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2070/2025

Beantwortung ein Anfrage nach § 4 (SPD) vom 17.06.2025 betreffend "Digitale Infrastruktur im Stadtbezirk Porz" (AN/0952/2025)

Beantwortung einer Anfrage (BV) 25.06.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 02.09.2025, TOP 9.1.1

Beantwortung einer Anfrage (BV)

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Beantwortung einer Anfrage (BV)

4868 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/12 
 
Vorlagen-Nummer 
 2070/2025 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 02.09.2025 
 
Beantwortung ein Anfrage nach § 4 (SPD) vom 17.06.2025 betreffend "Digitale 
Infrastruktur im Stadtbezirk Porz" (AN/0952/2025) 
Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz stellte in der Sitzung der Bezirksvertretung 
Porz vom 26.06.2025 die folgenden schriftlichen Fragen betreffend „Digitale Infrastruktur im 
Stadtbezirk Porz“ (AN/0952/2025) 
 
1. Wie ist der aktuelle Ausbaustand des Glasfasernetzes in Köln, insbesondere bei Stadtteilen 
im Stadtrand? 
 
2. Ist der Stadt Köln der aktuelle Ausbaustand des 5G-Netzes bekannt?  
 
3. Unterstützt die Stadt Köln Unternehmen beim Ausbau des Glasfaser- als auch des 5G-Net-
zes, beispielsweise durch Förderprogramme oder Kooperationen? 
 
4. Plant die Stadt Köln bereits Maßnahmen oder Kooperationen im Hinblick auf die sechste 
Mobilfunkgeneration (6G)? 
 
 
 
Die Verwaltung antwortet wie folgt: 
 
 
Die flächendeckende Gigabitversorgung in ganz Köln durch Glasfasernetze und Mobilfunk ist 
das erklärte Ziel der Stadt Köln, das im Gigabit Masterplan Cologne 2025 definiert wurde.  
Die Stabsstelle Breitbandkoordination und digitale Infrastrukturen im Amt für Digitalisierung 
und Informationstechnik der Stadt Köln kümmert sich um die Erreichung dieser Ziele. 
 
Zum Glasfaserausbau steht die Verwaltung in regelmäßigen Austausch mit allen in Köln täti-
gen Telekommunikationsunternehmen (TKU) und ist über deren aktuelle Versorgung und wei-
tere Ausbaupläne informiert. Aktuell können laut Breitbandatlas der Bundesnetzagentur ca. 
60% der Haushalte in Köln einen Glasfaseranschluss nutzen. Diese Angabe entspricht auch 
dem Kenntnisstand der Verwaltung.  
 
Weiterer eigenwirtschaftlicher Ausbau ist geplant und wird in verschiedenen Bereichen Kölns 
durchgeführt, dabei weist die Verwaltung die TKU explizit auf Bereiche hin, in denen bisher 
noch kein Glasfaserausbau vorgenommen wurde und auch keiner geplant ist.

2 
 
 
Aktuell bau die Firma OXG im Stadtbezirk Porz ein Glasfasernetz in Gremberghoven/Eil aus 
und erschließt so ca. 7.300 Haushalte. Weitere Informationen zu diesem Ausbau sind auf der 
Internetseite der OXG einsehbar.  
 
Neben dem eigenwirtschaftlichen Ausbau der TKU nutzt die Stadt Köln gezielt Förderpro-
gramme, um den Glasfaserausbau auch dort voranzubringen, wo der Markt von sich aus kei-
nen Ausbau vornimmt und die Fördervoraussetzungen erfüllt sind.  
 
Mit dem sogenannten „Weiße-Flecken“ Programm des Bundes lässt die Stadt Köln durch den 
Ausbaupartner NetCologne über 7.000 Adressen in ganz Köln gefördert ausbauen. Dieses 
Projekt wird voraussichtlich dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen werden.  
 
Aktuell nutzt die Stadt Köln das sogenannte „Graue Flecken“-Programm des Bundes für wei-
teren geförderten Ausbau. Damit werden ab Ende dieses Jahres oder Beginn nächsten Jah-
res (Baustart steht noch nicht fest) ca. 4.700 Adressen in Köln ausgebaut. Darunter auch Be-
reiche im Stadtbezirk Porz.  
 
Die Ausbaugebiete der weißen und grauen Flecken können auf der Internetseite Glasfaser-
ausbau in Köln - Stadt Köln eingesehen werden. 
 
 
Zum Ausbau der Mobilfunknetze (insbesondere 5G) steht die Verwaltung im Austausch mit 
allen Mobilfunknetzbetreibern und Tower-Companies (Infrastrukturbetriebe zum Aufbau von 
Masten). Zum aktuellen Ausbauzustand der 5G Netze für ganz Köln liegen nur öffentliche In-
formationen vor, welche durch die Bundesnetzagentur bereitgestellt werden. Für räumlich be-
grenzte Bereiche können bei Bedarf Abfragen bei den Netzbetreibern gestellt werden.  
 
Anders als beim Glasfaserausbau gibt es für den Mobilfunk keine Förderprogramme. Um den 
Ausbau dennoch zu unterstützen, werden der Verwaltung Standortsuchanfragen durch die 
Netzbetreiber und Tower-Companies zugestellt. Die Verwaltung prüft dann, ob städtische Lie-
genschaften für einen Ausbau zur Verfügung gestellt bzw. vermietet werden können.  
 
Für hochleistungsfähige Mobilfunknetze sind ausreichend Mobilfunksendeanlagen notwendig. 
Es werden Funkmasten, Dachstandorte und für kleinere Mobilfunkanalgen (sog. Small Cells) 
öffentliche Infrastrukturen wie z.B. Lichtmasten benötigt. Die Verwaltung versucht, gemeinsam 
mit anderen Infrastrukturinhabern alle Standortkategorien abzudecken und bei Bedarf bereit-
zustellen.  
Je höher die Sendefrequenzen der Mobilfunknetze werden, desto höher sind auch die Daten-
transportkapazitäten. Jedoch haben hochfrequente Mobilfunkanlagen eine geringere Reich-
weite als niederfrequente Anlagen. Für 5G und zukünftig 6G müssen also mehr Standorte un-
terschiedlicher Kategorien ausgebaut werden. Daher überarbeitet die Veraltung aktuell die 
stadtinternen Abstimmungsprozesse zum Gigabitausbau, insbesondere für zum Mobilfunkaus-
bau.

Beratungsverlauf (1)

02.09.2025 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 9.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
2070/2025
Typ
Beantwortung einer Anfrage (BV)
Datum
25.06.2025
Erstellt
20.06.2025 17:04