Mandari Insight

AN/0728/2021

Antrag der CDU-Fraktion, betr.: Grundstück der Fa. Max Becker GmbH und Co KG / Widdersdorferstraße und Maarweg

Antrag nach § 3 BV4 (CDU) 13.04.2021

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld), Sitzung am 31.05.2021, TOP 8.1.5

Bezirksvertretung_4_Ehrenfeld_20191104_Niederschrift_Bezirksbuergermeister_Oe_Teil_

· application/pdf

Ansehen

Antrag nach § 3 (CDU BV4)

· application/pdf

Ansehen

Bezirksvertretung_4_Ehrenfeld_20191104_Niederschrift_Bezirksbuergermeister_Oe_Teil_

78074 Zeichen

Der Bezirksbürgermeister          Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 
Geschäftsführung 
Herr Schmitz  
Telefon:  (0221) 221-94313 
Fax:  (0221) 221-94342 
E-Mail:  Andreas.Schmitz2@stadt -koeln.de 
Datum:  19.11.2019 
Niederschrift 
über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld in der Wahlperiode 
2014/2020 am Montag, dem 04.11.2019, 17:00 Uhr bis 21:05 Uhr, Bezirksrathaus 
Ehrenfeld, Raum 116 
Anwesend: 
Mitglieder der Bezirksvertretung 
Herr Bezirksbürgermeister Josef Wirges  SPD  
Herr Ralf Klemm  GRÜNE  
Frau Jutta Kaiser  CDU  
Frau Petra Bossinger  SPD  
Herr Jürgen Brock -Mildenberger SPD  
Herr Udo Hanselmann SPD  
Herr Walter Leitzen  SPD  
Herr Martin Berg CDU  
Herr Dr. Michael Fischer  CDU  
Frau Christiane Martin  GRÜNE  
Herr Max Baumann GRÜNE  
Herr Frank Jablonski GRÜNE  
Frau Julia Lottmann GRÜNE  
Herr Berndt Petri  DIE LINKE  
Herr Christoph Besser  DIE LINKE  
Frau Marlis Pöttgen FDP/PIRATEN  
Herr Harald Schuster  DEINE FREUNDE  
Ratsmitglieder mit beratender Stimme 
Frau Cornelia Schmerbach  SPD  
Seniorenvertreterinnen und Seniorenvertreter 
Herr Kurt Geuer  
Verwaltung 
Frau Scheunemann    Bürgeramt Ehrenfeld 
Herr Schmitz      Bürgeramt Ehrenfeld 
Herr Colmer     Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung  
Herr Dr. Höhmann    Am für Stadtentwicklung  
Herr Fokuhl     Amt für öffentliche Ordnung 
Presse

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 2 - 
Zuschauer 
Entschuldigt: 
Mitglieder der Bezirksvertretung 
Frau Katrin Bucher  SPD  
Ratsmitglieder mit beratender Stimme 
Herr Peter Kron SPD  
Herr Andreas Pöttgen  SPD  
Frau Monika Schultes  SPD  
Herr Dr. Ralph Els ter CDU  
Herr Niklas Kienitz  CDU  
Frau Brigitta Bülow von GRÜNE  
Herr Jörg Detjen DIE LINKE  
Herr Tobias Scholz  GUT  
Herr Thor-Geir Zimmermann GUT  
 
Herr Bezirksbürgermeister Wirges eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden. Er teilt 
mit, dass Bezirksvertreterin Bucher (SPD-Fraktion) entschuldigt fehlt. 
Im Namen der Bezirksvertretung gratuliert er Herrn Seniorenvertreter Geuer zur Verleihung 
der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am 31.10.2019. 
Bezirksvertreter Leitzen (SPD-Fraktion), Bezirksvertreter Baumann (Fraktion Bündnis 90/Die 
Grünen) und Bezirksvertreterin Kaiser (CDU-Fraktion) werden als Stimmzähler benannt.  
Die Tagesordnung soll gemäß der Nachtragstagesordnung erweitert werden. 
Die Tagesordnungspunkte 3.1, 3.4, 9.1, 9.1.1., 9.2, 9.5, 10.3 und 10.4 sollen bis zur Sitzung 
am 09.12.2019 zurückgestellt werden. 
Die Tagesordnungspunkte 8.1, 8.5 und 12.8 sollen vorgezogen behandelt werden. 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld stimmt der ergänzten und geänderten Tagesordnung ein-
stimmig zu. 
Tagesordnung 
I. Öffentlicher Teil 
1 Aktuelle Stunde 
2 Einwohnerfragestunde 
3 Anregungen und Beschwerden, Einwohneranträge, Bürgerbegehren und Bür-
gerentscheide gemäß §§ 24, 25 und 26 der Gemeindeordnung des Landes 
Nordrhein-Westfalen 
3.1 Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.:Beleuchtung Gehweg Äußere Kanalstraße, Ab-
schnitt Ossendorfbad bis Haltestelle Iltisstraße (Az: 02-1600-245/18) 
2517/2019

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 3 - 
(übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) 
3.2 Bürgereingabe gem § 24 GO "Fußgängerampel Venloer Straße 
1055/Silbermöwenweg" (AZ: 02-1600-178/19) 
2967/2019 
3.3 Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Einrichten von Bewohnerparkgebieten in den 
Bereichen des Sandweges und der Wolffsohnstraße in Köln-Ehrenfeld  
(Az.: 02-1600-134/19) & (Az.: 02-1600-136/19) 
3260/2019 
3.4 Bürgereingabe gem § 24 GO "Tempo 30 Ossendorfer Straße" (AZ: 02-1600-198/19) 
3292/2019 
4 Anregungen und Stellungnahmen des Integrationsrates 
5 Annahme von Schenkungen 
6 Anfragen aus vorangegangenen Sitzungen 
6.1 Anfrage der Fraktion Die Linke, betr.: Deckel drauf! - eine Einhausung für die A 57 
AN/0641/2019 
6.2 Anfrage der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld: Wie lassen sich Hindernisse besei-
tigen? 
AN/0793/2019 
6.3 Anfrage der Fraktion DIE LINKE: Querung Ehrenfeldgürtel / Bartholomäus-Schink-
Straße / Hüttenstraße 
AN/0996/2019 
6.4 Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zu Immobilien der Deutschen 
Bahn im Stadtbezirk Ehrenfeld 
AN/1067/2019 
6.5 Nutzungsmöglichkeiten des Hauses Vogelsanger Straße 230  
(Anfrage der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld) 
AN/1071/2019 
6.6 Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN: Barrierefreie Gehwege 
AN/1085/2019 
6.6.1 Beantwortung der Anfrage AN/1085/2019 „Barrierefreie Gehwegmobilität" 
3687/2019 
6.7 Anfrage der CDU-Fraktion, betr.: Bebauungsplan Philippstraße 50823 Köln-
Ehrenfeld 
AN/1154/2019

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 4 - 
6.7.1 Beantwortung einer Anfrage der CDU-Fraktion in der BV 4, betr. Bebauungsplan 
Philippstraße 
3714/2019 
7 neue Anfragen gemäß §§ 4 und 38 Absatz 1 der Geschäftsordnung des Rates 
und der Bezirksvertretungen 
7.1 Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betr.: Verkehrssituation in der Hütten-
straße 
AN/1363/2019 
7.2 Anfrage der Fraktion Die Linke, betr.: Umsetzung der Wohnungsbauoffensive und 
Sanierung der Rheinischen Musikschule in der Vogelsanger Straße / Piusstraße 
AN/1406/2019 
7.2.1 Beantwortung einer Anfrage der Fraktion Die Linke., AN/1406/2019, Rheinische 
Musikschule in Köln-Ehrenfeld  
Umsetzung der Wohnungsbauoffensive und Sanierung der Rheinischen Musikschu-
le Vogelsanger Straße 28-32 Ecke Piusstraße 
3736/2019 
7.3 Anfrage der Fraktion Die Linke, betr.: Anwendung der Wohnraumschutzsatzung und 
Zweckentfremdung von Wohnraum in Ehrenfeld 
AN/1407/2019 
7.4 Anfrage der SPD-Fraktion, betr.: Wohnungsbaupakt der Stadt Köln mit der Bundes-
anstalt für Immobilienaufgaben 
AN/1459/2019 
8 Anträge gem. §§ 3, 38 Abs. 1 der Geschäftsordnung des Rates und der Be-
zirksvertretungen i.V.m. § 37 Abs. 1 GO, § 19 Abs. 1 HS (Entscheidungen) oder 
gem. § 37 Abs. 5 Satz 5 GO (Vorschläge und Anregungen) 
8.1 Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen und Einzelvertreter/innen, betr.: "Fridays for 
future“ 
AN/1420/2019 
8.2 Antrag der SPD-Fraktion: Wertstoffcontainer Mengenicher Straße 
AN/0953/2019 
(übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) 
8.3 Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und von Herrn Einzelver-
treter Schuster (Deine Freunde), betr.: Beschleunigte Umsetzung und Erweiterung 
des Straßenbaumkonzepts für Ehrenfelder Straßen 
AN/1389/2019

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 5 - 
8.3.1 Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und von Herrn Einzelver-
treter Schuster (Deine Freunde) für die Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 
04.11.2019  
hier: AN/1389/2019 - Beschleunigte Umsetzung und Erweiterung des Straßen-
baumkonzepts für Ehrenfelder Straßen 
3717/2019 
8.3.2 Ergänzungsantrag zu TOP 8.3 Beschleunigte Umsetzung und Erweiterung des 
Straßenbaumkonzepts für Ehrenfelder Straßen  
(Ergänzungsantrag der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld) 
AN/1054/2019 
8.4 Antrag der Fraktion Die Linke, betr..: Abbau Dreifachdrängelgitter Baadenberger 
Straße / Eisheiligenstraße 
AN/1408/2019 
8.5 Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Einfache Änderung des Bebauungsplanes „Gewer-
be- und Medienpark Ossendorf“ 
AN/1080/2019 
(übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) 
8.6 Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen: Ausweisung der Ölstraße als ver-
kehrsberuhigter Bereich gem. § 42 Abs. 4a StVO, Verkehrszeichen 325 
AN/1351/2019 
8.7 Antrag der Fraktion Die Linke, betr.: Entsiegelungen schneller voran bringen! 
AN/1409/2019 
8.8 Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betr.: Führung des Rad- und Fußver-
kehrs in der Butzweilerstraße 
AN/1390/2019 
8.9 Antrag der Fraktion Die Linke, betr.: Verlagerung des Taxistands Ehrenfeldgürtel / 
Subbelrather Straße 
AN/1410/2019 
8.10 Antrag der CDU-Fraktion, betr,: Einrichtung eines Fußgängerüberweges 
AN/1429/2019 
8.11 Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen und Einzelmandatsträger/innen, betr.: Erwerb 
des Grundstücks der Fa. Max Becker GmbH und Co KG an der Widdersdorferstra-
ße durch die Stadt Köln 
AN/1511/2019 
9 Entscheidungen 
9.1 Bericht über den Ausführungsstand der Beschlüsse der Bezirksvertretung Ehrenfeld 
(Jahresbericht) 
2562/2019 
(übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019)

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 6 - 
9.1.1 Jahresbericht für die Beschlüsse aus der Bezirksvertretung Ehrenfeld in der Zustän-
digkeit des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung und des Amtes für Ver-
kehrsmanagement , hier: Beschlüsse bis zum Jahr 2018 
3469/2018 
(übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) 
9.2 Verkehrskonzept Ossendorfer Straße/Baadenberger Straße 
3547/2018 
(übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) 
9.3 Urbanes-Gärtnern Projekt 
3367/2019 
9.4 Baubeschluss für die Sanierung des Geh- und Radweges zwischen Parkgürtel und 
Wöhlerstraße 
3245/2019 
9.5 Sitzen statt Parken - Außengastronomie auf Stellplätzen 
1248/2019 
10 Anhörungen und Stellungnahmen 
10.1 Aufhebung des Einleitungsbeschlusses zum Bebauungsplanverfahren (Vorhaben- 
und Erschließungsplan)  
Arbeitstitel: Melatengürtel/Grüner Weg in Köln-Ehrenfeld 
2729/2019 
(übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) 
10.2 Anpassung der Zuständigkeitsordnung  
hier: Hinweis auf die Verwaltungsrichtlinie zur Zuständigkeitsordnung "Abgren-
zungskatalog" und Anzeige zur Umstufung von Straßen als Geschäft der laufenden 
Verwaltung 
2064/2019 
10.3 Änderung der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt 
Köln 
2476/2019 
(Sammelumdruck vom 16.09.2019) 
10.4 Konzept "Essbare Stadt" 
3117/2019 
10.5 272. Satzung über die Festlegungen gemäß § 8 der Satzung der Stadt Köln vom 28. 
Februar 2005 über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 Absatz 1 Satz 2 KAG 
NRW für straßenbauliche Maßnahmen 
3071/2019 
(Sammelumdruck vom 10.10.2019)

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 7 - 
10.5.1 Änderungsantrag zu TOP 10.5 KAG-Maßnahmen  
(Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld) 
AN/1512/2019 
10.6 Weiterentwicklung des Programms "Lebenswerte Veedel" 
3120/2019 
11 Mitteilungen des Bezirksbürgermeisters 
12 Mitteilungen der Verwaltung 
12.1 Sachstandsbericht "Starke Veedel - Starkes Köln" 
2933/2019 
12.2 Bewohnerparken Ehrenfeld, Vogelsanger Straße 
3008/2019 
12.3 Neue Straße nördlich Girlitzweg  
hier: Beschluss der Bezirksvertretung Ehrenfeld in der Sitzung am 17.06.2019, TOP 
8.10 
3080/2019 
12.4 Allgemeine und spezielle Beratungs- und Unterstützungsangebote für EU-
Bürgerinnen und  -Bürger in Köln 
3154/2019 
12.5 Sachstand Überprüfung des Rückbaus freilaufender Rechtsabbieger 
3106/2019 
12.6 Tätigkeitsbericht der Ämter für Straßen und Verkehrsentwicklung und für Verkehrs-
management 2018 
3495/2019 
12.7 Mietspiegel und Mietpreiskontrolle (Neubau Rochusstraße) 
3516/2019 
12.8 Jahresbericht 2017/2018 Kölner Anti Spray Aktion 
3505/2019 
12.9 Leerstehende Kita "Christi Geburt" in Köln- Bocklemünd-Mengenich, Beschluss der 
BV 4 aus Sitzung vom 08.07.2019 (AN/0954/2019) 
3692/2019 
12.10 Beantwortung einer Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Entwicklung 
des Siemens-Geländes an der Franz-Geuer-Straße 
3793/2019

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 8 - 
12.11 Radverkehrskonzepte Ehrenfeld  
hier: Aktueller Stand und Mobilitätsbefragung an vier Schulen in Köln-Ehrenfeld 
2385/2019 
13 mündliche Anfragen 
II. Nichtöffentlicher Teil 
14 Anfragen aus vergangenen Sitzungen 
15 Neue Anfragen gemäß §§ 4 und 38 Absatz 1 der Geschäftsordnung des Rates 
und der Bezirksvertretungen 
16 Anträge gem. §§ 3, 38 Abs. 1 der Geschäftsordnung des Rates und der Be-
zirksvertretungen i.V.m. § 37 Abs. 1 GO, § 19 Abs. 1 HS (Entscheidungen) oder 
gem. § 37 Abs. 5 Satz 5 GO (Vorschläge und Anregungen) 
17 Entscheidungen 
18 Anhörung und Stellungnahme 
19 Mitteilungen des Bezirksbürgermeisters 
20 Mitteilungen der Verwaltung 
20.1 Niederschrift des Gestaltungsbeirates vom 24.09.2019 
3650/2019 
21 mündliche Anfragen

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 9 - 
I. Öffentlicher Teil 
 1 Aktuelle Stunde 
2 Einwohnerfragestunde 
3 Anregungen und Beschwerden, Einwohneranträge, Bürgerbegehren und Bür-
gerentscheide gemäß §§ 24, 25 und 26 der Gemeindeordnung des Landes 
Nordrhein-Westfalen 
3.1 Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.:Beleuchtung Gehweg Äußere Kanalstraße, 
Abschnitt Ossendorfbad bis Haltestelle Iltisstraße (Az: 02-1600-245/18) 
2517/2019 
Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 
3.2 Bürgereingabe gem § 24 GO "Fußgängerampel Venloer Straße 
1055/Silbermöwenweg" (AZ: 02-1600-178/19) 
2967/2019 
Der Petent begründet seine Eingabe.  
Bezirksvertreter Leitzen (SPD-Fraktion) dankt dem Petenten für seine Eingabe. Er könne 
nach persönlicher Inaugenscheinnahme vor Ort der Begründung folgen und spricht sich für 
die Verlegung der Haltelinie aus. Da es sich um eine recht einfache Maßnahme handele, 
bittet er die Verwaltung diese nach Beschluss zeitnah umzusetzen. 
Bezirksvertreterin Martin (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) dankt dem Petenten ebenfalls für 
seine Eingabe. Sie fragt nach dem Zeitfenster für die Umsetzung und nach eventuellen 
Nachteilen für Fußgängerinnen und Fußgänger. Die Verwaltung führe aus, dass mit der not-
wendigen Anpassung der Lichtzeichen auch Änderungen für die Fußgänger geprüft werden. 
Hier dürfe es nicht zu einer Verschlechterung kommen. 
Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, führt aus, dass er keinen genauen 
Zeithorizont nennen könne. Er werde aber bei der Fachabteilung darauf hinweisen, dass es 
sich lediglich um eine Markierungsänderung und nicht um eine bauliche Maßnahme handele. 
Die Signalplanung müsse in diesem Zusammenhang aber geprüft und angepasst werden. 
Dies soll eine bessere Querungsmöglichkeit für Fußgänger ermöglichen. 
Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) begrüßt die Eingabe. Es stelle sich aber die Frage, ob 
bei einer Verschiebung der Haltelinie Richtung Militärring für die Fußgänger eine Gefahrensi-
tuation durch den KfZ-Verkehr aus dem Silbermöwenweg entstehe. Er bittet die Verwaltung 
zu prüfen, ob hier eine doppelte Haltelinie benötige werde. 
Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) spricht sich für die Beschlussvorlage aus. Die 
Markierungsarbeiten sollten sehr zeitnah vorgenommen werden. Die Wartezeiten an den 
Lichtsignalanlagen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer 
seien nicht nur an dieser Stelle sehr lange und sollten überprüft werden. 
Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) dankt für die Eingabe. Die Rotphasen für Fußgängerinnen 
und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer seien in der Tat sehr lange. Sie spricht 
sich ebenfalls für eine Zeitnahe Umsetzung aus. Sie unterstützt die Anregung von Bezirks-
vertreter Berg (CDU-Fraktion) zur Sicherung der Ausfahrt aus dem Silbermöwenweg.

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 10 - 
Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) regt folgende geänderte Beschlussfassung an: 
 „Die Bezirksvertretung Ehrenfeld dankt dem Petenten für die Eingabe und beauftragt die 
Verwaltung die beschriebene Anpassung in das Maßnahmenprogramm aufzunehmen und im 
Rahmen der Prioritäten zeitnah abzuarbeiten.“ 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld dankt dem Petenten für die Eingabe und beauftragt die 
Verwaltung die beschriebene Anpassung in das Maßnahmenprogramm aufzunehmen und im 
Rahmen der Prioritäten zeitnah abzuarbeiten. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig mit Änderung zugestimmt. 
3.3 Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Einrichten von Bewohnerparkgebieten in 
den Bereichen des Sandweges und der Wolffsohnstraße in Köln-Ehrenfeld  
(Az.: 02-1600-134/19) & (Az.: 02-1600-136/19) 
3260/2019 
Der Petent zieht seine Eingabe in der Sitzung zurück. Der zweite Petent ist nicht erschienen. 
Die Bezirksvertretung betrachtet die Eingabe daher als erledigt. 
3.4 Bürgereingabe gem § 24 GO "Tempo 30 Ossendorfer Straße" (AZ: 02-1600-
198/19) 
3292/2019 
Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 
4 Anregungen und Stellungnahmen des Integrationsrates 
5 Annahme von Schenkungen 
6 Anfragen aus vorangegangenen Sitzungen 
6.1 Anfrage der Fraktion Die Linke, betr.: Deckel drauf! - eine Einhausung für die 
A 57 
AN/0641/2019 
Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 
6.2 Anfrage der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld: Wie lassen sich Hindernisse 
beseitigen? 
AN/0793/2019 
Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 
6.3 Anfrage der Fraktion DIE LINKE: Querung Ehrenfeldgürtel / Bartholomäus-
Schink-Straße / Hüttenstraße 
AN/0996/2019

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 11 - 
Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 
6.4 Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zu Immobilien der Deutschen 
Bahn im Stadtbezirk Ehrenfeld 
AN/1067/2019 
Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 
6.5 Nutzungsmöglichkeiten des Hauses Vogelsanger Straße 230  
(Anfrage der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld) 
AN/1071/2019 
Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 
6.6 Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN: Barrierefreie Gehwege 
AN/1085/2019 
Die Antwort der Verwaltung ist unter TOP 6.6.1 umgedruckt. 
6.6.1 Beantwortung der Anfrage AN/1085/2019 „Barrierefreie Gehwegmobilität" 
3687/2019 
Kenntnis genommen. 
Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) sagt dem Bezirksbürgermeister 
seine Unterstützung bei seinen Bemühungen zu, eine schnellere Beantwortung von Anfra-
gen zu erreichen.  
Die beabsichtigte Änderung der Geschäftsordnung hinsichtlich der Regelung zu Anfragen 
sollte abgelehnt werden, da diese das praktizierte Handeln der Verwaltung, Anfragen mona-
telang nicht zu beantworten, legitimiere. 
Zu der vorliegenden Beantwortung stellt er folgende Nachfragen: 
1. Zu Frage eins und zwei antworte die Verwaltung, dass die Herstellung der Barriere-
freiheit ein laufendes Geschäft der Verwaltung sei. Hierzu habe er rechtliche Zweifel. 
Er vertrete die Auffassung, dass die Politik hierzu durchaus politische Beschlüsse 
fassen könne und fragt nach, mit welcher Begründung die Verwaltung das Thema 
Barrierefreiheit als Geschäft der laufenden Verwaltung definiere. 
2. Warum argumentiert die Verwaltung in der Beantwortung der Frage drei bei der Ab-
lehnung von Begrünungsmaßnahmen mit dem Beschluss der BV zur Herstellung der 
Barrierefreiheit, obwohl sie es als Geschäft der laufenden Verwaltung ansieht? 
3. Zu den Fragen vier und fünf antworte die Verwaltung, dass sie anlassbezogen eine 
Restgehwegbreite unter 1,20 Meter toleriere. Er fragt nach, wie die Verwaltung si-
cherstelle, dass Kinder, die auf mit einem Fahrrad dem Gehweg fahren müssen, die-
sen dann nutzen können. 
4. Welchen Wert nach unten toleriert die Verwaltung hinsichtlich der Restgehwegbreite? 
5. Welchen Anlass zieht die Verwaltung heran, um die Restgehwegbreite unter 1,20 
Meter zu tolerieren?

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 12 - 
6.7 Anfrage der CDU-Fraktion, betr.: Bebauungsplan Philippstraße 50823 Köln-
Ehrenfeld 
AN/1154/2019 
Die Antwort der Verwaltung ist unter TOP 6.7.1 umgedruckt. 
6.7.1 Beantwortung einer Anfrage der CDU-Fraktion in der BV 4, betr. Bebauungs-
plan Philippstraße 
3714/2019 
Kenntnis genommen. 
7 neue Anfragen gemäß §§ 4 und 38 Absatz 1 der Geschäftsordnung des Rates 
und der Bezirksvertretungen 
7.1 Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betr.: Verkehrssituation in der 
Hüttenstraße 
AN/1363/2019 
Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 
7.2 Anfrage der Fraktion Die Linke, betr.: Umsetzung der Wohnungsbauoffensive 
und Sanierung der Rheinischen Musikschule in der Vogelsanger Straße / Pi-
usstraße 
AN/1406/2019 
Die Antwort der Verwaltung ist unter TOP 7.2.1 umgesdruckt. 
7.2.1 Beantwortung einer Anfrage der Fraktion Die Linke., AN/1406/2019, Rheini-
sche Musikschule in Köln-Ehrenfeld  
Umsetzung der Wohnungsbauoffensive und Sanierung der Rheinischen Mu-
sikschule Vogelsanger Straße 28-32 Ecke Piusstraße 
3736/2019 
Kenntnis genommen. 
7.3 Anfrage der Fraktion Die Linke, betr.: Anwendung der Wohnraumschutzsat-
zung und Zweckentfremdung von Wohnraum in Ehrenfeld 
AN/1407/2019 
Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 
7.4 Anfrage der SPD-Fraktion, betr.: Wohnungsbaupakt der Stadt Köln mit der 
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben 
AN/1459/2019 
Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor.

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 13 - 
8 Anträge gem. §§ 3, 38 Abs. 1 der Geschäftsordnung des Rates und der Be-
zirksvertretungen i.V.m. § 37 Abs. 1 GO, § 19 Abs. 1 HS (Entscheidungen) oder 
gem. § 37 Abs. 5 Satz 5 GO (Vorschläge und Anregungen) 
8.1 Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen und Einzelvertreter/innen, betr.: 
"Fridays for future“ 
AN/1420/2019 
Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) dankt den Schülerinnen und 
Schülern, den Eltern sowie den Lehrerinnen und Lehrern der GGS Nußbaumerstraße für die 
Initiative und Beteiligung im Rahmen des weltweiten Aktionstages „Fridays for Future“. Der 
Bezirksbürgermeister werde beauftragt, die aufgestellten Forderungen an die Oberbürger-
meisterin weiterzuleiten. Diese werde gebeten, auch die Fraktionen im Kölner Rat zu unter-
richten. Die Bezirksvertretung werde sich bei den nächsten Beschlussfassungen im Rahmen 
ihrer Möglichkeiten an den aufgestellten Forderungen orientieren. Für Erstaunen habe bei 
ihm die Forderung nach sauberem Trinkwasser gesorgt. Er fragt daher nach, ob das Trink-
wasser aus den Wasserhähnen der GGS Nußbaumerstraße aktuell sauber und trinkbar sei. 
Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass das Trinkwasser in der GGS Nußbaumerstraße wie in 
allen Kölner Schulen regelmäßig kontrolliert werde. Die Beprobungsergebnisse haben keine 
Belastungen ergeben. Somit ist das Wasser trinkbar.  
Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) dankt ebenfalls für den überreichten Forde-
rungskatalog. Sie ergänzt, dass die Bezirksvertretung hinsichtlich der Pflanzungen bereits 
sehr aktiv sei. Aus den sog. Stadtklima- bzw. Stadtverschönerungsmitteln werde jedes Jahr 
ein beträchtlicher Betrag für Neupflanzungen von Bäumen und für Begrünungen zur Verfü-
gung gestellt. Besonderes Augenmerk werde auf insektenfreundliche und essbare Pflanzen 
gelegt. Hinsichtlich kinderfreundlicher Fahrradwege sei in Ehrenfeld noch ein beträchtlicher 
Handlungsbedarf, ebenso bei der kinderfreundlichen Ampelschaltung. 
Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) schließt sich dem Dank für den überreichten Forde-
rungskatalog an. Die aufgestellten Forderungen seien sinnvoll und gut. Die Einrichtung einer 
kinderfreundlichen Ampelschaltung müsse zügig umgesetzt werden. Die Forderung nach 
verpackungsfreiem Obst im Supermarkt könne er ebenfalls voll und ganz unterstützen und 
bittet die Presse diesen Apell aufzugreifen. 
Beschluss: 
1. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld dankt den Schülerinnen und Schülern der GGS 
Nußbaumer Straße für die Beteiligung an der Aktion von „Fridays for future“ am 
20.9.2019 und begrüßt die von den Schülerinnen und Schülern übergebenen Forde-
rungen an die politischen Vertreterinnen und Vertreter im Stadtbezirk Ehrenfeld. (An-
lage) 
2. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt den Bezirksbürgermeister, den Forde-
rungskatalog der Schülerinnen und Schüler an die Oberbürgermeisterin weiterzulei-
ten und bittet diese, auch die Fraktionen im Kölner Rat darüber zu unterrichten. 
3. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld stellt fest, dass die von den Schülerinnen und Schü-
lern der GGS Nußbaumerstraße in einer Kinderkonferenz erarbeiteten Klimaschutz-
ziele einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Klimaschutzes in Köln leisten 
können. Diese Ziele sind bei allen relevanten Entscheidungen der Stadtverwaltung 
und der politischen Vertretungen zu berücksichtigen, die politischen Entscheidungen 
und deren Umsetzung müssen sich an diesen Zielen ausrichten. 
Abstimmungsergebnis:

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 14 - 
Einstimmig zugestimmt. 
8.2 Antrag der SPD-Fraktion: Wertstoffcontainer Mengenicher Straße 
AN/0953/2019 
Herr Bezirksbürgermeister Wirges regt aufgrund der Ergebnisse des Ortstermins folgende 
geänderte Beschlussfassung an: 
 „Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung, die an dem Kreuzungsbereich 
Mengenicher Str. / Nüssenberger Str. im Grünbereich aufgestellten Wertstoffcontainer in die 
Parktasche gegenüber der Hausnummer Kurt-Weill-Weg 16b umzusetzen.“ 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung, die an dem Kreuzungsbereich 
Mengenicher Str. / Nüssenberger Str. im Grünbereich aufgestellten Wertstoffcontainer in die 
Parktasche gegenüber der Hausnummer Kurt-Weill-Weg 16b umzusetzen. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig mit Änderung zugestimmt. 
8.3 Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und von Herrn Ein-
zelvertreter Schuster (Deine Freunde), betr.: Beschleunigte Umsetzung und 
Erweiterung des Straßenbaumkonzepts für Ehrenfelder Straßen 
AN/1389/2019 
Bezirksvertreterin Lottmann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) begründet den Antrag. 
Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) begründet den Ergänzungsantrag. 
Nach intensiver Diskussion und Abstimmung über den Ergänzungsantrag regt Bezirksvertre-
ter Berg (CDU-Fraktion) folgende Änderung des Beschlusstextes an: 
 „Zur schnellstmöglichen Verbesserung des Stadtklimas in allen Ehrenfelder Straßen soll: 
 (…) 
Unbeschadet der Nummern 1 und 2 wird daneben  
(3) Vorrangig mit Neuanpflanzungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Stra-
ßenbaumkonzepts in den Straßen und Stadtvierteln begonnen, die nach Vorlage 
3120/2019 (stark) überdurchschnittliche Indexwerte bzw. nach Vorlage 2847/2019 
Werte sozio-ökonomischer Benachteiligung aufweisen; beispielhaft seien hier die 
Stefan-Zweig-Straße sowie die Matthias-Brüggen-Straße und Wolffsohnstraße ge-
nannt.“ 
Beschluss: 
Zur schnellstmöglichen Verbesserung des Stadtklimas in allen Ehrenfelder Straßen soll: 
 
1. auf die langwierige Erhebung der in Vorlage 2382/2018 vorgesehenen Parkraumbilanz für 
die im Straßenbaumkonzept als Standort zusätzlicher Baumneupflanzungen vorgesehenen 
Straßenabschnitte verzichtet werden. Die dadurch beschleunigte Ausführungsplanung soll 
der Bezirksvertretung noch im Jahr 2019 zur Beschlussfassung vorgelegt werden, sodass 
die Arbeiten zur Anlage neuer Baumscheiben bereits in der Pflanzperiode 2020 aufgenom-
men werden können. 
 
2. die Verwaltung alternative Begrünungslösungen für diejenigen Straßenabschnitte entwi-
ckeln, in denen aufgrund „vorhandener Leitungen, Einfahrten oder fehlendem Platz“ ver-
meintlich keine Baumpflanzung möglich sei. Lösungen durch überdimensionale Hochbeete, 
Pflanztröge oder Kübel gehören in vielen Metropolen weltweit seit Jahren zum Standard ur-
baner Grüngestaltung. Auch in Köln sollte dieser Standard Eingang in die Begrünungskon-

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 15 - 
zepte der Bezirke finden, statt ganze Straßenzüge der höchsten Hitzebelastungsstufe von 
der Bepflanzung auszunehmen. Bei der Bepflanzung soll zudem der Beschluss zur „Essba-
ren Stadt“ berücksichtigt werden. 
 
Unbeschadet der Nummern 1 und 2 wird daneben  
(4) Vorrangig mit Neuanpflanzungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Stra-
ßenbaumkonzepts in den Straßen und Stadtvierteln begonnen, die nach Vorlage 
3120/2019 (stark) überdurchschnittliche Indexwerte bzw. nach Vorlage 2847/2019 
Werte sozio-ökonomischer Benachteiligung aufweisen; beispielhaft seien hier die 
Stefan-Zweig-Straße sowie die Matthias-Brüggen-Straße und Wolffsohnstraße ge-
nannt. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich gegen die Stimme von Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) mit Änderungen zu-
gestimmt. 
8.3.1 Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und von Herrn Ein-
zelvertreter Schuster (Deine Freunde) für die Sitzung der Bezirksvertretung 
Ehrenfeld am 04.11.2019  
hier: AN/1389/2019 - Beschleunigte Umsetzung und Erweiterung des Straßen-
baumkonzepts für Ehrenfelder Straßen 
3717/2019 
Kenntnis genommen. 
8.3.2 Ergänzungsantrag zu TOP 8.3 Beschleunigte Umsetzung und Erweiterung des 
Straßenbaumkonzepts für Ehrenfelder Straßen  
(Ergänzungsantrag der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld) 
AN/1054/2019 
Beschluss: 
(5) Vorrangig wird mit Neuanpflanzungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des 
Straßenbaumkonzepts in den Straßen und Stadtvierteln begonnen, die nach Vorlage 
3120/2019 (stark) überdurchschnittliche Indexwerte bzw. nach Vorlage 2847/2019 
Werte sozio-ökonomischer Benachteiligung aufweisen; beispielhaft seien hier die 
Stefan-Zweig-Straße sowie die Matthias-Brüggen-Straße und Wolffsohnstraße ge-
nannt. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich zugestimmt gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Bezirks-
vertreter Schuster (Deine Freunde) und Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) bei Enthaltung von 
Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) und Bezirksvertreter Dr. Fischer (CDU-Fraktion). 
8.4 Antrag der Fraktion Die Linke, betr..: Abbau Dreifachdrängelgitter Baadenber-
ger Straße / Eisheiligenstraße 
AN/1408/2019 
Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) begründet den Antrag seiner Fraktion. 
Bezirksvertreter Dr. Fischer (CDU-Fraktion) gibt zu bedenken, dass es nach einem Abbau 
des Drängelgitters für den motorisierten Verkehr keine Durchfahrtsmöglichkeit geben sollte.

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 16 - 
Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, führt aus, dass der Wunsch nach 
Abbau des Drängelgitters bereits vor einiger Zeit an die Verwaltung herangetragen wurde. 
Dieses Teilstück der Baadenberger Straße sei derzeit jedoch für Fahrzeuge aller Art ge-
sperrt. Damit Radfahrer durchfahren können, müsste eine Freigabe erfolgen. Dies prüfe der-
zeit noch die Straßenverkehrsbehörde. Daher ist bisher noch keine Demontage des Drän-
gelgitters erfolgt. Wahrscheinlich müsste an der Baadenberger Straße der Bordstein abge-
senkt werden. 
Beschluss: 
Die Verwaltung wird gebeten, das Dreifachdrängelgitter Baadenberger Straße / Eisheiligen-
straße abzubauen, und eine Lösung zu finden, welche die Durchfahrt für Lastenräder und 
Fahrräder mit Anhänger nicht verunmöglicht. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt bei Enthaltung der CDU-Fraktion und Bezirksvertreterin Pöttgen 
(FDP). 
8.5 Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Einfache Änderung des Bebauungsplanes 
„Gewerbe- und Medienpark Ossendorf“ 
AN/1080/2019 
Bezirksvertreter Hanselmann (SPD-Fraktion) begründet den Antrag seiner Fraktion. Er bittet 
um Erläuterungen der Fachverwaltung. 
Herr Dr. Höhmann, Amt für Stadtentwicklung, führt aus, dass das geltende Bebauungsrecht 
im Gewerbe- und Medienpark Ossendorf in allen Baufeldern Einzelhandelsbetriebe aus-
schließe. Ausgenommen hiervon seien sogenannte Annexbetriebe welche direkt Produkti-
onsbetrieben untergeordnet seien. Seitens der Politik und der Anwohnerinnen und Anwohner 
werde hingegen die Ansiedlung eines Nahversorgungsgeschäftes gewünscht, welches die 
Güter des täglichen Bedarfes anbietet. Dies lasse das geltende Planungsrecht nicht zu. Be-
gründung hierfür sei damals gewesen, dass es bereits an einer anderen Stelle im Gewerbe-
gebiet eine Festsetzung für Einzelhandel gegeben habe. Im Zuge dieser Entscheidung wur-
de die weitere Ansiedlung von Einzelhandel im Bereich Medienpark Ossendorf ausgeschlos-
sen. Nach Fertigstellung der Wohnbebauung sei mit der Ansiedlung von 3.000 – 3.500 Ein-
wohnerinnen und Einwohnern zu rechnen. Das bestehende Einzelhandels- und Zentrenkon-
zept gebe die Möglichkeit in Abhängigkeit von der Kaufkraft im Nahbereich eine standortan-
gepasste Verkaufsfläche von ca. 800 m² anzusiedeln. Dies würde einen kleinflächigen Le-
bensmittelmarkt ermöglichen. Für die Ansiedlung eines Vollsortimenters müsste der Bebau-
ungsplan geändert werden. Da hierdurch ein Grundzug der Planung berührt werde, ginge 
dies nicht im vereinfachten Verfahren. Das beschlossene sowie das sich in Vorbereitung 
befindliche Einzelhandels- und Zentrenkonzept lasse keine Einzelhandelsstandorte in Ge-
werbegebieten zu. Somit kämen nur die Flächen an der Butzweilerhof Allee in der Nähe der 
Wohnbebauung in Frage. Diese Flächen seien jedoch bereits zum Großteil in der Vermark-
tung. Die Eigentümer betreiben die Vermarktung mit dem Wissen, dass in diesem Bereich 
ein Einzelhandelsausschluss vorliege.  
Die Erfahrung zeige, dass selbst nach Festsetzung von Einzelhandelsflächen in der beab-
sichtigten Größenordnung kein Betreiber gefunden werde. Die Betreiber führen an, dass je 
weniger Einwohnerinnen und Einwohner ein Standort habe, desto größer müsse die Fläche 
sein, um Stellplätze zu schaffen. Begründung hierfür sei, dass diese Standorte für Auswärti-
ge besser erreicht werden müssen. Somit könnte ein Planungsrecht geschaffen werden, 
welches am Markt vorbeigehe.  
Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) begrüßt den vorliegenden Antrag der SPD-Fraktion. 
Seine Fraktion habe ebenfalls seit Jahren die Ansiedlung eines Nahversorgungsgeschäftes 
dort gefordert. Wenn ein solcher Markt dort hinkomme, sollte es sich um einen Vollsortimen-

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 17 - 
ter handeln. Wenn es die Absicht sei, große Fahrstrecken mit dem PKW zu vermeiden, führe 
der Weg nur über einen Vollversorger.  
Bezirksvertreter Petri (Fraktion Die Linke) merkt an, dass nach den Ausführungen der Ver-
waltung der Schaffung von formellen Voraussetzungen nichts im Wege stehe. Es sei ihm 
aber unklar, welche Aussage das Einzelhandels- und Zentrenkonzept an dieser Stelle treffe. 
Er bittet weiter um eine kurze Darstellung der Versorgung in Vogelsang. Dieses Thema sei 
bereits im Rahmen der letzten Diskussion zum Einzelhandels- und Zentrenkonzept auf der 
Tagesordnung gewesen. Der genossenschaftlich organisierte Laden sei leider gescheitert. 
Bezirksvertreter Schuster (Deine Freunde) spricht neben der formellen Ebene auch den Ge-
danken an, die sog. „Tante-Emma-Läden“ wieder in die Veedel zurückzubringen. Es sei zu 
überlegen, wie Politik und Verwaltung hierfür eine Lösung finden können. Neben dem Aspekt 
des Umweltschutzes sei es Teil einer lebendigen Kultur im Veedel einkaufen zu können. Es 
müssen neue Konzepte entwickelt werden. 
Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) begrüßt den Antrag ebenfalls. Die Politik habe seit Jahren 
mehrere Anläufe unternommen in diesem Gebiet einen Vollsortimenter anzusiedeln. Die 
Menschen müssen die Möglichkeit erhalten, zu Fuß oder mit dem Fahrrad einzukaufen. 
Wichtig sei ihr die Ansiedlung einer Backverkaufstelle welche unter Umständen auch sonn-
tags geöffnet habe. Priorität habe zunächst die Schaffung der formalen Voraussetzungen.  
Bezirksvertreter Hanselmann (SPD-Fraktion) fragt nach, ob die genannte Zahl der Einwoh-
nerinnen und Einwohner nur das Neubaugebiet oder den gesamten Bereich am Butzweiler-
hof umfasse. Die Zahlen kommen im zu niedrig vor.  
Das 2013 verabschiedete Einzelhandels- und Zentrenkonzept soll überarbeitet und an die 
aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Er fragt nach dem Sachstand der Aktualisie-
rung. 
Herr Dr. Höhmann teilt mit, dass die Verwaltung für diesen Bereich ebenfalls einen Vollver-
sorger empfehle, da dieser das breiteste Spektrum abdecke. Trotz der Einwohnerzahl vom 
3.500 rechnen die Expansionsabteilungen der Firmen mit anderen Zahlen und Einzugsberei-
chen. Es fehle derzeit ein Anbieter, der dies als Marktlücke erkenne. Die Verwaltung selber 
eröffne keine Läden, sondern unterstütze vielmehr Formate wie in Vogelsang oder den Integ-
rationsmarkt in Alt-Niehl. In einem Wettbewerb stehende klassische Anbieter können hinge-
gen nicht bei einer Ansiedlung an Standorten unterstützt werden, die aus deren Sicht nicht 
wirtschaftlich zu betreiben seien. Weiter müsse geprüft werden, ob die Stadt Köln bei einer 
Überplanung von Flächen im laufenden Verfahren schadenersatzpflichtig werde. Bei der 
Ermittlung der Einwohnerzahl werde ein Radius von 700 Metern veranschlagt. Die Siedlung 
an der Delfossestraße sei enthalten. Es sei geplant, das Gutachten zum neuen Einzelhan-
dels- und Zentrenkonzept bis zum Ende des Jahres abzuschließen und im Anschluss zur 
Beratung den Gremien vorzulegen.  
Da es in Vogelsang keinen zentralen Versorgungsbereich mehr gebe, sei der Suchraum 
wieder geöffnet. Wahrscheinlich müsse die Verwaltung auch hier aktiv auf Betreiber und 
Grundstückseigentümer zugehen. Eine Bäckerei oder ein Kiosk am Butzweilerhof könnte 
bereits jetzt ohne eine Änderung des Bebauungsplanes eröffnet werden. 
Bezirksvertreterin Kaiser (CDU-Fraktion) merkt an, dass immer wieder festzustellen sei, dass 
Wohngebiete ohne die dazugehörige Infrastruktur errichtet werden. Sie wünsche sich hier 
vor Baubeginn eine bessere Planung. Sie weist darauf hin, dass kleinere Geschäfte aufgrund 
der höheren Einkaufspreise auf Dauer nicht konkurrenzfähig seien. 
Beschluss:   
Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung die einfache Änderung des Bebauungspla-
nes „Gewerbe- und Medienpark Ossendorf“ zwecks Ausweisung eines neuen Nahversor-
gungszentrums bis zum 4. Quartal 2019 einzuleiten, damit die wohnortnahe Ansiedlung von 
Einzelhandel für die Versorgung der Bevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs im Butz-
weilerhof ermöglicht werden kann.

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 18 - 
Die Planung soll im Vorgriff auf die Überarbeitung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes 
erfolgen 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig mit Änderung zugestimmt. 
8.6 Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen: Ausweisung der Ölstraße als 
verkehrsberuhigter Bereich gem. § 42 Abs. 4a StVO, Verkehrszeichen 325 
AN/1351/2019 
Bezirksvertreterin Martin (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) begründet den Antrag ihrer Frak-
tion. 
Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) fragt nach den Auswirkungen der beantragten 
Beschilderung. Sie befürchtet, dass ohne bauliche Umgestaltungen keine Änderung des 
Verkehrsverhaltens einsetze. Grundsätzlich könne sie dem Antrag aber zustimmen. Sie bittet 
die Verwaltung um eine Einschätzung. 
Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung führt aus, dass nach einer ersten 
Einschätzung der Straßenverkehrsbehörde bauliche Umgestaltungen notwendig wären. Die 
vorhandenen Gegebenheiten würden nicht dem Charakter einer Spielstraße entsprechen. 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung die Ölstraße in Köln-Ehrenfeld als 
verkehrsberuhigten Bereich gem. § 42 Abs. 4a StVO, Verkehrszeichen 325 auszuweisen. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt bei Enthaltung von Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP). 
8.7 Antrag der Fraktion Die Linke, betr.: Entsiegelungen schneller voran bringen! 
AN/1409/2019 
Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) begründet den Antrag seiner Fraktion. 
Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) spricht sich aufgrund der Ziffer 1 gegen den Antrag 
aus. 
Beschluss: 
Die Verwaltung wird beauftragt, 
• Die Verwaltung bittet die Einwohner*innen des Stadtbezirks Ehrenfeld, ihr versiegelte 
Flächen im öffentlichen Raum zu nennen, die ihrer Auffassung nach wieder entsiegelt wer-
den könnten. Aus der Benennung folgt nicht automatisch eine Entsiegelung. Die Flächen 
sollen in einem Kataster zusammengefasst werden. 
• Die Verwaltung prüft, welche Plätze und Flächen sich im Stadtbezirk Ehrenfeld für 
eine Entsiegelung eignen, bei welchen es hierdurch zu Nutzungsproblemen (Parkplatz, 
Marktplatz oder ähnliches) käme und welche aus welchen Gründen gänzlich ungeeignet für 
eine Entsiegelung sind. 
• Die Verwaltung geht hierbei stadtteilweise vor und erstattet nach jedem geprüften 
Stadtteil einen Zwischenbericht an die Bezirksvertretung Ehrenfeld. 
• Die Prüfungsreihenfolge richtet sich nach der Bevölkerungsdichte und dem Anteil 
Grün pro Einwohner*in, so dass die Stadtteile mit der höchsten Bevölkerungsdichte und dem 
geringsten Grünanteil pro Einwohner*in zuerst geprüft werden. 
• Wenn möglich hinterlegt die Verwaltung mögliche Entsiegelungsmaßnahmen sofort

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 19 - 
mit Kosten, so dass durch Entscheidung der Bezirksvertretung Ehrenfeld auch Maßnahmen 
aus den Stadtverschönerungsmitteln umsetzbar sind. 
• Die Verwaltung prüft, inwieweit auch Ausgleichszahlungen, die bei Versiegelungen 
von privaten Flächen anfallen, dafür verwendet werden können, Flächen im öffentlichen 
Raum zu entsiegeln. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich zugestimmt gegen die Stimmen der CDU-Fraktion und Bezirksvertreterin Pött-
gen (FDP). 
8.8 Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betr.: Führung des Rad- und Fuß-
verkehrs in der Butzweilerstraße 
AN/1390/2019 
Bezirksvertreterin Martin (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) begründet den Antrag ihrer Frak-
tion. 
Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, führt aus, dass die Verwaltung 
ebenfalls einen Bedarf zur Optimierung der Radverkehrsführung in diesem Bereich sehe und 
mit der HGK in Verbindung stehe. Im Zusammenhang mit der geplanten Erneuerung des 
Bahnüberganges werde auch die Radverkehrsführung erneuert. Er gibt aber zu bedenken, 
dass die Ausführungsplanung bzw. Vorentwurfsplanung bezüglich der HGK Trasse voraus-
sichtlich nicht innerhalb der nächsten 6 Monate vorliege. Nach jetzigem Stand sei der Ver-
kehrsausschuss nicht zu beteiligen. Er regt an, den Beschlusstext in „die zuständigen Gre-
mien“ zu ändern. 
Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) merkt an, dass eine der genann-
ten Straßen eine Qualifizierung als Kreis-, Landes- oder Bundesstraße haben könnte. In die-
sem Falle sei der Verkehrsausschuss das Beschlussorgan.  
Bezirksvertreterin Kaiser (CDU-Fraktion) geht davon aus, der Bahnübergang sowie die Ne-
benanlagen vollständig in die Zuständigkeit der HGK fallen. Aufgrund dessen könnten Ver-
zögerungen eintreten und es sei fraglich, ob innerhalb von 6 Monaten Planungen vorliegen. 
Bezirksvertreter Brock-Mildenberger (SPD-Fraktion) fragt nach, ob sich die Fuß- und Rad-
wegeinstandsetzung im Bereich des Bahnüberganges nur auf die Südseite oder auch auf die 
Nordseite der Fahrbahn beziehe. Dort seien bisher keine Anlagen vorhanden.  
Herr Colmer teilt mit, dass das Team des Fahrradbeauftragten in die Sanierung des Bahn-
übergangs involviert wurde. Es wurde vorgeschlagen, auch auf der nördlichen Seite einen 
Radweg anzulegen. Ob tatsächlich eine Umsetzung erfolgt, kann aber derzeit nicht abge-
schätzt werden. 
Bezirksvertreterin Martin (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) teilt mit, dass sie vorschlage, im 
Beschlusstext vor Verkehrsausschuss das Wort „gegebenenfalls“ einzufügen. Die genannte 
Frist von 6 Monaten sollte beibehalten werden. Dies solle die Dringlichkeit und Priorisierung 
herausstellen. 
Beschluss: 
Die Verwaltung wird beauftragt, die bestehenden Verkehrsanlagen für den Rad- und Fußver-
kehr in der Butzweilerstraße und insbesondere am Bahnübergang der HGK neu zu planen. 
Die Verkehrsführung soll übersichtlicher und sicherer werden.  
 Der benutzungspflichtige Radweg am Bahnübergang über die HGK-Gleise ist viel zu 
schmal. Insbesondere für Fahrräder, Lastenräder und Räder mit Kinderanhängern 
aber auch für Rollstuhlfahrer oder E -Shopper ist der Weg wegen der Drängelgitter 
nicht passierbar. Notgedrungen umfährt vor allem der Radverkehr dies es Hindernis

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 20 - 
querfeldein über den Grünstreifen zur Straße hin und bringt sich damit unnötig in Ge-
fahr. Hier muss dringend und schnell ein wesentlich breiterer Überweg mit Schranken 
statt Drängelgittern geschaffen werden, um der Verkehrssicherungspflicht und Barrie-
refreiheit gerecht zu werden. 
 Entlang der Butzweilerstr. zwischen Äußerer Kanalstr. und Bahnübergang der HGK 
verläuft auf der südwestlichen Seite ein benutzungspflichtiger gemeinsamer Zweirich-
tungs-Geh- und Radweg streckenweise von weniger als 2 m Breite. Dieser ist eben-
falls viel zu schmal und entspricht nicht annähernd den Richtlinien und Empfehlungen 
zur Anlage von Radverkehrsanlagen (ERA). Hier soll eine angemessene Lösung für 
den Radverkehr geschaffen werden. 
 Auf der Butzweilerstr. zwischen Hugo-Eckener-Str. und Butzweilerhofallee existiert für 
den in nördlicher Richtung verlaufenden Radverkehr keinerlei Infrastruktur. Hier ist si-
cherzustellen, dass die Wohn -, Gewerbe und Eventflächen nördlich des Butzweiler-
hofs auch für den Radverkehr sicher und barrierefrei erreichbar sind.  
Die Bezirksvertretung erwartet, dass ihr und gegebenenfalls dem Verkehrsausschuss eine 
Grobplanung innerhalb der nächsten 6 Monate vorgelegt wird. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig mit Änderung zugestimmt. 
8.9 Antrag der Fraktion Die Linke, betr.: Verlagerung des Taxistands Ehrenfeld-
gürtel / Subbelrather Straße 
AN/1410/2019 
Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) begründet den Antrag seiner Fraktion. 
Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) führt aus, dass angedacht gewesen sei, die 
Stellplätze vor dem Gebäude Ehrenfeldgürtel 125 wegfallen zu lassen und die Verkehrsfüh-
rung zu ändern. Hierdurch solle ein attraktiver Platz geschaffen werden. Sie empfinde den 
Taxistand am bisherigen Standort als nicht störend. Wirklich störend sei der dortige Strom-
kasten. Sie weist auf die fußläufige Nähe des Standes zum Franziskus-Hospital und zur 
Landmannstraße hin.  
Bezirksvertreter Baumann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) spricht sich für den Antrag aus. 
Der Taxistand werde vielfach von PKW-Fahrern zweckentfremdet, die den in unmittelbarer 
Nähe befindlichen Geldautomat nutzen. Die Verwaltung werde gebeten zu prüfen, wie das 
Halten bzw. Parken an diesem Standort unterbunden werden könne.  
Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) spricht sich ebenfalls für die Verlegung des Taxistan-
des aus, da dieser an dem jetzigen Standort eher ungünstig positioniert sei. Vielmehr sollte 
der Taxistand näher an den Ehrenfelder Bahnhof verlegt werden. Dies müsse nicht unbe-
dingt vor dem Gebäude Ehrenfeldgürtel 125 sein. Denkbar seien zum Beispiel die Hütten-
straße oder der Gerhard-Wilczek-Platz. 
Bezirksvertreter Schuster (Deine Freunde) weist auf den Beschluss der Bezirksvertretung 
zur Verlegung des Fahrradverkehrs auf den Ehrenfeldgürtel hin.  
Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) betont, dass es sich um einen Prüfantrag handele. Vor dem 
Franziskushospital befinde sich ebenfalls ein kleiner Taxistand. Somit würde eine Verlegung 
des Taxistandes am Ehrenfeldgürtel die Situation nicht verschlechtern. Dieser passe besser 
zum Knotenpunkt Ehrenfelder Bahnhof.  
Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, teilt mit, dass geplant sei, im Rah-
men des Neubaus des Gebäudes Ehrenfeldgürtel 125 die Schräg- in Längsparkplätze um-
zuwandeln. Derzeit sei in Planung, die Längsparkplätze als Ladezone oder Standorte für 
Lastenfahrräder und Car-Sharing vorzusehen. Ob hier zusätzlich noch ein Taxistand einge-
richtet werden könne, müsse geprüft werden. Weiter müsste die Anzahl der notwendigen

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 21 - 
Taxistellplätze und die Umfahrung des Ehrenfeldgürtels geprüft werden. Vom jetzigen 
Standort aus kann z.B. Richtung Nippes die Abbiegespur an der Hüttenstraße genutzt wer-
den. Bei einer Verlegung zum Ehrenfeldgürtel 125 wäre dies nicht mehr möglich. Die nächs-
te Abbiegemöglichkeit wäre an der Vogelsanger Straße. Dies müsste mit dem Taxiruf Köln 
abgestimmt werden. Er regt an, die Prüfung auf die Umgebung des Ehrenfelder Bahnhofs zu 
erweitern. 
Die Verwaltung regt aufgrund des Diskussionsverlaufs folgenden geänderten Beschlusstext 
an: 
 „Die Verwaltung wird gebeten, die Verlagerung des Taxistands Ehrenfeldgürtel / Subbel-
rather Straße in die Nähe des Ehrenfelder Bahnhofs zu prüfen. Vorranging ist hier der 
Bereich Ehrenfeldgürtel 125 zu betrachten.“ 
Beschluss: 
Die Verwaltung wird gebeten, die Verlagerung des Taxistands Ehrenfeldgürtel / Subbelrather 
Straße in die Nähe des Ehrenfelder Bahnhofs zu prüfen. Vorranging ist hier der Bereich  
Ehrenfeldgürtel 125 zu betrachten. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig mit Änderung zugestimmt. 
8.10 Antrag der CDU-Fraktion, betr,: Einrichtung eines Fußgängerüberweges 
AN/1429/2019 
Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 
8.11 Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen und Einzelmandatsträger/innen, betr.: 
Erwerb des Grundstücks der Fa. Max Becker GmbH und Co KG an der Wid-
dersdorferstraße durch die Stadt Köln 
AN/1511/2019 
Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) begründet den gemeinsamen Antrag.  
Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) ergänzt, dass es wichtig sei, gegenüber den Entschei-
dungsträgern zum Ausdruck zu bringen, in einer alternden Gesellschaft bezahlbaren Wohn-
raum für ältere Mitmenschen zu schaffen. Deshalb sei es notwendig, dort barrierefreie Woh-
nungen und Wohnungen, die betreutes Wohnen ermöglichen, zu errichten. Ebenso sollten 
ein Altenwohnheim, ein Hospiz und eine Fachausbildungsstelle für Alten- und Pflegeberufe 
geschaffen werden. 
Bezirksvertreter Brock-Mildenberger (SPD-Fraktion) regt folgende Ergänzung des Be-
schlusstextes an: 
  „Die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes ist einzuleiten.“ 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld bittet den Liegenschaftsausschuss die Verwaltung zu beauf-
tragen, dass die Stadt Köln dem Eigentümer unverzüglich ein Kaufangebot für das zum Ver-
kauf stehende Grundstück unterbreiten möge. Dies gilt auch für die stadtnahen Gesellschaf-
ten, die z. B. eine  Rückkaufoption bei der Veräußerung ihrer Grundstücke an die Firma Max 
Becker haben. Sofern bereits eine Umschreibung im Grundbuch beantragt sein sollte, soll 
die Stadt ihr Vorkaufsrecht ausüben.  
Die Planungsziele sind:

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 22 - 
 Die zukünftige Nutzung soll nicht mehr von  Industrie, sondern von Wohnen und Ge-
werbe geprägt sein. Dabei soll ein möglichst hoher Anteil an gefördertem und preis-
gedämpften Wohnungsbaus realisiert werden, dessen Ziel die Förderung bedarfsge-
rechten, leistbaren und qualitätsvollen Wohnraumes ist. 
 Auf dem Gelände soll Raum für kulturelle und soziokulturelle Einrichtungen geschaf-
fen werden. Insbesondere das ehemalige Turbinenhaus (?) der Gaswerke soll künftig 
als Spielstätte für Theater und Musik - vorzugsweise für die Bühne der Kulturen - ge-
nutzt werden.  
 Die Rahmenplanung Braunsfeld-Müngersdorf-Ehrenfeld sieht vor, dass mit Umnut-
zung des Gebietes ein Bürgerpark entstehen soll. Hierzu bietet sich nunmehr die 
einmalige Gelegenheit. Der alte Baumbestand rund um den als Industriedenkmal er-
haltenswerten Kugelgasbehälter muss dafür unangetastet bleiben. 
 Es ist zu prüfen, inwiefern auf dem Gelände Bildungseinrichtungen angesiedelt wer-
den können. 
 Neben der Nutzung von Flächen zum allgemeinen Wohnen und größeren parkartigen 
Außenflächen soll schwerpunktmäßig geprüft werden, welche zusätzlichen Einrich-
tungen auf dem Gelände angesiedelt werden können. 
Es ist denkbar und wünschenswert, dass auf dem freiwerdenden Gelände 
1. Behinderten- und altengerechten, barrierefreien Wohnungen 
2. Wohnungen für betreutes Wohnen  
3. eines Wohn- und Pflegeheims für bedürftige Personen, in Ergänzung mit einem  
Hospiz 
4. einer Fachausbildungseinrichtung für Sozial - und Pflegeberufe mit angegliedertem 
Wohnheim  
errichtet werden.  
 Die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes ist einzuleiten. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig mit Änderungen zugestimmt. 
9 Entscheidungen 
9.1 Bericht über den Ausführungsstand der Beschlüsse der Bezirksvertretung 
Ehrenfeld (Jahresbericht) 
2562/2019 
Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 
9.1.1 Jahresbericht für die Beschlüsse aus der Bezirksvertretung Ehrenfeld in der 
Zuständigkeit des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung und des Amtes 
für Verkehrsmanagement , hier: Beschlüsse bis zum Jahr 2018 
3469/2018 
Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 
9.2 Verkehrskonzept Ossendorfer Straße/Baadenberger Straße 
3547/2018

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 23 - 
Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 
9.3 Urbanes-Gärtnern Projekt 
3367/2019 
Bezirksvertreterin Lottmann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) spricht sich für die Beschluss-
vorlage aus und regt folgende Ergänzung des Beschlusstexts an: 
„Die Bezirksvertretung bittet die Verwaltung zusätzlich zu prüfen, wie die Nutzung von Re-
genwasser (z.B. am BÜZE-Gebäude) in das Konzept eingebracht werden kann.“ 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beschließt die Einrichtung eines Urban-Gärtnern Projektes 
im Bereich der Christianstraße auf der Grundlage des beigefügten Konzepts. Die Bezirksver-
tretung beauftragt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen mit der Gruppe die Um-
setzungsplanung abzustimmen. 
Die Bezirksvertretung bittet die Verwaltung zusätzlich zu prüfen, wie die Nutzung von 
Regenwasser (z.B. am BÜZE-Gebäude) in das Konzept eingebracht werden kann. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich zugestimmt mit Änderungen gegen die Stimmen der CDU-Fraktion und bei Ent-
haltung von Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP). 
9.4 Baubeschluss für die Sanierung des Geh- und Radweges zwischen Parkgürtel 
und Wöhlerstraße 
3245/2019 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung, den Geh- und Radweg in der 
Grünanlage zwischen Parkgürtel und Wöhlerstraße gemäß vorgelegter Planung mit Gesamt-
kosten in Höhe von 250.000 € zu sanieren.  
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
9.5 Sitzen statt Parken - Außengastronomie auf Stellplätzen 
1248/2019 
Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 
10 Anhörungen und Stellungnahmen 
10.1 Aufhebung des Einleitungsbeschlusses zum Bebauungsplanverfahren (Vor-
haben- und Erschließungsplan)  
Arbeitstitel: Melatengürtel/Grüner Weg in Köln-Ehrenfeld 
2729/2019 
Bezirksvertreter Brock-Mildenberger (SPD-Fraktion) bezeichnet den Vorgang als Musterbei-
spiel dafür, wie man eine sinnvolle Planung und ein lohnendes Ziel, nämlich die Schaffung 
von 170 Wohneinheiten, vor die Wand fahren kann. Es habe sich um einen normalen vorha-

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 24 - 
benbezogenen Bebauungsplan gehandelt, welcher 2015 eingeleitet wurde. Dem Vorhaben-
träger zur Folge habe es in der Abstimmung mit der Verwaltung einige Probleme gegeben.  
Die Aufgabe der ursprünglichen Planung und die damit verbundene Aufhebung des vorha-
benbezogenen Bebauungsplanes sei nicht der richtige Weg. Er spricht sich dafür aus, die 
Vorlage abzulehnen. 
Bezirksvertreterin Kaiser (CDU-Fraktion) führt aus, dass eine Ablehnung der Vorlage das 
Vorhaben vollständig stoppen würde. Somit werde kein Fortschritt an diesem Standort er-
zielt. Eine Bebauung nach geltendem Baurecht könnte zügig innerhalb der nächsten zwei 
Jahre umgesetzt werden und die ersten Mieter könnten einziehen. Wie der Bezirksvertretung 
mitgeteilt wurde, können die ursprünglichen Planungen nicht umgesetzt werden. Dies sei 
den Forderungen der Verwaltung geschuldet, die auf der Fläche nicht umsetzbar gewesen 
seien. 
Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) schließt sich den Ausführungen 
von Bezirksvertreter Brock-Mildenberger (SPD-Fraktion) an. Eine Stadt, deren Flächen so 
begehrt seien wie Köln, dürfe aus seiner Sicht ihre Anforderungen klar definieren. Die Be-
zirksvertretung habe sich deswegen bereits mehrfach für die Aufstellung von Bebauungsplä-
nen ausgesprochen. Er fragt nach, welche Auswirkungen ein ablehnender Beschluss der 
Bezirksvertretung habe.  
Bezirksvertreter Brock-Mildenberger (SPD-Fraktion) weist darauf hin, dass sich der Stadt-
entwicklungsausschuss mehrheitlich für die Vorlage ausgesprochen habe. Dieser habe aber 
einen Wiedervorlageverzicht ausgesprochen. In dem Moment, wo die Bezirksvertretung ei-
nen abweichenden Beschluss fasse, werde die Vorlage dem Stadtentwicklungsausschuss 
nochmals vorgelegt. 
Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) teilt den geäußerten Unmut. Die Bezirksvertretung habe 
einen Bebauungsplan beschlossen, der Wohnnutzung festschreiben sollte. Der Investor ha-
be sich in einer für ihn angemessenen Frist jedoch nicht mit der Verwaltung einigen können. 
Er habe sich dann dazu entschlossen aufgrund des bestehenden Baurechtes zu planen. Die 
Stadt Köln müsse für einen Investor berechenbar sein. Wenn auch das Bedauern über die 
Änderung der Pläne nachvollziehbar sei, mache es jedoch keinen Sinn, die Beschlussvorla-
ge abzulehnen.  
Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) zeigt sich erstaunt, dass der Investor während 
der Abstimmungsprobleme mit der Verwaltung nicht das Gespräch mit der Bezirksvertretung 
gesucht habe. 
Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) spricht sich ebenfalls gegen die Beschlussvorla-
ge aus. Die Bezirksvertretung habe ihre Ziele für die Entwicklung des Geländes klar formu-
liert. Es sei daher befremdlich, dass der Investor nunmehr davon abrücke.  
Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) zeigt sich irritiert darüber, dass der Stadtentwicklungs-
ausschuss bereits über die Vorlage entschieden habe. Anhörungsrecht bedeute, dass derje-
nige, der entscheide, die Stellungnahme des Anzuhörenden lese, werte und in seine Ent-
scheidung einbeziehe. Genau dies würde im vorliegenden Fall nicht stattfinden. Dies sei ein 
formaler Fehler, der zu rügen sei. 
Die Verwaltung teilt mit, dass der Stadtentwicklungsausschuss eine Wiedervorlage für den 
Fall beschlossen habe, dass die Bezirksvertretung einen abweichenden Beschluss fasse. 
Dies sei ein gängiges Verfahren und nicht zu beanstanden.  
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss, folgenden Be-
schluss zu fassen: 
Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt, den gemäß § 12 Absatz 2 Baugesetzbuch 
(BauGB) am 03.09.2015 gefassten Einleitungsbeschluss für das Bebauungsplanverfahren

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 25 - 
(Vorhaben- und Erschließungsplan) für das Gebiet südwestlich der Vogelsanger Straße, 
nordwestlich der Grundstücke mit den Flurstücksnummern 2080/51, 2353/51, 51/11 und 
1985/51, nordöstlich dem Flurstück mit der Flurstücknummer 490 und südwestlich der Stra-
ße Grüner Weg 
–Arbeitstitel: Melatengürtel/Grüner Weg in Köln-Ehrenfeld– aufzuheben und das Bebau-
ungsplanverfahren einzustellen. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich abgelehnt gegen die Stimmen der CDU-Fraktion und Bezirksvertreterin Pöttgen 
(FDP) bei Enthaltung von Bezirksbürgermeister Wirges. 
10.2 Anpassung der Zuständigkeitsordnung  
hier: Hinweis auf die Verwaltungsrichtlinie zur Zuständigkeitsordnung "Ab-
grenzungskatalog" und Anzeige zur Umstufung von Straßen als Geschäft der 
laufenden Verwaltung 
2064/2019 
Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) regt an, die Alternative zu be-
schließen. So könne gewährleistet werden, dass die Politik weiter in den Prozess eingebun-
den sei.  
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Rat der Stadt Köln, folgenden Beschluss zu 
fassen: 
Der Rat beschließt die 6. Satzung zur Änderung der Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln in 
der als Anlage 3 beigefügten Fassung (Hinweis auf den Abgrenzungskatalog und Umstu-
fungsanzeige in der Zuständigkeit des Verkehrsausschusses). 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) hat an der Abstimmung nicht teilgenommen. 
10.3 Änderung der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der 
Stadt Köln 
2476/2019 
Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 
10.4 Konzept "Essbare Stadt" 
3117/2019 
Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 
10.5 272. Satzung über die Festlegungen gemäß § 8 der Satzung der Stadt Köln 
vom 28. Februar 2005 über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 Absatz 1 Satz 
2 KAG NRW für straßenbauliche Maßnahmen 
3071/2019 
Bezirksvertreter Petri (Fraktion Die Linke.) begründet den Änderungsantrag seiner Fraktion. 
Einige Bundesländer hätten die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger nach KAG bereits

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 26 - 
abgeschafft und den Kommunen entsprechende Ausgleichsgelder zur Verfügung gestellt. 
Das Land NRW habe sich auch mit dieser Frage befasst. Eine vollständige Abschaffung der 
KAG Beiträge sei aber nicht beschlossen worden.  
Es spreche aus seiner Sicht nichts gegen eine Beteiligung der Anlieger bei einer Erstanlage 
von Straßen. Vorgelegt würden aber überwiegend Sanierungsfälle, die auf Eingriffe in die 
Straßen durch unterschiedliche Träger öffentlicher Belange zurückzuführen seien. Die Stadt 
Köln habe zwar die Möglichkeit, die Bürgerinnen und Bürger gemäß KAG zu beteiligen, sei 
hierzu aber nicht gezwungen. Die Bezirksvertretung sei ebenfalls nicht gezwungen, der Vor-
lage zuzustimmen, sondern habe vielmehr eine eigenständige Entscheidungsmöglichkeit. Es 
sollte signalisiert werden, dass das Unbehagen, welches in anderen Bundesländern existie-
re, auch in Ehrenfeld bestehe. In der aktuellen Vorlage seien der Lerchenweg und die Vogel-
sanger Straße aufgeführt. Beide Maßnahmen seien aus unterschiedlichen Gründen abzu-
lehnen. Der Lerchenweg befinde sich innerhalb des Sozialraums Bocklemünd/Mengenich. 
Es sei zu befürchten, dass die betroffenen Hauseigentümer die Mietkosten erhöhen und sich 
Mehrbelastungen für Mieter ergeben.Im Rahmen des Beschlusses zu den Buskaps auf der 
Vogelsanger Straße sei seitens der Verwaltung keine klare Aussage getroffen worden, ob 
diese Maßnahme KAG auslöse. Die Anlieger haben von dieser Maßnahme keinen Vorteil. 
Vielmehr werde das KVB-Busnetz erweitert und das Neubaugebiet des Ehrenfelder Güter-
bahnhofs erschlossen. 
Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) führt aus, dass den bisherigen KAG Vorlagen 
jeweils unter Bedenken zugestimmt wurde, da es sich um geltendes Recht handele. Aus 
Gleichbehandlungsgründen wurden Ausnahmen vermieden. Ihre Fraktion sei bei der Not-
wendigkeit der KAG Erhebung bei der Maßnahme Vogelsanger Straße ebenfalls skeptisch. 
Hinsichtlich des Lerchenweges spricht sie sich jedoch für eine grundsätzliche Vorgehens-
weise aus. Ein entsprechender Beschluss sollte in einer der nächsten Sitzungen gefasst 
werden. Es sei zum Beispiel nicht plausibel, aus welchen Gründen die Erneuerung der Stra-
ßenbeleuchtung nach 50 Jahren auf die Anlieger umgelegt werde. Sie regt an, über beide 
Maßnahmen getrennt abzustimmen. 
Die Verwaltung teilt mit, dass zu der Frage der KAG Pflicht bei Erneuerung von Straßenbe-
leuchtung bereits ausführlich Stellung genommen wurde.  
Bezirksvertreterin Martin (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) merkt an, dass das Ansinnen des 
Änderungsantrages der Fraktion Die Linke zwar nachvollziehbar sei, es sich hierbei aber um 
eine landesrechtliche Regelung handele. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld sei hier nicht in der 
Lage einzelne Straßen aus der KAG Pflicht herauszunehmen. Es würden somit einzelne 
Hausbesitzer zunächst alimentiert. Dies würde zu einer Ungleichbehandlung und somit zu 
sozialem Unfrieden führen. Ob eine KAG Pflicht tatsächlich zu einer Erhöhung der Mietkos-
ten führe, sei nicht nachvollziehbar. Zur Vogelsanger Straße führe die Verwaltung in der Vor-
lage explizit an, dass die Baumaßnahme der Buskaps und der notwendigen Anpassungsar-
beiten keine KAG Pflicht für die Anlieger auslöse. Die Fahrbahn sei in einem desolaten Zu-
stand. Die Generalsanierung der Vogelsanger Straße sei laut der Verwaltung notwendig ge-
wesen und stehe nicht im Zusammenhang mit der Anlage der Buskaps.  
Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) ergänzt, dass die Bezirksvertre-
tung eigentlich keine andere Wahl habe als zuzustimmen. Bestimmte Maßnahmen lösen qua 
Gesetz KAG Pflicht aus. Er vertrete grundsätzlich die Auffassung, dass dies richtig sei. Es 
sei verwunderlich, dass ausgerechnet die antragstellende Fraktion dem Steuerzahler die 
Ausbaumaßnahmen aufbürden möchte, anstatt den hiervon nutznießenden Hausbesitzern. 
Der Wert der Gebäude steige durch die Maßnahme. Begründungen für Mieterhöhung gebe 
es allemal. Die Bezirksvertretung entscheide hierüber, weil eine Satzung erlassen werden 
müsse. Er regt an, den Sachverhalt in der nächsten Sitzung noch einmal von der Fachver-
waltung erläutern zu lassen. 
Aufgrund des Beratungsverlaufs schlägt Herr Bezirksbürgermeister Wirges vor, die Vorlage 
bis zur Sitzung am 09.12.2019 zurückzustellen und die Fachverwaltung hierzu einzuladen.

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 27 - 
Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 
10.5.1 Änderungsantrag zu TOP 10.5 KAG-Maßnahmen  
(Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld) 
AN/1512/2019 
Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 
Abstimmungsergebnis: 
10.6 Weiterentwicklung des Programms "Lebenswerte Veedel" 
3120/2019 
Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) spricht sich für die Beschlussvor-
lage aus. Er fragt nach, wie die zusätzlich zur Verfügung gestellten 77.500 Euro, welche un-
ter Punkt vier genannt werden, künftig verteilt werden sollen.  
Die Verwaltung teilt mit, dass diese Mittel auf die neuausgewiesenen Sozialraumgebiete ver-
teilt werden.  
Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) verweist auf Seite 12 des Anhangs, wonach es 
eine Überprüfung zur Zusammenlegung der Sozialraumgebiete im Stadtbezirk Ehrenfeld 
geben soll. Er fragt nach, auf welche Erkenntnisse sich dieser Prüfauftrag begründe.  
Die Verwaltung führt aus, dass dies mit der Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner zu-
sammenhänge. Beide Sozialräume weisen jedoch wenige Gemeinsamkeiten auf. Es gebe 
Sozialräume, die deutlich größer seien und mehr Einwohnerinnen und Einwohner aufweisen. 
Daher resultiere dieser Prüfauftrag. Die Bürgeramtsleitung sei mit eingebunden.  
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Rat der Stadt Köln, folgenden Beschluss zu 
fassen: 
Vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2020/2021 (inkl. des Veränderungs-
nachweises des Finanzausschusses vom 11.10.2019 gem. AN/1372/2019) beschließt der 
Rat die Ausweitung des Programms „Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientie-
rung in Köln“ mit folgenden konzeptionellen und organisatorischen Eckpunkten: 
1. Die Zielsetzung des Programms wird um die kursiv gesetzten Formulierungen ergänzt 
und lautet wie folgt: 
 „Ziel des Programms „Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in 
Köln“ ist die Verbesserung der Lebensbedingungen und Teilhabechancen der Bewoh-
ner/innen in Sozialraumgebieten durch eine stärkere Bewohner- und Sozialraumorientie-
rung aller relevanten Fachämter, Behörden, Träger und Einrichtungen.“ 
2. Auf der Grundlage der Analyse werden wie in den Anlagen dargestellt 
a. folgende Sozialraumgebiete geändert:   
 Das Sozialraumgebiet Humboldt/Gremberg/Kalk wird geteilt in das Sozialraumge-
biet Humboldt/Gremberg und das Sozialraumgebiet Kalk (vgl. Anlage S. 32). 
 Das Sozialraumgebiet Mülheim-Nord/Keupstraße wird vergrößert um Teilräume in 
westlicher Rheinlage und südlicher Lage (vgl. Anlage S. 36).  
 Das Sozialraumgebiet Buchheim/Buchforst wird geteilt in das Sozialraumgebiet 
Buchforst/Mülheim und das Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide. Zudem wer-
den die neuen Gebiete jeweils um angrenzende Gebiete erweitert (vgl. Anlage 
S. 39).  
b. folgende Sozialraumgebiete zusätzlich neu eingerichtet:

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 28 - 
 Im Bezirk Mülheim wird das Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald eingerichtet 
(vgl. Anlage S. 43). 
 Im Bezirk Porz wird das Sozialraumgebiet Porz Mitte/Urbach eingerichtet (vgl. An-
lage S. 23). 
3. Das folgende Sozialraumgebiet wird umbenannt:  
Das Sozialraumgebiet Bickendorf/Westend/Ossendorf wird umbenannt in Bicken-
dorf/Ossendorf. 
4. Zur Umsetzung der Sozialraumkoordination in den neu identifizierten bzw. veränderten 
Gebieten werden freie Träger der Wohlfahrtspflege gemäß den derzeit gültigen Bedin-
gungen gefördert (s. Anlage 3). Die Verwaltung schlägt hierzu dem politischen Steue-
rungsgremium des Programms freie Träger zur Umsetzung der Sozialraumkoordination 
in den neu benannten Gebieten zur Förderung vor.  
Zur Umsetzung von Maßnahmen zur Bürgerbeteiligung bzw. zur Aktivierung insbesonde-
re in den neuen Sozialraumgebieten, schlägt die Geschäftsstelle in Abstimmung mit den 
Bürgeramtsleitungen dem politischen Steuerungsgremium des Programms spezielle 
Maßnahmen vor. Für diese Maßnahmen stehen pro Jahr maximal 77.500 Euro zur Ver-
fügung.  
5. Die Verwaltung wird ermächtigt, die zur Umsetzung der oben angeführten Maßnahmen 
erforderlichen Haushaltsmittel innerhalb des Teilplans 0504 – Freiwillige Sozialleistungen 
und Diversity bedarfsgerecht umzuschichten.  
6. Die Ergebnisse und Wirkungen des Programms werden regelmäßig begleitend, spätes-
tens alle fünf Jahre evaluiert. In diesem Rahmen sollten auch die Gebietszuschnitte so-
wie die zur Verfügung stehenden Ressourcen und deren Einteilung überprüft und im Be-
darfsfall angepasst werden.  
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) hat an der Abstimmung nicht teilgenommen. 
11 Mitteilungen des Bezirksbürgermeisters 
12 Mitteilungen der Verwaltung 
12.1 Sachstandsbericht "Starke Veedel - Starkes Köln" 
2933/2019 
Kenntnis genommen. 
Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) weist auf den beträchtlichen Ein-
bruch der Maßnahmen für Bocklemünd/Mengenich hin. Er fragt nach, ob die Verwaltung da-
von ausgehe, dass die jetzt angeführten Maßnahmen auch tatsächlich umgesetzt werden 
oder ob weitere Veränderungen zu erwarten seien. 
Die Antwort erfolgt schriftlich. 
12.2 Bewohnerparken Ehrenfeld, Vogelsanger Straße 
3008/2019 
Kenntnis genommen.

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 29 - 
12.3 Neue Straße nördlich Girlitzweg  
hier: Beschluss der Bezirksvertretung Ehrenfeld in der Sitzung am 17.06.2019, 
TOP 8.10 
3080/2019 
Kenntnis genommen. 
Bezirksvertreterin Lottmann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) merkt an, dass in der Mittei-
lung ein Verkehrsgutachten erwähnt werde, welches sich noch in der Abstimmung befinde. 
Sie fragt nach, wann mit dem Abschluss des Gutachtens zu rechnen sei.  
Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, führt aus, dass es sich um ein spe-
zielles Gutachten zur Erschließung dieses Gebietes handele. Dieses liege der Verwaltung 
als Entwurf vor und werde derzeit geprüft. Sollte die Prüfung ergeben, dass das Gutachten 
nutzbar sei, werde dieses der Bezirksvertretung vorgestellt. Ein Zeithorizont können noch 
nicht mitgeteilt werden. 
12.4 Allgemeine und spezielle Beratungs- und Unterstützungsangebote für EU-
Bürgerinnen und  -Bürger in Köln 
3154/2019 
Kenntnis genommen. 
12.5 Sachstand Überprüfung des Rückbaus freilaufender Rechtsabbieger 
3106/2019 
Kenntnis genommen. 
Bezirksvertreter Brock-Mildenberger (SPD-Fraktion) merkt an, dass laut der Mitteilung zwei 
Radfahr-Fachverbände beteiligt wurden. Er fragt nach ob es sinnvoll sei ebenfalls Fachver-
bände für Fußgänger- und KFZ.-Interessen zu beteiligen. 
Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, führt aus, dass freilaufende Rechts-
abbieger hauptsächlich Gefahrenquellen für Fahrradfahrer darstellen. Daher habe man sich 
mit den Radfahrerverbänden zusammengesetzt, um Lösungen zur Verbesserung der Ver-
kehrssicherheit zu erarbeiten. In den zu erstellenden Planungen werden auch die Belange 
der Fußgänger berücksichtigt. 
12.6 Tätigkeitsbericht der Ämter für Straßen und Verkehrsentwicklung und für Ver-
kehrsmanagement 2018 
3495/2019 
Kenntnis genommen. 
Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) merkt an, dass der Bericht über 
den Abbau von Lichtsignalanlagen nicht mehr im Tätigkeitsbericht enthalten sei. Er fragt da-
her nach dem aktuellen Sachstand des Programms zum Abbau von Lichtsignalanlagen. Des 
Weiteren fragt er nach, wie viele Lichtsignalanlagen im Jahr 2020 im Stadtbezirk Ehrenfeld 
abgebaut werden sollen. Insbesondere bittet er um einen Sachstand zu den Lichtsignalanla-
gen Herkulesstraße und Piusstraße. 
Die Antwort erfolgt schriftlich. 
12.7 Mietspiegel und Mietpreiskontrolle (Neubau Rochusstraße) 
3516/2019

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 30 - 
Kenntnis genommen. 
12.8 Jahresbericht 2017/2018 Kölner Anti Spray Aktion 
3505/2019 
Kenntnis genommen. 
Herr Fokuhl, Amt für öffentliche Ordnung, erläutert den Jahresbericht der KASA. 
Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) merkt an, dass die Anzahl der Reinigungen in 
Ehrenfeld sehr gering sei, obwohl hier ein Hotspot der Sprayer-Szene sei. Dies könne damit 
zusammenhängen, dass in den letzten Jahren vermehrt legale Street Art Flächen geschaffen 
wurden. Sie dankt der KASA und der AWB für die jedes Jahr pünktliche Reinigung des 
Edelweißpiraten-Mahnmals zur Gedenkfeier am 10.11. Es sei begrüßenswert, wenn die 
KASA auch den Bunker in der Körnerstraße als Startpunkt des Schweigemarsches reinigen 
könnte. 
Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) führt aus, dass in Nippes im vergangenen Jahr 
die meisten Reinigungen durchgeführt wurden. Er fragt nach, ob dies mit der Einrichtung der 
legalen Graffitifläche zusammenhänge. 
Herr Fokuhl teilt mit, dass die aufgeführten Reinigungen nicht immer das genaue Bild wider-
geben. Illegale Graffiti-Sprühereien seien eine Deliktstraftat. Der betroffene Eigentümer müs-
se dies nicht anzeigen und die Polizei es nicht von Hause aus verfolgen. Viele Eigentümer 
seien der fälschlichen Ansicht, dass eine Anzeige zu nichts führe. Die aufgeführte Reinigung 
sei diejenige auf öffentlichen Flächen und Gebäuden.Die KASA verfolge zwei verschiedene 
Ansätze. Zum einen so schnell und nachhaltig wie möglich zu reinigen. Zum anderen wurde 
in Nippes ein Leuchtturm Projekt mit einer Fläche zur legalen Gestaltung gestartet, die vor-
her permanent im Fokus stand. Dies sei aber nicht überall möglich. Eine weitere Fläche sei 
am Kalkberg gefunden worden. Gerne könne geeignete Flächen benannt werden. 
12.9 Leerstehende Kita "Christi Geburt" in Köln- Bocklemünd-Mengenich, Be-
schluss der BV 4 aus Sitzung vom 08.07.2019 (AN/0954/2019) 
 3692/2019 
 
Kenntnis genommen. 
12.10 Beantwortung einer Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Ent-
wicklung des Siemens-Geländes an der Franz-Geuer-Straße 
3793/2019 
Kenntnis genommen. 
Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) zeigt sich erstaunt aufgrund der Mitteilung, da 
ihrer Kenntnis nach bisher noch kein Bebauungsplanverfahren eingeleitet wurde. Ihrer Auf-
fassung nach stehe man erst am Anfang des Verfahrens. Beschlüsse wurden nicht gefasst.  
12.11 Radverkehrskonzepte Ehrenfeld  
hier: Aktueller Stand und Mobilitätsbefragung an vier Schulen in Köln-
Ehrenfeld 
2385/2019 
 
Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019.

Niederschrift über die  43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld  am 04.11.2019  
 - 31 - 
13 mündliche Anfragen 
 
TOP 13.1, mündliche Anfrage von Bezirksvertreterin Lottmann (Fraktion Bündnis 90/Die 
Grünen), betr.: Tempo 30 auf der Helmholtzstraße 
Bezirksvertreterin Lottmann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) fragt nach dem Sachstand zu 
der beschlossenen Einrichtung von Tempo 30 und die Errichtung von Fußgängerquerungs-
hilfen auf der Helmholtzstraße. 
Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, teilt mit, dass die Verwaltung für die 
Helmholtzstraße eine Radverkehrsführung mit Schutzstreifen plane. Die Einrichtung von 
Tempo 30 werde in diesem Zuge von der Straßenverkehrsbehörde geprüft. Nach Abschluss 
der Planungen werde das Ergebnis der Bezirksvertretung vorgestellt. 
TOP 13.2, mündliche Anfrage von Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grü-
nen), betr.: Beschilderung Fahrradstraße Ottostraße 
Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) fragt nach, ob die Beschilderung 
der Fahrradstraße Ottostraße bereits vollständig umgesetzt wurde und ob die Eröffnung be-
reits terminiert ist. 
Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, führt aus, dass die Beschilderung 
eingerichtet wurde. Im nächsten Schritt werden die angrenzenden 2.500 Haushalte über die 
Regelungen in einer Fahrradstraße informiert. Mit den benachbarten Schulen werde derzeit 
ein Pressetermin abgestimmt. Zu diesem Termin werde die Bezirksvertretung eingeladen. 
Nach Montage der Beschilderung darf auf der Fahrbahn der Ottostraße nicht mehr geparkt 
werden. Die Verwaltung werde hierauf zunächst drei Wochen hinweisen. Im Anschluss wer-
de dann kostenpflichtig verwarnt. 
TOP 13.3, mündliche Anfrage von Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grü-
nen), betr.: Schulwegsicherung Grundschule Vogelsanger Straße  
Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) fragt nach, wann die Ergebnisse 
der in der letzten Sitzung zugesagten erneuten Prüfung des Ermessensspielraums zur Ein-
richtung eines Fußgängerüberweges vorgelegt werden.  
Die Antwort erfolgt schriftlich. 
TOP 13.4, mündliche Anfrage von Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke.), betr.: Auf-
zug KVB-Haltestelle Körnerstraße  
Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) fragt nach, wann der defekte Aufzug an der 
KVB-Haltestelle Körnerstraße wieder instandgesetzt werde. Des Weiteren fragt er nach, ob 
die Fahrgäste bereits während der Fahrt auf die fehlende Barrierefreiheit der Haltestelle hin-
gewiesen werden können.  
Die Antwort erfolgt schriftlich. 
 
 
gez.         gez. 
Wirges        Schmitz  
Bezirksbürgermeister       Schriftführer

Antrag nach § 3 (CDU BV4)

3063 Zeichen

Herrn 
Bezirksbürgermeister 
Bernd Schößler 
Neusser Str. 450 
50733 Köln 
Frau  
Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
- Rathaus-  
 
 Eingang beim Bezirksbürgermeister:  
AN/0728/2021 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 26.04.2021 
 
Antrag der CDU-Fraktion, betr.: Grundstück der Fa. Max Becker GmbH und Co KG / 
Widdersdorferstraße und Maarweg 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, 
 
wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung 
Ehrenfeld zu setzen:  
 
Mit Bezug auf den Antrag AN/1511/2019 und den Beschluss der BV Ehrenfeld vom 4. November 2019 
möge die Bezirksvertretung Ehrenfeld t ergänzend beschließen: 
 
1. die Bezirksvertretung Ehrenfeld bestätigt und bekräftigt den Beschluss der   
BV Ehrenfeld vo m 4.11.2019, Antrag Nr. AN/1511/2019 und erwartet dessen 
Beachtung und Umsetzung. 
 
2. Dieser Antrag wird wie folgt ergänzt und erweitert:  
 
a) das Grundstück der Fa. Max Becker GmbH und Co KG an der 
Widdersdorferstraße ist in seiner Gesamtheit so zu beplanen, dass eine 
Bebauung entsteht, die dem Umfeld und den Bestandsbauten gerecht 
wird; 
CDU-Fraktion in der 
Bezirksvertretung Ehrenfeld 
Bezirksrathaus Ehrenfeld 
Venloer Straße 419 – 421  
50825 Köln  
Tel: 0221 -221 94 305 
Fax: 0221-221 94 305 
www.fraktion.cdu-koeln.de 
CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Ehrenfeld   
Bezirksrathaus Ehrenfeld – Venloer Straße 419 - 421 – 50825  Köln

b) die vorhandenen denkmalgeschützten oder erhaltenswerten 
Wohngebäude sowie Hallen sind zu erhalten und eine gewerbliche 
Nutzung muss erhalten bleiben; 
 
c) die mit Antrag vom 10.4.2 021 festgelegte Fläche am Maarweg incl. 
Gasspeicher und Baumbestand ist von neuer Bebauung freizuhalten und 
soll einer angrenzenden Wohnbebauung kreativ und harmonisch 
angegliedert werden. Die Freifläche ist der Öffentlichkeit zugänglich zu 
machen.  
d) Die Be zirksvertretung IV Ehrenfeld ist offen für eine Erhöhung der 
Geschossbauten als Ausgleich für den Flächenverlust durch die 
Abgrenzung zum Erhalt der Grünfläche am Maarweg.   
 
 
Begründung: 
 
Die Ausführungen der Begründung vom 4.11.2019 haben weiterhin Bestand.  
 
Ergänzend ist anzumerken, dass gerade im Stadtbezirk Ehrenfeld in den letzten Jahren bereits intensiv 
neue Wohnbebauung geschaffen wurde. 
Weitere zahlreiche Bauten sind zurzeit in der Fertigung und sich zusätzlich weitere Bauvorhaben in 
Planung befinden.  
 
Grün und Freiflächen, die ausschließlich dem Wohnungsbau zugeführt werden sind für die 
Verbesserung des Stadtklimas verloren Von daher ist es durchaus vertretbar, wenn hier an dieser Stelle 
neue, zukunftsorientierte Wohnmodelle entstehen, die dem Be darf im Stadtbezirk Ehrenfeld gerecht 
werden.  
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
Gez. Martin Berg                                                           Gez. Jutta Kaiser 
Fraktionsvorsitzender                                                    2.stellvertr. Bezirksbürgermeisterin

Beratungsverlauf (1)

31.05.2021 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 8.1.5 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig zurückgezogen

Zur Sitzung

Orte (53)

  • Wolffsohnstraße
  • Ossendorfer Straße
  • Hüttenstraße
  • Vogelsanger Straße 28
  • Piusstraße 3736
  • Eisheiligenstraße
  • Butzweilerstraße
  • Subbelrather Straße
  • Neue Straße
  • Nußbaumerstraße
  • Mengenicher Straße
  • Nüssenberger Straße
  • Stefan-Zweig-Straße
  • Baadenberger Straße 3547
  • Delfossestraße
  • Hugo-Eckener-Straße
  • Butzweilerhofallee
  • Landmannstraße
  • Körnerstraße
  • Helmholtzstraße
  • Neusser Straße 450
  • Venloer Straße 419
  • Girlitzweg
  • Silbermöwenweg
  • Gerhard-Wilczek-Platz
  • Grüner Weg
  • Lerchenweg
  • Maarweg
  • Bartholomäus-Schink-Straße
  • Äußere Kanalstraße
  • Franz-Geuer-Straße 3793
  • Christianstraße
  • Ehrenfeldgürtel 125
  • Herkulesstraße
  • Philippstraße 3714
  • Kurt-Weill-Weg 16b
  • Rather Straße
  • Melatengürtel
  • Rochusstraße
  • Iltisstraße
  • Wöhlerstraße 3245
  • Keupstraße
  • Ottostraße
  • Straße 10
  • Straße 28 32
  • Ölstraße
  • Parkgürtel
  • Straße 2
  • Straße 3
  • Freiheit
  • Am Markt
  • Markt
  • Straße 4

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
AN/0728/2021
Typ
Antrag nach § 3 BV4 (CDU)
Datum
13.04.2021
Erstellt
13.04.2021 10:37