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2017/0245

Darmstädter Bürgerhaushalt 2017 - Vorschlag #1612: Kürzere Wartezeit an den Bedarfsampeln in der Hindenburgstraße bzw. Donnersbergring

Magistratsvorlage 27.07.2017

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2017/0245

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233 Zeichen

Punkt 10: Darmstädter Bürgerhaushalt 2017 - Vorschlag #1612: Kürzere Wartezeit an den 
Bedarfsampeln in der Hindenburgstraße bzw. Donnersbergring 
 (V-Nr. 2017/0245) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

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- 2 - 
 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
25.08.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Straßenverkehrs - 
und Tiefbauamt   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 
III 66 
IV 20 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0245 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
321 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  066-101-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5410-11 Sachkonto: 6166 130 
 
Betreff: Darmstädter Bürgerhaushalt 2017 - Vorschlag # 1612: Kürzere Wartezeit an den 
Bedarfsampeln in der Hindenburgstraße bzw. Donnersbergring  
 
Vorlage vom: 07.08.2017 
 
Beschlussvorschlag : 
Im Hinblick auf einen gleichmäßigen Verkehrsfluss mit weniger Abgasen und Lärm durch 
haltende und anfahrende Fahrzeuge ist es vorteilhaft im Sinne des Umweltschutzes, die 
bestehende Regelung beizubehalten.  
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
Beschluss des Magistrats vom 05.09.2017 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  07.08.2017:  
 
Für den Darmstädter Bürgerhaushalt 2017 wurde folgender Vorschlag aus der Bürgerschaft 
eingebracht: 
 
Kürzere Wartezeit an den Bedarfsampeln in Hindeburgstraße bzw. Donnersbergring  
 
An den Bedarfsampeln zur Querung von Hindenburgstraße (Kreuzung Elisabethenstraße) bzw. 
Donnersbergring (Einmündung Groß -Gerauer Weg und südl. Weinbergstraße) müssen Fußgänger 
und Radfahrer nach Drücken des Knopfes sehr lange warten, bis die Autoampel auf "rot" schaltet 
und sie "grün" bekommen. Selbst wenn die Fahrbahn frei ist, weil an den benachbarten 
Ampelkreuzungen rot ist, dauert es oft noch so lange, bis die Ampeln umsprin gen, dass viele 
Radfahrer und Fußgänger nicht bereit sind, auf grün zu warten, sondern die sowieso freie Fahrbahn 
auch ohne "grün" queren.  
 
Durch kürzere Wartezeiten an diesen Querungsstellen ließe sich die Akzeptanz der Ampeln deutlich 
erhöhen, Fußgänger und Radfahrer kämen schneller voran und die Schulwege zu Mornewegschule, 
LGG, ELO, LIO würden sicherer werden.  
 
Der Vorschlag erhielt:  
 
In der Online-Abstimmung 59 Ja -Stimmen und 7 Nein -Stimmen 
In der Vor-Ort-Abstimmung 1 Ja -Stimme und 0 Nein -Stimmen 
 
 
 
Mit der Idee „Kürzere Wartezeit an den Bedarfsampeln in der Hindenburgstraße bzw. in dem 
Donnersbergring “ wurde angeregt , die Wartezeiten für die Fußgänger an zwei 
Fußgängerschutzanlagen zu verkürzen.  
 
An den besagten Fußgängerschutzanlagen treffen verschiedene Verkehrsteilnehmer 
(Fußgänger, Radfahrende und Kfz) aufeinander, welche in einem Interessenskonflikt stehen, 
der stets sorgfältig abgewogen werden muss. Besonders der Streckenzug Hindenburgstraße 
/ Donnersbergring ist eine wichtige Hauptverkeh rsachse im Stadtgebiet , welche unter 
anderem als Umleitungsroute für die B  3 (Neckarstraße / Heidelberger Straße) genutzt 
werden kann.  
Dies ist zum Beispiel aktuell ( Sommerferien 2017) mit der Baumaßnahme in der 
Heidelberger Straße der Fall. Auf Grund die ser verkehrlichen Bedeutung ist es wichtig den 
Kfz-Verkehr auf dieser Strecke möglichst im Fluss zu halten.  
 
Für die Fußgängerschutzanlagen Hindenburgstraße / Elisabethenstraße , Donnersbergring / 
Groß-Gerauer Weg und  Donnersbergring / Weinbergstraße  läuft in den Hauptverkehrszeiten 
morgens und abends ein koordiniertes Programm mit einer Umlaufzeit von 90 Sekunden, 
sowie in Nebenverkehrszeiten ein koordiniertes Programm mit einer Umlaufzeit von 70 
Sekunden. Diese feste Umlaufzeit ist Grundlage für die zeitl iche Abstimmung bzw. 
Koordinierung von mehreren Ampeln. Dies bedeutet, dass Fußgänger im ungünstigsten Fall 
60 bzw. 80 Sekunden auf eine Freigabe warten müssen. In der Regel kann mit einer 
durchschnittlichen Wartezeit von 30 bis 60 Sekunden gerechnet werde n. Besonders bei 
einem Umlauf mit etwas weniger Autoverkehr werden Wartezeiten seitens der Fußgänger als 
störend empfunden. Im Fall der genannten Fußgängerschutzanlagen können kürzere 
Wartezeiten jedoch nur mit einem um koordinierten Programm erreicht werde n.

Dem stehen jedoch die Interessen der Kfz-Fahrer und dem Umweltschutz entgegen. 
 
Wie eine Untersuchung zur Weiterentwicklung der Verkehrssteuerung in Darmstadt aus dem 
Jahr 2015 zeigt, führen verkehrsabhängig  koordinierte Programme an der Fußgänger -
schutzanlage Hindenburgstraße / Elisabethenstraße zu einem gleichmäßigeren Verkehrs -
fluss. Dies führt zu einer Senkung der Umweltbelastungen durch Kfz -Abgase und Lärm. 
Somit dient eine Koordinierung nicht nur den Autofahrern, sondern auch als präventive 
Schutzmaßnahme für die Anwohner und Fußgänger vor gesundheitlichen Folgeschäden.  
Im Gegenzug müssen jedoch bei einem koordinierten Programm trotz Verkehrsabhängigkeit 
höhere Wartezeiten der Fußgänger in Kauf genommen werden.  
 
Abschließend stehen sich somit kürzere Wartezeiten für Fußgänger  und ein gleichmäßiger 
Verkehrsfluss  mit weniger Abgasen und Lärm durch haltende und anfahrende Autos 
gegenüber. Von daher ist es aus Sicht des  Umweltschutzes und einem gleichmäßigen 
Verkehrsfluss vorteilhaft bei der bestehenden Regelung zu bleiben.  
 
Darmstadt, 07.08.2017 
 
Dezernat I       Dezernat III    Dezernat IV 
 
 
 
Jochen Partsch       Barbara Boczek    Andrè Schellenberg  
Oberbürgermeister       Stadträtin     Stadtkämmerer

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219 Zeichen

Punkt 
23.10: 
Darmstädter Bürgerhaushalt 2017 - Vorschlag #1612: Kürzere Wartezeit an den 
Bedarfsampeln in der Hindenburgstraße bzw. Donnersbergring 
 (V-Nr. 2017/0245) 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

anlage 5

251 Zeichen

Punkt 71: Darmstädter Bürgerhaushalt 2017 - Vorschlag #1612: Kürzere Wartezeit an den 
Bedarfsampeln in der Hindenburgstraße bzw. Donnersbergring 
- Kenntnisnahme - 
 (V-Nr. 2017/0245) 
 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

anlage 3

233 Zeichen

Punkt 12: Darmstädter Bürgerhaushalt 2017 - Vorschlag #1612: Kürzere Wartezeit an den 
Bedarfsampeln in der Hindenburgstraße bzw. Donnersbergring 
 (V-Nr. 2017/0245) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

2017/0245

5578 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
25.08.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Straßenverkehrs - 
und Tiefbauamt   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0245 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  066-101-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5410-11 Sachkonto: 6166 130 
 
Betreff: Darmstädter Bürgerhaushalt 2017 - Vorschlag # 1612: Kürzere Wartezeit an den 
Bedarfsampeln in der Hindenburgstraße bzw. Donnersbergring  
 
Vorlage vom: 07.08.2017 
 
Beschlussvorschlag : 
Im Hinblick auf einen gleichmäßigen Verkehrsfluss mit weniger Abgasen und Lärm durch 
haltende und anfahrende Fahrzeuge ist es vorteilhaft im Sinne des Umweltschutzes, die 
bestehende Regelung beizubehalten.  
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  07.08.2017:  
 
Für den Darmstädter Bürgerhaushalt 2017 wurde folgender Vorschlag aus der Bürgerschaft 
eingebracht: 
 
Kürzere Wartezeit an den Bedarfsampeln in Hindeburgstraße bzw. Donnersbergring  
 
An den Bedarfsampeln zur Querung von Hindenburgstraße (Kreuzung Elisabethenstraße) bzw. 
Donnersbergring (Einmündung Groß -Gerauer Weg und südl. Weinbergstraße) müssen Fußgänger 
und Radfahrer nach Drücken des Knopfes sehr lange warten, bis die Autoampel auf "rot" schaltet 
und sie "grün" bekommen. Selbst wenn die Fahrbahn frei ist, weil an den benachbarten 
Ampelkreuzungen rot ist, dauert es oft noch so lange, bis die Ampeln umsprin gen, dass viele 
Radfahrer und Fußgänger nicht bereit sind, auf grün zu warten, sondern die sowieso freie Fahrbahn 
auch ohne "grün" queren.  
 
Durch kürzere Wartezeiten an diesen Querungsstellen ließe sich die Akzeptanz der Ampeln deutlich 
erhöhen, Fußgänger und Radfahrer kämen schneller voran und die Schulwege zu Mornewegschule, 
LGG, ELO, LIO würden sicherer werden.  
 
Der Vorschlag erhielt:  
 
In der Online-Abstimmung 59 Ja -Stimmen und 7 Nein -Stimmen 
In der Vor-Ort-Abstimmung 1 Ja -Stimme und 0 Nein -Stimmen 
 
 
 
Mit der Idee „Kürzere Wartezeit an den Bedarfsampeln in der Hindenburgstraße bzw. in dem 
Donnersbergring “ wurde angeregt , die Wartezeiten für die Fußgänger an zwei 
Fußgängerschutzanlagen zu verkürzen.  
 
An den besagten Fußgängerschutzanlagen treffen verschiedene Verkehrsteilnehmer 
(Fußgänger, Radfahrende und Kfz) aufeinander, welche in einem Interessenskonflikt stehen, 
der stets sorgfältig abgewogen werden muss. Besonders der Streckenzug Hindenburgstraße 
/ Donnersbergring ist eine wichtige Hauptverkeh rsachse im Stadtgebiet , welche unter 
anderem als Umleitungsroute für die B  3 (Neckarstraße / Heidelberger Straße) genutzt 
werden kann.  
Dies ist zum Beispiel aktuell ( Sommerferien 2017) mit der Baumaßnahme in der 
Heidelberger Straße der Fall. Auf Grund die ser verkehrlichen Bedeutung ist es wichtig den 
Kfz-Verkehr auf dieser Strecke möglichst im Fluss zu halten.  
 
Für die Fußgängerschutzanlagen Hindenburgstraße / Elisabethenstraße , Donnersbergring / 
Groß-Gerauer Weg und  Donnersbergring / Weinbergstraße  läuft in den Hauptverkehrszeiten 
morgens und abends ein koordiniertes Programm mit einer Umlaufzeit von 90 Sekunden, 
sowie in Nebenverkehrszeiten ein koordiniertes Programm mit einer Umlaufzeit von 70 
Sekunden. Diese feste Umlaufzeit ist Grundlage für die zeitl iche Abstimmung bzw. 
Koordinierung von mehreren Ampeln. Dies bedeutet, dass Fußgänger im ungünstigsten Fall 
60 bzw. 80 Sekunden auf eine Freigabe warten müssen. In der Regel kann mit einer 
durchschnittlichen Wartezeit von 30 bis 60 Sekunden gerechnet werde n. Besonders bei 
einem Umlauf mit etwas weniger Autoverkehr werden Wartezeiten seitens der Fußgänger als 
störend empfunden. Im Fall der genannten Fußgängerschutzanlagen können kürzere 
Wartezeiten jedoch nur mit einem um koordinierten Programm erreicht werde n.

- 4 - 
 
Dem stehen jedoch die Interessen der Kfz-Fahrer und dem Umweltschutz entgegen. 
 
Wie eine Untersuchung zur Weiterentwicklung der Verkehrssteuerung in Darmstadt aus dem 
Jahr 2015 zeigt, führen verkehrsabhängig  koordinierte Programme an der Fußgänger -
schutzanlage Hindenburgstraße / Elisabethenstraße zu einem gleichmäßigeren Verkehrs -
fluss. Dies führt zu einer Senkung der Umweltbelastungen durch Kfz -Abgase und Lärm. 
Somit dient eine Koordinierung nicht nur den Autofahrern, sondern auch als präventive 
Schutzmaßnahme für die Anwohner und Fußgänger vor gesundheitlichen Folgeschäden.  
Im Gegenzug müssen jedoch bei einem koordinierten Programm trotz Verkehrsabhängigkeit 
höhere Wartezeiten der Fußgänger in Kauf genommen werden.  
 
Abschließend stehen sich somit kürzere Wartezeiten für Fußgänger  und ein gleichmäßiger 
Verkehrsfluss  mit weniger Abgasen und Lärm durch haltende und anfahrende Autos 
gegenüber. Von daher ist es aus Sicht des  Umweltschutzes und einem gleichmäßigen 
Verkehrsfluss vorteilhaft bei der bestehenden Regelung zu bleiben.  
 
Darmstadt, 07.08.2017 
 
Dezernat I       Dezernat III    Dezernat IV 
 
 
 
Jochen Partsch       Barbara Boczek    Andrè Schellenberg  
Oberbürgermeister       Stadträtin     Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (5)

TOP 12
TOP 71 zur Kenntnis
TOP 321
TOP 10
TOP 23.10

Orte (6)

  • Weinbergstraße
  • Neckarstraße
  • Heidelberger Straße
  • Elisabethenstraße
  • Donnersbergring
  • Groß-Gerauer Weg

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Details

Vorlagen-Nr.
2017/0245
Typ
Magistratsvorlage
Datum
27.07.2017
Erstellt
29.09.2026 00:00