2014/0101
SSP Stadtteilschule Arheilgen - Gesamtsanierung Gebäude A, Grillparzerstraße 33, 64291 Darmstadt
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2014/0101
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
03.04.2014
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Eigenbetrieb Im-
mobilienmanagement
Darmstadt
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl. Be-
schlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2014/0101
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 16-00022-01 Investitionsnummer: INV00033
Kostenträger: 201 Sachkonto: 0951010
Betreff: SSP Stadtteilschule Arheilgen - Gesamtsanierung Gebäude A,
Grillparzerstraße 33, 64291 Darmstadt
Vorlage vom: 24.03.2014
Beschlussvorschlag :
1 . Der Magistrat stimmt der Gesamtsanierungsmaßnahme mit (einschließlich Abbruch des
Pavillons und Herrichten der Flächen) Schwerpunkt
des Bestandsgebäudes A in Höhe von 3.000.000,00 € zu
2. Die Gesamtfinanzierung in Höhe von 3,0 Mio. € ist wie folgt dargestellt:
2014: Wirtschaftsplan IDA 1.500.000,00 €
2015: Wirtschaftsplan IDA 1.500.000,00 €
3. Für die Möblierung der Verwaltung sind im Kernhaushalt im Wirtschaftsjahr 2015
30.000,00 € zu etatisieren.
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4. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement wird im Hinblick auf einen Baubeginn 2014
ermächtigt, sofort nach Magistratsbeschluss weitere Planungsschritte in Auftrag zu
geben.
5. Der Magistrat beschließt die Etatisierung der Folgekosten gemäß Anlage in den folgen-
den Wirtschaftsplänen.
Anlagen: Machbarkeitsstudie Voigt + Herzig
Grundriss Gebäude A EG
Folgekostenberechnung
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 24.03.2014
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis
Gesamtsanierung der Stadtteilschule Arheilgen
Energetische Sanierung Gebäude A mit Fertigstellung der Gesamtsanierung Gebäude A
Abbruch der Pavillons zur Flächenbereinigung und Interimsbereitstellung
Die Stadteilschule Arheilgen wurde in der heutigen Organisationsform als Kooperative Gesamt-
schule im Jahr 1996 installiert und 2008 ff. um einen Neubau mit naturwissenschaftlichen
Fachräumen mit Mensa, Bibliothek etc. konzeptionell und baulich erweitert.
Der Altbaubestand wurde ursprünglich Anfang der 70er Jahre für die Thomas-Mann- Schule
(Realschule) errichtet, die wie oben erwähnt 1996 in eine neue Organisationsform übergegangen
ist. Die Pavillons waren als Grundschule (ehem. Brüder-Grimm-Schule) genutzt.
Der Gebäudekomplex umfasste Verwaltungsgebäude A mit Fachklassen und die beiden Klassen-
gebäude B und C sowie die Sporthalle D. Diese Gebäude von 1970-1974 konnten bis auf bauli-
che Veränderungen an der Turnhalle zur Versammlungsstättennutzung bisher nicht saniert wer-
den.
Die Gebäude A, B und C hatten bzw. haben bisher keine 2. baulichen Rettungswege. Dies war
als Bestandsnutzung geduldet.
Da die Klassen-Pavillons aufgrund des unsanierbaren Bauzustandes ab Ende 2012 nicht mehr
genutzt werden konnten, mussten im Gebäude A Nutzungsänderungen vollzogen werden, die
baugenehmigungspflichtig sind. Aufgrund der Betreiberverantwortung war für das Gebäude A
ein Brandschutzkonzept zu erstellen und Brandschutzmassnahmen umzusetzen. Dazu waren im
Wirtschaftsplan von IDA- Nachtrag 2013 im Rahmen des SSP Mittel in Höhe 300.000 € vorgese-
hen.
Der Bauantrag wurde vom EB Immobilienmanagement Darmstadt gestellt. Zur Vorbereitung
dieser Baumaßnahme wurden vom Immobilienmanagement für die Rückbauarbeiten im Bauteil
A und zur Realisierung weiterer Sanierungsmaßnahmen die Aktualisierung des Asbestkatasters
und stichprobenbezogene Schadstoffuntersuchungen für alle Gebäude veranlasst.
Die Rückbauarbeiten wurden mit der erforderlichen Schadstoffentsorgung ausgeschrieben und
ausgeführt, sodass in der zweiten Sommerferienwoche 2013 die eigentlichen Bauarbeiten be-
gannen.
Bei den Beprobungen in den Sommerferien traten an anderen Stellen in Gebäude A und in den
Gebäuden B und C PCB-Materialbefunde auf, die weitere Untersuchungen veranlassten und di-
rekt an die politisch Verantwortlichen berichtet wurden.
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Gleichzeitig wurden Raumluftuntersuchungen unter Worst-Case Bedingungen durchgeführt und
nach dem Vorliegen erster Ergebnisse wurden Perspektiven für Sanierung und weitere Nutzung
mit Magistrats-Vertretern und der Schulgemeinde besprochen. Dazu wurden Probesanierungen
an den PCB-beschichteten Deckenplatten und anschließende Raumluftmessungen durchgeführt.
Da dies Ergebnisse unter dem Sanierungszielwert brachte, wurde dieses Verfahren flächen-
deckend für Gebäude B und C für die Herbstferien geplant.
Mit Lüftungskonzepten wurde die weitere Nutzung der Klassenräume in B und C zwischen
Sommer und Herbstferien unter Einhaltung von Sanierungszielwerten möglich.
In den Herbstferien erfolgten in allen Klassen der Gebäude B und C Sanierungsmaßnahmen, die
die weitere Nutzung bis zur Gesamtsanierung ermöglichen. Die Raumluftqualität in den Klassen
wird bis dahin mit Messungen überprüft und dokumentiert.
Im Erdgeschoss Gebäude A sind die Aula und Bühne derzeit aufgrund des Schadstoffvorkom-
mens unter konditionierten Bedingungen zu nutzen. Sie sind bei der Sanierung aber bis auf die
Rohbaustruktur zu entkernen.
In Gebäude A wurde die Brandschutzsanierung und die Sanierung der Klassen im 1. OG bis zu
den Herbstferien 2013 fertig gestellt. Weitere Brandschutzmaßnahmen und Schadstoffsanie-
rungsmaßnahmen sind im EG erforderlich.
Aufgrund der Schadstoffvorkommen hatte sich der Umfang der ursprünglich geplanten Rück-
baumaßnahmen ausgeweitet und aufgrund der Dringlichkeit der Bereitstellung von Klassenräu-
men wurden durch Umplanungen innerhalb des IDA-Wirtschaftsplanes 300.000 € bereit gestellt.
Um die Sanierungsdringlichkeit in den Gebäuden A, B und C bearbeiten zu können wurden im
den Wirtschaftsplan 2014 im MIP für die Jahre 2014 ff. weitere Mittel eingeplant.
Erläuterungsbericht
Im Herbst 2013 wurde das Architekturbüro Voigt und Herzig, das an der Schule nach einem
VOF-Verfahren bereits tätig war, mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Ziel war die Wirt-
schaftlichkeitsanalyse für eine Sanierung der Gebäude B und C und eine Kostenberechnung zur
Gesamtsanierung des Gebäude A mit energetischer Sanierung.
In der Kostenberechnung wurden für die Gebäude B und C Vergleichswerte gebildet:
Verglichen wurden Neubaukosten für Klassengebäude mit gleicher Kubatur mit der Sanierung
der Bestandsgebäude unter Berücksichtigung des erforderlichen 2. baulichen Rettungsweges,
der derzeit nicht gegeben ist.
Der Kostenvergleich zeigt bei diesen Gebäuden, dass ein Rückbau auf den Rohbau mit anschlie-
ßender Sanierung wesentlich günstiger ist.
Die Machbarkeitsstudie ist in der Anlage beigefügt.
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Im Gebäude A, in dem sich sowohl die Verwaltung und Mehrzweckräume im EG als auch Klas-
sen und Lehrerstützpunkte im OG befinden, sind bereits umfangreiche Brandschutzmaßnahmen
durchgeführt worden. Durch erfolgte Nutzungsänderung (ehemals Nawi-Fachräume) sind in den
Klassen alle Bekleidungsflächen erneuert worden. Deshalb wurde für das Gebäude A keine Ge-
genüberstellung der Neubaukosten zu Sanierungskosten erstellt.
Für dieses Gebäude stehen die Energetische Sanierung aller Umfassungsflächen sowie weit rei-
chende Erneuerungen im Bereich der Haustechnik an. Dabei sind nach Abschluss der Sanierung
Primärenergieeinsparungen von 28,55 kW/h (m²/a) prognostiziert.
Die Verringerung der CO2-Emissionen ist mit 8 kg (m²/a) prognostiziert.
Die Aufwendungen für die Energetische Sanierung sind mit förderfähigen Kosten von
722.495,73 € beziffert, wozu unter der Antragsnummer T/411/71095946 bei der Wirtschafts-
und Infrastrukturbank Hessen ein Förderantrag auf Bezuschussung von 60 % gestellt wurde.
Der Förderantrag ist noch nicht beschieden. Etwaige Zuwendungen fließen als Einnahmen in
den IDA-Wirtschaftsplan.
Da der Neubau der Stadtteilschule Arheilgen nur Fachräume und Ganztagsbereiche abbildet,
müssen Verwaltungsfunktionen und Klassenräume nach aktuellem Bedarf in den übrigen Be-
standsgebäuden Erledigung finden.
Bei den anstehenden Sanierungsarbeiten im Erdgeschoss des Gebäudes A wird der Verwal-
tungstrakt nach den heutigen Anforderungen innerhalb der Gebäudegrundfläche erweitert, er-
gänzt um eigenständige Büros für Zweigstufenleiter, Stundenplanerstellung, Schulsozialarbeit.
Der Raumbedarf und die funktionellen Änderungen sind mit dem Schulamt abgestimmt.
Die im Gebäude A vorhandene Aula mit Bühne und angrenzenden Räumen wird in einen akus-
tisch (u.a. für den Musikunterricht) aufgerüsteten Mehrzweckraum umgestaltet, der durch eine
Faltwand in mehrere Bereiche getrennt werden kann.
Die Sanitäranlagen im Gebäude A (Lehrertoiletten) werden komplett umgestaltet, so dass auf
gleicher Grundfläche zusätzlich eine barrierefreie Toilette errichtet werden kann.
Weitere Innenraumergänzungen schaffen zusätzliche Lagerflächen, die dringend benötigt wer-
den.
Nach interner Bewertung der Machbarkeitsstudie wurden für den Bereich der Haustechnik zu-
sätzliche Maßnahmen aufgenommen, die teilweise der Infrastruktur der gesamten Liegenschaft
zunutze sind, zum Beispiel die Erneuerung der
Trinkwasserzentrale, der Fernwärmezentrale sowie die Trennung der Heizleitungen von Trink-
wasserleitungen nach neuer Trinkwasserverordnung.
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Gegenüber der Studie gibt es somit zusätzliche Kosten von
220.000,00 € in der Kostengruppe 300 und
350.000,00 € in der Kostengruppe 400 und
80.000,00 € in der Kostengruppe 700
____
650.000,00 €
Die Kosten für die Gesamtsanierung des Gebäudes A betragen 2,75 Mio. €.
Die Baumaßnahmen im Gebäude A sollen im Sommer 2014 begonnen und 2015 abgeschlossen
werden.
Auf dem Gelände der Stadtteilschule befinden sich drei Pavillonklassenbauten, deren Nutzung
bereits seit 2012 untersagt ist. Diese Pavillons sollen in den Sommerferien 2014 zurückgebaut
werden, um Platz für Interimslösungen bei den weiteren Sanierungsmaßnahmen zu schaffen.
Auch wenn die Ferienzeiten verstärkt für die Bautätigkeit genutzt werden, ist für den Umbau der
Verwaltung und der sanitären Anlagen eine anzumietende Interimslösung für einige Monate er-
forderlich.
Die Baumaßnahmen im Gebäude A sollen Ende 2015 abgeschlossen sein.
Für die Sanierung der Klassengebäude B und C ist zunächst das vorhandene Raumprogramm
vom Städtischen Schulamt auf seine Funktionalität und die perspektivischen Anforderungen aus
der Schulentwicklungsplanung zu prüfen und bei Bedarf zu aktualisieren. Bisher wird davon
ausgegangen, dass kein zusätzliches Neubauvolumen erforderlich wird und alle notwendigen
räumlichen Bedarfe im Bestand darstellbar sind.
Im MIP 2016 sind derzeit 1.000.0000 Millionen eingestellt, um die Weiterführung der Gesamt-
sanierung zu ermöglichen.
Für die jetzt erläuterten Maßnahmen ergibt sich ein Gesamtfinanzierungsbedarf von:
Machbarkeitsstudie und Ingenieurleistungen
und Grundlagenermittlung (bereits beauftragt) 100.000,00 €
Sanierung Gebäude A
Kostengruppe 200 35.000,00 €
Kostengruppe 300 1.290.000,00 €
Kostengruppe 400 720.000,00 €
Kostengruppe 500 105.000,00 €
Kostengruppe 600 100.000,00 €
Kostengruppe 700 400.000,00 €
Gesamtkosten: 2.750.000,00 €
Abbruch Pavillons und Interimsnutzung 250.000,00 €
Gesamtfinanzierungssumme 3.000.000,00 €
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Die Vorlage wurde in der Betriebskommission des Eigenbetriebes Immobilienmanagement am
7. März 2014 beschlossen.
Anlagen
Machbarkeitsstudie Voigt + Herzig
Grundriss Gebäude A EG
Folgekostenberechnung
Der Dezernent II: Der Dezernent IV:
Rafael Reißer André Schellenberg
Bürgermeister Stadtkämmerer
anlage 1
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voigt und herzig architekten und ingenieure gmbh Stadtteilschule Arheilgen Machbarkeitsstudie 1 Aufgabenstellung Die Stadtteilschule in Arheilgen besteht aus drei Schulgebäuden und einer Sporthalle aus den 1970er Jahren. Im Zuge von Sanierungsarbeiten und der Umsetzung von Brandschutzauflagen wurden Schadstoffunter- suchungen vorgenommen. Diese Untersuchungen haben eine Kuntamination ergeben. Die Aufgabenstellung lautet folglich: Bauteil A ist bereits teilsaniert, hier werden auf jeden Fall nur die Kosten für die restliche Sanierung ermittelt. Für Bauteil B und C werden jeweils die Sanierungskosten den Neubaukosten gegenübergestellt. 2 Kostenbetrachtung 2.1 Allgemeines zur Vorgehensweise Die nachfolgende Kostenbetrachtung geht von folgenden Überlegungen aus: Ein Kostenvergleich zwischen a) sanierten Altbauten B und C und b) Komplettabbruch und Neubau der Bauteile B und C, ist ohne Vorlage eines Gesamt-Neubauentwurfes nur möglich, wenn man annimmt, dass bei der Neubauvariante zwei Gebäude in der gleichen Art und Weise erstellt werden wie die jetzigen Bestandsgebäude. Würde man ein ganz neues Gesamt-Neubaukonzept erstellen wäre zu beachten, dass nach heutiger Sicht ein modifiziertes Raumprogramm zu erstellen wäre, welches dann sehr wahrscheinlich mehr Nutz- und Verkehrsfläche ausweisen würde. Außerdem wäre zu berücksichtigen, dass die für Bauteil A bereits begonnene Sanierung in jedem Fall weitergeführt wird, und ein Neubaukonzept für B und C die jetzt in Bauteil A befindlichen Nutzungen ohnehin nicht integrieren könnte. Die Aufgabe besteht weder darin, ein neues Raumprogramm zu entwerfen, noch darin, ein hierauf basierendes Gesamt-Gebäudekonzept für B und C zu entwickeln. Somit lässt sich zu diesem Zeitpunkt auch nicht abschätzen, ob ein Gesamt-Neubau auf der Fläche eines der beiden Altbauten realisiert werden kann, und ob für die Bauzeit der verbleibende Altbau in Betrieb bleibt, oder ob Provisorien als Ersatz für beide Gebäude benötigt werden. Bei Variante b) (Komplettabbruch und Neubau der Bauteile B und C) wird davon ausgegangen, dass beide Gebäude nacheinander erneuert werden. Die Umsetzung für jedes einzelne Gebäudes erfolgt in einem Zug, ohne Unterbrechung. Um eine Vergleichbarkeit zur Sanierung (Variante a)) herstellen zu können, muss auch hier die Umsetzung in einem Zuge angenommen werden. 1.\TEXT\000-199\009 - Beratungen und Kleinprojekte\009-32-STS Arheilgen Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\g009-32-01 -Erläuterung-— 2014-01-28 doc Seite 1 von 8 voigt und herzig architekten und ingenieure gmbh Stadtteilschule Arheilgen Machbarkeitsstudie 2.2 Auch für die restliche Sanierung des Bauteiles A wird die Umsetzung in einem Zuge angenommen. Kosten für eine schrittweise Sanierung bei laufendem Betrieb (komprimierte Ferienarbeit) sind nicht berücksichtigt worden. Grundlage für diese Betrachtungen sind die Pläne, wie sie am 16.04.2013 an die Architekten übergeben worden sind (CAD-Daten vom 23.04.2013). Für die Ermittlung einer Sanierung wie im vorliegenden Fall stehen keine Kostenkennwerte aus Kostendatenbanken zur Verfügung, da deren Vergleichbarkeit mit den Anforderungen der Stadtteilschule reiner Zufall wäre. Folglich ist es erforderlich, eine überschlägliche Massenermittlung für die einzelnen Teilleistungen wie Abbruch und Entsorgung, Neuerstellung ader Oherflächenbehandlungen vorzunehmen und diese ann mit Einheitspreisen zu versehen. Die so gewonnenen Kostenangaben resultieren noch nicht auf einer abgestimmten Vorplanung und besitzen daher eine deutlich reduzierte Genauigkeit. Alle Kostenangaben sind Bruttowerte (inkl. 19% MwSt.). Die Ausführung ist ohne Unterbrechung für 2014 vorgesehen. Es ist anzunehmen, dass die Sanierung der Bauteile B und C einige Jahre später erfolgen wird. Ein genauer Zeitplan ist nicht abzusehen, insofern kann auch keine Indizierung voraus betrachtet werden. Eine Erhöhung der Kosten für die Sanierung der Bauteile B und C ist anzunehmen; dies dürfte dann aber auch für die Alternative Abbruch und Neubau gelten, sodass das Kostenverhältnis zwischen Sanierung und Neubau aus heutiger Sicht unverändert bleiben sollte. Aus den Unterlagen der Fachplaner gehen zahlreiche Maßnahmen hervor, die wir in der Kostenprognose berücksichtigt haben. Sie werden an dieser Stelle nicht erneut beschrieben. Zuarbeiten der Planungsbeteiligten 04.11.2013 Angaben von CDM Smith Consult zur Schadstoffentsorgung 21.11.2013 Angaben des Ingenieurbüros Weber zur Betonsanierung 13.12.2013 und 14.01.2014 Angaben des Ingenieurbüros ITG zur Haustechnik 30.12.2013 Angaben des Ingenieurbüros Schmidt zum Wärmeschutz IATEXT\000-199\9009 - Beratungen und Kleinprojekte\009-32-STS Arheilgen Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\g009-32-01-Erläuterung—2014-01-28.doc Seite 2 von 8 voigt und herzig architekten und ingenieure gmbh Stadtteilschule Arheilgen Machbarkeitsstudie 2.3 Angaben zu den Kostengruppen 100 Grundstück Für die Kostengruppe 100 wurde angenommen, dass keine Kosten entstehen werden. 200 Herrichten und Erschließen Bei der Kostengruppe 200 sind wir bzgl. der Altlastenentsorgung davon ausgegangen, dass die Kostenangaben von CDM vom 04.11.2013 über 245.000 € brutto zu gleichen Teilen auf die Gebäude B und C zu verteilen sind. Hier wurden jeweils 122.500 € brutto für den Sanierungsfall angesetzt. Wir nehmen an, dass auch für Gebäude A noch weitere Kosten entstehen können, für die Entsorgung von Baustoffen, die bis dato noch nicht angetastet wurden (Bodenbeläge EG und Dichtungen bei Fenster und Türen etc.). Hierfür haben wir eine Pauschale angesetzt. Bei der Kostenbetrachtung für die Variante Neubau haben wir diesen Betrag gem. Einschätzung von CDM auf 115.000 € brutto herabgesetzt, da der Ausbau von Schadstoffen nicht „zerstörungsfrei" erfolgen muss bzw. durch Vergabe eines Leistungspaketes Abbruch inkl. Schadstoffentsorgung ein Einsparpotential vorliegt. Kosten für Provisorien und Auslagerungen wurden generell nicht berücksichtigt, da dies im Zuständigkeitsbereich des IDA gesehen wird. Generell wird angenommen, dass die Zugänglichkeit zu den Baubereichen gegeben ist und diesbezüglich keine Kosten entstehen. 300 Bauwerk Baukonstruktionen Für den Fall „Sanierung“ der Bauteile A, B und C wurden die einzeinen Teilleistungen gesondert erfasst, während für den Fall „Abbruch und Neubau“ der Bauteile B und C Kostenkennwerte für die Grobelemente der 2. Ebene nach DIN 276 verwendet wurden. Für das Bauteil A wurden die einzelnen Teilleistungen, die bereits im Zuge der brandschutztechnischen Sanierung erbracht wurden nicht mehr angesetzt. Für die Kostengruppe 300 wurden für die Bauteile B und © die gleichen Kostenkennwerte gewählt. Lediglich für die Kosten des Sonnenschutzes wurde die unterschiedliche Gebäudeausrichtung zwischen Bauteil B und C berücksichtigt. Da bei Gebäude B sowohl die Ost- als auch die Westfassade verschattet werden muss, liegen für dieses Bauteil die Kosten etwas über den Werten für Bauteil C. Dieses Vorgehen gilt für die Sanierung wie für die Neubauvariante. Für die Außenhülle wurde ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) angenommen. Diese Dämmung wird im Bereich des Sockels nur etwa einen halben Meter im Bereich der Fundamente heruntergeführt. Der Keller bei Gebäude A wild ru leilweise yeddrmıl, wu dies die Teilunlerkulleiung zulässt. I.\TEXT\000-199\8009 - Beratungen und Kleinprojekte\009-32-STS Arheilgen Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\g009-32-01-Erläuterung— 2014-01-28 doc Seite 3 von 8 voigt und herzig architekten und ingenieure gmbh Stadtteilschule Arheilgen Machbarkeitsstudie In die Fensterbänder werden dezentrale Lüftungsgeräte integriert. Der Lichteinfall wird somit etwas reduziert. In den Klassenräumen werden die vorhandenen Dachoberlichtkuppeln demontiert. Die Öffnungen werden durch eine Leichtbaukonstruktion verschlossen. Die Unterhangdecken werden in diesem Bereich nicht ergänzt. Die geschlossen Dachöffnungen bleiben als eingesetzte Platten sichtbar, sie eıhälten lediglich einen Anstrich. Die Bodenplatte im EG wird, soweit dies möglich ist oberseitig gedämmt. Hierfür werden die Beläge entfernt. Durch die zusätzlichen Dämmstärken können leichte Höhenversätze nicht ausgeschlossen werden. Für die Bauteile B und C werden zur Herstellung der notwendigen Rettungswege zweigeschossige Fluchterker vorgesehen. Diese bieten die beste Möglichkeit den Rettungsweg nachträglich sicher zu stellen und gleichzeitig allen Erfordernissen der Zugangskontrolle zu genügen. 400 Bauwerk technische Anlagen Die Kosten der Kostengruppe 400 wurden wurden vom Ingenieurbüro ITG ermittelt (13.12.2013 und 14.01.2014). 500 Außenanlagen Bei der Kostengruppe 500 haben wir für die Variante Sanierung angenommen, dass die Verbindungsbauten (Vordächer) im Bereich der Gebäudeanbindung nur angearbeitet und teilerneuert werden müssen, im Prinzip aber größtenteils erhalten werden können. Bei der Neubauvariante nehmen wir an, dass die Verbindungsbauten komplett demontiert und neu errichtet werden müssen, da sie insbesondere für die Gründungsarbeiten im Weg sind und keine ausreichende Baufreiheit zulassen. Für das Dach zwischen Bauteil A und der Turnhalle wurde Abbruch und Neuerrichtung angenommen. Die Flächen für die Herrichtung der Außenanlagen beschränken sich nur auf einen sehr eng begrenzten Umfang um die Gebäude. Weitere Kosten für technische Anlagen in Außenanlagen wurden vom Ingenieurbüro ITG ermittelt (13.12.2013 und 14.01.2014). 600 Ausstattung und Kunstwerke Die Kosten der Kostengruppe 600 wurden für den Fall Sanierung für alle Bauteile mit einer Pauschale von 100.000 € brutto angegeben. Für den Fall Abbruch und Neubau wurden konsequenterweise die Kostenkennwerte aus BKI herangezogen, die sich auf die Bezugseinheit m? BGF beziehen. INTEXT\000-199\g009 - Beratungen und Kleinprojekte\009-32-STS Arheilgen Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\g009-32-01-Erläuterung-—2014-01-28 doc Seite 4 von 8 voigt und herzig architekten und ingenieure gmbh Stadtteilschule Arheilgen Machbarkeitsstudie 700 Baunebenkosten Die Ermittlung der Baunebenkosten erfolgte durch das IDA für die nun anstehende energetische Sanierung für Bauteil A. 2.4 Gebäudedaten Bauteil A B c Gebäudelänge (m) 52,60 48,60 48,60 Gebäudetiefe (m) 24,60 8,60 8,60 Gehäudegrundfläche (Asınd R m?) 129R,AR 41796 417,96 Anzahl der Geschosse 2 3 3 BGF (m?) 2.587,92 1.253,88 1.253,88 NF (m?) 1.880,00 930,00 930,00 VF (m?) 532,00 180,00 180,00 KF (m?) 17592 143,88 143,88 Geschosshöhe (m) 3,40 3,40 3,40 Gebäudehöhe (m) 7,40 10,80 10,80 Kubatur, BRI (m?) 9.575,30 4.513,97 4.513,97 Raumhöhe bis Rohdecke (m) 3,20 3,2 3,2 Raumhöhe bis Unerdecke (m) 3,00 3,00 3,00 INTEXT\00-199\g009 - Beratungen und Kleinprojekte\009-32-STS Arheilgen Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\g009-32-01-Erläutering— 2014-01-28 doc Seite 5 von 8 voigt und herzig architekten und ingenieure gmbh Stadtteilschule Arheilgen Machbarkeitsstudie 2.5 Kostenzusammenstellung Sanierung Bauteil A brutto KG 100 KG 200 35.000,00 € KG 300 1.070.000,00 € KG 400 370.000,00 € KG 500 105.000,00 € KG 600 100.000,00 € KG 700 320.000,00 € Zwischensumme 2.000.000,00 € Gerundet brutto 2.000.000,00 € Sanierung Bauteil B brutto KG 100 KG 200 125.00,00 € KG 300 950.000,00 € KG 400 480.000,00 € KG 500 70.000,00 € KG 600 100.000,00 € KG 700 Zwischensumme 0 1.725.000,00 € Gerundet brutto 1.730.000,00 € Sanierung Bauteil C brutto KG 100 KG 200 125.000,00 € KG 300 935.000,00 € KG 400 480.000,00 € KG 500 70.000,00 € KG 600 100.000,00 € KG 700 Zwischensumme 1.710.000,00 € Gerundet brutto 1.710.000,00 € INTEXT\000-199\5009 - Beratungen und Kleinprojekte\009-32-STS Arheilgen Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\e009-32-01-Erläuterung—2014-01-28 doc Seite 6 von $ voigt und herzig architekten und ingenieure gmbh Stadtteilschule Arheilgen Machbarkeitsstudie Neubau Bauteil B brutto KG 100 KG 200 380.000,00 € KG 300 1.710.000,00 € KG 400 480.000,00 € KG 500 170.000,00 € KG 600 160.000,00 € KG 700 7wischensimme ?annam,nne Gerundet brutto 2.900.000,00 € Neubau Bauteil C brutto KG 100 KG 200 380.000,00 € KG 300 1.700.000,00 € KG 400 480.000,00 € KG 500 170.000,00 € KG 600 160.000,00 € KG 700 Zwischensumme 2.890.000,00 € Gerundet brutto 2.900.000,00 € INTEXT\000-199\8009 - Beratungen und Kleinprojekte\009-32-STS Arheilgen Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\g009-32-01-Erläuterung— 2014-01-28 doc Seite 7 von 8 voigt und herzig architekten und ingenieure gmbh Stadtteilschule Arheilgen Machbarkeitsstudie Fazit Die Untersuchungen haben gezeigt, dass der Bestand durchaus für eine Sanierung geeignet ist. Die Kosten, die aus der Schadstoffbelastung resultieren, würden sowohl bei Abbruch und Neubau als auch bei einer Sanierung anfallen; insofern ergibt sich hieraus kein wesentlicher Unterschied. Aus bautechnischer Sicht entstehen lediglich aus der notwendigen Betonsanierung zusätzliche Kosten, die bei einer Neubauvariante nicht anfallen würden. Alle anderen Kosten wie Demontage und Entsorgung fallen bei beiden Varianten an, sie liegen bei der Sanierung sicher etwas höher, da gegenüber dem Totalabriss umsichtiger gearbeitet werden muss. Auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass bei einer Neubauvariante für B und C die bereits in Bauteil A vorhandenen Nutzungen ohnehin nicht optimal integriert werden könnten; erscheint die Sanierung insbesondere vor dem Hinblick auf die finanzielle und terminliche Situation als sinnvollste Lösung. Aufgestellt H. Neumann 28.01.2014 TATEXT\000-199\6009 - Beratungen und Kleinprojekte\009-32-STS Arheilgen Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\Machbarkeitsstudie Gesamtsanierung\g009-32-01-Erläuterung— 2014-01-28 doc Seite 8 von 8 Jawewoo|nysg | SYORHINIS eleylods Z1nyospusjg pun -usuuog ‚Sllespng Zinyospusjg pun -ueuuog :olosjsayy\ Pun ISO Zyospuajg 'Juana :S}oSPJoN 93 voxjeqyonig uoyeqgyanıg e0 | gen = E abejueunejy yoınp Inu Anupsupnidulg Ole voyjeg;yon)4 voyreanyonig 0‘ “uauyo nz Jezıepel «0? USUUI Ypeu uayne uon mt u FREE EEE PERF EREEEPFEERE uaumusgny - U voyreqgyanj4 pun sneyusddeuL o uoydsimz Gunsejbssazinyospueug - ueyonIqauuem - -SlaJUIEN “uauoylegqyoni4 y wessßsui Ju , SueleA 9 pun g opn2gag Jop Bunisiues uondo Idezuoysßunseiuestwessg) 'ushjlayly Sinyasjienpejs weygo1d zynyosyanıquıg UI - Bunsejden -ZANYISpuEIg aulay - UEYONJgBULIEM SUIay - :aıleloA way zu Z SJuelIeA JayIajyonıd PESTETEEN 901 9 pun g spn2gag Jep Bunisiues uondo ‘Ydezuoysßunusiuesjweseg) 'uaßlleyiy einyasııeypeis Bunyejssg abıynıun pun aljeyne Iyas - 1OJUOEN wissnpyuaddaıL ue nequun) uloy - NSYOA usddaynyonı4 UOysZgRSNZ Ju E SJUEIEA 907 9 pun g apngqag) Jep Bunisiueg uoNdo ‘dezuoysßunisiuesjwessg) 'ushlleyiy einyosjeppeis
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Eigenbetrieb Immobilienmanagement Folgekostenberechnung für: Bezeichnung: SSP Stadtteilschule Arheilgen | Gesamtsanierung Kostenstelle: 16-00022-01, MN_000032 Kostenschätzung: 2.750.000,00 Geplante Inbetriebnahme: 12/2015 Zuweisung [DJ] Bund € [Ü] Kernhaushalt € [J Landkreis, etc. € [U] Land € [J Sonstige: € Bemerkung: Für die Möblierung der Verwaltung sind im Kernhaushalt im Wirtschaftsjahr 2015 30.000,00 € zu etatisieren. Finanzierungsbetrag 3.000.000 € Zinsaufwand 90.000 € (Realverzinsung 3 %) Tilgungssatz % Nutzungsdauer 30 Jahre Abschreibungssatz linear 3.33% Notwendiges Grundstück vorhanden: DR ja [_ nein/Folgekosten € BGF geplant 2.588 m? Anwendung Vermieter-Mieter-Modell R Ja [J] Nein Nutzer:Schulamt 100% Folgekostenberechnung nach Kostenwerten des BKI 1. Verwaltungskosten KG 200 8,-€/ BGF 2. Betriebskosten KG 300 26,-€ / BGF Etatisierung im WP 67.288,00 € 3. Erhaltungsaufwand KG 400 11,-€ /BGF Etatisierung im WP 28.468,00 € Sonstige Erläuterungen: Die Summe der zu etatisierenden Folgekosten liegt somit bei gerundet 96.000,- € / Jahr Aufgestellt: 18.02.2014, Bernd Neis =
Beratungsverlauf (5)
Orte (1)
- Grillparzerstraße 33
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2014/0101
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 24.03.2014
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00