2006  Kurz nach 03:00 Uhr bricht in einem App artement eines mehrstöckigen 
Reihenhauses an der Gasselstiege Feuer aus. Der Mie ter verlässt fluchtartig seine 
Wohnung, vergisst jedoch die Türen zu schließen und  die übrigen Hausbewohner zu 
informieren. Die Feuerwehr wird erst alarmiert, als  Nachbarn durch das Prasseln der 
Flammen aus dem Schlaf gerissen werden. Die Flure s ind zu diesem Zeitpunkt bereits 
völlig verraucht, vielen Bewohnern ist der Fluchtwe g über den Treppenraum 
abgeschnitten. Als die Feuerwehr wenige Minuten nac h der Alarmierung eintrifft, rufen 
zahlreiche Menschen an Fenstern und auf Balkonen um  Hilfe. Zwei Personen sind vom 
Balkon gesprungen,  eine junge Frau erleidet dabei mehrere Knochenbrüc he. Die 
Feuerwehr rettet alle um Hilfe rufenden Personen über Leitern. Vier Personen haben zum 
Teil schwere Rauchgasvergiftungen erlitten und werden vom Rettungsdienst versorgt. 
Das heftige Feuer droht über die Außenfassade sowie  im Innern des Gebäudes auf 
weitere Wohnungen überzugreifen. Die intensive Hitz e hat bereits zu Rissen in den 
Wohnungstrennwänden geführt. Im Außen- wie im Innen angriff gehen mehrere Trupps 
zur Brandbekämpfung vor und können eine Ausbreitung  des Feuers in letzter Minute 
verhindern. Dennoch sind die Nachbarwohnungen und w eite Teile der Flure erheblich 
beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 300.000 €. 
 
 
Feuerwehr mit Tradition aber nicht traditionell: 
 
Die Feuerwehr wird häufig als älteste Bürgerinitiat ive der Welt bezeichnet und vermutlich 
stimmt dies auch, denn unabhängig von Kontinenten, Ländern und  Staatsformen haben 
sich die Menschen in den zivilisierten Gemeinschaften als eine der ersten Verabredungen 
selbst Brandschutzregeln gegeben und Mannschaften zur Brandbekämpfung aufgestellt.  
In ihrer heutigen Form wurden die Feuerwehren in De utschland Mitte bis Ende des 19. 
Jahrhunderts gegründet – so auch 1871 in Münster. M it dem Aufwachsen der Stadt 
gliederte sich die damals rein freiwillige Feuerweh r zunehmend in Züge. Gleiches gilt für 
die ehemals selbständigen Gemeinden, die 1975 im Ra hmen der kommunalen 
Gebietsreform in die Stadt Münster eingemeindet wurden. 
So wundert es nicht, dass auch im Jahr 2006 einzeln e Einheiten der Feuerwehr Münster 
auf eine lange Tradition zurückblicken und runde Jubiläen feiern konnten:

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 9 von 36  
 
 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Roxel 
 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Werse-Laer 
 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Albachten 
 
Auch die jüngsten Mitglieder der Feuerwehr Münster können schon auf eine beachtliche 
Tradition zurückblicken: Im Jahr 2006 wurde die Jug endfeuerwehr Münster 25 Jahre alt 
und feierte dies mit zahlreichen über das Jahr vert eilten Aktionen. Eröffnet wurde der 
Veranstaltungsreigen im Frühjahr mit einer Baumpfla nzaktion. Im Juni war die 
Jugendfeuerwehr Münster Ausrichter eines überregion alen Leistungsnachweises der 
Deutschen Jugendfeuerwehr. Bei einer gemeinsamen Gr oßübung aller Gruppen der 
Jugendfeuerwehr Münster im September stellten die J ugendlichen eindrucksvoll ihr 
Können unter Beweis.  
 
Der „Verband der Feuerwehren in der Stadt Münster e .V.“, kurz „Stadtfeuerwehrverband“ 
genannt, ist die gesellschaftliche und politische V ertretung der in ihm 
zusammengeschlossenen Mitglieder der Feuerwehr. Der  Verband, in dem neben 
Angehörigen der Feuerwehr Münster auch Mitarbeiter der in Münster ansässigen 
Werkfeuerwehren zusammengeschlossen sind, fördert d en Feuerschutz und unterstützt 
die Stadt bei der Betreuung der Mitglieder der Feuerwehr. 
Im Rahmen der Delegiertenversammlung im Januar wurd e Hauptbrandmeister Manfred 
Löhrmann für besondere Verdienste in der Ausbildung  mit der silbernen Ehrennadel des 
Stadtfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Die gleiche Ehrung wurde im September 2006 
auch dem aus dem Amt scheidenden Stadtbaurat Gerhar d Joksch zuteil. Der 
Stadtfeuerwehrverband würdigte damit das besondere Engagement, mit dem sich Joksch 
als für den Feuerwehrbereich zuständiger Dezernent über Jahre für die Feuerwehr 
Münster eingesetzt hat.  
 
 
Welche Erkenntnisse sind aus den statistischen Daten und Ereignissen abzuleiten? 
 Brände:  Nach wie vor ist die in Relation zur Größe der Sta dt geringe Zahl der Brände 
in Münster eine angenehme Auffälligkeit im interkommunalen Vergleich. Auch die Zahl 
der Brandtoten (1) liegt deutlich unter dem statist ischen Bundesdurchschnitt von 
einem Opfer je 100.000 Einwohner und Jahr.  
 
 Notfallrettung: Als wichtigste Erkenntnis aus der Statistik des Ja hres 2006 ist die 
Bestätigung und Verschärfung der steten Zunahme von Einsätzen in der Notfallrettung 
festzustellen. Weniger der absolute Wert von 20.216  Einsätzen, als vielmehr der 
relative Anstieg zum Vorjahr um 5,6% ist markant un d für die weiteren Planungen von 
Bedeutung. Die seit Jahren im Mittel um ca. 4% jähr lich ansteigende Zahl von 
medizinischen Notfällen hat offensichtlich nur im J ahr 2004 eine statistisch nicht 
relevante Stagnation erfahren. Bereits im Jahr 2005  stiegen die Fallzahlen wieder an 
und haben im aktuell betrachteten Zeitraum des Jahr es 2006 einen absoluten 
Höchstwert und zugleich den stärksten relativen Ans tieg der zurückliegenden Jahre 
erfahren.  
Die Kapazitätsreserven, die mit der Einrichtung der  Rettungswachen in den Ortsteilen 
Mecklenbeck und Kemper im Jahr 2001 geschaffen wurd en, sind nahezu 
aufgebraucht. Hält dieser Trend weiter an, so müsse n auf den Feuer- und 
Rettungswachen 1 und 2 weitere Rettungswagen mit fe ster Besatzung in Dienst 
gestellt werden. Die bisherige Praxis, nach der die   zusätzlichen Rettungsdienst-
Einsätze mit Personal aus der gemeinsamen Personalr eserve für den 
feuerwehrtechnischen Dienst und den Rettungsdienst abgewickelt werden, führt

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 10 von 36  
 
zunehmend zu Einschränkungen in den Bereichen Brand schutz und technische 
Hilfeleistung. Durch Personalzusetzung im Rettungsd ienst muss hier einem 
Qualitätsverlust im Brandschutz rechtzeitig begegnet werden. 
 
Voll etabliert und bewährt hat sich die Vorhaltung eines Rettungswagens, welcher an 
den Wochenenden durch qualifiziertes, ehrenamtliche s Personal der 
Hilfsorganisationen besetzt wird. Durch die Mitwirk ung im rettungsdienstlichen Alltag 
gewinnen die ehrenamtlichen Helfer Praxiserfahrunge n, welche sie für den Einsatz bei 
Großschadensereignissen benötigen. 
 
 Krankentransport:  Der in den vergangenen Jahren kontinuierlich zu ve rzeichnende 
Rückgang der Anforderungen von qualifizierten Krank entransporten durch die 
Ärzteschaft scheint gestoppt. Die Transportzahlen d es Jahres 2006 stabilisierten sich 
auf dem Niveau des Vorjahres. Für die Zukunft wird erwartet, dass sich der Trend der 
vergangenen Jahre umkehrt und die Zahl der qualifiz ierten Krankentransporte wieder 
zunehmen wird. Hintergrund dieser Entwicklung ist d ie zunehmend kürzere 
Verweildauer von Patienten in den Krankenhäusern. D ie immer früheren  Entlassungen 
oder Verlegungen in andere Behandlungseinrichtungen  erfordern immer häufiger die 
Betreuung der Patienten während des Transportes durch fachkundiges Personal.  
 
 Katastrophenschutz:  Zunehmend werden Einsatzkräfte aus Münster auch 
überregional eingesetzt: Nach dem Weltjugendtag in Köln im Jahr 2005 war die 
Fußballweltmeisterschaft 2006 eine weitere Herausfo rderung für alle Einsatzkräfte der 
Gefahrenabwehr. Die sanitätsdienstliche Betreuung d er Gäste aus aller Welt, 
insbesondere aber die Vorbereitung auf mögliche Gro ßschadensereignisse mit einem 
Massenanfall von Verletzten konnte auch in NRW nur sichergestellt werden, in dem 
alle Kreise und kreisfreien Städte Einsatzkräfte zu den Spielorten entsandten oder aber 
während der Spiele an den Standorten in „definierte r Rufbereitschaft“ für mögliche 
Anforderungen bereithielten. Nahezu jedes WM-Spiel in NRW war für die Feuerwehr 
Münster und die münsteraner Sanitätsorganisationen mit einem Einsatzauftrag 
verbunden. Während die ehrenamtlichen Helfer des De utschen Roten Kreuzes, des 
Arbeiter-Samariter-Bundes, der Johanniter Unfallhil fe und des Malteser Hilfsdienstes 
die örtlichen Rettungsdienste verstärkten, wurden d ie Einsatzkräfte der Feuerwehr 
Münster insbesondere im Bereich ABC-Schutz eingeset zt und standen mit 
Spezialfahrzeugen für die Messung von gefährlichen Stoffen sowie für die 
Dekontamination von Personen bereit. 
Siehe auch FOTO in der Heftmitte.  
 
Auch wenn die neuen, überregionalen Aufgaben zusätz liche Kraftanstrengungen und 
Investitionen erfordern, so erfüllt es die Einsatzk räfte an der Basis doch mit 
Genugtuung, dass ihre Konzeptvorschläge vom Innenmi nisterium aufgegriffen und 
umgesetzt wurden. Bundesweit und insbesondere in NR W werden die lokalen 
Ressourcen nun zu schlagkräftigen Verbänden für die  überörtliche Gefahrenabwehr 
zusammengestellt und durch das Innenministerium erg änzend ausgestattet. Den 
Nutzen hat die Bevölkerung, welche nun in Katastrop henlagen eine wesentliche 
effektivere Hilfe und trotzdem einen sparsamen Ressourceneinsatz erwarten kann.  
       
 Kosten-/Nutzen-Relation: Es fällt schwer, einen Bereich, in dem es im wahrsten Sinne 
des Wortes um Leben und Tod geht, mit nüchternen Za hlen zu bewerten. Trotzdem ist 
dies notwendig, denn der Bereich Gefahrenabwehr erf ordert die Bereitstellung 
erheblicher Ressourcen. Während der Rettungsdienst mit einem Volumen von 
8.174.706 € durch Gebühreneinnahmen kostendeckend arbeitet, ist  die Dienstleistung 
„Feuerwehr“ für den Bürger kostenlos. Der Staat hat sich bei dieser Regelung von dem 
Gedanken leiten lassen, dass kein Bürger aus Furcht  vor Kosten auf die Alarmierung

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 11 von 36  
 
der Feuerwehr verzichten soll. Der Schaden, der den  Betroffenen sowie der 
Gesellschaft insgesamt durch zu späte Lösch- und Re ttungsmaßnahmen entstehen 
würde, steht in keinem Verhältnis zu den Aufwendungen für die Abwehrmaßnahmen. 
Gleichwohl stellt das Zuschuss-Budget der Feuerwehr in Höhe von ca. 14 Mio. Euro für 
die Kommune als Träger des Brandschutzes einen erhe blichen Kostenfaktor dar, 
welcher sich betriebswirtschaftlich nicht refinanzi ert. Die Effizienz der Feuerwehr darf 
aufgrund des gesellschaftlichen Auftrages daher nic ht betriebswirtschaftlich sondern 
muss volkswirtschaftlich betrachtet werden: Aus Erf ahrungswerten kann abgeleitet 
werden, dass die durch den Einsatz der Feuerwehr er haltenen Werte die Summe der 
Brandschäden um etwa das Zehnfache übersteigen. Bez ogen auf die Werte des 
Jahres 2006 hat sich die Feuerwehr in Münster somit  volkswirtschaftlich fast zweifach 
amortisiert. Dabei ist der Brand bei den Stadtwerke n noch nicht berücksichtigt. Unter 
der Annahme, dass ohne den Einsatz der Feuerwehr au ch die neue GUD-Anlage 
Schaden genommen hätte, hat die Feuerwehr Münster d urch die Gefahrenabwehr im 
Jahr 2006 ihre eigenen Kosten für mehr als acht Jahre erwirtschaftet.  
 
Der Verweis auf Effizienz und Amortisation ersetzt jedoch keinesfalls die stete Suche 
nach Effektivitätssteigerungen. Insofern muss die F euerwehr akzeptieren, dass sie 
immer wieder mit ökonomischen Instrumenten und Maßs täben bewertet wird. Wichtig 
dabei ist, dass die Methoden und Daten der Analyste n dem komplexen und 
anspruchsvollen System der Gefahrenabwehr entsprechen.  
 
Bilanziert man die Kosten-/Nutzen-Relation der Feue rwehr in der Sprache der 
Ökonomen, so darf die Aussage getroffen werden, das s der „Geschäftsbereich 
Gefahrenabwehr“ des „Konzerns Stadt Münster“ boomt.  Die Nachfrage der Kunden 
nach schneller und professioneller Hilfe ist ungebr ochen und in der Tendenz steigend. 
Das Produkt genießt am Markt eine hohe Akzeptanz un d steigert das Image des 
Gesamtkonzerns. Der Geschäftsbereich wird weiter wa chsen. Nicht nur zum Erhalt der 
Kundenzufriedenheit, sondern vor allem zur kontinui erlichen Befriedigung der 
Nachfrage sind auch zukünftig weitere Investitionen erforderlich.  
 
 
Bei aller Nüchternheit der Zahlen und Bewertungen d arf nicht übersehen werden, dass 
„Feuerwehr“ im Kern eine Dienstleistung am Menschen  und ein elementarer Bestandteil 
der Fürsorge des Staates gegenüber seinen Bürgerinn en und Bürgern ist. Eine 
Dienstleistung der Stadt Münster , hinter der Menschen stehen: 
• Zur Feuerwehr Münster gehören: 
 283  Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr 
 644
  Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr 
   23   zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  
              in der Feuerwehr Münster als Stadtamt 37  
 126   Jugendliche in der Jugendfeuerwehr 
 124  Musikerinnen und Musiker im Musikkorps 
               bzw. im Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Münster 
   66  Mitglieder der Pensionärsvereinigung der Ber ufsfeuerwehr 
 304  Mitglieder der Ehrenabteilung der Freiwillige n Feuerwehr 
 
• In der Summe 1.570 Personen , die sich haupt- oder ehrenamtlich in den Dienst der

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 12 von 36  
 
Stadt Münster und ihrer Bürgerinnen und Bürger gestellt haben.

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 13 von 36  
 
 
Feuerwehr:  „Mädchen für alles“: 
 
• Die „rote Post“:  Ein Notruf der besonderen Art erreichte die Leitst elle der 
Feuerwehr Münster an einem späten Freitagabend im O ktober: Am Telefon ein 
ziemlich zerknirschter Geschäftsmann, dessen Ehefra u mit der Geschäftspost 
versehentlich auch das Flugticket nach St. Petersbu rg in den Briefkasten geworfen 
hatte. Geplanter Abflug am nächsten Morgen um 06:25  Uhr, reguläre 
Briefkastenleerung am Samstag um 12:15 Uhr: Ein Pro blem! Nicht jedoch, wenn 
man die richtige Nummer wählt. Zwar durfte die Feue rwehr wegen des 
Briefgeheimnisses den Briefkasten nicht einfach „kn acken“ aber helfen konnte sie 
doch: Die Beamten der Leitstelle der Feuerwehr konnten dank Einfallsreichtum und 
guter Kontakte eine Sonder-Leerung des Briefkastens  sowie die „amtliche 
Zwischenlagerung“ des Inhalts bei der Feuerwehr erw irken. Um 23 Uhr erhält der 
Geschäftsmann sein Flugticket in der Leitstelle der  Feuerwehr ausgehändigt und 
kann seinen Geschäftstermin in St. Petersburg planmäßig wahrnehmen. 
 
• „Da steht ein Pferd… im Pool“:  Es ist Ende Januar und definitiv kein Badewetter. 
Um Bewegung zu bekommen, durften zwei Pferde ihren Stall auf einem 
landwirtschaftlichen Anwesen an der Steinfurter Str aße verlassen. Die Pferde 
gerieten bei ihrem Ausflug dann aber wohl auf „Abwe ge“ und brachen in einem 
benachbarten Garten durch die Abdeckung eines gefüllten Swimmingpools. Als die 
herbeigerufene Feuerwehr auf dem Hof eintrifft, ste ht den armen Geschöpfen das 
Wasser buchstäblich bis zum Hals. Die Tiere sind du rch den Wärmeverlust sehr 
erschöpft und drohen zu ertrinken. Sofort werden Pu mpen eingesetzt, um den 
Wasserspiegel abzusenken. Danach bauen die Einsatzk räfte aus Strohballen eine 
Rampe, über welche die Pferde auf den sicheren Bode n heraufgeführt werden 
können. Während der gesamten Rettungsaktion werden die Pferde von zwei 
Tierärzten betreut, welche zum Glück nur leichte Verletzungen versorgen müssen. 
 
Feuerwehr:  Ein anspruchsvoller Beruf oder auch ein befriedigendes Ehrenamt. 
Wäre das nicht auch etwas für Sie? 
Informationen erhalten Sie unter 
www.stadt-muenster.de/feuerwehr  
 
Ich freue mich auf Ihre Bewerbung 
 
 
 
 
 
Benno Fritzen 
Leiter der Feuerwehr Münster

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 14 von 36  
 
 
 
24.07.2006 Feuer im Vereinsheim  eines Tennisclubs in MS-Hiltrup  
                       Foto: MZ, Helmut Etzkorn 
 
 
 
 
 
12.01.2006 Verkehrsunfall auf dem Autobahnzubringer B 51 
   Foto: MZ, Helmut Etzkorn

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 15 von 36  
 
 
 
Im Jahr 2006 wurden in der integrierten Leitstelle für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Feuerwehr Münster 
insgesamt 34.909 Einsätze der Feuerwehr und der Hilfsorganisationen koordiniert.  
           Foto: MZ, Helmut Etzkorn 
 
 
 
 
21.07.2006 Transport eines mit dem Lassa-Virus infizierten Patienten 
                     Foto: MZ, Helmut Etzkorn

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 16 von 36  
 
 
 
27.07.2006 Brandstiftung im Institut für pharmazeutische und medizinische  Chemie 
der WWU  Foto: WN, Matthias Ahlke 
 
 
 
 
24.08.2006 Feuer in der Rauchgasentschwefelungsanlage des Kraftwerkes 
                             der Stadtwerke Münster       Luftbild: Norbert Piontek

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 17 von 36  
 
 
 
Einsatzkräfte aller Hilfsorganisationen aus Münster unterstützen die Kollegen 
an den Spielorten der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer 2006  
              Foto: WN, -di- 
 
 
 
15.05.2006 Verkehrsunfall auf der BAB A 1 im Autobahnkreuz Münster-Süd 
 
Foto: MZ, Helmut Etzkorn 
 
             Zahlenspiegel

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 18 von 36  
 
Jahr    2006  2005  2004  2003  2002  
           
       
Einsätze insgesamt:   34.909  34.168  35.729  36.953  38.064  
       
Brandalarmierungen gesamt:  983  860  870  1.050  809  
Brände  566  497  463  545  449  
          groß  11  4 8 10  6 
          mittel  25  13  27  30  28  
          klein a.  165  180  176  204  204  
          klein b.  365  300  252  301  211  
Fehlalarme  417  363  407  505  360  
          in guter Absicht  378  315  361  384  311  
          böswillig  39  48  46  121  49  
              
Hilfeleistungen gesamt:  1.298  1.440  2.773  1.343  2.475  
         Menschen in Notlage  205  177  200  267  146  
          Tiere in Notlage  106  71  95  88  79  
          Betriebsunfälle  0  0 0 0 0 
          Einstürze von Baulichkeiten  0  0 0 0 0 
          Verkehrsunfälle  57  38  26  37  50  
          Verkehrsstörungen  4  5 9 11  5 
          Öleinsätze  176  115  183  166  183  
          Gefahrguteinsätze  5  2 4 0 5 
          Gasausströmungen  25  13  18  23  11  
          Wasserschäden  75  61  1324  131  435  
          Sturmschäden  134  117  140  62  666  
          Sonstige  511  841  774  558  460  
          Fehlalarme   244  184  210  173  242  
       
Rettungsdienst gesamt:  32.628  31.588  32.086  34.560  34.780  
         Krankentransport**  12.412  12.443  13202  15.671  16.384  
         Notfallrettung  20.216  19.145  18884  18.889  18.396  
         - davon mit Notarzt  4.601  4.433  4875  4816  4.815  
           ** einschl. Einsätze der Freiw. Hilfsorganisationen      
              ASB, DRK, JUH       
Einweisung psychisch Kranker:   446  322  368  277  240  
       
Einsätze der Freiw. Feuerwehr *  411  280  1.236  230  895  
        davon Brandeinsätze  123  101  96  136  266  
        davon Fehlalarmierungen ( Brand ) 64  44  65  42  70  
        davon techn. Hilfeleistungen  222  135  1140  94  629  
        davon Fehlalamierungen ( Hilfeleistungen ) 2 0 0 2 8 
       
Tote:  46 
 49  46  49  29  
        bei Bränden  1  0 1 2 0 
        bei Hilfeleistungen  45  49  45  47  29  
gerettete Personen:  180  170  197  132  179  
        bei Bränden  20  10  37  35  32  
        bei Hilfeleistungen  160  160  160  97  147  
       
Brandschäden ( Mio €  )  2,3  1 , 8  3,3  2 2,4  
* die Einsätze in den o. g. Zahlen enthalten

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 19 von 36  
 
Jahr    2006  2005  2004  2003  2002  
Personal gesamt: 1.200  1.223  1.218  1.204  1.240  
 Berufsfeuerwehr gesamt: 306  311  312  313  323  
  davon       
 -Feuerwehrbeamte 275 
 282  283  284  286  
  davon       
  Brandmeisteranwärter 8
 8 8 0 8 
 -Zivilangestellte und Arbeiter 23  29  29  29  29  
       
  Freiwillige Feuerwehr 
gesamt** 894 
 894  898  891  917  
  davon       
 - Einsatzkräfte i.d. 
Löschzügen 644 
 644  650  642  679  
       
 - Jugendfeuerwehr 126  126  98  116  114  
 - 
Musikzüge  124 
 124  150  133  124  
       
       
 ** ohne Ehrenabteilung      
       
Vorbeugender Brandschutz 4.176  4.135  4.091  3.771  3.561  
  davon Stellungnahmen 1.675  1.697  1.735  1.614  1.428  
  davon Brandschauen 783  501  492  502  444  
  davon Sonstiges 910  739  549  468  500  
       
  Sicherheitswachen 559 
 536  624  685  640  
       
  Stellungnahmen   im Bereich      
  der Kampfmittelüberprüfung 716 
 662  691  502  549  
       
Teil II:   Die Feuerwehr Münster aufgeschlüsselt nach einer bundeseinheitlichen 
            Statistik der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren 
            (AGBF)      
       
Anmerkung: Die Bundesstatistik sieht bei der Numerierung an der 2. Stelle nur gerade Ziffern vor. 
       
 1. Schnellinfo 
      
       
 1.2 Berichtsjahr   2006   
       
 1.4 Name der Stadt   Münster   
       
 1.6 Einwohnerzahl   280.033   
        
 1.8 Gesamtfläche   302,82 km²   
       
 1.10.1 Postanschrift der Feuerwehr, Straße Feuerwehr Münster,  
    York-Ring 25   
       
 1.10.2 Postanschrift der Feuerwehr, PLZ, Ort 48159 M ünster  
       
 1.12.1 Telefon   02 51 / 20 25 - 0  
       
 1.12.2 Faxnummer   02 51 / 20 25 - 80 10  
       
 1.14 Leiter der Feuerwehr  Ltd. BD Benno Fritzen

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 20 von 36  
 
 Aufgabenwahrnehmung  der Feuerwehr    
      
1.16.1 Brandschutz    ja  
      
1.16.2 Katastrophenschutz   ja  
      
1.16.3 Rettungsdienst    ja  
      
1.18.1 Anzahl der Feuerwachen   2  
      
1.18.2 Rettungswachen BF   5  
      
1.18.3 Anzahl der Feuerwehrhäuser FF   20  
      
1.20.1 Personal BF- Einsatzkräfte   282  
      
1.20.2 Personal FF - Einsatzkräfte   644  
      
1.22.1 Zahl der Einsätze Brandbekämpfung   983  
      
1.22.2 Zahl der Einsätze Technische Hilfe   1.298  
      
1.22.3 Zahl der Einsätze Rettungsdienst   32.628  
      
1.22.4 Fehlalarmierungen (Brand / THL)   661  
      
 1.24 Gesamthaushalt der Stadt Münster   
      
 Verwaltungshaushalt ( Ansatz ) 634.194.180   €  
      
 Vermögenshaushalt ( Ansatz ) 172.333.720  € 
      
                                           Summe: 80 6.527.900  € 
      
      
      
      
 1.26 Gesamthaushalt der Feuerwehr    
      
 Verwaltungshaushalt ( Ansatz ) 21.056.230  € 
      
 Vermögenshaushalt ( Ansatz ) 2.665.130  € 
      
                                           Summe: 23 .721.360  €

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 21 von 36  
 
2. Strukturbeschreibung des Stadtgebietes   
     
 2.2 Einwohnerzahl   280.033  
     
 2.4 Gebietsgröße                      302,82 km²  
     
 2.6 Flächenbezogene Einwohnerzahl                  923EW / km²  
     
 2.8.1 max. Ausdehnung N - S                       24,40 km  
     
 2.8.2 max. Ausdehnung W - O                      2 0,60 km  
     
 2.10 max. Höhenunterschied                       61,30 m  
     
 2.12  Wasserflächen                         8,63 km²  
     
 Verkehrsinfrastruktur    
     
2.14.1 BAB Länge im Stadtgebiet                      24,50 km  
     
2.14.2 BAB-Zuständigkeit außerhalb                     22,40 km  
     
2.14.3 Fernverkehrsschienenwege im Stadtgebiet                     65,27 km  
     
2.14.3 Fernverkehrsschienenwege Zuständigkeit außerhal b nein  
     
2.14.5 Bundeswasserstraßen                     25,60 km  
     
2.14.6 U-Bahn   nein  
     
2.14.7 S-Bahn   nein  
     
2.14.8 Flugplätze   nein  
     
2.14.9 Hafen                                 ja  
     
2.14.10 Militärische Anlagen                                ja  
     
     
 Sonstige Gefahrenschwerpunkte, z. B.   
     
2.16.1 Kernkraftwerke innerhalb 25 km                           nein  
     
2.16.2 Chemieanlagen                                 ja  
     
2.16.3 Klinikum                                 ja

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 22 von 36  
 
 Flächennutzung gegliedert nach  
       
Prozentanteil % 
 km²  
    
2.18.1 Gebäude- und Freiflächen 17,63  53,34  
    
2.18.2 Gartenflächen, Wiesen, Erholungsflächen 1,99  6,01  
    
2.18.3 Betriebsflächen 0,36  1,1  
    
2.18.4 Verkehrsflächen 8,05  24,34  
    
2.18.5 
Wald-, Moor-, Reb-, Heideflächen, 
Landwirtschaft 67,42 
 203,96  
    
2.18.6 Wasserflächen 2,73  8,26  
    
2.18.7 Sonstige Flächen 1,82  5,49  
    
 Hilfsfrist        ( Planungsgrößen )    
    
2.20.1 Brandschutz u. Hilfeleistung 8 min.  nach AG BF-Bund  
    
2.20.2 Rettungsdienst     ( Stadt / Land ) 8 / 12 m in. nach RettG NRW  
    
3. Beschreibung der Feuerwehr    
    
 3.2 Zuständigkeit der Feuerwehr   
    
 3.2.1 Brandschutz / Technische Hilfeleistung                      ja 
 
    
 3.2.2   Rettungsdienst                      ja  
    
 3.2.3 Katastrophenschutz                      ja  
    
 3.2.4 Zivilschutz                     ja  
    
 3.2.5 Überörtliche Leitstellenzuständigkeit                  nein  
    
 3.2.6 Integrierte Leitstelle Brandschutz,   
 Katastrophenschutz, Rettungsdienst  ja 
 
    
    
 Sonstige Zuständigkeiten, z. B.    
    
 3.2.7 Sonderabfallbeseitigung                 nein  
    
 3.2.8 Ölspurbeseitigung                 nein  
    
 3.2.9 Tierkörperbeseitigung ( tote Tiere )                  nein  
    
 3.2.10 Deichverteidigung                 nein  
    
 3.2.11 Einfangen von Hunden                 nein  
    
 3.2.12 Psych KG                    ja

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 23 von 36  
 
Erläuterung       
Führungsdienste: 
Mitarbeiter des mittleren, gehobenen und höheren Dienstes, die 
eine 
  
besondere Sachgebietstätigkeit und im 
Einsatzdienst   
  Führungsaufgaben wahrnehmen.   
       
Wachabteiliungen: Mitarbeiter, die ausschließlich Tät igkeiten im Schichtdienst der 
  Wachabteilung und keine besonderen Sachgebietsauf gaben 
  wahrnehmen.    
       
Leistelle:  Mitarbeiter, die stellenmäßig der Leitst elle zugeordnet sind 
       
RettD:  Mitarbeiter, die ausschließlich Stellenfunkt ionen des 
  
  Rettungsdienstes wahrnehmen.   
       
Ausbildungsstellen: Mitarbeiter, deren Stellen auss chließlich für die Zeit der  
  Laufbahnausbildung zur Verfügung stehen und nicht  auf die  
  Einsatzstärke angerechnet werden.   
       
 3.12 Soll der zu besetzenden Einsatzfunktionen 
    
       
    Sonn/ Arbeitszeit 
 Personal- 
  Tag Nacht Feiertag pro Woche  faktor 
       
 3.12.1 Führungsdienste 3 3 3 41  
       
 3.12.2 Wachabteilungen 38 31 31 38,5 / 54,0 1,41/4 ,23 
       
 3.12.3 Leitstelle 7 5 5 38,5 / 54,0 1,41/4,23 
       
 3.12.4 Rettungsdienst 23 12 12 38,5 / 54,0 1,41/4, 23 
       
                    Arbeitszeit pro 
Woche: 
durchschnittliche Wochenarbeitszeit im 
Schichtdienst  
                    Personalfaktor: rechnerischer P ersonalbedarf zur Besetzung einer Funktionsstelle 
       
       
 3.14 Anzahl und Stärken von Freiw. Feuerwehreinheiten 
        Anlage D 
       
 3.14.1 Anzahl der Einheiten   20 
  
       
 3.14.2 Gesamtstärke FF    644 
  
       
 3.14.3 Anzahl der Jugendfeuerw. ( Einheiten )  6
  
       
 3.14.4 Gesamtstärke JF    126 
  
       
       
 3.16 Anzahl und Stärke Werkfeuerwehren 
    
       
  
 Anzahl der Einheiten  Gesamtstärke  
  hauptberuflich  nebenberuflich 
  
hauptberuflich  
     
nebenberuflich   
 3.16.1 Werkfeuerwehren 2 0 62 60  
       
 3.16.2 Betriebsfeuerwehr  nicht erfasst

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 24 von 36  
 
3.2.13  Überprüfung - Feuerwehrschlüsseldepot    ja  
        
 3.2.14 Kampfmittelerfassung     ja  
        
 3.4 Struktur der Gefahrenabwehr 
       
        
 3.4.1  Schematisierte Stadtübersichtskarte im       
 Format DIN A 4 mit Eintragungen der kommunalen     
 Feuer- und Rettungswachen      Anlage A  
                                                                                                                                       
      Sonstige 
  
 3.6 Anzahl Feuer- und Rettungswachen  
B 
F F F  W F   Träger   
        
 3.6.1 Anzahl Feuer- und Rettungswachen 2 -- 2  --  
        
 3.6.2 Anzahl Rettungswachen 3 -- --  --  
        
 3.6.3 Anzahl Feuerwehrgerätehäuser FF -- 20 --  --  
        
 3.6.4 Anzahl FF im Standort BF -- -- --  --  
        
 3.6.5 Anzahl Löschbootstationen -- -- --  --  
        
 3.6.6 Anzahl RTH-Stationen -- -- --  --  
        
 3.6.7 Flughafenwachen -- -- --  --  
        
 3.6.8 Messewachen -- -- --  --  
        
 3.6.9 Sonstige Wachen -- -- --  --  
        
        
 3.8 Organigramm des Amtes (Verwaltungsgliederungsplan) 
  Anlage B  
        
 3.10 Zuordnung der Beschäftigten der BF nach Stellenplan    Anlage C  
 davon am 31.12. des Jahres       
        
  
h 
D g D  m D   Ang.  Arb.  
        
 3.10.1 Führungsdienste 4 21 15    
 3.10.2 Wachabteilungen (WA)   186    
 3.10.3 Leitstelle   27    
 3.10.4 Rettungsdienst ohne WA       
 3.10.5  Technische Dienste (k. Einsatzpers.)     2 5 
 3.10.6 Verwaltung (kein Einsatzpersonal)  1 5  7  
 3.10.7 Ausbildungsstellen   8   4 
 3.10.8 Sonstige ( Tagesdienst  )   21    
 3.10.9 Gesamt 4 22 262  9 9 
        
 
       
        
        
 3.10.10 nicht besetzt   0    
        
 3.10.11  besetzt durch einsatzuntaugliche       
 Mitarbeiter   15

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 25 von 36  
 
4. Struktur des Rettungsdienstes      
       
 4.2 Träger des Rettungsdienstes   
Stadt 
Münster   
 4.4 Träger der Rettungsleitstelle   
Stadt 
Münster   
 4.6 Integrierte Leitstelle für Brandschutz, Katastrophenschutz ja  
 und Rettungsdienst      
       
       
 4.8 Mitwirkende Organisationen      
  BF  FF HiOrg Sonstige  
 4.8.1 Krankentransport X -- X --  
 4.8.2 Notfallrettung X -- X --  
 4.8.3 Notarztdienst X -- -- --  
 4.8.4 RTH -- -- -- --  
       
       
 5. Struktur des Katastrophenschutzes     
 5.2 Die nach dem Zvilschutzgesetz ( ZSG ) des Bundes vorgesehenen Fachdienste im  
 Katastrophenschutz werden in der Stadt Münster von folgenden Organisationen gestellt: 
       
 5.2.1 Brandschutzdienst / ABC - Dienst: Feuerwehr Münster   
       
 5.2.2 Sanitätsdienst / Betreuungsdienst:  Freiwillige Hilfsorganisationen:  
 5.2.2.1 
Arbeiter - Samariter - Bund   ( 
ASB )       
 5.2.2.2 Deutsches Rotes Kreuz        ( DRK )          
 5.2.2.3 Johanniter - Unfall - Hilfe       ( JUH )        
 5.2.2.4 Malteser Hilfsdienst               ( MHD )               
       
 5.2.3 Bergungsdienst:  Bundesanstalt Technisches Hilfswerk   
       
 5.2.4 Ferner wirkt auf Grundlage des Gesetzes über den Feuerschutz und die Hilfeleistung 
  ( FSHG ) die Deutsche Lebens - Rettungs - Gesellschaft ( DLRG ) in der  
 Wasserrettung  mit.      
       
 5.4 Zur Leitung der Gefahrenabwehrmaßnahmen bei Katastrophen bzw. Großschadens- 
 ereignissen hat die Stadt Münster einen Krisenstab sowie eine Einsatzleitung  
 gem. FSHG eingerichtet.

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 26 von 36  
 
6. Einsatzstatistik       
       
 6.2 Übersicht der Ausrückung      
       
 Art der Ereignisse Nur BF 
BF u. 
FF 
Nur 
WF 
 BF u. FF u. WF 
Ges. 
 6.2.1 Brände u. Fehlalarme 796 187 278 
 1.261 
 6.2.2 Hilfeleistungen 1.074 224 426  1.724 
 6.2.3 Rettungsdienst* 32.628  22  32.650  
  
*  Unter Mitwirkung der Freiw. 
Hilfsorganisationen ASB/DRK/JUH     
       
 6.2.4 Einw. Psych KG 446     
        
       
 6.4 Brandalarme       
       
  Nur BF 
BF u. 
FF 
Nur 
WF 
 BF u. FF u. WF 
Ges. 
 6.4.1 Gesamt 883 191 289 
 1.363 
 6.4.2 Kleinbrand a 141 24 16  181 
 6.4.3 Kleinbrand b 289 76   365 
 6.4.4 Mittelbrand 12 13   25 
 6.4.5 Großbrand 1 10   11 
 6.4.6 Bei Ankunft gelöscht/ 91 0    
 Kontrolle/Bereitstell.     0 
 6.4.7 Fehlalarmierungen 349 68 273  690 
       
        
       
 6.6. Gliederung der Fehlalarme "Brand"     
       
  Nur BF 
BF u. 
FF 
Nur 
WF 
 BF u. FF u. WF 
Ges. 
 6.6.1 Blinder Alarm 314 64 273  651 
 6.6.1.1      davon über BMA 197 45 273  515 
 6.6.2 Böswilliger Alarm 37 2 0  39 
 6.6.2.1      davon über BMA 25 0 5  30 
 6.6.3 Falschalarmier. d.BMA 0 0 0  0

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 27 von 36  
 
6.8 Überörtliche Hilfe       
       
 6.8.1 Anzahl der Hilfen auswärts   18  
       
       
 6.10 Brandmeldungen durch automatische BMA 
   
       
 6.10.2 Anzahl der tatsächlichen Brände gemeldet du rch BMA 14  
       
       
 6.12 Menschenrettung bei Bränden 
     
       
 6.12.1 Personen gerettet    11  
 6.12.2 Brandverletzte    9  
 6.12.3 Brandtote    1  
 6.12.4 
Fw-Angehörige 
verletzt    0  
 6.12.5 Fw-Angehörige brandtot   0  
       
       
 6.14 Hilfeleistungsalarme 
      
  
   Nur 
BF 
    BF u. 
FF   Nur WF      BF u. FF u. WF Ges. 
 6.14.1 Gesamt 1.076 222 426  1.724 
 6.14.2 Umwelt-,Gefahrstoff      
 einsch. Ölspuren 141 35 nicht erfaßt  176 
 6.14.3 Tiere/ Insekten 106 0 nicht erfaßt  106 
 6.14.4 Einsatz bei Eintreffen      
 
nicht mehr 
erforderlich  
    
 6.14.5 Fehleinsätze 242 2 nicht erfaßt  244 
       
       
       
       
 6.16 Gliederung der Fehleinsätze "Hilfeleistungen" 
   
  Nur BF BF u. FF Nur WF BF u. FF u. WF Ges. 
 6.16.1 Blinder Alarm 241 1 nicht erfaßt  242 
 6.16.2 Böswilliger Alarm 1 1 nicht erfaßt  2 
 6.16.3 Falschal.d. BMA 0 0 nicht erfaßt  0 
       
       
 6.18 Menschenrettung bei Hilfeleistungen 
    
       
 6.18.1 Personen gerettet 97     
 6.18.2 Verletzte 63     
 6.18.3 Tot geborgen 45     
 6.18.4 
Fw-Angehörige 
verletzt 0     
 Fw-Angehörige tot 0

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 28 von 36  
 
6.20 Rettungsdienst     
      Nur BF  HiOrg   
      
 6.20.2 Krankentransporte 3.916  8.496   
 6.20.3 Notfalleinsätze 20.216    
      
 davon in Verbindung mit    
  
    
 6.20.4 NEF  4.601    
 6.20.5  RTH     
 6.20.6  NAW     
 6.20.7 LNA     
 6.20.8 Fehleinsätze* 3.988    
      
 * in Notfalleinsätzen enthalten    
      
      
 6.21 Psych KG      
      
 6.21.1 Einsätze nach Psych KG  ( nur BF )   446  
                                                                                                 
      
 6.22 Vorbeugender Brand - und Gefahrenschutz    
      
 6.22.1 Brandschauen und Nachschauen   443  
 6.22.2  
Stellungnahmen in bauaufsichtlichen 
Verfahren   504 
 
 6.22.3 Stellungnahmen nach anderen Grundlagen   11 1  
 6.22.4 Beratungen    910  
 6.22.5 Sicherheitswachen   559  
      
      
 6.24 Kampfmittelüberwachung     
      
 6.24.1 Auswertung von Baugesuchen/ Information   2 96  
 von Bauherren über Kampfmittelverdacht    
  
    
 6.24.2 Anträge auf Kampfmittelüberprüfung, Stellun gnahmen  420  
 Beratungen, Ortstermine    
  
    
      
      
 7. Fahrzeuge und Geräte    Anlage E

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 29 von 36  
 
8. Einnahmen / Ausgaben      
       
       
       
       
 8.2 Einnahmen ( in € )     
  
     
       
   BF u. FF RettD Kats Summe 
 Gebühren, Entgelte oder Kostenersatz     
 8.2.1  - aus Einsätzen 47.474  7.883.441  0 7.930.915  
 8.2.2  - aus Dienstleistungen 84.145  0  84.145  
 8.2.3  - aus vorbeugendem Brandschutz 9.683    9.683  
 8.2.4  - aus Zuwendungen 0    0  
 8.2.5  - sonstige Einnahmen 155.717  291.265   446.982  
       
 8.2.6 Spaltensumme: 297.019  8.174.706  0 8.471.725  
       
       
       
       
       
 8.4 Ausgaben ( in € )     
       
       
   BF u. FF RettD Kats Summe 
       
 8.4.1 Personal  11.673.031  5.643.872  498.245  17.815.148  
 8.4.2 Betriebskosten, Fahrzeuge 391.288  386.279  0 777.567  
 8.4.3 Bauunterhaltung 368.475  70.200  0 438.675  
 8.4.4 Investitionen,Fahrzeuge,Geräte 718.207  438.986  16.499  1.173.692  
 8.4.5 Investitionen Baumaßnahmen 20.877  3.781  0 24.658  
 8.4.6 Sonstige Ausgaben 507.905  1.743.999  11.879  2.263.783  
       
 8.4.7 Spaltensumme: 13.679.783  8.287.117  526.623  22.493.523  
       
       
       
 8.6 In die Budgetierung des Fachamtes einbezogene Bereiche    
        
        
   BF FF RettD KatS  
 8.6.1 Sachkosten  X X  -- X  
 8.6.2 Personalkosten  --  --   --  --  
 8.6.3 Investitonen   --  --  --  --

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 30 von 36  
 
       Anlage  A 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
           Anlage B

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 31 von 36  
 
          Anlage  B 
 
 
  Organisationsplan Amt 37   
         
    
     37  Feuerwehr       
    
 
    37.0  Amtleiter 
 Personalrat   
 
 
   37.0.1  Vorzimmer       
         
         
37.1  37.2  37.2 / ÄLR  37.3  37.4 
Abteilung   Abteilung  
 
 
Ärztliche  
 
 
Abteilung 
 
 
Abteilung 
Verwaltung   Einsatz   Leitung  Technische   Vorbeugender 
      Rettungsdienst  Dienste  Brandschutz 
         
37.1.1  37.2.1    37.3.1  37.4.1 
Allgemeine   Leitstelle    Umweltschutz  Brandschau 
Verwaltung   Freiwillige - FW    Atemschutz  Kampfmittel- 
  Einsatzvor-    Strahlensschutz  überprüfung 
37.1.2  bereitung       Brandschutz- 
Rettungs-  Alarmpläne       erziehung  
dienstab-  Katastrophen-       und 
rechnung  schutz, Sicher-       Aufklärung 
  stellungswesen         
  Selbstschutz         
         
  37.2.2    37.3.2  37.4.2 
  Aus -und    Fahrzeuge  Brandschutz- 
  Fortbildung    Geräte  technische 
      Werkstätten  Gutachten 
  37.2.3    Geräte-  Sicherheits- 
  Rettungsdienst    prüfung  wachen 
  Personal BF         
  Organisation       
  Kammer    37.3.3  37.4.3 
  Tauchwesen    Informations-  Bauliche 
      und   Angelegenheiten  
  37.2.3    Kommunikations-  Löschwasser- 
  Wachabteilung    technik  versorgung 
  Wachabteilungs-    EDV-Koordination    
  leiter

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 32 von 36  
 
       Anlage  C 
 
Amtsbezeichnung Bes.-Gr. Soll Ist 
    
Ltd. Branddirektor A 16 1 1 
        
Branddirektor A 15 2 1 
        
Oberbrandrat A 14 1 1 
        
Brandrat A 13 0 1 
        
Brandoberamtsrat A 13 1 1 
        
Brandamtsrat A 12 10 10 
        
Brandamtmann A 11 10 10 
        
Brandoberinspektor A 10 0 0 
        
Brandinspektor A 9 g D 0 0 
        
Hauptbrandmeister A 9 F n3 30 30 
        
Hauptbrandmeister A 9 83 83 
        
Oberbrandmeister A 8 70 70 
        
Brandmeister A 7 67 67 
        
Brandreferendar       
        
Brandinspektoranwärter       
        
Brandmeisteranwärter   8 8 
        
Feuerwehrbeamte 
gesamt   
283 283 
    
Verwaltungsbeamte       
Städt. Oberamtsrat A 13     
Städt. Amtsrat A 12     
Stadtamtmann A 11 1 1 
Stadtoberinspektor A 10     
Stadtinspektor A 9     
Stadtamtsinspektor/in A 9 2 2 
Stadthauptsekretär/in A 8 2 2 
Stadtobersekretär A 7     
Stadtsekretär A 6     
        
Verwaltungsbeamte   5 5 
Zivilangestellte   18 18 
      
Gesamt   306 306 
    
Pensionärsvereinigung der Berufsfeuerwehr  66 Mitglieder

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 33 von 36  
 
 
 
3.14 Freiwillige Feuerwehr 
   
 
 
       
 Freiwillige Feuerwehr, bestehend aus 20 Löschzügen   
       
 Löschzug Albachten   36  FM(SB) 
        
 Löschzug Altstadt   33  FM(SB) 
        
 Löschzug Amelsbüren   26  FM(SB) 
        
 Löschzug Angelmodde   41  FM(SB) 
        
 Löschzug Geist   37  FM(SB) 
        
 Löschzug Gelmer   24  FM(SB) 
        
 Löschzug Gievenbeck   34  FM(SB) 
        
 Löschzug Gremmendorf   24  FM(SB) 
        
 Löschzug Häger-Uhlenbrock  35  FM(SB) 
        
 Löschzug Handorf   28  FM(SB) 
        
 Löschzug Hiltrup   41  FM(SB) 
        
 Löschzug Kemper   33  FM(SB) 
        
 Löschzug Kinderhaus   32  FM(SB) 
        
 Löschzug Loevelingloh   33  FM(SB) 
        
 Löschzug Mecklenbeck   33  FM(SB) 
        
 Löschzug Nienberge   36  FM(SB) 
        
 Löschzug Roxel   38  FM(SB) 
        
 Löschzug Sprakel   31  FM(SB) 
        
 Löschzug Werse-Laer   23  FM(SB) 
        
 Löschzug Wolbeck   26  FM(SB) 
        
        
 Gesamt:    644  FM(SB) 
       
 Jugendfeuerwehr   126   Mitglieder 
 Musikkorps    70   Mitglieder 
 Spielmannszug   54   Mitglieder 
 Ehrenabteilung   304   Mitglieder 
       
       
 
* 30 Mitglieder der BF sind in der Gesamtstärke der 
Löschzüge enthalten    
 
Anlage  D

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 34 von 36  
 
       Anlage D 1 
 
3.14.1 Werkfeuerwehr    
     
     
 Werkfeuerwehr BASFCoatings AG  57 
 FM (SB) 
     
 
Werkfeuerwehr des Universitätsklinikums 
Münster  65 
 FM (SB) 
     
     
     
3.14.2 Betriebsfeuerwehr    
     
     
 Armacell - GmbH   
   nicht erfasst

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 35 von 36  
 
       Anlage E 
 
7. Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und   
 der Werkfeuerwehr       
       
       
 7.1 Feuerwehrfahrzeuge     
       
       
 
Fahrzeugart BF FF Bund * WF gesamt: 
       
 ELW 1 2     1 3 
 ELW 2 ** 1       1 
 ELW - Kdow 3     3 6 
 LF 8 und LF 8 / 6   8   3 11 
 LF 16 TS   9 5   14 
 LF 16 und LF 16 / 12 3 10     13 
 LF 24    1   2 3 
 TLF 16 / 25 2 8     10 
 TLF 24 / 50 2 1   1 4 
 GW / sonstige 2 2     4 
 DLK 23 - 12 3 3     6 
 GM / TM       1 1 
 RW 1 1 6     7 
 RW  1     1 2 
 GW-W 1       1 
 GW-Rett 2       2 
 SW 2000   4     4 
 FWA / sonstige 2 7 1   10 
 MZB 2 1   2 5 
 FwK (450 kN) 1       1 
 WLF 3     1 4 
 AB *** 14   1 3 18 
 FKH     1   1 
 Meß/ Warnfahrzeuge 1 6     7 
 sonstige PKW 9       9 
 MTF 8       8 
 KEF 1       1 
 GW -LöRü   1     1 
 LKW 4 3     7 
 Sonstige 6 3 7 3 19 
       
 Gesamt: 74 73 15 21 183 
       
       
       
*     Vom Bund zur Verfügung gestellte Fahrzeuge     
       
* *   Vom Institut der Feuerwehr des Landes NRW bei der Feuerwehr Münster 
stationiert.  
       
** *  Abrollbehälter (AB) für:  Atemschutz / Strahlenschutz, Wasser / Öl, Schaummittel, Lichtmast,GSG, 
                                               Mulde, Tank, Sonderlöschmittel, Bau

FEUERWEHR MÜNSTER       Jahresbericht 2006  Seite 36 von 36  
 
 
 
7.2  Rettungsdienstfahrzeuge     
       
       
 
Fahrzeugart BF Hilfsorganis.  WF Gesamt:   
       
 RTW / NAW 14   1 15  
            
         KTW 10 7   17  
            
        NEF 3     3  
            
       Gesamt: 27 7 1 35  
       
       
       
 
7.3 
 Gerät      
       
       
       
 
 Gerät BF FF FF EKS  WF Gesamt: 
       
  TS 8 / 8 8 26   3 37 
             
  TS 2 / 5 2 0     2 
             
 
 
Stromerzeuger 
 15 25     40 
             
 
Elektro-
Tauchpumpen 
 22 58     80 
             
 
 sonstige 
Motorgeräte * 49 64   4 117 
             
  Gesamt: 96 173 0 7 276 
       
       
       
       
       
       
       
       
 *   u. a.      Industriesauger, Motor und Elektros ägen, Mineralölpumpen,  
  
Turbinentauchpumpe, Be- und 
Entlüftungsgeräte, Spreizer     
  und Schneidgerät, Hochleistungslüfter

Berichtsvorlage

658 Zeichen

V/0732/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Feuerwehr 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Jahresbericht 2006 der Feuerwehr Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
16.10.2007 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Bericht 
24.10.2007 Hauptausschuss Bericht 
24.10.2007 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
 
Den beiliegenden Jahresbericht 2006 der Feuerwehr Münster überreiche ich mit der Bitte um 
Kenntnisnahme. 
 
 
i.V. 
 
gez.  Dr. Heinrichs 
 
 
 
 
 
 
Anlagen: 
 
Jahresbericht 2006 der Feuerwehr Münster 
 
 
 
  
Vorlagen-Nr.: 
V/0732/2007 
Auskunft erteilt: 
Herr  Fritzen 
Ruf: 
20 25 80 00 
E-Mail: 
FritzenB@stadt-muenster.de 
Datum: 
13.09.2007 
Öffentliche Berichtsvorlage

Beratungsverlauf (3)

16.10.2007 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 4.11 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.10.2007 Hauptausschuss
TOP 11 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.10.2007 Rat
TOP 11 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (14)

  • Kolpingstraße
  • Lützowstraße
  • Prozessionsweg
  • Schlossplatz
  • Twenteweg
  • Albersloher Weg
  • York-Ring 25
  • Warendorfer Straße
  • Dülmener Straße
  • Prinzipalmarkt
  • Loevelingloh 33
  • Gasselstiege
  • Kinderhaus 32
  • Werse

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0732/2007
Typ
Vorlagen
Datum
19.09.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37