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1952/2020

Dokumentation zur Anpassung der Angebote/Programme der offenen Seniorenarbeit an die Corona-Pandemie

Mitteilung Ausschuss 06.07.2020

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 20.08.2020, TOP 16.6

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Dokumentation Liga AG mit SBK

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

808 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/50/503 
 
Vorlagen-Nummer  06.07.2020 
 1952/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 20.08.2020 
 
Dokumentation zur Anpassung der Angebote/Programme der offenen Seniorenarbeit an die 
Corona-Pandemie - Gemeinsame Darstellung der AG der Spitzenverbände der freien Wohlfahrt 
Köln mit der Sozial-Betriebe-Köln gGmbH 
Die beigefügte Dokumentation der AG der Spitzenverbände der freien Wohlfahrt Köln mit der Sozial-
Betriebe-Köln gGmbH, erstellt am 13.05.2020 und zu den entsprechend am 13.05.2020 gültigen Vor-
gaben des Robert Koch-Instituts und der einschlägigen geltenden Verordnungen des Landes NRW, 
wird den Mitgliedern des Ausschusses für Soziales und Senioren gerne zur Verfügung gestellt. 
 
gez. Dr. Rau

Dokumentation Liga AG mit SBK

31886 Zeichen

Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände
der freien Wohlfahrtspflege in Köln

Dokumentation zur Anpassung der Angebote/Programme der offenen Seniorenarbeit
an die Corona - Pandemie. Gemeinsame Darstellung der AG der Spitzenverbände der
freien Wohlfahrt Köln mit der Sozial-Betriebe-Köln gGmbH

1. Vorbemerkung zu allen Programmen:

Es besteht in allen Programmen ein erhöhter Gesprächs- und Austauschbedarf. Alle Gespräche
waren quantitativ länger und qualitativ breiter. Neben den eigentlichen Sachinhalten geht es in den
Gesprächen immer auch um die Corona-Pandemie. Zeitbeanspruchend war die allgemeine
notwendige Information zur Corona-Pandemie für Mitarbeitende, Ratsuchende und Angehörige.

Ein steigender Zeit- und Kostenaufwand für die Festlegung von Schutz- und Hygienemaßnahmen
und die notwendige Materialbeschaffung sowie der Umsetzung der Hygienekonzepte entstand.

Ebenso stieg der Zeit- und Kostenaufwand für den Aufbau der digitalen Kommunikation im
Rahmen von Einrichtungen von Home-Office Strukturen bzw. Einrichtung von Einzel- und
Ersatzbüros. Dabei war auch das Thema IT- Sicherheit zu bearbeiten. Dies könnte allerdings eine
Investition in die Zukunft sein.

Neben den Sachinhalten lag in allen Programmen der Schwerpunkt bei:

der Aufrechterhaltung der (sozialen) Kontakte

der Förderung von sozialen Kontakten unter veränderten Rahmenbedingungen

der Beratung im Einzelfall

der Planung und Durchführung von Entlastung unter Einhaltung der Kontaktsperre, also
ohne physische Nähe.

Zur Einhaltung der Kontaktvorgaben und Hygienestandards sind insbesondere für eine schrittweise
Öffnung der Programme in Richtung physische Kontakte Konzepte zu entwickeln, die für alle
Beteiligten das Infektionsrisiko bestmöglich minimieren. Umfangreiche Überlegungen hierzu
erfolgen derzeit bespielhaft im Segment der häuslichen Unterstützungsdienste.

Auch zur Aufrechterhaltung der Versorgung eigener Kinder von Mitarbeitenden wurde teilweise auf
Leistungserbringung aus dem Home-Office umgestellt. In allen Programmen wurde das Instrument
Abbau von Mehrarbeit und Resturlauben genutzt.

2. Seniorenkoordination im Stadtbezirk
2.1. Aktuelle Arbeitsweise Programm Seniorenkoordination:

Aufgrund der veränderten Ausgangslage wurden übliche Formen des Austausches verändert:
Netzwerkveranstaltungen, Arbeits- und Projektgruppen der Seniorenkoordination, Gremienarbeit in
Form von Stadtteilkonferenzen, Arbeitssitzungen in üblicher Form werden abgesagt.

Stattdessen wird aufrechterhalten und neu entwickelt: der Kontakt zu den Akteuren über Telefonate,
E-Mails sowie Telefon- und Videokonferenzen. So konnte ein regelmäßiger Austausch mit
Seniorenvertretung, Akteuren Runder Tisch Seniorenarbeit (Seniorenberatung, SNWs,
Demenznetzwerk, Sozialraumkoordination usw.) und dem Fachteam Seniorenkoordination
sichergestellt werden.

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Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände
der freien Wohlfahrtspflege in Köln

Schwerpunkt war zunächst die Sammlung von Informationen:

« Informationen zur aktuellen Situation der Senior*innen den Stadtteilen,

« Informationen und Neuerungen aus den Einrichtungen und Diensten,

« Bedarfe und Kooperationsmöglichkeiten,

« möglichst kurzfristiger Entwicklung und Umsetzung bedarfsorientierter Lösungswege für die
Zielgruppe.

Trotz Lockdown wurde die Präsenz vor Ort im Stadtbezirk aufrechterhalten. Dabei wurde die
Seniorenkoordination verstärkt als Anker und Knotenpunkt zur Wissensvermittlung und —
Weitergabe genutzt. Die Öffentlichkeitsarbeit wurde intensiviert (regelmäßige Newsletter 2-3 x

wöchentlich, Pressemitteilungen) mit dem Ziel der Wissensweitergabe in Zusammenarbeit mit der
Stadt Köln und der Liga. So konnte ein gemeinsamer Wissenstand generiert werden. Es wurden

Anfragen der Kooperationspartner bedient sowie Fördermöglichkeiten ausgelotet und

weiterverbreitet. Auf Ebene der Akteure vor Ort wurden gemeinsam passgenaue Informationswege

(z.B. Projekt „Veedels-Lotsen im Stadtbezirk“) genutzt und Vernetzungen mit ortsansässigen
Unternehmen, Ärzten, Apotheken hergestellt. Außerhalb der üblichen Einkaufs- und

Besorgungshilfen werden weitere Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten initiiert (z.B. Aufbau von
Lebensmittel-Tafeln für Senior*innen). Der Kontakt zu lokal neu entstehenden bürgerschaftlichen

Initiativen (Corona-Hilfen) wurde aufgebaut und gepflegt.

Alle Bezirke entwickelten alternative Formate für den Runden Tisch. Basierend auf einer
umfassenden Recherche zu Möglichkeiten der virtuellen Netzwerkarbeit entstanden

+ Digitale Infopakete

« Webinare mit Referenten die Präsentationen auch digital zur Verfügung stellen

« die digitale Abfrage der Teilnehmenden zu Wünsche und Bedarfe

e Durchführung des Runden Tisches als Telefonkonferenz und themenbezogene Unter-AGs
« Zusammenfassung und Verteilung der Ergebnisse als digitales Infopaket

+ Einrichtung eines Internetforums zum Austausch für die Akteure

Wegen des hohen Informationsbedarfes tagte das Fachteam in einer wöchentlichen
Telefonkonferenz. Dabei wurde die konzeptionelle Arbeit fortgesetzt.

Parallel wurde die Recherche potentieller neuer Teilnehmer für den Runden Tisch (zur

perspektivischen Kontaktaufnahme) und die Sozialraumerkundung (anhand sozialstatistischer

Daten + Stadtteilbegehungen) fortgesetzt.

2.2 Vorschläge für die weitere Gestaltung Programm Seniorenkoordination in 2020:

In der Phase der Kontaktbeschränkung(en) wird weiterhin auf eine digital / virtuell gestützte
Vernetzungsarbeit gesetzt. Die Ziele sind dazu bereits unter 2.1. beschrieben. Die
Seniorenkoordination behandelt die Corona -Pandemie als (neues) Querschnittsthema:

Informationen zur aktuellen Lage, Aufbau und Entwicklung von möglichen Handlungsansätzen,
Perspektiven für „nach Corona“. Dabei werden auch Coronafolgen thematisch aufgenommen, wie

z.B. Vereinsamung und Altersarmut.

Digitale Formate können die Vernetzungs- und Arbeitstreffen nicht in Gänze ersetzen, sind aber für
die weitere Gestaltung von Arbeitsgruppen, Projektgruppen, ggf. auch bei der Organisation des

Runden Tischs selbst je nach weiterer Entwicklung wichtig und hilfreich.

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Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände
der freien Wohlfahrtspflege in Köln

Für die Durchführung von Runden Tischen Seniorenarbeit im 3. und 4. Quartal 2020 sind

Hygienekonzepte zu entwickeln unter welchen diese möglicherweise in physischer Form wieder

stattfinden können. Dabei sind die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und der jeweils aktuellen

Corona-Schutzverordnung des Landes NRW zu beachten. Klar ist das ein Bedarf nach großen
Tagungsräumen entsteht. Gegebenenfalls ist das Format anzupassen z.B. themenbezogene
Kleingruppenarbeit

Die intensivierte Öffentlichkeitsarbeit des Runden Tisches durch bestehende Arbeitsgruppen sollte

fortgesetzt werden. Einzelkontakte zu Akteuren im Stadtbezirk sollten unter Beachtung der
Kontaktvorgaben wieder aufgenommen werden.
3. Seniorenberatung
3.1. Aktuelle Arbeitsweise im Programm Seniorenberatung
a. Seniorenberatung in den Bezirken

Die Seniorenberatung als gut etabliertes Programm der offenen Seniorenarbeit ist auch in
Krisenzeiten ein wichtiger Anlaufpunkt für Senior*innen.

Seit Beginn der Kontaktbeschränkungen wurde die Beratung dahingehend verändert, dass Beratung

vorwiegend telefonisch stattfindet, die Erreichbarkeit aller Seniorenberater war kontinuierlich
gewährleistet. Sprechstunden in den Büros wurden ausgesetzt.
Die Bearbeitung der HILO-Meldungen war jederzeit sichergestellt.

Die notwendige Unterstützung konnte neben der Beratung am Telefon auch durch wechselseitigen

Schriftverkehr meist auf dem Postweg erfolgen, auch wenn sich die Bearbeitungszeit dadurch
verlängert hat.

In dringenden Fällen, wenn bspw. Dokumente benötigt wurden, auf Kundenseite aber gravierende

Einschränkungen bestanden (z.B. Einschränkungen hinsichtlich Mobilität), wurden kreative
Einzellösungen im Sinne der Klienten gefunden, z.B. kontaktlose Übergaben von Schriftstücken
(z.B. an Fenster oder Haustür).

Hausbesuche wurden auf ein absolut nötiges Minimum reduziert. Wenn diese durchgeführt wurden,

wurden alle Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen (tragen von Mund-Nasen-Schutz, Hand- und
Flächendesinfektion, Einhaltung von Abstandsregeln) eingehalten.
Ob Hausbesuche überhaupt durchgeführt wurden war trägerabhängig.

Vor allem von Senior*innen, die bereits vor Corona Kontakt zur Seniorenberatung hatten, wurde die
Seniorenberatung vielfach angefragt. Dabei wurden viele Fragen im Zusammenhang mit Corona
(Ansteckungsrisiko, ärztliche Versorgung, Verhaltensregeln,...) thematisiert. Die Seniorenberatung
berichtet, dass die Fülle an Informationen bei vielen Senior*innen zu großer Verunsicherung führte.

Die Seniorenberatung konnte dabei bei der Einordnung und Bewertung von Informationen

unterstützen. Vermehrt gab es auch Fragen zur Arbeitsweise der Ämter, verbunden mit der Sorge,

dass finanzielle Nachteile entstehen würden, wenn Fristen nicht eingehalten werden können.

Daneben wurde auch immer wieder auf die neu installierten Hilfen und Unterstützungsdienste
hingewiesen, auch wenn bisher nur in sehr wenigen Einzelfällen Hilfen nachgefragt wurden.

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Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände
der freien Wohlfahrtspflege in Köln

Krisenhafte Anfragen gab und gibt es vereinzelt von Angehörigen, die durch den Wegfall von
Angeboten wie z.B. Tagespflege und Besuchsdiensten mit der Betreuung überlastet sind.

Die Anzahl der Neuanfragen nahmen kontinuierlich bezirksübergreifend ab, andererseits erforderten
die einzelnen Kontakte deutlich mehr Zeit. Hör- und Sehbehinderungen und die fehlende
Visualisierung von Schriftstücken erschwerten und verlängerten die Kontaktzeit. Die Kommunikation
per Email ist bisher nur in Ausnahmefällen möglich.

Proaktiv hat die Seniorenberatung v.a. alleinlebende / zurückgezogen lebende Klienten kontaktiert.
Neben der Frage nach aktuellen Bedarfen und Versorgungssituationen, wurde v.a. der soziale
Kontakt sehr positiv rückgemeldet.

Zeitliche Ressourcen wurden genutzt um sich über aktuelle Entwicklungen in der Coronakrise zu
informieren und sich mit Akteuren im Bezirk auszutauschen und zu vernetzen. Aufgelaufene
Arbeitsrückstände (z.B. Dokumentation, Aktualisierung von Arbeitsmaterialen) konnten
aufgearbeitet und Überstunden abgebaut werden.

b. Seniorenberatung in den Bezirksrathäusern

Die Seniorenberatungen in den Bezirksrathäusern mussten sich sehr kurzfristig auf den Wechsel
aus den Büros in den Bezirksrathäusern in die Verbände /ins Homeoffice einstellen. Ein Zugriff auf
die Daten im Dokumentationssystem war in dieser Situation nicht möglich, was mit großen
Einschränkungen bezogen auf die Inhalte der Arbeit (Bearbeitung laufender Fälle) und die
Arbeitsorganisation (Dokumentation in alternativen Programmen, Nachtragen von Dokumentationen
in das eigentliche Programm) verbunden ist.

Auch eine proaktive Kontaktaufnahme auf bereits bekannte, alleinlebende Senior*innen war nicht
möglich, da der Zugriff auf die Kontaktdaten fehlt.

Die Beratung fand ebenfalls ausschließlich telefonisch und schriftlich statt. Eine Vielzahl von
Anfragen bspw. vom Sozialamt konnten per Telefon oder per Email beantwortet werden.

Trägerübergreifend und in Zusammenarbeit mit der Stadt hat eine verstärkte Öffentlichkeits- und
Pressearbeit zu dem Programm der Seniorenberatung stattgefunden.

3.2. Vorschläge für die weitere Gestaltung im Programm Seniorenberatung
a. Seniorenberatung in den Bezirken

In Zeiten bestehender Kontaktbeschränkungen wird die Seniorenberatung auch weiterhin
versuchen, Beratungen nach Möglichkeit kontaktlos durchzuführen und im Einzelfall abwägen, ob
eine persönliche Beratung vis-a-vis notwendig ist.

Eine Wiederaufnahme der persönlichen Beratung im Büro ist mit Terminvergabe umsetzbar. Vorerst
werden offene Sprechstunden nicht im gewohnten Sinne umsetzbar sein.

Alle Kontakte werden mit Datum, Name und Telefonnummer dokumentiert werden, um ggbfs.
Infektionswege nachvollziehen zu können. Die maximale Anzahl der Personen, die gleichzeitig an
der Beratung teilnehmen können, muss je nach Raumgröße festgelegt werden.

Alle Seniorenberater werden mit benötigter Schutzausrüstung (Mund-Nasen-Schutz, transparenten

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Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände
der freien Wohlfahrtspflege in Köln

Trennwänden, Desinfektionsmittel) ausgestattet. Auch Senior*innen werden dazu aufgefordert einen
Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Im Bedarfsfall kann Kunden der Seniorenberatung ein Mund-Nasen-
Schutz angeboten werden.

Bei akutem Bedarf ist auch die Durchführung von Hausbesuchen möglich. Auch hierzu wird die
Notwendigkeit im Einzelfall erörtert. Bei Hausbesuchen ist ebenfalls darauf zu achten, dass
Abstandsregeln eingehalten werden, ebenso ist Schutzausrüstung zu verwenden und Kunden sind
dazu anzuhalten Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Darüber hinaus muss telefonisch vor jedem
Hausbesuch geklärt werden, ob Grippe-Symptome vorliegen und darum gebeten werden, den
Raum vor dem Hausbesuch ausreichend zu lüften. Die Kontaktzeit bei Hausbesuchen ist so gering
wie möglich zu halten. Es werden nicht mehrere Hausbesuche hintereinander durchgeführt.

Bei (weiter) sinkender Nachfrage gehen die Seniorenberater*innen weiterhin proaktiv telefonisch
und / oder schriftlich auf Ihren Kund*innenstamm zu und informieren zur Erreichbarkeit der
Seniorenberatung und aktuellen Themen.

Weitere Möglichkeiten der Digitalisierung in der Beratung werden derzeit geprüft, jedoch ist die
Zielgruppe über diese Wege oft nur sehr begrenzt erreichbar.

Die Implementierung des neuen Dokumentationsprogrammes ermöglicht zukünftig eine hohe
Flexibilität beim Beratungsprozess, unabhängig vom Tätigkeitsort des einzelnen Seniorenberaters.

b.Seniorenberatung in den Bezirksrathäusern
Eine Rückkehr der Seniorenberatungen in die Büros der Bezirksrathäuser ist wünschenswert.

Äquivalent zu der Arbeitsweise der Sachbearbeiter in den Bezirksrathäusern und den Planungen für
die Seniorenberatung in den Bezirken ist auch die Wiederaufnahme der Beratungsgespräche für die
Seniorenberatungen in den Bezirksrathäusern mit vorheriger Terminvergabe umsetzbar.

Die Namen der Kunden können vorab dem Sicherheitsdienst mitgeteilt werden, Kunden würden
durch die Seniorenberatung in Empfang genommen und auch nach der Beratung wieder aus dem
Haus begleitet werden. Eine offene Sprechstunde kann auch in den Bezirksrathäusern derzeit nicht
stattfinden.

Die Überleitungen von Einzelfällen von Sachbearbeitern sind nur noch nach vorheriger Absprache
zwischen Sachbearbeiter und Seniorenberatung möglich.

Wie bei persönlichen Beratungen der Seniorenberatung in den Bezirken ist auch in den
Bezirksrathäusern auf Abstandsregeln zu achten und Schutzausrüstung zu nutzen.

4. Präventive Hausbesuche
4.1. Aktuelle Arbeitsweise im Programm Präventive Hausbesuche

Die Leistungen wurden teilweise aus dem Home-Office erbracht. Aufgrund des Kontaktverbots
wurden bereits vereinbarte Termine telefonisch durchgeführt. Die Anzahl telefonischer
Kontaktaufnahmen nahm zu und die Beratung erfolgte überwiegend am Telefon. Dabei stand das
„offene Ohr“ für die Sorgen und Nöte der Anrufer im Vordergrund. Informationsmaterialien zu den
jeweils benötigten Hilfsangeboten wurden per Post oder E- Mail verschickt. Neben den noch
ankommenden Telefonanfragen wurden proaktiv Senior*innen telefonisch kontaktiert, bei denen in
letzter Zeit ein präventiver Hausbesuch stattgefunden hat und von denen bekannt war, dass sie

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Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände
der freien Wohlfahrtspflege in Köln

alleinlebend und/oder bei bestehenden Unterstützungsbedarfen noch nicht in Hilfesysteme
eingebunden sind, um die Versorgungssituation abzuklären. Hausbesuche wurden grundsätzlich
eingestellt und nur im Notfall unter Schutzmaßnahmen und Abstandswahrung durchgeführt. Der

Versand weiterer stadtteilbezogener Anschreiben von Senioren wurde seitens des Amtes für
Soziales, Arbeit und Senioren eingestellt. Die Telefonevaluation der Vorjahresklienten wurde
durchgeführt. Die Mitarbeitenden nutzen zeitliche Freiräume für die Kooperation und Unterstützung
im Rahmen der Corona — Hilfen der Verbände. Bei zwei Verbänden kam es zu Personalausfällen
durch eine Erkrankung bzw. eine Rehabilitationsmaßnahme.

4.2. Vorschläge für die weitere Gestaltung im Programm Präventive Hausbesuche

Das Anschreiben der Stadt Köln sollte dahingehend verändert werden, dass eine Beratung auch
telefonisch oder per Videokonferenz möglich ist. Der Versand der Anschreiben sollte nach
Absprache mit den Trägern wieder aufgenommen werden. zu prüfen ist, ob dies zunächst in
kleineren Teilmengen (z.B. 300 Brief) erfolgen kann. Beratungsgespräche können nach einem
allgemein für alle Programme zu erarbeitenden „Standard Hygienemaßnahmen für einen
durchzuführenden Hausbesuch“ wieder aufgenommen werden. Dieser Standard sollte die bereits im
Kapitel 3.2 Seniorenberatung beschriebenen Kriterien enthalten. Auch in diesem Segment sollten
nicht mehrere Hausbesuche hintereinander erfolgen, die Kontaktzeit so gering wie möglich gehalten
werden und persönliche Hygienemaßnahmen nach jedem Hausbesuch Standard sein. Ggf. kann
eine gemeinsame Schulung zum Standard für die Mitarbeitenden eingerichtet werden. Aktuell sollte
die telefonische Evaluation der Hausbesuche auch auf den Personenkreis länger zurückliegende
Kontakte ausgeweitet werden, um mögliche Versorgungslücken aufzuspüren.

5. Haushaltsnahe Dienstleistungen
5.1. Aktuelle Arbeitsweise im Programm Haushaltsnahe Dienstleistungen

Die Versorgung der Klienten fand im erforderlichen Umfang und unter Berücksichtigung aller
erforderlichen Schutzmaßnahmen statt. Die Mitarbeitenden wurden geschult, die Einsätze unter
Einhaltung der Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen durchzuführen. Gleichzeitig erfolgte
eine Information für die Klienten bezüglich der Hygieneregeln. Durch Kundenabsagen konnten nicht
alle Einsätze wie geplant erbracht werden. Die Akquise für den ausgewählten Kundenkreis wurde
mit Beginn der kontaktreduzierenden Maßnahmen ausgesetzt. Teilweise wurde von den Trägern
der Leistungsumfang an die vorgesehenen Änderungen der Projektneuaufstellung angepasst.

5.2. Vorschläge für die weitere Gestaltung im Programm Haushaltsnahe Dienstleistungen

Kontinuierliche Fortsetzung der Versorgung im erforderlichen Umfang unter Einhaltung des
Hygienekonzeptes. Bei Klienten, welche die Einsätze vorerst abgesagt haben, telefonischer
Kontakt und Erfragen, inwieweit Unterstützung wieder aufgenommen werden soll. Wiederaufnahme
der Kundenakquise. Entwicklung eines Vertretungskonzeptes bei Mitarbeitererkrankungen über die
angeschlossenen Pflegedienste.

Informationseinholung beim Amt für Soziales, Arbeit und Senioren inwiefern die avisierte
Neukonzeption des Konzeptes derzeit umgesetzt werden soll, oder das Programm vorerst nach
bisherigen Regularien fortgesetzt wird. Ggf. Aufnahme der Tätigkeit durch weitere Träger. Die

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Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände
der freien Wohlfahrtspflege in Köln

Integration von neuen Mitarbeitenden im SGB Il - Bezug wird dabei derzeit als schwierig
angesehen.

6. Häusliche Unterstützungsdienste Demenz (inkl. Demenznetzwerke), Entlastungsdienst
Somatik

6.1. Aktuelle Arbeitsweise im Programm Häusliche Unterstützungsdienste /
Entlastungsdienste

Die regelmäßige Erreichbarkeit/ Präsenz im Büro oder über Home-Office-Lösungen für
Familien/Angehörige, freiwillige Helfer*innen und Ratsuchende in schwieriger Situation wurde
aufrechterhalten/ hergestellt und zahlreich genutzt. Es bestand der Bedarf nach ausführlichen und
intensiven Beratungsgesprächen zwischen den Koordinator*innen und den Angehörigen
(psychische Belastungen, häusliche Situation, Kommunikation mit dem erkrankten Menschen/
Konflikte, Fragen zur Pflegversicherung/ Finanzierung von Leistungen, Frage zu Abrechnungen).
Diese fanden in der Regel telefonisch statt und die Sprechzeiten hierfür wurden ausgeweitet.

Eine schriftliche Information an die begleiteten Familien und freiwilligen Helfer*innen über die
Änderungen für die häuslichen Begleitungen durch die Corona- Pandemie erfolgte. Vor-Ort-
Besuche wurden zunächst weitgehend eingestellt.

Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales bzgl. der Ausdehnung
der Angebotsinhalte konnten die Angebote sehr schnell an die neue Situation angepasst werden.
So werden von vielen Freiwilligen Einkäufe übernommen oder telefonische "Besuche" ermöglicht.
Im weiteren Verlauf konnten auch gemeinsame Spaziergänge unter Einhaltung der Abstandsregeln
und Hygienevorgaben ermöglicht werden. Die Familien und Helfer*innen wurden sowohl schriftlich
als auch telefonisch über Risiken, sowie Hygiene- und Verhaltensregeln aufgeklärt, um bei Bedarf
weiter Unterstützung durch die freiwilligen Helfer*innen zu erhalten. Bei Einkäufen lag der Fokus
auf allein lebenden Klienten. Engmaschig erfolgte in der Regel telefonisch die Reflektion der
Einsätze mit den freiwilligen Helfern. Die persönliche Betreuung und Beratung der Kund*innen,
Angehörigen und Freiwilligen per Telefon ist nach wie vor ein wichtiger und sehr zeitaufwändiger
Bestandteil des Dienstes. Zur Erleichterung der Kommunikation wurden teilweise E- Mailverteiler an
die Angehörigen aufgebaut und die bestehenden zu den freiwilligen Helfern intensiv genutzt. Auch
der Beratungsbedarf für die teilweise selbst zur Risikogruppen gehörenden freiwilligen Helfer
erhöhte sich.

Die geplanten Schulungen für neue freiwillige Helfer mussten teilweise verschoben werden bzw.
vorzeitig beendet werden. Bei einem Dienst wird der letzte ausgefallen Termin in Einzel-
unterrichtungen nachgeholt, um die Zertifikate zu erlangen.

Gruppenangebot wie Demenz- Cafe's wurden zurzeit ausgesetzt. Die Teilnehmenden erhielten
Informationen über Beschäftigungsmöglichkeiten und Bewegungsangebote nach Hause gesendet
und der telefonische Kontakt wurde regelmäßig aufrechterhalten.

Bezüglich der Demenznetzwerke wurde die Zeit für die Erstellung der eigenen Webseiten intensiv
genutzt bzw. diese abgeschlossen. Für die Durchführung der Runden Tische wurden virtuelle
Formen entwickelt z. B. Erstellung einer Power-Point-Präsentation mit Tonaufnahme zur Vorstellung
des Demenznetzes für den Runden Tisch als Videokonferenz.

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Kreisverband Köln a V.

Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände
der freien Wohlfahrtspflege in Köln

Ebenfalls wurde der Austausch mit den anderen Häuslichen Unterstützungsdiensten umgestellt auf
Austauschtreffen zur aktuellen Situation per Skype und Telefon. Hierbei wurden notwendige
Absprachen getroffen, kollegial beraten und gegenseitige Unterstützung fixiert. Daneben stehen die
Koordinator*innen im intensiven Austausch mit Ihren Fachberatungen.

Im Auftrag der Fachplanung des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren wurde die Versorgungs-
situation unter besonderer Berücksichtigung von Tagespflegebesuchern zusammengefasst. Die
Koordinatorinnen arbeiten zudem an einem Konzept zur Ermöglichung von Hausbesuchen.

6.2. Vorschläge für die weitere Gestaltung im Programm Häusliche Unterstützungsdienste /
Entlastungsdienste

Die Telefonbesuche für Menschen mit Demenz und somatisch Pflegebedürftige und bei den An-
und Zugehörigen sollten zunächst beibehalten und ausbebaut werden. Ergänzend wird ein
spezielles telefonisches Begleitangebot für An- und Zugehörige aufgebaut und ein regelmäßiger
Newsletter versendet.

Die begonnenen persönlichen Kontakte/Besuche unter schon genutzten Alternativen
(Fensterbesuch, Spaziergang, Einkauf) werden unter strenger Beachtung der vorgegebenen
Maßnahmen (Hygiene, Schutz, Abstand) fortgesetzt. Ob darüber hinaus wieder regelmäßige Vor-
Ort Besuche möglich werden, muss in jedem Einzelfall geprüft werden. Auch hier sei auf das
ausführliche Konzept, welches die Entlastungsdienste derzeit erarbeiten verwiesen.

Haus- und Vermittlungsbesuche sollten schrittweise wieder aufgenommen werden. Die Entwicklung
eines Hygienekonzeptes hierfür ist schon an andere Stelle angesprochen worden. Durch Nutzung
von Technologien soll bei Neuvermittlung möglichst nur ein Besuch stattfinden (Erstberatung über
Telefon, Skype, Videosprechstunde), anschließend Vermittlungsbesuch vor Ort. Daneben sollte
persönliche Beratung in geeigneten Räumen der Verbände mit Schutzausstattung angeboten
werden.

Ausgefallene Qualifizierungskurse und die Gewinnung neuer freiwilliger Helfer*innen sollten unter
den aktuellen Vorgaben für Bildungsveranstaltungen als Blended Learning für das 2. Halbjahr 2020
geplant werden: eher allgemeine Lerninhalte werden als Webinar durchgeführt, Bildungsinhalte
mit Präsenznotwendigkeit sind dann mehrmals in Kleingruppen durchzuführen. Die
Schulungsinhalte müssen um einen Block Hygiene- und Corona - Schutzmaßnahmen erweitert
werden. Für Präsenzschulungen müssen Räume ausreichender Größe zur Verfügung stehen. Auch
eine Durchführung von Veranstaltungen in Freiräumen angrenzend an Trägerliegenschaften kann
geprüft werden. Auch Reflexionstreffen sollten im zweiten Halbjahr unter diesen
Rahmenbedingungen wieder aufgenommen werden.

Die Demenznetzwerkkoordination wird unter Nutzung der aufgebauten digitalen Strukturen
fortgesetzt. Webseiten werden zu aktuellen Information und aktiven Öffentlichkeitsarbeit genutzt.
Mit den Netzwerkpartnern wird über weitere mögliche Aktivitäten gemeinsam entschieden.

Für die Beantragung der Netzwerkgelder der Pflegekassen für 2021 werden Antragsvorbereitungen
getroffen.

Wenn die Tagespflegen weiter geschlossen bleiben, kann bei diesen Klienten der Bedarf nach
Einsätzen durch die häuslichen Unterstützungsdienste abgefragt werden.

1

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Kreisverband Käin a V. Spragogem-Gemainde Küln

Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände
der freien Wohlfahrtspflege in Köln

7. SeniorenNetzwerke
7.1. Aktuelle Arbeitsweise im Programm SeniorenNetzwerke

Aufgrund der Entwicklungen und aktuellen Einschränkungen mussten die SeniorenNetzwerke
ihre regelmäßigen Veranstaltungen und geplanten Termine pausieren bzw. vorerst absagen
oder verschieben.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit der SNW-Koordinatorinnen ist es, weiterhin im Kontakt
zu den Netzwerker*innen sowie Nutzer*innen der SeniorenNetzwerke zu bleiben. Dies
geschieht sowohl durch direkte telefonische Kontakte, die Einrichtung von Telefonketten und
WhatsApp-Gruppen, als auch über die Nutzung bestehender und die Einrichtung neuer digitaler
Formate des Austausches. So werden u.a. auch Bedarfe erkannt und Informationen zu
bestehenden und neu installierten Hilfsangeboten vermittelt.

Die SeniorenNetzwerke sind ein wichtiger Anlaufpunkt für die Menschen in den Stadtteilen.
Netzwerkstrukturen, die bereits aufgebaut werden konnten, greifen, Menschen nutzen auch in
Krisenzeiten die Kontakte, die sie über die SeniorenNetzwerke aufgebaut haben, Hilfen werden
oftmals auch bereits informell umgesetzt —- unabhängig von der Koordinator*in.

Die SeniorenNetzwerk-Koordinator*innen:

e sind präsent im Stadtteil, u.a. bei (trägerübergreifenden) Öffentlichkeitskampagnen zu

Corona-Hilfen (z.B. Lastenradaktion in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur)

sind regelmäßig erreichbar (Einrichtung/ Ausweitung von Telefonsprechstunden)

initiieren Kontaktmöglichkeiten und neue Nachbarschaftsaktionen

initiieren kontaktlose Angebote (Hofkonzerte, Gymnastik am Balkon, Steinschlangen) und

unterstützen bei der Umsetzung

informieren (über Aushänge, Verteilung von Infomaterial im Einzelhandel, „Briefpäckchen“,

etc.) über neu installierte und bestehende Hilfsangebote

unterstützen und Initiieren Corona-Hilfen

« verfassen Pressemitteilungen zu Hilfen und Angeboten der SeniorenNetzwerke und
darüber hinaus bestehender Unterstützungsangebote

e installieren Hilfen für Hochaltrige (z.B. Mittagstisch-Angebote werden umorganisiert, so
dass die Menschen das Essen nach Hause geliefert bekommen)

Die Mitarbeiter*innen der zentralen und bezirklichen Servicestellen haben die
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke intensiv begleitet und proaktiv nach deren Situation
befragt. Es fand eine stetige Versorgung mit aktuellen Informationen statt, dabei wurden die
Sprecher*innen und Netzwerker*innen vor Ort als Multiplikatoren genutzt um die Informationen
auch zu den Senior*innen weiterzutragen.

Die Weiterentwicklung der SeniorenNetzwerke in der Phase des Aufbaus, die zum Teil erst im

letzten Jahr ihre Arbeit begonnen haben, stockt im Moment. Es ist zu erwarten, dass sich durch
die Corona-Einschränkungen die Zeit des Aufbaus verlängert.

7.2. Vorschläge für die weitere Gestaltung im Programm SeniorenNetzwerke

Um der Vereinsamung im Alter entgegenzuwirken ist es unabdingbar, dass die
SeniorenNetzwerke neue Wege finden, um ein Gefühl von Gemeinschaft trotz der geltenden

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Koelaverband Klin.

Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände
der freien Wohlfahrtspflege in Köln

Einschränkungen zu ermöglichen. Kontaktlose Angebote sollten ausgebaut werden.
Schrittweise ist dann im Weiteren eine Öffnung der Angebote der SeniorenNetzwerke zu prüfen.
In den Sommermonaten bietet es sich darüber hinaus an, Aktivitäten (z.B. Sportangebote) nach
draußen zu verlegen. Hierbei muss für jedes Angebot im Einzelfall geprüft werden, unter
welchen Voraussetzungen Angebote unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder

aufgenommen werden können.
Zu berücksichtigen sind hierbei:

« Gruppengröße (ggbfs. Teilung von Gruppen, Reduzierung der TN-Zahlen)

« Veranstaltungsort (bei Bedarf: Ausweichmöglichkeiten prüfen)

« Entwicklung von Hygienekonzepten (Abstandsregeln, Nutzung von Mund-Nasen-Masken,
Desinfektion von Flächen und Material, Ausstattung von Räumen z.B. mit ausreichend
Seifenspendern, etc.)

Eine besondere Aufmerksamkeit muss hierbei auf die Befähigung der Netzwerker*innen in
Hinblick auf die Umsetzung der Maßnahmen und Hygienekonzepte gelegt werden.

Das Programm der SeniorenNetzwerke baut im Kern auf das Empowerment der Senior*innen.
In dieser besonderen Lage benötigt es jedoch einer besonderen Unterstützung, ohne dabei den
Grundgedanken aus den Augen zu verlieren.

Auch die SeniorenNetzwerke, die sich bereits in der Selbstorganisation befinden, melden aktuell
bereits besondere Bedarfe an. Dies wird sich in Zeiten der ersten, schrittweisen Öffnung
voraussichtlich verstärken. Hier kommt der Unterstützung durch die Servicestellen und der
Patenorganisationen eine besondere Bedeutung zu. Die Umsetzung der Hygiene- und
Abstandsregelungen in den Selbstorganisierten SNW wird für das Gesamtprogramm eine große
logistische und rechtliche Herausforderung.

Neben der schrittweisen Umsetzung der Strukturen, die bereits vor dem Lock-Down bestanden
haben, müssen auch digitale Werkzeuge geprüft und vermehrt eingesetzt werden. Neben dem
Ausbau bewährter Formate (wie Smartphone-Kurse, PC-Sprechstunden) gibt es bereits
vielfältige neue Projekte, die von den SeniorenNetzwerk-Koordinator*innen derzeit geplant

werden.
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( Anıo | Köln = [= Der PaRıTATıscHE Rotes eergesirgen a
caritas r Kreisverband Kin a. V. Syragsgen-Gemeinde Küln

Beratungsverlauf (1)

20.08.2020 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 16.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1952/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
06.07.2020
Erstellt
29.06.2020 16:35