AN/0728/2021
Antrag der CDU-Fraktion, betr.: Grundstück der Fa. Max Becker GmbH und Co KG / Widdersdorferstraße und Maarweg
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Bezirksvertretung_4_Ehrenfeld_20191104_Niederschrift_Bezirksbuergermeister_Oe_Teil_
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Der Bezirksbürgermeister Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) Geschäftsführung Herr Schmitz Telefon: (0221) 221-94313 Fax: (0221) 221-94342 E-Mail: Andreas.Schmitz2@stadt -koeln.de Datum: 19.11.2019 Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld in der Wahlperiode 2014/2020 am Montag, dem 04.11.2019, 17:00 Uhr bis 21:05 Uhr, Bezirksrathaus Ehrenfeld, Raum 116 Anwesend: Mitglieder der Bezirksvertretung Herr Bezirksbürgermeister Josef Wirges SPD Herr Ralf Klemm GRÜNE Frau Jutta Kaiser CDU Frau Petra Bossinger SPD Herr Jürgen Brock -Mildenberger SPD Herr Udo Hanselmann SPD Herr Walter Leitzen SPD Herr Martin Berg CDU Herr Dr. Michael Fischer CDU Frau Christiane Martin GRÜNE Herr Max Baumann GRÜNE Herr Frank Jablonski GRÜNE Frau Julia Lottmann GRÜNE Herr Berndt Petri DIE LINKE Herr Christoph Besser DIE LINKE Frau Marlis Pöttgen FDP/PIRATEN Herr Harald Schuster DEINE FREUNDE Ratsmitglieder mit beratender Stimme Frau Cornelia Schmerbach SPD Seniorenvertreterinnen und Seniorenvertreter Herr Kurt Geuer Verwaltung Frau Scheunemann Bürgeramt Ehrenfeld Herr Schmitz Bürgeramt Ehrenfeld Herr Colmer Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Herr Dr. Höhmann Am für Stadtentwicklung Herr Fokuhl Amt für öffentliche Ordnung Presse Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 2 - Zuschauer Entschuldigt: Mitglieder der Bezirksvertretung Frau Katrin Bucher SPD Ratsmitglieder mit beratender Stimme Herr Peter Kron SPD Herr Andreas Pöttgen SPD Frau Monika Schultes SPD Herr Dr. Ralph Els ter CDU Herr Niklas Kienitz CDU Frau Brigitta Bülow von GRÜNE Herr Jörg Detjen DIE LINKE Herr Tobias Scholz GUT Herr Thor-Geir Zimmermann GUT Herr Bezirksbürgermeister Wirges eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden. Er teilt mit, dass Bezirksvertreterin Bucher (SPD-Fraktion) entschuldigt fehlt. Im Namen der Bezirksvertretung gratuliert er Herrn Seniorenvertreter Geuer zur Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am 31.10.2019. Bezirksvertreter Leitzen (SPD-Fraktion), Bezirksvertreter Baumann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) und Bezirksvertreterin Kaiser (CDU-Fraktion) werden als Stimmzähler benannt. Die Tagesordnung soll gemäß der Nachtragstagesordnung erweitert werden. Die Tagesordnungspunkte 3.1, 3.4, 9.1, 9.1.1., 9.2, 9.5, 10.3 und 10.4 sollen bis zur Sitzung am 09.12.2019 zurückgestellt werden. Die Tagesordnungspunkte 8.1, 8.5 und 12.8 sollen vorgezogen behandelt werden. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld stimmt der ergänzten und geänderten Tagesordnung ein- stimmig zu. Tagesordnung I. Öffentlicher Teil 1 Aktuelle Stunde 2 Einwohnerfragestunde 3 Anregungen und Beschwerden, Einwohneranträge, Bürgerbegehren und Bür- gerentscheide gemäß §§ 24, 25 und 26 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen 3.1 Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.:Beleuchtung Gehweg Äußere Kanalstraße, Ab- schnitt Ossendorfbad bis Haltestelle Iltisstraße (Az: 02-1600-245/18) 2517/2019 Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 3 - (übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) 3.2 Bürgereingabe gem § 24 GO "Fußgängerampel Venloer Straße 1055/Silbermöwenweg" (AZ: 02-1600-178/19) 2967/2019 3.3 Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Einrichten von Bewohnerparkgebieten in den Bereichen des Sandweges und der Wolffsohnstraße in Köln-Ehrenfeld (Az.: 02-1600-134/19) & (Az.: 02-1600-136/19) 3260/2019 3.4 Bürgereingabe gem § 24 GO "Tempo 30 Ossendorfer Straße" (AZ: 02-1600-198/19) 3292/2019 4 Anregungen und Stellungnahmen des Integrationsrates 5 Annahme von Schenkungen 6 Anfragen aus vorangegangenen Sitzungen 6.1 Anfrage der Fraktion Die Linke, betr.: Deckel drauf! - eine Einhausung für die A 57 AN/0641/2019 6.2 Anfrage der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld: Wie lassen sich Hindernisse besei- tigen? AN/0793/2019 6.3 Anfrage der Fraktion DIE LINKE: Querung Ehrenfeldgürtel / Bartholomäus-Schink- Straße / Hüttenstraße AN/0996/2019 6.4 Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zu Immobilien der Deutschen Bahn im Stadtbezirk Ehrenfeld AN/1067/2019 6.5 Nutzungsmöglichkeiten des Hauses Vogelsanger Straße 230 (Anfrage der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld) AN/1071/2019 6.6 Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN: Barrierefreie Gehwege AN/1085/2019 6.6.1 Beantwortung der Anfrage AN/1085/2019 „Barrierefreie Gehwegmobilität" 3687/2019 6.7 Anfrage der CDU-Fraktion, betr.: Bebauungsplan Philippstraße 50823 Köln- Ehrenfeld AN/1154/2019 Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 4 - 6.7.1 Beantwortung einer Anfrage der CDU-Fraktion in der BV 4, betr. Bebauungsplan Philippstraße 3714/2019 7 neue Anfragen gemäß §§ 4 und 38 Absatz 1 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen 7.1 Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betr.: Verkehrssituation in der Hütten- straße AN/1363/2019 7.2 Anfrage der Fraktion Die Linke, betr.: Umsetzung der Wohnungsbauoffensive und Sanierung der Rheinischen Musikschule in der Vogelsanger Straße / Piusstraße AN/1406/2019 7.2.1 Beantwortung einer Anfrage der Fraktion Die Linke., AN/1406/2019, Rheinische Musikschule in Köln-Ehrenfeld Umsetzung der Wohnungsbauoffensive und Sanierung der Rheinischen Musikschu- le Vogelsanger Straße 28-32 Ecke Piusstraße 3736/2019 7.3 Anfrage der Fraktion Die Linke, betr.: Anwendung der Wohnraumschutzsatzung und Zweckentfremdung von Wohnraum in Ehrenfeld AN/1407/2019 7.4 Anfrage der SPD-Fraktion, betr.: Wohnungsbaupakt der Stadt Köln mit der Bundes- anstalt für Immobilienaufgaben AN/1459/2019 8 Anträge gem. §§ 3, 38 Abs. 1 der Geschäftsordnung des Rates und der Be- zirksvertretungen i.V.m. § 37 Abs. 1 GO, § 19 Abs. 1 HS (Entscheidungen) oder gem. § 37 Abs. 5 Satz 5 GO (Vorschläge und Anregungen) 8.1 Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen und Einzelvertreter/innen, betr.: "Fridays for future“ AN/1420/2019 8.2 Antrag der SPD-Fraktion: Wertstoffcontainer Mengenicher Straße AN/0953/2019 (übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) 8.3 Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und von Herrn Einzelver- treter Schuster (Deine Freunde), betr.: Beschleunigte Umsetzung und Erweiterung des Straßenbaumkonzepts für Ehrenfelder Straßen AN/1389/2019 Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 5 - 8.3.1 Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und von Herrn Einzelver- treter Schuster (Deine Freunde) für die Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 hier: AN/1389/2019 - Beschleunigte Umsetzung und Erweiterung des Straßen- baumkonzepts für Ehrenfelder Straßen 3717/2019 8.3.2 Ergänzungsantrag zu TOP 8.3 Beschleunigte Umsetzung und Erweiterung des Straßenbaumkonzepts für Ehrenfelder Straßen (Ergänzungsantrag der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld) AN/1054/2019 8.4 Antrag der Fraktion Die Linke, betr..: Abbau Dreifachdrängelgitter Baadenberger Straße / Eisheiligenstraße AN/1408/2019 8.5 Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Einfache Änderung des Bebauungsplanes „Gewer- be- und Medienpark Ossendorf“ AN/1080/2019 (übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) 8.6 Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen: Ausweisung der Ölstraße als ver- kehrsberuhigter Bereich gem. § 42 Abs. 4a StVO, Verkehrszeichen 325 AN/1351/2019 8.7 Antrag der Fraktion Die Linke, betr.: Entsiegelungen schneller voran bringen! AN/1409/2019 8.8 Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betr.: Führung des Rad- und Fußver- kehrs in der Butzweilerstraße AN/1390/2019 8.9 Antrag der Fraktion Die Linke, betr.: Verlagerung des Taxistands Ehrenfeldgürtel / Subbelrather Straße AN/1410/2019 8.10 Antrag der CDU-Fraktion, betr,: Einrichtung eines Fußgängerüberweges AN/1429/2019 8.11 Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen und Einzelmandatsträger/innen, betr.: Erwerb des Grundstücks der Fa. Max Becker GmbH und Co KG an der Widdersdorferstra- ße durch die Stadt Köln AN/1511/2019 9 Entscheidungen 9.1 Bericht über den Ausführungsstand der Beschlüsse der Bezirksvertretung Ehrenfeld (Jahresbericht) 2562/2019 (übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 6 - 9.1.1 Jahresbericht für die Beschlüsse aus der Bezirksvertretung Ehrenfeld in der Zustän- digkeit des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung und des Amtes für Ver- kehrsmanagement , hier: Beschlüsse bis zum Jahr 2018 3469/2018 (übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) 9.2 Verkehrskonzept Ossendorfer Straße/Baadenberger Straße 3547/2018 (übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) 9.3 Urbanes-Gärtnern Projekt 3367/2019 9.4 Baubeschluss für die Sanierung des Geh- und Radweges zwischen Parkgürtel und Wöhlerstraße 3245/2019 9.5 Sitzen statt Parken - Außengastronomie auf Stellplätzen 1248/2019 10 Anhörungen und Stellungnahmen 10.1 Aufhebung des Einleitungsbeschlusses zum Bebauungsplanverfahren (Vorhaben- und Erschließungsplan) Arbeitstitel: Melatengürtel/Grüner Weg in Köln-Ehrenfeld 2729/2019 (übernommen aus der Sitzung am 09.09.2019) 10.2 Anpassung der Zuständigkeitsordnung hier: Hinweis auf die Verwaltungsrichtlinie zur Zuständigkeitsordnung "Abgren- zungskatalog" und Anzeige zur Umstufung von Straßen als Geschäft der laufenden Verwaltung 2064/2019 10.3 Änderung der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln 2476/2019 (Sammelumdruck vom 16.09.2019) 10.4 Konzept "Essbare Stadt" 3117/2019 10.5 272. Satzung über die Festlegungen gemäß § 8 der Satzung der Stadt Köln vom 28. Februar 2005 über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 Absatz 1 Satz 2 KAG NRW für straßenbauliche Maßnahmen 3071/2019 (Sammelumdruck vom 10.10.2019) Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 7 - 10.5.1 Änderungsantrag zu TOP 10.5 KAG-Maßnahmen (Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld) AN/1512/2019 10.6 Weiterentwicklung des Programms "Lebenswerte Veedel" 3120/2019 11 Mitteilungen des Bezirksbürgermeisters 12 Mitteilungen der Verwaltung 12.1 Sachstandsbericht "Starke Veedel - Starkes Köln" 2933/2019 12.2 Bewohnerparken Ehrenfeld, Vogelsanger Straße 3008/2019 12.3 Neue Straße nördlich Girlitzweg hier: Beschluss der Bezirksvertretung Ehrenfeld in der Sitzung am 17.06.2019, TOP 8.10 3080/2019 12.4 Allgemeine und spezielle Beratungs- und Unterstützungsangebote für EU- Bürgerinnen und -Bürger in Köln 3154/2019 12.5 Sachstand Überprüfung des Rückbaus freilaufender Rechtsabbieger 3106/2019 12.6 Tätigkeitsbericht der Ämter für Straßen und Verkehrsentwicklung und für Verkehrs- management 2018 3495/2019 12.7 Mietspiegel und Mietpreiskontrolle (Neubau Rochusstraße) 3516/2019 12.8 Jahresbericht 2017/2018 Kölner Anti Spray Aktion 3505/2019 12.9 Leerstehende Kita "Christi Geburt" in Köln- Bocklemünd-Mengenich, Beschluss der BV 4 aus Sitzung vom 08.07.2019 (AN/0954/2019) 3692/2019 12.10 Beantwortung einer Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Entwicklung des Siemens-Geländes an der Franz-Geuer-Straße 3793/2019 Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 8 - 12.11 Radverkehrskonzepte Ehrenfeld hier: Aktueller Stand und Mobilitätsbefragung an vier Schulen in Köln-Ehrenfeld 2385/2019 13 mündliche Anfragen II. Nichtöffentlicher Teil 14 Anfragen aus vergangenen Sitzungen 15 Neue Anfragen gemäß §§ 4 und 38 Absatz 1 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen 16 Anträge gem. §§ 3, 38 Abs. 1 der Geschäftsordnung des Rates und der Be- zirksvertretungen i.V.m. § 37 Abs. 1 GO, § 19 Abs. 1 HS (Entscheidungen) oder gem. § 37 Abs. 5 Satz 5 GO (Vorschläge und Anregungen) 17 Entscheidungen 18 Anhörung und Stellungnahme 19 Mitteilungen des Bezirksbürgermeisters 20 Mitteilungen der Verwaltung 20.1 Niederschrift des Gestaltungsbeirates vom 24.09.2019 3650/2019 21 mündliche Anfragen Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 9 - I. Öffentlicher Teil 1 Aktuelle Stunde 2 Einwohnerfragestunde 3 Anregungen und Beschwerden, Einwohneranträge, Bürgerbegehren und Bür- gerentscheide gemäß §§ 24, 25 und 26 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen 3.1 Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.:Beleuchtung Gehweg Äußere Kanalstraße, Abschnitt Ossendorfbad bis Haltestelle Iltisstraße (Az: 02-1600-245/18) 2517/2019 Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 3.2 Bürgereingabe gem § 24 GO "Fußgängerampel Venloer Straße 1055/Silbermöwenweg" (AZ: 02-1600-178/19) 2967/2019 Der Petent begründet seine Eingabe. Bezirksvertreter Leitzen (SPD-Fraktion) dankt dem Petenten für seine Eingabe. Er könne nach persönlicher Inaugenscheinnahme vor Ort der Begründung folgen und spricht sich für die Verlegung der Haltelinie aus. Da es sich um eine recht einfache Maßnahme handele, bittet er die Verwaltung diese nach Beschluss zeitnah umzusetzen. Bezirksvertreterin Martin (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) dankt dem Petenten ebenfalls für seine Eingabe. Sie fragt nach dem Zeitfenster für die Umsetzung und nach eventuellen Nachteilen für Fußgängerinnen und Fußgänger. Die Verwaltung führe aus, dass mit der not- wendigen Anpassung der Lichtzeichen auch Änderungen für die Fußgänger geprüft werden. Hier dürfe es nicht zu einer Verschlechterung kommen. Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, führt aus, dass er keinen genauen Zeithorizont nennen könne. Er werde aber bei der Fachabteilung darauf hinweisen, dass es sich lediglich um eine Markierungsänderung und nicht um eine bauliche Maßnahme handele. Die Signalplanung müsse in diesem Zusammenhang aber geprüft und angepasst werden. Dies soll eine bessere Querungsmöglichkeit für Fußgänger ermöglichen. Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) begrüßt die Eingabe. Es stelle sich aber die Frage, ob bei einer Verschiebung der Haltelinie Richtung Militärring für die Fußgänger eine Gefahrensi- tuation durch den KfZ-Verkehr aus dem Silbermöwenweg entstehe. Er bittet die Verwaltung zu prüfen, ob hier eine doppelte Haltelinie benötige werde. Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) spricht sich für die Beschlussvorlage aus. Die Markierungsarbeiten sollten sehr zeitnah vorgenommen werden. Die Wartezeiten an den Lichtsignalanlagen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer seien nicht nur an dieser Stelle sehr lange und sollten überprüft werden. Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) dankt für die Eingabe. Die Rotphasen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer seien in der Tat sehr lange. Sie spricht sich ebenfalls für eine Zeitnahe Umsetzung aus. Sie unterstützt die Anregung von Bezirks- vertreter Berg (CDU-Fraktion) zur Sicherung der Ausfahrt aus dem Silbermöwenweg. Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 10 - Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) regt folgende geänderte Beschlussfassung an: „Die Bezirksvertretung Ehrenfeld dankt dem Petenten für die Eingabe und beauftragt die Verwaltung die beschriebene Anpassung in das Maßnahmenprogramm aufzunehmen und im Rahmen der Prioritäten zeitnah abzuarbeiten.“ Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld dankt dem Petenten für die Eingabe und beauftragt die Verwaltung die beschriebene Anpassung in das Maßnahmenprogramm aufzunehmen und im Rahmen der Prioritäten zeitnah abzuarbeiten. Abstimmungsergebnis: Einstimmig mit Änderung zugestimmt. 3.3 Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Einrichten von Bewohnerparkgebieten in den Bereichen des Sandweges und der Wolffsohnstraße in Köln-Ehrenfeld (Az.: 02-1600-134/19) & (Az.: 02-1600-136/19) 3260/2019 Der Petent zieht seine Eingabe in der Sitzung zurück. Der zweite Petent ist nicht erschienen. Die Bezirksvertretung betrachtet die Eingabe daher als erledigt. 3.4 Bürgereingabe gem § 24 GO "Tempo 30 Ossendorfer Straße" (AZ: 02-1600- 198/19) 3292/2019 Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 4 Anregungen und Stellungnahmen des Integrationsrates 5 Annahme von Schenkungen 6 Anfragen aus vorangegangenen Sitzungen 6.1 Anfrage der Fraktion Die Linke, betr.: Deckel drauf! - eine Einhausung für die A 57 AN/0641/2019 Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 6.2 Anfrage der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld: Wie lassen sich Hindernisse beseitigen? AN/0793/2019 Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 6.3 Anfrage der Fraktion DIE LINKE: Querung Ehrenfeldgürtel / Bartholomäus- Schink-Straße / Hüttenstraße AN/0996/2019 Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 11 - Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 6.4 Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zu Immobilien der Deutschen Bahn im Stadtbezirk Ehrenfeld AN/1067/2019 Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 6.5 Nutzungsmöglichkeiten des Hauses Vogelsanger Straße 230 (Anfrage der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld) AN/1071/2019 Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 6.6 Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN: Barrierefreie Gehwege AN/1085/2019 Die Antwort der Verwaltung ist unter TOP 6.6.1 umgedruckt. 6.6.1 Beantwortung der Anfrage AN/1085/2019 „Barrierefreie Gehwegmobilität" 3687/2019 Kenntnis genommen. Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) sagt dem Bezirksbürgermeister seine Unterstützung bei seinen Bemühungen zu, eine schnellere Beantwortung von Anfra- gen zu erreichen. Die beabsichtigte Änderung der Geschäftsordnung hinsichtlich der Regelung zu Anfragen sollte abgelehnt werden, da diese das praktizierte Handeln der Verwaltung, Anfragen mona- telang nicht zu beantworten, legitimiere. Zu der vorliegenden Beantwortung stellt er folgende Nachfragen: 1. Zu Frage eins und zwei antworte die Verwaltung, dass die Herstellung der Barriere- freiheit ein laufendes Geschäft der Verwaltung sei. Hierzu habe er rechtliche Zweifel. Er vertrete die Auffassung, dass die Politik hierzu durchaus politische Beschlüsse fassen könne und fragt nach, mit welcher Begründung die Verwaltung das Thema Barrierefreiheit als Geschäft der laufenden Verwaltung definiere. 2. Warum argumentiert die Verwaltung in der Beantwortung der Frage drei bei der Ab- lehnung von Begrünungsmaßnahmen mit dem Beschluss der BV zur Herstellung der Barrierefreiheit, obwohl sie es als Geschäft der laufenden Verwaltung ansieht? 3. Zu den Fragen vier und fünf antworte die Verwaltung, dass sie anlassbezogen eine Restgehwegbreite unter 1,20 Meter toleriere. Er fragt nach, wie die Verwaltung si- cherstelle, dass Kinder, die auf mit einem Fahrrad dem Gehweg fahren müssen, die- sen dann nutzen können. 4. Welchen Wert nach unten toleriert die Verwaltung hinsichtlich der Restgehwegbreite? 5. Welchen Anlass zieht die Verwaltung heran, um die Restgehwegbreite unter 1,20 Meter zu tolerieren? Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 12 - 6.7 Anfrage der CDU-Fraktion, betr.: Bebauungsplan Philippstraße 50823 Köln- Ehrenfeld AN/1154/2019 Die Antwort der Verwaltung ist unter TOP 6.7.1 umgedruckt. 6.7.1 Beantwortung einer Anfrage der CDU-Fraktion in der BV 4, betr. Bebauungs- plan Philippstraße 3714/2019 Kenntnis genommen. 7 neue Anfragen gemäß §§ 4 und 38 Absatz 1 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen 7.1 Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betr.: Verkehrssituation in der Hüttenstraße AN/1363/2019 Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 7.2 Anfrage der Fraktion Die Linke, betr.: Umsetzung der Wohnungsbauoffensive und Sanierung der Rheinischen Musikschule in der Vogelsanger Straße / Pi- usstraße AN/1406/2019 Die Antwort der Verwaltung ist unter TOP 7.2.1 umgesdruckt. 7.2.1 Beantwortung einer Anfrage der Fraktion Die Linke., AN/1406/2019, Rheini- sche Musikschule in Köln-Ehrenfeld Umsetzung der Wohnungsbauoffensive und Sanierung der Rheinischen Mu- sikschule Vogelsanger Straße 28-32 Ecke Piusstraße 3736/2019 Kenntnis genommen. 7.3 Anfrage der Fraktion Die Linke, betr.: Anwendung der Wohnraumschutzsat- zung und Zweckentfremdung von Wohnraum in Ehrenfeld AN/1407/2019 Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. 7.4 Anfrage der SPD-Fraktion, betr.: Wohnungsbaupakt der Stadt Köln mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben AN/1459/2019 Die Antwort der Verwaltung liegt noch nicht vor. Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 13 - 8 Anträge gem. §§ 3, 38 Abs. 1 der Geschäftsordnung des Rates und der Be- zirksvertretungen i.V.m. § 37 Abs. 1 GO, § 19 Abs. 1 HS (Entscheidungen) oder gem. § 37 Abs. 5 Satz 5 GO (Vorschläge und Anregungen) 8.1 Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen und Einzelvertreter/innen, betr.: "Fridays for future“ AN/1420/2019 Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) dankt den Schülerinnen und Schülern, den Eltern sowie den Lehrerinnen und Lehrern der GGS Nußbaumerstraße für die Initiative und Beteiligung im Rahmen des weltweiten Aktionstages „Fridays for Future“. Der Bezirksbürgermeister werde beauftragt, die aufgestellten Forderungen an die Oberbürger- meisterin weiterzuleiten. Diese werde gebeten, auch die Fraktionen im Kölner Rat zu unter- richten. Die Bezirksvertretung werde sich bei den nächsten Beschlussfassungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten an den aufgestellten Forderungen orientieren. Für Erstaunen habe bei ihm die Forderung nach sauberem Trinkwasser gesorgt. Er fragt daher nach, ob das Trink- wasser aus den Wasserhähnen der GGS Nußbaumerstraße aktuell sauber und trinkbar sei. Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass das Trinkwasser in der GGS Nußbaumerstraße wie in allen Kölner Schulen regelmäßig kontrolliert werde. Die Beprobungsergebnisse haben keine Belastungen ergeben. Somit ist das Wasser trinkbar. Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) dankt ebenfalls für den überreichten Forde- rungskatalog. Sie ergänzt, dass die Bezirksvertretung hinsichtlich der Pflanzungen bereits sehr aktiv sei. Aus den sog. Stadtklima- bzw. Stadtverschönerungsmitteln werde jedes Jahr ein beträchtlicher Betrag für Neupflanzungen von Bäumen und für Begrünungen zur Verfü- gung gestellt. Besonderes Augenmerk werde auf insektenfreundliche und essbare Pflanzen gelegt. Hinsichtlich kinderfreundlicher Fahrradwege sei in Ehrenfeld noch ein beträchtlicher Handlungsbedarf, ebenso bei der kinderfreundlichen Ampelschaltung. Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) schließt sich dem Dank für den überreichten Forde- rungskatalog an. Die aufgestellten Forderungen seien sinnvoll und gut. Die Einrichtung einer kinderfreundlichen Ampelschaltung müsse zügig umgesetzt werden. Die Forderung nach verpackungsfreiem Obst im Supermarkt könne er ebenfalls voll und ganz unterstützen und bittet die Presse diesen Apell aufzugreifen. Beschluss: 1. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld dankt den Schülerinnen und Schülern der GGS Nußbaumer Straße für die Beteiligung an der Aktion von „Fridays for future“ am 20.9.2019 und begrüßt die von den Schülerinnen und Schülern übergebenen Forde- rungen an die politischen Vertreterinnen und Vertreter im Stadtbezirk Ehrenfeld. (An- lage) 2. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt den Bezirksbürgermeister, den Forde- rungskatalog der Schülerinnen und Schüler an die Oberbürgermeisterin weiterzulei- ten und bittet diese, auch die Fraktionen im Kölner Rat darüber zu unterrichten. 3. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld stellt fest, dass die von den Schülerinnen und Schü- lern der GGS Nußbaumerstraße in einer Kinderkonferenz erarbeiteten Klimaschutz- ziele einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Klimaschutzes in Köln leisten können. Diese Ziele sind bei allen relevanten Entscheidungen der Stadtverwaltung und der politischen Vertretungen zu berücksichtigen, die politischen Entscheidungen und deren Umsetzung müssen sich an diesen Zielen ausrichten. Abstimmungsergebnis: Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 14 - Einstimmig zugestimmt. 8.2 Antrag der SPD-Fraktion: Wertstoffcontainer Mengenicher Straße AN/0953/2019 Herr Bezirksbürgermeister Wirges regt aufgrund der Ergebnisse des Ortstermins folgende geänderte Beschlussfassung an: „Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung, die an dem Kreuzungsbereich Mengenicher Str. / Nüssenberger Str. im Grünbereich aufgestellten Wertstoffcontainer in die Parktasche gegenüber der Hausnummer Kurt-Weill-Weg 16b umzusetzen.“ Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung, die an dem Kreuzungsbereich Mengenicher Str. / Nüssenberger Str. im Grünbereich aufgestellten Wertstoffcontainer in die Parktasche gegenüber der Hausnummer Kurt-Weill-Weg 16b umzusetzen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig mit Änderung zugestimmt. 8.3 Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und von Herrn Ein- zelvertreter Schuster (Deine Freunde), betr.: Beschleunigte Umsetzung und Erweiterung des Straßenbaumkonzepts für Ehrenfelder Straßen AN/1389/2019 Bezirksvertreterin Lottmann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) begründet den Antrag. Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) begründet den Ergänzungsantrag. Nach intensiver Diskussion und Abstimmung über den Ergänzungsantrag regt Bezirksvertre- ter Berg (CDU-Fraktion) folgende Änderung des Beschlusstextes an: „Zur schnellstmöglichen Verbesserung des Stadtklimas in allen Ehrenfelder Straßen soll: (…) Unbeschadet der Nummern 1 und 2 wird daneben (3) Vorrangig mit Neuanpflanzungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Stra- ßenbaumkonzepts in den Straßen und Stadtvierteln begonnen, die nach Vorlage 3120/2019 (stark) überdurchschnittliche Indexwerte bzw. nach Vorlage 2847/2019 Werte sozio-ökonomischer Benachteiligung aufweisen; beispielhaft seien hier die Stefan-Zweig-Straße sowie die Matthias-Brüggen-Straße und Wolffsohnstraße ge- nannt.“ Beschluss: Zur schnellstmöglichen Verbesserung des Stadtklimas in allen Ehrenfelder Straßen soll: 1. auf die langwierige Erhebung der in Vorlage 2382/2018 vorgesehenen Parkraumbilanz für die im Straßenbaumkonzept als Standort zusätzlicher Baumneupflanzungen vorgesehenen Straßenabschnitte verzichtet werden. Die dadurch beschleunigte Ausführungsplanung soll der Bezirksvertretung noch im Jahr 2019 zur Beschlussfassung vorgelegt werden, sodass die Arbeiten zur Anlage neuer Baumscheiben bereits in der Pflanzperiode 2020 aufgenom- men werden können. 2. die Verwaltung alternative Begrünungslösungen für diejenigen Straßenabschnitte entwi- ckeln, in denen aufgrund „vorhandener Leitungen, Einfahrten oder fehlendem Platz“ ver- meintlich keine Baumpflanzung möglich sei. Lösungen durch überdimensionale Hochbeete, Pflanztröge oder Kübel gehören in vielen Metropolen weltweit seit Jahren zum Standard ur- baner Grüngestaltung. Auch in Köln sollte dieser Standard Eingang in die Begrünungskon- Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 15 - zepte der Bezirke finden, statt ganze Straßenzüge der höchsten Hitzebelastungsstufe von der Bepflanzung auszunehmen. Bei der Bepflanzung soll zudem der Beschluss zur „Essba- ren Stadt“ berücksichtigt werden. Unbeschadet der Nummern 1 und 2 wird daneben (4) Vorrangig mit Neuanpflanzungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Stra- ßenbaumkonzepts in den Straßen und Stadtvierteln begonnen, die nach Vorlage 3120/2019 (stark) überdurchschnittliche Indexwerte bzw. nach Vorlage 2847/2019 Werte sozio-ökonomischer Benachteiligung aufweisen; beispielhaft seien hier die Stefan-Zweig-Straße sowie die Matthias-Brüggen-Straße und Wolffsohnstraße ge- nannt. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimme von Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) mit Änderungen zu- gestimmt. 8.3.1 Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und von Herrn Ein- zelvertreter Schuster (Deine Freunde) für die Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 hier: AN/1389/2019 - Beschleunigte Umsetzung und Erweiterung des Straßen- baumkonzepts für Ehrenfelder Straßen 3717/2019 Kenntnis genommen. 8.3.2 Ergänzungsantrag zu TOP 8.3 Beschleunigte Umsetzung und Erweiterung des Straßenbaumkonzepts für Ehrenfelder Straßen (Ergänzungsantrag der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld) AN/1054/2019 Beschluss: (5) Vorrangig wird mit Neuanpflanzungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Straßenbaumkonzepts in den Straßen und Stadtvierteln begonnen, die nach Vorlage 3120/2019 (stark) überdurchschnittliche Indexwerte bzw. nach Vorlage 2847/2019 Werte sozio-ökonomischer Benachteiligung aufweisen; beispielhaft seien hier die Stefan-Zweig-Straße sowie die Matthias-Brüggen-Straße und Wolffsohnstraße ge- nannt. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Bezirks- vertreter Schuster (Deine Freunde) und Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) bei Enthaltung von Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) und Bezirksvertreter Dr. Fischer (CDU-Fraktion). 8.4 Antrag der Fraktion Die Linke, betr..: Abbau Dreifachdrängelgitter Baadenber- ger Straße / Eisheiligenstraße AN/1408/2019 Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) begründet den Antrag seiner Fraktion. Bezirksvertreter Dr. Fischer (CDU-Fraktion) gibt zu bedenken, dass es nach einem Abbau des Drängelgitters für den motorisierten Verkehr keine Durchfahrtsmöglichkeit geben sollte. Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 16 - Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, führt aus, dass der Wunsch nach Abbau des Drängelgitters bereits vor einiger Zeit an die Verwaltung herangetragen wurde. Dieses Teilstück der Baadenberger Straße sei derzeit jedoch für Fahrzeuge aller Art ge- sperrt. Damit Radfahrer durchfahren können, müsste eine Freigabe erfolgen. Dies prüfe der- zeit noch die Straßenverkehrsbehörde. Daher ist bisher noch keine Demontage des Drän- gelgitters erfolgt. Wahrscheinlich müsste an der Baadenberger Straße der Bordstein abge- senkt werden. Beschluss: Die Verwaltung wird gebeten, das Dreifachdrängelgitter Baadenberger Straße / Eisheiligen- straße abzubauen, und eine Lösung zu finden, welche die Durchfahrt für Lastenräder und Fahrräder mit Anhänger nicht verunmöglicht. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt bei Enthaltung der CDU-Fraktion und Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP). 8.5 Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Einfache Änderung des Bebauungsplanes „Gewerbe- und Medienpark Ossendorf“ AN/1080/2019 Bezirksvertreter Hanselmann (SPD-Fraktion) begründet den Antrag seiner Fraktion. Er bittet um Erläuterungen der Fachverwaltung. Herr Dr. Höhmann, Amt für Stadtentwicklung, führt aus, dass das geltende Bebauungsrecht im Gewerbe- und Medienpark Ossendorf in allen Baufeldern Einzelhandelsbetriebe aus- schließe. Ausgenommen hiervon seien sogenannte Annexbetriebe welche direkt Produkti- onsbetrieben untergeordnet seien. Seitens der Politik und der Anwohnerinnen und Anwohner werde hingegen die Ansiedlung eines Nahversorgungsgeschäftes gewünscht, welches die Güter des täglichen Bedarfes anbietet. Dies lasse das geltende Planungsrecht nicht zu. Be- gründung hierfür sei damals gewesen, dass es bereits an einer anderen Stelle im Gewerbe- gebiet eine Festsetzung für Einzelhandel gegeben habe. Im Zuge dieser Entscheidung wur- de die weitere Ansiedlung von Einzelhandel im Bereich Medienpark Ossendorf ausgeschlos- sen. Nach Fertigstellung der Wohnbebauung sei mit der Ansiedlung von 3.000 – 3.500 Ein- wohnerinnen und Einwohnern zu rechnen. Das bestehende Einzelhandels- und Zentrenkon- zept gebe die Möglichkeit in Abhängigkeit von der Kaufkraft im Nahbereich eine standortan- gepasste Verkaufsfläche von ca. 800 m² anzusiedeln. Dies würde einen kleinflächigen Le- bensmittelmarkt ermöglichen. Für die Ansiedlung eines Vollsortimenters müsste der Bebau- ungsplan geändert werden. Da hierdurch ein Grundzug der Planung berührt werde, ginge dies nicht im vereinfachten Verfahren. Das beschlossene sowie das sich in Vorbereitung befindliche Einzelhandels- und Zentrenkonzept lasse keine Einzelhandelsstandorte in Ge- werbegebieten zu. Somit kämen nur die Flächen an der Butzweilerhof Allee in der Nähe der Wohnbebauung in Frage. Diese Flächen seien jedoch bereits zum Großteil in der Vermark- tung. Die Eigentümer betreiben die Vermarktung mit dem Wissen, dass in diesem Bereich ein Einzelhandelsausschluss vorliege. Die Erfahrung zeige, dass selbst nach Festsetzung von Einzelhandelsflächen in der beab- sichtigten Größenordnung kein Betreiber gefunden werde. Die Betreiber führen an, dass je weniger Einwohnerinnen und Einwohner ein Standort habe, desto größer müsse die Fläche sein, um Stellplätze zu schaffen. Begründung hierfür sei, dass diese Standorte für Auswärti- ge besser erreicht werden müssen. Somit könnte ein Planungsrecht geschaffen werden, welches am Markt vorbeigehe. Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) begrüßt den vorliegenden Antrag der SPD-Fraktion. Seine Fraktion habe ebenfalls seit Jahren die Ansiedlung eines Nahversorgungsgeschäftes dort gefordert. Wenn ein solcher Markt dort hinkomme, sollte es sich um einen Vollsortimen- Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 17 - ter handeln. Wenn es die Absicht sei, große Fahrstrecken mit dem PKW zu vermeiden, führe der Weg nur über einen Vollversorger. Bezirksvertreter Petri (Fraktion Die Linke) merkt an, dass nach den Ausführungen der Ver- waltung der Schaffung von formellen Voraussetzungen nichts im Wege stehe. Es sei ihm aber unklar, welche Aussage das Einzelhandels- und Zentrenkonzept an dieser Stelle treffe. Er bittet weiter um eine kurze Darstellung der Versorgung in Vogelsang. Dieses Thema sei bereits im Rahmen der letzten Diskussion zum Einzelhandels- und Zentrenkonzept auf der Tagesordnung gewesen. Der genossenschaftlich organisierte Laden sei leider gescheitert. Bezirksvertreter Schuster (Deine Freunde) spricht neben der formellen Ebene auch den Ge- danken an, die sog. „Tante-Emma-Läden“ wieder in die Veedel zurückzubringen. Es sei zu überlegen, wie Politik und Verwaltung hierfür eine Lösung finden können. Neben dem Aspekt des Umweltschutzes sei es Teil einer lebendigen Kultur im Veedel einkaufen zu können. Es müssen neue Konzepte entwickelt werden. Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) begrüßt den Antrag ebenfalls. Die Politik habe seit Jahren mehrere Anläufe unternommen in diesem Gebiet einen Vollsortimenter anzusiedeln. Die Menschen müssen die Möglichkeit erhalten, zu Fuß oder mit dem Fahrrad einzukaufen. Wichtig sei ihr die Ansiedlung einer Backverkaufstelle welche unter Umständen auch sonn- tags geöffnet habe. Priorität habe zunächst die Schaffung der formalen Voraussetzungen. Bezirksvertreter Hanselmann (SPD-Fraktion) fragt nach, ob die genannte Zahl der Einwoh- nerinnen und Einwohner nur das Neubaugebiet oder den gesamten Bereich am Butzweiler- hof umfasse. Die Zahlen kommen im zu niedrig vor. Das 2013 verabschiedete Einzelhandels- und Zentrenkonzept soll überarbeitet und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Er fragt nach dem Sachstand der Aktualisie- rung. Herr Dr. Höhmann teilt mit, dass die Verwaltung für diesen Bereich ebenfalls einen Vollver- sorger empfehle, da dieser das breiteste Spektrum abdecke. Trotz der Einwohnerzahl vom 3.500 rechnen die Expansionsabteilungen der Firmen mit anderen Zahlen und Einzugsberei- chen. Es fehle derzeit ein Anbieter, der dies als Marktlücke erkenne. Die Verwaltung selber eröffne keine Läden, sondern unterstütze vielmehr Formate wie in Vogelsang oder den Integ- rationsmarkt in Alt-Niehl. In einem Wettbewerb stehende klassische Anbieter können hinge- gen nicht bei einer Ansiedlung an Standorten unterstützt werden, die aus deren Sicht nicht wirtschaftlich zu betreiben seien. Weiter müsse geprüft werden, ob die Stadt Köln bei einer Überplanung von Flächen im laufenden Verfahren schadenersatzpflichtig werde. Bei der Ermittlung der Einwohnerzahl werde ein Radius von 700 Metern veranschlagt. Die Siedlung an der Delfossestraße sei enthalten. Es sei geplant, das Gutachten zum neuen Einzelhan- dels- und Zentrenkonzept bis zum Ende des Jahres abzuschließen und im Anschluss zur Beratung den Gremien vorzulegen. Da es in Vogelsang keinen zentralen Versorgungsbereich mehr gebe, sei der Suchraum wieder geöffnet. Wahrscheinlich müsse die Verwaltung auch hier aktiv auf Betreiber und Grundstückseigentümer zugehen. Eine Bäckerei oder ein Kiosk am Butzweilerhof könnte bereits jetzt ohne eine Änderung des Bebauungsplanes eröffnet werden. Bezirksvertreterin Kaiser (CDU-Fraktion) merkt an, dass immer wieder festzustellen sei, dass Wohngebiete ohne die dazugehörige Infrastruktur errichtet werden. Sie wünsche sich hier vor Baubeginn eine bessere Planung. Sie weist darauf hin, dass kleinere Geschäfte aufgrund der höheren Einkaufspreise auf Dauer nicht konkurrenzfähig seien. Beschluss: Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung die einfache Änderung des Bebauungspla- nes „Gewerbe- und Medienpark Ossendorf“ zwecks Ausweisung eines neuen Nahversor- gungszentrums bis zum 4. Quartal 2019 einzuleiten, damit die wohnortnahe Ansiedlung von Einzelhandel für die Versorgung der Bevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs im Butz- weilerhof ermöglicht werden kann. Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 18 - Die Planung soll im Vorgriff auf die Überarbeitung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes erfolgen Abstimmungsergebnis: Einstimmig mit Änderung zugestimmt. 8.6 Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen: Ausweisung der Ölstraße als verkehrsberuhigter Bereich gem. § 42 Abs. 4a StVO, Verkehrszeichen 325 AN/1351/2019 Bezirksvertreterin Martin (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) begründet den Antrag ihrer Frak- tion. Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) fragt nach den Auswirkungen der beantragten Beschilderung. Sie befürchtet, dass ohne bauliche Umgestaltungen keine Änderung des Verkehrsverhaltens einsetze. Grundsätzlich könne sie dem Antrag aber zustimmen. Sie bittet die Verwaltung um eine Einschätzung. Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung führt aus, dass nach einer ersten Einschätzung der Straßenverkehrsbehörde bauliche Umgestaltungen notwendig wären. Die vorhandenen Gegebenheiten würden nicht dem Charakter einer Spielstraße entsprechen. Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung die Ölstraße in Köln-Ehrenfeld als verkehrsberuhigten Bereich gem. § 42 Abs. 4a StVO, Verkehrszeichen 325 auszuweisen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt bei Enthaltung von Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP). 8.7 Antrag der Fraktion Die Linke, betr.: Entsiegelungen schneller voran bringen! AN/1409/2019 Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) begründet den Antrag seiner Fraktion. Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) spricht sich aufgrund der Ziffer 1 gegen den Antrag aus. Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, • Die Verwaltung bittet die Einwohner*innen des Stadtbezirks Ehrenfeld, ihr versiegelte Flächen im öffentlichen Raum zu nennen, die ihrer Auffassung nach wieder entsiegelt wer- den könnten. Aus der Benennung folgt nicht automatisch eine Entsiegelung. Die Flächen sollen in einem Kataster zusammengefasst werden. • Die Verwaltung prüft, welche Plätze und Flächen sich im Stadtbezirk Ehrenfeld für eine Entsiegelung eignen, bei welchen es hierdurch zu Nutzungsproblemen (Parkplatz, Marktplatz oder ähnliches) käme und welche aus welchen Gründen gänzlich ungeeignet für eine Entsiegelung sind. • Die Verwaltung geht hierbei stadtteilweise vor und erstattet nach jedem geprüften Stadtteil einen Zwischenbericht an die Bezirksvertretung Ehrenfeld. • Die Prüfungsreihenfolge richtet sich nach der Bevölkerungsdichte und dem Anteil Grün pro Einwohner*in, so dass die Stadtteile mit der höchsten Bevölkerungsdichte und dem geringsten Grünanteil pro Einwohner*in zuerst geprüft werden. • Wenn möglich hinterlegt die Verwaltung mögliche Entsiegelungsmaßnahmen sofort Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 19 - mit Kosten, so dass durch Entscheidung der Bezirksvertretung Ehrenfeld auch Maßnahmen aus den Stadtverschönerungsmitteln umsetzbar sind. • Die Verwaltung prüft, inwieweit auch Ausgleichszahlungen, die bei Versiegelungen von privaten Flächen anfallen, dafür verwendet werden können, Flächen im öffentlichen Raum zu entsiegeln. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die Stimmen der CDU-Fraktion und Bezirksvertreterin Pött- gen (FDP). 8.8 Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betr.: Führung des Rad- und Fuß- verkehrs in der Butzweilerstraße AN/1390/2019 Bezirksvertreterin Martin (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) begründet den Antrag ihrer Frak- tion. Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, führt aus, dass die Verwaltung ebenfalls einen Bedarf zur Optimierung der Radverkehrsführung in diesem Bereich sehe und mit der HGK in Verbindung stehe. Im Zusammenhang mit der geplanten Erneuerung des Bahnüberganges werde auch die Radverkehrsführung erneuert. Er gibt aber zu bedenken, dass die Ausführungsplanung bzw. Vorentwurfsplanung bezüglich der HGK Trasse voraus- sichtlich nicht innerhalb der nächsten 6 Monate vorliege. Nach jetzigem Stand sei der Ver- kehrsausschuss nicht zu beteiligen. Er regt an, den Beschlusstext in „die zuständigen Gre- mien“ zu ändern. Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) merkt an, dass eine der genann- ten Straßen eine Qualifizierung als Kreis-, Landes- oder Bundesstraße haben könnte. In die- sem Falle sei der Verkehrsausschuss das Beschlussorgan. Bezirksvertreterin Kaiser (CDU-Fraktion) geht davon aus, der Bahnübergang sowie die Ne- benanlagen vollständig in die Zuständigkeit der HGK fallen. Aufgrund dessen könnten Ver- zögerungen eintreten und es sei fraglich, ob innerhalb von 6 Monaten Planungen vorliegen. Bezirksvertreter Brock-Mildenberger (SPD-Fraktion) fragt nach, ob sich die Fuß- und Rad- wegeinstandsetzung im Bereich des Bahnüberganges nur auf die Südseite oder auch auf die Nordseite der Fahrbahn beziehe. Dort seien bisher keine Anlagen vorhanden. Herr Colmer teilt mit, dass das Team des Fahrradbeauftragten in die Sanierung des Bahn- übergangs involviert wurde. Es wurde vorgeschlagen, auch auf der nördlichen Seite einen Radweg anzulegen. Ob tatsächlich eine Umsetzung erfolgt, kann aber derzeit nicht abge- schätzt werden. Bezirksvertreterin Martin (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) teilt mit, dass sie vorschlage, im Beschlusstext vor Verkehrsausschuss das Wort „gegebenenfalls“ einzufügen. Die genannte Frist von 6 Monaten sollte beibehalten werden. Dies solle die Dringlichkeit und Priorisierung herausstellen. Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, die bestehenden Verkehrsanlagen für den Rad- und Fußver- kehr in der Butzweilerstraße und insbesondere am Bahnübergang der HGK neu zu planen. Die Verkehrsführung soll übersichtlicher und sicherer werden. Der benutzungspflichtige Radweg am Bahnübergang über die HGK-Gleise ist viel zu schmal. Insbesondere für Fahrräder, Lastenräder und Räder mit Kinderanhängern aber auch für Rollstuhlfahrer oder E -Shopper ist der Weg wegen der Drängelgitter nicht passierbar. Notgedrungen umfährt vor allem der Radverkehr dies es Hindernis Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 20 - querfeldein über den Grünstreifen zur Straße hin und bringt sich damit unnötig in Ge- fahr. Hier muss dringend und schnell ein wesentlich breiterer Überweg mit Schranken statt Drängelgittern geschaffen werden, um der Verkehrssicherungspflicht und Barrie- refreiheit gerecht zu werden. Entlang der Butzweilerstr. zwischen Äußerer Kanalstr. und Bahnübergang der HGK verläuft auf der südwestlichen Seite ein benutzungspflichtiger gemeinsamer Zweirich- tungs-Geh- und Radweg streckenweise von weniger als 2 m Breite. Dieser ist eben- falls viel zu schmal und entspricht nicht annähernd den Richtlinien und Empfehlungen zur Anlage von Radverkehrsanlagen (ERA). Hier soll eine angemessene Lösung für den Radverkehr geschaffen werden. Auf der Butzweilerstr. zwischen Hugo-Eckener-Str. und Butzweilerhofallee existiert für den in nördlicher Richtung verlaufenden Radverkehr keinerlei Infrastruktur. Hier ist si- cherzustellen, dass die Wohn -, Gewerbe und Eventflächen nördlich des Butzweiler- hofs auch für den Radverkehr sicher und barrierefrei erreichbar sind. Die Bezirksvertretung erwartet, dass ihr und gegebenenfalls dem Verkehrsausschuss eine Grobplanung innerhalb der nächsten 6 Monate vorgelegt wird. Abstimmungsergebnis: Einstimmig mit Änderung zugestimmt. 8.9 Antrag der Fraktion Die Linke, betr.: Verlagerung des Taxistands Ehrenfeld- gürtel / Subbelrather Straße AN/1410/2019 Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) begründet den Antrag seiner Fraktion. Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) führt aus, dass angedacht gewesen sei, die Stellplätze vor dem Gebäude Ehrenfeldgürtel 125 wegfallen zu lassen und die Verkehrsfüh- rung zu ändern. Hierdurch solle ein attraktiver Platz geschaffen werden. Sie empfinde den Taxistand am bisherigen Standort als nicht störend. Wirklich störend sei der dortige Strom- kasten. Sie weist auf die fußläufige Nähe des Standes zum Franziskus-Hospital und zur Landmannstraße hin. Bezirksvertreter Baumann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) spricht sich für den Antrag aus. Der Taxistand werde vielfach von PKW-Fahrern zweckentfremdet, die den in unmittelbarer Nähe befindlichen Geldautomat nutzen. Die Verwaltung werde gebeten zu prüfen, wie das Halten bzw. Parken an diesem Standort unterbunden werden könne. Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) spricht sich ebenfalls für die Verlegung des Taxistan- des aus, da dieser an dem jetzigen Standort eher ungünstig positioniert sei. Vielmehr sollte der Taxistand näher an den Ehrenfelder Bahnhof verlegt werden. Dies müsse nicht unbe- dingt vor dem Gebäude Ehrenfeldgürtel 125 sein. Denkbar seien zum Beispiel die Hütten- straße oder der Gerhard-Wilczek-Platz. Bezirksvertreter Schuster (Deine Freunde) weist auf den Beschluss der Bezirksvertretung zur Verlegung des Fahrradverkehrs auf den Ehrenfeldgürtel hin. Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) betont, dass es sich um einen Prüfantrag handele. Vor dem Franziskushospital befinde sich ebenfalls ein kleiner Taxistand. Somit würde eine Verlegung des Taxistandes am Ehrenfeldgürtel die Situation nicht verschlechtern. Dieser passe besser zum Knotenpunkt Ehrenfelder Bahnhof. Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, teilt mit, dass geplant sei, im Rah- men des Neubaus des Gebäudes Ehrenfeldgürtel 125 die Schräg- in Längsparkplätze um- zuwandeln. Derzeit sei in Planung, die Längsparkplätze als Ladezone oder Standorte für Lastenfahrräder und Car-Sharing vorzusehen. Ob hier zusätzlich noch ein Taxistand einge- richtet werden könne, müsse geprüft werden. Weiter müsste die Anzahl der notwendigen Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 21 - Taxistellplätze und die Umfahrung des Ehrenfeldgürtels geprüft werden. Vom jetzigen Standort aus kann z.B. Richtung Nippes die Abbiegespur an der Hüttenstraße genutzt wer- den. Bei einer Verlegung zum Ehrenfeldgürtel 125 wäre dies nicht mehr möglich. Die nächs- te Abbiegemöglichkeit wäre an der Vogelsanger Straße. Dies müsste mit dem Taxiruf Köln abgestimmt werden. Er regt an, die Prüfung auf die Umgebung des Ehrenfelder Bahnhofs zu erweitern. Die Verwaltung regt aufgrund des Diskussionsverlaufs folgenden geänderten Beschlusstext an: „Die Verwaltung wird gebeten, die Verlagerung des Taxistands Ehrenfeldgürtel / Subbel- rather Straße in die Nähe des Ehrenfelder Bahnhofs zu prüfen. Vorranging ist hier der Bereich Ehrenfeldgürtel 125 zu betrachten.“ Beschluss: Die Verwaltung wird gebeten, die Verlagerung des Taxistands Ehrenfeldgürtel / Subbelrather Straße in die Nähe des Ehrenfelder Bahnhofs zu prüfen. Vorranging ist hier der Bereich Ehrenfeldgürtel 125 zu betrachten. Abstimmungsergebnis: Einstimmig mit Änderung zugestimmt. 8.10 Antrag der CDU-Fraktion, betr,: Einrichtung eines Fußgängerüberweges AN/1429/2019 Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 8.11 Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen und Einzelmandatsträger/innen, betr.: Erwerb des Grundstücks der Fa. Max Becker GmbH und Co KG an der Wid- dersdorferstraße durch die Stadt Köln AN/1511/2019 Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) begründet den gemeinsamen Antrag. Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) ergänzt, dass es wichtig sei, gegenüber den Entschei- dungsträgern zum Ausdruck zu bringen, in einer alternden Gesellschaft bezahlbaren Wohn- raum für ältere Mitmenschen zu schaffen. Deshalb sei es notwendig, dort barrierefreie Woh- nungen und Wohnungen, die betreutes Wohnen ermöglichen, zu errichten. Ebenso sollten ein Altenwohnheim, ein Hospiz und eine Fachausbildungsstelle für Alten- und Pflegeberufe geschaffen werden. Bezirksvertreter Brock-Mildenberger (SPD-Fraktion) regt folgende Ergänzung des Be- schlusstextes an: „Die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes ist einzuleiten.“ Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld bittet den Liegenschaftsausschuss die Verwaltung zu beauf- tragen, dass die Stadt Köln dem Eigentümer unverzüglich ein Kaufangebot für das zum Ver- kauf stehende Grundstück unterbreiten möge. Dies gilt auch für die stadtnahen Gesellschaf- ten, die z. B. eine Rückkaufoption bei der Veräußerung ihrer Grundstücke an die Firma Max Becker haben. Sofern bereits eine Umschreibung im Grundbuch beantragt sein sollte, soll die Stadt ihr Vorkaufsrecht ausüben. Die Planungsziele sind: Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 22 - Die zukünftige Nutzung soll nicht mehr von Industrie, sondern von Wohnen und Ge- werbe geprägt sein. Dabei soll ein möglichst hoher Anteil an gefördertem und preis- gedämpften Wohnungsbaus realisiert werden, dessen Ziel die Förderung bedarfsge- rechten, leistbaren und qualitätsvollen Wohnraumes ist. Auf dem Gelände soll Raum für kulturelle und soziokulturelle Einrichtungen geschaf- fen werden. Insbesondere das ehemalige Turbinenhaus (?) der Gaswerke soll künftig als Spielstätte für Theater und Musik - vorzugsweise für die Bühne der Kulturen - ge- nutzt werden. Die Rahmenplanung Braunsfeld-Müngersdorf-Ehrenfeld sieht vor, dass mit Umnut- zung des Gebietes ein Bürgerpark entstehen soll. Hierzu bietet sich nunmehr die einmalige Gelegenheit. Der alte Baumbestand rund um den als Industriedenkmal er- haltenswerten Kugelgasbehälter muss dafür unangetastet bleiben. Es ist zu prüfen, inwiefern auf dem Gelände Bildungseinrichtungen angesiedelt wer- den können. Neben der Nutzung von Flächen zum allgemeinen Wohnen und größeren parkartigen Außenflächen soll schwerpunktmäßig geprüft werden, welche zusätzlichen Einrich- tungen auf dem Gelände angesiedelt werden können. Es ist denkbar und wünschenswert, dass auf dem freiwerdenden Gelände 1. Behinderten- und altengerechten, barrierefreien Wohnungen 2. Wohnungen für betreutes Wohnen 3. eines Wohn- und Pflegeheims für bedürftige Personen, in Ergänzung mit einem Hospiz 4. einer Fachausbildungseinrichtung für Sozial - und Pflegeberufe mit angegliedertem Wohnheim errichtet werden. Die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes ist einzuleiten. Abstimmungsergebnis: Einstimmig mit Änderungen zugestimmt. 9 Entscheidungen 9.1 Bericht über den Ausführungsstand der Beschlüsse der Bezirksvertretung Ehrenfeld (Jahresbericht) 2562/2019 Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 9.1.1 Jahresbericht für die Beschlüsse aus der Bezirksvertretung Ehrenfeld in der Zuständigkeit des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung und des Amtes für Verkehrsmanagement , hier: Beschlüsse bis zum Jahr 2018 3469/2018 Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 9.2 Verkehrskonzept Ossendorfer Straße/Baadenberger Straße 3547/2018 Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 23 - Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 9.3 Urbanes-Gärtnern Projekt 3367/2019 Bezirksvertreterin Lottmann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) spricht sich für die Beschluss- vorlage aus und regt folgende Ergänzung des Beschlusstexts an: „Die Bezirksvertretung bittet die Verwaltung zusätzlich zu prüfen, wie die Nutzung von Re- genwasser (z.B. am BÜZE-Gebäude) in das Konzept eingebracht werden kann.“ Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beschließt die Einrichtung eines Urban-Gärtnern Projektes im Bereich der Christianstraße auf der Grundlage des beigefügten Konzepts. Die Bezirksver- tretung beauftragt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen mit der Gruppe die Um- setzungsplanung abzustimmen. Die Bezirksvertretung bittet die Verwaltung zusätzlich zu prüfen, wie die Nutzung von Regenwasser (z.B. am BÜZE-Gebäude) in das Konzept eingebracht werden kann. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt mit Änderungen gegen die Stimmen der CDU-Fraktion und bei Ent- haltung von Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP). 9.4 Baubeschluss für die Sanierung des Geh- und Radweges zwischen Parkgürtel und Wöhlerstraße 3245/2019 Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung, den Geh- und Radweg in der Grünanlage zwischen Parkgürtel und Wöhlerstraße gemäß vorgelegter Planung mit Gesamt- kosten in Höhe von 250.000 € zu sanieren. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. 9.5 Sitzen statt Parken - Außengastronomie auf Stellplätzen 1248/2019 Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 10 Anhörungen und Stellungnahmen 10.1 Aufhebung des Einleitungsbeschlusses zum Bebauungsplanverfahren (Vor- haben- und Erschließungsplan) Arbeitstitel: Melatengürtel/Grüner Weg in Köln-Ehrenfeld 2729/2019 Bezirksvertreter Brock-Mildenberger (SPD-Fraktion) bezeichnet den Vorgang als Musterbei- spiel dafür, wie man eine sinnvolle Planung und ein lohnendes Ziel, nämlich die Schaffung von 170 Wohneinheiten, vor die Wand fahren kann. Es habe sich um einen normalen vorha- Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 24 - benbezogenen Bebauungsplan gehandelt, welcher 2015 eingeleitet wurde. Dem Vorhaben- träger zur Folge habe es in der Abstimmung mit der Verwaltung einige Probleme gegeben. Die Aufgabe der ursprünglichen Planung und die damit verbundene Aufhebung des vorha- benbezogenen Bebauungsplanes sei nicht der richtige Weg. Er spricht sich dafür aus, die Vorlage abzulehnen. Bezirksvertreterin Kaiser (CDU-Fraktion) führt aus, dass eine Ablehnung der Vorlage das Vorhaben vollständig stoppen würde. Somit werde kein Fortschritt an diesem Standort er- zielt. Eine Bebauung nach geltendem Baurecht könnte zügig innerhalb der nächsten zwei Jahre umgesetzt werden und die ersten Mieter könnten einziehen. Wie der Bezirksvertretung mitgeteilt wurde, können die ursprünglichen Planungen nicht umgesetzt werden. Dies sei den Forderungen der Verwaltung geschuldet, die auf der Fläche nicht umsetzbar gewesen seien. Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) schließt sich den Ausführungen von Bezirksvertreter Brock-Mildenberger (SPD-Fraktion) an. Eine Stadt, deren Flächen so begehrt seien wie Köln, dürfe aus seiner Sicht ihre Anforderungen klar definieren. Die Be- zirksvertretung habe sich deswegen bereits mehrfach für die Aufstellung von Bebauungsplä- nen ausgesprochen. Er fragt nach, welche Auswirkungen ein ablehnender Beschluss der Bezirksvertretung habe. Bezirksvertreter Brock-Mildenberger (SPD-Fraktion) weist darauf hin, dass sich der Stadt- entwicklungsausschuss mehrheitlich für die Vorlage ausgesprochen habe. Dieser habe aber einen Wiedervorlageverzicht ausgesprochen. In dem Moment, wo die Bezirksvertretung ei- nen abweichenden Beschluss fasse, werde die Vorlage dem Stadtentwicklungsausschuss nochmals vorgelegt. Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) teilt den geäußerten Unmut. Die Bezirksvertretung habe einen Bebauungsplan beschlossen, der Wohnnutzung festschreiben sollte. Der Investor ha- be sich in einer für ihn angemessenen Frist jedoch nicht mit der Verwaltung einigen können. Er habe sich dann dazu entschlossen aufgrund des bestehenden Baurechtes zu planen. Die Stadt Köln müsse für einen Investor berechenbar sein. Wenn auch das Bedauern über die Änderung der Pläne nachvollziehbar sei, mache es jedoch keinen Sinn, die Beschlussvorla- ge abzulehnen. Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) zeigt sich erstaunt, dass der Investor während der Abstimmungsprobleme mit der Verwaltung nicht das Gespräch mit der Bezirksvertretung gesucht habe. Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) spricht sich ebenfalls gegen die Beschlussvorla- ge aus. Die Bezirksvertretung habe ihre Ziele für die Entwicklung des Geländes klar formu- liert. Es sei daher befremdlich, dass der Investor nunmehr davon abrücke. Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) zeigt sich irritiert darüber, dass der Stadtentwicklungs- ausschuss bereits über die Vorlage entschieden habe. Anhörungsrecht bedeute, dass derje- nige, der entscheide, die Stellungnahme des Anzuhörenden lese, werte und in seine Ent- scheidung einbeziehe. Genau dies würde im vorliegenden Fall nicht stattfinden. Dies sei ein formaler Fehler, der zu rügen sei. Die Verwaltung teilt mit, dass der Stadtentwicklungsausschuss eine Wiedervorlage für den Fall beschlossen habe, dass die Bezirksvertretung einen abweichenden Beschluss fasse. Dies sei ein gängiges Verfahren und nicht zu beanstanden. Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss, folgenden Be- schluss zu fassen: Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt, den gemäß § 12 Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB) am 03.09.2015 gefassten Einleitungsbeschluss für das Bebauungsplanverfahren Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 25 - (Vorhaben- und Erschließungsplan) für das Gebiet südwestlich der Vogelsanger Straße, nordwestlich der Grundstücke mit den Flurstücksnummern 2080/51, 2353/51, 51/11 und 1985/51, nordöstlich dem Flurstück mit der Flurstücknummer 490 und südwestlich der Stra- ße Grüner Weg –Arbeitstitel: Melatengürtel/Grüner Weg in Köln-Ehrenfeld– aufzuheben und das Bebau- ungsplanverfahren einzustellen. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich abgelehnt gegen die Stimmen der CDU-Fraktion und Bezirksvertreterin Pöttgen (FDP) bei Enthaltung von Bezirksbürgermeister Wirges. 10.2 Anpassung der Zuständigkeitsordnung hier: Hinweis auf die Verwaltungsrichtlinie zur Zuständigkeitsordnung "Ab- grenzungskatalog" und Anzeige zur Umstufung von Straßen als Geschäft der laufenden Verwaltung 2064/2019 Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) regt an, die Alternative zu be- schließen. So könne gewährleistet werden, dass die Politik weiter in den Prozess eingebun- den sei. Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Rat der Stadt Köln, folgenden Beschluss zu fassen: Der Rat beschließt die 6. Satzung zur Änderung der Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln in der als Anlage 3 beigefügten Fassung (Hinweis auf den Abgrenzungskatalog und Umstu- fungsanzeige in der Zuständigkeit des Verkehrsausschusses). Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) hat an der Abstimmung nicht teilgenommen. 10.3 Änderung der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln 2476/2019 Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 10.4 Konzept "Essbare Stadt" 3117/2019 Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 10.5 272. Satzung über die Festlegungen gemäß § 8 der Satzung der Stadt Köln vom 28. Februar 2005 über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 Absatz 1 Satz 2 KAG NRW für straßenbauliche Maßnahmen 3071/2019 Bezirksvertreter Petri (Fraktion Die Linke.) begründet den Änderungsantrag seiner Fraktion. Einige Bundesländer hätten die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger nach KAG bereits Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 26 - abgeschafft und den Kommunen entsprechende Ausgleichsgelder zur Verfügung gestellt. Das Land NRW habe sich auch mit dieser Frage befasst. Eine vollständige Abschaffung der KAG Beiträge sei aber nicht beschlossen worden. Es spreche aus seiner Sicht nichts gegen eine Beteiligung der Anlieger bei einer Erstanlage von Straßen. Vorgelegt würden aber überwiegend Sanierungsfälle, die auf Eingriffe in die Straßen durch unterschiedliche Träger öffentlicher Belange zurückzuführen seien. Die Stadt Köln habe zwar die Möglichkeit, die Bürgerinnen und Bürger gemäß KAG zu beteiligen, sei hierzu aber nicht gezwungen. Die Bezirksvertretung sei ebenfalls nicht gezwungen, der Vor- lage zuzustimmen, sondern habe vielmehr eine eigenständige Entscheidungsmöglichkeit. Es sollte signalisiert werden, dass das Unbehagen, welches in anderen Bundesländern existie- re, auch in Ehrenfeld bestehe. In der aktuellen Vorlage seien der Lerchenweg und die Vogel- sanger Straße aufgeführt. Beide Maßnahmen seien aus unterschiedlichen Gründen abzu- lehnen. Der Lerchenweg befinde sich innerhalb des Sozialraums Bocklemünd/Mengenich. Es sei zu befürchten, dass die betroffenen Hauseigentümer die Mietkosten erhöhen und sich Mehrbelastungen für Mieter ergeben.Im Rahmen des Beschlusses zu den Buskaps auf der Vogelsanger Straße sei seitens der Verwaltung keine klare Aussage getroffen worden, ob diese Maßnahme KAG auslöse. Die Anlieger haben von dieser Maßnahme keinen Vorteil. Vielmehr werde das KVB-Busnetz erweitert und das Neubaugebiet des Ehrenfelder Güter- bahnhofs erschlossen. Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) führt aus, dass den bisherigen KAG Vorlagen jeweils unter Bedenken zugestimmt wurde, da es sich um geltendes Recht handele. Aus Gleichbehandlungsgründen wurden Ausnahmen vermieden. Ihre Fraktion sei bei der Not- wendigkeit der KAG Erhebung bei der Maßnahme Vogelsanger Straße ebenfalls skeptisch. Hinsichtlich des Lerchenweges spricht sie sich jedoch für eine grundsätzliche Vorgehens- weise aus. Ein entsprechender Beschluss sollte in einer der nächsten Sitzungen gefasst werden. Es sei zum Beispiel nicht plausibel, aus welchen Gründen die Erneuerung der Stra- ßenbeleuchtung nach 50 Jahren auf die Anlieger umgelegt werde. Sie regt an, über beide Maßnahmen getrennt abzustimmen. Die Verwaltung teilt mit, dass zu der Frage der KAG Pflicht bei Erneuerung von Straßenbe- leuchtung bereits ausführlich Stellung genommen wurde. Bezirksvertreterin Martin (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) merkt an, dass das Ansinnen des Änderungsantrages der Fraktion Die Linke zwar nachvollziehbar sei, es sich hierbei aber um eine landesrechtliche Regelung handele. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld sei hier nicht in der Lage einzelne Straßen aus der KAG Pflicht herauszunehmen. Es würden somit einzelne Hausbesitzer zunächst alimentiert. Dies würde zu einer Ungleichbehandlung und somit zu sozialem Unfrieden führen. Ob eine KAG Pflicht tatsächlich zu einer Erhöhung der Mietkos- ten führe, sei nicht nachvollziehbar. Zur Vogelsanger Straße führe die Verwaltung in der Vor- lage explizit an, dass die Baumaßnahme der Buskaps und der notwendigen Anpassungsar- beiten keine KAG Pflicht für die Anlieger auslöse. Die Fahrbahn sei in einem desolaten Zu- stand. Die Generalsanierung der Vogelsanger Straße sei laut der Verwaltung notwendig ge- wesen und stehe nicht im Zusammenhang mit der Anlage der Buskaps. Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) ergänzt, dass die Bezirksvertre- tung eigentlich keine andere Wahl habe als zuzustimmen. Bestimmte Maßnahmen lösen qua Gesetz KAG Pflicht aus. Er vertrete grundsätzlich die Auffassung, dass dies richtig sei. Es sei verwunderlich, dass ausgerechnet die antragstellende Fraktion dem Steuerzahler die Ausbaumaßnahmen aufbürden möchte, anstatt den hiervon nutznießenden Hausbesitzern. Der Wert der Gebäude steige durch die Maßnahme. Begründungen für Mieterhöhung gebe es allemal. Die Bezirksvertretung entscheide hierüber, weil eine Satzung erlassen werden müsse. Er regt an, den Sachverhalt in der nächsten Sitzung noch einmal von der Fachver- waltung erläutern zu lassen. Aufgrund des Beratungsverlaufs schlägt Herr Bezirksbürgermeister Wirges vor, die Vorlage bis zur Sitzung am 09.12.2019 zurückzustellen und die Fachverwaltung hierzu einzuladen. Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 27 - Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. 10.5.1 Änderungsantrag zu TOP 10.5 KAG-Maßnahmen (Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE. BV Ehrenfeld) AN/1512/2019 Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. Abstimmungsergebnis: 10.6 Weiterentwicklung des Programms "Lebenswerte Veedel" 3120/2019 Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) spricht sich für die Beschlussvor- lage aus. Er fragt nach, wie die zusätzlich zur Verfügung gestellten 77.500 Euro, welche un- ter Punkt vier genannt werden, künftig verteilt werden sollen. Die Verwaltung teilt mit, dass diese Mittel auf die neuausgewiesenen Sozialraumgebiete ver- teilt werden. Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) verweist auf Seite 12 des Anhangs, wonach es eine Überprüfung zur Zusammenlegung der Sozialraumgebiete im Stadtbezirk Ehrenfeld geben soll. Er fragt nach, auf welche Erkenntnisse sich dieser Prüfauftrag begründe. Die Verwaltung führt aus, dass dies mit der Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner zu- sammenhänge. Beide Sozialräume weisen jedoch wenige Gemeinsamkeiten auf. Es gebe Sozialräume, die deutlich größer seien und mehr Einwohnerinnen und Einwohner aufweisen. Daher resultiere dieser Prüfauftrag. Die Bürgeramtsleitung sei mit eingebunden. Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Rat der Stadt Köln, folgenden Beschluss zu fassen: Vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2020/2021 (inkl. des Veränderungs- nachweises des Finanzausschusses vom 11.10.2019 gem. AN/1372/2019) beschließt der Rat die Ausweitung des Programms „Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientie- rung in Köln“ mit folgenden konzeptionellen und organisatorischen Eckpunkten: 1. Die Zielsetzung des Programms wird um die kursiv gesetzten Formulierungen ergänzt und lautet wie folgt: „Ziel des Programms „Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ ist die Verbesserung der Lebensbedingungen und Teilhabechancen der Bewoh- ner/innen in Sozialraumgebieten durch eine stärkere Bewohner- und Sozialraumorientie- rung aller relevanten Fachämter, Behörden, Träger und Einrichtungen.“ 2. Auf der Grundlage der Analyse werden wie in den Anlagen dargestellt a. folgende Sozialraumgebiete geändert: Das Sozialraumgebiet Humboldt/Gremberg/Kalk wird geteilt in das Sozialraumge- biet Humboldt/Gremberg und das Sozialraumgebiet Kalk (vgl. Anlage S. 32). Das Sozialraumgebiet Mülheim-Nord/Keupstraße wird vergrößert um Teilräume in westlicher Rheinlage und südlicher Lage (vgl. Anlage S. 36). Das Sozialraumgebiet Buchheim/Buchforst wird geteilt in das Sozialraumgebiet Buchforst/Mülheim und das Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide. Zudem wer- den die neuen Gebiete jeweils um angrenzende Gebiete erweitert (vgl. Anlage S. 39). b. folgende Sozialraumgebiete zusätzlich neu eingerichtet: Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 28 - Im Bezirk Mülheim wird das Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald eingerichtet (vgl. Anlage S. 43). Im Bezirk Porz wird das Sozialraumgebiet Porz Mitte/Urbach eingerichtet (vgl. An- lage S. 23). 3. Das folgende Sozialraumgebiet wird umbenannt: Das Sozialraumgebiet Bickendorf/Westend/Ossendorf wird umbenannt in Bicken- dorf/Ossendorf. 4. Zur Umsetzung der Sozialraumkoordination in den neu identifizierten bzw. veränderten Gebieten werden freie Träger der Wohlfahrtspflege gemäß den derzeit gültigen Bedin- gungen gefördert (s. Anlage 3). Die Verwaltung schlägt hierzu dem politischen Steue- rungsgremium des Programms freie Träger zur Umsetzung der Sozialraumkoordination in den neu benannten Gebieten zur Förderung vor. Zur Umsetzung von Maßnahmen zur Bürgerbeteiligung bzw. zur Aktivierung insbesonde- re in den neuen Sozialraumgebieten, schlägt die Geschäftsstelle in Abstimmung mit den Bürgeramtsleitungen dem politischen Steuerungsgremium des Programms spezielle Maßnahmen vor. Für diese Maßnahmen stehen pro Jahr maximal 77.500 Euro zur Ver- fügung. 5. Die Verwaltung wird ermächtigt, die zur Umsetzung der oben angeführten Maßnahmen erforderlichen Haushaltsmittel innerhalb des Teilplans 0504 – Freiwillige Sozialleistungen und Diversity bedarfsgerecht umzuschichten. 6. Die Ergebnisse und Wirkungen des Programms werden regelmäßig begleitend, spätes- tens alle fünf Jahre evaluiert. In diesem Rahmen sollten auch die Gebietszuschnitte so- wie die zur Verfügung stehenden Ressourcen und deren Einteilung überprüft und im Be- darfsfall angepasst werden. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. Bezirksvertreter Berg (CDU-Fraktion) hat an der Abstimmung nicht teilgenommen. 11 Mitteilungen des Bezirksbürgermeisters 12 Mitteilungen der Verwaltung 12.1 Sachstandsbericht "Starke Veedel - Starkes Köln" 2933/2019 Kenntnis genommen. Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) weist auf den beträchtlichen Ein- bruch der Maßnahmen für Bocklemünd/Mengenich hin. Er fragt nach, ob die Verwaltung da- von ausgehe, dass die jetzt angeführten Maßnahmen auch tatsächlich umgesetzt werden oder ob weitere Veränderungen zu erwarten seien. Die Antwort erfolgt schriftlich. 12.2 Bewohnerparken Ehrenfeld, Vogelsanger Straße 3008/2019 Kenntnis genommen. Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 29 - 12.3 Neue Straße nördlich Girlitzweg hier: Beschluss der Bezirksvertretung Ehrenfeld in der Sitzung am 17.06.2019, TOP 8.10 3080/2019 Kenntnis genommen. Bezirksvertreterin Lottmann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) merkt an, dass in der Mittei- lung ein Verkehrsgutachten erwähnt werde, welches sich noch in der Abstimmung befinde. Sie fragt nach, wann mit dem Abschluss des Gutachtens zu rechnen sei. Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, führt aus, dass es sich um ein spe- zielles Gutachten zur Erschließung dieses Gebietes handele. Dieses liege der Verwaltung als Entwurf vor und werde derzeit geprüft. Sollte die Prüfung ergeben, dass das Gutachten nutzbar sei, werde dieses der Bezirksvertretung vorgestellt. Ein Zeithorizont können noch nicht mitgeteilt werden. 12.4 Allgemeine und spezielle Beratungs- und Unterstützungsangebote für EU- Bürgerinnen und -Bürger in Köln 3154/2019 Kenntnis genommen. 12.5 Sachstand Überprüfung des Rückbaus freilaufender Rechtsabbieger 3106/2019 Kenntnis genommen. Bezirksvertreter Brock-Mildenberger (SPD-Fraktion) merkt an, dass laut der Mitteilung zwei Radfahr-Fachverbände beteiligt wurden. Er fragt nach ob es sinnvoll sei ebenfalls Fachver- bände für Fußgänger- und KFZ.-Interessen zu beteiligen. Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, führt aus, dass freilaufende Rechts- abbieger hauptsächlich Gefahrenquellen für Fahrradfahrer darstellen. Daher habe man sich mit den Radfahrerverbänden zusammengesetzt, um Lösungen zur Verbesserung der Ver- kehrssicherheit zu erarbeiten. In den zu erstellenden Planungen werden auch die Belange der Fußgänger berücksichtigt. 12.6 Tätigkeitsbericht der Ämter für Straßen und Verkehrsentwicklung und für Ver- kehrsmanagement 2018 3495/2019 Kenntnis genommen. Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) merkt an, dass der Bericht über den Abbau von Lichtsignalanlagen nicht mehr im Tätigkeitsbericht enthalten sei. Er fragt da- her nach dem aktuellen Sachstand des Programms zum Abbau von Lichtsignalanlagen. Des Weiteren fragt er nach, wie viele Lichtsignalanlagen im Jahr 2020 im Stadtbezirk Ehrenfeld abgebaut werden sollen. Insbesondere bittet er um einen Sachstand zu den Lichtsignalanla- gen Herkulesstraße und Piusstraße. Die Antwort erfolgt schriftlich. 12.7 Mietspiegel und Mietpreiskontrolle (Neubau Rochusstraße) 3516/2019 Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 30 - Kenntnis genommen. 12.8 Jahresbericht 2017/2018 Kölner Anti Spray Aktion 3505/2019 Kenntnis genommen. Herr Fokuhl, Amt für öffentliche Ordnung, erläutert den Jahresbericht der KASA. Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) merkt an, dass die Anzahl der Reinigungen in Ehrenfeld sehr gering sei, obwohl hier ein Hotspot der Sprayer-Szene sei. Dies könne damit zusammenhängen, dass in den letzten Jahren vermehrt legale Street Art Flächen geschaffen wurden. Sie dankt der KASA und der AWB für die jedes Jahr pünktliche Reinigung des Edelweißpiraten-Mahnmals zur Gedenkfeier am 10.11. Es sei begrüßenswert, wenn die KASA auch den Bunker in der Körnerstraße als Startpunkt des Schweigemarsches reinigen könnte. Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) führt aus, dass in Nippes im vergangenen Jahr die meisten Reinigungen durchgeführt wurden. Er fragt nach, ob dies mit der Einrichtung der legalen Graffitifläche zusammenhänge. Herr Fokuhl teilt mit, dass die aufgeführten Reinigungen nicht immer das genaue Bild wider- geben. Illegale Graffiti-Sprühereien seien eine Deliktstraftat. Der betroffene Eigentümer müs- se dies nicht anzeigen und die Polizei es nicht von Hause aus verfolgen. Viele Eigentümer seien der fälschlichen Ansicht, dass eine Anzeige zu nichts führe. Die aufgeführte Reinigung sei diejenige auf öffentlichen Flächen und Gebäuden.Die KASA verfolge zwei verschiedene Ansätze. Zum einen so schnell und nachhaltig wie möglich zu reinigen. Zum anderen wurde in Nippes ein Leuchtturm Projekt mit einer Fläche zur legalen Gestaltung gestartet, die vor- her permanent im Fokus stand. Dies sei aber nicht überall möglich. Eine weitere Fläche sei am Kalkberg gefunden worden. Gerne könne geeignete Flächen benannt werden. 12.9 Leerstehende Kita "Christi Geburt" in Köln- Bocklemünd-Mengenich, Be- schluss der BV 4 aus Sitzung vom 08.07.2019 (AN/0954/2019) 3692/2019 Kenntnis genommen. 12.10 Beantwortung einer Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Ent- wicklung des Siemens-Geländes an der Franz-Geuer-Straße 3793/2019 Kenntnis genommen. Bezirksvertreterin Bossinger (SPD-Fraktion) zeigt sich erstaunt aufgrund der Mitteilung, da ihrer Kenntnis nach bisher noch kein Bebauungsplanverfahren eingeleitet wurde. Ihrer Auf- fassung nach stehe man erst am Anfang des Verfahrens. Beschlüsse wurden nicht gefasst. 12.11 Radverkehrskonzepte Ehrenfeld hier: Aktueller Stand und Mobilitätsbefragung an vier Schulen in Köln- Ehrenfeld 2385/2019 Zurückgestellt bis zur Sitzung am 09.12.2019. Niederschrift über die 43. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 04.11.2019 - 31 - 13 mündliche Anfragen TOP 13.1, mündliche Anfrage von Bezirksvertreterin Lottmann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), betr.: Tempo 30 auf der Helmholtzstraße Bezirksvertreterin Lottmann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) fragt nach dem Sachstand zu der beschlossenen Einrichtung von Tempo 30 und die Errichtung von Fußgängerquerungs- hilfen auf der Helmholtzstraße. Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, teilt mit, dass die Verwaltung für die Helmholtzstraße eine Radverkehrsführung mit Schutzstreifen plane. Die Einrichtung von Tempo 30 werde in diesem Zuge von der Straßenverkehrsbehörde geprüft. Nach Abschluss der Planungen werde das Ergebnis der Bezirksvertretung vorgestellt. TOP 13.2, mündliche Anfrage von Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grü- nen), betr.: Beschilderung Fahrradstraße Ottostraße Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) fragt nach, ob die Beschilderung der Fahrradstraße Ottostraße bereits vollständig umgesetzt wurde und ob die Eröffnung be- reits terminiert ist. Herr Colmer, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, führt aus, dass die Beschilderung eingerichtet wurde. Im nächsten Schritt werden die angrenzenden 2.500 Haushalte über die Regelungen in einer Fahrradstraße informiert. Mit den benachbarten Schulen werde derzeit ein Pressetermin abgestimmt. Zu diesem Termin werde die Bezirksvertretung eingeladen. Nach Montage der Beschilderung darf auf der Fahrbahn der Ottostraße nicht mehr geparkt werden. Die Verwaltung werde hierauf zunächst drei Wochen hinweisen. Im Anschluss wer- de dann kostenpflichtig verwarnt. TOP 13.3, mündliche Anfrage von Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grü- nen), betr.: Schulwegsicherung Grundschule Vogelsanger Straße Bezirksvertreter Klemm (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) fragt nach, wann die Ergebnisse der in der letzten Sitzung zugesagten erneuten Prüfung des Ermessensspielraums zur Ein- richtung eines Fußgängerüberweges vorgelegt werden. Die Antwort erfolgt schriftlich. TOP 13.4, mündliche Anfrage von Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke.), betr.: Auf- zug KVB-Haltestelle Körnerstraße Bezirksvertreter Besser (Fraktion Die Linke) fragt nach, wann der defekte Aufzug an der KVB-Haltestelle Körnerstraße wieder instandgesetzt werde. Des Weiteren fragt er nach, ob die Fahrgäste bereits während der Fahrt auf die fehlende Barrierefreiheit der Haltestelle hin- gewiesen werden können. Die Antwort erfolgt schriftlich. gez. gez. Wirges Schmitz Bezirksbürgermeister Schriftführer
Antrag nach § 3 (CDU BV4)
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Herrn Bezirksbürgermeister Bernd Schößler Neusser Str. 450 50733 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker - Rathaus- Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0728/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 26.04.2021 Antrag der CDU-Fraktion, betr.: Grundstück der Fa. Max Becker GmbH und Co KG / Widdersdorferstraße und Maarweg Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld zu setzen: Mit Bezug auf den Antrag AN/1511/2019 und den Beschluss der BV Ehrenfeld vom 4. November 2019 möge die Bezirksvertretung Ehrenfeld t ergänzend beschließen: 1. die Bezirksvertretung Ehrenfeld bestätigt und bekräftigt den Beschluss der BV Ehrenfeld vo m 4.11.2019, Antrag Nr. AN/1511/2019 und erwartet dessen Beachtung und Umsetzung. 2. Dieser Antrag wird wie folgt ergänzt und erweitert: a) das Grundstück der Fa. Max Becker GmbH und Co KG an der Widdersdorferstraße ist in seiner Gesamtheit so zu beplanen, dass eine Bebauung entsteht, die dem Umfeld und den Bestandsbauten gerecht wird; CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Ehrenfeld Bezirksrathaus Ehrenfeld Venloer Straße 419 – 421 50825 Köln Tel: 0221 -221 94 305 Fax: 0221-221 94 305 www.fraktion.cdu-koeln.de CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Ehrenfeld Bezirksrathaus Ehrenfeld – Venloer Straße 419 - 421 – 50825 Köln b) die vorhandenen denkmalgeschützten oder erhaltenswerten Wohngebäude sowie Hallen sind zu erhalten und eine gewerbliche Nutzung muss erhalten bleiben; c) die mit Antrag vom 10.4.2 021 festgelegte Fläche am Maarweg incl. Gasspeicher und Baumbestand ist von neuer Bebauung freizuhalten und soll einer angrenzenden Wohnbebauung kreativ und harmonisch angegliedert werden. Die Freifläche ist der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. d) Die Be zirksvertretung IV Ehrenfeld ist offen für eine Erhöhung der Geschossbauten als Ausgleich für den Flächenverlust durch die Abgrenzung zum Erhalt der Grünfläche am Maarweg. Begründung: Die Ausführungen der Begründung vom 4.11.2019 haben weiterhin Bestand. Ergänzend ist anzumerken, dass gerade im Stadtbezirk Ehrenfeld in den letzten Jahren bereits intensiv neue Wohnbebauung geschaffen wurde. Weitere zahlreiche Bauten sind zurzeit in der Fertigung und sich zusätzlich weitere Bauvorhaben in Planung befinden. Grün und Freiflächen, die ausschließlich dem Wohnungsbau zugeführt werden sind für die Verbesserung des Stadtklimas verloren Von daher ist es durchaus vertretbar, wenn hier an dieser Stelle neue, zukunftsorientierte Wohnmodelle entstehen, die dem Be darf im Stadtbezirk Ehrenfeld gerecht werden. Mit freundlichen Grüßen Gez. Martin Berg Gez. Jutta Kaiser Fraktionsvorsitzender 2.stellvertr. Bezirksbürgermeisterin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig zurückgezogen
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0728/2021
- Typ
- Antrag nach § 3 BV4 (CDU)
- Datum
- 13.04.2021
- Erstellt
- 13.04.2021 10:37