AN/1717/2022
Veränderungsnachweis zu Top 8.1 "Haushaltssatzung der Stadt Köln für die Haushaltsjahre 2023/2024 einschl. mittelfristiger Finanzplanung bis 2027"
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Linke Änderungsantrag nach § 13
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Herrn Ausschussvorsitzenden Dr. Gerrit Krupp Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221 -27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: AN/1717/2022 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Finanzausschuss Veränderungsnachweis zu Top 8.1 "Haushaltssatzung der Stadt Köln für die Haushaltsjahre 2023/2024 einschl. mittelfristiger Finanzplanung bis 2027" Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, den beiliegenden Veränderungsnachweis zu Top 8.1 „Haushaltssatzung der Stadt Köln für die Haushaltsjahre 2023/2024 einschl. mittelfristiger Finanzplanung bis 2027“ auf die Tagesordnung der Sitzung des Finanzausschusses am 30.09.2022 zu nehmen. Beschluss: Der Finanzausschuss beschließt den beigefügten Veränderungsnachweis der Fraktion DIE LINKE zum Doppelhaushalt 2023/ 2024. Begründung: Weiterhin steht die Stadt Köln vor großen Herausforderungen. Die Belastungen der Corona- Pandemie sind noch deutlich spürbar; zudem unternimmt die Stadt richtigerweise Anstrengungen, um die aus der Ukraine Geflüchteten Menschen sicher und langfristig aufnehmen zu können. Aktuell kommen immense weitere Herausforderungen hinzu: Steigende Gas- und Strompreise und anhaltende Inflation stellen VerbraucherInnen, Träger und Initiativen, sowie kommunale Betriebe und Einrichtungen vor massive Schwierigkeiten. In solch krisenhaften Zeiten gilt es, Benachteiligte besonders zu schützen. Strukturen der gesellschaftlichen Teilhabe müssen erhalten und unterstützt werden, Bildungsangebote weiter ausgebaut werden. Dies ist im politischen Veränderungsnachweis von DIE LINKE abgebildet. Darüber hinaus bildet der Veränderungsnachweis weitere wichtige Arbeitsschwerpunkte unserer Fraktion ab. Diese umfassen die Bekämpfung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit, die Erhaltung der Kliniken der Stadt Köln, die Verbesserung der sozialen und integrativen Situation Geflüchteter in Köln, sowie den Anstoß eines ideellen und materiellen Dekolonialisierungsprozesses. Es haben sich viele Kölner Initiativen und Einrichtungen ans uns gewandt, um aktuelle Problemlagen und Herausforderungen zu schildern: Hierbei war Energiearmut das beherrschende Thema. Ein besonders wichtiges Anliegen ist unserer Fraktion der Klimaschutz. Soll der Klimawandel abgewendet werden, so kann dies nur auf einem sozialem und solidarischem Wege geschehen: Niemand darf dabei auf der Strecke bleiben. Um dies sicherzustellen, bedarf es hoher Investitionsvolumina, unter anderem in den Bereichen Verkehr und Bauen / Wohnen. Diese Leitgedanken strukturieren den Veränderungsnachweis. Zum finanziellen Rahmen des Veränderungsnachweises Der Veränderungsnachweis der LINKEN sieht für 2023 insgesamt Aufwendungen in Höhe von 47.679.516 Euro vor, wobei es sich im Jahre 2024 um 38.325.681 Euro handelt. Dies gilt für beide Jahre exklusive den für die Kulturförderabgabe veranschlagten, zusätzlichen 5 Mio. Euro. Dadurch schließt (die Kulturförderabgabe ausgenommen) der Veränderungsnachweis in 2023 mit einem Plus von 898.484 Euro und in 2024 mit einem Plus von 16.373.319 Euro ab. Die zusätzlichen Erträge unseres Veränderungsnachweises setzen sich aus unterschiedlichen Posten zusammen. Die Verwaltung selbst geht davon aus, dass sich durch die Verbesserungen, welche sich durch die Arbeitskreisrechnung ergeben, eine bisher nicht eingeplante Summe von bis zu 10 Mio. Euro aufwandsseitig veranschlagen lässt (2023 und 2024 jeweils). Diese 10 Mio. Euro werden im Veränderungsnachweis der LINKEN im Jahre 2023 als Rücklage für Strom- und Heizkostenbeihilfe für Vereine und Initiativen verwendet. Aus zahlreichen Gesprächen mit Initiativen, Vereinen und Trägern sind uns deren Notlagen schmerzhaft bekannt. Darüber hinaus geben wir der Verwaltung darin Recht, mögliche weitergehende Spielräume zur Stärkung des Eigenkapitals zu nutzen. Keinesfalls sollte die Stadt Köln durch eine Haushaltssicherung eine erzwungene Konsolidierung erleben. Deshalb ist unser Veränderungsnachweis vollständig gedeckt und sieht keine Neuschuldenaufnahme vor. Auch ist – angesichts der angespannten Situation für viele Branchen – keine Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes vorgesehen. Die Fraktion DIE LINKE schlägt außerdem vor, einen Teil der Aufwendungen mit (höher als bei der Vorlage des Haushaltsentwurfs erwarteten) Erträgen aus Gewerbesteuer und Einkommenssteuer zu finanzieren. Bezüglich zukünftiger Steuerentwicklungen ist die vorsichtige Herangehensweise der Kämmerei, die zusätzliche Erträge primär als Risikopuffer verwenden möchte, grundsätzlich richtig. Allerdings lassen sich am Übertreffen vergangener Planwerte bei der Gewerbesteuer Spielräume erkennen, welche – weiterhin sehr vorsichtig prognostiziert – im vorliegenden VN mit zusätzlichen 13 Mio. Euro in 2023 und 14 Mio. Euro in 2024 beziffert worden sind. Darüber hinaus sieht der VN eine verbesserte Aufdeckung von Steuervermeidung in Großbetrieben (+6 Mio. Euro jährlich) vor; Einsparungen durch die Vermeidung externer Beauftragungen durch den Einsatz eigenen Fachpersonals (+5 Mio. Euro jährlich); sowie eine Anhebung des aktuellen Steuersatzes zur Besteuerung des Spielvergnügens an Geldspielgeräten im Gebiet der Stadt Köln (2023: + 3.782.000 Euro; 2024: + 5.043.000 Euro, siehe Mitteilung 2686 / 2022). Auch geht diese Anhebung mit zusätzlichen Gewerbesteuermehreinnahmen einher (2023: + 2.546.000 Euro; 2024: 5.406.000 Euro, siehe auch hierzu Mitteilung 2686 / 2022). Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln setzt sich für eine Vielzahl von Investitionsprojekten ein. Diese erreichen in 2023 insgesamt ein Volumen von 198.750.000 Euro und in 2024 eines von 173.750.000 Euro. Es ist richtig, dass die Stadtverwaltung plant, die Investitionsvolumina und die Substanzerhaltungsquoten deutlich anzuheben. Denn die Problematik zu geringer investiver Ausgaben besteht seit Jahren. Dies ist unter anderem einem Mangel an Fachpersonal geschuldet – ein Problem, welches von Jahr zu Jahr weitergereicht wird. Auch müssen Investitionsschwerpunkte ausgeweitet, zugesetzt bzw. einzelne abgesetzt werden, wie unser VN darstellt. DIE LINKE setzt sich außerdem für deutliche Zusätze im Personalbereich ein: Insgesamt sieht unser Veränderungsnachweis eine Zusetzung von 86 Stellen vor. Diese werden nicht aus dem Kontingent für Mehrstellen finanziert: Anders als es das Gestaltungsbündnis in den letzten Ratsperioden gemacht hat. Aufwendungen aus dem Bereich Kultur werden aus der Kulturförderabgabe finanziert und sind daher in diese Zahlen nicht eingerechnet. DIE LINKE erwartet Einnahmen in Höhe von 12 Mio. Euro jährlich (Verwaltungsansatz: 7 Mio. jährlich) und sieht Ausgaben in Höhe von 4.466.297 Euro jährlich vor. Die Mehreinnahmen ergeben sich aus einer Ausweitung der Abgabe auf Geschäftsreisende, welche durch das Bundesverfassungsgericht als rechtmäßig eingestuft wurde (siehe Mitteilung 1808/2022). Kürzungen in der Kulturszene trägt DIE LINKE nicht mit. Soziale Strukturen erhalten und stützen Besonders in krisenhaften Zeiten müssen Angebote, Leistungen und Orte der sozialen, sportlichen und kulturellen Teilhabe erhalten und ausgebaut werden. Aus diesem Grund sind in unserem Veränderungsnachweis 10 Mio. Euro im Jahr 2023 als Sondermittel für die Abdeckung von steigenden Energiekosten für Vereine und Initiativen vorgesehen. Aus dem gleichen Grund sieht der VN außerdem für zahlreiche Initiativen und Träger Rücknahmen von Kürzungen und weitere Mittel zur Abdeckung von Mehrbedarfen vor. Wenn dem Thema Energiesparen ernsthaft begegnet werden soll, so ist es widersinnig, beim StromSparCheck an Mitteln zu sparen. Für die Weiterführung sind in unserem VN Mittel vorgesehen. Außerdem fordert DIE LINKE Mittelzusetzungen für die Kölner Bürgerhäuser: Hier bedarf es eines Rettungsschirmes, welcher konsumtive und investive Mittel miteinander kombiniert. Interkulturelle Zentren müssen saniert und ausgebaut werden. Darüber hinaus muss sich die Situation der Geflüchteten deutlich verbessern: Hierzu benötigen sie unter anderem die Option auf einen anonymen Krankenschein. Breiten- und Amateursport dient nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem sozialen Zusammenleben. Die Sportstadt Köln darf sich hier nicht nur keine Kürzungen erlauben, sondern muss im Gegenteil auch dafür Sorge tragen, dass sich Menschen jeden Alters und jeder sozialen Position sportlich betätigen können. Maßnahmenpaket „Klimaschutz sozial gestalten“: Verkehrswende – Sanierungen - Klimaresilienz Eine zukünftige soziale Gesellschaft kann nicht ohne Klimaschutz gedacht werden. Doch von einer sozial gerechten Gesellschaft, in der die Bekämpfung des Klimawandels großgeschrieben wird, entfernen wir uns momentan immer weiter. Die Klimawende kann nur von einer Gesellschaft gemeinsam vollbracht werden. Hierfür müssen alle an einem Strang ziehen. Sie betrifft verschiedene Bereiche: Der Verkehrssektor, welcher gänzlich transformiert werden muss, ist ein Schlüsselbereich des Klimaschutzes und der Klimagerechtigkeit Um die Verkehrswende zu meistern, bedarf es ernsthaften und mutigen Zugeständnissen, und einer Offenheit für zukunftstaugliche Konzepte. Das Auto als Standardtransportmittel gehört der Vergangenheit an. Stattdessen müssen die Interessen von FahrradfahrerInnen, FußgängerInnen und ÖPNV-NutzerInnen stärker in den Fokus rücken. DIE LINKE setzt deshalb insgesamt 29 Stellen im Bereich des Verkehrs zu, um eben diese Interessen zu stärken. Perspektivisch muss die Nutzung des ÖPNV für alle Menschen kostenlos sein. Nur so ist Klimagerechtigkeit zu erreichen. Die Beliebtheit des bundesweiten 9-Euro-Tickets hat deutlich gemacht, wie viele Menschen tatsächlich unter Mobilitätsarmut leiden. In unserem VN sind daher 7.050.000 Euro jährlich für eine kostenlose ÖPNV-Nutzung für SchülerInnen während der Ferienzeiten vorgesehen. Wir stimmen der Landeselternkonferenz NRW zu, welche für alle SchülerInnen ein ganzjähriges kostenloses ÖPNV-Ticket fordert. Klimaschutz, welcher gleichzeitig sozial ist, betrifft darüber hinaus den Bau- und Wohnungssektor. Zu lange aufgeschobene energetische Sanierungen müssen nun unbedingt und unverzüglich vorgenommen werden, um die Emissionen mittelfristig deutlich senken zu können. Doch diese Sanierungen dürfen die Wohnkosten keinesfalls weiter in die Höhe treiben. In unserem VN sind daher jährlich 50 Mio. Euro an investiven Mitteln für energetische Sanierungen des Wohnungbestandes von Wohnungsbaugenossenschaften vorgesehen. Auch stadtentwicklungstechnisch muss Klimagerechtigkeit angestrebt werden. Hierzu sind in unserem VN 10 Mio. Euro jährlich an investiven Mitteln hinterlegt, die Modellprojekte einer Transformation in Richtung klimaresiliente und emissionsneutrale Stadt voranbringen sollen; dies besonders in Gebieten, welche in jüngerer Vergangenheit von Wetterextremen (Starkregen; Hitze- Hotspots) betroffen waren. Auch müssen mehr Menschen befähigt werden, in den Branchen einer klimaneutralen Zukunft arbeiten zu können: Daher sehen wir Mittel für Umschulungen zum SolarteurInnen-Beruf und im Bereich des Elektrohandwerk vor. Wohnen in Köln muss bezahlbar sein Die Wohnungsproblematik in Köln verschärft sich zusehends. Insgesamt wird viel zu wenig neuer Wohnraum geschaffen; gleichzeitig können sich viele Menschen das Wohnen in Köln nicht mehr leisten. Der VN der Fraktion DIE LINKE sieht jährlich investive Mittel von 30 Mio. Euro vor, um junge, auf Eigenkapital angewiesene, Genossenschaften zu unterstützen, die mit diesen Mitteln preiswerte Wohnungen bauen können. 80 Wohnungen aus dem GAG-Programm „Mieter werden Eigentümer“ konnten nicht an die Mieter verkauft werden. Die GAG will sie nun an Investoren verkaufen. Diese Wohnungen müssen in öffentlicher Hand bleiben. Wir setzen hierfür 20 Mio. Euro investive Mittel im Jahr 2023 ein. Zudem wurde 2013 die Verwaltung mit der Schaffung von Gebieten mit Sozialer Erhaltungssatzung beauftragt (sog. Milieuschutzsatzung). Bisher gibt es nur zwei solcher Gebiete, drei weitere sind in Planung. Wir wollen, dass das Instrument der Sozialen Erhaltungssatzung für deutlich mehr Gebiete genutzt wird. Einwohner*innen müssen vor Luxussanierung und Verdrängung geschützt werden. Deshalb ist hierfür ein Stellenzusatz von 10 Stellen vorgesehen. Masterplan gegen Wohnungslosigkeit auf- und umsetzen Die Anzahl der Menschen ohne Obdach oder Wohnung nimmt stetig zu. Deshalb setzt sich unsere Fraktion für eine schnelle Umsetzung eines Masterplans gegen Wohnungslosigkeit ein. Hierfür sind in unserem Veränderungsnachweis 2 Mio. Euro jährlich vorgesehen. Die gleiche Summe ist im Investitionsbereich für den Ankauf von Wohnungen vorgesehen, welche Wohnungslosen im Sinne des Housing-First-Ansatzes bereitgestellt werden sollen. Gesundheitsversorgung in Köln sicherstellen - Kliniken erhalten Die Kliniken der Stadt Köln müssen erhalten und ausgebaut werden. Die Stadt muss dringend einen Beitrag zu deren Sanierung leisten. Denn durch das Land werden hierfür keine Mittel freigesetzt. In unserem Veränderungsnachweis sind für 2023 und 2024 jeweils Investitionen in Höhe von 50 Mio. Euro vorgesehen: Diese sollen dem Zweck dienen, das Gesellschafterdarlehen für die städtischen Kliniken deutlich zu erhöhen. Sozialer Spaltung im Bereich Bildung entgegenwirken Angesichts der sozialen Spaltung der Stadt will DIE LINKE sozial inklusive Schulen, Kitas und Jugendzentren in den Vierteln fördern. Dazu möchten wir u. a. die Kitagebühren für Eltern bis 37.000 Euro Jahreseinkommen streichen und ausreichend Vertretungskräfte für Kitas bereithalten. In den Ganztagsgrundschulen will DIE LINKE weg von prekärer Arbeit hin zu auskömmlich bezahltem Personal. In sozialen Brennpunkten sollen Grundschulen besser ausgestattet werden. Der Schulbau soll mit mehr eigenem Personal in der Gebäudewirtschaft beschleunigt werden, insbesondere um die große Kölner Lücke bei Gesamtschulplätzen zu schließen. In der Berufsorientierung an Schulen darf nicht gekürzt werden! Deshalb nimmt DIE LINKE die Kürzungen für Träger der Berufsorientierung in ihrem Haushaltsvorschlag zurück. DIE LINKE möchte Jugendeinrichtungen in sozial benachteiligten Stadtteilen und ein schnelleres Abarbeiten der Prioritätenliste für Jugendeinrichtungen. Auch Stadtteilmütter leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration. Auch hier will DIE LINKE die Kürzungen zurücknehmen! Dekolonialisierung als städtische Aufgabe begreifen Wir wollen unsere Stadt von den Hinterlassenschaften der deutschen Kolonialherrschaft befreien. Nach Kolonialverbrechern benannte Straßen wollen wir umbenennen. Dazu brauchen wir ein Gutachten und Umbenennungsvorschläge. Zwei Stellen werden dafür zugesetzt. Koloniale Orte und Denkmäler sollen u.a. durch Kontextualisierung und künstlerische Interventionen umgestaltet werden. Städtisches Grün: Naherholung und Klimaschutz Parks und Grünanlagen in der Stadt sind wichtig fürs Klima und für das Wohlbefinden der Menschen. Gerade in Köln sorgen die Anzahl, der Pflegezustand und die Gestaltung des städtischen Grüns für weniger Begeisterung als in anderen deutschen Metropolen. Das zeigt eine im Sommer veröffentlichte Forsa-Umfrage der Initiative „Grün in die Stadt". Tatsächlich werden die zu pflegenden Flächen in der wachsenden Stadt mehr, aber das zuständige Amt wächst personell nicht mit. Gerade in Zukunft werden durch die Anpassung an den Klimawandel weitere Herausforderungen auf die Stadt und somit auf das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen zukommen. An Unterstützungsangeboten für marginalisierte Menschen darf nicht gespart werden Die Unterstützung marginalisierter Menschen ist unserer Fraktion ein wichtiges Anliegen. Im Haushaltsplanentwurf der Verwaltung sind Kürzungen u.a. für das queere Jugendzentrum anyway e.V. vorgesehen. In unserem VN nehmen wir diese und weitere Kürzungen zurück. Außerdem wollen wir Träger, welche wichtige Arbeit für Mädchen und Frauen leisten, unterstützen. Bezirksvertretungen stärken Die bezirksbezogenen Haushaltsmittel sollen nach §37 der GO NRW unter Berücksichtigung der Gesamtaufwendungen und Gesamtauszahlungen der Stadt sowie des Umfangs der entsprechenden Anlagen und Einrichtungen fortgeschrieben werden. Tatsächlich wurden sie aber auf dem Stand von 2019 und früher belassen. Eine Nichtanpassung an die Inflation entspricht darüber hinaus einer faktischen Kürzung. Eigentlich müssten die bezirksbezogenen Haushaltsmittel im gleichen Umfang wachsen, wie der Gesamthaushalt der Stadt Köln (9,9% in zwei Jahren). Dies ist in unserem Veränderungsnachweis berücksichtigt. Außerdem sind darin Anregungen aus den Bezirksvertretungen berücksichtigt. Beispielsweise trägt die die Maßnahme "Hallo Nachbar, danke schön" dazu bei, eine Verbundenheit mit dem Veedel aufzubauen, diese zu stärken, und die Einwohner*innen zur Selbsthilfe zu ermutigen. Mit freundlichen Grüßen gez. Michael Weisenstein, Fraktionsgeschäftsführer
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Produktgruppe Maßnahme konsumtiv investiv konsumtiv investiv Bauen und Wohnen 0902 - Stadtentwicklung Milieuschutzsatzung: Zehn zusätzliche Stellen ab 2023 für die Begleitung von weiteren Milieuschutzgebieten -750.000 -750.000 0902 - Stadtentwicklung Milieschutzsatzung: Anlaufst ellen in sozialen Erhaltungssatzungsgebieten für Mieter, die von Wohnungsverlust aufgrund von Luxussanierungen, Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentum betroffen sind. Ggf. in Kooperation mit dem Mieterverein -100.000 -100.000 1001 - Baugenehmigungen, Bauordnungsbehördliche Maßnahmen Baulückenprogramm: 5 zusätzliche Stellen -375.000 -375.000 1003 - Wohnraumförderung, Wohnungserhaltung u. –pflege, Hilfen für Wohnungssuchende Wohnraumzweckentfremdung: fünf zusätzliche Stellen zur Erfassung und Verfolgung von Verstößen -375.000 -375.000 1003 - Wohnraumförderung, Wohnungserhaltung u. –pflege, Hilfen für Wohnungssuchende Aufgrund der Personalzusetzung im Bereich Wohnraumzweckentfremdung erfasste Verstöße und in Folge verhängte Bußgelder 150.000 150.000 1003 - Wohnraumförderung, Wohnungserhaltung u. –pflege, Hilfen für Wohnungssuchende Kooperationsstelle für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen -105.000 -105.000 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum Wohnungsamt: Aufkauf der nicht an Mieter verkauften GAG-Wohnungen aus dem Programm "Mieter werden Eigentümer", die nun auf dem freien Markt verkauft werden sollen. -20.000.000 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum Warmmietenneutrale energetische Sanierungen des Wohnungsbestandes von Wohnungsbaugenossenschaften -50.000.000 -50.000.000 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum Kapitaleinlage für junge - auf Eigenkapital angewiesene - Wohnungsbaugenossenschaften zur Aufnahme von Darlehen und dem Bau preiswerter Wohnungen -30.000.000 -30.000.000 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum Neu zu schaffender Fonds für selbstverwaltete, soziale Wohnprojekte -500.000 -500.000 Zwischensumme Bauen und Wohnen -2.055.000 -100.000.000 -2.055.000 -80.000.000 Fußverkehr / Radverkehr / Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) 1201 - Straßen, Wege, Plätze Fachpersonal für den Fu ßverkehr einstellen - 4 zusätzliche Stellen zur Förderung von Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit, Wegbeziehungen -300.000 -300.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Stellenzusatz Fachpersonal zur Umsetzung von Radverkehrskonzepten - 5 zusätzliche Stellen -375.000 -375.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Weiterer Ausbau des Net zes von Radschnellwegen auf Pendlerrouten -15.000.000 -15.000.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Busspur für eine Schnel lbuslinie auf dem Clevischen Ring (hier: Gutachten und Planung) -150.000 -150.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Busspur für eine Schnel lbuslinie auf der Inneren Kanalstraße (hier: Gutachten und Planung) -150.000 -150.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Fahrradabstellplätze an Schulen -500.000 -500.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Baumaßnahmen zur Erhöhu ng der Schulwegsicherheit -5.000.000 -5.000.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Rückbau freilaufender R echtsabbieger für die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern (hier: Gutachten und Planung) -450.000 -450.000 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Kostenfreie Benutzung des ÖPNV für Schüler*innen während der Schulferien (12 Wochen jährlich) -7.050.000 -7.050.000 508 Leistungen für Bildung und Teilhabe Köln-Pass: Berechtigtenkreis um ca. 10.000 Personen erweitern -1.700.000 -1.700.000 2023 DIE LINKE: Veränderungsnachweis zum Haushalt 2023 / 24 - Aufwendungen 2024 Seite 1 von 8 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Fachpersonal für den ÖPNV-Ausbau einstellen: 20 Stellen -1.500.000 -1.500.000 Zwischensumme Radverkehr / ÖPNV -10.925.000 -21.250.000 -10.925.000 -21.250.000 Freiwillige Sozialleistungen 1601 Allgemeine Finanzwirtschaft Kölner Härtefallfon ds für Initiativen und Vereine im Bereich Soziales, Sport, Bildung, Jugendarbeit und Kultur: Rücklage für Strom- und Heizkostenbeihilfe -10.000.000 504 Freiwillige Leistungen Erhöhung der Mittel für S achkosten und Overhead-Kosten bei 15 Sozialraumkoordinationen um je 15.000 Euro jährlich -225.000 -225.000 504 Freiwillige Leistungen Rettungsschirm für Kölner Bürgerhäuser / Kölner 11 -350.000 -3.000.000 -350.000 -3.000.000 504 Freiwillige Leistungen Ausbau von Strukturen der Obdachlosenhilfe / Kölner Masterplan -2.000.000 -2.000.000 504 Freiwillige Leistungen 5% der Sozialwohnungen fü r Wohnungslose / Housing First Ansatz -2.000.000 -2.000.000 504 Freiwillige Leistungen Duschbus für Obdachlose -100.000 -100.000 504 Freiwillige Leistungen Zuschuss an Heimatlos in Köln e.V -50.000 -50.000 504 Freiwillige Leistungen Erhöhung der Einschulungs beihilfe von 100,- auf 160,- Euro -99.000 -99.000 0504 Freiwillige Leistungen Weiterführung der städti schen Förderug des Projektes StromsparCheck -90.000 -120.000 0504 Freiwillige Leistungen Aidshilfe Köln: Mehrbeda rf -131.500 -131.500 Zwischensumme Freiwillige Sozialleistungen -13.045.500 -5.000.000 -2.850.500 -5.000.000 Wirtschaft 1501 - Wirtschaft und Tourismus Unterstützung des Kölner Handwerks bei einer Werbekampagne für Ausbildung im Elektro- und Bauhandwerk -50.000 -50.000 1501 - Wirtschaft und Tourismus Aufstockung des Komm unalen Beschäftigungsprogrammes für die Umschulung in Berufe des Elektrohandwerks für 25 Personen -625.000 -625.000 1501 - Wirtschaft und Tourismus Rücknahme der Absenkung der Mittel für Projekte zur Förderung der Medien- und Kreativwirtschaft in 2023 und 2024 -113.304 -112.483 1501 - Wirtschaft und Tourismus Mittel zur Fortführu ng der Prozessbegleitung Frischezentrum über 2022 hinaus -50.000 -50.000 Zwischensumme Wirtschaft -838.304 0 -837.483 0 Migration 504 Freiwillige Sozialleistungen Ausbau und Förderun g der interkulturellen Zentren -500.000 -500.000 504 Freiwillige Sozialleistungen Interkulturelles Ma ßnahmenprogramm - Umsetzung des Ratsbeschlusses -800.000 -800.000 504 Freiwillige Sozialleistungen Therapiezentrum für Folteropfer: Vier Stellen für Therapeut*innen -304.000 -304.000 504 Freiwillige Sozialleistungen Rücknahme der Kürzu ngen für das Projekt "Durchstarten in Ausbildung und Arbeit" für Geflüchtete 0 -742.000 504 Freiwillige Sozialleistungen Umsetzung des Besch lusses des Runden Tisches: Anonymer Krankenschein für Geflüchtete -400.000 -800.000 Zwischensumme Migration -2.004.000 0 -3.146.000 0 Frauen / LGBTQIA+ 0504 Freiwillige Leistungen und Diversity Frauengeschichtsverein -10.000 -10.000 0504 Freiwillige Leistungen und Diversity Förderung von Hennamond e.V. -210.000 -210.000 0504 Freiwillige Leistungen und Diversity Fortführung Förderung anyway -143.000 -143.000 0504 Freiwillige Leistungen und Diversity Förderung Girls Space e.V. Medienpädagogik für Mädchen -75.000 -75.000 0504 Freiwillige Leistungen Rubicon: Fortbildungspro gramm -20.000 -20.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Mobilitätsbericht mit S chwerpunkt "Geschlechtergerechte Verkehrsplanung in Köln" -100.000 -100.000 Seite 2 von 8 Zwischensumme Frauen und LGBTQIA+ -558.000 0 -558.000 0 Gesundheit 0701 - Gesundheitsdienste Erhöhung des Gesellschafte rdarlehens für Investitionen bei den Städtischen Kliniken -50.000.000 -50.000.000 Zwischensumme Gesundheit 0 -50.000.000 0 -50.000.000 Kultur und Wissenschaft 1201 - Straßen, Wege, Plätze Gutachtenerstellung bez üglich Kölner Straßen- und Plätzenamen/ Einholen und Evaluation von Umbenennungsvorschlägen -105.000 -105.000 0504 - Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Hierzu Schaffung zweier Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen im Amt für Integration und Vielfalt -150.000 -150.000 1002 - Denkmalpflege Maßnahmen zur Kontextualisierun g von kolonialen Orten und Denkmälern, z.B. durch Umgestaltung oder künstlerische Interventionen -85.000 -85.000 Zwischensumme Kultur und Wissenschaft -340.000 0 -340.000 0 Schule und Weiterbildung 0604 Kinder- und Jugendarbeit Schulsozialarbeit - 1 0 städtische Stellen zusätzlich, nach Sozialindex -750.000 -750.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Ganztagsgrundschulen i n sozialen Brennpunkten unterstützen -540.000 -540.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Erweiterung des JeKits Programms -21.800 -21.800 0414 Volkshochschule Anpassung der VHS-Honorare an Tarifsteigerungen -100.000 -100.000 0414 Volkshochschule Gleichstellung Honorare DaF-Kur se mit Integrationskursen (42 Euro) -175.000 -175.000 0414 Volkshochschule Mindesthonorar für VHS-Kurse: 3 0 Euro -350.000 -350.000 0301 Schulträgeraufgaben Offener Ganztag (OGS): Anhebung der Löhne für Beschäftigte -1.000.000 -1.000.000 0415 Rheinische Musikschule Erhöhung der Zuschüsse d er Dozent*innenhonorare und Musiklehrerstelle Offene Jazzhausschule -355.000 -355.000 0301 Schulträgeraufgaben 7 Projektleiter*innen EG14 Schulbau bei Gebäudewirtschaft -575.000 -575.000 0301 Schulträgeraufgaben Zuschuss an Fair.Stärken e. V. -46.000 -46.000 Zwischensumme Schule und Weiterbildung -3.912.800 0 -3.912.800 0 Kinder und Jugend 0603 Kindertagesbetreuung Kitagebühren für Bezieher bis 37.000 Euro Jahreseinkommen streichen -4.300.000 -4.300.000 0603 Kindertagesbetreuung Stellenzusetzung Kita: Ständige Vertretung vorhalten (Einstieg in Umsetzung des Tarifvertrages) -2.072.000 -2.072.000 0603 Kindertagesbetreuung Städtisches Wohnheim für Erzieher/innen in Ausbildung -2.500.000 -2.500.000 0604 Kinder-und Jugendarbeit Fortführung des "Makers pace" im Jugendzentrum Neubrück -50.000 -50.000 0604 Kinder-und Jugendarbeit Kulturpädagogische Fach einrichtungen: Angleichung der kommunalen Förderrichtlinien an die Richtlinien für die Offene Kinder- und Jugendarbeit -350.000 -350.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Prioritätenliste Jugen deinrichtungen; Bereitstellung der notwendigen Mittel -285.000 -285.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Kinder- und jugendpäda gogisches Angebot am Kölnberg -200.000 -200.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Zusetzung von 5 Vollze itstellen für kulturpädagogische Jugendarbeit -375.000 -375.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit 3 Jugendzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen -10.000.000 -5.000.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Handwerkerinnenhaus: R ücknahme der Kürzungen -91.000 -91.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Projekt Lesewelten -50. 000 -50.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit ConAction: Berufliche Orientierungsmaßnahmen -60.000 -60.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Jugendladen Nippes Mus eum: Regelförderung weitere Stelle -75.000 -75.000 0606 Hilfen für junge Menschen und ihre Familien Stadtteilmütter Mülheim -290.000 -290.000 Seite 3 von 8 Zwischensumme Kinder und Jugend -8.198.000 -12.500.000 -8.198.000 -7.500.000 Umwelt und Grün 1501 - Wirtschaft und Tourismus Aufstockung des Kommunalen Beschäftigungsprogramms für die Weiterbildung zu Solarteur*innen und Wärmepumpenmechaniker*innen für 25 Personen -625.000 -625.000 1301 - Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen Fachpersonal für erhöhten Pflegeaufwand durch z.B. artenreiche Wiesen und höhere Auslastung durch den Klimawandel. Personalanpassung: 4 zusätzliche Stellen für Amt 67 für Landschaftspflege und Grünflächen -300.000 -300.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Weitere Projekte ähnlic h dem Pilotprojekt "Klimarobuste Kasemattenstraße" zur Erhöhung der Klimaresilienz und Verminderung der Emissionen; vorzugsweise in Stadtgebieten, welche in der Vergangenheit von Starkregen und Versickerungsproblemen betroffen waren (hier: Gutachtenerstellung, sowie Eigenkapitalanteil zum Einwerben von Fördermitteln) -10.000.000 -10.000.000 1301 - Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen Schaffung eines Versiegelungs-, sowie eines Entsiegelungskatasters: 2 Stellen -150.000 -150.000 1401, Umweltordnung, -vorsorge Mittel für weitere Klimapartnerschaften Kölns mit zwei weiteren Partnerstädten -240.000 -240.000 1301 - Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen Rücknahme der Kürzungen des Zuschusses an Urban Gardening / Essbare Stadt -50.000 -50.000 1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen Grünanteil an Friedhöfen auf 25 % festlegen - in der Folge: Senkung der Friedhofsgebühren -1.500.000 -1.500.000 1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen Amt 67 für Landschaftspflege und Grünflächen: Aufstockung der Zahl der Arbeiter um acht Stellen wegen Ausweitung der zur pflegenden Bereiche bei stockendem bzw. rückläufigen Personalstand -600.000 -600.000 Zwischensumme Umwelt und Grün -3.465.000 -10.000.000 -3.465.000 -10.000.000 Bezirksorientierte Mittel 1801 Bezirksorientierte Mittel Anhebung der bezirkso rientierten Mittel: - je Bezirk ein Sockelbetrag in Höhe von 33.400 € - je Einwohner*in ein Kopfbetrag in Höhe von 1,12 € -92.062 -92.062 Zwischensumme Bezirksorientierte Mittel -92.062 0 -92.062 0 Sport 0801 Sportförderung Gestaltung der Ferienfreizeiten - Angebote im Sportbereich mit einem Ferienticket -1.000.000 -1.000.000 0801 Sportförderung Sportboxen: je eine Sportbox für die Bezirke Chorweiler und Kalk -29.980 -29.980 0801 Sportförderung Strategische Weiterentwicklung d er Sportstadt Köln - Rücknahme der Kürzung -41.525 -41.511 801 Sportförderung Qualifizierungsmaßnahmen Sport, D iv. Empfänger -13.000 -13.000 0801 Sportförderung Selbsthilfemaßnahmen Sportverein e -70.000 -70.000 0801 Sportförderung SSBK: Personal- und Verwaltungskostenzuschuss -18.000 -18.000 Zwischensumme Sport -1.172.505 0 -1.172.491 0 Anregungen der Bezirksvertretungen BV 1 - Innenstadt Finanzierung der dringend notwendi gen Sanierung des Gotland-Hauses im Volksgarten; anschließende Übergabe an den Verein Gotland e.V., wie von BV und JHA beschlossen -300.000 Seite 4 von 8 BV 3 - Lindenthal Rücknahme der Kürzung des Zuschusses an den Förderverein des Bahnhof Belvedere -453.345 -453.345 BV 8 - Kalk Maßnahme "Hallo Nachbar, danke schön" -320.000 -320.000 Zwischensumme Bezirksvertretungen -1.073.345 0 -773.345 0 Summe Aufwendungen: -47.679.516 -198.750.000 -38.325.681 -173.750.000 Seite 5 von 8 Produktgruppe Zusetzungen (-) und Absetzungen (+) Einnahmen 2023 2024 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Bettensteuer: 5 Mio. Mehreinnahmen jährlich durch Ausweitung auf Geschäftsreisende - Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Kulturförderabgabe (Siehe 1808/2022). Dadurch Erhöhung auf 12 Mio. insgesamt. 12.000.000 12.000.000 Aufwendungen 0408, Kölnisches Stadtmuseum Förderung Vereine Stadt geschichte -99.999 -99.999 0410, NS-Dokumentationszentrum Lern- und Gedenkort J awne -25.000 -25.000 0416, Kulturförderung Angie Hiesl Produktion -88.000 - 88.000 0416, Kulturförderung Casamax-Theater -66.000 -66.000 0416, Kulturförderung c.t.201 Freies Theater Köln e. V. -46.500 -46.500 0416, Kulturförderung Freies Werkstatt-Theater -271.6 00 -271.600 0416, Kulturförderung Freihandelszone -144.288 -144.288 0416, Kulturförderung Kölner Künstler Theater -126.22 2 -126.222 0416, Kulturförderung Orangerie -164.974 -164.974 0416, Kulturförderung Studiobühne -111.260 -111.260 0416, Kulturförderung Theater der Keller -200.000 -200.000 0416, Kulturförderung Theater im Bauturm -259.000 -259 .000 0416, Kulturförderung Mietkostenzuschüsse Ateliers (Ab 2023 s. „Mietzuschüsse Ateliers (KRM)“ -100.000 -100.000 0416, Kulturförderung Strukturförderung Film NN -50.0 00 -50.000 0416, Kulturförderung Zuschuss Crime Cologne -50.000 - 50.000 0416, Kulturförderung Projektkostenzuschuss Reallabor (Haus am Maarweg) -250.000 -250.000 0416, Kulturförderung Kölner Kulturrat -50.000 -50.000 0416, Kulturförderung Netzwerk Kölner Chöre -8.000 -8. 000 0416, Kulturförderung ON Netzwerk Neue Musik e.V. -18 0.000 -180.000 0416, Kulturförderung Kölner Gesellschaft für Alte Musik Zentrum für Alte Musik Köln (ZAMUS) -280.000 -280.000 0416, Kulturförderung ZAMUS - Zentrum für Alte Musik Erweiterung ZAMUS Studio WDR -22.250 -22.250 0416, Kulturförderung Mietkostenzuschüsse ZAMUS -50.0 00 -50.000 0416, Kulturförderung Fördermittel musikalischer Veranstaltungen -600.000 -600.000 0416, Kulturförderung Kölner Kammerorchester -25.000 - 25.000 0416, Kulturförderung Jazzstadt -248.516 -248.516 0416, Kulturförderung IFM Erhöhung freie Projektmitt el -239.150 -239.150 0416, Kulturförderung Projektförderung Popkultur -305 .538 -305.538 0416, Kulturförderung Filmbüro NRW -25.000 -25.000 0416, Kulturförderung Edimotion -20.000 -20.000 0416, Kulturförderung Klubkomm -10.000 -10.000 0416, Kulturförderung Clubförderung -50.000 -50.000 0416, Kulturförderung Sonderförderung Open-Air -300.0 00 -300.000 Summe Aufwendungen: -4.466.297 -4.466.297 Saldo: 7.533.703 7.533.703 DIE LINKE - Veränderungsnachweis zum Haushalt 2023 / 24: Kulturförderabgabe Produktgruppe Zusetzungen (-) und Absetzungen (+) 2023 2024 konsumtiv investiv konsumtiv investiv 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Bettensteuer: Mehreinnahmen durch Ausweitung auf Geschäftsreisende - Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Kulturförderabgabe (Siehe 1808/2022). Dadurch Erhöhung auf 12 Mio. insgesamt. Berücksichtigt unter Einnahmen aus der Kulturförderabgabe 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Mehreinnahmen, sich ergebend aus Arbeitskreisrechnung, wie VN 1 Verwaltung 1, S. 3 10.000.000 10.000.000 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Steuermehreinnahmen: Gewerbesteuer 13.000.000 14.000.000 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Steuermehreinnahmen: Einkommenssteuer 9.000.000 10.000.000 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Gewerbesteuer; Erhöhung der Anzahl städtischer Betriebsprüfer um 10 -750.000 -750.000 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Gewerbesteuer: Mehrein nahmen durch 6 zusätzliche Betriebsprüfer 6.000.000 6.000.000 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Erhöhung des Steuersatzes für Spielvergnügen an Geldspielgeräten von 13,08 auf 20 % des Einspielergebnisses - siehe Mitteilung 2686/ 2022 3.782.000 5.043.000 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Mehreinahmen Gewerbesteuer durch Erhöhung des Steuersatzes für Spielvergnügen an Geldspielgeräten - siehe Mitteilung 2686/ 2022 2.546.000 5.406.000 ÜM Übergreifende Maßnahmen (Teilbereiche 1-18) Verminderung externer Beauftragungen (Gutachten, Beratungen), ermöglicht durch Neueinstellung von Fachpersonal 5.000.000 5.000.000 04 Kultur und Wissenschaft Wegfall des Großprojektes "Historische Mitte" (Maßnahme 4518- 0408-0-1002) 13.746.880 20.492.990 Summe Erträge: 48.578.000 13.746.880 54.699.000 20.492.990 DIE LINKE - Veränderungsnachweis zum Haushalt 2023 / 24 - Erträge und Minderaufwendungen 2023 2024 Erträge 48.578.000 54.699.000 Aufwendungen -47.679.516 -38.325.681 Gesamter VN DIE LINKE 898.484 16.373.319 Zusetzungen (-) und Absetzungen (+) DIE LINKE: Veränderungsnachweis zum Haushalt 2023 / 24 - gesamt (ohne VN Kulturförderabgabe)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1717/2022
- Typ
- Die Linke. Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 29.09.2022
- Erstellt
- 29.09.2022 11:17