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V/0141/2025

Antrag der Fraktion Die Linke an den Rat Nr. A-R/0065/2021 "Schwimmzeiten für FINT (Frauen, Inter, Nichtbinär, Trans) in städtischen

Vorlagen 28.03.2025

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Nächste Beratung: Sportausschuss, Sitzung am 01.07.2025, TOP 15

Anlage A

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Beschlussvorlage

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Antrag an den Rat Nr. A-R/0065/2021

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Anlage A

1619 Zeichen

Anlage A zur V/0141/2025 
Kurzüberblick 
Die Verwaltung hat in Zusammenarbeit mit dem Amt für Gleichstellung und Vereinen aus der 
queeren Community die Bedarfe für geschlechterspezifische Schwimmzeiten geprüft. Wegen der 
angespannten Personalsituation können vom Sportamt keine spezifischen Schwimmangebote für 
die Personengruppen angeboten werden. Für entsprechende vereinsgetragene Angebote können 
Nutzungszeiten in städtischen Bädern bereitgestellt werden. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit der Vorlage wird das Ziel „Bereitstellung und Betrieb der städtischen Bäder zur Sicherung 
angemessener Schwimm- und Bademöglichkeiten für die Bereiche öffentlicher Badebetrieb, 
Schulsport und schwimmsportliche Vereinsarbeit“ verfolgt. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0802 Bäder 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig 
freiwillig 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Es besteht eine unmittelbare Relevanz für die Themenfelder der Gleichstellung und Migration. 
Ein Schwimmangebot für Frauen mit Migrationshintergrund wird durch den Verein Move & Meet 
e.V. ermöglicht, um die Nichtschwimmerquote bei dieser Personengruppe entgegenzuwirken zu 
können. 
Weitere vereinsgetragene Angebote für verschiedene Personengruppen können in Absprache mit 
dem Sportamt ermöglicht werden.

Beschlussvorlage

5323 Zeichen

V/0141/2025 
V/0141/2025 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Antrag der Fraktion Die Linke an den Rat Nr. A-R/0065/2021 "Schwimmzeiten für FINT (Frauen, 
Inter, Nichtbinär, Trans) in städtischen Bädern" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   29.04.2025 Sportausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Bericht zur Inanspruchnahme der angebotenen Schwimmzeiten für FINT (Frauen, Inter, 
Nichtbinär, Trans) in städtischen Bädern wird zur Kenntnis genommen. 
 
2. Aufgrund der geringen Nutzungszahlen und beschränkten personellen Ressourcen der Sportver-
waltung werden keine spezifischen Schwimmzeiten für die genannten Personengruppen zu Las-
ten des öffentlichen Badebetriebs eingerichtet. Sofern ein Verein oder ein Träger geschlechtsspe-
zifische Schwimmzeiten anbieten möchte, können Nutzungszeiten in einem städtischen Bad be-
reitgestellt werden. 
 
3. Der Antrag an den Rat Nr. A-R/0065/2021 "Schwimmzeiten für FINT (Frauen, Inter, Nichtbinär, 
Trans) in städtischen Bädern" ist damit erledigt. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Keine Auswirkungen 
 
 
Begründung: 
 
 
Zu Punkt 1 der Sachentscheidung 
 
Zur Ermittlung des Bedarfes für geschlechterspezifische Schwimmzeiten hat das Sportamt gemein-
sam mit dem Stadtsportbund (SSB), dem Amt für Gleichstellung und Vereinen aus der queeren 
Community im Zeitraum von 13.11.2023 bis zum Beginn der Weihnachtsferien ein Pilotprojekt durch-
geführt. An sechs Dienstagen wurden in der Zeit von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr drei Stunden 
Schwimmzeiten im Hallenbad Wolbeck zur Verfügung gestellt, um den verschiedenen Gruppen eine 
Sportamt 
 
07.04.2025 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Herr Holmer 
Telefon: 492-5220 
Holmer@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0141/2025 
Nutzungszeit zu ermöglichen. 
 
Begleitet wurden die Schwimmzeiten durch organisierte Awarenessteams und Rettungsschwimmer 
seitens des SSB . Die Euphorie der Vereine aus der queeren Scene war groß. Allerdings wurde das 
Angebot jedoch nicht so angenommen wie erhofft.  
 
 
 
 
Nach den ersten gesammelten Erfahrungswerten wurde gemeinsam mit dem SSB, dem Amt für 
Gleichstellung, den Vereinen und dem Sportamt eine Verlängerung des Pilotprojektes angestrebt. Es 
wurde versucht, über verschiedene Kanäle mehr Menschen aus der Community  zu erreichen. Die 
zweite Pilotphase begann nach den Osterferien (KW 15) 2024 und wurde bis zum Sommerferienbe-
ginn (KW 26) geplant. Hier wurde die Nutzungszeit von 3 Stunden auf 1,5 Stunden reduziert und ein 
wöchentlicher Wechsel zwischen Frauenschwimmzeit  und Schwimmzeit für Gruppen der queeren 
Community organisiert.  
 
Insgesamt gab es von allen Beteiligten und von den Teilnehmenden eine positive Rückmeldung zum 
Angebot. Anhand des Diagramms lässt sich klar erkennen, dass das Angebot für Frauenschwimmen 
gut angenommen wurde.

- 3 - 
V/0141/2025 
 
 
Zu Punkt 2 der Sachentscheidung 
 
Die gute Inanspruchnahme besonderer Schwimmzeiten für Frauen im Rahmen des Pilotprojektes 
weist auf einen möglicherweise dauerhaften Bedarf hin und spricht für eine Verste tigung des 
Schwimmangebotes für diese Zielgruppe. 
 
Eine Extraschwimmzeit für Frauen unter städtischer Verantwortung kann jedoch nicht ermöglicht wer-
den. Beim Frauenschwimmen sollte immer eine Fachangestellte für Bäderbetriebe vor Ort sein. We-
gen der angesp annten Personallage war dies bereits während des Pilotprojektes nur mit großem 
Aufwand möglich und kann bei Krankheit, Urlaubsvertretung etc. nicht sichergestellt werden. Zudem 
ist davon auszugehen, dass weitere Personengruppen eigene Schwimmzeiten einfordern, was zum 
einen die Belegungssituation der Bäder unübersichtlich machen würde und zum anderen persona l-
technisch nicht umgesetzt werden könnte.  
 
Um eine Lösung zu finden, wurde mit allen Beteiligten gemeinsam überlegt, ob vereinsgetragene 
Schwimmangebote ermöglicht werden können. Nach der Eröffnung des Hallenbads Süd gibt es hier 
die Möglichkeit Schwimmzeiten für ein solches Vereinsangebot zur Verfügung zu stellen. 
 
Der Verein Move and Meet e.V. hat in der Pilotphase die Frauenschwimmzeit organisiert. Er  setzt 
sich u. a. dafür ein, dass Frauen mit Migrationshintergrund Schwimmen lernen können. Nach Ge-
sprächen wurde dementsprechend dem Verein Anfang 2025 eine zusätzliche Wasserflächenzeit zur 
Weiterführung des Schwimmangebots in Vereinsträgerschaft zugewiesen. Hierbei hat der Verein ak-
zeptiert, dass die Anwesenheit einer weiblichen Fachkraft während dieser Schwimmzeit nicht garan-
tiert werden kann. 
 
Im letzten Gespräch mit dem Amt für Gleichstellung und den Vereinen der queeren Community wurde 
das Thema weit erer geschlechterspezifischer Vereinsschwimmzeiten nochmal aufgegriffen. Den 
Rückmeldungen konnte man entnehmen, dass ein solches Angebot derzeit nicht gestemmt werden 
kann. Sollte sich künftig ein Verein oder ein Träger finden, der ein Schwimmangebot für die verschie-
denen Personengruppen anbieten möchte, kann dieser gerne Kontakt mit dem Sportamt aufnehmen, 
um entsprechende Vereinszeiten zu besprechen.

- 4 - 
V/0141/2025 
 
Das Amt für Gleichstellung hat die Vorlage mitgezeichnet. Eine Beratung im Ausschuss für Gleichstel-
lung entfällt, da diese abgesagt wurde. 
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen: 
Anlage A 
Antrag an den Rat Nr. A-R/0065/2021

Antrag an den Rat Nr. A-R/0065/2021

1539 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0065/2021 
15.06.2021 
 
- Ratsantrag -  
Schwimmzeiten für FINT (Frauen, Inter, Nichtbinär, Trans) in städtischen 
Bädern 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
1. Die Verwaltung prüft den Bedarf für regelmäßige Schwimmzeiten in städtischen Bädern, in 
denen die Nutzung für einen begrenzten Zeitraum (z.B. 2-3 Stunden pro Woche) 
ausschließlich FINT- (Frauen, Inter, Nonbinary, Trans) vorbehalten ist.  
2. Dafür hält die Verwaltung insbesondere mit Sport- und/oder Kulturvereinen Rücksprache, 
die praktische Erfahrungen mit geschlechtsspezifischen Bewegungsangeboten gemacht 
haben und daher zu konkreten Bedarfen Auskunft geben, sowie bei der Ausgestaltung 
beraten können. 
 
 
Begründung: 
Das Schwimmen in Badebekleidung stellt für viele Menschen eine Situation dar, in der sie sich 
besonders verletzlich fühlen. Da wir in einer Gesellschaft leben, in der strukturelle Macht zwischen 
den Geschlechtern noch immer ungleich verteilt ist, betrifft dies häufig Menschen, die nicht cis-
männlich sozialisiert sind. Darüber hinaus kann es weitere soziale und/oder kulturelle Gründe 
geben, aus denen beispielsweise Frauen ein Schwimmbad nicht nutzen können oder wollen, wenn 
es zeitgleich auch von (Cis-) Männern genutzt wird.  
Exklusive Schwimmzeiten für FINT-Personen könnten helfen, den gleichen Zugang für alle zu 
Schwimmangeboten zu verbessern. Insbesondere könnten sie helfen, sicherzustellen, dass so 
viele Menschen wie möglich das Schwimmen erlernen.  
 
Gez. 
Ulrich Thoden 
Ortrud Philipp

Beratungsverlauf (1)

01.07.2025 Sportausschuss
TOP 15 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0141/2025
Typ
Vorlagen
Datum
28.03.2025
Erstellt
13.03.2025 10:02