2957/2025
Jahresbericht 2024 der Naturschutzwacht Bezirk 2 Rodenkirchen (Ost)
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Anlage 1 Naturschutzwachtbericht Bezirk 2
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Naturschutzwacht – Jahresbericht für 2024 erstellt im Februar 2025 Bezirk 2 – Rodenkirchen Ost Gerhard Wolf Im Jahr 2024 gab es im Bezirk keine besonders erwähnenswerten Veränderungen. Meine Hauptaufmerksamkeit lag auch in diesem Jahr in dem Naturschutzgebiet Sürther Aue. Intensiv von einer ehrenamtlichen Helferin des BUND begleitet, ist die Eselsherde gut eingewöhnt und sorgt für einen niederen Bewuchs in dem eingegrenztem Gebiet. Durch Fraß, Tritt und scharren mit den Hufen. Die Herde macht immer noch was sie soll, jedoch leider immer noch nicht ausreichend. Es gibt dazu leider zu viele Pflanzen, z.B.Hartriegel, die keinen Verbiss erfahren. Oder für die Esel giftige Pflanzen,wie das Kreuzkraut. Das muss dann, wie in der Vergangenheit berichtet, immer noch mit vielen Helfern des BUND entfernt bzw..reduziert werden. Nun steht im Jahresbericht des BUND das zusätzliche Ziegen Abhilfe schaffen könnten, da diese vor allem auch den stark vorkommenden Hartriegel beweiden. Kann man ja nur begrüßen. Jedoch, wenn man das weiß, warum sind nicht direkt die doch pflegeleichteren Tiere genommen worden? Ich bin kein Biologe, jedoch erscheint mir das nur logisch. An dieser Stelle möchte ich natürlich den BUND, in erster Linie Herr Sticht, ausdrücklich für Ihre hervorragend geleistete Arbeit erwähnen. Es wurde ja wohl der richtige Weg eingeschlagen, sonst wäre ja die Steigerung der V ogelarten und Pflanzenarten nicht möglich gewesen. Wäre toll, wenn wir jetzt noch eine ausreichende Beschilderung durch die Stadt Köln bekommen würden. Denn viele Bürger wissen nicht, wo das Naturschutzgebiet anfängt, bzw. aufhört. Viele Schilder fehlen, oder sind verwittert. Es muss eine rundum Erneuerung stattfinden. An der Rheinkurve, angrenzend an der Schrottverarbeitungsfirma wurden zwei neue Bänke durch den Verein für Sürth e.V . aufgestellt. Schöne Bereicherung, die von vielen zu einer Rast angenommen wird. Leider jedoch auch manches mal Party- oder Grilltreff mit entsprechenden Hinterlassenschaften. Schade! Ein Bienenhaus oder Bienenstöcke könnte ich mir zur Bereicherung des Naturschutzes hier gut vorstellen. Da der Vandalismus ja allgegenwärtig ist, ( Sprühfarbe, Ankokeln, Zerstörung des Allgemeineigentums, Diebstahl ) wäre dies nur innerhalb des abgezäunten Naturschutzgebietes möglich. So wie jedes Jahr möchte ich die AWB und das Grünflächenamt noch lobend erwähnen. Nach Sturm oder Hochwasser sind diese immer relativ schnell dabei und erledigen ihre Arbeit zuverlässig. Natürlich müssen diese ihre Prioritäten setzen. Es kann nicht immer am Folgetag eines Ereignisses alles wieder in Ordnung gebracht werden. Mit dieser Argumentation kann man bei den Bürgern viel Verständnis erreichen, die sonst immer nur kritisieren. Nicht angeleinte Hunde bleiben ansonsten bleiben ansonsten immer noch ein großes Problem. Das liegt unter anderem daran, das eine ausreichende, sichtbare Beschilderung des Naturschutzgebietes immer noch nicht vorhanden ist Die neu gefertigte Linde Mauer hat sich jetzt schon bei etlichen Hochwasserereignissen bewährt. Wie jedoch im letztem Jahresbericht erwähnt, sind die Radrennfaher und Beinaheunfälle weiterhin ein Problem. Hier wünschen sich viele Bürger Abhilfe.
Mitteilung BV
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Dezernat, Dienststelle VIII/57/571 Vorlagen-Nummer 2957/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 24.11.2025 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 08.12.2025 Jahresbericht 2024 der Naturschutzwacht Bezirk 2 Rodenkirchen (Ost) Die Untere Naturschutzbehörde bedankt sich bei Herr Wolf für seinen Einsatz als Natur- schutzwacht. Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung: A. Eselbeweidung Naturschutzgebiet N5 „Am Godorfer Hafen“ Wie bei anderen Beweidungsprojekten auch, kann es einige Jahre dauern, bis sich die ge- wünschten Effekte vollumfänglich einstellen. Die Fläche am Godorfer Hafen wurde im Winter 2022/2023 freigestellt. Die sich dann entwickelnde Vegetation zeigte eine andere Zusammen- setzung als vermutet. So war der Anteil an Hartriegel beispielsweise deutlich höher als ange- nommen. Die UNB steht derzeit mit der Beweiderin und dem BUND im Austausch, um zu erörtern, wie der Hartriegel durch weitere Pflegemaßnahmen zurückgedrängt werden kann. Das händische Entfernen des Jakobskreuzkrautes zeigt gute Erfolge, sodass diese Arbeit hof- fentlich zukünftig weniger wird. Wie Herr Wolf lobenswert darstellt, entwickelt sich die Fläche positiv. Es wurden zahlreiche seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten vor Ort beobachtet. B. Schutzgebietsbeschilderung und unangeleinte Hunde Das Gebiet wurde im Jahr 2025 mit einer ausreichenden Beschilderung versehen. Dabei wur- den alte Schutzgebietsschilder ausgetauscht und durch Zusatzschilder mit Piktogrammen er- gänzt. Leider sind auch in Schutzgebieten, in denen bereits eine entsprechende Beschilderung an- gebracht wurde, unangeleinte Hunde anzutreffen. Die Mitarbeitenden der Unteren Natur- schutzbehörde und des Ordnungsamtes sprechen Hundebesitzer daher regelmäßig auf die Anleinpflicht an. Mit der Informationskampagne „Mit dem Hund unterwegs in den Kölner Schutzgebieten“ versucht die Untere Naturschutzbehörde zudem, diesem Verhalten aufklä- rend zu begegnen. Der Beitrag ist auf der Informationsseite der Unteren Naturschutzbehörde zu finden. Die im Zuge der Kampagne erstellten Flyer werden derzeit auch an Anwohnende in der Nähe von Schutzgebieten verteilt. 2 C. Illegale Müllentsorgung Leider ist die illegale Entsorgung von Müll an Orten, die zum Verweilen einladen, ein stadtwei- tes Problem. Da Hinweise auf die Verursacher in den meisten Fällen nicht feststellbar sind, bleibt der Verwaltung nur die Veranlassung der Beseitigung durch die Abfallwirtschaftsbe- triebe der Stadt Köln. Anlage 1 Naturschutzwachtbericht Bezirk 2
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2957/2025
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 16.10.2025
- Erstellt
- 13.10.2025 11:00