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1109/2024

Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der Sachkundigen Einwohnerin Dr. Köhler aus der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren v. 29.02.2024 (AN/0225/2024) betr. "Barrierearmut Altbaubestand - Fahrstühle und Parterrewohnung"

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 15.04.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 18.04.2024

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

2985 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/56/561/1 
V/56/561/1 
Vorlagen-Nummer 15.04.2024 
 1109/2024 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Unterausschuss Wohnen 15.04.2024 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 18.04.2024 
 
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der Sachkundigen Einwohnerin Dr. Köhler 
aus der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren v. 29.02.2024 
(AN/0225/2024) betreffend "Barrierearmut Altbaubestand - Fahrstühle und 
Parterrewohnung" 
1- Ich frage im Namen der Seniorenvertretung an, ob die von Dr. Rau am 16. November 
2023 erwähnten 33 Mio. Euro für den Sozialen Wohnungsbau als Zuschüsse einge-
setzt werden können, zur Förderung des barrierearmen Altbaubestands (Bau von 
Fahrstühlen) zwecks Linderung der ärgsten Wohnungsnot von Senior*innen?  
 
Antwort der Verwaltung: 
Im Haushaltsplan 2023/2024 sind in der Produktgruppe 1601 Allgemeine Finanzwirtschaft in-
vestive Mittel in Höhe von 33 Mio. Euro für städtische Wohnungsbaudarlehen im Rahmen ei-
nes kommunalen Wohnungsbauförderungsprogramms veranschlagt. Bei der Gewährung von 
Zuschüssen handelt es sich jedoch um konsumtive Ausgaben. Die 33 Mio. Euro können daher 
nicht als Zuschüsse zur Förderung eines barrierearmen Altbaubestands eingesetzt werden.  
 
 
2- Ich frage im Namen der Seniorenvertretung an, wieviel Altbaubestand an Wohnun-
gen, der keine Fahrstühle enthält, gibt es zahlenmäßig (absolut/prozentual) in unse-
rer Stadt?  
 
Antwort der Verwaltung: 
Zur Anzahl der Altbauwohnungen, die keine Fahrstühle enthalten, liegen der Stadt keine Da-
ten vor.  
 
 
3- Ich frage im Namen der Seniorenvertretung an, ob durch Überzeugungsarbeit im 
Wohnungsbauforum bei den Mietgliedern desselben (z. B. Köln AG) erbeten werden 
kann, dass Parterrewohnungen und Austauschwohnungen zum moderaten Preis für 
Senioren*innen angeboten werden können für deren Altmieter/innen. Grund sind die 
extrem langen Wartezeiten zum Erhalt einer Parterrewohnung.  
 
Antwort der Verwaltung:  
Das Thema „Wohnraum für Senior*innen“ hat eine große sozialpolitische und gesellschaftliche 
Bedeutung. Die Bestandshalter*innen des Wohnungsmarktes in Köln (u. a. Wohnungsgesell-
schaften und Genossenschaften) tragen maßgeblich dazu bei, dass Wohnraum für verschie-

2 
 
dene Nutzer*innengruppen bereitgestellt wird. Hierzu zählt auch die Berücksichtigung der Be-
dürfnisse älterer Mitbürger*innen, so werden entsprechende Wohnformen gezielt mitprojektiert 
und angeboten. Die Stadtverwaltung wird das Thema im Kontext des Dialogs mit den Mitglie-
dern des Wohnungsbauforums aufgreifen und abfragen, inwieweit die Mitglieder diese Be-
darfslage bereits heute berücksichtigen bzw. welche Möglichkeiten die Mitglieder aktuell ha-
ben, auf diese Anfrage ggf. noch stärker einzugehen. Die Stadt kann allerdings keinen Ein-
fluss auf das wirtschaftliche Handeln und die Preisgestaltung der Wohnungsunternehmen 
ausüben.  
 
 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (2)

15.04.2024 Unterausschuss Wohnen
TOP 6.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.04.2024 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1109/2024
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
15.04.2024
Erstellt
26.03.2024 14:27