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SV-2012/0075

Antrag der SPD-Fraktion vom 6. Dezember 2012 betr. Frauenförderpläne

Antrag 10.12.2012

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SV-2012/0075

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SV-2012/0075

3448 Zeichen

SPD-S TAD TVEROR DNETE NFR AK TION  DARMS TAD T     SPD-S tadtv erord nete nf raktion 
Darms tadt 
Wilhel min enstr . 7 a 
642 83 Dar ms ta dt 
 
Fon: 0 61 51 – 2 79 02 75 
Fax: 0 61 51 – 2 79 02 71 
info @s pd frakt ion-d a. de 
www.spd frakt ion-d a. de 
 
Sparka ss e D arm sta dt 
BLZ: 50 8 5 01 50 
Konto: 8 00 63 77 
 
 
 
 
 
 
 
Darmstadt, 6. Dezem ber 2012 
 
Antrag 
 
 
Frauenför derung in Vor ständen und  Aufsi chtsr ä ten von Unternehmen 
 
Die Stadtveror dnetenver sammlung m öge be sch ließen: 
 
1. Die Stadt Darmstadt arbeitet k onsequent in  Richt ung „Erhöhung des Frauenanteil s 
auf vers chiedenen Führung sebenen der Verwa ltung und wirtschaft lichen 
Unternehmen in der Wi ssens chaftssta dt Darmstad t. Zu diesem das Zweck 
verpf lichtet si ch die Stadt,  in die Sta dtwirtschaft strategie eine feste Quote fü r al le 
wirtschaftlichen Unternehmen und Mehrheitsbete iligungen festzus chreiben:  Dies 
hat zum Ziel, zeitnah den  Frauenanteil in den  Au fsichtsräten und  Vor ständen von 
kommunalen Unternehmen auf einer Qu ote v on mindestens 
40 % zu erh öht wird. 
 
2. Die Stadtveror dnetenver sammlung un d de r Magi s trat verpf lichten si ch, im Rahmen 
ihrer Mög lichkeiten auf die ses  Ziel hinzuwirken. 
a. Die differenzierte Dar stellung des  Frauenanteils der einzelnen  Unternehmen 
wird jährli ch im Beteiligung sbericht der Wi ssen sc haftsstadt Darmsta dt 
aufgenommen. 
b.  Zur Umsetzung die ses  Antrags wir d dem S ozialau s schus s s owie Auss chus s für 
Wirtschaft und Wi ssens chaft jährli ch ein Bericht vorge legt. 
 
 
Begründung: 
 
Die Förderung na ch einer Frauenqu ote be schäftig t den Bunde stag und ins bes ondere  den 
Rechtsaus schus s be reits seit geraumer Zeit. Ex pe rten im Bundesau sschu ss fü r Familie, 
Senioren, Frauen und  Jugend hatten si ch mehrhei tlich für die Einführung einer  
Frauenquote ausge spr ochen un d in euro päischen  Ländern wie z. B.  Norwegen ist au ch die 
Privatwirtschaft ge setzli ch an Glei chstel lungs po li tik gebunden. 
 
Fraktionsübergreifen de Geset zesinitiativen de r O ppo sition zur  stufenweisen Ve rankerung 
einer festen Frauenqu ote in die Auf sichtsräte von  Konzernen wurden aktue ll in Be rlin 
Logo 
SPD 
Dar...

2 
abgelehnt und au ch ein Glei chstel lungsge setz für  die pri vate Wirts chaft scheiterte. 
Stattdessen wurden  in  freiwil ligen Verein barung en zwischen Wirts chaft und 
Bundesregierung  vereinze lt Frauenqu oten v on 30  Prozent eingefüh rt. 
 
Die Wissens chaftsstadt Darm stadt hat si ch bi sher für Chanceng leichheit und G leichste llung 
von Frauen in den Führungs po sitionen de r Verwal tung eingesetzt (aktuell 37,77 %). 
Eine Beteiligung bei der Ge schle chter in die  Unter nehmensführung ist be deutsam für  den 
wirtschaftlichen Erfo lg d es Unternehmen s. Die St adt wird daher aufgefor dert, 
entsprechen de Maßnahmen un d Rege lungen einz uleiten, damit künftig auch die Führungs -  
und Kontrol lgremien der Stadtwirts chaft mit mindestens 40 % mit Frauen besetzt wer den.  
 
Dabei so llen au ch v orbi ld liche Initiativen für die Privatwirtschaft ge startet werden,   
vergleich bar z . B. mit dem Audit „Familie  und Be ruf“ und dem  Prei s für 
familienfreundli che Unternehmen.                  
 
Weitere Begründung fo lgt münd lich. 
 
 
Darmstadt, den 3 . Septem ber 2012 
 
 
Sabine Heilmann    Hanno Benz 
Santi Umberti    (Fraktionsv orsitzen der) 
Heinrich Hausmann 
(Stadtvero rdnete)

Beratungsverlauf (1)

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Details

Vorlagen-Nr.
SV-2012/0075
Typ
Antrag
Datum
10.12.2012
Erstellt
29.09.2026 00:00