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A-R/0049/2013

Der neue Hauptbahnhof: stadtstrukturell verträglich und verkehrspolitisch sinnvoll - komfortabler, transparenter, stressfreier für die BahnnutzerInnen

Antrag an den Rat 05.11.2013

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 13.11.2013, TOP 24.5

Originalantrag

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Originalantrag

4514 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0049/2013 
 
Ratsantrag  nach § 3 Abs. 2 der Geschäftsordnung des Rates 
 
 
 
 
04.11.2013 
 
 
 
 
Der Rat beschließt: 
1. Die öffentliche Platznutzung vor dem Empfangsgeb äude des Hauptbahnhofes soll in 
der bisherigen Größe erhalten bleiben. Die Erneuerung des Empfangsgebäudes soll 
daher auf der bisherigen baulichen Linie verbleiben wie bislang und keinen weiteren 
öffentlichen Raum in Anspruch nehmen. 
2. Die weiteren baulichen Schritte der Bahnhofserne uerung sollen dazu genutzt werden, 
den Park-Such-Verkehr, den Kiss-and-Ride-Verkehr sowie die Aufstellung der Taxen 
und die öffentlichen Verkehrsangebote vor der Ost- und Westseite neu zu ordnen. 
2.1 Auf der Westseite soll – neben den bestehenden Bushaltestellen und dem 
Fahrradparkhaus – prioritär der Taxenverkehr angesiedelt sein.  
2.2 Auf der Ostseite ist ein Raumkonzept zu entwick eln, das 3.000 
Fahrradstellplätze in einem neu zu errichtenden Fahrradparkhaus vorhält.  
2.3 Auf der Ostseite ist – wie bereits beantragt – angemessener und auf zukünftige 
Perspektiven ausgelegter Stellplatzraum für Fernbusse vorzusehen. 
2.4 Auf der Ostseite ist ausreichend Platz für den Kiss-and-Ride-Verkehr zu 
schaffen, also für diejenigen, die mit dem PKW Angehörige und FreundInnen 
zur Bahn bringen. 
2.5 Die baulichen Neuerungen auf der Ostseite sind so durchzuführen, dass sie zu 
einer auch städtebaulichen Verbindung mit dem Hansa- und Hafenviertel 
führen. Hierbei ist zudem eine Verbesserung der verkehrlichen Situation im 
Bereich Bremer Straße/Hamburger Tunnel für RadfahrerInnen anzustreben. 
3. Die Stadt Münster macht in diesem Zusammenhang i hren Einfluss durch ihre 
finanzielle Beteiligung von 5 Millionen Euro an der Bahnhofserneuerung geltend. Die 
städtischen Mittel dürfen nur bei einer Realisierung der unter 1. und 2. genannten 
Punkte zum Einsatz kommen. 
 
Begründung: 
Die bisherige architektonische Darstellung des Bahnhofsgebäudes hat sich hinsichtlich 
Transparenz, Lichtgestaltung und Funktionalität bewährt. Zudem sollte nicht mehr 
öffentliche Fläche als unbedingt erforderlich in Anspruch genommen werden. Die 
Wegeflächen auf der Westseite des Hauptbahnhofes sind ohnehin bereits stark durch die 
NutzerInnen der Bahn und ihre unterschiedlichen Bedürfnisse in Anspruch genommen. 
Daher sollte die bauliche Umsetzung des Empfangsgebäudes mit größtmöglicher 
räumlicher Rücksichtnahme verbunden sein. 
Bündnis 90/Die Grünen/GAL 
Ratsfraktion Münster 
 
Windthorststr. 7 
48143 Münster 
 
Fon: 0251 / 8 99 58 10 
Fax: 0251 / 8 99 58 15 
ratsfraktion@ gruene-muenster.de 
www.gruene-muenster.de 
„Der neue Hauptbahnhof: stadtstrukturell verträglich 
und verkehrspolitisch sinnvoll – komfortabler, 
transparenter, stressfreier für die BahnnutzerInnen“

2 
 
Eine Neustrukturierung und räumliche Aufteilung der Verkehrsfunktionen auf beiden Seiten 
des Hauptbahnhofes ist dringend erforderlich. Auf der Westseite sollte wie bisher dem 
Taxi-Verkehr der wesentliche Raum zur Verfügung gestellt werden: An- und Abfahrt dort. 
Auf der Ostseite soll neben dem Bau des neuen Fahrradparkhauses der Stellplatzbereich 
für die Schnellbusse vorgesehen sein zuzüglich ausreichenden Raumes für PKW-
FahrerInnen, die dort Angehörige und FreundInnen zur Bahn bringen.    
Insgesamt muss das Ziel verfolgt werden durch eine Entzerrung und räumliche Trennung 
unterschiedlicher Verkehrs- und Anfahrtswege die An- und Abfahrt zum/vom Hauptbahnhof 
für alle VerkehrsteilnehmerInnen komfortabler, transparenter und stressfreier zu gestalten. 
Mit den nun zu treffenden baulichen Veränderungen sind Entscheidungen für die 
kommenden Jahrzehnte verbunden. Diese Entscheidungen müssen zukünftige 
Entwicklungen – Steigerung des Anteils der RadfahrerInnen, mehr Bus- und 
Schnellbusverkehr – berücksichtigen und hierfür den notwendigen Flächenbedarf zur 
Verfügung stellen.  
Auf der Ostseite besteht zudem die Möglichkeit, die bauliche und stadtstrukturelle 
Verbindung zum Hansaviertel zu schaffen und in diesem Zuge auch die verkehrliche 
Situation für RadfahrerInnen auf der Bremer Straße und rund um den Hamburger Tunnel 
zu verbessern. 
 
 
gez. Carsten Peters 
gez. Helga Bennink 
gez. Dr. Petra Dieckmann 
gez. Dr. Brigitte Hasenjürgen 
gez. Gerhard Joksch 
gez. Christoph Kattentidt 
gez. Manfred Kehr 
gez. Annette Kemper 
gez. Hery Klas 
gez. Raimund Köhn 
gez. Jutta Möllers 
gez. Jörn Möltgen 
gez. Anne Naegels 
gez. Otto Reiners 
gez. Tim Rohleder 
gez. Dr. Ludwig Schipmann 
gez. Dr. Rita Stein-Redent

Beratungsverlauf (1)

13.11.2013 Rat
TOP 24.5 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Windthorststraße 7
  • Bremer Straße

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Details

Vorlagen-Nr.
A-R/0049/2013
Typ
Antrag an den Rat
Datum
05.11.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37