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2127/2019

Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018

Mitteilung Ausschuss 17.06.2019

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Mitteilung Ausschuss

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Pegel_Köln_Arbeitsmarkt_03_2019

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Mitteilung Ausschuss

2178 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/15/153 
153/1 
Vorlagen-Nummer 17.06.2019 
 2127/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 24.06.2019 
Ausschuss Soziales und Senioren 24.06.2019 
 
Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im 
Regionalvergleich 2008 bis 2018 
Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik legt als Mitteilung einen statistischen Bericht zur Beschäf-
tigungsstruktur und -entwicklung im Kölner Gesundheits - und Sozialwesen vor. Der  Pegel 3/2019 
informiert außerdem über die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen im Kölner Gesundheits- und Sozi-
alwirtschaft im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten. 
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Branchenkomplex Gesundheits- und Sozi-
alwesen ist von 2008 bis 2018 um etwa die Hälfte (+47,0%) auf rund 70  500 Beschäftigte angestie-
gen. Dabei resultiert dieser Beschäftigungszuwachs zu 60 Prozent aus Teilzeitbeschäftigung. 
Im Regionalvergleich lag der Kölner Beschäftigungszuwachs i m Gesundheits- und Sozialwesen so-
wohl über dem NRW- (+39%) wie auch über dem Bundesdurchschnitt (+35 %) sowie an vierter Stelle 
hinter München, Leipzig (jeweils +57%) und Hamburg (+48%). 
Den höchsten absoluten Beschäftigtenzuwachs innerhalb des Kölner Gesundheits- und Sozialwesens 
gab es zwischen Mitte 2008 und 2018 in Krankenhäusern: Dort hat sich die Beschäftigtenzahl um 
mehr als ein Drittel (+6 200) auf 22 900 Arbeitsplätze erhöht. 
Mit 73 Prozent arbeiten deutlich mehr Frauen als Männer im Gesundheits- und Sozialwesen und der 
Teilzeitanteil ist dort mit 41 Prozent im Vergleich zur Gesamtwirtschaft (28 Prozent) überdurchschnitt-
lich hoch. Zudem sind in Krankenhäusern (42%) sowie Arzt - und Zahnarztpraxen (54%) Männer mit 
einer hohen Qualifikation deutlich überrepräsentiert. 
Außerdem sind im Branchenkomplex überdurchschnittlich viele Ausländerinnen und Ausländer b e-
schäftigt. Sie arbeiten am häufigsten im Pflege -und Betreuungsbereich für ältere Menschen und Be-
hinderte. Dementsprechend sind dort deren Beschäftigtenanteile am höchsten und gleichzeitig mit am 
stärksten gestiegen. 
 
Gez. Greitemann

Pegel_Köln_Arbeitsmarkt_03_2019

37204 Zeichen

1 
 
Pegel Köln 3/2019
Gesundheits- und Sozialwesen 
Beschäftigungsentwicklung in Köln und im 
Regionalvergleich 2008 bis 2018

Pegel Köln – 3/2019 
Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018 Seite 2 
 
 
Zum Inhalt des Pegels 
• Mit 70 500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahr 2018 ist das Gesundheits - und 
Sozialwesen nach den unternehmensbezogenen Dienstleistungen der zweitgrößte  Kölner 
Branchenkomplex. Von 2008 bis 2018 hat sich dort die Beschäftigtenzahl um 22 500 
beziehungsweise 47 Prozent erhöht.  Dieser Beschäftigungszuwachs resultiert zu 60 Prozent 
aus Teilzeitbeschäftigung(+14 000 bzw. +93%). 
• Den höchsten absoluten Beschäf tigtenzuwachs gab es in Krankenhäusern : Hier hat sich die 
Beschäftigtenzahl um rund 6 200 auf 22 900 Arbeitsplätze um mehr als ein Drittel erhöht. 
• Der Kölner Beschäftigungszuwachs im Gesundheits- und Sozialwesen lag im Regionalvergleich 
sowohl über dem N RW- (+39%) wie auch über dem Bundesdurchschnitt (+35 %) sowie an 
vierter Stelle hinter München, Leipzig (jeweils +57%) und Hamburg (+48%). 
• Neben den Krankenhäusern mit 22 900 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zählt en zur 
Jahresmitte 2018 die Arzt- und Zahnarztpraxen (10 600 Beschäftigte) und der Bereich (Pflege-) 
Heime (10 400 Beschäftigte) zu den beschäftigungsintensivsten Branchen im Bereich des 
Gesundheits- und Sozialwesens. 
• Mit 73 Prozent arbeiten deutlich mehr Frauen als Männer im Gesundhe its- und Sozialwesen. 
Allerdings gibt es bei ihnen Unterschiede hinsichtlich ihrer Tätigkeit und Qualifikation sowie 
der branchenbezogenen Ausrichtung. 
• Der Teilzeitanteil im Gesundheits - und Sozialwesen ist mit 41 Prozent im Vergleich zur 
Gesamtwirtschaft (28 Prozent) überdurchschnittlich hoch, insbesondere bei Frauen. 
• In Krankenhäusern (42%) sowie Arzt - und Zahnarztpraxen (54%) sind Männer mit 
akademischem Abschluss deutlich überrepräsentiert. 
• Ausländer/innen arbeiten am häufigsten im Pflege-und Betreuungsbereich für ältere Menschen 
und Behinderte. Dementsprechend sind deren Beschäftigtenanteile in den Bereichen 
Pflegeheime (17,5%), Altenheime, Altenwohn - und Behindertenwohnheime (13,8%) und 
Soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter (12,5%) am höchsten und gleichzeitig mit 
am stärksten gestiegen.

Pegel Köln – 3/2019 
Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018 Seite 3 
 
Bedeutung des Gesundheits- und Sozialwesens für die Kölner Wirtschaft 
Mit aktuell rund 70  000 Beschäftigten hat sich das Gesundheits - und Sozialwesen in den letzten zehn 
Jahren – noch vor dem Handel (68  000) – zur größten Kölner Branche entwickelt, wobei insbesondere 
das Gesundheitswesen durch ein erhebliches Wachstums - und Innovationspotenzial gekennzeichnet 
ist. Vor allem im Kölner Westen mit seiner hohen Krankenhausdichte hat s ich ein Gesundheitscluster 
mit einem breit gefächerten Angebot an Arbeitsplätzen herausgebildet. 
Im Stadtgebiet befinden sich etwa 2  200 Ärzt/innen in 2  100 Arztpraxen , das Universitätsklinikum 
Köln, drei städtische und circa 30 private und kirchliche Klin iken und Krankenhäuser mit insgesamt 
über 7  100 Betten sorgen für ein hohes Maß an stationärer Versorgung. Hinzu kommen rund 210 
Pflegeeinrichtungen (120 ambulante und 90 stationäre Pflegedienste), die sich relativ gleichmäßig auf 
das gesamte Stadtgebiet v erteilen. Mit rund 270 Apotheken ist der Versorgungsbedarf an 
Medikamenten weitgehend gedeckt1. 
Hinzu kommt eine große Anzahl an mobilen sozialen Hilfsdiensten der freien und kirchlichen 
Wohlfahrtsverbände (Arbeiterwohlfahrt, Arbeiter -Samariter-Bund, Carit as, Paritätischer Wohlfahrts -
verband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, usw.). 
Zudem haben eine Reihe gesetzlicher und privater Krankenversicherungen in der Kölner Region ihren 
Hauptsitz, so etwa die Deutsche Krankenversicherung, der Bundesverband der Innungskrankenkassen 
(IKK) und die Central Krankenversicherung AG. Auch der Verband der privaten Krankenversicherungen 
(PKV) ist mit seiner Zentrale in Köln ansässig. 
Köln zählt als Zentrum der Gesundheitsregion R heinland zu den bedeutendsten Standorten der 
Gesundheitswirtschaft in Deutschland und Europa. Dabei reicht das Spektrum von der Grundlagen -
forschung über die Ausbildung von Fachkräften 2 bis hin zu spezifischen Angeboten im Präventions -, 
Diagnostik- und Rehabilitationsbereich. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Medizintechnik. 
Darüber hinaus gibt es in Köln zahlreiche gesundheitsrelevante Institutionen: Zu ihnen zählen unter 
anderem die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin, die Bundeszentrale für gesundheitliche 
Aufklärung, das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen und die Max -Planck-
Institute für Stoffwechselforschung und Biologie des Alterns3. 
Trends und Einflussfaktoren der Gesundheitswirtschaft 
Durch die demografische  Entwicklung steigt in Köln  die Zahl älterer Menschen zukü nftig weiterhin. 
Dies führt zu einer erheblichen Verschiebung des demografischen Rahmens. Nach Informationen des 
Statistischen Landesamtes IT.NRW gab es Ende 2017 in Köln 36 600 pflegebedürftige Menschen im 
Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI), was gegenüber 2009 einem Anstieg von rund 14 000 
bzw. 62 Prozent entspricht. Von den Leistungsempfänger/ -innen erhielten 2017 rund 8 000 Personen 
ambulante Pflege (22 Prozent), 7 600 vollstationäre Pflege (21 Prozent) und 21 000 Pflegegeld für 
kombinierte häusliche und ambulante Pflege (57 Prozent). 
Zu beobachten ist zudem ein zunehmendes Gesundheitsbewusstsein breiter Bevölkerungsschichten: 
Hieraus resultiert die Bereitschaft, hö here Anteile des verfügbaren Einkommens für Gesundheit und 
Lebensqualität bereitzustellen (Prävention, Gesundheitsförderung, Wellness, Fit ness, Schönheits -
chirurgie)4. 
                                                                    
1 Köln Magazin 1/2016: Köln – internationale Drehscheibe der Gesundheitswirtschaft, siehe auch unter: 
http://koelnmagazin.net/wp-content/uploads/2016/08/km_01162.pdf, aufgerufen am 15.01.2019 
2 Die Universität zu Köln, die Technische Hochschule Köln, die Katholische Fachhochschule Köln und die EUFH bieten zudem 
am Standort Köln eine Hochschulausbildung in der Gesundheitswirtschaft und dem Sozialwesen an. 
3 Damit verfügt Köln über ausgezeichnete Kompetenzen in der medizinischen Forschung und zählt zudem mit der Universität 
zu Köln zu den internationalen Spitzenstandorten der Alternsforschung. Zur Erforschung altersassoziierter Erkrankungen 
bildet die Kölner Wissenschaftslandschaft mit dem Exzellenz-Cluster CECAD die Basis für den Kompetenzschwerpunkt 
"Gesundheit für Generationen Köln“ , der sich der Erforschung der Gesundheit künftiger Generationen widmet. 
4 Zukunftsinstitut: iHealth & Co.: Gesundheit im Jahr 2040, siehe auch unter: https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/ihealth-
co-gesundheit-im-jahr-2040/, aufgerufen am 2.4.2019

Pegel Köln – 3/2019 
Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018 Seite 4 
Zahl Prozent
Gesundheitswesen 28.073 29.453 30.949 32.457 33.647 34.698 35.979 36.805 37.703 38.699 40.173 12.100 43,1
Krankenhäuser 16.757 17.480 18.267 19.267 20.122 20.652 21.171 21.530 21.876 22.212 22.923 6.166 36,8
Arzt- und Zahnarztpraxen 8.136 8.353 8.700 8.735 8.986 9.184 9.525 9.843 10.017 10.330 10.635 2.499 30,7
Sonstiges Gesundheitswesen 3.180 3.620 3.982 4.455 4.539 4.862 5.283 5.432 5.810 6.157 6.615 3.435 108,0
Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 7.229 7.496 7.767 8.068 8.489 8.633 9.030 9.210 10.176 10.534 10.388 3.159 43,7
Pflegeheime 4.237 4.414 4.736 4.902 5.218 5.323 5.540 5.664 6.302 6.455 6.052 1.815 42,8
Altenheime; Alten- und Behindertenwohnheime 1.946 1.986 1.894 1.985 2.325 2.364 2.449 2.509 2.755 2.854 2.954 1.008 51,8
Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1.046 1.096 1.136 1.180 945 945 1.034 1.025 1.105 1.178 1.292 246 23,5
Sozialwesen (ohne Heime) 12.638 13.826 14.571 15.167 16.051 16.037 16.674 17.546 18.769 19.455 19.928 7.290 57,7
Soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter 6.559 6.984 6.325 6.635 6.760 7.037 7.471 8.011 8.351 8.513 8.605 2.046 31,2
Sonstiges Sozialwesen (ohne Heime) 6.079 6.842 8.246 8.532 9.291 9.000 9.203 9.535 10.418 10.942 11.323 5.244 86,3
Gesundheits- und Sozialwesen insgesamt 47.940 50.775 53.287 55.692 58.187 59.368 61.683 63.561 66.648 68.688 70.489 22.549 47,0
Dienstleistungssektor insgesamt 378.062 379.559 382.141 394.934 407.013 419.525 431.316 441.832 457.480 471.956 486.266 108.204 28,6
Alle Branchen 457.652 459.702 463.323 476.655 488.107 499.024 512.224 522.249 538.112 553.442 568.635 110.983 24,3
Anteil am Dienstleistungssektor 12,7 13,4 13,9 14,1 14,3 14,2 14,3 14,4 14,6 14,6 14,5 1,8 1,8
Anteil an allen Branchen 10,5 11,0 11,5 11,7 11,9 11,9 12,0 12,2 12,4 12,4 12,4 1,9 1,9
Gesundheits- und Sozialwesen 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2018
  Veränderung     
2008-20182014 20162015 2017
Durch zunehmendes Gesundheitsbewusstsein  und die demografische Entwicklung werden also d er 
Bedarf und die Nachfrage nach medizinischen, pflegerischen und unterstützenden Leist ungen in den 
nächsten Jahren weiter zunehmen. 
Auf der anderen Seite herrscht bei vielen Berufen des Gesundheits- und Sozialwesens allerdings bereits 
heute Fachkräftemangel. Dies zeigt beispielsweise die Personalsituation in der Altenpflege in 
Deutschland5: Der Fachkräfteanteil liegt - besonders im stationären Versorgungsbereich – im 
Vergleich zur gesamten Gesundheitsbranche deutlich unter dem Durchschnitt von zwei Dritteln. 
Unterschiede bezüglich der Qualifikation in der Altenpflege im Vergleich zur Gesundheitsbranche 
insgesamt zeigen sich auch beim Anteil der Hilfskräfte, der in der Altenpflege bei einem Drittel und in 
der Gesundheitsbranche hingegen nur bei sieben Prozent liegt. 
Traditionell sind 85 Prozent der Beschäftigten in der Altenpflege Frauen. 53 Prozent der Fachkräfte und 
71 Prozent der Hilfskräfte sind teilzeitbeschäftigt. Typisch für die Personalstruktur in der Alte npflege 
ist zudem  die geringe Entlohnun g, häufige Abbrüche während b eziehungsweise kurz nach der 
Ausbildung sowie lange Unterbrechungszeiten im Berufsverlauf. 
Überdurchschnittlicher Beschäftigungszuwachs im Kölner Gesundheits- und Sozialwesen 
Von 2008 bis 2018 hat sich in Köln die Zahl der sozialversicher ungspflichtig Beschäftigten im 
Branchenkomplex Gesundheits - und Sozialwesen von rund 47  900 um 22  500 beziehungsweise 47 
Prozent auf rund 70  500 Beschäftigte erhöht. Damit wuchs die Branche wesentlich stärker als der 
gesamte Dienstleistungssektor (+28,6%) und lag zudem deutlich über dem Beschäftigungswachstum 
der Kölner Wirtschaft insgesamt (+24,3%). Der Anteil des Gesundheits - und Sozialwesens an allen 
Branchen stieg von 10,5 auf 12,4 Prozent (Tabelle 1). 
Der Beschäftigungszuwachs im Gesundheits - und Sozia lwesen fand allerdings mehrheitlich im 
Teilzeitbereich statt. Die Erhöhung de r sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (+47%) resultiert 
zu 60 Prozent aus Teilzeitarbeit (+14 000 oder +93%) und zu 40 Prozent aus Vollzeitarbeit (+9 000 oder 
+27%). 
Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen 2008 bis 2018 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit – Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
  
                                                                    
5 Prognos AG: Strategien gegen den Fachkräftemangel in der Altenpflege, siehe auch unter: 
https://www.prognos.com/uploads/tx_atwpubdb/VV_Endbericht_Fachkraeftemangel_Pflege_Prognos.pdf, aufgerufen am 
22.03.2019

Pegel Köln – 3/2019 
Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018 Seite 5 
 
Zahl Prozent
Krankenhäuser (inklusive Hochschulkliniken, Vorsorge- und Rehakliniken) 16.757 17.480 18.267 19.267 20.122 20.652 21.171 21.530 21.876 22.212 22.923 6.166 36,8
Arztpraxen für Allgemeinmedizin 1.147 1.171 1.191 1.188 1.125 1.151 1.194 1.208 1.237 1.261 1.275 128 11,2
Facharztpraxen 4.160 4.266 4.493 4.412 4.656 4.748 4.886 5.127 5.222 5.419 5.589 1.429 34,4
Zahnarztpraxen 2.829 2.916 3.016 3.135 3.205 3.285 3.445 3.508 3.558 3.650 3.771 942 33,3
Praxen von psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten 103 92 131 158 138 160 150 156 170 207 225 122 118,4
Massagepraxen, Physiotherapie, Medizinische Bademeister/innen, Hebammen 955 1.016 1.088 1.166 1.269 1.337 1.403 1.510 1.698 1.755 1.830 875 91,6
Heilpraktikerpraxen 36 36 44 41 44 46 74 76 83 69 79 43 119,4
Sonstige selbstständige Tätigkeiten im Gesundheitswesen 2.086 2.476 2.719 3.090 3.088 3.319 3.656 3.690 3.859 4.126 4.481 2.395 114,8
Gesundheitswesen insgesamt 28.073 29.453 30.949 32.457 33.647 34.698 35.979 36.805 37.703 38.699 40.173 12.100 43,1
2016 2018
  Veränderung     
2008-2018Gesundheitswesen 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2017
Zahl Prozent
Ambulante soziale Dienste 2.662 2.850 1.981 2.251 2.581 2.800 3.162 3.467 3.752 3.760 3.794 1.132 42,5
Sonstige soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter 3.897 4.134 4.344 4.384 4.179 4.237 4.309 4.544 4.599 4.753 4.811 914 23,5
Sonstiges Sozialwesen 6.079 6.842 8.246 8.532 9.291 9.000 9.203 9.535 10.418 10.942 11.323 5.244 86,3
Sozialwesen insgesamt 12.638 13.826 14.571 15.167 16.051 16.037 16.674 17.546 18.769 19.455 19.928 7.290 57,7
  Veränderung     
2008-2018Sozialwesen 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 20182015 2016 2017
Stationäre Versorgung als Basis der Kölner Gesundheits- und Sozialwirtschaft 
Innerhalb der Branche waren zur Jahresmitte 2018  rund 22  900 Personen in  Krankenhäusern 
sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Dieses Branchensegment dominiert mit einem Anteil von 
rund einem Drittel am gesamten Beschäftig ungsvolumen den Bereich Gesundheits - und Sozialwesen. 
Dahinter folgen Arzt- und Zahnarztpraxen  (10 600 Arbeitsplätze) sowie Heime (10 400 Arbeitsplätze) 
mit Branchenanteilen von jeweils 15 Prozent. 
Das Gesundheits - und Sozialwesen besteht aus den Teilbereichen Gesundheitswesen, Heime und 
Sozialwesen, die sich weiter aufschlüsseln lassen. Innerhalb des Teilbereichs Gesundheitswesen stellen 
die Krankenhäuser einschließlich der Hochschul-, Vorsorge - und Rehakliniken (22 900 Beschäftigte) 
insgesamt sogar 57 Prozent der Arbeitsplätze (Tabelle 2). 
Tabelle 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Teilbereich Gesundheitswesen 2008 bis 2018 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Im Teilbereich Sozialwesen dominieren die Bereiche Ambulante soziale Dienste 6 (3 800 Beschäftigte) 
und Sonstige soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter 7 (4 800 Beschäftigte, Tabelle 3). Das 
Sonstige Sozialwesen  als eher heterogene Sammelkategorie mit rund 11  300 Arbeitsplätzen umfasst 
soziale, Beratungs -, Fürsorge -, Flüchtlingsbetreuungs -, Weitervermittlungs - und ähnliche 
Dienstleistungen, die durch staatliche oder private Einrichtungen, Katastrophenhilfswerke und 
Selbsthilfeorganisationen für Einzelpersonen und Familien in deren Wohnung oder anderweitig 
erbracht werden. 
Tabelle 3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Teilbereich Sozialwesen (ohne Heime) 2008 bis 2018 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Höchste Beschäftigungszuwächse bei den Krankenhäusern und im sonstigen Sozialwesen 
Innerhalb der Kölner Gesundheits - und Sozialwirtschaft gab es zwischen Mitte 2008 und 2018 
Wachstum in allen Teilbereichen. Insgesamt verzeichneten die  Krankenhäuser den höchsten absoluten 
Beschäftigtenzuwachs (Tabelle 1). Die Beschäftigtenzahl in diesem Branchensegment des 
Gesundheitswesens erhöhte sich um fast 6 200 auf rund 22 900 Arbeitsplätze (+36,8%). 
Mit einem Plus von rund 5  200 Arbeitsplätzen stieg außerdem die Beschäftigtenzahl im Sonstigen 
Sozialwesen besonders stark an , ein r elativer Zuwachs vo n 86 Prozent.  Unter anderem hat 
insbesondere nach 2015 die Fluchtmigration zum überdurchschnittlichen Wachstum dieser 
Sammelbranche beigetragen. 
                                                                    
6 Soziale, Beratungs-, Fürsorge- und ähnliche Dienstleistungen, die für ältere Menschen und Behinderte in deren Wohnung 
oder anderweitig erbracht werden (z. B. ambulante Pflege für ältere Menschen oder behinderte Erwachsene, Besuchsdienste 
für ältere Menschen und Behinderte, etc.). 
7 Dienstleistungen, die für ältere Menschen erbracht werden sowie die Tagespflege für ältere Menschen (ambulante 
Pflegeeinrichtungen).

Pegel Köln – 3/2019 
Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018 Seite 6 
Innerhalb des Teilbereichs  Gesundheitswesen verzeichnete das Branchensegment Sonstige 
selbstständige Tätigkeite n im Gesundheitswesen 8 mit einem Plus von rund 2 400 Arbeitsplätzen 
(+114,8%) die zweitgrößte absolute Beschäftigungszunahme (Tabelle 2). 
Auffällig sind zudem die besonders hohen relativen Beschäftigungsgewinne  in den Segmenten  
Psychotherapie (+118,4%), Massage/Physiotherapie (+91,6%) sowie bei Heilpraktikern (+119,4%). 
Im Rahmen  des Teilbereichs Sozialwesen  verzeichnete auch das Segment  Ambulante soziale Dienste  
einen veritablen Beschäftigungszuwachs von rund 1 100 Arbeitsplätzen (+41,2%, Tabelle 3). 
Hoher Frauenanteil im Gesundheits- und Sozialwesen 
Im Gesundheits - und Sozialwesen arbeiten deutlich mehr Frauen als Männer: Während der 
Beschäftigtenanteil von Frauen bei der Gesamtbeschäftigung bei 46 Prozent liegt, beträgt er im 
Gesundheits- und Sozialwesen insgesamt 73 Prozent (Grafik 1). 
Innerhalb dieses überwiegend von Frauen dominierten Branchenkomplexes sind die 
Beschäftigtenanteile von Frauen in den Arzt- und Zahnarztpraxen (92%), in den Pflegeheimen sowie in 
den Alten- und Behindertenwohnheimen (jeweils 75%) am höchsten. Die Anteile von Frauen mit einem 
akademischen Abschluss (hochqualifiziert) liegen genau in diesen Branchenkomplexen  jedoch bei 
gerade einmal zehn bzw. elf Prozent (Grafik 3). 
Grafik 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen - 
                   Anteil Frauen in Prozent 2018 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
  
                                                                    
8 Humanmedizinische Tätigkeiten, die nicht in Krankenhäusern oder von Ärztinnen und Ärzten, sondern von Angehörigen der 
paramedizinischen Berufe ausgeübt werden. Hier eingeordnet werden u. a. Tätigkeiten von Krankenschwestern, 
Krankenpflegern, Ergotherapeuten, Sprachtherapeuten, medizinischen Fußpfleger/innen, medizinischen Labors sowie 
Rettungsdiensten und Krankentransporten.

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Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018 Seite 7 
 
Überdurchschnittliche Teilzeitquote im Gesundheits- und Sozialwesen vor allem bei Frauen 
Mit 41 Prozent ist der Teilzeitanteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gesundheits - 
und Sozialwesen im Vergleich zur Gesamtwirtschaft (28% ) traditionell überdurchschnittlich hoch 
(Grafik 2). Mit 46  Prozent sind dort Frauen wesentl ich öfter als Männer (26% ) teilzeitbeschäftigt. 
Dementsprechend bewegen sich die Frauenanteile in den jeweiligen Teilbereichen zwischen ein und 
zwei Dritteln und liegen damit deutlich über den jeweiligen Anteilen der männlichen Beschäftigten (18 
bis 42%). 
Die höchsten Anteile von Teilzeitbeschäftigten im Gesundheits - und Sozialwesen gibt es im Bereichen  
Altenheime, Altenwohn- und Behindertenwohnheime sowie Sonstiges Sozialwesen: Jeweils 58 Prozent der 
in diesen Bereichen tätigen Personen sind teilzeitbeschäftigt. Auch bei den Pflegeheimen (55%) und 
sonstigen Heimen (52%) ist jede zweite Person teilzeitbeschäftigt. Das sind die Bereiche, in denen (fast) 
drei Viertel der Beschäftigten Frauen sind (siehe oben). 
Grafik 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen - 
                   Anteil Teilzeitbeschäftigte in Prozent 2018 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Hohe Akademikeranteile bei Männern in Krankenhäusern sowie Arzt- und Zahnarztpraxen 
Grundsätzlich sind Hochqualifizierte im Gesundheits- und Sozialwesen in gleichem Maße vertreten wie 
in anderen Branchen. Von den rund 70  000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die derzeit in 
der Kölner Gesundheits - und Sozialwirtschaft arbeiten, haben rund 16  300 einen akademischen 
Abschluss, das ist etwa jede/r vierte Arbeitnehmer/in. In der gesamten Kölner Wirtschaft liegt der 
Anteil akademischer Abschlüsse bei rund einem Viertel. 
Den höchsten Anteil an hochqualifizierten Arbeitskräften gibt es im Bereich Sonstige Heime  
(Flüchtlingsheime, Kinderheime, Obdachlosenheime,  Erziehungsheime, etc.): Rund 40 Prozent der 
Frauen und Männer besitzen dort einen akademischen Berufsabschluss. 
Am zweithöchsten sind die Anteile an Hochqualifizierten im Sonstigen Sozialwesen: Etwa 39 Prozent 
der Frauen und 35 Prozent der Männer  verfügen hier über eine höhere Qualifikation.

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Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018 Seite 8 
Grafik 3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen - 
                   Anteil Hochqualifizierte (akademischer Abschluss) gesamt und nach Geschlecht in Prozent 2018 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
In Krankenhäusern (42%) sowie Arzt - und Zahnarztpraxen (54%) sind Männer hinsichtlich einer hohen 
Qualifikation allerdings deutlich überrepräsentiert (Grafik 3).  Darüber hinaus bietet die Branche 
zahlreiche Berufsbil der für Nicht -Akademiker/innen: Von einfachen Tätigkeiten in der Kranken - oder 
Altenpflege bis hin zu kaufmännischen Aufgaben im Bereich des Gesundheits - und Sozialwesens. So 
besitzen in Krankenhäusern lediglich 23 Prozent und in Arzt - und Zahnarztpraxen n ur 11 Prozent der 
weiblichen Beschäftigten einen akademischen Abschluss. 
Hohe Anteile von Ausländer/innen im Betreuungs- und Pflegebereich 
Bei den ausländischen Beschäftigten sind die Beschäftigtenanteile im Pflegebereich am höchsten und 
dort auch seit 200 8 in Köln am stärksten gestiegen: Ausländer/innen arbeiten am häufigsten im 
Pflege-und Betreuungsbereich für ältere Menschen und Behinderte. Dementsprechend sind die 
Ausländer/innen-Anteile in den Bereichen Pflegeheime (17,5% bzw. +3,8% -Punkte), Altenheime, 
Altenwohn- und Behindertenwohnheime (13,8% bzw. +2,6% -Punkte) und Soziale Betreuung älterer 
Menschen und Behinderter (12,5% bzw. +4,6% -Punkte) am höchsten und gleichzeitig mit am stärksten 
gestiegen (Grafik 4). In diesen Bereichen, aber auch ge nerell in der Branche gab es von 2008 bis 2018 
hohe Zunahmen der Beschäftigung von Ausländer/innen. 
Beschäftigungszuwächse insbesondere im Pflege- und Betreuungsbereich 
Vom gesamten absoluten Zuwachs bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in 
Gesundheitsberufen (+7  100) entfielen in Köln von 2013 bis 2018 rund 70 Prozent auf die vier 
Berufsbereiche Gesundheits- und Krankenpflege, Rettungsdienst und Geburtshilfe  (1 500 Arbeitsplätze), 
Altenpflege (+1 300 Arbeitsplätze), Human- und Zahnmedizin sowie Arzt- und Praxishilfe (jeweils +1 100 
Arbeitsplätze, Grafik 5).  Darunter sind viele Arbeitsplätze entstanden , die – wenn sie außer Tarif 
angesiedelt sind – mit tendenziell niedrigen Gehältern entlohnt werden 9. Werden diese Tätigkeiten 
dann auch noch in Teilzeit ausgeübt, verschärft sich die prekäre Einkommenssituation der dortigen 
Beschäftigten. 
                                                                    
9 praktischArzt: Medizinische Berufe – Ausbildung und Gehalt, siehe auch unter: https://www.praktischarzt.de/medizinische-
berufe/, aufgerufen am 4.6.2019

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Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018 Seite 9 
 
Grafik 4: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen - 
                   Anteil Ausländer/innen in Prozent 2018 und Entwicklung 2008 bis 2018 (Prozentpunkte) 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Grafik 5: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen nach Berufen - 
                   Veränderungen 2008 bis 2013 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem

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Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018 Seite 10 
Gesundheitswesen 40.173 24.719 25.081 107.826 64.767 60.380 22.882 21.375 536.273 2.447.432
Krankenhäuser 22.923 14.698 15.852 55.294 35.840 36.592 15.052 13.175 318.448 1.406.492
Arzt- und Zahnarztpraxen 10.635 7.276 7.266 32.278 18.955 17.147 5.969 4.858 149.751 695.905
Sonstiges Gesundheitswesen 6.615 2.745 1.963 20.254 9.972 6.641 1.861 3.342 68.074 345.035
Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 10.388 6.403 4.625 35.670 19.566 13.002 7.555 4.446 243.597 1.039.097
Pflegeheime 6.052 4.301 2.838 18.805 9.321 3.156 2.817 2.649 115.204 565.289
Altenheime; Alten- und Behindertenwohnheime 2.954 1.566 1.268 13.168 8.583 8.777 3.616 1.443 99.019 363.433
Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1.292 536 348 3.419 1.449 1.069 1.122 246 24.664 92.726
Sozialwesen (ohne Heime) 19.928 14.601 17.544 79.458 31.198 26.234 16.680 12.768 311.829 1.307.170
Soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter 8.605 4.304 7.456 36.467 15.450 7.967 4.870 6.060 185.665 773.262
Sonstiges Sozialwesen (ohne Heime) 11.323 10.297 10.088 42.991 15.748 18.267 11.810 6.708 126.164 533.908
Gesundheits- und Sozialwesen insgesamt 70.489 45.723 47.250 222.954 115.531 99.616 47.117 38.589 1.091.699 4.793.699
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt 568.635 419.244 584.220 1.476.248 974.482 874.099 416.667 269.009 6.852.557 32.870.228
Branchenanteil an Gesamtbeschäftigung 12,4 10,9 8,1 15,1 11,9 11,4 11,3 14,3 15,9 14,6
NRW DeutschlandGesundheits- und Sozialwesen Köln Düsseldorf Frankfurt Berlin Hamburg München Stuttgart Leipzig
Regionalvergleich: Köln mit hohem Branchenanteil und hoher Beschäftigungsdynamik 
Im Regionalvergleich  belegt Köln mit rund 70  500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im 
Bereich Gesundheits- und Sozialwesen zur Jahresmitte 2018 den vierten Platz hinter Berlin (223  000 
Beschäftigte), Hamburg (115 500 Beschäftigte) und München (99 600 Beschäftigte). 
Tabelle 4: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen – Regionalvergleich – 2018 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Gemessen am Beschäftigtenanteil des Bereichs Gesundheits - und Sozialwesen an allen Branchen 
(Branchenanteil) steht Köln (12,4%) hinter dem Spitzenreiter Berlin (15,1%) und Leipzig (14,3%) an 
dritter Stelle der Vergleichsstädte (Tabelle 4, Grafik 6). Damit liegt die Domstadt sowohl unter dem 
Beschäftigtenanteil von NRW (15,9%) als auch dem Bundesdurchschnitt (14,6%). 
Der höhere Branchenanteil im Landesdurchschnitt NRW ist darauf zurückzuführen, dass Köln, aber 
auch andere Großstädte über eine diversifiziertere Branchenstruktur verfügen, als kl eine Städte und 
Gemeinden. Durch dieses Stadt -Land-Gefälle besitzen Großstädte relativ betrachtet geringere Anteile 
an einzelnen Branchen. 
Grafik 6: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen -  
                   Regionalvergleich: Anteile an gesamten Beschäftigungsvolumen in Prozent 2018 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem

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Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018 Seite 11 
 
Hamburg 77.879 1.768.686 44 115.531 1.834.244 63 43,0
Berlin 161.017 3.424.801 47 222.954 3.723.914 60 27,3
Düsseldorf 32.387 582.222 56 45.723 618.128 74 33,0
Köln 47.940 996.690 48 70.489 1.081.984 65 35,4
Frankfurt/Main 35.673 663.338 54 47.250 748.601 63 17,4
Leipzig 24.540 511.676 48 38.589 583.221 66 38,0
Stuttgart 33.616 598.108 56 47.117 633.164 74 32,4
München 63.497 1.315.476 48 99.616 1.462.092 68 41,2
NRW 788.203 17.968.124 44 1.091.699 17.914.344 61 38,9
Deutschland 3.554.458 82.126.628 43 4.793.699 82.886.960 58 33,6
1) Stand: 30.06.
Vergleichsstädte Veränderungen zu 
2008 in %Einwohner SVP-BeschäftigteSVP-Beschäftigte
SVP-Beschäftigte 
je 1.000 
Einwohner
2008 2018
Einwohner
SVP-Beschäftigte 
je 1.000 
Einwohner
Grafik 7: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen -  
                   Regionalvergleich: Veränderungen 2008 bis 2018 in Prozent 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
In Köln ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bereich Gesundheits - und 
Sozialwesen zwischen 2008 und 2018 um 47,0 Prozent angestiegen (Grafik 7). Damit liegt der 
Beschäftigungszuwachs in Köln hinter Leipzig (+57,2%), München (+56,9%) und Hamburg (+48,3%) an 
vierter Stelle der Vergleichsstädte. Zugleich liegt er höher als in NRW (+38,5%) und im Bundesgebiet 
(+34,9%). 
Versorgungssituation der Bevölkerung hat sich verbessert 
Um die Beschäftigungszunahmen im Gesundheits - und Sozia lwesen der Vergleichsstädte besser 
bewerten zu können, werden sie zur jeweiligen Einwohnerentwicklung in Beziehung gesetzt. Die so 
ermittelten, um die jeweilige Einwohnerentwicklung berei nigten Beschäftigungszuwächse geben 
einen Hinweis auf den Versorgungsgrad der Bevölkerung mit Gesundheits- und Sozialdienstleistungen 
(Tabelle 5). 
Tabelle 5: Versorgungsquoten der Bevölkerung im Gesundheits- und Sozialwesen -  
                      Regionalvergleich: Veränderungen 2008 bis 2018 in Prozent 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Demnach bewegen sich diese sogenannten Versorgungsquoten – SVP-Beschäftigte je 1  000 
Einwohner/innen mit Hauptwohnsitz – in den Vergleichsstädten 2018 zwischen 60 in  Berlin und 74 in 
Düsseldorf und Stuttgart. Köln liegt im Mittelfeld der Vergleichsstädte: Hier waren im Gesundheits - 
und Sozialwesen pro 1 000 Einwohner/innen 65 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

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Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018 Seite 12 
Ähnlich wie die Beschäftigungszuwächse der  Vergleichsstädte haben auch deren Versorgungsquoten 
mit Gesundheits- und Sozialdienstleistungen im Zeitraum 2008 bis 2018 entsprechend zugenommen. 
Die höchsten Zuwächse gab es hierbei in Hamburg (+43,0%), München (+41,2%), Leip zig (+38,0%) und 
Köln (+35,4%). 
Fazit und Ausblick 
Die Kölner Gesundheits - und Sozialwirtschaft ist eine expandierende Wachstumsbranche mit einem 
Beschäftigtenanteil an allen Branchen von zwölf Prozent. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl 
der Arbeitsplätze im Branchenkomplex Gesundheits- und Sozialwesen in Köln um 47 Prozent auf rund 
70 000 erhöht, wobei diese Beschäftigungszuwächse überwiegend im Teilzeitbereich und 
Niedriglohnsektor generiert wurden10. 
Der Kölner Beschäftigungszuwachs im Gesundheits- und Sozialwesen lag im Regionalvergleich sowohl 
über dem NRW - (+39%) wie auch über dem Bundesdurchschnitt (+35 %) sowie an vierter Stelle hinter 
München, Leipzig (jeweils +57%) und Hamburg (+48%). 
Der Branchenkomplex ist überwiegend von Frauen dominiert, und zwar in der Regel in nicht 
akademisch qualifizierten Jobs. Frauen arbeiten zudem im Gesundheits - und Sozialwesen deutlich 
öfter in Teilzeit als Männer. Gleichzeitig sind Jobs entstanden, die eher niedriger entlohnt sein dürften. 
Außerdem arbeiten in der Branche vergleichsweise  viele ausländische Beschäftigte. Andersherum sind 
hoch qualifizierte Männer in ihrer Tätigkeit als Ärzte in Teilsegmenten der Bran che deutlich 
überrepräsentiert. 
Wie sieht für die Kölner Gesundheits - und Sozialwirtschaft der Blick in die Zukunft aus? Nach  der 
aktuellen Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 nimmt die Bevölkerung zukünftig in nahezu 
allen Altersgruppen zu. Besonders hohe Zuwächse sind für die Entwicklung der Zahl der 80 -Jährigen 
und Älteren zu erwarten. Die höchste absolute Zunahme um 31.500 auf 166 400 Personen wird aber 
bei den 65 - bis unter 80 -Jährigen zu beobachten sein. Ursächlich für diese Entwicklung ist 
insbesondere das Älterwerden der sogenannten Babyboomer -Generation. Weil die Babyboomer -
Jahrgänge im Laufe der Zeit älter werde n, die nachfolgende Generation aber zahlenmäßig kleiner ist, 
wird sich die Zahl der 45- bis unter 65-Jährigen in Zukunft reduzieren11. 
Grundsätzlich wird in den nächsten Jahren die Zahl der Patientinnen und Patienten sowie der 
pflegebedürftigen Menschen deutschlandweit weiter steigen. Köln bildet hier also keine Ausnahme. In 
der gesamten Bundesrepublik werden bis 2025 voraussichtlich zusätzlich 80  000 Vollzeitkräfte in den 
medizinischen Diensten der Krankenhäuser und weitere 80  000 Pflegefachkräfte in der Altenp flege 
benötigt12. Gleichzeitig wird aber deutschlandweit die Zahl der Personen zwischen 20 und 65 Jahren 
von 2015 bis 2025 um vier Prozent kontinuierlich sinken. Entsprechend nimmt der Engpass an 
Fachkräften deutlich zu und es wird äußerst schwierig werde n, den Personalbestand weiter  in 
ausreichendem Maße mit der Leistungsmenge anheben zu können. 
Auch in Köln ist künftig von einem steigenden Bedarf an professionellen Pflegekräften auszugehen. 
Nach Hochrechnungen der Prognos AG und der Bertelsmann-Stiftung wird der Bedarf an zusätzlichen 
Pflegekräften im Jahr 2025 zwischen 1  100 Vollzeitäquivalenten und 1  800 Vollzeitäquivalenten 
liegen13: Es ergibt sich  ein zunehmender Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen insbesondere bei 
Krankenhausbehandlungen und Pflege s owie eine wachsende Nachfrage nach haushaltsnahen und 
seniorenbezogenen Dienstleistungen. 
                                                                    
10 Ebenso wie die Beschäftigungszuwächse sind in Köln im Zeitraum von 2008 bis 2017 auch die Gesundheitsausgaben um 
vier Prozent und die Pflegeausgaben um ganze 23 Prozent angestiegen (IT.NRW Landesbetrieb Information und Technik 
NRW) 
11 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040, siehe auch unter: 
https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/statistik-einwohner-und-
haushalte/mitteilung_ausschuss_bevölkerungsprognose.pdf, aufgerufen am 18.01.2019 
12 Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) – Krankenhaus Rating Report 2018 
Siehe auch unter: http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/319/, aufgerufen am 20.11.2018 
13 Stadt Köln -  Bericht über die örtliche Planung nach dem Alten- und Pflegegesetz NRW (APG NRW), siehe auch unter: 
https://www.stadt-
koeln.de/mediaasset/content/pdf50/apg_2015_bericht_nach_dem_apg_nrw_auf_basis_der_daten_31.12.2015.pdf, 
aufgerufen am 21.5.2019

Pegel Köln – 3/2019 
Gesundheits- und Sozialwesen – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018 Seite 13 
 
Dabei wird die Besetzung offener Stellen im Gesundheitssektor, insbesondere bei Ärzt/innen, Kranken- 
und Gesundheitspflegekräften  sowie Altenpflegefachkräften bereits  durch Fachkräfteengpässe 
erschwert. 
Und obwohl die Gesundheitswirtschaft zuversichtlich in die Zukunft blickt – 30 Prozent der Betriebe 
rechnen mit einer steigenden Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen,  nur 10 Prozent erwarten 
einen Rückgang  – bleibt für sie der Fachkräftemangel das größte Problem.  Mittlerweile sehen 65 
Prozent darin eine Gefahr für ihre Handlungsfähigkeit – ein neuer Höchstwert nach 61 Prozent in der 
Vorumfrage14. 
 
                                                                    
14 Der  "DIHK-Report Gesundheitswirtschaft Sommer 2018" ist eine Sonderauswertung der entsprechenden DIHK-
Konjunkturumfrage und beruht auf den Antworten von knapp 700 Unternehmen aus den Bereichen Gesundheits- und soziale 
Dienste, Medizintechnik, pharmazeutische Industrie sowie Handel mit Gesundheitsgütern. Siehe auch unter: 
https://www.ihk-koeln.de/upload/DIHK_Gesundheitsreport_Sommer_2018_71820.pdf, aufgerufen am 20.11.2018

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Die Oberbürgermeisterin 
 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
 
 
ISSN 1869-070x (Online) 
ISSN 1869-0718 (Print)  
 Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe 
 
13/15/350/06.19

Beratungsverlauf (2)

24.06.2019 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 13.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.06.2019 Wirtschaftsausschuss
TOP 11.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2127/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
17.06.2019
Erstellt
13.06.2019 14:30