Mandari Insight

0799/2025

Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Lupenraum Via Culturalis

Mitteilung Ausschuss 02.04.2025

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 22.05.2025, TOP 18.4

ANLAGE 1 Via Culturalis Förderprojekt Fotodokumentation

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

ANLAGE 2 Via Culturalis Forum 2024 Dokumentation

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Ansehen

ANLAGE 1 Via Culturalis Förderprojekt Fotodokumentation

2871 Zeichen

DIE VIA CULTURALIS UND DIE QUARTIERE 
DER DOMUMGEBUNG 2015 – 2018
ANLAGE 3 ZUM ERGEBNISBERICHT:
Fotodokumentation zum Projekt
DIE VIA CULTURALIS UND IHRE BAULICHEN 
FÖRDERMASSNAHMEN 2019 – 2024
ANLAGE 3 ZUM ERGEBNISBERICHT:
Fotodokumentation zum Projekt
ANLAGE 1

2/35

3/35
INHALTSVERZEICHNIS
DOKUMENTATION DER BAUMASSNAHMEN
NEUGESTALTUNG GÜRZENICHSTRASSE   . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 06
NEUGESTALTUNG FREITREPPE AN ST  . MARIA IM
 KAPITOL   . . . . . . .  . 08
DOK
UMENTATION ZUM TAG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG
TAG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 2022   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
T
AG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 2023   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
T
AG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 2024   . . . . . . . . . . . . . . . . . .  .     
18
NETZWERK VERANSTALTUNGEN
FORUM VIA CULTURALIS 2023   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
F
ORUM VIA CULTURALIS 2024   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 28 
KOMMUNIK
ATIONSPRODUKTE DER VIA CULTURALIS   . . . . . . . . . . . . . . .  . 32

4/35
NEUGESTALTUNG GÜRZENICHSTRASSE 
IMPRESSIONEN

5/35

6/35
2020 AUSGANGSSITUATION 2022
NEUGESTALTUNG GÜRZENICHSTRASSE 
AUSGANGSLAGE, BAULICHE SCHRITTE UND FERTIGSTELLUNG

7/35
FERTIGSTELLUNG 20242023

8/35
NEUGESTALTUNG FREITREPPE AN ST  . M ARIA IM KAPITOL
IMPRESSIONEN

9/35

10/35
NEUGESTALTUNG FREITREPPE AN ST  .  MARIA IM KAPITOL
AUSGANGSLAGE, BAULICHE SCHRITTE UND FERTIGSTELLUNG
2020 AUSGANGSSITUATION 2021
(Abb. 1) Ausgangssituation

11/35
FERTIGSTELLUNG 20232022
(Abb. 1) Ausgangssituation

12/35
T
AG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 2022
FEIERLICHER SPATENSTICH »NEUGESTALTUNG GÜRZENICHSTRASSE« 
UND FÜHRUNGSANGEBOT ENTLANG DER VIA CULTURALIS

13/35

14/35

15/35

16/35
T
AG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 2023
FEIERLICHE ERÖFFNUNG DER FREITREPPE AN ST  . M ARIA IM KAPITOL 
MIT KULTURELLEM ANGEBOT

17/35

18/35
T
AG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 2024
GET-TOGETHER AM KURT-HACKENBERG-PLATZ UND FÜHRUNGSANGEBOT 
MIT DEN SCHWERPUNKTEN STADT-KULTUR-GESCHICHTE

19/35

20/35

21/35

22/35
N
ETZWERKVERANSTALTUNGEN 
FORUM VIA CULTURALIS 2023

23/35

24/35

25/35

26/35

27/35

28/35
N
ETZWERKVERANSTALTUNGEN 
FORUM VIA CULTURALIS 2024

29/35

30/35

31/35

32/35
KOMMUNIKATIONSPRODUKTE  
 
RELAUNCH DER SMARTPHONE-APP »AUDIOTOUR VIA CULTURALIS«

33/35
 
     
 
AUSTELLUNG IM ÖFFENTLICHEN RAUM – BAUZAUN AM DOM

34/35
 
     
 
BRANDING IM ÖFFENTLICHEN RAUM – BAUZAUN AN ST  .  MARIA IM KAPITOL

35/35
 
     
 
AUSSTELLUNG IM ÖFFENLTICHEN RAUM -  
BAUMASSNAHME NEUGESTALTUNG GÜRZENICHSTRASSE

Stadtplanungsamt
Stadthaus Deutz - Westgebäude  
Willy-Brandt-Platz 2  
50679 Köln
Postfach: 10 35 64, 50475 Köln  
Leitung: Eva Herr  
Vertretung: Lena Zlonicky, Julia Klehr
Fotos
Almuth Elhardt: S. 2, 12-27, 33
Martin Gaissert: S. 4-11, 33-35
Urban Media Project: S. 2, 4-5, 16-17, 22-23, 28-32, 34
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms:

ANLAGE 2 Via Culturalis Forum 2024 Dokumentation

28971 Zeichen

AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
1
AUSWERTUNG
VIA CULTURALIS FORUM II
05. SEPTEMBER 2024,
STIFTERSAAL IM WALLRAF-RICHARTZ MUSEUM 
ANLAGE 2

3
INHALTSVERZEICHNIS
1. A NLASS UND ZIELSTELLUNG  
S. 4
2. PR
OGRAMMÜBERSICHT  
S. 5
3. W
ORKSHOP KULTURELLES ANGEBOT:  
»INHALTLICHE ENTWICKLUNG UND ZUSAMMENARBEIT«  
S. 6
4. W
ORKSHOP KULTURELLES ANGEBOT:  
»MUSEUMSARBEIT 2030«  
S.8
5. W
ORKSHOP STADTRAUM:  
STUFENPLAN LANGFRISTIGE UMGESTALTUNG  
S. 10
6. W
ORKSHOP STADTRAUM:  
KURZFRISTIGE MASSNAHMEN UND TEMPORÄRE INTERVENTIONEN  
S. 12
7. A
LLGEMEINE ERKENNTNISSE UND ANMERKUNGEN  
S.14

4
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
1. 
ANLASS UND ZIELSTELLUNG
Mit dem Forum Via Culturalis am 05.09.2024 wird an die Ergebnisse des 
Forum 2023 angeknüpft und der Dialog mit Politik und Akteuren des 
Kulturareals kontinuierlich fortgeführt. 
Im diesjährigen Arbeitsformat werden die beiden 
Handlungsfeldern »Stadtraum« und »Kulturelles 
Angebot« vertieft, die Themen Kommunikation/ 
Vermarktung und Struktur/Governance hingegen 
bedürfen vorerst einer verwaltungsinternen Bear -
beitung. 
In jeweils einem Workshop soll den Stadtraum be-
treffend einerseits der Stufenplan und der Quali -
fizierungsprozess für die langfristige Umgestaltung 
diskutiert und andererseits sollen Potenziale für 
kurzfristige Maßnahmen und temporäre Aufwertun-
gen identifiziert werden, um die Zeitspanne bis 2030 
positiv zu gestalten. In Bezug auf das Handlungs -
feld »Kulturelles Angebot« soll in einem Workshop 
– ausgehend vom Wegfall des Projekts Historische 
Mitte – thematisiert werden, wie neue und etab -
lierte Netzwerke im Sinne der Via Culturalis ak -
tiviert und räumlich verortet werden können. In 
einem zweiten Workshop soll der Wandel der Mu -
seumslandschaft diskutiert und hiervon ausgehend 
Rückschlüsse für die Entwicklung der Via Culturalis 
gezogen werden.

4
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
5
2. 
PROGRAMMÜBERSICHT
10:00 UHR – ANMODERATION 
Oliver Kremershof, Urban Media Project 
10:05 UHR – BEGRÜSSUNG
Markus Greitemann, Beigeordneter für Planen und 
Bauen Stadt Köln 
•
 A
nknüpfen an Forum Via Culturalis im Vorjahr: 
»Bedeutung von Kulturquartieren in der Stadt -
entwicklung«
•
 B
egrüßung der Vertreter*innen aus Politik, Kir -
che sowie Museen und Kulturhäusern
•
 B
egrüßung Dr. Susanne Völker, ehem. Kulturde-
zernentin von Kassel
•
 K
urzer Überblick über das Erreichte im Bundes -
förderprojekt: Realisierung Kurt-Hackenberg-
Platz, Gestaltungsplan für den Gesamtraum, 
Freitreppe St. Maria im Kapitol, Neugestaltung 
der Gürzenichstraße 
•
 Ho
chbauliche Entwicklungen anders als ge -
plant, dennoch gute Perspektiven, z. B. Lau -
renz-Carree
•
 Neb
en baulichen Themen wurden strategische 
und kommunikative Aspekte bearbeitet, u.a.: 
Grafisches Erscheinungsbild, Kommunikations -
strategie
•
 Ha
ndbuch für den öffentlichen Raum. App und 
Webseite, Vielzahl an Veranstaltungen
•
 N
ächste Schritte zur kulturellen Programmie -
rung und Konkretisierung nach der Bundesför -
derung 2025
10:10 UHR – IMPULSVORTRAG
Katrin Witzel, Abteilungsleitung Öffentlicher Raum 
im Stadtplanungsamt Köln
10:25 UHR – EINORDNUNG 
Stefan Charles, Beigeordneter für Kunst und Kultur 
10:30 UHR – IMPULSVORTRAG DAS 
QUARTIER AN DER VIA CULTURALIS
Dr. Susanne Völker 
10:45 UHR – VERSTÄNDNISFRAGEN
Moderation: Oliver Kremershof
10:55 UHR – STATEMENTS DER 
BEIGEORDNETEN CHARLES / GREITEMANN 
ZUR VERANSTALTUNG
•
 K
onkretisierung der nächsten Schritte im  
Projekt Via Culturalis zur Umgestaltung des  
öffentlichen Raums als politischer Auftrag an 
die Verwaltung 2025
•
 F
orum zur Verstetigung des Zusammenwirkens 
zwischen Kultur, Städtebau, Politik, Verwaltung 
und Institutionen der Via Culturalis
11:00 UHR – WORKSHOPS, 
Siehe Zusammenfassung weiter unten
12:30 Uhr – Mittagspause
13:15 UHR – ERGEBNISZUSAMMENFÜHRUNG 
UND DISKUSSION IM PLENUM
14:30 UHR – AUSBLICK
Der Beigeordnete Charles hinterlegt abschließend:
•
 D
ie Via Culturalis ist eines der zentralen Zu -
kunftsprojekte Kölns. Sie verbindet historische, 
kulturelle und archäologische Dimensionen und 
soll als lebendiger Kulturraum weiterentwickelt 
werden. Dabei müssen politische Weichen -
stellungen, Governance-Strukturen und Finan -
zierungsfragen geklärt werden, um die Vision 
langfristig umzusetzen. Dabei gilt es auch den 
Raum rund um die Via Culturalis in den Blick zu 
nehmen, wobei vom Kernraum auszugehen sei.
•
 E
ngagement und innovative Konzepte treiben 
das Projekt voran. Die Beteiligung zahlreicher 
Akteure zeigt das enorme Potenzial der Via  
Culturalis. Besonders die stärkere Einbindung 
junger Menschen, neue Vermittlungsformate 
und eine zukunftsorientierte Kulturbespielung 
werden das Stadtbild nachhaltig prägen.

6
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
3. 
WORKSHOP KULTURELLES ANGEBOT:  
»INHALTLICHE ENTWICKLUNG UND  
ZUSAMMENARBEIT«
Moderation: Dr. Susanne Völker und  
Oliver Kremershof, Urban Media Project
FRAGESTELLUNGEN UND ANTWORTEN 
•
 W
ie kann die Via Culturalis als zentraler Kultur- 
und historischer Identifikationsort der Stadt 
Köln inhaltlich gestärkt werden?
•
 W
ie können die Institutionen und Angebote an 
der Via Culturalis kooperativ und synergetisch 
zusammenarbeiten?
•
 W
elche Potentiale können hierfür am Standort 
der einst vorgesehenen Historischen Mitte ge -
hoben werden? (Stichwort Portal)
•
 W
elche räumlich-programmatischen Verbin -
dungen ließen sich von hieraus ziehen?
AUSGANGSLAGE
•
 V
or dem Hintergrund des Wegfalls der Histo -
rischen Mitte stellt sich die Frage nach dem 
Umgang mit dem Kuriengebäude (rund 39.000 
Quadratmeter) sowie dem Studiengebäude 
RGM (rund 25.000 Quadratmeter)
•
 E
inführung der Studie »Das QUARTIER an der 
VIA CULTURALIS«, enthält die Idee eines Quar -
tiers an der Via Culturalis, das kulturelle Netz -
werke über die Via Culturalis hinaus erarbeitet, 
weiterhin u.a. die Idee eines »Portals« als Zu -
gang/Auftakt zum Quartier Via Culturalis sowie 
zur Kölner Kulturlandschaft im Allgemeinen 
•
  W eiterhin ist die Idee eines »Zentrum für Kultu -
relle Bildung«, das Infrastruktur, Synergie und 
programmatischen Kontext für die Kölner Mu -
seen in zentraler Lage zusammenführt, Teil der 
Studie
•
 Neua
usrichtung des Römisch-Germanischen 
Museums sowie auch die dem Museum dienen -
den Funktionen sind zu berücksichtigen
THEMENSTRÄNGE UND DISKUSSION
•
 B
estehende Strukturen der Museen sind mit Be -
dacht und sorgfältigen Prozessen weiterzuent -
wickeln (Zielkonflikte sind zu vermeiden, Hin -
weis auf Raumbedarfe und Funktionen)
•
 K
onzeptionelle Überlappungen sind zu vermei -
den respektive in einer Gesamtkonzeption aus -
zuarbeiten (z.B. kulturelle Vermittlung in einem 
übergeordneten Zentrum vs. kulturelle Vermitt -
lung in den jeweiligen Institutionen)
•
 I
nwieweit doppeln sich ein Portal Via Cultura -
lis und das neu aufgestellte Tourismusbüro auf 
dem Bahnhofsvorplatz in der Portals-Funktion? 
Eine entsprechende Beziehung muss sorgfältig 
austariert werden
•
 I
nwieweit ist die Schaffung neuer Kulturinsti -
tutionen (z.B. Zentrum Kultureller Bildung) vor

6
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
7
dem Hintergrund gegenwärtiger und künftiger  
Haushaltslage
•
 W
elche Rolle übernimmt der Museumsdienst im 
Hinblick auf ein »Zentrum Kulturelle Bildung« 
respektive das »Portal Via Culturalis«?
•
 S
tadtraum für alle in der Innenstadt: Die Gren -
ze zwischen Touristen einerseits (rd. 2 Millionen 
Gäste) und den Kölnerinnen und Kölnern and -
rerseits ist programmatisch aufzuheben
•
 S
tadtraum sollte als Erlebnisraum in der Innen -
stadt und Ort für Kulturelle Bildung für Kinder 
und Jugendliche etabliert werden, kulturelle 
Bildung als Klammer (Stichwort »spielerisches« 
Lernen)
•
 I
n dem Zusammenhang kam auch die Forde -
rung nach mehr Spielplätzen in der Innenstadt 
auf – als Pendant zu den Handelslagen.
ERGEBNISSE UND NÄCHSTE SCHRITTE
•
 S
tadtraum und Quartier Via Culturalis als iden -
titätsstiftendes Momentum und relevante Dy -
namik für die Innenstadtentwicklung einbrin -
gen (Wandel und Veränderung werden hier 
sichtbar)
•
 B
austellen und gestartete Prozesse als attrak -
tive (»spannende«) Anl ässe für Interventionen , 
Pop-ups und eine neue Innenstadterzählung 
nutzen
•
 G
renzgebiete und Nachbarschaftsbeziehun -
gen zu umliegenden Quartieren ausloten (v.a. 
Rückseite Hohe Straße), Verbindungsräume ak -
tiv bespielen, z.B. mit Streetart, Pop-Up-Gastro 
(Arbeitstitel: Via Culinaris)
•
 T
estbetriebe und -nutzungen anstreben, an -
statt umgehend langfristige und kosteninten -
sive »Institutionalisierungen« zu initiieren, so 
könnte vielleicht das »Portal Via Culturalis« 
testweise in der ehemaligen Buchhandlung im 
Erdgeschoss des Kurienhauses auf rund 200 
Quadratmetern stattfinden
•
 D
ie Zwischennutzung der Stadtbibliothek kann 
als »Haus zwischen den Welten« sowie als »kul -
turvermittelnder Pop-up« zentrale Aspekte des 
Workshops beispielhaft zusammenführen
•
  D ie Neuinterpretation der »Innenstadt« und 
die gegenwärtige »Erfindung« eines neuen Zu -
sammenspiels von Handel, Kultur, Gewerbe, 
Mobilität, Klima/Energie und Stadterlebnis le -
gen die Ausarbeitung eines »integrierten Stadt -
entwicklungskonzepts« nahe, in dem sich auch 
kulturelle Netzwerke wiederfinden 
•
 E
ine solche Konzeption sollte aber mit der kurz -
fristigen Umsetzung eines Phasenmodells ein -
hergehen, dem eine narrative Dramaturgie zu 
Grunde liegt – im Kontext abnehmender Res -
sourcen gilt es operative Ergebnisse herbeizu -
führen (»Der Betrachtungsraum muss fertig 
werden, die Leute wollen was sehen«)
•
 F
ür die bauliche und ideell-programmatische 
Weiterentwicklung der Via Culturalis sollen 
unterschiedliche Förderprogramme adressiert 
werden.
ANMERKUNGEN IM NACHGANG
•
 B
espielung des Augustusplatzes (für die inhalt -
liche Entwicklung relevant, zentraler öffentli -
cher Raum, Außengastronomie als »Kunden -
stopper«)
•
 M
arspfortengasse ist für den Lieferverkehr frei -
zuhalten.
FAZIT
Für abnehmende Ressourcen, ein zu erarbeitendes 
Integriertes Stadtentwicklungskonzept sowie ein 
operativ orientiertes Phasenmodell, das mit Pop-
ups und Interventionen an Orten des Wandels und 
in Grenzgebieten eine positive Geschichte erzählt, 
gilt es eine arbeitsfähige Governance-Struktur auf -
zusetzen und zu managen.

8
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
4. 
WORKSHOP KULTURELLES ANGEBOT:  
»MUSEUMSARBEIT 2030«
Moderation: Barbara Foerster, Leiterin Museumsdienst und Dr. Matthias Hamann, Direktor Stadtmuseum
FRAGESTELLUNGEN
•
 W
ie verändert sich die Museumsarbeit in den 
nächsten Jahren?
•
 W
elche Inhalte werden die Museen im Jahr 2030 
der Öffentlichkeit präsentieren?
•
 W
elche Anforderungen an neue Formate/Pro -
dukte ergeben sich daraus? 
•
 W
elche Raumbedarfe resultieren daraus und 
wie können diese im Bereich der Via Culturalis 
verankert werden?
AUSGANGSLAGE
•
 W
ir gehen zunächst von der ICOM-Definition 
aus
•
 M
useen ermöglichen Freude, Bildung, Reflexion 
und Wissensaustausch
•
 M
useen sind nicht gewinnorientiert 
•
 M
useen erforschen, sammeln, bewahren, inter -
pretieren, ausstellen, vermitteln im Dienst der 
Gesellschaft
•
 M
useen sind öffentlich, barrierefrei, inklusiv, 
fördern Diversität, Nachhaltigkeit
•  M useen arbeiten ethisch, professionell, partizi -
pativ mit Communities 
THEMENSTRÄNGE UND DISKUSSION
•
 S
tadtführungen werden in unterschiedlicher 
Qualität angeboten, teils sehr hochwertig und 
wertvoll, mitunter aber auch nicht. Es handelt 
sich um eine freie Branche, die nicht unmittel -
bar reguliert werden kann, jedoch ließe sich 
über ein Empfehlungsmarketing ggf. arbeiten 
•
 W
ie kann eine neue Verbindung zwischen den 
Innen- und Außenräumen auf der Via Culturalis 
gelingen? Zwischen den Museen und dem öf -
fentlichen Raum? Wie kann man das in einem 
Verbund denken? 
•
 W
ie kann Teilhabe und Einbindung auf der Via 
Culturalis organisiert werden, für unterschied -
liche Zielgruppen, nicht zuletzt für Kinder und 
Jugendliche?
•
 W
ie kann eine neue Attraktivität für die Via 
Culturalis entstehen? Wie machen wir die his -
torischen Ressourcen sichtbar? 
•
 W
elche Voraussetzungen haben neue inhalt -
lich-programmatische Linien, die das Innen und 
Außen miteinander verbinden?

8
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
9
ERGEBNISSE UND NÄCHSTE SCHRITTE
•
 E
inführung einer Qualitätssicherung für Stadt -
führungen, ggf. Einführung einer Zertifizierung 
zur Herausstellung guter Qualität 
•
 H
ierfür sollte ein »Reader« mit relevanten in -
haltlichen Bausteinen bereitgestellt werden, 
auch Schulungsveranstaltungen können die 
Qualitätssicherung stärken
•
 E
inführung eines Anlaufortes für Guides und 
ihre Gruppen, ein solcher könnte das Portal sein 
– allerdings wird ein solcher Ort bereits heute 
benötigt
•
 D
er Zusammenhang zwischen den Häusern 
und dem Quartier respektive dem öffentlichen 
Raum könnte durch die Infrastrukturmaßnah -
me eines Verbundtickets für Einzelpersonen 
oder Gruppen gestärkt werden
•
 T
eilhabe kann durch neue, spielerische Zugän -
ge (Stichwort Gamification) gelingen, jedoch 
muss eine Gamification nachhaltig und inhalt -
lich wertvoll aufbereitet werden (Qualität vor 
Quantität)
•
 A
ttraktivität kann durch neue technische Mittel 
wie VR und AR hergestellt werden, für welche 
die unterschiedlichen Häuser ihre Inhalte und 
Kompetenzen einbringen.
•
 V
oraussetzungen für eine programmatisch-in -
haltliche Integration der Kulturinstitutionen 
sowie des historisch aufgeladenen Stadtraums 
sind infrastruktureller (z.B. Toiletten, Trinkbrun -
nen), stadtstrategischer (z.B. Veranstaltungs -
konzept der Stadt Köln, Stichwort »Kommerz-
Events auf der Domplatte konterkarieren«), 
räumlicher (Orte der Ruhe, des Vertiefens und 
der Kontemplation, Stichwort Augustusplatz)
FAZIT
Für die »Erfahrung Via Culturalis« müssen die In -
stitutionen ihre unterschiedlichen Kompetenzen, 
Expertisen und Inhalte einbringen – und unter be -
stimmten inhaltlichen Klammern der Öffentlichkeit 
gegenüber anbieten. Dafür bedarf es einer Vermitt -
lung unter der bestehenden Dachmarke Via Cultu -
ralis sowie einer Dachorganisation, welche künftig 
in regelmäßigen Abständen zusammenfindet. Die 
Realisierung solcher gemeinsamen Projekte inhalt -
licher oder infrastruktureller Art unter einem sol -
chen Dach sollte mit einem eigenen Budget ausge-
stattet werden, eine Finanzierung über die Häuser 
schadet eben diesen »vor Ort«.
ANMERKUNGEN IM NACHGANG
•
 T
errain erfahrbar machen, indem z.B. histori -
sche Orte oder Gebäude durch Plaketten sicht -
bar gemacht werden
•
 H
istorisches Kastell wird aktuell sichtbar ge-
macht, historische Schichten werden so deut -
lich und Bezüge zwischen den unterschiedlichen 
öffentlichen Räumen (»Verwandtschaftsbezie -
hungen«) erfahrbar.

10
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
5. 
WORKSHOP STADTRAUM:  
STUFENPLAN LANGFRISTIGE UMGESTALTUNG
Moderation: Lena Tenbücken, Stadtplanungsamt und Timo Gerdes, Stadtplanungsamt
FRAGESTELLUNGEN
•
 I
n welchen Schritten wird der öffentliche Raum 
weiter qualifiziert?
•
 W
as soll für das Roll-out des Gestaltungsplans 
künftig berücksichtigt werden?
•
 S
ind die richtigen Abhängigkeiten/ Stufen defi -
niert?
•
 W
ie gestaltet sich der gesamte weitere Prozess, 
wie wird beteiligt/ eingebunden?
AUSGANGSLAGE
•
 D
er öffentliche Raum der Via Culturalis soll künf-
tig eine hohe Aufenthaltsqualität haben und zu-
gänglich für alle sein.
•
 H
ierfür gibt es ein beschlossenes Gestaltungs -
konzept (s. Handbuch, Vorlage Nr. 1161/2019)  und 
Verkehrsführungskonzept für die Altstadt (Vorla-
gen-Nr. 2835/2016), welches eine Reduktion des 
motorisierten Individualverkehrs vorsieht.
•
 D
er öffentliche Raum soll sich künftig in die öffent-
lich zugänglichen Foyerbereiche der Museen erwei-
tern und soll im Sinne eines »Dritten Ortes« von Köl-
ner*innen und Gästen der Stadt genutzt werden.
•  D er öffentliche Raum wird in Abhängigkeit 
von den verschiedenen Hochbauprojekten ab -
schnittsweise umgestaltet. Hierfür bedarf es 
einer Umsetzungsstrategie.
•
 D
ie Herausforderung im Zusammenhang mit 
dem Klimawandel, dem demografischen Wan -
del und der Mobilitätswende sind bei der Um -
gestaltung insbesondere zu berücksichtigen.
THEMENSTRÄNGE UND DISKUSSION
•
 A
ufgrund der langen Planungs- und Realisie-
rungszeiträume wird in der Diskussion zwischen 
dem Bedarf von kurz- und langfristigen Maß-
nahmen differenziert.
•
 W
ie kann die Wahrnehmbarkeit der Via Cultu -
ralis im öffentlichen Raum bereits während der 
Entstehungsphase erhöht werden?
•
 W
ie kann die Finanzierung für die Umgestal -
tung des öffentlichen Raums in Zeiten knapper 
Haushalte gesichert werden?
•
 W
elchen Umgriff bedarf es, um ein plausibel nach-
vollziehbares Kulturareal Via Culturalis zu definie-
ren, welches einerseits die Nord-Süd-Verbindung 
fokussiert und andererseits die Querverbindungen 
zwischen Hohe-Straße und Rheinufer stärkt?

10
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
11
• W ie kann der nördliche Auftakt trotz des Wegfalls 
der Historischen Mitte Köln gestärkt werden?
ERGEBNISSE UND NÄCHSTE SCHRITTE
•
 V
orschläge für kurzfristige/ mittelfristige Maß-
nahmen (Anm: Aufgrund starker inhaltlicher 
Dopplungen sind die gesammelten Vorschläge 
in der Workshopgruppe Stadtraum unter Punkt 
6 aufgeführt, s.u.)
•
 W
enn etwas umgestaltet ist (Bsp. Gürze-
nichstraße »Wildparken«) gilt es dafür zu 
sorgen, dass die angestrebte Qualität auch 
in der Praxis erhalten bleibt. Zum Beispiel 
durch erhöhte Reinigung des öffentlichen 
Raums oder verschärftes ordnungsbehördli -
ches Ahnden bei Verstößen der StVO im Alt -
stadtbereich. 
•
 V
orschläge für langfristige Umsetzungsstrategie:
•
 D
er Umgriff des Gestaltungskonzepts be-
darf in Teilen einer Anpassung/Erweiterung. 
Als Beispiel ist der Bereich Marspforten -
gasse/Große Sandkaul zu nennen, um eine 
Rückseitensituation zwischen Hohe Straße 
und Unter Goldschmied zu verhindern.
•
 D
er Vorschlag einer konzeptionell-räum -
lichen Erweiterung der Via Culturalis Rich -
tung Ost-West-Achse bis zum Zeughaus 
wird in dieser Workshop-gruppe sehr kri -
tisch bewertet. Es wird die Gefahr gesehen, 
dadurch das Konzept der Via Culturalis zu 
»verwässern«, da dieser Ansatz der histo -
rischen Herleitung und der ursprünglichen 
Definition von Oswald Mathias Ungers wi -
derspricht. 
•
 K
onzeption und Realisierung für kurzfristi -
ge Maßnahmen als Bestandteil der Umset -
zungsstrategie sowie des Planungsauftrags 
formulieren.
•
 S
innhafte Planungs- und Realisierungsstu -
fen in Abhängigkeit mit den hochbaulichen 
Projekten formulieren
•
 B
egrünung und Themen der klimaangepass -
ten Stadtplanung als zentrales Ziel mit in die 
weitere Planung aufnehmen
•
 F
inanzierungskonzept erarbeiten, das städti -
sche Mittel und potentielle Fördermittel einbe-
zieht; Gespräche mit Landes-/ Bundesministe -
rium aufnehmen; 
•
  U msetzungsstrategie und konkrete nächs -
te Schritte ausarbeiten und in Form einer Be-
schlussvorlage der Politik zur Entscheidung vor -
legen.
FAZIT
Für die konkreten nächsten Schritte der Via Cultu -
ralis« bedarf es einer Umsetzungsstrategie. Die-
se Strategie benötigt gleichermaßen kurzfristige/ 
temporäre Maßnahmen sowie eine sinnvolle, stu -
fenweise Abfolge der langfristigen Umgestaltung 
des öffentlichen Raums. Im Rahmen der Umset -
zungsstrategie gilt es zudem den Umgriff der Via 
Culturalis geringfügig anzupassen, von einer Erwei -
terung in Ost-West-Richtung (Trankgasse/ Komö -
dienstraße) wird abgesehen. Voraussetzung für eine 
erfolgreiche Projektverstetigung ist eine belastba -
re Struktur und Governance, welche innerhalb der 
Verwaltung aufgesetzt wird. Die Vorgehensweise 
wie auch die finanziellen Mittel für die nächsten 
Schritte sind von der Politik in 2025 zu verabschie-
den, damit eine stufenweise Realisierung auch 
nach der Bundesförderung Ende 2024 gewährleistet 
werden kann. Im Sinne einer perspektivischen Lan -
des- und/oder Bundesförderung gilt es Gespräche 
mit den entsprechenden Ministerien aufzunehmen.

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AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
6. 
WORKSHOP STADTRAUM:  
KURZFRISTIGE MASSNAHMEN UND  
TEMPORÄRE INTERVENTIONEN
Moderation: Daniela Opgenoorth, Stadtplanungsamt  
und Johannes Geyer, Stadtplanungsamt
FRAGESTELLUNGEN
Wie gestalten wir einen attraktiven Stadtraum in 
der Zwischenzeit 2025 – 2030?
Welche Potentiale gibt es für kurzfristige Aufwer -
tungsmaßnahmen?
Wie gestalten sich die Schnittstellen zwischen 
Raum und Programm?
Wie werden die Maßnahmen in den Gesamtprozess 
implementiert?
AUSGANGSLAGE
•
 D
ie langen Zeiträume der Hochbauprojekte 
und der Umgestaltung des öffentlichen Raums 
erfordern eine Auseinandersetzung damit, in 
welchen Bereichen eine temporäre Aufwertung 
schon jetzt möglich ist, um die stufenweise Ent -
wicklung der Via Culturalis erlebbar zu machen 
und damit positiv zu belegen. (»Furchtbar, die-
se Baustellen« vs. »Toll, was hier alles ensteht«)
•
 D
ie erprobte Bauzaungestaltung Via Cultura -
lis wertet gestalterisch den öffentlichen Raum 
während der Baumaßnahmen auf, stellt ein kul -
turell-historisches Angebot für Besucher*innen 
dar und branded gleichzeitig das Kulturareal.
•
 D
as beschlossene Verkehrsführungskonzept 
Altstadt soll sukzessive umgesetzt werden; eine 
erste Stufe wurde in Q2/2020 realisiert, teil -
weise die Stellplätze im öffentlichen Raum ent -
fernt. In welchen Bereichen gibt es vergleichba -
re Potentiale, schon jetzt Veränderungen herbei 
zu führen?
•
 D
er Tag der Städtebauförderung wurde in der 
Vergangenheit mit dem Angebot an Stadtspa -
ziergängen in Kombination mit kulturellen In -
terventionen im öffentlichen Raum rege von der 
Stadtgesellschaft/ Gästen der Stadt angenom -
men und hat mit dazu beigetragen, die Identi -
fikation mit der Via Culturalis zu steigern. 
•
 D
ie temporäre Möblierung auf dem Quater -
markt (jetzt Waidmarkt) hat erfolgreich dazu 
geführt, dass die schon jetzt vorhandene Quali -
tät des Platzes für den Aufenthalt genutzt wer -
den konnte. 
THEMENSTRÄNGE UND DISKUSSION
•
 A
ufgrund der langen Planungs- und Realisie-
rungszeiträume wird in der Diskussion zwischen 
dem Bedarf von kurz- und langfristigen Maß-
nahmen differenziert.
•
 W
ie kann die Wahrnehmbarkeit der Via Cultu -
ralis im öffentlichen Raum bereits während ih -
rer Entstehungsphase erhöht werden?
•
 W
ie kann die blau-grüne Infrastruktur im Be-
reich der Via Culturalis zeitnah gestärkt wer -
den?
•
 W
elche Projektpartner*innen bedarf es um 
möglichst viele Zielgruppen anzusprechen? Wie 
kann die Präsenz der Kultureinrichtungen im öf -
fentlichen Raum gestärkt werden? 
•
 W
ie können vorhandene Qualitäten gestärkt 
werden? Wie kann eine bessere Orientierung 
während der Bauzeit der Kultureinrichten funk -
tionieren?
ERGEBNISSE UND NÄCHSTE SCHRITTE
Vorschläge für kurzfristige/ mittelfristige Maßnah -
men:
•
 O
rientierung/ Leitsystem mit Hinweis auf 
»Dritte Orte«, vorerst in Form einer digitalen 
Karte plus Plakate/Broschüren in den einzelnen 
Häusern, KVB Haltestellen und/ oder Hbf, via 
KölnTourismus (Bsp. Kölner Krippenweg)

12
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
13
• A nlaufstelle für Via Culturalis einrichten (Hbf? 
KölnTourismus? Roncalliplatz?)
•
 A
PP Via Culturalis weiterentwickeln
•
 B
auzaungestaltung weiter entwickeln und bei 
öffentlichen und privaten Hochbaumaßnah -
men anwenden
•
 V
orhandenen Potentiale weiterentwickeln (Er -
lebbarer Stadtraum)
•
 W
ertschätzung für öffentlichen Raum stärken, 
ggf. durch bürgerschaftliches Engagement der 
Anwohnerschaft
•
 R
uhezonen schaffen + öffentlichen Raum tem -
porär aufwerten, z.B. freie Flächen / Baulücken 
temporär, konsumfrei gestalten (Projektbei -
spiel: ‚Von wegen Baustelle‘ in LA von Architek -
turcollektiv Figure) 
•
 P
latzmanagement für Veranstaltungen, ande -
rer Umgang mit Events im öffentlichem Raum 
•
 Mi
kroklima verbessern und blau-grüne Infra -
struktur ausbauen
•
 M
ehr Grün in Kombination mit Sitzmöglichkei -
ten Orte für Pausen und Verbesserung des Mik -
roklimas (Beispiel Pflanzkübel Eigelstein)
•
 K
limawandelangepasste Gestaltung, z.B. Grü -
ne Bauzäune, Wanderbäume
•
 K
ooperation mit privaten Vorhabenträgern/
Dritten
•
 R
egelmäßiger Informationsfluss und dadurch 
Teilhabe an Projekten im öffentlichen Raum für 
Private Projektentwickler sowie Anrainern er -
möglichen
•
 S
ynergien schaffen und Kooperationen mit pri -
vaten Vorhabenträgern aufbauen. Mehrwert 
für beide Parteien, viel Potenzial vorhanden
•
 W
irtschaftsfaktor Tourismus + Einzelhandel mit 
Via Culturalis stärken Verknüpfungen schaffen 
(Beispiel: Ladenlokal Hohe Straße – Infopoint 
Via Culturalis)
•
 I
nformation, Orientierung und Leitsystem
•
 I
nformationen bereitstellen - Was wird in den 
Kultureinrichtungen zukünftig passieren / was 
aktuell schon passiert
•
 B
auzäune vermehrt als temporäres Leitsystem 
nutzen
•
 V
erkehre managen, Parkfreie Zonen einrichten 
und nachhalten
•
 B
arrierefreiheit Domplatte, Entlastung Radver -
kehr in Gasse am Domforum
•
 P
räsenz der Kultureinrichtungen im öffentli -
chen Raum
•
 T
emporäres Portal Via Culturalis (z.B. Studien -
haus, Domforum..)
•
 a
ls Ort für kulturelle Bildungsarbeit für Kinder- 
und Jugendarbeit (Beispielprojekt: Oper Offen -
bach Intervention / Skulptur / Aktion, Offen -
bach 2018 – YRD.Works Offenbach)
•
 P
hysische Präsenz von kulturellen Ein -
richtungen im öffentlichen Raum z.B. 
über temporäre Installationen oder tem -
porär installierte Kultureinrichtungen  
(Beispielprojekt: Schaustelle München – Provi -
sorischer Bau Pinakothek) 
FAZIT
Ein Fundament für die temporäre Gestaltung der 
Via Culturalis ist vorhanden, jedoch ist ein kon -
kreter Maßnahmenplan mit kurzfristigen sowie 
mittelfristigen Maßnahmen unbedingt notwendig. 
Wir benötigen ein vielfältiges Angebot, um auch 
ein vielfältiges Publikum zu generieren. Hierfür ist 
eine ganzheitliche Konzeptentwicklung notwendig, 
welche die vorhandenen gestalterischen, sozialen, 
wirtschaftlichen wie auch kulturellen Ideen/Kon -
zepte berücksichtigt – ganz besonders in der Zeit, 
in der die Kulturbauten nicht als Magnet funktio -
nieren, der öffentliche Raum stark fragmentiert ist 
und die Orientierung nur schwer möglich ist.
Orientierungshilfen und Informationsmöglichkei -
ten sind wichtig, um den Raum bereits jetzt besser 
erlebbar zu machen – und die Besucher möglicher -
weise umzulenken, oder auch das vorhandene Po -
tential besser sichtbar zu machen.
Die globalen Herausforderungen an den öffentli -
chen Raum, im Besonderen die Klimawandelanpas -
sung, sollten schon jetzt realisiert werden – sowohl 
mit temporären Elementen, aber auch an sinn -
voll ausgewählten Stellen bereits mit langfristigen 
Maßnahmen (beispielsweise Baumpflanzungen).

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AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024
ALLGEMEINE ERKENNTNISSE  
UND ANMERKUNGEN
Auf diesem zweiten Via Culturalis Forum wurden 
im Kern zwei Themenblöcke adressiert, wie die 
Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, 
Frau Pakulat, abschließend resümiert: Die Kul -
tur: Hier stehen die Schaffung eines Portals als 
informativer, kultureller Eingang in die Via Cul -
turalis, die Kulturbespielung und Kommunika -
tion im und für das Quartier im Vordergrund. Die 
Freiraumplanung: Hier sei eine Vorlage im Rat sei 
wünschenswert, in der eine Freiraumplanung für 
den ganzen öffentlichen Raum der Via Culturalis  
beauftragt wird. Es gehe darum ein »komplettes 
Bild über den öffentlichen Raum« zu gewinnen, mit 
einer Zuordnung, wo Orte für Grün, für Spielplatz, 
für Bildung stattfinden.
Stadtstrategie 2030 ist bei der Weiterentwicklung 
der Via Culturalis zu berücksichtigen. Ziel ist, dass 
Köln für kompakte, lebenswerte Quartiere, nach -
haltiges Wirtschaften und vielfältige Arbeitswel -
ten, Bildung, Chancengerechtigkeit Teilhabe steht 
und so zu einer vielfältig vernetzten Metropole mit 
klimagerechtem Wachstum wird.
Das Via Culturals Forum 2024, das zur gemeinsa -
men Erörterung und konzeptionellen Weiterent -
wicklung der Via Culturalis den Austausch mit der 
Politik vorsah, sollte bei dieser Ausrichtung künftig 
auf einen Freitagnachmittag respektive zu berufli -
chen »Randzeiten« stattfinden, um eine breite Teil -
nahme zu ermöglichen.

14
AUSWERTUNG — VIA CULTURALIS FORUM 2024

Stadtplanungsamt
Stadthaus Deutz - Westgebäude  
Willy-Brandt-Platz 2  
50679 Köln
Postfach: 10 35 64, 50475 Köln  
Leitung: Eva Herr  
Vertretung: Lena Zlonicky, Julia Klehr
Fotos
Vorderseite: Heinrich-Böll-Platz, Stadt Köln, Thilo Schmülgen. Straßenansicht Alt St. Alban / Gürzenich, Stadt 
Köln, Urban Media Project. Zwei junge Löwen, Frans Snyders, um 1620, Öl auf Leinwand, Wallraf-Richartz- 
Museum & Fondation. Corboud, Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln. Visualisierung Perspektive Gülichplatz,  
© Wandel Lorch Götze Wach
Innenseiten: Urban Media Project
Rückseite: Almuth Elhardt
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms:

Beratungsverlauf (4)

08.05.2025 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.05.2025 Verkehrsausschuss
TOP 6.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.05.2025 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.05.2025 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0799/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
02.04.2025
Erstellt
14.03.2025 08:31