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0001/2026/3

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 28. Mai 2026

Mitteilung Ausschuss 09.06.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 25.06.2026, TOP 9.2

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Sachstandsbericht

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Mitteilung Ausschuss

480 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 09.06.2026 
 0001/2026/3 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Bauen und Wohnen 23.06.2026 
Ausschuss Kunst und Kultur 25.06.2026 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 28. Mai 2026 
  
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen 
Quartier Köln“, Stand 28. Mai 2026, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
Gez. Haack

Anlage 1 - Sachstandsbericht

12268 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
1. Kerndaten des Projektes 
Standort:
Rathausplatz
Bauherrin:
Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit:
Juli 2008 bis heute
Bauzeit:
2014 - 2028
Projektbeschreibung:
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss
09/2008     

GU-Paket Ausstellung 
Q3/2026
Baubeschluss (51,773 Mio. 
€) 
07/2011     

Neuausschreibung Restleistungen Fassade
Q3/2026
Ratsbeschluss (77,0 Mio. 
€)
07/2017     

Baugenehmigung 
01/2014     

Baubeginn
07/2015    

Haushaltsrechtl. Unterrichtung (127,0 Mio. 
€)
05/2021    

Haushaltsrechtl. Unterrichtung (190,0 Mio. 
€)
10/2024    

Fertigstellung Bau 
06/2028
Nutzungsbeginn
12/2028
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten
35,417 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten
16,356 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
28%
Gesamtsumme (brutto)
51,773 Mio. 
€
∑
100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten
37,777 Mio. 
€
Baunebenkosten
16,622 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
47%
Grabungskosten
7,179 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
53%
Gesamtsumme (brutto)
61,578 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 
61,578 Mio. 
€
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017
11,817 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
58%
zzgl. Risikoaufschlag
3,670 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
42%
Gesamtsumme (brutto)
77,000 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017
77,000 Mio. 
€
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen
3,674 Mio. 
€
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung
34,374 Mio. 
€
Zwischensumme (brutto)
115,000 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
73%
zzgl. Risikoaufschlag
11,571 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
27%
Gesamtsumme (brutto)
127,000 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Oktober 2024:
Ratsbeschluss 05/2021
127,000 Mio. 
€
22,000 Mio. 
€
149,000 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
82%
41,000 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
18%
Gesamtsumme (brutto)
190,000 Mio. 
€
∑
100%
Mehrkosten Teil 2
44,300 Mio. 
€
32,700 Mio. 
€
77,000 Mio. 
€
93,300 Mio. 
€
33,700 Mio. 
€
Zwischensumme (brutto)  
Mehrkosten Teil 1 
127,000 Mio. 
€
156,300 Mio. 
€
28.05.2026
03
Stand:
Index:
37,473 Mio. 
€
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 23.06.2026 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 25.06.2026
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit 
Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen 
Synagoge, ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im 
Archäologischen Quartier Köln".
14,300 Mio. 
€
51,773 Mio. 
€
28,878 Mio. 
€
61,578 Mio. 
€
32,700 Mio. 
€
33,700 Mio. 
€
190,000 Mio. 
€
1 von 4

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
28.05.2026
03
Stand:
Index:
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 23.06.2026 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 25.06.2026
Prognose Gesamtkostensituation:
28.05.2026
Zahlungsstand=
 121,458 Mio. 
€
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1
Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2
Änderung der Planung durch Nutzer
3
Gesetzliche Änderungen
4
Insolvenzen 
5
Mangelhafte Fremdleistungen
6
Genehmigungsverfahren
7
Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen) 
8
Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf) 
9
Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen wg. Corona, Ukraine-Krieg sowie Nahost-Konflikt)
5. Erläuterung Sachstand - Projekt MiQua
Auszug Rahmenterminplan (Stand: 01/2026):
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Verfügt
 (Auftragsstand = HA + NV + bekannte Mehrkosten) 
= 190,0 Mio. 
€
Das Ausschreibungspaket "GU-Ausstellung" kann nicht vor dem 3. Quartal 2026 veröffentlicht werden. Aufgrund der Insolvenz des Gewerkes für die 
Metall-Glas-Fassade müssen die offenen Restleistungen (Innenfassaden Mikwe + Synagoge, Eingangsschleuse, Außentüren) noch einmal neu 
ausgeschrieben werden. 
Der Freianlagenbauer hat im Februar 2026 gekündigt. Die Leistungen müssen neu ausgeschrieben werden. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund des Vergaberisikos für das auszuschreibende Paket der 
Ausstellungsgewerke. 
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und 
bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
00
20
40
60
80
100
120
140
160
180
200
Σ
190,0 Mio. €
121,458
190,0
Zahlungsstand
Verfügt
2 von 4

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
28.05.2026
03
Stand:
Index:
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 23.06.2026 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 25.06.2026
Ausführung:
Kosten:
Termine:
6. Erläuterung Sachstand - Projekt Praetorium / MPZ
Auszug Rahmenterminplan (Stand: 01/2026):
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Die bauliche Fertigstellung verschiebt sich um 6 Monate auf den 30.06.2028. Im Anschluss erfolgt eine 6-monatige Phase des Probebetriebs. Dieser 
Fertigstellungstermin ist jedoch vorbehaltlich der geplanten Zeitschiene des Generalunternehmers für die Ausbau- und TGA-Gewerke. Die 
Abstimmungen mit dem Generalunternehmer Ausbau + TGA zum verifizierten Terminplan und möglichen Kompensationsmaßnahmen laufen aktuell. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Der Rat hat im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung am 01.10.2024 die Mehrkosten i.H.v. 63 Mio. 
€ zur Kenntnis genommen. Das 
Budget beläuft sich nun auf 190 Mio. 
€ brutto.
Durch die enorm gestiegenen Kosten im Gewerk Stahlbau und die Beauftragung des Generalunternehmers Ausbau/TGA sind die verfügten Mittel auf 
knapp 190 Mio. 
€ brutto angestiegen. 
Die Möglichkeit von Einsparpotentialen wird weiterhin geprüft.
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, da das Gesamtbudget i.H.v. 190 Mio. 
€ durch die Beauftragung 
des GU Ausbau/TGA erreicht wurde. 
Das Risiko wird als "planmäßig" eingestuft, da alle Baugewerke des Teilprojektes Praetorium / MPZ 
vergeben sind. 
Bei der Maßnahme MPZ sind alle Planungen erstellt und die Werk- und Montageplanungen freigegeben. Bei der Maßnahme Praetorium sind 
ebenfalls alle Planungen erstellt. Die Firma befindet sich in der finalen Bearbeitung der Werk- und Montageplanungen. Ebenso sind alle Vergaben 
erfolgt. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der Ablaufprobleme, die typischerweise beim Bauen 
im Bestand auftreten können. 
Bei der Maßnahme MPZ fand zuletzt Ende Dezember 2025 erfolgreich der 2. TÜV-Termin statt, um die bisherigen Elektroarbeiten zu begutachten. Die 
noch ausstehenden Elektroarbeiten, Lüftungs- und Trockenbauarbeiten 
werden sich verzögern und bis in das 3. Quartal 2026 erstrecken, da aufgrund 
von Kapazitätsengpässen bei den Firmen Verzögerungen im Bauablauf auftreten. 
Es laufen parallel bereits erste Abnahme- und 
Inbetriebnahmeprozesse. Die Fertigstellung ist für das 
3. Quartal 2026 
geplant. Bei der Maßnahme Praetorium wurde zum Endes des Jahres 2025 mit 
den Arbeiten begonnen und diese laufen dann bis in den Oktober 2026. Anschließend finden dann im 4. Quartal 2026 die baulichen Abnahmen statt. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Der Rat hat im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung am 01.10.2024 die Mehrkosten i.H.v. 63 Mio. 
€ zur Kenntnis genommen. Das 
Budget beläuft sich nun auf 190 Mio. Euro brutto. Das Teilprojekt Praeorium / MPZ ist in diesen Kosten inkludiert.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Die Fertigstellung des MPZs wird zum 
3. Quartal 2026 
und die Fertigstellung der Ausbau- und TGA-Leistungen im Praetorium zum 4. Quartal 2026 
angestrebt.
Der GU Ausbau/TGA richtet seit Ende Mai die Baustelle ein und startet Anfang Juni 2026 mit den Arbeiten. 
Der Turmdrehkran der ARGE Stahlbau wurde zurückgebaut. 
Die Firma für die Dachabdichtungsarbeiten hat sich für die bis voraussichtlich Q3/2026 andauernden Arbeiten einen mobilen Turmdrehkran 
aufgestellt. 
Im Bereich der Fassadenarbeiten werden die Restleistungen im Gewerk Natursteinfassade bis voraussichtlich Q3/2026 abgeschlossen. 
Im Bereich der Archäologie (Ebene 0) wurde zuletzt der Parcourssteg im Bereich der Apsis betoniert. Durch die erneuten archäologischen Funde 
(Lararium) kam es in enger Abstimmung mit der Denkmalpflegekommission zu Umplanungen, die aktuell zur Freigabe beim Prüfstatiker vorliegen und 
anschließend baulich umgesetzt werden können. Parallel wird an vielen anderen Stellen der Ebene 0 weitergearbeitet (Rückbau Schwerlastgerüst, 
Durchbrüche, Stützwanderstellung, Parcoursvorbereitung). 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der parallel ablaufenden Bauaktivitäten des GU-
Ausbau/TGA sowie der andauernden und laufenden Arbeiten in der archäologischen Zone (Ebene 0). 
3 von 4

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
28.05.2026
03
Stand:
Index:
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 23.06.2026 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 25.06.2026
7. Erläuterung Sachstand - Projekt Sanierung Praetoriumsdecke inkl. Treppenanlage Spanischer Bau 
Auszug Rahmenterminplan (Stand: 01/2026):
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende
planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Weitere Informationen zum Projekt unter 
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt-
koeln/miqua-das-museum-im-quartier
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der Kündigung der ausführenden Firma für die 
Außenanlagen und der notwendigen Neubeauftragung eines Planungsbüros für die Treppensanierung.
Im Februar wurde der bestehende Vertrag durch die ausführende Firma für die Außenanlagen gekündigt. Dies betrifft sowohl die Pflasterarbeiten im 
2. BA als auch die Platzflächen MiQua (3. BA). Infolgedessen müssen die Leistungen neu ausgeschrieben werden.
Die Vertragsverhandlungen mit dem Büro für die Planung der Treppensanierung führten zu keinem Vertragsabschluss. Daher wurde für die Sanierung 
der Treppe ein neues Planungsbüro beauftragt. Aufgrund der Kündigung des Auftragnehmers für die Platzflächen im 2. + 3. BA 
wurde 
geprüft, ob eine 
Gesamtausschreibung der Leistungen für die Treppensanierung und der Platzfläche 2. BA erfolgen kann, um hier Synergieeffekte nutzen zu können. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, da aufgrund der notwendigen Neubeauftragung eines 
Planungsbüros der Start der Treppensanierung noch nicht exakt festgelegt werden kann. 
Für den geplanten Rückbau sowie den anschließenden Wiederaufbau der Treppe am Haupteingang des Spanischen Baus wurde ein neues 
Planungsbüro beauftragt. 
Die Leistungsphasen 1 und 2 wurden erfolgreich abgearbeitet. Nach Ablauf der planerischen Tätigkeiten der 
Leistungsphasen 3 bis 5 
sowie der erfolgten Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen der Treppensanierung, kann mit den Arbeiten begonnen 
werden. 
Nach der Fertigstellung der Sanierung der Treppe wird die Platzfläche im Bereich des 2. BA hergestellt. 
Die Ausschreibung der Freianlagen 2.BA wurde 
erstellt und befindet sich derzeit zusammen mit der finalisierten Planung in der Prüfung. 
Die Ausführung der finalen Platzfläche wird sich aufgrund der Neuausschreibung der Außenanlagen und der damit verbundenen mehrmonatigen 
Lieferzeit des Steinbruchs verschieben. Es ist davon auszugehen, dass die Arbeiten aufgrund der fehlenden Pflastersteine und der einhergehenden 
Witterungsverhältnisse erst im kommenden Jahr ausgeführt werden können. 
Die geplante Rampenanlage zur barrierefreien Erschließung des Spanischen Baus erfolgt im Zuge der Gesamtfertigstellung der Freianlagen. Für den 
Übergangszeitraum wird eine provisorische Rampe vorgehalten. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Das Teilprojekt Altschädensanierung Spanischer Bau wird nicht über das Projektbudget des MiQua finanziert, sondern aus Bauunterhaltungsmitteln. 
Eine valide Kostenberechnung für die Erneuerung der Treppenanlage wird derzeit erstellt.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Die Fertigstellung der Treppenanlage wird aktuell für das 3.Quartal 2026 erwartet.
Die Ausführung der Pflasterflächen 2.BA verschiebt sich aufgrund der Neuausschreibung voraussichtlich auf Anfang 2027. 
4 von 4

Beratungsverlauf (2)

23.06.2026 Ausschuss für Bauen und Wohnen
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.06.2026 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.2 Kenntnisnahme (Mitteilung)

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Rathausplatz
  • Marspfortengasse
  • Unter Goldschmied

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Details

Aktenzeichen
0001/2026/3
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
09.06.2026
Erstellt
20.04.2026 11:07