0799/2025
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Lupenraum Via Culturalis
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ANLAGE 1 Via Culturalis Förderprojekt Fotodokumentation
2871 Zeichen
DIE VIA CULTURALIS UND DIE QUARTIERE
DER DOMUMGEBUNG 2015 – 2018
ANLAGE 3 ZUM ERGEBNISBERICHT:
Fotodokumentation zum Projekt
DIE VIA CULTURALIS UND IHRE BAULICHEN
FÖRDERMASSNAHMEN 2019 – 2024
ANLAGE 3 ZUM ERGEBNISBERICHT:
Fotodokumentation zum Projekt
ANLAGE 1
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INHALTSVERZEICHNIS
DOKUMENTATION DER BAUMASSNAHMEN
NEUGESTALTUNG GÜRZENICHSTRASSE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06
NEUGESTALTUNG FREITREPPE AN ST . MARIA IM
KAPITOL . . . . . . . . 08
DOK
UMENTATION ZUM TAG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG
TAG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 2022 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
T
AG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 2023 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
T
AG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 2024 . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
18
NETZWERK VERANSTALTUNGEN
FORUM VIA CULTURALIS 2023 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
F
ORUM VIA CULTURALIS 2024 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
KOMMUNIK
ATIONSPRODUKTE DER VIA CULTURALIS . . . . . . . . . . . . . . . . 32
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NEUGESTALTUNG GÜRZENICHSTRASSE
IMPRESSIONEN
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2020 AUSGANGSSITUATION 2022
NEUGESTALTUNG GÜRZENICHSTRASSE
AUSGANGSLAGE, BAULICHE SCHRITTE UND FERTIGSTELLUNG
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FERTIGSTELLUNG 20242023
8/35
NEUGESTALTUNG FREITREPPE AN ST . M ARIA IM KAPITOL
IMPRESSIONEN
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NEUGESTALTUNG FREITREPPE AN ST . MARIA IM KAPITOL
AUSGANGSLAGE, BAULICHE SCHRITTE UND FERTIGSTELLUNG
2020 AUSGANGSSITUATION 2021
(Abb. 1) Ausgangssituation
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FERTIGSTELLUNG 20232022
(Abb. 1) Ausgangssituation
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T
AG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 2022
FEIERLICHER SPATENSTICH »NEUGESTALTUNG GÜRZENICHSTRASSE«
UND FÜHRUNGSANGEBOT ENTLANG DER VIA CULTURALIS
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T
AG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 2023
FEIERLICHE ERÖFFNUNG DER FREITREPPE AN ST . M ARIA IM KAPITOL
MIT KULTURELLEM ANGEBOT
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T
AG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 2024
GET-TOGETHER AM KURT-HACKENBERG-PLATZ UND FÜHRUNGSANGEBOT
MIT DEN SCHWERPUNKTEN STADT-KULTUR-GESCHICHTE
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N
ETZWERKVERANSTALTUNGEN
FORUM VIA CULTURALIS 2023
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N
ETZWERKVERANSTALTUNGEN
FORUM VIA CULTURALIS 2024
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KOMMUNIKATIONSPRODUKTE
RELAUNCH DER SMARTPHONE-APP »AUDIOTOUR VIA CULTURALIS«
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AUSTELLUNG IM ÖFFENTLICHEN RAUM – BAUZAUN AM DOM
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BRANDING IM ÖFFENTLICHEN RAUM – BAUZAUN AN ST . MARIA IM KAPITOL
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AUSSTELLUNG IM ÖFFENLTICHEN RAUM -
BAUMASSNAHME NEUGESTALTUNG GÜRZENICHSTRASSE
Stadtplanungsamt
Stadthaus Deutz - Westgebäude
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Postfach: 10 35 64, 50475 Köln
Leitung: Eva Herr
Vertretung: Lena Zlonicky, Julia Klehr
Fotos
Almuth Elhardt: S. 2, 12-27, 33
Martin Gaissert: S. 4-11, 33-35
Urban Media Project: S. 2, 4-5, 16-17, 22-23, 28-32, 34
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms:
ANLAGE 2 Via Culturalis Forum 2024 Dokumentation
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AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 1 AUSWERTUNG VIA CULTURALIS FORUM II 05. SEPTEMBER 2024, STIFTERSAAL IM WALLRAF-RICHARTZ MUSEUM ANLAGE 2 3 INHALTSVERZEICHNIS 1. A NLASS UND ZIELSTELLUNG S. 4 2. PR OGRAMMÜBERSICHT S. 5 3. W ORKSHOP KULTURELLES ANGEBOT: »INHALTLICHE ENTWICKLUNG UND ZUSAMMENARBEIT« S. 6 4. W ORKSHOP KULTURELLES ANGEBOT: »MUSEUMSARBEIT 2030« S.8 5. W ORKSHOP STADTRAUM: STUFENPLAN LANGFRISTIGE UMGESTALTUNG S. 10 6. W ORKSHOP STADTRAUM: KURZFRISTIGE MASSNAHMEN UND TEMPORÄRE INTERVENTIONEN S. 12 7. A LLGEMEINE ERKENNTNISSE UND ANMERKUNGEN S.14 4 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 1. ANLASS UND ZIELSTELLUNG Mit dem Forum Via Culturalis am 05.09.2024 wird an die Ergebnisse des Forum 2023 angeknüpft und der Dialog mit Politik und Akteuren des Kulturareals kontinuierlich fortgeführt. Im diesjährigen Arbeitsformat werden die beiden Handlungsfeldern »Stadtraum« und »Kulturelles Angebot« vertieft, die Themen Kommunikation/ Vermarktung und Struktur/Governance hingegen bedürfen vorerst einer verwaltungsinternen Bear - beitung. In jeweils einem Workshop soll den Stadtraum be- treffend einerseits der Stufenplan und der Quali - fizierungsprozess für die langfristige Umgestaltung diskutiert und andererseits sollen Potenziale für kurzfristige Maßnahmen und temporäre Aufwertun- gen identifiziert werden, um die Zeitspanne bis 2030 positiv zu gestalten. In Bezug auf das Handlungs - feld »Kulturelles Angebot« soll in einem Workshop – ausgehend vom Wegfall des Projekts Historische Mitte – thematisiert werden, wie neue und etab - lierte Netzwerke im Sinne der Via Culturalis ak - tiviert und räumlich verortet werden können. In einem zweiten Workshop soll der Wandel der Mu - seumslandschaft diskutiert und hiervon ausgehend Rückschlüsse für die Entwicklung der Via Culturalis gezogen werden. 4 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 5 2. PROGRAMMÜBERSICHT 10:00 UHR – ANMODERATION Oliver Kremershof, Urban Media Project 10:05 UHR – BEGRÜSSUNG Markus Greitemann, Beigeordneter für Planen und Bauen Stadt Köln • A nknüpfen an Forum Via Culturalis im Vorjahr: »Bedeutung von Kulturquartieren in der Stadt - entwicklung« • B egrüßung der Vertreter*innen aus Politik, Kir - che sowie Museen und Kulturhäusern • B egrüßung Dr. Susanne Völker, ehem. Kulturde- zernentin von Kassel • K urzer Überblick über das Erreichte im Bundes - förderprojekt: Realisierung Kurt-Hackenberg- Platz, Gestaltungsplan für den Gesamtraum, Freitreppe St. Maria im Kapitol, Neugestaltung der Gürzenichstraße • Ho chbauliche Entwicklungen anders als ge - plant, dennoch gute Perspektiven, z. B. Lau - renz-Carree • Neb en baulichen Themen wurden strategische und kommunikative Aspekte bearbeitet, u.a.: Grafisches Erscheinungsbild, Kommunikations - strategie • Ha ndbuch für den öffentlichen Raum. App und Webseite, Vielzahl an Veranstaltungen • N ächste Schritte zur kulturellen Programmie - rung und Konkretisierung nach der Bundesför - derung 2025 10:10 UHR – IMPULSVORTRAG Katrin Witzel, Abteilungsleitung Öffentlicher Raum im Stadtplanungsamt Köln 10:25 UHR – EINORDNUNG Stefan Charles, Beigeordneter für Kunst und Kultur 10:30 UHR – IMPULSVORTRAG DAS QUARTIER AN DER VIA CULTURALIS Dr. Susanne Völker 10:45 UHR – VERSTÄNDNISFRAGEN Moderation: Oliver Kremershof 10:55 UHR – STATEMENTS DER BEIGEORDNETEN CHARLES / GREITEMANN ZUR VERANSTALTUNG • K onkretisierung der nächsten Schritte im Projekt Via Culturalis zur Umgestaltung des öffentlichen Raums als politischer Auftrag an die Verwaltung 2025 • F orum zur Verstetigung des Zusammenwirkens zwischen Kultur, Städtebau, Politik, Verwaltung und Institutionen der Via Culturalis 11:00 UHR – WORKSHOPS, Siehe Zusammenfassung weiter unten 12:30 Uhr – Mittagspause 13:15 UHR – ERGEBNISZUSAMMENFÜHRUNG UND DISKUSSION IM PLENUM 14:30 UHR – AUSBLICK Der Beigeordnete Charles hinterlegt abschließend: • D ie Via Culturalis ist eines der zentralen Zu - kunftsprojekte Kölns. Sie verbindet historische, kulturelle und archäologische Dimensionen und soll als lebendiger Kulturraum weiterentwickelt werden. Dabei müssen politische Weichen - stellungen, Governance-Strukturen und Finan - zierungsfragen geklärt werden, um die Vision langfristig umzusetzen. Dabei gilt es auch den Raum rund um die Via Culturalis in den Blick zu nehmen, wobei vom Kernraum auszugehen sei. • E ngagement und innovative Konzepte treiben das Projekt voran. Die Beteiligung zahlreicher Akteure zeigt das enorme Potenzial der Via Culturalis. Besonders die stärkere Einbindung junger Menschen, neue Vermittlungsformate und eine zukunftsorientierte Kulturbespielung werden das Stadtbild nachhaltig prägen. 6 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 3. WORKSHOP KULTURELLES ANGEBOT: »INHALTLICHE ENTWICKLUNG UND ZUSAMMENARBEIT« Moderation: Dr. Susanne Völker und Oliver Kremershof, Urban Media Project FRAGESTELLUNGEN UND ANTWORTEN • W ie kann die Via Culturalis als zentraler Kultur- und historischer Identifikationsort der Stadt Köln inhaltlich gestärkt werden? • W ie können die Institutionen und Angebote an der Via Culturalis kooperativ und synergetisch zusammenarbeiten? • W elche Potentiale können hierfür am Standort der einst vorgesehenen Historischen Mitte ge - hoben werden? (Stichwort Portal) • W elche räumlich-programmatischen Verbin - dungen ließen sich von hieraus ziehen? AUSGANGSLAGE • V or dem Hintergrund des Wegfalls der Histo - rischen Mitte stellt sich die Frage nach dem Umgang mit dem Kuriengebäude (rund 39.000 Quadratmeter) sowie dem Studiengebäude RGM (rund 25.000 Quadratmeter) • E inführung der Studie »Das QUARTIER an der VIA CULTURALIS«, enthält die Idee eines Quar - tiers an der Via Culturalis, das kulturelle Netz - werke über die Via Culturalis hinaus erarbeitet, weiterhin u.a. die Idee eines »Portals« als Zu - gang/Auftakt zum Quartier Via Culturalis sowie zur Kölner Kulturlandschaft im Allgemeinen • W eiterhin ist die Idee eines »Zentrum für Kultu - relle Bildung«, das Infrastruktur, Synergie und programmatischen Kontext für die Kölner Mu - seen in zentraler Lage zusammenführt, Teil der Studie • Neua usrichtung des Römisch-Germanischen Museums sowie auch die dem Museum dienen - den Funktionen sind zu berücksichtigen THEMENSTRÄNGE UND DISKUSSION • B estehende Strukturen der Museen sind mit Be - dacht und sorgfältigen Prozessen weiterzuent - wickeln (Zielkonflikte sind zu vermeiden, Hin - weis auf Raumbedarfe und Funktionen) • K onzeptionelle Überlappungen sind zu vermei - den respektive in einer Gesamtkonzeption aus - zuarbeiten (z.B. kulturelle Vermittlung in einem übergeordneten Zentrum vs. kulturelle Vermitt - lung in den jeweiligen Institutionen) • I nwieweit doppeln sich ein Portal Via Cultura - lis und das neu aufgestellte Tourismusbüro auf dem Bahnhofsvorplatz in der Portals-Funktion? Eine entsprechende Beziehung muss sorgfältig austariert werden • I nwieweit ist die Schaffung neuer Kulturinsti - tutionen (z.B. Zentrum Kultureller Bildung) vor 6 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 7 dem Hintergrund gegenwärtiger und künftiger Haushaltslage • W elche Rolle übernimmt der Museumsdienst im Hinblick auf ein »Zentrum Kulturelle Bildung« respektive das »Portal Via Culturalis«? • S tadtraum für alle in der Innenstadt: Die Gren - ze zwischen Touristen einerseits (rd. 2 Millionen Gäste) und den Kölnerinnen und Kölnern and - rerseits ist programmatisch aufzuheben • S tadtraum sollte als Erlebnisraum in der Innen - stadt und Ort für Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche etabliert werden, kulturelle Bildung als Klammer (Stichwort »spielerisches« Lernen) • I n dem Zusammenhang kam auch die Forde - rung nach mehr Spielplätzen in der Innenstadt auf – als Pendant zu den Handelslagen. ERGEBNISSE UND NÄCHSTE SCHRITTE • S tadtraum und Quartier Via Culturalis als iden - titätsstiftendes Momentum und relevante Dy - namik für die Innenstadtentwicklung einbrin - gen (Wandel und Veränderung werden hier sichtbar) • B austellen und gestartete Prozesse als attrak - tive (»spannende«) Anl ässe für Interventionen , Pop-ups und eine neue Innenstadterzählung nutzen • G renzgebiete und Nachbarschaftsbeziehun - gen zu umliegenden Quartieren ausloten (v.a. Rückseite Hohe Straße), Verbindungsräume ak - tiv bespielen, z.B. mit Streetart, Pop-Up-Gastro (Arbeitstitel: Via Culinaris) • T estbetriebe und -nutzungen anstreben, an - statt umgehend langfristige und kosteninten - sive »Institutionalisierungen« zu initiieren, so könnte vielleicht das »Portal Via Culturalis« testweise in der ehemaligen Buchhandlung im Erdgeschoss des Kurienhauses auf rund 200 Quadratmetern stattfinden • D ie Zwischennutzung der Stadtbibliothek kann als »Haus zwischen den Welten« sowie als »kul - turvermittelnder Pop-up« zentrale Aspekte des Workshops beispielhaft zusammenführen • D ie Neuinterpretation der »Innenstadt« und die gegenwärtige »Erfindung« eines neuen Zu - sammenspiels von Handel, Kultur, Gewerbe, Mobilität, Klima/Energie und Stadterlebnis le - gen die Ausarbeitung eines »integrierten Stadt - entwicklungskonzepts« nahe, in dem sich auch kulturelle Netzwerke wiederfinden • E ine solche Konzeption sollte aber mit der kurz - fristigen Umsetzung eines Phasenmodells ein - hergehen, dem eine narrative Dramaturgie zu Grunde liegt – im Kontext abnehmender Res - sourcen gilt es operative Ergebnisse herbeizu - führen (»Der Betrachtungsraum muss fertig werden, die Leute wollen was sehen«) • F ür die bauliche und ideell-programmatische Weiterentwicklung der Via Culturalis sollen unterschiedliche Förderprogramme adressiert werden. ANMERKUNGEN IM NACHGANG • B espielung des Augustusplatzes (für die inhalt - liche Entwicklung relevant, zentraler öffentli - cher Raum, Außengastronomie als »Kunden - stopper«) • M arspfortengasse ist für den Lieferverkehr frei - zuhalten. FAZIT Für abnehmende Ressourcen, ein zu erarbeitendes Integriertes Stadtentwicklungskonzept sowie ein operativ orientiertes Phasenmodell, das mit Pop- ups und Interventionen an Orten des Wandels und in Grenzgebieten eine positive Geschichte erzählt, gilt es eine arbeitsfähige Governance-Struktur auf - zusetzen und zu managen. 8 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 4. WORKSHOP KULTURELLES ANGEBOT: »MUSEUMSARBEIT 2030« Moderation: Barbara Foerster, Leiterin Museumsdienst und Dr. Matthias Hamann, Direktor Stadtmuseum FRAGESTELLUNGEN • W ie verändert sich die Museumsarbeit in den nächsten Jahren? • W elche Inhalte werden die Museen im Jahr 2030 der Öffentlichkeit präsentieren? • W elche Anforderungen an neue Formate/Pro - dukte ergeben sich daraus? • W elche Raumbedarfe resultieren daraus und wie können diese im Bereich der Via Culturalis verankert werden? AUSGANGSLAGE • W ir gehen zunächst von der ICOM-Definition aus • M useen ermöglichen Freude, Bildung, Reflexion und Wissensaustausch • M useen sind nicht gewinnorientiert • M useen erforschen, sammeln, bewahren, inter - pretieren, ausstellen, vermitteln im Dienst der Gesellschaft • M useen sind öffentlich, barrierefrei, inklusiv, fördern Diversität, Nachhaltigkeit • M useen arbeiten ethisch, professionell, partizi - pativ mit Communities THEMENSTRÄNGE UND DISKUSSION • S tadtführungen werden in unterschiedlicher Qualität angeboten, teils sehr hochwertig und wertvoll, mitunter aber auch nicht. Es handelt sich um eine freie Branche, die nicht unmittel - bar reguliert werden kann, jedoch ließe sich über ein Empfehlungsmarketing ggf. arbeiten • W ie kann eine neue Verbindung zwischen den Innen- und Außenräumen auf der Via Culturalis gelingen? Zwischen den Museen und dem öf - fentlichen Raum? Wie kann man das in einem Verbund denken? • W ie kann Teilhabe und Einbindung auf der Via Culturalis organisiert werden, für unterschied - liche Zielgruppen, nicht zuletzt für Kinder und Jugendliche? • W ie kann eine neue Attraktivität für die Via Culturalis entstehen? Wie machen wir die his - torischen Ressourcen sichtbar? • W elche Voraussetzungen haben neue inhalt - lich-programmatische Linien, die das Innen und Außen miteinander verbinden? 8 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 9 ERGEBNISSE UND NÄCHSTE SCHRITTE • E inführung einer Qualitätssicherung für Stadt - führungen, ggf. Einführung einer Zertifizierung zur Herausstellung guter Qualität • H ierfür sollte ein »Reader« mit relevanten in - haltlichen Bausteinen bereitgestellt werden, auch Schulungsveranstaltungen können die Qualitätssicherung stärken • E inführung eines Anlaufortes für Guides und ihre Gruppen, ein solcher könnte das Portal sein – allerdings wird ein solcher Ort bereits heute benötigt • D er Zusammenhang zwischen den Häusern und dem Quartier respektive dem öffentlichen Raum könnte durch die Infrastrukturmaßnah - me eines Verbundtickets für Einzelpersonen oder Gruppen gestärkt werden • T eilhabe kann durch neue, spielerische Zugän - ge (Stichwort Gamification) gelingen, jedoch muss eine Gamification nachhaltig und inhalt - lich wertvoll aufbereitet werden (Qualität vor Quantität) • A ttraktivität kann durch neue technische Mittel wie VR und AR hergestellt werden, für welche die unterschiedlichen Häuser ihre Inhalte und Kompetenzen einbringen. • V oraussetzungen für eine programmatisch-in - haltliche Integration der Kulturinstitutionen sowie des historisch aufgeladenen Stadtraums sind infrastruktureller (z.B. Toiletten, Trinkbrun - nen), stadtstrategischer (z.B. Veranstaltungs - konzept der Stadt Köln, Stichwort »Kommerz- Events auf der Domplatte konterkarieren«), räumlicher (Orte der Ruhe, des Vertiefens und der Kontemplation, Stichwort Augustusplatz) FAZIT Für die »Erfahrung Via Culturalis« müssen die In - stitutionen ihre unterschiedlichen Kompetenzen, Expertisen und Inhalte einbringen – und unter be - stimmten inhaltlichen Klammern der Öffentlichkeit gegenüber anbieten. Dafür bedarf es einer Vermitt - lung unter der bestehenden Dachmarke Via Cultu - ralis sowie einer Dachorganisation, welche künftig in regelmäßigen Abständen zusammenfindet. Die Realisierung solcher gemeinsamen Projekte inhalt - licher oder infrastruktureller Art unter einem sol - chen Dach sollte mit einem eigenen Budget ausge- stattet werden, eine Finanzierung über die Häuser schadet eben diesen »vor Ort«. ANMERKUNGEN IM NACHGANG • T errain erfahrbar machen, indem z.B. histori - sche Orte oder Gebäude durch Plaketten sicht - bar gemacht werden • H istorisches Kastell wird aktuell sichtbar ge- macht, historische Schichten werden so deut - lich und Bezüge zwischen den unterschiedlichen öffentlichen Räumen (»Verwandtschaftsbezie - hungen«) erfahrbar. 10 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 5. WORKSHOP STADTRAUM: STUFENPLAN LANGFRISTIGE UMGESTALTUNG Moderation: Lena Tenbücken, Stadtplanungsamt und Timo Gerdes, Stadtplanungsamt FRAGESTELLUNGEN • I n welchen Schritten wird der öffentliche Raum weiter qualifiziert? • W as soll für das Roll-out des Gestaltungsplans künftig berücksichtigt werden? • S ind die richtigen Abhängigkeiten/ Stufen defi - niert? • W ie gestaltet sich der gesamte weitere Prozess, wie wird beteiligt/ eingebunden? AUSGANGSLAGE • D er öffentliche Raum der Via Culturalis soll künf- tig eine hohe Aufenthaltsqualität haben und zu- gänglich für alle sein. • H ierfür gibt es ein beschlossenes Gestaltungs - konzept (s. Handbuch, Vorlage Nr. 1161/2019) und Verkehrsführungskonzept für die Altstadt (Vorla- gen-Nr. 2835/2016), welches eine Reduktion des motorisierten Individualverkehrs vorsieht. • D er öffentliche Raum soll sich künftig in die öffent- lich zugänglichen Foyerbereiche der Museen erwei- tern und soll im Sinne eines »Dritten Ortes« von Köl- ner*innen und Gästen der Stadt genutzt werden. • D er öffentliche Raum wird in Abhängigkeit von den verschiedenen Hochbauprojekten ab - schnittsweise umgestaltet. Hierfür bedarf es einer Umsetzungsstrategie. • D ie Herausforderung im Zusammenhang mit dem Klimawandel, dem demografischen Wan - del und der Mobilitätswende sind bei der Um - gestaltung insbesondere zu berücksichtigen. THEMENSTRÄNGE UND DISKUSSION • A ufgrund der langen Planungs- und Realisie- rungszeiträume wird in der Diskussion zwischen dem Bedarf von kurz- und langfristigen Maß- nahmen differenziert. • W ie kann die Wahrnehmbarkeit der Via Cultu - ralis im öffentlichen Raum bereits während der Entstehungsphase erhöht werden? • W ie kann die Finanzierung für die Umgestal - tung des öffentlichen Raums in Zeiten knapper Haushalte gesichert werden? • W elchen Umgriff bedarf es, um ein plausibel nach- vollziehbares Kulturareal Via Culturalis zu definie- ren, welches einerseits die Nord-Süd-Verbindung fokussiert und andererseits die Querverbindungen zwischen Hohe-Straße und Rheinufer stärkt? 10 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 11 • W ie kann der nördliche Auftakt trotz des Wegfalls der Historischen Mitte Köln gestärkt werden? ERGEBNISSE UND NÄCHSTE SCHRITTE • V orschläge für kurzfristige/ mittelfristige Maß- nahmen (Anm: Aufgrund starker inhaltlicher Dopplungen sind die gesammelten Vorschläge in der Workshopgruppe Stadtraum unter Punkt 6 aufgeführt, s.u.) • W enn etwas umgestaltet ist (Bsp. Gürze- nichstraße »Wildparken«) gilt es dafür zu sorgen, dass die angestrebte Qualität auch in der Praxis erhalten bleibt. Zum Beispiel durch erhöhte Reinigung des öffentlichen Raums oder verschärftes ordnungsbehördli - ches Ahnden bei Verstößen der StVO im Alt - stadtbereich. • V orschläge für langfristige Umsetzungsstrategie: • D er Umgriff des Gestaltungskonzepts be- darf in Teilen einer Anpassung/Erweiterung. Als Beispiel ist der Bereich Marspforten - gasse/Große Sandkaul zu nennen, um eine Rückseitensituation zwischen Hohe Straße und Unter Goldschmied zu verhindern. • D er Vorschlag einer konzeptionell-räum - lichen Erweiterung der Via Culturalis Rich - tung Ost-West-Achse bis zum Zeughaus wird in dieser Workshop-gruppe sehr kri - tisch bewertet. Es wird die Gefahr gesehen, dadurch das Konzept der Via Culturalis zu »verwässern«, da dieser Ansatz der histo - rischen Herleitung und der ursprünglichen Definition von Oswald Mathias Ungers wi - derspricht. • K onzeption und Realisierung für kurzfristi - ge Maßnahmen als Bestandteil der Umset - zungsstrategie sowie des Planungsauftrags formulieren. • S innhafte Planungs- und Realisierungsstu - fen in Abhängigkeit mit den hochbaulichen Projekten formulieren • B egrünung und Themen der klimaangepass - ten Stadtplanung als zentrales Ziel mit in die weitere Planung aufnehmen • F inanzierungskonzept erarbeiten, das städti - sche Mittel und potentielle Fördermittel einbe- zieht; Gespräche mit Landes-/ Bundesministe - rium aufnehmen; • U msetzungsstrategie und konkrete nächs - te Schritte ausarbeiten und in Form einer Be- schlussvorlage der Politik zur Entscheidung vor - legen. FAZIT Für die konkreten nächsten Schritte der Via Cultu - ralis« bedarf es einer Umsetzungsstrategie. Die- se Strategie benötigt gleichermaßen kurzfristige/ temporäre Maßnahmen sowie eine sinnvolle, stu - fenweise Abfolge der langfristigen Umgestaltung des öffentlichen Raums. Im Rahmen der Umset - zungsstrategie gilt es zudem den Umgriff der Via Culturalis geringfügig anzupassen, von einer Erwei - terung in Ost-West-Richtung (Trankgasse/ Komö - dienstraße) wird abgesehen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Projektverstetigung ist eine belastba - re Struktur und Governance, welche innerhalb der Verwaltung aufgesetzt wird. Die Vorgehensweise wie auch die finanziellen Mittel für die nächsten Schritte sind von der Politik in 2025 zu verabschie- den, damit eine stufenweise Realisierung auch nach der Bundesförderung Ende 2024 gewährleistet werden kann. Im Sinne einer perspektivischen Lan - des- und/oder Bundesförderung gilt es Gespräche mit den entsprechenden Ministerien aufzunehmen. 12 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 6. WORKSHOP STADTRAUM: KURZFRISTIGE MASSNAHMEN UND TEMPORÄRE INTERVENTIONEN Moderation: Daniela Opgenoorth, Stadtplanungsamt und Johannes Geyer, Stadtplanungsamt FRAGESTELLUNGEN Wie gestalten wir einen attraktiven Stadtraum in der Zwischenzeit 2025 – 2030? Welche Potentiale gibt es für kurzfristige Aufwer - tungsmaßnahmen? Wie gestalten sich die Schnittstellen zwischen Raum und Programm? Wie werden die Maßnahmen in den Gesamtprozess implementiert? AUSGANGSLAGE • D ie langen Zeiträume der Hochbauprojekte und der Umgestaltung des öffentlichen Raums erfordern eine Auseinandersetzung damit, in welchen Bereichen eine temporäre Aufwertung schon jetzt möglich ist, um die stufenweise Ent - wicklung der Via Culturalis erlebbar zu machen und damit positiv zu belegen. (»Furchtbar, die- se Baustellen« vs. »Toll, was hier alles ensteht«) • D ie erprobte Bauzaungestaltung Via Cultura - lis wertet gestalterisch den öffentlichen Raum während der Baumaßnahmen auf, stellt ein kul - turell-historisches Angebot für Besucher*innen dar und branded gleichzeitig das Kulturareal. • D as beschlossene Verkehrsführungskonzept Altstadt soll sukzessive umgesetzt werden; eine erste Stufe wurde in Q2/2020 realisiert, teil - weise die Stellplätze im öffentlichen Raum ent - fernt. In welchen Bereichen gibt es vergleichba - re Potentiale, schon jetzt Veränderungen herbei zu führen? • D er Tag der Städtebauförderung wurde in der Vergangenheit mit dem Angebot an Stadtspa - ziergängen in Kombination mit kulturellen In - terventionen im öffentlichen Raum rege von der Stadtgesellschaft/ Gästen der Stadt angenom - men und hat mit dazu beigetragen, die Identi - fikation mit der Via Culturalis zu steigern. • D ie temporäre Möblierung auf dem Quater - markt (jetzt Waidmarkt) hat erfolgreich dazu geführt, dass die schon jetzt vorhandene Quali - tät des Platzes für den Aufenthalt genutzt wer - den konnte. THEMENSTRÄNGE UND DISKUSSION • A ufgrund der langen Planungs- und Realisie- rungszeiträume wird in der Diskussion zwischen dem Bedarf von kurz- und langfristigen Maß- nahmen differenziert. • W ie kann die Wahrnehmbarkeit der Via Cultu - ralis im öffentlichen Raum bereits während ih - rer Entstehungsphase erhöht werden? • W ie kann die blau-grüne Infrastruktur im Be- reich der Via Culturalis zeitnah gestärkt wer - den? • W elche Projektpartner*innen bedarf es um möglichst viele Zielgruppen anzusprechen? Wie kann die Präsenz der Kultureinrichtungen im öf - fentlichen Raum gestärkt werden? • W ie können vorhandene Qualitäten gestärkt werden? Wie kann eine bessere Orientierung während der Bauzeit der Kultureinrichten funk - tionieren? ERGEBNISSE UND NÄCHSTE SCHRITTE Vorschläge für kurzfristige/ mittelfristige Maßnah - men: • O rientierung/ Leitsystem mit Hinweis auf »Dritte Orte«, vorerst in Form einer digitalen Karte plus Plakate/Broschüren in den einzelnen Häusern, KVB Haltestellen und/ oder Hbf, via KölnTourismus (Bsp. Kölner Krippenweg) 12 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 13 • A nlaufstelle für Via Culturalis einrichten (Hbf? KölnTourismus? Roncalliplatz?) • A PP Via Culturalis weiterentwickeln • B auzaungestaltung weiter entwickeln und bei öffentlichen und privaten Hochbaumaßnah - men anwenden • V orhandenen Potentiale weiterentwickeln (Er - lebbarer Stadtraum) • W ertschätzung für öffentlichen Raum stärken, ggf. durch bürgerschaftliches Engagement der Anwohnerschaft • R uhezonen schaffen + öffentlichen Raum tem - porär aufwerten, z.B. freie Flächen / Baulücken temporär, konsumfrei gestalten (Projektbei - spiel: ‚Von wegen Baustelle‘ in LA von Architek - turcollektiv Figure) • P latzmanagement für Veranstaltungen, ande - rer Umgang mit Events im öffentlichem Raum • Mi kroklima verbessern und blau-grüne Infra - struktur ausbauen • M ehr Grün in Kombination mit Sitzmöglichkei - ten Orte für Pausen und Verbesserung des Mik - roklimas (Beispiel Pflanzkübel Eigelstein) • K limawandelangepasste Gestaltung, z.B. Grü - ne Bauzäune, Wanderbäume • K ooperation mit privaten Vorhabenträgern/ Dritten • R egelmäßiger Informationsfluss und dadurch Teilhabe an Projekten im öffentlichen Raum für Private Projektentwickler sowie Anrainern er - möglichen • S ynergien schaffen und Kooperationen mit pri - vaten Vorhabenträgern aufbauen. Mehrwert für beide Parteien, viel Potenzial vorhanden • W irtschaftsfaktor Tourismus + Einzelhandel mit Via Culturalis stärken Verknüpfungen schaffen (Beispiel: Ladenlokal Hohe Straße – Infopoint Via Culturalis) • I nformation, Orientierung und Leitsystem • I nformationen bereitstellen - Was wird in den Kultureinrichtungen zukünftig passieren / was aktuell schon passiert • B auzäune vermehrt als temporäres Leitsystem nutzen • V erkehre managen, Parkfreie Zonen einrichten und nachhalten • B arrierefreiheit Domplatte, Entlastung Radver - kehr in Gasse am Domforum • P räsenz der Kultureinrichtungen im öffentli - chen Raum • T emporäres Portal Via Culturalis (z.B. Studien - haus, Domforum..) • a ls Ort für kulturelle Bildungsarbeit für Kinder- und Jugendarbeit (Beispielprojekt: Oper Offen - bach Intervention / Skulptur / Aktion, Offen - bach 2018 – YRD.Works Offenbach) • P hysische Präsenz von kulturellen Ein - richtungen im öffentlichen Raum z.B. über temporäre Installationen oder tem - porär installierte Kultureinrichtungen (Beispielprojekt: Schaustelle München – Provi - sorischer Bau Pinakothek) FAZIT Ein Fundament für die temporäre Gestaltung der Via Culturalis ist vorhanden, jedoch ist ein kon - kreter Maßnahmenplan mit kurzfristigen sowie mittelfristigen Maßnahmen unbedingt notwendig. Wir benötigen ein vielfältiges Angebot, um auch ein vielfältiges Publikum zu generieren. Hierfür ist eine ganzheitliche Konzeptentwicklung notwendig, welche die vorhandenen gestalterischen, sozialen, wirtschaftlichen wie auch kulturellen Ideen/Kon - zepte berücksichtigt – ganz besonders in der Zeit, in der die Kulturbauten nicht als Magnet funktio - nieren, der öffentliche Raum stark fragmentiert ist und die Orientierung nur schwer möglich ist. Orientierungshilfen und Informationsmöglichkei - ten sind wichtig, um den Raum bereits jetzt besser erlebbar zu machen – und die Besucher möglicher - weise umzulenken, oder auch das vorhandene Po - tential besser sichtbar zu machen. Die globalen Herausforderungen an den öffentli - chen Raum, im Besonderen die Klimawandelanpas - sung, sollten schon jetzt realisiert werden – sowohl mit temporären Elementen, aber auch an sinn - voll ausgewählten Stellen bereits mit langfristigen Maßnahmen (beispielsweise Baumpflanzungen). 14 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 ALLGEMEINE ERKENNTNISSE UND ANMERKUNGEN Auf diesem zweiten Via Culturalis Forum wurden im Kern zwei Themenblöcke adressiert, wie die Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, Frau Pakulat, abschließend resümiert: Die Kul - tur: Hier stehen die Schaffung eines Portals als informativer, kultureller Eingang in die Via Cul - turalis, die Kulturbespielung und Kommunika - tion im und für das Quartier im Vordergrund. Die Freiraumplanung: Hier sei eine Vorlage im Rat sei wünschenswert, in der eine Freiraumplanung für den ganzen öffentlichen Raum der Via Culturalis beauftragt wird. Es gehe darum ein »komplettes Bild über den öffentlichen Raum« zu gewinnen, mit einer Zuordnung, wo Orte für Grün, für Spielplatz, für Bildung stattfinden. Stadtstrategie 2030 ist bei der Weiterentwicklung der Via Culturalis zu berücksichtigen. Ziel ist, dass Köln für kompakte, lebenswerte Quartiere, nach - haltiges Wirtschaften und vielfältige Arbeitswel - ten, Bildung, Chancengerechtigkeit Teilhabe steht und so zu einer vielfältig vernetzten Metropole mit klimagerechtem Wachstum wird. Das Via Culturals Forum 2024, das zur gemeinsa - men Erörterung und konzeptionellen Weiterent - wicklung der Via Culturalis den Austausch mit der Politik vorsah, sollte bei dieser Ausrichtung künftig auf einen Freitagnachmittag respektive zu berufli - chen »Randzeiten« stattfinden, um eine breite Teil - nahme zu ermöglichen. 14 AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024 Stadtplanungsamt Stadthaus Deutz - Westgebäude Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Postfach: 10 35 64, 50475 Köln Leitung: Eva Herr Vertretung: Lena Zlonicky, Julia Klehr Fotos Vorderseite: Heinrich-Böll-Platz, Stadt Köln, Thilo Schmülgen. Straßenansicht Alt St. Alban / Gürzenich, Stadt Köln, Urban Media Project. Zwei junge Löwen, Frans Snyders, um 1620, Öl auf Leinwand, Wallraf-Richartz- Museum & Fondation. Corboud, Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln. Visualisierung Perspektive Gülichplatz, © Wandel Lorch Götze Wach Innenseiten: Urban Media Project Rückseite: Almuth Elhardt Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms:
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0799/2025
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 02.04.2025
- Erstellt
- 14.03.2025 08:31