2015/0343
Darmstädter Bürgerhaushalt 2015 – Vorschlag # 205: Umstrukturierung und Personalumbau in der Stadt
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
01.09.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt:Amt für Interne
Dienste OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I, IV, 10, 10.2, 10.3
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0343
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Darmstädter Bürgerhaushalt 2015 – Vorschlag # 205: Umstrukturierung und
Personalumbau in der Stad t
Vorlage vom: 07.08.2015
Beschlussvorschlag :
Der Bericht wird zur Kenntnis genommen .
Anlagen: E-Government- Angebot der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 11.08.2015
Für den Darmstädter Bürgerhaushalt 2015 wurde folgender Vorschlag eingebracht:
Die hochverschuldete Wissenschaftsstadt Darmstadt ist mit überwiegend händischen, d. h. zeit -
und personalinten siven Geschäftsprozessen sowie Einsatz alter IT nicht fit für das
hochtechnologische 3. Jahrtausend (vergleiche hierzu z. B. Münster in Westfalen). Zu Beginn des
Jahres 2015 verlautete öffentlich, dass die eingenommenen Jahres -Steuern gerade ausreichen, di e
Verwaltung zu bezahlen. Für Unternehmen der freien Wirtschaft ist Derartiges ein deutlicher
Indikator und Signal zur Umstrukturierung und Personalumbau. Dies gilt für die Dienstleistungs -
„Holding“ Wissenschaftsstadt Darmstadt und ihre städtischen Beteili gungsunternehmen im Sinne
und zum Wohle Ihrer Bürger umso mehr.
Der Vorschlag erhielt :
In der Online-Abstimmung: 17Ja Stimmen und 6 Nein-Stimmen
In der Vor-Ort-Abstimmung: 0 Ja Stimmen und 0 Nein -Stimmen
Derzeit werden bei der Wissenschaftsstadt Darmst adt schon eine Vielzahl von Verfahren und
Prozesse voll elektronisch abgewickelt oder unterstützt. Eine Auflistung diverser
eGovernment-Verfahren der Wissenschaftsstadt Darmstadt kann der Anlage entnommen
werden.
Als Beispiel sind hier das Kitaportal zur voll elektronischen Anmeldung und der Vergabe
eines Betreuungsplatzes oder auch der Bürgerhaushalt, welcher es der Bürgerschaft
ermöglicht, aktiv Vorschläge und Vorhaben einzubringen und an deren Gestaltung
verantwortungsvoll mitzuwirken, zu nennen. Zudem werden über das
Parlamentsinformationssystem (Parlis) alle politischen Informationen zentral gesammelt und
zur Verfügung gestellt.
In den letzten Monaten wurde in Zusammenarbeit mit der ekom21 das Fachverfahren iKfz
umgesetzt, welches die elektronische A bmeldung des eigenen Kraftfahrzeugs ermöglicht. In
diesem Zusammenhang wird ein ePayment -Verfahren zur Verfügung gestellt, wodurch eine
wichtige Säule für zukünftige weitere eGovernment Verfahren geschaffen wird.
Der Einsatz von elektronisch unterstützten Verfahren führt derzeit noch zu diversen
Medienbrüchen. Dieser Umstand ist bekannt und wird sukzessive optimiert.
Trotz allem wird es auch zukünftig Verfahren und Bereiche geben, welche nicht vollständig
elektronisch abgebildet werden können bzw. bei denen auch weiterhin mehrere
Zugangskanäle erhalten bleiben müssen. Auch die Nachfrage nach bestimmten „Produkten“
der Verwaltung ist nur schwer steuerbar. Eine Stadtverwaltung ist an dieser Stelle nicht mit
einem Wirtschaftsunternehmen zu vergleichen, denn es stehen aus vielfältigen Gründen nicht
immer dieselben Handlungsoptionen (z. B. Produktelimination, -variation) offen. Aus dem
Rechtsstaatsprinzip (z. B. Art. 19 IV und Art. 20 III GG) leitet sich auch ab, dass
Verwaltungshandeln an bestimmte gesetzliche Anforderungen gebunden ist.
Der Magistrat ist permanent damit beschäftigt die strategische Weiterentwicklung der
elektronisch umgesetzten Geschäf tsprozesse voran zu treiben, um dem Anspruch effizienter
Dienstleistungen stetig nachzukommen.
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Des Weiteren haben die Wissenschaftsstadt Darmstadt und ihre Beteiligungsunternehmen
eine Stadtwirtschaftsstrategie beschlossen, welche für die wesentlichen Bet eiligungen der
Stadt gilt und u. a. Weiterentwicklungen zu den Themenbereichen IT, Restrukturierungen und
Ergebnisverbesserungen umfasst. 1
Diese ist hinterlegt unter http://www.heag.de/site/stadtwirtschaft,strategie.
Darmstadt, den 11 .08.2015
Dezernat I Dezernat IV
Jochen Partsch André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
1 Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 07.05.2015
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2015/0343
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 07.08.2015
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00