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0501/2023

Errichtung einer Interims-Ausstellung im Praetorium

Beschlussvorlage Ausschuss 19.06.2023

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Nächste Beratung: Finanzausschuss, Sitzung am 12.06.2023, TOP 10.37

Anlage 3 Dringlichkeitsentscheidung BV 1

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Ansehen

Anlage 1 LVR Ausstellungskonzept Interim Praetorium

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Ansehen

Anlage 2 LVR Übersichtsplan Interim Ausstellung Praetorium

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Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

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Ansehen

Anlage 3 Dringlichkeitsentscheidung BV 1

12596 Zeichen

Dezernat, Dienststelle 
VII/VII/3 
 
Vorlagen-Nummer 
 0501/2023/1 
Freigabedatum 
31.05.2023  
Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung 
zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Entscheidung durch die Bezirksbürgermeisterin bzw. den Bezirksbürgermeister und ein Mit-
glied der Bezirksvertretung gemäß § 36 Absatz 5, Satz 2 GO NRW und Genehmigung durch 
die Bezirksvertretung 
Betreff 
Errichtung einer Interims-Ausstellung im Praetorium 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 24.08.2023 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
 
Der verwaltungsinterne Abstimmungsprozess hat sich leider verzögert, so dass die regulären 
Vorlagefristen nicht eingehalten werden konnten. 
Die Beschlussfassung duldet jedoch keinen Aufschub mehr. Die Errichtung der Interims-Aus-
stellung im Praetorium bietet unter Berücksichtigung der Verzögerungen im Projekt eine vor-
zeitige Erlebbarkeit des MiQua und somit eine positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. 
Auf Wunsch aller Beteiligten sollen die Vorbereitungen für die Errichtung der Interims-Ausstel-
lung im Praetorium schnellstmöglich beginnen können. 
 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt - vorbehaltlich der Zustimmung durch den Finanz-
ausschuss - die Errichtung einer Interims-Ausstellung im Praetorium im Vorgriff auf die Eröff-
nung des „MiQua. LVR - Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“. Die Ausstel-
lung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR). 
 
Die hälftige Aufteilung der Gesamtkosten einschließlich der geplanten Erträge (Eintrittsgelder 
und Erlöse für Führungen) wird gesondert im Rahmen einer vertraglichen Vereinbarung zwi-
schen der Stadt Köln und dem LVR festgehalten. 
 
Hierfür stehen zur Finanzierung baulicher Mehrkosten, der Anpassung des Brandschutzkon-
zeptes und zusätzlicher Planungs- und Bauleitungshonorare investive Auszahlungsermächti-
gungen in Höhe von 372.000 € und für Ausstellungs-, Betriebs- und Bewachungskosten kon-
sumtive Aufwandsermächtigungen in Höhe von 293.574,04 € im Haushaltsplan 2023/2024 
inkl. Mifrifi, Haushaltsjahr 2024 ff. im Teilplan der Stabsstelle Archäologische Zone in der Pro-
duktgruppe 0413 - Archäologische Zone und Jüdisches Museum auf der Finanzstelle 9073-
0413-0-0001 (Archäologische Zone und Jüdisches Museum) bzw. in Teilplanzeile 13 - Auf-
wendungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung.

2 
 
Datum  Abstimmungsergebnis 
 
 Unterschrift  Unterschrift 
31.05.2023  zugestimmt  gez. Leitner  gez. Cazier

3 
 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   372.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2024 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.    s.u. € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2024 
a) Erträge    s.u.      € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Aufgrund einer weiteren Verschiebung des Eröffnungstermins des „MiQua. LVR-Jüdisches 
Museum im Archäologischen Quartier Köln“ hat der Lenkungskreis Politik in seiner Sitzung am 
20.05.2022 den Wunsch geäußert, dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) die Möglichkeit 
einzuräumen, das MiQua bereits vor seiner Fertigstellung und Inbetriebnahme der Öffentlich-
keit durch eine Interims-Ausstellung im Praetorium bekannt zu machen. Parallel zur im Prae-
torium geplanten Interims-Ausstellung sollen die Räumlichkeiten für die Museumspädagogik 
des LVR im Spanischen Bau genutzt werden. 
 
Es besteht Einvernehmen bei allen Projektbeteiligten, dass eine Interims-Ausstellung im Prae-
torium eine vorzeitige Erlebbarkeit des MiQua bietet und somit positiv in der Öffentlichkeit 
wahrgenommen wird. 
 
Da das Praetorium im endgültigen MiQua lediglich einen Teil des Museums darstellt, alle tech-
nischen Anlagen im Museumsneubau verortet sind und nur gemeinsam in Betrieb genommen 
werden können, muss die Technik (Einbruch- und Brandmeldeanlage, Lüftung etc.) für einen 
unabhängigen Betrieb des Praetoriums umgeplant werden. Dies beinhaltet auch die Notwen-

4 
 
digkeit eines neuen, zeitlich begrenzten Bauantrags. Der Bauantrag soll unmittelbar nach ent-
sprechender Beschlussfassung der politischen Gremien über die Interims-Ausstellung im 
Praetorium gestellt werden, mit der Genehmigung ist voraussichtlich im IV. Quartal 2023 zu 
rechnen. 
 
Die Räumlichkeiten für die Museumspädagogik des LVR werden ebenfalls bis zur Eröffnung 
der Interims-Ausstellung im Praetorium fertiggestellt, lediglich der Sicherheitsleitstand kann 
erst nach der Fertigstellung des MiQua in Betrieb genommen werden. 
 
Nutzungskonzept des LVR: 
 
Der LVR hat ein museales Konzept für die Interimsausstellung im Praetorium einschließlich 
der Räumlichkeiten für die Museumspädagogik des LVR erstellt. Das Konzept sowie ein Lage-
plan der einzelnen Ausstellungsstationen sind dieser Beschlussvorlage als Anlagen beigefügt. 
Das Konzept umfasst sowohl einen römischen als auch einen jüdischen Rundgang im Praeto-
rium mit möglicher Nutzung verschiedener Medienstationen, Vitrinen und Texttafeln. 
 
Das Sicherheitskonzept des externen Beraters fordert, dass die vorgesehene Eingangs-
schleuse bereits bei Inbetriebnahme der Interims-Ausstellung im Praetorium funktionstüchtig 
ist. Besuchende werden über den Eingangsbereich des Spanischen Baus in der Kleinen Bu-
dengasse über die Räumlichkeiten für die Museumspädagogik des LVR zur Ausstellung ge-
führt. Die Schleusenfunktion bedingt ein Verschließen aller Türen im Schleusenbereich, sofern 
eine der sechs Türen im Eingangsbereich des Spanischen Baus in der Kleinen Budengasse 
geöffnet wird. 
 
Die Projektleitung/städtische Gebäudewirtschaft weist darauf hin, dass in dem Zusammen-
hang die Mitarbeitenden der Stadt Köln und der Ratsfraktionen mit Wartezeiten an der Tiefga-
rage und an der Treppenhaustür rechnen müssen, da dieser Personenkreis ebenfalls den Ein-
gang im Spanischen Bau in der Kleinen Budengasse nutzt. 
 
Da der LVR einen Ganztagesbetrieb der Interims-Ausstellung im Praetorium plant, könnten 
die Einschränkungen möglicherweise stärker ausfallen als im späteren Regelbetrieb des Mi-
Qua, da der Eingang in der Kleinen Budengasse im späteren Regelbetrieb nur von angemel-
deten Gruppen genutzt wird. 
 
Das Amt der Oberbürgermeisterin wurde durch die städtische Gebäudewirtschaft bereits über 
die vorgenannten Umstände informiert. 
 
Terminplan und Dauer der Interims-Ausstellung im Praetorium: 
 
Laut Aussage der Projektleitung/städtischen Gebäudewirtschaft kann die Interims-Ausstellung 
im Praetorium - nach baulicher Fertigstellung und Abnahme durch die städtische Bauaufsicht 
und anschließender Einbringung der Ausstellung durch den LVR - voraussichtlich im I. Quartal 
2024 eröffnet werden. Parallel nutzt der LVR die Zeit bis zur baulichen Fertigstellung für Aus-
schreibungs- und Vergabetätigkeiten sowie für die Produktion der Interims-Ausstellung im 
Praetorium. 
 
Die Dauer des Interimsbetriebs im Praetorium hängt vom Beginn des finalen Ausbaus der 
Ausstellung für den späteren Endausbau zur Eröffnung des MiQua ab (Montage der Vitrinen 
und der Möblierung, der Grafiken, der Texttafeln und Stellwände, Einbringen der Exponate 
etc.). 
 
Der Baufortschritt im MiQua lässt nach erfolgter Neu-Vergabe des Stahlbau-Gewerkes und 
der aktuell laufenden Terminierung der Nachfolge-Gewerke nunmehr genauere Angaben zum 
Terminplan zu, so dass laut Projektleitung/städtischer Gebäudewirtschaft die finale Ausstel-
lung im Praetorium ab 07/2025 eingebracht werden muss. 
 
Die Interims-Ausstellung im Praetorium wird somit - voraussichtlich beginnend im I. Quartal 
2024 - bis zur Einbringung der finalen Ausstellung des MiQua im Bereich des Praetoriums im 
Sommer 2025 für 1,5 Jahre geöffnet sein.

5 
 
 
Kosten für Umbau und Betrieb: 
Die Stadt Köln schafft - wie auch im Falle des MiQua - die baulichen Voraussetzungen für die 
Interims-Ausstellung im Praetorium. Hierzu gehört insbesondere die Umplanung der techni-
schen Anlagen, deren Inbetriebnahme ursprünglich erst im Zuge der MiQua-Eröffnung vorge-
sehen ist. 
 
Der LVR ist gehalten, sein museales Konzept auf die bereits vorliegenden baulichen Gege-
benheiten im Praetorium zu stützen, ohne dass es neuer oder zusätzlicher Ausbauten bedarf. 
Des Weiteren ist durch den LVR ein problemloser, zügiger und für die bisherigen Ausbauten 
(Estrich, Trockenbauöffnungen etc.) unschädlicher Rückbau der Interims-Ausstellung sicher-
zustellen. Der Interimsbetrieb muss darüber hinaus den Vorgaben des vorliegenden Brand-
schutzkonzeptes entsprechen. 
 
Die Gesamtkosten unter Berücksichtigung der Erträge für Eintritte und Führungen für die Er-
richtung der Interims-Ausstellung im Praetorium belaufen sich einer Berechnung des LVR zu-
folge auf 1.331.148,08 €. Hiervon entfällt ein hälftiger Anteil i.H.v. 665.574,04 € auf die Stadt 
Köln. Das Ertragsrisiko geht zu Lasten des LVR, so dass der verbleibende Kostenanteil der 
Stadt Köln 665.574,04 € beträgt. Hierüber wird eine gesonderte Vereinbarung mit dem LVR 
geschlossen. 
 
Die Kosten im Einzelnen: 
 
Kostenart 2023 2024 2025 investiv/ 
konsumtiv 
Gesamt 
Ausstellungskos-
ten 
308.000 € 284.700 € 0 € konsumtiv 592.700 € 
Betriebskosten 
(voraussichtlich) 
0 € 152.460 € 76.230 € konsumtiv 228.690 € 
Dienstbetrieb 0 € 411.838,72 € 205.919,36 € konsumtiv 617.758,08 € 
Aufwand kon-
sumtiv 
    1.439.148,08 € 
Baukosten 372.000 € 0 € 0 € investiv 372.000 € 
Zahlungen inves-
tiv 
    372.000 € 
 
Gesamtkosten 
 
680.000 € 848.998,72 € 282.149,36 € 
  
1.811.148,08 € 
Ertrag 0 € 320.000 € 160.000 €  480.000 € 
Gesamtkosten 
inkl. Ertrag 
680.000 € 528.998,72 € 122.149,36 €  1.331.148,08 € 
Hälftiger Anteil 340.000 € 264.499,36 € 61.074,68 €  665.574,04 € 
 
Da die Stadt Köln die (investiven) Baukosten in Höhe von 372.000 € vollständig übernimmt, 
beläuft sich der konsumtive Aufwand auf 293.574,04 € (gesamt: 665.574,04 €=hälftiger An-
teil). 
 
Bezüglich der Ausstellungskosten wird auf das museale Konzept des LVR verwiesen. 
 
Bei den Betriebskosten wird ein Betrag in Höhe von 7 €/qm prognostiziert. 
 
Zu den Kosten für den Dienstbetrieb gehört der Aufwand für Personal (Kasse, Bewachung, 
Aufsicht, Host). 
 
Die Baukosten (372.000 €) setzen sich wie folgt zusammen: 
 
- bauliche Mehrkosten aufgrund der notwendigen Umplanungen in der Technischen Ge-
bäude-Ausstattung (TGA, Kostengruppe 400) in Höhe von ca. 145.000 € brutto, 
- bauliche Mehrkosten aufgrund von Renovierungsarbeiten nach der Nutzung und not-
wendiger Umbauten der Ausbaugewerke (Kostengruppe 300) in Höhe von ca. 94.000

6 
 
€ brutto sowie 
- Planungshonorare für die Erstellung eines angepassten Brandschutzkonzeptes, des 
Bauantrages und der TGA-Umplanung sowie Bauleitungshonorare für die TGA-Ände-
rung und für den Ausbau in Höhe von ca. 133.000 €. 
 
Der LVR rechnet bei ca. 100.000 Besuchenden im Jahr und fünf Führungsangeboten pro Wo-
che mit Gesamterlösen in Höhe von ca. 480.000 €. Die Erträge aus Eintrittsgeldern und Füh-
rungen, inklusive Mehreinnahmen, werden mit dem Kostenanteil des LVR verrechnet. 
 
Die im Rahmen des Umbaus anfallenden investiven Kosten in Höhe von 372.000 € brutto 
stehen im Haushaltsplan 2023/2024, Haushaltsjahr 2023, im Teilfinanzplan der Stabsstelle Ar-
chäologische Zone und Jüdisches Museum in der Produktgruppe 0413 - Archäologische Zone 
und Jüdisches Museum, Finanzstelle 9073-0413-0-0001 (Archäologische Zone und Jüdisches 
Museum) zur Verfügung. 
 
Die erforderliche Aufwandsermächtigung steht im Haushaltsplan 2023/2024 inkl. Mifrifi, 
Haushaltsjahr 2024 ff. im Teilergebnisplan der Stabsstelle Archäologische Zone und Jüdi-
sches Museum in der Produktgruppe 0413 - Archäologische Zone und Jüdisches Museum in 
Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung. 
 
Das Dezernat Kunst und Kultur wird im Rahmen des Haushaltsplan-Aufstellungsprozesses 
2025 innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, ggf. durch Um-
schichtungen, vorsehen. 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: LVR-Konzept Interims-Ausstellung Praetorium 
Anlage 2: LVR-Übersichtsplan Interims-Ausstellung Praetorium

Anlage 1 LVR Ausstellungskonzept Interim Praetorium

22201 Zeichen

MiQua – Kommt!
Das MiQua kommt – Konzept für ein 
Ausstellungsprogramm 2024–2025 im Praetorium 
von Nadja Mertens, Thomas Otten, Federica Pendolino, Tanja Potthoff, 
Sebastian Ristow, Jens Scholten und Christiane Twiehaus 
Einleitung 
Das Praetorium soll Schauplatz einer Ausstellung werden, die die Themen der 
zukünftigen Dauerausstellung des MiQua präsentiert und das kommende 
Museum vorstellt. 
Am Ort des römischen Praetoriums wird also nicht nur, wie bisher, die Antike 
thematisiert, sondern auch ein Zugang zum Mittelalter und den jüdischen 
Themen geschaffen. Denn oberhalb der Mauern des römischen Praetoriums lag 
der nördliche Teil des mittelalterlichen jüdischen Viertels. Die dazugehörigen 
baulichen Reste wurden 1953 im Zuge der Grabung durch Otto Doppelfeld 
abgetragen. Die Ausstellung möchte beide Teile der Geschichte dieses Ortes 
wieder sichtbar machen. 
Die Grundidee der Ausstellung ist es daher, jeweils eine römische Spur 
(Laufrichtung links) und eine jüdische Spur (Laufrichtung rechts) einzurichten. 
Ein weiteres Ziel ist es, Neugier für das zukünftige Museum zu wecken. 
Das Praetorium wird als Befund und seine Funktion als zentraler Ort der Provinz 
Niedergermanien direkt am Niedergermanischen Limes thematisiert. Die jüdische 
Spur gibt Einblicke in das Leben im mittelalterlichen jüdischen Viertel anhand 
von Objekten, Rekonstruktionen und Aussichten in die südliche, noch im Bau 
befindliche Befundzone. Zudem wird anhand eines Filmes über die Zeit 1424 bis 
Gegenwart auch die zukünftige Dauerausstellung zum jüdischen Leben in Köln 
im 2. OG des Museumsbaus angerissen.
Anlage
1.1.1 1

2 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium 
Der Rundgang im Befundbereich des Praetoriums vor dem Umbau wird auch in der neuen 
"MiQua – Kommt"!-Ausstellung zugänglich gemacht (Foto: Stefan Arendt, ZMB 2017). 
Zielgruppen und Betrieb 
Die Ausstellung richtet sich vornehmlich an Publikum aus Köln und seinem 
räumlichen Umfeld, das an 2000-jährigen Geschichte des Ortes interessiert ist. 
Reisende aus dem Ausland erhalten ebenfalls die Möglichkeit, sich über das 
zukünftige MiQua und seine Inhalte zu informieren. 
Angesprochen wird sowohl der Personenkreis, der sich bislang dem Praetorium 
verbunden fühlte, als auch ein Publikum, das am Jüdischen Museum interessiert 
ist. 
Angestrebt wird die Öffnung für Gruppen und Individualbesuchende in einem 
regelmäßigen, barrierefreien Museumsbetrieb. 
Die Ausstellung 
Die Ausstellung ist im Ausstellungsraum des Praetoriums sowie auf den Stegen 
im Bereich des Rundgangs zu verorten. Eine erste Einstimmung erfolgt bereits 
im Treppenhaus. Dort werden die Besuchenden durch die historischen Figuren, 
die seit 2018 auf dem Bauzaun des MiQua zu sehen sind, empfangen: Die 
Persönlichkeiten werden im Treppenhaus in zeitlich absteigender Reihenfolge auf 
die Wand gedruckt mit den Besuchenden in die Geschichte hinabsteigen.

Unten angelangt, können Besuchende sich die Ausstellung über zwei Spuren 
erschließen, eine römische und eine jüdische. Beide Spuren beginnen im Intro-
Bereich, gegenüber des Eingangs. Eine Unterscheidung erfolgt nicht nur anhand 
der Wegeführung (jüdisch rechtsherum, römisch linksherum), sondern auch 
mittels eines Farbschemas und Icons. Die römische Spur wird, wie hier im 
Konzept, in Rot dargestellt, die jüdische Spur in Blau. Gemeinsame Stationen 
werden in Gelb markiert. 
Im Südosten des Ausstellungsraums treffen beide Spuren wieder aufeinander. 
Hier dient die Station „Dekret 321“ als verbindendes Element zwischen beiden 
Themen. 
Darüber hinaus sollen die Besuchenden die Gelegenheit erhalten, sich den 
archäologischen Befund des Praetoriums anhand von erklärenden Tafeln zu 
erschließen.  
Übersichtsplan über die beiden Spuren und Stationen der geplanten "MiQua – 
Kommt!"-Ausstellung im Praetorium. Eine größere Version findet sich im Anhang 
dieses Konzeptpapiers (Grafik: Nadja Mertens & Tanja Potthoff, MiQua). 
3MiQua – Kommt!

Gemei
nsames Intro  
Das Intro ist im Ausstellungsraum direkt gegenüber dem Eingang anzutreffen. 
Wenn die Besucher*innen durch den Eingang des Ausstellungsraumes treten, 
werden Sie durch ein querstehendes Ausstellungselement in Empfang 
genommen. Hier erfolgt eine kurze Einführung in die 2000 Jahre Geschichte an 
diesem Ort und den Bau des MiQua. Dann werden sie – je nach Interesse – 
entweder nach links auf die römische oder nach rechts auf die jüdische Spur 
geleitet. 
Beispiel für ein modulares Ausstellungssystem, das flexibel mit Wandflächen, 
Durchblicken, Vitrinen, Medien etc. ausgerüstet werden kann. Ein ähnliches System ist 
für die Gliederung und Möblierung des Raumes geplant. 
Zentrale Gestaltungsidee ist ein interaktives Element, das aus drei 
halbtransparenten Panels besteht, die übereinander geschoben werden können. 
Die Panels zeigen Druckgrafiken von drei wichtigen Zeitabschnitten in der 
Geschichte des Archäologischen Quartiers: 
 Eine rekonstruierte Vogelschau des spätantiken Praetoriums
 Eine rekonstruierte Vogelschau des mittelalterlichen jüdischen Viertels
 Ein Luftbild des heutigen Rathausplatzes
Ziel ist es, zu veranschaulichen, wie sich das Viertel im Laufe der Zeit verändert 
hat. 
4 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium

Visualisierung der Wandpanels Ansichten des Viertels zu verschiedenen Zeiten. Diese 
können übereinander geschoben werden (Grafik: Lea Gründler, MiQua). 
Rechts der zentralen Ausstellungswand steht der lebensgroße Schattenriss des 
mittelalterlichen jüdischen Gelehrten Ascher ben Jechiel, der die Besucher*innen 
begrüßt und nach rechts auf die jüdische Spur leitet. 
Links steht spiegelbildlich der lebensgroße Schattenriss des antiken Statthalters 
Didius Iulianus, der die Besucher*innen der römischen Spur begrüßt und sie 
nach links leitet. 
Jüdische Spur 
Station J1: Einleitung „Jüdisches Viertel“: Topographie 
Die einführende Station für die jüdische Spur befindet sich rechts des Intros in 
der Südwestecke des Ausstellungsraums. 
Die Station dient der Verdeutlichung der Topographie des mittelalterlichen 
jüdischen Viertels. Wie war es in die Stadt eingebunden? Wie weit dehnte sich 
das jüdische Viertel aus? Deutlich werden soll, dass auch der im Rahmen der 
Ausstellung zu besichtigende Bereich des Praetoriums zum jüdischen Viertel 
gehörte. Weitere Informationen vermitteln die Struktur des jüdischen Viertels 
mit dem öffentlichen Gemeindezentrum im Süden und den Wohn- und 
Wirtschaftsgebäuden im Norden und entlang der Judengasse. 
MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 5

Ein Stadtplan Kölns von Arnold Mercator aus dem Jahr 1571. Das jüdische Viertel ist 
rot markiert (Kartengrundlage: RBA; Grafische Bearbeitung: Tanja Potthoff, MiQua). 
Die Informationen zur Topographie werden vornehmlich anhand von 
illustrierenden Wandgrafiken vermittelt. Ein inklusives Tastmodell gibt einen 
Überblick über den archäologischen Befundbereich des MiQua und 
veranschaulicht, dass im Rahmen der Ausstellung nur ein kleiner Teil des Areals 
besichtigt werden kann. Eine Vitrine mit Funden zur Illustration des Alltags im 
jüdischen Viertel soll einen kleinen Vorgeschmack auf die zukünftige 
Dauerausstellung des MiQua geben. 
6 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium

Station J2: Wer hat hier gelebt? Alltagsleben im Viertel 
Die Station ist im Stegbereich des Praetoriums innerhalb des nördlichen 
Apsidenbaus gelegen. 
Über ein großformatiges Bild mit einer Wimmelbild-Szene auf dem Synagogenhof 
erhalten die Besucher*innen die Gelegenheit Menschen aus dem Viertel 
kennenzulernen und etwas über ihr Alltagsleben zu erfahren. 
Die Rekonstruktion des Synagogenhofs (Ausschnitt) wird mit zahlreichen Menschen 
belebt, die im während des Mittelalters im jüdischen Viertel lebten (Rekonstruktion: 
Architectura Virtualis). 
Bei dem Bild handelt es sich um ein so genanntes „Sprechendes Bild“, also eine 
Medienstation. Einzelne Szenen/Personen auf dem analogen Bild sind mit einer 
touch-sensitiven Folie hinterlegt. Wenn die Besucher*innen die so ausgestatteten 
Bildausschnitte berühren, dann werden dadurch unterschiedliche Hörspielszenen 
ausgelöst. In diesen ist mehr über die dargestellten Personen und bestimmte 
Begebenheiten aus ihrem Alltag zu erfahren.  
Grundlage der Hörspiele sind historische Quellen. Ein Beispiel ist ein Gespräch 
über ein totes Huhn, das eine Hausfrau mit einem Rabbiner führt. Als Quelle 
dient eine hebräische Response auf eine Anfrage aus Köln mit der Frage, ob ein 
aufgrund eines Sturzes von einer Mauer gestorbenes Huhn noch gegessen 
werden kann, obwohl es nicht nach der jüdischen Speisegesetzgebung 
geschlachtet wurde. 
MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 7

Sta
tion J3: Mittelalterliche Reste im Praetorium: Warum sieht man das 
jüdische Viertel nicht mehr? 
Die Station liegt auf dem Steg mit Blick auf eine(n) mittelalterlichen 
Brunnen/Latrine im Nordsaal des Praetoriums. 
Thematisiert wird ein forschungsgeschichtliches Problem: 
1953 wurden wegen des Zeitdrucks bei der Ausgrabung die mittelalterlichen 
Schichten entfernt, um die Überreste aus der Römerzeit zu erforschen, ein 
damals übliches Vorgehen. Daher ist das jüdische Viertel, das auch in diesem Teil 
der Befundebene lag, weitgehend unsichtbar. Mit Text- und Bildtafeln wird darauf 
aufmerksam gemacht, dass man manchmal noch mittelalterliche Reste von 
Brunnen oder Latrinen des jüdischen Viertels erkennen kann, denn im MA waren 
an dieser Stelle des Praetoriums Gärten oder Höfe. 
Die Reste einer mittelalterlichen Latrine 
sind noch als Plombe in der Mauer des 
spätantiken Oktogons erhalten. Ähnliche 
Spuren finden sich an verschiedenen 
Stellen des Praetoriums (Foto: Stefan 
Arendt, ZMB). 
8 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium

Gemeinsame Station Lamellenbilder: Wie sah es im jüdischen Viertel und 
im Praetorium aus? 
Die Station nutzt die Wandnischen an der westlichen Außenwand des 
Rundganges aus. 
In den Nischen sind Lamellenbilder eingebracht. Abhängig von der Gehrichtung 
der Besucher*innen, d. h. je nachdem sie sich auf der jüdischen oder der 
römischen Spur bewegen, sehen sie jeweils eine Ansicht mit Rekonstruktionen 
aus dem Praetorium oder dem jüdischen Viertel. Die Ansichten können im 
Vorrübergehen erfasst werden. 
Impression aus dem mittelalterlichen jüdischen Viertel: Blick in die Enggasse 
(Rekonstruktion: Architectura Virtualis). 
MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 9

Station J4: Was kommt noch? 
Die Station bespielt den provisorischen Verschluss des Wanddurchbruchs zum 
neuen Teil der archäologischen Befundzone südlich des Oktogons. Dahinter 
befindet sich der noch im Bau befindliche Bereich mit dem südlichen Teil des 
jüdischen Viertels. 
An dieser Stelle wird daher durch Grafik und Text auf der Wand gezeigt, welche 
Teile des jüdischen Viertels hinter der Wand noch kommen werden. Das dort 
liegende jüdische, mittelalterliche Gemeindezentrum mit Synagoge, Mikwe und 
weiteren Gemeindebauten wird kurz erläutert. Einen kleinen Ausblick auf die 
Ausstattung der Synagoge geben zwei barrierefrei zu ertastende Abgüsse von 
Bruchstücken der mittelalterlichen Bima, der Lesekanzel der Synagoge. 
Das Affenköpfchen zierte die Bima der 
Synagoge und wird in der Ausstellung als 
Tastobjekt erfahrbar gemacht  
(Foto: Stadt Köln). 
Station J5: Münzschatzfund 
Die Station markiert eine Stelle im archäologischen Befund, an der Otto 
Doppelfeld im Jahr 1953 einen mittelalterlichen Münzschatzfund barg. Dieser war 
im Vorfeld des Pogroms von 1349 im Garten oder Hof eines Wohnhauses in 
jüdischem Besitz vergraben worden.  
Eine Ausstellungsinstallation markiert den Fundplatz im archäologischen Befund. 
Eine Texttafel am Geländer liefert Informationen zu den historischen 
Umständen. 
10 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium

Station J6: 2000-Jahr-Stehparty und Baustelle 
Die Station liegt am zweiten Durchbruch zum neuen Teil der archäologischen 
Befundzone und am gegenüberliegenden Geländer zum archäologischen Befund. 
An der Wand können die Besucher*innen über interaktiv zu bedienende 
Wandklappen Einblicke in das aktuelle Baustellengeschehen gewinnen. Hinter 
den Klappen verbergen sich Fotos von der Museumsbaustelle, die regelmäßig 
aktualisiert werden. 
Am Geländer sind vier Schattenrisse von historischen Personen aus der 
2000jährigen Geschichte des Ortes angebracht: 
 der römische Statthalter Didius Iulianus
 der mittelalterliche, jüdische Gelehrte Ascher ben Jechiel
 Luise Strauß-Ernst
 der Archäologe Otto Doppelfeld
Dazu läuft ein Hörspiel in der sich die vier auf einer fiktiven Stehparty 
unterhalten. Sie reden darüber, wie sich das Viertel im Laufe seiner Geschichte 
verändert hat und kommentieren den entstehenden Museumsbau. 
Schattenriss Otto Doppelfelds für die 
Station „Stehparty“ (Grafik: Lea Gründler, 
MiQua). 
MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 11

Sta
tion J7: Wie ging es weiter? Jüdisches Leben bis in die Gegenwart 
Die Station ist auf der Steg-Erweiterung nördlich des Durchbruchs angesiedelt. 
Sie bietet einen Ausblick in den Teil der zukünftigen Dauerausstellung, der sich 
mit der jüdischen Geschichte Kölns von 1424 bis zur Gegenwart beschäftigt. 
Neben Text und Grafik an der Wand ist ein durch die Firma Buchstabenschubser 
produzierter Film ein wesentliches Gestaltungselement. Der Film liefert einen 
Überblick über diesen Teil der jüdischen Geschichte Kölns. 
Eine Vitrine mit Objekten aus dieser Zeit rundet die Station ab. 
Gemeinsame Station 321: Übergang zwischen römischer und jüdischer 
Spur 
In der Südostecke des Ausstellungsraums treffen die jüdische und die römische 
Spur aufeinander. Thematisch können beide Spuren durch das Dekret des 
Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 verbunden werden. 
Die zahlreichen Fragen, die mit dem Dekret verbunden sind, werden in Form 
eines Krimitischs als ungelöstes Rätsel inszeniert, denn das Dokument wirft mehr 
Fragen auf als es beantwortet. Ähnlich einer aus Kriminalfilmen bekannten 
„Ermittlungswand“ werden dort Indizien, Bilder und Fragen durch 
unterschiedliche „Fäden“ miteinander verknüpft. Neben der Grafik soll der Tisch 
auch haptische und interaktive Elemente enthalten. Den Besucher*innen bleibt 
es überlassen, den genauen „Tathergang“ zu rekonstruieren. 
Ein Wegweiserelement leitet Besucher*innen von der römischen auf die jüdische 
Spur hinüber und umgekehrt. 
Das Gesetz von 321 (Foto: 
Anette Hiller, ZMB). 
12 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium

Römische Spur 
Station R1: Aufgaben des Statthalters 
Die Station ist in der Nordwestecke des Ausstellungsraumes verortet, konkret an 
der Nordwand. 
Thematisch setzt sich die Station mit den Aufgaben und Zuständigkeiten eines 
Statthalters auseinander.  
Gestalterisch ist ein modulares Ausstattungselement mit der Darstellung eines 
Statthalters vorgesehen. Wie die indische Göttin Kali ist der Statthalter mit vielen 
Armen dargestellt, die jeweils für eines seiner Aufgabengebiete stehen. Die Arme 
verweisen auf illustrierende Grafiken und Texte oder können mit einer 
Vitrine/Nische verbunden sein. Die Vitrinen enthalten Funde aus dem Praetorium, 
die mit den Aufgaben des Statthalters assoziiert werden können, z. B. Münzen 
für das Thema Steuern. 
Station R2: Statthalter-Steckbriefe 
Die Station liegt gegenüber der Station R1 und ist eine räumliche Erweiterung 
der Rückwand des modularen, zum Intro gehörenden Ausstellungselementes.  
Die Station stellt exemplarisch sechs Statthalterpersönlichkeiten in Steckbrieform 
vor. 
In Ost-West-Richtung wird an einen Flügel des Intros eine rückwärtige 
Ausstellungwand in Modulbauweise angebaut. In offene Kuben werden Stangen 
eingebaut, an denen entweder Steckbriefe zum Herausnehmen aufgehängt oder 
mit Drehmechanismus angebracht werden. Auf jeder Karte ist vorne eine 
Zeichnung des Statthalters abgebildet, auf der Rückseite sind Steckbrief-
Informationen zu lesen. 
Thematisch ergänzen sich die Stationen R1 und R2 zu einem Gesamtbild der 
Statthalterpersönlichkeiten und ihren Aufgabengebieten. 
MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 13

Sta
tion R3: Karte der Provinz Niedergermanien 
Die Station ist an der Nordwand des Ausstellungsraumes angebracht. 
Die Besucher*innen erhalten mittels Text und Kartengrafik einen Überblick über 
die römischen Provinzen sowie über die Provinz Niedergermanien, die der 
Statthalter in Köln regierte: Über welches Gebiet sprechen wir? Warum war 
überhaupt der Statthalter nötig?  
Station R4: Interaktive Station zum Limes der Provinz Niedergermanien 
Die Medienstation steht neben der Provinzkarte. 
Nachdem die Besucher*innen einen ersten Überblick über die von Köln aus 
regierte Provinz Niedergermanien erhalten haben, gibt diese interaktive 
Medienstation mit dem Namen „Cross Cultural Timeline“ (CCT) eine Gelegenheit 
zur Vertiefung. Sie stellt das Weltkulturerbe Niedergermanischer Limes vor, zu 
dessen Standorten das Kölner Praetorium gehört. Darüber hinaus können sich 
die Besucher*innen über andere Limesorte im Rheinland und den Rhein als 
Handelsweg und Grenze informieren. 
Da die Station aus der Landesausstellung „Rom am Rhein“ übernommen werden 
kann, sind ein Touchscreen sowie ein für Rollstuhlfahrer leichter nutzbares 
Touchpad bereits vorhanden und können nachhaltig weitergenutzt werden. 
Screenshot der interaktiven Anwendung CCT. 
14 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium

Station R5: Das römische Köln  
Die großflächige Station nimmt den zentralen Bereich des Ausstellungsraums ein. 
Inhaltlich beschäftigt sie sich mit der römischen Stadt Köln, die das räumliche 
Bindeglied zwischen der Provinz und dem Statthalterpalast darstellt. 
Zentrales Ausstellungselement ist ein Fotoboden (rund 27 m²) mit einer 
Vogelschauansicht des rekonstruierten römischen Köln.  
Ein Bildschirm in einer eingestellten Innenwand zeigt einen aktualisierten Film 
zum römischen Köln, der ersten Fassung in der Landesausstellung „Rom am 
Rhein“ gezeigt wurde. Davor werden 6 Sitzwürfel platziert. So entsteht in der 
Raummitte eine luftige Entertainment-Sitz-Zone mit Bewegungsfreiheit und 
Sammelpunkt „im römischen Köln“. 
Station R6: Wandpanorama Köln 
Die Station ist auf der Rückseite der modularen Ausstellungswand des Intros 
angebracht.  
Da die Wand das Areal mit dem Fotoboden zur Stadt Köln einrahmt, wird die 
Rückseite dazu genutzt ein rekonstruiertes Köln-Panorama als Grafik 
aufzubringen. Das Panorama wird aus der Landesausstellung „Rom am Rhein“ 
übernommen. 
Der Raum vor der Wand wird als Gruppenaufstellfläche freigehalten. 
Panorama des römischen Köln (Grafik: Mikko Kriek). 
MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 14

Station R7: Inschriftenstation „Kölsche Römer“ 
Die Station ist an der Ostwand des Ausstellungsraumes vorgesehen. Sie stellt ein 
Bindeglied zwischen den Themen „Stadt“ und „Praetorium“ dar.  
Vor der Wand sind auf einem Podest sechs römische Weihesteine mit Bezug zum 
Praetorium aufgestellt. Ein Wimmelbild-Panorama eines Heiligtumsbezirks mit 
Weihesteinen zieht sich von der Rückwand (O-Wand) über die eingestellte 
modulare Wand, die den Praetoriumsbereich abgrenzt.  
Der vom Entenfänger des Statthalters 
gestiftete Weihestein. 
Die sechs Weihesteine sind als Bestandteil des Bildausschnittes auf der 
modularen Ausstellungswand integriert. Dort werden sie zusammen mit ihrem 
jeweiligen Stifter dargestellt. 
Bei diesem Bildteil handelt es sich um ein so genanntes „Sprechendes Bild“, also 
eine Medienstation. Die sechs Weihesteine/Stifter auf dem analogen Bild sind mit 
einer touchsensitiven Folie hinterlegt. Wenn die Besucher*innen die so 
ausgestatteten Bildausschnitte berühren, dann werden dadurch unterschiedliche 
Hörspielszenen ausgelöst. Hier spiegeln römische Kölner mit Praetoriumsbezug 
das Leben im und um das Praetorium wieder und stellen sich selbst anhand ihrer 
Weihesteine vor. 
16 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium

Station R8: Vitrine am Zugang zum Praetoriumsraum 
Die Vitrine liegt unmittelbar neben dem Eingang zum Ausstellungseinbau in der 
Nordostecke des Ausstellungsraumes. Dort wird das Praetorium thematisiert.  
Die Vitrine enthält archäologische Funde aus dem Praetorium und leitet inhaltlich 
vom Stadtraum in den Statthalterpalast über. 
Einer der prominenten Funde ist der Kopf der römischen Göttin Fortuna. Daher 
wird die Vitrine noch um ein Tastmodell dieses Fundstücks ergänzt. Die genaue 
Aufstellung wird im Zuge der Ausstellungsgestaltung geklärt. 
Kopf der römischen Göttin Fortuna aus 
dem Praetorium. 
Station R9: Das Praetorium 
Bei dieser Station handelt es sich um einen durch modulare Ausstellungswände 
gerahmten Einbau in der Nordost-Ecke des Ausstellungsraumes. 
Die Station beschäftigt sich mit der baulichen Entwicklung der vier 
Hauptphasen der Architektur und der Ausstattung des Praetoriums. Darüber 
hinaus werfen archäologische Funde Schlaglichter auf das Alltagsleben im 
Statthalterpalast. 
MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 17

Di
e modularen Ausstellungswände sind Träger von Grafiken und Texten zur 
Illustration und Erläuterung. Fenster schaffen Blickachsen und Durchblicke zum 
Bereich des Rundgangs mit den Befunden und zum Ausstellungsraum, der in 
diesem Falle den Stadtraum darstellt. In Vitrinenfenstern können weitere 
archäologische Funde aus dem römischen Statthalterpalast gezeigt und 
gegebenenfalls beidseitig betrachtet werden. 
Das auffälligste Gestaltungselement ist das Fragment eines römischen 
Fußbodenmosaiks aus dem Praetorium, das in der Nordostecke präsentiert wird. 
Eine Medienstation erläutert die unterschiedlichen Bauphasen des 
Regierungsbaus. Die Präsentation erfolgt als interaktive Station, in der sich die 
Besucher*innen mit 3D-Modellen der einzelnen Bauphasen auseinandersetzen 
können. Die Modelle können gedreht sowie heran- und herausgezoomt werden. 
Rekonstruktion der spätantiken Bauphase des Praetoriums 
(Zsolt Vasáros/Gábor Nagy). 
Station(en) R10: Befunderklärungen 
Während des Rundgangs durch den archäologischen Befund erläutern sechs 
Tafeln mit Befunderklärungen das, was die Besucher*innen vor sich sehen, um 
eine Einordnung zu ermöglich. 
Anlage:  
Übersichtsplan der Einzelstationen 
18 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium

Anlage 2 LVR Übersichtsplan Interim Ausstellung Praetorium

16276 Zeichen

AM'
RH 3,27 m
93.9
99.5 99.5
1.582
NA
NA
NA
72.1
962.1
82.582.5
1.99
1.60
.31 EP
MAR
RAMPE 14.
F-90 AM
hinterlüftet hinterlüftethinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet
Turmkeller
52.04
Wartebereich
1 Rollstuhlf.
Bew.Fläche
Wartebereich
3 Rollstuhlf.
-1.71.17.T1
-1.71.18 T1
-1.71.19 T1
-1.92.32.T1
 -1.91.14.T2
-1.91.14.T1
1T.02.17.1-
-1.71.16.T1
1T.22.19.1--1.91.27.T1-1.91.27.T3
-1.91.14.T3
-1.80.12.T1
 -1.58.31.T1
 -1.58.31.T2
-1.91.14.T4
-1.91.14.T4
-1.91.22.T2
 -1.58.34.T10  -1.58.34.T11
UKRD +49.50
UK UZ=2.96 ü FFB
UK UZ=2.96 ü FFBBFF ü 59.2
=ZU KU
BFF ü 69.2
=ZU KU
BFF ü 39.2
=ZU KU
OKFF +45,00 m
Trasse
OKFF +47.42
OKRF +47.31
OK BEST +47.33
Trasse
OKFF +47.42
OKRF +47.31
OK BEST +47.34
Trasse
OKFF +47.37
OKRF +47.30
OK BEST +47.32
UKFD +50.05
UKRD +50.52
UK UZ=2.95 ü FFB
UKFD +50.05
UKRD +50.52
BFF ü 49.2
=ZU KU
BFF ü 49.2
=ZU KU
BFF ü 49.2
=ZU KU
UKFD +50.05
UKRD +50.44
Trasse
OKFF +47.42
OKRF +47.31
OK BEST +47.34
Trasse
OKFF +47.05
OKRF +46.88
OK BEST +46.90
Trasse
OKFF +47.36
OKRF +47.29
OK BEST +47.32
Trasse
OKFF +47.21
OKRF +47.00 5
UKRF +46.82 5
OKFF +47.13
OKRF +46.88
OK BEST +46.90
Trasse
OKFF +47.37
OKRF +47.30
UK RF +47.08
UK UZ=2.93 üFF
UKFD +50.15
UKRD +50.52
RH Gew. +2,24 m
OKFF +43,05
OKFF +43,02
RH Gew. +2,24 m
UKFD +50.05
UKRD +50.52
OKFF +47.37
OKRF +47.30
OK BEST +47.34
UK RD + 49.50
OKFF +47.25
OKRF +47.18
UK RD + 49.50
UKFD +50.05
UKRD +50.52
OKFF +47,05
OKRF +46,88
OK BEST +46,89
Erw./f_l.
OKFF +47.37
OKRF +47.30
OK BEST +47.08
Erw./f_läche
OKFF +45.37 5
OKRF +44.17
UKRF +44.99
UK UZ = 
2.93 üFF
OK BEST +47.31
OK FF +47.36
UKFD +49.44UKUZ +49.54
UK UZ=2.93 ü FFB
UKFD +50.05
UKRD +50.44
OK BEST +46.28
UK RD + 49.50
BFF ü 93.2
= DF KU
BFF ü 65.2
=ZU KU
BFF ü 93.2
= DF KU
BFF ü 65.2
=ZU KU
BFF ü 93.2
= DF KU
BFF ü 65.2
=ZU KU
Trasse
OKFF +47.36
OKRF +47.15 5
UKRF +46.93 5
Erw./f_läche
OKFF +47.36
OKRF +47.29
UKRF +47.07
Trasse
OKFF +47.36
OKRF +47.15 5
UKRF +46.97 5
Trasse
OKFF +47.36
OKRF +47.29
OK BEST +47.34
Trasse
OKFF +47.05 bis +47.37
OKRF +46.98
UKRF +46.76
OKFF +47.05
OKRF +46.88
OK BEST +46.88
Trasse
OKFF +47.05
OKRF +46.88
OK BEST +46.90
2.29 m²
RH 2,50 m
RH 2,50 m RH 2,50 m
RH 2,20 m
Vorr. WC H
2.59 m²
-1.71.19 -1.91.29
Zugang Röm. Kanal
72.36 m²
-1.93.26
Aufzug Prät.
3.23 m²
-1.71.18
WC D
WC Barr.frei
5.41 m²
-1.71.21
-1.80.13
RH ~4,50 m
-1.80.12
43.39 m²
RH 3,27 m
Tech. Prät. 1
RH 2,45 m
5.60 m²
-1.84.23 -1.84.24
Batterieraum
3.83 m²
LRH 2,85 m
-1.89.25
Schacht 7
5.30 m²
LRH = 2.26m
LRH 2,12m
1.44 m²
-1.92.32
Treppe 17.1
11.86 m²
3.48 m²
Putzmittelraum
-1.71.15
RH 2,50 m
EV-V.1
5.01 m²
-1.92.16
Treppe 7
-1.84.33
3.11 m²
EV-V.3
82.98.1-
²m 79.1
2.V-VE
-1.91.22
Altes Foy. Prät.
26.42 m²
Tech. Prät. 2
10
10
09.
13 13
GG
F1
11
57
CA
CB
CC
CD
CE
CF
CA
53 54 56 58
60
61 62 63
6362
61
60
59
58
5756555453
10
55
AN
CF
AO
42
CC
41
AM'
42
AI
CB
CD
CE
43
41
51
52
51
52
10
AM'P30
3.8 %
6,0 %6,0 %
% 0,6
2 %
% 9,1
6,0 %
3,8 %
OK-WD +49.46
UK-WD=+ 47.14
LRH=2.32m
LH=2.10m ab OKFF
Li. 
0.95m zw
Hndlf. - Wnd.
Li. 1.00m zw
Hndlf u Wnd
Li. 0.95m zw
Wnd u Wnd
OK-RWD +49.46
UK-RWD=+ 47.29
LRH=2.17m
LH=2.10m ab OK FF
Li. 1.05m zw
Hndlf u Wnd
PR 01 PR 02 PR 03 PR 04 PR 06
y = -5659.0
F-90
1 2 3 4 5
T30-RS
Handlauf einseitig
Li. 1.15m zw.
 Hndlf u Wnd
m83.1 ehöH .iL
m05.1 ehöH .iL
09-F
m52.2 ehöH .iL
x = 9022.5
P31
x = 8477.5
y = -5659.0
x = 9022.5
Stufe neu
TREPPE 17.1
13 Stg. 
16,0 / 32,5
UNTERFANGUNG 
ARCHÄOLOGIE
Revisionsdeckel
Hebebühne
Bestand
1.6 EPPERT
92 / 2,71 .gtS 11
AUFZGSTÜR
ERHÖHEN
m02.1 ethciL
SR-03T
neznägre efutS 1
Türöffn. erhöh.
exist. Höhe 
2.16m ü.FFB alt
Li. 1.52m
T-30RS
Lichte 0.90m
09-F
Orientierungsgra/f_ik
F90 A+M
M+A 09F
Türöffn. erhöhen
F90 A+M F90 A+M
F90 A+MF90 A+M
F90 A+M
M+A 09F
M+A 09F
M+A 09F
BA 09F
BA 09F
BA 09F
F90 AB
T30-RS
F90 A+M 66/006/0041 reprökzieH
lkrevdna
W retnih
Heizkörper 1400/600/66
hinter Wandverkl
P29
TREPPE 6.2
11 Stg. 
17,2 / 29
F-90 AM
Lichte 1.20m
BA 09-F
BA 09-F
exist. Höhe 
2.01m ü.FFB alt
F90 A+M
F90 A+M
66/006/0041 reprökzieH
lkrevdna
W retnih
Pos 14.08.01
Glaspanel
F-90 AM
T30-RS
F90 AB
F90 A+M
T30-RS
TREPPE 8
4 Stg. 25 / 30,0
(BESTAND)
F90 A+M
T30-RS
exist. Höhe 2.09m ü.FFB alt
BA 09-F
PR 05
TREPPE 7
24Stg. 
16,0/33,5
(Bestandstreppe)
exist. Höhe 2.08m ü.FFB alt
T30-RS
Stufe neu
Handlauf neu
BA 09F
BA 09-F
A 03F
F30 A
F-90 AM
BA 09-F
F-90 AB
65431 2
TREPPE 8
6 STG.
16.2/29
F90 A+M F90 A+M
09F MA
09F MA
m02.1 ethciL
SR 03T
T30-RS
Lichte 1.20m
M+A 09F
M+A 09F
SR 03T
m02.1 ethciL
09F MA
09F MA
Blech auf Betonsteg,
da OK Archäologie
= 46.90
BODENPLATTE B/H 60/70cm
OKRD = +45,17 m
UKRD = +44,47 m
BODENPLATTE H=18cm
OKRD = +45,17 m
UKRD = +44,19 m
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
09-F
MA
y = -6219.0
PFEILERSAAL SETZRISS 
NÖRDLICHER SAAL
OKTOGON
NÖRDLICHER 
SAAL
Übergang
AUFZUG
BESTAND
OSTFASSADE PRÄTORIUM
2 cm Fuge
umlaufend2 cm Fuge
umlaufend
getssdnatseB hcurbbA
getssdnatseB hcurbbA
AUSSTELLUNGSRAUM
KONTINUITÄT
EVAC-CH. EVAC-CH.
% 5.1
LEBISREVER 
GNUDIELKREVDNA
W
STICHWEG
OSTGANG
gidnübnedob efutS.1
03 T
03 T
EVAC-CH.EVAC-CH.
F30 AB
mind. Li. 1.20m zw Hndlf
TREPPE 37
12 Stg. 
16.9 / 30
F30 ABT 30-2 T 30-2
WESTGANG PRAETORIUM
OK-RWD= +49.63
UK-RWD= + 47.14
LRBH=2.59m
LH=2.27m ab OKFF
OK-WD= +49.63
UK-WD= + 47.29
LRBH=2.34m
LH=2.21m ab OK FF
Revisions-
öffnung
Im Römerkanal
3 Stationstexte auf Infotafel Glas befestigung an historischer Wand
Verortung in Abstimmung Nutzer
92.74 dnatseB K
O
VK RB
Objekte vor dem Anfassen Schützen
Akustischer Warnhinweis
17
StahlUK
Gewerk AB03.2 Metallbau
Revisionsöffnung
gnunffösnoisiveR
gnunffösnoisiveR
Revisionsöffnung
Revisionsöffnung
Revisionsöffnung
Entfall textliche Anmerkung
Vitrine Positionierung auf Mauervorsprung
Sitzbank wandert ggf. Nordwand vom Nordsaal
Koje Schaugrabung
oben, links und rechts kein Geländer
Befund anschütten auf Bodenniveua Parcours
1.84 59
1.71 5
1.71 5
91.84 5
Bodenmosaik
rote Bemaßung Exponat Bodenmosaik
1.31
1.3
1
1.71 5
17.1
5
67.00°
67.00°
90.00°
136.00°
ObjektextObjektext
gnunffösnoisiveR
gnunffösnoisiveR
gnunffösnoisiveR
Revisionsöffnung
Revisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung RevisionsöffnungRevisionsöffnungRevisionsöffnungRevisionsöffnung Revisionsöffnung
Revisionsöffnung
B-MT-A-16:
Bestückung
Standard
B-MT-A-08:
Bestückung
Standard
B-TP-A-13:
Bestückung
Triggerpunkt
B-TP-A-14:
Bestückung
Triggerpunkt
B-TP-A-15:
Bestückung
Triggerpunkt
B-MT-A-11:
Bestückung
Standard
B-TP-A-16.2:
Bestückung
Triggerpunkt
B-MT-A-10:
Bestückung
Standard
B-MT-A-12:
Bestückung
Standard
B-MT-A-13:
Bestückung
Standard
B-TP-A-21:
Bestückung
Triggerpunkt
B-TP-A-19:
Bestückung
Triggerpunkt
B-TP-A-18:
Bestückung
Triggerpunkt
B-TP-A-10.2:
Bestückung
Triggerpunkt
B-TP-A-22:
Bestückung
Triggerpunkt
B-MT-A-09 B:
Bestückung
Standard
D-MT-A-01:
Bestückung
Lichtschiene
B-MT-A-07:
Bestückung
Standard
B-MT-A-09 A:
Bestückung
Standard
B-TP-A-17:
Bestückung
Triggerpunkt
B-MT-A-15 A:
Bestückung
Standard
B-MT-A-17:
Bestückung
Standard
B-MT-A-05
Bestückung
Standard
B-MT-A-06:
Bestückung
Standard
B-TP-A-12:
Bestückung
Triggerpunkt
B-TP-A-20:
Bestückung
Triggerpunkt
B-TP-A-14:
Bestückung
Standard
B-TP-A-11:
Bestückung
Triggerpunkt
Gobo Projektion
nach Angabe LKL
80
1.38
5
87.1
5
1.00
1.33
3.00
1.33
1.575
6.385
10.92
35.03
1.46
34.5
27.1
5
93.5
25.3
5
1.63
2.07
1.43
1.58
99
1.01
14.41
5
63.1
5
47.6
5
1.81
5
75.1
29.1
5
98.1
1.44
1.095
40.6
5
12.1
5
07.9
12.09
1.34
5
11.43
68.1
5
00.2
6.575 7.415
1.275
4.91
1.555 3.95 5.925
1.04
66.1
5
9.89
1.54
12.64 89 5
2.12 1.49 5
4.37 5
1.47 5
1.47
5
68.1
5
00.2
15.1
5
57.2
06
04
06
04
99.1
5
73
5
52
52
52
52
63.4
99.31
5
60
1.78
1.04
05.1
3.65 5
60 60
3.60
40
1.10
3.68 5
40
63 1.85
59.1
5
57.1
59.1
5
63 1.85
ORIENTIERUNGSGRAFIK
BEREICHSTEXT
BEREICHSTEXT
BEREICHSTEXT
BEREICHSTEXT
BEREICHSTEXT
GRAFISCHE ELEMENTE AUF TAFELN
POSITIONIERUNG
IN ABSTIMMUNG MIT LVR
ObjektextObjektext
BEREICHSTEXT
ELT-Anschlüsse von unten
Revisionierung Netzteile 
in Konstruktion Neonleuchtschrift
ELT-Anschlüsse von unten
Revisionierung Netzteile 
in Konstruktion Neonleuchtschrift
ELT-Anschlüsse in Trockenbauwand
Revisionierung Netzteile 
in Revisionsklappe Trockenbauwand
ELT-Anschlüsse von unten
Revisionierung Netzteile 
in Konstruktion Neonleuchtschrift
MITTELSAAL
Neonleuchtschrift
Anschluss nach Angabe
Surface Gra/f_ik
NORDSAAL
Neonleuchtschrift
Anschluss nach Angabe
Surface Gra/f_ik
APSIDENBAU
Neonleuchtschrift
Anschluss nach Angabe
Surface Gra/f_ik
OSTFASSADE
Neonleuchtschrift
Anschluss nach Angabe 
Surface Gra/f_ik
1
10
16
13
1
20
25
23A
19
11
12
23
9-1 9-2
9-3
9-4
41
16
18
24
22
11
13
1415
26B
28
30
37
33
17 18
12
16
15
11
13A
20
22
Medienstation NEU Display in Tisch
und Projektion von oben auf Entenfängerstein
20NEU
23
8
21
60
61
63
59
71
44 43 4246
49
45
72
67
66
70
58
64
62
56
53 54
55
47
48
50
51
52
65
35
39383736
34
69
68
40
Löschwasser-Entnahme
Tiefenentleerung
Ausführung gemäß 
ZWP Skizze vom 15.07.2021 
FL
FL
FL
FL FL
FL FL
LF
VK AB
+41cm
VK RB
VK RB
VK RB
VK AB
+32cm
Objekte vor dem Anfassen Schützen
Akustischer Warnhinweis
VK RB
VK AB
+7.5cm
VK RB
VK AB
+7.5cm
VK RB
VK AB
+7.5cm
VK RB
VK AB
+35cm
VK RB
VK RB
VK RB
VK AB
+27.5cm
Abmessung Türaufschlag
Vor Ort Prüfen! Abmessung Türaufschlag
Vor Ort Prüfen!
Vitrine mit:
Datenlogger
Vitrine mit:
Datenlogger
Alarmsicherung
Vitrine mit:
Datenlogger
VK AB
+75cm
VK RB
VK AB
+40cm
VK RB
VK AB
+90cm
VK RB
Ringbalken
Objekte vor dem Anfassen Schützen
Akustischer Warnhinweis
Objekte vor dem Anfassen Schützen
Akustischer Warnhinweis
Objekte vor dem Anfassen Schützen
Akustischer Warnhinweis
VK RB
VK AB
+14cm
VK RB
VK RB
Vitrine mit:
Datenlogger
VK HINTERLEUCHTETE GRAFIK
+20cm
VK AB
+20cm
VK RB
VK AB
+7.5cm
Wandkonstruktion Verstärkung UK 
Steinexponate (ca.50KG)
Sockel Tiefe 80cm
Steinexonate (Gesamtlast 500KG)
Exponatnische Tiefe 25cm
Verstärkung UK Nischenrückwand
und Nischenboden zur Montage
Steinexponat (Gewicht 75KG)
Wandkonstruktion Verstärkung UK 
Steinexponate (ca.30KG je Stein)
21
Offener Durchgang
Shortcut Personal
Offener Durchgang
Shortcut Personal
Sitznische
Tiefe 62.5cm
Beleuchtung nach Angabe LKL
Wandkonstruktion Verstärkung UK 
Steinexponate (ca.15KG je Stein)
Wandkonstruktion Verstärkung UK
Hängung Steinexponat (300KG)
tlläftne ehcälflegeipS
gnulletsraD ehcsifarg
HINTERLEUCHTETE GRAFIK
LICHTECHNISCHES GEWEBE BRANDSCHUTZKLASSE A2
NACH ANGABE LKL
Entfall Handlauf
Termin vor Ort 06.01.2021
Sockel Tiefe 60cm
Stehpult angeschrägt
mit Hausbuch "Galerie der Stadthalter" Sockel Tiefe 60cm
Steinexonate (Gesamtlast 1.000KG)
Sockel Tiefe 60cm
Tastmodell Entfängerstein
Entfall Handlauf
Termin vor Ort 06.01.2021
Sockel Tiefe 80cm
Steinexonat (Gesamtlast 75KG)
Sockel Tiefe 80cm
Steinexonat (Gesamtlast 75KG)
Kuppelprojektion
Exponatnische Tiefe 60cm
Agripina Gipsskulptur
farbige beleuchtung von oben (in Nische)
Beleuchtung nach Angabe LKL
Strom und Datenanschluss werden vorgehalten
für künftige Möglichkeit einer Holovision
Vitrine Mobil
Vitrine Mobil
Vitrine Mobil
Eingestellte Innenwand
Sitzbank Mobil
Sockel
Heizkörper
Heizkörper Heizkörper
Sockel Mobil
mit Rekonstruktionsmodell Präetorium
62_SNA_20_BA
AB_02_ANS_27
Infotafel Infotafel
Infotafel
Infotafel
Infotafel
Infotafel
Infotafel
InfotafelInfotafel
Infotafel
Infotafel
Eingestellte Innenwand
Sitzbank Mobil
Sitzbank Mobil
Sitzbank
Sockel
Intotafel
Glas
Intotafel
Glas
Intotafel
Glas
Befunderklärung
Sitzbank Mobil
Evac Chair
71_SNA_20_BA
AB_02_ANS_18
91_SNA_20_BA 02_SNA_20_BA
AB_02_ANS_21
22_SNA_20_BA
42_SNA_20_BA
AB_02_ANS_25
AB_02_ANS_28
AB_02_ANS_30
AB_02_ANS_23
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
AB_02_ANS_29
Sitzbank Mobil
Display auf Befundebene
Positionierung nach Abstimmung vor Ort!
ENTFALL HANDLAUF AUF TROCKENBAUWAND
GRAFISCHER INHALT
UK VERSTÄRKUNG HANDLAUF UND VERSTROMUNG WIRD VORGEHALTEN
ENTFALL HANDLAUF AUF TROCKENBAUWAND
GRAFISCHER INHALT
UK VERSTÄRKUNG HANDLAUF UND VERSTROMUNG WIRD VORGEHALTEN
Sockel Mobil
Tastplan Übersicht
Ausformulierung Schauwerkstatt
in Abstimmung LVR, WLA und AZ
SockelENTFALL HANDLAUF AUF TROCKENBAUWAND
GRAFISCHER INHALT
UK VERSTÄRKUNG HANDLAUF UND VERSTROMUNG WIRD VORGEHALTEN
ENTFALL HANDLAUF AUF TROCKENBAUWAND
GRAFISCHER INHALT
UK VERSTÄRKUNG HANDLAUF UND VERSTROMUNG WIRD VORGEHALTEN
Vitrine Mobil
Vitrineboden
1.15 über OK FFB Steg
Vitrinehaube
BxHxT
60x60x30 cm
Infotafel
Sockel Mobil
mit Rekonstruktionsmodell Präetorium
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
hinterleuchtete
Wandgra/f_ik
Evac Chair
Vitrine Mobil
AUSSTELLUNGSRAUM
OKTOGON
NÖRDLICHER 
SAAL
Übergang
KONTINUITÄT
STICHWEG
OSTGANG
WESTGANG PRAETORIUM
AUSSICHTSPLATTFORM
Befunderklärung
Rathhaus
Exponatnische Tiefe 82.5cm
mit zwei Aussparungen 150x75 für Modelle
Beleuchtung nach Angabe LKL
ZU DIESEM PLAN GEHÖREN:
SCHAL-, BEWEHRUNGS- UND STAHLPLÄNE
AUSFÜHRUNGSPLÄNE HAUSTECHNIK (H,K,L,S,E, Einbauteile)
0
ÜBERSICHT
BAUHERR
ORT DES BAUVORHABENS
NEUBAU MIQUA
GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER
STADT KÖLN - AMT 26
OTTOPLATZ 1
50679 KÖLN
RATHAUSPLATZ, 50667 KÖLN
WANDEL LORCH GMBH
ARCHITEKTEN UND STADTPLANER
KAISERSTRASSE 39
ARCHITEKT
AUSFÜHRUNGSPLANUNG AUSSTELLUNG
J1
J2
J3
J4
J5
J6
J7
R1
R2
R3
R4R5
R6
R7R1R7
R8
R9R10
Sitz-
würfel
R10
R10
R10
R10
R10
Intro
Lamellen
321
Sitz-
würfel
Sitz-
würfel
Sitz-
würfel
Sitz-
würfel
Sitz-
würfel Sitz-
würfel Sitz-
würfel
Sitz-
würfel
Sitz-
würfel
Sitz-
würfel
Sitz-
würfel
Sitz-würfel
Sitz-würfel
Sitz-würfel
Sitz-würfel
Sitz-würfel
Sitz-würfel
Sitz-
würfel
Sitz-
würfel
Sitz-
würfel
Sitz-
würfel
Sitz-würfel
Sitz-würfel
Sitz-würfel
Sitz-würfel
Sitz-würfel
Sitz-würfel
Station J2: Menschen im Viertel,
Sprechendes Bild mit integrierter 
Hörstation; Stromanschluss wird 
benötigt
Station J1: Einführung jüdisches Viertel:
Wandgrafik + Mobile Vitrine
Mobile
Vitrine
Station J8: Jüdische Geschichte nach
1424: Film, Wandgrafik und mobile Vitrine Mobile
Vitrine
Station J7: „Einblicke in das Baugeschehen“:
Wandgrafik und Wandklappen mit Fotos
Station J7: Installation Stehparty mit 4
historischen Figuren aus Alu-Dibond 
am Geländer; Hörspiel mit Player und
Richtlautsprecher
Station J6: Münzschatzfund 1349: Infotafel
am Geländer und Aufsteller aus Alu-Dibond
im Befund
Station J5: Was kommt noch? Jüdisches 
Viertel und Gemeindezentrum: Wandgrafik
Station J4/R12: Wie sah es aus? 
8 doppelseitige Lamellenbilder mit Ansichten 
von Praetorium und jüdischem Viertel (je 
nach Blickwinkel) in Nischen Statthaltergalerie
Station J3: Warum sieht man so wenig vom
jüdischen Viertel? Forschungsgeschichte 
Doppelfeld und mittelalterliche/r 
Brunnen/Latrine
„Wellenbrecher“: Intro mit Schiebepanels
Befundmodell
Intro: Interaktive Schiebebilder zu Zeit-
schichten, Befundmodell und grafischer
Hinleitung zu römischer und jüdischer Spur
Station R1: Statthalter-Kali: Aufgaben des 
Statthalters, Grafik in Kombination mit 
Modul mit Kali undVitrinen
Station R6: Wandgrafik
Panorama Kriek und Text
CCT
Station R3: Wandgrafik Provinz/Limes
Station R4: Interaktive Medienstation CCT
Modulwand mt Objekten und Grafik
Station R5: Stadt Köln: Bodengrafik und LAUS-
Film
Mobile
Vitrine
Station R7: Kölsche Römer mit Bezug zum 
Praetorium: Steine und Sprechendes Bild
Station R8: Vitrine Übergang zum Praetorium,
Tastmodell Fortuna in der Wand
Station R9: Praetorium, Mosaik, Touchbildschirm
und Pad mit Bauphasen Praetorium, Wandgrafik
Sockel mit Steinen
Station R2: Steckbriefe Statthalter: 
Kleiderstange mit eingehängten, 
beidseitig bedruckten
Platten oder Drehbilder
Modul-
Tisch/
Pult mit 
Grafik
Station J9/R10: Pult mit „Kriminalwand“ 
zu Fragestellungen 321 - Überleitung von jüdischer
zu römischer Spur und umgekehrt
Station R11: BEFUNDBESCHREIBUNGEN
Ausstellungsraum
Rundgang
Übersichtsplan Interims-Ausstellung 
im Praetorium
Legende:
R1 J1 Intro
Mobile
Vitrine
Sitz-
würfel
Lore ipsum....
Lore ipsum  ...
Stationsnummern für römische/jüdische 
Spur und gemeinsame Stationen 
Ausstellungseinbauten: modulare 
Wände, Vitrinen, Aufsteller etc.
Medienstationen
Sitzwürfel
Stationsbeschreibungen für
jüdische Spur 
Stationsbeschreibungen für
römische Spur

Beschlussvorlage Ausschuss

12193 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/3 
 
Vorlagen-Nummer 
 0501/2023 
Freigabedatum 
30.05.2023  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Errichtung einer Interims-Ausstellung im Praetorium  
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur Finanzausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt - vorbehaltlich der Zustimmung durch den Finanz-
ausschuss - die Errichtung einer Interims-Ausstellung im Praetorium im Vorgriff auf die Eröff-
nung des „MiQua. LVR - Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“. Die Ausstel-
lung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR). 
 
Die hälftige Aufteilung der Gesamtkosten einschließlich der geplanten Erträge (Eintrittsgelder 
und Erlöse für Führungen) wird gesondert im Rahmen einer vertraglichen Vereinbarung zwi-
schen der Stadt Köln und dem LVR festgehalten. 
 
Hierfür stehen zur Finanzierung baulicher Mehrkosten, der Anpassung des Brandschutzkon-
zeptes und zusätzlicher Planungs- und Bauleitungshonorare investive Auszahlungsermächti-
gungen in Höhe von 372.000 € und für Ausstellungs-, Betriebs- und Bewachungskosten kon-
sumtive Aufwandsermächtigungen in Höhe von 293.574,04 € im Haushaltsplan 2023/2024 
inkl. Mifrifi, Haushaltsjahr 2024 ff. im Teilplan der Stabsstelle Archäologische Zone in der Pro-
duktgruppe 0413 - Archäologische Zone und Jüdisches Museum auf der Finanzstelle 9073-
0413-0-0001 (Archäologische Zone und Jüdisches Museum) bzw. in Teilplanzeile 13 - Auf-
wendungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung. 
 
 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Per DE 0501/2023/1 
Ausschuss Kunst und Kultur 06.06.2023 
Finanzausschuss 12.06.2023

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   372.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2024 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.    s.u. € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2024 
a) Erträge    s.u.      € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
 
Aufgrund einer weiteren Verschiebung des Eröffnungstermins des „MiQua. LVR-Jüdisches 
Museum im Archäologischen Quartier Köln“ hat der Lenkungskreis Politik in seiner Sitzung am 
20.05.2022 den Wunsch geäußert, dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) die Möglichkeit 
einzuräumen, das MiQua bereits vor seiner Fertigstellung und Inbetriebnahme der Öffentlich-
keit durch eine Interims-Ausstellung im Praetorium bekannt zu machen. Parallel zur im Prae-
torium geplanten Interims-Ausstellung sollen die Räumlichkeiten für die Museumspädagogik 
des LVR im Spanischen Bau genutzt werden. 
 
Es besteht Einvernehmen bei allen Projektbeteiligten, dass eine Interims-Ausstellung im Prae-
torium eine vorzeitige Erlebbarkeit des MiQua bietet und somit positiv in der Öffentlichkeit 
wahrgenommen wird. 
 
Da das Praetorium im endgültigen MiQua lediglich einen Teil des Museums darstellt, alle tech-
nischen Anlagen im Museumsneubau verortet sind und nur gemeinsam in Betrieb genommen 
werden können, muss die Technik (Einbruch- und Brandmeldeanlage, Lüftung etc.) für einen

3 
unabhängigen Betrieb des Praetoriums umgeplant werden. Dies beinhaltet auch die Notwen-
digkeit eines neuen, zeitlich begrenzten Bauantrags. Der Bauantrag soll unmittelbar nach ent-
sprechender Beschlussfassung der politischen Gremien über die Interims-Ausstellung im 
Praetorium gestellt werden, mit der Genehmigung ist voraussichtlich im IV. Quartal 2023 zu 
rechnen. 
 
Die Räumlichkeiten für die Museumspädagogik des LVR werden ebenfalls bis zur Eröffnung 
der Interims-Ausstellung im Praetorium fertiggestellt, lediglich der Sicherheitsleitstand kann 
erst nach der Fertigstellung des MiQua in Betrieb genommen werden. 
 
Nutzungskonzept des LVR: 
 
Der LVR hat ein museales Konzept für die Interimsausstellung im Praetorium einschließlich 
der Räumlichkeiten für die Museumspädagogik des LVR erstellt. Das Konzept sowie ein Lage-
plan der einzelnen Ausstellungsstationen sind dieser Beschlussvorlage als Anlagen beigefügt. 
Das Konzept umfasst sowohl einen römischen als auch einen jüdischen Rundgang im Praeto-
rium mit möglicher Nutzung verschiedener Medienstationen, Vitrinen und Texttafeln. 
 
Das Sicherheitskonzept des externen Beraters fordert, dass die vorgesehene Eingangs-
schleuse bereits bei Inbetriebnahme der Interims-Ausstellung im Praetorium funktionstüchtig 
ist. Besuchende werden über den Eingangsbereich des Spanischen Baus in der Kleinen Bu-
dengasse über die Räumlichkeiten für die Museumspädagogik des LVR zur Ausstellung ge-
führt. Die Schleusenfunktion bedingt ein Verschließen aller Türen im Schleusenbereich, sofern 
eine der sechs Türen im Eingangsbereich des Spanischen Baus in der Kleinen Budengasse 
geöffnet wird. 
 
Die Projektleitung/städtische Gebäudewirtschaft weist darauf hin, dass in dem Zusammen-
hang die Mitarbeitenden der Stadt Köln und der Ratsfraktionen mit Wartezeiten an der Tiefga-
rage und an der Treppenhaustür rechnen müssen, da dieser Personenkreis ebenfalls den Ein-
gang im Spanischen Bau in der Kleinen Budengasse nutzt. 
 
Da der LVR einen Ganztagesbetrieb der Interims-Ausstellung im Praetorium plant, könnten 
die Einschränkungen möglicherweise stärker ausfallen als im späteren Regelbetrieb des Mi-
Qua, da der Eingang in der Kleinen Budengasse im späteren Regelbetrieb nur von angemel-
deten Gruppen genutzt wird. 
 
Das Amt der Oberbürgermeisterin wurde durch die städtische Gebäudewirtschaft bereits über 
die vorgenannten Umstände informiert. 
 
Terminplan und Dauer der Interims-Ausstellung im Praetorium: 
 
Laut Aussage der Projektleitung/städtischen Gebäudewirtschaft kann die Interims-Ausstellung 
im Praetorium - nach baulicher Fertigstellung und Abnahme durch die städtische Bauaufsicht 
und anschließender Einbringung der Ausstellung durch den LVR - voraussichtlich im I. Quartal 
2024 eröffnet werden. Parallel nutzt der LVR die Zeit bis zur baulichen Fertigstellung für Aus-
schreibungs- und Vergabetätigkeiten sowie für die Produktion der Interims-Ausstellung im 
Praetorium. 
 
Die Dauer des Interimsbetriebs im Praetorium hängt vom Beginn des finalen Ausbaus der 
Ausstellung für den späteren Endausbau zur Eröffnung des MiQua ab (Montage der Vitrinen 
und der Möblierung, der Grafiken, der Texttafeln und Stellwände, Einbringen der Exponate 
etc.). 
 
Der Baufortschritt im MiQua lässt nach erfolgter Neu-Vergabe des Stahlbau-Gewerkes und 
der aktuell laufenden Terminierung der Nachfolge-Gewerke nunmehr genauere Angaben zum 
Terminplan zu, so dass laut Projektleitung/städtischer Gebäudewirtschaft die finale Ausstel-
lung im Praetorium ab 07/2025 eingebracht werden muss. 
 
Die Interims-Ausstellung im Praetorium wird somit - voraussichtlich beginnend im I. Quartal 
2024 - bis zur Einbringung der finalen Ausstellung des MiQua im Bereich des Praetoriums im

4 
Sommer 2025 für 1,5 Jahre geöffnet sein. 
 
Kosten für Umbau und Betrieb: 
Die Stadt Köln schafft - wie auch im Falle des MiQua - die baulichen Voraussetzungen für die 
Interims-Ausstellung im Praetorium. Hierzu gehört insbesondere die Umplanung der techni-
schen Anlagen, deren Inbetriebnahme ursprünglich erst im Zuge der MiQua-Eröffnung vorge-
sehen ist. 
 
Der LVR ist gehalten, sein museales Konzept auf die bereits vorliegenden baulichen Gege-
benheiten im Praetorium zu stützen, ohne dass es neuer oder zusätzlicher Ausbauten bedarf. 
Des Weiteren ist durch den LVR ein problemloser, zügiger und für die bisherigen Ausbauten 
(Estrich, Trockenbauöffnungen etc.) unschädlicher Rückbau der Interims-Ausstellung sicher-
zustellen. Der Interimsbetrieb muss darüber hinaus den Vorgaben des vorliegenden Brand-
schutzkonzeptes entsprechen. 
 
Die Gesamtkosten unter Berücksichtigung der Erträge für Eintritte und Führungen für die Er-
richtung der Interims-Ausstellung im Praetorium belaufen sich einer Berechnung des LVR zu-
folge auf 1.331.148,08 €. Hiervon entfällt ein hälftiger Anteil i.H.v. 665.574,04 € auf die Stadt 
Köln. Das Ertragsrisiko geht zu Lasten des LVR, so dass der verbleibende Kostenanteil der 
Stadt Köln 665.574,04 € beträgt. Hierüber wird eine gesonderte Vereinbarung mit dem LVR 
geschlossen. 
 
Die Kosten im Einzelnen: 
 
Kostenart 2023 2024 2025 investiv/ 
konsumtiv 
Gesamt 
Ausstellungskos-
ten 
308.000 € 284.700 € 0 € konsumtiv  592.700 € 
Betriebskosten 
(voraussichtlich) 
0 € 152.460 € 76.230 € konsumtiv  228.690 € 
Dienstbetrieb 0 € 411.838,72 € 205.919,36 € konsumtiv  617.758,08 € 
Aufwand kon-
sumtiv 
    1.439.148,08 € 
Baukosten 372.000 € 0 € 0 € investiv 372.000 € 
Zahlungen inves-
tiv 
    372.000 € 
 
Gesamtkosten 
 
680.000 € 848.998,72 € 282.149,36 € 
  
1.811.148,08 € 
Ertrag 0 € 320.000 € 160.000 €  480.000 € 
Gesamtkosten 
inkl. Ertrag 
680.000 € 528.998,72 € 122.149,36 €  1.331.148,08 € 
Hälftiger Anteil 340.000 € 264.499,36 € 61.074,68 €  665.574,04 € 
 
Da die Stadt Köln die (investiven) Baukosten in Höhe von 372.000 € vollständig übernimmt, 
beläuft sich der konsumtive Aufwand auf 293.574,04 € (gesamt: 665.574,04 €=hälftiger An-
teil). 
 
Bezüglich der Ausstellungskosten wird auf das museale Konzept des LVR verwiesen. 
 
Bei den Betriebskosten wird ein Betrag in Höhe von 7 €/qm prognostiziert. 
 
Zu den Kosten für den Dienstbetrieb gehört der Aufwand für Personal (Kasse, Bewachung, 
Aufsicht, Host). 
 
Die Baukosten (372.000 €) setzen sich wie folgt zusammen: 
 
- bauliche Mehrkosten aufgrund der notwendigen Umplanungen in der Technischen Ge-
bäude-Ausstattung (TGA, Kostengruppe 400) in Höhe von ca. 145.000 € brutto,

5 
- bauliche Mehrkosten aufgrund von Renovierungsarbeiten nach der Nutzung und not-
wendiger Umbauten der Ausbaugewerke (Kostengruppe 300) in Höhe von ca. 94.000 
€ brutto sowie 
- Planungshonorare für die Erstellung eines angepassten Brandschutzkonzeptes, des 
Bauantrages und der TGA-Umplanung sowie Bauleitungshonorare für die TGA-Ände-
rung und für den Ausbau in Höhe von ca. 133.000 €. 
 
Der LVR rechnet bei ca. 100.000 Besuchenden im Jahr und fünf Führungsangeboten pro Wo-
che mit Gesamterlösen in Höhe von ca. 480.000 €. Die Erträge aus Eintrittsgeldern und Füh-
rungen, inklusive Mehreinnahmen, werden mit dem Kostenanteil des LVR verrechnet. 
 
Die im Rahmen des Umbaus anfallenden investiven Kosten in Höhe von 372.000 € brutto 
stehen im Haushaltsplan 2023/2024, Haushaltsjahr 2023, im Teilfinanzplan der Stabsstelle Ar-
chäologische Zone und Jüdisches Museum in der Produktgruppe 0413 - Archäologische Zone 
und Jüdisches Museum, Finanzstelle 9073-0413-0-0001 (Archäologische Zone und Jüdisches 
Museum) zur Verfügung. 
 
Die erforderliche Aufwandsermächtigung steht im Haushaltsplan 2023/2024 inkl. Mifrifi, 
Haushaltsjahr 2024 ff. im Teilergebnisplan der Stabsstelle Archäologische Zone und Jüdi-
sches Museum in der Produktgruppe 0413 - Archäologische Zone und Jüdisches Museum in 
Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung. 
 
Das Dezernat Kunst und Kultur wird im Rahmen des Haushaltsplan-Aufstellungsprozesses 
2025 innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, ggf. durch Um-
schichtungen, vorsehen. 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
 
Der verwaltungsinterne Abstimmungsprozess hat sich leider verzögert, so dass die regulären 
Vorlagefristen nicht eingehalten werden konnten. Eine Beschlussfassung ist jedoch dringlich, 
da die Errichtung der Interims-Ausstellung im Praetorium die wünschenswerte vorzeitige Er-
lebbarkeit des MiQua und somit eine positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ermöglicht. 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: LVR-Konzept Interims-Ausstellung Praetorium 
Anlage 2: LVR-Übersichtsplan Interims-Ausstellung Praetorium

Beratungsverlauf (2)

06.06.2023 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.8 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
12.06.2023 Finanzausschuss
TOP 10.37 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0501/2023
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
19.06.2023
Erstellt
07.02.2023 11:46