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A-R/0035/2012

Mehr Kooperation wagen - Ein Zukunftsbeitrag für städtische Theater

Antrag an den Rat 08.08.2012

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 19.09.2012, TOP 28.1

Originalantrag

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Originalantrag

3976 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0035/2012 
 
 
 
 
02. Juli 2012 
Antrag  
 
 
„Mehr Kooperation wagen - Ein Zukunftsbeitrag für städtische 
Theater“ 
 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, 
 
• Arbeitsfelder aufzuzeigen, in denen eine Kooperati on mit anderen Theatern, 
insbesondere der näher gelegenen Theater möglich ist.  
Hierbei soll insbesondere geprüft werden, ob das Zusammenlegen von Werkstätten 
(Schreinerei, Schneiderei, etc) und anderen Dienstleistungen (Einkaufsverbund, 
Personalabrechnung) an einem zentralen Ort Perspektiven für eine effiziente Arbeit 
eröffnet 
• auf der Grundlage der Prüfungen unter Berücksichti gung von Machbarkeit, 
Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz mögliche Partner zu finden, mit denen eine solche 
Zusammenarbeit Erfolg versprechend erscheint und diese Kooperationsfelder den 
politischen Gremien zur Entscheidung vorzulegen. 
 
Begründung: 
  
Die Nachfrage nach Kultur und insbesondere die Nachfrage nach einem umfassenden 
Theater- und Konzertangebot in Münster ist nach wie vor groß, und wird in den nächsten 
Jahren weiter steigen. Die CDU Münster bekennt sich dabei auch ausdrücklich zum Erhalt 
eines Mehrspartentheaters  
 
Bereits heute gibt es, bedingt durch einen notwendigen Konsolidierungskurs im städtischen 
Haushalt, auf einigen Feldern des Theaterbetriebes erfolgreiche Kooperationen. So werden 
z.B. ganze Bühnenproduktionen mit anderen Theatern ausgetauscht. Dennoch ist durch die 
dramatische Entwicklung der städtischen Finanzen heute schon absehbar, dass weitere 
kreative Ideen benötigt werden, um den Kostendruck entgegen zu stehen.  
Evolution ist gefragt, wenn die Zukunft gesichert werden will. Die Weiterentwicklung von 
Arbeitsprozessen und die Ausrichtung auf Gemeinsamkeiten mit anderen Theatern und 
damit Fähigkeiten zu bündeln und so gemeinsam mehr als jedes Theater für sich allein zu 
schaffen, soll daher das Ziel der Zukunft sein. So geht es um die gemeinsame Optimierung 
von Arbeitsprozessen, insbesondere einen städteübergreifenden Einkaufs-, Herstellungs- 
und Personalverbund, und um die Zusammenarbeit bei Theateraufführungen und Konzerten. 
Gemeinsam geht es eben besser und kosteneffizienter als allein.  
Ziel könnte sogar die Gründung eines kommunalen Dienstleistungszentrums für 
Theaterbetriebe sein. Mit der Bündelung von Kräften könnte in Folge Geld gespart und auch 
verdient werden.  
Ein nächster Schritt kann eine „gemeinsame Werkstatt“ mit Schreinerei und Schneiderei 
sein. Die Angebotspalette sollte aber in Sondierungsgesprächen mit anderen Theatern 
erweitert werden. So gibt es durchaus Potential für einen Einkaufverbund oder aber für eine 
zentrale Personalabrechnung.

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster 
Fraktionsgeschäftsstelle 
Mauritzstraße 7-8 
.
 48143 Münster 
Telefon (0251) 4 18 43-0 
.
 Telefax (0251) 4 31 36 
e-mail fraktion@cdu-ms.de 
.
 http://www.cdu-ms.de 
 
Klar ist, dass der einzelne kommunale Theaterbetrieb eigenständig und regional bleibt. Das 
gewährleistet auch in Zukunft den notwendigen Raum für Individualität, Identifikation und 
Leistung.  
Sinnvoll wäre der Start eines zu gründenden Unternehmens mit zwei, drei oder vier 
Kommunen als Gesellschafter. Vom Grundsatz her kann der Gesellschafterkreis in der 
Zukunft erweitert werden, möglich sollte aber auch der Verkauf von Dienstleistung an „dritte“ 
Theaterbetriebe sein.    
        
gez. 
H.-Dieter Sellenriek 
Gilbert Aldejohann 
Frank Baumann 
Sybille Benning 
Georg Berding 
Dieter von den Berg 
Meik Bolte 
Heinz-Georg Buddenb äumer 
Olaf Dre ßen 
Edgar Dr üge 
 
 
Wolfhard Ediger 
Dr. Dietmar Erber 
Walter von G öwels 
Gilbert Hartmann 
Ludger Janning 
Bruno Kleine Borgmann 
Karl Kleine-Wilke 
Marliese Kosmider 
Teresa Küppers 
Franz-Pius Graf von Merveldt 
 
 
Christian Moll  
Andreas Nicklas 
Jürgen Ohm 
Robert Otte 
Karin Reismann 
Stefan-Alexander Roth 
Barbara Stober  
Stefan Weber 
Helga Welker 
Simone Wendland            
Peter Wolfgarten

Beratungsverlauf (1)

19.09.2012 Rat
TOP 28.1 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Mauritzstraße 7

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Details

Vorlagen-Nr.
A-R/0035/2012
Typ
Antrag an den Rat
Datum
08.08.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37