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2013/0306

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2012 (15. Beteiligungsbericht)

Magistratsvorlage 10.09.2013

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2013/0306

4931 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
12.09.2013 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Rechtsamt – 
Stadtwirtschafts-
koordination 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0306 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2012  
(15. Beteiligungsbericht) 
 
Vorlage vom: 10.09.2013 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2012  
(15. Beteiligungsbericht 2012) wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen: Beteiligungsbericht 2012 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 10.09.2013 
 
Begründung: 
 
 
1. Rechtsgrundlage 
 
Gemäß § 123 a der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat die Gemeinde zur Information 
der Gemeindevertretung in der Öffentlichkeit jährlich einen Bericht über ihre Beteiligungen an 
Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts zu erstellen, an denen sie mit mindestens 
20 Prozent mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist.  
 
Der vorliegende 15. Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2012 wurde von der HEAG, 
der die Aufgaben des Beteiligungsmanagements übertragen sind, in Zusammenarbeit mit 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Stadtwirtschafts-koordination – erstellt und entspricht 
inhaltlich den Anforderungen des § 123 a HGO. 
 
 
 
2. Inhalt und Aufbau  
 
Der Beteiligungsbericht liefert die wesentlichen Informationen und Kenngrößen der 
Unternehmen der Stadtwirtschaft und schafft damit Transparenz hinsichtlich ihrer 
Entwicklung. Er gibt über die wirtschaftliche Situation der Beteiligungen im Einzelnen 
Auskunft und stellt eine Zusammenfassung aussage- und analysefähiger Strukturdaten dar, 
welche die Grundlage der notwendigen Gesamtsteuerung bilden.  
 
Die Anzahl der Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist im Berichtsjahr 2012 von 
121 auf 128 gestiegen. Es wurde mit über 8.100 Beschäftigten eine Gesamtleistung von rd. 
2,5 Mrd. € (Vorjahr 2,8 Mrd. €) bei einem Jahresergebnis von  
-27 Mio. € erwirtschaftet (Vorjahr: 8 Mio. €) 
 
Wie auch in den Vorjahren werden die Gesellschaften beginnend mit dem HEAG Konzern 
und den jeweiligen Teilkonzernen dargestellt. Hierauf folgen die einzelnen Gesellschaften 
nach Geschäftsfeld. Die Einführungsseiten der acht Geschäftsfelder zeigen die wesentlichen 
Gütesiegel, Zertifizierungen bzw. Auszeichnungen, gehen auf wissenschaftliche 
Kooperationen ein und stellen die unternehmensübergreifenden Geschäftsfeldziele dar.  
 
Bei den einzelnen berichteten Unternehmen werden unverändert zunächst auf einer 
Übersichtsseite die wesentlichen Daten, wie beispielsweise die Adresse, der 
Unternehmenszweck, die Beteiligungsverhältnisse, Organe der Gesellschaft und die  
Geschäftsführung benannt. Dem folgen, soweit verfügbar, Bilanz, Gewinn- und 
Verlustrechnung sowie ausgewählte Kennzahlen der letzten drei Geschäftsjahre. Der Bericht 
zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens ist nach folgenden Kriterien gegliedert: 
Geschäftslage, Absatz, Jahresergebnis, Ausschüttung, Investitionen, Finanzierung, Risiken 
und Ausblick. Weiterhin ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft genannt, die den 
Jahresabschluss geprüft und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Das im Beteiligungsbericht 2011 erstmals beigefügte Poster „Beteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt“ wurde für den Bericht 2012 wieder neu aufgelegt und liegt 
diesem erneut bei. 
 
 
 
3. Wesentliche Neuerungen

- 4 - 
Auch in diesem Jahr enthält der Beteiligungsbericht einige wesentliche Neuerungen:  
 
• Der Beteiligungsbericht kann jetzt über eine kostenlosen „Beteiligungsbericht-App“ auch 
auf mobilen Endgeräten gelesen werden.  
 
• Er enthält erstmals eine Übersicht über alle Beteiligungen, die den Kodex anwenden, 
sowie eine Auswertung der abgegebenen Entsprechenserklärungen 
für das Geschäftsjahr 2012. Zudem ist im Anhang der Kodex mit den einzelnen 
Empfehlungen und den dazugehörigen Abweichungserläuterungen der Beteiligungen 
dargestellt. 
 
• Die im Vorwort des HEAG Vorstandes dargestellten Kerngrafiken wurden um die 
Kenngrößen „Investitionen“ und „Bilanzsumme“ erweitert. 
 
Der Vorstand der HEAG wird diesen Beteiligungsbericht in der Sitzung des Magistrats 
vorstellen.  
 
 
Darmstadt, den 10.09.2013 
 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister 
 
Anlage

anlage 1

924009 Zeichen

Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2012

Aus Tradition 
der Zukunft 
verpflichtet 
 
Im September 2003 fusionierten die HEAG 
Versorgungs AG und die Südhessische Gas 
und Wasser AG zur HEAG Südhessischen 
Energie AG. Damit war ein Regionalversorger 
mit 2.600 Mitarbeitern entstanden, der mit 
seinen Tochter- und Beteiligungsgesellschaf-
ten die gesamte Wertschöpfungskette der 
Energie- und Trinkwasse rversorgung abdeckt.  
Mit dem Rückkauf des 40prozentigen Aktien-
paktes durch die HEAG Holding AG – Beteili-
gungsmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (HEAG) im Jahr 2012 ist das Un-
ternehmen heute wieder zu fast 100 Prozent 
in kommunaler Hand. 
 
Die Geschichte der HSE reicht jedoch viel wei-
ter zurück als das Fusionsjahr 2003 vermuten 
lässt. Vor annähernd 160 Jahren begründeten 
die Vorläuferinstitutionen in Südhessen die 
moderne Gasversorgung. Seit mehr als 130 
Jahre zeichnen sie sich  für die Trinkwasser-
versorgung verantwortlich und vor 100 Jahren  
etablierten sie das erste Stromnetz in der 
Region. Seitdem hat die HSE immer wieder 
bewiesen, dass sie die richtigen technischen 
und ökonomischen Antw orten auf die drän-
genden Fragen der jeweiligen Zeit geben 
konnte. Als Nachhaltigkeitskonzern gestaltet 
die HSE heute die Energiewende aktiv mit 
und bietet unternehmerische Lösungen für 
ein CO
2-neutrales Leben und Arbeiten.

Unser Ziel für Sie: 
Nachhaltige Lebensqualität 
 
Ein wichtiger Baustein der Unternehmens-
strategie ist das rund eine Milliarde Euro um-
fassende Investitionsprogramm in regenerati-
ve Energien. Über ihre Vertriebsmarke 
ENTEGA ist die HSE mittlerweile einer der 
größten Anbieter klimaneutraler Energien in 
Deutschland. Auf dem wichtigen Zukunftsfeld 
der Energieeffizienz hat der HSE-Konzern 
konsequent seine Kompetenzen neu geord-
net.  
 
Damit kann das Unternehmen seinen Kunden 
ein umfassendes Leistungspaket von der CO
2-
neutralen Energielieferung, über maßge-
schneiderte Energieeffizienzdienstleistung bis 
hin zur Kompensation verbleibender Emissio-
nen über eigene Waldprojekte anbieten.

VORWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS 
 
Im Jahr 2012 stand Darmstadt im 
wahrsten Sinne unter Strom. 
 
Durch den Rückkauf der 40 % der 
E.ON-Anteile befindet sich die HEAG 
Südhessische Energie AG (HSE) wieder 
nahezu komplett in kommunaler Hand. 
Hierdurch kann die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt ihre Einflussmöglichkeiten 
auf dieses für die Stadtwirtschaft so 
wichtige Unternehmen ausbauen und 
somit noch kraftvoller zusammenarbei-
ten. 
 
Mit der Übernahme der Anteile wurde 
es für die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt umsetzbar, die HSE-Führung neu 
auszurichten. Dies ermöglicht eine zu-
kunftsweisende Ausrichtung, die ich als 
Aufsichtsratsvorsitzender eng begleiten 
werde. Für die Daseinsvorsorge in 
Darmstadt bedeutet es einen wichtigen 
Schritt nach vorne. Die Wissenschafts-
stadt Darmstadt wird bei ihrer Positio-
nierung als Stadt der Nachhaltigkeit 
davon profitieren. 
 
Diese nachhaltige Denkweise findet sich 
auch in den 128 präsentierten unmit-
telbaren und mittelbaren Beteiligungen 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt wie-
der. Jede einzelne Beteiligung trägt 
dazu bei, dass die Bürgerinnen und 
Bürger qualitativ hochwertige Leistun-
gen zu angemessenen Preisen in An-
spruch nehmen können und somit die 
Daseinsvorsorge sichergestellt wird. 
 
Ein Vorzeigeobjekt für Nachhaltigkeit 
ist das Wissenschafts- und Kongress-
zentrum Darmstadt, welches als erstes 
deutsches Kongresszentrum vom DGNB 
e.V. (Deutsche Gesellschaft für Nach-
haltiges Bauen e.V.) ausgezeichnet 
wurde. 
 
Als Oberbürgermeister, aber insbeson-
dere auch als Beteiligungsdezernent 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt, bin 
ich stolz auf unsere starke Stadtwirt-
schaft. Es ist mir ein Anliegen, den – 
bereits zum 15. Mal – vorliegenden Be-
teiligungsbericht den Bürgerinnen und 
Bürgern näher zu bringen, da dieser 
einmal mehr eindrucksvoll belegt, wie 
breit gefächert die Leistungen innerhalb 
der einzelnen Geschäftsfelder Energie, 
Immobilien, Mobilität, Gesundheit, Kul-
tur & Kongresse, Telekommunikation 
sowie Entsorgung & Abwasser sind. 
 
Dieser Bericht gewährt einen tiefen 
Einblick und eine hohe Transparenz, 
welche den Leserinnen und Lesern die 
Möglichkeit bietet, sich über die Abläu-
fe und Vorgänge in der Stadtwirtschaft 
zu informieren und sich aktiv in die 
Kommunalpolitik einzubringen, wozu 
ich Sie an dieser Stelle sehr herzlich 
einladen möchte. 
 
Wenn Sie Anregungen zu dem Beteili-
gungsbericht 2012 haben, kommen Sie 
auf die Unternehmen, die politischen 
Vertreter oder auf mich zu. 
 
Ich danke allen Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeitern in den Beteiligungsunter-
nehmen, den Mitgliedern aus den Ge-
schäftsleitungen und der Aufsichtsgre-
mien herzlich für Ihre engagierte Arbeit. 
Dies führt in großem Maße zum Erfolg 
und zur Stärkung des Wirtschafts- und 
Wissenschaftsstandortes Darmstadt. 
 
 
 
 
 
Darmstadt, im September 2013 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister

Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2012

VORWORT DES HEAG VORSTANDS 
 
Mit Stolz blickt die HEAG Holding AG als Beteiligungsmanageme nt der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt (HEAG) und als Führungsgesellschaft des HEAG-Konzerns auf das Jahr 2012 zurück. 128 Be-
teiligungen mit insgesamt 8.129 Beschäftigten, einer Gesamtleistung von 2.530 Mio. EUR, einem 
Gesamtinvestitionsvolumen von 494 Mio. EUR und einer Bilanzsumme von 4.637 Mio. EUR – dies 
sind die wirtschaftlichen Eckpunkte einer starken Darmstädter Stadtwirtschaft.

VORWORT DES HEAG VORSTANDS 
 
Die HEAG als Führungsgesellschaft des HEAG-Konzerns – und damit als Muttergesellschaft der 
HEAG Südhessische Energie AG (H SE), HEAG mobilo GmbH, bauverein AG und HEAG Kulturfreunde 
Darmstadt gemeinnützige GmbH - leistet mit ihren Unternehmen seit über 100 Jahren einen uner-
lässlichen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Die Unternehmen des HEAG-Konzerns beeinflussen das 
Leben in Darmstadt und in der Region. Die für di e Bürgerinnen und Bürger erbrachten Leistungen 
erfüllen hohe Qualitätsstandards bei gleichzeitig  angemessenen Preisen und bilden damit einen 
zentralen Baustein für einen attraktiven Wohn-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. 
 
Im besonderen Fokus stand im Jahr 2012 der Rückkauf eines 40 % -Aktienanteils an der HEAG 
Südhessischen Energie AG (HSE) von E.ON durc h die HEAG. Durch die Aufstockung des HEAG-
Anteils von 53 % auf 93 % konnte der Einfluss de r Stadt Darmstadt und die Zusammenarbeit mit 
der HSE verbessert werden. 
 
Die HEAG als Beteiligungsmanagement liefert Mehrwert für die acht Geschäftsfeldern der Stadt-
wirtschaft. Wichtige positive Effekte sind zum einen die Bündelung von beteiligungsrelevanten, 
zukunftsorientierten und fachspezifischen Informationen sowie die Vernetzung an zentraler Stelle. 
Dies erzeugt Transparenz, beschleunigt Abläufe, hebt Synergieeffekte und gibt ein Gesamtüber-
blick über die aktuellen Entwicklungen. Der Stadtk onzern bietet weiterhin ein großes Synergiepo-
tential, aufgrund dessen wurde im Jahr 2012 die Gründung der HEAG Versicherungsservice GmbH 
beschlossen. Sie wird Versicherungsleistungen des Stadt-Konzerns bündeln und Kosten sparen. 
 
Im vergangen Jahr wurde der Beteiligungsbericht in  einer wissenschaftlichen Studie mit über 150 
deutschen Beteiligungsberichten verglichen und erzielte ein gute s Ergebnis. Im Jahr 2013 werden 
wir gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Papenfuß eine Studie erarbeiten, in der der Darmstädter Betei-
ligungsbericht den Berichten aus anderen europäis chen Ländern gegenüber gestellt wird. Bereits 
jetzt ist klar, dass bei der Beteiligungsberichterstattung sowohl auf der gesetzlichen Grundlage als 
auch bei der faktischen Umsetzun g international große Unterschied e bestehen. So fällt beispiels-
weise im Vergleich mit dem Beteil igungsbericht des Landes Salzburg auf, dass dieser deutlich 
weniger relevante Informationen liefert, als die fo rtschrittlichen Beteiligungsberichte in Deutsch-
land. Von österreichischen Städten werden Beteilig ungsberichte nach wie vor nicht im Internet 
veröffentlicht, sondern als interne Dokumente für Politik und Verwaltung genutzt. 
 
Die HEAG ist Ansprechpartner für alle beteiligun gsrelevanten Themen und Fragen. Für die Dienst-
leistungsorientierung wurden wir erneut mit de m Zertifikat „ServiceQualität Deutschland“ ausge-
zeichnet.  
 
Aus der in 2010 beschlossenen Stadtwirtschaftsstrategie wurden zahlreiche Pr ojekte initiiert oder 
fortgesetzt. Zum einen wurde der von der HEAG fe derführend erarbeitete Darmstädter Beteili-

VORWORT DES HEAG VORSTANDS 
 
gungskodex im Sinne eines Public Corporate Governance Kodex 2012 von den Gremien der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt beschlossen. Er wird bereits von vielen städtischen Unternehmen an-
gewendet. Der Beteiligungsbericht enthält erstmals eine Übersicht über alle Beteiligungen, die 
den Kodex anwenden sowie eine Auswertung üb er die abgegebenen Entsprechenserklärungen 
für das Geschäftsjahr 2012. Zudem ist im Anhang der Kodex mit den einzelnen Empfehlungen und 
den dazugehörigen Abweichungse rläuterungen der Beteiligunge n dargestellt. Damit wird die 
Transparenz über die Unternehmen der Stadt weiter verbessert. 
 
Neben wirtschaftlichen Themen liegt ein Schwer punkt auf der umweltbezogenen Nachhaltigkeit 
der Unternehmen der Stadtwirtsch aft. Daher hat die HEAG als erste kommunale Beteiligungshol-
ding dem Deutschen Nachhaltigke itskodex entsprochen. Die dami t verbundenen Nachhaltigkeits-
leitsätze enthalten neben der ökologischen und ök onomischen auch die soziale Nachhaltigkeit. So 
ist darin beispielsweise festgelegt, dass ehrenamtliches Engagement der Mit arbeiter ausdrücklich 
gefördert wird. Auch wurde die HEAG 2012 als fahrradfreundlicher Betrieb vom Allgemeiner Deut-
scher Fahrrad-Club e.V. (ADFC) zertifiziert. 
 
Eine weitere Neuheit am Beteiligungsbericht ist, dass dieser erstmals auch als App vorliegt. Die 
Anwendung ermöglicht mit einem Smartphone oder Tablet jederz eit auf den Beteiligungsbericht 
und auf weitere Informationen zuzugreifen. Mit nu r wenigen Klicks haben Sie Zugriff auf alle we-
sentlichen Informationen über die maßgeblichen Beteiligungen de r Stadtwirtschaft. Damit erhöht 
sich die Transparenz nochmals. 
 
Die enge Zusammenarbeit mit den Verantwortlich en der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den 
Beteiligungen ist Grundlage für den Erfolg. Alle n Beschäftigten und Geschäftsleitungsmitglieder 
im Stadtkonzern danken wir für die gemeinsame Arbeit und das große Engagement. Die Basis für 
einen nachhaltigen Stadtkonzern bildet das kl are Bekenntnis der Beteiligungen zur regionalen 
Nähe und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ihre Stadtwirtschaft. 
 
Der vorliegende Beteiligungsbericht stellt die wirtschaftliche Situation der Beteiligungen im Detail 
dar. Dadurch ist dieser Bericht ein Nachschlagewerk für jeden, de r sich für die Darmstädter Stadt-
wirtschaft interessiert und ist auch unter www.he ag.de abrufbar. Die App können Sie ebenso dort 
oder über den QR-Code auf der Vorderseite des Beteiligungsberichts herunterladen. 
 
 
 
 
 
 
Dr. Klaus-Michael Ahrend      Dr. Markus Hoschek

INHALTSVERZEICHNIS 
 
Der Beteiligungsbericht aus Sicht der Wissenschaft – Ein Gastbeitrag     1 
 
Die Bedeutung der Darmstädter Kommunalwirtschaft     4 
 
Rechtsformen städtischer Unternehmen     5 
 
Veränderungen gegenüber dem Vorjahr     7 
 
Geltungsbereich     9 
 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt   13 
 
Darmstädter Beteiligungskodex   20 
 
 
Die Geschäftsfelder der Wissenschaftsstadt Darmstadt   
 
Geschäftsfeldübersicht   23 
Zahlenspiegel   25 
 
 
HEAG-Konzern 
 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 
     Darmstadt (HEAG)   35  
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)   43 
Teilkonzern bauverein AG   47 
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH   51 
HEAG-Konzern    55 
 
 
Geschäftsfeld Energie  
 
Überblick über das Geschäftsfeld   59 
     BLUENORM GmbH   61 
     citiworks AG   65 
     COUNT+CARE GmbH   69 
     e-ben GmbH & Co. KG   73 
     e-ben Verwaltungs-GmbH    77 
     ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG   79 
     ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH   83 
     ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG   85 
     ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH   89 
     ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG   91 
     ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH   95 
     Forest Carbon Group AG   97 
     Future Energy Pissos No. 5 SARL SAS (Frankreich) 101 
     Global Tech I Offshore Wind GmbH 105 
     HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 109 
     Hessenwasser GmbH & Co. KG 115 
     Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 119 
     HSE AVG Beteiligungs-GmbH 121 
     HSE Energie France SAS (Frankreich) 125 
     HSE NATURpur Energie AG 129 
     HSE Netz AG 133

HSE Regenerativ GmbH 137 
     HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 141 
     HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 145 
     HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 147 
     HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 151 
     HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 153 
     HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 157 
     HSE Technik GmbH & Co. KG 159 
     HSE Technik Verwaltungs-GmbH 163 
     HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 165 
     HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 169 
     HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 173 
     HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 177 
     HSE Windpark Erksdorf GmbH 179 
     HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 183 
     HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 187 
     HSE Windpark Schlüchtern GmbH 189 
     Industriekraftwerk Breuberg GmbH 193 
     NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH 197 
     Parc éolien Baudignécourt SAS (Frankreich) 201 
     Parc éolien La Lande de Carmoise SAS (Frankreich) 205 
     Parc éolien Le Charmois SAS (Frankreich) 209 
     Parc éolien les Douves des Epinettes SAS (Frankreich) 213 
     Parc éolien Montafilant SAS (Frankreich) 217 
     Piecki Sp. z o.o. (Polen) 221 
     Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 225 
     Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 229 
     WEO GmbH & Co. KG 231 
 
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 235 
     bauverein AG 237 
     BVD Freiberg GmbH 243 
     BVD Gewerbe GmbH 245 
     BVD Heimbau GmbH & Co. KG 249 
     BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 253 
     BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 257 
     bvd Mittelhessen GmbH 261 
     BVD New Living GmbH & Co. KG 265 
     BVD Südhessen GmbH 269 
     BVD Verwaltungs-GmbH 273 
     Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 275 
     GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 279 
     GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 283 
     HEAG Wohnbau GmbH 287 
     HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 291 
     HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 295 
     ImmoSelect GmbH 297 
     Institut Wohnen und Umwelt GmbH 301 
     SOPHIA Hessen GmbH 305 
     Stadtbau Freiberg GmbH 309 
     Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg / Sachsen mbH 313 
     Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG 317 
     Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 321

Geschäftsfeld Mobilität 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 325 
     DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 327 
     HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 333 
     HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 335 
     HEAG mobilo GmbH 337 
     HEAG mobiServ GmbH 341 
     HEAG mobiTram GmbH & Co. KG  345 
     HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 349 
     Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) 351 
 
 
Geschäftsfeld Gesundheit 
 
Überblick über das Geschäftsfeld                                                                           355 
     Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 357 
     Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 361 
     Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 365 
     Gesundheits- und Pflegeberufe Darmstadt – Groß-Gerau GmbH Bildungs- 
          zentrum für Gesundheit – Mathildenhöhe 369 
     Klinikum Catering Service GmbH 373 
     Klinikum Darmstadt GmbH                                                                               377 
     Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH 381 
     Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 385 
     Sanitätshaus am Klinikum GmbH 389 
     SSG Starkenburg Service GmbH 393 
     Zweckverband für das Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den  
          Landkreis Darmstadt-Dieburg                                
                                      397 
 
 
Geschäftsfeld Kultur & Kongresse 
 
Überblick über das Geschäftsfeld                                                                  
         401 
     Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 403 
     Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt 407 
     HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 411 
     Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 415 
     Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 419 
 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation 
 
Überblick über das Geschäftsfeld                                                             
              421 
     HSE Medianet GmbH 423 
     Medianet Breitband GmbH  Co. KG 427 
     Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 431 
     PEB Breitband GmbH & Co. KG  433 
     PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 437 
     Odenwald-INTRANET ODINET GmbH 439 
 
 
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
Überblick über das Geschäftsfeld                                                                           443 
     ARGE Kilb/DED 445 
     ARGE Meinhardt/DED 449

awaTech GmbH 453 
     biolog GmbH 457 
     Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 461 
     Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 465 
     Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 469 
     Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern) 473 
     HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 477 
     HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 481 
     HSE Entsorgung AG 483 
     MW-Mayer GmbH 487 
     Orgabo GmbH 491 
     OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 495 
     Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 499 
     ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen                                                503 
 
Geschäftsfeld Weitere Aktivitäten 
 
Überblick über das Geschäftsfeld                                                                           509 
     Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 511 
     WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 515 
     WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 519 
     Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 521 
 
 
 
Anhang 
 
 
Darmstädter Beteiligungskodex – Empfehlungen und Abweichungserläuterungen 
aller abgegebenen Entsprechenserklärungen für das Geschäftsjahr 2012 527 
 
Erläuterung der Kennzahlen 583 
 
Leistungsbeziehungen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt 587 
 
Übersicht der Wirtschaftsprüfer 2012 589 
 
Quellenverzeichnis 592 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stand: Juli 2013

DER BETEILIGUNGSBERICHT AUS SICHT DER WISSENSCHAFT 
 
 
Aus vollzogenen Ausgliederung en von öffentlichen Aufgaben aus der Kernverwaltung 
auf öffentliche Unternehmen und Beteiligung en resultieren weitreichende Berichtsan-
forderungen für die öffentliche Hand. Für di e Bürgerinnen und Bürger einer Stadt ist 
ein Beteiligungsbericht die erforderliche Grundvoraussetzung, si ch einen systemati-
schen Überblick über die Unternehmen "ihrer  Stadt" und damit über den Einsatz und 
die Wirkungen von Steuergeldern zu verschaffen. 
 
Zudem verstärken übergreifende Herausforderungen wie u.a. Haushaltskonsolidie-
rungserfordernisse, demographischer Wandel, Aufgabenkritik und Debatten über die 
zukünftige Stadtwirtschaft die Notwendigkeit für aussagekräftige Beteiligungsberichte. 
Zugespitzt geht es für Bürgerinnen und Bürg er in Beteiligungsberichten auch um die 
Frage, "Welche Leistung bringen 'meine' städtischen Unternehmen für wie viel Steuer-
geld?" 
 
Auf kommunaler Ebene arbeiten im Bundesdurchschnitt etwa 50 % der von der öffent-
lichen Hand Beschäftigten außerhalb der Ke rnverwaltung in Ausgliederungen; diese 
tätigen über die Hälfte der Sachinvestitio nen der öffentlichen Hand. Ferner liegt die 
Verschuldung von ausgegliederten Organisationseinheiten etwa gleich hoch oder sogar 
höher als der Schuldenstand der kommunale n Kernhaushalte. Sehr viele deutsche 
Städte und Kommunen verfügen über Beteil igungsstrukturen, die mehr Ähnlichkeiten 
mit privatwirtschaftlichen Konzernstruktu ren als mit klassische n Verwaltungsstruktu-
ren aufweisen. Kaum ein privater Konzern ist in so verschiedenen "Märkten" bzw. 
Handlungsfeldern engagiert wie eine Kommune. 
 
Aus diesen Gründen befasst sich die Wiss enschaft mit neuen Forschungsansätzen zur 
Beteiligungsberichterstattung. An der Prof essur für Public Management an der Uni-
versität Leipzig wurde ein Modell entwickelt, über welches die Qualität von Beteili-
gungsberichten messbar und vergleichbar wird. Hierfür wurden aus Gesetzen, Forde-
rungen in Wissenschaft und Praxis, poli tischen Forderungen und Zielerklärungen 
75 Untersuchungskriterien abgeleitet und differenziert nach Kategorien untersucht. 
Dazu gehören u.a. die Kategorien Ziele, Fi nanzielle Verbindungen, Finanzkennzahlen, 
Leistungskennzahlen, Geschäftsführungso rgan, Aufsichtsrat, Personal sowie Ab-
schlussprüfung. 
 
Ein erstes Ergebnis stellt eine empirische Analyse dar, innerhalb welcher deutsch-
landweit 239 Beteiligungsberichte aus St ädten aller Größenklassen untersucht wur-
den. Im Ergebnis ist festzustellen, dass si ch die Beteiligungsberichterstattung schritt-
weise verbessert und sich Städte mit ansprechend ausgestalteten Beteiligungsberich-
ten oder beispielgebenden Ausgestaltungen für Teilbereiche finden. Betrachtet man 
den Gesamtdurchschnitt aller Beteiligungsberichte muss jedoch aus wissenschaftli-
cher Sicht konstatiert werden, dass diese vielfach noch nicht anforderungsgerecht 
ausgestaltet sind und Potenziale unausgeschöpft bleiben. 
 
Die folgenden Grafiken zeigen einerseits, welche der ausgewählten Qualitätsmerkmale 
in den jeweiligen Beteiligungsberichten Berück sichtigung fanden. Andererseits wird in 
der Grafik der Globalerfüllung dargestellt, wie viele der insgesamt möglichen Kriterien 
von den 239 Beteiligungsberichten erfüllt wurden. Ein Kriterium wurde mit "erfüllt" 
eingestuft, wenn mindestens 70 % der unmittelbaren Beteiligungen mit einer Beteili-
gungsquote aus Sicht der Stadt von über 50 % über das jeweilige Kriterium informier-
ten. 
 
 
- 1 -

DER BETEILIGUNGSBERICHT AUS SICHT DER WISSENSCHAFT 
 
 
Erfüllungsquote ausgewählter Qualitätsmerkmale 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Globalerfüllung sämtlicher Kriterien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nach den Ergebnissen der oben genannten Studie zählt Darmstadt bei der Qualität 
der Beteiligungsberichte im deutschlandweiten Vergleich eindeutig zur Spitze. Der 
Bericht zeigt Ausgestaltungen für zahlreiche Felder, die als sehr gute Beispiele für ei-
ne qualitätsvolle Beteiligungsberichtersta ttung dienen können. Ein stellvertretendes 
Einzelbeispiel ist die im Vergleich sehr gu te Übersicht über Veränderungen im Beteili-
gungsportfolio gegenüber dem Vorjahr. Insb esondere bleibt auch der im Bericht und 
im Internet hinterlegte Feedbackbogen ei ne nachahmenswerte Möglichkeit, den Bür-
gerinnen und Bürgern die Chance zur Beteiligung zu bieten und ihre Gedanken im 
Sinne eines partizipativen Ideenmanagements für die Weiterentwicklung nutzbar zu 
machen. 
10%
48%
13%
16%
5%
18%
11%
55%
47%
29%
15%
86%
100%80%60%40%20%0%
Gesamtübersicht Wirtschaftsprüfer
Leistungsbeziehungen zw. Stadt + Unternehmen*
Änderungen Beteiligungsportfolio
Vergütung Aufsichtsgremium (individualisiert)
Vergütung Geschäftsleitung (individualisiert)
Gesamtzahl Beschäftigte über alle Unternehmen
Anzahl Auszubildende je Gesellschaft
Eigenkapitalquote je Gesellschaft
Eigenkapitalrentabilität je Gesellschaft
Jahresergebnis über alle Unternehmen
Jahresergebnis je Gesellschaft
Anzahl Beschäftigte je Gesellschaft
Erfüllung der Kriterien in den untersuchten 239 Beteiligungsberichten
* beispielsweise Bürgschaftsübernahmen, Zuschüsse
Erfüllung der Kriterien in den untersuchten 239 Beteiligungsberichten
* beispielsweise Bürgschaftsübernahmen, Zuschüsse
75%
25%
Gesamtheit aller Kriterien erfüllt
Gesamtheit aller Kriterien nicht erfüllt
n = 239 Beteiligungsberichte
- 2 -

DER BETEILIGUNGSBERICHT AUS SICHT DER WISSENSCHAFT 
 
 
Über die gesetzlichen Anforderungen in der Hessischen Gemeindeordnung hinaus wird 
deutlich, dass die Beteiligungsberichterstattung auch zur Kommunikation der Leistun-
gen der Stadtwirtschaft in der Öffentlichkeit genutzt werden kann.  
 
In einem angelaufenen Kooperationsprojekt zwischen der HEAG Holding AG - Beteili-
gungsmanagement der Wissenschaftsstadt Da rmstadt (HEAG) und der Professur für 
Public Management wird die Studie zur Be teiligungsberichterstattung noch einmal 
ausgebaut und um einen internationalen Vergleich erweitert. Ziel ist es, die Qualität 
der Beteiligungsberichterstattung inter(nati onal) zu vergleichen sowie Good Practice 
Ansätze für die praktische Gestaltung und Alltagsunterstützung in den jeweiligen Län-
dern und Gebietskörperschaften herauszuarbeiten. 
 
Der wechselseitige Transfer von Wissen sowie der Dialog zwischen Wissenschaft und 
Praxis sind gerade in diesem gesellschaft spolitisch und ökonomisch sehr bedeutsa-
men Handlungsfeld weiterhin sehr lohnend und notwendig, um das Thema Beteili-
gungsmanagement im Sinne der öffentlichen Hand weiter voranzubringen. 
 
Angesichts der Herausforderungen sowie der Beteiligungsmanagementpraxis sollte 
noch mehr in den Vordergrundgrund rücken: Voneinander lernen und Chancen von 
Beteiligungsberichten zusätzlich nutzen! 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Prof. Dr. Ulf Papenfuß 
- 3 -

BEDEUTUNG DER DARMSTÄDTER KOMMUNALWIRTSCHAFT  
 
 
Artikel 28 Abs. 2 Grundgesetz garantiert Gemeinden das Recht, im Rahmen der Ge-
setze alle Angelegenheiten der örtlichen Geme inschaft in eigener Verantwortung, also 
durch Selbstverwaltung, zu regeln. Diese verfassungsmäßig normierte Selbstverwal-
tungsgarantie räumt den Kommunen neben de r Personal-, Finanz- und Vermögensho-
heit insbesondere auch die Or ganisationshoheit ein, d. h. das Recht zu entscheiden, 
auf welche Art und Weise die Erfüllung der Aufgaben erfolgen soll.  
 
Nach § 121 Abs. 1 der Hessischen Gemeinde ordnung (HGO) darf sich eine Gemeinde 
wirtschaftlich betätigen, wenn  
 der öffentliche Zweck die Betätigung rechtfertigt, 
 die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur Leis-
tungsfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen Bedarf steht und 
 der Zweck nicht ebenso gut und wirtschaftlich durch einen privaten Dritten erfüllt 
wird oder erfüllt werden kann. 
 
Soweit Tätigkeiten vor dem 1. April 2004 ausgeübt wurden, sind sie ohne die in 
Satz 1, dritte Aufzählung genannte Einschränkung zulässig.  
 
Als wirtschaftliche Betätigung gelten gem. § 121 Abs. 2 HGO nicht Tätigkeiten 
 zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, 
 auf den Gebieten des Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesens, der Kultur, des 
Sports, der Erholung, der Abfall- und Abwasserbeseitigung sowie 
 zur Deckung des Eigenbedarfs. 
 
Für das kommunalpolitische Ziel, die Vers orgung der Bevölkerung im Sinn der Da-
seinsvorsorge in vollem Umfang zu gewährleisten und dabei die finanziellen Belastun-
gen der Bürger der Wissenschaftsstadt Darm stadt und der Wirtschaft so niedrig wie 
möglich zu halten, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt einen Teil ihrer vielfältigen 
Aufgaben an Unternehmen verschiedener Rechtsformen übertragen, die ihr entweder 
in vollem Umfang gehören oder an denen sie zusammen mit Anderen beteiligt ist. 
 
Es sind hierfür leistungsfähige Beteiligung en erforderlich, die bei der Aufgabenerfül-
lung dem ökologischen, technischen und wi rtschaftlichen Strukturwandel gewachsen 
sind und über die unternehmensbezogenen Ziele hinaus im Interesse der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt bei der Verwirklichu ng nachstehender allgemeiner Ziele tätig 
werden, wie zum Beispiel bei der 
 
 Verbesserung der öffentlichen Rahmenbedingungen und Unterstützung der 
strukturpolitischen Ziele der Stadt 
 Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen 
 Förderung des Umweltschutzes 
 Unterstützung der sozialen und kultur ellen Aufgaben der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. 
 
Der vorliegende Beteiligungsbericht bietet  mit den beigefügten Beteiligungsübersich-
ten einen Überblick über das Beteiligungspor tfolio der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Im Einzelnen sind zu den Beteiligungen so wohl allgemeine Informationen als auch 
betriebs- und finanzwirtschaftliche Date n der Jahre 2010-2012 zusammengetragen, 
die ein Bild der wirtschaftlichen und finanziellen Lage vermitteln.  
- 4 -

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
Wie andere Kommunen auch, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt vielfältige Aufga-
ben der Daseinsvorsorge zu erfüllen und zahlreiche öffentliche Dienstleistungen zu 
erbringen. Viele dieser Aufgaben werden außerhalb der „normalen“ Verwaltungsstruk-
tur der Ämter und Dezernate durch besonder e organisatorische Einheiten erbracht. 
Die Rechtsformen dieser „Unternehmen der Stadt“ sind höchst unterschiedlich, um 
haftungsrelevanten und steuerlichen Anforder ungen zu entsprechen. Bei allen Rechts-
formen bleibt jedoch eine kommunalrecht liche Verantwortung und Haftung, insbeson-
dere dann, wenn es sich um die Übertr agung von kommunalen Tätigkeiten handelt 
oder wenn die Stadt Weisungen erteilt hat. Nachstehend erfolgen Hinweise zu den 
wichtigsten Unternehmensformen. 
 
Regiebetriebe 
 
Regiebetriebe gehören zur unmittelbaren Kommunalverwaltung und sind rechtlich un-
selbständige Anstalten des öffentlichen Rechts. Sie sind am ehesten mit der „klassi-
schen Ämterstruktur“ vergleichbar, denn sie sind weder rechtlich, noch organisato-
risch, noch wirtschaftlich selbständig. Si e werden aufgrund verwaltungsinterner An-
ordnungen geschaffen und haben den gleichen  rechtlichen Status wie jede andere 
Dienststelle innerhalb der Stadt. Regiebetri ebe sind eine organisatorische Einheit in-
nerhalb des Haushaltes. Sie dienen der Erfüllung von Aufgaben im Rahmen gesetzlich 
festgelegter oder freiwillig übernommener Aufgaben des Verwaltungsträgers. Über die 
Regiebetriebe der Wissenschaftsstadt Darmst adt wird in dem vorliegenden Beteili-
gungsbericht nicht berichtet. 
 
Eigenbetriebe 
 
Eigenbetriebe sind Unternehmen ohne eigene  Rechtspersönlichkeit, die – obwohl Teil 
der Gemeindeverwaltung – über eine vom Ge meindehaushalt getrennte, eigene Wirt-
schaftsführung, (Planung, Buchführung und Rechnungslegung sowie über eine eigene 
Personalwirtschaft) verfügen. Damit untersche iden sie sich klar von den vorgenannten 
Regiebetrieben. Finanzwirtschaftlich gelten sie als Sondervermögen der Kommune. An 
der Spitze des Eigenbetriebes steht eine Be triebsleitung. Dienstvorgesetzter aller Be-
schäftigten des Eigenbetriebes ist der Oberbürgermeister. An wichtigen Entscheidun-
gen ist neben der kommunalen Verwaltungss pitze in der Regel die Betriebskommissi-
on zu beteiligen. Rechtliche Grundlage ist das Hessische Eigenbetriebsgesetz in der 
Fassung vom 09.06.1989, zuletzt geändert durch Gesetz vom 16.12.2011.  
 
Zweckverbände 
 
Zweckverbände sind eine häufige Konstruktion, um kommunale Zusammenarbeit zu 
organisieren, etwa wenn sektorenbezogene Aufgaben (z. B. im Gesundheitsamt) zu 
lösen oder langfristige Regelungen (etwa in der Regionalplanung) umzusetzen sind. 
Ebenso wie Eigenbetriebe gehören sie zu den öffentlich-rechtlichen Unternehmens-
formen (Körperschaften des öffentlichen Rech ts). Anders als beim Eigenbetrieb ist die 
Stadt hier jedoch nicht Träger, sondern Mitglied. 
 
Kapitalgesellschaften 
 
Die Stadt kann unter Beachtung der Vorsch riften der §§ 121 ff HGO auch Beteiligun-
gen an privatrechtlichen Unternehmen eing ehen. Privatrechtliche Unternehmen einer 
Gemeinde sind in der Regel Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder 
Aktiengesellschaften (AG). Eine Aktiengesellschaft soll die Gemeinde nur errichten, 
übernehmen, wesentlich erweitern oder sich  daran beteiligen, wenn der öffentliche 
Zweck des Unternehmens nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt werden 
kann (§ 122 Abs. 3 HGO). Daher ist die Anzahl  der in dieser Rechtsform geführten Be- 
 
- 5 -

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
teiligungen mit einer Anzahl von acht im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Unterneh-
men gering (vgl. Grafik). Aufgrund der weitestgehenden Einflussmöglichkeiten der 
Kommune ist die GmbH unter den Beteilig ungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
mit Abstand die gebräuchlichste Form. Durch Festlegungen des Gesellschaftsvertra-
ges, durch die Besetzung des Aufsichtsrates  und durch das Weisungsrecht der Gesell-
schafterversammlung gegenüber der Geschäft sführung kann die Stadt direkt Einfluss 
ausüben. Insgesamt ist die Wissenschaftsst adt Darmstadt mittelbar und unmittelbar 
an 72 Unternehmen, die in der Rechtsform der GmbH geführt werden, beteiligt (vgl. 
Grafik). 
 
Personengesellschaften 
 
Die Beteiligung an einer Personengesellschaft (Kommanditgesellschaft/ KG) durch die 
Stadt ist möglich, wenn als voll haftender Gesellschafter (Komplementär) eine GmbH 
eingesetzt wird und somit faktisch eine Haftungsbeschränkung gegeben ist. In diesem 
Fall handelt es sich um die Rechtsform einer GmbH & Co. KG. Hier leistet die Kom-
plementär GmbH keine Einlage und beschr änkt sich auf die Übernahme der Ge-
schäftsführung sowie auf die persönliche, faktisch aber begrenzte Haftung. Möglich ist 
ebenfalls eine Beteiligung als Kommanditistin bei der Kommanditgesellschaft. 
 
Weitere Rechtsformen 
 
Daneben gibt es für Kommunen noch weiter e Möglichkeiten, spezielle Rechtsformen 
für Ihre Betätigung zu wählen. Als Beispiel sind Stiftungen und Anstalten des öffentli-
chen Rechts (z.B. die Stadt- und Kreis-Sp arkasse Darmstadt) oder langfristige Ar-
beitsgemeinschaften (ARGE) zu nennen. Eine mögliche privatrechtliche Organisations-
form ist ferner die eines rechtsfähigen Vereins. Über Stiftungen und Vereine der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt wird jedoch aufg rund von § 123a, Abs. 1 HGO in dem vor-
liegenden Beteiligungsbericht nicht berichtet. 
 
 
 
Rechtsformen in der Stadtwirtschaft zum 31.12.2012 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
             * neun Gesellschaften aus Frankreich und Polen sowie zwei Arbeitsgemeinschaften (ARGE)  
12811
28
8
72
36
0
20
40
60
80
100
120
140
Summe Berichtsumfang
Eigenbetrieb
weitere
Zweckverband
GmbH
AG
Personengesellschaft
- 6 -

VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR 
 
 
Im Jahr 2012 haben sich folgende Änder ungen bei Beteiligungen der Wissenschafts-
stadt Darmstadt ergeben: 
 
Erwerb der Anteile an: Erwerb der Anteile durch: alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH bauverein AG 50,00% 100,00%
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung 
KG bauverein AG 94,80% 99,90%
Energiegenossenschaft Odenwald e.G. HEAG  Südhessische Energie AG (HSE) -  100 Geschäftsanteile
á 100 EUR
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
HEAG Holding AG - 
Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(HEAG) 1
53,03% 93,04%
HSE Windpark Erksdorf GmbH HSE Regenerativ GmbH 0,00% 100,00%
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG HSE Regenerativ GmbH 0,00% 100,00%
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH HSE Regenerativ GmbH 0,00% 100,00%
ImmoSelect GmbH bauverein AG 51,20% 100,00%
Parc éolien Chermisey SAS HSE Energie France SAS 0,00% 100,00%
SOPHIA Hessen GmbH bauverein AG 74,90% 100,00%
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & 
Co. Nordhessen KG bvd Mittelhessen GmbH 0,00% 94,00%
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & 
Co. Südhessen KG BVD Südhessen GmbH 0,00% 94,00%
Anteilserwerbe
 
 
neu gegründete Gesellschaft Anteilseigner
Medizinisches Versorgungszentrum am 
Klinikum Darmstadt GmbH (MVZ) Klinikum Darmstadt GmbH
Medianet Breitband GmbH & Co. KG HSE Medianet GmbH
Medianet Breitband Beteiligungs-
gesellschaft mbH Medianet Breitband GmbH & Co. KG
100,00%
100,00%
Prozentsatz
Neugründungen
100,00%
 
 
Veräußerung der Anteile an: (ehemaliger) Anteilseigner alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
Bioenergie Aschaffenburg HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
HSE Entsorgung AG
25,10%
10,00%
0,00%
0,00%
BVD Europaplatz GmbH & Co. KG BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 100,00% 0,00%
BVD Invest GmbH BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 100,00% 0,00%
efw-Suhl GmbH entega Privatkunden GmbH & Co. KG 48,00% 0,00%
Forest Carbon Group AG HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 50,10% 49,85%
Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt 
RheinMain GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 16,67% 8,33%
PEB Breitband GmbH & Co. KG HSE Medianet GmbH 100,00% 51,00%
Stadtwerke Freiberg AG HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 49,00% 10,00%
Anteilsveräußerungen
 
 
ehemalige Gesellschaft bisheriger Anteilseigner Begründung ehemaliger Prozentsatz
e-cycle e.G. Genossenschaft der 
kommunalen Wirtschaft und ihrer Partne r Wissenschaftsstadt Darmstadt Liquidation beendet -  
Projektgesellschaft Da. Goethestr. 36 mbH 
& Co. Bauträger KG bauverein AG Gesellschaft aufgelöst 49,00%
Wärmeversorgung Langen GmbH Stadtwerke Langen GmbH Verschmelzung 100,00%
Nicht mehr bestehende Gesellschaften
 
 
 
 
 
 
1 Aufgrund der Änderung der Anteilsquote der HEAG an der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) haben sich ebenfalls 
die Werte der mittelbar durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt gehaltenen Beteiligungen geändert, die in der Beteili-
gungsstruktur unterhalb der HSE angesiedelt sind. 
- 7 -

VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR 
 
 
Gesellschaft ehemailger Anteilseigner neuer Anteilseigner Prozentsatz
BVD New Living GmbH & Co. KG BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH bauverein AG 100,00%
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH HSE Medianet GmbH PEB Breitband GmbH & 
Co. KG 100,00%
Umhängungen  
 
bisherige Firma
BVD Nordhessen GmbH
HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
HML HEAG MediaLine GmbH
SWM Wind Havelland GmbH & Co. KG
neue Firma
PEB Breitband GmbH & Co. KG
Änderung der Firma
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
bvd Mittelhessen GmbH
SWM Wind Havelland Holding GmbH & Co. KG
 
 
Gesellschaft Begründung
EMDE Abfallververtungsgesellschaft mbH 
Aschaffenburg (EMDE AVAB) Die Gesellschaft gehört nicht dem Beteiligungsportfolio des HEAG-Konzerns an.
Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt GmbH Die Gesellschaft gehö rt nicht dem Beteiligungsportfolio des HEAG-Konzerns an.
Gesellschaft für Bioabfallwirtschaft in 
Landkreis und Stadt Aschaffenbur
g mbH Die Gesellschaft gehört nicht dem Beteiligungsportfolio des HEAG-Konzerns an.
Global Tech I Offshore Wind GmbH Aufnahme, da Erhöhung Anteilsquote der Stadt auf ≥ 20% ( durch Aktienrückkauf HSE)
Stadtwerke Freiberg AG Ausschluss aus Berichtumfang, da Verminderung indirekte Anteilsquote der Stadt auf < 20%
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH Aufnahme, da Erhöhung Anteilsquote der Stadt auf ≥  20% ( durch Aktienrückkauf HSE)
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-
Service GmbH Aufnahme, da Erhöhung Anteilsquote der Stadt auf ≥ 20% ( durch Aktienrückkauf HSE)
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH Aufnahme, da Erhöhung Anteilsquote der Stadt auf ≥ 20% ( durch Aktienrückkauf HSE)
WEO GmbH & Co. KG Aufnahme, da Erhöhung Anteilsquote der Stadt auf ≥ 20% ( durch Aktienrückkauf HSE)
Änderungen des Berichtsumfangs
 
 
 
 
 
 
- 8 -

GELTUNGSBEREICH 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfüllt die Anforderungen 
des § 123a Hessische Gemeindeordnung. Es we rden alle Unternehmen in einer Privat-
rechtsform berichtet, an denen die Wiss enschaftsstadt Darmstadt zu mindestens 
20 Prozent beteiligt ist. 
  
Die Berichte der einzelnen Beteiligungen enthalten Angaben über 
 
 den Gegenstand des Unternehmens, 
 den Stand der Erfüllung des öffentlichen Zwecks durch das Unternehmen, 
 die Beteiligungsverhältnisse,  
 die Besetzung der Organe und deren Vergütung, 
 die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung,  
 Kennzahlen zu Bilanz, Gewinn- und Verlustrechung (i nklusive Bankverbindlich-
keiten, die Hinweise zu Kreditaufnahmen enthalten) sowie Personalkennzahlen 
 die wirtschaftliche Lage, ge gebenenfalls mit Informationen über Kapitalzufüh-
rungen und -entnahmen durch die Gemeinde. 
 
Die Vergütung der Mitglieder der Geschäftsl eitungen sowie der Aufsichtsorgane wer-
den sowohl in Summe je Organ als auch personalisiert ausgewiesen. In der Regel setzt 
sich die Vergütung der Geschäftsleitung au s einem fixen und einem zielorientierten 
variablen Bestandteil zusammen. Maßgeblich für die Ermittlung der Bezüge sind die 
im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen, die Angaben nach § 285 Abs. 9 HGB sind zu 
Grunde zu legen. Die Mitglieder der Aufsichtsorgane werden mit einem Stand zum 
31.12.2012 ausgewiesen. Die Darstellung der Vergütung erfolgt entsprechend. Aus 
diesem Grund kann es zu Abweichungen zu den Werten in den Prüfberichten der Ge-
sellschaften kommen. Die ausgewiesenen Bezüge setzten sich zusammen aus Grund-
vergütung und Sitzungsgeld.  
 
Die Bürgschaften und Zuschüsse der Wissensc haftsstadt Darmstadt sind in einer ge-
sonderten Übersicht unter dem Abschnitt „Leistungsbeziehungen mit der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt“ am Ende des Berichts aufgeführt. 
 
 
Für die im Folgenden aufgeführten Unternehmen wurde eine komprimierte Darstellung 
gewählt. 
Hier werden nur Auszüge aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Angaben zu 
Investitionen und Mita rbeitern abgebildet. Auf den Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
wurde verzichtet.  
 
a) Unternehmen, die als Komplementäre fung ieren (Verwaltungsgesellschaften ohne 
operatives Geschäft) 
 
 
Komplementärgesellschaften 
 
BVD Freiberg GmbH  
BVD Verwaltungs-GmbH  
e-ben Verwaltungs-GmbH  
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH  
ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH 
- 9 -

GELTUNGSBEREICH 
 
 
 
Komplementärgesellschaften 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH  
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH  
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH  
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH  
HSE Technik Verwaltungs-GmbH  
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH  
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 
 
 
b) Unternehmen, bei denen aus wettbewerbs rechtlichen Gründen eine vollständige  
Veröffentlichung nicht zielführend ist: 
 
 
Gesellschaft 
 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
 
 
Folgende Gesellschaften sind in dem diesjährigen Bericht nicht aufgenommen: 
 
 
Gesellschaft 
 
Begründung 
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH kein operatives Geschäft  
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG kein operatives Geschäft  
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH kein operatives Geschäft 
City Bau GmbH & Co. Anlagen KG i.L. Gesellschaft in Auflösung 
City Shopping GmbH & Co. Anlagen KG i.L. Gesellschaft in Auflösung 
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg GmbH kein operatives Geschäft  
Parc éolien Chermisey SAS  kein operatives Geschäft 
Projektgesell. Da. Goethestr. 36 mbH in Liquidation  
 
- 10 -

GELTUNGSBEREICH 
 
 
An folgenden Gesellschaften hält die Wissenschaftsstadt Darmstadt mittel- bzw. unmit-
telbar eine Beteiligung geringer als 20 %, daher werden diese nicht berichtet: 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt 
Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH (AVG) 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 13,26 %
 
Bayerische Rhöngas GmbH Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 4,88 % 
Bioenergie Aschaffenburg 
GmbH 
Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH (AVG) 13,26 %
 
cesah GmbH Centrum für Sa-
tellitennavigation Hessen Wissenschaftsstadt Darmstadt 10,00 %  
Energiegenossenschaft  
Odenwald e.G. 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 
50
 
Geschäftsanteile 
Energiegenossenschaft 
Pfungstadt e.G. HSE Regenerativ GmbH 40 
Geschäftsanteile 
ERA Carbon Offset Ltd. Forest Carbon Group AG 13,17 % 
ERA Ecosystems Restoration 
Associates Inc. ERA Carbon Offset Ltd. 13,17 %  
EW Medien und Kongresse 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 5,06 %
 
Fernwärmeversorgung Ochsen-
furt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 3,25 %
 
FrankfurtRheinMain Corporati-
on Chicago 
Frankfurt RheinMain GmbH 
Intern. Marketing of the Region 2,00 %
 
Frankfurt RheinMain GmbH 
Intern. Marketing of the Region Wissenschaftsstadt Darmstadt 2,00 %
 
Frankfurt Ticket Rhein-Main 
GmbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH 1,92 %
 
Freiberger Erdgas GmbH Stadtwerke Freiberg AG 5,26 % 
Freiberger Stromversorgung 
GmbH Stadtwerke Freiberg AG 6,19 %  
GasLINE CP Customer Projects 
GmbH 
GasLINE Telekomm.mbH & Co. 
KG 1,77 %
 
GasLINE Telekomm. mbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 1,77 % 
GasLINE Telekomm. mbH & 
Co. KG 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 1,77 %
 
Gasversorgung Miltenberg 
Bürgstadt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 3,25 %
 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 
9,77 %
 
Gemeinnützige Kulturfonds 
Frankfurt RheinMain GmbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 8,33 %  
Gemeinschaftskraftwerk 
Irsching GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 
7,95 %
 
Gernsheimer Hafenbetriebs-
Gesellschaft mbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 16,00 %  
Holzenergie Odenwald GmbH & 
Co. KG 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 
15,82 %
 
- 11 -

GELTUNGSBEREICH 
 
 
Integriertes Verkehrsmgmt. 
Region Frankf. RheinMain GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 3,11 %  
Kulturregion Frankfurt Rhein-
Main gGmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 4,79 %
 
Kurgesellschaft Bad König 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 0,04 %
 
Nassauische Heimstätte Woh-
nungs- u. Entwicklungs GmbH bauverein AG 0,69 %  
Neue Wohnraumhilfe gemein-
nützige Gesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 12,20 %  
Rhein-Main-Verkehrsverbund 
GmbH 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 2,78 %
 
Stadtwerke Freiberg AG HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 8,84 %
 
Stadtwerke Langen Immobilien 
GmbH Stadtwerke Langen GmbH 8,84 %  
Stadtwerke Langen GmbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 8,84 % 
SüdWestStrom Südwestdeut-
sche Stromhandels GmbH 
Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH (AVG) 0,76 %
 
SWM Wind Havellland GmbH & 
Co. KG HSE Regenerativ GmbH 11,05 %  
WV Energie AG HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 
0,78 % 
8KU Renewable GmbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 11,05 % 
 
 
 
WEITERE HINWEISE 
 
 Aufgrund der Darstellung in TEUR im we iteren Verlauf des Berichts können sich 
Rundungsdifferenzen ergeben. 
 
 Die Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstad t wird in dem Geschäftsfeld Weitere 
Aktivitäten aufgeführt. Eine Einbeziehung in die im Folgenden dargestellten Grafi-
ken sowie Geschäftsfeldspezifika wurde nicht vorgenommen. 
 
 Die in den Einführungsseiten dargestellten Embleme unter der Rubrik Auszeich-
nung sowie die vorgestellten Kooperatione n mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
stellen einen Auszug der vorhandenen Akti vitäten dar. Die Definition „Auszeich-
nung“ im oben genannten Zusammenhang umfasst sowohl Zertifikate, Gütesiegel 
und Qualitätsstandards, als auch Merkmale, die das jeweilige Geschäftsfeld hin-
sichtlich der Qualität der Leistungserb ringung bzw. des Angebotsspektrums aus-
zeichnen. 
- 12 -

DIE BETEILIGUNGEN DER WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT 
 
Die folgenden Übersichten zeigen alle unm ittelbaren und mittelbaren Beteiligungen 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf. Hierzu zählen sowohl die in dem vorliegenden 
Beteiligungsbericht aufgeführten Beteiligungen mit einer Anteilsquote von mindestens 
20 % als auch die Beteiligungen mit einer geringeren Anteilsquote. 
 
 
 
 Beteiligungsübersicht der HEAG 
 Beteiligungsübersicht der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
 Beteiligungsübersicht der bauverein AG 
 Beteiligungsübersicht der HEAG mobilo GmbH 
 Übersicht der Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden 
 Beteiligungsübersicht der direkten städtischen Beteiligungen 
 
- 13 -

Beteiligungen
siehe gesondertes
Schaubild „Beteiligungen der HEAG 
Südhessische Energie AG (HSE)“
auf der Folgeseite
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Kapital:
Anteile:
- HEAG
- Landkreis und Gemeinden
-H E A G  P Z K
-S o n s t i g e
Beteiligungen der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement
146.278 TEUR
93,04 %
5,12 %
1,20 %
0,64 %
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement
Kapital:
48.533 TEUR
1.500 TEUR
5,01%
100 TEUR
0,10 %
Kapital:
Anteile:
1.500 TEUR
94,99 %
Anteile:                  49,00 %
Kapital:
Anteile:
5.120 TEUR
94,99 %
Kapital:
Anteile:
1.500 TEUR
50,00 %
Kapital:                                    
Anteile:                 
25 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
100 TEUR
99,90 %
Kapital:
Anteile:
0 TEUR
94,00 %
Kapital:
Anteile:
26 TEUR
100,00 %
Kapital:                                   
Anteile:
25 TEUR
50,00 %
Kapital:
Anteile:
1 TEUR
100,00 %
bauVereint gemeinnützige GmbH
BVD Freiberg GmbH
M
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH
BVD Gewerbe GmbH
M
HEAG Wohnbau GmbH
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Nordhessen KG
BVD Immobilien GmbH 
& Co. Freiberg KG
BVD Gewerbe GmbH
BVD Immobilien GmbH & 
Co. Postsiedlung KGM
BVD Immobilien GmbH & Co. 
Postsiedlung KGM
Projektgesellschaft Darmstadt
Goethestraße 36 mbH i.L.
BVD New Living GmbH & Co. KGM
M
M
Kapital:                                   
Anteile:
27 TEUR
100,00 %
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
bvd Mittelhessen GmbH
bauverein AG
Kapital:
Anteile:
-H E A G
- bauverein AG (eigene Anteile)
- HEAG Südhessische Energie AG
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
- 14 -

der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
Kapital:                                  
Anteile:
Kapital:                                    
Anteile:
Kapital:                           
Anteile:
Kapital:
Anteile:
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
Anteile:
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sparkasse Darmstadt
94,99 %
5,01 %
154 TEUR
94,79 %
25 TEUR
100,00 %
109.861 TEUR
0,75 %
26 TEUR
100,00 %
HEAG Kulturfreunde 
Darmstadt gGmbH
Kapital:
Anteile:
-H E A G
25 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:Kapital:
Anteile:Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
63 TEUR
99,04 %
26 TEUR
98,82 %
100 TEUR
100,00 %
50 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
120 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:Kapital:
Anteile:
26 TEUR
94,00 %
25 TEUR
50,00 %
1.500 TEUR
50,00 %
400 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
16.080 TEUR
49,00 %
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
Städtische Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sachsen mbH HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
BVD Verwaltungs-GmbH
BIL Leasing GmbH & Co. 
Objekte Freiberg KG
HEAG mobiBus 
Verwaltungs-GmbH
GBGE Gemeinnützige 
Baugesellschaft mbH Erbach
BVD Freiberg GmbH
M
HEAG mobiServ GmbH
ImmoSelect GmbH
BVD Immobilien GmbH
& Co. Freiberg KGM
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und 
Entwicklungs-GmbH
Stadtbau Freiberg GmbH HEAG mobiTram Verwaltungs-
GmbH
SOPHIA Hessen GmbH Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
HEAG mobilo GmbH
Kapital:
Anteile:
-H E A G
- Landkreis Darmstadt-Dieburg
10.752 TEUR
74,00 %
26,00 %
Kapital = gezeichnetes Kapital 
Beteiligungsgesellschaft 1. Grades*
Beteiligungsgesellschaft 2. Grades*
Beteiligungsgesellschaft 3. Grades*
Beteiligungsgesellschaft 4. Grades*
Mehrfachbeteiligung
Stand: 31.12.2012
*aus Sicht der HEAG Tochtergesellschaften
M
Legende
M
M
Kapital:
Anteile:
0 TEUR
94,00 %
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG
Kapital:
Anteile:                    
25 TEUR
100,00 %
BVD Südhessen GmbH
184.185 TEUR
79,41 %
8,72 %
6,01 %
5,86 %
- 15 -

Kapital:                       
Anteile:
Kapital:                    
Anteile:
Kapital:                         
Anteile:
Kapital:                        
Anteile:
Kapital:                
Anteile:
Kapital:                         
Anteile:
Kapital:                         
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:                       
Anteile:
Kapital:                    
Anteile:                         
Kapital:                         
Anteile:
Kapital:                    
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:
Beteiligungen der HEAG
Kapital:                    
Anteile:                       
Kapital:              
Anteile:Kapital:           
Anteile:
200 TEUR
12,50 %
1.000 TEUR
100,00 %
14.715 TEUR
5,77 %
60 TEUR
100,00 %
410 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
10.000 TEUR
100,00 %
20.452 TEUR
100,00 %
26 TEUR
100,00 %
184.185 TEUR
6,01 %
396 TEUR
5,72 %
50 TEUR
100,00 %
6.950 TEUR
100,00 %
30 TEUR
2,00 %
25 TEUR
100,00 %
1.649 TEUR
0,046 %
Kapital:                        
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
Kapital:                        
Anteile:
101 TEUR
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
17.647 TEUR
15,00 %
Kapital:                       
Anteile:
600 TEUR
100,00 %Kapital:                  
Anteile:
17.650 TEUR
100,00 %Kapital:                       
Anteile:
400 TEUR
74,90 %
Kapital:                         
Anteile:
70.000 TEUR
9,00 %Kapital:                    
Anteile:                         
1.000 TEUR
24,90 %
Kapital:                  
Anteile:
16.500 TEUR
27,27 %
Kapital:                         
Anteile:
31 TEUR
27,27 %
Anteile: 17,90 %
Kapital:                        
Anteile:
Kapital:                       
Anteile:
110 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %Kapital:                
Anteile:
Kapital:             
Anteile:
3.900 TEUR
29,90 %
5.520 $
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
50 TEUR
26,00 %
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:             
Anteile:
1.000 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
Kapital:                
Anteile:
200.000 TEUR
100,00 %
Kapital:                        
Anteile:
100 TEUR
100,00 %Kapital:                       
Anteile:
100 TEUR
74,90 %Kapital:                         
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
1.534 TEUR
74,00 %
Kapital:                       
Anteile:
409 TEUR
100,00 %
Kapital:             
Anteile:
1.000 TEUR
100,00 %
Kapital:                       
Anteile:
101 TEUR
49,85 %
Kapital:                  
Anteile:                           
0 TEUR
2,00 %
Kapital:                  
Anteile:
26.000 TEUR
100,00 %
8KU Renewables GmbH
Aschaffenburger 
Versorgungs-GmbH (AVG)
Bioenergie 
Aschaffenburg GmbH
Südwestdeutsche 
Stromhandels GmbH
bauverein AG
BLUENORM GmbH
citiworks AG
COUNT+CARE GmbH
e-ben GmbH & Co. KG
e-ben Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Energieeffizienz 
GmbH & Co. KG
ENTEGA Energieeffizienz 
Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Geschäftskunden 
GmbH & Co. KG
ENTEGA Geschäftskunden 
Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Privatkunden 
GmbH & Co. KG
ENTEGA Privatkunden 
Verwaltungs-GmbH
EW Medien und Kongresse 
GmbH
Forest Carbon Group AG
ERA Carbon Offsets Ltd.
ERA Ecosystem Restoration
Associates Inc.
GasLINE Telekomm. dt. 
Gasversorgungsu. GmbH 
Gemeinschaftskraftwerk 
Irsching GmbH
GasLINE Telekomm. dt. 
Gasversorgungsu. GmbH & Co. KG
GasLINE CP Customer
Projects GmbH
Global Tech I Offshore
Wind GmbH
Hessenwasser 
GmbH & Co. KG
Hessenwasser 
Verwaltungs-GmbH
Holzenergie Odenwald 
GmbH & Co. KG i.L.
HSE Abwasserreinigung 
GmbH & Co. KG
HSE Abwasserreinigung 
Verwaltungs-GmbH
Odenwald-INTRANET
ODINET GmbH
HSE Technik Verwaltungs-GmbH
HSE Netz AG
Verteilnetzbetreiber (VNB)
Rhein-Main-Neckar 
GmbH & Co. KG
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-
Main-Neckar 
Verwaltungs-GmbH
HSE Wasserversorgung Biblis 
GmbH
HSE Wasserversorgung Groß-
Rohrheim GmbH
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
HSE Wohnpark 
Verwaltungs-GmbH
Industriekraftwerk Breuberg 
GmbH
Kurgesellschaft Bad König GmbH
Nahwärmeversorgung 
Darmstadt-Dieburg GmbH
NATURpur Institut für Klima- und 
Umweltschutz gGmbH
HSE NATURpur Energie 
AG
Kapital:                        
Anteile:
20.000 TEUR
100,00 %
HSE Technik GmbH & Co. KG
Kapital:                         
Anteile:
52 TEUR
50,00 %
HSE AVG Beteiligungs-GmbH
Kapital:                    
Anteile:
2.600 TEUR
0,88 %
WV Energie AG
Kapital:                    
Anteile:
1.030 TEUR
25,10 %
Südwestdeutsche 
Rohrleitungsbau GmbH
M
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)    
Kapital:
146.278 TEUR
Kapital:             
Anteile:               Kapital:                
Anteile:Kapital:             
Anteile:
4.500 TEUR
50,00 %
390 TEUR
33,30 %
15.000 TEUR
33,30 %
Bayerische Rhöngas 
GmbH
Fernwärmeversorgung 
Ochsenfurt GmbH
Gasversorgung Miltenberg-
Bürgstadt GmbH
Kapital:                  
Anteile:
15.000 TEUR
11,05 %
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH
Kapital:                        
Anteile:
3.135 TEUR
50 Anteile á 100 €
Energiegenossenschaft 
Odenwald eG
Kapital:                
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
PEB Breitband 
Beteiligungsgesellschaft mbH
Kapital:                
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
Medianet Breitband 
Beteiligungsgesellschaft mbH
Kapital:                
Anteile:
96 TEUR
51,00 %
PEB Breitband
GmbH & Co. KG
Kapital:                  
Anteile:
700 TEUR
100,00 %
Medianet Breitband 
GmbH & Co. KG 
Kapital:                    
Anteile:
1.500 TEUR
100,00 %
HSE Medianet GmbH
- 16 -

Kapital:                  
Anteile:                 
Kapital:              
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:                 
Kapital:             
Anteile:                  
Kapital:           
Anteile:
Kapital:                
Anteile:
Kapital:                    
Anteile:
Kapital:               
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:              
Anteile:
Kapital:                 
Anteile:Kapital:                 
Anteile:Kapital:      
Anteile:        Kapital:      
Anteile:        
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:                 
Anteile:
Kapital:           
Anteile:             
Kapital:                
Anteil:
Kapital:                  
Anteile:                 
Kapital:              
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:             
Anteile:
Südhessische Energie AG (HSE)
Kapital:              
Anteile:
Kapital:              
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
2.000 TEUR
100,00 %
1.000 TEUR
100,00 %
1.000 TEUR
100,00 %
37 TEUR
100,00 %
37 TEUR
100,00 %
1 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
0 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
12.729 TEUR
100,00 %
215 TEUR
40 Anteile á 250 €
500 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
100 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
60 TEUR
100,00 %
100 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
511 TEUR
100,00 %
1.816 CHF
93,60 %
36 TEUR
100,00 %
18 TEUR
100,00 %
0 TEUR
94,00 %
10 TEUR
100,00 %
Kapital:          
Anteile:
Kapital:                
Anteile:
256 TEUR
95,00 %
55 TEUR
100,00 %
Kapital:              
Anteile:
1.816 CHF
6,40 %
Kapital:            
Anteile:
1.500 TEUR
100,00 %
Kapital:             
Anteile:
2.000 TEUR
75,00 %
Kapital:                  
Anteile:
50.000 SEK
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
26 TEUR
29,00 %
Kapital:                      
Anteile:
100 TEUR
100,00 %
Kapital:                
Anteile:
400 TEUR
100,00 %
Kapital:              
Anteile:
26 TEUR
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
4.185 TEUR
9,00 %
Kapital:             
Anteile:
Kapital:             
Anteile:
1.900 TEUR
59,50 %
2.400 TEUR
70,00 %
Kapital:                    
Anteile:
5.500 TEUR
10,00 %
HSE Regenerativ GmbH
Energiegenossenschaft 
Pfungstadt eG
Enviro Mondial GmbH Stadtwerke Freiberg AG
Freiberger Erdgas GmbHEnviroChemie GmbH
Freiberger Stromversorgung 
GmbH (FSG)
Enviro Consulting & 
Automatisierung GmbH
EnviroDTS GmbH
ENVIRO Falk AG, 
SchweizM
ENVIRO-Chemie
Abwasserreinigung GmbH 
Österreich
Baugenossenschaft 
Langen eG
MW-Mayer GmbH
Orgabo GmbH
OWAS Odenwälder Wasser- und 
Abwasser-Service GmbH
Future Energy Pissos 5 SARL
HSE Solarpark Lauingen 
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen 
Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen 
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Leiwen 
Verwaltungs-GmbH
Parc éolien les Douves
des Epinettes SAS
ENVIRO-Chemie B.V. 
Niederlande
EnviroFALK GmbHParc éolien La Lande de 
Carmoise SAS
HSE Solarpark Thüngen 
GmbH & Co. KG
Concha Grundstücksverw. 
GmbH & Co. Vermiet.-KG
Parc éolien
Baudignécourt SAS
HSE Solarpark Thüngen 
Verwaltungs-GmbH
ENVIRO Falk AG, 
SchweizM
Parc éolien Montafilant
SAS 
HSE Windpark Binselberg 
GmbH & Co. KG
HSE Windpark Binselberg 
Verwaltungs-GmbH
Parc éolien Le Charmois
SAS 
HSE Windpark Erksdorf
GmbH
Kapital:                
Anteile:       Anteile:
25,00 %
10 TEUR
75,00 %
ENVIRO-Chemie Romania, 
SRL RumänienM
Kapital:
Anteile:       Anteile:
2,00 %
ENVIRO-CHEMIA Polska
Sp.z o.o. PolenM
HSE Windpark Haiger GmbH 
& Co. KG
Kapital:
Anteile:       Anteile:
192 TEUR
97,60 %2,40 %
OOO ENVIRO-Chemie
GmbH RusslandM
HSE Windpark Haiger
Verwaltungs-GmbH
ENVIROChemie Bulgaria
EOOD Bulgarien
HSE Windpark Schlüchtern 
GmbH
EC Vattenrening AB, 
Malmö/ Schweden
Kapital:                    
Anteile:
2.560 TEUR
100,00 %
HSE Entsorgung AG
Anteile:
-H E A G   
- Landkreis und Gemeinden 
-H E A G  P Z K
-S o n s t i g e
93,04 %
5,12 %
1,20 %
0,64 %
Kapital = gezeichnetes Kapital 
Beteiligungsgesellschaft 1. Grades
Beteiligungsgesellschaft 2. Grades
Beteiligungsgesellschaft 3. Grades
Beteiligungsgesellschaft 4. Grades
Mehrfachbeteiligung
Stand: 31.12.2012
M
Kapital:                  
Anteile:
30 TEUR
100,00 %
Stadtwerke Langen 
Immobilien GmbH
Kapital:                    
Anteile:
7.662 TEUR
10,00 %
Stadtwerke Langen GmbH
Legende
10 TEUR
98,00 %
Kapital:           
Anteile:
Kapital:                    
Anteile:
Kapital:               
Anteile:
10 TEUR
12,50 %
-595 TEUR
33,33 %
8.710 TPLN
49,00 %
Piecki Sp. z o.o.
SWM Wind Havelland 
Holding GmbH & Co. KG
WEO GmbH & Co. KG
Kapital:              
Anteile:
37 TEUR
100,00 %
Parc éolien Chermisey
SAS
Kapital:                 
Anteile:
3.932 TEUR
100,00 %
HSE Energie France SAS
- 17 -

Eigenbetriebe
Eigenbetriebe
Eigenbetrieb Bäder der 
Stadt Darmstadt
Kapital:
Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
Kapital:
Eigenbetrieb Bürgerhäuser 
und Märkte der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
Kapital:17.000 TEUR 8.000 TEUR
1.000 TEUR
Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kapital:          
Anteile:
Kapital:           
Anteile:
48.533 TEUR
7,72 %
Kapital:           
Anteile:                     
48.533 TEUR
11,74 %
Eigenbetrieb für 
kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD)
Kapital: 6.200 TEUR
Kapital:                  
Anteile:                   
Kapital:     
Anteile:
Kapital:   
Anteile:       
Kapital:        
Anteile:      
75 TEUR
33,33 %
25 TEUR
50,00 %
202 TEUR
100,00 %
0 TEUR
50,00 %
Kapital:   
Anteile:       
0 TEUR
50,00 %
Kapital: 
Anteile:           
25 TEUR
100,00 %
Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (IDA)
Kapital:         
Eigenbetrieb 
Kulturinstitute der Stadt 
Darmstadt
Kapital: 15.500 TEUR10.000 TEUR
HEAG HEAG biolog GmbH
Darmstädter Entsorgungs- und 
Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
ARGE Meinhardt/DED
ARGE Kilb/DED
Darmstädter Recycling Zentrum 
GmbH (DRZ GmbH)
awaTech GmbH
HEAG
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
-L a n d k r e i s  D a r m s t a d t - D i e b u r g
Kapital:                 
Anteile:
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
-L a n d k r e i s  D a r m s t a d t - D i e b u r g
52 TEUR
25,00 %
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
-L a n d k r e i s  D a r m s t a d t - D i e b u r g
- Müllabfuhr-Zweckv. Odenwald (MZVO)
DADINA - Darmstadt-Dieburger 
Nahverkehrsorganisation
Zweckverband Verwaltungsverband für das 
Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi
ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen
SAVAG Südhessische Abfall-
Verwertungs GmbH 
Mitgliedschaften in 
Zweckverbänden
Die Höhe der Mitgliedschaften in den Zweck-
verbänden bemisst sich auf Basis einzelner 
Parameter, die jährlich differieren. Daher werden 
im Folgenden keine Mitgliedschaftsanteile 
ausgewiesen.
48.533 TEUR
32,79 %
52 TEUR
25,00 %
Kapital:           
Anteile:                     
48.533 TEUR
3,89 %
HEAG
M M M
M
- 18 -

Direkte Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kapital: 
Anteile:
Kapital:                     
Anteile:
33.000 TEUR
100,00 %
100 TEUR
90,00 %
Kapital:                       
Anteile:
Kapital:                     
Anteile:
42 TEUR
12,20 %
241 TEUR
3,11 %
Kapital:              
Anteile:
Kapital:                       
Anteile:
Kapital:               
Anteile:              
Kapital:                     
Anteile:
155 TEUR
16,00 %
26 TEUR
100,00 %
50 TEUR
100,00 %
26 TEUR
1,92 %
Kapital:                       
Anteile:
25 TEUR
10,00 %
Kapital:        
Anteile:          
Kapital:              
Anteile:
Kapital: 
Anteile: 
Kapital:            
Anteile:
48.533 TEUR
94,99 %
25 TEUR
100,00 %
100 TEUR
100,00 %
5.120 TEUR
5,01 %
Kapital:              
Anteile:                        
Kapital:            
Anteile:
Kapital:                 
Anteile:
200 TEUR
40,00 %
30 TEUR
52,00 %
30 TEUR
4,79 %
Kapital:                     
Anteile:
120 TEUR
16,66 %
Kapital:         
Anteile:                  
10.000 US-$
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
250 TEUR
2,00 %
Kapital:                       
Anteile:
184.185 TEUR
5,86 %
bauverein AG
cesah GmbH Centrum für 
Satellitennavigation Hessen
FrankfurtRheinMain GmbH 
International Marketing of the Region
FrankfurtRhineMain
Corporation Chicago
Gemeinnützige Kulturfonds 
Franfurt RheinMain GmbH
Gernsheimer 
Hafenbetriebsgesellschaft mbH
Unterstützungseinrichtung der 
Firma Gernsheimer 
Hafenbetriebsgesellschaft mbH
GVD Grundstücksentwicklungs- und 
Verwertungsgesellschaft Darmstadt 
mbH
HEAG
Institut Wohnen und Umwelt 
GmbH
ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und 
Mobilitätsmanagement Region 
Frankfurt Rhein-Main) 
Kapital:        
Anteile:      
Kapital:        
Anteile:
Kapital:        
Anteile:
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
25 TEUR
70,00 %
50 TEUR
25,00 %
25 TEUR
100,00 %
Kapital:        
Anteile:
Kapital:               
Anteile:
26 TEUR
50,00 %
50 TEUR
25,00 %
Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Gesundheits- und Pflege-
berufe DA–GG GmbHM
Gesundheits- und Pflege-
berufe DA-GG GmbH
SSG Starkenburg 
Service GmbH
Klinikum Catering 
Service GmbH
Medizinisches 
Versorgungszentrum am 
Klinikum Darmstadt GmbH
KulturRegion Frankfurt RheinMain-
gemeinnützige GmbH
Neue Wohnraumhilfe gGmbH
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Beteiligungs GmbH & Co. KG
HEAG Wohnbau GmbH
WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH
Frankfurt Ticket RheinMain
GmbH
Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG
Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt Verwaltungs-GmbH
M
Kapital:                     
Anteile:
690 TEUR
2,78 %
Rhein-Main-Verkehrsverbund 
GmbH (RMV)
Kapital:             
Anteile:
105 TEUR
100,00 %
Krankenhaus-
Dienstleistungsgesellschaft 
Südhessen mbH
Direkte Beteiligungen
Kapital = gezeichnetes Kapital 
Beteiligungsgesellschaft 1. Grades
Beteiligungsgesellschaft 2. Grades
Beteiligungsgesellschaft 3. Grades
Beteiligungsgesellschaft 4. Grades
Mehrfachbeteiligung
Stand: 31.12.2012
M
Legende
M
M
Kapital:                     
Anteile:
26 TEUR
0,59 %
Kapital:              
Anteile:                        
63 TEUR
0,48 %
HEAG mobiBus 
GmbH & Co. KG
HEAG mobiBus 
Verwaltungs-GmbH
M
M
Kapital:                                
Trägerschaft:
0 TEUR
60,00 %
Stadt- und Kreis-Sparkasse 
Darmstadt
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
50,00 %
Sanitätshaus am Klinikum 
GmbH
Kapital:                         
Anteile:
8.000 TEUR
100,00 %
Klinikum Darmstadt GmbH
M
- 19 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich zur weiteren Verbesserung von Unterneh-
mensleitung, -steuerung und -transparenz entschlossen, einen "Darmstädter Beteili-
gungskodex" zu erarbeiten. Mit der Einführu ng des Kodex zählt Darmstadt zu den ers-
ten Kommunen in Hessen, die diese Hera usforderung angenommen und umgesetzt 
haben.  
 
Bei der Ausarbeitung des Darmstädter Bete iligungskodex im Sinne eines Public Cor-
porate Governance Kodex ging es darum, die kommunalen Anforderungen herauszu-
stellen. Der Kodex soll das Vertrauen der Öffe ntlichkeit in Entscheidungen von Politik, 
Verwaltung, Beteiligungsmanagement und  kommunalen Beteiligungsunternehmen 
weiter erhöhen. 
 
Der Magistrat und die Stadtverordnetenve rsammlung der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt haben den Darmstädter Beteiligungskod ex im Jahr 2012 mit der Maßgabe be-
schlossen, dass die Regelungen für die Mehrheitsbeteiligungen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt zu einer einheitlichen Handlungsleitlinie werden.  
 
Als Beteiligung im Sinne des Darmstädter Beteiligungskodex werden neben den Per-
sonen- und Kapitalgesellschaf ten, wie GmbH & Co. KG bzw. GmbH und AG, auch die 
Eigenbetriebe als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Zweck-
verbände, an denen die Wissenschaftsstad t Darmstadt gemeinsam mit maximal einer 
weiteren Gebietskörperschaft beteiligt ist, gesehen. Diese Definition ist unabhängig 
von der juristischen Definition einer Beteiligung. 
 
Von den im Beteiligungsbericht dargestellten 128 Beteiligungen fallen 94 Beteiligun-
gen in den Geltungsbereich des Beteiligungskodex: 
 
 
3494
 
Beteiligungen innerhalb des Geltungsbereichs
Beteiligungen außerhalb des Geltungsbereichs
 
 
 
 
 
 
 
- 20 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird von den meisten Beteiligungen, die innerhalb 
des Geltungsbereichs liegen, angewandt un d es wurde für das Geschäftsjahr 2012 
eine Entsprechenserklärung abgegeben. 
3
4
2066
1
 
Anwendung des Beteiligungskodex und Abgabe der Entsprechenserklärung
Anwendung des Beteiligungskodex ohne Abgabe der Entsprechenserklärung 
bis zum Redaktionsschluss
Anwendung des Beteiligungskodex erst für das Geschäftsjahr 2013
Keine Anwendung des Beteiligungskodex
Anwendung des Beteiligungskodex ist noch in Abstimmung
 
 
 
Die 79 Empfehlungen aus dem Darmstädter Beteiligungskodex werden von den meis-
ten Beteiligungen erfüllt. Dies zeigt die Auswertung der 66 abgegebenen Entspre-
chenserklärungen. 
02
43
14
7
75-89 % 0-24 %90-100 % 50-74 % 25-49 %  
 
Im Anhang ist der vollständige Darmstädter Beteiligungskodex mit den einzelnen 
Empfehlungen und zusätzlich den Erläuter ungen bei vorliegenden Abweichungen 
dargstellt. 
- 21 -

- 22 -

GESCHÄFTSFELDER DER STADTWIRTSCHAFT 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
 Beteiligungen der HSE, u.a.:
 citiworks AG
 COUNT+CARE GmbH
 e-ben GmbH & Co. KG
 ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
 ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG
 ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG
 Forest Carbon Group AG
 Hessenwasser GmbH & Co. KG
 HSE Netz AG
 HSE Regenerativ GmbH und Töchter
 HSE Technik GmbH & Co. KG
 HSE NaturPur Energie AG
 NATURpur Institut für Klima- und 
Umweltschutz gemeinnützige GmbH
 Verteilnetzbetreiber (VNB) GmbH & Co. KG
 HEAG mobilo GmbH 
 Beteiligungen der HEAG mobilo GmbH:
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
 HEAG mobiServ GmbH
 HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
 Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
 DADINA – Darmstadt-Dieburger 
Nahverkehrsorganisation
 Frankfurt Ticket RheinMain GmbH
 Integriertes Verkehrsmanagement Region 
Frankfurt RheinMain GmbH
 Rhein-Main-Verkehrsbund GmbH (RMV)
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt 
Darmstadt
 Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt Rhein 
Main GmbH
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt 
gemeinnützige GmbH
 Kulturregion Frankfurt Rhein Main GmbH
 Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG (WKD)
bezuschusst:
 Staatstheater
 Centralstation
 HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
 cesah GmbH Centrum für Satellitennavigation 
Hessen
 Frankfurt RheinMain GmbH International 
Marketing of the Region
 Gernsheimer Hafenbetriebs-Gesellschaft mbH
 Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-
GmbH & Co. KG
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing 
GmbH
 bauverein AG 
 Beteiligungen der bauverein AG
 Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA)
 GVD Grundstücksentwicklungs- u. 
Verwertungsgesellschaft mbH
 HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
 Institut Wohnen und Umwelt GmbH
 Neue Wohnraumhilfe gemeinnützige 
Gesellschaft mbH
 Stadtwerke Langen Immobilien GmbH
Energie
 Mobilität
Immobilien
Kultur & Kongresse
 Weitere Aktivitäten
 Klinikum Darmstadt GmbH
 Beteiligungen der Klinikum Darmstadt GmbH:
 Darmstädter gem. Kinderklinikenbetr.-GmbH
 Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH
 Klinikum Catering Service GmbH
 Krankenhaus Dienstleistungsgesellschaft 
Südhessen mbH
 Medizinisches Versorgungszentrum am 
Klinikum Darmstadt GmbH (MVZ)
 Sanitätshaus am Klinikum Darmstadt GmbH
 SSG Starkenburg Service GmbH
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
 Zweckverband Gesundheitsamt der Stadt 
Darmstadt und des Landkreises DA-DI
Gesundheit
 HSE Medianet GmbH
 Beteiligungen der HSE Medianet GmbH:
 Medianet Breitband GmbH & Co. KG
 PEB Breitband GmbH & Co. KG
 Odenwald Intranet (ODINET) GmbH
Telekommunikation
 HSE Entsorgung AG sowie deren 
Beteiligungsgesellschaften
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen Darmstadt (EAD)
 Beteiligungen des EAD:
 ARGE Kilb/ DED
 ARGE Meinhardt/ DED
 awaTech GmbH
 biolog GmbH
 Darmstädter Entsorgungs- und 
Dienstleistungs-GmbH (DED)
 Darmstädter Recycling Zentrum GmbH
 HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
 ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen
Entsorgung & Abwasser
- 23 -

- 24 -

2012
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
BLUENORM GmbH - 88,38% 211 -83,8%
66,20%
88,38%
- 88,38%
-
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
-
-
28
9
0
329
377
3
88,38%
40
130.128
40
165.677
7.667
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
- 88,38%
0
-
- 88,38%
88.060
1.050.913
2.900
-
- 88,38%
88,38%
- 88,38%
-
3.915
02
7.555474.164
31
188.338 2.596
423.089 247.318
217.720
1.839.856
739.267
3.416
185.008
3.074.164
293
162.442
981.025
6.961
154.609
98.1091.320.428
207 2
172
11.967
19.537
889
59.018
0
17.721
5.0722815.901
1.431
0
2.108
35.969
23.914
11.014
17.779
-155 173
1.921
-16.321 236.436
-
4,7% -
5,7%
-4,0%
-5,1%
2
27
1.00117.430
0
5,7% -
-52 4,5%13.919 243
0
-
-9,5%
6,2%
2.143.959
19,2%
-50
-338
320
650.817
0
--
-
94,99% -
0
144
ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG
e-ben GmbH & Co. KG
citiworks AG
e-ben Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH
COUNT+CARE GmbH
132
HEAG Südhesssiche Energie AG (HSE)
An dieser Stelle werden Werte aus den jeweiligen Teilkonzernabschlüssen verwendet.
0,7%
-5,9%
-0,0%
-
-
-341
1.989.246-
- - 133.144
65.754 381.279631.507
32.76637.390
HEAG Konzern
Teilkonzern HEAG Südhesssiche Energie AG (HSE)
Teilkonzern bauverein AG
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
192
602-32.237
310.327 17.916
- 56,7%
9,0%
-
-
0,4%
-
-
-
88,38%
Geschäftsfeld Energie
- 25 -

2012
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
2,0%
Parc éolien Baudignécourt SAS
(Frankreich)
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
(Frankreich) 0,6%
0
0
0
2,2%
0 1,6%
0
0
0
173
0
0
214
0
00
0
9,4%
0 7,6%
88
12,0%
3,9%
44,19%
-
Future Energy Pissos No. 5 SARL (Frankreich)
HSE AVG Beteiligungs-GmbH
HSE Netz AG
-
-
-
-
-
-
- 0
10.656
34.429
0
0
0
453
33.179
16.627
114.937
88,38%
46
44.751
15.208
62
39.161
-537 0
24,15%
44,06%
- 22,01%
-
-
24,15%
-
88,38%
78
88,38%
88,38%
88,38%
-723
-347
-266
496
334
-325
-316
0
17.210
3.919
68.135
0
297.147
0
67.375
0
-60
2,6%
-
-91 5
-
60
4.750
-
-
-
-
-
-
-
8.036 400
0
423.000
-
-11,6%
-
3,2%
0
-
-
-
-
-
-
0,1%
5,0%
-50,7%
58 -1,5%
4,2%
-0,3%88,38%
1.692
995
3.324
88,38%
1.607
88,38%
88,38%
1.940
2.148
9.313
10.198
18.951
3.137 25.420
-63
-34
4
-741
695
123.008
131
35
16.126
31
25.067
858 15.725
18.767
-651 22.034
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
GmbH & Co. KG
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
Verwaltungs-GmbH
HSE Regenerativ GmbH
Hessenwasser GmbH & Co. KG
ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH
Forest Carbon Group AG
Global Tech I GmbH
-
-
88,38%
88,38%
HSE Energie France SAS (Frankreich)
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 6,3%
0
0
673
4.676
489
325.881 859.470
3.355 95.538
-56Parc éolien Montafilant SAS
(Frankreich) - 88,38%
-
-Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
(Frankreich)
-330
4.224
Parc éolien Le Charmois SAS
(Frankreich) - 88,38% 1.720
11.515
-65.687 0 1.160.939
- 26 -

2012
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
0 2,1% --44 131 11.200 10.605HSE Windpark Erksdorf GmbH - 88,38% 406
5,2%
4,5%
16,3%
15,0%
7,5%
21,3%
2,6%
0-
0
46
4,5%
5,7%
5,3%
0
187.401
42.910
121
3.574
55 197
7.852
963
0
235
29
346
88,38%
88,38%
59
09
45
7.280139.514
724
25.450 770-
Piecki sp. z o.o. (Polen)Ausweis erfolgt in Polnischen Zloty
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
HSE Technik GmbH & Co. KG
-
0
16.280
1.139
0
88,38%
9.513
73
-
6,4%
-
-
-
-
-
-
-
-
-
182.842
0
0
0
0
k.A.
3.635
366
88,38%
65,40%
66,20%
-
-
88,38%
-
0
88,38%
43,31%
32
13.693
2
2
1.438
30
127.599
-
-
88,38%
88,38%
-
-
88,38%
88,38%
53
40
10.011
48.262
30
42
30
0
40
0
110
5.261 929
0
0
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
HSE Technik Verwaltungs-GmbH
-
-
-
88,38%
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
2.113
26.179 0
0
30
2.325 10.109
997
109
6,5%
0,0% -0
4,3%
0 -14,3% -
0
0
16,5%0
0
0
0
0
-
-
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
0
1.133
0
1.800
7
5.693
-HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
-
-20.233 0WEO GmbH & Co. KG - 29,46% 0
-13 87 100 31HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG - 88,38% 0
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH - 88,38% 0 1 26 28 0 0 3,9% -
-626 -89
- 27 -

2012
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
0 0 5,7% -
0 4,1% -0
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG
GmbH & Co. Südhessen KG - 86,83% 17.325 6.347 102.694 239.370
1.120 14.018 83.940
2,6%
-
305.557 716.160
3.8822.965
1.072
4.468
440
88,36%
92,37%
86,83% 5.565
1.855
1.827
20.429
0
371
124.334
BVD Verwaltungs-GmbH
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG
GmbH & Co. Nordhessen KG
87,56%
92,37%
68,82%
-
-
-
-
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
BVD Freiberg GmbH
205
3.875
85,95%
902
92,36%
14
92,37%
92,37% 0
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft 
Erbach mbH
71 -
-
-
-
784
44.350
0
0
18.685
21.775
0
4.784
0 138,7%
-
-1,3%
-
-
-
-6,8%
-2,0% -
5,0%
1,6%
-
-
8,1%
0,6%
9,2%
4,8%
7,8%
2.852
0
4,9%
0,0%
0
0
138
5.679
7.811
65
18.087
93.393
-
-
5,86%
88,38%
88,38%
91,92%
2
1.079
68,82% 028
19.827
30.301
10.892
11.289
35
127.998
19.578 0
3.902 3 0
9.982
0
0
0
0
932
2.532
-333
1.410
5
1.906
577
4.9930
-
-
-
-
-
BVD Gewerbe GmbH
HEAG Wohnbau GmbH
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
92,37% 3.528
bauverein AG
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
635 -13
85
-150
10.939
29.146
4.036
8
146
180
5
0
3,7% -
0
0
00
0
BVD New Living GmbH & Co. KG
NATURpur Institut für Umwelt- und Klimaschutz 
gGmbH -
HSE NATURpur Energie AG
BVD Südhessen GmbH
18.806bvd Mittelhessen GmbH
-
-
- 22,18% 20.481
29.125
0
194.947
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
Geschäftsfeld Immobilien
- 28 -

2012
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
70,29%
88,38%
88,38%
23.988
-
-
-
40,00%
-
Städtische Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sa. mbH
45,26%
ImmoSelect GmbH
Stadtbau Freiberg GmbH
45,26%
92,37%
-
-
- 148 549
34.774
- 92,37%
-
0
1.496
95
-124
1
0
37.602
47.792
0
665
-378
0
235.185
3.180
2.016
154.158
23.168
-1.529
32.989
2.600 118
7.980
25.719
0
k.A.
3.896 8
1
-29.845
89
1.806
1.117
2.051
2.672
593
200
485
-2.250
-
-
117,8%
-
99,1%
-
-
322 17
3,2%
2,6%
76
69,46%0,59%
-
-
52,00%
-
70,29%
70,29%
70,29%
-
-
- 0
0
10
23,0%
0
40
5,9%
63,9%
-
-36
00
30
0
0
9
k.A.
0
3528
17.077
149
61.916
400
153.956 57
55
44
4,2%
401
149 -18,3%
0
10.517
030
263
0
-119,7%20 3.735
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
-
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
GVD Grundstücksentwickungs- und Verwertungs-
gesellschaft mbH
SOPHIA Hessen GmbH
HEAG mobilo GmbH
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
HEAG mobiServ GmbH
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
-
2.96570,29%
69,62%0,48%
1
25
2.107
28 29
247
364.104
9150
553
28
7
213
27
-2.162
0
-
-
36
0
10
-
-
-
-
33,9%
0,0%
4,3%
45,5%
-
-
100,0%
-
4,0%
1
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
-3,1%
Geschäftsfeld Mobilität
- 29 -

2012
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
-
-
-
-
-
100,00%
20,5%
k.A.
49
93
k.A. k.A.
k.A. - k.A.
20.809
k.A.
k.A.
k.A. k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
16.308
k.A.
101
800
--
230
70,00%
100,00% k.A.
-Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt
0
--
-
0
2.26611
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH 
& Co. KG -6.327100,00% -
94,99%HEAG Kulturfreunde Darmstadt gGmbH
-
176,9%2 -Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt 
Verwaltungs-GmbH -090,00%
- 41,0%
0- 0,5%
- 101,2%
26,9%
175
-
0
0,1%
-
k.A.
-
k.A.k.A. k.A.
k.A.
88,1%
k.A.
-
-
-
-
k.A.
-
-
k.A.
00
k.A.
k.A.
72.136
2.267
33.860
128123
k.A.
23
9.445
0
k.A. k.A. k.A.
k.A.
0
0
331
33 78
43
638
0
0
2.707
515
37,50%
100,00%
2.933
k.A.
k.A.
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Klinikum Darmstadt GmbH
-
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zweckverband Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt 
und den Landkreis Darmstadt-Dieburg
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
Klinikum Catering Service GmbH
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen 
mbH
SSG Starkenburg Service GmbH
Gesundheits- und Pflegeberufe DA - GG GmbH 
Bildungszentrum für Gesundheit - Mathildenhöhe
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
-
8.370
k.A.
-
-
497
k.A. k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
-961
5
-2.093
-3.117
k.A.
k.A.k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A.
k.A. -
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-
GmbH - 50,00% k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
- 50,00% k.A.
k.A. k.A.k.A. -Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH ( MVZ) 100,00% -
3.867
Geschäftsfeld Gesundheit
Geschäftsfeld Kultur & Kongresse
- 30 -

2012
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
28 0 1,9% -- 88,38% 0 1
561 0 -37,3% -- 88,38% 163 -621
26
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD)
-
ARGE Kilb / DED - 50,00% 50
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH 
(DED GmbH)
Orgabo GmbH
-
14
6
48.426
- 83,96%
biolog GmbH
-
5.65840.247
035
3.346
33
3.286
614
-
-
88,38%
03 5
13.1022.286 10629.599
45,07%
HSE Medianet GmbH
0
-
Medianet Breitband GmbH & Co. KG
HSE Entsorgung AG
PEB Breitband GmbH & Co. KG
1,4%0
1.210 91-
88,38% 524
45,07%
9,6%
-
-
-
20,0%0
-
1.427 043 367162
-
1
357
13,2%
22.391
12.137
63.860
79 1.672
0
k.A.
0
- 0ARGE Meinhardt / DED
6,5%
2
0
0
10
0
621
41
2.968
k.A.
21
0 100,0%
12,4%
-1,0%
-
4,9%
-
k.A. -
-100,0%50,00% 885 29014
1.209
473
01
14
0
0
16536
2.043
100,00%
33,33%
--
-
4,0% -1
-2.401-
66,28% 77.500
4.618
2.594
50
-
-8
18
36.551
83,96%
83
1.116
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)
MW-Mayer GmbH
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH - 22,98% k.A.
k.A.
k.A. k.A. -k.A. k.A. k.A.
5.221
1.817
14,1%
k.A. k.A. k.A. k.A.OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service 
GmbH - 25,63%
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Geschäftsfeld Telekommunikation
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser
- 31 -

2012
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
4
3.260
3.338
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs-GmbH
- 33.863
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
-
0
-
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH 
& Co. KG
100,00%
1.492
k.A.
-
-
17.91688,38%
60,00%
100,00%
-
-
-
11550,00%
50,00% 88
1.647717awaTech GmbH
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG  
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH 
(DRZ GmbH)
-6
100,00% -Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH -1.031 194 499 384
23 9
21 -
041
323.727
140,8%
0
0
- 120,8%
-
1.507
8262.774
0
4.040.564
29,2%13
--16.000
6.925
2
196
88,38% 0
3.515
0
8
03527
27.106
4
0950
35 9,1% -
-
-6,2% -
13,1%
- 130,3%
- 103,4%
124 1.296-112
64.332
81
0
74.539
Geschäftsfeld Weitere Aktivitäten
- 32 -

HEAG-Konzern

- 34 -

HEAG
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 2000 sowie www.heag.de
Gründung: 15.04.1912
Handelsregister: HRB 1059, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
bauverein AG
HEAG mobilo GmbH
City Bau GmbH & Co. Anlagen KG i. L.
City Shopping GmbH & Co. Anlagen KG i. L.
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname              Vergütun
g
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 277 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 277 TEUR
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 9,4 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 1. stv. Vorsitzender 7,4 TEUR
Heleine, Willi 2. stv. Vorsitzender 7,4 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter 3. stv. Vorsitzender 8,2 TEUR
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter 6,2 TEUR
Arnemann, Ralf Stadtrat 6,4 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin 6,3 TEUR
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung des Beteiligungsmanagements für die
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das Unternehmen ist diesbezüglich insbesondere für alle mittelbaren
und unmittelbaren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und, soweit rechtlich möglich, für
Eigenbetriebe und Mitgliedschaften der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Zweckverbänden zuständig.
Ferner nimmt es die Holdingfunktion für Unternehmen unterschiedlicher Rechtsformen durch die
Beteiligung, den Erwerb, das Halten und die Verwaltung und Verwertung anderer Unternehmen sowie von
Unternehmensbeteiligungen, insbesondere solcher Unternehmen, deren Geschäftszweck die Versorgung
mit Elektrizität, Gas, Wasser, Wärme, Anlagenbau, Wohnungswirtschaft, Entsorgung,
Telekommunikation, IT und Verkehr ist, wahr. Daneben kann das Unternehmen die Verwaltung und den
Erwerb von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und anderen Vermögensgegenständen zu
diesem Zweck vornehmen.
Die Bezüge des Vorstandes betrugen im Berichtsjahr 553 TEUR, davon entfielen je 277 TEUR auf Herrn
Dr. Ahrend und Herrn Dr. Hoschek.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
33,33%
33,33%
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstad
t 5,01%
94,99%
74,00%
93,04%
79,41%
100,00%
- 35 -

Erb, Hans-Werner 6,4 TEUR
Franz, Peter Stadtverordneter 6,3 TEUR
Funk, Katja 6,3 TEUR
Fürst, Hans Stadtverordneter 6,3 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter 6,4 TEUR
Lindscheid, Brigitte Stadträtin 7,3 TEUR
Metzger, Dagmar Stadtverordnete 6,0 TEUR
Perkuhn, Göran 6,3 TEUR
Speiser, Ronald 6,3 TEUR
Welpot, Isabelle 6,3 TEUR
Wüst, Rainer 7,4 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats betrug in 2012 in Summe
 122,6 TEUR.
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- 36 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 61.795
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 26.688 27.002 100.068
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 35.107 32.717 28.029
Rechnungsabgrenzungsposten 102 101 1.082
2.613 3.314 3.356
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 390.855
Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Kapitalrücklage 329.445 329.445 329.445
Gewinnrücklagen 12.488 9.142 20.942
Bilanzergebnis 389 389 24.169
Sonderposten 500 0 0
Rückstellungen 15.112
Verbindlichkeiten 25.017
Rechnungsabgrenzungsposten 181 178 175
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -515 
Sonstige Steuern -16 
Jahresergebnis
-2.411 
0
0
2.900
13.990
302.014
2012
55.244
20
595.756
1.905
4.805
-738 
-3.467 
-95 
-1.004 
-12.796 -12.796 
35.969
3
431.665
4.305
362.848
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
1.337
13.157
-51 
431.665
-2.497 
-677 
-3.458 
-2.804 
-2.749 -1.906 
367.156
1.791
2.637
-7.357 
37.654
0
207
-2.426 
551
0
739.267
25
359.653
59.719
424.604
14.942
21.976
361.469
-6.683 
3.9344.551
0
2.637
0
0
1.914
2.597
606.732
-6.711 
423.089
10.956
128.097
739.267
2.900
0
387.509
424.604
-5.553 
323
35.748
0
305
0
659
78
3
12.697
-642 
-3.269 
-141 
-3.305 
-2.806 
0
442
-540 
-3.286 
-20 
642
0
-982 
-12.796 
0
158
63
-2.957 
2.597
0
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- 37 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 390.855
davon Gezeichnetes Kapital 48.533
Eigenkapitalquote 90,5% 91,3%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 9.485
Verschuldungsgrad 10,5%
Anlagendeckungsgrad 2 109,5%
Liquidität 3. Grades 214,1%
Investitionen 1.938
Investitionsquote 0,5% 0,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -124,6%
Eigenkapitalrentabilität -0,8%
Gesamtkapitalrentabilität -0,8%
Materialintensität 14,1%
Rohertrag 1.995
EBIT
EBITD
A
ROCE -0,6%
Personal
Personalintensität 71,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 31 33
davon Auszubildende 1 1
Personalaufwand je Beschäftigte 105 105
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
15,4%
2.162
31
1
40.844
5,7%
57,2%
40,8%
4,9%
889
48.533
247.318
118,0%
-2.082-2.463 40.750
-113,9%
1.920
17,2%
233,9%
-3.041
-0,7%
110,4%
549,2%
1240,2%
87,9%
-0,5%
387.509 423.089
0
74,7%
280.990
-2.322 -2.031
112
72,2%
9,6%
8,5%
280.038
48.533
-0,8%
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- 38 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die anspruchsvollen Rahmenbedingungen für die öffentliche Wirtschaft sowie die Größe und 
Komplexität des kommunalen Bete iligungsportfolios machen ein effektives Beteiligungsmana-
gement erforderlich. Auf Ebene der Wissenschaf tsstadt Darmstadt ist das Referat Stadtwirt-
schaftskoordination Ansprechpartner für die Belange des Beteiligungsmanagements und 
Kommunikationsschnittstelle zur HEAG. Als fast  hundertprozentige Tochter ist die HEAG mit 
der Ausführung des Beteiligungsmanagements für die Wissenschaftsstadt Darmstadt betraut 
und dient als Ansprechpartner für alle städtischen Beteiligungen. 
 
Unter dem Motto „100 Jahre HEAG – 100 Jahre Motivation für die Zukunft“ feierte die HEAG im 
Jahr 2012 ihr 100-jähriges Firmenjubiläum. Ein Höhepunkt des Jubiläums war der Tag der 
offenen Tür am 1. September 2012, an dem HE AG, HEAG Südhessische Energie AG (HSE), 
bauverein AG und HEAG mobilo GmbH erstmals gemeinsam ihre Türen öffneten. 
 
Die von der HEAG erarbeitete und 2009 in de r Stadtverordnetenversammlung der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt beschlossene Stadtwirtschaftsstrategie dient als Richtschnur für die 
wirtschaftliche Entwicklung der städtischen Be teiligungen. Im Rahmen der Stadtwirtschafts-
strategie organisierte die HEAG im Jahr 2012 zum vierten Mal ein Stadtwirtschaftsforum. 
 
Die HEAG hat in 2012 zahlreiche Projekte aus der Stadtwirtschaftsstrategie initiiert oder fort-
gesetzt. Die Schwerpunkte lagen dabei in den Bereichen Reorganisation sowie Ergebnis- und 
Effizienzverbesserung. Wichtigstes Projekt war da bei der Rückkauf eines 40%-Aktienanteils an 
der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) von E.ON durch die HEAG. Durch die Aufstockung 
des HEAG-Anteils von 53 % auf 93 % konnte der Einfluss der HEAG und ihres Mehrheitsaktio-
närs auf die HSE gesichert und vergrößert werden. 
 
Weiterhin arbeitete die HEAG an der Optimierun g der Konzernsteuerquote. U.a. durch Rechts-
formumwandlungen im Teilkonzern HSE und der daraus resultierenden möglichen Nutzung von 
bestehenden Verlustvorträgen können Steuerersparnisse erzielt und so Ergebnisverbesserun-
gen erreicht werden.  
 
Der von der HEAG federführend erarbeitete Darmstädter Beteiligungskodex im Sinne eines 
Public Corporate Governance  Kodex wurde 2012 von den Gremien der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt beschlossen und soll 2013 von den städtischen Beteiligungen angewendet werden.  
 
Die HEAG informiert regelmäßig den Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt in einem 
Bericht über die Entwicklung von rund 30 ausgewählten Beteiligungen der Stadtwirtschaft. Die 
Berichte enthalten neben Gewi nn- und Verlustrechnung und un ternehmensspezifischen Kenn-
zahlen auch Angaben zu Abweichungen und zur Risikolage. 
 
Die HEAG verankert die wirtschaftlichen Ziele de r Wissenschaftsstadt Darmstadt in den städti-
schen Beteiligungen. Eine weitere Aufgabe der HEAG ist die Identifikation und das Heben von 
Synergien innerhalb der Stadtwirtschaft. Projekte in diesem Bereich sind der gemeinsame Ein-
kauf z.B. von Büromaterialien und Reifen durc h die Unternehmen der Stadtwirtschaft, sowie 
ein konzernweites Cash-Management. Weiterhin wurde die Gründung einer Versicherungsservi-
ce-Gesellschaft vorbereitet, in der künftig di e Beschaffung von Versicherungen für die Unter-
nehmen der Stadtwirtschaft gebündelt werden soll. 
 
Die Schulpatenschaft der HEAG mit der Gutenbergschule endete im Sommer 2012. Mit der 
Bernhard-Adelung-Schule, einer integrierten Gesamtschule, wird  die Patenschaft im Schuljahr 
2012/2013 fortgesetzt. 
 
Für die HEAG steht neben wirtschaftlichen Them en die ökologische Nachhaltigkeit der Unter-
nehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft im Fokus, sie selbst arbeitet seit 2011 CO
2-neutral. 
 
In den Umsatzerlösen von 2.900 TEUR (Vorjahr: 2.597 TEUR) sind im Wesentlichen die Erlöse 
aus Vermietung von 1.108 TEUR (Vorjahr: 1.050 TEUR) und die Umlagen der Verwaltungskos-
ten für die HEAG BKK und die HEAG PZK enthalten. 
 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- 39 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge von 1.905 TEUR (Vorjahr: 1.337 TEUR) sind gegenüber 
dem Vorjahr durch die Erträge aus dem Abgang  von Gegenständen des Anlagevermögens von 
1.859 TEUR geprägt. Im Vorjahr waren die Aufl ösung der Rücklage gemäß § 6b Einkommen- 
steuergesetz von 500 TEUR und Erträge aus de r Auflösung von Rückstellungen von 778 TEUR 
enthalten.  
 
Die Beteiligungserträge von 55.244 TEUR enthalten die phasengleich bilanzierten Dividenden 
der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) mit 47.027 TEUR (Vorjahr: 13.157 TEUR) und der 
bauverein AG mit 8.217 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). 
 
Der jährlich zu übernehmende Verlust der HEAG mobilo GmbH ist aufgrund des im Jahr 1995 
mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg geschlossenen 
Vertrages auf 12.782 TEUR begrenzt. 
 
Für das Jahr 2012 wird ein Jahresüberschuss von 35.969 TEUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 
2.957 TEUR) ausgewiesen.  
 
Die Bilanzsumme der HEAG ist im Jahr 2012 von 424.604 TEUR auf 739.267 TEUR gestiegen. 
Die Erhöhung ist im Wesentliche n auf den im Juni 2012 vollzo genen darlehensfinanzierten Er-
werb der zusätzlichen Anteile (40%) an der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) und die 
phasengleichen Aktivierung der Dividendenansprüche gegenüber der HSE und der bauver-
ein AG zurückzuführen. Das Eigenkapital beträg t 423.088 TEUR, so dass sich eine Eigenkapi-
talquote von 57,2% (Vorjahr: 91,3%) ergibt. 
 
Der Bilanzgewinn beträgt 24.169 TEUR (Vorjahr: 389 TEUR). 
 
Für die Anschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden Investitionen von 10 TEUR 
(Vorjahr: 5 TEUR) getätigt. 
 
Zum Jahresende lagen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.  
 
Die HEAG bleibt der primäre Ansprechpartner der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Be-
teiligungen in allen Fragen des Beteiligungsmanagements. Ein wichtiges Thema wird die Be-
gleitung von Aufsichtsgremien und Geschäftsleitungen bei der Anwendung des Beteiligungsko-
dexes der Wissenschaftsstadt Darmstadt sein.  
 
Weitere Themen sind die Überarbeitung der Stadtwirtschaftsstrategie, die Erarbeitung und 
Einführung eines konzernweiten Compliance-Management-Systems, die Prüfung der Integration 
der Centralstation Kulturgesellschaft mbH in die Stadtwirtschaft, sowie erstmals die Durchfüh-
rung regelmäßiger Mandatsträgervorbereitungen für die Klinikum Darmstadt GmbH. 
 
Für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 werden Ausschüttungen der HEAG Südhessische Ener-
gie AG (HSE) und der bauverein AG von je rd. 25 Mio. EUR erwartet. Die strukturbedingt nega-
tiven Ergebnisse der HEAG mobilo GmbH wirken sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertra-
ges in Verbindung mit dem Verlustbegrenzungs vertrag mit jährlich -12,8 Mio. EUR auf das 
Ergebnis der HEAG aus. Für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 sind Ausschüttungen der HEAG 
von je rd. 0,6 Mio. EUR zu erwarten. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch Deloitte & Tou-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Fr ankfurt am Main, welche den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird durch die HEAG bereit s seit dem Geschäftsjahr 2011 
angewendet, so auch in 2012. Die Entsprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Be-
teiligungsberichts abgegeben. 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- 40 -

Gewinnausschüttungen der HEAG an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
Für die Geschäftsjahre 2004 bis 2012 zahlte die HEAG Dividenden in Höhe von insgesamt 
115,5 Mio. EUR an die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Die Dividenden für das Geschäftsjahr 2012 werden  in zwei Tranchen ausgeschüttet. Die erste 
Tranche wurde im August 2013 ausgezahlt, die zweite Tranche ist aufgrund von Kapitalertrag-
steuern für das Geschäftsjahr 2015 vorgesehen.  
 
 
 
 
Entwicklung der HEAG-Dividende für die Geschäftsjahre 2004 – 2012 (inkl. Kapitalertragsteuer) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anteilseigner der HEAG 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt
  94,99 %  900.000  Stückaktien 
 
davon: Eigenbetrieb Kulturinstitute  32,79 %  310.718  Stückaktien 
davon:  Eigenbetrieb Bäder     7,72 %    73.170  Stückaktien 
davon: Eigenbetrieb Bürgerhäuser  11,74 %  111.195  Stückaktien 
davon: BgA Vivarium      3,89 %  036.842  Stückaktien 
davon: BgA Kindertagesstätten  38,85 %  368.075  Stückaktien 
 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
   5,01 %    47.504 Vorzugsaktien 
 
 
00
6.696
12.195
7.5966.1027.110
23.175
20.000
25.000
30.000
45.000
55.000
50.000
15.000
10.000
5.000
0
52.650
200620052004 201220112010200920082007
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- 41 -

- 42 -

Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
2.835 0 0
Anlagevermögen 933.498 1.091.184 1.179.479
Immaterielle Vermögensgegenstände 34.744 21.174 16.280
Sachanlagen 618.398 744.622 811.698
Finanzanlagen 280.356 325.388 351.501
Umlaufvermögen 502.169 636.218 640.961
Vorräte 37.142 26.013 23.284
388.090 357.068 366.202
Wertpapiere 14.969 76 0
Liquide Mittel 61.968 253.061 251.475
Rechnungsabgrenzungsposten 9.018 16.502 13.706
Aktive latente Steuern 25.888 26.748 5.710
Summe Aktiva 1.470.573 1.770.652 1.839.856
Passiva
Eigenkapital 203.862 199.204 185.008
Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Kapitalrücklage 105.336 105.336 105.336
Erwirtschaftetes und übriges Konzerneigenkapital -47.752 -52.410 -76.721 
Bilanzergebnis 0 0 10.115
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 19.139 14.794 10.115
Sonderposten 3.145 566 861
Empfangene Ertragszuschüsse 95.211 94.418 94.226
Rückstellungen 381.243 382.111 378.102
Verbindlichkeiten 713.679               837.178            1.136.942
Rechnungsabgrenzungsposten 57.129 51.278 44.717
Summe Passiva 1.470.573 1.770.652 1.839.856
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 3.782.298 2.325.214 1.989.246
Umsatzerlöse 3.743.637 2.325.140 1.972.786
Bestandsveränderungen 10.344 -18.446 1.177
Andere aktivierte Eigenleistungen 28.317 18.520 15.283
Sonstige betriebliche Erträge 61.185 52.482 71.685
Betriebsleistung 3.843.483 2.377.696 2.060.931
Betriebsaufwand -3.813.095 -2.305.713 -1.997.197 
Materialaufwand -3.394.010 -1.922.885 -1.579.551 
Personalaufwand -172.687 -176.732 -191.881 
Abschreibungen -63.396 -64.754 -68.862 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -183.002 -141.342 -156.903 
Betriebsergebnis 30.388 71.983 63.734
Finanzergebnis -15.099 -32.974 -46.379 
Erträge aus Beteiligungen 8.628 7.980 4.597
Erträge aus Gewinnabführung 00 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 2.468 5.685 8.649
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.450 10.054 11.092
Abschreibungen auf Finanzanlagen -68 -1.685 -10.574 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -36.577 -55.008 -60.143 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
15.289 39.009 17.355
Außerordentliches Ergebnis -3.931 -2.079 -1.214 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.218 -3.919 -12.246 
Sonstige Steuern -585 -649 -1.974 
Jahresergebnis 7.555 32.362 1.921
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Aufwendungen für die Ingangsetzung des 
Geschäftsbetriebs
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
- 43 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 203.862 199.204 185.008
davon Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Eigenkapitalquote 13,9% 11,3% 10,1%
Bankverbindlichkeiten 289.613 328.800 368.694
Veränderung Verschuldung 108.474 -196.501 619.764
Verschuldungsgrad 615,2% 787,4% 891,7%
Anlagendeckungsgrad 2 65,9% 58,8% 57,1%
Liquidität 3. Grades 73,5% 139,2% 90,7%
Investitionen 327.527 172.019 188.338
Investitionsquote 35,1% 15,8% 16,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,2% 1,4% 0,1%
Eigenkapitalrentabilität 3,7% 16,2% 1,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,5% 1,8% 0,1%
Materialintensität 88,3% 80,9% 76,6%
Rohertrag 388.288 402.329 409.695
EBIT 41.484 85.648 76.980
EBITD
A 104.880 150.402 145.842
ROCE 5,4% 7,5% 5,1%
Personal
Personalintensität 4,5% 7,4% 9,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2.548 2.619 2.596
davon Auszubildende 141 147 126
Personalaufwand je Beschäftigt
e 68 67 74
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
durchgeleitete Menge Strom (GWh) 3.869 3.742 3.744
durchgeleitete Menge Erdgas (GWh) 7.905 7.561 7.121
abgesetzte Menge Wärme (GWh) 231 217 209
abgesetzte Menge Trinkwasser (Mio. m³) 13 14 14
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) verwendet.
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
- 44 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Das abgelaufene Geschäftsjahr war neben der Fortführung des HSE ko nzernweiten Investiti-
onsprogramms in erneuerbare Energien und einer zunehmenden Wettbewerbsintensität in 
Energievertrieb entscheidend von den Auswirkungen der Energiewende geprägt. 
 
Die geänderten Rahmenbedingungen und die Pr eisentwicklung am Strommarkt sowie stark 
gesunkene Preise für Emissionszertifikate wirken  sich signifikant auf die Wirtschaftlichkeit be-
reits vorgenommener Investitionen und auf langfristige Verträge aus. Der HSE-Konzern begeg-
net diesen Herausforderungen mit einer konseque nten Erschließung von Effizienzsteigerungs- 
und Kostensenkungspotenzialen. Darüber hinaus erschließen sich dem Konzern mit der Initia-
tive GREEN REGION neue Wachstumschancen vor allem im Bereich der Energieeffizienzdienst-
leistungen. 
 
Die Erdgaslieferungen beliefen sich im Jahr 2012 auf rd. 8,2 Mrd. kWh (Vj. 6,8 Mrd. kWh). Der 
Anstieg der Erdgasmengen ist überwiegend auf Mengeneffekte aus den Handelsaktivitäten der 
citiworks AG zurückzuführen (von zuvor 0,9 Mr d. kWh auf 2,7 Mrd. kWh), die die Nutzung des 
Handelsmarktzugangs zur Optimierung von Langfristbezugsverträgen des Mutterunternehmens 
ausgeweitet hat. Die direkten Stromlieferungen an Endkunden reduzierten sich im Jahresver-
gleich durch die negative Kundenentwicklung von  rd. 6,8 Mrd. kWh auf rd. 6,5 Mrd. kWh. Die 
über die citiworks AG getätigten Stromlieferungen im Großhandelsbereich beliefen sich im Jahr  
2012 auf 6,1 Mrd. kWh nach 11,6 Mrd. kWh im Vorjahr. Der Rückgang des Volumens an Han-
delsgeschäften des ehemaligen Gesellschafters Stadtwerke München ist als Hauptursache zu 
nennen. Der Wasserabsatz liegt mit 13,6 Mio. m³  rund 2,3 % über dem Niveau des Vorjahres.
 
Die im HSE-Konzer n
 generierte Gesamtleistung beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf 
1.989.246 TEUR. Im Jahresvergleich ist ein Rückgang um 14,4 % zu verzeichnen. Ursächlich 
für diese Entwicklung sind insbesondere geringere Handelsumsätze, bedingt durch das plan-
mäßig rückläufige Endkundengeschäft für eine ehemalige Mitgesellschafterin der citiworks AG. 
 
Der Rohertrag konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Das Ergebnis der gewöhnli-
chen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 17.355 TEUR, der Konzernjahresüberschuss auf 
1.921 TEUR. 
 
Insgesamt wird für die Jahre 2013 und 2014 ein stabiles Konzernergebnis vor Sondereffekten 
erwartet. 
 
Die Schwerpunkte des Investitionsprogramms liegen unverändert im Ausbau der erneuerbaren 
Energien und sollen bis zum Jahr 2015 Investitio nen  von über einer Milliarde Euro initiieren. 
Im Jahr 2012 wurden Investitionen in Off- un d Onshore Windkraft getätigt – in Hessen, der 
deutschen Nordsee sowie in Frankreich.  
 
An erneuerbaren Stromerzeugungsanlagen hat der Konzern damit zum Ende des Jahres 2012 
insgesamt Erzeugungskapazitäten von etwa 283 MW in Bau und Betrieb. 
 
Neben allgemeinen Markt- und Betriebsrisiken bestehen erzeugungs-, bezugs- und absatzseiti-
ge Chancen wie auch Risiken aufgrund der künf tig zu erwartenden volatilen Preisentwicklung 
auf den Energiemärkten sowie der Umsetzung der strategischen Ausrichtung des HSE-
Konzerns. Wesentliche Risiken be treffen hierbei insbesondere das laufende Wasserkartellver-
fahren sowie im Bereich der regulierten Energienetze und die auf die Rentabilität des GTKW 
und der GKI  sowie das Ergebnispotenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestal-
tungen von Marktdesign und Marktpreisniveau. 
 
Das Gaskraftwerk Irsching sowie das Gasturbine nkraftwerk Darmstadt leiden derzeit unter der 
aktuellen Marktsituation, welche geprägt ist von zunehmender Erzeugung durch Erneuerbare 
Energien und gleichzeitig einem geringen Zertifikate-Preis für Emissionen, der auch den Anteil 
von Kohlestrom erhöht. Die ökonomische Situation wird sich erst durch erhebliche Verände-
  
 
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
- 45 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
rungen im Markt, beispielsweise durch einen regulatorischen Eingriff oder die Herausnahme 
von Überkapazitäten auf Seiten der Erzeuger, verbessern. 
  
Solange werden diese beiden Investitionen das Ergebnis der HSE AG belasten. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und ni cht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für 2012 erfolgte durch die Deloitte & Touche GmbH Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneinges chränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei eine m Großteil der Gesellschaften im Teilkonzern 
Energie ab dem Geschäftsjahr 2012 angewendet.  
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
- 46 -

Teilkonzern bauverein AG
Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen 906.750 898.776 889.385
Immaterielle Vermögensgegenstände 861 674 841
Sachanlagen 884.861 877.162 864.55 8
Finanzanlagen 21.029 20.940 23.986
Umlaufvermögen 76.408 90.639 90.558
Vorräte 4.386 6.043 3.895
41.681 44.205 47.032
Wertpapiere 2.552 210 210
Liquide Mittel 27.789 40.182 39.420
Rechnungsabgrenzungsposten 851 1.193 1.083
Summe Aktiva 984.009 990.608 981.025
Passiva
Eigenkapital 322.292 339.662 310.327
Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185
Kapitalrücklage 29.702 29.702 29.702
Gewinnrücklagen 53.295 61.206 72.967
Bilanzergebnis 7.911 13.278 22.865
Anteil anderer Gesellschafter 47.200 51.291 608
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 38.555 35.104 37.429
Verbindlichkeiten 618.950 610.611 628.347
Rechnungsabgrenzungsposten 994 1.798 1.339
Passive latente Steuern 3.218 3.433 3.583
Summe Passiva 984.009 990.608 981.025
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 118.033 133.669 133.144
Umsatzerlöse 117.412 127.827 133.645
Bestandsveränderungen -106 4.819 -1.047 
Andere aktivierte Eigenleistungen 727 1.022 546
Sonstige betriebliche Erträge 14.757 15.014 16.027
Betriebsleistung 132.790 148.683 149.171
Betriebsaufwand -92.198 -107.275 -103.402 
Materialaufwand -57.898 -71.641 -66.106 
Personalaufwand -10.887 -11.531 -11.593 
Abschreibungen -17.646 -17.316 -17.301 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.767 -6.787 -8.402 
Betriebsergebnis 40.592 41.407 45.769
Finanzergebnis -20.624 -19.494 -17.055 
Erträge aus Beteiligungen 480 561 1.011
Erträge aus Gewinnabführung 00 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 437 411 451
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 684 442 318
Abschreibungen auf Finanzanlagen -59 -51 -1 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -22.039 -20.716 -18.710 
Aufwendungen aus Verlustübernahme -126 -140 -124 
19.968 21.913 28.714
Außerordentliches Ergebnis -3.603 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -295 -116 -2.164 
Sonstige Steuern -2.388 -2.403 -2.636 
Ergebnisabführung -21 -21 0
Jahresergebnis 13.662 19.374 23.914
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
- 47 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 322.292 339.662 310.327
davon Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185
Eigenkapitalquote 32,8% 34,3% 31,6%
Bankverbindlichkeiten 507.271 498.256 536.433
Veränderung Verschuldung 170.613 -8.339 17.735
Verschuldungsgrad 205,3% 191,6% 216,1%
Anlagendeckungsgrad 2 93,5% 95,3% 97,4%
Liquidität 3. Grades 58,0% 70,5% 82,4%
Investitionen 19.681 14.732 17.916
Investitionsquote 2,2% 1,6% 2,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 11,6% 14,5% 18,0%
Eigenkapitalrentabilität 4,2% 5,7% 7,7%
Gesamtkapitalrentabilität 1,4% 2,0% 2,4%
Materialintensität 43,6% 48,2% 44,3%
Rohertrag 60.135 62.028 67.038
EBIT 41.383 42.239 47.106
EBITD
A 59.029 59.555 64.408
ROCE 4,0% 4,4% 4,7%
Personal
Personalintensität 8,2% 7,8% 7,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 174 189 192
davon Auszubildende 6 7 9
Personalaufwand je Beschäftigte 63 61 60
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Anzahl verwaltete Wohnungen 19.365 19.265 19.012
Wohnungsleerstandsquote 4,3% 3,4% 2,8%
Anzahl Mieterprivatisierung 82 78 138
Ertrag Mieterprivatisierung (TEUR) 6.282 6.134 10.719
Aufwand Instandhaltung u. Modernisierung (TEUR) 23.316 28.628 24.891
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern bauverein AG verwendet.
- 48 -
Teilkonzern bauverein AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die bauverein AG ist als Spartenobergesellschaft gleichzeitig Muttergesellschaft des immobi-
lienwirtschaftlichen Teilkonzerns der Wissensc haftsstadt Darmstadt. Die Kerngeschäftsfelder 
der Unternehmensgruppe der bauverein AG um fassen die Vermietung von Wohn- und Gewer-
beeinheiten sowie das Bauträgergeschäft mit ergänzenden Dienstleistungen, die von operativ 
tätigen Tochtergesellschaften der bauverein AG ausgeführt werden. 
 
Im Geschäftsjahr stand die Sicherung der miet preisgebundenen Wohnungen in Darmstadt im 
Vordergrund. Hierfür wurde eine langfristige Strategie durch die bauverein AG erarbeitet, die 
erforderlichen Verhandlungen zum Abschluss gebracht und eine langfristige Vereinbarung mit 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt verhandelt. Demn ach stellt sich die bauverein AG ihrer Ver-
antwortung als kommunales Wohn ungsunternehmen und verpflicht et sich, jedes Jahr 100 zu-
sätzliche Sozialwohnungen zur Verfügung zu ste llen. Die Hälfte davon soll neu gebaut werden, 
der Rest über die Inbindungnahme von Bestandswohnungen erreicht werden. 
 
Der bauverein-Teilkonz ern hat das Geschäftsjahr 2012 mi t einem Konzernjahresüberschuss 
von 23.914 TEUR, im Vorjahr von 19.394 TEUR (v or Ergebnisabführung) abgeschlossen. Das 
Betriebsergebnis liegt über dem des Vorjahres.  
 
Die Konzernumsätze sind mit 133.645 TEUR gegenüber dem Vorjahr um 5.818 TEUR gestie-
gen. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung stiegen dabei um 3 % auf 124.405 TEUR. 
Die Umsatzsteigerung geht auf die Reduzierung von Leerständen, höheren Umsätzen aus abge-
rechneten Nebenkosten sowie moderate Mieterhöhungen zurück. Auch der Umsatz aus dem 
Verkauf von Grundstücken im Rahmen des Baut rägergeschäfts wurde gegenüber dem Vorjahr 
um 1.613 TEUR auf 8.357 TEUR gesteigert. Der Materialaufwand ist um 5.535 TEUR auf 
66.106 TEUR gesunken, was einerseits auf niedrige Baukosten für Verkaufsgrundstücke und 
Instandhaltungskosten sowie anderseits gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Betriebskosten 
zurückzuführen ist. 
 
Die Konzernbilanzsumme ist  leicht von 990.608 TEUR auf 981.025 TEUR zum Bilanzstichtag 
31.12.2012 gesunken. Der Teilkonzern hat in 2012 insgesamt 17.916 TEUR investiert, davon 
12.359 TEUR in das Sachanlagevermögen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanz-
summe beträgt damit zum Vorjahr unverändert 90,7 %. 
 
Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem 2012 auf 31,6 % (Vorjahr 34,3 %) infolge des Er-
werbs der Beteiligungen an den HEGEMAG-Wohn ungsgesellschaften gesunken. Der Anteil an-
derer Gesellschafter am Konzern ist damit von 5,2 % auf 0,1 % zum 31.12.2012 zurückgegan-
gen.  
 
Der Teilkonzern wird derzeit mit Eigenkapital der Aktionäre sowie durch Darlehen von Kreditin-
stituten und anderen Kreditge bern finanziert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Kon-
zernjahresergebnisses, der Veränderung der la ngfristigen Rückstellung en und der Abschrei-
bungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf 41.774 TEUR, im vorigen Geschäftsjahr be-
trug dieser 37.221 TEUR. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2013 geplante Finanz- und Ertragslage wird es dem Teilkonzern Im-
mobilien ermöglichen, die Tilgungsverpflichtung auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nach-
zukommen, so dass keine Kapitalmaßnahmen seitens der Aktionäre erforderlich sein werden. 
 
Im Rahmen des begrenzten unternehmerischen Ha ndelns ist die bauverein AG mit ihren Toch-
tergesellschaften gleichermaßen mit Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit Risi-
ken verantwortungsvoll umzugehen, sie möglichst zu minimieren und gleichzeitig die Chancen 
zu nutzen. Das gelingt nur, wenn man diese kont inuierlich identifiziert, bewertet und über-
wacht. Daher wird bei der bauverein AG ein syst ematisches, auf die Besonderheiten der Immo-
bilienwirtschaft abgestimmtes Risikofrühwarnsystem eingesetzt. Die Identifikation der relevan-
ten Risiken erfolgt durch eine regelmäßige Ri sikoinventur und wurde in einem umfassenden 
Katalog vollzogen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Maßnahmen adäquat gegengesteuert wer-
den können. 
 
- 49 -
Teilkonzern bauverein AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der bauverein AG durch Deloitte & Tou-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Man nheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Die Ertragslage des Teilkonzerns wird zukünftig noch stärker durch die Geschäftsfelder Woh-
nungsvermietung und Mieterprivatisierung positiv beeinflusst. In beiden Geschäftsfeldern dürf-
ten die Entwicklungen außerhalb Darmstadts an Bedeutung zunehmen. Auch aus den Investiti-
onen in Freiberg werden zukünftig steigende Erträge erwartet.  
 
Für das Jahr 2013 geht die integrierte Unternehmensplanung des Teilkonzerns von einem Kon-
zernjahresüberschuss von rund 21.400 TEUR aus. Preisanpassungen in laufenden Mietverhält-
nissen sowie moderate Preiserhöhungen bei Neuvermietung ermöglichen dabei eine Umsatz-
steigerung. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei eine m Großteil der Gesellschaften im Teilkonzern 
Immobilien ab dem Geschäftsjahr 2013 angewendet.  
 
Teilkonzern bauverein AG

Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen 111.409 105.828 100.723
Immaterielle Vermögensgegenstände 565 451 611
Sachanlagen 92.245 93.389 89.232
Finanzanlagen 18.599 11.988 10.880
Umlaufvermögen 44.958 49.691 61.646
Vorräte 3.553 3.426 3.633
30.589 41.422 54.304
Wertpapiere 00 0
Liquide Mittel 10.816 4.843 3.709
Rechnungsabgrenzungsposten 132 119 73
Summe Aktiva 156.499 155.638 162.442
Passiva
Eigenkapital 34.548 35.157 32.766
Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Kapitalrücklage 22.237 22.237 22.237
Gewinnrücklagen 1.597 2.884 -221 
Bilanzergebnis -38 -716 -2 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 54.072 56.428 54.948
Verbindlichkeiten 65.121 61.558 72.496
Rechnungsabgrenzungsposten 2.758 2.495 2.232
Summe Passiva 156.499 155.638 162.442
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 39.187 40.411 37.390
Umsatzerlöse 38.711 39.909 36.959
Bestandsveränderungen -2 -132 -107 
Andere aktivierte Eigenleistungen 478 634 538
Sonstige betriebliche Erträge 3.976 4.213 3.760
Betriebsleistung 43.163 44.624 41.150
Betriebsaufwand -57.285 -65.320 -70.471 
Materialaufwand -14.991 -21.628 -26.522 
Personalaufwand -26.192 -29.400 -27.739 
Abschreibungen -8.308 -8.555 -8.916 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.794 -5.737 -7.294 
Betriebsergebnis -14.121 -20.696 -29.321 
Finanzergebnis -6.519 -3.082 -2.802 
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 00 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 487 481
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 353 266 503
Abschreibungen auf Finanzanlagen -2.669 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.203 -3.835 -3.787 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-20.641 -23.778 -32.123 
Außerordentliches Ergebnis -12.962 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3 -3 -20 
Sonstige Steuern -159 -80 -93 
Ergebnisübernahme 33.681 24.469 29.846
Jahresergebnis -84 608 -2.391 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
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Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 34.548 35.157 32.766
davon Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Eigenkapitalquote 22,1% 22,6% 20,2%
Bankverbindlichkeiten 39.258 36.529 33.880
Veränderung Verschuldung -1.952 -3.563 10.938
Verschuldungsgrad 353,0% 342,7% 395,8%
Anlagendeckungsgrad 2 101,4% 106,8% 105,2%
Liquidität 3. Grades 110,3% 123,8% 113,7%
Investitionen 7.114 12.210 6.961
Investitionsquote 6,4% 11,5% 6,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -0,2% 1,5% -6,4%
Eigenkapitalrentabilität -0,2% 1,7% -7,3%
Gesamtkapitalrentabilität -0,1% 0,4% -1,5%
Materialintensität 34,7% 48,5% 64,5%
Rohertrag 24.196 18.783 10.868
EBIT -14.121 -20.209 -28.840
EBITD
A -5.813 -11.654 -19.923
Kostendeckungsgrad 67,7% 65,5% 56,7%
Personal
Personalintensität 60,7% 65,9% 67,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 576 588 602
davon Auszubildende 12 17 15
Personalaufwand je Beschäftigte 45 50 46
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Anzahl Straßenbahntriebwagen 48 48 48
Anzahl Straßenbahnbeiwagen 30 30 30
Anzahl Omnibusse 84 88 87
Fahrgäste in Mio. EUR 40,3 41,1 41,6
Nutzungsquote je Einwohner (Fahrkarten/Einwohner)1
143 114 115
1 Auf Basis der Fahrkartenverkäufe, ab 2011 Konsolidierung der NVS-Leistungen
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern HEAG mobilo GmbH verwendet.
- 52 -
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Nachfrage im ÖPNV in Deutschland nahm im Jahr 2012 weiter zu: Nach Angabe des Sta-
tistischen Bundesamtes stiegen die Fahrgastzahl en in Deutschland im öffentlichen Personen-
verkehr mit Bussen und Bahnen um 0,5 %. Die Zahl der Fahrgäste der HEAG mobilo GmbH 
(HEAG mobilo) und ihrer Tochterunternehmen stieg mit 1,25 % ebenfalls moderat. 
 
Aus den Ergebnissen der 2010 durchgeführten Verkehrszählung des Rhein-Main-
Verkehrsverbunds (RMV) ergibt sich eine deut lich veränderte Einnahmeaufteilung. Die Zahlen 
dokumentieren eine Verschiebung  der Fahrgastströme hin zu den Regionalverbindungen. Für 
die lokalen Verkehre im Gebiet der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (Dadina) 
führt dies für die Jahre ab 2011 zu Erlöseinbußen von mehreren Millionen EUR – und dies trotz 
steigender Fahrgastzahlen bei den lokalen Verk ehren. Die geringeren Erlöszuscheidungen be-
deuten für die HEAG mobilo und ihr Tochterunternehmen HEAG mobiBus eine starke wirt-
schaftliche Belastung. Die Mindererlöse fü r das Jahr 2011 wurden im Rahmen einer Aus-
gleichsregelung auf Basis der Erlöse 2010 vom RMV abgefedert. 2012 wurden die Erlöseinbu-
ßen voll wirksam.  
 
Im Geschäftsjahr 2012 waren diverse Großrepara turmaßnahmen erforderlich. Ein Großteil der 
Kosten entfiel auf die grundhafte Sanierung der Straßenbahnstrecke auf der Heidelberger 
Landstraße. Im Zuge dieser Sanierung werden weite Teile dieser Strecke von Schotter- auf Ra-
sengleis umgestellt. Außerdem wurde im Bereich der Haltestelle „Orangerie“ die Gleiskurve 
erneuert sowie in der Nieder-Ramstädter Straße zwischen den Haltestellen „Herdweg“ und 
„Roßdörfer Platz“ die Gleisanlagen ausgetauscht. Auch wurden Brandschutzvorgaben umge-
setzt und Teile des Betriebsgebäudes auf dem Betriebshof Böllenfalltor energetisch saniert. 
 
Die Umsatzerlöse sind gesunken. Ursächlich hierfür sind die Ergebnisse aus der geänderten 
Einnahmeaufteilung des RMV. Durch Sondereffekte bei den Aufwendungen für Altersversorgung 
sinkt der Personalaufwand gegenüber dem Vorjah r. In den sonstigen be trieblichen Aufwendun-
gen ist eine Drohverlustrückstellung für das Li nienbündel „nördliche Bergstraße“ berücksich-
tigt. 
 
Das strukturbedingt negative Ergebnis vor Verlustübernahme ist erheblich durch die Erlösein-
bußen aus der RMV-Einnahmeaufteilung und Großreparaturmaßnahmen geprägt. 
 
Insgesamt investierte der Teilkonzern Verkehr 6.961 TEUR in Sachanlagen und immaterielle 
Vermögensgegenstände. Die Investitionen betrafen insbesondere Infrastrukturmaßnahmen und 
Anlagen zur Fahrgastinformation. Unter Berücksi chtigung der Investitionen, der erhaltenen 
Zuschüsse und der Abschreibungen sank das Sachanlagevermögen.  
 
Die Finanzierung im Teilkonzern ist durch en tsprechende Kreditzusagen gesichert. Das Fi-
nanzmanagement stellte zu jeder Zeit die fristgerechte Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen 
sicher.  
 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden 
wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. 
Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken eine Berichterstat-
tungspflicht. Die im Geschäftsjahr vorgeno mmenen Analysen haben ke ine bestandsgefährden-
den Risiken aufgezeigt.  
 
Seit mehr als sieben Jahren ist die Erneueru ng der Autobahnbrücke über die A5 zwischen 
Darmstadt und Griesheim geplant. Immer wieder hat Hessen Mobil – das frühere Amt für Stra-
ßen- und Verkehrswesen – dieses Bauvorhabe n verschoben. Der Baubeginn ist nun für den 
Herbst 2013 angesetzt. Die Bauzeit für die neue  A5-Brücke ist auf mindestens zwei Jahre ver-
anschlagt. Um auch während dieser Zeit eine Schienenverbindung nach Griesheim aufrecht zu 
erhalten, beteiligt sich die HEAG mobilo anteilig an den Kosten für eine Behelfsbrücke. Außer-
dem soll die Streckensanierung und der Umbau zum Rasengleis in der Heidelberger Landstra-
ße weitestgehend abgeschlossen werden. Eine weitere umfassende Baumaßnahme wird die 
Errichtung einer neuen Nahverkehrspur in de r Darmstädter Bismarckstraße sein. Im Sommer 
2013 soll mit den Vorarbeiten für den westlichen Teilabschnitt begonnen werden.  
 
- 53 -
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Ab 2013 werden die Aufgabenträger höhere Zuschüsse zur Aufrechterhaltung der direkt verge-
benen Busverkehre zahlen. Dies wurde erforderlich, weil die geänderte Einnahmeaufteilung des 
RMV zu erheblich niedrigeren Er lösen führte und die Kostensteigerungen der letzten Jahre, 
insbesondere beim Diesel und Personal, nicht durch Tarif-Preissteigerungen des RMV gedeckt 
sind. Daher war eine Anpassung des Zuschusses für die direkt vergebenen Buslinien unum-
gänglich. 
 
Im Herbst 2012 wurde eine Verkehrszählung au f den Linien der Nahverkehr-Service GmbH 
(NVS) an der Bergstraße durchgeführt. Die Erge bnisse zeigen eine deutliche Fahrgaststeige-
rung im Vergleich zur Erhebung aus 2007, die derzeit die Basis für das Einnahmeaufteilungs-
verfahren beim Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) ist. Die Daten aus der aktuellen Ver-
kehrszählung werden die Grundlage für eine geänderte Einnahmeaufteilung sein und werden 
derzeit vom VRN ausgewertet. Wir erhoffen eine deutlich positive Erlösentwicklung für die Li-
nien an der Bergstraße. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei den Gesellschaften im Teilkonzern Verkehr ab 
dem Geschäftsjahr 2012 angewendet. Die jeweili gen Entsprechenserklärungen wurden bis zur 
Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 54 -
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH

HEAG-Konzern
Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen 1.939.453 2.100.631 2.187.823
Immaterielle Vermögensgegenstände 19.700 16.567 18.362
Sachanlagen 1.632.545 1.751.007 1.812.085
Finanzanlagen 287.208 333.057 357.376
Umlaufvermögen 705.288 848.467 856.259
Vorräte 95.780 79.429 80.314
455.120 436.664 451.815
Wertpapiere 2.745 286 210
Liquide Mittel 151.643 332.088 323.920
Rechnungsabgrenzungsposten 10.103 17.915 15.944
Aktive latente Steuern 21.293 21.492 2.498
2.613 9.228 11.640
Summe Aktiva 2.678.750 2.997.733 3.074.164
Passiva
Eigenkapital 530.034 575.115 236.436
Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Kapitalrücklage 329.445 329.445 329.445
Erwirtschaftetes und übriges Konzerneigenkapital 152.056 197.137 -141.542 
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 8.326 5.564 5.665
Sonderposten 311 566 861
Empfangene Ertragszuschüsse 96.021 94.907 95.063
Rückstellungen 521.232 508.517 508.315
Verbindlichkeiten 1.439.548 1.740.919 2.161.640
Rechnungsabgrenzungsposten 60.252 54.938 48.462
Passive latente Steuern 23.026 17.207 17.722
Summe Passiva 2.678.750 2.997.733 3.0 74.164
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 3.923.075 2.477.388
2.143.959
Umsatzerlöse 3.883.916 2.471.552 2.128.305
Bestandsveränderungen 8.663 -12.853 -139 
Andere aktivierte Eigenleistungen 30.496 18.689 15.793
Sonstige betriebliche Erträge 78.704 78.340 91.026
Betriebsleistung 4.001.779 2.555.728 2.234.985
Betriebsaufwand -3.941.981 -2.452.441 -2.164.657 
Materialaufwand -3.450.780 -1.994.049 -1.656.043 
Personalaufwand -210.489 -218.894 -239.262 
Abschreibungen -75.827 -77.150 -96.215 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -204.885 -162.348 -173.137 
Betriebsergebnis 59.798 103.287 70.328
Finanzergebnis -47.774 -54.766 -70.655 
Erträge aus Beteiligungen 8.832 9.380 5.827
Erträge aus Gewinnabführung 00 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 2.983 6.590 9.604
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.972 11.384 12.397
Abschreibungen auf Finanzanlagen -2.796 -1.786 -10.425 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -68.639 -80.193 -87.934 
Aufwendungen aus Verlustübernahme -126 -141 -124 
12.024 48.521 -327 
Außerordentliches Ergebnis -46.487 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 304 1.420 -11.322 
Sonstige Steuern -3.234 -3.148 -4.672 
Ergebnisübernahme 20.899 11.687 17.063
Ergebnisabführung -20 -20 0
Jahresergebnis -16.514 58.460 742
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
- 55 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 530.034 575.115 236.436
davon Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Eigenkapitalquote 19,8% 19,2% 7,7%
Bankverbindlichkeiten 836.142 863.585 1.219.998
Veränderung Verschuldung 281.090 301.371 420.721
Verschuldungsgrad 405,2% 421,0% >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 80,9% 77,6% 75,9%
Liquidität 3. Grades 76,6% 97,0% 92,4%
Investitionen 359.009 256.565 217.720
Investitionsquote 18,5% 12,2% 10,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -0,4% 2,4% 0,0%
Eigenkapitalrentabilität -3,1% 10,2% 0,3%
Gesamtkapitalrentabilität -0,6% 2,0% 0,0%
Materialintensität 86,2% 78,0% 74,1%
Rohertrag 472.295 483.339 487.916
EBIT 71.487 119.116 85.635
EBITD
A 147.314 196.266 181.850
ROCE 2,9% 6,4% 4,0%
Personal
Personalintensität 5,3% 8,6% 10,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3.311 3.412 3.416
davon Auszubildende 154 149 144
Personalaufwand je Beschäftigt
e 64 64 70
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 56 -
HEAG-Konzern

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Bereinigt um Mehrfachbeteiligungen werden unter der HEAG 121 Beteiligungen des insgesamt 
171 Beteiligungen umfassenden Portfolios der Wissenschaftsstadt Darmstadt gebündelt. In 
dem Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) zählen hierzu 99 Beteiligungen, die 
bauverein AG hält 22 Beteiligungen und die HEAG mobilo GmbH (HEAG mobilo) ist Anteilseig-
nerin von 6 Beteiligungen. 
 
In 2012 wurden im HEAG-Konzern Umsatzerlöse  von 2.128 Mio. EUR erwirtschaftet. Wesentli-
che Ursache für den Rückgang der Gesamtleis tung von 2.477 Mio. EUR auf 2.144 Mio. EUR 
sind geringere Handelsumsätze im Energiebereich bedingt durch das planmäßig rückläufige 
vertriebliche Endkundengeschäft für eine ehemalige Mitgesellschafterin der citiworks AG. 
Daneben sind ein Anstieg der Umsätze aus Netzn utzungsentgelten und ein Rückgang der Um-
sätze aus Umwelttechnik und technischen Dienstleistungen zu verzeichnen. 
 
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträg e ist überwiegend auf die Erträge aus der teil-
weisen Veräußerung der Anteile an der Stadtwerke Freiberg AG zurückzuführen. 
 
Die Verringerung des Materialaufwands ist überwiegend auf die vorgenannten geringeren Han-
delsumsätze im Energiebereich zurückzuführen. Im Materialaufwand ist eine Risikovorsorge für 
langfristige Strombezugsverträge von insgesamt 19  Mio. EUR, nach 21 Mio. EUR im Vorjahr, 
enthalten. Das Rohergebnis konnte auf 579 Mio. EUR gesteigert werden. 
 
Die Erhöhung des Personalaufwandes ist auch durch belastende Sonder effekte aufgrund per-
soneller Veränderungen im Energiebereich bedingt. 
 
Die Zunahme der Abschreibungen ist neben de n höheren planmäßigen Abschreibungen auf 
Erzeugungsanlagen für regenerative Energie im Zusammenhang mit der notwendigen Abwer-
tung des im Bau befindlichen Gasturbinenkraftwerks im Energiebereich zu sehen. 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere durch höhere Aufwendungen für 
Rückstellungszuführungen für rechtliche Risi ken im Energiebereich von 162 Mio. EUR auf 
173 Mio. EUR gestiegen. 
 
Im Zusammenhang mit den vorgenannten Effekten  verminderte sich das Betriebsergebnis im 
HEAG-Konzern um 33 Mio. EUR auf 70 Mio. EUR. 
 
Das Finanzergebnis verringerte sich von minus 55 Mio. EUR auf minus 71 Mio. EUR. Dies ist 
zum Einen auf die teilweise Abwertung der Ante ile an der Gemeinschaftskraftwerk Irsching 
GmbH mit 8 Mio. EUR zurückzuführen. Zum Ande ren sind höhere Zinsaufwendungen in Folge 
der erstmalig ganzjährig zu berücksichtigenden Anleihe der HSE Netz AG sowie aus Darle-
hensaufnahmen zum Erwerb der zusätzlichen Anteile (40 %) an der HEAG Südhessische Ener-
gie AG durch die HEAG Ursache für den Rückgang. 
 
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind  durch die Auflösung einer Rückstellung für 
steuerliche Risiken mit der korrespondierenden Ko rrektur einer aktiven latenten Steuer beein-
flusst.  
 
Für das Jahr 2012 wird ein Jahresüberschuss von 1 Mio. EUR ausgewiesen. 
 
Der Anstieg der Bilanzsumme um 2,5 % auf 3.074 Mio. EUR steht in Zusammenhang mit dem 
Anstieg des Anlagevermögens von 87 Mio. EUR, während sich bei in etwa gleich bleibendem 
Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten  die aktiven latenten Steuern um 19 Mio. 
EUR verringern.  
 
Im Wesentlichen führten Investitionen in die Netzinfrastruktur, in Erzeugungsanlagen für er-
neuerbare Energien und in ein Gasturbinenkraftwerk zu einem Anstieg der Sachanlagen. Darle-
hensgewährungen an die Global Tech I Offshore Wind GmbH erhöhten die Finanzanlagen im 
Geschäftsjahr. Neben den planmäßigen Abschreibungen wirkten sich die teilweise Veräußerung  
 
 
 
- 57 -
HEAG-Konzern

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
der Anteile an der Stadtwerke Freiberg AG so wie die außerplanmäßigen Wertkorrekturen auf 
die Beteiligung an der Gemeinschaftskraftwerke Irsching GmbH und das im Bau befindliche 
Gasturbinenkraftwerk mindernd aus. 
 
Die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist auf höhere Forderungen aus 
Energiehandel und -vertrieb zurückzuführen. 
 
Der Abschluss einer steuerlichen Betriebsprüfung führte zu einem Rückgang der aktiven laten-
ten Steuern. Da ein Sachverhalt, für den in Vorj ahren eine Risikorückstellung gebildet wurde, 
nicht beanstandet wurde, konnte die Rückstellung und der hiermit korrespondierende Betrag in 
den aktiven latenten Steuern aufgelöst werden. 
 
Das Konzerneigenkapital hat sich von 575 Mio. EUR auf 236 Mio. EUR verringert. Der Rück-
gang ist vorrangig bedingt durch die Verminderung der Anteile anderer Gesellschafter und die 
Verrechnung des resultierenden aktivischen Unterschiedsbetrags aus dem Erwerb der zusätzli-
chen Anteile an der HEAG Südhessische En ergie AG, der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Nordhessen KG sowie der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhes-
sen KG. Dabei handelt es sich um einen Einmal effekt, durch den zukünftige Ergebnisbelastun-
gen vermieden werden. Zudem werden die Gewi nnausschüttungen an Minderheitsgesellschaf-
ter deutlich reduziert. 
 
Die Rückstellungen liegen mit 508 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres. Der Auflösung von 
Rückstellungen für steuerliche Risiken stehen höhere Rückstellungen für die Risikovorsorge im 
Zusammenhang mit langfristigen Strombezugsver trägen und rechtlichen Risiken sowie Zufüh-
rungen zu den Pensionsrückstellungen gegenüber. 
 
Im Anstieg der Verbindlichkeiten spiegelt sich vorrangig der darlehensfinanzierte Erwerb der 
zusätzlichen Anteile (40 %) an der HEAG Südhes sische Energie AG durch die HEAG sowie die 
Fremdkapitalaufnahmen der im regenerativen Be reich tätigen Projektgesellschaften im Ener-
giebereich wider. 
 
Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt im Geschä ftsjahr eine zahlungswirksame Verminderung 
des Finanzmittelfonds von 8 Mio. EUR. Der Mittelabfluss durch die Investitionstätigkeit wird 
größtenteils durch den gestie genen Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit gedeckt, 
daneben wurden Darlehen bei Kreditinstituten aufgenommen. Die Auszahlungen an Unterneh-
menseigner und Minderheitsgesellschafter enth alten auch den vorgenannten darlehensfinan-
zierten Erwerb der zusätzlichen Anteile an der HEAG Südhessische Energie AG. 
 
Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Management- und 
Kontrollsysteme zu begrenzen. Die Gestaltung  des Risikomanagements innerhalb des HEAG-
Konzerns trägt den gesetzlichen Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz 
im Unternehmensbereich (KonTraG) Rechnung. 
  
Es werden Risiken in Risikokategorien eingeteilt und mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit und 
Schadenshöhe bewertet. Neben der regelmäßigen Berichterstattung, die quartalsweise dem 
Aufsichtsrat vorgelegt wird, gibt es auch für unerwartete Risiken eine Berichtspflicht. 
 
Die Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres 2012 durch die Wirtschaftsprü-
fungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein 
uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.   
- 58 -
HEAG-Konzern

2.7302.6102.509
0
1.000
2.000
3.000
20112010 2012
 
Geschäftsfeld Energie 
 
 HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
 Beteiligungsgesellschaften der HEAG Südhessische Energie AG (HSE), u.a.: 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Die HSE-Gruppe ist einer der führenden Energie- und Infrastruk-
turdienstleister und über seine Vertriebsmarke ENTEGA einer der 
größten Anbieter von Ökostrom und klimaneutralem Erdgas. Sie 
gestaltet aktiv die Energiewende mit und bietet ihren Kunden Lö-
sungen für ein atomstromfreies und CO 2-neutrales Leben und Ar-
beiten. Dabei folgt das Unternehmen dem Dreiklang von CO 2 ver-
meiden, verringern und kompensieren. 
Bis 2015 investiert die HSE über 1 Mrd. Euro in den Ausbau der 
regenerativen Energien. Sie forciert den zukunftsträchtigen Be-
reich der Energieeffizienzdienstleistungen. Ein zentraler Baustein 
der Energiewende sind die Stro mnetze. Neben der Wirtschaftlich-
keit und der Versorgungssicherheit rückt deren Intelligenz in den 
Fokus. Die HSE betreibt über ihre Tochtergesellschaft VNB nicht 
nur die Netze in Südhessen, sie forscht auch an den Smart Grids 
der Zukunft. Im Bereich der Wasserversorgung steht eine hohe 
Wasser
qualität zu günstigen Preisen im Vordergrund. 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Die Unternehmen des Geschäftsfelds Energie unterhalten Koopera-
tionen in zahlreichen Bereichen der Energieversorgung. Kooperati-
onspartner sind hier unter an derem die TU Darmstadt und die  
Hochschule Darmstadt sowie die Universitäten Kassel und Gießen.  
Ein Beispiel ist die weltweit erste Stiftungsprofessur für Geother-
mie an der TU Darmstadt (Prof. Dr. Sass). 
 
 BLUENORM GmbH 
 citiworks AG 
 COUNT+CARE GmbH 
 e-ben GmbH & Co. KG 
 ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG 
 ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG 
 ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG 
 Forest Carbon Group AG 
 
 Hessenwasser GmbH & Co. KG 
 HSE Netz AG 
 HSE Regenerativ GmbH und Töchter 
 HSE Technik GmbH & Co. KG 
 NATURpur Institut für Klima- und 
Umweltschutz gemeinnützige GmbH 
 Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-
Main-Neckar GmbH & Co. KG 
Auszeichnungen * 
 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten 
* Auswahl von Auszeichnungen aller Unternehmen des Geschäftsfelds Energie 
 
163.795
318.341
177.842
0
100.000
200.000
300.000
400.000
20112010 2012

- 60 -

BLUENORM GmbH
Anschrift: Frankfurter Str. 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 08171/ 627 500 sowie www.bluenorm.de
Gründung: 07.12.2009
Handelsregister: HRB 90659, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Frischat, Dr. Steffen k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens sind Energiedienstleistungen, insbesondere Beratung im Bereich der
Nachhaltigkeit sowie der Energie- und Ressourceneffizienz. Ebenfalls Gegenstand des Unternehmens
sind der Handel mit Komponenten und Anlagen im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz sowie
Planung, Bau und Finanzierung derartiger Anlagen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 61 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 037
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 124 31
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 292 166
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 600 600
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 -272 -427 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -0 
Sonstige Steuern -1 
Jahresergebnis
-175 
4
0
211
12
22
0
2012
0
1
0
57
268
0
-238 
-10 
-0 
00
-155 
0
40
0
0
0
0
0
0
9
0
419
431
63
246
383
0
0
117 -155 
0
3
-155 
0
0
207
12
-512 
629
3
-423 
173
2
204
207
206
0
328
431
0
0
0
121
0
0
-0 
0
243
3
0
0
0
0
0
-8 
-108 
-0 
-395 
0
0
0
0
0
0
0
4
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-0 
-0 
4
0 120
- 62 -
BLUENORM GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 76,1% 83,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 93% 65%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 211
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 4 3
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 09 97 9
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
28,0% -75,0%
11
600
2
1170 -155
49,0%
-145125
>1.000% >1.000%
597,1%
-73,6%
245
62,8%
33,9%
328 173
0,1%
-83,8%
406,7%
0
40
19,8%
0
0
88,8%
31,4%
-89,9%
-18
600
36,7%
- 63 -
BLUENORM GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Nach der Expansion des operativen Geschäfts im Geschäftsjahr 2011 war das Geschäftsjahr 
2012 geprägt von einer inhaltlichen und geographischen Verlegung im Rahmen der verstärkten 
Zusammenarbeit mit der Konzernschwester ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG, Darm-
stadt.  
 
Nach dem die KfW Anfang Januar den BLUE NORM-Beratern aufgrund der veränderten 
BLUENORM-Anteilseignerstruktur die Zertifizieru ng für KfW-geförderte Beratungen entzogen 
hatte, bestand zunächst Bedarf, das Geschäft bei mittelständischen Kunden der BLUENORM 
abzusichern. Gemeinsam mit der ENTEGA Gesc häftskunden GmbH & Co. KG konnten hier 
attraktive Angebote entwickelt werden, so dass in diesem Segment ein weitgehend unveränder-
tes Projektvolumen zu verzeichnen war. 
 
Schließlich war das Jahr 2012 durch eine Verl agerung des geographischen Schwerpunkts ge-
prägt – im Rahmen der verstärkten Einbindung in den HSE-Konzern wurden vor allem im Raum 
Südhessen neue Kunden aufgebaut. Insgesam t kann BLUENORM in 2012 auf sechzig erfolg-
reich abgeschlossene Beratungsprojekte und eine  sehr gute inhaltliche Entwicklung zurückbli-
cken. 
 
Der Umsatz des Jahres 2012 lag um 37 TEUR unter dem Vorjahreswert. Die Erlöse in Höhe 
von 206 TEUR (Vj. 243 TEUR) resultieren aus Energie- und Beratungsdienstleistungen im Be-
reich der Nachhaltigkeit sowie der Energie- und Ressourceneffizienz.  
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten überwiegend Erträge aus Nutzungsüberlassun-
gen, Dienstleistungen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 
 
Den Erlösen stehen angefallene Personalkosten in Höhe von 238 TEUR (Vj. 395 TEUR) sowie 
sonstige betriebliche Aufwendungen von 175 TEUR (Vj. 108 TEUR) gegenüber. 
 
Die Gesellschaft erwirtschaftete im Gegensatz zum positiven Betriebsergebnis des Vorjahres  
ein negatives Betriebsergebnis in Höhe von 15 5 TEUR, welches zugleich auch unter Berück-
sichtigung von Finanzergebnis und Steueraufwand das im Vergleich zum Vorjahr von 120 TEUR 
um 275 TEUR geringere negative Jahresergebnis von -155 TEUR darstellt.  
 
Für die kommenden Jahre kann davon ausgegangen werden, dass sich die positive Marktent-
wicklung fortsetzt und dass diese die Grundlage für weiteres erfolgreiches Wachstum bildet. 
Operativ wird der Schwerpunkt auf der kontin uierlichen Ausweitung de s Beratungsportfolios 
liegen, um z.B. auch Bereiche wie Steuern, Abgaben, Netzkosten sowie Eigenerzeugung abde-
cken zu können, sowie auf der weiteren Erschließung der Themenfelder Energiemanagement 
und –Monitoring. 
 
Aufgrund der hohen Synergien mit der Schwesterfirma wird für die erste Jahreshälfte 2013 die 
Integration der BLUENORM GmbH in die ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG vorberei-
tet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stuttg art, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an. 
- 64 -
BLUENORM GmbH

citiworks AG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 404 3000 sowie www.citiworks.de
Gründung: 2000
Handelsregister: HRB 91126, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname              Vergütung
Brunner, Dr. Marko k.A.
Stewens, Christian k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Böddeker, Michael Vorsitzender k.A.
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 1. stv. Vorsitzender k.A.
Gey, Frank k.A.
Niedermaier, Andreas k.A.
Schiffmann, Ilka k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Energie und der Handel mit Energie und
Energiederivaten sowie alle mit diesem Gegenstand in Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Der
Unternehmensgegenstand schließt insbesondere die gewerbsmäßige Anschaffung und Veräußerung von
Energie und Energiederivaten an Energiebörsen entweder im eigenen Namen für eigene Rechnung oder
als Dienstleistung für Dritte ein.
Die Bezüge des Aufsichtsorgans beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf 12 TEUR.
- 65 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 179.704
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 159.331 159.930 148.572
Wertpapiere 192 76 0
Liquide Mittel 20.181 3.354 3.262
Rechnungsabgrenzungsposten 406 36 10
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 17.988
Gezeichnetes Kapital 17.650 17.650 17.650
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 45 49 49
Bilanzergebnis 294 421 79
Rückstellungen 26.850
Verbindlichkeiten 138.609
Rechnungsabgrenzungsposten 59 60 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -96 
Jahresergebnis 134
1.336.377
0
-12 
-55 
-223 
639
0
-1.421 
0
2.274
-554 
0
41
-780 
2
-2.657.528 
-3.508 
-655 
-9.625 
-2.089 
0
0
-325 
-523 
-52 
0
0
0
80
-36 
18.120
166.590
2.764
-1.056.034 
17.779
257
151.835
154.609
1.050.913
3.194
-1.337.626 
1.338.4142.669.227
0
2.661.433
0
0
7.793
1.336.377
154.609
2.736
169
163.360
166.590
12.613
2.661.433
-2.671.316 
-111 
0
0
265
195
0
-2.870 
788 59
3.396
288
2.037
18
-728 
183.505
-4.649 
-1.329.062 
-3.187 
135.797
2.837
183.505
317
242
-621 
00
-341 
2012
18
2.341
165
5.181
1.056.094
-1.044.284 
-3.918 
-718 
0
1.050.913
7.151
129.679
-7.115 
0
- 66 -
citiworks AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 17.988
davon Gezeichnetes Kapital 17.650
Eigenkapitalquote 9,8% 10,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -94.328
Verschuldungsgrad 920,1%
Anlagendeckungsgrad 2 547,1%
Liquidität 3. Grades 109,0%
Investitionen 1.666
Investitionsquote 49,1% 19,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität -3,1%
Gesamtkapitalrentabilität -0,3%
Materialintensität 99,6%
Rohertrag 3.905
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,0%
Personal
Personalintensität 0,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 44 43
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 80 74
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,4%
819,4%
-1,9%
-6.118
17.650
0,7%
-1.433 1.534
140
769,6%
00
0,2%
0,7%
18.120 17.779
111,4%
0,0%
7.315
99,3%
110,3%
-2.811
0,1%
578,4%
806-2.087 77
0,0%
-0,2%
613
17.650
293
664,3%
11,5%
10,6%
98,9%
6.629
28
0
796
0,0%
- 67 -
citiworks AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Mit ihrem Umzug von München nach Darmstadt hat die citiworks AG im vergangenen Jahr ei-
nen wesentlichen Schritt zu ihrer Neupositionierung getan. Mit einer effizienteren Struktur kon-
zentriert sie sich auf die energiewirtschaftlichen Prozesse. 
 
Kernaufgaben und Kompetenzen des Unternehmens  sind der Energiehandel, die Bewirtschaf-
tung und Vermarktung von Energieportfolien und Kraftwerkskapazitäten, die Direktvermarktung 
von EEG-Strom sowie energielogistische Dienstleistungen. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 hat die Gesellschaft ihr Angebot marktorientiert erweitert. Im Fokus der 
Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen standen unter anderem die EEGDirektvermarktung, 
die Vermarktung von Biogas, die Einrichtung, Führung und Bewirtschaftung von Biogasbilanz-
kreisen, das Fahrplan- und Nominierungsmana gement, die Vermarktung von Herkunftsnach-
weisen und Grünstromprodukten sowie die Dienst leistungen bei der Zertifizierung von Erzeu-
gungsanlagen und Mengen. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 bewirtschaftete die citiworks Portfolien mit einer Menge von 
12,561 TWh Strom sowie 8,739 TWh Gas. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf insgesamt 
1.050.913 TEUR (2011: 1.336.377 TEUR). Der Rückgang ist im Wesentlichen darauf zurückzu-
führen, dass die citiworks AG das Geschäftsfeld Endkundenvertrieb auf die ENTEGA Geschäfts-
kunden GmbH & Co. KG übertragen hat. Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet die Geschäftsfüh-
rung mit einem positiven Ergebnis. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. 
 
Das Risikomanagement ist dahingehend ausgerichtet, die Geschäftsentwicklung und die Lage 
des Unternehmens systematisch und laufend be urteilen zu können. Das Risikomanagement 
der citiworks fokussiert sich insbesondere auf: 
 
- die Risiken der Beschaffung (Mengen- und Preisrisiken) 
- die Risiken der Bereiche Lieferungen und Leistungen (Mengen- und Preisrisiken) 
- die Kontrahentenrisiken 
- operative Risiken im Geschäftsbetrieb 
 
Die jeweiligen Risiken werden kontinuierlich erfass t, nach einheitlichen Kriterien bewertet und 
gegenüber den relevanten Gremien berichtet. 
 
Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefähr-
dend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte  durch Rölfs Partner 
Richter GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,  welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 68 -
citiworks AG

COUNT+CARE GmbH
Anschrift: Rheinallee 41, 55118 Mainz
Kontakt: 06151/ 404 6000 sowie www.countandcare.de
Gründung: 26.06.2002
Handelsregister: HRB 3950, Amtsgericht Mainz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Abert, Volker k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von abwicklungsorientierten Dienstleistungen,
insbesondere in den Bereichen Zählerdatenermittlung, Energiedatenmanagement, Abrechnung und
Forderungsmanagement sowie die Erbringung von Dienstleistungen in dem Bereich der
Datenverarbeitung. Ziel ist die effiziente und marktpreisorientierte Sicherstellung dieser Dienstleistungen
insbesondere für die Gesellschafter sowie die mit ihnen verbundenen Unternehmen und Körperschaften.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Stadtwerke Mainz AG 25,10%
74,90%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 69 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 25.826
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 18.939 17.477 15.710
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 6.887 12.936 17.520
Rechnungsabgrenzungsposten 2.533 3.399 2.673
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 5.898
Gezeichnetes Kapital 400 400 400
Kapitalrücklage 10.601 10.601 10.601
Gewinnrücklagen 174 0 0
Bilanzergebnis -5.277 -2.095 13
Rückstellungen 24.525
Verbindlichkeiten 17.922
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -600 
Sonstige Steuern -6 
Jahresergebnis
-27.796 
0
0
88.060
33.699
14.305
0
2012
0
6.770
1.177
2.878
90.938
-15.117 
-31.097 
-10.870 
-1.206 
00
2.108
48.345
17.707
5.241
48.345
13.231
1.514
0
58
5.841
1.340
30.413
56.000
29.387
79.525
1.113
0
1.287
4.761 6.057
19.986
15.009
5.171
72.685
-72.728 
59.018
22.189
-75.878 
80.638
23.115
-84.881 
11.014
15.167
33.230
59.018
88.060
-92 
8.906
56.000
-886 
0
53
3.707
224
0
-1.163 
75.201
79.525
0
0
72.685
0
0
2.516
-7.796 
-25.407 
-14.566 
-28.109 
-1.186 
0
-15.885 
-23.032 
-10.252 
-23.559 
2.473
-1.054 
-7 
88
0
-1.338 
0
-454 
0
63
0
-92 
-2.965 
-6 
94
826 3.009
- 70 -
COUNT+CARE GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 5.898
davon Gezeichnetes Kapital 400
Eigenkapitalquote 12,2% 15,9% 18,7%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -1.999
Verschuldungsgrad 719,7%
Anlagendeckungsgrad 2 100,5%
Liquidität 3. Grades 91,4%
Investitionen 10.504
Investitionsquote 53% 5% 52%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,1%
Eigenkapitalrentabilität 14,0%
Gesamtkapitalrentabilität 1,7%
Materialintensität 21,1% 16,6%
Rohertrag 56.801 72.943
EBIT
EBITD
A
ROCE 12,4%
Personal
Personalintensität 30,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 308 352 377
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 75 80 82
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
5,4% 3,6%
1.200
400
11.967
4.8192.537 6.110
3,8%
16.98012.615
106,6% 115,0%
102,5%
2,4%
64.960
34,9%
21,6%
8.906 11.014
18,1%
19,2%
94,0%
0
-215
435,8%
0
12.789
34,2%
528,8%
19,1%
-3.402
400
33,8%
- 71 -
COUNT+CARE GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der Markt für Energiemarktdienstleistungen wa r im Geschäftsjahr 2012 in Deutschland  im 
Segment Zählen, Messen und Abrechnen durch ei ne kontinuierliche Weiterentwicklung der an-
gebotenen Dienstleistungen und der Unternehmenspräsenz der Anbieter gekennzeichnet. 
 
Die allgemeine Unsicherheit im Branchenumfeld, Effizienzvorgaben und verlagerte Budgets 
führten zu einem eher moderaten Nachfrageverhalten nach modularen Energiedienstleistungen 
im B2B Bereich. Die Neukundengewinnung gestal tete sich in Folge branchenintern mitunter 
schwieriger als für die laufende Planung erhofft und budgetiert. 
 
Die COUNT+CARE GmbH hat vor diesem Hintergrund an einer Professionalisierung ihres An-
gebotes gearbeitet und sich im Wettbewerbsumfeld als zuverlässiger und kompetenter IT-
Spezialist und Full-Service-Anbieter für energiewirtschaftliche Dienstleistungen positioniert. 
 
Trotz des angespannten Umfelds konnte die COUNT+CARE GmbH ihre  Umsatzerlöse von 
79.525 TEUR  um rd. 10,7 % auf 88.060 TEUR st eigern. Bedingt durch den höheren Umsatz 
stieg ebenfalls das Betriebsergebnis. 
 
Da im Geschäftsjahr 2012 die steuerlichen Verlustvorträge vollständig abgebaut worden sind, 
erhöhte sich die Ertragssteuerbelastung  gegenüber dem Vorjahr und der Jahresüberschuss 
sank um 901 TEUR auf rd. 2.108 TEUR.  
 
Die COUNT+CARE GmbH wird ihre enge Zusammenarbeit mit den bestehenden Stammkunden 
weiter fortsetzen und gleichzeitig durch eingeleitete Effizienzprogramme sowie durch eine Neu-
fokussierung ihrer Strategie die Chancen am Markt weiter nutzen.  
 
Unter Berücksichtigung der allgemeinen Wirtsc haftsentwicklung und vor dem Hintergrund ei-
nes möglichen Wachstums durch externe Projektk unden sieht die Geschäftsführung auch für 
das Jahr 2013 gute Chancen für das Unterneh men. In den kommenden  Geschäftsjahren wer-
den stabile Jahresüberschüsse erwartet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte  durch Rölfs Partner 
Richter GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,  welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
- 72 -
COUNT+CARE GmbH

e-ben GmbH & Co. KG
Anschrift: Hauptstraße 21, 64625 Bensheim
Kontakt: 0800/ 400 8300 sowie www.e-ben.de
Gründung: 28.03.2006
Handelsregister: HRA 23509, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
e-ben Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Flammersfeld, Paula k.A.
Sylla, Rainer k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gesellschaftszweck ist der Vertrieb und die Verteilung von Energie (Strom und Gas) sowie der Betrieb
von Energieversorgungsnetzen der allgemeinen Versorgung, an die insgesamt weniger als 100.000
Kunden unmittelbar oder mittelbar angeschlossen sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 73 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 10.188
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 5.247 3.975 4.848
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 4.941 5.395 4.636
Rechnungsabgrenzungsposten 43 6 12
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 4.679 5.072
Kapitalanteile 410 410 410
Rücklage 6.076 6.076 6.076
Bilanzergebnis -1.807 -1.442 -1.414 
Rückstellungen 729
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 18.992
Umsatzerlöse 18.992 16.037 15.901
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 105 127 815
Betriebsleistung 19.098
Betriebsaufwand
Materialaufwand -17.387 -14.052 -14.193 
Personalaufwand -299 -363 -377 
Abschreibungen -24 -26 -21 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -926 -1.380 -2.109 
Betriebsergebnis 462 342 15
Finanzergebnis 13 23 14
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 3 23 15
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0 -0 -1 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 474 365 29
Außerordentliches Ergebnis -372 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern -1 -0 -1 
Jahresergebnis 102
16.716
15.901
28
-18.636 
365
9.370
3.551
915
16.164
0
41
00
9.537
9.537
9.484
41
0
16.037
62
62
9.439
5.044
0
10.314
-15.822 
4.906
-16.701 
10.314
1
83
84
1.000
3.395
9.439
- 74 -
e-ben GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 4.679 5.072
davon Gezeichnetes Kapital 410 410 410
Eigenkapitalquote 45,4% 53,4% 53,2%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 919 156
Verschuldungsgrad 120,4%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Liquidität 3. Grades 180,8%
Investitionen 26 4 1
Investitionsquote 31,0% 6,5% 2,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,5%
Eigenkapitalrentabilität 2,2%
Gesamtkapitalrentabilität 1,0% 3,9% 0,3%
Materialintensität 91,0% 86,9% 84,9%
Rohertrag 1.605 1.985 1.708
EBIT 462 342 15
EBITDA 486 368 36
ROCE 1,2% 0,4%
Personal
Personalintensität 1,6% 2,2% 2,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 9 10 9
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 33 36 42
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
7,2% 0,6%
212,4%
>1.000%
2,3%
213,2%
>1.000%
87,1%
-1.511
5.044
0,2%
88,0%
5,0%
- 75 -
e-ben GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Nach der Gebietserweiterung auf große Teile von Rheinhessen in 2011 hat die e-ben ihre 
Marktposition in den neuen Vertriebsgebieten in 2012 weiter ausbauen und stärken können. 
 
Auch im Jahr 2012 erfuhr die  e-ben durch Ihre Vorortpräsenz weiterhin ein positives Kunden-
echo und eine Bestätigung der Kundenzufriedenheit gegenüber der Marke und der nachhalti-
gen Unternehmensphilosophie. Trotz der vorgen ommenen Preisanpassungen verzeichnet die 
Gesellschaft eine außerordentlich hohe Kund enbindung und dadurch bedingt vergleichsweise 
geringe Wechselraten. 
 
Bei insgesamt stabilen Umsatzer lösen in Höhe von 15.901 TEUR erwirtschaftete die Gesell-
schaft bei marginal gestiegenen Materialau fwendungen einen Rohertrag in Höhe von 
1.708 TEUR (Vorjahr 1.985 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten einen positi-
ven Einmaleffekt aus der Auflösung einer Rück stellung. Bei insgesamt stabilen Personalauf-
wendungen und Abschreibungen ergibt sich unte r Berücksichtigung eines durch höhere Forde-
rungsabschreibungen im Jahresvergleich deutlich gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwan-
des und eines unverändert nachrangigen Zinsergebnisses ein Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit in Höhe von 29 TEUR. Nach Abzug sonstiger Steuern verbleibt ein  Jahresüber-
schuss in Höhe von 28 TEUR. 
 
Zu Beginn des Geschäftsjahres 2013 ist aufgrund  der zum 01. Januar 2013 von vielen Markt-
teilnehmern durchgeführten Strompreisanpassungen weiterhin mit erhöhten Wechselaktivitäten 
im Markt zu rechnen. Hierin sieht die Geschäftsführung besonders aufgrund Ihres positiven 
Markenauftritts und der Vorortpräsenz eine Chance, ihren Wachstumspfad weiter fortzuführen, 
insbesondere in den neueren Vertriebsgebieten in Rheinhesse n. Für die beiden kommenden 
Geschäftsjahre erwartet die Geschäftsführung bei leicht steigenden Umsatzerlösen ein jeweili-
ges Jahresergebnis in der Größenordnung von etwa 200 TEUR. 
 
Das gesteigerte Interesse am Strom- und Gaspreisvergleich hat für e-ben positive und negative 
Einflüsse. Zum Einen besteht die Möglichkeit weitere Erstwechsler zum Anbieterwechsel zu 
bewegen und somit weitere Marktanteile vom jeweiligen Grundversorger abzuschöpfen. Zum 
Anderen besteht aber auch die Gefahr von Kunden verlusten, da viele Discountanbieter im In-
ternet Preise zu Unterdeckung im ersten Jahr anbieten und den Bestandskunden der e-ben 
somit Preisvorteile von bis zu 300 EUR versprochen werden. 
 
Mögliche Risiken könnten sich aus einer durchz uführenden Gaspreisanpassung ergeben. Aktu-
ell liegt e-ben mit seinem Gasprodukt auf Mark tniveau. Die zum Jahreswechsel tendenziell ge-
stiegenen Nutzungsentgelte in der Sparte Gas könnten allerdings eine Anpassung nötig ma-
chen. Damit würde der Gaspreis bspw. in der Region Lampertheim wieder über dem Marktni-
veau liegen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 76 -
e-ben GmbH & Co. KG

e-ben Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Hauptstraße 21, 64625 Bensheim
Kontakt: 0800/ 400 8300 sowie www.e-ben.de
Gründung: 28.03.2006
Handelsregister: HRB 25882, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Flammersfeld, Paula k.A.
Sylla, Rainer k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis -78 
Eigenkapital 1
Bilanzsumme 888
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an Handelsgesellschaften, die den Vertrieb von Energie sowie den Betrieb von
Energieversorgungsnetzen der allgemeinen Versorgung, an die insgesamt weniger als 100.000
Energiekunden unmittelbar oder mittelbar angeschlossen sind, zum Gegenstand haben, insbesondere
die Beteiligung als persönlich haftende, geschäftsführende Gesellschafterin an der e-ben GmbH & Co. KG
mit Sitz in Bensheim.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
889
0
0
-0 
-50 
0
0
0
929
45
45
0
- 77 -

- 78 -

ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 970 2000 sowie www.entega.de
Gründung: 30.05.2005
Handelsregister: HRA 7196, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Frischat, Dr. Steffen k.A.
Jungbluth, Dr. Christian k.A.
Kreutz, Witold k.A.
Scherrer, Martin k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck des Unternehmens ist der Betrieb eines Heizungsbau- und Sanitärgeschäftes, die Herstellung und
Errichtung von sanitären und elektrischen Anlagen, der Ein- und Verkauf von Koch-, Warmwasser-,
Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Klimaanlagen und sanitären Anlagen, die Installation von solchen
Anlagen sowie die Errichtung von Anlagen zur Trinkwassererhaltung sowie die Erbringung von
Dienstleistungen und Durchführung von Projekten in diesen Bereichen sowie die Inbetriebsetzung von
Zählern und die Durchführung von Zählerwechseln.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 79 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 6.431
Vorräte 169 177 1.493
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 5.708 4.900 5.130
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 555 1.052 704
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.814 1.431
Kapitalanteile 101 101 101
Rücklage 1.668 1.668 1.668
Bilanzergebnis 44 67 -338 
Rückstellungen 2.267
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 17.622
Umsatzerlöse 17.550 16.859 16.425
Bestandsveränderungen 72 -50 1.296
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 396 598 695
Betriebsleistung 18.017
Betriebsaufwand
Materialaufwand -8.714 -7.430 -8.407 
Personalaufwand -6.388 -6.906 -7.353 
Abschreibungen -153 -150 -151 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.645 -2.841 -2.778 
Betriebsergebnis 117 80 -273 
Finanzergebnis -43 -50 -36 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge5 1 39 59
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -94 -89 -95 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 74 29 -309 
Außerordentliches Ergebnis -31 -1 -1 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 20 58 -0 
Sonstige Steuern -19 -19 -28 
Jahresergebnis 44
18.416
17.721
-338 
-17.900 
67
6.128
3.862
2.374
17.407
99
241
00
7.667
7.667
7.327
340
0
16.809
322
225
6.450
1.836
97
6.724
-17.327 
2.644
-18.689 
6.724
111
182
293
2.229
2.385
6.450
- 80 -
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 1.814 1.431
davon Gezeichnetes Kapital 101 101 101
Eigenkapitalquote 27,0% 28,5% 18,7%
Bankverbindlichkeiten 375 225 75
Veränderung Verschuldun
g 209 1.477
Verschuldungsgrad 270,8%
Anlagendeckungsgrad 2 798,9%
Liquidität 3. Grades 146,7%
Investitionen 141 189 172
Investitionsquote 48,1% 58,7% 50,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,3%
Eigenkapitalrentabilität 2,4%
Gesamtkapitalrentabilität 0,7% 1,0% -4,4%
Materialintensität 48,4% 42,7% 45,7%
Rohertrag 8.908 9.379 9.314
EBIT 117 80 -273
EBITDA 270 230 -122
ROCE 3,9% -5,9%
Personal
Personalintensität 35,5% 39,7% 39,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 123 134 132
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 52 52 56
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
3,6% -23,6%
122,2%
491,4%
0,4%
144,8%
688,2%
251,3%
-259
1.836
-1,9%
435,7%
5,3%
- 81 -
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die ENTEGA Energieeeffizienz folgte im Geschä ftsjahr 2012 konsequent ihren eingeschlagenen 
Weg  hin zum Energieeffizienzdienstleister. Die interne vertriebliche Organisation nach Kun-
dengruppen wurde weiter verfolgt und umgesetzt, um jeder Kundengruppe bedarfsgerechte 
und umfassende Angebote zu allen Gewerken und Dienstleistungen unterbreiten zu können. 
 
Die Betriebsleistung konnte gegenüber 2011 ge steigert werden. Der Personalaufwand erhöhte 
sich bedingt durch tarifliche Anpassungen um 6,5 %. Insgesamt musste die Gesellschaft einen 
Verlust von 338 TEUR ausweisen. 
 
Nachdem bereits im Jahr 2012 der Umsatz des deutschen Handwerks rückläufig war, prognos-
tizieren aktuelle Konjunkturprognosen auch für das Jahr 2013 weitere Umsatzrückgänge in der 
Branche. 
 
Zur Optimierung der Kundenansprüche steht für das Unternehmen im Jahr 2013 die Eingliede-
rung des Teilbetriebs Gebäudetechnik aus dem Schwesterunternehmen HSE Technik GmbH & 
Co. KG im Fokus. 
 
Mit der verstärkten Präsenz im Odenwald unterstützt durch die Betrieb sstätte in Erbach im 
„Haus der Energie“ – und der Stärkung von Vertriebsaktivitäten erwartet die Geschäftsführung 
eine Steigerung des Marktvolumens im Odenwald. 
 
Die Geschäftsführung erwartet bei stabilen ök onomischen Rahmenbedingungen eine Steige-
rung der Betriebsleistung aus dem Zuwachs des Montagepersonals sowie der Eingliederung 
des Teilbetriebs Gebäudetechnik aus der HSE Technik GmbH & Co. KG und der weiteren Ver-
zahnung mit den beiden vertrieblichen ENTEGA- Ge sellschaften mittelfristig eine Verbesserung 
des Ergebnisbeitrages. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche  den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Kodex wird ab dem Geschäftsjahr 2012 an gewendet. Eine Entsprechenserklärung wurde 
bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 82 -
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG

ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 970 2000 sowie www.entega.de
Gründung: 20.05.2005
Handelsregister: HRB 9493, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Frischat, Dr. Steffen k.A.
Jungbluth, Dr. Christian k.A.
Kreutz, Witold k.A.
Scherrer, Martin k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 27
Bilanzsumme 35
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
39
29
2
0
40
0
0
32
2
0
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die
Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,
insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der ENTEGA
Energieeffizienz GmbH & Co. KG in Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 83 -

- 84 -

ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 0800/ 5890 7770 sowie www.entega.de
Gründung: 21.10.2010
Handelsregister: HRA 84305, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Frischat, Dr. Steffen k.A.
Gey, Frank k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gesellschaftszweck ist der Vertrieb von Energie sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem
Bereich. Wesentliches Ziel ist die Sicherstellung der allgemeinen Energieversorgung im Rhein-Main-
Neckar Raum. Die KG kann andere Untemehmen, die sich auf diesem Gebiet oder angrenzenden
Gebieten betätigen, gründen, erwerben, pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen auf
jede Weise beteiligen sowie Interessensgemeinschafts- und Unternehmensverträge schließen. Die KG
kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 85 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.041
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 59 151.914 110.203
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 982 35.278 19.169
Rechnungsabgrenzungsposten 1 52 98
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 982 13.919
Kapitalanteile 1.000 10.000 10.000
Rücklage 044
Bilanzergebnis -18 1.649 3.915
Rückstellungen 10
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 690.810 650.817
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 51 1.029 5.126
Betriebsleistung 51
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 -672.492 -633.753 
Personalaufwand -49 -4.029 -5.434 
Abschreibungen 0 -309 -251 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -20 -12.658 -12.193 
Betriebsergebnis -18 2.351 4.312
Finanzergebnis 0 -570 -170 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 320 105
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -890 -274 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -18 1.782 4.142
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -112 -222 
Sonstige Steuern 0 -3 -5 
Jahresergebnis -18 
0
25.093
151.188
187.934
1.042
-689.488 
50
-651.631 
1.042
0
0
0
690.810
689
386
187.934
11.653
244
59
130.128
130.128
129.372
658
240
368
50
187.193
101.312
14.897
691.839
-69 
1.667
655.943
650.817
3.915
- 86 -
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 982 13.919
davon Gezeichnetes Kapital 1.000 10.000 10.000
Eigenkapitalquote 94,2% 6,2% 10,7%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 50 -49.876
Verschuldungsgrad 6,2%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades >1.000%
Investitionen 0 274 243
Investitionsquote 0,0% 39,8% 36,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität -1,9%
Gesamtkapitalrentabilität -1,8% 0,9% 3,0%
Materialintensität 0,0% 97,2% 96,6%
Rohertrag 0 18.318 17.065
EBIT -18 2.351 4.312
EBITDA -18 2.660 4.563
ROCE -1,8% 4,5%
Personal
Personalintensität 97,3% 0,6% 0,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 27 52
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 0 149 105
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,7%
0,6%
834,9%
11.653
>1.000%
>1.000%
151.138
14,3% 28,1%
112,8%
>1.000%
0,2%
107,1%
- 87 -
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Das Jahr 2012 war für die ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG das erste aktive Jahr 
unter dem neuen Marktauftritt. Unter der Mark e ENTEGA konnten fast alle Großkunden der 
Schwestergesellschaft citiworks AG gehalten und einige namhafte Kunden dazu gewonnen wer-
den. 
 
Der Stromabsatz belief sich im Geschäftsjahr 20 12 auf rund 4,8 Mrd. kWh (Vj.: -5,1%), der 
Erdgasabsatz des Geschäftsjahres 2012 betrug rund 3,3 Mrd. kWh (Vj.: -11,5%). 
 
Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr ei nen Umsatz in Höhe von 650.817 TEUR, wobei rd. 
511.000 TEUR auf die Sparte Strom und rd. 140. 000 TEUR auf die Sparte Gas entfallen. Die-
sen Erlösen stehen insgesamt Materialaufwen dungen in Höhe von 633.753 TEUR gegenüber, 
so dass bei im Jahresvergleich nahezu konstant er Materialintensität ein Jahresüberschuss in 
Höhe von 3.915 TEUR erzielt werden konnte.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen.  
 
Chancen bestehen für die Gesellschaft in ihrer weiteren Positionierung als ökologischer und 
nachhaltiger Versorger; Risiken resultieren be i volatilen Absatz- und Beschaffungsmärkten  
insbesondere auch aus den schwer prognostizierbaren Preiskomponenten Regelenergie und 
Vergütungen nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz. 
 
Der Geschäftsführung sind demnach keine weit eren Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert 
werden können. 
 
Die wirtschaftlichen Aussichten werden für das Jahr 2013 eher skeptisch eingeschätzt. Damit 
könnte die tendenzielle Seitwärtsbewegung der Strompreise mittelfristig anhalten. Insbesonde-
re auch dann, wenn sich für die innereuropäisc hen Krisen weiterhin keine langfristigen Lösun-
gen abzeichnen. Dennoch erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 2013 und das Folgende 
Jahresüberschüsse auf dem Niveau  des Geschäftsjahres 2013. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte  durch Rölfs Partner 
Richter GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,  welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 88 -
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG

ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 0800/ 5890 7770 sowie www.entega.de
Gründung: 21.10.2010
Handelsregister: HRB 89325, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Frischat, Dr. Steffen k.A.
Gey, Frank k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 0
Eigenkapital 0
Bilanzsumme 0
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere die Rechtsstellung einer persönlich haftenden
Gesellschafterin bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co.
KG einzunehmen und deren Geschäfte zu führen. Die GmbH kann andere Unternehmen, die sich auf
diesem Gebiet oder auf angrenzenden Gebieten betätigen, gründen, erwerben, pachten oder vertreten
und sich an solchen Unternehmen auf jede Weise beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
40
0
0
27
2
0
0
0
39
27
2
0
- 89 -

- 90 -

ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 0800/ 4800 888 sowie www.entega.de
Gründung: 07.07.2003
Handelsregister: HRA 6993, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Dinter, Frank k.A.
Sturm, René k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Name, Vorname              Vergütung
Böddeker, Michael Vorsitzender k.A.
Ahrend, Dr. Klaus-Michael k.A.
Fuchs, Sonja k.A.
Zang, Alexander k.A.
Zissel, Jörg k.A.
Bezüge des Verwaltungsrats
Gesellschaftszweck ist der Vertrieb von Energie sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem
Bereich. Ziel ist die Sicherstellung der örtlichen Energieversorgung. Die Gesellschaft kann andere
Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet betätigen, gründen, erwerben, pachten oder vertreten und sich
an solchen Unternehmen beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr 2012 in Summe 23 TEUR.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 91 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
2.835 0
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 194.843
Vorräte 500 196 338
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 150.328 101.041 99.898
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 44.014 36.642 63.693
Rechnungsabgrenzungsposten 396 253 83
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 8.946 17.430
Kapitalanteile 4.115 6.950 6.950
Rücklage 3.180 2.925 2.925
Bilanzergebnis 1.651 10.969 7.555
Sonderposten 2.835 0 0
Rückstellungen 33.465
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 931.391
Umsatzerlöse 931.391 480.969 474.164
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 9.630 8.897 8.814
Betriebsleistung 941.021
Betriebsaufwand
Materialaufwand -853.983 -420.823 -407.553 
Personalaufwand -14.480 -8.596 -9.145 
Abschreibungen -7.058 -3.805 -969 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -64.993 -47.325 -54.691 
Betriebsergebnis 507 9.317 10.620
Finanzergebnis 261 212 -2.184 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 846 772 1.234
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -2.520 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -585 -559 -898 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 768 9.530 8.436
Außerordentliches Ergebnis -225 -29 -29 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.090 -430 -176 
Sonstige Steuern 18 -5 -677 
Jahresergebnis 1.651
3.780
32.475
89.063
142.383
199.019
-480.549 
Aufwendungen für die Ingangsetzung des 
Geschäftsbetriebs
156.608
-472.358 
199.019
1.474
2.290
16
480.969
4.251
1.047
142.383
20.844
660
2.544
165.677
165.677
163.929
1.665
360
1.288
17
137.878
111.022
37.225
489.866
-940.515 
9.065
0
482.978
474.164
7.555
- 92 -
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 8.946 17.430
davon Gezeichnetes Kapital 4.115 6.950 6.950
Eigenkapitalquote 4,5% 14,6% 10,5%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 41.137 21.960
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 421,6%
Liquidität 3. Grades 106,4%
Investitionen 1.107 2.608 1.001
Investitionsquote 29,3% 61,4% 60,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,2%
Eigenkapitalrentabilität 18,5%
Gesamtkapitalrentabilität 0,8% 6,4% 4,6%
Materialintensität 90,8% 85,9% 84,4%
Rohertrag 77.408 60.146 66.611
EBIT 507 9.317 10.620
EBITDA 7.564 13.122 11.589
ROCE 1,9% 9,5%
Personal
Personalintensität 1,5% 1,8% 1,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 226 165 144
davon Auszubildende 0 2 0
Personalaufwand je Beschäftigte 64 52 64
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
12,8%
1,6%
850,5%
20.844
632,2%
583,1%
-67.545
43,5% 43,3%
115,2%
>1.000%
1,9%
119,4%
- 93 -
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der Fokus des Energievertriebs lag wie im Vorjahr auf dem bundesweiten Angebot von Öko-
strom und klimaneutralen Erdgas. Hierbei setzte  die ENTEGA Privatkunden in ihren wesentli-
chen Vertriebs- und Kommunikationsmaßnahmen  konsequent den stra tegischen Dreiklang 
„CO2 vermeiden, vermindern und kompensieren“ fort. 
 
Der Stromabsatz betrug im Geschäftsjahr 2012 rund 1,6 Mrd. kWh, der Erdgasabsatz lag bei 
ca. 2,6 Mrd. kWh. 
 
Die hohe Wettbewerbsintensität und vorgenommene Preismaßnahmen bewirkten trotz erzielter 
Kundengewinne einen rückläufigen Gesamtkundenbestand. 
 
Dadurch sank der Umsatz im Jahr 2012 mit 474.164 TEUR leicht unter das Niveau des Vorjah-
res (480.969 TEUR). Die Materialintensität sank um 1,5 Prozentpunkte auf 84,4 %.  
 
Ferner wurde die Ertragslage durch die im Vorfeld der Veräußerung des Beteiligungsbuchwer-
tes der efw-Suhl GmbH notwendige Wertkorrektur auf Ausleihungen und den Forderungsver-
zicht gegenüber der efw-Suhl GmbH in Höhe von rund 3.200 TEUR belastet. 
 
Als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigke it wurden 8.436 TEUR erzielt. Das Geschäfts-
jahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 7.555 TEUR. 
 
Vorausblickend auf das Geschäftsjahr 2013 wird der bisher höchste Anstieg an Steuern und 
Abgaben in der Stromsparte erwartet. Damit einhergehend wird mit einer weiteren Intensivie-
rung des Wettbewerbs gerechnet. 
 
Um den stetig wachsenden Wettbewerbsdruck Rechnung zu tragen, werden die ENTEGA  
Privatkunden GmbH & Co. KG, die ENTEGA Gesc häftskunden GmbH & Co. KG sowie die e-ben 
GmbH & Co. KG ihre Kompetenzen bündeln und in 2013 fusionieren. 
 
Insgesamt erwartet die Gesellschaft für das Jahr 2013 und die folgenden Jahre Ergebnisse 
leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2012. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte  durch Rölfs Partner 
Richter GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,  welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
- 94 -
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG

ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 0800/ 4800 888 sowie www.entega.de
Gründung: 07.07.2003
Handelsregister: HRB 8843, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Dinter, Frank k.A.
Sturm, René k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 4
Eigenkapital 59
Bilanzsumme 69
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere die Rechtsstellung einer persönlich haftenden
Gesellschafterin bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG
einzunehmen und deren Geschäfte zu führen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
60
0
0
46
-6 
0
0
0
64
52
2
0
- 95 -

- 96 -

Forest Carbon Group AG
Anschrift: Steinlestraße 6, 60596 Frankfurt am Main
Kontakt: 06151/ 701 1250 sowie www.forestcarbongroup.de
Gründung: 22.10.2009
Handelsregister: HRB 86814, Amtsgericht Frankfurt am Main
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
WBZ Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH
Beteiligungen
ERA Carbon Offsets Ltd.
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname              Vergütung
Gey, Frank k.A.
Schattney, Georg k.A.
Zang, Alexander k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Mosbrugger, Prof. Dr. Dr. h.c. Volk Vorsitzender k.A.
Geiß, Armin stv. Vorsitzender k.A.
Send, Matthias W. k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf 20 TEUR.
Gegenstand des Unternehmens ist die Identifizierung, Entwicklung und das Betreiben der
Zulassungsverfahren sowie das Monitoring von vorwiegend forstwirtschaftlichen Emissionsminderungs-
projekten zur direkten und indirekten Generierung und Vermarktung von Forest Carbon Offsets (Verified
Emission Reductions - VERs, Certified Emission Reductions - CERs) im nationalen und internationalen
Maßstab sowie weitere Projekte im Bereich der Ecosystem Services.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
HEAG Südhessische Energie AG (HSE
) 49,85%
50,15%
29,90%
- 97 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.706
Vorräte 835 853 107
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 290 81 14
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 581 308 1.121
Rechnungsabgrenzungsposten 5 0 8
0 0 407
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 126
Gezeichnetes Kapital 100 100 101
Kapitalrücklage0 0 11
Gewinnrücklagen 0 10 10
Bilanzergebnis 26 256 -528 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 407
Rückstellungen 641
Verbindlichkeiten 4.889
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 3.568
Passive latente Steuer 3 3 2
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -110 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-683 
0
-747 
3.919
150
1.029
2012
0
5
3.033
47
3.967
-1.941 
-559 
-33 
-203 
00
-537 
12
5.658
67
3.869
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
112
0
-19 
5.658
-793 
-3.094 
-564 
119
554 751
3.948
52
1.675
-1.481 
-1.087 
0
0
350
2
-977 
4.750
8
3.869
1.243
5.171
227
4.576
3.929
-4.470 
5.0241.787
0
1.377
298
0
112
4.912
3.094
-3.216 
0
55
1.241
4.750
4.666
0
366
5.171
-112 
-203 
-336 
0
0
0
0
0
-187 
0
-231 
-485 
-13 
-752 
306
0
0
-48 
71
0
0
0
-187 
0
0
-200 
-1 
240
5.210
-298 
- 98 -
Forest Carbon Group AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 126
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 2,2% 7,1%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 4.574
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 3,2%
Liquidität 3. Grades 30,8%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,2%
Eigenkapitalrentabilität 56,2%
Gesamtkapitalrentabilität 1,2%
Materialintensität 12,9%
Rohertrag 1.444
EBIT
EBITD
A
ROCE 5,2%
Personal
Personalintensität 27,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 5 6
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 97 94
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
48,9%
1.978
5
0
784
-50,7%
0,0%
2,9%
-11,3%
0
100
91
0,0%
554306 751
4,9%
1.818
61,6%
25,9%
-314
4,6%
9,3%
105,2%
-13,7%
11,2%
9,0%
366 0
0
0,0%
0
319 573
112
14,1%
>1.000%
0,0%
-3.546
101
65,7%
- 99 -
Forest Carbon Group AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der für die Forest Carbon Group AG (FCG) wichti ge Markt der Energiewirtschaft unterliegt wei-
terhin erheblichen Veränderungen durch die Energiewende. Die durch die EEG-Umlagen weiter 
steigenden Strompreise und der Einbruch der Renditen bei der konventionellen Erzeugung füh-
ren zu einem allgemein steigenden Kostendruck bei den Energieversorgern. Dieser Druck über-
trägt sich auch auf Angebote wie das CO2-neutrale Erdgas. Bei Beibehaltung einer strikten Qua-
litätsstrategie beantwortet die FCG diese Entwicklung mit einer verstärkten Portfoliobildung in 
ihren Produkten. 
 
Eine wesentliche Entwicklung des Jahres 2012 war die Neugestaltung des Verhältnisses zwi-
schen der FCG und der HEAG Südhessischen Energie AG (HSE). Das durchschnittliche Volumen 
des langfristigen Liefervertrags mit der HSE wurde von 600.000 auf 400.00 VERs pro Jahr re-
duziert. Da der Gesamtlieferumfang beibehalten wurde, hat sich die Vertragslaufzeit um 2 Jahr 
bis 2017 verlängert. Aufgrund der unterjährigen Vertragsumstellung hat die FCG 2012 einma-
lig nochmals 550.000 VERs an die HSE geliefert (Vj: 650.000) 
 
Der Umsatz des Jahres 2012 beträgt rund 4.666 TEUR und resultiert im Wesentlichen aus den 
mit der HSE geschlossenen Verträgen über die Entwicklung und Lieferung von CO
2-
Minderungszertifikaten sowie klimabezogenen Dienstleistungen. Die negative Bestandsverän-
derung in Höhe von rund 747 TEUR betrifft die Lieferung von VERs aus Vorräten der Gesell-
schaft an die HSE. 
 
Den Erlösen stehen Beschaffungskosten in Höhe von rund 1.941 TEUR gegenüber. Die im Jahr 
2012 angefallenen Personal- und Sachkosten in Höhe von rund 1.275 TEUR resultieren im We-
sentlichen aus der Erbringung der vertraglich ve reinbarten Dienstleistungen, der Produktent-
wicklung sowie der Marktbearbeitung zur angestrebten Neukundengewinnung. 
 
Die Gesellschaft erwirtschaftete ein positives Betriebsergebnis in Höhe von rund 751 TEUR. 
Unter Berücksichtigung einer Abschreibung au f den niedrigen beizulegenden Wert und nach 
Steueraufwand und Finanzergebnis ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 
537 TEUR.  
 
Die FCG geht für 2013 und 2014 davon aus, dass sie im Einklang mit dem Gesamtmarkt 
wachsen kann und positive Jahresergebnisse entsprechend der Fortführungsprognose erwirt-
schaftet werden. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen.  Chancen bestehen  für die Gesellschaft in ihrer Positionierung 
als Pionier im Markt des freiwilligen waldbasierten  CO
2-Ausgleichs; Risiken resultieren aus der 
Unsicherheit, wie schnell und in welchem Umfang sich dieser Markt entwickelt. 
 
Dem Vorstand sind keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen best andsgefährdend sind 
und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt haben. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
- 100 -
Forest Carbon Group AG

Future Energy Pissos No. 5 SARL
Anschrift: 165, Grand' Rue , 40550 Léon, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 24.11.2009
Handelsregister: 518 075 502. R.C.S. DA X
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Betrieb der Photovoltaikanlagen Pissos N.5 in
Frankreich sowie alle kaufmännischen, industriellen, finanziellen, mobilien- oder immobilien rechtlichen
Geschäfte, die sich direkt oder indirekt auf den Gesellschaftsgegenstand beziehen bzw. dessen
Ausweitung und Entwicklung ermöglichen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 101 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 538
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 537 182 172
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1 1.743 1.366
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -17 
Gezeichnetes Kapital 1 500 500
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 0 0 50
Bilanzergebnis -18 63 145
Rückstellungen 10
Verbindlichkeiten 5.766
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -47 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-353 
0
0
1.940
11
15.421
2012
0
0
0
0
1.940
0
0
-789 
-585 
00
131
0
5.759
5.221
0
0
0
-394 
5.759
-125 
0
0
-18 
450 799
5.221
15.376
0
-18 
-538 
0
0128
1
0
16.126
0
0
1.925
17.301
13
16.725
15.376
-519 
9700
0
0
0
0
0
970
14.588
-1.141 
695
14.588
1.539
16.126
1.940
0
563
17.301
-539 
-323 
261
0
0
0
263
0
0
0
0
0
0
-18 
-18 
0
0
0
-18 
0
64
0
-64 
0
0
-117 
-13 
81
970
0
- 102 -
Future Energy Pissos No. 5 SARL

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital -17
davon Gezeichnetes Kapital 1
Eigenkapitalquote -0,3% 3,3%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 5.766
Verschuldungsgrad < -1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 -0,3%
Liquidität 3. Grades 9,3%
Investitionen 5.221
Investitionsquote 100,0% 68,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 105,9%
Gesamtkapitalrentabilität -0,3%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,1%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
1.940
0
0
1.588
4,2%
4,3%
0,0%
0,8%
10.549
500
0
92,4%
450-18 799
8,4%
970
0,0%
11,5%
10.958
0,5%
3,7%
58,1%
6,8%
0,0%
3,9%
563 695
0
>1.000%
12.783
-18 845
0
0,0%
>1.000%
18,9%
-1.304
500
14,4%
- 103 -
Future Energy Pissos No. 5 SARL

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Gesellschaft Future Energy Pissos No. 5 SARL (Frankreich) wurde im November 2009 ge-
gründet. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Léon, Frankreich. Gesellschafter ist zu 100 % die 
HSE Regenerativ GmbH. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb eines Photovoltaik-Parks „Pissos 
No. 5“ in Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen 
Geschäfte sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit 
dem obigen Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwick-
lung des Unternehmens zu unterstützen. 
 
Die PV-Anlage produzierte in 2012 erstmalig ein komplettes Betriebsjahr Solarstrom in Höhe 
von 3.000 MWh, welchen sie in das örtliche Vertei lnetz einspeiste. Die Vergütung erfolgte ent-
sprechend den französischen Vorgaben und dem gesetzlichen Einspeisetarif. 
 
Das Sachanlagevermögen i.H.v. 14.588 TEUR trägt rund 90 % zur Bilanzsumme der Gesell-
schaft bei. Die Gesellschaft finanziert sich üb er langfristige Bankdarlehen. Bestehende Gesell-
schafterdarlehen wurden im Berichtsjahr durch die Bankdarlehen größtenteils abgelöst. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist jederzeit gesichert. 
 
Den Einspeiseerlösen stehen im Wesentlichen Ab schreibungen, sonstige betriebliche Aufwen-
dungen sowie Zinsaufwendungen entgegen. Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen 
hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch 
Ernst & Young et Autres, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, welche den uneinge-
schränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
- 104 -
Future Energy Pissos No. 5 SARL

Global Tech I Offshore Wind GmbH
Anschrift: Am Sandtorkai 62, 20457 Hamburg
Kontakt: www.globaltechone.de
Gründung: 06.06.2008
Handelsregister: HRB 117586, Amtsgericht Hamburg
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Meerpohl, Dr. Thomas Christian k.A.
Schampers, Arjen k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
24,90%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Stadtwerke München GmbH 24,90%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Unternehmenszweck ist die Entwicklung, Errichtung, der Betrieb und die Vermarktung von Offshore-
Windparks und von dafür bestimmten Anlagen, ferner das Halten und Verwalten von Beteiligungen im
Bereich erneuerbare Energien, insbesondere im Bereich der Windenergie. Der Gegenstand des
Unternehmens der Gesellschaft kann von der Gesellschaft selbst oder durch Beteiligungsunternehmen
verfolgt werden.
- 105 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte 00
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 19.438 12.496
Wertpapiere 00
Liquide Mittel 55.120 55.381
Rechnungsabgrenzungsposten 8.919 12.453
k.A. 0 40.946
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital k.A.
Gezeichnetes Kapital k.A. 1.000 1.000
Kapitalrücklage k.A. 0 0
Gewinnrücklagen k.A. 0 0
Bilanzergebnis k.A. 23.741 -41.946 
Anteil anderer Gesellschafter k.A. 0 0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag k.A. 0 40.946
Sonderposten k.A.
Rückstellungen k.A.
Verbindlichkeiten k.A.
Passive latente Steuer k.A. 11.776 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 25.572
Sonstige Steuern -2 
Jahresergebnis -59.070 
0
0
0
11.776
-2 
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-50.127 
-15.638 
-77.460 
0
0
0
2.075
0
24.741
702.079
1.039.663
-32.946 
0
888.813
67.877
1.160.939
0
k.A.
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
1.160.939
150.220
0
74.559
702.079
56.395
328.851
k.A.
k.A.
-50.102 
0
0
-84.640 
24
0
k.A.
-69.002 -27.358 
k.A.
468.381
1.852
0
-186 
k.A.
-67.872 
0
-2.796 
-70.854 
1.852k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
k.A.
-17.713 
00
-65.687 
2012
0
150.850
0
5.588
5.588
0
-4.467 
-254 
280.317
0
0
78.460
802.162
-28.225 
0
280.317
618.601
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 106 -
Global Tech I Offshore Wind GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital k.A.
davon Gezeichnetes Kapital k.A.
Eigenkapitalquote k.A. 3,5%
Bankverbindlichkeiten k.A.
Veränderung Verschuldung k.A.
Verschuldungsgrad k.A.
Anlagendeckungsgrad 2 k.A.
Liquidität 3. Grades k.A.
Investitionen k.A.
Investitionsquote k.A. 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität k.A.
Eigenkapitalrentabilität k.A.
Gesamtkapitalrentabilität k.A.
Materialintensität k.A.
Rohertrag k.A.
EBIT
EBITD
A
ROCE k.A.
Personal
Personalintensität k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt k.A. k.A.
davon Auszubildende k.A. 0
Personalaufwand je Beschäftigte k.A. 0
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
79,9%
344,6%
0,0%
473.311
1.000
-238,8%
k.A. -68.816
77
634,5%
337.31672.819
151,0%
0,0%
24.741 0
12,5%
0,0%
0
0,0%
23,9%
-
-8,4%
15,8%
-69.002k.A. -27.358
0,0%
-5,7%
k.A.
1.000
423.000
32,4%
0,0%
40,7%
0,0%
0
58
0
-27.104
-1,5%
- 107 -
Global Tech I Offshore Wind GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Im Spätsommer 2012 hat Global Tech I entsprec hend der Umsetzungsplanung mit der Errich-
tung des Windparks auf See begonnen. Im Be richtszeitraum wurden 10 Tripod Gründungs-
strukturen erfolgreich und innerhalb der planerischen Toleranzen errichtet und sicher am Mee-
resboden verankert. 
 
Die Bauablaufplanung wurde in Anbetracht des verzögerten Netzanschlusses überplant. In Ab-
stimmung mit dem Übertragungsnetzbetreiber Tennet soll zur Begrenzung der Schäden aus 
der Verzögerung  der Netzanbindung BorWin 2 ei ne temporäre Netzverbindung zur existieren-
den Konverterstation BorWin alpha hergestellt werden. Die Betriebsbereitschaft dieser Netz-
verbindung wird für Anfang des Sommers 2013 erwartet. 
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 423.000 TEUR getätigt. 
 
Der Jahresfehlbetrag 2012 in Höhe von 65.687 TEUR übersteigt das buchmäßig ausgewiesene 
Eigenkapital. Eine insolvenzrechtliche Überschuldung der Gesellschaft liegt jedoch nicht vor, da 
Eigenkapital ersetzende Gesellschafterdarlehen in Höhe von 409.000 TEUR sowie Einlagen auf 
die in 2010 beschlossenen Kapitalerhöhungen  in Höhe von 280.000 TEUR auf der Passivseite 
verbucht wurden. Unter Einbeziehung dieser, der Eigenkapital gleichzusetzenden Positionen, 
ergibt sich eine solide Eigenkapitalquote  in Höhe von ca. 55%. 
 
Global Tech I ist finanziell stabil aufgestellt und verfügt über genügend Liquidität, was sich u.a. 
in nicht ausgeschöpften Fremdkapital Kreditlinien von  634.000 TEUR widerspiegelt. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Ge schäftsjahr 2012 erfolg te durch PwC, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, we lche den uneingeschränkten Be stätigungsvermerk erteilt ha-
ben. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
- 108 -
Global Tech I Offshore Wind GmbH

HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 7010 sowie www.hse.ag
Gründung: 01.01.2003
Handelsregister: HRB 5151, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG
HEAG Pensionszuschusskasse VVaG
Sonstige 0,64%
Beteiligungen
BLUENORM GmbH
citiworks AG
e-ben GmbH & Co. KG
e-ben Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG
ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG
ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
HSE Entsorgung AG
HSE Medianet GmbH
HSE Netz AG
HSE Regenerativ GmbH
HSE Technik GmbH & Co. KG
HSE Technik Verwaltungs-GmbH
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg GmbH
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH
COUNT+CARE GmbH
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
HSE AVG Beteiligungs-GmbH
Forest Carbon Group AG
Hessenwasser GmbH & Co. KG
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
Global Tech I Offshore Wind GmbH
Holzenergie Odenwald GmbH & Co. KG i.L.
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG
)
8KU Renewables GmbH
Gasversorgung Unterfranken GmbH
Stadtwerke Freiberg AG
50,00%
49,85%
27,27%
25,10%
24,90%
17,90%
12,50%
11,05%
10,00%
15,00%
93,04%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
27,27%
100,00%
100,00%
74,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
74,90%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
100,00%
100,00%
Landkreis Darmstadt-Dieburg und Gemeinden 5,12%
1,20%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
Versorgung mit Energie und Wasser sowie Entsorgung einschließlich des Baus, Betriebs und der
sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art einschließlich Heizwerken, von Transportsystemen
für Energie, Wasser und Abwasser, die Planung, Baureifmachung, Einrichtung, Betreuung,
Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten und Grundstücken in allen Rechts- und Nutzungsformen
sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesen Bereichen.
74,90%
- 109 -

Stadtwerke Langen GmbH
Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH
bauverein AG
EW Medien und Kongresse GmbH
GasLINE Telekomm.mbH
GasLINE Telekomm.mbH & Co. KG
WV Energie AG
Kurgesellschaft Bad Köni
g
Energiegenossenschaft Odenwald e.G.
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Beirat
Vorstand
Name, Vorname Position              Vergütun g
Böddeker, Michael Vorstand 129 TEUR
Niedermaier, Andreas Vorstand 323 TEUR
Koch, Karl-Heinz 62 TEUR
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 12,1 TEUR
Stang, Heinrich 1. stv. Vorsitzender 11,8 TEUR
Reißer, Rafael Bürgermeister 2. stv. Vorsitzender 8,6 TEUR
Hübner, Helmut 3. stv. Vorsitzender 10,6 TEUR
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter 3,2 TEUR
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 8,7 TEUR
Angerer, Manfred 6,8 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter 5,9 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 3,3 TEUR
Fried, Jürgen 6,7 TEUR
Heinz, Thomas 6,9 TEUR
Kiendl, Heinrich 6,9 TEUR
Lehrian, Claudia 7,9 TEUR
Neiß, Dagmar 6,8 TEUR
Noller, Ralf 7,9 TEUR
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter 7,8 TEUR
Schellhaas, Klaus Peter Landrat 6,3 TEUR
Schiffmann, Ilka 7,6 TEUR
Schüßler, Ellen Stadtverordnete 3,3 TEUR
Umberti, Santi Stadtverordneter 3,3 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
50 Geschäftsanteile
9,00%
6,01%
5,72%
2,00%
10,00%
0,88%
0,05%
Die im Berichtsjahr für den Vorstand angefallenen Gesamtbezüge betrugen 1.404 TEUR.
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats entstanden Aufwendungen in Höhe von 160 TEUR. Aufsichtsrat und
Beirat erhielten in Summe 202 TEUR.
2,00%
- 110 -
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 304.138
Vorräte 7.728 12.029 15.008
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 281.633 322.840 394.840
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 14.777 21.534 21.377
Rechnungsabgrenzungsposten 613 1.883 641
0 3.203 5.573
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 317.159
Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Kapitalrücklage 105.336 105.336 105.336
Gewinnrücklagen 40.795 63.910 44.110
Bilanzergebnis 24.750 24.808 85.555
Sonderposten 1.775 269 210
Empfangene Ertragszuschüsse 11.964 12.466 14.378
Rückstellungen 173.854
Verbindlichkeiten 533.538
Rechnungsabgrenzungsposten 810 810 308
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 13.816
Sonstige Steuern -156 
Jahresergebnis 47.125
588.553
1.225
0
14
-218 
10.527
0
-19.336 
0
9.816
24.138
-303 
-1.801 
69.634
76.325
-686.428 
-29.027 
-6.554 
-71.009 
-53.207 
500
1.618
-29.916 
71.024
65.958
496
7.719
-1.183 
10.986
0
340.332
1.188.230
882.989
-742.633 
381.279
162.333
431.225
1.320.428
632.087
826.741
-669.828 
632.270739.811
0
704.347
-7 
0
35.471
589.778
1.320.428
360
673.034
356.403
1.188.230
169.886
704.340
-793.018 
122.701
489
10.857
33.466
10.685
-7.901 
16.427
-37.558 -56.743 
734.349
153.348
42.492
81.700
-7.272 
1.039.100
-42.364 
-591.775 
-28.417 
664.466
556
1.039.100
116.246
617.547
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
-28.694 
00
65.754
2012
138.488
338
720.317
54.384
685.891
-628.909 
-35.531 
-18.486 
-580 
631.507
196.712
727.541
-59.707 
0
- 111 -
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 317.159
davon Gezeichnetes Kapital 146.278
Eigenkapitalquote 30,5% 28,6%
Bankverbindlichkeiten 168.303
Veränderung Verschuldung 128.623
Verschuldungsgrad 226,9%
Anlagendeckungsgrad 2 75,9%
Liquidität 3. Grades 65,1%
Investitionen 255.585
Investitionsquote 34,8% 13,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,4%
Eigenkapitalrentabilität 7,6%
Gesamtkapitalrentabilität 2,3%
Materialintensität 92,8%
Rohertrag 17.913
EBIT
EBITDA
ROCE 5,4%
Personal
Personalintensität 3,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 292 338
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 99 84
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
5,2%
249,0%
17,2%
63.075
146.278
13,8%
31.790 59.629
108
246,2%
176.803167.720
4,5%
7,8%
340.332 381.279
63,4%
10,4%
-1.997
93,6%
59,6%
130.928
4,0%
69,7%
52.35725.236 93.090
8,0%
5,0%
113.821
146.278
98.109
70,8%
28,9%
11,1%
91,7%
2.598
329
0
111.577
9,0%
- 112 -
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Das abgelaufene Geschäftsjahr war neben der Fo rtführung des HSE-Investitionsprogramms in 
erneuerbare Energien entscheidend von den Auswirkungen der Energiewende geprägt. 
Die geänderten Rahmenbedingungen und die Pr eisentwicklung am Strommarkt sowie stark 
gesunkene Preise für Emissionszertifikate wirken  sich signifikant auf die Wirtschaftlichkeit be-
reits vorgenommener Investitionen und auf langfristige Verträge aus. Die HSE begegnet diesen 
Herausforderungen mit einer konsequenten Ersc hließung von Effizienzsteigerungs- und Kos-
tensenkungspotenzialen. Darüber hinaus ersch ließen sich der HSE und ihren Tochtergesell-
schaften mit der Initiative GREEN REGION neue  Wachstumschancen vor allem im Bereich der 
Energieeffizienzdienstleistungen. 
Die zunehmende Einspeisung von Strom aus re generativen Quellen wirkt zunehmend dämp-
fend auf den Börsenpreis für Strom. Dies sc hmälert die Wirtschaftlichkeit konventioneller 
Stromerzeugungsanlagen und drängt insbesondere hocheffiziente Gaskraftwerke aus dem 
Markt. Von dieser Entwicklung ist die HSE insbesondere im Rahmen ihres Engagements am 
GuD-Kraftwerk Irsching 5 betroffen, an dem die HSE mit 9 % beteiligt ist. Dieses erreicht auf 
Grund der geänderten Rahmenbedingungen nur die Hälfte der ursprünglich erwarteten jährli-
chen Betriebsstunden. 
Die HSE beliefert aus Stromerzeugungsanlagen sowie langfristigen Energiebezugsverträgen 
mittelbar über das Energiehandels- und Energi edienstleistungsunternehmen citiworks AG, ei-
ner hundertprozentigen Tochtergesellschaft der HS E, ihre Vertriebsgesellschaften mit Energie. 
Insgesamt wurden im Jahr 2012 4,1 Mrd. kWh (Vorjahr 4,4 Mrd. kWh) Strom und 
7,0 Mrd. kWh (Vorjahr 6,7 Mrd. kWh) Erdgas geliefert. Der Wasserabsatz der HSE liegt bei 
rund 13,9 Mio.m³ und damit um 2,1 % leicht über dem Niveau des Vorjahres. Der Wärmeab-
satz stieg witterungsbedingt um 7,4 % auf rund 232 Mio. kWh. 
Die Investitionen des Geschäft sjahres beliefen sich insgesamt auf 98.109 TEUR. Wesentliche 
Investitionsschwerpunkte waren neben zahlre ichen Maßnahmen im Wasser- und Wärmenetz 
insbesondere Zahlungen an die Global Tech I Wind GmbH im Zusammenhang mit der Errich-
tung des Off-Shore Windparks sowie für die E rrichtung des Gas-Turbinen-Kraftwerks auf dem 
Knell-Gelände. 
Das Eigenkapital der HSE erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses bei einer Dividenden-
ausschüttung von 25 Mio. € - inklusive des zur Ausschüttung vorgesehenen Betrages - um 
40.947 TEUR auf 381.279 TEUR.  
Das Jahresergebnis  beläuft sich auf 65.754 TEUR nach 47.125 TEUR im Vorjahr. Nach Ent-
nahme eines Teilbetrages aus der Gewinnrücklage steht ein Bilanzgewinn von 85.555 TEUR zur 
Ausschüttung zur Verfügung. 
Für die Handelsaktivitäten  wird grundsätzlich ei ne stabile Geschäftsentwicklung für die Jahre 
2013 und 2014 in einem zunehmend schwierigen Marktumfeld erwartet. Die Umsatzerlöse für 
diese Jahre werden voraussichtlich unter Berücksichtigung der derzeit erwarteten Beschaf-
fungsmengen und –preise ein Niveau von bis zu 500 Mio. € erreichen. Insgesamt werden rück-
läufige Jahresergebnisse und ein Bilanzgewinn von rund 20.000 TEUR erwartet. 
Neben allgemeinen Markt- und Betriebsrisiken bestehen erzeugungs-, bezugs- und absatzseiti-
ge Chancen wie auch Risiken aufgrund der künf tig zu erwartenden volatilen Preisentwicklung 
auf den Energiemärkten sowie der Umsetzung der strategischen Ausrichtung des HSE-
Konzerns. Wesentliche Risiken be treffen hierbei insbesondere das laufende Wasserkartellver-
fahren sowie den Bereich der regulierten Energienetze und die auf die Rentabilität des GTKW 
und der GKI  sowie das Ergebnispotenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestal-
tungen von Marktdesign und Marktpreisniveau. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das  
Unternehmen bestandsgefährdend sind und ni cht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch die Deloitte & 
Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Bes-
tätigungsvermerk erteilt hat. 
Bezüglich der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex erfolgt derzeit keine Abgabe der 
Entsprechenserklärung betreffend des Abschnitts A. Die Erklärung der Geschäftsleitung zu den 
Abschnitten B und C steht insgesamt unter dem Vorbehalt der Einigung mit dem Aufsichtsrat. 
 
- 113 -
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

- 114 -

Hessenwasser GmbH & Co. KG
Anschrift: Taunusstraße 100, 64521 Groß-Gerau
Kontakt: 069/ 254 900 sowie www.hessenwasser.de
Gründung: 19.12.2003
Handelsregister: HRA 53394, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Mainova AG
ESWE Versorgungs-AG
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,20%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Abke, Wulf k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
36,30%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
HEAG Südhessische Energie AG (HSE
) 27,27%
18,20%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Wassergewinnung, der Wasserbezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung, der Transport u. die
Lieferung an Gesellschafterkunden u. sonstige Dritte sowie Entsorgung von Abwasser. Zu diesem Zweck
kann sie eigene Anlagen zur Wassergewinnung, zum Transport u. zur Abwasserentsorgung betreiben. Die
Gesellschaft kann insbesondere Anlagen u. Einrichtungen aller Art, die den genannten Zwecken zu
dienen geeignet sind, erwerben, errichten u. betreiben, alleine oder gemeinsam mit anderen, für eigene
oder fremde Rechnung. Sie kann auch alle sonstigen mit dem Beschaffungs- und Transportbereich
zusammenhängenden Geschäfte u. Maßnahmen einschließlich der Aufgaben der Abwasserreinigung
sowie des Betriebs von Entwässerungsanlagen sowie Planung u. Beratung auf allen diesen Gebieten
übernehmen.
- 115 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 15.913
Vorräte 61 59 56
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 12.989 10.831 12.291
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2.863 2.193 1.702
Rechnungsabgrenzungsposten 280 313 311
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 42.417
Gezeichnetes Kapital 16.500 16.500 16.500
Kapitalrücklage 22.327 22.327 22.327
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 3.590 4.465 334
Rückstellungen 11.085
Verbindlichkeiten 62.852
Rechnungsabgrenzungsposten 249 229 231
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -919 
Sonstige Steuern -143 
Jahresergebnis 4.465
72.063
0
-41 
-173 
-146 
182
0
-3.216 
0
-1.111 
3.590
-163 
-387 
-3.025 
0
-36.955 
-24.827 
-7.763 
-5.445 
8.276
0
9
-2.807 
-2.934 
694
0
6
0
46
-41 
43.292
113.092
100.577
-75.123 
39.161
98.749
14.049
114.937
67.555
99.695
-74.861 
83.36483.267
717
71.642
0
631
10.993
72.780
114.937
1.319
307
13.083
113.092
10.295
72.274
-74.990 
-2.791 
0
5
5.569
11
0
5.252
8.503 3.485
100.410
98.069
10.584
0
-8.054 
116.603
-4.981 
-36.939 
-24.887 
59.276
1.421
116.603
98.657
332
-2.986 
00
334
2012
0
1.497
331
10.472
78.607
-36.575 
-25.564 
-8.036 
0
68.135
9.545
65.999
-4.947 
580
- 116 -
Hessenwasser GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 42.417
davon Gezeichnetes Kapital 16.500
Eigenkapitalquote 36,4% 38,3%
Bankverbindlichkeiten 38.364
Veränderung Verschuldung -295
Verschuldungsgrad 174,9%
Anlagendeckungsgrad 2 81,7%
Liquidität 3. Grades 46,4%
Investitionen 6.595
Investitionsquote 6,6% 7,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 5,0%
Eigenkapitalrentabilität 8,5%
Gesamtkapitalrentabilität 3,1%
Materialintensität 44,4%
Rohertrag 35.318
EBIT
EBITD
A
ROCE 6,8%
Personal
Personalintensität 29,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 413 377
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 60 66
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
32,5%
161,2%
0,9%
6.723
16.500
10,3%
16.048 16.563
64
193,5%
42.87937.613
29,9%
7,6%
43.292 39.161
45,1%
0,5%
35.841
44,3%
42,8%
-3.576
3,9%
82,5%
8.5098.285 3.490
6,1%
0,3%
7.458
16.500
8.036
83,1%
34,1%
8,0%
46,5%
31.561
400
0
11.527
3,2%
- 117 -
Hessenwasser GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Im Geschäftsjahr 2012 sind die Erträge au s der Trinkwasserabgabe von 71.395 TEUR auf 
66.982 TEUR zurückgegangen. Der Rückgang beruht im Wesentlichen auf den gesunkenen 
Abgabepreisen an die Gesellschafterkunden. Die Preisänderung erfolgte sowohl für das Jahr 
2012 als auch rückwirkend für das Jahr 2011, was sich zusätzlich mit 2.525 TEUR auf das 
Jahresergebnis ausgewirkt hat.  
 
Die nutzbare Wasserabgabemenge erhöhte sich im Geschäftsjahr 2012 auf 101.929.578 m³   
(Vorjahr: 101.407.708 m³). 
 
Die Wasserbezugskosten sind im laufenden Ja hr, trotz deutlich zurückgegangener Wasserbe-
zugsmengen, stark angestiegen. Der Mengenrück gang beruht vor allem auf einen ökologisch 
bedingten Lieferengpass der OVAG, der erneut auch gegenüber dem Vo rjahr eine deutliche 
Reduzierung der Liefermenge zur Folge hatte. Durch die gesunkenen Bezugsmengen wurde die 
Hessenwasser, bei gleichbleibenden bzw. ansteigenden Wasserabgabemengen gezwungen, 
weitere Wassermengen in eigenen Anlagen zu produzieren. 
 
Die Nettoinvestitionen in immaterielle Anlage n, Sachanlagen und Finanzanlagen wurden im 
Wesentlichen aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie kreditfinanziert. 
 
Ingesamt ist das Jahresergebnis um 4.131 TEUR auf 334 TEUR gesunken. 
 
Für das Jahr 2013 rechnet Hessenwasser mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 
3.000 TEUR, welches durch das  seit 2008 laufen de Effizienzverbesserungsprogramm in den 
Folgejahren wieder leicht steigen dürfte. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte  durch Pricewaterhou-
seCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfung sgesellschaft, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
- 118 -
Hessenwasser GmbH & Co. KG

Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Taunusstraße 100, 64521 Groß-Gerau
Kontakt: 069/ 254 900 sowie www.hessenwasser.de
Gründung: 24.07.2003
Handelsregister: HRB 54935, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Mainova AG
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 27,27%
ESWE Versorgungs-AG
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gera
u
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Abke, Wulf 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Filbert, Albert Vorsitzender k.A.
Alsheimer, Dr. Constantin 1. stv. Vorsitzender k.A.
Abram, Matthias k.A.
Birkner, Dr. Peter k.A.
Ehrhardt, Willi k.A.
Hanke, Thomas k.A.
Hertel, Isolde k.A.
Jung, Annerose k.A.
Lechner-Befard, Jürgen k.A.
Lipinski, Artur k.A.
Niedermaier, Andreas k.A.
Oschinski, Hans-Joachim k.A.
Pschiebl, Michael k.A.
Schodlok, Ralf k.A.
Tollebeek, Torsten k.A.
Will, Thomas k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme
der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. Die Gesellschaft ist
insbesondere berufen, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma Hessenwasser GmbH & Co. KG
die Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu
führen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
36,33%
Die Geschäftsleitung erhielt im Berichtszeitraum keine Vergütung durch die Gesellschaft.
18,17%
18,17%
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Berichtszeitraum Bezüge von in Summe 38,4 TEUR.
- 119 -

TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 3
Eigenkapital 55
Bilanzsumme 68
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
67
0
0
62
3
0
0
0
62
58
3
0
- 120 -
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH

HSE AVG Beteiligungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 13.12.2004
Handelsregister: HRB 9595, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
E.ON Bayern AG
Beteiligungen
Gasversorgung Unterfranken GmbH
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Förster, Albrecht 0 TEUR
Setz, Dr. Natalie 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge durch die HSE AVG Beteiligungs-GmbH.
50,00%
9,46%
13,95%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 50,00%
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Beteiligung, das Halten und die Verwaltung anderer
Unternehmen sowie von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere solcher Unternehmen, die die
Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme zum Gegenstand haben. Die Gesellschaft kann
andere Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet oder auf angrenzenden Gebieten betätigen, gründen,
erwerben, pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen auf jede Weise beteiligen.
- 121 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 347
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 151 228 526
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 196 205 282
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 15.208
Gezeichnetes Kapital 52 52 52
Kapitalrücklage 15.156 15.156 15.156
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 18
Verbindlichkeiten 939
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 0 18 23
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -19 
Sonstige Steuern 0
Ergebnisabführun
g -496 
Jahresergebnis 0
-500 
0
0
-521 
0
1
510
0
1
0
-15 
0
0
0
0
-85 
573
587
0
0
0
-13 
12
0
-20 
0
0
25
0
0
0
0
0
0
25
639
0
0
515
2
0
-21 
0
15.208
16.252
15.819
-12 
15.208
0
808
16.627
0
0
-13 
16.627
15.819
-20 
25
1.009585
5 371
15.819
0
0
0
0
15.819
433
16.252
20
0
25
525
16.166
1.005
0
16.166
0
15.819
-16 
0
-489 
0
0
0
2012
657
0
15.819
383
383
0
0
0
-12 
0
0
0
396
1.001
- 122 -
HSE AVG Beteiligungs-GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 15.208
davon Gezeichnetes Kapital 52
Eigenkapitalquote 94,1% 93,6% 91,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 49
Verschuldungsgrad 6,3%
Anlagendeckungsgrad 2 96,1%
Liquidität 3. Grades 36,2%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,1%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
6,9%
0,0%
-4
52
0,0%
599
0
66
9,3%
0
0,0%
0,1%
42,2%
0,0%
0,1%
15.208 15.208
1.028530
96,1% 96,1%
57,9%
0,0%
0
530599 1.028
0,0%
0,0% 0,0%
0
52
0
- 123 -
HSE AVG Beteiligungs-GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HSE AVG Beteiligungs-GmbH, Darmstadt hält als Beteiligungsgesellschaft Anteile an der 
Gasversorgung Unterfranken GmbH, Würzburg und an der Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH. Darüber hinaus betreibt sie keine Geschäfte. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 fielen Erträge aus der Verwaltungspauschale, Erträge aus Beteiligungen 
an der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH und sonstige Zinserträge an. Des Weiteren wurde 
bei der Gesellschaft eine steuerliche Außenp rüfung der Jahre 2006-2009 abgeschlossen. Hier-
aus ergibt sich eine Steuer- und Zinsnachzahlung in Höhe von 358 TEUR. Dieser Aufwand wird 
gemäß den vertraglichen Vereinba rungen von der Gesellschafterin  E.ON Bayern AG, Regens-
burg, getragen und ist bei dieser in voller Höhe eingefordert. 
 
Die Gesellschaft hat einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der HEAG Süd-
hessische Energie AG (HSE) abgeschlossen, auf dessen Grundlage das gesamte Jahresergebnis 
in Höhe von 489 TEUR an die HSE abgeführt wird. 
 
Die Veränderung des Ergebnisses der gewöhnliche n Geschäftstätigkeit resultiert überwiegend 
aus dem um 132 TEUR höheren Beteiligungser trag aus der Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH und der Einforderung des Aufwands bei der Gesellschafterin, we lcher aus der steuerli-
chen Außenprüfung für die Veranlagungszeiträume 2006-2009 bei der Gesellschaft entstanden 
ist. 
 
Für die Folgejahre sind keine Änderungen der Ge schäftstätigkeit beabsichtigt, so dass die Ge-
sellschaft sich vergleichbar zum Jahr 2012 entwickeln wird. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt haben. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
- 124 -
HSE AVG Beteiligungs-GmbH

HSE Energie France SAS
Anschrift: 9 place Kléber , 67000 Strasbourg, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 24.09.2010
Handelsregister: 524 803 616 R.C.S. Strasbour g
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Beteiligungen
Parc éolien Baudignécourt SAS
Parc éolien Chermisey SAS
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
Parc éolien Le Charmois SAS
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
Parc éolien Montafilant SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Hauptversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen
Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
100,00%
Gegenstand der Firma sowohl in Frankreich als auch in allen anderen Ländern ist die Konzipierung und
Entwicklung und der Betrieb sowie der Verkauf von Energieproduktionsanlagen auf der Grundlage von
Geothermie, Wasser, Wind und Sonne sowie der Handel und Weiterverkauf des produzierten Stroms aus
erneuerbaren Energien.
- 125 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 171
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 163 8 3
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 8 145 86
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -32 
Gezeichnetes Kapital 8 3.932 3.932
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -40 -72 -795 
Rückstellungen 10
Verbindlichkeiten 12.431
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis -33 -40 
0
-1 
0
581
-8 
0
65
0
-65 
0
0
0
0
0
-1 
0
0
0
0
-174 
-39 
0
-130 
0
0
135
105
0
0
135
0
0
0
-702 
0
0
-33 
636
-690 
-648 
0
3.860
22.982
25.331
-98 
3.137
0
89
25.420
78
135
-174 
25.420
22.829
-130 
105
-722 -40 
-25 -20 
12.239
0
0
0
0
22.829
153
22.982
10
105
0
0
12.409
19.113
0
12.409
0
12.239
-588 
00
-723 
0
2012
0
0
25.331
0
78
0
0
0
-98 
0
0
78
9
22.275
- 126 -
HSE Energie France SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital -32
davon Gezeichnetes Kapital 8
Eigenkapitalquote -0,3% 16,8% 12,3%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 12.431
Verschuldungsgrad < -1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 -0,3%
Liquidität 3. Grades 1,4%
Investitionen 12.239
Investitionsquote 100% 64% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -29,4%
Eigenkapitalrentabilität 125,2%
Gesamtkapitalrentabilität -0,3%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 135 78
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,2%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
495,4%
-23,0%
3.162
3.932
-0,8%
-39
0
6.682
710,4%
0
0,0%
-0,3%
0,8%
0,0%
2,4%
3.860 3.137
-20-25
16,9% 12,4%
0,4%
-928,5%
105
-25-39 -20
-31,0%
-0,1% -2,8%
14.514
3.932
0
- 127 -
HSE Energie France SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Gesellschaft HSE Energie France SAS (Fra nkreich) wurde im September 2010 gegründet. 
Der Sitz der Gesellschaft liegt in Strasbourg, Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die HSE 
Regenerativ GmbH. 
 
Hauptzweck der Gesellschaft ist die Konzipierung, die Errichtung und der Betrieb sowie der 
Verkauf von Energieproduktionsanlagen im Be reich der erneuerbaren Energien sowie dem 
Handel und Weiterverkauf des produzierten Stromes aus erneuerbaren Energien. Des Weiteren 
übt sie alle finanziellen, kommerziellen und in dustriellen Geschäfte sowie mit beweglichen und 
unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen Gegenstand zusammen-
hängen oder geeignet sind, die Erweiterung un d Entwicklung des Unternehmens zu unterstüt-
zen. 
 
Die HSE Energie France SAS konnte im Berichts jahr 2012 in diesem Marktsegment ihr Stro-
merzeugungsportfolio ausbauen und in ein weiteres Windenergieprojekt in Frankreich investie-
ren. Im Berichtsjahr 2012 wurde eine Projektges ellschaft erworben, durch die sich die im Bau 
befindliche Kraftwerkskapazität in der HSE Energie France- Gruppe um
  8,2 MW erhöht. 
 
Die Aktivseite der Bilanz der HSE Energie France SAS i
st geprägt durch die Anteile an den Pro-
jektgesellschaften und langfristigen Ausleihungen zur Finanzierung derselben. 
 
Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Eigenkapital sowie langfristigen Darlehen 
der HSE Regenerativ GmbH. Die Gesellschaft is t mit einem angemessenen Finanzrahmen aus-
gestattet. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für 2012 erfolgte durch Ernst & Young et Autres, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, welc he den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
- 128 -
HSE Energie France SAS

HSE NATURpur Energie AG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 3403 sowie www.naturpur-ag.de
Gründung: 29.04.1999
Handelsregister: HRB 7496, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname              Vergütung
Horn, Markus k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Vorsitzender k.A.
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., Md L 1. stv. Vorsitzende k.A.
Niedermaier, Andreas 2. stv. Vorsitzender k.A.
Ackermann, Nina k.A.
Ahrend, Dr. Klaus-Michael k.A.
Böddeker, Michael k.A.
Bradna, Monika Stadtverordnete a.D. k.A.
Heinz, Thomas k.A.
Schiffmann, Ilka k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats entstanden im Berichtsjahr Aufwendungen in Höhe von 9 TEUR.
Gegenstand des Unternehmens ist die Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen
(insbesondere aus Wasserkraft, Wind, Biogas, Biomasse, Geothermie und Sonne) sowie aus Kraft-Wärme-
Kopplungsanlagen einschließlich der Dienstleistungen auf diesem Gebiet.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
- 129 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 172
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 156 179 46
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 16 249 15
Rechnungsabgrenzungsposten 28 27 25
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 3.225
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 1.550 1.550 1.550
Gewinnrücklagen 796 796 796
Bilanzergebnis -121 -368 -381 
Rückstellungen 104
Verbindlichkeiten 230
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -340 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-54 
0
0
635
103
814
2012
0
0
0
263
898
-278 
-0 
-266 
-15 
00
-13 
0
3.559
3.359
0
5
0
-236 
3.559
-49 
-211 
-0 
1
108 300
3.359
3.923
453
-481 
-110 
0
0
93
0
0
3.882
0
0
429
4.378
440
960
3.923
-497 
605490
0
453
0
0
36
600
3.795
-598 
2.965
3.795
61
3.882
635
0
2.978
4.378
-110 
-15 
190
0
0
0
0
-7 
-8 
0
-203 
-0 
-204 
-74 
9
0
0
-1 
-7 
0
0
0
-8 
0
0
-202 
-2 
-247 
600
0
- 130 -
HSE NATURpur Energie AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 3.225
davon Gezeichnetes Kapital 1.000
Eigenkapitalquote 90,6% 68,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 107
Verschuldungsgrad 10,4%
Anlagendeckungsgrad 2 96,5%
Liquidität 3. Grades 54,0%
Investitionen 506
Investitionsquote 15,1% 20,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1,4%
Eigenkapitalrentabilität -0,2%
Gesamtkapitalrentabilität -0,2%
Materialintensität 41,5%
Rohertrag 250
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
30,9%
358
0
0
566
-3,3%
76,4%
3,6%
-0,3%
806
1.000
138
78,6%
1089 300
-41,1%
389
34,9%
31,0%
730
-5,6%
76,3%
6,8%
-2,1%
0,0%
-6,1%
2.978 2.965
0
30,9%
0
213 345
0
0,0%
47,0%
-0,5%
-146
1.000
-8,3%
- 131 -
HSE NATURpur Energie AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HSE NATURpur Energie AG setzt die Schwerpunkte ihrer Geschäftstätigkeit auf die Errich-
tung von regenerativen Erzeugungsanlagen, insb esondere im Bereich der Photovoltaik, sowie 
auf anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung. 
 
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 201 2 aus Einspeisevergütungen Umsatzerlöse in 
Höhe von 635 TEUR (Vorjahr: 600 TEUR). 
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätig keit stieg von 93 TEUR auf 190 TEUR. Nach 
Steuern und mit Verlustvortrag aus dem Vorjah r steigt der Bilanzverlust von -368 TEUR in 
2011 auf -381 TEUR in 2012. 
 
Im Jahr 2012 wurde u.a. eine Investition von knapp 110 TEUR für die Erweiterung der PV-
Anlage auf dem Gebäude des EAD um 68 kWp getäti gt. Diese Anlage ist mit einer Leistung von 
rund 300 kWp die größte Dachanlage in Darmstadt.   Die installierte Leistung aller Anlagen der 
HSE NATURpur erhöht sich damit auf 1.498 kWp. 
 
Für das Jahr 2013 und das Folgende erwartet der Vorstand angemessene positive Ergebnisse 
aus dem Betrieb der bestehenden PV-Anlagen. Aus ökologischer Verantwortung und aus wirt-
schaftlicher Notwendigkeit heraus wird sich die HSE NATURpur weiter aktiv an der Energiever-
sorgung in der Region beteiligen. Da aufgrund  der veänderten Rahmenbedingungen weitere 
Investitionen auf Basis der Einspeisung nach EEG zunehmend schwieriger realisierbar erschei-
nen, soll das Geschäftsmodell auch in Richtung Ausbau der Eigenproduktion bei Kunden wei-
terentwickelt werden. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und ni cht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stuttg art, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Kodex wird ab dem Geschäftsjahr 2012 an gewendet. Eine Entsprechenserklärung wurde 
bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 132 -
HSE NATURpur Energie AG

HSE Netz AG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 01.07.2007
Handelsregister: HRB 86706, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname              Vergütun
g
Groß, Dr.-Ing. Ulrich k.A.
Kalisch, Reinhard k.A.
Litters, Lothar k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 1,5 TEUR
Stang, Heinrich 1. stv. Vorsitzender 2,5 TEUR
Reißer, Rafael Bürgermeister 2. stv. Vorsitzender 2,5 TEUR
Hübner, Helmut 3. stv. Vorsitzender 1,4 TEUR
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter 0,6 TEUR
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 2,5 TEUR
Angerer, Manfred 2,4 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter 1,3 TEUR
Blank, Hermann 2,5 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 0,6 TEUR
Fried, Jürgen 2,3 TEUR
Heinz, Thomas k.A.
Kiendl, Heinrich k.A.
Lehrian, Claudia k.A.
Noller, Ralf k.A.
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter 2,4 TEUR
Schellhaas, Klaus Peter Landrat 1,3 TEUR
Schüßler, Ellen Stadtverordnete 0,6 TEUR
Umberti, Santi Stadtverordneter 0,6 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
100,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Gegenstand des Unternehmens ist das Halten, Verwalten und Verpachten von Eigentum an
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften.
Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder betrugen in Summe 31 TEUR.
Die Bezüge des Vorstandes beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf 102 TEUR.
- 133 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 4.913
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.799 178.831 142.886
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 114 89.585 122.986
Rechnungsabgrenzungsposten 0 5.459 5.201
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 381.787
Gezeichnetes Kapital 200.000 200.000 200.000
Kapitalrücklage 149.130 149.130 81.130
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 32.657 21.950 44.751
Empfangene Ertragszuschüsse 86.046 84.825 84.330
Rückstellungen 25.404
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 57.471 56.073 53.469
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -4.981 
Sonstige Steuern -29 
Jahresergebnis
20.845
21.949
136
0
-787 
0
-6.930 
32.657
-29 
0
5.938
6.589
0
-4 
-27.721 
-4.386 
33.677
0
0
858.058
24.789
-7.061 
0
371.080
858.058
10.229
268.415
50.713
588.398
-32.382 
325.881
575.377
265.872
859.470
67.375
0
321.291
-31.565 
65.585
0
0
65.185
65.185
0
400
0
0
8.493
-15.554 
0
0
0
34.020 58.926
39.615
566.640
570.985
-28.844 
-8.214 
0
0
12.306
-20.520 
571.552
-2.601 
0
-32.111 
65.789
1.196
64.593
0
0
64.593
571.552
553.243
10.229
0
-103 
-29.773 
-120 
10.229
23.933
91.308
859.470
2.7913.167
584.184
2.969
2012
0
67.375
6.167
389.624
-2.506 
0
26.958
0
44.751
0
-5.926 
-36 
- 134 -
HSE Netz AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 381.787
davon Gezeichnetes Kapital 200.000
Eigenkapitalquote 66,8% 43,2%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -17.785
Verschuldungsgrad 49,7%
Anlagendeckungsgrad 2 67,4%
Liquidität 3. Grades 10,6%
Investitionen 25.286
Investitionsquote 4,5% 8,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 50,6%
Eigenkapitalrentabilität 8,6%
Gesamtkapitalrentabilität 5,7%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 64.593
EBIT
EBITDA
ROCE 6,1%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,1%
131,2%
13,7%
68.333
200.000
5,9%
0
66,4%
325.881
67.988 62.864
0
0
88.700
0,2%
4,5%
0
371.080
200.000
63,5%
46.799
40.267 58.926
33,7%
65.185
0,0%
>1.000%
300.447
2,6%
37,9%
5,9%
67.375
0
5,2%
7,6%
0,0%
350,8%
163,7%
34.020
34.429
55,4%
- 135 -
HSE Netz AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Gesellschaftszweck der HSE Netz AG ist das Ha lten, Verwalten und Verpachten von Eigentum 
an Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesell-
schaften. Die HSE Netz AG ist Eigentümerin von Strom- und Gasnetzen in 72 südhessischen 
Kommunen, für die der Netzbetrieb  an die VNB verpachtet ist. Im Laufe des Jahres 2012 und 
in den Vorjahren haben die Ko mmunen Seeheim-Jugenheim, Lauertal, Lampertheim, Heppen-
heim und Lorsch für Strom sowie Bürstadt, Heppenheim, Lorsch und Rodgau für Gas neue 
Konzessionsverträge mit Mitbewerbern abgeschlossen. 
 
Bis zum Abschluss einer Entflechtungsvereinbar ung sowie der Einigung über einen Kaufpreis 
bleibt die HSE Netz AG Eigentümerin der Netze. 
 
Im Rahmen des Konzessionserwerbs konnte mi t der Kommune Gernsheim ein Stromkonzessi-
onsvertrag für die nächsten 20 Jahre abgeschlossen werden. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 hat die HSE Netz AG 34.429 TEUR in das Sachanlagevermögen inves-
tiert. Weiterhin wurde die bereits bei der Gründung der Gesellschaft beabsichtigte Reduzierung 
der Kapitalrücklage vollzogen. Da durch verringert sich unter Berücksichtigung des zur Aus-
schüttung vorgesehenen Bilanzgewinns und ante ilig empfangener Ertragszuschüsse die Eigen-
kapitalquote auf rund 38 %. 
 
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 20 12 Pachtentgelte in Höhe von rund 59.900 TEUR 
sowie Erträge aus der Auflösung vereinnahmter Ertragszuschüsse von ca. 7.500 TEUR. 
 
Der Ausblick der HSE Netz AG wird weitgehend durch den langfristigen Pachtvertrag sowie der 
dreißigjährigen Finanzierung über eine Anleihe bestimmt. Für das Jahr 2013 geht der Vorstand 
von wachsenden Umsätzen aus. In Abhängigkeit  von den von der BNetzA im Jahr 2013 erwar-
teten Bescheiden für den VNB können sich ad äquate Pachtanpassungen zwischen der Gesell-
schaft und dem VNB ergeben. 
 
Die geplanten Investitionen  ins Strom- und Gasnetz belaufen sich für das Jahr 2013 auf ca. 
38.500 TEUR und für das Folgejahr auf 30.300 TEUR. Nach dem Wegfall positiver Sondereffek-
te wird für das Jahr 2013 bei konstantem Umsa tz ein Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 
2011 erwartet. Durch die Umsetzung regulato rischer Rahmenbedingungen, verbunden mit 
Pachtreduzierungen, wird für das Jahr 2014 ein rückläufiges Ergebnis erwartet. 
 
Aus der langfristigen Fremdfinanzierung ist der HSE Netz AG dauerhaft ein verlässlicher Finan-
zierungsrahmen erwachsen. Chancen hieraus erge ben sich aus einem künftig steigenden Zins-
niveau; Risiken bestehen bei weiterhin niedrigem Zinsniveau. 
 
Der Bilanzgewinn in Höhe von 44.751 TEUR soll ausgeschüttet werden. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stuttg art, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 136 -
HSE Netz AG

HSE Regenerativ GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071 sowie www.hse.ag/regenerativ/
Gründung: 18.02.1981
Handelsregister: HRB 2812, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
Future Energy Pissos No. 5 SARL
HSE Energie France SAS
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Erksdorf GmbH
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
Piecki Sp. z o.o.
WEO GmbH & Co. KG
SWM Wind Havelland Holding GmbH & Co. KG
Energiegenossenschaft Pfungstadt e.G.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Horn, Markus k.A.
Setz, Dr. Natalie k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und der Betrieb von Kraftwerken im Bereich der
erneuerbaren Energien, der Verkauf des erzeugten Stromes bzw. Einspeisung des erzeugten Stromes
nach dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG), die
Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende Tätigkeiten.
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
49,00%
33,33%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
12,50%
-
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 137 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 7.043
Vorräte 0 216 17.426
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 7.037 31.328 23.675
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 7 320 119
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 10.055
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 9.953 9.953 9.953
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 1 96 -741 
Rückstellungen 26
Verbindlichkeiten 83.478
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-1.086 
17.210
0
17.210
40
113.656
0
2012
3.228
0
81.789
73
17.283
-16.307 
0
0
-5.085 
00
-741 
93.559
106.302
0
93.559
0
86.515
0
1.283
0
84.605
31.865
116.469
18
216
0
3.137
62
-55 -109 
86.516
0
-741 
0
-43 
123.008
84.605
-272 
216
81.789
-17.392 
9.313
0
41.220
123.008
0
0
10.149
116.469
-632 
0
783
96
897
0
-5.540 
0
0
216
0
0
0
0
0
0
-272 
0
0
105
1.075
0
0
0
-43 
-43 
151
0
474
0
-1.444 
0
0
0
0
0
0
0
0
816
62 96
- 138 -
HSE Regenerativ GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 10.055
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 10,7% 8,7% 7,6%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 54.617
Verschuldungsgrad 830,5%
Anlagendeckungsgrad 2 11,6%
Liquidität 3. Grades 8,4%
Investitionen 72.349
Investitionsquote 84% 12% 1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,6%
Gesamtkapitalrentabilität 0,1%
Materialintensität 0,0% 94,3%
Rohertrag 0 904
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,6%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,1% -0,6%
10.295
100
453
4.3651.031 3.902
44,3%
3.9024.365
12,0% 11,4%
36,3%
-4,3%
216
0,0%
4,4%
10.149 9.313
0,0%
3,9%
30,0%
0
22.825
>1.000%
0
1.031
0,0%
>1.000%
-8,0%
7.353
100
0,9%
- 139 -
HSE Regenerativ GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Hauptgeschäftszweck der HSE Regenerativ GmbH  ist die Planung und der Betrieb von Kraft-
werken im Bereich der erneuerbaren Energien, der Verkauf bzw. der Einspeisung des erzeugten 
Stroms sowie die Beteiligung an Gesellschaften, die diesen Geschäftszweck verfolgen. 
 
Die HSE Regenerativ GmbH konnte im Berichtsja hr 2012 in diesem Marktsegment ihr Stro-
merzeugungsportfolio deutlich ausbauen und hat in Wind- und PV-Kraftwerke in Deutschland 
und im europäischen Ausland investiert. 
 
Im Berichtsjahr wurden Projekte in Frankreich und Deutschland umgesetzt, durch die sich die 
installierte oder in Bau befindliche Kraftwerkskapazität in der HSE Regenerativ-Gruppe um 
rund 15 Megawatt erhöhen wird. Im Bereich der erneuerbaren Energien hat sich die HSE Re-
generativ GmbH damit zum Ende des Jahres 201 2 insgesamt Erzeugungskapazitäten von über 
183 MW gesichert, womit insgesamt rund 120. 000 Haushalte mit Ökostr om versorgt werden 
können.  
 
Die Aktivseite der Bilanz der HSE Regenerativ GmbH ist im Wesentlic hen geprägt durch die 
Anteile an Projektgesellschaften und langfristigen Ausleihungen zur Finanzierung derselben. 
Insgesamt tragen die Finanzanlagen mit 81.789 TEUR zur Bilanzsumme von 123.008 TEUR 
bei. 
 
Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Eigenkapital und langfristige Darlehen 
der Gesellschafterin, der HEAG Südhessische En ergie AG (HSE). Sie ist mit einem angemesse-
nen Finanzrahmen ausgestattet. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben.  
Die Ertragslage der Gesellschaft ist geprägt von ersten Beteiligungserträgen und dem Saldo 
aus Finanzierungserträgen und -aufwendungen.  Insgesamt wurde ein Jahresfehlbetrag von 
741 TEUR erwirtschaftet. 
 
Die HSE Regenerativ GmbH wird die HSE-Konzer nstrategie, in den kommenden Jahren die Ei-
generzeugung durch Investitionen in Kraftwerke zur Nutzung von erneuerbaren Energien signi-
fikant auszubauen, weiterhin unter Berücksichti gung von markt- und technologiespezifischen 
Rahmenbedingungen, umsetzen. Die Investitionsschwerpunkte werden hierbei vor allem auf 
der Windtechnologie liege n. Aufgrund der Änderungen in der hessischen Regionalplanung soll 
dabei insbesondere auch die eigene Entwicklung und Realisierung von Windparks in Hessen 
und den benachbarten Bundesländern vorangetrieben werden. 
 
Aus den Investitionen in geeignete Kraftwerksprojekte wird das eingesetzte Kapital mittelfristig 
durch die Vergütung der Stromproduktion im Rahmen der jeweils gültigen Fördersysteme für 
erneuerbare Energien sowie, sofern wirtschaftlich vorteilhaft, durch direkte Vermarktung 
marktüblich verzinst werden. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 140 -
HSE Regenerativ GmbH

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
Anschrift: c/o Gut Helmeringen, Helmeringen 43, 89415 Lauingen, Donau
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: HRA 17176, Amtsgericht München
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Biehle, Patrick k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung,
insbesondere in Lauingen, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu verkaufen. Die Gesellschaft ist
berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer
Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 141 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.880
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 54 75 119
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.826 1.959 1.558
Rechnungsabgrenzungsposten 194 183 171
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 3.990 4.224
Kapitalanteile 1 1 1
Rücklage 3.727 3.727 3.727
Bilanzergebnis 262 573 496
Rückstellungen 101
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 3.135
Umsatzerlöse 3.135 3.448 3.324
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 1 0 0
Betriebsleistung 3.136
Betriebsaufwand
Materialaufwand -142 -134 -142 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.366 -1.366 -1.366 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -127 -141 -142 
Betriebsergebnis 1.502 1.807 1.674
Finanzergebnis -1.136 -1.157 -1.087 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 0 3
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.136 -1.157 -1.090 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 366 650 587
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -92 -77 -91 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 274
3.324
3.324
496
-1.634 
573
2.033
20.781
62
3.448
0
23.218
00
25.067
25.067
1.677
23.218
0
3.448
24.584
24.584
26.800
4.300
0
28.024
-1.641 
23.934
-1.650 
28.024
0
25.950
25.950
184
22.316
26.800
- 142 -
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 3.990 4.224
davon Gezeichnetes Kapital 1 1 1
Eigenkapitalquote 14,2% 16,0% 16,8%
Bankverbindlichkeiten 23.509 22.126 20.743
Veränderung Verschuldun
g -3.703 -1.535
Verschuldungsgrad 602,4%
Anlagendeckungsgrad 2 106,0%
Liquidität 3. Grades 357,4%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 8,7%
Eigenkapitalrentabilität 6,9%
Gesamtkapitalrentabilität 1,0% 2,1% 2,0%
Materialintensität 4,5% 3,9% 4,3%
Rohertrag 2.993 3.314 3.182
EBIT 1.502 1.807 1.674
EBITDA 2.868 3.172 3.040
ROCE 5,1% 6,3%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
13,3% 11,7%
>1.000%
107,5%
16,6%
543,2%
107,5%
523,2%
-1.618
4.300
14,9%
493,5%
6,5%
- 143 -
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Er-
richtung, Finanzierung und zu m Betrieb von PV-Anlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen 
der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vor-
rang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Im Berichtsjahr 2012 hat die PV-Anlage insges amt 10,4 GWh Solarstrom erzeugt und in das 
örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeis te Strom wird gemäß EEG vergütet. Die daraus 
resultierenden Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf 3.324 TEUR (Vorjahr: 
3.448 TEUR). 
 
Diese werden im Wesentlichen durch Abschreibungen und Aufwendungen aus der Finanzierung 
gemindert, so dass ein Ergebnis der gewöhnlic hen Geschäftstätigkeit  von 587 TEUR erwirt-
schaftet wurde. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 
496 TEUR. 
 
Die PV-Anlage wird in den Folgejahren üblicherweise einen jährlichen Ertrag von ca. 10 GWh 
produzieren, was dem Strombed arf von über 3.400 Haushalten entspricht. Aus den daraus 
resultierenden Einspeiseerlösen wird erwartet, dass die Gesellschaft die aufgenommenen 
Fremdmittel und das Eigenkapital angemessen bedient. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 144 -
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG

HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 02.11.2009
Handelsregister: HRB 88576, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Biehle, Patrick k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 25
Bilanzsumme 34
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
38
27
2
0
40
0
0
30
2
0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art
tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 145 -

- 146 -

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 29.12.2009
Handelsregister: HRA 84355, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Biehle, Patrick k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung,
insbesondere in Leiwen, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu verkaufen. Die Gesellschaft ist berechtigt,
alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer
Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 147 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 729
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 10 52 55
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 719 803 821
Rechnungsabgrenzungsposten 359 337 316
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.405 1.438
Kapitalanteile 0 0 0
Rücklage 1.365 1.365 1.365
Bilanzergebnis 39 157 73
Rückstellungen 22
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 1.156
Umsatzerlöse 1.156 1.211 1.139
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 4 24 0
Betriebsleistung 1.160
Betriebsaufwand
Materialaufwand -43 -41 -58 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -521 -521 -521 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -83 -85 -105 
Betriebsergebnis 513 588 456
Finanzergebnis -414 -395 -371 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 377
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -418 -401 -378 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 99 193 84
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -14 -37 -11 
Sonstige Steuern -0 -0 -0 
Jahresergebnis 85
1.139
1.139
73
-647 
157
855
8.538
35
1.235
0
8.819
00
10.011
10.011
876
8.819
0
1.211
9.340
9.340
10.532
1.522
0
10.948
-647 
9.522
-684 
10.948
0
9.861
9.861
66
8.945
10.532
- 148 -
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 1.405 1.438
davon Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Eigenkapitalquote 12,8% 14,4% 14,4%
Bankverbindlichkeiten 9.472 8.906 8.341
Veränderung Verschuldun
g -3.328 -407
Verschuldungsgrad 679,5%
Anlagendeckungsgrad 2 110,3%
Liquidität 3. Grades >1.000%
Investitionen 11 0 0
Investitionsquote 0,1% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 7,3%
Eigenkapitalrentabilität 6,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,8% 1,5% 0,7%
Materialintensität 3,7% 3,3% 5,1%
Rohertrag 1.113 1.170 1.081
EBIT 513 588 456
EBITDA 1.034 1.109 977
ROCE 4,6% 4,5%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
10,3% 5,1%
377,9%
110,9%
12,9%
818,6%
111,6%
592,2%
-577
1.522
6,4%
596,0%
5,3%
- 149 -
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errich-
tung, Finanzierung und zum Betrieb von PV-Anlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der 
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 hat die Photovoltaik-Anlage insgesamt ca. 3,5 GWh Solarstrom erzeugt 
und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeiste Strom wurde gemäß EEG und der 
darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. Der Ertrag blieb um ca. 5 % hinter den Erwar-
tungen zurück. Ursächlich hierfür ist im Wesent lichen (neben einzelnen Störungen) eine über-
planmäßige Degradation von Modulen. 
 
Die Vermögenslage ist im Wesent lichen geprägt durch die aktivierte Photovoltaik-Anlage in 
Höhe von rund 8.800 TEUR. Das Anlagevermögen trägt mit ca. 90 % zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei. Die Gesellschaft finanziert si ch durch Eigenkapital in Höhe von 1.438 TEUR 
sowie ein Darlehen in Höhe von rund 8.300 TEUR, welches mittelfristig mit 2.300 TEUR und 
langfristig in Höhe von 5.500 TEUR im Rahmen der Projektfinanzierung  zu tilgen ist. Das An-
lagevermögen ist fristenkongruent finanziert. 
 
Den Einspeiseerlösen stehen im Wesentlichen Abschreibungen und Aufwendungen aus der Fi-
nanzierung gegenüber. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresüber-
schuss von 73 TEUR. 
 
Um den Ertrag des Parks zu verbessern, wurden erste Maßnahmen eingeleitet um fehlerhafte 
Module zu ersetzen. Die PV-Anlage wird in de n Folgejahren üblicherwei se einen Ertrag von 
3,7 GWh produzieren. Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen wird erwartet, dass die 
Gesellschaft die aufgenommenen Fremdmittel und das Eigenkapital marktüblich bedient. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 150 -
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG

HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 02.11.2009
Handelsregister: HRB 88575, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Biehle, Patrick k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 25
Bilanzsumme 34
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
38
28
2
0
42
0
0
30
2
0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art
tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 151 -

- 152 -

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 13.06.2000 / Eintritt HSE: 07.10.2010
Handelsregister: HRA 84367, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Biehle, Patrick k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung,
insbesondere in Thüngen, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu verkaufen. Die Gesellschaft ist
berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer
Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 153 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.383
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 75 12 222
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.308 4.934 3.879
Rechnungsabgrenzungsposten 644 592 542
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 12.851 13.693
Kapitalanteile 12.729 12.729 12.729
Rücklage 000
Bilanzergebnis 121 1.292 963
Rückstellungen 69
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 2.514
Umsatzerlöse 2.514 6.153 5.693
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 313 0 67
Betriebsleistung 2.827
Betriebsaufwand
Materialaufwand -106 -200 -201 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.032 -2.478 -2.480 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -736 -388 -421 
Betriebsergebnis 952 3.087 2.657
Finanzergebnis -775 -1.618 -1.549 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7 38 28
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -782 -1.656 -1.577 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 177 1.469 1.108
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -56 -177 -145 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 121
5.760
5.693
963
-1.875 
1.292
4.946
34.146
423
6.153
0
43.619
00
48.262
48.262
4.101
43.619
0
6.153
46.053
46.053
51.591
14.021
0
50.553
-3.066 
37.634
-3.103 
50.553
0
48.525
48.526
360
37.209
51.591
- 154 -
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 12.851 13.693
davon Gezeichnetes Kapital 12.729 12.729 12.729
Eigenkapitalquote 25,4% 27,2% 28,4%
Bankverbindlichkeiten 37.500 36.372 34.105
Veränderung Verschuldun
g 37.634 -3.063
Verschuldungsgrad 293,4%
Anlagendeckungsgrad 2 103,8%
Liquidität 3. Grades 682,9%
Investitionen 49.588 5 46
Investitionsquote 102,2% 0,0% 0,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,8%
Eigenkapitalrentabilität 0,9%
Gesamtkapitalrentabilität 0,2% 2,5% 2,0%
Materialintensität 3,8% 3,3% 3,5%
Rohertrag 2.407 5.953 5.492
EBIT 952 3.087 2.657
EBITDA 1.984 5.565 5.137
ROCE 1,8% 5,3%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
9,2% 7,0%
883,1%
109,6%
21,0%
412,8%
109,4%
267,9%
-424
14.021
16,9%
252,5%
5,8%
- 155 -
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG ist ei ne Zweckgesellschaft zur Projektierung, Er-
richtung, Finanzierung und zum Betrieb von Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Daher sind die 
Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regeln-
de Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 hat die Photovoltaik-Anl age insgesamt ca. 19,5 GWh Solarstrom er-
zeugt und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeiste Strom wird gemäß EEG   
vergütet.  
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist zum Bila nzstichtag im Wesentlichen geprägt durch die 
errichtete PV-Anlage in Höhe von 43.619 TEUR. Das Anlagevermögen entspricht rund 90 % der 
Bilanzsumme. Die Gesellschaft finanziert sich durch Eigenkapital in Höhe von 13.693 TEUR 
sowie im Rahmen der Projektfinanzierung durch mittelfristige Darlehen in Höhe von rund 
11.400 TEUR und langfristiges Darlehen in Höhe von rund 22.700 TEUR. Das Anlagevermögen 
ist fristenkongruent finanziert. 
 
Den Einspeiserlösen in Höhe von 5.693 TEUR (Vorjahr: 6.153 TEUR) stehen im Wesentlichen 
Abschreibungen und Aufwendungen aus der Finanzierung gegenüber, so dass ein Ergebnis der 
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 1. 108 TEUR erwirtschaftet wurde. Unter Berück-
sichtigung der Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 963 TEUR. 
 
Die PV-Anlage wird in den Folgejahren üblicherweise einen jährlichen Ertrag von ca. 19 GWh 
produzieren, der dem Bedarf von über 6.000 Haushalten entspricht. Aus den hieraus resultie-
renden Einspeiseerlösen wird die Gesellschaft sowohl die aufgenommenen Fremdmittel als 
auch das Eigenkapital angemessen bedienen können. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 156 -
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG

HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 08.09.2010
Handelsregister: HRB 89209, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Biehle, Patrick k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis -0 
Eigenkapital 25
Bilanzsumme 32
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
36
27
0
0
40
0
0
29
0
0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder
Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 157 -

- 158 -

HSE Technik GmbH & Co. KG
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 7010 sowie www.hsetechnik.de
Gründung: 29.06.2005
Handelsregister: HRA 6401, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Technik Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Pieper, Frank k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Name, Vorname              Vergütung
Niedermaier, Andreas Vorsitzender k.A.
Wenzel, Dieter Stadtrat a.D. 1. stv. Vorsitzender k.A.
Noller, Ralf 2. stv. Vorsitzender k.A.
Ahrend, Dr. Klaus-Michael k.A.
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen k.A.
Feuchtinger, Klaus Stadtrat a.D. k.A.
Heinz, Thomas k.A.
Hübner, Helmut k.A.
Koch, Karl-Heinz k.A.
Lehrian, Claudia k.A.
Litters, Lothar k.A.
Bezüge des Verwaltungsrats
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, der Bau, der Betrieb und die Wartung von
Erzeugungsanlagen aller Art einschließlich Heizwerken, Transportsysteme für Energie, Fernwärme,
Wasser, Abwasser, die Herstellung von sanitären Anlagen, Brunnenbauanlagen, Pumpwerken,
Rohrleitungen, Fernleitungen, Grundwasserabsenkungen und Baureifmachung von Grundstücken.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen im Berichtszeitraum 38 TEUR.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 159 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 160.075
Vorräte 23.536 23.403 14.917
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 129.039 117.274 95.091
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 7.500 11.154 3.491
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 53.062 42.910
Kapitalanteile 20.000 20.000 20.000
Rücklage 19.652 15.630 15.630
Bilanzergebnis 13.409 34.994 7.280
Rückstellungen 88.847
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 175.954
Umsatzerlöse 166.370 184.168 149.511
Bestandsveränderungen 9.574 -9.299 -10.724 
Andere aktivierte Eigenleistungen 11 248 728
Sonstige betriebliche Erträge 7.924 20.433 8.539
Betriebsleistung 183.878
Betriebsaufwand
Materialaufwand -85.530 -82.370 -57.633 
Personalaufwand -57.583 -57.597 -59.306 
Abschreibungen -1.832 -1.633 -1.887 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -19.599 -19.718 -17.275 
Betriebsergebnis 19.334 34.232 11.952
Finanzergebnis -2.377 -1.567 -2.530 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 25 24 16
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 905 1.018 422
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.307 -2.609 -2.967 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 16.957 32.665 9.422
Außerordentliches Ergebnis -1.159 -147 -147 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -2.260 -1.416 -1.571 
Sonstige Steuern -129 -130 -425 
Jahresergebnis 13.409
8.158
72.640
19.387
162.651
168.233
-161.318 
26.325
-136.101 
168.233
170
7.672
316
175.117
10.820
10.561
162.651
70.624
55
204
127.599
127.599
113.499
14.099
39
13.945
116
151.832
13.881
70.807
195.550
-164.544 
30.972
148.053
139.514
7.280
- 160 -
HSE Technik GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 53.062 42.910
davon Gezeichnetes Kapital 20.000 20.000 20.000
Eigenkapitalquote 31,5% 43,4% 33,6%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 6.779 -5.505
Verschuldungsgrad 217,1%
Anlagendeckungsgrad 2 954,3%
Liquidität 3. Grades 177,1%
Investitionen 1.918 4.647 5.261
Investitionsquote 23,5% 42,9% 37,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 7,6%
Eigenkapitalrentabilität 25,3%
Gesamtkapitalrentabilität 8,0% 19,0% 5,7%
Materialintensität 46,5% 42,1% 38,9%
Rohertrag 90.424 92.747 81.882
EBIT 19.359 34.256 11.968
EBITDA 21.191 35.890 13.855
ROCE 26,3% 21,3%
Personal
Personalintensität 31,3% 29,5% 40,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 973 975 929
davon Auszubildende 124 115 105
Personalaufwand je Beschäftigte 59 59 64
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
43,4%
5,2%
197,4%
70.624
891,3%
130,3%
-6.938
43,9% 17,0%
198,5%
499,4%
17,7%
229,3%
- 161 -
HSE Technik GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Das Geschäftsjahr 2012 war für die HSE Technik im Bereich Dienstleistungen für das regulierte 
Netzgeschäft durch einen zufriedenstellenden  Auftragseingang durch den konzerninternen 
Netzbetreiber geprägt. Der gebäudetechnische Anlagenbau und der Rohrnetzbau erfuhren auf 
dem externen Markt eine im Geschäftsverlauf durchgängig konstante Personalauslastung. Die 
Gesellschaft generierte im Geschäftsjahr 2012 eine Betriebsleistung, die unter dem Niveau des 
Vorjahres liegt. Der Rückgang resultiert aus ko nzernintern geringeren Baubudgets und redu-
zierten externen Geschäften. 
 
Die Umsatzerlöse verminderten sich im Vorjahresvergleich um 18,8 %  auf 149.511 TEUR.  
 
Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisse s sowie der Steuern erwirtschaftet die HSE 
Technik einen Jahresüberschuss in Höhe von 7.280 TEUR.  
 
Für die Geschäftsjahre 2013 und Folgende sieht die Geschäftsführung sowohl im konzerninter-
nen Geschäft als auch bei der Entwicklung des Fremdkapitalanteils steigende Herausforderun-
gen. Hoheitliche Eingriffe bei de n regulierten Netzbetreibern werden mittelbar zu weiter stark 
steigendem Kostendruck bei der HSE Technik führen. Unter Berücksichtigung dieser Rahmen-
bedingungen geht die Geschäftsführung von einem vermindert po sitiven Ergebniss vor Steuern 
aus. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch Schüllermann & 
Partner AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, St euerberatungsgesellschaft, welche den unein-
geschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 162 -
HSE Technik GmbH & Co. KG

HSE Technik Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 7010 sowie www.hsetechnik.de
Gründung: 28.06.2005
Handelsregister: HRB 6812, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Pieper, Frank k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 9
Eigenkapital 109
Bilanzsumme 121
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Technik GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
121
0
0
109
9
0
0
0
121
109
9
0
- 163 -

- 164 -

HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
Anschrift: Darmstädter Straße 25, 68647 Biblis
Kontakt: 06151/ 701 8022
Gründung: 18.12.2003
Handelsregister: HRB 62205, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Allmrodt, Uwe 0 TEUR
Grüger, Martin 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Litters, Lothar Vorsitzender 0 TEUR
Cornelius-Gaus, Dr. Hildegard stv. Vorsitzende 0 TEUR
Fenn, Bernhard 0 TEUR
Hein-Benz, Jürgen 0 TEUR
Ritzert, Herbert 0 TEUR
Sturm, René 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Unternehmenszweck ist die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der
Transport von Wasser zum Zwecke der Versorgung der Bevölkerung einschließlich des Baus, Betriebs
und der sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art und von Transportsystemen für Wasser. Die
GmbH kann alle mit der Wasserversorgung zusammenhängenden Geschäfte und Maßnahmen
einschließlich der Planung und Beratung vornehmen.
Die Mitglieder des Aufsichsrates erhalten keine Bezüge durch die Gesellschaft.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Gemeinde Biblis 25,10%
74,90%
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der HSE Wasserversorgung Biblis GmbH.
- 165 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 267
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 190 183 207
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 77 34 81
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.006
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 839 839 839
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 67 56 59
Empfangene Ertragszuschüsse 424 399 376
Rückstellungen 33
Verbindlichkeiten 2.223
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 9 17 24
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -22 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-49 
0
0
724
18
2.159
0
2012
0
51
0
18
742
-362 
0
-155 
-105 
00
59
3.695
2.109
54
3.695
3.374
0
0
0
53
0
217
3.548
28
758
0
0
98
184 176
3.428
3.278
75
755
-558 
3.574
3.331
-574 
758
3.286
-566 
997
3.234
289
3.574
724
0
995
3.548
-101 
0
078
0
0
-101 
758
758
0
0
755
0
0
3
-156 
-42 
-377 
0
-102 
0
-343 
0
-155 
-60 
200
-105 
0
0
0
-102 
0
0
0
0
-31 
0
-16 
0
0
67 56
- 166 -
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 1.006
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 27,2% 28,0% 27,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -174
Verschuldungsgrad 267,4%
Anlagendeckungsgrad 2 29,3%
Liquidität 3. Grades 11,8%
Investitionen 273
Investitionsquote 8% 2% 3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 8,9%
Eigenkapitalrentabilität 6,7%
Gesamtkapitalrentabilität 1,8%
Materialintensität 45,3% 48,7%
Rohertrag 412 362
EBIT
EBITD
A
ROCE 4,6%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,6% 1,6%
59
100
110
184200 176
7,4%
332339
29,9% 30,4%
13,3%
8,1%
381
0,0%
4,6%
995 997
49,7%
4,5%
10,2%
0
-114
258,4%
0
355
0,0%
256,6%
5,9%
50
100
5,6%
- 167 -
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der Wasserabsatz der HSE Wasserversorgung Bibl is GmbH lag im Berichtsjahr mit 324 Tsd. 
m³ leicht unter dem Vorjahreswert (330 Tsd. m³ ). Bedingt durch die Abgabestruktur mit einem 
überwiegenden Anteil an Haushaltskunden ist die Verbrauchsentwicklung weitgehend konjunk-
turunabhängig und im Wesentlichen witterungsbedingt. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 hat die HSE Wasserversorgung Biblis GmbH durch den Verkauf von 
Trinkwasser Umsatzerlöse in Höhe von 724 TEUR  (Vj. 758 TEUR) erwirtschaftet. Vorperioden 
betreffende Erlöskorrekturen wirkten sich mit 23 TEUR umsatzmindernd aus. 
 
Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen den Wasserbezug, technische und kaufmänni-
sche Dienstleistungsentgelte im Rahmen der Be triebsführung sowie Aufwendungen für Betrieb 
und Instandhaltung des Trinkwassernetzes. Im Wesentlichen bedingt durch eine geringere An-
zahl von Schadensfällen im Wassernetz liegt de r Materialaufwand im Berichtsjahr unter dem 
des Vorjahres. Saldiert ergibt sich insgesamt ein Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau. 
 
Das Geschäftsjahr 2012 schließt mit einem Jahresüberschuss von 59 TEUR (Vj. 56 TEUR). 
 
Der Bilanzgewinn wird in Höhe von 59 TEUR an die Gesellschafter ausgeschüttet. 
 
Wie in den vergangenen Jahren wird die HSE Wasserversorgung Biblis GmbH auch zukünftig in 
die Erneuerung von Straßenleitungen und Hausanschlüssen investieren. Dies erfolgt auch in 
Abhängigkeit von Baumaßnahmen Dritter z.B.  im Rahmen von Erneuerungen der Abwasserka-
näle durch die Gemeinde Biblis. Mittelfristig sollen diese Reinvestitionen durch Innenfinanzie-
rung ohne weitere Fremdkapitalaufnahme finanziert werden. Die Gesellschaft rechnet für das 
Jahr 2013 und das Folgejahr unter der Voraussetzung eines nicht weiter zurückgehenden Was-
serabsatzes mit einem stabilen Ergebnis. 
 
Die Einhaltung der Trinkwasserverordnung wird durch entsprechende Kontrollen und Qualitäts-
sicherungsmaßnahmen durch den Betriebsführer HSE gewährleistet. 
 
Durch den Factoringvertrag mit der ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG bzw. der ENTEGA 
Geschäftskunden GmbH & Co. KG wird das Fo rderungsausfallrisiko der Umsätze aus Wasser-
verkauf betreffend abgewälzt.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche  den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
 
- 168 -
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH

HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 8022
Gründung: 22.12.2004
Handelsregister: HRB 9353, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Allmrodt, Uwe 0 TEUR
Grüger, Martin 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Unternehmenszweck ist die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der
Transport von Wasser zum Zwecke der Versorgung der Bevölkerung einschließlich des Baus, Betriebs
und der sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art und von Transportsystemen für Wasser. Die
Gesellschaft kann alle mit der Wasserversorgung zusammenhängenden Geschäfte und Maßnahmen
einschließlich der Planung und Beratung vornehmen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 169 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 139
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 78 141 104
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 62 25 94
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 29
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 4 20 30
Empfangene Ertragszuschüsse 36 36 41
Rückstellungen 8
Verbindlichkeiten 67
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -9 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-125 
0
0
346
12
89
0
2012
0
0
0
0
346
-176 
0
0
0
00
30
139
78
0
139
0
0
0
0
0
0
166
166
8
325
0
0
3
29 45
0
0
45
305
-302 
197
0
-295 
325
0
-301 
55
0
197
197
346
0
45
166
0
0
0
29
0
0
0
305
325
0
0
305
0
0
0
0
-113 
-182 
0
0
0
-180 
0
0
-123 
3
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1
0
-15 
0
0
42 0
- 170 -
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 29
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 20,6% 27,3% 27,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -30
Verschuldungsgrad 385,2%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 185,8%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,2%
Eigenkapitalrentabilität 13,0%
Gesamtkapitalrentabilität 2,7%
Materialintensität 58,8% 51,0%
Rohertrag 126 169
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,9%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
12,2% 15,3%
0
25
0
2934 5
6,3%
4529
0,0% 0,0%
195,3%
8,7%
143
0,0%
13,0%
45 55
56,0%
16,3%
194,9%
0
10
257,9%
0
3
0,0%
266,9%
54,6%
11
25
44,8%
- 171 -
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der Wasserabsatz lag im Jahr 2012 mit 179 Tsd. m³ um 10 Tsd. m³ über dem Vorjahresni-
veau. Bis auf die Belieferung eines Großkunden ist die Entwicklung der Wasserabgabe mit ei-
nem überwiegenden Anteil an Haushaltskunden weitgehend konjunkturunabhängig und im We-
sentlichen witterungsbedingt. 
 
Im Geschäftsjahr hat die HSE Wasserversorgu ng Groß-Rohrheim Umsatzerlöse aus dem Was-
serverkauf in Höhe von 346 TEUR (Vj. 325 TEUR) erzielt.  
 
Das Geschäftsjahr 2012 schließt mit einem Jahresüberschuss von 30 TEUR (Vj. 20 TEUR).  
 
Für das Geschäftsjahr 2013 und für das Folgejahr wird mit einem stabilen Ergebnis gerechnet.  
 
Bestehende Betriebsrisiken sind durch den mit der HSE abgeschlossenen Betriebspachtvertrag 
und den Betriebsführungsvertrag minimiert. Durch den Factoringvertrag mit der Entega Privat-
kunden GmbH & Co. KG bzw. der Entega Geschäftskunden GmbH & Co. KG wird das Forde-
rungsausfallrisiko die Umsätze aus Wasserverkauf betreffend abgewälzt. 
 
Die Einhaltung der verschärften Vorschriften de r neuen Trinkwasserverordnung wird durch re-
gelmäßige Kontrollen und Qualitätssicherungsm aßnahmen durch den Betriebsführer gewähr-
leistet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch MOOG Partner-
gesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,  welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
- 172 -
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
Anschrift: Fliederweg 3a, 64823 Groß-Umstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: HRA 84106, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Böss, Guido k.A.
Lang, Carsten k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen zur
Stromgewinnung. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen,
welche geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist
berechtigt, sich zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 173 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 978
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 620 238 334
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 358 269 304
Rechnungsabgrenzungsposten 0 58 54
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 156 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 1.800
Kapitalanteile 0 100 100
Rücklage 0 1.640 1.640
Bilanzergebnis -156 -175 60
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 156 0 0
Rückstellungen 8
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 840 1.133
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 26
Betriebsleistung 0
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 -21 -22 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -14 -298 -393 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -43 -150 -223 
Betriebsergebnis -57 372 521
Finanzergebnis -91 -391 -255 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 006
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -91 -391 -262 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -148 -19 266
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 -31 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -148 
1.159
1.133
235
-57 
-19 
507
5.965
87
840
257
6.904
00
7.852
7.852
638
7.161
0
840
7.553
7.282
8.118
1.565
271
6.116
-469 
6.108
-638 
6.116
285
4.696
4.981
35
6.518
8.118
- 174 -
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0 1.800
davon Gezeichnetes Kapital 0 100 100
Eigenkapitalquote 0,0% 19,3% 22,9%
Bankverbindlichkeiten 0 6.345 5.898
Veränderung Verschuldun
g 6.105 411 -553
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 16,0%
Investitionen 4.696 2.870 0
Investitionsquote 94,3% 38,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität -2,4% -0,2% 3,0%
Materialintensität 0,0% 2,4% 1,9%
Rohertrag 0 820 1.112
EBIT -57 372 521
EBITDA -43 670 914
ROCE -0,9% 6,4%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-1,2% 13,1%
414,0%
107,5%
-2,3%
244,3%
104,7%
418,7%
1.565
20,7%
336,3%
4,6%
- 175 -
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft, die zur Projektie-
rung, Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen gegründet wurde. 
Daher sind die Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeise-
vergütung regelnde Gesetz für den Vorrang Erne uerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbe-
triebnahme bestimmt. 
 
Die Windenergieanlagen wurden im Januar 2011 fertig gestellt und befinden sich seit dem 
6. April 2011 im Regelbetrieb. Somit ist das Geschäftsjahr 2012 das erste volle Betriebsjahr. 
Die Windenergieanlagen mit einer elektrischen Leistung von 4 MW erzeugten bis zum 
31.12.2012 insgesamt rund 11 Mio. kWh Strom. Der erzeugte Strom wird in das örtliche Ver-
teilnetz eingespeist und gemäß EEG vergütet. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die errichteten Windenergie-
anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 6.904 TEUR trägt mit ca. 88 % zur Bilanz-
summe der Gesellschaft bei und ist fristkongruent  über ein langfristiges Darlehen finanziert. 
 
Den Einspeiseerlösen stehen im Wesentlichen Ab schreibungen, sonstige betriebliche Aufwen-
dungen sowie Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem 
Jahresüberschuss in Höhe von 235 TEUR.  
 
Der Bilanzgewinn in Höhe von 60 TEUR soll voll ständig an die Gesellschafter ausgeschüttet 
werden. Für das Geschäftsjahr 2013 wird eine Be teiligung weiterer Gesell schafter an der Ge-
sellschaft geprüft. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Kodex wird ab dem Geschäftsjahr 2012 an gewendet. Eine Entsprechenserklärung wurde 
bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 176 -
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG

HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 22.12.2009
Handelsregister: HRB 88474, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Lang, Carsten k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 27
Bilanzsumme 35
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
49
33
6
0
53
0
0
32
7
0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder
Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 177 -

- 178 -

HSE Windpark Erksdorf GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110 c/o HSE, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 03.11.2011
Handelsregister: HRB 91227, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Huisman, Hester k.A.
Lang, Carsten k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Errichtung. Betriebsführung und Finanzierung von
Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die Verwaltung
von Kapitalbeteiligungen von Eigentums-, Finanzierungs- oder Betriebsgesellschaften solcher Anlagen.
Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 179 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 178
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 355
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 25
Kapitalrücklage 0 0 151
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 -45 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-73 
0
0
406
11
11.059
2012
0
0
0
0
406
-11 
0
-90 
0
00
-44 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0 232
0
0
0
0
-275 
0
0
0
1
0
11.200
0
0
0
0
0
0
0
0
00
0
0
0
0
0
0
10.667
-174 
131
10.667
533
11.200
406
0
0
0
-275 
0
-43 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-1 
0
0
0
0
- 180 -
HSE Windpark Erksdorf GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
2,6%
395
0
0
321
2,1%
1,2%
99,4%
-0,4%
0
0
10.605
74,7%
00 232
0,0%
0
0,0%
0,0%
0
0,0%
0,0%
16,5%
-10,7%
0,0%
0,0%
0 131
0
>1.000%
7.833
00
0
0,0%
0,0%
-33,4%
11.059
25
0,0%
- 181 -
HSE Windpark Erksdorf GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HSE Windpark Erksdorf GmbH ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergi eanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen 
der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vor-
rang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Die Errichtung der drei Windenergieanlagen erfolgte im Zeitraum von April bis August 2012. 
Die erstmalige Einspeisung erfolgte Ende August 2012. Seit dem 19. September 2012 befin-
den sich die Anlagen im Regelbetrieb. 
 
In einem vollen Betriebsjahr sollen die Anlagen planmäßig 13.150 MWh Strom erzeugen. Mit 
einer Leistung von zusammen 6,9 MW erzeugten sie bis zum 31. Dezember 2012 insgesamt 
4.217 MWh Strom. Dieser wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist und gemäß EEG vergü-
tet. 
 
Gemäß § 33 a EEG 2012 können Be treiber von Windenergieanlagen, für die ein Vergütungsan-
spruch gem. EEG besteht, den erzeugten Strom anstatt an den zuständigen Netzbetreiber ge-
gen Zahlung einer festen Einspeisevergütung zu vertreiben, diesen an Dritte veräußern (Direkt-
vermarktung) Seit dem 01. Dezember 2012 wird auf dieser Grundlage der erzeugte Strom über 
die HSE AG, Darmstadt, im Wege des Marktprämienmodells vermarktet.  
 
Den Einspeiseerlösen in Höhe von 406 TEUR stehen im Wesentlichen Abschreibungen, sonstige 
betriebliche Aufwendungen sowie Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließ das Ge-
schäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 44 TEUR. 
 
Das Anlagevermögen in Höhe von 10.667 TEUR ist fristenkongruent finanziert. 
 
In den Folgejahren wird die Gesellschaft mittels der Einspeiseerlöse die Kapitalgeber angemes-
sen bedienen können. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 182 -
HSE Windpark Erksdorf GmbH

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG
Anschrift: Hüttenstraße 18 c/o Stadtwerke Haiger, 35708 Haiger
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 02.07.2012
Handelsregister: HRA 7204, Amtsgericht Wezla r
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Danzeisen, Katja k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen zur Stromgewinnung,
insbesondere in Haiger, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu verkaufen. Die Gesellschaft ist berechtigt,
alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer
Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 183 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 0 0 5
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 64
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 87
Kapitalanteile 0 0 100
Rücklage 000
Bilanzergebnis 0 0 -13 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 0
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 0 -13 
Betriebsergebnis 0 0 -13 
Finanzergebnis 0 0 0
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 0 0 -13 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 0
0
0
-13 
0
0
0
4
9
0
0
31
00
100
100
69
31
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-13 
0
0
0
0
0
0
0
- 184 -
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0 87
davon Gezeichnetes Kapital 0 0 100
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 86,8%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 04
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 0 31
Investitionsquote 0,0% 0,0% 99,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% 0,0% -13,0%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 0 0
EBIT 0 0 -13
EBITDA 0 0 -13
ROCE 0,0% -14,3%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% -15,0%
522,4%
278,7%
0,0%
0,0%
0,0%
0,0%
0
0
0,0%
15,2%
0,0%
- 185 -
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Erzeugungskapazitäten im Bereich der Windenergie sind im Bundesland Hessen im natio-
nalen Vergleich nur unterdurchsc hnittlich ausgebaut. Aufgrund des hohen Waldanteils in Hes-
sen und unter Berücksichtigung von genehmigungsrechtlichen Bedingungen zur Errichtung von 
Windenergieanlagen in Waldgebieten liegen hier  noch ungenutzte Potentiale zur Produktion 
von regenerativem Strom aus Windenergie. 
 
Als geeigneter Standort für Windenergieanlagen  wurde die Kalteiche in der Gemeinde Haiger 
im Lahn-Dill-Kreis identifiziert, da hier aufgrund der guten Binnenlandverhältnisse marktübli-
che Erträge für Windenergieanlagen erwartet werden. 
 
Vor diesem Hintergrund wurde durch Gesellschaftsvertrag am 2. Juli 2012 die Gesellschaft 
gegründet und am 21. August 2012 beim Amtsgericht Wetzlar unter HRA 7204 eingetragen, 
mit dem Ziel, sämtliche Projektinhalte und –rechte an der Windparkentwicklung von der HSE 
Regenerativ GmbH zu erwerben. 
 
Zum 31. Januar 2013 erwarb die Gesellschaft die Projektrechte zur Errichtung von sechs 
Windenergieanlagen am Standort Haiger für 20.800 TEUR. 
 
Im Zuge dessen wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 18. Februar 2013 das Kapital der Ge-
sellschaft erhöht. Zur weiteren finanziellen Ausstattung der Gesellschaft wurde am 28. Februar 
2013 eine Projektfinanzierung über 23.400 TEUR abgeschlossen. 
 
Die Inbetriebnahme der Anlagen soll im ersten Quartal 2013 erfolgen. Danach wird die Gesell-
schaft positive Ergebnisse erzielen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 186 -
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG

HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 02.07.2012
Handelsregister: HRB 91335, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Danzeisen, Katja k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 0
Eigenkapital 0
Bilanzsumme 0
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
0
0
0
0
28
0
0
26
1
0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art
tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 187 -

- 188 -

HSE Windpark Schlüchtern GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 08.01.2009
Handelsregister: HRB 88668, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Huisman, Hester k.A.
Lang, Carsten k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Errichtung, Betriebsführung und Finanzierung von
Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die Verwaltung
von Kapitalbeteiligungen von Eigentums-, Finanzierungs- oder Betriebsgesellschaften solcher Anlagen.
Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 189 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 888
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 339 437 367
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 549 1.143 1.033
Rechnungsabgrenzungsposten 116 183 172
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 3.670
Gezeichnetes Kapital 60 60 60
Kapitalrücklage 3.877 3.877 3.877
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -267 -347 -302 
Rückstellungen 14
Verbindlichkeiten 8.170
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-536 
0
0
2.113
120
12.526
2012
0
0
0
6
2.119
-59 
0
-834 
-643 
00
45
0
11.854
10.850
0
0
0
-741 
11.854
-354 
-48 
0
-235 
555 691
10.850
15.542
839
-586 
-635 
0
0
-80 
9
0
16.280
0
0
1.580
17.305
49
13.665
15.542
-1.143 
1.698839
0
839
0
0
0
1.698
14.708
-1.429 
3.635
14.708
1.400
16.280
2.113
0
3.590
17.305
-644 
-634 
56
0
0
0
8
0
-488 
0
-22 
0
-371 
-194 
253
0
0
0
-235 
0
1
0
-489 
0
0
-11 
0
-80 
1.698
0
- 190 -
HSE Windpark Schlüchtern GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 3.670
davon Gezeichnetes Kapital 60
Eigenkapitalquote 31,0% 20,7%
Bankverbindlichkeiten 6.330
Veränderung Verschuldung 5.800
Verschuldungsgrad 223,0%
Anlagendeckungsgrad 2 92,2%
Liquidität 3. Grades 47,9%
Investitionen 9.189
Investitionsquote 84,7% 35,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -28,1%
Eigenkapitalrentabilität -6,4%
Gesamtkapitalrentabilität -2,0%
Materialintensität 2,6%
Rohertrag 817
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,2%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
2,8%
2.054
0
0
1.525
4,3%
22,3%
0,0%
0,3%
5.434
60
0
93,1%
555253 691
-4,7%
1.650
2,8%
54,8%
5.495
-0,5%
92,8%
54,2%
2,1%
0,0%
3,3%
3.590 3.635
10.831
347,9%
10.062
623 1.296
0
0,0%
382,0%
1,2%
-1.140
60
-2,2%
- 191 -
Teilkonzern bauverein AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HSE Windpark Schlüchtern GmbH ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergi eanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen 
der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vor-
rang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Der Windpark besteht aus fünf Windenergieanlagen mit einer elektrischen Leistung von insge-
samt zehn Megawatt (MW). Insgesamt erzeugten die fünf Windenergieanlagen im Jahr 2012 
rund 21,9 Mio. kWh Strom. Der erzeugte Strom wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist 
und gemäß  EEG vergütet. 
 
Gemäß §33 a EEG 2012 können Betreiber von Windenergieanlagen, für die ein Vergütungsan-
spruch gem. EEG besteht, den erzeugten Strom anstatt an den zuständigen Netzbetreiber ge-
gen Zahlung einer festen Einspeisevergütung zu vertreiben, diesen an Dritte veräußern  (Direkt-
vermarktung). Seit dem 1. Januar 2012 wird auf dieser Grundlage der erzeugte Strom über die 
HSE AG, Darmstadt, im Wege des sog. Marktprämienmodells nach §§33 b Nr. 1, 33 g EEG 
2012 vermarktet. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentli ch geprägt durch die in Betrieb befindlichen 
Windenergieanlagen. Das Anlagevermögen in Höhe von 14.708 TEUR trägt mit ca. 90 % zur 
Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristkongruent 
durch Eigenkapital in Höhe von 3.600 TEUR so wie mittelfristige Darlehen in Höhe von 
3.100 TEUR und langfristige Darlehen in Höhe von 7.800 TEUR im Rahmen einer Fremdfinan-
zierung finanziert. 
 
Den Einspeiseerlösen stehen im Wesentlichen Ab schreibungen, sonstige betriebliche Aufwen-
dungen sowie Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem 
leicht positiven Ergebnis ab. 
 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit  von ca. 20,0 Mio. kWh produzieren. Aus den 
daraus resultierenden Einspeiseerlösen wird die Gesellschaft die Kapitalgeber angemessen 
bedienen können. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 192 -
HSE Windpark Schlüchtern GmbH

Industriekraftwerk Breuberg GmbH
Anschrift: An der Hasselbach 426, 64739 Höchst im Odenwald
Kontakt: 06163/ 71 27 35
Gründung: 27.10.1982
Handelsregister: HRB 70368, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Beirat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Deuker, Joachim k.A.
Gauger, Frank k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Beirat
Name, Vorname Position              Vergütung
Wawrzik, Dr. Ulrich Vorsitzender 0 TEUR
Frischat, Dr. Steffen 0 TEUR
Ripper, Gerd 0 TEUR
Bezüge des Beirats
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Heizkraftwerks in Breuberg/
Odenwald. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder
mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen
oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.
Die Beiratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Pirelli Deutschland AG 26,00%
74,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 193 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 6.931
Vorräte 1.358 812 872
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.460 2.654 3.425
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.114 3.811 2.609
Rechnungsabgrenzungsposten 28 27 25
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 3.160
Gezeichnetes Kapital 1.534 1.534 1.534
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 20 20 20
Bilanzergebnis 1.606 986 771
Sonderposten 170 297 652
Rückstellungen 1.437
Verbindlichkeiten 6.669
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -384 
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis
-634 
0
0
25.450
651
6.482
0
2012
0
204
0
586
26.036
-21.170 
-2.134 
-879 
-721 
00
770
11.436
7.214
13
11.436
4.462
0
0
0
15
0
7.276
10.994
943
25.197
888
0
1.915
1.592 1.219
4.476
3.675
1.083
21.679
-20.652 
10.109
3.691
-24.493 
26.085
3.178
-24.817 
2.325
2.973
6.906
10.109
25.450
0
2.540
10.994
-136 
0
01.371
468
0
-604 
22.796
25.197
0
0
21.679
0
0
1.117
-1.138 
-432 
-20.940 
-1.984 
-229 
0
-17.379 
-1.624 
-1.243 
-406 
2.144
-222 
-0 
310
0
-540 
0
-2 
0
0
-510 
0
-313 
-0 
500
1.403 986
- 194 -
Industriekraftwerk Breuberg GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 3.160
davon Gezeichnetes Kapital 1.534
Eigenkapitalquote 27,6% 23,1% 23,0%
Bankverbindlichkeiten 369
Veränderung Verschuldung 1.640
Verschuldungsgrad 254,0%
Anlagendeckungsgrad 2 81,8%
Liquidität 3. Grades 91,2%
Investitionen 162
Investitionsquote 4% 10% 12%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 6,5%
Eigenkapitalrentabilität 44,4%
Gesamtkapitalrentabilität 12,3%
Materialintensität 76,2% 81,3%
Rohertrag 4.300 4.280
EBIT
EBITD
A
ROCE 19,8%
Personal
Personalintensität 7,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 24 29 30
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 68 68 71
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
9,0% 7,6%
357
1.534
366
1.5922.144 1.219
3,9%
2.0972.730
77,7% 89,7%
104,5%
3,0%
4.257
7,6%
17,7%
2.540 2.325
80,3%
15,0%
92,9%
187
545
287,0%
373
3.387
8,2%
310,9%
33,1%
-732
1.534
38,8%
- 195 -
Industriekraftwerk Breuberg GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Industriekraftwerk Breuberg GmbH (IKB) is t Eigentümerin und Betreiberin eines Heizkraft-
werkes in Breuberg zur ausschließlichen Dampf- und Stromversorgung des dortigen Industrie-
standorts.  
 
Im gesamten Geschäftsjahr 2012 wurde die wi rtschaftliche Entwicklung wesentlich von der 
Euro-Schuldenkrise beeinflusst, was sich insbesondere auf die Produktion und die damit ver-
bundene Energienachfrage des Kunden negativ auswirkte. 
 
Mit einer Stromerzeugung von 70 GWh wird die Liefermenge des Vorjahres um 3 % unter-
schritten, das Planziel dagegen um 6 % übertroffen, da die für das Jahr 2012 geplante Großre-
vision aufgrund von Lieferproblemen des Herstellers auf das Frühjahr 2013 verschoben werden 
musste. Die geringere Produkti onsmenge des Kunden führte auch zu einer verringerten 
Dampfproduktion um -4 % auf 265.000 Tonnen. 
 
Dennoch liegt der Umsatz nahezu  unverändert auf Vorjahresniveau, da die die Mengeneffekte  
durch Preiseffekt kompensiert werden konnten. 
 
Durch geringere sonstige betriebliche Ertr äge ist der Bilanzgewinn von 986 TEUR im Ge-
schäftsjahr 2011 auf 770 TEUR gefallen.  
 
Die Investitionen im Geschäftsjahr 2012 betrugen 366 TEUR und setzten sich im Wesentlichen 
aus der Implementierung einer neuen Leittechnik für das Heizkraftwerk sowie der Anzahlung 
für ein neues Notstromaggregat  zusammen. 
 
Für das Jahr 2013 und das Folgejahr werden Ergebnisse erwartet, die der  im Energielieferver-
trag geregelten Kapitalverzinsung entsprechen. Positive Grundlage hierfür ist, dass der Indust-
riekunde ein, sich zwar auf niedrigerem Niveau bewegendes, aber dennoch stabiles Produkti-
onsvolumen erwartet, welches auch bei der IKB konstante Energielieferungen generieren wird. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche  den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt haben. 
 
Das Unternehmen wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an. 
- 196 -
Industriekraftwerk Breuberg GmbH

NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1060 sowie www.naturpur-institut.de
Gründung: 2008
Handelsregister: HRB 87149, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
HSE NATURpur Energie AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Kuratorium
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Send, Matthias W. Vorsitzender 0 TEUR
Fenn, Bernhard 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes, insbesondere der
Wissenschaft und interdisziplinären Forschung zum nachhaltigen Umweltschutz sowie zur
Energieeffizienz und zu den regenerativen Energien, der Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler
Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten, des nachhaltigen Schutzes der Natur und der
Bewahrung einer lebenswerten Umwelt insbesondere unter Berücksichtigung des Klimawandels und des
nachhaltigen Klimaschutzes. Soweit sich aus unmittelbarer Forschung Erkenntnisse über die
Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten ergeben,
werden diese der Allgemeinheit vollständig und unverzüglich zur Verfügung gestellt. (…)
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
100,00%
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft.
- 197 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 850
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 479 479 479
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 371 160 255
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 29.118
Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000
Kapitalrücklage 2.376 2.376 2.376
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 743 378 749
Rückstellungen 5
Verbindlichkeiten 25
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-957 
0
0
0
4
17
-191 
2012
0
0
28.412
274
274
0
0
0
-1 
00
371
29.148
20
0
29.148
0
28.298
0
1.056
0
28.138
639
28.777
4
0
31
0
-384 
-1.231 -683 
28.298
0
371
0
-1.558 
29.146
28.138
-1.261 
31
28.412
-957 
29.125
0
734
29.146
0
0
28.753
28.777
1.055
0
1.057
-365 
1
0
-2 
158
0
0
0
0
0
0
158
0
-1.261 
0
0
1.017
0
0
0
0
-1.558 
-1.401 
866
0
2
-66 
-1 
0
0
0
1.082
0
0
0
0
1
-384 -365 
- 198 -
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 29.118
davon Gezeichnetes Kapital 26.000
Eigenkapitalquote 99,9% 99,9% 99,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -1
Verschuldungsgrad 0,1%
Anlagendeckungsgrad 2 102,9%
Liquidität 3. Grades >1.000%
Investitionen 3.376
Investitionsquote 12% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität -1,3%
Gesamtkapitalrentabilität -1,3%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 0
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 76,4%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-1,3% 1,3%
0
26.000
0
-175-319 373
0,0%
373-175
102,2% 102,5%
>1.000%
0,0%
0
0,0%
74,9%
28.753 29.125
0,0%
138,7%
>1.000%
0
-5
0,1%
0
-319
0,0%
0,1%
1,3%
-3
26.000
-1,3%
- 199 -
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Das NATURpur Institut besteht seit dem Jahr 2008 als gemeinnützige GmbH. Zweck der Ge-
sellschaft ist die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes, insbesondere die Forschung und 
Entwicklung in den Bereichen Er neuerbare Energien und Energieeffizienz sowie die Anregung 
zum öffentlich Diskurs über die Themen Klimas chutz und nachhaltige Energieversorgung. Die 
Ergebnisse stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. 
 
Die alleinige Gesellschafterin, die HEAG Südhessische Energie AG (HSE), hat das Institut mit 
einem Stammkapital von 26.000 TEUR ausgestattet. Dieses wird zur Erwirtschaftung von Zins-
erträgen am Kapitalmarkt angelegt. 
 
Zum Bilanzstichtag sind 86 % des Vermögens der Gesellschaft langfristig am Kapitalmarkt 
investiert. Das Geschäftsjahr 2012 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 
371 TEUR.  
 
Die Kooperationen mit der Universität Kassel, der TU Darmstadt sowie der Hochschule Darm-
stadt sind im Berichtsjahr fortgesetzt worden. Es erfolgte der Eintritt in die Umsetzungsphase 
angebahnter Projekte. 
 
So zum Beispiel finanziert das NATURpur Instit ut weiterhin eine Stiftungsprofessur für das 
Fachgebiet „Angewandte Geothermie“ am Inst itut für Angewandte Geowissenschaften der 
TU Darmstadt, um einen entscheidenden Beitrag zur Erforschung dieser Zukunftsenergie zu 
leisten. 
 
Diese Zusammenarbeit wird auch in 2013 im vereinbarten Rahmen fortgeführt und die ge-
meinsame Vortragsreihe mit der Hochschule Darmstadt wird ebenfalls erneut stattfinden.  
 
Risiken für die Gesellschaft bestehen aus dem Vermögensmanagement der Kapitaleinlage. 
Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mittels einer konservativen Gestaltung des Anlage-
portfolios. Die Anlage erfolgt in rentenähnliche Papiere mit positiven Ratings sowie in Fonds, 
die für die risikoarme Anlage von Stiftungsvermögen konzipiert sind. 
 
Die Geschäftsführung wird de m Vermögensmanagement weiter erhöhte Aufmerksamkeit wid-
men und ggf. Anpassungen vornehmen. 
 
Der Geschäftsführung sind keine Risiken beka nnt, die für das Unternehmen bestandsgefähr-
dend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stuttg art, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 200 -
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH

Parc éolien Baudignécourt SAS
Anschrift: 46 D rue Louis Kerautret-Botmel , 35000 Rennes, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: 479 677 619 R.C.S. Rennes
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen.
Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des
Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
- 201 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 86
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 75 436 530
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 11 521 268
Rechnungsabgrenzungsposten 0 420 432
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 9
Gezeichnetes Kapital 37 1.000 1.000
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -28 -716 -1.063 
Rückstellungen 47
Verbindlichkeiten 7.776
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -13 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis -689 -28 
0
-102 
-16 
204
-459 
0
155
0
-66 
0
0
0
0
0
89
0
0
0
0
-189 
-116 
-708 
-666 
0
0
73
1.159
0
0
0
0
0
73
-758 
0
0
-675 
1
0
-759 
0
284
20.313
17.722
-1.622 
-63 
17.721
798
18.951
2.148
0
-189 
18.951
18.936
-1.375 
1.159
-229 -28 
-216 529
7.746
18.936
0
0
0
0
957
20.313
30
1.159
0
0
7.832
20.000
1.870
7.832
5.876
0
-663 
00
-347 
0
2012
0
0
0
3
2.151
0
0
-1.214 
-408 
0
0
2.148
63
18.951
- 202 -
Parc éolien Baudignécourt SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 9
davon Gezeichnetes Kapital 37
Eigenkapitalquote 0,1% 1,4% -0,3%
Bankverbindlichkeiten 448
Veränderung Verschuldung 7.776
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 5,9%
Liquidität 3. Grades 1,2%
Investitionen 7.746
Investitionsquote 100% 63% 1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität -290,4%
Gesamtkapitalrentabilität -0,4%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 2.148
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,5%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
>1.000%
552,6%
-1.049
1.000
-242,5%
-116
15.499
12.223
< -1.000%
14.638
0,0%
2,2%
21,1%
0,0%
-0,1%
284 -63
1.743492
83,4% 82,2%
18,2%
-16,1%
1.159
-216-116 529
-59,4%
-3,4% -1,8%
11.898
1.000
214
- 203 -
Parc éolien Baudignécourt SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Gesellschaft Parc éolien Baudignécourt SA S (Frankreich) wurde im Dezember 2009 ge-
gründet. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Rennes, Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die 
HSE Energie France SAS (Frankreich), die ein Unternehmen der HSE Regenerativ-Gruppe ist. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Baudignécourt“ in 
Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanzie llen, kommerziellen und industriellen Geschäfte 
sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen 
Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Un-
ternehmens zu unterstützen. 
 
Die Windenergieanlagen sind in 2012 erstmalig ein komplettes Jahr im Regelbetrieb gelaufen. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die Errichtung der 
Windenergieanlagen, welche in 2011 den Regelb etrieb aufgenommen haben. Das Sachanlage-
vermögen i.H.v. 17.721 TEUR trägt rund 94 % zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Die Ge-
sellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 24.500 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für 2012 erfolgte durch Ernst & Young et Autres, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, welc he den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
- 204 -
Parc éolien Baudignécourt SAS

Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
Anschrift: 46 D rue Louis Kerautret-Botmel , 35000 Rennes, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 27.10.2009
Handelsregister: 517 729 505 R.C.S. Rennes
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen.
Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des
Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
- 205 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 120 247
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 881 499
Rechnungsabgrenzungsposten 0 261 267
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 1.000 1.000
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 -709 -1.034 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -74 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis -684 0
0
-73 
-4 
2
-411 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-648 
-448 
0
0
0
896
0
0
0
0
0
0
-388 
0
0
-610 
1
0
-389 
0
291
11.096
9.185
-869 
-34 
9.185
746
10.198
995
0
0
10.198
9.833
-1.096 
897
-247 0
-199 141
0
9.833
0
0
0
0
1.002
11.096
33
896
1
0
0
10.773
0
0
0
0
-413 
00
-325 
0
2012
0
0
0
15
1.010
0
0
-648 
-221 
0
0
995
55
10.178
- 206 -
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 2,6% -0,3%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 6% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 995
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
>1.000%
948,5%
-595
1.000
-235,4%
0
8.673
10.773
< -1.000%
8.207
0,0%
0,6%
47,0%
0,0%
-2,5%
291 -34
789449
91,2% 89,0%
36,8%
-32,6%
896
-1990 141
-76,3%
-6,2% -3,2%
572
1.000
0
- 207 -
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Gesellschaft Parc éolien La Lande de Carmo ise SAS (Frankreich) wurde im Oktober 2009 
gegründet. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Rennes, Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die 
HSE Energie France SAS (Frankreich), die ein Unternehmen der HSE Regenerativ-Gruppe ist. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „La Lande de Carmoi-
se“ in Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen Ge-
schäfte sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem 
obigen Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des 
Unternehmens zu unterstützen. 
 
Die Windenergieanlagen sind in 2012 erstmalig ein komplettes Jahr im Regelbetrieb gelaufen. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiter hin wesentlich geprägt durch die errichteten 
Windenergieanlagen, welche in 2011 den Regelb etrieb aufgenommen haben. Das Sachanlage-
vermögen i.H.v. 9.185 TEUR trägt rund 90 % zu r Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Die Ge-
sellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 11.200 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch 
Ernst & Young et Autres, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg sowie Geneviève Payen, 
Wirtschaftsprüferin, Paris, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
- 208 -
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS

Parc éolien Le Charmois SAS
Anschrift: 46 D rue Louis Kerautret-Botmel , 35000 Rennes, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: 488 274 648 R.C.S. Rennes
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt
einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen.
Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des
Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
- 209 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 223 562
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 993 1.281
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 35
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 37 37
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 -372 -688 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis -350 0
0
-12 
-10 
136
-46 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-429 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-577 
0
0
-350 
89
0
-666 
0
-335 
11.797
20.156
-1.437 
-651 
20.156
1.843
22.034
1.720
0
0
22.034
10.582
-429 
125
-294 0
-304 283
0
10.582
0
0
0
0
1.215
11.797
12
0
125
0
0
12.120
0
0
0
0
-182 
00
-316 
0
2012
0
0
0
0
1.720
0
0
-1.081 
-355 
0
0
1.720
38
22.647
- 210 -
Parc éolien Le Charmois SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% -2,8% -3,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 100% 53%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 1.720
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
< -1.000%
48,5%
10.526
37
104,5%
0
5.513
12.120
< -1.000%
16.970
0,0%
1,6%
18,4%
0,0%
-1,5%
-335 -651
1.364-304
48,9% 81,0%
32,3%
-18,3%
0
-3040 283
0,0%
-3,0% -1,4%
10.582
37
10.656
- 211 -
Parc éolien Le Charmois SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Gesellschaft Parc éolien Le Charmois SAS (Frankreich) wurde im Dezember 2009 gegrün-
det. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Rennes, Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die HSE 
Energie France SAS (Frankreich), die ein Unternehmen der HSE Regenerativ-Gruppe ist. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Le Charmois“ in 
Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanzie llen, kommerziellen und industriellen Geschäfte 
sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen 
Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Un-
ternehmens zu unterstützen. 
 
Die vollständige Errichtung und Inbetriebnahme der Windenergieanlagen wurde im Geschäfts-
jahr 2012 planmäßig beendet. Die Aufnahme des Regelbetriebs erfolgte ebenfalls in 2012. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die Errichtung der 
Windenergieanlagen. Das Sachanlagevermögen i.H.v. 20.156 TEUR trägt rund 92 % zur Bi-
lanzsumme der Gesellschaft bei. Die Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarle-
hen. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 19.900 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch 
Ernst & Young et Autres, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, welche den uneinge-
schränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
- 212 -
Parc éolien Le Charmois SAS

Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
Anschrift: 46D rue Louis Kerautret-Botmel , 35000 Rennes, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 08.04.2008
Handelsregister: 503 569 493 R.C.S. Rennes
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen.
Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des
Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
- 213 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 271 455
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 488 289
Rechnungsabgrenzungsposten 0 377 383
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 2.000 2.000
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 -875 -1.142 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -13 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis -775 0
0
-101 
0
72
-526 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-849 
-483 
0
0
0
1.096
0
0
0
0
0
0
-583 
0
0
-762 
1
0
-584 
0
1.125
16.752
14.598
-1.274 
858
14.598
744
15.725
1.692
0
0
15.725
15.616
-1.332 
1.096
-165 0
-236 418
0
15.616
0
0
0
0
759
16.752
34
1.096
0
0
0
15.594
0
0
0
0
-598 
00
-266 
0
2012
0
0
0
0
1.692
0
0
-1.018 
-256 
0
0
1.692
61
14.805
- 214 -
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 6,7% 5,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 37% 1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 1.692
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
>1.000%
-31,0%
-789
2.000
-68,9%
0
13.106
15.594
>1.000%
12.420
0,0%
2,0%
30,1%
0,0%
-1,1%
1.125 858
1.436613
91,1% 91,0%
30,4%
-15,7%
1.096
-2360 418
-70,7%
-4,6% -1,7%
5.771
2.000
173
- 215 -
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Gesellschaft Parc éolien Les Douves des Epinettes SAS (Frankreich) wurde im April 2008 
gegründet. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Rennes, Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die 
HSE Energie France SAS (Frankreich), die ein Unternehmen der HSE Regenerativ-Gruppe ist. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und de r Betrieb des Windparks „Les Douves des Epi-
nettes“ in Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen 
Geschäfte sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit 
dem obigen Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwick-
lung des Unternehmens zu unterstützen. 
 
Die Windenergieanlagen sind in 2012 erstmalig ein komplettes Jahr im Regelbetrieb gelaufen. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die Errichtung der 
Windenergieanlagen, welche in 2011 den Regelb etrieb aufgenommen haben. Das Sachanlage-
vermögen i.H.v. 14.598 TEUR trägt rund 93 % zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Die Ge-
sellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 19.000 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch 
Ernst & Young et Autres, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg sowie Geneviève Payen, 
Wirtschaftsprüferin, Paris, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
- 216 -
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS

Parc éolien Montafilant SAS
Anschrift: 46 D rue Louis Kerautret-Botmel , 35000 Rennes, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 19.12.2008
Handelsregister: 509 517 835 R.C.S. Rennes
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen.
Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des
Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
- 217 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 21 479
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 727 807
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 39
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 37 37
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 -311 -367 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis -288 0
0
-11 
-9 
100
3
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-297 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-451 
0
0
-288 
98
0
-549 
0
-274 
7.517
17.443
-1.194 
-330 
17.443
1.286
18.767
1.607
0
0
18.767
6.769
-297 
5
-37 0
-291 413
0
6.768
0
0
0
0
748
7.517
12
0
5
0
0
7.779
0
0
0
0
-97 
00
-56 
0
2012
0
0
0
0
1.607
0
0
-841 
-353 
0
0
1.607
31
19.066
- 218 -
Parc éolien Montafilant SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% -3,6% -1,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 100% 66%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 1.607
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
< -1.000%
17,1%
11.288
37
105,3%
0
2.902
7.779
< -1.000%
14.227
0,0%
2,6%
15,3%
0,0%
-2,6%
-274 -330
1.254-291
38,8% 79,7%
26,4%
-3,5%
0
-2910 413
0,0%
-3,8% -0,3%
6.768
37
11.515
- 219 -
Parc éolien Montafilant SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Gesellschaft Parc éolien Montafilant SAS (F rankreich) wurde im Dezember 2008 gegrün-
det. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Rennes, Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die HSE 
Energie France SAS (Frankreich), die ein Unternehmen der HSE Regenerativ-Gruppe ist. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Montafilant“ in 
Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanzie llen, kommerziellen und industriellen Geschäfte 
sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen 
Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Un-
ternehmens zu unterstützen. 
 
Die vollständige Errichtung und Inbetriebnahme der Windenergieanlagen wurde im Geschäfts-
jahr 2012 planmäßig beendet. Die Aufnahme des Regelbetriebs erfolgte ebenfalls in 2012. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die Errichtung der 
Windenergieanlagen. Das Sachanlagevermögen i.H.v. 17.443 TEUR trägt rund 93 % zur Bi-
lanzsumme der Gesellschaft bei. Die Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarle-
hen. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 18.400 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für 2012 erfolgte durch Ernst & Young et Autres, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg sowie Geneviève Payen, Wirtsc haftsprüferin, Paris, 
welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
- 220 -
Parc éolien Montafilant SAS

Piecki Sp. z o.o.
Anschrift: Ul. Wybreze Kosciuszkowskie 41, 00_347 Warschau, Polen
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 24.01.2008 / Erwerb: 21.12.2010
Handelsregister: HRS Nummer: 0000 297 596
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
RWE Renewables Polska Sp. z o.o.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Hol, Mark 0 TEUR
Lemeš, Dr. Zijad 0 TEUR
Weite, Uwe 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand der Gesellschaftstätigkeit ist die Entwicklung und der Betrieb von Windparks, was die
folgenden Tätigkeiten umfasst: die Erzeugung von elektrischer Energie, die Durchleitung von elektrischer
Energie, der Vertrieb von elektrischer Energie, der Verkauf von elektrischer Energie, Arbeiten verbunden
mit der Errichtung von Übermittlungsrohrleitungen und Verteilungsnetzwerken, Vorbereitungsarbeiten
zur Durchführung von Bauarbeiten an der Baustelle, Durchführung von Bauprojekten verbunden mit der
Errichtung von Gebäuden, Bauarbeiten verbunden mit der Errichtung sonstiger Land- und
Wasseringenieurobjekte, anderswo nicht genannt, Tätigkeit im Bereich des Ingenieurwesens und damit
verbundene technische Beratung sowie Durchführung von Fertigungsarbeiten am Bau.
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
HSE Regenerativ GmbH 49,00%
51,00%
- 221 -

Bilanz (TPLN) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 28.152
Vorräte 2.254 5.591 5.383
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 9.648 6.701 3.697
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 16.251 15.243 8.169
Rechnungsabgrenzungsposten 0 20 6
Latente Steuern 114 169 108
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 196.806
Gezeichnetes Kapital 9.590 9.590 8.710
Kapitalrücklage 181.250 181.250 164.618
Gewinnrücklagen 4.268 0 0
Bilanzergebnis 1.698 10.871 9.513
Rückstellungen 740
Verbindlichkeiten 20.402
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TPLN) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -2.835 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-66 
0
0
26.179
2.910
1.650
2012
0
47
0
130
26.309
-5.383 
0
-9.492 
-5 
00
9.513
141
217.948
189.541
0
167
0
-9.509 
217.948
-2.357 
-5.802 
0
1.710
13.083 11.368
189.682
179.437
1.528
-1.030 
580
0
0
13.707
707
0
187.401
94
0
27.535
207.255
2.202
3.341
179.531
-17.668 
30.7512.854
0
1.528
0
0
1.325
30.584
170.039
-14.941 
182.842
169.992
17.249
187.401
26.179
0
201.712
207.255
-128 
623
11.948
0
0
0
628
0
-113 
0
-885 
0
0
-145 
1.823
0
0
-13 
1.698
0
0
0
-113 
0
0
-2.434 
0
10.871
30.584
0
- 222 -
Piecki Sp. z o.o.

Kennzahlen* im Überblick (TPLN) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 196.806
davon Gezeichnetes Kapital 9.590
Eigenkapitalquote 90,3% 97,3%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 20.402
Verschuldungsgrad 10,7%
Anlagendeckungsgrad 2 103,8%
Liquidität 3. Grades 133,2%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 111,1%
Eigenkapitalrentabilität 0,9%
Gesamtkapitalrentabilität 0,8%
Materialintensität 31,0%
Rohertrag 644
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,9%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
20,5%
20.796
0
0
20.860
5,2%
97,6%
0,0%
5,1%
46
9.590
0
107,5%
13.0831.823 11.368
35,5%
24.782
18,9%
496,7%
-17.061
5,2%
112,4%
378,3%
36,3%
0,0%
5,4%
201.712 182.842
0
2,5%
0
1.823 22.592
0
0,0%
2,7%
5,2%
-1.691
8.710
5,4%
- 223 -
Piecki Sp. z o.o.

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Piecki Sp. z o.o. mit Sitz in Polen wurde Anfang des Jahres 2008 gegründet. Der Erwerb 
durch die HSE Regenerativ GmbH erfolgte Ende des Jahres 2010. Unternehmensgegenstand 
ist die Stromerzeugung, die Stromverteilung, die Stromübertragung und der Stromvertrieb. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 hat die Gesellschaft Erträge aus dem Stromverkauf von 12.783 TPLN 
sowie aus dem Verkauf der Stromherkunftszertifikate von 13.396 TPLN erzielt. 
 
Der Gewinn nach Steuern belief sich auf 9.513 TPLN nach 10.871 TPLN im Vorjahr. 
 
Die Gesellschaft zahlte keine Vergütung an die Geschäftsführer. In der Gesellschaft gibt es 
keinen Aufsichtsrat. Im Jahr 2012 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch die Wirtschafts-
prüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers Sp. z o.o., welche, nach polnischem Recht, den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
- 224 -
Piecki Sp. z o.o.

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 404 2000 sowie www.vnb-rmn.de
Gründung: 25.05.2007
Handelsregister: HRA 83356, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Netz AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Litters, Lothar Vorsitzender k.A.
Groß, Dr.-Ing. Ulrich k.A.
Kalisch, Reinhard k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gesellschaftszweck ist der Bau, der Betrieb, die Wartung und der Ausbau von Strom- und
Gasversorgungsnetzen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet
erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu dienen. Die Gesellschaft
kann sich hierbei anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche Unternehmen
gründen, erwerben, pachten oder verpachten sowie Interessensgemeinschafts- und
Unternehmensverträge schließen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 225 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 55.424
Vorräte 470 109 32
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 43.085 34.850 35.265
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 11.870 7.844 15.085
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 68
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 10.962 4.676
Kapitalanteile 1.000 1.000 1.000
Rücklage 9.197 9.197 9.197
Bilanzergebnis 765 -8.876 -5.521 
Empfangene Ertragszuschüsse 6.774 6.985 6.207
Rückstellungen 29.094
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 270.470
Umsatzerlöse 270.121 262.183 297.223
Bestandsveränderungen 349 -361 -77 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 4.822 8.447 6.752
Betriebsleistung 275.293
Betriebsaufwand
Materialaufwand -247.728 -253.172 -247.254 
Personalaufwand -7.137 -7.317 -8.437 
Abschreibungen -561 -750 -1.100 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.602 -13.425 -34.539 
Betriebsergebnis 7.265 -4.393 12.569
Finanzergebnis 490 -491 -997 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 303
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 911 200 411
Abschreibungen auf Finanzanlagen -2 -1 -3 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -422 -690 -1.408 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 7.755 -4.885 11.571
Außerordentliches Ergebnis -184 -54 -54 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -6.723 -3.905 -8.083 
Sonstige Steuern -84 -31 -80 
Jahresergebnis 765
303.898
297.147
3.355
-268.028 
-8.876 
42.803
46.425
38.230
270.269
198
44.852
3832
95.538
95.538
50.382
45.088
48
261.822
46.177
45.819
88.980
1.322
326
109.688
-274.663 
62.858
-291.330 
109.688
361
53.855
54.264
31.294
49.379
88.980
- 226 -
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 10.962 4.676
davon Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Eigenkapitalquote 10,0% 1,5% 4,9%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 29.710 -13.478 -2.954
Verschuldungsgrad 900,6%
Anlagendeckungsgrad 2 27,6%
Liquidität 3. Grades 63,0%
Investitionen 45.966 39.500 33.179
Investitionsquote 84,7% 85,5% 73,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,3%
Eigenkapitalrentabilität 7,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,7% -10,0% 3,5%
Materialintensität 90,0% 93,7% 81,4%
Rohertrag 22.742 8.650 49.893
EBIT 7.268 -4.393 12.572
EBITDA 7.829 -3.644 13.672
ROCE 1,7% 9,4%
Personal
Personalintensität 2,6% 2,7% 2,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 85 84 88
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 84 87 96
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-671,6% 71,7%
63,6%
22,6%
-3,4%
56,1%
12,4%
>1.000%
1.322
1,1%
>1.000%
-18,8%
- 227 -
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Das Stromaufkommen im Netzgebiet der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar 
GmbH & Co. KG lag im Geschäftsjahr 2012 bei rd. 3,9 Mrd. kWh. Die Gaseinspeisung inklusive 
Vorwärmung lag im Geschäftsjahr bei 7,1 Mrd. kWh. Damit blieben im Vergleich zum Vorjahr 
die Mengen im Strombereich konstant, im Ga sbereich stieg die Absa tzmenge temperaturbe-
dingt um 7,6 % an. 
 
Die Umsatzerlöse umfassen im Wesentlichen  Netzentgelte der Strom- und Gasverteilung sowie 
die erstatteten Einspeisevergütungen für dezentral eingespeiste Energie und betragen im Ge-
schäftsjahr 297.223 TEUR. Sie erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 35.040 TEUR. Der 
Anstieg ist zu einem großen Teil der gestiegenen Erstattung aus Einspeisevergütungen auf der 
Grundlage des EEG infolge der EEG-Hochwälzung an den vorgelagerten Netzbetreiber geschul-
det (+ rd. 14.000 TEUR). 
 
Unter Berücksichtigung des nach der im Gesc häftsjahr abgeschlossenen Betriebsprüfung der 
Veranlagungszeiträume bis 2009 mit Einmaleffekten von rund 1.500 TEUR belasteten Finanz-
ergebnisses und Steueraufwands verbleibt ein Jahresüberschuss von 3.355 TEUR. 
 
Das Geschäftsjahr 2013 und das Folgende werden wesentlich davon geprägt sein, das Ge-
schäftsergebnis durch geeignet e Maßnahmen der Produktivitätssteigerungen bzw. Kostenein-
sparungen am vorgezeichneten Effizienzpfad in den beiden Tätigkeiten  Strom- und Gasvertei-
lung auszurichten und eine Stabilisierung der Jahresergebnisse zu erreichen. 
 
Positive Effekte können aus dem nicht aktivier baren Bestand des Regulierungskontos entste-
hen. Dazu ist die Ausgestaltung der Erlösobergrenze und des Effizienzwertes für die zweite 
Regulierungsperiode in der Tätigkeit  Stromverteilung im Verlauf des Jahres 2013 von erhebli-
cher Bedeutung. Die formale Anhörung zur Festlegung des Ausgangsniveaus und zur Bestim-
mung der Erlösobergrenzen Strom durch die Bundesnetzagentur hat gerade erst begonnen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stuttg art, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 228 -
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 404 2000 sowie www.vnb-rmn.de
Gründung: 16.05.2007
Handelsregister: HRB 85980, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Netz AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Litters, Lothar Vorsitzender 0 TEUR
Groß, Dr.-Ing. Ulrich 0 TEUR
Kalisch, Reinhard 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital -9 
Bilanzsumme 39
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
35
-13 
2
0
35
0
0
31
4
0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft
kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar
dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung von der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
Verwaltungs-GmbH.
- 229 -

- 230 -

WEO GmbH & Co. KG
Anschrift: Am Plärrer 43 c/o N-ERGIE Aktiengesellschaft, 90429 Nürnberg
Kontakt: -
Gründung: 10.11.2010
Handelsregister: HRA 15639, Amtsgericht Nürnberg
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
empuls GmbH
HSE Regenerativ GmbH 33,33%
Stadtwerke Leipzig GmbH 33,33%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
WEO Verwaltungs GmbH, vertreten durch:
Musick, Torsten k.A.
Nickel, Oliver k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Windenergieanlagen, der Verkauf des erzeugten
Stromes bzw. die Einspeisung des erzeugten Stromes nach dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer
Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG) oder im Wege der Direktvermarktung, die Beteiligung an
Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende Tätigkeiten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
33,33%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 231 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
k.A. 0
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen k.A. k.A.
Vorräte k.A. k.A. 0
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände k.A. k.A. 1.951
Wertpapiere k.A. k.A. 0
Liquide Mittel k.A. k.A. 287
Rechnungsabgrenzungsposten k.A. k.A. 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital k.A. k.A. -89 
Kapitalanteile k.A. k.A. -595 
Rücklage k.A. k.A. 25
Bilanzergebnis k.A. k.A. 481
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag k.A. k.A. 0
Rückstellungen k.A. k.A.
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten k.A. k.A. 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung k.A. k.A.
Umsatzerlöse k.A. k.A. 0
Bestandsveränderungen k.A. k.A. 0
Andere aktivierte Eigenleistungen k.A. k.A. 0
Sonstige betriebliche Erträge k.A. k.A. 38
Betriebsleistung k.A. k.A.
Betriebsaufwand
Materialaufwand k.A. k.A. 0
Personalaufwand k.A. k.A. 0
Abschreibungen k.A. k.A. 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen k.A. k.A. -83 
Betriebsergebnis k.A. k.A. -45 
Finanzergebnis k.A. k.A. -567 
Erträge aus Beteiligungen k.A. k.A. 6
Erträge aus Gewinnabführung k.A. k.A. 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen k.A. k.A. 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge k.A. k.A. 574
Abschreibungen auf Finanzanlagen k.A. k.A. 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen k.A. k.A. -1.146 
Aufwendungen aus Verlustübernahme k.A. k.A. 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit k.A. k.A. -612 
Außerordentliches Ergebnis k.A. k.A. 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag k.A. k.A. -14 
Sonstige Steuern k.A. k.A. 0
Jahresergebnis k.A. k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
Aufwendungen für die Ingangsetzung des 
Geschäftsbetriebs
k.A.
-83 
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
20.233
20.233
2.238
17.995
k.A.
20.302
20
0
0
17.995k.A.k.A.
k.A.k.A.
k.A.
38
0
-626 
- 232 -
WEO GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital k.A. k.A. -89
davon Gezeichnetes Kapital k.A. k.A. -595
Eigenkapitalquote k.A. k.A. -0,4%
Bankverbindlichkeiten k.A. k.A. 0
Veränderung Verschuldung k.A. k.A. -
Verschuldungsgrad k.A. k.A.
Anlagendeckungsgrad 2 k.A. k.A.
Liquidität 3. Grades k.A. k.A.
Investitionen k.A. k.A. k.A
Investitionsquote k.A. k.A. k.A
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität k.A. k.A.
Eigenkapitalrentabilität k.A. k.A.
Gesamtkapitalrentabilität k.A. k.A. -3,1%
Materialintensität k.A. k.A. 0,0%
Rohertrag k.A. k.A. 0
EBIT k.A. k.A. -40
EBITDA k.A. k.A. -40
ROCE k.A. k.A. -8,7%
Personal
Personalintensität k.A. k.A. k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt k.A. k.A. k.A.
davon Auszubildende k.A. k.A. k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-706,0%
11,0%
-0,5%
 0,0%
< -1.000%
- 233 -
WEO GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Seit August 2010 betreibt die WEO GmbH & Co. KG Windenergieanlagen, deren Strom entwe-
der mittels Direktvermarktung oder  nach dem Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien 
verkauft wird. 
 
Die Ertragslage ist im Geschäftsjahr 2012 als nicht zufriedenstellend zu bezeichnen. Es wurde, 
wie auch für 2013 und 2014 erwartet, ein Verlus t erwirtschaftet. Durch die Finanzierung mit 
Fremdkapital ist erst langfristig mit positive n Jahresergebnissen zu rechnen. Weiterhin ver-
spricht sich die Geschäftsführung durch die geplante Zusammenlegung  von JWP Windparkge-
sellschaften wirtschaftliche Vorteile. 
 
Die Bilanzsumme stieg zum 31.12.12 auf 20.233 TEUR und beinhaltet auf der Aktivseite 
überwiegend Finanzanlagen in Höhe von 17.995 TEUR. Auf der Passivseite stehen hauptsäch-
lich Verbindlichkeiten gegenüber den Kommanditisten (20.124 TEUR) zu Buche. 
 
Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2012 in Höhe von 626 TEUR wird die Verlustvor-
tragskonten der drei Kommanditisten belasten.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch die Deloitte & 
Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Bes-
tätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
- 234 -
WEO GmbH & Co. KG

503501
451
0
100
200
300
400
500
600
20112010 2012
18.065
50.49351.180
0
10.000
20.000
30.000
40.000
50.000
60.000
70.000
20112010 2012
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
 bauverein AG  
 Beteiligungsgesellschaften der bauverein AG 
 Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA) 
 GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 
 HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
 HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
 Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
 Neue Wohnraumhilfe gemeinnützige Gesellschaft mbH 
 Stadtwerke Langen Immobilien GmbH 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
Das Geschäftsfeld Immobilien bietet ein breit gefächertes Angebot 
a n  W o h n - ,  G e w e r b e -  u n d  N u t z f lächen zum Leben und Arbeiten. 
Gebäude für die städtischen Organisationseinheiten werden zur 
Verfügung gestellt und auch betrieben.  
Ziel der Unternehmen ist es, die Weiterentwicklung des Immobi-
lien-Portfolios durch ein nachhaltiges Portfoliomanagement sicher-
zustellen und durch Einführung eines stadtkonzernweiten Flä-
chenmanagements die bestehenden städtischen Gewerbe-
 und 
Nutzflächen zu optimieren. Durch eine kontinuierliche Sanierung 
kommunaler Liegenschaften soll eine Verbesserung der Gebäude-
substanz erreicht werden. Das Geschäftsfeld beteiligt sich an zahl-
reichen Projekten wie den Energiesparprojekten "Balanced Europe-
an Conservation Approach" (BECA) , "AFTER" oder "BuildTog". Sei-
ner sozialen Verantwortung kommt das Geschäftsfeld u.a. durch 
sein Engagement in den Bereic hen Mehrgenerationen-Wohnen, 
betreutes Wohnen (Angebot von se niorenspezifischen Dienstleis-
tungen) sowie energieeffiziente Sanierungen nach. 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
Eine Diplomarbeit der TU Darmst adt beschäftigte sich mit dem 
Projekt Großmodernisierung der Kirchtanne 6, Eberstadt. Ziel war 
es, herauszufinden, wie zufrieden die Mieter mit der einjährigen 
Umbaumaßnahme und dem begleitenden Service der bauverein
 AG 
waren, um Optimierungspotenziale  für zukünftige Projekte heraus-
zuarbeiten. Das Institut Wohnen und Umwelt arbeitet gemeinsam 
mit der FH Erfurt an dem Projekt Klimaschutz in Kommunen. 
Auszeichnungen * 
 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten 
 
Neumieterbefragung:  
 
92% Weiterempfehlung  
als Vermieterin 
* Auswahl von Auszeichnungen aller Unternehmen des Geschäftsfelds Immobilien

- 236 -

bauverein AG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 281 50 sowie www.bauvereinag.de
Gründung: 08.10.1864
Handelsregister: HRB 1261, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Wissenschaftsstadt Darmstadt 5,86%
Beteiligungen
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH
bvd Mittelhessen GmbH
BVD New Living GmbH & Co. KG
BVD Südhessen GmbH
BVD Verwaltungs-GmbH
ImmoSelect GmbH
SOPHIA Hessen GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
BVD Gewerbe GmbH
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach
BVD Freiberg GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
bauverein AG
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname Titel Position              Vergütun
g
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Vorsitzender 287,4 TEUR
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL 14,8 TEUR
Wagner, Daniela MdB 14,8 TEUR
Bezüge des Vorstands
94,99%
100,00%
100,00%
0,75%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
100,00%
100,00%
bauverein AG 8,72%
6,01%
79,41%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
99,90%
94,79%
50,00%
50,00%
49,00%
Gegenstand der Gesellschaft ist vorrangig die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung.
Die Gesellschaft orientiert sich dabei an dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, dem kostengünstigen Bauen
und der Sozialverträglichkeit sowie an den Zielen der Stadtentwicklung Darmstadts. Die Gesellschaft
errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie kann
außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden
Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben.
Die Vergütung des Vorstandes betrug im Geschäftsjahr 2012 insgesamt 317 TEUR.
8,72%
- 237 -

Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Vorsitzender 5,9 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 1. stv. Vorsitzender 8,9 TEUR
Klein-Obeth, Monika 2. stv. Vorsitzende 6,5 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 3. stv. Vorsitzende 6,3 TEUR
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat 4. stv. Vorsitzender 6,0 TEUR
Akdeniz, Barbara Stadträtin 0,6 TEUR
Behr, Iris Stadträtin 8,1 TEUR
Beller, Rita Stadträtin 7,1 TEUR
Böddeker, Michael 0 TEUR
Engeldrum, Andreas 6,3 TEUR
Gründling, Cornelia 5,1 TEUR
Hang, Georg Stadtverordneter 0,8 TEUR
Kissel, Markus 0,8 TEUR
Klett, Helmut Stadtverordneter 0,6 TEUR
Schmitzer, Günther 7,0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 98,8 TEUR.
- 238 -
bauverein AG

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 69.803
Vorräte 34.961 39.829 38.542
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 11.388 10.872 12.709
Wertpapiere 2.246 0 0
Liquide Mittel 21.208 33.484 31.760
Rechnungsabgrenzungsposten 676 1.041 1.740
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 274.197
Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185
Kapitalrücklage 29.702 29.702 29.702
Gewinnrücklagen 51.535 60.310 71.241
Bilanzergebnis 8.775 10.931 20.429
Rückstellungen 34.260
Verbindlichkeiten 396.739
Rechnungsabgrenzungsposten 904 1.299 878
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 244
Sonstige Steuern -2.212 
Jahresergebnis 10.931
0
-613 
-2.385 
644
-53 
-10.555 
-126 
-75 
8.775
-2.197 
-1.360 
-2.039 
301
-80.410 
-10.054 
-13.405 
-4.652 
14.446
35
7.713
-50 
405
4.177
12.899
299
-10.518 
-1.924 
285.128
716.136
0
23.427
0
7.324
631.409
-114.793 
305.557
473.801
83.011
716.160
125.311
150.865
84.186
716.136
12.490
125.404
119.668
4.713
228
5.565
13.335
31.863
397.847
-123.915 
138.738
1.022
0
122.968
848
-13.028 
12.406
14.823 23.198
635.621
479.371
706.099
-6.066 
-94.231 
-10.590 
109.622
128
727
110.478
-108.522 
706.099
482.833
151.927
-140 -124 
20.429
156.990
13.658
137.991
716.160
2012
618861
630.909
674
-1.523 
124.334
33.481
376.244
-5.937 
546
830
-85.194 
-10.711 
-12.950 
-10.311 
- 239 -
bauverein AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 274.197
davon Gezeichnetes Kapital 184.185
Eigenkapitalquote 38,8% 39,8%
Bankverbindlichkeiten 300.459
Veränderung Verschuldung -18.855
Verschuldungsgrad 157,5%
Anlagendeckungsgrad 2 93,2%
Liquidität 3. Grades 61,7%
Investitionen 21.563
Investitionsquote 3,4% 2,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 7,9%
Eigenkapitalrentabilität 3,2%
Gesamtkapitalrentabilität 1,2%
Materialintensität 65,4%
Rohertrag 30.067
EBIT
EBITDA
ROCE 3,1%
Personal
Personalintensität 8,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 160 176
davon Auszubildende 6 7
Personalaufwand je Beschäftigte 63 60
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
7,8%
151,2%
6,7%
-21.603
184.185
3,8%
296.378
35.774 35.884
60
16,4%
9
46.597
299.393
7,6%
3,3%
285.128 305.557
31.173
67,9%
74,9%
1.108
1,5%
95,5%
22.85622.369 33.646
8,7%
14.167
184.185
44.350
98,3%
87,5%
134,4%
4,8%
42,7%
7,0%
61,7%
39.139
180
2,9%
- 240 -
bauverein AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die bauverein AG ist ein moderner Immobiliendienstleister, der die klassische Rolle des Woh-
nungsunternehmens für breite Schichten der Bevölkerung mit Angeboten für den gehobenen 
Wohnungsbedarf und der Schaffung von Wohneig entum kombiniert. Darüber hinaus werden 
ausgewählte Bestände im Rahmen eines Mieterpr ivatisierungsprogramms sowie einzelne Woh-
nungen oder Häuser im Rahmen des Portfolioma nagements, vorzugsweise an Mieter, veräu-
ßert. Die Tätigkeit konzentriert sich überwieg end auf die Stadt Darmstadt und die Landkreise 
Darmstadt-Dieburg und Odenwald.  
 
Im Geschäftsjahr stand die Sicherung der miet preisgebundenen Wohnungen in Darmstadt im 
Vordergrund. Hierfür wurde eine langfristige Strategie durch die bauverein AG erarbeitet, die 
erforderlichen Verhandlungen zum Abschluss gebracht und eine langfristige Vereinbarung mit 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt verhandelt. Demn ach stellt sich die bauverein AG ihrer Ver-
antwortung als kommunales Wohn ungsunternehmen und verpflicht et sich, jedes Jahr 100 zu-
sätzliche Sozialwohnungen zur Verfügung zu ste llen. Die Hälfte davon soll neu gebaut werden, 
der Rest über die Inbindungnahme von Bestandswohnungen erreicht werden. 
 
Die bauverein AG hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahresüberschuss von 20.429 TEUR, 
im Vorjahr 10.931 TEUR abgeschlossen. Das Betriebsergebnis liegt deutlich über dem des 
Vorjahres.  
 
Die Umsätze sind mit 125.311 TEUR um 5.643 TEUR gegenüber dem Vorjahr um 4,7 % ge-
stiegen. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung wurden weiter von 112.307 TEUR in 
2011 auf 115.985 TEUR in 2012 gesteigert. Die Um satzsteigerung geht auf die Reduzierung 
von Leerständen, höheren Umsätzen aus abgerechneten Nebenk osten sowie moderate Mieter-
höhungen zurück. Die Umsatzsteigerung fiel im Bauträgergeschäft mit 1.613 TEUR erwar-
tungsgemäß geringer aus. Der Materialau fwand des Geschäftsjahres 2012 ist von 
94.231 TEUR um 9.037 TEUR auf 85.194 TEUR gesunken. Dabei standen gestiegenen Be-
triebskosten (+ 1.239 TEUR) geringeren Leasingraten (- 2.638 TEUR), Instandhaltungskosten  
(- 4.187 TEUR) und Baukosten für Bauträgermaßnahmen (- 3.841 TEUR) gegenüber. 
 
Das Finanzergebnis wurde um 2.152 TEUR auf + 228 TEUR verbessert. 
 
Die Bilanzsumme änderte sich nur geringfügi g um 24 TEUR auf 716.160 TEUR zum Bilanz-
stichtag 31.12.2012. Die bauverein AG hat in 2012 insgesamt 17.738 TEUR in das Anlagever-
mögen investiert, wovon 11.404 TEUR auf das Sachanlagevermögen und 209 TEUR auf imma-
terielle Vermögensgegenstände entfielen. Das Fi nanzanlagevermögen ist im abgelaufenen Ge-
schäftsjahr um 6.125 TEUR auf 156.990 TEUR infolge des mittelbaren Rückerwerbs der  
HEGEMAG-Bestände angestiegen. Im Geschäftsj ahr 2012 sank das Anlagevermögen nach Ab-
zug der planmäßigen Abschreibungen insgesamt um 499 TEUR auf 631.409 TEUR. Der Anteil 
des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträg t damit zum Bilanzstichtag 88,2 % (Vorjahr 
88,1 %). 
 
Die Eigenkapitalquote beträgt in 2012 auf 42,7 % an (Vorjahr 39,8 %). 
 
Die Gesellschaft wird derzeit durch Darlehen von Kreditinstituten und anderen Kreditgebern 
finanziert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung  des Jahresergebnisses, der Veränderung der 
langfristigen Rückstellungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf 
33.960 TEUR, im vorigen Geschäftsjahr betrug dieser 24.434 TEUR. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2012 geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft er-
möglichen, ihrer Tilgungsverpflichtung auf di e eingegangenen Verbin dlichkeiten nachzukom-
men, so dass keine Kapitalmaßnahmen seitens der Aktionäre erforderlich sein werden. 
 
Im Rahmen des begrenzten unternehmerischen Ha ndelns ist die bauverein AG gleichermaßen 
mit Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt  es, mit Risiken verantwortungsvoll umzuge-
hen, sie möglichst zu minimieren und gleichzeitig die Chancen zu nutzen. Das gelingt nur, 
wenn man Chancen und Risiken kontinuierlich iden tifiziert, bewertet und überwacht. Daher 
 
- 241 -
bauverein AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
wird bei der bauverein AG ein systematisches, auf die Besonderheiten der Immobilienwirt- 
schaft abgestimmtes Risikofrühwarnsystem eingesetzt. Die Identifikation der relevanten Risi-
ken erfolgt durch eine regelmäßige Risikoinventur und wurde in einem umfassenden Katalog 
vollzogen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen be-
standsgefährdend sind und nicht durch geeignete Maßnahmen adäquat gegengesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der bauverein AG durch Deloitte & Tou-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Man nheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Die Ertragslage der bauverein AG wird zukünfti g noch stärker durch das Geschäftsfeld Haus-
bewirtschaftung geprägt sein. Innerhalb dieses Segments wird die Ausweitung des Mieterpriva-
tisierungsprogramms positiv zur Entwicklung der Ertragslage beitragen. Dabei umfasst das 
zukunftsorientierte Unternehmenskonzept der bauverein AG de n Ausgleich von veräußerten 
Flächen mittels Neubauten und Aufstockungen von Bestandsbauten, so dass sowohl Vermie-
tungsfläche als auch Anzahl der Wohnungen auf dem gleichen Niveau bleiben werden. 
 
Für das Jahr 2013 geht die integrierte Unternehmensplanung der bauverein AG von einem Jah-
resüberschuss von 16.928 TEUR aus.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. 
- 242 -
bauverein AG

BVD Freiberg GmbH
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 03.02.2006
Handelsregister: HRB 85031, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Pollenske, Frank-Peter 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 3
Eigenkapital 29
Bilanzsumme 35
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
36
29
3
0
35
0
0
28
2
0
Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme der persönlichen Haftung und Verwaltung der BVD
Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG und die Beschäftigung mit anderen damit in Zusammenhang
stehenden Angelegenheiten. Die Aufnahme einer anderen Geschäftstätigkeit ist ausgeschlossen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
50,00%
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 243 -

- 244 -

BVD Gewerbe GmbH
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 11, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 2815 292 sowie www.bvd-gewerbe.de
Gründung: 15.06.1950
Handelsregister: HRB 1195, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Beteiligungen
HEAG Wohnbau GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Titel              Vergütun g
Müller, Jürgen k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
94,99%
94,99%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
HEAG Wohnbau GmbH 5,01%
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender
Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere änliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich an
ihnen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des
Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
- 245 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.001
Vorräte 82 104 184
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 819 619 1.340
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 101 157 201
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 7.313
Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Kapitalrücklage 31.154 31.154 31.154
Gewinnrücklagen 1.010 1.010 1.010
Bilanzergebnis -26.351 -24.230 -22.375 
Rückstellungen 2.739
Verbindlichkeiten 19.429
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -41 
Jahresergebnis 2.121 1.107
0
0
-50 
1
800
-36 
24
0
-1.631 
0
0
995
0
3
-612 
0
-395 
-342 
-45 
-658 
1.752
-67 
-253 
-338 
-335 
3.192
971
22
0
1.020
-60 
0
2.233
1.012
1.807
0
2.161
1
0
-796 
0
9.434
29.307
28.576
-1.112 
11.289
1.270
1.725
30.301
1.000
960
-1.440 
30.301
28.427
-993 
2.355
1.9051.140
1.361 893
28.480
1.121
1.632
0
0
27.306
880
29.307
1.526
993
1.361
0
29.481
18.347
0
29.481
1.174
27.306
-833 
00
1.855
0
2012
0
0
27.306
926
2.005
-513 
-391 
-61 
-146 
79
0
1.079
833
18.179
- 246 -
BVD Gewerbe GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 7.313
davon Gezeichnetes Kapital 1.500
Eigenkapitalquote 24,8% 32,2% 37,3%
Bankverbindlichkeiten 11.624
Veränderung Verschuldung 1.756
Verschuldungsgrad 303,1%
Anlagendeckungsgrad 2 66,5%
Liquidität 3. Grades 9,5%
Investitionen 975
Investitionsquote 3% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 115,3%
Eigenkapitalrentabilität 15,1%
Gesamtkapitalrentabilität 3,8%
Materialintensität 12,4% 25,6%
Rohertrag 564 566
EBIT
EBITD
A
ROCE 10,4%
Personal
Personalintensität 10,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 6 5 5
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 57 67 78
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
19,5%
210,7%
16,4%
-169
1.500
22,5%
2.793
11.298
-1.081
168,4%
11.133
14,3%
9,2%
10,3%
14,2%
10,8%
9.434 11.289
2.7613.061
72,9% 78,5%
21,9%
171,9%
656
2.9932.747 2.700
213,5%
7,2% 6,1%
15
1.500
0
- 247 -
BVD Gewerbe GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die BVD Gewerbe GmbH bewirtschaftet 15 sonstige Mieteinheiten und ein Parkhaus mit 410 
Stellplätzen in 3 eigenen Liegenschaften in Darmstadt. Darüber hinaus verwaltet sie im Ge-
schäftsjahr 2012 im Rahmen von Geschäftsb esorgungsverträgen 299 Gewerbeeinheiten der 
bauverein AG und 8 Gewerbeeinheiten der BVD Heimbau GmbH & Co. KG. 
 
Die Bilanzsumme erhöhte sich um 994 TEUR auf 30.301 TEUR zum Bilanzstichtag 
31.12.2012. Der Anstieg des Anlagevermögens auf insgesamt 28.576 TEUR resultiert aus den 
planmäßigen Abschreibungen in  Höhe von 61 TEUR und einer Zuschreibung in Höhe 
210 TEUR. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 94 % (Vor-
jahr: 97 %). Das von den Gesellschaftern eingebra chte Eigenkapital wird zur Finanzierung der 
Gesellschaft herangezogen. Das Anlagevermögen ist zu 40 % (im Vorjahr 32 %) durch Eigen-
kapital finanziert. 
 
Die Gesellschaft wird derzeit außer durch Darlehen von Kreditinstituten auch konzernintern 
durch ihre Tochtergesellschaft finanziert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahreser-
gebnisses und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf 1.916 TEUR, im 
vorigen Geschäftsjahr betrug dieser 2.188 TEUR. 
 
Die bauverein AG ist zu 94,99 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunterneh-
men die Finanzierung der Gesellschaft. Durch einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsver-
trag mit der HEAG Wohnbau GmbH und Darlehensverträgen mit der HEAG Wohnbau GmbH 
sowie mit der bauverein AG wird die Liquidität des Unternehmens gesichert. 
 
Die BVD Gewerbe GmbH hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahresüberschuss von 
1.855 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr war ein Jahresüberschuss von 2.121 TEUR erzielt wor-
den.  
 
Das Betriebsergebnis hat sich von 1.361 TEUR auf 893 TEUR im Geschäftsjahr 2012 ver-
schlechtert. Innerhalb des Betriebsergebnisses sind die Umsatzerlöse aus der Hausbewirt-
schaftung um 56 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Umsatzerlöse aus Vermietung 
entwickelten sich leicht unter Plan, da die Vollvermietung der Bahngalerie nicht vollständig 
erreicht wurde. Die Umsätze aus der Geschäftsbesorgung haben sich um 85 TEUR gegenüber 
2011 erhöht. Weiter sind die sonstigen betr ieblichen Erträge um 435 TEUR gegenüber dem 
Vorjahr gesunken. Der Betriebsaufwand ist von 993 TEUR um 119 TEUR auf 1.112 TEUR im 
Geschäftsjahr 2012 gestiegen.  
 
Das Finanzergebnis ist durch den Zinsaufwand nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmoder-
nisierungsgesetzes (BilMoG) von 5 TEUR belastet. Des Weiteren ergaben sich um 175 TEUR 
erhöhte Erträge aus der Gewinnabführung der HEAG Wohnbau GmbH. 
 
Es bestehen die im Immobiliengeschäft üblichen Geschäftsrisiken (Mietausfallrisiko, Leer-
standsrisiko). Die Wettbewerbsrisiken auf dem gewerblichen Immobilienmarkt beeinflussen die 
Entwicklung des Leerstandes sowie Bewirtschaftungsfähigkeit der eigenen Immobilien. 
 
Des Weiteren bestehen Liquiditätsrisiken im Zusammenhang mit den Tilgungsverpflichtungen 
der bestehenden Darlehensverbindlichkeiten. Die Gesellschaft wird insbesondere aufgrund der 
geplanten Gewinnabführungen ihrer Tochter HEAG Wohnbau GmbH in der Lage sein, ihren 
Tilgungsverpflichtungen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. 
 
Gegen die Nichtanerkennung de r körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge bis 
einschließlich 23.06.2005 durch das Finanzamt Da rmstadt hat die Gesellschaft Einspruch ein-
gelegt. Sollte die Gesellschaft – entgegen eigener Einschätzung – nicht obsiegen, besteht für 
die Zukunft ein Steuerrisiko aus der fehlenden Möglichkeit der Verrechnung von Gewinnen. 
 
Weitere Risiken sind derzeit nicht ersichtlich. Wesentliche Auswirkungen auf die voraussichtli-
che Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich zum Bilanzstichtag nicht. 
 
In 2013 strebt die bvd Gewerbe GmbH eine mi ttelfristige Verbesserung ihres Ergebnisses 
durch den Verkauf ihrer eigenen Objekte und die Konzentration auf die Vermarktung der Ge-
schäftsbesorgungsobjekte an. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der BVD Gewerbe GmbH durch die  
Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg, hat zu keinen Einwen-
dungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. 
- 248 -
BVD Gewerbe GmbH

BVD Heimbau GmbH & Co. KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: info@bvd-heimbau.de
Gründung: 04.04.1966
Handelsregister: HRA 7125, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
BVD Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist vorrangig die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung
in Darmstadt u.
Umgebung. Die Gesellschaft verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie
kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft u. der Infrastruktur anfallenden Aufgaben in
Darmstadt u. Umgebung übernehmen; Grundstücke erwerben, belasten u. veräußern. Sie kann auch
Organträger im Rahmen eines steuerlichen Organschaftsverhältnisses sein. Die KG kann andere
Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet oder angrenzenden Gebieten in Darmstadt u. Umgebung
betätigen, gründen, erwerben, pachten oder vetreten u. sich an solchen Unternehmen beteiligen. Die KG
kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar
dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 249 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 548
Vorräte 303 279 339
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 93 305 453
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 152 228 14
Rechnungsabgrenzungsposten 71 59 47
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.892 2.532
Kapitalanteile 27 27 27
Rücklage 1.498 1.497 2.065
Bilanzergebnis 368 817 440
Rückstellungen 43
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 48 36 24
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 1.258
Umsatzerlöse 1.324 1.323 1.350
Bestandsveränderungen -65 -35 60
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 26 15 16
Betriebsleistung 1.285
Betriebsaufwand
Materialaufwand -414 -378 -494 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -209 -209 -209 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -31 -29 -36 
Betriebsergebnis 630 686 686
Finanzergebnis -230 -215 -205 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge0 1 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -230 -217 -207 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 401 470 481
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern -33 -21 -41 
Jahresergebnis 368
9.547
45
7.787
10.208
10.166
-616 
8.183
-740 
10.166
0
9.547
0
1.287
9.338
9.338
10.208
2.341
0
0
9.982
9.982
807
9.129
0
9.129
0
811
7.382
45
1.302
-654 
449
1.426
1.410
440
- 250 -
BVD Heimbau GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 1.892 2.532
davon Gezeichnetes Kapital 27 27 27
Eigenkapitalquote 18,6% 22,9% 25,4%
Bankverbindlichkeiten 7.816 7.405 6.983
Veränderung Verschuldun
g -732 -396 -405
Verschuldungsgrad 437,3%
Anlagendeckungsgrad 2 101,7%
Liquidität 3. Grades 133,6%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 29,3%
Eigenkapitalrentabilität 19,5% 19,2%
Gesamtkapitalrentabilität 3,6% 4,4% 4,4%
Materialintensität 32,2% 29,1% 34,7%
Rohertrag 844 909 916
EBIT 630 686 686
EBITDA 840 895 895
ROCE 6,2% 6,8%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
6,8%
31,2%
294,3%
2.341
34,9%
190,3%
104,4%
336,1%
17,4%
181,9%
104,2%
- 251 -
BVD Heimbau GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die BVD Heimbau GmbH & Co. KG verfügt im Geschäftsjahr 2012 wie auch im Geschäftsjahr 
2011 über 26 Wohnungen aus Miteigentumsanteilen und 4 Wohnimmobilien mit insgesamt 
171 Wohnungen, 8 Gewerbeeinheiten sowie 62 Garagen und Abstellplätze im eigenen Immobi-
lienbestand, deren Verwaltung du rch einen Geschäftsbesorgungsv ertrag auf die bauverein AG 
übertragen ist.  
 
Die BVD Heimbau GmbH & Co. KG hat das Gesc häftsjahr 2012 mit einem Jahresüberschuss 
von 440 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 449 TEUR. 
 
Das Betriebsergebnis liegt bei 686 TEUR (Vorjahr: 686 TEUR). Innerhalb des Betriebsergebnis-
ses sind die Umsatzerlöse aus der Hausbewirt schaftung um 27 TEUR gegenüber dem Vorjahr 
gestiegen und die sonstigen betrieblichen Ertr äge sind um 1 TEUR auf 16 TEUR gegenüber 
dem Vorjahr gestiegen. Die Ergebnisbelastun g durch den Betriebsaufwand ist um 124 TEUR 
von 616 TEUR auf 740 TEUR angestiegen. Der Fehlbetrag aus dem Finanzergebnis ist um 
10 TEUR auf 205 TEUR zurückgegangen. Die Umsatzerlöse entwickelten sich planmäßig. 
 
Die Bilanzsumme ist um 226 TEUR (- 2,2 %) auf 9.982 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2012 
gesunken. Das Anlagevermögen hat sich um die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 
209 TEUR auf insgesamt 9.129 TEUR zum 31.12.2012 vermindert. Der Anteil des Anlagever-
mögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 91 % (Vorjahr: 92 %).  
 
Das Anlagevermögen, das dem langfristigen Verm ögen entspricht, ist du rch Eigenkapital und 
langfristig, kreditfinanziertes Fremdkapital zu 99,5 % gedeckt. 
 
Das von den Gesellschaftern eingebrachte Eigenkap ital wird zur Finanzie rung der Gesellschaft 
herangezogen. Die Eigenkapitalquote hat sich von 22,9 % auf 25,4 % erhöht.  
 
Die Gesellschaft wird im Wesentlichen durch Da rlehen von Kreditinstituten finanziert. Der 
Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückstellungen 
und der Abschreibungen – beläuft sich im Ge schäftsjahr 2012 auf 650 TEUR. Im vorigen Ge-
schäftsjahr betrug er 660 TEUR. 
 
Die bauverein AG ist zu 100 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunternehmen 
die Finanzierung der Gesellschaft.  
 
Der Wirtschaftsplan 2013 geht von einem Überschuss von 962 TEUR aus. Die Ergebnissteige-
rung gegenüber 2012 soll im Wesentlichen durch eine im Folgejahr geplante Grundstücksar-
rondierung mit anschließendem Verkauf einzel ner Teilgrundstücke erreicht werden. Für 2014 
wird mit einem Jahresergebnis von 568 TEUR gerechnet. 
 
Bezüglich der Umsatzerlöse aus der Hausbewirt schaftung geht der Wi rtschaftsplan für die 
nächsten beiden Geschäftsjahre jeweils von le icht ansteigenden Erlösen gegenüber dem jewei-
ligen Vorjahr aus.  
 
Die Heimbau GmbH & Co. KG ist ausschließlich in Darmstadt als Vermieterin von eigenen Im-
mobilien tätig. Der Darmstädter Immobilienmarkt weist eine anhaltende Nachfrage nach Woh-
nungen auf. Aufgrund der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, kann von einer weiteren Nachfragesteigerung in Darmstadt nach Wohnraum ausge-
gangen werden. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf die 
Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Mit dem Erwerb der Liegen-
schaften in Darmstadt zum 31.12.2006 nahm der Anteil der Wohnimmobilien im Portfolio der 
Gesellschaft zu, was aufgrund des intakten Wo hnungsmarktes in Darmstadt und der zentralen 
Lage der Liegenschaften eine Verminderung der unternehmerischen Risiken bewirkt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der BVD Heimbau GmbH & Co. KG durch 
die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfu ngsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Ein-
wendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet.  
- 252 -
BVD Heimbau GmbH & Co. KG

BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 03.02.2006
Handelsregister: HRA 83012 Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
BVD Freiberg GmbH, vertreten durch:
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Pollenske, Frank-Peter 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung eines Wohnungsbestands von 930
Wohnungen in Freiberg-Friedeburg in Sachsen. Die Gesellschaft stellt eine sozial verantwortbare
Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung sicher. Genehmigungspflichtige Tätigkeiten
gemäß § 34c Gewerbeordnung werden nicht ausgeübt. Die Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften
und Rechtshandlungen berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar
fördern bzw. zu fördern geeignet sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
50,00%
- 253 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 2.148
Vorräte 1.187 1.135 1.156
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 28 21 16
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 933 1.396 1.222
Rechnungsabgrenzungsposten 83 83 83
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 4.728 5.679
Kapitalanteile 1.500 1.500 1.500
Rücklage 3.228 3.703 4.179
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 909
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 3.808
Umsatzerlöse 3.755 3.880 3.854
Bestandsveränderungen 53 -52 21
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 45 88 57
Betriebsleistung 3.852
Betriebsaufwand
Materialaufwand -1.754 -1.768 -1.817 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -299 -299 -299 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -477 -486 -480 
Betriebsergebnis 1.323 1.363 1.336
Finanzergebnis -317 -288 -259 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 181 31 8
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -335 -301 -277 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 1.006 1.074 1.077
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -5 -3 -5 
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisabführung -501 -536 -536 
Jahresergebnis 501
3.931
3.875
536
-2.529 
536
2.552
12.075
931
3.915
0
16.207
00
18.685
18.685
2.395
16.208
0
3.828
16.506
16.506
19.140
5.203
0
19.035
-2.553 
13.399
-2.596 
19.035
0
16.805
16.805
909
13.028
19.140
- 254 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 4.728 5.679
davon Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Eigenkapitalquote 24,8% 27,2% 30,4%
Bankverbindlichkeiten 7.212 6.434 5.685
Veränderung Verschuldun
g -686 -370 -953
Verschuldungsgrad 302,6%
Anlagendeckungsgrad 2 71,1%
Liquidität 3. Grades 30,3%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 13,2%
Eigenkapitalrentabilität 10,6% 10,3%
Gesamtkapitalrentabilität 2,6% 2,8% 2,9%
Materialintensität 45,5% 45,2% 46,2%
Rohertrag 2.054 2.060 2.058
EBIT 1.323 1.363 1.336
EBITDA 1.622 1.661 1.634
ROCE 4,9% 5,0%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
9,4%
32,7%
70,1%
14,0%
34,0%
70,5%
267,8%
5.203
13,8%
229,0%
4,9%
- 255 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG wurde in 2006 im Zuge der Vergleichsverhand-
lungen zwischen der bauverein AG, Darmstadt und der Städtischen Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sa. mbH gegründet.  
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verw altung eines Wohnungsbestandes von 930 Woh-
nungen in Freiberg-Friedeburg in Sachsen. 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahres-
überschuss von 1.072 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 
1.071 TEUR, wobei die Hälfte des erzielten Ergebnisses abgeführt wird. 
 
Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen) belie f sich im Geschäftsjahr 2012 auf 1.336 TEUR 
nach 1.363 TEUR im Vorjahr. Bei den Instandhaltungskosten war ein planmäßiger Anstieg von 
8 TEUR auf nunmehr 489 TEUR (das sind rund 9,49 €/m²) zu verzeichnen. Innerhalb des Be-
triebsergebnisses stiegen die Umsatzerlöse  um 26 TEUR auf 3.854 TEUR und der Be-
triebsaufwand um 43 TEUR auf 2.596 TEUR. 
 
Die Bilanzsumme hat sich um 456 TEUR auf 18 .685 TEUR zum Bilanzstichtag 31. Dezember 
2012 verringert. Der Anteil des Anlagevermögen s an der Bilanzsumme beläuft sich auf 86,7 % 
(Vorjahr 86,2 %). 
 
Das Anlagevermögen, das dem langfristigen Verm ögen entspricht, ist ne ben den Einlagen der 
Gesellschafter mit langjährigem Fremdkapital  finanziert. Im Rahmen der Unternehmensfinan-
zierung haben die Gesellschafter – derzeit tilg ungsfreie – Darlehen von 5.000 TEUR gewährt. 
Die bei einem Kreditinstitut bestehenden Kreditverbindlichkeiten wurden im Geschäftsjahr 
2012 in Höhe von 678 TEUR planmäßig und in Höhe von 150 TEUR sondergetilgt, so dass sich 
zum 31.12.2012 diese Verbindlichkeiten auf insgesamt 5.606 TEUR vermindert haben. 
 
Der Cashflow nach Gutschriften auf das Gewinnrücklagenkonto der atypisch stillen Gesellschaf-
terin beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 au f 835 TEUR, im Vorjahr 834 TEUR. Die Zahlungsfä-
higkeit war im Geschäftsjahr 2012 jederzeit gewährleistet. 
 
Für die folgenden beiden Geschäftsjahre wird erneut ein Überschuss aus der gewöhnlichen 
Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erwartet. Die geplante Finanz- und Ertragslage wird es der 
Gesellschaft ermöglichen, die eingegangenen Verbindlichkeiten zu erfüllen, so dass keine wei-
teren Kapitalmaßnahmen seitens der Gesellschafter erforderlich sein werden. Die Liquidität 
des Unternehmens ist ausreichend gesichert. 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG ist ausschließlich in Freiberg-Friedeburg als 
Vermieterin von eigenen Immobilien tätig. Die geplanten Umsätze bewegen sich auf gleichblei-
bendem Mietniveau unter Berücksichtigung an gemessener Instandhaltungen, da der Bestand 
bereits im Jahr 1997 saniert wurde. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Freiberg reduzieren sich im Wesentlichen auf die 
Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Wohnimmobilien. Die Leerstandsquote 
ist moderat und es wird nicht mit einem deutlichen Zinsanstieg gerechnet, so dass wesentliche 
Risiken derzeit nicht erkennbar sind. Für die Stadt Freiberg waren der Stadtumbau, der damit 
verbundene Rückbau und die Neugestaltung der Wohnquartiere ein Schwerpunkt in den letzten 
Jahren. Bis Ende 2010 wurden 1.000 Wohnung en aus dem Bestand der Städtischen Woh-
nungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH und 168 Wohnungen aus dem Bestand der Wohnungsge-
nossenschaft Freiberg eG zurückgebaut, was di e Vermietungssituation aus Sicht der BVD Im-
mobilien GmbH & Co. Freiberg KG deutlich verbessert hat. Erlösschmälerungen durch Leer-
stände sind im Wirtschaftsplan ausreichend berücksichtigt, so dass hier keine Risiken erkenn-
bar sind. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.1 2.2012 der BVD Immobilien GmbH & Co. Frei-
berg KG durch die Bavaria Revisions- und Treu hand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsge-
sellschaft, Dresden, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bes-
tätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. 
- 256 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: info@bvd-postsiedlung.de
Gründung: 09.07.1998
Handelsregister: HRA 83386, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
HEAG Wohnbau GmbH 0,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
BVD Verwaltungs GmbH, vertreten durch:
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Entwicklung, Verwaltung und Vermietung von
Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, insbesondere der Wohngebäude in Darmstadt-
Bessungen, Moltkestraße 3-14, Oppenheimer Straße 1, 2, 3-19, Binger Straße 1-23 und 2-16. Die
Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Rechtshandlungen berechtigt, die geeignet sind, den
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
99,90%
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 257 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 582
Vorräte 405 454 643
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 28 46 444
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 149 183 85
Rechnungsabgrenzungsposten 104 92 80
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 2.637 7.811
Kapitalanteile 100 100 100
Rücklage 4.321 4.321 9.821
Bilanzergebnis -1.784 -1.777 -2.110 
Rückstellungen 28
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 436 412
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 1.503
Umsatzerlöse 1.528 1.648 1.718
Bestandsveränderungen -25 50 188
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 285 31
Betriebsleistung 1.503
Betriebsaufwand
Materialaufwand -636 -666 -983 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -357 -409 -411 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -41 -50 -69 
Betriebsergebnis 469 857 473
Finanzergebnis -792 -685 -663 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge3 2 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -795 -687 -664 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -323 172 -190 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1 -125 -93 
Sonstige Steuern -27 -40 -50 
Jahresergebnis -351 
20.767
82
18.005
21.167
21.453
-1.125 
18.788
-1.464 
21.453
0
20.767
0
1.698
20.390
20.390
21.167
2.644
0
0
21.775
21.775
1.172
20.523
0
20.523
0
684
13.274
278
1.982
-1.034 
6
1.937
1.906
-333 
- 258 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 2.637 7.811
davon Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Eigenkapitalquote 12,3% 12,5% 35,9%
Bankverbindlichkeiten 7.954 7.668 7.562
Veränderung Verschuldun
g 1.460 -783 -4.731
Verschuldungsgrad 713,4%
Anlagendeckungsgrad 2 51,0%
Liquidität 3. Grades 5,4%
Investitionen 6.913 44 932
Investitionsquote 33,3% 0,2% 4,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -23,3%
Eigenkapitalrentabilität -13,3% 0,2%
Gesamtkapitalrentabilität -1,6% 0,0% -1,5%
Materialintensität 42,3% 33,6% 50,7%
Rohertrag 867 1.031 923
EBIT 469 857 473
EBITDA 827 1.266 885
ROCE 2,1% 1,6%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
3,5%
-17,5%
178,8%
2.644
0,4%
6,6%
50,6%
700,7%
-4,3%
19,6%
74,9%
- 259 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG hat Erbbaurechte mit insgesamt 330 Woh-
nungen und 2 Gewerbeeinheiten nebst Parkpl ätzen in 1998 erworben. Davon sind zum 
31.12.2012 noch 160 Wohnungen und 2 Gewerbeeinheiten im Erbbaurecht.  
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jah-
resfehlbetrag von 333 TEUR abgeschlossen. Das Betriebsergebnis hat sich um 384 TEUR auf 
473 TEUR im Geschäftsjahr 2012 verschlechtert. Innerhalb des Betriebsergebnisses sind die 
Umsatzerlöse um 70 TEUR auf 1.718 TEUR gestiegen. Der Rückgang des Betriebsergebnisses 
resultiert zum einen aus den steigenden Instandhaltungsaufwendungen und zum anderen gab 
es in 2011 einen Sondereffekt durch erhaltene Zuschüsse für CO
2-Gebäudesanierung durch die 
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Höhe von 284 TEUR. 
 
Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2012 beträgt 35,9 %. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht 
dies einem Anstieg um 23,4 Prozentpunkte. De r Grund dafür ist die geleistete Einlage der 
bauverein AG in Höhe von 5.500 TEUR in die Ka pitalrücklage. Die Kapitalstruktur der Gesell-
schaft wird in 2013 weiter verbessert. Zum ei nen hat die bauverein AG zum 01.01.2013 drei 
Grundstücke in Höhe vom 2.059 TEUR im Rahmen einer Sacheinlage in die Kapitalrücklage 
eingelegt und zum anderen werden die Erbbaurechte für die Oppenheimer Straße 7-19 mit 
Zustimmung der bauverein AG an die GWH Ge meinnützige Wohnungsgesellschaft mbH Hessen 
zu einem Kaufpreis von 1.180 TEUR verkauft.  
 
Die Bilanzsumme erhöht sich um 608 TEUR (3 %) auf 21.775 TEUR zum Bilanzstichtag 
31.12.2012. Das Anlagevermögen hat sich um 133 TEUR erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf 
die Zugänge des Anlagevermögens i.H.v. 932 TEUR, Abgänge der Objekte Oppenheimer 
Straße 1-5 i.H.v. 387 TEUR und die planmäßige n Abschreibungen in Höhe von 411 TEUR zu-
rückzuführen. Der Anteil des Anlagevermög ens an der Bilanzsumme beläuft sich zum 
31.12.2012 auf 94,3 % (Vorjahr 96,3 %).  
 
Die Gesellschaft hat den vorhandenen Grundbesitz  und die Investitionen des Geschäftsjahres 
2012 durch langfristige Bankverbindlichkeiten und Darlehensgew ährung der bauverein AG fi-
nanziert. Zur Vermeidung der insolvenzrec htlichen Überschuldung wurde seitens der  
bauverein AG ein Rangrücktritt mit Datum vom 25. 02.2008 erklärt. Die bauverein AG hat sich 
darüber hinaus gegenüber der Gesellschaft verpflichtet, ihre Beteiligung an der Gesellschaft 
sowie an der Komplementärin BV D-Verwaltungs-GmbH nicht zu verändern. Außerdem sichert 
die bauverein AG dem finanzierenden Kreditinstitut und der BVD Immobilien GmbH & Co. 
Postsiedlung KG zu, dass die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG in der Weise gelei-
tet und finanziell ausgestattet wird, dass sie stets in der Lage ist und sein wird, allen ihren 
Verpflichtungen aus den Darlehensverträgen fristgemäß nachzukommen. Die Verpflichtung der 
bauverein AG bleibt gültig, bis sämtliche Ansp rüche der Finanzierungsparteien aus den Darle-
hensverträgen vom 4. Januar 2008 erfüllt sind. De r Jahrescashflow beläuft sich ohne Berück-
sichtigung der Veränderung der Rückstellungen  im Geschäftsjahr 2012 auf 78 TEUR, im Vor-
jahr auf 415 TEUR. 
 
Mit dem Kaufvertrag vom 24.09.2012 hat die bauverein AG den Kommanditanteil der Firma 
AGGH Grundstücksgesellschaft mbH übernommen und ist nun zu 99,90% an der Gesellschaft 
beteiligt. 
  
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf die 
Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes der Immobilien. Ein Leerstandrisiko beim 
Wohnungsbestand der Gesellschaft in Darmstadt ist derzeit nicht ersichtlich. 
 
Die geplante Finanz- und Ertragslage wird es de r Gesellschaft ermöglichen, ihren Verpflichtun-
gen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. Im Gesc häftsjahr 2013 rechnet 
die Gesellschaft aufgrund von Entmietungen im Zusammenhang mit einer Gebäudemodernisie-
rung mit Umsatzerlösen unter dem Niveau de s Geschäftsjahres 2012. Das Jahresergebnis 
2013 wird wegen der Verringerung der Zinsaufwendungen und der Erlöse aus dem Verkauf von 
Erbbaurechten für die Oppenheimer Straße 7-19 deutlich über dem Jahresergebnis 2012 lie-
gen. Für das Geschäftsjahr 2014 wird mit einer Verbesserung gegenüber 2013 aufgrund der 
Beendigung der Modernisierungsmaßnahmen gerechnet. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der BVD Immobilien GmbH & Co. Post-
siedlung KG durch die Deloitte & Touche Gm bH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, 
hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk 
erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet.  
- 260 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG

bvd Mittelhessen GmbH
Anschrift: Wingert 18, 35396 Gießen
Kontakt: -
Gründung: 31.10.2011
Handelsregister: HRB 7918, Amtsgericht Gießen
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Beteiligungen
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Backmund, Stefan 1,2 TEUR
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vergütung der Geschäftsführung belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf 1,2 TEUR.
100,00%
94,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von Immobilien
und sonstigen Objekten in Mittelhessen und die Durchführung aller damit im Zusammenhang stehender
Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich an
ihnen zu beteiligen.
- 261 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 782
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 25
Kapitalrücklage 0 0 18.062
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Ergebnisabführun
g 0
Jahresergebnis 0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
609
0
0
0
0
0
0
0
0
0
18.796
-33 
18.087
0
782
19.578
0
0
0
19.578
0
0
0
5770
0 -33 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-575 
0
2
0
2012
609
0
18.796
0
0
0
-1 
-10 
-21 
0
0
0
7
1.484
- 262 -
bvd Mittelhessen GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 92,4%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 0% 100%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0,0%
0,0%
1.484
25
0,0%
0
0
0
8,2%
0
0,0%
0,0%
0,0%
0,0%
0,0%
0 18.087
5870
0,0% 96,2%
52,5%
0,0%
0
00 577
0,0%
0,0% 0,0%
0
0
18.806
- 263 -
bvd Mittelhessen GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die bvd Mittelhessen GmbH wurde am 31.10.2011 als BVD Nordhessen GmbH gegründet, am 
15.10.2012 wurde die Gesellschaft umbenannt und  der Sitz der Gesellschaft ist nunmehr Gie-
ßen. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwal-
tung von Immobilien und sonstigen Objekten in Mittelhessen und die Durchführung aller damit 
im Zusammenhang stehender Geschäfte.  
 
Zwischen der bvd Mittelhessen GmbH und deren alleinigen Gesellschafterin bauverein AG, 
Darmstadt, wurde mit Datum vom 19.12.2011 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsver-
trag mit Wirkung ab 01.01.2012 und einer Laufzeit von fünf Jahren geschlossen.  
 
Mit Vertrag vom 21.12.2011 erwarb die bvd Mittelhessen GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung 
zum 01.04.2012 einen noch nicht eingezahlten Kommanditanteil von 94,0 % des Kommandit-
kapitals von 10,0 TEUR an der Wohnungsgese llschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG. 
Die Eintragung ins Handelsregis ter erfolgte am 21.06.2012. Daneben hat die Gesellschaft mit 
Vertrag vom 27.04.2012 eine stille Beteiligung an der „Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Nordhessen KG“ mit einer vollstän dig erbrachten Einlage von 9.900,0 TEUR mit 
Wirkung zum 31.03.2012 erworben. 
 
Die bvd Mittelhessen GmbH hat im Jahr 2012 ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung von 
577 TEUR. Die Erträge aus Beteiligungen betrugen 609 TEUR. Der Betriebsaufwand beträgt 
33 TEUR.  
 
Die Bilanzsumme beträgt 19.578 TEUR. Das Finanzanlagevermögen beläuft sich auf 
18.796 TEUR, im Rumpfjahr 2011 hatte die Gesellschaft kein Finanzanlagevermögen. Die Ei-
genkapitalquote liegt bei 92,4 %. 
 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderungen der Rückstel-
lungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf 587 TEUR.  
 
Die bauverein AG ist zu 100,0 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunterneh-
men die Finanzierung der Gesellschaft. 
 
Die Gesellschaft nimmt als Kommanditistin de r Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Nordhessen KG eine Holdingfunktion war und ist damit mittelbar deren Chancen und Risiken 
ausgesetzt.  
 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG ist Eigentümer von Grund-
besitz und Wohngebäuden in den Regionen Alsfeld, Gießen, Lauterbach und Nidda mit insge-
samt 2.100 Wohneinheiten, welche im Rahmen eines Geschäftsbesorgungs- und Generalmiet-
vertrages von der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG der bauverein 
AG zur langfristigen Nutzung mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2026 überlassen wurden. Die 
bauverein AG hat zum 31.12.2017 ein Ankaufsrecht  zu einem festgelegten Preis. Bei den zur 
Finanzierung der Liegenschaften abgeschlossenen Darlehensverträgen wurde das Risiko von 
steigenden Zinsen in der Mietperiode bis 31.12.2017 weitgehend abgesichert.  
 
Die bvd Mittelhessen GmbH verwaltet seit dem 01.01.2013 mit 9 Mitarbeitern unter Führung 
der neuen Geschäftsführer Stefan Backmund, Gi eßen, und Volker Riedel, Darmstadt, in den 
neuen Geschäftsräumen in Gießen die mittelhessischen Bestände der bauverein AG. 
 
Der Wirtschaftsplan 2013 der bvd Mittelhessen GmbH geht auf Grund eines höheren Beteili-
gungsertrages von einem Jahresergebnis von 1.467 TEUR aus. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der bvd Mittelhessen GmbH durch die 
Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsg esellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwen-
dungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. 
 
- 264 -
bvd Mittelhessen GmbH

BVD New Living GmbH & Co. KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 15.06.2007
Handelsregister: HRA 83603, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
BVD Verwaltungs GmbH, vertreten durch:
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung und von
Bevölkerungsgruppen und die dazu notwendigen lnfrastrukturmaßnahmen. Die Gesellschaft orientiert
sich dabei an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit, dem kostengünstigen Bauen und der
Sozialverträglichket. Die Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen berechtigt,
die den Gegenstand des Unternehmens mittelbar oder unmittelbar fördern bzw. zu fördern geeignet
sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 265 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 0 0 3.528
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 0 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 367
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 004
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 0
Kapitalanteile 0 0 1
Rücklage 0 0 160
Bilanzergebnis 0 0 -165 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 4
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 0 0 3.528
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 0
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 -3.576 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 -0 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 0 -28 
Betriebsergebnis 0 0 -75 
Finanzergebnis 0 0 -75 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge0 0 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -76 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 0 0 -150 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 0
0
0
0
0
0
0
0
-3.603 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
3.902
3.902
3.895
3
0
3
0
0
3.783
119
0
0
0
3.528
3.528
-150 
- 266 -
BVD New Living GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0 0
davon Gezeichnetes Kapital 0 0 1
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 0 3.783
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 0 3
Investitionsquote 0,0% 0,0% 96,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% 0,0% -3,8%
Materialintensität 0,0% 0,0% 101,3%
Rohertrag 0 0 -47
EBIT 0 0 -75
EBITDA 0 0 -75
ROCE 0,0% -2,0%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
-4,2%
0,0%
0
0,0%
0,0%
0
0,0%
0,0% 0,0%
99,8%
0,0%
0,0%
0,0%
- 267 -
BVD New Living GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die BVD New Living GmbH & Co.KG wurde am 15.06.2007 gegründet. Die operative Tätigkeit 
hingegen wurde erst im Geschäftsjahr 2012 aufgenommen. Daher werden umseitig für die vo-
rangegangnen Jahre keine Jahresabschlusswerte ausgewiesen. Gegenstand des Unternehmens 
ist die Wohnungsversorgung breiter Bevölkerungsschichten und Gruppe n sowie die Durchfüh-
rung aller damit im Zusammenhang stehender Geschäfte.  
 
Die BVD New Living GmbH & Co. KG hat mit dem Kaufvertrag vom 25.05.2012 das Grundstück 
mit einer Fläche von 6.402 m² in der Jägertorstraße in Darmstadt-Kranichstein erworben. Dar-
auf sollen einerseits die Bauträgermaßnahme „6Punkt1“ mit 29 Wohnungen in konventioneller 
Bauweise mit hohem energetische m Standard realisiert werden und andererseits die Bauträ-
germaßnahme „BuildTog“ mit 37 Wohnungen in  Passivbauweise in der Straße Elisabeth-
Hattemer-Straße 2-4 errichtet werden. Hierfür hat die Gesellschaft einen Baubetreuungsvertrag 
am 29.10.2012 mit der bauverein AG abgeschlossen. Die Genehmigung gem. 34c Gewerbe-
ordnung wurde am 06.09.2012 erteilt.  
 
Anfang Juni 2012 wurde mit dem Neubau der Bauträgermaßnahme „BuildTog“ in der Elisa-
beth-Hattemer-Straße 2-4 begonnen und dieser soll in 2014 fertig gestellt werden. 
 
Die BVD New Living GmbH & Co. KG hat das Ge schäftsjahr 2012 mit ei nem Jahresfehlbetrag 
von 150 TEUR abgeschlossen.  
 
Das Betriebsergebnis belief sich auf -75 TEUR. Diese Tatsache ist im Wesentlichen auf die  
typischerweise vorgelagerten Vertriebskosten der Bauträgermaßnahme „BuildTog“ zurückzu-
führen. Im Geschäftsjahr 2012 wurden keine Umsätze erzielt. Innerhalb des Betriebsergebnis-
ses beträgt der Betriebsaufwand 3.603 TEUR. We sentlicher Bestandteil sind hierbei die Auf-
wendungen für Verkaufsgrundstücke i.H.v. 3.575 TEUR. Diesen steht der Bestand an unfertigen 
Leistungen in Höhe vom 3.528 TEUR gegenüber. 
 
Die bauverein AG hat Einlagen in Höhe von insgesamt 160 TEUR in der Kapitalrücklage  
getätigt. 
 
Die Bilanzsumme beträgt in Folge der Einlage un d der unfertigen Leistung zum Bilanzstichtag 
31.12.2012 3.902 TEUR.  
 
Die bauverein AG ist zu 100 % an der Gesellschaft beteiligt. 
 
Die BVD New Living GmbH & Co. KG hat die Baut ätigkeit des Geschäftsjahres 2012 neben Ein-
lagen durch Darlehensgewährung der bauverein AG finanziert. Damit ist gewährleistet, dass die 
Gesellschaft die Baukosten bis zur Vereinnahmung der ersten Raten nach MaBV vorfinanzieren 
kann. Zur Vermeidung der insolvenzrechtlichen Überschuldung wurde seitens der bauverein AG 
ein qualifizierter Rangrücktritt am 30.03.2012 erklärt. 
 
Der Wirtschaftsplan der BVD New Living GmbH & Co.KG sieht für die Jahre 2013 und 2014 
eine Gewinnrealisierung aus den Bauträgermaßnahmen vor. 
 
Die Risiken des Geschäftsmodells bestehen in sbesondere in Baukostensteigerungen und der 
hohen Grundstückpreisen in Darmstadt. Da ein Abschwächen der Nachfrage nicht zu erwarten 
ist und die Preise für Eigentumswohnungen in den letzten Monaten de utlich gestiegen sind, 
sollte auch die temporäre Zwischennutzung du rch Vermietung zu kein en nachhaltigen Ver-
triebsrisiken führen. 
 
Die geplante Finanz- und Ertragslage wird es de r Gesellschaft ermöglichen, ihren Verpflichtun-
gen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.1 2.2012 der BVD New Living GmbH & Co. KG 
durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, ist beendet 
und hat zu keinen Einwendungen geführt. Es  wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsver-
merk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. 
- 268 -
BVD New Living GmbH & Co. KG

BVD Südhessen GmbH
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 31.10.2011
Handelsregister: HRB 90610, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Beteiligungen
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
100,00%
94,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von Immobilien
und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Die
Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich an ihnen zu
beteiligen.
- 269 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 277
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 2.917
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 25
Kapitalrücklage 0 0 93.368
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Ergebnisabführun
g 0
Jahresergebnis 0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
5.012
0
69
0
0
-142 
-724 
0
0
0
124.805
-19 
93.393
0
3.193
127.998
0
0
0
127.998
0
0
0
4.9930
0 -19 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-4.990 
0
2
0
2012
5.809
0
124.805
0
0
0
0
0
-19 
0
0
0
8
34.598
- 270 -
BVD Südhessen GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 73,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 0% 156%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0,0%
0,0%
34.598
25
0,0%
0
0
0
37,1%
29.676
0,0%
0,6%
0,0%
0,0%
0,0%
0 93.393
5.8590
0,0% 98,6%
64,8%
0,0%
0
00 5.859
0,0%
0,0% 0,0%
0
0
194.947
- 271 -
BVD Südhessen GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die BVD Südhessen GmbH wurde am 31.10.2011 gegründet. Gegenstand des Unternehmens 
ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von Immobilien und sonstigen 
Objekten in Südhessen und die Durchführung  aller damit im Zusammenhang stehender Ge-
schäfte. 
 
Zwischen der BVD Südhessen GmbH und deren alleinigen Gesellschafterin bauverein AG, 
Darmstadt, wurde mit Datum vom 19.12.2011 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsver-
trag mit Wirkung ab 01.01.2012 und einer Laufze it von fünf Jahren geschlossen. Die Eintra-
gung im Handelsregister erfolgte am 11.01.2012. 
 
Die BVD Südhessen GmbH erzielte im Jahr 2012 ein Jahrergebnis vor Gewinnabführung in 
Höhe von 4.992 TEUR. Die Erträge aus Beteiligun gen betrugen 5.809 TEUR, aus Ausleihungen 
69 TEUR. Der Betriebsaufwand schließt mit 19 TEUR. 
 
Die Bilanzsumme beträgt 127.998 TEUR. Das Finanzanlagevermögen beläuft sich auf 
124.805 TEUR, im Rumpfjahr 2011 hatte die Gesellschaft kein Finanzanlagevermögen. Der 
Anteil an der Bilanzsumme beträgt 97,5 %. Das Umlaufvermögen liegt bei 3.193 TEUR. 
 
Mit Vertrag vom 21.12.2011 erwarb die BVD Südhessen GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung 
zum 01.04.2012 einen noch nicht eingezahlten Kommanditanteil von 94,0 % des Kommandit-
kapitals von 10,0 TEUR an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG. 
Die Eintragung ins Handelsregis ter erfolgte am 13.06.2012. Daneben hat die Gesellschaft mit 
Vertrag vom 27.04.2012 eine stille Beteiligung  an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG mit einer vollständig erbrachten Einlage von 32.400,0 TEUR mit 
Wirkung zum 31.03.2012 erworben. 
 
Zur Finanzierung hat die BVD Südhessen GmbH ein Darlehen von 30.000 TEUR aufgenommen. 
Das Darlehen hat eine Zinsfestschreibung bis 30.12.2026 und ist durch eine Bürgschaft der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (gegenüber der bauverein AG) abgesichert, die dafür eine 
Avalprovision in Höhe von 0,57 % der Bürgschaftssumme p.a. erhält. 
 
Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 73,0 %. 
 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderungen der Rückstel-
lungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf 5.135 TEUR.  
 
Die bauverein AG ist zu 100 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunternehmen 
die Finanzierung der Gesellschaft. 
 
Die Gesellschaft nimmt als Kommanditistin de r Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Südhessen KG eine Holdingfunktion war und ist damit mittelbar deren Chancen und Risiken 
ausgesetzt. 
 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG ist Eigentümer von Grundbe-
sitz und Wohngebäuden in Südhessen mit insg esamt 4.487 Wohneinheiten welche im Rahmen 
eines Geschäftsbesorgungs- und Generalmietv ertrages von der Wohnungsgesellschaft  
HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG der bauverein AG zur langfristigen Nutzung mit einer 
Laufzeit bis zum 31.12.2026 überlassen wurden. Die bauverein AG hat zum 31.12.2017 ein 
Ankaufsrecht zu einem festgelegten Preis. Bei den zur Finanzierung der Liegenschaften abge-
schlossenen Darlehensverträgen wurde das Risiko von steigenden Zinsen in der Mietperiode bis 
31.12.2017 weitgehend abgesichert.  
 
Der Wirtschaftsplan 2013 der BVD Südhessen GmbH geht auf Grund eines höheren Beteili-
gungsertrages von einem Jahresergebnis von 10.378 TEUR aus. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der BVD Südhessen GmbH durch die 
Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsg esellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwen-
dungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. 
- 272 -
BVD Südhessen GmbH

BVD Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: info@bvd-verwaltung.de
Gründung: 15.11.2001
Handelsregister: HRB 8577, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 0
Eigenkapital 29
Bilanzsumme 34
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Die Verwaltung eigener und fremder Vermögenswerte. Die Gesellschaft ist berechtigt, die persönliche
Haftung, die Geschäftsführung und Verwaltung von Kommanditgesellschaften im Bereich der Wohnungs-
und Immobilienwirtschaft zu übernehmen, andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen, zu gründen
oder sich an ihnen zu beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
71
0
0
65
5
14
0
0
66
60
2
13
- 273 -

- 274 -

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Anschrift: Bessunger Straße 125, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 132 645 sowie www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.2008
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Titel Position              Vergütun
g
Werner, Marit 1. Betriebsleitung 57 TEUR
Lisowski, Joachim Techn. Betriebsleitung 83 TEUR
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Beppler, Gernot Personalrat 0 TEUR
Fürst, Hans Stadtverordneter 0 TEUR
Hang, Georg Stadtverordneter 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 0 TEUR
Kosub, Katrin Stadtverordnete 0 TEUR
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter 0 TEUR
Lindscheid, Brigitte Stadträtin 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Rittmannsperger, Jürgen 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Schwaßmann, Dr. Helena Stadtverordnete 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO erfüllt.
100,00%
Zweck des Eigenbetriebs ist die bedarfsgerechte Versorgung der Organisationseinheiten und
Dienststellen der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Grundstücken, Gebäuden und Räumen unter
Berücksichtigung des Bedarfs des jeweiligen Nutzers und Darlegung der Vollkosten sowie die Verwaltung
stadteigener und angemieteter Immobilien. Im Rahmen der sachgerechten Bewirtschaftung von
Liegenschaften wird der Betrieb insbesondere in folgenden Bereichen tätig: An- und Verkauf von
Grundstücks (-teilen), Bestellung, Rücknahme und Erwerb von Erbbaurechten, Ver- und Anmietung und
Verpachtung von Grundstücken, Gebäuden, Räumen, …
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
Die Bezüge der Betriebsleitung beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 in Summe auf 139 TEUR.
- 275 -

Bilanz (TEUR) (vorl.) 2010 (vorl.) 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 9.460
Vorräte 888
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.947 4.045 11.174
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 5.505 4.017 1.788
Rechnungsabgrenzungsposten 35 311 487
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 180.383
Gezeichnetes Kapital 10.000 10.000 10.000
Kapitalrücklage 170.283 174.963 235.019
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 100 20.332 -9.834 
Sonderposten 0
Rückstellungen 5.043
Verbindlichkeiten 100.413
Rechnungsabgrenzungsposten 10 10 10
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) (vorl.) 2010 (vorl.) 2011 (vorl.) 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -7 
Jahresergebnis 1.665
232
0
-4.461 
0
0
758
-4 
3
-4.229 
0
-18.120 
-9.243 
-3.513 
-5.024 
4.989
0
0
324.021
8.984
-4.172 
0
205.295
324.021
0
8.070
-360 
350.646
-38.484 
235.185
350.443
12.970
364.104
37.602
0
106.670
-37.315 
43.159
0
0
39.456
39.456
0
3.703
0
0
209
-4.381 
-0 
0
0
5.843 3.593
759
276.354
315.529
-3.816 
-3.953 
0
0
111
-4.064 
285.849
-5.856 
-18.194 
-35.900 
40.889
5.946
34.943
0
0
34.943
285.849
276.248
0
3.061
-20.276 
-9.395 
-3.817 
-9.450 
0
4.475
42.077
3.414
364.104
203106
315.639
111
(vorl.) 2012
0
37.602
8.939
116.556
-4.995 
0
1.672
0
-378 
1
0
-19 
- 276 -
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) (vorl.) 2010 (vorl.) 2011 (vorl.) 2012
Bilanz
Eigenkapital 180.383
davon Gezeichnetes Kapital 10.000
Eigenkapitalquote 63,1% 63,4%
Bankverbindlichkeiten 94.505
Veränderung Verschuldung -7.091
Verschuldungsgrad 58,5%
Anlagendeckungsgrad 2 100,6%
Liquidität 3. Grades 122,3%
Investitionen 31.431
Investitionsquote 11,4% 11,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,2%
Eigenkapitalrentabilität 0,4%
Gesamtkapitalrentabilität 0,3%
Materialintensität 44,3%
Rohertrag 16.823
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 101,9%
Personal
Personalintensität 22,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 211 218
davon Auszubildende 1 1
Personalaufwand je Beschäftigte 44 43
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
22,3%
57,7%
-0,2%
9.886
10.000
0,8%
96.515
-1,0%
235.185
8.501 9.659
44
1
7.411
21,9%
104,0%
99.838
205.295
10.000
97,7%
35.373
4.989 3.593
4,2%
21.263
42,2%
63,6%
6.257
0,5%
64,6%
k.A.
17.326
213
-0,1%
99,1%
48,2%
50,2%
54,7%
5.843
k.A.
95,5%
- 277 -
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) wurde zum 
01. Januar 2008 gegründet. Nach den Vorschriften der Hessischen Gemeindeordnung in Ver-
bindung mit dem Hessischen Eigenbetriebsgesetz wird der Eigenbetrieb IDA ohne eigene 
Rechtspersönlichkeit als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß den Be-
stimmungen der Betriebssatzung geführt.  
 
Gegenstand des Eigenbetriebes ist die Versorgung aller städtischer Organisationseinheiten mit 
Immobilien und die Verwaltung dieser und angemieteter Objekte. Er errichtet, bewirtschaftet 
und verwaltet Bauten, erledigt alle Grundstück sgeschäfte und die Abwicklung von Erbbaurech-
ten. 
 
Auf Grund der fehlenden Jahresabschlüsse sind die Angaben zum Teil unvollständig und vor-
läufig. Es fehlen im Bereich der Aufwendungen  und Erträge die tatsächlichen Ergebnisse aus 
dem Vermieter-Mieter-Modell, da das Vermiete r-Mieter-Modell für 2012 noch nicht mit dem 
Kernhaushalt abgerechnet ist. 
 
Ebenfalls wird eine Korrektur der GuV erfolgen, da die Gewinne bzw. Verluste aus den Verkäu-
fen der Grundstücke und Gebäude noch nicht gebucht sind. 
 
Auf Seiten der Bilanz konnte der Bestand des Anlagevermögens von 315.528 TEUR auf 
350.442 TEUR ausgebaut werden. Dies entspricht einer Änderung um 11 %. 
 
Das Eigenkapital veränderte sich im Berichts jahr aufgrund von Zuführungen durch die Ge-
meinde aus Zuweisungen und Zuschüsse fremder Dritter von 205.227 TEUR auf nunmehr 
207.589 TEUR.  
 
Die Rückstellungen, die extern errechnet werden , wurden noch nicht beauftragt und deshalb 
gleichlautend wie 2011 eingegeben. 
 
Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter veränderte sich in der Stellenübersicht im 
Geschäftsjahr 2012 von 218 auf 212 (26 Beamte). Im gesamten Jahr wurden in Summe  
9.395 TEUR Personalkosten aufgewendet. Die Dienstvereinbarung zur flexiblen Arbeitszeit wur-
de eingehalten. 
 
Die im Berichtsjahr durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken auf-
gezeigt und nicht zu einer veränderten Ausricht ung des Unternehmens ge führt. Die Liquidität 
des Eigenbetriebes war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschluss 2012 ist noch keine Beauftragung erfolgt. Die Testierung 
des Jahresabschlusses 2009 konnte noch immer nicht erfolgen. Es wurde deshalb von der 
HEAG-Holding zur fachlichen Unterstützung ein Buchhalter zur Verfügung gestellt. 
 
Ziel ist die Fertigstellung im September 2013 mit anschließender Erstellung der Jahresab-
schlüsse für 2010 und 2011.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung konnte bis zur Fertigstellu ng des Beteiligungsberichts nicht abgegeben 
werden. 
 
- 278 -
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)

GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach
Anschrift: Siemensstraße 20, 64293 Darmstadt
Kontakt: info@GBG-erbach.de
Gründung: 20.09.1920
Handelsregister: HRB 8281, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Sparkasse Odenwaldkreis
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Schorr, Klaus-Peter 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Vorsitzender -
Buschmann, Harald stv. Vorsitzender -
Engelhardt, Claus -
Ihrig, Karlheinz -
Schmitzer, Günther -
Wörner, Franz-Peter -
Bezüge des Aufsichtrats
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf 450 EUR. Auf einen
Einzelnachweis wird aufgrund der geringen Gesamthöhe verzichtet.
Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und
Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Die Gesellschaft kann außerdem alle
im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus, und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben
übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Sie kann
Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und
kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die Gesellschaft darf auch sonstige
Geschäfte betreiben, sofern diese dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienlich sind.
Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Stadt Erbach 3,52%
1,69%
94,79%
- 279 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.587
Vorräte 267 271 304
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 43 43 62
Wertpapiere 307 210 210
Liquide Mittel 970 1.171 1.180
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 2.745
Gezeichnetes Kapital 154 154 154
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 2.384 2.384 2.494
Bilanzergebnis 207 235 205
Rückstellungen 36
Verbindlichkeiten 2.014
Rechnungsabgrenzungsposten 4 6 9
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -16 
Sonstige Steuern -13 
Jahresergebnis
-86 
0
26
902
20
1.903
2012
0
0
0
1
903
-481 
0
-92 
-11 
00
205
2.008
0
4.798
3.211
0
9
0
-92 
4.798
-93 
-503 
0
223
178 243
3.211
3.119
840
-621 
2
0
0
181
13
-1 
4.784
0
0
1.695
4.813
27
3.119
-688 
867846
0
875
-35 
0
6
857
3.027
-660 
2.852
3.027
1.757
4.784
875
0
2.773
4.813
-10 
3
245
0
0
-1 
15
0
-1 
0
-426 
0
-92 
-103 
225
0
0
-4 
207
-13 
19
-7 
-14 
0
0
-26 
-14 
153
859
-2 
- 280 -
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 2.745
davon Gezeichnetes Kapital 154
Eigenkapitalquote 57,2% 57,6%
Bankverbindlichkeiten 1.288
Veränderung Verschuldung 14
Verschuldungsgrad 74,8%
Anlagendeckungsgrad 2 125,6%
Liquidität 3. Grades 208,4%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 24,7%
Eigenkapitalrentabilität 7,6%
Gesamtkapitalrentabilität 4,3%
Materialintensität 50,3%
Rohertrag 415
EBIT
EBITD
A
ROCE 5,1%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
53,3%
421
0
0
335
4,9%
59,6%
0,0%
4,3%
0
154
0
134,9%
178225 243
17,8%
354
58,1%
218,6%
-5
3,2%
129,3%
254,4%
22,7%
0,0%
3,8%
2.773 2.852
1.260
67,7%
1.232
317 270
0
0,0%
73,6%
7,2%
-106
154
5,5%
- 281 -
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach (im folgenden GBGE) hat 
auf den von ihr erworbenen Grundstücken in sgesamt 205 Wohnungen nebst 159 Garagen und 
Einstellplätzen errichtet. Die Wohnungen werden von der GBGE an die Mieter direkt vermietet. 
Im Jahre 2012 fanden 33 Mieterwechsel statt. Der Leerstand betrug am 31.12.2012 8 Wohn-
einheiten. 
 
Die GBGE hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahresüberschuss von 205 TEUR abgeschlos-
sen (im Vorjahr 153 TEUR).  
 
Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von 178 TEUR auf 243 TEUR im Ge-
schäftsjahr 2012 erhöht. Innerh alb des Betriebsergebnisses sind die Umsatzerlöse aus der 
Hausbewirtschaftung von 859 TEUR auf 875 TEUR gestiegen und der Betriebsaufwand hat sich 
von 688 TEUR auf 660 TEUR im Wirtschaftsjahr 2012 vermindert. 
 
Die Bilanzsumme hat sich um 29 TEUR auf 4. 784 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2012 ver-
ringert. Das Anlagevermögen hat sich von 3.119 TEUR auf 3.027 TEUR; dies resultiert über-
wiegend aus den Abschreibungen in Höhe von 92 TEUR. Der Anteil des Anlagevermögens an 
der Bilanzsumme beläuft sich auf 63,3 % (Vorjahr: 64,8 %). 
 
Der Anlagendeckungsgrad beträgt 143,2 % (Vorjahr 137,4 %). 
 
Das Eigenkapital beträgt 2.852 TEUR (Vorjahr: 2.773 TEUR) und führt zu einer Eigenkapital-
quote von 59,6 % (Vorjahr: 57,6 %).  
 
Die Gesellschaft wird durch langfristige Bankve rbindlichkeiten finanziert. Der Cashflow – unter 
Zugrundelegung des Jahresüberschusses, Abschreibungen und Abnahme der Rückstellungen – 
beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf 290 TEUR (Vorjahr 236 TEUR). 
 
Die bauverein AG ist zu 94,79 % an der Gesellschaft beteiligt. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2013 geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft er-
möglichen, ihrer Tilgungsverpflichtung auf di e eingegangenen Verbin dlichkeiten nachzukom-
men. Es wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 114 TEUR gerechnet. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Erbach reduzieren sich im Wesentlichen auf die Ent-
wicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Derzeit ist eine wesentliche 
Erhöhung des Leerstandrisikos nicht ersichtlich. 
 
Die GBGE wird dem Erscheinungsbild ihrer Immobilien und der Zufriedenheit ihrer Mieter auch 
zukünftig deutliche Aufmerksamkeit schenken un d daher in diesem Bereich weiterhin Investiti-
onen tätigen. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- und 
Ertragslage der Gesellschaft nachhaltig beeinflussen können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der Gemeinnützigen Baugesellschaft 
mbH Erbach durch die Deloitte & Touche GmbH , Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, 
hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. 
- 282 -
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach

GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH
Anschrift: Havelstraße 7 a, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 130 1490 sowie www.gvd-darmstadt.de
Gründung: 2002
Handelsregister: HRB 8611, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
KUB Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH 16,00%
Umweltplanung Bullermann Schneble GmbH 16,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Bullermann, Martin 0 TEUR
Wrenger, Rainer 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Lindscheid, Brigitte Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR
Liman, Heinrich stv. Vorsitzender 0 TEUR
Arnemann, Ralf Stadtrat 0 TEUR
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat 0 TEUR
Kuhnert, Jan 0 TEUR
Morr, Gaby 0 TEUR
Pakleppa, Ulrich Stadtrat 0 TEUR
Partsch, Jochen Oberbürgermeister 0 TEUR
Rudnick, Alexander 0 TEUR
Scharfenberg, Dieter 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Schneble, Helmut 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Die Geschäftsleitung hat im Geschäftsjahr keine Vergütung erhalten.
52,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mb
H 16,00%
Laut Satzung der Gesellschaft erfolgt die Tätigkeit als Mitgliedes des Aufsichtsrats ehrenamtlich.
Gegenstand der Gesellschaft ist insbesondere der Erwerb, die Entwicklung, die Erschließung, die
Bebauung, die Veräußerung und die Verwaltung der Ernst-Ludwig-Kaserne sowie der St.-Barbara-
Siedlung bzw. evtl. anderer Grundstücke in Darmstadt sowie die gesamte Projektleitung der jeweiligen
Konversionsmaßnahme.
- 283 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 5.306
Vorräte 2.218 2.069 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.017 2.228 128
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.070 414 3.051
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.362
Gezeichnetes Kapital 30 30 30
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 1.332 1.592 2.077
Rückstellungen 3.173
Verbindlichkeiten 773
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -117 
Sonstige Steuern 10
Jahresergebnis 259 1.149
0
-215 
-15 
8
-5 
-17 
16
0
-127 
0
0
0
0
-511 
-111 
0
-4.105 
0
-0 
-86 
-0 
-71 
-846 
0
5.980
1.438
-150 
0
11.275
-5.439 
0
144
1.789
6
0
0
367
6
0
-0 
0
1.622
4.712
0
-409 
2.107
0
3.180
3.180
3.186
5.836
-4.191 
3.180
1
-918 
1.290
7151.678
372 709
1
1
0
0
0
0
4.711
4.712
2.939
1.288
2
0
5.307
151
0
5.307
1
0
-13 
00
485
0
2012
0
0
0
1
1.118
-346 
0
-0 
-62 
-2.069 
0
1.117
1.010
63
- 284 -
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 1.362
davon Gezeichnetes Kapital 30
Eigenkapitalquote 25,7% 34,4% 66,3%
Bankverbindlichkeiten 610
Veränderung Verschuldung -6.905
Verschuldungsgrad 289,7%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Liquidität 3. Grades 159,1%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 19,7%
Eigenkapitalrentabilität 84,4%
Gesamtkapitalrentabilität 21,7%
Materialintensität 68,7% 31,0%
Rohertrag 1.730 771
EBIT
EBITD
A
ROCE 64,7%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
190,6%
23,0%
-87
30
16,0%
0
-622
50,9%
0
1.789
65,6%
23,0%
152,4%
0,0%
16,8%
1.622 2.107
710373
>1.000% >1.000%
296,3%
43,5%
442
3721.789 709
20,1%
5,5% 15,3%
0
30
0
- 285 -
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
 
In der St.-Barbara-Siedlung konnte im Jahr 2012 das letzte verbliebene unbebaute Grundstück 
veräußert werden. Die Konversion dieser Fläche ist damit abgeschlossen.  
 
Die im Gebiet des ehemaligen Performance Art Center im Ernst-Ludwig-Park entstandenen 
Flächen für Wohnungsbaumaßnahmen konnten komplett an insgesamt drei Erwerber veräußert 
werden. Die öffentliche Grünfläche wurde Ende 2012 an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
übertragen.  
 
Die GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH (GVD) hat im Geschäfts-
jahr 2012 einen Jahresüberschuss von 485 TEUR erzielt. Im Vorjahr belief sich der Jahres-
überschuss auf 259 TEUR. 
 
Die Eigenkapitalquote, gemessen an der Bilanzsumme, hat sich von 34 % zum 31.12.2011 auf 
66 % zum 31.12.2012 erhöht. 
 
Die Geschäftsführung wird dem Aufsichtsrat vo rschlagen, die Empfehlung an die Gesellschaf-
terversammlung auszusprechen, den Jahresüberschuss von 485 TEUR und den Gewinnvortrag 
von 1.592 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen. 
 
Mit dem Gesellschafterbeschluss vom 20.03.2013 wurde eine offene Gewinnausschüttung aus 
dem Gewinnvortrag zum 31.12.2012 in Höhe von einer Million Euro im Jahr 2013 beschlossen. 
 
Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennb ar, die den Bestand der Gesellschaft gefährden 
werden. 
 
Es ist beabsichtigt, an weiteren Konversionsprojekten in Darmstadt teilzunehmen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der GVD durch die FALK & CO GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/ Steuerberatungsgesellschaft hat zu keinen Einwendungen 
geführt. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Kodex wird ab dem Geschäftsjahr 2012 an gewendet. Eine Entsprechenserklärung wurde 
bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
 
 
 
 
- 286 -
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH

HEAG Wohnbau GmbH
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 4, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 2815 755 sowie www.heagwohnbau.de
Gründung: 08.01.1991
Handelsregister: HRB 4747, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
BVD Gewerbe GmbH
Beteiligungen
Projektgesellschaft Darmstadt Goethestr. 36 mbH i.L.
BVD Gewerbe GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Riedel, Volker k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender
Geschäfte. Die Gesellschaft kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und
der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche
Gesellschaften zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. Weiterer Gegenstand ist die Vermittlung
des Abschlusses von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume oder
Wohnräume oder der Nachweis einer Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge. Die Gesellschaft ist
berechtigt, andere ähnliche Gesellschaften zu gründen, zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 5,01%
94,99%
5,01%
0,10%
49,00%
- 287 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 5.947
Vorräte 805 852 965
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 156 403 382
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 4.987 4.749 2.381
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 10.892
Gezeichnetes Kapital 5.120 5.120 5.120
Kapitalrücklage 5.676 5.676 5.676
Gewinnrücklagen 84 84 84
Bilanzergebnis 12 12 12
Rückstellungen 1.451
Verbindlichkeiten 7.015
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -4 
Sonstige Steuern -76 
Ergebnisabführun
g -1.652 
Jahresergebnis
-286 
0
123
4.468
1.446
7.489
2012
0
0
6.063
130
4.597
-1.460 
-490 
-456 
-210 
0
-1.827 
0
0
6.499
0
19.358
10.935
2.475
87
176
-455 
19.358
-296 
-1.215 
-606 
1.465
1.726 1.906
13.411
10.486
3.910
-2.486 
21
0
237
1.733
6
0
19.827
0
2.463
6.004
18.952
1.562
12.948
-2.572 
4.2984.027
0
3.959
-49 
0
117
4.211
16.099
-2.692 
10.892
10.037
3.728
19.827
4.345
0
10.892
18.952
-222 
6
1.927
0
0
0
41
-368 
-76 
0
-1.211 
-485 
-455 
-335 
1.541
0
0
-4 
0
-77 
-1.016 
124
0
-200 
0
0
-4 
-96 
0
4.140
71
- 288 -
HEAG Wohnbau GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 10.892
davon Gezeichnetes Kapital 5.120
Eigenkapitalquote 56,3% 57,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 982
Verschuldungsgrad 77,7%
Anlagendeckungsgrad 2 88,6%
Liquidität 3. Grades 79,6%
Investitionen 2.518
Investitionsquote 18,8% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 30,1%
Rohertrag 2.698
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,2%
Personal
Personalintensität 12,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 8 7
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 61 87
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
31,7%
3.008
8
0
2.599
1,3%
54,9%
0,0%
0,0%
5
5.120
0
74,2%
1.9021.541 2.143
0,0%
2.997
28,3%
86,0%
-517
0,0%
92,4%
47,3%
0,0%
14,1%
1,3%
10.892 10.892
0
82,0%
0
1.996 2.357
61
10,7%
74,0%
0,0%
990
5.120
0,0%
- 289 -
HEAG Wohnbau GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Wie in den Vorjahren war die HEAG Wohnbau GmbH (Wohnbau) in der Immobilienwirtschaft 
und den Immobiliendienstleistungen tätig. Zur Immobilienwirtschaft gehört das Kerngeschäfts-
feld Wohnimmobilien - die Bewirtschaftung eigener und fremder Mietwohnungen, die Bewirt-
schaftung eigener und fremder Gewerbeimmobilien sowie die Bewirtschaftung von vier fremden 
Studentenwohnheimen. Die Geschäftsfelder Eigentumsverwaltung und Maklerservice bilden die 
Immobiliendienstleistung. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie die Entwicklung auf 
den Immobilienmärkten, insbesondere in der Region Darmstadt, wirkt sich auf die Geschäftstä-
tigkeit der Wohnbau aus. 
 
Zum 31. Dezember 2012 umfasste der eigene Immobilienbestand der Wohnbau 511 Mietwoh-
nungen, 71 Mansarden und 4 Gewerbeeinheit en mit einer Wohn- und Nutzfläche von 
36.166 m². Darüber hinaus bewirtschaftete die Wohnbau für die bauverein AG und die Pensi-
onszuschusskasse der HEAG (HEAG PZK) im Rahmen von Geschäftsbesorgungs- und Verwal-
terverträgen insgesamt 1.118 fremde Mietwohn ungen, 369 Studentenwohnplätze, 30 fremde 
Gewerbeeinheiten sowie 446 fremde Garagen und Stellplätze. Zudem verwaltete die Wohnbau 
nach dem Wohnungseigentumsgesetz 1.192 Wohnungen, 13 Gewerbeeinheiten sowie 55 Gara-
gen und Stellplätze.  
 
Die anhaltenden Vermietungserfolge und Mietanhebungen führten erneut zu einem über dem 
Plan liegenden Jahresüberschuss. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit schließt 
mit einem Überschuss von 1.927 TEUR und liegt damit über dem Vorjahresergebnis von 
1.733 TEUR. Das Ergebnis hat sich aufgrund des verbesserten Vermietungsergebnisses und 
des Rückgangs der Personalaufwendungen noch einmal deutlich erhöht (+196 TEUR entspricht 
+11,3%). 
 
Die Bilanzsumme ist um 875 TEUR gestiegen und betrug 19.827 TEUR, im Vorjahr 
18.952 TEUR. Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen auf 16.099 TEUR erhöht (Vor-
jahr 12.948 TEUR). Das Anlagevermögen ist mit einem einzigen Darlehen in Höhe von 
4.000 TEUR zinsgünstig finanziert. 
 
Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2012  über ein Eigenkapital von 10.892 TEUR. Der 
Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital betr ägt 54,9% (Vorjahr 57,5%). Der Cashflow aus 
laufender Geschäftstätigkeit beträgt 2.929 TEUR nach 1.318 TEUR im Vorjahr. 
 
Im Kerngeschäft der Wohnbau, die Bestandsbewirt schaftung, sind die Risiken zurzeit unverän-
dert gering. Es besteht eine große Nachfrage nach frei werdenden Wohnungen. Viele Mieter der 
Wohnbau schätzen die hohe Qualität und den guten Service seit Jahren. Fortlaufend stimmt die 
Wohnbau ihr Dienstleistungsspektrum auf die sich verändernden Bedürfnisse ihrer Mieter ab.  
 
Aus der Vermietung bestehen Forderungsausfallrisiken. Die Mietrückstandsquote betrug am 
Bilanzstichtag 2,73%. Die Forderungen sind üb erwiegend durch Kautionen abgesichert. Es 
wird davon ausgegangen, dass das Mietausfallrisiko aufgrund der mieternahen Betreuung auch 
zukünftig nur von geringer Bedeutung sein wird. Die Höhe der Fluktuation mit von 10% gibt die 
Chance bei Neuvermietungen Mieterhöhungen durchzuführen.  
 
In den nächsten zwei Jahren werden im politis chen und rechtlichen Umfeld keine gravierenden 
Veränderungen erwartet. Durch die stetig steigende Einwohnerzahl bleibt die Wissenschafts-
stadt Darmstadt, als attraktiver Standort von Hochschulen und innovativen Technologie- und 
IT-Unternehmen ein nachgefragter Wohnstandort. Die Wohnbau geht daher von einer unverän-
dert positiven Ertragslage im Geschäftsjahr 2013 aus. Der Schwerpunkt der Unternehmenstä-
tigkeit wird auch in Zukunft die Bewirtschaftung der Wohnungsbestände sein. 
 
Die erwarteten Ergebnisse sind – unter Berücksichtigung der Sicherung der außenstehenden 
Gesellschafter (Ausgleichzahlung an den Minderheitsgesellschafter) - gemäß dem bestehenden 
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an  die BVD Gewerbe GmbH, Darmstadt, abzu-
führen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der Wohnbau durch die Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. 
- 290 -
HEAG Wohnbau GmbH

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 30.09.1993
Handelsregister: HRA 6228, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Ehrhard, Ernst-Ludwig 0 TEUR
Niedermaier, Andreas 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
Unternehmenszweck ist die Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in allen
Rechts- und Nutzungsformen, insbesondere die Errichtung eines Wohnparks im Stadtteil Kranichstein
der Stadt Darmstadt, zu dem auch die Errichtung eines Seniorenstifts gehört.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
- 291 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 50
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 1 1 1
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 49 49 38
Rechnungsabgrenzungsposten 181 178 175
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.240 9.092 8.974
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 0
Kapitalanteile 20.452 20.452 20.452
Rücklage 000
Bilanzergebnis -29.692 -29.543 -29.426 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.240 9.092 8.974
Rückstellungen 8
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 2.600
Umsatzerlöse 2.600 2.600 2.600
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 2.600
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.115 -1.115 -1.113 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -436 -470 -475 
Betriebsergebnis 1.049 1.016 1.012
Finanzergebnis -933 -867 -894 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -933 -867 -894 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 115 149 118
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 115
2.600
2.600
118
-1.551 
149
50
17.071
7
2.600
0
7.890
00
17.077
17.077
39
7.890
0
2.600
9.004
9.003
18.322
0
0
19.590
-1.584 
19.582
-1.588 
19.590
0
10.118
10.118
5
18.318
18.322
- 292 -
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0 0
davon Gezeichnetes Kapital 20.452 20.452 20.452
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 17.819 15.970 14.030
Veränderung Verschuldun
g -1.235 -1.247
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 176,1%
Liquidität 3. Grades 2,8%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,4%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,6% 0,8% 0,7%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag 2.600 2.600 2.600
EBIT 1.049 1.016 1.012
EBITDA 2.164 2.130 2.125
ROCE 5,4% 5,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% 0,0%
1,3%
177,8%
5,7%
2,1%
177,4%
0,0%
-1.264
0
4,5%
0,0%
5,5%
- 293 -
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HSE Wohnpark GmbH & Co. KG ist Eigentüm erin einer Seniorenwohnanlage, welche an 
eine Betreibergesellschaft verpachtet ist. 
 
Die Gesellschaft verfügt nahezu ausschließlich über Anlagevermögen, das sich entsprechend 
den planmäßigen Abschreibungen  verändert hat. Die degressi ven Abschreibungen aus den 
Vorjahren sind im Wesentlichen der Grund für den entstandenen Bilanzverlust. Das Anlagever-
mögen ist über ein langfristiges Darlehen finanziert. 
 
Das kurz- und mittelfristige Fremdkapital ist unter Berücksichtigung der künftigen Einzahlun-
gen durch die Pachteinnahmen sowie durch kurz- bzw. mittelfristig zu realisierende Vermö-
genswerte gedeckt. Der von der Kommanditistin gewährte Finanzrahmen wird der Gesellschaft 
auch künftig zur Verfügung stehen. 
 
Die Umsatzerlöse waren mit 2.600 TEUR gegenüber dem Vorjahr unverändert und resultieren 
aus Mieteinnahmen. Das Geschäftsjahr schloss mit einem Jahresüberschuss von 118 TEUR. 
 
Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2012 nicht getätigt. 
 
Für das Jahr 2013 und die Folgejahre sind kein e Änderungen der Geschäftstätigkeit beabsich-
tigt, so dass sich die Gesellschaft vergleichbar zum Jahr 2012 entwickeln wird. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stuttg art, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 294 -
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG

HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 04.10.1993
Handelsregister: HRB 5176, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Ehrhard, Ernst-Ludwig k.A.
Niedermaier, Andreas k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 1
Eigenkapital 35
Bilanzsumme 45
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
35
27
1
0
35
0
0
28
1
0
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung des Wohnparks Kranichstein sowie die Übernahme der
persönlichen Haftung (Komplementär des Wohnparks) und der Geschäftsführung. Die Gesellschaft darf
auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern dies dem Gesellschaftszweck mittelbar oder unmittelbar
dienlich ist.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 295 -

- 296 -

ImmoSelect GmbH
Anschrift: Soderstraße 14, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 397 790 sowie www.immoselect.com
Gründung: 25.10.2001
Handelsregister: HRB 8409, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Nogueira, German 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und die Vermietung
von gewerblich nutzbaren Objekten, sowie der Vertrieb von Immobilien im Hinblick auf die Schaffung von
breitgestreutem Eigentum für weite Kreise der Bevölkerung im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge.
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
- 297 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 195
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 71 44 235
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 124 228 63
Rechnungsabgrenzungsposten 1 1 1
148 72 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Kapitalrücklage 242 42 4
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -198 -122 26
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 148 72 0
Rückstellungen 11
Verbindlichkeiten 349
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis 76
0
0
0
0
0
-6 
0
0
72
0
0
-6 
0
-153 
-15 
-4 
-87 
77
0
0
0
0
0
76
0
-4 
-7 
0
358
0
148
0
0
23
-397 
76
18
298
322
549
0
272
358
0
377
377
0
-4 
0
32
9
349
-326 
409
0
0
337
0
-4 
71
83 152
15
12
360
-122 
-186 
-14 
337
0
0
337
-260 
360
15
0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
00
148
0
0
549
322
2012
50
12
0
0
549
42
204
-135 
0
0
-239 
-17 
-5 
-7 
- 298 -
ImmoSelect GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 26
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -2
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 54,1%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0% 8,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 21,2%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 19,9%
Materialintensität 45,4%
Rohertrag 184
EBIT
EBITD
A
ROCE 28,3%
Personal
Personalintensität 4,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1 1
davon Auszubildende 1 0
Personalaufwand je Beschäftigte 15 14
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
3,1%
0,0%
195,6%
-145
26
0,0%
0
81 87
17
27,0%
0
157
0
3,5%
32,4%
07 6
192
45,3%
76,0%
-1
21,3%
0,4%
8377 152
20,2%
1
26
17
324,7%
121,0%
325,1%
117,8%
23,5%
73,0%
43,5%
310
1
46,0%
- 299 -
ImmoSelect GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Satzungsgemäß wurden die Geschäftsanteile de r Gesellschafter Engelhardt und Melk am 
08.05.2012 von der bauverein AG eingezogen. Somit ist die bauverein AG zum 31.12.2012 
hundertprozentige Gesellschafterin der ImmoSelect GmbH.  
 
Die immoSelect GmbH hat in 2012 im Rahmen ih res Kerngeschäftes für die bauverein AG im 
Rahmen des Mieterprivatisierungsprogramms (MIP) insgesamt 32 Wohnungsverkäufe aus Ob-
jekten MIP I, 44 Wohnungsverkäufe aus MIP II, den derzeit aktuellen Mieterprivatisierungs-
Programmen, sowie 12 Wohnungen aus Bauträ ger-Objekten/ Restanten sowie dem Umlauf-
vermögen der bauverein AG vermittelt. Sowohl die zum 01.01.2013 angekündigte Grunder-
werbsteuererhöhung im Land Hessen, sowie das weiterhin historisch günstige Zinsniveau, als 
auch die erhöhten Risiken auf dem Kapitalanlagemarkt haben zu einer verstärkten Nachfrage 
nach Wohnimmobilien geführt. Die Umsatzerlöse haben sich in 2012 von 378 TEUR auf 
548 TEUR verbessert. Die Verkäufe aus den Mieterprivatisierungs-Pr ogrammen sowie die Ver-
käufe von Bauträger-Restanten konnten über Plan realisiert werden.   
 
Der Jahresüberschuss beläuft sich zum Bilanz stichtag 2012 auf 148 TEUR; im Vorjahr belief 
sich der Jahresüberschuss auf 76 TEUR. Die B ilanzsumme hat sich im Berichtsjahr um 
36 TEUR auf 322 TEUR verringert. Das Anlagevermögen hat sich nach Verrechnung der plan-
mäßigen Abschreibungen auf 23 TEUR von 12 TEUR im Vorjahr erhöht. Der Anteil des Anlage-
vermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 7,2 % gegenüber 3,4% im Vorjahr. Investitio-
nen fanden im Geschäftsjahr in Höhe von 6 TEUR statt. Das Anlagevermögen, das dem lang-
fristigen Vermögen entspricht, ist durch Eigenkapital zu 30,8 % gedeckt. Die Verbindlichkeiten 
sind durch Patronatserklärungen der Gesellscha fterin gesichert. Der Jahresüberschuss 2012 
wird mit dem Bilanzverlust aus den Vorjahren verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen. 
Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wurde im Geschäftsjahr 2012 ausgeglichen. 
 
Die Gesellschaft wird konzernint ern finanziert. Der Cashflow - unter Zugrundelegung des Jah-
resergebnisses, der Abschreibungen und Rückstellungen- beläuft sich im Geschäftsjahr 2012  
auf 186 TEUR gegenüber 78 TEUR im Vorjahr. 
 
Um die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu verbessern, strebt die Gesellschaft weiter-
hin die Erweiterung ihrer Vertriebstätigkeiten auf zum Verkauf freigegebener Bestandsimmobi-
lien und Neubauprojekte der bauverein AG an. Die Risiken für die Gesellschaft basieren derzei-
tig auf den noch nicht verkaufsbereiten Objekt en der bauverein AG bei einem sehr günstigen 
Verkäufermarkt und einer großen Nachfrage nach Immobilien. 
 
Für 2013 ist der Verkauf von 30 Wohnungen de r bauverein AG aus Wohnungsbeständen der 
Mieterprivatisierungs-Programms II und zehn Wohnungen aus dem Mieterprivatisierungs-
Programm I geplant. Des Weiteren ist der Verkauf von sieben Wohnungen aus  Bauträ-
ger/Restanten-Beständen der bauverein AG geplant, wobei diese teilweise auch an Kapitalanle-
ger verkauft werden, sowie 68 Wohnungen aus dem Programm MIP III (2012). Zum Mieterpri-
vatisierungsprogramm 2012 ist noch keine endgül tige Entscheidung betreffend eventueller 
Komplettverkäufe gefallen; die Planzahlen für dieses Privatisierungsprogramm werden unter 
Vorbehalt abgegeben.  
 
Der Wirtschaftsplan 2013 endet mit einem Ergebn is von 59 TEUR. Die Planung der Umsatzer-
löse für das Jahr 2013 in Höhe von 359 TEUR si eht geringere Umsatzerlöse als im Vorjahr vor, 
da das Geschäftsjahr 2012 durch die zum 01.01.2013 angestiegene Grunderwerbsteuer mit 
einem erhöhten Verkaufsabschluss geprägt war. Für die folgenden Geschäftsjahre wird, unter 
Einbeziehung der erweiterten Vertriebstätigkeit, von einem Jahresüberschuss ausgegangen, 
der dann durch die Zunahme von Provisionserlösen aus der Maklertätigkeit beeinflusst ist.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der ImmoSelect GmbH durch die  
Deloitte & Touche GmbH, Wirtsc haftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, ist beendet und hat zu 
keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet.  
- 300 -
ImmoSelect GmbH

Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Anschrift: Rheinstraße 65, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 290 40 sowie www.iwu.de
Gründung: 1971
Handelsregister: HRB 1649, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Land Hessen
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Institutskonferenz
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Meyer, Dr. Monika 66 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2012 100 TEUR, hiervon entfielen 66 TEUR
ab dem 15.05.2012 auf Frau Dr. Meyer.
60,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Wissenschaftsstadt Darmstadt 40,00%
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Die Gesellschaft soll durch
wissenschaftliche Forschungen und Beratung in interdisziplinärer Zusammenarbeit die gegenwärtigen
und zukünftigen Formen des Wohnens und der Umwelt untersuchen, Forschungsergebnisse und
Reformvorschläge für Politik, Bürger und Wirtschaft unterbreiten, um insbesondere eine nachhaltige
Verbesserung der Lebensverhältnisse förderungswürdiger und benachteiligter Menschen zu erreichen.
Außerdem soll die effiziente, sozialverträgliche Nutzung von Energie und Umwelt sowie deren
Auswirkungen erforscht werden. (…)
- 301 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.198
Vorräte 146 0 162
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 111 194 124
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 941 1.100 1.904
Rechnungsabgrenzungsposten 9 7 14
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 100
Gezeichnetes Kapital 100 200 200
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Sonderposten 123 414 443
Rückstellungen 258
Verbindlichkeiten 875
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Ergebnisübernahme 1.985
Jahresergebnis 0
1.509
0
0
0
0
2.250
1
1
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-606 
-2.078 
-59 
-173 
-1.510 
-96 
-749 
-887 
-2.233 
1.408
1.412
492
0
612
747
0
48
2
0
0
-1.985 
2
0
0
0
200
1.741
469
-4.126 
200
419
2.189
2.672
1.112
1.359
-2.917 
2.672
440
-3.966 
1.979
-2.250 -1.509 
-1.986 -2.252 
149
388
0
0
26
26
1.294
1.741
148
1.903
76
0
1.355
978
27
1.355
95
26
0
00
0
0
2012
0
24
26
68
1.874
-1.072 
-2.458 
-121 
-475 
694
0
1.806
172
1.857
- 302 -
Institut Wohnen und Umwelt GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 100
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 7,4% 11,5% 7,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 75
Verschuldungsgrad 694,9%
Anlagendeckungsgrad 2 67,3%
Liquidität 3. Grades 105,8%
Investitionen 68
Investitionsquote 46% 88% 32%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 43,1% 57,2%
Rohertrag 753 734
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 48,3%
Personal
Personalintensität 147,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 37 41 40
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 56 54 61
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
131,2%
339,8%
0,0%
879
200
0,0%
-1.450
0
104
510,8%
0
44,8%
45,5%
114,9%
112,8%
49,9%
200 200
-2.131-1.890
45,4% 42,7%
107,9%
0,0%
1.016
-1.986-1.510 -2.252
0,0%
0,0% 0,0%
388
200
149
- 303 -
Institut Wohnen und Umwelt GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) untersucht durch Grundlagenforschung die ge-
genwärtigen Formen des Wohnens  und Zusammenlebens und die Möglichkeiten einer sparsa-
men und rationellen umwelt- und sozialverträglic hen Nutzung von Energie. Dafür werden ihr in 
einem jährlich neu definierten Umfang Mittel und Ressourcen von den Gesellschaftern zur Ver-
fügung gestellt. Daneben nimmt IWU an nationalen und internationalen Forschungsprojekten 
aus den o.g. Bereichen teil. Mit 1.246 TEUR lie gt der Auftragsbestand deutlich unter dem Vor-
jahreswert (1.601 TEUR). Dieser Auftragsbestand entspricht aber immer noch einer Personal-
auslastung für rund ein Jahr. 
 
Die Erträge lagen im Jahr 2012 bei knapp 4.126 TEUR und damit 160 TEUR über dem Vorjahr. 
Die Bilanzsumme belief sich auf 2.672TEUR und war damit 931 TEUR höher als im Jahr 2011.  
 
Die Gesamtinvestitionen lagen mit knapp 150 TE UR um 239 TEUR unter dem Vorjahreswert. 
Nach den umzugsbedingten Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen im Jahr 2011 ist in Zukunft 
eher mit einem Volumen in allenfalls der Höhe des abgelaufenen Geschäftsjahres zu rechnen.  
 
Auf Grund der gewählten Unternehmensstruktur kann abschlusstechnisch kein Jahresergebnis 
entstehen. Sich buchungstechnisch ergebende Gewinne oder Ve rluste werden über ein Aus-
gleichpostenkonto für Zuschüsse ausgeglichen. Dieser Posten beträgt zum Ende des abgelau-
fenen Geschäftsjahrs 852 TEUR und ist als Ve rbindlichkeit aus sonstigen Zuwendungen inner-
halb der sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiese n (Vorjahr 584 TEUR). Die Änderung um rund 
268 TEUR hat in dieser Höhe den Ergebnisausgleich reduziert. IWU ist ein gemeinnütziges 
Unternehmen ohne Gewinnerzielungsabsicht. 
 
Die zahlungswirksamen Aufwendungen und Investitionen in Höhe von insgesamt 4.156 TEUR 
wurden durch die institutionelle Förderung des Landes Hessen mit 1.100 TEUR, Förderung der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt mit 227 TEUR, Einnahmen aus Projekten in Höhe von 2.750 
TEUR und sonstige Einnahmen (22 TEUR) finanziert. Der Kassenbestand erhöhte sich um 804 
TEUR auf 1.904 TEUR. Darin enthalten sind treuhä nderisch verwaltete und für die Auszahlung 
an Hauseigentümer vorgesehene Fördermittel in Höhe von 863 TEUR. 
 
Die Auslastung der wissenschaftlichen Mitarbeite r war im ganzen Geschäftsjahr sehr hoch. Es 
können nicht alle an uns herangetragenen Projekte bearbeitet werden und auch die aktive Be-
werbung für wissenschaftlich herausfordernde Projekte muss zum Teil unterbleiben. Da rund80 
% unserer Aufträge aus dem öffentlichen Bereic h kommen, kann uns die gesetzlich geforderte 
Konsolidierung der öffentlichen Haushalte doppelt treffen. Nebe n einer zu befürchtenden Re-
duzierung der Fördermittel, ist auch ein Rückgang öffentlicher Forschungsaufträge zu erwar-
ten. Das Institut steht damit vor der Herausford erung, aktuell Personal zu brauchen, obwohl 
mittelfristig eine Mittelverknappung nicht ausgeschlossen werden kann. Dem soll durch befris-
tete Einstellung drittmittelfinanzierter Wissenschaftler sowie die verstärkte Ansprache von Dok-
toranden entsprochen werden, um sich die Chancen für weitere Aufträge zu erhalten. 
 
Die langfristig und strategisch angelegten Ents cheidungen der Gesellschafter – Erhöhung der 
institutionelle Förderung für IWU durch das Land Hessen, Kostenübernahme der Büroräume 
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt – stellen sicher, dass auch in Zukunft Grundlagenfor-
schung betrieben werden kann. Dies ist auch in dem für 2013 aufgestellten und bereits verab-
schiedeten Haushaltsplan manifestiert. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2011 durch den Wirtschaftsprüfer Dr. Drewes, Büdingen, 
wurde im Mai 2012 im Institut durchgeführt. Der Prüfungsbericht vom 21. Mai 2012 liegt den 
Gesellschaftern vor. Auf der Gesellschafterver sammlung vom 11. Juni 2012 wurde der Jahres-
abschluss 2011 festgestellt und sowie die Geschäftsführung entlastet. Zum Wirtschaftsprüfer 
für das Geschäftsjahr 2012 wurde Herr Dr. Drewes bestellt. Der uneingeschränkte Prüfvermerk 
wurde zwischenzeitlich erteilt.  
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
- 304 -
Institut Wohnen und Umwelt GmbH

SOPHIA Hessen GmbH
Anschrift: Rheinstraße 65/ 67, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 780 500 sowie www.sophia-hessen.de
Gründung: 26.01.2009
Handelsregister: HRB 87720, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Titel              Vergütun g
Volkers, Franz 4,8 TEUR
Wagner, Daniela MdB 2,4 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung, Organisation und Koordination von Dienstleistungen im
Bereich der sozialen Personenbetreuung und Hilfe im Alltag, insbesondere auch unter der Wort-
Bildmarke "SOPHIA", sowie Erbringung komplementärer Dienste im Bereich des Wohnens im Bundesland
Hessen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens
dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen gründen, erwerben oder sich an ihnen
beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhielt im Berichtszeitraum Bezüge in Summe von 7,2 TEUR.
- 305 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 199
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 140 165 143
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 59 56 80
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 1
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 25
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 17
Verbindlichkeiten 212
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -0 
Sonstige Steuern 0
Ergebnisübernahme 140
Jahresergebnis
-73 
0
0
89
12
210
0
2012
0
13
0
6
95
-20 
-97 
-22 
-8 
00
0
254
216
33
254
22
0
0
0
23
0
221
258
16
80
1
0
-120 
-132 -117 
55
14
-124 
87
-200 
247
37
-213 
81
24
-212 
25
11
223
247
89
-1 
25
258
-7 
0
0
-140 
0
0
-7 
88
80
0
0
87
0
0
1
-22 
-82 
-21 
-87 
-7 
0
-30 
-84 
-20 
-66 
-113 
-8 
0
0
0
-7 
0
1
0
0
-0 
0
0
0
124
0
119
00
- 306 -
SOPHIA Hessen GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 25
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 9,9% 9,7% 10,1%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 5
Verschuldungsgrad 915,1%
Anlagendeckungsgrad 2 45,3%
Liquidität 3. Grades 86,8%
Investitionen 1
Investitionsquote 2% 8% 38%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 34,3% 21,5%
Rohertrag 56 69
EBIT
EBITD
A
ROCE 3,2%
Personal
Personalintensität 96,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3 4 7
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 28 22 14
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% 0,0%
3
25
9
-132-113 -117
0,0%
-95-110
68,2% 104,2%
100,2%
0,0%
59
108,1%
3,2%
25 25
26,2%
3,2%
95,0%
0
4
889,6%
0
-93
102,0%
930,4%
0,0%
-6
25
0,0%
- 307 -
SOPHIA Hessen GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die SOPHIA Hessen GmbH wurde am 26. Januar  2009 gegründet und bietet seit dem 1. Juni 
2009 Dienstleistungen im Bereich der sozialen Personenbetreuung mit Hilfe eines modernen 
und innovativen Betreuungskonze pts an. Die SOPHIA Hessen GmbH ist Franchisenehmer der 
SOPHIA Holding GmbH, Bamberg, die bundesweit Lizenzen vergibt. Die SOPHIA Hessen GmbH 
ist berechtigt, Teilnehmerverträge und Unterfranchiseverträge in ganz Hessen abzuschließen. 
 
Dabei ist die Betriebsleistung gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Betriebsaufwand belief 
sich auf 212 TEUR und sank damit gegenüber dem Vorjahr um 1 TEUR. Die SOPHIA Hessen 
GmbH hat das Geschäftsjahr 2012 unter Berück sichtigung des Zinsaufwands von 7 TEUR (im 
Vorjahr 8 TEUR) und sonstiger betrieblicher Er träge von 6 TEUR (im Vorjahr 1 TEUR) mit ei-
nem Ergebnis vor Verlustübernahme von -124 TEUR, im Vorjahr -140 TEUR abgeschlossen. Die 
Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 247 TEUR  und ist damit leicht um 11 TEUR gesun-
ken. Das Anlagevermögen beträgt vermindert um die planmäßigen Abschreibungen insgesamt 
24 TEUR zum 31.12.2012. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen im Ge-
schäftsjahr 9 TEUR.  
 
Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsu mme beläuft sich auf knapp 10 % (im Vorjahr 
14 %). 
 
Das von der Gesellschafterin eingeb rachte Eigenkapital wird zur Finanzierung der Gesellschaft 
herangezogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 10,1  %. Die bauverein AG ist nunmehr alleinige 
Gesellschafterin und sichert als Mutterunternehmen die Finanzierung der Gesellschaft. Durch 
einen Darlehensvertrag mit der bauverein AG ist die Liquidität des Unternehmens ausreichend 
gesichert. 
 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückstel-
lungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf -103 TEUR. Im vori-
gen Geschäftsjahr betrug er  -119 TEUR. 
 
Die SOPHIA Hessen GmbH erwirtschaftet ihre  Erträge aus den sogenannten Teilnehmerbeiträ-
gen, d.h. aus den Einnahmen aus dem direkten Vertrieb ihrer Dienstleistungen sowie aus der 
Vergabe von Subfranchiselizenzen. Zum 31.12.2012 waren insgesamt 164 Teilnehmer (im 
Vorjahr 108 Teilnehmer) an da s SOPHIA-System angeschlossen. Im abgelaufenen Geschäfts-
jahr sind geplante Einnahmen aus dem Abschluss von Subfranchiseverträgen ausgeblieben, da 
der vorgesehene Einstieg eines weiteren Wo hnungsunternehmens nicht zustande kam. Von 
weiteren Abschlüssen von Franchise-Verträgen mit anderen Wohnungsunternehmen wird nicht 
mehr auszugehen sein, da das Franchise-Konzept bundesweit immer weniger Akzeptanz er-
fährt. 
 
Die SOPHIA Hessen GmbH liegt mit ihren Ergebnissen nach wie vor unter den Erwartungen. 
Verstärkte Bemühungen in der Akquise weiterer Teilnehmer mit Unters tützung der Mutterge-
sellschaft bauverein AG sollen im  nächsten Jahr zu einer weit eren Erhöhung der Teilnehmer-
zahlen führen. Auch sind verschiedene Mark etingaktionen vorgesehen, um den Bekanntheits-
grad weiter zu steigern. Nach wie vor liegt jedoch ein wichtiger Schwerpunkt auf der Gewin-
nung weiterer Kooperat ionspartner, um das SOPHIA-Modell weiter auszubauen. Für die Ge-
schäftsjahre 2013 und 2014 erwartet die SOPHIA   Hessen GmbH aufgrund von höheren Teil-
nehmerzahlen jeweils steigende Umsatzerlöse. In diesem Zusammenhang wird mit einem 
leichten Rückgang der Jahresfehlbeträge in den nächsten beiden Geschäftsjahren gerechnet.  
Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der bauverein AG kann erstmals zum 
31. Dezember 2013 gekündigt werden. Eine Kündigung seitens der bauverein AG wäre be-
standsgefährdend für die Gesellschaft. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine mögliche Kündi-
gung.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der SOPHIA Hessen GmbH durch die 
Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsg esellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwen-
dungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet.  
- 308 -
SOPHIA Hessen GmbH

Stadtbau Freiberg GmbH
Anschrift: Beuststraße 1, 09599 Freiberg
Kontakt: 03731/ 3960 0 sowie www.stadtbau.net
Gründung: 11.12.1990
Handelsregister: HRB 6393, Amtsgericht Chemnitz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Runge, Tom-Hendrik k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Pollenske, Frank-Peter Vorsitzender 0 TEUR
Reute, Holger stv. Vorsitzender 0 TEUR
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Gegenstand der Gesellschaft ist die Bewirtschaftung, Verwaltung, Betreuung und Errichtung von Bauten
in allen Rechts- und Nutzungsformen. Die Gesellschaft kann als Sanierungsträger entsprechend dem
Baugesetzbuch tätig werden. Sie kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der
Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie
Erbbaurechte ausgeben. Bei der Bereitstellung von Mietwohnungen sollen in angemessener Weise
soziale Belange berücksichtigt werden. Die Gesellschaft kann Gemeinschaftsanlagen und
Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und
Dienstleistungen bereitstellen.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Es wird von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
- 309 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 961
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 43 57 51
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 919 997 1.125
Rechnungsabgrenzungsposten 14 13 12
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 306
Gezeichnetes Kapital 400 400 400
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen -340 -340 0
Bilanzergebnis 247 340 0
Rückstellungen 837
Verbindlichkeiten 848
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -0 
Ergebnisabführun
g -3 
Jahresergebnis
-150 
0
0
593
850
800
0
2012
0
0
0
12
605
-107 
-153 
-78 
-33 
0
-95 
0
0
1.992
784
0
1.992
1.016
0
0
0
0
0
1.054
2.003
819
544
23
0
83
119 117
1.017
936
95
563
-448 
2.051
936
-448 
568
862
-488 
400
862
1.176
2.051
593
0
400
2.003
-22 
0
0
97
9
0
-31 
577
544
0
0
563
0
0
14
-78 
-127 
-108 
-136 
-46 
0
-120 
-127 
-78 
-123 
129
-22 
2
6
0
-52 
0
0
0
0
0
0
0
-0 
11
0
85 94
- 310 -
Stadtbau Freiberg GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 306
davon Gezeichnetes Kapital 400
Eigenkapitalquote 15,4% 20,0% 19,5%
Bankverbindlichkeiten 811
Veränderung Verschuldung -28
Verschuldungsgrad 549,9%
Anlagendeckungsgrad 2 110,0%
Liquidität 3. Grades 110,0%
Investitionen 1
Investitionsquote 0% 0% 1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 15,1%
Eigenkapitalrentabilität 27,7%
Gesamtkapitalrentabilität 4,3%
Materialintensität 20,8% 17,7%
Rohertrag 443 486
EBIT
EBITD
A
ROCE 12,2%
Personal
Personalintensität 22,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 4 3 5
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 32 45 31
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
4,7% 0,0%
0
400
5
119129 117
17,2%
195197
123,4% 127,1%
123,1%
0,0%
436
23,9%
10,9%
400 400
19,1%
2,6%
124,3%
755
-64
412,4%
696
207
25,4%
400,3%
0,0%
17
400
23,5%
- 311 -
Stadtbau Freiberg GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Das Haupt- und Kerngeschäft der Gesellschaft ist die Sanierungsträgertätigkeit. Im Auftrag der 
Stadt Freiberg ist sie für das Sanierungsgebiet „Freiberger Altstadt“ sowie die Wohngebiete 
„Friedeburg“ und „Wasserberg“ tätig, Zunehmend beteiligt sich die Gesellschaft auch an Aus-
schreibungen  anderer Städte in Sachsen. So ist sie unter anderen von der Stadt Ostritz mit 
dem Fördergebiet „Marienthal“ beauftragt. Die Stadtbau Freiberg GmbH verwaltet die bereit-
gestellten Fördermittel und berät in diesem Zusammenhang Grundstückseigentümer und die 
Auftraggeber. 
 
Die Stadtbau Freiberg GmbH bewirtschaftet ferner zwei Parkhäuser im Stadtteil Freiberg-
Friedeburg, die im Zuge der Sanierung des Wohnungsbestandes in Friedeburg Ende der 
1990er unter anderem auf Erbbaurechten der Stadt Freiberg errichtet wurden.  
 
Der Jahresüberschuss der Stadtbau Freiberg GmbH vor Ergebnisabführung beträgt für das 
Geschäftsjahr 2012 95 TEUR.  
 
Die Umsatzerlöse resultieren nahezu hälftig aus der Hausbewirtschaftung und aus der Betreu-
ungstätigkeit. 
 
Die Bilanzsumme erhöht sich zum 31.12.2012 von 2.003 TEUR um 48 TEUR auf 2.051 TEUR. 
Auf der Aktivseite wurde das Anlagevermögen von 936 TEUR infolge der planmäßigen Ab-
schreibungen auf 862 TEUR vermindert, während auf der Passivseite die Regeltilgungen die 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 59 TEUR auf 696 TEUR reduzierten. Investiti-
onen wurden im Geschäftsjahr 2012 nur in die Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. 
Der Bestand an flüssigen Mitteln ist um 128 TEUR auf 1.125 TEUR angestiegen. 
 
Der Cashflow beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 173 TEUR (Vorjahr: 174 TEUR). 
 
Nach weitgehendem Abschuss des Restrukturierung sprozesseses der Gesellschaft bewegt sich 
die strategische Ausrichtung des Unternehmens zukünftig nur im Bereich der gewinnbringen-
den Geschäftsfelder.  
 
Aufgrund bestehender Verlustausgleichsverpf lichtungen der Wohnungsgenossenschaft Frei-
berg eG und der Städtische Wohnungsgesellschaf t Freiberg/Sa. mbH sind derzeit aus der Be-
wirtschaftung der Parkhäuser keine Risiken ersichtlich.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12. 2012 der Stadtbau Freiberg GmbH durch die 
Bavaria Treu AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, hat zu keinen Einwendungen ge-
führt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
 
 
- 312 -
Stadtbau Freiberg GmbH

Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
Anschrift: Beuststraße 1, 09599 Freiberg
Kontakt: 03731/ 368 403 sowie www.wohnungsgesellschaft.de
Gründung: Juni 1992
Handelsregister: HRB 6251, Amtsgericht Chemnitz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Stadt Freiberg
Beteiligungen
Stadtbau Freiberg GmbH
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG
BVD Freiberg GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Beirat
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Pollenske, Frank-Peter k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Reuter, Holger Vorsitzender k.A.
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen stv. Vorsitzender k.A.
Böttcher, Dr. Arnd k.A.
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete k.A.
Gunkel, Marcus k.A.
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter k.A.
Kretzer-Braun, Dr. Ruth k.A.
Licht, Annette k.A.
Meutzner, Volker k.A.
Schmitzer, Günther k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Zweck der Gesellschaft ist es, im Rahmen ihrer kommunalen Aufgabenstellung vorrangig eine sozial
verantwortliche Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen, die
kommunale Siedlungspolitik und Maßnahmen zur Infrastruktur zu unterstützen und städtebauliche
Entwicklungs- und Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Die Gesellschaft errichtet, betreut,
bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und
Eigentumswohnungen. (…)
Die Vergütungen für Beirat und Aufsichtsrat beliefen sich im Jahr 2012 in Summe auf 17 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
bauverein AG 49,00%
51,00%
50,00%
94,00%
50,00%
100,00%
Es wird von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
- 313 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 11.004
Vorräte 6.473 5.933 8.306
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 548 223 384
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.983 6.405 8.310
Rechnungsabgrenzungsposten 166 152 132
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 60.441
Gezeichnetes Kapital 16.080 16.080 16.080
Kapitalrücklage 1.606 1.889 2.139
Gewinnrücklagen 47.626 42.201 42.201
Bilanzergebnis -4.871 491 1.496
Rückstellungen 7.289
Verbindlichkeiten 91.222
Rechnungsabgrenzungsposten 14 12 10
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -106 
Sonstige Steuern 39
Jahresergebnis
-1.342 
1.233
0
23.988
7.186
84.845
0
2012
302
67
3.306
1.690
25.679
-12.725 
-2.299 
-5.214 
-4.129 
00
1.496
158.966
89.142
76
158.966
144.574
3.146
3
0
95
3.224
12.561
156.797
6.983
22.048
1.637
301
880
4.306 4.099
147.795
140.765
1.158
22.508
-20.392 
153.956
144.084
-19.380 
23.685
136.824
-21.580 
61.916
133.450
17.001
153.956
22.756
0
60.660
156.797
-2.941 
95
0
557
686
0
-4.024 
25.300
22.588
-540 
0
21.962
546
0
2.792
-4.383 
-1.312 
-11.312 
-2.373 
-4.028 
301
-11.820 
-2.303 
-4.324 
-1.945 
4.908
-3.748 
18
59
0
-4.387 
0
-212 
0
0
-132 
0
-273 
611
76
554 491
- 314 -
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 60.441
davon Gezeichnetes Kapital 16.080
Eigenkapitalquote 38,0% 38,7% 40,2%
Bankverbindlichkeiten 71.379
Veränderung Verschuldung -4.601
Verschuldungsgrad 163,0%
Anlagendeckungsgrad 2 89,3%
Liquidität 3. Grades 40,8%
Investitionen 2.398
Investitionsquote 2% 1% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,5%
Eigenkapitalrentabilität 0,9%
Gesamtkapitalrentabilität 0,3%
Materialintensität 46,7% 49,6%
Rohertrag 10.688 11.264
EBIT
EBITD
A
ROCE 3,4%
Personal
Personalintensität 9,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 44 46 44
davon Auszubildende 3 3 3
Personalaufwand je Beschäftigte 52 52 52
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,3% 1,0%
1.758
16.080
57
4.6105.209 4.496
2,2%
9.7108.993
90,0% 92,5%
62,0%
6,2%
10.736
10,0%
3,3%
60.660 61.916
47,8%
4,0%
46,2%
68.770
-2.079
148,7%
64.431
9.533
9,0%
158,5%
2,4%
-4.298
16.080
0,8%
- 315 -
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der Unternehmensgegenstand der Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH (SWG) 
ist es vorrangig, eine sozial verantwortliche Wohnungsversorgung für breite Schichten der Be-
völkerung sicherzustellen, die kommunale Siedlungspolitik und Maßnahmen zur Infrastruktur 
zu unterstützen und städtebauliche Entwicklungs- und Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. 
Die Gesellschaft bewirtschaftet in Freiberg  4.638 Wohnungen und 88 Gewerbeeinheiten. Für 
den überwiegenden Teil des bewirtschafteten Bestands sind die Sanierungen abgeschlossen.  
 
Darüber hinaus bietet die SWG Dienstleistungen für andere Wohnungsunternehmen an. Für die 
Crimmitschaue Wohnungsgesellschaft mbH erbringt die SWG die Betriebsführung sowie die 
Geschäftsbesorgung, für die Stadtbau Freiberg GmbH und die BVD Immobilien GmbH & Co. 
Freiberg KG wird die komplette Geschäftsbesorgung erbracht. 
 
Die SWG hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahresüberschuss von 1.496 TEUR abge-
schlossen (im Vorjahr 491 TEUR).  
 
Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von 4.306 TEUR auf 4.099 TEUR im 
Geschäftsjahr 2012 verringert. I nnerhalb des Betriebsergebnisses sind die Umsatzerlöse von 
22.588 TEUR auf 22.756 TEUR angestiegen und der Betriebsaufwand hat sich um 2.200 TEUR 
von 19.380 TEUR auf 21.580 TEUR im Wirtschaftsjahr 2012 erhöht. 
 
Die Bilanzsumme hat sich um 2.841 TEUR au f 153.956 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2012 
verringert. Das Sachanlagevermögen hat sich von 140.765 TEUR auf 133.450 TEUR zum 
31.12.2012 vermindert; dies resultiert überwiegend aus den Abschreibungen in Höhe von 
5.214 TEUR. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 88,9  % 
(Vorjahr: 91,9 %). 
 
Das Eigenkapital beträgt 61.916 TEUR (Vorjahr: 60.660 TEUR) und führt zu einer Eigenkapi-
talquote von 40,2 % (Vorjahr: 38,7 %).  
 
Die Gesellschaft wird derzeit durch Darlehen von Kreditinstituten und Gesellschaftern finan-
ziert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der lang-
fristigen Rückstellungen und der Abschreibung en – beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf 
6.722 TEUR (Vorjahr: 4.874 TEUR). 
 
Die Gesellschaft hat in Zusammenarbeit mit de r PwC Deutsche Revision AG bereits 2001 ein 
Risikomanagementsystem eingerichtet. Die Risiken der Gesellschaft werden erfasst, analysiert 
und bewertet. In regelmäßigen Risikoausschusssitzungen wird das Risikoportfolio überprüft 
bzw. ergänzt. Wesentliche Risiken für die SWG sind die Liquiditätssicherung, die Verlustent-
wicklung beim angemieteten Vermögen und di e Leerstandsentwicklung. Chancen für die zu-
künftige Entwicklung ergeben sich insbesondere  aus der positiven Entwicklung des Wohn- und 
Arbeitsstandortes Freiberg und der guten Marktposition der Gesellschaft. 
 
Für 2013 wird mit einem Jahresergebnis von 1.145 TEUR gerechnet.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der Städtische Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sa. mbH (SWG) durch die Bavaria Treu  AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dres-
den, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsver-
merk erteilt.  
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
 
- 316 -
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 20.12.2001
Handelsregister: HRA 84667, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bvd Mittelhessen GmbH
PERXIS Beteiligungsgesellshaft mbH 6,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
BVD Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Schmidt, Ronald Hans 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Gesellschaften BVD Verwaltungs-GmbH und Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH erhalten für die
Wahrnehmung der Geschäftsführungstätigkeit 600 EUR jährlich. Die die Gesellschaft nach außen
vertretenden Personen erhalten keine Vergütung.
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung sowie die Veräußerung von Gebäuden
bzw. Wohnungen in der Region von Nordhessen. Die Gesellschaft stellt eine sozial verantwortbare
Wohnungsversorgung für breite Bevölkerungskreise sicher.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
94,00%
sowie
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH, vertreten durch:
- 317 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 183
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 0 0 693
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 183 169 19
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 010
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 14.018
Kapitalanteile 0 0 0
Rücklage 0 9.209 14.604
Bilanzergebnis 0 0 -586 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 1 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 7 4 1
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 6.451
Umsatzerlöse 6.451 6.470 5.565
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 6.451
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.164 -1.164 -1.164 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -79 -102 -470 
Betriebsergebnis 5.208 5.204 3.931
Finanzergebnis -4.086 -4.012 -2.321 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.086 -4.012 -2.321 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 1.122 1.192 1.610
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 -490 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 1.122
5.565
5.565
1.120
-1.243 
1.192
0
169
69.432
490
6.470
83.940
83.940
713
83.228
0
6.470
84.392
84.392
84.562
9.210
0
0
-1.267 
77.247
-1.634 
85.739
0
85.556
0
83.228
85.556
0
75.348
84.562
85.739
- 318 -
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0 14.018
davon Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Eigenkapitalquote 0,0% 10,9% 16,7%
Bankverbindlichkeiten 65.236 63.591 66.951
Veränderung Verschuldun
g 77.247 -1.899 -5.916
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 76,2%
Liquidität 3. Grades 1,5%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 17,4%
Eigenkapitalrentabilität 0,0% 12,9%
Gesamtkapitalrentabilität 1,3% 1,4% 1,3%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag 6.451 6.470 5.565
EBIT 5.208 5.204 3.931
EBITDA 6.372 6.368 5.095
ROCE 6,1% 4,1%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
8,0%
24,0%
97,3%86,3%
818,2%
20,1%
498,8%
9.210
18,4%
1,4%
6,2%
- 319 -
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG ist Eigentümerin von diver-
sen bebauten Grundstücken in der Region von Nordhessen mit dazugehörenden 2.100 Woh-
nungen mit einer gesamten Wohnfläche von 134. 365 qm, die sie von der bauverein AG, Darm-
stadt, Rechtsnachfolger durch Verschmelzung der HEGEMAG GmbH, Darmstadt, im Wege ei-
ner sale-and-lease-back-Transaktion erworben hat und an diese als gewerblichen Zwischenmie-
ter langfristig im Rahmen eines Geschäftsbes orgungs- und Generalmietvertrages bis zum 
31.12.2026 vermietet. 
 
Für 2012 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.120 TEUR  (im Vorjahr 1.192 TEUR) aus-
gewiesen. Gründe für die Ergebnisverschlechterung liegen im Wesentlichen in den bei niedrige-
ren Mieteinnahmen aufgrund nied rigerer Zinsvereinbarungen im Rahmen des Eintritts in die 
2. Mietperiode bei gleichzeitiger Umschuldu ng der bestehenden Darlehen (5.565 TEUR ; 
im Vorjahr  6.470 TEUR ) sowie höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen – insbesondere 
für die Umschuldung – im Berichtsjahr, die nicht durch die niedrigeren Zinsaufwendungen 
(2.321 TEUR ;  im Vorjahr 4.012 TEUR ) kompensiert werden konnten. 
 
Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich im Geschäftsjahr auf 99,2 % 
(im Vorjahr 99,8 %). 
 
Die Sachanlagen sind durch Eigenkapital und la ngfristiges Fremdkapital finanziert. Die Finan-
zierung entspricht der Laufzeit des Mietvertrags. 
 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückstel-
lungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf 2.284 TEUR. Im vor-
herigen Geschäftsjahr betrug er 2.356 TEUR. 
 
Sollte 2026 der Andienungspreis über dem Marktpre is liegen, so wird die Gesellschaft die Ob-
jekte an die bauverein AG andienen. Wir gehen davon aus, dass auch zu diesem Zeitpunkt die 
bauverein AG, insbesondere aufg rund des kommunalen Hintergrunds, in der Lage ist, den An-
kaufspreis zu zahlen. 
 
Das Risiko eines Instandhaltungsstaus bei den Wohnobjekten ist durch vertragliche Vereinba-
rungen, wonach die bauverein AG Instandhaltungs- und Modernisierungspflichten hat, in ein 
Bonitätsrisiko der bauverein AG transferiert worden. 
 
Die Zinssätze für die Fremdfinanzierungsmittel si nd überwiegend mittelfristig fest vereinbart. 
Sich nach dem Zinsfestschreibungszeitraum ergebende Änderungen im Zinsaufwand der Ge-
sellschaft werden vertragsgemäß durch angepasste Mieten von der bauverein AG getragen. Ein 
Zinsänderungsrisiko besteht insoweit nicht. 
 
Ausgehend von unserer Annahme, dass auch die kommenden Geschäftsjahre prognosegemäss 
verlaufen, wird für die Jahre ab 2013 jeweils ein positives Geschäftsergebnis erwartet.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Nordhessen KG durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesell-
schaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bes-
tätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. 
 
 
- 320 -
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 20.12.2001
Handelsregister: HRA 84670, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
BVD Südhessen GmbH
PERXIS Beteiligungsgesellshaft mbH 6,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
BVD Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Schmidt, Ronald Hans 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung sowie die Veräußerung von Gebäuden
bzw. Wohnungen in der Region von Südhessen. Die Gesellschaft stellt eine sozial verantwortbare
Wohnungsversorgung für breite Bevölkerungskreise sicher.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
94,00%
sowie
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH, vertreten durch:
Die Gesellschaften BVD Verwaltungs-GmbH und Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH erhalten für die
Wahrnehmung der Geschäftsführungstätigkeit 600 EUR jährlich. Die die Gesellschaft nach außen
vertretenden Personen erhalten keine Vergütung.
- 321 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 105
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 66 53 5.083
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 39 41 80
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 000
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Kapitalanteile 0 0 0
Rücklage 0 30.993 102.400
Bilanzergebnis 0 0 294
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 31 17 14
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 18.552
Umsatzerlöse 18.552 18.598 17.325
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 2.020
Betriebsleistung 18.552
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -3.385 -3.385 -3.385 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -140 -136 -1.542 
Betriebsergebnis 15.027 15.077 14.418
Finanzergebnis -11.715 -7.284 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -11.715 -11.503 -7.284 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 3.312 3.574 7.135
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 -787 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 3.312
0
208.579
239.590
242.879
214.005
-4.927 
242.984
0
242.879
0
234.207
242.984
18.598
239.495
239.494
239.590
30.994
0
0
239.370
239.370
5.163
234.207
0
0
95
135.840
822
18.598
-3.525 
3.574
-3.521 
19.345
17.325
6.347
102.694
-11.503 
- 322 -
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Eigenkapitalquote 0,0% 12,9% 42,9%
Bankverbindlichkeiten 112.896
Veränderung Verschuldun
g 214.005 -5.427 -72.739
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 46,5%
Liquidität 3. Grades 0,1%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 17,9%
Eigenkapitalrentabilität 0,0% 11,5%
Gesamtkapitalrentabilität 1,4% 1,5% 2,7%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag 18.552 18.598 17.325
EBIT 15.027 15.077 14.418
EBITDA 18.411 18.462 17.803
ROCE 6,2% 5,7%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
6,3%
36,6%
133,1%
30.994
19,2%
0,1%
57,9%
673,0%
6,2%
25,6%
93,6%
102.694
116.517107.640
- 323 -
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG, Darmstadt ist Eigentümerin 
von diversen bebauten Grundstücken in der Region von Südhessen mit dazugehörenden 4.561 
Wohnungen mit einer gesamten Wohnfläche vo n 288.348 qm, die sie von der bauverein AG, 
Darmstadt, Rechtsnachfolger durch Verschmelzung der HEGEMAG GmbH, Darmstadt, im Wege 
einer sale-and-lease-back-Transaktion erworben hat und an diese als gewerblichen Zwischen-
mieter langfristig im Rahmen eines Geschäftsbesorgungs- und Generalmietvertrages bis zum 
31.12.2026 vermietet.  
 
Für 2012 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 6.347 TEUR  (im Vorjahr 3.547 TEUR ) aus-
gewiesen. Gründe für die Ergebnisverbesserung liegen im Wesentlichen in den niedrigeren 
Zinsaufwendungen (7.284 TEUR ; im Vorjahr 11.503 TEUR ) und sonstigen betrieblichen Erträ-
gen aufgrund von Objektverkäufen (2.020 TEUR; im Vorjahr 0,0 TEUR) bei niedrigeren Mietein-
nahmen aufgrund niedrigerer Zinsvereinbarungen im Rahmen des Eintritts in die 2. Mietperio-
de bei gleichzeitiger Umschuldung der bestehenden Darlehen (17.325 TEUR ; im Vorjahr  
18.598 TEUR ) sowie höherer sonstiger betrieblicher Aufwendungen im Berichtsjahr. 
 
Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 97,9 % (im Vorjahr 
99,9 %). 
 
Die Sachanlagen sind durch Eigenkapital und la ngfristiges Fremdkapital finanziert. Die Finan-
zierung entspricht der Laufzeit des Mietvertrags. 
 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückstel-
lungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf 9.732 TEUR. Im vor-
herigen Geschäftsjahr betrug er  6.959 TEUR. 
 
Sollte 2026 der Andienungspreis über dem Marktpre is liegen, so wird die Gesellschaft die Ob-
jekte an die bauverein AG andienen. Wir gehen davon aus, dass auch zu diesem Zeitpunkt die 
bauverein AG, insbesondere aufg rund des kommunalen Hintergrunds, in der Lage ist, den An-
kaufspreis zu zahlen. 
 
Das Risiko eines Instandhaltungsstaus bei den Wohnobjekten ist durch vertragliche Vereinba-
rungen, wonach die bauverein AG Instandhaltungs- und Modernisierungspflichten hat, in ein 
Bonitätsrisiko der bauverein AG transferiert worden. 
 
Die Zinssätze für die Fremdfinanzierungsmittel si nd überwiegend mittelfristig fest vereinbart. 
Sich nach dem Zinsfestschreibungszeitraum ergebende Änderungen im Zinsaufwand der Ge-
sellschaft werden vertragsgemäß durch angepasste Mieten von der bauverein AG getragen. Ein 
Zinsänderungsrisiko besteht insoweit nicht. 
 
Ausgehend von unserer Annahme, dass auch die kommenden Geschäftsjahre prognosegemäß 
verlaufen, wird für die Jahre ab 2013 jeweils ein positives Geschäftsergebnis erwartet.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesell-
schaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bes-
tätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. 
 
- 324 -
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG

606599587
0
100
200
300
400
500
600
700
20112010 2012
6.991
12.304
7.202
0
2.000
4.000
6.000
8.000
10.000
12.000
14.000
20112010 2012
 
Geschäftsfeld Mobilität 
 
 HEAG mobilo GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der HEAG mobilo GmbH: 
 
 
 
 DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
 Frankfurt Ticket RheinMain GmbH 
 Integriertes Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH 
 Rhein-Main-Verkehrsbund GmbH (RMV) 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Das Geschäftsfeld Mobilität erbringt einen Großteil der ÖPNV-Leis-
tungen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Region. Das  
Nahverkehrsangebot ermöglicht den Menschen Mobilität und ge-
sellschaftliche Teilhabe. Es erfüllt damit einen wesentlichen Teil der
 
Daseinsvorsorge. Gleichzeitig nützt die Mobilität mit Bussen und  
Bahnen dem Klimaschutz und stär kt die Nachhaltigkeitsbestrebun-
gen der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Um den ÖPNV-Anteil am  
Gesamtverkehr weiter zu erhöhen, ist es Ziel, die bestehende Infra-
struktur zu erhalten und qualitat iv auszubauen (z.B. Verbesserung  
der Barrierefreiheit und Fahrgastinformation in Fahrzeugen und an  
Haltestellen). Die Koordination der Nahverkehrsleistungen und die  
Abstimmung mit dem Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) erfolgen  
durch die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)  
sowie die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
 HEAG mobiServ GmbH 
 
 HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
 Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Das Forschungsprojekt „Green  Move“ zwischen HEAG mobilo und  
TUD hat zum Ziel, neu entwickelte Hybridbusse im Darmstädter Bus-
linienverkehr zu testen, das  Projekt „inDAgo“ befasst sich mit der 
Optimierung der Mobilität im Alter. Die „Mobility Breaking Points“,  
ein Projekt zu Sturzrisiken ältere r Menschen in Bussen, findet zwi-
schen der Fresenius Hochschule Idstein und der HEAG mobilo statt. 
* Auswahl von Auszeichnungen aller Unternehmen des Geschäftsfelds Mobilität 
 
Auszeichnungen *

- 326 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
Anschrift: bahnGALERIE, Europaplatz 1, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 360 510 sowie www.dadina.de
Gründung: 01.07.1997
Handelsregister: keine Eintragung
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Mitglieder
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Organe der Gesellschaft
Zweckverbandsvorstand
Verbandsversammlung
Fahrgastbeirat
Städte- und Gemeindebeirat
Zweckverbandsvorstand
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Fleischmann, Christel Kreisbeigeordneter Vorsitzender -
Lindscheid, Brigitte Stadträtin stv. Vorsitzende -
Handschuh, Heiko Kreistagsabgeordneter -
Hörr, Hans-Peter -
Karl, Hans-Dieter -
Streicher-Eickhoff, Marianne -
Wegel, Hans Stadtrat -
Wucherpfennig, Dagmar Kreistagsvorsitzende -
Bezüge des Zweckverbandsvorstands
Verbandsversammlung
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Ludwig, Alexander Vorsitzender -
De Stefano, Andre Stadtverordneter -
Flöter, Christian Kreistagsabgeordneter -
Freund, Boris Kreistagsabgeordneter -
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat -
Gernhardt, Florian Stadtverordneter -
Hoffie, Klaus-Jürgen -
Kirchhöfer, Gudrun Kreistagsabgeordnete -
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., Md L -
Klein, Rudolf Stadtrat -
Koch, Patrik -
Kosub, Katrin Stadtverordnete -
Krist, Aron -
Opitz, Stefan Stadtverordneter -
Rupprecht, Reinhard -
Aufgabe des Zweckverbandes ist die Wahrnehmung der öffentlichen Interessen im lokalen öffentlichen
Personennahverkehr im Zuständigkeitsbereich seiner Mitglieder. Ihm obliegt die Organisation des
lokalen ÖPNV und die Koordination des lokalen ÖPNV mit den Stadtverkehren im ÖPNV. Soweit nichts
anderes vereinbart wird, bleiben die Stadtverkehre in der Zuständigkeit der Städte und Gemeinden. Die
Mitglieder des Verbandes stimmen die von ihnen veranlassten Stadtverkehre mit dem Ziel einer
Integration in den lokalen ÖPNV mit dem Verband ab.
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstands erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Wissenschaftsstadt Darmstadt
 
 
- 327 -

Schäfer, Michael Kreistagsabgeordneter -
Schuchmann, Uwe -
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL -
Wagner, Holger -
Weidner, Felix Stadtverordneter -
Bezüge der Verbandsversammlung
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung.
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
- 328 -
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 18.261
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 18.260 18.839 22.007
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1 1 1
Rechnungsabgrenzungsposten 6 111 337
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 -0 
Sonderposten 73 53 53
Rückstellungen 2.813
Verbindlichkeiten 16.170
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-36.029 
0
0
34.774
715
22.401
(vorl.) 2012
0
313
0
1.879
36.653
-36 
-506 
0
-180 
00
0
283
19.057
507
0
411
0
-91 
19.057
-33.864 
-8 
-473 
0
179 82
790
502
31.109
-31.965 
-83 
0
0
-0 
3
0
23.168
291
0
18.840
19.744
2.956
16.736
793
-34.436 
34.61432.065
0
31.109
0
0
956
34.203
824
-36.571 
0
511
22.008
23.168
34.774
0
0
19.744
-86 
-179 
-1 
0
0
0
1
0
-99 
0
-4 
-462 
-71 
-31.428 
99
0
0
0
0
0
1
0
-100 
0
1
0
0
0
34.203
0
- 329 -
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 9.680
Veränderung Verschuldung 811
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Liquidität 3. Grades 196,3%
Investitionen 88
Investitionsquote 11,1% 11,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 100,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 31.105
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 100,0%
Personal
Personalintensität 1,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 14 14
davon Auszubildende 1 1
Personalaufwand je Beschäftigte 33 34
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,1%
34.738
10
1
82
100,0%
0,0%
3,6%
0,0%
94
0
30
>1.000%
17999 82
0,0%
34.195
0,0%
215,1%
566
0,0%
>1.000%
243,9%
0,0%
1,4%
100,0%
00
10.932
>1.000%
14.091
170 270
51
1,4%
>1.000%
0,0%
5.665
0
0,0%
- 330 -
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die DADINA finanziert sich über die Erhebung einer Umlage gegenüber den beiden Trägern 
(Landkreis Darmstadt-Dieburg, Stadt Darmstadt).  
 
Im Jahr 2012 wird die Umlage niedriger als im  Jahr 2011 ausfallen, da der RMV im Rahmen 
der EAV-Abrechnung des Jahres 2011 einen Nachteilsausgleich gewährt hat, welcher bei der 
Kalkulation der Rückstellungen / sonstigen Forderungen des Jahres 2011 nicht enthalten war. 
Somit fallen aperiodische Erträge an. Ab dem Jahr 2013 erhöhen sich die Bestellkosten der 
DADINA um ca. 1.800 TEUR, was relevante Auswirkungen auf die Umlage gegenüber der Stadt 
Darmstadt hat. Die höheren Bestellkosten resultieren aus Kostensteigerungen und Erlösrück-
gängen in Folge des ab dem Jahr 2011 geltenden EAV des RMV, welche die HEAG mobiBus 
unter Ansatz des geltenden Nettovertrages nicht übernehmen kann, ohne ein dauerhaft negati-
ves Unternehmensergebnis ausweisen zu müssen. 
 
Die Fahrgastzahlen haben sich im Jahr 2012 im  Vergleich zu den Vorjahren unterdurchschnitt-
lich erhöht. Zum Jahresbeginn 2012 wurde das Nutz ungsverhältnis zwischen den Einzelfahr-
karten und den Tageskarten geändert, so dass nu n die Tageskarte günstiger ist, als zwei Ein-
zelfahrkarten. Dies hat im ersten halben Jahr  dazu geführt, dass Mindereinnahmen zu ver-
zeichnen waren. Im zweiten Halbjahr hat sich das Ergebnis verbessert, über das Jahr hin konn-
te der Rückgang im ersten Halbjahr aber nicht kompensiert werden. Beim Tarifangebot  
MobiTick ergab sich durch die Umstellung des Ausgabeverfahrens seitens des Landkreises ein 
Rückgang der Stückzahlen und Nutzungen. Während bis zum Schuljahr 2010 / 2011 der Land-
kreis die Fahrkarten kaufte und an die Kunden weiterreichte, müssen die Kunden nun die Fahr-
karte erwerben und sich die Kosten erstatten lassen. Dies hat dazu geführt, dass manche Kun-
den auf den Kauf der Fahrkarte verzichtet haben. 
 
Die DADINA wird nach Buchung der Rückstell ungen und der sonstigen Forderung sowie der 
Endabrechnung der Zweckverbandsumlage ein ausgeglichenes Ergebnis aufweisen, eine Aus-
schüttung von Gewinnen ist nicht vorgesehen. 
 
Da die DADINA die Verkehrsleistungen bei den Busunternehmen bestellt, wird sie nur im ge-
ringen Maße investiv tätig. Die Investitionen beschränken sich auf di e Beschaffung von Büro-
ausstattung und den Kauf von Haltestellens childern. Zusammen mit einigen Kommunen des 
Landkreises hat die DADINA im Jahr 2012 eine n Förderantrag zur Beschaffung von Wartehal-
len und zum Ausbau diverser Bushaltestellen erarbeitet. Die DADINA wird diese Infrastruktur 
erstellen und nach Abrechnung der Fördermitt el den Landkreiskommu nen zum Einkaufspreis 
verkaufen. 
 
Im Jahr 2013 sieht die DADINA Risiken in der Finanzausstattung zur Finanzierung der zu be-
stellenden Verkehrsleistungen. Da die Landesfördermittel seit Jahren stagnieren, fällt es zu-
nehmend schwerer, die Kostensteigerungen für die Treibstoffe und für das Fahrpersonal über 
Mehreinnahmen zu finanzieren. Gelingt dies ni cht, so ist eine Erhöhung der Umlagen gegen-
über den kommunalen Trägern notwendig, we nn das Verkehrsangebot nicht eingeschränkt 
werden soll. Chancen sieht die DADINA dadurch, dass die im Jahr 2012 realisierten Tarifmaß-
nahmen wie die Attraktivierung der Tageskarte gegenüber der Einzelfahrkarte und die Einfüh-
rung der neuen Jahreskarte „65 plus“ greifen werden und zu Fahrgast- und Erlössteigerungen 
führen werden. Des Weiteren sieht die DADINA Potenzial in der Gewinnung neuer Firmenkun-
den und den Abschluss neuer JobTicket-Verträge. 
 
Die Jahresabschlussprüfung erfolgt durch das Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-
Dieburg. Die Prüfung für das Jahr 2012 ist noch nicht abgeschlossen, es wird jedoch mit der 
Erteilung eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. Ab dem Jahr 2014 erfolgt 
die Prüfung der DADINA über eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Es erfolgt eine Umsetzung 
der Beschlüsse der DADINA-Gremien, welche aus den Anmerkungen des Revisionsamtes des 
Landkreises zur Jahresabschlussprüfung des Jahres 2010 resultierten.  
 
Auch wenn die Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Mehrheitsbeteiligung an dem Zweckver-
band hat, so wird dennoch der Darmstädter Beteiligungskodex bereits ab dem Geschäftsjahr 
2012 angewendet. Eine Entsprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsbe-
richts abgegeben.
- 331 -
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation

- 332 -

HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4900 sowie www.heagmobibus.de
Gründung: 01.01.1989
Handelsregister: HRA 4709, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Landkreis Darmstadt-Dieburg 0,48%
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Steinmetz, Ralf k.A.
Weiland, Doris k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung k.A.
Jahresergebnis 307
Eigenkapital 3.863
Bilanzsumme 13.924
Investitionen 1.971
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 179
Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Stadt-, Vorort- und Regionalverkehrsdiensten, einschließlich
des Schülerverkehrs, mit Kraftfahrzeugen im Linienverkehr. Die Gesellschaft wird nach
erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird eine angemessene Verzinsung des
eingesetzten Kapitals angestrebt. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher Art übernehmen
und vertreten und Beteiligungen daran erwerben. Sie kann Zweigniederlassungen errichten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
99,04%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0,48%
10.517
149
263
2.016
-1.529 
k.A.
148
1.975
11.371
3.545
-318 
k.A.
- 333 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Gemäß Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo) schlagen sich die drastisch 
gestiegenen Treibstoffkosten sowie die geringeren Ausgleichsleistungen für den Schülerverkehr 
und die Schwerbehindertenbeför derung in höheren Fahrpreise n und Umsatzeinbußen bei den 
Unternehmen nieder. Trotz eines Positivtrends bei den Fahrgastzahlen müssen Umsatzeinbu-
ßen verzeichnet werden. Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes stiegen die Fahrgastzah-
len im öffentlichen Personenverkehr mit Bussen und Bahnen um 0,5 %. Die Zahl der Fahrgäste 
der HEAG mobilo GmbH und ihrer Tochterunternehmen stieg mit 1,25 % ebenfalls moderat. 
 
Aus den Ergebnissen der 2010 durchgeführten Verkehrszählung des RMV ergibt sich eine deut-
lich veränderte Einnahmeaufteilung. Die Zahlen dokumentieren eine Ve rschiebung der Fahr-
gastströme hin zu den Regionalverbindungen. Für die lokalen Verkehre im Gebiet der Dadina 
führt dies zu Erlöseinbußen von mehreren Millionen EUR – und dies trotz kontinuierlich stei-
gender Fahrgastzahlen bei den lokalen Verkehre n. Die geringeren Erlöszuscheidungen bedeu-
ten für die HEAG mobiBus GmbH & Co. KG (HEAG mobiBus) eine starke wirtschaftliche Belas-
tung. Die Mindererlöse für das Jahr 2011 wurden im Rahmen einer Ausgleichsregelung auf 
Basis der Erlöse 2010 vom RMV abgefedert. 2012 wurden die Erlöseinbußen voll wirksam.  
 
Der Anstieg der Kraftstoffpreise seit 2009 setzte sich auch 2012 fort. In 2012 stieg der Diesel-
preis für Großverbraucher um rund 5 %. Die Unternehmen mussten für Diesel so viel bezahlen 
wie noch nie zuvor. Die hohen Dieselpreise belasten besonders die Verkehrs- und Transportun-
ternehmen.  
 
Nach dem neuen Tarifvertrag des Landesverbands Hessischer Omnibusunternehmer e.V. (LHO) 
und der Gewerkschaft Ver.di erhöhten sich die Tabellenvergütungen für die Beschäftigten der 
HEAG mobiBus zum 1. Juli 2012 um 3,5 % sowie zum 1. Januar 2013 um 1,5 %. Für die ers-
ten sechs Monate des Jahres 2012 wurde eine Ei nmalzahlung vereinbart. Der Tarifvertrag läuft 
bis 30. Juni 2013. Der Tarifabschluss des LHO fü hrt zu einem leichten Anstieg des Personal-
aufwands. 
 
Die Umsatzerlöse sind deutlich niedriger als im Vorjahr. Ursächlich hierfür sind die geringeren 
Erlöse aus der Prognose zur RMV-Einnahmeauft eilung 2012 sowie Berichtigungen für das Vor-
jahr.  
 
Die im Herbst 2011 beschafften fünf Großraumbusse des Typs CapaCity führen zu einem An-
stieg bei den Abschreibungen.  
 
Die HEAG mobiBus schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von 1.529 TEUR ab. 
 
Bedingt durch die geringe Investitionstätigkeit mit einem Volumen von 263 TEUR sank das 
Anlagevermögen.  
 
Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch en tsprechende Kreditzusagen gesichert. Durch das 
Finanzmanagement war jederzeit die fristgerechte Erfüllung alle r Zahlungsverpflichtungen si-
chergestellt.  
 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden 
wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. 
Die im Berichtsjahr durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken auf-
gezeigt. 
 
Ab 2013 werden die Aufgabenträger höhere Zuschüsse zur Aufrechterhaltung der direkt verge-
benen Verkehre zahlen. Dies wurde erforderlich, da die geänderte RMV-Einnahmeaufteilung zu 
erheblich niedrigeren Erlösen führte und die Kostensteigerungen der letzten Jahre, insbesonde-
re beim Diesel und Personal, nicht durch Tarif-Preissteigerungen des RMV gedeckt sind. Daher 
war eine Anpassung des Zuschusses unumgänglich. Die HEAG mobiBus erwartet für das Jahr 
2013 ein Ergebnis von 413 TEUR, das mit den Ve rlustvorträgen aus den Vorjahren verrechnet 
wird. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab dem Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wu rde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
- 334 -
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG

HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4900 sowie www.heagmobibus.de
Gründung: 15.12.1989
Handelsregister: HRB 4569, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Landkreis Darmstadt-Dieburg 0,59%
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Steinmetz, Ralf 0 TEUR
Weiland, Doris 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 1
Eigenkapital 35
Bilanzsumme 36
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiBus GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft wird nach
erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird eine angemessene Verzinsung des
eingesetzten Kapitals angestrebt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
98,82%
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
0,59%
30
0
0
28
1
0
0
0
29
27
-8 
0
- 335 -

- 336 -

HEAG mobilo GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4000 sowie www.heagmobilo.de
Gründung: 29.12.1989
Handelsregister: HRB 4441, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG
Beteiligungen
HEAG mobiServ GmbH
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Kalbfuss, Matthias Vorsitzender 212 TEUR
Holub, Karl-Heinz 187 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Feuchtinger, Klaus Stadtrat a.D. Vorsitzender 6,3 TEUR
Trautmann, Reinhold 1. stv. Vorsitzender 5,5 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 2. stv. Vorsitzender 5,5 TEUR
Schellhaas, Klaus Peter Landrat 3. stv. Vorsitzender 5,5 TEUR
Schmidt, Walter Stadtverordneter 4. stv. Vorsitzender 5,3 TEUR
Busch, Gerhard Stadtrat 3,8 TEUR
Fleischmann, Christel Kreisbeigeordneter 4,4 TEUR
Jourdan, Hartwig Stadtverordneter 3,8 TEUR
Korndörfer, Karl k.A.
Lindscheid, Brigitte Stadträtin 3,7 TEUR
Thierolf, Axel k.A.
Thomas, Norbert 4,3 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat 3,8 TEUR
Weidner, Felix Stadtverordneter 3,8 TEUR
Yilmaz, Ümit 4,5 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Im Geschäftsjahr 2012 belief sich die Vergütung für die Geschäftsführung in Summe auf 399 TEUR.
74,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzung-
en des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz nach § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
99,04%
98,82%
Landkreis Darmstadt-Dieburg 26,00%
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 72,8 TEUR.
Unternehmensgegenstand ist die Beförderung von Personen im öffentlichen Personennahverkehr. Die
Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte
Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer
Unternehmen bedienen, an anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder
errichten oder 
pachten.
- 337 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 40.018
Vorräte 3.159 3.058 3.285
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 30.330 38.618 51.107
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 6.529 2.692 1.837
Rechnungsabgrenzungsposten 90 105 68
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 32.989
Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Kapitalrücklage 22.237 22.237 22.237
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 53.176
Verbindlichkeiten 59.975
Rechnungsabgrenzungsposten 2.743 2.485 2.227
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -2 
Sonstige Steuern -76 
Ergebnisübernahme 24.469
Jahresergebnis 0
33.681
0
0
-2 
-74 
29.845
261
-3.963 
-140 
325
-4.258 
-3.956 
0
-12.931 
52
96
-2 
-6.125 
1.616
-34.096 
-20.109 
-7.130 
-7.186 
-14.482 
-7.043 
-4.848 
-39.811 
-23.087 
54.038
49.579
-131 
634
48.472
16
478
5.072
-4.015 
8
658
-24.391 
182
-1.300 
-3.591 
0
32.989
147.537
97.860
-77.807 
32.989
81.158
56.229
154.158
47.357
48.967
-68.521 
154.158
103.064
-74.790 
54.361
-29.769 -20.608 
-20.428 -25.754 
108.775
83.821
20
672
447
18.796
44.368
147.537
55.505
50.082
4.280
45
148.883
56.559
508
148.883
84.587
23.679
-3.621 
00
0
-1.340 
2012
27
607
16.095
4.262
52.053
-45.038 
-21.211 
-7.361 
-4.196 
-103 
538
47.792
52.089
66.854
- 338 -
HEAG mobilo GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 32.989
davon Gezeichnetes Kapital 10.752
Eigenkapitalquote 22,2% 22,4% 21,4%
Bankverbindlichkeiten 35.667
Veränderung Verschuldung -1.632
Verschuldungsgrad 351,3%
Anlagendeckungsgrad 2 99,0%
Liquidität 3. Grades 104,1%
Investitionen 25.771
Investitionsquote 24% 11% 8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 63,1% 86,5%
Rohertrag 14.870 2.753
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 73,0%
Personal
Personalintensität 37,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 379 391 401
davon Auszubildende 6 9 5
Personalaufwand je Beschäftigte 53 59 53
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
40,7%
347,2%
0,0%
10.295
10.752
0,0%
-5.588
33.494
-3.416
367,3%
31.402
73,2%
63,9%
118,8%
42,5%
69,4%
32.989 32.989
-17.699-12.648
104,5% 105,9%
116,3%
0,0%
10.270
-19.691-12.718 -25.060
0,0%
0,0% 0,0%
11.842
10.752
7.980
- 339 -
HEAG mobilo GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Nachfrage im ÖPNV in Deutschland nahm im Jahr 2012 weiter zu: Nach Angabe des Sta-
tistischen Bundesamtes stiegen die Fahrgastzahl en in Deutschland im öffentlichen Personen-
verkehr mit Bussen und Bahnen um 0,5 %. Die Zahl der Fahrgäste der HEAG mobilo GmbH 
(HEAG mobilo) und ihrer Tochterunternehmen stieg mit 1,25 % ebenfalls moderat. 
Aus den Ergebnissen der 2010 durchgeführten Ve rkehrszählung des RMV ergibt sich für die 
HEAG mobilo eine deutlich veränderte Einnahm eaufteilung. Die Zahlen dokumentieren eine 
Verschiebung der Fahrgastströme hin zu den Re gionalverbindungen. Für die lokalen Verkehre 
im Gebiet der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (Dadina) führt dies im Vergleich 
zu 2010 für die Jahre ab 2011 zu Erlöseinbußen von mehreren Millionen Euro – und dies trotz 
steigender Fahrgastzahlen bei den lokalen Verk ehren. Die geringeren Erlöszuscheidungen be-
deuten für die HEAG mobilo und ihr Tochterunternehmen HEAG mobiBus eine starke wirt-
schaftliche Belastung. Die Mindererlöse fü r das Jahr 2011 wurden im Rahmen einer Aus-
gleichsregelung auf Basis der Erlöse 2010 vom RMV abgefedert. 2012 wurden die Erlöseinbu-
ßen voll wirksam.  
Das Geschäftsjahr 2012 war von diversen Großreparaturmaßnahmen geprägt. Ein Großteil der 
Kosten entfiel auf die grundhafte Sanierung der Straßenbahnstrecke auf der Heidelberger 
Landstraße. Im Zuge dieser Sanierung werden weite Teile dieser Strecke von Schotter- auf Ra-
sengleise umgestellt. Außerdem wurde im Bereich der Haltestelle „Orangerie“ die Gleiskurve 
erneuert sowie in der Nieder-Ramstädter Straße zwischen den Haltestellen „Herdweg“ und 
„Roßdörfer Platz“ die Gleisanlagen ausgetauscht. Auch wurden Brandschutzvorgaben umge-
setzt und Teile des Betriebsgebäudes auf dem Betriebshof Böllenfalltor energetisch saniert. 
Die Umsatzerlöse sanken um 2.222 TEUR. Ursächlich hierfür sind die Ergebnisse aus dem 
neuen Einnahmeaufteilungsverfahren des RMV. Die Großreparaturmaßna hmen überschritten 
im abgelaufenen Geschäftsjahr das schon recht hohe Niveau aus 2011 und führten zu einem 
Materialaufwand von 45.038 TEUR. Durch Sondere ffekte bei den Aufwendungen
  für Altersver-
sorgung sinkt der Personalaufwand gegenüber de m
 Vorjahr. Unter Berücksichtigung aller Ein-
flüsse beläuft sich der strukturbedingte Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme auf 
29.845 TEUR. Es ist erheblich durch Instandhal tungsmaßnahmen und die Erlöseinbußen aus 
der RMV-Einnahmeaufteilung geprägt. 
Insgesamt investierte die HEAG mobilo 7.980 TEUR, davon 6.659 TEUR in Sachanlagen und 
immaterielle Vermögensgegenstände. Die Investitionen betrafen insbesondere Infrastruktur-
maßnahmen und Anlagen zur Fahrgastinformation.  Unter Berücksichtigung der Investitionen, 
der erhaltenen Zuschüsse und der Abschreibungen sank das Sachanlagevermögen.  
Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch en tsprechende Kreditzusagen gesichert. Das Fi-
nanzmanagement stellte zu jeder Zeit die fristgerechte Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen 
sicher.  
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden 
wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. 
Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken eine Berichterstat-
tungspflicht. Die im Geschäftsjahr vorgeno mmenen Analysen haben ke ine bestandsgefährden-
den Risiken aufgezeigt.  
Seit mehr als sieben Jahren ist die Erneueru ng der Autobahnbrücke über die A5 zwischen 
Darmstadt und Griesheim geplant. Immer wieder hat Hessen Mobil – das frühere Amt für Stra-
ßen- und Verkehrswesen – dieses Bauvorhabe n verschoben. Der Baubeginn ist nun für den 
Herbst 2013 angesetzt. Die Bauzeit für die neue  A5-Brücke ist auf mindestens zwei Jahre ver-
anschlagt. Um auch während dieser Zeit eine Schienenverbindung nach Griesheim aufrecht zu 
erhalten, beteiligt sich die HEAG mobilo anteilig an den Kosten für eine Behelfsbrücke. Außer-
dem planen wir, die Streckensanierung und de n Umbau zum Rasengleis in der Heidelberger 
Landstraße 2013 weitestgehend abzuschließen.  Eine weitere umfassende Baumaßnahme wird 
die Errichtung einer neuen Nahverkehrspur in der Bismarckstraße sein. Im Sommer 2013 soll 
mit den Vorarbeiten für den westlichen Teilabschnitt begonne n werden. Für 2013 wird ein 
strukturbedingter Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von 28.200 TEUR erwartet.   
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wu rde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk 
erteilt.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 340 -
HEAG mobilo GmbH

HEAG mobiServ GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4455 sowie www.heagmobiserv.de
Gründung: 08.12.2004
Handelsregister: HRB 9369, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Holub, Karl-Heinz 0 TEUR
Kalbfuss, Matthias 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Zweck des Unternehmens ist der Betrieb einer Kraftfahrzeug-Werkstatt nebst Tankstelle und
Waschanlage sowie die Erbringung von weiteren Dienstleistungen und Nebengeschäften im Kfz-Bereich.
- 341 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 751
Vorräte 271 281 250
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 334 180 247
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 145 246 39
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 553
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 453 453 453
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 18
Verbindlichkeiten 330
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -0 
Ergebnisabführun
g -20 
Jahresergebnis 0
-52 
0
0
0
-0 
3
3
-0 
2
0
0
0
0
0
0
0
2
0
-3.090 
-106 
-45 
-438 
50
-45 
-456 
-3.327 
-167 
3.730
4.000
-1 
0
3.719
-18 
0
30
3
0
0
21
3
0
-0 
0
553
842
130
-3.902 
553
127
535
665
3.894
3.700
-3.680 
665
136
-3.996 
4.013
852
17 6
150
132
0
0
4
0
707
842
26
3.999
14
0
901
264
1
901
149
0
-0 
0
-8 
0
-0 
0
2012
0
3
0
12
3.908
-3.171 
-244 
-41 
-447 
2
0
3.896
27
86
- 342 -
HEAG mobiServ GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 553
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 61,4% 65,6% 83,1%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 108
Verschuldungsgrad 63,0%
Anlagendeckungsgrad 2 367,8%
Liquidität 3. Grades 215,6%
Investitionen 38
Investitionsquote 25% 22% 28%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 82,8% 81,1%
Rohertrag 610 725
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 2,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 6 9 10
davon Auszubildende 4 4 3
Personalaufwand je Beschäftigte 18 19 24
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
6,2%
52,4%
0,0%
-178
100
0,0%
95
0
-67
20,4%
0
82,9%
0,0%
244,2%
4,2%
0,0%
553 553
4663
407,9% 425,5%
475,6%
0,0%
672
1750 6
0,0%
0,0% 0,0%
30
100
36
- 343 -
HEAG mobiServ GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Der Markt für Werkstattleistungen im Nutzfahrzeugbereich bleibt schwierig. Im Jahr 2012 ist 
ein Kunde weggefallen, der bisher seine Fahrzeuge am Betriebshof Böllenfalltor stationiert hat-
te. Aus diesem Grund sank das Auftragsvolumen der HEAG mobiServ GmbH (HEAG mobiServ). 
 
Der Anstieg der Kraftstoffpreise seit 2009 setzte  sich auch 2012 fort. Die Unternehmen muss-
ten für Diesel so viel bezahlen wie noch nie zuvor. Für die HEAG mobiServ hat dies keine Aus-
wirkungen, da Preissteigerungen an die Kunden weitergegeben werden. 
 
Die Umsatzerlöse sanken auf 3.894 TEUR. Ursach e ist ein Rückgang des Dieselabsatzes um 
rund 9,3 % auf 2,0 Mio. Liter, der auf den We gfall eines Kunden mit einer höheren Dieselab-
nahme zurückzuführen ist. Der geringere Dieselabsatz zieht einen niedrigeren Materialaufwand 
wegen des geringeren Dieseleinkaufs nach sich.  
 
Mit der Einstellung von neuen Mitarbeitern im  Laufe des Geschäftsjahres 2011 erhöhte sich 
der Personalaufwand 2012 im Vergleich zum Vorjahr. Hinzu kam die Erhöhung aus dem neuen 
Tarifvertrag der Arbeitgebervereinigung öffent licher Nahverkehrsunternehmen e.V. (AVN) und 
der Gewerkschaft Verdi. 
 
Die HEAG mobiServ schließt das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Verwendung in Höhe 
von 8 TEUR ab. Das Ergebnis wird an die HEAG mobilo GmbH abgeführt. 
 
Das Anlagevermögen blieb mit den Investitionen in Höhe von 36 TEUR und den geringfügig 
höheren Abschreibungen nahezu unverändert.  
 
Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch en tsprechende Kreditzusagen gesichert. Durch das 
Finanzmanagement war jederzeit die fristgerechte Erfüllung alle r Zahlungsverpflichtungen si-
chergestellt.  
 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden 
wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. 
Die im Berichtsjahr durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken auf-
gezeigt bzw. zu einer veränderten Ausrichtung des Unternehmens geführt.  
 
Die Schwestergesellschaften HEAG mobiBus GmbH & Co. KG und Nahverkehr-Service GmbH 
(NVS) werden ihre Wartungs- und Instandhaltungskosten vor dem Hintergrund des hohen Kos-
tendrucks und steigender Treibstoff- und Personalkosten weiterhin auf ein Mindestmaß, das 
die Sicherheit gewährleistet, beschränken. Da s Auftragsvolumen wird daher nicht wesentlich 
steigen. Die HEAG mobiServ plant für das Ge schäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss von 10 
TEUR. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wu rde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 344 -
HEAG mobiServ GmbH

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4242 sowie www.heagmobitram.de
Gründung: 08.12.2004
Handelsregister: HRA 7158, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Dittrich, Holger k.A.
Holub, Karl-Heinz k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Zweck der Gesellschaft ist die Beförderung von Personen im Straßenbahnverkehr. Die Gesellschaft kann
alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet
sind. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, an anderen
Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder errichten oder pachten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 345 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 94
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 94 90 88
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 2 3
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 50 50
Kapitalanteile 50 50 50
Rücklage 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 6
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 25.710
Umsatzerlöse 25.710 25.799 25.719
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 25.710
Betriebsaufwand
Materialaufwand -25.660 -25.749 -25.669 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -26 -23 -23 
Betriebsergebnis 24 27 27
Finanzergebnis 0 1 1
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge0 1 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 25 27 27
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 25
0
10
32
92
94
-25.772 
39
-25.692 
94
0
0
0
25.799
0
0
92
50
0
0
91
91
91
0
0
0
0
92
31
10
25.799
-25.686 
27
25.719
25.719
27
- 346 -
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 50 50
davon Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Eigenkapitalquote 53,0% 54,2% 55,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 5- 6- 2
Verschuldungsgrad 88,6%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 212,9%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,1%
Eigenkapitalrentabilität 49,1%
Gesamtkapitalrentabilität 26,0% 29,8% 30,2%
Materialintensität 99,8% 99,8% 99,8%
Rohertrag 50 50 50
EBIT 24 27 27
EBITDA 24 27 27
ROCE 29,3% 33,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
33,4%
0,1%
81,7%
50
0,0%
84,5%
55,0% 54,9%
222,4%
0,0%
0,1%
218,3%
- 347 -
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die HEAG mobiTram GmbH & Co. KG (HEAG mobiTram) gehört als Tochtergesellschaft der 
HEAG mobilo GmbH (HEAG mobilo) zur Nahverkehrssparte des HEAG-Konzerns. Auf der 
Grundlage eines Verkehrsleistungsvertrags erbringt die HEAG mobiTram Straßenbahnverkehrs-
leistungen für die HEAG mobilo. Die Fahrleis tungen werden anhand der Nutzungskilometer 
abgerechnet. 
 
Die Umsatzerlöse und Aufwendungen werden ausgehend vom Verkehrsleistungsvertrag mit der 
HEAG mobilo auf Basis der tatsächlich gefahren en Nutzkilometer abgerechnet. Die Umsatzer-
löse berechnen sich auf Grundlage der Materialaufwendungen zuzüglich eines Risiko- und Ge-
winnaufschlags von 50 TEUR. 
 
Das Jahresergebnis 2012 der HEAG mobiTram ist im Wesentlichen beeinflusst durch Umsatz-
erlöse aus Verkehrsleistungen in Höhe von 25.719 TEUR. Die Umsatzerlöse liegen nur gering-
fügig unter dem Vorjahresniveau. Den Erlösen stehen Aufwendungen aus bezogenen Leistungen 
in Höhe von 25.669 TEUR gegenüber. Die HEAG  mobiTram schloss das Geschäftsjahr 2012 
mit einen Jahresüberschuss von 27 TEUR ab. 
 
Das Unternehmen verfügt über kein Anlagevermögen und tätigte keine Investitionen. 
 
Durch das Finanzmanagement war jederzeit die fr istgerechte Erfüllung aller Zahlungsverpflich-
tungen gesichert.  
 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden 
wirksame Steuerungs- und Kont rollsysteme eingesetzt , 
 die permanent weiterentwickelt wer-
den. Die im Geschäftsjahr vorgenommen Analys en haben ke
ine bestandsgefährdenden Risiken 
aufgezeigt. Damit war eine veränderte Ausrichtung des Unternehmens nicht notwendig.  
 
Aufgrund der Ausgestaltung des Verkehrsleistungsvertrages hat die HEAG mobiTram weder ein 
nennenswertes Verlustrisiko noch eine nennenswerte Gewinnchance. 
 
Der Bestand bzw. die weitere Entwicklung ist vo m Fortbestand des Verkehrsleistungsvertrages 
abhängig. Anhaltspunkte für eine Kündigung oder Veränderung liegen nicht vor. 
 
Durch die vertraglichen Regelungen mit der HEAG mobilo erwartet die HEAG mobiTram für das 
Geschäftsjahr 2013 einen Anstieg der Umsatzer löse und des Materialaufwandes bei gleich 
bleibendem Jahresergebnis in Höhe von 27 TEUR. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wu rde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
- 348 -
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG

HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4242
Gründung: 29.12.2004
Handelsregister: HRB 9362, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Dittrich, Holger 0 TEUR
Holub, Karl-Heinz 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 1
Eigenkapital 33
Bilanzsumme 34
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Zweck der Gesellschaft ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiTram GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
29
0
0
28
1
0
0
0
28
26
-7 
0
- 349 -

- 350 -

Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4800 sowie www.nvs-busreisen.de
Gründung: 08.12.1997
Handelsregister: HRB 24904, Amtsgereicht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Holub, Karl-Heinz 0 TEUR
Kalbfuss, Matthias 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Organisation und Durchführung von öffentlichem
Personen-Nahverkehr (ÖPNV). Ziel des Unternehmens ist die wirtschaftliche Erstellung von ÖPNV-
Leistungen und eine bessere Kapazitätsauslastung der Gesellschaft. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte
betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann
Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.
- 351 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 460
Vorräte 20 38 40
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 394 501 510
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 45 51 411
Rechnungsabgrenzungsposten 21 2 1
0 0 166
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 293
Gezeichnetes Kapital 120 120 120
Kapitalrücklage 400 1.200 2.500
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -227 -624 -2.786 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 166
Rückstellungen 40
Verbindlichkeiten 2.227
Rechnungsabgrenzungsposten 15 10 5
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -3 
Jahresergebnis -397 
2.834
0
0
-8 
-3 
1
0
-19 
0
0
-217 
-2 
0
-18 
0
-237 
-80 
-97 
-70 
-196 
0
0
-113 
-106 
-2.151 
0
0
0
6
0
696
3.910
2.608
-5.398 
-0 
2.607
961
3.735
2.952
3.316
-3.234 
2.946288
0
270
0
0
18
2.834
3.735
0
1
591
3.910
71
270
-485 
171
0
0
-394 
284
0
-215 
-288 -2.322 
2.094
3.316
112
0
-496 
2.575
-297 
-1.351 
-1.091 
3.133
1
2.575
2.092
1
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
-111 
00
-2.162 
2012
0
0
1
111
3.076
-1.259 
-1.149 
-472 
12
2.965
1.864
1.866
-2.518 
0
- 352 -
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 293
davon Gezeichnetes Kapital 120
Eigenkapitalquote 11,4% 17,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 1.878
Verschuldungsgrad 780,0%
Anlagendeckungsgrad 2 14,0%
Liquidität 3. Grades 20,3%
Investitionen 1.843
Investitionsquote 88,0% 51,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -80,3%
Eigenkapitalrentabilität -74,1%
Gesamtkapitalrentabilität -8,4%
Materialintensität 82,4%
Rohertrag 33
EBIT
EBITD
A
ROCE -8,1%
Personal
Personalintensität 27,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 8 37
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 10 29
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
37,4%
462,0%
> 1.000%
-1.267
120
-57,1%
-99 208
32
< -1.000%
00
37,0%
-7,6%
696 0
25,8%
-72,9%
1.483
45,9%
18,4%
906
-10,2%
21,0%
-288-196 -2.322
-14,0%
-57,9%
1.719
120
2
0,0%
0,0%
0,1%
40,9%
1.706
36
0
-1.850
-119,7%
- 353 -
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Ende 2010 hatte die Nahverkehr-Service GmbH (NVS) das Linienbündel „nördliche Bergstraße“ 
übernommen. Hierfür wurde zwischen der NVS und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) 
ein sogenannter „Netto-Vertrag“ abgeschlossen, wie beim VRN üblicherweise zur Anwendung 
kommt. Die Aufwendungen und Fahrgeldeinnahmen mussten bei Angebotsabgabe im Frühjahr 
2010 für die gesamte Vertragslaufzeit vom Unternehmen bis Ende 2018 prognostiziert werden. 
„Netto-Verträge“ räumen den ÖPNV-Unternehmen zwar typischerweise größere Gestaltungs-
spielräume ein, aber zugleich tragen sie auch einen Großteil des Risikos. So werden Preisstei-
gerungen, die über das kalkulierte Niveau hinausgehen, nicht von den Aufgabenträgern ausge-
glichen. Die in den Kalkulationen angenommen Preissteigerungen basieren auf Erfahrungswer-
ten.  
Die erhebliche Dieselpreissteigerung seit Abgabe der Angebote für das Bündel nördliche Berg-
straße geht voll zu Lasten der Gesellschaft. De r Dieselpreis stieg seit Angebotsabgabe um ins-
gesamt fast 25 %, die Fahrpreise dagegen wurden 2011 um 3,5 % und 2012 um 3,3 % ange-
hoben. Zudem erfolgt die Anheb ung der Fahrscheinpreise zeit versetzt. Bei Gesprächen mit 
dem VRN über vertragliche Anpassungen konnte kein positives Ergebnis erzielt werden. Auch in 
der gesamten Branche haben die drastisch gest iegenen Treibstoffpreise negative Auswirkun-
gen.  
Aufgrund von höheren Leistungen aus dem Sc hienen- und Gelegenheitsverkehr und höheren 
Fahrgeldeinnahmen stiegen die Umsatzerlöse le icht an. Durch Effizienzsteigerungen und ge-
zielte Einsparungen konnte der Materialaufwan d gesenkt werden. Bedingt durch die Tariferhö-
hung des Landesverbands Hessischer Omnibusunternehmer e.V. (LHO) ist ein Anstieg des Per-
sonalaufwands zu verzeichnen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist eine Drohver-
lustrückstellung für das Linienbündel „nördliche Bergstraße“ berücksichtigt. Die NVS schließt 
das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -2.162 TEUR ab.  
Das Anlagevermögen sank durch die geringe Inve stitionstätigkeit, die planmäßigen Abschrei-
bungen und den Verkauf von Omnibussen. Der Anstieg der Rückstellungen resultiert aus der 
Drohverlustrückstellung für die Restlaufzeit des Linienbündels „nördliche Bergstraße“.  
Bedingt durch den Verlustvortra g aus Vorjahren und den Verlust des abgelaufenen Geschäfts-
jahres, wird das Eigenkapital, bei gleichzeitiger  Erhöhung der Kapitalrücklagen, negativ. Die 
Gesellschafterversammlung hat am 15. Oktober 2012 eine Zuführung zur Kapitalrücklage in 
Höhe von 1.300 TEUR und einen Rangrücktritt in Höhe von 965 TEUR beschlossen. Eine insol-
venzrechtliche Überschuldung der Gesellschaft liegt nicht vor. Die Fortführung des Unterneh-
mens ist derzeit nach der aktuellen Planung nicht gefährdet.  
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden 
wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. 
Die im Berichtsjahr durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken auf-
gezeigt. 
Der bestehende Tarifvertrag des LHO hat eine Laufzeit bis Juni 2013. Daher wird es auch 2013 
wieder Tarifverhandlungen für den LHO geben. Ver.di beabsichtigt mittelfristig eine Steigerung 
des Stundenlohns auf mindestens 15 EUR. Auch  der LHO möchte den Beruf des Busfahrers 
finanziell attraktiver machen, muss die Kostenst eigerungen aber auf di e Ertragszuwächse be-
grenzen. 
Im Herbst 2012 wurde eine Verkehrszählung auf den Linien der NVS durchgeführt. Die Ergeb-
nisse zeigen eine deutliche Fahrgaststeigerung  im Vergleich zur Erhebung aus 2007, die der-
zeit die Basis für das Einnahmeaufteilungsverfahren beim VRN ist. Die Daten aus der aktuellen 
Verkehrszählung werden die Grundlage für die Einnahmeaufteilung ab 2013 sein und werden 
derzeit vom VRN ausgewertet. Wir erhoffen eine deutlich positive Einnahmeentwicklung.  
Leistungssteigerungen im Schienenersatz- und Gelegenheitsverkehr sollen weitere Deckungs-
beiträge generieren. Unter Berücksichtigung de r möglichen Dieselpreis- und Personalkosten-
entwicklung, dem Ansatz von geplanten Maßnah men und der Neutralisierung des Ergebnisses 
aus dem Linienbündel „nördliche Bergstraße“ durch die Drohverlustrückstellung ist für das 
Jahr 2013 ein Überschuss von 48 TEUR geplant. 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wu rde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 354 -
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)

2.846
2.4942.429
201120102009
3.000
2.000
1.000
0
17.214
27.84226.237
15.000
5.000
0
2010
35.000
2011
25.000
2009
Geschäftsfeld Gesundheit 
 
 Klinikum Darmstadt GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der Klinikum Darmstadt GmbH: 
 
 
 
 
 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 Zweckverband Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Da.-Di.  
Ziele im Geschäftsfeld 
Innerhalb des Geschäftsfelds Ge sundheit leistet das Klinikum 
Darmstadt als Krankenhaus der Maximalversorgung einen he-
rausgehobenen Beitrag zur medizi nischen Versorgung der Bevöl-
kerung in Darmstadt und Südhessen. Daneben umfasst das Ge-
schäftsfeld Altenhilfe und –pfleg eleistungen, den Betrieb von Be-
hindertenwerkstätten sowie von Schwimm- und Erholungsbädern. 
Ziel des Geschäftsfeldes ist es, die Krankenhausversorgung auf 
hohem Niveau zu sichern und weiter auszubauen. Gleiches gilt für 
die Altenpflege und die Behinder tenwerkstätten. Darüber hinaus 
gilt es jedoch auch, Kosten zu senken und damit die Wirtschaft-
lichkeit zu verbessern. Ziel des Eigenbetriebs Werkstätten und 
Wohneinrichtungen ist es, ein se lbst bestimmtes und modernes 
Leben von Menschen mit Behinderung zu organisieren und zu 
ermöglichen.  
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Das Geschäftsfeld Gesundheit unterhält zahlreiche Kooperationen, 
u.a. zu der TU Darmstadt, der Evangelischen Fachhochschule 
Darmstadt, sowie zu den Universitäten Frankfurt, Heidelberg und 
Mannheim. Themenschwerpunkte sind u.a. „Haptische Sensoren“, 
die gemeinsame Durchführung von Vorlesungen und Untersu-
chungen sowie die Bereitstellung  des Angebots des praktischen 
Jahres für Medizinstudenten 
(Akademisches Lehrkrankenhaus). 
Auszeichnungen * 
 
 
 Darmstädter gemeinnützige Kinderklini-
kenbetriebs-GmbH 
 Gesundheits- und Pflegeberufe DA - GG 
GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
 Klinikum Catering Service GmbH 
 
 Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft 
Südhessen mbH 
 Medizinisches Versorgungszentrum am Kli-
nikum Darmstadt GmbH (MVZ) 
 Sanitätshaus am Klinikum GmbH 
 SSG Starkenburg Service GmbH 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten 
* Auswahl von Auszeichnungen aller Unternehmen des Geschäftsfelds Gesundheit

- 356 -

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Anschrift: Dieburger Straße 31, 64287 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 40 20 sowie www.kinderkliniken.de
Gründung: 16.07.1996
Handelsregister: HRB 6557, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH
Beteiligungen
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Lettgen, Dr. Bernhard k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
25,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
50,00%
Die Gesellschaft beteiligt sich an der Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegepersonal. Die
Gesellschaft dient der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Gesellschaftszweck des
Unternehmens ist der Betrieb von medizinischen Fachabteilungen im Auftrag und im Namen der
Gesellschafter und unter Wahrung der bei den Gesellschaftern verbleibenden Versorgungsverträge,
insbesondere die Zusammenfassung der pädiatrischen Fachabteilungen einschließlich
sozialpädiatrischer und Intensivbehandlung ohne operative Eingriffe an Kindern unter dem Namen
"Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret".
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 357 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 13.104
Vorräte 101 246
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.284 5.233
Wertpapiere 985 998
Liquide Mittel 8.735 7.222
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 5.185
Gezeichnetes Kapital 26 26 k.A.
Kapitalrücklage 102 102 k.A.
Gewinnrücklagen 3.911 5.058 k.A.
Bilanzergebnis 1.146 1.782 k.A.
Sonderposten 695
Rückstellungen 932
Verbindlichkeiten 8.669
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 00
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011  (vorl.) 2012*
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -3 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis 1.783
k.A.
k.A.
k.A.
179
-15 
-1 
0
0
1.146
0
-681 
163
0
-2.728 
-10.668 
-160 
-2.022 
1.664
0
0
6.968
17.087
2.057
13.698
17.087
0
k.A.
0
0
217
-7 
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
1.338
18.217
18.073
144
1.574
1.565
7.315
-18.222 
19.791
0
0
-239 
0
k.A.
k.A.
225
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
1.827
1.569 k.A.
2.375
1.331
15.480
-2.661 
-3.162 
-12.160 
16.006
-102 
0
15.904
-15.578 
17.241
15.480
807
1.568
k.A.
k.A.
1.786
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
  (vorl.) 2012*
k.A.0
3.389
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
1.240
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-1 
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 358 -
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012**
Bilanz
Eigenkapital 5.185
davon Gezeichnetes Kapital 26
Eigenkapitalquote 33,5% 40,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -2.485
Verschuldungsgrad 185,2%
Anlagendeckungsgrad 2 218,3%
Liquidität 3. Grades 136,5%
Investitionen 887
Investitionsquote 37,3% 22,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 7,2%
Eigenkapitalrentabilität 22,1%
Gesamtkapitalrentabilität 7,4%
Materialintensität 15,8%
Rohertrag 13.176
EBIT
EBITD
A
ROCE 7,9%
Personal
Personalintensität 61,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 207 255
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 52 48
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A.
133,9%
k.A.
k.A.
k.A.
25,6%
k.A.
k.A.
k.A.
1.824 1.808
k.A.
k.A.
k.A.
61,4%
11,7%
0
6.968
15.055
16,0%
154,3%
-1.354
10,4%
205,6%
1.5691.664 k.A.
9,8%
774
26
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 359 -
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 wurden die Werte des Jahresabschlusses sowie der Bericht zur 
wirtschaftlichen Lage nicht zur Verfügung gestellt. Der aufgeführte Lagebericht ist dem vergan-
genen Beteiligungsbericht entnommen und bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2011. 
 
Die Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH, „Darmstädter Kinderkliniken 
Prinzessin Margaret“ ist für die Region Südhessen und darüber hinaus der einzige Anbieter von 
voll- und teilstationären pädiatrischen, neonatologischen und kinder- und jugendpsychosomati-
schen Leistungen. Die pädiatrische und psychosomatische Versorgung erfolgt auf dem Gelände 
der Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu  Darmstadt in zwei Gebäuden, die in 2007 und 
2011 in Betrieb genommen wurden. Die neonatologische Versorgung erfolgt am Standort der 
Klinikum Darmstadt GmbH. Mit der Fertigstellung des 2. Bauabschnittes konnte ab dem 
1.4.2011 der Kinderärztliche Notdienst der nied ergelassenen Kinderärzte Darmstadts in den 
Räumlichkeiten der Kinderklinik in Betrieb genommen werden.  
 
Die Kinderkliniken betreiben zusätzlich gemein sam mit weiteren Krankenhäusern eine Kran-
kenpflegeschule, in der unter anderem 40 Ausbild ungsplätze für Gesundheits- und Kinderkran-
kenpflegerinnen und –krankenpfleger vorhanden sind. Die weiteren Krankenhäuser sind das 
Klinikum Darmstadt, die Kreisklinik Groß-Gerau GmbH sowie das Alice-Hospital Darmstadt. 
Diese gemeinsame Krankenpflegeschule firmiert unter dem Namen „Bildungszentrum für Ge-
sundheit Mathildenhöhe“, Gesundheits- und Pflegeberufe Darmstadt – Groß-Gerau GmbH. 
 
Die Belegung entwickelte sich von 16.474 (inklu sive Sozialpädiatrisches Zentrum – SPZ) in 
2010 auf 18.814 im Jahr 2011.  
 
Die betrieblichen Erträge setzen sich zusamme n aus den allgemeinen Krankenhausleistungen, 
ambulanten Leistungen und Wahlleistungen, die zusammen mit der Veränderung des Bestands 
an unfertigen Leistungen sowie den Material aufwendungen einen Rohertrag ergeben i.H.v. 
15.055 TEUR (Vorjahr 13.176 TEUR). Das Geschäftsjahr 2011 schließt mit einem Jahresüber-
schuss in Höhe von 1.783 TEUR (Vorjahr 1.146 TEUR) ab. 
 
Es werden kurz- und mittelfristig nicht benötigte Mittel zum größten Anteil sicherheits- und 
zinsorientiert in Tages- und Festgeldern sowie in festverzinslichen Wertpapieren ohne Kurs-
risiko investiert. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist zufrieden stellend.  
 
Da die Darmstädter gemeinnützige Kinderklin ikenbetriebs-GmbH nicht als eigenständiges 
Krankenhaus im Krankenhausplan aufgenommen ist, werden der Gesellschaft vom Land Hes-
sen unmittelbar keine Fördermitt el zur Verfügung gestellt. Zur Finanzierung der Investitions-
kosten werden der Gesellschaft anteilig pausch ale Fördermittel durch die Gesellschafter zur 
Verfügung gestellt. Im Geschäftsjahr 2011 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in 
Höhe von 774 TEUR (Vorjahr 350 TEUR) getäti gt, wovon ein Betrag von 568 TEUR pauschal 
gefördert ist.  
 
Die Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret sind als Wirtschaftsbetrieb im unterneh-
merischen Handeln und den Chancen und Risike n im Wettbewerb am Gesundheitsmarkt aus-
gesetzt. Unmittelbare Risiken, die den Best and der Darmstädter Kinderkliniken gefährden 
könnten, bestehen derzeit nicht. 
 
Durch den Umzug in den 2. Bauabschnitt konnt e mit der vollen Inbetriebnahme der psycho-
somatischen Tagesklinik begonnen werden. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass in den 
Jahren 2012 und 2013 die Belegung weiterhin gehalten und mit einem ausgeglichenen Jahres-
ergebnis gerechnet werden kann.  
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2011 wurd e die Solidaris Revisions GmbH Wirtschafts-
prüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft bestellt. Die Prüfung ist noch nicht abge-
schlossen, es wird jedoch mit der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks 
gerechnet. Bei den dargstellten Daten handelt es sich daher um vorläufige Werte. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
- 360 -
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151 / 132 974 sowie www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Rasch, Torsten 1. Betriebsleitung -
Konradt, Beate Kfm. Betriebsleitung -
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin 0 TEUR
Beller, Rita Stadträtin 0 TEUR
Böck, Karl-Heinz Stadtverordneter 0 TEUR
Busch, Birgit Personalrat 0 TEUR
Egner, Inge Personalrätin 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Schmidt, Walter Stadtverordneter 0 TEUR
Schwaßmann, Dr. Helena Stadtverordnete 0 TEUR
Sperling, Christopher Stadtverordneter 0 TEUR
Töns, Karl-Heinz Stadtverordneter 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs bezieht ihre Bezüge im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Kern-
verwaltung.
Das Zentralbad, das Nordbad, das Schul- und Trainingsbad, das Bezirksbad Bessungen, der Woog, das
Mühltalbad Eberstadt, das Arheilger Mühlchen werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersöhnlichkeit
(Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der Eigenbetrieb
kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte
betreiben. Der Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
- 361 -

Bilanz (TEUR) (vorl.) 2010 (vorl.) 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) (vorl.) 2010 (vorl.) 2011 (vorl.) 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis -1.267 
2.736
0
-46 
0
0
-794 
0
308
0
-629 
0
293
-1.037 
0
0
0
-3.016 
-1.079 
-2.127 
20
223
544
-1.009 
-2.133 
-908 
-2.803 
-516 
-292 
-916 
0
-103 
0
0
0
-7.184 
0
0
0
0
2.933
0
-6.970 
6.0985.815
0
2.742
0
0
3.074
0
2.742
-6.853 
-509 
0
0
-1.164 
7
0
-814 
-872 -407 
0
0
0
0
0
0
0
0
2.736
3.362
0
-748 
0
0
0
0
0
0
-585 
00
-961 
0
(vorl.) 2012
0
0
0
3.845
6.778
-1.059 
-2.253 
-692 
0
2.933
0
0
-3.180 
0
- 362 -
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) (vorl.) 2010 (vorl.) 2011 (vorl.) 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 2.871
Investitionsquote 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -29,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 17,4%
Rohertrag 1.733
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 89,1%
Personal
Personalintensität 36,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 52 50
davon Auszubildende 4 5
Personalaufwand je Beschäftigte 41 43
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0
-32,8%
0
421
415 -124
46
4
286
34,9%
84,6%
0
0
0
1.873
33,2%
0,0%
0
0,0%
-493 -407
-46,3%
1.657
17,7%
0,0%
0
0,0%
0,0%
0,0%
49
0,0%
88,1%
15,6%
0,0%
0,0%
-872
0,0%
80
0,0%
0
- 363 -
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die weiterhin angespannte finanzielle Situation des städtischen Haushaltes spiegelt sich in der 
Aufstellung des Wirtschaftsplanes 2012 wider. Die Auflagen zur Aufstellung wurden von der 
Betriebsleitung umgesetzt. 
 
Die Besucherzahlen in den Freibädern lagen mit rund 405.000 gegen über dem witterungsbe-
dingt schlechten Ergebnis aus 2011 um 75. 000 Besucher (23 %) über dem Vorjahr mit 
330.000 Besuchern. 
 
Die Hallenbäder wurden von rund 297.000 Badegästen (Öffentlichkeit, Schulen und Vereine) 
besucht, das sind gegenüber dem Vorjahr (rund 311.000) rund 14.000 Besucher (4,4 %) we-
niger. Dies ist allerdings auf eine fehlerhaften statistische Miterhebung von begleitenden Eltern 
im 1. Halbjahr 2011 zum Beginn der Inbetriebnahme des Bezirksbades Bessungen zurück zu 
führen. 
 
Die Umsatzerlöse konnten in 2012 um 196 TEUR auf 2.933 TEUR gesteigert werden. Die Auf-
wendungen für  Roh-, Hilf- und Betriebsst offe (762 TEUR) und bezogene Leistungen 
(297 TEUR) konnten geringfügig reduziert werden. Lediglich im Bereich der Personalkosten 
waren Mehrausgaben aufgrund von wiederbesetzten zu verzeichnen.  
 
Erwähnenswert sind die Beschlüsse zur Umsetzung der wirkungsorientierten Haushaltskonsoli-
dierungsmaßnahmen zur Anpassung der Ersta ttungen durch den Schuletat für das Schul-
schwimmen von bisher 0,50 € auf 1,00 €, sowie die Erhebung eines finanziellen Ausgleiches 
durch Vereine bei Sonderveranstaltungen. Darü ber hinaus wurden die Nutzungsentschädigun-
gen für anerkannte Sportvereine für die Nutzung der Bäder einheitlich für alle Sportinfrastruk-
turangebote für Erwachsenen-Gruppen auf 4,00  € und für Kinder- und Jugendgruppen auf 
2,00 € pro Stunde mit Wirkung zum 1. Januar 2013 festgelegt. Im Jugendstilbad (Betreiber Fa. 
Aquapark) wurden die Eintrittspreise zum 1. Juni  2012 nach zweijähriger Laufzeit um linear 
um 5 % erhöht. 
 
Im Bereich der Investitionen wurden lediglich geringe Anschaffungen getätigt. 
 
Der Planungsvariante Ersatzneubau Nordbad mit Familienteil wurde durch die Stadtverordne-
tenversammlung verworfen und durch Etatisierung von 13.000 TEUR in der Funktion als reines 
Sportbad festgelegt. Das Raum- und Funktionsprogramm wurde in mehreren Varianten erstellt. 
Aufgrund der weiterhin extrem angespannten finanziellen Lage der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt ist ein Beginn der Baumaßnahme bislang noch nicht erfolgt. Die weiteren Planungsschrit-
te, Zusammenstellung eines Planungsteams zur Erarbeitung eines Vorentwurfs und Beteiligung 
von Schulen und Vereinen wurden unter den Vorbehalt der Genehmigung des Haushaltes durch 
den Regierungspräsidenten gestellt.  
 
Die wesentlichen Risiken im laufenden Betrie b liegen bei den technisc h veralteten Hallenbä-
dern Nordbad und Schul- und Trainingsbad im hohen Aufwand für Energie, sowie der Instand-
haltung. Die Tragfähigkeit des Daches im Nordbad wird weiterhin halbjährlich gutachterlich 
überwacht und durch Instandsetzung gesichert.  
 
Unter Prämisse eines Verlustausgleiches durch den Kernhaushalt der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt sieht die Betriebsleitung neben dem hohen Risiko einer noch nicht erfolgten Ent-
scheidung zum Ersatzneubau Nordbad keine weiteren bestandsgefährdenden Risiken. 
 
Die Struktur der Eintrittspreise in den städtische n Bädern ist generell nicht darauf ausgelegt, 
dass eine Kostendeckung zu erwarten ist. Denn och wird seitens der Stadt eine strukturelle 
Unterdeckung in Kauf genommen, um das breit gefächerte Sport- und Gesundheitsangebot mit 
überregionaler Bedeutung anbieten zu können.  
 
Für 2013 steht im Eigenbetrieb Bäder die Erhebung der planerischen Grundlagen für die bau-
lich-technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades an. 
 
Die Prüfungen der Geschäftsjahre 2010 und 2011  durch die Wirtschaft sprüfungsgesellschaft 
Schüllermann und Partner wurden noch nicht abgeschlossen, es handelt sich daher bei den in 
der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten We rten um vorläufige Daten. Für diese Jahre 
wird jedoch mit der Erteilung eines uneingesch ränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. Bei 
den für 2012 ausgewiesenen Angaben handelt es sich ebenfalls um vorläufige Werte. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 364 -
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Anschrift: Schreberweg 2, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 97700 sowie www.darmstaedter-werkstaetten.de
Gründung: 1968
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Titel              Vergütun
g
Preisher, Martina 55 TEUR
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Akdeniz, Barbara Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter 0 TEUR
Böck, Karl-Heinz Stadtverordneter 0 TEUR
Egner, Inge Personalrätin 0 TEUR
Eppich, Axel Stadtverordneter 0 TEUR
Gernhardt, Florian Stadtverordneter 0 TEUR
Kleiner, Gabriele 0 TEUR
Mayer, Peter Stadtverordneter 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Schintler, Anton Stadtrat 0 TEUR
Vorbach, Dr. med. Ernst Ullrich 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat 0 TEUR
Wieber, Gerd 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Betriebsleitung erhielt im Berichtszeitraum eine Vergütung von 55 TEUR.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit ihren Behinderteneinrichtungen (Werkstatt für geistig
behinderte Menschen, Zweigwerkstatt für psychisch kranke Menschen "Werkstatt für berufliche
Rehabilitation", Wohneinrichtungen für geistig Behinderte "Kurt-Jahn-Anlage" mit Außenwohngruppe und
Betreutem Wohnen) ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts
"Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Dieser Satzungszweck wird verwirklicht insb. durch die
Unterhaltung der Werkstätten für behinderte Menschen. Der Betrieb wird als Eigenbetrieb entsprechend
den Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck
fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben.
- 365 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 8.591
Vorräte 47 41 41
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 900 761 825
Wertpapiere 197 203 0
Liquide Mittel 7.448 8.171 8.538
Rechnungsabgrenzungsposten 10 8 5
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 15.817
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 11.893 11.893 11.893
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 2.924 3.410 3.415
Sonderposten 1.811 1.737 1.663
Rückstellungen 1.447
Verbindlichkeiten 1.137
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012 (vorl.)
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -2 
Jahresergebnis 486 313
0
0
-2 
118
24
-2 
132
0
-95 
0
-59 
0
0
0
37
0
-2.991 
-4.125 
-263 
-774 
337
-260 
-778 
-2.998 
-4.221 
8.490
8.377
3
0
8.196
4
0
290
82
0
0
722
100
0
-18 
-234 
16.303
20.786
11.400
-8.722 
16.308
11.400
9.404
20.809
8.370
8.200
-8.153 
20.809
11.601
-8.258 
8.956
6374
699 -76 
11.612
11.592
0
0
9
0
9.176
20.786
1.678
8.380
577
0
20.213
1.068
9
20.213
11.603
0
-95 
00
5
0
2012 (vorl.)
0
0
0
277
8.647
-2.956 
-4.623 
-302 
-841 
0
0
8.370
1.761
1.077
- 366 -
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012 (vorl.)
Bilanz
Eigenkapital 15.817
davon Gezeichnetes Kapital 1.000
Eigenkapitalquote 78,3% 78,4% 78,4%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 409
Verschuldungsgrad 28,9%
Anlagendeckungsgrad 2 136,2%
Liquidität 3. Grades 332,4%
Investitionen 110
Investitionsquote 1% 2% 1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,8%
Eigenkapitalrentabilität 2,0%
Gesamtkapitalrentabilität 1,5%
Materialintensität 35,2% 34,2%
Rohertrag 5.209 5.414
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,2%
Personal
Personalintensität 48,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 92 93 93
davon Auszubildende 1 1 1
Personalaufwand je Beschäftigt
e 45 45 50
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
53,5%
28,6%
0,0%
10
1.000
3,0%
600
0
-70
28,6%
0
33,5%
0,1%
334,3%
47,1%
3,0%
16.303 16.308
226959
140,5% 143,0%
331,3%
0,1%
5.381
699337 -76
5,8%
2,3% 0,0%
248
1.000
101
- 367 -
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Zweck und Aufgabe des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen (EDW) 
ist die Betreuung von Menschen mit Behinderungen. Mit den folgenden drei Betriebsteilen 
1) Werkstatt  für Menschen mit Behinderungen (WfbM 1) 
2) Werkstatt für berufliche Rehabilitation (WfbM 2) 
3) Wohnbereich „Kurt-Jahn-Anlage“ (KJA) 
werden ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung ver-
folgt. 
 
Die Einnahmen für Betreuung (Kostensatzerlöse) machen ca. 90 % der Umsatzerlöse aus. 
Zwar blieb im Geschäftsjahr 2012 die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr stabil, jedoch 
konnten die hohen Werkstatterlöse des Vorjahres nicht wiederholt werden. 
 
Im Bereich der Werkstattgruppen wird der Umsa tz überwiegend mit Dienstleistungen (Akten-
vernichtung, Konfektionierung, Sortierarbeite n etc.) erwirtschaftet. Trotz der gesunkenen 
Werkstatterlöse gab es für die Beschäftigten in 2012 eine akzeptable Arbeitsauslastung. 
 
Der EDW erwirtschaftet auch in 2012 einen Jahresüberschuss, wenn auch geringer als geplant. 
Größter Aufwandsfaktor sind die Personalkosten, die rd. 55 % von der  Gesamtleistung ausma-
chen. Im Materialaufwand, der sogar leicht gesunken ist, werden die Aufwendungen für die 
Betreuung der Menschen mit Behinderungen ausgewiesen. 
 
Ausschüttungen gibt es beim Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
nicht. 
 
Die Jahresüberschüsse verbleiben beim EDW und wurden gem. Beschluss der EDW-Betriebs-
kommission, Magistrat und Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
auf das jeweilige Folgejahr übertragen. 
 
Im Rahmen der Geschäftstätigkeit wurden in 2012 weiterhin übliche Instandhaltungs- und Er-
satzinvestitionen getätigt. 
 
Für die Folgejahre ist als Großprojekt die Deze ntralisierung der Wohneinrichtung „Kurt-Jahn-
Anlage“ zu erwähnen. 
 
Der Eigenbetrieb finanziert sich aus eigenen Mitteln / Ergebnissen. Noch vorhandene „Alt-Darl-
ehen“ werden kontinuierlich getilgt, eine Aufn ahme von neuen Darlehen ist zurzeit weder not-
wendig noch vorgesehen. 
 
Im Werkstattbereich könnten verstärkt Kunden / Firmen dazu übergehen, fachlich einfachere 
Arbeiten wieder selbst zu erledigen. Es gilt hier also ein großes Spektrum an verschiedenen 
Arbeiten anzubieten. 
 
In dem Kerngeschäft des EDW, der Betreuung und Förderung der Menschen mit Behinderun-
gen ist zu befürchten, dass die so genannten Kost enträger (wie z.B. Landeswohlfahrtsverband) 
die Mittel (Kostensätze) nicht in dem Maße erhö hen, oder sogar kürzen, wie vergleichbar die 
Sachkosten und der Personalaufwand steigen. 
 
In Zeiten knapper werdender Mittel wird es ei ne besondere Herausforderung sein, die einer-
seits höheren Anforderungen an die Betreuung und die damit verbundene Notwendigkeit von 
(noch besser) qualifiziertem Personal, in Einklang mit den betriebswirtschaftlichen Vorausset-
zung zu bringen. 
 
Am 7. November 2012 erteilte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, 
Mannheim, für das Geschäftsjahr 2011, den unei ngeschränkten Bestätigungsvermerk. Die Be-
triebskommission des EDW beschloss auf Ihrer Sitzung vom 22. November 2012 das für das 
Geschäftsjahr 2012 die Deloitte & Touche GmbH , Mannheim erneut als Jahresabschlussprüfer 
zu bestellen ist. Der vorliegende Abschluss ist vorläufig, es wird jedoch mit der Erteilung eines 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung konnte bis zur Fertigstellu ng des Beteiligungsberichts nicht abgegeben 
werden. 
- 368 -
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
Anschrift: Dieburger Straße 30, 64287 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 402-40 50
Gründung: 01.03.2008
Handelsregister: HRB 86658, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Alice-Care gemeinnützige GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Hohmann, Friederike k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
25,00%
Die Gesellschaft dient der Förderung von Bildung und Erziehung und des öffentlichen
Gesundheitswesens. Gegenstand des Unternehmens ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Personen
für Gesundheits- und Pflegeberufe zum Zweck der Sicherung von qualifiziertem Personal für
Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Dazu dient insbesondere
die Zusammenführung der Krankenpflegeschulen der Kreisklinik Groß-Gerau GmbH, der Klinikum
Darmstadt GmbH, der Alice-Schwesternschaft vom Roten Kreuz Darmstadt e.V. in Zusammenarbeit mit
der Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz und der Darmstädter gemeinnüztigen
Kinderklinikenbetriebs-GmbH “Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret“.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 369 -

Bilanz (TEUR) 2010 (vorl.) 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 276
Vorräte 00
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 225 0
Wertpapiere 0 0
Liquide Mittel 51 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 28
Gezeichnetes Kapital 25 0 k.A.
Kapitalrücklage 0 0 k.A.
Gewinnrücklagen 0 0 k.A.
Bilanzergebnis 3 0 k.A.
Sonderposten 215
Rückstellungen 4
Verbindlichkeiten 250
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 00
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 (vorl.) 2011   (vorl.) 2012*
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis 2
k.A.
k.A.
k.A.
0
0
0
0
0
3
0
0
0
0
-30 
-107 
-16 
-97 
3
0
0
0
0
0
0
0
0
k.A.
0
0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
62
310
310
0
18
0
0
-326 
328
0
0
-22 
0
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
3
2 k.A.
221
0
497
-94 
-112 
-98 
191
0
0
191
-250 
253
497
217
0
k.A.
k.A.
2
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
  (vorl.) 2012*
k.A.4
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 370 -
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 (vorl.) 2011 (vorl.) 2012**
Bilanz
Eigenkapital 28
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 5,6% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 298,9%
Anlagendeckungsgrad 2 12,6%
Liquidität 3. Grades 108,8%
Investitionen 227
Investitionsquote 102,7% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,7%
Eigenkapitalrentabilität 11,9%
Gesamtkapitalrentabilität 0,7%
Materialintensität 11,7%
Rohertrag 162
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 101,3%
Personal
Personalintensität 42,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2 2
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 54 49
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A.
0,0%
k.A.
k.A.
k.A.
0,0%
k.A.
k.A.
k.A.
19 24
k.A.
k.A.
k.A.
29,8%
100,7%
0
0
197
34,3%
0,0%
0
0,0%
0,0%
23 k.A.
0,7%
3
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 371 -
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 wurden die Werte des Jahresabschlusses sowie der Bericht zur 
wirtschaftlichen Lage nicht zur Verfügung gestellt. Der aufgeführte Lagebericht ist dem vergan-
genen Beteiligungsbericht entnommen und bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2011. 
 
Am 1. März 2008 erfolgte die Gründung der Ge sundheits- und Pflegeberufe DA – GG GmbH 
Bildungszentrum für Gesundheit - Mathildenhöhe. Die Beteiligung an der Gesellschaft in Höhe 
von jeweils 25 % durch die Klinikum Darmstadt GmbH sowie die Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH (ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Klinikum Darmstadt 
GmbH) erfolgte in 2011, daher wird die Gesellschaft in diesem Beteiligungsbericht der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt erstmalig ausgewiesen. 
 
Die Gesellschaft dient der Förderung von Bildung und Erziehung und des öffentlichen Gesund-
heitswesens. Gegenstand des Unternehmens is t die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Perso-
nen für Gesundheits- und Pflege berufe zum Zweck der Sicherung von qualifiziertem Personal 
für Krankenhäuser und andere Einrichtungen de s Gesundheits- und Sozialwesens. Dazu dient 
insbesondere die Zusammenführung der Krankenpflegeschulen der Kreisklinik Groß-Gerau 
GmbH, der Klinikum Darmstadt GmbH, der Alice-Schwesternschaft vom Roten Kreuz Darm-
stadt e.V. in Zusammenarbeit mit der Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz und der Darm-
städter gemeinnüztigen Kinderklinikenbetriebs-GmbH “Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin 
Margaret“. 
 
Die jetzigen Räumlichkeiten in der Dieburger Straße wurden zum 1. Oktober 2010 bezogen.  
 
Im Jahr 2011 konnten die Umsatzerlöse in Hö he von 310 TEUR um annähernd 120 TEUR ge-
genüber dem Vorjahreswert gesteigert werden. Dies entspricht einem Anstieg von über 60 %. 
 
Der Anstieg des Materialaufwands von zunächst 30 TEUR im Jahr 2010 auf nunmehr 
112 TEUR im Jahr 2011 liegt in erster Linie in dem Anstieg der Mitarbeiterausleihungen von 
den Gesellschaftern begründet.  
 
Die Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von 3 TEUR liege n weit unter denen des Vorjah-
res (227 TEUR). Der in 2010 vergleichsweise hohe Wert liegt in dem Umzug in die neuen 
Räumlichkeiten in der Dieburger Straße begründet. 
 
Das Jahresergebnis liegt mit rund 2 TEUR auf Vorjahresniveau.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 ist zum Zeitpunkt der Fertig-
stellung des Beteiligungsberichts noch nicht fertig gestellt, daher handelt es sich bei den um-
seitig dargestellten Werten der Gewinn- und Verlustrechnung um vorläufige Angaben. Die Werte 
der Bilanz lagen zum Redaktionsschluss noch nich t vor. Es wird mit der Erteilung eines unein-
geschränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. Die Prüfung erfolgt durch die Solidaris Revisi-
ons- GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
- 372 -
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit

Klinikum Catering Service GmbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 5000
Gründung: 05.10.2006
Handelsregister: HRB 85432, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst- und Versorgungsleistungen für das
Klinikum Darmstadt – als einer Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens – geht, dient die
Gesellschaft der Deckung des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des §
121 HGO gegeben.
70,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art, vorwiegend gegenüber
den Einrichtungen des Klinikums Darmstadt, der Stadt Darmstadt und ähnlich zweckgerichteter
Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speiseversorgung gegenüber Patienten, Bewohnern
der Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern des Klinikums Darmstadt.
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
- 373 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 605
Vorräte 71 2
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 345 115
Wertpapiere 0 0
Liquide Mittel 252 447
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 175
Gezeichnetes Kapital 25 25 k.A.
Kapitalrücklage 0 0 k.A.
Gewinnrücklagen 0 0 k.A.
Bilanzergebnis 150 243 k.A.
Sonderposten 0
Rückstellungen 51
Verbindlichkeiten 409
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 00
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011   (vorl.) 2012*
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -41 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis 92
k.A.
k.A.
k.A.
2
0
0
0
-12 
28
0
0
2
0
-1.823 
-1.228 
-4 
-318 
38
0
0
268
598
0
573
598
0
k.A.
0
0
2
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
15
3.652
3.652
0
16
71
259
-3.536 
3.667
0
0
-8 
0
k.A.
k.A.
2
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
40
132 k.A.
31
24
636
-318 
-1.881 
-1.328 
3.395
0
0
3.395
-3.372 
3.410
636
31
0
k.A.
k.A.
133
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
  (vorl.) 2012*
k.A.0
24
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 374 -
Klinikum Catering Service GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012**
Bilanz
Eigenkapital 175
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 27,6% 44,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 185
Verschuldungsgrad 262,6%
Anlagendeckungsgrad 2 569,3%
Liquidität 3. Grades 131,4%
Investitionen 35
Investitionsquote 113,6% 4,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,8%
Eigenkapitalrentabilität 15,7%
Gesamtkapitalrentabilität 4,3%
Materialintensität 53,5%
Rohertrag 1.572
EBIT
EBITD
A
ROCE 12,1%
Personal
Personalintensität 36,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 87 97
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 14 14
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A.
123,2%
k.A.
k.A.
k.A.
34,5%
k.A.
k.A.
k.A.
42 139
k.A.
k.A.
k.A.
36,2%
28,5%
0
268
1.770
51,3%
173,8%
-150
15,5%
>1.000%
13238 k.A.
2,5%
1
25
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 375 -
Klinikum Catering Service GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 wurden die Werte des Jahresabschlusses sowie der Bericht zur 
wirtschaftlichen Lage nicht zur Verfügung gestellt. Der aufgeführte Lagebericht ist dem vergan-
genen Beteiligungsbericht entnommen und bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2011. 
 
Am 05. Oktober 2006 erfolgte die Gründung der Klinikum Catering Service GmbH (KCS). Ge-
genstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art vorwiegend 
gegenüber den Einrichtungen der Klinikum Darmstadt GmbH, der Stadt Darmstadt und ähnlich 
zweckgerichteter Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speisenversorgung ge-
genüber Patienten, Bewohnern de r Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern der Klinikum 
Darmstadt GmbH. Gesellschafter sind die Kran kenhausdienstleistungsgesellschaft Südhessen 
mbH (70%) und die Sodexo Catering Services GmbH (30%). 
 
Im Jahr 2011 resultierten die Umsatzerlöse vo n 3.652 TEUR größtenteils  aus dem Dienstleis-
tungsvertrag mit der Klinikum Darmstadt GmbH. 
 
Diese sind unter anderem in die Erlöse durch die vereinbarten Vergütungen je Beköstigungs-
tag, den Kasinobetrieb und die Gästebewirtung zu unterteilen. Die Steigerung der Erlöse ge-
genüber dem Vorjahr ist auf die Zunahme von Sonderveranstaltungen und die Bewirtschaftung 
des Kiosks zurückzuführen. 
 
Diesen Erlösen stehen die Personalkosten ge genüber, welche 1.328 TEUR betragen. Hierbei 
verteilen sich die Kosten auf die Mitarbeiter in der Produktion einschließlich der Mitarbeiter in 
den Personalkasinos und den Altenheimen, Frem dlöhne (Zeitarbeit) und den Geschäftsführer. 
Enthalten sind die gesetzlichen Sozialaufwendungen, Beiträge zur Berufsgenossenschaft sowie 
Aufwendungen zur Alterversorgung. 
 
Weitere nennenswerte Kostengrößen neben den Managementgebühren die Kosten für das Fi-
nanz- und Rechnungswesen sowie für die Personalabrechnung und –verwaltung. 
 
Im Geschäftsjahr wurden lediglich Investitionen für geringwertige Wirtschaftsgüter getätigt. 
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  ist positiv und beträgt 133 TEUR. Nach Be-
rücksichtigung der Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 92 TEUR.  
 
Für die KCS ist zum einen die Erweiterung der Tätigkeit mit einem Vollkostenmodell zum Pro-
fitcenter geplant, zum anderen soll das Fina nzwesens und die Lohnabrechnung durch das Kli-
nikum Darmstadt übernommen werden. Insgesamt wird für das Jahr 2012 mit einem ausgegli-
chenen Jahresergebnis gerechnet. 
 
Da die Umsatzerlöse der KCS aus den Dienstleis tungen für das Klinikum Darmstadt resultie-
ren, bestehen zurzeit keine unabsehbaren Mark trisiken. Darüber hinaus sind bestimmte Risi-
ken durch entsprechende Versicherungen abgedeck t. Hierzu besteht eine Betriebshaftpflicht-
versicherung. Weitere bestimmte Risiken werden durch Einschluss in die bestehenden Verträge 
des Klinikums Darmstadt abgesichert. Vorgänge  von besonderer Bedeutung, die nach Ab-
schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, li egen nicht vor. Insgesamt sieht die Geschäfts-
führung keine bestandsgefährdenden Risiken. 
 
Die Jahresabschlussprüfung war zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vollständig 
abgeschlossen, daher handelt es sich bei den vorliegenden Jahresabschlusswerten um vorläu-
fige Angaben. Es wird jedoch mit der Erteilung  eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks 
gerechnet. Die Prüfung erfolgt durch die Deloitte & Touche GmbH.  
 
Die Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex befindet sich derzeit noch in Abstimmung. 
- 376 -
Klinikum Catering Service GmbH

Klinikum Darmstadt GmbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 0 sowie www.klinikum-darmstadt.de
Gründung: zum 01.01.2009
Handelsregister: HRB 88278, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundhei
t
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 4,6 TEUR
Becker, Gerhard 302,0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR
Schmidt, Peter Stadtrat stv. Vorsitzender 0 TEUR
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter 0 TEUR
Faust, Georg 0 TEUR
Hoffmann, Moritz Stadtverordneter 0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter 0 TEUR
Lang, Werner 0 TEUR
Richter, Gabriele 0 TEUR
Tesar, Marikka 0 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat 0 TEUR
Wirth, Dr. Harald 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten keine Bezüge.
Die Vergütung der Geschäftsleitung belief sich im Berichtszeitraum in Summe auf 306,5 TEUR.
Unternehmensgegenstand ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere durch die
ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgung der Bevölkerung durch den Betrieb von
Krankenhäusern sowie die Förderung der Altenhilfe, insbesondere durch den Betrieb von Heimen und
Einrichtungen der Altenhilfe, die ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege von alten Menschen
einschließlich deren sozialen und kulturellen Betreuung und das Angebot von Wohngelegenheiten, vor
allem des betreuten Wohnens. Des Weiteren ist die Klinikum Darmstadt GmbH Akademisches
Lehrkrankenhaus der Universität Frankfurt am Main und Heidelberg-Mannheim.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des §
121 Abs. 1 HGO  erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
25,00%
100,00%
50,00%
100,00%
50,00%
100,00%
- 377 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 52.831
Vorräte 4.540 5.469
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 32.669 36.782
Wertpapiere 0 0
Liquide Mittel 15.622 8.590
Rechnungsabgrenzungsposten 114 191
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 67.375
Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 k.A.
Kapitalrücklage 61.824 61.308 k.A.
Gewinnrücklagen 0 0 k.A.
Bilanzergebnis -2.449 -5.771 k.A.
Sonderposten 85.173
Rückstellungen 23.447
Verbindlichkeiten 31.966
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 1.096 758
Rechnungsabgrenzungsposten 44 28
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011   (vorl.) 2012*
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -160 
Jahresergebnis
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
87.355
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-349 
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
  (vorl.) 2012*
k.A.377
159.178
1.190
k.A.
k.A.
-5.877 
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
209.102
154.632
1.147
209.102
-29.222 
-54.630 
-100.163 
134.110
170
0
134.280
-177.154 
174.492
-2.723 
-5.650 k.A.
156.157
156.886
0
-12.547 
0
k.A.
k.A.
110
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
33.949
-196.562 
190.912
0
40.212
144.189
144.257
-68 
46.723
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
 k.A.
k.A.
0
k.A.
0
12
-227 
0
63.538
210.210
1.102
50.842
210.210
24.582
-1.954 
-61 
0
-51.063 
-97.104 
-8.591 
-20.397 
-2.661 
0
40
0
-4.824 
-148 
225
0
-327 
0
k.A.
k.A.
k.A.
-6.037 
- 378 -
Klinikum Darmstadt GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012**
Bilanz
Eigenkapital 67.375
davon Gezeichnetes Kapital 8.000
Eigenkapitalquote 32,2% 30,2%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -11.422
Verschuldungsgrad 131,7%
Anlagendeckungsgrad 2 45,8%
Liquidität 3. Grades 103,0%
Investitionen 27.667
Investitionsquote 17,7% 9,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -3,6%
Eigenkapitalrentabilität -7,2%
Gesamtkapitalrentabilität -2,3%
Materialintensität 29,3%
Rohertrag 83.217
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 98,4%
Personal
Personalintensität 55,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2.081 2.131
davon Auszubildende 175 179
Personalaufwand je Beschäftigte 47 47
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-5.638-2.621 k.A.
-4,2%
89.558
28,6%
101,4%
1.983
-2,9%
45,2%
15.725
4.225
63.538
8.000
5.970 6.908
k.A.
k.A.
k.A.
52,5%
96,9%
k.A.
138,7%
k.A.
k.A.
k.A.
-9,5%
k.A.
k.A.
k.A.
- 379 -
Klinikum Darmstadt GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 wurden die Werte des Jahresabschlusses sowie der Bericht zur 
wirtschaftlichen Lage nicht zur Verfügung gestellt. Der aufgeführte Lagebericht ist dem vergan-
genen Beteiligungsbericht entnommen und bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2011. 
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist in den Krankenhausplan des Landes Hessens mit insgesamt 
913 Planbetten und 50 teilstationären Plätze n aufgenommen (Stand Oktober 2010). Darin 
enthalten sind 30 Planbetten und 10 teilstationäre Plätze, die der Darmstädter gemeinnützi-
gen Kinderklinikenbetriebs-GmbH zugeordnet werden.  
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH zählt als Kran kenhaus der Maximalversorgung zur höchsten 
Versorgungsstufe. Des Weiteren ist sie als Pe rinatalzentrum, als onkologisches Schwerpunkt-
krankenhaus und - in enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Heimdialyse - als Dialy-
sezentrum anerkannt. Darüber hina us besteht am Klinikum Darmstadt ein Institut für Notfall-
medizin, das die ambulante notä rztliche Versorgung im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt sicherstellt.  
 
Zum Klinikum Darmstadt zählt auch noch das Alten- und Pflegeheim Emilstraße sowie der 
Pflege- und Wohnbereich Lilienpalais. Des Weiteren wird eine Krankenpflegeschule in Koopera-
tion mit dem Bildungszentrum für Gesundheit Mathildenhöhe betrieben. 
 
In 2010 wurde eine neue Fachabteilung in den Krankenhausrahmenplan aufgenommen: Dem 
Antrag der Klinikum Darmstadt GmbH auf die Aufnahme von 30 Betten des Fachbereichs Neu-
rochirurgie in den Krankenhausrahmenplan wu rde per Feststellungsbescheid des Hessischen 
Sozialministeriums mit Wirkung zum 01.10.2010 zugestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im 
März 2011.  
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden in Summe 15.725 TEUR investiert. Dies entspricht einem 
Rückgang von rd. 43% gegenüber dem Vorjahr mit 27.667 TEUR.  
 
In Summe beschäftigte das Klinikum im Geschäftsjahr durchschnittlich 2.131 Mitarbeiter. Al-
lein im Krankenhausbereich waren davon 2.028 Personen beschäftigt. 
 
Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um 1.108 TEUR auf 210.210 TEUR erhöht. Das 
Anlagevermögen erhöhte sich auf parallel au f 159.178 TEUR. Das Umlaufvermögen hingegen 
sank um rd. 1.989 TEUR auf 50.842 TEUR.  
 
Im Bereich der Rückstellungen ist ein Rückgang um 920 TEUR auf insgesamt 24.582 TEUR zu 
verzeichnen. Hier sind in erster Linie die so nstigen Rückstellungen i.H.v.18.064 TEUR zu nen-
nen (hier u.a. Ausstehende Rechnungen auf Ba umaßnahmen i.H.v. 8.776 TEUR sowie perso-
nenbezogene Rückstellungen i.H.v. 5.575 TEUR). 
 
Das Geschäftsjahr 2011 schließt mit einem negativen Jahresergebnis i.H.v. -6.037 TEUR ab.  
 
Zum 31.03.2011 wurde der Wäschereibetrieb in der Krankenhausdienstleistungsgesellschaft 
(KDGS) auf dem Klinikgelände in Eberstadt eingestellt und die Wäscheversorgung fremdverge-
ben. Die KDGS wird als Holding weitergeführt. Tochtergesellschaft der Holding sind die SSG 
Starkenburg Service GmbH zu 100% und die KCS Klinikum Catering Service GmbH zu 70%. 
 
Das zu erwartende Defizit für 2012 resultiert im Wesentlichen aus der Erlös- und Kostensitua-
tion im operativen Geschäft und den Maßnahmen zur Neuausrichtung der Gesellschaft. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2011 wurde die Wirtschaftsp rüfungsgesellschaft 
Deloitte & Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen, es wird jedoch mit 
der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätig ungsvermerks gerechnet. Bei den dargstellten 
Daten handelt es sich daher um vorläufige Werte. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 380 -
Klinikum Darmstadt GmbH

Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 5055
Gründung: 27.03.1995
Handelsregister: HRB 6379, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH
Beteiligungen
SSG Starkenburg Service GmbH
Klinikum Catering Service GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 0 TEUR
Becker, Gerhard 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
70,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Versorgungsleistungen, Wirtschaftsdiensten und
medizinisch-technischen Leistungen für das Klinikum Darmstadt. Darüber hinaus kann die Gesellschaft
auch andere Versorgungsleistungen, Wirtschaftsdienste und medizinisch-technische Leistungen für das
Klinikum Darmstadt erbringen. Soweit die Leistungserbringung für das Klinikum Darmstadt hierdurch
nicht beeinträchtigt wird, können die entsprechenden Leistungen auch für andere Krankenhäuser und
sonsti
ge Einrichtungen des Sozialbereichs erbracht werden.
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
- 381 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 2.212
Vorräte 40
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 398 385
Wertpapiere 0 0
Liquide Mittel 1.809 1.695
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 699
Gezeichnetes Kapital 105 105 k.A.
Kapitalrücklage 0 0 k.A.
Gewinnrücklagen 720 720 k.A.
Bilanzergebnis -126 8 k.A.
Sonderposten 0
Rückstellungen 257
Verbindlichkeiten 1.323
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 00
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011   (vorl.) 2012*
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis 134
k.A.
k.A.
k.A.
19
0
-4 
0
67
-903 
0
-8 
15
0
-429 
-878 
-40 
-1.573 
-976 
0
0
833
2.123
43
2.080
2.123
0
k.A.
0
0
14
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
31
398
398
0
129
59
1.231
-406 
526
0
0
-8 
0
k.A.
k.A.
17
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-962 
120 k.A.
67
0
2.279
-228 
-104 
-67 
1.911
0
0
1.911
-2.919 
1.943
2.279
17
50
k.A.
k.A.
134
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
  (vorl.) 2012*
k.A.0
43
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-3 
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 382 -
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012**
Bilanz
Eigenkapital 699
davon Gezeichnetes Kapital 105
Eigenkapitalquote 30,7% 39,2%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 1.219
Verschuldungsgrad 226,2%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Liquidität 3. Grades 139,9%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -47,3%
Eigenkapitalrentabilität -129,3%
Gesamtkapitalrentabilität -39,6%
Materialintensität 22,1%
Rohertrag 1.482
EBIT
EBITD
A
ROCE -114,9%
Personal
Personalintensität 45,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 24 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 37 0
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A.
154,8%
k.A.
k.A.
k.A.
16,1%
k.A.
k.A.
k.A.
-937 128
k.A.
k.A.
k.A.
12,7%
10,9%
0
833
294
19,7%
161,3%
-92
6,3%
>1.000%
120-976 k.A.
33,8%
0
105
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 383 -
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 wurden die Werte des Jahresabschlusses sowie der Bericht zur 
wirtschaftlichen Lage nicht zur Verfügung gestellt. Der aufgeführte Lagebericht ist dem vergan-
genen Beteiligungsbericht entnommen und bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2011. 
 
Am 27. März 1995 erfolgte die Gründung der Krankenhaus Dienstleistungsgesellschaft Süd-
hessen mbH (KDGS). Gesellschafterin ist die Klinikum Darmstadt GmbH. 
  
Zum 31. April 2011 wurde der Wäschereibetrieb au s wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Die 
Wäscheversorgung wurde an einen fremden Dri tten vergeben. Die KDGS wird weiterhin als  
Holding-Gesellschaft geführt. Die 100%-ige Tochtergesellschaft SSG Starkenburg Service 
GmbH sowie die Beteiligung in Höhe von 70% an  der Klinikum Catering Service GmbH bleiben 
davon unberührt. Das in der KDGS beschäftigte Personal wurde teilweise in die SSG Starken-
burg Service GmbH überführt. Außerdem traten einige Mitarbeiter eine vorgezogene Altersren-
te (unter Ausgleich des Abschlagsverlusts) an. Die Gesellschaft hat sich hiernach auf den Ge-
schäftsbereich "EDV-Service" konzentriert.  
 
Der EDV-Bereich beschränkte sich auf die Betreuung der Bestandskunden und die Anpassung 
der Systeme an die laufenden Tarifentwicklungen.  
 
Die in 2011 generierten Umsatzerlöse entwickelten sich gegenüber dem Vorjahr (1.911 TEUR) 
rückläufig und liegen nunmehr bei 398 TEUR. Dies ist in erster Linie in der Schließung des 
Wäschereibetriebs begründet. Die Erlöse des EDV-Bereichs entwickelten sich ebenfalls rückläu-
fig von 89 TEUR im Vorjahr auf nun 69 TEUR.   
 
Zum 31. Dezember 2011 waren keine Beschäftigte mehr für die KDGS tätig.  
 
Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2011 nicht getätigt. 
 
Die KDGS schloss im Gegensatz zum vergangenen Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis 
ab. Mit rd. 134 TEUR lag es um 1.037 TEUR über dem Ergebnis des Vorjahres. 
 
Die Liquidität der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr (1.809 TEUR) leicht zurückgegangen 
und lag zum 31.12.2011 bei 1.695 TEUR.  
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2011 wurde die Wirtschaftsp rüfungsgesellschaft 
Deloitte & Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen, es wird jedoch mit 
der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätig ungsvermerks gerechnet. Bei den dargstellten 
Daten handelt es sich daher um vorläufige Werte. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 384 -
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH
Anschrift: Grafenstraße 13, 64283 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 12.07.2012
Handelsregister: HRB 91386, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Becker, Gerhard k.A.
Bletgen, Frank k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne von § 95
SGB V als fachübergreifend ärztlich geleitete Einrichtung, insbesondere zur Sicherstellung der
vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie zur Ausübung der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten
unter Berücksichtigung ärztlichen Berufsrechtes, vertragsärztlicher Vorschriften und des Grundsatzes
der freien Arztwahl. Weitere Versorgungsformen stehen der Gesellschaft offen, soweit sie rechtlich
zulässig sind.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 385 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 00
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0
Wertpapiere 0 0
Liquide Mittel 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 k.A.
Kapitalrücklage 0 0 k.A.
Gewinnrücklagen 0 0 k.A.
Bilanzergebnis 0 0 k.A.
Sonderposten 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 00
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011   (vorl.) 2012*
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis 0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
k.A.
0
0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
0 k.A.
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
  (vorl.) 2012*
k.A.0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 386 -
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012**
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A.
0,0%
k.A.
0,0%
k.A.
k.A.
k.A.
0,0%
k.A.
k.A.
00
k.A.
k.A.
k.A.
0,0%
0
0
0
0
0,0%
0,0%
0
0,0%
0,0%
0
00 k.A.
0,0%
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 387 -
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 wurden die Werte des Jahresabschlusses sowie der Bericht zur 
wirtschaftlichen Lage nicht zur Verfügung geste llt. Die Gesellschaft wurde im Juli 2012 ge-
gründet.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. 
- 388 -
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH

Sanitätshaus am Klinikum GmbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 22.12.2011
Handelsregister: HRB 90841, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Becker, Gerhard k.A.
Fritsch, Björge k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Sanitätshaus Fritsch GmbH & Co. KG 50,00%
50,00%
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb eines Sanitätshauses im Fachärztezentrum am Klinikum
Darmstadt GmbH.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 389 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 00
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0
Wertpapiere 0 0
Liquide Mittel 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 k.A.
Kapitalrücklage 0 0 k.A.
Gewinnrücklagen 0 0 k.A.
Bilanzergebnis 0 0 k.A.
Sonderposten 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 00
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011   (vorl.) 2012*
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis 0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
k.A.
0
0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
0 k.A.
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
  (vorl.) 2012*
k.A.0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 390 -
Sanitätshaus am Klinikum GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012**
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A.
0,0%
k.A.
0,0%
k.A.
k.A.
k.A.
0,0%
k.A.
k.A.
00
k.A.
k.A.
k.A.
0,0%
0
0
0
0
0,0%
0,0%
0
0,0%
0,0%
0
00 k.A.
0,0%
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 391 -
Sanitätshaus am Klinikum GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 wurden die Werte des Jahresabschlusses sowie der Bericht zur 
wirtschaftlichen Lage nicht zur Verfügung geste llt. Die Gesellschaft wurde Ende 2012 gegrün-
det.  
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
- 392 -
Sanitätshaus am Klinikum GmbH

SSG Starkenburg Service GmbH
Anschrift: Grafenstr. 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 5055
Gründung: 08.08.2001
Handelsregister: HRB 8296, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 0 TEUR
Becker, Gerhard 0 TEUR
Kellermann, Doreen 117 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst- u. Versorgungsleistungen für das Klinikum
Darmstadt als Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens geht, dient die Gesellschaft der Deckung
des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des § 121 HGO gegeben.
100,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für das Klinikum
Darmstadt, die Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen. Die Serviceleistungen können
allgemeine Dienstleistungen, Versorgungsleistungen und medizinisch-technische Leistungen sowie die
Führung der Wirtschafts- und Versorgungsbereiche des Klinikums Darmstadt im Namen, nach Anweisung
und für Rechnung des Klinikums Darmstadt umfassen.
Die Bezüge der Geschäftsleitung betrugen im Geschäftsjahr 2012 in Summe 117 TEUR.
- 393 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.689
Vorräte 01 8
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 113 3.709
Wertpapiere 0 0
Liquide Mittel 1.575 1.528
Rechnungsabgrenzungsposten 0 3
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 825
Gezeichnetes Kapital 25 25 k.A.
Kapitalrücklage 0 0 k.A.
Gewinnrücklagen 0 0 k.A.
Bilanzergebnis 800 807 k.A.
Sonderposten 0
Rückstellungen 101
Verbindlichkeiten 771
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 00
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011   (vorl.) 2012*
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -35 
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis 7
12
0
0
0-44 
100
0
0
12
0
0
-2.680 
-3 
-5.888 
132
0
0
832
5.282
0
5.256
5.282
123
0
k.A.
0
0
11
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
106
15.925
15.925
0
6
4.327
-15.900 
15.931
0
0
-6 
0
k.A.
k.A.
16
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
144
31 k.A.
9
23
1.697
-12.340 
-86 
-3.468 
8.597
0
0
8.597
-8.571 
8.703
1.697
9
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
42
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
  (vorl.) 2012*
k.A.0
23
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-4 
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 394 -
SSG Starkenburg Service GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012**
Bilanz
Eigenkapital 825
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 48,6% 15,8%
Bankverbindlichkeiten 109
Veränderung Verschuldung 204
Verschuldungsgrad 105,7%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Liquidität 3. Grades 221,2%
Investitionen 7
Investitionsquote 80,5% 85,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,2%
Eigenkapitalrentabilität 12,1%
Gesamtkapitalrentabilität 5,9%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 8.597
EBIT
EBITD
A
ROCE 6,7%
Personal
Personalintensität 30,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 132 147
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 20 24
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A.
0,2%
k.A.
534,7%
k.A.
k.A.
k.A.
0,8%
k.A.
k.A.
136 37
k.A.
k.A.
k.A.
21,8%
0
832
25
15.839
0,5%
118,1%
3.556
0,1%
>1.000%
20
31132 k.A.
0,0%
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 395 -
SSG Starkenburg Service GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 wurden die Werte des Jahresabschlusses sowie der Bericht zur 
wirtschaftlichen Lage nicht zur Verfügung gestellt. Der aufgeführte Lagebericht ist dem vergan-
genen Beteiligungsbericht entnommen und bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2011. 
 
Die Gründung der SSG Starkenburg Service Gm bH (SSG) erfolgte zum 08. August 2001. Ge-
genstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für das Klini-
kum Darmstadt, die Wissenschaftsstadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen. Die SSG 
Starkenburg Service GmbH ist eine hundertpro zentige Tochtergesellschaft der Krankenhaus-
dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH. Im Geschäftsjahr 2011 erfolgte ein Wechsel in der 
Geschäftsführung. Herr Gerhard Becker ist weiter hin Geschäftsführer. Herr Thomas Trautwein 
wurde am 01. April 2011 als Geschäftsführer abberufen.  
 
Für die SSG ergibt sich im Geschäftsjahr ei n Anstieg im Bereich der Umsatzerlöse auf 
15.925 TEUR. Dies bedeutet eine Steigerung von 7.328 TEUR bzw. 85,2 % im Vergleich zum 
Vorjahr. Diese Erhöhung resultiert aus einer Erhöhung der Vergütung aus den Dienstleistungs-
verträgen mit dem Klinikum Darmstadt. Weitere Erlöse wurden unter der Position „Sonstige 
betriebliche Erträge“ in Höhe von 6 TEUR (Vorjahr 106 TEUR) erzielt, die im Wesentlichen aus 
der Auflösung von Rückstellungen  resultieren. An „sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen“ 
wurden 16 TEUR erzielt (Vorjahr 12 TEUR). Diesen Erlösen stehen als größte Kostenposition 
die Personalkostenerstattungen an das Klinikum Darmstadt gegenüber. Darüber hinaus sind in 
der SSG Personalkosten in Höhe von 3.468 TE UR (Vorjahr 2.680 TEUR) entstanden. Hierbei 
handelt es sich um Mitarbeiter aus den Bereic hen Reinigungsdienst und Logistik sowie um 
Angestellte aus den Berufsgruppen Verwaltungsdienst und Technischer Dienst. Dies bedeutet 
einen Anstieg von 29,4% gegenüber dem Vorjah r, was auf den gestiegenen Leistungsumfang 
zurück zu führen ist. Weitere nennenswerte Kostengrößen sind die Kosten für Fremdleistungen 
des Klinikum Darmstadt GmbH sowie sonstige Fremdleistungen von 11.492 TEUR, die Kosten 
für Rechts- und Beratungskosten von 536 TEUR sowie die Kosten für Buchführung und Perso-
nalabrechnung und –verwaltung in Höhe von 71 TEUR.  
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 42 TEUR. Nach Berücksich-
tigung der Steuern für das laufende Jahr sowi e für Vorjahre aufgrund der durchgeführten Be-
triebsprüfung für die Jahre 2006 bis 2009 in Höhe von insgesamt 35 TEUR verbleibt ein Jah-
resüberschuss in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr 1 00 TEUR). Im Geschäftsjahr 2011 wurden Inves-
titionen für Betriebs- und Geschäftsausstattung  in Höhe von 20 TEUR getätigt. Die Abschrei-
bungen belaufen sich auf 6 TEUR.  
 
Die Liquidität des Unternehmens war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. 
 
Die SSG wird weiterhin hauptsächlich ihre Dienstleistungen für die Klinikum Darmstadt GmbH 
erbringen, wobei weitere Aufgabengebiete auch für andere Auftraggeber denkbar sind und da-
für in 2012 erste Vorbereitungen getroffen werden sollen. Wie z.B. die erfolgreiche Durchfüh-
rung der Zertifizierung gemäß ISO 9001 für alle  Abteilungen der SSG. Darüber hinaus ist zu-
künftig insbesondere die Übernahme von weiteren Dienstleistungen hauptsächlich aus dem 
Versorgungs- und Verwaltungsbereich für das Klinikum Darmstadt möglich und wird auch an-
gestrebt. 
 
Für die Jahre 2012 und 2013 erwarten wir, dass die SSG ein ausgeglichenes Jahresergebnis 
erzielt. Aus Sicht der SSG bestehen zurzeit keine unabsehbaren Marktrisiken, da bis auf die 
geringen Umsätze im Zusammenhang mit dem Lilienpalais auch voraussichtlich im Jahr 2012 
die Umsatzerlöse der SSG aus den Dienstleistungen für das Klinikum Darmstadt resultieren. 
Darüber hinaus sind bestimmte Risiken durch Versicherungen abgedeckt. 
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach  Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten 
sind, liegen nicht vor. Insgesamt sieht die Gesc häftsführung keine bestandsgefährdenden Risi-
ken. 
 
Die Jahresabschlussprüfung war zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vollständig 
abgeschlossen, daher handelt es sich bei den vorliegenden Jahresabschlusswerten um vorläu-
fige Angaben. Es wird jedoch mit der Erteilung  eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks 
gerechnet. Die Prüfung erfolgt durch die Deloitte & Touche GmbH.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 396 -
SSG Starkenburg Service GmbH

Zweckverband Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi
Anschrift: Niersteiner Straße 3, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 3309-0 sowie www.gesundheitsamt-dadi.de
Gründung: 01.01.1950
Handelsregister: keine Eintragung
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Mitglieder
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Organe der Gesellschaft
Zweckverbandsvorstand
Verbandsversammlung
 
Zweckverbandsvorstand
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Lück, Rosemarie Vorsitzende -
Reißer, Rafael Bürgermeister 1. stv. Vorsitzender -
Kins, Wilhelm Stadtverordneter -
Schöbel, Dietmar -
Bezüge des Zweckverbandsvorstands
Verbandsversammlung
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Yilmaz, Fatma Stadtverordnete Vorsitzende -
Keil, Marita Kreistagsabgeordnete stv. Vorsitzende -
Benz, Hanno Stadtverordneter -
Coutandin, Gabriele Kreistagsabgeordnete -
Dahms, Angelika Kreistagsabgeordnete -
Fricke, Thorsten Kreistagsabgeordneter -
Gantzert, Ludwig -
Heilmann, Sabine Stadtverordnete -
Krenzke, Manuel Stadtverodneter -
Krist, Aron -
Mink, Ellen Kreistagsabgeordnete -
Pauker-Buß, Gabriele Kreistagsabgeordnete -
Schäfer-Baab, Renate Kreistagsabgeordnete -
Schmitt, Dorothee Stadtverordnete -
Schüßler, Ellen Stadtverordnete -
Stetter, Waldemar Kreistagsabgeordneter -
Bezüge der Verbandsversammlung
 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Wissenschaftsstadt Darmstadt
 
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstands erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung.
Die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg haben für ihre Gebiete einen Zweckverband
für ein gemeinsames Gesundheitsamt gebildet. Er hat die Aufgaben des öffentlichen
Gesundheitsdienstes zu erfüllen und dessen Kosten zu tragen. Der Verband führt den Namen
"Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg". Er ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und berechtigt, Beamte hauptamtlich
anzustellen. Sitz des Verbandes ist Darmstadt.
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung.
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
- 397 -

Bilanz (TEUR) (vorl.) 2010 (vorl.) 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) (vorl.) 2010 (vorl.) 2011 (vorl.) 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -0 
Ergebnisübernahme 2.947
Jahresergebnis 77
554
0
0
0
-0 
2.947
2
0
-44 
0
0
166
-0 
2.947
0
-42 
0
-317 
-3.147 
0
-144 
-2.738 
0
0
-43 
-37 
-3.117 
0
0
0
7
0
0
0
0
-3.878 
0
0
0
0
497
0
-3.663 
830870
0
546
0
0
324
554
0
0
0
0
0
0
546
-3.608 
-38 
0
0
-2.869 
6
0
-2.781 
-2.833 -3.079 
0
0
276
0
-49 
0
-154 
-265 
-3.195 
0
0
0
0
0
-44 
00
-170 
(vorl.) 2012
0
0
0
302
799
-271 
-3.393 
-49 
0
497
0
0
-164 
0
- 398 -
Zweckverband Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) (vorl.) 2010 (vorl.) 2011 (vorl.) 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 23
Investitionsquote 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 30,4%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 36,4%
Rohertrag 229
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 23,9%
Personal
Personalintensität 362,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 78 76
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 40 42
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
424,6%
0,0%
0,0%
0
0
0,0%
-2.738 -2.783
43
0,0%
00
384,9%
22,6%
00
0,0%
-34,2%
289
31,9%
0,0%
0
0,0%
0,0%
-2.833-2.738 -3.079
14,0%
0,0%
22
0
33
0,0%
0,0%
0,0%
34,0%
226
78
0
-3.029
20,5%
- 399 -
Zweckverband Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Aufgabe des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt 
Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg“ besteht in der Erfüllung des öffentlichen 
Gesundheitsdienstes. Hierzu zählen die Förderung und der Schutz der Gesundheit der Bevölke-
rung. Grundlage für das Handeln des öffentlich en Gesundheitsdienstes ist das Hessische Ge-
setz für den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD). Hierin werden die Aufgaben exakt umris-
sen. Mitglied bzw. Gewährsträger des Zweckverbandes sind die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und der Landkreis Darmstadt-Dieburg. 
 
Der Jahresabschluss des Gesundheitsamtes für 2012 liegt zum Zeitpunkt der Fertigstellung 
des Beteiligungsberichtes noch nicht in der Endfassung vor, daher handelt es sich bei den auf-
geführten Daten des Geschäftsj ahres 2012 um vorläufige Jahr esabschlusszahlen. Die aufge-
führten Daten der Geschäftsjahre 2010 und 2011 wurden bisher noch nicht geprüft und die 
Bilanzdaten für 2010 bis 2012 konnten ebenfalls noch nicht konkretisiert werden, da sich die 
Eröffnungsbilanz zurzeit noch in der Prüfungsphase befindet. 
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (01.01.2012 – 31.12.2012) musste das Gesundheitsamt ein 
Jahresdefizit verbuchen. Dies ist hauptsächlic h auf den Gebührenrückga ng, bedingt durch ei-
nen Rückgang der Gutachtenaufträge in Höhe von 18,67 % gegenüber dem Vorjahr, zurückzu-
führen. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 302 TEUR sind hauptsächlich durch die Zu-
satzleistungen geprägt, die das Gesundheitsamt von den Verbandsmitgliedern für die Auf-
rechterhaltung des Angebots der AIDS-Beratung sowie der sozialpsychiatrischen Beratung und 
Koordination erhält. Diese Leistungsangebote wurden im Rahmen von zeitlich begrenzten Pro-
jekten des Landes Hessen und des Bundes ins Leben gerufen. Um die nach Auslaufen der Pro-
jekte bereits etablierten und stark genutzten Angebote nicht einstellen zu müssen, beschlossen 
die Verbandsmitglieder durch zusätzliche Zuwendungen, die weitere Existenz der Dienstleis-
tungen zu sichern. 
 
Die bezogenen Leistungen innerhalb des Materialaufwandes wurden überwiegend für die Un-
terhaltsreinigung und für Laborkosten, sowie fü r Honorare an externe Sprachexperten, Ärzte, 
IT-Spezialisten und die Ernährungsberaterin aufgewendet. 
 
Bei der Position „Ergebnisübernahme“ in Höhe von 2.947 TEUR handelt es sich allein um die 
durch die beiden Zweckverbandsmitglieder an das Gesundheitsamt geleistete Verbandsumla-
ge. Der Anteil der Wissenschaftsstadt Darmstadt beträgt davon 981 TEUR. 
 
Im Berichtszeitraum ist seit der Einführung der Doppik als bestandsgefährdendes Risiko die 
Auflösung von Rückstellungen zu nennen, die mi ttelbar zu einer Verringerung des Finanzmit-
telbestandes führt. Dies war allein in 2012 ein Betrag in Höhe von 212 TEUR. Die Liquidität 
war jedoch in 2012 zu jeder Zeit gewährleistet. 
 
Aufgrund des stetigen Rückgangs der Anzahl de r einzuschulenden Kinder innerhalb der letzten 
10 Jahre wurde zu den Sommerferien 2012 ein Schularztteam aufgelöst. Zudem wurde zum 
31.03.2012 auf das freiwillige Angebot der sportmedizinischen Untersuchungen verzichtet. 
 
Aufgrund des vorhandenen Geldkapitals zum Stichtag 31.12.2012 in Höhe von 502 TEUR wur-
de die Verbandsumlage der beiden Zweckverbandsmitglieder nicht erhöht. Das vorhandene 
Geldkapital wird jedoch durch die Sanierungsar beiten der sanitären Anlagen und Leitungen im 
Gesundheitsamt in 2013 aufgebraucht werden. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das Ge-
sundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg“ für das Jahr 
2012 wird von dem Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg, nach Fertigstellung der 
Eröffnungsbilanz und der Prüfung der Haushaltsjahre 2009 bis 2011, durchgeführt. 
 
Auch wenn die Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Mehrheitsbeteiligung an dem Zweckver-
band hat, so wird dennoch der Beteiligungskodex bereits ab dem Geschäftsjahr 2012 ange-
wendet. Eine Entsprechenserklärung wurde bis zu r Fertigstellung des Beteiligungsberichts ab-
gegeben. 
- 400 -
Zweckverband Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi

241230223
300
200
100
0
20112010 2012
10.414
1.467
5.128
0
4.000
8.000
12.000
20112010 2012
Auszeichnungen * 
 
Geschäftsfeld Kultur & Kongresse 
 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt 
 Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt Rhein Main GmbH 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
 Kulturregion Frankfurt Rhein Main GmbH 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG (darmstadtium) 
 
 
 Staatstheater (über den städtischen Haushalt) 
 Centralstation (über den Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt) 
bezuschusst: 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Die Kooperation des Wissenschafts- und Kongresszentrums mit der 
TU Darmstadt hatte in den ersten Jahren die Organisation, Aus- 
und Durchführung von Konferenzen und Veranstaltungen zum Ziel. 
Neuerdings werden gezielt Fors chungsprojekte im darmstadtium 
durch Fachbereiche der TU Darmstadt sowie andere deutsche 
Hochschulen durchgeführt. 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Ziel dieses Geschäftsfelds ist es, die kulturelle Vielfalt in Darm-
stadt zu erhalten, na ch Möglichkeit weiter auszubauen und diese 
den Bürgerinnen und Bürgern zu kostengünstigen Preisen anzubie-
ten. Insgesamt wird die Entwicklung der aktuellen Strukturen hin 
zu einem übergreifenden Kultur management sowie die Veranke-
rung eines Kulturmarketingkonzeptes angestrebt.  
Das Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium strebt an, 
sich als die Destination für wissenschaftliche Kongresse in den 
Schwerpunktbranchen der Engin eering Region Darmstadt Rhein-
Main-Neckar zunehmend zu festigen. Die Auslastung wird weiter 
optimiert. 
Die Kulturinstitute betreiben auch weiterhin Kulturförderung in 
Form von Zuschüssen an öffentlich- rechtliche und privatrechtliche 
Einrichtungen. Das Angebot von Märkten, Messen und sonstigen 
Veranstaltungen wird um geeignete Veranstaltungen erweitert. 
 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten 
* Auswahl von Auszeichnungen aller Unternehmen des Geschäftsfelds Kultur & Kongresse

- 402 -

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 133 162 sowie www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Breidert, Walter 1. Betriebsleitung -
Käppler, Ilke Kfm. Betriebsleitung -
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender 0 TEUR
Behr, Iris Stadträtin 0 TEUR
Crook, Sabine Stadtverordnete 0 TEUR
Fuck, Walter 0 TEUR
Hausmann, Heinrich Stadtverordneter 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 0 TEUR
Krieger, Dr. Natalie Stadtverordnete 0 TEUR
Opitz, Stefan Stadtverordneter 0 TEUR
Schneider, Uwe Stadtverordneter 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat 0 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
Die Versammlungsstätten Orangerie, Justus-Liebig-Haus, das Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, das
Bürgerhaus Zum Goldnen Löwen Arheilgen, der Ernst-Ludwig-Saal in Eberstadt und der Bereich "Messen
und Märkte" (Organisation und Veranstaltung von Jahrmärkten, Flohmärkten, Wochenmärkten,
Weihnachtsmärkte...) werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit (Sondervermögen mit
Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der Eigenbetrieb kann alle seinen
Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben. Der
Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs erhält ihre Bezüge im Rahmen der Tätigkeit in der Kernverwaltung.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
- 403 -

Bilanz (TEUR) 2010 (vorl.) 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 13.610
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 934 383 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 12.676 10.572 0
Rechnungsabgrenzungsposten 15 13 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 46.906
Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 50.623 50.623 0
Bilanzergebnis -11.717 -13.772 0
Rückstellungen 1.487
Verbindlichkeiten 12.236
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 (vorl.) 2011 (Plan) 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -7 
Jahresergebnis
-844 
0
0
515
0
0
(Plan) 2012
0
0
0
58
573
-430 
-988 
-327 
-430 
00
-2.093 
1
60.628
7.902
39.100
52
12
-323 
60.628
-760 
-566 
-764 
-1.290 
-1.849 -2.015 
47.003
8.258
490
-2.582 
-78 
0
0-2.048 
197
0
0
0
39.100
10.955
58.326
1.413
12.063
47.358
-2.413 
563561
0
490
0
0
71
512
0
-2.589 
0
0
0
0
515
0
44.851
58.326
-275 
-199 
-2.093 
0
4
0
216
-194 
731
921
-530 
-999 
-325 
-728 
-2.021 
0
2
0
-1.491 
-7 
233
0
-425 
0
0
0
0
-2.055 
512
0
- 404 -
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 (vorl.) 2011 (Plan) 2012
Bilanz
Eigenkapital 46.906
davon Gezeichnetes Kapital 8.000
Eigenkapitalquote 77,4% 76,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -913
Verschuldungsgrad 29,3%
Anlagendeckungsgrad 2 102,0%
Liquidität 3. Grades 107,4%
Investitionen 387
Investitionsquote 0,8% 1,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -304,1%
Eigenkapitalrentabilität -3,2%
Gesamtkapitalrentabilität -2,5%
Materialintensität 94,5%
Rohertrag -40
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 57,0%
Personal
Personalintensität 177,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 24 24
davon Auszubildende 1 1
Personalaufwand je Beschäftigte 42 32
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
75,0%
85
23
0
-1.688
26,9%
0,0%
0,0%
0,0%
678
8.000
331
0,0%
-1.834-1.098 -2.015
-401,7%
-54
100,5%
87,4%
-173
-3,5%
96,7%
0,0%
-406,1%
135,6%
27,9%
44.851 0
0
0,0%
0
-773 -1.511
43
172,3%
30,0%
0,0%
0
0
-4,6%
- 405 -
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurden bei den durch den Eigenbetrieb verwalteten Versammlungsstät-
ten und Bürgerhäusern Orangerie, Justus-Liebig-Haus, Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, 
Bürgerzentrum Zum Goldnen Löw en Arheilgen und Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt insgesamt 
Einnahmen aus Mieten und Pachten von 283 TEUR erzielt. 
 
Der Haushaltsansatz von 262 TEUR konnte somit um knapp 21 TEUR überschritten werden.  
 
Bei der Versammlungsstätte Orangerie, dem deutlich einnahmestärksten Objekt, betrugen die 
Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung 139 TEUR gegenüber 2011 mit 131 TEUR. Der 
Zuwachs liegt in der Durchführung der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik im Sommer 
begründet (alle zwei Jahre). Nahezu alle Wochenenden waren im Jahr 2012 vermietet. 
 
Im Justus-Liebig-Haus konnten die Mieteinnahmen mit rund 65 TEUR im Jahr 2012 gegenüber 
49 TEUR im Jahr 2011 erheblich gesteigert werden.  
 
Im Bürgermeister-Pohl-Haus Wixh ausen wurde eine erwartete erhebliche Steigerung der Ein-
nahmen aus Vermietung und Verpachtung erzielt mit knapp 25 TEUR gegenüber dem Haus-
haltsansatz von rund 14 TEUR. Dies resultiert  aus der nach der Beendigung der Brandschutz-
maßnahmen verbundenen Wiederherstellung de r Saalnutzung und einer deutlich stärkeren 
Nachfrage. 
      
Im sehr stark ausgelasteten Bürgerhaus Zum Goldnen Löwen Ar heilgen konnten die damit ver-
bundenen hohen Einnahmezahlen mit 30 TEUR im Jahr 2012 gegenüber 28 TEUR im Jahre 
2011 nochmals gesteigert werden. 
 
Im Ernst-Ludwig-Saal in Eberstadt war mit 22 TEUR im Jahr 2012 gegenüber 13 TEUR im Jahr 
2011 eine enorme Einnahmesteigerung zu verzeichnen. Das ist umso bemerkenswerter, da die 
Lärmproblematik für die Anwohner um das Objekt bei Saalveranstaltungen insbesondere in 
den Sommermonaten zu rückläufigen Veranstalt ungszahlen gerade bei geselligen Veranstal-
tungen geführt hat. 
 
Die Abteilung Messen und Märkte ist dem Eigenbetrieb seit 1997 als Abteilung zugeordnet und 
zuständig insbesondere für die Vergabe des Me ssplatzes Alsfelder Straße, bspw. für Früh-
jahrsmess, Herbstmess, Zirkusveranstaltungen, Fachausstellungen u. a. sowie für den Markt-
platz in der Innenstadt, bspw. für den wochentä glich stattfindenden Wochenmarkt, den Darm-
städter Weihnachtsmarkt, gastronomische Sondernutzungen, Präsentationen u. a. sowie für die 
Durchführung der Kerbveranstaltungen in Arheilgen, Bessungen, Eberstadt, Martinsviertel und 
Wixhausen. Die Gesamtmieteinnahmen im Wirt schaftsjahr 2012 aus dem Veranstaltungsbe-
trieb Messplatz und Marktplatz sowie den Beschickereinnahmen aus den Kirchweihen belaufen 
sich auf 267 TEUR gegenüber den Gesamtmieteinnahmen aus dem Jahr 2011 von 256 TEUR. 
 
Die Planansatz angegebenen Investitionen i.H.v.  331 TEUR wurden im Jahr 2012 überschrit-
ten. Diese wurden insbesondere für zwingend  notwendige Brandschutzmaßnahmen im Bür-
germeister-Pohl-Haus in Wixhausen 906 TEUR getätigt. Für zwingend notwendige Brand-
schutzmaßnahmen in der Versammlungsstätte Orangerie wurden 152 TEUR im Jahr 2012 ver-
ausgabt. Für 2013 ff. sind der Abschluss der umfangreichen Brandschutzmaßnahmen im Bür-
germeister-Pohl-Haus sowie in der Versammlun gsstätte Orangerie vorgesehen. Diese Maßnah-
men werden aus Mitteln der Investitionsrücklage des  Eigenbetriebes finanziert. 
 
Der Eigenbetrieb beschäftigte zum 31. Dezember 2012 insgesamt 23 Mitarbeiter/innen, davon 
zwei Beamte. 
 
Die Prüfungen des Jahresabschlusses 2010 und 2011 wurde durch die Wirtschaftsprüfungsge-
sellschaft Schüllermann und Partner AG durchg eführt. Für 2010 wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. Die Prüfungen de r Geschäftsjahre 2012 ist noch nicht abge-
schlossen, es handelt sich daher bei den Anga ben in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 
dargestellten Werten um vorläufige Daten. Es wird mit der Erteilung eines uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerks gerechnet. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 406 -
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 13 33 34 sowie www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütun
g
Lorenz, Dr. Inge 1. Betriebsleitung -
Baum, Bernhard Kfm. Betriebsleitung -
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin 0 TEUR
Barth, Jürgen Stadtverordneter 0 TEUR
Busch, Birgit Personalrat 0 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 0 TEUR
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., Md L 0 TEUR
Lenz, Anne-Katrin Stadtverordnete 0 TEUR
Metzger, Dagmar Stadtverordnete 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Seidler, Sabine Stadträtin 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs bezieht ihre Bezüge im Rahmen ihrer Tätigkeit in der
Kernverwaltung.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
Das Institut Mathildenhöhe, der Hochzeitsturm, das Museum der Künstlerkolonie Darmstadt (Ernst-
Ludwig-Haus), das Haus Deiters, die Akademie für Tonkunst, die Halle B (Centralstation), die
Volkshochschule, die Stadtbibliothek, das Alte Pädagog, das Multikulturelle Zentrum Bessunger
Knabenschule, das Literaturhaus, das Atelierhaus Darmstadt, der Künstlerbahnhof Wixhausen und das
Georg-Moller-Haus werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersöhnlichkeit (Sondervermögen mit
Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Dem Eigenbetrieb obliegt auch die
Förderung von Literatur, Theater und Musik. Der Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck fördernden
und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben.
- 407 -

Bilanz (TEUR) (vorl.) 2010 (vorl.) 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) (vorl.) 2010 (vorl.) 2011 (vorl.) 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -251 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis -4.729 238
33
0
0
0
-722 
0
0
0
-809 
0
75
0
98
0
1.634
2.345
-3.291 
-7.872 
-1.297 
-2.318 
-1.470 
-1.294 
-2.632 
-2.927 
-7.771 
13.308
3.004
0
0
3.058
0
0
10.250
-611 
0
11
-4.533 
0
0
-622 
55
0
0
0
-15.092 
0
0
0
0
2.707
3.058
-14.779 
0
0
-14.624 
10.813
196163
-3.811 807
0
0
0
19
0
0
0
0
0
3.004
7.809
0
0
0
0
0
0
0
-741 
00
230
0
(vorl.) 2012
0
0
0
13.192
15.899
-3.110 
-7.932 
-1.297 
-2.753 
0
0
2.707
0
0
- 408 -
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) (vorl.) 2010 (vorl.) 2011 (vorl.) 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 182
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 7,8%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 24,7% 19,6%
Rohertrag -233 -403
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 101,0%
Personal
Personalintensität 59,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 172 173 175
davon Auszubildende 7 7 7
Personalaufwand je Beschäftigte 46 45 45
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
49,9%
0,0%
0,0%
0
0
0,0%
2.269
0
0
0,0%
0
27,1%
101,2%
0,0%
71,9%
70,5%
00
2.115-2.498
0,0% 0,0%
0,0%
8,5%
77
-3.792972 818
-157,4%
0,0% 0,0%
1.256
0
638
- 409 -
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die weiterhin angespannte finanzielle Situation des städtischen Haushaltes bestimmte ebenso 
wie in den Vorjahren die wirtschaftliche Lage des Eigenbetriebs. Gleichwohl war es möglich, bei 
der Aufstellung des Wirtschaftsplans die Ansä tze aus 2011 zu übernehmen. Möglich war dies 
jedoch nur durch eine Erhöhung der Erstattung sbeträge aus dem städtischen Haushalt an den 
Eigenbetrieb. 
 
Bedingt durch die Vorgaben zur Haushalt sabwicklung, wonach 10 % der geplanten 
Aufwendungen gesperrt und damit nicht veraus gabt werden durften, war es möglich rd. 800 
TEUR einzusparen, wenngleich aufgrund von geringeren Umsatzerlösen letztlich das vorläufige 
Jahresergebnis nur eine Einsparung von rd. 230 TEUR ausweist. 
 
Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Umsa tzerlöse erneut verringert. Konnten im 
Geschäftsjahr 2011 noch 3.004 TEUR vereinnahmt werden, so beliefen sich diese in 2012 nur 
noch auf 2.707 TEUR. Dieser Umsatzrückgang betr ifft sowohl die Stadtbibliothek, als auch die 
Musikschule der Akademie für Tonkunst, die Volkshochschule und den Bereich Mathildenhöhe. 
 
Darüber hinaus ist anzumerken, dass aufgrund von Gerichtsentscheidungen auf die Erhebung 
der Kulturförderabgabe verzichtet wurde. 
 
Im Bereich der Investitionen wurde die grundhafte Sanierung des Hochzeitsturms fertig 
gestellt. Die Ausgaben für die Gesamtmaßnahme betrugen rd. 1.100 TEUR, wovon rd. 180 
TEUR in 2012 zu zahlen waren. Als weitere größere Maßnahme begann die Planung und 
Umsetzung erster Maßnahmen für die energe tische Sanierung der Ausstellungshallen 
Mathildenhöhe, wofür 360 TEUR bereits verausga bt wurden. Die Kosten der Sanierung wurden 
vom beauftragten Planungsbüro nach aktuellem Stand mit 9.200 TEUR ermittelt. Aufgrund des 
sich inzwischen abzeichnenden Umfangs der Maßnahme ist davon auszugehen, dass erst Ende 
2015 wieder Ausstellungen stattfinden können.  
 
Die Notwendigkeit einer energetischen Sa nierung der Ausstellungshallen auf der 
Mathildenhöhe ist unbestritten, um auch zukünf tig den Standort für kulturell herausragende 
und hochwertige Ausstellungen zu sichern. In diesem Zusammenhang wird auch auf die 
Bewerbung zur Aufnahme der Mathildenhöhe in  die Liste der UNESCO zum Weltkulturerbe 
hingewiesen. 
 
Unter der Prämisse eines Verlustausgleiches durch den Kernhaushalt der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt sieht die Betriebsleitung insgesamt keine bestandsgefährdeten Risiken. Gleichwohl 
ist anzumerken, dass die angespannte Finanzlage der Stadt auch in 2013 die wirtschaftliche 
Lage des Eigenbetriebs beeinflussen wird. 
 
Die Prüfberichte für die Geschäftsjahre 2010, 2011 sowie 2012 liegen noch nicht vor. Die 
Prüfung erfolgt durch die Wirtschaftsprüfungsg esellschaft Schüllermann und Partner AG. Es 
wird mit der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. 
 
Abschließend ist anzumerken, dass der Darmst ädter Beteiligungskodex ab dem Geschäftsjahr 
2012 angewendet wird. Die Betriebskommission hat mit Beschluss vom 19. März 2013 eine 
diesbezügliche Entsprechenserklärung abgegeben. 
 
 
- 410 -
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 19.12.2002
Handelsregister: HRB 8838, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Blechschmidt, Prof. Horst H. 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 0 TEUR
Bezüge des Verwaltungsrats
Die Verwaltungsratsmitglieder erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung.
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
"Steuerbegünstigte Zwecke"
der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Kunst
und Kultur.
Der Geschäftsführer erhielt für seine Tätigkeit keine Vergütung.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
- 411 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.201
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 36
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.201 1.217 1.191
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 2.240
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 2.000 2.000 2.000
Gewinnrücklagen 134 168 195
Bilanzergebnis 81 63 46
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 2
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-78 
0
0
0
1
0
2012
0
0
1.041
0
0
0
0
0
-0 
00
11
2
0
2.242
0
1.041
0
0
0
2.242
-64 
0
0
24
-64 -78 
1.041
0
0
-60 
88
0
38
16
50
0
2.267
0
1.041
1.217
2.258
0
1.041
-64 
00
0
0
0
0
0
0
1.041
-78 
2.266
0
1.227
2.267
0
0
2.256
2.258
-0 
80
11
0
30
0
50
0
84
0
0
0
0
-60 
-60 
0
34
0
24
0
50
0
-0 
0
0
0
0
16
0
0
- 412 -
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 2.240
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 99,9% 99,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,1%
Anlagendeckungsgrad 2 215,3%
Liquidität 3. Grades >1.000%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 1,1%
Gesamtkapitalrentabilität 1,1%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,1%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0
0
0
-40
0,5%
100,0%
0,0%
0,5%
0
25
0
217,8%
-35-26 -40
0,0%
0
0,0%
>1.000%
0
0,7%
216,8%
>1.000%
0,0%
0,0%
0,7%
2.256 2.266
0
0,0%
0
-26 -35
0
0,0%
0,1%
0,5%
-1
25
0,7%
- 413 -
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH ist eine 100%-ige Beteiligungsgesell-
schaft der HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(HEAG), Darmstadt, zur Förderung von Kunst un d Kultur. Sie verfolgt ausschließlich und un-
mittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Ab-
gabenordnung (AO). 
 
In diesem Jahr erfolgte die Förderung von Kunst und Kultur mit rd. 67 TEUR. 
 
Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in mündelsicheren Geldanlagen angelegt.  
 
Die Gewinnrücklagen betragen 195 TEUR, davon en tfallen auf die freie Rü cklage im Sinne des 
§ 58 Nr. 7 Abgabenordnung (AO) rd. 181 TEUR und auf die Zweckrücklage gemäß § 58 Nr. 6 
Abgabenordnung (AO) rd. 14 TEUR. 
  
In den Jahren 2013 und 2014 wird die Förderung  von Kunst und Kultur mit voraussichtlich 
rd. 46 TEUR bzw. 45 TEUR erfolgen. 
 
Mit Schreiben des Regierungspräsidiums Darm stadt vom 17. August 2010 wurde die Gesell-
schaft ab dem Geschäftsjahr 2010 für insgesamt drei Jahre von der Verpflichtung befreit, einen 
Jahresabschluss und Lagebericht entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden 
Vorschriften des Dritten Buches des Handelsges etzbuches (HGB) aufzustellen und prüfen zu 
lassen. Für diesen Zeitraum wird das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der 
Prüfung des Jahresabschlusses beauftragt. 
 
Der Jahresabschluss 2011 wurde durch das Revi sionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
geprüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 10. September 2012 erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 414 -
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 780 60 sowie www.darmstadtium.de
Gründung: 04.02.2004
Handelsregister: HRA 7067, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Wöhler, Lars 135 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich für das Geschäftsjahr 2012 auf 135 TEUR.
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Wissenschafts- und
Kongresszentrums für Tagungen und Veranstaltungen wissenschaftlicher, kultureller, politischer,
gesellschaftlicher und kommerzieller Art in Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
- 415 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 3.411
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 1.906 1.671 1.477
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.504 1.436 1.110
Rechnungsabgrenzungsposten 46 20 40
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 28.080 33.860
Kapitalanteile 33.000 33.000 33.000
Rücklage 9.734 20.463 21.108
Bilanzergebnis -14.654 -16.686 -20.248 
Rückstellungen 12.101
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 45 37 33
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 3.613
Umsatzerlöse 3.613 3.672 3.867
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 314 176 517
Betriebsleistung 3.927
Betriebsaufwand
Materialaufwand -514 -518 -495 
Personalaufwand -1.848 -1.983 -1.806 
Abschreibungen -3.925 -3.981 -4.105 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.769 -2.247 -2.605 
Betriebsergebnis -5.129 -4.880 -4.627 
Finanzergebnis -1.517 -1.705 -1.691 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 2 9 5
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.529 -1.714 -1.696 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -6.645 -6.585 -6.318 
Außerordentliches Ergebnis -559 559 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern -1 -19 -8 
Jahresergebnis -7.205 
4.384
3.867
-6.327 
-9.056 
-6.045 
3.107
38.083
160
3.849
53
69.456
00
72.136
72.136
2.587
69.509
0
3.672
73.859
73.815
76.987
36.777
45
80.530
-8.729 
40.305
-9.011 
80.530
24
77.049
77.073
159
40.014
76.987
- 416 -
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 28.080 33.860
davon Gezeichnetes Kapital 33.000 33.000 33.000
Eigenkapitalquote 34,9% 47,8% 46,9%
Bankverbindlichkeiten 37.630 37.389 36.758
Veränderung Verschuldun
g 1.849 -290 -1.932
Verschuldungsgrad 186,8%
Anlagendeckungsgrad 2 85,3%
Liquidität 3. Grades 23,1%
Investitionen 3.767 768 9.445
Investitionsquote 4,9% 1,0% 13,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -199,4%
Eigenkapitalrentabilität -25,7% -16,4%
Gesamtkapitalrentabilität -8,9% -7,9% -8,8%
Materialintensität 13,1% 13,5% 11,3%
Rohertrag 3.099 3.154 3.372
EBIT -5.129 -4.880 -4.627
EBITDA -1.204 -899 -522
Kostendeckungsgrad 37,2% 41,0%
Personal
Personalintensität 47,1% 51,5% 41,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 36 42 43
davon Auszubildende 4 3 5
Personalaufwand je Beschäftigte 51 47 42
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-18,7%
174,2%
101,6%
-164,6%
111,6%
100,4%
109,3%
36.777
-163,6%
113,0%
36,9%
- 417 -
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Trotz eines anspruchsvollen Marktumfeldes ist es gelungen, die Marktstellung weiter zu festi-
gen. Mit 310 Veranstaltungen und 150.000 Besuchern konnte das Kongressgeschäft signifikant 
ausgeweitet werden. Insgesamt konnten in den er sten fünf Betriebsjahren 1.400 Veranstaltun-
gen mit mehr als 750.000 Gästen registriert werden. In 2012 hat Darmstadt mit dem 
darmstadtium beim weltweiten Länder- und Städteranking der International Congress and 
Convention Association (ICCA) den neunten Platz unter den deutschen Städten eingenommen.  
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten erneut Be stmarken beim Umsatz bei gleichzeitig nied-
rigsten Verbrauchswerten erreicht werden. Es wurde das beste Betriebsergebnis in der Unter-
nehmensgeschichte erzielt. Bereits im ersten  Halbjahr 2012 konnte ein Umsatzwachstum im 
Vergleich zum Vorjahreszeitraum generiert werden, was im Verlauf des zweiten Halbjahres 
durch eine vereinzelt zunehmende Buchungszur ückhaltung wieder stückweise kompensiert 
wurde. Dennoch konnte das Umsatzziel um 233 TEUR und die Umsatzerlöse des Vorjahres um 
195 TEUR übertroffen werden. Das operative Ergebnis war mit einem Verlust von 986 TEUR 
geplant. Aufgrund gestiegener Umsatzerlöse, höherer sonstiger betrieblicher Erträge, geringe-
ren Personalkosten sowie gestiegener sonstiger betrieblichen Aufwendungen hat es sich um 
273 TEUR gegenüber dem Planansatz verbessert. 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt bei - 6.318 TEUR (VJ 6.585 TEUR) und 
das Jahresergebnis bei - 6.327 TEUR (VJ 6.045 TEUR inkl. außerordentliche Erträge in Höhe 
von 559 TEUR). Das Betriebsergebnis liegt zwis chenzeitlich signifikant unter dem Niveau, das 
in dem Gutachten zur Betriebsführung des darmstadtiums aus dem Jahr 2004 als mögliche 
unterste Grenze des operativen Betriebsverlus tes prognostiziert wurde. Hierbei wurde von ei-
nem jährlichen operativen Zuschussbedarf für das darmstadtium in einer Größenordnung zwi-
schen 1,2 und 1,8 Mio. EUR p.a.  ausgegangen, ohne hierbei di e Kosten aus der Baufinanzie-
rung zu berücksichtigen. Das operative Ergebnis beträgt in 2012 713 TEUR und unterschreitet 
die unterste Zuschussgrenze mit 41 %. Folglich lag das negative operative Betriebsergebnis 
bei nur 71 % des in der Koalitionsvereinbarung festgeschriebenen Grenzbetrags von 
1 Mio. Euro Betriebskostenzuschuss. 
Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigke it hat sich aufgrund planmäßiger Tilgungen 
von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstit uten auf 758 TEUR (VJ 241 TEUR) erhöht. Der 
Fortbestand der Gesellschaft hängt davon ab, dass Ausgleichszahlungen über das Geschäfts-
jahr 2013 hinaus gewährt werden und dafür de r EU-rechtliche Rahmen für eine unbedenkliche 
Gesellschafterfinanzierung geschaffen wird. Der Betrauungsakt fü r die beihilferechtliche Unbe-
denklichkeit befristet bis 31.12.2013 wurde erstellt. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zur 
Absicherung der Liquidität eine Ausgleichszahl ung in Höhe von 3.410 TEUR (geplant 3.710 
TEUR) in 2012 gewährt.  
Im Verlauf des Jahres 2012 wurden die Ausbaupl anungen des „Kleinen Saals“ vorangetrieben. 
Mit Beschluss des Aufsichtsrates und der Stadtverordnetenversammlung konnte Ende 2012 
der Bauantrag für den Ausbau des „Kleinen Sa als“ mit einem Investitionsvolumen von rund 
3.700 TEUR gestellt werden. Die hierfür notwendi gen Mittel werden aus vorhandener freierLi-
quidität und durch die Aufnahmen von 2.000 TEUR am freien Kapitalmarkt bereitgestellt. 
Das darmstadtium ist das erste Kongresszentrum in Deutschland, das durch die Deutsche 
Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2012 konnte ein im 
Verhältnis zum Wirtschaftsplan überdurchschnittliches Ergebnis erzielt werden. Für das Jahr 
2013 gilt es, diese Bemühungen in verstärktem Maße fortzusetzen. 
Die Konzentration auf die Alleinstellungsmerkmale „sustainable meetings“ sowie „IT-
Infrastruktur“ stellen den „roten Faden“ innerhalb der zukünftigen Sales- und Marketingaktivi-
täten dar. Die Gesellschaft untersucht systematisch die Risiken aller Bereiche. Ergebnisabwei-
chungen werden regelmäßig analysiert und so weit notwendig, entsprechende Gegenmaßnah-
men eingeleitet. Es bestehen keine Liquiditätsrisiken. Eine eventuelle mit der wirtschaftlichen 
Gesamtentwicklung einhergehende Buchungszurückhaltung oder Stornos von Veranstaltungen 
können nicht ausgeschlossen werden. 
Die Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Falk GmbH & Co KG Frankfurt hat zu-
keinen Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
Der Beteiligungskodex der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird ab dem Geschäftsjahr 2012 
angewendet. Eine Entsprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts 
abgegeben.
 
- 418 -
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 780 60 sowie www.darmstadtium.de
Gründung: 04.02.2004
Handelsregister: HRB 9073, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Technische Universität Darmstadt 10,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Wöhler, Lars 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Partsch, Jochen Vorsitzender 0 TEUR
Prömel, Prof. Dr. Hans Jürgen stv. Vorsitzender 0 TEUR
Efinger, Dr. Manfred 0 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Seidler, Sabine Stadträtin 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 118
Bilanzsumme 127
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
124
120
2
0
Der Aufsichtsrat erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
128
0
0
123
2
0
Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung der
Firma Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
90,00%
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung durch die Verwaltungs-GmbH.
- 419 -

- 420 -

106
9597
0
50
100
150
20112010 2012
6.252
4.500
3.745
0
2.000
4.000
6.000
8.000
201220112010
Geschäftsfeld Telekommunikation 
 
 HSE Medianet GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der HSE Medianet GmbH: 
 
 
Ziele im Geschäftsfeld  
 
Die HSE Medianet und ihre Toch tergesellschaften repräsentieren  
das Geschäftsfeld Telekommunikation. Das Darmstädter Unter-
nehmen vermarktet moderne Informations- und Telekommunikati-
onsprodukte. Außerdem ist die HSE Medianet Spezialist für den  
Ausbau von Breitbandnetzen sowie deren Betrieb und Vermarktung 
im regionalen Umfeld. Die daraus resultierende enge Kooperation  
mit Städten, Gemeinden und Land kreisen, bietet der HSE Media-
net neue Optionen zur Positionie rung als regional bedeutendes  
Telekommunikationsunternehmen. Ziel ist die aktive Weiterent-
wicklung des Geschäftsfelds Telekommunikation. Ebenso wird der
 
Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen für Geschäftskunden  
weiter ausgebaut. Erfahrungen aus dem Betrieb und der Vermark-
tung des bestehenden Breitbandnetzes für den gesamten Oden-
waldkreis nutzt die HSE Medianet zur Weiterentwicklung neuer
 
Projekte, wie aktuell die Region Bergstraße-Odenwald. 
Kooperationen 
 
Das Geschäftsfeld unterhält in erster Linie Kooperationen zu Ge-
sellschaften innerhalb des Stadtk onzerns. Ein Beispiel hierfür 
stellt die Zusammenarbeit mit der bauverein AG bzw. SOPHIA 
Hessen GmbH dar. Die beiderseitigen Kompetenzen werden zu ei-
ner gemeinsamen Dienstleistung zusammengefasst, um ein Haus-
notrufsystem für Seniorinnen und Senioren anbieten zu können. 
 
 Medianet Breitband GmbH & Co. KG 
 PEB Breitband GmbH & Co. KG 
 Odenwald Intranet (ODINET) GmbH 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten 
Breitband für den Odenwald: 
Auszeichnungen * 
 
* Auswahl von Auszeichnungen aller Unternehmen des Geschäftsfelds Telekommunikation 
 
Fibre to the Home &  
Fibre to the Building   
Next Generation Network

- 422 -

HSE Medianet GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 2900 sowie www.hse-medianet.de
Gründung: 10.06.1996
Handelsregister: HRB 6424, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
Medianet Breitband GmbH & Co. KG
PEB Breitband GmbH & Co. KG
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Helfrich, Friedebert Vorsitzender k.A.
Nickel, Markus k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Böddeker, Michael Vorsitzender k.A.
Litters, Lothar stv. Vorsitzender k.A.
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen k.A.
Franz, Wolfgang Stadtverordneter a.D. k.A.
Krämer, Frank k.A.
Lehr, Monika Stadträtin a.D. k.A.
Niedermaier, Andreas k.A.
Ott, Rüdiger k.A.
Sperling, Christopher Stadtverordneter k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Unternehmensgegenstand ist das Planen, Errichten, Betreiben und Vermarkten eines vor allem in der
Region Südhessen gelegenen Übertragungsnetzes zu Telekommunikationszwecken und das Entwickeln
und Vermarkten von Telekommunikationsdienstleistungen. Das Unternehmen betreibt den Daten- und
Informationsaustausch auch zwischen kommunalen Einrichtungen und wird damit auch im Interesse der
Bürger der Stadt Darmstadt tätig. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie kann Zweigniederlassungen
errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2012 eine Vergütung von rund 48 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
51,00%
26,00%
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 423 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 7.102
Vorräte 900 226 216
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.222 2.832 6.631
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.980 2.431 1.452
Rechnungsabgrenzungsposten 31 29 69
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 14.142
Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Kapitalrücklage 9.316 9.316 9.316
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 3.325 3.223 2.286
Empfangene Ertragszuschüsse 187 170 154
Rückstellungen 3.545
Verbindlichkeiten 16.513
Rechnungsabgrenzungsposten 974 1.141 1.334
Passive latente Steuer 0 1.485 1.715
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -1.791 
Sonstige Steuern -5 
Jahresergebnis
-2.711 
-11 
132
29.599
4.155
19.788
0
2012
0
4.404
932
304
29.903
-12.345 
-6.589 
-3.921 
-688 
00
2.286
36.679
15.483
5.235
36.679
23.985
326
0
6
4.737
308
5.489
36.311
3.994
28.335
239
0
4.900
5.691 4.337
29.546
25.749
3.523
27.800
-22.867 
40.247
30.793
-22.884 
28.575
31.880
-25.566 
13.102
26.543
8.298
40.247
29.478
-16 
14.039
36.311
-814 
0
13
5.034
2
-1 
-827 
28.431
28.910
-674 
99
27.148
557
95
631
-3.807 
-1.825 
-11.209 
-6.042 
-664 
0
-10.892 
-6.240 
-3.909 
-1.826 
5.564
-657 
-5 
18
0
-684 
0
-57 
0
2
-1.512 
-17 
-1.215 
-6 
25
3.325 3.223
- 424 -
HSE Medianet GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 14.142
davon Gezeichnetes Kapital 1.500
Eigenkapitalquote 38,6% 38,7% 32,6%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -2.359
Verschuldungsgrad 159,4%
Anlagendeckungsgrad 2 54,8%
Liquidität 3. Grades 39,4%
Investitionen 3.745
Investitionsquote 13% 15% 18%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 12,0%
Eigenkapitalrentabilität 23,5%
Gesamtkapitalrentabilität 9,1%
Materialintensität 38,3% 41,3%
Rohertrag 16.908 17.254
EBIT
EBITD
A
ROCE 12,8%
Personal
Personalintensität 21,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 97 95 106
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 64 64 62
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
8,9% 5,7%
4.500
1.500
5.658
5.6975.566 4.350
11,4%
8.2719.504
52,6% 48,3%
38,3%
7,7%
17.126
21,1%
13,4%
14.039 13.102
39,2%
9,6%
31,7%
0
-1.030
207,2%
0
9.475
22,0%
158,6%
17,4%
4.305
1.500
23,0%
- 425 -
HSE Medianet GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HSE Medianet GmbH (HSE Medianet), ein regionaler Telekommunikationsanbieter mit ei-
gener Infrastruktur, bietet Produkte und Lösungen für Privat- und Geschäftskunden im Bereich 
von Daten-, Telefonie- und Internetdiensten bi s zur Realisierung von komplexen Kundenprojek-
ten mit entsprechenden Dienstleistungs- und Serviceverträgen an.  
 
Die HSE Medianet konnte trotz steigendem Wett bewerbsdruck ein erfolgreiches Geschäftsjahr 
2012 verzeichnen. Aufgrund de s durch die Regierung beschlo ssenen Breitbandausbaues für 
unterversorgte Gebiete hat die Gesellschaft begonnen, Projekte in diesem Bereich mit Kommu-
nen und Kreisen im Versorgungsgebiet zu prüfen und umzusetzen. 
 
Durch die vollständige Inbetriebnahme eines ersten Breitbandnetzes im August 2012  konnte 
die Gesellschaft im Odenwaldkreis  mittels Üb ernahme der Betriebsführung dieses Netzes ca. 
40.000 Haushalte erreichen und hat  so ca. 3.400  Privatkunden hinzugewonnen. 
 
Für die Errichtung eines weiteren Breitbandnetzes an der Bergstraße, wurde 2012 die Tochter-
gesellschaft Medianet Breitband GmbH & Co. KG gegründet. In ihr werden die Vorlaufkosten 
der Anbindung von Breitbandnetzen sowie die Finanzierung des Breitbandnetzausbaus und 
Bereitstellung von Technik für den Betrieb der Netze erfasst. In diesem Bereich erwartet die 
Gesellschaft erhebliche Kundenzuwachszahlen. 
 
Der Umsatz der HSE Medianet erhöhte sich in 2012 von 28.910 TEUR auf 29.478 TEUR. Der 
Jahresüberschuss betrug 2.286 TEUR, dies entspr icht einer Umsatzrendite nach Steuern in 
Höhe von 7,7 %. 
 
Für 2013 wird von der Geschäftsführung ein st abiles Wachstum im Geschäftskundensegment 
erwartet. Großes Wachstumspotential sieht man hingegen bei der Versorgung privater Haus-
halte mit Breitbandzugängen. 
 
Die Eigenkapitalquote der HSE Medianet beträgt rd. 32,6 %.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
- 426 -
HSE Medianet GmbH

Medianet Breitband GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Str. 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 13.12.2012
Handelsregister: HRA 84923 , Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Medianet GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH, vertreten durch:
Nickel, Markus k.A.
Sauder, Beate k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Glasfasernetzen und ähnlichen Telekommunikationsnetzen.
Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur
Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 427 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 0 0 1.116
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 79
Kapitalanteile 0 0 700
Rücklage 000
Bilanzergebnis 0 0 -621 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 0 163
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 0
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 -555 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 -5 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 0 -224 
Betriebsergebnis 0 0 -621 
Finanzergebnis 0 0 0
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 0 0 -621 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 0
163
163
-621 
0
0
0
1.586
7
0
0
556
00
1.672
1.672
1.116
556
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-784 
0
0
0
0
0
0
0
- 428 -
Medianet Breitband GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0 79
davon Gezeichnetes Kapital 0 0 700
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 4,7%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 0 1.586
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 0 561
Investitionsquote 0,0% 0,0% 100,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% 0,0% -37,1%
Materialintensität 0,0% 0,0% 340,0%
Rohertrag 0 0 -392
EBIT 0 0 -621
EBITDA 0 0 -616
ROCE 0,0% -37,3%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% -783,4%
70,1%
14,3%
0,0%
0,0%
0,0%
0,0%
0
0
-380,4%
>1.000%
0,0%
- 429 -
Medianet Breitband GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Das Ziel der Medianet Breitband GmbH & Co. KG  (Breitband KG) ist es, der HSE Medianet 
GmbH (Medianet) die Beteiligung an Breitbandprojekten in der Region Südhessen zu ermögli-
chen. 
 
Dabei hat die Breitband KG die Aufgabe der Fi nanzierung des Ausbaus der Breitbandangebote 
und der Bereitstellung von Technik für den Be trieb dieser Breitbandnetze. Durch die Einnah-
men aus den Breitbandprojekten wird bei der Medianet mit einem erheblichen Kundenzuwachs 
sowohl im Privat- als auch im Geschäftskundenbereich gerechnet. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurde das bereits umgesetzte Breitbandprojekt Odenwaldkreis in die 
Breitband KG aufgenommen. Die Ausschreibung für ein weiteres Projekt an der Bergstraße 
wurde durch die Medianet gewonnen. Mit der Errichtung des Breitbandnetzes wurde bereits 
begonnen. Es wird damit gerechnet, dass die Versorgung der ersten Haushalte über dieses 
Netz noch im Jahr 2013 erfolgen kann. Die Anlaufkosten und Investitionen für dieses Projekt 
werden in der Breitband KG abgebildet. 
 
Die Gesellschaft erhält pro Kunde von der Median et ein vertraglich vereinbartes Entgelt. Sie 
rechnete dadurch im Jahr 2012 für 2.700 Kunden 163 TEUR ab. Hierbei wurden die geplanten 
Kundenzahlen bis zum Ende des Geschäftsjahres zwar erreicht , durch Vertragsbindungen der 
Neukunden beim Wettbewerb konnte der Kundenabschluss erst später realisiert werden. Im 
Ergebnis wurde das geplante Umsatzvolumen in Höhe von 198 TEUR leicht unterschritten. 
 
Auf der Aufwandseite fielen Vorlaufkosten in Höhe von 784 TEUR an, kalkuliert waren 
1.103 TEUR. Der Jahresfehlbetrag beträgt im Geschäftsjahr 621 TEUR, erwartet war ein Jah-
resfehlbetrag in Höhe von 905 TEUR. Damit wurd e das anspruchsvolle Ziel einer Verlustmini-
mierung erreicht bzw. übertroffen. 
 
Auch im Geschäftsjahr 2013 wird sich der Ausbau weiterer Breitbandprojekte in der Region 
Südhessen weiter fortsetzen. Das Datenvolumen  in Deutschland nimmt entsprechend den Ent-
wicklungen der Vorjahre weiter zu, so dass leistungsstarke Netze benötigt werden. Aus diesem 
Grund und aufgrund  der Vorgaben der der Bundesrehgierung wird erwartet, dass ein weiterer 
Breitbandausbau erfolgt. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 430 -
Medianet Breitband GmbH & Co. KG

Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Anschrift: Frankfurter Str. 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 13.12.2012
Handelsregister: HRB 91987, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Medianet GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Nickel, Markus k.A.
Sauder, Beate k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 0
Eigenkapital 0
Bilanzsumme 0
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Firma
Medianet Breitband GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem
Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
28
0
0
26
1
0
0
0
0
0
0
0
- 431 -

- 432 -

PEB Breitband GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 07.05.2004
Handelsregister: HRA 7083, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Medianet GmbH
Klenk und Sohn GmbH 49,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH, vertreten durch:
Klenk, Udo 0 TEUR
Nickel, Markus 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge durch die Gesellschaft.
Zweck der Gesellschaft ist die Projektentwicklung sowie die Errichtung und der Betrieb von
Glasfasernetzen und ähnlichen Telekommunikationsnetzen sowie die Beratung hierzu.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
51,00%
- 433 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 73
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 69 59 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 4 10 58
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 69 83
Kapitalanteile 96 96 96
Rücklage 000
Bilanzergebnis -27 -31 -13 
Rückstellungen 1
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 0 1.210
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 1 0 0
Betriebsleistung 1
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 -1.186 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3 -4 -6 
Betriebsergebnis -3 -4 18
Finanzergebnis 0 0 0
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -3 -4 18
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -3 
1.210
1.210
18
-3 
-4 
69
7
1
0
0
0
330
91
91
58
33
0
0
0
0
69
65
0
73
-4 
2
-1.192 
73
0
0
0
1
3
69
- 434 -
PEB Breitband GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 69 83
davon Gezeichnetes Kapital 96 96 96
Eigenkapitalquote 95,0% 94,3% 91,6%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 04
Verschuldungsgrad 5,2%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades >1.000%
Investitionen 0 0 33
Investitionsquote 0,0% 0,0% 100,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität -3,6%
Gesamtkapitalrentabilität -3,4% -5,3% 19,8%
Materialintensität 0,0% 0,0% 98,0%
Rohertrag 0 0 24
EBIT -3 -4 18
EBITDA -3 -4 18
ROCE -3,5% 20,0%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-5,7% 21,6%
757,8%
252,2%
0,0%
>1.000%
0,0%
6,1%
0
65
1,5%
9,2%
-5,4%
- 435 -
PEB Breitband GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die PEB Breitband GmbH & Co. KG ist die gesellschaftsrechtliche Basis der Zusammenarbeit 
zwischen der HSE Medianet GmbH und der Klenk & Sohn GmbH und ermöglicht deren ge-
meinsame Beteiligung an Ausschreibungen. 
 
Der wirtschaftliche Vorteil dieser Zusammenarbeit liegt darin begründet, dass ein Unter-
nehmen – die PEB Breitband GmbH & Co. KG – sowohl die Errichtung als auch den Betrieb von 
Breitbandnetzen anbieten kann, da die Klen k und Sohn GmbH die Errichtung und die HSE 
Medianet GmbH den Betrieb von Breitbandnetzen anbieten. 
 
Die Beauftragung beider Gesellschafter erfolgt nach Gewinn eines Auftrags durch Abschluss 
von (Subunternehmer-) Verträgen durch die PEB Breitband GmbH & Co. KG. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 konnte die PEB Breitband GmbH & Co. KG Umsatzerlöse in Höhe von 
1.210 TEUR generieren. Die Materialaufwendungen betrugen im gleichen Zeitraum 
1.186 TEUR. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt bei 18 TEUR nach einem 
Verlust im Vorjahr. 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 unterlag die PEB keiner Prüfungspflicht. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
- 436 -
PEB Breitband GmbH & Co. KG

PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 05.05.2004
Handelsregister: HRB 9135, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Medianet GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Klenk, Udo 0 TEUR
Nickel, Markus 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 1
Eigenkapital 33
Bilanzsumme 33
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
35
34
1
0
35
0
0
35
0
0
Gesellschaftszweck ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Firma PEB
Breitband GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge durch die Gesellschaft.
- 437 -

- 438 -

Odenwald-INTRANET ODINET GmbH
Anschrift: Marktplatz 1, 64711 Erbach
Kontakt: 06062/ 943 370 sowie www.odinet-online.de
Gründung: 20.12.2002
Handelsregister: HRB 71411, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Helfrich, Friedebert k.A.
Walther, Jürgen k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
74,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
HSE Medianet GmbH 26,00%
Gegenstand des Unternehmens ist das Planen, Errichten, Auf- u. Ausbauen und Betreiben eines Systems
der Informations- und Kommunikationsinfrastruktur und dessen Vermarktung sowie Beratung der
kommunalen Einrichtungen und Bereitstellung aller zweckdienlichen Systemleistungen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 439 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen k.A. k.A. k.A.
Vorräte
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände
Wertpapiere
Liquide Mittel
Ausgleichsposten nach dem KHG k.A. k.A. k.A.
Rechnungsabgrenzungsposten k.A. k.A. k.A.
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital k.A.
Gezeichnetes Kapital k.A. k.A. k.A.
Kapitalrücklage k.A. k.A. k.A.
Gewinnrücklagen k.A. k.A. k.A.
Bilanzergebnis k.A. k.A. k.A.
Rückstellungen k.A.
Verbindlichkeiten k.A.
Rechnungsabgrenzungsposten k.A. k.A. k.A.
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012*
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Sonstige Steuern
Ergebnisübernahme
Ergebnisabführung
Jahresergebnis k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A. k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
2012*
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 440 -
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012*
Bilanz
Eigenkapital k.A. k.A. k.A.
davon Gezeichnetes Kapital k.A. k.A. k.A.
Eigenkapitalquote k.A. k.A. k.A.
Bankverbindlichkeiten k.A. k.A. k.A.
Veränderung Verschuldung k.A. k.A. k.A.
Verschuldungsgrad k.A. k.A. k.A.
Anlagendeckungsgrad 2 k.A. k.A. k.A.
Liquidität 3. Grades k.A. k.A. k.A.
Investitionen k.A. k.A. k.A.
Investitionsquote k.A. k.A. k.A.
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität k.A k.A k.A
Eigenkapitalrentabilität k.
A k.A k.A
Gesamtkapitalrentabilität k.A k.A k.A
Materialintensität k.A k.A k.A
Rohertrag k.A k.A k.A
EBIT
EBITDA
ROCE k.A k.A k.A
Personal
Personalintensität k.A. k.A. k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt k.A. k.A. k.A.
davon Auszubildende k.A. k.A. k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A k.A
k.Ak.A k.A
k.A
- 441 -
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2012 wurde nicht zur Ver-
fügung gestellt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
 
 
 
- 442 -
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH

1.039993986
0
200
400
600
800
1.000
1.200
2010 2011 2012
21.53222.420
10.992
5.000
25.000
15.000
0
20112010 2012
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
 HSE Entsorgung AG sowie deren Beteiligungsgesellschaften 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
 Beteiligungsgesellschaften des EAD: 
 
 
 
 
 HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
 OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
 ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Die strategischen Ziele innerhalb des Geschäftsfelds gliedern sich 
in die Bereiche Abfallentsorgung, Abwasserreinigung , Kanalbetrieb 
sowie in die durch den ZAS erbrachten Leistungen. 
Bei der Abfallentsorgung nutzen der EAD und seine Töchter 
Wachstumschancen insbesondere in den Segmenten gewerbliche 
Abfälle und Containerdienste. Ziel  ist es, die Möglichkeiten der 
Energiegewinnung aus Abfällen langfristig auszubauen. 
Die Ziele der Bereiche Abwasserreinigung und Kanalbetrieb orien-
tieren sich in erster Linie an der Maßgabe, die Leistungen für die 
Bürgerinnen und Bürger weiterhin kostengünstig anbieten zu kön-
nen. 
Der ZAS verfügt über hoch spezia lisierte Anlagen und die Möglich-
keit, die bei der Verbrennung ents tehende Abwärme weiter zu nut-
zen und auch zu vertreiben. Die Sicherung der Auslastung des 
Müllheizkraftwerks wird forciert. Weiter werden die Möglichkeiten 
zur O
ptimierung von Stoffströmen genutzt. 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Der ZAS arbeitet gemeinsam mit der TU Darmstadt an einem For-
schungsprojekt, das sich mit der Entwicklung von Strategien zur
 
nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume am Rande von Metro-
polregionen befasst. Gemeinsam mit der TU Darmstadt arbeitet der
 
EAD regelmäßig an Projekten, die sich mit innovativen Lösungsan-
sätzen der Abfallbeseitigung befassen.  
 ARGE Meinhardt/ DED 
 ARGE Kilb/DED 
 awaTech GmbH 
 biolog GmbH 
 Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH (DED) 
 Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten 
Auszeichnungen * 
 
* Auswahl von Auszeichnungen aller Unternehmen des Geschäftsfelds Entsorgung & Abwasser

- 444 -

ARGE Kilb / DED
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: April 2011
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Hofmann, Bernd 0 TEUR
Kleindiek, Sabine 0 TEUR
Meinhardt, Frank-Steffen 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
50,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Kilb Städtereinigung GmbH 50,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Reinigungs- und Entsorgungsdienstleistungen für
Autobahnraststätten.
- 445 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 45 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 1 1
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis 00
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-2 
-108 
0
0
110
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
46
0
-50 
0
0
1
1
50
0
0
1
0
-110 
110
00
00
0
0
0
0
0
0
46
46
0
110
0
0
0
46
0
0
0
0
0
00
0
0
2012
0
0
0
0
50
-49 
0
0
-1 
0
0
50
0
1
- 446 -
ARGE Kilb / DED

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 97,8%
Rohertrag 0 1
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0,0%
0,0%
-45
0
0,0%
0
0
46
0,0%
0
98,0%
100,0%
100,0%
0,0%
100,0%
00
00
0,0% 0,0%
100,0%
0,0%
2
000
0,0%
0,0% 0,0%
0
0
0
- 447 -
ARGE Kilb / DED

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
In 2012 wurden Umsatzerlöse von 50 TEUR erzielt.  
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2012 ein ausgeglichenes Ergebnis von 0 TEUR aus. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Liquidität der ARGE war in 2012 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Geschäftsumfang der ARGE umfasst ausschließlich die Reinigungsdienstleistungen an Autobahn-
rastplätzen für diverse Ämter für Straßen und Verkehrswesen in der Region Südhessen. 
 
Der Jahresabschluss wurde von Vertretern der Gesellschafter geprüft. Den entsprechenden Gewinn-
verwendungsbeschluss haben die Gesellschafter unterschrieben. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbe reich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
- 448 -
ARGE Kilb / DED

ARGE Meinhardt/DED
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 2004
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Kleindiek, Sabine 0 TEUR
Meinhardt, Frank-Steffen 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
50,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen zur Entsorgung von Abfällen
jeglicher Art.
- 449 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 285
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 278 315 290
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 7 12 1
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 18
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 18 16 14
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 267
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -0 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis 16 18
0
-0 
0
0
-10 
0
0
0
-0 
0
0
0
0
-0 
0
0
-637 
0
0
-4 
18
0
-4 
-825 
0
659
855
0
0
659
0
0
0
0
0
0
16
0
0
0
0
16
327
0
-871 
14
0
290
290
885
659
-641 
290
0
-829 
855
1418
26 14
0
0
0
0
0
0
327
327
0
855
0
0
285
311
0
285
0
0
-10 
00
14
0
2012
0
0
0
0
885
-867 
0
0
-4 
0
0
885
0
277
- 450 -
ARGE Meinhardt/DED

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 18
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 6,4% 4,9% 4,7%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -3
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 106,9%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,8%
Eigenkapitalrentabilität 100,0%
Gesamtkapitalrentabilität 6,4%
Materialintensität 96,6% 98,0%
Rohertrag 22 18
EBIT
EBITD
A
ROCE 100,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
>1.000%
100,0%
-34
0
100,0%
18
0
44
>1.000%
0
96,5%
100,0%
105,2%
0,0%
102,8%
16 14
1426
0,0% 0,0%
105,0%
1,6%
30
2618 14
1,9%
4,9% 4,7%
0
0
0
- 451 -
ARGE Meinhardt/DED

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 wurde ein gegenüber Vorjahr um ca. 4% höherer Umsatz von 885 TEUR 
erzielt. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2012 ein Jahresüber schuss von 14 TEUR aus. Der Gewinn wird zu 
gleichen Teilen an die beiden Gesellschafter ausgeschüttet. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Liquidität der ARGE war in 2012 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Geschäftsumfang der ARGE wird nach wie vo r von den Umsätzen mit einem Darmstädter Groß-
unternehmen dominiert (97 %). 
 
Der Jahresabschluss wurde von Vertretern der Gesellschafter geprüft. Den entsprechenden Gewinn-
verwendungsbeschluss haben die Gesellschafter unterschrieben. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbe reich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
- 452 -
ARGE Meinhardt/DED

awaTech GmbH
Anschrift: Robert-Bunsen-Str. 67-69, 64579 Gernsheim
Kontakt: 06258/ 903 990 sowie www.awatech.org
Gründung: 23.01.1984
Handelsregister: HRB 54476, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Bittner, Thomas k.A.
Richter, Meik k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Abwasserdienstleistungen (Kanalreinigung und -
notdienst, TV-Inspektion für Kanäle). Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Einsammlung und
Verwertung kommunaler und gewerblicher Nass- und Flüssigabfälle.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
- 453 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 690
Vorräte 20 14 8
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 403 672 638
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 267 184 367
Rechnungsabgrenzungsposten 13 15 9
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 442
Gezeichnetes Kapital 202 202 202
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 239 433 515
Rückstellungen 170
Verbindlichkeiten 531
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -78 
Sonstige Steuern -13 
Jahresergebnis
-1.321 
0
-6 
3.260
290
640
2012
0
1
0
58
3.318
-249 
-1.418 
-172 
-27 
00
81
632
6
1.142
433
0
35
0
-198 
1.142
-1.122 
-389 
-1.380 
202
310 158
440
681
2.963
-2.870 
-28 
0
0
285
2
0
1.647
3
0
869
1.568
300
684
-3.089 
3.3993.088
0
2.979
-16 
0
126
3.364
625
-3.161 
717
624
1.013
1.647
3.266
0
636
1.568
-30 
-25 
130
0
0
0
2
0
-17 
0
-355 
-1.309 
-176 
-1.030 
219
0
0
-54 
136
-12 
3
0
-20 
0
0
-29 
-19 
194
3.370
-6 
- 454 -
awaTech GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 442
davon Gezeichnetes Kapital 202
Eigenkapitalquote 38,7% 40,6%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -94
Verschuldungsgrad 158,6%
Anlagendeckungsgrad 2 100,5%
Liquidität 3. Grades 98,5%
Investitionen 227
Investitionsquote 51,6% 67,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,6%
Eigenkapitalrentabilität 30,7%
Gesamtkapitalrentabilität 11,9%
Materialintensität 11,5%
Rohertrag 2.608
EBIT
EBITD
A
ROCE 16,6%
Personal
Personalintensität 42,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 33 33
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 40 42
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
7,5%
3.012
35
0
330
9,1%
43,6%
18,4%
4,9%
463
202
115
114,7%
310219 158
5,8%
2.975
11,5%
93,3%
101
12,4%
93,0%
109,0%
2,5%
40,6%
19,0%
636 717
0
129,6%
0
395 508
41
42,7%
146,6%
11,3%
8
202
30,5%
- 455 -
awaTech GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Gesellschaft wurde zum 01.01.2009 in die awaTech GmbH mit Sitz in Gernsheim umge-
wandelt. Alleiniger Gesellschafter ist seit dem 01.01.2009 die DRZ GmbH. Die Geschäftsfelder 
der Gesellschaft umfassen die Bereiche Kanalreinigung, Kanalinspektion, Flüssigtransporte und 
Industriereinigung. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurden Umsatzerlöse vo n 3.266 TEUR erzielt. Darüber hinaus konnten 
sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 58 TEUR verbucht werden. 
 
Die awaTech GmbH weist zum 31.12.2012 ein Ja hresüberschuss von 81 TEUR aus. Der Ge-
winn wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurden insgesamt 115 TE UR investiert. Hauptanteil der Investitions-
ausgaben war der Kauf eines Anhängers für die Luftförderanlage und der Rückkauf gemieteter 
Altfahrzeuge.  
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2012 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Klug & Engelhard GmbH aus 
Kriftel geprüft. Die Prüfung  wurde zum 07.05.2013 beendet und mit einem uneingeschränkten 
Prüfungsvermerk versehen. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
 
- 456 -
awaTech GmbH

biolog GmbH
Anschrift: Hardtweg 42, 64572 Büttelborn
Kontakt: www.biolog-gmbh.de
Gründung: 10. März 2008
Handelsregister: HRB 86794, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 33,33%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Krause, Wolfgang k.A.
Lettermann, Matthias k.A.
Patsch, Markus k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand der Gesellschaft ist die Einsammlung, Aufbereitung und Vergärung verwertbarer
organikhaltiger Abfälle jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit im Zusammenhang
stehenden Geschäfte und Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, nach Bedarf weitere Aufgaben
zu übernehmen und alle Rechtsgeschäfte zu tätigen, die den Gesellschaftzweck unmittelbar oder
mittelbar fördern. Die Gesellschaft kann sich zur Erledigung ihrer Aufgaben geeigneter Dritter bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Jakob Becker Entsorgungs GmbH 33,33%
33,33%
Die Bezüge der Geschäftsleitung beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 in Summe auf 9 TEUR.
- 457 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 403
Vorräte 00 1 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 165 199 247
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 238 196 191
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
116 166 153
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 75 75 75
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -191 -241 -228 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 116 166 153
Rückstellungen 14
Verbindlichkeiten 2.136
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-82 
0
0
1.209
32
2.011
0
2012
0
0
0
2
1.212
-799 
-73 
-165 
-82 
00
14
2.150
2.104
0
2.150
1.631
0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
0
0
0
0
395
2.129
24
1.124
2
0
-13 
31 92
1.631
1.567
14
928
-856 
2.043
1.567
-1.094 
1.125
1.443
-1.120 
0
1.443
448
2.043
1.209
0
0
2.129
-78 
0
0
-51 
0
0
-78 
929
1.124
0
0
928
0
0
1
-156 
-93 
-791 
-55 
-87 
0
-633 
-9 
-143 
-70 
74
-82 
0
1
0
-88 
0
0
0
0
-0 
0
0
0
0
-13 -51 
- 458 -
biolog GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 75
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -116
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 18,8%
Investitionen 0
Investitionsquote 0% 6% 3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1,4%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität -0,6%
Materialintensität 68,2% 65,9%
Rohertrag 295 410
EBIT
EBITD
A
ROCE 3,6%
Personal
Personalintensität 1,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 1 2
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 05 53 7
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-2,4% 0,7%
92
75
41
3174 92
-4,5%
257187
0,0% 0,0%
21,9%
1,1%
333
4,8%
1,5%
00
70,3%
4,9%
18,6%
0
-31
0,0%
0
217
6,0%
0,0%
0,0%
-93
75
0,0%
- 459 -
biolog GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Aufbereitungsanlage der biolog GmbH ging im Februar 2009 in Betrieb. Im Geschäftsjahr 2012 
wurden 21.904 to verarbeitet bei einem Umsatzerlö s von 1.209 TEUR. Die Anlage war im gesamten 
Jahresverlauf  voll ausgelastet. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2012 erstmals ein Jahresüberschuss  von 14 TEUR aus. Der Ge-
winn wird auf neue Rechnung vorgetragen.  
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurden für technische Anla gen, Arbeitsmaschinen und Betriebsausstattung 
Investitionen von 41 TEUR getätigt. 
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2012 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der WP Gesellschaft Klug& Engelhard aus Kriftel geprüft. Die Prüfung 
wurde zum 06.05.2013 beendet und mit einem uneingeschränkten Prüfungsvermerk versehen. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbe reich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 460 -
biolog GmbH

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 07.08.2003
Handelsregister: HRB 9020, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Beteiligungen
ARGE Kilb / DED
ARGE Meinhardt/DED
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Kleindiek, Sabine 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Lindscheid, Brigitte Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR
Fröhlich, Doris Stadtverordnetenvorsteherin 0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter 0 TEUR
Krieger, Dr. Natalie Stadtverordnete 0 TEUR
Nissen, Jes Peter Stadtrat 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und Durchführung von Entsorgungs- und sonstigen
Dienstleistungen für Unternehmen im Großraum Darmstadt.
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO
100,00%
50,00%
50,00%
- 461 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 52
Vorräte 29 43 16
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 18 131 127
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 5 19 5
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 35
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 10 6 11
Rückstellungen 1
Verbindlichkeiten 16
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-14 
0
0
473
5
124
(vorl.) 2012
7
0
0
33
506
-468 
-23 
-1 
-0 
00
6
159
0
52
0
0
3
8
0
52
-13 
-474 
0
-5 
-12 -0 
0
0
9
-24 
7
0
0
-5 
0
0
165
0
0
193
193
4
0
-487 
47510
0
9
0
0
1
472
17
-506 
36
17
148
165
473
0
31
193
0
8
7
0
0
0
0
0
9
9
-21 
0
0
-3 
-14 
0
0
0
-5 
0
0
0
0
0
0
-1 
-0 
-5 
472
0
- 462 -
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012
Bilanz
Eigenkapital 35
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 67,0% 15,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 9
Verschuldungsgrad 49,3%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 302,8%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -52,7%
Eigenkapitalrentabilität -14,1%
Gesamtkapitalrentabilität -9,4%
Materialintensität 205,0%
Rohertrag -12
EBIT
EBITD
A
ROCE -9,6%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
92,5%
5
1
0
7
4,0%
22,1%
125,0%
3,4%
0
25
21
216,6%
-4-5 7
-1,0%
-3
100,0%
119,0%
143
-2,4%
0,0%
115,2%
1,2%
0,0%
-3,7%
31 36
0
352,9%
0
-5 -4
23
4,6%
527,2%
15,3%
-35
25
-14,9%
- 463 -
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
In 2012 wurden Umsatzerlöse für die Einsamml ung von Leichtstoffver packungen und Altglas 
im Bereich der Stadt Darmstadt von 473 TEUR erzielt. Darüber hinaus konnten Beteiligungser-
träge in Höhe von 7 TEUR verbucht werden. Fü r Dienstleistungen in der IT-Beratung wurden 
Erträge von 27 TEUR erzielt. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2012 einen Jahresüberschuss von 6 TEUR aus. Der Gewinn 
wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurden Investitionen von 21 TEUR getätigt. 
 
Die Liquidität der DED GmbH war in 2012 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsp rüfungsgesellschaft Pr ice WaterhouseCoopers 
geprüft. Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorlie-
genden Jahresabschlusszahlen 2012 sind vorläufig. Es wird mit der Erteilung eines uneinge-
schränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. 
 
Der Kodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. 
- 464 -
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: drz-gmbh@darmstadt.de
Gründung: 16.08.2005
Handelsregister: HRB 9617, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Beteiligungen
awaTech GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Feudtner, Ralf 0 TEUR
Krause, Wolfgang 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Sortierung, das Recycling und die Umladung von Abfällen
und
Abfallstoffen jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit in Zusammenhang stehenden
Geschäfte und Dienstleistungen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00%
50,00%
100,00%
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 465 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 928
Vorräte 89 80 72
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 235 312 362
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 604 288 224
Rechnungsabgrenzungsposten 6 0 54
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 213
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 200 200 200
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -12 11 -101 
Rückstellungen 69
Verbindlichkeiten 1.450
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -23 
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis
-684 
0
0
3.338
49
1.123
0
2012
0
0
202
-11 
3.327
-2.335 
-166 
-216 
-54 
00
-112 
1.732
1.116
0
1.732
596
202
0
0
0
202
680
1.404
53
2.536
-6 
0
131
99 -74 
798
521
-119 
2.480
-2.262 
1.296
724
-2.432 
2.530
585
-3.401 
124
383
658
1.296
3.338
0
236
1.404
-45 
0
0
47
1
0
-46 
2.457
2.536
0
0
2.480
0
0
-22 
-223 
-671 
-1.373 
-165 
-64 
0
-1.221 
-155 
-217 
-668 
196
-52 
-1 
2
0
-66 
0
0
0
0
-27 
0
7
-0 
2
104 23
- 466 -
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 213
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 12,3% 16,8% 9,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -403
Verschuldungsgrad 714,4%
Anlagendeckungsgrad 2 26,6%
Liquidität 3. Grades 61,1%
Investitionen 41
Investitionsquote 5% 26% 15%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,2%
Eigenkapitalrentabilität 48,9%
Gesamtkapitalrentabilität 6,0%
Materialintensität 49,7% 70,2%
Rohertrag 1.259 1.003
EBIT
EBITD
A
ROCE 11,2%
Personal
Personalintensität 6,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 4 4 4
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 39 41 41
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,6% -8,6%
191
25
88
99196 -74
0,9%
142322
32,6% 21,2%
56,1%
-3,4%
1.163
6,5%
6,1%
236 124
54,2%
-6,2%
58,2%
0
-335
947,6%
0
413
5,0%
495,7%
-90,5%
8
25
9,7%
- 467 -
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der Anstieg der Umsatzerlöse der Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) gegenüber 
dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus ei ner Umstellung der Buchungssystematik (seit 
2012 finden keine Saldierung mehr von Gutschriften statt). In 2012 wurden Umsatzerlöse von 
3.338 TEUR erzielt. 
 
Die DRZ weist zum 31.12.2012 ein Jahresfehlbetrag  von  112 TEUR aus. Der Verlust wird auf 
neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurden 68 TEUR in eine n neuen Radlader und 20 TEUR in eine Ballen-
presse investiert.  
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2012 jederzeit gewährleistet. 
 
Die DRZ GmbH ist seit dem 01.01.2009 alleinig er Gesellschafter der awaTech GmbH mit Sitz 
in Gernsheim. Die Geschäftsfelder dieser Gesellschaft umfassen die Bereiche Kanalreinigung, 
Kanalinspektion, Flüssigtransporte und Industriereinigung. 
 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Klug & Engelhard aus Kriftel 
geprüft. Die Prüfung wurde zum 09.04.2013 beendet und mit einem uneingeschränkten Prü-
fungsvermerk versehen. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
- 468 -
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: 01803/133 310 sowie www.ead.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1995
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
biolog GmbH
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütun
g
Kleindiek, Sabine 1. Betriebsleitung XXX TEUR
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Lindscheid, Brigitte Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 0 TEUR
Fröhlich, Doris Stadtverordnetenvorsteherin 0 TEUR
Heldmann, Thomas 0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter 0 TEUR
Krieger, Dr. Natalie Stadtverordnete 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Seidler, Sabine Stadträtin 0 TEUR
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL 0 TEUR
Wackermann, Prof. Dr. Reiner 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat 0 TEUR
Weidner, Felix Stadtverordneter 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
100,00%
50,00%
33,33%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Zweck des Eigenbetriebs ist die Tätigkeit in allen Angelegenheiten der Vermeidung, Verwertung und
Beseitigung von Abfällen für die Darmstädter Bürgerschaft, die Darmstädter Betriebe/ Institutionen/
Dienstleistungsbereiche sowie auf öffentlichen Flächen und bei Einrichtungen der Stadt, die Reinigung
öffentlicher Straßen und Wege nach Maßgabe der Straßenreinigungssatzung, die Durchführung der
Straßenverkehrssicherungspflicht im Winter sowie der Betrieb der Werkstätten und des Betriebshofes
der Stadt Darmstadt (inkl. Unterhaltung, Wartung, Neuanschaffung, Einsatzsteuerung der Schulbusse).
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
Die Vergütung der 1. Betriebleitung belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 119 TEUR.
- 469 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 18.204
Vorräte 491 509 494
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 6.074 5.909 7.732
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 11.639 9.302 5.351
Rechnungsabgrenzungsposten 35 33 34
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 23.118
Gezeichnetes Kapital 6.200 6.200 6.200
Kapitalrücklage 2.829 2.829 2.829
Gewinnrücklagen 3.538 4.030 4.900
Bilanzergebnis 10.552 10.663 8.462
Rückstellungen 8.333
Verbindlichkeiten 35.300
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -20 
Sonstige Steuern -93 
Jahresergebnis -154 
48.457
0
0
-96 
-48 
605
0
-893 
0
-86 
175
-47 
-740 
-15 
274
-21.223 
-20.724 
-2.796 
-2.507 
1.062
0
0
-1.872 
-649 
-2.257 
0
0
0
411
0
23.722
66.750
50.249
-49.474 
22.391
46.820
13.577
63.860
48.337
1.286
48.583
7.021
36.007
50.997
-48.829 
49.437
126
143
3.511
15.720
66.750
47.025
-47.249 
-1.615 
0
0
-41 
257
0
48.312
1.048
608 -642 
48.512
47.343
854
0
-3.265 
66.751
-2.787 
-21.299 
-21.479 
46.932
0
94
180
66.751
44.719
3.613
00
-2.401 
86
3.342
406
48.832
63.860
(vorl.) 2012
0
48.426
7.081
34.388
-2.587 
89
0
-20.955 
-22.386 
-3.547 
-1.060 
- 470 -
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 (vorl.) 2012
Bilanz
Eigenkapital 23.118
davon Gezeichnetes Kapital 6.200
Eigenkapitalquote 34,6% 35,5%
Bankverbindlichkeiten 29.633
Veränderung Verschuldung 2.932
Verschuldungsgrad 188,7%
Anlagendeckungsgrad 2 116,0%
Liquidität 3. Grades 174,1%
Investitionen 31.619
Investitionsquote 65,2% 25,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,4%
Eigenkapitalrentabilität 0,8%
Gesamtkapitalrentabilität 0,3%
Materialintensität 43,9%
Rohertrag 25.803
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,0%
Personal
Personalintensität 42,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 612 626
davon Auszubildende 20 21
Personalaufwand je Beschäftigte 34 34
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
45,8%
181,4%
-10,7%
-1.619
6.200
-0,6%
27.062
4.132 3.873
36
27.914
43,4%
1,6%
23.722 22.391
-5,0%
27.284
43,1%
135,5%
708
-0,2%
108,1%
6081.337 -642
-0,3%
13.111
6.200
2.968
105,3%
124,2%
185,2%
18
2.904
-1,0%
35,1%
5,9%
42,9%
27.471
621
-3,8%
- 471 -
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
In 2012 wurden Umsatzerlöse über alle Gesc häftsbereiche von 48.337 TEUR erzielt. Darüber 
hinaus konnten sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 406 TEUR verbucht werden. 
 
Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) weist zum 31.12.2012 
ein Jahresfehlbetrag von  2.401 TEUR aus. Der Verlust wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurden in Summe 2.968 TEUR investiert. Für Fahrzeugtechnik wurden 
hierfür 1.560 TEUR, für Container 339 TEUR ausg egeben. Der Restbetrag verteilt sich auf 
Baumaßnahmen, Hardware, Software und Sonstiges, 
 
Die Liquidität des Eigenbetriebs war in 2012 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der WP Gesellschaft Price Waterhouse Coopers geprüft. Die Prü-
fung wurde noch nicht beendet. Es wird jedoch mit der Erteilung eines uneingeschränkten Bes-
tätigungsvermerks gerechnet.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 472 -
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)

Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)
Anschrift: In den Leppsteinswiesen 9, 64380 Roßdorf
Kontakt: -
Gründung: 30.06.1998
Handelsregister: HRB 7525, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Entsorgung AG
Beteiligungen
Enviro Chemie GmbH
ENVIRO Consulting & Automatisierungs GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Hupfer, Gottlieb k.A.
Wawrzik, Dr. Ulrich k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Aquaedukt GbR mit beschränkter Haftung, Roßdor
f 25,00%
75,00%
Der Gegenstand des Unternehmens umfasst Gründung, Erwerb, Finanzierung, Veräußerung, Beteiligung
an, Verwaltung und Leitung von Gesellschaften, die die Herstellung, den Vertrieb und die Montage von
Anlagen für Wasser- und Abwasserbehandlung, den Import und den Vertrieb von chemisch-technischen
Produkten, sowie die Erbringung von Consulting-, Ingenieur- und Dienstleistungen zur
Prozessoptimierung und Automatisierung von Produktionsanlagen und das Betreiben wassertechnischer
Anlagen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 473 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 21.079
Vorräte 6.447 4.429 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 12.398 10.854 6.948
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2.234 4.489 9.836
Rechnungsabgrenzungsposten 227 209 160
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 11.200
Gezeichnetes Kapital 2.000 2.000 2.000
Kapitalrücklage 111
Gewinnrücklagen 1.976 2.165 2.256
Bilanzergebnis 7.222 6.536 7.880
Rückstellungen 7.747
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 107 0 0
Passive latente Steuer 255 297 266
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -800 
Sonstige Steuern -129 
Jahresergebnis
20.118
1.579
71
0
-1.072 
0
-1.413 
2.543
-66 
-57 
-1.001 
0
-40.997 
-19.361 
-1.673 
-8.450 
5.081
0
0
38.538
7.918
-907 
0
10.703
38.538
1.779
19.772
3.937
19.607
-74.851 
12.137
15.230
16.784
36.551
75.852
0
19.620
-73.811 
77.157
30
1
75.634
75.526
78
1.523
0
0
49
-1.102 
68
0
146
3.346 4.563
4.080
18.121
13.526
-2.049 
-626 
0
68
111
-806 
39.427
-8.841 
-42.228 
-70.481 
75.562
1.376
74.524
-465 
127
74.186
39.427
12.679
1.830
-41.453 
-22.216 
-2.121 
-20.692 
1.732
1.915
79.415
36.551
2.6463.613
18.557
3.252
2012
1.458
77.500
7.720
16.428
-9.061 
190
2.439
0
2.594
-14 
-1.130 
-199 
- 474 -
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 11.200
davon Gezeichnetes Kapital 2.000
Eigenkapitalquote 28,4% 27,8%
Bankverbindlichkeiten 13.934
Veränderung Verschuldung -78
Verschuldungsgrad 252,0%
Anlagendeckungsgrad 2 144,5%
Liquidität 3. Grades 163,7%
Investitionen 4.381
Investitionsquote 24,2% 13,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,4%
Eigenkapitalrentabilität 22,7%
Gesamtkapitalrentabilität 6,5%
Materialintensität 54,3%
Rohertrag 33.189
EBIT
EBITD
A
ROCE 12,6%
Personal
Personalintensität 25,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 310 316
davon Auszubildende 14 14
Personalaufwand je Beschäftigte 62 65
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
28,0%
260,1%
21,4%
-3.193
2.000
14,8%
10.047
3,3%
12.137
6.754 5.542
62
21
6.753
26,8%
10,1%
14.126
10.703
2.000
139,6%
2.463
5.081 4.632
2,1%
33.406
54,7%
167,2%
-498
4,1%
33,2%
16,8%
36.047
357
7,1%
14,1%
52,2%
136,0%
201,1%
3.492
3.286
118,9%
- 475 -
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die EnviroChemie-Gruppe liegt mit ihrem Ange bot ressourcenschonender, modularer und de-
zentraler Technologien, die nicht nur Wässer- und Abwässer reinigen, sondern auch Energien 
oder Stoffe zurückgewinnen können gut im Markt.  
 
Die internationale  Nachfrage nach industrieller Wasser- und Abwassertechnik, insbesondere  
durch multinationale Unternehmen sowie neuen Produktionsbetrieben in Wachstumsmärkten, 
war im Geschäftsjahr 2012 sehr gut. 
 
Nicht nur die Erfüllung gesetzlicher Anforderun gen, sondern zunehmend auch Gedanken der 
Energie- und Stoffrückgewinnung sowie Kreislaufführung von Prozesswässern fördern die Nach-
frage. Bei multinationalen Unternehmen wird diese oftmals noch durch die internen Code of 
Conduct Regeln verstärkt. 
 
Ein solider Auftragsbestand zum Jahresbeginn und auf 81.900 TEUR gestiegene Auftragsein-
gänge sicherten die Vollauslastung der Ingenieur- und Werkstattkapazitäten über das gesamte 
Jahr und machten eine Kapazitätsaufstockung notwendig. 
 
Bedingt durch den Projektterminplan größerer Projekte, waren der Materialeinsatz und damit 
auch die Gesamtleistung leicht unterhalb der Planung. Der Rückstand fußte in Verzögerung der 
Baustellenvorbereitung bei Kunden. Die Leistungen werden in 2013 nachgeholt. Die Gesamt-
leistung liegt bei 77.500 TEUR gegenüber 75.600 TEUR im Vorjahr. Das Ergebnis liegt bei 
2.594 TEUR gegenüber 1.579 TEUR im Vorjahr. 
  
Ein über dem Vorjahr liegender Auftragsbestand ermöglicht die Vollauslastung bis weit in das 
Jahr 2013 hinein. Für die Exportmärkte erwartet die Geschäftsführung für 2013 und die Folge-
perioden eine weiterhin sehr gute Nachfrage. Für Süd- und Südosteuropa wird weiterhin mit 
schwachen Märkten gerechnet. Für Deutschland geht die Geschäftsführung von einem stagnie-
renden Markt aus, indem die Nachfrage nach Neuanlagen eher zurückgeht. 
 
Die langfristig angelegte Stärkung des Dienstleistungsbereiches sowie die Stärkung des außer-
europäischen Exports, insbesondere durch das modulare Bauprinzip EnviModul, sind Basis 
einer weiter erfolgreichen Entwicklung. Unte r Zugrundelegung der jetzigen, stabilen Wirt-
schaftslage erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2013 einen Gewinnanstieg, 
der auch in 2014 gehalten werden soll. 
 
Branchenübliche Risiken, die sich aus der Pl anung, dem Bau, der Wartung und dem Betrieb 
von wasser- und abwassertechnischen Anlagen er geben, können nicht vermieden werden. Sie 
werden bewusst eingegangen und professionell gemanagt. Die strategische Aufteilung der Ge-
schäfte auf verschiedene Absatzbranchen, Produktbereiche und Regionen bewährt sich als 
sinnvolles Instrument zur Vermeidung großer Marktschwankungen. Der Ausbau des Dienstleis-
tungsgeschäftes und des Geschäftes mit kompakter Anlagentechnik verringert die Abhängigkeit 
vom individuellen Projektgeschäft. Dieses wird  durch Projektcontrolling auf Leitungsebene an-
gemessen begleitet. Zur Risikobegrenzung gegen Forderungsausfälle besteht eine Warenkredit-
versicherung. Das Kundengeschäft wird zu einem großen Teil über Eurobasierte Verträge abge-
schlossen, so dass Währungsrisiken beherrschbar sind. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch LPS Leistner 
Pokoj Schnedler Wirtschaftsprüfungsgesellschaf t, Eschborn/ Frankfurt, welche den uneinge-
schränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Die Enviro Mondial GmbH wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an. 
- 476 -
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)

HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4098
Gründung: 06.12.2004
Handelsregister: HRA 7149, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Beirat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Klinger, Dr. Julia 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Beirat
Name, Vorname              Vergütung
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender -
Behr, Iris Stadträtin -
Föhrenbach, Karl-Peter Stadtrat -
Lehrian, Claudia -
Niedermaier, Andreas -
Nissen, Jes Peter Stadtrat -
Salber, Lothar -
Wagner, Prof. Dr. Martin -
Wawrzik, Dr. Ulrich -
Bezüge des Beirats
Die Geschäftsleitung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
Die Bezüge des Beirats beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf rund 1 TEUR. Auf einen Einzelnachweis
wird aufgrund der geringen Gesamthöhe verzichtet.
Die Abwasserbeseitigung des in dem Gebiet der Stadt Darmstadt anfallenden Abwassers einschließlich
des Baus, des Betriebes und der sonstigen Nutzung von technischen Anlagen zu Abwasserreinigung
sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich ausschließlich für die Stadt Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 477 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.219
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 498 447 827
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 721 970 581
Rechnungsabgrenzungsposten 3.183 2.479 1.855
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.172 3.963 3.767
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -0 0
Kapitalanteile 110 110 110
Rücklage 000
Bilanzergebnis -4.282 -4.073 -3.877 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.172 3.963 3.767
Rückstellungen 10
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 55.179 49.267 43.074
Passive latente Steuer 0 4.970 4.882
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 21.747
Umsatzerlöse 21.747 18.623 17.916
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 656 438 514
Betriebsleistung 22.403
Betriebsaufwand
Materialaufwand -5.231 -4.757 -4.465 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -6.154 -3.286 -3.051 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.754 -7.411 -7.609 
Betriebsergebnis 4.264 3.607 3.306
Finanzergebnis -3.339 -3.038 -2.646 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 3 3
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.340 -3.040 -2.649 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 924 569 659
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -335 -324 -418 
Sonstige Steuern -39 -36 -46 
Jahresergebnis 550
18.430
17.916
196
-18.139 
209
1.417
16.370
7
19.061
0
57.302
00
64.332
64.332
1.407
57.302
0
18.623
59.492
59.492
67.352
0
1
70.298
-15.454 
10.034
-15.124 
70.298
1
61.723
61.724
58
13.057
67.352
- 478 -
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 0 0
davon Gezeichnetes Kapital 110 110 110
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g -535 3.023 3.313
Verschuldungsgrad < -1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 12,1%
Investitionen 980 1.057 950
Investitionsquote 1,6% 1,8% 1,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,5%
Eigenkapitalrentabilität < - 1.000% 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,8% 0,3% 0,3%
Materialintensität 23,3% 25,0% 24,2%
Rohertrag 16.516 13.866 13.451
EBIT 4.264 3.607 3.306
EBITDA 10.418 6.893 6.356
Kostendeckungsgrad 104,1% 103,4%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
8,6%
0,0%
1,1%
10,8%
0,0%
0,0%
0
1,1%
0,0%
102,9%
- 479 -
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Das Jahr 2012 war im Bezug auf die Niederschlagsmenge ein durchschnittliches Jahr. Die 
Niederschlagsmenge ist von 592 mm pro m² auf 709 mm pro m² gestiegen (+ 17%). Die gerei-
nigte Abwassermenge ist gegenüber dem Vorjahr hingegen noch vergleichsweise moderat um 
4 % von 13,9 Mio. m³ auf 14,4 Mio. m³ gestiegen. 
 
Der Faulschlamm, der als unvermeidbarer Rückstand bei der biologischen Abwasserreinigung 
anfällt, hat sich um rund 7 % auf 137.599 m³ erhöht. 
 
Der Gesamtstromverbrauch ist von 11 Mio. kWh im Jahr 2011 auf 10,5 Mio. kWh im Jahr 2012 
gesunken. Maßgeblich für den Rückgang sind die fortgeführten Ener gieoptimierungsmaßnah-
men in beiden Klärwerken.  
 
Im Geschäftsjahr 2012 ist der Einsatz von Co-S ubstraten zur Erhöhung der Klärgaserzeugung 
vorangetrieben  worden. Dadurch konnten 4,7 Mio. kWh Strom aus Klär-/Erdgas  für den Ei-
genverbrauch  erzeugt werden (Vorjahr: 4,1 Mio. kWh). 
 
Die Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 950 TEUR betrafen überwiegend den 
Ausbau und den Erhalt der Anlagen, wie z.B. der Einbau einer Adsorptionskälteanlage in das 
Betriebsgebäude oder die Fertigstellung des Austausches der ME-Zentrifugen gegen eine Sieb-
bandanlage im Zentralklärwerk. 
 
Die Auswirkungen von rückläufigen Umsatzerlö sen und gestiegenen sonstigen betrieblichen  
Aufwendungen wurden nur teilweise von der Entw icklung  des Materialaufwands sowie der Ab-
schreibung kompensiert. 
 
Der im Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss von 196 TEUR führte zu einer Reduzierung des 
nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages auf 3.767 TEUR. 
 
Für das Jahr 2013 und das folgende geht die Ge schäftsleitung von einem konstanten Jahres-
überschuss aus. Darüber hinaus sieht die Plan ung für das Jahr 2013 Investitionsmaßnahmen 
in Höhe von insgesamt 1.400 TEUR vor. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stuttg art, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 480 -
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG

HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4098
Gründung: 06.12.2004
Handelsregister: HRB 9334, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Klinger, Dr. Julia k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 27
Bilanzsumme 35
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Der Gesellschaftszweck ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an
der HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
35
0
0
27
2
0
0
0
35
27
2
0
- 481 -

- 482 -

HSE Entsorgung AG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4091 sowie www.hse-entsorgung.de
Gründung: 23.12.1988
Handelsregister: HRB 4335, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
MW-Mayer GmbH
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service Gmb
H
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname              Vergütung
Klinger, Dr. Julia 0 TEUR
Setz, Dr. Natalie 0 TEUR
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Koch, Jörn Vorsitzender k.A.
Feuchtinger, Klaus Stadtrat a.D. stv. Vorsitzender k.A.
Busch, Gerhard Stadtrat k.A.
Förster, Albrecht k.A.
Ganß, Claudia k.A.
Hoffmann, Gabriela k.A.
Humeau, Ives k.A.
Jourdan, Hartwig Stadtverordneter k.A.
Kaffenberger, Stefan k.A.
Nebhuth, Hans-Bernd Stadtrat a.D. k.A.
Niedermaier, Andreas k.A.
Schneider, Uwe Stadtverordneter k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
100,00%
75,00%
29,00%
95,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau, der Erwerb und der Betrieb von technischen Anlagen im
kommunalen Entsorgungsbereich und in der Abwassertechnik sowie die Erbringung weiterer
Dienstleistungen in diesem Bereich. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt,
die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie ist ferner berechtigt, andere Unternehmen zu
errichten, zu erwerben sowie sich an anderen Unternehmen zu beteiligen. Sie kann ihren Betrieb ganz
oder teilweise solchen Unternehmen überlassen.
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 56 TEUR.
- 483 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 4.291
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.967 2.518 1.989
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 324 74 318
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 4.891
Gezeichnetes Kapital 2.560 2.560 2.560
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 258 258 258
Bilanzergebnis 2.073 328 528
Rückstellungen 866
Verbindlichkeiten 3.656
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 210
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis 295
1.569
0
-1 
-22 
0
3
0
-129 
0
-201 
2.051
-1 
-1 
2.647
2.603
-1.470 
-547 
-12 
-411 
-393 
0
170
-87 
582
548
0
85
-360 
2
-1 
3.145
5.506
2.913
-1.338 
3.346
1
2.308
5.221
1.116
2.914
-2.416 
1.9212.047
0
1.631
0
0
416
1.569
5.221
0
2.912
2.592
5.506
585
1.631
-2.440 
642
0
0
87
2
0
2.254
-495 -94 
5.122
1
352
1.006
-5 
9.412
-219 
-1.501 
-690 
1.775
0
9.412
14
5.107
-151 
00
524
2012
727
0
2.912
128
1.244
-1.045 
-136 
-0 
0
1.116
577
1.298
-156 
0
- 484 -
HSE Entsorgung AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 4.891
davon Gezeichnetes Kapital 2.560
Eigenkapitalquote 52,0% 57,1%
Bankverbindlichkeiten 200
Veränderung Verschuldung 1.054
Verschuldungsgrad 92,5%
Anlagendeckungsgrad 2 109,2%
Liquidität 3. Grades 112,4%
Investitionen 1
Investitionsquote 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 125,8%
Eigenkapitalrentabilität 41,9%
Gesamtkapitalrentabilität 21,8%
Materialintensität 71,8%
Rohertrag 161
EBIT
EBITD
A
ROCE 26,2%
Personal
Personalintensität 26,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 14 2
davon Auszubildende 1 0
Personalaufwand je Beschäftigte 39 345
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
11,0%
75,0%
15,7%
-477
2.560
9,4%
2.392 601
136
56,0%
00
35,9%
9,4%
3.145 3.346
163,7%
47,0%
68
78,2%
136,7%
-1.881
5,4%
123,9%
5952.380 633
18,8%
10,0%
0
2.560
0
130,8%
64,1%
0,0%
84,0%
71
1
0
633
13,2%
- 485 -
HSE Entsorgung AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HSE Entsorgung AG fungiert im Wesentlichen als Beteiligungsholding im HSE-Konzern im 
Entsorgungsbereich. Daneben ist sie auch ein wichtiges Dienstleistungsunternehmen für die 
Kommunen Südhessens in der Entsorgung von Reststoffen insbesondere für die bei der Abwas-
serreinigung anfallenden Reststoffe Sandfang- und Rechengut sowie Klärschlamm. Diese Rest-
stoffe werden über die MW-Mayer GmbH im Wege der Verbrennung und Kompostierung ent-
sorgt. 
 
Die wirtschaftliche Lage der Beteiligung Bioenergie Aschaffenburg GmbH verschlechterte sich 
im Geschäftsjahr 2012 zunehmend. Die aufgrund witterungs- und wettbewerbsbedingter Ursa-
chen stagnierende Holzbrikettproduktion wurde gegen Ende des Jahres nahezu eingestellt. Die 
Anteile wurden von der HSE En tsorgung AG zum 01. Dezember  2012 an die Aschaffenburger 
Versorgungs-GmbH veräußert. 
 
Im Jahresvergleich sank die Bilanzsumme der HSE Entsorgung AG um 5,2 % auf 5.221 TEUR. 
Ursächlich hierfür ist auf der Aktivseite der Bilanz das rückläufige Umlaufvermögen. Das Anla-
gevermögen umfasst nahezu aussc hließlich Finanzanlagen und trägt mit 55,8 % zur Bilanz-
summe bei. 
 
In der rückläufigen Entwicklung von Umsatzerlö sen und Materialaufwand bildet sich die kon-
zerninterne Übertragung eines Dienstleistungsvertrages ab. Mit dem Wegfall belastender Ein-
maleffekte im Personalaufwand konnte ein nahezu ausgeglichenes Betriebsergebnis erwirt-
schaftet werden. Bei steigendem positivem Finanzergebnis ergibt sich unter Berücksichtigung 
der Steuern ein verbesserter Jahresüberschuss von 524 TEUR.  
 
Die Gesellschaft hat im Jahr 2012 keine Investitionen getätigt.  
 
Für alle Beteiligungsgesellschaften wird für das Geschäftsjahr 2013 und Folgendes wieder eine 
stabile Geschäftsentwicklung erwartet. Auch unter Berücksichtigung der derzeitigen konjunktu-
rellen Situation ist davon auszugehen, dass der Umsatz und das Ergebnis in der Größenord-
nung des Vorjahres liegen werden. 
 
Die Entscheidung zur Desinvestition der Enviro -Gruppe wird voraussichtlich im Geschäftsjahr 
2013 getroffen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stuttg art, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 486 -
HSE Entsorgung AG

MW-Mayer GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 3250 sowie www.mw-mayer.de
Gründung: 16.04.1986
Handelsregister: HRB 7147, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Entsorgung AG
Beteiligungen
Orgabo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Beirat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Lahmeyer, Wolfgang 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Beirat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Klinger, Dr. Julia Vorsitzende -
Croissant, Barbara -
Wagner, Klaus -
Zeller, Dr. Marc -
Bezüge des Beirats
95,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Willi Maye
r 5,00%
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Rinden und Erdenprodukten, von
Bodenersatzprodukten und Brennstoffen aller Art, die Durchführung von Wiederaufforstungen sowie die
Entwicklung weiterer ähnlicher Produkte und die Entwicklung von Aktivitäten, die dem Schutz der
Umwelt dienen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen, Handlungen, Unterlassungen und Geschäften
berechtigt, die mittelbar oder unmittelbar dem Gegenstand des Unternehmens dienen.
Die Gesamtbezüge des Beirats beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf 2 TEUR. Aufgrund der
geringfügigen Höhe wird auf einen personalisierten Ausweis verzichtet.
- 487 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.013
Vorräte 45 73 73
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 683 621 689
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 285 264 160
Rechnungsabgrenzungsposten 25 54 19
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 518
Gezeichnetes Kapital 256 256 256
Kapitalrücklage 204 204 204
Gewinnrücklagen 104 104 104
Bilanzergebnis -46 67 50
Sonderposten 30 22 15
Rückstellungen 217
Verbindlichkeiten 1.396
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 5 8 9
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 4
Sonstige Steuern -4 
Jahresergebnis 113
4.678
41
0
-8 
-3 
0
0
-27 
0
-0 
-47 
-3 
0
19
46
-3.705 
-474 
-202 
-605 
-62 
0
0
-19 
26
61
0
0
0
0
0
631
2.080
876
-4.648 
614
848
922
1.817
4.618
1.069
-4.694 
4.7814.925
0
4.786
-8 
0
146
4.719
1.817
0
28
957
2.080
257
4.778
-4.987 
25
0
0
113
0
0
-43 
87 36
1.127
1.041
61
49
-216 
2.165
-586 
-3.480 
-412 
1.163
1
2.165
1.098
28
-23 
00
50
2012
43
0
28
65
4.683
-3.156 
-432 
-200 
-0 
4.618
328
851
-860 
0
- 488 -
MW-Mayer GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 518
davon Gezeichnetes Kapital 256
Eigenkapitalquote 23,9% 30,3%
Bankverbindlichkeiten 300
Veränderung Verschuldung 371
Verschuldungsgrad 307,5%
Anlagendeckungsgrad 2 72,6%
Liquidität 3. Grades 77,2%
Investitionen 74
Investitionsquote 6,6% 14,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1,0%
Eigenkapitalrentabilität -9,1%
Gesamtkapitalrentabilität -2,2%
Materialintensität 75,2%
Rohertrag 1.073
EBIT
EBITD
A
ROCE -1,2%
Personal
Personalintensität 9,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 13 11
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 36 37
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
9,2%
225,5%
8,2%
-312
256
17,9%
186 352
43
193,4%
300300
8,6%
9,7%
631 614
104,8%
1,1%
1.239
72,8%
85,4%
-233
5,4%
87,1%
136-16 79
2,4%
2,8%
158
256
8
104,3%
33,8%
0,9%
67,4%
1.462
10
0
279
6,5%
- 489 -
MW-Mayer GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Aufgrund der positiven Situation am Arbeitsmarkt sowie dem wachsenden Konsum der 
Verbraucher war die entsorgte  Abfallmenge im Geschäftsjahr 2012 stabil. Dem entsprechend 
hat sich das Volumen der Abfallverwertung  um 1 % auf 104.200 t erhöht.  Während eine deut-
liche Mengenzunahme in den Bereichen Grün-,  Baum- und Strauchschnitt sowie Papierfaser-
stoffe zu verzeichnen war, nahm die entsorgte Klärschlammmenge leicht ab. Der Kompostab-
satz war deutlich rückläufig. 
 
Insgesamt sanken die Umsatzerlöse um rd. 60 TEUR auf 4.618 TEUR. Die Materialaufwendun-
gen sanken hingegen überproportional um -4 % auf 3.156  TEUR. Während die liquiden Mittel 
im Berichtsjahr auf 160 TEUR gesunken sind,  sind die Forderungen gegen verbundene Unter-
nehmen in gleichem Maße gestiegen. 
 
Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft knapp 8 TEUR in die Befestigung des Lagerplatzes  auf der 
Kompostanlage in Leubingen investiert.  
 
Bei einem im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegenen Steueraufwand (rd. 11 TEUR) wurde ein 
um 63 TEUR niedrigerer Jahresüberschuss in Höhe von 50 TEUR erzielt. 
 
Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2012 wird vollständig ausgeschüttet.  
 
Nach der erneuten Stabilisierung des Kompostabsatzes zur Hochhalde Schkopau (Buna-Halde) 
zum Ende des Geschäftsjahrs 2012 sowie durch das weiterhin bestehende Rekultivierungspro-
jekt in Jena ist der Kompostabsatz im Jahr 2013 und den Folgejahren trotz Rückgang im 
Landschaftsbau gesichert. 
 
Auf Grundlage der novellierten Düngemittelveror dnung plant die Geschäftsführung Düngekom-
poste konsequenter in der Landwirtschaft zu verwerten. Diese sollen den Rückgang im Land-
schaftsbau ausgleichen. 
 
Für das Jahr 2013 und das folgende werden positive Jahresergebnisse erwartet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch die Wirtschafts-
prüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH, Wirtsc haftsprüfungsgesellschaft Stuttgart, welche 
den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 490 -
MW-Mayer GmbH

Orgabo GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 3261 sowie www.orgabo.de
Gründung: 10.09.1986
Handelsregister: HRB 3810, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
MW-Mayer GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Lahmeyer, Wolfgang k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Erden, Substraten und
Bodenverbesserungsmitteln sowie der Handel mit und die Verwertung von organischen Reststoffen.
- 491 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 431
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 297 393 181
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 134 49 184
Rechnungsabgrenzungsposten 2 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 165
Gezeichnetes Kapital 55 55 55
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 64 64 64
Bilanzergebnis 46 49 43
Rückstellungen 9
Verbindlichkeiten 264
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -22 
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis 49 45
0
-19 
-0 
3
3
-0 
2
0
-0 
0
0
0
0
-19 
2
0
-1.203 
0
-1 
-142 
62
-1 
-128 
-1.187 
0
1.407
1.384
0
0
1.407
0
0
0
2
0
0
71
2
0
-0 
0
168
446
3
-1.367 
162
3
364
367
1.427
1.407
-1.345 
367
4
-1.316 
1.384
6364
68 61
5
4
0
0
0
0
442
446
15
1.384
0
0
438
263
0
438
5
0
-0 
00
43
0
2012
0
0
0
0
1.427
-1.223 
0
-1 
-142 
0
0
1.427
4
200
- 492 -
Orgabo GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 165
davon Gezeichnetes Kapital 55
Eigenkapitalquote 37,7% 37,8% 44,2%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 140
Verschuldungsgrad 165,0%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Liquidität 3. Grades 158,0%
Investitionen 5
Investitionsquote 94% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,2%
Eigenkapitalrentabilität 27,5%
Gesamtkapitalrentabilität 10,4%
Materialintensität 85,5% 85,7%
Rohertrag 204 204
EBIT
EBITD
A
ROCE 10,8%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
164,8%
26,8%
-62
55
29,2%
63
0
-1
126,1%
0
85,7%
12,4%
159,1%
0,0%
12,1%
168 162
6270
>1.000% >1.000%
177,8%
3,0%
197
6862 61
3,6%
11,0% 11,8%
0
55
0
- 493 -
Orgabo GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurden die Herstellung und der Vertrieb von Orgabo-Produkten ausge-
baut. Dem entsprechend  hat sich der Umsatz der Orgabo GmbH um 3 % auf 1.427 TEUR er-
höht. Die Materialaufwendungen stiegen in gleichem Maße. Di e sonstigen betr ieblichen Auf-
wendungen erhöhten sich um 11 % auf 142 TEUR , im Wesentlichen verursacht durch höhere 
Ausgaben für die Personalüberlassung eines verbundenen Unternehmens. Bei einem minimal 
gesunkenen Steueraufwand (-3 TEUR) wurde ein im Jahresvergleich um 6 TEUR niedrigerer 
Jahresüberschuss in Höhe von 43 TEUR erwirtschaftet, welcher dem Bilanzgewinn entspricht.  
 
Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2012 wird vollständig ausgeschüttet.  
 
Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft keine Inve stitionen getätigt. Durch die vollständige Rück-
führung eines Kredites an das verbundene Unternehmen HSE, ist die Eigenkapitalquote der 
Gesellschaft auf 44,2 % gestiegen.   
 
Für das Jahr 2013 ist die Produktion von ca. 8.000 t bis 10.000 t ORGABO geplant. Daraus 
lassen sich Umsätze und Aufwendungen auf stabilem Niveau ableiten. So wird auch für 2013 
mit einem konstanten Jahresüberschuss gerechnet. 
 
Nach ersten erfolgreichen Produktionsversuchen am Deponiestandort Büttelborn wird über die 
Riedwerke die geplante Verarbeitungsfläche neu genehmigt. Ohne diese, die bis spätestens Mai 
2013 errichtet wird, wäre bis zur Findung eine r möglichen Ersatzfläche  mit Liefereinschrän-
kungen zu rechnen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch die MOOG Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Darmstadt, welche den uneinges chränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Kodex wird ab dem Geschäftsjahr 2012 an gewendet. Eine Entsprechenserklärung wurde 
bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 494 -
Orgabo GmbH

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
Anschrift: Werner-von-Siemens-Str. 33, 64711 Erbach
Kontakt: -
Gründung: 30.03.1994
Handelsregister: HRB 993, Amtsgericht Michelstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Entsorgung AG
Abwasserverband Mittlere Mümling 15,00%
Abwasserverband Bad König 10,00%
Abwasserverband Obere Gersprenz 10,00%
Abwasserverband Unterzent 10,00%
Kreisausschuss des Odenwaldkreises 10,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Croissant, Barbara Vorsitzende k.A.
Lahmeyer, Wolfgang k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Unternehmenszweck ist die Erbringung von Laborleistungen im Umweltbereich, Durchführung von
Kontrollen entsprechend der Eigenkontrollverordnung und der Einleiterkontrolle, Übernahme von
Dienstleistungen des kommunalen Umweltschutzes.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Stadtwerke Michelstadt 16,00%
29,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 495 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 178
Vorräte 0 0 k.A.
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 51 89 k.A.
Wertpapiere 0 0 k.A.
Liquide Mittel 127 77 k.A.
Rechnungsabgrenzungsposten 2 2 k.A.
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 91
Gezeichnetes Kapital 26 26 k.A.
Kapitalrücklage 0 0 k.A.
Gewinnrücklagen 45 50 k.A.
Bilanzergebnis 20 37 k.A.
Anteil anderer Gesellschafter 0 0 k.A.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 k.A.
Rückstellungen 21
Verbindlichkeiten 71
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 201 1                    2012*
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -10 
Sonstige Steuern -0 
Ergebnisübernahme 0
Ergebnisabführung 0
Jahresergebnis
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
2012*
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
0 k.A.
k.A.
k.A.
183
22
0
183
3
0
0
0
0
0
166
170
35
418
0
0
27
35 k.A.
3
2
k.A.
408
-381 
k.A.
2
-382 
418
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
113
170
k.A.
k.A.
k.A.
36
k.A.
k.A.
k.A.
408
418
0
0
408
0
0
0
-2 
-35 
-203 
-142 
1
0
-204 
-143 
-2 
-33 
27
1
-0 
1
0
-0 
0
0
0
0
-8 
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
1
0
0
19 26
- 496 -
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011                   2012**
Bilanz
Eigenkapital 91
davon Gezeichnetes Kapital 26
Eigenkapitalquote 49,7% 66,6%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 71
Verschuldungsgrad 101,3%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Liquidität 3. Grades 193,6%
Investitionen 860
Investitionsquote >1.000% >1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,8%
Eigenkapitalrentabilität 21,4%
Gesamtkapitalrentabilität 10,6%
Materialintensität 50,0%
Rohertrag 204
EBIT
EBITDA
ROCE 18,2%
Personal
Personalintensität 35,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 146 148
davon Auszubildende 12 11
Personalaufwand je Beschäftigte 11
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
15,2% k.A.
774
26
k.A.
3527 k.A.
6,2%
k.A.37
>1.000% k.A.
k.A.
k.A.
214
34,0%
22,8%
113 k.A.
48,7%
k.A.
292,1%
0
-49
k.A.
k.A.
28
k.A.
50,2%
k.A.
k.A.
k.A.
22,8%
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2012 wurde nicht zur Ver-
fügung gestellt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
 
 
 
- 498 -
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
Anschrift: Intzestraße 14-16, 60314 Frankfurt am Main
Kontakt: 069/ 9443 250 sowie www.swr-gmbh.de
Gründung: 1965
Handelsregister: HRB 8960, Amtsgericht Frankfurt am Main
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Hochtief Construction AG
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Heesen, Dirk k.A.
Herlitschke, Walter k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Otto, Stephan Vorsitzender k.A.
Birkner, Dr. Peter stv. Vorsitzender k.A.
Litters, Lothar k.A.
Müller, Dr. Bernhard k.A.
Pieper, Frank k.A.
Schenke, Dirk k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf 16 TEUR.
Gegenstand des Unternehmens bilden der Bau, die Errichtung, der Betrieb, die Vermietung und
Verpachtung von Anlagen, die der Fortleitung von Energien und Energieträgern aller Art, auch von Wasser
und Abwasser dienen, sowie erforderlichenfalls deren Miete und Pacht, der Tief- und Straßenbau, der
Rohrleitungsbau (Gas, Trinkwasser, Fernwärme, Strom, Telekommunikation), die Beteiligung an solchen
und ähnlichen Unternehmungen sowie die Erledigung aller den Gesellschaftszwecken mittelbar oder
unmittelbar dienenden Geschäfte, Entwicklungs- und Forschungsarbeiten auf den vorgenannten
Gebieten. Das Unternehmen kann auch Zweigniederlassungen errichten.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Mainova AG 29,90%
25,10%
45,00%
- 499 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 7.231
Vorräte 1.213 610 749
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.749 5.141 5.578
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.269 1.366 1.172
Rechnungsabgrenzungsposten 15 31 35
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 3.470
Gezeichnetes Kapital 1.030 1.030 1.030
Kapitalrücklage 1.177 1.177 1.177
Gewinnrücklagen 1.524 1.524 1.524
Bilanzergebnis -261 58 305
Rückstellungen 2.238
Verbindlichkeiten 4.379
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -138 
Sonstige Steuern -44 
Jahresergebnis
-1.051 
0
138
20.481
1.998
4.906
2012
0
21
0
331
20.812
-10.940 
-7.921 
-523 
-157 
00
85
38
10.087
2.803
0
92
0
-447 
10.087
-951 
-10.451 
-8.469 
487
692 377
2.841
3.124
20.872
-20.261 
-178 
0
0
545
3
0
10.939
28
0
7.117
10.300
2.462
4.050
3.152
-20.319 
21.01120.941
26
19.003
1.813
56
69
20.919
3.404
-20.435 
4.036
3.383
7.500
10.939
20.343
0
3.788
10.300
-181 
-147 
199
0
0
0
10
-185 
-193 
0
-11.008 
-7.920 
-409 
-924 
679
0
0
-0 
260
-42 
0
0
-193 
0
0
-58 
-56 
362
24.292
-3.399 
- 500 -
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 3.470
davon Gezeichnetes Kapital 1.030
Eigenkapitalquote 34,4% 36,8%
Bankverbindlichkeiten 1.068
Veränderung Verschuldung 4.379
Verschuldungsgrad 190,7%
Anlagendeckungsgrad 2 209,2%
Liquidität 3. Grades 174,5%
Investitionen 860
Investitionsquote 30,3% 24,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,2%
Eigenkapitalrentabilität 7,5%
Gesamtkapitalrentabilität 2,6%
Materialintensität 52,6%
Rohertrag 9.864
EBIT
EBITD
A
ROCE 8,0%
Personal
Personalintensität 37,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 147 148
davon Auszubildende 11 11
Personalaufwand je Beschäftigte 54 57
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
52,6%
9.541
146
8
900
3,7%
36,9%
23,0%
0,8%
774
1.030
784
208,8%
692679 377
1,7%
10.467
49,7%
189,3%
-330
3,5%
207,5%
195,8%
0,4%
40,3%
8,0%
3.788 4.036
1.307
171,1%
1.836
1.088 1.139
54
38,1%
171,9%
2,1%
856
1.030
9,6%
- 501 -
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH (SWR ) ist spezialisiert auf die Erstellung von  
Gas-, Wasser-, Kanal- und Fernwärmerohrleitungssystemen sowie dem Industrierohr-
leitungsbau. Das Leistungsangebot umfasst we iterhin den Bau von Kabelkanallinien für die 
Deutsche Telekom, für Energieversorgungsunternehmen sowie für verschiedene Anbieter aus 
dem Bereich der LWL-Netzwerke. 
 
Bei den Energieversorgern gibt es trotz der 2011 eingeleiteten Energiewende beim Netzausbau 
eine große Investitionszurückhaltung. Davo n ausgenommen war und ist der Ausbau der 
Fernwärmenetze. 
 
Der Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 2012 betrug 5.315 TEUR. Im Verlauf des 
Jahres 2012 konnten Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 22.200 TEUR angenommen 
werden. Somit ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres ein Auftragsbestand in Höhe von 
7.110 TEUR.  
 
Das Geschäftsjahr wurde mit einer Bauleist ung von 20.481 TEUR und somit unter dem 
Vorjahreswert von 20.919 TEUR abgeschlossen. Dennoch konnte der in den Jahren 2010 und 
2011 eingeleitete Turnaround mit einem schwächeren positiven Ergebnis in Höhe von 85 TEUR 
(VJ 362 TEUR) bestätigt werden. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurde insgesamt 784 TE UR vor allem in technische Anlagen und  
Maschinen investiert. 
 
Die Gesamtrisikolandschaft stellt sich für die Gesellschaft wie folgt dar: 
 
Konjunkturrisiko   20 % 
Finanzrisiko    15 % 
Auftrags- und Vertragsrisiko  10 % 
Projektabwicklung   20 % 
Wettbewerb/ Preisverfall  20 % 
Neue Geschäftsfelder   5 % 
Nachunternehmer   5 % 
Kalkulationsfehler   10 % 
Beschaffungsrisiko   4 % 
Haftung und Gewährleistung  1% 
 
 
Durch die kontinuierliche Überwachung der Arbeitsabläufe, das Projektcontrolling größerer 
Baumaßnahmen und die monatliche Kontrolle über den „Stand der Bauten“ ist die Gesellschaft 
jederzeit in der Lage regulierend einzugreifen. Aufgrund der unmittelbaren Einbindung der 
Geschäftsführung in das operative Geschäft ist sichergestellt, dass Risiken, die einen negativen 
Einfluss auf die Geschäftsfeldendwicklung haben, rechzeitig erkannt werden. 
 
Für 2013 erwartet die Gesellschaft einen nahezu  unveränderten Umsatz und ein Ergebnis wie 
in 2012. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risi komanagement und der Anwendung von 
Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken 
bekannt, die für das Unternehmen bestandsge fährdend sind und nicht durch geeignete 
Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2012 erfolgte durch die Treuhand 
Oldenburg GmbH, Wirtschaftsprüfungsgese llschaft, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht 
angewendet. 
- 502 -
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH

ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4090 sowie www.zas-darmstadt.de
Gründung: 1974
Handelsregister: keine Eintragung
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Mitglieder
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
SAVAG Südhessische Abfall-Verwertungs GmbH
Organe der Gesellschaft
Zweckverbandsvorstand
Verbandsversammlung
 
Zweckverbandsvorstand
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Vorsitzender -
Lindscheid, Brigitte Stadträtin stv. Vorsitzender -
Verst, Günter stv. Vorsitzender -
Busch, Gerhard Stadtrat -
Fleischmann, Christel Kreisbeigeordneter -
Kübler, Dietrich Landrat -
Stosiek, Hans-Georg Bürgermeister -
Theiß, Georg Kreisbeigeordneter -
Wegel, Hans Stadtrat -
Bezüge des Zweckverbandsvorstands
Verbandsversammlung
Name, Vorname Titel              Vergütung
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter -
Achilles, Dr. Albrecht Kreistagsabgeordneter -
Aslan, Yasemin Stadtverordnete -
Flöter, Christian Kreistagsabgeordneter -
Freund, Boris Kreistagsabgeordneter -
Fröhlich, Doris Stadtverordnetenvorsteherin -
Handschuh, Heiko Kreistagsabgeordneter -
Hang, Georg Stadtverordneter -
Hartmann, Karl Kreistagsabgeordneter -
Helfmann, Carsten Kreistagsabgeordneter -
Herbst, Margrit Kreistagsabgeordnete -
25,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Gemäß § 121
Abs. 2
HGO gilt die Abfallbeseitigung nicht als wirtschaftliche Betätigung.
Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald (MZVO)  
 
 
Aufgabe des ZAS ist der Betrieb seiner Anlagen zur Abfallentsorgung im Verbandsbereich,
insbesondere
des Müllheizkraftwerks in Darmstadt. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann sich der Verband Dritter
bedienen.
Die Pflicht zur Abfallentsorgung wird von den Verbandsmitgliedern nicht auf den ZAS
übertragen. Die Aufgaben des ZAS umfassen insbesondere auch die Einleitung und Durchführung der
erforderlichen abfall- und immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren für die Einrichtung
neuer bzw. die Änderung bestehender ortsfester Abfallentsorgungsanlagen des ZAS und die
Durchführung der notwendigen Maßnahmen der Rekultivierung und Nachsorge für verfüllte Deponien im
Verbandsbereich, die Eigentum des ZAS sind.
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstands erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung.
- 503 -

Kirchhöfer, Gudrun Kreistagsabgeordnete
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., Md L -
Raab, Georg -
Reiter, Jürgen -
Schäfer, Michael Kreistagsabgeordneter -
Seiler, Hedwig -
Sydow, Dr. Walter Kreistagsabgeordneter -
Völker, Sigrid -
Volkmann, Hans Kreistagsabgeordneter -
Weidner, Felix Stadtverordneter -
Wucherpfennig, Dagmar Kreistagsvorsitzende -
Bezüge der Verbandsversammlung
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung.
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
- 504 -
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen

Bilanz (TEUR) 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 8.639
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 6.655 5.857 5.030
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.985 4.965 13.246
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 15.490
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 13.500 15.450 20.150
Bilanzergebnis 1.990 4.731 6.956
Rückstellungen 1.203
Verbindlichkeiten 52.491
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -1 
Jahresergebnis 4.691
0
0
-1 
1.062
0
-4.200 
0
0
1.965
-1 
0
-3.138 
0
-20.970 
0
-10.634 
-528 
5.104
0
0
0
271
0
4.692
87
-2.513 
-2.261 
20.181
68.176
0
6.926
0
0
56.263
-25.623 
27.106
53.580
18.276
74.539
33.863
1.019
10.822
68.176
626
34.269
34.269
0
-2.006 
0
768
970
47.025
-28.085 
35.038
0
0
37.235
168
-6.945 
1.966
6.953 8.932
60.545
54.275
69.184
-77 
-21.063 
0
36.609
0
0
36.609
-32.131 
69.184
57.237
951
00
6.925
918
692
34.555
74.539
2012
1.7652.357
57.354
2.060
0
33.863
1.531
45.902
-126 
0
421
-20.986 
-5 
-4.506 
-2.701 
- 505 -
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 15.490
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 22,4% 29,6%
Bankverbindlichkeiten 50.330
Veränderung Verschuldung -6.702
Verschuldungsgrad 346,6%
Anlagendeckungsgrad 2 108,7%
Liquidität 3. Grades 256,8%
Investitionen 8.979
Investitionsquote 14,8% 7,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 5,4%
Eigenkapitalrentabilität 12,7%
Gesamtkapitalrentabilität 2,8%
Materialintensität 56,3%
Rohertrag 15.639
EBIT
EBITD
A
ROCE 9,2%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
davon Auszubildende 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
237,8%
25,5%
-1.124
0
23,2%
43.822
15.737 14.066
1
20,5%
0
13.858
45.061
0,0%
11,1%
20.181 27.106
13.206
60,1%
368,8%
-5.466
6,9%
113,8%
7.1215.104 9.353
13,7%
4.216
0
3.515
126,1%
506,1%
175,0%
13,1%
36,4%
6,2%
60,7%
12.877
8
9,3%
- 506 -
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Abfallwirtschaft in Deutschland wird seit dem 01. Juni 2012 durch das neue Kreislaufwirt-
schaftsgesetz geregelt. Es ist das zentrale Bu ndesgesetz im deutschen Abfallrecht. Zentraler 
Inhalt des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist die fünfstufige Abfallhierarchie, mit der die Reihen-
folge aus Abfallvermeidung, Wiederverwendung, Recycling und sonstiger, auch energetischer 
Verwertung von Abfällen und schließlich der Abfallbeseitigung festgelegt wird. Hierbei ist vor-
rangig jeweils die für den Umweltschutz bestmögliche Option zu wählen. Es sollen jedoch ne-
ben den ökologischen Auswirkungen auch technische und wirtschaftliche Folgen berücksichtigt 
werden. 
 
Von hoher Bedeutung für den ZAS ist die Akquisition von zusätzlichen Mengen nicht nur bei 
gewerblichen Abfällen, sondern gerade auch die Beteiligung bei kommunalen Ausschreibungen 
von benachbarten und von nicht allzu weit entf ernt liegenden Gebietskörperschaften. Ein in 
diesem Zusammenhang wichtiger Erfolg war di e Aushandlung einer solchen interkommunalen 
Zusammenarbeit mit dem Kreis Neuwied, dem Rhein-Hunsrück-Kreis und der Kreisverwaltung 
Bad Kreuznach. 
 
Der Umsatz im Berichtsjahr beträgt 33.863 TEUR  (Vj. 34.269 TEUR). Davon entfallen 86,7 % 
auf die Verbrennungsentgelte und –gebühren, der Rest ist dem Stromverkauf zuzuordnen. Es 
wurden insgesamt 188.951 Mg (Vj. 196.607 Mg) Abfälle entsorgt. 
 
Durch das Müllheizkraftwerk Darmstadt konnten im abgelaufenen Jahr rd. 79,4 Mio. kWh 
(Vj. 49,8 Mio. kWh) in das Fernwärmenetz de r HEAG Südhessische Energie AG (HSE) einge-
speist werden. 
 
Das Jahr 2012 schließt für den ZAS mit einem Jahresgewinn in Höhe von rd. 6.925 TEUR, der 
aus dem Betriebszweig Müllheizkraftwerk hervorgeht. 
 
Im Jahr 2012 wurden im MHKW Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 3.515 TEUR  
getätigt. Dabei wurden die Ausgaben überwiegend für in Bau befindliche Anlagen getätigt. Für 
die noch nicht fertig gestellten Projekte wurd en dabei insgesamt rd. 3.098 TEUR ausgegeben. 
Die Finanzierung der Investitionen wurde durch aufgenommene Neudarlehen sicher gestellt. 
 
Der ZAS ist aufgrund eines neueren Urteils rechtlich verpflichtet. die Abrechnung der Gebühren 
und Entgelte aus den Anlieferungen zum Müllheizkraftwerk Darmstadt durch eigenes Personal 
durchzuführen. Mit dieser Tätigkeit hat der ZAS deshalb erstmals in 2012 acht geringfügig 
Beschäftige beauftragt. Wie in der Vergangenheit beschäftigt der ZAS darüber hinaus kein ei-
genes Personal. Mit der Betriebs- und Geschäftsführung ist die HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) beauftragt. 
 
Die für die Betriebsführung zuständige HSE hat ein umfangreiches Qualitäts- und Risikomana-
gementsystem. Sie hat sich einer Überwachung ihres Betriebes nach § 13 EfbV zur Anerken-
nung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG für das MHKW Darmstadt unterzogen und ist 
als solcher zertifiziert. Die HSE erfüllt die Anforderungen des "Gesetzes zur Kontrolle und 
Transparenz im Unternehmens bereich". Diesen wird hinsichtlich der Verpflichtung zum Risi-
komanagement und der Anwendung von Kontroll systemen Rechnung getragen. Die Risiken 
werden systematisch im Risikomanagementsystem  der HSE aufgezeichnet und ihre Entwick-
lung einschließlich der getroffenen Gegenmaßnahmen überwacht. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch die CONSULT + 
CONCEPT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaf t, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Da rmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
- 507 -
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen

- 508 -

5250
46
60
40
20
0
20112010 2012
916
1.955
4.000
2.000
248.000
0
246.000
247.331
2010 2011 2012
Geschäftsfeld Weitere Aktivitäten 
 
 HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
 cesah GmbH Centrum für Satellitennavigation Hessen 
 Frankfurt RheinMain GmbH International Marketing of the Region 
 Gernsheimer Hafenbetriebs-Gesellschaft mbH 
 Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt* 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH & Co. KG 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
 
* keine Einbeziehung in die abgebildeten Grafiken  
Ziele im Geschäftsfeld 
In diesem Geschäftsfeld werden alle Aktivitäten der Wissenschafts-
stadt Darmstadt gebündelt, die den anderen Geschäftsfeldern 
nicht klar zuzuordnen sind. Die Leistungen dieses Geschäftsfelds 
sind im Wesentlichen geprägt durch die Gesellschaften im Bereich 
des Beteiligungsmanagements und des Standortmarketings. 
Ziel der HEAG ist es, durch ihr aktives Beteiligungsmanagement 
verlässlicher Partner der Wissenschaftsstadt Darmstadt und aller 
Beteiligungen zu sein. Dies stärkt Darmstadts Eigentümerfunktion 
in der Stadtwirtschaft. Hierzu verbessert die HEAG weiterhin die 
Information über die Beteiligungen und erhöht damit die Transpa-
renz. 
Ziel der Beteiligungen im Standortmarketing ist es, das Profil 
Darmstadts in Zusammenarbeit mit Darmstädter Unternehmen 
sowie wissenschaftlichen und kult urellen Einrichtungen als Wis-
senschafts- und Jugendstilstadt zu schärfen und als beliebtes Aus-
flugsziel über die Grenzen Hessens hinaus zu etablieren.  
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Die HEAG unterhält eine Kooperation mit der Universität Leipzig,
Fachbereich Public Management. Ziel der Zusammenarbeit ist die
Erarbeitung einer Studie über di e internationale Beteiligungsbe-
richterstattung. In Kooperation mit dem Darmstädter Fraunhofer
Institut IGD hat Darmstadt Marketing eine Smartphone-App entwi-
ckelt, die für touristische Zwecke genutzt werden kann (dARsein).  
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten 
* Auswahl von Auszeichnungen aller Unternehmen des Geschäftsfelds Weitere Aktivitäten 
 
Auszeichnungen *

- 510 -

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
Anschrift: Rheinstraße 10-12, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 28160 sowie www.sparkasse-darmstadt.de
Gründung: 28.10.1808
Handelsregister: HRA 6607, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Trägerverhältnisse
Träger
Wissenschaftsstadt Darmstadt 60,00%
Landkreis Darmstadt-Dieburg 40,00%
Beteiligungen
HEAG
weitere Unternehmen in der Sparkassenorganisation
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Verwaltungsrat
Vorstand
Name, Vorname Position Vergütung
Sellner, Georg Vorsitzender -
Scheidel, Roman stv. Vorsitzender -
Erb, Hans-Werner Mitglied -
Bezüge des Vorstands
Verwaltungsrat
Name, Vorname Position Titel Vergütung
Schellhaas, Klaus Peter Vorsitzender Landrat -
Partsch, Jochen stv. Vorsitzender Oberbürgermeister -
Benz, Hanno Stadtverordneter -
Hafermehl, Reinhold -
Heldmann, Thomas -
Karl, Hans-Dieter -
Klink, Petra -
Lüttges, Ben -
Mager, Philipp -
Metzger, Dagmar Stadtverordnete -
Röder, Friedel -
Schellenberg, André Stadtkämmerer -
Steinacker, Thomas -
Wolff, Karin MdL -
Wudy, Renate -
Bezüge des Verwaltungsrats
Die Vergütung des Vorstands betrug für das Geschäftsjahr 2012 in Summe 1.172 TEUR.
Öffentlich-rechtliche Sparkasse, mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt
des öffentlichen Rechts (§ 1 Abs. 2 der Satzung)
Die Sparkasse hat die Aufgabe, als dem gemeinen Nutzen dienendes Wirtschaftsunternehmen, in ihrem
Geschäftsgebiet geld- und kreditwirtschaftliche Leistungen zu erbringen, insbesondere Gelegenheit zur
sicheren Anlage von Geldern zu geben (§ 2 Abs. 1 der Satzung). Die Sparkasse hat das Sparen und die
übrigen Formen der Vermögensbildung zu fördern und dient der Befriedigung des örtlichen
Kreditbedarfs unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitnehmer, des Mittelstandes, der
gewerblichen Wirtschaft und der öffentlichen Hand (§ 2 Abs. 2 der Satzung).
5,01%
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen in Summe 81 TEUR.
- 511 -

Bilanz (TEUR)
Aktiva
Barreserve 72.641 72.576 54.906
-- -
Forderungen
an Kreditinstitute 415.886 458.859 437.319
an Kunden
85.108 86.511 77.216
Beteiligungen 47.998 45.623 43.474
Anteile an verbundenen Unternehmen 205 205 205
Treuhandvermögen 56 47 40
Ausgleichsforderung öffentl. Hand - - -
Immaterielle Anlagewerte 149 99 72
Sachanlagen 59.940 56.693 55.773
Sonst. Vermögensgegenstände 9.788 7.010 7.297
1.788 1.752 1.492
Summe Aktiva
Passiva
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten 429.804 388.504 361.799
gegenüber Kunden
Verbriefte Verbindlichkeiten 152.733 136.321 107.783
Treuhandverbindlichkeiten 56 47 40
Sonst. Verbindlichkeiten 6.780 5.728 4.880
Nachrangige Verbindlichkeiten - - -
Rechnungsabgrenzungsposten 2.908 2.397 1.812
Rückstellungen 28.529 29.190 30.807
Sonderposten mit Rücklagenanteil - - -
Genussrechtskapital - - -
Fonds für allgemeine Bankrisiken 5.077 15.077 34.620
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital - - -
Kapitalrücklage- - -
Gewinnrücklagen 284.852 296.102 307.727
Bilanzgewinn 15.000 15.500 16.000
Summe Passiva
987.938
3.842.586
Schuldtitel öffentl. Stellen und Wechsel, die 
zur Refinanzierung bei der Deutschen 
Bundesbank zugelassen sind
Schuldverschreibungen u.a. festverzinsliche 
Wertpapiere
2010
2.414.395
948.375
2012
Aktien u.a. nicht festverzinsliche 
Wertpapiere
Rechnungsabgrenzungsposten
3.175.096
4.040.564
2.953.720
3.842.5863.742.024
4.040.5643.742.024
2.816.285
2011
892.352
2.220.8592.060.527
- 512 -
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt

Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Zinsergebnis 80.154 82.898 84.981
Laufende Erträge 4.176 4.942 5.151
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1 1 1
Provisionsergebnis 21.707 22.957 23.346
Nettoertrag/ -aufwand aus Finanzgeschäften - -34 -12 
7.725 6.280 5.745
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -55.905 
Abschreibungen und Wertberichtigungen -18.404 
Sonstige betriebl. Aufwendungen -4.763 -5.965 -3.070 
-5.000 
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 29.691
Außerordentliches Ergebnis -666 - -
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Sonstige Steuern -157 -153 -99 
Jahresergebnis
-13.868 
15.000
-10.000 
-15.286 
16.000
-14.505 
31.385
Sonstige betriebliche Erträge
-12.974 
-57.947 -61.249 
-3.964 
15.500
30.158
 Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken -19.544 
- 513 -
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
 
Die Sparkasse Darmstadt ist eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige 
Anstalt des öffentlichen Rechts. Träger sind die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-
Dieburg. Sie unterstützen die Sparkasse bei de r Erfüllung ihrer Aufgaben mit der Maßgabe, 
dass ein Anspruch der Sparkasse gegen die Träger oder eine sonstige Verpflichtung der Träger, 
der Sparkasse Mittel zur Verfügung zu stellen, ni cht besteht. Die Sparkasse haftet für ihre Ver-
bindlichkeiten mit ihrem gesamt en Vermögen. Darüber hinaus ist die Sparkasse dem bundes-
weiten Sicherungssystem der Deutschen Sparkassenorganisation und daneben dem Stützungs-
fonds des Sparkassen– und Giroverbandes Hessen–Thüringen angeschlossen. 
 
Die Bilanzsumme der Sparkasse Darmstadt erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 
197.978 TEUR (5 %) auf 4.040.564 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2012. Es wurde ein Bi-
lanzgewinn von 16.000 TEUR erwirtschaftet. Das Kreditvolumen (inkl. Treuhandkredite und 
unwiderrufliche Kreditzusagen) konnte um 181.943 TEUR auf 2.664.499 TEUR gesteigert wer-
den. Das Volumen der Kredit- und Darlehensn euzusagen erhöhte sich um 3.267 TEUR auf 
452.642 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden erhöhten sich um 221.376 TEUR 
(8 %) auf 3.175.096 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich 
um 26.705 TEUR, das sind 7 %, auf 361.799 TEUR zum 31.12.2012. Nach dem Gewinnver-
wendungsvorschlag des Vorstandes sollen aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2012 
von 16.000 TEUR 75 % der Sicherheitsrücklage zugeführt und 25 % an die Träger zur Verwen-
dung für gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet werden. Auf die Stadt Darm stadt entfällt hier-
von ein Anteil von 3/5, das sind brutto 2.400 TEUR.  
 
Die Sicherheitsrücklage hat sich in 2012 von 296.102 TEUR auf 307.727 TEUR erhöht. Nach 
Feststellung des Jahresabschlusses wird sich  die Sicherheitsrücklage dann auf 319.727 TEUR 
belaufen. Das entspricht einer Erhöhung von 4 %. Neben der Sicherheitsrücklage verfügt die 
Sparkasse Darmstadt über umfangreiche ergänzende Eigenkapitalbestandteile in Form der 
Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB. Im Geschä ftsjahr 2012 erfolgte eine weitere Dotierung 
des Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 19.544 TEUR. Die Solvabilitätsgesamtkenn-
ziffer betrug 23 % und überschritt deutlich den vorgeschriebenen Mindestwert von 8 %. 
 
Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse Darmstadt war aufgrund einer ausgewogenen Liquiditäts-
planung jederzeit gewährleistet. Unter Berück sichtigung der erford erlichen Bewertungsmaß-
nahmen und einer weiteren Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken ergibt sich ein 
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit vo n 31.385 TEUR. Das bedeutet eine Zunahme ge-
genüber dem Vorjahresergebnis von 1.227 TEUR. 
 
Der Zinsüberschuss hat sich um 2.083 TEUR (3 %) auf 84.981 TEUR im Geschäftsjahr 2012 
erhöht. Der Zinsüberschuss war nach wie vor di e bedeutendste Ertragsquelle. Der Provisions-
überschuss stieg um 389 TEUR auf 23.346 TEUR.  
 
Das von der Sparkasse Darmstadt auf Basis der Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamtlimit 
war im Jahr 2012 ausreichend und wurde zu keiner Zeit überschritten. Regelmäßig durchge-
führte Berechnungen zeigen, dass die Risikotragfähigkeit der Sparkasse auch für den Risikofall 
gegeben ist. Selbst bei Eintritt der in den aE-S tresstests unterstellten Szenarien könnten die 
Risiken getragen werden. Das Risikomanagemen tverfahren entspricht der Risikolage und dem 
Risikogehalt der Sparkasse. 
 
Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet die Sparkasse Darmstadt mit leicht steigenden Marktzin-
sen über alle Laufzeitbänder. Die auf dieser Zinserwartung basierenden Bilanzstrukturszena-
rien sehen ein Wachstum im Kundengeschäft – sowohl auf der Aktiv- als auch auf der Passivsei-
te – vor. Ein moderates Bilanzsummenwachstu m basiert auf dem Kundengeschäft, eine Aus-
weitung des Eigengeschäftes wird nicht angestrebt. 
 
Die formulierte strategische Vorgabe für die Cost–Income–Ratio (CIR) von unter 60 % wird bei 
Eintreffen der Prognosen 2013 erreicht; für 2014 werden 60 % geplant. Sowohl für 2013 als 
auch für 2014 wird ein unveränderter Bilanzgewinn angestrebt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses der Sparkasse Darmstadt zum 31.12.2012 durch den 
Sparkassen– und Giroverband Hessen–Thüringen hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wur-
de der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Die Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an. 
- 514 -
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 64283 Darmstadt
Kontakt: WDB-KG@darmstadt.de
Gründung: 17. Mai 2005
Handelsregister: HRA 7195, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
HEAG Wohnbau GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH, vertreten durch:
Salber, Lothar 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
5,01%
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen der
Wissenschaftsstadt Darmstadt an anderen Unternehmen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 515 -

Bilanz (TEUR) 2010 2011 2012
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 65
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 21 21 21
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 44 45 47
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.484 1.492
Kapitalanteile 100 100 100
Rücklage 1.438 1.438 1.438
Bilanzergebnis -54 -49 -46 
Rückstellungen 4
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2010 2011 2012
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 1 1
Betriebsleistung 0
Betriebsaufwand
Materialaufwand -7 -6 -6 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 -0 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -12 -11 -11 
Betriebsergebnis -19 -16 -17 
Finanzergebnis 21 21 21
Erträge aus Beteiligungen 21 21 21
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 2 4 4
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -0 -0 -0 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 2
1
0
4
-19 
4
66
11
3
1
0
1
1.4381.438
1.507
1.507
68
1.439
1.438
0
1.438
0
1.504
1.489
0
1.503
-17 
14
-18 
1.503
0
0
1.438
4
11
1.504
- 516 -
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2010 2011 2012
Bilanz
Eigenkapital 1.484 1.492
davon Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Eigenkapitalquote 98,8% 99,0% 99,1%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 2- 3 0
Verschuldungsgrad 1,2%
Anlagendeckungsgrad 2 103,2% 103,7%
Liquidität 3. Grades 355,5%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,1% 0,3%
Gesamtkapitalrentabilität 0,1% 0,3% 0,2%
Materialintensität >1.000% 931,8% >1.000%
Rohertrag -7 -6 -6
EBIT 1 4 4
EBITDA 144
Kostendeckungsgrad 108,3% 120,8%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,2%
474,8%
0,0%
431,9%
103,5%
1,0%
1.489
0,0%
1,0%
124,8%
- 517 -
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
 
Die WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteilig ungs GmbH & Co. KG (WDB KG) wurde am 
17. Mai 2005 gegründet. Komplementärgesellschaften sind die WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH, Darmstadt, und die WDB Vermögensverwaltungs GmbH, Darm-
stadt, Kommanditistin ist die Wissenschaftsstad t Darmstadt. Gegenstand des Unternehmens 
ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteilig ungen der Stadt Darmstadt an anderen Unter-
nehmen. 
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der WDB KG wird durch die Ertragssituation der Beteiligungen 
bestimmt. 
 
Seit dem 23. Juni 2005 hält die WDB KG eine  Beteiligung von 5,01% an der HEAG Wohnbau 
GmbH im Wert von 1.438 TEUR. Risiken aus der Beteiligung an der HEAG Wohnbau GmbH, die 
eine Abwertung der Beteiligung notwendig machen würden, sind aufgrund des positiven Ge-
schäftsverlaufs der HEAG Wohnbau GmbH derzeit nicht ersichtlich. 
 
Mit Vertrag vom 18. August 2009 wurde der Be herrschungs- und Gewinnabführungsvertrag 
zwischen der HEAG Wohnbau GmbH und der BV D Gewerbe GmbH in Bezug auf die Sicherung 
des außenstehenden Gesellschafters, der WDB KG, angepasst. Der Ausgleich für die WDB KG 
als außenstehender Gesellschafter wurde von 4 EUR auf 8 EUR je 100 EUR Geschäftsanteil 
erhöht. 
 
Der Materialaufwand enthält Aufwendungen fü r Geschäftsführungsleistungen durch die Kom-
plementärin WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH. Die sonstigen betriebli-
chen Aufwendungen enthalten die Aufwendungen für die Haftungsübernahme sowie Beträge für 
die Erstellung der Buchführung, des Jahresab schlusses, der Steuererklärungen der Gesell-
schaft sowie die Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses. 
 
Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2012 setzt sich aus 100 TEUR Festkapital und 
1.392 TEUR variablen Kapitalanteilen, die die Wissenschaftsstadt Darmstadt betreffen, zu-
sammen. 
 
Der WDB KG können dann Risiken entstehen, wenn  die von ihr gehaltenen Beteiligungen an 
Wert verlieren und voraussichtlich dauernde Wertminderungen Abschreibungen der Beteiligun-
gen notwendig machen.  
 
Zum heutigen Zeitpunkt gibt es keine Anzeichen für einen Wertverlust bei der Beteiligung an 
der HEAG Wohnbau GmbH. 
 
Weiterhin beabsichtigt die Stadt Darmstadt mittelfristig weitere von ihr gehaltene Streubeteili-
gungen, die nicht dem HEAG Konzern zugeordnet  sind, in die Beteiligung einzulegen. Hier-
durch wird sich die Ertragslage der Gesellschaft weiter verbessern. 
 
Für die Folgejahre ist weiterhin mit positiven Ergebnissen zu rechnen. 
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach  dem Schluss des Geschäftsjahres 2012 einge-
treten sind, gibt es nicht. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 durch die CuraCommerz GmbH 
hat zu keinen Einwendungen geführt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab de m Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine Ent-
sprechenserklärung wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 518 -
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 64283 Darmstadt
Kontakt: WDB-GmbH@darmstadt.de
Gründung: 17. Mai 2005
Handelsregister: HRB 9491, Amtsgericht Damstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Salber, Lothar 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2010 2011 2012
Gesamtleistung 6
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 34
Bilanzsumme 39
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
39
37
2
5
41
0
0
39
2
6
Gegenstand des Unternehmens ist es, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma WDB
Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG die Rechtsstellung einer persönlich
haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu führen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
- 519 -

- 520 -

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Anschrift: Luisenplatz 5, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 134 530 sowie www.darmstadt-marketing.de
Gründung: 18.07.2006
Handelsregister: HRB 85249, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
Frankfurt Ticket RheinMain GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Herdel, Anja 99,5 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin 0 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter 0 TEUR
Haug, Axel 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Die Vergütung für die Geschäftsführung belief sich im Geschäftsjahr 2011/ 2012 auf 99,5 TEUR.
100,00%
1,92%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
An den Aufsichtsrat wurden im Berichtsjahr keine Vergütungen geleistet.
Unternehmensgegenstand ist die Koordination, Durchführung und Umsetzung von Aktivitäten und
Maßnahmen des Stadt- und Touristikmarketings in der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
- 521 -

Bilanz (TEUR) 30.06.2010 30.06.2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 369
Vorräte 21 24 89
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 61 82 79
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 287 259 253
Rechnungsabgrenzungsposten 19 21 28
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 77
Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Kapitalrücklage 4.602 5.740 6.840
Gewinnrücklagen -3.580 -4.575 -5.664 
Bilanzergebnis -995 -1.089 -1.031 
Rückstellungen 76
Verbindlichkeiten 257
Rechnungsabgrenzungsposten 16 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 30.06.2010 30.06.2011 30.06.2012
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis -1.089 -995 
11
1
-0 
2
0
-0 
3
0
-0 
0
0
0
0
-0 
3
0
-412 
-552 
-8 
-395 
-997 
-10 
-388 
-478 
-585 
370
314
0
0
344
0
0
26
-4 
0
0
-1.090 
3
0
-6 
1
126
442
49
-1.466 
194
21
422
499
318
344
-1.367 
499
55
-1.461 
370
-1.043 -995 
-1.090 -1.039 
38
24
0
0
26
5
365
442
62
314
56
0
426
254
6
426
27
5
-2 
00
-1.031 
0
30.06.2012
0
23
5
43
427
-429 
-650 
-19 
-368 
66
0
384
77
227
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Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 30.06.2010 30.06.2011 30.06.2012
Bilanz
Eigenkapital 77
davon Gezeichnetes Kapital 50
Eigenkapitalquote 18,2% 28,5% 39,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -13
Verschuldungsgrad 450,1%
Anlagendeckungsgrad 2 288,4%
Liquidität 3. Grades 122,3%
Investitionen 17
Investitionsquote 45% 49% 27%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -289,2%
Eigenkapitalrentabilität < - 1.000%
Gesamtkapitalrentabilität -233,8%
Materialintensität 111,5% 100,4%
Rohertrag -68 -45
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 27,2%
Personal
Personalintensität 149,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 15 17 21
davon Auszubildende 0 1 4
Personalaufwand je Beschäftigte 37 34 31
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
152,3%
251,3%
-530,8%
-27
50
-866,3%
-990
0
-2
156,6%
0
129,0%
29,2%
115,7%
157,9%
25,5%
126 194
-1.020-1.080
228,2% 398,2%
138,7%
-268,7%
-164
-1.090-997 -1.039
-346,8%
-246,6% -206,8%
27
50
13
- 523 -
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Gesellschaft schloss für die Zeit vom 1. Ju li 2011 bis 30. Juni 2012 mit einem Verlust von 
TEUR 1.031 ab (Vorjahr: Verlust in Höhe von TE UR 1.089). Die Gesellschaft erhielt zur Durch-
führung des Gesellschaftszwecks bis zum 30.  Juni 2012 einen Zuschuss in Höhe von 
TEUR 1.100 von der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Das Investitionsvolumen lag für das Geschäftsjahr 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 bei TEUR 13 
(Vorjahr: TEUR 27) und entfällt auf Immateri elle Vermögensgegenstände (TEUR 11) und auf 
die Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 2). Unter den sonstigen be trieblichen Erträgen 
sind im Wesentlichen Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung (TEUR 27), 
Erträge aus der Verwendung von Gegenständen (Kfz (TEUR 9), Erlöse für Parktickets (TEUR 3) 
und periodenfremde Erträgen (TEUR 2) enthalten.  
 
Der Personalaufwand überstieg die Umsatzerlöse um TEUR 332. In Relation zu den Umsatzer-
lösen ergibt sich eine Personalaufwandsquot e von rd. 204 %. Innerhalb des Anlagevermögens 
werden Finanzanlagen in Höhe von TEUR 5 ausg ewiesen, die eine Beteiligung an der Frankfurt 
Ticket GmbH betreffen. Der Buchwert entspric ht dem Stand laut Übernahmevertrag vom 18. 
Juli 2006. 
 
Die für die Durchführung der Gesellschaftszwecke notwendige Liquidität wurde im Wesentli-
chen durch den Zuschuss der Gesellschafterin (TEUR 1.100) sichergestellt. 
 
Aufgrund der angespannten Finanzlage de r Stadt Darmstadt wurde mit Beschluss vom 
22.05.12 festgesetzt, dass von der Gesellschaft  50.000 Euro im noch laufenden Wirtschafts-
jahr 2011/12 eingespart und an den Gesellscha fter zurückgezahlt werden soll. Für das Ge-
schäftsjahr 2012/13 wurde eine Reduzierung des jährlichen Zuschusses von TEUR 1.100 auf 
TEUR 988,5 beschlossen. Für die darauffolgende n Geschäftsjahre wurde bereits eine weitere 
Kürzung um TEUR 20,5 auf einen Zuschuss von TEUR 968 angekündigt. 
 
Im November 2011 erhielt Darmstadt Marketing den Zuschlag bei eine m Bundesförderprojekt 
zur Steigerung der Mobilität im Alter. Eine der Bedingungen für eine Förderung ist, dass das 
Projekt nicht ausschließlich aus vorhandenem Personalbestand bzw. Zeitkontingent bearbeitet 
werden darf, um eine Doppelförderung zu vermeiden. Aus diesem Grund wurden bereits im 
November 2011 die Arbeitszeiten, der mit dem Projekt betrauten Teilzeitmitarbeiterinnen er-
weitert. 
 
Zur weiteren Steigerung der Umsätze und Erlöse konnte noch im Mai zum Abschluss des Ge-
schäftsjahres 2011/12 noch vor der Sommerpause des Theaters ein Letter of Intend verfasst 
werden, in dem das Theater die Absicht darleg t, Darmstadt Marketing die Besucherbetreuung 
für individuelle Gruppen ab Oktober 2012 zu übertragen. 
 
Der Gesellschafter wurde bzgl. der Beihilferechtlichen Problematik nach Artikel 107 Abs. 1 des 
Vertrags über die Arbeitsweise der Europäisch en Union (AEUV) zuguns ten öffentlicher Unter-
nehmen am 05.09.11 schriftlich um Prüfung gebe ten. Der Gesellschafter leitet einen Betrau-
ungsakt in die Wege. Ein Gutachten dazu wurde vorgelegt. 
 
Im Jahr 2012/13 wird ein Jahresverlust  in Hö he von TEUR 988,5 erwartet, der durch die Pat-
ronatsvereinbarung mit der Stadt Darmstadt (TEUR 1.100) abgesichert ist. Für den Wirt-
schaftsplan 2013/14 wird ein Verlust von TE UR 968 erwartet, der ebenfalls zu einem Zu-
schussbedarf von TEUR 968 führt. 
 
Durch die Einführung eines Risikofrüherkennu ngssystems wurden die wichtigsten Risiken für 
die Gesellschaft bestimmt und bewertet. Es wird jährlich überarbeitet und fortgeschrieben.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2011/12 erfolgte durch Dr. Michael 
Drewes, Wirtschaftsprüfer, Bu denheim, welcher den uneinges chränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird mit Beschluss der Aufsichtsratssitzung vom 23.05.13 
für das Geschäftsjahr 2012/13 angewendet. Eine Entsprechenserklärung wurde bis zur Fertig-
stellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 524 -
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH

Anhang zum 
Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2012

- 526 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 527 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 528 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 529 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 531 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 532 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 533 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 537 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 538 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 539 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 541 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 544 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 545 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 570 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 571 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 573 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 574 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 576 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 577 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 578 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 579 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 581 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
- 582 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
Erläuterungen zu den Positionen von Bi lanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung 
(GuV) finden Sie in §§ 266, 275 Handelsg esetzbuch (HGB) sowie im Internet unter 
http://de.wikipedia.org/wiki/Gewinn-_und_Verlustrechnung beziehungsweise  unter  
http://de.wikipedia.org/wiki/Bilanz.  
 
Bilanz 
 
 
 Anlagendeckungsgrad 2 =   
 
 
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt Auskunft  über die Deckung des Anlagevermögens 
durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital. Je weiter der Deckungsgrad 2 
über 100 % liegt, umso mehr ist neben dem Anlagevermögen auch das Umlaufver-
mögen durch langfristiges Kapital finanziert und damit eine höhere Stabilität des Un-
ternehmens gegeben.  
 
 
 Eigenkapitalquote =  
 
 
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital 
ist. Je höher die Eigenkapitalquote, umso höher ist die finanzielle Stabilität des Un-
ternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern. 
 
 
 Investitionen = 
Summe aus den Zugängen zu Immateriellen Vermögensgegenständen, zu Sach-
anlagen sowie zu Finanzanlagen 
 
Finanzielle Mittel werden u.a. dazu verw endet, um Anlagevermögen (Gegenstände, 
die dem Geschäftsbetrieb auf Dauer dienen, beispielsweise Maschinen oder Betriebs- 
und Geschäftsausstattung) zu beschaffen. Al s Investitionen werden alle Zugänge des 
Anlagevermögens ausgewiesen. 
 
 
 Investitionsquote =  
 
 
Diese Kennzahl gibt den prozentualen Anteil der Investitionen in das Anlagevermögen 
wieder und ist somit eine Kennzahl, die einen Hinweis auf die Erneuerungsquote gibt. 
Ist die Investitionsquote langfristig hoch, so lässt dies den Schluss zu, dass ständig 
in neue Vermögensgegenstände investiert wi rd. Eine langfristig niedrige Investitions-
quote hingegen kann auf eine Überalterung der Anlagegüter hinweisen. 
 
 
 Liquidität 3. Grades =  
 
 
Diese Kennzahl dient der Beurteilung der Zahlungsfähigkeit (Liquidität) eines Unter-
nehmens. Eine Liquidität 3. Grades von beispielsweise 150 % zeigt an, dass die 
Summe aus liquiden Mitteln, kurzfristigen Forderungen und Vorräten ausreicht, um 
150 % der kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken. Eine Liquidität 3. Grades ab 
125 % gilt als empfehlenswert. 
 
Eigenkapital 
    x  1 0 0  
Bilanzsumme 
Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital  
       x  1 0 0  
Anlagevermögen 
Investitionen 
    x  1 0 0  
Anlagevermögen 
Umlaufvermögen 
      x  1 0 0  
kurzfristige Verbindlichkeiten 
- 583 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
 Veränderung der Verschuldung =  
Differenz zwischen den Ve rbindlichkeiten des Geschäftsjahres und denen des 
Vorjahres  
 
Die Veränderung der Verschuldung zeigt an, in welcher Höhe sich die Verbindlichkei-
ten gegenüber dem Vorjahr verändert haben. 
 
 
 
 Verschuldungsgrad =  
 
 
Der Sonderposten mit Rücklageanteil (So.Po.) ist eine dem Eigenkapital nah zuzu-
ordnende Position aus dem Steuerrecht. Es  handelt sich hierbei um einen Passivpos-
ten, der im Fall einer Auflösung das steuerliche Ergebnis erhöht. Daher umfasst der 
Sonderposten mit Rücklageanteil Fremdkapitalanteile in Höhe der voraussichtlichen 
Steuerschuld sowie Eigenkapit alanteile in Höhe des Differenzbetrages. Dieser Diffe-
renzbetrag kann als Rücklage betrachtet werden. Die Kennzahl gibt damit Auskunft 
über die Finanzierungsstruktur. 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
 
 Betriebsergebnis =   
Differenz zwischen der Summe aus allen Betriebserträgen und der Summe aus 
allen Betriebsaufwendungen 
 
Das Betriebsergebnis ist de r Teil des Erfolgs, der nach Abzug aller betrieblich 
bedingten Aufwendungen verbleibt. Es is t das auf den eigent lichen Betriebszweck 
zurückzuführende Ergebnis. 
 
 
 
 Betriebsleistung =  
Summe aus Gesamtleistung und sonstigen betrieblichen Erträgen 
 
Die Betriebsleistung ist eine wesentliche Größe, die als Bezug für eine Reihe von 
Kennzahlen verwendet wird (z.B. Personalintensität, Materialintensität, usw.).  
 
 
 
 EBIT (earnings before interest and taxes) =  
Summe aus Betriebsergebnis, Erträgen aus Beteiligungen, Erträgen aus Gewinn-
abführung, Erträgen aus anderen Finanz anlagen abzüglich Aufwendungen aus 
Verlustübernahme 
 
Hierbei handelt es sich um das Unterneh mungsergebnis, bevor Steuern und Zinsen 
hinzugerechnet bzw. abgezogen werden. Di e Kennzahl EBIT wird vor allem verwen-
det, um die operative Ertragskraft eines Unternehmens beurteilen zu können. 
 
 
(Bilanzsumme – Eigenkapital) + 30 % So.Po. 
          x  1 0 0  
Eigenkapital + 70 % So.Po.  
- 584 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
 EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) =  
Summe aus EBIT und Abschreibungen au f Sachanlagen und immaterielle Ver-
mögensgegenstände 
 
Mit dem EBITDA wird das Betriebsergebnis ohne Verzerrungen durch Steuern, Zinsen 
und Abschreibungen dargestellt. Diese Kenn zahl ist also nicht nur um das außeror-
dentliche Ergebnis, Finanzergebnis und St euern bereinigt, sondern gegenüber dem 
EBIT zusätzlich noch um die Abschreibung en. Die Ertragskennzahl EBITDA wird ge-
nutzt, um insbesondere Abschreibungen im  Zusammenhang mit Patenten, Lizenzen 
und dem Goodwill (Geschäfts- oder Firmenwert) aus der Betrachtung der Ertragskraft 
eines Unternehmens zu eliminieren. 
 
 
 Eigenkapitalrentabilität =  
 
 
Diese Kennzahl soll die Verzinsung des Eigenkapitals zum Ausdruck bringen. Je hö-
her der Wert der Kennzahl, desto besser ist die auf das eingesetzte Eigenkapital er-
wirtschaftet Rendite. 
 
 
 Gesamtkapitalrentabilität =  
 
 
Durch diese Kennzahl lassen sich die Verzinsung und die Effizienz des gesamten Ka-
pitaleinsatzes im Unternehmen errechnen.  Die Fremdkapitalzinsen werden dem Ge-
winn hinzugerechnet, da sie in der selben Periode angefallen sind, jedoch als Auf-
wand den Gewinn schmälern. Eine Gesamtkapitalrentabilität in Höhe von 10 % be-
deutet, dass für 1 EUR Kapital, der dem Unternehmen zur Verfügung stand, im abge-
laufenen Jahr 10 Cent erwirtschaftet wurden.  
 
 
 Gesamtleistung =  
Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen sowie aktivierter Eigenleistungen  
 
Bestandsveränderungen geben die Änderung  innerhalb des Vorratsvermögens (u.a. 
bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen) an, aktivierte Eigenleistungen (beispielsweise in 
Form von selbst erstellte Anlagen) stelle n einen Vermögensgegenstand dar. Die Ge-
samtleistung beschreibt daher den Wert , der durch die abgesetzten Produkte/ 
Dienstleistungen und die selbst erstellten Gütern innerhalb einer Periode geschaffen 
wurde.  
 
 
 Kostendeckungsgrad =  
 
 
Hier wird die Summe aller Erträge (Gesamtleistung, sonstige betriebliche Erträge, Er-
träge aus Beteiligungen, Erträge aus Gewinnabführung, Erträge aus anderen Finanz-
anlagen und sonstige Zinsen und ähnliche Erträge) ins Verhältnis zu allen Aufwen-
dungen (Betriebsaufwendungen, Abschreibu ngen auf Finanzanlagen, Aufwendungen 
aus Verlustübernahmen, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie sonstige Steuern) 
gesetzt. Liegt der Kostendeckungsgrad über 100 %, besteht Profitabilität. Liegt der 
Kostendeckungsgrad jedoch unter 100 %, so entsteht eine Kostenunterdeckung (und 
somit ein Zuschussbedarf). 
Jahresergebnis 
    x  1 0 0  
Eigenkapital 
Jahresergebnis + Fremdkapitalzinsen 
       x  1 0 0  
Bilanzsumme 
Erträge 
    x  1 0 0  
Aufwendungen 
- 585 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
 
 Materialintensität =  
 
 
Die Materialintensität spiegelt die Bedeutung  des getätigten Materialeinsatzes wider. 
Zur Erwirtschaftung 1 EUR Betriebsleistung, wurden X EUR an Materialaufwendungen 
eingesetzt. Eine hohe Quote lässt auf den Zu kauf vieler Teile zur Produktion eines Ar-
tikels schließen, eine niedrige hingegen steht für eine hohe Eigenerzeugung. 
 
 
 Return On Capital Employed (ROCE) =  
 
 
Im Unterschied zu der Gesamtkapitalrentabilität wird hier nur das langfristige Kapital 
zur Berechnung der Rendite herangezogen. Somit werden mit dieser Kennzahl lang-
fristige Positionen in Relation gesetzt und dadurch kurzfristige Schwankungen der 
Rentabilität ausgeblendet. Der ROCE stellt somit die Verzinsung des langfristig ein-
gesetzten Kapitals dar. Je höher der Wert, desto wirtschaftlicher arbeitet das Unter-
nehmen.  
 
 
 Rohertrag =  
Differenz zwischen Gesamtleistung und Materialaufwand 
 
Der Rohertrag zeigt, welcher Betrag für di e Begleichung aller übrigen Positionen ver-
bleibt. Der Rohertrag stellt somit die einfachste Form eines Deckungsbeitrags dar. 
 
 
 Umsatzrentabilität =  
 
 
Diese Kennzahl lässt erkennen, wie viel das Unternehmen in Bezug auf 1 EUR Um-
satz verdient hat. Eine Umsatzrendite von 10 % bedeutet, dass mit jedem umgesetz-
ten EUR ein Gewinn von 10 Cent erwirtschaftet wurde. 
 
 
Personal 
 
 
 Personalintensität =  
 
 
Mit jedem EUR Betriebsleistung sind du rchschnittlich x EUR Personalaufwand ver-
bunden. Je höher die Betriebsleistung be i gleichbleibenden Personalaufwendungen, 
desto geringer fällt die Quote aus. Vers chlechtert sich diese Kennzahl, muss das 
nicht zwangsläufig auf eine schlechtere Auslastung hindeuten.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jahresergebnis + Zinsaufwendungen 
            x 100 
Bilanzsumme – unverzinsliche Verb. 
Materialaufwand 
    x 100 
Betriebsleistung 
Personalaufwand 
    x  1 0 0  
Betriebsleistung 
Jahresergebnis 
    x  1 0 0  
Gesamtleistung 
- 586 -

Konzessionsabgaben an die Wissenschaftsstadt Darmstadt
TEUR 2010 2011 2012
Strom 6.033 6.686 6.664
%-Anteil 67% 69% 74%
Gas 436 353 279
%-Anteil 5% 4% 3%
Wasser 2.599 2.689 2.045 1
%-Anteil 29% 28% 23%
Summe der Abgaben der HSE 9.068 9.728 8.988
%-Anteil 100% 100% 100%
Zuschüsse der Wissenschaftsstadt Darmstadt
TEUR 2010 2011 2012
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 2.162 2.500 3.000
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 845 1.147 788
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt
Darmstadt (IDA) 35.522 33.577 25.299
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt 5.925 5.328 9.633
HEAG mobilo GmbH 5.097 9.800 13.779
Institut Wohnen und Umwelt GmbH 0 267 227
Klinikum Darmstadt GmbH 3.383 2.926 220
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 3.190 3.280 3.410
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 2 1.269 1.223 1.175
Summe 57.393 60.048 57.531
%-Anteil - 5% -4%
2 inkl. Darmstadt Citymarketing e.V.
LEISTUNGSBEZIEHUNGEN 
Konzessionsabgaben sind Entgelte, die ein Rechtsträger an einen öffentlich-rechtlichen
Rechtsträger für eingeräumte Konzessionen zahlt. Das städtische Versorungsunternehmen
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) zahlt Konzessionen an die Wissenschaftsstadt
Darmstadt dafür, dass die Stadt dem Unternehmen das Recht einräumt, für die Verlegung
und den Betrieb von Leitungen, die der unmittelbaren Versorgung von Endverbrauchern im
Stadtgebiet mit Strom, Gas und Wasser dienen, öffentliche Wege zu nutzen.
Im Jahr 2012 sind die Konzessionsabgaben an die Wissenschaftsstadt Darmstadt bei noch
ausstehender Endabrechnung im Wasserbereich zurückgegangen. Aufgrund witterungs-
bedingter geringerer Abnahmemengen im Gas-Segment lagen die Gaskonzession rd. 74 TEUR
unter Vor
jahr. Auch die Konzessionen im Strombereich lagen leicht unter Vorjahr.
1 Der Betrag enthält lediglich die geleisteten Abschlagszahlungen. Die Endabrechnung lag zum Zeitpunkt der Bericht-
   erstellung noch nicht vor. 
Die nachfolgende Übersicht umfasst alle zweckgebundenen Zuschüsse der Wissenschafts-
stadt Darmstadt an ihre Beteiligungsunternehmen sowie den gesetzlich vorgeschriebenen
Verlustausgleich ihrer Eigenbetriebe.
- 587 -

Bürgschaftsübernahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bürgschaften wurden gegeben für:
- bauverein AG
- BVD Gewerbe GmbH
- HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darsmstadt (HEAG)
- HEAG mobilo GmbH
- HSE Wohnpark GmbH & Co.  KG
- Klinikum Darmstadt GmbH
- Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Ende 2012 lagen die von der Wissenschaftsstadt Darmstadt insgesamt verbürgten Darlehen
von Beteiligungsunternehmen bei 334.269 TEUR.
LEISTUNGSBEZIEHUNGEN 
- 588 -

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
BVD Freiberg GmbH 2012
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 2012
Stadtbau Freiberg GmbH 2012
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 2012
BW Partner Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft
Forest Carbon Group AG 2009
HSE AVG Beteiligungs-GmbH 2011
HSE MediaNet GmbH 2009
HSE Regenerativ GmbH 2008
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 2009
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 2009
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 2009
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 2010
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 2010
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 2010
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 2009
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 2009
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 2012
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 2012
HSE Windpark Schlüchtern GmbH 2009
MediaNet Breitband GmbH & Co. KG 2012
MediaNet Breitband Beteiligungsgesellschhaft mbH 2012
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg GmbH 2008
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 2011
CuraCommerz GmbH
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 2005
Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
bauverein AG 2011
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG 1998
BVD Gewerbe GmbH 2010
BVD Heimbau GmbH & Co. KG 2011
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 2011
bvd Mittelhessen GmbH 2012
BVD New Living GmbH & Co. KG 2012
BVD Südhessen GmbH 2012
BVD Verwaltungs-GmbH 2011
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 2010
HEAG 2010
HEAG-Konzern 2010
HEAG mobiBus GmbH & Co.KG 2010
HEAG mobilo GmbH 2010
HEAG mobiServ GmbH 2010
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 2010
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 2010
HEAG Wohnbau GmbH 2010
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG 2012
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 2012
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 2011
ImmoSelect GmbH 2011
Klinikum Catering Service GmbH 2010
Klinikum Darmstadt GmbH 2010
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2012
Consult & Concept GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Bavaria Revisions- und Treuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- 589 -

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2012
Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH 2010
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 2010
SOPHIA Hessen GmbH 2011
SSG Starkenburg Service GmbH 2010
Teilkonzern Energie - HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 2011
Teilkonzern Immobilien - bauverein AG 2011
Teilkonzern Verkehr - HEAG mobilo GmbH 2010
WEO GmbH & Co. KG 2010
Domizil-Revisions AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 2006
BVD Verwaltungs-GmbH 2007
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG 2011
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH 2011
HSE Entsorgung AG 2008
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 2009
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 2009
HSE Netz AG 2011
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 2008
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 2011
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 2011
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 2012
MW-Mayer GmbH 2008
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemein. GmbH 2008
Verteilnetzbetrieb (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 2011
Verteilnetzbetrieb (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 2011
Ernst & Young GmbH (Frankreich)
Future Energy Pissos No. 5 SARL 2009
HSE Energie France SAS 2010
Parc éolien Baudignécourt SAS 2011
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 2011
Parc éolien le Charmois SAS 2011
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 2011
Parc éolien Montafilant SAS 2011
FALK GmbH & Co KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 2008
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 2012
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 2012
INVRA Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Stadtwerke Freiberg AG 2011
Kanzlei Dr. Michael Drewes
Institut Wohnen und Umwelt GmbH 2011
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 2011
Klug & Engelhard GmbH Klug Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
awaTech GmbH 2008
bioLOG GmbH 2008
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 2006
LPS Leistner Pokoj Schnedler Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwälte 
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern) 2010
- 590 -

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2012
MOOG Partnerschaftsgesellschaft
HSE NATURpur Energie AG 2011
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 2009
Orgabo GmbH 2011
PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaf
t
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH (DED GmbH) 2011
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 2011
Global Tech I Offshore Wind GmbH 2012
Hessenwasser GmbH & Co. KG 2011
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 2011
Projektgesellschaft Darmstadt Goethestr. 36 mbH i.L. 2005
PricewaterhouseCoopers AG (Polen)
Piecki Sp. z o.o. 2008
Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 2010
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 2008
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 2008
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 2005
Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 2010
Zweckverband Gesundheitsamt der Stadt DA und des Ldk DA-DI 2010
RP Richter & Partner GmbH
BLUENORM GmbH 2011
citiworks AG 2010
COUNT+CARE GmbH 2011
e-ben GmbH & Co. KG 2011
e-ben Verwaltungs-GmbH 2011
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG 2011
ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH 2010
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG 2011
ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH 2011
Solidaris Revisions GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 2009
Gesundheits- und Pflegeberufe DA-GG GmbH 2012
Schüllermann & Partner AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 2007
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2008
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstad
t 2007
HSE Technik GmbH & Co. KG 2012
HSE Technik Verwaltungs-GmbH 2012
Steuerberatersozietät Karl Iffland
BVD Europaplatz GmbH & Co. KG 2007
BVD Invest GmbH 2007
Treuhand Oldenburg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 2009
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 2009
- 591 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Rechtsquellen 
 
 Gesetz über die Grundsät ze des Haushaltsrechts des Bundes und der Länder 
(Haushaltsgrundsätzegesetz – HGrG) vom 19.08.1969, zuletzt geändert durch Ge-
setz vom 27.05.2010 
 
 Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in 
Hessen (ÜPKKG) vom 22.12.1993, zuletzt geändert durch Gesetz vom 08.03.2011 
 
 Grundgesetz für die Bundesrepublik De utschland vom 23.05.1949, zuletzt geän-
dert durch Gesetz vom 11.07.2012 
 
 Hessisches Eigenbetriebsgesetz in der Fassung vom 09.06.1989, zuletzt geändert 
durch Artikel 5 des Gesetzes vom 16.12.2011 
 
 Hessische Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 
07.03.2005, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 16.12.2011 
 
 Verfassung des Landes Hessen vom 01.12.1946, zuletzt geändert durch Gesetz 
vom 29.04.2011 
 
 
Berichtsgrundlagen der Gesellschaften 
 
 Jahresabschlüsse zum 31.12.2010, 31. 12.2011 und 31.12.2012, Prüf-, Lage- so-
wie Geschäftsberichte der im Beteiligungsbericht dargestellten Unternehmen. 
 
 
Literatur 
 
 Klaus Ade (Hrsg.), Handbu ch kommunales Beteiligungsmanagement, Stuttgart,  
2. Auflage 2005 
 
 Dr. Frank Engellandt, Die Einflussnahme der Kommunen auf ihre Kapitalgesell-
schaften über das Anteilseignerorgan, Heidelberg, 1995 
 
 Dr. Michael Kaufmann/ To bias Tebben, Die Prüfung kommunaler Unternehmen 
gemäß § 53 Abs. 1 HGrG, Düsseldorf, 2. Auflage 2012 
 
 Raimund Otto et al., BBVL, Beteiligungsmanagement  in  Kommunen, Leipzig/ 
Berlin, 2003 
 
 Ruter/ Sahr/ Waldersee, Public Corporate Governance, Wiesbaden, 2005 
 
 Haack/ Campos Nave, Die neue GmbH, Frankfurt am Main, 2008 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 592 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Bild- und Textnachweise 
 
Umschlag  
 
 Bild Titelseite (Umschlag) 
Lichtbildatelier Eva Speith 
 
 Bild Rückseite (Umschlag) 
Lichtbildatelier Eva Speith 
 
 Klapptext Vorderseite 
Windradflügel: Anke Luckmann, Münster 
 
 Klapptext Rückseite 
Straße mit Fahrradfahrer: HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
Deutschlandkarte: HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
 
Geschäftsfeld Energie 
 
 Bild 1:   HEAG Südhessische En ergie AG (HSE), Andreas Arnold 
 Bild 2:   www.hse.ag 
 Bild 3:  www.hse.ag 
 Bild 4:   www.hse.ag 
 Bild 5:   © wasserhahn/U do Kroener - Fotolia.com 
 Bild 6:   www.hse.ag 
 
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
 Bild 1:    Wissenschaftsstadt  Darmstadt „Waldspirale“ Hundertwasserhaus,     
 Fotograf Alex Deppert 
 Bild 2:    www.bauvereinag.de 
 Bild 3:    Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010 
 Bild 4:    Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010 
 Bild 5:   Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2011 
 Bild 6:    Titelseite Geschäftsbericht/ CSR-Report bauverein AG GJ 2012 
 Auszeichnung 4:  bauverein AG, „miteinander“, Ausgabe 1, Januar 2011 
 
 
Geschäftsfeld Mobilität 
 
 Bild 1:    HEAG mobilo GmbH 
 Bild 2:    HEAG mobilo GmbH 
 Bild 3:   HEAG mobilo Gm bH, Geschäftsbericht GJ 2011 
 Bild 4:    www.heagmobilo.de 
 Bild 5:    HEAG mobilo GmbH  
 Bild 6:    HEAG mobilo GmbH 
 Bild 7:    HEAG mobilo GmbH 
 
 
 
 
 
 
 
- 593 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Geschäftsfeld Gesundheit 
 
 Bild 1:    Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 2:    Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 3:    Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 4:    Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 5:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 stadt Darmstadt (HEAG), Nikolaus Heiss 
 Bild 6:    Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 7:   Zweckverband Gesundheitsa mt für Darmstadt und den Landkreis  
 Darmstadt-Dieburg 
 
Geschäftsfeld Kultur & Kongresse 
 
 Bild 1:   Wissenschaftsstadt Darmst adt, Darmstadtium, Ulrich Mathias 
 Bild 2:    Wissenschaftsstadt Darmst adt, Hoetger-Relief, Ulrich Mathias 
 Bild 3:    Wissenschaftsstadt Darmstadt, Orangerie, Ulrich Mathias 
 Bild 4:    Wissenschaftsstadt Darmstadt,  Liebighaus und Stadtmauer, Alex  
 Deppert 
 Bild 5:    Wissenschaftsstadt Darmstadt, Staatstheater, Ulrich Mathias 
 Bild 6:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 Stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation 
 
 Bild 1:   HSE Medianet GmbH  
 Bild 2:   HSE Medianet GmbH 
 Bild 3:    HSE Medianet GmbH 
 Bild 4:    HSE Medianet GmbH 
 Bild 5:    HSE Medianet GmbH 
 Bild 6:    HSE Medianet GmbH 
 Bild 7:    HSE Medianet GmbH 
 Auszeichnung 1: © Fibre optics/Péter Mács - Fotolia.com 
 Auszeichnung 4: HSE Medianet GmbH 
 Auszeichnung 5: HSE Medianet GmbH 
 
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
 Bild 1:   EAD, Christoph Rau (www.christoph-rau.de) 
 Bild 2:    www.ead.darmstadt.de 
 Bild 3:    www.krematorium-waldfrieden.de 
 Bild 4:   www.zas-darmstadt.de 
 Bild 5:  EAD, Christoph Rau (www.christoph-rau.de) 
 
Geschäftsfeld Weitere Aktivitäten 
 
 Bild 1:   www.frm-united.de 
 Bild 2:    www.darmstadt.de 
 Bild 3:    www.darmstadt.de 
 Bild 4:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar 
 Bild 5:    © Netz/tom - Fotolia.com 
 Bild 6:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 stadt Darmstadt (HEAG) 
- 594 -

awaTech GmbH 100 %
ARGE Kilb / DED 50,00 %
Kilb Städtereinigung GmbH
ARGE Meinhard / DED 50,00 %
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG
biolog GmbH 33,33 %
Jakob Becker Entsorgungs GmbH 
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG
Darmstädter Recycling Zentrum 50,00 %
GmbH (DRZ)
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG
Darmstädter Entsorgungs- und 100 % 
Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
DADINA Darmstadt-Dieburger  
Nahverkehrsorganisation
ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen
Zweckverband Verwaltungsverband für das
Gesundheitsamt der Stadt DA und des 
LaDaDi
Mitgliedschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Mitgliedschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt,
des Müllabfuhr-Zweckverbands Odenwald (MZVO)
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Mitgliedschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Institut Wohnen und Umwelt 40,00 %
GmbH
Land Hessen
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 60,00 %
Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 100 %
Beteiligungs GmbH & Co. KG
Wissenschafts- und Kongress- 100 %
zentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Wissenschafts- und Kongress-  90,00 %
zentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH
Technische Universität Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt  100 % 
Marketing GmbH 
Klinikum Darmstadt GmbH 100 %
Krankenhaus Dienstleistungs- 100 %
gesellschaft Südhessen GmbH
Medizinisches Versorgungszentrum 100 %
am Klinkum Darmstadt GmbH
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt
Darmstadt
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Immobilienmanagement 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
HSE NATURpur Energie AG 100 %
HEAG Kulturfreunde Darmstadt 100 %
gemeinnützige GmbH
bauverein AG
HEAG
HEAG 79,41 %
bauverein AG (eigene Anteile)  8,72 %
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 6,01 %
Wissenschaftsstadt Darmstadt 5,86 %
bauVereint gemeinnützige  100 %
Gesellschaft mbH
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 100 %
BVD Heimbau GmbH & Co. KG 100 %
BVD Freiberg GmbH 50,00 %
Städtische
Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
BVD New Living GmbH & Co. KG 100 %
BVD Immobilien GmbH & Co.  99,90 %
Postsiedlung KG
HEAG Wohnbau GmbH
BVD Verwaltungs-GmbH 100 %
GBGE Gemeinnützige  94,79 %
Baugesellschaft mbH, Erbach
Stadt Erbach
Sparkasse Odenwaldkreis
BVD Gewerbe GmbH 94,99 %
HEAG Wohnbau GmbH
HEAG Wohnbau GmbH 94,99 %
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs
GmbH & Co. KG
Projektgesellschaft Darm- 49,00 % 
stadt Goethestr. 36 mbH i.L.
GWH Gemeinnütz. Wohnungsgesellschaft mbH 
Hessen
BVD Gewerbe GmbH 5,01 % 
bauverein AG
BVD Immobilien GmbH & Co.  0,10 %
Postsiedlung KG
bauverein AG
ImmoSelect GmbH 100 %
Städtische Wohnungsgesellschaft  49,00 % 
Freiberg/Sachsen mbH
Stadt Freiberg
BVD Immobilien GmbH & Co.  50,00 % 
Freiberg KG
Städtische
Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
SOPHIA Hessen GmbH 100 %
BIL Leasing GmbH & Co.  94,00 %
Objekte Freiberg KG
HVBFF Objekt Beteiligungs-GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co.  50,00 %
Freiberg KG
bauverein AG
Stadtbau Freiberg GmbH 100 %
BVD Freiberg GmbH 50,00 %
bauverein AG
Wissenschaftsstadt Darmstadt  94,99 %
Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt 5,01 %
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) HEAG  93,04 %
Landkreis Darmstadt-Dieburg und Gemeinden 5,12 %
HEAG Pensionszuschusskasse VVaG 1,20 %
Sonstige 0,64 %
HEAG mobilo GmbH
HEAG 74,00 %
Landkreis Darmstadt-Dieburg  26,00 %
Beteiligungen der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 99,04 %
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Landkreis Darmstadt-Dieburg
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 98,82 %
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Landkreis Darmstadt-Dieburg
HEAG mobiServ GmbH 100 %
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 100 %
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 100 %
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 100 %
BLUENORM GmbH 100 %
citiworks AG 100 %
e-ben GmbH & Co. KG 100 %
e-ben Verwaltungs-GmbH 100 %
Forest Carbon Group AG 49,85 %
WBZ Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH
Hessenwasser GmbH & Co. KG 27,27 %
ESWE Versorgungs-AG 
Mainova AG
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH  27,27 %
ESWE Versorgungs-AG 
Mainova AG
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau
HSE Abwasserreinigung  100 %
GmbH & Co. KG
HSE Abwasserreinigung  100 %
Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Energieeffizienz 100 %
GmbH & Co. KG
ENTEGA Energieeffizienz  100 %
Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Geschäftskunden  100 %
GmbH & Co. KG
ENTEGA Geschäftskunden  100 %
Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Privatkunden  100 %
GmbH & Co. KG
Future Energy Pissos No. 5 SARL 100 %
(Frankreich)
HSE Energie France SAS 100 %
(Frankreich)
HSE Solarpark Lauingen  100 %
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen  100 %
Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Leiwen  100 %
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Leiwen  100 %
Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Thüngen  100 %
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Thüngen  100 %
Verwaltungs-GmbH 
HSE Windpark Binselberg  100 %
GmbH & Co. KG
HSE Windpark Binselberg  100 %
Verwaltungs-GmbH 
HSE Windpark  100 %
Schlüchtern GmbH 
Piecki Sp. z o.o. 49,00 %
RWE Renewables Polska Sp. z o.o.
HSE Regenerativ GmbH 100 %
HSE AVG Beteiligungs-GmbH 50,00 %
E.ON Bayern AG
HSE Entsorgung AG 100 %
HSE Netz AG 100 %
Verteilnetzbetreiber (VNB)  100 %
Rhein-Main-Neckar 
GmbH & Co. KG
Verteilnetzbetreiber (VNB)  100 %
Rhein-Main-Neckar 
Verwaltungs-GmbH
Parc éolien Baudignécourt SAS 100 %
(Frankreich)
Parc éolien Chermisey SAS 100 %
(Frankreich)
Parc éolien la Lande de 100 %
Carmoise SAS (Frankreich)
Parc éolien le 100 %
Charmois SAS (Frankreich)
Parc éolien les Douves  100 %
des Epinettes SAS (Frankreich)
Parc éolien  100 %
Montafilant SAS (Frankreich)
HSE Technik GmbH & Co. KG 100 %
HSE Technik Verwaltungs-GmbH 100 %
 
HSE Wasserversorgung  74,90 %
Biblis GmbH
Gemeinde Biblis
HSE Wasserversorgung  100 %
Groß-Rohrheim GmbH
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 100 %
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 100 %
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 74,00 %
Pirelli Deutschland AG
Nahwärmeversorgung  100 %
Darmstadt-Dieburg GmbH 
NATURpur Institut für Klima- und 100 %
Umweltschutz gemeinnützige GmbH
Global Tech I Offshore Wind GmbH 24,90 %
Stadtwerke München GmbH
HSE Medianet GmbH 100 %
Medianet Breitband  100 %
GmbH & Co. KG
Medianet Breitband  100 %
Beteiligungsgesellschaft mbH
PEB Breitband  100 %
Beteiligungsgesellschaft mbH
WEO GmbH & Co. KG 33,33 %
PEB Breitband GmbH & Co. KG 51,00 %
Klenk und Sohn GmbH
Odenwald-INTRANET ODINET 26,00 %
GmbH
Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH
HSE Windpark Erksdorf GmbH 100 %
HSE Windpark Haiger  100 %
GmbH & Co. KG
HSE Windpark Haiger  100 %
Verwaltungs-GmbH
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben 
und Dienstleistungen (EAD)
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten 
und Wohneinrichtungen
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sanitätshaus am Klinikum GmbH 50,00 %
Sanitätshaus Fritsch GmbH & Co. KG
SSG Starkenburg Service GmbH 100 %
Gesundheits- u. Pflegeberufe  25,00 %
DA-GG GmbH Bildungszentrum
Alice-Care gemeinnützige GmbH 
Klinikum Darmstadt GmbH
 Kreisklinik Groß-Gerau
Klinikum Catering-Service 70,00 %
GmbH
Sodexho Catering Services GmbH
Darmstädter gemeinnützige  50,00 %
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt
Gesundheits- u. Pflegeberufe  25,00 %
DA-GG GmbH Bildungszentrum
Alice-Care gemeinnützige GmbH
Darmst. gemeinn. Kinderklinikenbetr. GmbH
 Kreisklinik Groß-Gerau
GVD Grundstücksentwicklungs- und 52,00 %
Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH
Umweltplanung Bullermann Schneble GmbH
KUB Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH
BSMF Beratungsges. f. Stadterneuerg. u. Modernisierg. mbH
Ausgewählte Verantwortliche der Stadtwirtschaft
Dr. Klaus-Micheal Ahrend
Vorstand HEAG 
Dr. Markus Hoschek
Vorstand HEAG 
Andreas Niedermaier
Vorstand HEAG Südhes-
sische Energie AG (HSE)
Michael Dirmeier
Geschäftsführer HEAG 
mobilo GmbH
Matthias Altenhein
Geschäftsführer Darmstadt- 
Dieburger Nahverkehrs-
organisation (DADINA)
Clemens Maurer
Geschäftsführer Klinikum 
Darmstadt GmbH
Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig
Vorstandsvorsitzende 
HEAG Südhessische Energie 
AG (HSE)
Jochen Partsch
Oberbürgermeister und 
Beteiligungsdezernent
Dr. Hans-Jürgen Braun
Vorstandsvorsitzender 
bauverein AG
Dr. Kristian Kassebohm
Vorstand HEAG Südhes-
sische Energie AG (HSE)
0
100
200
300
400
1.850
1.900
37 31
194194
72
176
1.853
/g153 2.530
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert)
-8
2
8
-8
-32
22
-3
/g153 -27
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert)
25
30
-10
-5
0
5
10
15
20
-35
-30
00
-8
/g153 8.129
2.730
521.039
106
241
2.852 606
503
Anzahl der Beschäftigten
51
4
16
6
5
11
8
27
Anzahl der Beteiligungen /g149 20%
/g153 128
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert)
/g153 494
247
10 6 1117
7
18
178
0
10
20
30
170
180
190
200
210
220
230
240
250
0
200
400
600
800
1000
1200
1400
1600
1800
252
741
236
75 42
186
1.368
1.737
/g153 4.637
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert)
Lars Wöhler
Geschäftsführer Wissen-
schafts- und Kongress zentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG
Sabine Kleindiek
1. Betriebsleiterin Eigenbetrieb 
für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD)
Anja Herdel
Geschäftsführerin Wissen-
schaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH
Dr. Julia Klinger
Geschaftsführerin Zweck-
verband Abfallverwertung 
Südhessen (ZAS)
=  Mehrfachbeteiligung
=  Zuordnung Geschäftsfelder
ENTEGA Privatkunden  100 %
Verwaltungs-GmbH
Muttergesellschaft 
weitere 
Mitgesellschafter
Tochtergesellschaft Anteil der Mutergesellsch.
weitere 
Mitgesellschafter
Marit Werner
1. Betriebsleiterin Eigen-
betrieb Immobilienmanage-
ment Darmstadt (IDA)
Martina Preisher
1. Betriebsleiterin Eigen betrieb 
Darmstädter Werk stätten 
und Wohn einrichtungen
Das Poster des Beteiligungsberichts der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2012 ist CO2-neutral auf nachhaltig produziertem Papier gedruckt.
Wissenschaftsstadt Darmstadt
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 100 %
Verwaltungs GmbH
 
Energie
Immobilien
Die Werte der abgebildeten Grafiken ergeben sich aus den Konzern- bzw. Unternehmensangaben des Beteiligungsberichts 2012.
Mobilität
Gesundheit
Kultur & Kongresse
Telekommunikation
Entsorgung & Abwasser
Weitere Aktivitäten
Geschäftsfelder
Die Stadtwirtschaft in Zahlen
M
M
M
M
M M
M
M
M
M
COUNT+CARE GmbH 74,90 %
Stadtwerke Mainz AG
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern) 75,00 %
Aquaedukt GbR mit beschränkter Haftung
MW-Mayer GmbH 95,00 %
Herr Willi Mayer
Orgabo GmbH 100 %
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau  25,10 %
GmbH
Hochtief Construction AG
Mainova AG
OWAS Odenwälder Wasser- und 29,00 %
Abwasser-Service GmbH
Stadtwerke Michelstadt, Kreisausschuss des Odenwald-
kreises, Abwasserverbände Mittlere Mümling,
Unterzent, Obere Gersprenz und Bad König
M
M
M
bvd Mittelhessen GmbH 100 %
BVD Südhessen GmbH 100 %
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG  94,00 %
GmbH & Co. Nordhessen KG
PERXIS Beteiligungsgesellschaft mbH
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG  94,00 %
GmbH & Co. Südhessen KG
PERXIS Beteiligungsgesellschaft mbH
Darstellung von Beteiligungen, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß 
Beteiligungsbericht direkt sowie indirekt zu mindestens 20 % beteiligt ist.
Stand: 31. Dezember 2012
Prof. Dr. med. Martin Welte
Geschäftsführer Klinikum 
Darmstadt GmbH
Matthias Kalbfuss
Vorsitzender der Geschäfts-
führung HEAG mobilo GmbH

Herausgeberin 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Rechtsamt 
Stadtwirtschaftskoordination 
Luisenplatz 5a 
64283 Darmstadt 
 
E-Mail rechtsamt@darmstadt.de 
Internet www.darmstadt.de 
 
 
Erstellt von 
 
HEAG Holding AG –  
Beteiligungsmanagement der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
 
Im Carree 1 
64283 Darmstadt 
 
E-Mail stadtwirtschaft@heag.de 
Internet www.heag.de

Beratungsverlauf (3)

TOP 385
TOP 8
TOP 4

Orte (34)

  • Goethestraße 36
  • Nieder-Ramstädter Straße
  • Frankfurter Straße 110
  • Taunusstraße 100
  • Darmstädter Straße 25
  • Siemensstraße 20
  • Bad Nauheimer Straße 11
  • Moltkestraße 3
  • Oppenheimer Straße 1
  • Binger Straße 1
  • Jägertorstraße
  • Bessunger Straße 125
  • Havelstraße 7a
  • Soderstraße 14
  • Rheinstraße 65
  • Klappacher Straße 172
  • Bismarckstraße
  • Dieburger Straße 31
  • Grafenstraße 9
  • Niersteiner Straße 3
  • Alsfelder Straße
  • Europaplatz 1
  • Herdweg
  • Dornheimer Weg 24
  • Schreberweg 2
  • Schlossgraben 1
  • Marktplatz 1
  • Sensfelderweg 33
  • Luisenplatz 5A
  • Heidelberger Landstraße 2013
  • Elisabeth-Hattemer-Straße 2
  • Im Carree 1
  • Emilstraße
  • Waldspirale

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2013/0306
Typ
Magistratsvorlage
Datum
10.09.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00