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2957/2025

Jahresbericht 2024 der Naturschutzwacht Bezirk 2 Rodenkirchen (Ost)

Mitteilung BV 16.10.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 08.12.2025, TOP 10.2.3

Anlage 1 Naturschutzwachtbericht Bezirk 2

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Anlage 1 Naturschutzwachtbericht Bezirk 2

3289 Zeichen

Naturschutzwacht – Jahresbericht für 2024 
erstellt im Februar 2025 
Bezirk 2 – Rodenkirchen Ost 
Gerhard Wolf 
 
 
 
Im Jahr 2024 gab es im Bezirk keine besonders  erwähnenswerten Veränderungen. Meine 
Hauptaufmerksamkeit lag auch in diesem Jahr in dem Naturschutzgebiet Sürther Aue. 
 
Intensiv von einer ehrenamtlichen Helferin des BUND begleitet, ist die Eselsherde gut eingewöhnt 
und sorgt für einen niederen Bewuchs in dem eingegrenztem Gebiet. Durch Fraß, Tritt und scharren 
mit den Hufen. 
Die Herde macht immer noch was sie soll, jedoch leider immer noch nicht ausreichend. Es gibt 
dazu leider zu viele Pflanzen, z.B.Hartriegel, die keinen Verbiss erfahren. Oder für die Esel giftige 
Pflanzen,wie das  Kreuzkraut. Das muss dann, wie in der Vergangenheit berichtet, immer noch mit 
vielen Helfern des BUND entfernt bzw..reduziert werden. 
 
Nun steht im Jahresbericht des BUND das zusätzliche Ziegen Abhilfe schaffen könnten, da diese 
vor allem auch den stark vorkommenden Hartriegel beweiden. Kann man ja nur begrüßen. Jedoch, 
wenn man das weiß, warum sind  nicht direkt die doch pflegeleichteren Tiere genommen worden? 
 
Ich bin kein Biologe, jedoch erscheint mir das nur logisch. 
An dieser Stelle möchte ich natürlich den BUND, in erster Linie Herr Sticht, ausdrücklich für Ihre 
hervorragend geleistete Arbeit erwähnen. Es wurde ja wohl der richtige Weg eingeschlagen, sonst 
wäre ja die Steigerung der V ogelarten und Pflanzenarten nicht möglich gewesen. 
 
Wäre toll, wenn wir jetzt noch eine ausreichende Beschilderung durch die Stadt Köln bekommen 
würden. 
Denn viele Bürger wissen nicht, wo das Naturschutzgebiet anfängt, bzw. aufhört. Viele Schilder 
fehlen, oder sind verwittert. Es muss eine rundum Erneuerung stattfinden. 
 
An der Rheinkurve, angrenzend an der Schrottverarbeitungsfirma wurden zwei neue Bänke durch 
den Verein für Sürth e.V . aufgestellt. Schöne Bereicherung, die von vielen zu einer Rast 
angenommen wird. Leider jedoch auch manches mal Party- oder Grilltreff mit entsprechenden 
Hinterlassenschaften. Schade! 
 
 
Ein Bienenhaus oder Bienenstöcke könnte ich mir zur Bereicherung des Naturschutzes hier gut 
vorstellen. 
Da der Vandalismus ja allgegenwärtig ist, ( Sprühfarbe, Ankokeln, Zerstörung des 
Allgemeineigentums, Diebstahl ) wäre dies nur innerhalb des abgezäunten Naturschutzgebietes 
möglich. 
 
So wie jedes Jahr möchte ich die AWB und das Grünflächenamt noch lobend erwähnen. 
Nach Sturm oder Hochwasser sind diese immer relativ schnell dabei und erledigen ihre Arbeit 
zuverlässig. 
Natürlich müssen diese ihre Prioritäten setzen. Es kann nicht immer am Folgetag eines Ereignisses 
alles wieder in Ordnung gebracht werden. Mit dieser Argumentation kann man bei den Bürgern viel 
Verständnis erreichen, die sonst immer nur kritisieren. 
 
Nicht angeleinte Hunde bleiben ansonsten bleiben ansonsten immer noch ein großes Problem. Das

liegt unter anderem daran, das eine ausreichende, sichtbare Beschilderung des Naturschutzgebietes 
immer noch nicht vorhanden ist 
 
Die neu gefertigte Linde Mauer hat sich jetzt schon bei etlichen Hochwasserereignissen bewährt.            
Wie jedoch im letztem Jahresbericht erwähnt, sind die Radrennfaher und Beinaheunfälle weiterhin 
ein Problem. Hier wünschen sich viele Bürger Abhilfe.

Mitteilung BV

2609 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/571 
 
Vorlagen-Nummer 
 2957/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 24.11.2025 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 08.12.2025 
 
Jahresbericht 2024 der Naturschutzwacht Bezirk 2 Rodenkirchen (Ost) 
Die Untere Naturschutzbehörde bedankt sich bei Herr Wolf für seinen Einsatz als Natur-
schutzwacht. 
Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung: 
 
A. Eselbeweidung Naturschutzgebiet N5 „Am Godorfer Hafen“ 
Wie bei anderen Beweidungsprojekten auch, kann es einige Jahre dauern, bis sich die ge-
wünschten Effekte vollumfänglich einstellen. Die Fläche am Godorfer Hafen wurde im Winter 
2022/2023 freigestellt. Die sich dann entwickelnde Vegetation zeigte eine andere Zusammen-
setzung als vermutet. So war der Anteil an Hartriegel beispielsweise deutlich höher als ange-
nommen.   
Die UNB steht derzeit mit der Beweiderin und dem BUND im Austausch, um zu erörtern, wie 
der Hartriegel durch weitere Pflegemaßnahmen zurückgedrängt werden kann. 
Das händische Entfernen des Jakobskreuzkrautes zeigt gute Erfolge, sodass diese Arbeit hof-
fentlich zukünftig weniger wird. 
Wie Herr Wolf lobenswert darstellt, entwickelt sich die Fläche positiv. Es wurden zahlreiche 
seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten vor Ort beobachtet. 
 
B. Schutzgebietsbeschilderung und unangeleinte Hunde 
Das Gebiet wurde im Jahr 2025 mit einer ausreichenden Beschilderung versehen. Dabei wur-
den alte Schutzgebietsschilder ausgetauscht und durch Zusatzschilder mit Piktogrammen er-
gänzt. 
Leider sind auch in Schutzgebieten, in denen bereits eine entsprechende Beschilderung an-
gebracht wurde, unangeleinte Hunde anzutreffen. Die Mitarbeitenden der Unteren Natur-
schutzbehörde und des Ordnungsamtes sprechen Hundebesitzer daher regelmäßig auf die 
Anleinpflicht an. Mit der Informationskampagne „Mit dem Hund unterwegs in den Kölner 
Schutzgebieten“ versucht die Untere Naturschutzbehörde zudem, diesem Verhalten aufklä-
rend zu begegnen. Der Beitrag ist auf der Informationsseite der Unteren Naturschutzbehörde 
zu finden. Die im Zuge der Kampagne erstellten Flyer werden derzeit auch an Anwohnende in 
der Nähe von Schutzgebieten verteilt.

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C. Illegale Müllentsorgung 
Leider ist die illegale Entsorgung von Müll an Orten, die zum Verweilen einladen, ein stadtwei-
tes Problem. Da Hinweise auf die Verursacher in den meisten Fällen nicht feststellbar sind, 
bleibt der Verwaltung nur die Veranlassung der Beseitigung durch die Abfallwirtschaftsbe-
triebe der Stadt Köln.  
 
Anlage 1 Naturschutzwachtbericht Bezirk 2

Beratungsverlauf (2)

24.11.2025 Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde
TOP 6.5 Kenntnisnahme (Mitteilung)

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
08.12.2025 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2957/2025
Typ
Mitteilung BV
Datum
16.10.2025
Erstellt
13.10.2025 11:00