AN/0348/2024
„Sichere Schulwege“-Programm - Sichere Schulwege für Kölner Kinder
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
SPD Antrag nach § 3
3949 Zeichen
Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 29.02.2024 AN/0348/2024 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 21.03.2024 „Sichere Schulwege„-Programm - Sichere Schulwege für Kölner Kinder Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 21.03.2024 aufzunehmen. Beschluss 1. Die Verwaltung wird beauftragt, ein gesamtstädtisches Programm zur Verbesserung der Schulwegsicherheit zu erarbeiten und einen entsprechenden Finanzierungsvorschlag zu unterbreiten. Die Fachkompetenz von Organisationen wie dem ADFC, ADAC sowie Kidical Mass Köln ist bei der Erarbeitung des Programms unbedingt einzubeziehen. 2. Neben kurzzeitigen Sperrungen der direkten Schulanliegerstraßen während der Hol - und Bringzeiten in den Morgen - und Nachmittagsstunden sind auch Einrichtung von Que- rungshilfen in Form von Zebrastreifen und Fußgängerampeln auf den Zuwegungen der Schulen zu prüfen. Auch optische Hinweise auf den Gehwegen können als Orientierungs- hilfen für die Kinder aufgebracht werden, um sichere Wege zu markieren. 3. Bei der Festlegung der individuellen Maßnah men pro Schule sollen die jeweiligen Schul- leitungen sowie Vertreter*innen der Eltern - und Schülerschaft einbezogen werden. Die entsprechenden Maßnahmen sind den Bezirksvertretungen zum Beschluss vorzulegen. 4. Die Umsetzung entsprechender Maßnahmen soll prior itär zunächst bei Grund - und För- derschulen, später dann bei allen Kölner Schulen erfolgen. - 2 - 5. Die bereits laufenden Pilotprojekte „Schulstraßen“ werden weitergeführt und verstetigt. Im Rahmen dieser Pilotprojekte bereits gewonnene Erkenntnisse sollen evaluier t und in das Konzept Schulwegsicherheit an Kölner Schulen einbezogen werden. Begründung: Der gefährlichste Abschnitt auf dem Schulweg sind oftmals die letzten Meter vor dem Schultor. Dichter Autoverkehr, schlecht einsehbare Straßenquerungen, parkende Autos, die den Schü- ler*innen die Sicht versperren und Elterntaxis auf der Suche nach Haltemögl ichkeiten direkt vor der Schule machen den Schulweg für Schüler*innen hier unnötigerweise zum täglichen, gefährli- chen Hindernislauf. Dies ist nicht nur für die Schüler*innen gefährdend und belastend, sondern auch für Eltern be- drückend, die ihre Kinder all eine zur Schule laufen lassen und sich allmorgendlich Sorgen um die Sicherheit ihrer Pänz machen. Sicherlich wollen auch die Mütter und Väter hinter dem Steuer der Elterntaxis nicht zur Gefahr für andere Schüler*innen werden, wenn sie zum Entladen der Kinder oft bis vor das Schultor fahren. Eine sinnvolle Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit der Schüler*innen ist die Einrichtung von Schulstraßen, wie die Kölner Stadtverwaltung dies bereits in Pilotprojekten erfolgreich erprobt hat. Ausschlaggebend für einen stadtweiten Erfolg ist hierbei die Erarbeitung eines nachhaltigen Programms zur Schulwegsicherheit. Die Einbindung relevanter Akteur*innen wie Schulleitungen, Elternvertreter*innen, ADFC, ADAC und Kidical Mass garantiert auf die örtlichen Bedürfnisse zu- geschnittene Lösungen. Dabei muss der Blick zwingend über die unmittelbar am Schuleingang gelegene Schulstraße er- weitert und auch die Zuwegung im weiteren Umkreis in den Blick genommen werden. Die schrittweise Umsetzung des Programms gibt allen Akteur*innen Zeit und Raum, Erfahrungen zu sammeln, bereits laufende Maßnahmen auszuwerten und Schritt für Schritt zu verbessern. Ebenso werden durch die schrittweise Umsetzung Kapazitäten innerhalb der Stadtverwaltung nur punktuell gebunden. Mit freundlichen Grüßen gez. Christian Joisten SPD-Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0348/2024
- Typ
- SPD Antrag nach § 3
- Datum
- 29.02.2024
- Erstellt
- 29.02.2024 10:36