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2017/0369

Fortschreibung des Abfallwirtschaftskonzeptes der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 16.10.2017

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- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
25.10.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: EAD 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
IV 20 70 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0369 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
431 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Fortschreibung des Abfallwirtschaftskonzeptes der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 16.10.2017 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt dem Entwurf des Abfallwirtschaftskonzeptes 2018 zu.  
 
2. Die Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung ist herbeizuführen.  
 
 
Anlagen: Abfallwirtschaftskonzept 2018  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Beschluss des Magistrats vom 01.11.2017 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Der Magistrat bittet um Auskunft, in welchem Rhythmus das Abfallwirtschaftskonzept 
fortgeschrieben wird.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 16.10.2017:  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger nach - 
zuweisen, dass für die in ihrem Gebiet anfallenden Abfälle ausreichende Entsorgungs -
kapazitäten zur Verfügung stehen. Dazu ist ein regelmäßig fortzuschreibendes Abfall -
wirtschaftskonzept zu erstellen.  
 
Mit dem vorliegenden Entwurf der Fortschreibung, dem Abfallwirtschaftskonzept 2018, 
werden die tatsächlich angefallenen Abfallmengen fortgeschrieben und die in den nächsten 
Jahren zu erwartenden Mengen prognostiziert. Danach sind sowohl für die Abfälle zur 
Verwertung, als auch für die Abfälle zur Beseitigung ausreichende Entsorgungskapazitäten 
vorhanden.  
 
Die Vorgaben des am 01.01.2019 in Kraft tretenden neuen Verpackungsgesetzes wurden in 
das vorliegende Abfallwirtschaftskonzept bereits implementiert.  
 
Die Betriebskommission des EAD hat in ihrer Sitzung am 05.10.2017 einstimmig 
beschlossen, den städtischen Gremien zu empfehlen, dem beiliegenden Entwurf des 
Abfallwirtschaftskonzeptes 2018 der Wissenschaftsstadt Darmstadt zuzustimmen.  
 
 
Darmstadt, den 16.10.2017  
 
 
Dezernent IV 
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

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244 Zeichen

Punkt 21: Fortschreibung des Abfallwirtschaftskonzeptes der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 (V-Nr. 2017/0369) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage  
zuzustimmen. 
  
Stimmenthaltungen: Fraktionen FDP und UWIGA

2017/0369

2365 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
25.10.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: EAD 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0369 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Fortschreibung des Abfallwirtschaftskonzeptes der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 16.10.2017  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt dem Entwurf des Abfallwirtschaftskonzeptes 2018 zu.  
 
2. Die Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung ist herbeizuführen.  
 
 
 
Anlagen: Abfallwirtschaftskonzept 2018  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 16.10.2017: 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat als öffentlich -rechtlicher Entsorgungsträger nach - 
zuweisen, dass für die in ihrem Gebiet anfallenden Abfälle ausreichende Entsorgungs -
kapazitäten zur Verfügung stehen. Dazu ist ein regelmäßig fortzuschreibendes Abfall -
wirtschaftskonzept zu erstellen.  
 
Mit dem vorliegenden Entwurf der Fortschreibung, dem Abfallwirtschaftskonzept 2018, 
werden die tatsächlich angefallenen Abfallmengen fortgeschrieben und die in den nächsten 
Jahren zu erwartenden Mengen prognostiziert. Danach sind sowohl für die Abfälle zur 
Verwertung, als auch für die Abfälle zur Beseitigung ausreichende Entsorgungskapazitäten 
vorhanden.  
 
Die Vorgaben des am 01.01.2019 in Kraft tretenden neuen Verpackungsgesetzes wurden in 
das vorliegende Abfallwirtschaftskonzept bereits implementiert.  
 
Die Betriebskommission des EAD hat in ihrer Sitzung am 05.10.2017 einstimmig 
beschlossen, den  städtischen Gremien zu empfehlen, dem beiliegenden Entwurf des 
Abfallwirtschaftskonzeptes 2018 der Wissenschaftsstadt Darmstadt zuzustimmen.  
 
 
Darmstadt, den 16.10.2017  
 
 
Dezernent IV 
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

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Punkt 38: Fortschreibung des Abfallwirtschaftskonzeptes der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 (V-Nr. 2017/0369) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der 
Vorlage zuzustimmen.

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Punkt 58: Fortschreibung des Abfallwirtschaftskonzeptes der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 (V-Nr. 2017/0369) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt. 
  
Stimmenthaltung: AfD

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Abfallwirtschaftskonzept 2018  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Erstellt für:      Erstellt von: 
Wissenschaftsstadt Darmstadt   Eigenbetrieb für kommunale 
Vertreten durch den Magistrat   Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Luisenplatz 5 A     Sensfelderweg 33 
64283 Darmstadt     64293 Darmstadt 
Telefon: +49 6151/13-1    Telefon: +49 6151/13-46000 
Telefax +49 6151/13-3777    Telefax: +49 6151/13-46393 
E-Mail: info@darmstadt.de    E-Mail: ead@darmstadt.de

2 
 
Inhaltsverzeichnis 
1 Ausgangssituation ............................................................................................................ 5 
1.1 Schutz von Mensch und Umwelt ............................................................................... 5 
1.2 Ressourcenschonung................................................................................................ 5 
1.3 Klimawandel ............................................................................................................ 5 
1.4 Veranlassung ........................................................................................................... 6 
1.5 Planungsinstrument für die Wissenschaftsstadt Darmstadt ....................................... 6 
2 Rechtliche Grundlagen ..................................................................................................... 7 
2.1 Grundgesetz (GG) ..................................................................................................... 7 
2.2 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ............................................................................ 7 
2.3 Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) ........................................................................ 9 
2.4 Verpackungsgesetz (VerpackG) ................................................................................ 9 
2.5 Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) ......................................................... 9 
3 Abfallrelevante Strukturdaten ......................................................................................... 10 
3.1 Gebiets- und Bevölkerungsstruktur der Wissenschaftsstadt Darmstadt ................... 10 
3.2 Struktur der Abfallbewirtschaftung ......................................................................... 12 
3.2.1 Wissenschaftsstadt Darmstadt ........................................................................ 12 
3.2.2 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) ................. 12 
3.2.3 Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) ............................................ 12 
3.2.4 Darmstädter Recycling Zentrum (DRZ) GmbH ................................................. 12 
3.2.5 Anlagen im Stadtgebiet von Darmstadt ............................................................ 13 
3.2.6 Anlagen außerhalb des Stadtgebietes von Darmstadt ...................................... 14 
3.2.7 Sonstige Anlagen und Abnehmer ..................................................................... 15 
3.3 Information und Beratung über Möglichkeiten der Vermeidung, Verwertung und 
Beseitigung von Abfällen ................................................................................................... 16 
3.3.1 Kundenbefragungen ........................................................................................ 16 
3.3.2 Abfallberatung ................................................................................................ 16 
3.3.3 Öffentlichkeitsarbeit ........................................................................................ 17 
4 Organisation der Abfallwirtschaft ................................................................................... 18 
4.1 Notwendigkeit der Abfalltrennung ........................................................................... 18 
4.2 Einsammlung von Abfällen ..................................................................................... 18 
4.2.1 Erfassungssysteme ......................................................................................... 18 
4.2.2 Rücknahmesysteme ........................................................................................ 20 
4.3 Wege der Abfallentsorgung ..................................................................................... 21 
5 Entsorgungssicherheit, Risikoanalyse, Notfallmaßnahmen .............................................. 22 
5.1 Entsorgungssicherheit ............................................................................................ 22 
5.2 Risikoanalyse ......................................................................................................... 22 
5.3 Notfallmaßnahmen ................................................................................................ 22

3 
 
5.3.1 Ausfall von Betriebsmitteln .............................................................................. 22 
5.3.2 Ausfall von abfallwirtschaftlichen Anlagen ........................................................ 22 
6 Abfallmengen ................................................................................................................. 23 
6.1 Gesamtabfallaufkommen ........................................................................................ 23 
6.2 Abfallartenspezifisches Aufkommen ....................................................................... 25 
6.2.1 Restabfall aus privaten Haushalten .................................................................. 25 
6.2.2 Sperrmüll ........................................................................................................ 27 
6.2.3 Altpapier ......................................................................................................... 28 
6.2.4 Biologisch abbaubare Abfälle .......................................................................... 29 
6.2.5 Wertstoffe ....................................................................................................... 30 
6.2.6 Elektro- und Elektronikaltgeräte ...................................................................... 31 
6.2.7 Sonderabfall-Kleinmengen ............................................................................... 32 
6.2.8 Beseitigte Abfälle ............................................................................................ 33 
7 Abfallzusammensetzung und Wertstoffpotenzial ............................................................. 34 
7.1 Abfallzusammensetzung ......................................................................................... 34 
7.2 Sortieranalysen ...................................................................................................... 35 
7.3 Wertstoffpotenzial .................................................................................................. 40 
8 Abfallwirtschaftliche Prognosen und Ziele ...................................................................... 41 
8.1 Notwendigkeit der Abfallbeseitigung ....................................................................... 41 
8.2 Entsorgung von Abfällen in der Region .................................................................... 41 
8.3 Bewertung der Entsorgungssituation ...................................................................... 42 
8.3.1 Papier, Pappe, Kartonage (PPK) ...................................................................... 42 
8.3.2 Organische Bestandteile .................................................................................. 42 
8.3.3 Verkaufsverpackungen und stoffgleiche Nichtverpackungen ............................. 42 
8.4 Prognosen .............................................................................................................. 44 
8.5 Ziele ...................................................................................................................... 45 
8.5.1 Umsetzungsstand der Ziele des Abfallwirtschaftskonzepts 2012 ...................... 45 
8.5.2 Ziele für das Jahr 2023 ................................................................................... 47 
9 Maßnahmen und Strategien ........................................................................................... 48 
9.1 Abfallvermeidung ................................................................................................... 48 
9.2 Wiederverwendung ................................................................................................. 49 
9.3 Recycling ............................................................................................................... 50 
9.4 Abfallverwertung .................................................................................................... 50 
9.5 Beseitigung ............................................................................................................ 50 
10 Besondere Anmerkungen ........................................................................................... 51 
10.1 Vermarktung von Wertstoffen ................................................................................. 51 
10.2 Betrieb von Abfallwirtschaftsanlagen ...................................................................... 51

4 
 
10.3 Vorbereitung Abstimmungsvereinbarung VerpackG (Rahmenvorgaben für die Dualen 
Systeme) .......................................................................................................................... 51 
11 Anhang ...................................................................................................................... 54 
12 Abbildungsverzeichnis ............................................................................................... 61 
13 Tabellenverzeichnis ................................................................................................... 62 
14 Literaturverzeichnis ................................................................................................... 63

5 
 
1 Ausgangssituation 
1.1 Schutz von Mensch und Umwelt 
Der Schutz von Mensch und Umwelt genießt in unserer Gesellschaft höchste Priorität. Kernzi e-
le einer fortschrittlichen Abfallwirtschaft sin d, Mensch und Umwelt möglichst wenig zu beei n-
trächtigen. Abfälle sollen möglichst vermieden werden bzw. ein größtmöglicher Nutzen aus 
ihnen gezogen werden. 
 
 
1.2 Ressourcenschonung 
Natürliche Ressourcen sind die Grundlage unseres täglichen Lebensbedarfs und un seres Wohl-
stands. Die Nutzung natürlicher Ressourcen und die Konkurrenzen um knappe Ressourcen wie 
Frischwasser, Land und Rohstoffe steigen weltweit. Ursache hierfür sind unter anderem ein 
nicht nachhaltiges Wirtschaftssystem, der Wohlstand der Industrielä nder und neuerdings die 
rasante Entwicklung der Sch wellen- und Entwicklungsländer. Ein schonender Umgang mit n a-
türlichen Ressourcen ist daher eine zentrale Herausforderung unserer Zeit und ein wichtiges 
Thema der Abfallpolitik [1]. 
 
Auch aufgrund der teilweise großen Importabhängigkeit Deutschlands für bestimmte Rohstoffe 
und Produkte muss Ressourcenschonung im internationalen Kontext gesehen und müssen gl o-
bale Aspekte berücksichtigt werden. Die Reduzierung der  Ressourceninanspruchnahme und 
der damit verbundenen Umwelt einwirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist 
somit eine Aufgabe für heutige und zukünftige Generationen. 
 
 
1.3 Klimawandel 
Der Klimawandel und seine Folgen sind bereits jetzt in Deutschland spürbar. 
 
Der bereits heute beobachtete Klimawandel ist die Reaktion des Klimasystems auf die Trei b-
hausgasemissionen der vergangenen zwei Jahrhunderte. Wegen der Trägheit des Klimasystems 
werden sich die Wirkungen der heutigen , deutlich höheren Treibhausgasemissionen in de n 
kommenden Jahrzehnten noch stärker bemerkbar machen. Die Erde könnte sich demnach auf 
lange Sicht weiter erwärmen. 
 
Eine zeitgemäße, nachhaltige Klimaschutzpolitik baut deshalb unter anderem  verstärkt auf 
eine Verminderung der Treibhausgase. Dieses Ziel kann nicht zuletzt durch einen sinnvollen 
Umgang mit Abfällen unterstützt werden.

6 
 
1.4 Veranlassung 
2012 wurde daher das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) in Kraft gesetzt. 
 
Das Kreislaufwirtschaftsgesetz [2] fordert in § 20 Abs.1, dass die öffentlich-rechtlichen Entsor-
gungsträger (örE) die in ihrem Gebiet angefallenen und überlassenen Abfälle aus privaten 
Haushaltungen und Abfälle zur Beseitigung aus anderen Herkunftsbereichen zu verwerten oder 
zu beseitigen haben. 
 
Öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger haben gemäß KrWG § 21 Abfallwirtschaftskonzepte 
(AWK) über die Verwertung, insbesondere die Vorbereitung zur Wiederverwendung und des 
Recyclings sowie die Beseitigung der in ihrem Gebiet anfallenden und ihnen zu über lassenden 
Abfälle zu erstellen. 
 
Gemäß § 30 Abs. 3 KrWG ist der örE verpflichtet, Abfallwirtschaftskonzepte für seinen Veran t-
wortungsbereich zu erstellen und fortzuschreiben. 
 
Das Abfallwirtschaftskonzept hat gemäß § 8 Abs. 2 des Hessischen Ausführungsgese tzes zum 
Kreislaufwirtschaftsgesetz (HAKrWG) folgende Angaben zu enthalten [3]: 
 
1. Art, Menge und Verbleib der zu verwertenden oder zu beseitigenden Abfälle, 
2. eine Darstellung der getroffenen und geplanten Maßnahmen zur Verwertung od er zur 
Beseitigung der Abfälle, 
3. eine Begründung der Notwendigkeit der Abfall beseitigung, insbesondere Angaben zur 
mangelnden Verwertbarkeit, 
4. eine Darlegung der vorgesehenen Entsorg ungswege für die nächsten sechs Jahre ein-
schließlich der Angaben zur notwend igen Standort - und Anlagenplanung sowie ihrer 
zeitlichen Abfolge und 
5. eine gesonderte Darstellung der Abfälle, die außerhalb der Bundesrepublik verwertet 
oder beseitigt werden sollen. 
 
 
1.5 Planungsinstrument für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Mit den in der vorliegenden Fassung des Abfallwirtschaftskonzeptes dargelegten Zielen und 
Maßnahmen erhält die Wissenschaftsstadt Darmstadt ein abfallwirtschaftliches Planungs - und 
Steuerungsinstrument. 
 
Das Abfallwirtschaftskonzept hat ferner die Aufgabe, die Entscheidu ngsgremien der Stadt über 
den Stand und die Entwicklungstendenzen der Abfallwirtschaft zu informieren sowie Han d-
lungsspielräume bzw. den Entscheidungsbedarf für eine gesicherte Abfallentsorgung aufzuze i-
gen. Durch Beschlussfassung in den zuständigen Gremien  wird das Abfallwirtschaftskonzept 
zur verbindlichen Leitlinie und Handlungsgrundlage für die mit der Ausführung befassten  
öffentlichen Einrichtungen und Betriebe. 
 
In den Jahren 1987, 1993, 1998, 2004 und 2012 wurden Abfallwirtschaftspläne und -konzepte 
erstellt, die mit dem vorliegenden Konzept fortgeschrieben werden.

7 
 
2 Rechtliche Grundlagen 
2.1 Grundgesetz (GG) 
Dort heißt es im Artikel 20 a [4]: 
„Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Le-
bensgrundlagen (…).“ Vor diesem Hintergrund wurde das KrWG in Kraft gesetzt. 
 
 
2.2 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) 
Wesentliche Grundlage des Handelns im Bereich der Abfallwirtschaft ist das KrWG . Zweck die-
ses Gesetzes ist es, durch die Einführung der Kreis laufwirtschaft den Schutz von Mensch und 
Umwelt zu fördern und die natürlichen Ressourcen bei Erzeugung und Bewirtschaftung von 
Abfällen zu schonen [2]. 
 
Ressourcenschonung folgt dem Leitbild einer in natürliche Stoffkreisläufe eingebetteten Wirt-
schaft mit minimalem Ressourcenverbrauch, deren Entwicklung weder zu Lasten anderer Reg i-
onen noch künftiger Generationen geht. Sie lässt sich daher nur ganzheitlich aus einer Leben s-
zyklusperspektive heraus gestalten: von der Rohstoffgewin nung über Verarbeitung, Gestaltung 
der Produkte, Handel und Konsum bis zur Wiederverwendung oder Entsorgung. 
 
Die Vorschriften dieses Gesetzes gelten daher für: 
 
1. die Vermeidung von Abfällen sowie 
2. die Verwertung von Abfällen, 
3. die Beseitigung von Abfällen und 
4. die sonstigen Maßnahmen der Abfallbewirtschaftung. 
 
Maßnahmen der Vermeidung und der Abfallbewirtschaftung stehen dabei in folgender Rangfo l-
ge (Abfallhierarchie, siehe Abbildung 1): 
 
 
Abbildung 1: Die fünfstufige Abfallhierarchie des Kreislaufwirtschaftsgesetzes [5]. 
 
Bei der Erfüllung der Verwertungspflicht hat diejenige Verwertungsmaßnahme Vorrang, die den 
Schutz von Mensch und Umwelt nach der Art und Beschaffenheit des Abfalls am besten g e-
währleistet.

8 
 
Abfälle, auch diejenigen organischen Ursprungs (Bioabfälle), sind getrennt zu halten und zu 
behandeln. Zum Zweck des ordnungsgemäßen, schadlosen und hochwert igen Recyclings sind 
Papier-, Metall-, Kunststoff- und Glasabfälle seit dem 01.01.2015 getrennt zu sammeln, soweit 
dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist. 
 
Erzeuger oder Besitzer von Abfällen aus privaten Haushaltungen sind verpflichtet, diese Abfälle 
den nach Landesrecht zur Entsorgung verpflichteten juristischen Personen (öffentlich -
rechtliche Entsorgungsträger) zu überlassen. 
 
Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger haben die in ihrem Gebiet angefallenen und übe r-
lassenen Abfälle aus privaten Haushaltungen und Abfälle zur Beseitigung aus anderen He r-
kunftsbereichen zu verwerten oder zu beseitigen. 
 
Wer Erzeugnisse entwickelt, herstellt, be- oder verarbeitet oder vertreibt, trägt zur Erfüllung der 
Ziele der Kreislaufwirtschaft die Produk tverantwortung. Erzeugnisse sind möglichst so zu g e-
stalten, dass bei ihrer Herstellung und ihrem Gebrauch das Entstehen von Abfällen vermindert 
wird und sichergestellt ist, dass die nach ihrem Gebrauch entstandenen Abfälle umweltverträ g-
lich verwertet oder beseitigt werden. 
 
Die Produktverantwortung umfasst insbesondere 
 
1. die Entwicklung, die Herstellung und das Inverkehrbringen von Erzeugnissen, die meh r-
fach verwendbar, technisch langlebig und nach Gebrauch zur ordnungsgemäßen, 
schadlosen und hochwertigen Ve rwertung sowie zur umweltverträglichen Beseitigung 
geeignet sind, 
2. den vorrangigen Einsatz von verwertbaren Abfällen oder sekundären Rohstoffen bei der 
Herstellung von Erzeugnissen, 
3. die Kennzeichnung von schadstoffhaltigen Erzeugnissen, um sicherzustellen, dass die 
nach Gebrauch verbleibenden Abfälle umweltverträglich verwertet oder beseitigt we r-
den, 
4. den Hinweis auf Rückgabe -, Wiederverwendungs- und Verwertungsmöglichkeiten oder  
-pflichten und Pfandregelungen durch Kennzeichnung der Erzeugnisse sowie 
5. die Rücknahme der Erzeugnisse und der nach Gebrauch der Erzeugnisse verbleibenden 
Abfälle sowie deren nachfolgende umweltverträgliche Verwertung oder Beseitigung. 
 
Hersteller oder Vertreiber 
 
1. dürfen bestimmte Erzeugnisse nur bei Eröffnung einer Rückgabemöglichkeit abgeben 
oder in Verkehr bringen, 
2. müssen bestimmte Erzeugnisse zurücknehmen und die Rückgabe durch geeignete 
Maßnahmen sicherstellen, insbesondere durch die Einrichtung von Rücknahmesyst e-
men, die Beteiligung an Rücknahmesystemen oder dur ch die Erhebung eines Pfandes, 
und 
3. haben bestimmte Erzeugnisse an der Abgabe- oder Anfallstelle zurückzunehmen. 
 
Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger sind im Rahmen der ihnen übertragenen Aufgaben 
in Selbstverwaltung zur Information und Beratung über Möglichkeiten der Vermeidung, Verwer-
tung und Beseitigung von Abfällen verpflichtet.

9 
 
2.3 Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) 
Bisher hatten Gewerbebetriebe die Möglichkeit ihre gemischt anfallenden Abfälle separat, d.h. 
unabhängig von der obligatorischen Restmüllmenge (AzB), der stofflichen bzw. thermischen 
Verwertung zuzuführen. 
 
Mit Inkrafttreten der neuen Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV [6]) ab 01.08.2017 ist dies  
jedoch nur noch in Ausnahmefällen möglich. Die  neue Gewerbeabfallverordnung beinhaltet im 
Wesentlichen verschärfte Anforderungen an die Getrennthaltungspflicht beim Abfallerzeuger. 
 
Es müssen neben Papier, Pappe, Kartonagen, Kunststoffen, Glas und Metallen auch Holz, Te x-
tilien und sämtliche Bioabfälle getrennt erfasst werden. 
Abfallerzeuger und -besitzer von Bau- und Abbruchabfällen müssen Glas, Kunststoffe, Metalle, 
Holz, Dämmmaterial, Bitumengemische, Baustoffe auf Gipsbasis, Beton, Ziegel und Fliesen 
sowie Keramik getrennt halten. 
 
Die Erfüllung der  Getrennthaltungspflicht ist durch den Abfallbesitzer bzw. Abfallerzeuger zu 
dokumentieren und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. 
 
Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen ( EAD) bietet den Gewerbebe-
trieben die für die Get rennthaltung vorgegebenen Behältersysteme sowie die rechtskonforme 
Verwertung der Abfälle gegen Entgelt an. 
 
Ebenso stellt der EAD die für die Dokumentation notwendigen Unterlagen, wie z. B. Abfallbilan-
zen, Wiegenoten und Lieferscheine zur Verfügung. 
 
 
2.4 Verpackungsgesetz (VerpackG) 
Das Verpackungsgesetz (VerpackG [7]) tritt am 01.01.2019 in Kraft und bezweckt eine  mög-
lichst geringe Auswirkung von Verpackungsabfällen auf die Umwelt. Dazu legt es Anforderu n-
gen an die Produktverantwortung fest. Das Gesetz soll das Verhalten der Verpflichteten so r e-
geln, dass Verpackungsabfälle vorrangig vermieden und einer Vorbereitung zur Wiederverwe n-
dung oder dem Recycling zugeführt werden. 
 
 
2.5 Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) 
Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz  (ElektroG [8]) setzt in Deutschland die WEEE -
Richtlinie1 der EU zum Umgang mit Elektronikschrott um  [9]. Das ElektroG soll dafür sorgen, 
dass Elektroaltgeräte nicht über den Restmüll entsorgt, sondern getrennt gesammelt und rec y-
celt werden. Durch die gesteuerte und kontrollierte Entsorgung soll der illegale Export von 
Elektroaltgeräten ins Ausland weiter bekämpft werden, sollen wertvolle Rohstoffe wiederve r-
wendet und die negativen Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit reduziert werden.  
                                                
1  Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 04.07.2012 über Elektro- und Elektronik-
Altgeräte (WEEE = Waste of Electrical and Electronic Equipment)

10 
 
3 Abfallrelevante Strukturdaten 
3.1 Gebiets- und Bevölkerungsstruktur der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bildet das sog. südliche Oberzentrum der  Metropolregion 
Rhein-Main [10]. Insgesamt leben in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 159.982 Einwohnerin-
nen und Einwohner (Abbildung 2 [11]). Diese verteilen sich auf fünf Innenstadtbezirke (Dar m-
stadt-Mitte, Darmstadt-Nord, Darmstadt-Ost, Darmstadt-West, Bessungen) und vier Außenb e-
zirke (Arheilgen , Eberstadt, Kranichstein, Wixhausen). Das Stadtgebiet erstreckt sich über 
12.210 Hektar (122,10 km²)  [11]. Die Bevölkerungsdichte beträgt somit 13,10 EW/ha bzw. 
1.310,25 EW/km². 
 
 
Abbildung 2: Entwicklung der Bevölkerungszahlen und -dichte in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(jeweils zum 31.12.) [11].  
 1.050
 1.100
 1.150
 1.200
 1.250
 1.300
 1.350
 130.000
 135.000
 140.000
 145.000
 150.000
 155.000
 160.000
 165.000
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Bevölkerungsdichte [Ew/km²] 
Bevölkerungszahl [Ew]

11 
 
Die Struktur der Darmstädter Haushalte hat sich in den letzten zehn Jahren nicht wesentlich 
verändert (Abbildung 3). 
 
 
Abbildung 3: Entwicklung der Haushaltsgrößen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt (jeweils zum 
31.12.) [11], [12]. 
 
Neben mehr als 30 wissenschaftlichen Einrichtungen und forschenden Unternehmen sind Fi r-
men mit Schwerpunkten im pharmazeutischen, elektrotechnischen oder biotechnologischen 
Bereich am Wirtsc haftsstandort Darmstadt vertreten  [13]. Täglich pendeln etwa 66.000  
Arbeitnehmerinnen2 und Arbeitnehmer zu ihren Arbeitsplätzen im Darmstädter Stadtgebiet  
[11]. Die Pendlerquote für die Wissenschaftsstadt Darmstadt liegt bei ca. von 70 %. 
 
Daneben prägen die 44.164 Studierenden3 der Technischen Universität, der Hochschule Darm-
stadt und der Evangelischen Hochschule das Stadtbild [11].  
                                                
2 Nur sozialversicherungspflichte Arbeitnehmer, ohne Selbstständige und Beamte (Stand: 30.06.2015) 
3 WS 2015/2016 
0
10
20
30
40
50
60
2007 2008 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Anteil der Personen pro Haushalt [%] 
1
2
3
4
≥ 5

12 
 
3.2 Struktur der Abfallbewirtschaftung 
3.2.1 Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger nach § 17 Abs. 1 
KrWG und hat damit die Pflicht der ordnungsgemäßen Abfallentsorgung nach § 20 KrWG  [2]. 
Die Umsetzung der städtischen Abfallsatzung und die Durchführung der Abfallentsorgung wu r-
den dem EAD übertragen. 
 
3.2.2 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Der EAD geht aus der Gründung des Fuhr- und Reinigungsamtes am 01.01.1995 hervor und ist 
seit 1997 zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb sowie seit 2000 nach DIN EN ISO 9001 zertif i-
ziert. 647 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit mehr als 200 Fahrzeuge n sind täglich im Ei n-
satz. Zu seinen Aufgaben im Bereich Abfallwirtschaft , die in der Betriebssatzung geregelt sind, 
gehören [14]: 
 
 die Abfallberatung 
 die Ausübung aller Tätigkeiten, die der Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von 
Abfällen der Darmstädter Bürgerschaft und der Darmstädter Betriebe/ Inst itutionen/ 
Dienstleistungsbereiche dienen 
 der Betrieb von Entsorgungsanlagen (Kompostanlage, Recyclingstation, Sonderabfall -
Kleinmengen-Sammelstelle) 
 die Beteiligung an der Entsorgungseinrichtung Darmstädter Recycling Zentrum (DRZ) 
GmbH (Umladestation, Sperrmüll-Sortieranlage). 
 
3.2.3 Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Landkreis Darmstadt -Dieburg und der Müllabfuhr 
Zweckverband Odenwald (MZVO) bilden gemeinsam den ZAS. Eigentum des ZAS ist das Mül l-
heizkraftwerk (MHKW) Darmstadt, das durch die ENTEGA Energie GmbH in Darmstadt betrie-
ben wird. 
 
3.2.4 Darmstädter Recycling Zentrum (DRZ) GmbH 
Das DRZ ist ein Gemeinschaftsunternehmen des EAD mit der Meinhardt Städtereinigungs - 
GmbH. Es handelt sich um eine Sortier - und Umladeanlage sowie um ein Zwischenlager für 
verschiedene Abfälle, wie z.B. Sperrmüll, Altpapier, Verpackungen, Bauabfälle, Bauschutt, 
Holz, Schrott und Mineralwolle. 
 
Die vom EAD im Stadtgebiet gesammelten Altpapiermengen werden dort abgeladen, gepresst , 
zwischengelagert und von Großfahrzeugen zu den Endverwertungsanlagen gebracht. Die Abfä l-
le aus der Wertstoffsammlung werden hier ebenfalls zu transportgerechten Mengen zusa m-
mengestellt, um sie anschließend in leistungsfähige Sortieranlagen zu transportieren. Die 
Transportwege der EAD-Sammelfahrzeuge können daher kurz gehalten werden und wirken sich 
positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus.

13 
 
3.2.5 Anlagen im Stadtgebiet von Darmstadt 
Die nachfolgende Tabelle 1 gibt einen Überblick über die in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
vorhandenen Abfallbehandlungs- und -entsorgungsanlagen. 
 
Tabelle 1: Abfallwirtschaftliche Anlagen im Stadtgebiet Darmstadt (fett hervorgehoben: Anlagen des 
EAD). 
Art der Anlage Adresse Kapazität Eigentümer/ 
Betreiber 
Abfallarten 
Müllheizkraft- 
werk (MHKW) 
Otto-Röhm-Str. 19, 
64293 Darmstadt 
210.000 t/a ZAS/ENTEGA 
Energie GmbH 
Thermisch behan-
delbare Restabfälle 
zur Beseitigung oder 
Verwertung 
Bioabfall- 
kompostierungs- 
anlage 
Eckhardwiesen- 
str. 25, 
64289 Darmstadt-
Kranichstein 
13.200 t/a Wissenschaftsstadt 
Darmstadt/EAD 
Kompostierfähige 
Abfälle 
Sortieranlage Landwehrstr. 88, 
64293 Darmstadt 
ca. 36.000 t/a Remondis GmbH & 
Co. KG, Mannheim 
Altglas, Altholz, Fo-
lien, Wertstoff- 
gemische 
Recyclinganlage Otto-Röhm-Str. 57, 
64293 Darmstadt 
 TSR Recycling 
GmbH & Co. KG 
Schrott, Starter- 
batterien 
Recyclinghof Sensfelderweg 33, 
64293 Darmstadt 
ca. 4000 t/a Wissenschaftsstadt 
Darmstadt/EAD 
Bauschutt, Bau-
mischabfälle, Alt-
holz etc. 
Sortier-, Umlade- 
und Zwischen- 
lager-Anlage für 
verschiedene 
Abfälle  
DRZ GmbH 
Röntgenstr. 12, 
64291 Darmstadt 
ca. 82.000 t/a Gemeinschaftsunter- 
nehmen des EAD 
und der Meinhardt 
Städtereinigung 
GmbH & Co. KG, 
Hofheim-Wallau 
Altreifen, Altpapier, 
Bauabfälle, Bau-
schutt, Schrott, 
Sperrmüll, Verpa-
ckungen, Holz, Sty-
ropor 
Sortieranlage Uniroh GmbH/ 
Heckmann & 
Aßmuth GmbH & 
Co. KG, Darmstadt 
Pallaswiesenstr. 
206, 
64293 Darmstadt 
 Uniroh GmbH, 
Kaiserslautern 
Altpapier 
Sonderabfall- 
Sammelstelle 
Sensfelderweg 33, 
64293 Darmstadt 
30 t Gesamt- 
lagerkapazität 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt/EAD 
Gefährliche Abfälle

14 
 
3.2.6 Anlagen außerhalb des Stadtgebietes von Darmstadt 
Um die Entsorgungssicherheit zu gewährleisten, werden von der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
zusätzlich Anlagen genutzt, die sich außerhalb des Stadtgebietes befinden. Eine Auswahl der 
wichtigsten sind: 
 
Tabelle 2: Auswahl abfallwirtschaftlicher Anlagen außerhalb des Stadtgebietes. 
Art der Anlage Adresse Kapazität Eigentümer/ 
Betreiber 
Abfallarten 
Baustellenabfall- 
sortieranlage 
Chemiestr. 2-6, 
64579 Gernsheim 
220.000 t/a Fa. Waibel KG, 
Gernsheim 
Sperrmüll, minerali-
sche Abfälle, Keh-
richt, Altholz, Altrei-
fen 
Bauschuttauf- 
bereitungsanlage 
Auf der Hardt / 
An der B42, 
64572 Büttelborn 
 Riedwerke, 
Groß-Gerau, AWS 
Mineralische Abfälle 
Bauschuttauf- 
bereitungsanlage 
Am Bahnhof 14, 
64409 Messel 
180.000 t/a Südhess. Wertstoff- 
rückgewinnungs- 
GmbH, Messel 
Mineralische Abfälle 
Speisereste- 
aufbereitungs- 
anlage 
BIOLOG GmbH 
Auf der Hardt/ 
An der B42, Büt-
telborn 
18.000 t/a Fa. Meinhardt, 
Fa. Becker 
Speiseabfälle 
Kreismülldeponie 
Büttelborn 
Auf der Hardt/ 
An der B42, 
64572 Büttelborn 
ca. 3 Mio. m³ Riedwerke, 
Groß-Gerau, AWS 
Mineralische Abfälle, 
Asbest, Mineralwolle 
Deponie Wicker An der B 40 (neu), 
65439 Flörsheim-
Wicker 
ca. 1 Mio. m³ Rhein-Main-Deponie 
GmbH, Flörsheim-
Wicker 
Dämmstoffe aus 
Mineralfasern 
Wertstoffsortier- 
anlage 
Zeilsheimer Weg 4, 
65779 Kelkheim 
(Taunus) 
 Kilb Entsorgung 
GmbH 
Wertstoffhaltige 
Abfälle, Gewerbe- 
abfälle 
Sortieranlage Jakob Becker Ent-
sorgungs-GmbH 
Zeppelinstr. 24 
64625 Bensheim 
 Jakob Becker 
Entsorgungs-GmbH, 
Mehlingen 
Altpapier 
Deponie 
Wiesbaden 
Deponiestr. 15, 
65205 Wiesbaden 
ca. 3,6 Mio. m³ Entsorgungsbetriebe 
der Stadt Wiesbaden 
Asbesthaltige 
Baustoffe 
Sonderabfall- 
Verbrennungs- 
anlage 
Waldstr. 11, 
64584 Biebesheim 
 HIM GmbH, 
Wiesbaden 
Gefährliche Abfälle 
Sonderabfall-
Zwischenlager/ 
CPA 
Orber Str. 65, 
60386 Frankfurt 
 HIM GmbH, 
Wiesbaden 
Gefährliche Abfälle

15 
 
3.2.7 Sonstige Anlagen und Abnehmer 
Für verschiedene Abfallarten, die der EAD einsammelt und tran sportiert, bestehen diverse Ver-
einbarungen/ Verträge für die weitere ordnungsgemä ße Beseitigung und/oder Verwertung mit 
Dritten. Nachfolgend eine Auswahl der derzeitigen Entsorgungspartner: 
 
Tabelle 3: Auswahl sonstiger Behandlungs- und -entsorgungsanlagen. 
Art der Anlage Adresse Entsorger/ 
Betreiber 
Abfallarten 
Aktenvernichtung Heimstättenweg 99, 
64295 Darmstadt 
Darmstädter Werk-
stätten für berufli-
che Rehabilitation 
Papierdatenträger 
Tierkörper- 
sammelstelle 
Pankratiusstr. 50/52, 
64289 Darmstadt 
Dieter Freund Tierkörper 
Recyclinganlage Ockergraben 24, 
55411 Bingen/Rh. 
E&O-Recycling 
GmbH 
Elektroschrott 
Wertstoffsortier- 
anlage 
Betriebsstätte 
Mörfelden-Walldorf, 
An der Brücke 1-5, 
64546 Mörfelden-
Walldorf 
Frassur GmbH, 
Frankfurt 
Altreifen 
Mineralöl- 
raffinerie 
Krabbenkamp 11, 
47138 Duisburg 
BAUFELD-OEL 
GmbH 
Motorstr. 56 
80809 München 
Altöl, Rapsöl 
Umschlaganlage Pallaswiesenstr. 154, 
64293 Darmstadt 
TexAid GmbH & Co. 
KG 
Alttextilien 
Kompostierungs- 
anlage 
Außerhalb 
64582 Biebesheim 
Brunnenhof GmbH Laub aus der Straßenreinigung 
Retourlogistik Landsberger Str. 
155, Haus 2, 
80687 München 
Lightcycle Retour- 
logistik und Service 
GmbH 
Leuchtstoffröhren, Energie-
sparlampen 
Recyclinganlage Waldstr. 130, 
67373 Lustadt 
R-plus Recycling 
GmbH/HIM 
Nachtspeicheröfen 
 
 
 
 
Die o.g. Auflistungen der abfallwirtschaftlichen Anlagen stellen eine aktuelle Bestandsaufna h-
me dar und unterliegen kontinuierlichen Veränderungen je nach betriebswirtschaftlichen und 
abfallrechtlichen Bedingungen. Oberstes Ziel bleibt eine ökologische Entsorgung aller Abfälle 
unter dem Gebot der Nachhaltigkeit zum Schutz von Ressourcen und Umwelt unter gleichzeit i-
ger Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Aspekte, die die Gebührenstabilität gewährleis-
ten.

16 
 
3.3 Information und Beratung über Möglichkeiten der Vermeid ung, Verwer-
tung und Beseitigung von Abfällen 
3.3.1 Kundenbefragungen 
Im Auftrag des EAD und der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden regelmäßig Kundenbefr a-
gungen durchgeführt. Dabei w ird die Darmstädter Bevölkerung zu unterschiedlichen Inhalten 
aus dem Themenkomplex Abfall, aber auch zu ihrer Zufriedenheit mit den Dienstleistungen des 
EAD befragt. 
 
Der EAD beauftragt kontinuierlich Befragungen seines Kundenkreises durch ein anerkann tes 
Marktforschungsinstitut. Im Jahr 2016 wurden sowohl der Recyclinghof als auch d ie Kompost-
anlage untersucht [15]. Dabei wurden eine hohe Kundenzufriedenheit und ein e hohe Komp e-
tenz des Personals  festgestellt. Verbesserungspotenzial besteht hinsichtlich der Abwicklung s-
dauer auf dem Recyclinghof und den Öffn ungszeiten beider Anlagen. Viele Kundinnen und 
Kunden wünschen sich längere Öffnungszeiten. 
 
Bei einer Untersuchung im Jahr 2015 wurden Gewerbekunden des EAD interviewt  [16]. Das 
Gesamtergebnis zeigt, dass die Bevölkerung ein positives Bild vom EAD hat . Sie sind mit der 
Servicequalität und der fachlichen Kompetenz zufrieden. In Bezug auf die telefonische Erreich-
barkeit besteht noch Ausbaupotenzial. 
 
In der von der Wissenschaftsstadt Darmstadt veranlassten Bürgerumfrage aus dem Jahr 2015  
[17], gab die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung an, die klassischen Angebote des EAD, 
wie die Abfallkalender -Broschüre oder die Entsorgung von Sperrmüll und Elektrogeräten, zu 
kennen und/oder zu nutzen. Besondere Dienstleistungen, wie z.B. die Entsorgung von Garte n-
abfällen, die mobile Sonderabfalleinsammlung oder die Abfallkalender -App, sind dagegen 
kaum bekannt, obwohl durchaus ein Interesse daran besteh t. Das In formationsangebot soll 
daher speziell über das Internet kontinuierlich ausgebaut werden. Etwa ein Fünftel der Bürger- 
innen und Bürger wäre bereit, für erweiterte Angebote im Bereich der Abfallbeseitigung zusätz-
liche Kosten zu akzeptieren. 
 
3.3.2 Abfallberatung 
Für die Kundenberatung/-information über die verschiedenen Dienstleistungen des EAD 
(schwerpunktmäßig Abfallwirtschaft, Straßenreinigung, Winterdienst, Kanalbetrieb, Gebühre n-
bescheide) werden je nach Bedarf und zielgruppengerecht die nachstehend genannten Mittel 
eingesetzt: 
 
 persönliche Beratung: schriftlich, fernmündlich, mündlich im EAD -Gebäude oder beim 
Kunden, 
 Infomerkblätter, -faltblätter, -broschüren, Abfallkalender, 
 Internetpräsentation des EAD unter www.ead.darmstadt.de, 
 Infoveranstaltungen: z. B. Umwelt - und Familientag, Umweltinformationsbörse, Fü h-
rungen durch Entsorgungsanlagen, Vortrags - und Diskussionsveranstaltungen mit Ku n-
dengruppen, 
 Veröffentlichungen über die Presse und als EAD-Infomail, 
 Werbeanzeigen, 
 Werbeplakate auf EAD-Fahrzeugen und Textilcontainern, 
 Darmstädter Abfallsatzung und Straßenreinigungssatzung,

17 
 
 spezielles Lehrmaterial für Schulen und Kindergärten, inklusive Puppenspiel, 
 Infoaufkleber auf Abfallbehältern. 
 
Das telefonische und elektronische Serviceangebot des EAD stößt bei den Darmstädter Bürger- 
innen und Bürgern durchweg auf eine positive Resonanz. Zu diesem Ergebnis kommt die jährli-
che Auswertung der eingegangenen Anrufe und E-Mails. Neben einer Steigerung der Gesamtan-
rufe, konnte 2016 auch beim E-Mailverkehr eine deutliche Erhöhung um 40 % verzeichnet wer-
den. 
 
Der EAD bietet seit Jahren in den Kindergärten und Schulen in der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt eine kostenfreie  Abfallberatung an. Dies geschieht  in Form von Unterrichtseinheiten zu 
Themen wie Ressourcenschonung, Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Recycling. 
 
Den Kindern und Jugendlichen werden spielerisch und altersgerecht die Bedeutung der natürli-
chen Lebensgrundlagen sowie deren Sicherung einschließlich des umweltgerechten Umgangs 
mit Abfall vermittelt. 
 
Ergänzend zu diesen Unterrichtseinheiten finden anschauliche Führungen auf der Komposta n-
lage und im Recyclinghof des EAD statt. 
 
3.3.3 Öffentlichkeitsarbeit 
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit finden folgende Aktivitäten statt: 
 
 Digitalisierung der Abfallbroschüre bzw. des Abfallkalenders 
 Permanente Aktualisierung des Internet -Auftrittes, um die Bürgerinnen und Bürger 
zeitnah über aktuelle Entwicklungen und Änderungen zu informieren 
 Tausch- und Verschenkemarkt auf der EAD -Internetseite in Zusammenarbeit mit dem 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 
 Handy-App „My Müll“ 
 Umweltbörse 
 Jährlicher Umwelt- und Familientag seit 20 Jahren 
 Aktuelle Hinweise im Darmstädter Echo zu Entsorgungs-Themen und Veranstaltungen.

18 
 
4 Organisation der Abfallwirtschaft 
4.1 Notwendigkeit der Abfalltrennung 
Deutschland als rohstoffarmes Land ist insbesondere auf das Recycling der in den Abfällen 
enthaltenen Wertstoffe angewiesen. Um dies zu erreichen , ist das richtige Trennen der Abfälle 
der erste und wichtigste Schritt. Nur eine haushaltsnahe Trennung der Ab fälle macht ein 
hochwertiges Recycling möglich. 
 
Dieser Grundgedanke wurde  bereits im § 6 KrWG berücksichtigt  [2], indem die Vorbereitung 
zur Wiederverwertung - und nichts anderes ist die haushaltsnahe Trennung der Abfälle - an 
zweiter Stelle nach der Vermeidung und vor dem Recycling  als wichtigste M aßnahme gesetzt 
wurde. 
 
 
4.2 Einsammlung von Abfällen 
4.2.1 Erfassungssysteme 
Die Einsammlung und der Transport der Abfälle erfolgen durch den EAD über verschiedene 
Erfassungssysteme. Unterschieden werden dabei: 
 
a) Holsysteme für z.B. 
 Restabfall 
 Bio-/Grünabfälle 
 Altpapier 
 Sperrmüll (inkl. Haushaltsgroß- und Bildschirmgeräte, Nachtspeicheröfen) 
 Verpackungen und stoffgleiche Nichtverpackungen  (Einsammlung DED; Privatwir t-
schaftlicher Auftrag) 
 Gewerbeabfälle 
 Speisereste. 
 
b) Bringsysteme für z.B. 
 Altpapier, Altglas, Altholz 
 Kompostierfähige Abfälle 
 Baustellenabfälle und Bauschutt 
 Sonderabfälle 
 Eisenschrott, Altreifen 
 Wertstoffverpackungen 
 Elektronikschrott. 
 
In der nachfolgenden Tabelle 4 sind die Sammelsysteme und Abfuhrrhythmen für die einzelnen 
Abfallarten aufgelistet. Für die Entsorgung aller Abfälle, außer produktionsspezifischen Abfä l-
len zur Beseitigung und Restabfall, steht im Bringsystem der Recyclinghof des EAD zur Verfü-
gung.

19 
 
Tabelle 4: Erfassungssysteme für Abfälle (Bringsystem  = Annahme am EAD-Recyclinghof). 
Abfallart Sammelsystem Gefäßgröße/ 
Sammelart 
Abfuhrrhythmus/ 
Abfallannahme 
Restabfälle Holsystem: 80l, 120l, 240l,  
660l, 1.100l 
wöchentlich 
  80l, 120l, 240l 2-wöchentlich 
  80l 4-wöchentlich 
  660l, 1.100l mehrfach-wöchentlich oder 2-wöchentlich 
  Behälter > 1.100l nach Bedarf, mind. einmal monatlich 
  Restabfallsäcke Bedarfsabfuhr  
Sperrmüll Holsystem: 
Bringsystem: 
LKW auf Abruf 
Elektronik-Schrott Holsystem: 
Bringsystem: 
LKW auf Abruf 
Kühlgeräte Holsystem: 
Bringsystem: 
LKW auf Abruf 
Bioabfälle Holsystem: 
 
Bringsystem: 
120l, 240l 2-wöchentlich (von Mai-September wöchentlich, 
freiwillige Teilnahme) 
Kompostierungsanlage des EAD 
Gartenabfälle Holsystem: 
Bringsystem: 
Gebündelt, Papie r-
säcke 
auf Abruf im Frühjahr und Herbst 
Kompostierungsanlage des EAD  
Papier/Pappe/Kartonage 
(PPK) 
Holsystem: 120l, 240l 2-wöchentlich 
Hol-/ 
Bringsystem: 
1,1 m³ bis 5 m³ -
Depotcontainer  
Leerungen 1-5x/Woche, ca. 1.500 Stück öffentli-
che Containerstandplätze 
Glas Bringsystem: Depotcontainer Leerungen 1-/2-wöchentlich und nach Bedarf, 
156 öffentliche Containerstandplätze 
Wertstoffe 
(LVP + sNVP) 
Holsystem: 240l, 1,1  m³, 5 m³ 
Depotcontainer 
4-wöchentlich 
nach Bedarf/Vereinbarung, mind. alle 2 Wochen 
bis 2 x wöchentlich 
Bringsystem:   
Sonderabfall-
Kleinmengen 
Bringsystem: Mobil LKW Sonderabfallmobil 10 Tage/Jahr 
 Bringsystem : stationär Annahmestelle für Sonderabfall-Kleinmengen beim 
EAD (13h/Woche und jeden 1. Samstag im Monat) 
Haushaltsbatterien   öffentliche Batteriesammelbehälter in Schulen- 
und Stadthäusern 
Leuchtstoffröhren  wie Sonderabfall - 
kleinmengen 
 
Bauschutt/Bodenaushub, 
Baustellenabfälle, Eise n-
schrott, Altreifen 
Bringsystem:  EAD-Containerdienst 
Gewerbeabfälle, 
Industrieabfälle 
Holsystem 
(gewerblich): 
Container versch. 
Größen 
EAD-Containerdienst 
Bringsystem:  zulässige gewerbliche Sammlung z.B. Bauschutt-
Recycling-Anlage 
Nichtverwertbare 
Baustellenabfälle, 
produktionsspezifische 
Abfälle zur Beseitigung 
Hol-/ 
Bringsystem: 
Container versch. 
Größen 
EAD-Containerdienst 
 
Deponie Büttelborn 
Altholz Bringsystem:  EAD-Containerdienst 
Mischkunststoffe Bringsystem:  EAD-Containerdienst 
Nachtspeicheröfen Holsystem: 
Bringsystem: 
wie Sperrmüll LKW auf Abruf 
Alttextilien Bringsystem 
Bringsystem: 
Depotcontainer Leerungen 1-/2-wöchentlich und nach Bedarf, 121 
Stück, zzgl. 41 Schuhcontainern

20 
 
4.2.2 Rücknahmesysteme 
Im dritten Teil des KrWG wird die Grundlage für die Produktverantwortung formuliert, wonach 
Erzeugnisse möglichst so zu gestalten sind, dass […] die umweltverträgliche Verwertung und 
Beseitigung der nach deren Gebrauch entstandenen Abfälle sichergestellt ist (§ 23 KrWG  [2]). 
Zu diesem Zwecke wurden weitere Gesetze und Verordnungen erlassen (z.B. Elektro - und 
Elektronik(alt)gerätegesetz, Verpackungsgesetz etc.). Mittlerweile sind daraus diverse Rüc k-
nahmesysteme entstanden. Neben den aktuell zehn  Systemen (Abbildung 4) zur Rücknahme 
von Verpackungen, bestehen bundesweite einheitliche Rücknahmesysteme für E-Schrott (EAR-
System), Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen (Light cycle), Batterien (Stiftung Gemei n-
sames Rücknahmesystem Batterien) und viele weitere Rücknahmesysteme für spezielle Pr o-
dukte (z. B. für leere Tintenpatronen und Tonerkartuschen, PVC-Bauprodukte etc.). 
 
Der EAD bedient sich zur Entsorgung der eingesammelten Abfälle ebe nfalls einiger Rücknah-
mesysteme. Im Einzelnen sind dies für: 
 
 Lizensierte Verkaufsverpackungen (LVP 4, Altglas, PPK): Die D ualen Systeme (Bellan d-
Vision GmbH; Der Grüne Pun kt – Duales System Deutschland GmbH; ELS Europäische 
LizensierungSysteme GmbH; Interseroh Dienstleistungs GmbH; Landbell AG Rückhol -
System; Noventiz Dual GmbH; Reclay Systems GmbH; RKD Recycling Kontor Dual 
GmbH & Co.KG; Veolia Umweltservice Dual GmbH und Zentek GmbH & Co.KG) 
 Elektro-Altgeräte: Rücknahmesystem des Handels (EAR-Stiftung) 
 Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen: Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH 
 Batterien: Rücknahmesystem der HIM GmbH. 
 
 
Abbildung 4: Aufteilung der LVP-Sammelmenge Darmstadts auf die Betreiber der Dualen Systeme im 
Zeitraum des 2. Quartals 2017 [18]  
                                                
4 LVP = Leichtverpackungen, PPK = Papier, Pappe, Kartonage 
DSD 
39,76% 
Landbell 
4,00% 
ISD 
8,66% 
Reclay Redual 
12,68% 
BellandDual 
16,85% 
Zentek DSZ 
2,10% 
Veolia Dual 
0,11% ELS Dual 
7,21% Noventiz 
0,30% 
RKD 
8,33%

21 
 
4.3 Wege der Abfallentsorgung 
Die Getrennthaltung und -sammlung von Abfällen sind integrierter Bestandteil der städtischen 
Abfallwirtschaft. Die vom EAD gesammelten unterschiedlichen Abfallfraktionen werden, soweit 
technisch möglich und abfallwirtschaftlich sinnvoll, einer Verwertung zugeführt. Die übrigen 
Abfälle wer den beseitigt. Die nachfolgende Tabelle 5 unterliegt kontinuierlichen Veränderu n-
gen, bedingt durch genehmigungstechnische und betriebswirtschaftliche Aspekte. 
 
Tabelle 5: Aktuelle Entsorgungswege von Abfällen aus dem Bereich der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt. 
  
Art der Entsorgung 
Verwertung Deponierung/Verbrennung 
Abfallarten/ 
-gruppe 
stoffliche 
Verwertung 
biologische 
Verwertung 
Verwertung 
auf Depo-
nien 
thermische 
Verwertung 
thermische 
Behandlung 
Ablagerung 
auf Depo-
nien 
Zwischen-
lagerung auf 
Deponien 
Hausmüll     MHKW 
Darmstadt  
Zwischenlager 
Deponie 
Büttelborn 
Sperrmüll DRZ, Darmstadt       
Grünabfälle inkl. 
Laub aus Straßen- 
reinigung 
 
Brunnenhof 
Kompostanlage, 
Biebesheim 
     
Bioabfälle  EAD Kompost- 
anlage      
Wertstoffe 
Diverse durch den EAD 
und die Dualen 
Systeme vorgegebene 
Verwerter 
      
PPK 
Verschiedene Papier-
fabriken; 
Fa. Becker, Bensheim; 
Fa. Uniroh, Darmstadt 
      
Glas 
Diverse durch die 
Dualen Systeme 
vorgegebene Verwerter 
      
Gewerbeabfälle 
DRZ, Darmstadt; 
div. Wertstoffsortier- 
anlagen in Südhessen 
  MHKW 
Darmstadt 
MHKW 
Darmstadt  
Zwischenlager 
Deponie 
Büttelborn 
Baustellenabfälle DRZ, Darmstadt; 
AWS, Büttelborn  Deponie 
Büttelborn 
MHKW 
Darmstadt    
Straßenkehricht Waibel, Gernsheim; 
AWS, Büttelborn   MHKW 
Darmstadt    
Sonderabfall- 
Kleinmengen 
TSR GmbH & Co. KG, 
Darmstadt; 
HIM Frankfurt; 
DRZ Darmstadt; 
Karo-As, Dellbergen; 
Rücknahmesysteme 
 HIM 
Frankfurt 
HIM 
Biebesheim  Deponie 
Büttelborn  
Elektronik- 
Altgeräte 
EAR-Stiftung; 
Urbanminers GmbH, 
Ginsheim-Gustavsburg  
      
Bauschutt 
DRZ, Darmstadt; 
Riedwerke, Büttelborn; 
SHW, Messel; 
ESM, Flörsheim-Wicker 
 Deponie 
Büttelborn     
Bodenaushub 
DRZ, Darmstadt; 
Riedwerke, Büttelborn; 
Umweltschutz West, 
Flörsheim-Wicker; 
BAG SHW, Erlen-
bach/Odw. 
 Deponie 
Büttelborn     
Altmetalle 
TSR GmbH & Co.KG, 
Darmstadt; 
DRZ Darmstadt 
      
Altholz DRZ, Darmstadt       
Altkleider 
Textilien TexAid, Darmstadt

22 
 
5 Entsorgungssicherheit, Risikoanalyse, Notfallmaßnahmen 
5.1 Entsorgungssicherheit 
Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers ist es, die ordnungsgemäße und scha d-
lose Entsorgung für die ihm überlassenen Abfälle kontinuierlich und dauerhaft zu gewährle is-
ten. 
 
Die in den Kapiteln 3.2.5 und 3.2.6 beschriebenen abfallwirtschaftlichen Anlagen gewährleisten 
eine langfristige Entsorgungssicherheit der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Sie sind in der L a-
ge, die bis zum Jahr 2025 prognostizierten Abfälle aufzunehmen und entsprechend zu entso r-
gen. 
 
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass für den Berichtszeitraum dem EAD ausreichend 
Anlagenverfügbarkeiten und Mengenkontingente zur Andienung der Abfälle bei den Entso r-
gungsanlagen zur Verfügung stehen. Die Möglichkeit der Verwertung von Abfällen im MHKW 
Darmstadt und zur Beseitigung auf der Deponie Büttelborn stellt derzeit eine uneingeschränkte 
Entsorgungssicherheit für die Wissenschaftsstadt Darmstadt dar. Insofern kann hier von einer 
hundertprozentigen Entsorgungssicherheit für die nächsten Jahre ausgegangen werden. 
 
 
5.2 Risikoanalyse 
Zur Aufrechterhaltung der Entsorgungssicherheit betreibt der EAD eine regelmäßige Risikoan a-
lyse, in der die Wahrscheinlichkeiten des Auftretens und Auswirkungen einzelner Risiken für 
das abfallwirtschaftliche System auf ihre Aktualität überprüft und ggf. erforderliche Maßna h-
men eingeleitet werden. 
 
 
5.3 Notfallmaßnahmen 
5.3.1 Ausfall von Betriebsmitteln 
Für den ordnungsgemäßen Betrieb im Bereich der Abfallwirtschaft wird ein ausreichender R e-
servebestand an Betriebsmitteln in einsatzbereitem Zustand vorgehalten. Dieser ermöglicht die 
zeitnahe, vollständige und korrekte Erledigung aller übertragenen Entsorgungsaufgaben. 
 
5.3.2 Ausfall von abfallwirtschaftlichen Anlagen 
Im Falle eines Ausfalls einer abfallwirtschaftlichen Anlage greift der EAD je nach Lage entweder 
auf eigene geeignete weitere Anlagenstrukturen oder andere Betriebsanlagen Dritter zurück. Im 
Rhein-Main-Gebiet sind hierzu ausreichende Anlagenkapazitäten vorhanden.

23 
 
6 Abfallmengen 
6.1 Gesamtabfallaufkommen 
Eine Übersicht der in der Wissenschaftsstadt Darmstadt  eingesammelten Abfallmengen aus 
privaten Haushaltungen (Haushalten) und Abfällen zur Beseitigung (AzB) aus anderen He r-
kunftsbereichen gemäß § 15 KrWG ist in Tabelle 6 dargestellt. Die AzB aus anderen Herkunfts-
bereichen werden im weiteren Verlauf als „Gewerbeabfälle“ bezeichnet. Diese sind rechnerisch 
ermittelt und stellen nur die Menge dar, die über den Anschluss - und Benutzungszwang durch 
den EAD entsorgt werden. Für Abfälle zur Verwertung (AzV) aus Gewerbebetrieben können nur 
unvollständige Daten ermittelt werden, da die Entsorgung zu einem beträchtlichen Teil über 
private Entsorgungsunternehmen erfolgt. Da sich das Abfallwirtschaftskon zept laut o.g. § 15 
KrWG [2] nicht auf diese Abfallart zu beziehen hat, sind diese nicht Gegenstand des vorliege n-
den Konzeptes. 
 
Tabelle 6: Mengenentwicklung von Abfällen aus privaten Haushalten und AzB aus anderen Herkunfts-
bereichen. 
Jahr 2007 2008 2009 2010 2011
Abfälle zur Beseitigung in Tonnen
(Restabfall, Gewerbeabfälle, Straßenkehricht, 
Sonderabfälle ohne A4-Holz)
36.992   35.801  34.974  34.702   34.298  
Abfälle zur Verwertung in Tonnen
(Altpapier, Altglas, Bioabfälle, Metalle, 
Wertstoffe, Holz, Alttextilien, Sperrmüll, E-
Schrott, Straßenkehricht)
49.943   49.492  49.486  49.909   49.857  
Summe aller Abfälle in Tonnen 86.935   85.293  84.460  84.611  84.155  
Jahr 2012 2013 2014 2015 2016
Abfälle zur Beseitigung in Tonnen
(Restabfall, Gewerbeabfälle, Straßenkehricht, 
Sonderabfälle ohne A4-Holz)
32.337   32.104  31.853  30.963   31.093  
Abfälle zur Verwertung in Tonnen
(Altpapier, Altglas, Bioabfälle, Metalle, 
Wertstoffe, Holz, Alttextilien, Sperrmüll, E-
Schrott, Straßenkehricht)
47.117  47.681  48.784  48.099   49.617  
Summe aller Abfälle in Tonnen 79.454   79.786  80.636  79.062   80.170  
 
 
Zusammenfassend ist nachfolgend in Abbildung 5 dargestellt, wie sich in den letzten Jahren  
das Verhältnis von Abfällen zur Verwertung und Abfällen zur Beseitigung entwickelt hat. Die 
Quote der verwerteten Abfälle ist kontinuierlich leicht ansteigend.

24 
 
 
Abbildung 5: Entwicklung von Abfällen zur Beseitigung (grau) und zur Verwertung (grün) aus privaten 
Haushalten und AzB aus anderen Herkunftsbereichen.  
0
10
20
30
40
50
60
70
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
43 
41 
39 
57 59 
61 
Verhältnis von Verwertung 
zu Beseitigung [%]

25 
 
6.2 Abfallartenspezifisches Aufkommen 
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind im Jahr 2016 insgesamt 49.617 Tonnen Abfälle zur 
Verwertung angefallen. Dabei handelt es sich v.a. um getrennt gesammelte Wertstoffe. Abfälle 
zur Beseitigung wie Restabfall, Straßenkehricht, Sonderabfälle und Gewerbeabfälle sind in e i-
ner Menge von 31.093 Tonnen über den EAD eingesammelt worden. Art, Menge und Verbleib 
der einzelnen Abfälle kann dem Anhang (Tabelle 13) entnommen werden. 
 
6.2.1 Restabfall aus privaten Haushalten 
Unter Restabfall wird grundsätzlich der Abfall zur Beseitigung aus privaten Haushalten und aus 
anderen Herkunftsbereichen (AzB) verstanden. 
 
Zur Einsammlung des Restabfalls aus privaten Haushalten s tehen den Abfallerzeugern Abfal l-
behälter (i.d.R. graue Restabfallbehälter verschiedener Größe und Deckelfarben) zur Verf ü-
gung. Diese werden vom EAD am Leerungstag vom Standort geholt und nach der Leerung wi e-
der zurückgestellt („Vollservice“). Zusätzlich kö nnen über verschiedene Ausgabestellen, die 
über den Abfallkalender, die EAD -Homepage oder die EAD -Hotline bekannt gemacht werden, 
Säcke für Abfälle zur Beseitigung (Restabfallsäcke) mit amtlichem Aufdruck für die Restabfall - 
einsammlung bezogen werden. Diese sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt und gehen mit 
der Einsammlung in das Eigentum des EAD/der Wissenschaftsstadt Darmstadt über. Sie sind 
am Leerungstag zur Abholung gemäß Satzung bereitzustellen. 
 
Die Restabfallbehälter der Größen 80 Liter bis 1.100 Liter werden einmal wöchentlich geleert. 
Darüber hinaus können auf schriftlichen Antrag 80 Liter -, 120 Liter - und 240 Liter -
Restabfallbehälter auch zweiwöchentlich und 80 Liter -Behälter vierwöchentlich geleert werden. 
Auf schriftlichen Antrag können die Ab fallbehälter der Größen 660 Liter und 1.100 Liter meh r-
fach wöchentlich und auch zweiwöchentlich geleert werden. Abfallbehälter größer als 1.100 
Liter werden nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Monat, geleert (Bedarfsabfuhr). Die 
Behälter dieser Größen ordnung werden hauptsächlich durch Wohnungsbaugesellschaften und 
durch das Kleingewerbe genutzt. 
 
Für die Entsorgung der Abfälle werden Gebühren entrichtet, die sich satzungsgemäß aus 
Grund- und Leistungsgebühr zusammensetzen [14]. 
 
Wie in Abbildung 6 dargestellt, sinken sowohl das Restabfallgesamtaufkommen als auch das 
Pro-Kopf-Aufkommen trotz steigender Einwohnerzahlen kontinuierlich ; dies kann perspektiv i-
sche Auswirkungen auf die Auslastung des MHKW haben.

26 
 
 
Abbildung 6: (Einwohnerspezifisches) Restabfall-Aufkommen aus privaten Haushalten. 
 
 
Abbildung 7 zeigt das Pro -Kopf-Aufkommen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt aus dem 
Jahr 2015 im Vergleich zu den Werten aus Hessen und der Bundesrepublik Deutschland. 
 
 
Abbildung 7: Das Pro-Kopf-Aufkommen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Vergleich zu den 
Kennzahlen aus Hessen und der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2015 [19], [20]. 
  
 -
 20
 40
 60
 80
 100
 120
 140
 160
 180
 200
 22.000
 23.000
 24.000
 25.000
 26.000
 27.000
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Pro-Kopf-Aufkommen 
Gesamtmenge 
[to] [kg/Ea]
151 
153 
160 
146
148
150
152
154
156
158
160
162
Darmstadt Hessen BRD
Pro-Kopf-Aufkommen in [kg/Ea]

27 
 
6.2.2 Sperrmüll 
Im Rahmen der Sper rmüllabfuhr werden feste Abfälle aus Privathaushalten, die wegen ihrer 
Sperrigkeit nicht in die Restabfallbehälter eingefüllt w erden können, nach Terminabsprache 
entsorgt. 
 
Nicht zum Sperrmüll gehörende, aber über das gleiche Anmelde - und Abholsystem entso rgte 
Abfallarten sind : Elektronikschrott (Kühlgeräte, Haushaltsgroßgeräte, Bildschirmgeräte) und 
Grünabfälle aus Privathaushalten. Für die Entsorgung fallen teilweise Zusatzgebühren an. 
 
Zusätzlich zu der Abholung können die Darmstädter  Bürgerschaft und das Kleingewerbe 
Sperrmüll gegen eine Kostenpauschale über den Recyclinghof im Sensfelderweg entsorgen. 
 
Das Sperrmülllaufkommen ist in den letzten zehn Jahren tendenziell gesunken ( Abbildung 8). 
Auch das Pro-Kopf-Aufkommen zeigt einen Abwärtstrend, obwohl die Einwohnerzahl im Stad t-
gebiet ansteigt. 
 
 
Abbildung 8: (Einwohnerspezifisches) Sperrmüll-Aufkommen aus privaten Haushalten und Kleinge-
werbe.  
 -
 5
 10
 15
 20
 25
 30
 35
 40
 45
 50
 -
 1.000
 2.000
 3.000
 4.000
 5.000
 6.000
 7.000
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Pro-Kopf-Aufkommen 
Gesamtmenge 
[to] [kg/Ea]

28 
 
6.2.3 Altpapier 
Privaten Haushalten standen zur Einsammlung von leeren Verkaufsverpackungen aus Pappe, 
Papier und Karton bis zum Jahr 2006 hauptsächlich die auf öffentlichen Flächen aufgestellten 
Altpapiercontainer zur Verfügung. Parall el wurden privaten Haushalten 240 Liter -
Altpapiergefäße mit 14 -tägiger Leerung auf privaten Grundst ücken zur Verfügung gestellt. Im 
Jahr 2006 wurden die öffentlichen Container bis auf wenige Standplätze eingezogen und das 
Angebot auf 120 Liter -Altpapiergefäße ausgedehnt. Diese sind am Abfuhrtag vom Abfallerze u-
ger vor dem Grundstück am Straßenrand zur Entleerung bereit - und nach der Leerung a n-
schließend wieder zurückzustellen. Zusätzlich werden 1.100 Liter -Müllgroßbehälter (MGB) mit 
der Option auf Vollservice (Holen und Zurückstellen der Abfallgefäße vom Standplatz)  angebo-
ten, die hauptsächlich von Wohnungsbaugesellschaften und Kleingewerbe genutzt werden. 
 
Die Gesamttonnage und das Pro -Kopf-Aufkommen für Altpapier folgen einem Abwärtstrend 
(Abbildung 9). Dies ist auf die veränderte Zusammensetzung der Papierabfälle zurückzuführen. 
Der Anteil an Verpackungen nimmt zu, der Anteil an kommunalem Altpapier (Zeitungen, We r-
bung, Büropapier) geht aufgrund der Verbreitung von Online -Medien dagegen kontinuierlich 
zurück. Diese gegenläufige Entwicklung führt dazu, dass das Altpapier verhältnismäßig leichter 
wird. 
 
 
Abbildung 9: (Einwohnerspezifisches) Altpapier-Aufkommen aus privaten Haushalten.  
 -
 10
 20
 30
 40
 50
 60
 70
 80
 90
 -
 2.000
 4.000
 6.000
 8.000
 10.000
 12.000
 14.000
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Pro-Kopf-Aufkommen 
Gesamtmenge 
[to] [kg/Ea]

29 
 
6.2.4 Biologisch abbaubare Abfälle 
Zur Sammlung kompostierfähiger Abfälle stellt der EAD auf schriftlichen Antrag 120 Liter- oder 
240 Liter-Biotonnen den Abfallerzeugern zur Verfügung. Die Leerung der Biotonnen erfolgt in 
den Monaten O ktober bis April im 14 -tägigen Rhythmus und aus hygienischen Gründen von 
Mai bis September wöchentlich. Die Biotonnen sind am Abfuhrtag am Straßenrand zur Entle e-
rung bereit- und nach der Leerung anschließend wieder vom Abfallerzeuger zurückzustellen. 
Kompostierbare Gartenabfälle werden als Zusatzleistung im Frühjahr und Herbst nach vorher i-
ger Terminvereinbarung eingesammelt. 
 
Kompostierbare Gartenabfälle können auch von deren Besitzern oder Erzeugern zu den Öff-
nungszeiten auf die städtische Bioabfall -Kompostierungsanlage in Darmstadt -Kranichstein, 
gebracht und dort abgebeben werden. Seit dem 01.01.2011 steht den Bürgerinnen und Bü r-
gern dafür zusätzlich der Recyclinghof des EAD im Sensfelderweg zur Verfügung. 
 
In Abbildung 10 ist die Mengenentwicklung der Bioabfälle dargestellt. In den letzten Jahren 
zeigt sich ein leichter Aufwärtstrend im Bereich der Gesamtmenge, aber auch im Pro-Kopf-
Aufkommen. 
 
 
Abbildung 10: (Einwohnerspezifisches) Bioabfall-Aufkommen aus Privathaushalten und Kleinge- 
werbe.  
 80
 100
 120
 -
 2.000
 4.000
 6.000
 8.000
 10.000
 12.000
 14.000
 16.000
 18.000
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Pro-Kopf-Aufkommen 
Gesamtmenge 
[to] [kg/Ea]

30 
 
6.2.5 Wertstoffe 
Zum 01.01.2014 wurde im Darmstädter Stadtgebiet die gelbe Wertstofftonne eingeführt. Ne-
ben der Einsammlung von Leichtstoffverkauf sverpackungen (LVP) können seitdem auch die 
sog. stoffgleichen Nichtverpackungen (sNVP) mitentsorgt werden. 
 
Neben der 240 Liter -Tonne kommen dafür auch Behälter mit 1.100 Litern zum Einsatz. Die 
Wertstofftonne wird normalerweise im vierwöchigen Rhythmus g eleert. Auf Antrag kann auf 
einen verkürzten Leerungsrhythmus mit einer zweiwöchigen Bedarfsabfuhr umgestellt werden. 
Dieses kostenpflichtige Angebot bestand bereits für die 1.100 Liter -Wertstoffcontainer und 
wurde ab dem 01.07.2014 auch auf die kleinen Behälter ausgeweitet. Die zusätzlichen Leerun-
gen werden dem EAD durch die Dualen Systembetreiber nicht vergütet. 
 
Die Gesamtmenge und das Pro -Kopf-Aufkommen an Wertstoffen sind in den letzten Jahren 
stetig angestiegen (Abbildung 11). Dieser Anstieg ist auf die Einführung der Wertstofftonne im 
Jahr 2014 zurückzuführen. 
 
 
Abbildung 11: Wertstoffe aus Privathaushalten und Kleingewerbe.  
 -
 5
 10
 15
 20
 25
 30
 -
 500
 1.000
 1.500
 2.000
 2.500
 3.000
 3.500
 4.000
 4.500
 5.000
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Pro.Kopf-Aufkommen 
Gesamtmenge 
[to] [kg/Ea]

31 
 
6.2.6 Elektro- und Elektronikaltgeräte 
Elektronikschrott wie Kühlgeräte, Haushaltsgroßgeräte (Herde, Waschmaschinen, Trockner, 
Spülmaschinen und Bildschirmgeräte/Monitore) werden nach Terminvereinbarung separat bei 
den Abfallerzeugern abgeholt. Weiterhin kann sämtlicher Elektronikschrott, d.h. Elektrogroß - 
und -kleingeräte sowie Kühlschränke aus privaten Haushalten, am Recyclinghof des EAD abg e-
geben werden. 
 
Die Organisation der Verwertung inkl. der Koordinierung der Sammelbehälter und der Altger ä-
te-Abholung bei den örE e rfolgt über die „stiftung elektro -altgeräte register“ (EAR) mit Sitz in 
Fürth (Bayern). Sie ist die „Gemeinsame Stelle der Hersteller“ im Sinne des Elektro - und Elekt-
ronikgerätegesetzes (ElektroG [8]). Sie wurde im Zuge der Umsetz ung der EU -Richtlinie zur 
Reduktion der zunehmenden Mengen an Elektronikschrott aus nicht mehr benutzten Elektro - 
und Elektronikgeräten (WEEE -Richtlinie [9]) in nationales Recht von Herstellern gegründet. 
Operative Tätigkeiten wie die Elektro-Altgeräte-Rücknahme und -Entsorgung oder Logistik, Sor-
tierung, Demontage und Recycling, nimmt die EAR nicht wahr. Hierfür sind die Hersteller seit 
dem 24. 03.2006 selbst verantwortlich. Die Elektro -Altgeräte-Sammlung erfolgt durch die 
Kommunen, für Darmstadt durch den EAD. Für die Entsorgung gewerblicher Mengen stehen 
dem EAD zertifizierte Betriebe als Entsorgungspartner zur Verfügung. 
 
Von 2014 bis 2016 wurden Elektroaltgeräte vom EAD selbstständig vermarktet. Seit 2017 ist 
diese Tätigkeit besc hränkt auf Groß - und Kleingeräte. Die Vermarktung von Bildschirm - und 
Kühlgeräten erfolgt seitdem über die Gemeinsame Stelle. Die Vorgabe n zur Optierung sta m-
men aus dem oben erwähnten ElektroG [8]. 
 
Die Mengen an Elektronikschrott  steigen tendenziell leicht an ( Abbildung 12). Gleiches gilt für 
das Pro-Kopf-Aufkommen. 
 
 
Abbildung 12: Elektronikschrott aus Privathaushalten und Kleingewerbe.  
 -
 1
 2
 3
 4
 5
 6
 7
 8
 -
 200
 400
 600
 800
 1.000
 1.200
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Pro-Kopf-Aufkommen 
Gesamtmenge 
[to] [kg/Ea]

32 
 
6.2.7 Sonderabfall-Kleinmengen 
„Kleinmengen gefährlicher Abfälle” (Sonderabfall -Kleinmengen) aus Privathaushalten und a n-
deren Herkunftsbereichen können bei der Sammelstelle für Kleinmengen gefährlicher Abfälle 
des EAD zu den Öff nungszeiten sowie bei der zweimal jährlich angebotenen mobilen Schad-
stoffsammlung abgebeben werden. Mengen aus anderen Herkunftsbereichen jedoch nur, wenn 
dort bis 500 kg gefährlicher Abfälle pro Betrieb und Jahr anfallen. 
 
Für den Berichtszeitraum ist ein  kontinuierlicher Anstieg der Sonderabfall -Kleinmengen und 
des dazugehörigen Pro -Kopf-Aufkommens zu verzeichnen ( Abbildung 13). Zurückzuführen ist 
dies zum einen auf gestiegene Einwohnerzahlen, zum anderen auf das gestiegene Umweltb e-
wusstsein der Bürger innen und Bürger  sowie die intensive Nutzung der angebotenen Abgab e-
möglichkeiten. 
 
 
Abbildung 13: Sonderabfälle inkl. AIV-Holz, Asbest und Mineralwolle aus Privathaushalten und Klein-
gewerbe.  
 -
 0,2
 0,4
 0,6
 0,8
 1,0
 1,2
 1,4
 -
 20
 40
 60
 80
 100
 120
 140
 160
 180
 200
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Pro-Kopf-Aufkommen 
Gesamtmenge 
[to] [kg/Ea]

33 
 
6.2.8 Beseitigte Abfälle 
Etwa 0,16 % (= 157 Tonnen) der Abfälle werden auf Deponien durch Ablagerung beseitigt, da 
in diesen Fällen eine Substitution von Rohstoffen aufgrund der stoffliche n Eigenschaften nicht 
erfolgen kann, für die zu gewinnenden (Sekundär)-Stoffe kein Markt vorhanden ist und sie nicht 
verbrannt werden dürfen.

34 
 
7 Abfallzusammensetzung und Wertstoffpotenzial 
7.1 Abfallzusammensetzung 
In der nachfolgenden Abbildung 14 sind die durchschnittlichen Sammelmengen pro Einwohner 
für das Jahr 2016 (kg/Ea) für die wichtigsten Abfallfraktionen nur aus Privathaushalten darg e-
stellt (vgl. Tabelle 11 und Tabelle 12 im Anhang). 
 
Abbildung 14: Zusammensetzung des Abfalls aus Privathaushalten, dargestellt nach Abfallfraktionen 
in kg/Ea und als Anteil in % der Gesamtmenge im Jahr 2016. 
 
Der Anteil des Restabfalls an den gesamten Abfällen aus Privathaushalten beträgt 37,7 %. Dies 
entspricht einer pro Kopf erzeugten Abfallmenge von 149 kg pro Einwohner und Jahr. Im Ve r-
gleich zum Jahr 2010 (vgl. Abfallwirtschaftskonzept 2012 der Stadt Darmstadt [21]) wurde der 
Restabfallanteil um etwa 3 % reduziert. Damit wurde in Darmstadt bereits im Jahr 2016 die im 
aktuellen Abfallwirtschaftsplan Hessen für das Jahr 2 025 definierte Zielgröße von 150 kg/Ea 
erreicht [22]. 
 
Bei der zweithäufigsten Abfallfraktion, dem Bioabfall, kann eine deutliche Steigerung um be i-
nahe 5 % festgestellt werden. Das Pro -Kopf-Aufkommen hat sich um knapp 10 kg/Ea erhöht. 
Gemäß den Vorgaben des Abfallwirtschaftsplans ist als Zielgröße für das Jahr 2025 ein Pro -
Kopf-Aufkommen für Abfälle aus der Biotonne von 110 kg/Ea definiert worden. Die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt ist auf gutem Weg, dieses Ziel zu erreichen. 
 
Für die Abfallfraktionen E-Schrott, Sperrmüll und Wertstoffe können leichte Erhöhungen festge-
stellt werden. Die Zielgröße des Abfallwirtschaftsplans für E-Schrott (10 kg/Ea) bzw. Sperrmüll 
(25 kg/Ea) wird zurzeit noch nicht erreicht. Für Wertstoffe gibt es im  Abfallwirtschaftsplan kei-
ne direkte Entsprechung, so dass ein Vergleich der Zielgröße entfällt. 
 
Die Anteile von Altglas, Alttextilien und Sonderabfällen am Gesamtabfallaufkommen sind ko n-
stant geblieben.  
Restabfall 
149 kg/Ea 
37,7% 
Sperrmüll 
32 kg/Ea 
8,0% 
E-Schrott 
6 kg/Ea 
1,6% 
Altpapier 
55 kg/Ea 
13,9% 
Altglas 
21 kg/Ea 
5,4% 
Wertstoffe 
27 kg/Ea 
6,8% 
Alttextilien 
4 kg/Ea 
1,0% 
Bioabfälle 
100 kg/Ea 
25,3% 
Sonderabfälle 
1 kg/Ea 
0,3%

35 
 
7.2 Sortieranalysen 
Im Auftrag des EAD wurden im Herbst/Winter 2016 durch die Firma SHC Sabrowski -Hertrich-
Consult GmbH verschiedene, repräsentative Sortieranalysen im Darmstädter Stadtgebiet 
durchgeführt. Ziel der Analyse n war es, die masse - und teilweise auch volumenbezogene Z u-
sammensetzung der (hoheit lich) eingesammelten Abfälle festzustellen. Dabei wurden die 
Restabfall-, die Altpapier- und die Wertstofftonne stichprobenartig untersucht. 
 
Die ausgewählten Straßenzüge wurden im Rahmen der Analyse n verschiedenen Siedlung s-
strukturtypen zugeordnet: 
 
 Hochhausbebauung (ca. 8 %) 
 Innenstadt/Mehrfamilienhäuser (ca. 54 %) 
 Stadtrand/1-2 Familienhäuser (ca. 38 %). 
 
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass in der Wissenschaftsstadt Darmstadt noch nicht 
das gesamte Wertstoffpotenzial ausgeschöpft wird. Je nach Siedlungsstruktur kommt es häufig 
zu Fehlwürfen, die dazu führen, dass verwertbare Abfallbestandteile nicht ihrer ordnungsg e-
mäßen Entsorgung zugeführt werden. Ein hohes Verbesserungspoten zial besteht v.a. bei den 
Strukturtypen Hochhaus - und Innenstadtbebau ung. Hier sollte mit geeigneten Maßnahmen 
dafür gesorgt werden, dass sich die Entsorgungsdisziplin der Bevölkerung erhöht. 
 
Im Kapitel 7.3 werden die Ergebnisse diese Untersuchung erneut aufgegriffen, um anhand e i-
ner Poten zialanalyse festzustellen, wie hoch das Entsorgungspoten zial für die unterschied - 
lichen Abfälle im Darmstädter Stadtgebiet ist. 
 
Die aus der Sortierung gewonnenen Erkenntnisse werden im Nachfolgenden detaillierter darge-
stellt. 
 
 
Restabfalltonne [23] 
 
Im Zuge der Abfallsortieranalysen wurden die folgenden Stoffgruppen separiert: 
 
 Papier/Pappe/Kartonage (PPK) 
 Kunststoffe 
 Verbundverpackungen 
 Glas 
 FE-Metalle 
 NE-Metalle 
 Kompostierbare Stoffe 
 Altholz 
 Hygieneprodukte 
 Elektronikschrott 
 Sonderabfallkleinmengen (Batterien, Energiesparlampen, Chemikalien) 
 Textilien 
 Inertes Material (z.B. Porzellan, Bauschutt, Fliesen) 
 Anderweitig nicht genannte Stoffe (z.B. Leder, Kork, Fahrzeugteile) 
 Mittelmüll (Fraktionen ≥10 - ≤ 40 mm) 
 Feinmüll [Fraktionen < 10 mm).

36 
 
Die wichtigsten Ergebnisse sind (vgl. Abbildung 15): 
 
 Die spezifische Hausmüllmenge ist beim Strukturtyp Hochhausbebauung und im I n-
nenstadtbereich überdurchschnittlich hoch (218 kg/Ea bzw. 187 kg/Ea). Hier besteht 
ein hohes Hausmüllentfrachtungspotenzial. Die Ergebnisse für den Stadtrand sind d a-
gegen sehr gut (123 kg/Ea). 
 Auch im Bereich der spezifischen Menge von organischen Abfällen im Restabfall zeigt 
sich ein ähnliches Bild. Der Anteil ist bei den Hoch - und Mehrfamilienhäusern eindeutig 
zu hoch, bei den 1-2 Familienhäusern relativ gering. 
 Der Behälterfüllgrad liegt zwischen 82 % (1-2 Familienhäuser) und 99 % (Hochhäuser). 
Die Behälter sind gut ausgelastet. 
 Die Hausmülltonne der Strukturgebiete Hochhausbebauung und Mehrfamilienhäuser 
setzt sich nur aus einem knappen Viertel aus tatsächlichem Restmüll zusammen. D.h. 
etwa 75 % der Abfälle in der Restmülltonne sind verwertbare Abfallbestandteile (v.a. 
organische Stoffe, Verpackungen, sonstige Wertstoffe), die eigentlich anderweitig en t-
sorgt werden müssten. Bei den 1 -2 Familienhäusern liegt der Anteil immerhin bei etwa 
50 %. 
 Positiv ist zu vermerken, dass seit der letzten Sortieranalyse im Jahr 2011 der Anteil 
an o.g. Verwertungsabfällen teilweise bereits erheblich reduziert werden konnte [24]. 
 Der Anteil an Sonderabfallkleinmengen erreicht in allen Strukturgebieten mit einem ext-
rem niedrigen Wert ein vorbildliches Ergebnis. 
 
 
Abbildung 15: Ergebnisse aus der Sortieranalyse der Restmülltonne für die jeweiligen Strukturtypen 
und die Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
0% 20% 40% 60% 80% 100%
Hochhausbebauung
Innenstadt/Mehrfamilienhäuser
Stadtrand/1-2 Familienhäuser
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Verpackungen
Organik
Sonstige Wertstoffe
Restabfälle

37 
 
Wertstofftonne [25] 
 
Die Wertstofftonne wurde zum 01.01.2014 in der Wissenschaftsstadt Darmstadt eingeführt. 
Über die Wertstofftonne sollen sowohl Leichtverpackungen als auch stoffgleiche Nichtverp a-
ckungen erfasst werden. 
 
Es wurden die folgenden Stoffgruppen bei der Sortieranalyse berücksichtigt: 
 
 Leichtverpackungen (LVP) 
 Stoffgleiche Nichtverpackungen (aus Kunststoff, Metall oder Verbundmaterial) 
 Sonstige Wertstoffe (Glas, PPK, Druckerzeugnisse) 
 Bioabfälle 
 Restabfälle. 
 
Dabei wurden primär die nachfolgenden Ergebnisse erzielt (vgl. Abbildung 16): 
 
 Den größten Anteil in der Wertstofftonne bilden die LVPs (44 %), gefolgt von den son s-
tigen Wertstoffen (ca. 21 %). Stoffgleiche Nichtverpackungen (ca. 17 %), Restabfälle 
(13 %) und Bioabfälle (5 %) bilden den übrigen Input in den Wertstoffbehältern. 
 Die Wertstofftonne enthält, v.a. beim Strukturtyp Hochhausbebauung, in großer Anzahl 
Fehlwürfe in Form von  Restabfällen. Beim Strukturtyp Innenstadt wird der geringste 
Wert (lediglich ca. 44 %) für die Abfälle Leichtverpackungen und stoffgleiche Nichtve r-
packungen erreicht. Andere Abfälle, die eigentlich über andere Entsorgungswege ve r-
wertet/beseitigt werden sollen, bilden den hauptsächlichen Input. Deutlich bessere E r-
gebnisse werden im Stadtrandgebiet erreicht. 
 Die Störstoffquote variiert demnach stark innerhalb der Strukturtypen (Hochhausb e-
bauung: 42 %, Mehrfamilienhäuser: 57 %, 1-2 Familienhäuser: 21 %). 
 Das Volumen der Abfallbehälter wird abhängig vom Strukturtyp unterschiedlich in A n-
spruch genommen: Mehrfamilien- und Hochhäuser nutzen die Behälter zu etwa 80 %; 
1-2 Familienhäuser schöpfen dagegen das Behältervolumen nahezu vollständig aus  
(> 95 %). 
 Die Stoffgruppen Leichtverpackungen und stoffgleiche Nichtverpackungen werden von 
der Fraktion Kunststoff bzw. Kunststoffverpackungen dominiert. 
 
Abbildung 16: Ergebnisse aus der Sortieranalyse der Wertstofftonne für die jeweiligen Strukturtypen 
und die Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
0% 20% 40% 60% 80% 100%
Hochhausbebauung
Innenstadt/Mehrfamilienhäuser
Stadtrand/1-2 Familienhäuser
Wissenschaftsstadt Darmstadt Leichtverpackungen
Stoffgleiche
Nichtverpackungen
Wertstoffe
Bioabfälle
Restabfälle

38 
 
In Verbindung mit den Ergebnisse n aus der Hausmüllanalyse (s.o.) wurden für alle drei Stru k-
turgebiete zusätzlich Getrennterfassungsquoten für unterschiedliche Abfälle ermittelt: 
 
 Beim Bebauungstyp Innenstadt werden weniger als ein Viertel der LVP -Abfälle (korrekt) 
über die Wertstofftonne entsorgt. Beim Strukturtyp Hochhausbebauung fällt das Ergeb-
nis mit etwa 30 % ähnlich (schlecht) aus. Lediglich die 1 -2 Familienhäuser weisen eine 
gute Getrennterfassungsquote von etwa 67 % auf. 
 Bei den stoffgleichen Nichtverpackungen zeichnet sich ein ähn liches, teilweise sogar 
schlechteres Bild ab. Im innerstädtischen Bereich werden weniger als ein Sechstel (e t-
wa 15 %) der genannten Abfälle über die Wertstofftonne entsorgt. Bei den anderen be i-
den Strukturtypen fallen die Ergebnisse zwar deutlich besser au s (ca. 42 % bei der 
Hochhausbebauung bzw. ca. 46 % bei den 1 -2 Familienhäusern), liegt damit aber 
trotzdem noch nicht in einem zufriedenstellenden Bereich. 
 
 
Altpapiertonne [26] 
 
Im Rahmen der Sortieranalyse wurden die folgenden Stoffgruppen unterschieden: 
 
 Verkaufsverpackungen 
 Transport-/Umverpackungen 
 Kommunales Altpapier (Zeitungen, Illustrierte, Werbung, Büropapiere, Kataloge,  
Bücher, sonstige PPK) 
 Unerwünschte Stoffe. 
 
Die Sortieranalyse kommt im Wesentlichen zu den  folgenden Ergebnissen (vgl. Abbildung 17, 
Abbildung 18): 
 
 Der Anteil der une rwünschten Stoffe ist beim Strukturtyp Hochhausbebauung am 
höchsten; hier besteht ein erhebliches Verbesserungspotenzial. Für das gesamte Stadt-
gebiet ergibt sich nur eine befriedigende Störstoffquote. 
 Eine vorbildliche Getrennterfassungsquote wird nur bei den 1 -2 Familienhäusern e r-
reicht. Die Ergebnisse für die Mehrfamilien - bzw. Hochhäuser liegen deutlich darunter 
und sind verbesserungswürdig. 
 Je nachdem, ob die einzelnen Stoffgruppen masse - oder volumenbezogen betrachtet 
werden, stellen sich die Ergebniss e für die jeweiligen Gruppen recht unterschiedlich 
dar. Beim massebezogenen Ansatz stellt das kommunale Altpapier deutlich die höchste 
Fraktion dar (ca. 89 %). Der übrige Anteil entfällt auf Material, das den Dualen Syst e-
men (DSD) zusteht. Beim volumenbezogenen Ansatz verschieben sich die Anteile so, 
dass der örE-Anteil nur noch etwa 75 % beträgt und der DSD -Anteil auf etwa 25 % a n-
steigt. Die Betrachtung dieser Fragestellung ist hinsichtlich der Aufteilung der Entso r-
gungskosten zwischen den  beiden Abfallwirtschaftsbeteiligten interessant. Auf der 
Grundlage dieser Ergebnisse könnte eine Neubewertung der entsprechenden Koste n-
übernahmen erfolgen.

39 
 
 
Abbildung 17: Ergebnisse aus der Sortieranalyse der Altpapiertonne für die jeweiligen Strukturtypen 
und die Wissenschaftsstadt Darmstadt (massebezogener Ansatz). 
 
 
Abbildung 18: Ergebnisse aus der Sortieranalyse der Altpapiertonne für die jeweiligen Strukturtypen 
und die Wissenschaftsstadt Darmstadt (volumenbezogener Ansatz).  
0% 20% 40% 60% 80% 100%
Hochhausbebauung
Innenstadt/Mehrfamilienhäuser
Stadtrand/1-2 Familienhäuser
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Verkaufsverpackungen
Transport-/
Umverpackungen
Kommunales
Altpapier (örE)
Unerwünschte Stoffe
0% 20% 40% 60% 80% 100%
Hochhausbebauung
Innenstadt/Mehrfamilienhäuser
Stadtrand/1-2 Familienhäuser
Wissenschaftsstadt Darmstadt Verkaufsverpackungen
Transport-/
Umverpackungen
Kommunales
Altpapier (örE)
Unerwünschte Stoffe

40 
 
7.3 Wertstoffpotenzial 
Die in Kapitel 7.2 beschriebenen Sortieranalysen zeigen ein erhebliches Potenzial zur Reduzie-
rung von Restabfällen und zur Erhöhung des Anteils verwertbarer Stoffe auf. I n nachfolgender 
Abbildung 19 sind die theoretisch maximal aus Restabfall - und Wertstofftonne abschöpfbaren 
Wertstoffmengen dargestellt. 
 
 
Abbildung 19: Theoretisch abschöpfbare Wertstoffmenge aus Restabfall- und Wertstofftonne. 
 
Erfahrungsgemäß lassen sich durch die in Kapitel 9 aufgeführten Maßnahmen zwischen 30 
und 40 % der nicht korrekt entsorgten Wertstoffe in die richtigen Entsorgungsbahnen lenken. 
 
Je stärker sich die Bevölkerung den Gedanken der Abfalltrennung zu Eigen macht und die Be-
hälter ordentlich befüllt, desto stabiler können die Abfallgebühren gehalten werden.  
Verpackungen 
Bioabfälle 
PPK 
Glasabfälle 
Stoffgleiche Nichtverpackun-
gen 
Thermische Verwertung 
Restabfalltonne 
26.464 t 
Wertstofftonne 
4.064 t 
1.792 t 
208 t 
768 t 
64 t 
688 t 
544 t 
2.624 t 
8.544 t 
2.416 t 
1.904 t 
2.944 t 
8.032 t

41 
 
8 Abfallwirtschaftliche Prognosen und Ziele 
8.1 Notwendigkeit der Abfallbeseitigung 
Unter der Beachtung des Gesetzes zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der 
umweltverträglichen Sicherung der Bewirtschaftung von Abfällen (KrWG) sind Abfälle, die nicht 
mehr verwertet werden können, nach § 15 so zu beseitigen, dass das Wohl der Allgemeinheit 
nicht beeinträchtigt wird [2]. 
 
Nach gegenwärtigem Stand [27] werden bundesweit 68,9 % der haushaltstypischen Sie d-
lungsabfälle im Rahmen der Abfallhierarchie stofflich verwertet. 30,7 % aller aus Haushalt - 
ungen stammenden Abfälle werd en als Restabfall durch thermische Verwertung zur Energie - 
erzeugung genutzt. 
 
Weiterhin ist es sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft oberstes Ziel, den Anteil 
an Abfällen zur Beseitigung bzw. zur thermischen Verwertung durch verschiedene Maßnahmen 
(vgl. Kapitel 9) kontinuierlich zu senken. 
 
 
8.2 Entsorgung von Abfällen in der Region 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die benachbarte Region sind mit Entsorgungsanlagen  
gut ausgestattet. Der größte Teil aller Abfälle kann in der Wissenschaftsstadt Darmstadt und 
der näheren Umgebung direkt entsorgt werden. Somit ist der Vorrang der ortsnahen Entso r-
gung in der Region gewährleistet. 
 
Neben der ortsnahen Entsorgung ist die Wirtschaftlichkeit der Verwertung von Abfällen ein 
wichtiger Aspekt, der  seit der Einführung des  KrWG an Bedeutung gewonnen  hat. Nur in Au s-
nahmefällen werden einige Abfälle speziellen Verwertungs- und Recyclinganlagen außerhalb 
der Region zugeführt (z.B. Mineralwolle, asbesthaltige Baustoffe). Für andere Abfallarten sind 
Entsorgungsanlagen durch die Rücknahmesysteme vorgegeben. Dies trifft zum Beispiel auf die 
Verwertung von Kühlschränken, Nachtspeicheröfen, Leuchtstoffröhren und Batterien zu. 
 
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt anfallende Abfälle werden nicht ins Ausland verbracht.

42 
 
8.3 Bewertung der Entsorgungssituation 
Ziel des KrWG ist , die Menge an Sekundärrohstoffen deutlich zu erhöhen, um so durch Recy c-
lingverfahren dem Rohstoffverbrauch entgegen zu wirken, die Umwelt zu schonen und eine 
drohende Rohstoffverknappung zu vermeiden [2]. 
 
 
8.3.1 Papier, Pappe, Kartonage (PPK) 
Die in Darmstadt  eingesammelten PPK-Mengen werden zu Marktpreisen an Dritte veräußert. 
Die hierdurch erzielten Erträge stützen die Abfallgebühren. Das Mengenaufkommen wird de r-
zeit gekennzeichnet durch einen kontinuierlichen Rückgang der drucktechnischen Erzeugnisse 
aufgrund der zunehmenden Medienpräsenz im Internet. Durch den Internethandel steigt 
gleichzeitig der Anteil der Transportverpackungen , sodass in der Summe zukünftig wenig er 
hochwertige graphische Papiere eingesammelt werden können. Das zu leerende Behältervol u-
men nimmt zu, während die Menge abnimmt. Dies führt zu steigenden Logistikkosten bei a b-
nehmenden Erlösen. Die Ertragssituation hängt im Wesentlichen von der starken Volatilität des 
Marktpreises ab. Es muss damit gerechnet werden, dass die Einnahmen aus der Papierve r-
marktung sich mittelfristig rückläufig entwickeln könnten. 
 
8.3.2 Organische Bestandteile 
Neue gesetzliche Anforderungen durch die Düngemittelverordnung (DüMV [28]) werden den 
zukünftigen Absatz von Kompost beeinflussen. Durch ein zeitweiliges Düngeverbot im Winter 
und die Einführung von Kompost -Maximalmengen, die zukünftig auf landwirtschaftlichen Fl ä-
chen aufgebracht werden dürfen, wird es schwieriger werden, den kontinuierlichen Vertrieb des 
Komposts zu steuern. Der EAD wird hier einerseits neue Vertriebsw ege für den Kompost e r-
schließen, andererseits aber auch die Erzeugung neuer Produkte in den Leistungskatalog auf-
nehmen müssen. Hierzu wird in diversen Kooperationsprojekten mit Hochschulen und privaten 
Partnern nach wirtschaftlichen Produktionsmöglichkeiten gesucht sowie deren Marktchancen 
analysiert. 
 
8.3.3 Verkaufsverpackungen und stoffgleiche Nichtverpackungen 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist auf Grund des KrWG  [2] bzw. der Verpackungsveror d-
nung (VerpackV [29]), die ab 01.01.2019 durch das  Verpackungsgesetz (VerpackG [8]) ersetzt 
wird, an einem Rücknahme system der Dualen Systeme für lizensierte Verkaufsverpackungen 
beteiligt. Verkaufsverpackungen werden u.a. von privaten Haushalten beim Kauf von Produkten 
erworben (z.B. Umverpackungen) und anschließend mit anderen Verpackungen, Folien, Kuns t-
stoffen, etc. in den Altglascontainern sowie in den Papier- und Wertstofftonnen entsorgt. 
 
Das Rücknahmesystem regelt im Wesentlichen die Verwertung solcher Verkaufsverpackungen. 
Ziel des Rücknahmesystems ist es, die gesammelten Verkaufsverpackungen nicht einfach zu 
deponieren oder zu verbrennen, sondern einem Recycling, also einer Verwertung bzw. Wiede r-
verwendung zuzuführen. Hierzu schafft der Gesetzgeber Verwertungsquoten, die es zu erfüllen 
gilt. Über die Einhaltung der Quoten wachen die zuständigen Aufsichtsbehörden.

43 
 
In der Praxis wird das Rücknahmesystem von insgesamt zehn Dualen Systemen selbständig 
betrieben (siehe Kapitel 4.2.2). 
 
Durch die Leerung von Papier - und Wertstofftonnen sowie der Glasbehälter in der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt werden die oben beschriebenen Verkaufsverpackungen in den Mül l-
sammelgefäßen mit eingesammelt. Anforderungen wie z.B. die Häufigkeit und Art der Ei n-
sammlung werden u.a. mit Hilfe ein er Abstimmungsvereinbarung zwischen der Wissenschaft s-
stadt Darmstadt und den Dualen Systemen, die hierfür einen Ausschreibungsführer benennen, 
geschlossen. Die Abstimmungsvereinbarung  enthält Werte und Regularien die u.a. auch Teil 
des Abfallwirtschaftskonzepts der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind.

44 
 
8.4 Prognosen 
Nachfolgend wird für verschiedene Abfallarten die Mengenentwicklung für die Jahre 2020 und 
2025 prognostiziert. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Mengenentwicklung in der 
Vergangenheit, des unterstellten Bevölkerungswachstums und den zu erwartenden abfallrech t-
lichen Rahmenbedingungen sowie den Ergebnissen der im Jahr 2016 durchgeführten Sortie r-
analysen (Kapitel 7.2). 
 
Tabelle 7: Prognose der Mengenentwicklung der Abfallarten für die Jahre 2020 und 2025 in Tonnen 
(*bis 2013 nur Abfälle aus Gelbem Sack). 
Jahr 2005 2010 2015 2020 2025
Restabfall 27.001        26.423         28.351        29.489         29.861        
Bioabfall 12.744        13.146        14.304        16.070        16.398        
Altpapier 11.747        10.525        8.880           8.615          8.630           
Wertstoffe* 3.148          3.253           3.949           4.804           4.660           
Sperrmüll 5.989           5.802           6.093           6.461          6.732           
Bevölkerung 140.562      144.402      155.353      165.669      172.606      
 
 
 
Tabelle 8: Prognose der einwohnerspezifischen Mengenentwicklung der Abfallarten für die Jahr 2020 
und 2025 in kg/Ea (*bis 2013 nur Abfälle aus Gelben Sack). 
Jahr 2005 2010 2015 2020 2025
Restabfall 192             183             182             178             173             
Bioabfall 91               91               92                97                95                
Altpapier 84                73                57                52                50                
Wertstoffe* 22                23                25                29                27                
Sperrmüll 43                40                39                39                39                
Bevölkerung 140.562      144.402      155.353      165.669      172.606

45 
 
8.5 Ziele 
8.5.1 Umsetzungsstand der Ziele des Abfallwirtschaftskonzepts 2012 
Der Erfolg der Abfallbewirtschaftung durch den örE wird gemessen an der Umsetzung der Zi e-
le, die im letzten Abfallwirtschaftskonzept festgeschrieben wurden. In der Fortschreibung des 
Abfallwirtschaftskonzeptes von 2012 [21] wurden insgesamt elf Ziele und Leitlinien festgelegt 
(Tabelle 9). 
 
Die Beurteilung der Umsetzung der Ziele erfolgt anhand der folgenden Kriterien: 
 
– Ziel nicht erreicht 
O Ziel erreicht oder nicht erreicht, weil durch veränderte Rahmenbedingungen nicht mehr 
notwendig zu erreichen 
      + Ziel erreicht, Steigerung durch weitere Maßnahmen möglich 
    ++ Ziel erreicht, für Kontinuität muss weiterhin gesorgt werden 
 
Tabelle 9: Fortschreibung der Ziele und Leitlinien der Abfallwirtschaftskonzeption der Wissenschafts-
stadt Darmstadt aus dem Jahr 2012. 
  Ziele/Leitlinien bis 2015/2020 
Umsetzung 
bis 2016 Umgesetzte Maßnahmen 
1 
Die Abfallvermeidung wird durch die Beratung und 
Öffentlichkeitsarbeit weiter gefördert + 
Müllinchen-Kampagne, 
Informationsschriften, 
Faltblätter 
2 
Die Abfallverwertung soll durch die Kundenfreundlich-
keit der Sammelsysteme gefördert werden. So wird 
gewährleistet, dass die Kunden weiterhin ihre Abfälle 
trennen und eine hohe Menge separat gesammelter 
Abfälle der Verwertung zugeführt werden kann + 
Wertstofftonne eingeführt, 
Vollservice-Angebote 
3 
Für die Entsorgung der Abfälle wird die jeweils unter 
ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien sinnvollste 
Form der Entsorgung gewählt. Dazu wird u.a. die Ko-
operation zwischen südhessischen Nachbarstädten 
und -kreisen fortgesetzt, mit dem Ziel, nahe gelegene 
Entsorgungsanlagen optimal auszunutzen – * 
Kooperationsversuch mit 
Landkreis Darmstadt-
Dieburg (AZUR-Projekt) 
4 
Effektivität und Wirtschaftlichkeit der Entsorgungs-
dienstleistungen des EAD sollen weiter gesteigert und 
gesichert werden + 
Permanente Tourenopti-
mierung 
5 
Der Ausbau eigener Anlagen zur Behandlung von Abfäl-
len, um damit Erlöse aus der Vermarktung von Verwer-
tungsabfällen erwirtschaften zu können, ist kontinuier-
lich zu entwickeln O **   
6 
Der Stoffstrom der Restabfälle ist unter Einbeziehung 
von Mengen aus der Gelben-Sack-Sammlung und den 
sogenannten „stoffgleichen Nichtverpackungen“ einem 
dreiteiligen Prozess zu unterziehen: Wertstoff-
erfassung/Wertstoffsortierung/Wertschöpfung durch 
Verkauf der Sekundärrohrstoffe einhergehend mit der 
Rückführung der Sortierreste zur thermischen Verwer-
tung ++

46 
 
7 
Es werden Zielmengen für die einzelnen Abfallarten 
angestrebt, die weitestgehend den Prognosedaten im 
Kapitel 8.4 entsprechen. Durch die im nachfolgenden 
Kapitel vorgestellten Maßnahmen soll die Abfallwirt-
schaft in der Form weiterentwickelt werden, dass Ab-
fälle noch stärker als Wertstoff begriffen werden +   
8 
In den Mittelpunkt der Maßnahme rücken hier folgen-
de Abfälle:    
 
Abfälle zur Beseitigung: Reduktion auf 35 % des Ge-
samtabfallaufkommens und Überprüfung im Hinblick 
auf etwaige veränderte gesetzliche Vorgaben im Jahr 
2016 O Reduktion auf 39 % 
 
Papier, Pappe, Kartonage (PPK): Steigerung der Erfas-
sungsmenge insgesamt um 10 % (inkl. des 40 %-
Anteils aus Restabfall) O   
 Biologisch abbaubare Abfälle: Steigerung um 30 %  + 
Speiseabfälle gestiegen, 
Öffentlichkeitsarbeit 
 
Elektronikschrott: Die Sammelmenge soll deutlich 
über den bisher erreichten Wert von 5,8 kg/Ea gestei-
gert werden ++   
 
Leichtstoffverpackungen (LVP): Erhöhung der Erfas-
sungsmenge und zeitgleiche Vermeidung der Entsor-
gung als Restabfall durch Veränderung des Sammel-
systems. Die Erhöhung der Wertstofferfassung z.B. 
durch Einführung einer „kommunalen Wertstofftonne“ 
birgt gleichzeitig ein großes Potenzial für die Reduzie-
rung des Restabfalls und damit der Abfälle zur Besei-
tigung ++   
* Kooperationsversuche mit der AZUR GmbH und der biolog GmbH konnten nicht zu dem g e-
wünschten Erfolg geführt werden. 
** Verzögerung des Umbaus der Kompostierungsanlage aufgrund komplexer Planungsanford e-
rungen.

47 
 
8.5.2 Ziele für das Jahr 2023 
Gemäß § 8 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Kreislaufwirtscha ftsgesetz (HAKrWG [3]) 
sind AWK alle sechs Jahre zu aktualisieren. Demzufolge hat eine Revision des Abfallwir t-
schaftskonzepts der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Jahre 2023 zu erfolgen. 
 
Um eine gemäß den Anforderungen des KrWG ök onomisch und ökologisch funktionierende 
Abfallwirtschaft zu erhalten und zu optimieren, werden nachfolgend (Tabelle 10) Ziele für das 
Jahr 2023 gesetzt, zu denen im K apitel 9 konkrete Maßnahmen formuliert werden. Ziele des 
AWK 2012, die bei der Bewältigung der abfallwirtschaftlichen Pflichten des EAD von Nutzen 
waren, werden bei behalten; neue Ziele werden den gesteigerten Ansprüchen durch das KrWG 
gerecht und stärken die Wettbewerbsfähigkeit des EAD. 
 
Tabelle 10: Ziele für das Jahr 2023. 
  Ziele und Leitlinien bis 2023 
 1 Entwicklung von Abfallvermeidungskonzepten und -plänen durch Kommunen 
 2 
Beratung von Betrieben mit Blick auf Potenziale zur Abfallvermeidung durch öffentliche Ei n-
richtungen 
 3 Förderung abfallvermeidender Produktdienstleistungssysteme 
 4 Förderung von Abfallentsorgungsstrukturen und -systemen, die die Abfallvermeidung fördern 
 5 Bildungsmaßnahmen und Öffentlichkeitsbeteiligung zur Abfallvermeidung 
 6 
Praktische Einführung und Umsetzung von nachhaltigen, ressourcenschonenden Abfallko n-
zepten an Schulen 
 7 Berücksichtigung abfallvermeidender Aspekte bei der öffentlichen Beschaffung 
 8 
Abfallvermeidende Gestaltung von Veranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen (Mehrweg 
statt Einweg) 
 9 Unterstützung von Reparaturnetzwerken 
 10 Förderung der Wiederverwendung oder Mehrfachnutzung von Produkten (Gebrauchtwaren) 
 11 Stärkung des Aspekts Abfalltrennung zur Erhöhung des Anteils recycelbarer Stoffe 
 12 Zielgerichtete Entsorgung wilder Ablagerungen (Littering) aus dem öffentlichen Raum 
 13 Stärkung der Konkurrenzfähigkeit des EAD durch Erweiterung der Angebotspalette 
 14 
Kontinuierliche Optimierung betrieblicher Abläufe, wie z.B. die Weiterführung des Qualität s-
management-Systems nach DIN ISO 9001, regelmäßige Zertifizierung als Entsorgungsfach-
betrieb (EfB) und ein reaktionsschnelles Reklamationsmanagement 
 15 
Ausbau des Wettbewerbskriteriums „Qualität und Kundenzufriedenheit“ durch regelmäßige 
Zertifizierungen, Qualitätssteigerungen und Kundenbefragungen 
 16 
Steigerung der Effizienz der Sammelsysteme und der Einsammellogistik mittels kontinuierl i-
cher Optimierung der Instrumente für Tourenplanung sowie Personal- und Fahrzeugeinsatz 
 17 
Einsatz von Unterflur - und Halbunterflursystemen zur Förderung der Lebensqualität (dem o-
graphischer Wandel) und Verbesserung der Stadtoptik 
 18 
Präferenz kurzer Wege zu den Entsorgungsanlagen unter ökologischen und betriebswir t-
schaftlichen Gesichtspunkten, um effizientes und umweltbewusstes Handeln zu steigern 
 19 
Erarbeitung von Konzepten zur Nutzung von Digitalen Systemen in der Müllabfuhr, z.B. Fül l-
standsensoren, bedarfsgerechte Leerung, „sprechende Mülltonne“, autonomes Fahren , Ver-
wendung digitaler Fahraufträge und Behälterinventarisierung

48 
 
9 Maßnahmen und Strategien 
In den nachfolgenden Unterkapiteln werden die Maßnahmen genannt, die der Erfüllung der in 
Kapitel 8.5 genannten Ziele dienen. 
 
9.1 Abfallvermeidung 
Entwicklung von Abfallvermeidungskonzepten und -plänen durch Kommunen: 
 
 Entwicklung und Umsetzung von Beratungsangeboten zur Minderung des Restab - 
fallaufkommens in Mehrfamilien- und Hochhäusern 
 Schaffung von Anreizen zur Verminderung des Behältervolumens in Mehrfamilien- und 
Hochhäusern 
 Unterstützung der Beratungseinrichtungen von Wohnungsbaugesellschaften/  
-verwaltungen im Hinblick auf Abfallvermeidung und -verwertung 
 Reduktion des Restabfalls mittels spezieller Leistungen für die Wohnungswirtschaft 
(z.B. Service Plus Paket: Behälterstandplatzbetr euung, Komfortservice etc.) und  
speziell Wohnungsbaugesellschaften/-verwaltungen mit hohem Anteil an Hochhäusern 
 
Beratung von Betrieben mit Blick auf Potenziale zur Abfallvermeidung durch öffentliche Ei n-
richtungen: 
 
 Erstellung von Informationsbroschüren für Gewerbetreibende und Fortführung gezielter 
Akquisitionsmaßnahmen zur Sicherung einer umweltgerechten Entsorgung vor dem 
Hintergrund kurzer Entfernungswege und Nachhaltigkeit 
 
Förderung abfallvermeidender Produktdienstleistungssysteme: 
 
 Förderung des Unverpackt-Gedankens 
 Reduzierung von Plastiktüten 
 Einsatz von Mehrwegbechern (Coffee to go) in Kantinen, Einzelhandel, Gastronomie 
 Stärkung des Mehrweggebots auf öffentlichen Flächen bei Veranstaltungen aller Art 
 
Förderung von Abfallentsorgungsstrukturen und -systemen zur Abfallvermeidung: 
 
 Kontinuierliche Durchführung des Umwelt-Tages beim EAD 
 Förderung des Zero-Waste-Konzepts (Annäherung an die maximal zu vermeidenden Ab-
fallmengen) 
 Teilnahme an Europäischer Woche der Abfallvermeidung 
 Kontinuierliche Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EAD -Hotline in B e-
langen der Abfallberatung 
 Beibehaltung des Eigenkompostierer-Bonus 
 Schaffung von Anreizen zur Reduzierung der Behältergröße zur Aufnahme von Resta b-
fall in Privathaushalten bzw. Veranlassung der Aufstellung kleinerer Tonnen und/oder 
Änderung/Erweiterung der Abfuhrrhythmen

49 
 
Bildungsmaßnahmen und Öffentlichkeitsbeteiligung zur Abfallvermeidung: 
 
 Permanente Aktualisierung des Internet -Auftritts, um den B ürgerinnen und Bürgern  
aktuelle Entwicklungen und Informationen in Bezug auf Vermeidung und Verwertung 
von Abfällen zur Verfügung zu stellen 
 
Praktische Einführung und Umsetzung von nachhaltigen, ressourcenschonenden Abfallkonze p-
ten an Schulen: 
 
 Aktionen in Kindergärten u.ä. (Umweltpädagogik) 
 Müllsortierspiel 
 Bilanzierung des Abfallaufkommens für städtische Ämter sowie Schulen und Kindergä r-
ten als Grundlage für Beratungen hinsichtlich einer Reduktion des Restabfallaufko m-
mens 
 
Berücksichtigung abfallvermeidender Aspekte bei der öffentlichen Beschaffung: 
 
 Aufnahme von verpackungsreduzierenden Anforderungen in die Zuschlagskriterien von 
Ausschreibungen 
 
 
9.2 Wiederverwendung 
Abfallvermeidende Gestaltung von Veranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen (Mehrweg 
statt Einweg): 
 
 Stärkere Bewerbung der Geschirrmobile des EAD 
 
Unterstützung von Reparaturnetzwerken: 
 
 Repair-Café-Projekte 
 Verstärkte Werbung für Reparaturmöglichkeiten im Stadtgebiet 
 
Förderung der Wiederverwendung oder Mehrfachnutzung von Produkten (Gebrauchtwaren): 
 
 Steigerung der Erfassungsmengen von Alttextilien durch Aufstellen zusätzlicher Sa m-
melcontainer 
 Förderung von Mehrwegtragetaschen 
 Ausweitung der Sperrmüllsammlung 
 Anbieten eines Vollservices „Entrümpeln plus“ (Steigerung des Anteils wiederverwertba-
rer Abfälle) 
 Beteiligung an Sammel - und Rückgabeaktionen für gebrauchte Artikel zum Zweck der 
Wiedereinschleusung von noch hinreichend intakten Waren bzw. funktionstüchtigen G e-
räten in den Second-Hand-Handel 
 Etablieren eines Gebrauchtwarenkaufhauses bzw. Kooperation mit dem Kaufhaus der 
Gelegenheiten 
 Bekanntgabe/Empfehlung von Online -Tauschbörsen (z.B. Boden - und Bauschuttbörse 
ALOIS) im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des EAD

50 
 
9.3 Recycling 
Stärkung des Aspekts Abfalltrennung zur Erhöhung des Anteils recycelbarer Stoffe: 
 
 Überwachung der Getrennthaltung und Verwertung von Abfällen 
 Nutzung von Werbeflächen auf Fahrzeugen des EAD als Infoflächen hinsichtlich Wer t-
stofftrennung und Restabfallvermeidung 
 Kontinuierliche Werbung für die erweiterten Servicezeite n und -angebote des Recy c-
linghofs 
 Aktualisieren einer Broschüre mit Abfallsatzung und Preisen inkl. Modellrechnungen, 
die verdeutlichen, wie auch für Hochhaus - und Mehrfamilienhausbewohner durch G e-
trenntsammlung von Wertstoffen die Wohn-Nebengebühren gesenkt werden können 
 Ausdehnung der Öffentlichkeitsarbeit durch Veröffentlichung von Ergebnissen der So r-
tieranalyse 2016, insbesondere gerichtet an Hochhaus- und Mehrfamilienhausbewohner 
mit Aufzeigen alternativer Entsorgungswege (Biotonne, Eigenkompostie rerbonus, Wert-
stoffsortierung) und das Potenzial der Restabfallminderung 
 
 
 
9.4 Abfallverwertung 
Zielgerichtete Entsorgung wilder Ablagerungen (Littering) aus dem öffentlichen Raum: 
 
 Unterstützung von Abfallsammelaktionen (z.B. Sauberhaftes Hessen, saubere Nac hbar-
schaft, Feuerwehren, Kindergärten und Grundschulen) 
 Schadstoffsammlung evtl. auch für gewerbliche Kleinmengen einführen 
 
 
 
9.5 Beseitigung 
Regelmäßige Überprüfung der Notwendigkeit der Beseitigung (Deponierung) von Abfällen, die 
aus den in Kapitel 6.2.8 genannten Gründen nicht anders verwertet werden können.

51 
 
10 Besondere Anmerkungen 
10.1 Vermarktung von Wertstoffen 
Dem örE obliegt die Entsorgung aller Abfälle aus privaten Haushalten. Diese hat kostendeckend 
zu erfolgen und darf den Gebührenzahler nicht übermäßig belasten. Insofern ist es zwingend 
erforderlich, sämtliche zu erzielenden Erlösmöglichkeiten aus der Vermarktung von Wertstoffen 
auszuschöpfen. Die Herausnahme einzelner w erthaltiger Fraktionen aus dem Verantwortung s-
bereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt und deren Überführung in die Zuständigkeit der 
Privatwirtschaft führt dazu, dass Einnahmemöglichkeiten eingeschränkt  werden bzw. gänzlich 
entfallen. 
 
Aus diesem Grund unterstützt die Wissenschaftsstadt Darmstadt Maßnahmen, die dazu be i-
tragen, die Hoheit über die Sammlung von Wertstoffen aus privaten Haushaltungen im kom-
munalen Bereich zu belassen. 
 
 
10.2 Betrieb von Abfallwirtschaftsanlagen 
Seit geraumer Zeit findet in der Abfallbranche eine Konsolidierung der Marktteilnehmer statt. 
In hohem Maße werden Unternehmen durch wenige Wettbewerber aufgekauft. Dies führt mi t-
telfristig zu einer Oligopolisierung, die eine zukunftssichere Entsorgungsdienstleistung zu  ver-
nünftigen und vertretbaren Preisen in Frage stellen wird. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird daher zur Sicherstellung einer nachhaltigen Entso r-
gung langfristig an den in Kapitel 3.2.5 aufgeführten Beteiligungen festhalten und sich darüber 
hinaus, falls erforderlich, zusätzlich engagieren. 
 
 
10.3 Vorbereitung Abstimmungsvereinbarung VerpackG (Rahmenvorgaben für 
die Dualen Systeme) 
Das Abfallwirtschaftskonzept stellt eine wichtige Basis für den reibungslosen Betrieb des 
Rücknahmesystems dar und stellt für die zu verhandelnde Abstimmungsvereinbarung folgende 
Forderungen. 
 
Im Zuge der Einführung des neuen Verpackungsgesetzes (VerpackG [7]) zum 01.01.2019 
müssen die aktuellen Abstimmungsvereinbarungen zwischen der Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt und den Dualen Systemen überarbeitet werden. Folgende Punkte sind dabei zu beachten. 
 
Allgemein: 
 
1. Das Sammelsystem der Altglasdepotcontainer, Papier - und Wertstofftonnen erfolgt im 
Holsystem. 
2. Es ist gestattet, gemäß der aktuell geltenden Abfallsatzung, Behälter am Leerungstag 
vom Standort zu holen und nach der Leerung wieder an den Standort zurückzustellen.  
Die Behälter mit sog. Vollservice sowie der Einsatz eines Frontladers für Frontlader - 
behälter sind entsprechend zu berücksichtigen.

52 
 
3. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beabsichtigt, zusätzliche Unterflurstandorte (für 
Wertstoff, Altglas und Papier) einzu richten. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bleibt 
Eigentümerin der Unterflurstellplätze. 
4. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird für die Nutzung des durch sie betriebenen 
Wertstoffhofes bzw. Umschlagplatzes sowie für die Einsammlung zusätzlicher Ve r-
kaufsverpackungen aus dem öffentlichen Raum ein angemessenes Entgelt für die auf 
die Dualen Systeme entfallende Menge, verlangen. 
5. Es ist beabsichtigt, die Erfassung von Wertstoffen im Rahmen eines additiven Fläche n-
modells durchzuführen. Der von den Dualen Systemen beauftragte Entsorger erfasst in 
einem Teilgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt  den Wertstoff, im übrigen Teil der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt werden die Mengen durch den kommunalen Entsorger – 
dem EAD – erfasst. Die Größe der jeweiligen Te ilgebiete und die konkrete Umsetzung 
der Einsammlung werden im Rahmen der Abstimmungsvereinbarung mit dem Au s-
schreibungsführer der Dualen Systeme im Einvernehmen abgestimmt. 
6. Verpackungen der nachführend aufgeführten Fraktionen (LVP, PPK, Altglas), die a m 
Recyclinghof der Wissenschaftsstadt Darmstadt von Privatpersonen angeliefert werden, 
sollen in der Sammelmenge berücksichtigt werden. 
7. In der Wissenschaftsstadt Darmstadt kommen Standardmüllbehälter in verschiedenen 
Größen je nach Anzahl der Leerungen und dem Gewicht bzw. Volumen der Fraktion a b-
hängig vom Standplatz zum Einsatz. 
 
Altglas: 
 
1. Im Rahmen der Siedlungsentwicklung sind eingerichtete Standplätze mit Behältern 
auszustatten und im Rahmen der abgestimmten Sammeltour zu entleeren. 
2. Um eine möglichst effektive und umweltverträgliche Erfassung der Abfälle aus privaten 
Haushalten sicherzustellen, müssen die Depotcontainer bei einer Neuaufstellung in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt mindestens die Richtlinien der aktuell gültigen Lär m-
schutzverordnung einhalten. 
3. Im Rahmen des durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt gewonnenen Wettbewerbes 
„Digitale Stadt“, den der Digitalverband Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Deutschen 
Städte- und Gemeindebund initiiert hat, sollen in Teilgebieten der Wissenschaf tsstadt 
Darmstadt Füllstandsmesssysteme in den Depotcontainern installiert werden. 
4. Die Leerung erfolgt je nach Bedarf täglich bis 4 -wöchentlich sowie unverzüglich nach 
Reklamation. 
5. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt eine getrennte Erfassung aus W eiß-, Grün- und 
Braunglas voraus. Diese soll in zunehmendem Maße über Unterflursysteme erfolgen. 
 
Wertstoff: 
 
1. In der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfolgt eine einheitliche Wertstoffsammlung aus 
Leichtverpackungen (LVP) und stoffgleichen Nichtverpackunge n (sNVP). Die Aufteilung 
in LVP und sNVP und die damit zusammenhängende Zuständigkeit zwischen den Dua-
len Systemen und der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird vorab mit dem Ausschre i-
bungsführer und der Wissenschaftsstadt Darmstadt vereinbart. 
2. Zur Sicherstellung der Aufteilung einer homogenen sowie repräsentativen Erfassung s-
menge zwischen den Dualen Systemen und der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird die 
gesamte Erfassungsmenge aus dem im Auftrag der Dualen Systeme eingerichteten 
Umschlagsplatz angeliefert u nd auf die D ualen Systeme und die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt aufgeteilt.

53 
 
3. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird für die auf sie entfallende Menge eine entspr e-
chende Vereinbarung mit dem im Auftrag der Systembetreiber tätigen Umschlagsplat z-
betreiber treffen und die hiermit verbundenen Kosten unmittelbar mit dem Umschlag s-
platzbetreiber abrechnen. 
4. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt spricht sich für einen 14 -tägigen Leerungsrhythmus 
aus. Finden Leerungen häufiger als die vorgesehene Regelabfuhr statt, so ist dies gegen 
eine Gebühr möglich. 
5. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist bestrebt, über die Wertstofftonne einen möglichst 
hohen Anteil an Wertstoffen (sNVP und andere erlösbringende Wertstoffe) zu sammeln. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird auf eine Öffnung der Wertstofftonne für weitere 
Wertstoffe hinwirken. 
6. Die Notwendigkeit von Gebührenanpassungen in Bezug auf sNVP werden je nach in 
Kraft treten neuer Verordnungen bzw. aktueller Gesetzeslage in regelmäßigen Zeitab-
ständen geprüft. 
 
PPK: 
 
1. Es erfolgt eine gemeinsame Erfassung von Verpackungen und Nichtverpackungen aus 
PPK im gesamten Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Mitbenutzung 
des vorhandenen Sammelsystems und dessen Strukturen wird den Dualen Systemen  
gegen ein angemessenes Entgelt eingeräumt. 
2. Von der körperlichen Herausgabe eines PPK -Anteils wird abgesehen, da eine  gemein-
same Verwertung mit den Dualen Systemen angestrebt wird. Die Dualen Systeme sollen 
an dem Erlös beteiligt werden. 
3. Sollten die Dualen Systeme ihren Herausgabeanspruch geltend  machen, so kommt 
zwischen den Dualen Systemen und der Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Absti m-
mungsvereinbarung zustande. Sammlung und Verwertung finden dann auf kommunaler 
Basis Anwendung. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt behält sich vor, die Zulassung der 
Dualen Systeme auf Grund nichtvorhandener Flächendeckung in Frage zu stellen. 
4. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt spricht sich für einen 14 -tägigen Leerungsrhythmus 
aus. Finden Leerungen häufiger als die vorgesehene Regelabfuhr statt, so ist dies gegen 
eine Gebühr möglich.

54 
 
11 Anhang 
Im Anhang sind die folgenden Dokumente zu finden: 
 
 Tabelle 11: Mengenentwicklung einzelner Abfälle zur Beseitigung (grau) und zur Ve r-
wertung (grün) aus privaten Haushalten und anderen Herkunftsbereichen in [to]. 
 Tabelle 12: Einwohnerspezifische Mengenentwicklung einzelner Abfälle zur Beseitigung 
(grau) und zur Verwertung (grün) aus privaten Haushalten und ande ren Herkunftsberei-
chen in [kg/Ea]. 
 Tabelle 13: Auszüge aus dem Erhebungsbogen des Hessischen Statistischen Lande s-
amtes für das Jahr 2016.

55 
 
Tabelle 11: Mengenentwicklung einzelner Abfälle zur Beseitigung (grau) und zur Verwertung (grün) aus privaten Haushalten und anderen Herkunftsbereichen 
in [to]. 
Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Restabfall (priv. Haushalte) 26.632   26.146  26.197  26.044   26.152  25.163  24.546  24.448  23.713  23.859  
Restabfall (US-Army) 1.698    966        198       199       193       124       98         94         66         37         
Sperrmüll -          -          -          -          -          -          -         -         -         -         
Gewerbeabfälle (AzB) 7.419    7.561    7.398     7.451    6.762     6.301    6.698    6.440    6.479    6.768    
Straßenkehricht 1.175    1.034    1.081    908        1.093    643        662       744       542       244       
Sonderabfälle 68          93          100       100       97          106       101       126       163       185       
Altpapier 11.725  11.397  10.647  10.525  10.516  10.160  9.783    9.458    8.880    8.801    
Altpapier gewerblich 6.087     6.101    6.183    6.374     6.314    5.601    5.635    5.426    5.495    5.862    
Altglas 3.378     3.754     3.537     3.096     3.306     3.312    3.297    3.385    3.355    3.414    
Bioabfälle 13.406  13.307  13.731  13.146  13.923  13.584  13.836  15.242  14.304  16.020  
Metalle (sep. Schrott-Einsammlung 
bis Ende 2007 und RC-Höfe) 266        29          29          45          77          155       126       94         100       118       
Metalle aus Containerdienst 773        822        712       1.337    702        496        622       651       760       748       
LVP (Gelber Sack) 3.188    3.164    3.111    3.253     3.167    3.170    3.485    3.782    3.949    4.314    
Holz 1.257    1.417    1.351    1.120    1.351    1.302    1.445    1.524    1.449    1.047    
Sperrmüll zur Verwertung 6.155    5.962     5.873     5.811    5.819    5.264     5.208    5.028    5.293    5.044    
Alttextilien 610       638        659        690        561       582        558       588       616       615       
Eingesammelter Elektronikschrott 
aus Haushaltungen (und Gewerbe 
ab 2012) 762        778        869        824        768        768        843       909       1.064    1.014    
Straßenkehricht/Sinkkästenabfälle 2.336     2.124    2.783     3.688     3.353     2.722     2.844    2.696    2.835    2.622    
Summe aller Abfälle 86.935   85.293   84.460   84.611  84.154  79.454   79.786  80.637  79.062  80.710

56 
 
Tabelle 12: Einwohnerspezifische Mengenentwicklung einzelner Abfälle zur Beseitigung (grau) und zur Verwertung (grün) aus privaten Haushalten und anderen 
Herkunftsbereichen in [kg/Ea]. 
Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Restabfall (priv. Haushalte) 188,8    185,4    184,2    181,8    176,8    167,6    161,5    158,8    150,7    149,1    
Restabfall (US-Army) 12,0      6,9         1,4        1,4        1,3        0,8         0,6         0,6         0,4         0,2         
Sperrmüll -          -          -          -          -          -          -          -          -          -          
Gewerbeabfälle (AzB) 52,6       53,6       52,0       52,0       45,7       42,0       44,1      41,8      41,2      42,3       
Straßenkehricht 8,3         7,3         7,6         6,3         7,4         4,3         4,4         4,8         3,4         1,5        
Sonderabfälle 0,5         0,7         0,7         0,7         0,7         0,7         0,7         0,8         1,0        1,2        
Altpapier 83,1      80,8       74,9       73,5       71,1      67,7       64,4       61,4      56,4       55,0       
Altpapier gewerblich 43,2       43,3       43,5       44,5       42,7       37,3       37,1      35,2       34,9       36,6       
Altglas 23,9       26,6       24,9       21,6      22,3       22,1      21,7      22,0       21,3      21,3      
Bioabfälle 95,0       94,4       96,5       91,8      94,1      90,5       91,1      99,0       90,9       100,1    
Metalle (sep. Schrott-Einsammlung 
bis Ende 2007 und RC-Höfe) 1,9        0,2         0,2         0,3         0,5         1,0        0,8         0,6         0,6         0,7         
Metalle aus Containerdienst 5,5         5,8         5,0         9,3         4,7         3,3         4,1        4,2         4,8         4,7         
LVP (Gelber Sack) 22,6       22,4       21,9      22,7       21,4      21,1      22,9       24,6       25,1      27,0       
Holz 8,9         10,0      9,5         7,8         9,1        8,7         9,5         9,9         9,2         6,5         
Sperrmüll zur Verwertung 43,6       42,3       41,3      40,6       39,3       35,1      34,3       32,6       33,6       31,5      
Alttextilien 4,3         4,5         4,6         4,8         3,8         3,9         3,7         3,8         3,9         3,8         
Eingesammelter Elektronikschrott 
aus Haushaltungen 
(und Gewerbe ab 2012) 5,4         5,5         6,1        5,8         5,2         5,1        5,5         5,9         6,8         6,3         
Straßenkehricht/Sinkkästenabfälle 16,6      15,1      19,6      25,7       22,7       18,1      18,7      17,5      18,0      16,4

57 
 
Tabelle 13:Auszüge aus dem Erhebungsbogen des Hessischen Statistischen Landesamtes für das Jahr 2016. 
vorbehandelt
MHKW andere
Anlagen
Hausmüll (80-240 l) 200301 14.529,02 14.529,02 MHKW Darmstadt
Hausmüll (660-1.100 l Kleingewerbe) 200301 8.999,86 8.999,86 MHKW Darmstadt
Hausmüll (Privatanlieferer) 200301 2.054,24 2.054,24 MHKW Darmstadt
Hausmüll 200301 188,62 188,62 MHKW Darmstadt
Summe Hausmüll (Restabfall) 25.771,74 0,00 25.771,74 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sperrmüll 200307 5.327,00 5.327,00 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Summe Sperrmüll 5.327,00 5.327,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gewerbeabfälle 020304 58,00 58,00 Hygienisierungsanlage, Biolog GmbH, Büttelborn 
Gewerbeabfälle 070599 93,13 93,13 MHKW Darmstadt
Gewerbeabfälle 070699 1.021,60 1.021,60 MHKW Darmstadt
Gewerbeabfälle 150101 2.998,36 2.998,36 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Gewerbeabfälle 150101 753,55 753,55 Jakob Becker Entsorgungs-GmbH, Bensheim
Gewerbeabfälle 150101 49,06 49,06 Uniroh GmbH/Heckmann & Aßmuth GmbH & Co. KG, Darmstadt
Gewerbeabfälle 150102 73,73 73,73 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Gewerbeabfälle 150102 19,14 19,14 Kunststoffgroßhandel, Schmeißer GmbH & Co. KG, Dieburg
Gewerbeabfälle 150102 16,00 16,00 M einhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG, Ginsheim-Gustavsburg
Gewerbeabfälle 150102 11,50 11,50 M. Becker Altpapier Recycling GmbH, Bensheim
Gewerbeabfälle 150102 3,31 3,31 Uniroh GmbH/Heckmann & Aßmuth GmbH & Co. KG, Darmstadt
Gewerbeabfälle 150103 45,26 45,26 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Gewerbeabfälle 150106 128,33 128,33 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Gewerbeabfälle 150106 7.788,07 7.788,07 MHKW Darmstadt
produktionsspezifische Abfälle u.a. 160103 21,11 21,11 Schuhmacher-Lemche GbR, Griesheim
Baustellenabfälle 170904 1.062,62 1.062,62 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Baustellenabfälle 170904 111,16 111,16 MHKW Darmstadt
Baustellenabfälle 170904 3,23 3,23 M einhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG, Ginsheim-Gustavsburg
Gewerbeabfälle 180104 1.772,90 1.772,90 MHKW Darmstadt
Gewerbeabfälle 180201 0,08 0,08 MHKW Darmstadt
Gewerbeabfälle 190204 13,45 13,45 SAV, HIM GmbH, Biebesheim
Gewerbeabfälle 190502 88,83 88,83 MHKW Darmstadt
Gewerbeabfälle 190802 418,62 418,62 AWS GmbH, Deponie Büttelborn
Gewerbeabfälle 190809 39,38 39,38 Hygienisierungsanlage, Biolog GmbH, Büttelborn 
Gewerbeabfälle 191210 1,46 1,46 MHKW Darmstadt
Kantinenabfälle 200108 791,28 791,28 Hygienisierungsanlage, Biolog GmbH, Büttelborn 
Grünabfälle Friedhöfe 200201 1.420,66 1.420,66 Kompostierungsanlage, Brunnenhof GmbH, Biebesheim
Grünabfälle Straßenreinigung 200201 1.028,68 1.028,68 Kompostierungsanlage, Brunnenhof GmbH, Biebesheim
Grünabfälle Straßenreinigung 200201 29,26 29,26 Kompostierungsanlage, EAD, Kranichstein
gewerbliche Siedlungsabfälle (Anteil aus 660-1.100l) 200301 4.525,63 4.525,63 MHKW Darmstadt
gewerbliche Siedlungsabfälle 200301 1.291,92 1.291,92 MHKW Darmstadt
gewerbliche Siedlungsabfälle (US-Army) 200301 2,48 2,48 MHKW Darmstadt
gewerbliche Siedlungsabfälle 200303 228,04 228,04 MHKW Darmstadt
gewerbliche Siedlungsabfälle 200303 71,04 71,04 MTR GmbH, Deponie Flörsheim-Wicker
Entsorgungsanlage
(Art, Bezeichnung)
verwertet beseitigt
zwischen-
gelagertRecycling
Sonstige Verwertung
mechan.
(-biolog.)
therm.
behandelt
ab-
gelagert
energetischAbfallarten-
bezeichnung AVV
Erfasste
Menge
gesamt
Entsorgung
andere
Verwertung
z. B. Verfüllung
in Tonnen

58 
 
gewerbliche Siedlungsabfälle 200303 1.091,44 1.091,44 Bauschutt-Aufbereitungsanlage, Waibel KG, Gernsheim
gewerbliche Siedlungsabfälle 200306 26,86 26,86 MTR GmbH, Deponie Flörsheim-Wicker
gewerbliche Siedlungsabfälle 200307 836,43 836,43 Sortieranlage, DRZ GmbH, Darmstadt
Summe Gewerbeabfall, produktionsspez. Abfälle u. a. 27.935,60 10.578,23 16.925,30 0,00 418,62 0,00 13,45 0,00 0,00
Bodenaushub 170503 0,00
Bodenaushub 170504 417,12 417,12 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Bodenaushub 170504 276,60 276,60 Bauschutt-Sortieranlage, SHW GmbH, Messel
Bodenaushub 170504 69,33 69,33 AWS GmbH, Deponie Büttelborn
Summe Bodenaushub (AVV 1705 und 200202) 763,05 693,72 0,00 0,00 69,33 0,00 0,00 0,00 0,00
Bauschutt 170101 429,58 429,58 Bauschutt-Sortieranlage, SHW GmbH, Messel
Bauschutt 170101 36,40 36,40 Behandlungsanlage, Höfling Baumarkt GmbH, Mainhausen
Bauschutt 170107 3.303,02 3.303,02 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Bauschutt 170107 1.420,86 1.420,86 Bauschutt-Sortieranlage, SHW GmbH, Messel
Bauschutt 170107 11,40 11,40 Uniroh GmbH/Heckmann & Aßmuth GmbH & Co. KG, Darmstadt
Bauschutt 170201 1.027,24 1.027,24 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Bauschutt 170202 23,61 23,61 Wertstoffsortieranlage, Remondis GmbH & Co. KG, Darmstadt
Mischkunststoff 170203 221,00 221,00 M einhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG, Ginsheim-Gustavsburg
Mischkunststoff 170203 5,54 5,54 Kunststoffgroßhandel, Schmeißer GmbH & Co. KG, Dieburg
Mischkunststoff 170203 5,31 5,31 ELW, Wiesbaden
Mischkunststoff 170203 2,99 2,99 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Holz AIV 170204 223,12 223,12 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Straßenaufbruch 170301 104,30 104,30 Bauschutt-Aufbereitungsanlage, Waibel KG, Gernsheim
Straßenaufbruch 170302 277,18 277,18 Bauschutt-Sortieranlage, SHW GmbH, Messel
Straßenaufbruch 170302 36,72 36,72 Behandlungsanlage, Höfling Baumarkt GmbH, Mainhausen
Straßenaufbruch 170302 4,87 4,87 M einhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG, Ginsheim-Gustavsburg
Gewerbeabfälle, Dachpappe 170303 1,60 1,60 HIM GmbH, Biebesheim
Bauschutt 170401 3,16 3,16 Recyclinganlage, TSR Recycling GmbH & Co. KG, Darmstadt
Bauschutt 170402 0,42 0,42 Recyclinganlage, TSR Recycling GmbH & Co. KG, Darmstadt
Bauschutt 170403 11,12 11,12 Recyclinganlage, TSR Recycling GmbH & Co. KG, Darmstadt
Bauschutt 170405 151,00 151,00 Recyclinganlage, TSR Recycling GmbH & Co. KG, Darmstadt
Bauschutt 170405 8,30 8,30 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Bauschutt 170407 532,02 532,02 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Bauschutt 170407 17,78 17,78 Recyclinganlage, TSR Recycling GmbH & Co. KG, Darmstadt
Bauschutt 170411 9,52 9,52 Recyclinganlage, TSR Recycling GmbH & Co. KG, Darmstadt
Bauschutt 170603 16,02 16,02 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Bauschutt 170605 85,68 85,68 AWS GmbH, Deponie Büttelborn
Bauschutt 170605 2,60 2,60 ELW, Wiesbaden
Bauschutt 170802 68,79 68,79 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Bauschutt 170802 8,98 8,98 Bauschutt-Sortieranlage, SHW GmbH, Messel
Summe Bauschutt (AVV 17 ohne 1705 und 1709) 8.050,13 7.945,83 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 88,28 16,02

59 
 
 
beseitigt
MHKW andere
Anlagen
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 030101 1,26 1,26 Epilepsiezentrum Kork, Kehl-Kork
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200101 8.741,68 8.741,68 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt.
Der kommunale Anteil beträgt 85,47 Prozent.
Gesamtmenge 10.227,68 Tonnen.
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200101 594,51 594,51 Uniroh GmbH/Heckmann & Aßmuth GmbH & Co. KG, Darmstadt
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200101 39,57 39,57 Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG, Ginsheim-Gustavsburg
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200102 15,89 15,89 Wertstoffsortieranlage, Remondis GmbH & Co. KG, Darmstadt
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200102 5,58 5,58 Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG, Ginsheim-Gustavsburg
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200110 30,32 30,32 TEXAID Deutschland GmbH, Darmstadt
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200111 584,27 584,27 TEXAID Deutschland GmbH, Darmstadt
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200137 44,45 44,45 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200138 568,90 568,90 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200139 115,88 115,88 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200139 37,53 37,53 Uniroh GmbH/Heckmann & Aßmuth GmbH & Co. KG, Darmstadt
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200139 3,52 3,52 Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG, Ginsheim-Gustavsburg
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200140 105,97 105,97 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 200140 10,10 10,10 Recyclinganlage, TSR Recycling GmbH & Co. KG, Darmstadt
Summe getrennt gesammelte verwertbare Abfälle 10.899,43 10.899,43 0,00 0,00 0,00
Elektro- und Elektronikaltgeräte Gruppe 1 271,58 271,58 ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH, Offenbach
Elektro- und Elektronikaltgeräte Gruppe 2 187,25 187,25 ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH, Offenbach
Elektro- und Elektronikaltgeräte Gruppe 3 100,97 100,97 ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH, Dietzenbach
Elektro- und Elektronikaltgeräte Gruppe 4 9,73 9,73 Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH, München
Elektro- und Elektronikaltgeräte Gruppe 5 443,97 443,97 ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH, Dietzenbach
Summe Elektro- u. Elektronikaltgeräte 1.013,50 1.013,50 0,00 0,00 0,00
Bioabfälle 200108 12.195,94 12.195,94 Kompostierungsanlage, EAD, Kranichstein
Bioabfälle 200201 3.214,63 3.214,63 Kompostierungsanlage, EAD, Kranichstein
Bioabfälle 200201 16,71 16,71 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Summe Bioabfälle 15.427,28 15.427,28 0,00 0,00 0,00
Wertstofftonne 150106 2.420,64 2.420,64 ALBA Recycling GmbH, Walldürn
Wertstofftonne 150106 1.294,72 1.294,72 Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG, Ginsheim-Gustavsburg
Wertstofftonne 150106 275,74 275,74 Remondis GmbH & Co. KG, Bochum
Wertstofftonne 150106 315,08 315,08 SUEZ Süd GmbH, Mannheim
Summe Wertstofftonne 4.306,18 4.306,18 0,00 0,00 0,00
Batterien 200133 5,42 5,42 GRS Batterien, Hamburg
Summe Batterien 5,42 5,42 0,00 0,00 0,00
Sonderabfallkleinmengen 130205 4,55 4,55 Baufeld-Oel GmbH, Frankfurt
Sonderabfallkleinmengen 150110 1,97 1,97 SAV, HIM GmbH, Biebesheim
Sonderabfallkleinmengen 150202 0,42 0,42 SAV, HIM GmbH, Biebesheim
Sonderabfallkleinmengen 160505 1,66 1,66 Wilms Recycling GmbH, Rödermark
Sonderabfallkleinmengen 160506 0,24 0,24 SAV, HIM GmbH, Biebesheim
Sonderabfallkleinmengen 160601 9,66 9,66 MCR Metallgroßhandel & Containerdienst Riebe GmbH, Koblenz
Sonderabfallkleinmengen 170303 14,50 14,50 HIM GmbH, Frankfurt
Sonderabfallkleinmengen 170603 5,95 5,95 Umladestation, DRZ GmbH, Darmstadt
Entsorgungsanlage
(Art, Bezeichnung)
verwertet
Recycling
Sonstige Verwertung
therm.
behandelt
energetisch andere
Verwertung
z. B. Verfüllung
Abfallarten-
bezeichnung AVV
Erfasste
Menge
gesamt
Entsorgung
in Tonnen

60 
 
Sonderabfallkleinmengen 170605 11,88 11,88 AWS GmbH, Deponie Büttelborn
Sonderabfallkleinmengen 191211 11,33 11,33 SAV, HIM GmbH, Biebesheim
Sonderabfallkleinmengen 200113 4,70 4,70 SAV, HIM GmbH, Biebesheim
Sonderabfallkleinmengen 200117 0,33 0,33 SAV, HIM GmbH, Biebesheim
Sonderabfallkleinmengen 200125 1,66 1,66 Altfettentsorgung und - recycling Lesch GmbH & Co. KG, Nürnberg
Sonderabfallkleinmengen 200127 10,84 10,84 SAV, HIM GmbH, Biebesheim
Sonderabfallkleinmengen 200128 38,91 38,91 SAV, HIM GmbH, Biebesheim
Summe Sonderabfallkleinmengen 118,60 37,98 0,00 0,00 11,88 68,74

61 
 
12 Abbildungsverzeichnis 
Abbildung 1: Die fünfstufige Abfallhierarchie des Kreislaufwirtschaftsgesetzes [5]. .................. 7 
Abbildung 2: Entwicklung der Bevölkerungszahlen und -dichte in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (jeweils zum 31.12.) [11]. ................................................................................... 10 
Abbildung 3: Entwicklung der Haushaltsgrößen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt (jeweils 
zum 31.12.) [11], [12]. ........................................................................................................ 11 
Abbildung 4: Aufteilung der LVP-Sammelmenge Darmstadts auf die Betreiber der Dualen 
Systeme im Zeitraum des 2. Quartals 2017 [18] ................................................................... 20 
Abbildung 5: Entwicklung von Abfällen zur Beseitigung (grau) und zur Verwertung (grün) aus 
privaten Haushalten und AzB aus anderen Herkunftsbereichen. ............................................ 24 
Abbildung 6: (Einwohnerspezifisches) Restabfall-Aufkommen aus privaten Haushalten. ......... 26 
Abbildung 7: Das Pro-Kopf-Aufkommen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Vergleich zu 
den Kennzahlen aus Hessen und der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2015 [19], [20].
 ............................................................................................................................................ 26 
Abbildung 8: (Einwohnerspezifisches) Sperrmüll-Aufkommen aus privaten Haushalten und 
Kleingewerbe. ....................................................................................................................... 27 
Abbildung 9: (Einwohnerspezifisches) Altpapier-Aufkommen aus privaten Haushalten. .......... 28 
Abbildung 10: (Einwohnerspezifisches) Bioabfall-Aufkommen aus Privathaushalten und 
Kleinge- werbe. ..................................................................................................................... 29 
Abbildung 11: Wertstoffe aus Privathaushalten und Kleingewerbe. ........................................ 30 
Abbildung 12: Elektronikschrott aus Privathaushalten und Kleingewerbe............................... 31 
Abbildung 13: Sonderabfälle inkl. AIV-Holz, Asbest und Mineralwolle aus Privathaushalten und 
Kleingewerbe. ....................................................................................................................... 32 
Abbildung 14: Zusammensetzung des Abfalls aus Privathaushalten, dargestellt nach 
Abfallfraktionen in kg/Ea und als Anteil in % der Gesamtmenge im Jahr 2016. ..................... 34 
Abbildung 15: Ergebnisse aus der Sortieranalyse der Restmülltonne für die jeweiligen 
Strukturtypen und die Wissenschaftsstadt Darmstadt. .......................................................... 36 
Abbildung 16: Ergebnisse aus der Sortieranalyse der Wertstofftonne für die jeweiligen 
Strukturtypen und die Wissenschaftsstadt Darmstadt. .......................................................... 37 
Abbildung 17: Ergebnisse aus der Sortieranalyse der Altpapiertonne für die jeweiligen 
Strukturtypen und die Wissenschaftsstadt Darmstadt (massebezogener Ansatz). .................. 39 
Abbildung 18: Ergebnisse aus der Sortieranalyse der Altpapiertonne für die jeweiligen 
Strukturtypen und die Wissenschaftsstadt Darmstadt (volumenbezogener Ansatz). ............... 39 
Abbildung 19: Theoretisch abschöpfbare Wertstoffmenge aus Restabfall- und Wertstofftonne.
 ............................................................................................................................................ 40

62 
 
13 Tabellenverzeichnis 
Tabelle 1: Abfallwirtschaftliche Anlagen im Stadtgebiet Darmstadt (fett hervorgehoben: 
Anlagen des EAD). ................................................................................................................ 13 
Tabelle 2: Auswahl abfallwirtschaftlicher Anlagen außerhalb des Stadtgebietes. .................... 14 
Tabelle 3: Auswahl sonstiger Behandlungs- und -entsorgungsanlagen. .................................. 15 
Tabelle 4: Erfassungssysteme für Abfälle (Bringsystem  = Annahme am EAD-Recyclinghof). 19 
Tabelle 5: Aktuelle Entsorgungswege von Abfällen aus dem Bereich der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. ........................................................................................................................... 21 
Tabelle 6: Mengenentwicklung  von Abfällen aus privaten Haushalten und AzB aus anderen 
Herkunftsbereichen. ............................................................................................................. 23 
Tabelle 7: Prognose der Mengenentwicklung der Abfallarten für die Jahre 2020 und 2025 in 
Tonnen (*bis 2013 nur Abfälle aus Gelbem Sack). ................................................................ 44 
Tabelle 8: Prognose der einwohnerspezifischen Mengenentwicklung der Abfallarten für die Jahr 
2020 und 2025 in kg/Ea (*bis 2013 nur Abfälle aus Gelben Sack). ....................................... 44 
Tabelle 9: Fortschreibung der Ziele und Leitlinien der Abfallwirtschaftskonzeption der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt aus dem Jahr 2012. .............................................................. 45 
Tabelle 10: Ziele für das Jahr 2023. ..................................................................................... 47 
Tabelle 11: Mengenentwicklung einzelner Abfälle zur Beseitigung (grau) und zur Verwertun g 
(grün) aus privaten Haushalten und anderen Herkunftsbereichen in [to]. ............................... 55 
Tabelle 12: Einwohnerspezifische Mengenentwicklung einzelner Abfälle zur Beseitigung (grau) 
und zur Verwertung (grün) aus privaten Haushalten und anderen Herkunftsbereichen in 
[kg/Ea]. ............................................................................................................................... 56 
Tabelle 13:Auszüge aus dem Erhebungsbogen des Hessischen Statistischen Landesamtes für 
das Jahr 2016. ..................................................................................................................... 57

63 
 
14 Literaturverzeichnis 
 
[1]  Umweltbundesamt, [Online]. Available: https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-
ressourcen/ressourcenschonung-in-der-umweltpolitik. [Zugriff am 29 06 2017]. 
[2]  „Kreislaufwirtschaftsgesetz vom 24.02.2012 (BGBl. I S. 212), das zuletzt durch Artikel 2 
Absatz 9 des Gesetzes vom 20.07.2017 (BGBl. I S. 2808) geändert worden ist“. 
[3]  „Hessisches Ausführungsgesetz zum Kreislaufwirtschaftsgesetz vom 06.03.2013 (GVBl. S. 
80), das zuletzt durch das Gesetz zur Änderung des Hessischen Ausführungsgesetzes zum 
Kreislaufwirtschaftsgesetz am 17.12.2015 (GVBl, S. 636) geändert worden ist“. 
[4]  „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in der im Bundesgesetzblatt Teil III, 
Gliederungsnummer 100-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, das durch Artikel 1 des 
Gesetzes vom 13.07.2017 (BGBl. I S. 2347) geändert worden ist“. 
[5]  Anni Abfall deckt auf, [Online]. Available: 
https://anniabfalldecktauf.wordpress.com/abfallhierarchie/. [Zugriff am 13 07 2017]. 
[6]  „Gewerbeabfallverordnung vom 18.04.2017 (BGBl. I S. 896), die durch Artikel 2 Absatz 3 
des Gesetzes vom 05.07.2017 (BGBl. I S. 2234) geändert worden ist“. 
[7]  Deutscher Bundestag, [Online]. Available: 
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw10-de-
abfalltrennung/494000. [Zugriff am 05 07 2017]. 
[8]  „Elektro- und Elektronikgerätegesetz vom 20.10.2015 (BGBl. I S. 1739), das zuletzt durch 
Artikel 16 des Gesetzes vom 27.06.2017 (BGBl. I S. 1966) geändert worden ist“. 
[9]  „Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über Elektro- und 
Elektronik-Altgeräte vom 04.07.2012“. 
[10]  Wissenschaftsstadt Darmstadt, [Online]. Available: 
https://www.darmstadt.de/standort/stadtportraet/. [Zugriff am 21 06 2017]. 
[11]  Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Abt. Statistik und Stadtforschung, „Datenreport 
2016,“ Darmstadt, 2016. 
[12]  Bachmann, Günther (Amt für Wirtschaft- und Stadtentwicklung, Abt. Statistik und 
Stadtforschung), „Haushalte in Darmstadt (E-Mail vom 21.06.2017)“. 
[13]  Wissenschaftsstadt Darmstadt, [Online]. Available: 
https://www.darmstadt.de/standort/wirtschaft/. [Zugriff am 21 07 2017]. 
[14]  Magistrat der Stadt Darmstadt, „Satzung über die Vermeidung, Verwertung, und 
Beseitigung von Abfällen in der Stadt Darmstadt (Abfallsatzung – AbfS) vom 12.05.2000 
(zuletzt geändert am 13.11.2007, in Kraft getreten am 01.01.2008),“ Darmstadt, 2000. 
[15]  L-Q-M-Marktforschung, „Messung der Kundenorinertierung und Servicequalität auf der 
Recyclingstation und der Kompostanlage mittels Testkundenkontakt,“ Darmstadt, 2016. 
[16]  L-Q-M-Marktforschung, „KundenFocus – Gewerbebefragung zu Zufriedenheit, 
Wechselbereitschaft und Leistungsbedarf,“ Darmstadt, 2015. 
[17]  Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Abt. Statistik und Stadtforschung, 
„Bürgerumfrage 2015 in der Wissenschaftsstadt Darmstadt,“ Darmstadt, 2015. 
[18]  Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, [Online]. Available: 
http://www.bvse.de/images/pdf/Themen__Ereignisse/Vertrags-
_und_Lizenzmengen_2017/bvseLeichtverpackungen2017Quartal2.pdf. [Zugriff am 10 07 
2017]. 
[19]  Hessisches Statistisches Landesamt, „Haushaltsabfälle in Hessen 2015,“ Wiesbaden,

64 
 
2016. 
[20]  Statistisches Bundesamt, „Abfallentsorgung 2015,“ Wiesbaden, 2017. 
[21]  Wissenschaftsstadt Darmstadt, „Abfallwirtschaftskonzept 2012, erstellt vom Eigenbetrieb 
für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD),“ Darmstadt, 2012. 
[22]  Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz , 
„Abfallwirtschaftsplan Hessen - Siedlungsabfälle und Industrielle Abfälle,“ Wiesbaden, 
2015. 
[23]  SHC Sabrowski-Hertrich-Consult-GmbH , „Hausmüllanalyse Wissenschaftsstadt 
Darmstadt,“ Erlenbach/Main, 2016. 
[24]  SHC Sabrowski-Hertrich-Consult GmbH, „Hausmüll- und LVP-Analyse,“ Erlenbach/Main, 
2011. 
[25]  SHC Sabrowski-Hertrich-Consult-GmbH, „Wertstofftonnenanalyse Wissenschaftsstadt 
Darmstadt,“ Erlenbach/Main, 2016. 
[26]  SHC Sabrowski-Hertrich-Consult-GmbH , „PPK-Analyse Wissenschaftsstadt Darmstadt,“ 
Erlenbach/Main, 2016. 
[27]  Statistisches Bundesamt, „Abfallbilanz 2014,“ Wiesbaden, 2016. 
[28]  „Düngemittelverordnung vom 05.12.2012 (BGBl. I S. 2482), die durch Artikel 3 der 
Verordnung vom 26.05.2017 (BGBl. I S. 1305) geändert worden ist“. 
[29]  „Verpackungsverordnung vom 21.08.1998 (BGBl. I S. 2379), die durch Artikel 11 Absatz 
10 des Gesetzes vom 18.08.2017 (BGBl. I S. 2745) geändert worden ist“.

Beratungsverlauf (4)

TOP 21
TOP 431
TOP 58
TOP 38

Orte (10)

  • Otto-Röhm-Straße 19
  • Röntgenstraße 12
  • Waldstraße 11
  • Pankratiusstraße 50
  • Luisenplatz 5A
  • Sensfelderweg 33
  • Auf der Hardt
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  • Heimstättenweg 99

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Details

Vorlagen-Nr.
2017/0369
Typ
Magistratsvorlage
Datum
16.10.2017
Erstellt
29.09.2026 00:00