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A-R/0055/2018

Fahrradnutzung bei Beschäftigten steigern - mit dem Dienstfahrrad zur Arbeit

Antrag an den Rat 23.08.2018

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 19.09.2018, TOP 30.5

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Antrag an den Rat Nr.: A-R/0055/2018  
 
 
 
 
Bündnis 90/Die Grünen/GAL CDU 
Ratsfraktion Münster Ratsfraktion Münster 
 
 
21. August 2018 
Antrag für den Rat 
 
 
Fahrradnutzung bei Beschäftigten steigern - mit dem Dienstfahrrad zur Arbeit 
 
 
Der Rat möge beschließen: 
  
1. Ziel der Stadt Münster ist es, die Beschäftigten  zu motivieren noch mehr als bisher, das 
Fahrrad für die Anfahrt zur Arbeit und die Heimfahrt zu nutzen. 
2. Die Verwaltung wird ein Konzept erstellen, wie d en Beschäftigen (Angestellten und 
Beamten) im Konzern der Stadt Münster die Möglichkeit der Nutzung eines Dienstrades 
für die Fahrt zur Arbeit und nach Hause ermöglicht werden kann. Dabei sind die steuer- 
und arbeitsrechtlichen Fragen mit ihren Auswirkungen auf die Beschäftigten 
darzustellen. 
3. Die Verwaltung der Stadt Münster wird eine Inter essenbekundungsabfrage bei 
möglichen Leasing-Rahmenvertragspartner/inne/n durchführen. 
4. Die Stadt Münster wird beauftragt, für das poten tielle Angebot des Dienstfahrrades für 
die Beschäftigten eine Kosten/Nutzen-Schätzung zu erstellen. 
 
Begründung: 
 
Mit der Dienstrad-Idee erhalten die Beschäftigten i m Konzern der Stadt Münster die 
Möglichkeit, über ihren Arbeitgeber ein Wunschrad z u beziehen und dieses bequem per 
monatlicher Gehaltsabrechnung zu bezahlen. 
Seit dem Jahr 2012 werden Fahrräder, Pedelecs und E -Bikes wie ein Dienstwagen 
steuerlich nach § 8 Abs. 2 EStG behandelt. Damit ha ben öffentliche Verwaltung ebenso wie 
Unternehmen die Möglichkeit ihren Beschäftigten Dienstfahrräder zur Verfügung zu stellen. 
Die Stadt Münster würde mit diesem Angebot das vorh andene Betriebliche 
Mobilitätsmanagement weiterentwickeln und ihre Vorbildunktion ausbauen. 
Das Ziel der Steigerung der Nutzung des Fahrrads ko mmt zudem der Mitarbeitergesundheit 
zu Gute. 
Der Fachhandel bietet mittlerweile an vielfältiges Angebot ab, so dass mit einer 
Interessenbekundungsabfrage ermittelt werden kann, wie die Angebote konkret aussehen. 
Einzelne Fachhändler geben als Referenz an, dass si e bereits Rahmenverträge mit einer 
sehr großen Anzahl von Arbeitgebern in ganz Deutsch land abgeschlossen haben, vom 
kleinen Handwerksmeister über Mittelständler bis zu Großkonzernen. 
 
gez. Stefan Weber gez. Otto Reiners 
und Fraktion und Fraktion

Beratungsverlauf (1)

19.09.2018 Rat
TOP 30.5 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
A-R/0055/2018
Typ
Antrag an den Rat
Datum
23.08.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37