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4363/2021

Bedarfsfeststellung des Beschaffungsprogrammes 2022 für die Fahrzeuge des Brandschutzes, der Technischen Hilfeleistung und des Rettungsdienstes der Feuerwehr Köln

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 31.01.2022

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Anlage Vb Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-185

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Anlage IIIb Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkran K-2770

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Anlage Va Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-183

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Anlage Vc Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-189

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Anlage II Darstellung der Investitionsauszahlungen und der jährlichen Folgeaufwendungen und -erträge

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage Vd Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-196

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Anlage VII Stellungnahme des RPA vom 14.01.2022

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Anlage I Detailaufstellung der geplanten Indienststellung der NEF nach dem Rahmenliefervertrag

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Anlage IVb Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3885

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Anlage IIIa Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkran K-27455

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Anlage VI Fahrzeugzustandsbericht Logistik-LKW K-27461

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Anlage IVa Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN 3755

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Anlage VIII, Auszug zu 4363-2021 Finanzausschuss 14-03-2022

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Ansehen

Anlage Vb Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-185

15373 Zeichen

37   07.12.2021 
372/11    
    
 
Anlage Vb Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-185 1 
1 Fahrzeugzustandsbericht (FZB) 
Ersatzbeschaffung K-FW 185 Fahrzeugtyp (aktuell) Drehleiter 
  Fahrzeugtyp (geplant) Drehleiter 
 
Die Inbetriebnahme des Fahrzeuges erfolgte am 20.04.2007. Die mit 20 aufgrund einer Handrei-
chung des IM NRW festgelegte Nutzungsdauer bei Drehleitern beiträgt für Drehleitern der Berufs-
feuerwehr Köln je nach Abnutzungsgrad 15 bis 20 Jahre. Die ermittelte tatsächliche Nutzungs-
dauer von Drehleitern der Berufsfeuerwehr Köln beträgt 16,88 Jahre.  
Die voraussichtliche Außerbetriebnahme der Drehleiter mit dem Kennzeichen K-FW 185 erfolgt, 
sofern eine Ersatzbeschaffung noch im Jahr 2022 begonnen werden kann, in Verlauf des Jahres 
2024, dann mit einem Alter von 16,58 Jahren. 
2 Fahrzeugzustand 
Die DLA (K) wurde in der KFZ-Werkstatt einer technischen Überprüfung unterzogen. Hierbei ist zu 
beachten, dass sich der ermittelte notwendige Reparaturaufwand (Nutzungsdauerverlängerung um 
2 Jahre) auf eine Nutzung bis 2024 mit anschließender Neubewertung bezieht. An diese schließt 
sich eine Beschaffungsdauer von rund 2,0 Jahren an, die die Laufzeit dann auf insgesamt ca. 4,0 
Jahre erhöht. Die bis zu einer Auslieferung 2024 entstehenden Kosten können Tabelle 1 entnom-
men werden. Reparaturen würden nur im unvermeidbaren Maß durchgeführt, präventiver Aufwand 
würde entfallen. 
Der Stichtag der zugrunde gelegten Fahrzeugdaten ist der 03.12.2021 
2.1 Nutzungsdauer und Beschaffungszeit  
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden mit einem Vorlauf von ca. 2,0 Jahren vor Ablauf der 
festgelegten Nutzungsdauer zur Ersatzbeschaffung vorgesehen. Hiermit wird der auf durchschnitt-
lich auf 2 Jahre gestiegenen realen Lieferzeiten Rechnung getragen. Sofern wirtschaftliche Gründe 
nicht entgegenstehen, werden mit entsprechendem Vorlauf die Ersatzbeschaffungen begonnen. 
 bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2022  
bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2024 
Festgeschriebene Nutzungsdauer ge-
mäß Abstimmung mit 20 und der 
Handreichung des IM NRW 
15 bis 20 Jahre 
Durchschnittliche tatsächliche Nut-
zungsdauer der Fahrzeuge bisher 16,88 Jahre 
Nutzungsdauer des Fahrzeuges  
K-FW 185  
14,63 Jahre 
Laufzeitverlängerung Ohne 2 Jahre 
Beschaffungszeit insgesamt  ca. 2,0 Jahre  ca. 2,0 Jahre

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 185  
Anlage Vb Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-185 2 
davon Lieferzeit  Min. 12 Monate Min. 12 Monate 
Voraussichtliche Nutzungsdauer 16,63 Jahre 18,63 Jahre 
Tabelle 1 Übersicht Nutzungsdauer 
2.2 Reservefahrzeuge 
Die Feuerwehr Köln verfügt über 2 Reserve-DLA (K). Eine dieser beiden Reserve-Drehleitern ist 
neben dem Einsatz als Reservefahrzeug auch im täglichen Einsatz in der Feuerwehrschule. Die-
ses Fahrzeug findet regelmäßig in den Grundausbildungen, in den brandschutztechnischen Fortbil-
dungen sowie in der Drehleiterausbildung Verwendung. Geübt wird die Menschenrettung über die 
Drehleiter, die Rettung von Patienten mittels Krankentrage über Drehleiter, der Löschangriff über 
die Drehleiter vom Korb und vom Leiterpark aus sowie die Vornahme der Drehleiter bei techni-
scher Hilfeleistung. 
2.3 Fahrleistung 
Fahrleistung Km Betriebsstunden 
Leistung seit Inbetriebnahme 86.721 2.661 
Durchschnittliche jährliche Leistung 5.927 182 
Voraussichtliche weitere Leistung bis zur 
Ersatzbeschaffung 11.854 273 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme in 2024 98.575 2.934 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme ca. 2026 110.427 3.297 
Tabelle 2 Übersicht Fahrleistung und Betriebsstunden 
In Anlehnung an DIN EN 1846-2 kann 1 Betriebsstunde des fahrgestellseitigen Nebenabtriebs 
(Pumpe, Stromerzeuger, etc.) einer Fahrstrecke von 75 km gleichgesetzt werden. Nach Umrech-
nung der oben aufgeführten Betriebsstunden ergibt sich somit folgende Gesamtkilometerleistung 
des Fahrzeuges: 
 Bis zur Ersatzbeschaffung in 2024 rund 318.608 km und 
 Bis zur Ersatzbeschaffung in 2026 rund 429.035 km 
2.4 Instandsetzungskosten seit Inbetriebnahme 
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden regelmäßig überprüft und gewartet. Das bedeutet, 
dass alle notwendigen Inspektionen und alle gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsfristen einge-
halten werden. Darüber hinaus finden jährliche Begutachtungen und „große“ Inspektionen der 
Fahrzeuge statt. Bis zum Stichtag wurden für das Fahrzeug 115.072,84 € Reparaturkosten inves-
tiert, davon entfallen auf die letzten drei Betrachtungsjahren folgenden Reparaturaufwendungen: 
 2019   4.885,81 € 
 2020  11.176,43 € 
 2021  18.426,58 € 
2.4.1 Kalkulation anfallender Reparaturkosten  
Die Reparaturkosten in der unten stehenden Tabelle sind für den Fall beziffert, das für das Fahr-
zeug eine noch einmal um 2 Jahre verlängerte Nutzungsdauer bis ca. 2024 angenommen wird. 
Die angenommenen Reparaturkosten sind mit einer Unschärfe versehen. Einige Reparaturkosten

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 185  
Anlage Vb Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-185 3 
sind aufgrund von Verschleiß an Bauteilen eindeutig zu beziffern, andere Kosten müssen aufgrund 
von langjährigen Erfahrungswerten angenommen werden.  
Im Folgenden stehen die angenommenen Reparaturkosten aufgeschlüsselt nach:  
 A= Unvermeidliche Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
 B= Optionale Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
2.4.2 Erläuterungen zur Tabelle Reparaturkosten  
Bei der Kostenaufstellung kann es sich nur um eine Schätzung handeln. Zur genauen Feststellung 
des Instandsetzungsumfangs ist das Fahrzeug dem Hersteller vorzuführen.  
Beim Fahrgestell müsste eine detaillierte Inspektion (Demontage von Fahrwerkskomponenten wie 
Motor und Getriebe) vorgenommen werden. Der Aufbau wäre in weiten Teilen zu demontieren, zu-
mindest Teildemontagen von Bauteilen (Verkleidungen, Anbauteile etc.) wären notwendig. Gege-
benenfalls ist der Aufbau vom Fahrgestell abzunehmen. 
Unter Berücksichtigung der für die Demontagearbeiten anfallenden Kosten sind die dabei festge-
stellten Mängel unmittelbar zu beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist. 
Dieser Kostenaufwand rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht.  
Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zusätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitsta-
gen für die Demontagearbeiten und Mängelfeststellung. Die Erfahrungen der letzten Jahre bestäti-
gen dies.  
Maßnahmen A) Unvermeidliche 
Reparaturkosten [€] 
B) Optionale Repa-
raturkosten [€] 
Rahmenteile entrosten und lackieren 2.500  
Bodenbelag Fahrerhaus erneuern 2.000   
Nebelscheinwerfer erneuern 250   
Monitorhalterung Podium inst.  650   
Korb Bodenblech erneuern  600   
Korb Rückwand entrosten/ lackieren 1.000   
Warnbeklebung Korb erneuern 300   
Überarbeitung Gerätefächer und Rollladen  2.000   
Revision Leiterpark / Abstützung durchführen 15.000   
Sitzbank Polster gebrochen- erneuern 1.200   
Sitzpolster Fahrersitz erneuern 500   
Luftkompressor erneuern 800   
Stabilisatorlagerung VA 300   
Stabilisatorlagerung HA mit Stabilisatorstange 1.500   
Gelenkwelle erneuern 1.750   
Schleuderkettenanlage überarbeiten 500   
Türfangband links/rechts erneuern 400   
Türgummi links / rechts erneuern 500   
Spiegelverstellung Rampenspiegel rechts inst. 300   
Kotflügel links eingerissen – ern. -lackieren 1.200   
Fensterheber links inst. 400   
Blattfedern Hinterachse Lagerung erneuern 2.500   
Öldurchführung undicht 4.000   
Auspufftopf mit Endrohr erneuern 2.500   
Kraftstofftank erneuern  2.500

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 185  
Anlage Vb Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-185 4 
Einstieg Fahrerhaus neu lagern 300   
Schlauchdurchführung defekt - erneuern 1.400   
Heckblitzer o.F. 400   
Achsschenkel VA erneuern  3.000  
Stoßdämpfer VA/ HA  1.000  
Luftbremsanlage inst. Setzen  1.250  
Hydraulikpumpe erneuern  3.500  
Nebenantriebswelle überarbeiten  1.000  
Korbzylinder  7.000  
Turbolader  2.500  
Ladeluftkühler  1.200  
AT Motor  18.000  
AT Getriebe  15.000  
Hinterachsdifferential überholen  2.500  
Einspritzanlage   3.500  
Lenkung  2.500  
Summe  47.250  61.950  
Gesamtsumme A) + B)  109.200   
Tabelle 3 Aufstellung der Reparaturkosten 
2.4.3 Unvermeidliche Reparaturkosten A 
Die unter A aufgeführten Reparaturkosten stellen den Betrag dar, der zwingend aufzuwenden ist, 
wenn die Ersatzbeschaffung des Fahrzeuges nicht wie geplant im Jahre 2024 abgeschlossen ist. 
Sie dienen vornehmlich der Erhaltung der Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie der Einsatzbe-
reitschaft des Fahrzeuges bis zur Indienststellung des Ersatzfahrzeuges, dann im Jahre 2024.  
2.4.4 Optionale Reparaturkosten B 
Die unter B aufgeführten Reparaturkosten stellen die Kosten dar, die mit hoher Wahrscheinlichkeit 
im Fall einer Nutzungsdauerverlängerung um 2 Jahre aufzuwenden sind. Die Kosten sind ge-
schätzt, eine exakte Bezifferung der Instandsetzungsaufwendungen ist nur nach Demontage von 
z.B. Fahrwerkskomponenten (Motor, Getriebe etc) sowie Aufbaukomponenten (Verkleidungen, An-
bauteile etc.) möglich. Erst durch solche Maßnahmen kann der tatsächliche Umfang durchzufüh-
render Instandsetzungsarbeiten festgestellt werden. Der hierfür aufzuwendende Kostenaufwand 
rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht. Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zu-
sätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitstage für die Demontagearbeiten. 
Des Weiteren wären bei der Demontage des Fahrzeugmotors festgestellte Schäden auch gleich zu 
beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist.  
2.5 Ausfallzeiten 
Alle Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden planmäßig, zur HU für 3 – 5 Werktage in den vorge-
schriebenen Prüfintervallen in die Kfz- Werkstatt der Feuerwehr Köln abgerufen. In dieser Zeit er-
folgt neben den Untersuchungen eine Inspektion. 
Zusätzlich zu diesen Ausfallzeiten kommt, sofern eine Nutzungsdauerverlängerung des Fahrzeu-
ges in Betracht gezogen wird, eine Ausfallzeit von ca. 15-30 Kalendertagen. Diese schlüsseln sich 
auf in ca. 15 Tage Ausfallzeit für die unvermeidlichen Reparaturen und ca. 15 Tage zusätzlich für

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 185  
Anlage Vb Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-185 5 
die optionalen Reparaturmaßnahmen. Dieser Zeitrahmen kann gegebenenfalls deutlich überschrit-
ten werden, falls durch den Hersteller Bauteile aufgrund einer nicht mehr vorhandenen Ersatzteil-
lage in Einzelfertigung hergestellt werden müssen. Eine genaue Kostenkalkulation ist in diesem 
Fall nicht möglich.  
2.6 Wirtschaftlich bedingte Alterung 
Der Fahrzeugmarkt unterliegt seit je her dem technischen Wandel und der Weiterentwicklung. Ne-
ben Verbesserungen in der Motoren- und Abgastechnik ändern sicherheitsrelevante Aspekte die 
Anforderungen an Fahrzeuge. Dies spiegelt sich in der Einführung automatischen Bremsassisten-
ten und anderen Sicherheitseinrichtungen wieder.  
Neben der technischen Alterung tritt mit zunehmender Laufzeit auch eine wirtschaftliche Alterung 
in den Vordergrund. Die Ersatzteilversorgung unterliegt u.a. den wirtschaftlichen Interessen der 
Fahrzeug- und Aufbauhersteller. Im Bereich der Fahrzeughersteller wird die Ersatzteilversorgung 
für rund 20 Jahre geplant. Eine Verpflichtung dazu existiert nicht. Für Fahrzeugmodelle die älter 
als 20 Jahre sind, nimmt die Ersatzteilversorgung stetig ab und kann dazu führen, dass ein Fahr-
zeug kurzfristig irreparabel ausfällt. 
Die Feuerwehr Köln führt in der Nutzungszeit regelmäßige Instandsetzungsmaßnahmen durch. 
Diese dienen dazu eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Einsatzdienst zu gewährleisten. Je-
doch kann durch diese Maßnahmen ein kurzfristiger Fahrzeugtotalausfall wegen der wirtschaftlich 
bedingten Alterung nicht aufgefangen werden. 
3 Berechnung des Kapitaldienst und Restwert des Fahrzeuges 
3.1 Kapitaldienstberechnung  
Zur betriebswirtschaftlichen Betrachtung von Investitionen wird der Kapitaldienst den Investitions-
kosten entgegengesetzt. Als Kapitaldienst wird die finanzielle Gesamtbelastung bezeichnet. Der 
hier angenommene Kapitaldienst berücksichtigt ausschließlich die Tilgung plus kalkulatorischer 
Zinsen. 
Die tatsächliche Laufzeit der hier betrachteten Fahrzeugklasse bewegt sich bei 16,88 Jahren. Ent-
sprechend den von 20 zur Verfügung gestellten Diskontierungszinssätzen für 2021 ergibt sich ein 
Zinssatz von 0,78 % (20 Jahre Laufzeit). Als Abschreibungswert wird für die Ersatzbeschaffung ei-
ner DLA (K) im Jahr 2021/2022 der Investitionsaufwand auf rund 615.000,00 € geschätzt. 
Kapitaldienstberechnung   Fahrzeug:  DLA (K) K-FW 185 
Abschreibungswert 615.000,00 €  
 36.433,65 
€  Zinssatz 0,78% 
Tatsächliche Nutzungsdauer des Fahr-
zeugtyps in Jahren 16,88        
Durchschnittliche Zinsen/Jahr ist:         
Durchschnittlich gebundenes Kapital 307.500,00        
Durchschnittliche Zinsen 2.398,50        
Kapitaldienst jährlich:  38.832,15 €    
kalkulatorische 
Zinsen Ge-
samt:  
40.486,68 € 
Tabelle 4 Kapitaldienstberechnung

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 185  
Anlage Vb Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-185 6 
3.2 Restwertbestimmung 
Das Fahrzeug K-FW 185 wird nach der erfolgten Ersatzbeschaffung außer Dienst genommen und 
verkauft. Der Restwert wird unmittelbar vor dem Verkauf gutachterlich ermittelt.  
Gemäß dem Aussonderungsverfahren nach der Bundeshaushaltsordnung (BHO) sowie den zuge-
hörigen Verwaltungsvorschriften zur Ersatzbeschaffung, Aussonderung und Verwertung von Dienstkraftfahr-
zeugen und Verwendung der Erlöse, ist die Veräußerung dann wirtschaftlich, wenn ein Mindesterlös in 
Höhe des Anschaffungspreises, gemindert um den auf die Haltedauer bezogenen Abschreibungs-
betrag erzielt wird. Bei Fahrzeugen mit Schäden kann der Mindesterlös um den notwendigen In-
standsetzungsbetrag unterschritten und das Fahrzeug ohne Reparatur verkauft werden. 
Bei dieser Annahme wird vorausgesetzt, dass das betreffende Fahrzeug noch einen buchungs-
technischen Restwert zum Datum der Ausmusterung aufweist. Im vorliegenden Fall der DLA (K) 
liegt die tatsächliche Nutzungsdauer bis zu Ausmusterung im SAP veranlagten Abschreibungszeit-
raum und weist einen anlagentechnischen Restwert von 0,00 € auf. Der gemittelte Verkaufserlös in 
der Fahrzeugklasse DLA (K) beträgt ca. 23.300 €, somit ist der Verkauf wirtschaftlicher als der 
Weiterbetrieb anzusehen. 
4 Ergebnisbewertung 
Im Soll/Ist Vergleich sind die von der Feuerwehr Köln vorzuhaltenden Fahrzeuge aufgeführt. Ge-
mäß BHKG impliziert die Unterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr auch die Vorhaltung ein-
satzbereiter und einsatzfähiger Fahrzeuge. Dies ist ein wesentlicher technischer Aspekt, um die 
Aufgabenerfüllung dem Gesetz nach gewährleisten zu können. 
Fahrzeug steht nach Bewertung der Fachdienststelle zur Ersatzbeschaffung an. Sofern eine Er-
satzbeschaffung in 2024 abgeschlossen werden kann, wird die Nutzungsdauer rund 16,63 Jahren 
betragen. Entsprechend der Kostenschätzung übersteigen die auf eine zweijährige Nutzungsdau-
erverlängerung bezogenen Reparaturkosten in Höhe von 109.200 € den Kapitaldienst von zwei 
Jahren in Höhe von 77.664,30 €. 
Sofern die Ersatzbeschaffung 2022 begonnen werden kann, muss ein wesentlicher Reparaturauf-
wand nicht getätigt werden. Voraussetzung ist, dass das Altfahrzeug in 2024 ausgemustert werden 
kann. 
Die Ersatzbeschaffung stellt für die Fachdienststelle die wirtschaftlichere Lösung da, als eine Nut-
zungsdauerverlängerung.

Anlage IIIb Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkran K-2770

16517 Zeichen

37   19.11.2021 
372/11    
    
 
Anlage III: Fahrzeugzustandsberichte Feuerwehrkrane K-2770 1 
1 Fahrzeugzustandsbericht 
Ersatzbeschaffung K-2770 Fahrzeugtyp (aktuell) Feuerwehrkran 
  Fahrzeugtyp (geplant) Feuerwehrkran 
 
Die Inbetriebnahme des Fahrzeuges erfolgte am 22.01.1992. Die mit 20 aufgrund einer Handrei-
chung des IM NRW festgelegte Nutzungsdauer beträgt für FKW der Berufsfeuerwehr Köln je nach 
Abnutzungsgrad 20 Jahre. Für die beiden FKW ergibt sich eine mittlere Nutzungsdauer von 
26,03 Jahre. 
Die voraussichtliche Außerbetriebnahme des FKW mit dem Kennzeichen K-2770 erfolgt, sofern 
eine Ersatzbeschaffung im Jahr 2022 begonnen werden kann, im Jahr 2023.  
Die tatsächliche Nutzungsdauer von 29,79 Jahren übersteigt die mittlere Nutzungsdauer bei FKW 
von 26,03 Jahren und liegt oberhalb der festgelegten Nutzungsdauer von 20 Jahren. 
2 Fahrzeugzustand 
Der FKW wurde durch eine auf Mobilkrane spezialisierte Werkstatt einer technischen Überprüfung 
unterzogen. Hierbei ist zu beachten, dass sich der ermittelte notwendige Reparaturaufwand (Nut-
zungsdauerverlängerung um 2 Jahre) auf eine Nutzung bis 2024 mit anschließender Neubewer-
tung bezieht. An diese schließt sich eine Beschaffungsdauer von rund 1,5 Jahren an, welche die 
Laufzeit dann auf insgesamt ca. 3,5 Jahre erhöht. Die bis zu einer Auslieferung 2023 entstehenden 
Kosten können Tabelle 1 entnommen werden. Reparaturen würden nur im unvermeidbaren Maß 
durchgeführt, präventiver Aufwand würde entfallen. 
Der Stichtag der zugrunde gelegten Fahrzeugdaten ist der 31.10.2021 
2.1 Nutzungsdauer und Beschaffungszeit  
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden mit einem Vorlauf von ca. 1,5 Jahren vor Ablauf der 
festgelegten Nutzungsdauer zur Ersatzbeschaffung vorgesehen. Sofern wirtschaftliche Gründe 
nicht entgegenstehen, werden mit entsprechendem Vorlauf die Ersatzbeschaffungen begonnen. 
 
 bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2022  
bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2024 
Festgeschriebene Nutzungsdauer ge-
mäß Abstimmung mit 20 und der 
Handreichung des IM NRW 
20 Jahre 
Durchschnittliche tatsächliche Nut-
zungsdauer der Fahrzeuge bisher 26,03 Jahre 
Nutzungsdauer des Fahrzeuges  
K-2770  
29,79 Jahre

Fahrzeugzustandsbericht  K-2770  
Anlage IIIb: Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkrane K-2770 2 
Laufzeitverlängerung ohne 2 Jahre 
Beschaffungszeit insgesamt  ca. 1,5 Jahre  ca. 1,5 Jahre 
davon Lieferzeit  Min. 12 Monate Min. 12 Monate 
Voraussichtliche Nutzungsdauer 31,29 Jahre 33,29 Jahre 
Tabelle  Nutzungsdauer 
2.2 Reservefahrzeuge 
In der Fahrzeugklasse FKW stehen bei der Feuerwehr Köln keine Reservefahrzeuge zur Verfü-
gung. Um einen Fahrzeugausfall zu kompensieren, müsste ein vergleichbarer Mobilkran angemie-
tet werden. Eine einsatztaktische Kompensation des ausfallenden FKW kann nur zivile Kranfahr-
zeuge erfolgen, entstehenden Mietkosten sind in der wirtschaftlichen Betrachtung zu berücksichti-
gen. Mietkosten und Verfügbarkeit müssen tagesaktuell ermittelt werden. Nach Marktrecherche 
der Fachabteilung müssen Mietkosten in Höhe von ca. 10.000 €/4Wochen zuzüglich Nebenkosten für 
Einweisung etc. berücksichtigt werden.  
2.3 Fahrleistung 
 
Fahrleistung Km Betriebs-
stunden 
Leistung seit Inbetriebnahme 90.884 9599 
Durchschnittliche jährliche Leistung 3.051 322 
Voraussichtliche weitere Leistung bis zur 
Ersatzbeschaffung 4.577 483 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme in 2023 95.461 10.082 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme ca. 2025 101.560 10.727 
Tabelle 1 Fahrleistung 
In Anlehnung an DIN EN 1846-2 kann 1 Betriebsstunde des fahrgestellseitigen Nebenabtriebs 
(Hydraulikpumpe Kranoberwagen) einer Fahrstrecke von ca. 75 km gleichgesetzt werden. Nach 
Umrechnung der oben aufgeführten Betriebsstunden ergibt sich somit folgende rechnerische Ge-
samtkilometerleistung des Fahrzeuges: 
 Bis zur Ersatzbeschaffung in 2023 rund 851.631 km und 
 Bis zur Ersatzbeschaffung in 2025 rund 906.056 km 
2.4 Instandsetzungskosten seit Inbetriebnahme 
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden regelmäßig überprüft und gewartet. Das bedeutet, 
dass alle notwendigen Inspektionen und alle gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsfristen einge-
halten werden. Darüber hinaus finden jährliche Begutachtungen und „große“ Inspektionen der 
Fahrzeuge statt. Bis zum Stichtag wurden für das Fahrzeug 684.142,40 € Reparaturkosten inves-
tiert, davon entfallen auf die letzten drei Betrachtungsjahren folgenden Reparaturaufwendungen: 
 2019   8.598,04 € 
 2020  29.589,95 € 
 2021  25.877,38 €

Fahrzeugzustandsbericht  K-2770  
Anlage IIIb: Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkrane K-2770 3 
2.4.1 Kalkulation anfallender Reparaturkosten  
Die Reparaturkosten in der unten stehenden Tabelle sind für den Fall beziffert, das für das Fahr-
zeug eine noch einmal um 2 Jahre verlängerte Nutzungsdauer bis ca. 2024 angenommen wird. 
Die angenommenen Reparaturkosten sind mit einer gewissen Unschärfe versehen. Einige Repara-
turkosten sind aufgrund von Verschleiß an Bauteilen eindeutig zu beziffern, andere Kosten müssen 
aufgrund von langjährigen Erfahrungswerten angenommen werden.  
Im Folgenden stehen die angenommenen Reparaturkosten aufgeschlüsselt nach:  
 A= Unvermeidliche Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
 B= Optionale Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
2.4.2 Erläuterungen zur Tabelle Reparaturkosten  
Bei der Kostenaufstellung kann es sich nur um eine Schätzung handeln. Zur genauen Feststellung 
des Instandsetzungsumfangs ist das Fahrzeug dem Hersteller vorzuführen.  
Beim Fahrgestell müsste eine detaillierte Inspektion (Demontage von Fahrwerkskomponenten wie 
Motor und Getriebe) vorgenommen werden. Der Aufbau wäre in weiten Teilen zu demontieren, zu-
mindest Teildemontagen von Bauteilen (Verkleidungen, Anbauteile etc.) wären notwendig. Gege-
benenfalls ist der Aufbau vom Fahrgestell abzunehmen. 
Unter Berücksichtigung der für die Demontagearbeiten anfallenden Kosten sind die dabei festge-
stellten Mängel unmittelbar zu beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist. 
Dieser Kostenaufwand rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht.  
Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zusätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitsta-
gen für die Demontagearbeiten und Mängelfeststellung. Die Erfahrungen der letzten Jahre bestäti-
gen dies.  
Maßnahmen A) Unvermeidliche 
Reparaturkosten [€] 
B) Optionale Repa-
raturkosten [€] 
Scheibenbwischermotor erneuern 680  
Lenkschalter ern. 590  
Blinkerglas VL + VR ern. 190  
Nebelscheinwerfer verblasst  380  
Kühlergrill stark verrostet inst 1.150  
Schiebeholm / 4 Schiebeholmzylinder inst. 11.800  
Bremsleitungen erneuern 250  
Einhängeleitern L +R gerissen 1.045  
Wandlergetrieb im Bereich Wandler undicht 27.700  
Kabel Notberieb inst. 100  
Achsblockierventil Steuerventil 2 Achse 370  
Ölverlust Hauptsteuerblock Oberwagen 1.550  
Rollen Bergewinde fest  1.500  
Sicherungskasten Bergewinde defekt 200  
Blinkleuchten Stützen defekt 380  
Hydraulikleitung Lüfter Motor inst. 380  
Haltegriff  Unterwagenkabine inst. 95  
Zentralschmierung defekt 1.450  
Lagrung Oberwagenkabine  ern. 950  
Laufschine Oberwagentüre gerissen 1.400  
Verrieglung Oberwagentüre inst. 380

Fahrzeugzustandsbericht  K-2770  
Anlage IIIb: Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkrane K-2770 4 
Motorbremsklappen ausgeschlagen 1.950  
Vorschaltkupplung inst. 2.540  
Türdichtung Oberwagen defekt 420  
Fahrerkszylinder HR sackt ab 3.900  
Wippzylinder Verchromung eingelaufen 13.400  
Windengetriebe prüfen (innerlich auf Beschädigung) 5.100  
Rollenkopf inst. (Rollenlager / Sicherungsbolzen) 4.250  
Bremse 2 Achse inst. 7.700  
Differential 3 Achse rechts undicht 460  
Ölverlust Achsblockierventil 2-3 Achse 3.720  
Kranpumpe undicht  25.850  
Druckgeber Lenkkreis 1 o.F. 570  
Druckbegrenzungventil Fahrwerk ern. 1.450  
Einspritzpumpe undicht  10.000  
Sanierung Hydraulikschläuche (komplett) 60.000  
Ausleger Telepresse  30.000 
AT Motor  32.700 
Bremse 1+3 Achse  15.400 
Summe  193.850 78.100 
Gesamtsumme A) + B)  271.950  
Tabelle 2 Reparaturkosten 
2.4.3 Unvermeidliche Reparaturkosten A 
Die unter A aufgeführten Reparaturkosten stellen den Betrag dar, der zwingend aufzuwenden ist, 
wenn die Ersatzbeschaffung des Fahrzeuges nicht wie geplant im Jahre 2022 abgeschlossen ist. 
Sie dienen vornehmlich der Erhaltung der Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie der Einsatzbe-
reitschaft des Fahrzeuges bis zur Indienststellung des Ersatzfahrzeuges, dann im Jahre 2022.  
2.4.4 Optionale Reparaturkosten B 
Die unter B aufgeführten Reparaturkosten stellen die Kosten dar, die mit hoher Wahrscheinlichkeit 
im Fall einer Nutzungsdauerverlängerung um 2 Jahre aufzuwenden sind. Die Kosten sind ge-
schätzt, eine exakte Bezifferung der Instandsetzungsaufwendungen ist nur nach Demontage von 
z.B. Fahrwerkskomponenten (Motor, Getriebe etc.) sowie Aufbaukomponenten (Verkleidungen, 
Anbauteile etc.) möglich. Erst durch solche Maßnahmen kann der tatsächliche Umfang durchzu-
führender Instandsetzungsarbeiten festgestellt werden. Der hierfür aufzuwendende Kostenauf-
wand rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht. Zudem ergeben sich hierdurch je nach Um-
fang zusätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitstage für die Demontagearbeiten. 
Des Weiteren wären bei der Demontage des Fahrzeugmotors festgestellte Schäden auch gleich zu 
beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist.  
2.5 Ausfallzeiten 
Alle Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden planmäßig, zur HU für 3 – 5 Werktage in den vorge-
schriebenen Prüfintervallen in die Kfz- Werkstatt der Feuerwehr Köln abgerufen. In dieser Zeit er-
folgt neben den Untersuchungen eine Inspektion. 
Zusätzlich zu diesen Ausfallzeiten kommt, sofern eine Nutzungsdauerverlängerung des Fahrzeu-
ges in Betracht gezogen wird, eine Ausfallzeit von ca. 180 Kalendertagen. Diese schlüsseln sich 
auf in ca. 30 Tage Ausfallzeit für die unvermeidlichen Reparaturen und ca. 150 Tage für die optio-

Fahrzeugzustandsbericht  K-2770  
Anlage IIIb: Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkrane K-2770 5 
nalen Reparaturmaßnahmen. Dieser Zeitrahmen kann gegebenenfalls deutlich überschritten wer-
den, falls durch den Hersteller Bauteile aufgrund einer nicht mehr vorhandenen Ersatzteillage in 
Einzelfertigung hergestellt werden müssen. Eine genaue Kostenkalkulation ist in diesem Fall nicht 
möglich. Eine mögliche Krananmietung, als Kompensation für die angegebenen Ausfallzeiten, 
würde geschätzte Zusatzkosten von ca. 80.000 € verursachen. 
2.6 Wirtschaftlich bedingte Alterung 
Der Fahrzeugmarkt unterliegt seit je her dem technischen Wandel und der Weiterentwicklung. Ne-
ben Verbesserungen in der Motoren- und Abgastechnik ändern sicherheitsrelevante Aspekte die 
Anforderungen an Fahrzeuge. Dies spiegelt sich in der Einführung automatischen Bremsassisten-
ten und anderen Sicherheitseinrichtungen wieder.  
Neben der technischen Alterung tritt mit zunehmender Laufzeit auch eine wirtschaftliche Alterung 
in den Vordergrund. Die Ersatzteilversorgung unterliegt u.a. den wirtschaftlichen Interessen der 
Fahrzeug- und Aufbauhersteller. Im Bereich der Fahrzeughersteller wird die Ersatzteilversorgung 
für rund 20 Jahre geplant. Eine Verpflichtung dazu existiert nicht. Für Fahrzeugmodelle die älter 
als 20 Jahre sind, nimmt die Ersatzteilversorgung stetig ab und kann dazu führen, dass ein Fahr-
zeug kurzfristig irreparabel ausfällt. 
Die Feuerwehr Köln führt in der Nutzungszeit regelmäßige Instandsetzungsmaßnahmen durch. 
Diese dienen dazu eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Einsatzdienst zu gewährleisten. Je-
doch kann durch diese Maßnahmen ein kurzfristiger Fahrzeugtotalausfall wegen der wirtschaftlich 
bedingten Alterung nicht aufgefangen werden. 
3 Berechnung des Kapitaldienst und Restwert des Fahrzeuges 
3.1 Kapitaldienstberechnung  
Zur betriebswirtschaftlichen Betrachtung von Investitionen wird der Kapitaldienst den Investitions-
kosten entgegengesetzt. Als Kapitaldienst wird die finanzielle Gesamtbelastung bezeichnet. Der 
hier angenommene Kapitaldienst berücksichtigt ausschließlich die Tilgung plus kalkulatorischer 
Zinsen. 
Die tatsächliche Laufzeit der hier betrachteten Fahrzeugklasse bewegt sich zwischen 20 - 30 Jah-
ren mit dem Ziel diese künftig auf 20 Jahre zu begrenzen. Entsprechend den von 20 zur Verfügung 
gestellten Diskontierungszinssätzen für 2021 wird der Zinssatz mit 0,78 % (20 Jahre Laufzeit) an-
genommen. Die tatsächliche Nutzungsdauer des FKW beträgt aktuell 29,79 Jahre. Als Abschrei-
bungswert wird für die Ersatzbeschaffung des FKW im Jahr 2021 der Investitionsaufwand auf rund 
900.000,00 € geschätzt. 
Kapitaldienstberechnung   Fahrzeug:  KRAN 5 K-2770 
Abschreibungswert 900.000,00  45.000,00  Zinssatz 0,78% 
Tatsächliche Nutzungsdauer des Fahr-
zeugtyps in Jahren 20,00        
Durchschnittliche Zinsen/Jahr ist:         
Durchschnittlich gebundenes Kapital 450.000,00        
Durchschnittliche Zinsen 3.510,00        
Kapitaldienst jährlich:  48.510,00    
kalkulatorische 
Zinsen Ge-
samt:  
70.200,00  
Tabelle 3 Berechnung Kapitaldienst

Fahrzeugzustandsbericht  K-2770  
Anlage IIIb: Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkrane K-2770 6 
3.2 Restwertbestimmung 
Das Fahrzeug K-2770 wird nach der erfolgten Ersatzbeschaffung außer Dienst genommen und 
verkauft. Der Restwert wird unmittelbar vor dem Verkauf gutachterlich ermittelt. Der Verkaufserlös 
dieser Fahrzeugklasse kann aktuell nicht geschätzt werden. 
Gemäß dem Aussonderungsverfahren nach der Bundeshaushaltsordnung (BHO) sowie den zuge-
hörigen Verwaltungsvorschriften zur Ersatzbeschaffung, Aussonderung und Verwertung von Dienstkraftfahr-
zeugen und Verwendung der Erlöse, ist die Veräußerung dann wirtschaftlich, wenn ein Mindesterlös in 
Höhe des Anschaffungspreises, gemindert um den auf die Haltedauer bezogenen Abschreibungs-
betrag erzielt wird. Bei Fahrzeugen mit Schäden kann der Mindesterlös um den notwendigen In-
standsetzungsbetrag unterschritten und das Fahrzeug ohne Reparatur verkauft werden. 
Bei dieser Annahme wird vorausgesetzt, dass das betreffende Fahrzeug noch einen buchungs-
technischen Restwert aufweist. Im vorliegenden Fall des FKW wird dieser oberhalb des in SAP 
veranlagtem Abschreibungszeitraum von 20 Jahren betrieben und weist einen anlagentechnischen 
Restwert von 0,00 € auf. Somit ist der Verkauf, grundsätzlich wirtschaftlicher ist als der Weiterbe-
trieb da ein höher Verkaufserlös als 0,00 € zu erzielen ist. 
4 Ergebnisbewertung 
Der Feuerwehrkran wird oberhalb der in SAP hinterlegten Nutzungsdauer von 20 Jahren betrie-
ben. Um der Sicherstellungsverpflichtung, abgeleitet aus § 3 Abs. 1 BHKG, nachkommen zu kön-
nen muss die Feuerwehr handlungs- und einsatzfähig gehalten werden. Im Soll/Ist Vergleich sind 
die von der Feuerwehr Köln vorzuhaltenden Fahrzeuge aufgeführt. Gemäß BHKG impliziert die 
Unterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr auch die Vorhaltung einsatzbereiter und einsatzfä-
higer Fahrzeuge. Dies ist ein wesentlicher technischer Aspekt, um die Aufgabenerfüllung dem Ge-
setz nach gewährleisten zu können. 
Die technische Alterung von Fahrzeugen nimmt kontinuierlich ab und der Ausfallwahrscheinlichkeit 
steigt an. Seitens der Fachdienststelle wird angestrebt den Feuerwehrkran künftig für eine Nut-
zungsdauer von maximal 20 Jahren zu betreiben. Dies stellt einen guten Kompromiss zwischen 
Wirtschaftlichkeit und einsatztaktischer Verfügbarkeit da.  
Entsprechend der Kostenschätzung übersteigen die auf eine zweijährige Nutzungsdauerverlänge-
rung bezogenen Reparaturkosten in Höhe von 271.950 € den Kapitaldienst von zwei Jahren in 
Höhe von 97.020,00 €. 
Trotz Beginn der Ersatzbeschaffung in 2022, muss davon ausgegangen werden das aufgrund des 
schlechten Fahrzeugzustandes ein erheblicher Reparaturaufwand aufzuwenden ist, um zu versu-
chen den FKW einsatzfähig zu halten. 
Aufgrund der eingeschränkten Ersatzteilsituation für dieses Altfahrzeug kann bei den erforderli-
chen Reparaturen nicht ausgeschlossen werden, dass trotz einzuleitender Reparaturmaßnahmen 
der FKW nicht funktionsfähig widerhergestellt werden kann. Im vorliegenden Fall ist eine alterna-
tive Kompensationsmaßnahme zu ergreifen, um die Einsatzfähigkeit in diesen Bereich aufrecht-
erhalten zu können. Gerade auch, um den erforderlichen Zeitraum der Ersatzbeschaffungsmaß-
nahme kompensieren zu können. 
Die Ersatzbeschaffung stellt für die Fachdienststelle die wirtschaftlichere Lösung da, als eine Nut-
zungsdauerverlängerung.

Anlage Va Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-183

15138 Zeichen

37   08.12.2021 
372/11    
    
 
Anlage Va Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-183 1  
1 Fahrzeugzustandsbericht (FZB) 
Ersatzbeschaffung K-FW 183 Fahrzeugtyp (aktuell) Drehleiter 
  Fahrzeugtyp (geplant) Drehleiter 
 
Die Inbetriebnahme des Fahrzeuges erfolgte am 20.04.2007. Die mit 20 aufgrund einer Handrei-
chung des IM NRW festgelegte Nutzungsdauer bei Drehleitern beiträgt für Drehleitern der Berufs-
feuerwehr Köln je nach Abnutzungsgrad 15 bis 20 Jahre. Die ermittelte tatsächliche Nutzungs-
dauer von Drehleitern der Berufsfeuerwehr Köln beträgt 16,88 Jahre.  
Die voraussichtliche Außerbetriebnahme der Drehleiter mit dem Kennzeichen K-FW 183 erfolgt, 
sofern eine Ersatzbeschaffung noch im Jahr 2022 begonnen werden kann, in Verlauf des Jahres 
2024, dann mit einem Alter von 16,54 Jahren. 
2 Fahrzeugzustand 
Die DLA (K) wurde in der KFZ-Werkstatt einer technischen Überprüfung unterzogen. Hierbei ist zu 
beachten, dass sich der ermittelte notwendige Reparaturaufwand (Nutzungsdauerverlängerung um 
2 Jahre) auf eine Nutzung bis 2024 mit anschließender Neubewertung bezieht. An diese schließt 
sich eine Beschaffungsdauer von rund 2,0 Jahren an, die die Laufzeit dann auf insgesamt ca. 4,0 
Jahre erhöht. Die bis zu einer Auslieferung 2024 entstehenden Kosten können Tabelle 1 entnom-
men werden. Reparaturen würden nur im unvermeidbaren Maß durchgeführt, präventiver Aufwand 
würde entfallen. 
Der Stichtag der zugrunde gelegten Fahrzeugdaten ist der 15.11.2021 
2.1 Nutzungsdauer und Beschaffungszeit  
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden mit einem Vorlauf von ca. 2,0 Jahren vor Ablauf der 
festgelegten Nutzungsdauer zur Ersatzbeschaffung vorgesehen. Hiermit wird der auf durchschnitt-
lich auf 2 Jahre gestiegenen realen Lieferzeiten Rechnung getragen. Sofern wirtschaftliche Gründe 
nicht entgegenstehen, werden mit entsprechendem Vorlauf die Ersatzbeschaffungen begonnen. 
 
 bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2022  
bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2024 
Festgeschriebene Nutzungsdauer ge-
mäß Abstimmung mit 20 und der 
Handreichung des IM NRW 
15 bis 20 Jahre 
Durchschnittliche tatsächliche Nut-
zungsdauer der Fahrzeuge bisher 16,88 Jahre 
Nutzungsdauer des Fahrzeuges  
K-FW 183  
14,58 Jahre 
Laufzeitverlängerung ohne 2 Jahre

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 183  
Anlage Va Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-183 2 
Beschaffungszeit insgesamt  ca. 2,0 Jahre  ca. 2,0 Jahre 
davon Lieferzeit  Min. 12 Monate Min. 12 Monate 
Voraussichtliche Nutzungsdauer 16,58 Jahre 18,58 Jahre 
Tabelle 1 Übersicht Nutzungsdauer 
2.2 Reservefahrzeuge 
Die Feuerwehr Köln verfügt über 2 Reserve-DLA (K). Eine dieser beiden Reserve-Drehleitern ist 
neben dem Einsatz als Reservefahrzeug auch im täglichen Einsatz in der Feuerwehrschule. Die-
ses Fahrzeug findet regelmäßig in den Grundausbildungen, in den brandschutztechnischen Fortbil-
dungen sowie in der Drehleiterausbildung Verwendung. Geübt wird die Menschenrettung über die 
Drehleiter, die Rettung von Patienten mittels Krankentrage über Drehleiter, der Löschangriff über 
die Drehleiter vom Korb und vom Leiterpark aus sowie die Vornahme der Drehleiter bei techni-
scher Hilfeleistung. 
2.3 Fahrleistung 
Fahrleistung Km Betriebsstunden 
Leistung seit Inbetriebnahme 75.814 1.910 
Durchschnittliche jährliche Leistung 5.199 131 
Voraussichtliche weitere Leistung bis zur 
Ersatzbeschaffung 10.398 196 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme in 2024 86.212 2.106 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme ca. 2026 96.608 2.368 
Tabelle 2 Übersicht Fahrleistung und Betriebsstunden 
In Anlehnung an DIN EN 1846-2 kann 1 Betriebsstunde des fahrgestellseitigen Nebenabtriebs 
(Pumpe, Stromerzeuger, etc.) einer Fahrstrecke von 75 km gleichgesetzt werden. Nach Umrech-
nung der oben aufgeführten Betriebsstunden ergibt sich somit folgende Gesamtkilometerleistung 
des Fahrzeuges: 
 Bis zur Ersatzbeschaffung in 2024 rund 244.196 km und 
 Bis zur Ersatzbeschaffung in 2026 rund 340.804 km 
2.4 Instandsetzungskosten seit Inbetriebnahme 
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden regelmäßig überprüft und gewartet. Das bedeutet, 
dass alle notwendigen Inspektionen und alle gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsfristen einge-
halten werden. Darüber hinaus finden jährliche Begutachtungen und „große“ Inspektionen der 
Fahrzeuge statt. Bis zum Stichtag wurden für das Fahrzeug 140.500,76 € Reparaturkosten inves-
tiert, davon entfallen auf die letzten drei Betrachtungsjahren folgenden Reparaturaufwendungen: 
 2019   15.488,24 € 
 2020  15.764,81 € 
 2021  27.964,42 €

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 183  
Anlage Va Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-183 3 
2.4.1 Kalkulation anfallender Reparaturkosten  
Die Reparaturkosten in der unten stehenden Tabelle sind für den Fall beziffert, das für das Fahr-
zeug eine noch einmal um 2 Jahre verlängerte Nutzungsdauer bis ca. 2024 angenommen wird. 
Die angenommenen Reparaturkosten sind mit einer Unschärfe versehen. Einige Reparaturkosten 
sind aufgrund von Verschleiß an Bauteilen eindeutig zu beziffern, andere Kosten müssen aufgrund 
von langjährigen Erfahrungswerten angenommen werden.  
Im Folgenden stehen die angenommenen Reparaturkosten aufgeschlüsselt nach:  
 A= Unvermeidliche Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
 B= Optionale Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
2.4.2 Erläuterungen zur Tabelle Reparaturkosten  
Bei der Kostenaufstellung kann es sich nur um eine Schätzung handeln. Zur genauen Feststellung 
des Instandsetzungsumfangs ist das Fahrzeug dem Hersteller vorzuführen.  
Beim Fahrgestell müsste eine detaillierte Inspektion (Demontage von Fahrwerkskomponenten wie 
Motor und Getriebe) vorgenommen werden. Der Aufbau wäre in weiten Teilen zu demontieren, zu-
mindest Teildemontagen von Bauteilen (Verkleidungen, Anbauteile etc.) wären notwendig. Gege-
benenfalls ist der Aufbau vom Fahrgestell abzunehmen. 
Unter Berücksichtigung der für die Demontagearbeiten anfallenden Kosten sind die dabei festge-
stellten Mängel unmittelbar zu beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist. 
Dieser Kostenaufwand rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht.  
Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zusätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitsta-
gen für die Demontagearbeiten und Mängelfeststellung. Die Erfahrungen der letzten Jahre bestäti-
gen dies.  
Maßnahmen A) Unvermeidliche 
Reparaturkosten [€] 
B) Optionale Repa-
raturkosten [€] 
Rahmenteile entrosten und lackieren 2.500  
Bodenbelag Fahrerhaus erneuern haupts. 
rechts 1.200  
Nebelscheinwerfer erneuern 250  
Monitorhalterung Podium inst.  650  
Korb Bodenblech erneuern  600  
Korb Rückwand entrosten/ lackieren 1.000  
Warnbeklebung Korb erneuern. 300  
Überarbeitung Gerätefächer und Rollladen  2.000  
Revision Leiterpark / Abstützung durchführen 15.000  
Kraftstofftank erneuern / angerostet 2.500  
Blattfedern Hinterachse erneuern 3.000  
Luftkompressor ern. 800  
Stabilisatorlagerung VA 300  
Stabilisatorlagerung HA mit Stabilisatorstange 1.500  
Gelenkwelle erneuern 1.750  
Schleuderkettenanlage überarbeiten 500  
Türfangband links/rechts erneuern 400  
Türgummi links / rechts erneuern 500  
Auspufftopf mit Endrohr erneuern  2.500  
Luftkessel erneuern 800

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 183  
Anlage Va Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-183 4 
Reifen Hinterachse Verschleißkante bald er-
reicht 1.400  
AT Motor  18.000 
AT Getriebe  15.000 
Hinterachsdifferential überholen  2.500 
Einspritzanlage  3.500 
Turbolader  2.500 
Ladeluftkühler  1.200 
Lenkung  2.500 
Achsschenkel VA erneuern  3.000 
Stoßdämpfer VA/ HA  1.000 
Luftbremsanlage inst. setzen  1.250 
Hydraulikpumpe erneuern  3.500 
Nebenantriebswelle überarbeiten  1.000 
Korbzylinder  7.000 
Summe  39.450 61.950 
Gesamtsumme A) + B)  101.400  
Tabelle 3 Aufstellung der Reparaturkosten 
2.4.3 Unvermeidliche Reparaturkosten A 
Die unter A aufgeführten Reparaturkosten stellen den Betrag dar, der zwingend aufzuwenden ist, 
wenn die Ersatzbeschaffung des Fahrzeuges nicht wie geplant im Jahre 2024 abgeschlossen ist. 
Sie dienen vornehmlich der Erhaltung der Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie der Einsatzbe-
reitschaft des Fahrzeuges bis zur Indienststellung des Ersatzfahrzeuges, dann im Jahre 2024.  
2.4.4 Optionale Reparaturkosten B 
Die unter B aufgeführten Reparaturkosten stellen die Kosten dar, die mit hoher Wahrscheinlichkeit 
im Fall einer Nutzungsdauerverlängerung um 2 Jahre aufzuwenden sind. Die Kosten sind ge-
schätzt, eine exakte Bezifferung der Instandsetzungsaufwendungen ist nur nach Demontage von 
z.B. Fahrwerkskomponenten (Motor, Getriebe etc) sowie Aufbaukomponenten (Verkleidungen, An-
bauteile etc.) möglich. Erst durch solche Maßnahmen kann der tatsächliche Umfang durchzufüh-
render Instandsetzungsarbeiten festgestellt werden. Der hierfür aufzuwendende Kostenaufwand 
rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht. Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zu-
sätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitstage für die Demontagearbeiten. 
Des Weiteren wären bei der Demontage des Fahrzeugmotors festgestellte Schäden auch gleich zu 
beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist.  
2.5 Ausfallzeiten 
Alle Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden planmäßig, zur HU für 3 – 5 Werktage in den vorge-
schriebenen Prüfintervallen in die Kfz- Werkstatt der Feuerwehr Köln abgerufen. In dieser Zeit er-
folgt neben den Untersuchungen eine Inspektion. 
Zusätzlich zu diesen Ausfallzeiten kommt, sofern eine Nutzungsdauerverlängerung des Fahrzeu-
ges in Betracht gezogen wird, eine Ausfallzeit von ca. 15-30 Kalendertagen. Diese schlüsseln sich 
auf in ca. 15 Tage Ausfallzeit für die unvermeidlichen Reparaturen und ca. 15 Tage zusätzlich für 
die optionalen Reparaturmaßnahmen. Dieser Zeitrahmen kann gegebenenfalls deutlich überschrit-

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 183  
Anlage Va Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-183 5 
ten werden, falls durch den Hersteller Bauteile aufgrund einer nicht mehr vorhandenen Ersatzteil-
lage in Einzelfertigung hergestellt werden müssen. Eine genaue Kostenkalkulation ist in diesem 
Fall nicht möglich.  
2.6 Wirtschaftlich bedingte Alterung 
Der Fahrzeugmarkt unterliegt seit je her dem technischen Wandel und der Weiterentwicklung. Ne-
ben Verbesserungen in der Motoren- und Abgastechnik ändern sicherheitsrelevante Aspekte die 
Anforderungen an Fahrzeuge. Dies spiegelt sich in der Einführung automatischen Bremsassisten-
ten und anderen Sicherheitseinrichtungen wieder.  
Neben der technischen Alterung tritt mit zunehmender Laufzeit auch eine wirtschaftliche Alterung 
in den Vordergrund. Die Ersatzteilversorgung unterliegt u.a. den wirtschaftlichen Interessen der 
Fahrzeug- und Aufbauhersteller. Im Bereich der Fahrzeughersteller wird die Ersatzteilversorgung 
für rund 20 Jahre geplant. Eine Verpflichtung dazu existiert nicht. Für Fahrzeugmodelle die älter 
als 20 Jahre sind, nimmt die Ersatzteilversorgung stetig ab und kann dazu führen, dass ein Fahr-
zeug kurzfristig irreparabel ausfällt. 
Die Feuerwehr Köln führt in der Nutzungszeit regelmäßige Instandsetzungsmaßnahmen durch. 
Diese dienen dazu eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Einsatzdienst zu gewährleisten. Je-
doch kann durch diese Maßnahmen ein kurzfristiger Fahrzeugtotalausfall wegen der wirtschaftlich 
bedingten Alterung nicht aufgefangen werden. 
3 Berechnung des Kapitaldienst und Restwert des Fahrzeuges 
3.1 Kapitaldienstberechnung  
Zur betriebswirtschaftlichen Betrachtung von Investitionen wird der Kapitaldienst den Investitions-
kosten entgegengesetzt. Als Kapitaldienst wird die finanzielle Gesamtbelastung bezeichnet. Der 
hier angenommene Kapitaldienst berücksichtigt ausschließlich die Tilgung plus kalkulatorischer 
Zinsen. 
Die tatsächliche Laufzeit der hier betrachteten Fahrzeugklasse bewegt sich bei 16,88 Jahren. Ent-
sprechend den von 20 zur Verfügung gestellten Diskontierungszinssätzen für 2021 ergibt sich ein 
Zinssatz von 0,78 % (20 Jahre Laufzeit). Als Abschreibungswert wird für die Ersatzbeschaffung ei-
ner DLA (K) im Jahr 2021 der Investitionsaufwand auf rund 615.000,00 € geschätzt. 
Kapitaldienstberechnung   Fahrzeug:  DLA (K) K-FW 183 
Abschreibungswert 615.000,00 €  
 36.433,65 
€  Zinssatz 0,78% 
Tatsächliche Nutzungsdauer des Fahr-
zeugtyps in Jahren 16,88        
Durchschnittliche Zinsen/Jahr ist:         
Durchschnittlich gebundenes Kapital 307.500,00        
Durchschnittliche Zinsen 2.398,50        
Kapitaldienst jährlich:  38.832,15 €    
kalkulatorische 
Zinsen Ge-
samt:  
40.486,68 €  
Tabelle 4 Kapitaldienstberechnung 
3.2 Restwertbestimmung 
Das Fahrzeug K-FW 183 wird nach der erfolgten Ersatzbeschaffung außer Dienst genommen und 
verkauft. Der Restwert wird unmittelbar vor dem Verkauf gutachterlich ermittelt.

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 183  
Anlage Va Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-183 6 
Gemäß dem Aussonderungsverfahren nach der Bundeshaushaltsordnung (BHO) sowie den zuge-
hörigen Verwaltungsvorschriften zur Ersatzbeschaffung, Aussonderung und Verwertung von Dienstkraftfahr-
zeugen und Verwendung der Erlöse, ist die Veräußerung dann wirtschaftlich, wenn ein Mindesterlös in 
Höhe des Anschaffungspreises, gemindert um den auf die Haltedauer bezogenen Abschreibungs-
betrag erzielt wird. Bei Fahrzeugen mit Schäden kann der Mindesterlös um den notwendigen In-
standsetzungsbetrag unterschritten und das Fahrzeug ohne Reparatur verkauft werden. 
Bei dieser Annahme wird vorausgesetzt, dass das betreffende Fahrzeug noch einen buchungs-
technischen Restwert zum Datum der Ausmusterung aufweist. Im vorliegenden Fall der DLA (K) 
liegt die tatsächliche Nutzungsdauer bis zu Ausmusterung im SAP veranlagten Abschreibungszeit-
raum und weist einen anlagentechnischen Restwert von 0,00 € auf. Der gemittelte Verkaufserlös in 
der Fahrzeugklasse DLA (K) beträgt ca. 23.300 €, somit ist der Verkauf wirtschaftlicher als der 
Weiterbetrieb anzusehen. 
4 Ergebnisbewertung 
Im Soll/Ist Vergleich sind die von der Feuerwehr Köln vorzuhaltenden Fahrzeuge aufgeführt. Ge-
mäß BHKG impliziert die Unterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr auch die Vorhaltung ein-
satzbereiter und einsatzfähiger Fahrzeuge. Dies ist ein wesentlicher technischer Aspekt, um die 
Aufgabenerfüllung dem Gesetz nach gewährleisten zu können. 
Das Fahrzeug steht nach Bewertung der Fachdienststelle zur Ersatzbeschaffung an. Die bisherige 
durchschnittliche Nutzungsdauer von 16,88 Jahren wird, sofern eine Ersatzbeschaffung im 2. 
Quartal 2024 abgeschlossen ist, mit 16,58 Jahren unterschritten. Entsprechend der Kostenschät-
zung übersteigen die auf eine zweijährige Nutzungsdauerverlängerung bezogenen Reparaturkos-
ten in Höhe von 101.400 € den Kapitaldienst von zwei Jahren in Höhe von 77.664,30 €. 
Sofern die Ersatzbeschaffung 2022 begonnen werden kann, muss ein wesentlicher Reparaturauf-
wand nicht getätigt werden. Voraussetzung ist, dass das Altfahrzeug ca. Mitte 2024 ausgemustert 
werden kann. 
Die Ersatzbeschaffung stellt für die Fachdienststelle die wirtschaftlichere Lösung da, als eine Nut-
zungsdauerverlängerung.

Anlage Vc Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-189

15073 Zeichen

37   18.11.2021 
372/11    
    
 
Anlage Vc Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-189 1 
1 Fahrzeugzustandsbericht (FZB) 
Ersatzbeschaffung K-FW 189 Fahrzeugtyp (aktuell) Drehleiter 
  Fahrzeugtyp (geplant) Drehleiter 
 
Die Inbetriebnahme des Fahrzeuges erfolgte am 20.04.2007. Die mit 20 aufgrund einer Handrei-
chung des IM NRW festgelegte Nutzungsdauer bei Drehleitern beiträgt für Drehleitern der Berufs-
feuerwehr Köln je nach Abnutzungsgrad 15 bis 20 Jahre. Die ermittelte tatsächliche Nutzungs-
dauer von Drehleitern der Berufsfeuerwehr Köln beträgt 16,88 Jahre.  
Die voraussichtliche Außerbetriebnahme der Drehleiter mit dem Kennzeichen K-FW 189 erfolgt, 
sofern eine Ersatzbeschaffung noch im Jahr 2022 begonnen werden kann, in Verlauf des Jahres 
2024, dann mit einem Alter von 16,58 Jahren. 
2 Fahrzeugzustand 
Die DLA (K) wurde in der KFZ-Werkstatt einer technischen Überprüfung unterzogen. Hierbei ist zu 
beachten, dass sich der ermittelte notwendige Reparaturaufwand (Nutzungsdauerverlängerung um 
2 Jahre) auf eine Nutzung bis 2024 mit anschließender Neubewertung bezieht. An diese schließt 
sich eine Beschaffungsdauer von rund 2,0 Jahren an, die die Laufzeit dann auf insgesamt ca. 4,0 
Jahre erhöht. Die bis zu einer Auslieferung 2024 entstehenden Kosten können Tabelle 1 entnom-
men werden. Reparaturen würden nur im unvermeidbaren Maß durchgeführt, präventiver Aufwand 
würde entfallen. 
Der Stichtag der zugrunde gelegten Fahrzeugdaten ist der 15.11.2021 
2.1 Nutzungsdauer und Beschaffungszeit  
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden mit einem Vorlauf von ca. 2,0 Jahren vor Ablauf der 
festgelegten Nutzungsdauer zur Ersatzbeschaffung vorgesehen. Hiermit wird der auf durchschnitt-
lich auf 2 Jahre gestiegenen realen Lieferzeiten Rechnung getragen. Sofern wirtschaftliche Gründe 
nicht entgegenstehen, werden mit entsprechendem Vorlauf die Ersatzbeschaffungen begonnen. 
 
 bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2022  
bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2024 
Festgeschriebene Nutzungsdauer ge-
mäß Abstimmung mit 20 und der 
Handreichung des IM NRW 
15 bis 20 Jahre 
Durchschnittliche tatsächliche Nut-
zungsdauer der Fahrzeuge bisher 16,88 Jahre 
Nutzungsdauer des Fahrzeuges  
K-FW 189 bis 31.10.2021 
14,58 Jahre 
Laufzeitverlängerung ohne 2 Jahre

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 189  
Anlage Vc Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-189 2 
Beschaffungszeit insgesamt  ca. 2,0 Jahre  ca. 2,0 Jahre 
davon Lieferzeit  Min. 12 Monate Min. 12 Monate 
Voraussichtliche Nutzungsdauer 16,58 Jahre 18,58 Jahre 
Tabelle 1 Übersicht Nutzungsdauer 
2.2 Reservefahrzeuge 
Die Feuerwehr Köln verfügt über 2 Reserve-DLA (K). Eine dieser beiden Reserve-Drehleitern ist 
neben dem Einsatz als Reservefahrzeug auch im täglichen Einsatz in der Feuerwehrschule. Die-
ses Fahrzeug findet regelmäßig in den Grundausbildungen, in den brandschutztechnischen Fortbil-
dungen sowie in der Drehleiterausbildung Verwendung. Geübt wird die Menschenrettung über die 
Drehleiter, die Rettung von Patienten mittels Krankentrage über Drehleiter, der Löschangriff über 
die Drehleiter vom Korb und vom Leiterpark aus sowie die Vornahme der Drehleiter bei techni-
scher Hilfeleistung. 
2.3 Fahrleistung 
Fahrleistung Km Betriebsstunden 
Leistung seit Inbetriebnahme 82.042 2.287 
Durchschnittliche jährliche Leistung 5.626 157 
Voraussichtliche weitere Leistung bis zur 
Ersatzbeschaffung 11.252 235 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme in 2024 93.294 2.522 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme ca. 2026 104.545 2.836 
Tabelle 2 Übersicht Fahrleistung und Betriebsstunden 
In Anlehnung an DIN EN 1846-2 kann 1 Betriebsstunde des fahrgestellseitigen Nebenabtriebs 
(Pumpe, Stromerzeuger, etc.) einer Fahrstrecke von 75 km gleichgesetzt werden. Nach Umrech-
nung der oben aufgeführten Betriebsstunden ergibt sich somit folgende Gesamtkilometerleistung 
des Fahrzeuges: 
 Bis zur Ersatzbeschaffung in 2024 rund 282.461 km und 
 Bis zur Ersatzbeschaffung in 2026 rund 387.006 km 
2.4 Instandsetzungskosten seit Inbetriebnahme 
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden regelmäßig überprüft und gewartet. Das bedeutet, 
dass alle notwendigen Inspektionen und alle gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsfristen einge-
halten werden. Darüber hinaus finden jährliche Begutachtungen und „große“ Inspektionen der 
Fahrzeuge statt. Bis zum Stichtag wurden für das Fahrzeug 124.579,78 € Reparaturkosten inves-
tiert, davon entfallen auf die letzten drei Betrachtungsjahren folgenden Reparaturaufwendungen: 
 2019   14.828,06 € 
 2020  28.636,32 € 
 2021  9.2814,01 €

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 189  
Anlage Vc Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-189 3 
2.4.1 Kalkulation anfallender Reparaturkosten  
Die Reparaturkosten in der unten stehenden Tabelle sind für den Fall beziffert, das für das Fahr-
zeug eine noch einmal um 2 Jahre verlängerte Nutzungsdauer bis ca. 2024 angenommen wird. 
Die angenommenen Reparaturkosten sind mit einer Unschärfe versehen. Einige Reparaturkosten 
sind aufgrund von Verschleiß an Bauteilen eindeutig zu beziffern, andere Kosten müssen aufgrund 
von langjährigen Erfahrungswerten angenommen werden.  
Im Folgenden stehen die angenommenen Reparaturkosten aufgeschlüsselt nach:  
 A= Unvermeidliche Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
 B= Optionale Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
2.4.2 Erläuterungen zur Tabelle Reparaturkosten  
Bei der Kostenaufstellung kann es sich nur um eine Schätzung handeln. Zur genauen Feststellung 
des Instandsetzungsumfangs ist das Fahrzeug dem Hersteller vorzuführen.  
Beim Fahrgestell müsste eine detaillierte Inspektion (Demontage von Fahrwerkskomponenten wie 
Motor und Getriebe) vorgenommen werden. Der Aufbau wäre in weiten Teilen zu demontieren, zu-
mindest Teildemontagen von Bauteilen (Verkleidungen, Anbauteile etc.) wären notwendig. Gege-
benenfalls ist der Aufbau vom Fahrgestell abzunehmen. 
Unter Berücksichtigung der für die Demontagearbeiten anfallenden Kosten sind die dabei festge-
stellten Mängel unmittelbar zu beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist. 
Dieser Kostenaufwand rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht.  
Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zusätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitsta-
gen für die Demontagearbeiten und Mängelfeststellung. Die Erfahrungen der letzten Jahre bestäti-
gen dies.  
Maßnahmen A) Unvermeidliche 
Reparaturkosten [€] 
B) Optionale Repa-
raturkosten [€] 
Rahmenteile entrosten und lackieren 2500  
Bodenbelag Fahrerhaus ern. 1.200   
Nebelscheinwerfer erneuern 250   
Monitorhalterung Podium inst.  650   
Korb Bodenblech ern.  600   
Korb Rückwand entrosten/ lackieren 1.000   
Warnbeklebung Korb erneuern. 300   
Überarbeitung Gerätefächer und Rolladen  2.000   
Revision Leiterpark / Abstützung durchführen 15.000   
Fahrersitz erneuern 600   
Blattfedern Hinterachse erneuern 3.000   
Luftkompressor ern. 800   
Stabilisatorlagerung VA 300   
Stabilisatorlagerung HA mit Stabilisatorstange 1.500   
Gelenkwelle erneuern 1.750   
Rutmatikanlage überarbeiten 500   
Türfangband links/rechts erneuern 400   
Türgummi links / rechts ern 500   
Fensterheber rechts ern. 350   
Kotflügel vorne rechts angerissen  erneuern 800   
Korbzylinder  7.000

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 189  
Anlage Vc Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-189 4 
AT Motor  18.000  
AT Getriebe  15.000  
Hinterachsdifferential überholen  2.500  
Einspritzanlage  3.500  
Turbolader  2.500  
Ladeluftkühler  1.200  
Lenkung  2.500  
Achsschenkel VA erneuern  3.000  
Stoßdämpfer VA/ HA  1.000  
Luftbremsanlage inst. Setzen  1.250  
Hydraulikpumpe ern  3.500  
Nebenantriebswelle überarbeiten  1.000  
Summe  34.000  61.950  
Gesamtsumme A) + B)  95.950   
Tabelle 3 Aufstellung der Reparaturkosten 
2.4.3 Unvermeidliche Reparaturkosten A 
Die unter A aufgeführten Reparaturkosten stellen den Betrag dar, der zwingend aufzuwenden ist, 
wenn die Ersatzbeschaffung des Fahrzeuges nicht wie geplant im Jahre 2022 abgeschlossen ist. 
Sie dienen vornehmlich der Erhaltung der Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie der Einsatzbe-
reitschaft des Fahrzeuges bis zur Indienststellung des Ersatzfahrzeuges, dann im Jahre 2024.  
2.4.4 Optionale Reparaturkosten B 
Die unter B aufgeführten Reparaturkosten stellen die Kosten dar, die mit hoher Wahrscheinlichkeit 
im Fall einer Nutzungsdauerverlängerung um 2 Jahre aufzuwenden sind. Die Kosten sind ge-
schätzt, eine exakte Bezifferung der Instandsetzungsaufwendungen ist nur nach Demontage von 
z.B. Fahrwerkskomponenten (Motor, Getriebe etc) sowie Aufbaukomponenten (Verkleidungen, An-
bauteile etc.) möglich. Erst durch solche Maßnahmen kann der tatsächliche Umfang durchzufüh-
render Instandsetzungsarbeiten festgestellt werden. Der hierfür aufzuwendende Kostenaufwand 
rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht. Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zu-
sätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitstage für die Demontagearbeiten. 
Des Weiteren wären bei der Demontage des Fahrzeugmotors festgestellte Schäden auch gleich zu 
beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist.  
2.5 Ausfallzeiten 
Alle Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden planmäßig, zur HU für 3 – 5 Werktage in den vorge-
schriebenen Prüfintervallen in die Kfz- Werkstatt der Feuerwehr Köln abgerufen. In dieser Zeit er-
folgt neben den Untersuchungen eine Inspektion. 
Zusätzlich zu diesen Ausfallzeiten kommt, sofern eine Nutzungsdauerverlängerung des Fahrzeu-
ges in Betracht gezogen wird, eine Ausfallzeit von ca. 15-30 Kalendertagen. Diese schlüsseln sich 
auf in ca. 15 Tage Ausfallzeit für die unvermeidlichen Reparaturen und ca. 15 Tage zusätzlich für 
die optionalen Reparaturmaßnahmen. Dieser Zeitrahmen kann gegebenenfalls deutlich überschrit-
ten werden, falls durch den Hersteller Bauteile aufgrund einer nicht mehr vorhandenen Ersatzteil-
lage in Einzelfertigung hergestellt werden müssen. Eine genaue Kostenkalkulation ist in diesem 
Fall nicht möglich.

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 189  
Anlage Vc Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-189 5 
2.6 Wirtschaftlich bedingte Alterung 
Der Fahrzeugmarkt unterliegt seit je her dem technischen Wandel und der Weiterentwicklung. Ne-
ben Verbesserungen in der Motoren- und Abgastechnik ändern sicherheitsrelevante Aspekte die 
Anforderungen an Fahrzeuge. Dies spiegelt sich in der Einführung automatischen Bremsassisten-
ten und anderen Sicherheitseinrichtungen wieder.  
Neben der technischen Alterung tritt mit zunehmender Laufzeit auch eine wirtschaftliche Alterung 
in den Vordergrund. Die Ersatzteilversorgung unterliegt u.a. den wirtschaftlichen Interessen der 
Fahrzeug- und Aufbauhersteller. Im Bereich der Fahrzeughersteller wird die Ersatzteilversorgung 
für rund 20 Jahre geplant. Eine Verpflichtung dazu existiert nicht. Für Fahrzeugmodelle die älter 
als 20 Jahre sind, nimmt die Ersatzteilversorgung stetig ab und kann dazu führen, dass ein Fahr-
zeug kurzfristig irreparabel ausfällt. 
Die Feuerwehr Köln führt in der Nutzungszeit regelmäßige Instandsetzungsmaßnahmen durch. 
Diese dienen dazu eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Einsatzdienst zu gewährleisten. Je-
doch kann durch diese Maßnahmen ein kurzfristiger Fahrzeugtotalausfall wegen der wirtschaftlich 
bedingten Alterung nicht aufgefangen werden. 
3 Berechnung des Kapitaldienst und Restwert des Fahrzeuges 
3.1 Kapitaldienstberechnung  
Zur betriebswirtschaftlichen Betrachtung von Investitionen wird der Kapitaldienst den Investitions-
kosten entgegengesetzt. Als Kapitaldienst wird die finanzielle Gesamtbelastung bezeichnet. Der 
hier angenommene Kapitaldienst berücksichtigt ausschließlich die Tilgung plus kalkulatorischer 
Zinsen. 
Die tatsächliche Laufzeit der hier betrachteten Fahrzeugklasse bewegt sich bei 16,88 Jahren. Ent-
sprechend den von 20 zur Verfügung gestellten Diskontierungszinssätzen für 2021 ergibt sich ein 
Zinssatz von 0,78 % (20 Jahre Laufzeit). Als Abschreibungswert wird für die Ersatzbeschaffung ei-
ner DLA (K) im Jahr 2021 der Investitionsaufwand auf rund 615.000,00 € geschätzt. 
Kapitaldienstberechnung   Fahrzeug:  DLA (K) K-FW 189 
Abschreibungswert 615.000,00 €  36.433,65 €  Zinssatz 0,78% 
Tatsächliche Nutzungsdauer des Fahr-
zeugtyps in Jahren 16,88        
Durchschnittliche Zinsen/Jahr ist:         
Durchschnittlich gebundenes Kapital 307.500,00        
Durchschnittliche Zinsen 2.398,50        
Kapitaldienst jährlich:  38.832,15 €    
kalkulatorische 
Zinsen Ge-
samt:  
40.486,68 €  
Tabelle 4 Kapitaldienstberechnung 
3.2 Restwertbestimmung 
Das Fahrzeug K-FW 189 wird nach der erfolgten Ersatzbeschaffung außer Dienst genommen und 
verkauft. Der Restwert wird unmittelbar vor dem Verkauf gutachterlich ermittelt.  
Gemäß dem Aussonderungsverfahren nach der Bundeshaushaltsordnung (BHO) sowie den zuge-
hörigen Verwaltungsvorschriften zur Ersatzbeschaffung, Aussonderung und Verwertung von Dienstkraftfahr-
zeugen und Verwendung der Erlöse, ist die Veräußerung dann wirtschaftlich, wenn ein Mindesterlös in 
Höhe des Anschaffungspreises, gemindert um den auf die Haltedauer bezogenen Abschreibungs-
betrag erzielt wird. Bei Fahrzeugen mit Schäden kann der Mindesterlös um den notwendigen In-
standsetzungsbetrag unterschritten und das Fahrzeug ohne Reparatur verkauft werden.

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 189  
Anlage Vc Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-189 6 
Bei dieser Annahme wird vorausgesetzt, dass das betreffende Fahrzeug noch einen buchungs-
technischen Restwert zum Datum der Ausmusterung aufweist. Im vorliegenden Fall der DLA (K) 
liegt die tatsächliche Nutzungsdauer bis zu Ausmusterung im SAP veranlagten Abschreibungszeit-
raum und weist einen anlagentechnischen Restwert von 0,00 € auf. Der gemittelte Verkaufserlös in 
der Fahrzeugklasse DLA (K) beträgt ca. 23.300 €, somit ist der Verkauf wirtschaftlicher als der 
Weiterbetrieb anzusehen. 
4 Ergebnisbewertung 
Im Soll/Ist Vergleich sind die von der Feuerwehr Köln vorzuhaltenden Fahrzeuge aufgeführt. Ge-
mäß BHKG impliziert die Unterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr auch die Vorhaltung ein-
satzbereiter und einsatzfähiger Fahrzeuge. Dies ist ein wesentlicher technischer Aspekt, um die 
Aufgabenerfüllung dem Gesetz nach gewährleisten zu können. 
Das Fahrzeug steht nach Bewertung der Fachdienststelle zur Ersatzbeschaffung an. Die bisherige 
durchschnittliche Nutzungsdauer von 16,88 Jahren wird, sofern eine Ersatzbeschaffung im 2. 
Quartal 2024 abgeschlossen ist, mit 16,58 Jahren unterschritten. Entsprechend der Kostenschät-
zung übersteigen die auf eine zweijährige Nutzungsdauerverlängerung bezogenen Reparaturkos-
ten in Höhe von 95.950 € den Kapitaldienst von zwei Jahren in Höhe von 77.664,30 €. 
Sofern die Ersatzbeschaffung 2022 begonnen werden kann, muss ein wesentlicher Reparaturauf-
wand nicht getätigt werden. Voraussetzung ist, dass das Altfahrzeug ca. Mitte 2024 ausgemustert 
werden kann. 
Die Ersatzbeschaffung stellt für die Fachdienststelle die wirtschaftlichere Lösung da, als eine Nut-
zungsdauerverlängerung.

Anlage II Darstellung der Investitionsauszahlungen und der jährlichen Folgeaufwendungen und -erträge

2015 Zeichen

2022 2023 2024 2025 Summe 2022 2023 2024 2025 2026 ff.
Kran 2 2023 900.000 45.000 45.000 45.000
Kran 5 2023 900.000 45.000 45.000 45.000
GW-Log S1 2022 200.000 20.000 20.000 20.000 20.000
FWA-Log S11 2022 38.000 3.800 3.800 3.800 3.800
GW-Log S2 2022 200.000 20.000 20.000 20.000 20.000
FWA-Log S22 2022 38.000 3.800 3.800 3.800 3.800
DLA (K) 2024 627.000 41.800 41.800
DLA (K) 2024 627.000 41.800 41.800
DLA (K) 2024 627.000 41.800 41.800
DLA (K) 2024 627.000 41.800 41.800
LKW Logistik 2022 156.000 15.600 15.600 15.600 15.600
Summe BS 632.000 1.800.000 2.508.000 0 4.940.000 0 63.200 153.200 320.400 320.400
2022 2023 2024 2025 Summe 2022 2023 2024 2025 2026 ff.
KTW (Psych) 2022 150.000 25.000 25.000 25.000 25.000
KTW 2022 150.000 25.000 25.000 25.000 25.000
KTW 2023 150.000 25.000 25.000 25.000
KTW 2023 150.000 25.000 25.000 25.000
KTW 2023 150.000 25.000 25.000 25.000
KTW 2023 150.000 25.000 25.000 25.000
KTW Res. 2023 150.000 25.000 25.000 25.000
KTW Res. 2023 150.000 25.000 25.000 25.000
NEF 2023 106.000 17.667 17.667 17.667
NEF 2024 106.000 17.667 17.667
NEF 2023 106.000 17.667 17.667 17.667
NEF 2023 106.000 17.667 17.667 17.667
NEF 2023 106.000 17.667 17.667 17.667
NEF 2023 106.000 17.667 17.667 17.667
NEF 2023 106.000 17.667 17.667 17.667
NEF 2024 106.000 17.667 17.667
NEF 2024 106.000 17.667 17.667
NEF 2024 106.000 17.667 17.667
NEF 2024 106.000 17.667 17.667
NEF 2024 106.000 17.667 17.667
NEF 2024 106.000 17.667 17.667
NEF 2024 106.000 17.667 17.667
NEF 2024 106.000 17.667 17.667
NEF 2025 106.000 17.667
NEF 2025 136.000 22.667
Summe RD 300.000 1.536.000 954.000 242.000 3.032.000 0 50.000 306.000 465.000 505.333
Summe 932.000 3.336.000 3.462.000 242.000 7.972.000 0 113.200 459.200 785.400 825.733
Fahrzeug Beschaffungs-
zeitpunkt
Jährliche Folgeaufwendungen und -erträge
Anlage II - Darstellung der Investitionsauszahlungen und der jährlichen Folgeaufwendungen und -erträge
Fahrzeug Beschaffungs-
zeitpunkt
Jährliche FolgeaufwendungenInvestitionsauszahlungen
Investitionsauszahlungen

Beschlussvorlage Rat

17671 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
I/37/372 
 
Vorlagen-Nummer 
 4363/2021 
Freigabedatum 
 31.01.2022 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bedarfsfeststellung des Beschaffungsprogrammes 2022 für die Fahrzeuge des 
Brandschutzes, der Technischen Hilfeleistung und des Rettungsdienstes der Feuerwehr Köln 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat stimmt dem dargestellten Bedarf zur Neu- bzw. Ersatzbeschaffung der aufgelisteten 
Fahrzeuge gem. Anlage II im Bereich Brandschutz in Höhe von 4.940.000 € brutto und im Be-
reich Rettungsdienst in Höhe von 3.032.000 € brutto zu 
 
2. Der Rat beschließt im Haushaltsjahr 2022 die Freigabe einer investiven Auszahlungsermäch-
tigung in Höhe von 632.000 € brutto sowie die Freigabe von Verpflichtungsermächtigungen in 
Höhe von 4.308.000 € brutto zu Lasten der Haushaltsjahre 2023 und 2024 (1.800.000 € in 
2023 und 2.508.000 € in 2024) im Teilfinanzplan 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Ret-
tungsdienst, Teilplanzeile 09, Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermö-
gen bei Finanzstelle 3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz.  
 
Weiterhin beschließt der Rat im Haushaltsjahr 2022 die Freigabe einer investiven Auszah-
lungsermächtigung in Höhe von 300.000 € brutto sowie die Freigabe von Verpflichtungser-
mächtigungen in Höhe von 2.732.000 € brutto zu Lasten der Haushaltsjahre 2023, 2024 und 
2025 (1.536.000 € in 2023, 954.000 € in 2024 und 242.000 € in 2025) im Teilfinanzplan 0212, 
Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst, Teilplanzeile 09, Auszahlungen für den Er-
werb von beweglichem Anlagevermögen bei Finanzstelle 3703-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge 
Rettungsdienst. 
 
Zur Ablösung der vorgenannten Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von insgesamt 
7.040.000 € brutto werden im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2023 ff. (inkl. 
Mittelfristplanung) entsprechende Auszahlungsermächtigungen bei den Finanzstellen 3701-
0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz und 3703-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Rettungs-
dienst in den Haushaltsjahren 2023 ff. eingeplant. 
 
 
Gesundheitsausschuss 15.02.2022 
Finanzausschuss 14.03.2022 
Rat 17.03.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   7.972.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: s. Anlage II 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: s. Anlage II 
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung 
Mit dem Fahrzeugbeschaffungsprogramm 2022 soll der Ersatz- und Neubeschaffungsbedarf der 
nachfolgend aufgelisteten Fahrzeuge des Brandschutzes, der Technischen Hilfeleistung und des Ret-
tungsdienstes anerkannt werden. Gleichzeitig wird durch die Zusammenfassung der Bedarfe zu ge-
bündelten Beschaffungspaketen (gebündelte Ausschreibungsverfahren) – im Einzelfall auch durch 
den Rückgriff auf bereits anerkannte Beschaffungsbedarfe – die strategische Ausrichtung im Rahmen 
der Beschaffungsoffensive der Feuerwehr Köln konsequent weiter verfolgt. 
In der Vergangenheit wurden über die jeweiligen Fahrzeugbeschaffungsprogramme ausschließlich 
die jährlichen Ersatzbeschaffungsbedarfe anerkannt. Eine Bündelung zu Beschaffungspaketen konn-
te mit dieser Systematik zunächst nicht erfolgen, so dass im jeweiligen Kalenderjahr überwiegend 
Einzelfahrzeuge beschafft wurden. Mit dem Fahrzeug-Soll-Ist-Vergleich aus dem Jahr 2019 wurden 
erstmalig die Voraussetzungen zu einer zukunftsweisenden und effektiven Planung zur Beschaffung 
und Bewirtschaftung geschaffen. Infolgedessen konnte ein Systemwechsel hin zur Großchargenbe-
schaffung für z. B. die Einheitlichen Ersteinsatzlöschfahrzeuge, den Rahmenliefervertrag von Stan-
dardrettungswagen und die Löschfahrzeuge-Logistik eingeleitet werden. Diese Beschaffungsstrategie 
soll auch bei zukünftigen Fahrzeugbeschaffungsprogrammen durch Zusammenführung der Beschaf-
fungsmaßnahmen konsequent weiterverfolgt werden. Die Chargenbildung und technische Vereinheit-
lichung von verschiedenen, diversifizierten Fahrzeugtypen ermöglichen eine effektivere Nutzung von

3 
Synergieeffekten im Beschaffungsvorgang, in der Bewirtschaftung und Unterhaltung sowie in der 
Ausbildung und Unterweisung der Nutzer*innen der Fahrzeuge. 
 
Alle im Folgenden aufgeführten Fahrzeugbeschaffungsmaßnahmen erfolgen im Einklang mit den 
Ratsbeschlüssen zur Aktualisierung des Fahrzeug-Soll/Ist-Vergleichs aus den Jahren 2020 und 2021 
(Vorlagen-Nr.: 3254/2020; Vorlagen-Nr.: 1455/2021). Sie führen zu keiner Erhöhung des Fahrzeug-
Soll-Bestandes und setzen sich aus zu beschließenden sowie bereits anerkannten Beschaffungsbe-
darfen zusammen. Alle entsprechenden Altfahrzeuge werden nach der jeweiligen Indienststellung der 
neuen Fahrzeuge dem Verkauf zugeführt. 
 
Bedarfsbegründung zur Neu- und Ersatzbeschaffung der Fahrzeuge im Bereich des Brand-
schutzes und der Technischen Hilfeleistung 
1. Ersatzbeschaffung von zwei baugleichen Feuerwehrkranen des Einsatzdienstes 
Zur Technischen Hilfeleistung werden im Einsatzdienst der Feuerwehr Köln zwei Feuerwehr-
krane (K-2770 und K-27455) aus unterschiedlichen Baujahren und -reihen vorgehalten. Diese 
Feuerwehrkrane mit einem Dreiachsfahrgestell sind aufgrund der schnellen Rüstzeiten unmit-
telbar zur Menschenrettung einsetzbar. 
 
Für die beiden Feuerwehrkrane aus den Baujahren 1992 (K-2770) und 1999 (K-27455) kann 
aufgrund der veralteten Fahrzeugzustände und der Ausfälle aufgrund der eingeschränkten Er-
satzteilversorgung die erforderliche Einsatzbereitschaft nicht mehr ausreichend gewährleistet 
werden (vgl. Fahrzeugzustandsberichte Anlagen IIIa und IIIb). Nur durch die Kombination von 
zwei Feuerwehrkranen mit geringen Rüstzeiten und vergleichsweise kompakten Fahrgestellen 
kann eine Menschenrettung innerhalb von max. 30 Minuten im gesamten Stadtgebiet gewähr-
leistet werden, so dass beide Krane sowohl aus einsatztaktischer Sicht als auch in Hinblick 
auf das Gefährdungspotential der Stadt Köln zu ersetzen sind. Aufgrund der umfangreichen 
Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte in den jeweiligen Fahrzeugtyp ist es erforderlich, bau-
gleiche und redundant einzusetzende Fahrzeuge zu beschaffen. Unter Berücksichtigung aller 
technischen, einsatztaktischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte sollen – auch insbesonde-
re aufgrund der schnellen Einsetzbarkeit – vergleichsweise kleinere Feuerwehrkrane wieder-
beschafft werden. 
 
2. Neu- und Ersatzbeschaffung zwei baugleicher Gliederzüge zur Fahrschulausbildung 
Zur Sicherstellung der notwendigen Fahrausbildung der Einsatzkräfte zur/zum Kraftfahrer*in 
betreibt die Feuerwehr Köln eine eigene Behördenfahrschule. Zur Umsetzung der aktuellen 
Ausbildungs- und Prüfungsrichtlinien im Rahmen der Fahrschulausbildung für die Führer-
scheinklassen C und CE sowie der erforderlichen Unterweisungen zur Ladungssicherung sind 
aufgrund des Fahrzeugzustandes die Ersatzbeschaffung des bereits vorhandenen Gliederzu-
ges, bestehend aus einem LKW (K-LN 3755) und einem Anhänger (K-LN 3885) sowie die 
Neubeschaffung des im Rahmen des Fahrzeug-Soll/Ist-Vergleich beschriebenen zweiten, 
baugleichen Gliederzuges (LKW und Anhänger) erforderlich (vgl. Fahrzeugzustandsberichte 
Anlagen IVa und IVb). 
Die technische Ausstattung beider Gliederzüge z. B. mit einer Ladebordwand soll zudem im 
Bedarfsfall den Logistikeinsatz bei Sonder- und Großeinsatzlagen oder bei pandemischen Er-
eignissen etc. ermöglichen. 
 
3. Neu- und Ersatzbeschaffung von neun Drehleitern des Einsatzdienstes 
Im Jahr 2024 stehen aufgrund der jeweiligen Fahrzeugzustände insgesamt vier der aktuell 
vorgehaltenen Drehleitern (K-FW 183, K-FW 185, K-FW 189 und K-FW 196) zur Ersatzbe-
schaffung an (vgl. Fahrzeugzustandsberichte Anlagen Va bis Vd). 
Aufgrund der zunehmend verlängerten Lieferzeiten von Feuerwehrfahrzeugen und den damit 
einhergehenden Risiken in Bezug auf die Sicherstellungsverpflichtung der Stadt Köln gegen-
über den Bürger*innen kann die Einleitung des Beschaffungsvorganges nicht weiter aufge-
schoben werden. Daher sollen die bereits in 2019 anerkannten Bedarfe (Vorlagen-Nr.: 
1718/2019 – nicht-öffentlich) sowie die bis 2024 entstehenden zusätzlichen Bedarfe in einem

4 
Ausschreibungs- und Beschaffungsvorgang gebündelt werden. Die Umsetzung der bereits 
anerkannten Bedarfe aus dem Jahr 2019 wurde zunächst in der Bearbeitung zurückgestellt, 
um die eingangs beschriebene Systematik der Bildung von Ausschreibungspaketen und Stan-
dardisierungen zu etablieren. Aufgrund der mit der Pandemiebekämpfung einhergehenden 
Arbeitsbelastung kann die vollumfängliche Realisierung erst jetzt erfolgen. Diese effiziente 
Bündelung von Beschaffungsbedarfen entspricht den strategischen Zielen der Beschaffungs-
offensive zur Standardisierung und Reduzierung von Beschaffungsaufwänden. 
 
4. Ersatzbeschaffung eines Logistik-LKWs des Einsatzdienstes 
Zur Sicherstellung der erforderlichen Logistik-Aufgaben wird auf der Feuer- und Rettungswa-
che 5 in Köln-Weidenpesch ein LKW-Logistik (K- 27461) aus dem Baujahr 2004 vorgehalten. 
Aufgrund des Fahrzeugzustandes ist eine Ersatzbeschaffung erforderlich (vgl. Fahrzeugzu-
standsbericht Anlage VI). Im Zuge der weiter voranzutreibenden Standardisierung des Fahr-
zeugparks soll dieses Fahrzeug durch den bestehenden Botendienstfahrzeugtyp ersetzt wer-
den. Hierdurch ist es möglich, sowohl die erforderlichen Logistikaufgaben im Einsatzdienst 
wahrzunehmen als auch, ohne eine Erhöhung des Fahrzeug-Sollbestandes, eine technische 
Redundanz für die Botenfahrzeuge der Feuerwehr Köln abzubilden. 
 
Bedarfsbegründung zur Neu- und Ersatzbeschaffung der Fahrzeuge im Bereich des Rettungs-
dienstes 
 
1. Neu- und Ersatzbeschaffung von acht baugleichen Notfall-Krankentransportwagen 
Bei diesem neu zu beschaffenden Fahrzeugtyp handelt es sich um so genannte Notfall-
Krankentransportfahrzeuge (Notfall-KTW) welche Bestandteil des Rettungsdienstbedarfsplans 
2016 (Vorlagen-Nr.: 1744/2016) bzw. der bedarfsgerechten Anpassung des Rettungsdienst-
bedarfsplans in 2019 (Vorlagen-Nr.: 3381/2019) sind. 
Im Rettungsdienstbedarfsplan 2019 wurde der Bedarf von fünf Notfall-Krankentransportwagen 
zuzüglich einer Technischen Ausfallreserve von zwei Fahrzeugen beschrieben. Darüber hin-
aus soll die bereits im Rahmen des Beschaffungsprogrammes für Fahrzeuge des Rettungs-
dienstes 2017 (Vorlagen-Nr.: 2269/2017) beschlossene Ersatzbeschaffung des Fahrzeuges 
mit dem Kennzeichen K-LN 3737 auch als Notfall-Krankentransportwagen erfolgen (vgl. Ziffer 
4.4.1. RTW 5.5 (PSYCH) zu N-KTW 5 in Anlage 1: Rettungsdienstbedarfsplan – Aktualisie-
rung 2019), dessen Umsetzung ebenfalls im Sinne der Etablierung der eingangs beschriebe-
nen Systematik zur Bündelung von Beschaffungsbedarfen zunächst zurückgestellt wurde. Die 
vorgenannten Bedarfe werden in einer Beschaffungsmaßnahme von insgesamt acht Fahrzeu-
gen gebündelt umgesetzt. 
 
2. Ersatzbeschaffung von 17 einheitlichen Notarzt-Einsatzfahrzeugen 
Im Rettungsdienst der Stadt Köln werden gemäß des Fahrzeug-Soll/Ist-Vergleiches und des 
Rettungsdienstbedarfsplanes insgesamt 17 Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) vorgehalten, wel-
che sich in 13 Fahrzeuge des Einsatzdienstes sowie vier Fahrzeuge der Technischen Ausfall-
reserve untergliedern.  
Grundsätzlich sollen alle Rettungsdienstfahrzeuge im Fahrzeugpark der Feuerwehr Köln nach 
der festgeschriebenen pauschalen Nutzungsdauer von sechs Jahren regelhaft ersatzbeschafft 
werden. Es wird beabsichtigt, analog zu der Beschaffung der einheitlichen Standardrettungs-
wagen (Vorlagen-Nr.: 1455/2021), auch die regelhafte Ersatzbeschaffung des gesamten 
Fahrzeugbestandes der vorgehaltenen Notarzt-Einsatzfahrzeuge im Rahmen eines gebündel-
ten Beschaffungsvorhabens durchzuführen. Hierfür soll ein vierjähriger Rahmenliefervertrag 
vorbereitet und geschlossen werden. Dieser beinhaltet im Zuge eines Pilotprojektes auch die 
Beschaffung eines Notarzt-Einsatzfahrzeuges mit E-Antrieb (vgl. Kapitel „Auswirkungen auf 
den Klimaschutz / Förderung der E-Mobilität“ dieser Vorlage). Die ersten Auslieferungen sol-
len ab dem 3. Quartal 2023 erfolgen. 
Die Zielsetzung liegt auch hier in der Etablierung eines Regelprozesses zur kontinuierlichen 
und ressourcenschonenden Erneuerung des Fahrzeugparkes über die gleichverteilten Liefe-
rungen und Indienststellungen der Fahrzeuge innerhalb der Rahmenvertragsdauer von vier 
Jahren. Gleichzeitig kann so das durchschnittliche Fahrzeugalter der Fahrzeuge möglichst 
konstant gehalten werden.

5 
Die detaillierten Lieferzeitpunkte sind in Anlage I „Detailaufstellung der geplanten Indienststel-
lung der NEF nach dem Rahmenliefervertrag“ aufgelistet.  
 
Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes 
Die Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes vom 14.01.2022 ist in Anlage VII beigefügt. 
 
Es ist seitens der Verwaltung geplant, die vom Rechnungsprüfungsamt angemerkten redaktionellen 
Änderungen bei der anstehenden Anpassung der Bedarfspläne / des Soll/Ist-Vergleichs einzupflegen. 
 
Finanzierung 
Die Verteilung der Investitionsauszahlungen sowie der damit verbundenen Folgeaufwendungen und 
Folgeerträge ab 2022 sind der Anlage II zu entnehmen. Die bilanziellen Abschreibungen für die Fahr-
zeuge des Rettungsdienstes sind zu 100% über die Rettungsdienstgebühren refinanzierbar. Daher 
entstehen Folgeaufwendungen und -erträge in diesem Bereich in gleicher Höhe. Die Fahrzeuge des 
Brandschutzes sind nicht refinanzierbar. 
Die erforderlichen investiven Auszahlungsermächtigungen in Höhe von 7.972.000 € für die Jahre 
2022 ff. wurden im Rahmen des Hpl.-Entwurfs 2022 bzw. werden im Rahmen des Hpl.-Entwurfs 2023 
(inkl. Mittelfristplanung) im Teilfinanzplan 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst, 
Teilplanzeile 09, Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen bei Finanzstelle 
3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz und bei Finanzstelle 3703-0212-0-0100, Kraftfahr-
zeuge Rettungsdienst entsprechend eingeplant. 
Die notwendigen Aufwandsermächtigungen für die bilanziellen Abschreibungen in Höhe von 113.200 
€ in 2023, 459.200 € in 2024, 785.400 € in 2025 und 825.733 € in 2026 ff. werden ebenfalls im Hpl.-
Entwurf im gleichen Teilergebnisplan (inkl. Mittelfristplanung), Teilplanzeile 14, Bilanzielle Abschrei-
bungen entsprechend eingeplant. Die entsprechenden Erträge aus Rettungsdienstgebühren in Höhe 
von 50.000 € in 2023, 306.000 € in 2024, 465.000 € in 2025 und 505.333 € in 2026 ff. werden in Teil-
planzeile 04, öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte berücksichtigt. 
Das Dezernat für Allgemeine Verwaltung und Ordnung wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstel-
lungsprozesses 2023 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, ggfs. 
durch Umschichtungen, vorsehen. 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz / Förderung der E-Mobilität 
In Hinblick auf die Erreichung der Klimaneutralität der Stadt Köln werden im Rahmen von Beschaf-
fungsmaßnahmen grundsätzlich mögliche alternative Antriebsenergien der Einsatzfahrzeuge geprüft. 
 
Mittlerweile wird auf dem Fahrzeugmarkt auch ein erster Fahrzeug-Prototyp eines Notarzt-
Einsatzfahrzeuges mit reinem Elektromotor angeboten, dessen Batteriekapazität in der Praxis eine 
Reichweite zwischen 150 bis 200 km aufweisen soll. Es ist beabsichtigt, im Rahmen der Beschaf-
fungsmaßnahme ein Fahrzeug der insgesamt 17 Notarzteinsatzfahrzeugen mit der neuen Technolo-
gie als „Pilot-Fahrzeug“ zu beschaffen und den Einsatz im städtischen Großstadtverkehr über die 
festgelegte Nutzungsdauer von sechs Jahren kontinuierlich zu erproben.  
 
Hieraus sollen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Schutz und Rettung der Feuerwehr Köln wis-
senschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden, ob die Elektromobilität mit den Anforderungen des 
Sicherstellungsauftrages der Feuerwehr Köln vereinbar ist. 
 
Die Kosten für die Umstellung eines Notarzt-Einsatzfahrzeuges auf einen Elektroantrieb erhöhen die 
Beschaffungskosten voraussichtlich um rd. 30.000 €. Die Verwaltung wird prüfen, ob diese Mehrkos-
ten anteilig durch die Inanspruchnahme von Förderungen bzw. die Teilnahme an Förderprogrammen 
kompensiert werden können. Dieses Notarzt-Einsatzfahrzeug wird in Anlage I „Detailaufstellung der 
geplanten Indienststellung der NEF nach dem Rahmenliefervertrag“ unter der Nr. 17 mit 136.000 € für 
eine Neubeschaffung und Indienststellung im Januar 2025 aufgeführt.

6 
Anlagen 
 
I  Detailaufstellung der geplanten Indienststellung der NEF nach dem Rahmenliefervertrag 
II Darstellung der Investitionsauszahlungen und der jährlichen Folgeaufwendungen und -erträge 
IIIa Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkran K-27455 
IIIb Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkran K-2770 
IVa Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3755 
IVb  Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3885 
Va Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-183 
Vb Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-185 
Vc Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-189 
Vd Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-196 
VI Fahrzeugzustandsbericht Logistik-LKW K-27461 
VII Stellungnahme des RPA vom 14.01.2022

Anlage Vd Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-196

15451 Zeichen

37   05.12.2021 
372/11    
    
 
Anlage Vd Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-19 1 
1 Fahrzeugzustandsbericht (FZB) 
Ersatzbeschaffung K-FW 196 Fahrzeugtyp (aktuell) Drehleiter 
  Fahrzeugtyp (geplant) Dehleiter 
 
Die Inbetriebnahme des Fahrzeuges erfolgte am 20.04.2007. Die mit 20 aufgrund einer Handrei-
chung des IM NRW festgelegte Nutzungsdauer bei Drehleitern beiträgt für Drehleitern der Berufs-
feuerwehr Köln je nach Abnutzungsgrad 15 bis 20 Jahre. Die ermittelte tatsächliche Nutzungs-
dauer von Drehleitern der Berufsfeuerwehr Köln beträgt 16,88 Jahre.  
Die voraussichtliche Außerbetriebnahme der Drehleiter mit dem Kennzeichen K-FW 196 erfolgt, 
sofern eine Ersatzbeschaffung noch im Jahr 2022 begonnen werden kann, in Verlauf des Jahres 
2024, dann mit einem Alter von 16,63 Jahren. 
2 Fahrzeugzustand 
Die DLA (K) wurde in der KFZ-Werkstatt einer technischen Überprüfung unterzogen. Hierbei ist zu 
beachten, dass sich der ermittelte notwendige Reparaturaufwand (Nutzungsdauerverlängerung um 
2 Jahre) auf eine Nutzung bis 2024 mit anschließender Neubewertung bezieht. An diese schließt 
sich eine Beschaffungsdauer von rund 2,0 Jahren an, welche die Laufzeit dann auf insgesamt ca. 
4,0 Jahre erhöht. Die bis zu einer Auslieferung 2024 entstehenden Kosten können Tabelle 1 ent-
nommen werden. Reparaturen würden nur im unvermeidbaren Maß durchgeführt, präventiver Auf-
wand würde entfallen. 
Der Stichtag der zugrunde gelegten Fahrzeugdaten ist der 03.12.2021 
2.1 Nutzungsdauer und Beschaffungszeit  
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden mit einem Vorlauf von ca. 2,0 Jahren vor Ablauf der 
festgelegten Nutzungsdauer zur Ersatzbeschaffung vorgesehen. Hiermit wird der auf durchschnitt-
lich auf 2 Jahre gestiegenen realen Lieferzeiten Rechnung getragen. Sofern wirtschaftliche Gründe 
nicht entgegenstehen, werden mit entsprechendem Vorlauf die Ersatzbeschaffungen begonnen. 
 
 bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2022  
bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2024 
Festgeschriebene Nutzungsdauer ge-
mäß Abstimmung mit 20 und der 
Handreichung des IM NRW 
15 bis 20 Jahre 
Durchschnittliche tatsächliche Nut-
zungsdauer der Fahrzeuge bisher 16,88 Jahre 
Nutzungsdauer des Fahrzeuges  
K-FW 189 bis 31.10.2021 
14,63 Jahre 
Laufzeitverlängerung ohne 2 Jahre

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 196  
Anlage Vd Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-196 2 
Beschaffungszeit insgesamt  ca. 2,0 Jahre  ca. 2,0 Jahre 
davon Lieferzeit  Min. 12 Monate Min. 12 Monate 
Voraussichtliche Nutzungsdauer 16,63 Jahre 18,63 Jahre 
Tabelle 1 Übersicht Nutzungsdauer 
2.2 Reservefahrzeuge 
Die Feuerwehr Köln verfügt über 2 Reserve-DLA (K). Eine dieser beiden Reserve-Drehleitern ist 
neben dem Einsatz als Reservefahrzeug auch im täglichen Einsatz in der Feuerwehrschule. Die-
ses Fahrzeug findet regelmäßig in den Grundausbildungen, in den brandschutztechnischen Fortbil-
dungen sowie in der Drehleiterausbildung Verwendung. Geübt wird die Menschenrettung über die 
Drehleiter, die Rettung von Patienten mittels Krankentrage über Drehleiter, der Löschangriff über 
die Drehleiter vom Korb und vom Leiterpark aus sowie die Vornahme der Drehleiter bei techni-
scher Hilfeleistung. 
2.3 Fahrleistung 
Fahrleistung Km Betriebsstunden 
Leistung seit Inbetriebnahme 64.059 2.136 
Durchschnittliche jährliche Leistung 4.378 146 
Voraussichtliche weitere Leistung bis zur 
Ersatzbeschaffung 8.756 219 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme in 2024 72.815 2.355 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme ca. 2026 81.570 2.647 
Tabelle 2 Übersicht Fahrleistung und Betriebsstunden 
In Anlehnung an DIN EN 1846-2 kann 1 Betriebsstunde des fahrgestellseitigen Nebenabtriebs 
(Pumpe, Stromerzeuger, etc.) einer Fahrstrecke von 75 km gleichgesetzt werden. Nach Umrech-
nung der oben aufgeführten Betriebsstunden ergibt sich somit folgende Gesamtkilometerleistung 
des Fahrzeuges: 
 Bis zur Ersatzbeschaffung in 2024 rund 249.437 km und 
 Bis zur Ersatzbeschaffung in 2026 rund 331.007 km 
2.4 Instandsetzungskosten seit Inbetriebnahme 
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden regelmäßig überprüft und gewartet. Das bedeutet, 
dass alle notwendigen Inspektionen und alle gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsfristen einge-
halten werden. Darüber hinaus finden jährliche Begutachtungen und „große“ Inspektionen der 
Fahrzeuge statt. Bis zum Stichtag wurden in das Fahrzeug 137.991,83 € Reparaturkosten inves-
tiert, davon entfallen auf die letzten drei Betrachtungsjahren folgenden Reparaturaufwendungen: 
 2019   22.357,67 € 
 2020  24.255,19 € 
 2021  17.600,76 €

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 196  
Anlage Vd Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-196 3 
2.4.1 Kalkulation anfallender Reparaturkosten  
Die Reparaturkosten in der unten stehenden Tabelle sind für den Fall beziffert, das für das Fahr-
zeug eine noch einmal um 2 Jahre verlängerte Nutzungsdauer bis ca. 2024 angenommen wird. 
Die angenommenen Reparaturkosten sind mit einer Unschärfe versehen. Einige Reparaturkosten 
sind aufgrund von Verschleiß an Bauteilen eindeutig zu beziffern, andere Kosten müssen aufgrund 
von langjährigen Erfahrungswerten angenommen werden.  
Im Folgenden stehen die angenommenen Reparaturkosten aufgeschlüsselt nach:  
 A= Unvermeidliche Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
 B= Optionale Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
2.4.2 Erläuterungen zur Tabelle Reparaturkosten  
Bei der Kostenaufstellung kann es sich nur um eine Schätzung handeln. Zur genauen Feststellung 
des Instandsetzungsumfangs ist das Fahrzeug dem Hersteller vorzuführen.  
Beim Fahrgestell müsste eine detaillierte Inspektion (Demontage von Fahrwerkskomponenten wie 
Motor und Getriebe) vorgenommen werden. Der Aufbau wäre in weiten Teilen zu demontieren, zu-
mindest Teildemontagen von Bauteilen (Verkleidungen, Anbauteile etc.) wären notwendig. Gege-
benenfalls ist der Aufbau vom Fahrgestell abzunehmen. 
Unter Berücksichtigung der für die Demontagearbeiten anfallenden Kosten sind die dabei festge-
stellten Mängel unmittelbar zu beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist. 
Dieser Kostenaufwand rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht.  
Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zusätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitsta-
gen für die Demontagearbeiten und Mängelfeststellung. Die Erfahrungen der letzten Jahre bestäti-
gen dies.  
 
Maßnahmen A) Unvermeidliche 
Reparaturkosten [€] 
B) Optionale Repa-
raturkosten [€] 
Rahmenteile entrosten und lackieren 2500  
Bodenbelag Fahrerhaus ern. haupts. rechts 1.200   
Nebelscheinwerfer erneuern 250   
Monitorhalterung Podium inst.  650   
Korb Bodenblech erneuern  600   
Korb Rückwand entrosten/ lackieren 1.000   
Warnbeklebung Korb erneuern 300   
Überarbeitung Gerätefächer und Rolladen  2.000   
Revision Leiterpark / Abstützung durchführen 15.000   
Sitzbank Polster gebrochen- erneuern 1.200   
Blattfedern Hinterachse Lagerung erneuern 2.500   
Luftkompressor erneuern 800   
Stabilisatorlagerung VA 300   
Stabilisatorlagerung HA mit Stabilisatorstange 1.500   
Gelenkwelle erneuern 1.750   
Rutmatikanlage überarbeiten 500   
Türfangband links/rechts erneuern 400   
Türgummi links / rechts erneuern 500   
Spiegelverstellung rechts inst. Setzen 400

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 196  
Anlage Vd Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-196 4 
Lenkrad erneuern 500   
Fahrerhausverriegelung inst. 600   
Auspuffendrohr erneuern 1.200   
Kotflügel links rechts gerissen - ern / lackieren 2.400   
Fensterheber links rechts schwergängig - ern. 800   
Einspritzanlage  3.500  
Turbolader  2.500  
Ladeluftkühler  1.200  
Lenkung  2.500  
Achsschenkel VA erneuern  3.000  
Stoßdämpfer VA/ HA  1.000  
Luftbremsanlage inst. setzen  1.250  
Hydraulikpumpe erneuern  3.500  
Nebenantriebswelle überarbeiten  1.000  
Korbzylinder  7.000  
Kraftstofftank erneuern   2.500  
Auspufftopf mit Endrohr erneuern   2.500  
AT Motor  18.000  
AT Getriebe  15.000  
Hinterachsdifferential überholen  2.500  
Summe  38.850  66.950  
Gesamtsumme A) + B)  105.800   
Tabelle 3 Aufstellung der Reparaturkosten 
2.4.3 Unvermeidliche Reparaturkosten A 
Die unter A aufgeführten Reparaturkosten stellen den Betrag dar, der zwingend aufzuwenden ist, 
wenn die Ersatzbeschaffung des Fahrzeuges nicht wie geplant im Jahre 2022 abgeschlossen ist. 
Sie dienen vornehmlich der Erhaltung der Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie der Einsatzbe-
reitschaft des Fahrzeuges bis zur Indienststellung des Ersatzfahrzeuges, dann im Jahre 2024.  
2.4.4 Optionale Reparaturkosten B 
Die unter B aufgeführten Reparaturkosten stellen die Kosten dar, die mit hoher Wahrscheinlichkeit 
im Fall einer Nutzungsdauerverlängerung um 2 Jahre aufzuwenden sind. Die Kosten sind ge-
schätzt, eine exakte Bezifferung der Instandsetzungsaufwendungen ist nur nach Demontage von 
z.B. Fahrwerkskomponenten (Motor, Getriebe etc) sowie Aufbaukomponenten (Verkleidungen, An-
bauteile etc.) möglich. Erst durch solche Maßnahmen kann der tatsächliche Umfang durchzufüh-
render Instandsetzungsarbeiten festgestellt werden. Der hierfür aufzuwendende Kostenaufwand 
rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht. Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zu-
sätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitstage für die Demontagearbeiten. 
Des Weiteren wären bei der Demontage des Fahrzeugmotors festgestellte Schäden auch gleich zu 
beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist.  
2.5 Ausfallzeiten 
Alle Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden planmäßig, zur HU für 3 – 5 Werktage in den vorge-
schriebenen Prüfintervallen in die Kfz- Werkstatt der Feuerwehr Köln abgerufen. In dieser Zeit er-
folgt neben den Untersuchungen eine Inspektion.

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 196  
Anlage Vd Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-196 5 
Zusätzlich zu diesen Ausfallzeiten kommt, sofern eine Nutzungsdauerverlängerung des Fahrzeu-
ges in Betracht gezogen wird, eine Ausfallzeit von ca. 15-30 Kalendertagen. Diese schlüsseln sich 
auf in ca. 15 Tage Ausfallzeit für die unvermeidlichen Reparaturen und ca. 15 Tage zusätzlich für 
die optionalen Reparaturmaßnahmen. Dieser Zeitrahmen kann gegebenenfalls deutlich überschrit-
ten werden, falls durch den Hersteller Bauteile aufgrund einer nicht mehr vorhandenen Ersatzteil-
lage in Einzelfertigung hergestellt werden müssen. Eine genaue Kostenkalkulation ist in diesem 
Fall nicht möglich.  
2.6 Wirtschaftlich bedingte Alterung 
Der Fahrzeugmarkt unterliegt seit je her dem technischen Wandel und der Weiterentwicklung. Ne-
ben Verbesserungen in der Motoren- und Abgastechnik ändern sicherheitsrelevante Aspekte die 
Anforderungen an Fahrzeuge. Dies spiegelt sich in der Einführung automatischen Bremsassisten-
ten und anderen Sicherheitseinrichtungen wieder.  
Neben der technischen Alterung tritt mit zunehmender Laufzeit auch eine wirtschaftliche Alterung 
in den Vordergrund. Die Ersatzteilversorgung unterliegt u.a. den wirtschaftlichen Interessen der 
Fahrzeug- und Aufbauhersteller. Im Bereich der Fahrzeughersteller wird die Ersatzteilversorgung 
für rund 20 Jahre geplant. Eine Verpflichtung dazu existiert nicht. Für Fahrzeugmodelle die älter 
als 20 Jahre sind, nimmt die Ersatzteilversorgung stetig ab und kann dazu führen, dass ein Fahr-
zeug kurzfristig irreparabel ausfällt. 
Die Feuerwehr Köln führt in der Nutzungszeit regelmäßige Instandsetzungsmaßnahmen durch. 
Diese dienen dazu eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Einsatzdienst zu gewährleisten. Je-
doch kann durch diese Maßnahmen ein kurzfristiger Fahrzeugtotalausfall wegen der wirtschaftlich 
bedingten Alterung nicht aufgefangen werden. 
3 Berechnung des Kapitaldienst und Restwert des Fahrzeuges 
3.1 Kapitaldienstberechnung  
Zur betriebswirtschaftlichen Betrachtung von Investitionen wird der Kapitaldienst den Investitions-
kosten entgegengesetzt. Als Kapitaldienst wird die finanzielle Gesamtbelastung bezeichnet. Der 
hier angenommene Kapitaldienst berücksichtigt ausschließlich die Tilgung plus kalkulatorischer 
Zinsen. 
Die tatsächliche Laufzeit der hier betrachteten Fahrzeugklasse bewegt sich bei 16,88 Jahren. Ent-
sprechend den von 20 zur Verfügung gestellten Diskontierungszinssätzen für 2021 ergibt sich ein 
Zinssatz von 0,78 % (20 Jahre Laufzeit). Als Abschreibungswert wird für die Ersatzbeschaffung ei-
ner DLA (K) im Jahr 2021 der Investitionsaufwand auf rund 615.000,00 € geschätzt. 
Kapitaldienstberechnung   Fahrzeug:  DLA (K) K-FW 196 
Abschreibungswert 615.000,00 €  36.433,65 €  Zinssatz 0,78% 
Tatsächliche Nutzungsdauer des Fahr-
zeugtyps in Jahren 16,88        
Durchschnittliche Zinsen/Jahr ist:         
Durchschnittlich gebundenes Kapital 307.500,00        
Durchschnittliche Zinsen 2.398,50        
Kapitaldienst jährlich:  38.832,15 €    
kalkulatorische 
Zinsen Ge-
samt:  
40.486,68 €  
Tabelle 4 Kapitaldienstberechnung

Fahrzeugzustandsbericht  K-FW 196  
Anlage Vd Fahrzeugzustandsbericht Drehleiter K-FW-196 6 
3.2 Restwertbestimmung 
Das Fahrzeug K-FW 196 wird nach der erfolgten Ersatzbeschaffung außer Dienst genommen und 
verkauft. Der Restwert wird unmittelbar vor dem Verkauf gutachterlich ermittelt. Der Verkaufserlös 
dieser Fahrzeugklasse kann aktuell nicht geschätzt werden. 
Gemäß dem Aussonderungsverfahren nach der Bundeshaushaltsordnung (BHO) sowie den zuge-
hörigen Verwaltungsvorschriften zur Ersatzbeschaffung, Aussonderung und Verwertung von Dienstkraftfahr-
zeugen und Verwendung der Erlöse, ist die Veräußerung dann wirtschaftlich, wenn ein Mindesterlös in 
Höhe des Anschaffungspreises, gemindert um den auf die Haltedauer bezogenen Abschreibungs-
betrag erzielt wird. Bei Fahrzeugen mit Schäden kann der Mindesterlös um den notwendigen In-
standsetzungsbetrag unterschritten und das Fahrzeug ohne Reparatur verkauft werden. 
Bei dieser Annahme wird vorausgesetzt, dass das betreffende Fahrzeug noch einen buchungs-
technischen Restwert zum Datum der Ausmusterung aufweist. Im vorliegenden Fall der DLA (K) 
liegt die tatsächliche Nutzungsdauer bis zu Ausmusterung im SAP veranlagten Abschreibungszeit-
raum und weist einen anlagentechnischen Restwert von 0,00 € auf. Somit ist der Verkauf, grund-
sätzlich wirtschaftlicher als der Weiterbetrieb, da ein höher Verkaufserlös als 0,00 € zu erzielen ist. 
4 Ergebnisbewertung 
Im Soll/Ist Vergleich sind die von der Feuerwehr Köln vorzuhaltenden Fahrzeuge aufgeführt. Ge-
mäß BHKG impliziert die Unterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr auch die Vorhaltung ein-
satzbereiter und einsatzfähiger Fahrzeuge. Dies ist ein wesentlicher technischer Aspekt, um die 
Aufgabenerfüllung dem Gesetz nach gewährleisten zu können. 
Das Fahrzeug steht nach Bewertung der Fachdienststelle mit G = 0,56 zur Ersatzbeschaffung an. 
Die bisherige durchschnittliche Nutzungsdauer von 16,88 Jahren wird, sofern eine Ersatzbeschaf-
fung im 2. Quartal 2024 abgeschlossen ist, mit 16,54 Jahren unterschritten. Entsprechend der Kos-
tenschätzung übersteigen die auf eine zweijährige Nutzungsdauerverlängerung bezogenen Repa-
raturkosten in Höhe von 105.800 € den Kapitaldienst von zwei Jahren in Höhe von 77.664,30 €. 
Sofern die Ersatzbeschaffung 2022 begonnen werden kann, muss ein wesentlicher Reparaturauf-
wand nicht getätigt werden. Voraussetzung ist, dass das Altfahrzeug ca. Mitte 2024 ausgemustert 
werden kann. 
Die Ersatzbeschaffung stellt für die Fachdienststelle die wirtschaftlichere Lösung da, als eine Nut-
zungsdauerverlängerung.

Anlage VII Stellungnahme des RPA vom 14.01.2022

7173 Zeichen

/ 2 
14 14.01.2022 
141/3 Frau Schaaff 
 22972 
 22972 
 
 
37 
 
 
 
Stellungnahme zur Beschlussvorlage 4363/2021 Bedarfsfeststellung des Beschaf- 
fungsprogrammes 2022 für die Fahrzeuge des Brandschutzes, der Technischen Hilfe- 
leistung und des Rettungsdienstes; 
Voraussichtliches Auftragsvolumen 6.699.160 Euro netto bzw. 7.972.000 Euro brutto 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
ich beziehe mich auf die mir über Session zugegangene Beschlussvorlage in der Version 
vom 13.01.2022 zur Bedarfsfeststellung des Beschaffungsprogrammes 2022 für die Fahr- 
zeuge des Brandschutzes, der Technischen Hilfeleistung und des Rettungsdienstes durch 
den Rat der Stadt Köln. 
 
Ersatzbeschaffung von zwei baugleichen Feuerwehrkranen (RPA-Nr. 141/37/01/22) 
 
Gemäß den Zustandsberichten für die Krane mit den Kennzeichen K-2770 und K-27455 sind 
diese 30 bzw. 22 Jahre alt. Die Ersatzbeschaffung ist wirtschaftlicher als eine Nutzungsdau- 
erverlängerung. 
 
Das voraussichtliche Auftragsvolumen beträgt je Kran 756.303 Euro netto bzw. 900.000 Euro 
brutto und insgesamt 1.512.605 Euro netto bzw. 1.800.000 Euro brutto. 
 
Der Bedarf ist nachvollziehbar dargestellt. 
 
 
Neu- und Ersatzbeschaffung zwei baugleicher Gliederzüge zur Fahrschulausbildung (RPA-
Nr. 141/37/02/22) 
 
Gemäß den Zustandsberichten für die Zugmaschine mit dem Kennzeichen K-LN 3755 und 
den Anhänger mit dem Kennzeichen K-LN 3885 sind diese 12 bzw. 9 Jahre alt. Die Ersatz- 
beschaffung ist wirtschaftlicher als eine Nutzungsdauerverlängerung. 
 
Den grundsätzlichen Bedarf Neubeschaffung des zweiten, baugleichen Gliederzuges (LKW 
und Anhänger) hat der Rat bereits in seiner Sitzung am 14.02.2019 unter TOP 10.7, mit der 
Beschlussvorlage 3695/2018 zum Beschluss des Soll-Ist-Vergleiches über den gesamten 
Fahrzeugbestand der Feuerwehr Köln anerkannt. Der Brandschutzbedarfsplan ist noch ent- 
sprechend anzupassen. Die Kosten wurden damals auf 250.000 Euro brutto geschätzt.  
 
Das voraussichtliche Auftragsvolumen beträgt je Gliederzug 200.000 Euro netto bzw. 
238.000 Euro brutto und insgesamt 400.000 Euro netto bzw. 476.000 Euro brutto. 
 
Der Bedarf ist nachvollziehbar dargestellt.

- 2 - 
 
/ 3 
 
Ich empfehle, zukünftige Anpassungen zuerst im Bedarfsplan vorzunehmen und die Verän- 
derungen des Soll-Ist-Vergleiches daran anzuschließen. Gemäß § 5 Absatz 2 der Zuständig- 
keitsordnung entfällt für Mehrbedarfe bzw. Neubeschaffungen, die sich aus einem vom Rat 
beschlossenen Bedarfsplan ergeben, die Notwendigkeit eines neuerlichen Bedarfsfeststel- 
lungsbeschlusses. 
 
 
Neu- und Ersatzbeschaffung von neun Drehleitern; hier: vier Ersatzbeschaffungen (RPA-Nr. 
141/37/03/22) 
 
Meine Stellungnahme bezieht sich auf den Bedarf der Ersatzbeschaffungen von vier Drehlei- 
tern. Gemäß den Zustandsberichten für die vier Drehleitern mit den Kennzeichen K-FW 183, 
K-FW 185, K-FW 189 und K-FW 196 sind diese 14 Jahre alt. Je Drehleiter wurde in den Zu- 
standsberichten mit einem Kaufpreis von 615.000 € kalkuliert, in der Anlage II Darstellung 
der Investitionsauszahlungen bereits mit 627.000 €. Auch unter Berücksichtigung des ge- 
stiegenen Kaufpreises ist die Ersatzbeschaffung wirtschaftlicher als eine Nutzungsdauerver- 
längerung. 
 
Das voraussichtliche Auftragsvolumen beträgt je Drehleiter 526.891 Euro netto bzw. 627.000 
Euro brutto und insgesamt 2.107.563 Euro netto bzw. 2.508.000 Euro brutto. 
 
Der Bedarf ist nachvollziehbar dargestellt. 
 
Für fünf der neun Drehleitern wurde der Bedarf bereits festgestellt. 
 
Zum Bedarf der Ersatzbeschaffungen der weiteren vier Drehleitern erfolgte bereits am 
08.05.2019 anlässlich der Beschlussvorlage 1718/2019 eine Stellungnahme unter der RPA-
Nr. 141/37/25/19.  
 
Den Bedarf einer zusätzlichen Drehleiter für die Feuerwehrschule hat der Rat bereits in sei- 
ner Sitzung am 14.02.2019 unter TOP 10.7, mit der Beschlussvorlage 3695/2018 zum Be- 
schluss des Soll-Ist-Vergleiches über den gesamten Fahrzeugbestand der Feuerwehr Köln 
anerkannt. Die Kosten einer Drehleiter wurden damals auf 600.000 Euro brutto geschätzt. 
 
Der Gesundheitsausschuss hat den Bedarf dieser fünf Drehleitern anlässlich der Beschluss- 
vorlage 1718/2019 mit dem Beschaffungsprogramm 2019 für die Fahrzeuge des Feuer- 
schutzes am 02.07.2019 unter TOP 11.1 festgestellt. 
 
 
Ersatzbeschaffung eines Logistik-LKWs des Einsatzdienstes (RPA-Nr. 141/37/04/22) 
 
Gemäß dem Zustandsbericht für den LKW-Logistik mit dem Kennzeichen K-27461 ist dieser 
17 Jahre alt. Die Ersatzbeschaffung ist unter Berücksichtigung des Fahrzeugalters und des 
voraussichtlichen Verkaufserlöses wirtschaftlicher als eine Nutzungsdauerverlängerung. 
 
Das voraussichtliche Auftragsvolumen beträgt 131.092 Euro netto bzw. 156.000 Euro brutto. 
 
Der Bedarf ist nachvollziehbar dargestellt. 
 
 
Neu- und Ersatzbeschaffung von acht baugleichen Notfall-Krankentransportwagen (RPA-Nr. 
141/37/05/22)

- 3 - 
 
 
Mit der Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplanes 2019, Beschlussvorlage 3381/2019, 
Anlage 1, Seite 56 wurde der Bedarf zur Neubeschaffung von sieben N-KTW durch den Rat 
am 06.02.2020 unter TOP 10.15 beschlossen. Gemäß § 5 Absatz 2 der Zuständigkeitsord-
nung ist kein weiterer Bedarfsfeststellungsbeschluss und demzufolge keine Stellungnahme 
des RPA erforderlich. 
 
Für Transporte gemäß Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krank-
heiten (PsychKG) wurde bisher ein Rettungswagen mit dem Kennzeichen K-LN 3737 einge-
setzt. Dessen Ersatzbeschaffung wurde bereits mit der Beschlussvorlage 2269/2017 am 
19.09.2017 durch den Gesundheitsausschuss beschlossen. Die Stellungnahme mit der RPA-
Nr. 141/37/26/17 war beigefügt. Gemäß der Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplanes 
2019, Beschlussvorlage 3381/2019, Anlage 1, Seite 55 soll der Bedarf zukünftig durch einen 
N-KTW gedeckt werden. Auch für diesen achten N-KTW ist kein weiterer Bedarfsfeststel-
lungsbeschluss erforderlich. 
 
Das voraussichtliche Auftragsvolumen beträgt je N-KTW 126.050 Euro netto bzw. 150.000 
Euro brutto und insgesamt 1.008.403 Euro netto bzw. 1.200.000 Euro brutto. 
 
Die Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplans im Hinblick auf die N-KTW ist erfolgt, die 
entsprechende Anpassung des Soll-Ist-Vergleichs steht jedoch noch aus. 
 
 
Ersatzbeschaffung von 17 einheitlichen Notarzt-Einsatzfahrzeugen (RPA-Nr. 141/37/06/22) 
 
Der Bestand von 17 Notarzt-Einsatzfahrzeugen (NEF) soll zukünftig kontinuierlich über einen 
vierjährigen Rahmenliefervertrag nach Ende der festgelegten Nutzungsdauer ersetzt werden. 
Die Nutzungsdauer von sechs Jahren wird nach der vorgelegten Planung bei 14 NEF er-
reicht, bei einzelnen Fahrzeugen um maximal sieben Monate überschritten. Bei drei NEF 
ergibt sich nach Ihrer Darstellung eine Unterschreitung um vier Monate, wobei es sich rech-
nerisch nur um drei Monate handelt (Austausch der Fahrzeuge im März statt Juni 2024). 
 
Das voraussichtliche Auftragsvolumen beträgt je NEF 89.076 Euro netto bzw. 106.000 Euro 
brutto, für den NEF mit Elektromotor 114.286 Euro netto bzw. 136.000 Euro brutto und ins-
gesamt 1.539.496 Euro netto bzw. 1.832.000 Euro brutto. 
 
Der Bedarf ist nachvollziehbar dargestellt. 
 
Mit freundlichen Grüßen

Anlage I Detailaufstellung der geplanten Indienststellung der NEF nach dem Rahmenliefervertrag

1451 Zeichen

Anlage I: Detailaufstellung der geplanten Indienststellung der NEF nach dem Rahmenliefervertrag 
Ende der 
festgelegten 
Nutzungsdauer 
Differenz in Monaten 
(gerundet) 
2023 2024 2025 von sechs Jahren 
1 NEF K-LN 3823 03.08.2017 106.000 Aug. 23 Sep. 23 1
2 NEF K-LN 3955 01.07.2018 106.000          Jun. 24 Jun. 24 0
3 NEF K-LN 3828 03.08.2017 106.000 Aug. 23 Sep. 23 1
4 NEF K-LN 3829 03.08.2017 106.000 Aug. 23 Sep. 23 1
5 NEF K-LN 3839 03.08.2017 106.000 Aug. 23 Nov. 23 4
6 NEF K-LN 3819 03.08.2017 106.000 Aug. 23 Nov. 23 4
7 NEF K-LN 3864 03.08.2017 106.000 Aug. 23 Nov. 23 4
8 NEF K-LN 3952 01.07.2018 106.000          Jun. 24 Mrz. 24 -4 
9 NEF K-LN 3956 01.07.2018 106.000          Jun. 24 Mrz. 24 -4 
10 NEF K-LN 3960 01.07.2018 106.000          Jun. 24 Mrz. 24 -4 
11 NEF K-LN 3951 01.07.2018 106.000          Jun. 24 Jun. 24 0
12 NEF K-LN 3953 01.07.2018 106.000          Jun. 24 Jun. 24 0
13 NEF K-LN 3954 01.07.2018 106.000          Jun. 24 Sep. 24 3
14 NEF K-LN 3957 01.07.2018 106.000          Jun. 24 Sep. 24 3
15 NEF K-LN 3958 01.07.2018 106.000          Jun. 24 Sep. 24 3
16 NEF K-LN 3961 01.07.2018 106.000          Jun. 24 Jan. 25 7
17 E-NEF (siehe 
Erläuterungn unter 
Förderung der E- 
Mobilität) 
K-LN 3959 01.07.2018 136.000          Jun. 24 Jan. 25 7
Geplanter 
Austausch mit 
Rahmenliefer- 
vertrag 
Kassenwirksamkeit im Kalenderjahr Nummer Notarzt- 
Einsatzfahrzeug 
NEF 
Kennzeichen Datum der 
Erstzulassung 
Seite 1 von 1

Anlage IVb Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3885

13584 Zeichen

37   08.12.2021 
372/11    
    
 
Anlage IVb Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3885 1 
1 Fahrzeugzustandsbericht (FZB) 
Ersatzbeschaffung K-LN 3885 Fahrzeugtyp (aktuell) Anhänger (Logistik Fahr-
schule) 
  Fahrzeugtyp (geplant) Anhänger (Logistik Fahr-
schule) 
 
Die Inbetriebnahme des FKW K-LN 3885 erfolgte am 09.10.2012. Die mit 20 aufgrund einer Hand-
reichung des IM NRW festgelegte Nutzungsdauer beträgt für diese Fahrzeugklasse der Berufsfeu-
erwehr Köln je nach Abnutzungsgrad 10 Jahre.  
Die voraussichtliche Außerbetriebnahme des FWA-Logistik mit dem Kennzeichen K-LN 3885 er-
folgt, sofern eine Ersatzbeschaffung im Jahr 2022 begonnen werden kann, nach aktuellen Kennt-
nisstand im Jahr 2023.  
Die tatsächliche Nutzungsdauer beträgt nach geplanter Ersatzbeschaffung ca. 10,65 Jahre, und 
übersteigt die festgelegte Nutzungsdauer für diese Fahrzeugart von 10 Jahren. Diese Klasse um-
fasst derzeit nur 1 Fahrzeug, womit es keinen Mittelwert für die Nutzungsdauer gibt. 
2 Fahrzeugzustand 
Der GW-L Fahrschule wurde in der KFZ-Werkstatt einer technischen Überprüfung unterzogen. 
Hierbei ist zu beachten, dass sich der ermittelte notwendige Reparaturaufwand (Nutzungsdauer-
verlängerung um 2 Jahre) auf eine Nutzung bis 2024 mit anschließender Neubewertung bezieht. 
An diese schließt sich eine Beschaffungsdauer von rund 1,5 Jahren an, die die Laufzeit dann auf 
insgesamt ca. 3,5 Jahre erhöht. Die bis zu einer Auslieferung 2023 entstehenden Kosten können 
Tabelle 1 entnommen werden. Reparaturen würden nur im unvermeidbaren Maß durchgeführt, 
präventiver Aufwand würde entfallen. 
Der Stichtag der zugrunde gelegten Fahrzeugdaten ist der 30.11.2021 
2.1 Nutzungsdauer und Beschaffungszeit  
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden mit einem Vorlauf von ca. 1,5 Jahren vor Ablauf der 
festgelegten Nutzungsdauer zur Ersatzbeschaffung vorgesehen. Sofern wirtschaftliche Gründe 
nicht entgegenstehen, werden mit entsprechendem Vorlauf die Ersatzbeschaffungen begonnen. 
 
 bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2022  
bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2024 
Festgeschriebene Nutzungsdauer ge-
mäß Abstimmung mit 20 und der 
Handreichung des IM NRW 
8 – 12 Jahre 
Durchschnittliche tatsächliche Nut-
zungsdauer der Fahrzeuge bisher 
Nicht ermittelbar für diese Sonderklasse  
(nur 1 Fz im Bestand)

Fahrzeugzustandsbericht  K-LN 3885  
Anlage IVb Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3885 2 
Nutzungsdauer des Fahrzeuges  
K-LN 3885 
9,15 Jahre 
Laufzeitverlängerung ohne 2 Jahre 
Beschaffungszeit insgesamt  ca. 1,5 Jahre  ca. 1,5 Jahre 
davon Lieferzeit  Min. 12 Monate Min. 12 Monate 
Voraussichtliche Nutzungsdauer 10,65 Jahre 12,65 Jahre 
Tabelle 1 Übersicht Nutzungsdauer 
2.2 Reservefahrzeuge 
In der Fahrzeugklasse FWA-L Fahrschule steht bei der Feuerwehr Köln kein Reserveanhänger zur 
Verfügung. Um einen Fahrzeugausfall ausgleichen zu können müsste ein vergleichbarer Anhänger 
für die Fahrschulausbildung angemietet werden. Diese hängen jedoch maßgeblich vom zu kom-
pensierenden Nutzungszeitraum ab und können nur Ereignisbezogen beziffert werden.  
2.3 Fahrleistung 
Fahrleistung Km 
Leistung seit Inbetriebnahme 76.576 
Durchschnittliche jährliche Leistung 8.371 
Voraussichtliche weitere Leistung bis zur 
Ersatzbeschaffung 12.557 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme in 2023 89.133 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme ca. 2025 105.874 
Tabelle 2 Übersicht Fahrleistung 
2.4 Instandsetzungskosten seit Inbetriebnahme 
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden regelmäßig überprüft und gewartet. Das bedeutet, 
dass alle notwendigen Inspektionen und alle gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsfristen einge-
halten werden. Darüber hinaus finden jährliche Begutachtungen und „große“ Inspektionen der 
Fahrzeuge statt. Bis zum Stichtag wurden für das Fahrzeug 9.211,40 € Reparaturkosten investiert, 
davon entfallen auf die letzten drei Betrachtungsjahren folgenden Reparaturaufwendungen: 
 2019   1.391,28 € 
 2020  1.739,26 € 
 2021  589,77 € 
2.4.1 Kalkulation anfallender Reparaturkosten  
Die Reparaturkosten in der unten stehenden Tabelle sind für den Fall beziffert, das für das Fahr-
zeug eine noch einmal um 2 Jahre verlängerte Nutzungsdauer bis ca. 2024 angenommen wird. 
Die angenommenen Reparaturkosten sind mit einer gewissen Unschärfe versehen. Einige Repara-
turkosten sind aufgrund von Verschleiß an Bauteilen eindeutig zu beziffern, andere Kosten müssen 
aufgrund von langjährigen Erfahrungswerten angenommen werden.

Fahrzeugzustandsbericht  K-LN 3885  
Anlage IVb Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3885 3 
Im Folgenden stehen die angenommenen Reparaturkosten aufgeschlüsselt nach:  
 A= Unvermeidliche Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
 B= Optionale Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
2.4.2 Erläuterungen zur Tabelle Reparaturkosten  
Bei der Kostenaufstellung kann es sich nur um eine Schätzung handeln. Zur genauen Feststellung 
des Instandsetzungsumfangs ist das Fahrzeug einem auf Anhänger spezialisierten Fachbetrieb 
oder ggfs dem Hersteller vorzuführen. In der Folge müssen ggfs. Fahrwerk- und Aufbau teildemon-
tiert werden. 
Unter Berücksichtigung der für die Demontagearbeiten anfallenden Kosten sind die dabei festge-
stellten Mängel unmittelbar zu beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist. 
Dieser Kostenaufwand rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht.  
Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zusätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitsta-
gen für die Demontagearbeiten und Mängelfeststellung. Die Erfahrungen der letzten Jahre bestäti-
gen dies.  
Maßnahmen A) Unvermeidliche 
Reparaturkosten [€] 
B) Optionale Repa-
raturkosten [€] 
Luftbälge porös erneuern 1.600  
Bremsanlage instand setzen 1.200   
Zugschere neu lagern 400   
Stoßdämpfer erneuern 1.200   
Aufbau entrosten 2.500   
Plane Spriegel Klappen instand setzen 2.500   
Reifen bald überaltert erneuern 2.000   
Drehkranz erneuern  3.000  
Luftventile erneuern  1.800  
Achsaufnahmen erneuern  2.400  
Bremszangen erneuern  2.800  
Federspeicher erneuern ( HA)  1.200  
Summe  11.400  11.200  
Gesamtsumme A) + B)  22.600   
Tabelle 3 Geschätzte Reparaturkosten 
2.4.3 Unvermeidliche Reparaturkosten A 
Die unter A aufgeführten Reparaturkosten stellen den Betrag dar, der zwingend aufzuwenden ist, 
wenn die Ersatzbeschaffung des Fahrzeuges nicht wie geplant im Jahre 2023 abgeschlossen ist. 
Sie dienen vornehmlich der Erhaltung der Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie der Einsatzbe-
reitschaft des Fahrzeuges bis zur Indienststellung des Ersatzfahrzeuges, dann im Jahre 2023.  
2.4.4 Optionale Reparaturkosten B 
Die unter B aufgeführten Reparaturkosten stellen die Kosten dar, die mit hoher Wahrscheinlichkeit 
im Fall einer Nutzungsdauerverlängerung um 2 Jahre aufzuwenden sind. Die Kosten sind ge-
schätzt, eine exakte Bezifferung der Instandsetzungsaufwendungen ist nur nach Demontage von 
z.B. Fahrwerkskomponenten (Bremsen, Komponenten der Druckluftanlage etc.) möglich. Erst

Fahrzeugzustandsbericht  K-LN 3885  
Anlage IVb Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3885 4 
durch solche Maßnahmen kann der tatsächliche Umfang durchzuführender Instandsetzungsarbei-
ten festgestellt werden. Der hierfür aufzuwendende Kostenaufwand rechtfertigt eine solche Vorge-
hensweise nicht. Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zusätzliche Ausfallzeiten von ca. 
7 – 14 Arbeitstage für die Demontage- und Reparaturarbeiten. 
2.5 Ausfallzeiten 
Alle Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden planmäßig, zur HU für 3 – 5 Werktage in den vorge-
schriebenen Prüfintervallen in die Kfz- Werkstatt der Feuerwehr Köln abgerufen. In dieser Zeit er-
folgt neben den Untersuchungen eine Inspektion. 
Zusätzlich zu diesen Ausfallzeiten kommt, sofern eine Nutzungsdauerverlängerung des Fahrzeu-
ges in Betracht gezogen wird, eine Ausfallzeit von ca. 15-30 Kalendertagen. Diese schlüsseln sich 
auf in ca. 15 Tage Ausfallzeit für die unvermeidlichen Reparaturen und ca. 15 Tage zusätzlich für 
die optionalen Reparaturmaßnahmen. Dieser Zeitrahmen kann gegebenenfalls deutlich überschrit-
ten werden, falls durch den Hersteller Bauteile aufgrund einer nicht mehr vorhandenen Ersatzteil-
lage in Einzelfertigung hergestellt werden müssen. Eine genaue Kostenkalkulation ist in diesem 
Fall nicht möglich.  
Zur Aufrechterhaltung des Ausbildungsbetriebes in der Behördenfahrschule der Feuerwehr Köln 
muss die Kompensation des Fahrschulzuges insbesondere des Anhängers für einen Zeitraum von 
ca. 4 Wochen erfolgen. Die aktuell einpreisbaren Mietkosten für diesen Zeitraum sind tagesaktuell 
zu berücksichtigen und in Tabelle 3 Geschätzte Reparaturkosten nicht inkludiert. 
2.6 Wirtschaftlich bedingte Alterung 
Der Fahrzeugmarkt unterliegt seit je her dem technischen Wandel und der Weiterentwicklung. Ne-
ben Verbesserungen in der Motoren- und Abgastechnik ändern sicherheitsrelevante Aspekte die 
Anforderungen an Fahrzeuge. Dies spiegelt sich in der Einführung automatischen Bremsassisten-
ten und anderen Sicherheitseinrichtungen wieder.  
Neben der technischen Alterung tritt mit zunehmender Laufzeit auch eine wirtschaftliche Alterung 
in den Vordergrund. Die Ersatzteilversorgung unterliegt u.a. den wirtschaftlichen Interessen der 
Fahrzeug- und Aufbauhersteller. Im Bereich der Fahrzeughersteller wird die Ersatzteilversorgung 
für rund 20 Jahre geplant. Eine Verpflichtung dazu existiert nicht. Für Fahrzeugmodelle die älter 
als 20 Jahre sind, nimmt die Ersatzteilversorgung stetig ab und kann dazu führen, dass ein Fahr-
zeug kurzfristig irreparabel ausfällt. 
Die Feuerwehr Köln führt in der Nutzungszeit regelmäßige Instandsetzungsmaßnahmen durch. 
Diese dienen dazu eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Einsatzdienst zu gewährleisten. Je-
doch kann durch diese Maßnahmen ein kurzfristiger Fahrzeugtotalausfall wegen der wirtschaftlich 
bedingten Alterung nicht aufgefangen werden. 
3 Berechnung des Kapitaldienst und Restwert des Fahrzeuges 
3.1 Kapitaldienstberechnung  
Zur betriebswirtschaftlichen Betrachtung von Investitionen wird der Kapitaldienst den Investitions-
kosten entgegengesetzt. Als Kapitaldienst wird die finanzielle Gesamtbelastung bezeichnet. Der 
hier angenommene Kapitaldienst berücksichtigt ausschließlich die Tilgung plus kalkulatorischer 
Zinsen. 
Die tatsächliche Laufzeit des hier betrachteten Anhängers beträgt bei Aussonderung rund 10,65 
Jahre. Gemäß der Nutzungsdauer des FWA ergibt sich entsprechend den von 20 zur Verfügung

Fahrzeugzustandsbericht  K-LN 3885  
Anlage IVb Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3885 5 
gestellten Diskontierungszinssätzen für 2021 ein Zinssatz von 0,71 % (15 Jahre Laufzeit). Als Ab-
schreibungswert wird für die Ersatzbeschaffung des FWA-L Fahrschule im Jahr 2021 wird der In-
vestitionsaufwand auf rund 38.000,00 € geschätzt. 
Kapitaldienstberechnung   Fahrzeug:  
FWA Logistik 
S2 K-LN 3885 
Abschreibungswert 38.000,00  3.568,08  Zinssatz 0,71% 
Tatsächliche Nutzungsdauer des Fahr-
zeugtyps in Jahren 10,65        
Durchschnittliche Zinsen/Jahr ist:         
Durchschnittlich gebundenes Kapital 19.000,00        
Durchschnittliche Zinsen 134,90        
Kapitaldienst jährlich:  3.702,98    
kalkulatorische 
Zinsen Ge-
samt:  
1.436,69  
Tabelle 4 Kapitaldienstberechnung 
3.2 Restwertbestimmung 
Das Fahrzeug K-LN 3885 wird nach der erfolgten Ersatzbeschaffung außer Dienst genommen und 
verkauft. Der Restwert wird unmittelbar vor dem Verkauf gutachterlich ermittelt. Der Verkaufserlös 
dieser Fahrzeugklasse kann aktuell nicht geschätzt werden. 
Gemäß dem Aussonderungsverfahren nach der Bundeshaushaltsordnung (BHO) sowie den zuge-
hörigen Verwaltungsvorschriften zur Ersatzbeschaffung, Aussonderung und Verwertung von Dienstkraft-
fahrzeugen und Verwendung der Erlöse, ist die Veräußerung dann wirtschaftlich, wenn ein Mindesterlös 
in Höhe des Anschaffungspreises, gemindert um den auf die Haltedauer bezogenen Abschrei-
bungsbetrag erzielt wird. Bei Fahrzeugen mit Schäden kann der Mindesterlös um den notwendigen 
Instandsetzungsbetrag unterschritten und das Fahrzeug ohne Reparatur verkauft werden. 
Bei dieser Annahme wird vorausgesetzt, dass das betreffende Fahrzeug noch einen buchungs-
technischen Restwert aufweist. Im vorliegenden Fall des FKW wird dieser oberhalb des in SAP 
veranlagtem Abschreibungszeitraum von 10 Jahren betrieben und weist einen anlagentechnischen 
Restwert von 0,00 € auf.  
4 Ergebnisbewertung 
Im Soll/Ist Vergleich sind die von der Feuerwehr Köln vorzuhaltenden Fahrzeuge aufgeführt. Ge-
mäß BHKG impliziert die Unterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr auch die Vorhaltung ein-
satzbereiter und einsatzfähiger Fahrzeuge. Dies ist ein wesentlicher technischer Aspekt, um die 
Aufgabenerfüllung dem Gesetz nach gewährleisten zu können. 
Das Fahrzeug steht nach Bewertung der Fachdienststelle zur Ersatzbeschaffung an. Der FWA er-
reicht eine Nutzungsdauer von ca. 10,65 Jahren, sofern eine Ersatzbeschaffung in 2023 abge-
schlossen werden kann. Entsprechend der Kostenschätzung übersteigen die auf eine zweijährige 
Nutzungsdauerverlängerung bezogenen Reparaturkosten in Höhe von 22.600 € den Kapitaldienst 
von zwei Jahren in Höhe von 7.405,95 € 
Sofern die Ersatzbeschaffung 2022 begonnen werden kann, muss ein wesentlicher Reparaturauf-
wand nicht getätigt werden. Voraussetzung ist, dass das Altfahrzeug in 2023 ausgemustert werden 
kann.  
Die Ersatzbeschaffung stellt für die Fachdienststelle die wirtschaftlichere Lösung da, als eine Nut-
zungsdauerverlängerung.

Anlage IIIa Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkran K-27455

15383 Zeichen

37   29.11.2021 
372/11    
    
 
Anlage IIIa Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkran K-27455 1 
1 Fahrzeugzustandsbericht 
Ersatzbeschaffung K-27455 Fahrzeugtyp (aktuell) Feuerwehrkran 
  Fahrzeugtyp (geplant) Feuerwehrkran 
 
Die Inbetriebnahme des Fahrzeuges erfolgte am 31.07.1999. Die mit 20 aufgrund einer Handrei-
chung des IM NRW festgelegte Nutzungsdauer beträgt für FKW der Berufsfeuerwehr Köln je nach 
Abnutzungsgrad 20 Jahre. Für die beiden FKW ergibt sich eine mittlere Nutzungsdauer von 
26,03 Jahre. 
Die voraussichtliche Außerbetriebnahme des FKW mit dem Kennzeichen K-27455 erfolgt, sofern 
eine Ersatzbeschaffung im Jahr 2022 begonnen werden kann, im Jahr 2023.  
Die tatsächliche Nutzungsdauer von 22,28 Jahren unterschreitet die mittlere Nutzungsdauer bei 
FKW von aktuell 26,03 Jahren und liegt oberhalb der festgelegten Nutzungsdauer von 20 Jahren. 
2 Fahrzeugzustand 
Der FKW wurde durch eine auf Mobilkrane spezialisierte Werkstatt einer technischen Überprüfung 
unterzogen. Hierbei ist zu beachten, dass sich der ermittelte notwendige Reparaturaufwand (Nut-
zungsdauerverlängerung um 2 Jahre) auf eine Nutzung bis 2024 mit anschließender Neubewer-
tung bezieht. An diese schließt sich eine Beschaffungsdauer von rund 1,5 Jahren an, welche die 
Laufzeit dann auf insgesamt ca. 3,5 Jahre erhöht. Die bis zu einer Auslieferung 2023 entstehenden 
Kosten können Tabelle 1 entnommen werden. Reparaturen würden nur im unvermeidbaren Maß 
durchgeführt, präventiver Aufwand würde entfallen. 
Der Stichtag der zugrunde gelegten Fahrzeugdaten ist der 05.11.2021 
2.1 Nutzungsdauer und Beschaffungszeit  
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden mit einem Vorlauf von ca. 1,5 Jahren vor Ablauf der 
festgelegten Nutzungsdauer zur Ersatzbeschaffung vorgesehen. Sofern wirtschaftliche Gründe 
nicht entgegenstehen, werden mit entsprechendem Vorlauf die Ersatzbeschaffungen begonnen. 
 
 bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2022  
bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2024 
Festgeschriebene Nutzungsdauer ge-
mäß Abstimmung mit 20 und der 
Handreichung des IM NRW 
20 Jahre 
Durchschnittliche tatsächliche Nut-
zungsdauer der Fahrzeuge bisher 26,03 Jahre 
Nutzungsdauer des Fahrzeuges  
K-27455 bis 05.11.2021 
22,28 Jahre

Fahrzeugzustandsbericht  K-27455  
Anlage IIIa Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkran K-27455 2 
Laufzeitverlängerung ohne 2 Jahre 
Beschaffungszeit insgesamt  ca. 1,5 Jahre  ca. 1,5 Jahre 
davon Lieferzeit  Min. 12 Monate Min. 12 Monate 
Voraussichtliche Nutzungsdauer 23,78 Jahre 25,78 Jahre 
Tabelle 1 Nutzungsdauer 
2.2 Reservefahrzeuge 
In der Fahrzeugklasse FKW stehen bei der Feuerwehr Köln keine Reservefahrzeuge zur Verfü-
gung. Um einen Fahrzeugausfall zu kompensieren müsste ein vergleichbarer Mobilkran angemie-
tet werden. Eine einsatztaktische Kompensation des ausfallenden FKW kann nur durch zivile Kran-
fahrzeuge erfolgen, entstehende Mietkosten sind in der wirtschaftlichen Betrachtung zu berück-
sichtigen. Mietkosten und Verfügbarkeit müssen tagesaktuell ermittelt werden. Nach Marktrecher-
che der Fachabteilung müssen Mietkosten in Höhe von ca. 10.000 €/4Wochen zuzüglich Nebenkosten 
für Einweisung etc. berücksichtigt werden. 
2.3 Fahrleistung 
 
Fahrleistung Km Betriebs-
stunden 
Leistung seit Inbetriebnahme 131.423 9.669 
Durchschnittliche jährliche Leistung 5.899 434 
Voraussichtliche weitere Leistung bis zur 
Ersatzbeschaffung 8.849 651 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme in 2023 140.272 10.320 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme ca. 2025 152.066 11.188 
Tabelle 2 Fahrleistung und Betriebsstunden 
In Anlehnung an DIN EN 1846-2 kann 1 Betriebsstunde des fahrgestellseitigen Nebenabtriebs 
(Hydraulikpumpe Kranoberwagen) einer Fahrstrecke von ca. 75 km gleichgesetzt werden. Nach 
Umrechnung der oben aufgeführten Betriebsstunden ergibt sich somit folgende Gesamtkilometer-
leistung des Fahrzeuges: 
 Bis zur Ersatzbeschaffung in 2023 rund 914.264 km und 
 Bis zur Ersatzbeschaffung in 2025 rund 991.149 km 
2.4 Instandsetzungskosten seit Inbetriebnahme 
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden regelmäßig überprüft und gewartet. Das bedeutet, 
dass alle notwendigen Inspektionen und alle gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsfristen einge-
halten werden. Darüber hinaus finden jährliche Begutachtungen und „große“ Inspektionen der 
Fahrzeuge statt. Bis zum Stichtag wurden in das Fahrzeug 560.703,67 € Reparaturkosten inves-
tiert, davon entfallen auf die letzten drei Betrachtungsjahren folgenden Reparaturaufwendungen: 
 2019   66.019,77 € 
 2020  11.401,76 € 
 2021  666,76 €

Fahrzeugzustandsbericht  K-27455  
Anlage IIIa Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkran K-27455 3 
2.4.1 Kalkulation anfallender Reparaturkosten  
Die Reparaturkosten in der unten stehenden Tabelle sind für den Fall beziffert, das für das Fahr-
zeug eine noch einmal um 2 Jahre verlängerte Nutzungsdauer bis ca. 2024 angenommen wird. 
Die angenommenen Reparaturkosten sind mit einer gewissen Unschärfe versehen. Einige Repara-
turkosten sind aufgrund von Verschleiß an Bauteilen eindeutig zu beziffern, andere Kosten müssen 
aufgrund von langjährigen Erfahrungswerten angenommen werden.  
Im Folgenden stehen die angenommenen Reparaturkosten aufgeschlüsselt nach:  
 A= Unvermeidliche Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
 B= Optionale Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
2.4.2 Erläuterungen zur Tabelle Reparaturkosten  
Bei der Kostenaufstellung kann es sich nur um eine Schätzung handeln. Zur genauen Feststellung 
des Instandsetzungsumfangs ist das Fahrzeug dem Hersteller vorzuführen.  
Beim Fahrgestell müsste eine detaillierte Inspektion (Demontage von Fahrwerkskomponenten wie 
Motor und Getriebe) vorgenommen werden. Der Aufbau wäre in weiten Teilen zu demontieren, zu-
mindest Teildemontagen von Bauteilen (Verkleidungen, Anbauteile etc.) wären notwendig. Gege-
benenfalls ist der Aufbau vom Fahrgestell abzunehmen. 
Unter Berücksichtigung der für die Demontagearbeiten anfallenden Kosten sind die dabei festge-
stellten Mängel unmittelbar zu beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist. 
Dieser Kostenaufwand rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht.  
Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zusätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitsta-
gen für die Demontagearbeiten und Mängelfeststellung. Die Erfahrungen der letzten Jahre bestäti-
gen dies.  
2.4.3 Unvermeidliche Reparaturkosten A 
Die unter A aufgeführten Reparaturkosten stellen den Betrag dar, der zwingend aufzuwenden ist, 
wenn die Ersatzbeschaffung des Fahrzeuges nicht wie geplant im Jahre 2022 abgeschlossen ist. 
Sie dienen vornehmlich der Erhaltung der Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie der Einsatzbe-
reitschaft des Fahrzeuges bis zur Indienststellung des Ersatzfahrzeuges, dann im Jahre 2022.  
2.4.4 Optionale Reparaturkosten B 
Die unter B aufgeführten Reparaturkosten stellen die Kosten dar, die mit hoher Wahrscheinlichkeit 
im Fall einer Nutzungsdauerverlängerung um 2 Jahre aufzuwenden sind. Die Kosten sind ge-
schätzt, eine exakte Bezifferung der Instandsetzungsaufwendungen ist nur nach Demontage von 
z.B. Fahrwerkskomponenten (Motor, Getriebe etc) sowie Aufbaukomponenten (Verkleidungen, An-
bauteile etc.) möglich. Erst durch solche Maßnahmen kann der tatsächliche Umfang durchzufüh-
render Instandsetzungsarbeiten festgestellt werden. Der hierfür aufzuwendende Kostenaufwand 
rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht. Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zu-
sätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitstage für die Demontagearbeiten. 
Des Weiteren wären bei der Demontage des Fahrzeugmotors festgestellte Schäden auch gleich zu 
beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist.  
Maßnahmen A) Unvermeidliche 
Reparaturkosten [€] 
B) Optionale Repa-
raturkosten [€] 
Fahrerhaus instandsetzen 15.000  
Bremse 1+2 Achse  15.000

Fahrzeugzustandsbericht  K-27455  
Anlage IIIa Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkran K-27455 4 
Bremsleitungen erneuern  250  
Windengetriebe prüfen (innerlich auf Beschädigung) 5.100  
Kranpumpe   25.000  
Schlauchsanierung  60.000  
Einspritzpumpe  10.000  
Fahrwerkszylinder 4x  16.000  
Rollenkopf  5.000  
AT Motor  50.000  
AT Getriebe  30.000  
Wippzylinder  10.000  
Teleskopausleger inst.  55.000  
Drehdurchführung  3.000  
Wasserpumpe  1.000  
Turbolader  3.000  
Summe  20.100  283.250  
Gesamtsumme A) + B)  303.350   
Tabelle 3 Geschätzte Reparaturkosten 
2.5 Ausfallzeiten 
Alle Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden planmäßig, zur HU für 3 – 5 Werktage in den vorge-
schriebenen Prüfintervallen in die Kfz- Werkstatt der Feuerwehr Köln abgerufen. In dieser Zeit er-
folgt neben den Untersuchungen eine Inspektion. 
Zusätzlich zu diesen Ausfallzeiten kommt, sofern eine Nutzungsdauerverlängerung des Fahrzeu-
ges in Betracht gezogen wird, eine Ausfallzeit von ca. 180 Kalendertagen. Diese schlüsseln sich 
auf in ca. 30 Tage Ausfallzeit für die unvermeidlichen Reparaturen und ca. 150 Tage für die optio-
nalen Reparaturmaßnahmen. Dieser Zeitrahmen kann gegebenenfalls deutlich überschritten wer-
den, falls durch den Hersteller Bauteile aufgrund einer nicht mehr vorhandenen Ersatzteillage in 
Einzelfertigung hergestellt werden müssen. Eine genaue Kostenkalkulation ist in diesem Fall nicht 
möglich. Eine mögliche Krananmietung, als Kompensation für die angegebenen Ausfallzeiten, 
würde geschätzte Zusatzkosten von ca. 80.000 € verursachen. 
2.6 Wirtschaftlich bedingte Alterung 
Der Fahrzeugmarkt unterliegt seit je her dem technischen Wandel und der Weiterentwicklung. Ne-
ben Verbesserungen in der Motoren- und Abgastechnik ändern sicherheitsrelevante Aspekte die 
Anforderungen an Fahrzeuge. Dies spiegelt sich in der Einführung automatischen Bremsassisten-
ten und anderen Sicherheitseinrichtungen wieder.  
Neben der technischen Alterung tritt mit zunehmender Laufzeit auch eine wirtschaftliche Alterung 
in den Vordergrund. Die Ersatzteilversorgung unterliegt u.a. den wirtschaftlichen Interessen der 
Fahrzeug- und Aufbauhersteller. Im Bereich der Fahrzeughersteller wird die Ersatzteilversorgung 
für rund 20 Jahre geplant. Eine Verpflichtung dazu existiert nicht. Für Fahrzeugmodelle die älter 
als 20 Jahre sind, nimmt die Ersatzteilversorgung stetig ab und kann dazu führen, dass ein Fahr-
zeug kurzfristig irreparabel ausfällt. 
Die Feuerwehr Köln führt in der Nutzungszeit regelmäßige Instandsetzungsmaßnahmen durch. 
Diese dienen dazu eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Einsatzdienst zu gewährleisten. Je-
doch kann durch diese Maßnahmen ein kurzfristiger Fahrzeugtotalausfall wegen der wirtschaftlich 
bedingten Alterung nicht aufgefangen werden.

Fahrzeugzustandsbericht  K-27455  
Anlage IIIa Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkran K-27455 5 
3 Berechnung des Kapitaldienst und Restwert des Fahrzeuges 
3.1 Kapitaldienstberechnung  
Zur betriebswirtschaftlichen Betrachtung von Investitionen wird der Kapitaldienst den Investitions-
kosten entgegengesetzt. Als Kapitaldienst wird die finanzielle Gesamtbelastung bezeichnet. Der 
hier angenommene Kapitaldienst berücksichtigt ausschließlich die Tilgung plus kalkulatorischer 
Zinsen. 
Die tatsächliche Laufzeit der hier betrachteten Fahrzeugklasse bewegt sich zwischen 20 - 30 Jah-
ren mit dem Ziel diese künftig auf 20 Jahre zu begrenzen. Entsprechend den von 20 zur Verfügung 
gestellten Diskontierungszinssätzen für 2021 wird der Zinssatz mit 0,78 % (20 Jahre Laufzeit) an-
genommen. Die tatsächliche Nutzungsdauer des FKW beträgt aktuell 22,28 Jahre. Als Abschrei-
bungswert wird für die Ersatzbeschaffung des FKW im Jahr 2021 der Investitionsaufwand auf rund 
900.000,00 € geschätzt. 
Kapitaldienstberechnung   Fahrzeug:  KRAN 2 K-27455 
Abschreibungswert 900.000,00  45.000,00  Zinssatz 0,78% 
Tatsächliche Nutzungsdauer des Fahr-
zeugtyps in Jahren 20,00        
Durchschnittliche Zinsen/Jahr ist:         
Durchschnittlich gebundenes Kapital 450.000,00        
Durchschnittliche Zinsen 3.510,00        
Kapitaldienst jährlich:  48.510,00    
kalkulatorische 
Zinsen Ge-
samt:  
70.200,00  
Tabelle 4 Kapitaldienstberechnung 
3.2 Restwertbestimmung 
Das Fahrzeug K-27455 wird nach der erfolgten Ersatzbeschaffung außer Dienst genommen und 
verkauft. Der Restwert wird unmittelbar vor dem Verkauf gutachterlich ermittelt. Der Verkaufserlös 
dieser Fahrzeugklasse kann aktuell nicht geschätzt werden. 
Gemäß dem Aussonderungsverfahren nach der Bundeshaushaltsordnung (BHO) sowie den zuge-
hörigen Verwaltungsvorschriften zur Ersatzbeschaffung, Aussonderung und Verwertung von Dienstkraftfahr-
zeugen und Verwendung der Erlöse, ist die Veräußerung dann wirtschaftlich, wenn ein Mindesterlös in 
Höhe des Anschaffungspreises, gemindert um den auf die Haltedauer bezogenen Abschreibungs-
betrag erzielt wird. Bei Fahrzeugen mit Schäden kann der Mindesterlös um den notwendigen In-
standsetzungsbetrag unterschritten und das Fahrzeug ohne Reparatur verkauft werden. 
Bei dieser Annahme wird vorausgesetzt, dass das betreffende Fahrzeug noch einen buchungs-
technischen Restwert aufweist. Im vorliegenden Fall des FKW wird dieser oberhalb des in SAP 
veranlagtem Abschreibungszeitraum von 20 Jahren betrieben und weist einen anlagentechnischen 
Restwert von 0,00 € auf. Somit ist der Verkauf, grundsätzlich wirtschaftlicher ist als der Weiterbe-
trieb da ein höher Verkaufserlös als 0,00 € zu erzielen ist. 
4 Ergebnisbewertung 
Der Feuerwehrkran wird oberhalb der in SAP hinterlegten Nutzungsdauer von 20 Jahren betrie-
ben. Um der Sicherstellungsverpflichtung, abgeleitet aus § 3 Abs. 1 BHKG, nachkommen zu kön-
nen muss die Feuerwehr handlungs- und einsatzfähig gehalten werden. Im Soll/Ist Vergleich sind 
die von der Feuerwehr Köln vorzuhaltenden Fahrzeuge aufgeführt. Gemäß BHKG impliziert die

Fahrzeugzustandsbericht  K-27455  
Anlage IIIa Fahrzeugzustandsbericht Feuerwehrkran K-27455 6 
Unterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr auch die Vorhaltung einsatzbereiter und einsatzfä-
higer Fahrzeuge. Dies ist ein wesentlicher technischer Aspekt, um die Aufgabenerfüllung dem Ge-
setz nach gewährleisten zu können. 
Die technische Alterung von Fahrzeugen nimmt kontinuierlich ab und der Ausfallwahrscheinlichkeit 
steigt an. Seitens der Fachdienststelle wird angestrebt den Feuerwehrkran künftig für eine Nut-
zungsdauer von maximal 20 Jahren zu betreiben. 
Entsprechend der Kostenschätzung übersteigen die auf eine zweijährige Nutzungsdauerverlänge-
rung bezogenen Reparaturkosten in Höhe von 303.350 € den Kapitaldienst von zwei Jahren in 
Höhe von 97.020,00 € 
Sofern die Ersatzbeschaffung 2022 begonnen werden kann, muss vermutlich ein wesentlicher Re-
paraturaufwand nicht getätigt werden. Voraussetzung ist, dass das Altfahrzeug 2023 ausgemustert 
werden kann.  
Aufgrund der eingeschränkten Ersatzteilsituation für dieses Altfahrzeug kann bei den erforderli-
chen Reparaturen nicht ausgeschlossen werden, dass trotz einzuleitender Reparaturmaßnahmen 
der FKW nur mit einem nicht kalkulierbaren Zeit- und Kostenaufwand widerherzustellen ist. Eine 
Ersatzbeschaffung aus technischer und taktischer Sicht ist unaufschiebbar, um die Einsatzfähigkeit 
im Bereich der technischen Hilfeleistung weiterhin vollumfänglich aufrechterhalten zu können. 
Die Ersatzbeschaffung stellt für die Fachdienststelle die wirtschaftlichere Lösung da, als eine Nut-
zungsdauerverlängerung.

Anlage VI Fahrzeugzustandsbericht Logistik-LKW K-27461

14098 Zeichen

37   13.12.2021 
372/11    
    
 
Anlage VI Fahrzeugzustandsbericht Logistik-LKW K-27461 1 
1 Fahrzeugzustandsbericht (FZB) 
Ersatzbeschaffung K-27461 Fahrzeugtyp (aktuell) LKW  
  Fahrzeugtyp (geplant) LKW  
 
Die Inbetriebnahme des LKW-Logistik erfolgte am 18.03.2004. Die mit 20 aufgrund einer Handrei-
chung des IM NRW festgelegte Nutzungsdauer beträgt für diese Fahrzeugklasse der Berufsfeuer-
wehr Köln je nach Abnutzungsgrad 10 Jahre.  
Die voraussichtliche Außerbetriebnahme des LKW mit dem Kennzeichen K-27461 erfolgt, sofern 
eine Ersatzbeschaffung im Jahr 2022 begonnen werden kann, nach aktuellen Kenntnisstand im 
Jahr 2023.  
Die tatsächliche Nutzungsdauer von 17,73 Jahren übersteigt die mittlere Nutzungsdauer für diese 
Fahrzeugart von 11,29 Jahren. 
2 Fahrzeugzustand 
Der LKW-Logistik wurde in der KFZ-Werkstatt einer technischen Überprüfung unterzogen. Hierbei 
ist zu beachten, dass sich der ermittelte notwendige Reparaturaufwand (Nutzungsdauerverlänge-
rung um 2 Jahre) auf eine Nutzung bis 2024 mit anschließender Neubewertung bezieht. An diese 
schließt sich eine Beschaffungsdauer von rund 2,0 Jahren an, die die Laufzeit dann auf insgesamt 
ca. 4,0 Jahre erhöht. Die bis zu einer Auslieferung 2024 entstehenden Kosten können Tabelle 1 
entnommen werden. Reparaturen würden nur im unvermeidbaren Maß durchgeführt, präventiver 
Aufwand würde entfallen. 
Der Stichtag der zugrunde gelegten Fahrzeugdaten ist der 07.12.2021 
2.1 Nutzungsdauer und Beschaffungszeit  
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden mit einem Vorlauf von ca. 1,5 Jahren vor Ablauf der 
festgelegten Nutzungsdauer zur Ersatzbeschaffung vorgesehen. Sofern wirtschaftliche Gründe 
nicht entgegenstehen, werden mit entsprechendem Vorlauf die Ersatzbeschaffungen begonnen. 
 
 bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2022  
bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2024 
Festgeschriebene Nutzungsdauer ge-
mäß Abstimmung mit 20 und der 
Handreichung des IM NRW 
10 Jahre 
Durchschnittliche tatsächliche Nut-
zungsdauer der Fahrzeuge bisher 11,29 
Nutzungsdauer des Fahrzeuges  
K-27461 
17,73 Jahre

Fahrzeugzustandsbericht  K-27461  
Anlage VI Fahrzeugzustandsbericht Logistik-LKW K-27461 2 
Laufzeitverlängerung ohne 2 Jahre 
Beschaffungszeit insgesamt  ca. 2,0 Jahre  ca. 2,0 Jahre 
davon Lieferzeit  Min. 12 Monate Min. 12 Monate 
Voraussichtliche Nutzungsdauer 19,73 Jahre 21,73 Jahre 
Tabelle 1 Übersicht Nutzungsdauer 
2.2 Reservefahrzeuge 
In der Fahrzeugklasse GW-Logistik steht bei der Feuerwehr Köln aktuell kein Reservefahrzeug zur 
Verfügung. Um einen Fahrzeugausfall ausgleichen zu können müsste ein vergleichbarer LKW an-
gemietet werden.  
Im Zuge der weiter voranzutreibenden Standardisierung des Fahrzeugparks soll dieses Fahrzeug 
durch den bestehenden Botendienstfahrzeugtyp ersetzt werden. Hierdurch ist es möglich, sowohl 
die erforderlichen Logistikaufgaben im Einsatzdienst wahrzunehmen als auch ohne eine Erhöhung 
des Fahrzeug-Sollbestandes eine technische Redundanz für die Botenfahrzeuge abzubilden. 
2.3 Fahrleistung 
 
Fahrleistung Km 
Leistung seit Inbetriebnahme 100.377 
Durchschnittliche jährliche Leistung 5.661 
Voraussichtliche weitere Leistung bis zur 
Ersatzbeschaffung 11.322 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme in 2023 111.699 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme ca. 2025 123.017 
Tabelle 2 Übersicht Fahrleistung 
2.4 Instandsetzungskosten seit Inbetriebnahme 
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden regelmäßig überprüft und gewartet. Das bedeutet, 
dass alle notwendigen Inspektionen und alle gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsfristen einge-
halten werden. Darüber hinaus finden jährliche Begutachtungen und „große“ Inspektionen der 
Fahrzeuge statt. Bis zum Stichtag wurden für das Fahrzeug 60.562,58 € Reparaturkosten inves-
tiert, davon entfallen auf die letzten drei Betrachtungsjahren folgenden Reparaturaufwendungen: 
 2019   3.117,87 € 
 2020  7.651,86 € 
 2021  6.276,47 € 
2.4.1 Kalkulation anfallender Reparaturkosten  
Die Reparaturkosten in der unten stehenden Tabelle sind für den Fall beziffert, das für das Fahr-
zeug eine noch einmal um 2 Jahre verlängerte Nutzungsdauer bis ca. 2024 angenommen wird.

Fahrzeugzustandsbericht  K-27461  
Anlage VI Fahrzeugzustandsbericht Logistik-LKW K-27461 3 
Die angenommenen Reparaturkosten sind mit einer gewissen Unschärfe versehen. Einige Repara-
turkosten sind aufgrund von Verschleiß an Bauteilen eindeutig zu beziffern, andere Kosten müssen 
aufgrund von langjährigen Erfahrungswerten angenommen werden.  
Im Folgenden stehen die angenommenen Reparaturkosten aufgeschlüsselt nach:  
 A= Unvermeidliche Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
 B= Optionale Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
2.4.2 Erläuterungen zur Tabelle Reparaturkosten  
Bei der Kostenaufstellung kann es sich nur um eine Schätzung handeln. Zur genauen Feststellung 
des Instandsetzungsumfangs ist das Fahrzeug dem Hersteller vorzuführen.  
Beim Fahrgestell müsste eine detaillierte Inspektion (Demontage von Fahrwerkskomponenten wie 
Motor und Getriebe) vorgenommen werden. Der Aufbau wäre in weiten Teilen zu demontieren, zu-
mindest Teildemontagen von Bauteilen (Verkleidungen, Anbauteile etc.) wären notwendig. Gege-
benenfalls ist der Aufbau vom Fahrgestell abzunehmen. 
Unter Berücksichtigung der für die Demontagearbeiten anfallenden Kosten sind die dabei festge-
stellten Mängel unmittelbar zu beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist. 
Dieser Kostenaufwand rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht.  
Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zusätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitsta-
gen für die Demontagearbeiten und Mängelfeststellung. Die Erfahrungen der letzten Jahre bestäti-
gen dies.  
Maßnahmen A) Unvermeidliche 
Reparaturkosten [€] 
B) Optionale Repa-
raturkosten [€] 
Hydraulikzylinder undicht links 1.200  
Plane und Verschlüsse Container instand set-
zen 600  
Reifen Hinterachse erneuern (11/13)  600 
Motor erneuern   8.500 
Getriebe erneuern  4.500 
Vorderachse / Differenzial erneuern   2.500 
Lenkung erneuern  1.500 
Hydraulikzylinder rechts abdichten  1.200 
Kupplung erneuern  1.500 
Boden Ladecontainer instand setzen  1.200 
Plane Ladecontainer erneuern  1.500 
Ladeklappe Container instand setzen  500 
Fahrerhausboden instand setzen   600 
Hinterachslagerung instand setzen   1.200 
Summe  1.800  25.300  
Gesamtsumme A) + B)  27.100   
Tabelle 3 Geschätzte Reparaturkosten 
2.4.3 Unvermeidliche Reparaturkosten A 
Die unter A aufgeführten Reparaturkosten stellen den Betrag dar, der zwingend aufzuwenden ist, 
wenn die Ersatzbeschaffung des Fahrzeuges nicht wie geplant im Jahre 2024 abgeschlossen ist.

Fahrzeugzustandsbericht  K-27461  
Anlage VI Fahrzeugzustandsbericht Logistik-LKW K-27461 4 
Sie dienen vornehmlich der Erhaltung der Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie der Einsatzbe-
reitschaft des Fahrzeuges bis zur Indienststellung des Ersatzfahrzeuges, dann im Jahre 2024.  
2.4.4 Optionale Reparaturkosten B 
Die unter B aufgeführten Reparaturkosten stellen die Kosten dar, die mit hoher Wahrscheinlichkeit 
im Fall einer Nutzungsdauerverlängerung um 2 Jahre aufzuwenden sind. Die Kosten sind ge-
schätzt, eine exakte Bezifferung der Instandsetzungsaufwendungen ist nur nach Demontage von 
z.B. Fahrwerkskomponenten (Motor, Getriebe etc) sowie Aufbaukomponenten (Verkleidungen, An-
bauteile etc.) möglich. Erst durch solche Maßnahmen kann der tatsächliche Umfang durchzufüh-
render Instandsetzungsarbeiten festgestellt werden. Der hierfür aufzuwendende Kostenaufwand 
rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht. Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zu-
sätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitstage für die Demontagearbeiten. 
Des Weiteren wären bei der Demontage des Fahrzeugmotors festgestellte Schäden auch gleich zu 
beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist.  
2.5 Ausfallzeiten 
Alle Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden planmäßig, zur HU für 3 – 5 Werktage in den vorge-
schriebenen Prüfintervallen in die Kfz- Werkstatt der Feuerwehr Köln abgerufen. In dieser Zeit er-
folgt neben den Untersuchungen eine Inspektion. 
Zusätzlich zu diesen Ausfallzeiten kommt, sofern eine Nutzungsdauerverlängerung des Fahrzeu-
ges in Betracht gezogen wird, eine Ausfallzeit von ca. 15-30 Kalendertagen. Diese schlüsseln sich 
auf in ca. 15 Tage Ausfallzeit für die unvermeidlichen Reparaturen und ca. 15 Tage zusätzlich für 
die optionalen Reparaturmaßnahmen. Dieser Zeitrahmen kann gegebenenfalls deutlich überschrit-
ten werden, falls durch den Hersteller Bauteile aufgrund einer nicht mehr vorhandenen Ersatzteil-
lage in Einzelfertigung hergestellt werden müssen. Eine genaue Kostenkalkulation ist in diesem 
Fall nicht möglich.  
Zur Aufrechterhaltung des Ausbildungsbetriebes in der Behördenfahrschule der Feuerwehr Köln 
muss die Kompensation des Fahrschulzuges für einen Zeitraum von ca. 4 Wochen erfolgen 
2.6 Wirtschaftlich bedingte Alterung 
Der Fahrzeugmarkt unterliegt seit je her dem technischen Wandel und der Weiterentwicklung. Ne-
ben Verbesserungen in der Motoren- und Abgastechnik ändern sicherheitsrelevante Aspekte die 
Anforderungen an Fahrzeuge. Dies spiegelt sich in der Einführung automatischen Bremsassisten-
ten und anderen Sicherheitseinrichtungen wieder.  
Neben der technischen Alterung tritt mit zunehmender Laufzeit auch eine wirtschaftliche Alterung 
in den Vordergrund. Die Ersatzteilversorgung unterliegt u.a. den wirtschaftlichen Interessen der 
Fahrzeug- und Aufbauhersteller. Im Bereich der Fahrzeughersteller wird die Ersatzteilversorgung 
für rund 20 Jahre geplant. Eine Verpflichtung dazu existiert nicht. Für Fahrzeugmodelle die älter 
als 20 Jahre sind, nimmt die Ersatzteilversorgung stetig ab und kann dazu führen, dass ein Fahr-
zeug kurzfristig irreparabel ausfällt. 
Die Feuerwehr Köln führt in der Nutzungszeit regelmäßige Instandsetzungsmaßnahmen durch. 
Diese dienen dazu eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Einsatzdienst zu gewährleisten. Je-
doch kann durch diese Maßnahmen ein kurzfristiger Fahrzeugtotalausfall wegen der wirtschaftlich 
bedingten Alterung nicht aufgefangen werden.

Fahrzeugzustandsbericht  K-27461  
Anlage VI Fahrzeugzustandsbericht Logistik-LKW K-27461 5 
3 Berechnung des Kapitaldienst und Restwert des Fahrzeuges 
3.1 Kapitaldienstberechnung  
Zur betriebswirtschaftlichen Betrachtung von Investitionen wird der Kapitaldienst den Investitions-
kosten entgegengesetzt. Als Kapitaldienst wird die finanzielle Gesamtbelastung bezeichnet. Der 
hier angenommene Kapitaldienst berücksichtigt ausschließlich die Tilgung plus kalkulatorischer 
Zinsen. 
Die tatsächliche Laufzeit der hier betrachteten Fahrzeugklasse bewegt sich bei 11,29 Jahren. Ent-
sprechend den von 20 zur Verfügung gestellten Diskontierungszinssätzen für 2021 wird der Zins-
satz mit 0,71 % (15 Jahre Laufzeit) angenommen. Als Abschreibungswert wird für die Ersatzbe-
schaffung des LKW-Logistik im Jahr 2021 der Investitionsaufwand auf rund 156.000 € geschätzt. 
 
Kapitaldienstberechnung   Fahrzeug:  LKW K-27461 
Abschreibungswert 156.000,00 €  
 13.817,54 
€  Zinssatz 0,71% 
Tatsächliche Nutzungsdauer des Fahr-
zeugtyps in Jahren 11,29        
Durchschnittliche Zinsen/Jahr ist:         
Durchschnittlich gebundenes Kapital 78.000,00        
Durchschnittliche Zinsen 553,80        
Kapitaldienst jährlich:  14.371,34 €   
kalkulatorische 
Zinsen Ge-
samt:  
6.252,40 €  
Tabelle 4 Kapitaldienstberechnung 
3.2 Restwertbestimmung 
Das Fahrzeug K-27461 wird nach der erfolgten Ersatzbeschaffung außer Dienst genommen und 
verkauft. Der Restwert wird unmittelbar vor dem Verkauf gutachterlich ermittelt. Der Verkaufserlös 
dieser Fahrzeugklasse kann aktuell nicht geschätzt werden. 
Gemäß dem Aussonderungsverfahren nach der Bundeshaushaltsordnung (BHO) sowie den zuge-
hörigen Verwaltungsvorschriften zur Ersatzbeschaffung, Aussonderung und Verwertung von Dienstkraftfahr-
zeugen und Verwendung der Erlöse, ist die Veräußerung dann wirtschaftlich, wenn ein Mindesterlös in 
Höhe des Anschaffungspreises, gemindert um den auf die Haltedauer bezogenen Abschreibungs-
betrag erzielt wird. Bei Fahrzeugen mit Schäden kann der Mindesterlös um den notwendigen In-
standsetzungsbetrag unterschritten und das Fahrzeug ohne Reparatur verkauft werden. 
Gemäß Anlagenbuchhaltung beträgt der SAP-Anlagenwert 0,00 €. Der gemittelte Verkaufserlös in 
der Klasse LKW beträgt rund 2.500 €. Somit ist der Verkauf wirtschaftlicher als der Weiterbetrieb 
da ein höher Verkaufserlös als 0,00 € zu erzielen ist. 
4 Ergebnisbewertung 
Im Soll/Ist Vergleich sind die von der Feuerwehr Köln vorzuhaltenden Fahrzeuge aufgeführt. Ge-
mäß BHKG impliziert die Unterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr auch die Vorhaltung ein-
satzbereiter und einsatzfähiger Fahrzeuge. Dies ist ein wesentlicher technischer Aspekt, um die 
Aufgabenerfüllung dem Gesetz nach gewährleisten zu können. 
Das Fahrzeug steht nach Bewertung der Fachdienststelle zur Ersatzbeschaffung an. Sofern eine 
Ersatzbeschaffung 2024 abgeschlossen werden kann, erreicht das Fahrzeug eine Nutzungsdauer

Fahrzeugzustandsbericht  K-27461  
Anlage VI Fahrzeugzustandsbericht Logistik-LKW K-27461 6 
von ca. 19,73 Jahren. Die entsprechende Schätzung der Reparaturkosten liegt rund 1.600 € unter-
halb dem auf eine zweijährige Nutzungsdauerverlängerung bezogenen Kapitaldienst in Höhe von 
28.742,34 €.  
Der Fahrgestellhersteller hat die Produktion des verwendeten Basisfahrgestells 2013 eingestellt. 
Unter Berücksichtigung von Fahrzeugalter, allgemeinem Fahrzeugzustand und der abnehmenden 
Ersatzteilversorgung stellt die Ersatzbeschaffung für die Fachdienststelle die wirtschaftlichere Lö-
sung da, als eine Nutzungsdauerverlängerung. Sofern die Ersatzbeschaffung 2022 begonnen wer-
den kann, muss ein wesentlicher Reparaturaufwand nicht getätigt werden. Voraussetzung ist, dass 
das Altfahrzeug in 2024 ausgemustert werden kann.  
Die Ersatzbeschaffung stellt für die Fachdienststelle die wirtschaftlichere Lösung da, als eine Nut-
zungsdauerverlängerung.

Anlage IVa Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN 3755

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37   08.12.2021 
372/11    
    
 
Anlage IVa Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3755 1 
1 Fahrzeugzustandsbericht (FZB) 
Ersatzbeschaffung K-LN 3755 Fahrzeugtyp (aktuell) LKW (Fahrschule) 
  Fahrzeugtyp (geplant) LKW (Fahrschule) 
 
Die Inbetriebnahme des LKW K-LN 3755 erfolgte am 20.04.2009. Die mit 20 aufgrund einer Hand-
reichung des IM NRW festgelegte Nutzungsdauer beträgt für diese Fahrzeugklasse der Berufsfeu-
erwehr Köln 8-12 Jahre. 
Die voraussichtliche Außerbetriebnahme des LKW mit dem Kennzeichen K-LN 3755 erfolgt, sofern 
eine Ersatzbeschaffung im Jahr 2022 begonnen werden kann, nach aktuellen Kenntnisstand im 
Jahr 2023.  
Die tatsächliche Nutzungsdauer von 12,54 Jahren übersteigt die festgelegte Nutzungsdauer für 
diese Fahrzeugart von 10 Jahren. Diese Klasse umfasst derzeit nur 1 Fahrzeug, womit es keinen 
Mittelwert für die Nutzungsdauer gibt. 
2 Fahrzeugzustand 
Der LKW (feuerwehrinterne Bezeichnung GW-L Fahrschule) wurde in der KFZ-Werkstatt einer 
technischen Überprüfung unterzogen. Hierbei ist zu beachten, dass sich der ermittelte notwendige 
Reparaturaufwand (Nutzungsdauerverlängerung um 2 Jahre) auf eine Nutzung bis 2024 mit an-
schließender Neubewertung bezieht. An diese schließt sich eine Beschaffungsdauer von rund 1,5 
Jahren an, die die Laufzeit dann auf insgesamt ca. 3,5 Jahre erhöht. Die bis zu einer Auslieferung 
2023 entstehenden Kosten können Tabelle 1 entnommen werden. Reparaturen würden nur im un-
vermeidbaren Maß durchgeführt, präventiver Aufwand würde entfallen. 
Der Stichtag der zugrunde gelegten Fahrzeugdaten ist der 30.11.2021 
2.1 Nutzungsdauer und Beschaffungszeit  
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden mit einem Vorlauf von ca. 1,5 Jahren vor Ablauf der 
festgelegten Nutzungsdauer zur Ersatzbeschaffung vorgesehen. Sofern wirtschaftliche Gründe 
nicht entgegenstehen, werden mit entsprechendem Vorlauf die Ersatzbeschaffungen begonnen. 
 
 bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2022  
bis zur Ersatzbeschaf-
fung 2024 
Festgeschriebene Nutzungsdauer ge-
mäß Abstimmung mit 20 und der 
Handreichung des IM NRW 
8-12 Jahre 
Durchschnittliche tatsächliche Nut-
zungsdauer der Fahrzeuge bisher 
Nicht ermittelbar für diese Sonderklasse  
(nur 1 Fz im Bestand) 
Nutzungsdauer des Fahrzeuges  12,62 Jahre

Fahrzeugzustandsbericht  K-LN 3755  
Anlage IVa Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3755 2 
K-LN 3755 
Laufzeitverlängerung Ohne 2 Jahre 
Beschaffungszeit insgesamt  ca. 1,5 Jahre  ca. 1,5 Jahre 
davon Lieferzeit  Min. 12 Monate Min. 12 Monate 
Voraussichtliche Nutzungsdauer 14,12 Jahre 16,12 Jahre 
Tabelle 1 Übersicht Nutzungsdauer 
2.2 Reservefahrzeuge 
In der Fahrzeugklasse LKW steht bei der Feuerwehr Köln für den Einsatzzweck Fahrausbildung 
kein Reservefahrzeug zur Verfügung. Um einen Fahrzeugausfall ausgleichen zu können müsste 
ein vergleichbarer LKW mit Fahrschulausrüstung angemietet werden. Aktuell belaufen sich die ent-
stehenden Mietkosten auf rund 5.200 € monatlich und sind in der wirtschaftlichen Betrachtung zu 
berücksichtigen. Diese hängen jedoch maßgeblich vom zu kompensierenden Nutzungszeitraum ab 
und können nur Ereignisbezogen beziffert werden. 
2.3 Fahrleistung 
Fahrleistung Km 
Leistung seit Inbetriebnahme 163.824 
Durchschnittliche jährliche Leistung 12.980 
Voraussichtliche weitere Leistung bis zur 
Ersatzbeschaffung 19.470 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme in 2023 183.294 
Voraussichtliche Gesamtleistung bei Au-
ßerbetriebnahme ca. 2025 209.252 
Tabelle 2 Übersicht Fahrleistung 
2.4 Instandsetzungskosten seit Inbetriebnahme 
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden regelmäßig überprüft und gewartet. Das bedeutet, 
dass alle notwendigen Inspektionen und alle gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsfristen einge-
halten werden. Darüber hinaus finden jährliche Begutachtungen und „große“ Inspektionen der 
Fahrzeuge statt. Bis zum Stichtag wurden für das Fahrzeug 55.694,56 € Reparaturkosten inves-
tiert, davon entfallen auf die letzten drei Betrachtungsjahren folgenden Reparaturaufwendungen: 
 2019   2.357,88 € 
 2020  4.430,32 € 
 2021  6.437,90 € 
2.4.1 Kalkulation anfallender Reparaturkosten  
Die Reparaturkosten in der unten stehenden Tabelle sind für den Fall beziffert, das für das Fahr-
zeug eine noch einmal um 2 Jahre verlängerte Nutzungsdauer bis ca. 2024 angenommen wird. 
Die angenommenen Reparaturkosten sind mit einer gewissen Unschärfe versehen. Einige Repara-
turkosten sind aufgrund von Verschleiß an Bauteilen eindeutig zu beziffern, andere Kosten müssen 
aufgrund von langjährigen Erfahrungswerten angenommen werden.

Fahrzeugzustandsbericht  K-LN 3755  
Anlage IVa Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3755 3 
Im Folgenden stehen die angenommenen Reparaturkosten aufgeschlüsselt nach:  
 A= Unvermeidliche Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
 B= Optionale Reparaturkosten bei einer Laufzeitverlängerung um 2 Jahre 
2.4.2 Erläuterungen zur Tabelle Reparaturkosten  
Bei der Kostenaufstellung kann es sich nur um eine Schätzung handeln. Zur genauen Feststellung 
des Instandsetzungsumfangs ist das Fahrzeug dem Hersteller vorzuführen.  
Beim Fahrgestell müsste eine detaillierte Inspektion (Demontage von Fahrwerkskomponenten wie 
Motor und Getriebe) vorgenommen werden. Der Aufbau wäre in weiten Teilen zu demontieren, zu-
mindest Teildemontagen von Bauteilen (Verkleidungen, Anbauteile etc.) wären notwendig. Gege-
benenfalls ist der Aufbau vom Fahrgestell abzunehmen. 
Unter Berücksichtigung der für die Demontagearbeiten anfallenden Kosten sind die dabei festge-
stellten Mängel unmittelbar zu beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist. 
Dieser Kostenaufwand rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht.  
Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zusätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitsta-
gen für die Demontagearbeiten und Mängelfeststellung. Die Erfahrungen der letzten Jahre bestäti-
gen dies.  
Maßnahmen A) Unvermeidliche 
Reparaturkosten [€] 
B) Optionale Repa-
raturkosten [€] 
Türschloß rechts inst. setzen 250  
Lenkrad erneuern 400   
Fahrerhausluftfederung inst. setzen  800   
Luftbälge HA erneuern 600   
Kompressor erneuern 1.800   
Ölverlust Motor beseitigen 1.200   
Rutmatik inst. setzen 600   
Einstieg links erneuern 800   
AHK erneuern 1.200   
Aufbau Rahmen entrosten lackieren 2.000   
Plane Spriegel inst. Setzen 1.200   
Warnfahne LBW erneuern 120   
Luftanlage überholen  1.500  
Auspufftopf erneuern  1.600  
Ladebordwand überholen  2.800  
Schub-Spurstange erneuern  1.200  
Hinterachslagerung incl.Dreieckslenker  2.500  
Stabilagerung vorne hinten erneuern  800  
Kardanwelle überholen  1.200  
Blattfeder vorne erneuern  2.400  
AT Motor  24.000  
Einspritzanlage  3.500  
Hinterachsdifferential überholen  2.500  
Stoßdämpfer VA/ HA  1.000  
Turbolader  1.500  
Ladeluftkühler  1.200  
Lenkung  2.500

Fahrzeugzustandsbericht  K-LN 3755  
Anlage IVa Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3755 4 
Achsschenkel VA erneuern  3.000  
Hinweis: Getriebe bereits überholt   
Miete Kompensationsfahrzeug (4 KW) 5.200   
Summe  16.170  53.200  
Gesamtsumme A) + B)  69.370   
Tabelle 3 Geschätzte Reparaturkosten 
2.4.3 Unvermeidliche Reparaturkosten A 
Die unter A aufgeführten Reparaturkosten stellen den Betrag dar, der zwingend aufzuwenden ist, 
wenn die Ersatzbeschaffung des Fahrzeuges nicht wie geplant im Jahre 2023 abgeschlossen ist. 
Sie dienen vornehmlich der Erhaltung der Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie der Einsatzbe-
reitschaft des Fahrzeuges bis zur Indienststellung des Ersatzfahrzeuges, dann im Jahre 2023.  
2.4.4 Optionale Reparaturkosten B 
Die unter B aufgeführten Reparaturkosten stellen die Kosten dar, die mit hoher Wahrscheinlichkeit 
im Fall einer Nutzungsdauerverlängerung um 2 Jahre aufzuwenden sind. Die Kosten sind ge-
schätzt, eine exakte Bezifferung der Instandsetzungsaufwendungen ist nur nach Demontage von 
z.B. Fahrwerkskomponenten (Motor, Getriebe etc) sowie Aufbaukomponenten (Verkleidungen, An-
bauteile etc.) möglich. Erst durch solche Maßnahmen kann der tatsächliche Umfang durchzufüh-
render Instandsetzungsarbeiten festgestellt werden. Der hierfür aufzuwendende Kostenaufwand 
rechtfertigt eine solche Vorgehensweise nicht. Zudem ergeben sich hierdurch je nach Umfang zu-
sätzliche Ausfallzeiten von ca. 7 – 14 Arbeitstage für die Demontagearbeiten. 
Des Weiteren wären bei der Demontage des Fahrzeugmotors festgestellte Schäden auch gleich zu 
beheben, da eine spätere Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist.  
2.5 Ausfallzeiten 
Alle Fahrzeuge der Feuerwehr Köln werden planmäßig, zur HU für 3 – 5 Werktage in den vorge-
schriebenen Prüfintervallen in die Kfz- Werkstatt der Feuerwehr Köln abgerufen. In dieser Zeit er-
folgt neben den Untersuchungen eine Inspektion. 
Zusätzlich zu diesen Ausfallzeiten kommt, sofern eine Nutzungsdauerverlängerung des Fahrzeu-
ges in Betracht gezogen wird, eine Ausfallzeit von ca. 15-30 Kalendertagen. Diese schlüsseln sich 
auf in ca. 15 Tage Ausfallzeit für die unvermeidlichen Reparaturen und ca. 15 Tage zusätzlich für 
die optionalen Reparaturmaßnahmen. Dieser Zeitrahmen kann gegebenenfalls deutlich überschrit-
ten werden, falls durch den Hersteller Bauteile aufgrund einer nicht mehr vorhandenen Ersatzteil-
lage in Einzelfertigung hergestellt werden müssen. Eine genaue Kostenkalkulation ist in diesem 
Fall nicht möglich.  
Zur Aufrechterhaltung des Ausbildungsbetriebes in der Behördenfahrschule der Feuerwehr Köln 
muss die Kompensation des Fahrschulzuges für einen Zeitraum von ca. 4 Wochen erfolgen. Die 
aktuell einpreisbaren Mietkosten für diesen Zeitraum sind bereits in Tabelle 3 Geschätzte Repara-
turkosten berücksichtigt. 
2.6 Wirtschaftlich bedingte Alterung 
Der Fahrzeugmarkt unterliegt seit je her dem technischen Wandel und der Weiterentwicklung. Ne-
ben Verbesserungen in der Motoren- und Abgastechnik ändern sicherheitsrelevante Aspekte die 
Anforderungen an Fahrzeuge. Dies spiegelt sich in der Einführung automatischen Bremsassisten-
ten und anderen Sicherheitseinrichtungen wieder.

Fahrzeugzustandsbericht  K-LN 3755  
Anlage IVa Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3755 5 
Neben der technischen Alterung tritt mit zunehmender Laufzeit auch eine wirtschaftliche Alterung 
in den Vordergrund. Die Ersatzteilversorgung unterliegt u.a. den wirtschaftlichen Interessen der 
Fahrzeug- und Aufbauhersteller. Im Bereich der Fahrzeughersteller wird die Ersatzteilversorgung 
für rund 20 Jahre geplant. Eine Verpflichtung dazu existiert nicht. Für Fahrzeugmodelle die älter 
als 20 Jahre sind, nimmt die Ersatzteilversorgung stetig ab und kann dazu führen, dass ein Fahr-
zeug kurzfristig irreparabel ausfällt. 
Die Feuerwehr Köln führt in der Nutzungszeit regelmäßige Instandsetzungsmaßnahmen durch. 
Diese dienen dazu eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Einsatzdienst zu gewährleisten. Je-
doch kann durch diese Maßnahmen ein kurzfristiger Fahrzeugtotalausfall wegen der wirtschaftlich 
bedingten Alterung nicht aufgefangen werden. 
3 Berechnung des Kapitaldienst und Restwert des Fahrzeuges 
3.1 Kapitaldienstberechnung  
Zur betriebswirtschaftlichen Betrachtung von Investitionen wird der Kapitaldienst den Investitions-
kosten entgegengesetzt. Als Kapitaldienst wird die finanzielle Gesamtbelastung bezeichnet. Der 
hier angenommene Kapitaldienst berücksichtigt ausschließlich die Tilgung plus kalkulatorischer 
Zinsen. 
Die tatsächliche Laufzeit des hier betrachteten Fahrzeugs beträgt 12,54 Jahren. Ziel ist die Nut-
zungsdauerangleichung an 10 Jahre. Entsprechend den von 20 zur Verfügung gestellten Diskon-
tierungszinssätzen für 2021 wird der Zinssatz mit 0,50 % (10 Jahre Laufzeit) angenommen. Als 
Abschreibungswert wird für die Ersatzbeschaffung des LKW für den Fahrschulbetrieb (nur Zugma-
schine) im Jahr 2021 der Investitionsaufwand auf rund 200.000,00 € geschätzt. 
Kapitaldienstberechnung   Fahrzeug:  LKW K-LN 3755 
Abschreibungswert 200.000,00  20.000,00  Zinssatz 0,50% 
Tatsächliche Nutzungsdauer des Fahr-
zeugtyps in Jahren 10,00        
Durchschnittliche Zinsen/Jahr ist:         
Durchschnittlich gebundenes Kapital 100.000,00        
Durchschnittliche Zinsen 500,00        
Kapitaldienst jährlich:  20.500,00    
kalkulatorische 
Zinsen Ge-
samt:  
5.000,00  
Tabelle 4 Kapitaldienstberechnung 
3.2 Restwertbestimmung 
Das Fahrzeug K-LN 3755 wird nach der erfolgten Ersatzbeschaffung außer Dienst genommen und 
verkauft. Der Restwert wird unmittelbar vor dem Verkauf gutachterlich ermittelt.  
Gemäß dem Aussonderungsverfahren nach der Bundeshaushaltsordnung (BHO) sowie den zuge-
hörigen Verwaltungsvorschriften zur Ersatzbeschaffung, Aussonderung und Verwertung von Dienstkraftfahr-
zeugen und Verwendung der Erlöse, ist die Veräußerung dann wirtschaftlich, wenn ein Mindesterlös in 
Höhe des Anschaffungspreises, gemindert um den auf die Haltedauer bezogenen Abschreibungs-
betrag erzielt wird. Bei Fahrzeugen mit Schäden kann der Mindesterlös um den notwendigen In-
standsetzungsbetrag unterschritten und das Fahrzeug ohne Reparatur verkauft werden. 
Bei dieser Annahme wird vorausgesetzt, dass das betreffende Fahrzeug noch einen buchungs-
technischen Restwert aufweist. Im vorliegenden Fall des LKW wird dieser oberhalb des in SAP 
veranlagtem Abschreibungszeitraum von 10 Jahren betrieben und weist einen anlagentechnischen 
Restwert von 0,00 € auf.

Fahrzeugzustandsbericht  K-LN 3755  
Anlage IVa Fahrzeugzustandsbericht Fahrschulausbildung K-LN-3755 6 
Die Ermittlung des geschätzten Restwertes des lässt sich mit großen Unsicherheiten auf 12.000 € 
bis 20.000 € beziffern.  
Somit ist der Verkauf grundsätzlich wirtschaftlicher als der Weiterbetrieb, da ein höher Verkaufser-
lös als 0,00 € zu erzielen ist. 
4 Ergebnisbewertung 
Im Soll/Ist Vergleich sind die von der Feuerwehr Köln vorzuhaltenden Fahrzeuge aufgeführt. Ge-
mäß BHKG impliziert die Unterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr auch die Vorhaltung ein-
satzbereiter und einsatzfähiger Fahrzeuge. Dies ist ein wesentlicher technischer Aspekt, um die 
Aufgabenerfüllung dem Gesetz nach gewährleisten zu können. 
Das Fahrzeug steht nach Bewertung der Fachdienststelle zur Ersatzbeschaffung an. Sofern eine 
Ersatzbeschaffung 2023 abgeschlossen werden kann, erreicht das Fahrzeug eine Nutzungsdauer 
von ca. 14,12 Jahren. Entsprechend der Kostenschätzung übersteigen die auf eine zweijährige 
Nutzungsdauerverlängerung bezogenen Reparaturkosten in Höhe von 69.370 € den Kapitaldienst 
von zwei Jahren in Höhe von 41.000,00 €. 
Sofern die Ersatzbeschaffung 2022 begonnen werden kann, muss ein wesentlicher Reparaturauf-
wand nicht getätigt werden. Voraussetzung ist, dass das Altfahrzeug in 2023 ausgemustert werden 
kann. 
Die Ersatzbeschaffung stellt für die Fachdienststelle die wirtschaftlichere Lösung da, als eine Nut-
zungsdauerverlängerung.

Anlage VIII, Auszug zu 4363-2021 Finanzausschuss 14-03-2022

3986 Zeichen

Geschäftsführung  
Finanzausschuss  
Herr Müller (20) 
Telefon:  (0221) 221-24649  
Fax       :  (0221) 221-23902 
E-Mail:  Michael.Mueller6@stadt-koeln.de 
Datum: 15.03.2022 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Finanzausschusses  
vom 14.03.2022  
öffentlich 
10.9 Bedarfsfeststellung des Beschaffungsprogrammes 2022 für die Fahr-
zeuge des Brandschutzes, der Technischen Hilfeleistung und des Ret-
tungsdienstes der Feuerwehr Köln 
4363/2021 
10.9.1 Änderungsantrag der Fraktionen von Bündnis 90/ Die Grünen, CDU 
und Volt vom 14.03.2022 
AN/0596/2022 
 
Beschluss über den Änderungsantrag: 
 
Der Beschlusspunkt 1 wird wie folgt ergänzt: 
 
"In Anlage II wird das geplante Notarzt-Einsatzfahrzeug mit Elektroantrieb von 2025 
auf 2022 vorgezogen. Weiterhin wird bereits in 2022 ein weiteres Notarzt-
Einsatzfahrzeug mit Elektroantrieb angeschafft. Bei guter Erprobung dieser Fahrzeu-
ge sollen im Beschaffungszeitraum bis 2025 entsprechend weitere Notarzt-
Einsatzfahrzeuge mit Elektroantrieb angeschafft werden. Die Gesamtanzahl der ge-
planten Notarzt-Einsatzfahrzeuge bleibt unverändert.  
 
Die folgenden Absätze zur Finanzierung pro Jahr werden entsprechend angepasst. 
 
Die Verwaltung wird beauftragt bei künftigen Vorlagen auch den Bedarf der freiwilli-
gen Feuerwehren abzufragen und zu berücksichtigen.“ 
 
 
Abstimmungsergebnis über den Änderungsantrag: 
 
Einstimmig zugestimmt

Geänderter Beschluss: 
Der Finanzausschuss empfiehlt dem Rat wie folgt geändert zu beschließen: 
 
1. Der Rat stimmt dem dargestellten Bedarf zur Neu- bzw. Ersatzbeschaffung 
der aufgelisteten Fahrzeuge gem. Anlage II im Bereich Brandschutz in Höhe 
von 4.940.000 € brutto und im Bereich Rettungsdienst in Höhe von 3.032.000 
€ brutto zu 
In Anlage II wird das geplante Notarzt-Einsatzfahrzeug mit Elektroantrieb 
von 2025 auf 2022 vorgezogen. Weiterhin wird bereits in 2022 ein weite-
res Notarzt-Einsatzfahrzeug mit Elektroantrieb angeschafft. Bei guter Er-
probung dieser Fahrzeuge sollen im Beschaffungszeitraum bis 2025 ent-
sprechend weitere Notarzt-Einsatzfahrzeuge mit Elektroantrieb ange-
schafft werden. Die Gesamtanzahl der geplanten Notarzt-
Einsatzfahrzeuge bleibt unverändert.  
 
Die folgenden Absätze zur Finanzierung pro Jahr werden entsprechend 
angepasst. 
 
Die Verwaltung wird beauftragt bei künftigen Vorlagen auch den Bedarf 
der freiwilligen Feuerwehren abzufragen und zu berücksichtigen. 
 
2. Der Rat beschließt im Haushaltsjahr 2022 die Freigabe einer investiven Aus-
zahlungsermächtigung in Höhe von 632.000 € brutto sowie die Freigabe von 
Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 4.308.000 € brutto zu Lasten der 
Haushaltsjahre 2023 und 2024 (1.800.000 € in 2023 und 2.508.000 € in 2024) 
im Teilfinanzplan 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst, Teil-
planzeile 09, Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermö-
gen bei Finanzstelle 3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz.  
Weiterhin beschließt der Rat im Haushaltsjahr 2022 die Freigabe einer inves-
tiven Auszahlungsermächtigung in Höhe von 300.000 € brutto sowie die Frei-
gabe von Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 2.732.000 € brutto zu 
Lasten der Haushaltsjahre 2023, 2024 und 2025 (1.536.000 € in 2023, 
954.000 € in 2024 und 242.000 € in 2025) im Teilfinanzplan 0212, Brand- und 
Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst, Teilplanzeile 09, Auszahlungen für den 
Erwerb von beweglichem Anlagevermögen bei Finanzstelle 3703-0212-0-
0100, Kraftfahrzeuge Rettungsdienst. 
Zur Ablösung der vorgenannten Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 
insgesamt 7.040.000 € brutto werden im Rahmen des Haushaltsplanaufstel-
lungsprozesses 2023 ff. (inkl. Mittelfristplanung) entsprechende Auszahlungs-
ermächtigungen bei den Finanzstellen 3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge 
Brandschutz und 3703-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Rettungsdienst in den 
Haushaltsjahren 2023 ff. eingeplant. 
 
Abstimmungsergebnis über die geänderte Beschlussvorlage:  
 
Einstimmig zugestimmt

Beratungsverlauf (3)

15.02.2022 Gesundheitsausschuss
TOP 5.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
14.03.2022 Finanzausschuss
TOP 10.9 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
17.03.2022 Rat
TOP 10.12 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4363/2021
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
31.01.2022
Erstellt
16.12.2021 15:13