A-R/0016/2024
Eine Strategie für die Sanierung und Neuanlage von Kunstrasenplätzen
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A-R-0016-2024
5106 Zeichen
Münster, 15. April 2024 RATSANTRAG Eine Strategie für die Sanierung und Neuanlage von Kunstrasenplätze A. Der Rat nimmt zur Kenntnis, 1. dass die durchschnittliche Lebensdauer von einem Kunstrasenbelag bei 13 Jahren liegt. Dies hat zur Folge, dass in Verbindung mit der seit Jahren steigenden Anzahl an Kunstrasenplätzen im Stadtgebiet, ein ständig wiederkehrender Bedarf an Sanierungsmaßnahmen besteht. Das Alter des Kunstrasenbelags und damit der Verschleiß, der Höhe der Auslastung und der Qualität der Pflege führen dazu, dass in den nächsten Jahren die Kunstrasenplätze des Sportzentrum Roxel, der Sportanlage Hiltrup-Ost (2 Plätze), Anton-Knubel-Weg, Gievenbecker Weg, August-Schepers- Straße und Grevingstraße, sowie der Sportanlage Hiltrup-Süd saniert werden müssen. 2. dass die Vereine SC Gremmendorf, Münster Marathon e.V., ESV Münster e.V., DJK Wacker Mecklenbeck e.V. und SC Münster 08 e.V. Bedarf für einen Kunstrasen auf ihren Sportanlagen angemeldet haben. B. Der Rat möge beschließen, 1. die Verwaltung zu beauftragen, bis zu den Haushaltsberatungen für das Haushaltsjahr 2025, wenn notwendig mit externer Unterstützung, eine Strategie für den Erhalt und Neubau von Kunstrasenplätzen zu erarbeiten, notwendigen Finanzbedarf und eine Perspektive für die Umsetzung zu ermitteln. 2. Eine Priorität nimmt dabei das Interesse des Stadtbezirk Südost und insbes. des SC Gremmendorf ein, der nach der Innenstadt am geringsten mit Spielfeldern versorgt ist und der zugleich am stärksten an Einwohnern wächst. Begründung: Zum Beschlusspunkt 1) vergleiche Protokoll des Arbeitskreises Sport vom 14. November 2023 Zum Beschlusspunkt 2) Antrag an den Rat A-R/0016/2024 Zur kurzfristigen Deckung des Bedarfs an Sportflächen in Gremmendorf plant die Verwaltung die Errichtung eines weiteren Kunstrasenplatzes auf der städtischen Sportanlage Am Hohen Ufer. Dieser Platz soll südlich des Parkplatzes auf der derzeitigen Rasenspielfläche entstehen. Gleichzeitig soll der Beachvolleyballplatz östlich entlang der Straße Am Hohen Ufer verlegt werden. Die Verwaltung wird die Kosten ermitteln und einen Zeitplan für die Realisierung erstellen. Die entsprechende Umsetzungsvorlage wird den zuständigen Gremien rechtzeitig vor den Haushaltsberatungen für den Haushalt 2025 vorgelegt. Die Rasenspielfläche nördlich der Tennisplätze ist größtenteils unbespielbar und birgt ein Verletzungsrisiko für die Kinder. Daher wird die Verwaltung die Fläche erneuern und mit einem Maulwurfschutz versehen. Die Kosten sind ebenfalls zu ermitteln und den zuständigen Gremien zur Entscheidung vorzulegen. Die Tennisabteilung des SC Gremmendorf hat den Bedarf für zwei weitere Tennisplätze nachgewiesen. Um einen Aufnahmestopp zu vermeiden, wird die Verwaltung die Machbarkeit und Kosten für die Umwandlung des Speckbrettplatzes in einen Tennisplatz ermitteln und analog zum Punkt 1 eine Entscheidungsvorlage vorlegen. Der öffentliche Speckbrettplatz soll zusammen mit der Beachvolleyballanlage neben dem neuen Kunstrasenplatz errichtet werden. Es wird darüber hinaus festgestellt, dass in Gremmendorf am Höltenweg weiterhin ein öffentlicher Speckbrettplatz vorhanden ist. Die Verwaltung wird bis zum 2. Quartal 2025 eine Perspektivplanung für den organisierten Sport in Gremmendorf erstellen, um dem Bevölkerungswachstum von 12.500 auf 17.500 Menschen im Jahr 2033 gerecht zu werden. Hierbei werden insbesondere die Bedarfe und die Erweiterung der städtischen Sportanlage südlich des Angelmodder Wegs auf den im Besitz der Stadt Münster befindlichen Grundstücken geprüft. Die Politik erhält Meilensteine und Kosten für die Umsetzung zur Entscheidung. Gremmendorf erlebt ein stetiges Wachstum und bietet einer wachsenden Anzahl von Menschen ein Zuhause. Neben bezahlbarem Wohnraum muss auch die Infrastruktur Schritt halten. Der SC Gremmendorf, als einziger Sportverein im Stadtteil, verzeichnet bereits heute Wartelisten in einigen Jugendmannschaften und steht kurz vor einem Aufnahmestopp in der Tennisabteilung. Sport trägt nicht nur zur Gesundheit bei, sondern spielt auch eine wesentliche Rolle bei der Integration und dem Zusammenhalt des Stadtteils. Antrag an den Rat A-R/0016/2024 Nach mehr als 10 Jahren intensiver Suche ist klar geworden, dass es außer am Hohen Ufer keine Erweiterungsmöglichkeiten für den vereinsgebundenen Sport in Gremmendorf gibt. Angesichts der Prognose, dass Gremmendorf in den nächsten 10 Jahren auf über 17.500 Einwohner wachsen wird, ist es entscheidend, neben Schulen, Kindergärten und Einrichtungen des täglichen Bedarfs auch die Sportinfrastruktur angemessen auszubauen. Um den neu zugezogenen Bewohnern von Gremmendorf eine Teilnahme am Vereinsleben zu ermöglichen, muss daher rasch zusätzlicher Raum geschaffen werden. Neben kurzfristigen Maßnahmen ist eine langfristige Perspektive für die kommenden Jahre unerlässlich und sollte spätestens bis zum 2. Quartal 2025 in einer beschlussreifen Form vorliegen. Gez. Stefan Weber und Fraktion Antrag an den Rat A-R/0016/2024
Beratungsverlauf (1)
Orte (6)
- Anton-Knubel-Weg
- Gievenbecker Weg
- Höltenweg
- Am Hohen Ufer
- August-Schepers-Straße
- Grevingstraße
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Details
- Aktenzeichen
- A-R/0016/2024
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 16.04.2024
- Erstellt
- 16.04.2024 14:27