3861/2016
Neugestaltung Spielplatz Osloer Straße in Köln-Chorweiler
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KSP Osloer Straße_Entwurfsplan_041116
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Spielplatz 'Osloer Stralse' kleine Spielkombi mit Turm Rutsche Kletternetzwand Leiter Pflaster . Wiese Partnersitz N) N an rl Doppelschaukel große Spielkombi mit Türmen Rutsche fer. \ a) Kletterwand Wr Kg on \ | * Wackelplattform Fe; | | Enternetz YS ” I a LI Mitzeichnende Art der Abstimmung Unterschrift Datum Dienststelle “4661, "m in Verkleidung Geländer/ Graffitiwand _ielaumseasjänsenng Vorei 46.70 A - HPL-Platten 5 2 D Übersichtsplan AG nd Familie Juge: ndförderung | m == sisihh, “iin nn nme | Ä ESS ENOSISIEH PN BUS EN Dr EZ Kr > Stadt Köln M | Amt für Kinder, Jugend u 512 Abt. Kinderinteressen und Jugend g/ Projektbezeichnung/Bauvorhaben Planart/Leistungsphase Spielplatz Osloer Straße Entwurf ezirk Stade | Spielplatznr. . Chorweiler 6 090105 DIPL-ING ULRIKE STEFFEN-MARQUARDT LANDSCHAFTSARCHITEKTIN BDLA —— | Datui m Gezeichn. Massstab ersepann at | 04.11.2016 USM | 1:100 Info@usm-bonn.de " " " Bauherr oo | Plannummer Index DV-Projekt 512-10 Kinderinteressen/ Spielplatzangelegenheiten 2030-1 m Justizzentrum 6 50939 Köln
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/512 Vorlagen-Nummer 3861/2016 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Neugestaltung Spielplatz Osloer Straße in Köln-Chorweiler Beschlussorgan Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Chorweiler beauftragt die Verwaltung, die Umgestaltung des Spielplatzes „Os- loer Straße“ in Köln-Chorweiler mit Gesamtkosten in Höhe von 218.700 Euro durchzuführen. Entsprechende Haushaltsmittel stehen unter Finanzstelle 1502-0902-6-1013 – Starke Veedel – Spiel- platz Osloer Straße – zur Verfügung. Für die Maßnahme wurde zum Städtebauförderprogramm 2017 des Landes NRW ein Förderantrag im Rahmen des städtischen Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ Sozialraum Blumen- berg/Chorweiler/Seeberg-Nord gestellt. Der Sozialraum ist als Gebiet der Sozialen Stadt nach dem Baugesetzbuch ausgewiesen. Es werden zuwendungsfähige Gesamtkosten in Höhe von 218.700,00 € (Förderquote 70% = 153.090 €) zur Förderung angemeldet, so dass die Maßnahme derzeit unter dem Vorbehalt der Bewilligung dieser Fördermittel steht. Jugendhilfeausschuss 09.05.2017 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 11.05.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 218.700 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 153.090 70 % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2017 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. im Rahmen der Unterhaltung € c) bilanzielle Abschreibungen 21.870 € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Die Dringlichkeit ist gegeben, um die die Fördermittel zum Städtebauförderprogramm 2017 des Lan- des NRW im Rahmen des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ – Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord, für die dargestellten Maßnahme, nicht zu gefährden. Der Spielplatz Osl oer Straße befindet sich in zentraler Lage im Stadtteil Chorweiler im Stadtviertel Chorweiler. Der mit Hochhäusern dicht bebaute Stadtteil zeichnet sich durch ein deutliches Defizit an Spiel - und Bolz- sowie Freiflächen aus. Mit dem im Rahmen der Spielpla tzbedarfsplanung der Stadt Köln festge- stellten Flächenfehlbedarf von insgesamt 17.799 m² belegt der Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord – unter Berücksichtigung der sozialräumlichen Indikatoren Einwohnerdichte, Anteil an Mehrfamilienhäusern sowie Anzahl und Anteil der hier lebenden Kinder und Jugendlichen – Rang 1 im Ranking aller 86 Kölner Stadtteile. Sowohl wegen der im Sozialraum gegebenen Bevölkerungsstruktur als auch aufgrund der hier vo r- handenen Bebauungsdichte ist ein besonders hoher Bedarf gegeben. 22,5 % der Bewohnerinnen und Bewohner sind jünger als 18 Jahre – mit steigender Tendenz. Chorweiler ist darüber hinaus durch einen hohen Anteil an Einwohnerinnen und Einwohnern geprägt, die einen Migrationshintergrund mi t- bringen mit teilweis e erkennbarem Bedarf an spezifischer Unterstützung z.B. im Bereich der Arbeit s- marktintegration und/oder aufgrund von Arbeitslosigkeit oder anderer Bedarfslagen Transferleistu n- gen bedürfen. Der Stadtteil weist auch vor diesem Hintergrund einen besonderen En twicklungs- und Unterstützungsbedarf auf. Um den jungen Menschen im unmittelbaren Wohnumfeld alters - und bedarfsgerechte Spiel -, Ko m- munikations- und Bewegungsräume und damit adäquate Entwicklungsmöglichkeiten anbieten zu können, ist die Bereitstellung att raktiver, qualitativ hochwertiger, bedarfsorientierter Angebote dri n- 3 gend erforderlich. Neben dem hohen Bedarf an zusätzlichen öffentlichen Spiel - und Bolzplatzflächen ist auch die qualitative Aufwertung der 38 im Sozialraum vorhandenen öffentlichen Spiel - und Bolz- platzflächen dringend erforderlich. Besonders prekär stellt sich die Situation aktuell im Stadtviertel Chorweiler dar. Die bedarfsorientiert umzugestaltenden Spiel -, Bewegungs - und Freizeitflächen sollen zu Bege g- nungs- und Lebensräumen mit hohem S piel-, Bewegungs- und Aufenthaltswert vor allem für Kinder, Jugendliche und Familien im Viertel werden. Darüber hinaus ist beabsichtigt, im Zuge der Aufwertung der Freiräume im Wohnumfeld die Voraussetzungen für eine höhere Lebens - und Aufenthaltsqualität aller im Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Die Umgestaltung der Spielplätze „Osloer Straße/Athener Ring“, „Osloer Straße“ und „Kopenhagener Straße“ ist Teil eines pädagogischen Gesamtkonzepts bezüglich der Gestaltung der Spielplätze i m dichtbebauten Stadtviertel Chorweiler. Der Spielplatz „Osloer Straße/Athener Ring“ soll seinem Standort entsprechend überwiegend ein Spiel- und Bewegungsangebot für ältere Kinder und Jugen d- liche bereithalten, der Spielplatz „Osloer Straße“ mit Spielgerät en für Kinder im Alter bis zu 12 Jahren und der Spielplatz „Kopenhagener Straße“ mit einem Spielangebot für jüngere Kinder im Alter bis zu 8 Jahren ausgestattet werden. Der Spielplatz Osloer Straße wurde im Rahmen des „Sanierungs - und Ergänzungsprogramms Chor- weiler“ am 12.03.1998 fertiggestellt. Die Zweckbindungsfrist läuft im März 2023 aus. Die im Rahmen der Fördermaßnahme aufgestellten Spielgeräte mussten alle – bis auf zwei Balancierbalken abgebaut werden, da sie nicht mehr den neuen europäischen sicher heitstechnischen Anforderungen entspr a- chen. Das aktuelle Spielgeräteangebot hat weder einen spielplatzpädagogischen Wert noch ist es zielgruppengerecht. Der Spielplatz entspricht somit nicht mehr den heutigen Standards. Vor diesem Hintergrund ist die bedar fsgerechte qualitative Aufwertung der vorhandenen Spie lfläche dringend erforderlich. Die Stadt Köln beabsichtigt daher, den 1.765 m² großen Spielplatz im Rahmen des städtischen Pr o- gramms „Starke Veedel – Starkes Köln“ – Sozialraum Blumenberg, Chorweiler un d Seeberg-Nord unter Inanspruchnahme von Städtebaufördermitt eln umfangreich umzugestalten. Der Spielplatz u m- fasst drei Flurstücke, die sich seit kurzem im Eigentum der GAG Immobilien AG befinden. Mit dem vorherigen Eigentümer bestand seit 1995 eine Nutzung svereinbarung, in dem u.a. auch ein Nu t- zungsrecht für die Allgemeinheit festgelegt war. Es ist vorgesehen, mit dem neuen Eigentümer GAG Immobilien AG einen ähnlich lautenden Vertrag abzuschließen, um die öffentliche Zugänglichkeit des Spielplatzes weiterhi n sicherzustellen. Derzeit erfolgen Abstimmungen mit der GAG Immobilien AG zu den Vertragsmodalitäten. Der zum Spielplatz gehörende Fußweg befindet sich im Eigentum der Stadt Köln, wird aber im Rahmen dieser Fördermaßnahme nicht umgestaltet. Aufgrund seiner Lage inmitten der Wohnbebauung und den sich hieraus ergebenden Möglichkeiten der sozialen Kontrolle eignet sich der Spielplatz insbesondere für jüngere Kinder im Alter bis zu 12 Jahren. Er soll daher vorrangig mit einem attraktiven Spielangebot für diese Altersgruppe ausgestattet werden. Im Vorfeld der Planung wurden im Rahmen der Kinder - und Bürgerbeteiligung die Bedürfnisse, Int e- ressen und Wünsche der im Viertel lebenden und betreuten Kinder und Jugendlichen sowie der Bü r- gerinnen und Bürger aufgenommen . Auf der Basis der eingebrachten Anregungen und Ideen wurde ein attraktives bedarfsorientiertes spiel - und freizeitpädagogisches Konzept entwickelt. Neben Spiel - und Bewegungsangeboten soll auf dem Spielplatz auch Aufenthaltsqualität geschaffen werden. Der Spielplatz weist in etwa die Form eines Rechtecks auf. Er ist über drei Zugänge erreichbar. Die vorhandenen Wege fungieren als wichtige Verbindung innerhalb des Wohngebietes. Die Fläche ist teilweise von einer zurzeit gesperrten Tiefgarage unterbaut; di e Tiefgaragenrampe führt mitten durch das Areal. Vorgesehen ist, das Spielangebot auf dem Spielplatz bei weitgehendem Erhalt der bestehenden Struktur der befestigten Flächen und Spielbereiche qualitativ aufzuwerten und das Areal hierbei in s- gesamt offener z u gestalten. Entlang der vorhandenen Wege sollen drei Spielbereiche angeordnet bzw. wiederhergestellt werden, welche durch neu zu schaffende umlaufende Wege erschlossen we r- den. Auf dem Areal hinter den Hauptzugängen erweitern sich die Wege zu Aufenthaltsbereichen. Im südlichen Teil des Spielplatzes soll ein vergrößerter Spielbereich mit einer Spielkombination aus 4 Metall für die älteren Kinder entstehen. Im Zuge dessen ist es erforderlich, den parallel zur Osloer Straße verlaufenden, mit Hainbuchen bewachsen en kleinen Wall zu entfernen. Das Spielgerät bietet Herausforderungen zum Klettern, Hangeln, Drehen, Rutschen sowie Möglichkeiten für Rollenspiele. In einer weiteren mittig liegenden Sandfläche soll eine Schaukelkombination aufgestellt werden. Darüber hinaus ist geplant, in dem von einer Tiefgarage unterbauten nördlichen Teil des Areals eine Spielfläche für jüngere Kinder herzurichten und hier ein Spielgerät zum Klettern und Rutschen zu platzieren. Zudem sind auf dem Areal die Montage von Bänken und Abfall behältern sowie das Aufstellen einer Bank-Tisch-Kombination vorgesehen. Im Sinne einer größeren Transparenz des Spielplatzes sollen weiterhin in den Randbereichen st e- henden, nicht mehr vitalen Hainbuchen teils entfernt und ersatzweise Bodendecker und Strä ucher gepflanzt bzw. Rasen eingesät werden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist außerdem vorgesehen, den Spielplatz entlang der Osloer Straße mit einem 1 m hohen Stabgitterzaun einzufrieden. Sowohl hier als auch vor dem Geländer der Tiefgaragenzufahrt ist die Pflanzung niedriger Hecken (z. B. Rosmarinweide) geplant. An Stellen, an denen dem Geländer keine Hecke vorgepflanzt werden kann, soll dieses mit Holzwerkstoffplatten verkleidet werden. Diese sollen dann im Rahmen eines Projekts mit Kindern und Jug endlichen evtl. noch eine farbliche Gestaltung erhalten. Weitere Pflanzmaßnahmen sind in dem bereits stark begrü n- ten Areal im Übrigen nicht erforderlich. Insgesamt gesehen wird also hier auf einem Areal mit hoher Aufenthaltsqualität ein vielfältiges Spiel - und Bewegungsangebot zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten der Maßnahme in Höhe von 218.700 Euro gliedern sich wie folgt: Planung 41.901 Euro Herrichtung 176.799 Euro Für die Planung und Herrichtung der Flächen wurde im Rahmen des Bun d-Länder-Programms „Sozi- ale Stadt“ ein Förderantrag zum NRW -Stadterneuerungsprogramm 2017 in Höhe von 153.090 Euro (70 % der Gesamtkosten) gestellt. Die Finanzierung erfolgt im Teilfinanzplan 0902 – Stadtentwicklung bei Finanzstelle 1502 -0902-6-1013 – Starke Veedel – Spielplatz Osloer Stra ße, Teilplanzeile 8, Au s- zahlungen für Baumaßnahmen, im Haushaltsjahr 2017 durch noch zu übertragende Auszahlungse r- mächtigung aus dem Haushaltsjahr 2016 in Höhe von 120.900 Euro sowie durch den Ansatz 2017 in Höhe von 80.600 Euro. Der noch zu finanzierender Betrag in Höhe von 17.200 Euro steht im Teile r- gebnisplan 0902 – Stadtentwicklung, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach - und Dienstleistun- gen zur Verfügung. Die über die Jahre der Nutzung ergebniswirksam anfallenden bilanziellen Abschreibungen in Höhe von 21.870 Euro wurden bereits im Haushalt 2016/2017 in der mittelfristigen Finanzplanung entspr e- chend berücksichtigt. Alle Maßnahmen der Verkehrssicherungspflicht werden durch das Amt 67 sichergestellt. Die laufende Unterhaltung der Anlage erfolgt im Rah men der hierfür veranschlagten Haushaltsmittel beim Amt 67 und kann nur innerhalb des zur Verfügung gestellten Budgets erfolgen. Anlagen
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Osloer Straße
- Kopenhagener Straße
- Athener Ring
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Details
- Aktenzeichen
- 3861/2016
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 27.04.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27